Nr. 141 Mittwoch, 23. Juni 1915. 134. Jahrgang. LMcher ZMng »5ii»u«»raN«»»p»«»«: Mit Poflvtisendung: ganzjährig »o «, halbjährig 15 ll, Im«rontor: ganzjährig 2 « hlllbiähri» ,l li. Für die h^ftellunz in» Haus «anzjähri« 2 ^. — M»s«stw»»,»VÜH«. Für llemc Inserate bis zu vier Zeilen »0 b, grühere per Zeile 12 d; bei öfteren Wiederholungen per gelle 8 l,. Die «Laibacher Zeiwng» cricheint tüßlich, »il Ausnahme der Tonn und Feiertage. Die >d«i»»l yal, is, au uns mit dem Ansuchen heraugelretei,, unsere Mitglieder zu Sfteudeu uou Liebesgaben für den Dienst iiil .Hochgebirge auszuforderu. ^usbesoiidcrc ivcrdeu uou ocrschieocneu Militärbehörde!! dcr »lach ocu C»>rellzgcl)i» tt>, voordcrtcil ^lrnnx'giuppeu dringend angesprochen: BergMche, Alpeuslöcle, iHisuiclel, Ccile, Schneebrillen, Nile, ^'lrlen uou ^älteschu^mitlelu, ^eldslascheu, Ileig-cijeu, ?)ülclsäcle, Touliileulatcrucii, Kochapparate usf. Wir lucudcu uns daher au alle Bergsteiger, dereu Begeisterung sür die Schöuheil des Hochgebirge« lroh der ztriegszelle» leine Einduße ersahreii liat, mil dcr Bille, im trcxeu ^iedeuleu au die iu uusereu Äergcu vcrlebleu glüctlicheu Sluuden aus ihrem Alpeurüstzcug das eiue oder das andere Stück dcr Kriegshilfe zu widmen. Die ^icbeHgalicu, welche auch beslimmleu Truppeulörftcru gewidmet werdcu köuueu, siud entweder au dcu geferlig-teu Hnuftlausschuß des Deutscheu und Österreichischen Alpeuuereiucs (Wieu, 1., Gniuaugergafse l/I) oder au die zuständige Setliou des Deutsche», uud Österreichische,: Alpenuereines zu richten, die die gesammelten Liebes- gaben dem Kriegssürsorgeamte Vozen-Gries, Altes Rathaus, Laubcngasse 30, mittelst des dort anzusprecheudcn Mitilärfrachlbriefes Zur. Weiterlcitung au die Gebirgs-truftfteu zulommcu lafscu iverdeu. — (Vom l. l. Staatogyniuasium iu Gottschee.) Alu t. l. Staatsgmniinsium iu Oottschoc loMdeu die Auf-nahinsftrüsungen des diesjährigen SomülerleriuiueS für die erste Klasse am 26. d. M. uou 9 Uhr uormitlags au abgchaiteu »verden. Aumclduugcu hiesür aiu 24. uud 2l>. Iuui. Die Allfilahmsprüfuugeu des Hcrbsttermineö siud am 18. September d. I. Aumclduugeii hiesür a,u 15., 16. uud 17. September. — ,(I,n städtische» Echlachthansr) wurdcu in dcr Zeit vom «. bis 13.^d. M. 32 Ochseu, 10 Slicrc uud 27 itühe, weiter's Nl ^chweiue, 175 Kälber, ttl Hauunel uud 37 Äil^c geschlachtet. Weiters wurden iu geschlachle-tem Zuslaude 2 Rinder, 1 Schwein uud 17 Kalber uebst !)2 Kilogramlu Fleisch eiugeführt. — ueise über Podzcmelj uiedcr, so daß iu einzelneu Gemeixdeu die Weiugärlcu sowie die Feldsriichle lolal, iu uudercu zur Hälfte ueruichlet wurdeu. Der Gesamtschadc la»u derzeit auch uichl, aunäherud geschätzt werdeu, weil sich die Feldfrüchte teilweise erholeu dürften. Der Alexander Moissi-Film „Kulisseuzauber" wurde gcsteru im Kiuo „Ideal" mit größlem Erfolge vorgeführt. Auch das Lustspiel „Der 14. (Yasl" gefiel dcu Äesucheru sehr. Dieses großartige Schlagerprogramm ist nur heute uud uiorgeu uoch zu sehen. — Freitag deu 25. Iuui Spczialabclid mil dem Gesellschastsdrama „Der Flinke". Der Krieg. Telegramme des k. k. Nelegraphen-Korrespandenz-snreans. Ofterreich-tlngarn. Von den Kriegöschnuplätze»«. 'R'icu, 22. I»»i. ^linllich wird ucrlmill'arl: Die Kämpfc »n» Lembelg dauern fort. Die russische Bertcidi imnndstcllünst südlich dcr Ttadt wurde gestern im ^innine westlich Dornfeld von nnscren Trllpprn dnrchbrochcn, die Übergänge ül»cr den Tzczeretliach an mehreren Tlrllcn in die Hnnd geuommcu. (sinzeluc VcfrstiM,qcn»lageu an der West- uud ^urdwesifront ^ruwergo sind nach heftige« itinupsen, wuliei sich die wiener Llindwehr l>eson-dcld tapfer schlug, in unserem Besch. Deutsche Truppcu erstünnten die Höhen westlich Kulilow nnd schlugen alle russischen Angriffe unlcr schwersten Verlusten des Feindes zurück. Tüdlich des Lnjcftr ist die allgcmcinc Situation llnl>erändert. Auch gestern wiescu die Tn«ppe« der Armee Pflanzer rxssischc Angriffe unter großen Verlusten des Femdes zuriui. Am Tanew nnd iu Polen ist die Situation unverändert. Bei Plava wnrdcn wieder einige feindliche Angriffe ul'gewiesen. Ein italienischer Flieger warf auf (^iirz cr-sulnloe« Bomben al». An alten Fronten verschießt der Feind viel <^eschiUlMnnilio«, verhält sich aber sonst passiv. Lembevg nach hartem Kampfe erobert. Wien, 22. Juni, 3 Uhr 2! Miuutm nachmittags. Ten verbündeten Truppen gelang es, die gegnerischen Norstellnugen westlich „nd nordwestlich von Lemberg zu nehmen. Wien. 22. Juni, sandt und il,u zmu preußischen Fcldmarschall ernannt. Wie«, 22. Inni. Die Nachucht von der Einnahme Lemliergs rief in der gauzen Stadt tiefste Äe-wegum; uud jubelude Begeisterung hervor. Noch ehe die Nachricht dnrch (ixtraansgaben der Blätter betaunt l^eluorden ist, erfuhr das auf der Ringstraße weilende Publilunl durch Beflagguug des Kriegsmiuisteriums die Kuude von der Einnahme Lembergs, die sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt verbreitete. Von halb « Uhr an famulelteu sich iulmer größere Massen vor dem Kriegsininisterinul, wo nnuuterbrocheu patriotische ituudgel'uugeu stattfaudeu uud jubelnde Hochrufe auf die verbüudeteu Monarcheu ausgebracht lourdeu. Nach der Absiuguug der Vollshymne uud der Wacht am Nheiu erscholl aus tauseudeu Kehlen das Marschlied „Der gnte Kauierad", desseu Schluß „In dcr Heimat gibt es ein Wiedersehen" zu freudigen Inbelsaus-brücheu Aulaß gab. Bis in die späten Nachtstunden durchzogen große Trupps mit Lampious die Stadt, die uoch in den Abendstnnden Flaggenschmuck anlegte. Auch zahlreiche Feuster wareu illuminiert uud Glocken wurdeu geläutet. Ganz besondere Begeisterung und Rührung rief die Einnahme zunächst uuter deu hier weilcuden zahlreichen galizischeu Kriegsflnchtlingen hervor. Anch aus der Proviuz und aus Budapest werdeu Freudeuskuudgebungen uud patriotische Ova-tioueu gemeldet. Kopenhagen, 22. Juni. „Politiken" schreibt: Lembergs Fall wird »icht nur deu wahrscheinliche,, Verlust des restlicheu Galizieu bedeuten, sondern auch iu Nußlaud einen tiefen moralischen Eiudruck hervorrufen. Der russifche Geueralissimus soll auch erklärt haben, er winde alles opfern, nm die Hauptstadt Halizieus zu rctteu. Wic viel die russische Niederlage bedeuten wird, ist schwer zu sagen. Eine Anleihe von M"i Millionen Mart. Wien, 22. Juni. Die Staatsschulden-Kontrollkommission des Neichsratcs hielt heute eine Sitzung ab, iu welcher ^iuauzmiuister Freiherr u. Engel dauou Millei-lnug machlc, daß zwischen der östcrreichischcu Fiuau^ vcru'altuug uud einem VnuNousortsium im Deutschen Reiche cilic Anleihe iu der Höhe vou M^> MiNoueu Mark, nhiüich dcr iu, November 19l4 durchgesührteu Fi-uauzoperatiou uou 2W Millioueu Mark, negoliiert wurde. Tiese Anleihe verfolgt iusbesouderc dcu Zweck, für Zahlungen ins Ausland ausländische Geldmittel' zur Verfügung zu haben. Die Inualidcuversorgllng iu Ungarn. Budapest, 22. Iuui. Miuisterpräsident Graf Tisza empfing den Selretär der sozialistischen Partei und deu Selrelär des uugarlüudlfcheu Gelverljchajtsrales, die dem Mmistervrästdenten e,ue Deutschnst der Arbeiterschaft über die Versorgung der lrlegsiuvaliden Soldaten sowie der Familien dcr gefallenen Krieger überreichten. Ministerpräsident Gras Tlsza ertlarle, daß auch er die Frage der Arbelteruersicheruug und des Arbeiterschutzes für eines der wichtigsleu Probleme halte. Er yabe sich bereits mit der eudgülttgeu Lösuug der Alters- uud Iuvalideuvrrsorguug besagt, aber der Krieg habe seine Pläuc geheuluit. ^l)er Ministerpräsident halte es für natürlich, daß die Ar» betterichaft, die in erster Reihe intereisteu sei, sich mit der Versicherung der Zutuuft dcr iuuanoeu Suloaleu besasje. Aber auch die Regierung werde m ihrem Wirlullgstreise ihr Nlüglichjtes tun. Der Min!,lcl-präsideilt betonte, daß er die Vertreter der Arbeiter ,owoyl in dieser Frage, wie bezüglich der weiteren Schritte zur Belämpfung der Teuerung anyören werde. Heutjches Reich. Von deu Kriegsschauplätze». Berlin, 22. Juni. (Amtlich.) Ieiudliche Angriffe nordwestlich DiMuiden uud südlich vl'euuillc wurden zurückgeschlagen. Westlich Pcrthro schovc,, wir »ach erfolgreichen Hprcngnngen unsere 2tell»Nss vor. Auf drn Maaohöhc» dauerten die vlahlmopse nnler schwerem ^lr tillcriefeuer an. Heute früh schritten wir zmn l^egeuan-grifse, säuberte» nnsere (^riil,en von den einget»r»»gencn Feinden «nd machten l.W ^efange»c. ^u den ^ogcse» verlegten wir unsere SteUuugcn planinäßig und »>ll>c-drimnt vol» Fci»de auf dao östliche Fechtuser. Tie Kämpfe nördlich »„sd westlich von Lrml'erg lver-dcn fortgesetzt. Westlich von .^oltiew wnrdrn dir Bussen nachts zum Rückzüge gezwungen. Seit l2. Juni haben die deutschen Truppen und die w ihrer Mitte lämvscndcn österrcichisch-uugarischcn Armeekorps ^7 Offiziere, 58.HW Mau» zu (^efaugenen gemacht, 9 Geschütze und 1W Mafchincn«ewrhrc er» deutet. Italien. Tiefer Eindruck unserer Siege in Italien. Lugauo, 22. Juni. Die Siege der österreichisch, ungarischen und deutschen Armeen in Galizien machen Lllibachcr Zeiwng Nr. 141__________________________1058 23. Juni 1915 in Italien tiefen Eindruck. Bemüht, ihre Bedeutung für die gesamte Kricgslage abzuschwächen, erllärt heute „Eorriere dclla Sera", daß für die Entwicklung des festen russischen Kriegsplanes just die Preisgabe Lein» bcrgs und ganz Galiziens (!) sowie die feindliche Invasion des mit wenig Transportmitteln ausgerüsteten russischen Gebietes das wahrhaft Zweckmäßige sei. Vom politischen nnd moralischen Gesichtspunkte im Hinblicke auf die eigenen Völker und die noch zuhörenden Bal» lanstaateu sei der Erfolg der österreichisch-ungarischen uud deutschen Truppen unzweifelhaft, vom militärischen Standpunkt aber noch sehr diskutabel. Der Empfang dcr „Befreier". Lugano, 22. Juni. In Verona nnd Venedig steht, dem „Auanti" zufolge, die Erschießung vieler Zivilpersonen aus österreichischen Onfchaften beoor, deren angebliches Verbrechen darin besteht, im Besitze uvn Waffen betreten worden zu fein. In Cormons, Grado, Karzreit, Monfalcone und anderen Orten habe dle Bevolkernng, wle der „Avanti" feststellt, den ila-llenifcheu „Befreiern" mchl den gewünschten Enipfang bereuet und schon dort seien viele Erschießungen erfolgt. Verfügungen gegen abträgliche Äußerungen über dic Htriegsuorgänge. Lugano, 22. Juni. Der nicht mehr zu verbergende Umfang der italienischen Verluste und Verlegenheiten veranlaßte eine Verfügung der italienischen vtegiernug, wonach jede von den amtlichen Angaben abweichende oder sonstwie der öffentlichen Ruhe ab« trägllche Äußerung über die Kriegsvorgänge, die Volkswirtschaft uud die öffentliche Ordnung oder aber sonst etwas von öffentlichem Interesse mit schwerem Oefäng» ms und Geldstrafen geahndet wird. Betrügerische Heereslieferungen. Lugano, 22. Juni. 600 aus Brescia ins Krankenhaus in Padua gelieferte Matratzen enthielten statt neuer Wolle schmutzige Lumpen. Viele andere Lieferungen lür italienische Heereszwecke waren in ähnlicher betrügerischer Welse ausgeführt. Dcr Ernteertrag. Turin, 22. Iuui. Die Internationale jtatiftische Aclerliauuustalt gilit — wie die „Stampa" meldet — dcluunt, buy dcr Erntccrtrag Italiens für 1!)1:> ^n )/i>ei-zcn uu> 55 Millioucn Zeillner, un Hufer auf 4,5 Millio-ncn Zcntiler gefchühl wird. Der päpstliche Stuhl. Äußerungen des Papstes. Paris, 22. Juni. Die „Libertü" veröffentlicht eine Unterredung dcs Papstes mil ihrcm Miturbeiter ^utupie. Dcr Papst crinnette zunächst un feine Iuterueuliou zu ^nluslcn oc» ,>ricocnö und ocduucrlc nichls tu>l zu tiin-ueu, u»l dus l^nde dcs Krieges zu vcfchlcunigcu. ^r miß-lnlllge jcde Uilgercchtiglcit, wo immer sie ocgungcil »ocrde, at,er es wäre lucht ungcbrucht, iloch nützlich, die Autori-
    ind praktisch unterdrückt, dcren Vertreter haben Italien verlaffcn. Die Guranliell und Mittel dcs Pupslcs sind geschwächt. Rom ist ein cwig gcschnrter Brundhcrd. Wie »vird das Volk eine Äiedcrlugc uufnchnicn, wie sich bc-tlagen, wenn Itulie,l sicgt? Dcr Pupst fühle sich heule niindcr geschützt. Die ZuNlllsl ist ountcl, dic Stunde zur Bcschlcuniguug dcs Friedcuv jchcinl dein Papst inchl geloiilincu, aber er erwarlct sie flcbcrhufl und wi,rd d.e crfte dargereichte Hand crgrciscn. „Curricrc dclla Sera" ivünscht ein energisches Denieuli dicscr ^ußcnlngcu des Pup>tes uud verlangt Erllärliilgen cntgegcngcsetzter Na-" tur, da sonsl höchst bedauerliche Konsequenzen eintreten könnten. Her See- und der Lujtlrieg. Angriff auf riucn englischen Panzcrlreuzcr durch ein deutsches Unlerscclwot. Berlin, 22. Juni. (Amtlich.) Am Aj. Juni griff eines unserer Untel-srelwvle eNua 4W Seemeilen üsllich von Firttz uf Furth einen englischen Panzertrcuzer, anscheinend von der „Minotauer"«Masse, a>». Dao Torpedo traf, die Wirkung lonnte jedoch vom Untersreliout »ucht «lehr beobachtet werden. Die Beschießung von Monopoli. Mailand, 22. Juni. Über die Beschießung von Monupoli meldet der „Seculo": Ein österrelchisch-ungari^cher Torpedojäger beschoß 200 Meter vom Hafen entfernt namentlich das Petrolenm- und Naphthadepot und die Zisterueu, sowie den Bahnhof und die ^ement-fabril. ^>ie Depots sind jedoch feit geraumer Zeit geleert. Der augerichtete Schaden ist gering, ^me Aan wurde getutet. Untergegangene italicnifchc Schiffe. Lugano, 22. Juni. Der italienische Dampfer „Palästina" ist bei Golfo d'Aranai au der sardinischen Mste untergegangen. Hie Besatzung nnd die Passagiere wurden gerettet. Die Ursache des Unterganges wird nicht bekanntgegeben. Rom, 22. Juni. „Giornale d'Italia" meldet ans Eagliari: Der itallenliche Dampfer „^.agliarl" erlitt auf der Fahrt vou (iagllari nach ^lvorno Schisfbruch. Die Besatzung und die Fahrgäjle sind gerettet. Die Verluste dcr britischen Handelsmanne. London, 22. Juni. Ein Äerichi dcr Admilulitul bc-sagl, daß feit Kriegsbegilln die Vrrlusle dcr brilijchcil Hnildelönlurine 145 Schiffe uou insgesamt 52^.U^ u»d 1l6 Fischerfuhrzcuge uo,l insgcsanlt l!).l)24 Tonncn b»,tragcn. 80 Hundclöschisse wurocn von Untcrscebootcil verscntt, 50 von Krcuzcrn uerscnlt oder erbeutet, 15 durch Minen zerstört, 24 Fi^chcrboote wurden durch Minen uno i)4 durch Kriegsschiffe zechört. Eine Taube über Nemiremont. Nelnuemont, 22. Iuui. („Agcnce Havas.") Eine Taube überflog Nenüreinont uild warf fünf bomben ab, die jedoch keinen Schaden anrichtete»:. Hcrv« gegen den Fliegerangriff auf Karlsruhe. Paris, 21. Juni. Gustav Hervö wendet sich in der „Guerre sociale" gegeu deu Fliegerangriff auf Karlsruhe und erklärt, der Angriff auf die, wie er selbst zugesteht, offene Stadt, der eine so große Zahl unschuldiger Opfer gefordert habe, sei peinlich. Die französische Heeresleitung sei zwar berechtigt gewesen, nach den deutscheu Fliegerangriffen auf die offene Stadt Paris eine solche Vergeltung zu üben, aber man hätte besser getan, statt Karlsruhe Essen, die große Munitionsstadt Deutschlands, zu beschieße». Dies hätte auch einen militärischen Zweck gehabt. Frankreich. Zwei Divisionsgencralc gefallen. Paris, 21. Juni. „Petit Parisien" meldet: Die Di-visionsgenerale Varbot und Stiru sind in den Kämftfcu im Gebiete von Arras und bei der Ferine von Qucrrne-vieres gefallen. Erschreckende Verluste dcr Zuavcn. Paris, 21. Juni. Aus einer Zeitfchrift an die „Guerre Sociale" geht hervor, daß von der freiwilligen Znauenlegion, die be» den Kämpfen nördlich von Arras angefetzt war, von 4000 Mann nur i10U aus den Kämpfen zurnckgelummen find. Die Znavenlegion war der marotlanifcheu Divisiou von 28.000 Mann zugeteilt. Die Verluste der ganzen Division seien erschreckend gewesen. Alle höheren Offiziere feien gefallen. Auch auf der Lorettohöhe seien die französischen Verluste erschreckend. Die ganze Höhe sei ein ungeheurer Friedhof. Besprechungen dcs Kriegsministers mit dem englischen Munitionsminister. Paris, 21. Juni. („Agence Havas.") Kriegsminister Millerand unternahm eine Reise zur Iuspi-zicrnng der Wertstätteu und Fabriten, die für die Landesverteidigung arbeiten. Er stellte fest, daß dant der fortgesetzten Bemühungen die ursprünglich festgefetzte Arbeitsleistung überall bald erreicht und in vielen Betrieben sogar überschritten sein wird. Der Unterstaatsselretär des Krieges Albert Thomas traf in Boulogne mit dem englischen Munitionsnnnister Lloyd George zufammen. Beide hatten längere Besprechungen, vorzüglich über dic Verstärtuug der Artillerie dcr Verbündeten nnd über die Hilfe, die die beiden Bänder einander zu leisten vermögen, um die Munittons-erzengung noch zu steigern. 6s wurden bereits regel-» maßige Verbindungen eingerichtet. Ein enges Zusammenarbeiten der nationalen Indnstrie der beiden Länder wird angestrebt. England Die jüngste Verlustliste. London, 22. Juni. Die gestrige Verlustliste zählt 103 Offiziere und 4289 Mann auf. Cine neue ztriegöanleihc. London, 22. Iuui. (Unterhaus.) Der Tchcchkanzlcr Muc Kcnna lündigte eine neue KricgSunlcihe mit u>l-l'cschrünttcni Betrage an. Dic Schäden der jüngsten deutschfeindlichen Ausschreitungen in London. London, 22. Iuui. Bei einer Verhandlung sagte der Polizeirichter, die jüngsten dentschfeindlichen Ans-schrcitnngcn in London hätten der Nation eine Viertelmillion Pfund Sterling getostet. Die Muuitiouslicfcrnugcu ans Amerika. Haag, 21. Iuui. Die hier vorliegende „Newyorker Times" vom 21. Mai meldet: Die Actlehem Stcel Company stellt jetzt für die britische Negicrnng täglich «5.000 Geschosse her. Die Gesamtaufträge der britischen Negierung haben znr Zeit den Wert von 100 Millionen Dollars. Die American Locomotive Company bestellte beim Stahltrust 2? Tonnen Stabstahl znr Herstellung von Schrapnells nnd Brisanzgeschossen. London, 22. Juni. Der Waliser Kuhlenmagnat Thomas begibt sich nach Kanada in den Vereinigten Staaten, um gewisse Verhandlungen, betreffend die Lieferung von Kriegsmnnition, zn leiten. Er wird von den Zeitungen als Inspektor für diefe Lieferungen bezeichnet. Schweden Das Doppelspiel Englands. Stockholm, 21. Juni. Das „Svenska Dagvladet" weist im Leitartikel auf das Doppelspiel Englands hin, das einerseits behauptet, für die Grundsätze der Freiheit nnd Menschlichkeit zu kämpfen, anderseits aber die allgemein unerkannten Grundsätze des Völkerrechtes gegenüber den kleinen Staaten verletze und die unanfechtbare Pariser Deklaration nach und nach in Stücke reiße. Das Fanstrecht, das England nnn-mehr auf dcm Meere ausübe, trage Euglands Fall in sich. Die allgcmeinc Auffassung, daß Deutschlands ziiküustigc Stellung für Schwedens Zukunft nicht gleichgültig sei, sowie das starke Band des Blutes ' und dcr Geschichte der beiderseitigen Beziehungen zwischen Schweden nnd Deutschland haben die Sym«^ pathien des Volkes im Weltkriege beeinflußt. Das Streben Schwedens nach Landgewinn jenseits des Bottnischen Meerbusens ist eine französische Erfindnng. Aber die schwedische öffentliche Meinung ist darübcr einig, daß die Rechte des fiunifchen Volkes voll» ständig unerkannt wcrden müßtcn. Es ist eine heilige Pflicht Englands nnd Frankreichs, denen nach den wohlklingenden Versicherungen ihrer Staatsmänner Laibacher Zeitung Nr. 141_______________________1059 23. Juni 1915 das Wohl der kleinen Staaten besonders warm am Herzen liegt, dazu beizutragen. Rußland. Pliwlicher Rücktritt des Stabchauptmannes von Moslau. Moslau, 22. Juni. „Rußkoje Slovo" meldet, daß der Ttadthauptmann von Moskau, Adrimww, plötzlich sein Rücktrittsgesuch eingereicht habe. Er wurde sofort durch Generalmajor Zolotarew ersetzt. Albanien. Serbien wird immer intransigeuter. Mailand, 22. Juni. „Corriere della sera" will wissen, daß Serbien in betreff Mazedoniens immer intransigents werde und Mißfallen gegenüber Italien wegen dessen Drängen lebhaft bekundet habe. Wahr» scheinlich im Hinblicke auf diese Haltung Serbiens bringt die „Tribuna" einen ermahnenden Artikel, daß Albanien als adriatisches Gebiet lein Objekt für die Begierden interner Balkanstaaten bilde und dem Willen Europas, also des Vierverbandes und insbeson» dere Italiens, nach wie vor unterstehe. Italien lasse in Albanien keine vollzogenen Tatsachen gelten und läßt seine vitalen adriatischeu Interessen nicht durch Ballanstaaten kompromittieren. Die Türkei Vo» der Dardanellenfront. ztonftantinopel, 21. Juni. Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardamllenfront brach bei Ari Burnu ein gegen unseren linlen Flü«el gerichteter feindlicher Angriff in uni'crcm Feuer zusammen. Ter Feind mußte unter große« Verlusten in seine Schützengräben flüchten. Ein Angriff, den der Feind von Sedilbahr aus gegen unsere ganze Front aufführte, wurde ebenfalls zurückgeschlagen. Südafrika. Tewei des Verrates schuldig befunden. Blocmfontein, 22. Juni. (Reuter-Meldung.) Dewct wurde auf Grund von acht AnkllMpunkten des Verrates schuldig befunden. Dic Nrteilsverkündigung erfolgt morgen. Blocmfontein, 22. Juni. Dewet ist zu sechs Jahren Gefängnis und 2000 Pfund Sterling Geldstrafe verurteilt worden. — ^Ein schwerer Hufschlag.) Die 14jährige Ve-sitzerstochter Rosalia Kmetw in Tersain bei, Stein trieb vor einigen Tagen ein Pferd vom Hufbeschlaae nach Hause. Unterwegs wurde das Tier unruhig und schlug das Mädchen mit dem Hufe so heftig in die linke Gc-sichtsseite, daß es schwer verletzt ins Landessftital überführt werden mußte. — Win Wilddieb.) In den letzten Monaten ereigneten sich im Fürst Wmoischarätzschen Jagdreviere in Planina wiederholt Wilddicbstähle, ohne daß man dem Täter auf die Spur kommen konnte. Im Mai fanden zwei fürstliche Heger, die den Wilddieben nachspürten, im Walde unter einein Felsen das Eingeweide eines kurz uorher erlegten Rehwildes und unweit davon im Laube versteckt ein geladenes Jagdgewehr. Schon damals vermutete man den Täter in der Person des 1874 geborenen Zimmermannsgchilfen Franz Zantelj aus Planina, doch fehlten dafür nähere Anhcultspunkte. Am 14. d. M. aber wurde ^anielj im Walde bei Planina von einem Heger betreten, als er in einem Sacke zwei, erlegte Rehe trug. Hantelj, ins Verhör genommen, gestand ein, ein Reh erlegt zu haben, während er das zweite tot im Walde gefunden haben will. Nach seiner Behauptung soll er seit 1. Jänner l. I. im ganzen sieben Rehe im fürstlichen Jagdreviere entwendet haben. Das gestohlene Wild wird auf 300 X bewertet, sautelj wurde verhaftet und dem Bezirksgerichte in Loitsch eingeliefert. — (Im Schlafe beftuhlcn.) Dem durchreisenden Arbeiter Michael Sturm aus Karfreit wurde am 17. d. M., als er in einer Dreschtenne in Kronau übernachtete, aus der inneren Westentasche eine Geldtasche mit 143 X entwendet. Verantwortlicher ««dakt^ur: Anton Fuxtet. Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm «, 2U.N. 733^3 22-0 ^VO. mäßig heiter " 9U. Ab. 33-8 16-9 NO. mäßig 7U. F. 34-4 13 2 SO. schwach Hochnebel 0-0 22 2U.N. 33-4 22-2 SO. z. stark teilw. heiter 9 U.Ab. 35 1 17-1 NW. schwach 23.» 7 U. F. ! 35-8, 13 5> S. schwach > wolkenlos < 9 0 Das Tageömittel der Temperatur von Montaa beträat 17 5°, Normale 18-4«. Das Tagesmittcl der Temperatur von Dienstag beträat 17'5°, Normale 18 5°. « u — (Verhaftung.) In Ober-8i5ka wurde »-orgestern ein 15jähriger Arbeiter wegen eines vor vierzehn Tagen in Viömarje verübten Kleiderdiebstahles verhaftet und dem Bezirksgerichte eingeliefert. Auslyeis über den Stand der im Lande Kram nach den am 19. Juni 1915 vorliegenden Berichten der politischen Bezirksbehörden herrschenden Epizootien. Maul» und Klauensenche im Bezirle Laibach Umgebung in der Gemeinde Oberlaibach (1 Ort, 1 Geh.). Rande der Pferde im Bezirle Gurkfeld in den Gemeinden St. Ruprecht (1 Ort, 1 Geh.), Zirkle (1 Ort, 1 Geh.); im Bezirte Liltai in der Gemeinde Moravce (1 Ort, 1 Geh.). Wutlvanlheit im Bezirke Gurkfeld in der Gemeinde Gurtfeld (1 Ort, 1 Geh.). Schweinepest im Bezirle Gurlfeld in der Gemeinde Groß. dolina (1 Ort, 6 Geh.); im Bezirke Littai in der Gemeinde Stehanjavas (1 Ort, 1 Geh.); im Bezirle Rudolfswert in der Gemeinde Döbernil (2 Orte, 2 Geh.); im Nezirle Tscher« nembl in der Gemeinde Dragatus (1 Ort, 1 Geh.). Rotlauf der Schweine im Bezirke Gurlfeld in der Ge» meinde Trebelno (1 Ort, 1 Geh.); im Bezirle Laibach Um. gebung in den Gemeinden Großlupp (1 Ort, 1 Geh.), Log si Ort, 2 Geh.); im Bezirle Rudolfswert in der Gemeinde Treffen (1 Ort, 1 Geh.). A. k. Aandesregierung für Arain. Laibach. am 20. Juni 1915. > Statt.jeöev besonderen Anzeige. W Vom tiefsten Schmerze gebeugt, gibt hiemit Johann tlapsch in seinem sowie im Namen seiner M Anverwandten allen teilnehmenden Freunden und Bekannten die tieferschütternde traurige Nachricht von M dem Ableben seines innigstgeliebten, unvergeßlichen Bruders, bezw. Schwagers und Onlels, des Herrn > Jakob Kapsch > Privatier nnd Aausbesiher W welcher Freitag, den 18. Juni 1915, um 12V, Uhr mittags, nach langem schweren, mit besonderer Geduld W ertragene» Leiden und Empfang der heiligen Sterbesakramente im 74. Lebensjahre sanft in dem Herrn > entschlafen ist. , W Die irdische Hülle des uns teuren Verblichenen, welcher seiner Charaktereigenschaften wegen von ! W allen, die ihn kannten, geehrt und geschäht wurde, wurde Montag, den 21. d. M,, um '/,5 Uhr nachmittags W auf dem Hetzendorfer Friedhofe m der Familiengruft zur letzten Ruhe beigefetzt. l > Wien, am 18. Juni 1915. l > Die lieftrauernöen Awterbliebenen. U Statt zeder besonderen Anzeige. ! W Allen Verwandten, Freunden und Bekannten gcben wir hiemit die traurige Nachlicht von dem ! W Hinscheiden unseres geliebten Bruders und Onkels, des Herrn > > Icrkob Acrpsch W Privatiers und AartsbestherS ! > welcher Freitag, am 18, Juni 1915, um '/, 1 Uhr nachmittags, nach langem schweren Leiden im 74 Lebens» ! » lahre fern von seiner Heimat in Wien sanft und ruhig im Herrn entschlafen ist ' > W ^ c ?"'laiche Hülle des teuren Verblichenen wurde Montag den 21. Juni 1915 in Wien am Hetzen- ! W dorfer Fnedhofe zur letzten Ruhe beigesetzt. v? > M Die hl. Seelenmesse wird in der Kirche Maria Verkündigung gelesen werden I > Um stilles Beileid wird gebeten. - , - , > Laibach, am 23. Juni 1915. ! » Marie Derganc, geb. Kapsch Ursula Dergauc, geb. Kapsch ! > Schwester. Schwester. > Mmtsblatt. vno 30.^Wij» 19lb, od 11. uri üopoiciu«, »« doä« pri poüpigllnem «. iir. ollr^uvm ßlHv»r8tvu ^ytym Mvu« clraid« oää»1 v 2»kup lov udöiuo ^lsävacl« 2», pvtlvtuo äodo, iu «iesr oä 1, julij», 1915 äo 30. juuij», 1920. 1« no üaje vgem z>ri2!l>,äetlm v vs6uo»t » prißtavllom, äll »« är»Hl)oui pazoji pri poä-pinaui c>dlk^8ti u» v^ozioä. än« 9. juuij», 1915. I. 13.730 Kundmachung. Am 30. Juni !915,, um 11 Uhr vorm,, gelangt bei der gefertigten k. l. Nezirkshlluptmannschaft die Verpachtung der Jagdbarkeit der Gemeinde gwischenwässern auf die Dauer von fünf Jahren u. zw. vom 1. Juli 1915 bis 30. Juni 1920 zur ösfent» lichen Versteigerung. Hieuon werden die Interessenten mit dem Beifügen verständigt, daß die Iagdpachtbedin» qungen bei der gefertigten Behörde zur Einsicht aufliegen. K. k. Vezirkshauptmanuschaft Laibach, am 9. Juni 1915. 1511 3-3 gt. 13.731 vue W. ^ni^ I2I5, ob 10. uri äopnlliu«, no boä« pri pc»äpi»lm«m o. lcr. okr^uem ^Illvllrstvu potom jllvuo 6r«Hdo l>ää»1 v «»llup !ov oliüiu« llorjui «» potin».»« äabo, iu »icor ocl 1. juliM 1915 ür»ibLui po^o^i pri paä-pi»»«! obillnti nll vpo^ioä. äue 9. junij». 1915. Z. 13.731 Kundmachung. Am 30. Juni 1915, um 10 Uhr vorm., gelangt bei der gefertigten l. l. Bezirkshauptmannschaft die Verpachtung der Jagdbarkeit der Gemeinde Horjul auf die Dauer von fünf Jahren, u. zw. vom 1. Juli 191b bis 80. Iuui 1920 zur öffentlichen Ver-steigerung. Hievon werden die Interessenten mit dem Beifügen verständigt, daß die Iadpachtbedi«. guugen bei der gefertigten Behörde zur Einsicht aufliegen. K. k. Bezirkshauptmannschaft Laibach, am 9. Juni 19lb, Laibacher Zeitung Nr. 141_____________________________1060_______________________ 23. Juni 1915 Sommerfrische eine halbe Gehstunde von Leibnitz, im Weingebirgo, Zimmer mit ein oder zwei Betten und vollständiger einfacher Verpflegung. Ruhiger Aufenthalt, Waldesnähe, großer Obstgarten. Anfr. an M. Branner in Grottenhof 8 bei Leibnitz. ______________________ 1550 Zwiebel, ägyptische, I» Qualität, liefert von 5 kg biB zu ganze Waggonladungen, billiger als überall, 1551 Zwiebel-Import Berger, Graz, Sporgasse 16. » 43 Hefte zu je M^ ^ D lver neu« Jahrgang wird Ai M n«b liierarisch werwolle D » Kriegsbriefe U W angesehener Dichter D > und Schriftsteller, W W die «W Vlittämpfer oder ssorre- ^ Msp«nö«ni prächtiger Bllberschmuck M W p»«»<»«fi s««»«« W, «»sichi «b 2»« W « Jg. v. Klemnmlil ^ Fed. Kam» > D bergs Zuchhandlung, Wbach, > ^ Klingrehplatz Zlr. 2. W Ein eleganter, nener Jagdwagen mit Dach und ein KutscMer - Phaetlion sind sofort preiswert zu 1548 verkaufen. 3-2 Anzufragen bei V. XJrbanöiö, Laibaoh, Dolenjska oesta Nr. 1. 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C. kr. okrajno sodiŠèe v Rudolfo-Uem, odd. IV., dne 6. maja 1915. ____ — Vrucl und Nerlag von Jg. v. llleinmayr K Fed. Number g.