Poštnina plačana v gotovini 77. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Attanahme der Feiertage). Schriftleitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (TeL Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ulica 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. Nr. 148 Samktag, den 5. Juü 1937 Inseraten- u. Abonnements-Annahmu m Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din. zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din f '50 it. LiceJtnJ Ljubljana . i'v." - ' "7 o':1 'ly; T xA U opr (P XX r.-i. KX >1 h ":X| f XXXX'XX'"^ .. .",.T , -Ä-,i }' "9'7'Xtif- > 1 >. ' »■* . - v ' !' - > . > ‘, V- .v-X* X » v u : . n-m:: Dr. Jeglič gestorben VlötzNchei- Tod des greifen Äircbenffirften Die ftrtie ves ,vian!en —jib Die französische Regierung hat, wie aus Washington gemeldet wird, dem amerikanischen Schatzamt vorsorglich mitgeteilt, dag Frankreich wahrscheinlich gezwungen werden würde, sich aus dem Dreier-Wäh-rungs-Abkommen mit den Vereinigten Staa tcn und England zurückzuziehen. Sicherlich ist eine gleichlautende Erklärung auch in London abgegeben worden. Damit ist die internationale Währungsvereinbarung vom 20. September 1936 aus Anlaß der Ab wer-tung des französischen Franc zunächst zwischen Frankreich. England und USA abgeschlossen, bald danach dann durch den Beitritt Belgiens, Hollands und der Schwe'z erweitert, gesprengt. Sie wurde in Frankreich damals fast enthusiastisch begrüßt und 'ozusagen als die wirtschaftliche Grundlage der Politischen Gemeinschaft der drei westlichen Demokratien gefeiert. Die drei Mächte versicherten lediglich ihren Willen, in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen die Ordnung wieder herzustellen. USA und Großbritannien versicherten, sie blieben weiterhin bestrebt, ein möglichst vollständiges Gleichgewicht auf dem Wechsel tursmarkt ans rechtzuerhalten und nichts zu tun, was dieses Gleichgewtchi stören konnte. Die französische Regierung gab der Auffassung Ausdruck, daß die wünschenswerte Stabilität der wichtigsten Währungen ohne vor berige Wiederherstellung des Gleichgewichts nicht gewährleistet werden könne. Deshalb habe sie ihrem Parlament eine Anpassung der Landeswährung vorgeschlagen. Alle drei Regierungen bekundeten die Absicht, geeig-w'tc Mittel anzuwenden, um eine Störung d neuen Grundlagen der Wechselkurse zu r ndern. Das klang ganz schön, war aber vollkommen unverbindlich zumal die britische Regierung in einer halbamtlichen, durch das Reuterbüro verbreiteten Erklärung mitteile n ließ, sie übernehme keine Verantwortung 'ür die tatsächlichen Währungsmaßnahmen, die die französische Regierung vorgeschlagen habe. Durch die gemeinsame Vereinbarung der drei Mächte werde keinerlei Aenderung u der britischen Währungspolitik erfolgen. Das Pfund Sterling werde eine freie Währung bleiben, die nicht mit den: Golde oder einer anderen Währung verbunden fein werde. Die englische Regierung habe ledig-l'ch ihre Absicht kundgegeben, keine vorsätzliche Entwertung des englischen Pfundes als Gegenmaßnahme gegen die französische Abwertung vorzunehmen. In ähnlicher Wei i'e versicherte auch der amerikanische Staats-sekretar Morgenthau, USA behalte in der Währungsfrage volle Handlungsfreiheit. Man hat dieses Dreier-Abkommen infolgedessen damals auch sofort als eine bloße Schutzmaßnahme für die Durchführung der Franc-Abwertung vom September vorigen Jahres ausgefaßt. Frankreich sollte sicher wüi, daß es durch England und Amerika zunächst einmal in der Durchführung der Abwertung nicht gestört würde. Nun aber hat Paris selbst bekannt gegeben, daß es sich an die damalige Vereinbarung nicht mehr hallen könne und den Franc seinem Schicksal überlassen müsse. Allerdings scheinen England und Amerika zunächst bereit zu sein, ihrerseits mit ir lützungsmaßn ahmen cinzugreifen, und , L s. u b 1 j a n a, 2. Juli. Die Banatshauptstadt Ljubljana wurde heute durch das Läuten aller Kirchenglocken davon verständigt, daß der Erzbischof Dr. Anton Bonaventura J e g 1 i č für immer seine Augen geschlossen hat. Der Erzbischof, der im Kloster Stična in Unterkrain seinen Lebensabend verbrachte, wollte heute um 5 Uhr früh in der Klosterkirche wie üblich die Hl. Messe lesen. Der Kirchenfürst hatte sich bereits um 4 Uhr von seinem Lager erhoben. Da er in der Sakristal nicht zum Vorschein kam, wurde Nachschau gehalten und man fand den 87jährigen Greis tot neben dem Waschtisch liegen. Erzbischof Dr. Jeglič war noch vor zwei Tagen als Redner auf der großen Tagung der katholischen Jungmänner u. Männer in Celje aufgetreten. Er kehrte sodann nach Stična zurück, wo ihn nun mehr der Tod ereilte. Erzbischof Dr. Anton Bonaventura wurde als Sohn schlichter Landleute in Begunje in Oberkrain geboren. Er studierte zunächst am Augustinum in Wien und setzte seine theologischen Studien in Berlin und München fort. Das Doktorat der Theologie erwarb er an der Anima in Rom. Später wurde er zum Domherrn des erzbischbflichen Kapitels Vrh-bosna (Sarajevo) ernannt, wo er durch volle 18 Jahre wirkte. 1898 wurde Doktor Jeglič als Nachfolger des Kardinals Missia zum Fürstbischof von Ljubljana ernannt. Vor einigen Jahren zog sich der greise Kirchenfürst, der itn politischen Leben des slowenischen Volkes schon zur Zeit der einstigen Donaumonarchie eine ganz hervorragende Rolle gespielt hatte, zunächst nach Gorujigrad und später in das Kloster Stična zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Die sterbliche Hülle des Erzbischofs wurde heute nach Ljubljana überführt u. im fürstbischöflichen Palais auf den Katafalk gelegt. Die Beisetzung dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach am Sonntag unter großem Gegränge stattfinden. Neue Demarche in Nom und In Berlin FRANKREICH UND ENGLAND DROHEN MIT DER BLOCKADE SPANIENS DURCH IHRE FLOTTEN. — IN SPANNUNGSVOLLER ERWARTUNG DER ENTSCHEIDUNGEN DEUTSCHLANDS UND ITALIENS. London, 2. Juli. Die Schreibweise der italienischen und der deutschen Pres se hat in London und Paris den Eindruck wachgerufen, daß Italien und Deutschland entschlossen sind, die weitere Spanien-Kontrolle zur See und zu Lande zu verhindern. In diesem Zusammenhänge wird insbesondere auf den im sP o p o I o d’ I t a I i a« von Mussolini verfaßten Artikel hingewiesen. England und Frankreich haben angesichts dieser Sachlage in Berlin und Rom eine Demarsche unternommen, um diese beiden Großmächte noch einmal zur Zu- stimmung zum reformierten Kontrollsy-stem zu bewegen. Sollten Deutschland und Italien die französisch-englische Kontrolle ableimen, ohne selbst neue annehm bare Vorschläge zur Reorganisation der Spanien-Kontrolle zu unterbreiten, dann seien die Regierungen Englands u. Frankreichs entschlossen, die Blockade Spaniens auf eigene Faust durchzuführen, und zwar so lange, bis der letzte ausländische Freiwillige Spanien verlassen habe. Man erwartet nun mit Spannung, welchen Standpunkt hiezu Deutschland und Italien beziehen werden. Bus der Gkupfchtina Tag der Interpellationen. B e o g r a d, 2. Juli. Der gestrige Tag der den Interpellationen gewidmet war. gab Gelegenheit für eine ganze Reihe von Anfragen der Abgeordneten. Für heute wird ein Exposee des Innen ministers Dr. Korošec über die Re gierungsvorlage zum Gesetz über die Uebertretungen erwartet. ben hatte und gleichfalls dem Beschauer innerhalb weniger Minuten unsichtbar wurde, während sie alle Vorgänge vom Vorführungsraum aus beobachten konnte. Ob optische, elektrochemische oder physikalische Vorgänge dem Verfahren zugrundeliegen, hat der Erfinder allerdings nicht verraten. Belgische Kriegsteilnehmer in Beograd Beograd, 1. Juli. Am Bahnhof »Du-nav« trafen Mittwoch die belgischen Kriegsteilnehmer, die zum Besuche Beograds und ihrer jugoslawischen Kriegskameraden nach Jugoslawien gekommen sind, hier ein. Zu ihrem Empfang hatten sich ein zahlreiches Publikum und amtliche Vertreter eingefunden. Auch General Milojkovič, viele höhere und niedere Offiziere und Vertreter der nationalen Vereinigungen, insbesondere der Vereinigung der Reserveoffiziere und Kriegsteilnehmer sowie der Vereinigung der Kriegsfreiwilligen, der Invaliden usw. waren erschienen. Der Empfang gestaltete sich sehr festlich u. herzlich. Die belgischen Kriegsteilnehmer kamen mit General Wilems u. dem Vorsitzenden der UFAK Cozanz an der Spitze. Im Laufe des Tages machten die Gäste zahlreiche Besuche, insbesondere bei den höchsten militärischen Persönlichkeiten. Donnerstag fuhren sie zum Grab weiland König Aleksander I. Die Unsichtbarmachung von Personen und Gegenständen. W i e n, 1. Juli. Im Stand der Sempe- ritwerke im Messepalast führte heute der Grazer Erfinder P 1 n t h e r sein Verfahren zur Unsichtbarmachung von Personen und Gegenständen Pressevertretern vor. Zunächst wurde ein Gegenstand gezeigt, der allmählich durchsich tig und schließlich undurchsichtig wurde; sodann zum erstenmal in Wien auch das Unsichtbarmachen einer Person, die sich in den Vorführungsraum bege-i m. „Putnik"-Ausfliige nach fern und nah. Das Reisebüro „Putnik" veranstaltet in den nächsten Tagen mehrere genußvolle Aus-flugsfahrtcn. Vom 4. bis 10. Jul: führt uns der „Putnik" in das Reich der Dolomiten und des Großglockners. Das siebentägige Arrangement stellt sich auf 1800 Dinar. Am 7. Juli folgt ein Ausflug nach Graz zur Aguarien-Ausstellung. Einen besonderen Ge nuß verspricht die Ausflugsfahrt am 10., 11. und 12. Juli nach Adelsberg, Triest und Görz, der noch ein Abstecher auf die Beioni-schen Inseln mit dem Luxusmotorschiff „Nep tunia" angeschlossen wird. Das Gesamtarran gement kostet 580 Dinar bzw. 690 Dinar samt dem Ausflug auf die Brionischen Inseln. Für den 14. und 15. Juli ist die nächste Maria Zeller-Fahrt vorgesehen. Fahrpreis samt Visum 200 Dinar. Alle nähere Informationen im Reisebüro „Putnik" Ma-ribor-Celje. m. Die nächste Maria-Zeller Fahrt des „Putnik" findet am 14. und 15. d. statt. Fahrpreis samt Visum 200 Dinar. Anmeldungen im „Putnik"-Büro. m. Mit dem „Putnik" nach Adelsberg, Trieft, Görz und Brion'. Das Resebüro .Putnik" veranstaltet vom 10. bis 12. Juli einen Autocarausslug nach Adelsberg, Triest und Görz, wobei mit dem Motorschiff „Nep-kunia" pitt Abstecher auf die wunderschönen Brionischen Inseln unternommen wird. Das Gesamtarrangement kostet 580 Dinar, samt dem Ausflug nach Brioni 690 Dinar. Anmel düngen im „Putmk"-Büro Maribor-Cehe. Z ü r i c h, 2. Jtili. Devisen. Beograd 10, London 21.61, No . ork 437, Mailand 23, Berlin 175.25, Wien 84.60 (84.95) Prag 15.25. USA soll, sogar eine Anleihe an Frankreich in Erwägung ziehen. Es ist durchaus verständlich. daß man in Amerika und in England ein hemmungsloses Abgleiten des Franc-Kurses nicht gerade gern steht, denn es könnte leicht sein, daß man sich dann aus Gründen des Wettbewerbs auf den internationalen Märkten entschließen müßte, mit den eigenen Währungen wieder Experimente vorzunehmen. Das Abgleiten des Franckurses wird also etwas abgebremst werben. Aber letzten Endes kommt alles darauf an, ob die Regierung Chautemps imstande {ein wird, im Lande selbst Zuversicht und wirtschaftlich,es Vertrauen wieder zu erwecken und so die Flucht des Kapitals aus dem Franc aufzuhalten. Auch die englische und die amerikanische StiltzungSbere'bschaft muß ihre Grenzen haben. Innerwirtschaftlich ergeben sich für Frank reich zunächst aber zweifellos bedenkliche Folgen. Es wirtz nicht zu vermeiden sein, daß die Preise erneut steigen und daß daraufhin die Industrie sich erneut Arbeitersor derungen auf Lohnerhöhungen gegenüber sehen wird. Auf jeden Fall gerät die französische Wirtschaft wieder in einen Zustand der Ungewißheit u. der Labilität. Wenn sich auch vorübergehend vielleicht für den Export aus dem sinkenden Franc-Kurs Erleich terungen ergeben sollten, so werden sie durch die zu erwartende Entwicklung rasch aufgezehrt werden, zumal in allem ja noch dw Steuerpläne der Herren Chautemps und Bonnet hinzukommen, die die Produktionskosten natürlich verteuern müssen Frankreichs Finanzkrise und der Ausweg SENSATIONELLE ENTHÜLLUNGEN DES SENATORS GARDEV. — SOZIALISTISCH-KOMMUNISTISCHE GEGENKAMPAGNE. — LONDON ÜBER BONNETS DRINGLICHSTE AUFGABEN Paris,!. Juli. Im »Journal o t f i c i e I« erschien eine Notverordnung der Regierung, wonach die am 28. Juni verlängerte Sperre der französischen Börsen mit Geltung vom 1. Juli wieder aufgehoben wird. Mit heutigem Tage endigt nach einer weiteren Verlautbarung auch das Moratorium für Wechselschulden und sonstige Verpflichtungen, die in Gold oder Auslanddevisen zu zahlen sind. Paris, 1. Juli. Die gesamte politische Oeffentlichkeit befaßt sich mit der sensationellen Rede, die der rechtsgerichtete Senator G a r d e y im Senat hielt, indem er die finanziellen Maßnahmen des Volksfrontregimes in allen Einzelheiten scharf kritisierte. Es wurde beschlossen, diese Rede in ganz Frankreich plakatieren zu lassen. Dieser Zwischenfall ist das gro 3c Thema der Pariser Presse. Die sozialistischen und kommunistischen Blätter haben eine wahre Steinlawine gegen Gar« dey entfesselt, da Gardey insbesondere die Sozialisten 'für die gigantische Staatsschuld verantwortlich macht, die das Volk nun mühsam werde bezahlen müssen. Die Rechtspresse bringt Gardeys Bericht wörtlich und kommentiert ihn in der Weise, daß sie erklärt, die Wirtschaft Blums dürfte nicht ungestraft bleiben. ■ Paris, 1. Juli. Nach Eröffnung der Börsen zeigte sich heute eine starke Nervosität, da niemand weiß, wie die Regierung der schweren Finanzkrise Herr werden wird und auf welcher Basis sie den Franc stabilisieren gedenkt. Nach Informationen der Börsenkreise aus London erwartet man, daß der französische Franc eine Zeitlang zwischen 120 und 130 Franken für ein Pfund Sterling schwanken werde. Später würde die französische Regierung zwischen diesen Vaul-Boncom über Deutschland und Italien Eine Erklärung des französischen Völkerbunddelegierten. Preßburg, 1. Juli. (Avala.) Der ständige Delegierte Frankreichs beim Völkerbund, P a u 1-B o n c o u r, erklärte gelegentlich seiner Teilnahme am Kongreß der Völkerbundliegen den Vertretern der Presse u. a.: »Es ist notwendig, daß ein Einvernehmen zwischen den mitteleuropäischen Staaten zustande kommt, damit sie nicht Einflußsphäre der Großmächte werden. Ich wünsche es aufrichtig, daß Deutschland und Italien in den Völkerbund zurückkehren. Wenn aber diese Rückkehr durch gewisse Reformen des Genfer Paktes u. die dadurch bewirkte Schwächung des Völkerbundes erkauft werden sofl, dann ist es viel besser, daß diese beiden Nationen außerhalb des Völkerbundes bleiben.« Wahltag in Irland. D u b 1 i n, 1. Juli. (Avala). Irland wählt heute seine Parlamentsabgeordneten. 254 Kandidaten bewerben sich um 138 Sitze. Das Skrutinium wird erst mor gen stattfinden, so daß die Resultate erst am Samstag bekannt sein werden. Diese Wahl wird gleichzeitig als Plebiszit über die Verfassung des irischen Freistaates ausgelegt. Pros. Dr. Max Adler gestorben. W i c it, 30. Juni. Montag früh starb in seiner Wiener Wohnung der bekannte Soziologe 5/. ^ 10000-an ‘Preise?^ / Das ist eine Ferien-Begeisterung mit Solcal Ohne Hautcreme kann man ohnedies nicht in die Ferien fahren - bei Verwendung der Solea-Creme mit hautwirksamem Cholesterin, bei Gebrauch der duftigen Solea-Scife mit aktivem Lecithin und bei ein wenig Studium winkt ein 1. Preis von Din ,1000.- in barl Jedes gute Fachgeschäft fuhrt Solea-Seife und Solea-Creme. Die Aufgabe ist wirklich nicht schwer. Mit guten Freunden am Strand, in den Bergen, im Bad, auf der Rast gemeinsam die Solea-Packungen studieren, den besonderen Vorteil der Solea-Hautpflegc finden und dann frisch und frei die Lösung an die TvomiceZlatorog, AbteilungSolea,Maribor,senden. Das ist alles! Letzter Einsendungstermin ist der 14. Juli 1937. Kurze oder lange Lösungen, in Prosa oder Reim, auf Postkarte oder Brief, alles hat die gleichen Chancen, wenn es richtig ist Gesunde Haut und frohe Solea-Ferien! IG ft I SvAKO undGm Laufe des Tages hart und trocken werden. Oft ist eine Schale mit Kartoffelsalat oder Gemüsesalat weit erfrischender, und wenn man vielleicht noch ein paar hartgekochte Eier oder etwas kaltes Fleisch mitnimmt, so ersetzt dieses kalte Mittagsmahl vollständig die warnte Mahlzeit. Sehr oft wird man mit Freuden erst bei solchen daheim verbrachten Ferie» lernen, wie schön eigentlich die Umgebung der Heimatstadt ist. Endlich einmal hat man Zeit und Muße, um auf Entdeckungsreise,, auszugehen, um nicht immer nur die altgewohnten Ausflüge zu unternehmen. Man kann so recht einmal die eigenste Heimat „erwandern". Es gibt eigentlich nichts schöneres, als in den Ferien ein- oder z'vei-mal in der Woche — und natürlich nicht Sonntags, wo es überall voll ist — größere Wanderungen durch die nähere und weitere Umgebung der Stadt zu unternehmen, die man vorher genau nach einem Pla» ausarbeiten kann. An den übrigen Tagen wollen wir uns dann nur erholen und uns irgendwo im Grünen „ahlen". Und dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit: nämlich die Stadt selbst zu „entdecken". Es wird manchem von den Daheim gebliebenen auffallen, wie still es jetzt manch mal in der Stahlt ist, ganz besonders während der Geschäftszeit, ehe die vielen Büros und Betriebe schließen, und noch viel mehr an den Sonntagen. Da spürt man cs, wie viele Menschen von der Stadt fer„ sind. An solchen Tagen wandert man durch die stillen Straßen, und auf einmal enthüllt sich unserem Blick so manche bauliche Schönheit, bewundernd stehe» wir vor manchem alten Tor, einem schönen alten Giebel, vor den Kirchen. Es gibt da einen ausgezeichneten Rat: man muß sich nur einmal vorstellen, man wäre selbst auf Reisen und sähe sich jetzt die eigene Stadt mit den Augen des Fremden an! Vielleicht werden wir dann erst sehen, wie schön die eigene Heimat ist! Wer nur ein einziges Mal die Ferien daheim verbracht hat, weiß, daß man sich auch hier ausgezeichnet erholen kann, und gewiß wird mancher, der von einer Ferienreise zurückkehrt, zu dem Daheimgebliebenen sagen: „Du siehst ja so frisch und erholt aus — warst du verreist?" Aus Stadt und Umduu Freitag, den 2. Juli einer MAG. Bewegte Geschichte Apotheke PHARM. BEHRBALKS APOTHEKE »ZUM GOLDENEN HIRSCHEN« PTUJ, EINE DER ÄLTESTEN APOTHEKEN SLOWENIENS IN jedenfalls später eingehauen worden. Ob an ihrer Stelle nicht eine »Acht« stand, jenes Jahr, in dem die ganze Stadt ein Opfer der Flammen wurde? Sind die Steine damals vom Feuer so zermürbt worden? Das wird sich wohl nie mehr feststellen lassen. Soviel über das Alter der Apotheke. Wenn man in ihr auch so viele altehrwürdige Dinge sehen kann, man findet in ihr heute auch die modernsten und vollkommensten Geräte und Instrumente. den Versammelten Mt besonderen Freude, ihre ehemaligen Lehrer Gymnasiald irevor i. R. Regierungsrat Klement Prost, Prof. Josef Kožuh, Prof. Anton Cestnik und Prof. Joses Kardinar begrüßen zu können. Nach einem NachmtittagsauSf lug fand ebenfalls int Hotel „Europa" ein Festabend statt, der einen außerordentlich fröhlichen Verlaus nahm. In etlichen Ansprachen wurde die alte Schulzeit wieder lebendig. Wan gedach tc auch der verstorbenen Lehrer und des im Vorjahre Heimgegangenen Kameraden Prof. Johann Tietzmanrr und erneuerte im übrigen die alten Bande der Freundschaft. Die Stunden Vergingen nur zu schnell. Erst spät wurde die äußerst angeregt verlaufene Ma-lurafeier mit den gegenseitigen besten München beendet. r. Elektr. Strvmlieserungs-Unter-brechuug Die Betriebsleitung des Elektrizitätswerkes in Celse ersucht uns um Veröffentlichung folgender Mitteilung: Wegen Durchführung notwendiger Arbeiten an >der Stromleilung wird am Sonntag, den 4. d. von 7 bis 12 Uhr in der Stadt und von 7 bis 13 Uhr in der Umgebung die StrcmScfetung unterbrochen. c. Amtsstundenänderung. An der Stabt-hauptmanuschaft in Celje wurde für die Sommermonate Juli und August eine neue Amtsstundenzeit eingeführt. In diesen beiden Monaten wird ohne Unterbrechung von halb 6 Uhr früh As halb 2 Uhr nachmittags gearbeitet. Die Amtsstunden für den Par-ieientoetkeht bleiben wie bisher. c. Vom der Bergwerksschule Die Schluß-Prüfungen der Absolventen a. d. Bergwerks schule in Celse fanden unter dem Vorsitze des Schulinspektors Bcrghauptmannes Ing. I. Moerrik aus Ljubljana am 22.. 23. und 24. Juni statt. Von den 22 Schülern, die zur ‘Prüfung antraten, erhielten 3 Schüler ein Abgangszeugnis mit Auszeichnung, 10 Schüler absolvierten Öte Schule mit sehr gutem und 7 Schüler mit gutem Erfolg. Zwei Schüler wurden auf den Herbfttcrmin zurück gestellt. Sämtliche Absolventen haben bereits eine Anstellung gefunden, wie überhaupt alle 300 Absolventen der nun 18 Iah re bestehenden Schule in festen und guten Stellungen sind. Bon den heurigen Absolventen besuchten ,20 die Abteilung für Berg bau und nur zwei die Abteilung für Hütten-mejen. 'Der Prüfungskommission gehörte auch Herr Ing. I. Krulc, Betriebsleiter der Zinkhütte in Celse, an. c Unsitten. Helfried P. Scharfenan schreibt uns: Ein Naturfreund hat mit mit* gefeilt, was er auf dem Dost bei Celse, auf der Mrzlica und auf dem Kozje, diesen schönen Aussichtspunkten über dem Sanntale, gesehen 'hat: Hunderte von Jansenpapierln, welche die schönen Berggipfel in barbarischer SS je sdstindeten. Er versuchte, so gut es ging, die Verzierungen zu beseitigen, er ist aber überzeugt, daß der fühlende Mist alsbald wieder ersetzt sein wird. Er hat leider recht: solche Leute gibt es immer noch und sie sterben nicht aus. Man bezeichnet sic mit dem Namen eines Tieres, bas vorn einen Steckkontakt und hinten ein Ringelschwänz-tiicn hat, diesem Tier sehr zu Unrecht, da es doch sowohl gebraten als auch geselcht wohl i nend empfunden wird, was man von Zeit-genossen der erwähnten Art keineswegs behaupten kann. c. Bon der StadtinbUothek. Einer Zu-ichrift entnehmen wir, daß die Städtische Leihbibliothek bis 15. Juli geschlossen bleibt. c. Dir verdammten Autohupen. Eine an ans gelangte Zuschrift führt aus: Ich möchte in Manila sein. Und wahrscheinlich würden auch viele andere Einwohner von Gelse ger ite in Manila leben wollen, wenn sie das wüßten, was ich weiß: daß nämlich die Poliže' von Manila — Gott erhalte sie! — jeden Kraftwagenlenker, der sich unterfängt, mehr alz vierzigmal an einem Tag zu hupen, mit einer schweren Polizeistrafe belegt. Die Hupen müssen mit Zählern versehen sein und wehe jenem Krastwagenlenker, dessen Hupenzähler bei der abendlichen Kon trolle mehr als 40 .Hupensignale ausweist! — Wie schön wäre es, wenn auch die Polizei in Celje auf einen so schlauen Gedanken gekommen wäre! So aber hupen unsere Kraftwagenlenker lustig drauf los, bei Tag und bei Nacht, bei Sonnenschein und stiegen, und reißen an den Bürgernervensträngen, bei Tag und bei Nacht, beim Essen, Schlafen, Biertrinke», Leben und Sterben. Dieser Tage brachten wir die Meldung, daß die Apotheke »Zum Goldenen Hirschen« (Mag. Leo B e h r b a 1 k) in Ptuj gegen 100 Jahre besteht. Wie uns nun von informierter Stelle mitgeteilt wird, beruht diese Mitteilung auf einem Irrtum, da die Apotheke nachweislich bereits mehr als dreihundert Jahre besteht. So erwähnt die Chronik (»Geschichte der Pharmazie in Steiermark von Dr. Norbert Schniderschitz), daß der Inhaber der Apotheke »Zum Goldenen Hirschen«, der Schweizer Baltasar Müller, im Jahre 1628 unter die Bürger von Ptuj aufgenommen worden ist. Der Chronist weiß, daß er im Jahre 1645 von der Pest dahingerafft wurde, worauf seine Offizin vorübergehend von Johann Babt. Donino geleitet wurde, bis Baltasar Müllers Sohn, Engelbert Müller, im Jahre 1653 die Führung der Apotheke selbst übernehmen konnte. Auf ihn folgte Ludwig M ä r c k I. Die Witwe dieses verkaufte die Apotheke am 17. Jänner 1710 an Christian Albrecht S c h m i d. Aus dieser Zeit stammt noch eine alte Waage, die sich in einem der zahlreichen Kellergewölbe befindet. Sie trägt die Jahreszahl 1740. Im gleichen Jahre übergab C. A. Schmid die Apotheke seinem Sohne Franz X. Schmid. Im Jahre 1786 ging die Apotheke in den Besitz Johann R c i t n e r s über, nach dessen Hinscheiden am 5. Februar 1805 seine Witwe Anna R c i t n e r die Apotheke samt Haus übernahm. Am 3. Februar 1811 heiratete sie den Provisor der Apotheke, Josef Häufler, einem gebürtigen Wiener, der im selben Jahre das Bürgerrecht von Ptuj erhielt. Vor einigen Jahren wurde in der Lade eines alten Kastens ein Geschäftsbuch mit von Häufler herrührenden Eintragungen, über Lieferung an die französische Besatzung der Stadt, eine Rechnung über Arzneilieferungen an das Bürgerspital u. ein Bündel Rezepte für Herrn Klingmüfler gefunden, deren Wortlaut heute nicht ohne weiteres zu entziffern ist. Im Laboratorium steht ein Mörser, der die Jahreszahl 1816 und die Buchstaben A. J. H. — Anna, Josef Häufler — trägt und damals jedenfalls als Ersatz für den im Jahre 1712 in Verlust geratenen Mörser angeschafft worden ist. Dieses letztgenannte Jahr scheint übrigens eines der traurigsten in der Geschichtet der alten Apotheke zu sein. So heißt es in der Chronik u. a.: »Der Vertreter der Märckl, der zweite Apotheker des Ortes, Friedrich Haas, ging äußerst scharf vor, wobei er wohl eigene Vorteile im Auge gehabt haben dürfte. Er veranlaßte die Uebertragung des Materiales, ja selbst der Instrumente Schinid’s ins Stadtgcwöi-be, schätzte dort alles sehr niedrig und ließ Schmid’s Offizin so ziemlich leer zurück.« Vom Jahre 1818 an führte Annas Sohn, Johann R e i t n e r, die Apotheke. Ein an der Rückseite der noch heute im Gebrauche befindlichen Einrichtungen aufgeklebter Zettel kündet, daß die Apotheke im Jahre 1831, »als die Cholera morbüs Krankheit in Ungarn hauste«, vom bürgerlichen Apotheker Johann Re i t n e r vollkommen neu eingerichtet worden ist. Daneben kleben Muster der damals gebräuchlichen Signaturen (Etiketten) und wurde auch die Kupferplatte, die zu deren Druck diente, vor Jahrzehnten wieder aufgefunden. Zahlreiche, noch sehr gut erhaltene Salben- und Extraktbüchsen aus Altwiener Porzellan und Flaschen von ganz eigenartiger Form sind jedenfalls die Reste der »neuen Einrichtung« Redners. Nach Redners Tod übernahm seine Witwe Josefine Redner die Apotheke, die sic 1840 an Raimund Uiblaiis verpachtest. Am 8. März 1847 ging die Apotheke an ihren Sohn Johann Redner über, der sie bis 1859 behielt. Auf ihn folgte Anton Entil Reitham m er, der die Apotheke am 1. August 1879 an Ignaz B e h r b a 1 k verkaufte. Wegen Kränklichkeit übergab dieser am 9. März 1918 die laut Gubcr-nialverordnung vom 31. August 1836 als verkäuflich erklärte reale Apotheke r g e r e c h t s a m c seinem Sohne, Mr. ph. Leo BchrbaTk. Bald nachher folgte die Aufhebung der Apothekenrealrechte im ganzen heutigen Draubanat und deren Umwandlung in Personalkonzessionen. Ignaz Behrbalk erlag am 10. November 1919 seinem lan- 3nnenminifter Dr. Korošec -Ehrenbürger von Slovenj-grabeč Er wird Sonntag im Rahmen eines großen Volkstages das Wort ergreifen. Innenminister Dr. Anton Korošec wird am Sonntag, den 4. d. M. im Rahmen eines großangelegten und organisierten slowenischen Volkstages in Si'ovcnjgradec nach 20 Jahren wieder das Wort ergreifen. Dr. Korošec hat zuletzt im Jahre 1917 in Slovcnjgradec in einer großen Rede zu den Problemen der slowenischen Volkspolitik Stellung genom men. Die Stadt Slovcnjgradec wird dem Innenminister aus diesem. Anlässe eine Silberplakette der Ehrenbürgerschaft überreichen. Die Plakette ist eine prächtige kunstgewerbliche Arbeit des Goldarbeiterateliers Karl T r a t n i k in Maribor. gen, schweren Leiden. Wenngleich rechtmäßiger Besitzer der Apotheke, mußte Mr. ph. Leo Behrbalk als Provisor derselben bis zum 11. Jänner 1928, also fast 10 Jahre, auf die Uebertragung der nunmehrigen Personalkonzession auf seinen Namen warten. Bei seinen Untersuchungen im alten Apothekerhausc gelang es Mr. Behrbalk, einige interessante Entdeckungen zu machen» So konnte er feststeh'en, daß sich die Offizin in früheren Jahrhunderten nicht in dem heutigen Raume befand, sondern in einem heute als Vorratsraum dienenden Kellergewölbc, das ihm engen Apotheken-gäßchen liegt. Damals hatten die Kunden keinen Zutritt in diesen Raum, vielmehr wurden ihnen die Arzneien durch ein heute vermauertes Fenster, in die einstige Einfahrt überreicht. Erst viel später scheint eine Türe in die enge Gasse ausgebrochen worden zu sein, an deren Stelle dann wieder ein vergittertes Fenster trat. Dieser Umbau erfolgte jedenfalls anläßlich der Verlegung der Offizin in die heutige Krempljeva ulica. Der in diesem Raume noch heute befindliche Rezepturtisch, in dessen Laden das früher erwähnte alte Geschäftsbuch, ein hölzernes Mikroskop, sowie eigentümlich geformte Fläschchen usw. gefunden wurden, ferner die noch teilweise erhaltenen Gestelle und Kräuterladen scheinen die Richtigkeit der Vermutung zu bestätigen. Die im Gewölbe angebrachte Zahl 1828 verrät uns, daß dieser Raum damals neu ausgemalt worden ist. An der Wand eines anderen Kellers ist die Jahreszahl 1827 zu erkennen. Neben Spuren eines großen Brandes findet man die gleiche Zahl an einer Giebel-mauer des Hauses. Ais man ihm Jahre 1922 eine Mauer zwischen der heutigen Offizin und dem Nebenraum entfernte, kamen sogar hier im Erdgeschoße arge Brandspuren zum Vorschein. So scheint also damals das Haus zur Gänze ausgebrannt zu sein. ! Was aber sagt uns die Zahl 1634 über einer anderen Kellertüre? Die »Drei« ist Verkaufsstellen Benko frisches Schweinefleisch zu Din 'S©"" 60 Lahre Feuerwehr Ditanje Vom schönsten Sommerwctter begünstigt, beging die Freiwillige Feuerwehr in Bitache am 26. und 27. Juni das Fest ihres 60jäh-r igcit Bestandes. Das Fest wurde burd> ei neu Fackelzug und durch eine Serenade, die dem einzigen noch lebenden Mitbegründer der im Jahre 1877 gegründete» Wehr, dem Herrn Franz P i r ch galt, cingelcitct. Guic Tagrevcillc der Musikkapelle ans Trnovlje bei Celje, die an der ganzen Jubiläumsfeier tatkräftigst mitwirkte, cröffncte am 27. Juni in den frühen Morgenstunden den eigentlichen Festtag. Bald danach begann schon der Zuzug der Schwestcrvereine, welche von nah und fern in kleineren und größeren Abordnungen sich in dem im festlichen Flag-geüschmuck prangenden Markt orte zu versammeln begannen und unter klingendem Spiel den Markt durchzogen. Der Empfang und die Begrüßung aller dieser 'Abordnungen fand um 9 Uhr vormittags durch den jubilierenden Verein vor dem Feuerwehr-depot statt. Als gegen 10 Uhr vormittags die vorerwähnte Musikkapelle bas Programm ihrer Platzmusik beendete, sammelten sich alle zur Jubelfeier erschienenen Vereine auf der Festwiese, wo unter freiem Himmel ein Festgottesdienst stattfand, den in Vertretung des Fürstbischofs Kanonikus Tr. Ivan Žagar aus Maribor unter Assistenz von drei Geistlichen zelebrierte. Vor Beginn der Festmesse, bei welcher der hiesige Kirchenchor sowie die Musikkapelle mit-wirkten, hielt Dr. Žagar a» die Wehrmau-n-schaft eine warme Ansprache, in welcher er insbesondere auf die aufopferungsvolle Tätigkeit der Wehrmänner im Kampfe gegen das Feuerelement hinwies und schließlich an dieselben den Appell richtete, in dieser Tätigkeit auch fernerhin zu verharren und das Motto: „Gott zur Ehr — dem Nächsten zur Wehr" stets hochzuhalten. Mit einem Glückwunsch an den jubilierenden Verein zu seinem eiserne» Jubiläum schloß Dr. žagar seine Ansprache. Nach der Festmessc beglückwünschte den Verein vorerst Ln Namen der Banatsvevwaltung der Vertreter der Bezirkshauptmaimschast Slov. Konjice, Bc-zirkShauptmannstcllvertreter Herr Joses Šinkovec in 'kürzeren Worten, worauf der Obmann des Bezirksverbandes Celse, Herr G o l o g r a n c im Name» sämtlicher erschienenen Wehren an den Jubilar innigste Glückwünsche richtete, stillen dankt? der Obmann Herr Ernst Ti s e Verordnung über die Durchführung des Ge setzes betreffend die Exekution und Sicher« stellnng vom 9. Juli 1930, sowie authentische Darlegungen der Verordnung über iric Landwirtschaftskammern, ferner Milderungen der Verordnung über den Nutzbanm-lutz. nt. Weidmannsheil. Einen kapitalen Reh« bock einen Sechser, erlegte der bekannte Hubertusjünger, Herr Oelsabrikant Friedrich Kranjc aus Fram im Revier des Herrn Edo S e r n e c am Bachern. Der Bock hatte ein Gewicht von 36 Kilo. m. Kauslente, die bei der Mariborer Festwoche Mitwirken »rollen, wenden eingeladen, sich bis spätestens 9. Juli in der Kanzlei der Kanflcutevereinigung i» der Jurčičeva »lica 8, 2. Stock, anzumeldcn, wo sie alle nötigen Weisungen erhalten. m. Fischmarkt. Auf dem heutigen Fücky-markt wurden feilgeboten Girice zu 10, -Skombri zu 18, CST Pli zu 18, Pata mich zu 18 bis 20 und Weißfische zu 9 bis 10 Dinar pro Kilogramm. m. Ausschreibung einer Kantine. Am Montag, den 5. d. um 11 Uhr wird in der .Wnig-Alerander-Kaserne che Kantine im Woge einer öffentlichen Versteigerung vergeben werde». An der Versteigerung können sich auch Nichtinvaliden beteiligen. Näheres i» der Regimentskanzlei. nt. Nach Sv. Lovrenc a. B. fährt der „Putnik"-Antocar am Sonntag, den 4. t>. um 7 Uhr früh vom Hotel „Orel" und kehrt am Abend um 20 Uhr zurück. Fahrpreis 38 Dinar. Die Anmeldung ist unverzüglich im „Putnik"-Reisebitro vorzunehmen. m. Landfeuer. In Brhloga bei Slov. Bistrica brach in der Nacht zum Donnerstag am Anwesen des Besitzers Shnon Bračič ei» F«uer aus. das bald größere Dimensionen annahm. Dem Feuer fielen drei Bauobjekte zum Opfer; ferner verbrannte ein Waggon Heu. m. Jagd nach einem Dieb. In der Tržaška cesta wurde gestern der 2bjährige Valentin M c »U1 f 1) angetroffen, als er, mit einem schweren Koffer bepackt, eilends das Weite suchte. Der Bursche warf, als er seiner Verfolger ansichtig wurde, den Koffer weg und flüchtete in eine Seitengasse, doch gelang cs, ihn zu fassen. Medved, der kaum eilte Arreststrafe wegen Diebstahls abgebüßt hatte, verübte i» den letzten Tagen neuerdings mehrere Diebstähle. m. Bon Lastauto zu Tode gerädert. Zu unserem, unter obigem Titel gebrachtn Bericht über de» tödlichen Straßenunfall, der sich am 19. v. M. auf der Tržaška cesta ’u Maribor ereignete, stellen mir fest, daß das Lastauto, mit dem die dabei ums Lebe» gekommene Radfahrerin den verhängnisvollen Zusammenstoß hatte, nicht Eigentum der Zagreber Firma Tapred A. G. war. deren Lastautomobile bekanntlich täglich zwischen Zagreb und Maribor verkehren. Das betreffende Auto, mit dem der Zusammenstoß erfolgte, war Eigentum einer Firma in Bjelovar. m. Ansxeforschlcr Langfinger. In der Nacht zum 6. März I. I. wurde in das Geschäft Lobnik in Nova ras ein Einbruch verübt, wobei dem Täter verschiedene Rauchwaren in die Hände fielen. Als Täter konnte nunmehr in Ljutomer der 44jährige Win zer Cyrill 6 t r a u ß festgenommen werden. Strauß ist bereits geständig und gab auch den Namen seines Komplizen bekannt. m. 2Beiteibericht vom 2. Juli, 8 Uhr früh Temperatur 17, Barometerstand 731, Wind Lichtung NO—SW, Niederschlag —. b. Die Brennessel, die größte national« sozialistische h u m o r i sti sch-satyr i sche Zeit-schrift. Verlag Franz Eher Nachf. Berlin SW 68. 4m Md p. Racheakt. Noch unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Donnerstag in das Gemeindeamt in Sv. Lovrenc am Drau feld ein und devastierten die Amtsräumlichkeiten, wobei sic eine Reihe von wichtigen Aktstücken verbrannten. Die Gendarmerie soll den Tätern bereits auf der Spur sein. p. Eine Sonderfahrt nach Graz veranstaltet am 7. Juli der Putnik in Ptuj. Fahrpreis samt Visum 130 Dinar. Für 17. und 18. Juli ist eine Fahrt nach Maria Zell vorgesehen. Alle näheren Informationen in der hiesigen »Putnik«-Fi!iale 4m ®e6$me mnu—m, --........... IMH———1| | po. Alt-Poljčane stirbt aus. Am Sonntag starb hier nach längerem Leiden im 75. Lebensjahre die Kaufmannswitwe Frau Maria Schweiz. Sie wurde am Dienstag unter äußerst zahlreicher Beteiligung zu Grabe getragen. Die Verstorbene war die Mutter des hiesigen Rea litätenbesitzers Herrn Willi Schweiz und des Arztes in Sv. Lovrenc am Bachern Herrn Dr. Alfred Schweiz. Frau Maria Schweiz war eine gute Mutter, besaß ein eminentes Wissen und war bis zu ihrem Ableben von seltener geistiger Frische. — Friede ihrer Asche! Den Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! ApothekennachtSienst Vom 26. Juni bis 3. Juli versehen die Mariahilf-Apotheke (Mag. König) in der Aleksandrova cesta und die St. Antonius-Apotheke (Mag. Albaneže) in der Frankopanova ulica den Nachtdienst. Im-Him bU'.JHU.i—WHIUl'IWWHII» lllllHinilHMBMBWMBBBBP——I Union-Tonkino. Heute Freitag zum letztenmal das deutsche Lustspiel »Hochzeitsreise zu 50%« mit Ernst V e r e b e s. — Ab Samstag der Riesenfilm »Wolga-schiffer«, eine dramatische Begebenheit aus der Vorkriegszeit Rußlands. Ein Liebes- und Abenteuerfilm mit unerhört span neu der Handlung, prachtvoller Ausstattung, ein Meisterwerk der französischen Filmproduktion, zum ersten Mal in Maribor. Dieser Film »Wolgaschiffer« ist nicht mit dem seinerzeitigen Film »Wolga-Wolga« (Stjenka Rasin) zu verwechseln! Burg-Tonkino. Heute, Freitag, zum letzten Mal der Ufa-Spitzenfilm »Schlußakkord« mit Willy Birgel, Lil Dagover n. Peter Bose. — Ab Samstag der größte amerikanische Sensationsfilm »Viva Villa« mit Wallace Bccry und Fay Wray in den Hauptrollen. Aus dem bewegten Leben des mexikanischen Napoleons Pancho Villa, dessen grauenhaftes Schicksal sich zwischen Krieg, Alkohol und Frauen in erschütternden Bildern abspielt. — In Vorbereitung »La Garconne«, der beste französische Film mit der berühmtesten französischen Darstellerin Marie Bell. Außer ihr wirkt die Elite der französischen Filmschauspieler mit. Samstag, den 3. Juli. Ljubljana: 12 Schallpl. 12.45 Nachr. 13.15 Schallpl. 18 Funkorchester. 19.30 Nationale Stunde. 20 Außenpolitisches. 20.30 Bunter Abend. 22,15 Funkorchester. — Beograd: 17.20 Ccllokonzert. 17.50 Verschiedene Lieder. 19.30 Nationale Sl. 19.50 Volkslieder. 22.45 Konzert. 23.15 Tanzmusik. — Wien: 7.10 Aus Tonfilmen. 10.50 Bauernmusik. 11.30 Stunde der Frau. 12 Mittagskonzert. 14 Schallpl. 16.25 Chorvorträge. 19.25 Frühlingsluft, Operette. 21.40 Kammermusik. 22.20 Tanzmusik. — Berlin: 16 Bunte Melodien. 19.20 Konzert. 20 Die Regimentstochter, komische Oper. —• Breslau: 16 Bunte Melodien. 18 Die Woche klingt aus. 20.10 Bunter Abend. 22.50 Tanzmusik. — Leipzig: 19 Tanzmusik. 20.15 Zwei bunte Stunden. 22.45 Tanzmusik. — München: 14.20 Unterhaltungsmusik. 16 Bunte Melodien. 19 Der Samstagabend muß fröhlich sein! 21.15 Wir tanzen in den Sonntag. —- Mailand: 17.15 Heitere Musik. 19 Konzert. 22.30 Liederabend. — Warschau: 12.25 Militärkonzert. 16.30 Solistenkonzert. 18.15 Schallpl. 19 Leichte Musik. 23 Schallpl. — Prag: 11.05 Salonorchester. 13.40 Schallpl. 19.15 Solistenkonzert. 22.20 Schallpl. •— Budapest: i2 Gesangskonzert. 13.13 Schallpl. 17.30 Klavierkonzert. 21.20 Musikalische Parodien. 22.30 Zigeunermusik. 23.20 Tanzmusik. b. Naš val. Wochenzeitschrift für Radio, Theater und Film. Bringt das ungekürzte Wochenprogramm. Ljubljana, Knafljeva ul. 5. Jahresabonnement 140 Dinar, Einzelnummer 4 Dinar. Am ersten Tage Sonnenbrand Nur langsame Gewölnung schützt die .Haut. Jahr für Jahr ist es bei den Städtern die gleiche Geschichte: Nach dem ersten heißen Ferientag auf Reisen, hauptsächlich am Wasser trifft man jammernde Männlein und Weiblein mit Puterroten Gesichtern, schwer verbrannten Armen und sonstigen leidenden Körperteilen. S>e wagen kaum, sich zu bewegen. Muß das wirklich so sein? Wer seine Haut das ganze übrige Jahr über von Licht und Luft abschließt und sie dann Plötzlich der vollen Sonnenstrahlung aussetzt, braucht sich über den Sonnenbrand nicht zu wundern. Der Gebrauch vo,i Fett und Creme allein verhindert ihn nicht, und beim Umher laufen bekommt man ihn genau so bombensicher, als wenn man still auf einem Fleck liegt. Es gibt nur ein einziges Mittel dagegen: die stufenweise Oieuwhiruiig. Mo» soll mit einer Viertelstunde Sonnenbestrahlung beginnen und die Zeit allmählich steigern. Die Filmschauspielerin: »Jetzt wollen wir aber, mal von Ihnen reden: Wie hat Ihnen mein letzter Film gefallen*?< iVittstüaälitlu hudstkm Vor Der Obstausfubr-kampagne ZIEMLICH BEFRIEDIGENDE LAGE IN DEN OBST- UND WEINGÄRTEN. NEUE BESTIMMUNGEN ÜBER DIE OBSTAUSFUHRKONTROLLE IN VORBEREITUNG. Nach vorliegende,, Daten ist der Stand l-fchrlft must sich jeder Obstexporteur Dein der W c i n g ü t t c n Heuer nicht gerade Obstsachverständigenausschuß des Instituts I gefunden, jetzt gellt er mir wieder verloren.« Franz hatte es gehört und na- 6er beste, die Situation wird jedoch keinen Einfluß auf die T r a n h e „,a u ö f nhr haben können. Die jugoslawische Tafeltrau-benauesu.hr hatte im Vorjahr 1100 Waggons betragen. Man ist in de» Kreisen der Weinproduzenten der Ansicht, daß auch in diesem Jahre diese gesamte Weintrauben» menge gesichert iverde,, könnte. Jiugoslawien hat • in' diesem Jahr iusge-iaint 80.000 .Kilogramm frische Erdbeeren und Kirschen ins Ausland exportiert. Der größte Teil dieser Mertge ist nach Wien versandt worden, aber auch nach Prag. ■ Ein Waggon rollte nach Deutschland ab. Bei dieser Obstausfuhr haben die jugoslawischen Exporteure einen gewissen Verlust tragen müssen. Die Situation verbessert sich bei den Pslanmeir Man rechnet damit, daß für die Ausfuhr in der bevorstehenden Saison ,2000 Waggons frische und 1600 Waggons gedörrte Waumen zur Verfügung stehen werden. Im Land'.roirtfchaftsmittistertunt toird eine Verordnung über die O b st a u s s it h r-k o n t r olle ausgearbeitet. Diese besteht Gme beschichte von heute Sie bauten draußen an den Inseln die große Brücke. Seit Monaten arbeiteten die Männer schon und jetzt hatten sie begönnen, die riesigen Eisenkonstruktionen zu montieren. Die Bauern und Fi scher standen oft und schauten zu den gewaltigen Eisenträgern, die von den Kranen gehoben und getragen wurden. Sie sahen mit staunenden Augen, wie sich die Brücke hinausschob über das gischtende Wasser, wie sie dann lag auf den Pfeilern. Und wenn die Brücke dann fertig war, dann waren sie dem Land verbunden, dann brauchten sie die Fähre nicht mehr. Dann begannen sie zu leben. Im Gasthaus wohnten die Monteure und Werkführer, junge Burschen meist, die aber ernsthaft waren und nicht so wild, wie jene, die Monate zuvor gekom men, die großen Erdarbeiten aufgeführt und die riesigen Betonmaschinen aufgestellt hatten. Die Bauern und Ficsher kamen oft abends in die Rauch schwimmende Gaststube und sprachen mit den Männern. Die waren weit in der Welt herumgekommen, hatten in Australien, in Kapstadt und in Dänemark Brücken gebaut, hatten Wasserleitungen in Südamerika und Stauwerke in Island geschaffen. Sie kannten die Welt, hatten überall gearbeitet und sprachen darüber ernsthaft und bedächtig. Erfüllt vom der schweren Arbeit. Die Jüngeren unter ihnen lagen oft abends in der vergehenden Sonne im Gras, lachten mit den Mädchen, aber sie waren nicht so wie all die anderen Burschen, die immer nur mit den Mädchen spielten und die sie wenig ernst nahmen. Manchmal jedoch wünschten die Mädchen, daß sie nicht so zurückhaltend wären, daß sie mit ihnen tanzen sollten, und dann sagten sie rasch und ein wenig ungut, es seien doch recht langweilige Burschen. Nur einer war da bei, der lachte immer, er hieß Franz und war groß und hatte blauschwarzes lok-kiges Haar. Den mochten sie alle und wenn er unten am .Wasser saß, da ka- zur Förderung des Außenhandels tragen Lassen. Die Obstpackungen, die ins Ausland exportiert werden, müssen Etikette mit Angabe der Obstqualität und der Firmenmarke tragen. Durch die neue Vorschrift soll die Ware standardisiert werden. In der Vorschrift sind auch Maßnahmen vorgesehen, durch welche diejenigen Obstexpor-teure bestraft werben können, die die Obst-aNssnhr nicht nach den vorgeschripbenen Bedingungen erfolgen lassen. Sanierung des Bankenwefens durch Die Nalionalbank? Aus Beograd wird gemeldet: Die Vertreter der Zagreber Banken sind der An sicht, daß die jugoslawische Nationalbank eine' Aktion unternehmen sollte, um die Lage auf dem Geldmärkte zu Besser» und das jugoslawische Kreditwesen zu sanieren. Diese Ansicht ist dieser Tage auf der .Jahresversammlung des Verbandes der Geld- und Versicherungsanstalten Jugoslawiens in Za greb «hervorgehoben worden. Die Zagreber Bankiers sind der Ansicht, daß das Bankwesen in Jugoslawien im Iah re 1936 sich nicht gebessert habe. Durch die men sie dann und hörten ihm zu, wie er erzählte. — Afnö, die Töchter von Hans Jetls, dem Fischer, die saß bei ihm und hörte mit lächelnden Augen zu. Aino wußte nicht recht, ob sie diesen Franz liebte, denn sie konnten den blonden Adrian, dem sie verlobt gewesen war, nicht so rasch vergessen. Adrian aber hatte ein reiches Mädchen, drüben in der Stadt geheiratet und Aino schmerzte noch jetzt das Herz, wenn sie daran dachte, was ihr Adrian getan. Franz sprach manchmal mit Aino, so wie von ungefähr. An einem Sonntag saß sie unten am Wasser, sah auf die spielenden Wellen und wünschte sich Freude in ihr Herz. Es War Sonnenschein unter endlosem Himmel, der keine Wolken vor sich schob. Da setzte sich Franz zu ihr und wie er sich beugte, da legte er für einen kleinen Augenblick die große brau ne Hand auf ihre Schulter, er schwieg, lächelte sie nur ein wenig an. So saßen sie, bis die Sonne unterging. Reglos lag das Meer und im aufkommenden Winde erzählte Franz von seinen Fahrten. Aino konnte ihn sich gut vorstellen, wie er dort auf den Brücken stand, weit fort in den Ländern, zwischen denen wieder das Wasser lag, vielleicht das gleiche Wasser, das hier vor ihnen, vor den Dünen auf den Sand schwappte. Franz sprach von den vielen glücklichen Stunden, die er schon durchlebt habe und mit einem kleinen Lächeln um den Lippen gab er so die Menschen wieder, die seinen Weg gekreuzt, ein wenig mit ihm verweilt und dann wieder zurückgeblieben waren. Und wenn ihn Aino sprechen hörte, dann verlor sie sich in die Kleinheit ihres Lebens, das sie hier führte, in der Enge der alltäglichen Arbeit, die sich glich von Tag zu Tag. Ihr Herz verzagte bald vor der Aussichtslosigkeit ihres Seins, sie sprach davon zu Franz und er bat sie dann, doch die wenig schönen Dinge zu vergessen und aus der Fülle, aus der kleinen winzigen Fülle seiner Lebenswahrheit gab er den geringen Rat, daß nur der des Glückes Erledigung der Bauernschulden sind 1600 Millionen Dinar Forderungen der Banken immobilisiert worden.' Auch andere Ilmstü-de Haben einen schlechten Einfluß gehabt. Durch Eingreifen des Staates und der Nationalbank könnte» viele große Geldbeträge flottgemacht werden. Die Geldanstalten verlangen außevdem, daß die Nationalbank ihre Kreditbestimmungen ändert und Wechsel mit 6- bis ILmonatiger Frist annehme, anstatt der bisherigen dreimonatigen Frist und der neunmonatigen Frist bei Bauern. Außerdem verlangen sie, daß lue Bevorzugung der staatlichen und priviligierten Ban ken gegenüber den Privatbaken aufgehoben werde. Die Geldanstalten sind der Ansicht, daß die staatlichen Banken zum größten Teil ihre Mittel für Rechnung des Staates dicht fruchtbringend artlegen. Die Geldanstalten verlangen in erster Reihe, daß die staatlichen und privilegierten Gelbanstalten dem privaten Bankenwesen in jeder Hinsicht gleichgestellt werden. Börsenberichte Ljubljana, I. Juli. Devisen: Berlin 1746.03 bis 1759.91, Zürich 993.45 bis 1003.52, London 214.86 b'S 216.92, New-york 4327.26 bis 4363.57, Prag 151.69 bis 152.79, Triest'228.44 bis 231.53; Österreich. Schilling 8.45, engl. Pfund 238. deutsche Elearingschecks 12.65. Zagreb,!. Juli. Staatswerte: 2>A% Kriegsschaden 408—409, 4% Agrar 53, 7% Blair 86.50— 88, 7% Stabilisationsanleihe 86, Nationalbank 7.150, Agrarbank 194 I teilhaftig werden könne, der es sich be-{wahre. Aino wurde unsäglich schwer dabei, j sie dachte an Adrian und sein wildes La 1 cheh, sie dachte an die schönen Stunden, die sie mit ihm gehabt und das war garnicht so lange her. Sie spürte den Arm des jungen Franz, er griff mit Seiner festen Hand zu und seine Worte wa reu leicht und gut und meinten immer nur das eine, daß .sie vergessen möge, was ungut sei und häßlich. »Dann kanst du auch wieder lachen und brauchst nicht mehr so die kleinen Falten an den Augen haben. Dann werden sie dich Wieder beneiden, Dich, dein Leben, deine Liebe, die du dann wieder zu irgendeinem Menschen haben wirst.« Aino liebte ihn sehr, wie er so sprach, aber er schien es nicht zu wissen. Das Wasser trug die letzten glitzernden Sonnenfunken. Und Aino dachte, daß sie trotz des Mannes, der neben ihr saß, grenzenlos allein sei. Franz sprach wieder, leise, nahezu für sich, er dachte vielleicht nicht einmal an Aino, er sprach vom Leben und der Leidenschaft des Schicksals und dann sagte er mit Worten, die garnicht von ihm sein seine nen: »Das Leben schenkt echt nur wenig glückliche Stunden und man muß alles versuchen, diese Glücksstunden zu meh ren — auch du, Aino«. Das Mädchen legte die Hand auf seinen Arm — er konnte so herrlich jung lachen und dann wieder war er so ernst, so maßlos überlegen, so völlig im Gegen satz zu seinen Jahren und seiner Art, die er zur Schau trug, Aino hätte ihn gern geküßt, sie hätte ihm gern gesagt, daß sie ihn abgöttisch liebe, trotz Adrian und dessen böser Tat. Aber sie hatte nicht den Mut dazu. Franz legte sich zurück, er schaute in den blaudämmernden Abend, — schwur ze Wölkchen, vielleicht waren sie kobaltblau — dunkle, ferne schimmernd schwimmende Wolkenstreifen zogen mit dem aufwehenden Winde. »Wenn die Brücke fertig ist, Aino, dann fahr ich wieder fort, .bleibe irgendwoanders ein paar Monate und dann geht es weiter, mein ganzes Leben lang. Ist das nicht schön?« Aino hatte ein Lächeln in den Augen, es verglomm vor diesen Worten. Fast lautlos kam es von ihren Lippen — »nun glaubte ich, ich hätte einen Menschen 1 hezu lautlos, so wie das Mädchen sprach rief er den Namen: »Aino, Mädchen.« Aino glitt das Lächeln wieder in die Augen, es wänderte über das schmale Gesicht, wurderbare Spannung des Glük kes war über ihr und sie legte ihre, klei ne tapfere Arbeitshand auf die Augen des Liegenden. »Nun sehe ich die Wolken nicht mehr — ich glaube, ich liebe dich sehr, Ainö.« Der Himmel war Wie eine große, leere dunkelblaue Glocke, die Einschläge der Wolken waren wieder verweht und Franz faßte nach dem Hals des Mädchens und erzog sie leise zu sich herab, bis der Kopf auf seiner Burst lag. Aino hörte sein Herz schlagen, so ruhig, so stark. Ainos Herz war voller Zuversicht — der süße Druck der Hand, den sie nun auf ihrerti Rücken spürte — und doch traf es sie wieder wie ein Schlag, als er sagte: »Aino du darfst mich nicht lieben, Denn du kannst nicht auf mich warten, mein Kiild. Dieser Franz, dessen Herz du schlagen hörst, der fährt fort und kommt so bald nicht wieder. Jetzt ist nichts als du und ich — aber wenn ich wieder fort bin?« Aino richtete sich auf, wandte sich ihm zu, ihr Gesicht war blaß, mit einem tiefen, ernsten Blick. Franz lächelte, aber sie lachte nicht zurück. In ihrem Gesicht veränderte sich kein Zug — Adrian — Franz. Es ist eine große Stummheit zwischen ihnen beiden. eS ist still und zauberisch ruhig an diesem Abend. Ein wenig zuckten ihre Lippen, da zog Franz den Münd zu sich herab. Sie küßten sich und Liebe ist ein Versprechen. Mein Gott — ihre Lippen lösten sich und Aino legte ihren Kopf an seine Wange. Ein ferner heißet Wind wehte um ihre Glieder und alles schien vergessen. » Wie sind wir so ruhig«. Es war aufschwimmende schwingende Stille. Nur der Wind war. »Ist es wahr, Aino, daß du mich liebst?« Und das Mädchen legte die Hand des Mannes an ihr Herz. »Warum. Aino, liebst du mich?«. - , , • »Frage mich, warum ich die Sonne liebe.« Franz spielte mit den langen schmalen Fingern. Es war eine wundersame Unentschlossenheit in ihm, Sie brachte ihm das Herz zum Singen. Bis es bebte. Sie wird so viel Freude von mir erwarten — ihm war, wie jenen Männern, die in den Kampf zogen. Man hat am Anfang noch jede Liebe in der Hand und kann sie weisen —- glückliche Herrlichkeit des Beginns, leichte Trunkenheit und sommerliche Helle der Erfüllung. Dann kommt es zur herbstlichen Trübung, zur novemberlichen Qual der Eifersucht und es endet in der schweren, schier untragbaren Last der Erinnerung. Im Spielen mit langen schmalen Mädchenfingern rann es Franz aus dem Herzen. Aino richtete sich auf und sah auf den Liegenden, sie neigte sich ihm zu und legte den Kopf auf sein schlagendes Herz und sie spürte den ruhigen Schlag. Und dann wollte er sprechen, da schloß sie ihm den Mund mit ihren Lippen. Darum konnte er ihr nicht sagen — Aino, ich liebe dich wirklich, ich liebe dich seit gestern, seit heute, seit immer. Darum war alles giß Bätheesthm b. Der N. 8. Funk bringt das ungekürzte Programm der Woche und ist bei allen Zeitungshändlern oder durch die Post bei Franz Eher Nachf. München 2 NO, Tierstraße 11 und Berlin SW 68, Zimmerstraße 88 für 20 Pfg. zu haben. b. Narodna odbrana, Organ der Narodna odbrana, Beograd, Pašičeva 8, Jahresabonnement 100 Dinar, Einzeinummer 3 Dinar. b. Jugoslavija. Offizielles Organ des »Putnik« zur Förderung des Fremdenverkehrs. Erscheint monatlich. Jahresabonnement 120 Dinar. b. Mein Sonntagsblatt. Wochenschrift für Haus, Hof und Garten. Praktischer Ratgeber für jedermann. Enderssche Kunstanstalt Neu-Titschein, Tschechoslowakei. sich insbesondere ans die Kontrolle der Ausfuhr gedörrter Pflaumen. Nach dieser Bor- Das versagte ßers Bon Joahim Fischer —195, 7% Jnvestitionsanleihe 89—90. Smd „Äeiezntcar" nach Sarajevo Entgegen der zunächst bekanntgegebenen Spieleinteilung gelangt das erste Semifinal-kpiel der Qualifikationskämpfe um den Eintritt in die jugoslawische Nationalliga zwischen S A 8 K und „L eIa zn La x" am kommenden Sonntag nicht in Maribor, son dem in Sarajevo zum Austrag. „Železni-čars* Fußballteam tritt heute, Freitag, abends die weite Reise über Zagreb und Brod nach Sarajevo an, doch darf man hoffen, daß die Eisenbahner die Fahrt glücklich überstehen werden. Als Reisebegleiter fungiert Vorstandsmitglied J o Z k l. In Sara jevo wird dem Kamps das lebhafteste Interesse cntgegengebracht, zumal „Železni-Cars" Meisterteam nach dem schönen Doppelerfolg gegen „Slavija" plötzlich die interessanteste Mannschaft des ganzen Turniers geworden ist. Das zweite Semifinal-ipicl zwischen „Vojvodin a" und „I e-d i n ]t v o" geht gleichfalls am nächsten Sonntag in Novi Sad vor sich. Äugoslawiens Tennismuske-tiere gegen Oesterreich In Wien nimmt heute, Freitag der Ten-uis-Mitropa-Eup-Kampf zwischen Oesterreich und Jugoslawien seinen Anfang. Das Programm des Kampfes sieht sechs Speie vor, und zwar vier Einzel- und zwei Doppelspiele. Jugoslawien ist durch Punvec, Pal lada, Kukuljeviö und Mitič vertreten, während' Oesterreich Bawarowsky, Metaxa, Dr. Kinzel und Redl in den Kampf entsendet. An den Tenniskämpfen um den Mitropa-Cup beteiligen sich bekanntlich außer Jugoslawien noch Oesterreich, die Tlschechoslmva-kei, Italien, Ungarn und Polen. Gegenwär lig führen die Tschechoslowakei!, die im er- sten Cuplampf Italien mit 5:1 geschlagen hatten. Wimbledon 1937 Wimbledon erwartet bereits fieberhaft das Finale des Herreneinzels, das heute, Freitag vom Amerikaner B u d g c und dem Deutschen von C r a m m bestritten wird, die am Mittwoch nachmittags beide Semifinalespiele gewonnen hatten. Gramm schlug den englischen Meister A u st i n nach einem herrlich geführten Kampf mit 8:6, 6:3, 12:14, 6:1 und Budge schaltete seinen Landsmann P a r ker mit 2:6, 6:4, 6:4, 6:1 aus und verlor bei diesem Match das erste Set im ganzen Turnier. Im .Herrendoppel wurden nun die letzten wer Paare ermittelt. Es sind dies die Tfchechoslowakcu Menzel-Hecht, die Engländer Hughes-Tuckcy. die Deutschen Cram-Henkel - nd die Amerikaner Budgc-BLccko. Im gemischten Doppel erreichten bereits Budge-Marble u. Petra-Mathieu das Viertelfinale. : SK. Rapld. Heute, Freitag um 20 Uhr wichtige Spielerzusammenkunft im Hotel „Zamorec" wegen des sonntägigen Grazer Gastspieles. : Im Kampfe um die Jugcndmeistcrjchaft des LNP trafen der SK. Celje und „Amateur" zweimal aufeinander. In Trbovlje siegte „Amateur" mit 9:1, während das Rückspiel in Celje ein 2:2-Unentschieden ergab. Gegen den Sieger hat nun die Jugend des SK. Železničar am Sonntag, den 4. d. anzutreten. : Italien—Jugoslawien noch heuer in Beograd. Zwischen dem INS und dem italienischen Fußball,verband werden Verhandlungen wegen eines Länderspiels Jugosla- wien—Italien auf jugoslawischem Boden geführt. Wie verlautet, soll das erste Län-d er treffen noch im Lause dieses Jahres in Beograd stattfinden. : In Beograd gastiert Samstag und Sonntag der SC. Torino aus Turin. Als Gegner wird an beiden Tagen der BSK auftreten. : Der Leichtathletik-Dreistädtekamps Ljubljana—Zagreb—Beograd nimmt heute, Frei tag in Ljubljana seinen Anfang. Die Kämpfe werden Samstag und Sonntag fortgesetzt D>e Beograder Auswahl traf bereits am Mittwoch in Ljubljana ein, mährend die Zagrober erst heute kamen. : „Juventus" besiegt BSK. In Beograd trafen Mittwoch abends die Turiner „Juventus" und der ehemalige Staatsmeister BSK in einem Nachtspiel aufeinander. Die Italiener siegten mit 1:0. Während des Spieles ereignete sich ein Inzident, da der Zenterfor des BSK Mosa M a r j a n o-v i ö den Italiener M out!, der ihm einen Fußtritt versetzt hatte, ins Gesicht schlug. Schiedsrichter Stefanovič schloß beide aus. : „Hungaria" 5:o in Zagreb geschlagen. Auf der Heimreise aus Italien trat in Zagreb die Budapester „Hungaria" zu einem Freundschaftsmatch gegen HA5K an. Die Ungarn mußten mit 5:0 (2:0) eine schwere Niederlage in Kauf nehmen. : Die Tour fec France. Die erste Etappe der Tour de France, die von Paris nach Lille führte, gewann der Luxemburger Maiern». Der zweite Platz wurde ebenfalls von einem Luxemburger Besetzt. Die favorisierten belgischen, französischen und italienischen Mannschaften vermochten erst den siebenten, bzw. sechzehnten Platz zu besetzen. : Joe Louis als Weltmeister anerkannt. Die Frage der Zuerkennung des Weltmeistertitels an Louis hat eine ganz überraschende Wendung genommen; die Newyorker Boxkommission, unter deren Aufsicht der Kamps Louis' gegen Schmeliug stattsiudcn sollte und die den Kampf des Negers gegen den früheren Weltmeister Broddock, wenn auch ohne Erfolg, verboten hatte, hat nun plötzlich Joe Louis als Weltmeister anerkannt. : Die baskischc Fußballmannschaft hat -n Moskau gegen ein Städtetcam gespielt und mit 4:1 Treffern gesiegt. : Glcn Harbin — Professional. Nach Owens und Morris ist nun ein weiterer amerikanischer Olympiasieger unter die Professionals gegangen. In ganz Amerika sind riesengroße Plakate verbreitet, auf me! cheit Gleit Harbin, der Weltrekoidmann im 4M-Aketer-Hürdenlauf, im Sprung über die Hürde zu sehen ist, wobei er die Zuträglichkeit einer Zigarettensorte für die Nerven des Sportlers rühmt. d. Das Herz. Das Herz besteht aus einer linken und einer rechten Kammer und einem linken und rechten Vorhof. Von der linken Herzkammer geht dir große Schlagader aus, die sich in immer kleinere Blutadern (Arterien) teilt und alle Organ des Körpers mit sauerstoffhaltigem Blut versorgt. Do kleinsten Blutadern gehen wieder in die kleinsten Blutgefäße über, die immer breiter werden und das kohlensäurehaltige Blut durch die Hohlvene zum Herzen führen, und zwar in den rechten Vorhof. Von dort getagt das Blut in die rechte.Herzkammer und wird durch die Sungenfchtagafoer in die Lunge getrieben. Dort wird das fohlen;mtcchnl-tige (venöse) Blut durch den Sauerstoff der Lungen in arterielles Blut verwandelt und durch die Lungenblutader in den linken Vor Hof geführt, von wo cs in die linke Herzkammer gelaugt. Von dort geht dann, das Blut durch die große Schlagader, wie früher aus- Kreuzworträtsel Von links noch rechts: I. Staatsschatz, 4. deutscher Staatsmann, 8. Nachtvogel, 10. kleine Sundainsel, 11. Blume, 13. Trinkraum. 15. weiblicher Vorname, 17. Gattung, 18. Heer, 19. Unterweisung, 21. Fluß in Sibirien. 23. Spaßmacher, 26. europäisches Grenzgebirge, 28. männlicher Vorname, 29. Soldat, 30. furchtbares Wüstenland, 33. Name für Kurorte, 36. Ufermauer, 38. preußischer Staatsmann, 39. Hauseingang, 40. weiblicher Vorname, 42. Naturerscheinung, 43. Schlagwerkzeug, 41. männliches Tier, 45. dummes Zeug, 46. Stadt in Italien, 47. Engelknabe. Von obe» nach unten: 1. Stadt in Frankreich, 2. Uoücrbleibsel, 3. Stadt >m Erzgebirge, 5. Stadt an der Donau, 6. Lebewesen, 7. Muse, 9. spanischer Fluß, 10. weiche Speise, 12. algerische Stadt, 14. Berg m Abessinien, 16. chinesische Münze, 20. Weinstadt in Ungarn, 22. Flächenraum, 24. c P H p I I ff— r-> r fch j , J n [ 18 & G pmma TT* ft w~ b -- A ft rti -J W srl ... 4. k R m H K~ * iS ft A % 28 Sr ft D 30 in b 11 “ m ft Ä 3'- » ST" 36 ' 37 ft iS E Irl 41 ft 42 ' ft u n «r- ÜJ rfj ! I ->7 J j Fisch, 25. Hirschart, 26. männlicher Vorname, 2?. Stadt an der Mosel, 29. seltenes Metall, 31. englische Studienstadt, 32. Tonleiter, 33. Säugetier, 34. Pflanze, 35. 'wüstes Gelage, 37. weiblicher Vorname, 39. deutscher Straßenbauer, 41. Liederkomponist, 43. Antilopenart. Mosaikrätsel Tj Zoologische Verschmelzungsaufgabc. Aus je zwei Wörtern ist durch Umstellung der Buchstaben ein aus der Tierkunde her bekannter Name zu bilden. Die Anfangsbuchstaben der Lösungswörter bezeichnen eine Molchart, deren Name noch ein Säugetier in sich birgt; entfernt man dessen Namen, bleibt alsdann ein wohlschmeckender Fisch. Es sind zu verschmelzen: 1. Ehe —-Sund, 2. Latein — Po, 3. Pol — Rade, 4. Hanau — Reh, 5. Turm — Meiler, 6. Tal — Gloria, 7. Lauch — Ernte, 8. Darm — Oder, 9. Rente -— Idee, 10. Murne Werg. Das Rechteck, auf Kartonpappe geklebt, ist in seine dreizehn Teile zu zerlegen, aus denen dann nebenstehende Figur zusam-meuzustcllen ist. Die Kartonstückchen bewahre man für später auf. Kreuzworträtsel Von links nach rechts: 1. Stadt in Abessinien, 4. berühmter Mathematiker, 5. weiblicher Vorname, 7. männlicher Vorname, 8. Stadt 'U der Türkei, 10. Vogel, 12. Säugetier (Schafkamel), 13. Hafenstadt in Bul-agrien, 14. Gefäß. 16. Papst kröne, 18. griechischer Kriegsgott, 19. Farbe, 21. Insektenlarve, 22. Stamm-baumlehre. Bon oben nach unten: 1. Raubvogel, 2. Oper von Verdi. 3. Stadt in der Schweiz, 4. tiersicher Körperteil, 0. Pampashase, 7. Stelzvogel, 8. italienischer Geigenbauer. 9. spanische Provinz, 11. Stadt am Ganges, 15. röm>-1 Scheidsgruß, 20. Erzählung. 21. Zauber» ich er Kaiicr 17. Teil des Mittelmeeres, 18. ‘ tun st (Silbenrätsel Aus den Silben: a an au de denk der duug bnt er ge gen gu gust hopf feit lau lig Io nta mal mei mei ment utut noch ne nin nu oft ri r» sig fta sie ster stun te ter macht wie 5cm) sind 15 Wörter von folgender Bedeutung zu bilden, in deren Anfängen die einzelnen Silben eines Spruches enthalten sind. 1. Verzweiflung, 2. Hunderasse, 3. Monat, 4. Stadt in der Rheinprovinz, 5. Stadt in Thüringen, 6. tömicher Kaiser, 7. Vogel, 8. italienische Hafenstadt, 9. Sicherheitsbeamter, 10. wichtige Urkunde. 11. Mengen« Bezeichnung, 1,2. „wiederholt", 13. Zahlung» auffchub, 14. ehernes Standbild, 15. Krebsart. Auflösungen aus der letzten Rätsel-Ecke Kreuzworträtsel. Waagerecht: 1. Koran, 4. Apfel 7. Julius, 8. Tat, 9. Tim. 11. Zoo 13. Lido, 16. Akt, 18. Ebro, 20. Silo, 21. Pedant, 22. Emilie, 23. Moor, 25. Gast. 28. und 29. Inge, 31. Heu, 32. Eid, 34. Don. 36. Nektar, 37. Krone, 38. Motte. — Senkrecht: 1. Katze, 2. Aja. 3. Null, 4. Auto, 5. Psi, 6. ' h.\ 8. Tor, 10. Mai. 12. Oberon. 14. In : 15. Dialog, 17. Klaffe, 19. Oper, 20. S.eg. ,23. Musik, 24. Ode, 26. Ahn, 27. Tulpe, 29. Idee, 30. Edam, 33. Inn, 35. Oro. Bilderrätsel. „Alles hat feine Zeit!" Auf Wanderschaft. Heimweg, Heimweh. Magischer Kreis. 1. Böses Gewerbe Bringt bösen Lohn! - 2. Böse Saat trägt böse Frucht! Kreuzworträtsel. Von links nach rechts: 2. Ohr, 5. Wal. 7. Spa, 9. Chiemsee, 11. Frost. 12. Enkel, 13. Uri, 15. Ottern, 17. Leiter 19. Aal, 20. Dom, 22. Not, 23. Uze, 24. Ger. 25. Elf. — Von oben nach unten: 1. Bachstelze, 3. Homer, 4. Apenninen, 6. Lit 7. See, 8. Kreta, 10. Gebet, 13 und 14. Ilm, 16. Tau, 18. Tor, 21. Del. Wortversteck. Wiege. Jll, Latste, Haus, Ende, Los, Mensch, Tanz, Elle, Liga, Leid. — „Wilhelm Tell". .OZoman von JKur'&OZietnann UMEBEBEttHTSSOflin OUBOJ VE81A0 ffiMfi AHEISlEÜ.WHa« heute, an deinem Geburtstag, nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist, bann körnten wir ('§ auch auf morgen verschieben." Der Geheimrat schüttelt leicht den Kops, «lädt seinen Neffen mit einer ruhigen Haud-bewegung zum Sitzen ein und meint verbindlich, daß das kein Grund sei, «wichtige Besprechungen zu verschieben. „Du weißt, mein Junge, ich halte nicht viel von Festefeiern. Mit Ausnahme der seltsamen Landung in meinem Garten" — er lächelt ein wenig — „ist dein Besuch das einzige Ereignis, das mich daran erinnert, daß heute «wieder einmal ein Jahr zu Ende ist. Gott, lassen wir bas!" Er winkt müde ab, „Es ist so belanglos und zufällig. Also sprich nur!" Dr. Arno Hellmann sitzt seinem Onkel gerade gegenüber, zwischen ihnen steht der Schreibtisch, hoch bepackt mit kunsthistorischen Werken, Mappen, wevtvo,en Stichen. Der «Geheimrat hat scheinbar nur noch dies eine Interesse am Leben: Bilder. Die Wände des dunklen Zimmers sind mit riesigen Büchergestellen bedeckt. In allen Sprachen ist hier eine Bibliothek vereinigt, wie sie einem kunsthistoritschen Seminar Ehre machen wür de. Seltsam ist nur, daß auf fast jaden Biid-schmuck verzichtet ist. Zwei Zeichnungen Ludwig Richters allein unterbrechen die Reihe der Bücher und Schubfächer. Sie füllen Lücken aus, schmiegen sich fast unmerksam ein in die stille Abgeschiedenheit dieses Raumes. Einzig der leere Fleck dort oben über der schweren geschnitzten Truhe wirkt unruhig. Er zwingt zum Aufblick. Hier muß vor Zecken ein großes Bild seinen 'Platz gehabt haben. Die Täfelung scheint dort heller als im übrigen Raum. Dr. Hellmann sieht seinen Onkel seit fünf Jahren zum erstenmal wieder. Er erscheint ihm fast unverändert: das großgefchnckttene, sehr regelmäßige Gesicht, die mächtige zerfurchte Stirn, das volle Haar darüber, so schlicht nach hinten gestrichen, an den Schläfen grap und dünner werdend, alles ist das gleiche geblieben, auch der seltsam kühle, ferne I lief der grauen Augen, die immer in eine andre Welt zu blicken scheinen. Nur die Falten, die sich von der Nasenwurzel zu den Mundwinkeln ziehen, sind tiefer geworden. Es ist der Kopf eines Gelehrten. Doch die Hände, die der Geheimrat jetzt in abmactenSer Bereitschaft vor sich auf dem Tisch faltet, streiten dagegen. Sie sind nicht schlank, zartgliedrig, nein, sie sprechen ihre eigene harte Sprache, und die sagt: „Wir packen zu. Wir halten fest." Groß und ruhig liegen sie auf dem Grün der Schreibunterlage. Bauernhände. Der Beruf der BAer hat sie durch Jahrhunderte geformt. „Willst du eine Zigarre rauchen. Arno?" „Wenn ich bitten darf . . . eine Zigarette wäre mir allerdings lieber!" „Du kannst beides haben!" Ruhst, schiebt er einem Neffen das Rauchzeug hinüber. Er selbst raucht nicht. „Und nun sprich!" Arno Hellmann schließt die Augen ein wenig. Er hat sich den Gang dieses Gespräches oft im stillen ausgsdacht. Nun ist's an Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Marihor; , einandergesetzt, in den Körper. Von der richtigen Funktion des Blutkreislaufs hängt die Gesundheit des Menschen ob. ms*rvzsL-;w,MsainBvwsmx^mmnmam—^mmi^mK^m b. lieber das Nitrieren der Weine. Zu den wichtigsten Arbeiten im Weinkeller gehört das Filtrieren. BundeÄellereiinsPek-tor Heinz Kronlechner schreibt über dieses Arbeitsgebiet in bet' letzten Nummer des „Weinland". Er berichtet über die Arbeitsweise der geschlossenen Asbestfilter, der zylindrischen Druckfilter, der Flaschenfilter usw. In der gleichen Nummer erschienen Aufsätze über die ?,Maschinenwartung in Flaschenkellereien" von Oberingenieur Korit uig, über „Sachgemäße Kellerwirtschaft als wichtiger Beitrag zur Förderung des Weinabsatzes" von Bundeskellereiinspektor Kon- lechner sowie viele andere Arbeiten über die Praxis in der Kelleveiwirtfchast. Der weinbauliche Teil enthält interessante Beiträge von Josef Mantler, Prugg „Gedanken zur Peronofporabekämpfung im Jahre 1936", von Direktor Kvoneis, Sremski Karlovci über das „Auftreten von Weißfäule in Jugoslawien". Reg. Rat Dr. Zweigelt und Franz Voboril beschreiben in dieser Ausgabe „Die Markkrankheit der Rebe". Der „Arbeitskalender fiir Kellevwirtschaft und Weinbau" und ein „Fragekasten", der allen Abon nenten kostenlos zur Verfügung steht, schließen die hochinteressante Nummer des „Wein land" ob. Unsere Leser erhalten gratis Probeexemplare dieser interessanten Zeitschrift vom Verlag „Das Weinland", Wien 1-, Te-getthffstr. 7—9. „Brennabora-Fahrräder haben den lechtesten Gang, sind schlagfest emailliert, 5-facli verchromt und besitzen einen unzerbrechlichen Stahlrah-men. — Generalvertretung: Kleindienst & Fosch, Maribor, Aleksandrova cesta 44. 2099 Kost und Wohnung 10 Mona- te demjenigen als Zinsen, der mir 5000 Din gibt gegen monatliche Abzahlung. Anträge unter »Sichersteliung« a. d. Verwaltung. 7001 Rasieren Din. 2.—. Haar- schneiden Din. 4.— Besuchet billigen Friseur Meljska c. 9. Sonntag Poganzenschmaus, Gasthaus Schlauer, Radvanje. 6982 Sind Sie Mitglied der Antituberkulosenliga? Die Fabrik Hugust Ehrlich erfüllt eie trau- rige Pflicht Nachricht zu geben, Sah ihr teurer Mitarbeiter, Herr Rudolf Rlliger UJeb meisten am 30. luni 1037 verschieden ist. 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Ich mag mich nicht für immer hinter Bücher vergraben, nur einer Sache leben, die zwar schön, aber nicht wichtig ist, nicht wichtig genug jedenfalls, um einen Mann ganz einzufangen. Begreifst du das, Onkel?" „Nein . . . aber du wirst mir das ja wohl erklären wollen ... Ich nehme das wenigstens an." Hellmann ist ausgestanden, er kann nicht mehr still und gelassen sitzen, jetzt, wo es m ihm kocht und gärt. „Ja, das will ich, Onkel/und ich wünschte, es gelänge mir, dir alles verständlich und begreiflich zu machen. Sieh doch in unser Land! Sieh doch in unser Volk! Wie das wächst und schafft, wie es sich rührt und regt, wie jeder alle Kraft ansetzt, unt das gemeinsame Ganze vovwiwärtszutreiben! — Herrgott, und ich bin verdammt dazu, in der Stube zu sitzen und lange Abhandlungen über irgendeinen alten Stich zu lesen, der uns zurzeit so gleichgültig sckn kann wie die Eheopspyvamide! Fühlst du nicht, welcher Widerspruch darin liegt? Begreift du nicht, daß cs einem jungen, tatenhnngrigen Menschen zur Verzweilung treiben kann, wem: er dauernd zu besinnlicher Betrachtung gezwungen wird, während sein Blut danach schreit, arbeiten, hart arbeiten zu dürfen?! Ach, etwas schaffen können! Etwas wirken können, «was steht, was da ist, etwas, das ewiger Zeuge der eigenen Kraft ist! — Herrgott, wie muß das schön sein!" „Willst du Kohlen karren?" Herr wird auf Kost und Woh nung aufgenommen. Preis Din 400.—. Koroška cesta 26. I., Tür 8.________________7008 Großes, leeres Zimmer zu vermieten. Aleksandrova cesta 55, II., links. 7009 Reines, möbl. Zimmer zu vor mieten. Marijina ul. 24, 1. 7010 Offene Steißen Bürodiener-Praktikant, 15 bis 16 Jahre, sucht sofort größeres Unternehmen. Offerte unter »Bürodiener« a. d. Verw, ______________________________6993__________________________ Besseres Stubenmädchen mit bester Nachfrage wird für die Instandhaltung der Garderobe für ein Kinderheim über die Ferien gesucht. 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Er stelzt in seinen knarrenden Stiefeln durchs Zimmer. An der Tür dreht er sich noch einmal um. „Wissen Sic, was Sie mir tun?" Nein, Babelt «weiß es nicht. „Gefallen tun Sie mir, Fräulein Ballett! Weil Sie ’n Mädchen sind wie ein richtiger Kerl! Und das will was hethen bei oem Häufen Weiber von heute, die zu feige sind, ein Kind zu kriegen. Ab« Sie brauchen sich deswegen keine Flöhe in den Kopf zu setzen. Bes Gelegenheit komme ich Ihnen auch mal wieder grob." Rrrrums! Mit Donnerkrach knallt die Tür «ns Schloß. Nun weiß jeder im Haus, daß oer Sanitätsrat unterwegs ist. Ballett atmet erleichtert auf. Gott fei Dank! Das ging gut' Sehr gut sogar! Der erste Verbündete im feindlichen Lager! Und dann Packt sie eine unbändige Freude. Jetzt kann'.; doch nicht mehr schief gehen! * „Onkel, ich hätte wichtige Dinge mit dir zu besprechen. Aber wenn du meinst, daß