Anbacher Zeitung. ^ HHG. Samstag am HK. September R»KH. 'i)>e „Laibacher ^cituim" erscheint, "lit Ail^iahme ocr 2»>„i< mid Fxcrtaqe, täglich, mid soilct sa,»,»t ^cn Äfllaqcii im (5omvlüir qanzjiibrig ll il.. halbjährig '» si..A» fr, „lit Krc,,i l,.i,,y' 5,,, <5o,,,plmr ganzjährig «2 ss., s,a l l'jä l, ri q ,l si, Fiir i',,' Zili^llniiq in'H Hans ,nio s,al l'i a l, ri g 30 fr, »icbr <» rinrichtrn. Mit der Post l'o r tl" '"> qniizi'ikria nntsr Krri^l'.ino »»i» geduckter Aore,,? l^> st., halbjährig 7 fl. ^ft fr. ... In ,'cl atil'ii sq el'ill, r fiir .iiic 3pc,lt.»,ise!l'e» fur e,»^ '»aligc Enisa'attmnVx f>.. stir zwn»m,i^ ^ kr.. ,»r drnmal.g.' 5, !r. (5. M. Inseratc bis l2 ^.ilen fosse» l fi. fur X Mal. 5« fr. s,,r H Ma, iino 4U fr. für l Mal einziischalte» Z>! dil'scn' A.'b!!!>rc» ist »ach d.m „Pwm,M'!,chc>! ft'csthc Uoüi <». N^'cmbcr ltt''»0 ,!ir IüftrlioüZstäülpc!" Ii^'ch !<> fr. ss'r !>!,c j.'drs,,!.i!ig^ <<»32 be trägt: im Zeitungs - Eomptoir st 2. A5 kr., ins Hans gestellt st ii, mit portofreier ^usendunss durch die Dost st it. ^l>5 kr Dränumorationsftclder wollen franco einssosendet, so wie rückständige Pränumerationsbetrag^ berichtigt werden. Amtlicher Theil. <^e. k. k. apostol. Majestät haben mit aller-hochstunterzeichnetem Diplome den prov. Präsidenten des Landesgl'richts-Senates zu Pesth, Franz Koller, in allergnädigster Anerkennung seiner mit Trene imd Hingebung geleisteten Dienste, in den österreichischen Adelstand mit dem Eradicate „von Granzow" zu erheben geruht. Das k. k. Ministerium des Innern hat in Galizicn den Kreiscommissär lll. Classe, Heinrich Kohl, zum Kreiscommissär Ii. Classe befördert. Nichtamtlicher Theil. Die Goldprodnction «nd der tVold-wertl). " Die vermehrte Goldproductiou in den califor-niscben nud australischen Minen hat vielseitig die Ve-sorgniß hervorgerufen, daß der Werth des Goldes sinken und die bisher im Welthandel behauptete Wichtigkeit und Brauchbarkeit als Werthmcsser verlieren werde. Gleichzeitig pflegt man anzunehmen, daß aus demselben Grunde das Silber im Vergleiche mit dem Golde an Werth zunehmen werde. Die „Mg. Ztg." bringt in dieser Beziehung einen ebenso geistreich gehaltenen, als instructive» und auf genaue Berücksichtigung der vorhandenen Daten gegründeten Aufsan, worin die Uuzulässigkeit obiger Annahmen überzeugend dargeihan wird. Es wird im Allgemeinen zwar zna/a/beu, das; wenn dio californische und australisch,' stioldauöbeute in demselben sterigen lind außeloi^eittlichen Verhältinsso. wie die Silberansbeute nach der Entdeckung Amerika's zunehmen sollte, eine Entwerthnng des Goldes, jedoch, was wohl zn beachten ist, nur allmalig und nach einer sehr langen Reihe von Deceunieu eintreten konnte. Das langsame Herantreten dieseo Zustandes würde aber plöttliche und ungestüme Schwankungen im Welthandel nicht gestatten und die diesifalüge Äu^leichnng ebenso allmalig aber ebenso zuverlässig erfolgen. Dlch sei jedoch, meint der Verfasser des gedachten A»fs.il)es, um so weniger zu befürchten, als die californische und australische Goldauobeute in einem Cchutllande gemacht wird, welches nacb allen bisherigen Erfchruiigeu mir zu schnell durchwühlt und erschöpft wird. Nach der Berechnung, welche Herr Leon Fauchcr angestellt und in der „N< voe d«« u Stadium eiugetreten, wo nicht bloß auf dem europaischen Con-tiueute, sondern insbesondere auch in Amerika ein rapides Wachsthum der meuschlicheu Bevölkerung Statt fiudet. In dem Maße, als diese sich mehrt uud die Urproduction, sowie die Industrie zunimmt, erzeugt sich auch ein stärkeres Bedürfniß nach Tausch-Mitteln, wozu die erhöhte Goldausbeute das erforder« liche Material liefert- Der Verfasser des gedachten Aufsa^es macht überdies; auf e»u altes Grundgesey des Welthandels aufmerksam, welches darin besteht, daß die im Westen gewouneueu Metallschäfte nach dem productenreichen Orient fließen, wo weder Geldzeichen, nach der in civilisirten Ländern übliche Wechselverkehr bestehen. Humboldt schäpte die Silberverseudung des amerikanischen Contiueutes nach Europa »m Jahre M)3 auf 43'2 Mill. Plaster, aber nur 18 M,ll. blieben davon, uach seiuer Angabe, lm europäischen Festlande, 4 Mill, verschlang der Handel mit der Levante, 17'^ Mill, gingen nach dem (5ap der guteu Hoffnung und 4'/^ Mill, über Kiächta und Tobolsk in das Innere von Asien. Rußland führt seit 1«24^1«4tt au edleu Metallen 200'/^ Mill. SN. ein und 6?'/, Mill. SN. aus. AudercrseitS giugen von Asien her über die russische Gräu?,e 4 Mill, ein, nach Asien hinaus aber 31'/'2 Mill. EN. Während des Zeitraumes von 1810 bis 1N29 betrug die Mehrausfuhr edler Metalle im Haudel mit Ostmdien und China 34 Mill., und noch im Jahre 1«3tt schältt Humboldt den Bedarf Europa's für indische Gewürze allein auf 14 bis 111 Mill. Thlr. Diese e.läuteruden Angaben dürften hinreichen, um iede Besorgnis;, e? kouute der Welthandel durch d.e vermehrte Geldausbeute mißliche Störungen erleiden, zu be,elt,gen. Sollte wider alles Vermuthen die Goldproducnou m Amerika uud Australien, wie jcht durch dcu Zeitraum von 30 bis 40 Iahreu andauern, so würde zwar eine Verschiebung der gegenwärtige», Gold- und Eilbercnrse uicht ausbleibeu, aber so uu-merklich herankommen, daß keine fühlbaren Incon-venieuzen dadnrch erzengt würden, ganz abgesehen von der vollkommen richtigen uud wahrhaft national-öco-nomischen Anschanung, daß die Mehrerzeuguug eines jeden nupbarcn Gegenstandes nur ein Gewinn für die menschliche Gesellschaft und ein Fortschritt im allgemeinen Güterverkehr genannt werden muß. Laibach, 25l. September. Vorgestern Nachmittags um 3 Uhr sind Seine EmUcnz der Hr. Feldmarschall Graf Radenky ans der Durchreise iu unsere Stadt angekommen, und im Gasthofe „zur Stadt Wien" abgestiegen. Im Laufe des Nachmittags besahen Se. Elcelleuz die Verscho-neruugs-Arbeiten an dem von Sr. Majestät dem Kaiser angekauften, und dem Hrn. Feldmarschall zur Beni'lpung überlassenen, früher ständischem Gute „Unterthnru". Ein zahlreiches Publicum benüßte diesen Moment, um il, ebe» so lauten als herzlichen Lebehoch-Rufen jenen innigen Gefühlen von Vereh-rnng uud Dankbarkeit Ausdruck zu geben, die der gefeierte Name allenthalben im Lande erweckt. Der gestrige Vormittag war der Besichtigung des hier kürzlich eingerückten 4. Bataillons des Inf.-Regiments Nr. 32, Erzh. Franz Ferd. v. Este, im Hofe der St. - PeterS - Caserne, so wie einiger Ca-serne-Localitäten und des Militär-Spitals gewidmet. Heute kurz vor ll Uhr Früh seyten Se. Eicell. ihre Re.isc nach Klagenfurt im besten Nohlseiu fort. VeNerreich. 1- Trieft, 23. September. Dem» I)i»vttl1<»5»'nln I. (Ii<> XXI. ml!N5i« Mii NDlXXl.II. Die unglaublich kurze Zeit, iu welcher die Anfertigung und Aufstellung dieses Denkmales erfolgte, verdient um so mehr Anerkennung, als der Transport, welcher ohne Pledestal ^0 Ctr. wiegenden Eteinpyramide auf die Spitze des Gaina-Gebnges. die Bewältigung ungewöhnlicher Schwierigkeiten erfordere hat. " Im Laufe der künftigen Woche werden wie-der 2 und «ine halbe Mill. Gulden, theils in Neichs- schatzscheinen, theils in Anweisungen auf die ungarischen Landeseinkünfte öffentlich vertilgt werden. ^ Die niederdsterreichische Handels- und Gewerbekammer beschäftigt sich mit geeigneten Vorschlägen zur Entsendung tüchtiger Handelsagenten nach den spanischen Handelsplätzen zum Behufe der Anknüpfung vortheilhafter Handelsverbindungen. " Das mit Amalgam besetzte Spiegelglas ist auf Anordnnng des k. k. Handelsministeriums auf der k. k. südlichen Staatseisenbahn bezüglich der Fracht nach der Tarifclasse ü. , Post: „Glas und Glaswaren", zu tarifiren. * Vom 1. October l. I. an müsseu die Briefe und Fahrpostsendungen an die k. k. Garnison zu Mainz nicht mehr ausschließlich über Liuz instradirt sein, sondern sind wie alle übrigen nach Mainz gehenden Briefe nnd Fahrpostsendungen zu behandeln, uud uach dem VereinSfahrposttarife zu tariren. ^ Um den Besitzern von Grundentlastnngsobli-gationen des Kronlandes Oberösterreich alle thunliche Erleichterung zn verschaffen, hat der Vereinsansschusi der Linzer Sparcasse beschlossen, auf derlei Obligationen den betreffenden Obligationsbesitzern auf deren Ansuchen nach Maßgabe der disponiblen Geldmittel statutenmäßige Vorschüsse zu ertheilen, uud solche Obligationen uach Umständen auch selbst anzukaufen. * Die Urbarial-Landescommission von Siebenbürgen berichtet, daß Ende August von Urbarialent-schädigllngsansschüssen erster Rate für 11918 Berechtigte 880.080 A. 362'/^ kr., und an solchen zweiter Rate für 11.926 Berechtigte 879.624fl. 39'^, kr., im Ganzen daher 9,7i;9.70!j fl. 3li^„ kr. C. M., bei der Steuercasse fiüssig gemacht worden sind. * Neue k. k. Posterpeditionen sind errichtet worden zu Marianopel und Woyuilow in Galizien, zu SzilaS in Ungarn, zu Groß Mngl in Oesterreich ob der Enns. Zn Klein Herrlitz in Schlesien ist eine k. k. Poststation mit Postamt errichtet worden. ' Agram gewinnt jeyt täglich ein belebteres Aussehen. Die Gränzbataillone rücken bereits in das Lager ein; mit rastloser Thätigkeit wird an den Vorbereitungen zum festlichen Empfange Sr. Maj. deS Kaisers gearbeitet. Zimmer und Fenster, mit der Aussicht anf jene Straßen, welche der Monarch passiren wird, sind bereits um hohe Preise vermiethet. " Die Stadtgemeinden der vier Kreise Dalma-tiens beabsichtigen aus ihrer Mitte Deputationen, bestehend aus Mitgliedern des geistlicheil, adeligen, bürgerlichen und bäuerlichen Standes, nach Croatien zu entsenden, um Sr. Majestät dem Kaiser bei dessen bevorstehender Ankunft in Croatien die Huldigungen der Treue und Ergebenheit ihrer Gemeinden zu Füßen zu legen. -' In Galizien wurde die angenehme Wahrnehmung gemacht, daß sich während der dießjährigen Ernte das Landvolk viel williger und gegen billige Vedingnisse an den Arbeiten zur Hereinbringuug der Fechsuug der Gutsbesitzer betheiliget hat. " Für die Zeit der heuer in den uenetianischen Provinzen abzuhaltenden Waffenübnngen ist ein Telegraphenamt in Pordenone eröffnet worden, welches auch zur Aunahme von telegraphischen Prlvatcorrespon-deuzen ermächtigt und angewiesen wurde, die dießfäl-ligen Beförderungsgebühren auf Grundlage der für das Telegraphenamt zu Udine bestehenden Zonenkartc zu bemessen und einzuheben. * Zu Folge einer Mittheilung des englischen Viceconsuls zu Trapezum, der zugleich Agent der britischen Peninsular- und Oriental- Company ist, hat dieselbe beschlossen, die pontischen Küstenplätze, die seit Mai 18lN nicht mit ihren Dampfern hatte befahren lassen, demnächst versuchsweise mit Schranbeu-dampftrn zu befahren. Pesth, 20. Sept. Gestern Vormittags 9 Uhr wohnten Se. k. k. apostol. Majestät bei Allerhöchst-ihrem Cürassier-Negimente Nr. 1 im Lager bei Neu-Pesth einer Feldmesse bei und geruhten sonach, in daS Hoflager rückgekehrt, allergnädigst Audienzen an eine namhafte Anzahl von Bittstellern zu ertheilen. Des Nachmittags sind die erwarteten höchsten und hohen Gäste mit ihrem Gefolge eingetroffen. Die „Pesther Ztg." nennt darunter: Se. kaiserl. Hoheit den Großfürsten-Thronfolger Alexander von Rußland, Se. königl. Hoheit den Prinzen Albrecht von Sachsen, Se. königl. Hoheit den Kronprinzen von Württemberg, den Prinz-Regenten von Baden, den Herzog von Sachsen-Meiningen, Prinzen von Mecklenburg, Herzog von Parma, Herzog von Anhalt-Dessau :c. ::. Auch ans der Monarchie sind ans allen ihren Theilen die Herren Generäle zahlreich Hieher geeilt, um den großartigen Trnppenmanövern beizuwohnen. Im Augenblicke sind anwesend, mißer Ihren k. k. Hoheiten den dnrchlanchtigstcn Herren Erzherzogen Carl Ludwig, Carl Ferdinand, Wilhelm, Ernst, Leopold und Rainer.j'm., die Herren Generale der Ca-vallerie uud Feldzengmeister Graf Wratislaw, Bar. Heß und Graf Schlick; die Herren Feldmarschall-Lieutenante Landgraf Fürstenberg. Baron Simnnich, Kriegsminister Baron CSorich, Fürst Eduard Schwarzenberg, Fürst Lobkowitz, Graf Clam-Gallas, Graf Degenfeld, Graf Coronini; die Herren General-Majore v. Benedek, Baron Horvath, v. Kudriaffsky, v. Nuckstuhl u. m. A. Die „Pcsther Ztg." meldet weiter: Heute Vormittags 9 Uhr war auf der Hutweide, nördlich der Uellöer-Chausse Reoue, über die hier con-centrirten drei Armeecorps. Uitter Commando Sr. kaistrl. Hoheit deS Herrn Armeecommandanten, General der Carallerie Erzherzog Albrecht, waren im Ganzen 40 Infanterie-Bataillone, 1 Rescrve-Artillerie-Bataillon, 2 Genie-, 3 EanitälS-, 1 Pionnier- und 1 Flottillen-Compagnie, dann 14 Ca-vallerie-Negimenter und 30 Batterien in fünf Tressen und voller Parade ausgerückt. Se. Majestät benutzten bis zum Steinbruche die Eisenbahn und stiegen dort zu Pferde. Alle anwesenden Gäste nnd eine «wficrst zahlreiche glänzende Suite beqlciteten Se. Majestät, Aller-höchstwelche mit Sr. kaiserl. Hoheit dem Thronfolge von Rußland an der Eeite die Fronten besichtigten. Hierauf erfolgte in der Dauer von 1'/. Stunden die Dcfilirnng mit musterhafter Präcision.' Se. kais. Hoheit der Großfürst Alcrandrr eilt.-bei dem Herannahe!, Höchstsewes t. k. Uhlanen-Regi-mentS an dessen Spitze und führte es Sr. Majestät dem Kaiser vor. , Nach beendeter Revue begaben sich Se. Majestät wieder in daö allerhöchste Hosiager, wo gestern und heute großes Diner war. In zahllosen Equipagen nnd anch zn Fuß wogten Tausende der Einwohner auf dem Paradeplatz, um Zeuge einer militärischen Revue zu sein, wie sie an Größe und Pracht nur in außerordentlichen Fällen zn sehen möglich ist." Temesvar, 19. September. „Die bosnischen Flüchtlinge" überschrieben, bringt die hentige „Te-mesv. Ztg." einen längeren Artikel, der detaillirt die Verhältnisse der Einwanderung schildert, uud dem wir das Nachfolgende entnehmen: Vorläufig wuroeu die Vosniaken unter etwa 40 Gemeinden in Syrmien vertheilt, und mau muß es dieseu mit Dank nachsagen, daß sie sich als Nächste, als Christen erwiesen. Se. Majestät nnser allergnädigster Kaiser ließ während der allerhöchsten Anwesenheit in Peterwardeien, dem Hrn. Civil- und Militär - Gouverneur Grafen Coronini 3000 st. znr Verfügung stellen, um die Flüchtlinge in den ersten Momenten bis zu ihrer de-finitwen Unterbringung nach Bedarf zu unterstützen. Die Landesregierung erließ eine allgemeine Aufforderung an die Gemeinden der Bacöka und des Ba-nates, so wie an die größeru Grundbesitzer wegen Aufnahme der Einwanderer, und sendete Beamte au>?/ um sie durch ihre unmittelbare Einwirkung leichter z" erzielen. Der Erfolg dieser Aufforderung und dieser AuSjendung gereicht zur Ehre der hlerländige" Bevölkerung, und der politischen und Gemeindcbcamten, die dabei mitwirkten. Dle während der letzten ^>,-surrection völlig abgebraunten Gemeind"' Alt - Vecft nnd St. Tamas in der Vacska waren die Ersten, welche etwa 4 bis >M> Personen aufzunehmen sich erklärten, nnd ihnen folgten die Gutsbesitzer vieler Orte. In den Gemeinden, wo Eimrandcrer anfgc-nommen werden, erhalten diese die Wohnungen entweder bei einzelnen Familien oder gemeinschaftlich in Gemeinde- oder eigens gemietheten Hänsern, von wo sie sich als Tagarbeiter verdingen können. In vielen Orten werden ihnen Hanptplätze angewiesen, und die Bevölkerung will ihnen bei Errichtung der Häuser nres fanden bei Gelegenheit der Municipalwahlen Unruheu Statt. Es wurden Verhaftungen vorgenommen und Abends Patrouille», ausgesen-det, als 2 Schüsse auf die Polizeiageuteu abgefeuert wurden. Am Morgen darauf begaben sich der Procurator der Republik und der Instructionsrichter an Ort und Stelle. Sie waren von Kavallerie begleitet. 13 Verhafcbefehle wurden ausgefertigt. 8 flüchtige Individnen werden verfolgt. Um halb 2 Uhr kam General Iacqxeri», mit einer Brigade nach Anbi«'res. Anf dem Platze der Stadt angelangt, redete er oie Bevölkerung in Gegenwart ceo Maire energisch an. Er sagte: „Gestern fanden, in dieser Gemeinde Unordnungen Statt, die nicht mehr an der 3agesord-nuug sind; die Zeit der sozialistische Orgien ist vorüber, wie ein erlauchter Mund gesagt hat; die Böse» müssen zittern. Zittert also, denu bci der erstenRe-Lung würde die Straft entsetzlich sein. Seht diese Haubitzen; sie würden im Nothfälle Eure Höhlen lnedcrl'mümi. Rührt Euch und Ihr sollt sehen, ob 'H eiu Mann bin, der Wort hält. Wir werden nicht Zarten, bis Ihr uus holt, wir wcrdeu Euch zu fiu-^" wissen. Sagt das den Freunden und Brüdern." Der gewählte Gemeinde-Rath wurde aufgelöst ""d durch eine von, Präfecten eruanute Commission "setzt. Paris, 1!). September. Dcr „Mouiteur" ver-Neutlicht Nachrichten über die Reise des Priuz-Prä-'de'tten aus Moulius, Roauue und Saint-Ecieune, °" bls gestern 9 Uhr Abends reichem Die Journale veröffentlichen folgendes Circular des Prafetteu: Trotz der von der Obrigkeit wiederholt erlassenen Warnungen haben eine Menge Leute noch Schieß- und Kriegswaffeu bei sich, als deren rechtmäßige Besitzer sie sich betrachten, sei eS, weil sie diese Waffen gekaust haben, sei es, weil sie sich schon seit langer Zeit im Besitze derselben befinden. Der Po-lizeipräfect macht den Besitzer» von Kriegswaffen be-kauut, daß die Behörde entschlossen ist, mtt Strenge einzuschreiten, um diese Waffeu wieder iu die Magazine des Scaaces zurückzubringeu; daß sie daher oie-selbeu auf ihrer Mairie ohue Verzug abzugeben haben, wcuu sie sich Verfolgungen und Verurtheilungeu aussetzen wollen. Am westlichen Saume der Ebene von Monceaur wird jetzt ein neues Kloster für Carmelicer-Nonnen aufgeführt. Es ist zur Aufnahme von >>0 Schwe-steru bestimmt. Die Mittel dazu hat die Auösteucr der Tochter einer reichen Familie zu Paris geliefert, welche Tochter den Schleier genommen hat. Großbritannien und Irlnnd London, 18. September. Der neue Herzog von Wellington ist gestern in Walmer-Castle, dem letzten Aufenthaltsorte seiueo Vaters, angekommen. Die Trauerpost craf ihn iu Baden-Baden, von wo er augenblicklich abreiste, um mit dein von Osteudc abgehenden Dampfer nach Dover zu gehen. Durch seine Ankunft ist die wesentlichste Ursache der Verzögerung des Leichenbegängnisses beseitigt, doch wird dasselbe keinesfalls veranstaltet werden, ehe der bezügliche Wille Ihrer Majestät kuud gegeben wor-deu ist. Einstweilen wurde der Leichnam nach Aps-ley-House gebracht, von wo er seiner letzten Ruhestätte zugeführt werden wird. Man glanbt, daß die Herzogin noch rechtzeitig blick anf den geehrten Todten zn werfen. Mr. Adams, ein wohlbekannter Küustler, hat emen Gypsabdrnck vom Angesichts des Herzogs, dessen cherue Züge der Tod fast g.,r nicht verändert haben soll, genommen. Sämmtliche l'ritische Regimentö-Eommandanten haben Befehl erhalle», volle Timier anzulegen. Aus den Einzelheiten, die ül>er den eisernen verzog erzählt werden, heben wir folgende Zi'ige heraus. Der alce Herr war ein ganz besonders eifriger Zei-tuugsleser, und nichts entging seiner Aufmerksamkeit, nicht einmal eine Anzeige. Fand er dann etwa? Neues, Stahlfedern u. dgl. mit irgend einer Verbesserung ausgestattet, so schickte er gleich darnach und unterzog die Sache einer Probe. Seine geistige Thätigkeit war durch sein Alter wenig nnterbrocheu. Treu seinem oft geäußerten Grundsatz-. „Willst Du etwas gut gemacht, dann mache es selbst," verließ er sich nie auf Audere. sondern las uud studierte selbst, wenn er sich über einen Gegenstand uuterrichten wollte. Er hatte Ausdauer genug, alle Berichte des Krlegsmimsteriums zu uutersuchen; er hatte, wie selten eiu Anderer, Geduld, den Verhandlungen im Oberhause stuudenlang mit vorgebeugtem Kopfe zu lauschen, was ihm, da cr harthörig war, nicht wenig Anstrengung gekostet haben mag. Uud noch iu den letzten Wochen vor seinem Tode war er damit beschäftigt, den nmfangreichen Ausschußbericht über die Verwaltung der Orforder Universität durchzustudieren, um sich ein eigenes Urtheil bilden zu können. Er war überaus mäß.g. und m seiner Lebensweise solla-Mch e.nfach. In se.ucr Umgebung leble nur Ein Men,ch. der ihm hartnäckig Bewunderung versagte, und d>e,er Eme, »var sei,, Koch. ein Franzose. Die-,er beklagte sich barer, daß .hm sein Herr keine Gelegenheit gebe, seine .^lust zu ^i^„. Der Herzog zog gewöhnlichen Riuderbralen und barbarischen Pud-diug deu zartesten französische!, Eottelets nnd den phautasiereichsteu Ragouts vor. Min Herr, pflegte dr vernachlässigte Kochkünstler zu jammeru, mag ein tüchtiger General sein, aber — koch ich ihm ein gutes Essen, sagt er: „Das war gut," u"d setze ich ihm em schlechtes vor, sagt er auch: „Das war gut." Solchen Naturen fehlt noch viel znm Heldenthume. — Einfach, wie seiue Kost. war Wellington's Bett. Es bestand aus einer schmaleu Roßhaarmatratze und aus ciuem einzigen kleinen, harten, mit Leder überzogenen Kissen, das er überall mit sich führte. Ae-kaiutt ist es, das; einmal einer seiner Frelmde sich verwunderte, wie der Herzog nur in einem Bette »chlaftn könns, das nicht breit genug sei, daß er sich darauf umwenden könne. „Wenn man sich auf seinem Bette nmweudet," bemerkte der Herzog, ist's Zeit zum Aufstehen." Er war Sommer uud Winter um halb 7 Uhr Morgens auf den Beinen, rasilte sich noch an seinem Todestage eigenhändig, schrieb eine feste, leserliche Hand, und hatte ein ungeschwächtes Gedächtniß. Viele hielten ihn für einen durchaus schlechten Haushalter; Viele für einen Geizhalz. Er war keiues von beiden. Seine Güter, die er von der Dankbarkeit der englischen Nation erhalten hatte, wurden jederzeit mnsterhaft verwaltet, seine Rechnungen am Ende jeder Woche ausgeglichen; sein Haushalt war militärisch pünktlich geordnet. Dabei that er viel Gutes ohne Pralerei, und ein besonderes Noct-täschchen war immer voll von nengeprägten Schillin, gen für die Straßenjungen, die ihn uud seine glänzenden Eilberstücke ganz besonders in Ehren hielten. London. Der Tod des Herzogs von Wellington laßt der englischen Regierung eiue ganze Reihe von Stelleu zur Verfügung. Der Herzog war nämlich Generalissimus der Armee (mit einem jährlichen Gehalt von W..-70.000 ss. (5. M.). Lo>d-Wartem der fünf Häfen (ebenfalls mit 00—70.000 st.), Commandant des Tower, Lord-Lieutenant von Hamshire und den Tower-HamletS, Oberst der Garde-Grenadiere (mit 12.000 ft. Gehalt), Großmeister von Trinity-House. Kanzler der Uuiversität Oxford u. s. w. Außer diesen Stellen, welche sämmtlich sehr einträglich waren, wie die bei einigen angeführten Ziffern beweisen, hatte der verstorbene Herzog zn verschiedenen Malen anch sehr bedeutende Geldgeschenke erhalten. So votirte chm das Parlament nach den Schlachten bei Badajoz und Salamanca 1 Million Gulden zum Ankaufe einer Besitzung, nach dem Siege bei Toulouse 4 Millionen Gulden, und nach der Schlacht bei Waterloo eine weitere rnnte Summe von 2 Millionen Guldeu, nebst einer lebenslänglichen Pension von jährlichen 20.000 Gulden, die später ans 40.000 erhöht wurde und aus seine beiden nächsten mannli' chen Anverwandten übergeht. Am Donnerstag ging znm ersten Male ein Aus. wandererschiff direct von Dublin „ach Australien ab-es hat an 200 achtbare Emigranten an Bord. Neues und Neuestes. Wien, 23. September. Wie wir aus guter Quelle vernehmen, haben Se. Majestät der Kaiser kürzlich den Minister deS Aeußeren beauftragt, in Rom Eiuleitungen zu treffen, damit sofort zwischen dem päpstlichen Stuhle uud Oesterreich die Verhandlungen wegen Abschluß eiueS Concordates begonnen werden können. Telegraphische Depeschen. Bern, 21. Sept. Der Wagen der Herzogin von Orleans hat auf der Reise nach Deutschland bei Oron im (5a»ton Waadt umgeworfen. Die Herzogin ist verletzt, doch nicht bedeutend; beide Prinzen vou Orleaus siud unversehrt geblieben. Turin, 20. Sept. Der Ministerpräsident d'Azeglio ist aus Genua zurückgekehrt. Er übernimmt während der Abwesenheit des nach Lyon abgegangenen Generals Lamarmora die Portefeuilles des Krieges und der Marine. Der Cassationshoftath Graf Eosta ist nnnmebr definitiv seines Postens enthoben, jedoch die Pension ihm im Gnadenwege gewahrt worden. " Vrüssel, 21. Sept. Die Unterhandlungen zwischen Frankreich und Belgien sind erfolglos abgebrochen worden. * Ttraßbnrg, 21. Sept. Der Rhein hat die Stadt theilweise überschwemmt. * Lyon, 20. September. Die Schlußworte der Einweihungsrede deS Präsidenten waren: „Klugheit und Patriotismus erheischen, daß die Völker reichlich erwägen, ehe sie ihre Zukunft ftriren. Derzeit sei es schwer entscheidbal, unter welchem Titel er dem Vaterlande größere Dienste zn leisten vermöge. Könne ihm der bescheidene Präsidententitel die an» vertraute Mission erleichtern, so werde er ihn nicht aus persönlichem Interesse gegen den Kaisertitll vertauschen." 94ft Bericht des ehrwürdigen Missionars Kocianei«, über die Reise von Abu Hamed auf dem Missionsschiffe »stslla m»l»lln2«, gerichtet an den hochw. apostolischen Pro-Vicar Dr. Knoblecher. (Fortsetzung.) ^ü-m 17. Februar endlich um 3 Uhr waren wir in die Gegend der Insel Mograt gekommen. Hier traf uns vielerlei Ungemach bis zum 20. Febr., wo wir nach einer kurzen zurückgelegten Strecke an der Insel Mograt landeten, nachdem wir zuvor die Eche-lale Tin und Tinella zurückgelegt, und eine mit starken Mimosen-Bäumen bewachsene Insel umschifft hatten. Von diesem Landungsplatz aus sind noch 2 Stunden bis Abu Hamed, uns war aber bestimmt, erst nach acht sorgenvollen, ja den sorgenvollsten Tagen der ganzen Reise, dahin zu gelangen. In aller Früh des 2l. Febr. kamen die Matrosen, mit dem zaahaft gewordenen Reies an der Spitze, mit der einstimmigen Hiobspost, keinen Schritt weiter zu fahren. Das Flußbett, sagten sie, ist ausgetrock net. Jedes Wort war umsonst, Mann für Mann schien blind und taub, sogar einen Versuch wollten sie nicht wagen, mit der Ausrede, das Schiff bleibe in der Mitte stccken, und werde in dieser Lage bis zum Wiedersteigen des Stromes hangen müssen. Da andere Matrosen in der Gegend nicht zu bekommen waren, gewann die Lage der Dinge ein immer ernsthafteres Aussehen. Schon war das kleine Schiff befrachtet, um nach Abu Hamed zu steuern, wahrend Mohamed Aga, der Schiffs. Kawas, die Kamehle zu bestellen vorausgeeilt war. Ich traf und ordnete alle Anstalten mit einer überlegten Gleichgültigkeit, so daß es den Matrosen kalt über den schwarzen Nück»n zu laufen anfing; sie machten sich nochmals verstohlener Weise auf, das Wasser zu visitiren, und als ich, in eben dieser Absicht am Ufer auf. und abgehend alls sie stieß, kam der Reies mit schmeichelndem Gesichte zu mir. Ohne sie viel reden zu lassen, sing ich an, ihnen den Tert zu lesen, und was sie mit 1090 Men-scdenkraften nicht zu versuchen wagen wollten, das sitzten sie jetzt mit l20 Leuten durch. So konnte die Fahrt erst am 23. Februar begonnen und nach geringer Anstrengung vollendet werden. Ohne Schwie» rigkeiten kamen wir über die so sehr gefürchteten Stellen. Ober diesen seichten Puncten war ein Canal zu passiren und hier bekam das Schiff einen Leck. Das Schiff schlug mit aUer Gewalt auf einen spitzigen Felsen, und im Augenblicke drohte das eindringende Wasser die uniern Räume anzufüllen und das Schiff zum Sinken zu bringen. Mit größter Eile mußte gearbeitet werden. Einige schöpften das Wasser aus, Andere machten Kitt, bis dem Ein-dringen des Wassers Einhalt gethan wurde. Der Bruch wurde zur Noth ausgebessert. Die einbrechende Nacht zwang uns, in der Milte des Stromes auf einen Felsen gebunden zu übernachten, wo wir auch den folgenden Hag wegen des wüthenden Sturmwindes bleiben mußten. Man sah keinen Schuß weit, so dicht walzten sich Staubwolken. In der Früh legte sich der Sturm etwas, nachdem die ganze Nacht hatte W>'che gehalten werden müssen, denn jeder Augenblick drohte uns loßzureißen. So gelang, ten wir um 10 Uhr vor die letzte Katarakte Mahur. Am 28. um 6 Uhr Abends waren nach manchen Slößen die letzten Schwierigkeiten überwunden — wir befanden uns am E»de der südwestlichen Krümmung u»d steuerten auf dem felslosen gefahr-freien Strom mit gespannten Segeln in der ».ich. tung S, «0« W., wahrend wir vor einer Viertel' stunde noch zwischen Felsen und Steinen im Schlamm und Untiefen mühsam und langsam uns bewegt hatten. Dreißig und acht Tage waren dahingeschwunden, seitdem zum letzten Male die Segel frei gespannt den wehenden Wind aufgefangen hatten. Nach halb. stündlger Fahrt erreichten wir Abu Haimd mit vol. len Segeln — nachdem wir zwei Stunden Weges kaum in 12 Tagen hatten zurücklegen können. Geschlossen in Abu Hamrd am 28. Febr. 1852. Feuilleton. Am 1. März, nachdem die Rechnungen mit den Ziehern abgeschlossen und das zurückgelassene Eisen auf Esel und Kamehle gebracht war, brachen wir mit gutem Winde von Abu Hamed auf und segelten bis Kur. gus mit halbem Segel, wo wir Zieher erwarten mußten. Das Schiff wurde nach den gegebenen Befehlen über die Ströme gebracht und die Fahrt fort. gesetzt, bis wir auf einer kleinen Sandbank landeten, wo Mohannd Aga Sakrandini, das ist der mimer Betrunkene, auf uns wartete. Er stellte sich unge. rufen zu unserer Verfügung und versprach in Allem und Jedem uns an die Hand zu gehen. AIs er sich im Schisse befand, brachen wir auf, in der Hoffnung, eine ziemliche Strecke zurückzule-gen: doch dauerte es nur eine halbe Stunde und das Schiff stieß auf einen verborgenen Felsen, drehte sich mit Blitzesschnelle um, kam mit dem Segel unter den Wind und wurde vom ersten Felsen auf vier andere, ebenfalls verborgene Blöcke geschleudert, so daß es mit aller Gewalt aufsitzen blieb. Alles war in Verwirrung. Jeder suchte sich aufrecht zu halten und das Gleichgewicht zu treffen, was auf der schiefen Ebene des furchtbar geneigten Schiffes sehr schwer wurde. Nur einen halben Schuh noch, und das Schiff wäre vom Wasser verschlungen worden. Die Segclstricke wurden m Eile ausgelassen, um dem Winde seine Macht zu nehmen, da gab es traurige Gesichter und Arbeit! Als endlich die Fas-sung wiederkehrte, sprang alles, was sich bewegen konnte, ins Wasser, um das Schiff flott zu machen, doch vergebens. Viele Plane wurden gemacht, versucht und wieder verworfen. Zur allerersten Vor. sorgt ließ ich den schweren Anker trotz aller Einwendungen und Widerreden im kleinen Schiffe ström aufwärts führen und den dicken Strick daran bcfc-, stigen, zur Verhütung gegen einen Sturm, der mög-licher Weise entstehen, das Schiff heben und uns den Wellen Preis qeben könnte. So arbeiteten wir bis in die tiefe Nacht, doch das Schiff saß wie an-gewachsen, nicht vor. nicht rückwätts, nicht stromauf' noch stromabwärts war es zu dringen, Men-schenkrafte fehlten. Sakrandini gab Nothsalvcn mil seinen Pistolen und ließ den Hilferuf erschallen, mit dem sich bier die Leute verständigen und aus allen Gegenden zusammenrufen. In Kürze schwammen von allen Seiten Leute herbei um zu helsei,; die Gegend ist zum Glücke bewohnt, aber für heute war es schon zu spät. Die freundliche Tonne sank, der unsichere Schatten des Mondes trat geisterhaft hervor. Ich ließ die Arbeit einstellen, das Eisen sammt allen beweglichen Sachen auf's Land bringen und uns blieb nichts übrig, als in der Mitte der Was. ser zu übernachten. Zum zweiten Male traf uus das Los, in der Mitte des Stromes zu übernach-ten, und zwar in der allergefährlichsten Lage, da das Schiff quer über den Strom lag. Ich stellte Wachen aus und visitirte sie selbst in der Nacht. (Fortsetzung folgt.) M i s c e l l e n (Herzog von Wellington, General-Feldmar schall,) >st am ,4. Sept., Nachmittags .".'/4 Uhr, auf seinem Landsitze Walmer,Castle bei Dover, nachdem er sich kaum 24 Stunden unwohl befunden, verschieden, Arthur Garrett Eowley WelleZIey. Herzog von Wellington, Viscount von T.'lavera und Bcnon Pole von Mornington, Fürst von Waterloo unv Marquis von Torres Vedras, Marquis von Vimcira, Herzog von Ciudad-Rodrigo, Marquis vmn Duero und Her,og von Vittoria, Pair von Großdritannien und Kanzler der Universität Oxford, königlich groß britannischer und österreichischer Feldmalschall, Lord-Lieutenant des Towcrs, Wildmcister von Windsor u. s. w. u. s. w.; war am l. Mai 17l>!) (in dem. selben Jahre also, wie Napoleon Bona.arte) zu Dungan'Castle, einem irischen Familienschlossc , geboren. Die englische Familie der Cowley's oder Col ley's war im 16. Jahrhundert nach Irland übergc siedelt und hatte dort Namen, Titel und Güter der Wellesley's an sich gebracht. Arthur Wcllesley trat 1787 als Fähndrich in die Armee und ging schon 1794 als Obersilieutenant nach den Niederlanden, wo er die eiste Gelegenheit sand, sich auszuzeichnen. l79? begleitete er seinen ältesten Bruder, dcn Mar< quis von Wcllesley, nach Ostindien, der zum Gene-ralgmiverneur dort ernannt war, commandirte zuerst sclbstständig gegen Tippo Sahib und die Mahrat-ten, nahm 17W mit stürmender Hand Seringapat-nam, wurde Generalmajor und organisirte dcn Staat Mysore. Die ersten fünf Jahre dieses Jahrhunderts verbrachte er im Kampfe gegen Scindiah, dcn Hol-kar und den Najah von Vcrar. 1805 kehrte er mit dem Marquis von Wellesley nach Europa zurück und saß 1806 für Nieuport im Hause der Gemeinen; l8tt7 wurde er StaatSsecretär für Ir, land, machte aber die Erpedition Lord Cathcarts gegen Kopenhagen mit u»o schloß die Capitulation mit den Dänen ad. 1808 ging er als Gcneal-Lieli-tcnant nach Portugal, sicqte in des Ober Generals Dalrymple Abwesenheit am 8. August bei Nolica und am 2l. August bei Vimcira über die Franzosen. 1809 erhielt er den Oberbefehl über die cnqlischcn Truppen und auf dcr pyrenäischen Halbinsel, dcn er bis 18l4 behielt; auch winde ihm die portugiesische Armee untergeordnet; er vertrieb nacheinander Iuost, Soult, Ney und Victor aus Portugal und rückte am 12. Mai in Oporto ein, siegte am 28. Juli bei Talanera di Reyna über Joseph Bona' parte, Iourdan und Victor, siegte über Massenn, bei Fucntes d'Honor, »al)m Ciudad .-Nodriqo mit stürmender Hind, siegte üder Marmmtt in der Schlacht bei den Aropylen (Salamanca), zog siegreich >'" Madrid ein, siegte über Joseph Bonapntt und seine > Malschälle bei Vittoria, sprengte die französischm Heere gänzlich und jagte sie über die Gränze, siegle über Soult bci Maja, stürmte Pancorr.i, P.imvelnna und SanSebastian, siegte über Soliltindcr stchstägigcn Schlacht in den Pyrenäen, rückte im Nov. l 8 l'l siegreich in Frankreich ein, sicgtc über Suult in der Schlacht > an dcr Niuelle, siegte über Soult im Februar I8l4 bei Orthi'z, siegte endlich über denselben Marschall l bei Toulouse und schloß mit ihm die Capitulation, durch welche Santona, Venasque, Tortosa, Mu» viedro, Peniscola, Barcellona, Figueras und Ro-sas ohne Schwertschlag in seine Hände sielen. Nach diesem ruhmreichen Kriege war Wellington britischer Gesandter bcim Pariser Fricdm und dem Wiener-Eungreß, und l 815 schlug er die Schlacht von Waterloo. Seitdem war er der Hcld seines Volkes, das zu Ehren Lieder sang, ihm bei Lebzeiten viele Statuen und Ehrensäulen errichtete und mit seinem N^ men öffentliche Plätze und Gebäude schmückte. Sein Touverain überhäufte ihn mit Würden, Titeln, Auszeichnungen und Reichthümern; die mit E»g' land verbündeten Monarchen blieben nicht zinück, der Herzog von Wellington war Ritter aller OrdcN Europa's, Ihn zierte das Großkrcnz des Marien Theresienkrenzes und er war zugleich Inhaber des 42stel^Linicn-Infanterie Regimentes. Aber nicht n^ auf dem Schlachtseide leistete Wellington seinem V"' tcrlande Dienste. Nachdem er dic alliirten Occupy lionstruppm i» Frankreich bis !8l8 comnianditt u»b auf dem Aachener Congreß England vertreten, nal)^ er seinen Sitz im Oderhause, wo er bald zu de'^' Führern dcr Tory - Partei gehörte Von 1828 l"'" November >8.'l<) w(>r Wellington erster Lord ^ Schatzes; Sir Robert Peel vcrtrat diese Tory-^^' waltling im Hause der Gemeinen, Am «4. APl" 1832 protcstirte dcr »eiserne Herzog,« wie ihn die Engländer nannten, fcinlicdst im H""s'' ^ ^ord^ qeqen die Neformbill. Im November .».^4 ubmi^" Wellington abermals die Bild.m« c,m>. (^^ doch wurde dasselbe schon .«.^.wieder «e, l,^ 5 Jahre 1841 trat Well.ngton m d . Mmistc""" Peel als 5inen lcbten «.densj.drcn hat dcr H^oq von W ^n^ ,, "ven Staat0gescha!tcn sMpiclt. . Wellington's einziger Sohn, ^5 seiner >8<»l''"" der Schwester Lord Longford's geschienen i5hc,/" Oberstlieutenant Marquis von Durro, ist dcr ^ro der Titel und unermeßlichen BeMmgen. Inhanq;ur TaillacherZeitunH. Tele«rapbis,l,er <3o«rK«Nericht der Staatspapiere vom 24. September 1852. Etaatsschulduerschreil'ungl» 4» 5 plßt. (i» «M.) »6 1/Ä detnl<<>,!> mil MllosiMl, v. >^, >8.'l4 sin 500 il. 2^5 für ll»>si. dcttu l>et Kaiser Ferdinands»NlNdbal)» , , ,^ „„ Actim dcr öfterr, Donau sü. !0tt Thaler (5urla»t, Rthl. l6« 1/3 Bs. Monat, «uast'urg sin l<»0 G»uldn> (§»>'., Guld. Nü 1/t Uso, ffranksurt a.M., (fur 120 s!. s»bb. Aer ) tlüs-Währ. l>»2^ l/2 ft. Fuß, Gllld.) N4 5/8 3 Monat. ,Oe»ua, sin 300 »>c»e Pif»u,»t. ^irc, O„ld. l35 2 Monat. Hamburg, sin 100 Thaler Aamo. Nthl. 170 1/2 Vf. i Monal. 5 1/8 !l Mon t. Marselllc, sür 300Fra»ff», . O»!d. 135 1/2 2 Monat. VariS, sül 300 ssraosen . . Vüld. 135 >V8 2 Mon^l. Vukarest für I Guldc» . . . Para 23^ 1/2 51 T. Sicht. Gold- ll»d Silb»'l'<5o»rsc vom 23. Scftt. 1852. Ärlef. Geld. Kais. Münz-Dücatc» Agio .... -^ 251/5 detto Nand- dto „....- 24 (^ulcl ul u,»reu „ . . . . — 23 Napolwnsd'or'S „ . . . . — Ä.itt Souvcrainsb'or'S „ .... -^- l6.1^ Nuß. Imvcnal „ . . . . — 9.3? Fritdrichsd'or'S ...... — 9.40 Eugl. Sov.raiugs ...... — -. 38, todtgeboren. — Joseph Neboll, Taglöhner , alt 44 Iahie, im Civil-Spital ^»r. 1, an der Eischinterung des Rückenmaikes. Den 19. Fran Fi-aozisca Xav. Pölz, Verwal.-terswitwe, alt tt5 Jahre, ,n der Stadt Nr. l54, ain Blutbrechen. — Herr ?lnton Smrekar, Wirth und Getreidehändler, zugl. Realitätenbesitzer, starb im 68sten Lebensjahre, in der Gradischa - Vorstadt Nr. 50, am Nervenschlage. Den 22. Fraiizisca Sterger, M^gd, alt l9 Jahre, im Ciml - Spital Nr. !, am Typhus. — Dem Gregor Ferlschmg, Magazinsarbeiler, sc.n Kmd Leopoldine, alt l Jahr imd >0 Moiu.cc, >n dei Vt. Peters-Vorstadt Nr 93, a» Fraisen. — Johann Lozhnikar, Wagners-Soy'i, all 10 Jahre, im Civil-Spital Nr. l, an dei, Fol^'ii einer eilllteuen Kopf Verletzung, und w»rde ^eiichtlich beschanc — Johann Hudoir, Knecht, alt 29 Iahie, im Civil .-Spital Nr. l, an der Lungensucht. 3? 527V ^s ^" ^lr7^l88^ K un d machung. Da die am l6. d. M. vorgenommene Verhandlung , wegen Ueberlaffung der Schul)« Vor-spannsleistung in der hiesigen Achubstation für das Militarjahr »853 kein günstiges Resultat hatte, so wird Hierwegen eine neuerliche Verhandlung am »0. d. M., Vormittags um l! Uhr, hieramtö Statt haben, wozu Unternehmungslustige hiemit eingeladen werden. K. k. Bezirkshauptmannschaft öaibach, am 22. September I«52. 3. N5l. (l) Anzeige. Das Haus Nr. 15, in der Polana-Vorstadt, das sich im besten Bauzustande befindet, für mehrere Jahre gegen Brandschaden versichert lst, sonn-seitig und nutten in Gärten liegt, trockene und freundliche Wohnungen hat, und einen jährlichen Zinsertrag von 330 fl. C.M. abwirft, ist gegen dle billigsten Zahlungsbedingmffe aus Wler Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft wird am Raan Nr. M, lm3ten Stocke, ertheilt. <3' Laib. Z,it. Nr. «2tt v. 2Ü. T,pt. 1«l2.) K. t. Privilegium ^«^^ ""f b»« «« »rfundc« Auat herin MMMMundw ajser Zahnarzt und Priv.-Inhaber in Wien, Stadt, Goldschmidtgasse Nr. «04. Dieses Mundwasser ist sowohl von der medicinischen Facultät geprüft, als durch eigene angjahrige Erfahrung erprobt. Es bewährt sich vorzüglich gegen den üblen Geruch aus dem Munde, bei vernachlässigter Reinigung, sowohl künstlicher, als hohler Zähne und Wurzeln, und gegen den Tadakgeruch; kein Mittel bewirkt so schnell und sicher die Vertilgung des üblen Veru« ches, wie dieses Mundwasser; es besitzt aber nebstbe, eine vorzügliche Heilkraft gegen wie immer geartetes krankes Zahnfleisch, bei Scorbut, bei rheumatischen oder gichtischen Zahnleiden, bei Schwinden des Zahnfleisches und daDurch Lockerwerden der Hähne, mdem eS das Zahnfleisch stärkt, gegen di<> Zahnsteinbildung, wodurch ebenfalls das Zahnfleisch krank und die Zähne vo«n Zahnfleisch mehr entblößt und länger werden, und in der Folge ganz gesund herausfallen. Die-ses Mundwasser besteyt aus lauter Mundkräutern und Harzen, welche den Tonus im Zahnfleisch mehr Heden, ul'.d dadurch vermehrte Contraction in demselben hervorbringen; es enthält weder Säuren, noch Salze, noch sonst für die Zähne schädliche Stoffe. Oben bemerkte Eigenschaften kann ich durch viele eingesendete Zeugnisse als erprobt bezeugen. Gebrauchs - Anweisung. Man nchme eine beliebige Menge zu gleichen Tyellen Mundwasser, mit gewöhnlichem Wasser gemengt, spühle damit in dem Munde mehrere Minuten herum und spucke es dann weg, und man wird durch mehrmaligen Gebrauch die wohlthätige Wirkung erzielen. Ein Flacon sa.nmt Gebrauchs - Anweisung kostet 1 st. 2U kr. CM. Die Niederlage hiervon ist in Laibach bei Herrn Alois Kaisell, »zum Feldmarschall Grasen Radetzky." In Klagen fürt bei Herrn AntpN Vtorre, Z N54 («s ...... ' " ' ^v^ W^ Vnm 15. Juni IU52: !ß^^A^»^^/ K. K. prw. Oesterreichs Apollokerzen der Centner um NO ft. GM., und K. K. priv. Oesterreichs Apolloseife ----- der Centller um « fl. EM. billiger. . Preise in österreichischen Vanknsten bei einer Abnahme von 50 Pfund (unter diesen um 2 kr. theurer), Zahlung comptant, der Betrag ist mit der Bestellung einzusenden: Gin Pfund feinstes Raffinad Stearinsäure - Kerzen, benannt: der Ueberschrift: „Für den österreichischen Kaiserftaat schweres Gewicht — Ikln HUl^»t, I»jl,>nü — g. »« kr. OWl. Gin Wiener Eentner dieser Kerzen......«2 ^ 5O ^ „ Gin Pfund feinstes Raffinad Stearinsaure - Kerzen, benannt: ^, ?^ ^"^ «V< «te»^!««^ ^,»«U«»^t,F0,»" mit derUeberschrrft: „Manufactur für den Welthandel"- Gm Eentner Gnglisch dieser^Kerzen......K» „ «0 „ ,. ^uu 'Dsuno von der berühmt bekannten k. k. prlv. Qv»to^. rvlV,^ ^,.«N^^s^............»G, ^ ? ^ ^^^. Jedermann ist von jetzt berechtiget, auch unsere «5,RM««A«;v«n T^>^> ^z,»u»^^,.«v>» im gesammten österreichischen Kaiserstaate im großen und kleinen Verkanfe in Handel zu bringen. Wien, im Juni 1852. Erste öfterr. Ieifenfieder-Gewerks-Gesellschast^ als Besitzer der k k priv. österr. Apollokerzen, und Seifen Fabriken sn und bei Wien 942 3. IN,7. l '.lil. 745,. (5 d i c l. Vom t. k. Bezirksgerichie Laas >vi>d hiemil l ekannt gemacht: Mal, habe in der Ereculionssache des Bar-lholoma Spech vun Podqora, gegen Siinon Schund rada von Babenfel^ , die executive Feilbietnng der, dein Orecuien a/dü^en, in, ehe,nal!gni Grundduche des Gules NtllbadeiNrld »,ll)eten Reali'äs, »vcgen aus dem Veigleiche vom l?. Mar/, d. ^., ')ir. 2l0l schlUtiqen 200 fi. ,-. x. <-. dcw.lli^el, nüd zude,en Voix.ihmc dic Tagsatzungen aus dcn 2. ^iovlM' l'er, auf den 2. December l^zz und auf den 7. Iännrr »658, jedesmal Aormiüaqs von 9 bis l2 lNn in» Olle ,'Aabenfeld mit dem Beisayc angeordne!, daß oiejc Realität nur bei der drillen Taqsalm„q auch unler dem Echal,;llc hiiuangegeden we>den wlnde. Das Schatzuiiqsploloc^Il, die ^.icilali^nt'l'edingr nisse und der GrundbuchsexirlM cilieqcn hie»Gerichts ^ur beliebigen Einsicht. 3aas am lrer, an seiner, im Grundbuche der Grafschaft Auersbcrg 8>,!i Urd. Nr. 513 und Rectf. Nr. 217 vorkommenden Halbhube hastenden Rechte und Forderungen, und zwar. für Maria Grum des Ehevertrages Oviuc zu ihrem Curator aufgestellt, mit welchem die angebrachte Rechts, sache nach der, für die k. k. Lander bestimmten Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Dieselben werden daher dessen durch dieses öffentliche Eoict zu dem Ende erinnert, daß sie allen. fallS zur rechten Zeit selbst zu erscheinen, oder dem bestimmten Vertreter seine Ncchtsbehclfe an die Hand zu lassen, oder aber auch selbst einen andern Sachwalter zu bestellen u»d diesem Gcrichtt Namhaft zu machen, und überhaupt in Allein die rechtlichen ordnungsmäßigen Wcgc cilizuschrciten missen mögen, die sie zu ihler Vertheidigung dicnsam finden würden, widrigenfalls sie sich sonst die aus ihrer Acradsaumung entstehenden Folgen selbst beizumcffcn haben werden. H. k. Bezirksgericht Umgebung l5ail,'ach's, am 16. September 1852. Z. 1357' "" Am H October d I., Nachmittag um 4 Uhr, findet 0le Verpachtung 0er Jagdbarkeit der Ort5gemeinde Poogoritz beim gefertigten Gemeindevorsteher Statt, wozu Pachtlustlge hiemlt elliqeladen werden Podgoritz am 2/. September 185^. Johann Dollnitschar, Gemeinde-Vorsteher. Nicht zu übersehen! Ein Notencopist bietet einem veleb» lungowürdigen Publikum seine Dienste an. Briefe oder Bestellungen sind an ihn unter der Adresse: > lv, Polana-Vorstadt Nr. ,9, ersten Stocke, zuzusenden, Z. ««4«. (2) Anzeige Caspar Haditsck, Buchbinocr und Galanterie Arbnter am Kunoschaltsplalf, empfiehlt sich den geehrten Kunden durch ein frisch assortirtes iia-ger von Schul-, Schreib' llndZcichnenrrqnisiten für diesen angehenden ^chulcurs; besonders brachtens-werth dürften für angeh^noe Zeichner die bei nur s»ltirt«nÄeichneniequisiten sein, da selbe als neu an. glommen« AlNkel besonders vortheilhail und die Preise sehr billig gestellt sino. Für die Oensd'armerie sind bei mir eigens sür ihren Dienst eingerichtete Brieftaschen in großer Auswahl l0ltwät)r»nd am Lager. So eben ist eine g»nz frische Sendung Stahl-, federn von den gesucktesten, Fabiikaten, so wie auch ktdtlhalter angekommen, und im Großen so wie ein° An zu haben. 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Zaleiskl), Adalbert, Handbuch der Gesetz, und Verordnnügen, welche für die Polizei Velwallnng in, östeoeichischen Kaiserstaate von 1740 bis 1852 erschiene» sind, Nach dem neu,sten Stande der Ge« scha/bima, und in alphabetisch .'chronologischer Ord.-nuna, bearbeitet. 1, Lieferung. Wien 1852. 4.8 kr. Fischern, Hugo Froher»' von, der delitsche Nestor, oder: die Grundwahrheiten fnr Kirche und Ataal, in ihier reinnienschlichen, sittlichen Einheit, Saatfeld ,85». ^ fi. 24 kr. Förstl, Adam, der alte Glaube nnd der alte Gott, in 25 Abhandlung,,'.'. Salzbura l85>. l si- «5 kr. Franke, st. M. A., die Homiletik der Neuzelt. Schaffhalisen >85l. 43 kr. Ganme, I., die katholische Religionslehre „ach ihiem ganzen Umfange, oder: historische, dogmatlsche, ,„o,a, l.sche, liturgische, apologetische, phllosoph.sche ^d so' ciale Darst'ellu»g der M,lig>on, vom Anbeg.nn d^ Welt bis auf »"!"« ^^ge. 2. oermehrte Auflage. ,. 2. Band, i. ' fi ^ kr. ^____ Wegweiser vo„ der Eide zum Himmel, oder' fer Fuhre, des Christen !» de„ verschiedene» Alters' ,ah>en nnd LebenSoerhältnisse». Aus dem Franzost' schen. Regensburg lyz,. z ^ 2l kl. __. .^ der nagende Wurm der hemigen Gesellschafte", oder: das Heidenthum i>, der Erziehung. Aus dem Französischen. Regensburg l85l. l fi. 49 tr.