■IHIEtHWia« «Mküriafl Ii ail ^ S«n.liC.S«DtM U M Snorburatr ätitiuig Amtliches Orgin des Verlag und Schriftltitung: Marburg a. d. Drau, Badaaasc Nr. 6, Fernruf: 25-67, 25-69. Ab 18.30 Uhr ist che Schilflleitung nur auf Pemruf Nr. 28-6'< erreichbar. ^ Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandt. — Bei Anfragen ist das HOckporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. Stelrisclien Helmatbundes brschaint w5chentticb sechsmal als Morgenieitung (niit Ausnahme dei und Feiertage). Bezugspreis (im voraus sahlbar) monatlich KM 2.10 einschl. Postg** bühr; bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der üeschättastdlt KM Z—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzügl 36 Rpt Zustellgebühr Otr. 101/102 ?n:art>uro-S>rou, 6ami>e der Sowjets eingeschlossen und vernichtet. In Nordafrika wurden bei Spähtruipp-gefechten mehrere britische Panzerspahwagen und Geschütze veruiditct oder erbeutet. Auf. ewig, deutsch Marburg, 11. April. Weira die Untersteiermark zur Wh^ dertcehr des Tages ihrer Befreiung datvk-» bar und freudig Rückschau hält auf das^ was in diesem ersten Jahr — vor allem unter Führung des Stelrischen Heiinat-bundes — in Stadt und Land, geleistet wurde, dann wird aucU in der BevöU kerumg selbst eine FüUe vom Kraft, gutem Willen und Opfcrbereitschaft offenbar, die mitten im Krieg die Qnmdibgen BidinilaHli lun Riflerkren Berlin, 10. AprU. Der Führer hat Hauptmaim Wilhelia SpieB, Qruppenkotnniandeur in emetn Zerstörergeschwader, in Anerkeimung seines heldenhaften Einsatzes im Kamipi um die Zukunft unseres Volkes als 85, Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rittenkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Die Angriffe auf die Insel Malta wurden bei Tag und Nacht durch deutsche Kampf-, Sturz-kamipf- und Jagdflieger verbände fortgesetzt. In den Siaatswcrf-ten, Hafen- und Dockeinrichtungen sowie in den Flugplatzanlagen verursachten Bombenvo'lltreffer weitere schwere Beschädigungen. An der englischen Südküste erzielten leichte Kampfflugzeuge Volltreffer in einem Gaswerk. Durch die Explosion eines Gasometers entsianden schwere Beschädiginigen in den umliegenden Fabrikanlagen Über der Deutschen Bucht schoß Marineartillerie drei britische Bomber ab. Der Obergefreite Feld einer Panzer-jägerabteihmg hat bei den Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch am 9. April trotz Verwutulung sieben feindliche Panzer abgeschossen. für einen Wiederaufbau schaffen half, der zu stolzer Zukunftshoifnung berechtigt Nie hätte so viel in einem fremden Land geschaffen werden können. Deutlicher ails manches andere spricht also die Leistung dieses ersten Jalires von der durch die Jahrhunderte bestehenden Zusajmnen-gehörigkeit und Einheit der untersteiri-sehen Bevölkerung. Es ist die Zusam^ mengehörigkeit und Einheit, die geworden ist aus gerne insaniein Erleben auf gemeinsamem Boden, in Tagen friedli^ eher Arbeit und froher Feste, aber auch in Zeiten der Not und des Kampfes. Gemeinsam ging es gegen den giteichen Feind, geineitisara waren die Opfer an Gut und Blut... Seit mehr als einem Jahrtaaisend stellt die Untersteiermark auf Grenzwacht im Südosten des Reiches. In das zerfaUens römische Reich, zu dessen äußeren Provinzen auch das Unterland gezählt hatte, wanderten die Germanen ein und lieUea sich schon vor mehr als 1400 Jahren hier nieder. Sie rodeten das Land und bauten ihre Höfe. Später zog die Mehrzahl von ihnen weiter nach Italien. Erst jetzt kamen vom Osten her als Untertanen der Awaren im 6. und 7. Jahrhundert Slawen in den südöstlichen Alpenraum und HeBeii sich als dünne Besiedlungsschicht an den gerodeten, fruchtbaren Stellen des Laji-des Lieder. Gegen die Awaren, von denen die Alpenslawen arg bedrängt wurden, riefen diese die Bayern zu Hilfe und begaben sich freiwillig in die Oberhoch-heit der Deutschen. Von da ab, mehr als tausend Jahre, ist die Geschichte des Landes deutsche Geschichte und dlft Steiermark ein Teil des Deutschen Reiches. Schon bald erweiterte sich das Land auch um den Sanngau zu dem Umfang, den es bis 1918 behalten hat. Mit der deutschen Herrschaft begann aber schon ' im 8. und 9. Jahrhundert die Besiedlung des Landes durch deutsche Bauern. Dis deutschen Bauern siedelten sich neben den Alpenslawen an und die dünne slawische Bevölkerung ging in der oberen und mittleren Steiermark schon tn der kürzesten Zeit in der deutschen auf. In der Untersteiermark hingegen lebten beide Völker nebeneinander friedlich weiter. Das Siedlungsgebiet des deutschen Bauerntums reicht bis zur Saw^e. Zahlreiche Ortsnamen, vor allein aber die Familien- und Hausnanien zeugen von diesem Vorgang friedlichen Zusammenlebens und friedlicher Durchdringung. Es konnte dabei nicht ausbleiben, daB sich die deutschen Bauern mit den slawischen da und dort vermischten und deren Spradie übernahmen. Und so entstand die windische Bevölkerung des Unterlandes. Die Städte und Märkte die eeit dem 11. Jahrhundert emporwuch- Seite ^ »Marburger Zeihmg* 11./12. Aprü 1942 Nummer 1017108 >en, waren ausschließlich deutsche Gründungen und wurden von deutscherf Handwerkern und Bürgern bewohnt; der deutsche Adel erbaute zahlreiche Burgen zum Schutz der Mar'k gegen die Stürme des Ostens. TMese Tatsache finden wir durch die Sprache und Urkunden und durch die deutschen Bürgernamen bestätigt, die wir schon hn frühen Mittelalter vorfinden. Bauemsöhne aber, die in der Stadt ein Handwerk erlernten, gingen, sofern sie nicht überhaupt deutsch waren, von selbst im deutschen Volks-iirni auf. So entstand im Süden des geschlossenen deutschen Sprachgebietes cm breiter Grenzraum unter der (deutschen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Führung, in dem Deutsche tmd Windischc in friedlicher Gcmein->chaft lebten. Das gegenseitige Durchdringen geschah ohne Reibung im friedlichen Zusamtnenleben; der völ1Cornwalk anhalte. als eine ernste Nachricht, man mag dar-, jsrg^yQi^er haben, so meldet der nach ermessen, wie erst die heutigen Mel- Berichterstatter, einen traurigen Tag. Sie düngen von der Versenkung eines Flug- gidi auf die Neuausgaben der zeugträgers und zweier weiterer Kreuzer Leitungen, lesen im Weitergehen di? wirken werden. |Überschriften und verfolgen sichtlich ver- Etnzelheiten über die näheren Umstände j^tinimt die Niederlaffen ihrer Truppen, des Kampfes sino^ so schreibt der Reuter- ^ Moral des USA-Volkes hat einen Sachverständige, noch nicht verfügbar, es j^^hweren Schlag erlitten, um so mehr, als heißt nur, daß diese beiden schönenAgitation fortgesetzt von der Unver-Schiffe, die bisher glänzende Kriegsdien- der Philippinen gesprochen ste geleistet haben, versenkt wurden, ^ Zusammenhang mit Mac Ar- Dieser Verlust vermindert die Stärke der Wainwright, dem General, britischen Marine in ch?n indischen Ge-i^j^^ Kapitulation anbieten mußte, wässern um zwei .'lußertrrcentlich ein- j Wainwright die dramatische Mel- satzbereitc Einheiten. l!.: Durchbruch der japanischen Ein britischer Seltenhieb Sril: Bei einem deutschen Angriff wurde der Feind im Mittelabschnitt der Ostfront aus 69 Ortschaften geworfen und erlitt hohe Verluste an Menschen und Material. — Die Jaipaner geben bekannt, daß die Hafenstadt Akyab in Westburma von ihnen genommen wurde tmd diort größere Truppenlandungen erfolgten. Die Engländer mußten daher Ihre Stellungen bei Prome m Mittelburma aufgeben tmd nach Norden s^rückgehen. Dieosiag, 7. Aiiril: Weitere deutsche Angriffserfolge an der Ostfront. — 3000. Luftsieg des Jagdgeschwaders Mölders. Mittwoch, 8. April: U^ere U-Boote versenkten vor der amerikanischen und afrikanischen Küste 16 Handelsschiffe mit 104 000 brt. — Scc^is brHcuhörigc nw-wegischc Schiffe mit 33 000 brt beim Durchbruchsversuch von Schw^eden nach England mm Sinken gebracht. Donnerstag, 9. April: Malta fortdauernd unter Oroßangriffcn der deutschen Luftwaffe. — Die Japaner versenkten im Indischen Ozean zwei britische Kreuzer imd 21 Handelsschiffe tnit 102 000 brt. — Wiederholte japanische Luftangriffe auf Ceylon. — Der Widerstand der Amerikaner auf den Pliiliptpinen im Zusammenbrechen. Dor taikiiiiiiNrifeHB iiniinini nupiows i S to ck h o 1 ni, 10. April. Der ExckutivausschuB des Allindischen Kongresses nahm einstimmig eine Entschließung an, die die Cripps-Vorschläge ablehnt, meldet Reuter aus Neu-Delhi. Vergebliche amerikanischen »Daum-schrauben« für die Inder Nach Berichten aus Neu-Delhi hatte der amerikanische Druck auf die Inder am Mittwoch seinen Höhepunkt erreicht. »Oberst Johnston, Roosevelts Beauftragter, setzte den Kongreßleuten Daum-schrauben an«, heißt es bezeichnenderweise in einem amerikanischen Kabel. Gleichzeitig erhielt die USA-Presse den Auftrag, den indischen Parteiführern mit amerikanischen Repressalien zu drohen. Typisch hierfür ist ein Artikel, in der dem Weißen Hause nahestehenden »Washington Post«, in dem erklärt wird: »Wenn die indischen Kongreßführer auf ihren Forderungen beharren, werden sie jede Spur des guten Willens verlieren, dessen sie sich bisher in den Vereinigten Staaten erfreuen.« Johnston erklärte den Kongreßführern, so berichtet das Blatt, bei Ablehnung der Vorschläge Englands müßten sie mit einer Militärdiktatur in Indien rechnen, die man rücksichtslos durchführen werde. Trotz all dieser Drohungen hat der Allindische Kongreß nun die Vorschläge von Gripps abgelehnt. Doppelt blamabel für London und die USA, in dieser Zeit ihrer sich häufendtjn Niederlagen und Verluste. Washingtoner Daumschrauben wirken in Indien also nicht mehr. Vielleicht verlegen sich nun Gripps und Johnston auf kniefälliges Bitten, es würde der gegenwärtigen »Machtposition« Britanniens und der USA auch eher entsprechen, MeweibimMsiiiselvog denlapanern vMlig bnelit Tokio,. 10. April. Das kaiseriiche Hauptquartier gibt heute bekannt, daß japanische Marineeinheiten am 31. 3. die Weihnachtsinsel., 350 km südlich von Java im Indischen Ozean, vollständig besetzt haben. Druck und Verlasi Murburccr Vcrlacs- und Druckerei. Oes. m. b. H. — VerlagsleUunKi Ccon Baumgartner! Hauptscliriftlciter' Anton Oerscliack: alle Ui Marhurr a. d. Drau. Dudgassc fi Unser Gauleiter und RelchBstattlralter AuiDibme: H. Hofimaua Zur Zelt iür Anzeigen die Prels'iste Nr 1 vom 1. Juni 1911 cDItig. Ausfall der Lleferunc des Blattet bei hAhcnir Gewalt oder Belrtebsstörunc Ribt keinen Anspruch auf Rückzahlttni; de« BeruKsseUe^ Nunrmftr 101/102 »Marbupjfer Zeihmc« 11.712. Aprfl 1942 Seite .3 Das Unteriand begrüsst die deutschen Truppen Betrachtungen eines Soldaten „S«it den frühen Morgenstunden des 6. AprÜ sind die deutschen Truppen im Vor-mai'sch", so meldete vor einem Jahr der Öraht, Blilzarüg, wie wir es gewohnt sind, wurden durch kühnem Einsatz die gesteckten Ziele erreicht. Die ersten Hindeniisse sind rasch beseitigt und die Sperren bei Spielfeld umgangen. An der Drau hatte der Gegner eine zweite Verteidungsliniio errichtet mit Tankfallen, Bankern und Drahtsperren. Sämtliche Brücken über die Drau" und die Nehenflüße waren gesprengt. Das Drauhiuderiüs, die Verteüujigslinie, auf die man in Belgrad so viele Hoffnungen setzte, ist auch kein starkes Bollwerk gegen unsere Truppen und bald üben'annt l^ur Stunden hat eißentlich dieser Feuer-lauljer in den Grenzgebieteu gedauert; darax ist die Unterstcierniark in deutscher Hand. Am frühen Vormittag des Dienstag ^gen die ersten deutschen Truppen in Marburg' ein. Der alte Vorposten des Deutschtums im Südosten gehört wieder zum Reich, Ein Jahr ist seitdem erst vergangen mid , schon in dieser kurzen Zeit sind die Bande von Bevölkerung zur Wehrmacht und' umgekehrt so stark geworden, daß diese Gemeinschalt in dem neuen Reichs? gebiet nicht mehr fortzudenken ist. Noch ist der^ Zusammenschluß mit dem Altreich nicht restlos vollzogen mid doch walmt üich gerade in der Untersleiermark der hier kasiemierle Soldat in tiefstem Frieden.' Gerade in diesem deulscheii Grenzgebiet ' ist sich der Soldat seiner viel-" seitigeu Aufgaben voll bewust. Neben seinem anerkannt ziellxjwußfcen Auftreten und der gründlichen kasernenmassigen Ausbildung hat die Wehrmacht in den wenigrm ■'Mona-ten große Aufbauarbeit zum Wohle der gesamten Ik^völkcrung geleistet. 55 Bi:ucken mit 1600 m Bmckenlänge waren von der zurückgehenden jugoslawischen Arrtiee gesprtmgt worden. Um den militfirisclKUi Vormarsch zu ermöglichen, hatloii unsere Soldaten mehreixj llolzpix)-visurien im Zuge der wichtigsten Slra-lienlinien geschlagen, wovon die in drei Tagen bergestelltc Adolf-pitler-Itrücke in Murburg,. e-scheidcn zurückstellen mit ihren kleinen Sorgen des täglichen Lebens. In der Unter- sleiermark hat bei den heutigen Verhältnissen kein Volksgenosse das Recht, mit seinem Los unzufrieden zu sein! Mehr von der Zeit und den Umständen l>egnadet ist nicht das friedlichste Gebiet in diesem Krieg! Die Wehrmacht wiid so in dem sich jetzt vollziehenden Neuaufbau der Untersteiermark ein starkes Bindeglied zwischen Bevölkerung und Staat bleiben. Ihren ganzen Stolz wird auch die hiesige Jugend darin erblicken, schon bald als Waffenti'äger Großdeutschlands mit teilnehmen zu dürfen an dem Entscheidungs-kampf imseres Volkes. Hier bewährt sich wer ein Kämpfer ist; in der Wehrmacht wird jedem jungen Deutschen Gelegenheit gegeben, seinen persönlichen Mut und seine Entschlossenheit Bewährungsproben zu unterziehen, die sein g^uizes ferneres Leben entscheidend beeinflußen werden. Hier erhält der Glaube an Großdeutschland erst sein Fundament. Stets hat sich in diesem Kriege noch gezeigt, daß der deutsche Soldat »mülKirwindlich ist Aber diese Unüberwindlichkeit, dieses Siegen an allen Fronten, i#it nicht von ungefähr gekommen. Die Kraft mxd das Vertraue« der gesamten Wehrmacht wniclis neben der gründlichen Ausbildung und Ausrüstung aus der gewaltigen Bewährung des Feldhernilunis unseres Führers. Sie er füllte den Soldaten mit blindem Vertrauen, an all den Stellen zu sie gen, wo Immer es auch sei. Und dieser Glaut>e bleibt richtungweis<^'nd, er wird den Sol daten und Kämpfer liegleften und dem neuen deutschen Menschen den Weg zeigen: Wo auch joder steht — Er weiß, worum es geht: Wir bann für ewige Zeil Und alle sind benMt Fiü* Deutschland! Die Verteldigunjislhiie d(ir liiudertiis. FJn vorßchciidci \ulttahme: H. Oeni Feinde mitKCKcn iuposlawisclien Feinde bietet für den deutschen Soldaten kein Siuilitrupp hat bereits die Sicheruns iibenioniniun für die nachiolKcnden Truppen Starm Ober die Radhersburoer Brücke Aufnahme: H. Hoffmann Nach der mit hcftlKcn Kümpfen verbundenen Einnahme einer juuoslawisclien Stadt konnten die deutschen Truppen einen Volksdeutschen aus dem Gefängnis befreien, der sich weiKcrtc, als jugoslawischer Soldat auf die Deutschen zu sqhieOen In den truhen Miirgenstuiulen di's Ü. April lÜ-lt beginnt in den StraUeii «ler alten Grenzstadt lladkersbiug ein ges<-häl-liges Leben und TreilMMi. An allen Ecken sind Mili^är[^oslen aufgi'zogen, erfel(lwel)els C. (der anschließend für die Rettung der Murbrücke vor der Spivngung vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde), dem sich die beiden Cillier Volksdeutschen Sko-berne (Räder; und Rzimek (Rieder) zur Verfügung gestellt hatten, in das Sc!dauch-lxx)t gegangen, um oberhalb der Murbrücke die Klur zu übursetzeji. Sie geraten in eine Untiefe und erreichen schwimmend und watend in voller Rüstung das jugoslawische Miirufer, erklinuuen un gesehen den Steilhang des SehloUberges bis zur Schlolibergstrafie und nähern sieh auf dieser dem jugoslawischen Wachhäuschen von Westen her. Nichts rührt sich, der Feiiul hat keine Ahtnmg und die Posten schlafen wohl im warmen Raum. Der Granitschar im Wachhausehen muß wohl ein verdächtiges Geräuscii bemerkt haben, denn nun tritt er aus dem Häuschen \nn zu sehen, was vorgefallen ist. Dies ist das Signal zum Angrilf. I Es ist 5 Uhr 35 Miiniten, Tileieh darauf tut sich die Hölle auf. Die l^ik-Geschütze feuern, die Maschinejigewchre und Maschinenpistolen speien ihre todbringeniien Garben, das Waehbänschen erhält zwei Paksehüsse, die die .Mauern glatt «lurch-sclilagen. Von iler SchloßlMM'gseile her haben «lie leuerslötU' des StoI.^Li'upps die Tün'n »lurchsiebt, iler diensthabende Gendarm wiril wrwimdet, dem ZöUner gelingt es, während einer kurzen Feuei-^ ]>ause sein L<'ber\ in Sieherheil zu bringen. indem er mit weiten Sprüngen den schützeiulen Obergries erreicht. Nim gilt es, die vorbereitete Sprengung iler Murbrücke zu verhindern. Rzimek, der slowenischen Sprache mächlig, zwingt einen jugoslawischen Soldaten mit vorgelialtener Pistole, ihm die Leitung zu zeigen, springt die Böschung hinab und dnrchseheidet die Spi'engleitungen. Dies** unerhört mutige Tal ging utn Sekunden, denn im nächsten .\ugenlvlick wäre wohl die Brücke In enleiter Hruno Uray, Kiviswehrffihrer Merlini, b'ranz hiiciis, Konrad Seiler, Fritz Fertschko uiul .Tos<>f 'rschernenschek angeschlossen hatli'u, die als Ortskuuüige unseivr Wehrmacht als F^ührer dienten. Im Nu wurde ein Rrücken-kopf gebildet, der jugoslawische lUinker umgimgen uiwl besetzt, desgleichen das Postamt und das ehemalige Zollamt und alle wichtigen Stralk^ikreuzungen, .Solda-dalen und Gendarmen wurdiMi vcrhafteL Für die iK'sonderen Verdienste wunlen den oben genannten Volksdeutschen und den Volksdeutschen Josef Prassl, Karl Fuc.lis ujul Hans Krämer für die Verdienste, ei'ndet. Der llandslreich unserer Wehrmacht war gelungen, ohne daß CS dem Gegner möglich war, die s-o lange vortjcreitete Sprengung der Murbrücke durchzuführen oder aus dem Bunker auch nur ein Schuß abzugolMn. Fast zu derselben Zeit hatte ein Stoßtrupp unter Führung von Ixutnant Sp. die Aufgabe^ mit zwei Schlauehl>ooten di« Mur an der Eisenl>aluibrücke zu ülx'rsetzen» die Mühle zu nehmen, in der die Brücken besatzung untergebracht ist^ um damit die Sprengmig auch dieser Brücke zu verhindern, worauf die Kompanie unter Führung des 01)erleutnanls H. ülx-r die Eisenhahn-brücke vorzustoßen hätte. Auch diejjeni Spähtruppanternebmen schließen sich Frei-wilige an, tmter ihnen der Zalmai'zt Krämer und Josef Prassl. Duroh das plötzliche .\ufblitzen jugoslawischer Scheinwerfer muß der Stoßtrupp ungefähr 10 Minuten in Deckung gehen. Doch die Jugo.slawen haben nichts l>emerkL Bald werden die BtM)l«^ bis zuf Ansatzstelle getragen. Mit ent kann die Brücke in die l.uft fliege^ In der Mühle breimt Licht. Im nächsten .Vugenblick sind Soldaten in der Mühl«-und nehmen acht Jugoslawen gefangen. Die Brücke ist gereltot. Nun geht der Stoßtrupp zum OU-r-radkirsluirger Bahnliuf vor. Unterwegs haben sie die ersten Verwundeten. Nach der Besetzung ties Bahnhofs geht es weite/ zu 2 Bunkern, aus denen sie l'lankenfeuer iK'konnnen. Eine weiße Leuchtkuijel sagt ihnen, daß unseiHi Soldaten bereits von der atuleixMi Seile an den lUinker herat>. kommen. Ii<'i(le Bunker wvrden von unseren Pak-G(,'schnlyxin unter Fe\ier gcnoinnun und eru<'ben sich bald dar.iuf. Den Ilcidentüd In'i du/seni rnt**rnetnncn starben am G. Anril IDtl iKii lladkt'rsbuni Gefreiter Hans Schnappauf, ciiws Inf. Reg.; (iefreilt-r lleinricli l'orzell. eines Int , Sefnitze Ij-icl» Rergemium, einer Pan^. Jäger .\hte.ilnng; Schütze Ludwig Dörr, eines Inf. Reg . Scliütze Heinrich Kieck, elnrs Inf. Reg ; überfeldwet>el Heinrieh Pii'kelmann, eines Inf. Reg. l-ls starb am 7. .Vjn-il l'.UI an sein« am \pril 11)11 erlilleiien Verletzungen im (■). Lazarett Radkersbur,. Gefreiter Johann Held, eiiit s Inf lU Sie wurden unter zahlreicher Teilnahme der Partei. jJehöitlen, Amter und der völkerung in Radkersburg beigesetzt, « Der Angriff, von dem tler Itind keine .\hnung hatte, wurde s>) durchschlagend vorgelrag<'n, daß nennenswerti'r Widerstand niclit in l">scheinung trat. \Me sieher sicfi der Fi'ind fühlte, gehl ans dem I'mstainlj hervor, daß am Morgen des 0. A])ril ein jugoslawischer Offizier in OberrailkersUm-g in seinem Ik-Ite schlaIVmi von nn.serei* Wehrmacht aufgestöhert wurde. Ich lii'ß drüben auf el des VoL kos auf dem Brückengeländer zertrümms'rt uuil die Mur geworfen. Die jugoslawische Fahju' wurde hcrujilergeholt, ein 'grol.V-r Stein darin eingebunden und von einem Soldaten von er da Sie nun alles wissen, sollen Sie auch den letzten Grund wissen: Für ieden ElDhanl Im Zeninun der Stadl JIMH odlitmlonöhoufiiQus WAGBOCK.WRESSNIG Graz, Sackstrasse 7—13 % ftuiiiiiMi 101/1s neben einstöckigen Vorstadthäusem imd verlassenen Fabriken. Trotzdem die äußere imd innere Sauberkeit der Wohnhäuser, die am Stadtraml hOibsch hingebauten Villen mit ihren kunstvoll angelegten Qärfrcn, die im Frühling und Sornmer eine wahre Fülle an Blütcttpracht entfalten und die menschlichen Behausungen m ein Meer von Duft, Licht und Farbe tauchen — bildete einen wohltuenden Gegensatz zur häufig angetroffenen Un-saiiberkeit cinzehier vom Nichtboden-ständtgen bewirtschafteten Gaststätten und Kaffeehäuser. Ebenso bedeuteten die vielen, zum Teil noch mitten in der Stadt ungepfla-sterten Straßen, die sich bei Regen in ein Kotmeer, bei längerenl Sonnenschein aber baldigst in eine dicke Staubschicht zu verwandeln pflegten, die iedes Fahrzeug zu wlrbe^nden Wotken aufwühlte, eint rechte Plage. Für den Schutz und die PfJege der Parkanlagen tmiß die damalige Gemeinde nicht genug Verständnis aufgebracht haben, hatte man doch mitten In den damaligen Tegetthoffiwrk die serbisch-orthodoxe Kirche hingehaut, die sich angesichts der altehrwürdigen Burg, einem der schönsten Zeugen deutschen Kttlturwolkns, redit vereinsamt vorgekommen sein mag. Hhtgegen ist Gott sei Dank der StadtfKbrk, iene wim-derbare von den Weinhängen des Kal-varien* und Pyramldenberges bts nahezu in das Innere der Stadt h^etnretohende Anlage fast unberührt geblieben. Ja, da und dort hat selbst die ordnetide Hand des Gärtners eine farbenfrohe tüd41che Blumtnpracht hervorgezaubert Im Schatten seiner uralten Alleen fühlte Tnan sich so wohlig und gemütlich wie im Grazer Stadtpark, der dnst da« Vorbild dieser AnJage gedient haben mag. Leider bevOtkerten oft recht fragwürdige, zerltimpte Gestallten, deren einziges ganzes Stück der keck In die Stirn gedrückte rote Fez war, die Bänke, und machten die Gegend nicht gerade anziehend. Der Mangel an körperlicher Erziehung hat einen gioOen Teil der Jugend weich und schlapp gemacht. Es Ist erstannlidi, wie gerhig da def Ehifluß der SokoWer-bände, der großen jugoslawischen Turn-organlsatton, gewesen sein muß. Wie sehr hat sich Ittdes das äußere imd Innere Stadtbtld gewandelt. Das Stahigrau der detrtschen Unifionnen tst schon längst zur wohltuenden Alltäglidi-keit geworden. Die fremdsiprachigen Aufschriften sind verschwimden und haben den a>lten deutschen Bezeichnungen Platz gemacht. Die Alexandrowa heißt wie vor zwanzig Jahren Tegetthoff-straße, aus der Mafsttowa ulica, dte dem slowenischen »Croberer« von Marburg zu Ehren benannt worden war, ist wieder die Blsmarckstraße geworden. Der altehrwürdige Hauptplatz aber, auf dem am 27. Jänner 1919 12 Vottcsgonoesen Ihr Bekenntnis zum deutschen Volk mit ilirem Leben besiegelten, trägt heute den Namen des Führers. Vielleicht, daß in der TegettJioffstraße bei dem allabendlichen Bummel der Schritt etwas rascher geworden ist, man hat nicht mehr Zeit zum gemächlichen Sdiiendrian, da nunmehr jeder seine Arbeit hat. Deutsches Tem/po tst tiberjill eingezogen. Manchmal mag freilich noch ein verschlafener Handwerker in einem-Sorten gäßchen verwundert den Kopf schütteln, wenn heute die Aufträge, auf die er einst vergeblich wartete, in sein Hans regnen, daß er sich ihrer nicht mehr zu erwehren weiß, aber er tut es weniger ärgerlich als in staunender Verwunderung. Auch in das aHehrwürdlge Tlieater am Domiplatz Ist die deutsche Kunst wieder eingezogen. Vielleicht war gerade hier stärker als anderswo die Ainerika- nislerung des Balkans ta Erscheinung; getreten. Der verwahrloste Zustand, in dem sich das Theater befand, bezeugt die Interfssenloeigltelt des jugoslawischen Staates au diesem Kuilturinstltut. Demgegenüber sind die Marburger Lkhtspiolthcater wahre Paläste. Das größte Wunder aber hat sich an der Jugend vK>Jlzogen. Aus Brutstätten des Deutschenhasses, wie etwa der »Kla-si'öna gitnnaz^«, sind deutsche Ober-schuJen geworden. Heute grüßen Jungen und Mädel stranrm mit dem deutschen Gruß. Dort, wo einst das geistige Rüstzeug für den Kampf gegen das Reich geschmiedet wurde, nehmen nun alle teil an den Segnungen deutscher Kultur. »Du bist efn heimattreuer Steirer« Die untersteiriBche Bevölkerung, wird aufgeiciärt Der Steirlsche Heima&und ist seit seiner Gründung bemüht, die untersteiri-sche Bevölkerung aufzuklären und einheitlich aoiszurtehten. Prop^iganda- und Versammhingsakttonen tragen in das Volk das Gedankengut des NatkwialSozialismus, machen es mit den notwendigen kriegsbedingten MaÖnahinen vertraut und geben Antwort auf alle Tagesfragen. In logischer Weiterführung der bereits aufgenommenen Gedankengänge nähert sich so der heimattreue Unter-stelrer auch verstandsmäßig immer mehr der deutschen Vofksgeimelnschaft. Die Ppopagandaaktton wurde im Mal 1941 mit einer Versammhingswelle eingeleitet, tn der die Bevölkerung zur Meldung zum Stelrischen Heimatbund aufgerufen wurde. Die neue politische Lage und das Wollen des Steirischen Hcimatbutnies wurden grundsätzlich erörtert. Aufbauend auf das freiwillige Bekenntnis zu Führer und Volfk wurde in den Herbstmonaten 1941 in der zweiten Versammlungswelle der Grundge- danke »Du bist kein Slowene, Du bist ein heianattreuer Steirer. Du bist ehi Glied der deutschen Volksgemeinschaft und Du sollst ein vollwertiger Deutscher werdent herausgestellt. Anschließend kam die Aktion »Lerne deutsch, siprteh deutsch«, mit der Intensivierung der Sprachkurse, zur Durchführung. Im Frühjahr 1942 wurden in der dritten Ver-sammJungsaikHon die Gedanken »Du bist ein helmattreuer Steirer und damit ein QHed der deutschen Volksgemeinschaft« herausgestellt. Im wekeren Verfolg dieser Gedankengänge wird hn Herbst 1942 die nädiste Versammlungswelle unter dem Motto »Du sollst ein vollwertiger Deutscher werden« stehen. Neben den untersteirischen Problemen wird bei jeder Qelegeivlteit auf die gesamtdeutschen Belange hingewiesen, die in der Feststettiing »Deutschlands Sieg sei auch der Sieg der Untersteiermark« kulminieren. Das »}a« des Unterlandes über 95 v.H. belLennen sich zu Führer und Reich Die Erfassungsaktton des Steirischen Heimatbundes als Niederschlag eines einmaligen Bekenntnisvorganges der Bevölkerung des UnteriatKlcs ergab: Krals I lifnilinHntrigi: div» 14 klt l Ii Jaliri: CliU 101 759 9 635 Luttenberg 29 452 3 409 Marljurg-Land 74 429 8 310 Marburg-Stadt 45180 4 075 Pettau 09 357 7 728 Rann 18 363 2 060 Trlfan 28 235 3 535 zusammeii 366 775 30750 Damit haben über 95 v. H. der Bevölkerung, Kinder bis zum 14. Lebens^hr sind in den Zahlen nicht erfaßt, freiwillig und spontan Ilir Bekenntnis zu Adolf Hitler abgelegt und ihren Willen kundgetan, In die deutsche Volks- und Schicksalsgemeinschaft aufgenommen und damit dem Großdeutschen Reich, mit dem sie eine jahrtausciKlalte gemeinsame Ge-sch chte, Kulttu- und Wirtschaft verbindet, wieder eingegliedert zu werden. »Wir wiss«n, worum es geht« Ein imtenleirlHelier Arbeiter erl«bt ein« Betrleb^ivcrfiiiniiiiltmii Ih der SaiuMtadt traf ich einen mir schon früher her bekoimten untcr-iteirischün Arbeiter. Wir kamen auch auf dlo ßclriel>svcrsammluiij[ien, die heuLo alle Arbeiter tu der Untersfelcrniark am ni«i-iten I»e>veocii, *u sprechen. Er erzählte mir von dem Lindi'uck, den er von der Versamnilung in seüietn Betriebe gewonnen hatte. .,Sclion vor Tagen hat der IJcti'lebf^. führer uns mitgetcUt*', Ix'gann er, ,.daO wir am 4. März eine Betreibsversanunlmig halyeii. aii der ein Redner des SIeirlschen Heimatbundes zu uns fii>reclicn .wü-d. MllJ-irauigeh nahm ich diese Miibciluug auf. Zu uns halten üi den • vergangenen Jahi>en Bclion viele Herren als „A!>gcsandtc" vei'>-•ehiedener Hlchtungen ^sprochen und uns unterRlclriachcn M-beiieni iwar immer viel versprochen, doch nichts du^-on gehalten. Wir glaubten teliou sar nichbs melir. Trotzdem schmückten wir den Yersumni-I luii^sraum schön, den an den Fühivr glauben wir alle und wir wissen, daJB er ' auch an uns dejikt Ich habe sclion viele I ArbeiterverRammlunfMm erlebt, al)er so schlicht und eiafa^, wie diesmal beim Steirischen Helmalbund war es noch nlr. gends. Ein Kamerad meldete die versammelte Gefolgschaft Zwar stotterte er vor Aufregung, aber es freute uiu doch, daß einer der unseren das tat, was fin'iher nur einem ,^Be«seren" zustand. Der Redner führte uns In die Vergangenheit. Von unseren Augen erstand unwue ehemalig NoL Die marxistischen HelttT Etinu Kristan und sein Uruder aus LaL- bach wuiden \xir uns lebendig, die, nachdem ihnen die sarbüiche R«|(i(>rung fette Poslen zugeschanzt hatte, sofort die uulcr-steirlschen Ai'l>oitcr vergessen halten. Unser gaiiws arnuieliges I,eljen hi d<»n lelzteii trennte warum sie för uns iiunicr Fremde waren. Wir hörten aueh zum ersten Mal, von wem und WM'um Douisehland tn diesen Krio(;{ gelrieben wurde, wai*uni englische Plulo-kraten, amerikanische Geldfuden und die Freimaui-er der ganzen Welt diesen Krle^j begannen. ßlsher halte sich niemand um luis go-kümmeii, uns nieniaiid etwas fll)er den Führer und Dessercu Zu-kimft cnlgegcncehen und an dieser wollen auch wir heiimilircucsi unlersletrlsclwfD Arbeiter mitbauen", E. Paidaach 2100000 Ralchtmark, «In tlolim Ergcbni« Die UntersteieniMrk im DIeoat des Krtoes-WInterhlMswerkea Das Bekenntnis ziur FiMirer und Reich der uiitersteirlschen BevöHterung spiegelt sich audi eindeutig im der beachtenswerten Spendefreudigkeit für das Kriegs-Wtnterhilfswerk. Die acht bisher durcli-geführten Straßensammlungen erbrachten ein Anfkonnnen von über 2 133 000 Relchsinatik, so daß die Dut^schnltti-leistung jedes Unterstelrers über 50 Pfennig au»madit. Das Ergebnis der fünf Opfersotmtage beträgt 675 000 Reloht-niark, je Hairshalt 1,18 Relchsmai^. Nur wer die durch 23 Jahre stlefmül-terl'lcfli behandelte Untersteiermark kennt, nur wer einen CinbÜck ki die Armut des Landes gewhmen konnte, ist hn Stande, die Leistungen der witeriteli^ sehen Bevölkerung voll zu wUrdlgren. Die Wod'l- und Polesachensammlung für die Ostfront war hi der Untersteiermark ebenfalls ein klarer Beweis der Verbundenheit des Landes mit dem deutschen Volk und seiner Führung. 16 Cisen-bahnwaRen rollten aus dem wiederbc-frelten Unterland gegen C^ten. VollfSyOnOSSCn/ mh Kwm imMr^€h»n Erschafn«!! an raustadt, er weilte an den Stätten des deutchen Kampfes und des deutsclien Sieges! >er Führer war mitten nnter uns und blickte ns in die Augen 1 Dieses Bewußtsein, dieses crofle, alle Tiefen des Heraens erfüllende ilückgefühl beherrschte alle, zu denen der rührer in der Marburger Burg sprach. Anschließend meldeten sich dem Führer die Vertreter der Wehrmacht, des Einsatzsta-bcs und der Behörden. Adolf Hitler blickte Aufnahme: tl. noffmaiin i mi •' til im festlichen Saale nochmals zu den ver-diejiten deutschen Volkstumskämpfern zurück und verließ dann, von dem tiefbewegten dankbaren Gruß der Anwesenden, wie von einem feierlichen Schwur der Treue bis zum letzten Atemzuge begleitet, den Raum. D«r Gnist d«r JogMd Auf dem breiten Treppenaufgang der Burg hatten unterdessen die Mädchen der Volksdeutschen Jugend Aufstellung genommen. Alt die Freude und all das Glück der deutschen Jugend, nunmehr wieder deutsch sein zu dürfen in der Heimat ihrer Eltern, wieder und nun für alle Zukunft in der deutschen Steiermark zu leben, klang dem Führer aus dem Heimatlied entgegen, das die Mädchen mit hellen frischen Stimmen .anstimmten. »»Hoch vom Dachstein an«, sangen sie mit dem ganzen Überschwang ihrer jungen Herzen, jenes Lied, das die wieder errungene Einheit nnd Freiheit der ganzen Steiermark von den Eisfirnen im Norden bis zu den Rebenhügeln tief im Süden an der Save ver-sinnbildet. Und wenn dabei den Männern und Frauen, den Jongen und Mädels die heimlichen Tränen in die Augen traten, dann waren es die Tränen des fassungslosen GlOcks, den Führer zn sehen, dessen Antlitz ihnen in den Tagen der Unterdrückung genau so wie in den Tagen des Sieges nnd der Freiheit das Teuerste ist auf Erden für immerdar. P^r FUhr^r v^ilässt dl« DfaiMtadt In die Klänge des Dachsteinliedes mischte sich der ununterbrochene Jnbclnif der Volk.s-menge, die auf dem Bursplatz und der anschließenden Tegetthoffstraße der Abfahrt des Führers harrte. Als der Führer wieder vor der Burg erschien, brausten ihm neue Jubelstürme entgegen, für die der Führer, der einige Au-genblicke verweilte, lächelnd und grüßend dankte. Unmittelbar vor ihm hatte sich die Marburger deutsche Jugend aufgestellt, deren Begeisterungsorkan er seine besondere Aufmerksamkeit schenkte. Als er endlich seinen Wagen wieder bestieg, da ließ sich die Menge nicht mehr halten, sie umringte den Wagen des Führers. Nur langsam konnte sich der Wagen aus dem drängenden Strom der Deutschen Marburgs lösen und im Schritt wieder nordwärts rollen, der Gauhauptstadt Graz zu. Hinter ihm blieben Marburg und seine deutschen Bewohner. Fassungslos waren sie vor Glück, Tränen und Freude in den Augen, daß sie den Führer, kaum daß er sie befreit hatte, nun schon in ihrer schönen deutschen Stadt jtu. Besucht s ' » ^ ■iiipiiiiii ' >• •• ' <•. ________ . : kl V * AdoU Hitler mit seinem Oefol^^e besichtigt die ins Reich heimgekehrte Draustadt Aufnahme) H. Iloffmaiin Nmrancr I0l7i02 »MarHureer leWmz* \\.7\2. Äiprfl 1945 S«He 7 Tage iler ERtscheldung Marburg vor dem 6. April 1941 / Von Dipl. Ing. E. MlglitPch Die vcrschieduusten Gerüchte kreisten, jeder wußte etwas anderes zu berichten. iMahche glaubten, nach dem Bestich der iuj?osIa\visChen Mmister «m Bershaus, .daß es ,zu einem deutsch-jugoslawischen Pakt kommen werde, andere wieder — und die waren ImmerhiTi lauter — sprachen vom Krieg. Die führende slowenisclie Schicht und alle, die mit ihr in Verbindung standen, sprachen in erster Linie vom Krieg. Man konnte mit Vemimftsgründen dagegen känrpfen oder die Unsinnigkeit dieses Krieges wie immer beweisen, diese Men-^schen waren nach wie vor unbelehrbar. Seit Jahren schon redeten sie sich ein, wie stark und seesimd der Staat sei, wie fabelhaft das Militär und die Befestigung ausgebaut und organivSiert wurden. Obwohl .feder mJchteme Mensch auf Grund der Vorkommnisse vom Gegenteil überzeugt war, woltten diese Leute die Wirklichkeit nicht wahrnehmen. Sie ver-schlosscn Ohr und Auge. Jeder, der nüchtern dachte, wurde als ein Gegner des Staates gebrandmarkt. 'Wenn man diesen Kaffe^ausstratcgen zuhörte, konnte man nur zu der einen Ansicht kommen, daß alle von einem unheilvollen Größenwahn befallen waren; Als am Marienfeiertag, den 25. März, durchs Radio die Paktschließung De,ütsohlandB mit Jugoslawien bekanntgegeben wurde;, bemächtigte sich fast aller eine tiefe Niedergeschlagenheit. Die führende slawische Schicht betrachtete das Bündnis als einen Verrat an der demokratischen Welt, der sie sich ja immer jrugehörig fühlte, aber auch die meisten Deutschen waren niedergedrückt, denn ihre letzte Hoffnung auf einen Anschluß ans Reich wurde hiemit zunichte. . Es war ein wunderschöner Frülilings-tag. Alles eilte aus Marburg hinaus in die Natur, um nach dem langen Winter wieder einmal die Soime zu genießen. In den Heurigenschenken herrschte lebhaftes Treiben. Wohl war die Proude vielfach getrübt, da wieder viele einberufen wurden, aber man tröstete sich, daß die MilitärverwaHtnig eben langsam arbeite und sie eben von der Paktschließung zur Zeit des Cinrückungsbefehles noch nichts wußte. Es könne ja nur einige Tage dauern und datm kamen alle wieder zurück. Nach dein Besuch beim Hcurij;eii füllte sich das Cafe Rathaus. Lustige (irup-peii kamen, um dort den Abend zu beschließen. An einem Tisch in der i:cke saßen Männer der Volksgruppciuührung mit sehr ernsten Gesichtern. Einer nach dem anderen der erscheinenden Vertrauensmänner und Funktionäre wurde zum Tisch gerufen. Eine Nachricht war ffckominen, daß in Belgrad gegen die i^egierung ein Putsch geplant sei. Jer sich gegen das Reich richte und somit den Krieg entfachen werde. Es wurde der Befehl zur Alarmbereitschaft ausgegeben. So lustig die Leute ins Kaffeehaus ge-kommen waren, so ernst ging einer nach dem anderen wieder hinaus, um sofort seinen Dienst anzutreten. Wenn der Putsch in Belgrad gemacht werde, sei stündlich etwas zu erwarten, was die ganze deutsche Bevölkerung gefährde. Dies war jedem klar und es muLUe so schnell als möglich gehandelt werden. Von diesem Tag an gab es für die meisten der Volksdeutschen wenig Schlaf. Sie standen die Nächte durch in Bereitschaft, um jederzeit am Platz zu sein, wenn es die Umstände erfordern. Alle wehrfähigen Männer wurden auf die schon früher bestimmten Sammelplätze berufen, die Verbindung zwischen ihnen und der Führung wurde aufrecht erhalten. Es wurden alle Vort)ereitungen getroffen, um bei Gefahr auch die letzten Stützipunkte zu be;ciehen. Man mußte jedoch in allem vorsichtig sein und alles vermeiden, was die gewitterschwüle Stimmung zur Entladung bringen könnte. Durch die Vorgänge in Polen belehrt und nach den Drehungen, die von slowenischer Seite täglicli zu hören waren, mußte mit dem Ärgsten gerechnet werden. Die Hauptaufgabe war ja nicht anzugreifen. sondern sie bestand darin, Tag und Nacht wachsam zu sein, um bei den geringsten Anzeichen wilder Denwiistra-tionen ihre Familien in Sicherheit zu bringen und sie dort, wenn es nötig sein sollte, unter allen Umständen zu verteidigen. Doch immer weniger Männer standen zur Verfügung, denn täglich wurden welche einberufen. Trotz der Alarmgerüchte geschah an diesem 25. März nichts, die Bereitschaft wurde wieder aufgehoben. Es glaubten schon manche, daß es wieder so kom- Bundcsfiifarer Franz Stciadl Ar^liir Unermüdlich in ^^ort und Schrift für das wiedergewonnene Deutschtum unserer licitriüt men würde wie all die Jahre, denn wie oft waren Alarmgerüchte, wie oft hätte was geschehen sollen, und dann verlief alles im Sand. Doch den darauffolgenden Tag herrschte überall eine gespannte Stimmung. Es lag etwas drohendes in der Luft, doch keiner konnte sagen wo und wann eine ExiDlosion erfolgen werde. Das mußte den Krfes bedeuten Die Deutschen hielten weiter Dienst und bereiteten sich auf das Ärgste vor. Am 27. März war alles in hellster Aufregung. Ein General hat mit seiaer Clique in Belgrad einen Putsch gemacht. Die alte Regierung ist eingesperrt. Nun wußten die Deutschen, daß dies Krieg bedeutet. wenn nicht noch im letzten Augenblick ein Wunder geschähe. Überall standen die Leute in Gruppen zusammen. Die slowenischen Nationalisten strahlten vor Freude. Fähnchen mit der jugoslawischen Trikolore wurden verteilt, von den Häusern mußten die slawischen Fahnen wehen. Man sah fast keinen Deutschen mehr. Die meisten von ihnen waren zu Hause und bereiteten alles für die kommenden Tage vor. Der Putsch war durch lange Zeit gut durclwrganisiert worden, wie man jetzt ersah. Überall beherrschten die Anhänger die Lage und übten einen Druck auf die übrige Bevölkerung aus. Fs kam dann zu öffentlichen Demonstrationen. Began- nen diese verhältnismäßig ruiiig, so waren bald nnnier mehr Rufe zu hören, die sich gegen das Reich und die Achse richteten. Dann wurde ein Sprechchor laut, wie man ihn bei verschiedenen Demonstrationen und politischen Feieni in den letzten Jahren hören konnte. Einer schrie laut »Wem gehört Klagenfurt?« Die Masse brüllte »Uns«! Und so wurden noch viele Städte und Gebiete ausgerufen und die Masse brüllte Üire Antwort. Man sah, daß die Putschisten unbedingt den Krieg haben wollten. Wie dies in Marburg schon seit dem Umsturz 1918 üblich war. vergaß nuiu auch diesmal nicht nach der Auflösung der Kundgebung bei den Häusern der Deutschen Drohungen auszustoßen und gelegentlich einige Fensterscheiben einzuwerfen. In der'Vorstadt tobte sich der Pöbel aus. zertrümmerte die Anlage Sportklub Rapid und verschonte aucii einige Häuser der Deutschen nicht. Was sich mm in den folgenden Tagen abspielte, rollte gleich einem Film ab. Slawischer BegeistertiiiKStatimet trimmt ab Kommt es zum Kriege oder nicht? Dies war die Frage. Der anfängliche Begci-stenmgstaumel war bereits jetzt bei vielen Slowenen einer merkbaren Niedergeschlagenheit gewichen. Ein Katzenjammer machte sich bemerkbar, dafür t i V Ml* Begeisterte Kundgebungen vor der Marburger Burg Aufnaliiiic: H. Hoffinan« Scfte Ä »Marbur^er Zeihmgc 11.713. Apdl 1942 Nummer 1017102 benahmen sich aber die AnhänRer der eigentlichen Krieijspartei immer lauter. Die Meinungen, ob es zum Krieg koni-mcTi werde oder nicht, waren sehr )s'e-i teilt. Wird das Reich wiederum des lieben Friedens willen die Vorkoinnniisse üherijehen oder nicht? Werden sich in, Belgrad Leute finden, die noch rechtzei-' tijf einlenken oder? Dies waren die I'ra-, Ken, die alle bewerten. Citie Nachricht | jaijte die andere. Das Benehmen der Na-, tionalisten Keueniiber den Deutschen i wurde jedoch immer unertrüfflicher. Im-i mer mehr Münner wurden zum Militär-1 dienst eini^ezo^en. Die Deutschen' schickte man k'leich unter Bewachung in die StrafarbeitsIaKer nach Serbien. Autos und [Pferde wurden einsezogeii. Die Umgebung der Stadt verwandelte sich in ein Heerlager. Rs kam der 30. März, ein Sotmtag. Man saß am Nachmittag ruhig im Kaffeehans. da ging ein Raunen von Tisch zu Tisch, »Die Reichsdeutschen verlassen auf Befehl ihrer Regierung das Land, der erste Transport gelit heute abend«. Nu,n wußte man, daß der Krieg vor der Türe stand. Tief aus dem Süden kamen die Trans-ix->rte der Deutschen. Aus der näheren und weiteren Umgehung sammelten sie sich in Marburg und volle Züge rollten gegen Norden. Man nahm Abschied von Verwandten, Freunden und Bekatmten, mit denen man jahrelang zusammen gelebt hatte. War ursprünglich die Kontrolle sehr streng, so gelang es zuerst ein/einen, dann aber immer mehr Volksdeutschen, sich in diese Züge einzuschmuggeln. Der Kreis der zurückbleibenden Deutschen wurde immer kleiner. Flu großer Teil war schon beim jugoslawischen Militär, ein Teil flüchtete über die (irenze, ein Teil auch in die Wälder und entferntesten Almliütten und Weingürten. Der kleine Kreis, der zurückblieb, betrachtete alle als fahnenflüchtig, die ohne Zwang und triftigen (jrund ihre Posten verließen. Der letzte Zug Uber die üren^e Der letzte Transport wurde in Marburg abgefertigt, er rollte ab und kein Zug passierte mehr die Cirenze. Man winkte den letzten noch lange nach. Ks war ein Gefühl, als wenn man Irgendwo eingesperrt würde, die Türe schlug zu und man blieb einem vollständig unsicheren Schicksal überlassen. Man zählte die Zurückgebliebenen, es war nur mehr ein kleines Häuflein von Männern. Diese aber waren zu allem entschlossen, sie hatten mehr oder weniger mit dem Leben abgeschlossen. Dasselbe (lefülil beherrschte aber auch die. die zwangsweise die jugoslawische Uniform trugen, und diejenigen, die unter strengster Bewachung hl den Arbeitslagern waren. Wird tnan die Drohungen walir machen, wen wird man zuerst holen, was wird man mit uns machen? Auf jeden Fall ordnete man seine ganzen Privatsachen, und war dann bereit. ' immer neue Männer wurden zum Militärdienst eingezogen, doch befolgten viele Deutsche nicht mehr den Befehl. | Sie versteckten sich, machten nachts-unseren Dienst mit, waren jedoch offi-' ziell nicht mehr in der Stadt. F,s war' immer die bange Frage, werden sie von der Polizei erwischt oder nicht? Politisch besonders Gefährdete krochen von einem Schlupfwinkel in den anderen und verbrachten so die Tage. Eine kleine Gruppe ließ sich in einen Keller einmauern, um ja nicht gefunden zu werden. Keiler, Dachböden, Schuppen waren der Aufenthaltsort so mancher in dieser Zeit. Trotz allem stand unsere Führung fest und war in ständiger Verbindung riiit allen anderen Gruppen. In jedem Bezirk wurde eine Zentrale erhalten, die mit der Führerzentrale in Verbindung stand. Von den Bezirksplätzen aus wurden die Späher ständig in den Bezirk geschickt, um jede Bewegung und Absicht der Gegner auszukundschaften. Fs wurden auch die Sammelplätze gewechselt, um ja nicht aufzufallen. Nur durch das Radio war man mit der Aulknwelt verbunden, doch dieses berichtete für die Verhältnisse in Jugoslawien nur belanglose Sachen und nichts ließ auf eine Lösung des Krisenzustandes schließen. Die Nächte zogen sich in die Länge und gegen den Morgen wartete man immer gespannter auf ein Fliegergeräusch. Doch nichts rührte sich und die Nerven wurden auf das äußerste angespannt. Der 6. April war da, mit ihm der Kriejr Sonntag, den 6. April, am Morgen endlich das langersehnte Motorengerausch und die Nachricht im Radio, daß der Kriejsr begonnen hat. Ein freudiges Aufatmen unter den Deutschen und eine völlige Kopflosigkeit unter den Slowenen war die Folge. Bald bewegte sich ein Strom vollbesetzter Autos und Fuhrwerke der Draubrücke zu. Slowenische Nationalisten, die tags zuvor noch die Helden gespielt hatten, sah man ebenfalls im Auswandererzug nach Süden. Alle, die jahrelang zum Kriege gehetzt und beim Abschluß des Paktes noch laut geschrien hatten; »Besser Krieg als der l^akt!«, waren mitten unter ihnen. Sie saßen kleinlaut zwischen Gepäckstücken auf Fuhrwerken und Automobilen. Mancher, der keine Fuhrgelegenheit bekam, machte sich zu Fuß auf den Weg nach Süden. Flugzeuge zogen mit großem Getöse über die Stadt. Es wurde ununterbrochen Fliegeralarm gegeben, die Sirenen heulten, doch befolgte keiner irgendwelche Anordnungen. Immer wieder kamen Flugzeuge zurück, schwere Bomber von Jägern begleitet. In der Ferne konnte man dumm'es Rollen vernehmen. Auch einzelne Schüsse konnte mam heraushören. Im Süden mußte es am ärgsten zugehen, denn von dort kam ein mächtiges Donnern und ließ auf schwere Explosionen schließen. Das jugoslawische Militär war schon in AuHösung begriffen. Von einer Ordnung und DisziTMin keine Spur mehr. Die meisten lächelten und riefen einem noch zu, für mich ist der Krieg zu Ende. Von den Häusern wehten noch die jugoslawischen Fahnen, die seit der Kundgebung wehten. Man vergaß sie einzuziehen. Befreites Pettau Als Stadt, die ihren reindeutschen Charakter so eindeutig und unmißverständlich sciion auf den ersten Blick hin dokumentiert, war Pettau durch all die 23 Jahre ausgesprochenes Stiefkind der jugoslawischen Verwaltung. Detui ein System, daß an sich schon veiner ganzen Gesinnung nach Meister war im Verkonimenlassen, mußte diese seine Fähigkeit hier mit besonderer Liehe anwenden, wo ictlf«: eiiiJ'c'Tie Iii"«: Air'l-nck deutschen Bauwillens ist, wo die schönen gotischen Kirchen, das herrliche Schloß mit der weiten Sicht auf das nun endgültig befreite T.and, wo vor allem die ganze Anlage und jede einzehic der Straßen und Qäßchen beredteste Zeugen deutscher Geschichte und deutsclier Qes'nnung sind. Schon die Erfahrungen der ersten Jahre Serhenlierrschaft zeigten, daß die neue Tün-clie zwar die einzigartige Harmonie dieses Stadthüdes stören, niemals a1)er seinen wali-ren Charakter verdeclten kotuite, so bl'eben denn diese Versuclie in den ersten Anfängen stecken und nnichten der bequemeren Metbode, dem Verfallenlassen des Bestehenden Platz, Neben den vOllig neu zu erstellenden verwaltungsmäßigen Aufbau der Gemeinde galt es zunächst die störendsten Spuren serbischer Verlotterung zu beseitigen. Ein großes Erneuern der Häuserfassaden, Putzen und Reinigen überall^ Neueinrichten von Geschäften und Gaststätten liub an. so daß dieses erste Ziel in kurzer Zeit erreicht war und der eigentliche Aufbau begonnen werden konnte. Eine der ersten baulichen Veränderunt? war der äußere Umbau des Theaters, dem jetz die Innere Neugestaltung folgt, so daß ein langgehegter Wunsch der Pettauer, das regelmäßige Gastspiel der Marburger Bühne, verwirklicht werden kann. Besondere Mühe kos'tete es. das von Arch. Ferstl erhaute Rathaus von den Spuren der Verwahrlosung zu befreien, aber auch diese Arbeiten sind nun beendet und darüber hinaus weitgehende innere Umbauten vorge-nonunen worden, besonders sehenswert ist hier der neu geschaffene Trauungsappell. Eine Sehenswürdigkeit für sich ist jetzt, nach dem gründlichen Umbau, das Haus der Kreisführung des StelHschen Heimatbundes (dessen politische Aufbauarbeit liier zu würdigen der l'latz fehlt) dessen prächtiger Ba-roksaal zum schönsten Festsaal der Stadt ausgestaltet wird. Der Erneuerung der Pettauer Schulen, die in völlig unwürdigem, unvorstellbar vernach-IJlßigtem /Zustand vorgefunden wurden, galt natürlich die besondere Sorgfalt. Die Knaben- wie auch die Mädchen-Volks- und Kauptschulen, die Umgebungsschule, die Ranner- und die Haidiner-Volksschule sind nacli gründlicher Säuberung sehr rasch wieder iiirem Zwecke zugeführt worden, neu errichet oder untgebaut wurde das Gebäude des früheren Gymnasiums, die Oberschule, der nun nach Vollendung der baulichen Änderungen, ein Schülerhelm angeschlossen wird, darüber hinaus wurde eine zwelklas-sige Wirtschaftschule zur Heranbildung des gewerblichen Nachwuchses neu geschaffen. Eine Besonderheit für sich bildet die Korb-flechtschule. Außer Ihr besteht im ganzen Reichsgebiet nur noch eine derartige Unterrichtsstätte. Der neue Kindergarten aber ist, ein wahres Schmuckkästchen geworden. Das Museum hatte im vergangenen Herbst durch ] die überbringung der Fotokopie des in Wol-1 fenbüttel aufbewahrten Pettauer Stadtsrechts , (des ältesten erhaltenen deutschen Stadt- j rechts überhaupt) eine bedeutende Berei-1 cherung erfahren. Die außerordentliche Reichhaltigkeit der hier verwahrten Samm- ; langen kommt erst jetzt nach deren gründ- , lieber Neuordnung richtig zur Üeltung. Sämtliche Häuser der staatlichen Dienst-. stellen sind gründlich renoviert: allen voran ' das Landratsamt, das in seinem neuen Kleid wirklich ein würdiger Repräsentant deutschen Ordnungs- und Sauberkeitssinns wurde. I Auch Finanzamt, die Überleitungsstelle für rechtssichernde Maßnahmen, die Post mit I dem neuen Garagenbau, die Kreisselbstverwaltung, das ErnährunKsamt, das Arbeits-j amt, das Forstanit mit dem neuen Forstgar-1 ten und das- Katasteramt, erhielten schöne, I geschmackvoll eingerichtete, zum Großteil ' völlig neue Diaiststellen. I Im alten Raniaus konnte eine Stadtbiblio-I thek neu eingerichtet, im alten Befestignngs-I türm an der Drau der Singgemeinschaft ein malerisches Heim geschaffefl werden. Auf Schloß Ober-Pettau sieht die erste Jugendherberge der Untersteiermark ihrer Vollendung und feierlichen Eröffnung entgegen. Eine großzügige Sportanlage mit allen nötigen Einrichtungen ersteht auf dem der Gemeinde gehörigen Adelsbergerschen Grundstück. In Umbau steht weiter die städtische Badeanstalt, deren Kabinen neu verfließt werden, neue Einbauwannen und übrige Einrichtungen erhalten. Auch die Erneuerung der übrigen .städtischen Betriebe wie des Schlachthofes, seiner Gefrieranlage, der Tischlerei des Wagenparks, sind schon vollendet. Völlig neu ist die Errichtung der modernen Molkereianlage. Zur Linderung der schon jetzt sehr empfindlichen Wohnungsnot, die mit dem erwarteten wirtschaftlichen Aufblühen der Stadt, dessen Anzeichen sich schon deutlich abheben, noch weiter anwachsen wird, gelang es» ein, wenn auch vorläufig bescheidenes, Volks-wohnungs-Bauprogramm unter Dach zu bringen. Mit dem Bau der ersten fünf Häuser wurde schon begonnen, außerdem von der Gemeinde weitere Bauparzellen erworben, so daß dann nach dem Kriege dieses Problem gleich großzügig gemeistert werden kann. Nach dem organisatorischen Neuaufbau der Freiwilligen Feuerwehr gilt es nun auch' ihr Gerät auf neuzeitlichen Stand zu bringen, was voraussichtlich auch bald erreicht sein wird. Ein würdiger Ausbau des Friedhofes, die Erhaltung des alterwürdigen Stadtturms sind durch deren Einweisung in den Besitz der Getneinde sichergestellt. Für eine klaglose Verbindung mit den über lUOOOO Menschen des Landkreises sorgen regelmäßige Kraftpostlinien nach allen Richtungen. Mit dem gleichen Schwung, mit dem sie begonnen, gehen die Arbeiten welter, werden neu ein Angriff genommen und damit nicht nur die Sünden der 2d-jährigen Fremdherrschaft in wenigen Monaten wieder gut gemacht, sondern darüber hinaus die Grundlagen geschaffen für die Meisterung der viel größeren Aufgaben, die der Aufbau nach dem siegreich beendeten Kriege stellen wird. Dank seiner baulichen Eigenart und Lieblichkeit seine Umgebung dazu berufen, eine Frenulenstudt erster Ordnung zu werden, will Pettau die Besucher aus allen Gauen des Reiches als wahres Schmuckkästchen begrüßen können, den Fremden von jenseits der nahen Grenzen aber würdiges Sinnbild deutscher Art und deutschen Kulturwillens in dieser Südostecke des Reiches sein Die Planungen der maßgebenden Stellen gehen auch noch weiter und bereiten eine Ausdehnung der Stadt in bisher nicht geahnten Umfange vor, die von bedeutendem wirtschaftlichem Aufschwung getragen und verursacht und selbstverständlich streng nach den städtebaulichen Grundsätzen der neuen Zeit ausgerichtet sein wird. So bildet unsere Draustadt Im Kleinen ein getreues Spiegelbild nationalsoziaHstischer Tatkraft und deutschen Formungsstrebens, das, ausgelöst von der einmaligen Persönlichkeit des Führers, nach den entferntesten Teilen des Reiches ausstrahlt und überall gleich beredten Ausdruck findet. R. Kr. Qcewzmäccheit Von Anton Gerschack Alte Märchen sind wie kostbare Kri-slallbccher. Und die Zeit füllt sie immer mit frischem Trunk, manchmal wohl gar mit Blut und Tränen. Alte Märchen sind wie Wunderblumen, die ewig blühen. Aber ihre Blüten und ihr Duft sind so mannigfach, sind mor^jcn j;anz anders als heute oder gestern;* bald zart und keusch, bald üppt^ und voll heitrer Kraft und Sinnlichkeit, bald wie Ar-menseelenblumen, "so müde und traurig. Ein altes A'\ärchen ist wie ein kunstvoll geschliffener Demant. Du drehst ihn und er leuchtet und funkelt immer, immer ein anderes, ein neues Feuer... m Wenn ich an meine Kindertage zurückdenke, spielt darin ein uraltes, kleines Weiblein, die Zilli nannten wir sie, eine bedeutsame Rolle. Sie war in inren jungen jähren bei meinem Urgroßvater auf den» Neubauerhof zu Sülienberg Magd gewesen und erzählte uns Kindern viel von jener fernen Zeit. Sie gehörte zu dem allen Schlag von Dienstboten, die ihren Stolz ilarHn setzen, ihre »Herrenleute« recht groli und prächtig zu machen. Und so redete sie immer wieder davon, wie der ganze Rabenberg tind ein gut Stück vom Süßenberg dem Neubauern gebort hätten. Und gar der Herzog von Hrunnsco und die Frau Herzogin seien ganze Tage auf dem Hof zu Gast gewesen, zur Weinlese, zur Jagd. Und wenn die Zilli so erzählte, dann führte sie uns wohl zu ihrer dunkelgrünen Truhe, auf deren Deckel große weiße und rote Rosen gemalt waren und in der tief in einer Ecke ein weißer Strumpf lag, der| angefüllt war mit alten Talern. Von jedem Taler wußte sie eine Geschichte. Zu Unterst im Strumpf, in himmelblaue Seide sorgsam eingehüllt, war aber ein Dukaten, ein ganz fremder, weither aus dem Franzosenland. Den hat ihr die Frau Herzogin geschenkt, an einem linden Herbstabend in einem Weingarten auf dem Süßenberg, wo die Zilli beim Essen aufge-warte'. Und die Frau Herzogin hätte damals gefragt, ob der Zilli wegen auch schon ein fester Bursch über die Mur geschwommen sei. Und als die Zilli, die »kleber« sechzehn Jahre gewesen, dazu den Kopf geschüttelt, hätte die Frau Herzogin gelacht. Die Ursache dieser Frage sei aber eine alte Geschichte gewesen, die der Urgroßvater an jenem Abend den Herrschaften erzählte. Und von dieser Geschichte wußte die Zilli noch den ganzen Hergang: Vor vielen hundert Tabren, da die Mur noch weit unten, wohl gegen Pettau zu, geronnen und da man von Mureck und Radkersburg ohne Brücken und ohne Cborfuhr nach dem Abstaler Roden und ins Luttenberger Weingebirg kommen konnte, dazumal hatte hier herum ein junger Rnuersniann Haus und Hof. Er war! so stark, daß zwei feste Stiere den Pflug j nicht von der Stelle brachten, wenn er ihn niederhielt, und kein schreckbares Wildtier gabs, vor dem er sich hätte fürchten müssen. Die besten Wälder und Äcker waren sein und zahlreiche Bauern ringsum hatten sich mit all ihrem Hab und Gut in seinen sicheren Schutz gegeben. So nannte er mehr hörige Knechte sein eigen als mancher Edelmann. Nicht gar weit von ihm landaufwärts lebte in jener Zelt auf einer heute wohl längst zerfallenen Burg ein adeliges Fräulein. Sie war so schön, daß die dunklen Rosen vor Neid verblaßten, wenn sie an ihnen vorüberging, und sie war so klug, daß ihr viel geheime Kräfte von Erd und Himmel, Wachstum und allem Leben kund waren. In jener Zeit deckte noch finsterer, wegloser Wald meilenweit das Land. Und da Frauenart sich eben nie ganz leugnen läßt — meinte der Urgroßvater, der damals schon hübsch etliche Jahre Witwer war —, habe sich das wunderhoWe und wunderweise Fräulein in dem Walde trotz ihrer Klugheit verirrt. Der junge, starke Bauer hörte ihr Hilferufen wid trug siCj dann durch Wald und Nacht zu ihrem j Schloß. Zum Dank küßte sie ihm den Mund und die beiden waren Liebesleute. Nun gabs noch Riesen in jenen Tagen, Und einer von ihnen begehrte das Edel-fräulein zum Weibe. Als der von der neuen Liebschaft erfuhr, die das Fräulein an den Bauern band, da ^ub er über Nacht der Mur ein neues Bett, wohl ungefähr dasselbe, das sie noch heutzutage hat. Des Bauernhof lag nunmehr rechts. des adeligen Fräuleins Schloß links des tiefen, jähen Wassers. So wollte der Riese die beiden trennen. Am nächsten Morgen aber sprang der Ba-uer in den wilden Fluß, der Bäume und losgerissenes Land dahln-trug, und schwamm hinüber ans andere Ufer, wo ihn sein Lieb wohl mit zitterndem Herzen erwartete. Und wieder nahm er es auf seine starken Arme, trug es tief in den Wald, baute dort ein ganz verstecktes Häuschen und darin lebten die beiden glückliche Tage. Der Riese aber fand sie uml legte nachts heimtückisch Feuer um das Hochzeitshaus. Bald brannte der Wakl rundum und der Riese wartete im Dickicht auf das Wehgeschrei der Sterbenden. Da rief das Edelfräu4ein die Gewalten des Himmels und der Erde auf. Und sie taten alle willig ihren Dienst: Der Wind blies das Feuer vom Häuschen weg und jagte die Fkanunen gegen den Riesen, das Licht blendete des Riesen Augen, die Erde hielt des Riesen Füße fest, die Bäume und Sträucher seinen Mantel und sein zottiges Haar und dann brannte ihn das gewaltige Feuer, das er gelegt, jämmerlich zu Staub und Asche. Und der Urgroßvater schloß seine Geschichte: »Recht kriegt bei uns Bauern immer die Oberhand Uber Unrecht, wenn nicht heut, dann morgen. Und wo Freund und Liebes-leut zueinander wollen, da wird Wasser und Feuer ihr Genoß«. • Wie die Märchen ihren Sinn ändern im Laufe der Zeit! Mit diesem uralten Mär- Nummer 10t/ICC »Marburg^r Zeihmjr« 11."-'l2. \iprfl 1s vorbereiten half. Die alten Wchrbauten der Steiermark sind die Zeugen dieses durch Jahrhunderte ungebrochenen Kanipfwillens. Manche von ihnen wurden im 17. und 18. Jahrhundert in prunkvolle Schlösser umgewandelt, andere grüßen nur nielir als zerborstene Ruinen mit grauen Mauern aus dem Tann und viele sind ganz verschwunden. Der Pflug des Bauern geht über die Stätte des alten Wehrbaues hin. Von manchen hat sich in Urkunden und Akten noch eine Spur erhalten, andere können wir aus den erhaltenen Riednainen erschließen, manche aber sind gänzlich verschollen und nur die örtliche Sage raunt vielleicht noch von der verschollenen Burg. Es wird Aufgabe der Heimatforschung sein toi den nächsten Jahren diesen verschollenen Wehrbauten nachzugehen. Ein solcher verschollener Wehrbau ist das »Gesäzze zu Puch« gewesen, in dem kleinen Ort Puchdorf bei Pettau gelegen, ein fester Hof ohne Turm, nur mit Graben und Mauer geschützt Cr war im Besitz des Erzbistums Salzburg und kam 1317 als Salzburger Lehen an Wolfhart Anmiann zu Pettau. Später mag er zum zinspflichtigen Bauerngut geworden sein und verschwand. Unbekannt ist die genauere Lage des Hauses »Holermus« In der Nähe von Pettau, das als Lehen der Erzbiscliöfe von Salzburg an die Herren von Pettau vergeben war und wahrscheinlich im 14. Jahrhundert schon zum Bauernhof wurde. Südlich von Pettau, vermutlich am Maiberg, dürfte die Burg Maidburg gestanden sein, die aus dem Besitz der Herren von Pettau nach deren Aussterben an die eine Erbtochter Agnes von Stubenberg fiel. Weiter hört man nichts von diesem Wchr-bau. Verschollen ist auch die Burg Rogatnitz. Der Platz, an dem sie gestanden, hat im 17. Jahrhundert Thurnischstein geheißen. Sic lag bei dem kleinen Orte Schiltern bei Ro-hitsch, vermutlich an der Stelle der kleinen Kirche Maria Trost. Berthold von Paben-steln nannte sich in einer Urkunde des Jahres 1284 auch Berthold von Rogatnitz, hat also damals diese Burg besessen. Vermutlich kam sie nach seinem Tode auch an die Pettauer und verfiel dann. Im Jahre 1688 wurde der Fleck, auf dem die Burg gestanden war, Thurnischstein genannt Unbekannt ist auch das Schloß TurnowitK, das der bekannte Zeichner Vischer noch um das Jahr 1680 gesehen und gezeichnet hat Vielleicht hat das Schloß eine andere Benennung erhalten oder Ist durch Brand zerstört worden. Auch sein Standort kann nicht angegeben werden. In der Nähe von Luttenberg lag der gleichfalls verschollene Wehrbau von Wit-warsdorf. Cr war entweder bei dem kleinen Orte Widma im Stainztal oder bei Wles-mannsdorf südlich von Luttenberg gelegen. Am I, Februar 1297 verlieh der Erzblsihof von Salzburg seinem Burggrafen tu Leibnitz, Ulrich von Graevenberch. fOr die Ihm in den letzten Jahren geleisteten Dienste und als Entschädigung für die in diesen Diensten erlittenen Schäden »die S'este auf dem Hügel in der Owe bei Witwarsdorf«. Der Wehrbau wird später nicht mehr erwähnt Verscholleue Wchrbauten standen sicher auch auf dem Ried »Burgstall« bei Dreifaltigkeit in den Büheln und am Birkenberg bei Gurkfeld. Aber weder die Namen dieser Wehrbauten, noch ihre Schicksalc oder Besitzer sind bekannt Nur der Riedname erzählt noch heute von der verscliollenen Burg. Seile 10 »Martjurgrer Zelhmpr« 11.712. Aprt 194? Nummer 101/102 einer kinderreichen Siedlcrfaniille seNicIiertc Lehensfüliruns bietet. NaturseinäB fallen dieser elntnaliKen, uroßzügigen I^laiiunt; alle niemals lebensfähis: gewesenen Keuschlerlie-sitze 7uin Opfer, l^benso verschwinden im Znse der Ocstaltuns: des Raumes alle Split-tersemeindcn und I^örfer, die unter der Größe lebensfähiger deutscher Dorfiteniein-den Uesen. Im Rahmen dieser netraclituiijj können Umfanc und Qebiele der Kestellten Aufjiaben mir angedeutet werden. Schon daraus aber zeigt sich uns ein übervolles Muß an Arbeit. eine Arbeit des Aufbaues und der Festigung deutschen Volkstums im Sinne der Cndgestaltung des Reiches und der Nation. Nach der Heimkehr des Steirisclien Unterlandes wird es fast auf den lag genau ein Jahr her sein, wenn die SiedlertamiÜen in der OroßRemeinde Wisell an der kroatischen Grenze ihre Kinweisungsurkunden entgegennehmen werden. I^'ür sich und die Nachkommen ilirer Sippe werden sie damit, als VVali-rer utid Hüter, von alter deutscher ürde Besitz erKrelfen und einen neuen I-ehensab-schnitt beiiinnen. Sic keimen Auftrag und Verpflichtung und treten ein in die h'ront des Kampfes utn Deutschlands (iröüe und Zukunft. Die Geschichte für Kinder und Kindeskinder aber werden sie mit dem blanken Eisen ihrer Pflunschar tief in die neue Heimaterde graben. Ordelt Das IV. SympkenlekoDzerl als Festkonzert Sollst: Artur Michl (Geice) Des Reiches Grenz wall Rann, der Eckkreie im Südosten — Gottscheer, Bessarabier, Dobrudsohaner und Untersteirer stehen Schulter an Schulter in der Grenzecke des Reiches mit dem Königreich Italien und Kroatien liegt der Kreis Rann. Sotia und Qurk, die beiden Grenzflüsse, münden in die Sawe. Hier beginnt das Reich im Sücnslen. 23jährigc serbische Mißwirtschaft bat aus dem einst blitzsauberen, reichen Wein- und Obstbaugehiet ein zutiefst verarmtes und vernachlässigtes Land gemacht. Mitten im Krieg sollte gerade hier den produktivsten Kräften des nationalsozialistischen Volksstaates Gelegenheit geboten werdeil, neu aufzubauen. In einer weit angelegten Umsiedlungs-aktion, de, weil kriegsbedingt, rein technisch 80\\ie führungsmäßig mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen halte, wurden hart an der Grenze Volksdeutsche Stämme, die sich in jahrhundertc lanigem Volkstumskampfe bewährt hatten, angesiedelt. Gottschecr, Bessarabier und Do-brudschadeutsche gehen daran, die Wurzeln ihres Volkstums in die unterstei-rische Erde zu senken. Van diesem ersten ürenzwall aus schichten sich die Wellen der bodenständigen Untersteirer über fruchtbare Ebenen, welliges Waldland, sonnige Rebbügel hinauf zum Norden. In zäher, von VerantwortungsbewufJt-sein getragener Kleinarbeit ringt der Stei-rische Heimatbund in diesem Kreis um die Wiccergeburt des deutschen Wesens in der Untersteiermark. Heute schreibt sich der deutsche Lehrer im Unterland sein hohes Lied von Pflichterfüllung. Wierlastet im Schulbetrieb, wird die letzte freie Zeit der politischen Führung zur Verfügung gestellt, wird die schwere Arbeit der Sprachkurse durchgeführt. Nur rinc Anerkennung steht ihm dafür zu, die titrige Mitart^eit der Bevc>tkerung, die tagtäglich mehr deutsch sprechen kann und damit tagtäglich näher zum deutschen Volke rückt. Langsam, Schritt für Schritt, aribeitet sich die Gesamtorganisation des Heimatbundes in cen Tagelauf der Bevölkerung ein. Den Unbemittelten und Unterstützungsbedürftigen ist die Volkswohlfahrt ein Begriff geworden. Die Lenkungen des Ar-lieitspolitischen Amtes werden begriffen ond befolgt, immer eindringlicher stellt sich der Untersteirer cas Bild einer neuen, b€s.seren und gerechteren Gemeinscliaft *or Augen. Die ersten sichtbaren .Anzeichen erfolgreicher Arbeit tmd Wiedererweckung deutschen Volkstums und Verschmelzung verschiedener deutscher Volksgruppen in die Reich^einheit zeigen sich in der Jugendarbeit. Sic kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Untersteirische, bes-sarabische, Gottscheer und dobrudscha-deutsche Jungen und Mädel stehen heute schon Schulter an Schulter, ergänzen sich gegenseitig und spüren stammesbewußt gesamtdeutsches Volkstum in sich. Unvoreingenommen gehen sie den Weg, den ihnen ihre Führer und Führerinnen weisen. Die im Monat März einsetzende erste Versammhingswelle stand im Zeichen dieJ^er Kleinarbeit. In kleinen Wirtsstu-hen, die kaum 50 Leute faßten, sprachen Redner stundenlang zu untersteirischen Bauern, Winzern und Kumpeln, die andächtig zuhörten, was ihnen vom Reich Adol'f Hitlers erzählt wurde, in dem endlich auch der kleine Mann zu seinem Recht kommt. Hart an der Grenze gehen Gottscheer, Bessarabier und Dobrudschaner daran, sich eine neue Heimat zu schaffen, die cioch einmal die alte war, GroRdeutsch-land. Hinter ihnen findet ein Stamm wieder zu seinem Volk, das wieder das eine ist, Großdeutschland, über Reißbrett und Plänen sitzen Baumeister und Ingenieure, formen und planen das deutsche Bild der deutschen Grenze. In den entlegenen Bergdörfern aber sitzt der kleine unbekannte Amtsträger des Steirischen Heimatbundes und schafft ein Werk, das ihn und seine Sippe überleben wird. Der erste Jahrestag der Befreiung Die ersten Apriltage des vergangenen Jahres brachten der Untersteiermark die lang- und heißersehnte Befreiung. Stürmisch wurden die deutschen Truppen begrüßt, ein Freudentaumel brach los dem die ernste Aufbauarbeit am Fuß /olgte. Der Sleirische Heimatbund begann mit seiner Tätigkeit. Auf allen Sparten des öffentlichen und privaten Lebens wurde ein Großreinemachen durchgeführt, das deutsche Tempo verdrängte den Schlendrian, der, vom Osten kommend, sich auch in diesem Lande breit gemacht hatte. Mit stolzem Bewußtsein kann die Untersteiermark auf das vergangene Jahr zurückblicken. Deutsche Arbeit und deutsche Ordnung sind im urdeutschen Land eingezogen. Würdig begeht das Unterland die erste Wiederkehr ihres Befreiungstages. Die Feierlichkeiten werden heute Samstag, am Vorabend des stolzen Gedenkens, mit einem Festkonzert im Vcrsanimlungssaal des Steirischen Heimatbundes in 'Marburg imd in den Kreisstädten eröffnet. Sonntag, den 12. .April, bildet den Mittelpunkt der Feier die Großkundgebung am Adolf-Hitler-Platz als dem Traditionsplatz, bei der Gauleiter und Reichsstatthalter Doktor Siegfried U i b e r r e i t h e r sprechen wird. Mtgeltllche Mltfelliingen • Xrzilicher Soniitaxsdlenst. Dauer: Von Samstuff mittag, 12 Uhr, bis Montag früh, 8 Uhr. Diensthabende Ärzte: Dr. Krasser Vinzenz, Goethestraße 18 (Tel. 21-50) für das linke Drauuter, Dr. Dara-schio Alexander, Magdalenastraße 21, für das rechte Drauuter. — Für Zalmkraiike: Dentist Afitoii Pliberschek, BadKasse 22. Dienstdauer von Samstag mittag bis Sonntag mittag. Diensthabende Apotheke St. An ton-Apotheke (Albanesche). Hhtdenburgstraße 18. Jmperial-FüUkalterftbrtk GerUtk & Beaaer Leipfif C 1 — HocliliaM Das IV. Symphonickonzert des Stadt-tlieaters Marburg/Drau findet als Festkonzert des Steirischen Heimatbundes zum Tage der Befreiung der Untersteier-niark heute, Samstag, den 11. April, um 20 Uhr, itn Götzsaal statt. iProfessor Hermann Frisch hat als Dirigent dieses Konzertes zu diesem feierlichen Anlaß ein dem Tage entsprechendes, erwähltes Programm zusammengestellt, das für alle Zuhörer eine Feierstunde werden wird. Als Solisten hören wir Artur ZeichnunK: Paul Schmiedtbaucr, Graz M i c h 1, die Ausführenden sind der Chor und das Orchester des Mar^bnrger Stadt-theaters, der gemischte Clior des Marburger Männergesangvereines und die Streichergruppe des Musikzuges der Wehrmantischaftsstandarte Marburg-Stadt. Das Festkonzert beginnt mit der Ouvertüre zur Oper »Öenzi« von Richard Wagner. Das Frühwerk des Meisters steht in der Diktion noch stark unter dem Einfluß der »Großen italienischen Oper«, verrät aber in seiner geistigen Haltung nach durchaus schon den Schöpfer des deutschen 'Musikdramas. Es ist ein großartiges, breitausladendes Wenk heroisch-kämpferischen Charakters. — Die V. Symphonie Ludwig van Beethovens, die der »Rienzi«-"Ouvertüre folgt, trägt den Namen »Scliioksalssym-phonie«. Das Haupttheina des ersten Satzes steht unter dem Motto: »Das Schicksal pocht an die Tür«. Das große, geheimnisvolle Scherzo ist schon echter Beethoven und weitet sich zur Form eines inhaltsschweren symphonischen Tongemäldes aus. Der letzte Satz mit seinen herrlichen Steigerungen ist ein F'anal des Sieges und der Freude. Im Violinkonzert Q-Moll von Max Bruch hören wir einen Meister der Geige — Artur Michl. Der Grazer Artur Michl ist ein Schüler von Alfons Handl und lernte Komiposition bei Roderich von Mojsisowics, Orgx;! bei E. Th. Meyer (Zürich). Seit dem Jahre 1922 ist er — mit zahlreichen Auslandsengagement — ständig am Grazer Theater tätig. Im Unterland ist Artur Michl jetzt mit der schönen Aufgabe betraut, die Ausbildungsklasse für Geige an der Musikschule tür Jugend und Volk in Marburg zu leiten, an die er im September 1941 berufen wurde. Das »Michl-Ouartett«, das im Jänner in Marburg gehört wurde, besteht unter der Leitung des Meisters seit dem Jahre 1928 und ist bereits ein feststehender Bestandteil im deutschen Musikleben. Es widmet sich besonders der Pflege der lebenden Schaffenden. Als Komponist ist Artur Michl sehr vielseitig. Seine Kompositionen umfassen alle Gebiete. Es befinden sich darunter viele Lieder von dem früh verstorbenen untersteirischen Lyriiker Ernst üoH. Für die untersteirische Landschaft zeigt Michl in seiner Kunst eine besondere Hingabe. Gegenwärtig arbeitet der KonTponist Michl an der Fertigstellung einer Oper »Till Blan-kenspiegel«. Das Auftreten dieses Solisten wird dem Festkonzert eine besondere Note verleihen, da er, selbst Komiwnist, als Interpret den Schöpfern anderer Werke besser und tiefer folgen kann und dadurch seiner Kunst eine besondere Weihe verleiht Das Festkonzert schließt mit der Schlußapotheose Hans Sachsens aus der Oper »Die Meistersinger«. h. a. Kleine Ckronlk m. Die Strom« und Gasabnehiiier werden darauf aulmeiücsam gemacht, daß am 1. April bei allen deutschen I^ektrizi-täts- und QasVersorgungsunteraehmen bei unveränderten Tarifen einheitliche Versoirgungsbedingungeo in Kraft getreten sind. Näheres ist aus der diesbezüglichen Verlautbarung in der heutigen Nummer des Blattes zu ersehen. m. Mädelführeflniiea von Marburg-Land auf Lager. 40 Gruppenlührerinnen des Bannes Marburg-Land waren 4 Tage von der Bannmädel führerin in das Bergheim am Bachem geholt worden, wo mit ihnen die weitere Arbeit durchgesprochen wurde. Geländespiele und kulturelles Arbeiten verstärkte die schöne Kamerad?-Schaft und Gemeinschaft^ die den Mädelführerinnen für den weiteren Aufgäben-kreis viel Freude und Kraft gibt m. Sironuuitorlirechuiig in CUU. Infolge dringender Ausbesserungen an den Transformatoren und am Leitungsnetz wird größtenteils an den nächsten Soon* tagen vormittags die Strombelieferung seitens der Betriebsstelle Cilli unterbrochen. Einzelheiten siehe die diesbezügliche Verlautbarung in der heutigen FoJge der »Marburger Zeitung«! m. Bevölkerungsbewegung in Schleinitz und Anderburg. Die ersten drei Monate brachten der Ortsgruppe Schleinitz 28 Geburten, neun Eheschließungen und 22 Todesfälle. In der vergangenen Wochen wurden in Anderburg drei Geburten und ein Todesfall verzeichnet. Oestorben ist der 22 Jahre alte Josef Ozwirk aus Kraintschitz. m. Bestrafung wegen Preisüberschrd-tung. Der Landrat des Kreises Cilli belegte die Besitzerin Franziska Reber-scliak aus Weratsohe in der Gemeinde Windischlandsberg wegen Preisüberschreitung beim Weimverkauf mit einer Geldstrafe von 250 Reichsmark. m. Mädelarbeit im Getnüsegai^n. In der Osterwoche hielt die Mädelführung des Bannes Marburg-Land in Studenitz einen Kurzlehrgang für Sonimerarbeit des Mädelwerkes der »Deutschen Jugend« im Steirischen Heimattound ab. 30 tüchtige Bauernmädeln erhielten hier die Richtlinien für den richtigen Anbau und Pflege eines Gemüsegartens. In vielen Dörfern werden Mustergärten angelegt und von den Mädeln bearbeitet, damit unsere Jung-bäuerinnen auch hier noch recht viel lernen. Am 5. März fiel der Haupttreffer von RM 500000.— auf Los Nr. 94 741 Sämtliche Lose wurden in Achtelteilung verkauft. — Staatliche Lotterie-Einnahme Wesiack. 2294 LUMOGRAP ISTAEPTLER ®®'®®®'®®'®'®®®*S6isas®®äaeisass®aas)s«ease«sas6s®9S)®w»aB!äas®«a)®e«eas®s®®!sas®®«S3«ssffle»a®6«®«es^assiaae Ifefkstiudieit 4. ^ M. jLH. det (Metsieiemetk Annahme von Spareinlagfen Erledigung* aller Bankgeschäfte Marburg-^Drau Burgplati Nr. S Fernruf 20-09 Gegrfindet 1863 CILLI Bahnhofgasse Nr. 9 Femruf 2-13 Gegrfinilet 190^ Zahlstelle in Schönstein Adolf-Bftler*Platx Nr. 4 Fernruf 13 Pettau Ungarlorgatse Nr. 8 Fernruf 57 Gei^nilet 1S74 Spar- und Vorschuß-Verein eG. m. b.H., Marburg-Drau Hindenbnrgrstrafie Nr. 37/1, Fernruf 26-35 GegrrQndet 1874 Nummer 101/102 »Marfeurger Zethrngt T1.7I2. AipHI 19«? Deutsche Ordnuns^ — deutscher Aufbau Ein Rückblick auf di* Erfolg« dM «ratm lahrac / Von Profeseor Norbert Wittschiebeu Seite T1 Jede Besetzuns feindlichen Gebietes wirkt sich letzten Endes^ in einer mehr oder weniger intensiven Übernahme der verwaltungsrechtlichen Funktionen aus. Da es sich i^i der Besitsnahine der Untersteieriuark um die Rückgliederung eines seit mehr als 1000 Jahren zum Deutschen Reich gehörigen Landteiles handelte, uar eine sofortige und nachdrückliche Bindung in staatsrechtlicher Hinsicht an das Reich erforderlich und verständlich. Der führererlat vom 14. April 1941 Die grundlegende Norm für die Regelung des Rechtsverhältnisses der Untersteiermark zürn Reich, also die Magna Charta, auf der sich die ganze weitere Entwicklung des Rechts- und Wirtschaftslebens aufbaute, bildete der Führererlaß Vom 14. April 1941, mit welchem dem Reichsstatthalter von Steier-tnark die gesamte oberste Verordnung- und Vollzugsgewalt in der Funktion als Chef der Zivilverwaltung für die Untersteiermark übertragen wurde, Er ist in dieser Eigenschaft unmiUielbar dem Führer unterstellt und ihm diri^t Verantwortlich. Diese weitgehende Eri^ächtigung machte es möglich, daß innerhalb dej kurzen Frist von zwei bis drei Wochen fh den zunächst wichtigsten Belangen (provisorische Ordnung der allgemeinen und politischen Verwaltung, der Finanz- und Schulverwaltung, der Kulturverwaltung, des Pos(- und Fernsprechverkehrs, ferner Regelutiif der einschneidendsten Fragen der Wirtschaftsverwaltung usw.) nicht nur eine durchgreifende Annäherung an den Rcchtszustand itn Reich herbeigeführt werden konnte, sondern auch der Apparat auf allen Qebieten des öffentlichen Verwaltungs-rechte« nach tiein des Reiches zu funktionieren begann. Zieht man dabei in Rechnung, daß die ehemalige jugoslawische Regierung in nahezu allen Verwalttineszweigen recht trostlose Zustände hinterlassen hatte, war es doppelt schwierig, mangels der erforderlichen Unterlagen die Neuorganisation des staatlichen Lebentä in die Wege zu leiten. Dessen ungeachtet hatten bereits am 18. April ^lle Verwaltungssparten von staatlich lebenswichtiger Bedeutung ihre Tätigkeit aufgenommen. Eine der wichtigsten Aufgaben war, auf dem Gebiete der inneren und kommunalen Verwaltung Ordnung zu schaffen und vor allem die Voraussetzungen für die Errichtung und das klaglose Funktionieren der künftigen Landratsäniter in persönlicher und sachlicher Hinsicht sicher zu stellen. Weitgehende Unterstützungen dos Reichsinnenministeriums und der Einsatz verläßlicher und arbeitsbegeisterter Kräfte aus dem Reich sicherten die Aufnahme der Tätigkeit der künftigen landrätlichen Verwaltungen im Stadtkreis Marburg und in den Landkreisen Marburg, Cilli. Pettau, Rann und Trifail. Tn den Landkreisen und weitaus meisten Gemeindeverwaltungen wurden die Landrats-und Bürgermeisterstellen vorerst konutiissa-risch und hauptamtlich durch geeignete Kräfte aus der Steiermark besetzt. 163 politische Gemeinden Durch entsprechende Zusammenlegung von Gemeinden und Oemeindeteilen wurden lebensfällige politische Gemeinden größeren Umfanges gebildet, so daß die Untersteiermark gegenwärtig insgesamt 163 politische Gemeinden umfaßt. Die Matrikenführung wurde verstaatlicht. Sie wird von 150 Standesämtern besorgt. Der Erwerb der Staatsangehörigkeit ist durch eine Verordnung des Ministerrates für die Reichsverteidigung geregelt. Die Verfügung, daß die Vor- und Familiennamen in Wort und Schrift nur in der deutschen Form angewendet werden dürfen, beseitigte die durch das jugoslawische Regime veranlaßtc Verfälschung der Vor- und Zunamen. Die Führung der einzelnen Sparten der öffentlichen und der Wirtschaftsverwaltung wird durch Beauftragte besorgt, die dem Chef der Zivilverwaltung direkt unterstellt nnd verantwortlich sind. Ihrer zielbewußten Tätigkeit ist es vor allem zuzuschreiben, daß ^^u Ende des Sommers 1941 nicht nur die Gewähr für die reibungslose Durchführung der Amtsgeschäfte gegeben war, sondern daß auch auf allen staatswichtigen fiebicten, wie Kriegswirtschaft und Ernälirung, Preis-und Lohngestaltung, Arbeitsrecht, Industrie. Mandel. Gewerbe. Verkehr usw., die erforderlichen Verfügungen getroffen waren, die eine gedeihliche Entwicklung sicherten und die allmähliche Rechtangleichung an das Reich bewirkten. Naeli sechs Monaten — die gesamte Verwaltung nach deutschem Muster Daß es ungeachtet der zalilreichen. mitunter recht erheblichen Schwierigkeiten und Jiemnmngen dennoch gelang, in der verhältnismäßig kurzen Zeitspanne eines halben Jahres die gesamte Verwaltung vollkommen neu nuci) deutschem iMuster aufzubauen, straffe Ordnung und Reclitssiclierlieit zu schaffen und das \'ertraucn der Bevölkerung y-u gewimien. ist wohl in erster Linie auf zwei Ursachen zurückzuführen. /Junäciist war es das große Konzep* des A u f b a u p r 0 g r a nnn e s. das bereits vor der Besetzung ausgearbeitet war und die Zustinnnuiig des Führers gefunden liatte. Es zeigt in großen und klaren Richtlinien die Mittel und Wege auf, um die angestrebten Ziele sicher und nachhaltig zu verwirklichen. Der Umstand, daß hier durch besondere Einrichtungen gründlich vorgear- beitet war und ein gut fundiertes Informa- * tionsinaterial vorlag, erleichterte die Durchführung der gestellten Aufgaben wesent-' lieh. In zweiter Linie war die Auswahl der für diese Aufgaben geeigneten Beamten au.sschlaggebend. Wohl selten hat es sich so glücklich getroffen, daß überall in den einzelnen Sparten der Verwaltung der richtige Mann auf den richtigen Platz gestellt war. Gründliche Sachkenntnis, rascher Überblick und Entschluß, gediegene Arbeit und nie erlahmender Pflichteifer der verantwortlichen Beauftragten und ihrer Gefolgschaften erbrachten auf allen Gebieten hervorragende Leistungen. Schließlich sei noch eine Einrichtung erwähnt, die sich als außerordentlich zweckmäßig erwies und wesentlich dazu beitrug, das Verfahren zu vereinfachen und wichtige Angelegenheiten einer raschen und zutreffenden Entscheidung zuzuführen. Es war dies die Stabssitzung, die allwöchentlich, und später alle 14 Tage sämtliche Leiter der einzelnen Verwaltungszweige vereinigte und Gelegenheit bot, auf dem mündlichen Wege der Diskussion durch die beteiligten und interessierten Vertreter der verschiedenen Sparten mitunter recht schwierige Fragen in wenigen Minuten zu klären und zu lösen, die sonst umfangreiche und langwierige Schreibarbeiten erfordert hätten. Die Stabssitzung war insoferne von Vorteil, als sie die persönliche Bekanntschaft aller Beteiligten Vermittelte, ihre Zusanmienarheit förderte und es ermöglicht^, daß vor oder nach der Sitzung die Erledigung einer Reihe von Angelegenheiten besprochen und vereinbart werden konnte. Darüber hinaus wurden fachliche Angelegenheiten und Sotiderfragen in besonderen Konferenz der Beteiligten verhandelt und geregelt. Eine Reihe von wichtigen Aufgaben fiel in das Zuständigkeitsbereich der dem Chef der Zivilverwaltung unmittelbar unterstellten Kommandeure der S i c h e r h e i t s-und Ordnungspolizei und der Gendarmerie. In der kurzen Zeit von wenigen Wochen hatten die Dienststellen der Geheimen Staatspolizei, der Kriminalpolizei, des Sicherheitsdienstes und des Unisiedlun'.cs-stabes der Einwandererzentrale ihre Tätigkeit in vollem Umfange aufgenommen; Paß-und Fundamt, Preisüberwachung, Einwohnermeldeamt. Verkehrsabteilung waren größtenteils vollkommen neu organisiert; Schutzpolizei, Gendarmerie. Luftschutz und Feuerschutz standen in einsatzbereiter Funktion. Nur deutsche Schulen Grundsätzlich gibt es im Unterland nur deutsche Schulen mit deutscher Unterrichtssprache. Die Einheit der Jugenderziehung in und außerhalb der Schulc ist durch engste Zusammenarbeit voii Schule und Jugendführung gesichert. Mehr als 1000 Lehrkräfte und Jugenderzieher mußten aus der Steiermark abgeordnet werden, um diesen Aufgaben gerecht zu werden. Wie nahezu alle Gebiete der öffentlichen Verwaltung war auch die Pflege des Gesundheitswesens unter dem jugoslawischen Regime arg vernachlässigt worden. Auch hier mußte energisch durchgegriffen und die Gesundheitsverwaltung sowie die Veterinär-verwaltung neu organisiert und auf neue Unterlagen aufgebaut werden. Für die Land- und Forstwirtschaft Besonders schwierig lagen die VerliUlt-nisse auf den Gebieten der Land- und Forstwirtschaft und der Ernährungsverwaltnng. Für die forstwirtschaftliche Veraltung fehlten zunächst alle Unterlagen, die erst vien beschafft werden mußten, um Aufsichtsdienst und Erzeugungsbetrieb nach dcntscheni Muster regeln zu können. Die Lage in der Landwirtschaft und die Voraussetzungen für eine autarke Ernährung waren unerwartet ungünstig. Die Untersteiermark, die sehr fruchtbare Gebiete aufweist nnd seinerzeit die Obersteiermark ständig mit Fett. Eiern und Geflügel versorgte, war in allen lebenswichtigen Belangen ein Zuschußgebiet geworden. 150—230 Stück Rinder pro Woche, ferner Brotgetreide, Kartoffel u. a, m. müssen det\i Unterland ständig zugeführt werden. Im übrigen wurde die Bewirtschaftung und Rationierung der Lebens- und Bedarfsartikel bereits anfangs Juni den Rechtsverhältnissen im Reich angegliedert. I-ediglich der Weinbau \^'ar auf einer einigermaßen entsprechenden Mühe entwickelt. Alle übrigen Zweige der I.andwirtschaft waren von der ingoslawischen Regierung ebenso vernachlässigt \yorden, wie sie Obsorge für^as soziale Niveau der landwirtschaftlichen \r-beitskräfte. deren Entlohnung, vor allem bei den Winzern, unvorstellbar tiiedrig war. Im Einvernehmen mit den beteiligten Dienststellen wurde, entsprechend der allgemeinen Lohn- und Preisangleichung, sofort auch eine Neuregelung der landwirtschaftlichen Arbeitslöhne durchgeführt, um die bereits einsetzende Abwanderung der Arbeitskräfte zu verln'ndern und deren wir!sc!iaftlichc Existenz sicherzustellen. Mehr als 40.000 Arbeitslose fanden Arbeit und Brot Ein völHg neues Tätigkeitsfeld erwuchs der Arbeitseinsatzverwaltung. Die vorgefundene Arbeitslosigkeit von mehr als 40 000 Personen war binnen wenigen Monaten beseitigt. Mitte Oktober wurden nur noch 500 (darunter 409 Frauen) beschränkt einsatzfähige Arl>citslf>se gezählt. Der örtliche Ar- Her mfcrsleMsdiei Wirlschaft vM iMei Auf Grund einer ailgeiiicinen Erinäcii-tisung durch den I^eichsfinanzministcr bat der Reichswirtschartsniinister zur Wiederingaiiffseizung nnd Angleicliun^ der untersteirisclien Wirtschaft und ins-besonders zur Festisung des deutschen Volkstums entsprechende Oarantiemiitcl züT Verfügung gestellt, welclie es ermöglichen, daß unter gewissen Voraussetzungen reichsverbürgte Kredite. Reiclis-darlehen und Zins- mid Kapitalzuscliiisse an die Wirtschaft vergehen werden. Für diese größzügige Winschaftshilie wurden für die Untersteiermark ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt, wobei bei den einzelnen Krediten, die von den zuständigen Oeldinstiiuien und Banken an die Bewerber gegeben werden, .soweit der Kreditwerber niclu seihst bankmäßige Sicherheit stellen und so einen Kredit privat erlangen kaim. das Reich die Bürgerschaft für dun größten Teil der Beträge überninunt. während der restliche Teil vom Kreditgeber getragen wird. Diese Kredite .sind dazu bestimmt, notleidenden WirtschaftJ^betrieben des Handels. Handwerks und der Industrie wie auch sojchen des Reichsnährstandes, Jedoch mit Ausnaiitne der land- und iorst-wirtschaftliciien Betriebe, für die andere MaBnahtnen vorgesehen sind, zu helfen und diesen Betrieben die Möglichkeit zu! geben, sich zu entwickeln, ihre Erzeu-j gung zu steigern und Neugründinigen wirtschaftlich wichtiger Unternehmen zuj fördern Kleine und größere Handels- und Gewerbetreibende, bei denen die erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind, körmen sich um Gewährung eines solchen Investitions- und Betriebsmittel-kredits im Rahmen der Reicliswirt-schaftshilfe bewerben und müssen den ausreichend begründeten Antrag bei einem Kreditinstitut der Untersteierniark 'Bank. Sparkasse), das auch die nötigen Antragsformulare ausgibt, einreichen. I \oraussetzung ist. daß der Antragsteller I die deutsche Staatszugehörigkeit besitzt oder erlangt und charakterlich einwandfrei ist. Desgleichen nmß die Wirtschaftlichkeit des Betriebes gegeben sein und die Oewühr bestehen, daß der gewährte Kredit pünktlich zurückgezahlt wird. Uber die Ansuchen entscheidet der Chef der Zivilverwaltung nach Anhörung e i n e s K r e d 11 a u s s c h u s s e s. Neben den reichsvcrbürgien Krediten können in besonders gelagerten Fällen auch noch Zins^uschüsse, bedingt und unbedingt zurückzahlbare Darlehen und Kauitalzuschüsse gewälirt werden. Die bereits eingelaufenen Ansuchen werden nach den vorliegenden Grundsätzen weiterbeiiandelt. Über Laufzeit. Kosten der Kredite und weitere Finzeiheitcn können die Geldinstitute der Unterstoierniark Auskunft erteilen X Die Bestandteile de» Nationalitätenstaates, der slcii »Jugoslawien« nannte. Das ehemalige Jugoslawien hatte einen Oebicts-nmfang von .^48 0i)0qkm. auf dem 10 Millionen Menschen lebten, war also halb so groß wie das Reich nach 19],«;. hatte iedocii nur ein Viertel der damaligen Reichs-Bevölkerungszahl. Nach einem Aufsatz in Wirtschaft und Statistik«' sind die einzelnen Teile des Vielvölkerstaates, der den vöMig unzutreffenden Namen Jugoslawien< trug, nunmehr zu folgenden Staaten gekonnnen oder pworden: Kroatien rund lOOOOOqkni mit G..? Aiill/onen Menschen. Montenecrro I.tOOO qkm mit 500(100 Einwohnern: SOOOOqkm mit cnier Bevölkerung von 4.5 Millionen stehen noch unter deutscher Militärverwaltung' Per Rest - afniäiicrnd 75 0fH-|c|km mit 5 Millionen Menschen — ist an Bnlgarleti. Ungarn, Italien und schließlich -■ der weitaus kleinste Teil - an fK'utschland gekommen. ^ ^ ®''''Cliärlte Papierverarheitungsvur-sclirliteii. Die Reichsstelle für Papier und verpacknngswesen hat am 31. März durch einen Nachtrag die seit Beginn des Jahres gültigen Merstellungs- imd \"crarbcilnngs-yorschriften nicht unwesentlich verschärft, r^iesnial werden besonders anch die Behörden davon betroffeti. Vordrucke aller Art. Drucksachcn, AnUsblätter aller Behörden, der Organisationen der gewerblichen Wirtschaft nnd des Reichsnährstandes dürfen nur noch in bestimmten Formaten hergestellt werden, die sich abfallfrei aus den Rohbo-gein'ornniten ergeben. Die Formate für Briefbogen. Briefumschläge, die Breiten für Kleberollen werden weiter eingeschränkt. Durchschlagpapier darf künftig nur noch in einer, statt bisher drei Sorten hergestellt werden. beitsemsatz trat bereits in der ersten Hallte Juni immer stärker in den Vordergrund, da die wirtschatflichen Verhältnisse sich stark zu konsolidieren begaimen und die au« kriegs- und rüstnngswirtschaftlichen Gesichtspunkten zweckmäßige Erweiterung bestehender Betriebe nnd Errichtung neue»- Betriebe ihren Anfang nahm. Dazu gesellte sicii eme derart stürmische Aufwärtsentwicklung des Hoclibaucs. daß zur Verhütung einer ungesunden Ausweitung des Bauvolumens im Juni die Anzeigepflicht für Bauten und Fiauvorhaben normiert wurde. Danach durften nur noch Bauten weitergeführt und T^aii-vorhaben begonnen werden, die Staats- oder wirtscliaftspolitisch bedeutsam waren. Um die Übersetzung von Beschatigteii aus weniger wichtigen Arbeitsstellen auf staat^-oder kriegswirtschaftlich vordringlichere Arbeitsplätze^ zu ermöglichen, wurde Mitte August im Verordnungswege die soji Kicli4>rn den Xiiwaehs wptivollMi Ackerlandes Sehr vortlringlicli war neben d4*r Dnr(di-führung vdu ricrschntzbauten im I.anl'e des Draul'hissos die Inangrittnabm»- d.M Hogulicrung einoi- Reibe srülierer HäclK. vor allem Püßuilz, Drann. Loünil/, nnd Pnlsganbacb. Diese .\rbi'il<'U sind zimi teil nuch uu\ollGn«erl)e, Verkelir iinil liHki?>lrir Ganz bfrvorraginnl in ihrer VirllYdligki-ii sind die Leistniigm in> Zngi> di's .Vi'uaui-baues der WirJsebalt. Die /ivilv.M-wailunu sland millen in einem agrarischen Znsehni.'v. j^ebict mit j;eranmi;i:'n Kin/eiliandtdslai:>Ta. relativ ynlen. aber kfinesweg.s yleieli-mfdiij^ boheii (iml riclili;^ a^sorLin'ltii In duslrii'ri)hsiotl«ni, eiiUT niod^'ciitm W irl sebait m'gi'iuibvr, iloi- n\an «'iiii's ibrci* wichtigsten llilfsmiKcl. n:i)n!icb dir \ i.t kejn'ynnricblungei) und damit die /mnni' möglich kl il \i>ii Kidde, Li n i.r.iriPii Die Tälir;krl'nmh'nr I .lye. /n-näehsl lun/('leiit.sc'lu'i(iniii>en nnd S ii.iii-niafinalnnen M-tzen. ntn den Wriirrlani' dei-Wirtschal'l bis znn> einlrr(rnim- (iiithaben zur Vcr hindernnjj[ von Versehielimimn, stoppli-Preise nnd Löhne unter gii'ii'b/eiliger Itr j'elnng dieser I'ragen inid besfldagnabmlr alle wesentlichen LelN'nsmilict, Siiinnst.')!'! nnd Lederwareji sowie sonsli;;.- Indiistrie. erzeugnisse. l^as l-nlseheidende an diesi»)-Vcriügnnft war. daß ledi!.Iieh niiy altuesidim verholen wurde. liin.i^.'gL-n die WeiiiTgahe >on \ or-. Halb- nnd l'eriigin'itdnklt'n tinreli die einzelnen l-;rv!en|.imigs- nnd Ilundels-stnlen im nabnuu der bisherineii llamlel.s. ^'"Ziehungen bewulit Ir^'iijelassen wni'd" Hie(|urcli wnrihm I berleiinng ninl liingiinlernng in s Arlxdls-leeliU'f,. der Kredite, C Seite ^3 Der OberbUfqermelater der Stadt Martourg an der orou _ Qesundlieitsamt Offontlicho Dlphthorieschutzimpfung t\^m I ^14^ j—,___.»A > ■«« « - _ Über Erlaß des Chefs der Zivitverwaltung in der Untersteiermark vom 26. Jänner 1942, ZI. IIIa-nD29/l führt das Gesundheitsamt Marburg an der Drau ab 20. April 1942 in der Stadt Marbiirif eine ÖFFENTLICHE SCHÜ1ZIMPFUNO GEGEN DIPHTHERIE durch. Die Impfung; ist harmlos, erfolgt durch zwei Cinsprit* Zungen im Abstand von vier Wochen und führt bei der Mehrzahl der Geimpften zu einer Schutzwirkung, die jahrelang anhalten und dadurch vor späteren Erkrankungen an Diphtherie behüten kann. Geimpft werden alle dtrztit gesunden lündsr der Oe-builalahrgänge 1933—193# (2~^-]ährigc Kinder), ea steht ledoch den Eltern oder Pnegeberechtigten frei, auch größere Kinder bis zum zwölften Jahr der Impfung zuzuführen. Zur Vorbereitung auf die Impfung sollen die Kinder namentlich an den Obertrnien und am Rücken, sauber gewaschen und mit einem reinen Hemd bekleidet sein. Nach der Impfung sind die Kinder durch drei Tage von körperlichen Anstrengungen fernzuhalten. Diejenigen Personen, welch« Aufforderungskarten erhal- ten haben, sollen diäte xur Impfung mitbringen derungskarten dienen gleichzeing al ______________ Die AoHof- Is Impfbestätigung. Die öffentliche Schutzimpfung der Kinder 1. Eintpritiunf in der Z«H vom 20. bis etaeehlMteli 25. AprU 1942 2. Einspritzung in der Zelt vom 18. bis eifiKhUeBücb 23. Mai 1942 wird lioattnlos auf folgenden Impfsammelplätzen durchgeführt: Marburg, Innere Stadt Impf Sammelstelle I SCHULE, SCHONERERSTRASSE 10 1. Einspritzung: Montag, 20. AorU 1942 ^ 2. „ Montag, 18. Mal 1942 von 7j0-^.30 Uhr AdoH-Hitler-Platz Apothekergasse Copettigasse Domgasse Domplatz Draugasse Ernst-Ooll-Gassc Pärbergasse Flößergasse Frauengasse Kaserngasst Kernstockgasse Lederergasse Lendpjatz Minoritengasse Rathausplatz 47er-Platz 1. Einspritzung; Montag, 20. AprU 1942 2. „ Montag, 18. J^l 1942 von 16—18 Uhr Duchatschgasse Kärntnerstraße Heugasse Uferstraße 1. Einspritzung: Dienstag, 21. AprU 1942 2. „ Dienstag, 19. Mai 1942 von 7.30—9.30 Uhr Allerheiligengasse Anzengrubergasse Fischergasse üabelsbergergasse Herrengasse Seitzernofgasse Schiagetergasse Schmiderergasse Schwarzgasse Theatergassc Wiesengasse 1. Einspritzung: Dienstag, 21. AprU 1942 2. « Dienstag, 19. Mal 1042 von 16—18 Uhr Brunngasse Burggasse Rdmund-Schmid-Gasse Emil-Gugel-Straße Kaiser- Josef-Gasse Lendgasse Luthergasse Schitlerstraßc Schlossergasse Schmidplatz Schulgasse Webergasse 1. Einspritzung: Mittwoch, 22. AprU 1942 2. „ Mittwoch, 20. Mal 1942 von 7.3<^9.30 Uhr Arndtgasse Brucknergasse Dietrich-Eckart-Straße Franz-Keil-Gasse Gamserstraße Hacklgasse Uebbelgasse Grillparzerstraße Keplergasse I angorgasse Mozartstraße RatzerhofgEsse Satigasse Suppanzgdsse Scnönererstraße Tauriskerstraße UrbanistraBe Weinbaugaase Znaimergasse Impf Sammelstelle t SCHULE LEITERSBERQ Kokoschineggstraße 1. Einspritzung: Montag, 20. AprU 1942 2. M Montag, 18. Mai 1942 vofi 7.30>-10 Uhr Am Stadtgraben Augasse Badgasse Bubakgasse Gerichtshofgasse Günther-Prien-Oasse Mühlgasse Quergasse Sackgasse Wildenrainergasse 1. Einspritzung: Montag, 20. AprU 1942 2. „ Montag, 18. m 1942 von 13.30—10 Uhr Bienenstelngasse Brandisgasse Carneri Straße Soethestraße ugo-Wolf-Gasse Nagystraße Park Straße Reiserstraße Tegetthoffplatr 1. Einspritzung: Dienstag, 21. April 1942 2. „ Dienstag, 10. Mai 1042 von 7.30—10 Uhr Beethovenstraße Sophienplatz Burgplatz Tegetthoffstraße Horst-W essei-Straße Viktringhof gasse Kaiserfeldgasse 1. Einspritzung: Dienstag, 21. April 1042 2. „ Dienstag, 19. Mai 1042 von 13.30—16 Uhr Domkogelgasse Meilingerstraße Kokoschineggstraße Radetzkygasse Lortzinggasse Wittenbauergasse 1. Einspritzung: Mittwoch, 22. April 1942 2. .. Mittwoch, 20. m 1942 von 7.30—10 Uhr Bahnhofgassc Bismarckstraße Gaswerkstraße Gaußgasse Hnmerlinggasse Humboldtgaese Khislgasse Kopernikusgasse Kriehubergasse Norbert-jahn-Oawe Petakgasse Röckenzaungasse Rudolf-Puff-Oasse Schlachthofgasse Tappeinerplatz Wielandgasse Zufahrtstraße 1. Einspritzung: Mittwoch, 22. April 1942 2. „ Mittwoch, 20. Afai 1042 Kapschstraße Land weh rgasse Luschingasse von 13.30—16 Uhr Mothergasse Roseggergnsse Rotwein Impf Sammelstelle: SCHULE UNTERROTWEIN 1. Einspritzung: Samstag, 25. AprU 1942 2. H Samstag, 23. Mai 1942 von 7.30—10 Uhr Uiiterrotwein Neudorf I. Einspritzung: Samstag, 25. AprU 1942 Samstag, 23. Mai 1942 von 10—12.30 Uhr Oberrotweu» Lembach impf samineisteUe: SCHULE LEiVlBACH i, Einspritzung: Samstag, 25. AprU 1942 ,* Samstag, 23. Mai 1942 von 13—16 Uhr Lembach Impf Sammelstelle: SCHULE PICKERNDORF 1. Einspritzung: Samstag, 25. AprU 1942 2. H Samstag, 23. Mai 1942 \ von 16—18 Ulir PickerndorJi Eichdort &ams IraplüanuMelstefle: SCHULE GAMS 1. Einspritzung: Freitag, 24. AprU 1942 2- „ Freitag, 22. Mai 1942 von 14—17 Uhr Garns Roßbach Tresternitz Leitersberg Impftammelstelle: SCHULE LEITERSBERG 1. Einspritzung: Mittwoch, 22. AprU 1942 2. „ Mittwoch, 20. Alai 1042 von 13J0—16 Uhr Meilingberg 1. Einspritzung! Donnerstag, 23. April 1042 2. „ Donnerstag, 21. Mai 1942 von 7.30—10 Uhr Koschak Freidegg Potschgau 1. Einspritzung: Donnerstag, 23. AprU 1942 2. Donnerstag, 21. Mai 1942 von 13.30—16 Uhr Kartschowin Kötsch Impf Sammelstelle: SCHULE UNTERKÖTSCH 1. Einspritzung: Donnerstag, 23. AprU 1942 2. „ Donnerstag, 21. Mai 1942 von 14—17 Uhr Oberkötsch Pivola Rogeis Unterkütsch Wochau Impf sammelsteile: SCHULE ROSSWEIN 1. Einspritzung: Samstag, 25. AprU 1042 2. Samstag, 23. Mai 1942 von 15—17 Uhr Roßwein Impf Sammelstelle: SCHULE, NARVIKSTRASSE 4 1. Einspritzung; Montag, 20. AprU 1942 2. JHontag, 18. Mai 1042 foo 7.30—10 Ubr Hans-Sachs-Oasse Unterrutweinerstraße Hans-Schemm-Platz f»is Nr. 57 Theodor-Körner-Straße Wolfganggasse bis Nr. 5 1. Einipritzungt Montag, 20. AprU 1942 2. „ Montag, 18, m 1042 von 14—1« Uhr BIfleheratraße Bratschitschgasse Dieselgasse Eisenbahnergasse Engerthgasse Oellertgasse Qhegagasse Gneisenaugaase Grflndelgasae Heizhausgassc Kärntnerbahnhof Preglgasse Ressel gasse Schützengaase WaldgasBc Wattgasse 1. Einspritzung: Dienstag, 21. April 1942 2. M Dienttag, 19. Mal 1042 von 7.30—10 Uhr Andreat-Hofer-Gasse Pucheltgassc ' Etzelgasse Redtenbachergasse Fröbelgasse Scheffelgasse Gottscnalkstraße Windenaueretraße Magdalenagasse bis Nr. 140 Oberrotweinerstraße 1. Einspritzung: Dienstag, 21. AprS 1942 2. „ Dienstag, 10. im 1942 von 14—16 Uhr Bartschgasse Kantgasse Brahmsgasse Keltengasee Brüder-Grimm-Gasse IJssagasse Custozzagasse Wolfram v. Eschen-Eichendorffgasse bach-Gasse Hotschewargasse 1. Einspriüung: Mittwoch, 22. Aprfl 1042 2. H Mittwoch, 20. Mai 1942 von 7J0—10 Uhr Eduard-Lind-Gasse Gornikgasse Josef-Kai nz-Gasse Loserstraße Otto-Ernst-Gasse Perkostraße Prinz-Eugen-Straßc Reitergasse Uhlandstraße 1. Einspritzung: Mittwoch, 22. AprU 1942 2. „ Mittwoch, 20. 1042 von 14—1# Uhr Bahn gasse Händelgasse Hauffgassc Lenaugassc Narvikätraße Poberscherstraßc bis Nr. 23 Schubertstraße Triesterstraße 1. Einspritzung: Donnerstag, 23. April 1942 2. ^ Donnerstag, 21. Mai 1942 von 7.30—10 Uhr Arthur-Mally-Gaaae Bancalarigasse Berggasse Forstnergasse Friedr.-Ludw.-Jahn-Platz Hindenburgstraße Josefstraße bis Nr. 49 Kirchenplatz Lessinggasse Richnrd^agner-Stra&e Werkstättenstraße Thesen Impf sammetstelle: SCHULE THESEN 1. Einspritzung: Auergasse Eisengasse Fliedergassc Fliegergasse Ferdinandgasse Geibelgasse Gilmgasse Montag, 20. Aprfl 1942 Montag, 18. Mai 1942 von 7.30—»10 Uhr Hagengasse överseegasse Pettauerstraße Richthofengassc Speckbachergasse Schwalbengasse Wilhelm-Busch-Gasse 1. Einspritzungt Montag, 20. AprU 1942 2. „ Montag, 18. Mai 1942 von 16—18 Uhr Billrothgasse Herdergasse JunkersgassL- Karolinengasse Klopstockgasse Kruppgasse tuisengasse Paul-Keller-Gassf Siegfriedgasse StrauBgasse Qutendori Brunndorf Impf Sammelstelle: SCHULE BRUNNDORP, HAYDNGASSE IS 1. Eintpritziing: Donnerstag, 23. AprU 1042 2. „ Donnerstag, 21. Mai 1042 von 14—16 Uhr Agnes-Ellsabeth-Qasse Erzherzog-Johann-Gasse Brunndorierstraße Felix-Dahn-Oasse Franz-Baum-Gasae Franz-Liszt-Platz Fuchsgasse Guttenberggasse Haydngassc Heinricn-Lerch-Ga&se Hermann^asse llumpcrdmckgaa&c Josefinental Jos^fstraße Kleine Gasse Kleistgasse Kohlengasse Moltkegasse Nibelungengass« Petzgasse 1. Ehispritznng: Freitag, 24. April 1042 2. Freitag, 22. Mal 1942 von 7.30*-10 Uhr Anastasiua-OrQn-üassi Blumengasse Daun gasse Dürergasse Feldgasse GrUnegasse Hegelgasse Kolonicstraßc Lembacherstraße Liliencrongasse Pickererstraße Rudolf-Bernreiter- Gassc Stormgasse Wildenbruchgasse 1. Ehupritznng: Freitag, 24. April 1042 2. H FreHag, 22. Mal 1042 von 14—16 Uhr Ekkehartgasee Ferdinand-Raimutid- Gasse Fichtegasse Orenzgasse Laudongasse Paul-Ernst-Gasse Rotweinerstraße Ruben^gasse Rudolf-Wagner-OaifM T ristangasse Walter-Flex-Gasse Vorkgasse Zietengasae Marburp an der Dran, den 10. April 1942. Drauweiler (Peb«neh) Impfsammefstdltt SCHULE DRAUWEILER (PobancH) 1. Einsprttzting: Freitag, 24. April 1942 2. » fnitag, 22. Mai 1942 von 7.30—10 Uhr Am Ufer Benzgasse Dammgasse Esmarchgasse Fraustaudnerstraße Friedhofgasse Hnilitzkagaßse Kurze Gasse Liiienf^asse Mondgasae 1. Einspritznng: Freitag, 24. AprU 1942 2. „ Freitag, 22. Mal 1042 vo« 14—10 Ulv Annengassc Dalmlergasse Eiselsberggassc Fafkengasse Immelmanngasse LOtzowgasse Maibachgasae Moosgasse Odingassc Rosengasse Sedangasse Spendlergasse 1. Einspritzung: Samstas, 25. Aprl 1942 2. „ Samstag, 23. Mal 1042 von 7.30-.10 Uhr Ackergasse Bärengasse Behringgasse Boelkegasse Defreggergasae Drauweilergasse Gartengasse HuttersTedlung Juliengasse Mariengasse Menzelgasse Pestalozzigasse Robert-Koch-Gaese Wedgasse Schumanngasse Zeißgavse ZwenendorierstraBe 1. Einapritzung: Samstag, 25. Aprfl 1042 2. Samstag, 23. Mai 1042 von 14—16 Uhr Arbeitergaaae Eckenergasse Hubertusgasse lägergasse Lindengasse Mohrengassc Neugassc Seitengasse Stemensgasse Speriinggasse Straschunagassf Teilgasse T erbutzgassc Thesnerstraße Zeppelingassc Impf ununalstelle * SCHULE ZWETTENDORF (Fraostauden) 1. EbMprltzttng: Dienstag, 21. Aprfl 1942 2. Dienstag. 19. Mai 1942 von 16—18 Uhr Fraustauden L^ndori Zwettendorf 3208 Der Oberbürgermeister K a a « s Scftc 14 »Marb'urgfer Zeihmg€ 11.712. Aiprü 1942 Nummer 1017102 Kleiner flnzeiaer leOe» Wj«t Kostet M Rpi Ja- leii 1 — M ^ cedrockUfl Wort 30 Rpl Der Wort-[ jMIZÄllÄÄSIlflllÄ trert cifi +il* *n Ifi Bjch^tsbcn ^ — Wort. Ziffereebflbr (Kennwort) J5 Rpf | Del SteiieatcMuchea 25 Rpf Por BilaiubucUuitter Übernimmt «Ä"»;?" Po";"!,": Überprüfungen, Neuanlasen 'echnet AnzefKen - Annahmeschiuß I rnit Kontenrahmen. Antrage Tat« ror Crs^elMn Bin Itt Uhr. »Kleioe Anzeiceo* «erden onr kcbid Voreln*endunff de» R-trape« '""cli [ K, ]2c an die Ver- li cOUlee« Briefnurken) •nfzenoramen MindesttrebOhr lOr eftte Kleine Anzeiee RM 1.— ] Haltung 3''26-7 Tüchtij^e Hotel- und Restaurationsköchin sucht Stelle. Anträge unter »Köchln« an die Geschäftsstelle der .»Marburger Zeitung« in Pettau. 3228-7 Kontoristin mit schöner hiand-schrift, wenn auch Anfängerin oder Stunden-Biichhiiftef Rer sofort gesucht. Sikro. [indenburgstraße 10. 3218^ yitsddtä§k$d Tausche Damenkleider, ev. A^öbcl für Rundfunkapparat. Anträge an die Verwaltung unter :^Gut erhalten«. 3195-1 Wohnung.Htausch Marborj; -CilH. Tausche Einzimmerwohnung mit Küche. Vorzimmer, abgeschlossen (Neubau) gegen gleichwertige in Cilli. Antrag? unter Sofort« an die Verwaltung. .'^189-1 Drei • Zimmef - ParkwohmitiK gegen geräumige, abgeschlossene. 1 oder I y, Zimmerwohnung zu tauschen gesucht. Unter »Eilantrag« an die VerMvaltung. 3176-1 Zwei-Zimmer-Wohnung, Kabinett, Kammer, Bad, Gas, Villenviertel, gegen eine größere zu tauschen gesticht. Foto Makart, Herrengasse Nr. 20.___3174-1 Wohnufigstausch. Tauschc meine Zweizimmerwohnung in Drauweiler mit ebensolcher oder 1 Zimmer und Küche in der Stadt Marburg oder Graz. Anträge unter »Rein und trocken« an die Vorw. _ 3027-1 Große Abwasch* gegen Bettbank oder Lotterbett zu vertauschen. Ing. Coers, Grazer-straftc 39. 3081-1 Landhaus mit Obstgarten, 1-2 Joch Feld, beziehbar, nur von Privat zum Eigenbedarf, sofort zu kaufen gesucht. 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Anträge unter »Lebensfroh 5. MaiGrazer-j: an die Verw. _3143-10 Zwecks Eheschließung suche Bekanntschaft mit Mädchen oder Witwe im Alter von 25 —35 fahren, schlanke Gestalt und einer Mitgift von ca. 9000 RM, welche Lust hätte, in einer schönen Gebirgsgegend zu leben. Kinder sind kein Hindernis. Zuschriften unter »Ernst gemeint« an die Verwaltung. 3120-in Utitewtbt -1 Suche für Sonntag nachmittags zwei Kellnerinnen alt' Aushilfe für die Früjahrs- uiid Sommersaison. Erlacher Ferdinand, Gasthaus in Gams-Marburg. 3109-8 Kellnerin wird aufgenommen bei Vollgruber, Hindenburg-straße 17. 3142-8 Gesucht wird Salsonstuben-mädchen für einen größeren Kurort in der Untersteiermark^ Anträge unter »PrivathotcU an die Verwaltung. 3090-8 Wer täglich eine Stunde deutschen Unterricht gegen Flnt-gelt erteilen möchte, schreibe an Strmetzky, Drauweiler. Benzgasse 2. 3126-11 Instruktor für Mathematik per sofort lur Schüler der 4. Klasse Oberschule gesucht. Auch -Schüler der 6. oder 7. Klasse» Oberschule kiinnen sich melden, .Anträge'mit lio-norarangabc an die Verwaltung unter »Instruktpr« 3108-11 Patritz Dunkler tempellabrik „Vulkan" (^egr 1885 S t e m pe Graviei ungrn Bürowaren Oraii Radelzkyttr, 11-15, Ruf i ufeschutz - Verdunkelung \ j I s?rün, mit chnurzu^, icoinp etl montags- I 'ertig in leder Größe ün(( Monpe nach MaftonyaK« lieferbm 'lurrl Fa. A. Sehe!, nger, Orai, 7 jRu! 0584, Postversand I 6969 Nummer ; • »Marb'urger Zertuns« ->*# • '1(1 April \W Seit? 13 Amtliche ® Bekanntmachungen Der Oberbürgennetetcr der Stadt Marburs/Drfeo Emährungsamt Abtl. A Marburg/'Drau, den 10. April 1042. Bekanntmachung Für den Stadtkreis Wrlnirg werden mit 13. April 1942 Apfel an Jugendliche, werdende und stillende Mütter in den Obst', Gemüse- und Delikatessengeschäften sowie aui den Marktständen abgegeben. Die Abgabe erfolgt: an Jugetidlicne bis zu 19 Jahren auf Grund der Nähr-niittelkarte der 35. Zuteilungsperiode, Abschnitt N 40, der vom Verteiler bei Ausfolgnng der Äpfel abzutrennen ist, an werdende und stillende Mutter bei Vorlage einer ärztlichen Bestätigung bzw. einer Bestätigung der H^amme, auf die Nährmittelkartc gegen Abstempelung des Stammabschnittes durch den Verteiler. Soweit die Vorratsmenge reicht, können auch Kranke beliefert werden. Zur Bezugsberechtigung wetden auf Grund vorgelegter ärztlicher Bescheinigungen vom Emährungsamt, Abt. B, Marburg-Stadt, Kemstockgasse 2, an den Amtäta^n Im Auftrage: Nitzsche. Berechtfgungsscheine atisgestellt. Der Oberbärgemieister der Stadt MarburgiDran) Betrifft: Schweinerotlauf — Schutzimpfungen Alle Besitzer von Schweinen in der Stadt Marburg(Drau), welche ihre Schweine gegen Rotlauf impfen lassen wollen, werden aufgefordert, dies bis 15. 4. bei den zuständigen Be-zirkadienststellen, bezw. in der inneren Stadt land- wirtschaftlichen Sachbearbeiter, Kärntnerstraße 12, zu melden. 3211 Die Impftaxe beträgt RM —.50 Ims RM 1.50 pro Stück. Marburg(Drau), den 9. April 1942, Knaus C III 31/13 ., Veränderung Im Handelsregister des Gerichtes Marburg/Drau wurde am 35. März 1942 bd der Firma: Kohlenbergwerksgesellschatt Banyavary, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Marburg (Drau), Sitz: Marburg/Drau, als Hauptniederlassung der in Muraszerdabely beruhenden Zweigniederlassung unter gleicher Firma mit detp Zusatz- '^Filiale Muraszerdahelyi tol-gendc Änderung eingetragen: ' , Gcschäft^ftmrer unter Bcscliränkung auf den Betrieb der Zweigniederl^ung. Muraszerdahely: Kotoman Pley» Direktor in .SzefldMnya, Unpun« Er vertrift die Zweigniederlassung selbständig. Firmazeichnurig: Der Geschäftsführer zeichnet die Firma, indem er dem vorgeschriebenen oder gedruckten Firmenwortlaut seine Unterschrift beisetzt. Der Chef der ZtvOverwaltting in der Untersteiermark der Beauftragte für die ZivBrechtspflege ' CHenststelle Marburg/Drau. 3203 OKK CHtt OI^K ZIVILVfcRWALTUNU IN DER UNTERSTEIERMARK Fachmätintsche» Rtf. IMtaisclH KmüI Ifii • Allen Interessenten wird zur Kenntnis gebracht, daß alle ccwöhnfichen und provisorischen italienischen Reisepässe, sowie Dienstpässe, ihre Gültigkeit für den Ütiertritt der italienischen Grenzen vom 15. April 1942 an verlier^. Diejenigen Personen, welche dringende Grunde nachweisen .'können, daß ihre Reise nach Italien unbedingt erforderlich ist, müssen vor ihrer Abreise, zwecks Bestätigung ihres Passes, persönlich beim kgl. italienischen Konsultae in Graz vorsprechen. ______ Höchstpreise für unterstelrisches DarlfDtfhndon Gemüse ab 50. März 1942 ™RßnDOaen Auf Grund des § 2 der Anordnung ü bei die Preisgestaltung lai Handel mit | IvQvll Obst. Gemüse und Südfrüchten in der lintersieiermark vom 30. Mai 1941 (Verord- ' nungs- u. Amtsblatt No. 19, S. 130) werd en hiemit ab 13. April 1942 nach- > und maschinelle» Parl^ett-stehende Höchstpreise für untersteirisches Gemüse festgesetzt. Die Höchstpreise j bodenschleifen rauchest und verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers, bzw. der Bezirksabgabestelle, j bei solider Berechnung bei waggonverladen. Sie gelten bis zur näch sten Veröffentlichung, Für nicht genannte _ * • Waren gelten die zuletzt festgesetzten H öchstpreisc. 0.13 0.06 0.14 0.18 0.11 0.17 0.50 0.17 0.08 0.18 0.21 0.14 0.22 0.61 0.48 0.13 0.09 0.14 2J08 1.14 0.73 0.46 0.83 Soeben erschienejij Tenriliinp- iii Aalsblatt des Qiefs der Zlvilverwaltune in der Untcrstclermark Nr. 76 vom 5. April 1942 INHALT: Verordnung «bor die Oenehmifungspfliebt dci SebutBtngebörifen in der Unlersteiermark rom 27. Mitt 1942. Verordnung über die Beschäftigung von Frauen vor und nacb der Niederkonfl Tom 27. Müri 1942. Verordnung anr Regelung der Bauwirtscbaft vom 28. März 1942. Anordnung übet den Aufbau der Technischen Nothilfe in der Untersteiermark vom 31. Mära 1942. Verordnung über die Einführung von TabakTcrsuhleißvorschrif ten in der Unlersteiermark vom 28. März 1942. Durcbführungsbestlmmnngen eur Verordnung über die Einfüh rang von Tabakverichleißvorscbriflen in der Untersteiermark vom 28. März 1942. Verordnung tut Regelung der Hausbrandversorgung in der Untersteiermark' im KohlcowirUichaftsjahr 1942 43 vom 31. Mär» 1942. 4. Bekanntmachung aus Verordnung über Geld- und Kredit Institute vom 19. Mai 1941 vom 31. Mir» 1942. EtSBelpreia IS.Rpf* Erhältlich beim Schalter der Marburg» Mmriaga- u. Drutkmrei- CaSm IR. bm 9wm Serburf / Drau, tedfesse 6 bei den Qeschäftsstellen der »Marburger Zeitung« IN CILU, Adolf-Hitler-Platz 17. Buchhandlung der CilÜcr Druckerei IN PeTTAU, Herr Georg Pichler, Ungartorgasse und bei den sonstigen Verkaufsstellen. Bezugspreis; Monatlich RM 1.25 (stets im voraus zahlbar). BezussbcsteHungen werden bei den Qeschäftss^llen der »MarhiirKCT Zeituna« und im Verlas, Marburg-Drau, Bad-gassc 6, angenommen. Karotten ohne Grünes .....je kg a.i6 Karotten, gelb (Pferdemöhren) , , je kg J.08 Knoblauch..........je kg :>.80 kg —. — KoW (WiTSijig) , t je kg o.l8 Kohlrabi ^ je kg 0.22 Kraut (Weiß-) • . ......je kg 0.14 Kraut (Rot-) je kg 0.21 Kren (Meerrettich) . ......je kg o.so ^etcrsiiiengrün je Büschel 0.04 Petersilien Wurzel . . je kg 0.3ü ^orree ...........je kg 0.46 o.37 Radicschöii» je Bund zu 10 Stück 0.12 o.io Rdttich ohne Grünes .....je kg 0.09 o.07 Rüben, rot, ohne Blätter.....je kg 0.14 o.ll Rüben, weiß ohne Blätter.....je kg 0.03 Salat (Treib-Häuptel) ' . g » • , . . kg 2.- 1.60 Salat (Schnitt) .'.........kg i.io 0.88 Salat (Löwenzahn gelb).....kg 0.70 0.56 Salat (Löwenzahn grün).....kg o.45 0.36 Salat (Rapunzel) . . . , ^ . kg j.so o.6| Schnittlauch......]c Büschel >).04 Schnittlauch im 10 cm Topf..........j.38 f SdipO Sellerieknollen.........je kg 0.38 0.30 0.49 0.39 Spinat (Blätfer-J....... , je kg 0.3« .\62 0,o0 Spinat (Wurzel).......je kg j.io 0.3? 0.52 0.42 Suppengrünes .... je Büschel zu 5 dkg o.03 Die Erzeugerhöchstpreise Ifür Apfel und Birnen sind in Nr. 'J5 des Vcroid-nungs- und Amtsblattes veröffentlicht. Beim direkten Verkauf von Äpfeln und Birnen durch Erzeuger an Verbraucher dürfen diese Preise bis zu 30% erhöht werden. Die Höchstpreise der Güteklasse A dürfen nur für Waren bester Beschaüen-heit in Anspruch cenominen werden. Für Waren geringerer Güte dürfen höchstens die Preise der Güteklasse B gefordert werden. Der Verkaut von unterstelrischcm Gemüse darf nur nach Gewicht erfolgen, soweit nicht im Vorstehenden etwas anderes zugelassen ist. Beim Bezug von lirzt'uiiern darf der Kleinhandel den Krzeugerhöchstpreisen bis auf weiteres nur einen Bruttohöchstgewinn von 30^U zuschlagen. Beim Bezug vom Großhandel darf der gleiche Bruttohöchstgewinnaufschlag zum Großlian-delsabgabepreis zuzüglich der nachweisbar entstandenen Transportkosten gemacht werden. Die Preise für in die Untersteiermark eingeführtes Gemüse richten sich bis auf weiteres nach den Vorschriften des § 2 der eingangs angeführten Anordnung. Gemäß der Verordnung über das Prelsbezeiclinen der Waren vom 23. 4. 1941 (Verordnungs- und Amtsblatt No. 5, Seite 18) muß das zum Verkauf bereltge-haltene Gemüse mit gut lesbaren Preisschildern versehen sein, aus denen der Preis für die Verkaufseinhelt ersichtlich ist. Außerdem ist die Güteklasse auf den Preisschildern anzugeben. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen werden nach § 4 der Verordnung über die Preisi^estiltung in der Untersteiermark vom 9. Mai 1941 (Verordnungs- und Amtsblatt Nr. 12, S. 41) bestraft. 2S01 Graz, den 10. April 1942. Im Auftrage: gez. Dr. Schmidt ErieugcrliAclistprelJ bei Abgabe der Ware itt dea Handel juaklasbc A RM JUtcktBä^e B RM Verbraacker1io(;hstDreis bei Abgabe der Ware durch rrzeiiter an Vcr brauch :r iil.uklüSjQ \ RM 0.21 0.09 1.04 0.23 0.29 0.18 0.27 1.04 0.05 0.47 0.60 0.16 0.12 0.18 0.04 2.60 1.43 0.91 0.58 1.04 O.Oo >.55 0.49 .■).62 0.52 0.04 'JUtcklasse R RM Franz Suritsch C I L L I Adolt-Hitler*Platz 8. JlK. karner| - an«« Wein- einkäuferl ( itn \\ eiiibauiiclnct 1 Steiermark bei Frotiiiioen-1 tcn gut eingeführt, von ] Weiiigroßhandhmg sc- < sucht. Anjccbote unter i »DauervcrbinduiiK 1*^42«! an die Ocscliäftsstoltc' dieses Blattes. 7. Ilrutnrbf; Reich filoH eri e KeiHulc Gewinn«« 6 ^ zu 3 »o 3 SU 18 an ••4 li*M>a4crf vtclc Mch ftk« irvlsM« PROKOPP SuatliHi« JLolUric-ElMati«* Wien VI, MariahiUertlr. RcIdMMfk Je KIMTC V. 3.- '/. «■- 24. • !|00«00 3O0««O 2oe*o» ioo*oo Hochhebcn eines Armes: für Verkehrsteilnehmer in der vorher freien Richtung: »Anhaften!« in der vorher gc* sperrten Richtung; »Achtung!«; für in der Krcu/.un.i^ befindlichen Verkehrsteilneh-I mer: »Kreuzung frei nta-Ichenl« Bekanntmachung Bei Umsiedlung der Kanzlei der Krei.sreferenti!i für Kindertagesstätten Marburg-Land sind folgende Bezuß.scheine abhanden gekommen: Bezugschein Nr. 445 Mehl 7.50 kg Bezugschein Nr. 446 Fleisch 3.— kg Bezugschein Nr. 447 Margarine 6.— kg j Bezugschein Nr. 448 Zuckcr Ö.— kg | Bezugschein Nr. 449 Nährmittel 3.— kg | Vor Einlösung dieser Bezugscheine wird hiemit gewarnt i und ist bei Aufscheinen derselben das Amt Volkswohlfahrt, Marburg-Land, Hugo-Wolf-Gasse 2, Tel. Nr. 27-98, sofort j zu verständigen. 3184 i Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme und die schönen Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Ablebens meines geliebten Gatten, des Herrn Josef Blaschewitsch Landwirtschaftsreferent 1. R. sage jch auf diesem Wege allen Bekannten und Freunden, die mir in diesen schweren Stunden tröstend zur Seite standen und den teuren Verstorbenen das letzte Geleite gaben, meinen innigsten Dank. 3IR.-i Brunndorf-Marburg, den II. April 1942. In tiefer Trauer Johanna Blaschewitsch, Gattin, im Namen sämtlicher Verwandten. D i e ||l^ c b o r 1 In Im dm fmmiiim dm» Untmrlmndm% f Außerstande, jedem einzelnen für die Anteilnahme an dem schmerzhaften Empfinden des jähen, tragischen Verlustes unseres lieben, kaum l.'ijährigen Sohnes Zdenko Pinter Student der IV. Oberschulklasse suwie für die vielen Kran/- und Bluinenspcuücn zu danken, sprechen wir auf diesem Wege allen Teilnehmern, insbesondere der Deutschen Jugend, die ihm das letzte Geleite gaben, sowie den Herrn Vikar Kudolf Konrad für seine lihevolle, herzenströstende Rede am Grabe, ferner dem Herrn Dr. Blanke für die mühevolle ärztliche Bchatidlun^' den besten Dank aus. 31',M) Pott a u, den 8. April 1012. Die tieftrauemdi! Kamilie Pinlcr. Sefte 16 lüftitqiter ZtWunft 11.712. Ac»rl UM? Nmiifiier tOt/lQI Mtiifiiiimnuiiitiimmtinnn Stadttheat«! Marburg/Drau Heut«, Samstaf, den 11. April, 2d Ulv IV. Symphonlekonierl ' als Festkoniert des Steiritchen HeimatbimdM suin Gedenktag der Befreiung der Untersteiemiark _Dirigeot} Praf. HeraMM FH«ck Morgen, Sonntag, dm 12. April Nachmlttafsvorstoliuns um II Uhr UEBE IN DER LERCHENGASSE Operette In 4 Bildern von A. VetterHng Abendvorstelluns um 2H Uhr LIEBE IN DER LERCHENOASSE Operette In 4 Bttdem von A. Vetterllng Montag, den 13. April um 20 Uhr Rlnt 1 dei Amtes für Volkbllduos Gastspiel des Steirischen Landestheaters Das Ltebmpaar LiMtupiel ia 3 Akts« tos F. Schrtjrvofl Kein Kartenverkauf. Stromabnehmer Gasabnehmer Gemeinsam mit dem Reichskommissar für die Preisbildung h;it der QeneraKnspektor für Wasser und Energie unter dem 27. Januar 1942 (Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 39 vom 16. Februar 1942, Seite 2) angeordnet, daß am 1. AprU 1942 bei allen deutschen Elektrizitats- und Qasversorgungsunter-nehmen einheitliche Versorgunjpbedingungen in K^raft treten. Der Wortlaut dieser neuen Bedingungen kann in unseren Betriebsstellen eingesehea werden. Die Tarife bleiben unverändert. 3115 Energieversorgung Sfldstelermark, AktfengaseOschaft. Mahrar« Hilfsarbeiterinnen werden aufgenommen bei Wilhelm Brauns, Fabrik -für Haushaltfarben und chemischa Produkte in aili. 3135 StreamteflirettMieii Die Energieversorgung Südsteiermark A. Q., Betricbsstellc Ctlli, gibt b^annt, daß infolge dringender Reparaturen in den Transformatorenstationen und an den Leitungsnetzen der Strom fallweise abgeschaltet sein wird. Um die Stromversorgung der Industrie und Gewerbebetriebe nicht zu stören, findet die Abschaltung größtenteils an Sonntagen vormittags statt. Die pauer der Abschaltung kann nicht festgesetzt werden. 3192 Die Leitungen sind auch während dar Abschaltungszeit als unter Spannung zu betrachten. FaJßbiiider wird zum sofortigea eintritt ^esucfat Seifenfabrik. Marbotrc, Schlaohtbolsrasse Nr. 33. 3103 Bin Holzfachmann von Hart- und Weichholz und suche bei größerem Unternehmen Stelle als lünkäufer. Bekannt bin ich in der Unter-steiermark und Kroatien. Antrige sind zu richten an die Verwaltung unter »Holzfachmann«. 3188 WMtuh^skttis in gesunden, schönen Büroräumliehkeiten am Stadtrand von Marburg bietet sich einer Dame oder einem Herrn mit Beherrschung der deutschen Sprache, guter Handschrift und Buchhaltungskenntnissen. Reichlicher Mittagstisch geboten. Anträge unter »Lebensmittelindustriee an die Verwaltung des Blattes. 3185 Verhiaferin selbständige versierte Kraft wird augenommen 3168 Bäckerei SCHERB^^UM STEIRI8CHER HEIMATBUNP Volkbildungssitte Marburg Donnantag, den 16 AprU \M 20 Uhr Kinosaal, Domplatz LIshIbildervortrag Dr. A. DEFNER der Tiroler Meistar der Lichtbttdkunst Die Sahrssse'ten Im Parb- ikhtblld Eintrittskarten RM ^.60, für Wehrmachtsangahö-rtge und Angehörige der DJ RM —.30 in der Kunsthandlung Karbeutz, Herrengasse, in der Kartenverkaufsstelle des Amtes Volkbildmig, Tegetthoffstraße, und an der Abendkasse. 3172 PRIMARIUS Or. med. F. V. A A O f C S ortflnlart nfcllf voo 13. bis 20. Aiihl 3224 Vertretung: Fran Dr. Kowataeb, Harborft BlsmarelwIraB« II TBchfiie SchreHmuscMnen-Ldirariii für Zehnflnierkystein gesucht. Zn melden im »BenifMiaiclmiiu* werk« dei Steirischen Heimatbundea, Amt VolkbUdung, Beetbo* venitraB« 4. 8133 BURG-KINO Heute 10,18.30i|21 Uhi Riiif*FlUi seift) Laura Solarl, Johannes Riemann, Lini Waldaiüiler, im dam bumorvollen Lvslepiel Alles iOr Qlortm Nenecte Deutiche Wochenichau uod Kulturfilm! Für Jugeodlielie onter 14 Jahren nicht mgelauent ^ eSPlAMAOE Heute 16.18.30,21 Uht ILLUSION Ein Touriansky-Film der Ufa mir Brigitte Homey — J<4i. Haeslws, Otto Eduard Hasse — Nicolai Kolin. Drehbuch: V. Tourjansky und W. Epiinius. Hentellungsgruppei Georg Witt. Diese neue Ufa-Schöpfung Ist eine der intercftsan testen Qesellschaftskomöcnen des Films. Ihr Temperament entzückt, ihre Heiterkeit reißt mit und im letzten zeigt sich, wie durchaus ernstgemeint such ein Lustspiel sein kann. 3145 Kutturflhn Wochenschaa Nr. 604 £ Für Jugendliche nicht zugelassen! IcMsplele Bruimiarf 31S0 Slaatlldi gepr. aliademlsdi« Besongspfiaagogi Qr. Egon Berti erteilt Untcrriiht In Stimmbildung und Sologesang 9pririistunden tftglliti von 15 bis 1B Uhr Horst-UJessel-StralJe IE» Z, Stortt ÜCHTIQE VERKXUHMN SUCHT KAUFHAUS JOS. WEREN, CELLI Deitsches Boles Rreu Aasbünfl« ia Aiifaleganheitan de« Dawticliea Ralaa Kreusec werde« Jeden Montag in der Spreebitande von 14 bia 16 Ubr in der Kanilei der Kreiiatelle dei Denticbca Roten Krenaea in CILLl, GoetheatraBe 4, 2815 IL Stock, erteilL 3113 F E 1 M D Für Jugendliche tugelassea. Dia deutsche Wochenschau Nr. 608 VonteUusgen Freitag 19.30 (*/i8), Samstag 18, 20.30, Sonntag 15, 18, 20.30 Uhr. Wir snchtti tflcbtige Sditeifholzelikiiiin' Zuschriften unter „Drautal" an die Verwaltung« 3063 Hr leidende leiae der Frewa, dU wtl steboi uad gehea, ia Terechiedeaea iVaislage» Bar at«agasl«llaai ZUM INDIAIMB. Gm. Hurr^ngitt« 21 neben Cetd Herrenhol, OUMMIHOf, Or«, tp^fgasM 4 neben Loegv. aowie PRAUiNmil, Gr««. Albrachtaass» 9 Verlesf»« s I • Metih•VIe St«l MiOKRATlH S«| ea# •tilH ^ Sdimers «iM «Mn tamp». rafurhtrabiHlndarnd ¥arfamaa St» NEOKRATIN »•duneeySOVilfiifcwliiSMW «ass 7. Deutaclie Reicbiloiierie Reidiate Gewinne «SGOOOO *300000 A200000 »100000 *l«U llklelIwSw klBMS Mck Sl« WESIACK Staatl. Lotterieeinnahme Marburg * üerrengeaae 2S ■•••rralia/ a«lafc«aiarfc Jt KIwm V, 3.- i.e.- ■/, 24. • Ziebonf 17. «nd IE. AprU KINO mit Grundstück zu kaufen gesucht. Miet- oder Paeht-vertrag kamt auch bestehen bleiben. 130000 RM Bai^a pital vorhanden, eventuell auch mehr. Anträge unter »Barzahlung lOc an die Ver-' waltung des Blattes. 3227 AUFRUF Alle ehemaligen fugosL Postbeamten, die bd der Deutschen fleichspost lucnt in Verwendung stehen und kein Ruhegehalt bezienen, werden aufgefordert, ihre Wohnungsanschriften dem . zuständigen Abgabe-Postamt ehestens bekanntzugeben. 3154 ReichspostdlrelctkNi Graz. L B D E R TREIBRIBMBN I^CR INDUSTHE, HANDEL UND HANDWERK S J^TTLER» UND schuhzugehOr- orosshandluno Wir kaufen lautend SchnMwar* von den Dimensionen 12. 15, 16, 18. 20. 24, 26. 30. 35 und 40 mm Stärke. Außerdem möchten wir ein Sägewerk kaufen oder pachten, ioief Dusik, Holzwärenfabrik, Wien 21., Siemensstraße 87. 1335 Bei welch_ fuBgänger müssen die GcÄwege benutzen! SPEZIALOESCHAFT FÜR SATTLER RIEMER vir TASCHNER TAPEZIERER FACHMASCHINEN UUMMI ALLER ART GRAZ GRIESGASSE 22, RUF 03-51 Graz Herrtngasst 26 •III ^ A CF Ä ff