prällnmcralisn» - prnjk: Kür Laibach Oau»thr>g . . >i ft. — Ir. HaldtLbrig . . . S » — » visrleiiahriz. . . I , iv . «ouatlitz . . — , LS , Mit der Post: »anzMrig . . . 9 ft. — tr. HalbjL-rig . . . 4 . SS , Skrteljährig. . . » . -S . KSr Zustellung ,n» Haus »iertei-jShrtg »s kr., m-nallis » kr. Einzelne Nummern L kr. Laibache «cdoktion Sahndolka",i: Nr. 18« Skvkdition »ui Znlrraira gultliu: / -"Lgreßplah Är SI !,7i yl>n o. ». «Ie>,^u-»>!I t ii.BWidrL; Zulcrliolls-rrtsr: Kür t!e e,nlrail>g» PeltlzeNr « kr In7. Division als rechten, das v. d. Tann'sche Korps als linken Flügel. Als Flügelkorps dienten auf der Linken die Kavallerie des Prinzen Albrecht, um mit dem Prinzen Friedrich Karl über Etampes die Verbindung zu unterhalten, auf der Rechten die Divisionen Rheinbaben uud Schmidt, welche bis Evreux hinaufgingen, um die Flanken zu säubern. Zu bemerken ist noch, daß Chartres niemals von den deutschen Truppen geränmt worden war, also als Stützpunkt diente. Nach dem Treffen von Jeuilletoii. Das Maurerthum und die Klerisei. m. Unter den Päpsten waren es Klemens XII., der mit der Bulle „in ewinMti" vom 28. April 1738, — dann Benedikt XIV., welcher unter dem 17. Mai 1751 mit der Bulle „kroviäa8"; ferner der siebente Pius, der am 13. August 1814,— endlich Pius IX., der mit Allokution vom 25ten September 1865 dem Bündnisse der freien Maurer den Blitz des Anathema entgegenschleuderten. Wir werden unsere Leser mit der Anführung des Wortlautes dieser Bullen nicht ermüden. Sie stimmen ohnehin im Wesen alle überein und gleichen in der Form allen ähnlichen Expektorationen der Kurie. Nur die Bulle Benedikts XIV. und die Allokution PiuS IX. wollen wir näher beleuchten, jene, weil sie am ausführlichsten die Gründe des Bannfluches anführt, diese, weil sie die jüngste ist und unserer Zeit ongehört. Benedikt der XIV. bemerkt, daß „unter den höchst wichtigen Ursachen der Verbietung und Verbannung" des Maurerthums die erste die sei, daß „in dergleichen Gesellschaften und Zusammenkünften Menschen jeder Religion und Sekte mit einander verbunden werden, woraus genugsam erhellt, welcher große Nachtheil daraus ver Reimgkeit der katholischen Religion erwachsen könnte." Als zweiter Grund wird angeführt: „Das genaue und gcheimnißvolle Band des Stillschweigens, worauf schicklich der AuSspruch des EäcUius NataliS »«gewandt werden kann: Redliche Traten ersreuen sied des Lichtes — die Laster blciben im Verborgenen." Die dritte Ursache sei „der Eid, durch den sie sich zur unverbrüchlichen Bewahrung des Geheimnisses verbinden, gleich als könnte sich jemand unter dem Vorwande feines Versprechens oder Eides schützen, nicht alles bekennen zu dürfen, worüber von der rechtmäßigen Obrigkeit nachgefragt würde, um zu entscheiden, ob etwas in dergleichen Zusammenkünften vorgehe, das gegen die Verfassung und die Gesetze der Religion und des Staates ist " Den vierten Stein des Anstoßes bildet der Umstand, „daß dergleichen Gesellschaften nicht weniger den bürgerlichen als kanonischen Gesetzen entgegen sind, da nämlich alle geheim geschlossenen Gesellschaften untersagt sind, wie zu ersehen ist im 47. Buche der Pandekten, Ttl. 22. und in dem 97. Briese Plinius." Als fünfter Grund wird angegeben, „daß schon in verschiedenen Gegenden gedachte Gesellschaften und Verbindungen durch Gesetze weltlicher Fürsten verdammt und weggeschasst wurden." Und die letzie Ursache, heißt es weiter, sei die, „daß bei vernünftigen und klugen Männern diese Gesellschaften und Verbindungen in üblem Rufe stehen, daß nach ihrem Urttinle diejenigen, welche sich ihnen einverleiben, sich das Brandmal der Bosheit und verkehrten Denkungsart einprägen." Das Oberflächliche und die Haltlosigkeit dieser Verdammungsgründe liegt offen' am Tage, und wahrlich, wenn man den Bestrebungen der freien Mau er keine anderen Vorwürfe entgegenzusetzen vermag, als die eben aufgesührten, dann steht es nicht so schlimm um ihre Sache. Vor dem Richterstuhle der Vernunft und der Moral kann es keine Versündigung sein, wenn ehrbare und tüchtige Männer verschiedenen Glaubens ohne Rücksicht auf ihr Religionsbekenntniß sich die Bruderhand reichen, um filantrvpische Zwecke zu fördern und die göttliche Mahnung: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, zur allgemeinen Geltung zu bringen. Nur blinder Fanatismus oder bewuß. ter Haß kann eine Gesahr für das Christenthum und den Katholizismus in einer Verbrüderung erkennen, deren Prinzipien die Existenz Gottes, die Unsterblichkeit der Seele und das allgemeine Bru-derband bilden; — in einer Verbindung, welches in Chateauneuf am 18. d. marschirte die Armee des Großherzogs südlich und südwestlich. Es scheint uifprünglich in der Absicht der Deutschen gelegen zu sein, die Loirelinie zwischen CoSne und Orleans zu forßiren und so die französische rechte Flanke zu umfassen. Der energische Widerstand, der jedoch auf dieser Seile entgegengesetzt wurde, veranlaßte den Prinzen Friedrich Karl, seine Hauptmacht auf dem rechlen Flügel zu konzentriren, um über Leudome auf Blois zu drücken und die Verbindung zwischen Tours und Orleans zu bedrohen. Die Depesche ans Versailles vom 28. scheint der „T. Z." die« zu bestätigen, da <>ie gegen MontargiS oder Pilhiviers vorstoßenden französischen Truppen nur das preußische lO. Korps vorfanden, dem erst in den letzten Stunden des Kampfes die zum 3. Korps gehörende 5. Infanterie-Division zu Hilfe kamen. — Bei Beginn dieser letzten Schlacht, am 28., haben die Franzosen, Dank einer bedeutenden Uebermacht, vor dem auf einer großen Linie ausgedehnten deutschen Korps Terrain gewonnen, bis ihnen dasselbe, in einer günstigen Position konzcntrirt, bei Bcaune-la-Rolande Halt gebot. Aber nicht genug, daß hiedurch der Offen -sivbewegung des französischen Korps ein Ziel gesetzt wurde, scheint dasselbe sogar ganz tüchtig abge-wiesen und von der herbeigekommenen Reiterei verfolgt worden zu sein, wie dies aus der großen Anzahl von Gefangenen, welche nach dem Gefechte den Deutschen in die Hände fielen, hervorgeht. Das betreffende Telegramm aus Tours vom 29. konsta-tirt zwar, daß den Deutschen ein Geschütz abge-nommen worden sei, klingt aber gar nicht wie ein Siegesbullctin. taß das lO.Korps anfänglich zurück-gedrängt wurde, wird allseitig zugestanden, die Entscheidung des Tages liegt aber nur in dem Schluß-resultate des Gefechtes, das unstreitig gegen die Franzosen ausfiel. — ES ist dies sonach ein neuer Sieg, der den Hannoveranern wohl große Opfer (an 1000 Mann) kostete, aber die qualitative Ueberlegenheit der Deutschen über die Franzosen auch dieser neuen Armee derart dargelegt hat, daß man der Entwicklung der Dinge an der Loire füglich mit Ruhe und Zuversicht entgegensetzen darf. Im Lager mögen die durch eiserne Strenge und zahlreiche Hinrichtungen eingeschüchterten Freischaaren Ordnung und Disziplin so leidlich aufrecht erhalten — im Kugelregen geht alles aus den Fugen. Eine Folge des SiegeS, den Manteuffel am 27. über die französische Nordarmee davontrug, ist die Besetzung von AmienS. Die geschlagenen Franzosen räumten im Laufe der Nacht vom 27. zum 28. diese Stadt, wodurch die Tragweite des Erfolges der ersten Armee entsprechend beleuchtet wird; der Gewissensfreiheit ein jedem Menschen zukommendes Recht eikennt, deshalb niemanden bloö um seines Bekenntnisses willen zurückstößt oder verfolgt. alle Proselitenmacherei, ja selbst jede religiöse Diskussion und Kontroverse grundsätzlich von ihre» Zusammenkünften ausschließt und die sittlichc'Pflicht ersüllung höher schätzt, als die Rechtgläubigkeit. Wird die sreie Maurern deshalb verdammt, dann verdammt man auch die ganze ged ldcte Welt, alle zivillsirten Staaten, die eö z» ihren besten Errungenschaften zählen, unter dem Banner der Dul^ dung anderer Ueberzeugungen unaufgehalten fort-schreiten zu können. Was den Vorwurf der Geheimnißthuerei und des darauf abzulegenden Eides anbelangt, so ist dieser Grund schon lange hinfällig geworden. Die Grundsätze, das Ziel und die Bestrebungen der freien Maurer sind für niemanden metzr ein Ge-heimniß, der sich überhaupt darum int.ressiren will. Geheim werden mir noch die Erkennungszeichen der einzelnen Brüder und die innere Arbeit der Logen gehalten, jenes, damit bei der werklhätigen Unterstützung der Brüder Täuschung und Mißbrauch nach Möglichkeit ferne gehalten werde; — dieses, damit das persönliche Vertrauen sich voller entfalte und die Meinung des Einzelnen sich um so freier üußern könne. ob sie sich auf Abbeville oder gegen ArraS zurückgezogen , ist noch nicht bekannt und nur so viel scheint gewiß, daß ihnen der Weg nach Rouen schon während der Schlacht verlegt ward; auch ist noch nicht entschieden, ob Manteuffel die Verfolgung ein-leiten wird oder nicht; die an der Loire zu erwartende Entwicklung dürfte wohl zunächst für feine Entschließungen maßgebend sein. — Ein Telegramm aus Rouen vom 28. berichtet, daß Amiens durch 70.000 Preußen besetzt worden sei, welche Zahl jedenfalls zu hoch gegriffen ist, da gewiß höchstens 2 Korps der Deutschen an der Schlacht theilnah-men. also mit Rücksicht auf Detachirungen e>wa 40.000 Mann. Daß das Gefecht am 28. fortgesetzt worden sei, wie dieselbe Depesche berichtet, wäre höchstens dadurch zu erklären, daß Manteuffel den Weichenden auf dem Fuße folgt, denn daß die Geschlagenen den Kampf neuerdings aufnahmen, dem widerspricht die Räumung von Amiens. Die „Jndependancc" veröffentlicht bereits Details über die am Sonntag staltgesundene Schlacht bei AmienS. Die Franzose» hatten als Zentrum ein stark befestigtes Lager, ihr linker Flügel war in PillerS-Bretonneux, auf der Eisenbahn von Amiens nach Rheims, ihr rechter Flügel zwischen BooeS und Dury. General Manteuffel hatte sein Zentrum in Moreuil (auf der Straße von AmienS nach Compiegne). Der blutige zehnstündige Kampf endete mit einer vollständigen Niederlage der Franzosen, die nur bei Dury sich behaupteten. Laut Nachrichten aus dem deutschen Haupt quartier bestätigen die neuesten Pariser Zeitungen die friedliche Stimmung der Bewohnerschaft; dieselbe erlangt immer kräftigeren Ausdruck, namentlich opponirt der „Figaro" gegen die Hartnäckigkeit des Nationalausschusses auf das Ent schiedeuste. Der aus Versailles zurückgekchrte Prinz von Hohenzollern soll versichert haben, daß die Kapitulati on von Paris in den ersten Tagen des Dezember zu erwarten sei. Jules Favre ist in Versailles zu neuen Friedensunlerhaiidlungen angemeldet. Deutscherseits werden Paris die Kapitulationsbedingungen von Verdun, wonach das Kriegsmaterial nach FriedenS-schluß zurückerstattet wird, gewährt werden. Aus Berlin erfährt die „Pr.": Preußische Vorposten streifen um Tours. Die Minister und das diplomatische Korps haben sich nach Bordeaux begeben. * Aus französischen Quellen liegen folgende Nach richten vor: TourS, 28. November. Offizielle Nachrichten Ist es aber auch wahr und logisch begründet, ein Verdammungsurtheil blos auf eine Vermu-thung zu stützen? Kann nicht auch das Gute sich in den Schleier des Geheimnisses hüllen nach dem Spruche der Bibel, daß die Linke es nicht wissen solle, was die Rechte thuet? Hat nicht auch der Katholizismus seine Mi-sterien? Nennen sich nicht die Priester selbst „die Spender der Geheimnisse Gottes?" Und die ganze Schöpfung, die Natur, und der Mensch in seinem Denken und Fühlen, sind sie nicht selbst unlösbare Geheimnisse? Sind die Versammlungen und das Wirken der katholischen Orden etwa öffentlich? Hat nicht Pius IX. den Vätern des Konzils einen feierlichen Eid abgefordert, über die Vorgänge im selben daS unverbrüchlichste Geheimniß zu bewahren? Und endlich der „katholische Verein," der in unserer Stadt den Katholizismus und die Moral für sich allein in Pacht genommen, hüllt er nicht mit echt christlicher Liebe das Verzeichniß seiner Mitglieder in den undurchdringlichen Mantel des Geheimnisses? Wie, wenn man den Pfeil umdrehen und den salomonischen Auöspruch des EäeiliuS Natalis auch auf diese Geheimthuerei anpassend fände? Was weiters die zwar rührende, aber nicht unbefangene Sorgfalt der römischen Kurie für die melden, daß der Feind am 23. d. Mamers und am 25. d. St. Calais besetzt hat. Die Preußen marschirten sodann auf St. EoSme. — Der Kommandant der Nationalgarde von St. Calais wurde abberufeu, weil er die Vertheidigung der Stadt verhinderte. Ein preußisches Detachement wurde gestern in Ehateaurenaut, 27 Kilometer von Tours entfernt, signalislrt; man glaubt, dasselbe habe wegen Nebels den Weg verfehlt. — Cremieux und Glas-Bizoin haben Tours verlassen, uni die Loire-Armee zu besuchen. General Kersalaun wurde abderusen, weil er Evreux verlassen hatte. Evreux, 28. November Abends. Die Preußen verweilen in Evreux und in einer gewissen Stärke im Eure-Thale. Heute Morgens wurden dieselben bei V i l lers-e n - Vex i n von Mobilgarden zurückgedrängt, welche sich sodann vor preußischen Verstärkungen zurückzogen. Tours, 29. November, Abends. Mehrere Behauptungen der preußischen Depesche aus Ver-ailleS vom 27. sind unrichtig. Die Franzosen haben Ladon und MeziereS im Walde von Orleans nicht geräumt. Die französische Linie war am 24. November 45 Kilometer hinter diesen Punkten gelegen, die von den Franzosen am 26. genommen wurden. Ebenso unrichtig ist eö, daß ein französischer General zum Gefangenen gemacht wurde. Die Nachricht des „Constitutionnel" von einem bedeutenden glücklichen Gefechte auf der Seite von Patay ist unrichtig. Es bestätigt sich, daß das südwestlich von Vendome signalisirte preußische Detachement eine isolirte Abtheilnng war, welche den Weg verlor. Die preußischen Streitkräfte auf der Seite von Bendome nähern sich Chateaudun, wo der preußische rechte Flügel sich zu konzentriren scheint. Die Gazette de France" sagt, General Crouzat machte einen Vorstoß auf der Seite von Pilhiviers und bestand ein dreistündiges Gefecht mit dem Feinde. Keratry ist heute in Tours eingetroffm und hat mit einem von gestern datirten Schreiben an Gambetta seine Demission vom Kommando gegeben. General Bourbaki wurde zum Kommandanten des neunzehnten Armeecorps ernannt. * * * Laut den vervollständigten und genau nachgetragenen amtlichen preußischen Verlustlisten hatte bis Mitte Oktobers d. I. das deutsche Heer im jetzigen Kriege folgende Offiziere verloren. Auf dem Schlachtfelde gefallen 498; gestorben in Folge von Wunden 232; an Krankheit gestorben 42, gibt ein Totale von 772 Offizieren, und zwar 690 von der Infanterie, 39 von der Kavallerie, 32 von der Artillerie, 9 vom JngenienrkorpS und 2 vom Train. Nach den Graden vertheilen sie sich, wie Sicherheit des Staates betrifft, so kann dieselbe füglich der Staatsgewalt selb>t überlassen bleiben. Würden übrigens aus der Verbindung der freien Maurer wirklich Gefahren für den Staat erwachsen, so würden derselben sicherlich nicht die gekrönten Häupter selbst und solche Männer beigetrcten sein, deren warmer Patriotismus und die unzweideutige Hingebung sür Thron und Vaterland außer aller Frage stehen. Wo es einzelne Regierungen ausnahmsweise für gut fanden, das Bündniß der freien Maurer zu verbieten, dort hat es sich einfach aufgelöst, denn „Gehorsam gegen die Obrigkeit" ist ja eine der vorzüglichsten Pflichten des echten Maurers. Wenn endlich Benedikt XIV. seine Verdammung damit begründet, daß viele kluge und ehrbare Männer eine ungünstige Meinung von dem Bunde der freien Maurer haben, so kann man dem entgegen bemerken, daß sich sicherlich eben so viele, wenn nicht mehr ebenso „kluge und ehrbare" Männer vorfinden, welche eine nicht minder ungünstige Meinung von den kirchlichen Orden und Klöstern, ja sogar von der ganzen römischen Hierarchie haben, zu welchen „klugen und ehrbaren" Männern unter ändern auch jener Papst zählt, der sich bewogen fand, den Jesuitenorden wegen seiner gefährlichen und schädlichen Tendenzen aufzuheben. folgt: 1 Generallieutenant, 3 Generalmajors, 21 Obersten, 9 OberstlieutenantS, 54 Majors, 140 Hauptleute und Rittmeister, 141 Premierlieutenants und 403 Sekondelieutenants. Politische Rundschau. Laibach, 1 Dezember. Die vom Fürsten MenSdorf wiederholt erbetene Abberufung vom böhmischen Statthalterposten steht einem Prager Telegramm der „Pr." zufolge nun bevor; man erwartet die Wiedereinsetzung des FML. Koller. General v. Schweinitz, der norddeutsche Gesandte in Wien, wurde beauftragt, dem Grafen Beust dieselben Mittheilnngeu über die Haltung Preußens in der PontuSsrage zu machen, welche Odo <. ussel in Versailles vom Grafen Bismarck erhalten; dieses AuftiageS entledigte sich Herr v. Schweinitz am letzten Sonntag. Die „Times" schreibt: Die Antwort Englands auf die zweite Note Gortfchakoffs ist fest, das Ministerium wird sich durch die Hoffnung auf die Konferenz nicht irrcmachen lassen. Ist die Haltung Englands einmal klar feslgestellt, wird man über die Möglichkeit einer Konferenz verhandeln könnnen. Der Wunsch Englands ist der Friede, aber es ist nothwendig, daß Gortschakoff feine erste Note zurückziehe. Aehnlich wird vom österreichischen Kabinet die Sache aufgefaßt. Der „N. Fr. Pr." wird nämlich aus Pest gemeldet: Der Mini- sterrath beschloß die Annahme des Konferenzvorschlages unter der Vorbedingung, daß Rußland die Kompetenz der Konferenz anerkennt und seinen einseitigen Schritt zurückzieht. Im Ab> lehnungSfalle wird man mit den ändern Mächten einheitlich Vorgehen. In Konstant in opel war das Gerücht verbreitet, Rußland sage sich nicht bloS von dem Artikel XIV des Pariser FriedensverirageS los, sondern wolle auch jenen Theil von Besfarabien, den es nach dem Krimkriege abtreten mußte, zurücker-stattet haben. Nichtsdestoweniger war die Stimmung dort viel ruhiger, als man erwarten durste, ruhiger sogar als im Occident. Man glaubt in der Türkei an keinen Krieg, und die von der Regierung oft inspirirte „Turquie" hielt cs schon in ihrer Nummer vom 16. v. M. für viel wahrscheinlicher, daß Rußland schließlich den Vorstellungen der Mächte nachgeben, als daß es an die Gewalt der Waffen appelliren werde. Der norddeutsche Bundesrath nahm am 28. v. M. den Vertrag mit Württemberg an; am Donnerstaq wird er den Vertrag mit Baiern berathen, den der „StaatSanzeiger" publizirt. Unter- Ein Bannstrahl, der aus Regionen niedcrsällt, in denen solche Argumente für maßgebend gehalten werden, konnte selbstverständlich nicht zünden, sondern nur das nächtliche Dunkel der Unduldsamkeit und des Fanatismus erhellen, denen er feinen Ursprung verdankt. PiuS IX. Hot es sich im Vorgefühle seiner Persönlichen Uiifchlbaikeit mit seiner Allokution vom 12. September 1865 den freien Maurern gegenüber noch viel bequemer gemacht als seine Vorgänger. Sie beginnt mit den Worten: „Zu den zahlreichen Ränken und Künsten, mit welchen die Feinde des christlichen Namens die Kirche Gottes angreifen, muß sonder Zweifel (sie) jene verworfene Gesellschaft von Leuten, gewöhnlich Freimaurer genannt. gerechnet werden, die Anfangs in Nacht und Dunkel sich bergend, endlich zum gemeinsam Unter-gange der Religion und der menschlichen Gesellschaft zu Tage getreten ist." — Also das, was eigentlich erst noch zu erweisen ist, wird als bereits erwiesener Fundamentalsatz hingestellt, und statt der objektiven, aus allfslligen greifbaren Thatfachen herzustellenden Basis muß eine subjektive Anschauung die Grundlage abgeben, auf welcher sodann das ganze Gebäude des kirchlichen Fluches aufgcrichtet wird. zeichnet ist der Vertrag von Bismarck, Roon und den baierischen Ministern Brah, Prankt, und Lutz. Baiern hat hienach im BundeSrathe 6 Stimmen und eniscndet 48 Abgeordnete in den Ruchslaq, welcher somit 382 Mitglieder zählen wird. Bei Beschlüssen, welche nicht den Gesammtbuud angchen, werden nur die Stimmen der Staaten gezählt, welche die Angelegenheit angeht. Baiern behäll ein eigenes Post« und Telegrafeuweseu; die Steuern werden wie bei Württemberg behandelt. Das Aufsichtsrecht des Bundes über die Heimats- und Nieder-laffungS-Verhältnisse erstreckt sich nicht auf Baiern. Bei der ersten ReichslagSwahl bestimmt Baiern die Wahlbezirke. Der weitere Inhalt betrifft die selbstständige Heeresverwaltung rc. und ist bereits bekannt. Der Vertrag beginnt am künftigen 1. Jänner in Kraft zu treten und enthält ein Schlußprotokoll (16 Artikel), nach welchem die Verpflichtung Baierns zur Erhaltung der Festungen Ingolstadt, GermerS-heim, Neu-Ulm und Landau nach dem Kriege aus-gegeben wird. Zur Tagesgeschichte. — AuS Meran, 24. d. M., wird geschrieben: Der Ex-König von Italien und seine Gemalin sind heute hier angekommen. Es ist nun in beiden kaiserlichen Villen ein solches Arrangement getroffen worden, daß im Schlosse Traullmannsdorff, so beschränkt der Raum ist, der Kaiser nebst der Ex-Kö-nigin, wenn auch in der Thal nichts weniger als eine kaiserliche Wohnung finden wird, während im Schlöffe Rametz »eben dem Ex-Könige auch noch der Kronprinz Erzherzog Rudolf seine Appartements erhält, da das königliche Paar Uber den Winter hier sich aufzuhallen gedenkt. Se. Majestät der Ka ser wird vor Weihnachten hier eintreffen und über Neujahr verweilen. In seiner Begleitung kommt auch der Kronprinz. Uebrigens erfreut sich der ganze Hof dahier fortwährend des erwünschtesten Wohlseins. — InPrag sind türkische Offiziere eingetroffen, um Armeebedtirfniffe einzukaufen. — In Graz soll am 13. Dezember eine katholische Landesversammlung für Steiermark stattfinden. — Unter dem Titel: „Das Jahr 1870 und die Wehrkraft der Monarchie" ist soeben eine Broschüre erschienen, welche einem der höchsten militärischen Würdenträger Oesterreichs zugeschrieben wird. Der Berfaffer zieht eine Parallele zwischen der Wehrkraft des nunmehr geeinigten Deutschland und der Oesterreichs, die sehr zu unseren Ungunsten ausfällt. Aus Grund dieser „betrübenden" ziffermäßigen Gegenüberstellung macht er Vorschläge, welche die Ver- I mehrung unserer Wehrkraft nach allen Richtungen hin Aber zwei Dinge sind in dieser Allokution besonders bemerkensweith: Pius IX. beklagt es tief, „daß bisher alle Bemühungen des apostolischen Stuhles zur Unterdrückung der Freimaurer nickt den gehofften Erfolg hatten" — und Pius IX. identifizirt weiters die Freimaurer mit dem Kar-bouarisinus in Italien. Das erstere ist vollkommen richtig, und liegt der Grund wohl nur darin, daß sich das rein Menschliche im Menschen eben niemals ausrolten läßt, — das zweite ist einfach eine historische Fälschung, denn die Karbonari verfolgen ganz andere, und zwar politische Zwecke, während diese den freien Maurern vollkommen fremd bleiben. Wir schließen. Es war nicht unsere Aufgabe, eine Lobeshimne der Freimaurerei zu singe», aber wir wollten aus der Entgegenhaltung unumstößlicher Dokumente unserm Leser die Handhabe diele», sich ein unabhängiges Urtheil selbst zu bilden. Ob für,— ob gegen — dies bleibe der Ueberzeugung ^ jedes einzelnen überlassen. Wogegen wir jedoch an-kämpfen zu sollen glaubten, das ist nur der Ostrazismus der denkfaulen Menge und ihrer klerikalen Borbeter, für welche „dort, wo die Begriffe fehlen, sich zu rechter Zeit ein Name einstcllt." — bezwecken. ES wird vorgeschlagen: erstens die Kom-baltantenzahl bei der Linie und Reiterei durch Aufstellung dritter Neserve-Bataillone und von Reserve-ESkadronen, sowie durch Errichtung neuer Artillerie-Regimenter zu vermehren; zweitens die Defeiisivkrast durch Anlage neuer und Ausbau alter Festungen zu heben, und endlich drittens durch eine der preußischen ähnliche Armee-Einlheilung die Mobilisirung der österreichischen Armee zu erleichtern. — Der Triest er Stadtrath hat am 28ten v. M. einen Protest gegen die Errichtung einer deutschen Realschule beschlossen. Ein gegen den Abgeordneten Paseolini ausgesprochener Tadel wegen seines Schweigens im Abgeordnetenhause über die Schulfrage wurde von Hermet zurückgewiesen, er meinte, alle Proteste in dieser Angelegenheit seien nutzlos. — Ein Revolver aus Brot. Einer der Gefangenen der Szegediner Festung hat aus Brot einen kunstvoll geschmückten Revolver geknetet, wozu er kein anderes Werkzeug Halle, als ein Stückchen Holz, das er von seiner Prusche abbrach. Der Kolben ist aus Brolrinde augeferligl und stellt einen sorgfältigst gearbei-lelen Drachenkopf vor, welcher eine Kugel zwischen den Zähnen hält. Um die Augen des Drachen zu bezeichnen, biß sich der Gefangene in den Finger und bezeichnte die Äugen mit Blut. Der vordere Theil des Revolvers ist aus Brotkrumen gemacht uud im Relief mit Nebenblättern und Trauben geschmückt, welche letztere, um sich von der Farbe zu unterscheiden, aus Brotrinde gemacht sind. Es fehlt kein Bestandlheil, und schließlich ist auch der Name des Künstlers in schönen Buchstaben angebracht: „Nemes Nagy Pal 1870." Der Gefangene dieses Namens ist ein 29jähriger schlanker Bursche uud einer der verwegensten Räuber. Er hat im Szegediner Bahnhose die Post beraubt und erwartet ihn ein schweres Urtheil. Man geht indeß damit um, ihm, sobald er nach seiner Verurtheilung in ein Strashaus gebracht wird, anstatt anderer Sträflings-arbeiien die Gelegenheit zu Schnitzarbeiten zu bieten. Herr Bela Kormos, sür welchen der Gefangene den Revolver gemacht hat, beabsichtigt denselben in Pest zur öffentlichen Besichtigung auSzustellen. — Die theologische Fakultät der Universität in München hat mit 6 gegen 3 Stimmen die vom Erzbischof verlangte Erklärung bezüglich der Anerkennung des Unsehlbarkcits-Dogma'S beschlossen. — Unter den deutschen HilfSvereinen, die sich bei Ausbruch des jetzigen Krieges gebildet haben, entfaltet der in Mainz eine wahrhast großartige Thätigkeit. Derselbe hat nach einem vorläufigen Berichte Gaben aller Art im Werthe von mehr als 200.000 fl. und außerdem mehr als 50.000 fl. in Barem empfangen und beinahe alles schon sür Krankenpflege und Unterstützung der Soldateu verwendet. Dabei waren mehrere mit dem Vereine verbundene Frauenvereine und ein von demselben gebildetes Sa-nitälskorps von mehreren hundert Mitgliedern ununterbrochen theils in Mainz, theils auf den Lazarethschisfen des Rheins und am Kriegsschauplatz? selbst in Thätig-keit. Unter den vielen Orten von nah und fern, von welchen dem Vereine Beiträge zukamen war auch Laibach. — Im Versailler Lizeum, daß 300 kranken Soldaten zum Lazareth dient, wurde eine Brandleguug im chemischen Laboratorium entdeckt, der Oberauf-seher wurde vcrhastet. — Verschiedene Posten auf den deutschen Be-festigungSwerken vor Paris haben gemeldet, daß Kugeln eingeschagen wären, ohne daß sie Schüsse gehört hätten. Ei» Artikel aus Paris, welcher wiederholte Uuglückssälle bei der Fabrikalion von Schießbaumwolle meldet, bringt nun auf den Gedanken, daß man dieselbe bei Geschlltzen anwendet. Dergleichen Schüsse knallen nicht. Solche Gespensterschüsse sind den Soldaten unheimlich. Alle sehnen sich »ach einer Ent' «fcheidung, und wenn abgestimmt würde, ob die Sol-daien Paris mit Sturm nehmen oder noch länger un« thätig davor liegen wollen, so würde die Sturmpartei die Majorität haben. — An den Thüren mehrerer Hospitäler in Paris lieSt man seit kurzem folgende Notiz: „Jedem, der eine Katze-, einen Hund oder drei Ratten mitbringt. stcht es frei, zum zweiten Frühstück und Mittagsmahl zu bleiben. Es ist durchaus nothwendig, daß die mitgebrachten Thiere lebendig sind. Tie Felle können wieder mitgenommen werden." — Aus Lyon schreibt inan den „Nar. Listy." daß der polnische Emigrant ..Oberst" Malicki mi> Instruktionen Gambetta'S daselbst cingekonimen sei, um ein von der Vogesen-Armee unabhängiges, dem KriegS-ministerium direkt unterstehendes „Km PS der Rache" zu bilden, dessen Mitglieder weder Pordon geben, noch Pardon nehmen werde». Das Korps werde ans Fußvolk, Reiterei und Artillerie bestehen. DaS Kommando der Reiterei soll der ungarische Emigrant Emerich KovacS Übernehmen, von dessen Tapferkeit und Kriegs-rühm der Korrespondent der „Nar. Listy" Wunderdinge zu erzählen weiß. — Durch Zufall hat man die Erfahrung gemacht, daß dem Bienenstich eine gewisse Heilkrusi gegen dem Rheumatismus iunewohnt. Ein Maun auf dein ^ande wurde vor kurzem von heftigen, Reißen geplagt, so daß er kaum den Arm heben konnte. Trotzdem mußte er eine nicht anfzuschicbeude Operation mit einem Bienenstock vornehmen und erhielt dabei einen sehr empfindlichen Stich au den Daumen des kranken Armes. Rasch trat die gewöhnliche Geschwulst ein und verbreitete sich von der Hand bis zum Arm. In dem Maße aber, wie sie fonschritt, ja fast noch schneller, verschwand aller rheumatische Schmerz ans dem Arm; binnen einer kleine» halben Stunde war derselbe völlig davon befreit. Als nach einiger Zeit dasselbe Leiden eintrat, ließ der Manu sich absichtlich stechen nnd kam zu demselben Erfolg. Herr Schmitt, Redakteur der „Eichstädter Bienen-Zeiinng," sagt in derselben, daß er durch ein paar tüchtige Bienenstiche in wenigen Stunden von einem hartnäckigen Rheumatismus im Arme gehcilt worden ist. Lokal- MÜ Provittzial-Autzelegeuheitek Lokal - Chronik. — (Ernennung.) Das k. k. Ministerium des Innern hat dem BezirkSsekrctär Karl Tekavcic in Nndolsswerth die Perwallersstelle in der ZwangS-arbeiisanstalt zu Laibach verliehen. — (Fle i s cht a r i s pr o Deze m ber.) Daö Pfund Rindfleisch bester Qualität von Mastochsen kostet 27 kr., mittlere Sorte 23 kr., geringste Sorle 19 kr.; von Kühen und Zugochse» kosten die drei Sorten Fleisch 24, 19 und refp. 16 kr. — (Der flove nifche Rechtssreund,) „kravnik slovsuslci," eine von Dr. Razlag herausgegebene Monatszeitschrift, jedesmal 2 Druckbogen um? fassend, enthält in der Dezembernummer eine flovenifche Abhandlung des hiesigen Staatsanwaltssubstituten Dr. V. Leitmeier Uber bas Verbrechen der schweren körperlichen Verletzung. Auch im administrativen Fache bringt selbe manches Materiale, womit insbesonbcrs Gemeindevorstehern und autonomen Verwaltungsorganen gedient sein dürfte. Ganzjährig kostet der „Pravnik" für Laibach 4 fl., für auswärts mit Postversendung 4 fl. 20kr. — (Benefize.) „Richelieu's erster Waffengang," ein Lustspiel in 2 Akten, und Suppo's bekannte Operette „Zehn Mädchen und kein Mann" werden Samstag zum Benefize unserer jugendlichen Liebhaberin Frl. Mitscherling gegeben. Die Beliebtheit, deren sich Frl. Mitscherling im hiesigen Publikum erfreut, sowie der Umstand, daß das erste Lustspiel sür uns noch neu und die Operette schon längere Zeit nicht gegeben worden, lassen ein volles Haus erwarten. Wir hoffen, daß daö Fräulein mit dem Besuche ihres Benefizes ebenso zufrieden sein wird, wie wir es bisher mit ihren Leistungen waren. — (Theater.) Gestern fand eine Wiederholung der Oper „Martha" statt. Wir hatten von der Aufführung nichts besonderes zu berichten, wenn nicht Hrl. Schwarz durch ihr unartiges und rücksichtsloses Benehmen gegen das Publikum einen »»vermeidlichen Anlaß geboten hatte, sie deshalb öffentlich zn rügen. Als nach dem Jägerlied kein Applaus erscholl, fand es nämlich das Fräulein für gut. plötzlich ihre Lanze mit Eklat von sich zu werfen und mit Zeichen des Unwillens über die undankbaren Zuhörer, die keine Lust liatte», sich über ihre Leistung entzückt zu zeigen. ohne weiterS hinter den Koulissen zn verschwinden. Der Uninuth des empfindlichen Fräuleins scheint sogar länger angehalten zu kabe», da auch das Duett im 4. Akte weg-blieb. Frl. Schwarz mag cs der Nachsicht und dem Takte des Publikums danken, gestern für ihre Unart so leichten Kauf s davoiigekomnie» zu sein. Literarisches. Elsas; und Lothringen, zeitgemäße Plauderei vo» Frei dank, Leipzig, A H. Payiie 1870. Es vergeht jetzt kaum ein Tag, an welchem wir nicht ein oder mehrere ueue Bücher auf unserem Schreibtisch finde», deren Bervffent-lichung mit dem gegenwärtigen Kriege im Znsammenhang steht. So auch die obige Broschüre Sie befaßt sich mit dem Nachweise, daß Elsaß nud Lothringen trotz aller Fran-zösiruugsversuche in Sprache, Sitte und allgemeiner Bil-dnng noch ein so kräftiges deutsches Gepräge au sich tragen, daß cs Deutschland sicher gelingen werde, beide Länder in nicht zu langer Zeit dauernd und brüderlich an sich zu fesseln. Die vorliegende Schrift, die, nebenbei bemerkt, etwas ans preußischem Standpunkt steht, enthält dabei recht lesens-werthe historische und kulturgeschichtliche Exkurse. Das Bändchen kostet 5 Sgr. tSingrsenVkt. Seitdem Seine Heiligkeit der Papst durch den Gebrauch der delikaten liövtllgseiöie äu glücklich wieder hergestellt und viele Aerzte und Hospitäler die Wirkung derselben anerkannt, wird niemand mehr die Heilkraft dieser köstlichen Heilnahrung bezweifeln und führen wir die folgenden Krankheiten an, die sie ohne Anwendung von Medizin und ohne Kosten heilt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Lchleimhant-, Atheiu-, Blasen- und Nierenleiden, Tw berknlofe,, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blut-aussteigeu, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. 72.000 Kure», die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zengniß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarfchalls Grafen Pluökow, der Marquise de Bröhan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die IlevLlvseiöre bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis in Arzneien. Üertif Nr 73.416. Gasen in Steiermark, Post Pirkfeld, 19. Dez. 1869 Mit Vergnügen und pflichtgemäß bestätige ist die güw stige Wirkung der Rovülesciöro. Dieses vortreffliche Mittel bat mich von entsetzlichen Alhembeschwerden, beschwerlichem Husten, Blähhals und Magenkrämpfen, woran ich lange gelitten, befreit. Biuzeiiz Steiner, pens. Pfarrer. In Blechbüchsen von '/z Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — liövalesciörö Otweniatös in Tabletten für 12 Taffen fl. 1.50, für 24 Taffen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver für 12 Taffen fl. 1.50, 24 Taffen fl. 2.50, 48 Taffen 4.50, iür 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Lassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Larry L Co. in Wien, Goldschmiedgaffe 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfümeur; in Pest Lörök; in Prag I. Fürst; in Preß bürg Pisztory; in Klagenfnrt P. Birnbacher; m Linz Haselmayer; in Bozen Lazzari; io örünn Franz Eder; in Graz Oberranz, meyer,Grablo witz; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. Ferster, Kfm., Brünn. — Jahn, Apotheker, Stein. — Schwarz, Kfm., Brüuu. — Pittany, Privat, Triest. — Gigl, Fabrikant, Wien. — Baron v. Ende, k k. Major, Görz. »«r. Dolliuar, Handelsm., Groß-Do-line — Pöpperl, Fabrikant, Graz. — Dr. VaKii, Veldes. Verstorbene. Den 30. November. Bartholoniä Petroviii, Ableber, alt 89 Jahre, in der Tiruauvorstadt Nr. 82 an Altersschwäche. Gedenktafel Uber die am 5. Dezember 1870 stattfindenden Lizitationen. 3. Feilb., Hunier'sche Real., Stein, LG. Laibach. — 3. Feilb., Bobuar'sche Real., Wiukleru, BG Krainburg. — 3. Feilb., Skarja'sche Real., Grilovhrib, BG. Nasfensutz. — 1. Feilb., Nuuh'sche Real., Klivis, LG. Laibach. Theater. Heute flovenifche Vorstellung. Morgen: RcginieiitStochter. Oper in 3 Akten. Telegramme. Berlin, 30. November. Offiziell aus Versailles: Die Pariser Forts unterhielten in der Nacht vom 28. auf den 29. und am Morgen des 29. November sehr heftiges Gefchützfeuer, welchem ein größerer durch Kanonenboote auf der Seine un-tersnitzler Ausfall folgte. Gleichzeitig kam es zu kleineren Ausfällen auf verschiedenen Punkten. Der Feind wurde überall zuiückqeschlagen und verlor einige hundert Gefangene. Unser Verlust beträgt 108 Mann. Die französische Nordarmee zieht sich gegen Norden zurück. General Aurelles ist angeb> lich verwundet. Konstnntinopet, 30. November. Der Kon-ferenzvorfchlag wurde von der Pforte angenommen. Die Einberufung der Redifs ist abbestellt. St. Petersburg, 30. November. Der Kon-ferenzvorschlag ist hier sehr günstig ausgenommen. Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (i«--i75) heilt brieflich der Lpezicilarzt für Epilepsie Doktor «. in Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. Wiener Börse vom 30. November. Witterung. Laibach, 1. Dezember. Die normale Kälte hat sich eingestellt, kalter Nordwind. Morgens heiter, später zniiehmeiide Bewölkung, in den Alpe» Schneegestöber. Wärme: Morgens 6 Uhr — 1.^, Itachm. 2 ll:>r — 1.0" R. (1869 -j- 0.7°; 1868 -s- 3.8°). Barometer 327.42"'. Das gestrige Tagesmittel der Wärme ^ 2.0", um 0.7° über dem Normale. Äntlekoinmene Fremde. V ui 30. November. I Giordani, Birkeildorf. — Mnhvic, Gerovo. — Pflanzer, Kfm., Agram. — Glantfchnig, Lilli. — Rayovic, Oguliu. — VukoviL. — Radulovit. — Dr. Lavric, Advokat, Görz. — Neumanu, Kfm., Wien. — Flucht, Kfm., Wien. — Poßnik, Besitzer, Kropp. — jiottnig, Besitzer, Oberlaibach. — Dr. Tankli, Görz. — Löwy, Kfm., Hiofok. — Jermendi, Reisender, Wien. --Stare, Mannsbnrg. — Hinz Stallmeister, Haasberg. Geld Wark 5perc. Rente, öft.Pa». 55.80 55 8^ «io. dto. öft.in Silb. i'5.^5 6ä 20 j°ss von 1854 . . . «o!e von 1860, ->an,e 91 L0 91.70 i»se von 1860, sfitnll. 1V3.r5 103 50 Vräniienlch. v. 1884 . 116 — i:« 50 Steicrmarl su5püt. 9L.- 9L.— Kärnten, Ärain u. tlüftenland L » 89.— 89 50 llngarn . . zuS « 78.— 78 25 »roat. n. Stav. 5 . 80 — 81.— Sicbenbürg. , L , 7425 74.50 Lvtlsii. Kattonatbant . . . 727.— 7L9.- Union-Ban! . . . 222.25 2eS.75 rreditanflall . , . »48.L5 L49 50 K. ö. L«comPte--T-s. 882.- 8*5 — Lnato-öflerr. Lank . Oen. Bodencred.-Ä. . 192.75 193 — O-st Hyp°th.-«°n, . Gteik-r. E^comvt.-Bk. 23".— 78- Franko - Austria . . 94.— 94^85 6atj. Ferd.-Vtordb. . ro?.o 2052 SÜdbahn-Gcsellsch. . tkais. Elisabeth-Bahn. Larl-Ludwig-Bahll Siebenb. Eisenbahn . 176.40 176.L0 211.75 212.25 235 75^36.- 163 50 )64 50 Staatsbahn. . . . 373.50 374.— lais. Kranz-Iosefsb.. Mnfk.-Barcser E.-B. Aföld-Fium. Bahn . 187.50 188.— 158 — 158.S0 165 50 166.— Kation. ö.W. verloSb. 91.20 91.40 klng. Bod.-Creditanst. 89.— 90.— Allg.öst.Bod.-Tredil. 1N7.- 107.25 dto. ru tr.t^.rnSz. . 88.60 89.- , -ft. HyPoth.-Bank . ^r!-»rttS.io-vdNx. Südb.-Ges. ,u 5«M gr. dto. BonSSpCt. Nordd. <100 k. LM.) Si-b.-B.(S(M fl. ö.W.) Staatsbahn Pr. Stück Staaisb. Pr. St. 1867 Rudoifsb.^vvfl.ö.W.) Fran,-gos. («cx>ft.S.) l-oos. Sredit loofl. ö. W. Don.-Damvfsch.'Scs. ,u io« fl. SM. . Trtrster IVO fl. CM. dt°. 50 fl. ö.W. L-iencr . 10 fl. ö.W, Salm . , 40 „ Palfsy . . 40 . 4!ary . , 40 , St. Grnot», tv ^ Wndilchgräh ro , Waldstein . Sv „ Seglevich . 10 „ Rudolssftist. 10S.W. V (»Mo».) Franks. I N. - , !ondo» 10 Ps. Stert, pari« INO tzrancS . «ngSH.iovfl.südd.M. Franks. 100 " London Pari« Kail. Müni-Ducatcn. i0-Franc«stück. . . 8?ereinstha!er » , » Silber . . Geld 111.25 2.14.-92.85 «7 LASS SO 157.75 95.— 115. 54.— 27.— 37.-26.— 31.— L8-— 28.— 18.— 14.— 14.— 10S.»5 I0S.LS 1L4 15 83 1<1. oa 1.83 1Z2.- Ware 112-2Sü — 92.75 87.50 89.50 93.LO 1582S 125.-^ ZS.— so.— ZS.- 27.— 33.— 29.— 24.— SO.— :e.— 14 s§ 103.5-103.7S 124 25 5 90 10 (1 1.l4 irs.25 Telegrafischer Wechselkurs vom 1. Dezember. Sperz. Rente österr. Papier 56.—. — öperz. Rente österr. Silber 65.60. — 1860er StaatSanlehen 92.-. -vankaktien 729 - Kreditaktien 251 25. — London ISS 50. - Silber 121 50 - K. k. Münz-Dnkaten 5.85. — «-> poleonsd'or 9.94. Druck von Jgn. v>. «leinmayr L Fed Bamberg in Laibach. Verleger und für die Redaktion verantwortlich: Ottvwar Bamberg.