pWeXW 76. »v«d»otU«I, »«e^>«»l t«t« 6«r Sodrltttelw»» fr«!. Z670>. ». (I«l. kt«. 2024) >I»eiI»»», JoriU«,« ^ v»6»» »«e^K ««»Kpo,»« VioiMOssSwA, «§»« IM» , '55 K I>> lQ»«r»tei>» a. ia öl»ridor» JurLieov» al. 4 tVer»,»llur>s). ö«»G»p»el««i ^I»olei» »ow»tl. 22 via, „»toUea 24 vlo, 6urcll ?o»l vaon-t^ A ßk? »««Mol» 25 Ol». Li»»elaiinim«r ^ 5» imä 2 l>ia. p»a<» vi« ? so MMiirer MtM SlaNe Kabinettsbildung in Frankreich Leon Blum wird im Moment der Betrauung mit der Re-gierungsbUdung schon die fertige Liste seines Kabinetts prä-sentierm / Die Liste des neuen Kabinetts Europäisches Spiel —i— In Rom hat man Mrr die offizielle Beent^i>gltNH des obessinischen Krie^ mit einem lebhaften Ausbruch dzu rüh, ven, und scheinen entsGossen zu icin, auch ivenn sie den Eintritt iu das Kabinett Blum abflele^it haben, den Regierungskurs mit dem ganzen Hchlvorgewicht ihrer 7l Mandate zu !^einflußen und zu belasten Löon Blum fühlt sich K)var immer noch als Anwalt der Linken BolVsfront, von den ?ltadi-kalsozialisten bis zu den Kommunisten, aber so ganz wohl ist ihm nicht, wenn er auf den linken Mgel seiner Ge^ol^chaft schaut. Na-mentlich innenpolitisch können fich durch des. sen proqramnratische Ziele leicht kehr bald ernste Schwierigkeiten ergeben. Das; die Zkommunistoil ausgerechnet jetzt, ehe noch di« Regierung Blum iiberl?aupt im SaUel sitzt, in Paris ewo Streikbewegung er^tsesselt l?aHen, die gan^ o'fensichtlich revolutionäre Tendenzen verfolgt, gibt zu denken. Man hält es in Paris nicht für autgeschlossmi, daß Blum eines Tages auf deu Gedanken kommen könnte, eine außenpolitische Ablenkung für die innerpolitischen Schwierigsten zu suchen, und dafsir wlirde dann die grund-sätzlich nnti'k<^sch'stisclx' .^l'ltttng der ?^o!ks-front die Parole und die Aul^ngsisiettung P a r i S, 3. Juni. W»nn ma« dm In-formBtione« der heutizen Morgenpresse vl«che« schßilken kckm, s» ist das neue lka^ U»ett Leo « Vlu m bereits geblldet. Die ««le Regierung »irb sich au» ZV Per. sßnlichkett«» t«jamm«nsetzen. Auch die «e-giernagseriklärnng ist bereit« ftrtiggestellt. Gie entspricht so ziemlich dem Programm der marxistischen Volksfront. Sobald Staats prilfident L e b r n n am Donnerstag Leon Vlnm mit bit Kabinettsbildung betraut haben wird, Wird ihm Vlum bereits die fertige Lifte seines Kabinetts überreichen. Die neue Regierung wird sich am GamStag der Kammer vorstellen. Die neue Siegierung ist wie folgt gebildet: Priistdium Leon Blum; UnterstaatSse-kr-tiir im PrLsidium: Marx-Dormot; Mwi- ster ohne PortefenMe: Paul Favre und Ea-mille E^tempS; AeuslereS; Uvone DelboS; UnterstaatSfekretäre für «eußereS: Moutet, Biernon, Tessant; Justiz: Biolette; Finanzen: Bincent «utiol; Pensionen: Reviere; Krieg: Daladier; UnterstaatSfekretäre im KriegSminifterium: Rueart, Pierre Cot und Mamillon; Unterricht: Jea« Zay; UnterstaatSfekretäre im Unterrichtsministerium: Gagrange, Madame Surie und Madame La-corde; Ministerium der nationalen Solidarität; Blanchot; Wirtschast: Gpinaze; Un-terstanitssekretär im Wirtschaftsministerium: Jardilliere, Ranadier, Grumbach und Taf-fot; Ackerbau: Monet; Unterstaatssekretär stir A^rbau: Liautey. Mehrere UnterftaatSse-kretSre sind noch nicht ernannt Die SireiiweNe in Frankreich noch nicht abgeebbt? Der Ausstand breitet sich immer mehr aus P a r i s, 3. Jun-i. Di« Streikwelle in Frankreich ist wieder tm Steigen begriffen. Dl« Hoffnung, daß es zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu einer baldij^en Eini-gmig komMn könnte, ist gering, da Mächte am WeÄk find, die sich hinter den beiden direkt beteiligten Parteien verbergm. Am Mon tag schien die Lage Aoch günstig genug. Ar-beUSmlnister Frossardgab bere'tts eine Erklärung ab, er hsf^, bis Donnerstag alle Kollektivverträge als unterzeichnet begvüßen zu tiwnen. Die Lage hat sich iiWvlschen «u-ßeroi!^ntlich versHlechtert. In der Umge« bung von Paris ruht d e Arbeit in deii meisten metallurgischen Netrieben, l'ejci'ders aber in den Auto- und -Flugzeugsfalö'iken. Bei Hispano-Guiza und Devoitim wird nickit gearbeitet. Di« Streikbewegung beginnt sich aber nun auch auf andere z^briken und Betriebe auszudehnen. 5^ P«ris drohen auch die Lebensmittelarbeiter mit deni streik, ivas für Paris katastrophale Folgen haben könnte. In der Umgebung von Paris drohen unter dem Einfluß der kommunistischen Berhetzlung auch die landwirtschaftl-chen Hilfsarbeiter mit der Niederlegung der Arbeit. Mr die Negierung Blmn sind dies- Erscheinungen alles eher als tröstlich. DiL Geister, die die VoltKfront gerufen hat. die wird sie jetzt nicht mehr los. Die Komiitunisten sabotieren schon jetzt die von Blum ver, ti'lndigte „sriedllch-organische Umschccltung der Ges^'llschastsordnung", ihr Ziel ist der Soiwjet>staat. Ilün jodoch den Linkssieg n^cht zu kompromittieren, vermeidet es Bluin auf das peinlichste, gegen die Bunde-gen^^sen auf der äußersten Linlken schär'er vorzustehen Unter solchen Unlständen beherrschen die Kommunisten die Massen und Plätze» Sltjuschnigq ist besorgt.. W i e n, 3. Juni. Räch Informationen in gut unterrichteten Wiener Kreifen wirb der österroichisthe VundeSkanzler Dr. G ch u fch« u i g g am Donnerstag oder Freitag auf bem Gut beS italienischen Minifterpräfiden-tm bei Vulogna eine Aussprache mit Muffo. lini ihaben. Wie ferner verlautet, foll biefe AuSfPttcho a«f «ine direkte Initiative SchufchuiGgs zuritck zu führen i^in, der den Dute erfuchß« wirb, ihm einen klaren Ue-herblick über den Stand der deutfch-italie-nifchen VezietzmiGe» Ihinfichtlich Oesterreichs geben zu «ollen. Drohende Kriegsgesahr in Clnna Schanghai,». Juni. Die Agenz a Stefanl berichtet: Die Kuomingtang-Partei von Kanton hat a« die Nanklnst-Regterung die Ausforderung gerichtet, Japan den Kr»cg zu erklären. Diefe Aufforderung bildet nach Anficht der Rankinger Regiernngstceij,. so-wohl für Japan als auch für Nanking den casus belli. Die RankingoRegierung Hot bereits 3SV.VV0 Mann an de« Grenzen der Provinz Kwangfi und Kwantung zusammen gezogen. Die kommunistische Regiermig «m Kanton will nämlich dos Verdienst, de» a«ti fapanischen Kurs eing'nommen zu ^ben. für fich beanspruchen, woraus siä) eine scha.se Rivalität mit neue« Spannungen ergibt. Reue WtMchaft durch die „So»po«I»k»Il» Oogs"? Bemerkenswerte Feststellungen eines Ljnb-I ljanaer Wir^chaftSblattes. ! L j u.b l j a n a, 3. Juni. In der Ie;.U.u Nummer des „T r g o v s k : Li st" wird i'lber eine Sitzung berichtet, die mvyl^ere fill)-rende Zagreber Juden im Zusanimenhange nlit der Aktion der „(^>ospodarska ?lo.ga" gehalten haben. In jener Sitzung se? .zwar festgestellt wordett, daß diese Selbslichuiiv^r-einigung der Bauern'zwar keinen ailtljiidi-schen Charakter basihe, man mi'lsse al>.r damit rechnen, daß sie den jlidischen ^iausinann am schüversten treifen werde. Schon sei der Ruf erklungen, nnr bei lrocitischen ten einzukaufen; 'ver bei Juden einkaus^n sollte, laufe Gefahr, den ganzen C-influs; der „Sloga" zu s>Pi'lren l>^u liekonunen. Dle (Gefahr sei umso grösser, als die „K>oipi>"'a'.sta Sloga" 2.5<).(KX> organisierte und zahl??l.de Mitglieder besitze. In jener Zitzun^, nurde auch über di« jiingstell Ztreik.z die sich eventuell mich gec^^n die ^ud<.'lnchfift richten könnten. In Zagreb sei dec ^lütise--mitiSmuS im Wachsen begriffen, dah^r Balten die iiidischen Führer ihre Leute aunnert-sam gemacht, sich in dor^>en ist. Nach den Bestimmungen des 'vnit'iten Entwurfes werdet! die Eüifnhrzösle bestimmte Waren, soweit k-ine Sonkte're^e'^ lung in den laufenden Handelsverträgen ^-e-troffen worden ist, voriibergeihend l-'ö .zu heraufgesetzt. Man erwartet hie^'irch eine Ankurbelung der nationalen ProOuktinn und eine Besserung der Dcvisenknappl'eit. In Fachkreisen hält man die Wirkung dieser Maßnahme fiir sek^ gering. Mrich, 3. Juni. Devisen: Beograd 7, Paris 20.38, London 1.^.48, Newtiork Mailand 24.35, Verlin l24Lü, Wien Prag 12.80. abgeben. In Ron: hat umn sogar dle Ver, mutung, daß zwischen Löou Blum und dem Führer der englischen Arbeit^'rMrteiler Mtlee bei den kürzlich gefü>hrten Unterhaltungen eine Verständigung iiber eine ^emei^ same franMsch-englische Politik gegen Jta-lien erzielt worden sei. Daß die britische Labour'Pcirty zu den schärfsten Slniktions-h<'tzern in England gehört, ist ja bekannt. Jminevhin, Herr Aitlee l>at kauul irgend-lvelchen Einfluß ans^die britische Regierungspolitik. und sr wird ihn soibÄd auch nicht bekommen. Wenn es ebnige Tage lang so aussah, als sei die Stellung Baldw^ns und seines Kabinetts unisicher gswor^en nicht etwa einer Linksoppositton tvegen, sondern loegen der Un'zufriedenhei!t, die in ge'vissen Zirkeln der K'onservativen Parto herrscht, jso hat sich dieser SHl«k heute wohl tviader verflogen. Man wußte allechand von einer geheimnisvollen Wochenendkonferenz .^u de-richten, die anf dem Landsitz Lord Winler-tons stattgefunden lMt, und anf der eine Art VersckMörung gegen Baldw.., gebildet worden sein. Lord Winterton hat in.^'>vis5ien delnentiert. Man hnl'e in Chiddingfol^' sich über die ^-ragen der Lan'desverle?d!g:ing unierhalten, aber absolut nicht gegen Win üms^iriert. Nun. jvdenMs waren »n- .N«N»«r Zeitung^ Zklmmer 126. Donnerstag, den 4. Jum lv36. lilWm! Vom 30. ^is 8.^um Keis«i nacli k«jud!j«i» ?uk UMW«MIMk Haliier I^L^rpreis auk Lisenbadnen. 3ekll-teil um! fluxAZueon Vor Lizendakn-tlkscli^vcjs tuk (^ev ^bsakrtsststionen z:um preise von s)jn 2.— erkältlick. Industrie- unä (Ze^verbeausstellunL. zz:e>»>'orbeau58tel!uo8 (Notols. l^estaurstionen, l?sst>^virt5ekgkton). »Die tlausfrsu 6er (Zexen-^vart« — ^IcxZerevue. /^öbel, Automobile. Xleintierc. s>er ^usstellunxsriium umwLt ^VVV m'. ter den Mstcn des Lort>s eine Anzahl, die sich in der Gegnerschaft g^en Baldivin einig sind, uiild ux^nn man über die Frage der Landesvertcidiqung gesprochen lM, dann wird mail sich wohl auch davi^r unterhalten haboil, ob die von Bald-win inszenierte Politik ider kolle?ktiven Sicherheit und der un l«diilgten Bölkerbundstreue fln^ England die richtige war. Dasz unter den Gästen Lord Wintertons manc!^ uxrren, die diese Frage schl>n vorher verneint' haben, ist ebenfalls bekannt. Gleichviel aber, ob di« Ausdeutung jener Wocheneredbc'sprechungen mit Riicksicht auf die Stellung Baldwllrs richtig ist, es gibt unter deir politisch mabgesbenden ^r-sml^Veiten Großbritamriens genug solch«, die durchaus bereit lväron, einen direkten Äusgleich mit Ilali-en auf der Grundlage der Wohrmig bestimmter Mtischer I^tteres-sen zu suchen. Jetzt >mrd es idarauf ankom-nlen. wie der BersuchsHalI'0n Mussolinis in ^!vndon mrfMommen wird. Schuschniggs geheimnisvolle Ätallen-Reife Die Frage der österreichischen Unabhängigkeit bereits Gegenstand deutsch-italienischer Verhandlungen? / Schuschnigg wird es auch mit Otto versuchen? Ä«bn Jahre staatspranbent von Volm Warschau, S. Juni. Die polnische P^resse mld die Ocssentli6)?elt bereiten sich säioil jetzt aus die Feier der zehnj-ährigen Staatsprüsidentschaft Jgna^ M o s c i o-k l s vor. Ani 4. Juni d. I. sind zehn ^>chre, seitdem Marscholl Pilsudsii den heutigeil (Ähef Staates auf seinen Po-sten l»-'-rulseil Hat. Der Staatspräsident der sein Änit in allen schweren Talgen ulit größer Umsicht, Mirde, Takt lind (^ntschloss-^nheit zu führen wujjte, ist Gec^enitand zahlreicher pnblizist!-saben in unserer Pro-klamatioil von» 18. Jätiiler 1936 aller Welt gegenüber verbindlich erklärt, daß wir die Notwendigkeiten des Staates Oesterreich gegenüber jedermann wahren werden, daß wir Vanzerwagm im Gelände in keinerlei orgQnisg«-verbot in Setierretch Eine Folge der inneren Zwistigleiten in der Vaterländischen Front. W i e n, 2. Juni. Die Bundesregierung hat ein allgemeines VersammlungSoerbot in der Zeit vom A). Iunl bis 30. Septem'ier erlassen Das Verbot ward zwar mix dem Hinweis au^ den Fremdenverkehr begründ^'t. in Wirklichst handelt es sich der Regierung darum, die tzelmatschützer nirgends zu Worte kommen zu lassell. Äls Verbot ist demnach eine direkte Auswirkung des Kofrfliktv M schen Schuschnigg und Star^emberg Moskauer Schachwmlee Moskau,!?. Juni. In der 14. Runoe des Internationalen Schachturniers erlitt der frühere Weltmeistet Dr. Laske r wieder eine Niederlage; diesmal war es der Tschechoslowake F l o h r, der ihn zur Kapitulation zivang. Die Partien Capalanca : Lowensisch. Ragozin : Rjumin u:ch EliSka-ses : Lilienchal endeten remis, während die Partie Botvinik : Kahn unter^chen wurde. In AuStraguirg der hängeicken Partien aus den früheren Runden der zweiten Tur-nierhälfte siegten Botvinik über Rjumin und Löwenfisch über Flohr. während die Parken Ragozin : Svhn, Botvinik : Lilienchal, Wöhr : Ragozin, Dr. Lasker : Cliskases, Capablanea : Ragogin und Bowinik : Ms-kasos unentschieden verliefen. Stand nach der 14. Runde: Capalanca 10, Botvinik 8 (1), Floihr, Ragozin und Lilienthal je 7, Löwenfisch un!d Miskases je 6Vs, Kahn,6 (1), Dr. ^s^r 6 und Rjumin b ^nkte. Ein unvelmlich« Erveriment Ein aufschenervegendes Experiment führte der Schweizer Gelehrte Strzynowfli anläßlich eines Vortrages in Warschau vor. Der Geehrte. Prozessor der Chemie an der Um-verfität von Lausanne, sprach über ein von ihm erfundenes Gegengift. Um die Wirkung dieses Gegengiftes zu zeigen, führte er ein atembeklommondes Experiment vor. Er sprach von der tödlichen Wirkung des Sublimats, die durch das neu erfundene Gegengift aufgehoben »Verden soll. Im Lau^e des Bortrages :mhnl der Gelchrte dann eine absolut tödlich wirkende Dosis Sublimat ein, gleich daraus eine entsprechende Menge seines Gegengiftes. Darauf siührte er seinen Bortrag m aller Ruhe zu Gnde. Kinder haben ihren Schutzengel. Durch einen glücklichen Zlrfall konnte ein kleines zweijähriges Mnd in Bischofswart in Böhmen vor dem Tode des Ertrinkens gerettet werden. Das Kind lvar in einen nur flüchtig zugedeckten tiefen Bmnnen gefallen. Es war jedoch in eine dicke Decke gewickelt, die das Wasser nicht so rasch aufsaugte. Auf diese Weise schainnt das Kind noch eine Weile auf der Oberfläche des Wassers, sodaß man in Eile Stangen herbeiholen und es damit herausfischen konnte. AufVandSftimmung in Valäftina ittt^r::ssant<' Aumalzmr von d^'n Uebnngen des ldeul!ci)en PmM'rregimentci 'n Wilnsdorf. Wr d!.' Tanks ei; l^inc Hindernisse. 'Äch<'inf»nr mühelos j'rbevn>ln'den sie auch die Graden. (Schevl-BiU>erdi'ell^»M) Die blutigen Unruhen und Zusamnlenstizße strerketrder Araber nät dein englts6)en Militär nnd der Polizei haben sich über ^^'anz Pallästina ausgebreitet. Der Ber^ir au> den Bandstraßen kann nur no6) unter dem stärksten nlilitärisch^n Schuj) durchgeführt lver» den. Dieses Bild eine Reisegesellschaft unter Bedeckung englscher SoldabiNt M.schen Tel Awi'w uind Jerust^lem. (Presse-Illustrationen ^ojsmanwM) Donnerstag, den 4. Ami lVSK ,Mavkyrei IMlng* Numy^ 126. Kommunisten schüren neuen Generalstreik in Srlechmland Teilstreiks und Zusammmstöße als G^leitung Ath e n, 2. Juni. Di« Gefren Eure Majestät mit dem <^ mp» fang in Gibraltar zukrieden?" „Ich bin außerordentlich Kuifriedsn. Ich bin gerührt, da ich mich ü^zeugen ionlüe, daß England seinen Freunden auch dann die Treue hält, wenn sie vom Unglück ereilt wevden." „Rechnen Eure Majestät auch in Hintiinft aus die UnterstkjMg En^and?" „Großbritannien war immer et,, Vorkämpfer des Völkerbundes. Ich glaub« an England wie auch an Frankreich und di^ an deren Mitglieder des Völkerbundes, die ird feststellt, »velche Minder in ber Minute des Todes g^oren Wurden. Dmvn muß »ine neue Forschung angestellt wevd«n, an welchen Kindem durch gewisse körperliche Abzeichen der wiedergek^vrene Buddha erkannt werden kann. Freilich wird den ^ma-Priestern daS Suchen msofern etwas erleichtert, als nach uralter Tradition sich vor den Mönchcn des Hauptklcsters tn Lhasa gelegentlich einer Proqession zu «inen: heiligen Teich zu einer bestimmten Stunde das Abbild deS Dorfes widerspiegelt, In dem der neue Dcilai Laina lebt. Trotz dieses Fingevzetges ist es nutüirltch ungemeilt schwer, in deiil rieseilgroß^'n Lande Tibet die Zahl der L-anm-Amvärter fest-zusbellen. Desmo^n vergeht imn^er einige Zeit, in der Regel zwei bis drei Jahre, b's das halbe Dutzend Kinder zusammengebracht worden ist. aus denen dann der eig.:ntltli^ Lama hervorgeht. Dazu muß er eine Art Examen ablegen. Dein in der Regel erst qMei. bis dreijährigem K'nde lvevdon Kultgeräte seines Borgängers vorgelegt. Unter ihnen muß das Aind iin besonderen den liei« ligen Donnerkeil und die Glocke beze'chnen, d. h. wenn es nach ihnen greift, wird .»ach lamaistischer Lehr« angenommen, das; das Mnd dieso Gegenstände aus seinem früheren Leben erkannt und als ihm gehörig angedeutet l)at. Weiter inüssen sich an den» j^ör-per des neuen Dalai Lama gewisse Kennzeichen veflndett, durch die er sich von den nichtauSerwählten Kindern unterscheidet. DllW gehören Flecken an den Be.nen wie be! einem Tigerfell, l^ige nach oben gezo-gene Augen und AugenHrau«n, grosse Ohren, zwei fleischige AuSN^üchs« an den Schulterblättern, die auf ^s^ände der Gottheit hindeuten, und schliesslich ein einer Muschel-schale äihwilndes Muttevmal aiuf einer Hand- fläche.^ Der 1L3.^ verstorbene Dalai besasj die letzten drei dieser U'ciNizeiTs^e'i. Gemessen mi iri'ihchuiigeil llach dem wi<'dergeboreiien Dalal-^iinin 'st die diesmal benötigte Zeit vo^n knapu zweieinhalb Jahren b^ni^rkens-wevt tur.v Iii der Vergangenheit ist es vorg-koniitieii, Jahrzehnte gedcniert hat. bis der lic.lc Buddha gi.'sniiden wurde. Maii darf iMr nicht r^gessen, daß in deiii ei^.'n.^rtigeu tibetanisc!^n Eyste»n der (^ott-Uöliigc das Auffinden und die (5'in'ietzuirg n^'iK'n Dalai-Lama nicht nur eine religiös.; .'liM-, legenhcit. sondern auch sin Erelcjiiis von gewisser politischer Bedeutuiig ist. Tie geg n wärtigen starken politischen Sp^iininig.'i, ans denl asiatischen Kontiinent 'Mei'^'l los zu einei.' Beschlennignirg boigetri.'stll. Imvieweit englische Jnteresseil in» Spiele siivd, denen die Anfrechterhallung Pusfechaates Tibet eririinscht ist, iä'u si>.l> von hier aus nicht üibersehen. Unter all den» Geheimnisvollen des Lamasbaates lvär^' dieser Einfluß freilich der merAvtirdigste. Bei träger Darmtätigte« st önZ natürliche „Franz.Josef".Bitterwasser eil? ai,-genehm Wirkeildes .Hausmittel, d!? Beschiver den zu verringern, zumal oft schon klein" Mengen sicher nützen. vä min. ,oe. vol. nas. b,-. ls—c,cZ V I9.V- Die Menschheit in 200 Zähren verrliekt? Man könnte tiefsinnig merdeki. Deini in 200 Iahren sind wir alle verrüi-tt. Wein Bistens behauptet das ein eiiglischer Statistiker, und der muß es wissen. Statistiker ivissen al« les, weil sie alles errechir'n und nns dainit schwarz aiis n>eiß beineisen ki^nnen. Und dieser Engländer hat errechnet und l».'n>iesen, daß die Menschheit ini ^ahre restsl.>!? verri'lckt ist. Wie gesagt, der englische Statistiker gelit gmtg nt^üchtern vor. Cr steNt zunü6>st f-est. daß im Jahre IM auf W geistig stcsuil^e Menschen ein Vermclter kani. i8!)7 hätte sich das Verhältnis bereits schr ungiinstia ver^ schoben, da standen einem Geistesgesti^rten nur noch 3t» normale Menschen gesienü'ber'. lSA; kam ein Verzückter ans itX) Normalle. Aus diesen Zahlen hat der Cnqländ^'r n' UnzurechnungAfä!higen eiiis^erren? Wer .) .AmiiM» ZeSwig^ Nmmner !TK. DmmerVtag, dem 4. Imii t«S schreibt wertvolle Bücher über die verviukte Menschheit? Wir wissen es nicht. Eines aber ist sicher: ein WnZchen bitteren («Enstes liegt auch in dieser Berechming Und ein Beweis für i>ie ?^ttvendigk^ der Berhüwng erbkranken Nachwuchses lu. Todesfal. In Tal bei Graz ist die als Lehrerin bei der „Glasbena Mat^a" m Ljubljana boschäftij^ Frau Martha D v --lc j » im Alter von 4H Jahren gestorben. lu Der BamtS als Firmvate. Baims Dsk-tor NatIa 6 cn hat es sich nicht nehlnen lassl^n, am PsiM'tsonntag dem Sohn eines :n Frankreich l>eschüftigten Arbeiters bei der Firmung Pate zu stehen. Der Knabe ist im Salesianerinternat in Kodeljevo bei ^ub-ljana untergebracht. lu. I« Koöevje wurde im Zusamnienhang mit der Auflösung der dortigen Ortsgruppe des Schwäbisch-deutscheir Kulwrbund^ der von ihr erhaltene deutsche Kindergarten l^esperrt. — In Polom (Ebental) wurden aus den Lairdwirtekreisen drei Paare getraut, u. zw. Rudolf K r e ss e mit Olga M a u ss e r, Konrad S i g m u n d mit Frieda Melz und Josef SPorer mit Josefine H e r b st. — In Dolga vas (Gra-«senfeld) ist die Beisitzorswitwe Aiagdalena K r i tz im von 7K Jahven gestorben. — Die dortige Feuerwehr feiert am 28. d. ihr ÄSsähriges Bestandesjubiläum. — In t^jotenioe starlb der ehemalige Burgenueister Johann W e b e r im Älter von 66 Zehren. — In Reichenau feierten dieser Tage die Eheleute Matthias und Maria St iene das Fest ihivr goldenen Hochzeit. — In KoprivMk ^Nesseltal) würbe der Besitzer Heinrich C 6) u ß mit Dherosia R a n f. e l getraut. Dortselbst verschied unlängst nach längerem L.^eiden Aloisia S t e r b e n z geb. Tfchinkel,' Mutter von lÄ Kindern, wovon in Amerika leben, im Alter von 77 JahrlM. w. Todessall. In ^^agorse ist die Gaijtwir lin und Rossfuhruntcrnehmcrsgattin Frau Pailla G o v e i o k im Alter von 36 Jahren gestorben. lu. Ein gesamtstaatlicher Gaftwirtekaugretz wird Donnerstag vormittags in Ljubljana frofsnet wcrd<^n. Ani Vorabend findet ein Begrüs^nngsabeni) zu Ehrcn der aus allen Teilen t>es Staates teilnehmenden Delegierten statt. Jin Zusammenlhang init dem Kongreß wurdi.' bekanntlich im Rahmen der Mustermesse ej^e interessante Gaistswirteausstel-lnng arrangiert, für die sich besonders die LaildbevAlkerung interessiert. lu Elektrifizierung des unteren Savetales. Die denl Banat gehörenden Ärainischen ^traiftiverte l^eh'n daran, das Leitungsrretz lnl unteren Savetal bis ÄrS-ko zu verlän-s^ern. iZu Psintiiten wulide der Markt ^Tev-nica ai^ k»as?^etz angeschlossen, der bisher den Strom von einer Privatfirlna bezogen hatte. Bis zum HeM wird die Leitung bis Arbko ^beendet sein. lu. Ba»»arbetterstreik. Da die Berhalrdlun-getl Mischen den Vertretern der Arbeiter-«schaft und den Baunnternehuiungen z^wecks ^^ohnechi>huirg keinen Erfolg .^itigten, traten Dienstag die Bauarbeiter in Ljubljana und Umgebung in den Ausstand. Insgesamt ljandelt es sich um etnxi '^ÄX> Prosessionistmi uttd Haildlanger. Anl Ausstand beteiligen sich nicht die i^i der Gemeinde und der Stnr j^ellbahil beschäftigten Bauarbeiter, da deren ^'lihne geregelt erscheinen. Vor den Ai^beits-stätten stehen Strei^kivachen, die aus die Aus-^echtechaltung der Ordnung bedacht sind. lu. Die Schüsse im Frimenspital, die ani I. Aipril vonl Büchseninachergehilfen Wil-lx!tm K r a ni a r auf deil Gatten seiner Freundin Stmiko P a n L u r abgegeben worden nxlren. gelangten Dienstag vor den» Dreierserter und lO.lXX» Dinar Schmer^^nsgc^d iKNnrrteilt. lil. Alncht ans dem Leben. In eiiiem Stall in Prule, einem Vorort von Ljubljana, wui^ der stellenlose :i0jährige Arbeiter Franzi Znpor mi<^ MoraBi^ erhängt anf' gejinnden. Vrof. Ststnlk flcheil sich die OIymplaXellnadme Neuer Prachterfolg des Mariborer Meisterschützen und Staatsmeisters beim 2. Beograder Olympia-Ausscheidungsschießen Auch das zweite Qualifikatioilsschieken für die Nominierung der jugoslawis<^n Olympiamannschaft, das an beiden Pfingst-feiertagen in Beograd zur Dur6M>rung ge langte, schl-oß niit einem Mariborer Sieg. Staatsmeister Prof. Pero C e st n i k, der diesmal allein unsere Stadt und Slowenien vertrat, eroberte insgesamt 574 Punkte und teilte danllt mit Oberst MiliLeviv den ersten und zweiten Preis. Am Schießen waren insgesamt 13 Schütze» beteiligt, die sich die TeillmKme im letzten Qualifikations-wettbe^tvevb erkämpft hatten. Bedauerlicher--weise hatte Hoch^chüler Toino Majer seine Mitiwirkung abgßsagt, lvährend Robert Bukmaniö wegen des plötzlichen Todes semer Mutter verhindert war. Das Wettschießen umfaßte das Olympische Programm Nr das Kleinkaliberschießen und ztvar 30 Schüsse Serien von füirf Schiissen mit insgesamt 300 Punkten. Dasselbe Pro-grmnm wuvde am zweiten Tag wiederholt, worauf die Punkte von beiden Schießen zusammengezählt wurden. Das Schießeil nmrde aus der Berbands-jchießstatte nächst Beograd ausgetragen. Ant ersten Tag riß Oberst M i l i e v i ö nlit 287Punkten die Fi'chrung an sich. An zweiter Stelle blieb Dr. G ö r i? k aus Osijek mit 286 Pun^kten^ während sich als drittbester Schnjv.; Pros. C e st n i t mit Pmrkten erwies. Pros. Cestnik mußte umnittel!bar na6) seinem Eintreffen, von der langen Reise noch sichtli6) ermüdet, »schießen. Am Aweiten Tag bsfand fich Prof. C e st-n i k wiederum in voller Form und konnte von niemandem mehr gefährdet werden. Mit 289 Punkten erzielte er das beste Resultat beider Tage. Nur schade, daß gerade er am meisten voi, dem heftigen Unwetter, daß am Montag auch über Beograd nicderging, gestiert wurde, ansonsten hatte er vielleichi seine ohnehin ausgezeichn^e Leistung noch Äbertrossen. An Aweiter Stelle lai^ete K r a-tobvil mit 238 und an dritter Oberst Miliöevie mit 287 Punkten. Das Gesamtresultat gestaltet sich wie folgt: 1. und 2. Oberst M i l i ö «-v i ö (Beograd) und Prof. Cestnik (Maribor) 574; 3. Bora Kratohvil (Beograd) 570; 4. Sv^osar Sveökovie ^Beog'^ad) 56s; 5. Dragii MilovanoviL (Kragujevac) 560; 6. Dr. Viktor Görök. (Osijek) 552; 7. Nenmnja Markoviö (Kvagujevac) 542; 8. Sava Mi-lenkoviv (^agujevac) 540, S. Jovan Mar-kovin (öuprisa) 530; w. Lazar JovanoviL PBeograd) 534. Letzterer hatte beinl ersten Oualifikationsschießen den Sieg an fich gerissen. Eirde des Molmts oder Anfang Juli wrrd das dritte Oualifirat?lonsschiefien durchge-sührt, worauf die Olympiamannschaft, bestehend aus 3 Schützen und 2 Ersatzleuten, aufges^tellt worden wird. Der neuerliche schiene Erfolg Prof. Cestmks läßt darauf schließen, daß u^lsere Stadt im sugoslawischen Olympia-Schiihi^team M Berlin vertreten sein wird. ZMniftertawertreter bei Nelfe-Prüfungen an den Bürger-fchulm Mt Entscheid-ung des Unterrichtsministeriums wurden als Vertreter desselben bei den dieser Tage beginnenden Reifeprüfungen (kleine Matura) an den Bürgerschulen in Nordlslowenien u. a. folgende Schulmänner ernannt: an der MÄchenbürgerschule in Eelje Professor Valentin S t an te (Ce-lje), an der Äiraibenlbürgerschule in Celje Pro« sessor Josef N a p o t n i k. (Celje), an der Bürgerschule in St. Lenart Ladislaus M l a^ k a r (Maribor), in Me»ica' Professor Gustav S i l i h (Maribor), in Ormo^ Bürgerschuldirektor Jan Baukart (Ljutomer), in Ptuj Professor Franz A l i ö (Ptuj), in Slovenska Bistrica Professor Dr. Anton Dolar (Maribor), in Slovenjgradec Professor Dr. Janko otni ' (Maribor) und all der MädchenbnrgcrsckMle der Schnlschwc-stern in Eelse Nürgelschuldirektor Rlldolf PeLsa f (Ä. Vid bei Ljubljann). Militärkonlrolwersammlung Berlantharnng l»es Staidtmagistrats. Wie das städtische Mibitäranlt mitteilt, lvird die diesjährige Militärkontrollversamln lung Sonntag, den 14. d. von 7 bis 18 Uhr am Exerzierplatz in Tezllo bei jedem Wetter abgelMten. An der Versammlung liaben alle in den Jaliren 1886 bis 1914 geborene?! lnünnlick)en Personen zu erschei. nen, die vom Stairdpunkt t^r Militärdienst-Pflicht Nack) B!aribor zuständig llnd in der Stadt oder in deil Unlgebungsgeineinden Kamllica, jto«aki, Sv. Peter, Tezno, Rad-vanje ulld Studenci lvohnhast sind. Der Mi-litärpaS (ispraixi) ist mitzubringen. Von d«r Ersch^nungspflicht sind a u s-gen o ul IN e il: alle Militärdienstpflichtigen, die außerhalib der Stadtgemeinde, jedoch mit Ausnah,ne oder obangeführten Unl gebungsgemeinden, woHnen, ferner die Re.ser veoffiziere dcs jugoslescheilriqen mni-jeir; d«: avl Erscheinen dringend Verhilldcr^ ten haben diesen Umstand amtlich nachzu-n'eisen. An der !>t'ontrollversamlnlullg haben auch alle in Maribor wohlchaften Besitzer von Pferden l»nd M o tor sah rzeugen teilzunehlllell, deilen seitens des städt?ischen Mil-itäraintes die diesbezügliche Aufforderung zugestellt lvorden ist, sie brauchen jedoch die Pferde oder Motorfahrzeuge nicht mitzubringen. An diesein Tage werden zwischeil denr Hauptplatz und denl Ererzierplatz in Tezno städtische A u t o b ll ss e verkehren, uln die Teilnahnie an der Versanlmlung zu erleichtern nlld den ^Zeitverlust zu Mrringern. Rosenzeit Ai^ unserenl jüngsten Rosenstämmchen ^var hellte llwrgen die erste Blüte aufgegangen. Die ganze F^nnlie hatte staunend vor d'^-m Wnllder gestanden. Solange l)atten wir schon darauf geivartet. Und nun endlich Heu lc morgen. Es sah irgenidwie rührend aus — das schlnale, schlanke Stämmchel» mit dlzn dur6)stchtig schimmernden Blädtex^ und auf einem sich herabneigenden Steill^el die sch>nx;re rote Blüte — fast zu schwer für diesen Stengel, für das ganze Stämmchen. Als lvenn s^ch hier die ganze Krai: des Ztämlnchens gesammelt hätte, um < twa? hervorzubringen, was weit über das 'tgene Sein hilratlsgeht. Ewxls, «»vas größer und schl)ner ist als sein smlges Lebell ui7d lrxis '^unl erstell Male seinem smlgen Leben ftirllnlg und Sinn sein sollte. An allen rmseven Rosenstäminen blüht eS sck>l>tl. U'vberall sind plötzlich die Ztliospen ausgebrochen. Drirben an denl weißeil ^o-seilstrmlch, den ich so sehr liebe, weil seine Blüten so schinlmernd wie Perlmittter silrd — ulch drübm die n^sa Blüten, derei: .^el-:s?e so tief und Ullergründlick) dunkel slnd. Mit den gelben scheint es allerdings noch et-u>aÄ zu dauern. Die Kil^ospen sind ober schon so rund und fangen an der Spitze an, sich vom <^rttn zu befreien. Und ich fveue n:ich so ans jode einzelne meiner Rosen — Rosen silrd wie lebende Wesen. Zil allen misi es einen .^f^nlt irm sie. Man il)nen Z-este gefeiert, man hat sie genlail! — Miltwoch. vm z. Äunl Zidchter haben iihnen ihr Leben gewch'nct. Ros^ sind Schiwheit — find darin di« Berwirkli-chulrg eines menschlichen Wankch-traums nach Bollendung in Schönheit und eines Lebens nur lml dieser Schön^lt willen __In mlseren Gärten blüheil wieder Rosen-- ui«o vvräeii Lie sick devstireu, vvnn Lie clss derUkmtv ^werÄvassor »lempel« eaSIcs Llatina tnnkeo, äa8 in anxenekmer öle IStixkeit Ikrer VeräsuunLsorLans Ullterstütst^ 3679 Die Muftknnesse in Aubljana die am 8. d. geschlossen wird, bietet dem Besucher in jc^r Hinficht viel Neues und Interessantes. In reich^ltiger AnSwaU der ausge st eilten Artikel (Maschinen, Metall-, Papier-, Leder, chemische Ml-l^n, Erzsugniffe der Lebensmittelindustrie usw.) ermöglichen die heimische Jndulstrie und das GslverSe eine Uelbersicht über ihren Fortschritt im abgelaufenen Jahr. Besoil-dere Anzichungskraft üben auf den Besucher die einzelnen Sonderaus-st e 5.1 u ng e n aus, wie die Oastwirteaus-stellung, die Ndöbel und die Autolnvbilaus-stÄlung, die Ueintievausstellung, die Haus-svauenauSstellung, der eine Moderevue an^ geschloffen ist, u?sw. Um das Nützliche lnit dem Angenehmen zu verbinden, ist dem AuSstellun^elände auch eilt Bergnügungsplatz ange-schlosselt, wo jedermann, von» jünDen bis zum ältestm Besucher, anf seine Rechnung kommeil kann. Mr eineli erstklassigen TroP-sen und vorzldAliche Speisen ist bestens gesorgt. Auf den Bahnelr, Schiffen ulid Flugzeugen genießen die Äesu«^r namhafte P r e.i s-e r m ä ß i g u n g e n. V«r „Vutnlk" Ausflug nach Mm Gelegentlich des Musikfestivals m Wiell ver-^ anstaltet das Reisebüico „Putnik" aus Är»nd' des jugoflawisch-österveichischeil tounsttschm Mkommens einen AuSf!^ mit Soni>«rzug liQch Wien. Abfahrt von Maribor am 11. Juni um 3 Uhr. Rückkehr nach Maribo? ain 15. J-uni um 18 Uhr. Ä:r Fahrpreis beträgt in der 3. Klafs^ Din. S40 uiid in der 2. Klasse Din. 300. Mr den Ansenthalt iil Wien ismid günstige Arrangements vorgesehen. Die Reise krnn mit ordentlichem oder M'.t .^cl-lÄtivpaß erfolgen. Deilnchmer. die inti .^ol-lettvpaß reiseli, müssen zugleich mit der An-ineldmig eine BestÄiguldg der Polizei bzw. der Bezirrshauptn«mnscherden wird. m. Die Mleinnahmen ber^ugeil beim Mariborer >'!>auptzollalnt in Ma- lusgesamt Dinar, hi^ivon Di nnr allein füx eiiigeftchrte und 14.358.75 Di-» DmmerSwfl. Sen 4. tSSl ,Aarv«» Zek?»«y^ Nummtr «K. '»«r für cwsgoführle Waren. Di« Höhe der erlegten Depositen beläuft sich auf 1 Ml-lilm 111.1bv.25 Nnar. m. 1276 Die Zahl der hk.'uri- gen Firmlinge belief stch in Maribor auf 127S, hievon waren allein 1ige Besitzer Michael Lovenjak aus Bakovei (Prek-murje) AU verantworten. Lovenjak, der die beiden Kinder seiner nach Frank^reich ausgewanderten Gattin in brutalster Weise mißhandelt«, wurde zu zwei Monaten strengen Arrest, bedingt auf drei Jahre, verurteilt. m. Van der »«klage des Sindesmordes freigesproche«. Heute vormittags fand vor dem Kreisgericht in Maribor die Verhandlung gegen di« 34jährige Besitzerstochter Marie 2 i g a r t aus Dolgi vrh bei 2ab-jek wegen KindeSmordes statt. Die Angeklag te schenkte am 29. September v. I. einem Mädchen das Leben, das aber tagsdarauf tot aufge-klmden wurde. Der Richter sprach die Angeklagte ftei, da ein Verschulden ihrerseits nicht nachgewiesen werden könnt«. m. VerzweifwngStat einer Mgen Mutter. Die Tischlersgattin Marie S., deren Mann im Krankenhaus schwerkrank darnie-derliegt, versuchte si6> gchern nachmittags durch Echängen das Leiben nehmen. Zum Glück konnte man der verzweifelten Frau, die Mutter von drei kleinen Kindern ist, dluvch rechtzeitige Hilfe das Leben retten. m. Zwei arid?te sich derart rabiat, daß der Wachmann sie nur mit Mühe zur Polizei bringen konnte. Dort geriet die Festgenommene geradezu in Raserei, sodaß ihr Fesseln angelegt und sie !m Wagen in ^n Nrvest gebracht >wevd<>n nnchte. m. Diebstahl. Der Baupolier Martin I a r c übernachtete in der vergangenen Nacht in einem Gasthause in Melje. Als er heute früh erwachte, lag die Geldtasche neben ihm, jedoch U1N 700 Dinar „leichter". Nach dem Täter wird geforscht. m. Die spurlos verschwundene Josesine BergleS, die, wie bereits gestern gemeldet, eine bekannte FahrraddieSin ist und einer Patientin im Spital ein Kleid- entwendet hatte, wurde DienMg abends in der Al?k-sandrova ulica erkannt und festgenommen. m. Wetterbericht vom 3. Juni, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 8, Barometerstand 735, Temperatur 11.5, Windrichtung Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. b. Das Lichtbild. Die M>ai.folge veröffentlicht einige Bilder nnsner einheinvjchen Photckünistler, ivelche bereUs im ?llbum „Slovensta fodogm'fija" erschienen sind. Reproduktionen und Druck sind vorzüglich. Der übrige Inhalt ist sehr mannigfaltig und lehrreiÄ) und ist insbesondere den Neuerungen und Aortschritten der modernen Licht-bitdkunst gewidmet. Allen Photolieühabern ist diese Zeitschrift, welche monatlich in erst-klafliger Au^tatwng erscheint, sehr zu em^ehlen. Verlag Josef F. Rimpler^ .^>aida, Tsl^choslowalkei. Einzelpreis KL. 5.50. b. We« wLhlt sich Antonia? Roman von Harold Effbevg. In Ganzleinen Mk. 3.—. Perlag Payne. Leipzig. Ein ungewi^hnlicher Roman, der den Äser durch Berlin und London, durch die Licht- und Schattenseiten der Großstadt, durch die Welt der Industrie sowie ihres gefährlichen Feindes, der Wirtschaftsspionage führt, wobei eine geheimnisvolle Tänzerin eine nicht unbeträchtliche Rolle spielt. Die delikate Psychologie des Verfassers und seine weltmännische Kenntnis l^ropas Wen dieses Buch mit hmrei-ßenden Seiten. AMftelmnachtvienst Mittwoch: Magdal.-Apotheke (Mag. PH. Savost) und MariaMf-Apotheke (Mag. Ki^g). Donnerstag: Gtadtapotl)eke fMag. Minafik) und St. Antonius-Apothekie (Mag. AlbanÄe). weij! ge«ali,liaj! er liie siiwnt »nti / belte«te«li leigtttngsWgei' loirä «iareil . so»»« ^ Ach p. Bluoieatag. Das Rote Kreuz veranstal tet Sonntag, den 7. d. einen Blumentag. ! p. Mit schweren Berbrithungen wurde das neunjährige Schulmädcheil Elisabeth P e -t r o v i ö in das hiesige KranZlenhaus überführt. Das Mädchen hatte sich mit siedendem Wasser begossen. p. Mnöender Blitzschlag. Am vergangenen SamStag schlug in Medvedce bei Maj-Sperk der Blitz in das Wirtschaftsgebäude d^ Besitzers Anton H o rv a t ein und steckte es in Brand. Der Schaden beläuft sich auf 30.000 Dinar U M WM W » ^ W Nationalcheater in Mmtbor Repertoire: Mittwoch, 3. JuM: Geschlossen. Donnerstag, 4. Juni um 20 Uhr: ,Karriere des Kanzliften Winzig". Abschiedsvorstellung Max Fnrija«. Außerhalb des Ab«,-nements. c. Tadessülle. ,Jm Mer von 67 Jahren ist in Cel/e der Poli^eidirektor i. R. »ud Hauptvertreter der Versicherungsgesellschaft „Slavija" Frang L o ga r gestorlien. Er war nach dem Umsturz einige ^hrc Poli-zeichof von Celje. Der ^hingeschiedene war Schwiegervater des Generals K o st i e in Subotica, des seinerzeit!gen Regimentskommandanten von Celje. In Lava bei Celje ist die dort im Ruhestande lebende Schnllei--terin Frau Johanna K l e m e n o i e, Gartin des Schulleiters i. R. Josef Klemenöik;, im Alter von 61 Jahren veiischieden. Die Verstorbene war Mutter des akademischen Malers Dore jitlemeniZiö. ^ In Celfe ist ferner der dort inl Rnhelswnde lÄende Ober Verwalter der ZmHütte WiHelm Kri s ch" i a gestor^ben. — Friede ihrer Asches c. Zwei neue Araststellwage«. Das städtische Autobusunternehnlen in Celje hat sich ent-„Mercedes-Benz" und „Saurer", anzuschaffen. Der eine Wagen soll auf der Strecke Ce-lje^Sv. Peter Pod Sv. Gorami, der andere auf der Strecke Celje—Logartal eingestellt werden. Die beiden Wagen find mit Dieselmotoren ausgestattet. Und was wichtig ist, sie werden mit abnehmbaren Dächern versehen sein. Somit geht ein langgehegter Wunsch unserer Beviilkerung in Erfüllung. Der eine von den beidml Wagen wird bereits in drei Wochen, der andere am 15. Juli in Verkehr gesetzt. c. Pfingsten in Celje. Seit Goethe-Z Zeiten sagen sämtliche Journalisten alljährlich, das; Pfingsten ein liebliches Fest ist und daß es gekonimen ist. Niemand wollte siZ> nur einmal dafür entscheiden, daß Pfingsten auch verregnet sein kann. Nun, am Ende des ^stes Müsjen wir sagen: Pfingsten, das grausl-ige Feist, ging vorüber. Ja, grauslig ist es gewesen, in Celje und im ganzen Sann tal. Das regnerische Wetter machte genuß-unfäbig, es ließ Pfingsitrosen stinken und rote Kirschen (das Kilo zu 8 Dinar) bitter schmecken. Die vielen Zagreber Ausflügler in Rimske Toplice und LaSko haben bereits am Pfingstnlontag abends wieder fluchtartig die Rückreise angetreten, der Sanntaler Riesen-Slalom unter der Ojstrica konnte wegen Schlechtwetters und niiseraiblen Schne^estö-bers nicht durchgefnlirt werden. Mein die Gaist- und Vergnügungsstätten in der Stadt lMten Hochbetrieb. Dort fassen die Leute und sprachen nichts weiter als über das Wetter, trotzdenl Pfingsten das ?kest des hieiliyen Geistes ist . . . c. Preisschießen in Celje. Das Schützen^vesen im Sanntal, das mehr als sin bloßer Sport slmdenl ein gutes Stück s>eimisckien Brauchtums ist, welches in der (l-rkennwis wurzelt, daß nur der Umgang mit der Waffe die Bor<^ussetzung für die Wchrhaftigkeit eines Volkes s^fst, blüht wieder mächtig auf. Am Psingstsoiintag fand ans der Militär-Schich Union-Dmkino. Biv einschließlich M'.ti-woch lauft der sensationelle Weltschlag'-^rs'lln „Die neue Zeit" unt dein gröjjten o r aller Zpi-ten Vharlie (5haplin. (5ine !^ach-'biombe mit urkomilsichen Situationen^ l,oiu Anfang bs 'MM Schluß. Gin Film, dcu -mand versäunlen soll. — Es icilgte der tcvessantc und spanneibde "^lb<'nteuec-, bes- und Krimimllfilut „Ich war Jack Mor-tiuler" nach >dc>n gleich,lanngen N>i:nnl' In der .'»^uptrolle der Frauenliebling Ad'.>li Wohlibvück (der unvcrges^ich^^ Michael Strc.-goff). die charmante ^l>ill<: Schnrch Hildebva^iidt. Burg-Tonkino. Die Prenriere des lioch-dramatischen Tiefsee-Filmes „Das Taucher-Duell" in deutscher enschau. — Ab Freitaq der große?)!arlen Dietrich^^ilni „Die große Zarin". — Seit den Psingstseiertagen neue Eintrittspreise: Logen- und Sperrsitz 1<>. Balkon 9, 1. Platz 8 (für Bcanltcn 2. und 3. Platz 3.50 Dinar. «t des hiesigen Schützenvereiues statt. Bon dcu rund dreißig Schützen errang deil Sieg Herr Gustav G r a d i -i e r mit 78 Punkten vor Herrn Kebeliö mit A) Punkten. Dein straii^ men Meisterschützen iendarnie» Vinko Stojanovie, der den Rasenden fesseln wollte, erschossen ^tte. Gajse? befin det sich seitdein in der Irrenanstalt in Vrab ^ bei Zagreb. In der Vechandlnng wurde festgestellt, daß der Angeklagte den Dopz'el inord in plötzlicher geii'tiger U,nnahmen. Am Samstag mittag zog im Sitden Celjes schwarzes Skwölk auf, das ftch bald nach Nordoste,, verschob. Etwa um 12.0A Uhr setzte der Regen ein, der sich bald darauf in einen Gu^regen verwandelte. Alles flüchtete von den Strassen In die HauSelngänge. Um et^va 12.20 Uhr krachten heftige Donnerschläge. Cs kam zu starken elektrischen Entladun-gen, die jedoch keine Schäden anrichteten, .'(^öffentlich bewahrheitet sich wenigsten? die nltc Bauernregel: „Gewitter im Mai bringt l^raS und Heu." Die Ehebuchführung Ordltun^ nluß sein, auch in der Ehe, und Zahlen ulvd Tatsachen sind bessere NeweiZ-mittel als Ge'ühle und Stlmmun^n. So dachte MrS. May Hatterson in IaiieSville im Staate Wisconsin fUNA.), die vsr ihrer .^)elrrzNg-e gutgeschrieben wurden, während sie ihn mit dm Versäunnnssen' und Pflichtvorlesungen, die er sich ^zuschulden kommen lies;, belastete. To fand sich auf der .^»abenseite des Ehe-i»,antts jedcSnml ^?tveulich verzeichnet. »Xlnn ttlld in welcher Höhe er seiner ^ttin Mirtschafts- nnd Tasc^ngeld gegeben hatte; die Reisen, die Dhoaterbosuche. welche er finanzierte, die Geschenke unb sonstigen Zu-ivenduttgen »vnrden ihn, obenfall? gutgc* schrieben. Eb.'nso fanden sich aber auch die Debe'' selten ausgefüllt, und es ist leider mcht W leustn^^n, daß ihre Endsumme l>ed^'utend größer war als die der Gutsschriften. Aus Tag und Stund«, säuberlich nummer!e,t, ha' die ordnungsliebend^ Vattin hier Sie des Gatten festgelegt: Verspütungen öel t»er Hauptmahlzeit, Rauchen in ihrer ^gen« wart, Unrasiertsein und saloppe Neigung, schlechte SNmmung und Unhöilichteit Helm Frühstück, das stnd die Hauptschuldposten. Den — negativen — Abschluß der Ehe. bilanz evgak' aber eine Reihe von Zahle?!, die mit. Hilfe des Entfernungsmessers an Mr. PattersonA Autv ermittelt wuro«n und di« sich auf die zahlreichen Gelegenheiten !»e-zogen, be, wel^n er seine i^vau abends aNein ließ mit Begründung, da^ er nockz wichtige Besprechuizgen im Büro habe . . . Dieses Vüro war etwa !0 km von der Pri» vatwahnung entfernt: der Entfernm»gS«esser am Auto jedoch gab bei die^n Gelegenheiten regelmäßig 70, 80 und mehr M^meter zurückgelegter Fiahrt an . . . Endlich findet sich in der originellen Vuchsührung auch noch eine Rechnung für Blumen, die Mrs. Patterson irrttlml.ch zugestellt wurde nnd die sie auch bezahlte, obgleich sie die frag, lichen Blumen« rrangementS nie erhalten hatte ... Mit dieser Summe wuvde Herrn PattersonS Konto so nachdrücklich belastet, daß er außerstande sah, seine Verbindlichkeiten zu regeln, und nunmehr dsn Ehekonkurs angesagt hat. Dttb« wlchtlaer als VaIMm» Das Derby, dos berühmte englische Zucht, rennen, das alljährlich End« Mai oder Anfang Juni in Epsoin gelaufen n>i'!d. war auch in diesem Jahr schlechthin eine nationale Angelegenhet des Engländers. Am .Derby-daq" gab eS nichts, wo» wichtiger gewesen wäre. alS der Steger auf dem grünen Rasen. .Selbst im Unterhaus hatte.mau m dteftr Stunde fitr ni<^ts anderes JMeresft, und man wartete gespannt auf das Ergebnis. Et ist lmmer iwllch gewesen, daß es s»fort tele-phonisch nach Westminster durchg-geben wird. Da» geschah auch dieSmal. als Aga ßkhans „Mahmoud- daS Derby gewannen hatte. Sowo-Hl auf den Bänken dsr ?t«gie» rungSparteien, wi« auf denen der Oppositi.)n wurde die Nachricht so lebhaft belprcchcn, daß die Verhandlungen unterbrochen ''.>'roen mußten. Nur einen gab es, der das als Stl>-rung der parlamentarisch^ Ordnung empfand, Mr. Galacher, der lammunistische Ab-geordtrete. Er erhob sich und pro^iestierte beim Sprecher gegen die Störung, inoem er ihn fragte, ob eS in Ordnung sei. daß die ^rlamentSmitglieder statt den Rsden zu lauschen, außer Rand und Band g raten und den Derby-S.eg diskutierten. Er bekam keine Antwort. Der Spreche? (Präsident), besser vertraut mit dem, waS parlamentarischer Brauch in Englar der Bauer doch nicht so unerfahren, wie sich der Betrüger gedacht hatte. Die Sache kam ihm bedenklich vor und er er klärte, er wolle erst den Schein einmal bei einer Bank vorlegen. Wenn eS wirklich ein Hunderter sei, Vnne der Händler morgen die Kuh abholen. Darauf ging der Gauner natürlich nicht ein und machte Ausflüchte. Der Bauer merkt« nun. daß man ihn hereinlegen wollte, und empfahl dem Betrüger, schleuniM das Weite zu suchen, wenn er mit seinen Fäusten nicht unangenehme Bekannt schaft machen wollte 6»8 «vküvet A« voliiss jxvKsa 5onn«nbran«l. ltilt Äe und iriiel» un6 nimmt «i»» Zuviel »n 'sr»n>plr»tjon «uk. h Nohrftühle reinigt man mit Seifen« wafser, dem man zuvor noch etwa« Spiritus zusetzt. Natürlich muß die Politur der Stüb-le geschützt werden, was durch Auflegen vml Tüchern geschieht. Mit einer kleinen, nicht M ^rten Bürste, ivelche man KsterS in die Geifenlbsung taucht, reibt man das Rokrge-'lecht ab, bestreut es. solang« es noch seucht ist, mit Schwefelpulver, läßt eS bis Auin Trockenwer^n liegen und bürstet es dann mk trockener Bürste ab. Gelbgewordenes Korbgeflecht »vird durch selch« Bchandluna wieder weiß. h. U« LeHersßsiel z« teknige«, nimmt m^ti warmes Wasser, dem inan auf je 1 Tasse 1 Löffel Fruchtessig zusetzt. Nun reibt man das Leder mit einem neuen Schwamm, den inan eigens zu diesem Zwecke bMtzt bis es rein tst. Ist das Leder trocken, so bereitet man sine Mischung von Z Eilveiß und 2 Li^ffel Terpentin und bearbeitet eS mit einem Fla» nellappen und dieser Mischung tüchtig. Da-nach reibt man «s iirtt reinem Salatöl und altem Leinen ttichtig ein. dann wird es wie der wie neu. oic büci VIG X»MGss»«ßGN immer auci: eeseilelien max«.. isste ä'.^rtsLnall ukliä texte äio Hanrl auts tisrs. inliem er sicii tiek vvrbeuete, »Inuner veröe icil Lurer Nminenx gusrlLtUIk vcr(ie svlt)5t mit äatiei sein.« «. Damit Vs8 volltv er äonn?« kr»Ltan sie wie aus einem I^unclv, »lo bei ^tl,oz anLS. Itommvn v»ren. »Lr volitv mtr vlnvo p§»t» »l« k'tillnrieii In »einer lZar«!« andiet«n«. »ntvortat« tklkn»n. »led ssxiv sdor nein.« vsr riekti«!«! rivten portiio^ un(i v«? A««»«»«!» «t»r k^ur ^ti^os diivd stumm. ^Is «r mit Ä'^r-taensn sileln vsr, sssts «r: »Veinv k'kiiollt ksst cki j» SGtsn, »der viel-leiclit Lelit's vilZ niekt ioielit kür !!in vorävn vllr«le. Die Oarcko m^rseilierte sciion vor «ion ^GnstvottaW« «k. cke« cktvso s>oWo> <>v La- körte «I»8 Küniss blicken ui»ä äer vurcl« äu''ed Krsnkilslt naeii ^siniee ^slt TurUeilseimiten. Lin Noer von ^useksuern bellei^i^te öle StraLvn unil plät««. l^viöer »»it '!'^rtaLu.rn darin nietet äie blouvs7 das ^vl»ckv, die sofort verscilvanä. sIs sie die deicken >VoLvIaLerer Lenüxend Instruiert Mte. DmmerStag, den 4. Zpmi 19St 7 „MarSbmer ZeWmg" Nummer k2k. Die neuen Echanktaxen Teilweise abgeänderte Bestimmungen über dm Ausschank alkoholischer Getränke Der FrnmtMmistor hat im Einvernehmen mit dein Hcmdelsminvster emc Bovschriift über das Schmrkvecht und de,l Bertailf aml nicht als svl^, wenn sie das selibsterzeugte Getränk außerhalb ihres Wohnol^es vcm Wagen oder einem anderen Fahrzeuge aus verkaufen. Der Kleinschant kann außer in Restmnatllons, Kaiffseihäusern. Wirtshäusern, Büffets u^. auch in jenen Zuckerbäckereien und ähnlichen G^'chäften ausgeMt l^^rden, kür die schon früher das Schankrecht erworben wurde. Kleinverschleiße. Kolon'alwaren-und ähnliche Geschäfte können alkoholische Getränke in unbeschvänkten Menge» uu? in geschlosse^l Origilmilflas-:^n verkaufen und dürfen diese Flaschen weder füllen, noch um-leeren, noch öffnen. Nicht «als Geschäfte für de» Ausschank »der Berkauf alkoholffcher Gstränte find zu be. trachtvn Bierlager und Lager anderer aLkoholischer Getränke, Apotheken, Drogerie:: usw. Diese brauchen !^!n besonderes Sch'Vnk-recht, noch unterliegen sie Gebühren. Der'Ausschank «ckkoholischer ^tränk«? auf M ärkte?l, bei Dorkunterhaltungm u. dgl. ist nur fenen erlaubt, die darum bei der Finanj^direktion ausdrücklich ans'i'iie?!. Für den jtleinschank inKasernen, Fc-stitngen und bei Begleitung militärische^ M-teilungen auf dem Marsche (Marketender) ist eine besondere Bowilligmig der zuständigen Militärbehörden notwendig. Geschlv'se-ste K l u b L, Mafinos, Lesehallen können von der FinanMrektion nur dann das Schankvocht erhalten, wei»n sie dem GeZuche die vo-n der Mtändiycn B«^de bestätigten Satzungen beilogen Wer um die Erteilung des Rechtes auf Großausschank alkoholischer Getränke ansucht, muß dem Gesuche an die FinanAdirektion beilegen: den Gewerbeschein, das Zeugnis, daß der ^svlhfteller befähigt ist, das für den Berkehr mit al-kizholisc^n Getränlkeil vorgeschrieben« Tvidenzöuch zu führen; einen Beweis dolfür, daß er in der Lage ist. jährlich mindestens 200 Hskteliter alkoholischer Gettänkc umzusetzen. Mr den Ausschank oder den Verkauf alkoholischer Getränke mit Hilse eines GefthZftAle^ters auSieben will, hat dies in dem Gesuche ausdrücklich anzug^n. Das Schankrecht können nicht evw?rben gesetzliche Gattinnen uitd minderjährige Mnder solcher aktiver Staatsbediensteten, die Aufsichtsorgane kür solche Geschäfte' sind, ohne Rückficht auf ihren Dienstort. A-usscheniker alkcholischer Getränke im kleinen dürfen sich iriG mit dem Berkauf von denaturiertem Spiritus befassen. Für den Wechsel in der ^chäftsfüHrung ist eine Bewilligung der Fimmzdirektion einzuholen. Kellner und sonstiges Hilfsp-:r-sonal bmuchen der Finan^irektio-n ni6)t angemeldet zu werden. Für das Schankrecht auf alkoiholbschs Getränke im kleinen oder im gvoßen sind halbjährig iin voraus folgend Taxe:: «zu zahlen: In den Städten Beograd. Za^r's', Ljuibljmla, M a r i b o r, Novisad, Osiiek. Sarajevo, Split. Suibotica, Gkopl^, NrZ und Menik 1500, 1000. 7ü0. ö00, 300 und 200 Diiurr; in Orten mit über lü.lXX) Gnwoh^ nern 1000, 750, 500, 300, M, 150 D na'-; iis Ortlin von 2000 M 15.000 Vin»vot)nl:rn 7ü0. M 300, SVV. 1ö0 und 100 Dinar: in Orten bis zu M>0 Einwohnern !)00. AX), 200, 1ö0, 100 und 50 Dimr. Die Por^chrei-bung der Gebühr«! erfolgt jedes dritte ^,clhr. Alle bestehenden SHattWttcik, d^e bei Inkrafttreten dieser Borschrist das Schank-rscht nach früheren Vorschriften erworben haben, behalten dieses Recht, sonst gelten in allen anderen auch Mr sie die Bestinlmungen dieser Borschrist. AuMimg der Kammer Mr Sandel, Sewerbe und Snduftrie in «jubllana Ljubljana, 2. Jum. Der Ha«deiS-tmd Jnöuftriemincher hat durch Erlaß alle Räte und den Vorstand der «ammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Ljnblja. na ihrer Funktion enthoben. Inm Neg^e-rnngSkommissär nmrde der Inspektor der «anatsver»altung Frant Sogar beste». Börsenberichte LMjana, den 2. Juni. — Devisen: Berlin 1756.W-1769.95, Ziirich 1424.22 —1431.29, London 21S.91—221.9?, New-York 4374.28-44-10.59, Paris 290.25— 291.69, Prag 182.04—183.15; österr. Schilling (Privatcleaving) 9.15, engl. Pfund 250, deutsche Cleavingschecks 13.52. Zagreb, 2. d. S t a a k s w e r t e. Kriegsschaden S58-Ä59, 4«/° Agrar 46—0, tjo/o Begluk 67—0, S«»/« dalmatinisckx Tlgrar 62.50—0, 7<'/o Jnvestitionsanleihe 81—0, 7°/o StabilisationSanleihe 81.50—0, 7°/o Hy« Pochekarbankan'Ieihe 83.50-^, 7°/o Blair 73.A>—74, 8^/o Blair 83.50—84; AlgrarHank 223—225. X Obligatorische Devisenkontrollbücher. Nach einer Verfügung des Finanzministers habm ab 1. Juli d. I. alle Parteien, die aus dem Auslände Waren beziehen, besondere, bei den Steuerämtern erhältlich Kon-trolMcher zu führen, in die in chronolo» gischer ReilMfolge alle eingeführten Waren genau spezifiziert eingetragen werden müssen. Die auf die Wareimnfuhr bezjiglichen Dokumente sowie die Korrespond^iz swd mindestens fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den Kontrollorganen vorzuweisen. Werden alle dieise Bestimmungen nicht genau eingehalten, tvird angenommen, daß es sich nni Berge^n gegen die Devi-senbestintmungen handelt, worauf die vor« geseh^en Strafen verhängt werden. X Sine pri^e Anschlußlinie an die Unatalbahn. Die große Holzindustriefirma „Z i P a d", an der bekanntlich auch der Staat interessiert ist, hat sich entschlossen, von Drvar, deni ^ntrlml der jugoslawischen Forstindustvie, eine Normalspurbahn bis zur neuen, im Bali befindlichen Unatalbahn MhaL—Knin zu bauen. Äe Linie wird auch für den Personenverkehr eingerichtet werden. Vor allem handelt es sich hiebei unl eine Bahn, auf der das Holz rascher nach den Adviahäsm befördert werden soll. X Vie spanischen Holz- und Eierkontingente. Nach Beograder Meldungen hat Spanien den jugoslawischen Holzexporteuren für die Jahre 1936 und 1937 nachstehende Jm-portkontingentv bewilligt: Gisenbahnschwel-len je 5000 Meterzentner, Weichholzbretter 40^75 mm stark 26.000 bzw. A>.000 und «bis zu 40 mnl dick 36.000 bzw. 40.000 Kubikmeter und Zellulose für das nächste Jahr 15.000 Meterzenwer. Was die Gierkontingen te betrifft, wird Jugoslawien 20.000 und im Nächsteit Jahr 25.000 Meterzentner dorthin ausführen köNTMr. X Amtliche Umrechnungskurse. Der Fi- niainznrmister hat fiir den Monat Juni nach-stsh^de amtliche Umrechnungskurse festgesetzt: Napoleon 30S, türkisches Goldpf.lnd 344, engl. Pfmrd 3^, amerikanischer Dollar 43.70, kanadischer Dollar 43.50 R'.'ichS-mavr 15^, Zloty v<30, Ästerr. Ächillmg 9.18. Belga 7.40, Pengö 8L5, üraitl. Mil-veis 2.25, ägyptisch^ sAarnd 216, uruguay^ scher Peso 18.50, argentinischer Peso 12, t-üc-kisches Papierp^und 34.70, 100 Schwsizer-srankeir 1^.50, 100 albanische Fral^ken 140«, 100 fvanzGsche Franken 290. 100 Lire 330, 100 hol^ Giulden 2960, 100 Lewa 47. 100 Lei M, 100 dänische Kronen 970, 100 norwegische Kroilen 10W, 100 sch:vedi-sche Kronen 1120, 100 Peseta 600, 100 Drach men 41, 100 Ts^chokronen 182, 15.50, 100 Lat 1085 D'nar. X Zur Sicherheit der „PHSmx-Berficher-teis in Jugoslawien wird die inländische Abteilung der Vevstcherungsgesellschast nach ei-, ner Verfügung des Handelsministers b^i der Postsparkasse und der Stavitl. Hypothekar--l^nk besoni^e Konten eröffnen, auf loelche alle seit den? Erlassen der bekannten B-^rord--nung Äbsr den Versichsrtenschutz i^lngezahl-ten Pvälnien gebucht ivevden. Fortan sind demnach die Prämien nur auf diess Konten ciwZluzahlen. da dieselben von der Gesellschaft nicht behoben werden dürfen, son>elt diese Summen, eine Deckuilg des GesckMSrisik's (Risikoprämien) darstellen. Die Ä^'ellschaft ist selbstredend verpflichtet, die Bevsicherungs summen fl-üssig zu ma^n, falls der inl Bertvag (Polizze) vorgese^ne Fall (z. B. To desfall) eintritt. X D^skonterhichmig in Holland. Die Ban»? der Niederlande evhöhte den Diskon.zinslf.lß von 2>^ auf 3)^^, unl deil starken Gold-abfluß aufzuhalten. X In der Mitbelansstellung der Mustermesse in Ljubljana, die bis S. d. dauert, wird jeder Besucher das finden, was er sür sein Heim oder seine Kanzlei braucht, uno zwar ill bester und modemster Ausführung zu Kon kurronzpreisen. Kacks Donnerstag, 4. Juni. LjMjana, 12 Schallplatten. 13.15 Funk-Orchester. 14 Börse. 19 Nachr. 19..?0 Natio-iralvortraii. 19.50 Schallpl. 20.10 Richtig 'Slowenisch. 20.30 Klavierkold^'rt. — Beo-grab, 18.05 Boltstiiniliche Weiseli. 19.30 Stunde der Nation. 20 Mozart-Konzert. — Wien, 7.25 Frühkonzert. 10.50 Bauernmu-stk. l!l.25 Stunde der Kranke«. 12 Mittags-tonzert. 15.20 Kinderstunde. 13.05 Sck)att-Püaitten. 16.55 Vortrag: Die Veiihülung von Wassemnfällen. '17..25 Konzertswnöe. i8.l5 Lied^wN'do. 19.20 Lustspiel. 20.05 Tonsilui schlager. — Berlin, 18 Mtc und nöue Operettenklänge. 19 Sport. 20.40 Bunter Abend. — Breslau, 17.10 Uirterhaltungskonzert. 19 Das Mikrophon bei den Fliegern. 20.10 Iln-terhaltungsnlusik. — Deutschlandsender, !8 Konzert. 19 Scs>allplatt. 20 Bunter Abend. __ Leipzig. 18 Volkstümliche Musik. 1!) Militärkonzort. 20.10 Großes Unterhaltungskonzert. — München, 18 Konzert. 19 Hör-fol^. 20 Ein ?llbend deutscher Kunst. — Paris, 18 Orgelkonzert. 20 Mod<'plau0erei. — Beromünfttr, 19 Vortrag. 21 A'bendkml-zert. — Prag 17.45 Dc,ltsche Tendiulg. 20 .Konzort. 20.40 Drama. — Droitwlch, 20 Mavierkon^t. 20.10 Operette. — London, 18.30 Un!^haltungsnlu'silf. 19.05 .Hörsp'el. 21 Selten gehörte Schallplatten. — Mailand, 17.15 Chorkonzert. 20.50 Operette. — Rom, 17.15 Vokalkonzert. 20.45 „Tie Perlenfischer", Oper. ^ Budapest, l7.:x> Jazz. 20.15 Konzert des -Opernorchesters. DWWWIWWW SIymHifther Tag erst am u. Äum Wegen des Sotol-^lustrittes und der To«i bola der „Jadranska stra^a" am Kommende^i Sonntag sah sich der hiesige Olynipische Auö schuß gezwungen, die Veranstaltungen de^ heurigen Olynvpischerr Tages zuni Teil ans den 11. Jiuni (Fronleichmamstag) zu verle-geil. Sonntag, den 7. d. wird nur das Olym-lpische Kon^rt im Stadtpark sowie der Berkauf der OltMpia-Mzeichen stattfinde'n, während die ath'letischen Wettiämpse am 11. d. nachmittags zum Alustnag kommen werden. ?tadsahrmeifterfchaft von Marlbor Der Sportklub „^elezniöar" bringt Sonntag, den 7. d. auf der 5 Kilometer langen Strecke Maribor — Kanmica —> Maribor die Radsahrmeisterschaft von Maribor 19W zum Austrag, Start erfolgt um 8 Uhr anl Vodnikov trg, während das Ziel beini Gaischaus KoSiö in der MrosLeva ulica festgesetzt wurde. Die Strecke muß Mölf-mal durchfahren werden, was eilrer Distanz von 60 Kilometer entspricht. Änmeldungeil sind an den SK. Ä:lezniöar bis zum 6. d. zu vich^ ten. Bärenjagd im Taubenschlag. In Klingenthal iln Boigtland l)at cni Arbeiter in seinem Tribar"-„Rapid" N'eitergefiihrt. Das Match wird ani „Napid"-Pla^e stattsindt'l,. Italien wii'd laut Meldungen italien'.scher Blatter 265 Mälnier, 2ti Franen llnd 10!» Begleiter nact) Berlin entsenden. : Pavao Nurmi, der in Antwerpen^ rjH und Amsterdanl acht Goldnie^aill^,! ge ^vann, wird als l5'hrengast an detr Olizinpi schen Spieleir in Berlirr teilnehulen. : Helen Wills'Awody wird die>s Jahi ihl-^'n Titel in Wiinbledon ni6)t u<'rleidi!le!l. sie wird sich auch nicht imTemn lx'isudui/daö die Vereinigten Staaten für den Cup stellen. .Helclr Wills beMndet >'>re Äl' schließung mit Zeitmangels si^' hä^le wW. da sie den Titel scho,, sieben Mal.' erra'-.g, hener den Nekord der Mrs, Chmnl'ers irber troffen, die dreimal als Mis, Douglas un^ nil-rnwl als MrS. (5han7bers Wilndl<'d.)n sie maim. Mariborer Zeitung* Rummer 12c. DoimerStvA, den 4. Juni 193S. ' d. ««»»«litlk. M» lSg». H. Rabl bringt einen zusammenfassenden Ueberblick und F. von l^ueig ein« Davftellung über di« ^rdanellenfrage. Beide find angesichts der Tagesereignisse unmittelbar zeAgemüß. Interessant ist auch der Bericht die Är-m<'erevolte in Tokio; die geopolitische Bc« t>incitheit der Sozialpolitik bespricht B. Rau necker und A. Welte setzt sein« Erstellung scher die Verstädterung Mitteleuropas fort. Die Bericht« aus der atlantischen Welt und aus dem. indopazifischen Raum some die trbliche Büchertiafel beschUeße^l und auch dieses Heft. Verlag Kurt Bo^nckel. Heidelberg. ^ Jahresbezvg Mk. SS.—. b. J»goflaptzk. Herrl^ Bilder aus ^o-venien, Dalmatien, d«r montenegr'n'.schen Mviera und dem kroatischen KÄsteillande, oer Reisedienst und ein anspreche^r Anzeigenteil. Erschent monatl'ich. Verlag in Split. Im IahreSHezug Din. !M.—. ^ ? s »»». ä«» vGWibWMw »» f»lirrL«jer, im6 olektriseke k'akrrsälampen Ziu LllnztlLSten» l^atenrakIunLvn orkÄltliek bei /^srlbor. I'rudarjeva 9. 48Z? V«»r äss ^br«l»e kauten 8!e Xoffer. ^ktentsseken. Visi-tiers. (lelätsseken. I^uck^sk-Ks usw. bei KiNva», iVIsri-dor. ^lekssn^rova 13. S5Z8 ükWfiiiliß» VnKi»«« fr>u! Itir pelxvsrk lconservlere leti sorsfüItiL lidsr tiie Smnmermonato. >VAKrsvä 6is5er ?elt virä es mo^orn!» Riert u. kerxeriektet zum ksl-den preis, ^alilbar im tlerdst bei äer Uetiernakme. Kllrscii-nermeistes ?. Lemko. ^'c»3po--;ks ul. 37. ._ (ZllnstZio «sbe aut prva krvs8t5ka'VUckvr. ^n-ter »^nlviko« an ranä. vsr^kiun«?. ^ntr-^sen SN d. Nullrit?, slovensks Kl-stries 187. S5l7 Nsrrsmmrlli« von 15^ vinsr slltvtrt». ^d«etra«ene Ne?' rvnaoiü?« veräen nur An prlvste dililest vericault bei v88sr. I'rudsrjevs 9. i>743 I?jne v«Iroreae».^»set»Ia«^ ksst neu. ist?u vvritaufen doi 1. peliksn. ^uelcvrdAelrer. (^»p^slcs 25._ S8l2 8«ck5 >Voeken sIte L«eab»?' ist sdzuLedvn. I^arldor. vsrvsrslxs 4. 581Z K>«Ilo»pp»r»t virö »eliev ' diSdmÄZedln« auslrstsusodt. Unter »k^SdmssekIne« sn lUe N«rr vir«! soiort suk >Vod-nunL genommen. Ammer mit lepar. Llneanx inmitten 6vr 5t»6t. >U1r. Vocv. 58« ^d«esek!os»eae mit vkäeitmnior ». c»»rt«n in Vlil» «I vsrmietOa. Xntr. Xettejevs "<. l^rt. SSV Verv. »WS 8»eliv 8t«Ilv in A^tlkibor. kann kveken unä slie ^rdoiten vor ricdtsn. ^^r. Verv. 5SI8 pvkett« kauten 8ie süer. blilixst bei Kane. I^srket» tsntsdrik. i^enesS dei l-iud- ljsns.____5ZKV Merlxister unä btlliI^ter ^«ia von 5 I^iter auk>vArt5 eriiältUcK bei vsumsn Ivnn. >VeInbsuvr. 8t. III v 6lov. «or. ^beslze näclist llukniiok 8t. !lj :tu vin. 4." per I-iter. _ 5826_____^ versenkbar, vo nix xedrauekt. um vin »u verksuken bei Usssr. I'rubsr-jeva ul. 9. ^ ^oäerner tieker Kloäerv»»«, ^ ?u verkaufen. Linspislesjevs u!. 34._^ Verkaute diUi« ?!»nia«», kerr» lieker Xlsn«. 8ckIütÄmmer, «an» neu. (Zoleeenkvitskaui. l lattenbsebvvs 2!. 5i<)v vinar. frei: Vett, VerptleLUN«. WS« »cke. Eintritt 15. .lunl. Z^eur-n?«abscliritten, I^ieiitbll«! an Note! petka, vubrovnik. S820 Vv«t»el>v» rrjtuleta m't ser-tx^knoatiHeden 8l>raedkenot» n!85on virrl 2u 2 Klnäern ««» 8uekt. Offerte mit l^!eI»tdllÄ an: vraöa pletti. ?ut»«Iva. _ A8S1 _ Lrast« poraoo« z^veeka 8ammlunL von listen »uodt , anre8vkenv Veraiedernnz«»«' gellseiiatt fttr elnztelne Ltaät,^ teile i^aribors unä l^mLsdunT. !>^ärs88ee Än!Vod-»unU 2u vereebon. ^alstro- ^ va 17. 5828 V»rtr»tOr tiir i^arldar u. vm> TSbun« xe8uet»t. ^o5tsnlo8e velsteNun« cler Kan:elsi -ur »old»tKn«1!xen l-oltun» in ribv. Kaution vln. ti00s ftir cka» Komnü»»Ion8l»ss«r nü^. ?en5lon'8ten veräon bevSr-?uet. Offerte unter »Oraäde-ni matvrljal« an 6ie Verv. 5823 Komwrt. VUIvavotiovH«, 2 Limmer. Kabinett somSiLev ärevoreä. Verv. 58M AwMOs. leer, sofort 7U v^-sedvn. Koseskexa 22. 58v4 Orllnäliellor praktiseker vn-terriellt in NtdAr, Ollarre <8olc>) Vlo»«». I^>«aolln« nvdst Narmonivivbre. ^rran-«ement fllr 6iv8vlbon »ovle l^amdurascken-KapvUvn vor clen entresienienommvn. In» formation: 1'r« 8vodo6v l, ober äer i^Nollbanälun«. 5513 » vi?nLö^i?-i?ceni'88cnl/s? VM0N ve«l./^o 08K^« z^eisiM. viNvxv „so lange? Ja. wie dl« Zeit vergeht", meinte er und sah ihr diesmal voll in die Auymi. „Das wird ejnnlal «in fescher An» n>alt, der junge Schi'itte." „H«bLN Sie ihn gesehen, Herr Arainer?" „Schon e'me (Ewigkeit nicht mehr", log er und hieb dabei auf das Handpserd ^in, daß «H erschrocken ei-nen Ta^ auf den Gangsrcig hiimuf nmchte. Na, na. d-achte «r, dir l)a!I nicht gegolten. „Im ,Wols machen wir Mit tog, Fräulein Dorldl", schlug er vor. alZ sie durch das <^tadtwr fuhren. „Uin Wi^lf Nhr. Darf auch «in bis;c!^n spkter weisen. Um vi<'v Uhr kutschiere ich Sie wieder heiin." ,.^ch l)l,>be gar nichts zu besorgen, Herr Aminer. Wir können auch frl^her fahren" „Mso um MSlf Nhr", erinnerte er noch «^inlnal, ehe sie am Stadtplatz voin Bock kl^t« t«rte. „Und schauen Sie stch gut um, FrAu-lcin Doridl. Es gibt viellei^ doch «»was Neuet'." Elle der Wagen in eine Seitengasse blx^, blickte dl» sie noch i.mm^ i»ach der Gäuk starrte, vor der Anto sah und eben Elly Steinheil eine Aiyarett« in Brand steckte. „Was ist da scholl wo:tcr h',. bei? Seine Mutter ist verreist, und der Präsident und seine Fvau finid in Italien — mt, ulld da iist eben daS f^ulein Tochte.: allein zu Hal^ und der Herr Referl'.ndar auch, und im „Wolf" essen sie zu M'ttag Das ist doch gar n?ichts Besonderes." Doridl mußte ihr. Gesicht für ei,« Se. kuiche l>evstecken und kämpfte gegen das W?i-nen, das ihr in der Kehle saß. Ä? tat Arainer leid, a^r einmal mußt« sie doch darum erfiahren. wovon bereits ganz Paß^urtch wußte. DeShatb hatte er ihr auch vorgeschlagen, im „WÄf" zu efsen. Sollt« sie als? jetzt, ,venn auch n^ verfchwimmen^den Augen, Kenntnis davon nehmen, daß es so und nicht anders war. Anio faltete eben sein Mundtuch zusaim-men und legte es neben den Teller. Zetn Blick errei<^e kaum den Nachtbartifch. likr war auSschlieMch «uf Elly Steivlhetl ^rich-tet. Diefc saß ^rückgelehnt und blies den Rauch ihrer Zigarette zu Anio h'ttüler. „Haft du um Urbaiub nachgesucht?" „?toch nicht." Er bog sich etwas n»ch vor» ne. um se^ Ai^re-tte an d«r ihren zu ent- »Va» I»t oa« «l^evtllokG VebÄmvl» ck«O l^al»«> uack ä«r ülOßaa», 6»ss«otv«e«i» Sl« ?ari»«rk» »o «altdOraliwt l»t7« »a fr«B» tick «in» »«» d«k»a»t« ?Or»Si»Nedk«lt 6« ir»a»ö»i-»«k«» als wlr uo» d«im w »t»«m mya- äS««» tlotsl li»«l»aä»n. »Leb« 5i« »j» «a«, »»Et« «». »vaa iiillt Ilwea »u«r»t aui? dllvl>t 6»» Klelä oä«r 6«r Uut, »oo» S«e 7«iat, 6«e »o vor»a§ll«l» ßeptlaßi un6 «»WkGlWt. ?k»» ka» »ta» »o »»rt». «»tt»vkimwan»6« biau^ >«ld»t lo M««Om l,«i»»«a, üksrtüllt«» ^aum. öeodael»' !»» Si» «ia «orzf«»» i« »Loi»« oä«r a»oi»m!ttaß> d«i 6»^ k««w«o, «O i»t iwm«? 6»»»»1d«.« V»m» l«t li«ut»utaß« 6»k »»mm«t»rtlg matt« 1'okaloo "u6>k Sts Kroi»» uatar 6« «l«gaat«n ?r»n»S»iaa«n. v«ssl,tt>t Dia«» »»?t«» I«!«», ß1«!«d Ä««« Ito>«adl»tt, 6«« ' /«ä«r Vtock, K«e«i» novl»'kr»n»piLatioa v«?ävrd«a lrvna«»». Lr «r«Sßliedt «l» »«»aubervä«». mä6od«nd»kt Iledliol»«» ?^«a «k»» Fanden 7'oF aick a//» 7'aF» V«r» «uol»«» 5l» »«Ib»t ck«» 1'vlialoa ?u6«r. lD«r krtolE, ^«n 8i« m lbr«m 8pi«E«l »«!»««, 8»« ad«r?»iel^«o ua^ erfreuen. ^nden. „Ich habe eigentlich kein Bold, um schon wieder nach SWnchen Au fahre,l VZ ist glatte Verschwendung. Äi maM l'ber-h^pt mit mir was du willst." „Wirklich?" hallt« ihr Lachen bis zu T ridl herüber, die unwillWrlich zusamm-nMck-te, „«dann kommst du heute abend also ouck, mit ^u Justizva-t Appel." „Rein." Sie gab fich getrünkt. „Stoffel! Du metnst, wer weiß was M tun, wenn du so ein protziges „Nein" hemuSgrunzest. Entschuld sagte sie lächelnd, als sie sein finsteres Gesicht sah, „aber du haist tatsächlich ge' grunzit." tut mir leid, daß ich keinen Tenor hal^ wi« Caruso." „Den hast du nicht, nein", stimmt« sie „Aber sonst ist deine Stimme ganz hi^bsch. ^i jetzt nicht wieder gekränkt, bit4e. Du gehst ins SechsundAwanzigste und solllest et->vas nlehr auf d-^inen Vorteil bedacht j'in " „Wozu?" schg^ er. „DaS besorgst ja dn schon Sur Gmügo." Er winkte dem Oker, dtt eben mit dem Makler abrechnete und da^i das Doridl mit seinem Rücken de^ltp. „Ein M«nü zu einSachtzig." Das Dor^l ^rte es halb erschreckt, halb erstaunt. .,Und eine Flasche Rotwein Spezial." „Macht viervierzig — ich dank« vielmals, Herr R<^erenid«r." AnioS Profil wurdc wic-'1>er sicht^r. Gott, wie ich ihn liebe, dachte das Doridl und erschrak zum audernmal. B'er Mark vierzig für ein Mittagessen! Er war immer so sparsam gstvesen und trank jetzt Nlitiags Wein. Wo er doch früher Kaum abends eimn Schoppen zu trinken gewagt hatte. Ueber Arainers Schultern himveg sah sie, ivie der Ober Elly Steinheil in deit Mintel helfen wollte und von Anio beisett« ^zescho-bell wllvde. Dieses Kasbanienbraun !tai:d Elly gut. Das Dori>dl bestätigte es ohne Neid. Trotzdem tat es weh. (Fortsetzung folgt.) <^iietr«6aktvur vn^ tiir liie kvilaictioa veraatvortliokl I^6o ^ Druek ,1«? »^Meidoraica tiakanui« io ßlaetdor ^en ll«r»uissvi»er u. ^vn Dr»«?!« verantvorUivd 8t»v!ro vokakat» iv I^arikor,