Nr. 36. Dienstag, ! 5. Februar 1910. 129. Jahrgang. Macher Zeitung °>" zu 4 Zrilen 5,> l., „lüsirlr p?' Zrils 12 l>; lie, ollere» Wiedrrlioluugcn per'^cile « d. Die «Lnibachi'l Zeitmiss' ollchri,,! läqlich, mit Aü.'üalmir der Ho,!,!-»!,d Frierwssl', Dir Nloniinstv.ilion besiildet sich Milluöi, strain Nr 2«: die Ardolllmn Ä)lilll,«!^sllasü'Nr, li», Lprss>,s!>,!lde!> der Üiedatliui, tw» « bis lU Uhr uurmillan«, Unsiaiilierte ^lieie wcrdc» »ich« «»nellmim»». Mamijlrivle nicht zuruclgcslcllt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Heil. m 3^ Iustizministor hat den Richter Oskar Dev erna ^"" ^^'rksrichter an seine», Dienstorle h^i ^ ^ ^ k. Landespräsident im Herzogtume Krain i N w "^ft'rlichcn Rate und k. k. Hilfsämterdirektor s'r ' Uu,dulf garli die mit dem Allerhöchsten .Hand» für '^" ^"" ^' ^ugnft 1898 gestiftete Ehrenmedaille ' ^iahriqe treue Dienste zuerkannt. N ^/^'^'" Amtsblatte zur «Wiener Zeitung' von, 12 und tuna l . ^'^' «Nr. :^4 und 35) wurde die Weiterverbrei " '°'""^'r «rch'rzeu.nnssc verboten: 8»«>>> ^'^7 '^^ ^Uurii. - Itivigtu, mo»8>I« d«l (>orrioro 6eI1a N. i^° ^ml.ud, Februar 18>0. "r. I« «liurili^ür)» vom «. F.Iiiuar 1910. I^näv' ,"^"^tc Älilagc: «.1^r»8:ll«m, lt«c-.I«>, Kim, ^^ri.I, bnlicli"', i"'"^^^' <'u!'!!ili(l,.mit der Unterschrift: -5ym-'kolili^ '" 5es Prospektes: 'öüllüv^Il/l n«ä/ka. . . '1'iniiem ^lim'> ^,. ^^' '1^' ^83il8»!l,m l>II, «ci-io l11?/>2.. ^o,io 117,48., ^ll? 84 ^'8. i>I-»l^ ^lill., .8«rio N?», .5ln,r) ^lili. «uri« ^s 4in ' *^'">« tillo 7.3,1- H.. (^ouävrt, Nr. 4(N», .Iixiolelieo, ^ ^ ^ 'Ulll8 mu,!u!5 p"!cu» uom 4. F bruar I'll). Nichtamtlicher Geil. Serbien. ruttn '^ ^lMd wird geschrieben Obgleich die Regie-Ma?)''!^" Vultsoertretung über eine äußerst starke Sta^ ^rfügt, nlußte sie die Verhandlung des fnss" ^"uschlnges für das laufende Jahr, der ver-^^smaßlgbcrcits im Oktober 0. I. in der Slnp^ ,^tina eingebracht wurde, wegen der Sicherstelluug der Annuität der nenen Staatsanleihe vertagen. Lehtere Frage ist zwar duch die Überschüsse der Munopulein» nähme geregell, duch muß die Regierung für den dadurch entstehenden Anssall in den ordentlichen Vudgelein-nahmen Ersatz schassen. Zu diesem Zwecke hat der Ii° nanzminister bereits vor zwei Monaten der Skupötina eine Steuergesehvorlage, unterbreitet, durch welche die direkten Stenern teilweise eine beträchtliche Steigerung erfahren sollen. Das Projekt, das sich znr Zeit noch beim Flnanzansschusse befindet, stoßt jedoch besonders bei den bäuerlichen Abgeordneten ans Widerstand, zumal eine gerechte Grundbcsteucrung wohl erst nach Durchführung des Katasters möglich sein wird. Eine zweite, wenn anch nicht besonders ergiebige Einnahmsquelle eröffnete die Regierung durch eine von der Skuv^tina bereits bewilligte Erhöhung der Vcrzehrungssteuern. Da die Regierung bestrebt ist, die Annahme der Steuervorlage vor der Erledigung des Budgets pro 1910 in der Slnp-^tina durchzusetzen, wird sie genötigt sein, ein weiteres Bndgetpruvisorinm zu fordern, weil die SknlMina bis» her nur eine zweimonatliche Indemnität bewilligt hat. In den verflossenen zwei Wochen beschäftigte sich die Volksvertretung vorwiegend mit Gewährnng von Kon» zessiunen für verschiedene industrielle Unternehmungen. Demnächst wird der Geschentwnrf über die staatliche Vnchsührnng in Verhandlung gezogen werden. Das weitere Programm der legislativen Tätigkeit wird von dem Einvernehmen abhängig sein, das zwischen den bei» den radikalen Parteien erzielt werden' soll,' in dieser Hinsicht bestehen nämlich insoferne gewisse Schwierig» leiten, als die Altradikalen anf die Erledigung der finanziellen Vorlagen (Stcuergeseh, Budget) drängen, während die Inngradikalen den Standpunkt vertreten, daß vorher alle politischen Gesetzentwürfe, in erster Linie eine Novelle zum Wahlgesetz, durchberaien werden müßten. Türkisches Parlament. Man schreibt aus Konstantinopel: Es wird viel» fach beklagt, daß die Depntiertenkammer während der drei Monate, die seit ihrem Zusammentritt abgelaufen siud, nur sehr wenig geleistet hat, und zwar auch im Verhältnis zum gleichen Abschnitt der vorjährigen Kammertagung. Es ist hinsichtlich der früheren Session auch der Umstand in Betracht zu ziehen, daß die türtische Volksvertretung damals leine Erfahrung auf varlamen° larischcm Gebiete hatte. Gegenwärtig sucht man aller» dings gleichfalls verschiedene Mildernngsgründc geltend zu machen und weist unter anderem auf die Kabinetts» krise und aus den Brand des Tschiraganpalastes als auf Ereignisse hin, welche die Tätigkeil der Kammer gehemmt haben. Das Hauptgebrcchen, an dem der türkische Parlamentarismus leidet, ist aber gegenwärtig die außerordentliche Zeilverschwendnng, die durch die Red» seligkeit vieler Abgeordneten nnd durch den allgemein bestehenden Hang zn ausgedehnten Debatten über die einfachsten Angelegenheiten verursacht wird. Der schlep» pcnde Gang der Beratungen kann durch die BeHand» lnng vor Angen geführt werden, welche die mit der türkischen Nationalbank abgeschlossene Anleihe von einer Million Pfnnd, für welche die Einnahmen der Galata» brücke als Unierpsand dienen, ersahren hat. Die Finanz, kommission verwendete eine Reihe von Tagen auf das Studium dieses gewiß nicht verwickelten Gegenstandes und sprach sich dann für die Verwerfung der Vorlage aus. Nachdem sich das Plenum des Hauses drei Sitzungen hindurch mit der Sache befaßt hatte, ging sie an die Kommission mit dem Auftrage zurück, die Ein« zelhciten neuerdings genau zu prüfen. 'Zu den wichtigen Leistungen der Kammer während der drei Monate der jetzigen Tagung gehören das Gesetz über die Reserve« uffiziere, das Antorengesetz und das türkisch-monteno gi inische Handelsübereinkommen. Während der weiteren drei Monate, die der Kammer noch znr Verfügung FruMewn. Eänssrranckdoten. doten anä?'^' charakteristischer und amüsanter Anek» donnrn s . Laufbahn berühmter Sänger und Prima-n"""<' ^ doch nicht, bei passender de ^ f" bleiches mit Gleichem zu vergelten. Ednard Jean 'd.n "^ bl'c gleiche Arbeitsenergie wie "'"dsener "'""^lndcn Trieb mußte daun der Kam-Barette." "^'"' ^" angewiesen war, Eduard die "u'fzuford,^?.'^'^'""^ ""d ih" von Stunde zu Stunde ^szle s^< !'^ ""s Klavier zu setzen. Als Jean de "fsnete sal, '"'" Hochschule für Sänger in Paris er» l'ch bersan.n s/'^ "'"" ^"'^ berühmter Sänger um ^' Hm in l "°" '""")"' preist kamen, um sich "'ch Knute ' ^ ^""^ ä" vervollkommnen. So zählten "bl> sich... ,^ Slczat zu seinen Schülern. Knote er» Herz- ^'" °"u «"rühmten Kollegen einen originellen ?°"" vor ,..^'.^ UM kam, stellte er sich als Handels» Hrau h^ "w l,eß sich von Jean de Rcszte „entdecken", ""d bersich'^'l">" ^"ldeckung" aufs höchste begeistert wledrr: ^ , '" vermeintlichen Handelsmann immer l"htnt »u'erd """' ""s ber Bühne noch einmal be- Nenic,./ "'^ "" Vermögen verdienen." "hrer: ^ zuversichtlich äußerte sich Carusos erster dienen'»u.'"'^ "^ ""»ml 200 Lire im Monat "m du ein bißchen größer geworden bist." Der Schüler wurde ein wenig größer und verdient heute eine Million Lire im Jahre. Oft erzählt Caruso die Geschichte von seinem ersten Zusammentreffen mit Verdi. Als der Altmeister der italienischen Mnsil in Mailand im Theater znm erstenmal Earnso hörte, rief er aus: „Caruso? Man sagte mir, er habe eine schöne Stimme, aber mir scheint, sein Kopf sitzt nicht am richtigen Fleck." Die großen Erfolge, die die Malibran auf ihrer Bühnenlaufbahn errang, verdankt sie nicht zum wenig» sten ihrem Vater, der sie sehr streng znr Arbeit anhielt und vor dem sie eine grenzenlose Angst hatte. „Vaters Augen waren so allmächtig, daß ich nnier ihnen gewiß von der sünsten Etage auf die Straße gesprungen wäre, ohne mich zu verletzen." In Newyork sollte sie znsam° inen mit Gareia im „Othello" auftreten. Die Malibran war damals 17 Jahre alt und hatte nur kurze Zeit, um sich auf die Desdemona vorzubereiten. Sie wollte die Partie ablehnen, aber ihr Vater zwang sie zur Annahme uud erklärte ihr, wenn sie nicht ihr Bestes geben würde, dann werde er sie mit seinem Dolch erstechen. Htarias Angst war so groß, daß sie in ihrer letzlen Szene in Erinnerung an diese Drohung plötzlich angst» voll aufschrie: „Vater, Vater, um Gottes willen, erdolche mich nicht." Das Publikum hielt die Worte für zur Rolle gehörig und der Abend wurde ein Triumph für die junge Sängerin. Welche» wunderlichen Abenteuern berühmte Prima, donnen ausgesetzt sind, das zeigen zwei Vorfälle aus dem Leben von Chrisline Nilsson. In Newyork ver» sulgte sie einmal ein Wahnsinniger eine Woche lang; er hatte sie als Margarete gehört und glaubte, daß sie mit den an Fanst gerichteten Liebesworten nur ihn gc-meint haben könne. Stundenlang stand er vor dem Hause uud wartete nnd wenn sie ill ihren Wagen stieg, eilte er ihr nach und rief: „Küsse mich, Margarete, küsse mich." Eines Tages kam der Irrsinnige in den Salon der Künstlerin, in dem eine Gesellschaft versammelt war, stürzte ans die Nilsson zn, umarmte sie und rief immer wieder: „Küsse mich, Margarete." Die Anwesenden waren so verblüfft, daß leiner daran dachte, den Fremden zu pacten. Die Künstlerin mußte sich aNein losringen nnd nach einem Polizisten rnfen. Als sie dann hörte, daß der Eindringling irrsinnig war, bat sie für ihn nm Straflosigkeit nnd stellte nnr die Bedingung, daß der verrückte Liebhaber bis zu ihrer Abreise aus Newyork in Gewahrsam gehalten werde. In Chicago belästtigte sie ein zweiler Irrsinniger, ein Student, der sich in sie verliebt hatte nnd sich in den Kopf gesetzt hatte, sie zu heiraten. Eines Tages erschien er mit einem vierspännigen Schlitten vor dem Hotel und erklärte, er sei gekommen, um seine Braut zur Trauung abznhulen. Der Hoteldireklor konnte den Geistesgestörten nur durch die Vorspiegelung los werden, die Nilsson sei bereits in die Kirche gefahren und erwartete ihn dort. Welche schrankenlose Begeisterung das musikalische England Jenny Lind entgegenbrachte, das zeigte sich bei ihrer Abreise nach Amerika. Das Volk war so enthusiastisch, daß man in Liverpool Unruhen befürchtete, und die Polizei bestand daraus, daß Jenny Lind ins» geheim nnd durch eine Seitenstraße an Bord gebracht werde. Während Tausende am Kai harrten, wurde die» ser Schmuggel glücklich durchgeführt. Als das Schiff oanu abfuhr, entstand im Hasen überall Bewegung. „Wie durch ein Zauberwort reihten sich alle Fahrzeuge ans dem Flusse zur Parade aus und während am Ufer cme unabsehbare Menschenmenge dahinzog und Ab» schiedsgrüße rief, douuerte in der Ferne Kanonensalut. Aus dem Dampfer aber sah man die kleine Frau," s" berichtet ein Augenzeuge, „den Arm auf den Kaplan West gestützt, während sie enthusiastisch ""< «y"^ Taschentuche winkte." Laibacher Zeitung Nr. 36. 312 15. Februar 1910. stehen, sullen in erster Linie das Budget für das Jahr 1826, der Gesetzentwurf für die Verwaltung der Pro» viuzeu, das Vandeugesetz, die Angelegenheit der strittigen Kirchen, die Vorlage über die Friedensgerichte und das revidierte türkisch-rumäuische Handelsübereinkommen er» kdigt werden. Dah es dem Parlament möglich sein werde, sich auch mit anderen Vorlagen dun Wichtigkeit zu befassen, ist kaum anzunehmen. Es wird auch nicht erwartet, daß, wie im vergangenen Jahre, eine Ver» längerung der Tagung eiutreten werde. Politische Uelierftcht. Laib ach, 14. Februar. Die Petersburger Telegrapheuageulur meldet: Die zwischen Österreich-Ungaru und Rußland schwebenden Verhandlungen behufs Wiederherstellung normaler di-plomatischcr Beziehungeu sind selbstverständlich vertrau-licher Natur, weshalb teine der von den Blättern hier-über veröffentlichten Meldnngcn einen offiziösen be» glaubigtcu Charakter trägt. Der Inhalt dieser Vcr-Handlungen wird erst nach'ihrem Abschlüsse der Öffent» lichleit zur Kenntnis gebracht werdeu können. — Aus Wien wird gemeldet: Nachrichten zufolge, die aus Pe-tersburg m hiesigen diplomatischen Kreisen eingetroffen sino, scheinen dic Versuche, eine Annäherung zwischen Öslerreich.Ungarn und Nußland zu erzielen, keines-Wegs anssichlslos zu sein. Diese Auffassung gründet sich auf die Talfache, daß die russische Negierung eine gewisse Geneigtheit an den Tag legt, auf die der russi» schen Negierung bekannten Grundprinzipien der ösler. -lcichisch'Ungarischen Valkanpolitik einzugehen. Im Ministerinn! des Äußern hat am 12. d. M. unter dem Vorsitze des Ministers Grafen Aehrenthal eine Minislerlonferenz stattgefunden, an der die beider» seitigcn Ministerpräsidenten sowie die gemeinsamen Minister teilnahmen. Als Schriftführer fnngierle Le-galionsrat Graf Friedrich Szapary. Den Gegenstand der Veratungeu bildeten die Modalitäten der Verlaut» baruug des Landcsstatntes für Aosuieu und die Hcrcc« zubin«. Es wurde über alle Puntle eine vollständige Ubereiilstiniinnng erzielt. Das „Fremdenblntt" schreibt: Verfchiedene, i'a-mentlich dalmalinifche Blätter, habell an die Tatsache der Bestellung eines Administrators für den erkrankten Erzbischof von Zara, Msgr. Tvornik, Kommentare ge-knüpft und nach anderen Muliven dieser Maßnahme gesucht, als sie ihr wirklich zugrunde liegen. Allen einschlägigen Gründen gegenüber kann festgestellt werden, daß Erzbifchuf Dvornik fchun vor einigen Jahren in» folge eines Schlagailfalles fchwer erkrankt ist und feit» her keine Genesung zn finden vermochte. Wenn er auch ill der Lage gewefen ist, einzelne geistliche Funktionen vorzunehmen, fo ist doch die Leitung der Diözese mehr und mehr seinen Händen entglitten nnd die Verhältnisse dieses wichtigen Sprengels sind allmählich bis zu einem Punkte gediehen, in welchem nach dem Urteile aller hiezu berufenen Faktoren eine besondere Vorsorge für ihre Sanierung getroffen werden mußte. Mit sonstigen tirch» lichen Fragen Dalmaliens, namentlich mit dem Problem der glagolitischen Liturgie, slcht dagegen die Be-training des Bischofs von Sebenico, Mfgr. Puli.^i«, mit der Administration der Erzdiözese m spirilnalibus in keinem Zusammenhange. Gras Theodur Pejaöeui« hat ans Dresden an den Vanus Dr. Toma^ic- ein überaus herzliches Gralu-lalioiisschreibeu gerichtet, in welchem er ihn seiner voll» slen Unterstützung versichert. Unter einem teilt Graf Pcjaöevi« mit, er werde nach der Einbernfnng des Land. le.ges sofort nach Agram kommen, um au der parla-menlarischen Arbeit aktiven Anteil zu nehmen. Die Nede Redmonds in Dublin hat großes Auf. sehen erregt, weil sie die politische Lage recht uusichcr erscheinen läßt. Wie es heißt, hat die Negierung ein-stimmig beschlossen, nach der Anlwortadreffe anf die Thronrede im Unlerhause in erster Linie das Bndgel zu erledigen, während das Gesetz über die Einschrän-lung des Vetorechtes des Oberhauses das Hauptwerk der nächsten Taguug werden soll. Die konservativen Blätter äußern sich allgemein befriedigt darüber, daß das Kabinett entschlossen sei, die Ncgieruug weiter zu führen, und erklären, daß die Unionisten bereit seien, es gegen die Nationalisten bei dein Bndgel zn nnter» stützen in der Annahme, daß man sich über die Strei» chuug einiger mißlichen Pnnkle im neuen Budget wohl einigen werde. Die liberalen Blätter nehmen an, daß Nedmund sich mit AsPlilh doch noch verständigen werde, erklären aber, daß, wenn er nicht mil oer Negiernng zusammenarbeiten »volle, er sie je eher desto lieber stürzen soll, uud wciseu auf Hie Möglichkeit eiues Nück» trittes des Kabinettes hin. Tligesuciligleiteu. — (Der Staat hat kein Gcld.j Seltenen Patriotic mns zeigte kürzlich m den» bayrischen Städtchen Bogen ein Baner aus Einfürst, der in einem Prozesse als Zeuge eine Aussage zn machen halte. Bei der Auszahlung der Zengengedühren fragle er, wer das Geld bezahle. Als er znr Antwort bekam, daß der Staat für die Zeugengebühren auszukommen habe, meinte er treuherzig: „Dann mag i loans, der Staat hat so nix!" — Mn englisches Wahlluriosum.) Man erinnert sich, daß ill Deutschland vor einigen Jahren ein Neichs-lagsabgeordneler deshalb in Strafe genommen wurde, weil er sein Wahlrecht an zwei verschiedenen Orten zu» gleich ausgeübt hatte. In England kommen aber, »vie die letzte Wahl zeigt, in dieser Veziehuug noch ganz andere Dinge vor, nnd zwar anf ganz legalem Wege. Zwei Brüder namens Walker haben in dieser Hinficht bei der jüngsten Wahl den Weltrekord aufgestellt. Der eine Bruder hat nicht weniger als siebzehnmal, der andere drcizehnmal abgestimmt, natürlich jedesmal an anderen Orten. Die beiden Brüder haben als Inhaber von SchnlMirenhandlungen in einer Menge von Städ> teil Filialen nnd sind an jedem dieser Plätze nach dem englischen Gesetze anch wahlberechtigt. Uni ihre zahlreichen Stimmabgaben möglich zu machen, mußten die beiden Brüder Anto und Bahn benutzen' der eine hat in drei Tagen auf diese Weise 1315 Meileu per Bahn zurückgelegt, wozu er 65 verschiedene Züge be> nützte und außerdem huudert Meilen per Automobil. Dennoch haben die beiden Herren zu ihrem Kummer das Wahlrecht nnr zum Teile ausüben können' denn eigentlich wären sie berechtigt gewesen, fünfzig Stimmen abzugeben. — Wn drolliger Vorfall,) der von drei pfiffigen Baueru nnd einem noch pfiffigeren Nichler handelt, spielte kürzlich vor einem Anlwerpener Gericht. Drei Bauern aus der Provinz Antwerpen, so berichtet die „Arbeiterzeitung", beschlossen einen Ansflng nach der Hauptstadt. Vor dem Nahnhossschaller benahmen sie sich elwas auffällig und der Beamte stellte sie darob zur Nede, was die Vaueru mit einem tierischen Geheul aufnahmen. Als der Beamte ihnen daranf sagte, sie gehörten in eine Menagerie, erwiderten sie: „Nuu gut, dann geben sie nns Nillells fürs Hundeeoup/'!" Der humorvolle Beamte ließ sich das uicht zweimal sagen — nnd die Banern reisten mit Villetts fürs Hunde» coup^ . . . Aber im Antwerpener Bahnhof hatle man kein Verständnis für den Spaß, lind ehe die Bauern iü die Stadt sich amüsieren gingen, mnßten sie ihr Nationale angeben. In der Folge erhielten sie eine Vorladnng vors Gericht. Der Nichter nahm die Sache scheinbar von der humoristischen Seite und sprach die Angeklagten nach ihrer Heiterkeit erregenden Verteidi' giing frei. Aber als die Banern den' Saal verlassen wollten, rief sie der Nichler zurück nnd stellte folgende Frage an sie: „Haben Sie aber wenigstens, da Sie mit Hnndebilletls reisten, einen Maulkorb umgehabt?" Als die Leute das verneinen mußten, erhob sich der Nichter nnd sagte: „Da muß ich zu meinem größten Bedauern jeden einzelnen von Ihnen zn sechs Franken Strafe wegen Übertretung der Vorschrift über den Maulkorb' zwang verurteilen." Der Zeitungsbericht meldet nicht, ob die drei Vettern vom Lande die Strafe angenommen oder ob sie relurriert haben. — Me Zecher in der Höhle.j Ein seltsames Er-lebnis hatte eine Anzahl von Fischern aus Hothead, die am vorigen Sonntag an der Küste vou Anglesey anf die Suche nach Strandgut gingen. In der Nähe von Port Griffith entdeckten sie in einer Höhle ein Faß Bier, das sie sogleich anstachen. Sie erquickten sich sehr a» dem edlen Naß, wobei ihnen die Zeilrechnung verloren ging. Denn plötzlich merkten sie, daß die Flut chnen den Nückweg aus der Höhle abgeschnitten hatte. Das Wasser begann in der Höhle zu' steigen und die Gefangenen mußten an den Wänden empor'llettcrn, um sich vor dem Ertriuten zu retleu. Hungerud nnd srie. nnd mußten sie während der ganzen Nacht in der Höhle bleiben nnd erst vormillags konnten sie ihr Gefängnis verlassen. Einer der Fischer erzählte, daß das Getöse, welches die Wellen in der Höhle machten, grauenvoll gewesen sei, nnd erklärte, um leinen Preis'der Welt »och einmal in einer derartigen Lage verweilen zu wollen. — Din moderner Phileas Foqq.j Der Bergwerks» bescher Mr. Gahan hat eine Neise'bravour ausgeführt, dic an Schnelligkeit der Ausführung lebhaft an den Helden des Jules Verneschen Nomans „Eine Neise um die Erde in achtzig Tagen" erinnert. Vor zwei Wochen erhielt Mr. Gahan aus London ein Telegramm, er müsse nnbedingt znr Sitzung der Bergwertsbesitzer erscheinen. Das Telegramm ' erreichle 'Mr. Gahan in Lima, von wo die Neise nach London unter normalen Promotheusnaturen. Roman von U. Hinnius'Norden. (7. FortselMia,.) (^nchdru« urrdotr»,) „Wir haben am Tage fo wenig Zeit, ein ver-trauliches Wort miteinander zu sprechen; da sind meine Amtsgeschäfle zn erledigen, die geselligen Verpslichtun-gen, kurz alles, was meine Stellung verlangt." „Ja, leider," cntgegncte Frau Heleue. „Wie sehr sehne ich mich oft nach Nnhc, zu einer Einkehr in mich selbst. Wie schön war es früher, als dn noch in beschei-dener Slrllung dir, mir und unserem Kinde angehörtest. Wir sahen uns ja oft nur bei den Mahlzeiten, und auch dann nicht allein, denn du liebst es mm einmal, mir zu Tifch oft recht ungebetene Gäste mitzubriuaen." „Sei nicht undankbar, Helene," erwidert der Prä» sident mit einem leichten Anflug von Ungeduld, „Tau-sende von Frauen würden dich um deine Stellung m der Welt beileiden, die meisteil wohl sosorl mit dir tanschcn. Das Leben gehl seinen ewigen Kreislauf, es zieht in seine Bahnen jeden, der vorwärlsstrebt, denn es gibt nur zwei Alternativen: ein Vorwärts oder ein Zurück« sinken ins Nichts durch Stillstand. Und würdest dn dir dies Zurücksinken in duukle, unscheinbare Verhältnisse wünschen, aus denen wir nns mühsam cmporgekämpft? Wünschest du nicht, wie ich, noch weilerzustreben von Slasfel zu Staffel, bis du das Höchste erreicht, was in der Möglichkeit liegt? Doch lasfen wir das," brach er ab, da die Frau ihm die Autwort schuldig blieb uud nachdenklich in das gedämpfte Licht der Arbeilslampc fchaute, „du wärest uicht die viclbewunderte Frau mit der stolzen Haltuug, uicht meine mir ebenbürtige Ge» fährtin, wenn du anders dächtest. Und da es sich eben um unsere Zutnnft handelt, die sich immer glänzender noch gestalten soll, bat ich dich herznlommen in mein Zimmer. Ich will mil dir von unserer Tochter Lydia sprechen. Sie ist heute zwanzig Jahre geworden. Lydia ist ein kluges, geistvolles Mädchen, sie gleicht nicht nur äußerlich, sondern anch innerlich ihrer Mnlter, aber sie hat auch eiu weiches Herz, fast zn weich für die Jetztzeit, sie ist sensitiv, fast sentimental. Hüte Lydia vor unliebsamen Eindrücken. Diese ideale Freundschaft mit dem jnngen, unbedeuteuden Künstler, die ja vor. länsig noch nnr anf gemeinsamen mufilalischen Inter-essen' basiert, gefälll mir nicht. Ich habe Lydia hente beobachtet nnd wünsche nicht, daß diese musikalischen Vereinigungen, in denen Lydia mit diesem Herrn zusam. men spielVund sich in ästhetischen Schwärmereien er-gcht, allzu oft stattfinde». Lydia foll sich amüsiereu, sie soll fröhlich seiu mit der Jugend, aber ihr Herz darf nur da sprechen, wo ich es für fie ratsam finde. Es wäre mir lieb, wenn du den Affcssor von Wallenberg mehr in unfer Halls zögest, ihm Gelegenheit gäbst, Lydia näher lennen zu lernen. Wallenberg hat eine Zukunft, er trägt eineil alten, vornehmen Namen, ist ein tüchtiger Beamter und außerdem ein geistvoller Mensch.Uno last not least, er kann, wenn auch nicht reich, so doch ziemlich wohlhabend werden, wenn sein Onkel, der Bruder seiner Mutter, ihu zum Erben ein'setzt, was wohl fo gnl wie gewiß ist- Um so wichtiger, da wir kein Vermögen haben. Anßerdem kann ich meinen Schwiegersohn lancieren, ihn bald in eine Stellung brin» geil, die gntes Einkummen sichert. Das alles will bedacht sein, Helene." „Was du da sagst, klingt ja recht gnt nnd ver-nünstig, Egon, zu vernünftig fast, denn es Handell sich hier nm das Glück unseres einzigen Kindes, und wenn »iin Lydias Herz nicht für den jungen Mann spricht —" „Pah, ein Mädchenherz! Das hat seine Träume. Aber ein Dritter hat es in der .Hand, diesen Träumen die richtige Wendung zu geben, oder sagen wir lieber, ihm die Schrift aufzudrücken, die man für die rechte hält." „Du beurteilst nns Franen anders als früher, Egon, da wir beide noch jnng waren. Denkst du denn nicht an nns, wieviel Hindernisse uns in den Weg gelegt wurden, wie ich an dir festhielt trotz allem —" „Ich denke an alles und weiß, daß du eine Perle unter den Frauen bist," sagte er in leicht scherzendem, etwas frivolem Ton, indem er der Gattin die Hand küßte. „Die Welt ist eben anders geworden, Helene, realistischer, nnd niemand kann sich ganz dem Zeit» gl'ist entziehen. Aber dn mnßt mir schon verzeihen, wenn ich unsere Unterredung jetzt abbreche, ich habe nuch zu arbeiten." i.Anch jetzt noch wieder? Dn gönnst dir ja kaum noch einige Slnnden Nnhe. Wie können das die Nerven aushallen, dn ruinierst sie ja." „Ich weiß alles, was du mir sagen kannst," erwiderte cr, „und dennoch muß es sein, meine Nerven sind gnt dressiert." Seufzend verließ die Frau das Zimmer. — Diese ewige Unruhe ihres Gatten bedrückte ihr Herz oft schwer. Wie geru wäre sie zurückgelaufen ins Dunkel, wenn sie den geliebten Mann wieder ganz für sich gehabt hätte! Aber dieser uubäudige Ehrgeiz, der mit den Jahren immer mehr gewachsen war und der alle Schranken überstieg! Unter diesen Gedanken wandle sie sich nach dem Zimmer der Tochter, um ihr den Guteuachtkuß zu bringen. — Indessen hatte der Präsident sich vor seinem Schreibtisch nicdergcssan, völlig vertieft im Dnrchschen von Papieren, die er einem geheimen Fach entnahm-So war geraume Zeit vergangen. Da hörte man das leise Offnen und Schließen der Vorsaaltür, dann be-hiitsame Schritte aus dem Gang, nnd nnn trat von außen geräuschlos in das Zimmer ein Mann, mit de-votem Gruß. (Fortsetzung folgt.) ^bacher Zeitung Nr. 36. 313 '5. Februar 19W. Mr I " ^' 7" da der Weg mehr als 7000 englische sofort l,.'i^^" ^ ^ '"'lg danert. Gahan packle ^i m s^ h"" der Depesche seine Reisetasche, rannte v°n Ä"'."^ Ucß sich gegen eine gnte Snmme Geldes brümon ^" "'U's kleinen Dampfers nach Panama Eitrnl, ^'^U'lchen bestellte er telegraphisch einen M'wV ^,"^ "'^' bis Colon am anderen User des Pr,^ inA" ^lon hätte er mit dem Schnelldampfer Ga >«, . ,'^)''lul Anglist" nach Newyork fahren follen. Abs,j"/"W'"Phiertc nnd der Dalnpfcr verschob seine statt>» k"'" """' ^"^' Dil' Reise ging glücklich von Sss',»' "6 Wetter war günstig, doch schon ans dem ta> i«" ^'^'' d"' Kapitän ans, daß sie die „Manre- < -'" ^" '^"'^ ^^ Königs befanden, während lmaM,^^' ^' V- der Bosna nnd Ufora, vollkommen und Un ^""' "'^"'^ ^"ler, z. V. das der Sana Vrsike ' ^"^"^ durch die Burgen gesichert, welche im Van^Vp^"^'^ l)at im Jahre 1463 zwar den der sii5 s ^l"> errichtet, der aber nnr einen Pnntt also nil, " ^^'"'zr, nämlich das Tal der Vrbas, Cchubai^ s ! '^"^' ^'"'ä'' schi'hto. Das war kein '"rn si ? ^ "" ^" den 14 Burgen, sechs ausgenom. der die ^ anderen längs des^Flnsses Vrbas von ferne Ii<> '^ ?^'"'^ bildenden Save bis zum sehr rend?« Nl^ ' ^ce nur zur Sicherung des dahin sich» "baut w ^ "'^ äur Ansrechterhaltnng des Verkehrs ^älrrn > "' ?"^" llegt im Knotenpunkte von sechs sanunrn "^ ^^"" ^"le liegt eine Burg; alle Zu-Ciadt „ ""^ben Iaj^ kreisförmig und machen die '""ug ^"""ch'nbar. Aber die Türken kümmerten sich ^ sowobi »^ ^'^^ Befestigungen, sondern umgingen "fscnsleli>„5, " "^^ "'^ links und brachen durch die Ungarn ^s ^"ler der Vosua und Usora in "n „nd . "^'wndcre in Syrmien nud Slavonien, ^'^ Krun<""^" ""! ^'^"'^ ^^c in Kroatien nnd ^'" Jahr,- 11!!s>'" ^'^' ^"reichischen Provinzen ein. ^'"^ des N' ,7, delnnach sechs Jahre nach der Errich. "lten qr^ '"^'^iklc's Iajcc, führten die Tiirlen den "'^ "nd s,^ ^'"f"ll in die österreichischen Provinzen "'28, bi^' " damals wiederholten sie die Einfälle bis "t ci„r,,,^!" ^-alle von Iajce, nngesähr dreißigmal. U'chl cin>nal. "' ^"' Vanaldistrikt Iajcc bewährte sich ^'schweine ^ ^landpuntte der eigenen Verteidigung, ^diq,,., "!!. ^um Standpllulte der österreichischen "^ec,rb'e„ "' ^'^' h"t den Vanaldistrikt anch sofort s've besch"'' "bub jeht, uachdem es auf die Defeu- ^ bas Chri !""^'- Anspruch auf Unterstützung, weil llentum verteidigte. Die Hänpler der christ- lichen Welt, der Papst nnd oer deutsche Kaiser, hallen auch tatsächlich nach dem Falle Konstautinopels in Än» gelegenheit eines gegen die Türken zn führenden Feldzuges Beratungen gepflogen. Diese Frage wnrde anch seit 1452 auf jedem Reichstage auf die Tages» ordnnng gesetzt, aber den Kampsesmut konnten bis 1595 weder der Papst uoch der Kaiser erwecken. Was diesen nicht gelang, konnte noch weniger dcn Abgesandten des Polnischen Königs Sigismnnd 11,1. oder den ungarischen Königen Wladislaus II. u«d Ludwig 11. gelingen, die sich durch ihre Gesandten schon zn Ansang des Jahres 1500 an das Neich nm Hilfe gewendet halten. Eine solche ausgiebige Hilfe wäre uicht bloß den ungarischen Königen, sondern auch Friedrich 111. nnd Maxi» milian V., oder ihren österreichischen Ländern er» wünscht, denn die Türken bedrohten diese ebenso wie Ungarn. Die gemeinsame Gefahr wies die ungarischen Könige nnd die österreichischen Herrscher auf eine ge» meinsame Verteidigung an. Betreffs dieser Angelegen» heit wurden zwischen beiden Parteien Beratungen gepflogen, aber sie führten selbst Unter Ferdinand 1., der doch ans die Erbländer nnd ihren Schntz mehr Zeit nnd Sorge verwenden konnte und sie auch tatsächlich mehr als seine Vorgänger verwendete — sogar die Reichs» Hilfe hätte er gerne für den Schutz seiner Erbländer erlaugt — zn keinem Resultat, und zwar deshalb uicht, weil sich ihre Interessen trafen. Die ans den Schntz des Landes gerichteten Bestrebungen der Iagellonen, als sie den nngarischen Thron erlangten, beschränkten sich im ganzen nur darauf, den Banaldistritt Iajee, inso» fein es ihre Armut zuließ, zu erhallen nnd Iajee zu schützen. Nun hat, »vie erwähnt, Iajee weder die Erbländer noch Kroatien geschützt. Für Kaiser Maxi» milian 1. war daher das Schicksal von Iajce vollkom» men gleichgültig. Die Beschützung Kroatiens war daher vom Standpunkte der Erbländer in seinem nnd im Interesse Ferdinands gelegen. Das gemeinsame Inter» esse entstand von selbst, es entstand aber nicht zwischen Ungarn nnd Österreichern, sondern zwischen den Östcr» reichern uud den Kroaten. Dieser Umstand erzengte schon znr Zeit Friedrichs IN. eine Verührnng nnter ihnen, die um so iuniger wnrde, als sich die gemein» same Gefahr drohender gestaltete. (Fortsetzung folgt.) — (Der Neichsrat) tritt am 24. d. M. wieder zn-sammen. Anf der Tagesordnung des Abgeordneten» Hauses steht die Wahl" des Vizepräsidenten, das Re» lrutenkontingent, das Trunkenheilsgesetz, das Budget und ein Finanzplan. * lTtaatssubvention.) Wie wir erfahren, hat das k. k. Acterbanministerium die dritte (Schluß-) Rate im Betrage von 82.666 X 66 1i des für die Wasserlcitungs-anlage in Krainburg zngeficherten Meliorationsfonds» beitrages bewilligt und zuhanden des krainischeu Lau» desausschusses flüsfig gemacht. —r. — jDcr Lailiachcr Gemeiuderat) hält heute um 5 Uhr nachmittags eine anßerordenlliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Angclobnng des neu» aufgenommenen Bürgers Lndwig (^rne. 2.) Berichte der Personal, und Rechtssektion: u) über die Wahl eines Vertreters der Stadtgemeindc Laibach in das Landes» eisenbahnkumitee; l>) über die Zuschrift der Verwal--tnngsdireltion der städtischen Sparkasse, betreffend die Änderung einiger Statnten des Kreditvereines der ftäd» tischen Sparkasse. — 3.) Berichte der Finanzfeltiun: nj über die Znschrift des Stadtmagistrates, betreffend die Erwirknng eines Kredites für die Kanalisicrnng, die Legung von Wafserleitungsröhren nnd des elektrischen Netzes auf den Straßen über die gewesene militär» ärarische Realität an der Wiener nnd an der Franz Iosefslraße- d) über die Zuschrift des Stadtmagistrates, betreffend die Erwirkung eines Kredites für dle Amts» wohnnng des Dieners des Sladlphysilates; <-) über den Bericht des städtischen Pfandamles über wssen Geschäfts» führnng vom 1. bis 23. Dezember 1909; ) über den Ncknrs des Ivan Frisch nnd Genossen gcgen den Beschluß des Gemeindcrates vom 31. Dezem» be'r 1909, demzufolge der Maria Vogelnik behufs Auf° stellung ciues Kioskes für den Verkam von Zeituugen nnd Tabak auf dem Marienplatze pachtweise ein Terrain überlassen wnrde; <') über die Znschrist des Bürgermeisters, betreffend den Bau einer neuen Brücke üder den Grnberkanal an der Poljanastraße. — 5.) Be-richte der Vanseltion: u) über das Gesnch der Kraini. schen Ballgesellschaft um Aufteilung der Parzelle Num-mer 48/4 der Katastralgemeind^' Gradi.^-e in Vau° Plätze; l,j über das Gesuch der Sladtgemeinde um Auf» teilung der Parzellen ^icr. 99/I und 99/2 der Kataslral-gemeinde Gradi^e in Banplätze; <-) über das Gefuch der Maria Miluöschen Erben um Aufteilung der Par» zellen Nr. 361 nnd 450 der Katastralgememde Sankt Pelersvorstadl I. Teil in Vanplätze; Parteien anderswohin versetzt wnrden. Unter den Ncu» angekommenen sind" auch einige Pensionisten, die in Laibach ihre letzten Jahre verbringen wollen. — Die» Wohnnngsverhältnisse beginnen sich langsam zu bessern, sind jedoch noch nicht zufriedenstellend, da noch immer ein empfindlicher Maugel au sogenannten Kleinwoh» nungen herrschl. Bis zum kommenden Mai-Umzieh» termine dürften bereits mehrere zur Zeit im Rohbau fertiggestellte Hänser der Benützung übergeben werden. — In letzter Zeit werden täglich Klagen iiber horrende Mietzinssteigernngen einzelner Hallseigentümer lant, da sowohl eine Erhöhnng der Stadt» sowie der Landes» umlage beschlossen, bezw. in Aussicht gestellt wurde. — Die letzten Terminübersiedlnngen standen im Zeichen des denkbar schlechtesten Wetters,' weshalb sie die Par» teien sehr teuer zn stehen kamen uud auch mehrere Einrichtungsstücke infolge nassen Wellers stark litten. — ^Statistische llbersicht des Fremdenverkehrs in Laibach im Jahre 1W!1.) Im Laufe oes verflossenen Jahres sind nach Laibach 63.08! Fremde gekommen, mit» hin nm 12.230 mehr als im Jahre 1908. Aus die ein» zelnen Monate werden sie »vie folgt verteilt: Jänner 3379, Februar 3977, März 4392,' April 4520, Mai 5226, Juni 5349, Juli 6873, August 7744, September 6450, Oktober 5910, November 5l31 uud Dezember 3030. Bei konstantem Wachsen erreichte der Fremden» verkehr in den Ferienmonaten seinen Höhepunkt und nahm sodanu gegen das Ende des Jahres allmählich ab, nm im Dezember die niedrigste Stufe zu erreichen. — Von den angekommenen Fremden waren 22.856 aus Krain, 12.633' aus Wien, 18.484 aus anderen im Reichsrate vertretenen Ländern, 6384 aus Ungarn, Kroatien und Slavonien, 38 alls Bosnien uud der Hereegoviua, 1057 ans Dentschland, l229 ans Italien, 21 ans Rnßland, 37 aus England, 69 ans Frankreichs 18 aus Rumänien, 86 ans den Ballanstaaten, 68 aus den sonstigen Staaten Europas, 57 aus den Vereinigten Staaten Nordamerikas, l9 ans dem sonstigen Amerika und 25 aus Asien, Afrika nnd Anstralien. — Diese bis-her noch nie erreichte Zahl der angekommenen Fremden ist der schönste Lohn für das eifrige Streben der be» rnfcnen Faktoren zur Hebung des Fremdenverkehrs in unserem Lande, «st aber auch ein Vorzeichen des Wohl-standcs der heimischsten Bevölkerung, der sich ihr mit dem zunehmenden Fremdenverkehre erschließen wird. kc,—. ^ Persou- alle übrigen an sousligeu verschiedeueu .^rautheiteu. —,-. — lZermalmt.) Der 60jährige, verheiratete Schlosser Josef Peterliu, gebore», iu Nasseufuß, lvohu-haft iu Podkraj, uud der Schuned Ruoolf Guua aus Kisovec wareu am 12. d. M. nachts auf der Versah-ausbereituug bei der Kohleugewerkschast ill Kisovee bei Sagor mit eiuer driugendeu Reparatur des Sortie» rungsretlers beschäftigt, Gegen halb l0 Uhr nachts ver° richtete Peterliu diese Arbeit, auf eiue», Brette kuieud, tuapp oberhalb der Steiubrechmühle, die uach Bedarf zeitweise iu Betrieb gesetzt lvurde. Zur Nachtzeit war diese Arbeit äußerst gefährlich. Pelerliu geriet eut-weder durch Abslurz oder aus Uuvorsichtigkeil mit dem liuleu Fuße in die Brechmühle, lvurde vou deu Walzeu ergriffeu uud ius Werk hiueiugezogeu. Seiu Mitarbeiter Guua, der uulerhalb der Vrechmilhle beschäftigt lvar, spraug ihm sofort zu Hilfe, warf deu Laufriemeu her° uuler uud brachte dadurch das Werk zum Sleheu. Doch kam die Hilfeleistung schou zu spät, da die kaum drei Zeulimeter auseiuauder steheudeu Walzeu dem Ver» unglückten den linken Fuß solvie Teile des Unterkörpers vollkommen zermalmt halten und er nur mehr als Leiche herausgezogeil werdeu sonnte. —u. — lVou einer Fichte erschlagen.) Am 1l. d. M. vormittags wareu iu der Walduug „Ribuit" bei Ki» sovee, Bezirk Liltai, uuter Aufsicht des Waldhüters >»eh° rere Arbeiter »nil dem Fälleu vou Fichten beschäftigt. Uuter ihuen befand sich auch der 66jährige Peusiouist Johann Kloplii^ aus Kisuvee. Zwei Arbeiter wollteu gerade eii,e schon angesägte Fichte fällen, wovon der Waldhüter die auweseudeu'Leute verstäudigt halte. .Mop. lM, der vorüber giug, lvich jedoch iu eulgegeugesetzter Richtung aus- er wurde iu der Richtung der Fichte niedergerissen uud au mehreren Körperteilen so schwer verletzt, daß er, in seine Wohuuug übertragen, uach eini» gen Stuude» deu Geist aufgab. —o— — sIm Laibachflussc ertrunken.) Vorgestern nach» mittags lvurde vou eiuem Fabriksarbeiler auf dem Wehr bei Slave im Laibachslusse die Leiche eines etwa 60jäh. rigen Maunes aufgefuudeu. Der Tote dürste schou längere Zeit im Wasser gelegen uud mit dem seit Neu» jähr vermißten Tischler Johann kterjanc ans Laibach identisch sein. —a— — sDie Volkszählunq nn Jahre 1910.) Bei deu beleiligteu Zeulralsielleu beschäftigt mau sich bereils mit der Ansarbeitnng der Verordnung, durch welche die Vornahme der bevorstehenden allgemeinen Nolkszähluug ius Werk gesetzt werdeu wird. Die bevorstehende Volks-zählnng ist die'vierte seit dem Inslebeutreten des Volts-zähluugsgesetzes, das vom Jahre 1869 datiert. Iu deu Jahren 1850 uud 1857 faudeu auders orgauisierte Zäh. Nlugeu, „Konskriptioueu" geuauut, statt.' Die Zähluug vom Jahre 1857 lvar die erste allgemeine. Die Volkszählungen iu Österreich geheu auf die Zeit Maria Theresias uud Kaiser Josefs II. zurück. Mau uauute sie damals „Seelenbeschreibungeu" uud ihr Zweck war die Mililärlouskripliou. ^ — lDer befürchtete Weltunterganq.) Aus Prag wird der „Wiener Allgemeinen Zeitung" berichtet! Zu der mit dem Halleyscheu Komeleu iu Zusammenhang gebrachten uud vvu vieleu Leichtgläubige,, für bare Münze hiugeuommenen Nachricht vom bevorstehenden Weltuutergäug, deu die „Eiugeweihteu" auf deu 18. Mai l. I. verlege,,, äußert sich der Direktor der hiesige» Sler»warle, Professor Dr. L. HLeiuek, folgen-dermaßen: Nichtig ist, daß am 18. Mai iu deu Abendstunden der Halleysche Komet zwischen nns uud der Eonue steht uud seiu Schweif uach der Erde hm ge-richtet seiu wird. Ob aber dieser Schweif vou solcher Lauge seiu dürfte, daß er die Erde erreicht, steht keineswegs fest. Nehmen wir jedoch den Fall eines wirtlichen Durchgaugs der Erde durch den Schweif des Halley-scheu Kometen als tatsächlich nnd die Materie desselben als aus gisligcu Gaseu bcsleheud an, so wäre trotzdem für uusere Erde uichts zu befürchteu, uud zwar eiues» teils aus dem Gruude, weil der Schweif au jeucr Stelle, Nw ihu die Erde passieren lvurde nnd welche über drei Millioueu geographische Meileu vom Komctenkopfc cut» serut liegt, uur aus äußerst verdüuute» Gasen bestehen könnte. Diese hypothetischen giftigen Gase würden kanm tirser in unsere viel schwerere Erdatmosphäre einzudrin» gen vermögen, keineswegs aber herab bis zur Erdoberfläche. Also »ur an der Greuze der Atmosphäre wäre Gefahr Vorhände». Das Äußerste wäre alleufalls eiu größerer Steruschuuppeuregen, deu wir um deu 18. herum zu erwarte», hätleu. Auders freilich wäre es, weuu luir mit dem Kometeukopf zusanuueusließeu. Das wäre eiu katastrophaler Zusammenstoß. Doch sind wir am 18. Mai, wie erwähnt, über drei Millionen Meilen vom Kern des Halleyschei, Kometen entfernt. — sIm Echlaswna.cn nnch Japan.) Eine hochiuter-essaute Gesellschaftsreise, wie sie bisher noch niemals veranstaltet wurde, plaul der „Österreichisch-ungarische Invalideudauk" sür das kommende Frühjahr. Eine Anzahl vou Vereinsiuitglieder» lHerreu und Damen), denen sich auch Gäste anschließen werden, beabsichtigt mit Beniitznng der »euen lraussibirijchen Schlaflvagen, loclche erstklassig eingerichtet sind, bis Vladivostok zn fahren und von dort mit einem der neueu russische,, EÜdampfer uach Tsuruga überzusetzeu. Iu Japan, lvo dei österreichisch-ungarische Botschafter Baron Gall bereits heute die Vurbcreituugeu für deu Aufeuthalt dei Laudsleule trifft, werdeu die Österreicher uud Ungar» lauch aus der uugarischen Reichshälfle liegen Aumelduugeu vor) 16 Tage verweilen und der Reihe »ach die Städte Kobe, Kyoto, Osaka, Nara, Nagoya, Yokohama, Kamakura, Tokio, Nikto uslv. besuche». Die Fahrt vou Wieu bis Tsuruga dauert iutl. eiues zweitägigen Aufeuthalts iu Moskau 17 Tage. Die große,, moderneu Schlaswageuzüge der transsibirischen Eisenbahn, die bekanntlich iu mäßigem Tempo fahre,,, find luxuriös ansgeslallet, enthalten Salonwagen, Spielzimmer, Bäder, Apotheke, Friseur-- uud Naseurslube uslv., alles, was eiu längerer Aufenthalt in, Zuge erfordert. Die Kondukteure uud Kellner sprechen deutsch, sranzösisch und englisch. Die japanische Touristeugesell^ ichast „Willkommen", die ihren Sitz in der Handels-lamiuer von Tokio hat uud vou ihrer heimischen Regie-rung nnlerslützl wird, hat den Österreichern nud Ungarn auf die erste Nachricht vou ihren. Kommen hin die größtmögliche Förderuug ihres Unteruehmeus zugesagt. Es wird auch versucht werden, einen Empfang beim Mikado zu erwirken. Die Abreise ersolgt vou Wieu aus gemeinsam, u. zw. am 16. oder 17. April, die Rückkehr dürfte am 1. Iuui erfolge,,. Aufrage» von Damen nnd Herren, die sich noch anschließen »vollen, sind an das qcschäftsführende Zeutralausschußmilglieo des „Inva-üdendaut" Herrn Alexander von V i e z o, Wieu,I ., Bränuerslraße 7, zu richte», welcher auch die Leitung der Expedition übernehmen wird. * Mu blinder Passagier.) Als vorgestern uach. mittags zu dem uach Trieft abgeheudeu Persoueuzuge der 32jöhrige Taglöhuer Aulou Vok^i<" zu spät auf de», Perrou erschieu, spraug er auf deu bereits iu Beweguug befindlichen Zng. Der Nahnbeamte ließ den ^ug halieu uud deu Passagier, der sich verborge,, hatte, durch eiueu Sicherheitswachmauu verhafleu. " ll3in frecher Diebstahl.) Samstag abeuds schlich sich eiu Dieb durch das offengelassene Fenster des Dienst, botenzimmers im Restauraut „Friedl" eiu, brach mehrere Koffer aus uud eutweudele ei» Paar goldeue Ohr» gehänge, eine Dameuuhr uebst Kette, eiueu goldenen Ring sowie Wäschestücke. * Wn kleiner Zechpreller.) Souulag uachts zechte in einen, Gasthänse in der Nahnhofgasse der 16jährige Vaganl Franz Bajde aus Kotrede/, bei Littai. Als es zum Zahleu kam, ergriff er die Flncht. Er wurde durch ciueu Sicherheitsluachmauu augehalteu uud verhaftet. Mau faud bei ihn, eine gebnndene Marschroute. Aajde, del wegeu Diebstahles schou abgestraft erscheint, wurde dem Gerichte eingeliefert. " ,n-", welche Oper Herr Teuorist Fiala zu seinem Benefiz wählte, Herr Marko Vn 5 kuvi 6 vom Agramer National theater. ^ sOper eines Priesters.) In, Turiner Tcatro Regio halle die Oper „I.-l t'c^ln I ^i-ilnc," („Das Erntefest"), ein Werk des katholischen Priesters Don Gioeondo Finu, einen großen Erfolg. Das Textbuch ist von, Dichter Salvalori und hatte bei dem von Sonzoguo ausgeschriebenen Wettbewerbe den ersten Preis erhallen. — lAufhebun.q der Theaterzensur in Dänemark.) Ans Kopenhagen, l4. d., wird gemeldet: Der Minister» Präsident Zeyle hat dem Reichstag deu Eutwurs eines neuen Theatergesetzes vorgelegt, durch das der Theater» belrieb als freies Gewerbe erklärt uud die Theater» zeusur vollständig aufgehobeu wird. — jIllustricrte Weltgeschichte) von Prof. Ma,r Stragauz, Dr. P. Fischev und Prof. Dr. W. Fellen lVerlag der Leo-Gesellschnfi, Wien). Es liegt die soeben erschienene Liefernng 5 znm Preise von 1 X 20 b vor. Das ganze Werk besteht ans 40 Lieferungen. Wic nicht anders zu erwarten, hat sich dieses vorzüglich illu» strierle uud iuhaltlich auf der Höhe moderuer Wisseu» schaft stehende uiusasseude Geschichlswerk iu Österreich rasch eiugeführt. Die vorliegende Liesernng enthält ein prächtiges Vierfarbenbild ,',Heimkehr von der Jagd", eine ländliche Szeue aus deu, Euoe des l5. Jahr» Hunderts, ferner Dürers Kaiser Maximilian I. nnd eine Wiedergabe von Fr. Franzens ^Gemälde „Ein Ball am Hofe des Gencralstatlhallers Erzherzogs Albrecht und seiner Gemahlin Isabella". Der Tert be» handelt die Geschichte Deutschlands nnd Österreichs unter Ferdinand I. und Maximilian IV., Frankreichs ü»ter den Valois nnd Heinrich IV. m,o dara» an» schließend die Glaubeusspaltuug iu Euglaud uud Schutt-laud. Die deu Text begleileudeu Abbilduugcu werden »ach Auswahl und Ausführung von leine», anderen Werk erreicht. Grschliftszfitlllm. — Internationale Ausstcllunq von Vcrbrennuusss» moiorcn in St. Pcter^burq.) Die Kaiserliche Russische Technische Gesellschaft in Petersburg wird in ihren Räumen eine internationale Ausstellung vou Vcrbreu-uuugsmotoreu veraustalteu, welche vom 4./17. April bis !9. Mai/>. Iuui daueru wird. Die Ausstellung hat den Zweck, den gegenwärtigen Stand des Motoren-banes uud die besoudereu Vorzüge der verschiedeuen Typeu der Vcrbreuuuugsmotoreu darzustelleu. Eiuer Mitteilung des rnssischeu Konsulates i„ Triesl zufolge wird das Redallionskomitee der Ausstellung ein besonderes Verzeichnis mit der Beschreibuug ei'nes jeden Motors herausgeben uud uicht bloß auf der Aus-slelluug, souderu auch im Wege des Nnchhandels znm Verkanse bringen. Die nicht in Rnßland verlauste,, Ausslelluugsgegeustäude lverdeu zollfrei zurückbefördert werdeu. Außerdem wird das Ausstelluugskomitec eine Ermäßiguug der Fracht für die ausgestellten Gegen» stände zu erlaugeu trachten. — Ein Exemplar des Statutes uud Aumelduugsformulars liegt im Bureau der Haudels» uud Gewerbekammer in Laibach zur Ein» sichluahmc auf. — Markenschutz in Ehina.) Firiueu, die an der Wahrnng, resp. Erlanguug von Markeuschutzrechten in Ehina eiu Juleresse habeu, könne,, im Bureau der Haudels- uut> Gewerbelammer i» Laibach wichtige Mit-leilunge» über Markeuschutz in Ehina, Ainueldungs' vcrfahren nslu. erhallen. Telegramme des k. k. Telcgraphen-Korrcspondenz-Vureaus. Dic Valkaupolitik. Konstantinopcl, l4. Februar. Der „Jenigazetla" zufolge uahiu der gestrige Ministerrat die Antworten dei türkischen Votschaften in Wien uud Petersburg auf die Aufrage der Pforte über oie Nachrichten betreffs der österreichisch-russische,, Annäherung z„r Kenntnis-Hiernach habe die rnssische Regierung versichert, daß di? Auuaheruug zugnusleu der Türlei hauptsächlich die Wahruug des Status quo aus dem Balkan bezwecke. Ein etwa entstehender Valkanbnnd lvurde uuter der Führuug der Türkei sleheu. Die Aunäheruug sei aus Erkeuulnis der Unvorteilhaftigkeit der österreichisch' rnssischen Spannnng entstaudeü. ^^acher Zeitung Nr. 36. 315 15. Februar 1910. Das Echlußerssebuis der Wahlen in England. Lid ^^""' ^- ^obruar. Nachdoiu heute die Wahl des den s< ?' Wasun omi Orkney sSchlilllaud) qemeldel wor» »ick ^ '^ "^^' Wahlergebnisse belmml. Darnach seht n) oas 5^>^,Z ^ G^.^^,^„ ^,^, ^^^ zusaminen: 273 ""umstell, 274 Liberale, 41 Miwlieder der Arbeiter-p"tn und 82 Nationalisten. Aufruhr in Vritisch-Iudicu. Allahabad, ,4. Februar. Bei eiuigeu__Em- ^ . ^""'stäniinen des zu den gentralprovinzen von ^r,tlsch.Indien gehörenden Vasallenstaates Vastar ist "ne aufrührerische Bewegung ausqebruchen. Die Aus-niyrer haben m ihrem Gebiete Vazare, Postämter, ^lizei-, Wach- „nd Schulgebäude zerstört uud einen ' ^'erungskonnnissär schoer verwundet. 120 Pulizei» '"mte sind zur Unterdrückung des Ausstandes entsendet '^Nden. Der Beweggrund der Unruhen ist nicht be- Die Überschwemmung in Paris. Paris, 14. ^'bruar. Die Fulgeu der ttberschwem- u'ng machen sich iwch iunuer schwer bemerkbar. Gestern si. >!! ^ ^^ "" Slück des Gewölbes der im Bau be- !" blichen «iuie 8 der Untergrundbahn eingestürzt. In ' darüber liegenden Nne Mirbeau hat sich eine große "" "ng gebildet, so daß die Straße für den Verkehr 24 ^. ' ^' Februar. Die Seine ist in de» leNlen stunden um 7 Zentimeter gesunken. Der Untergang des «General Ohauzy'. Paris, 14. Februar. Zu dem Untergang des Dampfers „General Chanzy" wird aus Palma uoch »rmeldet, daß man aus offener See mehrere Nettungs- °utc und auch eiuzelne Menschen erblickt habe, die, mit ' ^""asgürtelu versehen, sich auf Brettern über Wasser rikss. s suchten. Ein ans Land geschwemmter Sack dc, /"^ nach Nauch, weshalb man vermutet, daß auf n <2ch,fse eine sseuersbrunst ausgebrochen fei. N s^'"^la, 14. Februar. Außer dem Dampfer boo? -" ^'^ ^"' "'"^ öwei französische Torpedo-. ^ ".^^uffen, um fich au der Bergung der Leichen n "kteililM' Der einzige Überlebende Vadez, der sich sebrt "^ Vareelona einschiffte, ist vollständig unver» verantwortlicher Medaltcur: Anton Funtel. Gutachten des Herrn Commeudatore Professor Dr. Giuseppe Lappoui, Leibarzt Seiuer Heiligkeit des Papstes, Ehreudirettor des Sauitä'ts'° uud lMieni° scheu Dienstes iu dem Apostolische,: Palaste, Primararzt im Hospital San Giovanni Calcbitn, N o m. Herrn I. Serravallo Trieft. Scrravallos China-Wcin ,»it Eisen vereinigt mit lobenswerter tonischer Eigenschaft den Vorteil einer äußerst gcnanen Zubereitung. Da er überdies dem Geschmacke sehr zusagt nnd sehr leicht verdant wird, verdient er den schwächlichen, den au Verdauuugsstöruugeu Leidenden, den Nekonvaleszeuten, deu Nervenkranken und speziell den Nenrasthenikeru cmpsohleu zu werden. N o m, 14. Juni 1903. (l>) Prof. G. Lapponi. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehühe 306 ^ »> Mittl. Luftdruck 73 NW. schwach j . ! 0 0 Das Taliesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 1 3", Normale 0 3°. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 12. Februar. Baron Racot'nsky; Hayman, Heizoq, (ijlü«. Meßner. Kflte.; Pirter, bolzer, Rast, Fisctigrund, Grünb^um. Tiiossitjch. Bergcr, En^ribeig. Fuchs. R'd., Wie» v. Kohu, Priu., Fiume. — Dr Rnzoli, Advotat; Baba» rooich, Nid., Trieft. — Schmidlm. Rsd,, Agram. — Mihelitich, Richter, Wippach. — Hodai. Richter, Obeilaibach. — Smolr, Prio, Krainliurg. — Ulm Pr,o., Rüdolfswert. — Richter, P^io., Z>'nica. — Walonig, Kftn., St. Martin. Beer, Nfm., Remschcid. — Bozii, Rsd., Esfe». — Eckert, Gymnasialsupplent, Gottschee. Verstorbene. Am 12. Februar, Iosefa Anglovar, Arbeiterstochter, 18 T., ^iil!!ilrtova, ulicu, f>, - Ludwig Giilc, alad Maler, 56 I., Kllllovnk^ ec>8w 24. Am 13. Februar. Maria Götzl. Inwohnerin, 66 I., Wir geben hiemit Nachricht von dem Ableben unseres inuigstgeliebten Bruders, des Herrn Dimlys Waier l. l. Ullndesncrichtsrat i. R Die entseelte Hülle des teuren Verblichenen wird Mittwoch den 16, Februar um 10 Uhr vor-mittags vom Südbahnhofe aus auf dem Friedhof zu St. Cristoph im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Laib ach. am 15 Februar 1910. Josef, Adolf und Anton Maier, Vrüdcr. Ttatt jeder besonderen Anzeige. Geschäfts-Anzeige. Hanna ScIbJLII^x* zehnjährige Angestellte des Damen -Modehutsalous der Firma Helnrloh Kenda beehrt sich hiemit den geehrten Damen die K;*"4»fE~Muamff ihres eigenen Damen-Modehutgeschäftes mit 1. Mitrss 191O höflichst anzuzeigen. Mit der freundlichen Bitte vielfachen Wohlwollens und Vertrauens I Trauerhüte stets am Lager. — Reparaturen prompt und billigst. (593) s-i Kurse an der Wiener jlörse (nnch dem offtzieUen Kursblatte) vom l 4. Februar MO. Tie iwlierte» i>>m>> vrrskchr» sich in iirmieüwäliriiiin. Dir Nolicr»»g sämllichcr ^llic» i>»d der «Diveilr» Lose» versteht sich per Ztücl. Gold ^juie ^"»"neiue Staatsschuld ^"'iche ^e.»e: m!°i N^""'"i. Kronen , v.r «a„?°"" 3r»r -Au».) l»«i« " "«''» »?!i"öschuld der im »lugrelche und Läudcr. «'- "er «a„e g,^ ^ ^ ^.^ «^'^^^ "" "»d /^,.' . "''»«fie», > >9 — lull Vom Etaale zur Zahlung übcru!immc»e lkisenbali»» P> lm ilals.Oblinalilme». Vülim. Westvali,< Em, Itt^b, «w, ^uu« u. l« oou »trunen 4"/n 9ü'2U »8-^> Eliialielli Bahn UUO u. 3000 M. 4 ad !«"/„......!,? 25 ll« 8l E!i,r»i'!Uali» 400 u. liNVO M. 'i",a........!!5> b« ,,<6 ?s, 9?? dl'llo C'M, l!!0. üü'llN >,? LU Hrauz Iuleph-Äab» Em,l»«4 ^div, ^!. , milder, 4"/» . »6^1 !»7 10 Mlizijche Karl Ludwig-Äahn ,div. Tl), Lild«, 4'7„ , «5 70 !' h— ,s, Vornüderger Äal,» Lm. 1«»^ 9!» 4« Staatsschuld der Bänder der ungarischen lirone. 4"/,, mlg. l^uioieiüe v^l ,ta>1e . wn-45 00 70 4«/n deiio per Uttiino l>4'l<> ,14 »n 4"/o ung, Rcnlr in ttru»e>lwül)r,, «euclirei, per Nasse , , !»2 K5 «2 ?5 4"/„ deno per Ullimo »2 ,>k> !i?f, »'/,"/« dello per nasse . »2 o<> »<» ,, Ung. Prämienanlelhe i^ l0« fl. ->i6 . 222 den» i» b« fl. 216 - ^2^ Iliein.-Reg.-Luie 4<>/,..... !5b UN!Nl 4"/« uiig, Äruild >tl.-ObIiff. . ><3 ^ü 9i 2', 4'V« lruai. u. ilcv, Orundentl. Obligaiwnll! , , , . 84' 9b' Andere öffentl. Nnlchen. ^o«n. ll»desa,,let!rn (biv, 4"/« 92 l,5> »3 bL . x, ceg, Ei!e»b,-Ua»des- Ä„Irl,!» div, 4>,/Vu , >,>» 5b l«0 bü ü"/s, Duliai, ilien. Aiüehen l«?8 c>2 ^s» - Wiener Brrlel>r2an>e!i>» 4"/„ . <»s> 70 W 6l< bcüu luou 4"/« üü 7<» !><;ü5 ^»!>!„» der 2>ad! Wie» , , ,,»>- 102 -deüo ,N, oder G.) 1874 12! Un ,^2 6<1 d">° (,»!»4).....»3^5. 94 «5 deüu (Ga«, v. I z«;,« . ^ z-, <,g z,^, dettu (Eleltr, v. I l>'00 9/. «0 "«3» dello (I»», «, v. I. ,U«2 !« 7« 97 7» den» v, I, 190« , . . .,5 8" <,g2„ Vl!r,r,!lia» Änlrl,rn uer>Vsl>. 4"„ üh 90 W !," ün,!s!!che ^inalLanl, u, ^. ,!,os «. >UN X per Nasse , 5»/ ,0^ «l, ,, 8 80 dettu^ per Ulümo 5"/„ ll»ü 50 >u3 - !i,, verl. 4"/„ 97'-- 97 l>0 Zentral,-^ub,-nred..Äl..ös!crr., 4b Jahre verl. . 4>/,"/„ 9b'4N 9? k>0 dellu Sb I, uerl. . , 4«/„ W'25 9» 40 >,red. Inst,,österr.f,Verl,-Unl, u, üfjeutl, Art,, xal, ä 4"/<, 94^ 9540 Laudeob, d. »lönigr, Galizien u Lodoi,!., 57^2 3 "illz, <"/« 94-- 85'- L<äl,r, Hüpoilieleiil,,. uril, 4"/„ W5,0 90 9i> N, i)s ^-- det!ok,-Sck>Mch, veil, »'/,"/„ «7b« «8 K0 deilu veil.....«"/„ 9b-7ü 9«?ü Orslerr-un«, Vanl, b« Jahre verl,, 4"/„ ». W. .. !>8'40 !,9 40 dello 4"„ .«ronenW, , . 9« 75 9i»'7f> 2parl,.^sleösl,,»wI,vcrl.4°/n 99 K, l«0 1« Eiseuliahn-Prioritäts-Obligationen. Oeller, «orl>wes!l!ah„200fl.S. ,04bN <<>b'50 ölaatsliahn 500 ,^1.....A6U' l02' öilbliahn ü 3"/„ Iälmei-Iuli 50» Fr, (per Ll.) . . . 270^.0 278 50 Znddahn n b"/„ 20" ll. S. °.G. -' Diverse Lose. Per 2tüll.) Vtrzinsllchl «ose. 3"/« Bodenliedit-Uoie Em, l«8N —- - -. deltu »8ü 274 50 2»0 50 5 „ Dona» Ncgni-Loie >«« ,l, 2^0 2««- 2erl>,Präm..AnI,p, M0Fr.2°/, >04'W HO 9ü Nnvrrziüöliche l!ose. > Bilbap, ^asilila (Duml>ll!i> b fl, 2L'k>0 30 5<» , «rrdinosr ,00 sl...... 53« - 5>4l - , C!llll,LuIr ^0 ll, K-Nl, , , 229- L39 ' O!ener Lule 40 fl...... '— --. > Palftl, Lllle -l« s< ft-Vl, . . 243'- 245- > !»>olen Nrenz, öst, Gel, v,. 10 sl. «^- «g _ >!»>uten nreuz, u»«, Ges. v., 5 fl. 39 5« 43.hu Nutwl! Lole 10 sl......70- 76- l önlmUuse 4« fl, K-M, , . 2»8- «W-T»rl, l!, B,^I>,!,-Prä!ll,-vbliss, 400 ssr, per Nafse , . . 214 2k 2!<7 25 detlo per Medio . . . 235xbj236-«l» Geld Wnre Wiener Komm,-Lose u, 1.1U74 547'bo 5b?'k>u Ocw.-^ch, d. 37nP>äm, Schuld, d, Vude,!lr,.Vlnst. lim. IU«9i ?8'— W2 — > Aktien. Tra»spor«u»tcl»rl>mungen. A,issin Tepl!!)er Ci>>nb. .°>0N sl. 2l80 — 2I85> — Wimmle ^ rdl>n!,„ 150 sl, . — - — Vnlchliehrabel Eiili.bOUsiK'M, 2590 — 2<>W- detto l,t. !>» 2UU ll. per Ult. »bN— 959-Touan-Lai»pfichi!>ahrl«.Oes.,1., l, l. priv., 500 ,1 N.-M. . 1080' U>9> ^ Dnx Vodenblillwr Ei!>nl!.4no«r. !'.!'>-- sserdinands-Nordl', i000f!,NW. 5405-. 54I5--Najcha» - Oderder^er (üienbah» 200 N L....... 3U0— 36! - Lemb.-Czern.-Iassy-Eisenbahn- Gesellichall, .'06-'>- Oes!err,Ni»d!uesll!nh»,2n0f!.L. -— -- dettu ü't. N)2UN fl.S.p.Ult. --^ -'- Prag-D>,xer<-— 289- Liaatoeijend. 200 f>, C. per Ult. 7»-,o»^ 76l- Lnbliahn 2ü0 fl. 2. per Ullimo I22'7b 12l!-7l Nüblwrdbeulfche Verbinbungsli- 20« fl »>,M..... —-— - - Traüsporlnesellfcliast, internal., «.->"., 2-Graz) !i0U fl S....... 404'— 407 - Wiener Lola!b.-?!lt.-Oes. 200 fl. L20-— 23»' Vanlen. Ännlo Ocsterr. Vanl, 120 fl, , 317L0 «18S< Bantverci», Wiener, pcr Ka>se -— deüo per Uüimo 55!- 555 — ^!de,tr,.Al!st,.aNss,«s«.,30«,,!r. ,!?»-- lt'»^ ^e„tr. Vod. Nredl,l,.üst .2U0fl 57Ü'5s> b?9-" Nreditanslal! für Hai,del nnd Oew., »20 Nr., per Näsle . S75 5? <>7N 5,U detto per Uliinw S75'8!> 6?6'!<'> »redilba»!, una, alla,, ü<»> Nr. «>5, - k>6- Peposilendanf aNss. 20«> sl . 473'- 47?' Eolumme OeseUschafl, nieder- öllerreichische, 400 Nrone» s,9«''— S98-Ü0 Giro u. Nasjenl',, Nr., 20» sl. 4"/„ 8'l8'— 342- ^ä»de,lianl, »st ,200,1., p.Nasse —>. drtio per Ultimo 50725 508 25 «Merlnr., Wecl>le!s<>l!'..Ällien- Welellfchnst, 200 fl. . . . 0 Krone» !772- I78^<- llüilinbanl, 200 fl..... L0U 50 <^07-5l> Umonl'llül, dühiüilche, KX'sl. . 25ß'5U 257 5" Aerlehrebanl, allg., l40 fl. . Il57 50 35<>-,0 Geld Äaie I»d>lstric»,itcr>lcli»ll!»gtN. !iw»!irll-Il!chnst, allgem, üsterr., 10« il........ 221 — 22b 50 Älürer Nohlenbergbau Gesrllsch. 100 fl........ 7ßh-— 789 — lil'lendahiweriehrs-Slüst., östeir. innf!.......'. 46"' 4N4- — Eiseildalmw.Le-hl,., erste, iNUsl. 187 - 199 50 'lillii'iüühl', Papirisalirit und Perl.WeseNlchaft, 100 sl. . !N» 5« 180 - Llctlr-Grs., nlll, Uslerr.,!i00sl, 4!9'- 422 — E>>'ltr. («e! . inter,,,. 2<>o sl. , — ------- Eleltr Allien-Gel., vereinigte . 249— 250 40 Hinterbersser Palr.-, Ziiiibh,- u Met-ssadril, 4«N Nronen . 114»-- I15N' — Mesinl,,r Äraxere! lOO fl. . . 211- 2,3 — Mo„ta,i-(Yes.. öst alpi„e, <0»f« 74s 25 743'Lb >Po!di Hütte., Tienelssnsistahl' ss. Vllt.Gefellichail. 200 fl. bN8- - b»9 20 ^raqer Eijeinndnstrirneielllchast 200 jl....... 2619 2S29-— V0'bN 6<>150 Halssu Tarj, Lteinlohlei! 1!>N fl. «28— «Ä3-— — «Lchud„iza',A. « für Petrol- Ind»s!r!e. oONNrunri, . . K47 — K5H-50 «Ltclirer.iliihl», Papierfabrik u. VerlaMesellschaft . . . 457— 4L1-— Trifailer ,loI,le„w,Gef 70 fl. 298'- 294— !,l,i. Tabalrenicari. «00 Fr, per iiasfe........ —'- -'— deüo per Ultimo ö'!7 368 - Wasfenf.Ges,. Üsterr. 100fl. . 714- ?,«50 Mr,,er Ba»ne!rllichaft, 1<^> sl. i«.i - i»«-" Wienerbersser Ziegelf. Nlt.-Ges 7»?- R>7 — Devisen. ttusze Eichten n>,d Schecks. Amsterdam....... ,y» ,? ipgz^ Temjche Baülplahc . . . .117 5« 1,7 70 Ilalienijche Äanlplä^e ... 94 »n > 5 05 London........ 240-45 2»0ß? Paris......... ,).'»-5,°> 957«, St, Pcleröblira..... 254li5 25l>LIj Zürich nnd Bafel..... 95>'!j?» 95, !»L» Valuten. Dnlaten........ N 3» K 4^ 2« Franlen-Siacle..... 19> l) 191» 20-Marl Slülle...... 23l>l 2.1b? Dexlsche Neichcbanlnvten . . >i? l>c> >«? ?>' Italienische ^antnole» . . . »^»' "° '? >>n!,e,.«u,e»....... "" ' ^" ^IIIIIMH________________ *°n Re Eln- und Verkauf *kt|en "«n, Pfandbriefen, Prioritäten, L ' O8en etc., jDevlsen und Valuten. JJ. CX iVliiyer Bank. imtl Wochsler^csch.'lft I,r,tl-> .1-»», «;t.it-.r..-.^si,.i t~ Privat-Depots (Safe-Deposits) . unter eigenem VerschluO der Partei. Verzinsung von Bareinlagen in,17nte-Korfert nt »uf Wn-IHiH.