^49.____________ ______Freitag, 28. Februar 189 6. Jahrgang 115. Macher ^'»llt^I^ .„ , ,, "Ü^ül ?,"^ni«: M^ Postversen bung: «anzjahrl« fl, 15, halbjährig fi, 750, Im «omptolr: ^""»! In«,'' palbjilhri« st, 5b0. Mr die ijustellun,, in« Hau« „anzjährl« N, l, — I«fertion««eb»r: Für X^/ " b<« zu 4 geilen Li lr., größere per Zeile « lr: bei öfteren Wiederholungen per Zeile 8 tr. Die «Laib. Zelt,» erscheint täglich, mit Nusnahme o« Von«' und Feiert««. Die «»«lnlstra«,» befindet fich «ungreftplatz Nr.», die «ebactlo» Vahnhofgasie 3tr. 15. Vprechstunben der Redaction von 8 bis ll Uhr vormittag«. Unfrankierte Vriefe werben nicht angenommen, Vanuscrlpte nlcht zurückgestellt. Mit 1. März ^"nt ein neues «bonnement auf die Laibacher Zeitung. 'lll§>^2numerations-Bebingu«gen blnben ^'"bert unb betragen: j"İl> ^"^""2- ^ 5aib«ch: MHZ " " st- - kr. ganzjährig .. »1 st. - kr. ^löbri»' ' «" ' halbsäbrig . . ll . »« . ^atlichU - » » 7ll . vierteljährig . » . 7» » ^ ^g ' ' ' ^ » »ll » monatlich. .—»»»» '""««. suftellung ins Haus für hiesige ^ttn per Jahr 1 Gulden. !^vlr,l .^^ PranumeraNons - Beträge wollen ^^tugrsendet werden. Amtlicher Theil. ^hlHs/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit >!äi ^ Entschließung vom 14. Februar d. I. dem !?'ltiin.„g" General-Intendanz der Hofth?ater, ^?the Friedrich Magner anlässlich der Mh /'lsetzung in den Ruhestand den Orden der llihell a "k bitter Classe taxfrei allergnäbigst zu ^öchs/' ""d k. Apostolische Majestät haben mit p°Rcr Entschließung vom 21. Februar d. I. dem ^.i'lli /^uector im Finanzministerium Nlbin 3,^3?" den Titel eines kaiserlichen Rathes 3'lteriu?. Antter - Directions - Adjuncten in diesem ^lllit d o " Stanke das goldene Verdienst-" Krone allergnädigft zu verleihen geruht. b«st!r"^«I Apostolische Majestät haben mit vom 19. Februar d. I. dem e^t N) '""°l des Kreisgerichtls in Wiener« °>en^"Ms Zottel anläsölich der von ihm l^> zg"^'ktzung in den bleibendm Ruhestand das ^" «erub?"""ö mit der Krone allergnädigst zu «^^s^O^^?p"stolische Majestät haben mit 'tlf ln N, ^'chllchung vom 21. Februar d. I. dem V"g ,!> ^""räumer Johann Lerny in An-iü I.'"stll'""" vieljährigen, treuen und belobten 'eihen a 2 Alberne Verdienstkreuz allergnädigft Den 26. Februar 1896 wurde in der k. l. Hof« und Staats-druckerei da3 V. Stück der italienischen, da» VII. Stück der kroatischen und das IX. Stück der polnischen und ruthenischen Ausgabe des Reichsgeschblattes «usgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Erklärungen des Herrn Unterrichtsministers. Mehrere Wiener Blätter beschäftigen sich mit den Erklärungen, mit welchen der Herr Minister für Cultus und Unterricht Dr. Freiherr von Gautfch in die Berathung über den Vudgettitel «Hochschulen» eingegriffen hat. So schreibt das «Fremdenblatt»: «Dr. Freiherr von Gautsch behandetle das Hochschulthema von jenem höheren Gesichtspunkte aus, der bei aller pflichtgemäßen Vertiefung in die reformbedürftigen Details doch das Große und Ganze des Weitelbaues an der Hochschulbildung ins Auge fafst. Der Herr Minister konnte mit Recht darauf hinweisen, dass die Unterrichtsveruialtung die Förderung unserer Hochschulen als eine wichtige Pflicht betrachtet, und er fügte bei, dass speciell die techmschen Hochschulen im Laufe der nächsten Z»it der besonderen Fürsorge bedürfen. Was der Herr Minister von den Cursen über Versicherung« Technik, über Bau» Hygiene, Wasserversorgung und Canalisation mittheilte, muss über den Kreis der Fachmänner hinaus reges Interesse wecken.» Die «Presse» bemerkt: «Wer gerecht sei« will, wird anerkennen müssen, dass dasjenige, was seit einigen Decennien auf dem weiten Felde des Unterrichtswesens zugunsten aller Voltsstämme unseres Reiches geschehen ist, vollen Anspruch auf den Dank der Bevölkerungen erheben darf.... Man kann — fagt das Blatt u a. — dem Chef unserer Unterrichtsverwaltung nur vollständig zustimmen, wenn er erklärt, dass angesichts der Klagen über die unvollkommene Einrichtung der böhmischen Universität in Prag zunächst an die Ausgestaltung dieser Hochschule geschritten werden müsse, bevor an die Errichtung einer zweiten böhmischen Universität gedacht werden könne. Und eben so richtig ist es, wenn Dr. Freiherr non Gautsch die Verwirklichung mancher Wünsche von dem Vorhandensein der entsprechenden Lehrkräfte und Lehrmittel abhängig macht.» Das «Neue Wiener Tagblatt» meint, Dr. Frei« Herr von Gautsch habe in der Frage der Aufhebung der Collegiengelder ein sehr wertvolles Zugeständnis gemacht, und es werde ihm zu großem Lobe gereichen, wenn es ihm gelingt, in der Sache Ordnung zu machen, d. h. aus der Hochschul-Organisation einen Widerspruch hinauszuschaffen, den jeder fühlte, den aber bei den Hörnern zu fassen niemand den Muth hatte.» Das Cabinet Bourgeois. Die Mehrzahl der französischen Blätter erblickt in der Zusammensetzung der Budget-Commission eir.e schwere Schlappe für das Cabinet und eine Verwerfung des Einkommensteuer-Gesches. Der «Neuen freien Presse» wird aus Paris über die Situation telegraphiert: Trotz der Niederlage des Cabinets bei der Wahl der Budgetkommission kann man die weitere Entwicklung nicht vorhersagen, welche die fortwährend in Discussion stehende Lage des Cabinets Bomgeois nehmen wird. Man kann bloß die vollkommene Niederlage constatieren, welche das Cabinet vorqestern in der Kammer erlitten hat, indem eine der Einkommensteuer i durchwegs feindliche Budget-Commission gewählt wurde. Diese Commission besteht aus 28 Gegnern und aus drei bedingten und nur zwei unbedingten Anhängern des Gesetzes, Der «Siöcle» hebt hervor, dass noch nie« mals seit 1875 eine Regierung sich einer solch un» geheuren Majorität gegenübergestellt gesehen habe. Das sei die vollkommene Verurtheilung der Politik des socialistischen Cabinets. Werde Bourgeois wieder sagen wie nach dem Senatsvotum: «Das zählt nicht?» Die socialistischen und die radicalen Journale suchen die Kammer einzuschüchtern, sie zählen auf die Feigheit der Majorität. Es ist nämlich ein wesentliches Moment zu berücksichtigen: die Abstimmung bei der Commissionswahl in den Bureaux ist geheim. Ma» kann also ohne Gefahr gegen die Einkommen« steuer votieren, die Abstimmung in der Kammer selbst ist öffentlich, was das Votum vieler Deputierter zu beeinflussen vermag. Unter diesem Gesichtspunkte ge« winnen die Drohungen der radicalen Blätter eine be< sondere Bedeutung. So schreibt der «Rappel»: Ueber die Einkommensteuer-Frage wird in öffentlicher Sitzung verhandelt werden. Wir erwarten, dass die aus dem allgemeinen Stimmrechte hervorgegangene Kammer da« Votum der Budget-Commission zurückweisen wird. Wenn aber die Kammer über eine solche Frage das Mini« sterium stürzen sollte, so ruft der «Rappel» den Deputierten zu, dann werdet ihr den Moment vorbereiten, in welchem ihr mit Heugabeln weggejagt werdet. Aehn-lich äußert sich die «Petite Ripublique»: Wir werden sehen, was von eurer Majorität übrig bleibt, welche nach dem Muster der anonymen Actien-Gesellschaften Heumeton. Costing lonts. N°n F.C.Philips. 1. Von Horatio Vandeleur, Theatre Royal, Nolton an Miß Viva Vandeleur, Prince of Wales Theatre, Greenwich. N.n ^ 6. September 1893 ^ Kurd 5°^r! ^ in.^" ick ^""en Brief schon früher beantwortet ,Hti?sseur ^^enblicklich nicht einen solchen Esel ^ei^ben n^e. dass ich überall selbst meine ^>tn?5 Stelle Dir vor, der Idiot kann bl, ^zV ^"^ abschätzen, was ein Haus !! ^^Hi""gen ersah ich, dass Du diese Woche ^ 3l^ licher^eilst und dass Dein Engagement 3^l3« sein ^ Das freut mich. Es würde auch si^"/,sih^''.wenn die Tochter von Horatio Mit dem gefeierten Namen, l ^'l'p ''^ die 5?" den Talenten, die Dir angeboren sFsl H.> dick '"""en mit allen zehn Fingern '^ s-l?" b^ben, so meine ich. Und dann '^r bald Deine eiacnen Bedingungen Du schreibst mir, dass Du mit einem Mr. Harold Passinger Bekanntschaft gemacht hast. Ist dieS der Sohn von Sir Josef Passinger in Manchester? — Diesertage las ich, dass dieser alte Millionär einige Gemälde seiner unschätzbaren Sammlung — so hieß es — dieser oder jener Ausstellung geliehen habe. Wenn meine Vermuthung zutreffen sollte, dann lass den jungen Menschen nicht aus den Augen. «Lady Passinger» klingt lange nicht schlecht — und, siehst Du — wie warm Deine Begeisterung für unsere edle Kunst auch sein mag, den Ruhm Deines alten Vaters wirst Du doch niemals erreichen — und dann bleibst Du doch immer nur ein Stern zweiter Größe. Jemand mit einer «unschätzbaren Sammlung» von Gemälden würde ein «Prima,-Schnmgerpapa für Dich sein. Ich sehe, ich mache Dir schon den Mund wässern. Ich schließe ein Verzeichnis meiner Ndressen für die nächsten Tage bei, damit Du mich soweit es nöthig ist. immer auf dem Laufenden halten kannst. Möchte Dir das Glück zutheil welden, theueres Kind, dann weißt Du wohl, dass niemand im großen Weltall sich herzlicher darüber freuen würde, als Dein Dich liebender Vater Horatio Vandeleur. l>. 3. Vergangenen Montag hatte ich in «Richelieu» einen donnernden Erfolg. Colossale Begeisterung. Ich sende Dir einige Zeitungsausschnitte, die Du gelegentlich wohl einmal Deinen Freunden und Bekannten zeigen kannst. Von Miß Viva ^Vandeleur, Theatre Royal, Brighton, an Horatio Vandeleur, Esq., Theatre Royal, Bolton. 12. September 1693. Bester Papa! Ja, ja, Mr. Passinger ist Sir Josef Passingers Sohn. Vielen Dank für die Mittheilung! Ich selber hatte gar keine Idee davon. Oder besser gesagt, ich war zu dumm, um überhaupt eine Ahnung von der Existenz eines Sir Josef Passinger zu haben. Natürlich merkte ich sehr wohl, dass das junge Herrchen in guten Verhältnissen lebe, aber seine wirkliche Position war für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Heute morgens, musst Du wissen, habe ich nur ilber diese Frage Klarheit verschafft. Er brachte so 6n p»«8»nt seinen Vater ins Gespräch, und darauf fragte ich ihn, ob fein Vater derselbe sei, der unlängst die prächtigen Gemälde hergeliehen habe. — «Jawohl, Sir Josef Passinger,' antwortete er, und es schien ihn zu wundern, dass ich so etwas noch fragen könne. Er ist ganz vernarrt in mich, Ich bin denn auch f/st der Meinung, dass er nur meinetwegen so lange hier bleibt. Jeden Abend sitzt er in der Prosceniumsloge, und jeden Mittag besucht er mich — ganz ehrbar selbstverständlich. Gestern lud er mich ein, mit ihm in einem Hotel zu dinieren. Ich führte ihm natürlich zu Gemüthe, dass es für ein Mädchen in meiner Stellung nicht passend sein würde, ohne ekaporon mit ihm zu gehen Laibacher Zeitung Nr. 49. 380 28. FebruarM^ hergestellt würd?. Der «Gaulois» schreibt: Wenn das Ministerium fällt, wird es sich mit dem Gedanken trösten, dass es seinem Nachfolger ein Haus im Zu» stände vollkommenen Verfalls zurücklässt. Politische Ueberficht. Laib ach, 27. Februar. Der Wahlreformausschuss seht Freitag seine Berathung über die Wahlreformvorlage fort, in der noch die zum Worte gemeldeten Redner sprechen werden, worauf eventuell in die Specialdebatte eingegangen werden wird. Das ungarifcheAbgeordnetenhaus setzte gestern die Debatte über das Budget des Handels« Ministeriums fort. Abg. Kossuth meldete einen Antrag an, dass die Parlamente sämmtlicher mit Ungarn in freundschaftlichem Verhältnisse stehenden Staaten zur Millenniums - Feier eingeladen werden mögen. Die Berathung des Antrages wurde vom Präsidenten auf die Tagesordnung der am Samstag abzuhaltenden Sitzung gestellt. Die Börsencommission deS deutschen Reichstages setzte die Berathung der Straf- und Schlussbestimmungen gestern fort. § 76 setzt fest, dass die Bestimmungen über die Eoursmäller am 1. Jänner 1897 in Kraft treten, für die übrigen Theile des Gesetzes ist der Termin des Inkrafttretens offen gelassen. Das belgische Amtsblatt veröffentlicht die königlichen Erlässe, durch welche die Dennssion des Ministers des Aeußern deBurlet angenommen und deFavereau an dessen Stelle ernannt wird. De Burlet behält den Rang eines Staatsministers. Aus Cuba meldet General Weyler, dass d!e gegenwärtige Lage es gestatte, Neuwahlen durchzuführen. — Nach Telegrammen aus Washington waren die von den amerikanischen Behörden infolge der Intervention des spanischen Gesandten mit Beschlag belegten Freibeuter-Schiffe die Dampfer «Bermuda» undj «Sthohow». die Zahl der Gefangenen betrug 110,! darunter Calixto und Garcia. — Alle an Bord der «Bermuda» verhafteten cubanifchen Flibustier, mit Ausnahme des Führers Garcia, werden freigelassen. Die «Bermuda» sammt Fracht wurde mit Beschlag belegt. — Die Behörden von Havanna verhafteten den Korrespondenten einer New-Aorker Zeitung namens Michelson. Derselbe ist amerikanischer Unterthan und l wird beschuldigt, mit den Insurgenten Beziehungen unterhalten zu haben. Das Journal «Progres» erfährt aus sicherer Quelle, dass in Sofia serbische Agenten aufgetaucht seien, welche junge Leute für den Aufstand in Macedonien anzuwerben suchen. Die Ansicht des! Blattes geht dahin, dass die serbischen Agenten ein z vollständiges Fiasco machen werden, nachdem sich die Türkei niemals, sei es um serbische Freundlichkeiten, sei es um Drohungen bekümmert gezeigt habe. Das! Journal wiederholt, dass die Serben keinerlei Recht auf Macedonien besitzen und infolge drssen auch zu keinem Ziele gelangcn werden. Die Budget commission der griechischen Kammer stellte den Antrag, die Gesandtschaft in^ Belgrad wieder herzustellen, da sie für die gegenwärtigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern unentbehrlich erscheine. ! Die «Times« kommen auf ihre Nachricht, dass, der Sultan sich an England mit dem Ersuchen um Regelung der Lage in Egypten gewendet habe, in einer Constantinopler Meldung mit der Behauptung zurück, dass die Antwort Lord Salisbury's auf dieses Ersuchen des Sultans dahin gelautet hätte, dass die von dem türkischen Botschafter gemachten Vorschläge zu unbestimmt seien, Der Sultan habe, meldet das Blatt weiter, den Großvezier. den Minister des Aeußern und den Präsidenten des Staatsrathes beauftragt, concrete Vorschläge zu machen. — Die «Times» melden aus Constantinopel unter dem 24, d. M., die Botschafter hätten die Dragomane angewiesen, dagegen zu Protestieren, dass Schefit Bey in seiner Stellung als Präsident des Controlamtes für die Reformen belafsen werde. — Die «Agence Havas» meldet aus Athen: Auf Kreta kommen fortdauernd vereinzelte Mordthaten vor, Der Gouverneur von Kreta, der schwer erkrankt ist, gab seine Demission, welche angenommen wurde. Das revolutionäre Comite erließ eine Proclamation, in welcher es die Christen zur Vorsicht mahnt. Aus Shanghai wird gemeldet, dass die Truppen in Kiang Ping, 95 Meilen von Shanghai, meuterten. Durch die Explosion eines Pulvermagazins wurden 200 Personen gelobtet und mehrere verwundet. Ein Hauptmunn wurde von den Truppen gelobtet und ein General zum Gefangenen gemacht; derselbe erwartet den Tod. Die ausländischen Instructions-Officiere sind wohlbehalten, da sie von den HunaN'Truppen geschützt werden. Im Senate zu Washington verlangte der Präsident der Finanz Commission, Senator Morill, die Verhandlung der Tanfoorlage, indem er auf die Bedürfnisse des Schatzamtes hinwies. Das Verlangen wurde jedoch mit 33 gegen 22 Stimmen abgelehnt. Es entspann sich eine lebhafte Debatte. Morill erklärte, die Tarifvorlage sei todt. Frye betont, dass es die Interessen des Handels verlangen, dass die Finanzbill für gefallen erklärt werde. Allen fragt, unter welchen Umständen die Republikaner geneigt wären, die freie ^ Silberpräguüg anzunehmen. Nldridge erwidert, niemals, ausgenommen wenn eine internationale Vereinbarung zustande käme. Tagesneuigleiten. — (Regierung« - Jubiläum Seiner Majestät de« Kaisers.) Die Gemeindevertretung in Brunn hat einhellig beschlossen, zur Fner des Rr» gierungs-Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers eine deutsche Dopptlschule sür Knaben und Mildchen, ferner eine böhmische Schule in Alt-Vrilnn zu errichten sowie den Ausbau des Kaiser Franz-Iosef-Versorgungshause« durchzuführen und unentgeltlich Grundstücke zum Ausbau einer höheren deulschen Handelsschule, des Gebäudes des Frauen» Erwerboereines, des neuen Kwderspitales und des Kunsl-verelnes zu überlassen. — (Die Erdsenlungen bei Vrüx.) Au« Prag, 26. d. M., wi.d gemeldet: Nach Privatnachrichttn aus Brüx hat sich heute nach 3 Uhr nachmittags au' dem Vahnhofe der Aussig»Tepliher Eisenbahn in Vrüx, in der Nähe der Einbruchestelle, vor 14 Tagen unterhalb eines Geleises ein Loch gebildet, welches oben un-gefähr zwei Meter lang und ein Meter breit ist und sich nach unten auf etwa vier Meter erweitert. Am Grunde i bec Oeffnuna. hat man Wusstr gesehen. Es wurde das Loch verschüttet nach der vor vierzehn Tag" .^ selben Anlasse angewandten Methode; "°"^2i^ nicht veranlasst gesehen, den Verlehr auf der^ hl< Arbeit auf 18 Tage im Monate. Die Oe^^ währt weder eine Lohnaufbtsserung, noch e^ ^ht» >. der Arbeitszeit. Die Ruhe ist nicht gestört "> ßlH — (Die Beamtengehalte '," FA reich.) Ende 1893 gab es in Franl"'« ^ Staats - Clvilbeamte, welche dem Staate v? ^ ^ . Francs kosteten. So imposant diese Zfs^gl« talität erscheint, find doch die französischen ^ ^ ^ ^ nicht besser g'zahlt als die öfterreichlschen h„ilh^ Halste der Beamten, nämlich 291.00?, . ,1«^ Durchschnitt nicht mrhr als 960 Francs, w" ^. l chen Besoldung von 2 Franc« 70 Centi«« ^. 2b kr. österr. Währ.) gle'chlommt. 38.00" ^ ° < beziehen zwischen 2320 und 3550 3"N^gS 3'/ lin Iahresgehalt von durchschnittlich ^ ^ ) 2972 ein solches von 5485 Franc«, l"" h A Francs und 2950 von durchschnittlich " ^,< ^ Nur 1565 der Privilegierten erfreuen >"2 h ll'^ schnitllichen Ochaltes von 12.450 Franc« " ^ , solchen von 25.800 F ancs. Pas Totale o^l"-welches vor vierzig Jahren 23 Millionen ^ beträgt jetzt 63 Mlllionen. und darauf gab er mir zur Antwort, dass er gern die ganze Schauspielergesellschaft einladen wolle, nur um in meiner Gesellschaft weilen zu können. Allerliebst von ihm, nicht wahr? Nun, ich habe es ihm denn auch nicht lästiger gemacht, als nöthig. Ich schloss einen Accord mit einer anderen Dame, der ich 10 Schilling schuldig bin und die sich nach dem Champagner mit bewunderungswürdigem Tact uns zugesellte. Du wirst vielleicht darüber lachen — aber er ist wirklich reizend! So unschuldig und vertrauensvoll! Wenn er mir noch keinen Heiratsantrag gemacht hat, so ist es nur deshalb, weil er es nicht wagt. Könnte ich ihm nur etwas Muth einflößen! Wirklich — Du magst es glauben oder nicht — aber ich habe ihn sehr gern. Er hat so etwas Besonderes, so etwas Frisches und Natürliches, das mir imponiert. Er kann mich mit seinen großen blauen Augen anblickn, als ob ich eine Göttin wäre. Srin Vater, so behauptet er, hat ihn von seiner Geburt ab verzogen und ihm niemals etwas verweigert. Vielleicht würde er ihm selbst seinen Segen nicht vorenthalten, wenn er Viva heiratete! Wir blnhen hier noch vierzehn Tage. Ereignet s'ch etwas, so melde ich es Dir. Deme Dich liebende Tochter n c> - , , Viva. , 5 - « ^ « "c^""^ """I prächtigen Blumenkorb ms Haus geschickt. Ich würde es l«ber gesehen haben, hatte er ihn mir auf die Bühne reichen lassen Aber natürlich, er weiß noch nicht, wie es sich gebort' Ich bin gewiss seine erste Liebe! Gin verhängnisvoller Irrthurn. Roman von Max von Weißenthurn. 3b. Fortsetzung. 18. Und Hubert South lächelte und den von Alice empfangenen Brief auseinander faltend, begann er zu lesen: «Lieber Onkel Hubert! Ich hoffe, ihr habt euch beide nicht geängstigt hinsichtlich meines langen Schweigens. Für alle Fälle will ich meine Epistel mit der Versicherung beginnen, dass wir beide ganz wohl sind und dass ich schon längst geschrieben haben würde, wenn mir nicht daran gelegen wäre, euch positive Nach-ncht zu geben über Vorfälle, die in den letzten Tagen unser ganzes Interesse wachgerufen haben. Ihr wisst, wie sehr wir beide Doktor Grieves verpflichtet sind, und werdet ruch freuen, zu vernehmen, dass wir in der Lage gewesen sind, ihm einen kleinen Dienst zu erweisen. Da die damit in Zusammenhang stehende Geschichte uns nahe angeht, tmll ich jede Einzelheit berichten. Ihr entsinnt euch wohl, dass, als ich zuletzt schrieb, wir beabsichtigten, für einen oder zwei Tage nach Monako zu fahren, um Einblick zu erhalten in d)3 grauenvolle Treiben der dortigen Spielhölle. Es war ein glänzendes, aber namenlos trauriges Bild, welches sich uns bot, wenn auch ganz dazu geeignet, die interessantesten Charakterstudien zu machen. Während wir uns in einem der Säle umsahm, erhob sich ein Herr vom Tische, um das Gemach zu verlassen. Edgar erblickend, blieb er unschlüssig stehen und kam schließlich direct auf uns zu. «Sie sind Baron Edgar Thornton, wenn ich nicht irre?» fragte er hastig, und als mein Mann bejahend nickte, fuhr er rasch H"^, ^ nttlm ich annehme, dass Sie einen -^ ^s /^ Grieves, einen Arzt, wenn mich ruG ^ ,, kennen?. — «Leonhard Grieves ist ""W fF Freund!» entgegnete Edgar. — «So lv'i'^t^ er zu finden ist?, forschte jener weiter. ^" ^ F versetzte Edgar, nicht wenig befremdet' ^ ^ würden Sie gut daran thun, ihn w'1! ^eü 1 dass, wenn er seinen Bruder noch lebe"" ^ er keine Zeit verlieren dürfe, zu komM^ B>^ z Stundm sind gezählt!, sprach der an° F>^^ «Seinen Bruder?» fragt.' Edgar. «"" .^^ Lorrnz Grieo.s? — Der Fremde bcl^' F^,, hier und krank?, fuhr Edgar erregt s^'F ^ mir seine Adresse a/ben?. — Der ^^,, einige Worte auf eine Karte, welche e ^s und entfernte sich mit einer Verne'aM' «ld^< Karte lasen, stellte sich heraus, dass " .^ b^ das gleiche Hottl lautete, welches a"y ^ z» .,' Wir kehrten deshalb sofort ''«^ v s^gte "^,. zoqen Erkundigungen ein. Dcr H^el^^s, s^F) all rdings ein Mann, Namens ^ ,^l'^/1 seinem Hause weile und dass der Uttgl ,^ ^ grünen Tisch verspielt hätte. «I^ ^ 6^?»/^ Mltleid noch beHallen., erklärte der^o^ (Hebung gesunkener Schiffe.) Die H ^ ^lallava in der Krim hat neulich einen Eontract ^bfiH»^ ^"^rnehmer Plaslunow abgeschlossen, welcher ^lte v ' ^° wahrend des Krimkriege« im Schwarzen ^flkln ^'^^n Schiffe nach einem von ihm erfundenen ^ciHz^ ^ben, beziehungsweise bi? unten liegenden ^loll'av "°" ^^^ Zulage zu fördern. Die Stadt " find, v"^lt laut Contract den hundertsten Theil der lch ^ "^" Echisssmalerialien und vier Pcocent an ^lchin! "^°lhkn, welche der Unternehmer mit feiner l z^ iu finden hofft. Hoffen wollen auch wir, dass leiben « Theilen nicht bei der leeren Hoffnung 'll k,?- (Mitgetheilt vom Intern. Patent-Bureau ^ «eichelt. Berlin ^^V. 6.) >ll^. ^ eier in Sofia.) ^e«Ngence Nalcanique» >l>^' ""lllsslich der Geburlstagfrier des Fürsten Fer-" >ltlH '" ber Kathedrale ein Tedeum abgehalten, ^lschee ^>er Fürst, die Minister, das gefammte diplo-^>slhe » ^' darunter der russifche, französifche und °e» l^"^ Parade der Garnison von Sofia statt. >!ügl 'chlechten Wetters war eine zahlreiche VollS-"Parad """' "^^ den Fürsten acclamierte. Nach ? ^aln z ^^ ^ ^^ diplomatifche Corps corporativ M lj 'l,zur Gratulation. Der belgifche Agent Doy-n l>i ^?^ beflaggt, mehrere diplomatische Agenturen , ^.s "laggen. !^ ein ^^"^en.) ^'" vorigen Sonntag über-^tfi,g? Abordnung der medicinischen Facultät der ^tzHg'^llrzburg mit dem Decan Professor Hofrath ^ lhtt^'"'" an der Spitze dem Professor Dr. Nöntgm ^ "°°ctol°Piplom dieser Facultät. ^° N«' l.enbahnunglücl.) Nächst der Station ^tbllu^f, lnia "urden durch den Schnellzug zwei ^' '"de^ l ^l°lge eigener Unvorsichtigkeit getödtet, "'! ssch k schwer verletzt. Der schuldlofe Maschinführer >>^°W v„r den Schnellzug und wurde gelobtet. ^lll- und Provinzial-Nachrichten. !^>l,/^"dels« und Grwerbelammer für 'solt^'"^ um 2 Uhr nachmittag« findet im Ma« ?^^ eine öffentliche Sitzung der Handels- und i> 1) N^ ^^ ^"'" "'l ^gender Tagesordnung ^ilth jf "läge des Protokolls der letzten Sitzung ö^« ?/" ^" Präsidiums. 3.) Wahl des Kammer« Ad«/, ,) ^l von Vertretern in die Schulaus« ?'^n«,,I Fachschulen in L^ibach und gewerblichen ^ don 3."^" '" Vischoflack und Neumarkll. 5) «er« jj, ^chsH ^''Üungen an Schüler und Schülerinnen der k)< ösf!« u"i" L^ibach. 6,) Bericht über den Tarif ks> G l ^' Wägeanstalt in T-effen. 7) Bericht tz>ti^'"^ um Erth'ilung der Concession für ein '^nyss ^°"' ^) bricht üb^r die Errichtungen ^ Mer« ^"sten in den Gürichtsbezklci, Numarlll il/he l ,""', 9.) Ve,icht betreffend das Ersuchen an um Einsendung der V^tth.. Staatseisenbahnrathes an die H^ndclS« ^ "" daz !"""' ^^) bericht betreffend eine Pe-^>le ^' )°he l. l. Finanzministerium gegen die ^?"Ne« ^ ^" Nierfteuer. 11.) Petition für ^ ^>^. ^"blich?n Eigenthums betreffs Patentier« ^ - :r osterr.-ungar ö^üch°"?rr Laibacher Studenten, und Ü'ol" b'e b.» ^lslich ihres Scheiden« von Laibach ^^" ^" langjährigen thätigen Mitglieder, die H?. ^vg^"° «nd Volksküche diesem humanitären ^ ^ "end n I! ^" und unermüdlich zum Wohle des« X^l e«: F'au Irma May'r geb. Honig ?d ^"" bbnig. mannigfache Vmeife der t^?^°lle Tl,« "^°^" Anerkennung für ihre auf. !^Net H y'Meit. So erschien diesertag« in der ^»">s "n der , ^°"^ 3cau May"? cine Deputation ^«!i>?^ei ^.^- l. Lchrerbildungsanstalt mit einem ,' h./" n.hft '^eds-Nvliq.let, welches der Führer der ! <^ü>, ^den " passenden Ansprache, die dc» Dank ' li ü Hie ^,""' Ausdruck brachte, Frau May?r '^li/ ki^z z.^k,che Ovation brachte in der Volkö-^«l!« ^ Key T""'°n "on Schülern deS l. l. Ober-! ''"N?/t s^""'"lein Minna Honig dar. welcher ^ ^ l^lcht w ^^ ausgesprochen und ein ! ^'»^ i^d^^chts-Verhandlung.) «lm ' ' H ^l»lb°« "'^ dem Vorsitze des h^rrn l. f. ' !'d^^g,n ^"^l Vrai^ beide lkdiqe Mciurcr ^' »I« <"n s °b!schlc,ges statt. I^lob Dimmt aus !'Ü^ ^/r ^" Q-toder 1895, morgens um halb V"k "^ ii, ^"^' ^'liebten Gertraud Lamp't vor ^l^. ^kil,,^dil sprach, von lückwatts über« N°^xt-Illustrationen und 2 Tafeln.) S. 16. — Goldenlron. Aufstellung von Grabmälern der Nebte und einzelnen Personen in dem Capitelhause. Vom Correspondenten und fürstl. Schwarzenberg/schen Cenlralarchivs-Dlrector Anton Mü.ath. S. 19, — Iudenburger Haus», Hof« und Siea/l-marlen. Besprochen von Dr. Anton Mell. (Mit 35 Text« Illustrationen und 1 Tafel.) S. 21. — Sacraments-Häuschen in Vorarlberg. Von Conservator S. Jenny. (Mit 3 Text.Illustrationen und 2 auf einer Beilage.) S. 30. — Aus Murau. Vom Correspondenten Archivar Felix Cm. gub. (Mit 1 Text.Illustration.) S. 34. — Ein Fresco-Gemälde ber Stiftskirche in Ossiach. Besprochen von Karl Kastner. S. 37. — Ein heraldisches Relief in Weißlirchm bei Iudenburg. Von Karl Grill. S. 38. — Die Kirchenbauten in der Bukowina. Von Conservator Karl A. Romstorfer. VII. (Mit 11 T«xt-Illustrationen und 2 auf einer Beilage.) S. 40. — Notizen. 1—22. (Mit 23 Text-Illustrationen, davon einige auf 2 Beilagen.) S. 44. Pränumeratious°Veding« nisse für den XXII. Iah.gang der neuen Folge der Mit-th.ilungen. Mit Versendung durch die Buchhandlungen: Der ganze Jahrgang 6 fl. Mit Versendung durch die l. k. Postämter: Der ganze Jahrgang 6 fl. 60 kr. Prä« numerationen übernimmt die Buchhandlung Jg. v. Klein« may? 5.267.000). Neueste Nachrichten. Erzherzog Albrecht Salmtor 5 Bozen, 27. Februar. (Aufgegeben um 6 Uhr 30 Minuten abends.) Se. k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Albrecht Salvator ist verschieden. Die getreuen Völker der Monarchie beklagen mit dem Allerhöchsten Kaiserhaufe das Hinscheiden eines hochbegabten Prinzen und nehmen aufrichtigen und herzlichen Antheil an dem tiefen Schmerze der nächsten Angehörigen des höchsten Verblichenen. Der verewigte Herr Erzherzog ist ein Sohn des am 18. Jänner 1892 aus dem Leben ge« schiedenen Herrn Erzherzogs Karl Salvator und der Frau Erzherzogin Maria Immaculata Clementine, ein Bruder des Herrn Erzherzogs Franz Salvator, des Gemahls der Frau Erzherzogin Marie Valerie. Wie alle Prinzen unseres Kaiserhauses, wurde er für den militärischen Beruf erzogen. Die Leitung seiner Studien ruhte in den Händen des Obersten Mayhirt, die religiöse Er-zichung in jenen des Monsignore Cccconi, des erzherzoglichen Hauskaplans. In der militär« technischen Akademie gehörte er seinerzeit zu den« fleißigsten und aufmerksamsten Zöglingen. > Nach Beendigung der beiden Akademle,ahr° « gange wurde der Erzherzog den Elfer-Husaren m > Steinamanqer zugetheilt, in welchem Regiment er « vom Lieutenant bis zum Rittmeister vorrückte. > Der junge Prinz lebte ganz seinen Pflichten, und » wenn ihm irgend etwas besondere Freude bereiten > konnt»», so war es das Verweilen an der Seite W sriner hochgebildeten Mutter und seiner Geschwister. > So oft er. beim Regiment dienend, von seinem > Commandanten Urlaub erhalten konnte, eilte er > nach Wien zu seinen Lieben. Im Vorjahre bezog > der lerneifrige und wissenSdurstige Prinz die > Kriegsschule in Wim. Das tückische Leiden, von > dem er erfasvt wurde, zwang ihn jedoch, den Curs. > kaum dass er ihn begonnen hatte, zu unterbrechen > und ein milderes Klima anfzusuchen. I Laibachcr Zeitung Nr. 49. 383 28. Februaris^ Kihung des Abgeordnetenhauses am ii7. Februar, Dem Abgeordnetenhause wurden heute Regierungs« Vorlagen betreffend die Errichtung von Verufs-Genos-senschaften der Landwirte und betreffend die Einlagen von Mündel- und Curandengeldern bei Sparcasfen und dem Postsparcaffenamte unterbreitet. Zu Beginn der Sitzung beantwortete Herr Landesvertheidigungs-Mi« nister FIM. Graf Welsersheimb mehrer? an ihn gerichtete Interpellationen, worauf das Haus zur Er-ledigung der Tagesordnung schritt und zunächst die Wahl der Quoten-Deputation sowie Ergänzungslvcchlen in einige Ausschüsse vornahm. In die Quotendeputation wurdeu gewählt die Abg. Beer, Ruß, Menger, Klun, Iaworski, Zaleski. Graf Karl Max Zedtwitz, Ianda, Kaizl. Für das zehnte Mandat waren die abgegebenen Stimmen zer» splittert. Beim zweiten Wahlgang erhielt Abg. Ebenhoch IN, Abg. Steinwender 91, Abg. Lueger 13 Stimmen. Bei der Stichwahl wurde Abg. Ebenhoch mit 117 gegen Abg. Steinwendel, welcher 97 Stimmen erhielt, gewählt. Hierauf wurde die Debatte über das Budget deL Unterrichtsministeriums fortgesetzt. Im Laufe der Debatte erklärte Unterrichtsminister! Baron Gautsch betreffs der Frauenfrage, die Unter-richtsverwaltltng sei nicht gewillt, Frauengymnasnn zu errichten und sei mit Arbeiten betreffend die Vorsorge fur die Errichtung höherer Töchterschulen mit über die Volts- und Bürgerschule hinausreichendem Unterricht beschäftigt, die nicht so sehr für die Berufsbildung als für die Vorbildung des Mädchens für seinen künftigen Beruf als Gattin und Mutter bestimmt stien. Die Maturitätsprüfung solle unter den gleichen Bedingungen wie für die männlichen Arbeiten ebenso die Nostrisierung der im Auslande erworbenen Doctordiplome ermöglicht werben. (Lebhafter Beifall.) Nächste Sitzung morgen. Streike. Karwin. 27. Februar. Der seit einigen Tagen geringfügige Grubenarbeiterstreik hat sich seit heute früh ausgedehnt. Nahezu alle Karwiner Schächte ruhen. Auch in Poremba, Peterswald und Polnisch - Ostrau ruhen einige Schächte. In den Schächten, wo bisher normal gearbeitet würd?, ist nachmittags gleichfalls der Ausbruch des Streiks zu befürchten. Es wurden Maßregeln zur Aufrrchthaltung der Ordnung getroffen. Die Gendarmen und die nicht Strei°! kenden werden von den Streikenden verhöhnt. ! Die Telephonistinnen in Orlau werden insultiert, i Ernstere Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. Die i Sperrung der Gasthäuser zu früherer Stunde und der PermalU'nzoienst auf den Telephonstellen wurde angeordnet. Troppau, 27. Februar. Heute nachmittags um 4 Uhr ist ein Bataillon vom Infanterie-Regiment Kaiser Franz Josef Nr. 1 aus Tropftau nach Polnisch- ^ Ostran, Zarubek und Michalkovic abgegangen. ! Hel'sgrarntne. Meutone, 27. Februar. (Orig.-Tel.) Seine Ma-jestät der Kaiser fuhr vorgestern vom Besuche beim Zurewitsch bei recht unfreundlichem, kühlem Wetter in offenem Wagen nach Monaco und stattete der Fürstin, von Monaco eine Visite ab, welche der Fürst heute-erwiderte. Nach dem Diner, welchem auch der Präfect Henry des Departements Alpes Maritimes heigezogen war, blieb Seine Majestät der Kaiser im Hotel, da, die andauernd kühle Witterung keineswegs zu Ausflügen einladet Für die nächste Woche ist im Hotel ein Diner zu 12 Gedecken bestallt; wie mitgetheilt wird, gibt Seine Majestät der Kaiser das Diner zu Ehren des Großfürstm-Thronfolgers. Es verlautet ferner, dass das Kaiserpaar den Aufenthalt in Cap Martin bis 15. März zu verlängern gedenkt. Ihre Majestäten d.r Kaiser und die Kaiserin sollen dann an demselben Tage abreisen, und zwar soll Ihre Majestät die Kaiserin zu Schiffe die Riviera verlassen. Wien, 27. Februar. (Orig.-Tel.) Der Budgetaus-schuss überwies über Vorschlag des Obmannes Abgeordneten Ruß die Regierungsvorlage betreffend die Pensionen der Staatsbeamten den Aligeordneten Beer und Lupul zur gemeinschaftlichen Berichterstattung, mit dem Auftrage, binnen acht Tagen zu referieren. Der Antrag des Abgeordneten Steinwender, die Regierungsvorlage dem ehemaligen Subcomitö für die Beamtengehalte zuzuweisen, wurde abgelehnt. Sodann wurde die Schlussn'chmmg pro 1894 und der Voranschlag Pro 1896 (Meliorationsfonds) genehmigt Wie«, 27, Februar. (Orig.-Tel.) Bei den heu-tlgen Gemeinoerathswahlen aus dem dritten Wahl-ll"p« wurde»! in sämmtlichen 19 Bezirken die antisemitischen Candidatm gewählt. Es hat sich demnach gegenüber den lchtm Wahlen im September keine Aenderung ergebe», da auch damals alle 46 Candidate» des dritten Wahlkörpers den Antisemiten zw gefallen waren. In der inneren Stadt uud Leopold« stadt beträgt die Majorität der Antisemiten übcr 200; in den übrigen Bezirken ist dieselbe sehr groß. Es er' eigneten sich keinerlei bemerkenswerte Zwischensälle. Budapest, 27. Februar. (Oiig. Tel.) Die Bischofs-conferenz wurde heute vormittags unter dem Vorsitze des Fürstprimas Vaszary eröffnet. R,m, 27. Februar. (Orig.-Tel.) Der Papst empfieng heute anlässlich des bevorstehenden Jahrestages seiner Thronbesteigung die Glückwünsche des diplomatischen Corps. Paris, 27. Februar. (Orig.-Tel.) In der Kammer wurde die von der Regierung genehmigte einfache Tagesordnung mit 382 gegen 92 Stimmen angenommen. Die Kammer nahm sodann die Debatte über die Inter« pellation betreffs Siams wieder aus. Madrid, 27. Februar. (Orig.'Tel.) Der Minister-rath beschloss die Auflösung der Kammern. Die Wahlen für die Kammer wurden für den 12. April, diejenigen für den Senat auf den 26. April, der Zusammentritt der Kammern für den 11. Mai festgesetzt. Eine unter dem Vorsitze Sagasta's abgehaltene Conferenz der früheren ! Minister sprach sich gegen die Wahlmlhaltung aus. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 27. Februar. Schwalbe s. Sohn, K^m., Vudapcst. — Steinschneider, Kittl, Schild, Dannemaim, K'onrach, Langer. iKamerer, Amberger, Vaumgartner, Sommer, Mittler, Kublich, ' Hirsch, Engel u. Cholevka, Kflte., Wien. — snipping, Kfm.. ^Frankfurt. — Charlebach, Kfm., Elberfeld. — Hamerle, Geschäftsfrau, Bszen. — Weber, Controlors.Oattin, s. Tochter, Menmarlt. Hotel Glefaut. Am 26. Februar. Graf Thurn, Gutsbesitzer, Püspo'ti. — Uhl l. u. t. Oberstlieut.'Auditor, und Sprinar, Ing, Graz. — ^ Mosetiss, Prioatbeamter' oe Majo. Muck, Hecke, Krupta, Barasch, Elgrr, Goldmann, und Dr. Riedler, Kfite., Wien. — Suppanz, Kaufman ns-Oattin, Pristowa. — Schungart, Versich-Director, Berlin, — Nzgoli, k. t. Bezirlsrichter. Ruoolfswert. — Cramer, Wu., Vonn. — Petellin. Kfm., Trieft. — «eday, Privat, Allen-stein. — Zid, Kfm,, Skalih. — Hlaret und Harmanek, Tischler,! Neusah. Verstorbene. Am 26. Februar. Anna Matjan. Besitzerstochter, 15'/« I., Floriansgasse 29, Tuberculose. — Mari? u. Boichetta, Oberstens«Witwe, 85 I., Alter Markt A, Hpoplsxia cerebri. Am 27. Februar. Johann Stergar, Arbeiter, 52 I.. Ilovca 34, Lungenentzündung. ^ ImSiechenhause. I Am 24. Februar. Jakob Pavlii, Kaischlers-Sohn, 27 I,, luberculose. ^ Verzeichnis der Spenden für die durch das Erdbeben heimgesuchte Bevölkerung ! Krams. ^ > Sammlungsergebnisse dcr Bezirkshauptmannschaften: Imft 17k st, 10 kr., Borszczow 5 fl., Tarnobrzeg 7 fl., Roveredo 242 fl, 74 lr., Vrzezany «0 fl. 77 kr.; Nfsicurazioni Generali in Trieft 556 fl. 79 lr.; Statthalterei-Präsidium in Prag 8 fl. 55 lr.; Miihlinghans Otto durch Herrn Arthur Mahr 10 fi. ! Lottozichung vo« 26 Februar. ! Brunn: 2 25 72 84 27. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. y^g U/N. ^7319 ^-8 6 SO. schwach saft bewölk? ^^ 9 » Ab ?34 8 4-02 windstill bewvllt 28-l? U. Mg.! 736 1 j -1 8 I N. schwach j Nebel j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur —0 1", um 12" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowstv Ritter von Wissehrad. Die i>. ^. ^^I>oiz«i^»Ä^iT der «Kaibacher Zeitung») bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration tH»IH»ß7»t zu erneuern, nm die Expedition ununterbrochen veranlassen zu können. W DlllltslWMl!. > « ssür die uns erwiesene hrrzliche Antheilnahme ^ W anlässlich drs herben, unersetzlichen Verlustes, den « W wir durch de» Tod unseres theuersten Gatten, bo ^ >> zichungsweisc Vaters, Bruders, Schwiegersohnes uud M ^ Schwaqrrs, des Herrn ^ > Dr. Äosrf Sajovic > W^ erlitten haben, ferner für die prächtigen Kranzspenden W^ und das zahlreiche Geleite zur letzten Ruhestätte » sprechen wir allrn uuscrcu Verwandten, Freunden W» und Velaunten drn innigsten Dank aus. WW »« Die tieftrauernde Familie. W i l t^ W Nom tiefsten Schmerze gebeugt, s^en >W trauernd Hinterbliebenen Nachricht von de" V-, »> scheide» ihrer innigstgeliebten Äiutter, bsz»^^^. » weise Schwiegermutter >md Großmutter, l»er ^ WW woylgeborenen Frau > Marie v. Boichetta M Oberstens-Witwe »^ welche nach kurzem, schwerem Leiden, "kA^ü iM ^ den heil Sterbesacramenten, am 26. b. M .^. M abends im 84. Lebensjahre sanft im Herrn M schlafen ist. ^d W> Die irdische Hülle der theue ren Verblichenen '^ W Freitag den 28. d. M, 5 Uhr nachmittag <" ^" ^ W hause Alter Markt Nr. 3 feierlich eingesegn" ^,. M sodann auf dem Friedhofe zu St. Christoph zur e>" M Ruhe bestattet. ^ z, z« ^ Die heil. Seelcnniefse wird Sam'tag den ""^^^ M 10 Uhr vormittags in der Pfarrkirche zu S'- ^' »D flir die Verstorbene gelesen werden. M Laibach am 27. Februar 1836. W Alexander v. Voichetta, SectionZ.InaenH^ ^ anati'lischcn Eisenbahnen: 3>t«Vie V. "^'^ell W Mathilde v. »»ichetta, Hannh Ger,»»!"» ^,l W Heldenfeld, Ander. — Nlex. Hecjula^^i! W Heldenfeld, k, u, k. Major im Inf.-Messiment " ^ W Eleonore von Voichetta, Tchwiegerm'^^ W «athilde von Voichetta. Hauptmanns'^,, W Schwerin. — Arthur v. Voichetta, l, <« M Cadet.Ossicier.Stellvertreter im Inf-Mg " > W ^ ' Ili'l^' W Von tiefstem Schmerze «ebcugt. gebe» d" ^dc« M zeichneten allen Verwandten und t!)ell«".^ig!< M Freunden Nachricht von dem Hinscheiden oe ^ geliebten, unvergesslichen Frau > Josefine Hehner g.b. Mc!l" >> Doctors.Witwe und Hausbesitzer'« ^ M »uelche nach kurzem Leiden heute M H ^ ^ M nachmittags im «7. Lebensjahre PM"" W bessere Jenseits abberufen wurde, ^lchict^ W Die irdische Hiille der theuren DahlM M"?, « wird Samstag den 29. Februar um o ^ ^ ft,l, M mittags in: Trauerhause Triesterstraße "^host ' » lichst eingesegnet und sodann auf dein ^,^d^ , M St. Christoph zur ewigen Ruhe bestattet ^ W Die heil. Seelenmessen werben in mch"l W gelesen. ^ Laibach am 27. Februar 1896. ^ I Marie Ludwig, Tochter. - Wilh""^ t!''^ W Marie Khuen, Geschwister. — H? Ollt^ W wig, Schwiegersohn. — »rete unt> ^^i« , ^ R s^' !> W Traurigen Herzens geben wir de"It. ^' »'^ W wandten, Freunden und Velanntcn vc hc^M^N W Gott dem Allmächtigen gefallen y">vels/"»^ W mittags um halb 6 Uhr unsere <^ » W Tochter, resp. Schwester und Sch»"«^ « W nach langwieriger, W den heiligen Sterbcsacramenten, '" " abz"^..,, -'"^ « >, W jähre zu sich in das bessere 3" "^cit.,^ '>K » h W Das Leichenbegängnis stndet F" 5 '" ^ » ^ W nachmittags um halb 4 ",r H,,s ^/» ^ W Floriansgasse Nr. 2^> auf W'F^ahiNs ^t » ^ M Christoph statt, wo die unvergessl'M, ^,l^ » '^ W in d!r Familiengruft beigesetzt "<" ^'" .I ^ W Wir bitten die Bekannten "',^. „L* I Z W theuren Verblichenen gedenken 5» '" ^t"' » ^ W Die heil. Seelenmessen weiden'' N ^ M t'irche zn St. Jakob gelesen wcrde"> ^^ W W Laibach am 26. Februar l«96, ^.H> > ^i W Jakob Matjan, VesilM "^ha""^"" l^ W Gertraud Matjan, Mern ^^l< .^ ^ » geb. Matjan, Schwchcr.^-^ ^M'^^^ W Vruder. - Vtto »ayr,^^^^ l ______________________________________383_____________________________ __________28. Februar 169«. Course an der Wiener Börse vom 27. Februar 1896. «»«Km oMenen Course *'< ,^"»h»n. «tlb Wal, ^«^'"'in Noten ^n^'nbei , . . io«'9ä l0l-Ib "^^"ebruär-Nuguft 100-05 101 lü l^, „ ^, Iünner-Iull 101- jioi «) «33^» '' sanzr boo'I. 14?-.1« - ^',, "lose . ^ j, ^g.^. ^,^ ^M^ .' > b0 fi. 1NN »ü 134 — -^H^ntt. neueiftei i»8 L0 12« « b!° <5"^°"t,iNoui. 101 <« 1N1 «) ^, Ultimo . . 1UK0 101SO ^^^N »A> N.LVt' L21--!»«-- Velb Wa« Vcn» Vtaate znr Z«chl«»s übern««»«,« <«sn»b.»V«io»^ Oblillattone«. Nttsabethdabn « u, 8000 Vl. für LUO Vl. 4°/,..... 117'?!> 11» 7li Eiisalxthbllhn, 4t»o u.«ooa m. 2anz Joseph»«., Em. 1884,4°/, 100'— 100 »0 Galizlsche «ail 'Audwig - «ahn, «m. l»«1, 30« fi. 2. 4°/„ . S« 15 100 1b Borarlbeiger Vahn, . per Ultimo . . 8s »0 9S — dtü.Et,lt.«l,«olbia«ft..4l/,<'/, i«4 — 1«i — bto, dto. Silber lOl) st,, 4»/,°/» 101 «ä 108« dto. Staati^bllg. (Ung, Oüb) v. I. 1876, b°/°..... I»1b« 182-5« blo^V.^Ochllntttgal.Abl.-Obl. 10« 10 101 1« bto. Präm.'Nnl, ^ 1W st. ö. W. Ib4 — 155 — dto, bto. 5 öO fl. e. W. 1«?ü1b4 7b Tbeih Reg,'Lose 4°/. 1«« fl. . 14» — 14« - Grunluntl.' Obligation»» (für 10« fl. CM.), 4°/, lroattscht und slavonlsche . 37 - 98 — 4°/« ungansche (100 fl, o.W.) . ft« »l» 9? »5 Ander» 2ss»ntl. Anl»h»n. DonaU'Reg'Vose 5»/n. . . . 138 — 129 — dto. -«„leihe 1878 . . 1»? — — — «nleben der Stadt Vörz, . . II»-— —-— «nleben b. Staotgemeinbe Wien 105 — 106— «nleben d. Ltabtaemelilbc Wlen (Silber oder Gold) .... 1U9-— 13« 5« Pramien'Unl, d, Stadtam. Wien 171 — 172-50 VSrsebau Nnlehen. verlolb, 5«/, 100 ö0 101 - 4"/, »lainer Uandes-Anlebtn , «8 8ü! SS 3ä »elb Ware ßs<«bbri bto. dto. 8«/^lI. Vm. ii? ?5 118 50 N,'österr. lillnbts'Hhp.'Ullft. 4°/„ 100—!i00'80 Oeft.'lmg.Nllnl veil. 4°/, . . 10080 101 — bto. dto. bvMr. ,, 4°/, . . 100 80 101- Spalcllffe.I.sft.,»0I.li'/,°/»vl. 101 50 - — Priorität»«Gbllg»tion»n (für 100 fi.). sserbinaxdK-Norbbllhn «m 188« 10« 8« 10160 Oefterr. Norbwestbahn . . . 111 Sü II» «5 Staatsbahn....... i»3— 224 lift Sübbahn il 8«/u..... 164 6« l<» s« bt«. i» L»/«..... 13« 40 i»1-40 Un«,°gal«. 171—1715« Vmilverein. Wiener, 100 st. . 144 — t44>5« «°t>cr.-«nst.,0est..2<)«fl.T.4a°/« 467 — 4?t — «lrdt.'Nnst. f, Hand, u. , 1SU fi. — — — — dtn. dto. per Ultimo Veptbr. »757b 37SW Ireditbanl, »llg. ung., 200 fl. . 41«-—l«»'— Depofitenbanl, «llg., 200 fl. . 3« — 244 — «ttcumpte-Ees., Ndröst., 50« fl. »25-— 82? — -u. lassen»., Wiener,200». 284 — 285 — Hypothelb.,Oeft.,200st. 25»/,«. n? 50 8850 LHnderbanI, Oest^ »00 st. . . 249 — 24» 70 vtftrri.-nngar. »ant. 600 ft, . 9»2 9« Un<— 184 — Alti«n von Gralupori« Ilnt»rn»hmnng«n (per Stück), «Ubrecht'Vahn 200 st, EIlb« . — - — .- «lussl«°Tepl. «senb. 300 fi.. . 16«« 159« Vöhm, Nordbahn 150 ft, , ««,-- 271- Vuichliebraoec <«s. 500 fi. CM. 1458 146» dt«, dtv. st, A, L81 — 28<-5« Praa-Dul«r «Nsenb. 150 fl. T, . W 35 W b« Staatselsenbahn 200 st. H. . . 3^5 5« »gg 5« Eüdbahn 2«0 fi. L..... 9« —! ^>_ Sübnorbb. Verb.-V. 200 ft. EW. 218-5« »i»50 Ir«m»ayKes.,Wr.,I70fl.«.W. 47, - 4,7 _ bt».»m. 1887.800«. . . . — — — — »«lb Van II««»«»^«^., «eueWr., Prlo» rit«t»«»ct »91» London........ 120-»5'121 — Pari»......... 47-82. 4? 8?.. St. Petersburg...... —-— —-— ! Dalut»». Ducalen........ 5 67 5«» lto-ssrancs'EtNlie..... 9»7 95» Dtutsche «eiH3banlnolen . . 5897. 59 SL^ Italienische Äantnoteu . . . 4870 4»»a Vavl«.«ub«l...... 11».,»! 1-28,,» '^MellterwLllibllch. » (Außer Abonnement.) Gerader Tag. ^ ^"tag z^en 38. Februar ^ der Sängerin Frl. «llh Geidl. ^peretten.Uufführnng! ^ .^ aldmeifter. 5« Äl„^ Auszügen von Gustav Davis. "»H'II. n ^°" I°^"un Strauß, ^o^ ^' ^"l>e 10 Uhr. , H ^uher^Nbö^ment) Ung. Tag. '" ^7"«g den 1. März ' nl,cher Leitung des Componisten ^"en» "iill«r-»orden. "ovitiit hg« «lfred Mütter. 5>. "orden. ^,,"lgaro bei Hof. ^ Nlun, ^^n von Nohrmann Riegen. ^ U''l von MUller-Norden. . Hl« """Abonnement.) Gerader Tag. ^.7°"ag d^ 2. März . s zu ermähigten Preisen. Xi^. ^arciss. ^. ^ufzilgen von C. A. Brachvogel. i^jjgjališae v Ljubljani. V . Nn Dr. pr. 713. *Auit 29' februvariJa '^i>* v (lÄar«areta). i tltlSMpptlh dejanjih. — Spisala V , ^OBio^*"*- Uglasbil Ch. Gounod. V^ObPolU8eni1 A. Funtek. ^^^_ Usi. Konec po 10. uri. Kundmachung womit Arbeitsgeber und Mitglieder zur Generalversammlung der Bezirks-Krankenoasse in Rudolf* wert welcüc am 8. März i.J. vormittags um 10 Uhr im Sitzungi-¦aale des atädt. Rathhause« mit nachstehender Tagesordnung stattfinden wird, eingeladen werden. 1.) Bericht des Herrn Obmannes über das Gebaren im Casaenjahre 1895. 2.) Bericht des Herrn Cassiers über Ein-und Ausgaben der Krankencasse im Jahre 1896 und deren Schulden und Forderungen am Schlüsse des Cassen-jahres. 3.) Wahl von sechs Ueberwachungsaus-schuss-Mitgliedern an Stelle der bisherigen, für ein Jahr nicht wieder wählbaren. 4.) Wahl von fünf Schiedsgericht-Ausschussmitgliedern an Stelle der bisherigen, für ein Jahr nicht wieder wählbaren. 5.) Verschiedene Anträge und Berathungen. Bezirkskrankencasse in Rudolfswert am 26. Februar 1896. (841) Der Obmann: Simon Sladovic Edler v. Sladocvic. (520) 3—3 St. 144. Oklic. Vsled prošnje Franceta Serkota iz Cerkniee dovoljuje se izvršilna pro-daja sodno na 1711 gold, cenjenega nepremakljivega posestva Luke Zurc iz Rakeka vlož. štev. 203, 252, 273, 319, 321, 330, 349 in 363 kat. obö. Rakek po predloženih pogojih ter se za njo odredita dva roka, na 12. m a r c a in na 11. a pri I a 1896, vgakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodisèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem roku samo za ali nad cenjeno vrednost, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji in izvleèek iz zemljiske knjige ostanejo pri sodišèi na vpogled. C. kr. okrajno sodišèe v Logatci dne 14. januvarja 1896. 7t16j 3^1 St. 721. Oklic. C. kr. okrajno sodiäöe v Kamniku daje na znanje: Helena Lach, prevžitkarca iz Ka-pljevasi, je proti nenastopljeni zapušèini Miha Laha iz Kapljevasi tožbo de praes. 27. januvarja 1896, št. 721, zaradi opravièenja predznambe s pr. pri tem sodišèu vložila; o kateri se je doloèil dan za skrajšano razpravo na 18. raarca 1896 ob 9. uri dopoldne pred tem sodišèem. Zapušèini Miha Laha, oziroma njegovim neznanim dedièem postavil se je Valentin Lah iz Kapljevasi ku-ratorjem ad actum. To se jim v to svrho naznanja, da si bodo mogli v pravem èasu drugega zastopnika izvoliti in temu sodišèu naznaniti, ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrambo zoper tožbo izroèiti), ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom razpravljalo in na podlagi te razprave spoznalo, kar je pravo. C. kr. okrajno sodiäöe v Kamniku dne 29. januvarja 1896. (734) 3—1 SrT267""dö~126Ör Razzias. Na tožbe Jožefe Cesnik iz DerSkovc ät. 20, zaradi zastaranja terjatve per 133 gld., 2 ä 20 gld., 140 gld., 40 gld. in 6 gld. 45 kr. s pr. se je tožencem Antonu Žnidaršièu iz Bistrice, Mariji Zadu iz Derškovc st. 20, Andreju Kruh iz DerSkovc in Jerneju Zadu iz Derškovc, oziroma njihovim neznanim dedièem in pravnim naslednikom postavil France Gärtner iz Bistrice kuratorjem ad actum in za skrajäano razpravo doloèil dan na 4. maja 18 96, dopoldne od 9. uri pri tem sodiäcu z navajanjem na § 18. sum. pat. C. kr. okrajno sodisöe v IIir. Bistrici ^?6 13. februvarija 1896._________ (743) 3—3 St. 971. Razglas. Neznanim pravnim naslednikom, dn6 3. julija 1874 zamrle Mete Gogola, vžitkarice iz Bleda, postavil se je gosp. Franc Kunstelj iz Radovljice, kuratorjem ad actum ter se mu je dostavil tusodni zemljeknjižni odlok z dn6 12. februvarija 1896, št. 971, zadevajoè vknjižbo izbrisa pravice dosmrtnega stanovanja Mete Gogola pri zemljisöu vlož. št. 23 kat. obè. Grad. C. kr. okrajno sodisèe v Radovljici dnö 12. februvarija 1896. Amtsblatt zur Laiballier Zeitung Rr. 49. Flrita!, dcn 28.Fcbnm 1896. i, ! ^ > ld.,7teile ' >°nucitsbeamten in Krain ! ^(HM ei "^ k- t, Bezirlsarztes in ' ! '°H'^^'e3suchen oder eines ärzt-'l ^?> ^"U^Concipisten in der ' I ^3^b^ Wemmiißigen Bezügen 'l ''?^is> ^°ttorl?n Universität erlangten ?3Z !i^tt d?" Lammten Heilkunde, '' ?^°?>rü u"" giinstiaem Erfolge 'i^ °'N^dcl-> und dem Nachweise 'X>ch ' «Nd,b'u che„ u„d he, sloveni- > Z" 3^. >"" slavischen Sprache be« "l^unn^s'ch bereits in einer '' ^ ^'z ' °ndI''^' ün vorgeschrie- !, ^,, illy ^"lalls unmittelbar ^! l^ ^" ^' ^°" ^^ ^l <'^e«. ^"s'°"Ml einznbringen. ^ ^"3>mf«r«r°i... ^^ sebruar 1896. (773)3-3 g. 134V. Sch.R. Lehrstelle. An der vierclassigen Nollsschule in Mött-ling lommt eine provisorische Lehrstelle mit jährlichen 360 fl. sofort zur Besetzung. Die Gesuche sind bis 15. März l. I. dein» l. k. Bezirlsschulrathe in Tschernembl einzubringen. K. l. Bezirksschulrat!) Tschernembl am Men Februar 1896. ^706) 3—3 Präs.'Z. 364. DienersteUe. Vei deiu k. k. Bezirksgerichte Sittich ist eine Dienerstelle mit dem Iahresgehalte per 250 fl. nebst 25proc. Activitätszulage, dem Vorrückungs. rechte in das höhere Gehalt jährlicher 300 fl. und dem Bezüge der Nmtslleidung in Erledigung gelommen. Die Bewerber um diese, eventuell bei einem andern Bezirksgerichte frei werdende Dienerstelle, haben ihre gehörig belegten Gesuche unter Nach-Weisung der Kenntnis der deutschen und der slove< Nischen Sprache und der Befähigung zur Ver» fassung gerichtlicher Relationen im vorgeschrit» benen Wege bis 16. März 1896 beim l. l. Kreisgerichts.Präsidium in Rudolfs" wert einzubringen. Militärbewerber werden auf das Gesetz vom 19. April 1672, R. G. Vl. Nr. 60 und die Ver-ordnung vom 12. Juli 1872, M. G. Bl. Nr. 96, gewiesen. Rudolfswert am 16. Februar 1896. "(824) 3-2 " Z. 2581. Edictalvorladung. Lorenz Korosec, früher wohnhaft^ Wocheiner.Vcllach Nr. 33, jetzt unbekannten Aufenthaltes,, wird hiemit aufgefordert, die ihm vom Betriebe des Schuhmachergewerbes sub Catastral'Nr.59 der CatastralgemcindeWocheiner-Vellach vorgeschriebene und nicht eingezahlte Erwerbsteuer im Betrage per 11 fl. 36 kr., sage: elf Gulden 36 kr. binnen 14 Tagen beim k. k. Steueramte in Radmannsdorf um so gewisser einzuzahlen, als im gegentheiligen Falle dieses Gewerbe von amtswegen gelöscht werben würde. K. t. Bezirkshauptmannschaft Radmanns' dorf am 19. Februar 1896. (826) 3-2 I. 3549. Concurs-Ausschreibung. Im Bereiche der k. l. Fl'nanz»Direcrion in Laibach ist eine Tteuerinspectorstelle in der IX. eventuell eine Kinanzconcipistenftelle in der X. Rangsclasse. eventuell eine adjutierte Kinauz«Concepts. Praltilanteuftelle in Erledigung gelommen. Gesuche sind unter Nachweisung der gesetz-lichen Erfordernisse und der Sprachkenntnisie binnen vier Wochen bei dem Präsidium der l. l. Finanz-Dircction i« Laibach einzubringen. Laibach am 23. Februar l896.