EINZELPREIS! wBrtifuiUgi tf ByC SanBl«f-$onoUi( IS RpC Snoriiurgtr neUung Amtlichst Organ d Verlag md SchhUltttttiif: Maftwrf a d. Drau. BadgaiM Hr. 6^ fcmruf 23^. 35410. Ab 18 Unr (6 Uhr ttModt) ist die Schrlftleihing mir auf_______ Nr. 28<07 erreichbar. Unverlangte ZuKhriften wcrdan nteht rflckgwi^t Dei Anfragea ROckporto bmgoi, Pottscheckkonto Wten Nr. •• Pcmmi ftiandt 54^ ^ Stelrltchen Helmatbundes Enchdflt wöchentlich techamal ate Morgenzeitung (mit Autnahm« der Sonn- und Feiertage). Bezugtprelt (im voraus zahlbar) monatlich KM 3.10 einKhI. Hoftge* bilhr; tid Lieferung im Streifband zuzägl. Porto; bei Abholen in der OeKhäfttstelle RM 3.-^ Aitreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzügl. 36 Kpf. Zustellgebühr ^.44 9Rar6uro a. ft. a>rau, Srritao, 13.9f0ruar 1943 82.3aOroano IbscUiHl vm einen grossen Toten Feierlicher Staatsakt für Relchsmlnlster Dr. Todt In der Neuen Reichskanzlei Der Flhrer gedenk! seines genialen Mitarbeiters ^ DRstettniier Berlin, it Fcbnuif. Unter mfcrordMOteli stiiter AntsO-nalime dir Bsrllner Btvöltemni, der Fronurtttiler. d«r Sobgltooden ans der dooücliiQ ROitoiipiiidiisIrle «nd Mioer alten jnitklinptor aas dsr DewMimg wurde an Donaarttemachinlttec Rticbt-minister Dr. log. Fritz Todt# den do tra-xkchw Qaschick ans aloeoi an Lallten« gen nnd Crfolien aofswdbolteli rslcben l^sben ssrlifen halten sn Grabe fitra* gen. Dar Fflhrar setost ob dar tialan Triner des ganson dantsciion Volkes bei de» lalarBcbto Staatsakt In der nauon ReicbskaniM. dam dte SpHien des ge-«»amtan ölientllcban Lebans beiwohnten. In einen warn enptodanen Nachmf aoi selnan geirenen Pefolgsmaan nnd geniales UNatbelter Aasdmok. la dichten RelhM badete die Bevdlkeniag der Reichshauptstadt bei der letx-ton Fahrt Dr. todte des Trauerspaller, um den iroBen Toten lu ehren, der anl dem InvaHdenh'ledM zar letzten Ruhe gebettet warde^ Im Herzen der Natkm aber wird Dr. Todt für hnmer weiter* leben. Die auf Haibtnast wehenden Fahnen GroBdeutschlands verkündfen« daB das deutsche Volk mH Reichsminister SA-ObergrupqDenfUhrer und Qeneralmajor der Luftwaffe I^. Fritz Todt dem ge* riialen Erbauer der StraBen des FOhrers und des Westwalls« dem Schftpfer der ntachtvollen Befestlgims^&n an der Atlan-tikkOste und dem Waffenschmied der deutschen Rüstung, dem tatkräftigen Or-;ianisator und Betreuer aller Aufgabengebiete deutscher Technik, dem Träger des ersten deutschen Nationalpreises und vles Siemensrbiges, einen seiner Besten and Treuesten yertoren bat Ideales VofhUd shias Nadoealioziilkteo Dk Trauer mn das hei4>e Qeschlck. Jas diesen Maim mi^en aus einer schier unermeßlicheo Arbeltsfülle abberief, ist deshalb besonders tief, weH sich hs ihm eine einzigartige Begabung, eine unerschöpfliche Arbeitskraft und mensch-liobe OrOSe ^um Idealen VoitHd eines NatkmalsoziaHsten vereinten. Der unbekannte SA*Mann. der aus der ^rontkämpfergeneratkxn des WeHikrieges schon \9i2 zur Bewegung kam mid hier gewissermaßen von der Pike auf im großdeutschen Freiheitskampf gedient hatte, wurde durch den Weitblick des Führers mit den gewaltigsten Aufgaben betraut die wohl ie an einen IMenschen ;.'estellt wurden. Cr hat sie nicht nur hi wahrhaft schöpferischer Welse und in oft unglaublich kurzer Zeit bewältigt sondern zugleich so gelöst daß sie die Bewunderung und Anerkennung der gan-Welt gefunden haben. Wenn immer bei den Großtaten des Dritten Reiches In Krieg und Frieden vom deutschen Wunder gesprochen wird, muß der Name des Mannes genannt werden, der die Ideen und Atiregungen des Führers zu horriichster Tat werden ließ und dabei die Wahrheit des Satzes unter Beweis stellte, daß Deutschsein heißt, eine Sache utn ihrer selbst wHlen tun. Zu den höchsten Stellen berufen, blieb Dr Todt auch als der Leiter gewaltigster MHIk>nen-ors^anisationen der schlichte treue und selbstlose Kamerad, der nach dem Leit' Satz seines Lebens »mehr sein ah schei- nen« immer hinter dem Werke zurück« trat und der doch in diesen sekien Wer« ken unsterblich geworden ist. Seine persönliche SchlichtheK aber, die Herzlichkeit seines Wesens, dem die süddeutsche Heimat* das Gepräge gegeben hatte, die Lauterkeit seines Charakters und sehie unermüdliche Fttrsor^s für das JMillk>nenheer seiner Mitarbeiter, deren Sorgen und Nöte er aus eigenem Erleben als Bauarbeiter kannte, haben ihm die Uebe des ganzen deutschen Volkes eingetragen und werden sie ihm aucn Über das Grab hhiaus bewahren. Während das Chrenbataillon der Trauerparade vor der Reichskanzlei in der Wllhelmstraße tmd der Marschbk>ck der SA in der Vorstraße atifmarschtert sind, bildet auf dem Chrenhott Todt der S.\ und des NS-Hauptamtes für Technik halten am Sarge die Ehrenwache. Kurz vor drei Uhr wird der Kran^ des Führers in den Mosaiksaal getragen. Wenig später trifft der Reichsmarschall Hermann Oörhig ehi. Er erweist dem toten Kameraden die Ehrenbezeugung und erwartet dann die Witwe, den Sohn und die drei Töchter des Verstorbenen, die Reichsminister Speer hi den Saal ge-ietiet Die TrauergSste grüßen die Ati-gehörigen Dr. Todts mit erliobener Rechten. Frau Todt nimmt zwischen dem Reichsmarschall Hermann Göring nnd Reichsminister Speer Platz. Zu dem Staatsakt sind die SpKzen des gesamten Öffentlichen Lebens, fast das gesamte diptomotische Korps, Oeneral-f'sldmarschälle, Reichsminister, Reichs-kj'ter, ReichsstatthaUer. Staatssekretäre. Gauleiter, Führer aller Formationen und Gl'ederungen der Bewegung, sowie führende Männer ans Teciinlk. Wirtschaft Wissenschaft und Kultur erschienen. Fortsetzung auf Seite 2 Siwiels» Dmez enent geworlim HngMChloMMM faliNignipp« «igw nisamiiimgcdiSiigt SritonkraiiMr Mhwar gatreffMi Führerhauptqnartler. 13. Februar. Das OberkeoMiwiKlo dsr Wehnaacht gibt baluuHit: In Ostea worden crocnte zahlniohe Aagrltie des Fahides ahsewIeMii. Aa dar Donezfront warfen daatsche, nuninlsche nad kroatlsohe Truppen hi Fortsstzang Ihres Aasrllfes den Gegner trotz zähen WIderstendas weltar zurück, im mittleren Froatabsohaitt wurde eine seit Ts« gan eingaschtosieae Felndgruppe hi har« tan KIovIsd sogar znsaimiimsdrfingt Ifl Nordahrika rsge bsiderseitlfe Anl« klSrungstltigkeit Deutsche Jafd« und KsmpIverbSnde baklmptten wirksam metonslerte J(ohMNiea dea Feindes. Im Saegebiet nm Malte wurde ein Kreuzer dar DMo-Klasse von Bomben deutscher Kaaiplfhigzeuge schwer gs-troHea. Tag« und Nachtangriffe der Luft Hauptmann BSr, Staflelkapitin in ^ nem Jagdgeschwader, errang seinen H9. und 90. Luitsief. Das UcheDlaab lOr Kaldrack Berlin, 12. Februar. Der Führer hat dem Kommandeur einer Zerstörergruppe, Hauptmann Kaldrack, in Anerkennung seines heldenhaften Einsatzes im Kampf für d'e Zukunft unseres Volkes als 70. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichcnlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Hauptmann Kaldrack hat am 3. Februar im Lul'tkampf an der Ostfront den Heldentodf gefunden, 3700 lefaltem Bolscbevistni Schöner Erfolg der Finnen Berlin, 12. Februar. Im karelischen Frontabschnitt haben walle richteten dch temer gegen Flug- . "' pntM, HalManlagM uad BeMebsttoll- """l'cl'e Truppen den Bolschcwisten Im lager der InsoL Angriffe britiscber Bomber auf süd« westdeutfches Gebiet verursachten In der vergangenen Nacht geringe Verluste unter der Zivilbevölkerung. In der Zeit vom 31. Jänner bis 10, Februar veHor die britische Luftwaffe 67 Flugzeuge, davon 38 über dem Mittelmeer und In Nordafrika. Während der gleichen Zelt gingen Im Kampf gegen Großbritannien 13 eigene Fhigzeuge verloren. erfolgreichen Angriff während der letzten Tage besonders hohe Verluste zugefügt. Bei der bereits gemeldeten Einschließung und Vernichtung e4ner feindlichen Katnfpfgruppe im Raum von Med-westja Oora wurden, vde jetzt hierzu bekannt wird, über 3700 gefallene Bol-schewisten auf dem Kanrpffeld gezühlt. Große Mengen feindlichen Kriegsmaterials, darunter zahlreiche Masch'nenge-wehre, Granatwerfer. Panzerabwehrkanonen und Hunderte von Gewehren, wurden erbeutet Ein schwerer Verlust traf das deutsche Volk. Reichsminister Dr. Todt ist in Erfüllung seiner soldatischen Pflichten von uns gegangen. Es fällt schwer, die ganze Tragweite dieser Nachricht zu begreif fen. Der Name Dr. Todts ist zu einem Begriff geworden, der für immer mit den größten Leistungen des Nationalsozialismus verbunden bleiben wird. Wir haben in den letzten Wochen an vielen Bahren gestanden und von Männern Abschied genommen, die sich in höchster Bewährung Der FAbrer an den Teoio Qfückwunschtelegramm zur Cfnoabuie von Shigapur Führerhauiptquarticr, 12. Februar. Der Führer sandte dem Tenno anläß« Heb der Einnahrae von Singapur telegra« phlscfa seine herzflchsten Glückwünsche. Der Rejchsniinister des Auswärtigen von Rlbbentrop übermittelte dem lapani« sehen Ministerpräsidenten ToK> und dem iapanlschen Außenminister Togo telegra« plilsch die Glückwünsche der Reichsregierung. in die Blätter der deutschen Geschichte eintrugen. Mit Reichsminister Dr. Todt scheidet jedoch ein Mann von uns, dessen Lebenswerk mit dem Geiste unserer Zeit und mit dem Werden und Gestalten des neuen Reiches so eng verknüpft Ist daß mit seinem Tode eine klaffende Lücke aufgerissen ist die kaum wieder geschlossen werden dürfte. Reichsminister Dr. Todt gehört zu jenem ganz kleinen und engen Kreis der Mitarbeiter des Führers, die von Anfang an seinen Kampf begleiteten. Als Nationalsozialist des Herzens und des Hirns hat sich Dr. Todt mit seiner ganzen starken Persönlichkeit für Idee und Werk des Führers eingesetzt und auf einem gans bestimmten und ungeheuer wichttgeii Sektor hat er mit seiner Leistung einen ungewöhnlichen Beitrag zur Verwirklichung gegeben. Die Aufträge, die der Führer an Dr. Todt vergab, waren einmalige und einmalig ist auch das, was der Mann, der nationalsozialistisches und revolutionäres Wollen mit solidem technischen Wissen, gründlicher Erfahrung und größtem persönlichen Einfallsreichtuni verband, nach dem Willen des Führers geschaffen hat Das Werk der Reichsautobahnen allein würde genügen, um seinen Namen unsterblich zu machen. Es f;ibt auf der ganzen Welt kein Vorbild Qr diese Straßen, die sich heute wie weiße Bänder Ober das deutsche Land legen, sich Ober Täler und Höhen in elegantem Bogen winden, auf kühnen Viadukten steile Abgründe überspringen oder auf mächtigen Brücken Ströme überschreiten. Wer auf diesen Straßen einmal durch das deutsche Land »gewandert« ist der begreift daß ihr Plan und ihre Idee nur in einem deutschen Hirn entstehen konnte. Sic bringen die vollendete Lösung deutscher Innerlichkeit und Naturverbundenheit mit allen Forderungen fortschrittlicher Technik. Todtsche Autobahnen sind nicht zn vergleichen mit den seelenlosen Autostraßen Amerikas, die ohne Bindung mit der Landschaft, von schreienden Rekla-mebildern begleiiet, ihren Benutzern nicht mehr als den Reiz des sinnlosen Dahin- Se?te 2 kMarf)iiTger Zertuuff« 13. Februar 1942 Ntnmticf 44 rasens bieten. Auf deutschen Autobahnen kann man sich ebenso sehr dein Hochgefühl hingeben, das der räum- und zeitüber H indende Motor zuweilen zu vermitteln vermag, wie dem beschaulichen Genuß deutscher Landschaft, in die sich die Autobahnen als technisches und künstlerisches iMeisterwerk zugleich, hineinpassen. Und es ist immer der größte Stolz I)r. Todts gewesen, das Bedürfnis der lechnfk mit dem künstlerischen Wollen und Naturgt'lühl unserer Zeit verbunden /u haben. Wir erinnern uns eines Tisch-'-jesprächs. Dr. 'i'odl sprach über sein Werk der Keichsautobahnen — er tat Jies nur seilen und ungern. Mit einer ge-ringsch.'ilzigen Handbewegung ging er ; lieh (inmals über die gewaltige technische Leistung, über das Meisterwerk.der Orgaiiisntionskimst, das heim Bau der Aiitobahnen geschaffen wurde, hinweg. \her mil einer besonderen Freude und Anfcilnnhine berichtete er über seine Be-iihnrhtiingen bei l'ahrlen auf der Autobahn, die nicht nur zum i/Rasen«, sondern weit häufiger zum Anhalten reizt, da, \v(. sich der Bhck in die deutsche Land-•dt vom Arbeiter bis zur Persönlichkeit ihres genialen Organisators verbindet und den Geist nationalsozialistischer «'icmeinschafl lebendig werden läßt. Witten :ius seniein Schatten ist dieser .Wann. Xationulso/ialist. SoldaL genialer r>autneisti'r und Organis;itor und tr^jiiester V\itkämpfer des F'ührers abberufen^ worden. Die Nati^Mi senkt die I"ahneit vor einem Grcdkn. Sein Xame lebt weiter und wiril innner wieder genannt werden, wenn von den Werken des Nationalso-/inlisnuis gesprochen v»-erden wird. Oer norwegische Ministerprisidenl in Berlin Berlin. Februar. Der norwegische Ministerpräsidenl X'idkiin Ouislin;; traf in Ik-gleitung d*^r ^lini^ter lia;.;clin inid Fiulesang zusiini-iiien mit dem i^eichskotnniissar für die lie.sLitzten norwegischen (iebieie Terbo-\ en heute /u einem mehrtägigen Besuch II Berlin ein. I:r wurde Ivi seiner .\n-kunft anf dem Stettiner Bahnhof vom l^eiciisniinister und Chef der Reichskniiz-lei r>r. Launiiers enipfcingen. Oilvera Salazar in Spanien Zu5>ammenkunft mit Serrano Suner und FranCü in Sevilla S e V i 11 a, 12. Februar. her spanische .AuRenminisier Serrano Siiiier empfing am .Mittwoch den portu-L'iesischeii .Win'sterpräsidenten Olivera Salazar an dein spanischen Grenzposten Caia Lai.H bei Bndaio/, und trat mit diesem zii^ainnien d'e ReSe nach Sevilla an. Knrz nach der .Ankiinli der beiden \\ini>ter tnui der Herren ihrer Begleitung in Sevilla traf auch der spJ^ni^ette Staalo-chef (leneraliss'iiius Franco dort e'n, in .lessiMi Bi' .leiiijii-^ siel) seine (jattin und Toehier die Chets des militäri- ^clien unil z'v'len Kabiiu-Us, Jie Generäle V^in«!/ .\i.;ni!ar iiiul Mo cariio beiaiulen. General Traneit n."hin mit seiner Kam lie Wohmin^ in der a'ten .Maurenburg Alcazia. Abschied von einem grossen Toten Nachdem die Angehörigen ihre Plätze eingenommen hatten, betrilt der Führer den Mosaiksaal, von den Trauergästen mit stutnmcm Gruß enipfangeiL Cr schreitet zum Sarge, grüllt seinen toten Gefolgsmann und die Hinterbliebenen. Die Traucnuusik aus der »Götterdäin-tncrnng« leitet den Staatsakt ein. Als das unsterbliche Werk Richard Wagners, in detn Trauer und Schnicrz mit einer Fartsetznng von Seite 1 ulies Menschenleid weit zurücklassenden. erhabenen Größe ausgedrückt sind, in der vollendeten Wiedergabc durch das Berliner Staatsopernorchester unter Professor Heger verklungen ist. tritt der Führer neben den Sarg, um seines begnadeten Mitarbeiters zu gedenken. Noch einmal läßt er vor den Augen der Trauergäste Wesen und Wirken des allzufrüh tieimgegangenen erstellen, dessen Name durch seine Werke unvergänglich ist. Die Ansprache des Führers Der Führer hielt folgende Ansprache: Verehrte Trauergäste I IJebe Frau Todtl Fs ist sehr schwer für mich, eines A\ün-ne.s zu gedenken, von dem die Taten lauter und eindringlicher zeugen, als es je tinenlwcgt, und erst 1924 werden die vor-5»chiedenen gegen ihn angelaufenen Strafverfolgungen eingestellt. 1931 kommt er znr SA, und zwar wie ein wahrer Nationalsozialist beginnend als einfaclier SA-Mann. Kr wird dann Scharführer. Im sel- Worte zu tun vermögen. Als wir die ben Jahr erfolgt noch seine Beförderung schreckliche Nachricht von dem Unglück i^um Standartenführer, um in der Zeit bis erhielten, dem unser lieber Parteigenosse 1939 zum Oberführer, Brigadeführer, Dr. Todt zum Opfer gefallen war, hatten Gruppen- und Obergruppenführer cmpor- wohl viele Millionen Deutsche die gleiche zusteigen. Empfindung von jener Leere, die immer Allein seine Tätigkeit in der Partei geh' nicht im Dienst der SA allein auf. Er ist anfangs Mitarbeiter des Kampfbundet. deutscher Architekten und Ingenieure in München und außerdem Fachberater für Straßenbau im damaligen Amt für Wirtschaftstechnik und Arbeitsbeschaffung der NSDAP. 1932 wird er Leiter der Fachgruppe Bau-Ingenieure und Landesleiter des Kampfbundes deutscher Architekten und Ingenieure. 1934 erfolgt dann der Zusammenschluß der von ihm geleiteten Abteilung mit der des Kampfbuncles deutscher Architekten und Ingenieure zum Amt für Technik und endlich zum NS-Bund deutscher Technik unter seiner Führung. 1936 wird das Amt für Technik wegen der besonderen Leistungen zum Hauptamt für Technik erhoben. Unterdes erfolgt der Eintritt diese Mannes in jenen Wirkungsbereich, w(. ihn zum ersten Mal nicht nur das deutsche Volk, sondern darüber hinaus eine großer Teil der übrigen Welt kennenlernen sollte. dann eintritt, wenn ein unersetzbarer Mann seinen Mitmenschen genommen tvird. Daß aber der Tod dieses Mannes für uns einen unersetzbaren Verlust bedeutet, weiß dns ganze deutsche Volk. Grösster Strassenbäumeister aller Zeiten Anschließend an die im Jahre 1933 erfolgte Eröffnung der Automobil-Ausstel-hmg versuchte ich, die damals prokla- Dabei ist es nicht nur die schöpferische mierten Grundsätze auch auf das Gebiet Persönlichkeit, die tins genommen wurde, nicht nur der Verbesserung des schon sondern es Ist auch iler treue Mann und vorhandenen deutschen Straßennetzes, Be- technischen und auch künstlerischen gnadung. Diese Straßen sind aber aus dem Deut schen Reich nicht mehr wegzudenken, sie werden aber in der Zukunft als selbstverständliche große Verbindungslinien im unvergeRHche Kamerad, dessen Wegga»ij sondern der Erbauung neuer besonderer, gesamteuropäischen Verkehrsraum ihre ________________^ _ T-.. _____ rr,rtsf*tritnir finnpn nns so schwer trifft Nationalsozialist des Verstandes und des Herzens .Autostraßen zu verwirklichen. Es war dies eine allgemeine Plammg, die im wesentlichen nur das Grundsätzliche umfaßte. In Dr. Todt glaubte ich nach .lan- Dr. Todt war Nationalsozialist, und er gen Prüfungen und Erwägungen den] crtsetzung finden. Was aber nebenbei noch in dieser gleichen Zeit in Deutschland an Straßen verbreitert, verbessert, vergeradet, an schlechten Kurven beseitigt und an Brük-ken erbaut worden ist, ist so umfangreich. war dies nicht nur verstancicsmnßig, seit Manu gefunden ZM haben, der geeignet i Studium "einen detn Augenblick, da er zunt ersten A^al war, eme theoretische Absicht in die annähernd dieser Leistung gerecht Kenntnis von der Bewegung erhielt, son- praktische Wirklichkeit umzusetzen üern mich aus seinem ganzen Hcrzcii her-1 i:|„e v„„ ihm herausgegebene Bro-aus. Tlie erste Berührung niit der I anei sehüre ni'>er neue Wege des Straßenbaues werdenden Gesamteindruck vermitteln kann. Sie alle, meine lieben Parteigenossen, erinnern sich noch der eindrucksvollen Mi- im Jahre 1922. die erste Begegnung mit xv,irde mir vorgelegt und bestärkte mich'nuten, in denen unser Generalinspckto nur selbst, haben diesen Mann nicht nur besonders in dieser Hoffnung. Nach für das Straßenwesen" Dr. Todt auf sofort Miiierlieh zu mir efiihrl, sondern Wöglfehkeil bisherigen inge- hurt ansah hmauszuwachsen rung des gesamten deutschen Straßen-1 nieur-Bauten der Welt Dem Techniker iind Ingenieur, der sich bauwesens als Generalinspektor für das begann. vorübergehend selbst durch seiner Hände deutsche Straßcnbauwe.sen. Damit hatte | Es w; Arbeit das Brot verdienen muffte, er- dieser Mann min einen Rahmen gefunden, schien die Verbindung des nationalen mit den er in wahrhaft unvergleichlicher und dem sozialen Gedanken nicht als ein Pro- unvergänglicher Welse auszufüllen be-bleni oder gar als eine Frage, sondern als gann. Die deutschen Reichsautobahnen die kategorische Pflicht des Kampfes für sind in der Planung der Anlage und Auseine wahrhatte deutsche Wiederaufersie- führung das Werk dieser ganz einmaligen Das Wunderwerk des Westwalls tuhrung das werk dieser ganz hung, die mehr sein mußte als eine blol»e Restauration einer durch den Zusammenbruch sich selbst schon als überlebt erwiesenen äußeren staatlichen Form.' L^nterdes begannen rings um Deutsch-Schön int Jahre 1922 war es diesem land die Wolken einer mehr und mehr Manne klar, daß das Ziel der deutschen drohenden Kriegsgefahr aufzusteigen. Als Erhebung nicht eine Restaurierung zer- es sich besonders infolge der unentwegten hrochener alter Formen, sondern eine Re- Hetzreden Churchills und seines Anhangs volutionieriing des deutschen Geistes, des in England nicht mehr übersehen ließ, deutschen Denkens und damit des deut- daß sich bei den labilen Verhältnissen sehen Volkes und seiner iiinereii gesell- der parlamentarischen Demokratien in schatilichen Ordnung sein mußte. j diesen Ländern eines Tages efn Wechsel Hr I aKah«!».!# Regimes gegen den Frieden ergeben Dr« lOatS LeDenSiaur l I^önnte. sah ich mfch veranlaßt, die Ver- Als Dr. 'I'odt zur Bewegung stieß, teidigung des Reiches beschleunigt und zählte er 31 Jahre. Hinter ihm lag ein großzügig sicherzustellen. Leben, das von der Volksschule angefan- Ich halte den Plan gefaht, gegenüber }^en das humanistische Gymnasium ein- der Maginotlinie, aber nach anderen Ge- schU)ß. Von 1910 bis 1911 diente der^ Ein- sichtspunkten ein Festungswerk aufzu- jährig-Freiwillige beim l'VIdartillerie-Rs- richten, das unter allen Umständen selbst giment 14 in Karlsruhe. Von 1911 bis im Falle der Bindung großer deutscher zum .August 1914 studierte er wieder als Streitkräfte im Osten, den lebenswichti- Bauingenieiir an den Technischen Hoch- gen Westen des Reiches vor jedem An- scliüleii in München und Karlsruh;*, griff schlitzen konnte. Schon 19i;i besiand er das erste Vor- Es gab nur einen einzigen AAann, der in exameii an der Technischen Kochschule der Lage war, diese ganz einmalige inge- y.w .Wiiliehen. Der Kriegsausbruch führte nieur-technische Aufgabe in der Weltge- ihn im Feldartillerie-Regiment 14 zur schichte 7U lösen, und zwar in kürzester Westfront. Im Oktober 1914 wird er als Zeit zu lösen. Als ich am 28. Mai 1938 Leutnant der Reserve zum Grenadier-Re- der .^rmee und der Luftwaffe meinen Ent- giment 110 abkommandiert. In ihm kämpft schLuß bekanntgab, erteilte ich zugleich er bis zum Jänner 1910. Dann tritt er über dem Generalinspektor Dr. Todt den Auf- I E^s war daher nur selbstverständlich, daß dieser Mann endlich zum Generaihe vollmächtigten der Regelung der gesamten Bauwirtschaft ernannt wurde und dann auch im Vierjahresplan als Generalinspektor für Sonderaufgaben seine bemaligen sondere Stellung erhielt. zur Luftwaffe, wird FliegerbcobachteT und ist endlich l'ührer einer selbständigen Fliegerforniation bis Kriegsende au der Westfront. trag, in Zusammenarbeit mit den zuständigen militärischen Stellen die Verantwortung und Bauleitung über den gewaltigsten Teil dieses neuen Riesenwerkes zu] Im Luftknmpf wird er auch v^Twuiulel.i übernehmen, unter der Bedingung, daß' 1919 beendij>t er sein Studium unii he- bereits spätestens September 1938 luinde- stcht im Winter 11.120 an der Technischen Hochschule zu Karlsruhe sein Diplom-l!-\amen. Seiner Doktorpromoliou -im der Technischen Hochschule in München aber liegt ilas Thema zugrumle: 'd-ehleri|uelleii heim Bau von Landstraßendecken aus Teer und Asphalt. Am .5. 1. 192.'1 tritt dieser r)oktt)r-ln^j;e-nieur l'rit/ Toilt aus Pfor/Iieiiu end'T'filtig der NSDAP bei, und zwar in iler t^rts-JTriMipe l-'itting in Baverii. S'^fort nach .Niifhebung tlcs Verbotes tler Partei vom N"veinher 19'''^ wird er wied"" stens 5000 Beton- und Panzerwerke fertig bzw. verwendbar sein sollten. Das erste Programm wurde mit insgesamt 12.00(1 Obiekteii festgelegt, eine Zahl, die sich durch dauernde Hrweiterunßen im gesamten Wall einschliefilich der Bauten der Luftwaffe sowie der Festungspioniere in knapp anderthalb Jahren auf rund 23 000 erhöhte. Auch die jct/'gen Kriegserfahrungen haben die t^herzeugung nur noch verstärkt, daß es keiner Macht der Welt gelungen wäre, diese gigantischeste Festungszone aller Zeiten zu durcnbrechen. D'eses Planung sowie dun rein oganisatori,>Lhen .Maßnahmen des Baues sowie des technischen Ausbaues selbst für alle Zeiten mit dem Namen Dr. Todt verbunden. Einmaliges Organisationstalent Der ausbrechende Krieg aber gab diesem gewaltigsten Organisator der neueren Zeil sofort neue zusätzliche Autträge. Ein System großer Aufmarschstraßen mußte in kürzester Frist in Gebieten des Reiches erstellt werden, die bisher gerade in ihren Verkehrswegen sehr vernachlässig worden waren. Tausende uik) Abertausende Kilometer- von Straßen wurden entweder neu gebaut oder verbreitert, mit harten Decken versehen und staubfrei gemacht. Ja, als endlich de--Kampf begann, marschierten die von diesem einmaligen Organisationstalent ins Leben gerufenen Verbände hinter und nni den Truppen vorwärts, beseitigten Hindernisse und zerstörten Brücken, verbesserten Straßen, schufen überall neue Übergänge über Täler, Schluchten. Müsse, Kanäle und ergänzten so in einer unersetzbaren Weise die Pioniertruppen, die durch diese Entlastung befähigt wurden, sich enger an die vorwärtsdrängende Front zu hängen und dadurch noch mehr aktiv in den Kampf eingreifen konnten, bei dem sie sonst oft nicht zur Stelle hätten sein können. Des Reiches Waffeirschmled Der Sieg in Norwegen uml der Sieg im Westen brachte neue Aufgaben. Nachdem schon vorher Parteigenosse Todt zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt worden war und damit ein neues, wahrhaft ungeheures Gebiet ordnen und zu steuern halte, trat 7.U nun- .\\it;.died. In der Zwischenzeit agitiert er j Wunderwerk ist in seiner bautechnisc.itn Druck und Vtrln?: Morbiiracf VerlsES- nnd firiickcrei-Ofs m. b H ~ Vcrlatts'eilunc l'.Kon Uainiiz.irinct Haiit>t.scliilflteltcr- Anton Qer>cliBCli (verreist) - ?'cir. vcrtrelcndcr II.Tun(sthr!itlc!ier Udo Kasper - Alle lo ___M^Tliiirc a. cl. Pi.m, niul;;iisse 6___ Zur Zeit für An/eisen dif Preisliste Nr I vom I "jimi 1941 c'illlj: A:is(a'l dtr I.lcfenint: den H'n'tr« liri li^ii^rcf Gewalt oder Bcirlphs^iftnine fibt keinen ^risnMich auf VU(.k^aliluii£ des ßezus&eeldc^ ?iuitmfST »MatbuTger Zeitung« 13. februar 1945 Sertt 3 mehr hinzu die Aufgabe, die eroberten Küsten gegen feindliche Angriffe durch die Anlage neuer gewaltiger Befestigungen zu schützen. Darüber hinaus sollten Heimat und Front mit Bauwerken des passiven und aktiven Luftschutzes versehen werden, die in ihrer Art ebenfalls In der Geschichte einmalig und bisher unerreicht . sind und es wohl noch lange bleiben werden. So war es seinem Erfindungs- und Or-i2:anIsafionsgenie gelungen, in kürzerster Frist für zahlreiche U-Boote Betonbauten /,u errichten, die auch durch schwerste Bomben gänzlich unzerstörbar sind. Gigantische Batterieanlagen aus Beton und Stahl sind unter seiner Leitung entstanden. Für zahllose Hunderttausende an Menschen wurden Luftschutzräume und Bunker zum Teil in Ausführungen erstellt, die ebenfalls ihresgleichen in keinem I^nde der Welt besitzen. Immer ii«iw AufgabMi Der Krieg im Osten hat die Organisation Todt wieder vor neue Aufgaben gestellt. Die Kilometerlängen der ausgebesserten Straßen sowohl als die Zahlen der neu gebauten Brücken gehen ins Unendliche. Dieses ganze ungeheure Werk aber einschlieBlich seiner tätigkelt als Peichsminister für Bewaffnung un-d Munition meisterte dieser Mann mit einem Minimum an Hilfskräften. Er war ohne Zweifel auf diesem Gebiete der bisher größte Organisator, den das deutsche Volk sein eigen nannte. Fern jeder Büro-kratislerung verstand er es, mit eineni denkbar geringsten eigenen Apparat sich all der Stellen und Kräfte zu bedienen, die für die Lösung seiner Aufgaben entweder früher zuständig oder sonst dafür brauchbar zu sein schienen. Vieles von dem, was dieser Mann geschaffen hat, wird erst nach dem Kriege dem deutschen Volk zur Kenntnis und (inmit wohl zum bewundernden Staunen gebracht werden können. r^s ist so Einmaliges, was dieser Mann geschaffen hat, daß wir ihm alle nicht genug dafür danken können. Wenn ich nun von dem Techniker und Organisator Frit^ Todt sprach, dann muß ich aber noch besonders des Menschen gedenkun, der uns allen so nahe gestanden hat. Es kann keine bessere Charakterisierung seiner Persönlichkeit geben nls die Feststellung, dafi dieser gewaltigste Menschenlenker der Arbeit weder in der Bewegung noch unter seinen Mit-.'irboilerti jemals einen Feind besessen hal. Mltschöpf«r unserer Ideenwelt Ich selbst muß ihm besonders dafür danken, d^jß er das nationalsozialistische Gedankengut, die Ziele der Bewegung im i'fberFnaß seiner Arbeitsbelastung nicht nur nie verloren oder verlassen hat, sondern im Gegenteil zum Mitschöpfer unserer Ideenwelt geworden war. Und dies gilt besonders für seine Einstellung zu non sozialen Problen»en des Lebens. Der .NA;inn, der selbst AAillionen von Arbeitern dirigierte, war nicht verstandesmäßig, Sondern vor allem seinem Herzen nach ^,in wirklicher Sozialist, Ihn, den grüßten Siraßenbaiimeister aller Zeiten, hat das Schicksal einst genau so wie mich in meinen jungen Jahren gezwungen, sich als einfacher Arbeiter das tägliche fcjrot selbst /u verdienen. Er hat sich dessen nicht iiiJr nie geschämt, sondern im Gegenteil; Es waren später stets Augenblicke stolzer und beglückender Erinnerungen, wenn er, der gewaltigste Bauleiter, den die Welt bisher hatte, sein eigenes Bild betrachten oder zeigen konnte, auf dem er selbst noch von Staub und Schmutz bedeckt, mit zerrissenem Arbeitskleid an der Straße arbeitete oder vor dem kochenden Teerkessel stand. Er hatte deshalb auch feine deutschen Straßenbauer — wie er sie nannte — besonders in sein Herz geschlossen. Es war sein ununterbrochenes Streben, ihre sozialen Bedingungen zu verbessern, an die Stelle der früheren er-bärnilichen Zelte moderne Schlaf- und Aufenthaitsräume zu setzen, den Lagern ileii Charakter liebloser Massenquartiere /A\ nehmen und vor allem im Arbeiter selbst das Gefühl zu erwecken, daß der Straßenbau — wie überhaupt das gan^e Bauhandwerk — eine Tätigkeit ist, auf die der Einzelne jederzeit besonders stolz sein kann, weil sie Dokumente nicht nur von höchster menschlicher Wichtigkeit, soiulern auch von längster Dauer schaffen, Ewige soziale Vorbilder Vor Dr. Todt war die Tätigkeit des Straßenarbeiters nur ein gering angesehener Berut. Heute sind die Zehntausendo deutscher Straßenbauer eine stolze Gc-nieinsc'haft geworden, die sich ihres Wertes bewußt ist. Er hat damit hier eiii Stück nationalsozialistischer Erziehungs-;)rbeil geleistet, für das wir ihm besonders riueli lietite noch dankbar sein intissen. Penn wenn jeder menschliche Fortschritt ein Vorbild besitzt, dann hat Alarmzeichen für die ganze Welt Gewaltiger Eindruck der Japanischen Siege — Das brltlsclie Weltreich unrettbar verloren Berlin, IJ. Februar. ' Die ganize Weh steht im Zcichen und unter dem Eindruck des Falles von Singapur. Der neue große Wafteneriolg der japanischen Truppen hat in den mit Japan verbündeten Ländeni Begeisieruiig uikI Genugtuung ausgelöst. Die Blätter stellen fest, daß mit dem Fall Singapurs einer der wichtigsten Pfeiler des britischen Weltreiches zusammengebrochen ist. Die Folgen für das f^UTpire werden katastronis, das Churchill heute vor- weisen kann. Dieser Churchill war der Drahtzieher des Krieges gegen Deutschland im Setptember 1939, er war es, der als größter Schreier jegliche Verständigung in der für Deutschland lebenswichtigen, aber für England völlig gleichgültigen Dan/Jg-Frage verhinderte. Weil Danzig nicht deutsch werden sollte, ha" das England Churchills den Krieg begonnen. Und heute, nach zweieinhalb Jahren, hat England seine sämtlichen Stellungen in Europa eingebüßt und die wicliti.?sten in Ostasien. Es hat Churchill nicht :4eniange!t an »glorreichen Rückzügen« und 'Evakuierungen«. Alle Verluste waren seiner unmaßgeblichen Ansicht nach ^bedeutungslos«. Für einen Mann vom Schlage Winston Churcli'lls ist es wahrscheinlich überhaupt »bedeulinigslos<', ob da--britische Empire untergeht oder nichi. Der Verlusit von Singapur ist jedenfalls ein weiteres Zeichen dafür, did,! dieser Untergang durch nichts auryrelialten wev; den kann. Stadt und Handelshafen Singapur fest Im Besitz der Japaner Steigende Gefangenenxahlen Die Höhe von Bukit Tlmah als Schlüssel zum Erfolg Tokio. \2. F'ebruar. Wie die letzten Berichte vom Kriegsschauplatz auf der Insel Shigapur besagen, sind die Straßenkampfe um die letzten Widerstandsnester in der Stadt praktisch bereits abgeschlossen, sodaß das ge.samte Stadtgebiet einschließlich der großen Anlagen des Handelshafens im Südwesten fest in japanischen Händen ist. Die Zahl der Gefangenen nimmt ständig zu. ' Wenn auch s-^it dem letzten amtlichen Ko-mmimique von Mittwoch abend, das die Erstümumg der Stadt bekanntgiib. inzwischen keine offFziiellen Verlautbarungen mehr erfolgten, so weisen hiesige militärische Kreise darauf hin, daß mit der Einnahme der Stadt Singapur und vor allem des HafengebiJtes das Schicksal der gesamten Inselfestung praktisch besiegelt ist. Selbstverständlich seien in den versciiiedensten Abschnitten, vor allem im Gebiet dos Kriegslia-fens imd des Hugplatzes Seletar, nocli weitere Kämpfe und Säuberimgsaktionen größeren Uuifunges zu erwarten, bevor die Insel völlig vom Feinde befreit ist. Zu dics-2r Auffassung berechtigte neben dem ungeheuren Siegeswillen der japanischen Streitkräfte und der Überlegenheit an Menschen und Material nicht zuletzt die Tatsache, daß die Kampfmoral der noch verbliebenen gegnerischen Truppen schwerstens erschüttert sei. Man könne sagen, so betonen diese Kreise, daß das Schicksal der gesamten Inselfestung in d*vm Augenblick, militärisch gesehen, als besiegelt betrachtet werden mußte, als japanische Stoßtrupps die Singaipur beherrschende höciiste Erhebung bei der starken feindlichen Stellung von Bukit Tiinah eroberten. Dieser kleine Berg könne verglichen werden mit der in der Krieg.sgescliichtc chigegange-neu berühmten >'Möhe deren Er- stürmung im russisch-japanischen Kfieg zum Fall Port Arthurs führte. Forlschiille aul alleR übrigen Kriegs-schauplälzen Die Hauptstadt von Niedcrländlsch-Bornco genommen Tokio, 12. F>bruar. Wie das kaiserliche Hauptquartier bc-k: imigab. haben japanische Streitkräfte am in. Februar mittags die Bebetznng von Bandjermasin an der Südküste von Niederländisch-Borneo beendet. Makassar besetzt Das kaiserliche Hauptquartier gab l'kmnerstag abend ferner bekannt, daß Marinesonderlandungstru'ppen am 9. Februar Makassar. die Hauptstadt von Ce-lebes, einen strategisch wichtigen Punkt an der Südspitze der Ins»^!. vollständig besetzten. Weiler wurde die wichtige teindliche Basis Gasrnata im südlichen Teil von Neupnmmern genonnnen, Vormarsch tn Burma daui^rt fort Auch in Burma gehen die japanischen Operationen in Richtung Raiigini und auf den Philippinen gegen die Sndspit/e der Batanga-Halbinse! und die Inselfestung Corregidor mit frischen Kräften weiter. Sowohl britische als auch amerikanische Berichte lassen erkennen, daß trotz der Operationen auf Singapur ein Nachlassen der höchsten Aktivität der japanischen Wehrmacht niclii zu bemerken ist. In Burma wird der Vormarsch im Norden von Mataban fortgesetzt, wobei gleichzeitig neue japanische Verstärkungen aus Thailand herangeführt wurden. iiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiitiiiiiiiiiiiiifiiiiiitiiiiiiiiii die Organisation Todt hier dauernde so-itlale Vorbilder geschaffen und sie war im Begriff, diese immer weiter zu entwik-keln. Allmählich sollte hier nicht nur ein soziales Unrecht, sondern eine menschliche gedankenlose Dummheit beseitigt werden, und zwar beseitigt für alle Zeiten. Ob daher dieser Mann mit einem Arbeiter, mit einem Minister oder mit einem Generat verkehrte, er ist immer der gleiche geblieben, Fiin ebenso selbstbewußter, wie bescheidener Führer und besorgter Freund aller anständig schaffenden Volksgenossen. Es ist daher nicht zu verwundern, wenn dieser Mann,, der so sein Volk liebte, in gleicher zärtlicher Liebe an seiner Familie, seiner Frau und seinen Kindern hing. Den Schöpl'er der größten Bauwerke der Technik führte jede freie Stunde — wenn irgend möglich _hinein in die großen Schöpfungen der Natur, in das kleine Häuschen am See inmitten seiner geliebten bayrischen Berge. Als zum Teil schon unter dem Feuer feindlicher Geschütze der Westwall seine Vollendüng fand, während sich in Polen die Kolonnen der Organisation Todt zum ersten Mal den vormarschierenden Armeen angeschlossen und ihnen die Sicher- heit des Nachschubs gaben, trug ich mich' mit dem Gedanken, ihm als einem der führendsten Köpfe des deutschen Widerstandes überhaupt und des deutschen Selbstbehauptungswillens im Kriege das Ritterkreuz zu verleihen. Ich bin davon abgekommen, weil diese Auszeichnung — so ruhmvoll sie ist — der Bedeutung dieses Einmaligen niemals hätte gerecht werden können. Ich hatte schon vorher den Entschluß gefaßt, einen deutschen Orden zu stiften, der, auf dem Grundzeichen tmserer Bewegung errichtet, in einigen Klassen die höchsten Verdienste ehren soll, die ein Deutscher sich für sein Volk erwerben kann. Ich habe nach Abschtul\ des Feldzuges gegen Frankreich Dr. Todt gesagt, daß ich ihm die Anerkennimg für seine einmaligen Verdienste einst dadurch bekunden will, daß er der erste sein wird, dem ich die höchste Klasse dieses Ordens verleihen werde. Er wollte in seiner Bescheidenheit damals davon nichts wissen. So wie nun der Nationalorden für Kutist und Wissenschaft den auch Dr. Todt trägt, nls Erstem dem verstorbenen Professor Trost verliehen wurde, so überreiche ich hi-nte namens des deutschen Volkes und seiner national'^o/i.'ilistischoii r3e-wegimg den neuen Orden als Erslem unserem lieben und unvergeßlichen Partei- genossen Dr. Tüdf, dem (ieneralmspckfor iuiserer, Straßen, dem Erbauer unstre^ Westwall?, dem Organisator der Waffen und Munition im größten Kriege ünse't> Volkes um seine Freiheit und um sein" Zukunft. Ich selbst kann für rnicii dem nur vw-nige Worte anschließen. * Ich habe in diesem Mann einen nioiner treuesten Mitarbeiter und iTemide verloren. Ich fasse seinen Tod auf als einen Fiei-trag der nationalsoziahstischen Bewegung zum Freiheitskamiit unseres Volke'^. ' Am Schluß seiner Gedenkworte de • Füliicr sichtlich bewegt. Er sclirciljt den Ordcnskisiscnlrägcrn und haftet die in seiner Ansprache erwähnte höchste dcntsclic Auszeichnung? an. Leise kUngt das aite Soldalcrilied \oiii Guten Kameraden auf, um dann in die Lieder der Nation überzngelien. Während sich die l'ahnen und Standarten über dem Sarge senken, legt der f'iilirer ^ein.-ti Kranz an der Bahre nieder. Daint tr'ti er zu dvn Angehörigen, inii ihnen seinv.-und des ganzen deutschen VolkcN Tei-nähme auszusprechen. Mit weihevollen Akl\ordcn kiingt der Trauermarsch an.^ Beetliovcns ->Eroica < auf. Die Kran/.- und Ordeul\issenirägcr verlassen den Mosaiksaal. Ihnen folgt durch das Ehrenspalier der Sarg. Als er auf ilcr Freitreppe zum Fhrenhof sichtbar wird, präsentiert der ff-Wachzug der Reichskanzlei unter dmnpfem TronnneKvirbe'. Der Sarg wird auf die mit sech^ PiercJeii bespannte Lafette gehohen und verläHi den Ehroidioi. 7fi wemfik Betiek Ücr Stabscht'li ilcr .SV in Sliillijürt, iKi-Slahsclu'f der SA Vikl.ii- ti-at ;uil' si'imT /n drn S\.(in4>piM> m Stiiti* gart i-in Dus Dctitschi' KriMi/. in lOr Wipiu'r (ioiicrat, Dom (.IriuwaliiKij-n-H:"i (lulle atis Wien, Ki)n)num(lriu' cim'i* liil'itii Icrit'divisij'ni, witnli' iTii' Vn- dii'jistir in der 'l'nipiK'iifiihiuii;; «las Hl'uI seilt' Kn'uz iti t'mld \iTli.'lii'n N finnisch ' llaiipKclirillb'ilvi' in ThtÜ i riiifjHrori'i'n. In In-rlia lr;Ui'n tl liniiisclu-1 luuplscliclflli'ilt'i' i'iii. die aol" lüiiladnn-^ d(S UcichsprcNSi'cii')s Dr IMidrii-li oin nudirwöfhiire Sliidi.-iirrise diirfh das lUMi-lt uiiliTtu'limcn wi-ni;'!! UniviTsität Dorpin uröllniM. .M> «isl.' llelui]i.- im lli'ii*hski>mmiss:jrial ()s1-land wurde dii* l'nivvTsihd horpai in dii sen Tajfi'ii rröltuct Hohe ilulitMiiscIu' \iis/(>i(hiiuiii> an (■•-ni'nil n (.niowrll. n.r OtK'i'tji'jolshalii'r dt'r UalicnisfluMt Slt'i'il kräite hl .Vunlalrika, (iiMiei'al liaslicM, vit lieh «li'in (Ii'nrral ds-r i'an/{-rli'U|j[wii Lud wiftCruewi'll für si-ini'ii [iiTsrinliriuMi lapli n'U Einsatz und si-iin' id)erli'gtr, kfdini' Führiinjv hei dir Selilaohl itt l.ihyrii -tiriimlc'n" seliios INistfus hni. Iümim" Dordaiiu'rikanisrlu'M Aycnlnrinrlduni^ ans liatavia zntolpii' hat VizcMdniiral lli'Ifririt von der nit'di'rlfuidiseluM! .Marin.> d/ii |fSA-\(hniral Ilarl als OlMM-hrlVfilNhaln'i-drr veirini_t>lcn Si'i'slreilkrfdli' im Pa/ifik ahgi'löst. Hart wnrde angrl)tivli auf mmh eigoncs ErsurlviMi „ans «n'snndlniism-iin d<'n" scitji-'^ Postens, ik-r ihm rrsl kiir/.iieJi ührrlragcii word.-n war. «MilholH'n. (Jrößli's Mo1j>I iit .>1aiiclii'«|(>r njnloryr-l>ra)utl. l'än rit'sigcs I VniM* in M.nich slt r legte nach einer .Nh'ldniii; von ..M'lon-bhuk't'* oim»s ursrer Zeltunf« 13. fehniar 1942 Mtnmiier 44 l^otk und JCuituc Oeaischlanii wlrdiot dh Roml Die Qoethe-Medaillc 400 mal verHeb«« »Derh'ührcr verlieh dem Künstler (od-^r Gelehrten) m Würd:^:unK seiner Verdienste die Qoeihe-Medaille für Kunst und Wissenschaft...« Hiiufiu liest man diese kurze Notiz und Ist sich über das Aussehen der Medaille doch nicht Itn klaren. Im Ooethejahr 1942 wurde vom ver-ewijften Reichspräsidenten von Minden-! burs:. damals zunächst nur für besondei>2 Verdienste im der Ausgestaltung des Ooethejahres und hi der Cioethe-For-schung die Medaille ßestiftet. Später erst wurde sie die große Anerkennungsmedaille der deutschen Kunst und Wissenschaft, die jedoch weniger für bestimmte Eirtzelcriolge. als für die Universalität eines ganzen Lebenswerkes vergeben wird. Davon zeugt hilufig schon das Alter der ausgezeichneten Künstler und Wissenschaftler. Die mattsllbeme MedaIHe hat einen Durchmesser von sieben Zentimetern und ist In iiirer heutigen Gestalt ein Werk des Bildhauers Hanisch-Conc^sJ. eines früheren österreichischen Offiziers. Die Vorderseite ist mit dem Relief des Goethe-Kopfes gcschmückt. die Rückseite zeiüt den Moheitsadler, dazu die Inschrift »Für Kunst und Wissenschaft«. Die Goethe-Mcdalllc wurde bisljer etwa 400 mal verliehen, und zwar für Leistungen auf den verschiedensten Sachgebieten, wie allein d!o Namen der in letzter Zeit ausgezeichneten Männer und Frauen beweisen. Da steht Paul Lincke, der Komponist volkstümlicher Melodien, neben dem ordentlichen Professor Dr. phil Dr. med. h. c. Dr. ing.c. h. Adolf Windaus, der sich besondere Verdienste auf dem Gebiete der Vitaminforschung erwarb. Hanns Johst, der Dichter, neben dem Geheimen Oberbaurat a. D, Rürkner, dessen Leistungen im Kriegsschiffbau durch die Goethe-Medaille anerkannt wurden, und vielen anderen. So ist die Gnethe-Medaille heute die große Leistungsausze'chnung aller künstlerisch und wissenschaftHch tiltigvin deutschen Menschen. Richard Waoner, der Kämpler nnd Rßvo!tttion9r Eiii treuer Hüter deutscher Kunst 't" ÄOOO RM-Preis für kommtinalo For-, {»chitiis. Bei der Kröffnmig in der neuen | Mülhauser Kunsthalle verkündete Ober-1 bürgermeister Maall die Stiftung eines i l^reises der Stadt Mülhausen in Höhe von 5000.— Reichsmark, der alle zwei Jahre zu lieginn der floclischuKvoche für die besten Arbeiten auf dem Gebiet der kommunalen Forschung verliehen werden soll, deren Ergebnisse für den kul-ture"en und wirtschaftlichen Aufbau und die Entwicklung des oberrheiirschen Gebietes praktische Bedeutung haben. + Der diesjährige Nletzsche-Prelsträ- KCr. Die ArbeilsstJitte für Nietzsche-Forschung der Hcinrich-ötoliwerk-Stif-tung verlieh an Herrn Dr. A. Hölterniann in Düsseldorf für seine wissenschaftliche Arbeit ♦Nietzsche als Erwecker der ger-manisclien Persönlichkeitt< den diesjährigen Nletzsclie-Prei^s. Zu den (jrÄßlen schöpferischen Geistern des deutschten u»ul ülHrhiuipt dfs al>pn(l-lAndischen Musiklebens des 19 Jahrhunderts gehört Richard Wagner, tlessen Todestag sich am 13. Fehrunr zum 59. Male jfthrf Kein anderer als er hat es in qleleh erliiltertem Kampfe gPRen Anfeindunf?<'n aller Arien und van allen Seiten verstanden, »ein erhal>encs Gesamikunstwerk und damit die Idoe einer von allen artfremden KlnflOssen reinen dputschon Kunst durch-j Eusctzen, kein anderer war al>er auch in «einer Zeit ßloiich mißverstanden und umstritten und fil)er keinen anderen herrschte in der Ileurleilung seiner unmittelbaren Nachwelt eine so grolie Meinungswrsclile-denheit Heute sind seine Werke vom „Ricnzi" bis zum „Parsifal" Allaemcinl>esi(z des deutschen Volkes Reworden und überall dort, wo in unseren Oi>erul.üuscrn Wag-norsche Musikdramen ihre lelx-ndlge Gc-slallunR finden, lauschen Hunderttausende j tfeliannt und ergriffen diesen unsterblichen | Molodien und lassen sich von der dramatischen Wucht dieses elnmnliqen Erlel>ens | niltreissen. Es bedurfte freilich einer jabr-zobnle'anf^n Aurklarungsarbeit von KOnst-lern, SchriftsteTlern, Gelehrten und Mu-siksachvershlndiijcn, bis die Allgemeinheit den hohen ethischen Wert von Wagners Kunst richtig erkannte und sich von dem ausjiesprochen deutschen Charatcter des Schaffens Wagners fiberzeugen lieft. Heute wird auf Veranlassung des Führers, der seihst seit seiner Wiener Zeil ein Iwgeister-ter Verehrer Richard Wagners ist, von den höchsten nelchsstcllen der Kunst Wagners Pfletje und Förderung zuteil und es ist kein Zufall, wemi man die vollendetste Wiederfial>e der Werke Wagners in Ray-reulh heute den weitesten Kreisen auch des schaffenden deutschen Volkes zu-1 Säuf^lich macht. Man will eben die Kunst WapiuTs im Sinne des Meiste rs dem gan- i zen Volke crschUelien. Worin Iresteht nun die große Tledeutunß des Kampfes Richard Wagners um eine ^ deutsche Musikkultur? Seine Kunstlehre j ist eine Regeneration sichre, das heißt, Waqner will atis der Frkcnntnis des im 11). Jahrhundert schon weit fortgeschriltenen Verfalles der Menschheit zu deren Wiedergeburt lM?i'ru"en tind durch Pes^i 1 u"g (^cr rrsachen unseres Verfalles die Menschen auf den Weg führen ,,ln das verlorene \nid nun mit f^ewuf.Msein wieflergewonnenc Paradies". Die Ursachen für diesen Nieder-ßan« erblickt nun Wagner in der „Zivilisation als der eigentlichen Wiederf«el)url des mitileileten menschlichen Cieschlech-tcs", in der ülMTnifiüligen ITochschrit/.un;^ des erblich gcn, ist und bleibt ein unsterbliches Verdienst Richard Waaners. Nur einem zutiefst im Volke verwurzelten und aus den Volkssagen seine Stoffe gewinnenden schöpferischen Genius wie Richard Wattner konnte es gelinfien, eine deutsche Kunst zu schaffen, die wir heute in ihrer KrhalK'nheit bewundem und der wir uns mit jener Weihestimmung hingehen, die eben nur ein wahrhaft deut-scties Kunstwerk hervorzurufen vermag! KAmpfer und Revolutionär war Wagner in der ganzen Zeit seines schaffens-, aber auch enlbehrungs- und entlAuschungsrei-chen 70jährigen Tvchens: Kämpfer gegen das Judentum und alle anderen art- und volksfrcmdeii Eir»flüsseherzif»t, wird ♦•s \un uns und unsere herrliche ileutsche Kunst nur gut l>estellt sein. Studienrat Friedrich Pöschl. BrloHireiclie Hoimili! in Ansland Welt€fe ErfolK® der Berliner Philharmoniker In Schweden. Nach ihrem ersten Konzert in Stockholm lösten die Berliner Philharmoniker auch mit ihrem Besuch in Upsala einen unverirle'chH-chen Begeisterungssturm aus. Ein Con-certo grosso von Haendel. Till Eugen-Spiegel von Richard Strauß und Beethovens Eroica, unter Wilhelm Furtwäng-lers genialer Leitung dargeboten, haben das Publikum der alten schwedTschen Universitätsstadt ebenso wie die Stimmen der einheimischen Presse vollständig überwältigt. AnschMeßend spielte das Orchester dasselbe Programm noch in einem zweiten Konzert in Stockholm, das noch' einmal die uneingeschrfinkte Bewunderung der schwedischen Öffentlichkeit für d'e deutsche Musik und für Ihre einzigartige Darbietung durch Furtwäng-1er und sein Meisterorchester auslöste. Abschli't^ des de**tscheti Opern^^ast-Spiels In Barcelona. Die im Lieco-Thea-ter zu Barcelona gastierenden deutschen Künstler haben Ihr e'nmonatlges Opem-gastsp'el mit ehier Aufführung von Richard Wagners »Tristan und Isolde« abgeschlossen. Der Erfolg blieb hinter den übrigen Auffühnmgeii deutscher Werke nicht zurück. Begeistert wurden nach >3dem Akt die Darsteller, der Dirlgerrt und der Spielleiter gerufen. Italienische Symphoole In Wien nr* I aulKclUhrt. Das sechste Abotinement« I konzert der Wiener Philharmoniker, das I unter der Leitung Karl Böhms stand, I brachte die Uraufführung der Svmphonf» j sehen Historie für großes Orchester I »Ariel degh AstrI« des Italienischen Komponisten Plero Calabrinl. Oer KomtHJnlst konnte persönlich für den starken Bei-j fall danken, der dem Werke zuteil wurde. I Er ließ den Dirigenten und das Orche-I ster als berufene Interpreten an dem schönen Erfölg telhiehmen. o. Deiitsrhe BlldhauerAusstelhiitf tn A|{ram. Im Marz wird im A^amer Kunst-pavillon eine Ausstellung deutscher zelb- Senössischcr Bildhauer durchgeführt, auf er auch die bedeutenden deutschen Bildhauer Thorak Uüd ßreker vertreten sein werden. o. Erste Sitzung des kroatischen Relehs- log?s um 2J. Fehrunr. Der kroatische Slaalsführcr Dr. Pavelic hat den neu er-richteten kroatischen Sabor (Reichstag) für den 23. Feber um 10 Uhr vormittags ZU seiner ersten Sitzung im alten Sabon» gebfiudc am ^farkusplalz einberufen. o. Der Deutsche Aulerorden mit Schwer« tcm für den bulgarischen Krleifsmliilster Daskaluff. Der deutsche Gesandte Bck-* kerle überreichte in Gegenwart des Mill-läraltachees und des Luftattachees dem bulgarischen Kriegsminister General Daskoloff flen ihm vom Führer verliehenen Deutschen Adlerorden mit Schwertern. o. Sonderstoiier für Vermögen In Griechenland. Laut Verordnung der griechischen Heuierung sollet auf alle nadi dem April 11) fl crworl>enen Vermögen beson* dcrs hohe Steuern crhol>cn werden. Die lokalen Steuerbehörden haben Anweisung erhalten, eine ständige Vermögens-kontrolle und Eintreibung'der anfallenden Steuern durchzuführen. DIE FRAU IM ANTILOPENMANTEL I ROMAN V(m RRÜ.NNUll.DF 1I0FMANN| CopyrirhJ Ity Verlag Knorr & Hirth Konimandlu Gesellschaft. Müiirtien I9J0 (14, ForlsetzunK) >Me'ne Wafle?« stöhnte die Frau. »Oh — me'n Gott — willst du denn — uns alle verderben? Aber es ist ja nicht wahr?<< »Es ist nicht wahr«, nickte Oblonsky. >Nicht ich wih est« Er füllte hasliß d.e CVäser una' re chte Jelena das ihre. S e leimte zu3;uninenj{c-sunkcn in ihrem Scssel. und er zv^ang ihr das G!as förmlich an die Lippen. Als sie getrunken hatte, murmelte sie vcrs;ört: »Aber was soill ich denn tun? Was denn?« »Du wirst mir«, sagte er, »diese D'nge geben, al e. Sofort. Jetzt. Die Briefe und auch d e Wechsel. Nur das, was Herbert (jonlard geschrieben hat, magst du behalten, wenn du willst. Wenn d'r daran liejjt, zu besitzen, was er Julia ßcschr'e-ben hat. Wenn es auch besser wäre, du hattest auch d'eses Papier nicht. Komm •etzt.« Sie ertiob s'eli mühsmii. l'-s u;ir. als Siabc sie ki'ineii eiyenen WilUn UKlir. Nachdem er ihr den Mantel umge'egt hatte, noch ehe einer der Bedienten da war, schickten sie sich an, den Saal zu verlassen. Zum über sagte Oblonsky kurz: *AlIes auf meine Rechnung. Ich reise morgen früh. Nach Derlin.« Dann holte er Jelena rasch ein. Wieder nahm er einen Wagen, um .s'e zu ihrer Wohnung zu bringen. Während des ganzen Weges weinte sie leise vor sich hin Vor ihrer Haustür half Ob'onsky Jelena aus dem Wagen und führte s e zum Eingang. Er hatte den Arn> um ihre Schultern gelegt. Kr sprach auch jetzt n cht, den ganzen Weg über hatte er schon flte-schwicgen, war in Grübeln versunken gewesen. Dennoch ^-ar er ihr so nahe, so völlig auf sU* eingestellt, daß sie unw'll-kürlich spürte, wie er p utzlich zusammenzuckte, den Kopf wandte, u:iu wie dabei se'n Schritt stockle. Als sie daraufhin ebenfalls das Ges'cht hob, sah sie ganz deutlich, wovor er zusammengezuckt war. Vor der Gestalt e'nes Mannes, der in der unmittelbaren Ni'he dos Hauses gestanden oder dort umhergegangen sein mochte,., Sie sah, wie der Mann plö'.zl'eh kehrt machte nnd die StraPe Irnunterg n/j;; er ging ra;,ch und s*e I aufgerichtet, S'e erkannte ihn augunblick ich nnd schrie auf. Auch Ob'onsky mußte ihn erknnnt haben, Er »nurmel'e einen russischen Fluch /wisihen den V.lhnen, InPtc s> glcich-/c tiy le^lcTj fast h;nt um de Schiiltein und drängte sie zum Eingang. Dort lehnte Jelena sich an der Mauerpfosten, sie vermochte keinen einzigen Oedanken zu fassen, nur eine trost ose Hilflos'gkeit bedrängte sie, Ob'onsky nahm aus Ihrer schlaff herabhüngenden Hand d e kleine Hand'.asche, zog die Schlüssel heraus !md schloß auf. Sie sprachen beide kein Wort, aber beide sehnten sich In d'esen Sekunden nach einem Entschluß. Bei ihm, Oblonsky, war d ese Sehnsucht bewußt, und aus einer haßvo'lcn Ver-zwe fiung geboren. Bei ihr war es anders. Während sie dem fortschreitenden Manne, Herbert Guntard, der aus irgendeinem unbekannten Grunde h er auf sie gewartet hatte, nachblickte, füh'te sie, daß es für s'e nur e'n einziires Interesse gab: aMein das sc ne. Und sie wollte d'esen Weg gehen. Genru so. w'e er dort einsam uihI verbittert die dunkle Straße entlangwanderte. Es wär Oblonsky gelungen, das Tor zu Öf nen, und er schob sie hinein. Aber da er Ihr folgen wol le, wehrte sie sich, »Geh jetzt«, murmelte sie e'nd Ingrch, flehend, »Ich bitte dich, fe'i! Morgen viel-'eicht, ein andermal — ich — ich kann jetzt nicht mehr — ich - ♦ >Ne'n«, ervv'uertc er kurz und schloß die Tür von innen. Kr atme'e Ir'sMg machte kein Licht, und auch sie vermied, den Schalter zu berühren. Sic zögerte einen AnMenblick, l'ef dann r»i/l eh \'r)n b m \s •(j»>n pinr entlang , zur 'l'u'ppe, Sit* Unui ihren Wej^ auch im Dunkeln, obgleich sie wie gehetzt rannte. Fast laut'os hastete sie die Stu'en h'nauf. Aber er kam ihr nach, war ihr auf den Fersen, sie hörte, w'e er an etwas stieß, fluchte und unterdrückt stöhnte. Trotzdem versuchte auch er, mögrchst leise zu se'n. Atemlos kamen beide oben an. Es gelang Jelena z\Yar, die Tür ihres Zemmers zuerst zu erreichen, aber fast gleichzeitig^ mit ihr war auch Oblonsky da, und hier machte er Lieh*. S e sah ihn an, se'n Gesicht war blaß und völlig cnlstellt. »Ich weiß genau«, raunle er ihr zu. d'e Tür hinter sich zudrückend, »was d"in Benehmen bedeutet. Oh, ich verstchel Aber glaube nicht, daß ich es zuf^eben werde! Ich werde es nicht zugeben, verstehst du?« Jelena, die in Hut und Mantel m'tten hn Zimmer stand, starrte Ihn wortlos an. Er war keineswegs mehr betrunken, er war plötzl'ch vol kommen nüchtern geworden. Er stand noch an der Tür^ war aber plötzlich lautlos und überraschena mit zwei Sätzen am Schreibtisch. Er hatte eher gerehen als sie, daß dort ein Papier lag, e'n Zettel. Auch sie erkannte es jetzt, aber Oblonsky hat'e den Zette' schon an sich gerissen und die wen'gen Worte, die darauf standen, überflogen. Auch Jelena g iff darnch, wo' te Ihm da". Pr-ler entreißen, sie ravgen darum, aber O' lonsky knüil'c f.en Zettel in der Faust zusammen und '■c' ' 'dertc ihn fort. Dabei lachte er ,aut nul. ^inmirer 44 »Mtrtitfnfer Xetftmft 13, feljni»r 1942 Seite 5 AUS STADT UND LAND ■MniimimiiaimmiinHmninRniinnmniitiiiiiiiHiinnniiitRiniiiiiniiiitniiniHinHitiiHmniiiiniiiu iiiNMiiniiitmiioiNiiiiiitiiiiiiiutmimuiiHttiiiiiiinimHiiitnittimiiitmiiii MicU InlMr ni scIie SmiMl- «•MW Wie er den Tag der Deutschen PoHiel auffaßt »Fein«, sagte dieser Tage mein Nachbar Michl riuber zu mir, »am nächsten Samstag und Sonntag gibt es wieder neu^ Abzeichen, die uns dieses Mal die Beamten der Polizei und ihrer Organisationen überreichen werden, natürlich gegen entsprechendes Entgelt, denn fürs ^in-terhrtfswerk gibt man ja gerade in der Untersteiermark gern und nxht zu knapp. »Da bekomilien Sie wieder eine ganze Serie für Ihre Abzeichensammlung, nicht wahr?« »Stimmt«, erklärte er mir vergnügt, »Sie wissen doch, diese Snmm!ung ist nun einmal seit voriges Jahr im November mein Steckenpferd, denken Sie, alle Schilder der Germanen habe ich erwischt, eine Jagd war das, die viel Freude machte. Und es ist mein größter Stolz, daß Ich sämtliche WHW-Abze'chen besitze. Ich habe sie alle in einer Mappe, eigentlich eher Schachtel, aufgehoben, aber die reicht bald nicht mehr aus. Was glauben Sie, bei dem Einordnen der vielen Abzeichen habe Ich eine abendliche Beschäftigung, die mir immer viel Freude macht.« Begeistert hatte mir mein Nachbar noch viel von seinen Abzeichen erzählt, freute sich wie ein Kind auf seine neuen Serien, die er schon in einer großen Kiste glaubte und wenn sie darin keinen Platz mehr finden, geben sie nach seiner Meinung einen interessanten Schmuck für den wandbe-hang. Ja, jeder Mensch hat sein Steckenpferd — und bei Mlchl Huber Ist dies nicht das schlechteste. »Wenn sich meine lieben Mitmenschen immer an diesen • Sammeltagen nach Kleingeld umsehen«, meinte er, »so tue ich dies durchaus nicht, denn an diesen schönen WHW-Abzelchen habe ich nun einmal meinen Stolz und meine besondere Freude ^ und eine Freude soll man sich immer etwas kosten lassen. Und übrigens« — er deutete auf eine Frau des Bahnhofsdienstes, die gerade vorüberging, »man müßte sich ja vor den Frauen und nicht zuletzt vor unseren tapferen Soldaten schämen, die es verdienen, daß man ihren Einsatz in der Heimat und an der Front nicht mit zu kleiner Münze abfindet.« In diesen Worten war sein Vorsatz verankert, denn er weiß, was er am Samstag und Sonntag dem WHW schuldig Ist, und dies nicht nur seines Steckenpferdes wegen, Wir wollen unserem Mlchl Huber, der unser aller guter Nachbar ist, nicht nachstehen und an dem Tag der Deutschen Polizei in der Untersteiermark unsere Oebefreudlgkeit erneut unter besten Beweis stellen. R, K. m. Vertiot dts AlkoholatitieliafiHet an Betrunkene und JufcmXlIche, Der PoMzel-direktor In Marburg erließ eine Kundmachung, derzufolge jeder Ausschank von Alkohol an Betrunkene und JugendMche streng verboten ist. D'e Kundmachung bezieht auf das Verbot des Besuches von Jugendlichen In Kabnrettvorstelhingen, Lichtspieltheatern usw. Marinrg bei der Denbchen Polizei zu Gast Mchkaklg« Vtranttaltattiiloli« In der Drauitadt mit mannlfffachea Einsatz* ibunieo — Qrofiar festaband Im Helmatbundsaal AdoHt-Hitler-Brücke zuwenden, wo die Rettuncsübunz durchgeführt wird, über die wir unten berichicn. Bei beiden Veranstaltungen wird ein Musikkorps der Wehlmacht bxw. die Heimatbuiid-Kapelle konzertieren. ' W-elter sind vorgesehen: Feldffer!:ht, MaschinenRewehrschießen am Sophien* plat2, Kinderschlittenfahren airi Don-rlatz. Benatrelun^n usw. ClTitrittskarten für den Festabend s'nd in den drei F\>llzeireviereTi uns der Wehrmacht am Sophiem^latz. 18 Uhr: Turmblasen am Adoff-Hltler-Platz. Den HöheT>unkt des Samstag bildet ehi großer Pestabend hn Helmatbundsaal (üötz-Saal) in Marburg um 20 Uhr. Diese Festveranstaltune sieht Musikvorträge •eiiies Musikkorps der Wehrmacht, Vorträge des Marburger Männergesangvereines unter der Leitung von Prof. Frisch, Duette von Frau WentzUk mid Frl. Spit-tau vor. Auch Otto Welte, Frl. Petko und das Ballett des Stadftheaters wirken an diesem Abend mit. Die Veranstaltung wäre nicht vollständig, wenn das Männerquartett des Männergesangverehie>s fehlen würde. Unter anderen SoMsten werden wir auch Frl. Kammerzell, Herrn Wenden-höfer, sowie Frau Suse Uffert vom Stadt-tlirater Marburg begrüßen können. Das reichhaltige Progranmi wird jeden der Besucher dieses Abends, dessen Reinertrag zugunsten des Kriegswinterhilfs-werkes verwendet wird, zufriedenstellen. Alf Sonntag, den 15. Februar, nimmt da^ Programm des Tages der Deutschen Polizei seine interessante Fortsetzung. Ks beginnt um 10 Uhr nrit einer Feuer-wchrDbung. dem sich auf dem Soph'en-platz ein Platzkonzert anschließt. Um ll.3(» Uhr wird sich das Interesse d«r DtePoHni idiviiiiiil andila Hör Dran Ein besonderes Ereignis für Marburg Am Samstag und Sonntag, am Tage der Deutschen Polizei, werden die Marburger ein besonderes Sch.iuspicl erleben. Oberhalb der Adolf-Hitler-Brücke wird von der Nordseite der Drau der Polizei-Rechnungsrevisor Schipporeit (Pol. Direktion Marburg) über das Eis bis zum offenen Wasser vorgehen, um dann einer im Eiswasser treibenden Puppe nachzuschwimmen. Diese Vorführung soll die Rettungsaktion eines im Eise eingebrochenen Menschen darstellen. Die Polizei als Helfer fehlt also auch hier nicht. Selbst das kalte Wasser kann dan Poli-zeibeamten nicht von seiner Pflicht abhalten. Wenn die Zuschauer, die sich recht zahlreich einfinden wollpn, auf der Brücke oder am Drauufer vor Kälte erschauern, wird der Lebensretter selbst nach einer Schwimmstrecke von etwa 200 m vor Wohlbehagen lächelnd mit seiner Puppe das Nordufer der Drau erklimmen. Volksgenossen, kommt am Samstag, den 14. II. tmi 14.45 wid am Sonntag, den 15. II. um 11.15 Uhr zur Dran and gebt Euer Schertleln zum Kriegs*WHW auch als Dank fflr die Polizei, die überall helfend eingreift. m. Olteatlche Beloblgong. Der Oen-darmeriepostcnführer in Friedau, Meister der Gondarmeric Ludwig Mally, der, >Äie wir semcrzelt bcrlchtet haben, den Mord aTi den Besitzer Masem hi Kolmberg bei Friedau mit großer Umsicht und Oeschickllchkeit aufklärte und deti Mörder verhaftete, wurde aus diesem Anlasse vom Kommandeur der Gendarmerie für die Steiermark öffentlteh belobt mid mit cbem Belobmigszeugnls ausgezeichnet, Dieselbe Belobigung wurde auch den eingeteilten Beamten des Po-sb^ns, Oberwachtmeister Kopetzky, sowie den Hilfspolizisten Supanz, Wliasaw-kywitscli und Bauman für die tatkräftige Unterstützung ihres Posteufülirers zuteil. Marburg, Pflcgettütl« cl«r Musik Das III. Sympboniekoneert Das III, Symphoniekonsert. dti das Orchester des Marburfor Stadttheaters, diesmal unter der Leitune seines Opernchefs Richard DIetI am 11. Februar veranstiUete. srilf bis auf Beethoven zurück und führte uns Über Wajjner und Bruckner, die beiden her-vorrazendsten Tonschöpfer der zweiten Hälfte des verflossenen Jahrhunderts, bis in die Oegenwart, zu Richard StrauB. Kapellmeister DIetI war bemUht, einen möslichst großen Ausschnitt unserer MusikKeschlchte in den knappen Stunden eines Konzertabends tum Erklinqren su brinRen. Richard Wagner stand mit seinem Vorspiel Eur Oper »Die Meistersinger« an der Spitze der Vortrogsordnung, Dletl hat diesem Vorspiel Jene behäbige Breite geireben, die an die auf der Festwiese aufmarschierenden Weistersinger mit Ihrem Fahnensehwlngcn-den Prits Kothner erinnert Mit erfreulicher Exaktheit erklang das Lustigkeltsmotlv, ob es nun von den Streichern oder von den hämisch schtnetternden Holzbläsern getragen wurde. Wie ein übermütiges Lachen umspiel« len die Hörner in Ihren hohen, welch klingenden Lagen dieses trefflich gezeichnete, zu Musik gewordene Stiinniungsbild. Auch "der Schluß, In dem das Lusligkeits-, IJebes-«nd Meistersingermotiv gleichzeitig aufklin-ßen. war von einer erfreulichen Exaktheit und neigte eine kristallrelne nuicharbdtung. Als Gast stellte sich Ella K a B t e 1 i * vor, die sich als Geigerin berel«s einen Hainen gemacht hat, dessen Klajig auch schon bis lu uns fiüdrunzen ist. Ludwig von Beetho- vens einziges Vlollnkonsert, vom Orchester begleitet, erklang aus ihrem Instrument in selten gehörter Schönheit. Ella Kasteliz gehört zu den besten Geigern, über Ble Deutschland heute verfügt Ihr wunderba'res Instrument, dessen welcher, schmeichelnder Ton durch Ihre Kunst lebendig wird und jedes nmsikverstftndige Ohr In Entzücken versetzt. meistert sie mit einer schlichten Selbstverständlichkeit, die alle ^hwierlgkeiten, die sich seiner Beherrschung entgegenstellen, vergessen läßt Ihr Legato fließt wie dunkler, matt schimmernder ^mt Ihre prägnanten Triller machen aus zwei Tönen fast einen, der wie ein funkelnder Brillant sein Licht in den Raum wirft. Beethoven hat sie zutiefst ergründet. Kapellmeister DietI hatte sichtliche Mühe, Ihr mit dem Orchester überall hin zu folgen, wohin sie durch Ihr tempe-ramentgeladenes musikalisches Fühlen gezogen wurde. Im Doppelgriffspiel wird sie kaum von Jemandem Qbertroffen werden. Durch einen kunstvollen Lagenwechsel gibt sie Jedem Ton einen blendenden Schliff, der das Ohr umschmeichelt, wie-das sanfte Feuer eines Rubins unser Auge? Die große Kadenz des ersten Satzes erklang dank der ausgezeichneten Doppelgriff- und Trillertechnik mit geradezu orchestraler Wirkung. Der spontane, begeisterte Helfall des Publikums erzwang lich als Zugabe Beetho> vens F-Dur-Romanze. Wie schon im Violinkonzert, zeigte die Künstlerin auch in diesem durchwegs auf einem getragenen Legato aufgebauten, melodisch prachtvollen Werke ihren schmiegsamen Strich, der eben dieses einzig schöne Legnto so prachtvoll In Töne KU fassen versteht. Das Hauptwerk de*- Abend» war Anton IJnickners IV, Symphonie, die. unter dem Titel Rom antische Symphonie« neben der »Siebenten« zu den populärsten Werken dieses nach Beethoven größten Symphonikers geworden Ist. Bruckners seinerzeit sehr umstrittene Bedeutung für die Entwicklung unserer modernen Synjphonlemusik wird heute niemand mehr ernstlich bestreiten. Er hat zu Ihr neue Wege gesuciit und auch gefunden, Wege, die Ihm auf jene Höhen der Kunst führten, die auf dem Gebiet der Instrumentalmusik vor ihm nur Beethoven, nach ihm aber niemand mehr erklommen hat. Bruckner hatte eine nie versiegende Erfindungsgabe. Sein Überreichtum an Gedanken fließt wie ein munterer Quell, der sich nur mühsam bändigen läßt. Eben diese gewaltige musikalische Erfindungskraft macht Bruckner zu einer der bedeutendsten Erscheinungen der modernen Musikgeschichte. Seine »Vierte« Ist zwar nicht, wie seine leider unvollendet gebliebene »Neunte« dem lieben Gott gewidmet, sie hat sich aber ihr ganzes gedankliches Gut aus der Schöpfung des Allmächtigen geholt. Aus dem Säuseln der Streicher löst sich Im ersten Satz das Hauptthema der »Vierten«, das In aHen Sitzen, wenn auch in verschiedenen Gewändern, wiederkehrt, und zaubert uns den tiefen Pileden einer ruhigen Landschaft vor. Kapellmeister Dietl, dessen starke Seite epische Breiten sind, hat uns den Melodiensatz dieses mit »Ruhig bewegt« übcrschriebenen Satzes voll auskosten lassen. Im Adante, dessen prachtvolle Themen fast zu i*enle-Berisch von den einzelnen Instrumenten ausgebreitet wurden, brillierten Insbesondere die Violen die Bnickner mit Vorliebe solistisch beschäftigt und der M.inn an den Pauken, der sicli als Virtuose auf seinem Instrument erwies. Einem hauchzarten Pla-nisslmo lleR er ein noch duftigeres folgen. Im Scherzo gab es Jenen Schwung, den auch finmalslM'saiiwall Dr. Ueilwr 80 fakre an Am 13. Februar 1942 voFIendet Genc-ralstaatsanwalt Dr. Jo-hannes Meißner sein sechzigstes Lebensjahr. Einer alten Familie aus Pommern cntstaimnend, wurde Qeneralstaatsanwalt Dr. Meißner als Sohn des Schriftleiters Dr. Phil. Johannes Meißner, der sich auch als Volks-tumsforscher und Schriftsteller betätigte, in Wien-Sievering geboren. Seinen Studien oblag er auf der Universität Wien, zum Teil auch in Tübingen,' Schon auf der Universität prSgte sich ein besonderes Interesse für Strafrecht und Strafprozeß aus. Er machte in dieser Richtung ai'ch Stud'ien In Berlin imd London. Nach Vollendung der Studien trat er in den Gerichtsdienst ein, war dann Richtor, schließlich wurde er Staatsanwalt und wirkte lange als Jugendsitaatsanwnlt beim Jugendgcrichtshof Wien. In der Systemzeit wegen seiner nationalsozialistischen Haltung und wegen seiner bc-harrlicbsn Weigerung, der VF be-zutre-tcn. zurückgesetzt, wurde er bald nach der Machtergreifung zum Leiter der damaligen Oberstaatsanwaltschaft Graz berufen und mit 1. Jänner 1939 zum Oe-neralstaatsanwalt ernannt. Während des Wehkrfeges meldete er sich freiwiHig zu den Waffen, wurde zweimal verwundet und mehrfach ausgezeichnet. Ein hervorragender Praktiker und Theoretiker in allen Zweigen der Strafsrechtswissenschaft, hat Generalstaatsanwalt Dr. Meißner eine umfangreiche Bibliothek von strafrechtlichen Werken zu- , sammengetragen, die auch ältere nur selten Im Privatbesitz befindliche Stücke enthäh Schi reiches Wissen und seine große Erfahrung in der Beurteilung von Menschen befähigt ihn, sein Amt, dem die Staatsanwaltschaft der Reichsgaue Steiermark und Kärnten unterstehen, mit Festigkeit und Kla^he^t zu führen. Er Sicht es als die erste Pflicht des Staatsanwaltes an. die Volksgemeinschaft zu sichern und verfolgt dieses Ziel mit unbeirrbarer Stetigkeit. Seit Jahren befaßt er sich mit Problefnen der Rassen- und Ertiforschung. Als Leiter der höherv?n Vollzugsbehörde führt er auch sämtliche Vollzugsanstaiten des Oberlandesgerichtsbezirkes Graz und setzt sich als Vorsitzender der steirischen und kärntnerischen Straffälligenbetreuimg imd Hr-m'ttlungsh'He mit (^cr ihm eigenen Herzensgüte für die Zurückgewlnnung der besserungsfähigen Gefangenen ein. m. Liittenberg berichtet. Am Donnerstag fand in Luttenberg eine Arbeitsbesprechung der !Proi)agandistcn in den Ortsgruppen sowie der Kreisredner statt. Kreisfiihrer Dipl, Ing. N e m e t z sowie die Amtsleiter sprachen über aktuelle Fragen. An der Tagesordnung standen proDagaiidiistische Fragen, während die Qestaltmig der Schaukästen praktisch gezeigt wurde. Am selben Tage hat auch der Leiter des Verwaltungs-amtes seine Mitarbeiter zu einer Arbeitsbesprechung zusammengerufen. H«uto verdunkeln wir Von 19.00 bis 7.30 Uhr Teile des ersten Sat;tes und des Finales vertragen hätten. Die Jugdfanfaren, von den hörnern angestimmt, geben dle«em Satz sein charakteristisches (icpräge. Kapellmeister Dietl hat ihn auch ganz vortrefflich herausgearbeitet. Im Finale glänzten besonders die von den Blechinstrumenten getragenen Themen auf, deren rhythmische Feinheiten exakt a,ur Geltung gebracin wurden. Mit der symphonischen Dichtung »Tod und Verklärung« von Richard StrauU klang dieses für unsere Stadt denkwürdige Konzert aus. Kapellmeister Dietl erwies sich als tüchtiger Kenner der Partitur, dem keine von den vielen Schönheiten, die sie verborgen hält, entgangen ist Seiner Unemiüdlich-keit, seinem restlosen Eifer, der neben den aufreibenden Proben, die das reichhaltige Opernrepertoire unseres 'Iheaters verursacht, noch 'Ac\t fand, ein Sytnphoniekonzert mit so erlesenem Programm einzustudieren, hatten wir wieder einen nicht alltäglichen musikalischen Genuß zu verdanken. Dr. Eduard ßu t sc h a r Das Land des Lächelns Zur Aufführung im .Marl)urt?cr Stadllhvalor Entgegen anderen Werken Franz Lehars, die ausschließlich dem Boden Wiens entwachsen sind und mit ihrem cinschmt iclieln-den Melodienrcichtum den Weg zu Ofir und Hera des Publikums rasci» geliinden haben, führt uns »Das Land des Lächelns« inhaltlich von Wien, der Heimaterde der Operette, in das ferne, geheimnisvoll In sich selbst verschlossene China. Demgeniftfl erfuhr 1 ehars .Musik einige themabedingte Wandlungen. Daß sie trot/.dem ein »echter Lehar- blieb, beweist die aberragende BrllebtheiL deren Seite 6 hMar^iffger Zclfuiig* tX FeTinrar 19^ Nunrmter '4A ne imend mi das Vor) Qie znkfiiftige HoloeslalluDg im Kreis Rann »Wocbc der Deatscben Jugend« Anfans Marz In Clin Vorn 3. hts 6. f'^er hcrrschti; in der [iannfülirer&chule im Cilller Haus der .In-.;;enU fröhüdit^ Treiben. Siwrt und Spiel, t;emeinsames Siiijrcn uitd ScliuluiiRen WTjrden für viele Teili^ehmer eines Lehr-;:aiv;{s für .funffzuÄi'ülirer zu einem Erlebnis. Jutiffvoikführer aus den verschiedenen rülinlein des Bannes k'inffe" nach Ab.sclihilj wieder hinaus in ihre Standorte, um nirn all das Gehörte und Krlebtc weiterzuk'cb^fi an ihre Jungen, hl einem weiteren Lchrsanjs' vom 17. 2\. Feber sollen 30 Scharführer Ähnliches hören und erleben. l>ie Ict/lc Arbcitsta;jiinj^ der Stannn-lind OefolKschartsführcr war den Vorbc-reiluukvn für die ^W'orte der Deutschen •ItiÄcnd«. die vom 8. bis 15. März für CiHi mehrere GmLJveranstaltungen brinjft. ;;e-^vld^net. KuKururbeit der Deutsclien JuKend Die für die Kuliurarbeit der Deutschen Jufjend verantworiliclien Führer und Führeriiinen trafen sich zu eirt;ir Arbeits-f>esprechun.u", um die bisher gemachten I'rfalinmk^en auszuwerten. Die Abteilung III der t'ülirunp: dör Deutschen Jugend umfaüt die Arbeitsgebiete Kultur, Schulung. Presse und Propuganda. Der Lei-ICT der Abteilunji, Fähnlehu'ührer Krnst Scliweizer sprach über die grolle Bedeutung dieser Arbeit der politisclieti Ausrichtung für ehie wertvolle Jugend-fühnmg. Den AbschluLi der 'I'agung bildete eiif-'^ieniein'^anic Fahrt nach Graz, wo die Paracelsus-Gedenkausstellung und die Neue (ialerie^ bcsuclu wurden. Das S^•mph(>niel\on/,ert im Stephaniensuaj mit Werken von Beethoven und Brahins gab den Tcilnc'hmeni einen bleibenden Fiii-Jruck von der Größe deutscher Kultiir-leistirng: für sie Ver.stä?idnis zu wecken, ^ie in f'hrfuToli't zu bewahren und unser Kulturgut einmal weiter zu geben als \"rrmächfnis tuid Vcrptlichttmg. Ein Brossiiamsterer dingfesl geimdif f-s gibt eine gewisse Sorte von Leuten, die alles darnnset/.en, der Allgemeinheit Schaden zuzufügen, obwohl sie eigentlich davon wenig Nutzen liaben. .Mit Leidenschaft stimmen si^^ in den •Chor ihrer wenigen Gesinnungsgenossen eni und versuchen durch Geschrei ihr schlechtes Gewissen und den Verdacht jur dunkle fiescliäfte zu verwischen. Gelingt es dann, über dies^jui Tun den Schleicr zu lüften, dann allerdings komuTt muti aus dem Staunen nicht nieiir heraus, niul» sich aber dann letz-, icn lindes unhiindig freuen, dal.5 dl*^sc Fremdkörper in der \'oI.ksgemeinscliaft zur Rechenschaft gezo.v,>:n werdcii, der keiner entgehen kann. S<» ging es auch dem allzusclilauen \k'ister Sgerm in Reifnig. Schuhwerk, bewahre, das könnte er nicht er/eugeti. v\'cheine vom riemeindeanit immer ver-'ihigcrt werden nnil.iten. Oer Gendanne-rle ist das Treiben des Sgerm denn doch Ein neuer Wehn^all In der südöstlichsten Ecke der Unterstelerinark — Einsatz von beträchtUofaen Betriebsmitteln l'ür die Gottscheer- und Bessarabien-ansicdler laufen seit einiger Zeit im Kreis Rann größere Arbeitsgemeinschaften, die vom Awsiedlungsstab Marburg zur Durchführung konunen. Sie haben die Aufgabe, die Siedler in ihre konnnenden großen Aufp:al>en einzuweihen. In den beiden Arbeitsgemeinschaften Gurkfeld und VVisell sDrach vor kurzein der Leiter des Bodenamtes, Pg. ! Bayer, über die Planung der zukünf-; tigen Flöfe im Kreis Rann, wbei das «k^mieinsanie Aufgal>engeil>iet des kommenden Aufbaus hn Kreis T^ann grundlegend behandelt wurde. An erster Stelle gelang es den vei-autwort!idien I'ülirern, die firimdlaj^e zu einem gnten tem siclitrzu^fcteUen. Zu dieser Frage spraclien ff-Sturmbannführer L a f o r c e und Kreisführer Dr. Swoboda. Besonders hervorzuheben ist die Ankündigung des Oberlandeswirtschaftsrates Dr. Franz, wonach zur Inangriffnahme der kommenden Erzeugungsschlaciit, ähnlich wie auch in der übrigen Untersteiermark, beträchtliche Betriebsmittel beigestellt werden sollen. Nach den Worten des Pg. Papst von der Deutschen Ansiedlungs-gesellschaft, der die Aufgaben der Zwischenbewirtschaftung bekanntgab, soll anlädlicli des Frühjahrsanbaus kein Stück Land mibebaul bleiben- Der gute WiUs der Ansiedler im Kreise Rann und die Freude zur Arbeit sind der Garant zum Gelingen der für sie besonders ehrenvollen Aufgabe. m. Neue widitijje VerordiMinicen für die Untersteierniark. Das neue Vei*ord-nungs- und Amtsblatt des Chefs d'-r Zi-vilverw^altimg in der Untersteiennurk beinhaltet die Verordmnig zur Einführung der Warcnverkehrsveix>rdnuTig in der Urrtersteiernwrk wm 30. Jänner 1942, die Verordnung ül>er die Veröffentlichung kartograiplnscher Darstellun^i^n vom 3. Februar, die dritte Anordtnmg Uber die Behandlung rden. Die Hausdurchsu-clnnig förderte zu Tage: J34 Kilogramm bestes Sohlenleder. 161 kg Brandsohle, kg Leder. 30() Knäuel Garn, 1? Dosen Schuhfeit, -Vi Dosen Schuhcreme, eine Kiste mit Eisenstiften, eine größere Menge Gummiabsätz'e, Holz- und Ersen-nüRcl. Zwirn und Schuhbänder. Auch für das \\'ohl seines Magens hatte er sich allerhand gute Sachen sichergestellt, Man fand 225 kg Weizenmehl, 55 kg Brotmehl. 85 kg Schweinefett und 14 kg Kürbiskernöl. Trotzdem Sgerm für sich und seine Angehörißcti so Teichlich mit Lebensmitteln versorgt war, «schämte er sich nicht, laufend sämtliche Lebensmittelkarten zu beziehen, Sgerm befindet sich mm dort, wo Leute seines Schlages GelegenlKit haben. über ihr verbrecherisches Wesen Teichlich nachzudenken. Entgeltllclie Mitfellnngeii (Außer Veramvforfunfi def SchrliUeltuns) ' Alle Mädel der Ortsgruppe 4, geboren von 1928 bis 1P32, haben sich am 18., (uler 19. Februar in der Dienststelle der j Ortsgruppe, KärntnerstrafSe 40, zu mel-| den. I Operette beitn Theiiifi-sowie der unwiüerstcli-^•itle der Melodien sicii iiiul iimsi/tercndeii Welt '.TcradL- diest Publikum erfreut. liuhf MiiiiLicinK. den in der siitucndeii crran^reri. crsciieiiit es seliist\erstciiK][ich, üull die •Xiifiiiliruns vntj Das Land des Lächelns, jiiif der Hiihiic des Marbiirger Theaters mit ^löliteni liitcres.se erwartet tnid seither auch ^clioii Nor yiisvt'rka>n'tein Mause wiederholt ^vnrde. Die schon so ort bewiilirtc Spiellei-ti'Dv: Rni)crt fal/ari konnte einen ikneii Fn'oli; hnclien. Untcrstiit/t von der varirofflielieii /iisaiinnenarbeit des Orelie-stcrs verstand es Wicluird f'ieti alle Seliön-ticiteii und Kcinliciteii des \\'erkes heraus-j'iilielien, in^lie'ionderc im liarinonisclicn Auf-hau des \ orspiels. das in seinem KlaiiKrelcIi-iijin die nielodisclie Kraft vieler im Verlauf der OpL-rette anfsclieinender sesaiisjliclier fiiiiiepiinkfe in sich vereinigt. In fiesan;; und ürscheiruiiii: iileicli schon ^i'ar liminy 1'e t k o als Gräfin Lisa. Die lirickehide Knkeüerie des entzückenden I Mit tles' Hei einem TäRohen Tee«- ^estai-telc sie. im \'erein mit ilireiu Partner, voll wieneriscliein Scliann und erntete im M'ei-teren Ziisatnineuspic! mit T.udv."iir Renko H'ic aiicfi in iiirei» Soloninmnern starken \pplans. !>ic Cjestult des Prin/en Soii-Lhuni.' mit dtr vctiialtenen Würde »ind dein ■ navkcnli.iften. alles persiinliclie LiiiptiiidcM vprhiilkndeii I.äelichi des Asiaten erft)rdcrte \ nn l,iul\vi< K'enko eine vuii .seinen hisheri-;;en K'olleii .v::iu/lic!i verschiedene Antfa.ssunu L'iul 1 larsn-lliinj:. Sliinnisclien F,rit)li: er.sani; er si(jli mit dein weichen, neiühlvollcn -im-Ii.er nur I ätjlielti und dem itmiier wieder ^ern icc-luirten Dein ist mein :.,'an/,es tier/,^. V s Slik des Buddlia-Tenn>els und dem angenehmen, lichten Heim des Prinzen Sou-Chong der Aufführung einen emsprecheiidtni Rahmen. Marianne von Vesteiieck. Glückliches Lachen UHcli Vursehrift einem kleinen Bahnhol CiHIl/ Ich vslinul auf Der /ng fuhr und fuhr nicht. Ich Iraxte «Icn Scliafl'ner: „WoiMiit warten Nvii- noeiiV ,.Auf den Anschlußziif; ans Wien!" Das sah ich ein. Da lief der Zug aus Wien ein, Fiid scbüii scl/te sich miser Zujv in llcweffunu. „Da kann ja kein Mensch nmsl<^i,i>t'n: rief ich. Der .Schnt'incr Wruinmle: „Dös braiichts auch nil! Ihiiiiilsaclie, mir ham j^cwarliH auf den .\nschhif.\." Inimrr selilaßli'rlig.., _ Fin junpcr Dichter nl>prn'iclile 4'inem KoMi;;sl)cr!,'cr Lileraliirproressof ein Scliau-s]üi'l: ,,.So sind diii Mciisclu'n", und bat um dessen rrli'il. Nach einiger Zeil nah iUt (ii'lclirte d;is Wi-rk zurück mit den Wur-len: „Ich iiabe mein iTteil dalH'iüi'sebrie-beii:" Voller Hrwarlnnt; sut'hic der Verl'usser nach «liescin l'iieii, aber hiiij'e snchic er \«'rj.ermacht der beiden Verbrecher jedoch Ilörcn wir die fieschiohle \tin Mia. dem wurde immer ßt^füliriieher. Im letzten Au-brav«'n Tier, die einer gewissen Tragik genblick kam Mia, der treue Hund, durchs nicht enllnMjrtt " i offene Fenslcr hereingesprungen und mit An eiiienj schönen Soinmertugo zur Wut, wit- sie sonst nur ein wildes lu'n'czeit bffaiulen sich die Bewoluier der' ^entfaltet, sprang er auf den grölieriiu I.inöde ,.Heiilwiesi'n" in benreiflicher Auf-I zu, packte ihn am Bockkragcn regung. Ein wegen seiner Hoheit l>ekann- schüttelle ihn, da(i ihm Hören und ler Knecht halte den Hnnd seines .Arbeit-! vergingen. >ria, die sonst nie wciter- getiers, eines anr^^si-henen (irofAgrundbc- als der Zweck es erheischle und >ilzers, mit citu-m Stocke derart mil.Uian- »hrcm Herrn auf den leiseslf.n Wink dell, daß »r wie tot liegen biiei>. Der trotz des energischen Zurufs Knecht mochte den Hund nicht leiden. Er Herrn den Verbrecher nicht mdu war ein Mensch, dem tlie Qual der Tiere %:ine Freude bereitete. Sch\)n öfter hatte er das Tier grundlos gej>einigt und der <.iutsl>esilzi'r, eamte nahm .'ii'inc entsieherle Pistole in wie vor ungewöhnlich stark beschäftigt und benötigt für Handelsware verlängerte Lieferzeiten. Hieran dürfte sich vorerst auch nichts ändern, da zunächst noch alle Heeresaufträge erledigt werden müssen. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiifiiiiiiiHiiiiiniinniniiiimnHHmnfflfinii größte Teil der Maschinen auf den Kol-cho.sen zerstreut, zum Teil von den Bol-schewisten versteckt, verschleppt oder gar zerstört. Da galt es zunächst die Maschinen aufzufinden, dann die Monteure heranzuholen, die Reparaturwerkstätten einzurichten, Ersatzteile zu finden und zu beschaffen, um schließlich die Maschinen reparieren zu können. Oft genug wurden ' Maschinen oder Ersatzteile rfus Bächen ( und Flüssen, aus Kisten und Schuppen I hervorgeholt. Immer neue Schwierigkeiten tauchten auf. Noch sind sie längst nichl t alle überwunden. Aber vor keiner wird I Halt gemacht. j Nicht leicht ist es diesen Männern gemacht. Wenn auch manche von ihnen früher als Offiziere an der Front standen und Überraschungen der verschiedensten Art gewohnt sind, so kamen die meisten von ihnen doch vom Hof der Eltern bzw. von dem eigenen Hof und wurden nun vor völlig neue Aufgaben unter fremde Verhältnisse gestellt. Aber auch sie haben sich glänzend bewährt. Die großen schwerfälligen Räder der ehemaligen Sowjetbetriebe wurden angestoßen, die Räder drehen sich wieder und nicht allzu lange wird es dauern, bis sie — gereinigt von Schlamm und Schmutz — auf früher nie erreichten Touren laufen. Dr. Kurt Schünemann sagt der Werkmeister M..* ans Sindelfingen. ,JMetn Junge iboU Ingcnienr werden, da wird jetzt eisern gespart. Ein paar Jaiir« TiocI],und dann kann er auf die Hochschule. Bis dahin habe ich dann edion etwas für das Studium zasammen. Jetzt wird weniger gekauft DDd der Junge ▼ersorgt" Fünf einstigartige Vorteiie 1. Wer eisern spart, zahlt weniger Steuern und Sozialbeitrage. 2. Die Höhe des Krankengeldes berechnet sicli trotzdem nach dem vollen Lohnbetrag. 3. Der Sparbetrag wird zum Höchstsatz veninst. i. Da» Sparguthaben ist unpfändban Das Sparguthaben winl io Notf^teo« bei der Geburt eines Kin« des und bei der Verheiratung einer Sparerin auf Antrag sofort ausgezahlt. ^0^ Spare eisern jetst im Kriege kaufen kanttut Du nach dem Sieg! J091 S«fte 8 »Marbtrr^r ZtWmu 13. Februar 19C Nurnmer 44 Spoct und JjUtMUi Sleirische Tilelharopfe in Cilli Auch der Sportgau Steiermark hat in iliescm Jahr Elniclmeisterschaflen im Tischtennis ausgeschrieben, nachdem aus den Mannschaftskämpfen erst kürzlich ilie Deutsche Sportgemeinschaft Cilli als Sieker hervorgegangen ist. Die neue steiridche Tischtennis-Hochburg wurde auch zum Schauplatx der Einzelmeister^ schatten gewlhlt, die dort am 14. und 15. Märs entschieden werden. Kleine SporlnachilcliteD : D«r SkUport im Oau KürnUn ge-BpcrrL AnTflßüch seines ersten Besuches in Völkermarkt erklärte Gauleiter Dr. Rainer auf einem Appell der Politischen Leiter, daß in diesem Winter der Skisport] im Gau Kärnten gesperrt vei. Dieie seine Anordnung trete sofort In Kraft. Ausge- ] nommen von dieser Bestimmung seien jene Kreise, die entsprechend den gelten-i den Bestimmungen itur Ausübung des Skisportes befugt seien. ' ; Die dtutachc Rugbyrti«itt«r9Ghaft wird voraussichtlich am 3. Mai in Öerlin bzw; 17, Mai In Hannover zur Entscheidung kommen. i ; Drei Eishockey-Spiele, noch zur Au^-scheidungsrunde für die Deutsche Jugendmeisterschaft In Prag zählend, werden am Sonntag abgewickelt. Wien und Ruhr« Niederrhein kämpfen in Garmisch-Partenkirchen um den Aufstieg, Schwaben und Kärnten in Füßen und das Treffen Düsseldorf—Baden geht in Düsseldorf vor sich. Endspielteilnehmer sind bereits die Gebiete Hochland, Ostland und die Befehlsstelle Böhmen-Mühren. 3 •4 < 1 Staot^hcatei Maiburo an doi Drau Heute, Freitag, dwi 13, F«brwar, 20 Uhr «Ich • • ' • • SAPPHO 1rttut;rspiel in 3 Akt«n von Franz Grnt|»rzer Morgen, Samstag, den 14. Februar, 20 Utw RiGOLBTTO Oper in 4 Akten vOn Oia^eppe Verdi UNNI fmm FORM 'Qr leidende Beine der ^raoeo, vi# «tahcB 'uad ^thco >eo: ZUM INDIANCR, Graz« 18 nfbep C«te Herranhol. GUMMIHOF« Grai« tpergast« 4 neKen i ueifc. «owtr FRAUINHEIl, Graxi AlbrachtgaM« f V«r anqaii M«aikar'« Gesucht wird Buchhalter(in) Klefner llnzeiner liiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitnniniiiilllllllllllllililllllllllli Joi Pit ZMMn«iim vu KennvortbrMtt» »«rdeB"« «nzpfffrn Annähert (chloQ- *m T(»e vor tncfirlnflo am 1« Uhr An- ifleFiH ««rtf«» not wtttm ytwtiimudet ff« B«trac«f («seti hl tülernnrnm^n #Br «Ih» irifin# AnrHr» PU ' (•dH Wen «o»t*i 10 Bpi das fettcedrDckte Wort ir •?©! 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Aiimelüinnfeii und Kursbeitrago werde» in der Turnhalle eiitscKeriRcnonmien, 1206 Wer mir bekannt geben kann wo sich Frl. Fersch Maria (Breda), geb. 22. 6. 1020 Alt-Straß, Lnttenberg. befindet, bekommt Weinen, neuen Rundfunkempfänger. Adresse in der Verw. 1244.1 OeschftftstiauB mit entsprc chenden Lokalen. In jjrftBerer Stadt Untersteiermarks, verkehrsreiche Lage von Knuf mann gegen sofortige Barzahlung zu kaufen gesucht. Um Vermittlung wird gebeten. Znschriften unter tFrilh-inh** 70.849* an Ala. Gra2 Herrengasse 7. ?)91-2 2m «CffiicCtf Suche brave Köchin die auch häusliche, und Gartenarbeiten versteht. Kaudek, Dampfsäge Rast. 1237^ Suche eine nette BecHencriit für sofort. Vorzustellen zwl. sehen 4—Ö Uhr. Adresse in der Verw. 1228-8 eURG'KINO Fernruf 22-19 Die Uta zeigt; Heinz Rühmann und Anny Ondra in dem CnrUFrocIlch-Film: DER GASMANN Für Jugendliche nicht zugelassenI Kulturfilm! Neueste deutsche Wochenschau! Unterseeboot« vor Newyork Am Smmttag auch Ober Mittag Kartenvorverkanf. ESPLANADE '' ernrui i5-2^ Heute Ift, IS.SO, 21 Uhi Ewald Baiser in Hell Flnkenzeller Giie aian Ehemann wird Nach dem Lustspiel »Hochzeitsreise ohne Mann« von Leo Lenz KuItarfQm: Deutsche Wochensduui Nr. 596 Strelfiug durchs Sudetenland POr Jugendliche nicht zugelassenI Ab Freitag Kartenvorverkauf für Samstag und 1371 Sonntag lÄ'f PoHiKMrtlrcktor^^ 'Z\. V 2:).01/104:; Marburg, am II, Februar 1942 Kundmachung Aiit Grund der Verordnung des Chef« der Zivllverwal-tunp in ilrr Untcrstcicrmark vom 14. April 194!, Vcrord-riMif-s. und Amtsblatt Nr. 1 ordne Ich Tür den Stadtkreis AV'irhurg a. d, Drnti an: t. r>er Ausschank und dit: Verabreichung alkoholischer tJetrankf jeder Art an Betrunkene, sei es in Gast- oder Schankstatten in Husthenscliänken oder Klcinverschleil)-t'iden ist verboten. 2. Jugtndllcheti unter 18 Jahren ist in Gaststätten der Cicniiß von liranntwein oder überwiegend hranntwcinhälti. üen lienul^mittehi, Jugendlieben untir 16 Jahren hingegen in Abwesenheit des Kr/.iehungsberechtigten oder einer von ihm beauftragten volljährigen Aufsichtsperson auch der Genufi! von anderen, ulkoholhiiltigen Getränken verboten, — Des-yleii hcn ist e« Schankwirten untersagt, rntgegen den vor-' .'ingeführten Hestimmutigcii üetrHnke an Jugendliche zu ver-' abreichen. I 'JberfretiingiMi dieser Anordnung werden gemäß Nr. 0 der Verordnung vom 14. April 1041, Verordnungs- und Amtsblatt Nr. 1 bestraft. Ferner wird darauf hlngewit^Kcn, dnf^ Inhiiber von Licht' spielthcatern, Varietee« und Veranstalter von Kabarettvor. ^^elIu^yen verpflichtet sind, bei Vorführungen, die für Ju» ^'t^ndliclie unter 11. biw. unter 18 Jahren nicht zugelassen »tnd, das Verbot in ihren Vorrüumen öffentlich anzuschlagen. (.'bertrefungen werden sowohl an den Jugendlichen, als .'tuen an Krziehungsberechtigten und Unternehmern, l>zw Veranstaltern der Vorführung, welche vorsätzlich oder iahr« Iftssig die Obertretung des Verbotes durch Jugendliche begün-stigen, gemäß Nr. V der eingangs zitierten Verordnung bestritt. Der Polizeidirektor: 12rt7 Df. Wallner. Kaufe sofort einige guterhal-tene Nähmaschinen für elck-trisehen Antrieb Heinrich Mutter Marburg, TriesterstraRe 1243-3 Verloren wurde I Bezugschein Nr. 330 lautend auf den Na-men Laura Scheidbach, für 6.50 kg Margarine für die 32. Zuteilungsperlode. 1230-D ino Brunndorf 1339 1% Der laufende Berg Rcgistrierkas^ lür Kleinhandel gesucht. Antr5o,e an die Ver-waltung u. »Registrierkasse«. 1257.3 & wielwiiiwi Bezugschein für Schuhe, auf den Namen Terbutz WilH lautend. wurde in der Molkerei Pettau verloren. Der Finder möge diesen in Pettau. Ungar, torgasse 5, 2. Stock, abgeben. 12,'W-O Verloren wurde am Donners tag, den 12. 2. 1942 vom Uhrmacher Jahn, Edmund-Schniid-Gasse. Viktringhofgasse, Te. getthoffstraße, MellingerstraBe bis zur Fa. Rotex, eine Damenarmbanduhr. Der ehrliche Finder wird gebeten dieselbe gegen Belohnung bei der Fa. Rotex, Mellingeratraße 83 ab. zugeben. 1263.0 Neu« ^X^ocbeoHchau. - Für tuiniDdlicbe «ug« asMii. Voritcllungen ledco Freitaj} um iO*30Ubr, Samstaji um 18 uad 20'^ Uhr, Sonotas um und 20'30 Uhr- Tiichtig«r und «hrlichar Geschäftsdiener der deutschen Sprachc mächti}({» fUr dnen Dauerposten gesucht. Vorziietellen Marburg, Reiserstraße 1/1. I ItT Jeder Untersfelrer ilett die „Marburger Zeitung"! Verschiedene Möbelstücke, sehr gut erhalten, werden am Frdtag ab 8 Uhr früh. Im Magazin Johann Sluga. TriesterstraRe 22, verkauft. 1245-4 Kindcrschlitten (Rodeln) um 26 RM bei Franz Leposcha HamerlinggasAe t. 12^-4 Bu mMih $esuM Suche nettes Zimmer. Anzufragen bei Konditorei Grofi-mann. 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