VK»n,«erati«utz - Preise: Für LaibaL: sse des Meeres gemeinschaftlich rin. Felsen und ^>ffe, Sturm, Tiefen und mächtige Wogen bedrängten das Schiff um die Wette, während dichte nächtliche Finsternis, die alles umgab, durch das Flimmern kleiner Lichtchen aus der Ferne, die bald auftauchten, bald wieder verschwanden, noch unheimlicher und bemerkbar war. Der Bethenerung manches braven Kameraden zufolge waren dies nichts anderes als Tvdtenlichter, welche die ertrunkenen Seeleute als ein furchtbare» wsmöuto mori über das Wasser emporhalten. Plötzlich aber hing zum Entsetzen aller ein Vorgebirge, dessen schwarze Schatten die Nacht selbst übertrafen, in den Strich hinein. Der Tod schien unvermeidlich; schon standen alle bis über dir Hüsten im Wasser Das Schiff fuhr mit solcher Gewalt gegrn das Cap. daß selbst die steifen Gesichter der ältesten Offiziere dadurch beweglich wurden. Ein furchtbarer Stoß erfolgte, und dennoch — Wunder! — dennoch war das Schiff nicht zerschellt, lag noch nicht fünf Fäden im M-ereSgrunde, wo Menschengrbeine zu Korallen und Menschenaugen zu Perlrn werden. Während alle, denen der Schreck noch die Sprache gelassen, nun ihre Muthmaßungen über die terra ivLoZnilÄ äußerten, auf der das Fahrzeug festsaß, einige sie für die Spitze von Norwegen, andere für Grönland, ein dritter sie für gar kein Land» sondern nur für einen Eisberg erklärte, auf dessen spitze Za-cken das Schiff gleich einem Käfer auf die Nadel aufgespießt sei, und alle nur darin übereinstimmten daß der Kanal viel tausend Meilen südlich gelassen wurde: brach endlich der junge Tag an. — Verwundert blickten alle sich an, blickten in« Weite und glaubten zu träumen; rieben sich die Augen und trauten den Sinnen nicht; denn der Eisberg verwandelte sich in eine wohlbesetzte Bastion; hinter derselben lag rin blühendes Eiland, entgegen lachte ein sonniges Gestade mit stolzem Fort, wehenden Flaggen und stattlichen Soldaten. Ringsum, soweit da» Auge reichte, tauchten au» den Fluten mächtige Berge hervor, von denen weiße, grüne und rothe Wimpel lustig wehten. Juchhe! Portsmouth! Juchhe! Portsmouth! jubelten alle, wie au» einer Verzückung erwachend» und reichten freudig sich die Hände. Noch war da» Schiff wol an 100 UardS vom Ufer entfernt, und die Wogen, dies so weit zurück, geführt hatten, trieben noch unermüdlich ihr loseS Spiel. Vom Lande winkte einladend das Kaffeehaus» die Taverne; fröhlich blickende Kameraden waren schon herbeigeeilt, die Ankommenden auf heimischem Boden lachend zu begrüßen, und belustigten sich an den tollen Sprüngen und wunderlichen Manövern des hilflosen Schiffleins. Nein, das hält keiner von Fleisch und Blut länger aus!" rief Edwards, als rin heftiger Stoß ihn eben zu Boden warf, dem Obrrstlieutrnant zu» tionen treffen zu wollen; dir Minister der auswärtigen Angelegenheiten gaben den Parlamenten Jta-liens, Frankreichs und Englands Erklärungen ab, in der Orienlfrage eine durchaus friedliche Politik verfolgen zu wollen; in Rußland arbeite wol eine Partei auf den Krieg hin, jedoch der Ezar liebe den Frieden; wir wissen eö, daß in der geheimen Küche der /Diplomaten anders gedacht, ander» gesprochen und anders geschrieben wird, als man denken, sprechen oder schreiben will. Der CourS der diplomatischen Papiere ist in neuester Zeit auf allen Märkten Europa'S tief ge-fallen; man zweifelt nicht an dem guten Willen der Diplomatie, jedoch an der Fähigkeit, die abgegebenen Versicherungen halten zu können; überdies gibt die in den verschiedenen Reichen Europa'S stattfindende eilige Ausrüstung der Land- und Seemacht Anlaß, dem Gesänge der Friedensflöten nicht unbedingtes Gehör zu leihen. Eine Friedenssymphonie der Diplo. malen kann uns nicht zur Begeisterung stimmen. Die Diplomatie preiset einerseits das Princip der Nichtintervention, hält sich jedoch andererseits für gewisse Fället ein Hinterpförtchen offen. Die euro-päischen Mächte beschlossen vorläufig Nichtintervention, e« wurde aber auch die Uebereinkunst getroffen, bei Aenderung der Situation auf dem Kriegsschauplätze in die Bction einzugreisen. Oesterreich-Ungarn wünscht in Rücksicht aus die gedrückte volkswirthschaftliche Lage die Erhaltung des Friedens. Die Wahrung desselben muß vor allem anderen den leitenden Staatsmännern Oesterreich-UngarnS dringend am Herzen liegen. Bei Verfolg diese» Grundsatzes muß in zweiter Linie auch die Aufrechthaltung der Machtstellung und des Einflusses Oesterreich-Ungarns auf die Geschicke Europa'S eine wichtige Rolle ipielen. In ernster Stunde wird Oester-reich-Ungarn bereit sein, zur Aufrechthaltung seiner Machtstellung und feines Einflusses die erforderlichen Opfer zu bringen.___________________________________________ Politische Rundschau. Laibach, 19. Juli. Zuland. Die Opposition gegen das von den Regierungen Oesterreichs und Ungarns entworfene Ausgleich sproject macht fast jeden Tag weitere Fortschritte. ES liegen wieder mehrere Berichte über Wählerbesprechungen im südöstlichen Mähren und im nördlichen Niedcrösterreich vor, bei denen als un-abweislicher Grundsatz für die Ausgleichspolitik des MeichSrathe« die Vermeidung alles dessen sestgehal-4en wurde, was die politische Präponderanz Ungarns und die materielle Belastung Oesterreichs verstärken könnte. In den Berichten, welche über die Volks- stimmung bezüglich de» Ausgleiches aus Ungarn einlausen, macht sich dagegen immer mehr die Er. scheinung geltend, daß dir den Ultra» noch zu geringen Vortheile der Tisza'schen AuSgleichS-Stipula-tionen von der großen Menge der Wähler ms ein großer Gewinn für die Magyaren erkannt und daher gutgeheißen werden. Der steiermärkische Landesausschuß bereitet eine Eingabe an die Regierung und den ReichS-rath betreffs der Nothwendigkeit einer Aenderung des Gebührengesetzes sür den Verkehr der Genossenschaften mit ihren Mitgliedern vor. ' Die grazrr Handelskammer wird hiczu reichliches Material beschaffen. Der grazer Magistrat affigierte eine Aufforderung des Landesvertheidigungsministers an nicht wehrpflichtige Aerzte, zur Dienstleistung für den Kriegsfall in die Landwehr einzulreten. „Nemzeti Hirlap" theilt mit, daß der ungarische Minister des Innern einen Gesetzentwurf in-betreff dcr Dom esticalkassen vorbereite. Lei-lrndrs Princip desselben sei, daß alle Jurisdictionen, welche mit acht Perzent ihrer Staatssteuern die Administration nicht zu decken vermögen, als selbständige Jurisdictionen aufhören sollen. Nur zugunstrn einiger oberungarischen Eomitate soll eine Ausnahme gemacht und ihnen eine staatliche Subvention gewährt werden; dagegen soll die Regierung aus das Budget solcher Eomitate einen größer« Einfluß üben. Im kroatischen Landtage wurde der Grundbuchs- Gesetzentwurf, ferner jener über die Ausscheidung der Strafanstalten aus dem Ressort des Ministeriums des Innern und die Zutheilung derselben in das Justizrefsort und der Revisions-Ausschußbericht sür das Budget des Jahres 1874 angenommen. Hirmit wurde der Regierung für die Ueberschreitung des Voranschlages das Absolutorium ertheilt. Schließlich wurde der Bericht über den BeamtrnstatuS der Bauabtheilung zur Kenntnis genommen. Der Abgeordnete Kamenar reicht einen Beschlußantrag betreffs Aenderung desRobot -Ablösungsgesetzes ein. Ausland. Der neuernannte österreichisch-unga-rische Botschafter in Paris, Graf Wimpffen, richtete bei Überreichung seiner Creditive eine Ansprache an den Präsidenten Mac Mahon, in welcher er sagte: „Der Kaiser empfiehlt mir, alle Sorgfalt auf die Erhaltung und Entwicklung der zwischen den beiderseitigen Regierungen bestehenden Freundschaft und der guten Beziehungen zu ver-wenden, welche sich auf zahlreiche gemeinsame, Oester-reich-Ungarn und Frankreich so erfreulicherweise verbindende Interessen gründen." Marschall Mac der ohne Knöpfe, ohne EpauletS und Ringkragen sich an den Nothmast anklammerte, um sich nur aufrecht zu erhalten. Dieses rufend, stürzte Edwards in die Muten, um zum Strande hinzuschwimmen. Doch alle Anstrengungen, da» Ufer zu erreichen, blieben fruchtlos, hatte eine Welle ihn nahe gebracht, so trieb die andere ihn wieder in die See. Zum Unglück war kein Boot in der Nähe, ihn aufzu-riehmen, und schon im nächsten Augenblicke schleuderte ein riesiger Schaumberg, der sich eilends vom Ufer heranwälzte, ihn unbarmherzig in den Kanal zurück. VI. Edward» erholte sich gerade noch zeitlich genug, um den Chirurgen und Aerzten, die um ihn ver-sammelt standen, den Sieg über die Philanthropen zu entreißen. Schon hatten diese jenen zugestanden, ihn nach Verlauf einer Viertelstunde rettungslos aufzugeben; schon betrachteten ihn dir AeSculapsöhnr als «ine sichere Prise für da» anatomische Theater eines be. rühmten Zergliedrrer». al» er zu ihrem Verdrusse eine Viertelstunde zu früh erwachte. — Ach! diese Voreiligkeit stürzte ihn von neuem in den Kamps de» Leben- und in gar mancherlei Leiden, denen er hier auf so gute Art für immer hätte entrinnen können. Mahon erwiderte, die Regierung werde bemü. sein, die Interessengemeinschaft, welche die beide» Nationen mit so vielen Banden vereinigt und ste au die Erhaltung des europäischen Friedens knüpft, noch weiter zu entwickeln. Das „Journal Officiell" veröffentlicht eine neue und sehr umfangreiche Serie von Personal-Veränderungen in der höheren Verwaltung in Frankreich. Achtzehn Unterpräfecten werden versetzt, drei auf ihr Ansuchen entlasten und ebenfall-drei zur Disposition gestellt; neun ehemalige (repu-blikanische) Unterpräfecten werden wieder in den Dienst ausgenommen. Die übrigen Ernennungen erstrecken sich aus General>ecretäre» Präfecturräthe u. s. w. Der „Moniteur" erklärt, daß mit diesem Präsectenwechsel die politischen Veränderungen is der Verwaltung abgeschlossen seien. Die italienische Regierung hat der ru-manischen den Wunsch ausgedrückt, eine Handel«' convention mit Rumänien abzuschließen. Aus Malta wird gemeldet, daß die englische Flotte in der Bessika-Bai bis aus 15 Schiffe verstärkt wurde. Die „Agence telegraphique russe" in St. PeterS-bürg dementiert die Nachrichten, daß Fürst Mila» die Vermittlung Rußlands zur Erzielung eine-Waffenstillstandes nachgesucht habe, und erklärt, daß ein Waffenstillstand überhaupt gar nicht verlangt worden sei. ES verlautet, daß die serbische Skupschtina gegen den Willen Ristik' und aus speciellen Wunsch des Fürsten Milan einberufen wird. Ristih der von der Nationalversammlung zur Verantwortung gezogen zu werden fürchtet und von den Conserva-tiven jedenfalls herbe Vorwürfe wegen seines leichtsinnigen Vorgehen« zu erwarten hat, drohte de« Fürsten einen Augenblick mit seiner Demission, woraus Milan antwortete: „Ich weiß, was ich dem Lande und meiner Dynastie schuldig bin!' Nach stürmischer Debatte sprach der spanisch^ Eongreß mit 211 gegen 26 Stimmen dem Mini-sterium sein Vertrauen aus. Als er sich so um die Ruhe des Grabes und die Aerzte um ihre Beute betrogen hatte, schlüpfte er in einen Postwagen und eilte nach Portsmouth zurück. Der erste Bekannte, auf den er da stieß, war Jack Dulmann, der gaffend zwischen den Bilderbuden herumschlich. Er war ungemein erfreut, Edwards zu sehen. „Du hast Unglück gehabt", sagte er — „aber warum wolltest du auch schwimmen? — Die See ging gerade mit der Flut, eine Viertelstunde später war sie so flach und spiegelglatt, daß du recht bequem hättest tanden können." „Wo aber Freund, finde ich jetzt mein Regi ment?" „Bei dem hast du nichts mehr zu suchen, du stehst schon auf der Todtenliste. Jeder Fähnrich in dem Corps schwört darauf, daß du ertrunken bist Deine Stelle ist vergeben, und es bleibt dir nicht» übrig, al« mit dem Degen die Sache au-zufechtrn und dir einige Wunden beibringen zu lassen, damit man sieht, daß du wirklich noch von Fleisch und Blut bist.« „Und wa« führt dich hieher, Freund Jack?" „Der Dienst. Ich stehe al- Lieutenant in der selben Compagnie, der du zugetheilt warst, aber au« allzugroßem Diensteifer zur See voraneiltest." (Fortsetzung folgt.) Vom Kriegsschauplätze. Am 17. d. wurde eine Hauptschlacht bei Ni sch erwartet. Osman Pascha und Soliman Pascha mit der Timok-Armee beabsichtigten mit Achmed Eyub Pascha, der die Truppen bei Nisch commandiert, unter dem Seraskier Abdul Kerim vereinigt, die Serben anzugreifen. Zur Tagesgeschichte. — Kaiser Wilhelm reist am 19. Juli von Mainau nach Salzburg ab, wo er abends um halb 10 Uhr eintrifft. Dort findet daS Zusammentreffen mit dem Kaiser von Oesterreich statt. Beide Kaiser bleiben am 20. Juli beisammen, wvrauf Kaiser Wilhelm am 21. Juli nachmittags die Reise nach Gastein fortsetzt, wo er bis 1. August bleiben wird. — Ein Erdbeben wurde am 17. d. M. um die zweite Nachmittagsstunde in der österreichischen Reichshälfte wahrgenommen, namentlich wurde dasselbe inWien stark verspürt; die Richtung ging von West nach Ost. De« ersten heftigeren Stoße folgten zwei leichtere Schwingungen. In den Zimmern machte sich der erste Stoß durch starke-Erzittern der Möbel und Fenster bemerkbar. Die Leute auf der Straße blieben erschreckt stehen, als ste den auch dort starken Ruck verspürten. Der Himmel war leicht bewölkt, die Luft ruhig und warm. An der Börse entstand in diese« Augenblicke panischer Schrecken, nachdem die leichten Riegelwände dieses Nothbaues zu krachen und zu bersten begänne« und der Staub von allen Fugen dicht aufwirbelte. M ersten Momente glaubte man, daß etwa einer der in> Erdgeschosse befindlichen Dampfapparate gesprungen fei» alles stürzte auS dem Saale hinaus, die Thüren und Fe»' ster wurden aufgerissen und die Hunderte von Besucher« sprangen ins Freie oder drückten sich zum HauptauSgange hinaus. Im Interesse der Sicherheit erscheint es dringend geboten, daß eine baupolizeiliche Untersuchung im Börsen-gebäude vorgenommen werde, bevor dassekb« wieder »eM Publikum geöffnet wird. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Aus Veldes.) Erzherzog Ludwig Victor unternimmt täglich Ausfahrten in die Umgebung. Bei einer derselben wurde der hohe Badegast sehr unangenehm berührt. Wir si„d in der Lage, über die in der gestrigen grazer »Tagespost- erzählte Straßen-Afsaire nachstehenden that-sächlichen Bericht zu bringen: Am Freitag den 14. d. nachmittags wollte die Equipage des Erzherzogs auf der Eezirksstraße zwischen Veldes und Lees nächst der Save-brücke zwei langsamen Schrittes fahrenden und mit Holzkohlen beladenen Wagen Vorfahren. Der Kutscher des Erzherzogs rief die beiden Fuhrknechte Joses und Johann Mulej Dermal vergebens an. auszuweichen; endlich suhr der erz-^rzvgljche Kutscher an geeigneter Stelle den beiden Kohlen-lUhrwerken vor. Während des Borfahrens brachen die ge-Uannte» Knechte, obgleich sie von dem desselben Weges Sehenden BezirkSgerichtsbeamten Kollmann belehrt wurden, in der Equipage der Bruder des Kaisers sitze, in rohe Schimpfworte aus, und einer dieser Fuhrknechte schwang dabei drohend seine Peitsche. (Ein Losschlagen mit der Peitsche und Steinwürfe kamen nicht vor.) Ueber diesen Act der Roheit wurde beim Bezirksgerichte Radmannsdorf die Anzeige erstattet, in deren Folge die beiden Burschen arretiert und gegen sie wegen Majestätsbeleidigung die gerichtliche Untersuchung eingeleitet wurde. — Dieser unliebsame Vorsall *ref in Veldes und Umgebung allseitige Indignation hervor. Die gesetzwidrige Ausschreitung der genannten beiden Burschen bestätigt neuerlich, daß Schule und Kirche seinerzeit >hre Pfl^ nicht erfüllt haben, daß die Geistlichkeit sich Weniger mit Sittenlehren, als mit Predigten über nationale Hetzereien beschäftige. „Slovenski Narod" und „Slovenec" Ledigen eben auch das Evangelium „vom Haß gegen Deutsche«, und so darf es nicht aufsallen, wenn das Unkraut, Kelches der Klerus und die nationale Presse gesäet, hier und dort so verwerfliche Früchte trägt. Sicherem Vernehmen Nach bedauert der besonnene Theil der dortigen slovenischen Einwohnerschaft diesen Vorsall, und sollen einige Grund-Besitzer die Absicht haben, Sr. kaiserl. Hoheit über diese Affaire ihr lebhaftestes Bedauern mit dem Beisätze auszudrücken, daß die slovenische Bevölkerung in und um Veldes diesem Vorsalle gänzlich serne steht. - (Aus den slovenischen Blättern) „Slov. Narod" bemerkt in Bezug aus die beantragte Armeemobilisierung in Rumänien und eine eventuelle Theiluahme Griechenlands an dem serbisch-montenegrinisch-türkischen Kriege, daß weder Rumänien noch Griechenland aus Liebe Ku den Slaven in den Kamps eintritt. Beide ergreifen die schöne Gelegenheit, um reale Politik zu treiben, beide führe nur Gewinnsucht vorwärts. Ist „Slov. Narod" dessen sicher, aß der Fürst der schwarzen Berge nur aus reiner Liebe «nd Freundschaft für die Serben in den Krieg zog und bei 'esem Unternehmen der Idee auf Vergrößerung seines Ge-'etes und der Aussicht auf Gewinn durchaus kein Gehör ^ ^ ^ »Slov. Narod" sagt in einem Artikel: „Die Aus-rwger mit deutscher Kultur," daß Anastasius Grün in Nem Gedichte sich dahin äußerte: „ES sei ein saueres Amt, " bitt'res Brod, Kultur nach Osten zu tragen;" weiter „Slov. Narod" : AuerSperg sei als Dichter nur des-des Ruhme gelangt, weil er als Aristokrat, zur Zeit bsolutismus, ein paar liberale Phrasen in Verse klei-MemRutschen Gedichten die Freiheit besang, im Parla-deutw^ Liberalismus huldigte, die Slaven jedoch nach «in d»u ^ beleidigte. Wahrlich, ein saueres Amt ist es, Boden dorthin Kultur zu tragen, wo der That e E?-* ^ des Dichters Wort noch für des Dichters digten ". 'st, wo nur Schmähartikel und Hetzpre- stimm, "s" E^lgefallen ausgenommen werden und tausend-zu St stnden. - In Bezug auf die am 13. k. M. 3an im Rosenthale in Kärnten projectierte Fraa - '^"ier richten wir an „Slovenski Narod" die «ine b ^ ^ der Sokolverein, was haben politische Ver- «eleb " Einer Feierlichkeit zu thun, die dem Andenken eines Stim E" ^^°gen zu Ehren veranstaltet wird? — Eine Neh Klagenfurt läßt sich hierüber in folgendem ver- der Ni' 2"uezic-Feier soll nicht eine wahre Feier «ebftk " ^ t für die Manen deS Verewigten sein, sondern n a t i o n a l-p o l i t i sch e n Charakter keN^s ,S° s^r wir das Verdienst deS gewesenen Pro- N-ti««" ^"'"ischen Philologen Anton Janejii um seine anerkennen und diese Huldigung respektieren, so sehr mißbilligen wir die Intention, die eigentlich dahin geht, einen Tabor abzuhalten, bei welchem in nicht gar zarten Worten gegen die „NemKkutarji" (d. H. die Deutschen) los gedonnert werden soll. Die slovenischen Journale arbeiten über Hals und Kopf an der Realisierung dieser „nationalen Feier," zu der alle Slovenen eingeladen sind und zu welcher auch der berüchtigte laibacher Turnverein „Sokol" sein Erscheinen zugesagt hat. Der Obmann dieses samosen Turnvereins, der von jeher im Nachbarlande zur Kultivierung des Deutschenhaffes sein bestes Scherflein beigetragen, hat an die Mitglieder bereits einen Ausruf gerichtet, nach welchem alle zum „nationalen Fest an den Grenzen Sloveniens, wo der Germane seine habgierige Hand auSstreckt," einge-laden werden. Unter solchen Auspicien kann das Fest ein recht gemüthliches werden!" — (Aus der Handels- und Gewerbekam-m e r.) In der letzten Sitzung erstattete Kammerrath Treun als Obmann der I. Sektion Bericht über den von ihm in der Sitzung vom 15. Mai l. I. gestellten und über Antrag des KR. Bürger der erwähnten Sektion zur Prüfung und Berichterstattung zugewiesenen Antrag, betreffend das Ansuchen an die k. k. Landesregierung in der Angelegenheit der in letzter Zeit häufig austretenden Ausverkäufe. Die Section wies vor allem auf die von der Kammer dem Handelsministerium übermittelte Petition der laibacher Handel- und Gewerbetreibenden hin, in der diese Angelegenheit ausführlich besprochen ist, in der aus den Schaden, den die hier fragliche „Neuart" Geschästsleute dem reellen Handelsmanne verursacht, hiugewiesen und dargethan wird, daß jene den Verpflichtungen, welche das Handelsgesetz den stabilen Handelsleuten auferlegt, nicht nachkommen, daß der Gesetzgeber bei der Erlassung der Gewerbe-Ordnung vom Jahre 1859 die Möglichkeit des Entstehens derartiger Geschäfte nicht vor Augen hatte, indem er sonst wol besondere Bestimmungen rücksichtlich derselben in jene ausgenommen hätte. Zur Bekräftigung deS letzten Satzes berief sich die Section auf die §8 62 bis 67 der G. O. über den Markt-verkehr, den K SO der G. O, welcher über reisende Agenten handelt, und aus den tz 51 der G. O. über Hausieren, aus die Bestimmungen des Gesetzes über den Hausierhandel vom 4. September 1852, R. G. Bl. Nr. 252. Die Section machte ferner aus die Verhandlungen der Schwesterkammern in dieser Angelegenheit ausmerksam, denen die krainische Kammer obige Pitition zur Unterstützung übermittelte, von denen auch bereits, soweit der Sectio» bekannt ist, die von Graz, Klagenfurt, Salzburg, Linz, Budweis und Eger ähnliche Petitionen an das Handelsministerium zu überreichen beschlossen. Die grazer Kammer beschloß überdies, sich an die steiermärkische Statthalterei mit einem ähnlichen Ansuchen zu wenden, wie eS der hier fragliche Antrag bezweckt. Nachdem der Berichterstatter noch dargethan halte, daß von den seit ungesähr drei Jahren in Laibach aufgetauchten 27 derartigen Geschäftsleuten 5 wieder abgezogen find, bevor sie die Steuern ent-richtet haben/ daß sowol in Laibach als auch am flachen Lande von sremden Personen in zudringlicher Weise und unter verschiedenen Vorspiegelungen Waren zum Verkaufe angeboten werden, von denen wol nicht alle die Bewilligung zum Hausierhandel haben und die Bestimmungen des Hausier-patentes besolgen — beantragte KR. Treun namens der Sektion die Annahme des in der Sitzung vom 15. Mai d I. gestellten Antrages. KR. Franz Dolenz erwähnte, daß auch in Krainburg Versuche gemacht wurden, solche Ausverkäufe zu veranstalten, und unterstützte sodann den Sectionsanlrag, welcher bei der hieraus ersolgten Abstimmung einstimmig angenommen wurde. — (Wünsche uud « eschwerden.) Die General-directionen der verschiedenen Eisenbahnen sorgten durch Herstellung abgesonderter LouM auch für Nichtraucher; doch, die Generaldirection denkt und der Londucteur lenkt. Am Montag suhr ein Paffagier au- Laibach mit dem gemischten Frühzuge gegen Littai und wollte in ein Loupv sttr Nichtraucher einsteigen; jedoch Londucteur F mag schlechter Laune gewesen sein, er verweigerte dem der distinguierten Gesellschaft angehvrigen Paffagier mit barschen Worten das Oeffnen und Betreten eines Waggons „für Nichtraucher". — (LircuS Sidoli.) Die gestrige Vorstellung zog einen großen Kreis von Zuschauern an. Die Pantomime „Schneewittchen" errang einen glänzenden Erfolg, der Bei-fall war ein immenser. Die prächtigen Losiume, die hübschen kleinen Equipagen, die Nationaltänze, der komische Marsch der Zwerge, namentlich die letzte Scene, befriedigten die Schau- lust der Großen und «leinen im hohen Grade. Diese Panto-mime dürste noch an vielen Abenden dir Räume des LircuS füllen. Der Schulgarten. .) , , Land für Land eignet sich bei uns den Schulgarten an. Beispiele beweisen: Das kleine Schlesien hat heute 245 Schulgärten, darunter 36 erwähnenswerthe neuesten Da-tumS; es gestaltet seine älteren Schulgärten verhältnismäßig um und legt eben sechs neue an. Mähren regt sich in sehr verständiger Weise. Böhmen rüstet sich, den Schulgarten einzubürgcni, und zwar rühren sich zuerst die klei-neren Städte; Galizien hat in zwei Bezirken die beachtenS« wertheste Thätigkeit ausgenommen; in wenigen Jahren werden die Bezirke Mielec und JaroSlaw mit den schönsten Schulgärten übersäet sein, deren jeder auch zierliche Hausgärtchen aufnimmt. In Steiermark ist bereits eine stattliche Anzahl von Schulgärten entstanden, davon 42 durch die Bemühung der Landwirthschafts-Gesellschast. Siebenbürgen legt jetzt den ersten Schulgarten in Hetzeldorf bei Mediasch an. Alljährlich werden daselbst 50 Volksschullehrer einen praktischen achttägigen Curs im April und einen theoretischen zweiwöchentlichen im August durchmachen. (Unter den ersten 50 Lehrern sind auch 13 Rumänen griechisch, orientalischer Lonfession.) Niederösterreich war bisher lässig. Wollten doch alle Gemeinden bedenken, daß bei der besonderen Wichtigkeit einer gediegenen Erziehung des weiblichen Geschlechtes in der Stadt vor allem die Mädchenschulen mit Schulgärten zu versehen find! Wollten alle Landgemeinden den Gedanken sesthalten, daß auch der kleinste Schulgarten nie und niemals ein bloßer Nutzgarten sein darf! Die Sämereien lassen sich ja doch unentgeltlich aus dem k. k. botanischen Garten in Wien beziehen, der so viele kleine botanische Gärten des Auslandes versorgt und botanische Gärten in sremden Erdtheilen beschickt. Große Verdienste hat sich um die rasche Verbreitung deS Schulgartens Herr Max Machanek (Fabrikant, Wien I , Elisabethstraße 15) erworben, welcher jeder Gemeinde, die es wünscht, nach Einsendung der Zeichnung und Beschreibung des Grundstückes einen zweckmäßigen Plan von vollendeter Schönheit aus Gefälligkeit eutwirst. Herr Machanek kennt genau meine Ideen seit dem Jahre 1870, wo er die reizenden Pläne zur ersten Auflage meines „Schulgartens" entwarf; allein gleichwol besprich- er jeden Plan mit mir und läßt die Skizzen benrtheilen, hevor sie in Farben auSgesührt werden. In seiner Gefälligkeit geht er so weit, daß er in manchen Fällen zwei bis sieben Skizzen den Gemeinden zur Wahl einschickt, wenn nur die Anmeldungen rechtzeitig kommen. (In diesem Frühjahre z. B. gehen über 35 durchgearbeitete Pläne in verschiedene Länder der Krone.) Oesterreich mit der überreichen Mannigfaltigkeit jener eingangs bezeichneten Verhältnisse, welche auf die Einrichtung jede» einzelnen Schulgartens bestimmend einwirken, ist eine heilsame Schule für die ersten Pionniere des zeitgemäßen Schulgartens; aus österreichischem Boden dürste der Gedanke deS Schulgartens zuerst nach allen möglichen Richtungen ausgedacht, allen möglichen Bedingungen angepaßt werden. Allein gesunde Gedanken werden heute bald ein Gemeingut der europäischen Menschheit, und unverkennbar bereitet sich in ganz Europa eine gründliche, besonnene Reform unseres ganzen Unterrichts- und ErziehungSwesens vor. Schon hat der Schulgarten, wie ihn Oesterreich aussührt, das lebhafteste Interesse und die herzlichste Zustimmung bedeutender Männer in Deutschland gefunden, und es kann nur mehr als Frage der Zeit gelten, wann er auch dort in Angriff ge-nommen wird. Von der Rudolfsbahn. Am 20. d. M. findet in Wien die Generalversamm -lung der Actionäre dieser Bahn statt. Aus dem bereits aus-gegebenen Geschäftsberichte des VerwaltnngsratheS für das Jahr 1875 ersehe» wir folgendes: Die Äefammteinnahmen betrugen 3.706,327 fl., die Auslagen 2.807,032 fl. Das ReinerträgniS stellt sich für die der Rudolfsbahn concesflo-nierte Linie aus 899,304 fl. (zum JahresdurchschnittScourS von Silber L 103 52 fl. — 868,723 fl. in Silber) gegen 728,414 fl. im Vorjahre. Die Betriebsausgaben betrugen 75 75 Perzent der Einnahmen, gegen 80 21 Perzent de« Lorjahres. DaS verhLltniSmSßig günstige Ergebnis findet vor-riehmlich in der Abnahme der »nSgaben nm ISS,5SS fl. seine Erklärung; allein auch die Vrutto-Einnahme hat um 155,294 fl. zugenoüiMin. Erhöhung der Brutlo-Ein» nähme resultiert lediglich auS der Steigerung der Ein nähme im Vüterverkehre; der Personen» und VepäckSver» kehr erfuhr einen Ausfall von 66,606 fl. Der Güterverkehr erreichte 20.«, Millionen Zentner, d. i. um 621,443 Zentner mehr, als im Jahre 1874, aber um 1.^ Millionen Zentner weniger als im Jahre 1873; die Einnahmen dieses Zwei> ges hoben sich um 98,622 fl. Den wichtigsten Transport artikel liefert die Eisenindustrie; derselbe erhöhte sich zwar der Menge nach um 30,560 Zollzentner, lieferte aber, da die höher tarifierten Eisen-Halbfabrikate im Quantum zurück, blieben, eine Mindereinnahme von 80,974 fl. Die Eisen waren betrugen 89., Perzent der gefammten Frachtenmenge (gegen 67,2 Perzent im Jahre 1874) Und ergaben 53 >, Per» zent der gesammten Frachteneinnahme (gegen 48.« Perzent im Jahre 1874). Günstiger gestaltete sich der Holzverkehr; derselbe weist bei 25.« Millionen Zentner eine Mehrfracht von 2.„ Millionen Zentner und eine Mehreinnahme von 18,450 fl. aus. Die Betriebsrechnung weist aus: Brutto-Ein-nahmen: Transportdienst 3.643,955 fl. (gegen S.626,590 fl. im Jahre 1874), diverse Einnahmen 62,371 fl. (64,442 fl.), Summe 3.706.327 fl. (3.691,033 fl.) Davon ab: Betriebs-anSgaben 2.779,258 fl. (2.932,467 fl.), Steuern und Stem-pel 27,764 fl. (30,151 fl.) Es verbleibt hiena» ein Netto-ErtrSgnis von 899,304 fl. (728,414 fl.) oder, zum Conrse von 103 52 berechnet, 868,723 fl. in Silber. Da zur Verzinsung und Amortisierung de« Anlagekapitals 5.809,750 fl. in Silber erforderlich sind, so wird die Staatsgarantie mit 4.941,002 fl. (gegen 5.048,604 fl. im Vorjahre) in Anspruch genommen, d. i. um 38,973 fl. weniger, als im Finanz-gejetze pro 1875 präliminiert worden. Ter Verwaltungsrath tbeilt weiters die aus die Salzkam m e r g u t - Ba h n b-züglichen, unseren Lesern bekannten Finanz.Operationen mil. Brkanntlich wurden von demiLe-sammtbetrage der Gold-Prioritäten per 25 22 Millionen Vulven 10 Millionen fix übernommen, für den Rest wurde dem Finanz-Consortium die Option Vorbehalten. Der Bericht theilt bezüglich dieses Restes mit, daß das Lvnsortium auch hievon eine namhafte Summe übernahm und daß bis zum Schluffe der Optionsfrist die volle Begebung stattfinden dürfte. Der Verwaltungsrath drückt schließlich seine Befriedigung darüber aus, daß die seit Jahre» angestrebte Verbindungslinie Tarvis-Ponteba der Realisierung entgegengeht. Noch vor dem Gesetze vom 12. März l. I., wodurch der Bau dieser Linie sichergestellt wurde, gab der Handelsminister dem Verwaltnngsrathe bekannt, daß, wenn auch die Ausführung der Linie im Wege des StaatSbaueS in Aussicht genommen sei, der Regierung doch die Absicht ferne liege, über die genannte Bahnstrecke mit Umgehung der Kronprinz-Rudolfbahn zu verfügen. Der BerwaltnngS-rath wurde gleichzeitig eingeladen, sich schon jetzt mit der Frage der künftigen Uebernahme des Betriebes, eventuell der Erwerbung dieser Bahnstrecke zu beschäftigen und dem Minister diesbezügliche Anträge zu stellen. Der Verwaltung«-rath hat daraufhin »m die Loncesston zum Bane und Betriebe dieser Strecke, und zwar unter denselben Bedingungen angesucht, welche schon in einer Eingabe vom Jahre 1873 ausgesührt wurden. Aus die neuerliche Bitte ist bisher noch keine Erledigung er flössen. Die Bilanz enthält: Activen: Anlagekosten 111.,, Millionen, Kaffen-, Effectenbestünde und Depots 4 « Millionen, Materialvorräthe 1 „ Millionen, Debitoren 15, Millionen, Staatsgarantie-Erfordernifle vom Jahre 1868 bis 1875 rund 26 Millionen: Skmme 159 Millionen. Pas. siven: Anlage-Kapital 123, Millionen (darunter 11 Millionen Salzkammergut-Bahn-Prioritäten), Rückstände 2^ Millionen, Creditoren 5 », Millionen, Barvorschüsse aus dem Titel der Staatsgarantie sammt Zinsen 27.606,035 fl ; Summe 159 Millionen. Witterung. Laib-,». 19 Juli. Morgens Nebel, nach 10 Uhr Gewitter mit Platzregen aus NW., Regen noch anhaltend, schwacher SO. Wärme: morgens 7 Uhr -f- 15.6°, nachmittags 2 Uhr -j- 181° 6. (1875 -j- 20 4°; 1874 -s- 24 I" 6.) Barometer im Fallen, 732 42 ww. Das gestrige Ta§cSiniltel der Wärme -j- 20 3°, nm 1-0» Uber dem Normale. Arrgelom«eue Fremde am 19. J»l>. Hotel Llodt Wie«. Tratnik, ArztenSgattin. St. Martin. — Befiak, Advocat, und Dragovina, Ksm, Triest. — Tom-lej, Baller, Kfltk.; Lrillo, Großhändler; Engelbauer, «eis.; ProSpero, Ingenieur, und Sarcillo, Wien. — v. Ehrenreich, GutSbes., Ponovitsch. — Zmasek, Kaplan, und Flucher, Grundbes., St. Peter. — Vrankii, Moräntsch. — Lindtner, Krainburg. — Adam. k. k Directions-adjunct sammt Familie, und Wohr, Stations-Vorstehers-Gattin, >ammt Sohn. Steher. - Eornelli, Agram. Hotel Elefant. Koller Ursula. Fiume. — Dutsch, Wippach. — Gerdinitsch, Professor, s. Frau, Gottschee. — Valeniik, Dornegg. — Rrßmann und Stenovik, Agram. AbeleS, Krauß und Gngenheim Naroline s. Tochter, Wien. Heller, Sagor. — Kautsch, Oberförster, Ebernstein. Stadt Laibach. Mach, k. k. Forstadinnct, sammt Familie, Flitsch. Hatel Europa. Berti, Triest. — Weiß, Gclreidehäiidler, Sissek. — Dvornik, «es., Munkendorf. Kaiser von Oesterreich. Karpilsch, Trödler, Graz, vaierischer Hof. LuliL, Zara. — ValsaSmini, Monza. Sttohreu. Pretner, Galatz, — Makovic, Agen', «gram. Verstorbene. Den 18. Juli. Gertraud Molk, Inwohnerin, alt 67 I., Livilspital, Lnngeniubercnlose, — Margaretha Rosmann, EichyriefabrikSarbeitersgattin, 45 I., Krakauvorstadt Nr. 46, Gebärmutterblutsturz. — Franz Slraßer, Zwäng-ling, 19 I., ZwangsarbeitsyanS, Dysenterie. — Mathias Bregar, Arbeiter, 50 I,, Civilspital, Blutzersetzung.________ Gedenktafel aber die am 22. Juli 1876 stattfindenden Mita-tionen. 2. Feilb., Psenica'sche Real., Karnervellach, BG. Kro-nan. — 2. Feilb., Slobodnik'sche Real., BojanSdorf, BG. Möttling. - 2, Feilb., Vodnik'sche Real., Dousko, BG. Egg. Telegramme. Bukarest, 18. Juli. Die Meldung der wiener Blätter von hier über ein Ansuchen Rußlands um freie Passage für 25,000 Freiwillige, sowie von der bevorstehenden Unabhängigkeitserklärung Rumäniens sind vollkommen unbegründet. — Der Senat votierte eine Adresse an den Fürsten, die tiefste Ergebenheit demselben aussprechend und bezüglich der auswärtigen Politik betonend, daß Rumänien, sei-nen eigenen Jitteressen und den Wünschen Europa's entprechend, sortsahren möge, unter dem Banner der Neutralität in Frieden an seiner inneren Entwicklung zu arbeiten. Belgrad, 18. Juli. (Officiell.) Der Versuch der Türken, an der Drina vorzudringen, wurde zurück-Leschlagen. Ein türkisches Detachement, welches die Serben bei Mokra gvra (im Süden) angriss, wurde in die Flucht gejagt. Die Türken stehen nirgends auf serbischem Gebiete. Das Detachement Ducit occupiert noch die am 8. v. den Türken abge» nvmmenen Verschanzungen vor Nova-Varos, daher ist dir türkische Nachricht von dessen Zerstreuung unwahr. Mvstar, 18. Juli. Die bewaffnete türkische Bkvöllerurig aus der Umgebung wird gegen Bla gaj dirigiert; die Türken besetzten die Höhen und werfen Wälle zur Vcrtheidigung in der Ebene auf. Wo ist guter Wein? Um diese Frage zu lösen, überzeuge sich das x. i. Pu-blikum bei Frau I»«I»I«I« am Ran» beim „goldenen Schiff" Haus-Nr. 198. Gute unterkrainer Weine, das Liter zu 30 und 36 kr., Wijeller das Liter zu 40 kr. (378) 6-5 Natürliche MineralwiH Füllung Zahnarzt Paichel wohnt an der Hradeczkybrilcke im Mally schen Hause, I. Stock, und ordiniert von 9 bis 12 und 2 bis 6 Uhr. — Seine Mundwafferesfenz, Flas»e 1 fl., und Zahnpulver, Schachtel 60 kr., sind außer im OrdinationSlokale noL bn Herrn Apotheker Mayer und den Herren Karinger L Lasch zu bekommen. (333) 12 M Damenpulver N parfumirt (L l'VIsnx-I l»»x) weiß L rosa, E a», ve,«labilif<--n 8utft«l»« vsvl»«, unter welker ich wiederum die von hoher Regierung genehmigte und,»r»»tlrt« " krsnvsediv. lEä«8-L«tterie, Gewinne im Betrag« von 8 VII,»«»» 696,000 Nsi-K enthaltend, darunter sveut 450,000 spsvisll sooooo, 150,000, 80,000, 60.000, 2 L 40,000 re. rc. welche innerhalb weniger Monate ,»r Entscheidung kommen müssen, angelegentlichst empfehle. Die erst« Ziehnng^beginnt schon »ii» 20"°" .Iuli ». v. und versende hierzu siegen Einsendung des Betrages oder Postvorschuß OrlsInLttootiv Vi V- V« V« zu S. 9 ü.4.50 ti.2.25 Ü.I.13öst.^. Send« j>dem Theiluehmer den amtlichen Plan gratis, sowie auch Gewinnlisten und Ge-wiungelder i-ioin, . uii , werden, l-oilinitt begünstigt« auch in der kürzlich beendeten Lotterie wieder mein i-t.-i.it >,i reichem Maaße, meine ^irma bedarf daher (da solche eine der illtvxtiio in dieser ist! reiner I,' , Anpreisungen dieser so beliebten Lotterie, indem ich daher siir das mir seit Jahren gesch-ulie Vertraue!, ergebenst daule, bitte solche; mir, da die Nachträge bereits stark ist, durch bn iv i ge Bestellungen >u erneuen. L-... üinipllollcetcur -lr Lnilgcrhof Nr. X. Wiener Börse vom 17. Juli. Beld! Ware SPerc. Rente, öst.Pap. LS 7U 8« 80 dto. dto. öst. in Eilb.! ss-70! «ü SV Lose von 1SS4 . . . koke von 18S0, ganze Sofe von I8gg, Fünft. Pramiensch. ». 1884 kiebenbürg. Ungar» Snglo-Bank........... Sreditanftalt........ Drpofitenbank.... «»comvle-Snftalt . . "ranco - Bank . . . . andelSbank.......... atiinalbauk .... Oest. Bankgesells. . . tlniou-Bauk.......... BerkehrSbank......... «ls«ld-Bahn . . , . «ml Ludwigbahn . . ikais. Elis.-Bahn . . »ais. Ar, I°ses»b . . klaatsbahu ..... Küdbahn.............. t«7-?b KiSiü tlg-SS ll» So H8^!> tt8 7L ISl'LS tSl'SÜ 75- - 76-ib 7» SV 7S 7S 7S 5» 7S-7L 14« SV l«7 10 li6 7S 1S7- -SSV-- «7«-- >'--861-- S8'iL 8I.SV S8-SV »H-SV MS SV 20«'-ISS'— ISS — isi-so I»» »71.-!j74'5» 77-SV 77 7» lllg. oft. Bod.-Credit, dto. in SS I. Nation, ö. W. llng. Bod.-Crebitanft. Vrtortt»t»-0KI, ranz Iosef»-Babn . lest. Nordwestbahn . Siebenbürger .... Staatsbahn.......... Südb.-Ges.zu «00 ffr. dto. von« Lo»o. Credit. Lose . . . Rudolf« - Lose . . Wood». (3Mon.) südd.W. 1!ark Aug-b.lv« fl. "rankf. Ivc amburg, ondon I« Pfd. Pari« 10« Franc« . . Kais. Münz-Dncaten iv-FrancSstück . . . . Zreuß. Kassenscheine. -ilber . . Geld 10S 88-— 97-8» 8S-SS 8S-SS S7 SI' iso II5-S0 I5S-S0 is-so 8I-S0 «l-i» ISS SS lg 8S S-SS l00I SI-70 l0l— Sa« icö'S« ßS'Lis öl-i« lSt-< Itili lS»7, lS'st Telegraphischer Tursbericht am 19. Juli. Papier-Rente 66- Silber-Rente 69----------------l?«"' StaatS-Anlehen 112 25. - «ankactien 868. - Lredit 14»^.. — London 127 —. — Silber 101-25 — K. k. MZ. dukaten 590. - 20-FrancS Stücke IO N. — 100 mark 62 30. ____ Druck von Jg. v. Kleinmayr L Fed. Bamberg, Verleger Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.