^?^- Dienstag, 11. December 1894. Jahrgang 113. «^° 0 ll !"?,' vllt Post Versendung gaozjührig fi, lb, hlllbM^g ft. ? 5N Im «"Mptoll: ^! 'llnse^ Wblähi!« st, 5ba. Für die Zustellung in« Hau« gnn.jährig si, l. - I»sert,°nSgtbür: Für ^/ °" b<« z« 4 ^,, z ^ ^ ' ^«,, ^ ^ h^ öfteren Wieberholungen per geile 8 li. Die «Laib. Zeit.» erscheint töglich, mit «u«na!,mt ber Vonn» unk Feilrtaar, Die «>«l»i»l»<,t« - f>»»,.>>^ «,<». «°ngres«Pl°h Nr.».die ««baction Vahnh°s«asse Nr, l.>i. Nprechstunden b^r R.b°«i°n v " N'nhr vN3°!k - Unfrankierte Vriele weibe., nicht «»nennmmen. Manuscripte nicht zurückgestellt! °°nn'«°«, 2 Amtlicher Weil. ^h/ck/ ""b t. Apostolische Majestät haben mit <ü y!?'^ Entschließung vom 5. December d, I. >^au« ". ^'^l und Charakter eines Ministerial- ^ Fran, »^"klm Sectionsrath im Justizministerium ^esem M)."" 5"m Ministerialrathe extra «tatum -"linlsterium allergnädigst zu ernennen geruht. Schönborn m. p. Ü^M ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit ^Eec! Ausschließung vom 5. December d. I. ^ von <3^"^ 'ün Justizministerium Wilhelm Frci- "'steiins ° ° " ^xfrei den Titel und Charakter eims 'Nlralhes allergnädigst zu verleihen geruht. Schönborn m. p. ^lchasl^ ^^ k. Apostolische Majestät haben dem ^eiu s Nher Gustav Grafen von Normann- ^Gl/<, ' bem Rudolf Grafen zu Hard egg >"> bei c?'" " d im Machlaude wie dem Lieute- ^r;^"bgarde-Reiter.Escadron Ottolar Freiherrn ^tllt? ^ l"in Dobrzenitz die Kämmerers« l'lel llllergnädigst zu verleihen geruht. ^hijHs/.und k. Apostolische Majestät haben mit > E/1 ' Entschließung vom 5. December d. I. >F?chef im Ministerium für Cultus und > 3, ?"nz Grafen BailletdeLatou r den ^igs/r eiserne Krone zweiter Classe taxfrei aller-'^uverlechen geruht. ^^^^_ Aichtamtlicher^M <. Die neue russische Alileihe. ?'Ieih/l 'Negierungsbote. schreibt über die russische MieksKe neue russische 3'/«vrocentige Anleihe 'st ^"icrV ^^ die weitere Festigung des russischen sst h?es bestimmt. Die Umstände und Bedingungen, Mb, syen die Anleihe aufgenommen wird, stellen «en. F6 " ihrer Art in der Geschichte des >dtt. c amcredites dar. Die gerade, feste, un-" boy ^ Medliebmde Polilik des Kaisers Alexander ill. ""bei, 3.U'M von der Höhe des Thrones bestätigt !>?lan 5 "kue Negierung erweckte vom ersten Tage !?. üf.. " Glauben an die Sicherheit der frled-?ller. ^"omischrn und culturcllen Entwicklung aller > u^^.t festigt sich die Zuversicht in das Wachs-Ml^° d'e Macht der ökonomischen Hilfsquellen I?>n ' ""e Zuversicht, die sich vor allem in dem Elchen ^ Rußlands Credit offenbart. Alle aus-^^^eldmälkte erklärten sich spontan bereit, dass zwischen dem Zinsfuße und der hohen Credit-Entwicklung Russlands bestehende Missverhältnis zu ! beseitigen. Die Finanzverwaltung hielt sich nicht für ! berecht gt, eine solche Strömum, nicht zu berücksichtigen. Der französische und deutsche, ja sogar der englische Markt rechnen mit der Thatsache der Festigung und allgemein anerkannten Vertrauenswürdigkeit des russischen Staatscredites. Der Cours von 94'/, für eine 3'/,procentige Anleihe ist in der Geschichte der russischen Anleihen niemals dagewesen. Der höchste bis jetzt erreichte Cours war 97'/< für die Goldanleihe der fünften Emission vom Jahre 1893; di-se war aber eine 4procentige Anleihe. Ein derartiger Umschwung in den Bedingungen für den russischen Staatscredit ist hervorgerufen durch die veränderte Position der Finanz-verwaltung zu den Geldmärkten, durch den Unterschied zwischen Credit suchen und Credit befestigen. Die neue Anleihe ist bestimmt für dm Ankauf der öprocentigen Obligationen der Eisenbahnen Poti-Tiflis, Njäsan-Morschansk, Orel ° Wi'ebök, Warschau-Tereipol, Brest-Grajewo, der Mitau-Bahn, der Don^Vahn, der bal-tischen Bahn. der Bahn Lusowo»Sevastopol, der drei Emissionen der Bahn Riga-Minit und Tambom-Olel zum Gesammtbetrage von 69'/« Millionen Rubel Gold. Ueber die Verwendung des Restbetrages der Anleihe ist noch nichts bestimmt; es ist jedoch vollständig ausgeschlossen, dass auch nur der kleinste Theil derselben für Budgetzwecke, sei es im Ordinarium oder im Extra-Oldinarium, verwendet werde. Politische Uebersicht. Laib ach, 10. December Im Subcomite' d?s Urheberrechts-Aus-schusses wurde der Antrag gestellt, die Arbeiten des Subcomitlls abzubrechen und zunächst die Berathung wieder in das Plenum des Autschusses zu verlegen. Der Ausschuss wird sich in der nächsten Sitzung mit diestm Gegenstande befassen. — DerImmunitäts-Ausschuss verhandelte heute über eine Immunitäts-Angelrgenheit des Abg. Garnhaft (Anklage wegen Ehrenbeleidigung) und beschloss nach dem Referate des Abg Ritter von Krynicl', die Auslieferung des ge» nannten Abgeordneten zu bewilligen. — Der Ver-waltungs-Ausschuss sehte die Berathung über das Pfarrconcurrenz - Gesetz fort und erledigte dieses > Gesetz — Der volkswirtschaftliche Aus-sch uss welcher neuerlich über das Trunkenheitsgesetz! berieth beschloss, dem Hause vorzuschlagen, es sei die äraermserreaende Trunkenheit zu bestrafen (bisher hieß es «offenbare Trunkenheit.). Wetters wurden mehrere Varaaraphe abgeändert. — Der Montan» Ausschuss übertrug das Referat über den Bericht des^ Ackerbauministeriums betreffend die Verhältnisse in Falkenau und Ostrau dem Abg. Ritter von Milewski. Abg. Graf Deym erstattete das Referat über wn die Sanierung der Bruderlade in Przibram betr, ff^nden Gefetzentwurf. Abg. Graf Deym wurde zum Referenten für das Haus bestimmt. Die ungarische Nationalpartei hat auf Antrag des Grafen Npponyi befchlossen, die Indemnitä'ts-Vorlage nicht zu votieren, weil die Partei kein Vertrauen zur heutigen Negierung tpbe. Der kroatisch-slavonischeLandtag nahm am 7. d. M. die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über die Orqanifation des Vaudienstes vor und fetzte hierauf die General-Debatte über den Gesetzentwurf zum Schutze der Anlagen von amerikanischen Reben fort, welcher nach einer Rede des Referenten als Basis für die Special-Debatte angenommen wurde, welche bis zum § 5 gedieh. Sodann wurden Heinrich Francisci mm ersten Vizepräsidenten, M'jstorovics, Lobmayer, Popouics und Tomassich zu Schriftführern u"d Kuz-manovics zum Qnästor gewählt. Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. Wie aus Berlin vom 9. d. M. gemeldet wird, kmpfieng Se. Majestät der Kaiser um 1 Uhr nachmittags den russischen Botschafter Grafen Schuwalow in feierlicher Audienz, bei we'cher der Botfchafter die Notification des Thronwechsels in Russland überreichte und gleichzeitig die Bestätigung in seiner bisherigen Stellung meldete. Nach der Audienz fand eine Fruh-stückstafel statt, welcher Graf Schuwalow beigezogen wurde. In der letzten Sitzung der italienischen Kammer interpellierte der Dep. Lochis den Minister des Aeußern, Baron Vlanc, über die afrikanische Politik der Regierung. Die Beantwortung dieser Interpellation besagt unter anderem: Wenn ich mich weiters zu einer Verwahrung verpflichtet fühle, die mir die Kammer gestatten möge, so kann ich versichern, dass wir im Sudan eine weitere Action weder beabsichtigt haben, noch durchzuführen bestrebt sind. Eine Anfrag? über den Vertheidigungszustand von Kassala, die uns von befreundeter Seite als Ausdruck der Sympathie zukam, haben wir dahin beantwortet, dass unsere Streitkräfte weder Hilfe von irgend einer Seite verlangen, noch auch erwarten. Dem Missgeschick, welchem alle Colonisations-mächte in Afrika begegnen, wird Italien mit Festigkeit und mit der vollen Gewissheit eines redlichen Erfolges die Stirne bieten. Es liegt nicht in der Macht der Derwische, die Oberhand über unsere Defensivkräfte zu gewinnen, denen die Regierung ihren Gruß und den Ausdruck ihrer Dankbarkeit und ihres vollen Vertrauens entbietet. Dep. Lochis nahm mit Befriedigung von dieser Erklärung Kenntnis. Jeuisseton » h ., öur Sprachmeisterei. 3^tNM .k°um ein undankbareres Geschäft als ^Henk. zu treiben und gegen gewisse Worte «t "unqen. die plötzlich auftauchen und rasche >lnH nnden, mit dem groben Geschütz der Lo^lk, 5il "nz ,""d Achhetik loszugehen. Die Sprache, die ^c>ig 'M Max Müllers giltiam Feststellungen tz?>nis " Werk menschlicher Kunst, sondern als em 2^tio/" Natur vorzustellen habe«, leidet keine ! », ^ndl^ . st '" ewigem Flusse und nimmt täglich ^t ok"^ ^s neu gewordene und gefundene als l>Khez a„s !?'^r willkommene Bereicherung lhres ^>g fin^ . biases Neue sich einbürgert und Ver- !üf ^ 3»^ ^" "b es nach plötzlichem Auftauchen ' tz Ml,, c/leor verschwindet, ist von ganz incommen- < e,Ms Up« ? abhängig. Denn wie die Bücher ihr ^ ^lchrs , ^ s" haben auch Wendungen und Worte dctllugenl>?3 "arches, das uns erscheint als «für ""ten.> "6 geboren, bleibt denuoch oft der Nachwelt ! °f?? H'end!^"'" Muhe, über die Entstehung solcher >"lln^ tbürU". und Phrasen, die, bei Lichte besehen, bill, l"'Hl wo, irgendwie nachzudenken. Wenn ""n man sich den Vorgang so denken, dass jemand eines schönen Tages m guter kaune oder aus Verleaenheit oder in einem augenblicklichen Versprechen zufällia so ein Wort packt, anwendet und damit Beifall findet Das Wort ist in dieser Verbindung neu, man stukt'und — nimmt es zum beliebigen Gebrauch velenfrei in Commission. Ob die Redensart schön ist oder auch nur vernünftig, das lst zunächst gleichgiltia.; ich glaube fogar, dafs fie etwas unvernünftig sein muss, wenn sie Verbreitung finden oll. Und dann denkt man nicbt mehr an ihre ursprüngliche Bedeutung und behandelt fie wie eine gangbare Münze, die man erhält u"b ^r^d^'Kritiklosigkeit, mit der man Gehörtes, auch wenn es augenscheinlich falsch ist gewissermaßen! mechanisch nachspricht, g'bt uns d,e Sprachgeschichte, enMe lehrreiche Beisp.ee. Wir alle sprechen und schreiben heute ^ fund mcht, wie es^ ricktia wäre, zwelf. Wie erkart sich das? Da hat ein-' nml ein .kundiger Thebaner- das Wort mit gespitztem Munde ausgesprochen. Mt mtt witem; das hat dem Arer imponiert, weil es »hm eleganter geklnngen hat, als das alte langweilige zwcls, und von dem Augenblicke spricht er auch mir noch «zwölf., und zwar recht nachdrücklich, damit d.est Femhett mcht überhört wird; und s ehe da, bald sprechen Hunderte und Tausende so! "««lf. gibt es nicht mehr, es ist ausgelöscht aus d n Tafeln der Sprache; Luther hat es noch. - Dass «zwölf» von dem mundartlichen «zwo» herstammen sollte, glaube ich nicht, hat auch meines Wissens noch niemand behauptet. Und unser schönstes deutsches Wort Argwahn, das wir noch im Simplicissimus finden, ist dem sprachlich ^verdunkelten «Argwohn» gewichen; das so bezeichnende, tiefsinnige Wort argwähnen (Arges wähnen) dem allgemein gebräuchlichen «argwöhnen». Wer denkt noch an das schöne ursprüngliche Wort? es ist verschollen. Wenn wir hier ein wenig Sprachmeisterei treiben, so geschieht es eigentlich nur eiuiger importierter Wörter wegen, die nicht zum Vortheil der Reinheit unserer 5 deutschen Sprache immer mehr Eingang bei uns finden ! und ohne Prüfung und Kritik auch von guten Schrift« stellern gebraucht werden. Zwei solcher beliebt gewordenen Wendungen sind: «beiläufig» statt ungefähr und «nur mehr» statt ' nur noch. Fast täglich lesen wir in Berichten: ! «Der Saal war schwach gefüllt, es waren «beiläufig» hundert Personen anwesend.» ! Oder noch besser im Roman (die Autoren verschweige ich): «Du meinst also, dass es besser wäre, die Verbindung abzubrechen uud den Vorwurf gesellschaftlicher Unbildung auf sich zu laden?» D.r alte Baron nickte U'd sagte einfach: «Beiläufig». Lmbacher Zeitung Nr. 383. 2428 11. Decemb^^>- In der Sitzung der französischen Kammer verlangte der Dep. Voudenovt vor dem Beginn der Budgetdebatte die Einsetzung emer außerparlamentarischen Commission zur Prüfung der Vereinfachung des Vcr° waltungsdienstes. Pelletan verlangte, dass die Commission von der Kammer ernannt werde. Ministerprä sident Dupuy wies die Motion Pelletans als ein Vlisstrauensvotnm zurück. Die Motion Pelletans wurde hierauf mit 297 ge^en 180 Stimmen verworfen. — Die Kammer gieng dann in die Verhandlung des Budgets ein. Der Marineminister wies die Kritik Pelletans zurück und behauptete, dass die Ansätze im Vtarinebudget geändert worden seien. Die Lebens-mittelvorrälhe seien complet. Die Generaldebatte wurde geschlossen. Aus Madrid wird die Nachricht, dass die Insel Peregil an der marokkanischen Küste den Engländern abgetreten worden sei, officiell dementiert. In Vrigg wurde der conservative Candidat Nichardson mit einer Mehrheit von 77 Stimmen zum Unterhausmitglied gewählt. Die conservative Partei gewinnt dadurch einen Sitz. Das Wahlresultat ist deshalb von Bedeutung, weil Brigg seit dem Jahre 1885 durch einen Liberalen vertreten war. Die Rückkehr des serbischen Finanzmi-' nisters aus Paris wird in den nächsten Tagen erwartet. — Als ernstester Candidat füc den Berliner Oefandtenposten wird General Pantelic bezeichnet. Das Cetinjer Amtsblatt dementiert die Meldung der Blätter von einer angeblichen Reise des Fürsten Nikolas nach Moökau und constatiert, dass der Fürst sich von Petersburg direct nach Nizza zum Besuche seiner Tochter, der Großfürstin Milica, begeben habe. Aus Sofia wird gemeldet: Anlässlich der Meldung, dass die Einbringung eines Gesetzentwurfes betreffend Delicte gegen die Person des Prinzen Ferdinand in dem Sobranje bevorstehe, gibt der Leitartikel de« Regierungsblattes «Mir» zu verstehen, dass die bezeichnete Vorlage durch die Angriffe und Beleidigungen, welche die Stambulov ergebene Presst täglich gegen den Prinzen Ferdinand schleudere, veranlasst werde. Bukare st er Blätter berichteten über Unruhen, die Donnerstag in Braila zum Schlüsse einer liberalen Wählerversammlung stattgefunden hätten. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Nach den neuesten hierüber eingelaufenen Nachrichten, stellt sich die Angelegenheit als bedeutungslos dar. Wie aus Santiago vom 7. December berichtet wird, ist das neue Cabinet durchwegs aus Liberalen zufammengesetzt. Tagesneuigleiten. — (Der König von Dänemark) befindet fich btbeutend besser. Die vollständige Wiederherstellung desselben wird in wenigen Tagen erwartet. — (Varon Hyef) Anton Freiherr von Hyf-Vlunnl wurde am 26. Mai 1807 zu Gluneck in Ober-bsterreich geboren. Nm 20. Juni 1631 zum Doctor der Nechte promoviert, wurde er in den folgenden Jahren sup» Plwender Professor des Natur- und Criminalrechtes an der Wiener Universität, ein Jahr später Professor dieser Fächer an der Theresianischen Mter°Alademie, kam 1838 al» supplierender Projefsor des Vernunft« und Criminal» rechtes an die Wiener Universität zurück und wurde im Jahre 1842 zum ordentlichen Univerfitätsprosefsor ernannt. In den Jahren 1845 und 1846 war er der Und ebenso: «Auch steht mir eine Sinecure der Grunewald-Geebacher-Actiengefellschaft in Aussicht.» «Bei der du natürlich gar nichts zu thun hast, als dem Publicum Vertrauen einzuflößen und Geld einzustreichen —» sagte O. «Beiläufig,» erwioeite P. phlegmatisch. «Beiläufig» heißt nun aber, wie jedermann aus guten Wörte'büchern ersehen kann (etwa Grimm oder Weigand) nichts anderes, als, nebenher gehend, nebenbei ; das Wort, das in den angeführten Stellen stehen muss, heißt ungefähr. Und nun gar das unglückliche «nur mehr». «Ich sah ,nicht mehr' das schöne Weib, den üppigen Dämon, ich sah nur mehr die sanften blauen Kinderaugrn lc.» Ob bei der Entstehuug dieses «nur mehr» die bekannte französische Wendung ri6 plusc^t; verhängnisvoll mitgewirkt und das «mehr» in die Sprache nngeschmuggrlt hat? Wer kann es agen! Sogar offenbare Unverständnisse werden durch diese Wendung hervorgerufen, zum Beispiel: «Sie hattr nur Zeit, einen Blick auf den Ankömmling zu werfen lc » Ist hier das «mehr» nicht ganz unklar?, Eine weitere sprachliche Unart ist die Verwendung des Hilfeverbums «fein» statt haben, die eine weitere Ausdehnung zu gewinnen scheint. «Stets waren wir treu zu den historischen Ueberlieferungen unferer Familie gestanden,» lese ich in einem bekannten Memoirenwerke, und zwei Jahre bin bestandenen Studien-Hoscommission, der Centralstelle für Unterrichtsana/legenheiten, zugetheilt und arbeitete einen Slud'enplan für die juridisch-politisch n Fächer aus. Am 24 August 1848 wurde Baron Hye zum Ministerial« rath im Justizministerium und am 19. April 1849 zum Vorstand des nach seinen Angaben ins Leben gerufenen Institutes des Rcichsgesetzblattcs ernannt. Er betheiligtc sich an der Ausarbeitung des PresSgesehes vom 13ten März 1848 und des Strafgesetzbuches vom Jahre 1852 und wurde dafür mit dem Ritterkreuz des Leopold Ordens ausgezeichnet. Bald nachh?r wurde er zum S.ctionschef befördert und im Jahre 1865 zum Geheimen Rath er» nannt. Hy? fungierte in der zweiten Hälfte des Jahres 1867 als Iustizminisier und als Leiter des Unterrichtsministeriums, und bis zu seinem Tode wirkte er als Mitglied und Referent dcs Reichsgerichtes. Seit 1867 war er Ritter des Ordens der eisernen Krone erster Classe und seit 1869 Mitglied des Herrenhauses. Seine zahlreichen juridischen Schriften —Hy? war auch correspon» dierendeS Mitglied der Akademie der Wissenschaften — darunter sein Commentar zum Strafgesehbuch, der im Jahre 1865 erschien, sind sehr geschätzt. — (K. t. priv. Südbahn.Gesellschaft.) Einnahmen vom 26. November biS 2. December 1894 832.026 fl., 1893 821.509 st., daher 1894 mehr um 10.517 fl. — (Ehrung.) In Verlin veranstalteten am 7. d. M. etwa 800 Architekten, Maler, Bildhauer und Ingenieure ein Feft zu Ehren des Erbauers deS neuen Reichstagspalais, Wallot. Aus 20 dmtschen Städten waren Vertreter erschienen. Anton Werner eröffnete die Feier. Unter anderen sprachen Vaurath Tiersch au« München und Stadt-Bauinspector Wolff aus Frankfurt a. M. Wallot dankte für die Anerkennung der Fachg nossen und ermähnte die Architektur, Malerei. Bildhauerei und Ingenieurlunst, gemeinfam auf die volksthünniche Kunst hinzuwirken. — (Die neueste Scandal'Asfaire in Frankreich.) Aus Paris wird berichtet: Der Unter« suchungsrichler setzt die Untersuchungen in der Erprtssungs-affaire fort; es ist jedoch leine Verhaftung bevorstehend. Die Angelegenheit der Verfolgung des Hauses Allez wegen schlechter Lieferungen an das Kriegsministerium gelangte am 8. d. M. vor das guchtpolizeigericht. Bekanntlich boten biefe Lieferungen den Anlass zu der Er-pressungS-Affaire Allez. Die Fortsetzung der Verhandlung gegen Allrz wurde auf acht Tage verschoben. — (Ein heftiger Sturm.) In Syrakus wurden an, 7. December durch einen heftigen Sturm zahlreiche Pfähle der elektrischen Beleuchtungsanlage nieder-g'riss n, Dächer abgedeckt, Mauern eingerissen und drei Eisenbahnwagen in der Nähe des Hafens ins Meer geschleudert; namentlich habcn die im Hafen verankerten Schiffe Schaden genommen. Auch vom Lande werden Schäden gemeldet. — (Aus Russland.) Wie au« Chaborowla gemeldet wird, ist die Ussuri-Eisenbahn nunmehr bis auf eine Entfernung von 377 Werst von Wladiwostok fertiggestellt. Bei dem Baue dieser Eisenbahn waren in den letzten Monaten nur Soldaten beschäftigt. Die von der kaiserlichen geographischen Gesellschaft auKgerüstete wissen« schastliche Expedition, welche unter der Leitung Leontjewe und unter Theilnahme des bekannten Äfrilareisenden Alifsejow Mittelafrika bereisen soll, hat gestern Petersburg verlassen. — (Demission des spanischen Vanl' gouverneurs) Die Demission des Gouverneurs der Hank von Spanien, Gullon, wird bestätigt. ich in diesem wüsten Schlaf gelegen,' schreibt ein beliebter Schriftsteller. Ebenso heißt es in einer Novelle einer sehr bekannten Schriftstellerin: «Ja, wenn er sich nur öfter hätte ärgern können, es ist ihm gut gestanden.» Ich habe das Unglück, über den komischen Eindruck solcher Wendungen nicht leicht wegzukommen. Wahrscheinlich ist das «sein» statt haben bei den Verben stehen, liegen, sitzen aus dem Französischen herübergekommen. Die wunderlichen Sprachgebilde «obzwar» statt obgleich, «nebstbei statt außerdem, denen die Muse der Sprache auch nicht gerade die Stirne geküsst hat, wollen wir nur ganz kurz streifen. Sie sind nicht hübsch und finden trotzdem (oder gerade deshalb?) immer mehr und mehr Eingang. Vor etwa fünf Jahren tauchte Plötzlich das schreckliche «diesbezüglich» auf und wurde gebiuend von muthigen Federn mit Hohn und Spott begrüßt; heute ist es trotz feiner Greulichkeit allgemein gebräuchlich und hat sogar Zutritt in die erlesene Gesellschaft der Parlamente gefunden. Viele Redewendungen, die man felbst bei angeschenen Schriftstellern findet, icheinen sich als «Austria-cismen» dauernd eingebürgert zu haben. Ob diese Sonderbarkeiten mit logischer Berechtigung^einen stehenden Platz erobert haben, wollen wir unerörtert lassen. Man bedenke jedoch, dass die Sprache weich und viel-'ewg, ihr Schatz schier unerschöpflich ist und es daher lncht nöthig erscheint, nach Localismen zu greifen. Local- und ProMM-NachrM * Philharmonisches Concert. ^ Die Quantität und Qualität der 0^"'^ einec aufführungen machen eine Stadt noch "'^^n,, da» musikalischen; hiezu gehört vor allem ein M° ^ den Concerten volles Verständnis und "" ^«t. °b begeisterung entgegenbringt, das nicht darn^ ^^t< Zeit und Verhältnisse dem Abhalten """ ^F< günstig sind und die Harmonie lieber im "^'" ^le »^ als im Clublocale sucht. Von diesem Sta"°p ^«ü betrachtet ist Laibach eine eminent musilallscye ^ man wird es dem Kritiker verzeihen, wenn " ^ ^ erstatter früher zu Worte lomnnn lässt, dam ^^ Anerkennung dem kunstsinnigen Publicum w'0"' ^gt in hellen Scharen zu den ConcertaufMUNg ^ ^ und eine Empfänglichkeit sowie Kunstreife an legt, die man anderswo kaum findet. .. .z u«!^ Mit voller Berechtigung hat sich ."""„, el^' Concertwesen eine hervorragende Machtsle"""« ^ denn was geboten wird, ist gut, wobei alle ^ , ,'" wirklichen künstlerischen Wert besitzen, lurz U >^ ^ gewisser Geist schwebt über dem Ganzen, " diegene Musilpstege erzeugt. ^ g>M So war es auch vorgestern und "lrvs ^F, bleiben, denn unsere tresslichen Kunstinstitute , ^ dass sich der Kreis Kunstbeflifsener stetig ew ^^ h,< Der instrumentale Theil wurde eingeleue^li' erste Aufführung einer Concert-Ouvertüre von ^ ^e H-äur, einem nachgelassenen Werke, das der a" u ^ Al' Componist im Jahre 1815 sür die p^"/" zeig« , fellschaft in London componiert hat. Eh""" ^g b" dem schönen Werke die ihm eigene "^ > L^"', polyphonen und des strengen Stiles. Das za ^.,, athmet Mozarl'schen Geist und contrapunlw^^ das^iio^ro 8j)irituo50 feurigen Schwung n>> ^ " an Haydn'fche Naivetät. Das Publicum i^Mittc^ friedigung über die unter der Leitung bes ^ ^ °° göhrer mit feurigem Schwünge ausgez ^ getragene Nummer durch reichen ^vv^^' eth^Ü,c Den Beschluss des Concertes bildete-»e ^ v I^äur-Symphonie, diejenige der neun Schwe^ ^ hM Schumann so treffend sagt: «Keine kommt «y ^v .istischer Tiefe gleich .... Steigerungen, w ^,HB Schluss des letzten SatzeS hin, sind auch ^" ^ a"vci selten, und zum Allegretto in L kann man als still sein und glücklich.» .. Ml^ Glücklich war auch unser Publicum,!"" , ,^ M falls, denn es gab sehr laut und veneMi^ ^ft tennung nach jedcm Sahe der vortrefflich, ^Mi" Colorit vorgetragenen Symphonie sowohl d wie Orchester kund. .:, Oesa^ Den günstigsten Eindruck machten ° u« ^' vortrage des Herrn Theodor Lierhamme ^ ^ D-r junge Sänger widmet sich dem ittzm^ gM dem die edle Tonkunst zahlreiche h^^^.eshatl""" ^ von Berlioz bis Villroth verdankt. He" ^^ n"t,^ sitzt einen schönen, klangvollen, seriösen ^^ e gulärcm Umsang. Die Höhe nimmt ver ^n ' und ohne sichtbare Anstrengung. Den tme» ^ ^," es vorderhand an der markigen Kraft, ^ Ml,v die übrigens bei Bässen erst mit zu"h"" ^al"'^, vortritt. Die tadellofe Schulung d^s schönen ^ ^," der edle Vortrug machen den Sänger zu ^ j« den Erscheinung im Concertsaale. ^"? her ^e l empfundenen Vortrage deS Recitativs u« ^ V dem Oratorium «Die Schöpfung» zu " ^ c^gel ^^'^ den wir jederzeit mit Vergnügen in den ^S^tM"^ Concerten begrüßen wollm. Bezüglich ves ^^lei, ^ genannten Nummer halten wir nur z« , M" ^ beim Recitativ das rein musilalifche o ^chrM" „ des Tonfalles der Worte entsprechend 5" ^ vel" ^ daher die ausgiebige Anwendung von l^ ^ßelden« ^l werden soll. Herr Lierhammer sang dr"««"''„,,, «Wanderer, von Schubert mit wirlungs^ ^ OM ., Auffassung und zwei Lieder von SAM"" ,^ so deren Vortrag das Publicum höchl'ch " ' ^n- ^l" es Lust hatte, noch eine Eine jugendliche Schülerin des voi" ^z ! ^ Gerstner, Fräulein 3 ° «st ° «''' °'^ich we't be melversprechendes und lünstlensch M"« ^„ze M ^e geschrittenes Talent. Die kaum '^^" „M'^ ^" i2 zarte Künstlerin hatte Wieniawsll s sch'"la "l .^ und die technisch eminent sch"""'^lt Die p^ct desselben Meisters zum Vortrage 6^"^ ^ yl" ^ zarte, echt mädchenhaft.' Auffassung der ^. ^^er ^c üble einen ganz eigenen Zauber mn ^aN'g"" ,^ während die Ruhe und SlchelA't " ^ ^ ' «. technischen Kunststücke bei der W.ederg°^ ^gn''M« der ausgezeichneten Schule em °Mze de" ^ stellte. Lehrer und Schülerin """" es n'«' ^ höchlich zufrieden sein, da« P""" "^ Ä"^ und lieh es an aufmunterndem, "" ^^e ^ '"Per lunstfrohe E.fer, den die ^"Oing°n/'Äh^ an den Tag legen, ist von ""« °^deN. ^ Berichtes nach Gebür hervorgehoben ^!^cher Zeitung Nr. 283. 2429 ________________________________________ 11. December'1894. bie «to«,-! l c^ ^"dienst um die Sache der Kunst, wenn ^iitete K^" rechtzeitig erscheinen würden, denn das , "ilen P, ^°mmen verdirbt gewöhnlich den Eindruck der c lwlhnt I!!""' Man hat sich im Theater bereits daran l ^chten! 1« Kuvertüre als ein überflüssiges Ding zu be- ^reisen ° ^ ^ Concerte eine andere Ansicht ) '__________ ^ > ^tl^..^"^ Kranlenbewegung.) Im Monate , ^ib,. ' I. wurden in das Landes - Krankenhaus in ^nle "" männliche und 176 weibliche, zusammen 395 He l)., genommen. Mit Hinzurechnung der vom Mo-^,°°" Verbliebenen betrug die gahl der gesummten ieill 7?" Personen 647. Von diesen wurden 244 ge-l? sig Dessert, 14 ungeheilt, 24 transferiert, während ^H.°"nlich. ii weiblich) gestorben sind. Mit Schluss >» ^ ^'" November verblieben daher noch 258 Kranke lü ltlln?"'^^' I" Hospitale der barmherzigen Brüder '«ll 2° ,°ki Rudolfswert fanden im abgelaufenen Mo» ÜH ker^""'^^ ^anle Aufnahm«», und belief sich die ^behandelten nach guzählung der vom Monate Hill „ Leibst Verbliebenen auf 51, von denen 21 ^?<4 gebessert wurden. -o. Kit ^/^er Verein der Aerzte in Krain) !«>!!l z!. 3" Astern berichteten, Freitag den 7. d. M. ^ch!e . "lversammlung °b. Aus dem Jahres« ^hte /""khmen wir, dass der Verein im abgelaufenen Hit? Ehrenmitglieder und 64 wirtliche Mitglieder ^°Ptiert werden. Aus d^r Chronik de« Vereines ^^"nchmen, dass der Tod unter den V'reins-^//" "" reichliche Ernte gehalten. Es starben !iivt H "Flieder Professor Dr. TH. Billroth und Pro-^.P^I-Hyrtl, ferner die ordentlichen Mitglieder ^.'""' Dr. Kapler und Districtsarzt L. Salloler. lichtn N " ^loss sich. einer Anregung des österr. ärzt-^l„ ^"'"soerbandüs folgend, der Petition der ärzt-'"' dll!«^'"k an da«, hohe l. t. Ministerium des Innern ^n N b" Berathung deS Krantencassengesehes die ?ttzte,<,^"trelungen des ärztlichen Stande«, d. i. dte < '"""".auch gehört werden sollen. Die Löschner-> zn^angte heuer in der Höhe von 600 st. an ^ttheii " und Waisen der Vereinsmitglieder zur ^NisH 2' Die Versammlung vomierte einstimmig der ^"de? ^parcasse den Danl sür die großmüthige »l°lh - °°" 300 st., wodurch es ermöglicht wurde, der ^e k^ben ahzuh^ll. Bei dieser Gelegenheit er-M„ °^ Berichterstatter, dass die Spenden litt die ^"iciii, ^'ltung namentlich seitens der außer La.bach 'H„ ^"den Mitglieder vieles zu wünschen übrig Milu! ^"ndle stch hier um ein eminent humanes ^"de« ""ches die vitalsten Inters« des ärztlichen h'nl^' nämlich die Versorgung der unbemittelten och "ebenen der Vereinscollegen. und da sollte stch lilh l>l "°nd passiv oder gar ablehnend verhalten. Da "»ehr« . ?°hl der Bittsteller von Jahr zu Jahr ver-!V^ " ^e verfügbaren Mlttcl mit den Vedür -^je«,M gleichen Schritt, daher der Noth nur thell-^ urneuert werden könne. Die Vereinsleitlmg erwarte '^chtloz ^ass dieser Appell an die Collegialilät nicht '" den N ^llen werde. Die eventuellen Spenden mögen ^tz w. hes Dr. Eisl zum Ehrenmitgliede wurde ^ G,,7".theilung gemacht. Der Antrag des Mitgliedes ^einz,, "^ es sei die Versendung der österr. ärztlichen Tilled U an die außer Laibach domicilierenden l o!fi,i « aufzulassen, wurde angenommen, und hiemtt ^?« Theil beendet. ^ de« ^^nischer Lehrerverein.) Der Vor-7^.7..,Herrn Projessors Dr. Binder über seme ^lekt n in Italien und Griechenland versammelte >n «7 weilag eine zahlreiche Zuhörerschaft im gol-«o^lNwer der Casino - Restauration. Der fesselnde ^laus», . nd in einer gedrängten Darstellung des «Ivt l ' der Reise von Trieft über Venedig, Bologna, >el "nd Perugia nach Rom und weiterhin über , bttsat, "° ""nt nach Brindisi. Von hier wurde die "lerbr" "ach Patras bewerkstelligt und hierauf in un-^^ber »/!" 3ahrt mit der I'^-Elsenbahn an Korinth ^ öich "">" "reicht. Von Athen aus wurden unter ! b'liilz z U des Directors des deutschen archäologischen ? ÄuKs!!, ^^en, Dr. Wilhelm Dörpfeld, zwei interes-^lner li^ unternommen: der erste führte die Theil-^ Olrnn^ ^usis, Korinth, Nauplia und Mantinea " Äes^p'a; auf dem zweiten wurde der Infel Delos ^ 5onst^ltisch^"°n mopel angetreten. Ein Besuch der klein. ?^°tn «Ufte war naheliegend: Hier zeigte sich den 2 viel« ! ^"«ltige asiatifche Olymp, nach der Me.-"r wahre Göttersitz, hier bot sich auch ein Stück türkischen Lebens auf dem Friebhofe von Slutari. Nach Besichtigung der Kunstschähe im laiserlich-ottomani-schen Museum zu Constantinopel wurde die Ebene von Troja zu Pserde bereist und hierauf die Rückfahrt nach Athen angetreten. Von Patras aus wurden noch Delphi und Ithaka besucht; dann hieß es nach Italien zurückkehren, um Pompeji lennen zu lernen. Mit dieser Station schloss der Herr Vortragende die in edler Sprache dargebotene Reisebeschreibung. Was den Vortrag besonders anziehend gestaltete, das waren die in weiser Beschränkung sehr sparsam eingestreuten Bemettungen über Land und Leute, über Sitten und Gebräuche, über die Boden-gestaltung und die Flora der bereisten Gebiete und selbstverständlich über archäologische Sehenswürdigkeiten. Der laute Beifall am Schlüsse des Vortrage« galt nicht bloß der belehrenden und unterhaltenden Darstellung, sondern auch der Mittheilung, dass der Herr Professor demnächst eine Fortsetzung folgen lassen werde. Die Versammlung wird in den ersten Tagen deS Monates Jänner statt« finden. Der Vortrag wird sich ausschließlich auf Athen und Olympia erstrecken. Die Leitung des krainischen Lehrervereines wird bemüht sein, einen noch größeren Versammlungsraum zu gewinnen und lädt schon jetzt die gebildeten Kreise der Stadt zu diesem Vortrage ein. — (Gerichts-Verhandlungen.) Beim l. k. Landesgerichte in Laibach wurden in der vergangenen Woche verurlheill: Am 4. December l. I. wegen schwerer körperlicher Beschädigung A»dieas Vidrich, Knecht aus Ooke, zu 6 Monaten schweren Kerkers; Franz Suster, Grundblsitzers-Sohi, in Ostri Vch, zu zwei Monaten Kerkers; Stefan Äenedicic, Knecht aus Martinov Vrh, zu 4 Monaten schweren Kerlers. Am 5. December: Johann F iskovc, Schlossergehilfe auS Obermannsburg, wegen Diebstahls zu 3 Monaten KZlers; Johann Olorn, Tag-löhner; Georg Okorn. Holzer; Frnnz Sifrer, Grund-besitzers-Sohn; Johann Olezi, Schuhmacher; Franz und Johann Rant, Kaischlers Söhne, sämmtliche auS Pra-pretno; Johann Dolenc, Taglöhner, und Malgareth Smid, Magd, beide aus Luza; Ignaz Lavtar, Grundbesitzers-Sohn aus Dolenja Vas; Johann Heinricher, Schmiedgeselle in Selzach, alle Wcgen schwerer lölperlicher Be» schädigung zu mehrmonatlichem Kerler. Am 6. December: Johann V'hunc, Grundbesihers-Lohn, und Johann Ver-hunc, Taglöhner, beide aus Topolje, wegen Diebstahls je zu 3 Tagen Arrest; Johann Kuhar, Schuhmacher aus Vrezje, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu acht Monaten schweren Keilers; Anton Iarc. Grundbesitzer in Gaberje, wegen öffentlicher Gewaltthätigkeit zu 6 Mo» naten schweren Kerkers; Johann S nid, Knecht, und Peter Mesec, Tischlergeselle, beide in Selo, wegen schwerer körperlicher Beschädigung, ersterer zu 2 Monaten und letzterer zu 10 Wochen Kerlers. Am 7. December: Ludwig Rubel, Handelsreisender aus Filnflirchen in Un-> gärn, wegen Veruntreuung zu 3 Monaten Kerler« und Landesverweifung nach verbüßter Strafe. —I. __(Durchlöcherte Stempelmarken.) Laut eines kürzlich erflossenen Erlasses gestattet das l. k. Finanzministerium, dass allgemeine Slempelmarlen und Effecten-umsatz-Steuerstempelmarlen vor ihrer Verwendung zum Behufe der Bezeichnung des Eigenthums mit klein eingelochten Buchstaben oder anderen geichen versehen werden, vorausgesetzt, dass die Marken als echt und nicht schon vorher verwendet sicher erkennbar bleiben. Diese Durch-lochung hat möglichst kenntlich, und zwar bei den ge-wohnlichen Stempelmarlen im oberen Theile derselben in der Art dass der für die vorschriftsmäßige Ueberschreibung bestimmte Raum mit der Jahreszahl nicht berührt wird U! d bei den Effectenumsatz'Steuerstempelmarlen dergestalt aesHehen dajs das Allerhöchste Kopfbildnis unverletzt bleibt' auch haben die Wertziffern des Stempelzeichens stets deutlich lennbar zu bleiben. Ein Umtaufch durch-lochter Marken findet im allgemeinen nicht statt; nur in besonderen Fällen, wie z. B. aus Anlass einer Aenderung der Stemftelmarlen oder der Liquidierung einer Firma kann ein solcher von der leitenden Finanzbehörde erster 3«"°:« b»i°l°'^7 «m 3, d, M, st« dI7°m.. Vmlevsie behaftete 29jährige Grundbesitzers Tochter Maria Liuar aus Mitterp'jauslo, politischer Bezirk Gurlfeld, beim Wasserholen, vermuthlich infolge eines epileptifchen «nwlles in den Brunnen und ertrank. Der Leichnam der Ve unglückten wurde nach vorgenommener Todtenbeschau auf dem Friedhofe zu Gurkfeld beerdigt. -r. ' __.(Gemeinbevorstanos-Wahlen.)Vei der stattaehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes für die O-meinoe Kertina wurden der Grundbesitzer Johann Nirnat von Kertina zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Johann tkompare von Brezje und Anton Narnil v°n Kertina zu Geme.ndcrächen gewählt. - Bei der Neuwahl des Geme.ndevorstandes der Octsgemeinde P dgora in. politischen Bezirke Gottschee wurden Josef Stch in Malavas zum Gemeindevorsteher, Johann gevnit w MalavaS und Anton Hocevar aus gagorica zu Gemeinderäthen gewählt. - Bel der Neuwahl des Ge-m indevorstandes der Ortsgememde Hönigstein im politi-sch n Bezirke Rudolfswert wurden Alois Novljan von Hönigstem zum Gemeindevorsteher Anton Opendal von W.tschmdorf, Ioftf Kr.vec von Dobic, Unton Kos von Iavlan, Math.as Dular von Obecforst, Joses Varbo von Nlelnlal und Josef Rus von Hönigstein zu Gemeinde« rathen gewählt. — Vei der Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes von Weißenfels wurde an Stelle des aus der Gemeindevertretung ausgeschiedenen Franz geitlinger Johann Schmolinar, Besitzer au« Weißenfels, zum Gemeinderathe gewählt. — (Unser heimatlicher Künstler Herr Trtnil) feiert gegenwärtig im Troppauer Stadttheater, wo er als erster Heldentenor engagiert ist, wahre Triumphe. Ueber seine Leistung als «Masaniello» in der Auber'schen Oper «Die Stumme von Portici», äußert sich die !. — (Aus Nssling) geht uns die Mittheilung zu, dass sich dortselbst der gegenwärtige Stand der Typhuslranleu noch auf sieben erwachsene Personen bc'-lüust. —o. — (llurlifte.) In der gelt vom 29. Novembe-bi» b. December sind in »bbazia 122 Lurgäfle a„. gekommen. _________________________ Neueste Nachrichten. Neichsrath. Wien, 10. December. Heute tagten beide Häuser des Reichsrathes. Im Herrenhause widmete der Herr Präsident Se. Excellmz Graf T:auttmmlsdorff den verstorbenen Mitgliedern des Hauss Dr. Freiherrn von Felorr und Dr. Flei-herrn von Hye warme Nachrufe, und die Versammlung ehrte deren Andenkn durch Erheben von den Sitzen. Von den Gegenständen der Tagesordnung mruulülstc bloß der Gesetzentwurf betreffend die Regelung der Ausverkäufe eine längere Debatte, an welcher sich auch Se. Excellenz der Herr Handelsminister Graf Wllrm-brano wiederholt betheiligte. Bei der Abstimmmig würd? der Antrag, die Vorlage an den Anöschujs rück-zuverwnsen, abgelehnt und der Entwurf sodann unverändert nach den Commissions-Anträgen angenommen Hierauf g, langte der G,schentwnrf bewffmd die Verstaatlichung der böhmischen Westbahn, der mährischen Grenzbahli und der mährischschlesischen Centtalbahn zur Verhandlung. Die Abstimmung hierüder konnte jedoch nicht vorgenommen werden, weil das Haus bc-ichlllssunfähig war, weshalb der Präsident die Forlsetzung der Berathung für die nächste, morgen um 12 Uhr mittags stattfindende Sitzung anberaumte. Im Abgeordnetenhause wurde nach Verlesung mehrerer Interpellationen die Specialdebatte über den allgemeinen Theil des Strafgeschentwurfes fortgesetzt. Sodann gelangte ein Dnnglichkeitsantrag des Abg. Dr. Vasat/ betreffend das Vorgehen der Behörden in Angelegenheit der Wahlen der Bezirksobmänner zur Verhandlung. Hierüber entspann sich eine längere Debatte, an welcher auch Se. Excellenz der Herr Minister des Innern Marquis von Bacquehem theilnahm. Bei der Abstimmung wurde die Dringlichkeit dcs VaZat/'schen Antrages abgelehnt. (Abends: hung.) Zur Verhandlung gelangte dc>s Gesetz über die Localbahnen. Abg. Stalitz ersuchte die Regierung um baldige Herstellung einer neuen Verbindung Triests mit dem Hinterlande durch Erbauung der Tauernbahn. Excellenz Handelsminister Graf Wurm-brand befürwortet die Annahme der Vorlage auf das wärmste und betont, dafs viele Kronländer bereits Localbahn - Gesetze nach dem Muster Steiermarks geschaffen haben. — Nächste Sitznng Dienstag den 11. d. abends. sihung des ungarischen Abgeordnetenhauses am 10. December. Das Haus ist überfüllt, größere, ruhige Menschenansammlungen stehen vor dem Hause. Auf der Tages« ordnung steht das dreimonatliche Budgetprouisorium. Die Abg. Helfy (Aeußerste Linle), Horanszky (Nationalpartei) und Pechy (Secessionist) verweigern die Bewilligung, weil sie kein Vertrauen zur Regierung haben. Ministerpräsident Dr. Wekerle führt aus, die Indemnität involviere keine Vertrauensfrage, er gehe aber dennoch auf letztere ein. Redner rechtfertigt die Taktik der Regierung in der kirchenpolitischen Angelegenheit und theilt die erfolgte Sanctionierung der bisher beschlossenen drei kirchenpolitischen Gesetze mit. (Enthusiastische Eljeu-Rufe im Hause und auf den Gallerten; die Mitgli der der liberalen Partei erheben sich von den Sitzen applaudierend und Eljen rufend.) Wekerle con-statiert, der Minister des Aelißern unternahm nie, versuchte nie eine unbefugte Einmischung in innere ungarische Angelegenheiten. Kein ernster politischer Factor wird das unfruchtbare Experiment unternehmen, in Ungarn eine der herrschenden liberalen Richtung entgegengesetzte Politik einzuleiten. (Lebhafte Eljen-Rufe.) Die öffentliche Meinung steht unverbrüchlich für die liberale Idee ein. (Elj n-Rnfe), Sollte Redner den Platz des Ministerpräsidenten verlassen, werde er stets trachten, dass sein Sturz ein parlamentarischer sei. Die Wahl des Zeitpunktes betreffs der Vertrauensfrage nach oben möge ihm überlassen bleiben. Da dk Ma« joritäl des Hauses ihm Vertrauen entgegenbringt, ist die Aufwerfung der Vertrauensfrage hier nicht nothwendig. (Stürmische Eljm°Rufe; die Sitzung dauert fort.) __________ Der Krieg zwischen China und Japan. Jokohama, 10. December. Der Sieg der japanischen Truppen wurde gestern in Tokio mit großer Begeisterung gefeiert. Hieroshima, 10. December. Die erste japanische Armee soll bis Füranteu vorgerückt sein und demnächst Fu-Tscheu angreifen. Die zweite japanische Armee wird l demnächst gegen Peking vorrücken. Helegranttne. Wien, 10. December. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser empfieng heute u. a. den Botschafter Prinzen Liechtenstein, den Statthalter Grafen Thun, eine Deputation der böhmischen Akademie der Wissenschaften unter Führung des Oberstlandmarschalls Fürsten Lot,-kowitz sowie Deputationen der Delegierten der Handelskammern und Gemeinden unter Führung der Abgeordneten Klatt, Bulat und Viankini. Wien, 11. December. (Orig.-Tel. — Wiener.Ztg.) Der Finanzminister ernannte die Steuerinspectoren Loncar und Tauzher zu Steuer-Oberinspectoren der k. l. Finanzdirection Laibach. Wien, 10. December. (Orig.-Tel.) Bei dem Empfange des Präsidiums des Staatsbeamtenoereines Oesterreichs erklärte der Finanzminister, dass die vom Budgetausschusse angenommene Gesetzesvorlage mindestens eine partielle B>,sftrung herbeiführe, welche in der allgemeinen Gehaltsregulierung ihre Fortsetzung findcn werde. Es bestehe die Absicht, nicht bloß eil.e einfache Schematisierung vorzunehmen, sondern das Gehaltbsystem selbst zu ändern, beispielsweise wie bei der österreichisch-unganschen Bank. Ob die Subsistenz-zulage ab 1. Jänner 1895 in Kraft trete, könne der Munster nicht bindend versprechen. Er strebe an, dafs die Subsistenzzulage rückwirkend ab 1. Jänner 1895 berechnet werde. Die Deputation wurde auf das freund-lichste verabschiedet. Brilnn, 10. December. (Orig.-Tel.) Das Herren-hausmitglttd Graf Alfred Mnsdoiff-PoMy ist heute vormittags auf Schloss Aoskowitz gestorben. Frankfurt a. M., 10. December. (Orig.-Tel.) Der Banquier Schwan wurde wegen Unterschlagung von 830.000 Mark zu 7 Jahren Gefängnis und sieben Jahren Ehrverlust verurtheilt. Berlin, 10. December. (Orig.-Tel.) D" ^ kanzler Fürst Hohenlohe übermittelte dem ^m ^ des Reichstages einen Antrag des ersten Staai«"^ des Berliner Landesgerichtes,'worin um dieM"^^ des Reichstages zur Strafverfolgung der Vf". ^ k aten nachg sucht wird, welche in der ^iy" Z^, Reichstages vom 6. d. M, sitzen gebliebeil M, ^< Hoch auf den Kaiser ausgebracht wurde. Mk^ drr Staatsanwaltschaft lautet auf Kopenhagen, 10. December. (Orig.-Tel.) " ist wieder vollkommen hergestellt. . gM London, 10. December. (Orig.-Tel.) " ^Aaüd melden aus Shanghai: In Wi-Tschu F ""." ^ angebrochen. Der neue Vicekünig ergriff die' ^ Maßnahmen, um den Aufstand zu unterdrua ^ ^ englische Admiral Fremantel ist nach W^^ gegangen. Ein amerikanisches Kriegsschiff py falls den Fluss aufwärts. , «^ ^ Cctinje, 10. December. (Orig.-Tel.). A" ^ wurde eiu starker Erdstoß verspürt, der M^ Schaden anrichtete. ^ Ho4' Belgrad, 10. December. (Orig.-Tel,)^^e verraths-Procefs gegen Lebinac und GeM"n" ^ begonnen. Die Anklage lautet auf vollbray" ^, verrath durch geplanten Sturz der regMl'nden^ Angekommene Fremde. Hotel Elefant. , ^,6^ Am 9. December. Vicic, Nupertshof.- 3K ^ßhM Kflte.- Pohl. Buchhalter; Hauser. Ingenieur W'"' M Kfm,, Saifnitz. - Dih und Schreiber, Me., "^jolH. Schrader, Kfm., Nürnberg. - Hofmann, l. ",/-s^ s, L>^ — Valentins, Privat, s. Tochter, Udine. - Z"f. ''. AM. Mrz. - Honian, Kfm,, Radmannsdorf. - Wey.^ ^ Privat, Trieft. - Praschniker. Besitzer. Stem. ^ ^. l^ s) Istrien. - Miklus. Kfm.. Oiirz. - Majd.ö, U°PF° 5 Krainburg. - Premrov, Kfm,. St, Veit. ^7^,, ^ »" Enoch. Private, Gurkfeld. — Dr. Bergmann, «"o"> Laibach. — Dr. Klimcr, Windisch-Feistrch. Hotel Stadt Wien. ^, ' ! Am 10. December. Schwabacher, Kfm. .3"'" ^l..,« — Wlirmser, Neubauer, Kflte.; Braun. Rei,-1 ^ A»"" amter, Wien. — Wintcrhalter, Kfm.. Marburg. Ing,, Görz. — Engelmeyer, Reis., Berlin. Hotel Vaierischer Hof. ^M^, Am 7. December. Tusy. Baumeister, ^hM" Tramftosch, Handelsmann. Oottfchee. — Kurse!«, Baden. — Molini, Pferdehändler, Pordenone. . j, ?' Am 8. Deceniber. Morawch, Drechslern'"'' ' Graz. — Neumann, Lodentuchfabrikant. Ober"w>" ,^ ^. ^. Am 9. December. Kmetiö, Viehhändler, ^^lel, disch. Viehhändler. Vruneck. — Tedeschi, Pferds" Meteorologische ff I«'^ ^ A 7 U. M^"738 7' -6 0' " winbstlll ! ,,^ hci!< 10. s.N. 739 8-0-9 NO schwach M'!^ l 9 «Ab. 7424 —2>6 NW. schwach ! " Da^> Morgens Nebel, tagsüber wechselnd bewölkt- 7^ ssor^ Mittel der Temperatur -32°, um^^untc^^,,» Verantwortlicher Redacteur: Julius OhM'I""" ^^ Nitter vo» Nissebrad ^^«^>^ Ball-Seidenstoffe von 45 kr. biH>« Moter - sowie schwarze, weiße «nd f"v » jft ft^, von 45 lr. bis fl. 11-65 per Meter — glatt. lM> ^M) ^ gemustert, Damaste ?c. (ca. 240 versch. Qual. u'^,^ M'^ Farben, Dessins ?c.) Porto- und zollfrei '" ^ ^'z > an Private. Muster umgrhcnd. Briefe ^^"^9) 5 >,. Postkarten 5 kr. 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W, ^- - .^ - dto dto k 50fl. ö. W, 15«'" 1""' TheiflNeg.-llose 4°/« IN" st- - l«-75 14»/-, Grundentl.'Vbligationen (fiir 100 fl. LM,). ^.____.^ N niiWorreichische . . ' l«»-75 -'^ 4''/. kroatische und "«»""«W - ","' "^" 4«/^ ungarische (1W st. ö.W.) . "? ü.. »l> " Andere öffentl. Anlehen. Anicycn d. Stadlqememde W,en (Silber ober Ould) . . . "!.«! „^ Prämien «nl. d, T'adtn». Men l?4 «!. 1^.'' Aörsrba» «niche», vcrlosb, 5V, IM.- l<>.-4«/o ttrainer tiandes-Anlche» . "'" " V«lb Wa» Pfandbriefe (für 100 st.). Vobcr. all«, «st. in 5a I. vl,4°/„O. 1ll4 "K ix«- dto. „ „ inl«) „ 4'/,°/« —— — — dto. .. „ in 50 „ 4°/° 98-70 98-ÜO dto. Präm.-Nchldv, 3"/„, l - —'^ -^'^ dto. dto. .. 4"/u . . I»«-— 10a 8« dto. dto. 5NMr. ,. 4°/„ . . 100— 100-80 Sparcasse. 1.0st..3«I.b'/,°/, vl. 101-50 —'— Priorität««Gbligationen (für 100 st,), Ferdinands Nordbahn Vm, 1»86 ,»"'»«5 INl 2l Oesterr. Nordwestbahn . . . HO 20 11I'2O Ttaalsbatin.......2-t3 2»------ Südbahn ^ 3"/,..... 16« eo 1«? k>l> dto. i^ 5°/„..... 130— I."-- Ung,°glll<> ^'^ Diverse Lose (per Stück). Vubapest-Nasilica (Dombau) . »' - l, »0 Lrcditlose 100 st...... <9!». <",-.'>«> 4"/„Donau'Dampffch.100fl.LM. 149 — Nolhen ttreuz, Oest.Gel. v„ 10 fl. 1«'- 18!"' Nöthen i»r>>uz, Una, Ees,»,, 5 st. 11'?" 122" Äübolph Uuse n> st..... «L-50 ^4-2t. Salm Lose 4l» fl, CM. , , , ">'— 71 — St.-^enois Lose 40 fl, CM, , ?l-- ?»- N'«l0s »«''!' §ank»Hlti«n (per Vtück). Ansslo OeslÄanl 200 fl, 80°/««. 173 5<> 1«« - Vantverfin, Wiener, 100 st. . 1ü" «.-^ 151 »l> Uodcr,.A»st,.0est„200fi,S.40°/„ l,«?-— ?>>,9 — Ürbt-Anst, f, Hand, u,G, lNNfl.----------- >.. bto, dto, per Ultimo Septbr. 3X470 3»s. »0 Creditbanl, «llg. ung., 200 fl, . 49"-—491 — Depositenbank, Mg,, 200 fl. . 2«,». . 2,i»-üO Escompte Ges., Ndröst,, 500 st. ??o .. ??z .. Giro->i, Cassenv., Wiener, 200N. 304- 3"«- Hnpothelb..0est,,200st, «--- Länberbanl. Oest,, 200 fl, , , 270»5l> 27? 50 Oesterr,ungar, Äanl. 600 fl, . io<4 lo<« Unionbanl 200 fl...... 3N7!'3i2 50 «erlehrsbanl, «llg,, 140 st, . 1»<-— iß,^ Hctien von Transport» zlnlernehmungen (per Stüll), «Ilbrecht-Vahn 200 fi. Silber . — - —-.. «lussig'Tepl. Eisenb. 800 fl. . , l8(x> is^o Bohm, Norobah» 150 fl. . . 3l^ .-315 s.» dto. Westbahn 200 st. . . . «>/-?!, 4o»,-?b Vuschtiebraber ltis. 500 st, «M. ,^?u 13H0 bto. dto. (1,1, N) 200 st. . 53» 2» 5X5,--Donau < Dampfschiffahrt«»Ves,, llesterr,. 500 st, LM. . . . t>,»-z>» 520-.. Dräu E,s«att,'Db,-I,) 200 fl.S. —-— —-- Dur, ÄobenbacherV,-N,!iO0fl,T. s«-— ««-75 fferbinands Nordb, 1000 fl.CM, 3575 3l»„l> Lemb.' Czernow, Iasfy' «tisenb.' Gesellschaft 2«,, st. S. . . . 29» — 29» 5„ Lloyd, vest,, Trieft.500fl. CM. 537- 540-- Oesterr, Nordwestb. 200 fl. E. . 24ä-5U »44-50 bto, dto, (lit, U) 200 fl. S, 271 d" 272 5» PragDuzerltlsenb, 150fl,O. . ^!« — H45,> Siebenbürgcr Eisenbahn, (trste —-—___ Staatseisenbahn 200 st. T, . . >W8-^ 3!dier Eisen» und Ttahl»3n>. in Wien lW st..... 86 ?l» 8»- - Visenbahnw. Leihg., «trste, 80 st. 130 3" i»i-. ..(tlbcmühl", Papierf. u. N. ». „u 9l, «11» Liesinger Brauerei 100 st. . . i,«-'- iig.. Montan'Geselllch., Oest. »alpine ,n^ «>, l«!< ?<, Präger Visen Inb.-Ges. 200 st. «k? — «8t ... Salgo^Tarj. Steinkohlen «0 fl. ?«„-— ?><2-— ,,Tchl0glmühl",Papiers., 200 st. 2,3'5o 214 — „Lteurerm.", Papierf. u. V-V. 1«^ l»o ,«« ^.. Trifauer Kohlenw. - Ges. 70 st. ,«,, — i»z?-— Wllffenf.-..Oest. — .»»i?-, . WaggoN'Lcihanst., «llg., in Pest, 80 st......... 43«-- 4.,4 — Wr. Vaugesellschllft 100 st. . . i:«i.- iz?-i»0 Wlenerberger giegel'Actlen'Vts. 3x!< — !<»»-. Veoisen. Amsterdam....... 102 »0 103 10 Deutsche Plütze...... S» »5 6l 1«^ London........ 125-45 1L4-?» Pari» ........ 4«-5U 4»-s>?» St. Peterlbul«..... —'.- —>— Zaluten. Ducaleil....... > 5»»! z-l»1 20-Franc»Stücke..... j 9X!»I »»>». 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Ich ersuche Sie, mir gegen Nachnahme Fur Herren eine wirklich nette Unterhaltung, 2 Stück Wunder - Cigarrenspitzen Ä Werde es meinen Collegen ebenfalls em- jenen, die Sie mir unlängst sandten oin fehlen. zusenden. •«¦uwn, ein Nordmann, Feldwebel, 9. Comp., A. O. Zenker Infant.-Reg. Nr. 13, Münster, Westfalen. Handelskamm'er-Secretär, Triest. 1(5087) 3—2 St. 25.371. Oklic. C. kr. za m. del. okrajno sodišèe v Ljubljani daje na znanje, da se je neznano kje bivajoèima tožencema _ Janezu Žnidaršièu, posestniku iz Bloške . Police, in Petru Bebarju, posestniku 1 iz Prezida, postavil gospod dr. Su-\ pan, odvelnik v Ljubljani, za kura-| torja ad aetum, ter se le temu vro-èili tožbi c. kr. priv. zavarovalne družbe «Oesterr. Phönix» peto. 5 gold. 88 kr. s pr. de praes. 6. oktobra 1894, St. 22.658, in pcto. 2 gold. 73 kr. s prip. de praes 6. oktobra 1894, St. 22.655, 0 kojih se je dan za malotno ra/pravo do-loèil na 17. januvarja 1895. V Ljubljani dne 14.novembra 1894. (4469) 8-2~ ÖT3Z23T Oklie. C. kr. okrajno sodišèe v Vipavi naznanja Matevžu Sorti iz Vipave sedaj neznanega bivanja, in oziroma njegovim pravnim naslednikora, da je Andrej Gurk iz Vipave proti njim vložil dne 10. oktobra 1894, St. 3523, tožbo na priznanje lastninske pravice gledö zemljišèa vl. št. 268 kat. obèine Vipava in da se je 0 tej tožbi doloèil dan v skrajšano razpravo na 15. januvarja 1895 ob 9. uri dopoldne; toženim se je pa postavil v obrano njih pravic kura-torjem gosp. Franjo Dolenc v Vipavi, kojemu se je reèena tožba vroèila. C. kr. okrajno sodišèe v Vipavi dne 11. oktobra 1894. (4915) 3—3 St. 7690. Razglas. Umrlim tabularnim upnikom Ju-retuSitarjuizGoleka, Juretu Sterbencu in Janezu Panjanu iz Starega Trga postavi se g. Josip Stariha v Èrnomlji kuratorjem na èin ter se mu dosta-vijo tusodni dražbeni odloki z dn6 28. septembra 1894, St. 6703. C. kr. okrajno sodišèe Crnomelj ! dne 3. novembra 1894.