Pr-«m»rr»ti»oL - Preise: 1 Für Laibach: OanzjShri- . . 8 fl 40 fr. Halbjährig... 4 „ 20 „ VirrteljLbriz . 2 10 M VvmaUich . . . — „ 70 „ Mit der Post: OanzjShrig...............12 H- -«übMrig................. 6 w «ri-teljShrig............ 3 „ ' WSr gufUÖBng inS HauS .etertefj. 25 k., monail. 9 fr. •i#jltUw Nummern 6 kr. Laibacher TJ Lngblntt Anonyme Slttlfftilnngen werden nicht berückfichtigt; Manuscriple nicht zurülkgesendet. SeNtliw Bahnhofgaffe Rr. t;48. 8r»editt»»- St Inserate»» Bureau: Longrrßplatz Nr. 81 (Buch-handlunq von Jgu. v. Ätein* mayr & Fed. Bamberg.) IuserttouS»reise: Für die einspaltige PetitzeL-i 4 kr., bei zweimaliger Ein-jchaltung ä 7 kr , dreimaliger ä 10 kr. JnsertivnGempel jedesmal 30 kr. Bei größeren Inseraten uni» öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 63. Mittwoch, 18. März 1874. Morgen: Josef. Freitag: Nicetas. 7. Jahrgang. Die «iichste Nummer erscheint des 'festes »egen am Freitag. 34 Die neue Encyttica. Drohungen, Bannflüche und Kriegsrufe aus dem Lager der Ultramontanen find wir nun schon so sehr gewöhnt, daß wir uns nicht sonderlich durch Vir Encyklica, vermittelst welcher der Papst den frommen Eifer der österreichischen Bischöfe zum Widerstande gegen die konfessionellen Gesetze auf-Nistücheln für gut findet, ins Bockshorn jagen lassen. Die päpstliche Curie und ihre Vorkämpfer in Oesterreich sorgen dürch ihre ganz unchristliche Ueber-Hebung, durch die Maßlosigkeit ihrer Einsprüche schon selbst dafür, daß es keinem Staate, keiner Regierung möglich gemacht wird, ein friedliches Abkommen mit der Kirche zu treffen. Die neueste päpstliche Kundgebung bricht von vornherein den Stab über tie konfessionellen Vorlagen und reiht dieselben frischweg jenen neronisch - diocletianischen Verfolgungen an, ron denen angeblich die Kirche gegenwärtig betroffen sein soll; ja der heilige Vater vergißt die Grundregeln der politischen Klugheit so sehr, daß er das Ministerium Auersperg beschuldigt, die „katholische Kirche in die verderblichste Knechtschaft, in die Willkür der Staatsgewalt" gebracht zu haben. Unserer Regierung, welche noch niemand feindseliger Gesinnung gegen die katholische Kirche geziehen, die sich im Gegentheil gar oft den gerechten Tadel der liberalen Partei zugezogen, weil sie, um die Ver sthnung mit der Kirche zu erzielen, sich zu bedenk Ilichen Zugeständnissen bereit erklärte, die katho-| tische Religion förmlich als die .Staatsreligion" proclamierte u. dgl., dieser unserer Regierung wird vom heiligen Vater der Krieg erklärt, ihre Gesetzvorlagen, dir ganz von jenem Geiste der Versöhnung durchträukt sind, werden als eine Erniedrigung der Kirche verurlheilt und auf eine Stufe mit den preußische» Maigesetzen gestellt. Zur Bekräftigung des Gesagten geben wir in folgendem eine kurze Skizze des in barbarischem Latein abge-saßten Schriftstückes. Vor allem erklärt der heil. Vater, daß zu den Verfolgungen der Kirche, welche er in seiner Ency-klica vom 24. November des vorigen Jahres beklagt hat. eine neue hinzukommt, welche desto betrübender sei, als sie von Oesterreich ausgehr, „welches früher in den größten Zeiten der christliche» Staatenordnung im engsten Bunde mit dem apostolischen Stuhle mulhig für den katholischen Glauben gekämpft hat." In der Allocutiou vom 22. Mai 1868 habe der heilige Vater die damaligen konfessionellen Ge setze verurtheilen müssen, „jetzt aber werden dem Reichsrathe neue Gesetze zur Beschließuug vvrgelegt, welche deutlich dahin abzielen, daß die katholische Kirche in Oesterreich in dir verderblichste Knechtschaft, unter die Willkür der Staatsgewalt gebracht werde, gegen die göttliche Bestimmung unseres Herrn Jesus Christus." Der heil. Vater erläutert dann die übernatürliche Gewalt der Kirchcnregierung und setzt auseinander, wie dieselbe durch die konfessionellen Vorlagen beeinträchtigt wird. „Denn diesen Gesetzen gemäß wird die Kirche.Christi fast in allen Beziehungen, welche da» Regiment der Gläubigen betreffen, als eine der StaatSregierung gänzlich unterworfene angesehen; dieses wird im Motiven« berichte offen gleichsam als Prinzip festgesetzt, ««ch wird dadurch erklärt, daß die StaatSregierung krast ihrer höchsten Macht wie über weltliche, so auch über kirchliche Dinge Gesetze geben und die Sirchr ebenso überwachen und beherrschen könne, wie andere weltliche Gesellschaften." Dagegen führt oer heil. Vater den Spruch des heil. Ambrosius an: „Man behauptet, dem Kaiser stehe alles frei, ihm gehört alles. — Ich antwortete: Wolle nicht in Selbstüberhebung glauben, über Göttliches und Kaiser« liches Recht zu besitzen. Wolle dich nicht überheben, sondern sei Gott unterworfen. Es steht geschrieben: Gott, was Gottes ist, dem Kaif-r, wa« des Kaisers ist. Dem Kaiser gehören die Paläste, dem Priester die Kirche." Weiler sagt der „Unfehlbare": ,WaS aber jene Gesetze betrifft, denen der Motivenbericht als Einleitung dient, fo scheinen sie, mit den preußischen Gesetzen verglichen, gemäßigt zu sein, in Wirklichkeit aber sind sie von demselben Geiste und Charakter und bereiten der Kirche in Oesterreich dasselbe Verderben." Der folgende Abschnitt bespricht den Concor» datSbruch und schleudert einen neuen Protest dagegen. Dann spricht der heilige Vater von der als Bor. wand angeführten, angeblichen Aenderung der Kirche durch das Unfehlbarkeitsdogma: „Wenn es aber einige in Oesterreich gibt, welche unter solchen un- 3tcuilIeton. Die Anti - Blöden - Convention in Vineland. In dem Slädchen Vineland, N. I, dem Zufluchtsorte aller Weiberrechtler, Spiritualiste» und ähnlicher verwandter Geister, tagte Dinsiag und Mittw. den 20. und 21. Jan. im Jahre 1874 eine Konvention von starkgeistigen Vertretern des schönen Geschlechter, welche beabsichtigen, einen erbitterten fcotnpf gegen die bestehenden Moden zu führen und Dtadame Demarest, A. T. Stewart, Lord und Taylor u. s. f. total „caput" zu machen. Einem Berichte der New-Yorker StaatSzeilung entnehmen wir folgende humoristisch angehauchte Schilderung der Vorgänge, welche wohl für weitere Steife Interesse haben dürften. Ein Hauptzweck der Convention war, sich über rin neues, zweckmäßiges und geschmackvolles Costüm iu einigen, welche« die jetzt üblichen Trachten der Frauen verdrängen soll. Das stärkere Geschlecht Vineland'S scheint sich für die Sache au» diesem «der jenem Grunde stark zu interessieren, denn die Hälfte derer, die sich in der Halle tingefunden hatten, bestand aus Männern. Auf der Platform halten zwei Damen in dem durch Frau Dr. Mary Walker bekannt gewordenen „Bloomcr Costüm" und ein schmächtiger Jüngling aus Boston Platz genommen. Letzterer wurde seines zarten Aussehens wegen anfangs allgemein für eine in Mannskleidern steckende Dame gehalten, und nur ein paar flaumweiche Härchen, welche unter seiner Rase ein kümmerliches Dasein fristeten und von ihm mit krankhafter Hast beständig gedreht und gestreichelt wurden — rin wahrhaftes Pas quill auf einen Schnurrbart — kennzeichneten ihn als einen „Herrn der Schöpfung." Nachdem Frau Olivia F. Shepard, eine der Damen auf der Platform, die Versammlung zur Ordnung gerufen hatte, begann der Jüngling aus Boston, der als Sekretär fungierte, einen langen Brief von dem „Schwesternbund der radikalen Re. formfreuudinnen" zu verlesen, wurde jedoch von Frau Ellen Dickinsou unterbrochen, welche beantragte, die Convention solle sich durch die Wahl von Beamten organsieren. Dies brachte Frau Shepard in Harnisch; sie erklärte, sie habe die Convention berufen und die Lichter — Gas gibt's in Vineland noch nicht — bezahlt und sei daher Vorsitzende de facto, ex officio und von Gottes Gnaden. Den meisten Anwesenden schien diese Logik nicht ganz einzuleuchten. Sie erklärten in einem ändern tfocote auf eigene Faust eine Versammlung abhatten z» wollen, und verließen, etwa 25 Mann resp. Damen stark, den Saal, wobei sie die zweite Bloo-intrin von der Platform im Triumphe mit sich führten. Dieser Verlust an (Streitkräften wurde, so bedenklich ec auch war, reichlich ersetzt durch da» Erscheinen der Frau Mary E. Tillotson, welche1 im Reform- oder ZukunstScostüm in den Saal schwebte. Dasselbe bestand in einer Tunika von' Lila Sammet, detto Pantakons und Schrnierstiefeln mit enorm dicken Sohlen. Ihr Haar hatte die' Dame in eine Unzahl kleiner Löckchen (ä la Pudel) gekräuselt und auf denselben, faß ttd uub kokett ein schwarzes mit einer Straußfeder verziertes Baret Die Dame, welche sehr einnehmende GchchtSzüge^ befaß und in ihrem Costüm, mit Ausnahme der entsetzlichen Reformstiefel, recht hübsch aussah,; machte augenscheinlich einen tiefen Eindruck auf die', Versammlung, als sie sich auf der Platform nie-! verließ. - it . ; ' (Schluß folgt.) ' - -seligen Lorwävden den katholischen Glauben von lid) werfen, so beharrt dennoch bei denselben mit seinen glorreichen Ahnen und seinem ganzen kaiserlichen Hause der erlauchte Herrscher, und beharrt dabei der bei weitem größte Theil der Bevölkerung, dem aus solche Vorwände gestützte Gesetze gegeben werden." Weiterhin hofft der heil. Vater von den Bischöfen, daß sie die Rechte der Kirche virtheidigen werden, und sahrt dann fort: „Auch Uns ermuthigt zu guten Hoffnungen die Ergebenheit und der Glaube (fiietas et religio) unseres geliebtesten Sohnes in Christo, des Kaisers und Königs Franz Joseph, den Wir in einem neuen Briefe vom heutigen Tage (7. März) beschworen haben, er möge nicht dulden, daß in seinem weiten Reiche die Kirche einer unehrenhaften Knechtschaft überliefert und seine katholischen Unterthanen in die höchste Bedrängnis gebracht werden." Dieser Abschnitt des päpstlichen Schreibens bedarf keiner Erläuterung. Der heil. Vater verschmäht es nicht, sich desselben perfiden, plumpen Manöver« zu bedienen, wie unsere Klericalen, die auch stets dem Volke vorschwindeln, der Kaiser befinde sich in voller Uebereinstimmung mit ihren verschrobenen politischen und religiösen Anschauungen; -nur seien es die Rücksichten gegen die bösen Liberale». die ihm nicht gestatten, seiner gläubigen lieber« zeuguug vollen Ausdruck za geben. Sie trennen also die Person und die Anschauungen des Monarchen vmi seiner Regierung und bringen dieselben in widerlichen Zwiespalt mit den wichtigsten Acten der Gesetzgebung, ungeachtet die Gesetze sammt und sonders nur mit der Zustimmung des Staatsoberhauptes erfolgen können. Ja selbst der Unfehlbarkeitsglaube des Monarchen und des Kaiserhauses wird gepriesen, dennoch befindet sich die katholische Kirche in Oesterreich unter seinem Regimente in arger Bedrängnis und geht ihrem Verderben ent« gegen. Das Staatsoberhaupt, seine Anschauungen und Überzeugungen werden gelobt, die Gesetze aber, die seine Unterschrift führen, verflucht. Gibt es eine ekeligere Heuchelei, eine gröbere Beleidigung, als diese echt jesuitische Trennung der Person des Monarchen von seiner selbstgewählten Regierung? Wir erwarten es vom offenen, aller Lüge und Heuchelei fremden, echt ritterlichen Geiste unseres Monarchen, daß er dem Schreiben des heiligen Vaters, von dessen Inhalt schon die Encyklica einige Andeutungen gibt, die einzig würdige Antwort er-theiten wird, die demselben gebührt, indem er den konfessionellen Gesetzen, wie sie aus den Beratungen der beiden Häuser de« Reichsrathes hervorgehen werden, die kaiserliche Sanktion ertheilt. Politische Rundschau. Laibach, 18. März. Inland. Das Abgeordnetenhaus nahm Montag die zweite konfessionelle Vorlage, nemlich den Gesetzentwurf betreffend die Besteuerung der kirchlichen Pfründen zu Kultuszwecken, in Verhandlung. In der Generaldebatte batten sich zu dieser Vorlage seitens der Rechten nicht weniger als dreißig Redner zum Worte gemeldet, sämmtlich, um gegen den Gesetzentwurf zu sprechen. Der Klub der Linken einigte sich, um diesem offenbaren Verschleppung-Manöver wirksam entgegen» zutreten, dahin, daß die Verteidigung bet Vorlage ausschließlich dem Berichterstatter überlasten bleiben, und daß von den eingezeichneten Rednern in der Generaldebatte nur einige zum Worte kommen sollen. Zum Sitzungsbeginne wurde der Gesetzentwurf über die Forterhebung der Steuern und Abgaben im Monate April sofort in Verhandlung gezogen und in allen drei Lesungen erledigt. Nach einigen ersten Lesungen folgte sodann die dritte Lesung des Gesetzentwürfe- über die äußern Rechtsverhältnisse der katholischen Kirche, welcher endgtitig mit einer die Zweidritlel-Majorität weit übersteigenden Mehrheit angenommen wurde. Die Abgeordneten des Trrntino brachten den von ihnen bereit« angeküu- bigteti Antrag ein aus Errichtung eines eigenen Landtages für Welschtirol. Sodann folgte die Generaldebatte des Gesetzes betreffs der Regelung der Beiträge zum Religion«-fottbe. Meznik sprach für Aufstellung autonomer Organe zur Verwaltung de« Religionsfonds. Hohen-wart wandte sich gegen die Grundlagen des Gesetzes und vertheidigte schließlich den Exminister Schäfslc gegen Angriffe des Parlamentes und bet Presse. Dechant Pflüget, welcher wegen persönlicher Bemerkungen gegen einzelne Mitglieder bes Mini-nisteriums und des Reichsrathes mehrmals vom Präsidenten zur Sache gerufen und schließlich mit der Entziehung des Wortes bedroht ward, citierte tut Verlause der Rede die päpstliche Encyklika und erklärte, daß dieselbe für ihn und jeden Katholiken das oberste» Gesetz sein müsse und daß seine Partei die konfessionellen Gesetze nie anerkennen werde. Vi-tezic aus Istrien meint, eine Auflage auf Kirchen-pfrünben stehe nicht im Einklänge mit den Staats-grunbgefetzen. Weber sagt, daß ohne Bewilligung des päpstlichen Stuhles eine kirchliche Steuer nicht auferlegt werden könne; übrigens seien tue beauftragten Beträge zu hock. Baron Dipäuli nannte die Gesetzvorlage eine ConsiiScation des kirchlichen Vermögens. Nach Bärnseind, welchen der Präsident wegen unehrerbietiger Hineinziehung der Person des Kaisers in die Debatte zur Ordnung gerufen hatte, wurde der Schluß der Debatte angenommen. Das „rechte Centrum" unseres Parlaments unter der Führung Hohenwarts bekommt einen derben Backenstreich von Freundeshand. Die „Politik" liest ihm recht ernsthast den.Text. Sie tadelt ihre Bundesgenossen ob der Mißerfolge, die sie im Slbgeordnelenhanse erlitten und die von der Adreßverhandlung an bis zur konfessionellen Debatte der Reihe nach aufgezählt werden. Nicht einmal den moralischen Erfolg vermochten sie der Linken streitig zu machen. So seufzt das Organ der Altczechen und gibt seinen Leuten den Rath, die parlamentarische Statistenrolle aufzugeben und aus dem Reichs-rathe auszutreten. Ob das die Lage der Opposition bessern würde, das mögen die Herren unter sich überlegen, aber wenn die Männer des rechten Centrums jetzt nur Statistenrollen im Parlamente spielen, so ist gewiß nichts anders daran schuld, als ihre eigene Unbedeutendheit. Das wird indirekt selbst von der „Politik" zuzegeben. lieber bie wahren Intentionen der in Wien versammelten österreichischen Bischöfe gibt das „Vaterland" nunmehr erwünschten Ausschluß. ES handelt sich darum, auf die persönlichen Entschließungen des Kaisers einzuwirken und auf Seitenwegen, wie sie die römische Curie so virtuos zu wandeln versteht , die konfessionellen Gesetze zu hintertreiben. Nicht im offenen Kampfe, sondern gleichsam vom Rücken her sucht die Kürisei dem Liberalismus beizukommen und mit frommem Augenverdrehen drängt sie sich an die Person des Monarchen, um dieselbe für ihre Absichten zu gewinnen. Daß der Kaiser die Einwilligung zur Vorlage der konfessionellen Entwürfe ertheilt hat, bas ist für die geistlichen Gewissen kein Grund, um diese Vorlagen nicht hinterher durch Verweigerung der Sanktion ungeschehen machen zu können. Jene Einwilligung bebeute nicht bie grundsätzliche Billigung der konfessionellen Gesetze, argumentiert da« „Vaterland". Für römische Gewissen allerdings nicht, denn für diese gibt eS keinen Eid ohne eine reservatio mentalis und keinen, welchen die Kirche, fall« es ihr Vortheil erheischt, nicht lösen vermöchte. Aber dieser CyniS-mu« ist eben nur innerhalb der Hierarchie im Schwange. Außerhalb derselben haben Wort und Eid eine andere Geltung, und sie werden sie behalten trotz aller klericalen Perfidie, von welcher in diesen Tagen noch manche Probe sich offenbaren dürfte. Antland. Der deutsche Reichstag trat am 16. d. M. in die zweite Berathung de« Preß-gesetzt« ein. Welchen Au«gang dieselbe nehmen wird, darüber fehlt für den Augenblick noch jegliche« Anzeichen. Die Regierung wird gegen die von der Commission beschlossene Streichung des berüchtigten § 20 keine Einwenbung erheben, bogc^en wirb sic vermuthlich an den ursprünglichen Bestimmungen über bie polizeiliche Beschlagnahme sesthalten, unb an diesem Widerstande könnte allerbings bie gefammte Vorlage scheitern, wenn bie Majorität bes Reichstages nicht in letzter Stunbe bei, Stanbpunkt preisgibt, welchen sie gegenwärtig einnimmt. Gegen bas Bischofsflesetz wird seitens ber Klericalen mit bcin Aufgebote aller Kräfte manipuliert. Zroeiunbbrcißig baierische Cenlrmnömitglie-ber haben sich sogar an den König von Baiern gewendet, um denselben gegen das gedachte Gesetz einzunehmen. Der „Moniteur Universel" meldet, daß bie Unterhandlungen der sranzö fischen Reg ier ung mit ben Bischöfen ber GrenzbepartementS und mit der römischen Curie über eine neue, den Bestimmungen bes frankfurter Friedens entsprechende Absteckung der Greitzdiöcesen demnächst beginnen werden. Die französische Regierung, sagt das genannte Blatt, wünscht lebhaft, dieselben einer baldigen Lösung zugeführt zu sehen, da die Frage , Frankreich selbst, wenn auch allerdings nicht in einem so hohen Grade wie Deutschland interessiert. Während die Bischöfe von Nancy, Verdun und Saint-Die eine geistliche Gerichtsbarkeit über Gebiete üben, welche jetzt zu Deutschland gehören, übt ber Bischof von Straßburg eine solche über Gebiete, die französisch geblieben sind, wie daS Arrondissement von Belsort. Der siegesdurstige S c r r a tt o beklagt sich über die Ungunst der Witterung, welche es ihm unmöglich mache, die Carlisten von der Oberfläche der Erde verschwinden zu lassen. Die Bürger von Bilbao werden also aus unbestimmte Zeit hinaus nur aus die eigene Selbsthilfe rechnen können. Don Carlos hat sein winterliches Hauptquartier Tolosa verlassen. Sonntag, 1. März, hat der Sultan den Großvezier zu sich kommen lassen und mehrere Stunden mit ihm „gearbeitet." Diese ungewöhnliche Thalsache wird von den Journalen Konstantinopels verzeichnet. Sonst ist au« ber Türkei nichts neues zu melden, als daß sich in Jerusale m wieder einmal zum Ergötzen der Mahontedaner und Juden die Lateiner mit den Armeniern raufen. Diesmal dreht sich ber Streit um bas Haus bes Annas unb KaiphaS. Die Aussicht auf türkische Gewehrkolben steht frei. Die neueste „Opinione" veröffentlicht den Text des Memorandums, welches der außerordentliche Gesandte Brasiliens, Baron de Peitedo, wegen de« rebellischen Bischofs von Olinda und Pernambuco an die Curie gerichtet hat. Das Aktenstück, vom 29. Oktober 1873 datiert, ist interessant durch seine Verteidigung des Ptacct. Es führt ben Beweis, baß selbst ein so streng katholischer Staat wie Brasilien mit bent heutigen Papstthum nicht in Friebeu leben kann. Die Antwort AntonelliS, welche bie „Opinione" beifügt, zeigt ben gewöhnlichen Hochmuth bes Vatikans. In Japan machen sich stark reaktionäre Gelüste bemerkbar, infolge beren bie Regierung mit ben meisten Gesandten ber auswärtigen Mächte in Eonflict gerathen ist. Die be utsche Regierung hat in Voraussicht ernster Verwicklungen einem in Australien stationierten Kriegsschiff die Ordre zugehe« lassen, ohne Verzug nach Japan in See zu gehen: Wie am Mikado von Japan scheint auch an dem jungen Kaiser von China eine Erweckung vor sich gegangen zu sein. Der junge Monarch hat, einem zweiten Harun al Raschid gleich, bereit« zweimal de« Nacht« Inkognito-Promenaden in der Stadt gemacht, um sich mit eigenen Augen zu überzeugen, wa« die Bevölkerung seiner Hauptstadt, welche th» bie Höflinge al« die glücklichste, schönste und bestregierte Stadt in der Welt darstellen, thut und denkt. Da« Verfahren verstößt derart gegen die Prinzips unb Doktrinen von Eonfuciu« unb gegen alle Traditionen Ehina«, daß die Leute zögern, t« zu glaube«. Dir Ausländer fehen diese Thatsache ak« eine Klmb- gebimg an, welche die schönsten Hoffnungen für China gewährt, indem dies nach ihrer Ansicht auf Seiten des Kaisers das Vorhandensein eines unabhängigen Charakters andeutet, welcher auf eine kräftige Handhabung der Regierung schließen lasse. Zur Tagesgeschichte. — Großer Schneefall. Man schreibt aus Umstellen: „Gonducteure und Reisende der Kronprinz Rudolfbahn erzählen, daß in den letzten Tagen im Gebirge solche Unmassen von Schnee gefallen seien, wie schon seit vielen Jahren nicht. Bei Höllenstein — unweit der Bahnstation Weyer in Oberösterreich — soll der Schnee eine Höhe von drei, vier, ja stellenweise sogar von fünf Klaftern erreicht haben, und die Leute müffitt sich durch denselben Tunnel- graben, um mit der Nachbarschaft, soweit es .angeht, in Verbindung bleiben zu können." — AuS Troppau vom 15. März wird geschrieben: „Seit 48 Stunden schneit eS hier ununterbrochen und liegt der Schne: bereits 2 bis 3 Fuß hoch. Eine Erscheinung, die wir hier in Schlesien seit mehreren Jahren nicht grsehen. Da im Gebirge in der Gegend von Freuden-thal und Freiwalvau noch von dem letzten Schneefalle — welcher dort sehr ergiebig, am Flachlande aber nur »«bedeutet war — große Schneemassen lagen, so steht sehr zu befürchten, daß wir es bei einem in der jetzt vorgeschrittenen Jahreszett sehr wahrscheinlichen plötzlichen Temperaturwechsel mit einer lieber» schwernrnnng zu thun haben werden. Lonseite der Oekonowen jedoch wird dieser Spätwinter freudigst begrüßt, da sie nicht mit Unrecht auf eine starke Verminderung der jährlich besorgniserregender auftretende» Feldmäuse hoffen. — Patriotische Damen. AuS der gegenwärtig von Carlisten belagerten Stadt Bilbao wird geschrieben: „Die Damen der Stadt errichteten in der Straße bei Correo eine mit Brorat, Seide und Atlas überdeckte Barricade, auf der sich eine Inschrift befand, daß, wenn die Wurst die Kotze fressen wird, die invicta eiudad sich ergeben werde. Daneben hat «an eine Katze an den Pfoten aufgthängt, dazu eine Wurst. Es ist dies eine Anspielung auf ein spanische» Sprüchwort. — Verkehr. Das Postdampfschiff „Ftisia", Capilän Meier, welches am 25. v. M. von Hamburg abgegangen, ist am 11. d. M. wohlbehalten in New« ?)<*» angekommen. Local- und Provinzial-Augelegeuheiten. Origtual-Lorres-orrdeuz. Bischoflack, 16. März. (Die Bäder in Bischoflack.) Mit Freuden begrüßen wir ein Unternehmen, welches geeignet ist, unser schöne« Obertrain auch in den weitesten Kreisen im Auslande bekannt zu machen und durch die Kenntnis von dessen wohlthäligen Wirkungen und der Heilung jahrelanger Leiden auch dem Lande und dessen Bewohnern namhaften Vonheil zu gewähren. E» sind die« die feit vorigem Jahre durch das patriotische Zusammenwirken von 25 Theilnehmcr» ins Leben gerufenen Bäder von Bischoflock. Durch Ankauf eines in der reizendsten Lage befindlichen, unmittelbar an die Stadt angränzenden Terrain« an den Ufern der EiSner Zaier, deren Wasser dnrch seine intensiv eisenhaltigen und sonstigen ntinera* Ufdjen Bestandtheile schon seit langem als besonders StiUräftig und nervenstärkend bekannt ist, gelang eS dk» Oberwähnten zuerst ei« Freibad daselbst zu et» Achten, welche« in Verbindung mit der von den julifchen tlpen herüberwehendeu reinen, selbst im hohen Sommer «krischenden Luft bereit« im verflossenen Jahre eine 9*o§e Anzahl Triestiner und andere Fremde herbei» lo Äintet» ffafttaäal ihre» Pr-i« i» Aq-ei». 3» Blechbüchsen von ei» halb Psund st. 1-80, 1 Pfd. st. I » I Pfd. st. 4*60, » Pst. 10 fl, 1* Pst. » fl-, S4 Psd. M fl. - B*-nlwciirt-BUcsitoii i» Büchsen 1 st. t-50 und fl. 4*50. — Beraleeeitr« OweeleUe wPulv« m» i» Labletten sür 11 Kaffen fl. I SO, »4 lasse« f. WO, Lassen st. 4«ee, i» «albet Hk l» lassen fL w, für *86 Mt» fL *0, ftb 676 taffer fl. M. - 3» begiehe» durch Barr« d, * «tt tj * « o m *. tn Wien, WallflaohfMM Hr. 8, lohltMk •ei E. Mehr, sowie (s eilen Städten bei gute» Apotheker, uud Spe-„ttihendlern, an* versendet de« wiener heul «ach alle» «eger den |tgee Postenwe«»», .'bet «eitnebme. Witterung. Laiba«. 18. März. Morgens btroöltt, intensives Morgenroth, Wolkenzug aus Westen. Wärme: morgens 6 Ubr -+- 2 4', nachmittags 2 Utyt + 14 7° C. (1873 + 173', 1872 + 142“). Barometer im Fallen, 73691 Millimeter. DaS ge ßrige TageSmittel der Wärme + 4 2", um 09' Uber dem Normale. Verstorbene. Den 17. Mär,. Rosalia Erzen, gewesene Magd, 48 I., Stadt Nr. 74, Verhärtungen der UntttleibSorgone — Franz Roimann, gewesener Realitätenbesitzer, 70 I., «ahnhofgasse Nr. 123, Altersschwäche. — Ein «ind mäun-lichen Geschlecht«, gegen 3 Woche» alt, ist hinter St. Lhri-stof von Arbeitern, in einem Sandhaufen vergraben, tobt ausgesnnben und nach St. Christof übertragen worben. Thomas Anbrejka, Arbeiter, r>3 I, Livillpital, Lungenentzündung. — Ursula Jaukoviz. Wäscherin, 61 I., Tiruau-vorstabl Rr. 61. Schlagstuh.____________________________ Gedenktafel 86er dir am 23. März 1874 stattfindenden Ltci-tationen. 2. Ftilb., Stenipichar'sche Real., Zirklach, B8. Äiaitt iura. — 3. Feilb., Tamasi'scke Real., Laibach, M. Laibach. — 1. Feilb.. Merhar'fche Real., Niederdorf, B<8. «eifniz. Telegramme. Wien. 17. Mürz, «bgeordnetevhaue. Ein Antros Schönerer« betreffs Maßregeln zur Brr-Hütung der Rindelptst wird einem fünfjkhnglie. drigen Au«schuffe jugtwiesen. — Umlaust stellt den »nttaz auf Aufhebung der ZeitungScautiouen und des Bkibote« btt Eolportage. wellt er Antrag an den Prtßausschuß gelangt. — Der Antrag Seidl» wr. gen Regelung der Stolagedühren wird tem ton« Mionellen Ausschuß zufttwieien Ueber den Gesetzentwurf betreffs Bedeckung der Bedürfnisse de« katholischen Kultus spricht al» Ge-neralredner Carlon, der da» Schweigen der Majorität in der Generaldebatte beklagt; er erklärt, seine Partei werde an der Specialdebatte nicht theilnehmen. Berichterstatter Ruß repliciert. Kultusminister St remay er erklärt, e» sei nicht Sache der Regierung, sich in einen theoretischen Kamps einzulassen, sondern praktische Consequrnzen bestimmter Grundsätze im Auge zu behalten. Die Grundsätze der Regierungsvorlage find: Schaffung einer Abgabe vom Pfründen- und Kloster-Linkommen. nicht aber von deren Vermögen, und Verwendung der ErtrSguiffe» zu ausschließlich kirchlichen Zwtckev, namentlich zur Verbesserung der Lage des niederen Klerus. Zur Regelung dieser letzteren Angelegenheit hatte da» Episkopat seit langem Anlaß und Gelegenheit, allein mit Ausnahme der vom Cardinal Rauscher gespendeten 80,000 Gulden geschah durch freiwillige Beisteuer nicht« nennenSwertheS, weshalb die Regierung endlich selbst zur Regelung schreiten mußte. (Beifall.) — Der Minister de« Innern Las ser repliciert ans die gestrige Rede Hohenwart«, den rr al« Mann von Bedeutung, von wichtiger Vergangenheit und vielleicht einflußreicher Zukunft bezeichnet. Die von dessen Partei gebrauchten KampseSwaffen forderten zu gleich scharfer Entgegnung heran«. Da» von Hohenwart gewünschte Mittel, Oesterreich» Völker dadurch zum Frieden zu bringen, daß Reichsrechte gegen dir Länderavsprüche geopfert werden, werde die gegenwärtige Regier nng nie acceptieren. Hohenwart» Idee einer Art allgemeinen Berfafsnng-coocordat» sei ein politisches Ideal, dem der reelle Politiker nie anhaogen werde (Beifall). C»ann wurde mit allen gegen 38 Stimmen beschlossen, in die Specialdebatte einzugthtp. § 1 wurde unverändert, § 2 mit dem vom Kultus, minister amenditrten Antrage Brest!'» angenommen, daß Sammlungen für Kunst und wissenschaftliche Zwecke von der Besteuerung ausgeschlossen find. — Mittwoch Fortsetzung der Debatte. Große Anzahl von Ijmcn-, Kamen- und Kinder- (iF) neuester F*fon wird wegen Auflösung des Geschäftes von der wiener Actieiv-gescllschaft bedeutend unter dem Fabrikspreise verkauft. Berkausslocale: Hauptplatz Nr. 12. Tavolettensäge ganz von Eiseu, mit 10 gleichzeitig schneidenden Blättern, wodurch in 24 Stunden 800—1000 Stück Buchentavolette erzeugt werden, zu verkaufen. Briefe unter „Tavolettensäge“ übernimmt die Expedition dieses Blattes. (174-2, /■ X Für die vielen iöetpeije der Theilnahme anläßlich de? Todes meine? innigstgeliebten SobneS Ernst (jitlle. 1.1. Siefertielieutenantd im 13. Artillerie-Reg.. sowie für die zahlreiche Begleitung zu dessen letzter Ruhestätte spreche i* hiemit m meinem und im 9i«men der Anverwandten allen Betrkf senden, besonders auch dem löbl. OssizierScorpS meinen verbindlichsten Dank aus?. Laibach. 18. März 1(574. Fanni Galle. Wichtig für Damen! WoUschweitzblSttet. die >ede sich unter de» «rnien bildende SchweißauSdünstung anziehen und daher nie Flecken in Den Taillen der Kleider entstehen lassen, halte» alleinige« Laaer und verkaufen zu Fabrikspreisen — daö Paar 30 tr., .-! Paare 85 kr. — und geben Wiederverkäufern angemessenen Nabat Herr C. J. Hamann in Laibach „zur goldenen Quaste";'Herr Franz Longhino jun. in(iiüi, Postgafle. Frankfurt a. D., im März 1874. (184- 1) Heb. v. Stephani. X Gefertigte zeige hiemit den verehrten p. k. Damen an, daß ich mein Modistkngkllhüsi im Herrn M. Gerber'schen Hause, Sternallee 21, eröffnet habe, worin alle in dieses Fach einschla-genden Arbeiten angenommen und zur vollsten Zufriedenheit ansgeführt werden, nachdem ich durch meine vieljäbrige Praxis in einem hiesigen Modisten^eschäfte lind bereits durch einjährige eigene Leitung desselben in der Lage bin, dem Geschmacke der verehrten Damen vollkommen zu entipifchen, mit der Versicherung, daß ich stets 6r:nlti,t sein werde, durch solide und prompte Bedienung hier wie auswärts mir das Vertrauen derselben vollkommen zu erwerben. Nachdem ich nun bitte, mich schon in der nächsten Saison mit recht viel Aufträgen zu beehren, zeichne mit aller Ergebenheit Katharina Garnik, Modistin. Laiback, im März 1874, (183—1) Wiener Börse vom 17. März. Staatsfonds. 6pm. Rente, tft.Üiiip. dt«, btt. oft. in €tll>. tfefe een 1864 Ei« junget Jltaim, tele von 1860, genr , (oft ecu 1800, gttuft Prämie»!-. t>. 1864 tirundcntl. - OH ^ edenbürg. Ungarn tanftalt . . . . Depositeniank . . . , WKiccmptcHnftolt . . "nüiico - Bank . . . Handelsbank.......... l!änbttkin!eneetein. . Watienalbant . . . . Dejlmr. allg. Bank . Vc|t. »anlfltltOf. . . Union » 8ent . . . . verei»«b»nk........... ver1chr»b»nk......... I «lf»lb.»e»n . . . . . R:rl-Hnbteia»®e6n. . *ii|. «Ii,adcth.v-rn i >«if. güinj»3»|tf*b.. 6ta«tebal#n ... eUbtetn.............. 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MOnzcd. 6A6-I6.J8-»» »reacil«« . . .».»* 8.»i— Preuj. aafitnf»d«. i.f.6- 106 ' illbet............|t(’ü 20'i0ti,*0 Geld 94 50 65 SH) 40 Waxc v5.-r 86.86 UO.J0 86 75 ioi:: V5 5» bUftO 37.76 11)L -9&-8U — 138.60 HO Tfillll.- 90.- 96 S5- 169.75 170.— 14. to I 93 80 93 9» II«.- 94 >6 f,f,_ | f5.l6 111.76 1119» 44.10' 44.20 commntieU tüchtig, mehrerer Sprachen in Wort und Schrift mächtig, mit dem nvthigen Vermögen auSgestaltet, wünscht einem soliden, sicheren töefchaste als Affoci,!' deizutreten oder al< Buchhalter oder Kassier bei einem größeren Unterneb men placiert zn werden. — Gefällige Anträge unter B. ®. ______________________________________________ an die «dministration diese« «latteS (188-1) »tut* m« Sg«. ». »lrin««v» A tz«». «»Md»rg m «aitz»ch. Lrlkgraphischrr Curtbrricdt am 18. März. Papier Rente 68 70 - Silber-Vienle 73 80 — ldtiüet StaatS-Anlehen 103 50 — Bankactien 866'— Eredit 826'vü — London 11190 — Silber 106S5 — 80-Franc? Stücke 8-91. ____ Berleger und für dir ftedociton teieniwrimd': £ tu-mai Damderg.