Primiwrrar»u-preisc: Für La'dach «»»zjLhrig . . - i fl. 40 Ir. Holtjihrt, - - - «terteljLhri«. . . «°--Ni» - - - Laidacher «> ^ i« ^ 7« Mit der Post: '»-MtLhrlg . . . II fl. — kr- »»lSjührig . . . 5 . L» . «r. Mhrig. . . ü . ?i. -:e jjuA:I!uÄz iu« Hau« »ieikel- !i-nz rL kr., rionarli» S kr. «u,tL»e «iiiilli-rn « kr. »>- Neiaclioa: »»bobolgafie Nr. iss L«»kdilioi> not Inserate» Lurcan: L agreßvwtz Nr. 81 tBuidhandtim I. v.KIeinmsvr L F. Bambrri) Ziscrliourßrcisk: Mr die einspaltige Petirzeile s kl >>ei Zweimaliger Ei»schaltuvg d Skr dreima! L 7 kr. SüIcrtioiiSftcmpel jedesmal «I I». Sei größeren Jnierale« »nt öftse, «iuschaltuag eotivreSnider «»rate. Anonyme Mittheiluugen werden nicht brrückfichtigt; Manuscripre nicht zurückgeseudel. Nr. 226. Mittwoch, 2. Oktober 1872. — Morgen: Candidus. 5. Jahrgang. ^.«7« Es beginnt zu tagen. Äls die gegenwärtige Regierung im Beginn .ihrer Wirksamkeit vor allem ihr Augenmerk darauf lenkte, daö uefgesunkeue Ansehen der Reichsgewalt wieder herzustelleu, insbesondere dem staatsrechtlichen Schwindel in Böhmen das Handwerk legte, namentlich die außer Rand und Band gerathene czechische Tagespresse vor ein unbefangenes BolkSgericht wies, da waren die Führer des feudal-klericalen Sägers fchnellfertig mit dem Wort: „Nehmt uns die freie 'Presse, unterdrückt unscre Zeitungen, uns bleibt zur ^Verfügung eine noch gar nicht gebrauchte-Waffe, Die Broschüre, die Flugschrift." FlngS verwandelte -sich das ganze seudal-klericale Altczecheulager in -ein« einzige Broschürcnfabrik; Clam-Martinitz stoppelte in Hast feine Broschüre über die letzten Wahlen zusammen ; der Freund Palacky's, Jakob Maly, -vereinigte in Eile seine „Pokrok"'FeuilletonS in LAroschürenform, und noch in jüngster Zeit gingen ^aus der Druckerei sür „weiche Manuskripte ' der famose Brief des Justizministers Glaser an seinen Later und Rüsters Versuch hervor, den wegen Be-Truges und Unterschlagung von Jni'cratcngeldern riugesperrte» „wohlgerathensten Sohn der Nation" Ckrcjsovski weiß zu waschen. Ui'd siehe da, nun wird plötzlich im juugcze-chischen Lager eine Broschüre flott, die wie eine Leuchtkugel das ganze Land durchfliegt und der alt-czechischen Sippschaft gewaltig »m die Ohren saust. Wie man aus Prag berichtet, ist die Buchhandlung von Gregr und Dattl, in der die Broschüre „Zur Ergänzung unsrres nationalen Programmes" zum -Verkaufe ausliegt, den ganzen Tag von Leuten Überfüllt. Man drückt nud stößt und schlägt sich förmlich um ein Exemplar, und stoßweise finden die Versendungen in alle czechischen Gegenden des Landes statt. Und warum dies? Weil wieder einmal nach langen Jahren der gesunde Menschenverstand zum Worte kommt und mit eindringlichen Argumenten den jungczechiichen Kreisen das Schmachvolle ihrer Bnndesgenossenschast mit der finsteren, culurseindlichen, hochadelig-kirchlichen Partei zu Gemülhe führt. Für die Richtigkeit der Anschau ungen und als Beispiel der ebenso -schlichten als vernünftigen und folgerichtigen Schreibart mögen außer den bereits in der gestrigen Rundschau angezogenen Stellen noch folgende dienen: „Die unglückliche politische Situation des letzten Jahres verwischte so sehr die Erinnerungen an die Grschichle unserer Nation, daß wir in Bundes-genossenichaft mit den traditionellen Feinden jeglichen Fortschrittes geriethen und uns als klerical-feudal den Haß aller benachbarten Nationen zu-zogen, welche Annahme dadurch entstand, daß unsere Führer sich mit den feudalen Führern zur Erlangung der Selbständigkeit verbanden, um nach erreichtem Ziel das Bündnis zu lösen. Tritt in Wien ein Minister in den Vordergrund, so ist das allerdings für uns nicht gleich-giltig; wenn aber die gesainmte Thätigkeit der Nation von Tag zu Tag in ungeduldigem Abwarten, daß dieser Minister fällt, bestehen soll, das nützt uns nichts, das verdirbt uns nur. Wenn uns jemand in politischer Beziehung zu nahe tritt, wider-setzen wir unS, während wir aber, wem, uns jemand um unsere Vernunft, nin unseren guten Ruf als freisinnige Nation betrügt nnd bestiehlt, nichts dagegen thnn." Unser Interesse für die Flugschrift wächst, wenn wir bedenken, aus welchen Kreisen dieselbe ausgegangen und auf welche Schichten des Volkes zunächst ihre Wirksamkeit berechnet ist. Der Verfasser ist nämlich ein schlichter Landmann, der „Bauer von Padarsov" (Dorf im budweifer Kreise), wie er sich selbst bescheiden nennt. AlfonS Stasny, so heißt der wackere Mann, hatte das Gymnasium studiert, war aber dann zum Pfluge zurückgekehrt und hatte nach der Weise seiner Väter den Acker bestellt. Wie jede Zeile seiner Flugschrift bekundet, unterließ er nicht, die Geschichte seines Vaterlandes mit wärmstem Interesse zu verfolgen. Er zeigt sich ebenso heimisch auf dem Gebiete der vaterländischen Geschichte in den Jahrhunderten der Vergangenheit wie im Parteigetriebe der Gegenwart. Mit tiefer Wehmuth erfüllte es sein vatriotischeS Herz, als er Jahre hindurch Zeuge scin mußte, welche verkehrte Wege selbst seine begabtesten Landsleute ein-schlugen, um das Volk der Ezechen zu einem mäch-tigen und einflußreichen zu machen, das es den ändern Nachbarvölkern gleichthun sollte. Endlich faßte er sich ein Herz, vertauschte sür einen Moment den Pflug mit der Feder und sagte seinen immer toller sich geberdenden Volksgenossen einmal in derber Weise die Wahrheit ins Gesicht, nnd die jung-czechische Druckerei GregrS, indem sie den schlichten Worten des ketzerischen LandmannS die größtmögliche Verbreitung gibt, macht sich gleichsam zum Mitschuldigen des Mannes aus dem Volke, welcher dem gesunden Menschenverstand und der Wahrheit wieder eine Gasse bahnt. Das ist nns ein hochwillkommenes Zeichen ver Zeit. ^ Man entnimmt daraus, wie weit unter Kollers kräftiger Leitung die Um- und Einkehr in sich selbst unter dem Volke der Ezechen bereits Raum gewonnen. Man setze einmal den Fall, diese Flugschrift wäre vor einem Jahre, zur Zeit, ols die Jemlleton. Reise-Erinnerungen. i. Viiii Kaiblich »ach Ännslirnck. (Schluß.) 8. Um „einem dringenden Bedürfnisse abzuhelsen," wurde im vorigen Jahre ein neuntes Kloster in Innsbruck errichtet, welches sich die „ewige Anbetung" ium Zi^l gesetzt hat. Die Bezeichnung „ewig" kvnule ich mir nur dahin erklären, daß die frommen Schwestern sofort nach ihrem Tode in den Himmel versetzt werden und daselbst ihre löbliche Beschäftigung »veiler sorlzusetze». Sie hätten übrigens besser gelhau, ohne Zwischenstatiou sich sofort daselbst zu etablieren, da man bekanntlich im Himmel von keiner liberale» Partei gestört wird. Nicht so älatt ging ^ i„ Innsbruck ab. Der Gcmeinderath, von de», man behauptet, daß er bei ruhigem Verhalten der Erdoberfläche liberal sei, konnte die wichtige civilisatorische Aufgabe der neu augckommcne» Nonnen nicht begreife,, und sandte einen Protest an die Regierung ein, offenbar in der naiven Meinung, daß das VereinSgefetz fa»- alle Oefterreicher gillig lei. Aber er wurde bald über die Unrichtigkeit dieser revolutionären Anschauung belehrt, als die Negierung der Oberin zwar den Befehl gab, keine neuen Mitglieder anfzunehmen, im übrigen aber das Kloster unangefochten ließ; und bis zum heutige» Tage sind »och etwa !5 Jungfrauen in Innsbruck in der „ewigen Anbetung" versunken, unbeachtet von den Fremden, die offenbar schon in ihrer eigenen Heimat diese Abart der Spccics Mensch zur Genüge kennen gelernt haben. Die meisten Fremden befinden sich überhaupt in sklavischer Abhängigkeit von ihrem Reisehandbuch?. Noch immer bewundern sie pflichtschuldigst das „goldene Dachl," auf dem schon längst keine Spur von Gold mehr zu finde» ist, und nachdem sic hier ihre» Tribut abgetragen, wandern sic in die Hoskirchc und bewundern hier mit nicht geringerer Selbstverleugnung die wunderlichen Erzgestal-ten, die Maximilians Grabmal umstehen. In diese katholische Gesellschaft von Kaisern, Königen und Prinzen aus dem Hause Haböburg hat sich seltsamer weise der arianische Dietrich von Bern verirrt, und es ist sehr bezeichnend, daß dieser Ketzer die einzige Figur ist, die mau ohne Lacheu ansehen kann. Mit wahrer Befriedigung erfüllten mich hingegen die berühmten Reliefs von Koliu. Sie stellen Szenen aus dem Leben des Kaiser Max dar, jenes Herrschers, der so gerne sich in die Berge Tirols zurückzog, wenn es in der politischen Welt nicht gerade so zuging, wie er es mochte, und dem besonders Innsbruck seine heutige Stellung als Landeshauptstadt verdankt. Dieses plastische Werk ist einzig in seiner Art. Die niedlichen Figuren, von denen wenige die Höhe einer Spanne erreichen, sind mit stanuenSwürdiger Genauigkeit nnd Feinheit bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Großartig und geschmackvoll präsentiert sich die Architektur der Dome und Palläste und äußerst gelungen die Perspective der Landschaft. Alles trägt das Gepräge unendlichen Fleißes und höchsten KunstanfwandeS, und sehr treffend bemerkte jemand, es scheine in der That, als hätte Koliu mit dem Meißel gemalt. Freilich hat man auch hier stellenweise barbarisch gewirthschastet, aber in dem Vandalismus steckt Methode. In dem Bilde z. B., das die Liga von Eambray darstellt, erscheint Max ohne Kopf, was bekanntlich historisch richtig ist, und wenn das gleiche Malhenr auch der Figur des Papstes Alexander VI. passierte, so ist dies eine sinnige-Andeutung der Unfehlbarkeit. Im sonnigen Innthal pulsiert das Leben so frisch, daß kaum einer der Todte» gedenkt. Und doch birgt der innSbrucker Friedhof die Asche eines Wogen der Fundamentalpolitik gar hoch gingen, erschienen, welch' wildes: „Kreuziget ihn!" wäre da erschollen; wie eine blutdürstige Meute waren alle Parteien über den kühnen Landmann hergefallen und hätten ihn auf immer verstummen gemacht. Heute sagt ein schlichtes Bäuerlein jener Sippschaft von HochtorieS und stolzen Kirchenfürsten, den Rie-gers und Palackys, den Elam, Thun und Schwarzenberg, deren Herrschaft durch zwölf Jahre im Lande unbestritten war, deren Befehlen alles blindlings gehorchte, offen ins Gesicht: „Ihr habt die czechische Nationalität nur an den Rand des Verderbens gebracht, bei allen freisinnigen Nationen zum Gegenstände der Abneigung und des Gespöttes gemacht; euch soll die Selbständigkeit des Königreiches nur dir Bürgschaft bieten für ein reiches Lotterleben. Ihr habt abgewirthfchaftet. macht, daß ihr weiter kommt, wir wollen uns, eurer Führerschaft ledig, schon selbst auf die Beine helfen.- Mö gen diese Worte nicht blos beim czechischen Land-oolke, sondern überall, wo gewissenlose Pfaffen und Volksverführer ihre tolle Wirtschaft aufgefchlagen, einen kräftigen Nachhall finden! ________ Politische Rundschau. Laibach, 2. Oktober. Inland. Der Budgetausschuß der österreichischen Delegation entwickelt eine lobenswerthe Thä-tigkeit und für die, Ende dieser Woche beginnenden Plenarsitzungen ist bereits reiches Materiale vorhanden. Es ist alle Aussicht vorhanden, daß die Herabmindernngs-Beschlüsse der Commission durch das Plenum der Delegation vollständig aufrecht er-halten werden. Dagegen sollen die ungarischen Delegierten sehr bewilligungslustig geworden sein, und cs stehen deshalb Differenzen zwischen den beiden Körperschaften in Aussicht, die den Schluß der Session über den 15. Oktober leicht Hinausrücken können. Ueber den Stand der W a h l r e s o r in f r a g e liegt heute ein neues Bulletin vor. Dasselbe lautet dahin, daß die Arbeiten mit der Rückkehr der Mi nister von ihren verschiedenen Erholungsreisen in raschen Fluß gerathen sind, infolge dessen das betreffende Elaborat „schon demnächst" einem Sub-comitö des Miuisterraths umgethcilt werden soll. Eine Beschleunigung -er Arbeiten wäre jedenfalls angezeigt, soll das Elaborat, »ach der Absicht der Regierung, noch vor Zusammentritt des Reichsraths einer Anzahl von Parlamentsmitgliedern zur Begutachtung überwiesen werden. Die optimistischen Erwartungen, daß diesmal die ungarische Adreßdebatte kurz aussallen werde, hat der stürmische Anfang derselben zerstört. Die Szene, welche sich in der Samstagsitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses während und unmittelbar nach der Rede Koloman Tisza's abspielte, erinnert mir zu sehr an den verhängnisvollen Beginn der Wahlgesetz-kebatte am Schlüsse des letzten Reichstages. Auch damals eröffnet- die heftige Feindschaft zwischen TiSza und Lonyay jenes in blinder Leidenschaft unternommene Attentat auf die Würde des ungarischen Parlamentarismus. Tisza griff in seiner Avreßrede die in der Leoay-Affaire von der Presse erhobenen, bekanntlich gerade von deakistischen Blättern eingeleiieten Berdüchiigungen auf und schleuderte sie dem Ministerpräsidenten ins Gesicht. Graf Lonyay, in nervöser Erregung, sagte die Widerlegung dieser Anklagen auf Montag zu. Tisza's Rede selbst ist der scharf gespitzte Eommentar zu seiner Adresse. Der Grundgedanke derselben: „Sturz der Regierung Lonyay um jenen Preis!' tritt noch unverhüllier in der Rede hervor. Und um ja keinen Zweifel darüber auskommen zu lassen, bestätigt dies Tisza's Leibblatt, der „Ellenör." Anstand. Die Maßnahmen der preußischen Regierung gegen den „Ermeläiider" würde man, als den Erwartungen nicht ganz entsprechend, weniger günstig beurtheilen, wenn nicht alles darauf hindeutete, daß die Regierung bei der Temporalie»-Sperre nicht stehen bleiben wird. Die Amts-fperre, das heißt die unbedingte Untersagung aller geistlichen Functionen, ist, wie die Officiöjcu auf der ganzen Linie versichern, nur deshalb nicht auch schon über den Bischof verhängt worden, weil die Regierung sich den Weg dazu erst durch die Gesetzgebung bahnen will. Es soll eine so radieale Maßregel nicht ohne Zustimmung der Kammern erfolgen ; für die letzteren aber sei die betreffende Gesetzvorlage, die ihre Spitze nicht blos gegen den Er-meländer, sondern gegen alle Bischöfe kehren wird bereits in der Vorbereitung. Herr Thier« Hai eine große Friedensrede gehalten und damit den Cyklu« der während der letzten Wochen statlgehabien Friedensdeinonstra-lionen vervollständigt. Die Versicherungen des kleinen Präsidenten haben einige Aehnlichkeit mit den kürzlich vom Grafen Andrassy abgegebenen Erklärungen, indessen werden sie kaum denselben Glauben finden, wie die unseres Premiers. Wenn Graf Andrassy im Namen Oesterreich UngarS versichert, daß er jede Erweiterung der Grenzen perhorresciere, so unterstützen die Thalsachen, unterstützt die Stimmung aller Parteien hes Reiches seine Worte. Wen» Thiers dagegen von einer Revanche redet, die Frankreich nicht mit den Waffen, sondern durch die Arbeit und Mannes, der, ein Sänger und ein Held, sein geliebtes Tirol von dem Joche der Priesterherrschaft befreien wollte und es doch nicht gekonnt. Ein einfacher liegender Stein bezeichnet die Grabstätte Hermanns v. Gilm; keine Blume, kein Kranz schmückt den Leichenhügel, und fast scheint ihm im Schicksals-buche geschrieben zu sein: Verkannt im Leben und vergessen im Tode. Ich gedachte seiner, als ich vom Berge Isel das üppige Innthal überblickte. Unvergeßlich ist der Anblick der steilabsallenden Kalkalpcn-Kcttc, deren erhabene, seltsam geformte Felsengipsel eine so hervorragende Rolle in der nrolischen Sagenwelt spielen. In sanften Windungen durchweht der breite Jnnfluß das Thal, und zahlreiche Dörfer spiegeln sich in seinen Wellen, lind in diesen Dörfern wohnt ein Volksstamm, der an Geist und Kraft den besten nicht »achsteht und doch zum Spott der Nationen geworden ist. Wie herrlich stand einstens dieses Volk in Waffen da, und jetzt läßt es sich vom Schlachiroß von Hippach bei der Nase hernmsühren. In Kraiu haben wir wenigstens einen Thierarzt, und in dieser Eigenschaft konnte sich ihm die slove-nische Nation mit Beruhigung überlassen. Als Herr Greuter sich selbst als Schlachtroß bezeichnete, hätte er doch bedenken sollen, daß ein Roß immer ein Roß bleibt, wenn es sich auch im Hause vor dein Schottenthore mit Ruhm bedeckte. Dieser Hang, sich aus der Klasse der Zweihänder in die der Vierfüßler zu versetzen, scheint übrigens dea Tirolern angeboren zu sei». Mit rührender Bescheidenheit schriebe» z B. die Einwohner von Telss unter das Bild des heil. Wendelin: „O heiliger Wendelin, du großer Viehpairon, bilt' für uns!" Und es scheint der Ausfluß einer ähnlichen, von jeder Selbstüberschätzung sich sern haltenden Gesinnung zu sein, wenn cs ,n einem „kräftige» Siallsegen" h.ißt: „All-n'.ächiigcr Gott, der du zum Nutzen der Mcnschen die Ochsen u»d übrigen Rindvieher ersch.iffe» hast u. s. w." Wer diese „übrigen Rindvieher" find, läßt sich nichi schwer crrathen: schwieriger ist jedoch die Frage, ob sic wirklich zum Nutzen der Mcmche» erschaffe» wnrden, und bedenklich ist cs, in Tirol solche verfängliche fragen zu beautworic», besonders wenn man mit heile» Glieder» ins deul>che Reich hinauSwauder» will. Ja, armer Gilm, mit der Freiheit will es noch immer nicht gehen in unicrcr schöne» Heimat, noch immer ist die Sonne mit Kntien ve>hängt, noch immer fliegen die Raben nm die Berge, und die liberale» Pa, reichen, die spärlich im Lande zerstreut sind, erscheinen mir höchstens wie Oclläuipchen, die bei jedem Erdstoß erlöjchen. de» industrÄ lle» Geist nehmen wolle, so strafen Millionen L >iimmen die Worte des Präsidenten Lügen. Der L 'kuf »ach der Wiedervereinigung Elsaß-Lothringens » ilt Frankreich, dem Thiers nicht ein mal direct ei» >en Dämpfer aufzusetze» wagt, ist keine Friedensbürgst Haft. Spaineir leiikt wieder durch das erneute Aus-flackern des sch ou so oft todtgesaglen Carliste n -aufsta » deS die Aufmerksamkeit auf sich. Die letzte Depesche aus Perpignan vom 28. September lautet vcrvollstä ndigt folgendermaßen: Am 26. September fand ein Kamps zwischen den königlichen gruppen und <>00 von Seballs befehligten Carlisten statt. Die Carliste» zogen sich gegen Aja zurück und forderten^ am 27. Sptembsr abends die «Ltadt Puicerda auf, sich zu ergeben. Wegen der ersolgten^Weigerung erwartete man emen Angriff auf die Stadt, doch haben sich die Earli^en entfernt. — Merkwürdig! Die Earlistcn ziehen sich zurück und fordern doch eine Stadt zsr Erhebung auf. Die Truppen kämpfen, aber „vermchien - nicht einmal die Gegner. In den Cortes behandelte der Finanzminister die Budgetfrage. Ob der Finanzplan, in welchem neue Steuern und Erhöhung der bisherigen die Hauptiolle spielen, Spanien vor dem Staasban-k-rotte retten werde, ist um so zweifelhafter, als man immer noch nicht imran denken will,, den überaus kostspieligen Kamps auf Euba zu beendigen. So lange diese Calamitäten fortdaueru, sind auch die bester»» Resormvorschläge nahezu werthlos- Schwerwiegende Concessione» hat di?Türke i dem Vicekönig von Egypten gemacht. Nicht nur ist ihm durch einen Ferman des Sultans die directe Thronfolge jetzt in aller Form zu-' gestanden worden, er erhält auch eine ausgedehntere Autonomie und das Recht, ohne vorgängige Bewil--ligung des Großherrn Anlehe» aufnehmen zu dür--se». Der Khedioe hat Glück, den» wäre Djemil nur. vierzehn Tage früher gestorbe». so würde er alles^ dieses kaum erreicht haben; Khalil Pascha soll ihm nichts weniger als freundschaftlich gesinnt sein. Zu dem Thronwechsel in Schweden finde» wir im „Hamb. Corr." folgendes bemerkenS» werthe Prognostikon: „Von dem neuen Könige, Oskar dein Zweiten, behauptet man, daß er günstiger gegen Deutschland gestimmt ist, als der verstorbene ; wir für uuscru Theil glauben, daß cr versuchen werde, es allen recht zu machen und Freund mit Deutschland zu werden, ohne es mit Frankreich zu verderben. Wie weit ihm dies gelinge» wird, sttht dahin. — Bezüglich der inneren Verhältnisse hat man vielerlei verschiedene Vermuihuugcii. Einige meinen, König Oskar ll. werde sich bestreben, die königliche Gewalt zu erweitern, und wenn das auf verfassungsmäßigem Wege nicht geschehen kann, iir conservaiivem Interesse wirksamer zur Geltung zu bringen; andere wieder sind ganz im Gegentheil der Ansicht, es sei nicht unmöglich, daß der neue König sich an die Spitze stellen werde, um manche radikale Reformen besonders im Stenerweseu und Armeu-weseii durchzusctzen, die, zum beste» des Landes, bisher von der coiiscrvativen Majorität der Volksvertretung ziirückgehaltc» worde» sind. Es geht au» der Verschiedenheit dieser Vcrmuthungcn Hervor, daß eö höchst schwierig ist, ei» Prognostikon für die Zukunft zu stelle». Alle, die den neuen König kenne», fürchten aber, daß cr gleich seinem Vater, König Oskar dem Ersten, sich mehr als heilbringend wäre, mit Details befasse» werde." "Zur TniicMschilhte. — lieber die Aunlegenheil des Erzherzogs Heinrich erfährt das „Freinveiiblalt" von unter-richicter Seile folgendes: „Die N^ch>ichl, daß Se. k. Hoheit Erzherzog Heimich wieder in Ring und Würde eines k. k. Feldiuarschall Liculcncinis eingesetzt werde, embehit der Begründung. Eine Reaettvierung konnte schon aus dem Äiuiidc nicht erfolgen, weil der kaiser» liche Prinz freiwillig auf diese Charge und somit auch auf die damit in Verbindung stehende Regiment-» Jr.haberstelle verzichtet hatte. Diese freiwillige Ver-zichrleistung aus militärische Würden erfolgte aus Gesundheitsrücksichten, daher diesem Ansuchen Folge gegeben wurde. Die Behauptung, daß der Erzherzog ver-bannt worben sei, erweis: sich gleichfalls als eine unrichtige. Es ist niemals ein derartiger Zwang auf den Erzherzog auögeübt worden, sondern nach seiner Vermälung mit dem Frl. Veop. Hosmann zog er es freiwillig vor, den Ausenihast im Auslande zu nehmen. Nun kränkelt der Erzherzog seit einiger Zeit, indem er an einem Lungenemphysem uns an einem heftigen Kehlkopf-Katarrh leidet, fo daß es ihm wünschenswerih erscheint, feinen bisherigen Aufenthalt in Luzern mir dem einer österreichischen Siadt zu verrauschen, in welcher ein milderes Klima herrscht. Zur Verwirk-lichung dieses Wunsches hat er sich nach Wien ge-wendet, und es wird keinem Anstande unierliegen, daß Erzherzog Heinrich demnächst in sein Vaterland wird zurückkehren können." , Zwei erzherzoglich Albrechr'sche Domänen- beamte reisten kürzlich in einem Coupö zweiter Alaffe mit dem Nachtzuge der kaschau-oberberger Bahn von Poprad nach Teschen. Nächst der Station Luc sivna boten ihnen drei Mitreisende, elegant gekleidete Herren verschiedene feine französische Liqueure an, denen auch wacker zngesprochen wurde. Bald darauf verfielen die zwei Reifenden in einen tiefen Schlaf, aus welchem sie mit heftigen Kopfschmerzen zwei Stun den später erwachten. Nachdem sie sich ei» wenig gesammelt Hallen, fanden sie ihre Oberkleider aufgeknöpft und waren Brieftaschen, Uhren und Ketten verschwun den. Die drei Mitreisenden waren natürlich ebenfalls unsichtbar geworden. — Eduard Ab out fährt fort, gegen die neuen Tyrannen Europa'S zu Felde zu ziehen. Die londoner .Pall Mall Gazette" erinnert hiergegen an den Buchhändler Palm, dessen Fall in mehreren Punkten der Aboui'schen Angelegenheit glich. Die freie Stadt Nürnberg war kürzlich in Baiern einverleibt und gleichzeitig von französischen Truppen besetzt worden, als Napoleon die Berhafiung PalmS anordnete, weil derselbe deutsch-patrioiische Schriften verbreitet hatte. An den Marichall Berihier schrieb Napoleon: „Sie werden die Buchhändler von Nürnberg und Augsburg wohl verhaftet haben. Es ist mein Wille, daß die» selben vor ein Kriegsgericht gestellt und binnen 24 Stunden erschossen werden. Eö ist kein gewöhnliches Verbrechen, Schmähschriften in einem von der französischen Armee besetzien Orie zu verbreiten." So siel der deutsche Palm der französischen Justiz zum Opfer. das ich jemals in den Schmelztiegel gelegt habe, obendrein." Der geheimnisvolle Gast sagte nichts und lehnte die Beantwortung der an ihn gerichteten Fragen nach dem Ursprünge des Goldes höflich ab. Zur vollen Vergewisserung, daß die Masse wirkich Gold sei, wurde die Barre in die Müuze geschickt, von wo er bald 8000 Dollars dafür erhielt. Diese Summe wurde dem Eigenihümec gutgeschrieben, und dieser kam am Ende der Woche mit noch größeren Massen desselben Metalles zurück. „Das ist Gold, reines Gold," rief der Banquier, „woher haben Sie eS?" „Ich habe es gemacht," war die feste und ruhige Antwort. Das Erstaunen des BanquierS war nun grenzenlos, und dasselbe wurde durchaus nicht vermindert, als der moderne Midas sagte, daß er nach vielen Mühen und Anstrengungen das Geheimnis der Umwandlung der Metalle enweckt habe. Er könne Gold tonnen-, ja schiffladungsweise Herstellen; doch wolle er den Prozeß keiner lebenden Seele vertrauen. Ein Vertrag wurde nun abgeschlossen, nach welchem der Alchymist das Gold beschaffen und der Banquier es vorsichiig placieren soll. Zur Zeit, da diese Geschichte im „Chronicle" gedruckt wurde, waren bereits eine halbe Million Dollars aus dem gemachten Golde geprägt worden. Die Absicht der Partner, sagt das „Chronicle," ist, San Francisco zum Mittelpunkte alles Verkehrs zu machen. Wenn die Geschichte auch nicht wahr ist, so ist sie Loch eine angenehme Abwechslung sür die unlängst wieder ausgetauchte Seeschlauge. Mal- uns ProvmM-Angelegenhettcn. ^ocal-Cdromk. — (Zur Ausschuß sitzung des Arbeiter - K r a nk e n o e r e i n s.) Am vorvergangenen Mittwoch fand die monatliche Ansfchussitzung deS Arbeiter-Kranlenvereinö statt, welche sich zu einer sehr animierten gestaltete. Der Herr Obmann des Arbeiter-Bildungsvereines und der bekannte Arbeiter-Agitator Kunz beehrten die Generalversammlung mit ihrer Gegenwart und mit Anträgen, welche bezweckten, eine Vereinbarung zu erzielen zwischen dem Arbe>ter-Bil-dungSoerein und den projectierten Fachzenossenschasten einerseits und dem Arbeiter-Krankenvereine andererseits. Bekannilich arbeitet der Ausschuß des Arbeiter-Krankenvereins darauf hin, sich von der lästigen Vor-mundschast des hiesigen Arbeiter-BildungsvereineS zu besreien, und ist im Begriff, die Statuten in dieser Richtung zu ändern, umsomehr, als die Beteiligung der Mitglieder desselben eine verschwindend geringe ist. Trotz der Versicherung des Herrn Kunz, daß Die deuische Justiz hat den Franzosen About laufen von nun an viele Arbeiter seines Anhanges zum lassen. Eintritt melden würden, trotz seiner Drohungen, d. ß — D a s G o l d in a ch e n i st e r s u n d e u ! der Arbeiter - Krankenverein zugrunde gehen werde, Eine Erzählung des „San Fiancisco Chronicle" de-trotzdem, daß er die Mitglieder dcS Ausschusses als droht die Menschheit, besonder» aber die HandelSwelt Feinde der Arbeiter bezeichnte, ist derselbe über die mil einer sürchierlichen Revoluiion. Aber sreilich, Aairäge nach erregter Debatte zur Tagesordnung dir Geschichte ist selbst in dem „San Francisco Ehro nicle" mit der Ueberschrisi: „Die Zukunst wird leh- ren, ob eS wahr ist", versehen, und daher bleibt sür Europäer, die den Amerikanern an Glaubensstärke bedeutend nachstehen, »och viel weniger wahrscheinliches nung übergegangen, in dem Bewußisein, daß er durch sein redl ches, ans Ordnung gerichieieS Streben den Arbeiter-Krankenverein heben werde, trotz aller Agitation der sogenannien „Arbeilersührer. (?)" — (Der steierische Lehrertag) hat psohlen werden. Dieser Paragraph lautst: „Die un-gerechkseriigte Verweigerung des Eintrittes in den Orisschulrath oder der Thätigkeit in demselben wird mit einer Geldbuße von 100 fl. bestraft." 4. Die Gründung von Kinderbiblioiheken. Es wurde noch eine Resolution angenommen, dahin gehend, eS sei eine in volksihümlicher Weise geschriebene Abhandlung über die neuen Schulgesetze im Volke zu verbreiten. — (Zur Frage der N a ch t e i lzü g e.) Wie die „Tazesprcffe" meldet, sind die Verhandlungen, w.lche von dem Handelsministerium mit der Ge« neralöirection der Süobahn-Gefellfchaft über das Ansuchen des triester BörsenbureauS um Umlegung der Eilzüge von den Frühstunden auf die Nachtzeit gepflogen wurden, nunmehr als beendet anzusehen, und eS wird auf Grund der gegenseitigen Auseinandersetzung eine Aenderung in der Fahrordnung der Eilzüge nicht einireten. Wesentlich trug zu dieser Ablehnung des von dem triester Börsenbureau gemachien Vorschlages der Protest der Postdirection in Graz bei, daß durch duse Umlegung der Eilzüge der Correspondenz- und namentlich der Zeitungsverkehr sür die südliche Linie leiden würde, weil die Journale, welche gegenwärtig schon mit dem Eilzüge Nr. 2 um 7 Uhr früh nach Steiermark, Kärnten, Krain und Istrien befördert werden, dann erst mit dem Postzugc Nr. 4 um 9 Uhr 30 Minuten abgehe» würden und bei dieser Ankunst in Graz, Marburg u. s. w. wegen der späten Abendstunde« nicht mehr bestellt werben könnlen. Die obgenannte Postdirection stützre sich in ihrem Proteste auch auf die gemachie Erfahrung, daß da« Publicum lieber um einen Taz länger auf die Briefe als auf die Journale wartet, und war daher entschieden gegen diese Neuerung. Bezüglich der noch möglichst größeren Beschleunigung de» CorrespondenzverkehreS werden die Verhandlungen im Handeisministerium fortgesetzt. ________________ Ev tterimu. Laibach, 2. Oktober. Dichter Morgennebel. Heiterer Tag, Hiibendunst. Windstill. Wärme: Morgens 6 llkr -j- 8.4, nachmittags LUHr s- I6,tz 6. ,187t ^ 12 3'; 1870 -s- >5.3 .'Ba- rometer im Fallen, 735.36 Millimeler. Das gestrige T-'geümittel der Wärme -j- 11.3", um 2.2° unter dem Normale. _____ An-jekommene Hremoe. Am l October. Se. Exe. Ritter v. Schmerling, k. k. Feld,eug-inkifler, mil Aojittauien, Wien.— Gallob, Neumarktl. — Tmchrtti, Jialien. Na,or Aiilon, Venedig. Na,or, Loj>Äe. — Fra» Badl, Marburg. — M. Frohm, Marburg. — I Deseovik, Finme. — Ausseink, Lee« — Maria Seeger, L. Tanicr, Gia,. — Colombani, Triest. — Gorjlip, Gör,. -- GaSpnoiii, koiiigl italienischcr Major, Triest. — Kirchner, W eu. — Ritter v. Lama, k. k. Postrath und Posisireeior, Triest. Pasch, k. k. Major, Sichen-biirgen — W-'ster.--Mad. Fulani mit Sohu, Pirano. »,, «» 5«-«,. Fabcelio, Pirano. — Kugler, Fitrih. — Nabsch. Piiva^, Pest. — Iugovie, Krainimrg. — Jugo-vie, Trinl. Sichert. Kanfm., Triest. — Pischner, Kamm., Bode»boch. — Avieni, Triest. — Mad. Cara-melli, Trikst. II«»»«»> !?»>-«»>»«. Arko, Gollschee. — Ekardt, Lak bei Lieiubnick. — Novoliiy, Fiunie. — Skierkea. — Schneeberger, Prw t, Maibirrg. — EiSner, Kausm., Graz. — Diua NossioeS, Belgrad._________ davon übrig. Vor drei bis vier Monaien kam ein bei Behandlung der Frage: „Durch welche Mittel „einfacher" Amerikaner in ein Bankhaus von San kann die Landbevölkerung sür das nciu Volksschul-Francisco und überreichte dem Bankvorsl-der eine dunkle Gesetz und die dadurch bedinglen Einrichiungen der Netallmasse. Der Banquier sragte: „Wag ist dainii? Schule gewonnen werden?" solgende Resolution ange-3in» he, oder Messing?" Der geheimnisvolle Fremde nomnien: 1. Der grenzenlosen Agiiation gegen die ^chelir sarkastisch und sprach bedeninngsvoll: „äehen Schulgesetze soll von Sette der hohen Regierurg ener-^e nochmals." „Weshalb? entgegneie der Bai qaier gisch enigegengeireien werden. 2. Die achtjährige verdrießlich. „In bin kein Kenner von Mi»eial>en Schulpflicht soll strenge durchgesührt werden, damit habe keine Zeil, mit diesem Klumpen mich ab- der Nutzen derselben eisichilich wird. 3. Ernstliche Kr-Z^ebe,,-- Der Fremde b meikie ruhig: „jkenncn ktäruug der Lehrer sür die neuen Gesetze und gänz- ^>e G„ld, wenn Sie eö sehe»? Und wenn nicht, liche Eiiilebiguug derselb n vom Meßaer- und Orga- lonnen Sie eine Verirauensp.ison herbeiruien, die es nistendienst. 4. Alle den Namen Schulgeld und Schul« Versteht?» Der Banquier ries »ich, ohae Wiverstreben steuern irageuden Abgaben sollen abgeschafsi werden, einen Münzwardein heibei, der, fvt'Lld er die Masse Der Aussall ist aus de» Vanbessond zu übertragen. Iah, voller (Lriegung ausries: Woher ist das? uud H,e,n würben solgende Zusatzanträge angenommen: als er keine Aniwori erhielt, zni Uniersuchuiig es mit 1. Die Schulgesetze sollen energisch durchgesührt wer- sich »ahm A,„ anderen Tager brachte er es zurück, oen. 2. Die Lehier mögen durch eine tüchtige Leistung nnd lobald der Banqu^^ dasselbe sah, rief er aus: die Bevölkerung sür die Bolksschul-Gesetze interessieren. ,,Daü sieht ja aus wie (Äold , woiaus der Münzwar. 3. Es uitge der Z 9 des Gesetzes vom 8. Februar ein erwiderte. „Gewiß, es »st iÄvlb, und bas beste, 18V9 den Bezirksschulräihen zur Darnachachtung cm- Gedenktafel iber die ain 5. Oktober >872 statlflndenden Licuatio.ncn. 2. Fkilb., Hitzingei'sche R>al., Ncnmarkll. BG. Vien-maikil. — 3. Fcilb, Gnnciiidr Padraga Real, .iperz. Raiional-Hiileben 70 30. - 186«>er Sraats-Auledeii lO^.—. — Baiikactie» 873. - Credit 331 W. — Änqlobank 3>7.5,0. — Francobank 128.50 — Lviiidarden 207.25. — Uiiionbank 269 —- — Wechslerbank 316.50. — Baubank >35,.-. - Anql^banbaiik 223.—. — Bereinsbank t67.50. Hi)polhekarba»k —. . — Tramway 324.50. London 108.50. — Silber 107 25. — Ä. k. Münz-Ducaten 5.22. — 20-Aranr-Stückt 8.71. Wiener Börse vom 1. Oktober dt». öa.ill, I»s« ,ou 1854 >ilb. Selb ! W-» «S.»0 «5 »0 72.3» 7< 40 3— S»i5 >«s« »«U »860, ganz- Ivr 30 >or SU «,I» Ion »8SU, Mult »iS.— ISS. »4L so »43.- VrLminisch. v. »«64 Gt«termarl jOdPtl. g, ^ _ »timten, Lraiu ». SSfteulaild 5 , 85.75 gg.— ^»a». . »»L , d2.— «r rs «w»t.ll^el-».S , 84.- dlOkodlirg. . 5 . ,j,.75 80.50 N»tion«Iballk . . Id»»» - »<»nt . . Tretitanstalt N.». «»^o>Pte-G«I Inalo-öftcir. «au> Ocft. Bodeacred.-N. Oest H?p°th.-Baat «75 876.— r«8.5o r«g. -s»».8u S»j.— »0L5 I'SÜ SIS — »l.i.5« iS6.— »b8. -88.— »0» tcomvt.-B! zg7 »llftria . . i^g 50 IS9.75 is. Kerd.-Nordd. » dz ül»7 Güddabo-Eelelll^. . ro8.-- Ü08.S0 »ats. Lulabetd Bah» z5» — i5v.x5 >«t-»^ldwlg-B->hn ,>3 75 ,3 t. Sietcnb. L>Ieuda»ii 1^8 — »78 5V GtaatSbahn. . . . z»3 -SSt.-Lais. Aran,»Iosef«d.. r.>» 5« - Atnst.-Barcsrr L.-«. I8L.50 »3 Ksild. Gkld war OkS. H»»°th..«aul. ^ »4.!,»! »175 ^tr>rtt»r»-oi,:i^. Sitdb..»es.,u5ooKr. II! 75 »I» iL dt«. B»ll««pLt. —. i »0 5> Sta-tSbah- pr. Stück »r».- IS». Etaalib. Pr. St. »867 »»4 - »»5. «ud»tt«d.oft.«.) lvl.to »0».»v Lrcdtt »00 ft. °. W. . »82 50 »S0.— Lo-.-LamxfI4.-E-I. zu Ivv ft. SM. . 50 0S 5, Tri-ft-r Ivo ft. CM. . »17.50 »I» 50 llstld-Kiuin. Lahu «atloo. ö.w. »crl-zb »7ö.— »7^.rv, 5». 5S SV- S». 40 — -» SS.5V 30 »5— -6 »S.75 SV 75 ,4.- »5. ri50 »3-»8 18 50 I5.S5 »5.5, -tugld.IVVfl.sädd.W, »»">0 gravkl. Ivv ft. , , 8140 vsudoil »0 P>. EtkU. »l>8«>> I 8 75 P-rt» »oo Franc» .1 4» 35 42,40 dt», iv ft. ö.w. Osener . 40 ft. S.W. Laim -,4V, Palff, . . 40 . -L'ary . . 4V . Sl.Bk»«>a. 40 , Medis^grät ro , Maldfteia . io , Leglesich . »0 , «udolslftift. »oö.W. ^Vsod»»! («Mo».) S230 S,.50!«ai! .Münz-Ducatk». lis.D»-,.» U»I. Bod.-Lredttanft . 89 2) 8S.-0 20'ArauciftiIS «H.Ift.»od.-Lredit. ,02.»5 INS.75I dt». ,, «:,.riia» 88.75! 8S.r»I^"dcr 5.k4 S S5 8.73 8.74 »^S 75 »8, S5 »07 V5 107.85 Verstorbene. De» 1. Oktober. Gertraud Mlinar, Inwohnerin, alt 51 Jahre, im Civilspital an der Tuberkulose. — Maria Bervar, Magd, all 14 Jahre, im Civilspital am Zehrfieber. — Herr Georg KoSmatsch, BibliothekSscriptor in Pension, starb im 73. Lebensjahre, in der Stadt Nr. 296 au der drightilchen Nierenentartmig. Anmerkung. Im Monate Seplember 1872 sind 52 Personen gestorben; unter dies,» waren 27 milnulichen >wd 25 weiblichen Geschlechtes. » Am Voral eude meines definitiven Scheidens aus dem mir wabrend einer seä sjährigen BerufstliStigkeit ^ lieb gewordenen Krain sage ici> meinen wertben Freunden und Fachgeuossen, bei welchen ek> mir nicht 4-inebr gegönnt war, persiittlich mich zn verabschiede», A hiermit ei» herzliches Lebetwobl. Diögen Sie sich ^ >*< nieiner freundlich erinnern, wenn ich in dem Nachbar- 4-A lande jenseits der Karawanken meiner neuen Beflim- A ^ mnng lebe, so wie ick die dielen Beweise wahrer ^ Freundschaft und wohlwollenden Entgegenkommens, ---^ welche ich hier erfahren habe, und woslir ich hiermit ^ auch öffentlich meinen aufrichtigsten Da»! auSsprechc, 2 wohl nie vergessen werde. Laiboch, am Oktober 1872. 7o§ek Irmksr, > (577) k. k. Bergrath, l 4 44 44 44444-4"^4 ^ »4444^4444 -4444444 Alilerncht i» der englischen und ftallMschen Eprache wird eriheilt >1opuzi„crvors lhvde dem Alter und der Bildung-:sluse der Lernenden an gemessen. (575—1) Nähere Auskunft in vl'geiianutcr Wohnung, sowie anch in der Buchhandlung Klemms^ L kamderg. Ilusleu, X6uo1i1iii8t6n OÜ61' dlHinten äei' Kinder. .Vu^elldlicliliclie Heilung clnreli ^»'ivenclunx äe8 von <>8kur Vk8.»«a, Vpotkvkor L t'Iiomilii'r in 8lr„88>»iix i. K. Dieses susnI,8, Selgiens unü der 8el>Weir LinZsnx Zekuiiäev. ?reis der I'Iasclis nebst OebrmiLlissnvsisung ri l ü. 20 Kr. ö. >V. Oeneral-Vepot für veutseliöstenneicl», Ku88,anll und Italien bei Herrn IM »1 IslrMNNVUtt. l-sibsvli bei Herrn ,^S. vis-ii-vis dem ^iLkistratskebäude. und >». I AV, ,ik « >, !»«,»«»<* ülr Uliuptxlkit/.. >Veitere Dexots im I^ando snebc ?.u erriebten - :«» > < k»i» (5,73-1) Modc- und Eonfeclions-Etabilseincut ' zum „kaiLer ?eräinL^ä" -n I,LibLe1i. Ich beehre mich biemit, dem hohen Adel und rerebrlichen p. 1. Pnblicnni ergebenst anzuzeigen, dajz ich bereits im^esitze des größten Theiles d.r bei den ersten Fabriken LksterreichS, Tenlichlands und NnglandS bestellten Stoffe für die Hi'lMWilli!'« snijü» l.^72 bin. Ich bin dadurch in die angenehme Lage versetzt, allen Ansprüchen meiner geehrten Kunden zu entsprechen, und empfehle mich mit ausgezeichneter Hochachtung V I lS. (576-1) Waren-derzeichni; in jedem Genre, glatt, brvchiert uud gestreift. und I I und schwarz und färbig; II« , , , nnd Ikr,8«>>Ii>4>!i, I ,,«« 11« »kr« I»< « l s w I-i,^»',- i,berliner und wiener Erzeugung, als: und I*I»I« «u«8 ir^«,»-«,»«<41, i»» H'reis- und Warenverjeichnille flralis. Muster lind. Pr ob c s c» du n gen auf Befehl ljctroltiltt und geschält, werden in grösseren Oualitälk» gekauft bei (578—1) Snnogatkassee Fabrik in Laibach. Orudsudrunn. in Obcrsckisckka ist aus ein oder mrhrlie Iahie zu vcrpechte» >v>uuueÜ auch zu veikauseu. — Auslage daselbst. (K63-3) pro in p t. ^ Flüiriks-Niederlage >1^ . von patentierter H Wasserglas - Compusition? H iWnsch - Präparat) ans den Fabriken Hl» Viien, Wonms sm ktivin unä Lei-Iin. »eberlrisst alle bisher gebrauchten Waschmittel, wie Leise und Soda, sowohl in der Billigkeit als in der Einsachbeit nnd Schönheit der Wäsche. Eignet sich eben so gut zum Putzen als zur Hanswäsche, siir Bleicherei, Schönheit der Masche. Wollwäscherei uud alle Urteil Fabrik^w.ische Preis I»t kr. pr. Pfd. 7o8ek Xoräiv. . Spezereiwaren Handlung am Platz« "> ^cobach. kiii- »ixl V« rk»»t, I m»I)nt»n-, Itnuk- L Iiuliotrlo l-^n.I^.oiuj; ,c>n l!o»pons, rttn 14 »4. » I>ar odrr eine v»» 10 »>>,xi>l>i>>5l. ^Ilo n »E«r>lon „«,»»»>>1», » »on 5> ll. !>»sv>u>l!i »ürkioilt. (283-13) LR, ^UM. ^ntlx iliielitin,; Itt» i»Ik< >»i»r;« II otm« «eitere ^iavkrslilung. 40l«-> k li. »»leer 8t»!>tn-l.o!„> 183!»,!r LOlid >>. k tisteer. 8t»!>t,-I.o»i> I860^r 2<»el un^»ri»>:>,e I870ee 20t>d liinlii»>'I,t! Ki„>,>t»d>n-I.o»« 1870or (36 Xiel,u»>;en >;il>>8)................. N. 6 N. » 1. 7 «l. '1 Lrrlkgrr »ud für dir Viedactioa vnantwoNlich: Otto»ar Ba wberg