VNZlLmil: wwlwriliyi M Ipl Watburgtr Bettung A m 11 i c h • s Organ d e Stelrlschen Heimatbundes Vertat oml SckriftletHiiff: Marbirg t. 4. Dran. BadKiitc Nr. 6b Tarnruf: 3S-67 Crichcint wtrktlcDcb ils Moreenicitflni. Berasspreis (Im Tortus zahlbar) mo* 91M. /S-M. AI tit dii Schnftlcitung nur lul rernrui Nr. 28-67 oatlich RM 2.10 einschl. 19.8 Rpt. Postzeltungssebühr; bei Lieferung im Streif- •rrftcbbar. - Uaverlisitt Zuichrifteo werden nicht rQckkcesaodt. > Bei - band zuzökI. Porto: bei Abholen in der Oeschäftsstelie RM 2,~, Altreich durch Aofraiea Ia4 4ai R&ckporto beisolciea — PostscheckkoaU) Wien Nr. 54.608 Pott mooatl. RM 2.10 eiascbl. 19.8 Rd(. PostzeitungssebUhr u. 86 Rpf. Zustellcebühr TTr. 2 3 01tar&ura*Drou, Or^nMIai/eonntog, 3.4. Januar 1943 S3.3a5raano Führerparole 1943: Bis zum endgfliUgen Sieg! hDm Faind«n Dtuttchlands soll für die n8chst«n hundert Jahre die Lust vergehen, uns wieder lu überfalten" Adolf Hitler an das deutsche Volk Wliiir weadtt licli dir FAhrcr an dir Schwelle einea netten Jahres, das fflr Detitichlftnd ein KampTIahr wird um Sein 90m Ntoktstln, an dai dtuUche Volk und m die deutsche Wchrmaclit. Des Führers Neujahrsaufrufe geben Rechenschaft und tagen lufleicli Dank fOr Opfar «nd Leistung. Ein schicksalKhweres Kriegsjahr IsL mit 1942 zu Ende gegangen. Es hal ttna trotz allar vtnwtllilten Anstrengung unserar Feinde den Endaieg einen gewaLlgen Schrilt näher gebracht. An der OberteeenheK der daattchan fOtirung und dar Hnüberlrefflichen Leistung der Hsidenhaften deulachen Wehrmacht sind alle VfrwoM wmm Paiade, den Gang und die Entwicklung diesas Krieges zu Ihrta Gunsten zu wenden, gescheiiert Unsere FVMt nad VBNra Helauit, vereint ia entschlOMencni SiegeawUlen, haben sich bewUlirt, die Kriegskraft üeu:&chlands ist so fai dahiafagaiunaa« jidu- aoch stArker geworden; eine Reihe gewaltige Siege, die unsere Wehrmacht erk&mpft hat, sind dar BawM daMr. Daa Fihran Neajahrsaufrufe weisen at>er auch das Ziel für das Jahr 1943. Und sie geben uns aMe Ent-acUosacaMt aad alte Hirte fär dta kommenden Endkampf, Aber dem für uns die Gewißheit des Sieges steht. Mit dem Daak aa dea FAkrar, dar aiitar leuchtendea Vorbild Ist, verbinden wir das Gelöbnis, ihm in hingebungsvoller Treue auch ka MM Jaltf Ca folgea. Kaln Opfer ist una au groß und zu schwer. Das gesamte Deutschland steht hinter dem Führer ' Paralat Mit gaazar Kraft fftr daa aadgtiltigaa Siegl raMriMMpttiiaitlar, 1. Jaanar Dir FUhfir riekttt lolf«idia Neujakraauf-raf aa aaa aaiitarka Tolki Deutaekei Volk, Nationalsoslallateii, Na-tkuialaoatellatiaaen, Partilfanoiaen! gua vlertiamal iwUigt mich 4at iehlck-mXt dea Niujakraaufruf im KrUge aa diu dautaebi Volk au rlo^itta. U vier Mraa lü äkir aa«k 4m« 4«ilB«fc«i Volke OBi kl «ir Oeeclüokto diu haMarlfau alNe, .FeUideB aulg*-awuHfin werdiNi wu*, wirklich mn iBel« eder mehlBilB gekt, Wtna la früheren Jahrhun-«trtia «xnaatlaekt ftraltlfkelten dl« W«lt mit OiiiRi Krltfallnn erfttllttn, dann waren die Reaultata claaa aolchen Kampfs« fUr S)«-gir und Bivlsft« ki Otran Folge« oft doch ntir siiir Dcsekiidsa. Dennoch ist naeh ei-pm JahrhundtrtelangMi Varfall des sratsn Difutaehsa ftelshaa uneer Volk Infolg« sc!n«r tnnaraa EerMllttenuig ««d der daraus ent-aprungene« Oh«maiht to« ae'jiar efnat aeh-tiutggabiitind«« Stellung 1« Europ« hsrum-tirgeMakea und für lang« Zelte« nur aum KulturdUnger dar aader«« W«lt gewordea. Uagaalhlt« MUlkmaa Dautache war«« ge> awungw, «m Um tigllehe Brot au find««, aie Haiautt ■« Terlaai««. Oe-rada ito hak— wibewußt aiitgeholf«a, jen«a Koatln««t «ufiubauea, d«r aun-malir Soropa aum aweitanitoal mit Krl«f sa übersieh«« rerjueht t>aa Volk, das 1« seiner polltiachaa HUfatoelgkelt «nd unter dem Druck der aiuterielle« Not aleh immer mfkr in daa Relek der Gedanken flUahte« mufite und «ndllcli aur Natto« d«r Dteht«r «nd Denker wurde, war fOr dl« tlbrige W«lt ei«e genau aa angsacknae lk«eli«l«u«f wi« das von roanantlachasi Ruins« «rfUnte ataatlieh aarrlaaana «ad auterlen bettelaraae Italien. Seit der pr«ufilach« Btaat aber aufhOrte, nur der Deseai fre«ider Michte au aei«, ««d. voa ei1«uehtet«a Oelatem geTtUirt, aleh seiner wahrea Mlsaio« e«ta|>reehe«d aaseklckte, daa deutsche Volk eu eins«, beffanas« die Nutxniefter djM alte« Zuatandea, daa neus fUich aüt ihreaa Hafi au Verfolgs« «ad ia Immer ktiraerea Intervalle« aalt Krlsfe« au ttberaieheaL Ja nützlicher die Argumente dafür waresi, um ao verlofsoer ko««t«« aie aal«. Klnat hatte daa faudal« Fraakreiek daa Deutaehe ^eich bekämpft unter der FUhruag dea Hauaea Habsburv, daa bUrferliali« Frankreich ftkhrte aelae Kri«f« («ffea daa Deutschland imter der FUhrunf Preufieaa, daa Frankreich von 193t hat wieder dem Reioh dea Krlef erklärt und dieeea Mal alckt mehr dem kalaerllohen, aondem dem aatio-nalaosialiatUchen Staat England bekämpfte erat die parlamentariach - konstitutionelle Monarchie, heute hetat ea gegen den deut-aohen Volksstaat. Amerika achloft aich dem Kriege Un Jahre 1917 an gegen daa damalig« Deutschland Wllheima n. ^ hat dea neuen Krieg provoziert gegen das Deutachland der sozialistischen Erneuerung. Rußland verwik-kelte früher das nionarchlsche Europa in Kriege, ea hat nunmehr aelne« Weltkampf unter der Firma der bolschewiatlschen Staaten mit Hilfe der kap'tallstlschen Länder gegen Europa und daa sorial Ist lache Deutschland vorbereitet. Gana gleich unter welchen Motiven sie dleae Krifege aber anprefangen haben, der innere Grund war ateta der gleiche: Bafi gega« el« starke« Deufadrai Roioh ak Behutaiaacht Mittetauropaa, Ablekaung d«r Lebe«aa«aprttoM daa deulaoh«« uad d«e itaUeatocha« Volk«« uad nicht «nietat rta allgeaneinae kapltallatlecbea latereaae am Krieg überlauipt Dsnn alle ihre StaatsmSn-n«r alnd augleioh Inhaber dsr RUstungsak-tisn ihrer Länder. Aua dem Blut der von Ihnen gedungenen Söldner oder auch Ihrer eigenen Soldaten wachsen die Bildenden. Waa tat natürlicher, ala daß vor allem dls Macht, die fern Jeder menschlichen Ethik at«ht und nur Im Gold allein den Zweck daa Lisbena aieht, ala Hauptgewinner bei aHen Streitigkeiten auch der größte Organisator dss Kr'eeea lat: Dia Internatlonalo Judaatum ist seit jeher d«r M«tBtcr Im Anatlfte« dar ■ntaw«iung der Menachen uad Völker. laa Weltkrieg ltl4/18 lat «s dieaer internationale« Koallt'oa to« Geschäftemachern uad Ihren Jüdiache« Hinterminnem gelun-grea, daa deutsche Volk durch ihre Phraaen za benebeln und ea mit Blindheit m achla-ge« gegenüber der Ihm drohenden Gefahr. Ala ea daa«, im lanem durah die RevoKition geschwächt die Waffen n'eierlegte, glaubten einfäitije Menachen, 'ien Versprechungen dieaer charakterlosen Femde vertraiiend, einen Frieden der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Verständ'g^ng erwarten au dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsidenten lat seitdem für alle Zelten verbunden mit dem darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte, Indem Wilson mit 14 Punkten eä fertigbrachte, das auf dem Schlachtfeld unbes'egfte deutsche Volk in «einer geistigen Haltung zu zeraetaen, um es ilaraufhtn zu vernichten. Wenn Ich aelbst ala Soldat dea Weltkrle-ffea aua dem damaligen FYonterlebnia die Grundlagen der Lehren meiner späteren na-tlon&laozal Istischen Auffassung erhalten habe, dann ist der heute tobende Eweite Weltkampf ala geathlchtürher Vorgang von einmaligem Austnai nur eine Erhärtung dieaer Ideenwelt. Das dsutsche Volk wird in dleeem Kampf von ae'ner natloralaoalallsti-achen Volksidee deshalb auch nicht nur n'cht entfernt, sondern Im Gegenteil von Monat au Monat mehr auf als verachworen. Schlacke (Fortsetzung auf Seite 8) fiHiiiuifliuuiiyiiuiiiiiiHMNKUiiiuHUNiiuiRiiiiKiuiittiiiHiiiiitiiiiRimmTnmiiiiiiminnniiiniiniiiiiiinnuiiniiiiiiiniinHnm^^ stolze BOanz des deulsdien Seekrieges Im Jahre 1943 wurdtn 8 940 000 brt yemichtet und 450 Schiffe bMchädigt — 742 Sowjet «nxer vom 31.—31. Dezember ' • Fikrerhauptqaartler, 1. Janaar Daa ObeikosMsaodo dar Wekraaaokt gibt bekaaat: Im Terak-aeMet. Ia fltailaprad ««d ta fro-fie« Do«-Bofe« erlitt der Felad bei der Fort-selB«aff seüiar verfekllcke« Aagrifle wieder hebe Verlasle and verler M Paaaef. Im mittlere« Prealabackaltt warte« deat-sehe Trappea lai Gefeaaagril de« Fetad aaa aaehrere« Ortackafte« «ad tteiliuiffe« aad reralchteta« bei dar Abwahr laüidHcher Ge-a««aMie IS Faaaer. tadllch des nmea-Beea ameaarte der Fetaid selaa Asfriae «ater Blaaata zahlreicher Faa-zei. He ward«« aäaitllch abfeachlage« «ad dabei acht Faaaer veralchtet Ia der Zeit voaa 21. bis 31. Deaember mir-dea BB der Ostfront 742 Sowjetpanser durch Verbände de« H««rea Teraichtet, esbevtet oder beweguagsuaflbig gessacbt. Ia Llbyea und Tuneslee beiderseitige lebhafte StoAtrupptätigkalt. Ia TuBetlen zer-Störiaa schaelle deutsche Ksaipfflugseuge uad Jagdflieger auf dem Flugplatz Bone sechs feindliche IHugzeuge aaa Bodea. Weitere Flugzeuge, aowie zwei HaHdelsschiffe nörd-licb Boae wurden beachidlgt Sturzkampfflugzeuge erzieltea Volltreffer ia Bahnhoifs-aniages und Transportkolonnea des Feindes. IIa dovtscbes Uaterseeboot verseakte ia der Nackt zvsi 1. Jaanar iai Mlttelaaeer Rord-östlick Cypera elaea ZsrstOrer der ^ervls"-Kiasse darck zwei Torpedotrefler. Britische Pluqzeuqe "warfen gestera abead Branr^bomben über westdeutschem Gebiet ab. Dia BevölVeruna hatte Verluste. Ein mehr-motoriges feindliches Plugreug wurde abge-ichoisea. Außerdesi verloren die Briten aa der Kanaiküste ein weiteres Flugzeug. Aa der engl!sehen Oetküete wurden wich- tige Hnfcnenlagea dürch deutsche Kampfflugzeuge bei Tage boa^bardiert Wie durch Seatferaaeldnag bekanatgegebeu« versesktea deutscbe Dberwasserttreitkrlfte ia moaatelengea Klmpfea auf allea Meere« 31 feindliche HandelsichlHe aüt iasgesaaat li7 MO brL Diese Irfolge wardea bisber alcht bekaaatgegebea. Durch Kaapfhandlnagea der Kriegsmarine wardea las Monat Dezeaiber 1142 7t Scblle mit 447 SSO brt verseakt, davoa 72 sait 431 909 brt darck Uatertaeboete. llaschllal-lich dar gestara gesaeldstea Irfolfa aaserer Dberwaaaerstreitkräfte betragea die !■ Me-aat Dezeaiber gemeldetea Verseakuafserfol-ge der deatscbea Kriegsaiariae lOS Haadela-sckilfe mit S34 SOO brt. Darch die KrlegisM-riae Mmrde« seha Schiffe aad durch Verbind« der Lnftwafa weitere IS Schtle ba» schädigt. Aa Kriegsschltfe« vrardea lai De-zeasber voa Uatar- aad Uberwasserstrait-kräftea eia Kreuzer, aaua Zerstörer, elae Korvette, zwei Uaterseeboote und ela Siche-ruBf«fskne«g, voa der Luftwafla ela Zerstörer uad ela Geleitboot verseakt Im Jahre lt42 hat die deutsche Wehraiacht ans der britisch-saierlkaalsrbea Haadelsflotte verseakt: Voa Elaheitea der Kriefsaiarlae 1283 Haadelsschlfe aalt 7 935 000 brt, davoa 120i Schiffe ailt 7 5S6 500 brt durch Uaterseeboote. Durch Verbäade der Luftwaffe wurdea 1S7 Ilaadelsschlfle aalt raad 985 000 brt verseakt Damit habea Kriegsasarlne uud Luflwsffe zusammea im verfengeaea Jahr 8 940 000 brt veralchtet. Anterdem wurdeu durch die Kriefamerlue 149 Schiffe, diirrh die lult-wafle Sil Schiffe beschädigt Mit dem Total-ausfall euch eines Teiles dieaer Schiffe ist an rechaaa. Der Gauleiter zur labresvende Wir haben in unseren Tagen nicht Zeit und Muße dazu, uns lang irgendwo zu verweil«n; uns steht auch an der Schwelle des neuen Jahres nicht der Sinn danach, lartgatmig die Leistungen des vergangenen Jahres zu preisen und zu versuchen, den Schleier zu lüften, mit dem das Schicksal die lireignisse des Jahres 1943 deckt. Wir wissen, daß unser ganzes Volk mit all seinen seelischen, geistigen und körpcrli-chen Kräften im vergangenen Jahr kämpfte, schaffte, litt und stritt, wie selten in seiner Geschichte und dank seiner Geschlossenheit unter der Führung Adolf Hitlers eine Gemeinschaftsicistung erbrachte, wie noch nie in seiner Geschichte. Darüber wollen wir nicht viel reden; still wollen wir dem Schöpfer dafür danken, daß er unserem Volk eine solche Leistungskraft gegeben und ihm so viel Mut und Tapferkeit des Herzens zugemessen hat. In das eben beginnende Jahr wollen wir aufrecht schreiten, steif den Nacken, frei den Blick; eine tiefe Liebti im Herzen zu unserem Volk und einen leidenschaftlichen Haß gegen alle die Mächte, die uns zwangen, Krieg zu führen, anstatt an unseres Volkes Wohlfahrt werken zu dürfen. »... Die Heimat wird alle Kräfte aufbieten, um der kämpföiden Front den Rücken freizuhalten...« So habe ich unserem Generaloberst Dietl gedrahtet, als er uns und der Steiermark seiner Armee Glückwünsche zum Ausdruck brachte und von der innigen Verbundenheit sprach, die Front und Heimat heute stark verbindet. Unsere Soldaten, die wir in dieser Stunde grüßen, sollen sich nicht sorgen; die Heimat ist stark und uner-schiitteriich. Wenn die Feinde nur wüßten, in wieviel mehr Wiegen im vierten Kriegsjahr neues Lebin kam'in unserem Giu als in den Friedensjahren der Systemzeit, dann würden sie daraus auf den heißen Lebenswillen unserer Landsleute schließen kftnnen; wenn sie nur die weitaus günstigeren Ziffern der Säuglingssterblichkeit des vergangenen Jahres vergleichen würden mit den Ziffern der Friedensjahre und allein nur beobachten würden die Ziffern, die den allgemeinen Gesundheitszustand unseres Volkes beleuchten, so würden sie schon an diesen wenigen Beispielen erkennen, daß sie nicht nur an den Fronten, sondern auch in der Heimat Schlacht um Schlacht verloren haben. Das reue Jahr bringt uns »die zehnte Wiederkehr der Machtergreifung durch Adolf Hitler; im neuen Jahr vollendet sich ein halbes Jahrzehnt der Zugehörigkeit unserer engeren Heimat zum Reich. An der Schwelle eine« solchen Jahres wollen wir uns erst recht zusammenreißen, um allen Aufgaben genügen zu können, die uns auferlegt worden sind. Das neue Jahr wird für uns auch das Rose-zgcr-Jahr sein, das schlicht und innig zu feiern uns auch der härteste Krieg nicht hindern kann. Eine Kette von Veranstaltungen wird das ganze Jahr durchiieheji, und einmal, wenn der Tag kommt, an dem sich hundert Jahre vollenden, werden wir an die S'.ätte in unseren obersteirischen Bergen ziehen, an welcher vor hundert Jabren »eine sterbliche Mutter ihren unsterblichen Sohn gebart. An dieser Jahreswende im vierten Kriegsjahr danken wir mit besonderer Innigkeit allen jenen Volksgenossen die mehr als ihre Pflicht getan haben im vergangenen Jahr, allen, die um unserer Zu- »Marburgtr Ztitunf« t./3. Jtniitr 1943 Nunnitf 1/3 kunft willen geblutet haben, allen, die wegen eines um unserer Freiheit willen frlKachteji Opfers geweint hal>en» allen, die an ihrer Oesundheit oder an ihren ge-r.iden Gliedern Schaden litten, damit unseren Kindern eine l)essere und schönere Heimat werde — vor allem aber allen, liie d.is Höchste gaben, was ein Mensch zu geben vermag, ihr Leben. Wenn aber Dich, lieber Volksvgenoese, im kommenden J.ihr ein Opfer trifft, so klage nicht und bemitleide Dich nicht selbst, sondern mach die Augen auf und sicher kommt bald einer vorbei, der ein größeres Opfer brachte als Du, Denken wir am Beginn de« neuen Ks- pfjahres mit aller Kraft nnserer Herzen daran, daß die Lebenserfüllung jedes Menschen in der BewJlhrunj» liegt, daß aus bestandenem Kampf, gemeistertem Uid und mit Haltung erbrachtem Opfer letztlich schönste Lebenserfüllung erwachsen muß — während aus jedem Versagen, jeder Feigheit, jeder Haltunja:slosigkeit nur Unglück und Verderben entstehen kann. Dr. Slgfried Ulberrcitlier iminninniiiiiiMinnHMmuMiiiiiiiiiimmninfliiinHNiui^ firoOaiiniirnl Raeder an die RncgsoMTiae ein große« ntid hartes Jahr unserer sehen Ocschlchte ist tn Ende ßejtangcn. Ein tiärtercs wird folgen. Es soll uns im Oe-denken an da« Vorbild unserer Kcfallenen Kameraden bcreitfinden zu netier Tat Auf stolze Erfoljre blicken wir lurück. fhnen gleiche nnd iröPere an die Seite m stellen, sei nns höchste Pflicht Der rflhrer wies uns einst den Weg ttis tiefstem Znsamnienbmch tn neuem Aufstieg. Mit gleichem Vertrauen, mit Mut «nd Zuversicht foljren ^nr ihm heute auf dem Wege zum SicRe, den wir ihm als tapfere Soldaten erkämpfen wollen. Heil unserem Führerl Raeder. OroOadmiral Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Der Bank an lie laplare Laltvalle Tavesbelekl de» RelchsmarsclwUs «um 1. Jamiar 1943 Soldaten der Luftwaffe, mein« Kameraden 1 Wir treten in das neue Jahr mit der fachen SiesesEUversicht wie am erste« dieses gewaltigen Ringens «m Ercihett ■nd Größe unier« Reiches. Wer in Narvk standhielt Kreta dem Felad tnlrlefi «d die bolschewistischen Massen an die Wolga und über de* Kaukasai surttckwart, wird luch die letate Schlacht gewinnen. Ihr. meine Kameraden, habt In großen in« schweren Tagen des vergangenen ^ Kampf BUr Luft und auf der Erde alle Zelt und an Jeder front bewunderswerten Mat tind höchste Einsat*freudigkeH bewiesen. Daför danke ich Euch stob, and bewegt eis Ener Oberbefehlshaber und auch als Sprecher der fleimat Mein Dank gilt lemer ai-len Soldaten der Luftwaffe, die nicht das filück haben, sich im Einsatz gegen den Feind bewähren rn können, ren wichtigen Posten, besonders der Aosi>II-dnng. in stiller SelbstverständlichkcH voll und ganz ihren Dienst für die front tun. Was die Zuknnft birgt wissen wir *nr Stunde noch nicht eines Jedoch ist «ewi». am Ende wird die Macht des Schwertes und der Verbündeten jedes Schicksal meistern und unseren Völkern e»ne schönere Welt erschließen. * Im Geiste der gefallene« Helden geloben wir, bis znm Ictiten Atemzug f6r unser ewiges Deutschland tu kämpfen. Mit diesem heiligen Versprechen grfißei Schwelle des neuen Jahrea die fahnen, unsere herrlichen Siegeszeichen Es lebe Adolf Hitler. 4er Ftthrar lad feM-herrl Döring, Relchimtrsditn des OroBdentschen RdcÄca und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. NenjalirsMehl les ReidislSkrers SS an WaNen-SS aad Palinl MSnncr der Waffen-ff und der Ppliieil Im vergangenen Jahr 1W2 habl Ihr tre» Eurem Wort und Eid Eure Pflicht erfüllt^ 1943, das vierte Jahr des Krieges, in dem um die Existenz unseres Volkes und um die Oröße des Reiches gefochten wird, hat uns ebenso trea, tapfer und gehorsam als unbeugsam, unnachtgiebig nnd nnerschätterijcn lu finden. Mit gläubigem flerien und immer wwm Mute werden wir auch in diesem harten Jjihre dem Manne dienen, dem wir nns alle des Volkes Fahrer verschworen haben, Adolf Hitler. Feldkommandostelle. 31. Dezember 1W2. H. Himmler, Relchsfflhrer tr ind Chef der Deutschen Polizei. Tagesliefehl des Marachalls Uannerkeim Helsinki, 1. Januar Der Oberbefehlshaber der finnischen Armee, Marschall Mannerhelm, richtete anläßlich der Jahreswende an seine Soldaten einen Tagesbefehl, in dem es heißt: »Die finnische Armee hat harte Schlage ausgeteilt und mit stahlhartem Willen den Anstüfin des Feindes, alle seine Versuche, un ere Front tv brechen, turückgcschlagcn. Die Erfolge zu Lande, zur See und" In der Luft berechtigen uns dazu, mit Stolz auf das vergangene Jahr ru blicken«. Fortsetzunsf von Seite 1 An das deutsche Volk um Schlad« einer »Iten, tiberlebten Ooeell-achaftflordnunc: füllt eb. Ee kann kein Zweifel darüber beatetoen, daß am Ende dleeee Kampfes der natlonalAos.aliatiflche Staat als ein unerschütterlicher und unzerstörbarer Block in Etu^opa bestehen wird. Ela eoU sich aber auch weiter niemand darüber tÄuschen, daß dieser Staat den Kampf um die Existenz unÄerea Volicee mit einer anderen Energie flihren wird, als dies im alten Deutschland einet der Fall war. Wenn Ich am 1. September 1939 vor dem Deutschen Reichstag erkltLrte, daß, gaiu gleich, waa noch kommen möge, weder Zeit noch Wattengewalt den heutigen Staat würden brechen können, dann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht gesweifelt werden kann. Ifnd wenn ich weiter versicherte, daß die Hoffnung des Internationalen Judentums, durch einen neuen Weltkrieg das deutsche oder endere europäische Völker Terniehten 2u können, der schwerste Irrtum dee Judentums seit Jahrtausenden eein wird, daß es jedenfalls nicht das deutsche Volk aerstören, sondern sich selbst ausrotten wird, dann wird auch darüber schon heute kein Zweifel mehr bestehen. BJa werden dieses Mal nicht wieder ungestraft Millionen anständiger Menschen durch eine fluchbeladene Rasse auf das Schlachtfeld getrieben und hingeopfert, damit das internationale Judentum seine Geschäfte machen oder seinen alttestamentarischen Haß austoben kann. Daß aber diese Rasse die Hauptorhe-berin dieses Krieges let, kann am eheetea erwiesen werdan durch die Tatsache der Verbindung scheinbar extremster Gegensätze Im Kampf gegen die europäischen Nationalstaaten. Das Bündnis Kwischen den era-kapltalistischen Staaten dee Westens oder gar von AmerUui mit dem verlogenen eoaia-listlechen Schelnregiaaent dee Bolschewismus ist nur denkbar aus dem Grunde, weil die FUhrung in beiden Fällen Iii den Händen dfS Internationalen Judentums liegt auek wenn die nach außen hin sichthareo Persönlichkeiten dem scheinbar wklersprechen. Aber der Jüdische Gehirntrust Rooeevelts, die Jüdische Presse Amerikas, der jüdische Rundfunk dieser Länder, die jüdischen Partek>rganisatk>-iiea und s© welter, «li ei^d nlehle aruleres als das ebenso jUdieche FUhrungsgerlppe der Sowjetunio«. Sowie sieh aber tn diesen StaMiten die wirklidi nationalen Interessen auch nur im gerlngstan zu regen beginnen, tretan auch eofort die schärfsten Oegen-sätae Im Handeln und vor allem in der Zielsetzung dee Kriege« eelbet euf. Die» g^t «tfcftyi SO weit, daß die Kunst dee Vera bn-Uschsn Int«iUigenct Service se hock «twn*-keltan politischen Kordes als letste Helferin dort .lÄprii«« »u*, w» «teil »n«!«» »ir trbtrbrttckuji* dtr toIimiImmo DI«»-rennen nicht mehr find« Issawi. Die Stellungnahme des nstlonalsoaiallstl-schen Staaten wird in diesem gewaltigsten Kampf dar Weltgeschichte nun von »w e l Gesichtspunkten aus bestirnt: Dem einen: . ^ - Wir haben wedar Frantoeloli noch Üng-kyid oder gar Amerika irgend etwae getan, wte haben von diesen Ländern nicht« ver-huigt, waa einen Ajilaß so diesem Krieg hätte geben können. Ja eelbet jeder Frle-densvorschlsg im Krieg wurde von den Internationalen Kriegsverbrechern «hroff »• rückgewleesn und nur als deutsche Solmm-che ausgelegt. So hat man uns wie vor » Jahren nicht nur formnl den Krieg erklärt, sondern den Kampf aiifgeewungsn. Dem anderen: Wir sind, naobdena Krieg nleht ver-meidbar war, eatachleasen, ihn nait dena |gn-xen Fanatisnans «u fiUiren, dessos wir Na-tiooalsozlallstea fähig sind. Wir sind vor nUem gewillt, ikn Us n einer endgültigen und klaren Bntachekhmg sa fOhren, eo daß ans «nd enaeren Nadtkemnaeo eine Wleder-holnng diesem Kataelieyhe la Znkmft erspart Ueibea wird. Hätte das deutsche Tolk im Jahre IflS, statt den verlogenen heuchlerischen Phrasen Wilsons ai glauben, den Kampf In eiserner Entschloisenheit weitergeführt, so wäre schon damals die feindliche Umwelt *ieam-mengebrochen. Dafi dies nicht geschehen Ist, hat Uber unser Volk nicht nur naunenlosee wirtschaftliches Elend gebracht, Mlllk>nen Deutsche von der Heinaat fortgerissen, sondern letzten Endes auch den heutigen Krieg verschuldet' Denn wir wbisen es, dsO man gerade la England nnd in Paria 1089 der Meinung war, das deutsche Volk würde vteUeleht sebon tai knr-oer Zelt wieder wla einst die Waffen von selber eCnckea. Des dänische Volk nnd die übrige Welt nber mUaaen ee wlseen, daß dieser Vorgang In der deutscfMa Geeohldite nnr ein efaumllger war. Wenn deehalb «ngUeehe and amertkanlsehe Juden verkünden, daß ee die Abekbt der AnUertea sei, dem deutschen VeOu» die Kinder wegsanehmeai, Mllllotten jonger IMänner nbeuschtochtsn, das Reich tn «erspUttem nnd es auf alle Zelt som wehr-loeen Ansbeotongsobjelrt eelner kapltallsd-schen oder bole«AewVitlscben Vmgebmg ns machen, denn braoehen sie uns dies gar nlfiit Bu eritlären, denn wir wlseen dne oh-nehbi. Nur aehelnt man es In dieser anderen Welt nicht ra wissen, daß das nfttlonalM»Bla-Dstlfiobe Deatsdbland rtlr ein solches Experiment nicht nnehr geeignet let, daß es weder beelegt worden wird, noch Jemals rn kapitulieren gedenkt, eondem daß es im Ctegentell entMldeenea M. erfUDt ven den CMste der Poillisclie woclienscliaiil (größten Zelten unserer Oesehiehle, dleeen 1 Kampf nnr mit einem klaren Sieg an beenden. Der sicherste Garant fUr diese Gesinnung und die Stärke des dazu notwendigen .Willens aber ist die nationalsozialistische Partei mit ihren Organlsatlo-'nen und über allem das von Ihr erzogene I Volk. 1 Das Recht, an diesen Sieg an glauben, besitzen wir dank unserer eigenen Kraft, dem Mut unserer Truppen, der Treue und der Arbelt unserer Heimat sowohl als auch dank dem Wirken der mit uns verbündeten tapferen Völker In Europa und Asten. Wena es der deutaelaen Wehrmaeht nnd den ntilt nna verbündeten anderen Staaten im vergangenen Jahre gelangen ist, die Ea- Xbeeonden bedrohenden Junten dee Bol-wlsmus noch weiter hinanszudrängen,' dann hat die deutsche Hehnat nmgekehrt In Rtadt nnd Land mit Männern nnd mit Fraoen unter den schwersten Bedingungen ebenfUls etwas Einmaliges geleistet. Der deutsche und die verbündeten Soldaten aber, sowie unsere deutsche Wirtschaft haben nicht nnr den Lebensraum des kämpfenden Europa ge> waltig erweitert, sondern Om auch In einem großen Ausmaß bereits für sich erschlossen. Es wurde möglich, wir aHem dank der Arl>elt des deutschen Bauern und der deutschen Bauersfrau, unsere Ernährung sicherzustellen. Die Millionen, die In unserer Industrie tätig sind, haben nidit nur die A^ meen mit dem notwei^lgen Material ve^ sorgt, sondern die VorauBeetzimg geechaffen für das in visi höherem AosnuB geplante Anlaufen unserer Rüstung. Was Amerite hier au arbeiten beabsichtigt, wurde uns durch die phrasenreiehen SchwttaereteB feines HauptkriegShetzers eft genug mitgeteilt Was es wirklich isistsn kann wid göelstet hat, Ist ans nicht imbokannt Waa Dentseh-land nnd Europa lelastan Bndes werden, wird auch anseten Oegaem tan menden Jahr nicht veaboigvn bleiben. Der BüokbUok tot dIeaesJahr großer folge nnd gewaltiger Elmpfe vetpORMt «e deutaehe Helanat, In ensler Unie Ihrer ten wm gedeaüten. Wo ben ele dem Buch der dentsehen Oesehlehte aene Ehrenblätler eingefügt Was sie an mhmrelehsn SddacMen i wtri dareh dl die Wehmmehtherlchtn bekannt, aber db nicht Und au dtessr rnnt dar aueh dia Frosit dsr)snlgen Mlnner vnd Frauen, die als Helfer und Helferinnen in Ihr und hinter Ihr tätig sind. Auek von IhMn wird beaondars kn Oaten eft voietellbnraa verlangt nnd g^bsn. Alleia, indem sto alle dteae Sorgen, Entbehmafsn, Opfer und Lsldsn auf sich nsiwnen, wahren sie das Reich vor einem tausendmal größeren UnglUck, Sie behüten und bceehirmsn sie vor den ßehrscken eines Krlsges, die der Heimat selbst in den schwersten Bombenangriffen nur andeutuagawelss besmßt wirdsn können. Der BagliMi #es nensn Jshfes isipflliiMet Büch, hn Nanwn dm danlstiian Veta fir all dns BMdentnm und die galalslsts AfM der Heimat and dar Front m danken. Dean ick seibot bin nnr ehier der vielen, die OOe-der dieses TeDus skA Was sslck s«n der Msme naslner Vslksgeawassn harverhskt, krt ■nr die Ehre, Ikr Fthrer sela sa dürfen. Im ßbrlgea aber ktt Iw Leid das aMkl^ gensn ao wie mein Stols und meine Freude dereinst der Stola and dis Frende dm ganasn Vekes seia werden. Der elnsekae muß aad wird wie tanmer vergetwn, allein daa Volk nsoO Wel-ben. Daß wir Sun im korameaiden Jahr oa-sere ganze Kra#t wkknen, soll am 1. Jaamar lOiS anaer CMttbnto sekL Nar dann dürfen wir ee wagen, wie Imaner naseren Herrgott sn blttön, daß er aaa, ae wie bieber, ee'jien Belstnnd sieht vereagen mttgeu Der Winter mag aehwer sda. Härter wie tan vergaage aen Jahr er ana aickt treffen. Kadä Dun aber kommt die Stnnde, da wir aater Znaammenfassong aller Kraft wieder aartreten wollen, am der Freiheit aad damit der Zukunft und dem IWien aaaerm VeBcea sn ntttaen. Einmal wird daaala diesem Kampf elaeMaekt nie ersts stürzen. Daß dlea aleht Dentschkukl Ist, das wtaeem wir. Das deolaefce Volk wird dieses Mal aki letstea den Kampfplatz belrnnplen. So wird dann endllek Jeaier lange Friede koemnen, den wir ereeknen snm großen Aaf-baui nnserer Volksgemeinsduift und damit als einzig whidlge«' Dank für ausere toten Helden. am X. Januar lf«S. Adolf HItlar HeoiakrsnNkkvBaiclie lir Slaal^ oberMapler aad OipIrasteD Berlin. 1. Janaar Ans AnlaS des Jahreswechsels hat zwischen dem rOhrer nnd zahlreichen Stssts-oberh9uptem and Reglernngschefs des Ans-Isndes, insbesondere dierlenigen der befreundeten Länder, ein telegraphlschcr Austausch von NeujahrsglQckwQnschen stattgefunden. Durch Eintragung in das in der Präsidialkanzlei des Pflhrers aufliegende Besuchsbuch brachten dem fOhrer die In Berlin anwesenden Botschafter, Gesandten snd Oe-schlftsträger Ihre eigenen nnd die OlOck-wflnsche der von ihnen vertretenen Staats-oberhflunter, Regleningsa and Vötksr sum Autdmck. Freitag, 18. Dezembert In swei Tagen wurden an der Ostfront 101 sowJetLBche Panzer vernichtet und 90 Fejidflitgseugs Sbge-eehoasen. — In einem Aufruf wandte sich der Großmufti sn die islsmisohe Welt wm Kampf gegen die anglo-amerikanlsche und bolschewistische Unterdrückung und Knecht-sdukft Ban^itag, tß. Dsaembert Im Terek-Oeblst bf-achen schwere Angriffe der Sowjets verlustreich zusanamen, aueh in dsn übrigen Kampfgebieten der Ostfront waren troU Massenebisatz an Menschen und Material die verzweifelten Anstürme der Bolschewisten erfolglos, ■ Sonntsg, M. Dezeanbert Graf Clano traf Bu wichtigen Besprechungen im Hauptquartier des Führers ein, am gleichen Tag wurde auch der französische Regierungschsf Laval vom Führer empfangen. — Unseren und rumänischen Truppen gelang ea, slnen wichtigen Flußabschnitt zwischen Wolga and Don EU besetzen. Hierbei verloren die Bolsehewl-Bten tai hartnäckigen Kämpfen lß4 Fanser-kampfwsgen und 36 FhigzeagCL Montag, n. DeasBBkers la erblttertsn Panzer- und Infanterieechlachten verloren die Sowjets wieder 70 Paaaer. In den Istitsn aehn Tsgen wurden aBela 1A18 Sowjetpanaer verniditet — Kalkutta erlebte einen neuen Japanischen Luftangriff. Dtaartaf, », Deaemhert Die seiiwere Ab-wehrsehla^ am mitUeren Don tobte weiter. Dia maaslerten Angriffs dar Sowjsts braehsn vor den dsutschsn LInisn ntsam-msn. — Bst sinsm EWipfang dsa Frislde»> ten der ctUnsaisehsn Katkmairsgliruag bstaa Teano «nterstrlck lelateiw m GewUhsIt dm Bndakcea der Aehaamniehta. Mittwee^ M, DeaeariMR IMa MsdUehen Qroßaagrlffe bei Stalingnid warsk avfolgtoa. — la Lorbiao sntwieksitsk fleh mm Tsü größere Kampfhaadhrngen ohne Jaden Erfolg für dsn Gegner, — Deotaelis Fhiffssiiis grlf-fsn dU NsdwdiBbweie ki Kerdafna w Lande und aar See eifsünlSlk n. _____ _ H, DeasaAen D* Wä- aaehtatag ataad ohne Untertreeknag im Zeichen dsa Sehlaehtsnlima. Daa Anrannan der Sowjeta gegen unaers Stalhiagen blieb suf dsr ganaen Oatfiont «rgebnislss. — Die Laftwaffe anf tildas Seiten ektarlehells staM rege Kamfiftitigkelt otes tolga. CNraangTtffe tan Dongdblst wurden ahg*-eehlsgea, auch an den ubrigek Krtegasehaa-plätaan daa Ostsna srtttten dIs BowjaAs sehwsrate Vssluata. — Kalhutta wnrde len japaatoehsn ftagasagen sniMt J"drfcaam bombardlerl — Der frsa^Waefca ▼snitsf^ gansral Oniltn wards etat Opfer dm Sssrst Service. flamrtag, M. Dinii*w Ma aafcwiien Kämpfe Im großen Donbogen, bei Woreneeeh t»d Kaluga hielten an. Unier hohen Verla-sten fnr dIs 8ow)sts vermoehian sie kstaisr-M Erfolge m srrekhsn. Ik Takaalrm ka»« -• so hsklgsn Gefeekten mit dem Osgasr. — Englisch - amerlkaniselis KaehaoliubatraAan wurden wlrkaam ven dsotaeban «ad ttallani-sehen Bchktehtfliegera angegriffen. Soantag, 17. Deaesaberi Bei Angriffen ^ Sowjets bei Welttilje Loki eitittsn die Sowjets neue große Einbußen an Heaadien and MaterlaL Im großen Donbogen fel^ m unseren tapferen SeMatskt Boden m wtainen. An dieaem Tag wurden allein IT boischewlatkNke Fta^aeiige afegeschesssn. n, Deaamhert Bei heftigen A»* griffen dm Gegners an dsr Ostfront fr«h|^ es, W Sowjetpanaer aa venilciit«. — la TM-nsalan wurdsn dsm Gegner enpfUiliche Ver-lusts aagsfUgt DlM^kig lt. Deasaabsrt Dsalsahs U* Boote griffen etaisn feindlichen GeleKaag sn und remlchtetsn aus ihm U SchJÄe ^ 86 000 brt sowls etaien Zerstdrsr imd ^ Korvette. — Zwischen Wolga and Don ash-men die schweren Abwehrkämpfe mit gießen Verlusten fUr die SowJeta Ihren Fort-eaM. — Im großen Don-Bogea wurden gdwwelte bolschewkrtJsche Truppenteile völlig aufgerieben. rnttwock, 86. DeeeaiAer: Bei der Verfolgung des feindlichen Geleltzages gelang tm unseren U-Booten, weitere vi* SlOOO brt an vermnken, eodaß It SchUre mit iMgMMit 10«000 l«t «« to wmldi-tat wurden. GleWiwlUf U-Boot« Im Nor«- ond SIWaHja^ ^5! 1» Behltfe mit »UMmmMi T» 300 Urt. — i» wbltttrtra AJifTlKo ««■ Bowjot« am Äien Wlderetand dsr deutsehen und verbündeten Tnippsk. .............. gl, DsaewberT Aaf allen Meeren konnten deutsche tJberwasssrstrsitkrtl^ die Versenkung von 31 feindlichen Handels-schiffen mit susamnien — 8 940 000 brt feindlichen b<Äiiffsrsunws Ist dis stdse Jshresbllana Seekrieges, 490 feindliche Srtilffe wurden beschädigt — J^te bolsdiewlstischen Angriffe sn der Ostfront hielten sn. In ^ letzten sehn Tagen wurden allein 742 Bo-wjetpancer vernichtet ____ Drack V«cle«! Martiritf Vtrleai- ond OrKfctf^ t.4. OfN BaSmMf t Iir Z»H fSr Anttttt» *»• Nr t I fftHtc. AwkII 491 Lltf«ro«f 4m BItMtt «S** a«M*HM^nifir Hk« IretoM Am»rMS tm Nummer 2/3 »Marburger Zeitung*« 279. Januar W43 Seite 5 Der Führer an die Wehrmacht FQkrerbtupt^artl«r, 1. Januar iter Pflhrar kat aun Jahreswerhsel (olgen-§Bm Tageabcfakl a« dl« S«1datM d«r daut-■chsii Wakraaekt triaaaaiit Soldttaai All tek 4m Naujakrtaufnif ai tudi rtehteta, war Im Oitea ein Winter Ober unter« Proat k«ra{a9«br«ck«B, d«r almw Na-tarkatactreyk« gllck. Wai Ikr Soldaten d«r Oatfroat daaaala erleben muBtat, wlBt Ikr »elbtt In sorgenvoll dorchwichtea NIchtes waren meine Gedanke« bei «uck. Dal «a g«hing«a lat, den uns fagedacktea aapolaonlichen Zuaanmenbruch lU renneide«, war «benioiebr eurer Tapferkeit wie eurem loldatlfcben KAnnen, eurer Treu« wi« ««r«r Standbaltlgkeit zu verdan-kMi. Ihr, fwli« Mlaiplir äm Oalirvnt h«M ta iltacm Wtelar Daviachlaad «nd darUbar kteattt pMi Bwepa gerettet md mit e«ck )«•« f«ld«t«B «Bterar VcrbQadetea, die Seite ai 8«llt all «aa l«ckt«B. Wlkread Ihr aber !• !«>■■ «adloee« Kamill dl« Gewal- lt» 4er Nalor «nd dl« Tflck« «Inet Feindes itt Mi v«Ma««B tft« «aroMlKhe Front Im OflM ffthellMi htht, Uefea !■ der Heimat hirtllt «U« Vwkertllmiffcn ivr Wlederaul-Mkm« das Kampfe« im Prttkjakr Cewaltlgaa kabt Ikr Im Jakre 1042 errelckt Die Krim wurde erobert und gesSubert, geilbrlich« Sinbrflcb« des Gegners an lahl-relch«« 9t«n«n der Front b«fcitigt. In den drei Schlackte« ob Charkow wurde die Bediohuiif unser«r «adllcken Flank« aufge-bob«a und dar Gegner vemichtend geschlagen. Bin« neue Offensive gewaltigsten Ausmal«« »ahm Ihm dl« letzten Reste der U)(ratet lowie t«lne KobianaebUte am D«Btf w«fl- In di«tem gewaltigen Raum, der bU «ur W o I g a reicht, kämpft ihr nun Stlt» an Salt# mit d«i Trufpao dar verbüa-d«t«B Nitioatn. Yfle schwer auch iqn eUiceliea di«a«r Kaai^ tat und lein wird, und wie oft sich audi ichelnbar dl« Waage des Crfolges zu qiia#r«m Gagaar neigen mag, am Ende, das wtit Ihr, wird ala AhachlU dar daalach« 9l«f «lahaa. ran aMkr aock ata frth«r hat tai diesem Jahr di« deutsche Hetaaat neue Waffen gaathMladat. Was in Jahrelanger Arbeit vor-beraltat wurde, beginnt nun In einem gewaltige« Rhythmuf aniulaufen, um euch, malaa Soldaten nicht nur noch besiere, son-darn auc)i noch mehr Waffen und Munition vu gaben. Als Klmpfet selbst seid ihr ohnehin jadam anderen eurer Feinde überlegen. Trotzdem welfi ich — nicht aur als euer oberster Befehlshaber, sondern auch als eln-stigfr ^Mat talbst mit wlefial Bitternis, LaTd, Tadasaatoat und HeldeBiaut auch die «lorraickatan 51«ga verbunden sind. Denn tm |)n4f ift fs nur (lar Meatck alt Kfl^npfar und .Üamit der Soldat, der den Streit dar Waffen entscheidet. In der Hand des Feffllngt würde auch dla beata WtVa warUea täln. nnteretellt seid, bleibt nach wie vor daa Itlck- frat dieses ganzen gewaltigen Ringens. Eure Tapferkeit enre ,Treue, euer FtlchtbewnBt> sein nnd eure Standhaftlgkeit sind die Grundlagen dee endgültigen Slegee. Beeonders die Grenadiere und JSger der Regimenter der Infanterie- nnd Panzerdivisionen de« Heerea and der Standarten dar Waffen-haben nicht nur die schwersten Verluste getragen, sondern auch die höchsten Leistungen vollbracht. Wenn wir am Beginn dea nenen Jahres den festen BntschluB fassen, nnter keiaen Un-stlnden vor unseren Feinden lu weicken, sondern sie so lange n beklmpfen, bis der endgültig« Sieg unser ist, dann geschieht ee zuerst im Gedenken an unsere lieben Kameraden, die allein für diesen Sieg bisher Ihr Leben lassen mußten. Es geschieht aber auch mit den Blick auf da« deutsche Volk, seine Gegenwart und seine Zukunft. Waa die Gegner mit unserem Volk vorhaben, wurde in zahlreichen Zeitungen und öffentlichen Reden angekündigt. Was der Feind im Osten im Falle seines Sieges mit uns machen würde, das wißt Ihr selbst. Was wir nun demgegenüber zu tun entschlossen sind, werden diese Gegner selbst noch kennenlernen. Indem wir uns unserer Toten an den Fronten erinnern, gedenken wir aber auch der Tapferkeit der Heimat. Sie ist ihrer Soldaten nicht unwürdig. Alle Versuche des Gegners, seine verruchten Angriffe gegen Frauen und Kinder, alte Kulturstitten oder friedliche Wehnhluser, haben das deutsche Volk nicht zersetzt, sondern im Gegenteil zu Jenem HaB geführt, der notwendig ist, um einen solchen Kampf mit Aussicht auf Erfolg führen ta könaen. Denn selbst als wir in diesen Kritg getrieben wurdm, haben wir — besonders gegenüber unseren westlichen Gegnern — den Begriff des Hasses nicht gekannt. Wir hatten von ihnen nie etwas gefordert, was sie verletzen oder gar beleidigen hätte köa-neo, nichts verlangt, was ikaan gehörte, unter einziger Wunich war, mit ihnen to Freundschaft zu leben. Unsere Soldaten haben, nachdem England und Frankreich uns den Krieg erklärt hatten, heldenhaft ge-kinpft, und trotzdem war dar HaQ im deutschen Volk auch dann noch nicht vorbinden. Dia Trümmerstitten unserer alten Dome, zahlreich« Tote und verwundet« Frauen und Kinder, die planmäßigen Angriffe auf unsere Lazarette und so weiter, sie erst Jjabcn nun eine SlnnesÄnderung Im deutschen Volk erzielt. Herr Roosevelt und Herr Churchill haben Deutschland aui^mehr hassen gelehrt. So arbeitet das devkche Volk haute In Land and Stadt mit verbissenem Crimm, mit dem «tazlgen Entschlul, daB dieses Mal der Krieg Jenas Eed« almmt, daS fftr die alch-stan headert Jahre deq Feinden Datitecklan^s die Lust vergeht, uns wie<4er su überfallen. Und die Völk«r, «e ihr Sch'rksal mit de« deutschen verkmden haben, stehen der qlei- ra ffberwindesi, dann werden wir dtes«fi Winter und das kommende Jahr erst recht Qberstehen. Binea aber tat sicher: In diesem Kampf kann es nunmehr keine Kompromissa mehr geben. Was Europa braucht und auch die übrige Welt, Ist nicht ein Zustand, tn dem alle 20 oder 2Ü Jahre die Jüdisch-kapitalistischen Hylnen sich wieder gegen den friedlichen nnd vor allem den sozialen Aufbau einer neuen Welt wenden können, sondern eine lange Ruhezelt der ungestörten Entwicklung. Deutschland aber benötigt vor allem die Voraussetzungen tum Aufbau einer von außen nicht mehr bedrohten nationalsozialistischen Volksgemeinschaft. Wenn dieser Staat und das übrige Europa dann- zugleich in Ihrer rlumlichen Begrenzung die Grundlagen der sicheren ErnShning besitzen sowie Ober jene Rohstoffe verfügen, ohne die menichllcha Kulturen heute nicht mehr denkbar sind, dann werden cur« Leiden, meine Soldaten, keine vergeblichen sein. Dann werden einst zu den Gräbern unserer gefallenen Kameraden Generationen wandern, um ihnen zu danken'für das Opfer, da« sie dem Leben der Nachwelt gebracht haben. Indem wir für dieses Ziel des Leben« und der Freiheit unserer Völker und nicht für Geld und Gesrhfifte kämpfen, glauben wir, den Herrgott wieder bitten zu dürfen, uns auch im kommenden Jahr wie in den ver-ganneneB seinen Segen zu geben. ^ Fttkr«rhMplquartler, am i. Januar 1943. Adall Hitler NeolilirseDpMnge beim Tenno Tokio, t. Januar Im kalaefllcheii Palaat fand am Neujahrstag der traditionelle Empfan(^ durch den Kaiser und die Kaiserin statt. Während sich am Morgen die kaiaerlichen Prinzen und Prinzessinnen, Premierminister Tojo, die Mitglieder des Kabinetts sowie führende Pers6nlichl(eiten aus Wehrmacht and Verwaltung im Palast einfanden, empfing daa Kaiserpaar am Nachmittag die in Tokio beglaubigten Diplomaten zur Entgegennahme ihrer Neujahrswünscha Bereits in den frühesten Morgenstunden verrichtete der Kaiser nach alten schiotuiati&chen Riten aeine Neujalirsgebcte. Rein Zweilei twlr an Endsieg Naujnhrfaufrul des Miniaters für Großoslasicn Tokio, 1. Januar In aeJner Neujahrshotachaft weist der Mi-nister für Oroßoetasicn, Aoki, darauf hin, daß Japan parallel mit den großen militärischen Erfolgen im ersten Kriegsjahr bereits eine bedeutende Aufhauarheit in den besetzten Südgebicten geleistet habe. Es sei dies möglich gewesen durch die Zusammenarbeit zwischen Heimatfront, k.lmpfender Truppe und der verantwortlichen Führung. Wenn man so auf die Leistungen des ersten Kriegsiahrea zurückblicke, so könne kein Zweifel mehr am Endsieg bestehen. Auch im neuen Jahre gelte es, alle Kräfte für dieses Ziel einzusetzen. Mit besonderer Oenugtiuing konnte bei dieser Oelegenheit festgestellt werden, daf^ die Bande der Kameradschaft mit Deutschland, Italien, Mandschuktio, China und Thalland in diesem ersten Kriegsjahr sieb immer enger gestalteteo. Wlkrtnd Ikr, mein« Soldaten d«r Ostfront, eken Frag«-auf leben und T«d gegwttbar. di« flekw«r9t« ilutlast getragen habt, und mit «uek all# di« «ingaaetitap Mlnn«r uad Frauf« dar «urk h«lfend«n Organisationen, di« aafbat «o «ft f«rwnng«n lind, «banfalli flum Gewahr nnd MO an gralfen, kat auch an allen ander«« Fronten dar deuttcha Soldat Mint Fflicht im köchatan Mala «rfüTlt. Von Nnrdnorwag«« kia lur tpanlichen Orena« wart«n deutsch« Diviaionea auf den Angriff ana«r«r Feind«. Ob sl« komm«« und wo sie kommen, können wir nur vermuten. Dal ai« aber, wann und wi« tl« kommen, g«acblaqen werden, das wlsaen wir. In wenigen Stunc^aD hat Diappa den Englandern anzeigt, dal eina Landung der Falnde auf dem Kontinent nur lu ihrer blitzschnellen Varnichtung führt. Sl« werden an jeder anderen Stftlf« dl« gleichen Erfahrungen machen. W&hrend unsere Soldaten mit denen unserer Verbündeten — besonders auch ia N o r d-afrika — im heldenhaften Kampfe stehen, hah«n varrltarlsch« französische Generale und Admlral« den Waffenstillstand gebrochen und unter der Verletzung feierlicher V«rpfliehtung«B und Ehrenworte, selbst gegenüber Ihrem eigenen Staatsoberhaupt, das franaflsische Kolonialreich, das wir als Sie-9«r Frankraick belassen hatten, unteren Fntod«« ausculiafem v«rBucht. Ii w«iiigcn Tagen wurde daraufhin tn Dbereinstlmmung mit dem Willen des Duce d«r Reat Frankreichs besetzt, die t fl d f r a n-lAaiack« Mlttelnaerküsta aur gemeinsamen Verteidigung eingerichtet, die franzötiache Armee und Flotte entwaffnet, T u n 1 a uzvd B i a « r t a in unseren Besitz genommen. Damdt «f1il«lt«B wtr pnn jene Foaltlon. die fir ü« FOhning d«a Kampfea In Nordafrika v«n wlchtig«r, |« ««aachlaggebaniUtar B«-dentuBf lat Indam ihr nun ab«r, mein« Soldaten, ao wall Ton D«utschland «ntfemt Fronten auf-ricktat od«r Fronten haltet, schützt Ihr im V«r«ia mit nnsnrea Verbündeten nicht nur Bnropa, aondem auch aur« «Igen« Heimat, d«« Deutsch« R«Irh. Waa unser« Marin« In dleaem Kampf m1t1«lst«t, tat geschichtlich einmalig. Unter-s««boot« nnd überseestreltkrlfte erzielen Vemlchtungsergebnlsse gegenüber der feindlichen Kriegs- «nd Handelsschllahrt, dt« auch nicht mehr anniherad durch Neubauten aus^ gefTtIchen werden können. Di« Luftwaffe, wie thr et selbst in so nnzJIhltiTen Einsitze« dieses Krieget gesehen und erlebt und verfolfft habt, leistet m't all ihren Verbünden das I-Töchste. Ihr SrHafen des Heeres aber aad der Waffen-^/, die Ihr ttlr «Bmlttelbar fersönlich Gnade Gett Europa, wenn daa jüdisch-bolichewlstisch kapitalistische Komplott gelingen würdet Europa wir« «ndgültig verloren, in ikm aber liegt eure eigene Heimat, mala« Soldaten, für die Ikr kämpft Daa Jahr 19^3 wird vielleicht schwer sein, ahar alcharlich «icht ichwsr«r als die ru> rtlckli«r'ge Boinber im Boden. Auch der Nachschtibver-kchr des Feindes wurde schwer geioffcn. Ein deutscher Fernkampfverhand griff ia der vergangenen Nacht flberraschend den Halen Casabianca an der westafrika hebt in seinen Überschriften aus der Botschaft des Führers be-I sonders hervor, daß daa nationalsozialistische Deutachland entschlossen sei, diesen Kampf nur mit einem klaren Sieg zu beenden, während »Popolo d'Italia« die Unbesiegbarkeit Deutschlands unterstreicht HelSrileruBies in der WebrmiHlit Berlin, 1. Januar Der Führer hat befördert: Im Heer; zu Generalobersten den General der Panzertruppe Paulus und den General der Panzertruppe von Arnim» zu Genernllculnanten di« Generalmajore Zienler, Martinek, Eibl, Ko-rcuber, Schirmer, Rohde, Duevert, Dostler, Jaschke und Ebersbach; zu Generalen der In-fnnteri« die Generalleutnante Lueters und Jordan; zum General der Panzertnippe den Generalleutnant Henricii in der Luftwaffe: zu Generalleutnanten die Generalni.Tioro Ramrke, SchuUhelfl, Keiper und Drum. Ferner wurden befördert zu Generalstabsinten-danten die Generalistaivdaütcn Dr. Hofeld und Dr, Bemdt 40. Nadiüftmtslev Berlin, 1. Janoir Bei der Abwehr feindlicher Kampiriugzeug« In den Abendstunden des 31, Dezember erzielte der Ritterkreuzträger Hauptmann Knacks in den letzten Stunden des abgelaufenen Johros seinen 40. Nacbtjagdsieg, 4000. Luftalef eine« J«.gtl|feBohwndnr« Am Sl. Der^mber unteratUtzte die deut-aob« Luftwaffe im großen Donbogen und Im Raum von Stallngrad wiederum erfolg-reloh d!« «rbltterten Erdkämpfe unserer Heareaverbände durch starken Einjrtz von Kampf- und Stumkampffliegem. über 114 Laatkraftwagen und flO bepipannte Fahrzeufre fielen u. ai. den deutschen Bomben zum Opfer. Bai diesen ElnaHtzen unserer Kampfund RturzkampfvarbÄnd# kam ee wlederh.>lt «wljchen deutschen Jägrem und bolsrhewlstl-achen Flugzeugen 8U heftigen Luftn-efe^^h-ten. 13 Sowjatflujgseug:« wurden z-im Ab-atuni gebracht. Ein deiitaohes Ja<;;:dgpi»cb\\ a-der erzielte bei dienen Kämpfen .seinen 4000, Sefti 4 »Martwfftr Ztltonft 1/5, JaimarlOtt Nnmm« 2/3 Die Silvesferansprache des ReichsmiBisters Dr. Goebbels' KMipf und Arbeit — dl« Parol« lUr das ii«ys Jalir B«rnm, n. DMunbar R^lehsmlnister Dr. Go«bbek hi^lt aoi SU> ▼Mtsraband om 20 Uhr üb«r all« dtutschei Sendar eine Aniprach« an das deulsciie Volk. Dr. Goebbal« erkürte o. a.: Eine Ansprache nun JahraaabschluB Tor dem ganzen Volke ist immer eine Art ron nationaler Bilanz. Man mufl die allgemeine Lage, In der wir uns übeibaupt vmd der um uragebendeii Welt gegenüber befinden, einer sorgsamen Prüfung anterziehen, und dabei festzu£tellen versuchen, ob sie im Verlaufe des zn Ende gehenden Jahres eine grundlegende Wandlung erfahren hat, imd wenn ja, ob £\un Guten oder zum Schlechten. Znnial im Kriege ist das notwendig. Die Prag« lautet also: Wo standen wir im Tori-gen Jahr um dies« Zeit und wo steh en wir heute? Kraftprobe Im vorigen Winter AU ich das letztemal am SilresterabeBd sum deutschen Volke sprach, war die Winterkrise im Osten auf den Höhepunkt gestiegen. Nur unter Aufbietung aller Reserven gelang es unseren Truppen, dem infernalischen Ansturm der bolschewistischen Mili-larmaschine atandzuhalten. Es schien, als hätten sich nicht nur alle menschlicheil, sod-dern auch alle Kräfte der Elemente gegen ons verschworen. Wir waren uns klar darüber, dflß das Reich gerettet werden konnte und mußte, aber nur durch eine stihleme Willenskraft seiner Führung nnd durch eine nationale Kraftanstrengung de» ganze» Volkes, insbesondere der Front, ohnegleichen. Der Führer hat diese geschichtliche Wll-Ifnskraft aufgebracht und Front und Heimat zu diesem spontanen Ausbruch Ihrer letzten Energien hochgerissen. Fs bewährte sich in der njlchste« Folgezelt am deutschen Volk« die Richtigkeit des alten Wortes, daB das, was einen nicht umbringt, einen nur stärker macht. Wir lernten lum erstenmal in diesem Kriege, daß kein Sieg von Format ohne srhwPTSte seelisch« und materielle Belastung errungen werden kann. Wenn einer vorher roch daran gerweifelt hfitte, ob unt der große Emisieg gewiß sei, hier lieferte ihm die Nation den letzten und öbeneugendsten Beweis, Ein Volk, da« sich solchen Prüf^gen gpWiichsen zeiqte, war und i«t für die Zukunft m Großem berufen; e« muß das Große nur tinentwegt wollen, Rattni und Zeit arl)elten für uns Ha G«bl«l. «tw« doppelt to gioO wie das «■gllsclie MuUerUnd, kM ia dl«««a Soma«r t» Boserea Besitz. Wir nahmeo dem Feind gfilnt wichti0st«s Mohstott-i Bttstungs- ud Getreidesentren. Br erhielt damit elneo Schlag, vo« i«a er sich ia 8«laer weitwe« KrieglUhrung tlberhaupt nicht «ehr erholen kaaa. Das Problem des Baumes fand ia diesem Jahr Lm Ostea sein« LOsusg. Nun sitzea wir am lingeren Hebelarm. Wehrend bis dahin noch vielfach di« Dauer des Kriege« am Mark unserer nationalen Kraft zehrte, ist von da ab die Zelt unser Bundesgenosse geworden. Un« fehlen jetzt nicht mehr Gebiete, die Kohle, Eisen, Mangan, Welze» und Getreid« hergeben könneni was uns vorläufig noch fehlt, das ist die Zeit, Ihre Reichtümer in unser« Dienst« zu stellen. Unser Kriegspolentlal hat ein« Er-veiterung erfahren, die, «rst «inmal richtig auegenutzt, dejn Krieg die entscheidende Wendung geben wird. Dl« Zell, dl« «Ich bis dahin mit unheilvoller Kraft gegen uns wandte, steht nun ia unserem Dienst. Das Jahr 1942 ist das Jahr einer weiteren Siche-rang unseres Sieges geworden. Wir könnten jetzt nur noch verlleren durch eigene Schuld. Unterdes ist d«r Krieg zu einem globalen RinfTcn geworden. Kein Erdteil und fast kein Land wird Mhr too 1ha v«r«ckoat 17W all« W«ltm««r« rast di« Furi« der Z«rstAruag, sia« rächsnd« Göttia d«r G««chicht«, lhr«a strafaiidan Ana g«g«a di« «ng«lsicbsisch«n Mächl« srh«beBd. derea PQhrungsn frivol und ohna j«d«n Grund diesen Kriag vom Zauna brachen and deren Völker den lyni* sehen Größenwth« ihrer R«gierung«a «inmal ishr lauer w«rd«a b«tahlen müssen. J« weiter sich di« Dimensionen dieses Krieges ausdehnen, am so gigantischei werden natürlich auch die Problem«, di« «r aufwirft. Wir stehen vor dam tn der Geschieht« nur sabr seltenen Iraignis, daS die Erde nen verteilt wird. Die alte Verteilung hat sich al« aa9«r«ch(t «ad i«sfc«> «af tfia nicht haltb«! «rwie««a. Bs gab aar r«iche | und arme Völker. Di« Beichan hattwa k«in moralische« Anrecht mehr auf ihr«n Raich-tum, nnd di« Arman sah«B k«ln«n gescUcht* lich«a Zwang mehr wa ihr«r Armat Bs gtht kela« ewig« Ordaaaf lai WalAa-Site. D«s hat «la«a Ansprach aal Rsichtam ■■d Macht, dar b«r«il M. «I« klaplead m «rw«rb«B. Ia dlasea Krtef« aiB«s«n wir das bewalsea. AU« Voraassetzaagea data siad OBS gegebea; alne geniale Pfthraaf, «Ia hartes, taplsra« Volle, «ia ««sr«ich«ad«s Krt«gs-potenUal oad «In« groB« Chance, dl« dl« Ga-Schicht« aas M«(«L Die Dauer des Krieges Di« Dsner d«« Krieges hängt von der Weit« seiner Problematik ab. Wir stehen heute vor der teils günstigen, teils ungünstigen Notwendigkeit, in einem Gang alle« das zu erledigen, wofür wir sonst Jahrzehnts und Generationen nötig gehabt hätten. Wir mögen das bedauern «der begrüßen, aber ändern können wir es nicht. Wir sind in die Weite onserer Kriegführung eingespannt Sie muß bis zum siegreichen Ende durchgehalten werden. Was vor drH Jahren noch iediglich eine Sache der Tapferkeit und das nationalen Enthusiasmus war, das ist Jetzt daeu eine Sache der Zähigkeit und moralischen Standfestigkeit geworden. Und gerade darauf hat der Feind seine Hoffnungen gesetzt. Er glaubt uns der längeren Dauer des Kriege« zwar materiell, aber nicht seelisch gewachsen. Er spekuliert darauf und fibt das auch offen zu, daß sich eines schönen Tages für Ihn das Wunder vom November 1918 wiederholen werde. Selbstverstladllch wird er sich Ia dieser Ainahme tinschen. Wir habe« «l9 Volk in diesem Krieg «o viele Beweise unserer moralischen Standfestigkeit gegeben, dal dar-■ber elgentlidi tberhanpt kela Zweifel «ehr berrscken kflante. Das Befcli wird verteidigt von einer Proat di« feder Beiastnng gewachsen Ist. Sie hat ihre Kampfstärke nicht nur hi der Offensive, sondern auch in der Defensive, und zwar unter den schwierigsten Bedingungen, oft genug gezeigt. Unsere Soldaten zu Lande, tu Wasser und in der Luft stellen das stolzeste upd zuverlässigste Mannestum dar, über das die deutsche Nation je verfügte. Einheit voo Front und Heimat POr diese Front hat die Heimat nur «in Gefühl des Stolzes und d«r tiefsten Dankbarkeit. Front und Heimat sind so eins geworden, daB mAn aach der Haltung kaum uater-scheiden kann, wo der Soldat aufhört und wo der Zivilist anfängt. Wir sind in den vergangenen dreieinhalb Jahren ein kriegführendes und kriegstöchtiges Volk im besten Sinn des Wortes geworden. Unser« Mamier, die zwölf and vi«ri«ha Stunden am Tage in den Rüstungsfabrikea oder auf den Äckern werken, unsere Frauen, die die gaiue Last des Kriegshaushalts auf sich nehmen, dazu oft z« schwerer Tagesoder Nachtarbelt in die Betriebe geben und obendrein noch der Nation Hunderttausende von Kindern schenken! Seht unsere Geistes-schaflfenden, unsere Arzte, Lehrer, Beamten, Journalisten, Künstler, unser« Wissenschaftler, Techniker und Erfinder, nicht die Intellektuellen Halbgebildeten, nein, unser« b e-wondernswerte nationale Intelligenz, nnd stimmt mir zu, wenn Ich sage, daß die groHe Zeit das deutsche Volk In seiner Gesamtheit auch groß gefunden hat, groß im Ertragen vos Belastungen und Leiden, aber auch groß im Handeln. iMapppMB lüemt Roma* *00 _ P. A. El'OFN OClSlfW die TleM (aiim Ufhcber-Rechtsclrttet Drei Oaellen-Vifta«, llftiii«»krt«k (6. Fortsetzung) Und da kam Conny dazu — sie standen sich plötzlich gerjenüber, die zwei, die sich als Kinder ein Jahr lang täglich gesehen, ohne zu ahnen, daß »i« Brüder sind. Lora, zwed Brüder, die sich nun mit einem Male fremd und kalt musterten. Conny erfaßte nach einem Blick auf dl« vor uns Hegenden Papiere sofort die Situation — aad d«r andere srhwieg, höhnisch lächelnd. Damal« dacht« ich an jene Stande, ia d«r ich zum letzten Male an seinem Kinderbett gestanden hatte, wo mich meine Feigheit vor der kalten, unbarmherzigen, bürgerlichen Welt von diesem Kind tr«nnt«. Wenn es später mit dem Lebttt nirht fertig wurde, das Kind, wenn es kein guter Mensch geworden ist, kein Ehrenmann, wi« sein Bruder. Ich konnte mJch daran nicht schuldlo« sprechen. Ich hatte meine Mutterpflicht «n ihm nicht erfüllt, ich hätte ihn lenken können und müssen, solange es noch Zeit, vielleicht wäre manches mit ihm anders gekommen. Aber dünn mußte ich wieder und wieder aii seinen Vater denken, mußt« an den mißglückten Versuch denken, diese« Kind zu mir zu nehmen, der In Häßlichkeit und Cnltäuichung geendet hatt«. "Er i«t damals, als mir all' dies ins Bewußt«#?ln kam. von uns gegangen, kalt, hftHich, verschlossen, wie er gekommen war. Ich sehe noch Conny vor mir, wie er ihm nachblickte, ein« Erkenntnis war über Ihn herein^ebrochea, der et fassungslos gegen- überstand. Du kennst Conny, er ist so korrekt, »0 peinlich genau in allem — und nun warf diese Entdeckung ihn fast zu Boden. Ich sprach mit ihm Ober all' die alten, halbvergessenen Geschichten, und dann, als «r verbittert sagte, es war« besser gewesen, diesen Bruder nicht der Mitwelt zu verschweigen, sondern ihm dl« Rechte «inzur&umen, die ihm zustehen und die er nun früher oder später doch geltend mach«, was ihm nicht zu verilbeln sei, da kam das Schwerste für mich. ,Du tust mir Unrecht, Conny', sagte ich ihm. ,GewüS, Ich habe nicht recht gehandelt, als ich auf meine Mutterrecht« unter einem Druck verzichtet«, dem Ich hätte standhalten sollen. Aber ich habe versucht, gutzumachen. Du warst noch ein Kind, erinnerst du dich nicht des großen Jungen, der «m-tnal eine Zeit in unserem Haus« war, mit dem du Immer so gern spislen wolltest, und der immer so verschlossen und abweisend jedan Annähemngrsversuch zurückwies?' Ja, Conny erinnerte sich wohl. Das war «r, Joachim Droste, dein Bruder, und «s war mein heißes, ehrliches Wollen, an Ihm gutzumachen, soweit da« noch Irgend möglich, «rkl&rta Ich Conny. Und dann mußt« Ich *hm auch meinen schweren Mißerfolg elngesie-hen — und daß sein Bruder unehrlich, daß «T «in Dieb war, einer, der keine Reue zeigte, wie nach einem dummen Streich, sondern der noch verstockter, noch versthlc«-sener wurde, je mehr er sich im TJnrecht wußte. Lore, du glaubst nicht, wie diese Eröffnung Conny seelisch traf, es warf ihn fast zu Boden. Er erkundigte sich nach diesen Bruder, zwei, vier Detektivbüros mußten seinem Leben nachspüren bis zurück In die Kindheit, All die Jahre, die wir nichts von Ihm wußten, erstanden in trockenen, kalten Ermltttunfrs'^erlchten — es war «chreckUch für mich, Lor«. D«r Krieg bestioMat die Zuknaft anser«« Reich««, für die unsere Mütter selbst in dieser schweren Zeit noch ihre Kinder gebären. Wenn es für ein Volk überhaupt eine historische Verpflichtung geben kann, hier stehen wir vor ihr. Bs geht u» alle«. Tief im Feindesland stehea unsere Soldaten und halten die Wacht. Selbst dl« Infernalischeste Wut und di« stumpfe Zähigkeit «Ines wilden Untermenschentums lia Osten vermag sie nicht ru erschüttern. Wir v«rla«-Ben uns auf die sieghafte Kraft de« ewigen deutschen Soldatentums, das seiner groBm geschichtlichen Vorbilder würdig sela will und auch würdig Ist. Issm RnNMor iKini de Wcll-Mt8rdrBd[«r Am aaserer Seite stehen In Treue nlt aa« v«rbuad«n stark« und inichtlga Bundesgenossen. Das faschistische italienisch« Volk kämpft lusammen mit Finnland, Rumänien, Ungarn, der Slowakei and Kontingemten aus f«8t allen flbrlgen europSlschen Staaten mit UPS gegen di« bolschewistische Weltpest, die ohne unser«n sieghaften Widerstand Baropa überfluten würde. Das national« bewußt« japanische Volk hat sich In Ostasien erhoben, um in gewaltigen rallltärischen Schlägen die sein Leben beengende angelsächsische Fesselung abzuschütteln. Die Kontinente enit-tem vom Dröhnen unserer Waffen. Nie stand eise so nichtige KoalltloB wie die unsere In einer derartigen Geschlossenheit Im Kampf gegen die Weltunterdrütker, die kein Mittel unversucht lassen, unsere Einheit zn lerspaltea* «ad deck aa Bnd« anter dea Aagrlflaa d«r AchseaMlchte xa-sammenbrechea werde«. Dieser Krieg wtrd enden alt der Neuordnung dsr Welt, nach der die geqallte Menschheit sich aelt ialir-lehnten sehat, dis nach dem Weltkrieg aickt vollendet werdea koaate und l|r die Üe «■ Ihr Lebea rlagendea Natloaia. da aal la engem Raum Ihre wachieade Kfnderzahl alcht mehr emlhrea kOaaen, deshalb ela zweites Mal antreten mflrnea. Oruß tind Dank an den fflhrer ' Wir wissen aicbt, wie lange dieser Kil^ dauere wird. Es hleBe die Zelt verschwenden« darüber Vermatangea aazustellen. Bs aug sein,' daB aas aech eia hartes und erbittertes Ringen bevorsteht, e« BMg seia, dal er so plötzlich wie er angefangen bat, auch eia-mal sela Ende indea wird. Wer aar an den Sieg denkt, anr für Iha kimpft uad arbeitet, der kftrzt am aielsten seine Daaer ab. Welch eine Wandlung hat unsere allgemeine Lage seit dem letzten Jahresabschluß durchgemachtl Damals standen wir la der Dunkelheit einer furchtbaren Krise, und nur unsere eigene unbeirrbare Gläubigkeit verbreitete noch Helligkeit um uns. Heute sehen wir la der Feme scbea Licht: das Udrt elae« aaaaa M#rs«ee. dec aaf ao« wartet, Mr dea wir kaatpleB aad arb«ll«a der gaasaa Kraft aa«er«r H«n«a laslrabsa. Ua««r V«lk bat Iha sich v«rdl«irt uad w« Iba ilcb w«Har verdlca«a. Aa dar Praa« wie la der HeiMt «riaDI e« la Treae ««la« bartaa Krlegapflicht««. Ihm f«bibr« dafitr bAcb«ter Daak aad «tolzeste Aa«rfc«aaaiig. B« bat «leb d«r g«schlchtUch«D Staade wtrdlf erwies», W«aa wir «■ heutigea Abead um d«s Vaterlaad versammelt stehea, dann gilt unser «rst«r GraB dem PBhrer. Er hält die Nstloa mit starker Haad aad führt sie mrhsr über alle Gefahrea biaweg. Bs ist «ela Zeitalter, daa wir durch»chr«itea. ein Zeitalter des Kampfe«, an dessen Ende der stolze Triumph stehen wird- Selaage «r bal aas lal, «lad wir mutig, stark uad vell voa kBhaea HoBaaagen. Wana wir heata dea Segea de« Allmlrkllfea aul Iba aad sela Werk aarablehea, daaa Ist das ebi Gebet des faaaaa Volk«;«. MBge alae fdtlge Vorsehuaf Iba aas fesuad uad Ten vea Krall aad Batscblulfreudlqfcelt erballea. Weaa er aelleblt, wellea wir Ibm lelgea. Bs gtht kelae Treae, die wir Ihm alcht schenken, keine SUrke, die wir voreathellea, keine tiefe Gilubigkell, die wir Ihai ▼«rwekrem wolltcB. Mit Ihm betreten wir das aene Jahr mit dem festaa Wlllea, ea an« gaas uad tf" TW erobera. Iipm II Ol« AciwiiRa<(CirtR BfliRnntnIs zum Kampf bis nrni Endsieg Tokio, 1. Januar In tfise Neujahrsbotechift an das japanische Volk berctchnct Prcmfermlnister Tojo die militirisctiea Erjrebnisee der verfangenen zwölf Monate als einen großen Schritt vor-Wirts auf dem Wege stur gänzlichen Vernichhing des Feindes. Japan sei gewillt, hi weiterer enger Zusammenarbeit mit seinen Veft>Ond«ten diesen Endsieg auch kflnftig durch fortgesetie Offensiven sicherzustellen. In diesem Au|;enl>tick möchte ich, so führt ToJo in seiner Botschaft weiter aus, meiner freudigen Genugtuung darüber Ausdruck geben, daß die befreundeten Länder In Europa, nimfich Deutschtand und Italien, ftre Bande mit Japan im letzten Jahre weiterhin festigten. Sie bewiesen eine überraschende Kampfstärke auf allen Kriegsschauplätzen und fber-wanden alle Härten und Schwierigkeiten. Ich möchte daher meiner herzlichen Bewunderung Ausdruck verleihen und meine Olück-wUnsche aussprechen zu den von Ihnen errungenen großen Erfolgen. Von ganzem Herzen danke Ich ihnen för Uu'e aamchtlge Za-sammenarbeit mit Japan. Am Schluß seiner Neujahrsbotschafl würdigte Premierminister To^ die großen Leittungen der japanischen Wehrmacht und gedachte der toten Helden, die für Japans Ehre und Größe fielen. Der RaHenlBcfie Oesandte iai Ifaag tM-flch verunglückt Der italienische Gesandte im Haag Ambrosetti ist am Silvesternachmittag auf der Autostraße Haag—Rotterdam mit dem Kraftwagen tödlich verunglückt. Zwei mitfahrende Italiener erlitten schwere Verletzungen. Tod des frflh^rta «ngarfschea PlaaazmM-sters. Der frühere ungarische Finanzminister, Oberhausmitglied Roland von Hegedüs, Ist am Neujahrstag im 70. Lebensjahr in Budapest gestorben . Deutsch-türkfsches Kredttabkommen. Wie bereits im Juni v. J. bekanntgegeben, haben die deutsche und die türkische Rederung vereinbart, daß Deutschland der Türkei einen Kredit von 100 Millionen Reichsmark zum Einkauf von Kriegsgerät zur Verfögtmg stellt. Am 31. Dezember v. J. ist nun in Berlin der endgültige Kreditvertrag unterzeichnet word-dea. Er ist kein glücklicher Mensch gewordesi, d«r Joachim, und, ich fürchte, auch kein guter Mensch. Sein früherar Vormund und Pflegeveter, der damals voa meiner Mutter abgefunden wurde, Ist ein haltloser Mensch, ein Trinker geworden durch geschäftliches Unglück und Charakterschwächei da hat der Junge kaum Gelegenheit gehabt, ein vorbildliches Erziehen zn versmlren, aber trotz-dem, wenn «r den guten Kern in sich gehabt hätte, die Veranlagung, nicht wahr, dann hätte er sich, wenn auch unter Schwierigkeiten, doch zurechtfinden müssen, die letzte Verantwortung liegt doch b«i ans, nicht wahri aber wenn auch diese Voraussetzung fehlt, wie bei ihm... Lore, nun weißt du alles aus meiaem Leben — bitte, sprich jetzt nichts, Ich kann nichts hören. Ich hatts alle diese Sachen mit mir allein abgemacht, auch Conny war ruhig geworden — der andere war ja Im Ausland, wir sahen nnd hörten nichts mehr von Ihm, wenn ich auch oft an Ihn dacht«. Bis jetzt — Conny hst Ihn gesehen, hat Ihn mir Red« gestellt, es muß eine Szene zwischen ihnen gegeben haben, ich weiB keine Einzelhelten, Conny kam nur ganz verstört abends aus dem Dienst» er fürchtet einen bösen Streich d«s anderen, grübelt über den Grund dieses unerwsrteten Auftauchens, von dem er sich nichts Gutes verspricht, ach, das Leben ist hart, Lore." Marie-Anne Amberg streicht sich müde über die Stirn. „Ihr steht vor der Heirat. Es wer m«ln«, «nser« Pflicht, dir diese Tatsachen zu berichten, die Vergangenheit, die Ich län<7st bearaben wähnte, Ist wieder auferstanden, und wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen." Lot« Slbellus nickt, sie Ist blaß, aber g«-iaüt „Ich dank« dir, Mntter, für alle«, für dein Vertrauen, deine Lieb« — Ich halte zn Conny, mag kommen, was da will." Sie zwingt ein tapferes Lächeln um die Lippen. „Der Herr Schwager wird eines Tages wieder verschwinden, wie er sufgeteueht ist, und wir werden alle wieder ruhiger sein. Bis dahin müssen wir das Leben torageit, wie es ist." Dl« Blicke der beiden Frauen Rnden sich, die eine steht am Anfang, die andere am Ende. Die erst« Begegnung, die Joachim Droste in der Heimat mit einem Menschen seiner Vergangenheit hat, ist die mit Lila, seiner früheren Verlobten. Das bittere Erleben um diese Fran Ist der letzte Anstoß zu seinei Flucht aus der Heimat gewesen. In dieser Minute, d« er durch die aslt Dämm«rllcht nnd gehetzt« Geschäftlgksit hunderter Menschen erfüllt« Kuppelhalle des Dresdner Hauptbahnhofes schreitet, in dieser Mlnnte, da er am Zeitungskiosk die Abendzeitung verlangt und geistesabwesend dis Münze in die Hsnd der Verkäuferin legt, fühlt er einen starren, erschreckten Blick auf sich geheftet. Er sieht befremdet auf — ein Paar große, graue Augen, die ihn fassungslos mustern, sehen ihm entgegen. Ein blasses, schmales Gesicht mit einem feinen, nervösen Mund, zart gewölbte, getuschte Augenbrauen, helles. fast weißes Blond In einem glatten Scheitel. „Guten Tag, Joachlml" sagt eine zitternde St'mme. Droste tritt einen Schritt zurück, seine FT'nMTTi'i^kelo spielen, ganz hart werden «eins Züge. Ntnmmr 2/3 »Marbarg^r Zettunj« 2.^. Jamnrr 1943 Me 5 Aas Stadt tmd £tmd D*ln EIntati „Nicht aui da» Beste, auf dein Bastes kommt m an." Arndt Das Schicksal Deutschlands liegt lange und bittersc^were Jahre hindurch in der Härte und der Kralt der Herzen, in dem rückhaltlosen Einsatz und in dem heiligen Glauben der frühen Freiwilligen des Führers befichlos-sen. Das Schicksal Deutschlands, des ganzen stolzen Werkes tmd der großen beginnenden Erfüllung seit 1933, ja, darüber hinaus die ganze Entscheidung über Sein oder Nichtsein liegt heute in der Härte und der Kraft der Herzen, in dem rückhaltlosen Einsatz und in dem heiligen Glauben aller Deutschen, jedes einzelnen an seinem Platz. Nun stehen wir alle gemeinsam und jeder einzelne für sich in der großen Verpflichtung für Deutsch-land, für alles deutsche Schicksal in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Immer ist es schon so gewesen, daB die Freiwilligen der Nation zuerst aus der Kralt ihrer Herzen die große Schicksalswende erzwangen. Sie ganz erfüllen, sich ihrer würdig erweisen und 'sie sich wahrhaftig vom Schicksal verdienen, ist die hohe und heilige Aufgabe des ganzen deutschen Volkes. Das war auch schon zu den Zeiten der Freiheitskriege so, als Arndt in seinen flammenden Appellen jeden einzelnen Deutschen aufrief, ihn persönlich ansprach und „dein Bestes" forderte: das ganze, das kühne und gläubige Herz, den bedingungslosen Einsatz um des Vaterlandes und seines Lebens willen I Und das ist die große Lehre auch tinserer Zeit, die uns immer mächtiger und nun in einem entscheidenden Sinne verkündet und uns zugleich immer stärker macht, je mehr wir si6 begreifen; die Zeit fordert ganz persönlich von jedem einzelnen sein Bestes, fordert unsere Herzen, unsere unerschütterlich tapferen, unsere immer härteren und darum längst unbeugsamen Herzenl Denn das ist die große Kraft, aus der wir ■iegen. Or. Elfe Rlasiin geslorlKa Am SilvestertaK starb im 37. Lebensjahre Frau Dr. Elfe Klasinzi Ein tragisches Geschick entriß dem Gatten eine uneisetzliche Lebenskameraditi und treubesorgte Mutter seiner drei kleinen Kinder, uns allen aber eine aus dem Marburger Musikleben kaum wegzudenkende Persönlichkeit Die Verstorbene, eine geborene Wienerin, war getrieben von einem starken Wissensdrang, wie er Frauen nur ganz selten eigen ist. Als absolvierte Lehrerin besuchte sie das Konservatorium in Wien, wo sie sich auch das Dok-torat für Musikwissenschaften erwarb. Sie war in Harmonielehre und Kontrapunkt Schülerin von Dr. Franz Schmidt und besuchte auch die Wiener Musikakademie. In unserer engeren Heimat trat sie vor allem in Konzerten für zwei Klaviere gemeinsam mit ihrem Gatten Dr. Roman Klasinz als Meisterpianistin durchgeistigten Gefühlsempfindens hervor. Von ihren zahlreichen Musikschülern verehrt, leitete sie die vielbesuchte Klavierklasse an der Musikschule der Stadt Marburg und war durch längere Zeit auch publizistisch als Mitarbeiterin unseres Blattes erfolgreich tätig. Mit Dr. Elfe Klasinz schied eine reife Künstlerin und geistreiche Frau aus unserer Mitte. tfffffeifürtf fffdbrgfaiti iift Ihre Verdienste um das gesamtdeutsche Volk — Ein Blick in die Jmhrhundefl« von d«n Türkenk» legen bis zur Gegenwart Von Universitätsprofessor Dr. Hans Pirchegger • m. Heute kein Kraftpostverkehr. Am 2. Januar ist der Kraftpostverkehr auf allen Verkehrslinien eingestellt. m. Morgenappell zum Jahreibefcinn. Montag, den 4. Januar, findet um 7.% Uhr im Stefanlensaal ein Morgenappell für die Mitglieder und Mitarbeiter der Gauleitung der NSDAP und sämtliche Angehörige der Behörden des Reichsstatthalters (staatliche Verwaltung und Gauselbstverwaltung) statt. Der Oauleiter wird an diesem Morgenappell das Wort ergreifen. m. Dr. Leltner — Landwirtschaltsdlrektor. Der Reichsernährungsminister und Reichs-bauernfülirer hat den Oberlandwirtschaftsrat Dr. Ing. Alois Leitner der Landesbauernschaft Steiermark zum Landwirtschafsdirektor befördert. In einer kleinen Feier überreichte der Landesbauernführer Sepp Hainzl in seinem Arbeitszimmer Dr. Leitner die Beförderungsurkunde und dankte ihm für die als Hauptstabsleiter der Landesbauernschaft Südniark während der viereinhalb Jahre ihres Bestehens geleistete Arbeit. Dr. Leitner führt nunmehr die Geschäfte als Hauptstabsleiter der Lande'^bauernschaft Steiermark und als Vertreter des Beauftragten für Ernährung und Landwirtschaft beim Chef der Zivilverwaltung In der Untersteiermark weiter. tu Arbeitstagung höherer Fouerwehrführer. Auf Anordnung des Chefs der Ordnungspolizei ff-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Polizei Daluege. waren die Ab-schnittsinspckteure und Bezirksführer der Frelwi"''Ken Feuerwehr aus dem Großdeut-^chen Reiche dieser Tage zu einer Dienstbesprechung nach Berlin einberufen worden. Irr ^uftrae des Chefs der Ordnungspolizei gab der Chef des Reichsamtes Freiwillige reuprwehren, Generalmajor d. Pol. Schnell den höheren Feuerwehrfiihrern Richtlinien unc' Weisungen, um die Hinsatzbereitschaft tinr' Schlagkraft der Feuerwehren jederzeit de' '^dangen dei Krieges anpassen zu können^_ Auch Witwe Bolte gibt euch Kunde, Vergeßt nicht die Verdunklungsstunde. Verdunkle von 18—4 Uhr Wir bringen hier den SchluB der historisclien Abhandlnnr des VcTfassers, mit deren VerBJfent-hchuns wir in unserer Neuiahrsfolge begonnen haben. Zur deutschen Burg gesellte sich seit dem Ausgange des 12. Jahrhunderts die deutsche Stadl, ebenso eine Hüterin der Grenzlande und damit der Reichsgronze, wie ein Mitte! punkt deutscher Kultur. Waren Köln und Straflburg Bollwerke gegen den Westen, bo Danzig und Wien gegen den Osten. Schon um 1230 stand Wien nur Köln an Größe und Bedeutung nach, die von ihm ausgehende Semmeringstraße verband Donau und Adria, die Kulturgüter des Südens und Westens schlagene Vieh lag bei den Wegen» von den verbrannten Häusern und Dörfern ging ein großer Gestank aus" {Ursache der Pest). Bis zum Jahre 1494 wurde Steiermark und Kärnten mindestens zwölfmal verheert, Krain weit öfter. Wenn jedesmal nur 5000 Türken gekommen waren und jeder jedesmal nur einen Menschen rauhte und einen tötete, so ergab das einen Gesamtverlust von über 120 000 Menschen. Diese Zeit wurde noch dadurch besonders schrecklich, daß nun auch die Ungarn große Teile der Grenzländer besetzten, darunter sogar Wien, bei uns in Untersteier die Herrschaften Pettau, '■ CT Aufnahme: A. Perissiuh, Cilli Burgniine CIIII — ein Wahrzeichen unseres Grenzlandes zogen von Wien längs der Donau nach dem Südosten, längs der March und Oder nach Nordosten. Das steirische Eisen, seine Sensen und Sicheln kamen von Steyr aus bis nach Polen und Rußland, von Leoben bis nach Antwerpen und Lyon, nach Kleinasien und Ägypten, überall bekannt, begehrt und gerühmt. Stadt und Markt waren deutsche Gründungen, hier so gut wie im Nordosten, wie in Ungarn und Kroatien. Handel und Handwerk waren deutsch. Die Zunftordnung schrieb in Marburg an der Drau ebenso wie in Elbing an der Weichsel dem Handwerksgesellen die Wanderjahre vor, daher ein lebendiger Strom jahraus jahrein die Quere durchzog. So kam deutsches Blut nach Agram und nach Kaschau, Gesellen aus Mittel- und Norddeutschland ließen sich im steirischen Unterland nieder und mancher von ihnen blieb und wurde Meister. Das 14. und das halbe 15. Jahrhundert waren in unseren Südostmarken eine Blütezeit. Dann sollte es anders Werden. Im Jahre 1471 erschienen zum ersten Male die Türken in Steiermark und Kärnten, in Krain waren sie schon ein halbes Jahrhundert zuvor zweimal aufgetaucht. Nun kamen sie immer und immer wieder, jedesmal nur einige tausend Reiter, die unerwartet einbrachen, raubten, sengten und mordeten und schnell wieder verschwanden. So wiederholten sich die Zustände, wje sie um 900 bestanden hatten: das Hinschlachten der wehrlosen Bauern! der Menschenraub — meist Mädchen, Frauen und Kinder — entvölkerte weite Landstriche, „Alles ist versenge und in eine Wüste verwandelt, was Ihr Schwert erreichen konnte", meldete damals der kaiserliche Burghauptmann von Cilli dem Reichstag von R'egensburg; „Die Türken fingen und löteten jung und alt, spießten Kinder auf Zäune oder vertraten sie In den Lachen, notzüchtigten Frauen und Jungfrauen zu Tode, beraubten und verbrannten Kirchen. Einigen Leuten schnitten sie die Finger weg, Kindern hieben sie die Hände ab oder verbrannten ihnen die Füße, 80 daß sie Tag und Nacht schrienj das er« Friedau, Ankenstein, Windischfeistriti, Windischgraz, Rann, Reichenburg und Lichtenwald. Damals — bis 1494 — erlebten die Ostalpengaue alle Schrecken, wie sie dem Altreich im Dreißigjährigen Krieg beschieden sein sollten. Die Türkengefahr wuchs, seit Sultan Soli-man Mittelungarn besetzt hatte. 1529 belagerte er Wien und verheerte Niederdonau, 1532 zog er mit einem Riesenheer durch die Steiermark, seine Reiter suchten das Mittelland bis zu den Höhen der Berge heim, im Draugebiete blieb außerhalb der Städte keine Kirche verschont. Dabei bestand die Gefahr, daß die Türken immer wieder einbrechen konnten, und zwar mit großen Heeren und schwerer Artillerie. Zwar schlössen Kaiser und Sultan mehrmals Frieden, aber die Paschas und Begs hielten sich nicht daran, sie griffen die kaiserliche Front, die sich von den Quellen der Theiß bis zur Adria erstreckte, über 1000 Kilometer lang, immer wieder an. Daher mußten der Kaiser und die bedrohten Länder auf Abwehr bedacht sein. Wien, Graz und die Grenzstädte bekamen moderne Festungsmauern, die ungarischen und kroatischen Städte nahe der Front wurden gleichfalls neu umwehrt und erhielten Artillerie und deutsche Landsknechte. Das alles wurde mit den Steuern der Bürger und Bauern bestritten; wohl trug auch das Reich dazu bei, aber ungern und lanfjsam, die Hauptlast ruhte auf unseren Ländern. Sie verarmten dabei, denn der früher blühende Handel hatte fast ganz aufgehört, seit zwei Drittel Ungarns verloren gegangen waren. Während sich das Altreirh von der furchtbaren Verheerung durch den Dreißigjährigen Krieg nach einigen Jahr/ehnten wieder erholt hatte, hielt bei uns der Druck noch länger an. 1664 drohte wieder ein großer Einbruch, 16R3 fand er statt: Wien war auf das schwerste aefährdet und bereits dem Falle nahe, als die Entsatzheere doch noch rechtzeitig eintrafen. Diesmal wurde wiodpr ein großer Teil von Niederdonau zur Wüste gemacht. Aber seither war die Gefahr gebannt Ganz Ungarn wurde im Laufe der nächsten Jahrzehnte erobert und kaiserlich, die alte Südostnark verlor ihre Bedeutung als Grenze, diese war an die untere Sawe und untere Donau verschoben worden und wieder stand ein kaiserlicher General auf Frankenhöhe wie im Jahre 808, ja seFbst ia Belgrad, freilich nur für 20 Jahre. Blicken wir nun zurück. Was bedeutete dieses Zeitalter seit 1500 — es sind über 200 Jahre — für den Südosten? Was befieu-tete dieser Südosten damals für das Deutsche Reich? Die zweite Frage läßt sich bald beantworten: Wäre Wien gefallen, dann hatte keine Stadt an der Donau bis nach Regnns-burg einen nennenswerten unfl erfolgreichen Widerstand leisten können. Ks hätte wohl wieder einer Schlacht auf dem Lochfelde bedurft, wie im Jahre 955 gegen die Magyaren, um die Türken zurückzuwerfen. Nun zur ersten Frage: Was bezahlte unser Südostraum für diese Verteidigung? Schon im Ausgange des Mittelalters war es eine recht stattliche Rechnung. Bisher war die große Handelsstraße Donau—Adria von,Wien über den Semmering durch Obersteiermark und Kärnten nach Venedig gegangen. Dio fortwährenden Türkeneinfälle und die Besetzung so vieler wichtiger Plätze durch die Ungarn machten jeden Handelsverkehr unmöglich, daher verließ der Adriohandel den Semmering und wandte sich dem Brenner zu. Augsburg trat an die Stelle von Wien. Noch schlimmer wurde es seit 1526. Die stete Kriegsbereitschaft, der Ausbau so vieler Festungen in den Grenzländern und in Ungarn verschlang, wie schon gesagt, ungeheure Steuersummen und nützte die Steuerkraft von Bürger und Bauer bis zum letzten aus. Kein Wunder, wenn für Kultur-erfordemisse nur wenig übrig blieb und die Alpengaue hinter dem übrigem Reich zurückblieben. Man hat die Ursachen dieses Zurückbleibens bisher zumeist mit der Gegenreformation erklärt. Gewiß ist zwischen 1597 und 1629 viel Intelligenz und viel Kapital ausgewandert, zumal in die süddeutschen Reichstädte und nach Sachsen, aber der Verlust war doch nicht so bedeutend, daß er allein die kulturelle Höhe eines großen Grenzraumes hätte so stark herabdrücken können. Die Gegenreformation hat dazu beigetragen, aber die Hauptsache war die Feindesabwehr. Neben dieser Hauptaufgabe unserer Südostgaue, die europäische Kultur vor den Völkern des Ostens zu schützen, hatten unsere Länder noch die Pflicht, die dynastischen Kriege des Herrscherhauses zu führen: Unter Kaiser MaTimilian die Niederlande vor den Franzosen zu verteidigen, unter Karl V. Mailand — beides damals noch Bestandteile des Reiches. Und wie sich heute Plutokratie und Bolschewismus verbinden, so damals die „allerchristlichsten" Könige Frankreichs und die Sultane. Dazu gab es noch immer Einfälle der Ungarn In Österreich und in die Steiermark und Verheerungen der Grenzrbezirke, so 1605 und 1705—1711. Welcher deutsche Gau hatte eine ähnliche leidvolle Vergangenheit? Wen wundert es, wenn wir, trotz des Reichstums an Bodenschätzen, trotz der Fmchtbarkeit des Landes, lange zurückgeblieben sind? Im Zeitalter der großen französischen Revolution führte Österreich viermal Krieg und viermal plünderten die Franzosen unsere Ostalpenländer aus, die ohnehin die Hauptlast zu tragen hatten; zweimal — 1805 und 1809 — besetzten die Feinde die Reichshauptstadt und der finanzielle Zusammenbruch des Staates, 1811, traf uns am schwersten. Trotz aller politischen Veränderungen bewahrten die Südostgaue zu allen Zeiten ihre völkische Gesinnung. So verfaßte der steirische Dichter Kalchberg nach der Schlacht bei Leipzig den „Siegesgesang der Deutschen": Triumph, Triumph, Ihr deutschen BrOder, Hftrt vnn der Oder bis 7.0m Rhein Verkünden schon die Jubellleder: Wir dürfen wieder Deutsche seini Kommt. BrlMer, reichet euch «uf* nene Pen ßruderkuß, die Freundeshand Und schwöret, schwöret ewice Treue Dem lieben deut.schen Vaterland. Im September 1846 fand in Graz die zehnte Tagung deutscher Land- und Forstwirte statt. Erzherzog Johann leitete sie und hielt die Schlußrede; „Wir betrachten uns als ein Ganzes und das müssen wir festhalten. Mögen wir hier an der östlichen oder dort an der westlichen Grenze Deutschlands sein, wir sind ein Körper, ein Sinn, ein Herz, ein Volk. Dieses Volk, welches der Schöpfer nicht umsonst ins Zentrum Europas gesetzt hat, dieses Volk muß unzertrennlich bleiben." Das ganze Haus erbebte wiederholt vnn Beifallsstürmen und dazwischen ertönte der Ruf: „Dieses Volk will es auch und wird sich nicht trennen lassenl" D«n letzten Gruß, den wir ins Reich hinaus geschickt haben, erlebten wir am Abend des 11, März 1938 — am 12. März gehörten wir bereit« dem deutschen Vate'-land an, nicht nur mit dem Herzen wie bisher, sondern mit unserem ganzen Sinn. Und diß erfüllt wurde, was unsere Großväter und Väter umsonst ersehnt hatten, das denken wir, das dankt ganz Deutschland einem Sohne unserer Heimat, unserem Führer. M« 6 >Mart>tugcf Zeftmigt 273. I IM flwmm« 2^3 WiMbensp.eipian des Uarnweer ikiaiiilwaHtii Di» kotnmtod« Woche begiont \m Stadt- thealer mit der Autfiihrung des Singspiels „Der Steirische Hamineibeir" von Papesch lür den Ring I des Amtes Volkblldung, Der Dienstag bringt eine geschlossene Vorstellung füi die Wehrmdcht. Mittwoch: „Der Steirische Hdnimeiherr» Donnerstag: „Der Stcirische Honuneiherr", geschlossen« Vorstellung für die Deutsche Jugcndi Freitag: die Oper für gto3 und klein „Schwarzer Peter" von Schultze und Liechi Samstag: „Der Vetter aus Dmgsdd", Operette von Eduard Künneckej Soantag: nachmittag» „Fahr'n ma Euer Giiadon", Smgspiel von Ofckai Weöer, abends JSchwaJzer Peter". iiL Todesfälle. In Oberrotwein bd Marburg rcrsdncd im Alter von 80 Jahren die Private Johanna Polantschitsch jieb. liober. — In Oswald, Drauwald, starb der Holzhändler und l'loßcrmcister Peter Scliarinan Im Alter von 57 Jahren. — Im hohen Alter von 86 Jahren ist in Cilli der Straßenmeister a. I). Anton Zemhik gestorben. Ferner verschicd in Cilli die Büfiierschullehrerin L R. Paula AÜ-klawetz 6ijährip. m. Mit der Cilller SportKemeinscbaft ins ncjie Jahr, Seit Jahren schon sind die Cillier Sporller, vor allem die Skifaiirer, wegen ihres Finfailreichtums und Kunstfertigkeiten bekannt. Aus diesem Ideenreichtum wurde der Skihall Rtboreti, der durch Jahre hindurch Sanmieipunkt des untersteirischen und benachbarten Detitschtunis war. Am- Sanis-tajf, den 2. Januar, B^ibt das Sportkabarett einen Untcrhaltunfrsabend, der im Kroßen Saale des Deutschen Hauses stattfindet BeKinn um 20 Uhr. Allen Hesuchern werden Freude utnl Frohsinn am laufenden Band geboten. m. Eheschließung la Cnil. In Cilli fand am 30. Dezember die stände^airitliche Trauung des Kameraden Edmund Pickl, Hilfsreferent der Standarte Cilli West, mit Fräulein Lady Jascher statt. m. Das Cilller Sportkabarett lo Poolfil Ans dem großen Kanieradenkreis der Cillier Sportgemeinschaft entstand vor einigen Monaten eine Kabarettgruppe, die ihr erstes Auftreten im Deutschen Haus in Cilli glänzend bestand und bereits auch in einigen Landortsgruppen erfolgreich gastierte. Am vergansenen Sonntag gestaltete das Cillier Sportkabarett in Ponigl einen Dorfnachmittag. Die Bevölkerung war trotz des unfreundlichen Wetters In AAas^en herbeigeströmt und füllte den Saal der Raiffeisenkas^'e. Bereits nach der ersten Nummer war der Kontakt hergestellt. Die Darsteiler eroberten sich mit ihrem lustigen Programm die Herzen der dankbaren Ponigler sofort. m. Unfälle, Wieder wurde eine Reihe Ver-angiQcktcr durch das Deutsche Rote Kreuz iti das Marbiirper Krankenhaus' eingeliefert. So glitt der 55iahrige Mrilergehllfe Anton Oalschek aus Marburg, Plößerji:asse 7, auf der StrnPe ans und rog sich dabei eine klaffende Wunde übrr dem linken Au(re m. — Auf ähnliche Weise kam der 38i?.hrige Johann Pammer aus Fall zu Sturz tind brach sich dabei die Wirbelsaule. — Rin dritter Unglücksfall ge*!chah in der Atitogarage in der TriesterstraÖe In Marburg, wo der Schmied AnJreas Tusch aus Würz 54 eine Fuüvcrlet-rung erlitt UNT£RSTEE!!ER! Df« deutsche Sprache ist fOr das Grenzland nlrht nur VerstanrflgungsmJItel, sondern auch das einigende Band, das ans mit dem Seich bindet! Lern Deutsch -Sprfch Deutsch! jiL 1— - Das Hutfulter WSaaa Begebenheit aus dem LeiMB Anton Crudcn^iv T«a Beoi Delßlnc«ff Die Freundiicbaft, die BmckiMr, dm großen Kcni|XAn!«ten< In seiner Oberdonau-Ilömiat mit der FaniUie N. verband, dauerte durch viele Jclire. Und «ie erfuhr noch einmal eine achöne Nachblüte, als der Meister 1P67 ala Hofkapeliorgftni»t und Kompo-Bitlonß'elirer an daa Wiener KonAorvatoriura berufen worden war und mit der älteeten Toe-htcr der Familie wieder zuaammentraf. ß!e hatte nach Wien gehöiratet und lebte dort in vermögenden VerhÄltnlHoen. Frau F. war eine Dame von Genauigkeit und peinlichem Ordnungsfrlnn. Dazu von allem unangenehm berührt, waa Irgendwie geß«n r7eln, den nehm mit.« — Gut Bruckner iiit in atrah!ender l-Aune. »Aufg'führt i!« — »Ah!« — »Mein Tedeum. Pst, nix v/eltersa8"pn, Is no Geheimnis!« Se'ne Au'^'n ipii^Ven, vermögt IHßt er den TTut um Pivmrn laufen. AVer r^f^trlloh vrr-ändem flieh aelne Mientm, Er wird nach- Was bringt das nen labr den Bergnun? Kaappsehaftmite, KnapfMohaftsMld, BerguMumtwoeffem und WltweMwite Von der Überleltungaatelle für Sozialversicherung wird mitgeteüt: Der Re chamar-Bchall hat dem bergmänr lachen Berufssland am letzten Emtedanktag eine Invalidität»-, Altera- und Hinterbllebenenversorgung gegeben und verkündet, die Uber das Maß der bisherigen sozialer Betreuung dea Bergmannes weit hinausgeht Damit erfährt die scnwere und gefährliche Arbeit des Bergmannes mitten Im großen Zeitgeschehen die verdiente Anerkennung. Diese Neuregelung der knappschaftlichen Rentenversicherung wirkt sich bei allen Lelatungsföllcn, Uber die erst noch zu entacbelden ist. ab Beginn dea neuen Jahres aus, und zwar In der Unter-ite'.ermark genau wie im Reichsgau Steiermark. Der Umfang der Verbeaserungen zugunsten der Versicherten wird bereits erkennbar, wenn wir urw vergegenwärtigen, daß ein Bmderlademltglled bisher ohne Rücksicht auf ein bestimmtea Lebens- und Be-rufsalter erst bei Bergfertlgkelt d'e Invall-donpenslon ala einzig mögliche RentenJel-Btung erhielt, die zu dem in der Regel lelt seine« Lebens unverändert blieb. Hingegen sind künftig laufende und einmalige Leistungen der verachledensten Art vorgesehen, die schon vor Eintritt der Berufsffthigkelt beginnen, am Ende dos Arbeits! ebons wesentlich höher sind, als während des Boatehena der Berufmmfühigkelt allein und aohUeßlleh Leistungen, durch die die Treue'zur Berufsarbeit und deren Härte In besonderem Maße gewürdigrt wird. Dem natürlichen Naehlaaeen der Arbedt»-kraft und Wlderstandsfäh'gkelt entsprechend tritt gewöhnlich schon vor Beend gung dea Berufslebens eine tcllwelae Mlnderun^r der Arbeitsfähigkeit, die sogenannte Be-rufaunfähigkelt ein. In diesem Falle gebührt künftig bereits die Kna^pschaftsrcnte. Während ihre« Bezuges Ist die Fortsetzung Jeglicher Arbeit aogar erwünscht und daher mit großem Vortel' für den Vera'chcrten ausgestattet, der aleh durch die Fortsetzung seiner Beschäftigung eine erhöht« Renten-anwartsehaft für aeinen Lebensabend al-chert Die Knappachaftarente »oll auf diese Welse einen Ausgleich bieten. Nimmt nach weiteren Jahren d«r B«nÄ-tätlgkelt eine« ßergmatjie« dessen Brwarba-mir.derung ao weit zu, daß Inval'ditÄt ain-tritt, ein Zustand, In dem der Versichert# praktisch für den ArbeltselnaatE nicht mehr zur Verfügung ateht, #0 tritt an die Stella der Knappachaftarent« die wesentlich höhere KnappachaftffvoUrente. Sie gebührt einem Fünfundaechzlgjährlgen nach mtadestena 180 Monaten knappachaftlleher Versicherung auch dann, wenn er noch nicht Invalide lat. Ala knappachaftllche Veraichenmg zählt natürlich auch die blaherlge Tollberechtigte Bruderlademi tglledachaft. Zu dieaen beiden Rentenarteii tritt — aJi besondere Anerkennimg für daa Ausharren bei der achweren Hauortitlgkelt — beginnend vom elften Jahr dleaar oder einer ihr glelchgeatellter Tätigkeit — ein Lelstunga-zuaehl&g hinzu, der in aelner Höhe für Jedea weitere Jahr ateigend gestaffelt lat Eine neue Lelatxmj', die achoii w>f Betritt der Berufsunfählgkeit matehen kann, tat der Knappachaftasold. Br gebührt einem mlndeatena fünfzigjährigen Versicherten nach fünfimdzwanzlgjährlger Zugehörigkeit ziu* knappsehaflUchen Versicherung, wenn er mindestens 15 Jahre wesentlich bergmännische Arbelten verrichtet hat. Danmter wird eine Tätlffkelt (imter Tnge) verstan-rten, die mit beson'leren Gefahren für die Gemindhelt verknüpft Ist oder etne vonset-tlge Abnützung der Arbeltskraft zur Folr^e hat Der Knappsohaftasold Ist also vom Ge-mmm ........ 18imdheitS2niatand des Versichert«» gänaJioh j unabhängig, er w.rd auch bei voller Arbeitsleistung in volle Höhe gezahlt. Einmalig in der sozialen Betreuung der Schaffenden steht die Kapitalszahlung dea Bergmannstreuegeldea da. Mit ihr eoll die Treue zum Beruf beaondera auagezelchnet werde a. Das BergnwinstreuegeJd ateht nach fümaehnjähriger wesentlich bei^männiacher Tätigkeit einem fUnfzlgJährigen Bergmann für Jodes Jahr naw;h welter fortgesetzter H&uertfttlgkeit bu. Es wird in der Regel bei Eintritt der Berufsunfähigkeit oder der Invalidität fällig; für Zwecke den Erwerb^a eines Elgerhelmea, ebenso für die Auastat-tiuig oder Ausbildung von Kindern, kann aber achor eine Vorleiatung auf dleae Kapitalszahlung in dar Form eines verzinslichen Darlehens gewährt werden. Auch die Hinterbliebenen elnea Bergmaa-nea erfahren beachtliche Begilrwtigungw. Die Witwenrente wird nach der ICnapp-schaftsrente dea Verstorbenen bemesaen; unter beatlmmten Vorauasetzungen (W. Le-benaalter, Invalidität oder Kinderreichtum der Witwe) wird Aber die höhere Wltwen-VK>lIrente gewährt, die vo« der Knappachafts-vollrente abgeleitet wird. Im Falle dw Wie-derverehellchung arhält die Witwe n'clit mehr, wie bleher, die einfache Jahreaiente. sondejn das Dreifach« der Jahrearente ala Abflndimg. Die Waisenrenten werden künftig ao günatlg- bemessen, daß aelbat bei geringem Berufsalter dea Veraicherten eine weaentlich beasM-e Veraorfunf der Berg-naannjswaisen gewährlelatet tat ala hLrher. Ungeaditet aller dargeatellteii Vermehrungen und Verbesserungen dar knapi>-schaft liehen Leistungen und trotf dar kfSnf-tigen Krldchtening In den Vorauatetaunc«« dea Lelstungaanapruchea wird den YmMier-ten auch in Zukunft keine höhara Battraga-leiatung auferlegt aeln ala den Barufatttigen in anderen Betrieben. Ba lat daher anzunehmen, daß die vorbildlich« Neuregelung der Rentcnveraicherung nicht nur vcii den heute im Bergbau Tätigen ahs Dank fttr Ihran Wii-sati und Ihre Lrelatunff veratand«* wanden wird, aondem auch bei der BeruÄawahl ktlnf-tiger Generationen Ihren EtnflttS •uattban wIKL Du TosiicMcr Lduaru IniuLcrter icioriieB Am 27. vci'iiciüod in Graz im 75. LelKiiisjahr der lonUQnslIcr und lon-dicliter Eüuard InlerlK-rgtr nach kurzein, schvk'«r*;m leiden. Der iiiiiide Islcr der Töne war in Cilli eine aladUiekaniiic i'cr-KÖniiclikcit. Durch eine Kiiidcrrt.j'anUlMMl war er erblindet und die Well üer siciit-iiaren Schönheit war ihm vci scluossen, al>ef der Sinn für die Welt der Töne war ilun in iK-sonderem Malie gogeljeii. Er war ein vorzügiiciier Org. Ispioier, gcschuU ^ J. S. ilacii, dcQ er üixjr allL-s iielile. In seinen bcslea Jahren war er ein begnadeter In.provisalor. Vier Jalirzchnle laug war er Ornaaisi In Olli. Hier vcran&lallcl« er laiirlich zwei Kirclieiil.oniiene. an de-* ncn oll Künsller aus Graz^ Wien» Uuciapesl und andern Orlen niilwirKlou und die zu (ieu iicslcn musiliaiisclieu Vcraiislalluni^ der Sannsladl geiiörlen. Zahlreich sind seine Komposilionen, von denen mftiicl|e auch im Druck erschienen sind und dio ein« unverkennbare eigene irafleo. Viele seiner Chöre waren dem Cillier Mäju nergesangsvercin gvwidniel^ zahlreiche ^'L ner Insirumenlalwerke snuile gen^ das Cilller IIau.sorclK'sler. Als er nach der Ileimkehr des Saarlandes ein Saarlied vertonte und dem Führer widmete, ging ihm nach der Prüfung s üner Tondichtung durch die Reiclisniusikkanimer aus der Führcrkanzlei ein höchst anerkeiinendCB DanUschro.ll>cn und eine anseluiliche Geldspende zu. Diese Auszeichnung, die dem im Ausland schaffenden, »ein VoIUslum Ireu bewahrenden Künstler galt, erfflill« ilin mit liohcm Stolze. — Weji'n aunen-n>endw Allersl>eschwerdcn ultersiedelle Meisler rnlerl>erjjcr unniillelhar vor Kriegs, apsbruch zu seiner Schwcstcr nach Graz, wo er jetzt den Folgen eines Sturzes erlaf. DL UatarMelriacli« Bovölk«ni»gsb«w«gMni. Vor dem Standesamt hi Tüchern schlos.^en den Bund fürs Lehen; Wilhelm Kunz und Jo-'cfine Ko1ar, beide aus Rann a. S.. Alfred Rainer, Windlsclijtraz und Theresia Krcsnik, Bochenschlaf. Oestorben sind; Viktor Arsen-.«»chek, Maria Araenachck, beide aus Tschret, und Leopold LüMt'^cbkl, Stockenhammer. — In RoWtscIi-Sauerbrtmn verstsrhen Ursula Kisowar, Relnkowctz wkI Johann Ogrisek, Tscbitschendorf. Ein Bofsplel deutscher Treue Utzttr AbadM toh Blocktöhrer Oosolkar An 91. Dctember wurde In der Ortschalt Orels, Kreis Cilli, der Blockführer der Ortsgruppe Pra^ald, Kamerad Joael Oosalkar, beerdigt. Der Verstorbene, der vo« feiger Banditenhand heimtückisch in seiner Wohnung ermordet wurde» war in jeder Beziehung das Vorbild eines beimattreuen Unterstdrers. Schon in jungen Jahren kam Ootaikar Mch Deutschland, wo er In den Bergwerkes das Ruhrgebietes arbeitete. Durch Flelft und besonderen Lerneifer brachte er es bis zum Steiger. Im Reiche fand er auch seine Lebtns-gefänrtin Katharina, die Ihm drei Kliidtr schenkte, die alle im deutschen Sione tnofso wurden. In die Heimat surfickgekehrt, war Oosaihar bei den Tschitschen und Serbenfreundefl iMüd als besonderer Deutschenfreund bekannt, was Ihm und seiner Familie den Lebensunterhalt sehr erschwerte. Oosnikar jedoch und seine tapfere Familie hielten durch. Nach der Befreiung war Gosnikar unter den ersten, die sich der Aiifliauarbeit zur Verfügung stellten. Es war selbstverständlich, daß der Blockfäh-rer Gosnikar als erster in der Ortsgruppe die rote Mitgliedskarte erhielt, auf die er nicht wenig stolz war und die er sich durch seiae Lehfnshaltung und Einsatzbereitschaft auch redlich verdient hatte. Felgen Mordbuben war dl« regsame Tätigkeit des BlorkfOhrers Gosnikar ein Dorn Im Auge. Er saß am Abend des 28. Dezember In seiner kleinen Behausung und las den Lagebericht, als ihn durch das Fenster die tödliche Kugel erreichte. An der Beerdigung dieses vorbildlichen Mitarbeiters der Ortsgruppe Pragwald nahm die gesamte heimattreue Bevölkerung teH. Die Kreisführung CilH war durch den Leiter des Fühfungsamtes I, Pg. naser, und die Pg. Paidasch und Kullich vertreten. Am offenen Grabe nahmen Pg. Flaser und Ortsgruppenlührer von Pragwald, Kamerad P^nter, von dem Toten Abschied. Sie führten aus, daB der Tote als leuchtendes Beispiel der Treue in daa Ehrenbuch der deutschen Unlersteiennark eingetragen sein wird. Di« feigen Mörder und deren Hintermänner werden ihrem Schicksal, das jeden Vertreter einer fremden Welt früher oder später vernichtend treffen wird, nicht entgehen. Der Block-ftihrer Gosnikar aber wird dem ganzen Unter-lande stets ein Beispiel eines untersteinschen Kämpfers bleiben. Das Lied von »Guten Kameraden«, von den Kameraden dea Ermordeten gesungen, beschloß die Beerdigungsfeier. denklich zerstreut, blickt alle Augenblicke in den Hut. Seine Unruhe wächst, nun steht er auf, Bucht die Taschen des Rockes, der Beinkleider, der Weate aus. >Neln, nein, wo hab i'a denn? Wo hab l'a denn nur?« — Frau F. erkundigt aich teilnehmend. Keine Auskunft Bruckner bückt sich, sucht auf dem Teppich, unter dem Teppich, unter dem Se&<9eL unter dem Tisch. »Ja, fix nocheinnaal eini, w wo hab Ta Lleb«r Meister, wollen Sie mir nicht aagen...?« — >Ja aber, wo hab l's denn, wo kann'a deim nachdem sein?« — »Was denn?« — »No, '§ Fuatter. Mel Huat-fuatterl« — »Hutfutter?'« — »Ja. Mel Huatfuatter ia in Verlur g'raten.« Zum Beweis hält er der Dame daa vertürmte Gebäu »eine« Schla?)phutee entgegen, dessen Hohlraum tatjsächllch der InnehbcWeidung den Futterstoffee entbehrte. Besagtes Hutfutter war, wie sich herauflBtellte, schon vor geraumer Zelt aua der Naht gegangen und nicht wieder featgemacht worden. Vielleicht liatte Bruckner immer wieder versäumt, einen diesbezüglichen Auftrag zu geben, hatte darauf vergessen oder wie ee sich sonst verhalten mochte. Eines stand fest: ebenso beharrlich, wie das Hatfutter nicht an^jcnäht worden war, ebenso gewissenhaft hatte sich der Meister bemüßigt gefühlt, das lose, nurmehr in den Hut h'neingebreltete fttoffptüok welter zu tragen. Und Jetzt, — trotz aller s\>rgsamen U'berwachung, — Jetzt war tat-Eächllch das Erelgn's eingetreten: das fetter war herausgefallen. Bniclcner hatte sein MutfiJtter verlorrn, dies vlelbetrf^ute, schwer ersetzbare Stück seiner Garderobe war e n-fflch nicht mehr da... Guter Hat s^h'en teuer, die iJige wurde I kritisch. Gewölk ballte sich über der K'n'i-i liehen Seele des Genius zusammen, ratlos stand er auf der Stell«, immer verzag:ter... Aber der Himmel nandt« aeinen Bng«l in Gestalt dea Stubenmädchens ReaL Reai «r-schien In der TÜr den Salona und In dar Hand hielt aie daa Genuchte. Daa beim Abnehmen der Kopfbedeckung wahrachainllch herauagofallene, tragisch vertoren gegangene, aber auf der Diel« des Vorräume neben dem Spiegel glücklich wiedergefundene Hutfutter... »Ah, da is'a JaU — Strahlend bettete Bruckner daa Stück Webe, umständlich liebevoU, in den Hut zurück. Nicht viel fehlte, und er wäre in Uberscliwengllcher Dankbarkeit der Finderin um den Hala gefallen. Aber Frau F, wußte ea unauffiUlig zu veihlndem. War er nicht doch «in Sonntagnkind ni nennen T Frühpirsch ▼ob Angeia wtm BrltM Be lat nachts vier Uhr. Ich klopf« hart an die Tür de« Fremdenzimmers. »Aufstehen!« — Wae gfeht mich schon dieser neue Jagdgast mednee Vaters an, denken Namen Ich gestern abend kaum verstanden liabe, und von dem Ich nichta welter weiß, ' als daß er heute auf den »Generalstand« ge-} bracht werden «oü, um auf e'ncn Jagdba-' ren Hirsch zu Schujssc zu kommen! Der Tee Ist fertig und dampft. Der Oast tritt ein, wir frUhatllcken schwe'g-am. Kr flieht nach der Uhr. >In dreiviertel Stunden geht die Sonne auf. Wie Inng ist der Anmarsch?« »FUnfunddreißig Minuten!« »Also gehen wir!« Am Ende des Dorfes bleibt der Gast stehen und pI^ift den Wind. Fr ist günst'g. Vom V.'ni'i b'*r kMrrt schon deutlich das Sciucicn dt« Hirjichcs, »Der Starke ist schon mit dem Rudel zu Holz« gezogen«, aagt der Gast. Ich' kenn« den achmalen Pirachste g Im Wald« sehr genau und übernehme die Führung. Endlich der Generalstand. Wir setzen un« lautlos und nehmen die Gläser an die Augen, um zur Feldkante hinzusehen. Der zweite Hirsch achwelgt. Er Ist wohl mit «einem Kudel nach llnka abgezogen« Aber rechta hinter uns, da, wo der vorjährige Hau Hegt, knackt ea unaufhörlich und schilt alch zwischen dem Jungen Erlenaiif-achlag hin und her. Und plötzlich z'ttert una daa Hern im Leibe: ganz dicht bei una achrelt der Sterke, tief und unwillig. Die Hand aan Femglaa erstarrt, wir atmen kaum. Frech und hell antwortet der Achter vom Rübenfcld her, E3e ist, als hielte alles ringsum weg-en dieser dre'sten, jun.^en Heraiis-forderung den Atem an. Ein eiliger Frühwind läuft durch das bcta^ite GcMst und wie Im Sommer fallen die Tropfe-n zur Erde. Der Nebel hebt sich. Auf dem Felde steht daa Rudel beisammen und äugt aufmTk-cam zum Waldrand herüber. Hinter uns ' knackt ca. Dann plötzlich br'cht ein Poltern loa, ein Geweih schlägt mit helVm Ton "e-gen Stanrenbol".; e« klatscht zwl'-c'^en dsn knirschenden Rüben und wie e'n Im^pcs Omsn fegt ein luipeheurer, dnnkler Kenten auf das helle Feld hinaus. In dlcrm Au^enM'ck bricht von Osten ber die ^l^er die Erde. Es ist, alfl wftren w'r pc^leu- dert in 1ene rolr>e Zeit, da auf limyrer im-getellter Blrde sich das R cht fArnte und die Kraft die ersten Grenzen Praiwrt nd nie.Ten d'e diirkien Gc'A'(»'he In-e'nandpr. diese ^e'^ten K'-on^n der Atem durch die offenen Aser be.der I 1, "hmmt«T VS /.rftung« tV3 |an«ti tM Settt 7 Wintarnachl Verschneit liegt ringt die ganxe Welt, Ich bab nichts, was mich freuet, Verlassen steht der Baum im Hat lingst sein Laub verstreuet. Der Wind geht nur bei stiller Nedit Und rüttelt an dem BauoM. Da rührt er seine Wipfel sedU Und redet wie im Traume. Er träumt von künft'ger PrOhllngwttlt, Vom Grün und QuellenrauscbMi, Wo er im neuen Blütenkleid Zu Gottes Lob wird rauechea. Joseph von Bickeailorf Kleine dmik Eevisslieil Dtn den Sieg der BenlsckeB Reich.iju^anJtührer Axmann an uit deutsche Jugtnd ierltal, 1. Januar Genugtuung M>eT die Erfüllung der von der Nation geforderten Pflichten beseelte die deutsche Jugend an Tage der Rechenschaft (Iber ein zurückliegendee Kriegsjahr, die Reichsjugendführer Axmana gab. Nüchtern und unpathetisch ist die Rechenschaft ttber die im Zeichen des Ostelnsatzee und Landdienstes geleUtete Arbeit dee Jahres 1942. Dieser Schicksalsraum ist — wie die Neu-jahrtbotschaft des Relchsjugendführers (est-steltt — so mit seiner Geechlchte und Kultur XU eine« iancrea und geistigen BmIIz der m. DItbftahi von amtllclMB Gut Die , 28 Jahre alte, verheiratete and in Hohen-! - l»«ite , sagt Artur Axmana, ,.hi mauten, Kreis Marburf, ccbUrtifc Anna Mra-kitsch Kcb. Rutnik, entwendete beaer Ii Arch bei Ourkfeld aus detn Besitze der deutschen An iedlunKS-Oesellschaft twei Wolldecken im Werte von 70 Reichsmark. 8ie wurde weeen des Verbrechens des Diebstahls von elnetn Einzelrlchter zu sechs Monaten OefflnKnis verurteilt I m. Hochenetf btrtcht«i D)c Wehrmflnner des Sturmes Hochenerf veranstalteten ein recht schönes Weih nachtsfest. Der festlich geschmückte Theatersaal wur^ fast zu klein, um alle Volksgenossen zu fassen, die bei ccdeckten Tischen einen ktmeratischaftllcliCB Abend verbringen wollten. Der feler wohnte mit dem Ortsgruppenfilhrer iBch dir Stan-, dartenfflhrer der Standarte Cllll-Ost Ober* { sturmhannfflhrer Cfger bei. In seiner An-, Sprache eedachte er besonders unserer tip-. feren Soldaten, die ifelt von der Heimat entfernt auch fflr die Zukunft der mm deutsch' gewordenen Unterstelermark klmpfm. Dlii S'ngschar des Sturmes Hochenegc trug Sol-1 daten- und Volkslieder vor, die hei den dankbaren ZuhÄrern viel Belfill hervorritfen. — Schlicht und würdig fiel auch die Jutfeier der Deutsehen Juirend aus. Dai Programm um de« Dienst am deutschen Ostan stellen, den zeichnen wir ausl" Im kurzfrlatigen Otteinsalz haben 18 000 Jugendführer und Jugend-fähterlnnen und viele reichadsutsche Jugendliche dee Auslandes Ihren Auftrag erfüllt. Zehn Pührerschulen and nahezu 300 Jugendwohnheime und L^ger sind errichtet worden 30 000 Jungen und Mädel — eine Steigerung von 51 Prozent zum Vorjahr — haben sieb zum Landdienet der Hitler-Jugend freiwillig gemel(*et und sich zum flherw1en Teil entechloisen, enf dem Lande zu verbleiben. 1253 LagerfQhrej' und Laqerführerinnen sind auf Schulen dee Landdlenstea ausgebildet worden, 18 Lehrhfife mit grofler lan/lwlrt-schafttlcher Nutzfllche sind zur Ausbildung von Pühreranwirtern und »anwlrterlnnen ba-crrünc^et worden. Der erstmalig !Q42 erfolgte Binsatz von 1000 Juncea und MM dein aus den germanischen Lindem im Landdfenst dar Hit1er*Jofrend wird in den kommendra Mo-aatea eine wasentllrhe Steigerung erf%hren. Des Sinii, dieses Blnsattee germanischer Jugend drflckt Relchsjuttenc^fOhrer Axmann mit ^ Worten eus: „So wie die Prelwilll-een etM den Hordisrhen Lindem Schulter an Srtnilter mit «neeren Soldat«« tapfer um die f.»te "n. R.!'; v.n'W.;i;"ch7?.rr Vo™:; trlsren und Sprüchen. — In Kürze wird In Opfer arhlcksaTbart verbände! sJad, eo lel* Hochenegg die Volksbücherei der Ortsf rappe' ^re"^em einsam ei Hochenegg eröffnet - Aach In "««iheiiefg | »6t eine Splelgemelnschtft im f ntstehe«,'tie! die alte Tradition der LlebhaberbflhM foH setzen soll. m. eröffnuRf einer VolkMHIelierel hi Ober-barg. Am 21. Dezember wurde die Volksbfi- dek der Öffentlichkeit übergehe«. Die Bü- ^ __t „j dafflr, dal wertvottitee Blut eicht la ferne Linder abwandert, londer« auf unserem «I-genen frdtell tur fmrtithareo ond scböfifa-riarben Avewfrkung gelaiMft.** In lelnen A^ell (ordert der Reichhiand kein Segent. Ein Geschenk von Schlden dringend notwendig. Allen Versenbesonderem V/ert bringt uns der trste Mo- dem frostempfindlicher Güter der Ernih-nat des Jahres mit dem wiederanwachsen- rungswirtschaft muß es angelegen sein, das den Tag. mit dem Sieg des Lichtes Ober die Nahrungsgat auch während der Froitper'»>d« Pinsternls. »Es geht aufwlrtsl« tagt der |a seinem vollen Wert dem Verbrauch za erVolk mund. Die Tage werden im Januar halteft m rriii in T iurTn rrm-iTi ii iai iT-iMi,,igiefeaaaiaimäawiBB3BBBBaaag^sfe Kämpen, die Kragan barUhren Caat den Bo- i Ale Ich dm Kopf sur Seite wende, eehe loh den. Mächtig schiebt dar Starke den Ger n- in ein Qeeicht, daa die Seele apiegelt. Mitgeren rUckwärta, knallend brachen die eaf- , ten awiacheii den Augen ache'nt eich diee tigen Rüben mitten durch vom echarfen ' karge Männerantllta pltftalleh «ufgetan an Schlag der rasenden Läufe. Aber alle« Stern- ^ tiaben, und ee leuchtet daraua dae ehrliohe. men nutzt nichta, der Achter wird enfeld, breit wie eine Scheibe, und das eroberte Rudel zieht demütig, in kurzen Tritten, auf den Gebieter zu, der eich n'cht einmal naah seiner Gefolgschaft umblickt Neben mir hebt sich ein Büchsenlauf leiae vom Knie zur Wan^e empor. Die Jagdpaa-Bion schlägt angerufen und eohonungsloe wie eine Flamme aua dem Herzen. Angespannt und in Brwarlunf dee eeharfee Knalls sehe Ich auf da« B'att dee Äwölfer«, um beim Binarhiag den breiten SchweifUleok wahrnehmen zu können. In dleaam Augenblick legt der Hireeh da« mächtige Geweih langsam hlntenOber dal die hellen Enden fast den RUekfn berühren, öffnet we t da.i Oeäae und schreit eelnen Sieg und ac Ine Liebe dem Rudel wie e'ntn Lonpen, tiefen Oe'^ang entgegen. Auf eelnar Decke liegt die achrftge, rote Morgfnsonne. um ihn glitzert daa taimend'Ültlge S'lber-gewphe der llchtbrech^nden Tautropfen Im dunkeltrrllnen R11' enUraut, imd vor Ihm steht wie eine flatternde Sieg aitandwrte ae n weißer Atem In der klaren, kalten Frtthluftl Dä nrnkt s'fh mir der W^''h''en'Äuf mit einer aanften, fast ergabenen Bewegung. die vormilitAriscba AusbUduagsarbeit allei Foim^tiooea mit üiiitia krönende« AbichiuA bei den llteslen Jahrgängao In den Waiu-arlüchtlgungilagera, dem Gemeinschaltawerk von Wehrmacht und Hitlar-JugeDd. An ihref Seite steht die POlchterfQIlung ia dar Schult und Im Beruf „Berufsarbeit ist Dienst an Volk und Hilfe für den Sieg Zeichnet Euch, Jungen und Mädel, aus durch Leistung and durch Disziplin am Arbaitsplatzr' Auch in der Kulturarbeit gilt es GroBas aa leisten. Alte kulturellen Veianstaltungeo und Bln-richlungen unterstützten das Bemühea, ia der Gemeinschaft der Jugend die schöpferischen Begabungen, an denen unaer Volk so unarschöpdich reich ist, zu fördern Mit der Schflflang kleiner Gemeinschaften und Arbeitskreise, die der Ralcbsjugendführer la seiner Botschaft anordnet, wird nun auch den Junqen Gelegenheit gegeben, den Neigungen und Interessen zu leban, an denen Ihre Herzen hängen Die stSndiqa Auabilduag eines befähigten Führern«'hwuchsas sichert trotE dea ständigen Etnrückaas der wehrfähigen PUhisr die Voraussetzungan zur Arbeit und zum Krirg«>einsQtz dar deutschen Jugend. Die ^fetl|ah^sbotschaft gedenkt la Freund-srhqft der faschlstUrhen und lepanlsrbea Jugend und betont d^e starka Rinhelt dar auf-stelippfien Völker Europas, dla Ihreti, Wlllep «iirn Kflmpf ae eadtlchea Siege der Deutsche«. Am erete« Ta9a de« «euen Jahres ^nd dla Herzen und Oedenkea der Jagend in Liebe und Verehruaf beim Führer. Bf fflhrt diesen fewaltigsteh aller Kriege für die Zukunft der Jugend. Ihr Dank wird Ihr Krlegsalnsatz sein. I« dleeer Stuade blttea wir dem Herrgott, dal er dem Führer für setaen gerechtaa Kampf Kraft iMid Qesuad-beit schenk«« mög«i" laliiltlklii ütlciluiM Amtlicher Sonntagsdienst Marbarf Dauart Von Samstag «ütlag bis Monlag früh, ■ Uhr, Diensthabende Arzte; Dr. Rudolf Lofretz, Schmidarargassa 6, fttr das linke Dratiufer, Dr. Michael Bedianitsch, Luther« gaste Ii (Tel. 29-11) för das rechte Drauufer. Pflr Zahnkranke; Dr. Hermann Sadal, Herren-gaste 2 (Tel. 21-00). Dianstdauer; Von Saaaa-tag mittag, 12 Uhr, bis Sonntag mittag, 12 Uhr. Diensthabende Apntheke: Stadtapo-thake (Mag. Ph. Mlnarik), Adolf-Hitlar-PlaU Nr. lt. Wir h5r«n (m Rvidfynk «•••tee. t, Jmnr «ekbtertiiraiuiit 1«—iS: Prob« Pahrt Ib» nctie Jihr, evtl biat« 9U«tf«a. — IS—18.13: Po'lttwh« HÄri*»««. — if: I)«r• Z*IUplrc*l. I9ja-i0: Trantbcrltht« iMt ao4(-tiscki SentiuBi. — 20.15—21 Dt« dMiich« Tang» uiWI UattrbkltBnr»ordi«tt«r. — 21—22: D(e laillt« Staude — ÜM—KM Spor(a«clKlchtea. DaatacblafiaecBderi l7.ie--tSjn: Bfethavt« Dvtfak, Brahma. — SO.I(— U: fiienm «u *D«r fU«ii«iae tloliinrfar« m4 Konacrt- 8»*d«r Alpaat (.11—7 Batchvlncier Morce«. — 17JO IS 30: Dt« kUnctadt BrBcke ia Wert and Mnsik. — 19.11—11.45! Aaaatar Kltaca. «•■alaa. a> Juaar «•khaaraaraaiait a—it »Idiattklallala* mll Tincdor l,M« rad Mai Cckhard. der Kamnttrmuilkvert^Mtiaat dtr 5iaati»per a. a. — tl.JS—13.30; JahaHa>Slri!Mi-Koni«r(, Lalians tlcrbert V. Kiraiaa. — Da« dtaiaclia Volkt- komart. — 14.30—IS; Ovatav Watdaa «raihlt drei MlrciiM. — l.\—IC; UaierhillaarMrAiiHMtiMilm tm W»ffaiM-»ck. — tS—19- Pii. C. Baak. M»8«rU R«car: ' LePunK JomsK Ktirbarth. — IS—IS.19; fron harichte. ' — I*.?e-i0: Spart «ai Maiilc, — JO.IS—»• »KUasas-dM Kalaldeakap«. iDaaliclilaee—adari MJa-^IBJB; PhatiiaiiMi flr Klavier (ftoa C. Vrflnl). _ |Ä_»9; Opcette Had Battati. — Klaa- Utcfati SollitenkonyarU — 31—2f: Oper*koBsart dar Dreadaar Staataepar. «•■der Ale«e; e.ll—Y; BcKCliwlBc'pr Morcta. — ff.tO-HJO: kliMWNlt Brfl«k«<. Qiitr««tiaitt aai dtr Oeer lUecttda llelliiidw«. »Ola *Der -f Dcottdie Aneiandekoogert« hi ZefcSen. Das Berliner Kammerorcheeter, da« vo« «ei* «er zweite« Spanien- und Portuf«l-R«ifi« zurfickgekchrt i«t uKd Anlaar JaRuar i« dtr Reichshauptstadt ein Konzert mit dem raml-tchen PianieteB Dinu Lipetti al« Solisten ge« bei) wird, hat unter Hans von Bendaa Leitunf attf der iberiacben Halbin««! t« mad aiebeti Wochen 37 Konzerte tcfeben. Davon fanden drei in Liaeabon «nd 34 in allen bedeutenden Stidten Spanien« «tett. Iii der alten Univer-eititaetadt S««tla|o de Compoatela and in Madrid gab da« Bertiner Kammerorcheeter je ela Konzert lufunet«« der Rtauen Division, der von den Einnahmen 2!f00n Peseten fQr Welbnachtafeachenke an die ap«niachen Frei-wlftlge« zur Verfttfitpg gestellt werden konnten . .flWc* tutc^ S»^os*eH 0. BudM«s< 7f Jahr« alt. Im Jahre 1S72 warde der BeschluB angenommen, daß die beiden Haupt« und Residenzttidte Ofen and Pest und dszu die Stadt Altofen vnd die Maria rethenl «sei zur Stadt Budapest vereinist worden. Das Wachstum der he«te i*ber eine Million zäMenden Stadt Budapest zeigt sich im vollen MaOe, wenn man bedenkt, daB im Jahre 1850 Pestofen und Altofen susammeii 168 000 Rlnwohner zRhlten. Der erste Bflr-jtermeister von Budapest, Karl Kammer-meyer, dam erst vor wenige« Wochen ein Denkmal errichtet wurde, schuf in «nermüd-llchar Arbelt aus den drei Schwe-terstldten lene unvarlsche Hauptstadt Budapest, die heute stolz den Namen einer Känifin der Donfin trSjft, ♦ o. knmtlscher VardWnatorden. D>irch eine Oeaetresverordnnnjr de» kroatischen Staateflihrers wurde der kroatische Verdienstorden fegrändet Auf den Spuren rätss'hafter Völker Die Schrsckdimoaea der Xlnea-KHitiir niastlke«, die tlmlHch dem Tyn der ,.Cul-lura araica" zufiterhr^ilwn sind. Ülslwr koniilen keine iK'slimmlt^n indianischen Stimme als ihre Tr.ljjer einwandfrei feet-grslflli werden. Jetjsl alter sind dl« Xlnca als Nfllß!i<*d<'r dieser Grum'kMlliir klar zu erkennen RÄlaolhafl ist noch die Sprsche dieses Vallv«a, die nur unriir<'icliond «r» forscht und vorlfliifig aU alkinslohend zu Ijezelchnon isl Die IwiiÜ^n Xlnca, die noch 0OfWl-SnOf) K6pff lüluen mÄ^fn, sind IftnMl zivilisier! und i4*l»rn vornehmlich Ja, JatBt scha Ich wohl, daB er «In eehtar JIgar lat, daS er, wie Jader Zünftige, aln veratecktar Dichter lat und la eich den ter, ja, den Anbeter des SchOpfers und seiner Oesehßpfe verbirgt! Truntien fast hingt sein Auge an dem herrlichen Bild, daa dar Melatar in dieser gesegnete« Mori^enitunde «ohlltiht und kraftvoll aufgebaut hat dort drauSen auf dem Felda. Und der khlne Ifansoh mit seinem Mordwarkaeug Im Var> «tack wird gebannt. «obiUd Oui dar rii^ar der SchGnhalt bertlhrtl Noeh einmal klingt dar Sohr«! auf. «iba-httmmert und ahnunjrslos mtttsn M Bans-hrela dar Todesgefahr, und schwingt wla e'ne tiefe Cello-Saite, ale slttemde Reaonnn« la uns. Dann trettt dar Starka sh Hoiss, wo das andere Rudel bssehsidsn auf lia wartet Sdt hundert Jahren hat sieh die Forschung der \'orkiolunit»liclien fCiilliiren in Nfillelainerlka angenommen, die M der Ankunft der SpanitT zu Beginn di^s 18. Jahrhiinderll srl'on soll grrauin«r Zeil unlergegonuen oder zunilndri'ens dem Verfall grwcint waren, Tlierall allclVn die welDi'n RrolK»rer dorl auf die Übcrn^sle von Kunalbaiilcn und Erzeugnisse eines hochenlWickellen Handwrrka, die den To. len mit ina Grab »'gclÄn worden wiirrn \fan dachte nichl »faran, dic»<« iirallon Kul-turfil>crlicfeningcn fflr die NacMw<'lt zu • in (Von nörfern Chlfiuimulllla und Guaza-erhallen, sondt'm schälj» nur «n-1 rapan. millclharrn maloriollcn Niilzon. Es war daher ein GIftck frtr die Wls-^rnschnfl, daO die Naliir srihst viele Reate xekannl« Zwiscliengel>iet twUch««« dem gen. Wir gehsn wortlos m dem Kratiiwsf. wo wir die dre< anderen Jlger trsffan »Kun. kein SchuB? Stand denn n'eht rtaa fanze Rudel dicht vor dam OwiffraMandTc Der Gast nickte baetHt'gend: »Jawohl, aber mein« Btlrhs« hatta ela*si Versager.« Br hKIt dl« Bttm getankt imd mm Ober-lÄuft sie langsam tmd knabenhaft eine W*e Kwel Augenpaare trefff^n s'eh fltichtlg in verschwlegensr Gamalnsamkelt W«nn dn werf^hri#. (I^er^fh de« Wohnunffw''"'*«*' Luftschutzwart! Rio hfiehaloya und der Grense von Salvador bcslellt ist, dss sich unter der Bezeichnung .SiKlosIgualcmala zusammanfas-sen liOt. fri«rl)ei handelte «e sich nicht allein darum, nachEuweiaen, ob sich die Pipiiknilur ohne Unterbrechung von Weat- Rialemaia bis Salvador iing« der KOsle ►rtvtzte, «ondem es mußte auch eine andere alle Bevölkerung die durch d«n heute noch in Rosien Irwnden Stamm der Xlnca reprfiaentisrt wird, nAher ©rterscht werden. Die Rrg(*hniase waren überraach«nd r>as Großartige Temj^Miaiileii fehlen im Pi-(lilgehiel .Vfan errichlele dorl Erdtijlaiui-den mil Trej)(KMiaurg"iiiacii, auf deren schmaien PlntiroriDen wohl nur Göller-iiilder, vitiü'lchl nnlcr orfi'ne», slroh-[{ederUen SchtilzdÄrlH'rn, s!an(len. Vei^lirl wurden der Kullurscliöpfer QuezaltMnall, In dessen Geslalt verschieden« anrlere Gott-heilen einflrasn||en waren, fler Go'.t XoloÜ aia PerNonIflkalion d«r enlsli'll«n(l«n Krank. liier ck- pir, ('«■' ala B« «n- «nd d« II Frucht' barkeilsdAnion angost-hen wurde. ClHmius n>erkwfirdi| ist das Sleinmonumenl des fiolies Xoiotl-Nanaiiatzln mil seinen bU auf dt« Bscken herahhln^den AuyApfela und kAnsIlerisch hochstehend die fischen, scheilienarli^n Steinskulpturen, dl« In Irgendeiner geheimnisvollen Deziehung zum roletLkuli geslao. den hsben dOrfteu. Plump, la geradocu primitiv wirken ge- Snöber diesen SchApfungen die ülwrcste rr Xlnca-Kuliur. Rohe Tonk6pfch«n mil knöpffArmlMn AugApfeln in schmal ge-sehlitilen lldspellen, klein«, kauns menschlich« Geeichter andeutend« Slelnrigürelien mit Vertiefungen auf dem Rftcken zur Aufnahm« von Opfers[)en wehrzsuber iHfwh-ken sollte, auf dl« alw auch daa Blut geopCerlor Tiere aufgeslH-chen werden konnte, Itilden die immer v.i«L derkehrenden f^ltmerkmale dieser Kullur, Rigeiuu'lig sind aucn Xinragehfet erbrachte zahlrriche Funde ke-1 dir »ich Ms la das Hooiiiaud von Guako-' rainisclker Art bei ganz verelnaelleo Skln- maia forlseizL SeNa ft »Mar^rfer ZeNonft 2./3. Jumir f043 Nummer 2/3 Marburger „Spezialitäten" «Krazerln", Schirmfiicker und ,»Kräuterweiberl** — Typen aus der Staät an der Drau Jede Stadt hat ihr eigenes Gesicht. Es wird nickt nur durck Bauten, Landschaft und Klima bestimmt — vor allem eininal durch ihre Typen, die ihm das Gepräge geben. In jeder Stadt treffen wir andere, die zu ihrer Charakteristik beitragen. So war in Wien einmal der Fiaker mit dem „Stößer", dem Halbzylinder auf dem Kopf (den er bei feierlichen Gelegenheiten mit einem glänzenden Hochzylinder vertauschte}, jener Lenker der ,,Gummiradier", die zu Dutzenden mit ihren ,.feschen Zeugein" auf dem Graben den Fremden zu einer Fahrt in die Praterhaupt-allee einluden, eine Sehenswürdigkeit. „Fahr'n ma, Euer Gnaden ...?" Das war die verbindlich werbende Frage de« Wiener Fiakers, heute der Titel eines Singspieles, das jetzt auf dem Spielplan unseres Theaters steht. Eine ähnliche Fahrgelegenheit fällt dem Reisenden auf, der in Marburg den Bahnhof verläßt. Zwar erwarten ihn keine noblen „Gummiradier", aber eine Reihe von schmuk-krn „Kraxerln", ein- und zweispännige Fahrzeuge, deren „Hottehühen", die Pferdchen, durchwegs sehr wohl gehalten sind und sogleich eine stramme Gangart anschlagen. Sie stehen auch auf dem Adolf-Hitler- und aof dem Burgplatz und sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Einmal waren diese netten „Kraxerln", die im Winter Ihre Räder mit Kufen tauschen, und mit lustigem Schel-lengcklingel die weißen Straßen hingleiten, für Land- und Backhendelpartien in die diversen „Weingebirge" in der Umgebung der Stadt sehr gesucht. Aber auch das wird wieder einmal kwnmenl Nummer zwei: Der Marburger Dienstmann. Selten findet man in einer Stadt so viele Dienstmänner, wie in der Stadt an der Draul Mit leicht verschmitztem Lächeln erwartet er seine Kunden vor dem Bahnhof Ofler auf den Standplätzen, er ist taxierend abwägend, aber stets freundlich. Hin Blick auf den Auftraggeber genügt, um das „— ünfzig" einzukalkulieren, das neben der vorgeschriobenen Taxe herausschauen durfte. Besonders jetzt im Winter ist die hohe Zeit der Marburger Dienstmanner gekommen. Kohlem gibt es heranzuführen, diskrete Weihnachtspäckchen zuzustellen oder den Rosenstrauß eines schüchtcrnen Jünglings an di« Jlonka" ins Theater zur neuen Premiere. An dem „fliegenden Schuhputzer" neben dem Bahnhof vorbei — auch er gehört »i den Marburger Spezialitäten —, wandern wir zum Hauptplatz, auf dem wir schon wieder eine Type finden, die zum Gesicht Marburgs gehört. Es ist gleich ein Paar, das dort seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine Schirmflickerin und ein Scherenschleifer! Stets sind die beiden von einer kleinen Menge belagert, teils müßige Zuseher oder ernste Interessenten. Schulbuben lassen sich ihre „Taschenfeitel«' schleifen, ein Metzger eilt herbei, um rasch sein langes Messer schärfen zu lassen — hei, wie das Schleifrad surrt und die Funken stieben! Di« Schirmflickerin hat auch Arbeit in Hülle und Fülle. Es ist heute nicht so einfach, so „mir nichts, dir nichts" einen neuon Schirm zu erstehen. Man paßt besser auf die Dinge det täglichen Bedarfes auf und bei der flinken Arbeit der Straßenkünstlerin erinnert man sich, daß man daheim auf dem Boden noch so ein Ding von Omama stehen hat, das diese Frau sicher noch wasserdioht machen kannl Unweit davon „wurlt" es von Menschen. Marktzeit ist! Riesenkrauthänptel locken *um Verkauf, grüne Berge von Vitaminen aller Güteklassen lassen der Hausfrau Auswahl. Darunter finden wir auch die letzte Marburger Spezialität, die wir im Bilde i«e-dergeben. Es sind die „Kräuterweiberln". Auf Ihrer Budel haben sie in Leinensäckchen, in Papierdüten und auf Tüchern allerlei gedörrte Kräutlein, Blätter, Wurzeln und Gewürz ausgebreitet. Vom ,,Kramperltee" bis zum Majoran und Tymian findet man hier alles. Ob man es nun mit der Brust oder seinen Innereien zu tun hat — dos Marburger Kräulerweiberl hat ein richtiges Naturheilkraut dafür, goldgelbe Lindendolden oder den berühmten „Tau^ndguldenkrauttee". Bewußt wacht sie über ihre Schätze. Fast armdicke Wurzelknollen — und Stangen bemerken wir. Es ist ein spezielles Marburger Heilmittel aus deim Walde. „Schmierburzel, altke-bährtes Hau&i&ittel gegen Rheunadiehs-mus —" preist die Verkäuferin ia ihrer un-tersteirischen Sprachfärbung an. Aber auch Disge für die Küche finden wir bei unseren Kräuterweiberln: Kümmel, Fenchel und andere Gewürze. So habeB wir nun unseren kleinen Streifzug beendet, der uns mit allen den Typen bekannt machte, die wir hier in Schnappschüssen auch zeigen! Hans Auer . . - rmm * Aof nahmen; Steffea-LicJitbild, Qru Der Schleifer uid die Schirmflickerin haben Ihre Werkstatt auf detn Adell-Ifltler-Platx Aufstfegsmöglichkeiten der Bergleute Der Oau Stetarmark um die Heran bildung ffoten Nachwucshaes besorgt Die Bedeutung der Kohle im deutschen WirtschaftBleben hat auch die zuständigen Stellen der Steiermark veranlaßt, alle Kräfte eiiusuaetzen, um eine möglichÄt hohe Leistung im Bergbau zu erzielen. Besondere BedeuUuig kommt hierbei der Heranbildung bergtnaänniflcher Aufsichtspersonen zu, für die die Bergschule die Grundlage abgibt. Hier haben junge Bergmänner Gelegenheit, eich die notwendigem Kenntnisse für ihren zukünftigen Beruf anzueignen. Die Berg-vorschulen sind, um eine möglichst innige Bindung mit der Praxis herzustellen, auf einzelne Bergbaubetriebe verlegt Zurzeit bestehen in der Steiermark Bergvorschulen in Leobea und Eisenerz, weitere sind in iKöflach, TrifaU und Bleiberg geplant. Nach erfolgreichem Besuch der Bergvorschule kommt der BergschUler auf die Berg-h&uptschule iJi Lieoben. Die Berghauptschule umfaßt 2wel Unterrichtsjahre, wovon ein Semester zur Vervollkommnung der praktischen und Vertiefung der theoretischen Kenntnisse als Praxishalbjahr eingeführt ist Dieses liegt zwischen dem ersten und zweiten Unterrichtshalbjahr. Nach Ah^Ivierung der Berghauptschule schließt der Bcrgschü-1er sein Studium mit dem Steigerexamen ab, da« unter dem Vorsitz eines staatlichen Prü-fungskommi.*ara des Oberbergamtes abgenommen wird. Die Verbindur^ von Praxis uikI Schule ist eine Eigenart der Bergschulen gegenüber den anderen Fach- und Ingenieurschu- : Ä-U: p • ■■ ?!■ f ^ > :-A k-: V. ■■ ■ p'} :5: ■■ p • ■■ ?!■ f ^ Wer kennt Ih^ nicht» den Dlenstmattn Nr. 44 len, Absolventen der Bjergschule, die nach zweijähriger Tätigkeit al« Steiger die Pä-hi^rl^eit zeigen, ata Fachstelger oder Ober-atelger verwendet zu werden, können dann noch die Oberklaase der Bergiichule besuchen. In der Oberklasse erhalten die Schüler noch eingehenderen Fachunterricht unter besonderer Berücksiditigung der Men-sohenführung und Betriebeaufslcht Sowohl währestd des Hauptschullehnganges als auch während des Oberklassenlehrganges finden Lehrfahrtm In die einzelnen Bergbaureviere statt Die Bergachüler werden In Zukunft aus der bergmännischen Berufsschule kommen und daher aicher weitaus einheitlicher in Fach- und Allgelmeöiwissen ausgerichtet sein. Durch die Knappen- und HäuerprUfung wird dann noeh eine weitere Auslese betrieben, m> daß wirklich nur der auf die Bergschule kommen kann, der das nötige fachliche RUstzeug mitbrin^ und durch die Bergberufmchule und Innerbetrieblichen Be-rufserziehungsmaßnahmeo auch In der Deutachkunde, im Fachrechnen, Naturlehre und Reichricunde entapret^endes Wissen be-«ttzt Auf Grund entsprechender Ausbildung und sehr gnt bestandener AuftiahmeprÜfang kann von Beeuch der Bergvotwdhule abgesehen werden, Wenn sMi der Beweitier einer Prüfung Uber den Stoff der Beifrvorachule un-teisleht Dta mit Erfolg beendete Bergvorschule gestattet dm 'Obertritt tai die Berg^ hauptachule. Der UnteRl^tsinhalt der Bei^-versohule Ist die glelcShmäßig« Ausbildung in den Elem^targegenstAnden, Deutschkunde, Reiehskunde, Mathematik und ein« allgemeine Vorbereitung auf den fachkundlichen Unterricht dureh die Lehrgegenstände Werkstoffkunde, Becybankunde und Mechanik. m. Ungflltlf wtrdiiule Fottwertiekh«i. Mit Ahlaof des 31. Dezember verloren eine Reihe Ton Postwertzeichen ihre Gültigkeit zum Freimachen von Postsendungen. Es haa* delt sich dabei um folgende Sonderwertzei* chen der Deutschen Rdchspost: Kamerad-schaftsMock der Deutschen Reichspost (1939), Zeitungsmarken (1939), Tag der Briefmarke (1941), Führer-Duce-Marke (1941), Leipziger und Wiener Messe (1941), Führer-Geburtstagsmarke (1941), Rennen um den Großen Deutschlandpreis (1941), Braunes Band (1941), Rennen um den Großen Preis der Reichs-hauptstadt (1941), Wiener Herbstmesse (1941), Südostgebiete (1941) nnd Mozart-Gedenkmarke (1941). Hiervon können die nicht verbrauchten Zeitungsmarken und die Sonder-wertzelchen „Leipziger Messe" und „Wiener Messe" iai Januar 1943 bei den Postämtern gebührenfrei gegen andere Postwertzeichen umgetauscht werden. Die übrigen Marken werden ron den Pestämtern weder umgetauscht, noch zurückgenonunen. ■>,* - • ■ V Kaloh (at dto Aiawtfal bei dtr Tee- tui4 Qeaiüsekrüaivriii »iiitie ^ eiuer gemütllchea fiakerialut«! Nuffliner 2ß »Marburfer Zeitung« 273. Jtnuar 1943 Sette 0 1}(M luiä Jüätm 4- Todtttilt. Ktin VtltudMif 70. Lebentjabfw int d«r Frwkfiihtr Radierer aii4 Oraphtkar Johaan Vlntaiiz Cie* sarz festorb«!, CiMan wir «iae dar baden-tendsten Frankfurter KfiiwtleriianAaltchbeitea, seine Werica im Hause dir I^u4Kbcfi Kunst hattea ii groBzfl|ifer WalM dat Labaa de« Bchaffenden Voflcct gestaltet. Proftaaor Cis-sarz ist am 72. Januar 1S73 in Danzif ffcba« ren. Satt 1910 war er Leiter der Mater-masK der frankfurter Stldetscliale. In AHer von 4S Jahrrn starl) der ordentliche Profetsor der inneren Medizin an der Univerritit Köln, Dr. Gerhard Wi-Cr eher. Er kabWitierte ticli 1927 in Kdhi, wurde 1933 aufterordeatHcher Professor, 1934 Direktor der medhginfachen Poliklinik und 1930 ordantikher Profeatorder medizinischen Pakuttit ^ IJnhrersilit Köln. Dr. Gerhard WueHenwebcr hat steh als Forscher, Lehrer and Arit auf den Gebiete der inneren Medizin einen hervorragenden Namen gemacht — In Ntehelm, Kreis Höxter an der Weser, ist im 91. Lebensjahr Fr&ulein Elisabeth WeW verKhieden, Hn selben Haus, in dem 1894 ftir Vater, Friedrich Wilhelm 'Weber, der Arzt und Dichter des Epos »Dreizehnlinden«, die Augen Mr immer schloß. Die nunmehr Verstorbene hat ihren berühmten Vater bei seinen Lebzeiten getreulich betreut und ist nach seinem Tode die Hüterin seines Erbes geworden- Sie wahrte damit die Tradition, die zu dem schönsten Besitztum heimischer Literatur und des deutschen Geistesschaffens zählt. Sooet and : Im Olympla-Eisstadloa in Garmlscli-Par- tenkirchen hatte der deutsche Clshockey-meister am Nenjahrstau den Berliner Schiitt-schuh-CIub zu Gast. Vor 8000 Zuschauem {eiferten die Bayern dne prächtige Partie and siebten mit 3:1. : Besi^ attblachir SlnBanhaifar dsa abgelaufenen Wettkampfjahrei war Schadler vor Podmflschak, Straicher, Orcgoritsch und Rauschl. : 73 Veraostattangaa nK IM! SCartendm wurden Im Sportbereich Donau-Alpenland von den Radsportlern ausgerichtet Wien hält mit 33 Straßenrennen die Spitze. Es folgen die Sportgaue Steiermark mit 19, Niederdonau mit 13 und Kärnten mit neun Veranstaltungen. : Ungara als Sportnadit CalegentUch 9i- ner Sitzung der ungarischen Nationalen Sportknmmisaion machte Dr. Otto Misangyi interessante Angaben Aber die In Ungarn vorhandenen Sportanlagen. Ungarn venü^^ heute ftber 1338 Sportanlagen bzw. Sportplätze, 1.15 Schwimmbäder, 309 ungedeckte Schwimmbäder, Ä66 Schul- und 89 andere Turnhallen, 279 Bootshäuser, 17 Sprang-schanzen 3380 Tennisplätae and 303 Eislatu-plAtze. • : Vlar |ao«aiiolw Sciiwiniarakarda. Obwohl auch In Japan dia Zalil der schwlmmiport-Hchen Veraastaltnngen etwas etngaschränkt wurde, gab es im Verlauf des vergatigenen Jahres nicht weniger als vier neae lapaalsche Frauenrekorde. Am erfolgrelchstea war dabei die iunge Fumino Hatang, die drei fiest-leistungen schaf: 200 m Kraul 2:40.4, 800 m Kraul 4:11.6 nad 400 m Kraul 5.40. Miyeko Ann! stellte im 300 ai RBckenscbwtannien eine neue Landesbe&tlelataflc QAnscQaji %itm im Woche. Die Mvirtsdiillliche Berafsausliililiiii Yo« Ohsrlnadwirtockn/Urat a eiBMlnaa Dr. laadwirUckaftllche«. süid seit dar Machlsrarsifiwg ka »iTduaasw Fir Bsmle Reiche baatlaamls Baru(taHsbRduB|swe|af ähaVeii wie Im Handwerk, sellana de« Reichsnährstaade« festgelegt worden. Von 1091 bia 1941 lioanteB etrkibe Mltsrbalt der LehrersclMfl 2. Die f^hrerschaft der Grundschule und Benifsschule muß ein besonderes Aujpi' merk auf ihre besten Schüler und Schul^ rinnen werfen. Sofern diese nicht für die wj-kt L*©o SiezAk als Komp&ni«t Franz v. Suppä. Und so wären noch viele der besten Kräfte zu nennen, die PersonlichlieitcTi aus dem KunsUebeo dss damaligen Wien zu neuem Leben ervrecksn. Musik und glänzende Szenen aus den beliebtesten Operetten rauschen an uns vorüber, Als Drehbuchautor, Spielleiter and Go-atalter der Hauptrolle hat Willy Forst m.t seLnar »Oparstte« ein Werk geschaffen, in dem Sick Heitsrkeit und Emst paaren, das sprllhend« Laune schenkt und viel, viol Here! (Marburg, Esplanada-Kino.) Mariaune von Vestetteck Siiane des Herzens Sine Frau steht awüschen zwei Märtncm, P^if i*h *• I Übernahme dea Elternhofes l>csllinnit sind,'ü# beide lieben. Daa Schicksal stellt sio ««h'Jössen sie in erster Linie der Neubildung'an die Seit# des kalt-berechnenden Senators, ifAdpHiJi Bauerntums und der weiteren der ein Mann ohne Herz Ist und ia »einer JiS Ausbildung zujKlülu-l >Gesch&ftstüchtigkeit« Mftnschca ins Un- ?Sui in dl« la^dw^H^lfi^tU?^ Utkräfligp Milhllfe derjgiück stürzt, ohne sich dieser seiner Kand- «Sh^U'n Beeinflussung der Lllern; lungen überhaupt recht bewußt zu weiden. 5^ BuÄ und 1460 Mädchen, «1«' nw'ST' Z^aW ''^5' Seite .tcht ein selbstlos LI,- ln,ge?.ml _ 70p0 Jugendlich« ^hi^raachTicb. nt^glicbkait bieten. Diese landwirtachaft-liel^ Beralschulcn brinM däe Ergänzung lur Landarbeitslehre nna Hausarbeitslehre. Arbeilslehrs und Bemfsschitle sind somit aoabildanasmälUg otoe Einheit. Es lat erfreulich, diUI in der Steiermark Rcicbsgau nad Reichsnihrstand fir die Ausbildung der landwlrtschaftlicben Jugendlichen wäh. rend des erstra Teiles ihrer "Aasbildunia-seit nach ricrjähriger Aufbauarlielt bamla beste Erfolge zeit igen konnten. 5. An den fünf^ liandwlrtschaftsschulexi mit Winterunterricht, zwei ganzjährigen Spezialschulen und zwei ganzjährig Landfraiienschulen der Steiermark stenen rund 300 Plätse für Burschen nnd 130 PUtae fOr Mädchen taa Altar Abar U Grosses Tischtonnlstraffan In Cllfi D« KäntaMf GaiBMlstor. T. ■. Sp. V. AMIsc tm 1 Janaar ki CM Dar Cllli, AbL Tischten- ■Is. ist es gelangen, dsn T. a. Sp. V. Alling SM einem Vergleichskampl Är dea 3. Jannar nack Cilli ra lewiaaei. Ubar die Stärke der Oiste wira nor eq sageii, dal der deutsche Clnzelmeister im Tiaehtennis, Wunsch-Wian. swaimal fegen saiaea Allingergegner aine Niederlage hinnekmen multe. Der im dant« sehen Tischtennissport führende Wiener Postsportvarein vermochte einen Verglcichs-Itampf in ABlini aur knapp mit 5:3 an seinen Gunsten entachelden nnd erwartet demnäckst die Allinger in fkrsr Meisteraafstellung Laek- die Allingerin ihrer Meisteranfstellanr Lackner, Knifitz uad Stmmbel spielend Kärntner Qaumefster worden, erscheint demnach roll-aaf verstindlich. Der steirischen Ganmei-sterschaft der SO Cllli wird daher die Mög-llchkeit geboten sein, mit einem rans grolen Gegner thr KAnnen n messen. Das von der cesamtaa steirischen Sportöffentlichkeit mit regatcm Interesse erwartete Treffen findet am Sonntag, den 3. Jannar. um 10 Uhr, im Kleinen Saal des Dentschen Haases In Cllli statt Start dar deutschen Elshockeymalstarschafl Wiener EO sckkig SV Krakau mit 5i0 Sturm mit Wurmbrand, dem Tennlsjugend» meister Sprecht und Stanek auszeichneten. Bei dea Krakauem tat sick der unverwüstliche Piechota kervor. An der SchwaHe das aenaa Jahres nakni anek ia Mannheim der Kampf nnd die aene deatsche Eishockeymeisterachaft seinen An« fang. Im bis anf dea letzten Platz fefüllten Mannheimer Eisstadton lieferten sich Mannheimer ERC nnd Düsseldorfer EQ einen erbitterten Kampf, der in allen drei Saieldrit-teln ebenbürtige Leistungen ergab, nnd erat in der Verlängemng mit 3:1 (0:0, 0:0, 1:1) knrz vor Spielschhil von Mannheim t^ewon-nea wurde. Dia Sportvaranstahungan Im Januar 1943 Die neu zusammenfietetite Elehockef* mannschaft der Wiener EG konnte im ernten Spiel zur detttschen Meisterschaft am Silvesterabend in Kryaica den Vertreter des Qa-neralgouvernements, EV Krakau« recht sicher mit 5:0 (1:0, 1:Ä 3.*0) schlagen. Daa erste Drittel vertief noch zimllch aoagegHchen, nnd erst im zweitea Spielabachnitt trat die länfe« rische Übeilcgenhelt der Wiener klarer ri Tage. Stanek und Wurmbrand hatte« die ersten Treffer erzielt, und Seidhnann, ^eckt und wieder Stanek erhöhten im letzten Drittel auf 5:0. Die Wiener boten eine recht ansprechende Leistung, wobei sich vor naketu 1000 Zuschauem Böhner Im Tor sowie der erste Von der ReichseportftHirung wurden für den Monat Januar 1043 nacksWkende sportliche VeranstaltuMen genehmigt: 3. Januar: fuRhall. SK Bratislava gegen Dresdner SC in Dresden. 9.10. Januar: Deutsche Kriegimeistemckaf-ten im Eiskunstläufen der Fraaea in Hamburg. 16.'17. Januar: Deutsche Kriegameiater-Schäften im Eiskunsttaufen fOr^ Paare in Dfls-leldorf. lO./lt Januar: Billard, Deutsche Meister-sckaft Im Zweiball-Cadre, 45 em Abstrich In Leipzig. 72.176. Januar: Internationale Eissportwo-Cke hl Kiagenfurt 23./24. Januar: Deatacke Kriegsmeister-schaffen im tissctitic?raphiÄch aufgenommen werden, Zu diesem Zveck wird in dem Rohr eiti Schlitz anjebracht. durch den min das vor-iJherfllegende Geschoß Im rilmhild fe^'thaiten kann. Das Vorführen der Aufnalimen, die in einer Seknnde jfcmacht wurden, dauert 44 Minuten. Nackwacblkräfte in «inen Splellilm Mit Unterstötzunjf des Volk*bildun?ismini-sters Pavolinl wird nach einem ilrelibuch. der Olierklisse einer f.nndfräu^'nschul« im | das auf Qnind eines Rorr^tses von Marin Jahre 1043 wird zur Besserung der Nach- Pnccinl hergestellt wurde, unter der Lcitun;; wuchsfrage der I^hrrrinnen der land- von Teruccio Cerio ein Film jedrent wirlachafTlicheii Hanshallinigskimde we- den, in dem aus.schlieölicli Kräfte mitwirken »cnllich beitragen. werden, die bisher noch nicht vor detn Aui- 4. Seitens der HJ. und des BDM, — in! nahmeapparat gestanden haben, der Untersleiermark seitens der Deutschen Insbesondere sollte Jeder Berufsschullehrer und Jede Benifsschulloluvrin laufend dar* über Wachen, wdche Burschca und Mädchen eine beaoudera Forderung durch den Reichsnährstand verdienen uad für eine Weiterbildung geeignet sind. Sie werden zweckmäßig der zuständigen Kreisbaiaem-aehaft ziir Weilergabe sjb die Landesbauemschaft gemeldet. Eine verslärkla FAhlungnahma twischea staatlicher land-wirtschaMlicher Berufsschule und KrrLv bauernschaft bezüglich der Aufnahme der Burschm und Mädchen in die praktische Berufsausbildung ist dringend notwendig. Dia Beats« aus Jedeni Kreis 8. Aus jedena Kreis solllen iihrUek timfp Burschen (Landwirtschaftiscnüler) für die weitere Ausliildnng fil)er Höliera Landbauschule oder das Langemarckgtu-dium bis snm Studium der Landwirtschaft TorgeschlaMn werdem. Hierfür sind insbesondere nie landwirtschafllichen Fachschulen inständig, die auch selbst Vorschlagsrecht für das Langeinarckstudium besitaen. Aber adcht nur „staatlich geprüfte Lindwirte" der HöheiTO Landbauschule und Diplomlandwirte" der Hochschule werden bwÄligt, sondern auch Lehrerinnen der landwirtschaflliehen Ilaiis-haltunpknnde mOssen verslärkt tum Einsals im staatlichen Schuldieimt und in der WIrtschaflsberalung des Reichsnährstandes kommen. Die vom Reichsstalthalter in der Steiermark genehmigt« Gründung Jugend •— denen alle Ju^ndlichon des Landvolkes resllos anjjehftren solltwi, wird in einer Berufsaufklärungsaktion für die bäuerlichen Berufe gtysorben werden. Auch in anderen GUe4S Frelt»f 8- 1- 1Ö43 Samata^ 9. X. 1943 I>£R OBEUÖtGERMEISTER DER STADT MAIBUIG H/Dtm Crnälirungiaoit AbtL A BckanntmachunK Am Mutilaf, den 4. 1. 1M8, Atr di# 44. Botal- tun^nperloüe eine weitere Fi«chiiuaf&be. Dl« AuB^aba er-foJ^t nach den auajefi ebenen Nummern für den StadLkreia Marbiuf, lUÜMa Urauufcr, durch dM FiacMachirMchäft Abt, TcfetthoffitraAe; Marburg, r«cilit«i l>r»iiiif«r, Aurall 4mi FlsehflMhg»-Aciiäft Abt-Lö«chnlff, JocefatraA«. Für die Aiiaj^abe wer^an falfttade Tag« md Belle« ffstgeeebit: Buchaube A B C D E F Bucliatab« G H I J K bi« tOOO Kuctuitabe K v, 2000 aufw. L M N Buchstabe O P Qu R Buchatabe S Sch St U Buchstabe T V W Z Bei Uer Auagaba dor Fische lat van Jedem Veraorgunga-berechtlf^tcn die Nummer, die SleJachlULrtc der 44, Zutal-lun^speriode zur Abstempelung und daa notwandlg« Vor* packungspapler mitaubrlnjfen. Groüverbraucher und Gemcinachftftaverpflefung^cn kfin* ncn cÜMnial nicht bertlcksichtlgt werden. Für dieae arfolgt eine geforderte ZuteUung. Um eine reibutigaloa« Abgabe einhalten zu kOnnan, mache ich nochmtlj aufmarkaam, dal diaamal dl# Bccngtbe. ri-rhtJfrtoii de# rcchtm Drauufera ihren Bedarf beim meiMa Flschfnchgeachäft in dar JoaefatmB« ainaudaekeii haban. Die eingeteilte Reihenfolge nach den Buchataban Ift ganau einzuhalten. Im Behindaiimgsfaüe kann der Verbrauchar die auf ihn entfallende Ware Im AnachluQ aa d!a geaamta Aufteilung am Montag, den 11. 1. 1943. bealahan. Blahar noch nicht eingetragene Kimden können erat nach dam 11. 1« 1943 für die nächate Fiachausgabe in die Kundanliate vorgemerkt werde«. 11 Im Auftrage: gec. mtaaehe. Kraftpostvtttk«hr am 2. J^nutr 194S wird darauf aufmerkaam gemacht, dal am 3. I. 1943 dor ge*Amt® KraftjKMtverkohr eingestellt lat. 16 llelohepiwkilrektloe Qra». D^t Leiler der Allgemawvta Berufsschule In Marburg, RelserstraHe 5. Bakanntmachung Der rejjelmäßige Unterricht ait der AllgeraeiBea Berufi-schule in Marburg begimit wieder am Donnerstag, den 7. Januar 1Ü43. Der Berufaschulieiter: Saletzi. Dor KürgarnHüabai' 4ar Oagoeinil« Plltaelw* Zahl: 1-123/20-^2. pöltaohaah, dea 29. IZ, 1H2. Bekanntmachung Folgenden Peraoron Btad ihre Parsonalauawalaa Iii Verlust geraton und werden als ungültig erklArt: 1. MAGERL KARL, geb. am 25. 10. 188Ö in Hagau, nwhn-ha/t in Hölldorf Nr. 72, Peraonalauawela Nr. 1783, vom 10. n. IMl; 2. TlRGU'rSCHAJM AGNEß, geb. aJB 10. 1. 1891 la Hl. G<'i»t, Wfslmhaft in Studenltz Nr. 21, Persoiia'auawala Nr. 166.'^, vom 1. 11. 1041; 3. TMAUTZ GEORG, geb. am 2S. 10. 1893 in Mauten, wohn-haft in MocJiaache pjr. 31, Peraonalaxiawela Nr. 603, wra 13. 10. KMt; 4. LAMTJT Ff-IANZ, geb. am 2. 2. 1912 in Gonoblta, wohnhaft in Pöltschach 36, Fersonalaujiweia Nr. Ö14, vom 10. 10. 1941; 5. PERKO ANTON, geb. am 7. 8. 1898 in Pöltachach, wohnhaft in Unt«r-Pöltachach Nr. M, Paraonalauawala Nr. 1585, vom 31. 10. 1941; 6. .niG LUr MTI.LA, geb. am 9. 9. 1920 In Hraatowatz Nr. 1, wohiihait In Hraatowatz Nr. 1, Peraonalauaweia Nr. 1471, vom SO, 10. 1941; 7. MLAKICR ANTON, geb. am »5. 8. 190« Jn Hoachiilta, wohnhaft in Unter-Wrefinltzen Nr. 22, Peraonalausweia Nr. 212, vom 4. 10. 1941. 17 Der Bürg arme iater: L V. ftuglar. Oer l^ndrat des Kreiaes CQU Verkehrarefenit Anordnung einer Strassanspann Gemäß S 4 der Straftenverkehrsordnunn (STVü) rarfDge ich wegtrn umbaia's der Brücke in km 18.3 dar Landatraflc 11-202 die Sperre des Straßenzuges Sulzbach—Logartal ab km 18 3 für jedes Krafifahrzeue und Fuhrwerkvarkehr für die Zeit vom II. 1. 1943, 8 Uhr, bii J5. 1. 1943, 18 Uhr. — Ütf Fußgängerverkehr iit an der BausteUe sicberfeattllt. 13M7 I. V.: gez. Dr. Hecke, Rcgtenmgsrtt Woliitori- und Ansclirllliindening müssen unsere hcsttexietier wtort dem zustltKi! Ifen Postamt (nicnt dtm Verlig) mtldeii. »Marbiirver /eitung«, Vertnebsabtdlang Die Heilkunst ist unter allen Künst^t di€ vornehmste.'* MXNilMITliL Md ••awf MMim für fCnitaN mmd ••aaf^actaHstaiii MIUMWaAiM 20, f. ftpcli Mit Montag, den U, Januar 1043, Begin« n«uer Kui^ id ei« SMiialkurt für FortfeKhrittent. Auskünfte igea Montag, den U. Januar UM3. vormit-ta|t fMi 11 bii 12 UÄf und nachmittags von 18 Uhr la^r Schuli. '3801 fängir «■ und Einechreibungea Monta «1 Haiuft« VOLKSBIIDUNGSST&TTE CILU Veranstaitan0en im lannar 1643 8. Januar 1043 20 Uhr Deutsches Haus PmI Aatoi KeOer Aus aiqanan Warkon 20. Januar 1943 20 Uhr Dcutsehw Hius Prof .Ubbek>hde-Do«rlng Auf dan Könlottltatim det Inkai 22. Januar 1943, 20 Uhr, Deutsches Haus, 1. StocK Schulrat Robert Trötachar Dat Pro;^ramm dar NSDAP 27. Januar 1943, 20 Uhr, Deutsches Ham,, Schtj-luiigsraum. 1. Stock PHm. Dr. VVflHcf RHter Vtn isw Hagytf«tadcn dar fatlmtuBliiilt 29. Januar 1943, 20 Uhr, Deutsches Haut, Schu-lunfsrauna, 1. Stock Prol. Anton Klinger Kunst und Kittch Mölilierie Zimmer • auch Leerziinnier, Sachen wir itladif für usaere tilnabcliso und weiblichen Angestellten. Besonders ia gahobfner Foiitioa. Ktwaige Kosten fiir AdaptirTiinK einschliefti.ch smitärer Anlagen werden übernommen, Auch Räume, bei danen kleine biu liehe Veränderungen erforderlich Bind, kominai in Betracht. Die Kosten werden hierfür ebenfalls nbernomwen. Anfebore erbitten wir unter tlndustrlet an die Verwaltung. ""liiisianinUlr.lIclMr Ithart Ia ia4a« IteM-faata FIcaM Df. lal awwaiKlta fcal V«rl»«iiuaa aal Wat-da«. äff ritfflnäaaia«; LjuiptidfUet-. V#aM-, BrnttdrJlMBeMlliidMf. h«l laMklcMtlcktii. bai Rrtr»«ratiaa «■< Vartraaiaataj. fcai CHtruaiM: rnfiak«!. Iirbuiiliai, PiaatrwafP, aal rolleichwir#«, RöBlianfeacJiwBrw. Qetchwlrei aacb Wwdo «iw. ncbrafclua«weliuiit wi Jadem Tltfal. — » i u iJT frhlltlicli !■ <€■ Aiothtkta. Waw alcht, venia« 81a »lofc aa iü "abrli. RICaWERKE. ORAI. BlgSiTRASfE |. _ Wichtig für alle! VerorilnDngs- ido AiisWall des Chefs der Zivilverwaltung la dar Unteritefcnbark Nr. 10S vom 14. OaiMibar 194> Elaielpreb 10 Rpf. Marbuner Verlags' u. Drutkatm»' Ges. m, b, H. 4araur9' ormm tatfffaase • bei den Üeie RerugsfenüKr !•' lainiei in foreaa zu bcfaiiiea. »Afiaibuffei Zeitong«, VertrtebaabtHlttA^ K eia Man im Ufitarlaa^ 11749 oU ne HMBWW finde« da roh dta »Marburfar MtMg« welt«t(« Verbraltiingl RM 4 Oblatanhapaalf« 8 Oblatankapaaln 34' OblatankapaalN a SuppoaHoria» . 10 NaokrallnaHaii iMiritli. mi am M tmum wnilrtwir M Nttr I* fiS POSTALIA m kaaUaii dnMM «ad wfcW Äf $l«i #r W Iv unbaaiaMkaw f ra^1-W.fN 11300 -.t -Hfoolliekenanslalt iDr Steiermark W m #11 ai. DAfltftMli CiSlA2, ras^a Nr. IS CILLI, Poatiach Hypothakea tul Gniodbcaitz in Stadt and Land Kommunaldvld.» Si«Jlunjsa.,l.h«. Haftun'> des Reichagauaa Hir simtlicha Verbindlichkeittn dar A-nstalt »Marburpi^r feftiiapt 973. jaftitaf HM3 Seltf 11 e ner ^tnze jer ____ . . ____• _ Ie4«a Wori KMirt Itr SttilflaMluclit 6 Rtrt dM Oold. Roft« in Marburg, Viktriiiflwfcasie 4. 13936« iMÜiHfk i$t$ä VenchleOetm Kleines Häitscheii mit Obflt-oder Weingarte« bis zu I ha zu kaufen oder zu pachten }^esucht AntrMwe unVr 'Gfin-stige Lagec an die Verw. _ 13530-2.f Kaufe nnd verkaufe Realitl-ten jeder Art beschaffe lan^-fristife Hypotheken m niederem Zinsfuß; fahre Konver-tlerunji:en durch; Bankredite, Wech^elkredite, Ocschäft''be-tellii;unj;en. Oesch9ft$verkSii-•e, flbernehme Onindstficke «ur Partelierung, Bbernehme die Verwaltunji von Zins- nnd Oe$chäftshäii<^erir und Gütern. A. Luxtkandl. Realititen. und Hypothekensensai. Oebäude-tind QflterverwaUcr Marborg-Orau. Herrenxasse 69. ttX9-2-f 2|l Erstlciassiger Hcrranpsli um 3200 RM Sf 'j Sieger-Pelz, duiflcelbr- :ner Ftichs, n. größer Kragen, afles Edelfalte, verkiufifch. Unter »Selten schön« an die Verw. —3 NacItkattM* weil, aa verkaufen um 50 R^t Adresse in der GeschiftssteHe CHU. _12-3 K«tftrfrafliaH»pbM mit Platten ttm 170 RM zu verkavfen. 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Abschluß-Prüfung (6 Klasse« Mittelschule) ffir gehobene ßeam-tenlaüfbahn. 13193-10 WirMIdi» Erholung ia ^ WerkpQtft# i^if) t LMvWr bistot dtr v*n«uf««vie* M Ipi. )|| Li (al«iiaa« «ag«- v*ri*«ltb<>r« kall tob« mmt. TbMet-tlaito iff** ulkkwA aar. tchafft, wiMafw Aafik «h arpraht. di« Vaf-avMattwnf Mr inTcp-pich« an die Verw. 13918-14 Sammelt Abiallci Altpapier, Hadern, Schnetderabsinnttte, Textilabfälle Alteisen, Metafle, Glasscherben, Tierhaare und SchatwoHe kauti lautend jede Menge Alois Arbeiter, Marburg, Draugasse 5, I eleton 26-23._7052-14 Tausche fast neue '•lerrer-skischuhe Größe 42 für 'Ja-merskischuhe Größe 39. Zuschriften unter >Skrschuie< an die Verw. 13944-14 Abschreiben? Abzeichnen? Nein? Photokoniercn lassen! >Fotokopist<, Graz, Ories!;nt 60, Ruf 6795. 12^37-14 [k. k a r n e Orneui -a /O. **]V< ** AUSBILDUNG im Malen und Zeichnen durch Selbstunterricht. Prospekt durch R. Vogt. Nenzing, Vorarlberg. 10 3BE S. Jonghans-Rat 18 Tausche schwarzen Herrcn-wint- gegen Frauen- wintermantei oder Pelzjacke, Wcrtauagleich, Aufzahlun*. | Rüdiger, Marburg, Bankalarl-gasae 6, 'm Garten, 13832-14 Waraung! Warne alle jene Personen, die geren micii aad gegen Paoesch unwahre Gerichte verbreitea, da ich gegea Jene auf das schlrfste und strengste vorgehen werde. Jos. Antlega. Korbflechter, Marburg, Burgga se 72. 13876-H SdhfitBen Sla Ihr« Jenfhans-ÄHnb/mif!- oder lantheanhr vev Watsaey «dar Itampl AM Protheaan jedar Art (Lcder-, | Laichtmctalk diache Apf>aratc, LaiDvmcen, 0—iiniab'inila, Bmchbinder erzeugt u«d hefert daa fttbrea* Hole-), orthopi-iratc, LatoWnflen, «la mIm blfte W i^Rm Tnopt' nhirwMbftl «II Nlt4«ndb1tf. »«r Iifit dl« WtfMla wrOMm umJ atkdit a« Vb «0 uiBvyutorb«. Wmtäm de Tachgeachlft P. Egger — »opädie — Lieferant simtllcher Kranken- Bandagea und Orthoj hiuier, Krankenanstalten und Soziahnatitute. 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Saia Labea war Deutachland geweiht« tän Tod hrt uns Verpflichtung! CüK, am 20. Dezembw 1842. Dorlmelster, Kreisführar. >n Üeter Trauer: Katharh» Ooanlkar «id Kindar. Ab 31. Dezember 1942 verschied unsare lleba Gattin, Mutter, Tochter und Srh^rster, Freu Dr. Elfe Klasf nz gab. RIedlar Ble Beisetzung erfolgt am 2. Januar 194!), «m halb 15 Uhr, von der Aufbahrunnshalle d()s itädtiachsa Friedhofes in Drauwpiler dus atett Marburq/Dreu, t Januar 194.4. Die Ueftrauanden HlulerbllebeneD Ba wird gebeten, von BeileldsbeMichon abzusehen. Tieferschflttart geben wir allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser un-vergeßlicber Gatte, Vater, Schwiegervater, Grbß-vater, Bruder und OnkH, Herr Peter Scharmann HohiMbidlar oad FNMIermcister am Freitag, den 1. Januar 1943, um 1 Uhr frtth, nach langem Leiden im 97. Lebensjahr sanft entschlafen ist. Daa Leichenbegännis des unvergeßlichen Dahingeschiedenen findet am Sonntag, den 3. ja> nuar 1943, um 10 Uhr vormittaga, auf dem Friedhof in Oswald, Drauwald, statt Oswald, Drauwald, St Maria, Alsodombor, Marburg, Fering bei Graz, Hohenmauten, am 1. Januar 1943. In tiefer Trauer: Joaeflne Scharm«—, Gattin. Emst, Sohn, Alolsia Seifried. P«nla l>wor8i(y geb. Schar-und Stefanie Scharniann, Töchter. Unsere Heb«, gnte Sabwaetar, Tante aad Großtante, Frau Paula Mlklawetz BArgerachnllehrerin L R. ist am Donnerstag, den 31. Dezember 1942, nach langem, schwerem Leiden, im 62. Lebensjahre ruhig entschlafen. Das Begräbnis findet am Samstag, dea 2 Januar 1943 um 16 Uhr, am Städt. Friedhofe' ;n Cilli statt. Cilli, Laibach, am 31. Dexember 1942, In tiefster Trauer: Familien Mahor nnd Mihla wetx. Unser lieber, guter Gatte, Vater, Großvater, Urgroßvater und Schwager, Herr ANTON ZEMLAK Straßenmeister a. D. ist am Mittwoch, den 30. Dezemhar 1M2, im 86. Lebensjahre sanft entschlafen. Das Begräbnis findet am Freitag, den 1. Januar 1943, um 15.15 Uhr auf dem Umgc-hungs-Friedhofe statt. Cilli, Lemberg, Wiea, deo 31. Dea. 1942. In stiller Tra tier: Maria, Gattin, linuptmanii L)r. Alfons, Sohn, Maria Welikanie, Tochter l.aura Ur. ^mlak, Schwiegertochter, Anton Wellkanie, Oberbergverwalter a. L)., Schwte-iTersohn, Maria SencjTatschnik und Franz Wc-liknnie, Dipl.-Arch., Enkel. Melchior Sene-gatachnik, Angestellter bei WWA, und ^ora \Velikanie Schviegerenkei, Edith und Relly Urenkel, Mora Jakobitnch, Schw.'iRenn. Seite 12 »Mailxwgcr ItthagM t/S. Jaaatr I04S Fldinnitf 1/3 Stailttheater Marbu'rB a. il.Drat' Sauiatag. 2. Januar OeschlossMie Vurstellunc Kein Kartanvdrkauf Bunto Tänze — D!« Puppenfa« LorOIng. StraoB, DietI — Bayar Rei^inn 15 Uhr Eadc 18 Uhr Abendvorste]lun|{ Preiac 1 SCMWARZER PETER Eine Oper in ^echs Bilder« für kleine nnd groöe Leute von N. Schüttre und W, Lieck Hefinn: '£Q Lhr Cattoi M CTW SoQQtaf, 3. Jaauar Nacliro!ttag«TorHtcUuiif Preiaa S Der St«?r!sche Hammerherr Singspiti tu drei Akten too JoMf Papeich Musik von Viktor Zack. Beji^nn; 15 ütir Ende: 18 IHM Abi^ndvorstciludK PraJsa 1 ^rr StcIrische Hammerherr Ein Slnjsplal 'n dral Akten von J. P&pasch iWumk von Viktor Zack D<^aat M [IKr. Bnde: tt ITkr. Metropoi-Lichftpeale CItll Vom l. bis 7, Jiiiunr 1S4S Lüben anci Paula WeMciif, Joachim Oottschalk, Maria Ander* gast, Jane Tilden, Frieda Richard, Gustav Waldau. Für Jugcndüch? nicht y.ugelassen. Am 2. und 3. JSiiner 1943: Märcheavorstetaf. Hlfir^sel und Grete! uti halb 10 Uhr vonnittap» 13MI Nitikrüfe ^ „Rattbor Obcrpnel... arpr .* - lo wjii iit Münk für Kohlen* klau'i Ohren. der Dcibei hinter der armen Seele in •r hinter um her, dal wir ja untere Rundfunkapparate nidit absdialtM, wenn auch kein Mensch zuhört. D» werden dodt erdentUdte Kohlenmencea nnaloc Tarptmtt (Strom ifc |a ▼arwandeltt Kohlet) Aber Puitekudia«, Herr Kohlenklau 1 Wer fällt auf lO eilten albcrnea Tridt heute noch rein? - Du und ich und wir all' dod) bestimmt nidit. Virwiwen, daS aia Rüflungiiwk aionateUni mitKohlan Tcriorgt werde« kann, wena j^r von um Kinea Rundfunkapparat nidit laufea IMt. Vieder mal hat Kohtenkfiu ömt küraercn |«0|mI Amt hütea wir um trotzdica vor ibml WEGEN WARENBESTANDSAUFNAHME bleibt daj Geaehftft Aursli« Brltchnik PnpiertaaiMlluiii;, Marburf/DrM, Burfgaaae 11« \-oai i. Ua eteacU. T. Januar fenchlnaaWiI Heute, Sf.matBff, den t. Jamiar IMS, bletben die Schaltcr der >Marhurj|[er Zdtfmgc geschlossen Nicliater Oeachiftivcrkehr Montag. 4. Januar 194S, zu dea flhllchen Stunden. Wegen Warenbastandsaufnahm« vona 4. bU 10. Jan mir 1943 ^eachtosien .»«r-GUST. BERNHARD, Marbnry, Tegetthoffatrafi« 17 ab l. Januar 1943 in Durchadbreibtblocki ehelich und unehalicb laiiissfli liefert prompt Kressdruc ferei 13590 Gurkfe'd (Slmk.) vorm. Gebrüder Rumpret Uure Ver obiiBf gebea bakaont iSSflO Frl. Anni Doboiki Fliedersraaac 10 Gefr. Hani Herf, z. Zt. im Urlaub a Marberf (Drau), den 1. Tasoar t94S Veraiiblaagaaaaelff« t ARTHUR KALTENBECK •and. »cd, deneit Saa-Feld%»ebd HÄOl KALTENBECK geb. LOBE W'mMkfnM, lOl Daawhir lf42 STEIRISCHER HEIMATBUND Montag, 4. Januar 1943 Stadttheater, 7$ Ubr Tbaatcrrlng I (rote MitgUedskarta) Der Steirische Hammerherr Die RIagmitglieder werdea ersucht, die Karten ab-xuholen. Reatkartea erhiitüch. i>lefMtag, 5. Janaw lf43 HelmatbaMdiBal. M Ihr Kammermuslkabeiid — Mtislkrlng Quartette dl Roma Eintrittskarten voa RM 2.— bis 4.50. Mitglieder des Musikringes 90*/i ErmSBigung. Die Eintrittskarten der Muaikrini^mltflieder sind bis 4. 1. If43 abzuholea. Donnerstag, 7. Januar 1943 Teatsaal der Ober. sctnie, TanrMurslfaBa 9 19 Uhr, Dielilirlaaiaig Paul Anton K«ll«r Eintrittskarten RM 0.70 nnd Sonntag, 10. Januar 1943 Heimatbandsaai 10 Uhr und 29 Uhr Großes Unterhaltungsprogramm Strahltnde Sterne aus Zirknsmanege und Varlet« Oastspiel der 13900 S Fratclllni' mit ihrw KUmttortrupp* Eintrittskarten voa RM 2.— bis 9.—. Bei der Nachmittagsvorstellung Kinder (bis 14 Jihre) in Begleitung der Eltern oder Erziehungsberechtigter 60*/« Preisermäßigung. Eintrittskarten fflr alle Veranstaltungen des Amtes Volkbildung in der üeschäftastelle dw Amtes, Te-'^e^thoffstraße 10a, töglich von 9 bis 12 und von 15 bis 18-Uhr erhältlich. BUflC-KIKO ieute 16, I8JG, 21 Uhi rernrui i2-l9 Die erste SchOpfung der neuen Beriin Film — ein kfinstlehscb gestalteter Unterhaltun^sfUm von hohem menKhlicfiem Rau St'mme des Herzens mit Marianne Hoppe, Carl Kuhlmann, Ernst wan KUipstaift, üagtn KlOptar. Regie johatmes Mayer. Dieser starke und ia seinen Erscheinungen ao viel-flltite Film schildert den dramitiichen Konflikt rweitr Liebhaber, die durch die Verstrickungen des Schicksals schuldlos schuldig werden. Fflr Jugendliche nicht zugelassen! KattwiMm SondervocateBaagcn Wegen TerminAnderung »Island«, das Paradies des Nordens. — Fttr Jugendliche zugelaanen. Sanutag, den 2. Januar 1943, um 13.49 Uhr iiiOflntagt den 3. Januar 1943. um 10 Uhr vormh-tags, und Montag, 4. Januar 1943, um 14.45 Uhr. BSPLANADB Heute 16. 183Ü.21 Uh. ^'erarui ^29 WUly Forst's OPERETTE Mafia Holst, Dora Komar, Paul Hlkblgsr, Uo SIezak. Sl« sehen und hiiren die schönsten Szenen nnd Melodien auf »Fledermaust, »BettHstudent«, »Nacht ia Venedig«, »Gatperona« a. a. Sie srk* bei die Glanzreit der klassischen Wiener Operette und werden Zeujfe des dramatischea u^ spanaendea Schicksals des genialea iKOatgs der Operette« Franz Jaiiner und seiner Rivalin, der schöne« Marie Oeistinger. Fflr lugendliche sieht tu gelassen 1_ IcMsaiele Brunrnturt KRAMBAMBULI rur Jufirandllehe nicht aurelaaaeal Wsafcaaaohanl aiiHaiiBasI /«i«taUungan: Samatag, 1§ Uhr uad 30.S0 Uhr; gofiatag am 1&, 19 und 90.8# Uhr. ISBSf Wegen Waronbosf andsaufnahm« bleibt das Geschäft n PSCHENITSCHNIK In Cllli vom 2. bli #. Itnuar 1941 foidifetaan OM-HCWTSPtELE PETTaU Bis eiaachncQllch Montagt ANUSCHKA ■la Mädchensohlskaal von Opfer. Leid «id Lleba^ Ia dea Hauptrolles; lllldf Krähe, Slatfrled Breaaar, Priadl Czapka, Roll Waaka, rUr Jugandiieba aieht augalaaasnl Lessl BBd verfereltel il« Hirlinir Zfiliogl Für 13697 1948 nnKikkilnler Vnttilnilcr aaf Xsftoa TisdKiManiurinder Brielinuliiige MoslerlKitel Ii iln Iriun Hefort nur in der Unterstelermark Dienst« • stellen Behör-dan Gamein dan Gross-Verbraucher Uf. Krabe a»d Tax Gurkfeld (Stelarmark)