fTS? m01 wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung u’iV 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva Ica Manuskripte werden nicht retumiert. ,—, Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Ahonnsments-Annahmc in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung), Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1'50 und 2 Din. Preis Ol» 2 - Mariborer Mlmg nach Nizza—Monte Carlo—Menton "Venedig—ital.-franz. Riviera, Dolomiten l0-"21. April .... Din 2800.— Anmeldungen bis 1. April »PUTNIK« Maribor, Celje. to» Oesterlicke Einkehr f, ** — Früher als sonst ist heuer das Osterfest gefallen. Rauhe Winde und König Leopolds Erfolg Ws Ersatz für Locarno soü ein Dreier-Westpakt zustande gekommen sein B r ü s s e !, 27. März. Wie in unterrich teten politischen Kreisen verlautet, ist es König Leopold IN. in London gelungen, alle Neutralitätsgarantien von seiten der britischen Regierung zu erlangen. Angeb- lich sollen bei dieser Gelegenheit die Grundlagen für einen neuen Dreierpakt Frankreich-England-Belgien als Ersatz für den Rheinpakt geschaffen worden sein. Krise in Katalonien Valencia will intervenieren / Companys lehnt die Intervention ab Dne fegen übers Land, der allrnäh- Stü j!0*1 sich ankündigende Frühling ringt dä-s °n>sch mit den Mächten des Winters, daß wenig von jener Stimmung in der ^ Ur zu verspüren ist, die so recht das Werfest zu verschönern pflegt. Das Un-wiiütliche dieser Wetterlage, die eher e Depressionen schließen läßt, bringt 8 auch mit sich, daß man stimmungs-^C|näß die österliche Einkehr innerlicher gestaltet und in solcher Verfassung an le Problematik unserer Zeit herantritt. Die Menschen, die an den großen Fest- Barcelona, 27. März. Der Präsident der katatonischen Generalidad, C o m p a n y s, erklärte nach der gestern abends erfolgten Sitzung, daß die Regierung in eine Krisis geraten sei. Zwischen dem gemäßigten Flügel der Generalidad und der anarcho-kommunistischen Gruppe ist ein fast unüberbrückbarer Gegensatz entstanden. Companys ließ eine Reihe von Gewerks c,h a.f t.s .f ü h r e r.n ins Staatsgefängnis werfen. Die neue Regie- rung — ihre Zusammensetzung ist noch nicht bekannt — wird morgen ernannt werden. In politischen Kreisen verlautet, daß es sich um einen verhängnisvollen Konflikt innerhalb der Regierung handelt. Die extreme Linke und Kataloniens gemäßigte Parteien befinden sich in schärfster Fehde, die nur General Franco nützen dürfte. Die Gewerkschaften haben in Valencia telegraphisch um Hilfe gebeten. Die rote tat -n christlichen Gedenkens mehr Zeit r.‘Den, sich mit ihrer geistigen und mate-Dlen Umwelt zu befassen, müssen er- cnnen, daß das Ringen in der Gottes-«atur mit den vielleicht gerade in diesen Tagen einem anderen Ringen verglichen wer (l könnte: mit dem Kampfe zwischen ||t'!| Mächten des krassen Materialismus j.nd der durch ihn bedingten, ausschließ-mien Diesseits-Philosophie, und den 1 lschen Kräften des neuen Idealismus, der die Menschen in vielen Ländern zu f. Seifen beginnt. Man kehrt zwangsläu-sei ZUni Denken zurück, welches die Men Ph^ zum Beginn der Weltkatastro- Qc,ns 1,1 den normalen Bahnen allen Han- und Tuns gelenkt hat. Diese Fest- nS mag angesichts der Tatsache, tj‘r die iberische Halbinsel in den blu-jUen Zuckungen der schrecklichsten ti;°lm des Krieges liegt, vielleicht als zu ertrieben optimistisch bezeichnet wer-11 ’ in Wirklichkeit ist es so, daß die den tnschen — bewußt oder unbewußt Von s'^ichen Gehalt ihres Lebens wieder d, anstreben und beanspruchen. Nicht, J die »Masse Mensch« — so wurde Vielheit der Menschen in einer nahen ^ rSangenheit von den Doktrinären des \w, a,'sinus genannt — etwa besser ge niJ rden wäre. Immer und wieder sind es ljs,r die Einzelnen, die unentwegten Idea- en> die in ihrer richtigen Erkenntnis auch Den den richtigen, wenn auch einsa- Wi ^Veg zu lichteren Höhen zu gehen 9i|SS®n- Diese Einzelnen sind es auch, die .p^hlich in der Welt zu Worte kom-Und die Vernunft über den blinden Yy. ^'Umphieren lassen. djc 16 Erneuerung der Natur-ist es auch, (W W'r in der tieferen Sinngebung des dnR0rVstes feiern. Und in der Tatsache, die Auferstehung des Lebens dem se' dchen Sterben folgen muß, in die-§„• ew's: unumstößlichen Logik allen S(;'ns *'e8* auch der Schlüssel zu der jchm'bungswe!t, die in diesen Tagen die Rz-n der Menschen beherrscht. eh„'eUcn wir "ns deshalb des Erwa-Ke 's der Natur! Freuen wir uns am Sie-Qr.^es Heilands über die Dunkelheit des ~'abes, um von der jahrtausendealten i Behalte Deine Zähne Dein Leben lang gesundf Gar mancher verliert seine Zähne allzu x früh, weil er es an der richtigen Pflege ' fehlen liess. Noch viel zu wenige tun etwas gegen den gefährlichen Zahnstein, der die Zähne löchert und sie häufig zum Ausfall bringen hann. Für feste und gesunde Zähne sorgt KALODONT! Denn nur KALODONT enthält in Jugoslavien Sulforizin-Oleat nach Dr. Bräunlich. Dadurch entfernt es beim Zähneputzen allmählich und sicher den Zahnstein, verhindert seine Neubildung. SARGS KALODONT GEGEN ZANNSTE8N Regierung in Valencia hat in Barcelona interveniert, doch wurde ihr von Companys bedeutet, daß sich die katatonische Regierung von Valencia bzw. Madrid keine Vorschriften machen lasse und deshalb auch keine Einmengung dulden werde. Man verhehlt sich keineswegs, daß dieser Konflikt für Rot-Spanien die schwersten Folgen nach sich ziehen werde. Grerozbevölkerung als Bindeglied zwischen Italien und Jugoslawien. T r i e s t, 27. März. Unter der slowenischen und kroatischen Bevölkerung in der Venezia Giulia hat die Nachricht, daß zwischen den Regierungen von Rom und Beograd die Minderheitsfrage von einem neuen Gesichtspunkt aus behandelt und gelöst wird, tiefen Widerhall gefunden. Die Freilassung der letzten slowenischen politischen Häftlinge wird hier als ein gutes Sympton der neuen Atmosphäre zwischen den beiden Nachbarstaaten gewertet. Der Geist des Adriapaktes, wie Virginio Gayda das neue Abkommen bezeichnet, erfordert es, daß gerade die Bevölkerung in den Grenzprovinzen als Bindeglied zwischen den beiden Völkern zur Vertiefung der Beziehungen und zur Schaffung des gegenseitigen Vertrauens beitrage. Verlegung der Bezirkshauptmannschaft Prevalje nach Dravograd. Lj u b I j a na, 27. März. Nach einer Mitteilung der Banatsverwaltung des Drau banats wird die Bezirkshauptmannschaft in Prevalje am 31. d. M. mit der ::d tätigkeit aufhören, um nach definitiver Ue-bersiedlung in ihre neuen Amtsräume nach Dravograd am I. April dortselbst ihre Tätigkeit aufzunehmen. M a i 1 a n d, 27. März. Als Folge des Abschlusses des italienisch-jugoslawischen Adriapaktes ist die Gruppe der in Italien lebenden kroatischen politischen Flücht linge aus dem Lande verwiesen worden. Sie hat in Turin, Mailand und Florenz ihr Dasein gefristet. Damit wird auch der separatistischen Bewegung unter den Kroaten entsprechend den Verpflichtungen des Adriapaktes jede Unterstützung genommen. Ein Ehemann in Stockholm hörte es in der Nacht rascheln. In der Meinung, cm Dieb sei eingedrungen, griff er zum Revolver und schoß auf eine sich nähernde vermummte Gestalt, die sofort zusammenbrach. Wer war's? Der Bruder der Ehefrau, der diese nachts als Gespenst" (!) überraschen wollte. Paris soll ein unterirdisches Autostraßennetz erhalten. In wenigen Wintertagen haben sich in der Umgebung von Wien 600 Knochenbru-che beim Skiläufen zugetragen. Am Ostersonntag und Montag Frühschoppen- und Abend-Konzert. Zimmer von 20— 30 Dinar. Abonnenten werden aufgenommen. Hotel Mariborski dvor Warte menschlicher Beobachtung heraus dem Sinn des Osterfestes näherzukommen. Wir haben dazu doppelten und vielfachen Anlaß. Hoffen wir, wenn wir schon auf das Gebiet konkreter Beobachtungen übergehen, daß es dem soeben schwer geprüften, in den Grundfesten seiner Kultur und Zivilisation erschütterten spanischen Volk gelingen wird, seine christlich fundierte innere Ruhe wieder zurückztigewinnen. Hoffen wir gleichzeitig, daß das mörderische Bruderringen in Spanien nicht weitere Folgen nach ! sich ziehen wird. Die Welt braucht den Frieden. Die Staatsmänner reden, obzwar j sie gleichzeitig militärische Bereitschaft I schwören, auch nur immer vom Frieden. Eine Wiederholung der Katastrophe' von 1914—1918 wäre undenkbar angesichts des Fortschrittes, den die Technik des Zerstörens gemacht hat. Die weltanschau-I liehen Kämpfe, in die Europa verwik-I kelt ist, werden ihre Klärung nür im fried-j liehen Wettstreit der Völker finden. Daß i diese Erkenntnis die Hirne der Mächtigen j dieser Welt so ziemlich, wenn nicht schon ganz beherrscht, ist das tröstlichste Mo- | ment dieser kurzen Betrachtung. Wir in [Jugoslawien feiern dieses Osterfest in dem doppelt glücklichen Bewußtsein, daß unsere verantwortlichen Staatsmänner gemeinsam mit jenen des benachbarten großen Reiches Italien gerade in diesen Tagen ihren beiden Völkern den Frieden an den Ufern unserer herrlichen Adria gebracht haben. Ein Ostergeschenk, welches an sieh beweist, daß der gute j Wille zu friedlichem Nebeneinanderleben , doch gegeben ist, wenn nur die Vernunft vorhanden ist, die den Willen leitet. Die italienisch-jugoslawische Einigung Herzlicher Depefchenwechfel zwischen Vrinzttgent Pani und König DMor Emanuel / Telegrammaustausch zwischen Mussolini und Dr. Etoiadinovic / Graf Eiano im Flugzeug nach Rom 8. M. König Peter II. Beograd, 26. März. (Avala.) S. königl. Hoheit Prinzregent Paul richtete anläßlich der Unterzeichnung des Freund schaftspaktes zwischen Jugoslawien und Italien die nachstehende Depesche an S. M. König und Kaiser Viktor Emanuel: »Im Augenblick der Unterzeichnung des politischen Abkommens zwischen Italien und Jugoslawien, welches eine derart glückliche neue Aera in den Beziehungen unserer beiden Nachbarvölker einleitet, wünsche ich Eurer Majestät die herzlichsten Wünsche lür Euer Wohlergehen und iür den Fortschritt Italiens zum Ausdruck zu bringen. Paul.« Die E r-w i d c r u n g lautet: »S. königl. Hoheit dem Prinzregenten Paul, Beograd. Ich danke Eurer königlichen Hoheit herzlichst für die liebenswürdige Depesche, indem ich meinen herzlichsten Wünsch ausspreche, daß das soeben Unterzeichnete Abkommen im größmögli-chen Maße dem Fortschritt unserer beiden Völker dienen möge. Mit den besten Wünschen für das Wohlergehen Eurer königlichen Hoheit Viktor Emmanuel.« R o m, 26. März. Der jugoslawische Ministerpräsident u. Außenminister Doktor S t o j a d i n o v i č richtete an den italienischen Ministerpräsidenten Mussolini die nachstehende Depesche: »Im Augenblick, wo ich mit Graf Ciano die beiden jugoslawisch-italienischen Ab kommen unterzeichne, die bestimmt sind, eine neue Aera aufrichtiger und freundschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Italien und Jugoslawien zu eröffnen, beehre ich mich, meine besten Wünsche für den Erfolg unseres Werkes, für den Fortschritt Ihres Reiches und iür Ihr persönliches Wohlergehen auszusprechen«. Der italienische Ministerpräsident Mussolini beantwortete diese Depesche wie folgt: »Ich danke ihnen für die herzliche Mit teilung anläßlich der Unterzeichnung des Paktes zwischen unseren beiden Staaten. Ich versichere Sie, daß ich unsere Abkommen als Beginn einer korrekten, fruchbringenden, loyal durchgeführten Zusammenarbeit betrachte, die unseren beiden Völkern wie auch dem allgemeinen Frieden dienen wird.« B e o g r a d, 26. März. (Avala.) Der italienische Außenminister Graf Ciano hat dem jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. Milan S t o -j a d i n o v i č persönlich den ihm verliehenen Mauritius- und Lazarus-Orden I. Klasse eingehändigt. B e o g r a d, 26. März. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, soll demnächst eine besondere K u 1 t u r k o n v e 11-t i o n zwischen Italien und Jugoslawien abgeschlossen werden, Diese Konvention t wird höchstwahrscheinlich anläßlich des Rom-Besuches des jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Stojadinovic erfolgen. Dr. Stojadinovic gedenkt im April nach Rom zu reisen. B e o g r a d, 26. März. Der italienische Außenminister Graf Ciano wird bis morgen früh in Beograd verweilen und die Rückreise in einem viermotorigen Großflugzeug antrefen, welches bereits i gestern in Beograd—Zemun niedergegangen ist. š i b e n i k, 26. März. Wie hier verlautet, hat die italienische Regierung im Zusammenhänge mit dem Abschluß des Freundschaftsvertrages mit Jugoslawien beschlossen, die in Italien existierenden ir redentistischcn Vereine »Pro Dahnazia«, »Mare Nostro« und »Arditi di Dalmazia« zu verbieten bzw. aufzulösen. Das in Zara erscheinende Blatt »San Marco« befaßt sich ausführlich mit der neuen Orientierung der italienischen Außenpolitik Jugoslawien gegenüber und zählt hiebei die Vorteile auf, die die.beiden Königreiche' von dieser neuen Politik,haben würden. B e o. g. r.a d, 26. März. Außenminister Graf C i a n o benützte den Karfreitag, um in 0 p l.c n a c einige Minuten, stillen Gedenkens am- Grabe des. großen Königs zu verbringen. Der Minister begab sich mit seiner Begleitung in . mehreren - Kraftwagen, nach Oplenac, wo er vor der Stiftungskirche des Hauses Kara'djordjevic vom Hofintendanten Oberst L e k o begrüßt wurde. In der Begleitung des Mi- S. M. König und Kaiser Viktor Emmanuel III. nisters. befand sich-,auch der jugoslawische Gesandte Jovan .D u ,č'i č. Graf Cia-, no, begab, sich gleich in. die Kirchenkrypta I und legte einen Kranz in den italienischen | Farben auf das Grab weiland König Alexander I. Mit dem faschistischen Gruß der erhobenen Hand blieb Graf Ciano, eine Weile in Gedanken versunken vor dem Grabe. Dann besichtigte er das Kirchcn-innere, die. alten ruhmreichen serbischen Kriegsfahnen und die kostbaren Mosaiks. Auf der Rückkehr nach Beograd erwartete Ministerpräsident Dr. S t o j a d i n o-v i č den italienischen Minister auf der II(Ml IFliDUJ)(Hl(UM ELBEO ITil iMl OD iE bringt BüdefeMl. Gosposka utico Avala. Graf Ciano begab sich mit seiner Suite zum Denkmal des unbekannten Soldaten und legte auch dort einen Kranz nieder. Im Avala-Hotel gab Dr. S t »' j a d i n o v i č zu Ehren seines Gastes ein intimes Diner, worauf die beiden Staatsmänner mit ihren Begleitern nach Beograd zurückkehrten. Nach kurzer Ruhepause fuhr Graf Ciano durch die Straßen der Hauptstadt zun1 italienischen Soldatenfriedhof, wo er einen Kranz niederlegte. In den Räumen der italienischen Kolonie wurde zu Ehren Cia-nos ein Imbiß serviert. Abends gab Gesandter Mario I n d e 111 zu Ehren des Außenministers ein GalasoU-per auf der italienischen Gesandtschaft-Gleichzeitig gab das Zentralpreßbüro zu Ehren der italienischen Journalisten ein Abendessen im Aero-Klub. Nach dem Sch per wurden die italienischen und die jugoslawischen Journalisten auf der italienischen Gesandtschaft gemeinsam empfangen. Die Meinungen gehen auseinander England lehnt kollektive Flottenaktion gegen Spanien ab / Paris dementiert Blockadepläne / Zurückhaltung in Berlin nur von der spanischen Regierung ausgehen. Lord Gmnbornc betonte, er gebe zu, baß die Lage enttäuschend sei, aber die Opposition möge einsehen, baß die Lage außerordentlich heikel'ist, was bisher nicht in genügendem Maße geschehen sei. Man sei jetzt aus einem Punkt angekommen, wo eine unüberlegte Handlung leicht die schlechte Situation noch verschlechtern konnte, und die Regierung wünsche nicht dazu beizutragen, die ohnehin bereits schwierige Lage hoffnungslos zu machen, P a r i 26. März. Bon halbamtlicher französischer Seite wird versichert, daß entgegen gewissen Meldungen einiger Morgen-blatter die französische Regierung keineswegs die Absicht habe, zusammen mit der englischen Regierung wegen der Haltung Italiens in der Frage der Rückbeförderung der in Spanien kämpfenden Freiwilligen eine Blokade der non den Nationalisiert besetzten spanischen Küstenstriche durchzuführen. B e r I i it. 26. März. An offizieller deutscher Stelle hält man vorläufig mit einer Stellungnahme zu dem gestrigen Schritt des französischen Außenministers zurück. Auf die Frage über Selbes’ Ersuchen, Deutschland möge in der Freiwiltigen-Angelogenheit in Rom eingreifest, antwortete ein Sprecher des Auswärtigen Amtes der United Preß, daß die deutsche Regierung gegenwärtig der gestrigen Erklärung Ribbentropz im Nicht-ei um ij ch-uitgsa usschuß nichts hinzuzufügen habe. Nach Ansicht der deutschen Regierung sei die Nichteinmischungssituation unverändert, woraus sich von selbst ergebe, daß Deutschland gegenwärtig keinen Grund zum Eingreifen in Rom habe. Neutrale Beobach ter glauben allerdings, daß in Wirklichkeit auch deutscherseits die Entsendung weiterer italienischer Freiwilliger nach Spanien als sehr gefährlich angesehen werden würde. Bei allem Festhalten an Italien sei.das Reich noch nicht zu einem offenen Bruch mit Eng fand bereit und hiedurch werde der deutschen Unterstützung Italiens immerhin eine wisse Grenze gezogen. L o n i> ii. it, 26. März. Der jüngste Vorschlag von französiischer Seite, zur Verhinderung des weiteren Zustroms von Freiwilligen und Kriegsmaterial nach Spanien eine f ollek t'-i nt Flotte u a k-t i o u durchzusühren, ist bei der englischen Regierung aus wenig' Gegenliebe gestoßen. London zeigt sich nicht bereif, die bisherige Nichteinmischungskontrolle in eine regelrechte Blockade der spanischen Küste umzuwandeln. Das hieße den Teufel mit Beelzebub aus treiben, erklärte ein Regierungsprecher. Man brauche sich nur vorzustellen, was geschehen würde, wenn ein britischer Zerstörer einen italienischen Freiwilligen transport an halten und nach Italien zurück schicken würde. England würde durch ein solches Vorgehen möglicherweise in einen Krieg mit Italien und Deutschland verwickelt werden. Im Falle weiterer Verletzungen des Nicht-ciitmifchultgsab f ornnncns, so erklärte der Gewährsmann auf eine diesbezügliche Frage, werde entweder Frankreich seine bisherige starre Haltung aufgeben müssen oder das Abkommen werde zerbrechen, aber England werde in diesem Fall jeden Versuch ablehnen, zur Wirksammachung der Nichteinmischung den Völkerbund anzurufen. Sowohl das Foreign Office wie die Admiralität stehen, wie zuverlässig verlautet, auf dem Standpunkt, daß eine Flottenaktion die Großbritannien in einen Krieg mit angeblichen Verletzern der Nitcheiumischungs-verpflichtungen hineinziehen könnte, nicht verantwortet werden könne. L o n i) o it, 26. März. Im Unterhaus erklärte in Beantwortung einer Anfrage Lord C raub o r n e im Namen der Regierung, nach den in den Händen der Regierung befindlichen Informationen sei eine Ausweisung der Freiwilligen aus Spanien in Betracht gezogen worden. Was die Möglichkeit einer Anrufung des Völkerbundes anlange, so könnte ein derartiges Verlangen Ostern Nun klingen die Osterglocken holfnunlch froh und verheißungsvoll ins frühlingsgru-itc Land hinein. So früh in diesem Jahch Kaum scheint uns das Geläute der Weih-nachientettc verhallt, da ist's schon -Ostern, schon Auferstehung, schon Frühling! Frc iich erst Frühlingsanfang. Ganz schüchtern erst drängt sich -das junge Grün zum Sonnenlicht, und Schneeglöckchen und März-Veilchen heben kaum die Köpfchen aus de' braunen Erde auf. Aber so schnell nvic dies Jahr scheint uns doch kaum jemals der W"' ter vergangen zu fein. Als wir noch Sch5 der waren, wie lang waren uns damals d,tC Tage. Von den Weihnachis- bis zu den Osterferien, das schien eme Zeit, die kaum vorüber,gehen wollte, so ewig lang! A^1 nun, da wir älter werden, da scheinen St!"1 den und Tage und Wochen Flügel zu hoben. Weihnachten — Ostern, eine Spanne Zeit nur liegt zwischen ihnen. Und wen" wir zurück'chauen auf das, was wir in dich scr Spanne Zeit gewirkt haben, dann 'stauch so wenig, so gar nichts. Wer nun ist Frühling! Hoffimirgsfrohe' Frühling. Nun wird unser schweres Herz leichter, und manche Sorge, die uns drückte in finsteren Wintertagen, scheint uns jetzt weniger ernst und drohend. Und hat naher Winter körperliches Leid gebrach-Kranksein und Beschwerden, danit hosst" wir vom Frühling, daß er der beste Arzt fein werde, wie auch für unsere Seelenno ein Arzt der Seele. Wie unsere Kinder jubeln in Heller Ln> über Sonnenschein und Frühlingsluft, ch freuen wir Steiferen uns auch in stiller Frist' de. Eine seltsam weiche Stimmung liegt über uns im Frühling, der sich selbst das härteste Gemüt kaum ganz zu entziehen vermag. Die Erinnerung an unsere Kindertage kehrt wieder, an Lebens- und Siebe--frühling. Mit welch seligen Hoffnungen begrüßten wir damals die Osterglocken, himmelhoch stiegen unsere Wünsche wie ^da Lerchen ins Himmelblau, herrlich wpen uns die wunderschöne Erde. Und dann tarnen die Jahre und die Enttäuschungen Schicht Kummer und Sorgen oller Art, und itiir J^&ft sind vielleicht im harten Leben auch hart gemordet: und anders, als wir mel= T^rht d sein könnten, sollten und müßten. -Btelfoicht gerade im letzten Jahr; Vielleicht, ^nn mix Rückschau halten und uns des letz san Frühlings erinnern, sagen wir uns iMfzend, daß wir alt geworden sind, recht aft seit diesem letzten Frühling, älter und Harter und stumpfer, als wir sein sollten. ^Aber noch, ist's Zeit, uns aufzuraffen. Roch scheint uns die Sonne ja hell und Siöttt uns der Wald, rauscht uns die Ouel-c un‘) blühen uns tausend Blumen. War-uw also verzagen und müde und stumpf «er herb und feindlich ins Leben schauen, ’ af_boch so reich und schön ist, und — wer ‘»etsj — auch für uns noch verborgene Wu-sprießen lassen kann? Und wenn vielleicht in Haus und Fa-h'uie nicht alles so ist, wie es sein sollte, ann ist jetzt die rechte Zeit, um zu wir* ,c.tt' M bessern, zu heilen. Storat wollen mir -,lc '«ich« Frühlingsstimmung, die Festes-^,'mmung in uns und unseren Lieben rächst? nutzen, unsere Augen und unseren Sinn Tisnen, die Helle Frühlings- und Ostersonne u die verborgensten Winkel unseres Her-Mnz leuchten lassen und mit scharfem Blick Jrv n' was vielleicht von Winterskälte und Mtersnot darin zurückgeblieben ist, und . ’e§ entschlossen hinauswevfcn, damit auch Unseren Herzen heller Frühling werde, njeniigen von uns aber, die glücklich und ,?H fein dürfen, die mögen es zur Ostet* j ^ doppelt sein! Das Glück ist ja ein so teuer Gast. Und seltene Gäste muß man hren. An manche Tür pocht das Glück an, ° es wird ihm nicht aufgetan. Und aus nnitchem Hause, wo es eingekehrt war,' hat Qltt es gar gswaltsam vertrieben. Wir ar-^ eit Menschenkinder sind ja so blind und ub und wissen oft nicht, was wir mit dem , uck anfangen sollen. Zumal mit dem stil-kleinen Glück, das anssprießt wie ein i nüchternes Frühlingsblümchen am Oster* ^3. Wir wissen es nicht zu Hegen, dies stille e'ne Glück, das doch so viel öfter kommt, 3 das große, überwältigende, das nur < uigen Menschen beschieden ist, und nach st;1" wir uns alle so töricht sehnen. Dies Glück ist wie eine duftlose, prunkende ^ommerblume, die das bescheidene März-eckchcit überstrahlt, und doch so schnell vor* ^ uht und dahin ist ohne Spur, während Duft des Veilchens so lange unser Herz freut. Darum gilt's, sich zur Frühlings-,lt 5» rüsten, die Herzenstürm: weit auf* » tun, damit der rechte Frühling einziehe n unser Herz, und uns froh mache und still ^ 'Elich, uns und unsere Lieben.. 'Senn der Osterglockenklang an unser fcB dringt und uns verkündet, daß der wert wahrhaft auferstanden ist, mögen sie iem u.rt*ere Auferstehung einläuten in die-öch Sä'ntt,e- Denn das Osterfest ist das Fest er ^vrheißnng, der Erlösung und der Hcsk auf die Zukunft nach dem trüben, MTOerzuofteu Karfreitag. Wem: wir gehe* t nett Mutes auf die kommenden Tage se-", dann feiern wir recht Ostern! J. L e b a r i e. Beograd in Erwartung neuer Staatsbesuche Staatspräsident Dr. Beneä kommt am 4. April / Der türkische Premierminister Jsmet Jneni ist für den 12. April angesagt B e o g r a d, 26. März. Die jugoslawische Hauptstadt wird auch in der kommenden Woche Schauplatz wichtiger außenpolitischer Konferenzen sein. Am 2. April werden der tschechoslowakische Außenminister Dr. Kamil Kroita und der rumänische Außenminister A n t o-n e s c u zwecks Abhaltung der Konferenz der Kleinen Entente in Beograd eintreffen. Zwei Tage später wird der erste offizielle Besuch des tschechoslowakischen Staatspräsidenten Dr. Eduard Beneš erfolgen. Für diesen Besuch werden in Beograd schon jetzt große Vorbereitungen getroffen. Dr. Beneš wird für die Zeit seines Beograder Aufenthaltes das Königsschloß bewohnen. Am 12. April trifft in Beograd der türkische Ministerpräsident Ismet Inert i — der große Mitarbeiter des Ghasi Mustafa Ataturk — ein, um den seinerzeitigen Besuch des jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Stojadinovič in Ankara zu erwidern. Seit 1924 zum erstenmal wieder Sieger Hütet Euch vor dem WSschefelnd NSi In dem berühmten Achterrennen auf der Strecke von Putney nach Nortlake aus der Themse siegte die Mannschaft der Universität Oxford, die unser Bild zeigt, mit zweieinhalb Längen vor Cambridge. Damit wurden die Cambridger Študente» seit dem Jahre 1924 zum ersten Male wieder besiegt (Scherl-Bilderdienst-M.) Dreizehn Tote bei einem Flugzeugunglück P i t t s b u r g. 26. März. Bei Pittsburg stürzte ein Flugzeug der Transkonti-rrentalen Fluggesellschaft, die den Dienst von Newyork mit dem Westen versieht, ab. Dreizehn Personei:, darunter zehn Passagiere. kamen ums Leben. Die Katastrophe Sinzeluesänanisfe für amerikanische Schwerverbrecher Festnahme jugoslawischer Kommunisten t ^ e o g r a d, 26. März. (Avala.) Der y nfJ°ner »Daily Telegraph« meldet die ^«aftung des Prof. Ilija Petrovič, w s Dr. Vojislav D u 1 i č und eines ge-te|SS.en Mi j orad Miletič und behaup-j ln diesem Zusammenhänge, daß in ^8°slawien die Gewerkschaften vernich-(o würden. Nach authentischen Informa-leri,en. s'nd die drei genannten Personen ‘glich als kommunistische Agitatoren ko Mitglieder einer geheimen illegalen nuiiunistischen Organisation im Ausland iei tet worden. Diese Organisation hat w °ch keine Beziehungen zu unseren Ge-erkschaften. Wegen illegaler Tätigkeit ch r^en ^'e genannten in das Untersu-g »ngsge{gngnis des Staatsgerichtes zum |ft^utze des Staates gebracht. g» Bei einem trägen Darm und schlechten Bp.,9®11 mit Eßunlust infolge Verstopfung 5 , man das seit einem Meuschenalter natürliche „Franz-Joses"- Bitter-Iler. Es wurde vielfach festgestellt, daß das lich^^°ses"- Master ein besonders nütz-dech Hausmittel ist. wenn es sich darum han mb" morgens den Berdauungskanal sp^inem salinischen Abführmittel durchzu- Od ClL foll durch einen Motordefekt entstanden sein. Das Flugzeug stürzte in einem schmalen Tal ab. Alle dreizehn Tote wurden im Innern des Flugzeugs gefunden, das durch einen eigenartigen Zufall nicht verbrannte. Grauenhafte Älutokatastrophe B e r l i n, 26. März. In der Whe von Ziesar auf der Reichsautobahn Berlin-Magdeburg ereignete sich gestern nachmittags eine furchtbare Autokatastrophe, der fünf Personen zum Opfer fielen. Ein mit fünf Insassen besetztes Privatauto fuhr in voller Geschwindigkeit beim Ueberholen eines Lastzuges gegen einen Waggon. Der Zusammenprall war grauenhaft. Das Auto wurde buchstäblich zerquetscht. Die fünf Insassen mußten aus den Trümmern hevaus-gefägt werden. Drei konnten nur mehr als Leichen geborgen werden, die beiden anderen, eine Frau und ein Kind, starben mäh rend des Transports ins Krankenhaus. © So «skr er aus* Seine Täten sind schwarz wie die Nacht, Ex sitzt in jedem Wäschestück,das noch mit Rum* pet und Bürste gewaschen wird. RADION hat ihm den Kampf angesagt! -*OC nol In dem amerikanischen Staate Tennessee lmt man vor einiger Zeit eine neuartige Bestrafung von randalierenden Verbrechern ein-gesührt. Auf dem freien Feld des Gesängnis-geländes wurden solche eiserne Haftzellen errichtet, in denen die Gefangenen an Ketten untergebracht werden. Wenn sie sich ruhig verhalten, bleibt die Tür geöffnet. (Associated-Preß-M.) Ein Napoleon-Diadem wird gesucht! Die österreichisch,e Polizei sucht wieder ein mal fieberhaft nach einem historischen Diadem, das vor mehr als 10 Jahren verschwand und seitdem nicht wieder gefunden werden konnte. Dieses prächtige Schmuckstück hat Napoleon der Erste einst seiner Stieftochter Horthense Beauharnais geschenkt, als sie seinen Bruder Ludwig, den König von Holland, heiratete. Es ist überreich mit Diamanten, Rubinen, Smaragden und Perlen besetzt. Zuletzt gehörte es dem Erzherzog Leopold Salvator, der vor sechs Jahren starb. Im Jahre 1925 übergab er es dem Hauptmann Josef von Korvin als Sicherheit für ein Dar lehen und der Hauptmann verpfändete es im staatlichen österreichischen Leihhaus. Von dort verschwand es, ohne daß man eine Spur von ihn: endecken konnte. Man hat die Beamten des Leihhauses bis zu den höchsten Stellen immer wieder befragt, aber cs ließen sich keine Anhaltspunkte dafür finden, was mit dem Schmuckstück geschehen war. Jetzt will die Polizei Anhaltspunkte für eine Wiederaufnahme der Angelegenheit Vom nächsten Mal ab erfahren Sie mehr: wie die Sauerstoffbläschen im Radion den hart, näckig festsitzenden Schmutz aus der Wäsche herausholen * haben. Sie verhaftete einen gewissen Georg Halama, der seiner Zeit Generaldirektor des Leihhauses war, Oskar Moindl, keinen ersten Taxator, den Hauptmann von Korvin unb zwei andere Personen. Die Polizei nimmt an, daß Hauptmann von Korvin gemeinsam mit den Genannten das Diadem veruntreut hat und daß die Verpfändung beim Leihhaus nur erfolgte, um die ganze Angelegenheit zu verschleiern. Gefunden worden ist das Schmuckstück aber immer noch nicht. Dritte Ehe des Kaisers Puji Aus Nanking tvird gemeldet: Der jugendliche Kaiser Puji von Mandfchukuo hat 'ich m seiner Hauptstadt Hst'nking mit großem Pomp unter Abhaltung althergebrachter Zeremonien zum drittenmal vermählt u. zw, mit der 18jährigen Prinzessin Mei Tan, die verwaist ist. Die dritte Heirat wurde vom Hofe gewünscht, damit den: Kaiser so bald wie möglich ein Thronfolger geboren würde Eine »Armee« feiert 95. Geburtstag. Die »Armee« des. Fürstentums Liechtenstein beging in diesen Tagen ihren 95. ■ Geburtstag. Das ist nicht so zu verstehen, 1 ls ob diese »Armee« vor 95 Jahren ge-; gründet worden wäre, aber sie besteht 1 nur aus einem Mann, einem Veteranen des österreichisch-preußischen Krieges vom i Jahre 1866, und dieser einzige Waffenträger des Ländchens mit den 10.000 Ein-j wohnern, der gleichzeitig Feldmarschall I und Musketier ist, wurde soeben 95 Jahre alt. Es ist nicht bekannt geworden, ob er aus diesem Anlaß vor sich selbst in Paradeaufstellung erschienen ist. Das Ungetüm vom: Loch Neß hat sich in diesem Jahre bereits zweimal gezeigt, ehr* mol eine halbe Stunde lang. Aus Staäi Atttd Umduw Direktor 3* 5- Geyers DoppeljuBtläum Dieser Tage feierte in aller Mille, wie sein Wesen es schon will, der Direktor der Maribo-rer Kreditanstalt Herr J. F. P e y e r sein 35-jähriges Jubiläum als Mitarbeiter der genannten Anstalt, gleichzeitig aber auch seinen 70. Geburtstag. Als Sproß einer Offiziersia-milie war der Jubilar ursprünglich für den Notarberuf bestimmt worden. Da sein Vater, der an einem Steinmetzerunternehmen finanziell stark „beteiligt war, vorzeitig das Zeitliche segnete, mußte J. F. Pe-yer das Gymnasialstudium aufgeben und die Handelsakademie beziehen. Nach Absolvierung derselben im Jahre 1886 widmete er sich ganz dem Steinmetzfach, studierte aber trotzdem in seiner freien Zeit an der Grazer Universität weiter. 1896 legte er in Graz die Staatsprüfung für Steinmetzmeister ab und etablierte sich noch im selben Jahre in unserer Drau-stadt. Sein großes Fachwissen und die reelle Gebarung brachten es mit sich, daß ihm bei Anerkennung in weitesten Kreisen so ziemlich alle Steinmetzarbeiten der damals neu errichteten größeren öffentlichen Gebäude (Kreisgericht, Schulen, Nationalbankpalais usw.) anvertraut wurden. Viele Kunstarbeiten für Schlösser und Kirchen sowie zahlreiche Denkmäler stammen aus seinen Werkstätten. Ebenso bekannt sind sei- i ne zahlreichen Gruft- und Monumentalarbeiten, die noch heute steinerne Zeugen seines künstlerischen Feinsinnes sind. J. F. Peyer, dessen Gemeinsinn die schönsten Blüten trieb, lehnte aber — ein Gegner jeglicher Tagespolitik — jede politische Tätigkeit seit jeher ab, und so war es verständlich, daß er das ihm wiederholt angebotene Mandat für den städtischen Gemeinderat äblehnte. Seinem Wesen entsprach es viel mehr, Samstag, öen 27. März auf volkswirtschaftlichem Gebiet tätig zu sein und insbesondere arbeitete er für die Interessen des Gewerbestandes. Kein Wunder, daß er deshalb — gestützt auf das Vertrauen seiner Standesgenossen — in die Grazer Handelsund Gewerbekammer gewählt wurde, in der er als eines der angesehensten Mitglieder volle sechs Jahre tätig war. Privat hatte der Jübilar auch seine Metiers, besonders bekannt ist er als ein feiner Kenner von Edelsteinen, aber auch das königliche Spiel hatte es ihm angetan. Der Mariborer Schachklub zählt ihn zu seinen Ehrenmitgliedern. Der Jubilar, der sich im Verlaufe von fast vier Jahrzehnten ausschließlich dem Ausbau der Mariborer Kreditanstalt widmete, die er als Autorität auf dem Gebiete des Genossenschaftswesens zu einem nennenswerten Faktor unseres Mittelstandes und zu einem der besten unserer Geldinstitute auszubauen verstand, ist aber als Mensch seit jeher i mit warmem Herz und offener Hand zu Hilfe gekommen, wo Hilfe nötig war. So manches öffentliche Denkmal ist nur durch seine werktätige Hilfe zustandegekommen. Dieses stille, erfolgreiche Wirken blieb aber nicht unbelohnt und so wurde ihm — längst vor dem Kriege — in der alten Donaumonarchie das Goldene Verdienstkreuz zuteil: eine damals schwer zu erreichende Auszeichnung. Der Jubilar erfreut sich als Mensch in seinem großen Bekanntenkreis der denkbar besten Wertschätzung. Sein vornehmer Charakter, verbunden mit einer feinen Denkart, sicherte ihm überall nur Freunde und Sympathiseure. J. P. Peyer kann daher als Siebziger mit berechtigtem Stolz auf seine Lebenslaufbahn zurückblicken, war dieselbe doch zum größten Teil uneigennützig seinen Mitbürgern gewidmet. HP!!. Snezial- messe XIV. Stelil-W Leder - Landwirtschaft 5m Sommer 17. bis 26. ftpr.i 1937 Gegen im vorhinein beschafften Messeausweis die üblichen Nachlässe auf den Bahnen und Adrar Schiften vom 12. April bis 1. Mai. 293 Morgen ist Ostern Viele kennen die alte Legende von den Kirchenglocken, die am Ostersonnabend von langer Reise zurückkehren. Der Volksglaube sagt, »die Glocken flögen am Gründonnerstag nach Rom, von wo sie erst am Ostersonn abend zurückköhren, um feierlich das Osterfest einzuläuten. Und es gibt Gegenden, in denen von Donnerstag bis Sonnabend darum alle Glocken schweigen, bis sie endlich jubelnd das Osterfest begrüßen! E liegt etwas wie Erwartung an diesen! Tage über den Menschen. Karfreitag mlt seinem stillen Ernst ist vorüber, und nun be ginnt schon der Auftakt zum Osterfest, leise, schwingende Freude erfüllt uns. Dieser Tag ist ganz mit Vorbereitungen erfüllt. Biele Me/* i/ißA /&;cb£rjt leidet oft an unregelmäßigem Stuhl.Ein gutesAbführmittel ist Darmol.Es besitzt einen guten Geschmack u. wirkt ganz ohne Beschwerden. - Nehmen Sie d"b*lb Gin Austanöfachmann über unteren ©faölparf Mr bfc architektonische Neugestaltung unserer öffentlichen Anlagen / Eine Fachkritik, die Gehör finden müßte Dieser Tage weilte der bekannte Wiener Gartenbauarchitekt Oberingenieur Albert E s c h in unserer Stadt. Oberingenieur Esch — einer der ersten Kapazitäten auf diesem Gebiete — erhielt kürzlich im Rahmen einer Gartenbauausstellung in England für seine Arbeiten den ersten Preis zuerkannt, besichtigte bei dieser Gelegenheit auch unseren Stadtpark, von dem er schon sehr viel gehört hatte. Im Verlaufe der eingehenden Besichtigung unserer öffentlichen Anlagen lobte Oberingenieur Esch den botanischen Bestand derselben in Bezug auf seine Mannigfaltigkeit, doch mußte er gleich zu Beginn seiner Meinungsäußerung die Feststellung machen, daß die Anlagen allzu sehr verwachsen und verwildert seien. Vor allem sei eine neue Planung bezw. Auslichtung nach feststehndpn Grundsätzen erforderlich. Es müßten zunächst mehrere vollkommen freie Flächen geschaffen werden, die mit ihrem Rasen dem Auge des Beschauers das Gefühl der abgeklärten Ruhe verschaffen. Einzelne bestehende Baumgruppen sollten nach Meinung des bewährten Fachmannes in der Weise freigelegt werden, daß sie als geschlossene Einheiten wirken, während wertvollere Emzelbäume (sog. »Solitäre«) entsprechend der architektonischen Planung erhalten werden müßten. Man darf nicht vergessen, daß es im Stadtpark heute Bäume gibt, die in ihrer Höhe und Ausbreitung ein majestätisches Bild bieten, leider aber durch die minderwertigeren ümgebmtgsbättmc dem Auge entrückt sfrwt and- ati&esctem ketee Perspektive bie- ten, so z. B. die mächtige Sequoia gigan-tea beim Rosenhügel, eine prächtige Wel-lingtonia usw. Oberingenieur Esch machte in diesem Zusammenhänge auch daran aufmerksam, daß den Sträuchern mehr Sorgfalt zugewendet werden müßte, und zwar lediglich durch Entfernung des Dürrholzes, um auf diese Weise die Sträucher in ihrer Blüte nicht etwa durch allzu radikale Verjüngungsschnitte, die heute, in Anlagen nicht mehr modern sind, im Blütensatz zu beeinträchtigen. Rondelle sind nach Ansicht neuzeitlicher Gartenbauarchitektur nicht mehr in Mode und könnten dieselben auch in unserem Stadtpark durch Rosensondergärten ersetzt werden. Die Rose ist und bleibt — so sehr sich auch diesbezüglich der Geschmack ändern möge — die Königin unserer Gärten. Ihr, die in so vielen unzähligen Farben, Gerüchen und Blütengrößen den Menschen immer und wieder zur Bewunderung zwingt, den ersten Platz einzuräumen, wäre sozusagen Verpflichtung. Da der Bach, der zum Stadtparkweiher führt, als Betonrinne unästhetisch wirkt, wäre es vielleicht angebracht, ihn durch Sträucherwerk so zu tarnen, daß er auf diese Weise das natürliche Landschaftsbild keine Störung erfahre. Bei einer solchen gelegentlichen Neugestaltung müßte nach Ansicht unseres bewährten Gewährsmannes vor allem darauf Bedacht genommen werden, daß der Stadtpark abwechslungsreich sonnige und schattige Teile erhält, die sowohl dem die Sonoe suchenden Spaziergänger, als auch über 64 Mm Binar betragen die Gewinne der bevorstehenden 34-sten staatlichen Klassenlotterie, deren erste Ziehung am 14. und 15. April 1. J. abgehalten werden wird. HAUPTGEWINN: zwei .Millionten Dinar Schon mit einem H-Los können 500.000 Dinar gewonnen werden! Wir machen unsere geschätzten Leser auf den Prospekt der bekannten Hauptkollektur der staatlichen Klassen-Lotterie A. Rein & Co., Zagreb, Gajeva ulica 8 und Ilica 15, der unserer gesamten heutigen Auflage beiliegt, aufmerksam. Das langjährige, musterhafte, äußerst korrekte und solide Arbeiten dieser Kollektur ist in unserer ganzen Oet-fentlichkeit so bekannt, daß auch wir diese Firma von uns aus, unseren Lesern empfehlen kžnnen. r Ogl.ratS.SL200«-tS2ilfle sind schon mitten drin in den Oster-frenden und haben längst die Heimatstadt und alle Sorgen hinter sich gelassen. Wem möglich war, der hat bereits am Gründonnerstag sein Bündel geschnürt bezw. den Rucksack oder das Köfferchen gepackt und ist über Ostern ausgeflogen. Zwar sind die Len zeslnfte zum Teil noch garnicht besonders lenzlick), sondern ausgesprochen rauh — dennoch lassen wir uns nicht die Freude rauben am Erleben dieses ersten zarten Vorfrühlings. Doch nicht alle find ausgeflogen, viele fi«*5 -daheimgeblieben, und viele wieder starten erst heute oder morgen früh zu ihrer Oster--fahrt. Und sie alle stecken bis an den Hals ist Vorbereitungen. Koffer und Rucksack müssen gepackt und reichlich für Wegzehrung vorgesorgt werben. Auch wenn man ganz daheimzubleiben und. nur einen schönen Osterspaziergang zu unternehmen gedenkt, heißt es für die Feiertage Vorsorgen, an denen die Geschäfte geschlossen bleiben und man also nichts einkaufen kann. Besonders die Hausfrau weiß vor Arbeit nicht, wo ihr der Kopf steht. Für zwei Fei- RI MS KE TOPLICE (SLO VENIEN)FJC Jugoslawisches Gastein. — Saison: 1-Mai bis 15. Oktober. — Pauschalkuren: Vor- und Nachsaison je 10 Tage Dm 600 bis 850.—. Hauptsaison: Din 800. bis 1.000.—. — Ausführliche Prospakte durch die Reisebureaux oder von der Badeverwaltung Rimske-Toplice. dem Freunde schattiger Plätze in gleicher Weise entgegenkommt. Vielleicht ließe sich auch das am Rosenhügel seinerzeit angelegte, nach dem Kriege aber ver nachlässigte Alpinum wieder neu anlegen. Was an dieser Stelle schon wiederholt behauptet wurde, ist nun von Oberingenieur Esch vollinhaltlich bestätigt worden: die Bäume unseres Stadtparkes brauchen Luft und Sonne, als die beiden großen Voraussetzungen gesunden Wachstums. Der Stadtpark ist ein Juwel unserer Stadt. Ihm eine neuzeitliche Form zu geben, damit er die Attraktion für die Fremden im Sommer werde, wäre die Pflicht zuständiger Faktoren, in erster Linie aber der Stadtgemeinde, die die Neugestaltung jedenfalls nur unter Zuziehung autorisier ter Fachleute durchführen mußte. * Bei Darmvergärung und Stuhlverhaltung wirkt schon ein Glas natürliches „Franz-Joses"-Bitterwasser. sicher. Od min. soc. od. na. ztk. 5. br. 15—185 cd ZS. V. 1935. ertagc muß vorgesorgt werden, lausend Din ge gibt es noch zu erledigen, der Küchenzettel muß festgelegt werden, damit auch dw Hausfrau etwas von den Ostertagen hat, sich ihrer Familie widmen kann und nickst immerzu in der Küche zu stehen braucht. ^ Auch am Tage vor Ostern gibt es allerle! Heimlichkeiten. Fast wie vor Weihnachtest-Ostern ist das Fest der „kleinen Geschenke -Man will einander eine Freude machen Viele hübsche Ueberraschungen, die natüraw alle in einem Osterei aus bunter Pstppr Platz haben müssen, werden mit Liebe eingepackt. Sle'ne Nester werden gezaubert, au--' grünem Papiermoos u. bunten Ostereiern, und natürlich muß in der Mitte ein Häs-chgn oder ein Kücken sitzen. . Heute werden wir für die Kinder Ostereier verstecken, und auf dem Tisch werden kleine Hasen zwischen Ostereiern sitzen, um mit besonderem Genuß werden wir daschöne, bnntgebärbte, richtige Hühnere: mt-schlüge«! Wiederbelebungsversuche einer verfallenen Bahn Mon zur Wiederherstellung der ehemaligen Bombellschen Domänenbahn Vinica—Varaždin / Abkürzung der Verbindung Ormož - Čakovec - Varaždin seinerzeit bediente sich die Bombelle'sche mtštimnattmtg einer eigenen schmalspurigen Schleppbahn, auf welcher sie ihre Bo-oenerzeugnifse von ihren nächst Vinica ge- Wem Gott will rechte Gunst bereiten, Den schickt zum Bezjak er beizeiten! eSenen Besitzungen zur Bahnstation Ba-beförderte. Nach dem Kriege wurde l'c aufgelassen und verkauft. Seitdem wird noch vorhandene Oberbaumaterial vom überwuchert und das übrige Mate-x“af der Vernichtung preisgegeben. Uni die Bahn von diesem trostlosen Zu-imnd zu retten, bemüht sich die Gemeindeg Antretung von Vinica, sie wieder in Be-rne6 zu setzen und der Allgemeinheit nutz-c5 zu machen. Dadurch würde das von Va ^d;n 12 km entfernte, in der Mitte einer deduktiven Gogenid gelegene Vinica mit Scheut weit in das nördliche Kollosgebiet pichenden Hinterland an den Weltverkehr Uriechloffen werden. Ihre bereits bestehen-j Industrie könn>te gehoben werden, wogc-^ den Neugvündungen die vorbeiführende 0SiPnnmmgsleitung die nötige elektrische liefern könnte. Die Steinbrüche von ca liefern vorzügliches Bau- und FWtetmaterial und können sich rühmen, . uerzeit für den Bau der Zagreber Kathe-in Wiener Rathauses, des Parla- . cni£ und für andere hervorragende Bau-i,?1 ^ieinquadern geliefert zu haben. Nebst» . 'u ist in der Nähe von Vinica ein Koh-ubergwerk und ausgezeichnetes Material s'ss. Zeinenterzeugung vorhanden. Eine aus ^ 9e Exploitierung von Zement ist trotz lt1 günstigen Erzeugungsmöglichkeit derzeit r n **er zu großen Entfernung zur Bahn Z. möglich. j, m Gegend von Vinica lieferte zur Zett 'lot- ®“1!ft'gert Konjunktur von der Bahn-2g‘°n Ormož jährlich außer Braunkohle unk Tonnen Getreide, ©er, Hülsenfrüchte. S'-benemittcI, Wein, ferner 13.500 rurf Schweine, Pferde und Ochsen, wie Tonnen diverse Frachtgüter. Ir"tr ‘e^en 13011 *3en vorangeführten 6c» fg^utgendeu Details, die das Entstehen der dg? "n vollem Maße gewährleisten, hat w rra'n zwischen Vinica und Varaždin j, 01 echc andere, weitaus größere Bedenja ^ Heute, wo die neue Eisenbahnverbin-^ 3. Maribor—Osijek über Varaždin der «I^E'chUl'g zustrebt, soll nicht außeracht ^ ii'ett werden, daß die Ablenkung dieses 5Sei Unjfef °°n Ormož auf das rechte Drauufer sj5c, .Hte schnurgerade Weiterführung über tei[U!anci nach Varaždin den großen Vor-Or, tiet^urgt, daß gegenüber der Strecke l.i f cž'-0crIovcc—Varaždin der Weg um Sekürzt wird. stanze Terrain bietet sonst Hto. r ................................. $ajne pl5)j tetlgfeiten. weil es eben wie die Tisch ^ Hindernisse: die Ueberbrückung der auf ‘ ÜX doch stößt der Ausbau einer Bahn g-1' fm ■ • - - - — - - - 'Hans Echst Ormož und die kleine Sta> dieser Stadt. Sollte die erste bttT* tolttIich gelöst werden, dann müßte önt finken Drauufer einen entspre-solch^" Rangierbahnhof erhalten. Einen tatoer? ntUß Ormož auch dann bekommen, (?irPV,n uach Ungarn über HcdoZ der direkte °ahm »^.ltoreffant ist die Tatsache, daß die Se dauerte, sollte die Hauptbahn Men—Rad-kersburg zur Ausführung gelangen, woselbst eine Gabelung dieser Bahn vorgesehen war. Rechts sollte eine Strecke über Ptuj nach Brežice führen, während die zweite über Ormož, 'Varaždin in Koprivnica an die Bahn Budapest—Zagreb einschließen sollte. Diese Frage könnte jetzt realisiert werden. Jv. Fröhliche Osterfahrt wünscht allen Auto- und Motorradfahrern R. Lotz, fDaribor, Kralja Petra trg.Tel. 28-50 Benzinpumpe am Platz. Reinbenzin, Mischbenzin, sämtliche Oele in Kannen und offen. Auch sonst alles für Auto und Motorrad. Elektrische Luftpumpe gratis. NSU - Hauptvertretung. Nach dem Nordland und das Nord-Cap veranstaltet die Hamburg—Amerika Linie 6 Vergnügungsreisen mit ihren schön und so behaglich eingerichteten Schiffen. Diese Fahrten gehören zu den schönsten Reisen, die man unternehmen kann. Prospekte und alle Auskünfte durch das Deutsche Verkehrsbüro in Beograd, Herrn Vladi-Pražako-va 13. Knežev Spomenik, J5, und Her mir Pintar, Ljubljana, ^lOGASKa SlATlMt ^MPEL Siecht angenehme und frohe Österfeiertage 2899 wünscht ühnen die Direktion der iKuranstalt Siogaška Slatina dustrieprodukte, die unsere nationale Eigenart und unsere Betätigung offenbaren, ferner Waffen, Geschirr usw. Sppenden mögen bis 5. April der Kanz-zlei des Bezirksausschusses des Rotkreuzes in Maribor, Bezirkshauptmannschaft, 3. Stockwerk, rechts, versehen mit dem Namen und dem Wohnort des Spenders auf weißem Papier, übergeben werden. Wiederkehr des Vertrauens Rasche Erholung der Marlborer Stadtsparkasse. — Seit Einlagen als im ganzen Vorjahr. — Vor der Bewilligung Neujahr mehr neue größerer Kredite. Totschlag Der kleine Strafsenat des Mariborer Kreisgerichtes beschäftigte sich heute wiederum mit einer schweren Bluttat. Am 8. Jänner b. I. wurde, wie die Anklageschrift aus» führt, im Hause des Besitzers Franz Krajnc in Partinje Schnaps gebrannt. Unter den Anwesenden befanden sich u. a. auch der Bcsitzerssohn Albin Senekovič und der Hilfsarbeiter Konrad Ž ti a j I a r, die dem Alkohol reichlich zusprachen. Als sich dann die Burschen anschickten, nach Hause zu gehen, bot sich der noch ziemlich nüchterne žvajfar dem stark betrunkenen Senekovič an, ihn nach Hanse zu begleiten, was dieser aber brüsk zurückwies. Diese Ablehnung brachte Lvajkar derart in Wut, daß er sich auf Senekovič warf und diesen mit einer Zaunlatte zu bearbeiten begann. Er schlug so lange auf Senekovič ein. bis dieser kein Lebenszeichen mehr von sich gab. In der heutigen Verhandlung gestand Loaj-kar die Tat, doch versuchte er sich mit Notwehr zu verantworten. Der Gerichtshof (Vorsitzender Kreisge-richtsrichter Dr. T u r a t o) sprach den Angeklagten, der sich auch in der heutigen Ver Handlung auf ähnliche Weise zu verantworten suchte, schuldig und verurteilte ihn zu sechs Jahren schweren Kerker. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. H o f n i k, ,röhrend als Ex offo-Verteidiger Rechtsanwalt Dr. R e i s m an fungierte. ^ ohnverkehr hergestellt wird. ^eff-ant ist die Tatsache, daß _____ l«ibin‘^e,t Ormož, Petrijanci und Va-1 jaj,r zusammengenommen •• 11 Ichon eei-~ v““jr- -• - - Die Aktion, die die Stadtgemeinde zur Sanierung ihrer Sparkasse, des wichtigsten Geldinstitutes der Draustadt, vor Monaten eingeleitet hatte, ist nicht ohne segensreiche Folgen geblieben. Den Männern, denen das Wohl und Wehe unseres Gemeinwesens anvertraut ist, gelang es bekanntlich, von der Staatlichen Hypothekarbank die Summe von 18 Millionen Dinar im Anleihewege zu erhalten, wodurch die Verbindlichkeiten der Gemeinde der Sparkasse gegenüber restlos gedeckt werden konnten. Die Stadtsparkasse erhielt wieder neue Mittel, die sich im Wirtschaftsleben bereits befruchtend auswirken. Nicht minder wichtig als der Zufluß neuer Mittel ist die allmähliche Rückkehr des Vertrauens der breitesten Bevölkerungsschichten zu diesem Kommunalinstitut. Die Thesaurierung der Ersparnisse, die trotz der Krise oder vielleicht eben deshalb noch vor nicht allzu langer Zeit eine alltägliche Erscheinung war, verliert an Boden und ist im raschen Schwinden begriffen. Die kleinen Sparer vertrauen ihre Mittel wieder der Stadtsparkasse an. Der Stand der jederzeit verfügbaren Einlagen wächst rapid an. Wie rasch das Institut gesundet, mag daraus ersehen werden, daß seit Mitte Jänner. | also in kaum etwas mehr als zwei Mo-| naten, mehr neue Einlagen zu verzeichnen waren als im ganzen vergangenen tionen im Wege der Stadtbetriebe vorgenommen, die wieder in engster Beziehung zur Kommunalsparkasse stehen. Angesichts dieser Sachlage und mit Rücksicht auf das rasche Anwachsen der verfügbaren Mittel ist damit zu rechnen, daß die Stadtsparkasse in absehbarer Zeit wieder so fest dastehen wird wie vor Beginn der Wirtschaftskrise, ein Bollwerk der Spartätigkeit unserer Bevölkerung. Und wie die Natur und mit ihr der Mensch heute das Fest der Auferstehung feiert, so erhebt sich auch unsere Stadtsparkasse wieder aus ihrer vorübergehenden Stagnation, bereit, ihre Mission, das Wirtschaftsleben wohltuend zu befruchten, voll und ganz zu erfüllen. Edel im Klane-, , .. - , r Ä schon in der rorm fun,0"‘ 'KI0N öfters durch Eisenbahnvermes-l85f,en beglückt wurde. Als nach dem Jahre W ^ L^au her Strecke Kanizsa—Mari» dies-^..'Sprache kam, beteiligten sich an den ei^'^üMchen Verhandlungen stets auch deri^, Kreter her Stach Varaždin. Dese bic £C,t m’t Eifer den Standpunkt, daß In °hu auch Varaždin berühren müsse, eihj r.Mer Würdigung dieses Bahnbaues i>en her Bauleiter Amadeus Demarteau Äa^l^fEag, auch den Abschnitt Ormož— °uch ' m eitJh11 ^°sten der Brücke nächst Ormož und .per toeitn,, Kl. WS. , zu begehen. Dickse Strecke wurde rnffiert. doch mit Rücksicht auf die W)w,Cn}jCltcn östlich Varaždin mußte die Ab-Jtn r 8 llegen Varaždin unterbleiben, int i bekannten Bahnbaurummel, welcher "öchire 1871 eänsetzte und vier Jahve Der Leitung der Sparkasse ist es angesichts der erhaltenen Mittel und des zunehmenden Einlagengeschäftes möglich, wieder Kredite zu gewähren, wenn auch vorläufig noch in beschränktem Maße. Es sind jedoch Schritte unternommen worden in der Richtung, daß der Sparkasse für längere Zeit unkündbare Einlagen anvertraut werden, was die Kreditgewährung nicht wenig beleben wird. Uebrigens macht sich bei der Mariborer Industrie eine Bewegung dahin bemerkbar, daß immer mehr Unternehmungen ihre Kontokorrents bei der Stadtsparkasse eröffnen oder ihre laufenden Rechnungen an dieses Institut übertragen. Desgleichen werde« in immer größerem Maße Transak- 3074 ist nur die iinR3ioNiKn V. W e i X 1 — Maribor Nationale Handarbeiten für England Das englische Rotkreuz veranstaltet .demnächst in London eine interessante Ausstellung, in der die nationalen Handarbeiten, aber auch Jndnstrieprodnktc nationalen Eha rakters vorgesührt -werden. Zweck der' Veranstaltung ist, die Mittel für die Dotierung des Florence-Nightinghall-Stiftung zur h ö- Heren Ausbildung der P f l e-g c s ch w e st e r n auszubringen. Diesen von der Liga der Rotkreuzvereine organisierten Kurs absolvierten bisher auch acht Pflege schwestern aus Jugoslawien. Um der Dankbarkeit des jugoslawischen Volkes für die große Unterstützung, die da: englische Rote- Kreuz bei verschiedenen Gelegenheiten, vor allem aber im Weltkrieg, unserer Bevölkerung zuteil werden ließ, Aus druck zu verleihen, wird die Ocsfentlichkeit eingsladen, die jugoslawische Abteilung die ser einzigartigen Ausstellung möglichst reich halt'g zu beliefern. Erwünscht sind insbeson dere Hausarbeiten, wie Volkstrachten und deren Bestandteile, Handarbeiten, Verzierungen, Möbel im nationalen Stil in Nor-malgrößc oder Miniatur, volkstümliche Er-zeugnifle aus Holz, Metall, Ton usw., In- Dobrna bei Celle Für Herz-, Nerven- und Frauenleide sowie für alle Erholungsbedürftige! Akratotherme 37° C. natürliche kohlensaure Bader. — Vorzügliche Heilerfolge bei Herz-, Nerven- und Frauenleiden. — Erkrankungen der Niere und der Blase, Schwäche, chronischem Magen- und Darmkatarrh. — Prachtvoller Park, schöne Umgebung. Vom 15. April bis 30. Juni und vom 1. September bis 31. Oktober 20tägige Behandlung für den Pauschalpreis von Din1 1100.—- bis 1650. •. (Autobus Celje—Dobrna und zurück, Zimmer, Verköstigung, Bäd;r, Arzt und Taxen). Verlangen Sic Prospekte-! 2876 Achtung vor Dieben und Einbrechern wahrend der Feiertage! In letzter Zeit waren mehret» überaus frech, bei hellichtem Tag und an den verkehrsreichsten Punkten der Stadt verübte Einbrüche zu verzeichnen. Die Polizei ist in Maribor zahlenmäßig zu schwach, um überall ein wachsames Auge zu haben. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, daß sie bei der Verhütung der Verbrechen von der Bevölkerung tatkräftig unterstützt wird, was ja im Interesse der Bürgerschaft selbst gelegen ist. Die Stadtpolizei fordert jedermann auf. jeden verdächtigen Umstand dem nächsten Wachmann oder der Polizeileitung unverzüglich mündlich oder telephonisch mitzuteilen, da auf diese Weise manches Verbrechen verhütet und der Langfinger ans frischer Tat ertappt werden kann. Vor allem soll auf die Landstreicher, Bettler und überhaupt verdächtige Individuen ein erhöhte?, Augen merk gerichtet werden, da es sich gar zu oft ölesen.Leuten, nur darum handelt, die Verhältnisse im Hause, dem sie einen unerwünschten Besuch abzustatteu gedenken, aus» zukundschaften. Abends müssen die Keller, Dachböden, entlegene Treppen usw. nach fremden Menschen abgc,sucht werden, da es wiederholt verkommt, daß sich die Diebe abends ins Haus einschleichen und einfper-ren lassen, worauf sie während der Nacht ui die Räume einbrechen und frühmorgens das Oeffnen der .Haustore abwarten, um dann in einem unbewachten Augenblick ins Freie zu schlüpfen. Die Polizei wird ihre schwere und ver-aniwortungsvolle Aufgabe nur dann erfüllen können, wenn sie timt der Bevölkerung tatkräftig unterstützt wird. Jede verdächtige Erscheinung soll dem Auge des Gesetzes nn- Der schönste Autobus Jugoslawiens Der neue Diesel-Autocar der Stadtgemeiude / Der Putnik-Expreß, das beste Propagandamittel für den Fremdenverkehr vorzüglich zur Kenntnis gebracht werden, dann, werden weit, weniger Diebstähle und Einbrüche" zu verzeichnen sein. Insbesondere wird die Bürgerschaft aufgefordert, während der Fe' c t t a g c, wo die Geschäfte geschlossen bleiben und v'cle Familien verreisen, auf ihr Hab und Gut ein erhöhtes Augenmerk zu richten. Die Erfahrung lehrt, daß gewöhnlich gerade an Feiertagen große Einbrüche verübt werden. m. Die nächste Nummer der „Manborrr Zeitung" erscheint wegen der Ofterfeiertage erst Dienstag, den 30. d. zur üblichen Stunde. in. Recht frohe und glückliche Osterfeiertage wünschen allen geschätzten Abonnenten, Inserenten, Mitarbeitern und Lesern der „Mck-riborer Zeitung" die Redaktion und die Ver nmitung des Blattes. nt. Todesfälle. Nach langwieriger schwerer Krankheit ist heute der Handelsreisende Herr Alois M neu n im Alter von 55 Jahren gestorben. Im hohen Alter von 83 Jahren verschied ferner der Haus- und Realitäten-besi her Herr Johann Sei t c r. Friede ihrer Asche! Den ichwergetroffenen Familien unser innigstes Beileid! m. Vermählung. Dieser Tage wurde in Prag unser heimisch« Flugfportpionicr und Ingenieur der Zivilabteilung des Flugstabes in Zemun Herr Ing. Boris C i j a n mit Frl. Lida Kokt aus Prag getraut. Wir gratulieren! m. Die Auferstehungsfeierlichkeiten finden heute, Samstag um 17 Uhr in der Fran ziskanerkirche und um 18 Uhr in der Dom-irnd Stadtpfarrkirche statt. nt. Neuer Advokat. In Slovenjgradcc hat dieser Tage Rechtsanwalt Mirko Lovrec seine Advokaturskanzlei eröffnet. , m. Aus dem Polizeidienstc. Der Kominif-färstellvertreter der hiesigen Grenzpolizei Dr. Anton S u r i n a wurde zum Chef des Grenzpolizeikommifsariats in Kotoriba ernannt. w. Die feiertägliche Gefchäftssperre unserer Apotheken. Aus dem Publikum erhielten wir zu der in unserem Blatte gebrachten Mitteilung über die von der Banatsverwaltung ungeordnete Geschäftssperre der Apotheken, die auch auf den 25. d. Anwendung fand, folgende Zuschrift: „Es ist gewiß einleuchtend, daß für die Apotheken besondere Bestimmungen hinsichtlich der Sperre bestehen und zur Anwendung gelangen. Nun war aber der M a r ie n-Feiert a g am 25. d. als gebotener Feiertag derart umstritten, daß die Kaufleute es schließlich durchsetzten, entgegen den Be-üiinmungen einer an sich starren Verordnung^ ihre Läden offen zu halten. Da aber an diesem Tage die bäuerliche Umgcbungs-bevölierung den Feiertag doch einhielt und in größerem Maße in die Stadt geströmt war, mußte es sich ereignen, daß den Leuten die Apotheken vormittags vor der Nase gesperrt wurden, weil die Verordnung eben ein gehalten werden mußte, obzwar sie mit den Wirklichkeiten des Volksbedarfes an diesem Tage nicht im Einklang stand. Ich bin der bescheidenen Ansicht, daß sich Verordnungen, die nicht Gesetzescharakter besitzen, in ihrer Starre fallweise lösen oder lockern lassen, wenn es die Interessen breitester Volkskreise erheischen. Die Veroronun gen sollen schließlich der Bevölkerung entge-genkommen und die geöffneten Apotheken sind nun einmal — gerade im Frühsahr, wo der Bedarf an Medikamenten infolge ' der vielen Erkältungen und Krankheiten ein größerer ist — ein breiteres Volksbedürfnis an solchen Tagen wie etwa offene Kaufläden bestimmter Handelsbräuchen. — Ein Betroffener. nt. Aus dem Mannergesangverein. Der Mariborer Männergesangvercin wird in der ersten Hälfte des April einen Abend ver Anstalten, dessen Bortragsfclge Auszüge aus klassischen Operetten bieten wird. Die Vorbereitungen für diesen mit Spannung und Interesse erwarteten Wend sind bereits im Gange. m. Ostern im Theater. Am Ostersonntag, den 28. d. nachmittags wird Lehars melodiöse Operette „Das Land des Lächelns" zu ermäßigten Preisen aufgeführt. — Für den Abend ist die E r st au f f ü h r u it g des geschichtlichen Schauspiels „Die heilige Johanna" von Bernhard Shaw angesetzt. Das überaus effektvolle und spannende Stück Heute verläßt der neue Autocar der Stadtgemeinde die Werkstätten der hiesigen Firma P e r g 1 e r und wird sofort seiner Bestimmung, bequeme und billige Autoausfliige, vor allem nach dem Ausland, zu ermöglichen, zugeführt werden. Es ist dies bereits der dritte Autocar der Stadtbetriebe und der siebente Autobus mit Naphtaheizung, auf die sich die Stadtgemeinde neben der Gasfeuerung einstellt, um den städtischen Autobusverkehr rentabel zu gestalten. Man kann ruhig sagen, daß der neue Wagen der schönste, aber auch größte und eleganteste Autobus Jugoslawiens ist. Ein Produkt der Nürnberger MAN-Werke, stellt das Chassis die modernste Konstruktion auf diesem Gebiete dar. Die Karosserie ist wieder in den Pergler-Werkstättcn erbaut worden, was dieser heimischen - Firma nur zur Ehre gereicht. Die Unternehmung hat sich ihrer Aufgabe in einer Weise entledigt, auf die die ganze Stadt stolz sein kann. Mit einer Länge von guten 10 Metern ist der Koloß trotzdem sehr gelenkig und nimmt die schärfsten Kurven in elegantem Bogen, während er mit seinen 110 Pferdekräften die größten Steigungen spielend bewältigt. Der Wagen ist ganz in Stromlinienform gehalten, so daß sich der schützende Mantel auch über die Räder und die Lampen legt. Die Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern verleiht dem Autocar genügende Bewegungsfreiheit, so-daß Hunderte von Kilometern bei diesem Wagen keine Rolle mehr spielen. Der Wagen hat 30 überaus bequeme Sitze, es können jedoch nach Bedarf noch mehr Sitze eingebaut werden. Das Dach ist zurückklappbar, was im Sommer die Fahrgäste sehr begrüßen werden. Im rückwärtigen Teil des Wagens befindet sich ein breiter Raum für die Gepäckbeförderung. Die Federung ist ausgezeichnet, der Gang überaus ruhig Wanzen und sonstiges Ungeziefer vernichtet verläßlich die Desinsektionsabteilung der Stadtbetriebe, Maribor, Orožnova 2/1 — Diskretion und Erfolg verbürgt! — nachmittags geht Nušič’ überaus unterhaltende Komödie „Dt" bei ermäßigten Preisen in Szene. — Abends wird Rasbergers neue Operette „Rote Nelken" wiederholt. m. Nach Graz fährt der „PutnT'-Auto-car wiederum am Donnerstag, den 0. April. Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. m. Großer Gelddicbftahi. Einem ungarischen Passagier wurde im Schnellzug auf der Durchreise nach Italien die Brieftasche mit 1000 Pengö (ca. 10.000 Dinar) gestohlen. n m. An geschwemmte Leiche. Von der Mur wurde unweit Srednja Bistrica in Prekmurje die Leiche der schon seit 11. Februar abgängigen Lehrerin Dorothea ©Moris aus Tišina angeschwcmmt. m. Lebensmüde. In Prosenjakovci wurde gestern der 52jährige Realitütenbesitzer Johann M oln ar auf einem Baum erhängt tot ausgefunden. Molnar hatte schon seinerzeit zwei Selbstmordversuche verübt. nt. Rohheitsakt sondergleichen. Als Freitag morgens die Besitzerin Elisabeth Baumgartner in Sv. Marjeta a. P. in den 'Stall trat, fand sie drei Schweine mit abgeschnittenen Klauen vor. Es handelt sich um einen ganz unverständlichen Racheakt. * Gasthaus Achtir. An den Feiertagen Tanzmusik. 3162 m. Wetterbericht. Maribor, 27. März, 8 Uhr: Temperatur 5, Barometerstand 729, und stoßfrei. Der Autocar ist äußerlich in fischsilberner Farbe gehalten, während im Innern das Blaue, kombiniert mit Elfenbein, vorherrscht. Blau ist das Saffianleder, mit dem die Sitze überzogen sind, blau der Linoleumbelag des Bodens. Breite Fenster mit gebogenen Spezialscheiben am Deckenrand ermöglichen einen vollkommen freien Ausblick ničih nur nach allen Seiten, sondern auch nach oben, was bei Fahrten durch enge Talschluchten sehr zustatten kommt. Die Heizung besorgt eine zweiteilige Frischluftanlage. Am Schaltbrett ist ein Kienzle-Tachograph angebracht, der »selbsttätige Polizist«, der die Geschwindigkeit, die Aufenthalte usw. jederzeit graphisch festhält und die idealste Kontrolle der Verkehrszeiten darstellt. Der neue Aufocar wird vor allem vom Reisebüro »Putnik« zu Ausflügen nach entfernteren Gegenden Jugoslawiens, aber auch des Auslandes benützt werden. Dieser Tage machte der Wagen eine Ausfahrt nach Wien, um den Motor zu erproben, und erregte überall, wo er sich zeigte, die größte Bewunderung. Man wollte nicht glauben, daß die Karosserie jugoslawische Arbeit ist und war fest davon überzeugt, daß sie auf den Werkstätten hervorragender deutscher Firmen stammt, In seiner soliden, eleganten und geradezu luxuriösen Ausführung könnte der Autocar in der Berliner Automobilausstellung jeder Kritik standhalten, wenn er dorthin entsandt worden wäre. Soll der neue Autocar ein Vorbote besserer Straßenverhältnisse in Jugoslawien sein? Er paßt gegenwärtig zwar noch nicht in unser Straßenbild hinein, doch wird es hoffentlich auch in dieser Hinsicht bald besser werden, sc daß sich auch Jugoslawien mit schönen Kraftwagen vor der Welt wird zeiget können. * Gasthaus šunko. Radvanje. Zu den Feiertagen prima Weine aus Fram und Počehova im Ausschank. ‘5159 * Deutsche Sommerkurst für Ausländer vom Institut A n derl R o g g c, Graz. Lessingstraße ,19. Prospekte. Internat für junge Mädchen. . 2949 y * Bekanntgabe. Es wird betamitgegebeu. daß Herr Hake M e š f 'o, Maribor, nicht Berechtigt ist, für unsere Karitas-Borsorae zu arbeiten und das Inkasso zu besorgen, da er nicht mehr unser Werber ist. Kar'tas-Borsorge. Maribor, Orožnova ul. S. 3061 * Das Wasser der natürlichen Mineralquelle ln Betanin hat keine rasche drastische Wirkung: es fördert die Verdauung und be-’chipf die Verdauungsstörungen. 5141 * Besmstet dos Osterprogramm iit der Velika Kaper««;' Nachmittags- und Abendoor-ftrllung. " 306.3 * Ein neues Aussliiglergasthaus wird im > Weingarten „Na nričit" in Rošvoh zu den Ofterfeiertage« eröffnet. Tel. 2807. Mara Osek. 3057 * Im Burofeller konzertiert Samstag. Sonntag und Montag eine erstklassige Jazz kapelle unter Mitwirkung des bekannten Tenors Davidovi«. 31Z5 * Schöner Osterausflug zum Schloßgast-haus Haüsampächer. Montag Musik. 3136 * Restauration „Ljutomer". Ostermontag Konzert. „Jazz" Petek. Prim« Wetne. stiö-ler. 3160 * Eine große Tombola veranstaltet am 9. Mai 1937 die Freiwillige Feuerwehr Sv. Miklavž am Draufeld auf dem Exerzierplatz >u Tezno. Insgesamt sind 20 Tombolapreise vorhanden, darunter 16 Fahrräder. Die übrigen Organisationen werden ersucht, an d’eseni Tage von anderen Tombolaveran-staltungen Abstand zu nehmen. 64 * Das Neueste in Dauerwellen: Der .stromlose „Primawell" im Satan Tantz. Bmimm Messe MIT LANDMASCH.NENMARKT Breslau 5. bis 9. Mai 1937 * Gasthaus „Zur Linde", Radvanfe, Telephon Nr. 23-30. ' ^70 * Vorzügliche natürlich« Kur wird mh .,Planinka"-Tee bewirkt, da derselbe groß» tenteils aus den besten gesundheitsförderw den Gebirgskräutern zubereitet ist. LangjaA tige Erfahrungen bestätigen, daß „Planm-ka" ein Gesundheitstee ist, weil er erprobte und beste Bestandteile enthält. Er ist daher ein Regulator für die Reinigung. Eine na» tätliche Kur von 6—12 Wochen mit dem gesundheitsfördernden „Planinka"-Tee wirb vortrefflich, insbesondere bei folgendeil Krankheiten: Bei schwacher Verdauung, 6° Verstopfung. Hämorrhoiden, Leberkrankhelf ten, Darmträgheit und Blähungen, Jcl Schwindel und Schwäche. „Planinka"----' fördert den Appetit. Verlangen Sie Tu Apotheken nur den echten „Planinka"---^ der nicht offen verkauft wird, sondern Pyr in original plombierten Paketen zu DhlCU ®0.—. Halbpaket zu Din. 12.—, mit de'-Adresse des Erzeugers: Apotheke Mr. Bahovec Ljubljana. — (Reg. S. Br. 3408/33) 3024 in. Jahrestagung der pensionierte” Staats- und autonomen Beamten. Dcl| Verein der jugoslawischen Staats- und autonomen Pensionisten in Maribor häl Sonntag, den 11. April um 9 Uhr vormittags im »Narodni dom« seine Jahreshaupl Versammlung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Bericht der Vereinsfunk-tiogäre und Beschlußfassung über das Ab solutorium; 2. Wahl eines stellvertretenden Ausschußmit'gliedes; 3. Aenderung der Statuten des Sterbefonds; 4. Beschlußfassung über eingelaufene Anträge und Beschwerden, die acht Tage vor der Jahreshauptversammlung dem Ausschul zu übergeben sind; 5. Allfälliges. —- Bc Ausschuß. in. Wieder getrenntes Inkasso des Strom- und Gasverbrauches. Die Leitung der Stadtbetriebe teilt mit, daß ab April auf Wunsch der Abnehmer das Inkasso des Verbrauches des elektrischen Stromes und des Leuchtgases wiederum getrennt vorgenommen wird. in. Nizza, Monte Carlo, Mentone und Dolomiten sind das Reiseziel der ersten großen Gesellschaftsfahrt mit dem neuen Luxus-Expreß des »Putnik« in der Zeit vom 10. bis 21. April. Das Gesamtarrangement kommt auf 2800 Dinar zu stehen, worin sämtliche Auslagen inbegriffen sind. Anmeldungen sind ab 1. April an den »Putnik« in Maribor und Celje /U richten. m. Schönwetter zu Ostern lautet du Wetterprognose für die heurigen Osterfeiertage. Und wer sollte da zu Hause bleiben? Der »Putnik« führt uns zu Ostein ins neuerstandene Logar-Tal (130 Binar), in das Schneereich der Kanzelhöhe (2 Dinar) und nach Graz (110 Dinar). - ■ ^ Informationen erteilt das Reisebüro <1 »Putnik«, Tel. 21—22. Nortilandreise der Hapag in die Welt der weißen Wunder eine’ großartigen Landschaft bringen unve s geßlich schöne Erinnerungen und wa. ebenso wichtig ist, sie erholen sich at^ den Vergnügungsreisen der Hapag Sa”' ausgezeichnet. Prospekte und Auskünfte durch das Deutsche Verkehrsbüro in Beogra ^ Knežev Spomenik 5, und Herrn Vladi mir Pintar, Ljubljana, Prazako va ulica 13. dürfte eines der zugkräftigsten der Saison sein. — Am Ost c % m o n ta g, den 29. d. Windrichtung 0, Niederschlag Regen. v’ & Sonntag, Sen W. Mirz !93S 7 ,Mavrbsver ZU turnst' Runnner 7kl. Aus Pa P- Landfeuer. In Pacinjc brach im Wirtschaftsgebäude des Besitzers Josef 0 r -" 1 k ein Feuer aus und verursachte bedeutenden Schaden. P. Kino Ptuj. Sonntag, den 28. d. um 8-30 Uhr wird der Schlagerfilm »Konfetti« und um 20.30 Uhr die Operette »Die Pup-Penfee« vorgeführt. Am Ostermontag geengt zunächst die »Puppenfee« und bei er zweiten Vorstellung »Konfetti« zur Vorführung. P Benzindiebstahl. Aus dem Benzinde-P°t des Kaufmannes Franz Brezov-’’ 1 k in Ptuj wurden in letzter Zeit grö-ere Mengen von Benzin gestohlen. Un-er dem Verdacht der Täterschaft nahm Ie Polizei zwei Personen fest. 2 ‘a ^er-^essen s'e nicht, daß Freitag, den . • April, das Mariborer Theaterensemble das überaus unterhaltende Lust-Pjel »Dr« von Nušič zur Aufführung ringt! Es empfiehlt sich, die Karten recht-,e 8 zu besorgen, da das Interesse für ,e Vorstellung sehr groß ist. Aus Cetie c; Auszeichnung. Der Chef des ©teuer« ttiteg in Celje Herr Franz O u 8 ist mit Clu Örbeit der Ingo slawischen Krone 5. M. 1 ^bgezeichnet worden. c- Schneeberichte. Man meldet uns vom ■ 'tebek-Heim auf der Korošica: Temperatur bewölkt. 230 cm Schnee. Pulver; Frisch MHütte auf dem Okrešelj: Temperatur ' ^chneelage 2 Meter, Pulver; Mozirska oecr: Temperatur —2, neblig. Nordwind, r°,ctn Pulverschnee auf alter Unterlage. D'e F^^hcrHältniffe für die Osterfeierrage also recht günstig. ^ Todesfälle. In Zavodna bei Celje iiarß fte ev 1,011 72 Jahren der Schneidermei-L und Hausbesitzer Anton S c I t š e f. fe ^erstorbene war der Vater des bekann-Schneidermeisters Ludwig Selisek in Ce-r ‘ ~~ In Žalec starb die Gattin des be-$ mtGn Graphologen Vida Terž a n -yy? r nt a h nach kurzem Leiden. Die Ver-zv;? lDar ihrem Gatten eine unersetzliche arbeiterin. Den Familien Selisek und tz,Qn unser Beileid! find ^"iigcttesdienst. Bei schönem Wetter ja et ül_n Ostermontag um 10 Uhr vormit-ftatt ^em istikolaiberg eine heilige Messe ie», ’m einzige im ganzen Jahre auf dic- 11 Berge. ,üc; ^'ndesmord vor dem Gericht. Der 26 a,Itc Landwirt .Ignaz Zakrajšek ner igd ^ ®e' sevnica heiratete im Jän- ijc wegen Bestehungsversuchen zu der J"č°naten strengen Arrest, öatax hat iauites «isbahn-Generaldirektion halbver-ltoit v fOauholz geliefert. Als eine Kornmis-tex .CJ š>taatsbahn-GeneraIdirektioit uit« Mtun9 des Chefs der Wirtschaftsabtei stellte M'lojeviü den Tatbestand, sest ehe? hat der Verurteilte dem Abteilungs-note„mc iöpiefhülle mit zehn Tausend-Dinar •' zugefchoöert. cchai(fründ0nuerstag — Karfreitag. H. P. schreibt uns: Der Tag Mariä Feuergefecht mit Zigeunern dvi^H'^Pung, der diesmal mit dem Grün« • ousammenfiel und der für den trüg 11 c,n Lostag erster Ordnung ist, war fite verregnet. Ein schlechtes Zeichen 10 oukunft, denn: „Wenn zu Mariä wex „ 9ung der Himmel weint, im Som-fteii üwt Wolken greint". — Um Kar bacht/», liegen die Glocken und man ge-cs Tages von Golgatha. In den ka- Jn letzter Zeit treiben sich in der Kollos sowie am Draufeld organisierte Einbrecherbanden umher, die sich durchwegs aus Zigeunern zusammensetzen. Fast täglich werden aus der nahen und fernen Umgebung von Ptuj Einbrüche gemeldet, ohne daß es bisher möglich gewesen wäre, den Tatern das Handwerk zu legen. Die Bande schrak auch davor nicht zurück, das Diebsgut ungeniert an den Mann zu bringen. So kaufte in Prepole ein dortiger Besitzer große Mengen gestohlener Waren, die er dann wieder weiterverkaufte und auf diese Weise einen blühenden Handel trieb. Wie bisher festgestellt werden kennte, erbeuteten die Einbrecherbanden Waren im Gesamtwert von 180.000 Dinar. Allein in Prepole wurden von der Gendarmerie zwei große Holzverschlüge, die von den Tätern vergraben worden waren, ausfindig gemacht, worin ein grrßer Teil des Diebsgutes vorgesunden wurde. Die Gendarmerie unternahm in letzter Zeit zahlreiche Streifzüge und stieß gestern nachts im Walde unweit von Dornava auf eine Zigeunerbande. Kaum wurde diese der Patnonille ansichtig, als sie ein Gewehr-seuer auf die Gendarmen er öffnete, die auch» ihrerseits gezwungen warnt, von der Waffe" Gebrauch zu machen. Infolge des dichten. Nebels wurde bei der Schießerei wie durch ein Wunder niemand verletzt. Trotz eifrigster Verfolgung gelang es der Bernde, im Dickicht und Nebel zu entkommen. durch Lebensgiück Beziak-Lose! Besorgen Sie sich unverzüglich die gewünschte Losnummer bei der Glück stelle u. Hauptkollektur der Staatsklassenlotterie Bankgeschäft Bezjak Maribor, Gosposka ulica 25, wo kürzlich das Los mit dem 2-Milliouen-Treifer verkauft wurde. — Die neue Spielrunde beginnt am 14. April. tholischen Kirchen wurde in vielen Zeremonien des feierlich-ernsten Tages gedacht. Die heiligen Gräber wurden aufgebaut, ein Brauch, der in Celje seit jeher liebevolle Pflege findet. In der evangelischen Christus ftrche wurde der höchste Feiertag des Kirchenjahres als ein Tag stiller Besinnung und Einkehr begangen. Am Vormittag und am Abend fand ein Predigtgottesdienst statt, verbunden mit einer Abendmahlfeier. c. Ein Osterhymnns Eduard Jnterbrrgers Im Ostersonntags-FestgotteSdieiist in der evangelischen Christuskirche, der um 10 Uhr vormittags stattfindet, wird Eduard Inter« bevgers neueste Tondichtung uraufgesührt, ein Osterhymnus für Orgel und gemischten Chor, den Meister Jnterberger Seiner Hoch würden dem Herrn Bischof D. Dr. Phlipp Popp in Zagreb gewidmet hat. c. Die Stadtbibliothek bleibt Karsamstag-abend und am Ostersonntag geschlossen. Die Bücherstunden. beginnen erst wieder am Dienstag nach Ostern. c. Skiwettiaus. Zu unserem gestrigen Bericht über den Torlauf auf dem Golteh (Mozirska planina) wäre noch nachzutragen, daß den vierten Platz Fritz Skoberne (Skiklub Celje) und fünften Platz Mirko Mirnik vorn SPD Celje besetzten. c. Kino Metropol. Karsainstag, Ostersonn tag, Montag und Dienstag: Wieder ein Geza v. Bolvary-Meisterwerk: „Lumpazius Bagabundus". Ein echtes Volksstück nach der unsterblichen Nestroy-Posse mit Paul Hörbiger, Hans Holt unid Heinz Rührnann. c. Kino Union. Karsamstag, Ostersonntag und Montag: „Seine Tochter ist der Peter". Das Hohelied der Mutterliebe mit Carl Ludwig Dicht, Olga Tschechowa, Maria An gast, Frieda Richavd und dem kleinen Km« derstar Traudl Stark. Herrliche Aufnahmen von Kitzbühel und Salzburg. Aus M&u ]u£aud wurde. Zum Glück ist keine Person beschädigt worden. i. Das führende Haus in Varaždin ist schon seit Jahrzehnten das bestbekannte Hotel Novak. Erstklassige Fremdenzimmer mit fließendem Warm- und Kaltwas- WRIGLEY reiner Kaugummi ICH zeige Ihnen den Weg zur Zufriedenheit, auf daß Sie gesunde Zähne und gute Verdauung — das beste Gefühl der Gesundheit — erhalten. Wrigley nach jeder Mahlzeit! Suche Vertreter gegen Provision! Generalvertretung und Fabrikslager: Agentur OZMO, Zagreb, Vlaška 72 a. — Telephon 52-80 i. Inneminister Dr. Anton Korošec hat sich nach Vrnjačka banja begeben, wo er die Osterfeiertage verbringen wird. i. General Vojislav Katanič gestorben. In Beograd ist am 26. d. M. der Brigadegeneral Vojislav Katanič gestorben. Der verstorbene Offizier beteiligte sich an sämtlichen Kriegen Serbiens in diesem Jahrhundert und wurde für sein tapferes Verhalten mit fast sämtlichen heimischen und vielen ausländischen Orden und Medaillen ausgezeichnet. i. Zugszusammenstoß in der Station Sv. Klara. In der Station Sv. Klara bei Zagreb stieß am 26. d. M. um 5.30 Uhr der Personenzug Nr. 1712 mit voller Wucht in den in der Station stehenden Güterzug Nr. 52. Der Zusammenprall war so heftig, daß großer Materialschaden angerichtet ser, Zentralheizung, Autogaragen, Ausstel lungsräume, bestbekannte Küche. Hotel und Restaurant befinden sich in der vorzüglichen Leitung des Eigentümers Lukas Novak. lu. Todesfälle. In Reichenberg ist der Oberstleutnant i. R. Etbin Ravnikar, Bruder des Vizebürgermeisters von Ljubljana Dr. Vladimir Ravnihar, gestorben. Der Verschiedene war lange Jahre Kommandant des Hengstendepots in Selo bei Ljubljana. In Ljubljana verschieden der Lederhändler und Hausbesitzer Karl Peče n k o, die Privatbeamtensgattin Frau Rosalie Hirschegger und die Lehrerin d. R. Frau Ernestine Oman. i. Harry Piel, der fast einen Monat in Dubrovnik weilte, ist über Zagreb nach Berlin abgereist. Harry Piel wird im Mai nach Dalmatien zurückkehren und dann mit seiner Aufnahmetruppe einen neuen Spielfilm drehen. i. Der Voranschlag der Stadt Zagreb ist vom Finanzminister in der unterbreiteten Fassung genehmigt worden. Vize-1 biirgermeister Kaufmann hat in Angelegenheiten des städtischen Budgets per sönlich beim Finanzminister Letica vorge sprochen. ». Harakiri eines 75jährigen Greises. In Mali Maruševac bei Ivanec hat sich der 75jährige Weingartenbesitzer Tomo S m o d e k, der an einem unheilbaren Leiden litt, mit einem großen Messer den Bauch derart aufgeschlitzt, daß die zerschnittenen Gedärme aus der Bauchhöle traten. Smodek konnte vor dem bald darauf eintretenden Tode noch sagen, daß er aus Gram darüber in den Tod gehe, weil er nicht mehr trinken dürfe , , . ÜUißidetäoä! »Mein Kind war sehr schwach und hat dank Biomalz viele schwere Kin-derkrankheiten gut überstanden, sich rapid erholt und rasch zugenommen. Mit Biomalz habe ich es gerettet und neu belebt, heute ist es gesund und kräftig!< A. E,Wien. Eltern! Was immer Ihr Euren Kindern auf den Lebensweg mitgeben könnt — Gesundheit ist doch die wertvollste Gabe. Macht Eure Kinder krankheitsfest, stärkt sie für den Lebenskampf: Gebt ihnen Biomalz! BIOMÄ1Z Versuchsdose Din 12*50 m Apotheken REPERTOIRE: Samstag, 27. März: Geschlossen. Sonntag, 28. März um 15 Uhr: »Das Land des Lächelns«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Die heilige Johanna«. Premiere. Montag, 29. März um 15 Uhr: »Dr.«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Rete Nelken«. Theater in VW; Freitag, 2. April um 20 Uhr: »Dr«. Gastspiel des Mariborer Theaters. Bolksnniversttät Freitag, 2. April: Konzertpianist L. M. Škerjanec spielt aus Werken moderner französischer Komponisten. Freitag, 9. April: F. S. F i n ž g a r spricht über »Treue zu Volk und Scholle :. ZoH-Kiua Burg-Tonkino. Heute, Samstag, um halb 21 Uhr feierliche Premiere des größten Schlagers der Saison »Lumpazius-Vagabundus« mit Paul Hörbiger, Heinz Rührnann und Hans Holt in der Regie Geza v. B o 1 v a r y s. — Eine bislang noch unerreichte Spitzenleistung der obgenannten Filmlieblinge, ein Prachtfilm, der allein in Graz schon das vierte Monat das Programm behauptet. Die amüsante Geschichte der drei Handwerksgesellen umrahmen pracht volle Landschaftsbilder und ein Kranz herrlicher Lieder. Es empfiehlt sich, die Karten bereits im Vorverkauf zu lösen. Am Ostersonntag und Ostermontag um halb 11 Uhr wird bei stark ermäßigten Preisen der Sensationsfilm »Das Gaucholied« mit John Boies vorgeführt. Eine romantische Operette aus Kalifornien, dem Land der Liebe, Lieder und Abenteuer. — In Vorbereitung der neueste Willy Birgel-Film »Ritt in die Freiheit«. Union-Tonkino. Samstag um halb 21 Uhr Erstaufführung des Osterprogrammes! Der bezaubernd schöne und in seinem Aufbau einzigartige Prachtfilm Prinzessin Dagmar« (Mädchenpensionat). Geza v. B o 1 v a r y hat mit diesem Meisterwerk wieder sein großes Können gezeigt. Der zarte Liebesroman einer jungen Fürstentochter. Ein Film voll frischer Jugend und heiterer Unbefangenheit aus einem Schweizer Mädchenpensionat. Ausgezeich nete Kräfte selbst in den kleinsten Rollen. In den Hauptrollen Angela Salloker, Attila Hörbiger, Leopoldine Konstantin u. Hilde Krahl. Prachtvoller landschaftlicher Rahmen, einschmeichelnde Musik. Apothekennachtöienst Von Samstag, den 27. d. bis 3. April versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) am Hauptplatz und die Magda-lenen-Apotheke (Mag. Savost) am Kralja Petra trg den Nachtdienst. Jean Borowski, ein Brüsseler Geschäftsmann, hat sich ein „Museum der besten Witze" eingerichtet und bereits 30.000 — oft j ganz reizende Scherze — gesammelt. (Dies ! diene als Anregung, sich zur Lektüre in stillen Stunden oder zum Vorlesen bei 'Gesell-, schastsabenden Witzbücher herzustellen, wel-; che die hübschesten Zeitungswitze, vielleicht auch Sprüche, Gedichte und Gedankensplitter 1 enthalten. Der Versuch lohnt!) Mit Der Hapag in Die Wunöerwelt Des Nordens Immer mehr erweist sich die Wunderwelt nordischer Länder mit ihrer herben Schönheit als ein verlockendes Reiseziel. Wer vom Süden mit seinen leuchtenden Bildern sonnenüberflutener Länder und Gestade entzückt ist, wird bis ins Innerste ergriffen sein von der ernsten Lieblichkeit nordischer Inseln, von Bergen, die zyklopenhaft aus dem Meere emporsteigen, von Wasserfällen, die wie zarte Schleier von dunklen Felswänden in die Fjorde wallen, von Hamburg führt. Gesamtkosten von 350 Reichsmark aufwärts. Für die vierte Reise, die vom 2. bis 15. September stattfindet, wurde folgende Route festgesetzt: Hamburg, Gudvangen, Merok, Leigt, Scar-borough, London. Gesamtarrangement von 275 RM aufwärts. Alle nähere Informatio nen erteilt der »Putnik«, Maribor, Tel. 21 —22, wo auch alle Prospekts aufliegen. Gletschern, die in gewaltigen Brüchen in die klaren Wasser der nordischen Meere hinabstürzen. Die vom matten Glanz einer kraftlosen Mitternachtssonne spärlich erhellten Polarnächte erfüllen den Beschauer mit stiller Andacht und Bewunderung über die Erhabenheit seiner Natur, die sich den Menschen in ihrer ganzen Großartigkeit zeigt. So erschließt die Hamburg—Amerika Linie auf sechs Nordfahrten, die in verschiedener Dauer nach Schweden, Schottland, Norwegen, Island und Spitz bergen führen, ihren Teilnehmern den ganzen Bereich der nordischen Welt. Und allen Fahrten sind die traditionellen Vorteile der Hapag-Reisen eigen: Preise so niedrig,- wie sie unsere heutige Zeit verlangt, interessante Fahrtprogramme als das Ergebnis einer langjährigen Erfahrung und nicht zuletzt Schiffe, die in ihrer neuzeitlichen Ausgestaltung, in Verpflegung und Bedienung alles bieten, was den an kultivierten Reisen Gewöhnten noch stets erfreut hat. Deshalb haben sich die Hapag-Nordland führten als ideale Erholungsreisen überall begeisterte Freunde erworben. — Prospekte und Auskünfte durch das Deutsche Verkehrsbüro in Beograd. Knežev Spomenik 5 und Herrn Vladi-tni" Pintar, Ljubljana, Pražako-va 1Z. &sä Ofterlurnier Der Fußballer Zwei internationale Kampftage / Der Kapfenberger Spul klub und die lokalen Spitzenvereine am Start Im »Rapid«-Stadion wird es an beiden Osterfeiertagen vier anregende Fußballwettkämpfe geben. Als Akteure treten der gegenwärtige Zweitbeste der steirischen Liga, der Sportklub Kapfenberg, sowie die heimischen Sportklubs »Maribor«, »Rapid« und »železničar« auf, die ein Tur-' liier zur Abwicklung bringen werden. Das Programm der beiden Kampftage gestal- tet sich wie folgt: Sonntag um 15 Uhr: »Kapfenberg« gegen »Rapid«; um 16. 30 Uhr: »Maribor« gegen »Železničar«. Montag um 15 Uhr: Die Unterlegenen des Vortages; um 16.30 Uhr: Die Sieger des Vortages. : SK. Rapid. Sonntag uut halb 10 Uhr haben spielbereit zu (ein: Schejcherko, Ma-, jor, Klampfer, Hansi, Slipper, Vogel, lubi, lieft, Imme, Pavalec, Wake und Edi. Am Sonntag um halb 10 Uhr spielt die Reserve in der Aufstellung Zelzer, Schwarz, Wagner, Löschnigg. Peperl, Pirelli, Rudi. Schlesinger, Hery, Krischantz, Vinzenz und Jan-žc. Sonntag und Montag um 15 Uhr hat die erste Mannschaft zu scheinen, und zwar Oernčec, Belle, Heller, Jaki, Alex, File, Willy, Csaszar, Ein, Raker und Würstl. Den Ordnerdrenst versehen FuLlar. Werbnigg, Zgonc, Gustl, Krischantz und Vinzenz. Der Seftionsleiter. : Gustave Roth bleibt Weltmeister. Gustave Roth verteidigte in Brüssel seinen Titel als Weltmeister der I. B. 11. im Halbschwergewicht gegen den Italiener Merlo Previso. Roth siegte in dem Kampf, der über fünfzehn Runden führte, sicher nach Punkten. : Perry schlägt Tilden. Das Zusammentreffen des inzwischen Professional ~ctorr= denen letzten Weltmeisters Perry mit dem vielfachen Weltmeister früherer Jahre Tilden erregte starkes Interesse. Wie so häufig blieb auch diesmal der jüngere Mann erfolgreich: Perry siegte 6:1, 6:3, 4:6, 6:0. daß die Deutschen die Serben von der besten Seite kennen gelehrt hätten. Die Deutschen, die in Jugoslawien leben, hätten ihm nur das Beste von ihrem Leben . in Jugoslawien erzählt, wo sie sich Hause fühlten. Herr Hitler betonte ebenso, daß Deutshland keine territorialen Aspt rationen Jugoslawien gegenüber hege, mit dem. es keine gemeinsame Grenze habe. Deutschland wünsche ein wirtschaftlich starkes Jugoslawien. Der Beograder Bürgemeister wurde dann vom Ministerpräsidenten Generaloberst G ö r i n g empfangen, der mit Begeisterung von Jugoslawien und seinem ungeheuren Bodenreichtum sprach, wel-| eher nicht ausgenützt sei. Er erzählte von seinem Adria-Aufenthalt der ihn so ent-! zückt habe, daß er den deutschen Besuch der jugoslawischen Riviera noch weiter i forcieren werde, wie er überhaupt für die | Festigung der Bande zwischen Deutschland und Jugoslawien eintrete. Zu diesem Zweck würde er jugoslawischen Studenten das Studium in Deutschland erleich- I tern. Auch die Devisenschwierigkeiten müßten beseitigt werden. Ministerpräsident Gering sprach ferner die Ansicht aus, daß die Verkehrsverbindungen zwischen Zagreb und Beograd mit Dubrovnik verbessert werden müßten. Schließlich gab Herr Göring dem Beograder Bürgermeister eine umfassende Darstellung des von ihm überwachten Vierjahresplanes Bürgermeister 3iic berichtet Der Beograder SorDmatior über feine Eindrücke in Deutschland $m I 'Uda Beograd, 26. März. Bürgermeister Vlada Ilič ist aus Deutschland, wo er die Taufe des 7000-Tonnen-Motorschiffes der Deutschen Levante-Linie auf den Namen »Belgrad« vollzogen hatte,'zurückgekehrt. Einem Mitarbeiter der »Politika« gegenüber schilderte Bürgermeister Ilič die Eindrücke, die er in Deutschland gewonnen hatte. Er schilderte zunächst den Stapellauf des genannten Schiffes, bei welcher Gelegenheit zuerst die jugoslawi sehe Staatshymne und dann das Deutschland-Lied erklang. Abends wurde zu Ehren des Beograder Bürgermeisters in der Hamburger Oper eine Festvorstellung gegeben. »Am 19. März ging es nach Berlin — erzählte Bürgermeister Ilič — wo ich vom Führer und Reichskanzler Hitler in seinem großen Arbeitskabinett empfangen wurde. Nach der gegenseitigen Begrüs-sung verblieb der Reichskanzler eine halbe Stunde mit mir im Gespräch. Der Herr Reichskanzler brachte mir gegenüber die Sympatien zum Ausdruck, die er für unser Land hege und bedauerte es, daß im Weltkriege Deutsche und Serben als Gegner kämpfen mußten. Er betonte ferner, u. Schwerer Unfall. Der in den Eisenwerken in Muta beschäftigte Schmiedgehilfe Franz Grebenc wurde während der Arbeit in der Nacht zum Freitag von einem abspringenden Eisensplitter am Halse getroffen und erlitt eine schwere Verletzung. Der Arzt Dr. S a b a d o 5 : leistete ihm die erste Hilfe, worauf Gre-! bene ins Krankenhaus nach Slowenjgra-dec überführt wurde. Sein Zustand iSl ernst. u. Beschenkung der Notleidenden. Die Gemeindeverwaltung von Muta beteilte die ser Tage 30 Mittellose mit verschiedenen Lebensmitteln im Werte von rund 2000 Dinar. Auf diese Weise wurde auch den Armen ermöglicht, frohe Ostern zu feiern. Dem Gemeinderat mit dem Bürgermeister j D o b n i g an der Spitze gebührt für j diese ausgiebige Unterstützung der HH-j febedtirftigen vollste Anerkennung. —W—l ■ j Teppichweberei „MEKKA“, Subotica i 3)ie führende Marke in Qualität, 2)essin und Sreise kon-I kurrenzlos. 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MARIBOR, LOlfEMSKä UL3CÄ 3 Messerschmiede und Feinschleiferei Schmcrzerfüllt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihr imiigstgeliebter Gatte und Vater, Sohn und Bruder, Herr Alois Macun Kaufmännischer Vertreter Sauistag, den. 27. März um 3 Uhr früh, nach längerem, qualvollen Leiden, versehen mit den Tröstungen der heiligen Religion, im 56. Lebensjahre verschieden ist. Das Leichenbängnis des teuren Dahingeschiedenen findet am Ostermontag um 15 Uhr von der Leichenhalle in Pobrežje aus statt. Die heilige Seelenmesse wird Dienstag, den 30. März um 6 Uhr in der St Magdalena-Kirche gelesen werden. M. a r i b » r, am 27. März 1937. Paula Macun, Gattin; Reynhold, Paul, Söhne; Paulica, Tochter. Josef und Theresia Macun, Eltern. Franz und Anton Macun, Brüder. 3157 $rul)lingsbluten Eine Betrachtung von Grete Solch t ^scndwo, an einem sonndurchgeweb-*en Frühlingstage, der in ungestümem ‘Oehnsuchtsdrange die noch schlafbefangene Erde zum endgültigen Erwachen bftngt, läuft uns ein Kind entgegen. Gol-n]2 schimmernde Haare hat es und seine Augensterne haben das Blau des Himmels eingefangen, in deren tiefen Staren Wunderleuchten sich der Lebens-jAprgen einer Menschenseele spiegelt. 16 Händchen aber halten einen Strauß von Frühlingsblüten fest, tragen ihn in uberqnellender Daseinslust, wie ein Geschenk voll unschätzbaren Wertes heimwärts. Wir jedoch gehen leise lächelnd oder stumpf und gleichgültig unseres Weges weiter. Nüchternheit und Lebensernst ,aoen unsere Seele eingekerkert, haben unserem Blick für derlei süße Unschulds 11 enden die Aufnahmsfähigkeit geraubt, s°daß wir Kinderjubel und Lenzespran-sen nur als ein alljährlich wiederkehren-es Naturgeschehen hinzunehmen wis-;Sen> das heuer ohnedies so ungebührlich auge auf sich warten lies. Und dennoch, trotz der kühlen Ueber-sgenheit, die unsere Gedanken vor den !'ug nüchtern erprobter Lebensarbeit zwingt — ist es diesmal wie alljährlich regt sich auch heuer wieder in den ^mütern aller, mit jedem Licht und Wärme spendenden Tage mehr, jener lebhaft dunkle Drang, abzustreifen, was des Winters Nacht an Sorge, Leid und Hternis gebracht, unbeschwert hinaus-^u|reten in den Festsaal der Natur, um ‘Hlhörig den Stimmen nachzugehen, die unberührt von allem Weltgeschehen auf , .?ttes Flur das Auferstehungslied verbunden. ja selbst der Anblick scheint greifbar nenlichtes — des allbelebenden Erwek- deutlich wieder vor ihm zu erstehen, als auf den Fluten der Drau Mann und Roß dem Tode nahe einhergetrieben kamen, — damals als Stefan von Agram die wilden Horden der Magyaren angeführt und Hartneid von Pettau den starkbedrängten Marenbergern zu Hilfe geeilt kam, dem losen Volke in den Rücken kertums der Welt, Wer wissend und genießend Leid und Seele darin badet, sein Herz den Sonnenstrahlen erschließt, dem wird der Segen ihrer Triebkraft auch im Inneren zuteil, der Triebkraft, deren Macht uns der Umschlingung starrer Eisesnacht entwindet, — aus kahlen Aesten Blüten zaubert. D-r, Indes sen sonnt sich unsere schöne austadt in dem Vorgefühl der Freude, Y°n dem Frühling seine allerschönsten ,, aben zu erhalten. Winterlastbereit ragt p.rc breite Dächerkrone blankgefegt zum . lrmament enpor und aufgetan sind wie lai Sehnsuchtsharren viele ihrer Fen-^ eL damit der süße Frühlingsodem gleich ihr Inneres durchströme... In gellster Mittagshelle leuchtet das verlötete Land ihrer Straßen und Gassen, erliert sich lockend aus dem bunten J rarktgetriebe in die dunkle Enge al-Asgrauer Häuserreihen, bis man unver-j^hens bis auf dem Lendplatz vor dem ' eiten Strome landet, der von den chneegewässern aufgewühlt, verjüngt ad hurtig seine Glitzerwogen zu Tale .zt. Ein Stück Altstadt hält uns hier ^fangen, sinnt geduckt und unverän-^ert in malerischer Schönheit zwischen ^aubengeflatter, Kinderlärm, rasselndem ^ ahrwerksbetriebe, längst entschwunde-chetl Zeiten nach. Ueber all dem aber r°nt der alte runde Reckturm wie ein nu Stein gewordenes Symbol vergange-jjer Jahrhunderte. Hilflos steht er dem tätigen Leben gegenüber mit dem letz-äh von Selbstgefühl als einer der ^ esten ehemaligen Wehrtürme die c! Urde seiner einstigen Bestimmung A Beschauer zu verkünden. n, Ur in den hellen Sternennächten ^jandimal, wo ungewisses Silberlicht Xve Konturen aller Bauten ineinander-Zu ’ scheint er an Machtbewußtsein p ^ew*nnen — sich der jetzigen Weit St yckt zu fühlen. Dann klafft des ^adtgrabens Tiefe auf, wachsen Ring-, auern und Schutzwälle um ihn umher, A^Wen hochgewölbte Stadtore in den ten?2m'sse jener Zeit: den Ein-de$i 'etzten Babenbergers Friedrich Bo Wii re'fbaren und jenen des stolzen la lnienkönigS Ottokar II. Und die Bc-gtz^ungsdrangsal der Stadt scheint Ge-denWa^ jenen alten Turm zu wer-ftinf ^ e Herrscher der Türken, die im der.zebnten und sechzehnten Jahrhun-Dlündernd das Land durchzogen, — fiel und es mit Mann und Roß hinab in die reißenden Fluten der Drau gedrängt. Aber all diese Bilder der Erinnerung verblassen mit dem ersten grauen Morgendämmer und im hellen Tageslicht wird wiederum die Draustadt sichtbar, die Draustadt unserer Jetztzeit, in der weder Stadtmauern und Wehrtiirme noch Schutzwälle befähigt wären einen Feindesangriff stand zu halten. Doch jene Wehrtürme, Schutzwälle und Ringmauern von einst, die sich in Tagen der Gefahr so treu bewährt, sind dennoch nicht dem Schutte der Vergäng lichkeit anheim gefallen: in uns vermögen sie wieder zu erstehen als ein Bollwerk unserer Einigkeit, dessen wir nun heute in der Zeit des »Völkerfriedens« mehr denn je bedürfen. Gefestigt aber könnte es durch Menschen werden, welche durch die Hölle düsterer Ereignisse geschritten lassen, — Wärme des so lang entbehrten Son- So wollen wir dieses Jahr nun trachten nach den Lenzeskindern, die auf Strauch und Baum und Wiese in verschwenderischer Fülle für uns blühen, nicht wie selbstverständlich, nur weil es dem Lenzesmond entspricht, im flüchtig äußerlichen Wohlgefallen zu greifen, sondern eingedenk der kahlen Flur der sie entsprossen, heimlich in uns selbst zu lauschen, ob nicht irgendwo, was durch der Zeitenstürme Brausen welk und dürr geworden, sich zu neuem Leben regt. Dann würden Lenzeslüfte Kummerfalten in manch einem Sorgenantlitz glätten, die Starrheit mancher Herzen fortwehen, für Stunden unseren Blicken bald den Trübsalsschleier der Gedankenwelt entführen, daß wir auf Gottes sonnenwarmer Welt zu einanderfinden und wieder »sehend« werden, wenn uns ein Kind begegnet, das die ersten Frühlingsblüten heimwärts trägt... scherten und aufgeschlossen war die Welt im Wunder des Lichtes. Berge verdämmerten hinter ihn am blaßen Fvühlingshimmel und wo der Hochwald sie freigab aus seinem dämmernden Schatten lag ein kleines Dorf chen im Tal, mit buntbemalten, heimeligen Hämischen und einer weißen Kirche, die auf viereckigem Turm ein Putziges Awiebeldach trug. Es war sonntäglich still — -Ostersonntag! Leiser Orgelklang drang aus der K-r-che, Knabenstimmen schwebten in - ihrer süßen Herbheit darüber und der Glanz der Kerzen zitterte aus dem Dunkel wie eine Offenbarung vieler Geheimnisse. Es war d>e Stunde, in der über allen Städten und Dörfern Glocken feierlich hinausklangen über das Land. Ueberall flammten die Lichter am Altar und von allen Kanzeln klang die Kunde: Wir leben, leben über Tod und Begrabenwerden hinaus! Und was sich in den Kirchen mit feierlich bewegten Worten in die Herzen der Menschen senkte, das offenbarte in Frühlingsfreiheit die Natur selber. Das leuchtete, sproß und drängte zum Licht empor, das öffnete alle seine Knospen, hingebend in das Licht gereckt und von der Sonne überflutet. Zufällig warf Herbert einen Blick auf Hilde. Mein Golt. was hatte das Mädel? Sie sah ihn an und das Leuchten ihrer Augen verwirrte ihn und warf ein seltsames Glücksgefühl in sein Herz. „Hilde? —" „Die Welt ist doch so wunderschön. Herbert und dieser Ostertag —" „So — und warum gerade dieser Ostertag." Es klang sehr kurz. Groß und schlank stand sie auf dem Abhang,, der sich zum Tors hinuntersenkte, hell und klar waren ihre Augen, als sie sich dem Fragenden zuwandte. „Du bist ein selten großer Dussel!" sagte sie kurz und stieg ihm voran. Verdutzt sah er ihr nach. Dann sprang er ihr lachend nach und hieh sie an der Schulter zurück: „Hilde . . ." „Laß mich in Ruh!" „.Hast du mich denn lieb, Hilde?" „Wenn du das noch nicht gemerkt hast —" „Nein, ich habe es nicht gemerkt!" „Du kannst mir sonst war!" maulte sie. „Das weide ich auch" sagte er und dann hielt er sie in seinen Armen und küßte sie und die Glocken des Ostertages läuteten über sie dahin und der Wind sang leise, sonst war alles still. Und eine ferne Ru ferch in den Bergen jauchzte es immer wieder in das schwingende Echo hinein: Frühling, ing. . . □ □ ■□■□■□■□■□■□«□■□■□■□■□■□■ob Osterfahrt ins Glück Lon Lisa Nickel Sie waren Kollegen, entsetzlich harmlose Kollegen, die die Welt mit ihren Kameras unsicher machten. Sie waren jung und liebten den Sport, sie standen mit beiden Beinen fest auf der Erde und kannten n'chts anderes wie ihre Arbeit Sie duzten sich, wie viele Berufskameraden es tun, aber von Liebe wurde nie gesprochen. „Ostern müssen wir unbedingt in die Berge", sagte Herbert, „um Material zu sammeln. Ich lade dich feierlichst m meinen neuen Wagen ein. Einverstanden?" „Einverstanden!" nickte Hilde. Am Ostersamstag glitt ein kleines, grünes Auto über eine eiirame Chaussee. Dämmern sank herab. Die Bäume wuchsen zu Riesen und die Zweige wurden zu Gespenstern, die ihre schwankenden Schatten über den Weg warfen. Zwei junge Menschen sahen geradeaus auf den lichterhellten Weg. Manchmal hoppelte erschreckt ein Hase hoch Die Scheinwerfer blendeten ihn. Bis er nach qualvollen Sekunden der Angst den Sprung in das rettende Dunkel wagte. Herbert ließ die Maschine schneller laufen, der Motor dröhnte auf. Und unwillkürlich klopfte Hil- Ostersegen Von Otto P r o m b e r, Dresden. Das Scharbockskraut am Gartenzaun Steckt goldene Sternchen in das Grün. Das Lungenkraut in wald’gen Au’n Läßt blau und rote Lämpchen gltih’n; Die zarte Jungfer Buschwindros’ Erbittert in des Windes Weh’n, Und Primelsträußchen, klein und groß, Geborgen hinterm Fenster steh’n. Fein schimmert es am Gartentor: Maigrün, weilblau pnd violett; Wie toll rumort der Bienen Chor Im Safran unterm Fensterbrett! Stiefmütterchen und Tausendschön, Steinbrech und Scilla sind bereit; Im Star- und Finken-Lustgetön Erwacht des Frühlings Herrlichkeit... Nun jagd die Spinnen aus dem Haus Und all die Motten aus der Brust, Mit allen Grillen macht kehraus — Und füllt das Herz mit Frühlingsluft. Das große Wunder ist gescheh’n. Da soll nach langer Winterspein Auch jeder Mensch neu aufersteh’n Und seines Glücks Bereiter sein! des Herz schneller, sie wußte nicht »Darum. Um ihren Mund lag ein leises Lächeln, ohne daß sie es wußte und mit einer plötzlichen Zärtlichkeit, die sie kaum empfand, glitt ihr Blick über sein Gesicht, das energische Kinn, den festgeschlossenen Mund, und fest prägte sich sein Bild in ihr Gedächtnis ein. Herbert sah es nicht. Unbeweglich saß er und ruhig steuerte er den Wagen, ohne den Blick von der Straße zu lassen. „Du bist ja so still?" fragte er, ohne sie anzusehen und die Gleichmütigkeit in seiner Stimme ermuntert absolut nicht zum Reden. „Es ist so schön", sagte sie leise und sie fühlte den Sinn dieser Worte als Abschluß eines unendlich schönen Gedankens. Verträumt sah sie geradeaus, denn diese Stunde konnte ihr kein Mensch und kein Schicksal mehr nehmen, denn Brautfahr war es, leise, heimliche Brautfahrt, von der Herbert nichts ahnte. Am nächsten Morgen ließen sie den Wagen in einem Dorf stehen und wanderten in die Berge hinein. Es war ein leuchtender Dienstmädchen: „Ich hatte vergessen, bi» Tag, Hecken und Bäume standen im ersten i Kinder zu waschen". — Die Kinder ein-Blütenschimmer, Vögel jubelten und zwit-1 stimmig); „Oh, Mutti, nimm die!" El» Spötter. „Wenn ich an meinen verstorbenen Vater denke, muß ich immer einen Kümmel trinken, weil Kümmel sein Lieblingsgetränk war!" „Sag mal, Ede — an Vätern denkste wohl den ganzen Tag?" Die Richtige. Hausfrau: „Warum wurden Sie von Ihrer vorigen Herrschaft entlassen?" 'TV \ Bitte, sei vernünftig! Line Österliche Lhegeschichte Friedet Gütz hatte sich, tu E'-fer geredet. Sie ordnete den Fliederstrauß, den sie in das Sprechzimmer ihres Mannes getragen hatte, mit raschen und geschickten Händen, daß die grünen Blätter und das Weiß der Blutendolden sich licht und frcuoig der hellen Sonnenflut darboten, die durch die offenen Fenster vom Park hereinströmte. Und mit Augen, die vor Unternehmungslust b'itzten, entwickelte sie ihren Plan. „Du hast Dich viel zu wenig geschont. Fred- Das ist eine Torheit. Wenn Deine Patienten ebenso unvernünftig wären, könntest Du Dich mit ihiten begraben lassen. Zwei Jahre sind wir jetzt verheiratet. Sind wir in der ganzen Zeit einmal vernünftig fortgekommen? Hast Du mir den See gezeigt? Sind mar an das Meer gefahren? Nicht die Spur! Der Herr Bräutigam hat geschwärmt und der Herr Ehemann wirb schwerfällig wie ein Eichenklotz. Erst haben wir auf die Patienten gewartet, da kamen sie nicht. Und jetzt, wo sie kommen, scheint es ohne sie überhaupt nicht mehr zu gehen. Sieht so der Mann einer jungen Frau aus? Seht so der Mann einer jungen Frau aus? Falten wie ein Melancholiker und Augenränder wie eilt Magenkranker! Und jede Nacht eine neue Entbindung . . . Nein ment Junge, das geht nicht so weiter. Morgen wird Schluß gemacht. Da gibt es gar keine Widerrede. Am Freitag früh reisen wir ab. Und dann geht es nach der Bergstraße. Sch Dir den Flieder an, der ist bestimmt von dort. Ich will mal wirklich sehen, wie er in der Natur ausschaut und nicht immer nur die Steiigel vom Blumenhändler holen..." Tr. Götz fuhr sich mit der Hand über die Stirn. „Mein liebes Kind, das ist ja alles sehr schön. Übrigens gibt es zu Ostern noch gar keinen Flieder an der Bergstraße. Ich würde auch gern mit Dir verreisen, und Du kannst versichert sein, ich fahre auch bis spä tcstens Pfingsten mit Dir fort. Aber letzt, nein, jetzt geht das nicht." Er erhob sich aus seinem Schreibtischstuhl und trat neben seine Frau, die zornig von den Blumen ließ und die Helle Kristallvase unzart beiseite rückte. Seine Stimme klang begütigend wie zu einem Patienten. „Ich muß Dir eine Mitteilung machen, die Dich sehr traurig stimmen -wird. Ich bitte nur, verstehe mch. Ich werde tatsächlich verreisen. Ich werde sogar noch heute nachmittag verreisen aber — allein. Heute früh hat mich Dr. Sommer angeläutet, der in schient kleinen Nest einen schweren Fall behandeln muß. Er vermutet Krebs und will mich drüben haben. Ich habe ihm die Bitte nicht ab schlagen können und habe zugesagt. Ich muß auch in der Tat einmal mit mir allein sein. Ich hatte zu viele Kranke in den letzten Wochen. Ohne ruhiges Nachdenken komme ich nicht weiter. Es geht jetzt bei mir alles zu sehr durcheinander." Frau Friedei sah entgeistert zu ihrem Mann hinüber. „Dann komme ich natürlich mit . . ." „Nein, das geht nicht. Kind, versteh mich doch. Pfingsten fahren wir zusammen, ganz bestimmt. Aber diesmal muß Du mich >rci-jassen. iivenn Du mich lieb hast . . ." Er trat neben sie und legte seinen Arm um ihre Schulter. Aber die Enttäuschung war zu groß. Sie weinte. Bedrückt suchte er ihr von neuem die Notwendigkeit, der Reise verständlich zu machen, aber sie konnte seine Worte nicht fassen. Erst als sie schwieg und stumm ans Fenster trat, blickte sie. ihn an. Er sah wirklich schlecht aus, viel schlechter, als sie bisher beachtet hatte. Sein Gesicht stand grau und müde in der hellen Sonne. Seine Augenlider zuckten. Da riß sie -ich zusammen. Sie sagte: „Wenn es sein muß, Fred, natürlich. Vielleicht kommst Du noch io zurück, daß wir avenigstens die Feiertage zusammen verleben können." ohne Mantel und Hüte, die Mädchen mit Blumen, die Mütter mit Kinderwagen. Es war ihr unmöglich, allein in ihre Wohnung zurückzuflnden. Sie ging in ein Kino, das an diesem Frühlingsabend nur wenig besuch: war. Die Vorstellung halle schon angefangen aber das störte sie nicht. Sie I eß sich in die Dunkelheit und Dumpfheit des Raumes versinken. Sie dachte an Fred Sie iah noch einmal ferne Gestalt, wie er die Stufen zum Bahnhof hinaufg'ng Er trug feinen Koffer, in dem er immer feine Instrumente hineinpackle und den er niemals aufgab. Sie sah ihn aus dem Zug winken, hörte seine herzliche und warnte Stimme. Mußte er wirkl'ch weg konnte sie ihn nicht helfen? Ein schreckliches Wort: Allein! Sie dachte einen Augenblick: Liebt er mich n cht mehr? Aber dann schüttelte sie den Kopf. Das war ja Unsinn! Nein, er war wirklich mit icineit Kräften herunter. De Reise tat Dort Peter Wolfram Sie wollte sich entkleiden, um zur Ruhe zu gehen. Da schrillte plötzlich das Telephon. Trotz aller Erwartung traf sie das Helle Läuten so stark, daß sie sich em-en Augenblick vor Herzklopfen ■ nicht bewegen konnte und sich am Schrank festhalten mußte, um nicht umzusinkcn. Aber dann war sie schon am Fernsprecher. Sie nahm den Hörer ab. „Ja, hier ist Fredel, bist Du dort, Fred." Und nun hörte sie die Stimme ihres Mannes. S'e klang hell und froh und sicher und varin. Und sie löschte in einem Augenblick alle Sor gen und Schmerzen der letzten Tage aus. „Ich bin bei Deiner Mutter, Friede!", sagte er. „S'e war schwer erkrankt. Man hatte mich auf ihren Wunsch allein benachrichtigt. Es ging auf Tod und Leben. Aber jetzt ist d'e Krise überstanden Es steht alles gut. Komme mit dem nächsten Zug herüber. Sie wartet auf Dich. Und auch ich halte ß ohne Dich nicht mehr aus . . ." KDEnHDBDBnBnEDBDeaBDHneaaüB □ □ KösnEüBnaDHaeaBDBnBnBüBnins Ostergedicht Von Friedrich'A 1 t nt a n n. Senke deine "trüben Augen. In der Allmacht Schöpferwesen. Wie sie trinken, wie sie saugen, Fühlst du allen Schmerz genesen. Deine tiefsten Seelennöte Müssen leuchtend sich entriegeln Vor der ew’gen Morgenröte, Die dir alle Welten spiegeln. BDBDBDBaBDBDBDBDBDBDBGBDBDB U □ BDflDBDflnBDBDBDaDBDHDSDflDflDS ihm vielleicht gut. „Fahr' gesund", dachte sie, „erhol Dich, mein Junge. Daß du mir wehtust, braucht Dich n'cht sehr zu stören.. " Am nächsten Tage und auch am Karfreitag regnete es. Sie hatte die Fenster des Sprechzimmers weit geöffnet und saß im Sessel an seinem Arbeitstisch. Wieder überfiel sie die Unruhe. Sie sah auf den Bücherschrank mit den langen Reihen medizin'scher und philosophischer Werke. Da stand der alte Hippokratcs, aus dem er ihr lachend vor-gelesen hatte, dort der Paracelsus, den er liebte. Drüben an der Wand lstng der Türerstich. den sie sich als ihr schönstes Hoch-zeitsgeschenf erstanden hatte. Und darunter: lag in dem altmodischen. Regal, das schon sein Großvater benutzt hatte, seine Steht« sammlung. Sie mochte sie nicht sehr. Sie liebte mehr die Blumen. Die Kristalle und Schiefer waren, wenn man sie .in die Hand nahm, spitz und kalt. Aber er hing sehr an ihnen. Und war nicht auch etwas von die->'en Steinen in seinem Wesen. Sie dachte , an ihre Mutter, die ihr einmal nach der Verlobung gesagt hatte: „Ist er nicht dcch etwas zu streng für Dich?" Damals hatte sie den Kopf geschüttelt und lächelnd widersprochen. Aber etwas Richtiges lag doch in der Frage. Und vielleicht war er auch deshalb immer etwas zurückhaltend zu ihrer Mutier, die ein ganz anderes Temperament hatte, die übersprudelte und die cs nie länger als ein halbes Jahr an einem Orte aushielt? War sie nicht selbst der Mutter ähnlich? Hatte er vielleicht deshalb bei ihr nicht immer genügend Hilfe? Flüchtete er ht die Einsamkeit?. Mußte er mit sich allein fern? Sie saß schmerzlich erstarrt auf dem Sešel am Schreibtisch. Der Karfreitags-Regen rauschte. Tief hängende Wolken zogen grau und lichtlos hinter den Parkbäumen. Die 'Gedanken der jungen Frau lösten sich nicht aus ihrem Bann. Sie war unglücklich, tief unglücklich. Und sie grübelte, ob nicht die eltsame Reise vielleicht der Anfang vom Ende war, der Zusammenbruch eines Glük-kes, daß sie immer nur klar und selbstver-kändlich um sich gefühlt hatte? Friede! Götz memte und lachte in einem, als sie zurückfragte. Das Gespräch ging fast zwanzig Minuten, jubelnd und sorgend, beglückt und immer neu anhebend, ehe sie ein Ende finden konnten. Es mar ein Gespräch, das ein kleines Vermögen kostete. Am Ostersonntag aber war Frau Fr-edel schon eine halbe Stunde vor Abgang des Zuges an der Bahn. Es wurde das Osterfest, das sie seit ihrer Hochzeit g hatten. efeiert Auferstehung vor. uns liegt? Ist es nicht der § taube an die ewige Auferstehung, der uns froh aachdenken läßt? Wohl, er hat Recht der Lyriker Josef Weinhaber, wenn er in ■einen’ „Blumenlied" singt: „Ihr, die ihr tiefer steht als wir, der Erde näher Und ferner ihrer Qual, ihr habt das reine Leben, Ihr kehrt wieder. Uns ist der Tod ein wahrer Abschied für. immer. Aber ferner der Qual, ist gerade sie n'cht die notwendige Polarität zum Glück, >.uS der die Freude stammt? Ist nicht Untergang des Beginns eines W llens zur Auferstehung? Und erst dann? Ist nicht der Tod mit all feinem Weh das Gesetz, das da heißt: „Arbeite ehe es dann zu spät st?" Wer sagt denn, daß die Blumen, wie Weinhaber singt, neu geboren werden? Vielleicht sind auch sie wie alles auf der Erde letzthin nur Saat? „Du großes Gestirn, was wäre dein Glück, wenn du nicht die hättest, denen du leuchtest?", so heißt es bei Nietz'ches „Sonnengesang". Wie ohne Nacht uns die Sonne überflüssig und wertlos schiene und ohne Tod das Leben nur Vegetation sein würde, so kann nicht Auferstehung sein ohne Untergang. E. Hopp c, Celje. Aus aitet (Veti Es war keine vergnügte Osterwoche, die Friede! Götz erwartete. Sie brachte ihren Mann noch am Nachmittag zur Bahn. Dann wunderte sie ziellos und einsam durch die Straßen. Es war nicht zum Aushalten! Der weiche Frühlingswind hatte die Stadt wie verändert. Ueberall grünte und sproßte es lte&etall frohe Manschen, die meisten schon Auch der Ostersamstag verging in stumpfem Grau. Sie ahnte ein Unheil, das unfaßbar von draußen nach ihr griff. Eingehüllt von Sorgen, fühlte sie alle Zuversicht, allen Frohsinn aus ihrem Herzen schwinden. Sie hatte schwer in der Nacht geträumt und träumte schwer am Tage weiter. Kein Brief kam, fein Anruf. Bis zum Abend. „Wenn bis morgen nichts da ist", wußte sie, „läute ich bei Dr. Sommer an. So ertrage ich das Alleinsein nicht länger." Lange, ehe das Christentum, mehr oder weniger bceindrückt von den Mittclmeer-kultureu, von Süden herauf in das germanische Leben einbrach, gab es bei unseren Vorfahren ein Osterfest als Fest der Auf crstehung. Es ist zwar nicht eindeutig wissen schaftlich festgelegt, ob dieser Name Ostern von der germanischen Frühlingsgöttin Ostara (nach Prof. I. Grimm) herkommt, oder ob das Fest benannt wurde nach der stets im Osten wiederkehrenden Scnne de mhlings. Jedenfalls galt es immer als Fest der Auferstehung der Natur und des Lebens überhaupt und nicht erst, seitdem das Christentum die Auferstehung Jesu zum Anlaß eines heiligen Kirchenfestes machte. Daß Ostern das älteste aller christlichen Feste überhaupt ist, kann dafür nur ein Beweis sein. Die heute noch in vielen Ländern üblichen schönen Gebräuche der Ostereier als Symbol der Fruchtbarkeit und als Schutz gegen Böse, des Osterfeuers, des Osterwassers, 'das stumm vom Brunnen geholt werden muß und schön machen soll (in manchen Gegenden finden sich angeblich auch auf diesem Stummengang die zukünftigen Brautleute), der später kirchlichen Qster-ipiele (den wunderschönen, in seiner *ind» licheih Phantastik echt nordischen Gedanken des eierlegenden -Osterhasen gibt cs außerhalb des deutschen Kulturkreises nirgend woanders noch), alle diese Gebräuche und Symbole stammen schon aus der „vorgeschichtlichen" Zeit der Germanen. Wir wissen also, daß Ostern von je als Tag der Auferstehung galt und es heute immer noch ist. Ist denn bei allem Liebes-symbol der Heiligen Nacht und des Weihnachtsfestes nicht doch jenen Menschen, die im kargen Norden der Erde leben und daher die Sonne mehr lieben und schätzen müssen als Menschen des Südens, Ostern das Fest der Freude? Der Tag, an dem in unserem Fühlen und Denken erst so eigentlich der Frühling beginnt? Freuen wir uns nicht gerade dann, weil wir wissen, daß ern ganzes Jahr mit zunehmendem Wagemut Kronen gestohlen. In Antofagasta, Chile, stand ein Geistlicher auf der Kanzel und predigte, während draußen ein Gewitter losging. Plötzlich fuhr ein Blitzstrahl nieder, durchstieß das Kirchen dach und tötete den Kanzelredner. Eine Panik brach aus. bei der mehrere Kirchcnbesu-cher verletzt wurden. Die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder. In Welsberg im fränkischen Jtzgrund steht ein Hundertjähriger, Andreas Späth, bei voller Rüstigkeit in der Schmiede und hämmert drauflos 'wie ein junger Bursche, solange das Eisen itech warm ist. (Der Tod wird einst sagen: „Spät kommt ihr doch ibr kommt!") In Amerika wurde ein mexikanischer Cowboy wegen Mordes mittels Gas hingerichtet. Die Frau des Hingerichteten küßte den Toten; dabei drang diesem noch etwas von dein gefährlichen Zyanitgas aus dem Mund, durch das die Frau hoffnungslos erkrankte. Auf dem Bahnhof Pardubitz ’chlug im Wartesaal der Gewohnheitsverbrecher Körbel dem Steinbruchsbeisitzer Pilar das goldene Gebiß aus dem Mund und flüchtete damit. Am Südpol (35 und 40 Grad östlicher Länge) ist von einem norwegischen Flieger ein neues Land mit einer bis 1500 Meter hohen Bergkette entdeckt worden. die I Der einzige Pilot, der beim Sturz Fallschirme zu wechseln vermag, ist Erkrath. (Einmal wird es noch heißen: „In den Wolken wird umgestiegen!") Auf der letzten Newyorkcr Buchausstcl-lung war ein unter, einer Glasglocke befindliches Buch zu sehen, das 500.000 Dollar kostet und erst im Jahre 1050 gelesen werden darf. Was birgt dieses geheimnivolle Buch? _ In der Gegend von Wilejka (Wilnagebiet) sind Silberfüchse von Jägern gesichtet worden. Es wird angenommen, daß diese Tiere von Ausbrechern von Pelztierfarmen stummen. In Drepkaurea, Rumänien, ist ein ganzer Bahnhof, bestehend aus Blockhaus und Bahnsteiganlage, Wer Nacht gestohlen worden. In den badischen Wäldern blühte schon um den 10. Februar der Seidenbast, und die ersten Stare kamen an. Zur Warnung! In Königsfeld montierte eine Arbeiterin die Außenantenne ihres Radioapparates ab, wobei das Ende der Antenne auf eine elektrische Lichtleitung llel. Die Arbeiterin wurde vom Strom erfaßt und erlitt an beiden Händen schwere Verbrennungen. Im vergangenen Jahre wurde während der Sprechstunde eines Badearztes in St. Joachimsthal eine Phiole mit fünf Milligramm Radium im Werte von 10.000 Frauenwelt Kleiner Modefpiegel Aprilwetter schon im März! Bas nützt der schönste neue Frühlingshut ,‘j”1 das sabekhasteste Nebergangskostüm, ,CClllt Wolkenbrüche vom Himmel niedergc-;Ctt? Da wird die neue Frühlingspracht hn Handumdrehen zunichte, und cs heißt, auch->ur Regentage gerüstet sein. , _ ~a§_ augenblickliche, so launenhafte Wet-Cr, Seigl, daß sich, „Apriliwetter" nicht nur aus den April beschränkt, sondern uns auch Irt anderen Monaten beglücken kann, wie cs >1115 jetzt bereits im März überrascht. Ein landfester- Frühlingsregen dringt durch, Ujcht nur durch den Erdboden, sondern auch !Ulch die Kleidung, sofern wir uns nicht u^l, regenfeste Kleidung schützen. e 6ur Regenwetter und zugleich für die ^annnerreiw ist der Helle, einfarbige Regen nantel aus imprägnierter Seide immer be-> Man bevorzugt heute sportliche Mo-^ , Passenteile und Raglanärmel, Gürtel nd große aufgesetzte Taschen. Der kleine fragen kann hochgestellt werden. Daneben Moj es nicht minder Öe’öfothc Mäntel aus -«wkarierter Regenseide. Hier wählt man je ausgesprochen modische Form, den doppel Jchigett Schluß, kleinen Samtkrageu und a blchsarbiige dunkle Knöpfe, dazu die leicht Olcchge Form. Puit kairil man oftmals Las Rengenweiter "M voraus sehen. Für solche Fälle sind die leichten Regenhüllen erdacht worden, ^ eit9 zusammenfalten und bequem in Handtasche mitnehmen lassen. Zunächst Jjß Regencape aus ganz leichtem Gummi paus imprägnierter Seide mit dunklem ftiintFtagen, bas allerdings nur dreiviertel- hauchdünne, durchsichtic Oelhaut, die zwar weniger schön als Praktisch ist und die sich infolge ihres geringen Gewichtes so leicht mitnehmen läßt. Man erhält sie jetzt auch aus völlig farblosem Material, bei dem also das darunter getragene Kostüm noch ganz zur Geltung kommt. Wr sind heute schon soweit, daß Frau ihre ganze Regenausrüstung bequem in der Handtasche mit sich führen kann. Der moderne Regenschirm, der sich zusammenle-geit läßt, ist so klein geworden, daß er in unsere modernen größeren Handtaschen gut hineingeht, zu ihnt geeilt sich die dünne Regenhaut — und so gerüstet können wir uns unbedenklich in den nagelneuen Frühlings-•achten hinauswagen. selbst auf die Gefahr hin, Laß du Frühlings-Regenguß Hernie-derprasselt! lau 9 getragen wird. Daneben gibt es die Die neuen Mantelformen Mit der entschiedenen Abkehr von 6er männlich betonten Silhouette, bei der Schul terbreite und Hüftumfang oft in einem beinahe lächerlichen Mißverhältnis standen, tritt nun wieder die Herausarbeitung der schmalen Taille. Las Nachmodellieren der natürlichen Körperlinien in den Vordergrund. Die kommenden Mantelformen zeigen deutlich die körperbetcuende Tendenz der Umrißlinie, die schmal über Schulter und Taille verläuft und nach unten glockig ausschwingt. „Redingote" ist die Devise Uie->er neuen Mode, die im Begriff ist, den losen dreiviertellangen Mantel zu verdrängen. Mehr denn je trägt man auch wieder gürtellose Formen, einige Mäntel haben sogar Nahtteiung im Gürtelschluß, um die Form besonders gut herauszuarbeiten. Teilungsnähte wollen überhaupt wieder einmal sehr wichtig genommen werden; an den wie modelliert sitzenden Rückenbahnen vor allem sind oft vier oder mehr Teilungen zu finden. Ein wenig mehr Stoff als die Drei vier telmäntel des Vorjahres erfordern alle neuen Modelle, denn der kleidla n ge Mantel, ganz gleich ob sportlich oder nachmittäglich, wird vorwiegend getragen. Der immer kleidsame, zeitlose Sportmantel, der über einem Kostüm oder Blusenrock getragen wird, ist meistens aus einem dick genoppten Wollstoff oder handgewebten Tweed gearbeitet. Die neuen Farbzusammenstellungen sind: Hell mit Dunkelblau. Marineblau mit Erdbeerrot, Braun mit Gelb oder Dunkelgrün mit lustig bunten Noppeneffekten. Wer diese gemusterten Stoffe nicht • liebt, entscheidet sich für den so gut aussehenden Kamelhaarflausch. Im Sommer wird man viele duftige Mäntel sehen, die. aller stofflichen Schwere enthoben, vorn aufspringend geknöpft, mit kleinen abgerundeten Revers ausgestattet sind. Seitlich, bis in die Hüfthöhe geschlitzt, weiten sie sich über dem engen Rock. Aus hellem Batist, farbig langet-tici't, gezackt oder bunt bebortet, tändeln sie — gewissenlos — in das Bereich des Kleides. Daß diese Kleider zuweilen schwarz sc-iu werden — nicht aus stolzem Verzicht, son- dern um Len Kontrast der farbigen Applikationen, der Stickereibörtchen und buntbedruck ten Blenden am Rocksaum und Ausschnitt hervorzuheben — ist neu. Eine zärtliche Sic 6c bringt man diesen handlangettierten und -applizierten Ornamenten entgegen, die man sogar auf die in nüchterner Waschbarkeit weiß gehaltenen.Pikeekragen der Mäntel und Kostümjacken überträgt. Leicht taillierte Jacke n, die das Kleid oder den Blusenanzug ergänzen, finden sich in dreiviertel Länge bei den Frühjahrskomplets vor. Als Material ist jeder Stoff recht: Für die ersten Frühlingstage wird man na türlich wollige Gewebe wählen — nur ihre Farben betonen den Wechsel der Jahreszeit. Alle Töne zwischen Sand und Havanna stehen in großer Gunst, und dem früher schon einmal beliebten Beige-roch werden wir besonders oft begegnen. Kräftige blaue Farben, bis zu „Kornblume" schattiert, sind ebenfalls als neu anzusprechen, während im übrigen. Grün, Braun, Schwarz und Marine wie bisher verwendet werden. Der Vorliebe für die Zusammenstellung kontrastieren der Farben wird bei dem aus Kleid and Jacke bestehenden Anzug durch abstechende Schals und Garnituren Genüge getan. Von Marine hebt sich Ocker und Strohgelb gut ab, Schwarz gewinnt durch Veroneser Grün Braun durch Hortensie. Setzt sich das Komplet aus drei Farben zusammen, so hat natürlich die Bluse das Vorrecht auf die leuchtend helle Farbe. Unsere neuen Hüte Sie sind sehr vielgestaltig, und deshalb sollte cs eigentlich leicht sein, den richtigen Hut zu wählen. Und doch — wie schwer fällt es mancher Frau, den wirklich richtigen herauszufinden. Zwei Bedingungen sind da erforderlich: erstens entscheidet die. Kleidsamkeit und zweitens die Zweckmäßigkeit. Ein schlichter Hut gehört zum alltäglichen Kleid, ein durch Form und Garnitur sich auszeichnender zum Nachmittagskleid. Und wer sich nur eine n Hut emschaffen Frühjahrs-Älodeschau Die neuen Jacken-Complets, die wir im Frühjahr tragen werden, fallen durch aparte Farbenzusammenstellungen auf: Man liebt Braun mit Türkis — Marine mit Bernsteingelb — Schwarz mit Altrosa. Für die jugendlich Schlanken sind die kurzen, losen Bolerojäckchen, unter denen die Bluse hervorschaut, ganz reizend, die Frau mit stattlicher Figur ist in einem Jäckchenkleid aus doppelseitigem Stoff gut augezogen. K22526 !'it P^. Dreiteiliges Frühjahrskostüm aus Ö Ät und gemusterter Kunstse'-de. Das Bolerojäckchen zeigt Rückenweite * Fächersalten. Grs.: 3.25 m einfarbiger, K225)9 1.25 m gemusterter Stoff von je 95 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 96 Zentimeter Oberweite überall erhältlich. K 22529. Jugendliches Tageskleid aus ka- Wo ttüte Verkaufsstelle am Ort, beziehe man alle Schnitte durch den Verlag Otto Beyer in Leipzig LI. rierter Waschseide, die quer und schräg verarbeitet ist. Durchgehende Borderbahn. EM: 5.15 m Stoff von 80 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96, 104 u. 112 cm Obw. B 32415. Zu vielen Kleidern kann der lose Mantel aus Hellem Wollstoff getragen werden. Raglanärmel. Erf.: .2.85 m Stoff, 130 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 96 und 104 cm Oberweite überall erhältlich. K 32192. Tageskleid in durchgehender Schnittform mit breiter Passe, auch hochgeschlossen zu tragen. Er.: 4.35 m tarierter, 40 cm einfarbig. Stoff von je 80 cm Breite. B. Beyer-Schnitte f. 92 u. 100 cm Obw. K 22526. Straßenkleid von kostümartiger Wirkung. Die Helle Innenseite des Stoffes ist am Westeneinsatz sichtbar. Erf.: 4 m Stofs, 95 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88, 96 und 104 cm Oberweite überall erhältlich. K 22519 zeigt ein kleidsames FrühjahrS-kcstüm aus Seinen oder feinem Wollstoff in zwei Farben. Kragen und Gürtel des Kleides sind aus dem Jackenstoff. Erf.: 1.85 m Kleidstoff, 1.50 m Jackenstoff, je 130 cm breit, 40 cm Garniturstoff. 80 cm breit, B. Beyer-Schnitte für, 88 u. 96 cm Obw. kann, muß sich mit bescheidenen, wenig ausfallenden Farben und Formen begnügen. Zum Frühjahrs-Straßenkostüm paßt eine Chasseurform aus glattem Strohgsflecht, originell mit einer Federpose garniert. Zum Mantel ein sportlicher Hut mit etwas breiterer Krempe wie bislang, oder auch eine kleine, vorn aufgeschlagene Filzrappe. Man trägt sie weit aus der Stirn gesetzt, sie ist nur für jugendlich-ovale Gesichter kleidsam, ebenso die kleine, runde Tellermütze. Zn einem eleganten Frühjohrskleid wird der große, sehr flache schwarze Panamahur getragen, den ein schmales Kinnband hält. Unterhalb der Krempe um die Stirn legen sich flache Rosablüten und über die Soden-frisur seitlich nach hinten herabsallend ein Gesteck von kleinen Weinbeeren. Daun gibt es noch neue flache, sehr kleidsame Formen aus Balilukstroh mit breitem Rand, der mit Ripsband eingefaßt ist, durchgesteckie Federn ergeben den häufigsten Schmuck. Als 'Garnituren der Frühjahre- und Sommerhütc liebt man wieder Band und Blumen und ebenso kleine Augenschleier, die über den Rand 'fallen und lose abstcheu. Bon diesem Schleiertüll werden auch kleine Gewinde und Tuffs geformt. Blumen bindet man zu Sträußchen und Girlanden, und aus dem Band ordnet man zierliche Schleifen. Allerliebst nimmt sich auch eine große ichwarze Schleife an einer kleinen Toquc-form aus schfvarzer Seide aus und darüber ein duftiger 'Schleier mit cingemeMcu Tup-T'n der bis über das Kinn lose herabfällt. Wie bewältigt ihre vielen _ _ _ allein genügt nicht, um einen Haushalt zu fuhren, daß er reibungslos läuft. Ilm der besonderen Schwierigkeit gerade des Hausfrauenberufes zu begegnen, die darin liegt, daß die Arbeiten meistens nicht geordnet nach einander, nach Beendigung der einen zur nächsten übergehend, getan werden können, sondern oftmals die Hausfrau gleichzeitig bestürmen und ihre öle Hausfrau Pflichten? Garnituren beim Hausrat, die Verwendung guter Materiale bei allem, was mit der Wohnung zusammenhängt, sei es Farbe zum Anstrich von Fenster und Mren, Holz für die Möbel, Bezugsstoffe oder Gardinen, ver einfachen die Hausfrauenarbeit um ein Viel faches. Ganz besonders wichtig ist eine sinnvolle Einrichtung der Küche. Das feststehende In- Für die Küche i>. Topfenflecken. In einen Weitling oiebt man 70 Dekagramm doppelgriffiges Mehl mit etwas Salz und 10 Dekagramm Zucker. 21/* Dekagramm Germ werden unter Sprudeln in einem Achtel Liter lauwarmer, gesüßter Milch gelöst, zu dem Mehl gegeben, unter stetem weiteren Abschlagen werden zwei mit einem Achtel Liter Rahm versprudelte Eier, 10 Dekagramm Oel, Saft und Schale W Zitrone vermengt, der Teig abgeschlagen bis er Blasen wirft, zugedeckt aufgehen gelassen. Hierauf wird der Teig fingerdick ausgerollt, auf ein oder zwei mit Butter bestrichene Backbleche gegeben, mit folgender Fülle bestrichen: 40 Dekagramm passierter Topfen werden mit 4 bis 5 Eßlöffel Staubzucker, 2 Dottern, 8 Dekagramm geputzten, auf-gekochten, abgetrockneten Rosinen, einem Achtel Liter Rahm, einer abgerindeten, in Milch erweichten, ausgedrückten Semmel, etwas Zitronensaft und fein abgeriebener Schale vermengt. Am Rande wird der Teig fingerbreit umgeschlagen, um das Ausrinnen der Fülle zu verhindern. Obenauf wird noch etwas Rahm gespritzt, Zucker und 3 bis 4 Dekagramm geschwellte, stiftelig geschnittene Mandeln gestreut, der umgeschlagene Rand mit Eiklar bestrichen. Der Topfenflecken wird bei Mittelhitze zu goldgelber Farbe gebacken, angezuk-kert. ausgekühlt, geschnitten. h. Leberwursthaschee mit angebacke-nen Kartoffeln. Fülle aus 2 bis 3 guten Leberwürsten wird mit 1 Ei vermengt, in ganz wenig Butter erhitzt, auf heißer Schüssel mit feingehackter grüner Petersilie bestreut, mit angebackenen Kartoffeln umgeben, angerichtet. Angebak-kene Kartoffeln: Kleine, runde, gelbe Kartoffeln werden mit der Schale nicht zu weich gekocht, geschält, halbiert. In eine Kasserolle wird 3 Millimeter hoch zerlassenes Schmalz gegeben, erhitzt, darin unter vorsichtigem Wenden die Kartoffeln langsam zu hellbrauner Farbe angebacken. h. Kartoffeln mit der Schale. Kleinere mehlige Kartoffeln sehr gut waschen, rasch in etwas Oel wenden und auf ein Ofenblech legen. Die Kartoffeln mit feinem Salz bestreuen und auf dem Blech in den heißen Ofen schrieben, in 15—20 Minuten sind die Kartoffeln herrlich weich und schmecken zu Bohnen oder Speck ausgezeichnet. h. Gute Rahmkartoffeln. Gelbe Kartoffeln werden in dünne Scheiben geschnitten, in eine leicht mit Knoblauch eingeriebene, feuerfeste Schüssel gelegt, gesalzen, gepfeffert, mit frischem Rahm übergossen und auf mäßigem Feuer gekocht. Wenn sie gar sind, fügt man noch etwas Rahm dazu und stellt sie für einige Minuten in die Röhre, damit sie eine hellbraune Kruste bekommen. Siedler-Wohnküche. Sitzbank als Truhe, Stühle Binsengeflecht. Bodenbelag Manilahanf. Handgewebter Wandbelag. Kräfte in ganz verschiedener Art beanspruchen. Die Besonnenheit wird der Hausfrau eingeben, sich eine festgefügte Grundlage der Wirtschaftsführung erst einmal dadurch zu schaffen, daß sie das gesamte Haushaltsgetriebe gründlich organisiert. Dazu gehört: die Aufstellung eines Arbeitsplanes, die Ein Haltung dieses Waues in großen Zügen, eine vernünftig eingerichtete Wohnung, eine gesunde Geldeinteilung, geeignete Maßnahmen, um di- Hausfrau im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte zu erhalten und eine in Rücksicht aufeinander erzogene Familie. Der Arbeitsplan wird am besten schriftlich gemacht. Selbstverständlich muß er von Zeit zu Zeit neu aufgestellt werden, da sich aus der praktischen Arbeit laufend Verbesserungen oder Aenderungen ergeben» die die ursprüngliche Fassung des Planes umstoßeu. Man sollte nicht zu starr oder zu beguem sein, etwa alle halb Jahr den Haushalts-Arbeitsplan von neuem zu entwerfen. Eine v e r n it tt f t i g eingerichtete Wohnung trägt entscheidend dazu bei, ob die Hausfrauenarbeit auf ein vernünftiges Maß beschränkt bleibt oder sich: zur Danaidenarbeit auswächst. Das Fehlen staubfangender Einrichtungsstücke, der Verzicht auf entbehr liche Gegenstände, besonders auf doppelte ventar muß so angebracht sein, daß noch genügend Stellfläche für die beweglichen Ein richtungssÄcke der Küche übrig bleibt. In engster Beziehung zur Arbeitsweise der Hausfrau wirb jedem Gegenstand sein Platz angewiesen: das Lebensmittelbord in Griff-bereitschaft über dom Anrichtetisch, eine Mes ser garnitur über dem Herd, die notwendigen Bürsten Wer dem Abwaschti'sch an einer Hakenleiste, ein größerer Mehl- und Zuk-kervorrat in den beiden Schubfächern des eigens dafür gearbeiteten Tisches für solche Haushalte, die im großen und oft zu backen haben, ein durchdachtes und bis ins kleinste untergeteiltes Materialschränkcheit oder -regal für die vielen herrenlosen Gegenstände eines Haushaltes: Schnüre, Zeitungspapier zum Reinigen, Knebel, ungeputzte Schuhe, ein fester Holzkasten für Drogen und Farben, Putzkasten. Gesunde G el d e i n k e i l u n g. In einem Hause, in dem für die rechtzeitige Beschaffung der Lebensnotwendigkeiten kein Geld vorhanden ist, wird die Hausfrau mit allen ihren Arbeiten stets im Rückstand sein. Sie wird niemals den Monats- oder Wochenbedarf an Mehl, Zucker, Kartoffeln auf einmal decken können und zur Einbringung der vielen kleinen Einzelquanten zahlloser Besorgungen bedürfen aus Kosten ihrer Zeit und Kraft. Sie wird die Frühjahrs kleidung der Familie nicht in Ruhe sch°n im Feber vorbereiten und im März unter Nutzung aller Vorteile in Ruhe fertigstcllcu können. Sie wird sich bestimmt zermürben-Darum ist dieses nötig: daß sie an aller erster Stelle es lernt, mit ihren Gegebenheiten zu rechnen und zu wirtschaften. Der Maßnahmen zur (Schaltung der Kör per- und G e i st e s f r i s ch e der Hausfrau gibt cs viele. Und nur wenige werdeangewandt. Eine vortreffliche vorbeugenB ist die, daß man kein junges Mädchen, gKw> — ob es sich später einem anderen Berus zuwendct oder nicht, ohne eine gründlich^ ein- oder mehrjährige hauswirtschaftlwü Ausbildung läßt. Gründliches Können am allen hauswirtschaftlichen Gebieten erha" ten der Hausfrau ihr Gleichgewicht und sich ■ Selbstachtung und bewahren sie davor, beim I Arbeitsansturm -Schiffbruch zu erleiden, -f ! Gründliches Können läßt schnelleres Arb«' , ten zu. entlastet den Kopf, erhält heller. 1 Körperliche Frische wird sich die Hausfta» durch Gymnastik, regelmäßige Spaziergäu-ge, sorgfältige lückenlose tägliche Körper5 pflege mit einfachsten Mitteln (mit Wasse« Luft, Bürsten) und durch einfache derbe Ksch zu erhalten wissen. Die geistige Frische st5 doch, der so mannigfache gute Eigenschaft^ zu Nutzen und Frommen des Haushalte--' wie Fleiß, Energie, Tatkraft, Ordnungssinn' Umsicht und Arbeitsfreudigkeit entspringet diese zu erhalten, wird nicht nur ihre eigene Sache sein, sondern vielmehr tief ver5 ankert fein in ihrer Familie h. Spinatsrittaten. Bon 2 Eiern. 2 2cp liier Milch, 1 Deziliter Mehl, eine Pn'e Salz bäckt man 10 bis 12 dünne Frsttaten-3 Schöpfer dickpassiertes Spinatmus rnerb"'1 mit einem Abtrieb von 5 dkg Butter. «n Sechzehnte! Liter Rahm. 2 Dottern, ■;{nCt Prise Salz, Pfeffer, Muskatnuß vermengt und sestgeschlagener Schnee von 2 Eiklar leicht angeführt. Jede Frittate wird -ns dieser Mischung bestrichen, eingerollt, Ct1 neben-, dann übereinander in eine mit Butter ausgestrichene Porzellanschüssel gelegt-V« Liter sauerer Rahm wird mit 2 Docken und etwas Salz vermischt über die Frida5 ten gegossen, die V> Stunde im Rohr gebacken, in der Schüssel aufgetragen werden- H. Schinkenschnitten. 5 Dekagramm Butter treibt man mit 4 Dottern gut ab. untc’-5 mengt 28 dkg gekochten, kalten, fein gewch-il5 ten Schinken oder Selchfleisch, Vs Liter bsi1' ren Rahm, 3% dkg Hartemmentalerkä c. festgeschlagenen Schnee von 4 Eiklar. Al-letztes streut man 3 dkg feingesiebte Semm« bröseln unter die Masse. Ein großes Blcw wird erst mit Butter, darauf fingerdick !>;? Masse gestrichen, die ungefähr 15 bis 20 p1.1 nuten im Rohr gebacken, mit scharfem Mel5 fei in gleichmäßige Schnitten geteilt wird Dazu reicht man grünen Salat. h. Orangenreis. 1 Liter Milch, 15 dkg ist5 wasch euer Reis, eine Prise Salz zu dicken1 Milchreis kochen, feingeriebene Schale e:u«' halben Orange, Saft einer ganzen Drang« 10 dkg Staubzucker. 1 Dotter, sestgeschlage5 neu Schnee von 1 Eiklar einrühren, in Glasschüssel füllen, kalt stellen, dicht init schönen, geputzten Orangenspalten bestecken EquarIu pfui, eine Kröte? »Schlag das garstige Biest tot!« .Von Stockhieben oder Steinwürfen getroffen, krümmt sich das Tier auf der Erde und verendet unter Qualen. Und einer, der sich »Mensch« nennt, geht ungestraft seine Wege und sucht nach neuen wehrlosen Opfern, um an ihnen sein Mütchen zu kühlen. Das »große Verbrechen« der Kröte bestand darin, daß ihr Aeußeres sich als Schutz gegen ihre Feinde der erdigen Umgebung anpaßte, in der sie ihr Leben verbringt. Und eben diese Schutzfarbe — die viele Menschen »ekelhaft« finden — ist die Ursache, daß man diesem nützlichen Tier mit soviel Unverständnis begegnet. Ihr Aeußeres mag wohl auch der Grund dazu sein, daß die- ses vollkommen harmlose Tier oft als »giftig« bezeichnet und deshalb vielfach verfolgt wird. Tatsache ist, daß keine der vielen einheimischen und fremdländischen Krötengattungen giftig ist. Als Schutz gegen seine Feinde vermag das sonst vollkommen wehrlose Tier wohl eine ätzende Flüssigkeit abzusondern, die dem Menschen aber nur dann gefährlich werden kann, wenn dieses Sekret ins Auge ge-' langt; eine Augenentzündung ist dann wohl leicht möglich. Es ist daher ratsam, > sich die Hände zu waschen, wenn man j Kröten berührt hat. Auch muß zugegeben werden, daß wunde Hautstellen, die mit Kröten in Berührung kommen, infiziert werden können, was immerhin unange- j nehme Entzündungen zur Folge haben kann, doch ist eine Infektion wunder Hautstellen ebensogut durch Berühren von anderen Tieren wie Hunden, Katzen usw. möglich, denn jedes Tier trägt eine Unmenge Krankheitserreger mit sich her um. Hat man einmal die Scheu von Kröten überwunden, so findet man diese Tic re überaus interessant und drollig. Der »garstigen Haut« muß unbedingte Zweck Mäßigkeit zuerkannt werden und die klugen Augen zeigen so viel Gutmütigkeit, daß man das Tier liebgewinnen muß-Hört man aber einmal einen Gärtner erzählen, wieviel Nutzen ihm die Kröten bringen, indem sie seinen Garten v0t1 schädlichen Würmern, Maden und Kaufen reinigen, so freut man sich über die brave Tätigkeit der erdfarbenen Gesellen und hütet sich, ihnen jemals ein Leid zuzufügen. Man wird dann bei ihrem Anblick sicher nicht mehr rufen »Pfui, eine Kröte«, sondern vielleicht: »Sieh, eine harmlose Kröte, tu ihr nichts, sie bringt doch nur Nutzen!« — Aquariumverein: Nächster Mitgliederabend am Mittwoch, den 31. März um 20 Uhr im Hotel »Orel«. Allen Vereinsmitgliedern ü. Freunden: »Frohe Ostern!« Sonntag, Sen 29. März 1937 Tä „MrrDover ZMmy" Nnmmei' >1 VOLKSWIRTSCHAFT Bejferung im Welthandel 3>?r Warenaustausch im Vorjahr um S % gestiegen / Fortschreitende Ändu-Wiaiifierung der Agrar- und Rohstoffländer / Neagrarisierung der Industriestaaten 'patten schon in den beiden Vorjahren die Vinnenhandelsumsähe in vielen Ländern ^ea#tlich gebessert, ohne aber über die Grenzen hinweg zu entsprechenden Auswir-ungen zu führen, so hoben nun int abge-Etfenen Jahr zum erstenmal seit dem Ausbruch öer großen Krise auch Sie Umsätze im Welthandel eine Belebung erfahren. Der dtternaüonole Warenonstaus ch urfte eine Steigerung um etwa 8% ortahren hoben, was umso mehr Beachtung berd:ent, als die abspervenden Zollschran-.bh und che übrigen Erschwerungen deS Peten Güteraustausches unvermindert am halten. Auch die Industrialisierung der 3rar- und Rohstoffländer wurde ebenso d»e die Reagrarisierung der Industrieländer weiter fortgesetzt. ^ -der englische Außenhandel hat das >Bhr 1936 mit einer Zunahme der Ausfuhr gegen 1935 um 14.89 Millionen oder aus 440.72 Millionen Pfund abge-' lassen, dem eine Erhöhung der Einfuhr u>n 92.90 Millionen oder 12.3% auf 848.94 - «Ktonen Pfund gegeiAbersteht. Die W>e-wrauLsuhr stieg um 5.11 Millionen oder auf 60.42 Millionen Pfund. Mit s.ffl'80 Millionen lag der Pqssivsaldv um '-.90 Millionen «der fast 25% höher als Seit Abschluß der Ottawaverträge ist °rt Jahr zu Jahr die Bedeutung des Em-^..sür den englischen Außenhandel ge-|f_rtch|en; 1936 stellte sich der Anteil der bri-nchen Reichslönder an der englischen Ejn-M'r ouf 39.2 gegen 37.6% im Vorjahre, ahrend von der englischen Ausfuhr nicht veniger als 49.2 (48) % von den Ländern ^ englischen Empire ausgenommen wur- S’ ra n kreich weist eine uneinheitliche ntwicklung auf. Die Einfuhr erhöhte sich bin 4424 auf 25.398 Millionen, wogegen sich -Je Ausfuhr um 42 auf 15.453 Millionen obschwächte. Das Passivum der Han w-sb'.lanz stieg sonach von 5479 auf 9945 - Rionen Francs und erreichte damit fast wieder die Höhe des Jahres 1934. Die Einfuhr des D e u t s ch e n R e i-c ‘3 ist um 60 Millionen oder 1.4% auf ' --18 Millionen Mark, die Ausfuhr dagegen um fast 500 Millionen oder 12% auf 4768 Millionen Mark gestiegen. Die vermehrte Ausfuhr führte zu einer Erhöhung des Ak-tivums des deutschen Außenhandels von 111 auf 500 Millionen Mark. In D e st errei ch hatte die Einfuhr einen Wert von 1247.2 Millionen Schilling, das ist um 41 Millionen mehr als Vorjahre, während die Ausfuhr um 57.6 auf 952.6 Millionen Schilling stieg. Das Passivum, das sich bis 1930 um eine Milliarde herum gehalten hatte, verringerte sich neuerdings von 311 auf 295 Millionen Schilling. Die Entwicklung des s ch w e i z e r i-s ch e n Außenhandels ist durch ein Ansteigen des Gesamtumsatzes um 69.7 Millionen Franken charakterisiert, an dem jedoch nur die Ausfuhr partizipirt. die sich von 794.9 auf 881.6 Millionen gehoben hat, während die Einfuhr einen Rückgang von 1,283.3 auf 1266.3 Millionen Franken ausweist. Tos Passivum hat sich von 488.4 auf 384.7 Millionen Franken vermindert. Bei der Ausfuhr ist eine gewisse Umgruppierung in der Richtung zu Fertigprodukten eingetreten, was für dch Schweiz, deren Veredelungs-Produktion von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung ist, überaus wichtig erscheint. Gegen 1935 ist d:e Ausfuhr von Fertigwaren von 667.6 auf 755.5 Millionen Franken gestiegen. Der Wert der h o l l ä n d i s ch e n Ein fuhr besserte sich von 933 auf 1017 Millionen, der Wert der Ausfuhr von 675 auf 745 Millionen Gulden. Somit ergibt sich ein Einfuhrüberschuß von 272 gegen 261 Millionen im Vorjahre. Die Einfuhr wurde 1936 mit 73.3 (im Vorjahre 72.1) % von der Ausfuhr gedeckt, womit der höchste Dek-kungsprozentsatz in den letzten sieben Jahren erreicht wurde. Belgiens Einfuhr belief sich auf 21.506 Millionen Belga gegen 17.446 Mil-lionaen im Vorjahre, der eine Ausfuhr von 19.994 gegen 16.126 Millionen Belga im Jahre 1935 gegenübersteht, so daß ein Passivum von 1512 Millionen gegen 1320 Millionen im Vorjahre verbleibt. Schwedens Einfuhr umfaßte 1619.38 (im Vorjahre 1476.32) und die Ausfuhr ; 1505.37 (4297.45) Millionen Kronen, w daß der Einfuhrüberschuß von 178.87 auf ' 114.01 Millionen Kronen abgenommen Hot. Eine ähnliche Gestaltung zeigt auch der übrige s k o n I tit o v i f ch c und bol ti-s 'ch e Außenhandel. Der Wert der polnischen Einfuhr bezifferte sich auf 1003.4 und der Wert der Ausfuhr auf 1026.2 Millionen Zloty, so daß sich ein Saldo zugunsten Polens von 22.9 Millionen ergibt. Gegenüber dem Vorjahre war die Entfuhr um 42.8 Millionen und die Ausfuhr um 101.2 Millionen höher. Der Anteil der europäischen Länder an der polnischen Ausfuhr ist von 85 auf 65% zir-rückgegangen der Verkehr mit den außer-europäischen Ländern, besonders mit den Vereinigten Staaten, hat stark zugenommen. t Die Tschechoslowakei, die im Oktober 1933 schon zum zweitenmal ihre Währung abgewertet hat, scheint mit einer Erhöhung der Einfuhr von 6.74 auf 7.90 und der Ausfuhr von 7.12 auf 8.01 Milliar den Kronen auf. so daß das Aktivum des Außenhandels von 880 auf 110 Millionen Kronen zusammengeschrumpft ist. Der Wert der nach N n g a r n eingelühr ten Waren betrug 433.5 (im Vorjahr 402.3) Millionen, während sich der Wert der Ausfuhr auf 509 (451.5) Millionen belief. Es ergab sich daher ein Außenhandelsakttvum von 75.5 gegenüber 49.2 Millionen im Jahre 1935. Italien nahm bisher noch immer nicht die in der Sanktionszeit eingestellte Veröffentlichung der Außenhandelsziffern auf. doch soll nach halbamtlichen Angaben 1936 erstmals eilte aktive Handelsbilanz erzielt worden sein. Der Volk a 11, auße n h a n d e l, dem die bessere südosteuropäische Getreide4 ernte zugute kam. zeigt gleichfalls stärkere Steigerungen. Außerhalb Europas verdienen naturgemäß zwei Staaten besondere Beackstung: Die Bereinigte »Staaten erreichten. eine Ausfuhr von 2453 Millionen Dollar, was gegenüber dem Vorjahre eine Zunahme um 171 Millionen bedeutet. Ander- seits erhöhte sich die Einfuhr um 3>2 auf 2419 Millionen, so daß sich ein Ausfuhrüberschuß von nur 34 Millionen Dollar ergibt, während 1935 der Ausfuhrübersechch noch 235 Millionen Dollar umfaßte. Das Aktivum von 34 Millionen Dollar ist däs kleinste seit dem Jahre 1892. Auf der anderen Seite ist die Ausfuhr Japans um 75% von 2499 auf 2?97 Millionen Jen, die Einfuhr dagegen um 11.8% von 247,2 auf 2928 Millionen Jen gestiegen, so daß ein Einfuhrüberschuß von 131 Millionen Jen resultiert gegenüber einem Aktivum von 27 Millionen im Vorjahre. In einem Kommentar von amtlicher japanischer Seite Mvd die Begründung kür diese starke Bilanziverschlechterunq zunächst in den Abwehrmaßnahmen gegen japanische .Waren gesehen, die an Zahl und Stärke zu-genommen haben. Das entscheidende Gewicht liegt aber wohl bei der Eiinuhrsleigerung die namentlich Rohstoffe bedarf. WarmhÄufef doch erlaubt i Wider aller Erwarten hat der Staatsrat | der Beschwerde der Beograder Firma I »T a - t a« gegen das Verbot ihrer Geschäftsführung stattgegeben und damit die Entscheidungen der Beograder Polizeidirektion und des Handelsministeriums, mit I denen das Gründungsverbot ausgesprochen war, aufgehoben. Gegen diese Ent-I Scheidung der obersten Instanz hat sich I der Handelskreise große Erregung be-' mächtigt, da sich die Firma jetzt ungehindert entfalten kann und überall Warenhäu ser errichten wird. In der Freitagsitzung der Beograder Handelskammer wurde in scharfen Worten gegen den Standpunkt des Staatsrates Stellung genommen. Es wurde beschlossen, alles aufzubieten, um das Eröffnen der Warenhäuser zu verhindern. Es wurde auch der Antrag gestellt, zum Zeichen des Protestes im ganzen Staat alle Geschäfte drei Tage geschlossen zu halten. X Mariborer Schweinemarkt vom 26. d. Zugeführt wurden mit Rücksicht auf die Feiertage nur 21 Schweine, von denen 13 abgesetzt werden konnten. Es notierten: 5—6 Wochen alte Jungschweine 80—100, 7—9 Wochen 125—130, 3—4 Monate 135 bis 155 und 5—7 Monate 200—300 Dinar pro Stück. X Besteuerung der Schuhe aus Boxleder. Das Finanzministerium deutete dieser Tage die Bestimmung des Finanzministeriums über die Einführung der gemeinsamen Banatsverbrauchssteuer auf Schuhe dahin aus, daß unter die besseren Schuhe auch solche aus Box- und Che- ^eUistdetlnie^wäk ■iiiiiiiiiiiiiiiiii Vornan von Bernhard Lonzer 5 Copyright by Gustav Neugebauer, Prag 1. Mutt Man hatte sie immer vertröstet. Die mtter kränkelte seit einigen Jahre», und er Vater glaub te nicht ab kommen zu tön« K. Da hatte Irene den Entschluß kundge-Abeu, allein zu fahren. Sie war, den Börsen Sitten gemäß, zur Selbständigkeit er« “Ate» worden und so waren die Eltern anfänglichem Zögern denn auch damit 'Verstauben gewesen. „Wen» dir mein Bruder Karl zufällig in !i Weg laufen sollte", hatte der Vater J'm Abschied gesagt, „na, es ist ja mehr . ei» halbes Menschenalter inzwischen ^^gangen, und Engel sind mir alle nicht — jj° da grüß ihn nur. Vorausgesetzt, daß er ^ ei"haupt noch lebt, in den langen Jahren tot viel passiert sei». Ja. und wir hätten ^ew[ucht »ach der alten Heimat und wüv- ^ ’ lv Gott will, in einigen Jahren uns A wieder ein Zuhause suchen." r Hl'ene war gefahren. Sie hatte die See-(£ '0 gu; überstanden und den unbekannten tc’* mit weitgespannten Erwartungen " reteii. mar ursprünglich ihre Absicht ^»eie» zunächst einmal die markantesten Sfr Deutschlands aufzusuchen und erst zum ^ stutz der Heimat des Vaters einen Besuch .totofatten. Es war natürlich zweckmäßig, ftie ‘.t^en’ ab der Onkel überhaupt noch ext-r ' 0- Während sie sich in Bremen nmsah, ist5 l*.c durch eine Auskunftei die erforder- % Ermittlungen anstellen. Sie machte es dringend, und da sie mit dem Golde nicht zu paren brauchte, hatte sie bereits am zweiten Tage eine ausführliche Auskunft Nt den Händen. Kurz entschlossen warf sie ihre bisherigen Pläne über den Haufen und telegraphierte dem Onkel, daß sie am Abend eintreffen würde.. Der Postagent des Dorfes, dem das Telegramm von der Kreisstadt aus telephonisch zugesprochen wurde, hatte noch nie in seinem Leben ein so langes Telegramm aufgenommen, bei dem offenbar nicht die geringste Rücksicht auf die Kosten genommen worden war, und bereits am Nachmittag war die Kunde von der Ankunft der „reichten Amerikanerin" im ganzen Dorfe verbreitet. Nun war Irene auf der Fahrt dorthin. Sie hatte sich i» die Ecke des Abteils zurückgelehnt und sich mit betont kühler Zurückhaltung gewappnet, um nicht von den Mitreisenden ins Gespräch gezogen zu werden. Sie wurde wiederholt verstohlen gemustert, aber sie nahm keine Notiz davon. Vielleicht bemerkte sie es nicht einmal. Mit verdunkelter Stirn samt sie vor sich hi». Da hatte mm so ein unbedeutendes Ereignis wie die Begegnung mit den? jungen Manne — wie alt mochte er übrigens fein? Anfang bis Mitte der dreißiger Jahre vielleicht — ja, da hatte so eine zufällige Begegnung einen erheblich aus dem Gleichgewicht gebracht. Es war ebenso erstaunlich wie fraglos be- klemmend, wenn man ehrlich sein wollte. Und ehrlich war Irene Böllinghaus bis in die Fingerspitzen, auch sich selbst gegenüber. Fa, es war im höchsten Grade erstaunlich, denn etwas Aehnliches war einem noch nie passiert. Es war doch eigentlich gar nichts von Bedeutung geschehen. Und doch — — Irene gestand es sich ehrlich ein — sie hatte gleich im ersten Augenblick dunkel, aber mit dem sicheren Instinkt des im großen und ganzen naturhaft gebliebenen Menschen gefühlt: dieser Mann wäre der Rechte! Das war der Manu, der einmal kommen mußte, von irgendwoher, wenn das Leben. überhaupt einen Sinn haben sollte! De in jedem Weihe verborgene kleine Eva hatte natürlich sofort festgestellt, daß er nicht verheiratet oder verlobt war — er hatte keinen Ring getragen. Und nun? Vorbei der Augenblick, der etwas Schicksalhaftes gehabt hatte oder hätte haben können, wenn das Leben nicht eine so infam komplizierte Sache wäre, wie einem jetzt zum ersten Male zum Bewußtsein kam. Man hatte sich bisheer keinen Wunsch zu versagen brauche», man konnte sich alles kaufen, was das Herz begehrte — nur eines nicht — das Beste vielleicht war mit alle Schätze der Welt nicht zu haben. Es gab eben überall eine Grenze. Diese.Erkenntnis dämmerte ihr in diesem Augenblick zum ersten Male. Auf der dritten Haltestelle war Irene am Ziel. Als sie ausstieg hatte Rainer jeitt Abteil bereits verlassen. Er bemerkte a cht, daß Erika Böllinghaus und ihr Vater wartend auf dem Bahnsteig standen, mit raschen Schritten ging er durch die Sperre und schlug den Weg zum Dorfe ein. Es hatte Erika Böllinghaus erhebliche Mühe gekostet, den Vater zum Mitkommen zu bewegen. Die Nachricht von Irenes .'Be- such hatte wie eilte Bombe eingeschlagen und nach anfänglicher sprachloser Ueberra-schung einen förmlichen Sturm verursacht. Böllinghaus hatte nie vergessen, daß der Bruder im Groll geschieden war. lind nun — ja wohl, ein halbes Menschenalter hatte man nichts von sich hören lassen, und nun schickte mau einem mir nichts, dir nichts so ein Mädel auf den Hals, von dessen Existenz man bisher keine Ahnung gehabt hatte. Und der Böllinghaus war natürlich so gut oder so dumm, den Balg mit beiden Armen aufzunehmen und vielleicht wochenlang zu füttern. Könnte euch so passen! Jawohl!- Na, ja, schlecht konnte es dem Bruder wohl nicht gehen, sonst hätte das Mädel die teure Reic nicht unternehmen können. Man Brauchte also wohl nicht zu befürchten,' daß damit irgendeine Spekulation verbunden war. Aber itttmerhin — Erika dagegen war restlos begeistert gewesen, als das Telegramm gekommen war. Das »tar ja himmlisch! Und noch dazu eine Amerikanerin! Mit der konnte man Staat ntachtr, und es mitr.de endlich mal ein bißchen Laheit geben, das man so lauge und so sehr vermißte. Sie machte alle Anstrengungen. den Vater zur Vernunft zu bringen. Er schwieg schließlich und ging auf die Felder hinaus. Als er zurückkant und Erika aufs neue begann, ihn zu bestürmen, hob er die Hand: „Schon gilt! Vor dem Hause können m>-das Mädel ja doch nicht stehen lassen!" Sie nahmen das Auto, das er Erika gekauft hatte, obgleich man kaum zehn Minuten bis zur Haltestelle hatte. Ilud mm statt-dei? die beiden auf dem Bahnsteig und sahen der Erwarteten mit Neugierde und Spannung entgegen. (Fortsetzung folgt). vreauxleder fallen und demnach mit 12 Dinar pro Paar besteuert werden. Auf die Proteste der Geschäftswelt hin sprach sich das Ministerium jetzt dahin aus, daß die Schuhe aus Boxleder nicht zu den Luxuswaren gezählt werden können und demnach nur einer Belastung von 5 Dinar pro Paar unterliegen. Allerhand Das Telephon wird bereits zu Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt. Es liegt annähernd 100 Jahre zurück, als Morse den Telegraphen zum Patent anmeldete. Die erste Schreibmaschine gibt es schon 1730. 1663 beschäftigt sich Newton bereits mit der Erfindung des Automobils. (Allerdings mit Dampf.) Das Benzin-Auto wird 1886 patentiert. Die erste Dampfheizung wird 1652 erwähnt. Die erste Warmwasserheizung stammt aus dem Jahre 1716. Wasserklosette kommen 1750 in Frankreich auf. Mit den Wasserleitungen und Bädern ist es allerdings eine andere Sache, die pompösen Anlagen der römischen Thermen liegen Jahrhunderte voraus. Der erste Zucker wurde durch die Kreuzzüge in der Gegend von Tripolis bekannt. Das erste Lagerbier soll von einer Zittauer Brauerei, um die Wende des 14. Jahrhunderts eingeführt worden sein. Die erste Gabel kam in ItaHen im 15. Jahrhundert auf. Den ersten Filzhut trug Kaiser Karl der Fünfte im Jahre 1547. Die ersten Seidenstrümpfe soll Königin Elisabeth von England und König Heinrich II. von Frankreich getragen haben. Die ersten Leinenhemden besaß die Gemahlin König Karls VH. von Frankreich. Die erste Zigarrenfabrik wurde 1788. in Hamburg gegründet. Die ersten Zigaretten wurden schon in den spanischen Kolonien geraucht, kamen aber erst zirka 1840 nach Europa. Die ersten Mannequins waren Puppen aus Holz oder Wachs, die sich die vornehmen Französinnen der Provinz regelmäßig einmal im Jahre aus Paris kommen ließen. Die Roben wurden gewählt und die Puppen wieder zurückgeschickt. Der Zylinder war Ende der 20. Jahre des vorigen Mrrhunderis in London zu sehen. Das erste Kaffeehaus wurde 1683 in Wien von einem Polen gegründet. Die erste Speisekarte hat der Koch Roze während der Schreckensherrschaft in Paris eingeführt. Dei" erste Omnibus kam in Paris im 17. Jahrhundert auf. Die erste Aktiengesellschaft wird im 16. Jahrhundert erwähnt. Zweck der Gesellschaft war »Schatzgraben«. E. K. Waagerecht: 1. Oper von Weber, 7- Stadt und Fluß in Böhmen, 9. deutsche Universitätsstadt, 1,2 Arbeit in einer Bäckerei, 14. Lebensgemeinschaft, 16. Kampfgeist, 17. Stimmlage, 19. selten, 21. Monat, 22. geographische Bezeichnung, 24. rumänisches Zahlungsmittel, 26. Fluß zur Donau, 28. Blütenstand. 33. Frühlingsblume (ck — ein Buchstabe), 36. Gebäck, 37. Verunreinigung, 38. Hausgerät. Senkrecht 9 Körperteil, 3. Landwirtschaftsgerät, 4. Uebcrbleibsel, 5. Ort und Fluß am Schweizer Jura, 6. Flächenmaß, 9. Haustier, 10. Lan des teil, 11. sibirischer Strom, 13. Bo gel, 15. Name eines Sonntags, 16. Mandelgebäck, 18. Göttin, 20. Fluß in Mittelitalien, 21. griechische Insel, 22. Wald- und Hirtengott, 23. Sein, 25. Baumfrucht, 27. weiblicher Vorname, 29. Turngerät (ck = ff), 30. Kurzform für „Aktiengesellschaft" (geschrieben OfM-KrmzwottrMel /n s Äitalemälsel 1. Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten! 2. Johanna geht, und niemals kommt »c wieder. 3. Ernst ist das Leben, heiter die Kunst! 4. Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft! 5. Durch die Wälder, durch die Auen zog ich leichten Sinns dahin! 6. Kurz ist der Schmerz, und ewig ist He ^rcubc! 7. Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig. 8. Raum für alle hat die Erde. Jedem dieser Zitate ist c=n bestimmtes Wort zu entnehmen. Ancinarrdergerecht, neu neu die herausgegrisfenen Wörter wiederum ein Zitat. wie gesprochen), 31. Spaß, 32. Gemütsstimmung, 34. Verneinung. 35. Stadt in Bah ent. (ch = ein Buchstabe). OfterprobLem K Einsatzrätsel Amerikas Aluminiumreserven beinahe erschöpft. Eine der amerikanischen Hauptlagerstätten von Bauxit, das neuerdings das Hauptrohmaterial für die Gewinnung von Aluminium bildet, befindet sich in Arkansas. Die amtlichen Geologen haben jetzt festgestellt, daß diese Lagerstätte spätestens im Jahre 1977 erschöpft sein wird. Dabei macht die Bauxitgewinnung von Arkansas 90% der der Vereinigten Staaten aus. 1. Geld - Ruf 2. Korallen 3. Stiefel - - Schaft 4. Nadel — - — Wurm 5. Streit — Schloß 6. Tür 7. Stand Kette 8. Draht 9. Mai Karte 10. Drei — Haus 11. Mond —... Falter 12. Feier Stunde 13. Fluß Zwischen je zwei Wörter ist ein Berbiu- 6. Du und Dein Gott. Bon I. -Oberhammer. 80 'Seiten. Kart. S 2.80, in Seinen geb. S 4.50. Schlicht und fromm betrachtet der Verfasser die großen Wahrheiten des Glaubens. Den Leser fesselt 'vor allem die innige Wärme und tiefe (Aaubensglu!, die aus diesen Seiten sprechen. Man spürt, daß der Verfasser nicht daraus ausgeht, „Neuartiges" zu sagen, ändern daß ihm vielmehr darum zu tun ist, die großen Geheimnisse innerlich lmtzucrkbeu und zum Mtteerieb-ni-s awgueegew. vor ihm als auch hinter ihm stehenden Wort jedesmal ein neues, bekanntes Hauptwort ergibt. Die Anfangsbuchstaben der Einsatzwörter nennen einen bekannten deutschen Dichter. Hymne. Du wunderschöne u~ Wie lang ist's her, daß du Noch Schwein du ___a__- und Kuh! Wie lang — —u___ du sein? Ich müßt’ es, —ö— du mein! Zum Sachen. Die Tante Guste auf Mallöhnen Ist eine resolute Frau, Die Mägde und die Knechte stöhnen, Denn sie ist kräftig, derb und rauh. Doch tut sie eine „Drei" entdecken, Ist ihr's der schrecklichste der Schrecken. Die „Drei", die in den „Einszwei" vorkommt, Die ist besonders arm und klein; Wenn die aus ihrem Gang emporkommt, So muß das noch kein Unglück sein. Doch in der „Einszwei" (fußlos) in Mallohnen war's das immerhin; Die Tante, die voll Andacht hört, Sicht eeine „Dri", fängt an zu schreib, Läuft kreischend fort, und ganz verstört Läuft alles andere hinterdrein. Zahlenschrist. 123—4 35—678—596?. 10 2 11 12 — 7 4 10 7 13 — 14 4 7 15 7 — 7 4 10 — 3 2 10 14 5 7 8 — 3 11 12 16 2 14 — 6 7 8 — 19 10 3 — 7 8 17 19 4 11 18 5! — 678 — 598 — 793 11 12 8 7 U 18 5 — 6 2 8 19 7 15 7 8, — 678 — 17437 — 4 3 5 — 7 10 5 20 19 7 11 18 5. • Tie Lösung ergibt ein Zitat von P. von Winter. Schlüsselwörter: 18 4 8 11 12 7 = Gotteshaus, 17 19 .2 5 7 13 15 7 8 = katholischer Festtag, 14 9 4 7 6 12 9 14 = Gräberfeld, 10 7 18 8 9 16 9 21 = Gedächtnisrede, 3 11 12 1 2 8 20 — Farbe der Trauer. Vexlerbilb m „Jetzt hat er angebissen! Paß auf, Wilhelm, daß er nicht zurückspringt! — Hörst du, Wilhelm? — Wo bist du?" Bilderrätsel. Tluföfunaen aus Ser letzten 3tätfe-<£de Kreuzworträtsel. Waagerecht: 1. Raphael, 5. Kabel. 6. Nc:-ge, 8. Zwo, 10. Mond, 12. Hela, 18. Ohlau, 14. Lamm,',16. treu, .18. Kai, 20. Erika, 21. Rubel, 22.’ Reblaus' Senkrecht: 1. Rubin, 2. 'Pilz. S. Arno, 4. Leine, 5. Kamille, 7. Emanuel. 9. Wolga, 11, Dom, 12. Hut, 15. Meier. 17. Rebn-x 18. Kalb,' 19. Irma. Silbenrätsel. 1. Teltow, 2. Komma 3. Celsius, 4. Jra-wadi, 5. Quo vad's, 6. Rembrandt, 7. England, 8. Schnepfe, 9. Neger. 10. Utrecht, U-Radio 12. Ewald. 13. Degen, 14. Flora 16. Allasch, 16. Laute, 17. Chiante. 18. Saturn, 19. Rüge. 20. Eiffelturm. 24. Torenkopf, 22. Försterei, 23. Nelke. 24. Astral- leib,' 25. Seide. 26. Natter, 27. Ironie. „Was ist der Tod? — Nach einem Fieber ein sanfter Schlaf, der uns erquickt!" Arithmetischer Scherz: (Turm—nt) + (Hand—H) + (Meteor---Metet) + (Meter—Meer) - „TurandoG-Ans drei mach' eins: Hellebarde, Ellenbogen, Immortelle, Nach nähme, Rundlauf, Interesse, Christian, Heilkunde, Allenstein, Nuernberg, Artillerie, Champagne, Kasserolle. Eigensinn, Rheingold. — Heinrich Anackcr. Zickzackrätsel. 1. .Hafner, 2. Rosine, 3. Zeisig. 4. Turban, 5. Schaum, 6. Johann, 7. Profil. -Frithjof Nansen. Der UnzertrenMche. Schatten. Die Freunde. Tom bietet John seinen alten Wagen zum Kauf an. „Was soll er denn kosten?" — „Hundert Dollar!" — „Ausgeschlossen! Gebe höchstens fünf!" — „Well! Nimm ihn dafür. Werde mich doch nicht mit einem guten Freund um lumpige fünfundneunzig Dollar streiten!" Kreüzworlrälsel teil, 8. figurierter. Gesang, 9. Lust-piel, 1:2. Frauenname, 13. australischer Bogel, 15. Europäer, 17. Kadaver, 19. Frauenname, 20. Gattung, 21. Wasserstandsmesser, 23. Ge Ml, 25. Bauwerk, 27. Stadt ’it Oberfranken, 29. Filmgesellschaft, 31. biblische Gestalt, 32. Truppenteil, 33. Sportgerät, 35. Fluß zur Donau, 37. Teil der Blume, 40. Frucht, 43. Stadt in der Schweiz, 44. Jubelruf, 46. Fluß zum Aralsee, 48. Dichter, 50. Segelstange, 52. Straße, 53. Stadt in Luxemburg, 55. Farbe, 56. Frauenname, 57. Stadt in Afrika, 58. Auswahl, 59. Frauenname. — Senkrecht: 1. Stadt in Schlesien, 2. Frauenname, 3. Gewässer, 5. Anrede, 6. Stch>t in Böhmen, 7. 'Geivichtsbezeichnung, 9. Trockenpulver. 30. Sonnengott, 11. arithmetischer Begriff, 14. Körperorgan, 16. Zustand, 18. Stadt in Belgien, 20. Stadt in Italien, 22. Frauenname, 24. alttestamentlicher König, 25. Zy-kladen'usel, 26. Sicherheit, 28. Stadt sn Italien, 29. Kanton [der Schweiz, 30. Quelle g it ress — (arab.), 34. Singvogel, 36. Held, 39. Leders chlag. 30. Stadt in Mecklenburg, l0-Brust, 41. „selten", 42. Anstrich, 43. Weh-ruf, 45. Nadelbaum, 47. Tonart, 49. Fluß zum Rhein, 51. .Halbedelstein, 32. .Zorn, 54. erhöhter Kirchenraum, (ch — ein Buchstabe). fortüte-Ckeokik Otoiatine fcon Vesieneck: „In der Brandung des Lebens" Der SchickfMweg einer Frau / Verlag „Das Bergianö-Buch" (Salzburg- Sraz-Wien-LeipZig) Die Schriftstellerin M a x i a u n c ö v n B e st e n e cf, die in unserer Drau-I "dt sozusagen ihre selbst schon gepriesene Wahlheimat gefunden, hat im Verlag „Das 0 Hllland - Buch," HSalzbuvg-Graz-Wicn-"O'-Pzig) ihr neuestes Werk erscheinen lassen: on Roman: „I u der Brau d n u g es L c ,jj ,c n § u Marianne vott Vesteneck "f9 die Aufmerksamkeit bereits mit dem ' v°nton „E l f r i c d e und die Probe- s E h e" auf sich. Mit jenem Roman, der das 1 Problem der Ehe und ihre Konflikte in den i Mittelpunkt einer dramatischen Handlung I ifcllf, bahnte sich die Dichterin den Weg zn I literarischer Geltung. In ihrem neuen Werk geht sie weniger in die epische Breite als vielmehr in die dramatischen Tiefen, und so entstand ein Roman, tote er als Abriß eines Menschenschicksales nur selten den zeitgenössischen Federn cutguollen ist. Marianne von Vesieneck ist zu viel Frau, als daß sie nicht wieder das Schicksal einer Frau gestalten würde. And * io läßt sie auf rund 300 Seiten in einer meisterhaften Darstellungsiueise den Leidens weg ihrer Elisabeth Vernosti abrollen, die mit Ende des Weltkrieges aus einem be-chaulich-altösterreichischen adeligen Milieu n den. Wiener Jnflationswirbe'l gerissen, an ; einer unmöglichen Ehe zum Scheitern ge-i bracht wird und nun den bitteren Seiden« i kelch bis zur Neige trinken muß. Elisabeth Banossi, deren Vermögen der leichtsinnige Gatte restlos verspekuliert, sieht sich plötzlich von ihren Verwandten verlassen. Sie wird Fabriksarbeiterin, Erzieherin von Kindern reicher Eltern, uni ihren beiden Kindern das dürftigste Brot nach Hause bringen zu können. Diese Frau will kein Mitleid und keine Unterstützungen, sie will wieder hoch kommen und arbeitet sogar m.it geringsten Aussichten als Vertreterin in Haushaltartt-kelu, sie zermartert ihre Augen über wenig ertragreis^ ui Handarbeiten, um schliefst'ch vollständig entkräftet zusammenzubrechen. Der Gedanke an die Kinder läßt sie jedoch wieder hochkommen. Sie wird trotz mißlun- gener Ansangsversuche, in der Presse sich durchzusetzen, Buhnenschriftstellerin und plötzlich erhält ihr Leben eine ruckartige Wendung zum Glück: sie wird von einer Verwandten reich beerbt und kann sich nun ganz ihren literarischen Plauen and der Erziehung ihrer Kinder widmen. In der Ewigen Stadt lernt sie einen Mann kennen, der ihr zur Erfüllung ihres Sehneus wird. Dieser Mann, der in seiner inneren Rast-und Ruhelosigkeit vor Elisabeth flüchtet, weil er glaubt, sein tragisches Schicksal nicht an jenes der geliebten Fra» fesseln zu dürfen, stirbt dann in ihrer Anwesenheit in einem Hospital zu Genua. Elisabeth Vanosü aber, deren Sehnsucht und alles Begehren im Grab zn Genua zurückgeblieben ist. geht nun, geläutert durch die überaus rei-' chcit Schicksals schlüge, den klar. vorgezeichneten Weg weiter: ihre Kinder und ihre Arbeit! So hat Marianne von Vesteneck uns ein -Buch geschenkt, das die heroische Schicksalskurve eines mit dem Leben, mutig ringenden, nirgends verzweifelnde,, Weibes auf* .zeigt. In einer stellenweise hinreißenden Sprache schildert die Dichterin Höhen und Tiefen des Erlebnisses ihrer Heldin, .wobei sie die nüchterne Realistik des Moments ebenso meistert wie die Stimmungen zartester Romantik. Ei,, Buch, nach dem n'cht nur die Frauen, sondern auch Männer greifen mögen, um an der Kraft, die diese Heldin als Frau und Mutter entwickelt, ieel:-' sche Bereicherung zu finden, (Das Buch ist in Maribor in den führenden Buchhandlungen erhältlich). —b. ©ftern im ZteBenlanÖ Jerusalem Von Dr. Fr. M i s io j,... - die südöstlichen Ausläufer der Slov. s uhclit sich gegen die Mur senken, um sich |’Qun in den ungarisch-kroatischen Niederun-ICtt Zu verlieren, von Ljutomer und Ormož, ^"gefäihr gleich weit entfernt, steht auf einem zahlreichen Hügelrückeu und Weinberge nn schmuckes, weißes Kirchlein, das mit sei-■cr rotgetünchten Kirchturmspitze gar auge-absticht von den Farben seiner Nmge-Das Kirchlein heißt J e r u s a l e nt auch Betlehem und nach ihm sind die ^ Pocken Weinberge mit ihren berühmten benannt, den man so oft mit dem i'sF^vnreröan" oder „Luttenberger" verüb Gotteshaus wurde laut Jn- >l ?! 'Ul 3uhre 1652 von Gutsverwalter %ft r 11 111 b I i t s ch und dessen Ehest) auf dem ehemaligen Grund des ch„. Ichen Ritterordens erbaut. Obgleich IM' Bergrücken nur 341 Meter hoch ist, M'ragt er doch alle ihn im bunten Kranz ( gebende,, Weinberge, so daß man i„ den. lchert Büheln nur noch in Kapela bei iltlQ r sutvtn. /4 ft i-t Y t «*£i n fcl&u zw« - Kt. ’ dies Michk » em^ Radenci eine ähnliche Sicht ge-i„ y" Kein Wunder, wenn die Ostern gerade stlv 1C^n K'rchlein als den natürlichen Mit--oerd'E bei* Sanzen Umgebung begangen kircki -- es nur eine einfache Filial* Reib lm;d man von ihm aus eine schöne . [,r;Vc bon angesehenen Pfarrkirchen über« acn kann. öcmGnn ain Karsamstag die Abendglocken i)G "'Pen sind und die ersten Schatten ""brechenden Nacht Kirchlein. Wetngär-' und Weingarthäuser samt ihren „Pal-i,u ' den schlanken Schwarzpappeln, noch .. Plchtig umhüllen, beginnt auf dem '.Men Rasenplatz vor dem Kirchlein das trennen". Es sind keine Pechfackeln, dj,-!CtlDa mie in Kärnten oder Bayern bei Geb^' Gelegenheit in Prozessionen unter et und Gesang lodernd geschwungen wer- den, daß sie von weitem wie tanzende Irrlichter oder Johanniskaferchen erscheinen. Breite und flache, ausgediente oder halbzerbrochene irdene oder eiserne Näpfe, Töpfe, Teller, Schüsseln und Häfen werden auf niedrigen Unterlagen so aufgestellt, daß sie bestimmte Figuren, etwa ein Kreuz, eine Monstranze oder ein Herz ergeben. Wenn beim Anbruch der Nacht das harzige, gut ausgetrocknete Kienholz, mit dem sie. vollgefüllt sind, angezündet 'wird und lichterloh brennt, werden Kreuze, Monstranzen oder Herzen für die weite Ferne klar erkennbar. Tief in die Nacht hinein dauert dieses Fackel brennen; durch die schwarze Nacht senden Hügelland und Ebene einander die ersten feurigen Ostergrüße. Der Schall alter Lieder hallt wider vom nahen kohlschwarzen Weiberriegel, von dem der Sage nach tapfere Frauen mit sand-gefüllten Fässern die Türken im Jahre 1529 vertrieben haben. Ehe noch in der Nacht auf den Ostertag der Mond die erste Hälfte seiner Nächtlichen Wanderung zurückgelegt hat, vor Mitternacht, wird es um das Kirchlein wieder lebendig. Nun wird das aus dürren Aesten, Reisig. Klaubholz und Holzscheiten hochauf-geschichtete Osterfeuer angezündet, daß dessen rötlicher Flammen'schein weit ins Land hinaus leuchtet auf die Höhen des Donati-berges, des Wotsch und des finsteren Bachern, aber auch über das Ubermurgebiet bis zum Plattensee. Das Krachen moderner Böller, das dieses mitternächtliche Sonn-wendfeuer, dieses mitternächtliche Frühlings- und Auferstehungsfest der Natur begleitet, kann den alten Heidnischen Ursprung nicht verwischen. „Velika noč" — so heißen slawisch die Ostern — bedeutet die „große Nacht", weil die Slawen, wie nach des Tacitus Germania auch die alten Germanen die Nacht, nicht aber den Tag feierten, „den siesta nur für ein. Anhängsel der Nacht hielten. Der Morgen des Ostersonntags findet m den einzelnstehenden Bauernhöfen und Winzerkeuschen, in den alten Herrenhäusern und den lehmverpickten Blockhütten alles gesäubert, gereinigt, verjüngt, erneuert, geweiht und gesegnet, Haus und Hof, Men ichen und Vieh, Acker, Feld und Weingär ten, Wasser. Wein und Feuer, vor allem aber den „Segen", das ist Osterbrot, Oster-luchen, Ostereier, geräuchertes Schweinefleisch und Würste, die der Geistliche tags-zuvor vor dem Kirchlein im Freien gesegnet und geweiht hatte. Dieser „Segen" kommt sofort unmittelbar nach, der Rückkehr des Hausgesindes von der Ostermesse auf den leinengedeckten Tisch. Aber nicht die Hausfrau, sondern der „Wirt", der Vater und Hausherr, hat den Segen auf de,, Tisch zu bringen, ihn aufzuteilen und den Mitgliedern des Hauses zuzumessen. Bald beginnen die Türen im Hauskeller und in dem nahe* gelogenen Weingartenkeller zu knarren; der Jerusalemer funkelt im altererbten Krug. Des Weingartens, des Ackers, der Fluren und Wiesen, des Hauses und des Viehes darf und kann nicht vergessen werden. Im Jerusalemer Weinbauer steckt noch etwas ven ein, altrheinischen Priester, wenn er, bejahrt und ergraut, aber doch hochauf-gerichtet, voll Ernst und Würde, aber auch voll Glauben und Hoffnung, mit dem edelsten Saft seiner Reben, den Weingarten, mit dem kirchlich geweihten Weihwasser aber Acker, Flur und Wiesen, besprengt, segnet und weiht. Die Kätzchen des am Palmsonntag geweihten Palmbusches werden auf einem Teller Kühen und Kälbern zum Kosten vorgehalten als Mittel gegen Seuchen und Krankheiten; die getrockneten Salweidenäste des Palmbusches dienen im S»m mer zur Abwehr des gefürchteten Hagelwetters, wenn man sie entzündet, in der richtigen Richtung fächelt. Ein zweifach Lied schallt durch die Weinberge von Jerusalem zu Ostern, das Lied des Weinbauers und seines Winzers, das Pfeifen des Stars und das Trillern der Lerche, immer gleich, feit es Weingärten, Frühling nnd Ostern gibt. SONNTAG, 28. MÄRZ. Ljubljana, 9 Konzert. 9-45 Predigt. 19 Gottesdienst. 11.15 Jugendstunde. 12 Radioorchester. 13. Nachr. 13.15 Forts, des K . 16 Schallpl. 17 Schrammelmusik. 18 tič -spie!. 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.50 V-> trag. 20.30 Militärmusik. 22 Vorträge für dL aufgewanderten Slowenen. 22.40 Konzert. Beograd, 17 Konzert. 19.30 Nationalvortra . 20 Böhm. Abend. — Prag, 15-10 Funk-Rh; sodie. 17-35 Deutsche Sendung. 19 Konzc. 20 Bunter Abend- — Zürich, 18.05 Kamme-musik. 19 Jodelliedcr. 19.40 Orchestcrko.:-zert. 21.25 Alte Salzburger Meister. — Budapest, 18.30 Fuiikorchestcr. 20 Hörspiel. Wien. 8.30 Frtihkonzert. 10 Gottesdienst. Sinfoniekonzert. 12.50 Wunschkonzert. 15 -Bläser-Kammermusik. 17.35 Konzert. 19 Chansons von gestern und heute. 20 »Bel -scharfen Eck«, Lustspiel. — Dcutscblau '■ senden 17.30 Schöne Melodien. 20 Richer Wagner-Konzert. — Berlin, 18 Lustspiel. Hörspiel. 20 Tanzet dem Frühling entgegv: — Breslau, 16 Bunt. Nachmittag. 18.30 Be arbeiter musizieren. 20 »Faust« von Goeti: •— Leipzig, 18.30 Bunte Ostereier (Sch all p' 1 20 »Die Dorothee«, Operette. — München. Konzert. 18 Funk-Zirkus. 20 Italienisch Meisterkonzert. — Paris, 18 Leichte Mn 20 Heiteres. — London, 18 Lustspiel. 20 L musik. •— Mailand, 17-15 Sihfoniekonzert. Liederabend. — Rom, 17 Operette. 21 Op MONTAG, 29. MÄRZ. Ljubljana, 9 Schallpl. 9.15 Ucbertragm . aus der Kirche, lö Biasmusik. 11.40 Fiir n Kleinen. 12 Schallpl. 16 Konzert. 18 Schall p' 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Volkslieder — Beograd. 17-20 Volkslieder. 18.30 Franz. 19.30 Nationalvortrag. 20 Oper von Verdi. ..... Prag, 17.1O Deutsche Sendung. »Egtnont Trauerspiel von Goethe. 18-55 Konzert. 19 »Prinz Igor«, Oper von Borodin. — Zürich, 18.20 Konzert. 20 »Die Komödiantin«, Sine spiel von Haydn. — Budapest, 18.20 Konzert. 20 Hörspiel. — Wien, 8.15 Frühkonzc: 10 Gottesdienst. 11 Konzert. 15.20 Kamme •-musik. 16.45 Wunschkonzert. 19.25 Violin -Duos. 19.55 »Im weißen Rößl«, Singspie Deutschlandsender, 17 Lustspiel. 18 Schöne Melodien. 20 Tanzmusik. - Berlin, 18 Fiv,' spiel. 19 Serenaden. 20 »Die Gärtnerin aus Liebe«, Oper von Mozart. •— Breslau, 1,8 Lustspiel. 19 Kammermusik. 20 Tanzabend. Leipzig, 16JO Tanzmusik. 18.30 Hörfolge. 19 Schallpl. 20 Leipziger Kaleidoskop. — Mü tchen, 16 Das' Osterei. Künstlerstunde. !8 Lustspiel. 20 Bunter Abend. — Paris, 18.05 Hörspiel. 20.45 Liederabend. _ London, 19 Konzert. 21 Oper. — Mailand, 17.15 Tanzmusik. 21 Orchesterkonzert (aus Rom). DIENSTAG, 30. MÄRZ. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Konzert. 18.40 Phil. Vortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Vokalkonzert. Beograd, 18.30 Russische Romanzen. 19.30 Nationalvortrag. 20 Bach-Oratorium. — Prag, 18-10 Deutsche Seu-dang. 19 Schallpl. 19.30 Leichte Musik. 20.2' Hörspiel. — Zürich, 18.45 Kammermusik. 20 Funkorchester. — Budapest, 19 Schallpl. 2i Zigeunerkapelle. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 12 Mittagskonzert. 16.05 Aus Tonfilmen-16.45 Für den Rosenzüchter. 17.20 Lieder und Arien. 18-25 Französisch. 19.10 Wir lernen Hausmusik. 20 Wunschkonzert. 21.45 Vortrag. — Deutschlandsender. 18 Balladen. 19 Tanzmusik. 20 Bunter Abend. — Berlin, 18 Konzert. 19 Hörfolge. 20 Brucknerabend. — Breslau, 17 Konzert. 19 Hörfolge. 20 Bunte Abendmusik. — Leipzig, 18 Konzert. 19 Neue österr. Musik. 20 Schöne Stimmen._______ München. 18 Konzert. 19 Hörspiel. 20 Liederabend. — Paris, 18.15 Lustspiel. 20.30 Violinsolis. — London, 19 Konzert. 20.45 Britische Frauen musizieren. — Mailand, 17-15 Tanzmusik. 21 Oper. — Rom, 21 Hörspiel. Scherz vom To-ge. Der Dachgarten eines bekannten Pariser Restaurants wird sozusagen auf altrömische Weise geheizt. Man leitet nämlich, die warme Lust durch Röhren, die im Fußboden Le gen. Zwei Freunde speisten in diesem Dachgarten und führten ein erregtes politisches Gespräch. Der eine rief schließlich aus: „Mei ner Ansicht nach tanzen wir auf einem Vulkan!" Darauf der andere: „Das ist etnms zuviel gesagt. Aber sicherlich speisen wir auf einer Wärmepfanne." Napoleon kam einmal auf seinen Reisen durch die Provinz in die Stadt Lucon in der Vendee. Die Bürgerschaft bereitete ihm einen festlichen Empfang, zu dem auch der obligate Triumphbogen gehörte. Bei seiner Aussprache machte der Maire eine Anspielung auf die schlechten Finanzen der Stadt. Der Kaiser runzelte die Stint und zeigte auf den Triumphbogen. Schlagfertig erwiderte der Maire: „Sire, wir haben alles getan, was wir Ew. Majestät schuldig sind und sind alles schuldig, was wir getan haben". Die witzige Antwort besänftigte den Kaiser, so daß er versprach, den Finanzen der. Stadt aufzuhelfen. Sir Hase bürst lOr iaalitit uns form! Harihor, Gosposka ul. 1 Tel. 2571 u, 2572 Für die FRÜHLINGS KUR Reinigung und gegen schwache Verdauung gebrauchen Sie unser nationales Produkt: ft PLÄNWKÄ4‘-Te«F In Apotheken grosse Schachtel Din 20' , halbgrosse Din 12'—, eine Versuchspackung Din 3 50 Erzeugt: APOTHEKE Mr. BAHOVEC, LJUBLJANA Reg. S. Nr. 2007 8./II. 1932 ms Silil Kovali. Varaždin seit Jahrzehnten das Pionirhotcl guten Rufes DIE ZIMMER sind mit behaglich-heimeligen Komiort eingerichtet. FLIESSENDES WASSER in allen Zimmern mit kaltem und warmen Wasser zu jeder Jahreszeit. ZENTRALHEIZUNG neuesten Systems gibt in kalten Wintermonaten allen Hotelräumen behagliche Wärme. 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