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Doch >arj man nicht etwa glauben, daß diese rücksichts» ijfe Gewaltanwendung bei vollster Ausnützung aller »iltursortschrilte die Menschheit verroht habe. Dies nl nur ein Scheinbeweis, aus welchen sich die 'medensieinde stützen. Das Gegenteil ist richtig: ?ie Äusnützung der Kultursortschritte sür den Krieg 'ordert die Humanität der Kriegsührung und ver-lürzt auch den Krieg, denn die vollkommenen Waffen der Gegenwart üben eine so gewaltige Wirkung aus, die einzelnen Kampsszenen gestalten sich so -»rchtbar, daß sie ihren moralischen Eindruck gleich f.nrx Seuche über das ganze Bereich des kämpseuden Heeres ausbreiien, wodurch die Kämpsenden rascher emüdet werden und der Krieg in seinem Gesamt-verlause weniger Verluste auszuweisen hat als i« früheren Zeiten. Die großen Verluste im Brenn-runfte des Kampfes, am Entscheidungspunkte, welche 'ms zu 70 v, H, betragen, werden ans diese Weise aus etwa 2V bis 30 v. H. Gesamtverlust verringert, das „Kämpfen bis zum letzten Blutstropsen" ist »ur mehr eine Redensart; würde man aber zum Beispiel sagen: „wir kämpfen bis zu 20 v. H. Verlust", so würde der so ernste Akt des Kampfes, ein scharfsinniger oder weitsichtiger Politiker zu gelten. Das abgespielte Klavier hat a.n Fürstentage kräftige Töne gegebeu und die gauze Welt stchl unter dem Eiudrucke der mächtigen Friedenskundgebung der vereinigten denischen Fürsten. DaS Wort Kramarsch' zwingt aber im Gegenhalte zu all den Erscheinungen des Fürsten-tages Betra^tungen auf über den Widerspruch zwischen äußerer und innerer Politik unseres Staates. Der 7. Mai stand int deutschen Zeichen. D>> gibt eS kein Rütteln und kein Deuteln. Bon Bismarckschcm Geiste beseelt, war die ganze Veranstaltung und sie vollzog sich in Fortentwicklung Bismarckscher Politik, der, hatte er den Tag miterleben können, wohl rm Vordergründe des Fürstentages gestanden wäre. Eine ausgesprochen deutsche Kulturpolitik ist eS, die am Fürstentage zum Ausdrucke kam, und darum sollte er, im politischen Leben der Monarchie auch sein.» Widerhall finden. Wenn das, was als W>ll« drS FürstentageS so scharf hervortritt, weiterhin bleiben soll, dann dars wohl im StaatSwesen des einen Teiles, wo dir Kundgebung stattfand, nicht weiterhin eine Politik betrieben werden, die zu diesem Willen in geradem Gegensatze steht. Der Fnrstentag wäre ja wohl auch un-möglich gewesen, wen» er irgend eine politische Kundgebung unsererseits hätte zur Borauö'etzung oder Grundlage habur müssen. i ur vollständig losgelöst von unseren politischen Verhältnissen, konnte er g>plant und durchgeführt werden. Ein einen etwas seniiti>chgeschäftliche» Beigeschmack b«' kommen. Besser ist es immerhin, als Soldat auf dem Schlachtfeld? für eine hohe Idee zu fallen, als durch eine ökonomische Krise zu Grunde zu gehen. Des deutschen Volkes Einheit, Macht und Selbst-stäudigkeit wird nicht in Hafcg oder einem Parlamente erkämpft werden, sondern nur ans dem Felde der Ehre. Sind wir stolz, daß wir Ideale besitzen, um die mit männlicher Kraft und Entschlossenheit gekämpst werden muß und die vielleicht einst unser Herzblut fordern werde». Daß jeder Staat seine Kampfmittel möglichst vollkommen erhalten muß, um überhaupt bestehen zu können, ist leicht erklärlich, denn „je edler und schöner sich das Leben eines Volkes durch Kultur, Wissenschaft, Kunst nud Reichtum gestaltet, desto mehr hat es im Falle eines unglücklicheil Krieges zu verlieren." Das wichtigste Werkzeug des Krieges isr das Heer, das sich stets, wie die Wehrverfassung und Kampfweise, eng an den Kulturzustand dw Volkes anschmiegt. Die Heeresentwicklnng zeigt folgende Abschnitte: Volksheer. Lehensheer. Miliz uud Werbe-Heer; und mit der allgemeinen Wehrpflicht sind wir wieder zum Volksheere zurückgekommen. Zum rich-tigen Verständnis des heutige» Heerwesens feien einige Worte dem Werbesnstem und der damit im Zusammenhang stehenden Lineartaktik gewidmet. Diese Heere bestanderi aus Geworbenen ver-schieden« Nationalität, die den Kern und zugleich den Nähme» des ganzen Heeres bildeten, in den im Kriegssalle, die Landeskinder, die sogenannten „Einländer" eingeteilt wurden. Verpstegssristem war die Magazinsverpflegung. die darin bestand, daß man an gewissen Punkten Magazine anlegte, von Bild häßlichster Erscheinung hätte eS gegeben, wenn man den Fürstentog in irgend eine Ver-b'nduug mit dem Parlamente gebracht hätte. Daß dieses nicht notwendig war, und darum das Häßliche vermieden werden konnte, ändert an der Sachlage uichts. Der Widerspruch ver-liert nichts an Schärst. Aber den Politikern, denen die Leitung dieses StaatSweseuS über-antwortet ist, soll der Widerspruch stets vor Augen gehalten fein. Wenn sie n»t vollem Heizen und mit ehrlicher Ueberzeugung das ver« treten wollen, was der Fnrstentag bekundet hat, dann zwingt sich ihnen die Notwendigkeit auf, zu einer Umkehr auf dem Wege der inneren Politik. DaS S l a v e» t u m dieses Reiches hatte mit dem Fstrsteutage nichts zu tun; eS stand nicht bloß abseits, sondern neidvoll und gehässig gegen die ganze Veranstaltung und wenn es nach dem Geschmacke jener gegangen wäre, auf deren Forderungen Rücksicht zu nehmen man sich bei uns zunächst gedrängt fühlt, so wäre dieser Fürstentag nie zustande gekommen. Wenn nun der tiefe Eindruck deS FürstentageS bleiben und die erhofften Erwar-tungen sich erfülle» sollen, dann muß auch die Grundbedingung hiefür durch Inangriffnahme einer Politik geschaffen werden, die das Deutsch-tum in Oesterreich als da« wertvollste Element des HaböburgerhauseS in seinen Rechten ungeschmälert läßt und ihm die freie Entwicklung seiner Individualität sichert. Die Deutschen dieses Staates waren im Willen geeint, mit vollem Herzen bei ter denen ans der Bedarf den Herren zugeiührt wurde. Selbstverständlich konnte dies nicht aus weite Strecken geschehen. Die Magazine wurden abgebrochen und mau legte sie wieder an und zwar an Punkten, die dem Heere näher waren. Dadurch war die Krieg' führung lailgfam. die Offensive kurzatmig. Der vielen Fremden im Heere wegen, milßte man stets auf Desertionen gesaßt sein. Um dies möglichst zu verhindern, ließ man ganze Heere in geschlossener Ordnung marschieren und nach strenger Vorschrist lagern. Da jeder einzelne Soldat eine» Kapitalswert darstellte, ging man mit Menschenleben vorsichtig um, man mied den Kamps. Kam es doch dazu, so wurden die Truppen in lang und weit entfalteten Reihen ins Gefecht geführt und unter strenger Auf-sicht der Offiziere ins Fener gebracht. Das war die Lineartachik. die den Feind durch kunstvolle Be-wegunge» hinausmanövrieren wollte, die sich aus den Besitz wichtiger Punkte und Provinzen sesselte und den Kamps in offener Schlacht nur in den not-wendigsten Fällen anwendete. „Friedrich der Große bewies der Welt, was nian mit den beschränkten, künstlichen Mitteln der älteren Zeit Höchstes leisten konnte." Nun kam die sranzösische Revolution, die alle Regeln des langweiligen Positions- oder Stellungs-krieges über den Haufen warf und an dessen Stelle den Bewegungskrieg setzte. Da aber ursprünglich die Werbeheere den französischen Heeren überlegen überlegen waren, wurde die Qualität durch die Ouan-tität ersetzt. Es kam die Conskription, das Massenaufgebot, das in seiner weiteren Entwicklung von der allgemeinen Wehrpflicht überboten wurde. An Stelle der Lineartaktik trat die Massentarktik. Das 'Seite 2 Deutsche Wacht Nummer 39 Friedenskundgebung im Schönbrunner Schlosse, und das darf nicht vergessen werden. Die rich> tigen Folgerungen zu ziehen ist notwendig, und der Staatsmann, der das versteht, wird sich den Dank aller zu sichern wissen, denen an dem Be-stände deS Reiches und an seiner wirtschaftlichen und kulturellen Fortentwicklung an der Tüte des mächtigen BundeSstaateS gelegen ist. Reichsratsabgrordneter Marckhl über nationale Politik und den Kampf im Unterlande. In Graz fand am SamStag eine vom Deutschen Volksverein einberufene Versammlung statt, die einen zahlreichen Besuch aufzuweisen hatte. In dieser Versammlung sprach auch der Rcichsratsabgeordnetc unserer Stadt. Landcsgcrichts-rat Richard Marckhl über „Nationale Poli-t i f und die Stellung des D e u t s ch t u m s im Unterlande". Er erklärte, aus zwei Gründen dem Deutschen Volksverein für die Einladung zum besonderen Danke verpflichtet zn sein. Einerseits, da er darin ein für ihn gewiß sehr erfreuliches, wenn auch be-scheidcne« Zeichen der für das politische, wirtschaft-l'che und nationale Leben notwendigen Gemein-bürgschast des Unter- nnd Oberlandes erblicke, andererseits, weil in dem Wunsche, einmal eine» Vertreter des steirischeu Unterlandes zu hören, das Interesse für den schwere» Kampf im Unterlande zum Ausdruck komme. Er wünsche aufrichtig, daß sich gerade dieses Interesse für die uuterländischeu Verhältnisse immer mehr vertiefen, daß sich das Band, das Unter- und Oberland verbindet, immer mehr befestigen möge; denn er glaube, es werde die Zeit kommen, da man von dritter Seite deu Versuch nnternehmen wird, dieses Land mit aller Macht zn zerreißen. Man müsse kein Schwarzseher sein, um sich sagen zu können, daß die Stunde schon da ist. Der Ruf „Los von Graz!" bc-künde dies deutlich. Dem Deutschen Volk»-verein gebühre das besondere Verdienst, durch seine Rührigkeit daS Interesse für unsere politischen Velange, für »nsere wirtschaftlichen, knlturelleu, sozialen nnd nationalen Verhältnisse in weiteren Kreisen der Landeshauptstadt zu verbreiten. Vor allem gelte es die Behebung der den weiteren «reisen noch immer innewohnenden Gleichgiltigkeit mächtige Feuer der noch immer in der Lineartaktik weiter kämpsenden Heere der Codierten hätte aber den Schlachthausen, Die Kolonne der Franzosen bald vernichtet, wenn diese nicht durch eine dünne Plänkln-kette geschützt worden wäre, die in der heutige« Zeit die eigentliche Trägerin des Kampfes ist. Die Magazinsverpflegung siel weg. der „Krieg nährte den Krieg", es kam die Requisition. Man begnügte sich nicht mehr mit dem Erobern einer Provinz, sondern man vernichtete zuerst das feindliche Heer, denn alles andere kan, später von selbst. Die Offen-siv« wurde lebhafter, der Krieg kam zu seiner Ur-sprünglichkeit zurück. „Napoleon lehrte zuerst, wie weit der Krieg in seiner entfesselten Gestalt zu gehen vermöge." Trotzdem die Volksheere auf Grund der allgemeinen Wehrpflicht im Aufsteigen begriffen sind, mehren sich schon die Anhänger der reinen Berufsheere, und Goltz, der hervorragende deutsche Militärschriststellcr und Heerführer, dcr gewesene Lehrer deS türkischen Heeres, schreibt zu dieser Frage in seinem unvergleichlichen Werke „DaS Volk in Waffen", das jeder Deutsche besitzen sollte: „Einst wird der Tag kommen, wo die jetzt im Kriege Herr-schende» Erscheinungen schwinden, wo Formen, Ge-bräuche und Ansichten wieder wechseln. Läßt man den Blick in die Zukunft schweifen, so ahnt man eine Zeit, wo die Millionenheere der Gegenwart ihre Rolle ausgespielt haben. Ein neuer Alexander wird erstehen, der mit einer kleinen Schar trefflich gerüsteter und geübter Krieger die kraftlosen Massen, vor sich hertreibt, wenn diese, in dem Bestreben, immerfort zn wachsen, die richtigen Grenzen über-schritten, die innere Tüchtigkeit verloren und sich, wie da« Grünbannerheer der Chinesen, zu einem zahllosen, aber friedfertigen Spießbürgerschwann verwandelt haben." gegenüber den politische» Wandlungen. Nicht mit Unrecht werfe man den Deutschen vor. daß sie Bierbankpolitik treiben. Dies sei nmsomehr zu bedauern, als wir in einer Zeit leben, wo sich die Ereignisse überstürzen, überhasten, in einer Zeit, in dcr rvir ost ganz unerwartet vor neue Tatsachen gestellt sind, die für das Volkstum nachteilig wirken, deren Eintritt wir aber bei der richtigen Anftncrk-samkcit leicht hätten verhindern können. Man möge sich im Geiste immer eine Warnungstafel vor Augen halten, aus der geschrieben steht: „Achtung aus den Zug dcr Zeit!" Sonst könnte es leicht dazu kommen, daß wir Ostmark-deutsche die undankbare Rolle der gütigen Nähr-mutter für die anderen Völker mit der noch »»-dankbareren Rolle deS tributpflichtigen Untertanen-t»ms vertausche» müßte». (Rufe: „Sehr richtig!") Wen» mau diesem Staate cntziche, was deutsche Kultur, deutscher Fleiß, deutsches Wissen' und dentsche Forschung geschaffen haben, was bleibe dann von ihm noch Übrig? Wie aber komme dieses Vorrecht im Staate zur Geltung? Heute gewiß nnr mehr so weit, als es im Interesse des Staates gelegen ist. DaS Deutschtum müsse daher aus seiner Hut sein. Tag für Tag werden wir daran erinnert, daß wir in einer Zeit des WettriugenS ans allen Gebieten leben. Wir müssen nnS davor hüten, dem nationalen Gedanken eine Nebenrolle zuzuweisen, wenn das Ziel des Wettbewerbes nur wirtschaftlichen. kulturellen oder sozialen Fragen gilt. Der wirtschaftliche Kamps lehre nnS, wie wir den na tionalen Kamps anssechten sollen. Selbsthilfe sei das Losungswort im wirtschaftlichen Kampfe, es müsse auch das Losungswort im nationalen Kampfe werde». Das Deutschtum könne sich nur dann helfen, wenn es sich organisiere. Dazu sei es die höchste Zeit, wenn es seine Mission er-füllen wolle. Im Unterlande sei diese Orga-nisatiou so ziemlich durchgeführt. Dies fei ja be-greiflich, da sich dort uute» die nationalen Kämpfe in ihre» häßlichste» Formen abspielen. Dort ver-folge mau de» deutsche» Handelsmann und Ge-werbetreibenden mit dem unlantersten Wettbewerb. Man trachte, den bewährten deutschen Kreditan-stalten durch eine Massengründnng slovenischer Vorschußkassen den Boden zu untergraben. Der Redner streifte hierauf die Frage des Kulturkampfes :.»d erklärte, daß die Deut-scheu etwas sehr Bescheidenes verlangen. Sie svr-der» nicht mehr und nicht weniger, als daß man dem deutschen Volkstum die Freiheit der En tivickl>ing, die Ent sa l tnng in geisti-gen und kulturellen Beziehungen wahre. Dies sei gewiß sehr bescheiden nnd trotzdem versuche man uns nicht nur den Weg nach vorwärts abzu-schneiden, sondern auch daS Erworbene z» nehmen. Schon greife man das geringste Vorkommnis heraus, Kommen wird der Mann, der mit einem nati onalen Berufsheer in die heutige» Massen hinein-fahren wird, wie der Wols in die Schafherde, sie in alle Winde zerstreuend -, denn der Krieg braucht Männer, die den Berns und nicht das Kleid des Soldaten lieben. Niemand darf aber glauben, daß durch ein Berufsheer die allgemeine Wehrpflicht vielleicht gar beseitigt wird. Sie wird nur vervollständigt werden, indem die Dienstzeit verkürzt und infolgedessen jeder Wehrfähige militärisch ausgebildet werden wird, ^st ja doch die militärische Kleidung ein wesent-licher Bestandteil der allgemeinen Bildung. Schule und nationale Tnruvereine könnten in einem solchen Falle durch elementaren Unterricht in den wichtigsten Zweigen der Militärwissenschaften nnd insbesondere durch Vornahme von Schießübungen eine wichtige Rolle spielen. __Linhart. Wie soll man wandern? Von D. P. Meißner. Der tägliche Beruf, das Hasten nach Gewinn, die Anforderungen, welche die von Tag zu Tag fortschreitende Krilturentwicklung an den menschlichen Organismus stellt, sie alle sind nichts weniger als gcsundheitSbefördernd. Der Mensch ist nicht dazu gemacht, am Schreibtisch, im Büro, in dcr Fabrik, im Ladcn zu stehen oder zn sitzen, die dumpfe Luft der Städte zu atmen, des Lichtes, der freien' Natur zu entbehren, knrz, wir leben in gesundheitlich nnzn-träglichen Verhältnissen und müssen in diesen leben. So bedauerlich das ist und so sehr tief der inten-sive Wunsch, anders zu leben, in manchem auf-steigen mag, so wenig ist eS möglich, einen solchen wie die Wahrmund-Angclegenheit beweise, um eine» sörmlichen taktischen Aufmarsch gegen die im» Wissenschaft, gegen die sreie Forschung ins Werk;» setzen. Angesichts dessen müsse man gelinde Zweifel hegen, ob die Macht des nationalen Gedankens s« stark ist, daß er den Kamps auf diesem Gebictr möglichst milden« könnte. Wenn eS schon im nationalen Kampfe keinen Ausgleich gebe, nnr wieviel mehr müsse gelten für das Gebiet dv Kulturkampfes, wo sich so verschiedene anschaunnge» gegenüberstehe». Da könne es seinen Ausgleich geben, die Richtung müsse die Siegerin bleiben, in der die stärkere Kraft liegt. Daß die? dic freiheitliche ist, wollen wir hoffen, und da-zn müssen wir das Uns'rige beitragen. (Heilrufe). ReichSratSabgeordneter Marckhl befaßte sich nun eingehend mit dem Kampfe im Unter lande. Er bemcrktc, daß cs verfehlt wäre, wen» wan sich begnügen würde, nach den Erscheinung«», die sich an der Oberfläche des Kampfgebietes zeige«, die Bedeutung des Kampfes zu beurteilen. Dem sonst könnte man sich die Frage stellen, warum wir uns wegen eines „Vißchens Cilli" ausregen solle». In diesem Kampfe handle es sich um Großes, Be deutendes. Vorpostengesechte erscheinen kleinlich, wenn man da» Ziel nicht kennt. Wir müssen nie* hüten, die Schachzüge deS Gegners als klein cinzil-schätzen. Wer sei nun der Gegner? Die slovenische Landbevölkerung gewiß nicht. Der Gegner sei der s ü d s 1 a v i s ch e P a n s 1 a v i S m n S. Dic Vertreter des Slldslaventnms streben nichts anders an als die Vereinigung aller von Südslaven bewohnte» Länder und Ländeneile zu eiucm ncucm Gebilde. Nu» steh?» aber dcr Verwirklichung dieser Bestrebungen zwci Hindernisse entgegen: Erstens das in de» Herzen dcr unterländischen Bevölkerung ohne Unter-schied der Nationalität tief eingewurzelte Gefühl der Landeszugehörigkeit, die Heimatsliebe. Dcr slove-nischcn Landbevölkerung wolle man die Ueberzeugung beibringen, daß das Zusammcngehcn mit dem Oder-lande wirtschaftlich nachteilig sei. Daher da» Be-strebe», für dicsc Landteile ein großes slovenische« VcrwaltungSgebiet, cin Wciirkcllerei-Jnspektorat uad ein ObcrlandcSgericht in Laibach z» schaffen. Das ziveite Hindernis fcicn die deutschen Städte, Märkte und Orte. Diese bildcn zusammen einen festen Wall gegen die südslavischen Wogen. Dieser Wall soll beseitigt werden, indem man die Orte zu erobern sticht. Daher dic Gründung slavischer Schulen, da. her das Bestreben, dic deutschen Untcrichrsanstaltni zu slavisieren. die slovcuischen Parallelklassen inEilli zu einen, Obergymnasinm umzugestalten und ni«t>! in letzter Linie das Bestreben, in Laibach eine Universität zu gründen. Der Kamps, der da unten aus-gefochten werde, stehe dem Kampse in Norden an Bedeutung kaum nach. Darum mögen auch diese-nigen, die für diesen bedeutungsvollen Kamps sein Wunsch zn erfüllen. Der Kampf um da» Dasei» zwingt uns, in Verhältnissen auszuharren, in rock cheu wir, wenn auch langsam, die Kräfte unsere? Organismus ausbrauchcu. Die ungemeine Vermehrung sogenannter uer vöser Leiden, welche eine unabweisbare Begleiter scheinung sortschreitcndcr Kultur zu sein pflegt, ver-langt in der energischesten Weise von jedem ein zelnen zielbewußte Maßnahmen, um dieser Dqi mieruug aus der einen Seite einc Kräftigung, und Hebung dcr Gesundheit aus der anderen Seite e»t gegenzusetzen. Wie oft aber wird diese Kräftigung aus falschem Wege gesucht und nicht gesunden. schöpfe!- macht. Der eine leidet an Kopfschmerz, der andere an schlech:« Verdauung, der dritte muß sich vor jeder .Ich,««,! Speise" hüten, der vierte ist ohne seinen Müaztschlaf kein Mensch, den fünften plagt das, fcn ftchstcn jenes. Alles finden sie im Wanderfport, wenn er rationell ausgeführt wird, und nur dann verdient er den Namen Sport, Heilung, Gesund-heil uilb Wohlbefinden. Wa« stürmt in unserer Zeit aus die Nerven Kläglich ein? — Nicht allein, daß wir von Mi-»»tr zu Minute andere Bilder vor uns sehen, deren Ersassen das Gehirn ermüdet und ermattet, noch tue! schlimm« und bis dauernd und unabweislich -llj uus wirkenden Geräusche. Die Augen kann man schlichen, die Nase kann man den Gerüchen entziehen, aber tast unmöglich ist es, dem Lärm der Großstadt und bem unaufhörlichen Poltern der großen Kultur-maichinen fich zu entziehen. Gerade die Geräusche, da» nvigc Klingeln, Klopsen, Schreien und Rufen, welches der Großstadtbetrieb, die Kultur mit sich dnngi, gerade diese Geräusche sind die wichtigsten «:?r'/che ___ durch die Wiederansrollung des Wahrmundhandels die Dinge eine solche Entwicklung zu nehmen drohen. Abgeordneter Marckhl vor seinen Wählern. Aus St. Lorenzen ob Marburg schreibt man uns: „Letzten Sonnabend versammelte sich in den Gasthosräumen des Herrn Baumgartucr eine größere Anzahl Wähler, um den Rechenschaftsbericht ihres Abgeordneten entgegenzunehmen. Bürgermeister Michelitsch begrüßte den ReichSratSabgeordnelen Marckhl und sodann die erschienenen Wähler auf das freundlichste und eröffnete die Versammlung, worauf Abgeordneter Marckhl seinen Rechen-schastsbericht erstattete In zweistündiger, von leb-hastem Beifall begleiteter Rede besprach er in weiten Umrissen die politische Lage, die bisher von geringen Ersolgen gekrönte Tätigkeit des neuen Parlaments, unterzog das selbstsüchtige, dem reinen Egoismus frönende Streben einzelner Parteien, wobei das allgemeine Wohl des Volkes sowie die Lebensinteresfni des Staates keine Berücksichtigung finden können, einer eingehenden Kritik. Ferner besprach er den Sprachenstreit, der Gesetzlosigkeit und Verwirrung im Gesolge hat. Schließlich i*r» sprach Abg. Marckhl, sich sür das Wohl seiner Wähler »ach bestem Wissen und Können einzusetzen. Lang anhaltender Beisall lohnte seine Ausführungen. Hierauf ergriff Oberlehrer Möge das Wort, dankte dem Abgeordneten für die Erstattung des eingehenden Berichtes über dic bisherige Tätigkeit, hob das hehre Strebe» desselben, allen berechtigten Wünsche» seiner Wähler nach Tunlichkeit gerecht zu wtrdtn, nnd den unverdrossenen Fleiß nnd Eiser besonders hervor. Schließlich wurde dem Abge-ordneten das vollste Vertrauen ausgesprochen, indem sich dic Wähler von ihren Sitzen erhoben und ans Abg. Marckhl ein begeistertes „Heil!" ausbrachten. Aus Anlaß des plötzlichen Ablebens des deutschen Landsmannministers Peschka brachte Dr. Krautner zum Zeichen des Beileides und der allgemeiner Trauer ein .Fiducit!- aus, bei dem sich die Anwesende» von ihren Sitzen erhoben. Eine Denkschrift gegen die Ueber-griffe der Slovenen. Dic deutsch-sreiheitlichen A bgc o rd ueteu von Stciermark, Körnten und K.r a i n sahe» sich insolge der verschiedenen, in letzter Zeit in und außerhalb des Parlamentes un-ternommeuen nationalen Vorstöße und Uebergrisse der Slovene« auf sprachlichem Gebiete veranlaßt, dem Ministerpräsidenten v. B e ck heute eine Denkschrift zu überreichen, dic eine zusammcusasfcnde Darstellung der durch diese slovenischen Angriffe herbeigesührten Lage enthält. Mit besonderer Betonung der in der deutschen Be- Faktoren bei der Erzeugung dessen, was wir »er-vöse Menschen nennen. Man merkt daS so deutlich, wenn man sich endlich herausreißt ans dem Getriebe und sich in die stille, ruhige Natur flüchtet, es braucht nicht besonbers landschaftlich schön dort zu sein, wenn wir nur Ruhe haben. Und diese Ruhe finden wir auch beim Wandern. Gewiß, es ist begreiflich, daß bei den immer mehr und mehr ausgebildeten und vervollkommneten Verkehrsverhält-niffen die Neigung besteht, weit fort frisch und frei hinaus in die Natur, fein eigener Herr, unabhängig von Kursbüchern und sonstigen VerkehrSvorschristen. Man wandere gemächlich, frei von unnötig belastendem Gepäck, so gekleidet, daß man nicht mit ängstlicher Miene den Himmel nach drohenden Wetterwolken zu durchforschen braucht, in mäßigen und nicht übertriebenen Tagemärschcn, nehme sich nicht ein bestimmtes Ziel vor, dessen Erreichung oder Nichterreichung die Gedanken beschäftigen und uns von dem reinen Genuß der Natur abziehen könnte. Eine weitere auf Fußwanderungen vielleicht begreif-licherweife beliebte aber doch irrationellc Angewohnheit haben manche Menschen, entweder sich mit ganz überflüssigem nutzlosen Blumenpflücken müde zu macheu, um erstens die Blumen, die so schön in der freien Natur das Auge ersreuen, nach wenigen Minuten achtlos sortzuwerseu und nun andererseits an Stelle einer vernünstigcn, ruhigen, dem Körper wohltuenden Bewegung ein ermüdendes Da- und Dorthinlausen zu setzen. Ich kaun es nicht begreisen, daß ein Mensch so kindisch sein kann, Blumen, die er sieht, durchaus abrupfen zu müssen. ES wäre gar nicht schlecht, wenn man in dieser Beziehung auch die Kinder etwas besser erziehen würbe. Doch nicht allein dadurch, auch durch unsinnige Bravour- Seite 3 völkeruug darob herrschenden Erregung wird auf die sich hieraus ergebenden politischen Gesahren und Schwierigkeiten hingewiesen und gegen die immer vffenkuudiger werdenden Bestrebungen ber slo-venischen Hetzpolitiker, mit Hinwegsetzung über die seit langem bestehenden Uebungen und Verord-nnngen den Geltungsbereich der slovenischen Sprache willkürlich zu verschieben, Stellung genom. men. Der Ministerpräsident wird ausgesordert, dieser Angelegenheit sein besonderes Augenmerk zu-zuwenden, und ansmerksam gemacht, daß die er-wähnten slovenischen Quertreibereien dieselben Zu» stände herausbeschwören müssen, wie sie sich jetzt in Böhmen herausgebildet haben. Der Ministerprä-sidenl versprach, dic Denkschrist einer genauen Prüsung unterziehen zu wollen. gum Sprachenkampfe in Böhmen. „Rar. L." wissen folgendes zu berichten: Gestern wurde sämtlichen Behörden in Böhmen ein Erlaß der Postdirektion übermittelt, durch den dem Bahnpersonal auss strengste aufge-tragen wird, alle beim Eisenbahn-, Post- oder sonstigem Bertehr benutzten amtlichen Druckschriften ausschließlich in der Sprache des Vor« drucke«, d. h. in deutscher Sprache auszu« füllen, sowie bei ber Bezeichnung aller Orte in Cisleithauien nur die im amtlichen Post- und Telegraphen. Verzeichnis enthaltenen Ortsbezeich-nnngen zu gebrauchen. DaS Jungtschechenblatt meint, diese Verordnungen seien nicht vom tschechi-sehen Handelsministcr Fiedler, sondern vom Minister» Präsidenten Beck selbst ausgegangen. Aus Aiidl und Land. Evangelische Gemeinde. Die >ür heute Mittwoch angesetzte Zusammenkunft der Gemeinde» Mitglieder aus Anlaß des Besuche» des Herrn Dr. Harimayer, Vertreters dtsH>.,uplvereinev Hamburg des evangeliichen VundeS, findet nicht statt da Herr Dr. Hartmayer sich nur wenige Stunden in unserer Stadt aushalten kann. Auszeichnung. Der Odernvident Herr Vikior Brai it Vureauvorsiand der k k. priv. SüddahngeseUschast hat den preußischen Kronenorden 4. Klasse bekommen. Dom Handelsgericht. Eingetragen wurde in das Eillier Register, Abteilung A: Sitz der Firma: Lichtenwald. Firmaworilaut: Älois Matzun. Vetnebsgegenstand: Gemischtwarenhandlung. Inhaber: AloiS Matzun. Datum der Eintragung: 4. Mai I9O8. Vom k. k. steiermärkifchen Landes« schulrate. Der steiermärkische randeSschulrat hat in der Sitzung vom 7. Mai beschlossen, dem defini» liv n Lehrer und Schulleiter Karl Schmid in Sankt stücke. Begehen ungangbarer Wege, Besteigen gesähr-licher Höhen, wird oft aus einer wohltätigen und für die Gesundheit untcruommcncn Wanderung eine gefährliche und gesundheitsschädliche Spielerei. Ich möchte auch empsehlen, bei Wanderungen, wie ich sie im Auge habe, allzuviel Gesellschaft zu vermeiden. Die geistige Erholung leidet entschieden unter dauernden Gesprächen. Der eine will nicht daS, was der andere will, man ist nicht sein eigener Herr, kurz und gut, wirkliche Erholung findet man bei größeren Gesellschaften auf der Wanderschaft nicht. Man soll sich auch in seinen täglichen und gewohnten Ansprüchen an Ernährung, Komfort und dergleichen nicht so sehr beeinflussen lassen. Gewiß ist Einfachheit recht wohltätig, und es schläft sich aus manchem Heuboden viel besser als im seidenen Psühl. Aber man soll daS jedem einzelnen über-lassen. ES gibt eben Menschen, die sich nur wohl sühlen, wenn sie ein sauberes Bett haben und sau-bere Messer und Gabel. Andere wieder beachten derartige Kleinigkeiten nicht. Darum gilt auch hier der Spruch, man soll jeden nach seiner Fasson selig werden lassen. Das ist aber sicher, wandert man unter Beachtung der hygienischen Vorschriften, so wird man seiner Gesundheit den größten Dienst erweisen und frisch und gekräftigt zur Arbeit zurück-kehren. Schade ist es, daß der Wandersport noch viel zu wenig verbreitet und in seiner Bedeutung bekannt ist, er verbient als ein wichtiger und un-ersetzlichcr Teil zur Erhaltung der Gesundheit gegen« über den schweren Ansorderuugeu des täglichen Lebens gepflegt und geübt zu werben. Seite 4 Sathrein a. H. wegen der namhaften Verdienste, die er sich durch die Veranstaltungen von Christbe-scherungen. dann durch die Bemühungen um die Er-richlung und Erhaltung der Srippenanftalt an der von ihm geleiteten Schule erworben hat, die Anerkennung auSzusprechen. — Angestellt wurden: als definitiver Oberlehrer in Steindruck der Oberlehrer in Sela Franz Mesko, in Rettenegg der definitive Lehrer un» Schulleiter dafelbst Joses Kager. Als definitive Lehrer, beziehungsweise Lehrerin: in Edrenhausen die Lehrerfupplentin dortselbst Emma Edle von Dobner, in Sromle der provisorische Lehrer dortselbst Rudolf Petric, in Artitsch d«r provisorische Lehrer dortselbst Alois Voglar. in Podova die Lehrersupplenti» dort-selbst Pauline 5koiec, sowie die provisorische Lehrerin donielbst Elisabeth Zug. in St. Nikolai bei Friedau der provisorische Lehrer dortselbst Franz Karbas und in Kerschbach die provisorische Lehrerin dortselbst Maue Ltegnar. sowie die Lehrersnoplentin dortselbst Agnes Kunej -• Der definitiven Lehrerin in Geist-tat Anna dc Toma wurde die Bewilligung zur Ver-eheUchung mildem nachGeisttal ernannie» definitiven Lehrer in Allerheiligen Johann L'skovar erteilt. Die Südmark-Bücherei befindet jich im deutschen Haus links "eben dem Haupteingange. Dieselbe ist durch Spende» bedeutend erweitert worden. Ausleihstunden sind jeden Montag. Mittwoch und Samsrag (Feiertag ausgenommen) von halb 2 Uhr bis 3 Uhr nachmittags. Jeder Entlehner der Bücher hat monatlich 10 h. außerdem noch.für jeden Band 2 Heller für j. 14 Tage zu entrichten. Ueber 2 Monate dürfen die Bücher nicht behalten werden. Zeder Deutsche kann Bücher entlehnen von der Stellung. Bei der Stellung am 11. dS. erschienen ans den Gemeinden Cilli Umgebung Gutendori, St. Lorenzen. St. Martin, Sach-fenfeld, Sttrnstein, Svetina 133 Stellungspflichtige, darunter 16 Fremde, von denen 3u darunter 2 Fremde verblieben. Bei der Stellung am 12. ds. erschienen auS den Gemeinden Bischofdorf, Doberna. Groß Pireschitz, «alobje. St. Peter J6»> SiellungS-Pflichtige, darunter 7 Fremde, von denen 26 ver« blieben. Eine Messerschlacht in Gaberje. Am DienSlag Nachmittag durchftog unsere Stadt die Kunde von einem großen Raushandel in Gaberje, bei dem eS nicht nur blutige Köpfe abgesetzt, son-dein sogar daS Dolchmeffer blutige Arbeit verrichtet habe. Das Geiücht schwoll immer mehr an, hieß eS doch, daß ein großer Trupp von Bergarbeitern vor die Zinkhütte gezogen und den dortigen Arbeitern gerade;» eine Schlacht geliefert habe, aber selbst nach Abzug dieser Uebertreibungen bleibt immer noch soviel übrig, um von einer M e s f e r f ch l a ch t sprechen zu können. Wenn man sich die Verletzten betrachtet, die aus diesem Schlachtselde Wunden davongetragen haben, gewinnt man den Eindruck, als ob sie einen wütende» Bajonettgriff über sich hätte» ergehen lassen müssen. Man steht da Brust-und Bauchslichwunden, Stichwunden im Gesichte, auf dem Aiücke». der Seite, den Beinen, kurzum Stichwunde!, der verschiedensten Art. Sogar die wehr-losen Verwundeten sind nicht geschont worden und man bot ihnen zu ihrer schweren Verwundung »och eine weitere beigebracht. Die Mesferstöße wurden mit großer Wucht geführt, woraus sich die Schwere der Verwundungen erklärt. So hat der 29 jährige ledige Fabrikarbeiter Jakob Ribisel einen Stich in die Brust erhalten, der auch die Lunge durch-bohrte und der 27 jährige ledige FabrikSarbeiter Georg Sknmen liegt mit einer schweren Bauch-stichwunde da, nieder. Schwere Verletzungen erlitten ferner Johann S t a m o l, 29 Jahre alt, ledig FabrikSarbeiter, an der linken Seite und am Rücke» verwund.», Georg R u p » i k. 51 Iahte ah ver-heiratet, Fabriksarbeiter Stich in die Seite, Johann Pustes, 29 Jahre alt, ledig. FabrikSarbeiter, ver-letzt am Beine und im Gesichte. Die leichtvei letzten Fabriksarbeiter, Michael Lefiak. Franz Bohrer und Michael Z e k a v wurden, nachdem man im Allgemeinen Krankenhause ihre Wunden verbunden hatte, in die häusliche Pflege entlassen. Wie man sieht, sind eS durchwegs FabrikSarbeiter, denen so übel mitgespielt wurde. Auf der Gegcnfeite foll nur der Anführer und Hauptschuldige Skorjanc eine leichte Messerstichwunde aufweifen und zwar soll er sich diese Wunde selbst beigebracht haben, ob auS Berechnung, um Notwehr zu konstruieren, oder in seiner Raserei bleibt dahin gestellt. Am nächsten Tage war in der Stadt daS Gerücht ver-breitet, daß einer der Verwundeten seinen Ver-letzungen bereits erlegen fei, doch trifft die? nicht zu und liegt diesbezüglich eine Verwechslung vor. Die Verwundeten dürften vielmehr ohne Ausnahme wieder aufkommen. Als Waffe diente den An- Deutsche Wacht greifern daS Taschenmesser, darunter auch ein söge-nannte« Dolchmesser, die Angegriffenen führten ihre Verteidigung mit Stuhlbeinen und Ziegeln. Der Schauplatz des blutigen Ringens war daS Gaft-hauS „Zum Hüttenmann in Gaberje. woselbst Zink Hüttenarbeiter mit Bergknappe» der Bohemia-Gewerkschait in Petschounik zusammentrasen. Der Streit war von Skorjanc und »einen Kumpanen gesucht worden. Skorjanc, ein berüchtigter Raufbold, wollte und mußte seinen Streit haben. Her^uSfor-dernd heftete er eine WidmungSkarte für StcllungS-Pflichtige an den Türpfoste» und als einer der Zink-Hüttenarbeiter die harmloie Stichelei anbrachte, Skorjanc sei ja gar nicht stellungSpflichtig. ward dieS als Anlaß zur Rauierei willkommen geheißen. Skorjanc strickte sich sofort die Hemdärmel» auf. um gründliche Arbeit verrichten zu können und dann ging der Höllenbrcughel los. Binnen wenigen Minuten gab eS eine Menge Verwundeter, von denen einige >:ch am Boden in ihrem Blute wälzten. Die schul digen Männer ging dann das Grausen an und sie ergriffen die Flucht, wurden aber bei der Kapuziner-brücke von der Gendarmerie ergriffen und dem Kreisgerichte eingeliefert. Wie gewöhnlich sind die Friedensstifter am ärgsten mitgenommen worden. So hat der FabrikSarbeiter Ribisel seinen gefährlichen Stich i» die Brust erhalte», als er beschwichtigend eingreifen wollte. Die Haupttäter sind Franz Skorjanc und ei» gewisse» P a p e j. Außerdem wurden verhaft«: der l 9jährige. in Cilli ge-bereite Johann Faktor, der 22jährige in Buchen-Ichlag geborene Alois Zimmermann und der 22jähr.ge in Bifchofdorf geborene Franz Golek Skorjanc ist ei» übelbeleumu»?eter Bursche, dem sein gewalttätiger Sinn bereits zu einer sechsmonatliche» Kerkerhaft verholfen hatte, auS der er jedoch u»gc-bessert hervorging. Er war erst feit 29. Feder d. I. wieder auf freiem Fuße und entzog sich der Polizeiaussicht durch die Flucht. Kaum wieder aus-getaucht, hat er sich auch schon neuerlich ins Gesänge »is gebracht. Seine erste Strafe hat er sich zugc-zogen, als er sich dem städtischen Sicher Heilswachmann G r a t f ch n e r gewalttätig widersetzte und denselben mit solch entfesselter Wucht angriff, daß dieser vom Leder ziehen und ihn durch einen Säbelhieb über den Kopf kampfunfähig machen mußte. Skorjanc hat damals 4 Monate zugesprochen erhalten, über Beruwng des StaatSanwalteS wegen zu geringen StrasauSmaßeS wurde diese Strafe in sechsmonat-liche» Kerker umgewandelt. Trotz feiner geringen Körpergröße besitzt er wahrhaft herkulische Kräfte und große Beweglichkeit. AlS er bei seiner Verhaf-tung durch Gratschner mit vereinte» Kräften zu Boden geschleudert wurde, schnellte er wie ein Gummiball wieder in die Höhe, um nun den Wachmann mit verdoppelter Wut anzusalle». Er steht im 25 Lebensjahre, ist in Peilenstein geboren und nach DrenSkorebro bei Drachenburg zuständig. Dieses wilde, gemeinsährliche Tier wird nun hoffentlich aus lange Zeit hinaus unschädlich gemacht werden. Schwere Körperbeschädigung. Ein gewisser Suppanz, der bereits hinter Schloß und Riegel sitzt, hat in Oberkötting den 5>0 jährigen Einwohner Jesernig dadurch schwer verletzt, daß er ihm eine Haue, wie sie bei Feldarbeiten Verwen-duug findet, an den Kops warf. Ein Streit auf einer Lokomotive. Freitag 6 Uhr früh, als der Zug gegen Graz ab-rollte, verweigerte plötzlich der Heizer Stephan S ch u ft e r dem Lokomotivführer den Gehorsam und wurde gegen ihn handgreiflich. Letzter war gezwun-gen, sich gegen den Heizer z» wehren. Dabei stürzte der Heizer von der Lokomotive auf das Bahngeleiie und erlitt lebenSgeiährliche Verletzungen. In hoff nungslofem Zustande wurde er in daS Spital in Cilli gebracht. Der Lokomotivführer mußte in die Station zurückfahren, um Ersatz zu bekommen. Grand girkus Kolosseum. Aus der Festwiefe hat «in großer ZiikuS Aufstellung genom men, dcr am Donnerstag abends 8 Uhr seine Eröfs nungsvorstellung geben wird Einstellung eines Fabriksdaues. Wie man auS Kölsch schreibt, wurde dem Maschinenfa-brikanten Herrn Joses Pfeifer die Weiiersührung des Baues der Fabrik für die Eisen- und Metallgießerei behördlich eingestellt. Diese Einstellung erfolgte über zwei Anzeigen von Baumeistern, die angaben, daß Herr Pfeifer den Bau ohne jede fachmännische Lei-tung und Kontrolle führe Todesfall im Wartesaale. AuS Präger-Hof schreibt man: Einer Frau, die sich auf der Fahrt auS Chicago nach St. Hubert in Ungarn zu ihrem schwer erkrankten Bater befand, starb im Warte-saale deS hiesigen Bahnhofes die einjährige Tochter. Da man anzunehmen scheint, daß das Kind an einer Nummer 3# ansteckenden Krankheit oder eines unnatürlichen Tod« gestorben fei, verweigerte man der Frau die Weiter-fahrt nach ihrer alte» Heimat bis zur gerichtlich» Beschau der KindeSleiche. Unsere Südmarklotterie. Am 13. Im» geht die Zeit zu Ende, in der aus Grund der ge-zogenen Loie die Treffer beansprucht werden können. Die Lotterieleilung macht daraus aufmerksam und ersucht die Losinhaber nachzusehen, oder bei der Lotterieleitung im kurzen Wege anzufragen, da noch eine verhältnismäßig große Zahl von Treffern nicht behoben ist und die entsprechende» Lose jedenfalls verkau t erscheinen. Aus Grund einzelner Fest-stellungen ergibt sich eben die Vermutung, dag dielt LoSbesitzer in der Meinung doch »ichtS gewonnen zu haben, ihre Lose unbeachtet liegen lassen. Da sind z. B. auf eine kleine Ortsgruppe in Rieder-öfterreich, die über 60O Stück Lose verkauft hu. dreizehn Treffer, darüber einer im Werte von 1 genossen, solche zu sammeln und an ihn zur weitet» Bestimmung zu senden. Slovenischnationale Gesinnung bei Krainer Behörden. Der Stadimagistrat Laidach verwendet in seiner Eigenschaft als Bezirkischvl-bchörde sogar in amtliche» Zuschritten an e» deutschen Schulverein den slavischen Nationalsteopel. Man sollte eS einmal wagen, von einer deutsch» Behörde eine ähnliche Förderung der deutsch» Schutzarbeit zu verlangen. Selbst in rein deutsche!! Landen vermeiden die deutschen Behörden alleS auf daS peinlichste, was bei einzelnen Personen flnfini erregen könnte, während die Stadt Laibach m soviel Deutsche wohnen, die in der Steuerleiftimg an erster Stelle stehen, ganz offen ihre flavischnatwimle Gesinnung bekundet. An alle Deutschen der Alpenländer! Unser ernster Aufruf, der tschechischen Firma ZM in BudweiS nicht mulwillig deutsche» Geld, das »x Inhaber der Firma rein tschechischen Zwecken z» führen, auch noch weiterhin durch Abnahme ihm Eierteigwaren in den Rachen zu wer'en, hat dereri zu wirken begonnen. Wir danken den Ortsgruppe», die ihre Aufmerksamkeit diesen unsere Alpenlävder abweidenden Tscheche» zuwandten, herzlichst ?a Ausrus aber wiederhole» wir schon deshalb weil )* Firma durch Berichtigungen in verschiedenen Stätten mit der Behauptung der tschechische Abgemdem Dr. Zatka sei nicht Inhaber der Firma, die Folzni deS Aufrufes abzuwenden sucht. Wenn Dr. auch protokollierter In- oder Mitinhaber der auS leicht begreiflichen ÄeschästSrücksichten (de.m s ist Politiker, das „Geschäft" muß aber .unpolitisch" betrieben werden) nicht ist so können wir alle Leier dieser Zeitung aus Grund von Erhebungen in Sul' weis versichern, daß die Gelder der Firma all» tschechischen Unternehmungen und Veranstaltungen nt Jahren reichlichst zur Verfügung stehen und daß alle Angestellten der .Zatkas" zu den fanatisches Deutschseinden gehören und in erster Linie ihnen Sie Vertfchechung von BudweiS zu verdanken ist. Wir wiederholen also nochmals die Bitte an alle tl»«- Hummer 39 Sei« 5 Mischen Deutschen, darauf zu achten, daß deutsches Keld deutschen Unternehmungen zufließe und daß tj nicht jtur Machterhöhung unserer nationalen Seqner verwendet werde Wir veröffentlichen hiemit »ochwals die Nanien und Adressen deutscher Eierteig-»inn-Erzeuger in Oesterreich und ersuchen unjere Crtaiuppen dnngendst, die Kaufleute ihrer Gegenden auf dies unser Rundschreiben aufmerksam zu machen, -ollicn Torstellungen vergeblich sein, so ersuchen wir dn Hauptleitung hievon Kenntnis zu geben. Wir nnv'ehle» olgende deut'che E-erteigwaren > Erzeuger: 1, Ludwig Franz Söhne in Marburg a D. 2. G Tuche in Weidbofen an der Jbbs 3. Gebrüder •»ctg und jvürft in Türnitz R -Oesterr. 4. Saic und Nelgmcniil in Teplitz-Schöuau in Böhmen 5. Gott-lud Zveivert in Graz. Badenbergerstraße ll4. > Schüler, «»halb die Errichtung einer dritten Klasse, die bald ;ils:ande kommen dürfte, angestrebt wird. Der Äin-derzarten zählt 32 «i»de> und entwickelt sich gleich- auf das beste Auch in St. Leonhard in W.-L. und !U anderen Orten verlangt die Bevölkerung deutschen Schulen. Ein Zeichn», daß das lcutichtum in Uulersteiermark sich lebens'ähig er-«ist und voraussichtlich noch einer gedeihlichen Zu-kmft entgegengeht. Ein deutsches Schlllerheim in Lai-dach. Der deutsche Schulverei» hat in seiner letz-kr Sitzung beschlossen, als Beitraq zur Errichtung raui deutschen SchülerheimeS in Laibach eine größere Eimme zu spenden. Mit der Begründung dieser mnioi'ale» Jugendonstalt wird ein neuer wichtiger öchrin in der nationalen Schutzarbeit der Deutsche» Ärain» getan sein. Eine wackere deutsche Minderheit »«hat im krainischen Markte Adelsberg Bei der letzten Volkszählung von 1900 fanden von 3635 pfiDohncvn nur mehr 3 » den Mul, sich alS Deutsche j» bekennen. Und doch hat sich die deutsche Minder-heii vo? mehreren Monaten aufs neue aufgerafft und Ortsgruppen des deutschen Schulvereines und der r6üMnarf" gegründet, die beide auf das trefflichste gedeihe». Bischofdorf. Der Unruhestifter und Raufbolb I Pajman hat seinen Anwalt in der Lvmovina gesunde». die für ihn in ihrer letzten Kummer eine Lanze einlegt und die Ausschreitungen ?ajmar.e als völlig harmlos hinstellt. 'Der also Lerteidigie, der in Arzlin ruhige Leute mit der Rchgabel anfiel und bald daraus eine» gefährlichen Ziiha»del iu Bifchofdorf herbeiführte, hat sich dieser Inschutznahme dadurch würdig erwiesen, daß er gleich darauf eine» ruhigen Mitbürger in so be-fröhlicher ^,'eise angriff, daß ihn dieser aus Not-»ehr niederschlagen mußte. Die Lektion war derb, «der verdient Der rauflustige Bursche befindet sich nun in 'pitaläi jllicher Behandlung. Goldene Hochzeit. In Sauerbrunn seien am 13 d. der Grundbesitzer und ehemalige Suimusiker Georg «vrisnigg mit seiner Gattin m MUMMft# »ei Hochzeit. Rohitsch > Sauerdrunu (Hoteleroff-iu« g) Am Ib. d. M. wna her Marburger »efiqoreilaurateor. Herr Wall«?, das hiesige Hoel.Sonne" wieder eröffnen. Heiligen Seift bei Pillfchach (Fünf Eiübrnchsdiebstahle in einer Nacht.) In der Nacht aus den t>. d wurden in der hiesigen Lrlicbofi von einem Täler füns EinbiuchSdicbstähle vriülii. Er bediente sich dabei der Nachschlüssel '.Dietrichs und o>uß nur Geld gesucht habe», weil er, odivohl er solches nicht fand, alles andere unbe-rührt liejz. Allerdings muß der Umstand, daß er ülicioll i och rechtzeitig verscheucht wurde, dabei stark «"gewirkt haben ills dcr Tat dringend verdächtig wvide durch den Gendarmrrie-Poste»sührer Petschnig »er 'chon wiederholt wegen Einbruchsdiebstahles »srdeflraste Taglöhner Lazarus Weber auS Heiligen Geist verhaftet und dem Bezirksgerichte Hoi'oditz eingeliefert Wöllan. (F l o r i a n i f e i er.) Am 10.d. beging die hiesige Freiwillige Feuerwehr wie alljähr-lich in festlicher Weise die Ehrung ihreS Schutzpatrons. In Anwesenheit des Feuerwehrhauplmannes Baron Adamovich wurde unter dem Kommando des neuqe-wählien Hauplmann-Stellvcrtretcrs Rak die Keier durch eine Exerzi rs und Spritzenübung eingeleitet, die einen Beweis der Schlagserligkeit unserer Wehr erbrachte. An die Uebung schloß sich unter sehr zahleicher Beteiligung der Bewohnerschaft ein Aus-flug nach dcr beliebten Gastwirtschaft Skasa in Lelle an. wo sich bei den Klangen eines in zuvor-kommenster Weise von A. Perisfich in EiUi zur Verfügung gestellten Riesen-Phonographen bald eine srohe, heitere Stimmung entwickelte. Hauptmann-Stellvertreter Rak ehrie, in innigen, zu Herze» gehenden Worten daS Gedenken an den verdienstvollen Gründer Pridoichitz, erörterte in längerer Rede die Zwecke und Ziele der Feuerwehr, rühmte die Einig-feit der Mitglieder und .ieß feine Rede in ein drei-fachcs Hoch auf den allseits beliebten Hauptmann auSklingen, in daS alle Anwe enden begeistert ein-stimmten. Hieraus eröffnete dcr Kncipwart Suppanz die Kneipe, sprach in kernigen Worten auf die Jung. Mannschaft und dankte für die zahlreichem und »am-haften Spenden. Für den gemütlichen Teil sorgte die unter der bewährten Leitung des Herrn Sakou-scheg stehende Feuerwehr-Züngerriege und brachte viele ernste und heitere Chöre unier allgemeinem Beifall zum Vortrage. In sehr launiger, Humor-voller Weise gedachte das älteste Vereinsmitglicd Tschebull dcr zahlreich erschienenen Damen aus Wöllan und Schönstein und löste seine Rede wieder-holt einen allgemeinen Beifallssturm aus In reger Unterhiltung blieben alle Teilnehmer bis in später Abendstunde beisammen und trennten sich mit dem Bewußtsein, daß dieser Festtag beigetragen hat die bestehende treue Kameradschaft für alle Zukunft zu sichern St. Marein. Am 9. d. um %10 Uhi vor» mittags wurde hier ein füns Sekunden andauernder Eidstoß verspürt, der jedoch kein.n Schaden anrich-tete. Gerichtet war er von West nach Ost. In Grobeluo war der Erdstoß so mächtig, daß Bilder von der Wand herabfielen. Montpreis. >m 9. ds. um 9 45 Uhr vor-m ttags wurde hier ein leichter Stoß mit nachfolgen-den Erdbeben verspürt. Sulzbach. (Ertrunken» Am 3. ds passierte die vljährige Auszüglerui Margarethe Richa den Sannsteg in Sulzbach und stürzte, jeden-falls infolge eine« Schwindelanfalles in die Sann und ertrank. Windisch-Feistritz. (viebe. — Vom hiesige» P o st a m t e. — Vom Militär — Traun» g) I» der Nacht vom Montag auf Dienstag wurde dem Sasthausbesitzer und Fleisch-Hauer Josef »ioische aus verfpenter Geldlade in der .Ueiichbank von einem unbekannten Täler gegen 20 K Kleingeld und ein Sparkafsebuch gestohlen Der Täter mußte sehr gute Ortskenni»>jje gehabt haben, da er genau wußte, wo die Schlüjsel aufbewahrt liegen Der Hausknecht deS bestohlenen Besitzers wurde vo» der Gendaruierie verhaftet da er der Tat stark verdächtig erscheint. DaS Sparkasse buch Hai der Dieb weggeworfen. eS wurde aber be-reit? wieder gefunden. — Von nun an sind die AmtSftunden beim hiesigen Post und Telegraphen amte nicht mehr von 8 bis I l Uhr, sondern von 8 diS 10 Uhr Vormittag Diefe Neuerung ist für die umliegenden Gemeinden, die kein eigenes Post-aml haben, vo» besonderer Wichtigkeit und seien sie mit diesen Zeilen daraus aufmerksam gemacht. — Mittwoch und DonnerStag vormittags >0 Uhr mar-schiene» je eine ESkadro» des 5. Dragoner-Regi-menteS in unserer Stadt er, wo sie mit Musik empfangen wurden. Die Stadt hatte Festkleidung angelegt, denn fast jedes Haus war beflagt. i'or dem Rathause hatte sich die Gemeindeve, tretung mit Herrn Bürgermeister Albert Stiger eingesunden, die Schüler der Knabenvolksschule mit dem Lehr-körper und eine stattliche Anzahl von Bürgern hatten am Rathausplatze Aufstellung genommen. Herr Bürgermeister Stiger begrüßte die Neuangekommenen, die ihm wie den Stadtbewohnern nicht sremd sind, da sie ja erst vor 6 Jahren von hier zogen Ei drückte den Wunsch aus, daß die gute» Beziehungen, die vor 6 Jahren zwischen d^r Bevölkerung und dem Militär bestanden, nicht aufhören, sondern noch inniger werden möchten, worauf Rittmeister Anton Spanochi und Rittmeister Aelix Ritter vo» Millekii in warmen Worten dankten, und die Versicherung gaben, daß alles geschehen werde, um daS Ver-trauen, daS die Bevölkerung durch de» seierlichea Empfang entgegengebracht habe, zu rechtfertigen. Mit Musikbegleitung marschierten dann die Eska-dronen in die Kasernen ein. — Montag Nachmittag fand in der Marien-Kirche zu Windisch-Feistritz die Trauung des Herrn Franz Matwsch, Hausbesitzer und SchmiedmeisterS in Windisch-Feiftritz mit Fräulein Elise Vehovar. Hausbesitzer und Realitäten-besitzerStochter aus Weidesch statt. Trifail. (Todesfall.) Hier starb der Leiter deS ElektrizilätSwerkeS Herr Theodor Kellner, ein gebürtiger Wiener. Fremdenoerkehrsausschuß Cilli. Da die Zeit der Vermietung von Sommerwohnungen all-mählich herannaht und dic Anfragen von auswärts sehr stark einlaufen, ergeht hiemit an alle Par-leien, die Sommerwohnungen zu vergeben gedenk?«, das Ersuchen, sie bei den unten ange-gebenen Auskunststellen, wo entsprechende Druck-sorten aufliegen, unverzüglich zur Aumeldung zu bringen. Auch jene Parteien, die Überhaupt die Absicht haben im Laufe deS Sommers Räumlich-keilen an Fremde zu vermieten wenn auch der Vermietetermin im Juni und Juli erst erfolgen kann, werden ersucht, ihre Anmeldungen schon jetzt zu machen, da sich die meisten Fremden schon lange vor ihrem Eintreffen durch Briefwechsel passende Wohnungen sichern. Die WohnungSver» mittlung geschieht kostenlos, nur ersucht der Fremdenverkehrsausschuß jene Parteien, die eine bereits angemildeie Wohnung vergebe» oder an-derweilige Verfügungen getroffen haben, diese sofort bei der AnmeldungSstelle anzumelden, um dem Ausschüsse in rücksichtsvoller Weise seine Aus-gäbe zu erleichtern AuskunstSstellen sind: Fritz Rasch, Buchhandlung; KaffeehauS Merkur und Josef Krell, Stadlamt. Üritsl!listen der Kchriftleitung. N. N. „Es spottet jeder Beschreibung!" Damit können Sie nur Ihre sonderbare Logik ge-meint haben, die für Ihr Mißgeschick bei einem Prozesfe daS gesamte Deutschtum der Untersteiermark verantwortlich macht. Eingesendet. Ein moderne» Wasckmittel im guten Sinne de» Worte-? und eme Ersparnis an Zeit und Geld ist Persil. Willkommen un<> begedri von jeder Hausfrau, welche Wert ous dlendeid wcibe Wäsche und schnelle Abwicklung de« Wäschecieschäfie« leat ..Hafer fresse« nur die Pferd«" hat man früher »ur ftnixort bekomme», wenn man von haierspeilen als Nabruna-miltel sür Menschen sprach. Heute wisien wir. flant dem uns von Engiänse>n. Amerilanern und Stan-dinaviein aeqebenen Beiip'ele. »afe Haser ein voriügliches Nahrung-miiiel für den Menichen sein kann, wenn er in fiterer Weise fOt die schwächeren AernauungSorgaoe des menschlichen «öeperS beraerichtel ist. Al» L^u^lingSnabrunq nni der Kuhmilch, a!» fj-a^tiüct für die heranwachsend« Juqen» und al« Suppe aus dem Zamilienttich« leisten Hafer-pläparaie porsö^lidie Dieniie, und bei unS erfreuen sich > esonder4 die Haserpräparaie der Firma C. v- Knorr in W«l» iroblv«rdie»ier Bel>ebibe!i wegen ihrer unüveriroffer.en. stets gleiitbieidende» Aiiie. Mischer 14038 schasst Appetit, fördert iii Verdauung ui ,,l6llipGll|ll6ll6" regelt t» Stoffwechsel. V.rtretnii!{ f. Stei^Tinark: Ludwig Appt, Om, Landban«. L Loser's Tounstenpusster I»»» >"-»>« und ttieborste Mittel jfnicpii UUtinerBttgen, Schwielen etc. iww tlauptdepot: L. Scbvenk's ApoUieke, Vlen-Ieldlln^. I TourintrD- LUSer S pAaftrr u k i.ao /n buxiehen doreli alle Apotheken. U.i verlang CFin vorzüglicher weißer Anstrich für Wasch-tifche ist Keit» weide Älaiur, Ter Anstrich Iiocknet sofort. Hebt nicht und ist vo. kommen qeruchlo« Dosen zu 4Ü lr. sind der Gustav Sti,rer und bei Bitior Wvffg in Cilli. in Martt Tüffer bei And. EtSbachet. in Rodiisch bei ^oles BeiliSg, in si. Marein ix» Erlachliei» bei Jod. Lüschnigg, in Lausen b<> Franj Xao Peiek. in Franz bei Franz Lftet erhaltlich. Ginige Fuhren schönes I ist zu verkaufea im Hotel Mohr. Seite 6 Druiscke Nlail t Rummn 39 „«er»«".Schleifen sind ei» köstlicher Besitz, denn wer bi« Ende Jini dem .itaufnianne, von d«in er »Cere«-> Lpkiiesen de»ieb», Stleisen von einem halben Kilogramm .Cere»'- Pakeien >»I>Iieser', erbält fflr je zehn Schleifen ein Eiück seinste Blumenieii« Nr. 650 «anz um> sonst. ,Eere»"> Sveilesen in »>ckl nur im Preise billiger als jede« andere Feie, e» i' auch au»qiediger. Man >o» um >5 bis 20 Prozent roenigtr nehmen al»> von Kutter oder Schweineschmalz, dann ichmecken die Speisen vorzüglich. Außerdem ist da» Cere»-» Sveilesei« immer datier ienfrei und adsolul ste> von jeder fremden Beimischung. Vermischtes. (Line wohlangebrachte Bitte.) Men. scheu, wenn ihr ins Grüne geht, schonn die Fluren und die Tierwelt! Freuet euch der schönen Natur, aber beraubt sie nicht ihres Schmuckes, zerstört und quält nicht! Tragt nicht gar so viele Blumen weg, begnügt euch mit einem Stränßchen! Verletzet die Bäume nicht durch Abreißen dcr Zweige nnd Äefte. Wer das Schöne wahrhaft liebt, wer es weih, wie kunstvoll Blatt und Blume gebaut sind, wird sich nie solcher Verwüstung schuldig machen. Gönnt den Vögeln. Schmetterlingen. Käfern. Eidechsen nnd an-deren Tieren ihr kurzes Leben und die über alles geliebte Freiheit! Auch das unscheinbarste Wesen hat in dcr Natnr einen Zweck zu erfüllen und möchte seines Daseins srvh werden. Ein hilfloses Geschöpf zu ängstigen, zu quälen, ist eines Menschen unwürdig. Seid mitleidig und barmherzig, schützet die Schwachen vor der Roheit Unverständiger! (Okkasion.) In einer Dresdner Zeitung klagte kürzlich ein Freund der deutschen Sprache > darüber, daß große Geschäfte über ihre Anzeigen in auffälligem Druck? Fremdwörter wie „Okkafion", „Imaginär" nsw. setzen, und er fragte, ob die deutsche Sprache denn so arm sei. daß man die Anpreisungen für die deutschen Feste mit Fremdwörtern einleiten müsse. Und er hat recht, i wahrlich nur zu sehr! Wenn denn wirklich die I amerikanische Reklame, oder sagen wir lieber deutsch ! und ehrlich Markischreierei nachgeahmt werden muß, ' dann schreie und schreibe mau wenigstens deutsch! D i e b e-sten, Riesig billig. Unglaublich groß-artige Auswahl, Günstigste Gelegenheit und ab». licheS, eS fällt wirklich genau so aus, wenn es gleich groß und ausfällig gedruckt ist, wie jene übn-flüssige» Fremdwörter. Manche haben diesen Per. such schon gemacht, und sie haben sich gut dabei gestanden, denn eS gibt immer noch Deutsche, die solche Fremdwörter wie die genannten nicht oci-stehen. Ausweis über die im städt. Schlachthause in der Woche vom 27. April bis 3. Mai 190« vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name deS Fleischer? Sniachlaaae» tarn. rim-fUtm« in ga», » gttttfrit L Ä = «• B I 1 st B — <3 2- >* ? 2 — W w Q -6 Ti £ 5 ^3 U) Q o? «? a? aj J 5 ij) eingeführtes Fleisch in Kilogramm Z Q 3 1 <3 « , « Z ' B •0 I =5 10 «3 *) Putschet Jatob . . . . Gaj'chek Anlon . . . . Grenta Johann . . . . Janschet Mari in . . . ,«ne»........ Kosiär Ludwi., . . . . LeSkoichel Jatob. . . . Payer Samuel . . . . Planin, Franz . . . . PleierSly....... Redeuichegg Joses . . . Sellat Frani..... Seulschnigg Anton. . > Sicher........ Uiaegg Rudolf . . . . Bollgruber Franz . . . Gastwirte....... Privale ....... 8 1 - 1 — 3 1 4 — I — I t 0 2 — I — • 1 3 I — ; — 1 — L — 2 —; - - 2 7 1 I - 2 - 2 12« 133 - - 39 30 7 — 19 — ! — 3". Prima Kin gut .rlultene» yr | « P I •! I « I Brauflschweigerwiirste I .,,1 ! FabslkSSChmied er Kilogramm l K 40 h. sowie ander» «.„i.u . . >. >.. per Kilogramm 1 K 40 h, sowie andere feinste Wiener Wurn-u SJahre fteurr frei, trägt monatlich 8BX K Zins, ist w.geii Pami i.-nurhilt. »se billig zu Verkäufer». Anznsragen in der Verwaltung dies«» Blatte«. 14242 welchir »ich Pferde betehlar*» wird hof.-it aiir.'enommen. 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