^H- Mittwch, 27. Mlüül 1895. Jahrgang 114. Aibacher ««Whrlg f, ,, p «». W,< Postverssiidung: ganzjährig sl, ,5>, l,albjährii, sl. ?5o, Im !«>>? ^ n^, "' «lUi dic Zustcllu!!« in« Hau« nxnziährig fl, >, - Insertlou^ebül : ssiir ^ «onglcftplah Nr. 2, die iNebartlon Nahnhosgasse «r, lk l3prtchstunben der Nebattion v°n 8 bl« 1l Uhr v^mlttag« M^^^^" "' * ""lcn 2^> lr,. «rtikere per Zeile N Ir, ? bei öfteren Wiedecholimnen per Zelle 3 lr, >p Unfranlierle Vriese werden n!ch< angenommen, Mlüiuseriple nich! zurückgestellt. Amtlicher Weil. ^Ochft',"^^ Apostolische Majestät haben mit ^'rector d,. ^"/lchließung vom 16. Februar d. I. den ilLllniek ^^sgMnasiums in Bielitz Dr. Gustav Weiten W-«'^'""°r des Staatsgymnasiums im ^ nennen a^. Mke in Wien allerguädigst zu er-""W' Madeyski m. p. ^chster^?"^^^ h°ben mit ^glin. d ", , N^^ung vom 14. Februar d. I. den h"tn Na/^ ^eresianischen Akademie Emerich Frei-MiM 1.? "°n Vaja zum l. und l. Edelknaben aller« '«N zu ernennen geruht. ^ ^. Wien ain 26, Februar. !"Mauch2"^ ber Leiche Sr. k. und k. Hoheit des !°> sich ^He"" FM. Erzherzogs Albrecht ge-Hte uch zw"^ Metropole des Reiches, für dessen ?e besten k31^""2 " durch zwei Menschenalter 3^^ßartia"^"^'l/tzt. zu einer improvisierten «M>ng H «n "^'"undgebung, welche von der "ung d^m Fr"lchätzung, die alle Kreise der Be-n? Zeuan^ f b"'gkschiedenen entgegenbrachten, be-?"'en ^ M.^^'- ^" den BegrÄnisfeierlichkeiteu ^!'"" er e ^.)" Baiser, zahlreiche fürstliche V^ilhelm n^'lchen Höfe und auchSe.Majchät A?"^schied n n^ ^/' I"denl der deutsche Kaiser dem W die l^ ^""' der auch in der preußischen » dos l 3 '^"ttärische Würde bekleidete, per-3 der Ve b ,^^e.te gibt. erneuert er seine Ge-K^'lslichen N "5 "?b Allsten Anerkennung für die °N?U"dNeNan^"^ ^s Erzherzogs Albrecht um e ^^chenf"^Dle Theilnahme Kaiser Wilhelms ein V"rHisck n« ?" ""e hohe Auszeichnung für i»^ei«^Z,'?»")s.che Armee und darf auch als V"gen. w^ die Innigkeit und Herzlichkeit der ""W Monarchie mit dem deutschen tvu^"sta°tes"^ Harscher des uns eng befreundeten bl>r^ ein aufrichtiger Be- l)2" des ver- inVesseih^^gs und hat dies durch Ernennung d r > nn^^n^^'" General-Feldmarlchall ««"' D e NV'^enen Helden ehrendster Weise lm Fühlen büF/>'begr^^^^ ihrem erhabenen "tauchten Ver- ^N un"N' '' ^«rbietung und wärmster der i?stiit des ?? '"«^n hochherzigen Pietätacte '^ld>' sre H'^ Wil^^^ einen neuen Beweis Zwischen den "'" AH. ^u^"H"bsburg und H^^ ?O- ^"'"""^Worten gedenkt die öster. ""der der hohen Verdienste H'rrn Erzherzo s H weiches "^^ b'e tiefen Trauergefühle der >"is^ der «Sonn. und ^b H^rmee diT'.^llch «m die österreichisch- 'lbst? Seele SM.?"bten Verdienste erworben Mit ^z°N w." lnilitäris?/ ^. pinkln berühmten Vater ft s in 3"cht n U" Dienst eingeführt, hat Erz« " UN Dienst"em3h^" Stellungen, zu'welchm Kt. w. ^ "'fopfern^ ^' ^ne militari che Tüchtig- ^ 2° ihn^» unermüdliche Thätigkeit ent- ^ . . ' w„'e Armee zum leuchtenden Vor- "on seinem Allerhöchsten Kriegs« Herrn, Seiner Majestät dem Kaiser, durch unbegrenztes Vertrauen ausgezeichnet, wurde Erzherzog Albrecht von ' der gesammten Armee als der Typus altösterreichischer Tapferkeit und aller soldatischen Tugenden verehrt. j Die «Montags-Revue» sagt! «Mit dem Marschall Erzherzog Albrecht verliert die moderne Kriegsgeschichte einen ihrer hervorragendsten Helden. Der Sieger von Eustozza war jedem theuer, der Oesterreich liebt, dem die Größe und der Ruhm des Vaterlandes kein leerer Schall . . . Feldherr und Organisator zugleich, pflückte Erzherzog Albrecht herrlichen Lorbeer für unseren Staat, schuf er ein? militärische Schule, die im Aus» lande höchste Wertschätzung findet.» «Mit schmerzbcwegter Theilnahme empfieng gestern — schreibt die,Sonn- und Montags-Zeilnna/ — eine nach taufenden zählende Menge den großen Feldherrn. Die letzte Fahrt des Erzherzogs Albrecht gab Anlass zu imposanten Trauertunda/bimgeu an allen Orten, die der Leichenwagen passierte, die ganze Bevölkerung Oesterreichs folgte im Geiste dem Trauerzuge.» Die «Extrapost» feiert den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Albrecht als einen «Meister im Kriege und Frieden», der «auf der Walstatt von Cuftozza der Kraft und Tüchtigkeit der Monarchie ein unvergäng« liches Denkmal errichtet hat.» Politische Uebersicht. Laibach, 26. Februar Der Budget-Ausschuss des Abgeordnetenhauses seht heute vormittags seine Berathungen fort Auf der Tagesordnung steht der Voranschlag der Finanz« Verwaltung. Reichsraths-Abgeordneter Freiherr von Dumreich er hat mit Rücksicht auf seinen Gesundheits» zustand vom Hause einen zweimonatlichen Urlaub erhalten. Baron Dumreicher hat auch die Absicht aus-gesprochen, seine Stelle als Vorstand der Vereinigten Linken niederzulegen. Daraufhin hat der Club beschlossen, die Mandatsniederlegung derzeit nicht anzunehmen, sondern mit der diesfälligen Entscheidung so lange innezuhalten, bis der Urlaub des Freiherrn von Dumreicher abgelaufen und dieser dann in der Lage sein wird, zu erklären, ob er auf seiner Absicht beharre. Das ungarische Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Obergespans des Sohler Comitates Michael Iiilinszly zum Staatssecretär im Ministerium für Cultus und Unterricht. Die deutscheu Reichstagsabgeordneten isreih. v. Stumm und Möller brachten einen Gesetzentwurf ein, dass als § 6 des Zolltarifgefehes eine neue Bestimmung einzustellen sei, wonach zollpflichtige Waren aus Staaten, welche deutfche Schiffe ober Waren ungünstiger behandeln, als Waren anderer Staaten, mit einem 100procentigeu Zollzuschlage und zollfreie Waren mit Zoll belegt werden können. In der gestrigen Sitzung desdeutschen Reichs-tages fand die erste Lesung des Finanzreformgesetzes statt. Staatssecretär Posadowsky begründete die'Nothwendigkeit und Nützlichkeit der Reform. Sie werde auch den Einzelstaaten große Vortheile bringen. Wenn der Reichstag die neuen Steuern ablehne, so werde die Regierung bis zu einer endlichen Bewilligung wieder-lommeu. Abgeordneter Richter Polemisierte in scharfer Weise gegen den Staatssecretär. Auch für die Einzel» slaateu würde die Reform eher schädlich als nützlich ein Die Abgeordneten Stmgl (Baiern), Heim (Mei-ninaen) und Heerwart (Weimar) betonten die Nothwendigkeit der Finanzreform und der Tabaksteuer. Abgeordneter Lieber erklärte, das Centrum könne keinem Gesetze zustimmen, welches die Frankenstein'sche Clause! soweit beseitige, dass Mehrüberweisungen an die Einzelstaaten ausgeschlossen wären. Abgeordneter Freege stimmte der Vorlage zu. — Dle nächste Sitzung findet In Saint-Mande' wurde vorgestern aus An-lass des Jahrestages dcr Revolution vom 24. Februar 848 ein Bankett veranstaltet, bei w'lchem z'hlrelche Reden gehalten wurden. Goblet erklärte, d.e Radlcalen und die Socialisten seien nicht Femde. ste gehen ,m Gegentheile in gewissen Fragen gemeinsam vor unter der Bedingung, dass die Socialisten nur gesetzliche Mittel anwenden. Floquet erinnerte daran, dass die zweite Republik zugrunde gegangen sei, weil sie die Ralliierten in dieselbe habe eindringen lassen. Der frühere Präsident Casimir Perier ist nach Paris zurückgekehrt und hat seine beabsichtigte Reise ins Ausland aufgegeben. Nach aus Petersbu rg eingelangten Meldungen wird als Verfasser der mit «Offener Nrnf» über-schriebenen Proclamation gegen die Ansprach? des Kaisers der Schriftsteller Graf L'o Tolstoi bezeichnet. Wie die «Times» aus Kairo melden, hat sich die Haltung des Khedive gegenüber den Ministern sehr gebessert. Lord Cromer wird heute vom Khedive in Audienz empfangen werden. Es sei zu hoffm, dafs jede Gefahr eines Conflictes nunmehr beseitigt sei. — Reuters Office meldet aus Kairo: Der von Palmer eingebrachte Antrag, eine neue Eintheilung von Grund und Boden vorzun hmen, wurde vom Cabinet genehmigt. Der Gesetzentwurf strebt eine gerechtere Vertheilung der Grundsteuer an. Zwischen der Regierung vonSpanien und der Aolschaft von Marokko wurden am 24 d. abend« die Verträge unterzeichnet. Reuters Office meldet aus New York: Einer «World»-Depesche aus Honolulu zufolge wurde dir Königin Lilinolalani zu fünf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 5000 Dollars verurtheilt. Reuters Office meldet aus Calcutta vom 24. d. M,: Ein in Bombay eingetroffems Boot belichtet über die Einnahme von Maskat durch die aufständischen Beduinen. D?r Sultan ist au« dem Palaste geflohen, behauptet jedoch zwei Forts und eroberte einen Theil der Stadt zurück. Der Aufstand soll infolge der Unbeliebtheit des Sultans ausgebrochen sein. Tagesneuigleiten. — (Oefterreichische Kreditanstalt.) Der Verwallungsrath der österreichischen Vreditanftalt hat in seiner Sitzung vom 2b. b. M. beschlossen, der General« Versammlung vorzuschlagen, für das Jahr 1894 eine Dividende von 19 fl. ö. W, per Nctie zur V-rtheilung zu bewilligen, den außerordentlichen Reseroefonb mit 250,000 fl, zu dotieren und den verbleibenden Reft des Gewinnes im Betrage von circa 65,000 fl. auf den Gewlnn- und Vcrlustconto des laufenden Jahre« zu übertragen. Die Gewinne aus dem Tonsortialgeschäfte find, soweit diese am 31. December 1894 abgerechnet waren, in da» zur Verlheilung gelangte Iahresertriignis einbezogen. — (Verhaftete Kinderhändler.) Groß'» Aufsehen erregt die vom Pardubiher Localblatte gemeldete Entdeckung eine« nichtswürdigen Klnderhandels, Auf Grund des Inhalte« einer lnapp vor Zigsabgang aufgegebenen Postkarte erfolgte auf dem Pardubiher Nahnhose die V rhaslung eine« Manne« Namen« Johann Prochazla aus Ziztov bei Prag. Der Verhaftete gestand beim Polizei« verhör, er besass? sich seit längerer Z-it mit Lieferung kleiner Kinder sür die Firma Ritter v. Münster in Holstein, welche diese Kinder durch Anwendung einer eigenen Ecnührungsmelhode in Liliputaner verwandelte und so dann zu Schauftellungen in der ganzen Welt verwendete Die Firma bezahlte für ein solche« Kind zweihundert Gulden und wenn e« zwei Jahre au»hält, weitere zwei^ h lndert an die Eltern. Pcochazla gab serner an, er habe noch ein Kind sür diese Firma zu Hiuse und erhalte als Vermittlerhonorar sür jedes Kind fünfzig «ulbcn. — (Ein untergegangener Dampfer.) D:r L'verpooler 1400 Tonnen groß' Dampfer «Kmgdon,', wrlcher mit der Veftimmung nach Charleston am 16. De-cember v. I. Cuxhav.'n verl.eß und am "- Decen,b„ (5,p Vutt of Lewis (Heiden) pass'erle, 9'" sarunter< geaaftgen, da feil dem 24. December M Nachr.cht über den Dampfer fehlt. ^ ^ . « c — (Auf dem Eise eingebrochen.) Nuf dem Eife des Ziiricher See« sammelten sich am 24, d. M, wohl an 5000 Personen. Das Eis brach an einer Stelle ein und mehrere Personen ertranken. — (Eine Nahn aus den Montblanc.) Per franMschen Akademie wurde em Project bttre^nb eine Nahn aus die Spitze de» Montblanc vorgelegt. Die Kosten find mit 9 Millionen Franc» berechnet. Laibachcr Zeitung. Nr 48._________________________________400_____________________________________ 27. Februar 1695. — (Weltausstellung in Paris.) Wie von officiöser Seite gemeldet wird, werben die Einladungen zur Theilnahme an der für das Jahr 1900 projectierten Weltausstellung demnächst allen ausländischen Mächten zugesendet werben. — (Lachner 1) Wie aus Hannover vom 25. d. M. gemeldet wird, ist der Componist Ignaz Lachner gestorben. Local- und Provinzial-Nachrichten. Trauerkundgebungen. Für weiland Seine l. und l. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Feldmarschall Erzherzog Albrecht fand gestern um 9 Uhr in der Ursulinnen-Kirche ein feierlicher Garnisons-Gottesdlenft statt. Pas Requiem celebrierte der hochwürdige Herr Doctor Johann Kulavic, apostol. Pronotar, l. u. l. Hoflaplan, Hausprälat Seiner Heiligkeit des Papstes, Domherr und Director des Priesterhauses in Laibach, unter Assistenz des Herrn Militär-Euraten Dr. Lucas Senjak und anderen hochwürbigen Herren Geistlichen und Theologen. Dem Gottesdienste wohnten sämmtliche Stabs- und Ober-officlere, die Militärbeamten sowie eine Mannschaftsdeputation sämmtlicher Truppen und Anstalten der hiesigen Garnison »n Gestern um 10 Uhr vormittags wohnten der Lehr-lllrper und die Schüler des hiesigen l. l. Staats-Ober-gymnafiums in der Ursulinnenlirche einem Requiem für weiland Seine l. und l. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Keldmarjchall Erzherzog Albrecht an. Den Trauer-gottesdienft celebrierte unter Assistenz dreier Herren Theologen der hochwürbige Professor Herr Doctor Thomas Iupan. 5 Die übrigen Mittelschulen werden heute in verschiedenen Kirchen dem Trauergottesbienste anwohnen. — (Staats-Subvention.) Das l. t. Uckerbauministerium hat für die Errichtung einer Reben- und Obftbaumanlage in Mottling eine Staatssubvention von 300 st., ferner die unentgeltliche Abgabe einer größeren Menge von Wurzel- und Schnittreben aus ärarischen Rebenanlagen, eventuell aus dem im Auslande bestellten Rebenoorrathe bewilligt. —o. — (Schulerweiterung.) Der l. l. Landes' schulrath hat nach Einvernehmung des lraimschen Landesausschusses bei Vorhandensein der gesetzlichen Voraussetzungen vom Schuljahre 1895/96 angefangen die E-weiterung dcr einclassigen Volksschule in Nillichgraz, Vezill Laibach-Umgebung, auf zwei Classen bewilligt, und wird eine zweite diesbezüglich zu systemisierende Lehrstelle in die vierte Gehaltsclasse eingereiht werden. — o. — (Karstausfor stung.) In Krain wurden im verflossenen Jahre 134 91 ka oder 234 45 Joch neu ausgeforstet und 130 14 ku oder 226-Ili Joch Aufforstungen der früheren Jahre ausgebessert; zu diescm Zwecke wurden 2,165.000 Pflanzen der schwarzen Führe verwendet, was 10.608 fl. 35 kr. kostete. Vei der Ausforstung arbeiteten 2860 Arbeiter, die 17.053 Arbeitstage halten. Das gesammte Terrain des in den früheren Jahren und vor einem Jahre aufgeforstet wurde, beträgt 972-55 ^ oder 1690 56 Joch. Zu diesen meistentheils gut gelungenen Nuffotstungen wurden 15,485.580 Pflanzen verbraucht. V. — (Waid männisches.) Im Jahre 1894 sind im politischen Bezirke Laibach-Umgebung zum Abschüsse gelangt: 314 Rehe. 1 Gemse, 2008 Hasen, 23 Stück Auerwild. 116 Stück Haselwild, 515 Rebhühner, 1972 Wachteln. 419 Waldschnepfen, 523 Moosschnepscn, 4 Wild-gänse, 331 Wildenten, 97 Füchse. 32 Marder, 28 Iltisse 8 Fischottern. 2 Wildkatzen, 12 Dachse, 1 Adler, 337 Habichte, Fallen und Sperber, 7 Uhus und 25 Eulen. Im politischen Vezirle Litlai: 30 Rehe, 1289 Hasen, 92 Haselhühner, 2 Sleinhühner. 100 Feldhühner. 2 Wach» lem, 43 Waldschnepfen, 5 Moosschnepfen, 26 Wildenten, 91 Füchse, 3 Iltisse, 2 Fischottern, 3 Dachse, 55 Habichte, Fallen und Sperber, 4 Uhus und 1 Eule. —n. * (Dämon Alkohol.) Wie man uns aus Gurl-feld berichtet, wurde der 55 Jahre alte Grundbesitzer Josef Mrejar von Aimarno am 22. d. M. morgens auf der Straße, circa 400 Schritte von seinem Hause enlferw, todt aufgefunden. Den gepflogenen Erhebungen zufolge fiel Mrezar. als er tagsvorher im trunkenen Zustande von Ielovo nach Hause gieng, zu Boden, blieb liegen und erfror. Dieser Vorfall wurde dem k. k. Bezirksgerichte in Ralfchach angezeigt. —r. — (Unglücks fall.) Aus Gurlfeld wird uns l» richtet: Am 22. l. M. wurde der Grundbesihers-Sohn Johann Kus aus Icssenitz aus der Nezülsstrahe nächst dem Gabrovca Walde unter seinem umgestürzten, mit st«U«,^ dew. ütnlen de« Gefährtes. -r. d«r N^che I^V«/«'"^ "." " 3 Seine kaiserl. und künigl. Hoheit > l Erzherzog Albrecht f > Wien, 26. Februar. Die Leichenfeier für weiland Se. k. u. k. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn FM. Erzherzog Albrecht gestaltete sich zu einer über« aus imposanten Trauerlundgebung der ganzen Monarchie. Die Straßen, welche der Leichenzug passierte, vermochten kaum die nach vielen Tausenden zählende Voltsmenge zu fassen, die hinter den Spalier bildenden Truppen bereits virle Stunden vor dem Beginne der Leichenfeier Aufstellung genommen hatte. Die Fenster sämmtlicher Häuser, welche Trauerschmuck trugen, waren dicht besetzt. Während deö Begräbnisses waren die Ge-schäftslocale geschlossen, die mit Trauerflor umhüllten Straßellluteruen erleuchtet. Unter dem Commando des Generals der Cauallerie Freiherrn von Appel war die gesammte Garnison von Wien, mit Einschluss der technischen Militär-Akademie und der Cadettenschulen des Heeres und der Landwehr, ferner die von auswärts eingetrosfenen Abtheilungen, und zwar eine Compagnie des Infanterie-Regiments Nr. 44 «FM. Erzherzog Albrecht», zwei Escadronen des Dragoner-Regiments Nr. 4 «Kaiser Ferdinands dessen Inhaber der hohe Verblichene Erzherzog war, eine Batterie zu Fuß des Coipsartillerie-Regiments Nr. 5, eine Matrosen-Compagnie sowie die Theresianijche Militär-Akademie ausgerückt, während die Artillerie in zwei Gruppen beim Arsenal und auf der Schmelz Aufstellung genommen hatte, um die dreifache Ehrensalve abzugeben. An der Leichenfeier nahmeu theil: Se. Majestät der Kaiser und sämmtliche Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses mit dem gesammten Hofstaate; von fremden Fürstlichkeiten: Se. Majestät Kaiser Wilhelm II., Herzog von Aosta, Großfürst Wladimir von Russlaud, Herzog Albrecht und Prinz Nikolaus von Württemberg, die Prinzen Georg und Friedrich August von Sachsen, Eibgroßherzog Wilhelm von Luxemburg, die Prinzen Wilhelm, Friedrich und Albrecht von Schaumburg-Lippe, Prinz Friedrich von Meinmgcn, Prinz Ludwig von Baiern, Erbgrohherzog Friedrich von Baden mit den die höchsten Herrschaften begleitenden Persönlichkeiten, ferner in Vertretung der Königin-Regentin von Spanien Marschall Martinez Campos, in Vertretung des Königs von Portugal Graf Pindella, in Vertretung des Königs von Rumänien Kriegsminister General Pöuaro, in Vertretung des Königs von Ser< ^ bien General Miskovic, in Vertretung des Fürsten von Montenegro Ministerpräsident Bozo Petrovic, in Vertretung des Großherzogs von Weimar Oberst Pnnz Wittgenstein, in Vertretung des Fürsten von Bulgarien Oberst Petrow mit den dieselben begleitenden Persönlichkeiten, das diplomatische Corps, zwei preußische, zwei russische, eine sächsische und eine baie-rische Officiers-Depuwtiou, die geheimen Räthe, die gemeinsamen Minister und die Minister der beide» Reichshälften, geführt von den beiden Ministerprä sidenten, die l. und k. Corps-Commandanten und der Militär-Commandant in Zara mit ihren Generalstabschefs und je eincr aus allen Waffengattungen bestehenden Deputation ihres Bereiches, ferner von der k. k. Landwehr eine Deputation aus jedem Landwehr-Com-mando Bereiche unter Führung einrs Generals, eine Officiers-Deputation der königlich ungarischen Lack wehr unter Führung des Landwehr«ObercommaMM> Erzherzogs Josef, die Generalität, die Ofsiciers-HM tationen der Regimenter, deren Inhaber der verbIM Erzherzog war. fowie das ldienftfreie ^ OfficierscM' Deputationen des österreichischen Rcichörathes unv ^ ungarischen Reichstages sowie andere Deputationen, o Kammerpersonale des verewigten Erzherzogs ^unv Leibgarden. . «^, Vor 3 Uhr versammelten sich Seine MM" der Kaiser mit den fremden höchsten Herren"» den durchlauchtigsten Herreu Erzherzogen im Auoie' zimmer -des Ceremonien-Appartements, von w° > sich um 3 Uhr in die Hofburgftfarrkirche beg^' in welcher der Obersthofmeister, die Flügeladilltam^ die fremdländischen Officiers-Dfputalionen sA^ dem verewigten Erzherzog zuletzt zugetheilten «M und eine Deputation der ehemaligen DlM^ Officiere desselben den Hof und die höchsten v' schuften erwarteten. Nach der Einsegnung der ^ durch den Hofburgpfarrer Mayer wurde der ^ durch Kammerdiener vom Schaubette herabgehoben unter Vorantritt der Geistlichkeit, der in der K"^ wesenden Officiere und des Obersthofmeisters des "^ blichenen. von beiden Seiten durch acht Edelknaben Wachsfackeln und Leibgarden escortiert, in den SAHt Hof getragen. Hinterbein Sarge schritten Se. ^ M. Kaiser Franz Josef I. mit Sr. Majestät Kalser ^ Helm II. zur Rechten. Den Majestäten folgte"^! kais. Hoheit Großfürst Wladimir mit Sr. tönG ^ dem Herzog von Aosta, Se. königl. Hoheit P"^lph von Sachsen mit Sr. königl. Hoheit P""!.Heile» von Aaiern und die übrigen fremden 3^"3^steü paarweise. Darauf folgten die näheren durchlauf °^ Anverwandten, Ihre l. und k. Hoheiten die EA °^ Friedrich. Eugen, Karl, .Stefan. Ihre königl. v""^ die Herzoge Albrecht. Robert und Nikola«» ^, Württemberg, die übrigen durchlauchtigsten H^ . „eil' Herzoge und die fremdländischen Officiers-DeP""^^ Se. Majestät der deutsche Kaiser, Se. kais. Hohe" ^ fürst Wladimir und Ihre lönigl. Hoheiten ^.""^M" von Sachsen und Prinz Arnulph von V"^fN lB österreichische Uniformen. Nachdem der Sarg aus ^» sechs Schimmeln bespannten rothen Leichenwagen ö^ worden war, setzte sich der Leicheuzug unter ^.^hen läute der Kirchthurmglocken in Bewegung- ", ^ eröffnete eine Escadron Cavallerie, welcher e ^d fourier zu Pferde, die Dienerfchaft, die Leiblalalr ^ die Beamten des Verblichenen, ein KammeM^ hie Deputation der ehemaligen Ordonnanz-^W. ^heil zuletzt in Dienstleistung gestandenen Officiere, v" ^ Flügeladjutanten uud der Obersthofmeister oe» zft lauchtigsten Verewigten sowie zwei Hoffouriere sW^ll, jeder Seite des Leichenwagens schritten vier "' ^z-zwei Saalkammerdiener und mit brennenden ^ z„ fackeln vier Edelknaben; Leibgarden zn F"p Pferde leisteten die Nebenbegleitung. ^ . M ^ Dem Leichenwagen folgten Seine 3» die Kaisrr, Seine Majestät der deutsche ""^fficie^ höchsten Herrschaften,'^idie fremdländischen ""Wlf Deputationen, denen sich die auf dem """,Mt' gMs Inhaber der Verblichene war, zugeö. De.n Sarge, welcher an der ""^feine" Kirche von der Geistlichkeit empfangen unv «"' g,chte dem Hauptaltare aufgestellte, mit brennen^ ^ ^ und Fackelbegl.'itung wUcde nunmehr o"^el z Vorantritt der Geistlichkeit, des Ersten A"'^f^ ^ Sr. Majestät des Kaisers sowie dcs^"' n w h und der beiden Flügeladjutanten des ^A n^st ^d Gruft getragen, wo nach nochmallger ^ ' ^icye ^, Beendiquna. der Gebete die Uebergabe " ^ ^ die Einhändigung des Schlüssels i«" A/M^b Guardian der Kapuziner durch den ^ ^ 90, meister erfolgte. Während dessen verlieft __________________________ 40,___________________________________________27. Februar ,895. d« übrigen Anwesenden die Kirche. Die Bewegung des ^..""zuges von der Hofburg zur Kapuziner-Kirche i°"5" etwas Über eine halbe Stunde. Vei der Ankunft salw« Kapuziner-Kirche gaben die Truppen die Ehren-K,^ zugleich mit zwei Artilleriebrigaden an entlegenen ^avtftunlten ab. Nach der letzten Decharge erfolgte die ^"V'gung aller Truppen gleichzeitig, worauf Wmttlche Militärkapellen die Volkshymne spielten. an«.-,""k"' 26. Februar. Eine gleiche Menschen-?Ü?6' "" heute in Wien. wurde noch nicht er-4<^^Zahl der Zuschauer wird von 300.000 bis 1^5". geschäht. Das Gedränge war stellenweise N-MMlich. Trotz zweimaliger Durchbrechung des «llltarspaliers, wurde die Ordnung gut aufrecht er-ael^ . ^ lam kein ernster Unfall vor. Ins-gerückt "°"" ^^ Bataillone und 7 Escadronen aus« her^Ä' .^' Februar. Ihre k. u. k. Hoheit Erz-Se N ' s !"' bie Schwester des Höchstverblichenen, der ^'"' H^"^ Herzog Philipp von Württemberg. VäisV^ohn des Verblichenen, konnten wegen Un-ab n^ « ^" Trauerfeier nicht beiwohnen. Um 6 Uhr Demsps^ ° ?n Familiendiner in der Hofburg statt, tail ^" ^"'n Se. Majestät Kaiser Wilhelm, Sc. tzm^" Großfürst Wladimir, Se. lönigl. Hoh.it die ss?,^ " ^°l^- bie übrigen fremden Fürstlichkeiten, W k?r M/ und die Erzherzoginnen bei. Se, Maje-sowil >.: c?)" ""d die durchlauchtigsten Erzherzoge, Un^ sind^ lr.7gen die preußische itiHii^.' c?c' Majestät der deutsche Kaiser die öster-Helm tt..7!''"""°Uniform. Se. Majestät Kaiser Wil-Ellber "" Dienstag den durchlauchtigsten Herren und eN" ""^ Hemden Fürstlichleiten Besuche ab Geow wn "Z- "^mittags die Gegenbesuche. - Prinz u oo" Sachsen ist nach Dresden zurückgekehrt. Kaiser k,^'^'Fewmr. Se. Majestät der deutsche von de? A c«.^ ^ute um 5 Uhr nachmittags zu Fuß und bel..^^s in das Ministerium deS Aeußern ^albe Kl? >. °" Minister Grafen Kalnoky, wo er eine b"ra wÄ ^"""lte, und lchrte sodann in die Hof. ^Mai^^ch dem Familiendiner verabschiedete sich bks Alle Xc?^ deutsche Kaiser von den Mitgliedern ? Uhr aW " leserlichen Hauses und fuhr um halb bura un^V ä"" deutschen Botschafter Grafen Eulen« Der Kiü«. ^"?e daselbst über anderthalb Stunden. "°chmnla^ ? deutschen Kaisers wurde um halb 6 Uhr ^ verewig «:"""« preußischen General am Sarge Ni""n Erzherzogs Albrecht niedergelegt, ^getroffen/ci> Februar, ^"s allen Landestheilen 3^uerant'^'^s^" melden die Veranstaltung von Hvheit d « ?^"' anlässlich des Ablebens Sr. k. u. k. brecht. denen^MWen Herrn FM. Erzherzogs "lps und ,«? ^Sft'hen der Vehdrden, das Officiers->den in N,?^ Andächtige beiwohnten. Desgleichen Men des cr ?' ^°"' Belgrad und anderen Haupt. °"en lluke, ^"".?ts Traucrgottesdienste abgehalten, """'He T^» °'W'ellen Persönlichkeiten daS diplo« "irischen ^ und die Mitglieder der österreichisch-«.. Berlin 3« ^»wohnten, ^en durck^'.^' Februar. Für den Sarg des ver- «n^ ^ ? V^.H'""^^"^ Abrecht 3>ben Sr M "^ ^^barer Kranz nach den eigenen 3"^age an«N^ " ^es Kaisers Wilhelm ll, in dessen ^ Äm^ ^^'" des General-Inspectors des ilüch^" schmer^ 6lztM s Albrecht. N?t'A'V beugen sich die ganze «> dem uners^ "^"" ^^r und Meinem P."°chtigen W^" Verluste, welchen der Wille erhabenem Geiste und V'" "haitN ^°"z und vollkommen der Armee lelks^ VMp ^en Lebens; der'^treu, inSm? lür den edlen Prinzen, der, sich btoiz «M slegrNr ^/^^'lahren "^mals wankte, , H?^>?res V"' " ''' ^"^e und der >' "" Pfühle' welche jetzt nach Ausdruck den «!> ^krklären s,». '"lltsch"^ der L H."' tiefgefühlter Dankbarkeit für bttV' "s ein/n^""' ""cher den greisen Feld->!chÄ^dsten "ln"z Wer Auserlesensten, einen der ^ N" Da ein« ""^ ^r äußersten Grenze des ^«st erN^^vollkomnmier Unversehrtheit Das ewige Andenken des Erzherzogs Albrecht bleibt ebenso wie jener Lorbeerkranz, welcher den Helden von Novara und Custozza schmückt, Meiner Armee, Meinen beiden Landwehren und Meiner Kriegsmarine ein ständiges Palladium der Treue, Standhaftigkeit und des Vertrauens in den Sieg. Ich verfüge, dass das Infanterie-Regiment Nr. 44, das Dragoner-Regiment Nr. 9 und das Eorpsartillerie-Regiment Nr. 5 fortan und für immerwährende Zeiten den Namen «Feldmarschall Erzherzog Albrecht, führen. Wien den 26. Februar 1895. Franz Josef m. p.. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten weiter allergnädigst das nachstehende Allerhöchste Befehlschreiben zu erlassen: Lieber General der Cavallerie Freiherr von Piret! E« war Ihnen gegönnt, durch nahezu dreißig Jahre Meinem in Gott ruhenden unvergesslichen Vetter Feldmarschall Erzherzog Albrecht in vertrauensvollster Weise zur Seite zu stehen und sich um die Person des Verewigten vielfache Verdienste zu erwerben. Ich will das edle Verhältnis Ihrer Hingebung und Treue und der Zuneigung, welche Erzherzog Albrecht Ihnen hiefür bis an sein Ende so warm bewahrte, besonders kennzeichnen, indem Ich bestimme, dass das Dragonerregiment Nr. 9, dessen Oberst-Inhaber Sie sind. auf immerwährende Zeiten den Namen Feld' marschall Erzherzog Albrecht zu führen habe. Wien am 26. Februar 1895. Franz Josef m. p. GelegratNtne. Wien, 26. Februar. (Orig.'Tel.) Ministerpräsident Baron Banffy conferierle vormittags mit den Ministern von Plener und von Kallay und speiste mittags beim Ministerpräsidenten Fürsten Windisch.Orätz und lehrte abends mit den übrigen unaarischen Ministern nach Budapest zurück. Paris, 26. Februar. (Orig.°Tel.) Ein Regierung«, entwurf, welcher demnächst eingebracht werden wird, untersagt gewissen Kategorien von Staats- und Bahn-bediensteten die Bildung von Vereinigungen behufs Inscenierung von Streike. Paris, 2«. Februar. (Orig.-Tel.) Der Künstler« verein des «Salons» in den Champs EMe lehnte offi-ciell die Vefchickung der Berliner Ausstellung mit der Begründung ab, dass die Einladung zu spät gekommen sei. Die individuelle Theilnahme stehe den Vereinsmitgliedern frei. Madrid, 26. Februar. (Orig.-Tel.) Depeschen von Cuba melden, dass die dortigen Behörden gezwungen waren, strenge Maßregeln zu ergreifen und verfassungs. müßige Rechte einzustellen, um das Räuberunwesen auszurotten. Die Partei der constitutionellen Union hat ihre Mithilfe angeboten. Nachrichten über Details stehen auS. Der Minifterrath ist zu einer außer« ordentlichen Sitzung zusammengetreten. Er erklärte vor Schluss seiner Sitzung, dass die strengen Mahregeln in Cuba nur der Unterdrückung des Räuberunwesens gegolten haben, und stellte in Abrede, dass dortselbst Unruhen ausgebrochen seien. Vularcst, 26. Februar. (Orig.°Tel.) Die Session der Kammer wurde bis zum 15. (27.) März ver-längert. Sofia, 26. Februar. (Orig.'Tel.) Aus Anläse des Geburtsfestes des Prinzen Ferdinand fand ein von dem Vicepräsidenten der Synode celebrierter Fest-Gottesdienst statt. Demselben wohnten Prinz Ferdinand,! Prinzessin Louise, Prinzessin Clementine von Coburg. die Minister, das diplomatische Corps und viele Andächtige bei. Nach dem Gottesdienste fand eine Parade über die Truppen der Garnison statt. Zahlreiche Civil-und Militärpersonen erhielten Ordensauszeichnungen. Petersburg, 25. Februar. (Orig.°Tel.) Aus Warschau wird gemeldet dass Großfürst Wladimir, welcher gestern auf der Reise nach Wien die Stadt passierte, den erkrankten Grafen Schuwalow im Palais Belvedere mit seinem Besuche beehrt habe. Petersburg, 26. Februar. (Orig.-Tel.) Wie der -GrazdaniN' schreibt, begibt sich über Einladung des deutschen Kaisers ein russisches Flottengeschwadcr aus Kronstadt zur Eröffnung des Nordostsee-Caniles. Constantinopcl, 26. Februar. (Orig.» Tel.) Ex-Khedive Ismael Pascha liegt im Sterben. Wie verlautet, hatte er lehlwillig den Wunsch ausgesprochen, dass sein Leichnam einbalsamiert und nach Kairo über- ^ Newyork, 26. Februar. (Orig..Tel.) Einer Mel-duna aus Havanna zufolge empörten sich mehrere revolutionäre Parteien in verschiedenen Theilen der Insel Cuba. Zwischen den Truppen und Ausständischen fand ein Gefecht statt. Viele Separatisten wurden verhaftet. ^iterarisches. — («Ueber Land zum Merr».) Von der im Verlage der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart erscheinenden Octavausgabe der weit verbreiteten illustrierten Wochenschrift «Ueber Land und Meer» sind soeben die Hefte s und 7 er« schienen "und enthalten^wie die vorhergehenden, ebenfalls einen reichen, anregenden Text und gelungene Illustrationen und Holz» schnitte.''! Das gleiche giltlvon der Folio»Ausa.abe, welche in vier» zehntägigen Lieferungen erscheint und von welcher bisher gleich« alls 7 Hefte des neuen Jahrganges ausgegeben wurden. — Von der »Illustrierten Welt», diesem weitverbreiteten Familien» blatte,l liegen Lieferungen'13 und 14 vor. — («Die Unterjochung des Niaga'ra».) Dieses grohartigste'Werl von elektrischer Kraftübertragung, das demnächst seiner Vollendung entgegengeht, schildert ein von trefs. lichenjAbbildunaM begleiteter Aufsah im jüngsten Heft der illu. ftrierten Halbmonatsschrift I., Lungenentzündung, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " H GHZ 8Z I'll -26 NO.Aach IU" ,^"" Schnecfall, den ganzen Tag' anhaltend. — Das Tages« mittel der Temperatur —1's", um 19' unter dem Normale. ! Verantwortlicher Redacteur: Julius Obm«Ianuschowsky Ritter von Nissehrab. Danksagung. FUr die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, welche uns anliisslich der Krankheit und deS Hi," scheiden« unserer innigstgeliebten Gattin, beziehunaF' weise Mutter, wroftmutter und Schwiegermutter, der Fra» Josesme Stoeckl gel». Lenasi so vielseitig entgegengebracht wurden, sowie skr die zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse und für die vielen scbonen Kranzspenden sprechen wir hiemit unseren tiefgefühlten, herzlichsten Dan! aus. ^ Die tiejtrauernden Hinterbliebenen. Laib ach am 27. Februar 1895. ^ Laibacher Zeitung Nr. 48. 402____________________________________________27. Februar 1895. ^ Course an der Wiener Börse vom 26. Februar 1895. ^« dem °Mellen To-r«««^ zt«»t»-Anl«h»n. !»«ld ««« ^ u «nheltttche Rente in Noten ven, Mat>«ooemb«r , , 100 9ü,l0iiz in Noten veiz. Februar'Nuaust l00'95^0» 15 „ «Über o«z, Iünner.I>lli j ioi 10 101 30 ,, ,. ,. April Octobei >ioi'— 101-iw >U4« 4°/„ Vlllat«I«>l« , »5u st, il>i »z it,2 2b Isso« ü°/, ,, a«mz« 500 I. lü» - 15» — »8«0el 5°/u ,, Fünftel 100 ft. ,«8 — 163 - »»«4« <3tll«,wose , , 100 st. — — — - d»°. „ . . zofl. -— .- 5«/, Dom.Vfbbr. i^ l«l fi. . . »«« !»0 l«3 50 »°/, Vest, «»ldrente, steueiftel l84 85 l« 15 5°/, vest. Nottnrentl, fttuerftei — — — — 4«/, dto. «ente in Kronenwähr,, steuerfrei für 200 Kronen stom. ION 8L »01 0b !»°/» bto, dtu. per Ultimo , . luv-»» loi-ob «ls«»»«h» > «t«««sch«l>»er. »lisabethbahn in G,, steuerfrei (div, St.), für loo fi. O, 4°/, 125-— 1«5'5<) ssnlnz Joseph' Äabn in Silber (biv. st,) s, ION st. «om. 5'/."/, 12« 50 130 ^> »'/.°/„ Rudolph«, i, E, (div. st.) für 1000 st. «om..... — — - - — »»/> dto. i, Kronen», steuerf, (l>iv. St), für 200Kr.Nom. . . 8050 100 5>0 z°/» Vorarlberner Vahn inVilb., «00u. lUOU ft. f. i««fl, «°m. — — - — «"/, bto, in Kronenw. steuerf.,400 u. « st, «M, 5'/<"/» von »00 fi, «. W.pr. Stück . z«15U — — bt». Linz>«ubwe>e »00 st, ö. W. »tosalzb. tir,»00fi,!»,W,5»/„ !»38------------- «alizKarl-Ludw.«»«« fl,«M. ! 280 25 220 50 «eld War« V«« Eta«t« znr Hahlnng üternommene Vri0f.» Obligationen. «ilijabethbahn Süu u, 3000 Nl, für 200 Vl. 4°/„.....121-. l«l'9O lklifabetlibahn. 40N u. 2000 Vl. 200M, 4°/,..... »27- - — iZrllnz.Ioseph.V., /,°/<> i128 — 128 50 bto. dtll, Silber 100 fl„ 4»/,°/st !iN4'50 105 00 dto. Stllllts-Vblig. (Ung, ONb,) V. I, 187«, 5"/„..... 125 75 126 75 dto.4'/,'/nSchantreglll'Abl,'0bl. 101-10 102 in dto. PrüM'Vnl, » 100 st. ö.W, 1b9 25 160 25 bto, dto. il 50fl. ä. W, 159-25 ia<»-25 Thetß'Ntg,'«ose 4°/, 100 fi. . 147 ÜU l<« 50 Grunbentl.»Gbligationen (für 100 st. CM.), 5"/, glllizlsche...... ! --- --- 5°/„ niebeilfterreichische . , . 10« 75 — — 4°/n kroatische und slavonische , 9825 - -'— 4"/„ ungarische (100 st, ü.W.) , j 9»-— 98 S<> Hndtl« öfftntl. Anlthen. Donau-Rtg-Lose 5°/„ . , . . !l32'!><> 133 85 dto, '«Nlelhe 1878 , . ^10825 lO9 2^ «nleben der Stadt Gör,, , , li1-»z — — «nleben d. Stadtgemeinoe Wien 107 25 lv8 ^s> Nnlehen d. Ttadtgemeinde Wien (Silber oder Vold) , , . , 132 — 13350 Prämicil'Nnl. d, Stadtgm. Wien l?5 5<» 17« bu VSrsebau-Nnlehen, verlosb, 5°/, 102-25 103-25 4",n Krainer Lanbes-Anlehen . , —-— —-— V«N> «are Dsandbries« (für 100 fi,), «obcr.alla.ost.ln50I.vl.4°/n«. 123-. 124 - dv. .. ,. lnbO ,. 4'/,°/, --- --- dto. „ ,, ln5N „ 4°/« 99 80 100-70 dto, Prsm,'TchN>v, 3"/„. l,Vm, 118-.-1I9-- dto. dto. 3°/„. II. /n . loo-—ion-8N dto, dto. „ 4"/a . . 100-20 10!.. dtll. dto. 50jähr. ,, 4°/n . . 100-20 10!-- Eparcasse. I.»st.,3o5.5'/l°/»°l. 101-50 —-— Priaritäta«Gbligatianen (für 100 st.). Ferdonau-Dainpssch, i00fl,GVl. - -. i«« .. Ofcncr Lose 40 st...... »3-— - - — Palffv-Lose 4» st. CM. . , . N0-- u« 5« Rothen Kreuz, Oest.Ves. v., 10 st. 18— 18 5l> Noll,c>» t^lcnz, Unss.Ves.v., 5 st. 11-90 122« «udolph Lose 10 st..... 23-75 2475, 2a!u> Luse 40 st. CM. . . . 71--, ?3-— 2t.0est. «anl 200 fl. N0°/, ». 170 »5 17! 25 Nanlverein, Wiener, 100 fi, . 152 b« 15850 Bodcr.Mnst,,Oest.,20Ofl,E.4O«/, 521 — 525 — llrdt.'llnst.f, Hand, u,E. iNO fl, —— - — dto, dto. her Ultimo Teptbr. 389 — 390-— LrebitbllNl. «llg. UNg,, 200 st. . 45775 45»-?5 Depostlenbanl. All«,, 200 st. . 25».. 255- ltscompte'Ges., Nbrttst,, 500 fl, »4!,-.- «!0- Vlro-u. «lassend,. Wiener,200N. 298 — 302 — HYV°thelb.,lleft,,200fl. 25°/„G. 9»- «2- Länderbanl, Oesl., 200 fl. . . 28«—282 — Oesterr.'ungar, Baul, ««> fl, . I0«8 I07ii Unionbanl 200 fl...... 314 50 315 25 Verlehr«banl, Nllg., 140 fl. , 184- 187 - Altien von Transport« Zlnternehmungen (per Stück), Albrecht Bahn 200 fl, Silber . —'- — -«lussig-Tepl. Eisenb. 300 fl, , . 1780 1?«0 Bühm. Äiorbbahn 150 fi. , . 29! — L93--dlo. Westbahn 200 fl. . . . 4!U- 41»-— Vuschtlehrader «ls. 500 fl. fl, S, 270-50 2?l- .. Piag-DülcrVIsenb, >5Ufl,S, . 91 75 9275 Liebenblirsscr liisenbabn, (trste —'— — -S 6ns 9. lsbruvnlM 1895. di65N»nim Moreno smols^svlw ^ lcom, oxiroma nMovim nexnanim? ^ lnim n»»l6V vlozil ^arnH ^unclsrc! toibo ^ ^lcl xn»n^6 x»8türunM tsrMtvs c»ll b^ ^ 8 pr., p03l,HviI 36 ^s ^rllno ^ ,^ ^ib l<»6ov^i«i Ilur»l0r^6m x» üin, ^»topll. pri x» äan 20. marc» 1895 ^ 0b 8. Uli 6t)pnl. ^ c:. Kr. olcr^no »oäiööe v N»" än« 22. 6sL6mbra 1694. ^ (705) 3—3 St. 8& Razglas. ¦ Büß' Zanarli tabularni upnici Am Q koviC iz Želebeja st. 15, °dtiO^0 njenim neznanim dedièem in P^jglt naslednikom, postavi se Juno H '^ iz Božakovega St. 30 skrbniko^1 öin ter se mu vroöi odlok St ** • , C. kr. okrajno sodisöe v W dne 9. februvarja 1895. ^^^^ 7744)7-3 St. 79** Oklic. o(r0. Neznanim Lorenc Smolejevi1*1 8y kom, oziroma njihovim neznanii*1 P jj nim naalednikom, proti katerI j, vložil Jarnej Cunderc tožbo '^.^ß' znanje zastaranja terjatve od o^ y s pr., postavil se je Franc ^^ fi Radovljici kuratorjem za öin, zastopa pri za dan 20. marca 1895 m ob 8. uri dopoldne doloèenem »J v razpravo. f C. kr. okrajno sodišèe v KßU dne 22. decembra 189^ ^ (778) 3—1 iNl' KnndmachNNst. «ahce" In der diesgerichtlichen Depositencassa erliegen seit mehr als A. Mte"' ohne dass sich die Eigenthümer der Behebung wegen bis jetzt gemelvel nachstehende Depositen, als: ' ^«^-^ T Vand Folio Erliegt seit Bezeichnung der Masse Schel^<" A ^-^ I l u. III 338 15. März i860 Insassen von Iauerburg »nd ^ und Karnervellach <,g 2 I n. III 338 22. März I860 Insassen von Iauerburg und ^ und Karnervellach <,« 3 I n. III 386 15. November 1862 Alois Smul von Mitterberg ^ und ,.»,<< 363 . . ^ n,pF Es werden daher alle jene. welche Eigenthumsansprüche auf diese zu erheben vermeinen, aufgefordert, dieselben binnen ^ einem Jahre, sechs Wochen und drei ^"gen .^ B , vom Tage der Einschaltung dieses Edictes so gewiss Hiergerichts u""' ^. el" zuweisen, widrigens nach Ablauf dieser Frist obige Depositen als und dem Fiscus werden übergeben werden. K. t. Beirksgericht Kronau am 17. Februar 18S5.