Mortbor, Samstag, den ts Nwzmdef !S24. ^?. 2S2 - Ü4 Äadra. .'5 Im Zklchen der WMpfopaganda. WlrtchaftiicheSoZtdarliat. Mari bor, 14. November. Dil.' lehton Neste der Kriegsmentalität find schon fast in allen Staaten, die mittelbar oder unmittelbar am gro^cn Kriege teilgenommen haben, geschwunden und haben einer mehr oder minder vorurteilsfreien Auffassung der neuen Zustände Platz gemacht. Erst heute ist man sich eigentlich der der-Hi!ngni6vollen Folgen, die der Weltkrieg Hauptsiichlich in wirtschaftlicher Hinsicht zeitigen mußte, in vollem. Maße bewußt. Unser Kontinent befindet sich noch immer mitten in der durch die langen Kriegsjayre heraufbeschworenen wirtschaftlichen Krise, öeren Auswirkungen im gegenwärtigen Zeitpunkte noch unühersetH>se-lretär Wilder, die bis 1 Uhr mit >dem Miui-sterpm'sddenleu konferierten. Außerdem hatte Mileti^ Kvnsereuzen mit de'Nl Mini'sterprä-sident'M Mor 'oie Wal!)la(zitation in Zaje-i'ar, wohin er sich >boc;ebcn wird. Di? Vertreter der Wo^wo'diMer Radikalen, uüt Nado-li<< an 'der Spitze, Unerreichten dem Mini-sterprWenlen die Nesolution der Nooisader Mnferemz der radik^ilen Partei, in der besonders die Schivieri-iteiten d^'r Atilhlkc^i-Pagne 7nit den selbständigen Temokraten heroorgeho'lvn wirk», und War un^ter Hin-'.veis i^arciuf, d'.^ß die selbständigen Dcinokrci-ten aus ihren Versaininlungen Ae-^'n die slla-dilalen -agii'.tren. Die Radikalen dc'r Aoj-wl.Ä'.na veilangen Tchutz sür ^t>ie Interessen ihrer Partei. VorniittagZ fand im Präsi-dialzi'.niner des ra>diko!en j'llnbs die Sitzung des EMitivauösclnlsses sti^tt, an dessen Spitze IovnnoviL stcht. wurde j'cher ^üie W'ail)slanlpa;ine der radikalen P^N'tei, über al!^«uini'strcitive Wablisrai^en so>!vie ü'ber die hinsichtlich der Ansstellung der ^Icil^didc^tu-von 'bHe^zen't'^n Unstiinnus^lfclten beraten. Der Ausschuß wird die Diskussion über die swu'dildaturen nwrgcn sortse^en. Äu den jugoflawlsch-ttallmlschen Handels-vertragövechanblungen. ZM. Beograd, 14. November. Beim In-stizminister Lukini^ erschien heute der Chef unserer Delegation bei den Verhandl!«ngen in Venedig, Dr. Rihar, um dem Iustizmi-nister und dem Handelsminister, der sich eb?n falls dort eingefnnden katte, über die Rechtsfragen Bericht zu erstatten. Ri>ba5 referierte insbesonderS über jene Angelegenheiten, die zum Stocken der Verhandlungen geführt haben. Zu den Verhandlungen mit Italien nimmt heute der „Trgovinski glasnik" entschiedene Stellung nnd betont den Umstand, daß sofort nach dem Negiernngsantrit! General Bordrero Herrn Ninki^^ einen Besuch abgestattet habe, worauf Ribak zur Bericht- erstattung nach Beograd berufen wurde. Die Negiernng läßt gleich der vorigen ^ie O-'i« sentlichkeit im Unklaren über den der Beratuugen. Unsere Oesseutlichkeit habe evst aus italienischen Blättern erfahren, welcbe Wichtigkeit die Tcirife, Eiseirl^ahn- und Ze-ll« fragen haben, die Italien erst nach dein Zusammentritt der .^tonfereilz aufgeworfen I)at. Die Italiener gehen daraufhin aus, eiuer-seits Fittme uns national vollständig zu entfremden, aildererseitS uns die Nolle zuzuweisen, die Stadt auf unsere Kosten iikououlisch zu hebe». Statt der glatten Durchführung des römischen Paktes drohen also neue Konflikte. lH—' Rltckiehr des Königspaares. ZM. Beograd, 14. November. .Heute um 11 Uhr ist das Königspaar nack) Beogrcid zurückgekehrt. Es wurde am Bahnhofe voin General 2eLevi<^, Admiral Prica und dem Verkehrsminister Stani« erwartet. Der Kö-nig mußte wegen der großen Kälte nnd der andauernden schlechten Witternng den weiteren Aufenthalt in Südserbien ausq.'sien. Heute abends wird der König, falls er sich von der Neise erholt hat, den Ministerpräsidenten und den Innenminister in Audienz empfangen, die ihm Bericht über die Lage im Staate erstatten sollen. Der König hat.e sich auf seiner Reise alle Angelegenheiien notiert, die einer eingehenden Abhilfe bedürfen, um alles nötige in Beograd veranlassen zn können. ahnter Bereicherungen wurde. Unter der Wirkung diefer Mandl,mgen entwickelte sich ein neues Metier. daS Metier jener, die man Kriegsgewinnler nannte. So kam es dahin, daß die Welt heute in einer Papierflnt unterzugehen droht, und es ist schwer, neue Paritäten als Ersatz sür die zerstörten zu etablieren. Wie soll nun diesem Uebel gesteuert werden? (?s gibt Abhilssmittel materieller und solche moralischer Ordnung. In materieller Hinsicht mnß die Produktion auf das höcsist-mögliche Maß gesteigert uud andererseits recht viel gespart werden; dies sei nicht nur im Privatleben, sondern in hervorragendem Maße auch in den öffentlichen Verrichtungen ' jeglicher Art der Fall. Individuen wie auch ^Nativnezl sollen nie utehr ausgeben, als sie Ssöffaunlz ver liaNknis^'hen Kammer. Rom, l.'^. November. Geftem wurde die .^'^erbstsession der italienischen Kannner init einer Nede des Kammerpräsidenten Roeco eröffnet. Der Präsident gedachte vor alleni iu eineul Nachrufe der verstorbenen Mitglieder der Kammer, nnd zwar des Abg. Matteotti sowie des fascistijchen Abgeordneten ?asalini, die bekanntlich ermordet wurden. Während des Nachrufes fiir Matteotti waren auch die Parteigenossen Giolittis nicht im Saale anwesend und motivierten ihr Fernbleiben mit ihrer Abstinenzpolitik gegenüber den Arbeiten des Parlaments. Die Giolittaner haben durch diesen Akt jedenfalls ihre volle Solidarität mit dem oppositionellen Block bekunden wollen. Es wnrde sodann die Tagesordnuns: festgesetzt uud hiemit die Sitznug geschlossen. besitzen. Sparsamkeit bleibe mit Arbeit gepaart! Die Bemühungen einer einzelnen Nation, die sclmx'ren Folgen der wirtschaftlichen Nachkriegskrise vou sich abzuu^enden, würden jedoch schlverlich den geivnnschten Erfolg bringen. Dem WiederanfriclUnngswerk, dessen Unerläsflichkeit ans der .van'd liegt, sollen alle Nationen ihre besten .'iträfte widnn'n. Alle Nationen nnd Staaten, sowohl die Besiegten als auch die Sieger im Weltkrieg«', leiden in gleicher Weise unter den fatalen Nachwirkungen der verflossenen !^iri.'gZiibre und nur die genieinsanien nnd oereinten Anstrengungen aller Völk.'r können oaber den, Werke der europäiscben Wied.'ransrichtinlg den Erfolg sichern. Allein vou dieser Anf-sassung l)ängl unjer ?oeil avl Der Streit znnschen den Kämpferorganisatlr»^ nen und den Fascisten ist noch immer nicht beigelegt. Bekanntlich hatte nach den blutigen Vorfällen in mehreren italienischen Städten der Führer der Vereinigung der „Italia R-bera", General Beppino Garibaldi, einen Aufruf an das Volk erlassen, in welchem er die Fascisten, vor allem aber deren Miliz hef» tig angreist und ihnen die Schuld an den Zwischenfällen vorwirft. Auf diesen Aufrnt hin wurde Garibaldi non den fafcistischen Generalen Balbo und Varini zum Duell gefordert, was die Zeugen des erftercA jedoch mit der Begriindung abgelehnt hatten, daß sich General Garibaldi nur mit Mufsolini al< dem Urheber und moralisch Verantwortlichen für die Zwischenfälle schlagen könna. Es ist iedenfalls von großem Interesse, welche Stel. lungnahnie Milssolini dieser Duellfordzrunß gelegenheit uieritorisch zu bereinigen. „Vreme" zur Mieterschutzfrose. ZM. Beograd, 14. November. DaH Blatt „Vreme" bcfaßt sich hcute mit der Fraye der Mieter und hebt hervo-r, 'oiese sei NUN aktuell geworden, d-a das Mieterkhmtzigesetz urit 1. Mnner mcher Kraft tritt, Fraiie sei as von ?)lacdon'al'> und mehreren hervorragenden Ars"eitert>arteilern unter-/.eicluket ist, fordert die britischen SoziaN-sten auf, sich i.in die Partei zu scharen, um helfen, dias Volk dein Sozialismus zfu gk-Winnen, der alloin iniftan^k^ sei, die Welt n'r Mrüi^nng und zunl Frieden zu -iH- Dvrwibericht Ver Dinar in ZSrich 7'«. Zürich, 14 Nooemb«r.tSct,luhknr<,.Ligcn« i-erickt.) Paris 27 al). yesgrad 7'^Z, to«. don Z4.70. Prag 1S.4S. Mailand New't^okk .«^IS —. Wien 0'007SLS, Söst» — —, Bukarest—'—, Budapest —. Zag»eb^14. Novemk.-? (Scklxßkirs». «i. aenl?„icht.^ pari» .365-- biA S70'_, Schweiz bis 1545»—. tonds« 820 — bi5 .?2A —, Wien 0'09«7 bi» 0 0975. praa 20»^'— bis , Maiwntz L99'75 di» 302 75. N<«.yOrk SS GH »i» 69 66, Bukarest — — bis—'—, B»d«psß .— bi5 —'—, Saloniki —btA — —, Sofia —— bi- GrAffkl —'— bis —. B««,« VvNMche Notizen. Skupschtinawahlen. Am 8. Feber 1W fmdcn in Neuwahlen in die Ckupschtina iiud Awcir werden insc^esanit ?^t.n'sec>r^i>ete gewählt. Tavon entfallen auf Serbien !!-, ans ^iroatien, Slawonien und Eyrnncn^tiN, auf die Ba^'-ka und Baranje auf Slowenien 25, DalmlUien Ii», erna qora 7, Belgrad 2, Zaqreb 2 und Ljul'ljana 1 Äb.i.'ord-neter. Bei den lekten Skupscl»ttnali.'anlen ianl März erhielten: ^liad'k.ile 502.2!:^ Stinnnen ll07 Äb^eovduet(^, Demokraten ls'.0..'^'2 <5>2), die Landarbeiter' Ilü-M <1!>, Slowenische Vr.lkspartei 1^0.U7 (2^1, die Muselmanen .N2.W (18), Txeinijet 71.1.',.'^ (IN, Sozialisten (2), Deutsche 4L..^8.') Dissidenten 21.07'.» <2), Trunlbi^- Irnll^ov'c .10.200 ll). Serbische Partei l5.2">0 lN, ^Föderalisten in Mouteiusiro i2)^ Z^üU'.a-nen 7070 (1). Die Reklamntlonssrlst begann am ls). November und läuft ltks lntti ^ive 25». ber. Noch diesem Termin die Wü'i' lerverzeZchnisse nicht melzr berichtigt werden. Tie Wä?;lerverzelchnis'e lics;?n den Amtsstunden beim StadLmaziZstra!-^. dez:-^». bei den cin,',elnen (^em?i:?'«)es!mie!n .'zUr allgemeinen Einsik^t aus. T?e neue Skui^schtma tritt am 7. März 1tt2^ zusammen. — De? enMch'?ttssis!k;c Vertrag nikrd nicht ratifiziert! „Vonrürts" u?el!)et au-^ London, die konservative Netiiernn^i sei sich bereits darüber schlüssig, das^ '^er vou Mac-donnld niit den '^^^uisen absieichlosseue Ver-trali ni''ht rutisi'iert iverde. Sobald d'lzani-berlain die verfahrene Sinowien.i Anssele-qensieit erlediqt Hab'', b'.'al'sichtii>' er, den Nnssen zu erllären, daf^ der vorlie.i.'nde .Vertrag nicht ratifizier! iveroe, l5nalind ie^' doch bereit sei. luf einer neuen s^'ründlalie ein Vertlaqsverhästni's uiit Nus-.land hcrbei-znführen. — Die enqlisch? Slrhxj^eipgxtei qe;^en dcn Kommunismus. Der „Vorwärts" nieldet ans London, der VolsznaSai'.oschus^ der Arbeiterpartei babe beschlossen, den ansieschlos-senen Orcianisatiouen ^,u "nnuel^len, als,' il^re Mitglieder, die .^»ussl^ich der konnunnistischen Partei anqehören, auszuschlielien, da die Arbeiterpartei in ihren Reih'n ?ncht Mitglieder der audereu Parteien dnsd.'u dinfe. Die Komunlnisteil seien besoni^er? deshalb ausznschlies^en, weil sie ibren Parte'stand' Punkt nicht ans den enqlisäien ''^''.'rbältuiss^'n herleiten, sondern diesbe,zügliche Pesehle ans Moskan erhalten. — Wied-er ein politisch!'? Mard in or>. In Caitellaware wnrde der funae <^'meinder<^t nich s^aszistci'^'ihrei- Andrea Coscn'.o ii?n de'n sri'lheren s'F^i''ti'--ben g<>ordneten Imperatore nich einein heutigen ipoliti'''cheu Wortwechsel a'?i5 der Straße er-^schossc^n. D^'r Mörder entfloh. W Lllü iler ÄsAZ. Ein Roman ans?^orwegen von Annq Wothe. Amerikliliisc!'''? ssopvriqht 1KI2 by Anny Wothe. Leipzig. 22 lNachdruck verboten.) „Du tust," fuhr sie gleichnliitisi fort, „als hätte ich dir Rechenschaft zu gebeu, nw ich gewesen. Wenn es dich aber interessiert, so wisse, dasz ich noch weiter hinauf aus die .^'>öheit gestiegen bin, nm eine (beschichte zn verwin-»den, die mir ein alter Lavpe von Nan SülS nnd seiner Tochter erzählt hat." ' .'^'>enrik sah seine ^ran nnt aschsa^'^ent (^^e-si6)t griinmig an. Seine Augen funsl'lten !vie . die einer Ka^^e, als er ihr entgegendonnerte: „Nun ist es aber genng. Meinst du, ich lies;e es mir von dir gefallen, das', du i'iberall hingehst, um meiner Vergangenheit nochzusvu-ren? S6)ämst du dich deun gar nicht, über dcinen Mann mit freiuden Lenten zu reden?" . „Ich habe nicht niit den Leuten j'iber dich geredet, sondern sie sprachen zu mir. Sie »voll-ten mich warnen nnd niir sagen, das; dn auf ^ der .^^ut sein sollst vor der Rache eines Mannes, dem dn sein ^tiud genoinnien." Ie^t verstummte (sstas leises Weinen. Auf den Knien kroch sie heran und ihre grossen, granen Augen blickten stumm und verängstigt zu Borghild aikf. Die legte beruhigend ihre Hand auf die ro-^ ten Lorken des Mädchen und jagte liebevoll: — Zur Wi''derhcrstelluni; Europas, (^'in^r Meldung des Neuterbüros aus Newnork zufolge hat Senator Borah. der wak'>rscheinlich der Nachfolger Lodges als Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses des Senates ist, in einer Ansprache vor einer ^raueuv^'rlaunn-lnng in .^''arrisburg erklärt, die Wied''.d:ua gestattet iva-r, sich entsprechend der Wahl ihrer Altern in alle dortigen Schulen einschreiben lassen zn können. Verordnung erg^elb nmnlich, d^ß alle Schulen, daben die Vorm'lbeiten lx'reits be<'^oi!iien. D'^:s Muienui soll im neuen Palc'lis dler Sektion des Ministeriums untergebracht werVX'n, die die-BeLr^ilichen Ar-^beiten leitet Sektionschef Dr. Äkarkovil'. Die Idee n^'urde niit grossen Svln'pat'hi<'n anfge-no-unuen n'.'id wir^d von lden i5'inwc!^'nern von ?l'^vi S ''d aus'. L'Mlifteste unterstützt. t. Vertreter der Regierun?^ bei drr k^rAsf-nttng der Eisenbahnstrecke Ormo?. -Murska Scbota. In der gestrigen Ministerratssil.uing vnnden als Vertreter der '^vegierutig bei der (Eröffnung der (ü'jsenbahustrecke Oruwis— Mnrska Sobota die Minister Dr. ?!eriav nnd Stani^ bestiunnt. t. Graf Josef .Pch»? Ant 1 l. d. M. ist der ebenmlige ungarische Minister fi'ir öffentliche Arbeiten isn litabinett des alten Tisza. Graf Joses Zichi' von Zich und Vasonikeö, in? Alter von ^.''Jahren gestorben. t^Zraf Zichh war Mitglied des nngariscken Reichstages, wurde später Minister, war auch eine Zeitlang »^^'-nnc'nn'nr von ?^inn,e und stand viele Jahre ini Vordergründe des nngarischen Politischen Lebens. Die lettten Jahre verbrachte (bras T'^-'sef Zich^i in v'^Nkonimener Zuriil^-aezogenheit anf seinem Gute in der Nähe von Presjbnrg. „s^'eh schlafen, (ssta. DaS ist nichts fnr dich. War»nn bist dn i'lberhanpt hier? — Warum hast du das gelittlm, Mutter?" fragte sie Ebe ^-lage. Diese zuckte müde die Schnlteru. „Ich konnte nichts dagegen tun, .?>enrik schleppte sie aus ihrer ^iammer hierher. Aus dem .'^''ai?se sollte sie, ehe du heinüehrteft?" ^^orahilds Augen flannnten verächtlich auf. ,.?^-eige bist du auch," rief sie heftig, „denn sonst würdest du nicht meitie Abwesenheit be^ nntien, das zu tun, was du in meiner Gegenwart nicht wagst." „Geh schlafen, Mädchen," wandte sie sich an (^sta, „es soll dir nichts geschehen, verlas; dich auf ulich." Esta schmiegte, noch immer auf den Knien liegend, ihr blasses (^iesicht tnit den roten Lokken zärtlich gegen Vorghilds .and, dann aber schüttelte sie. als käuie ihr eiu (Erinnern, plöt.üich den ^kopf nnd, die Augen ins Leere richtend, nniruwlte sie: „(5r wollte mich wieder belügen. Mit zärtlichen Worten wollte er mich betören, ich traue ihin aber nicht inebr." „Schweige, dn Satansdirne!" ri^'f 5)cnrlk, die .^^^and zun: Schlage erhebend. (5in Lächeln glitt über des Mädchens ^üge, die sich iuimer euger au Vorghild schmiegt", uud geheiuinisvoll slüsterte sie: „I^'t'.t ist er böse zu mir und vorhin, wo ihr alle fort nmret, da tat er gar schön. Seidene leider sollte ich tragen" — sie strich an ih- k Zellu«s> t. Mäuseplas^ in Bosnien. Blättermel-dunqen Mfolqe herrscht an den Mern dar Scn cm die Gemeinde-äult<'r TN'Plhusib'a.^illen verteilt. Diese Bvizil-len, in kleinen Fläschchen venvaikjrt, werden isn Wasser aufgrli.>st. Mit dieisem Wasser wirid sl,>'ann Prot geträn>kt und auß den Feldern zei-streut. Die Krankheit ist sehr misteckend i.'Nld die Folgen zeigen sich fcl>on in einigen Tagen. Für Menschen und Haustiere smd diese Bazillen vollkouWicn unschädlich. Die Beivölkerung ist der BerMveifluny mche. Der Winter 'steht vor der Tür, die DorrÄe sin'd erschöM und die HerHistsa>aten vernichtet. Es wurden bereits Schritte ein>geleitet, um erne st'antliche Uutersbü^mg zu erlangen. t. Die Mitter erschossen. Ein yrSßlicheS Unglück geschvh dieser Tage in Baöinovci bei Bitolj. Der Bouernsohn Vitomir SimiS reinigte in der Wohnung einen geladenen Revolver. Durch unvorsichtiges Hantiervn ent-ln^o sich die Waffe und die Ku'gel trch die ne-^benstehende greise Mutter. InS Herz getroffen, Mrzte diese tot zu Boden. Der Sohn war darüber iso verzitveifelt, daß er sich aus der Stelle eine Kugel in den Kopf jagte und oband abgerissen. Seine im Znnnier weilende HauS hälterin sowie die drei Kinder wurden lebensgefährlich verletzt. Schulz starb auf dem Transport zum Krankenhaus, auch die üb- rem Leinenkittel mit beiden Händen auf und nieder — „seidene Kleider und ein Kettlein von (^old! Das würde auf meiner Brust glänzen — glaubt ihr das? Ich habe einen so weis;en .Hals," fuhr sie halb klagend, halb wichtig fort, „uud so schöne, rote Locken. Er schlang sie immer um seine großen, braunen Hände und er meint" — sie sann einen Augenblick nach — „es würde noch viel, viel schöner sein, als einst, wenn ich fortginge. In einem schönen .Hause sollte ich wohnen, mit einem Garten voll Sommerblumen — aber ich glaube — jetzt kommt der Winter und alle Vllimen sind tot. Aber ich traue ihm nicht, Henrik Flage," schloß sie düster. „Er hat einmal gelogen und etwas ist in mir — das tut so weh — weißt du, Borghild, wie weh das tut? Seine Küsse brennen auf meiner Stirn — ich möchte sie abwaschen — aber ich kann es nicht! Meine Mutter hat mich verstoßen, weil ich so schlecht bin, und ich habe doch nichts getan, als ihn geliebt!" Frau Ebe barg ihr .Haupt erschüttert in beide.Hände. „Allutächtiger Gott, hilf ihr!" betete sie, „Hil5 doch uns allen!" „Ich gehe nun durch das Land der Tränen," fuhr C'sta müde fort, „wie Mutter (?be sagt, und die Tränen, die ich weine, die spülen alles ab, alle Schuld, nur Henriks falsche Schwüre bleiben, bis in alle Ewigkeit." Mit einem Sprung war Henrik bei Esta. Wild riß er sie empor und schüttelte sie in unbändiger Wut. NunMe? S6S?oN 16. ??o?emSer IM -- rigen vier Personen glaubt man nicht am L:hen erhalten zu köunen. Vom Täter fehlt jede Spur. Man nimmt an. daß es sich um einen Racheakt der ersten Frau des Schulz handelt. t. Ein Duell zwischen Meistersechtern. Vergangenen Mittwoch gelangte das Äibel-duell des italienischen Fechters Politis mit dem uncpriischen Fechter Dr. KovacS, Kvi-schen denen nÄhrend der Pariser Olymipiade eine AMre enfftanid, zur Austvaigunig. Die Gegner stießen 30 Mal zusaamne'n». Die Aerzte stellten schließlich 'die Erschöpfung beider GeWver seist und lboantragten die Einstellung des Jweikamlpfes. Äc. Kavavs erklärte sich Aur Berföihnung bereit, wemu Politis ÄMitte lebstet. Politis Mir >mi«t di^er Wvdingiung einverlstjainden, worauf sich ldie Gogner versÄhnten. t. Die Leichen in die Luft gesprengt. In iFvalnkreich fan't» dielsor Z^e vor dem SchlwurgeriMe in Nancy der Prvizeß «gsgeu den früheren Feuerwerker Salvador stattt, der zwei Arveiter, die in den verwWeten Gegenden unter seiner Aufsicht arbeiteten, ermordet hatte, um sie auszurauben. DaS evste Oiplser wurde im Feber 1920, das Awvi!-te im Juli 1961 ermordet. Um 't»ie S^re» seimer Verbrechen besser verwischen zu kvn-, nen, zerlstö«rte Gakm^r die Leichen durch Explosivkörper. Nach der Ermo-rdu-ng seiner O^lfer legte er unter die Leichen eine Vom-lbe, so d«ß die Körper in tausend Stücke zerrissen und die Teile weit verstreut wurden. Man sand von dem ersten Opffer mrr einige kleine Teillchen, während man vom zweiten Opfer !liberhord-cumberland) meldet, der amerikanische Damptfer ,Myenne" (4987 Tonnen) hal^ drahtlos um ^lfe geb^, da er gestriandet sei. t. Entlarvung einer tschechisch - belgische« „Wunderfrau". Aus Brüssel wird der „Vossi-schen Zeitung" gemeldet: Me Polizei belager« te vor einigen Tagen in einem Brüsseler Vorort die Villa des „Pilgers u^d Apostels Christi" Georg Marascaux. Dieser hatte behauptet, vermöge göttlicher Eingebung kranke Men schen heilen zu können, indem er die Krankheit auf sich nehme. Da verschiedene BetrngS-anzeigen gegen ihn eingingen, schritt die Polizei zu seiner Verhafwng, die ihr aber erst nach einem längeren Kampfe niit Anhängern des Propheten und Wundertäters gelang. Als man in dieVilla eingedrungen war, entdeckte man eine höchst geheimnisvoll au^ gestattete Kapelle, in der Marascau? einen wunderlichen Kult zelebriert hatte. Noch merkwürdiger war das Resultat, das die lörperli« che Untersuchung des Wundertäters ergab. Es stellte sich heraus, daß man eine Frau vor sich hatte. Die Erhebungen ergaben, daß Georg Marascauic in Wirklichkeit Berta Mra-zek heißt, 33 Jahre alt und die Tochter eines mit einer Belgierin verheirateten Tschechoslowaken ist. Die Mrazek war früher Kabarett-künstlerin, und trat in einenl männlichen Kostüm „Poöte hermaphrodite" im Berliner Kabarett zum „Schwarzen Kater" ailf. Im Krie. ge betätigte fie sich als Splonin. Nach dem „Ist denn hier ein Tollhans?" rief er außer sich, „daß ich das Geschwätze des verrückten Weibes mit anhören soll? Augenblicklich schweigst du, oder ich schlage dich tot.''- Im Augenblick stand Borgh:lo dazwischen. Schwer fiel.Henriks Hand anf Borghilds Schulter. Der Schlag, der Esta zugedacht war, hatte sie getroffen. Borghild stöhnte leise. Im nächsten Auvien-blick aber blickte sie mit kalkweißem Gesicht, zu Tode erschrocken, auf den Mann, der plötzlich wie aus der Erd.? gezaubert in der Hall:» stand und mit eiserner Faust Henriks Arm, der sich zum zweiten Schlage erhob, g'fesselt hielt. Es war Terje Moe, den sie an Bord deS „Drachen" glaubte. „Du elender, feiger Wicht," dröhnte TerseS Stimme donnernd durch den Raum, „ein schwaches Weib zu schlagen!" Und mit Aufbietung aller Kraft schleuderte er die stämmige Gestalt des Bruders weit von sich, so daß .Henrik, bleich vor Wut und Zorn, gegen die Wand tanmelte. „Ich werde dich lehren, Weiber zu mißhandeln," keuchte der Kapitän, so daß Ebe Flage entsetzt und voll Angst aus ihn zutrat, den Aufgeregten zu beruhigen. Terje aber schob die Mutter weit oon nch. Seine Allgen bafteten nur in wilder Verzweiflung an Borghilds Gesicht, die leichenblaß sich auf die Lehne eines Stnhles stützte. ! (Fortsetzung folgt.) V5M IS. ??övnnvsr WS? ZkrkUUI^'. Kriege behauptete sie, sie leide an Paralyse, b?s>ab sich in die Wallfahrtskirche 5>al bei Brüssel, wo sie nach ekstatischer Gebärde Plötz lich erklärte, geheilt zu sein. Von l»a an begann ihre Laufbahn als Wundertäter. t. Siebentausend Jahre Gefängnis. Der Gesundheitskommissär der Aereinigten Staaten, Mr. Haynes, der die Befolgung des Prohidi« tionsgcsetzes zu überwachen hat. veröffentlicht jetzt einen Bericht über die Wirkungen des t^^?set)es in den letzten drei Iahren. Er berich« tet darin frohgemut über die ausgezeichneten Erfolge des ÄlkoholverboteS, ohne jedoch, wie wir bereits kurz erwähnten, verhehlen zu können, daß in der angegebenen Zeit nicht weniger als 177.000 Uc-berlrerc'r deS Prohibitionsgesetzes verhaftet un?> zu insgesamt 7000 Iahren (Gefängnis und lZ Millionen Dollar (^Zoldstrafe verurteilt word?n sind. Auch wurden lt?0 Millionen Liter aNoholisch..'r l^^eirän« k.' beschlagnahmt und verulchter. Ueber die nichtvernichteten schweigt Mr. .^''ayneZ, denn die gehören naturgemlisj nicht zu seiner Statistik, und auch darüber, daf^ die amerikanischen Aerzte im vergangenen Jahre rund drei cinhalb Millionen Rezepte, in dei^^n ihren stärkungsbedürftigen Patient.'n Alkohil verschrieben wurde, ausgestellt haben, auch darüber macht sich der l^esundheit.'^ommissär keine (bedanken. Dafür machen ober Aerzte und Apotheker (Geschäfte, wie nie vor der Einführung der Prohibition. t. Gelynchte Nester. Amerikanischen Blättermeldungen zufolge sind in Danville im Staate eniui-ssi b'.''i eiu-'ni Nennen grosse Unruhen entstanden, so da!?^ das kleine Mili-täraufaebnt Verstärkungen verlangen musztc. Militär nlubte ?5i0 Neaer in Schutzhaft nebmen. A"s''",'nd ""fstand nach der Ermordung des weisten Bean- '- einer Vau-gesellschaft durch Neger am Dainm? d^'s Flusses Dt?ir. Etwa ?0 Neaer ^'"'den verwundet nnd etliche sollen getötet worden sein. t. Raubzüge im Automobil. Eine Näub r-bände, die im Kraftwagen „arbeitet". b,l.«t augenblicklich den Schrecken in England. ??ast täglich werden seht Berichte von ileberfäl!'?n gemeldet. Der Polizei ist es trot, I^armie-rung aller verfügbaren Kräfte noch nicht gelungen, der Banditen babhaft zu werden. So fuhr kürzlich in den frühen Morgenstunden ein nlit vier Mann besetztes Automobil vor dem Virtsbaus in Redhill (Snrrev) vor. Die Räuber stiegen durch dos ?senster und weckten den (^ast)lnrt, nul sich von ihm den t^eldschrauk öffnen zu lassen. Der Wirt rief jedoch aus dem »Neuster um .^ilfe, worauf die Eiu>brecher die ^^lucht ergriffen. Ein ähnlicher Ueberfall fa?id vor einfgen Tagen in ?^aversl?am statt. In Dnlwith drangen drei maskierte Räuber gegen ^ Uhr abends in ein Haus ein, stellten zunächst im Souterrain die elektrischen Beleuchtungskörper ab und dilrchsuchten mit Taschenlampen d-^s 5?aus, wobei der 17jährige Sohn des !<^au-ses ihnen den Weg zeigen'mußte. Unter Mitnahme einiger Wertgogenstände fuhren die Banditen im Wagen fort. In Elstree, zn>ölf Meilen von London entfernt, drangen die Einbrecher in ein .Haus ein, das nur wenige Schritte von der Polizeistaiion entfernt ist. .Hier wurden sie in ihrer Arbeit dirrch das Geschrei eines ^^apageis gestört, worauf sie die ??lucht ergriffen. -HZ- N HrzMe« a»s Marwor. Moribor, 11. ??ovember. m. Der Kostenvoranschlag der Stadtge-meinte Maribor. Da^ Stadtmagistrat vcr-lmltbart, daß '5er .!'a!ril>or für das Jahr 19S5 fertiglgesbellt 'Und in der Zeit vmn 12. bis 25. Noivsiuber zur allgeimeinen Einsicht wäl^rend der Amtsstunden bei der städtischen Buchhaltung aufliegt. m. Todesfülle. Freitag, den 14. d. M. nm ^il Ubr früb stai'b nen 15. d. M. um 14 Ujhr mlf dcnl FriMiofe in Radvanje statt. m. Eoongelifches. Am Sonntag den 10. d. findet der (^'meiudegottesdienft in der Christuskirche um 10 Uhr vormittags statt. Anschließend daran nm II Uhr sammeln sich die Kinder zum Iugeudgottesd'enlte. m. Inspizierung der Mä'nnerftraf.mstalt in Maribor. Seit gestern inspiziert eine besondere Kommission die hiesige Männerl^.rcis- anstalt. Die Kommission bilden Herr Oberstaatsanwalt KremZar, Rechnungsdircktoc Paternosta und der Rechnungsbeamle ^ekle-va. Es handelt sich um die übliche alljährliche Inspizierung. m. Wohunngsnot und leere Wohnungen. OAvvie Slavenska ban-?a. Obwokil die Objekte sehr vcrnächlässigt sind, könnt endoch mit kleiner Mühe einige Wohnungen, die ja auch von Militärperso-nen belohnt wurden, hergestellt werden. Viele Wohnuings'lose Mren bereit, auf eigene Kosten die nötigen Reparaturen vorzuneh-inen, was der Evgenti'imeTin sicher keinen Schaden verursachen wsirde. Fachleilte behauchten, 'ourde zuir Prakti'^antin ^der zweiten Katc->g>orie (4. Gruppe) erimnnt. p. Raubüberfälle an der kroatischen Grenze. Kleiue Zwischenfälle an der kroatischen Grenze sind zwar schon seit jeher an der Tagesordnung, doch waren sie fast iinuier lokaler Natur. In deu letzten Iahren uach dein Umstürze kamen aber schon melirere Zwischenfälle vor, die die öffentliche Sicherheit in diesen Gegenden in ein schiefes Licht zu stellen imstande wären. Ein solcher Fall er-eigllete sich, wie wir bereits kurz berichteten, am 3. November in Metribniki. Gegen halb 1 Uhr früh überfielen 15 maskierte Räuber das Haus des Besitzers Josef Petrovi^ vulgo Plev^ak. Die Räulvr ert?ffueten auf das Haus ein Feuer, schössen durch die Fenster und Türen und fuchten^n das Haus einzudringen. Der Ueberfall gescliad so unerwartet, daß die ailv dein schlafe ^^eickireckteu Be-wobuer gar nicitt au daciiten inid sich aiu Ta.!)b!.'den zu verstecken suchten. Inzwischen erbrachen die Räuber das Haustor uud drangen in das .Haus ein. Ein 10iähri-ges Mädchen, welches vor Schreck nicht mehr ^'litchten konnte, mus^te ihnen alles zeigen. Die Räuber erbracheu sämtliche Kasten, zertrümmerten die (Einrichtung und suchten nach dem Gelde. Glücklicherweise fanden sie aber nur eiuen kleinen Geldbetrag, während es dem Bauer gelang, einen größerem Betrag an sich zn uehuu'u uud in Sicherbeit zu bringen. Als die Räub.'r das Gewüuschte nicht fanden, wollten sie auch auf den Dach-bodeu dringen. .Hier aber hielt der Bauer Wache. Als der erste Räuber auf den Boden zu dringen versuchte, streckte ihn der Bauer unt einem sürchterlichen Schlage nieder. nio-rauf sich die Räuber zurückzogen uud in der Dunkelheit versch'wanden. Iu der Nähe des Hauses stießen sie auf deu Neffen des l."far-rers, Johann Bratusak, und erschossen chn. Erst bei Anbruch des Tages getrauten sich die .^^ai:sl'ew ebner aus '^-'u ^.'erstelen. Das .Haus war vollkouimeu deuwliert, alle Fensterscheiben zertrüuiuierl und ?eiu Möbelstück unversehrt. Vor dem Hause faild ?nan die Leiche des erschossenen Nefseu. Vier Kugeln trafen ilnl ain .^topse, uiähreud fünf Kugeln die Lnnge durchbohrten. Erschütternd war Anblick, »"il' 0'e üV? tt.'r 'icl' übe'' den toten ^iörper einzigeu Sol)nes n-ars uud sich davon nicht tr-'nuen ließ. Erst ain nächsten Tage erschien eine (^''erich:s!l.'ir.n?ls-sion, NM den Tatbesland sestzusteller. und die Versolguug der Räuber auszunebu^en. Diese wareu iuzwischen schon spurlos ver-schwun^.en und mau glaubt kaum, daß sie !'terHaupt ausgeforscht werden, da fast alle ähnlichen Fälle uuausg^'klärt biiebeu. Die kompeteuteu Behörden werden bemüßigt sein, an ^nie eingreife:d' Perbefferung deo Sicherheitsdieustes iu dieseu Gegenden zu denken. Die Bevölkerung ist äußerst err.'gt und fühlt fich ihres Lc^ben'^ uicht uiehr sicher. — Der Fall zeigt aber gleichzeitig, wie gefährlich es ist. grössere Geldbeträge iui Hause zu halten, statt sie in die Sparkasse zu tri-rgen. Nicht oft genng kann dalier betont w'rden: Das Geld in die Sparkajscnl Rachrlchtea aus Seile. 1 c. Borttag Wer die ansteSenven Krankheiten. Vergaueeuen DienÄag fa-nd im Zeichen-sai2le der ^Niaben-Bürgerschule ein Vortrai^ l'Ber die ansteckenden >trankheilen und deren ^ Be.'äukpfuua statt. Den Vortrag, der in er-ster Linie für die Lehrersch.ist bestiuiutt war, wurde vo-m Vorsteher des städti'chen P'!N)!^uates, .'^"erru Dr. Deieani, sehr ver-stl'-NLlich l'n'd streng ivisseuschastlich gehalten. Der drückte seine Befrie-diguug Ilioi'r lüie zahlreiche Teill^ahiue uuse-rer Le'^jrer Mls uud b^loute, d>as^ auch sie sehr viel zur B^'^läuipsliug dieser ansteckenden ztmnk^ieiten, iucbesonöe-e aber der Sck^ir-lachepi.''einie ^beitragen können. Es sei z^war jei^t die Scharlachevideune von Celje ge-bam'.t, Ulan weis; alier, mit ilx'lckien Mülien nnd Z^psern dies erst gelang. Fiir seine Worte erntete der Vortc<^.^ende allseitige Anerkennung. c. Ein Brand in der piirotechnischen Fa« brik „Pyrota". Vergangenen Mittnwch albends entstand in der pyrotechnischen Fabrik „Pprota" in Zavodna bei Eelje ein? Brand. Dieses Unternehmen, das noch sehr jung ist, ist Eigentum des Herrn Jan7o Bovhe. Die sofort auf deui Braudplatze er-schienen Fene^-ivehren von Celje, l^,««». Viummer iK?«m 15. ??i>?cm?sr I0Z4 KMM Mzklger. U»MK?M«O>HMlHIAs>W1sWf VerschtÄ»»»»» Suche LokalitSten, welche für KaffeehciuS passend sind» nuf fliU. Posten. Trete Wohnunfl dafür ab. Unter „Loknl" an die Verwaltung. 1s)s>97 Warnung! M^rne jedermann, meiner Frau ?)!ilije Geld oder ^^elde^wert zu sieben, da für Ite nicht Zahler bin. Iva« Sita. Mizar. 11002 Aileisch wird zum Selchen über« vommcn. Ribiska ul. 7. 11026 Au Kavsen g«suchi M««?e als«» Solb-, Stl»er-«vnHsn.Eöelftel«» auch ßalsch» JDtz«e. 5». Ilgf>'-^swmm« rosk'n. Nttschrnsen, versch. Ziersträucher off. den bill. Preisen Etadtvk'rschönerunqsverk'insliärt-psrei, KoroZi^eva ul. 29. 10918 s^ast neue Sinqer » Nähmaschine, sehr flttt erhalten, und ein Da-menrej^enmantel weqen Tls,reise zu verkaufen. Adr. 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Duzeniea, den 13. November 1924. Die Ki«kerb!iebe«e». Separ«ße Patte «erbe» «ichl «»»gegebe». I liefslen Schmerze er'üllt aeben die Unter,ei»Reien allen teiInet)M«nden F,eun)en und Be'^annten die i'i^chstdelrüs'ende Nachricht v«» dem ui'ersek-lichen Verluste ihre? inri?lt«z 0»rh»r, Schwager und alle übrigen Verwandten. U0S7 Sep>r«lO V«rtE wer de« »lchl «»szegeh««. Ehekrei^iteor «nd für dl» Nedattio« oera«t lldo S a i e r.T?uit und Marlborsfn ttsfaraa d.