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E» würde die« ein für m-heimische Bevölkerung jedenfalls sehr bedenk-liche« Experiment sein. ^Frankreich und Italiens In jenen italienischen Kreisen, welche sich von dem Rücktritte Cri«pi'S einen günstigen Umschraiug in den Beziehungen Italien« zu Frankreich ver-sprachen hatten und in dieser Erwartung durch die wiederholten freundlichen Aeußerungen, d« Rudini an die Adresse Frankreich« richtete, be-stärkt worden waren, beginnt angesichts vermiedener Erscheinungen der letzten Zeit eine Enttäuschung platzzugreisen. Zunächst wurde dieie Empfindung durch die Wahrnehmung hervorke-rufen, daß die Regierung der Republik Italien gegenüber in keiner der zwischen den beide» Staate» schwebenden Fragen Entgegenkomme» an den Tay legt. In einer für Italien dochwichtigen wirtschaftlichen Angelegenheit, nämlich in der Frag« der französischen DifferenzialzSllt gegen Italien, zeigt die französische Regierung bisher nicht die geringste Geneigtheit, in de« gegenwärtigen, für Italien fo ungünstigen Standt der Dinge irgend eine Aenderung eintrete« zu lassen. Das Pariser Kabinet hat ferner in der Frage der Gebietsabgrenzung zwischen Italien und Frankreich in Afrika so vielfache Eiawe»-düngen gegen die Wünsche des römischen Kadi-netS erhoben, daß für die Fortsetzung der Unter-Handlungen kein Boden vorhanden ist und die-selben thatsächlich aus unbestimmte Frist vertagt worden sind. Auch in der französischen Presse beginnt man nunmehr italienische Dinge wieder mit der gleiche» Unfreundlichkeit zu beHandel», wie zur Zeit der Ministerschaft CriSpi'S, und ebenso gefällt man sich auf dem Pariser Geld-markt darin, de» Italienern bei jeder Gelegen-heit Nadelstiche zu versetzen. fZur Ausweisung der Königin Natalie.j Der Minister de« Innern. Sjaja, dessen Demission von der Regentschaft nicht angenomnien wurde, stellt die Unterredung, durch welche er und Ministerpräsident Paschitsch die Königin-Müller kurz vor der Ausweisung zum freiwillige» Verlassen Serbien« bewegen wollte«, folgendermaßen dar. Paschitsch sagte: Majestät, wenigsten« zum Schriftsteller geboren und die Lesewelt soll dann das al» richtige» d. h. les-bare« Deutsch anerkennen, was der zusammen-sudelt. Oder es fehlt dem Einen wirklich nicht an Anlag«. Kenntnissen und Geist; aber er geräth durch Lesen und Nachahmen ausländischer Schriften auf Irrwege; dann sollen wir unS all das verwälschteZeug als Deutsch biete» lassen. Da-gegen nimmt der Sprachverein nun Stellung, indem er gelegentlich besonder« auffallend schlechte Stellen, sei e« in Werken, Zeitungen, offen»-lichen Anzeige» u. s. w., an den Pranger stellt. Ich muß gestehen, dass ich in Wien und andere» Städten deutscher Art Ankündigungen gelesen habe, die mir die Schamröthe ins Gesicht trieben, nicht so sehr über die Unfähigkeit derjenigen, die sie verfasst hatten, sondern darüber, das» jeder, selbst der Gebildete, gleichgiltig oder lächelnd sie betrachtet. Diese Gutmüthigkeit ist ebenso verfehlt wie die Duldsamkeit gegenüber einer schlechten Straßenreinigung. denn sie „ge-wöhnt den Bürger zu schmutzigem Saumial-, wie Altmeister Goethe sich ausdrückt. Wie dem abzuhelfen fei, ist allerdings schwer zu sagen; jedenfalls durch den jvluch der Lächerlich!«!», dem allerdings in irg.'nd einer Weise Nachdruck gegeben werden «üs«te. wie dies die deutsche Sprachzeitung, da« wich-tigste Mittel zur Förderung der Ziele de» deutschen SprachvereineS gelegentlich thut. Ich bemerke hier, dass jede« Mitglied de« Vereines 18*1 I ch beschwör« Sie. gehen Sie freiwillig; e« gilt | ja nur drei Jahre und wir versprechen Ihnen I jlemil. Alle» aufzubieten, daß diese Frist seiner-I zeit noch abgekürzt werde. Wenn Sie freiwillig I Heiden. sollen Sie zuvor Ihren Sohn befuchen I dürfen und aus dem Konak sollen Sie mit allen königlichen Ehren autziehen bi« zum kchifs. begleitet von Ihrem Sohn«, der Regent-schafl und den Ministern. Die Königin ant-«nett darauf mit einem schrossrn, trotzigen: Sei». Pafchitfch fuhr fort: Bedenken Sie, wa« 6t Ihrer Würde als Königin und als König«-Butter schuldig sind. Die Antwort war: Ich feit* Alle« bedacht; man soll Gewalt anwenden ; üb will e« darauf ankommen lassen. Nun er» | griff ich (Gjaja) da« Wort und fragte: Wa« * «erstehen Eure Majestät unter Gewalt? Die Einhändigung eine« schriftlichen Ausweisung«-\ befehle« ist ja auch Gewalt. Die Königin er-mderte: Nein, nein, Eure Gendarmen sollen »ich sassen. zerren, schleppen, freiwillig gehe ich nicht. Roch fragten wir. ob die« ihr letztes Wort sei. Sie sagte: Ja. und wandte sich ab. Dar-üushin würd« beschlossen, Gewalt anzuwenden. [lteber das Scheitern der ruf« fischen Anleihej bringt die „Rußkij Djestnik' einen ausführlichen Bericht, in welchem et u. A. heißt, da« Finanzministerium habe, »ichi etwa, um irgend welche Bedürfniss« der AeichSrentei zu befriedigen, sondern um die Crediloren der Gesellschaft gegenseitigen land-»wschastlichcn Credit« zu erleichtern, mit dem Pariser Hause Rothschild und seiner Gruppe «ine Zprocentige Anleihe behufs Eonoertierung der 4'/,procentigen Pfandbriefe genannter Ge-Wchafi abgeschlossen. Die Anwendung längst bestehender Gesetze gegen die Juden habe nun k» Borwand zu einer Intrigue gegeben, welche argen die russischen Finanzen gesponnen worden seu Angeblich wegen der Judenverfolgungen und der flauen Lage der westlichen Börsen, welche sich vom Baring-Krach noch nicht erholt haben, ersuchte die Rotdschildgruppe den Finanz-«mister um Vertagung der Ausführung de« abgeschlossenen Anleihevertrage«. E« fei noch licht bekannt, welche Antwort der russische F«a»zniinister dem Rothschild - Confortmm er-theilt habe; aber die ganze Vergangenheit de« aflischen Finanzministerium« sichere demselben bas unbedingte Vertrauen, daß dessen Politik nicht von Augenblicksstimmungen beeinflußt «erde, sondern aus dem ruhigen Abwäge» der Mischen Interessen bestehe. [tieEn cpflifa deSPapsteS über bie Arbeiterfrage) findet allenthalben viel größere Beachtung, als sie dessen Rundschreiben Aber den christlichen Staat, die menschliche Frei-Heu und ander« Kundgebungen gefunden haben. Veit unmittelbarer als die älteren großen En- bie Zeitschrift, welche monatlich erschein», un-eitgeUlich erhält. Ich will nun einige Proben solcher Pranger-stücke geben: Di»„Natio«al-Zeitung" schreibt am 14. Febr. .Das« Gladstone einige sehr scharfe Worte über die bekannten Vorgänge in Sibirien in seine Rede verflocht, wird seine Popularität »m russischen Hofe wohl kaum verstärken." Ein fchlesisches Blatt schreibt: „DaS Ge-p e n st von Hammerstein und Slöcker ist schon o abgedroschen, daß nur ein p o l i t i-schet Wickelkind darauf herumreiten kaun.' Und Karl Bleibtreu leistet in seinem Buche .iromwell bei Marstan" folgende appetittliche LaadschaflSschilderung: .Die spärlichen FelS-rippen der Höbe traten beinern in greller Helle an den Lenden de« Bergrücken« hervor. Da« Zwerg-Gewälde von Ginster und Zwerg-Gebüsch in der kurzen Ebene de« Knik« glich einem gelbgesprenkelten Kohlgarten. Wilder Wein dieng senkrecht den Altan de« Herrschast«besitzer« von Tockwith herunter, von der Abendsonne in lieifatten warmen Ton getaucht, theils wie falb-rothlicher Ahorn, theile wie fest gekochter Braun-fohl." Man erinnert sich an die Worte Fritdrich Richter«, daS Schreiben fei eine Üble Gewöhn-heil, die vom Magen käme. cykliken greift sie in da« moderne politische Leben ein. und zwar gerade an den wichtigsten Punkt desselben. Der Versasser erwartet selbst von ihr eine tiefere und directere Einwirkung, al« bei früheren Anlässen; da« läßt schon die formelle Behandlung der Uebersendung erkennen, und die ultramontanen Blätter erklären bereit«, die Encyklika werde voraussichtlich für die social« politische Gesammtrichtung des Katholizismus von entscheidender Bedeutung sein. Da« sehr umfangreiche Actenstück zerfällt in drei scharf getrennte Theile. Der erste enthält eine Zurück-Weisung de« kommunistischen System«, der zweite entwickelt die soziale Aufgabe der Kirche, ver-bunden mit einer eindringlichen Mahnung an die Besitzenden wie an die Arbeitnehmer, und der dritte erörtert die „menschlichen Mittel", in erster Linie die Frage, „welcher Antheil bei der Lösung der Staatsgewalt zufällt", also den so-aalen Beruf des Staate«. fDie Judenhetze i n E o r f u. ] Die Untersuchung soll ergeben haben, daß da« Mädchen, dessen Ermordung die Ursache der Judenverfolgungen auf den jonifchen Inseln ge-worden, nicht Christin, sondern Jüdii. war. — Ueber da« Verhältnis der dortigen Juden zu der übrigen Bevölkerung bringt die „Straß-burger Post" folgende interessante Mittheilungen auS Corfu: „Antisemitismus iin Sinne der Be-wegung in Deutschland ober der Drumont'schen (La France Juive) in Frankreich gibt e« hier nicht; dafür aber eine Art de« Judenhasses oder noch besser gesagt der Judenverachtung, welche praktisch diesem Antisemitismus ziemlich gleichkommt. Wer im Orient gelebt hat, kennt diese eigenthümliche Stellung der Juden, die sich besser empfinden, al« schildern läßt- Man haßt den Juden eigentlich nicht, man verachtet ihn auch nicht, man ist ihn» auch nicht feindlich gesinnt; aber man betrachtet ihn als ein minder-werthige« Wesen, al« den Angehörigen einer schlechteren Kaste. Man behandelt ihn im All-gemeinen stet« sehr roh und unfreundliche Wenn man zu ihm spricht, geschieht eS in rauhem Be-fehlSton. Wenn man etwas von ihm kauft, fo schreit man ihn an: »Aber daß Du mich nicht betrügst!" Wenn man ihn auf der Straße an-ruft, ohne feinen Namen zu kennen, so ruft man noch heute kurzweg „Jude!" Bi« zum heutigen Tage gibt e« in Corfu ein Ghetto, ein Judenviertel, wie e« in Rom eine« gab, wo sich auch die jetzigen Unruhen abgespi.l» haben. Es find aber ganz schöne breite Straßen und Häuser da, nicht wa« im Allgemeinen unter Ghetto ver-standen wird. Nach einer annähernd wohl richtigen Schätzung gibt e« gegen 5000 Juden, meisten« arme, oder nur mäßig bemittelte Leute, durchweg Händler. Man kann die Leute nicht mit den Juden in Deutschland. England und Frankreich vergleichen, die zu der haute banque gehören, Fabriken und große Geschäfte haben, in der vornehmen Gesellschaft verkehren, adelig und Barone werden, ihre Töchter an hoch-stehende Leute und vornehme Ossiciere au« alter Familie verheirathen, ihre Söhne auf die besten Schulen schicken und fo weiter. Die hiesigen Juden sind der Mehrzahl nach — e« gibt auch Ausnahmen, aber die leben nicht im Juden-viertel und halten e« nicht zu den Uebrigen — arme Teufel, die froh sind, mit kleinem Handel ihr Leben zu fristen." [Die Verfasfu ngSrevisivn in Belgien.) Nach mehrmonatlicher Berathung hat der betreffende Ausschuß der belgischen Kammer vor wenigen Tagen endlich einen An-trag angenommen, daß die Verfassung zu revi-bieten sei. Mit diesem Beschlusse tritt der junge belgische Staat in ein neues Kapitel seiner Ent-Wicklung, und Niemand vermag vorauszusehen, ob die Revision dem Lande zum Heile oder zum Schaden gereichen werd». Die Anhänger der alten Verfassung berufen sich darauf, daß unter ihrer fechzigjährigen Herrschaft Belgien reich und einer der mächtigsten Industriestaaten der Welt geworden ist. Sie fragen sich, ob die neuen Elemente, welche die Verfassungsrevision an die Oberfläche treibt, nicht die Grundfesten de« Staate« erschüttern werden. Dies« Besorgnis ist wohl übertrieben. Das belgische Volk, daS in seiner großen Mehrheit bisher vom Wahlrecht a ausgeschlossen war. ist längst reif für die AuS-Übung politischer Rechte, und zwar um so mehr, al« bei der gegenwärtigen Zusammensetzung der Kammer die Annahme de« allgemeinen Stimm-rechte« ausgeschlossen erscheint. Wahrscheinlich wird sich daS Parlament mit einem Wahlsystem begnügen, welche« 600.000 bi« 700.000 zumeist der kleineren Bourgeoisie ungehörige neue Wähler schasst. sD « rStreik derArbeiter in den belgischen Kohlenwerke nj wurde am Montag vollständig beigelegt. ^ocates und Irovinciafts. Cilli, 27. Mai. fPersonalrachricht.j Dem Berg-rathe Ferdinand Seeland in Klagenfurt wurde m Anerkennung der durch vieljährige meteorologische Beobachtungen im Interesse der Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagne» ti«mu« in Wien erworbenen Verdienste der Titel eine« Oberbergrathe« verliehen. sZweigverein,Stadt Cilli" des Vereine« vomRothen Kreuze.J Am 25. d. M. hielt der Zweigverein seine General-Versammlung ab, zu welcher ein großer Theil der Mitglieder erschienen war; besondere« In-teresse an dem patriotischen Werke legten nament-lich die Damen an den Tag, welche den« Zweigvereine angehören, da fast alle erschienen waren. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, gebachte dieser — Herr kaiserlicher Rath Dr. Neckermann — in äußerst warmer Weise de« verstorbenen Vereinspräsidenten, deS Grafen Meran, „der, «in treuer Sohn de« in Steier-mark unvergeßlichen Prinzen Johann, in dessen gußstapfen wandelt«. und die Achtung und erehrung, die er allwärtS genoß, als bester Patriot deS Landes auch im reichsten Maße verdiente," wobei sich bie Anwefenden von den Sitzen erhoben. Hierauf erläuterte der Vorsitzende die Nothwendigkeit der Statutenänderung, welche auf der Tagesordnung stand, und ertheilte vorerst dem Secretär de« Zweigoereine«, Herrn Julin« Rakufch da« Wort zur Berichterstattung über die wichtigsten Geschehnisse seit der letzten Ver-sammlung. Von diesen sei hervorgehoben, daß der Zweigverein für den Kriegsfall vollkommen vorbereitet und mit Rücksicht auf die Kranken-haltstelle mit dem Gastwirt« Herrn Lemefch ein Eventual-Contract abgeschlossen ist, nach welchem dieser zur Verpflegung von 200 Mann, sei e« mit Frühstück. Mi»tag«mal oder Abendkost im Kriegsfalle stet« vorbereite» zu fein hat u. zw. gegen Bezahlung von je 7 kr. für Frühstück unb Abenvbrod und von 45 kr. für da« Mit-tag«essen. Dem Aufruf zur Uebernahme Ver-wundeter oder ReconvaleScenten habe« bie Herren Trau«. Aloi« Walland. Rasch, Costa, Hofrath Wassitsch. Josef Pallo«. Oberlieutenant Kunerle, D. Rakufch, und Kupferschmied durch da« Anerbieten, je einem reconvaleicenten Ossi» cier in freie Kost unb Pflege zu nehmen, ent-fpr»chen. Da« Präsidium de« Vereine« für Steiermark hat die« mit dem Au«drucke de« Danke« zur Kenntni« genommen. Die feiten« desselben Präsidium« der Leitung de« Zweig-verein« aufgetragene Anwerbung neuer Mit« glieder wurde bereit« eingeleitet und isi, da durch die in Wien eingeleiteten Reformen jene Zustände, wegen welcher der Verein vom rothen Kreuz« so zahlreiche Mitglieder verlor« hatte, beseitigt sind, wohl zu erwarten, daß ein der Be-völkerungtzahl entsprechender Zuwach« erfolgen werde. Nachdem der Bericht de« Secretär« zur Kenntni« genommen war, ertheilte der Vor-sitzende dem Cassier, Herrn S t i g e r. da« Wort. Dieser berichtete zunächst über den Cassastand, welcher einschließlich der au« den Jahren 1859 und 1866 stammenden Capitalien, die dem damal« bestandenen Ort« - Comitö übrigge» Mieten sind. 963 fl. 75 tr. beträgt. Die Zahl der Mitglieder beträgt derzeit nur 34, da iu letzterer Zeit durch Domicilwechsel ein größerer Theil ehemaliger Mitglieder dem Zweigvereine entzogen wurden, früher aber mehrere au« ver» schiedenen Gründen a »«getreten sind. Der Cassier hat die dem Verein« - Präsidenten in Graz zukommende Summe bereit« abgeführt. 4 Nach Kenntnisnahme dieses Berichtes erklärte Frau Marie Zangger als Vorsteherin deS VerwaltungSauSschußeS der Krankenhaltestelle, daß die seinerzeit von Frau Baronin Hackel-berg übernommenen Verbandzeuge, die Wäsche und Betteinrichtungen, wie überhaupt da« ganze Inventar sich im besten Zustande befinden, waS die Versammlung beifällig zur Kenntnis nimmt, ierauf gelangt man zur Berathung der neuen tatuten, nach welchen der Titel de» Zweig» Vereines künftighin als vom „rothen Kreuze" lautet. Referent Herr R a k u s ch gibt die betreffende erläuternde Zuschrift deS Präsidiums in Graz bekaunt, welches den größten Wert auf die unveränderte Annahme deS von ihm selbst ausgearbeiteten EtatutenentwurfeS legt. Hierauf werden die einzelnen Paragraphen unver-ändert angenommen und beschlossen, daß daS Präsidium des Zweigvereine« aus 9 Mitgliedern bestehen werde und die beiden eingangs er-wähnten Capitalien als statutenmäßig.gebundene' zu betrachten seien. Schließlich erbittet sich Herr 6 ch m i d l da« Wort, um den Herren Obmann, Secretär und Cassier daS Vertrauen zu votieren, womit sich die Versammlung einstimmig einver« standen erklärt. Herr kaiserlicher Rath Dr. Neckermann dankt den erschienenen Frauen und Herren für die bethätigte Theilnahme an dem patriotischen Verein, kündigt an, daß sofort nach der baldigst zu erwartenden Genehmigung der neuen Statuten wieder ein« Hauptver« sammlung ausgeschrieben werde, und schließt die Sitzung. IFür di« Armen der Stadt Cilli) hat Herr Ludwig Schellander anläßlich des Todes seiner Mutter, der Frau Antonie Schell-ander, beim Stadtamte 100 Gulden erlegt. Die Verstorbene war die Witwe nach dem in Untersteiermark weit und breit bekannt gewesenen und bei seinen ehemaligen Schülern noch in bester Erinnerung stehenden Herrn Oberlehrer» Schellander. [Die MondetfinsterniS vom letzten Samstag.) welch« sich Programm-gemäß abspielte, konnt« in Untersteiermark zum großen Theile beobachtet werden. Am Spätnach-Mittage war der Himmel zwar bedeckt, und m den ersten Abendstunden gieng ein Gewitterregen nieder: das Gewölk« verzog sich aber gegen Norden und enthüllte ziemlich neidlos die Er-scheinung vor den Blicken der Beschauer. sWindische Sprachprobe.) Dieser Tage hat der weise Herr Schukele den Mit-gliedern des BudgetauSschuße«, als «» sich um die Berathung deS SchuletatS haudelte, unter anderem wei gemacht, daß in Untersteiermark „nach der Schrift" gesprochen werde. Hier Herrn Schukele ein« Probe inS Stammbuch. Ein sehr beliebter Pfarrer machte sich seinen Pfarrin-saffen in folgender, den Sprachzuständen ange-paßten Weife verständlich: Ta schlechten Volk tega verdirbanga Zeita se strita no muja za te Kreuzerje tega poavetnega Lohna, za te lügende nebeskib Porgerjer se pa nec ne bekümmrajo Te.* Deutsch: „DaS schlechte Volk dieser verdorbenen Zeit streitet und bemuhi sich um die Kreuzer weltlichen Lohnes, um die Tu--genden der himmlichen Bürger ist eS aber un-bekümmert." [II n b t f ch e i I e n.l Irgendwo in Unter« steiermark liegt ein Marktflecken, der vor anderen Orten manchen Vorzug voraus hat. So den Umstand, daß er sich in den Wellen eines vor-beifließenden mächtigen FluffeS spiegelt, dann daß von der nahen Höh« ein altersgraues, malerisches Schloß herabblickt, endlich daß er windisch« Capacitäten ersten Ranges birgt, zum Beispiele einen Notar, der ganz unvergleichlich, einen Pfarrer, der anerkanntermaßen ein überaus gotteSsürchtiger Mann ist, u. drgl. m. DerBe« sitzer deS Schlosses, das von der nahen Höhe herabblickt, lebt in der Regel in der Residenz-stadt und kommt nur während der schönen Jahreszeit ab und zu aus kürzere oder längere Zeit nach dem Süden, um sich hier von den Mühsalen deS großstädtischen Leben« zu erholen. Und wenn er kommt, dann fällt wohl für die« oder das ein Groschen ab, denn der Mann hat eö nicht nöthig, übermäßig knauserig zu sein. Vor einiger Zeit spendete er einen größeren ..D-«tfch- Macht- Geldbetrag — wenn wir nicht irren, waren eS hundert Gulden — für die OrtSarmen, und die Aeltesten der Gemeinde, darunter auch der gotteSfürchtige Pfarrer, fanden sich, als der Schloßherr das nächstemal nach dem Süden kam, eine» Morgens bei demselben ein, um ihm dasür nach Gebür zu danken. Die Deputation erfreute sich natürlich der liebenswürdigsten Auf-nähme. eS wurden den Herren Erfrischungen gereicht und man unterhielt sich dabei vor-trefflich. Gelegentlich ließ der Pfarrer dem Schloß-Herrn gegenüber die Bemerkung fallen, daß er auch für di« Pfarrkirche etwas thun könnte, und richtig langt« der Schloßherr nach seiner Brief-tasche, holte eine Note hervor — wenn wir nicht irren, war eS wieder ein Hunderter — und liefe dieselbe in die Hand deS gotteSfürchtigen Mannes gleiten. Da« ist doch ein ganz artige« Geschenk, sollte man meinen. Der Schloßherr war ohne Zweifel derselben Ansicht, und deshalb nur um« somehr betroffener, als ihm der Herr Pfarrer in nicht mißzuverstehender Weife zu erkennen gab, daß er — mehr erhofft habe, daß ein Hunderter zu wenig fei. Allen Respect vor der bekannten Größe de« Magen« der Kirche, aber da« ist eine Unbescheidenheit, die eine eiserne Stirne zur Voraussetzung hat und die man ge« radeweg als Unverfrorenheit oder als noch Schlimmere« zu bezeichnen kein Bedenken tragen kann, wenn man erfährt, daß der in Rede stehende Schloßherr nicht einmal desselben Glau« benS ist, wie der gotteSfürchtige Pfarrer, sondern daß er sich zu gar keiner Concession bekennt, also confessionSloS ist und daß er möglicherweise früher einmal JSraelite war. Offenbar denkt der Pfarrer nach GoetHe'schem Vorbilde: Kein Pfarrer mag die Juden leiden, doch ihre Noten nimmt er gerne. [An Volksschulen in Steier-m a i kj wurden angestellt: al« Oberlehrer an der Volksschule in Sauritsch der provisorische Oberlehrer daselbst Anton Kriz, als Ober-lehrer an der Volksschule in Pichl der pro-visorische Oberlehrer daselbst Rudolf S ch m i d; als definitiver Unterlehrer an der Volk«-schule in Mureck der Unterlehrer - Supplent an der Volk«schule in Traboch Hermann Ritter v. K r e m e r ; als definitiver Unterlehrer an der Volksschule Umgebung Cilli der AnShilsSlehrer an der Volksschule in Tüffer Franz Wald-h a n « ; al« definitive Unterlehrerin an der Volksschule zu HainerSdorf die Supplentin da-selbst Ludmilla S p e r l. Ferner wurden er« nannt an der Mädchen - Volksschule zu St. Georgen a. S. zur Oberlehrerin die Unter-lehreri» daselbst Maria O ra5 zur Lehrerin die Unterlehrerin daselbst Albine B ö h m. und zur Unterlehrerin Hedwig Ionke. bisher Unter-lehmin in Doberna. Der erbetene Tiensttaufch wurde bewilligt den Unterlehrerinen Irene Edle von K r e m e r in Krieglach und Antonia S i g-m u n d in Mureck. Zu ArbeitSlehrerinen wurden ernannt: Maria Pfeiffer für die Volksschule in Kötsch und Ursula P e r c für die Volksschulen in St. Jakob und St. Margarethen a. d. Pößnitz. [Gewerbliches.) EineGewerbebehörde richtete an das Handelsministerium die Anfrage, ob diejenigen Gewerbe-Jnhaber, welch« ihr G«-werbe nicht ausüben, beziehungsweise bei der Steuerbehörde den Nichtbetrieb angemeldet haben, ohne daS Gewerbe zurückzulegen, als Genossen-schaft« « Mitglieder anzusehen seien oder nicht. DaS Ministerium entschied, daß, solange ein Handwerker seinen Gewerbeschein nicht zurück-gelegt habe oder ihm derselbe von der Behörde nicht abgenommen worden, derselbe Mitglied seiner Genossenschaft bleibe. Der angemeldete Nichtbetrieb habe nur fiScalifche Bedeutung. Selbstverständlich muß aber ein solches Mitglied seine Genossenschaftsauflagen fortentrichten. [Der Verein der Buchdrucker und Schriftgießer in Graz) wurde von der Behörde mit der Sistierung seiner Thätigkeit überrascht. Der Grund der Maß-regel war Überschreitung der Statuten. [Für das erledigte Landtags-mandat der Landgemeindendes Wahlbezirkes Brück a. d. Mur) wird der Gemeindevorsteher von Wartberg, Herr Anton Walz, kandidiert. JS91 [Eine seltene Jubelfeier) tai unlängst in Schladming statt, wo über Anrezniz deS Obersteiermärkifchen GewerbebundeS dem Schlossergesellen Josef Steininger für dessa 25'/.jährige unterbrochene, treue und in jeder Hinsicht zufriedenstellende Dienstzeit vom Stritt-märkischen Gewerbeverein die silberne DereiaS« Medaille verliehen wurde. AuS diesem Anlasse veranstaltete der dortige Gewerbebund eine Feft> seier, welche am Pfingstmontag im Rathhant-saale abgehalten wurde und einen wirklich er-hebenden Verlauf nahm. [Schonzeit.) Im Monate Juni befinde» sich in Steiermark die Thiere und Wildkälber, das GemSwild, die Rehgaisen und Rehkitze, die selb- und Alpenhasen und bi« 25. Juni d« irsche, ferner die Fasanen. Auer« und Birk-Hennen, die Red-, Hasel«, Schne» und Ziem-hühner, die Wildtauben. Wachteln. Sumyf-schnepfen, Wildgänse. Wildenten. Rohrhühner. dann vom 15. Juni an die Auer- und Brrk> hähne, endlich von den Fischen die Flußkarpse», Schleie» und die Barben in der gesetzlich« Schonzeit. [Laibacher Peroaken geschickten.] Man hätte füglich glauben können, daß nach den von unS letzthin wiedergegebenen EmhüII-ungen des klerikalen „Slovenec" über die ebenso curiofe als gesetzwidrige Art. wie der Bürger« meister von Laibach Ehrenmitglieder der dortigen Stadtgemeinde ernennen läßt. diS Preßorgan der charmanten radikalen Clicque mindestens den Versuch einer Rechtfertigung, wie Hm Jvan Hribar dazukam. Ehrenbürger von Laibach zu werden, wagen würde. DieS ist jedoch nicht geschehen, und die drollige Geschichte ist als» vollkommen wahr. Zur Charakteristik der interessanten Zustände, die unter den Laibacher Slovenen walten, sei hier daS Ende einer Pc-lemik wiedergegeben, mit welcher „SlooenSki Narod* in seinem Zorn« ob d«r Enthüllung über die Klerikalen herfällt. Dieses Blatt geht dem Kerne der Sache mit großer Behutsamkeit aus dem Wege, schilt drei Spalten lang über Mangel an Erziehung und Manier, und sagt dann wörtlich: „Wenn die Herren al« Mitglieder de» Se-meinderathS in die eigene Schüssel spuken, s» ist da« ein besonderer Geschmack und vielleicht auch ei« Unterhaltung; auf unserer Seite wird man sich mit so niedrigem vorgehen jedoch niemals befreunde». Vom Uebrigen aber braucht kein Wort weiter ver-loren ju werden. Eine Partei — d. i. die cleri» cale —, welche bei der letzten Reich«rath»wahl be« hauptete. daß unser Kandidat mit der Regierung im Bunde sei und, al« man Beweise verlangte, wie die Mauer schwieg, eine Partei, die wegen ei»« Ohrfeigengeschichte .Lügner und Verleumder* i» die Tasche stecken mußte und deren Genossen bei verschiedenen Gerichtsverhandlungen abgeblitzt und verurtheilt worden sind, eine Partei, welche allen slovenischen Weibern jum Drittheile die Zungen abschneiden und jede« Weib mindesten« durch neun Monate auf die Folter spannen möchte, ein» Partei, welch« für di« Segner den Au«druck „verecken" ge« braucht, eine Partei, die al« willkommene Mittel Verdächtigung, Verleumdung, Lüge und Stimmen-kauf anwendet, so eine Partei hat ihr Urtheil schon längst selber unterschrieben, und wenn sie auch noch so pathetisch von politischem Anstand schreibt, se erreicht sie damit doch nicht« Andere« al« allge« meine« Bedauern." [Die windischen Volksbeglücker) wenden ihre Aufmerksamkeit seit einiger Zeit ganz besonders dem Nachbarlande Kärnten zu. Ferjancik brachte vorgestern im Abgeordneten-Haufe einen Antrag ein, der die Einführung der windischen Wahlgeometrie in Kärnten zum Ziel« hat, und Schuklje forderte im BudgetauSfchufs« den Unterrichtsminister zur Slooenisierung der Volksschulen in den windischen Theilen diese« Landes auf. Das Eine sowohl als das Ander« waren Lufthiebe, welche lediglich den Zweck hatten, vor den Peroaken zu flunkern, denn wenn in den in Kärnten bestehenden Verdall-niffen auch nur die geringste Aenderung platz-greisen soll, so wird ganz gewiß die Meinung der Landesvertretung den Ausschlag geben, und zwar umsomehr, als eS ja auch unter den von kärntischen Slovenen gewählten Abgeordnete» 1891 Ränntr gibt, welch« offen bekennen, daß ihre Vähler nur im innigen Anschlüsse an die Deutschen h Heil finden und in aller Zukunft finden werden »d daß sie, einsichtsvoller als die Herren Shuklje und Ferjantit, im Allgemeinen jede iküming perhorreScieren und die Einmischung kt jkrainer Peroaken überhaupt ablehnen. Wer (oiitte denn auch so einfältig sein, eine Provinz, ii welcher bisher in politischer Hinsicht die glück» Wen Zustände geherrscht haben. Leuten vom Wage des Psarrer« von Arnoldstein auszu» fcwra! Auntes. sDie Kaiserin^ ist am Montag von Moche» nach Lainz zurückgekehrt. sTer deutsche Kaisers wird in Be-»fotung der Kaiserin demnächst Amsterdam be» hchen. [t1 r EzarewitschZ ist nun bereit» «i russischem Boden, indem er am 23. d. M. sei« Seereise beendet hat und in Wladiwostok getroffen ist. « • • In Wien] wird neuesten« die WohnungS-fnge wieder sehr eifrig ventiliert. Bei der Innen Zählung gab eS dort 7943 Wohnungen n nur einem Wohnraum. 45.283 Wohnungen «t nur zwei Räumen; 9562 Wohnungen lateen keine Küche; auf jede Wohnung kommen ins Personen; 4597 Wohnungen waren so SaMt. daß auf je ein Zimmer mehr als tiir Bewohner kamen. In den Vororten sind iit Verhältnisse noch schlimmer. In den Jahres-Machten deS Wiener PhysikatS finden sich stets l-chüserungen der grauenhaftesten Wohnverhält-«ff« m der ärmeren Klasse Wien». Angesichts te Sröße deS Uebels wäre eS sorgfältigster iwägung werth, ob nicht wenigsten» au» einem theile der Linienwallgründe ein ^ond, nach iln de» SladterweiterungSfondS, gebildet werden türnte. der zum Bau guter und billiger Wohnun-gtn für die arbeitenden Klassen zu verwenden »Lt. sDaS Wiener Derby,] welches lktzini Sonntag stattfand, gestaltete sich, wie min lieft, ungemein interessant. In dem Rudel ta auf den 30.000 Gulden-PreiS aspirierenden war der mindestbeachtete ohne Zweifel di« varon« Uechtritz „Achilles II.", geritten Mm Jockey Smith, der freilich im vorigen Jahre l« siegreichste Jockey gewesen, Heuer aber Mal-h»i üter Malheur gehabt. Allen anderen gab ■un irgend «ine Chance, nur, wie gesagt, .kchilleS II" nicht. Nur in einer Art toller Lmt hatten einige Spieler eine Kleinigkeit aus .iWc» II" riskiert. Die Bookmaker boten aus ihn 14:1, auf Sieg wurde er mit 1340 (von K.M fl.), auf Platz mit 4050 (von 77.000 ff.), letzt. — Nun beginnt »ach drei falschen Starts tat Rennen. An „Achilles II.- denkt kein Mnsch. Baron Rothschild'S drittes Pferd ein Pacemacher, übernimmt die Führung nnd ifl bald fertig. „Alnok" tritt an feine Stelle und fällt ebenfalls wieder ab. DaS dritte iil da! vierte, mit Mißtrauen betrachtete Pferd f&i vor und bleiben wieder zurück, und die «zeregle, mit hohen Wettsummcn engagierte Limze wartet noch immer, daß „Peter" und .Sichhübler" Won halten und endlich hervor-kttyii werden auS dem Rudel. Und an .Ttzillc! II.' denkt immer noch Niemand. Wie ;jns ader in die Gerade einbiegt, beginnt endlich kn Zuschauern ein Licht auszugehen. Wo sind .Gießhübler", „Mac Jntosh"? Sie I pdlkn gar nicht mehr mit. Baron Sprin-Mpr'l „Dragonier" führt, ihm folgt Schindler's I.kiibow", und .Achilles II." ist den Anderen ! Bi«, und jetzt plötzlich, während im Publikum lliilruft des Staunens und der Verblüfftheit Hat werten, geht der verachtete „Achilles II." «ratr rascher vor. Ohn« daß der Jockey ihn ivt nur mit der Peitsche belührt, fliegt der «tat unter feinen Füßen hinweg, und leicht l»d elegant, als handelte eS sich um «inen Mosl» Spazierritt, fliegt er, den Uebrigen uni drn Längen voran, als Erster durch da« „Deutsche Wacht" sEin Autogramm Moltke'S,1 welche« in der soeben erschienenen 16. Lieferung de« Werke« .Da« Zeitalter de« Kaiser« Wilhelm" in Facsimiledruck veröffentlicht wird, hat folgenden Wortlaut: „Die Strategie ist ein System der Aushilfen. Sie ist mehr al« Wissenschaft, ist die Uebertrazung de« Wissen« auf da« praktisch« Leben, die Fortbildung de« ursprünglich leitenden Gedanken« entsprechend d«n stet« sich ändernden Verhältnissen, ist die Kunst de« Handeln« unter dem Druck der schwierigsten Bedingungen." [Ein seltsame« GeschichtchenZ wird au« Schle«w!g berichtet. Vor einigen Jahren starb dort der königliche Kriez«ralh Nielsen, der allgemein al« ein entschiedener Feind der Ehe bekannt war. vor seinem Tode vermachte er seinem Diener und seiner Köchin je 20,000 Kronen mit der Bestimm-ung, daß da« Erbtheil de« einen Theil« dem an-deren zufallen solle, sobald der Diener «der die Köchin eine Heirath eingiengen. Kaum war der Krieg«rath todt, so hatten die beiden Erben nicht» Eiligere» zu thun, al» gemeinschaftlich zum Trau-altar zu schreiten; da« junge Ehepaar zog al«dann nach Hamburg, wo e« bereit« seit sech« Jahren wohnt. Kürzlich erfuhren die in Kopenhagen woh-nenden verwandten de« Krieg»ralh« Nielsen, daß die Erben sich verheirathet hätten; sie forderten sofort die Rückzahlung der 40,000 Kronen, da durch die Heirath die Bestimmung de« Testamente« ver-letzt worden sei. Der frühere Diener und die frühere Köchin behaupten dagegen, daß sie ihren Verpflichtungen vollständig nachgekommen seien, denn er (der Diener) habe, al« er sich »erheirathete, seine 20,000 Kronen an die Köchin abgetreten, und diese habe gleichfalls ihr Erbtheil, der Bestimmung gemäß, dem Diener übergeben. Die Angelegenheit gelangt demnächst zur gerichtlichen Entscheidung. fWa» zu einem praktischen Arzt g « h 5 11.] Ein alte« medizinische« Werk vom Jahr 1775 gibt darüber u. A. folgende denkwürdige Aufschlüsse: „Nachdem der künftige Praktiku« in guter Ordnung und mit treuem Fleiß seine Studien auf niederen und hohen Schulen vollendet, darauf öffentlich disputiert und de« Hippokrate« Eid ge-schworen, soll er sein Werk angreifen und in der Welt hervortreten, aber nicht parfümiert, nicht in blitzenden Kleidern, sondern angethan mit Seide und mit einer Perrücke. Er soll sein: wohlge-wachsen, der Weiblein halber reinlich, gesprächig, nicht schwatzhaft, von gutem Gedächtnis, von großer Urtheil«krast, herablassend, nicht gewinnsüchtig, nicht trunkfällig, nicht wohllustig, wohl aber beweibt. Er soll mitten in der Stadt irvhnen und sich fein auf warme Hände schicken, wegen de« Pulse«" u. s. w. * » * [Au» der Kinderstube.] Der Vater tritt, vom Dienst heimkehrend, in die Kinderstube, wo ihm der kleine zweijährige Han» jubelnd ent-gegenspringt, während Fritz, der Aeltere, gar nicht von seinem Spiel aufsieht. .Aber Fritz, Du bist mir der Rechte! Freust Dich gar nicht, wenn Dein Papa nach Hause kommt I Sieh' doch, wie der Han» sich freut!" — „Ja, Papa, Han« hat Dich auch noch nicht so lange wie ich." fM i l d e r u n g « g r u n d.1 Lieutenant (zum Burschen): „Infamer Schweinigel l Wie kannst Du mit dem Taschentuch da« Weingla« auswischen!" — Bursche: „Entschuldigen, Panje Lieutenant, ise ja mein Taschentuch!" I. Aremdentiste der Stadt Killt, vom 25. Mai 18dl. Hotel .Erzherzog Johann." Herr SSilfxIm S iemer«, Justiz rath au« Hannover ; Herr Eugen Parazzoli, k. u. k. Milit. - Ober-Intendant de« Ruhestände», sammt Gemalin, aus Wien; •) Herr Earl A. Eberle, Direktor a. D., mit Tochter, Frau Terzaghi, au» Graz; Herr Theodor Peupelmann, Südbahnbeamter au» Graz; Frau Betti Prettenhofer, GutSbesitzerSgattin, sammt Tochter, au« Wien; •) Bleibt über den ganzen Sommer in Cilli. 5 Herr Adolf von Hufzar, königl. Rath, sammt Tochter, au« Budapest; Herr Robert Lutz, Tourist, au« München; Frau Mathilde Starte, Gericht«adjunctenS-Gattin, au« Trieft; •) Frau Baronin Zehmen, Private, au» Graz; *) Herr Friedrich Baron Bouvard, k. u. k. Feld-marschall'Lieutenant, au» Wien. Hotel „Elefant." Herren Mathia» und Arthur Schoklits Ehef der Südbahn a. D., sammt Gemalin, und Frau Josestne Stefanitsch, Private, mit Köchin, au« Wien; *) Rathhau«gaffe Nr. 29. Hrn Earl Jordan, k. k. Finanzrath a. D. au« Graz; in dessen Begleitung Frau Anna Unter-weger, Private au« Graz; *) Schulgasse Nr. II. *) Bleibt über den ganzen Sommer in Cilli. Htntersteirische Maden. * AuS Ro hilf ch-S au«rbrunn schreibt man uns : „Das Sprüchwort" Gut Ding braucht Weile" bewährt sein alte« Renommee h«u«r wie ni«. Der endlos« Winter ist kaum den alles er-wärmenden und n«u belebenden Strahlen der Maisonn« gewichen, daß man glaubte, nun froh und sicher der Weiterentwicklung der Natur ent« f^egenfehen zu können, besonders da die ge» ürchteten Eismänner glücklich überstanden waren, als plötzlich ein böser Rückfall eintrat und den lieben Donati, sowie unseren Schutzwall gegen rauhe Nordwinde, den majestättschen Wotfchberg, in Schnee einhüllte. Was Wunder, daß die schon gepackten Koffer wieder bei Seite gestellt und lieber wärmere Kleider hervorgeholt wurden, als daß man die projectierte Badereise antreten wollte. Seit wenigen Tagen endlich wölbt sich ungetrübter Himmel über unseren Häuptern, die zu lange im Banne des Winters gestandenen Naturkräste sprengen mit Macht ihre Fesseln und eS grünt und blüht allenthalben, daß es eine wahre Freude ist. Freudigen Herzens suchen die lieben Gäste die altgewohnte ErholungS-und ErfrischungSstätte aus; die Saison beginnt sich zu entwickeln Mit aller Anstrengung wurden die Schäden de« Winters wettgemacht, Prome- Deutsche Wucht I^Hi) »»» f«rhg (anA »He f'4l (in l* 0«»L) — >xrl»»d-i >»daB *ka«t •: $nuu»«|I ©riefe Wtra 10 Ujm«- e nadewege und Partanlagen in einen zum Empfange der Gäste würdigen Stand gesetzt, die Adapticrungsarbeitm im Hause XVIII (bet neu-angekauften Villa Moller) beendet und alle Vor-bereitungen getroffen, um den Aufenthalt zu einem angenehmen zu machen. Auch in dem von der Gesellschaft vom weißen Kreuz heuer zu eröffnenden Militär-Curhause (vormal« Villa Heimel) schreiten die HerftelluugSarbeiten so rasch vorwärt«, daß bereit« für den Monat Juni der größere Theil bewohnbar gemacht, im Juli aber die Eröffnung de« Ganzen stattfinden kann. Ein schöne« und würdige« Monument, welche« sich diese Gesellschaft, unterstützt vom steiermärtischen Lande«au«schusse und der steiermärkischen Spar-casse hier gesetzt hat, indem iu jeder Saison hundert Offiziere und Angehörige de« Heere«, der Marine und der beiden Landwehren hier freie Unterkunft und Pflege finden. E« wird die« auch nicht weinn zur Belebung unsere« Curorte« beitragen. Versprechen schon die von Seite der Anstalt getroffenen Vorkehrungen den Besuchern allen Comsort, so ist durch die triff-liche Eurmufik, durch Veranstaltung von Ton-bola«, Concerten und die ständigen Gesellschaft«-spiele, die Croquet-, Billard- und Kegelspiele, sowie die netten zur Verfügung stehenden kleinen Equipagen zum Selbstkutschieren für die Unter-Haltung in bester Weife gesorgt. Ein« sehr ge-wählte Gesellschaft hat sich denn auch bereit« zusammengefunden und wird in den nächsten Tagen erwartet, darunter Se. Ercellenz Gras Ferdinand Palffy; Fürst »on Theano; Graf Carl Palffy - Daun, begleitet? von D. Prokfch ; Graf Friedrich von Thun mit Familie in Be-gleitung der Baronin La^arini-Lazarini, Stern-kreuzorden«dame; Baron Franz von Reyer, Mi-nifterpräsident a. D., mit Gemalin und Baronesse Toni; Frau von Tschokh, fteborene Bernsuß; Baronin Flora von Wimmer«perg. geb. Töry, mit Baronesse Flora und Eomt-ffe Ueberräker; Frau Baronin von Wucherer; Graf Max von Hardegg. u. a. — So treten wir mit den schönsten Erwartungen in die neue Saison und hoffen, daß sich der alckewährte Ruf Rohitsch-Sauerbrunn« abermals bewähren werde." h. • Au« Bad Radein berichtet man un«: «Die bisherigen Erfolge der Cur in Radein. besonder« bei Grir« und Sand. Gicht. Blasen-katarrh. Magenleiden, und der Umstand, daß Radein seit October v. I. Bahnstation der Bahn Spielfeld«Luttenberg ist. berechtigen zu der Hoff-nung auf «inen größeren Aufschwung diese« Bades. — Die bisher bestehenden Wohnräum-lichkeiten dürften bald unzulänglich sei» und größere Neubauten b«ld nothwendig werde». Der Bau einer Privatvilla ist übrigen« bereits in Angriff Genommen. (Nähere« in der Schrift: Der Curort Radein m Steiermark mit seinem Natron-Lithion-Säuerling von Dr. Josef Höhn und Prof. Dr. A. F. Reibenschuh. Ger.-Chem. in Graz. Wien. Braumüller« Badebibliothek Nr. 1010 Zur Anfertigung wie Strassen- und G-esell^ Costume, Nj fäfts-Toilettsn, j6's etc. neuester/Wiener FaM'cn Bauplätze, werden einzeln oder zusammen für sechs Häuser ««5'Hofrauin und Garten unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen Diese BauplAtzr'Pnd hochgelegen im schönsten Stadttheile mit rei-zender Aussicht. SchiB^lche Aufragen sind zu richten an den Besitzer Hflrl Teppcl Holj^»dkkr in Retschach, Post Gonobitz. Zur Besichtigung der Bauplätze Rte Führung der Wirt vom Gafthof „Hirschen". 4 .>-> Sarg's GLYCERIN-SPECIALITÄT! Seit ihrer Erhndun« und EinfahruncÄrch F. A. Sarg nnd Carl Sarg iiu GebraucUihrer I Majestät der Kaiserin und änderet « | des Allerhöchsten Kaiterhauses, »ielef fremden Fürstlichkeiten. Erapfohlen^nrch Prof. Baron Liebig. Prof. v. Hebn# v. Zeiasl, Hofrath V. Scherz er etc. etc^l. r Hof-Zab». irzte Thomas in Wien, Meistfr in GothaeU. 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Kneipp alj vilegierten Malzkaflec-Fabrik der II «tifgici it-u iuaiA&ajit.t.-i. >uit& ' Gebrüder (Hz, BreÄ nsee. Jeden gegen den Bohnen- Der Hochw. Herr Pfarrer Kueipp spricht sich Kaffee an Die Kaffeebohne ist die Frucht der bievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nihrgehalt, regtjfr)|Hfr^?Tue3 Giftgehaltes (Cuffein) nur die Nerven auf. ja führt sogar die halbverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp Malzkaffe* dagegen ' 90 V jV«hrffeh*»!t wirkt sehr beruhigend auf aie Nerven und ist billiger. Wem na »er Kiui^^JtmzkafFe nicht pur schmeckt, mische denselben mit Ölz-KIa^fee =- und er wird kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee finden. Er trinkt gesunden und noch dazu billigen Kaffee. jinoereitungaweine steht auf unseren Packeten. Beim gebe man speziell auf viereckig« rothe Packete mit dem Namen Gebrüder Olz und der SchutzmiulrePsanne und von jetzt an auch auf da« Bild des Pfarrers mit Namensunterachrift acht. Zu in allen besseren Colonialwaren-Üandlungen und wo derselbe noch nicht eingeführt, ver- send en wir^f^ Packete francu per Post. Sregens am Bodeusee. <3-IE IE3 IE3 "CT* ID 3E315 ÖLZ t'J/fir Ocstorreich'Ungnrii von Hydropathen Pslirrer Knnipp allein pi-1- vllegierte Malzknireo-Fabrik. 316—20 iren-Diplom (höchste Auszeichnung) Kochkunst-Ausstellung Wien 1885. I eiebnen sich als u»it unserer behördlich registrierten Schutzmarke und Firma versehen, und Isind zu haben in allen othi'kvi», rcitOMiHiericn &i>ecerei- mttl tPeUcutrxHvn- liamlluntßvn, i omlititreien. notvie tonntigen ftrÖMtrmt CleMChüf ten, lerner in CffH bei Milan Hofievar, Franz Janesch, J. Kupfersclimid, Apoth,, A. Marck, Apotheke, J. Malte, Ferd. Felle, Traun & Stiger, Alois Walland, Wogg & Itadakowitg, Franz ZangSer. y" Versendung in die Provinz per Fostnachnahme. Z" VIC TOR S-t .. Juli ao za lütiiigcu ..u Herrn Aug. Eggurtdoiler Oii