(PoitBÜia pla(ua * gotovini.) (irlfttbit wöchentlich fKtaftlt DoRnerStag *»b •exxtag stütz. MtUtlriüaa n*b Smtwlhraa: Pretmeova »llca Nr ». Zeleption »l. — Anltndig»»««» vxrde» t» der «erwaltnnq ft«gtR Berechn»»« bMgster «ebtthren entaegkngenomxn B,»»««preise. FSr d-S J^!«Ld Dw »6 —. halbjährig Dtn M>—, gontift&tsa »ta 100—. AK da» KmHanb rtisprechnib« Erhöhung. — «in,eine Nummern Hin l — Rnmmer 14 Sonntag, den 15. Februar 1925 | 50. Jahrgang Wer hat gesiegt? Während diese Zeilen geschrieben werden, ist bitfc Frage roch nicht entschieden. Die Regierung?-presse bringt amtliche Meldungen de» Bevzrad«r Jnner«inisterium«, denrnzusolge am 8. Feder der Nationale Blrck die Opposition utn eine Nastvläng« geschlagen hat — ti sann sich in Falle der Richtigkeit dieser Meldungen in der Tat nur um einige Mandate handeln —, die oppositionellen Blätter hingeacn wollen Meldungen besitzen, denen zusolge die Oppvsiüvn mit einer siegreichen Majorität auS de« Wahikamps« hervorgegangen ist. Doi Spiel dieser Widersprüche ist nichts Wunderliche». Man erinnert sich, daß et noch nach jeder Parla»ent«wahl Im jugoslawischen Staat« «'hr oder weniger so war. Leiden Grvppm hatten schon lange vor dem «ntsch-idenden Tage ihr« über«isrigen Schildknappen, die Blätter, den Sitgnkraoz aus die Köps« gesetzt. Wie eS nun auch aufgefallen sein wag, ewige Tage oder eine ganze Wcche vergehen i»wer. ti« sich die Schlldtkiappen der eiven oder der anderen Gruppe biquimen, die pompösen Sirgerkräriz« schön langsam von den schon vorher patentierten Sieger, flirnen herunterzunehmen. Im lauten wochenlangen Zeitungigekreische geht diese Herabnahm« leichter vor sich. Sei nun der Sieg von der einen oder von der andere» Seite errungen worden, rt ist mit beträchtlicher Sicherheit anzunehmen, daß ein Sieg der Opposition unter den gegebenen Verhältnissen nur theoretischen und moralischen Wert besitze. Praktisch werden sich die Herren Pcs'6 und Pribitevie das Ruder sicherlich nicht entwinden lassen. Auch wenn der oppositionelle Wahlsieg größer wäre, alt ihn die Organe der Opposition hinzustellen belieben, würden Aoöert Kamerling. von Hermann «ieuzl, Berlin. II. Obwohl Hamerling in einem AphoriSma die Lyrik de« Unbewußten die eigentliche Lyrik nennt, wird er gerade al» Lyriker, und nicht bloß historisch, unver-Dinglich sein. E« kommen neben den selbstäidixen Kantone» und Zyklen dte drei Sammluvgen seiner Gedichte: .Sinnen und Minnen' (1860), „Blätter im SBUde" (1887), .Letzte Grüße au» dem Stiftin«ha»«" (1894; Nachlaß!) in Betracht. Der Mut eine« wahren Freunde» wäre nötig, dem Lebendigen Hamerling« da« Tcr in« Leben wieder zu öffnen! Brechen muß der Strengsichtende die Siegel der pedan-tischen Gesamtausgaben, befreien da» Immergrün von dem welken Laub vergangener Zeitlichkeit. Dann wird — nicht bloß in den freien Oben, von denen einige („vor einer Gentiane", .Der geblendet« Bogel*) letzte Vollkommenheit ihrer Art find — auch in manchem schlichten Liede da« Einmalige, al« da» Bleibende in der Flucht der Erscheinungen, gerettet sein. Im Bolk«berrußtsein ist Robert Hamerling heute vorwiegend al» politischer Dichter, al« Verkünder der grohdtutschrn Einheit gegenwärtig. Er, der sich vor jedem versuch, ihn sür dte Kämpfe de« Tage« au«zunützcn, bekreuzte! Er hat nur wenige national« Politische Gedichte geschrieben und sie finden sich ver-streut in seinen LyrikbLndeu. Dte Kanzone „Germane «im* (1862) und da« aristophanische Lustspi.l „Te»t" (1872) sind anzureihen. Nicht« lag Hamer- sie, die Kompakten, Geschlossenen und Entschlossenen, an der Führung bei Staate? bleiben. Borlävsig ganz sicher, noch lange Zeit wahrscheinlich. Dat Fallbeil der Obznava wird, wenn nicht alle Zeichen <-Par>«i ab schneiden, ausschalt«», vernichten. Dann k a n n und wirb leichter rrgiert werden als »it den paar M«h»heit«mandattn deS allfälligen Regierung«fiegeS. Diese paar Mehrhritimandat« freilich sind so wohl sür die Regierung al« sür die Opposition von außerordentlicher Wich>igk«it. Deihalb können sich beide so schwer entschließen, hren endgültigen Plotz richtig anzugeben. Hat nämlich die Regierung auch nur drei Mandate mehr, so losscn sich ihre Mass» nahmen mit dem Mehrh«itiwillkn der Nation ver. kleiden und segnen. Hat die Opposition die Mehrheit der Monist«, und wenn e« sich um einziges handelt, so werden dieselben Maßnahmen, die so oder so ge-treffen werden dürften, dem MehrheitLwillen der Nation zuwiderlaufen. Da« allein ist der Wert de« „Sieges" sowohl sür die eine als sür die anbere Seite. Sonst ist der Sieg, ob er formell dem R-.-gierunbiblock oder der Opposition zufällt, sehr frag-würdiger Natur. WaS von diesen Wahlen erhvsfl würd«, haben sie nicht gebracht, «äivlich bie Entscheidung über die endgültig« Einteilung beS Staates. Die Abgrüvd« klaffen räch wie vor. Ihre Ränder habe» sich nicht geröhert. Sie find im Geiümmel des WahlkampseS scheinbar noch weiter auseinander-gewichen. Die eigtntlichen Kämpen flehen sich unge-schwächt und unbesiegt einander gegenüber. Wenn die Opposition auch weniger Mandate au« dem Kamps heimgebracht haben sollte, sie wird sich immer all Siegerin sühle» und darauf hinweisen, daß sie ling« Stun ferner, al« die Rostra. Der deutsche Ge-danke war seinem Gefühl so eingeboren, wie — nach einem bekannten Wort — die Motal (nicht die allgemeine !) sich in der Kunst von selbst versteht. In der Tat, hier, in dem Betennini« ,u Deutschland, waren dem Oesterreicher die Nalurlaute gegeben. Da» versenkt diese Gedichte in unser Gemüt und hebt ste weit über die Partetenlyrik. An Versuchen, den Dichter an'« «reu» der Partei »u schlage», hat e« schon »u Ha-merling« Lebzeiten nicht gefehlt. Nach feinem Tode enttäuschte ein nachgelassene« Gedicht, an einen „deutsch -nationalen" Parteiführer gerichtet und beginnend mit den Woilen „Zwar Juden fressen kann ich Dir nicht helfe»", den unfrommen Eifer. Am fchlimsten erging e« dem Wehrlose» nach dem Erscheinen seine« letzten großen EpoS: .Homunkulus" (1868). Der Kampf gegen den Götzen Mammon war schon in den Jugend-tagen de« „SchwanenlicdS" ein Teil von Hamerling» Lebensinhalt gewesen; nun, in dem gedankenliefen, dichterisch ein wenig dürren Epätwerk hielt Hamerling der materialistischen Welt da» satirische Zerrbild entgegen. In Oesterreich wogte der Kampf der SintagSparteten zu leidenschaftlich, al« daß man da» Ueberzcitlichc de» Zeitgedichte» hätte respektiere» können. Der Antisemitismus suchte sich deS „HomuvkuluS" zu bemächtigen. Ein Nachlaß-Gedicht: „Der Dichter und sein Werk", wehrt ab: .Da schlägt ein wlld Gezeter an sein Ohr, Er sieht der Freund« Züge grimm verzerrt; Die seinem Herzen fremd, sie werfen sich Ihm an die Brust." trotz der RegitningSgewalt her Gegner und beten unerschöpflichtu Kampsmitteln zum Trctz ihnen die Wag« halten konnt«. Sie richnet darauf, daß ihr das Bewußtsria des Volke« der Sieg zuteilt und nicht di« Zihlen der Mandat« ur>d «in Mehr oder Weniger don drei oder vier Mandat«». Denn bie MehrhtitSmandate wurden nicht den Trägern b<« oppositionellen LeitgedankrnS abgenommen, sondern solchen Gruppen, di«, klein und schwach, in ihrer Selbstverteidigung zwischen jeweiliger Regierung und jeweiliger Opposition hin und herschwar.ke» mußten. Auf dem Rücken der nationalen Minderheiten wurde dieser .Sieg" errungen. Den D«utschen, Magharn und Türken wurden die Mandate „abgekämpft*. Sie, die Schwach«», Kleinen wurden zermalmt. So sieht der „Sieg" auS. Die G-oßen, bie wirklichen Gegner, bliebe» und da« alte Spiel geht weiter. E» ist ein Unglück sür eine Wirtschaft, in der nur darüber gestritten wirb, wer zu wirtschasten hat und wo gewirtschastet werd«» soll. In einet solchen Wirtschaft kann e« vorkommen, daß die streite?den Brüdrr erst bann Nüchterohkit in ihre rauchenden Schädel kriegen, wen» die schreiende Not der wankenden Wirtschaft zwingend darüber entscheide», daß gewirtschastet werden muß und nicht darüber, wer wirtschaften soll und darf und wo gewirtschastet werden soll. Da» wäre «in Bild auS dem persönlichen Alltag, da« auf «in StaatSwesen freilich nicht zutrifft. Denn bie Ge« schichte lehrt, daß i» dieser Richtung aui ihr nicht« gelernt wird. Bet uni find überdie« Faktoren da, die da« Lerne» leider unmöglich machen. Erst eine spätere Zeit, der löse Prüfungen vorausgehen werden, wird entscheiden, wer in diese« Kampfe eigentlich gesiegt hat. Sie wirb auch den heutigen Sieg ge« rechter beurteilen, der auf de« Rücken der inter« Geschichtlich ist festzuhalten, daß Hamerling auch in den Zeiten der Verdunkelung de« deutschen Einheit«-gedanken« da» Palladium tre» und selbstverständlich verteidigt hat: „Wir scheu'» vor keinem Farbenstrtch, Den kennt die Karte nur; Die grüne Gotte«erde zeigt Bon ihm nicht »ine Spur. Wir scheu'» vor keinem Drudenfuß, Vor keinem Pantagramm, Gekritzelt an die Schwelle Der Tür »um Bruderstamm." Neben den satirischen Komödien „Teut" und .Lord Luzifer" (1880) hat Hamerling, „im Hauptamt Epiker", noch ein dritte« Werk für di« Bühne ge« schrieben und in seiner zagen Scheu vor der laute» Mitwelt, durch auSdriletliche« V.rbot der Bühne vor-enthalten: das NevolutioaSdrama „Dan-on und RobeSpierre" (1870). Fünfundzwanzig Jahre nach dem Tode de« Dichter« setzte sich da» Grazer Stadt-theater bei Gelegenheit der Einweihung de» Hamerling-Denkmal» über da» Verbot hinweg. Wenn 'in, bühnenkundige Hand da« großzügig«, dem G abb<'i Häupten. Diese flüchtige Skizze vom Schafft» Robert Ha-merling» verlangt eine Ergänzung: vic ein^thenver« Betrachtung ver Persönlichkeit. — Harnerl nz« autobiographisch« Schriften: „Stati»nen m«tn«r L«- Seite 2 CiiUtc Rummer 14 national „geschützte»* nationalen Minderheiten er» kämpft wurde. Sie wird das Auslöschen der Minder» heitenmandate nicht al« glorreiche »utlöschuog eine« „Schankfl-e Verwüstungen enifesfelier SturmkSleidenfchafien zeigt: entwurzelte Bäume, überfchaicmmteS Land, fortgerissene Stege uad Brücken, bedroht« und vermchteie Wohnitätten der Mensche«, — also erhellt ost eine politische Tat in greller Deutlichkeit die surchioaren L rwiUiunqen politischer Gewitter. daS Trümmerfeld nationaler Uebeiflatungen, die Gefahr »»gedämmter Hrßsttöme: be»roh!e Heimat, bedrohtes Land uyd lolbe»rohteS Volk. Der anerkannte Führer der deutsche» Minder-heit Jugoslawien«, Dr. Stephan K-ast, w lrde in Ausübung feine« Berufes von slawische» Nationalisten in Neusiwatz mit dem Tode bedroht, lebenSge» jährlich verltzt. E* war eine Tat ungehemmter, von verantwortlicher Stelle aufgepeitschter nationaler Leidenschaften, eine mordbübische Bluttat, der in ihr« feigen, behördlich geschützten Hinterhältigkeit nnr wenige ähnlich« Beispiele in der vertierten politische» Geschichte der letzte« Zeit angereiht werden könne». In all' der brutale» Häßlichkeit dieser Gescheh» nifse ist e« dennoch ein hoffnungsvolle« Zeichen de» neuerwachenden. werdende» europäische» Geiste«, daß diese gemeine Tat, die an de» wehrlosen Führer einer unfreie« Minderheit, einer dem besiegte« uad gedemütigte» deutschen Volke augehörenden Minderheit weit über die Grenzen de« Lande«, ja in ganz Europa e«tschiedt»e Ablehnung und Verurteilung findet. Selbst jene» Mordbuben und den hinterhältige», wohlgeschützten Anstiftern zu diesem Anschlag schei»t vor ihrer eigene« Minderwertigkeit zu graue», scheint der Mut zn fehle«, sich zu dieser „»atonale» Tat" zu bekennen! ES ist Scham über ihre eigene natio» nale Feigheit, die sie zwingt, sich vor de» Gesetze zu verkriechen und zu kläglichen und unmännliche« Ausreden ,u flüchten. £3 ist die gleiche erbärmliche Un»ännlichk«it, die die Faschisten in dem Falle Matteo'ti kennzeichne», od«r in d«« Fall« d«S slo» wenische« Abgeordneten Besednjik. den sie bei de» vorjährigen italienische« Parlamentswahlen ebens» wie die Güdtiroler Deutschen Dr. Peraihoner und Baron Slernbach mit ihre» faschlstt'chen Knüttel» blutig schlugen. Mordanschläge au» wohlgeschütz'e» Hinterhalt und da»« klägliche Flucht vor der eigene» Tat. Wahrlich, eS ist keine Kunst und keine Leistung männlicher Ehrenhaftigkeit und Tapferkeit unter de« Schutze eine« Mussolini oder Pridie-v ä in Schwarz» hemdrn uud Schaftstiefel« posenhafte Kinodrame» aufzuführen und sich zu den Opfern seine« frige» und weibischen Sadismus, zu den Opfern feiner nationalen, mit Rizinuiöi und Pflastersteine« auige« führte« Heldentaten die wehrlosen Angehörigen völkl» scher Minderheiten auSzuiuchen. Menschen, denen ihr VolkSwm, ihre Heimat heilig ist, die bleiben der Scholle treu, der Hei«at» schölle, die ihr« vorderen, ihre Großeltern. ihre Ahnen und Urahnen in jahrhundertelanger, schwerer, schweißgetränkier Arbeit gerodet und bebaut haben. Die flüchten nicht in ei« geschlossene?, nationale« Hinterland, wo sie ihre behördlich p otegiert« und gehätschelte national« Tapferkeit an schutzlosen Minder hc>ien austoben können. Slawen, die sich ihr ehrlich« S. anständige« VolkSlum bewahrt haben, werden darum die Heimat-treue, die BolkSireue einer bodenständigen ehrlich arbeitende» Bevölkerung, — und wenn diese Be-vötkerung auch ein klein««, wehrlose« Minderheiten» voik ist, — achten l Die nationale» G walltate« landfremder Elnnente. neurasthentfcher Chauvinist» werden sie in de» Bewußtsein ihreS wahre» und bessere« VolkSlum« verachten! Darum beugen wir unS vor der Tat, vor de« Mut, vor der tapferen und leidvolle» BolkStrene slowenischer Männer, vor dem aufrechten volkSbe» wußtsel« eineS Besednjak und Wilfan. Diese Borkämpser der slowenischen Rinderheil w Italien siad unsere Lndgenossea. unsere Kampf» genossen, die wir achten, zu denen wir stehen als unerschivckeneo, ehrlichen Männern ihre« BolkStum«. Sie find die Träger eme« neue» Geiste«, die gleich den andern Kämpfern für ihr geschmähieS Volk ei«-treten, gleich eine» Perathoner, Trnzl. Sternbach und Medioger, die die Lebensrechte bedrängter Mm» berh'iten gegen den Haß übermächtiger, «ational-be» raufchter Mehrheittvölker, die ihr bodenständige« volkStu« gegen die Terrorisierung landfremder Le» gionire, geckenhafter Schwarzhemden, wordbübischer Faschisten mit eigenem Leib und Blute verteidige». Und darum werten wir, bedrängte und entrechtete Minderh-««deutsche, die Beileidvtundgeduog, die leidenschaftliche Entrüstung de« slowenische» MinderheiiSführer« Dr. Josip Wilfan, der er an-läßlich de« blutigen Uebersalle« auf Dr. Kraft i» einem Schreiben Ausdruck verlieh, nicht nur al« eine gewöhnliche, politische T-geSan^elegenheit. — sonder» a'.S eine zukuoftSwerfende Tat hoher politischer Cihif, ol« eine Tat wahren völkische» uud üsernatiouale» J?eal>«muS. N-cht nnr die deutsch« Minderheit Jugoilawie»«, da« ganze gkdemütigte, groxe deutsche Volt wird dem Slowenen Wilfan sür diese« grog«ütige Eintrete» g,geu die Schandtaten, die an einer wehrlose» Minderheit und ihren Führern verübt werden, Dank wissen und Dankesschuld als höchste Ehrenschuld abzustatten wissen! ES ist der Geist einer nenen Menschlichkeit, einer werdenden europäischen Humanität, der au« dieser Tat Dr. Wilfan« sprich». E n Führer eine« I bedrängten Volke« tritt für de« Führer eine« ander» Nummer 14 fllllet Zeta»g Seite 3 »atwnalen, tbtafo bedrängten Volke« eint Er tritt für da« töllich bedrohte LebenSrecht eine» Deutschn», — (legen da« häßliche Unrecht seiner gleichnationalen lawischen Volksgenossen, gegen da« Unrecht ver« fiihrter uad »ertrrter slawischer Nationalisten ein! In dieser traurige«, von n»tiovalem Haß er» füllten Nachkriegszeit ist die Tat Dr. Wilfan« »ine politische Großtat, «in« Tat wahrer Menschlichkeit, Wer di« hochgesinnte, politische und nationale Bor-urteile und Kleinlichkeiten überragende GeisteSein-stellung diese« slowenischen Ehrenmanne« kennt, sür deu kam diese» großmütige Eintreten Wilfan? nicht unerwartet. Als ich im Frühjahr vorigen Jahre», wie zahl, reichen anderen Mtnderheit»vertretern, so auch dem Abgeordnete» Dr. Ios'p Wilsan de» Entwurf zn einer gemeinsamen übernationalen und pazifistischen Schutzakiion der Minderheitsvölker zur Beurteilung und Gegenäußerung vorlegte, wir Dr. Wilfan einer der eisten Minderheitsführer, der mir in einem von edelster Gesinnung zeugenden Schreiben seine rückhaltlose Zustimmung und freudige Mitarbeit zu-sicherte. In den zehn Punkten meinet Entwürfe« forderte ich al« Wichtigste« da« gegenseitige moralische und ideelle Eintrete» der verschieden natio-nalen Minderheit»sührer sür einander. Nur eine übernationale SolidaritätSpolitik aller europäische» Minder heitSvölker könne de» einzelnen Minderheit»» volke feine Lebentrechte sichern und dte Erlangung einet allgemeinen und gerechten MinderheittnichutzcS in Europa anbahnen. Dr. Wilfan äußerte sich zu dem Entwurf einer gemeinsamen Schutziftion der Minderhcit»»zikir in seine» Schrerbtn vom 1V. Mai 1924, wie folgt: ........Den Punkte« I—X Ihre« Entwürfe« stimme ich vollkommen zu, umsomehr, da ich alt Vertreter der slawischen Minderheiten in Italien zu ähnlichen Folgerungen gekommen bin, und diese, soweit e« mir möglich war, bereit» zn verwirkliche» versuchte. Mit Dr. Wilhelm Medinger bin ich im Vorjahre in Basel zusammengekommen und habe mit Freuden festgestellt, daß ich mit diesem entschiedenen Führer der deutschen Minderheit in der Tschecho- Slowakei in vielen Punkien übereinstimme..... .... Ich sehe Ihre» weiteren Vorschläge« ent« gegen uud versichere Sie im vorhinein der größte« Aufmerksamkeit und Bereitwilligkeit i« dem Zu« fammenwirke» bei dieser ehrenhafte» uud edlen Arbeit. . . * Nur in dem Zusammenwirke» der verschiedenen nationalen Minderheit»sührer, i» de» gegenseitigen, moralische» Füreinander-Eintreten, wie e» im traurigen Falle Dr. Kraft durch Dr. Wilfan in so vor-bildlicher uud hochz-sinnter Weise geschah, nur dnrch eine solche übernationale und europäischgerichtete Minderhiltki-volitik, deren mächtige und einzige Stütze» Recht, Seist, Kultur und Gesittung sind, nur dadurch werden wir »»gehörige entrechteter Minderheiten un» gegen die gewalttätige» Ueber-griffe »ational'ttvnkener Mehrheit!Völker ans die Dauer erwehren können!! Wenn künftighin verirrte Natio»alisten au« dunklem Hinterhalt de» Stein gegen arglose, fried. liche Mitbürger anderer Nationalität zu» tückischen, töllichen Wurfe erheben werde», wenn sie auf arme deutsche Bauer», wie auf Freiwild »euerdingt ihre Gewehre anschlagen, wenn sie in die Wohnungen ruhiger Staatsbürger wieder Bomben legen, we«n Polirtste» uad Geadarmen unter dem Schutze etaer ewsettige« Gewalt mit aufgepflanzten Bajonetten und Gewehrkolben deutsche MinderheitSangehörige und ihre Volksvertreter wieder i» der Ausübung ihrer Bürgerpflichten blutig terrorisiere» »»erden,-- dann mag all' diesen verführten und verirrten der Name Wilfan, der Name dielet ehrlichen und auf-rechten, um sein gedemütigteS Volk ringenden und li denden Slowenen, wie ein Menetekel in ihrer C cele brenne« nnd ihnen, wenn sie defsen noch sähig sad, die Schamröte über ihre Feigheit und Hinter-^Uigkeit in die Stirne treiben, dann mögen sich oll' diese im Gedanke« a» ihre unfreien und blutig-scfchlagene», aber ehrlich kämpfeuden und hochacht-ßiirrn, slawischen Brüder jenseits der Grenze bit i» den Grund ihrer Seele schämen II! Politische Rundschau, zulaud. Das endgültige Wahlergebnis? Da« Innenministerium hat beka«»tgegeh«n, daß die Zahl der von den Regierungsparteien erreichten Mandate 1SS beträgt. Die Zahl der oppositionellen Abgeordneten wird vom Znaenministerium mit 153 angegeben Aor Neuwahlen in einigen Gemeinden der Woiwodiua. Mehrere Reklamationen wurden vom Haupt-autschuß sürda« Oberbanat angenommen. Im SrpSki Jtebej wird eine Neuwahl stattfinden, da der Wahl-Präsident die Wahlprotokolle verloren hat. Ja der Gemeinde Neufeld hat der Abgeordnete Wilhelm Neuner die Annullierung der Wahlen verlangt, da in dieser Gemeinde mehrere 100 Deutsche an der Ausübung der Wahl gehindert wurden. Falls in dieser Gemeinde die Neuwahlen augeordnet werden, werden die Deutschen wahrscheinlich ein Mandat ge-winnen, da i» dieser Ortschaft über 100 Deutsche an der Wahl gehindert wurden. Die Selbständigen Demokraten wollen in die Aadikale Partei eintreten. Wie man ans gut unterrichteter Quelle erfährt, hätten die Selbständigen Demokraten dem Präsidium der Radikalen Partei ihren Eintritt in die Radikale Partei angetragen. Auf diese Weise will Prib 6-vi6 die Radikale Partei dazu zwingen, die Politik PP fortzufetzen. In der Radikalen Partei ist noch nicht? entschieden, »an glaubt jedoch, daß in der Partei großer A»tagoniS»uS gegen die Ausnahme der Prt« bi» seinem Fez und war von seinen Parteigenossen aufmerksam ge« »acht worden, die Kugeln erst dann zu übergebe», »kn» sie gezählt werden. Alt der Präsident die Lugeln von ih» abverlangte, verweigerte der Urnen-Hüter die Herausgab«. Der Präsident geriet in Zorn uad ohrfeigte den Mann, wa« für einen Arnauten die größte Beleidigung ist. Der Geohrfeigte zog fei» Messer und stach den Wahlpräsidenten durchs Herz. Der Aeograder „Balkan" über das Schreiben Ar. Wirfans an Ar. Kraft. Der Führer der jugoslawischen Minderheit in Italien, Dr. Josef Wilfan, hat sich wegen seiner Teilvah»Sknndg«bung sür Dr. Kraft den Bannfluch M Beograder radikalen ,Balkan* zugezogen. Hören wir, wie sich daS Blatt über den Führer der jago-slawischen Minderheit in Italien äußert! „Der Slo-wene Wilsan. jugoslawischer Abgeordneter im stalieut-schen Parlamente, hat an den Führer unserer Deutschen Dr. Kraft wegen der Prügel, dte diesrr wegen seiner Illoyalität gegenüber unserem Staate erhielt, ein telegraphische» BeiUidSschreiben gerichtet. Wa« hat diesen tölpelhaften Slowenen au« Italien verleitet, sich öffentlich einer Kundgebung anzuschließen, die u»ferem Staate gegenüber eine feinb-liche Tendenz hat? Muß er al« Slowene und italienischer Untertan öffentlich gegen unsere» Staat anftteten, wenn diese» etwa« unangenehm ist, uad »uß er im Bereine mit jenen sein, die diesen Staat hassen? Tun ihm etwa die Brügel wehe, die Dr. Krast »halten hat, wo doch keinem Volksgenossen Krast« jemal» die Prügel wehe taten, welche die flo»e»tschen und kroatischen Wähler Wil-san« von den Faschisten bekommen ? Da« Beileid Wilsan« für Dr. Kraft ist ganz und gar nicht am Platze und beweist, daß unser Staat nicht? verliert, wenn Wilfan und feine«gleiche» dort bleiben, wo sie sind." Hierzu bemerkt da« deutsche volk«blatt: Dr. Wilsan aber wird sich über diese Anpöbelnng zu trösten wisse». Er hat eine» weiteren Horizont al« der „Balkan", dessen Horizont offenbar nicht weiter reicht, al« sein Name besagt. Die Wegnahme des „Deutschen Kaufes" in Kelje vor dem Wiener Hlationalrat. Die Abg. Kliemann, Grailer, Angerer und Genossen haben im steirifchen Nationalrat eine Anfrage wegen der Wegnahme de« Deutschen Hause« in ttelje eingebracht. Die österreichische Regierung hat, wie in der Anfrage ausgeführt wird, auf Gcund der mehr-fachen Anf-og-n wegen fortgesetzter Verfolgung der »eutfche» Minderheiten im SHZ-Staat und auf ihr Einschreiten bet der Beograder Regierung die Zusicherung erhalten, daß küostig die im Schutz, vertrag gewährleisteten Rcchte der Deutschen respek-tiert werden. Trotzdem wurde in jüngster gest da« Deutsche Hau« in Celje von de» jugoslawischen Be-hörde» den rechtmäßigen Eigentümern genommen und in dat Eigentumsrecht bet zu diese» Zwecke eigent gegründeten verein »Celjtki dorn" überschriebe«. Die Anfrage beschäftigt sich ausführlich mit der Vorgeschichte der Wegnahme und tnt auch de« von den Deutschen eingereichte» Gesuche? u» Genehmigung der Satzungen eine? neuen vereine«, „Union", Er-wähnung, da« von der Obergeipan'chast in Maribor abschlägig beschieden wnrve. Dieselbe Obergespan-schast habe aber zum Hohn den vo» den ärgsten Chauvinisten gegründeten verein „EeljSki dom" ge-nehmigt und die Uebergabe de« Gesamtvermögen» de» vereine? Deutsche» Hau? an den „EeljSki domverfügt. Außerdem wurde dieser Berein al» Recht«-Nachfolger de» aufgelösten vereine» „Deutsche? Hau»' statuiert. Die Anfragesteller fragen schließlich, ob dem Minister de? Aeußern die jede» RechtSgefßhl» baren Borgänge im SHS-Staate bekannt, wa? er angesichts diese« jüngsten Rechisbruche» zum Schutz der deutschen Minderheit zu unternehmen gedenke und ob die Bundesregierung gewillt sei, den wieder« holt geforderten Appell an den Völkerbund zu richte«, um durch ihn die Einhaltung der vertraglichen Be-stimmungen zum Schutz der deutschen Minderheit durch die Regierung im SHS Staat zu erreichen. Die Kluttat von Aovi Sivac vor dem deutschen Weichstag. Die Deutschnationale Partei hat an die Reicht« regierung eine Anfrage gerichtet, in der sie fragt, was die Regierung zu tun gedenke, um die Inte« reffen der deutschen Volksgenossen in Jugoslawien wirksam zu schützen. Die Anfrage verweist besonder« auf die wiederholten Angriffe auf die deutschen Wähler im verlause de« lrtzlen Wahlkampse». Die Aluttat von Hlovi Sivac vor dem steirischen Landtag. Jq der Sitzung des steirischen Landtage? am 4. Feder hat der LandtagSadgeordnete Lande?rat Dr. Rudolf Hübler eine Anfrage ei»gebracht, in der an die Bundesregierung in Wien die Aufforderung gerichtet wird, durch die Vertreter beim Völkerbund die Einhaltung de» MinderheitSfchutze» der deutschen Bevölkerung im SHS-Staate zu erlangen. In der Anfrage wird zunächst der meuchlerisch« Ueberfall anf Dr. Kraft und Dr. Graßl geschildert und diese« Borkommni? der liberalen Behandlung der Kärntner Slowenen durch die österreichischen Behörden gegenübergestellt. Sodann wird der Schritt de« deutschen Gesandten Dr. OhlShansen in Beograd erwähnt und »a» Bedauern auSge'prochen, daß nicht auch der österreichische Vertreter bei der jugoslawischen Re« gierung einen ähnlichen Schritt unternommen habe. Zum Schlusie heißt e»: Da der Völkerbund jene überstaatlich« Instanz sein will, dte da» unterdrückte Recht schützt, so muß er in diesem Falle einschreiten, wenn er nicht selbst in der Welt jeden Glauben und jede? Ansehen verliere» soll. Teilnahmskundgeönng aus Amerika für Ar. Kraft. Bei der Echristleitnng de» „Deutschen Volk«» blatte»' ist folgende? Telegramm au? Detroit, Staat Michigan, Nordamerika, eingelaufen, da» in? Deutsche übertrage» lautet: Detroit, Mich., 4. Feber. Herrn Dr. Kraft, Mitglied de» Parlament». Durch Drahtbericht erfahren wir von Ihrer ver« letzn»g während de? ©ahlkai*;^«. Wir wünschen Ihnen baldige Genesung und hoffen, daß die Regierung die Macht und den gute« Willen hat, die Schuldigen zu bestrafen, um sich in Hinkunft vor ähnlichen da» Ansehen de« Staate« schädigenden Vorfällen zu bewahren. Urba», Schock, Geißler Roll, Zeller, Orth. Teilnahmskundgeöungen der Deutschen in Holen, Ungarn und der Tschechoslowakei an die Hpfer von Yovi Sivac. Der Präsident der Deutschen Partei im polni« scheu Landtag, Naumann, der sich in eine« Berliner Sanatorium aufhält, hat an Dr. Kraft ein Tele« gramm gerichtet, in dem er ih» feiner Teilnahme anläßlich de? auf ihn antgeüdten Ueberfalle» ver-sichert. Ferner haben mehrere hervorragende Perjöo« lichtesten det Deutschiu»» i» Ungarn dem schwer« verwundeten Führer de? Deutschtum» in Südslawien ein Schreiben zukommen lassen. Schließlich hat die Deutsche Frauenliga für Frieden und Freiheit in der Tschechoslowakische» Republik au» Anlaß be« fj 17f* jjMjO- Gewürze in Päckchen sind die besten. •dls 4 fllllet A»tt»»s Wurnm 14 sseuchlrrischni Ueberfalles auf bie deutschn, Führer « EÜdslawien o« baS öetmalfefretariat der Jäter-nationalen Frauenliga in Qknf ein längere» Protest, schreib« geeichte«. Kurze Machrichten. Nach einer Meldung der „Westmiustrr Gazette" dürste die Kölner Zone im Juli diese» Jahre» ge» räumt werden. — Rußland und Japan haben einen Vertrag geschlossen; hierzu meldet di» „T)iplom?iische Korrespondenz", Exkaiser Wilhelm lege dem ruffisch-japanischen Bindn« eine ungeheure Bedeutung bei; die Folgen diese» wichtige» Ereignisses würden sich bald zeigen. — Nach einer Meldung der »Agenzia di Noma" beschloß die Sowjetregierung in eigenen Fabriken 250 Flugzeuge herzustellen und 250 im Auslande zu bestelle», die bis zum Mai geliefert werden müssen. — Wie an» Rom berichtet wird, hat di« Erdbebenwarte von Eaiania ein hestige» Beben dritten und vierten Grade» verzeichnet, da« in der Umgebung von E^tania deutlich verspürt wurde. — Die Fordwcrke geben bekannt, daß sie in deu nächsten Tagen ein neue» Lusis» ff für deu Berkehr zwischen London und Detroit ausprobiere« werden; da» Luftschiff ist 150 Fuß lang. 55 Fuß bvett und wird 200 000 Kubikfuß Inhalt haben. — Dr. Marx versucht ein Kabinett der völlige-«einschast zu bildeu, und zwar unter der Bezeich nung „Wirtschaftliche Bereinigung"; die Gozialdemo-kratische Fraktion verlangt in einem solchen Kabinett zwei Mivifterfitze und wird in dieser Forderung von den Demokraten unterstützt. — Nach einer Meldung des »Petit Piristm* hatten Hernot und der Bot-schafter Italien» «ine Zasammenkuust, bei der ste ihre Ansichten über die Regelung der Schulden frage austauschten. — Infolge dichten Nebel» in Nkwyoik find mehrere Dampfer zusammengestoßen; desgleichen werben über verschiedene Augizusammenstöße ge meldet; bei den Ausawmenftößell wurden zwei Personen getötet uud 25 verletzt. — Die portugiesisch« Kammer hat d«r Regierung mit 65 gegen 45 Stimmen das Mißtrauen ausgesprochen; die Regierung hat daher ihre Demission gegeben. — Die Auslegung eiueS Teiles oder d«r gesamten 8 prozentigen polni-schen 50 Millionen Dollaranleihe wird sür den 16. Februar erwartet. — A« 19. Februar findet im großen Maziccit^saale in Pari» ein Festessen zu Ehren Eaillavx statt, an dem auch Malvy teilnimmt; Caillavx wird »ine große Rede halten. — Der ver« liner Bezirksvorstand der soziald««okratischen Organisation beschloß, zu erklären, baß eine weitere Zugehörigkeit des Exkanzler» Bauer zur Partei al» unmöglich betrachtet werde. — An der Küste von Malahar ist ein Dampfer gesunken, wobei 16 Per« sonen um» Lebeu kamen; die Uebnlebenden find durch ein Kriegsschiff nach Bombay gebracht worden. Aus Stadt und Land. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag, dem 15. Feder, findet der GemeindegolteSdieust in Semeindesaale um 10 Uhr, der Jugendgoite»»ievst um 11 Uhr vo, mittag» statt. Brand in Gaberje. Bergangenen DievSiag gegen 13 Uyr brach in einer Harpse der Frau Desto ein Brand au», der sich bald ausbreitete. Bald erschienen am Brandorte mehrere Feuerwihren, welche die Läschaktion wegen de« herrschenden Wasierman» gelS nur mit größter Anstrengung durchführen und den Brand lokalisieren konnte«. Nach angestrengter zweistündiger Arbeit gelang e», bei Brande» Herr zu weiden. Die Ursache de» Brandes ist noch nicht bekannt. Die Eigentümerin erleidet dadurch einen großen Schaden. Gedenktafel für die Gefallenen der Grazer Universität. Man schreibt un»: Die Aima Mater Graecensi» geht daran, eine alte Ehren-schuld, die ihr durch den Wellkrieg zugefallen ist. einzulösen. Sie beabsichtigt, sobald die nötigen Mittel beisammen sind, die Namen ihrer Söhne, die ans dem Schlachtfeld« ihr junge» Leben lasten mußten, auf zwei Marmortafelu zu verewigen, di« zu beide» Seiten de» Eingänge« in die Aula angebracht werden sollen. Wenngleich schon seit langem begonnen wurde, die Namen der im Weltkrieg Gefallenen zu sammeln, so ist doch zu befürchten, baß die Liste vielleicht noch nicht vollständig ist. Es ergeht daher an alle Auge-hörtigeo und Freunde gefallener Studierender der Grazer UuiversitSt die Bitte, die folgendem Bogota über dieselben bis längstens 1. März d. A dem Rektorate bekanntzugeben: 1. Bor- und Znna»», 2. Geburtsort »üb Jahr, S. Truppenkörper, 4. To-deStag und Ort. Aus die Gedenktafeln solle» dte Name« aller jener ausgenommen werde», dt» noch' weiSbar an ber Front gefall««, einer Kriegt verletziwg erlegen oder au einer im Kampfgebiete erworbene» Krankheit gestorben find. Etwaige Spenden würden die Durchführung der Absicht der akademisch« Be« hördeu wesentlich beschleunigen. Sie würde» vo« Rektorate mit Dank eutgegeugeuos Gin neue« Pbaraonengrab. Die Au«. grabuage« ber Archäologischen Abteilung der Ägyptischen Regierung, di» in der Nähe vsu Daschur, einige Kilometer südlich ro« Sattara, vorgenommen werden, haken zu der Feststellung «i«es seit lauter «tit gesuchten Pharaonengrabe» geführt, ti handelt ch um da« Grad de» Pharaonen Schepf«»kas, de» letzte« Königs der vierte« Tyaaftie, de» uomit-telbare« Borgänger» de» Pharao Meukewre ad« Myoerinu», dessen Pyramide die kleinste der drei Pyramiden von Gizeh ist. Die Feststellung des Sri« be» gelang durch deu Fund von zwei S.eiufragmeute», von denen das eine Inschrift mit «ine» Ausruf an die Priester des Schepiaskaf enthält, während da» andere Fragment die Hieroglyphe des König» ausweist. Durch diese Entdeckung wird das Geheimnis erklärt, das bisher des Namen „Mastabet el Fa raon", d. h. „Grab des Pharao*, umgab der seit uralten Zeiten diesem in Trümmern liegende« Deal« mal gegeben wurde, ver Aegyptologe Mariette hielt die Stätte für das Grab des Pharao Uais, des letzte» König» der fünfte» Dynastie, aber dessen Begräbnisplotz wurde später iu einer der Pyramiden von Sakkara festgestellt. „Odol" bestes Mundwasser der Welt. Ueberall erhältlich. Große Flasche Din 35, kleine Flasche Di» 22. Gicht kuriert man a« beste« «it Radeiner Waffer! Ein bessere«, deutsobsprechendes Kinderfräulein wird »u r.wei Knaben von 3 und 4 Jahren gesacht. Antritt per 15. Februar 1. J. Offerten mit Gehaltsansprüchen an die Verwaltung d. Bl. unter .Kinderfräulein 20691". Möbl. Zimmer aofort ru vermieten. VegoTa ul. 6. Intelligentes, gesetztes Fräulein « u e b t Stelle alt Hausdame, HatufrSulein, Stütze in feine« Haus, tüchtig in Führung des ganzen llau«halte», kann fein kochen, mit langj. 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Genaue Adresse und 10 Dinar in Barem beizufügen. — Jeder Teilnehmer bekommt eine Schachtel .Lebin*-Schuhcreme ohne Rücksicht auf die richtige oder unrichtige Lösung des Rätsels. Jeder Sendung wird die Nummer des betreffenden Teilnehmers beigefügt. Die Losungr der Prämien erfolgt am 15. März und wird der Gewinner der ersten Prämie telegraphisch, alle übrigen schriftlich verständigt. * Rätsel t van, Ba, ber, E, Ljub, vem. So, lja, va, I. nat, na. Aus diesen Silben sind folgende Wörter su bilden: 1. Eine Stedt in Krain; 2. Die erste Frau auf der Erde; 3. Gegend, in welcher das meiste Getreide in Jngoslavien angebaut wird; 4. Ilerrenname; 5.Ein Monat. Die Namen der Gewinner werden am 22. M&rz In den Zeitungen: „Slovenec, „M&rburger Zeitung", „Jutranjl list- u. „Politika" verlautbart. Chemische Fabrik „L EBI N" Hoöe pri Marlborn. Rummer 14 filller Aetluag Seite 5 «8) (Nachdruck verbot««.) Die Gräfin. Roman von G. W. Appleton. Dick schlug bal Cas6 Royil vor. Dorthin fuhren mir, sobald ich »ein« grüne Halsbinde mit «wer zu den Umständen besser passenden vertauscht und meinen Hutlieserant«« ausgesucht hatte. Sobald da« Essen bestellt war, begann ich die Ereignisse seit unserem letzten Znsam»entteffen zu erzählen. Er hörte mir aufmerksam und gespannt zu. Ich überging keine Einz-lheit und erst beim Kaffee kam ich dazu, ihm den Brief der Gräfin zum Lesen zu übergebe«. ES folgte eine Pause, mährend er den Brief zweimal durchla». Dann schaute er aus. Da» ist seltsam, mein Zunge, meir.te er. So kommt mir'» auch vor, «rwid«rt« ich. Und j-tzt verstehst du vielleicht auch, warum — Allerdings. Anspielung unnötig. Worüber ich mich wundere, ist nur der Umstand, »aß du mit all diesen G-danke« im Kopse nicht au» Versehen ein paar Patienten vergiftet hast. Ich sürchte, mir wäre e» passiert. Nun, sagte ich, ich erinnere mich an daS, waö du mir neulich sagtest — kannst du mir jetzt irgend einen Rat geben? Nein. In dieser Geschichte »ußt du, wie ich sürchte. dein Schisslein feibet steuern. Nach drr Richiung Oueen« Gatc, um fünf Uhr? Freilich — gewiß, auf jeden Fall, e« sei denn, du wollest einen Stellvertreter schick-n. Ich würde »ir nicht» darau« machen, da« Geschäft für dich zu besorgen. Da» glaub' ich gern, verehrter Herr Moly >erx. selbst auf die Gefahr häuslicher Verwickelungen hin. Rein, mein Lieber, ich bin wirklich alt genug — Uad groß genügt fiel Dick ei«. Jawohl, auch groß genug, um da» Ruder selbst führen zu können. Der Besuch ist voll romantischer Möglichkeiten, sagte Dick. U» so bester, erwiderte ich, derselbe Gedanke ist mir auch schon gekommen. Meine G:dankeu an bie Frau bringe ich keine süns Minuten lang au» dem Kopse. Da« willst »u auch gar nicht, oder? Nein. Es ist schon eine verdammt nette Be-schäsiigung. Ein« solche Gestalt wie diese» Weib habe ich nie — Hohohol lachte Dick. Na ja, natürlich, suhr ich fort und »ußte auch lachen. Aber — um auf ein andere» Thema zu kommen — Für einen Augenblick oder zwei? O, mehr als da« Ich habe ein«« Plan. Ich muß die alte Gräfin aufspüre». Die vom Pontifix Equare? Gewiß, und ich glaube, du könntest mir dabei behilflich sein. Recht gerne. Aber wie? Nun, heute mittag, a!» ich ein Rezept ausschrieb, ist »ir ein Gedanke gekommen. Willst du «orgen mit »ir nach Balham kommen? .. Gerne. Leg' nur loS mit deinem Schlachtenplan I Dort wohnt «ä«l ch «in« jung« Frau, di« den AusenthaltSort der alten Da»« kennt — zehn gegen rieft zu wetten —> und ich glaub«, wir könnten sie ohne groß« Müh« soweit einschüchtern, daß sie un» da» G«h«imni» verrät. Gut. Und wer soll st« einschüchtern? Du natürlich. Ohne dich allzusehr aazustreogen, könntest du so zie»lich jedermann einschüchtern. Dcwf«, werter Mediku», aber in welcher Eigen« schaft — i» vorliegenden Falle? Al» Detektiv natürlich. Ich bin der Kläger. Bei wir ist eingebrochrn worden. Ich habe gewisse Gründe für die Annahme, daß st« HelserShelferin bei dem Diebstahl war. Eine alte Dame ist au» einem gewissen Haus am Pontis,x Eqaare entführt worden — mit Anwendung von Gewalt. In di«!«m Falle habe ich sehr gewichtige Gründe, dies» selbe junge Weib mit besagter Eatsührung in Verbindung zu bringen, sowie daß sie mit Hilfe eine» gefälschten Bliese» versucht hat, gewisse Wertsachen, die vor genannter alter Dame gehören, an sich za bringen. Ich, Kläger, habe mich der Dienste d«» gkwaridtesten Dttektiv» in ganz London, — da» bist du, wein Jung«, bedank« dich für di« «hrenvolle Rolle! — vrr sichert, und dieser beabsichtigt nun, drr Sache auf den Grund zu gehen. Die Folgen sind unabsehbar, aber unvermeidlich. Ich inde» bin von Natur au» «in gutmütiger Mensch und will die Sache nicht bi» zum äußersten kommen lassen, fall» sie — unter Zuflcherung der Geheimhaltung — den Aufenthali»-ort der alten Gräfin zu verraten gewillt ist. Da» die Grundzüge — auf Einzelheiten brauche ich wohl nicht einzugehen. Wie gefällt »ir dieser Gedankt? FamoS. Ich bin dabei. Morgen also, aber um wieviel Uhr? Komm um ein Uhr aus «ein Eprcchzi»merl Dann fahren wir in einer Droschke nach Balha». Aus diese Weise schlössen wir unsern Pakt, drückten un» die Hand und verabschiedeten un« von einander. Achtzehnte» Kapitel. Punkt süns Uhr traf ich in Formosa Mansiov» 1 «in und würd« sofort zur Gräfin gefuh't. Ich will mich nicht mit einer öeschletbung ihrer Vorzüge aufhalte«. Al» sie sich erhob und auf mich zukam, um mir die Hand zu reichen, war ich überzeugt davon, daß ste da« lieblichste Geschöpf aus Erden sei. Sie bewillkommn-te »ich aus die liebenswürdige, nnkorv «tionelle Art der feineren Amerikanerinnen, dte den Gast schon im ersten Augenblick sich zu Hause fühlen laßt. Sie ließ »ich einen Lehnsiuht an« Komivfeuer rollen und setzt« sich dann an meiue Sriie. Ich hatte zwar iheoreiilch- Vorkenntnisse vo« den G:sahr«n der kö'perlichen Nähe, lernte ab.r ihre verführerische Macht und ihre Bedeutung j tz« erst in ihrer ganzen G öße kennen. Insbesondere geichah da», al» ihr kleiner Fuß ohne Erfolg einen Fuß-schemel herzuzirhn versuchte, der sich unter eine« lisch verkrochen hatie, und ich auf den Knien de« widerspenstigen Gegenstand au« seinem Zufluchtsort hervo« holte und ihr unter di« Füß« schob. Ei« dankt« mir und sagte dann: Wie froh bin ich, Sie zu sehenl Ihr Telegramm Hai mich erst mit Verwunderung «rsüllt. Ich war mit meine» Schwager im Hoy»arket Theaiet gewejr«, den Sie übrigen» — nebenbei bcaerkt — nicht zu ernst nehme« dürse«. Er ist ja recht liebenswürdig aber ganz von der Würde seine» T'iel» erfüllt, und meine Schwester, die in ihre« ehelich?« Beziehungen da» Hauptgewicht aus männliche Eigenschasten legt, hat sich nach Boston in der Absicht begeben, sich die Sachlage noch einmal zu überlegen. Wie ich übrigen» dazu komme, Ihnen all die« zu sag?u, we.ß ich mir um alle» in der Welt nicht zu erkläre«. m . der Sjzfaattixjlle, DESHALB DER BILLIGSTE UND ZUGLEICH DER FEINSTE TEE !M VERBRAUCH Mein« natürliche Keckheit kam mit einem Schlag zu« Vo-schein. Ich könnte es Ihnen schon sazen, bemerkte ich lächelnd. So. muklich? erwiderte sie und wartete auf eine E klärung. Die Sache ist einfach genug, sagte ich. Wir beide sind «hi lich-L'ute und wir haben beide den wahre« Süchverhalt erkannt. Ist da» nicht richtig? Zhre Augen trafen die meinige«. Jawohl, fafl^e sie, da» ist ganz richtig. Und wa« »ehr bedeutet, fuhr ich fort, wir haben ein gemeiniame» Interesse, wie ich wenigsten» glanb«, an dieser kleinen Komödie oder T'agödie, in der Jhe Schwägerin, die alte Gräfin Frangipani, die Ha»piiolle spielt. Auch da», meinte sie, ist sehr richtig. verstehen Sie wohl, setzte ich hinzu, daß ich mich in die Grichichte nicht eingemischt habe, sonder« voll-ständig vhie »ein Zaiun hineingezogen worden bin. Ich habe Ihnen die näheren Umstände ja neulich erzähl'. Gkwiß. nickte sie und fröhlich lachend fuhr sie fort: Es ist nicht nötig, roch länger dabei zu derweilen. W r sin# j tzt Verbündete gegen einen ge« «einsamen Feind. Ten Eibgrafen Frangipani? fragte ich. Wen de> n sonst? erwiderte sie. Da in diesem Augenblick der D^ner mit dem Teebreit erschien, ichwieg sie ein paar Momente; dann aber wiederholt« sie: Kswiß, wer denn sonst alft der Erbgraf ist der Feind? Er haßt »ich tödlich, ein Gefühl, da» ich übrigen» au« ganzem Herzen erwidere. Ec ist ein unauftstehlicher Kai, ein brutaler Mensch, und von den anderen Frangipani« in jeder möglichen Hinsicht völlig vir chieve«. - (Fortsetzung solg».) 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