»««I» ^Uiy ilOU Mtiff vi« 2 — ^ 7a. 1»k?g»ng VO»«»tv«»t» «w» 2S. 0«»«md«s 1S 2 « «». S« Mn. » 0K. «rch» iww» »»»«««s < MO«». MMorerKelwna Bu?are«er Seiratsgerüchte (von »mferem Bukarefter Mitarbeiter). B II k a r e st, Eilde^Dezenrber. Die Gerüchtemacher am rumänischen KönigShof ha^n jetzt loieder einmal viel Arbeit. Ein ehemalig«^ Minister hat in einem Zeitungsinterview i^ber die geschie« dene Ehe des Königs g«sprl>chen, und da er zu den intimsten persönlit!^n Freunden «arols gehört, so würbe seinen Worten imtÄrlich auch !^sondere BedeutuNs^ beic^e« messen. Man hat sogar behauptet, dasz l>ie Erklürungen Argetoianus im „Universul" i-m ausdrücklichen Austrag des Monarchen ersolgt sind, daß also eigentlich der König sMst auf diese Weise der Oesfentlichkeit mit teilen nwllte, wie die Dins^e liegen und was sich vorbereitet. Ein Geheininis ist nun in dem Interwiew alleri>ings nicht erzählt worden. Daß die Scheidung zwischen König Carol und !^r Prinzessin Helene endgültig sei, wußte man auch schon vorher und man kanOe auch den Äandpunkt des König?: die Scheidung wäre niemals von ihm ver-lerstand erfolgt und der König hätte bei seiner Rückkehr lediglich eine Situation anerkennen müssen, die während seiner Abwesenheit geschaffen worden ist. Das Neue und Auffällige in dem Interview war d. deutlich unterstrichene Be-merkunci, der König müßte nun aus dieser Eituation die natÄrlichen st^rlgerungen zie.)en. Das hieß tnit anderen Worten, er beabsichtig eine neue The einzugehen, und damit hier ja kein Mißverständnis ent. stehen könnte, wurde gleich darauf in einer amtlichen FeMellung die irgendwo aufgetauchte Nachricht dementiert, die Regierung würde dem Parlament ein Vesetz zugehen lassen, das auch eine inorganatische Eheschließung des Souveräns erlaubt und in ihren m^lichen Auswirkungen für die Dynastie regelt. An ein solches Gesetz denke niemand, so wurde betont, und eine Wieder verehelichung käme natürlich nilr bei streng ster Einhaltung des Grundsatzes der Eben-bürtig-keit in Betracht. so umvesentlich ist dieses Dement! übrigens gar nicht, gewesen. Leute, die es wissen müßten, behaupten auch heute noch, der König hätte vor zivei ^hren Frau LupeScu. seine Freundin, die mit ihm ins E^il gegangen war, geheiratet und diese Ehe bestünde noch immer zu Recht. Zumindest ist es Tatsache, daß Frau Lupescu tn dem Hallben Jahr seit der Rückkehr Ca« rcls nach Rumänien wiederholt in Sinaia geweilt hat, um ihren königlichen Freund oder Gatten zu besuchen. Bor etlichen Wochen ist dann freilich auch erzählt worden, daß es bei einem solchen Besuch zu einer ebenso leidenschaftlichen wie heftigen Auseinandersetzung zir>is^n den beiden gekommen wäre, daß Frau Lupescu darauf mit ungewöhnlicher Eile das Land verließ und daß die Behörden den Auft -ag erhalten hätten, ihr einen neuerlichen Ue^bertritt über die Grenze unter allen Umständen zu ver^vehren. Die Fortdauer der Beziehungen Earols zu dieser Frau c.uch nach seiner Thronbesteigung lvar ja zweifellos der hauptsächliMe (^rund dafür <^en'esen, das^ Prinzessin .^'»elen«? jede Bersöhnuug mit ^t^m geschiedenem^ abgelehnt hat. Der Anfang vom Ende Beginnender Zerfall der saschlfiltchen Vartel RO. R o m, 24. Dezember. Der Generalsekretär der faschistischen Partei V i u r i a t i erließ an alle Parteifunktionäre ein Rundschreiben, worin er mitteilt, bah alle Untersuchungen, mit deren Führung besondere Partelinspektoren zwecks Reoipon der Parteimitglieder betrant wurden, bis Jahresende beendet sein mtissen. Die !8esultate dieser Untersuchungen «erden nicht veröffentlicht werden, ausgenommen jene Fälle, die die Parteileitung für opportun erachte. Der Ausschluß aus der Partei werde den davon Vetroffenen mitgeteilt werden. Echon vor Wochen, als der Generalsekretär T u r O t i durch Giuriati ersetzt wurde, wurde in unterrichteten Kreisen versichert, daß in der faschistischen Partei große Beriin-derungeu zu erwarten seien und daß ein neuer, schärserer Kurs eingeführt «erde. Man macht sich kein Hehl mehr daraus, daß sich ein immer stärkerer Widerstand in der italienischen Bevölkerung zeige, der bereits aus all« Schichten der Ration übergegriffen habe und seine Spitze gegen das saschistische Regime richte. Die Ai^lehnung gegen das Weffe v»r den ««ßerodentlichen Tribunal zum Schutze des Staates statt, in denen ««ist Auswüchse der Korruptionen und Miß bräuche in d^ Ausübung der Gewalt zu eigenniitzigen Zwecken zur Verhandlung g« lange». Nach Außen hin werden d^es^ ^ richtSverhandlunge« als Prozesse gegen Ao« schiste«geg«er und italienfeindliche Vevmtte bezeichnet. Die faschistische Partei «»acht, u«d bieS wird »numwu«ben zugegebe«, gegenwärtig eine schwere Krise b«rch. Im Si^ße der Partei «mchen sich zwei Ttärungen bemerkbar, eine gemäßigte und eine radikale. Während die eitte Vesonnenheit rät, fordert >ie andere Gewaltmittel, um ale Italiener z«r «aifon zu bringe«. Die uugefvnden Verhältnisse in der Partei und die immer grii-^re Aufeindung von Außen wird algemei« als der Anfang vom Ende der faschistischen Partei Italiens angesehen. Schreckliche Ziffern Weil Lber tSVi» Ops«r d«s V»l»a»»»tr«ch»» aits ?«»« M««e ari«pl»»»e« »e« Der Vulkan Merapi beswdet sich «och immer in voller Tätigkei». SS ist äußerst schwie rig, in das zerstörte Gebiet einzubringen wegen der t^se und gistigen Dämpfe, mit denen die Lust geschwängert ist. Die von der Reg'Hrung in !»as Schreckensgediet entsandten Truppen fiud eingetroffen uud !^ben bisher fi^n ü^rmenschliche Arbeit geleistet. Tausende von Mensl^n bestiirmen die Krankenhäuser. Der Anblick der Verletzten ist entsetzlich; manchen sind die Arme, anderen die Be'ne verkohlt. Ein Augenzeuge derichtet, er habe in einem H^u> die Leichen von sieben Sondern und die der Mutter gesehen, die sich erhängt habe. An manchen Stellen fand man 3V bis 40 Leichen. LM. B a t a v i a, 84. Dezembeq^. Nach hier vorliegenden Meldungen fol durch eine wettere Eruption des Vulkans Merapi eine große Anzahl von Me«sche« umS Äben gekonunen sein. Sämtliche Dörfer der bedrohte« Zone siud geräumt worden. Die Versorgung der bebrohten Dörftr wird mit Flugzeuge« durchgesührt. «ach einer anttlichen Melduug wird die Zahl der durch die Tätigkeit des Mempi ums Leben gekom«e«en aus mehr als kefchätzt. Da von vielen Dörfern jede «ach. richt fehlt, dürfts die Zahl ^r Opfer noch bedeutend größer sein, insbesondere da man noch größere Eru^ttion des Vulkans erwartet. Veft in Belgien? RO. B r ü s s e l, 24. Dezeulber. Der Todesnebel, der In der verffanqenen Woche im MaaStal gegen 100 Menschenopfer gefordert hatte, ist jetzt an einer anderen Stelle aufgetreten. Im Laufe des gestrigen Tages sind dem außerordentlich dich ten Nebel fünf Personen erleg n. In den .^rankenhäu'ern liegen zahlreiche Personen, die Erstickungsanflille aufnxisen. Ueber die Ursache der Ertrankungen und Todesfalle ist man sich noch immer nicht im Klaren. Die einen meinen, es handle sich um giftige t^se, die chemischen Fabriken entströnien und vom dichten Nebel zu Bode gedrückt werden. Ein 5e!ncker k'orm äio Ülustr.^Vo-cken8cdrikt »Die vmseiiau«. Verlsneen Z!e lco8tenlo8 das prodekekt 10 vom Verise eine besondere Stellung einzuräumen, llnd es scheint auch, daß man es jetzt ernst lu.'iut mit dieser Heirat. Dvnnunfl zniammen« fallen, die auf das Fri'lhjahr verschoben wer den ist. Man könnte noch beifügen, das; die Meinungsverschiedenheiten innerhalb de-küni^lic^n Familie in hohein Maße mitbe-stimmend sind für den Vntschlus; des sullgen Monarchen und man wird, rein menschlich gewertet, auch diese l^ründc würdigen müssen. Es ist eine Flucht aus viilliger Verein« samung, aber, wenn nmn will, natürlich auch der Ausdruck eines' trotzigen Willens un!' eine betonte Geste gegen die Vergangenheit. Do< Äubliaum einer Sroviarftin TU. N e w y o r t, 3. Dezember. Wie alle Länder der Welt, be^rbergen auch die Ver. einigten Staaten zahlreiche russiiche Cini« granten. die zum Teil in ihrer neuen Hei» ma^ zu Ansehen gelan^gt sind. Unter den Emigranten befindet sich auch die Großfürstin M a r i a P a w l o w n^, eine Ku-srne des ermordeten Zaren. Trotzdem sie recht mittellos in Amerika ankam, ist es ihr doch durch Bezie^hungen und durch ihr Ta-lent gelungen, sich eine oortrefflichs Stellung zu erobern. Tie betätigt sick) hauptsächlich als Journalistin, hält auch Vortr^i-ae usw. Tie hat nun das fünfjährige ^iBi-läum, seit sie zum ersten Mal zu ar^iten begann, festlich begangen. Si" hatte kjinfzisi Mitglieder der Newyorker l^^sellscha^t zu ihrer Ta^el vereint und sprach b-.'i die'er Gelegenheit Amerika die Dankbarkeit für die ihr erwiesene Gastkreund'ckiaft ans. Friede auf Grdm Weidnochtsbotschost der Krone und der A^eglerung B e o g r a d, 24. Dezember. Am Vorabend des kitholischen Ve hnachtS feste« erließ Seine Majestät der KSnig im AmtMatt an bas Heer nachstellende Weih« nachtSbotschaft: „Am Porabend de« Festtages der Geburt Christi entbiete ich allen Offizieren, M^li-tärbeanüen, Unteroffizieren, Korporalen und der mir teuren Mannschaft des Heeres und der Vtarine meine herzlichsten Glückwiinjche ui!t de« sehnlichsten Wunsche, dieselben bei der Erfüllung ihrer Pflichten gegenliber dem obersten Kommandanten «nd dem Vaterland fiir deren Fortschritt und gliickliche Zukunft stets munter und ergeben zu sehen. Ich wttn sche jedem einzelnen glückliche Feiertage." Z a g r e b, 24. Dezember. Die Weihnachtsnummer der „R o v o st i" bringt die We hnachtSbotschaft des Ministerpräsidenten General ! i v k o v i ü, die dieser durch den Vertreter des Blattes der Bevölkerung übermitteln läßt. Der Regie rungs ches sagt darin v. a., das Volk durchleb« gegenwärtig schillere Zeiten. Vta« muh m t iibermenschlichen Kriisten dorau arbeiten, die gegenwärtige schwierige Lage zu überwinden und eine bessere Zukunft hcrbeiz«. fiihreu, s»weit d es im Vereich der mensch-il,^ Arast liege. HRrte Arbeit ist erforderlich, damit unsere Ratio« die sch»ere Krise, unter der die ganze Welt leidet, überw.ude. Glücklicherweise ist diese Krise bei uns uicht so schwer als in anderen Staaten, wo sie bedeutend schwerer empfunden wird. Unser Bot? wird d'ese Krise leichter überwind«» wegen unserer wirtschaftlichen Struktur, wegen der heldenhafte» Aufopferung, Aufrichtigkeit, Z^scheidenheit und der Größe unse-res Volkes. Wir brauchen nur den Frieden, der gesichert erscheint. Wir find genug stark, um zusammen m.t unseren Verbündeten den Frieden zu bewahren mid Jugoslawien glücklich zu machen. Hinsichtlich der Diktatur meint der Mini-sterprSfideut, dieses Wort könne aus die ge» genwSrtigen Verhältn'sse in Jugoslawien nicht angewendet werden. Unter dem Drucke ausiergemühnlicher Umstände müßten gewisse T »,t»al)m liebgewonnen und sind lvreits einige Monate später, um den elterlick^n Einwen» düngen o-gegen es schärfstens prctestierte. (5ines Tages gingen die lieiden in ein Restanvant, wo der Mann dem Mädchen so viel zu trinken! gab, bis es ohnmächtig wurde. Als das Mäd ! chen wieder zu sich kam, befand sie sich bei t einer.^'>ebamme. die gegen ihren Willen eine! Operation vorgenonimen statte. Die'e An- ! gelegenheit hat großes Aufsehen erregt. I Als vor wenigen Wochen Rykcw, der Reichskanzler der Sowjetunion, von seinem Urlaub nach Moskau zurückkehrte und seinen Posten wieder antrat, g^lanbte man allgemein, das^ er es geschafft hätte. Seine „Rehabilitierung" schien auf dem Marsche zu sein. Dieser maßgebende Vertreter der 'iiechtsak-iveichung, wie der rechte Flügel in der koinmunistt!chen Partei Nußlands genannt wird, mußte ncch vor kurzem, zusammen mit seinen, Gesinnungsgenosizn Vu charin, einen Tturni empört^-r Parteimassen aushalten. Das Zentraltoniitee, lies Tta-lin, bielt die Zeit für gekommen, die „s)iechtSopportijmsten" zl!m"lehtet7 Mal zur Rede zu stellen. Alle, die'Wr ^ine Herab-j Minderung des IndustriaUsierunj^- und ZozialisierunASteuipos plädierten, mußten nunmehr endgültig ihre Ansicht aufgeben und ihre Fehler eingeftel,cn. .^iier hat Rykcw „versagt". Jetzt muß er dafür büßen. Als Rykow knr.-e Zeit vor dem Urlauts-beginn der Belegschaft einer mittelgroßen Fabrik einen der traditionellen Berichte über die Gl'samtlage pnd über d!e Wirtschaft der Sowjetunion erstatten sollte, hat er sich nicht „rich^i^" ^ei^omwen: er hat zivar auf die großen Fo'-tschritte hingewiesen, die im zweiten Iahrc des Fünfjabres-Plans erreicht wurden, hat aber vergessen, fich an die Brust zn schlafen und zu erklii- Wlnterfreuben ren, daß alle diese Fortschritte trotz sginer, Rtikows, Skepsis, trotz ieineS Mißtrauens, ja Entgegenwirkens erreicht wurden. Ueber alle diese „seichten" stellen — ein in der Cowjetterminclogie sehr beliebter Ausdruck — hat er heldenhaft geschritten. Glaubte er etlva naiver Weise, daß er noch in den Zeiten des Zarismus lebt, wo es möglich war, Meinungen und Gedanken zu verbergen? Im heutigen Nußlayd geht daS nicht mehr: Man muß sich 'jetzt l^ut. und vernehmlich zu der einzig zugelassenen Meinung bekennen und jeder al^weichenden UeberzengnNg äntsagen. Ja, noch mehr! An Worte glaubt /?eute kein Mensch. Man braiicht Taten. Es geimgt also nicht. Farbe zu bekennen ymn muß eitcr auf dem Posten des Vorsitzenden des Nates der Volkskommissare der Sowjetunion^ «ein Vorgänger war Lenin selbst, der in seiner Person die höchsten amtlichen und die höchsten Parteifunktionen vereinte. Nach Lenins Tode fand/e^M äußere Trennung der Gewalten stokttj'Stalin übernahm die Leitung der Parteigc^'chSfte» Rykow ^ die Leitung der StaatSgefr^fte. In Wahrheit galt überall, selbst ln den ein-zelne» Remtern das Work StylinZ. T)aS Zenkraliomitee, kurz qei^tm^^AiNg :i,it der Zeit immer , mehr da^l/ ü^r, vrfy'^llch aus direkt auf VercrdnunZswege den amtlichen Organen Direktwelr zu .erteilen Der Rat der Volkskommissäre, der Sownar-kom, wurde oft genug umgangen. Fiir die nächste Zukunft ist jede Parallelität ausg.'-schaltet. Nykows Nachfolger, Mclotow, 'st Parteifunktionär reinsten Etils. Seit „Urzeiten" lvar er im Generalfekretariat und iin W tätig. Als rechte.?^and Etalins wir'' er als Vorsitzender der Townarkom Stalins Beauftragter sein. Die „(^^nerallinie" tri-unlphiert weiter. Der Stalinsche Kurs wird unnachgiebiger und nachdrücklicher denn je fortgeführt. Stalin, t^r Arbeitswütige, kann jetzt seinerseits aus Urlaub gehen. Er braucht keine Uebermfchunqen zu befürchten. Seine Macht ist heute größer als zu irgendeinem früheren Zeitpunkt. Slftlges Sau de Sologne Seit dem Inkraftlreten des Alkoholver-botes konnte in den Vereinigten Staateir die Erfahrung hämfig gemacht werden, daß viele Personen, imr ihren Durst nach Alko« holgctränken zu stillen, sich auf Eaiu de Eo» logne und andere Toil^ttennxlsser stürzten und dieses spiritushaltige Zeug tranken. Unr ^em Uebel abzuhelfen, veröffentlichten die amerikanischen Behörden eine Verordnung, auf Grund welcher die Produzenten v'ön Eau de Cologne verpflichtet wurden, ihre Erzeugnisse mir mit denaturierten, d. .h. giftenh'altendem Sl?lritus herzustellen. Eigen' tümlicherweise nmrde der giftige Gehabt der Toilettenerzevgnisse von vielen Menschen lnicht genou,men. Die amerikanr^6)e stati->ik konnte jährlich hunderte von Fällen .'gistrieren, wo durch das Trinken von Eon de l5ologno und sonstigen Wasiern schivere ' Vergiftungen mit gesundheits-gefährlichen ' Folgen zu verzei6?nen waren. Einige ver^ botcfeindltche Senatoren u^achten deslvegen den Borschla<^, die Verordnung aufzuheben. > Der Vorschlag imirde mit hundert Stimmen gegeu im Repräsentantenhaus abgelehnt. «ominßks, Te« SS. VeMS« ASS. „Mari^orer .'^ektunq* Nummer Am Scheidewege Vor der Skabenikmio der allo»«ei»en Abrakungseonferenz Dr. Btnefch. Vrafidevt? — AeNogg zm Adkanuvasfrage T e n f, S4. Dezember. Das Problem der O>sße«eUn» Swschräu« kmi, »er «Äft-nge« rA«t «I»«hlich w da» Verelch fti«er Äs«^ Der mit de» St»-dw« de» seaalttge« Araße«kA»Plexe» de. ttlmte «»»stW de» V«terb«»de», die sie. «mte vorberette«de «drüftiMDlftrtw», hat sewe schwere »»1>>de »ahizu erfült. ^ Laase der «ehrjährißt« Verat»«ae» ka« «ehr oder M«iger bei alea Staate» der elmuiUige VmsH t«« >«»druck, die Waffo Wiederzvlege« «ad di« A«»gadea für Nü-ßangea Nützlichere» Aaecke« zazafSH^ M> Wt» »ie»«»d «A de» «»fang amche», da sr de» aadere« »icht traat »»d fürchtet, im Falle ei»e» Mitzlingea» der allgemei»e» «d-rSft«ag de» d»rch se!»e Ubrilfta»g a»dere« eingerSmnte» Vorsprang »mz»biis^ «»»mehr steht e» fest, daß scho» i» eial-ge» Mo»ate« die Agierte» der gaB^k» Welt z»sammentrete» «erde», m» die sesam te AtrüstmfgSmaterle noch eiamal d«rchz«» berate» »ad konkrete Beschlüsse z» fasse». Ma» rechnet damit, daß die allge»»ewe Ab-rüst«»s»konsere»L E»d« 1SZ1 oder Ansa»g 19S2 i» Gens t»sa»«ie»trete» wird. Die Staaten, die im vorbereitenden Au»schuh »icht »irteten »are«, «erden «rher da» Vr gedni» der bisherige» Verat«»ge» z» überprüfe» habe», am z»r Konferenz nlcht »»vor bereitet z» erschewe». De»halb ist der Ao»-fere»zbßgi»n za eiaem früheren Lermi» «ohl kmun miiglich. Wichtig ist die Frage de» Vorsitze» der Ab-rüstvng»koafere»z. Allgemew geht der Knnsch »ach eine« an der Ubrüst«»g»sraße »Ohl wteresiierte«, jede^ »«hr oder «e»i> ger »»parteiische» Staat, desie» Vertreter die Verhaadlnngen leiten so». Denn »s» der nmsichtige» L«itv»g »»d dem Taktgefühl de» PrDfide»te» ist w großem «Katze da» Veli^der«ichtig»e» » o » f e. re»z der Gefchichte allor Zeite » abhS»gig. Im Vordergnmd steht der tschechoslowakische Aatzenminifter Dr. Sdnard V e » e f ch, der übera« die größte» Sqmpahtie» ge»ieK a«d deffe» Be-sShigmtg, diese fchmere «»fgabe restlo» P» erfüllen, allgemein anerkannt »ird. Doktor Venesch selbst scheint jedoch m»» der ihm zugedachte» avßerorde»tlichea Ehrung nicht besonder» erbaat t« sew, da er A«chel an seiner Vefühignng für diesen verantnwr» t»»g»m»Ie» Post« hegt. Ne w y o rk, S4. Dezeai^. Der frühere Gtaat»fekretLe AellogG dermitde» Lloyddautpfer „Vremm" w Ne»york ei»se> trosfm ist, erklärte, die »era»t«ortlichen Ttoat»M«n«er Tnropa» beteUigen fich nicht an dem Krieg»gerede, da» ewe KolM der wirtschaftliche» Depressio» sei and spräche« aach »ii^ dmon, diefe» Problem durch z» lSfe». >!iema»d könne allerdings voraut-sage», daß e» »ieoml» wieder Srieg Ecke« »erde. Äe haaptfckhlichstea Pro«« w Emopa feie» im A»g^lick die Steuer- »»d Rüst»»g»laste» fo«ie die Arbeit»loflgkoU. Da» »ichtigste Mittel zvr Sichermtg de» Friede»» fei die Darchfetz»»g d^ Laadab» WiMns stallet im April Dt« letztt« zur «»««»»»«ritch»» s«hrl zv» — gul«» »«II« lilhrl »U N « wyor ?, 24. Dezember. Nach de» bisherige» Z^posttione» «ird die A»glo-amerita»ische lwtersee.Szpedltion »»ter Führimg di» britische» Polarforfö^r» Sir Hubert k? i l k i n », der äl» erster de» Nordpol überflöge» hat, im April lV31 ihre abe»teuerliche FahN im Unterfeebaot vo» Spitzbergen aü» «treten, vilkw» hofft, im Unterseeboot die Ei»barr^re »misch« Spitz» bergen und dem Pol z» aaterfahre» »nd vom Pol die Kückreife i» de» Tiefen de» Meeres nach Ala»ka z» «ollführe». Da» amerikanische Mari»e»»i»isteri«m hat dem Forscher ei» Unterf^oot älterer Type z»r Verfi^mtg gestellt, da» de» Name» „Naa-tilin»" erhalten soll. „Naatilw»" ist bekannt lich der Name d^ U»terseebaote» de» Aapi- tä»» Nemo w Jnle» Ver » e » pha»taisti-schein Noam» „Z»a»zigta»send Meile» »»« ter dem Meer", in «elchem der fraazlfifche Schriftsteller da» moderne Unterseeboat «or> aa»geah«t hat. Der Kommaada»t be» »e»e« „Nautili»»", der amerika»ifche Mari»eoffl' zier Sloa» Danahomer, ist soeben aa» Frank reich zurückgekehrt, «ohw er gereist «lar, um T e a » V e r » e, den Enkel I»le» verue», zur Teilnahme an der Unterfee-ttx-pedition de» Forfcher» Danahomer teilte vor Presievertretern mit, daß Jean Verne nach einigem Zöger» die Ewladu»g angenom« men «td zugesagt hat, die U«terfeereise »ach dem Nordpol im amerikanischen „NaatiNuS" mit Sir Hubert ViMn» und seinen achtzehn Gefährten mitzumachen. Rätsel auf hoher See, die nie gelöst werden Sa» ß«h«i««t»»«U« Schiff i« Botwtlch«« Me«rb»I«> ih«» AAI«! »«r tz»I»«At»ch«> g!r«ß«tt« BonPaul Anckermann. Nicht umsonst wird das Meer als das geheimnisvollste Element angesprochen. Nicht nur die Tiese des i^anS . birAt un-geli^te Rätsel, auch auf der ObeiPSche des Meeres Passieren manchmal Mnge, vor ^nen die Phantasie emeS noch so kühnen Autors von Abenteuerromanen erUasjen könnte. Der Fall der „Marie Cele-st a", der g^mniSvollen Brigg, die auS unibelmmter Ursache auf. hoher See von ihrer ganzen Besamung verlassen wurde, ^t allgemein bekannt. Sogar Conan Doyle hat sich mit diesem RStsel beschäftigt, ohne die Ursachen der geheimnisvollen Tragöde, die ^ch äll^ dem Schiffe abgespielt haben muk. restlos klären zu können. Dieser Fall steht aber nicht ein^ln da. Tinige v^onders interessante Erlebnisse auf hofier See, die bis jetzt unbekannt sind, seien hier auf Grund authentischen Aktenmaterials er. wähnt. den ersten Augilfttagen des unheilvollen Kriegsjahres !Vl4 befand sich der schwedische Dampft „F r e y a" unterwegs von Stockholm nach Hapavanda. Gr war von russischen Touristen, die aus Deutschland auf Umwegen nach ihrer Heimat fuhren. lwerfüllt. Tilde Gerüchte schwirrten in der Luift. Deutsche U-Boote utch Kriogsschlfse sc Ilten in der Ostsee u»rd dem Botwi^cheu Meerbusen ge-sichtet wovden sein. Der tan der „Freya" lieh vorsichtshalber tein Licht breMen. Am Morgengrauen, am zivei ten Tag seiner Reise,' bemerkte er plötzlich ein Fahrzeug in unmittetbarer Nähe uor fich. Das Sck)iff glich einer Tankbarke, be^ wegte sich aber in sonderbarer Weise, ^er Kaj^tün rief das geheimnisvolle Schiff an. Tr glavbte ein deutsches FaHrzvug, dnz sich zu Beobachtungszlvecken in der Nähe der feindlichen russis^n Kiiste aufhielt, zu se-hen. Die »Freya" bekam keine Antvort, während das Schiff seine unbegreiflichen Manöver lveiter ausführte. ES glitt hin und her u. schien fich dem schwedischen Dampfer nähern zu wellen. Nachdem der Kapitän d!»r „Freya" nach mehreren Anrufen keine Ant^ wort erhielt, entschloß er sich, das rätsel« hafte Fahrzeug in einem Boot anAillaufen. Die TanVbarke war leer, scheinbar n>ar ne von der Dklnnschast verlassen worden. Ton« derbarerweise waren alle Zeichen, die auf die Herkunst und Veneilnung de? Schlif'^ beuten konnten, «»ntfernt. Papiere wareil rüstung und er liierten Milcht« seien. sei der Meinung, daß die al« zur Abrüstung verpflichtet gen erschienen mir seltsam. Das Schiff schwankte hin und her, so daß ich dtin Eindruck bekam, das; der Steuermann betrunken sein mußte. Als wir das Zchikf anliefen, bemerkte ich mehrere Leute, di- uns angrinsten. Furchtbar schwere Luf^ schlug uns entgegen. In Begleitung von vier Maim begab ich mich auf das Schiff. Ein schreck^ li^r Anblick bot sich unseren Augetl. Auf dem Deck lagen unzählige Leichen. E'nige waren halb verwest, andere hatten sich be- W Vir driasen alaa« dosou^a« »faiai»«d,» «mi il«»arm p»«I>WGktOa l)»men5riinee»ckud «am au» aum«l. e? dlUtaß 6«a d«»tHn 5«diit» ,a»oa leilt». ««o»« »i»< Kte«»««» »««mMi. »«Ii oe 6leM »a»el»lo»»«n »mt lal«dt adWaoeddar io». — NI« Spaimaa-^nic«Imop«>Vas»«dIug. ZaaMre»»»» »i»6 dolkMtHet^Om Voüilmar. In6«a?aedan: Scdvae». «aNoodssau». dal>» ui«I mauv«. ein Wlrkllcl» u.pk«>»««r-»«r asdksucIs-ZellNseFeluiti. ^IG..Wlm»a»»l»»^'^umml> xduda tra»»» au» 5odla odlze I LaTrosvsrkoiit; I>«red» poZt. prvtwso ZZ6. nicht vcrhaniden. Auch fchlten Kleidungsstücke der Besatzung. Immerhin hatte es den Anschein, daß das Fahrzeug bis vor kurzem noch bewohnt war. Im Mannschaftsvaum z. B. stan^ ul^gewaschenes Geschirr mi: Speiseresten auf dem Tisch. In der K-aju e des Kapitäns war eine halbverbra-uchte Zigarrenkiste vorhanden. Nach einer genauen Unterluchu.ng des Schiffes, bei der nicbt? Verdächtiges gefunden wurde, kehrte der schwedische Ida^tän auf die „Freya" zurück. Eine Stunde später hörten die Passagiere der „Freya" eine heftige Detonation und sahen, wie die Tankbarke in einer Nauch-wolle verschwand. Offenbar war das Schiff gesprengt worden, cb durch eine verborgene Spreugstvsfladung oder durch einen Tor-Pedoschuß, mag dahingestellt bleiben. 'Uiel leicht war es ein deutsches oder englisches Beobachtungsschiff, das die Mannschakt verlassen hatte und aus strategisch-takti'-sien Gründen in die- Luft sprengte, seltsame Abenteuer wurde im Trubel der ersten Kriegswochen wenig beachtet. Heute wird das Rätsel wohl nicht mehr gelöst iverden können. Bon einem Parallelfall berichtet daS Logbuch des Seglers „Jan e", der im Jahre 1819 aus Port Batavia sudtoärts fuhr. 5?a-ipitän Frank Thompson schrieb folxienden Bericht nied'?r, der von seiner ganzen Mannschaft bestätigt wovden ist. „Nach z^voi Wochen Fahrt brach ein furchtbarer Sturm los. Ich sah auf dem Kamm einer riesigen Welle ein großes Schiff, das in den Ab» grund des Meere? sinken drohte Das Schiff war schwarz an'siestrick'en und hatte zahlreiche Kanonen an Bord. Nackidi'ni sich der Sturm gclesst hattc. konnte 'ch d^i? Schiff wieder b<:0bachten. Seine reits in Skelette verwandelt. Vor alten Schaffsinstrumenten hockte ein Mann in Kapitänskleidung. Soivohl die Form des Schiffes wie seine Ausrüstung deuteten auf sein hohes Alter. Ich konnte nicht feststellen, aus welchem Holz das smiderbare Fahrzeug erbaut war. Schiffs^piere konnten wir gleichfalls nicht finoen. Unser Bootsmann war der Meinung, daß das geheimnisvolle Holz einer Art spanischer Eiche entstammte. Die astronomisck)en Apparate waren von veralteter Konstruktion. Auch die Kart^'n stammten aus dem vorigen Jahrhundert. Allem Anschein nach war es eine holländische Fregatte, die seit langer Zeit durch die See streifte. Lebensmittel in Büchsen N)a-ren in gen-ügender Menge an Bord. Die Ursache der Katastrophe, der diie gan^ Mannschaft zum Z^m'er gefallen war, er^chi^'n uns unbegreiflich. Die Platte mit dem Namen des Schiffes war abgerissen. UnZ vlicb nichts anderes übrig, als das un.ic:nll'che Fahrzeug zu verlassen und es seinen^ S.^icl-sal zu ü^rlassen." Zum Schluß sei ein rätselhaftes Welt» kriegs-Erlebnis erzählt. Im Oktober l'emerkte der Kapitän eine? russischc.i U-Bootes, das an der Ostseekiiste den Diewt versah, ein deutsches .^sriegsscknfk. Das U-Boot feuerte einen Torped'oschuß ab, konnte aber das Kriegsschiff trot! geringer Entfernung nicht treffen. Bald sichtete das russische Ü-Boot eine ganze deutsch? Flotte. Der Kapitän verständigte durch Funkspruch zwei russische Panzerkreuzer, die sich in der Nähe k'efanden. Die Panzerkreuzer begaben sich auf "ine Erkundnngcsabrt und ^sichteten !l>ald di? 'eindlichen ?!iric^^''chi'fe. die aller d.inn pli>ylich wie durch '^aul'er c>. ronnerswfl, k^t'fi -^!^. ^i'vzemfic'r ss'"^ Uch um ca-Z Wunder eineS ^^tchtreflexes, das di^ wel x'nstt^nlotte aus dem Nichts hcrvor-'ci'.ll'erte ix'nn so ichncll hätte sich eine «richt'^()" Alette nicht zurückziehen kSnnen. ..Was macht ihnen das We'hnochtsfest lttb? ^ine Rttndsra<^e nn tkünftler und jlüustler« innen — und ihre Animotte». ivci^^ mir iiiUer lausend anderen ^jul^en das ?^i^lf)nachlc'f^sl lieb macht, sind N!.ir nil'.'m die W^ihnnchtsA'erraschunl^en. ^'? allerdinc^s recht selteu jieliu-il. ?lb auf .s'.''i''e j.ine ,v luian'nahuie für die Nsa sli.i. l.'.uu ich ülich nach .'^erz^'N'^l'^jt .scj^^.l'crs,. die pop.ilärc ir. ./Ai!' ,'^si e teile ich 7^hnen or- sie.uüt, das', mir t>aS We'.h nachts fest mn tt !'t. lr.^'nn e-^ dicke Flocken schneit, die .'ie!:.'n bleil^en, au: rl.'arulen Ofen der Wei u'.^^u^tcl^ailm Nlit richtigen .'»tcrzen, alier liiun "l ar'.'^', darf er »ein, ?in (Gänsebraten .lin l-s'.u Tisch und — P^atapsel, und die ^^^.usch.'u um ulich. die ich willlich liebe. U-ud da- i''t nur eine r. Tann lirauche ich l.i?u' !''k'e'ü''elUe, nn? w!s'eft '-''r mir lieb, weil >iiau 'ich so 'chön c'ls T^amilienmenfth da-l^'i s'i'^^t. Teu Silvestern^ eni> aber liete '.ch nech lue.'ir, nx'il umn ei?dlich wiedi'r uial die ^amil!e las ist." Ll .!^st nicht nmsi^nst s^elelit! I'.n l^'^e-k^nteil: e«^ bat m'wöbn'ick viel uiehr t^'stLt, al^^ n:eine ^ran vorher behtduptete." ?llice Hcchy, die Darstellerin mondiiner Frauen: „Tas Veihnachtsiesl ist nlir l-el-, n>eil ich ailderen ^re^'de u?a^ien fann. Wie ein iitind sreue ich inich a«»? die M'ilnmchtseinkänke, vin ank^>.'rea'. ?l) ich auch für all meine Li?« ben das Nichtige i'.'n ve der^l'cn wird^ und vb ulein "^^apas^ei mich nicht anslacktt, 'ollten d!e Nüsse n ck't «'-"inz nach seinem t^schmack sein. Und ^'lllersck'änste ist. das', ich da'Z Äei!?nachis'>sr mit m^^iner liel>en Mutter ^üsnnnien reiern kann/' ?lm :Nnupp. der Biograph Euqen d'Al-berts: „7>ch höre in de'^ l^eüif^en Woche imnn'r die liet'leich ermahnenden .^linweise mei-.ler lieben Mntt<'r auf meine endliche Ve> 'er"!Nti. 5ech') Tage mälze ich die quten ö^orsätze über meine 5eele. bere-te sie zur ?l'.rfna)me eines volltonnnen geänderten Leb^^nSwandels vl:r, und nvnn dann die l^locien in der letzten Nacht deZ Lahres län ten, sckveite ich — semper idem! — ins neue. Diese Ni'nkkehr zum Nlten macht mir die fcicrlicki« Zeit seit drei Jahrzehnten lieb." Lil Dagover. d?r viclgefeierte Filmstar: „Ich habe Weihnachten liek», weil es daS schönste ^-est des Jahres ist! Das ^-est, .rn )em man l^anz fnr sic-h ist und doch w'eder mit allen Menschen vervilnden durch die ?^rcudc, die es in sich birgt und mit ^ich bringt! )ch erii,itt're mich, dah ich mich schvn als Aind am Ta^e nach N.'nsabr auf das nächste Weibnach^'^est freute, (^wik. im Pommer dacki^e ich nicht me')r daran, deniwch beqznn ^nr mick Weihnachten schon viele Wochen vor dem 24. 'Dezember. Ich hielt „Pun^x'inMche". meine Pnppen mni,« ten die Weibnackitsl'eder lernen, die ich kannte, die Cpielsack^n munden sortiert u. für die arn'en Kinder znr!',cf-^elesit nnd ich finq an, meine Verm^nd^en zu „belj'cken". Das war weniger erfreulich, aber ich irugte SiskrsuchtStragödte Das Aind Mls »nlchUldtye» Opser Dl. B n d a p e st, 2.^. Deezmber. W'e aus ?)'i^?kr>lcz ^^ineldet wird, spielte sich in den frühen Morqenstuni'tstuchen, und mit glänzenden Au' gen durften wir bei ihrer Zubereitung mit helfen, und mauch Stückchen Teig hat vor-ttefflich gemundet! Geheimnisvolle Pakete kamen ins .''Mus. Sie verschwanden inl guten Zimmer, und mit klopfenden! .svrzeu horchten meine 5chnx!sterchen nud ich auf das Flüstern, das Rausche!n der Papiere nebenan. Dicht saßen wir inl Dunkeln zusamuieu. was wir sonst nicht liebten und in der ?b'.lfrcgnng seht gar nick)t merkten. Wii^ uieinten da-.' Christkind fliege durchs Zimmer . . .! Vis endlich der Ab?nd da war, das .^?lin-geln ertönte, die Türen sich öffneten und der strahlende Lichterbaum uns all die ersehnten Herrlichkeiten beleuchtete, von denen unsere .stinderherzcn geträumt batten. Julielndc Freude war in und um uns. In Erinnerung darmi ist mir das ?Leih' nachtsfest auch in steileren Jahren lieb gs-blie?»ett, ist es mir heute noch das Fest aller Feste, wohin ich auch kani und wo ich es auch erlebte!" Maria Forescu, die beliebte Filmschauspie» lerin: „Sie nierden vielseicht enttäu'^cht 'ein von meiner Antwort. Ich liebe das Weihnachts fest an sich, nnd ^nr mich ist es ein innner wieder anheimelndes, reine? Familienfest mit all se'nen kleinen und grossen Freud-'n in seiner ganzen, reich beseelten Innigkeit!" Henny Porten: „Weihnachten ist das Fest der Zsinder und für mich immer eine (^eleaenhe't, an meine Kindheit zurückzudenken. Wenn ich zwischen beute und damals Vergleiche ziehe, so bin ich vielle'cht heute nack aussen hin erfolgreich nnd bekannt, alle Freude darüber aber ist nicht mit dem l^ls'ck'^^'efülil zn vergloi-c^n. das mir das kleinste Wl'ihn>'cht^^ie-schenk zu Weihnachten nwiner .ffindheit bereitet hat. Dieses i'nwie^''r^-r'nn'ickx' ist es, an das ick »n Weihnachten immer wie« der denken muß." Etoe Soo Äohse o'te tiltunöe vor Gttitht Daß Urkunden und Dokumente ans dem frühen Mittelalter den neuzeitlichen Gerichten als Beweise vorgelegt werden, ist natlir-lich ein^' große Seltenheit. Vor kurzem passierte eS in Schweden, daß während einer Gerichtr'v?rhandlung Dokumente aus dem Jalhre 1288 znr Unterstützung der Klage zi» tiert wurden. Auf der kleinen Insel Sand-hamn, in den schwedischen Scheren, wurden vom Staat neu:: Gebäude für das Zoll- und Telegraphcnamt errichtet. Die Fischer, die seit Jahrhunderten die Insel bewohn:''n, n. si-.! als ihr Eigentum betrachteten, verlangten eine Entschädigung und verklagten d-^'n Staat darauf. Der Staatsanwalt führte vor dein Gericht ans, daß die Insel Sandhamn bis zum Jahre 1283 dem Staate gehörte. In diesom Jahre schenkte »önig Magnus die In sel dem Stockholmer .^tloster. Im iK. Iabr--hnndert, nach der Deformation, wurde der gesamte Vosterbesii^^ bescl??agnabmt und di'M Staate zugeführt. Sonnt verfügen die Fi--schcr von Eandha>mn troß des Jahrhunderte allen Vesi<^es über kein Cigentnnisrecht anf die Insel EandhanlN. Ein zweitet' interessan Ml Nilesüil««!! Ii« keU SU5 lten eluscd jijztpin vedketen v!e lnleinklion ile t^oli- ' titi «tes t)eulsllien cZei !.»nclek unct Oemeiiic^en. puutl«. liecNls, llesc. !l. lix. t^lkilentieve-^uiixi l!?nclel. n Leveroe, Lli'jentx)iiti < t Ii, m..Vt!zel> Vei-kelits>ve^el> /.oll^'ek',, Zpielftl-polillit, Veis. Iienui diesen u«ct »o vtNei eil, 'tl (j'i«. M ör /^iZncken, (.ultv/ixslr. >7» Die falff»? Gketo Ombo Eine junge anmutige Frau, ^ie Doppes-gäugerin von Greta GarÄo, Ballettän^',erl.l nlld .Üunstjeichn«r!n voir Beruf, die sich die glänzendsten Titel zulegte, wurde nicgeii nüederholter raffinierter Betrügereien In Stockholm verhaftet. Ein Mann, der von der Abenteurerin >um viele Tauseni)e von Kronen geprellt wurde, zeigte Sonia Swsn-Ion bei der Pol zei an. Die erste Bekannt« schaft mit t>er Betrügerin machte der Mann eines Nacht-z. als er am Strand von Stork-holnl enblang ging und plötzlich eine junge Frau erblickte, die auf einem Pfahl saf;. vor Kälte zitterte und weinte. Er hatte Mitleid mit ihr und ließ sich ihren Lebentiauf erzählen. Mit dramatischer Spannung berichtete die junge Frau üHer ihr schweres Schick sal. S!e wäre M einziges Kin-d in einein russi'chen Fürstenhaus geboren. Während der Revolution hätten ihre Eltern das ganze Vermögen verloren, und zwei Brüder niurden hingerichtet. Bei dieser Erinnerung brach die Frau in Schluchzen aus. Die Bekanntschaft, d'e der Mann mit der russischen Fürstin gemacht hatte, kostete ihm sehr viel Geld. Unter allen möglichen Borwänden. — Operaionen. Fahrten. Rü'^^.ablung alter Schulden, Lösegelder für angeblich von den Bolfchewisten znrückaekjaltene nnd gegn^lte Verwandte u>w. — verftand es die Betrügerin. ilirem. neuen Fre'md das Geld aus der Tasche zu locke:!. Einmal er^^zÄhlte sie ihm, sie lvAre in die Truppe der Iosephine Baker als Solotänzerin engagiert. Eine glänzende zlarriere stehe ihr bevor, wentl sie einige tausend Krcnen für ihre Tanztoilet-teu bekomnien würde. Der Mann fchS^^ite enidlich Verdacht und beauftragte ein'n Privatdetektiv, das Tun und Treiben der Betrügerin zu beobachten. Es stellte sich heraus. daß die angebliche russische Fürst!:: aus einem kleinen Ort in Süd'chwedcn staininte und de'n prosaischen Namen Swen-son führte. Im Alter von 18 Iahren begann sie schon ihr abentenerliches Lel'en. Sie trat unter vielen Pseudonnmen auf. Sehr o^t gab sie sich ails Greta Garbo aus. da sie tai-sächlich eine verlblü^fende Aehnlichkeit luit der grossen Schauspielerin hatte. In anderen Fällen behauptete sie, die «nnerikanische Tänzerin Nina Panne zu sein. Sie war ein hänlfiger (^st in den vorne',insten Lokalen der sch^vedischen .^'^auplst'?dt. Dank il)rer Schi^nheit und viellei-sn n^ch mehr ihres mi' mischen Talents verit'ud sie es. iliren nie-len Bekannten die erdichteten Erzählungen glaubhaft zu niachen. Sie war in ihren: Auftreten so ncher, daß die Modehäikser von Stockholm ihr ohne Bedenken die schönst^'? Toiletten auf .Kredit lieferten. Der lilrnlose froscd. l^er liörü'Innte ?IiVkiioIc)Lo Xsrl I.ull'A/ik tikltle einmal kel einer Vorlesunx: einem ffi-o8Ll, lZen zrölZten Isil äe-; vwlZiilrnz entfernt, um clie reflektoriseiien I eistuni^en äl.'» vk)m (Zeiiirn xietrt^nnten l?ücl>!<: «elien, mc^iiic: diorren. >v>e venix tic» Iiirn . !>;el'!irt, um cln tik^nie^ ^Ui^ltorinin >^'»m V»c!ien i rinLen.« volmerH^ res Aettung'' Nmmn«r 843. M a r i b o r, den L4. Dezember. tlnfere Welhvachtswanfche Drl«ße«de Bedürfniffe »er Dravstaht Zum größten Festig iin Ioihr besteht überall die Acip^logenheit, jemanden, dem man ein Weihnachtsgeschenk zu machen gedenkt, verhi'illt ober auch unoerhüllt nach seinen Wünschen zu fragen, um sich bei der Wahl des Geichenves darnach zu richten. Leiter halben wir bisher noch nicht gehört, daß sich ein Beschützer unseres Gemeinwesens angelegentlich nach unseren Wünschen erkundigt hätte. Auch wir Haben unsere, ^venn auch bescheidene Wünsche und möchten sie in Ermangelung einer entsprechenden Erlundigung l'eltst vorbringen, in der Hoffnung. bis zu den nächsten Weihnachten wenigstens einen Teil erfüllt zu se^n. Unser Maribor hegt keinen Wunsch, der von vornherein als unerfüllbar bezeichnet iverden könnte, auch keinen solchen, dessen Erfüllung in diesen schweren Zeiten sozusagen als «in Luxus aufzufassen wäre. Nein, was wir uns wünschen — in unserer Bescheidenheit vermeiden wir das odiose Wort „fordern" — ist nur das, »vonoch sich bei-l^pielsweise ein armer Schüler zu Weichnachten sehnt: nach Dingen, die er unbedingt braucht und ohne die er eben kein Schüler ist, oder ein armes Jägerlein, das sich kein Gewohr kaufen oder die ausgegangene Munition nicht anschaffen kann. Unser sehnlichster Wunsch läuft darauf hinans, daß das liebe Christkindlein im nächsten Jahre unseren Lesern die frohe Bot'chaft überbringen möchte, daß mehrere von den nachstehenden dargelegten Wünschen bereits in Erfüllung siec^angen sind. Der Verwaltungsapparat wird bei uns immer mehr abgebaut. Wir iierloren die Bezirkssinanzdirektion, dann kam die Einnahmenkontrolle der Staatsüa)-nen nnd schließlich auch die oberste Verwaltungsbehörde, das Groß!upanat. an die .'liethe. Die Stimmen, lvonach auch andere Aemter folgen sollen, wollen nicht verstum-nien, lvenn wir ihnen auch keinen (Glauben schenken können. Mit der Abreiise der Beamten verloren wir mehrere hundert Familien, was sich im Wirtsl!^ftKleten sehr fühlbar macht. In einer Ve^ammlung der Vertreter der Wirtschaftskreise im Frühjahr ist da^ Wort gefallen, daß sich im vergangenen Jahr der W a r e n a b s a tz in Maribor um volle verringert hat. Der Rückgang der Einnahmen um ein Drittel fällt lNl Wirtschaftsleben unserer Ttadt schwer in die Waaaschale. Für die abgeschafften oder verlegten Behörden möge in der einen oder anderen Form ein entsprechender Ersatz geschaffen werden, damit wir nicht völlig auf die Stufe eines kleinen Provi^Mädtc^ns mit höchstens einer Bezirkshauptmannschaft, den: Cteueramt und Bezirksgericht als Sitz der Behörden sinken. Durch das Gesetz liber die Neueintcilung des Staates in Banate können höhere Behörden wohl nicht nach Mari. bcr verlegt werden. Allein die Möglichkeit ist vorhanden, daß einzelne Abteilungen nack) der Draustadt verlegt oder Exvosituren eröffnet »verden. In letzter Zeit spricht man davon, daß die Einnahmenkontrollcn der einzelnen Bahndirektionen, die vor etwa Jahresfrist nach Beoarad diriaiert wurden, dort'elbst nicht gSnzlich untergebracht werden können, weshalb man sich mit der Absicht trage, dieselbe teilweife wieder in die Provinz zu verlegen. Könnte nicht Maribor die Einnahmenkontrolle oder wenigstens eine größere Abteilung .wieder in seinen Mauern beherbergen? Die vergrößerte Ba-nalvenvaltung findet in Liublsana nicht die nötige Unterkunft. Ließe es sich nicht ben>ir-?en, daß Abteilungen mit keinem besonderen Parteienverkehr nach Maribor verlegt »Verden, wenigstens solange, bis in Ljubljana' die nötigen Neubauten fertiggestellt sind? Ein Ausweg wird sich sicherlich finden lassen. Wenn schon immer mehr der Beamtenapparat abgebaut wird, sollte andrerseits wenigstens das S ch u l w e s e n nach Kräf-ten gefördert werden. Der Sitz des Drau-banats ist mit Bildungsmöglichkeiten genügend versorgt. Es steht nirgends geschrieben, daß die höheren Schulen im Draubanat absolut nur in Ljnbljana sein müssen. Der nördliche Teil Sloweniens kmt ebenso seine Kulturbedürfnisse wie etwa Krain, und doch ist das Verhältnis zwischen Nord und Süd. Nach dem Umsturz erhielten wir die M i t- telschule für Wein-undObst-b a u, die vorzügliche Erfolge zu verzeichnen hatte. Die Anstalt wurde nach NiS verlegt, und uns blieb nur die bereits vor dem Kriege bestandene untere Wein- und Obstbauschule, wenn auch mit einigen zeitent-sprechenden Reformen. Eine höihere Fachschule für die Landwirtfc^ft ist im Draubanat unbedingt nötig. Früher oder slpäter wird man daran denken müssen, eine solche Anstalt zu eröffnen. Soll da Marlbor wieder mit leeren Händen ausgehen? Wir besitzen eine H a n d e l S a k a d e-m i e, allein keine untere, ziveiklassige H a n-d e l s s ch u l e, wir dies etwa in Lju-bljana und Celje der Fall ist. Ein abgeschlossenes Studium für das mittlere Kanzlei personal in Handelsbetrieben ist in »der Draustadt nicht möglich. Man muß ent-ve-dcr eine Anstalt außerhalb Mari^bors besuchen, oder aber sich mit einigen Akademieklassen begnügen; die Kenntnisse, die man sich auf diese Weise erwirbt, lassen sich mit dem Studiuul in einer Anstalt mit abgerundetem und genau umschriebenem Lehrplan nicht vergleichen. Eine Stadt mit HandelS-akadomine, alier ohne untere Handelsschule lidsje sich mit einer Universitätsstadt ohne t^dnnmsium vergleichen. Man tri>stet uns damit, daß ja die For st-schule in Bälde in Maribor eröffnet werde. Wir sind der Regierung für die^e Ailfnierksamkeit sehr dankbar, da wir darin einen Beweis erblicken, daß die Bedürfnisse der Draustadt an maßgebenden Stellen gewürdigt werden. Allein mit der Eröffnung der Schule ist War vieles, jedoch noch nicht alles getan. Man wird dafür Sorge tragen müssen, daß die Anstalt auch richtig sunktl^i-nieren und vor allem mit den nötig^'n Laboratorien und Requisiten ausgestattet '^'er-de. Vor allem möge d'e Unterrichtsver.val-tlmg darüber nach^nken, wie der Nebe r. f ü l l u n g der bestehenden Anstalten abgeholfen tverden könnte. Das Nealgy'N'ta. sium besitzt Heuer nicht weniger als acht Parallelklassen in der ersten Klasse. Die Masse der Kinder kann in den vorhandenen Räumen nur auf Kosten der Bewegungsfreiheit, der Hygiene und auch des Unterrichtserfolges untergebracht werden. Ein neues, genügend geräumiges Gsbäude ist dringeird nötig, oder man soll Schüler nur nach Maßgabe der Plätze aufnehmen. Der Strom der lernbegierigen Jugend wird sich dann nach anderen Bildungsanstalten richten. Dann befinden wir uns wieder dort, wo unsere Wün'che ihren Anfang genommen halien, nämlich bei der Eröffnung von neuen F a ch-s ch u l e n. Wir zweifeln sehr, »b die in K?anj errichtete T e x t i l s ch u l e für das ganze Banat und noch pini'n arof>on Teil des übrigen Staates genügen wird. Sobald sich die Notwendigkeit einer zweiten solch«'!? Anstalt ergeben wird, und dies wird nicht lange auf sich warten lassen, darf Maribor nicht übersehen werden, da unsere Stadt der Sitz einer stark entwickelten Tertilind'i-strie ist. In der Zusammenstellung un'eres W'lN'ch--zettels für das nächste Christkindl sind wir glücklich bei unserem Schmerzenskind, der Industrie, angelangt. Wie bereits an einer anderen Stelle des Blattes erwähnt wird, sind hiefür in unserer löegend alle Vorbedingungen gegeben. FortwShreird werden neue Pläne geschmiedet, es verzehr fakt kein Tag, an dem nicht das Gerücht von einer neuen Unternehmung auftaucht, die gute Arbeitsmöglichkeiten schassen würde, die jedoch wieder den Pl-an fallen läßt, da der Industrialisierung der (?^gend vielfach nicht das richtige Verständnis entgegengebracht wird. Wir wünschen, daß unserer le-l>enskräftigen Industrie der Bestand nach Kräften erniöglicht wird. Der Fremdenverkehr! Wie viel ist schon darüber gesprochen und geschrieben worden! Wir sprechen mit Stolz von unserem steiri^'chen Meran und warten sehnsüchtig auf den Fremdenstrom, um in dieiem Industriezweig einen Ersatz für die ver'chiedenen Verluste zu finden. Man macht Reklame daheim und auswärts, um die Welt für unsere wirklich herrliche und gesunde Gegend M interessieren Die Freinden kommen wohl an, fahren aber größtenteils weiter, weil die Vorbedingungen für daS Festhalten der Gäste nur ungenttgend gegeben sind. Es müßte eine Reih« von Erleichterungen und Einrichtungen geschaffen werden, damit wir hinsichtlich dessen, was wir den Fremden bieten können, auf der .Höhe stehen können. Das Bestreben der Gastwirte-genofsenschaften. in Maribor eine G a st-w i r t e- und .h o t e l s ch u l e zu gründen, müssen wir aus vollem Herzen begrüßen und wünschen, daß die Durchführung des Planes von maßgebender Seite nicht nur nloralin «I«» »II»«!«,,, l-Iudll»». ?o6 2. Weihnacht tS30 Du hiohes, du liebes, du gesegnetes Fest, nuy wieder rufen deine Glocken durchs Land, und Millionen Kerzen vom Tannenbaum sollen Millionen Menschenherzen durchleuchten! Aber über allem Gefunlel strahlt der Stern von Bethlehem sein vielverheißendes Licht aus und ruft den Pilgrim des Lebens zur Mette, damit wieder von der Geburt i>cs Gottsohnes gesagt werde. Ach, wie nötig hat unsere friedlose Zeit dein Freuden- und Friedensli'cht, du herrlichstes aller Feste! Ii» wieviel Unruhe und Wehgefühl, Verzagtheit und Bitternis fällt dein inilder, herzliebcr Strahl! Sanfter betten lollst du Klück« und Heimatlose, froher Zuru-f sollst du sein dem Einsamen, Trost dem Kranken, Lust und Scherz dem Kinde. Erinnerungen sollen aufleuchten für die Ael-teren, daß sie noch einmal jung werden und vis Viintsenskssung uän Paneel an kevosune sinä (iie I^i-ssclivil von !^cli>v2clier Veränuunx. OknmsclitssnfÄl-len. Ver8tc)ptuni( und 5c!ilakier Ossmtütixivöit. — l)28 Klüt Zirkuliert?u lanxzam in den ^clern. Die allen Krsnkdeiton msciisn slcii üufliixe der Kälte v/iocler tükitisr. wie Arteriosklerose. llämorlioläen. NerzcverkeNunL un(l versciiieciene I^ervenlcrsnkbeitsn. 5on(ler8 reiiere unä slters I^ersonen sincl cliesen I^eiden susxieZetzct. .plsnini»»' Lsv-Vskovs« vsrnicdtet äie Kranltlieitserreeer. relnlet unä erneut 6en K!utlvoklluenä sul äen «an^en Körver unc! auf Ikr »Ileemelnes VVot^Idekinckon. Verlangen Lie in ^en .^pottlekoa aus-äriicklicii »Pl>vlnl!»'l-I'«e-V»>iovvc. äer nicitt offen verkauf virä. sondern nur In «e8clilo5-«enen und plombierten psketen mit der ^ut-sclirikt des LrZieueers 17485 kHr. vskovo« der Schönheit ihrer Kinderweihnacht gedenken... Da lasset alle Unrast weichen, sprecht nicht mehr von den Schatten der Zeit, laßt allen Zwist und Hader begraben sein, nehmt frohen Anlauf zu einem neuen Zeitabschnitt, der erwartend schon vor euch steht ui^ euch in Lebenszuversicht empfangen will! Nie »var die Erl^ ein Jammertal. Nur die Menschen stellten ihre grauen Sorgen und Mte hinein und vergaßen darauf, daß sie selbst die Erzeuger dieser Berdüsterungen waren und sind. An uns liegt es, wie die Sonne leuchten soll; nicht da« Leben, noch Gott trägt Schuld daran. Ein Fingerzeig ist das Weihnachtsfest: Gebt Freude andren, damit euch IrÄlde werde! Gebt Fri^en anderen, damit ihr friedvoll seid! Gebt Hilfe anderen, damit euch geholfen werde! Äes zu begreifen, zu erfassen, ist Weihnachten die rechte Zeit. Möchte jet«r 5as Fest in diesem Sinne erleben! ^Frohe Feiertage!^ Weidnacht. gang des Feinschmeckers beendet. Bei /älianborsr Zeltung' ?cummer AiZ ??omler5tag, ve« ?ü. Dezsmver 1930. sieht man noch Prag«r Schinken und Rollschinken, dann Ärainerwürste als Speziali« tat, appetitlichen Aufschnitt, Speck und fri« scheö Fleisch. Dazu nach die versckiicdensten Fleischkonserven und Selchwaren, die den F-v a wurde ins Programm aufgenommen. Den .'k^öhepun't des?>l'ends wird aber zuieifel-los das G.istsviel des a ni c r i k a n i s ch e n V a r i e t e e s «P u f f a l o" k!ring?n, lttel)r als Spizinlist'n cin^.'liören. ^Zelicit vi.!' len humorvollen und kühnen Ten'^ationen w^ d auch eine rericlrechte m o d e r u e ?i i I m-r e v u e ^^ezeigt werden, die fiir jeden Veiu-cher eine augen^'hme Ueberra^chuu^ sein wird. Ferner sei noch ermähnt, diist an dieiem Abeud ztvei g^inz liervorrisien^^e Pv0j^rnmmpuiifte der leisten Turnnkndenlie über alsgenieinen Wnn'ch wiederholt werden sollen, da sie ^chon ^'öi ihrer ersten Aufinhnln-^ '^.ie Sensat'on des Abeirds bildeten. Um den frohen Pesii6)ern des Cilvesterrunnnels liuch einen Einblick in das -llvestertreil'en unserer Aunenwelt sieben, wird in den Pausen ein erstklassi<^er L a u t-s p r e 6i e r der Firnia a d i o - T l a r-k e l" die Nadioprogrtinnne der verschiedensten ttroMdle vermitteln, wi^s gewiss überall mit großer Freude ^^iir ttvnntnis genoninien werden nnd n!ck)l verfcl)len wird, die ohnehin stark hotci?e Stimmung der irölilichen t^^äste noch be-^ deutend zu fördern. Alles in allem «^elien wir also nicht fehl in der Annahme, da» anch der diesjährige Silvesterrunlmel im „Uniou"-^as,l zum Clou der heuricien ?t''ui^i''nsn>icht werden ^nd jedermann vollends zufriedenstellen wird ser es nicht versäumen wird, in qanz besonders fröhlicher Ztimmung Ebschied von« alten Jahr ju nehmen. 'n. Recht srohe und glückliche Weihnachtsfeiertag« wünst^n allen Ssbonnenten, Inserenten, Mitarbeitern, Lesern und ?^renn-l»en der „Mariborer Zeitung" die R c d a k-tion und die Verwaltung des Blatte«. m. Tie n ä ch st e Nummer der „zNaridorer Zeitung" erscheint wegzn der Weihnachtsfeiertage erst Samstag nachmittags zur üblichen Stunde. m. Todesfall. Gestern starb in Kri'enina l>er dortige V)err I. P a l l. Friede seiner Asche! m. Trauung. Dieser Tage nwidc der Ei-senbahnbeamte Herr Rafael L i po v Zek mit der Lehrerin Frl. Draga K l u n getraut. Unferc herzlichsten (^llickwiinsche! m. Zum Stephanstage. Der .Eilige des Dezembers erfreu^ sich grosser Beliebtheit im Volke, da es von alters her Sitte war, an dem ihm geweihten Tage den Lehn-t'euten sowie dem (Gesinde einen prcichtiaen Schmaus zu geben. Allerdings hat damit d?r Heilige im Grnnde selbst nichts zu schaffen, sondern die Sitte war dadurch entstanden, das; die Lehnsleute an diesem Tage ihren Herren den Zins ablieferten. Aber wie das gewi^hnlich ist, fragt mon nicht mehr nach dem Grunde, wenn eine Sitte erst eingewurzelt ist, und da die Schniäuse auf den Stephanstag fielen, so natM auch der hcili« ge Stephan im '^olke zu an Ansehen und Beliebtheit. In nianchen (legenden, z. V. in Obcrl)sterreich, gilt er als Schuhpatron der Pferde und man nagelt an diesem Tage! sei,, Bild an das Tor des Pserdestalles. Aus diescnk, sowie aus anderen l^brciuchen geht ilbrigens klar hervor, das; der heilige Stephan auch zum Teil die Erbschast Wodans angetreten hat, des heidnischen Schimmel' reiters, nnd es ist auch nicht anzune'hmen. das; die hierauf bezüglichen l>^<'bränchc sich bald verlieren nx!rden. Anders ist es dagegen tnit der früheren Bedeutung des Ste«! phanstageS als Ziehtag für das Gesinde. Hier hat, wie in so vielen anderen Stellen, die Gesetzgebung eingegriffen und das alte ^ Privileg dieieS Tages aufgehobeil. Aber man i nlilfzte übermäßig sentimental empfinden,! wollte man hierin einen V<'rlust erblicken. nl Ansteckende Krankheiten in Maribor. In der Zeit voni 15. bis 21. d. verzeichnete das Stadtphysikat im Bereiche der Stadt Maribor zwei Keuchhustenfälle. m. Das Parken der Automobile w der Ulica 10. ottobra verboten. In letzter Zeit mehrten sich die Beschwerden, welchen zufolge der Verkehr in der genannten Gasse N'egen der des öfteren ziemlich langen K^tte von parkenden Kraftwagen lahmgelegt er« scheint. Ueberdies wurde voin Großteil de'' dort anhaltenden Fahrzeuge die Gospcska und Bavarska ulica zur Weiterfährt ben"ltzt, die angesichts ik>rer unzulänglichen Br.'ite für jeden Wagenverkehr gesperrt sind. Als neuer Parkplatz wurde von der Polizei der unlfangreiche SloMkov trg bestimmt. 8i.0^i^l8cn-vei7r5cnr« iicZ«W:«K»«ivvr:ivv unbecliNLt perkekt in beiden 8ps2cliea, leäij?. niekt Über 35 Jakre alt. mit lSnxerer Lür0praxi5. auck In cker mcxlernen kuebttiki-un? unä «;sin8t. s^iiroarbesten vcr8iert. 'vvnmü?!. aucb cke? cleut5cben 8ten0?ra> l)Ine nuicilti?. ^b^olvent einer llanäelsaliÄcletme oder IM. N2näel8' 8cbule, für ein ?ut einLeflilirtes. mu8terj?ü!ti? x^eleitetez I^abrikgun-ternebmen in ^sribor j?e8ucbt. — f'üi' Lleiäise, ade? -nti^ 8stir tüek-tlk^e unä jntellixente Kräfte, bietet 8ieti tiir aussledtsrolcke I.eden58tellune. I1uncl8cbnft1. ?e8cbr!ebcne Offerte mit I^eben8!suk, tZek3lt83N8prii-eben tlnä ^nkabe äe8 event. ^ntrittermineZ erbeten unter Lkiffre »Weltmarken 19Z1« an OsIa8Nl ^avoc! »?ubl!elta8« ä. ä., ^as^reb. Mca9. 17605 t4 Zeesen k!r!v.. verclen in allLN ^pcitiielici, unä Orcisrerien verksult. m. Weihnachten bei unseren Psadfindorn. Wie al>i,'!)rlich, veranstaltete auch Heuer die hiesige Pfadsinderg^'meinde eitle Weihnachtsfeier, deren reichl)a?tiges Progrannn von den zahlreich versammelten Mitgliedern mit gri)s;ter Befriedigung ausgenommen wurd.'. Die einzelnen Auffi'lhrungen waren recht originell und gaben ein getreues Bild aus dem abenteuerlichen Leb?n unserer Pfad^ finder. Sturmischer Beifall der beg.'ist.'rt'n Zuschauerschast, unter der sich anch l^iäste ans Ptnj befand n, lvbnte die qnti'n .istun-g-cN der jungen jtünstler. Bil'llcicl'.t die best.' Progrc^inmnuinmer „Iamboree" dessen Tert und Musik voin Fe!dn?eister Sa?a S e-dlar stantnien, brachten die Allevnmgsten — Wölslinge mit verblüffender l^?schnN i^-digkeif zur Ansführnng. Einen ki'n'tlerischen fi'.ennk gewäfirten ferner auch die schönen Zitbervorträge des Ehreine'dnn'isters Io?ko l>> o s. Eine Iurto-nchola, die lehr gut ans-siel, bildete den Abschlnt', dieser gelnngenen Beranstaltung. IN. ?1och ein Spezialgeschäft. In der Pe- trinjska nlic!? befindet sich auch das Danli-'n« hntgeschäst Fannv Zink a, in deni selzr schöne Seiden' und Filzhüte, Tranerhüte n. Sportkc'vpen für Danien in großer Answali! ausgestellt sind. nt. Unterhaltungstalendcr. Gesellschaften und Bereine wollen die Ternnne ihrer dies-'ährigen Unterhaltungen nnd '^^eranst^lHingen zwecks Aufnahme in den „Untürbaltnngs kalender" der „Mariborer Zeitung" un''Lr-zsiglich der Redaktion bekamitgeben. m. Die Arbeitsbörse in Maribor benötigt dringend: 1 Schuhmacher, 1 Müller, l Schlosser, I Waftenschnned, 2 Photographen, l Diener, 1 Tischler, mehrere Köchinneil.. Stnben., Dienst, und ^tinderniädchen, i Ltassierin, l Zihlkellnerin, l Verkäuferin für ein Büfett, 2 Lehrmädchen (Mherinnen), 1 Lehrmädchen (Modistin). m. Der Weihnachtsmarkt war außerordent lich gut beschickt und bes'.'cht. Die Bauern brachten 2 init Obst und 1 niit Holz- und .^>a'nerwaren beladene Wagen an? den Markt Die Fleischpreise sind e'wlts znrückgegangen, hingegen waren jene des Geflügels ivegen der Feiertage hoch, denn Hühner wurden zu Diu. 4s>—90 per Paar. .^'>ennen zu 'il) bis 75. Gän'e nnd Enten zu nnd Truthühner zu Din. K0—I8s> Stück feilgeboten. Auf dem Fle ! schmarkt wurden nur Stockfische und Seeaale zu Din. 2ö bis Zl? iper kg. verkault. — Sonstige Preise: .skopfsalat O.öl)—2, Kohl 1—.'?. .Karfiol bis l5 ^vr Stück, ^arto''el 1.^ ?, Sauerkraut 3.llO—4. saure Ruten 2, Zwiebel 2—3, Kno- blauch 16 per kg. — O b st : Aepfel K—12, Birnen 3—10 per kg-. Orangen 1—3.5l), Zitronen 1—l.5v, Kokosnüsse 15^20. Bananen 3—t Dinar per Stück. — Blumen sind teurer geworden. Obstbäume 5—25 per StüF. — E r i st b ä u m e : Der neue Markt ivar die gan^e Woche mit ChristbSu-men wie be^ät und glich eiltem Tannenwald. Es wurden liber lZ.OW Stück verkauft, je tiach Größe und Ou!» der „B o l k s st i m m e" ein, wo eS Gewaltsain eine Handkasfe öffnete und sich des gan-en n^^haltes ^ etwa 6lM Din — aneignete. Fiir die Eruiernng des frechen Täters wurde von der Redaktion der „Volks stimme" eine Belohnun>g in der Höhe von l0VN Dinar ausgeschrieben. m. 7chr tut ein gutes Werl, wenn Ihr den nienschensrcundlichen Bestrebungen der A n t i t u b e r k u l o s e n l i g a in Niaribor nic^.t tlur die moralische, sandenl auch die /n a t e r i e ^ l e UntevstülMng ge^vährt. Der genannte Verein steht stets vor großen Ausgaben und es braucht nicht betont zu lverdeit, 'daß eine erfolgreiche Tätigkeit dieser e m i ttent wichtige n h u Nl a-nitären Organisation., nur dann möglich ist, wenn ihr die gesanise Oef-fentlichkeit die v e r d i e n te. Nnterftilt-zuug zuko.nutcn lasjt. Uebrigens bleibe nicht nn^^rn^ähnt, daß nm'n die b.'grüßenswerte Altion ztir Änsch.isfuitg eines N a d i o a p-p a r a .t.e s für die bedailernswertcn Pa-lienten der Tuberkulosenabteiluust des Kran lenhauses, die bekanntlich das > erwartete Resultat bicher leid.'r noch nicht gezeitigt hat, noch in diesem Winter beendet werden soll, tva»5 wiede^ nianches Opfer des Bereines fordern wird. Jetzt vor Weihnachten, wo Ihr Ciiren Mitmenschen ^^reude zu breiten gewohnt seid, erinnert ^nch anch jener armen Menschen, d.'nen die Antituberknlosen-liga in Maribor stets zu l^else,, bestrebt ist. und trägt zum l^eling.'n der Vei-einSarbei-ten daher nach Kräften bei! n<. Die Direktion der Handelsakademie teilt ttlit, das', die Weihnachts^erien an der Handelsakademie in Maribor wie an den übrigen 5chnlanstalten bis 15. Jänner dauern. Der regelmäßige Unterricht wird am 16. Jänner ausgenontinen. m. Die Obsthändler tagen. Der Verein der Obst'händler deS Draubanats hält Sonntag, den 28. d. um W Uhr vormittags in der Restanration Nekrep in der V^'iai^niklka ulica die diesjährige .Hauptversammlung ab. Die Beteiligung ist für die Mitglieder verbindlich, ansonsten sie mit einer Strafe bis zu 2l^ Dinar belegt werden. Anch Nichtnntglieder sind höflichst ge-laden. m. Exkursion der Geflügelzüchter Die hiesige Genossenschaft der Geflügelziichter veranstaltet am 0. Jänner 1931 eine Exkursion nach Wagna bei Leibnitz, woselbst die dor-tiqe staatliche Brutanlage besichtigt werdeit wird. Nt. Der Musitverein „Lira" in Lasterk-pcrk-^trö.evina, der vor nicht allzu langer Zl'it gegründet worden ist, entwiMt sich lecht erfreulich mld kommt seinem Zweck, die instruntentale Musik zu Pflegen, gewissenhaft nach. Der Berein besitzt ein komplettes Blasorchester und verfügt ülier eine ziemliche An^^zahl von eigenen Instrilmen-ten. Proben finden regelniäßig zweimal in der Woche statt nnd verzeichne,, einen steigenden i5'rfola. Mit seinem durchweg^ sel)r guten Material siild deut Orchester unter der bev'ii^nlen L itnng seines Dirig.'nten Herrn A. PoliL der Bestand und die wei- tere Entwicklung gesichert. Die Oeffentlich-keit wird ersucht, die kulturellen Bestrebungen dieses agilen Musikvereines nach Kräften zu fördern. m. Fiir die große Gilvesterfeier der Frei. willigen Feuerivehr von Studenci, die diesmal in den prächtig geschmückten Räumen der „Svl>bo'da"-Turnhalle stattfinden wird, lind alle Borbereitungen in vollem Gange. Der Festausschuß setzt alle Hebel in Beive-gung, um diesmal den Besuchern, was Humor, Deklamation und alle übrigen Dcdrbie-tungen anbelangt, etwas ganz A-uherordent« liches zu bieten, so daß schon setzt die Mhr geboten lverden kann für einen wirNich genußreichen, ftöhlichen Abend. MhereS wird noch veröffentti,^. m. Helfet den Armen! Anläßlich der Weih uachtsfeiertage, wo I'hr Euren Mitmenschen soviel Freude zu bereiten gewohnt seid, gedenket auch der Armen, die froh find, zu den größten Feiertagen überhaupt' etwaS Warmes zum Essen zu hÄben. Ein armer blinder Invalide aus Pekel sowie mrt mittel lose und kranke Familie Sattler in Nova gora bei Slov. Bistrica wenden sich bei dieser Gelegenheit neuerdings an mildtätige Hetzen mit der innigen Bitte, ihnen kleinere Spenden zukommen zu lassen, die jej^t in der sttengen Winterszeit umso wertvoller sind. - / - ^ ^ ^ ?vei mor « en » nor- msle. milde, reicklicks ^ntleerun«. LrhÄitNed in sllen il^riotlisken. Oer lnlislt cker Sciise^tvl OinAr 8.^ sentist kiir 4—ö I^^sl. ' LSj'üZ m. „Berguachtzauber". Um ^'^ciW^iHen Ansragen zu entsprechen, sei ntitgeteikt, däß die Einladungen für diese vielversprer^nde Veranstaltung erst nach Weihnachten zur Versendung gelangen. Der Festausschuß wird alles aufbieten, d. Veranstaltung den Stempel dor Urgomütlichkeit aufzudrücken. Nicht nur Tanzlilstige werde,, auf ihre Rechnung kommen, sondern, jedermann soll sich auf das Gemütlichste unterhalten und frohe, unver-gcszliche Stunden erleben. Per Klub „EdÄ-lveiß" hat es schon zu wiederholten Malen bewiesen, daß er nicht nur sportlich, sondern auch als Arrangeur von ^stlichkenen voll und ganz seinen Mann zu stellen weiß. Und gleich hier sei es gesagt! DaS Beste zu mä-ßigen Preisen ist die. Losung des Festes. Schon der Eintritt ist änßerst niedrig gehal. ten. Jedenfalls erschwinglich für sedermann! Und nicht bange darf dir, liebes Publikum, sein, daß ein Besuch des „Edelweißler"-FesteS dein Budget ins Wanken bringen könnte. Fröhlichkeit und ungezwungenste Laune werden dich, lieber Besucher, in den tanncnbekränzten Räumlichkeiten ompfcrn" gen. Liebes Publikuyi„du mußt selbst kommen und nnt eigenen Augen schauen und eigenen Ohren hören, um wieder einmal einige schöne sorgenlose Stunden zu verbringen. „Vdelweiß"-Bergnacht^uber sei die Parole für den 10. Jänner 1931! ?35 m. Wetterbericht vom S^. Dezember, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser ^3, Barometerstand 744. Temperatur —1.5, Windrichtung NT, Bewölkung ganz. Niederschlag l), Um-gebnng Nebel. m. Spenden. Für den arnien kranken Zl validen mit vier kleitten Kindern spendet, P. N. und F. F. je 50, „Gott l)elfe weiter^ 40 Dinar, ferner das Damenmodegeschäft Hobaclier ein Paket Kinderkleider. Herzlichsten Dank! » Autobus Maribor—Ptuj 2ki. Dezember kein Verkehr^ 17512 * Hotel Halbniidl! Christtag und Stepba nietag Früh- und Abendkonzerte. — Vor- anezigr: Silvesterfeier! ^7b7L Donnerstag, den 2V. Dezember ISAil ««> ist äer lrekäkr!ick5to >Ve>!. 6urek veleken äie Krankkelt^errssles in unseren Xürver ein-ärinLvn können, vi« Vmiedun« «I«» K»el>«n> kr»iiketi vermeläet 6Is ^nsteelrunic «lurek Ver>venäuns: äer voklzckmeckenden Voktor ^snösr's ^n»ent.p>»tillen. ^rkälNlcti in «!-len ^p0tl,ekcn. ?rei» «ler kleinen ?klole vin. 8.-». äer «rollen pklole Vin. 15.-»« ^ Alles ist auf Lieb« eingestellt. Der schönste Silvester - Abend in der Belika kavarn«. * Vei« „Franeel" w Melje neuer ^a-lo!an" zu w Dinar der Liter. 17570 * VUvesterfeier des Arbeiter-Gesangverei« nes „FroWnn". Mittwoch, den 31. Äzom-ber um Ä Uhr in der „Gambrinushalle" Ant Programim sind fünf Gesangschöre, ein Quartett und ein komisches Singspiel. Musik der Eisenbahner-Musikkapelle. Dirigent ^rr Sch'önherr. Um Mitternacht ein lebendes Bild, hierauf Tanz. Näheres die ausgegebenen Einladungen und Liedertexte lin der Kasse. Zu dieser alljährlich beliebten Veranstaltung ladet höflichst ein der Ber-^inSauSschuß. S37 » „Plauinka". Donnerstag, den 25. d. M. Rodelpartie auf die „Rogla"«Höhe. Gute SchneeverhSltnisse. Freitag, den 26. d. M. gemütlicher Familienabend im Klubheim bei Halbwidl. Der Bergnügungswart. 238 <>/<» in Rabenstein bei Dravograd der ehemalige Inhaber des Wöbl'schen Gasthauses Herr Matchäus O t t im sinnen Alter von 72 Jahrell gestorben. Der Verblichene erfreute sich ob seines un-verwitstlichen Humors und rechtschaffenen Wesens allseits größter Sympathien und Wertschätzung. R. i. p.! g. Autobrand. Deni hiesigen Mechaniker Herrn Franz Nutter widerfuhr vergangenen Sonntag ein peinlicher Unfall. Als er sich mit seinem Kraftwagen schon auf offener Straße befand, fing das Fahrzeug unweit der „Dullerhube" plötzlich zu brennen an. Rutter konnte geistesgegenwärtig das Auto sofort zum Stehen bringe,, und noch rechtsseitig dieses verlassen, da bald darauf der Benzintank, in dem sich gegen 15 Liter Benzin befanden, unter lautem Krach explodierte. Das Auto brannte hierauf 5is auf das Eisengsrüst ab. Au« vtuj Aus dem Semelnvemt Am 20. d. fand die letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahre statt, auf der eine Reihe von wichtigen Angelegenheiten geregelt wurde. Den Borsitz führte Bürgermeister B r ä n L i L, der eingangs erwähnte, das er den neuen Gemeindevoranschlag ain 12. d. persönlich der Banalverwaltung über geben habe. Derselbe wurde bis auf ei len Punkt bezüglich der Straßenzulageu in sei. nem ganzen Umfange genehmigt. Bei die. ser Gelegenheit sprach der Bürgermeister auch bezüglich ber Subvention für die Po« lizei, der Uebernahme des Gymnasiums, der Errichtung einer Desinfektionsstcllc im Krankenhaus und der Erteilung einer Provisorischen Konzession für den Autobusver-ke-hr aus der Linie Ptuj — Maribor beim Banus vor. Für den Verwaltungsausschuß berichtete Gekmeinderat D a m i s ch. Die Wegschasfunq des Straßenkehrichts wurde an den Gastwirt Reich und Fleischermeister Heller vergeben. Genehmigt wurde das Zahlungsart ange-ment zwischen der Gemeinde und Herrn Po-tre einerseits und Herrn Urbas andererseits bezüglich Erwerbung eines am Gemeinde-gründe erbauten Neubaues. — Weiters wur» de eine Reihe von Unterstützungen gewährt und zwar je 1000 Dinar der Bibliothek im „Narodni dom", der „Prosvetna zveza" und „Svoboda", je 5M Dinar für dii.' ,.?!arodna odbrana", Studentenunterstützungsverein und die „Jadranska stra!a", je 250 Dinar der „Ingoslovanska Matica" und dem Cyrill-Method-Verein. — Die Elektrifizierung der großen Kaserne, die be> kanntlich jetzt Eigentum der Stadtgomeinde ist, wird ^mnächst durchgeführt werden. Für die Auslagen werden die Arteten selbst mit entsprechenden Abgaben aufkommen. — Ferner wurde die Umbenennung mehrerer Straßen und Gassen vorgenommen. Und zwar wurden die Davorin Trstenjakova in Trstensakova, Josip VoZnjakova in Vo^nia->kocniuustk wurde ein Betrag von 2000 Dinar geneh.nigt. In den .Heimatverband wurde Ivan PetroviL samt Familie aufgenommen. — Schließlich wurde noch be schlössen, da^ falls die Uebernahme der Elek-trizitätsgenossenschaft durch die Ctadtge-'meinde erfolgen sollte, die Preise nicht er-«höht, sondern sogar erniedrigt werden sollen. Den Stadtarnien wurde anläßlich der Weihnachten eine außerordentliche Unterstützung in Form eines Geldbetrages sowie einer Zubuße an Brennmaterial und Brot bewilligt. p. Achtzigster Geburtstag. Tie iveit und breit bekannte und geschätzte Kaufnranns-witwe und Realitätenbesitz-erin Frau Llid-milla Wegschaider feierte dieser Tage in voller .Rüstigkeit das schöne Fest ihres achtzigsten Geburtstages. Den vielen Glückwünschen schließen au6i wir uns sehr gerne an! p. Die AutobuSlmie Maribor Ptuj wird am Christtage, d. i. am 25. d. n i ch t verkehren. p. Tragischer Tod eines Arbeiters. Ver gangenen Sonntag wurde in Ptujska gora bei Ptuj der 2Zjährige Befitz'erssohn P i s-lak aus MajSperk unter äußerst zahlreicher BeteUigung zu Grabe getragen. Der Genannte war vor kürzerer Zeit in der Ta-ninfabrik in MajSperk verunglückt. Beim .Heizen eines Kessels erpll>dierte dieser, wobei der bedauernswerte junge Mann am ganzen Körper schwere Verbrühungen erlitt. Er wurde sofort ins ÄrankenHaus nach Ptuj überführt, wo er eine ganze Woche mit dem Tode rang. Das Schicksal PiSlaks ist umso tragischer, als er knapp vor ftiner Vcr nlählung stand. R. i. P.! P. Opfer einer Wahrsagerin. Eine überaus mt>sterii>se Angelegenheit hält zurzeit unsere Stadt im Atem. Schon vor mehreren Monaten tauchte in unserer Ltadt eine gewisse Elizabeth H. auf. die sich dnr5' verschied. Vorspiegelungen an ei::? hiesixie verheiratete Frau heranmachte und dieser durch verschiedene mystische Machenschaften klarlegte, daß sie von il'^rem Geinahl betro^gen werde. Die nwsteriöse Frauensperson konnte die all^u abergläubliche Frau derart über zeugen, daß diese alles willig befolgte, was ihr besohlen wurde. Die „Wahrsagerin" ließ sich ihre „Bemühungen" natürlich reichlich entgegen. Die gan^e Geschichte nahin einen immer größeren Umfang an. Tie vermeintliche Wahrsait^erin verlangte nänrlich bald von ihrem den Gemahl zu vergiften. Die geplaglc ..ran wurde schliesslich »oNkonl men verwirrt, sodaß sie eines Tacies vlötzlich Anzeickielt v^'n einer Gemütserkrankung zeigte, die sich zum Glück bald wieder legten. Erst ' ht kamen die Einzelheiten dieser mysteriösen Angelegenkieit ans Tageslicht, die die sofortige Ver^wstung der „Wahrsagerin" zur Folge hatten. p. Stadtkino. Zu den Weihnachtö'.'ie''ta-gen gelangt das köstliche Lustspiel „S echs Menschen suchenNachtquar-t i e r" mit Iennti Ingo, Georg Alerander und Ernst Verebes in dni 5-.auptrolIen zur Vorführung. Am 27. und i?8. d. n>ird ^^a^ russische Trama „B a l a l a i k a n ä ch t e" mit Jack Catelaine gezeigt. * Bei BerdanungSf^l^Sr-??, Blutarmut. Abmagerung, Bleichsucht, Tr'isenerkrankun-gen, .^Hautausschlägen, Furunkeln regele das natürliche „Franz»Iasef"«Bitterw'a!ser vortrefflich die so wichtige Darmtätigkeit. 5'^ervorraacnde Männer der H^'ilkunde haben sich überzeugt, daß selbst die zartesten Kin-der das Fronz-Iofef-Wasser gut vertragen Aus Glovenjgradec sl. Motorradunfc-ll. Der 5ohn des Holz« Händlers Max (las aus Brezno fuhr mit seinem Motorrade nach Maribor. Wegen des großen Nebels stieß er in einen ihni entgegenkommenden Motorradfahrer, stürzte zu Boden und blieb bewußtlos liegen. Da sich die Verletzungen als ziemlich schwer herausstellten, wurde er in das hiesige all' gemeine Krankenhaus überführt. sl. Rauchfangfeuer. In der Wohnung de» Malers Bertossi brach ein Rauchsang-seuer aus, das aber baid von der herbeige.' eilten Feuenvehr gelöscht wurde. sl. Weidmannsheil. .?)err Hans Schul-l e r, Hotelier, sck^oß unter dem Ursulaberge einen kapitalen GLmsbock. Dies ist schon die zweite Gemse, die von unseren Jägern in der heurigen Saison erlegt wurde. sl. Eine Gilvesterfeier findet im Sokok« saale statt. Für gute Unterhaltung ist gesorgt. MGr«ß«n In ptuZ II»ern In»»?-»«,,»»«»» Uw«ei»»mmvn. Sisaker Mineralwasse» Die Erfolge, die dieses Wasser sozusagen tag lich aufweist, sind sehr ausgeprägt, umsomeli'^^ als seine Anwendung noch nicht lange währr Erst seit dem Frichting dieses Jahres, nach voi hergegangenen allseitigen chemischen und ärzt« lichen Untersuchungen, wurde es der Oesfentlich keit übergeben. Es ist daher zu erwarten, dasj das Wasser in nächster Zeit bedeutend grösjcre Ersolge wegen seines zunehmenden praktische:' Gebrauches erzielen wird. In dieser kurzen Zeit hat sich in einer grossen Anzahl von Fällen auj der ärztlichen Praxis erwiesen, das; oie Anwendung des Wassers für viele Erlrankungt'n sehr verbreitet ist. Es ist demnach auch ein Heilmittel und neue Beweise wird die nächste Zukunft bringen. Das Wasser ist wegen seines Jod- und Brom« Gehaltes ein ausgcspro6)enes Jod-Broin-Wasser und erst dann koinmen nach ihrer Wirkung die Hydrokarbonate, (.Chloride und andere Bestand« teile dieses Wassers. Einige Zitate aus ärztlichen Attesten bestä« tigen das Obgesagte. „Während des Gebrauches dieses Wassers alS Geträn? wurden leinerlei Störungen beobachtet, sei es in der Form einer Intorikatiou, oder in welck) immer anderer Form." „Die Erkrankungen der Atmungsorgane, na« mentlich Fälle akuter und chronischer Bron« chitis, sowie ?lsthma, werden mit diesem Wasser vorzüglich qel>eilt." „Einige Fälle von Linochentuberkulose erziel, ten sichtlick)? Besserungen. Lungentu^berkulose lann und darf mit diesem Wasser nicht behan-delt werden." „Erkranknngen an Z^^erlalkung der Blut« gefäste (Arteriosklerose), verbunden mit Erhöhung des Blutdruckes sind sehr günstig ausgeheilt worden. (Am grös;ten sind die erzielten Ersolge bei jenen (Erkrankungen, bei welchen der Erreger irgend eine Infektion bildete). ES wllrde auch beobachtet, daß die Verringerung des Blutdruckes keinerlei nachteilige Folgen fü? das .Herz verur'achte." . „Fälle von Kropfbildungen, namentlich dit sogenannten Alpenkropfbildungen, werden erfolg reich behandelt, doä) muß nur unbedingt d?r richtige Krankheitstt?pus zcitgerecht erkannt werdeu, weil sonst Basedowsymptome hervor-gerufen werden können." „Es gelang auch Schwächeerschei:mngen bei werdenden Müttern mit diesem Basier zu beseitigen, nur darf es uickit während der Bildung von Muttermilch getrunken werden. Diese Fälle werden auch weiter auf der gynäkologischer Klinik von Prof. Durst untersncht." „Das Wasser re^it die Gallenorgane an unt eventuelle Gallensteinbildung wird leicht verhir dert und auägesckieden." „Nierenstein, l' ^'hate werden durch Nnwem dung dieses t.!nsach ausgelöst und kchwi.,' den vollständig." „Bemerkt wurde die Wirkung bei. einige» i^onnpr^rast. r'k',^ ?.^. '.^'czomdt-? n?.'^ ciironischen Störunc^en des Tarmes und Ma» tzens, was wieder den Hydrolarbonateii zuzu-'chrt-nben ist." „Erscheinungen von Äckwnkheit sind auker» ordentlich ^lünstig geheilt. Ae ersten Versuck)« wuro>.'n aus den Tampferlinien ^^^ol^aird-^tnnida macht und werden nunmehr auch auf unseren Schiffen ein^efiihrl." Schon diese wenigen praktischen Beispiele .'on ganz ver'äiiedenen Territorien, welche sämt «ich durch ärztlI6>e Alteste b'letit sind, bestät'l« aen. da» das Wasser vorzüglich: Eigenickioslen leiitzt und dak seine Amoendung zu Heilzwecken von zu Tng zunimmt. Das beweisen am l'?sten die bisher'i^cn nnzäliligen spontanen ^anksai^nttgen au^ einzelnen IndisationsgeHie« ten^ Toch sind dieS nicht die einzigen vrfl'Ic^e. auch m^in, sie für die Gesundheit die wichtiqi'en 'lUd. Tie Zahl der Äo'umenten wächst mit un« irn<'I)nlicher Ge'chwtudig'eit derart, das; z^ir ^''u^'^ttgrifsnahme neuer Vohrunc^cn fi^r die Er» pl.itation de>Z Wassers geschritten werden musit?. Tie'er Taae sind eben die Arbeiten l>eendet mor!>.'n. Turch die neue Quelle werden !.'iter per stunde gewonnen. ^lides hat es den ?1ns6??ln. das', anch die'e Meng? niäN geniig?n U'irh. uin der ?ial^'krar''chen. In^ol-f!e^i'skt'n mersten schon jetzt neue Quellen eri)fs« ntt. INN die l^?'amtmeniie deS Wassers zu er-lii'ben. Tie w nmfanliroiche ?snw'ndilng dieses Mi-n'.'r iln»ass'r^ neranl!ihte den ^^"siver der Onole ille.^ fj'ir den Ausbau e'nes ^^i'smdes vorul' liei??ten. sollte alles ohne Störung vor üch l?el?e'.>. s>) wirk! n'an l'ereits nl^rsi''en Ia^)rc dc'n ?eiien der 5)eil'rn?1 dieses Wassers ge« u!e''?n. wäre w"'n'ch?nsivert no6i n'ehr?^nhänier i!l'> ''uniuieut^ n de^ ?^'n''rns''"'^'r^ zn finden weil er di'^j durck ^eine liervor^ raarnd.' Qualität in volli'm Mas^e verdient. Üiit Mk? d'-i kn^ad>»n eines Schnunsenspezi:?!istcn. di'n sünisten )^col'nch!nncien dos ni''?riktinii!^'?n Dr Wells verlciu^t de!' Ttsinu^ne?! in drei Stadien, von denon sic!? j?des uonl and'.'?en lint<'rsck^ikt!t und di'>'f'alf' auch bc''!?nder>.'i bc'smitdl'lt nvrdsn IN!'';. ?llo chiiralteristisch«'-^ .^ienlizeil-li^n des ?cknnivsenstc^dinnis tritt .zuni^chst <'in s^'lqv'nn'ines Uiilx^hn('!ei ailf, ost teill.'itc't 11^'n leies'leu ^'s^!''>"rerschl'iniinaen. 'owie dften Nake also da-' '.ick'i'il' Ver'ckiniipft'ein Um eine ver-lüc^'ltl' Nci^uni der ohneüin sck'^'n entzunderen ?l!i'c'nifs^''l'ilnl'äut<' zu nerniciden, soll irn ersten Ztadinm dalic"' auch noch kcitie sn'ale Be^'andluna k^e'- Naie '.u'>r''<'l''!'>'nms'n weiden 'weite Ttadiunr ist l)eson^?r>Z düri-li l'inc starke und '.-'''''r '^^^asser- an-^'^ti^una n',c< der Nase aekennze'chn<'t' dibei ist die ^sill''akeit o't so schirt. da»» Nl' die zwi'chen Mimd und ??as^ n''/ nnd rätet^ '^'ie N'nmandlnna der an» d"",neil Tvlü'siakeit in ^>'lien un^ d ssen ist dann das des dr^^ten und l<'stten ^tadiuiN'Z Was nun >!' ^^e'iandl'nisi de«? Tchnun^en^? l^otri'ft. Ii' und die l''ei>en er'^en "i^die" '"n kie'^nn dnü^'.irch ',11 fiekäni^''en und ^u lindern, das', nian im warnien ^'nlti'er ode'- aut^s) ein^'n ^ianz itti Bett siseif's aenn^lint i'.' fi^rperüch al-^irtendy Ne''"ina.?n nr.r',isne^inien. in"s^ i^ifs^' w^l'irend de^ ?>-s'nnv^en'? iinlevl'u'cheii. ob^>'n'o wie auch -^'ad?n nii'l'^ ras' 's' 'lt ?sns"? -'^'.'lf^sel^'e da?? inan eim'n ? ..ss'ili'rn" nts'ne. ist d''r''^''N? nern'e->e!!. ein.' I^e^erladuna de? Ma« 'fs-'.V''' " "?n a^ene? ^ind^lsis'fs) wie a"ch «oslen z. nsierl^a'ivt n'ckit Ii''!' ' !>erden. se>linae der ?chnn^'en 1 '' ttia'^<: a"ch lta''k nemi-'r^te ^ en sind nscht '.ntr0nss!<7. Nn? dic Tr.^N' f! :rati'->n 'oe''N'^rfen. enw^'k'list e? sich, l''iNl'.,fsissi ersten ?tadi'sn' f,e!^e uins'.' zu sich zn n<'s)iueu E-Z« i^sier-Niel ae'r"nsen we''dt.'n. und zwar s"''''l'' imd ,'^r"i'^?^'a^t^ Eine eiaonts^ml'che ^^'l-^'^innua N'>ilirei?d ^chnnpscns be» tl''s 'erne»- darin das? da>^ T^lnt weniaer k'fnü'ch? "'''estlind^^'ill' ans'i'eist al^ 'm a?« '^'n'tan!^^ '^^e^kisilf' ist e>^ >on '^ei! zn ,"^ei^ etwa? dl>^i^e!tk'.^hlenka"-/l'l? ?'a're>n in ein^unesnnen. 'lild siss, d'>" ^^-''^andluna iut ersten ?ta« !>:'k!N a"'^'''^'lie'''sich ai'^ l'i"e ^^ind^riina d<'? ?lss!7en'<'''ns'l'^in>>.'f^Z er'tr.'cken si'.lste. !N' 'n'<'iten ?tad''nii schon eine lokale Ve-'andlunqsweise einsetzen, indeni der ?chnup« ^Heaike^ u«Ä Z^iuls/ NationaNheater ln Marldor Re»ertvire Mittwoch, 24. Dezember: Geschlossen Donnerstag, 25. Dezeniber, 15 Uhr: „Ala-d:n", Kindervorstellung. — 20 Ul)r: „Graf von Luxemburg". Neueinstudiert und neu inszeniert. Zum ersten Mal in dieser Saison. jKreitag, 2g. Dezember, lö Uhr: „Alei^aN' dra". Zsupone. — 20 Uhr: „Tie PUppe". K'upone. Samstag. 27. T?-»einlier, 20 Uhr: „Verlaus te Breut". Knpone. Zonntag^ 2^ Dezember. Uhr: „Mahsn". Kkndervorstesluna. Ci'pone. — 20 Uhr: „Graf von Luxemburg". Amkki'o <«M0V0 Am 22. Dezember d. I trafen 36 Herren mit großem Re sc^-o^äck init >cm '^lond-st)ros;d^en, Vudavest und noch einige unterweqZl'essen-de Zti'idte worden besucht, unl sich im qim« st lösten 5^a^en wieder eill^u'chiffcn. so ist der Lebcnöwefl der t^rosM. Der me^irmonatliche An^entbalt 'n Amerika war eine Besonderheit, ja ein Ereignis auch filr das ^'and der nnbel^renztcn Möglichkeiten M Mann bedeuten fiir da>Z Dollarland in der Ni'siel nicht niel, aber diese ?char versetzte stan^ Ainerika in eine l5k-''tase. wie d'e? zn tikn nn»- nr"''^ die ar^^'en Vorinatche'5 im Stande sind. Taa ftir Tiq ks'slte d'ese Truppe die flrl^siten Zäle Ame-rila.? biö aus den lehten Vlak. ?ax^ für ?aq konnten Taufende von Personen an d^'n Tarbletunx^en nicht teilnehmen, weil alle schon inl ii!'"'s'in''n ris'en n. T-aa 'nr Taa brachten d'e arös^ten amerika« ni'chcn Blatter lictieistevte Artikel i'iber die a!lch fiir Amerika 'mgeasmtcn Erfolge der Sechsunddreisng., Die .'ikronl' der Triunivhe war !^ic Endl^ati^n die St^d^ d?r "'^'.'i^ivneu ^n wcniaen Taaen wurden in ?l'Uwork 7 nolskommcik aucinerkaustk^ Kon-n'vte de? unter der i'e!t>'tt'i de-^ ^abell^aN-'n St'lge ^ a r o w stebenden D^nkosafencho-r.'.^ — um den liandelt e-Z sich hier — veranstaltet und Ersolc?e acerntet ivie sie vor den Ia''owkosnken noch k<'in Ch^^r hatte Am lei'.ten Taqe vor der Abreise nach l^i>roda. nnlrde das Ab'ch'ed'?konzert in der beri'ihm-ten „Metropolitan O^>er" dnrchaeflihrt, als kenvatient etwa lvaruie Dampfe inlia^iort oder Menthol schnnpst. Das letUe ?ta-diliul kann durch E'nziohen alkalisch-anti-Optischer Lö'iunslen gelindert werden. d Wie pflegt man die Haut im Winker? ?n der .^kälte ziehen sich die Bllttqefäl^e der .'')nttt zusammen, die Tätigkeit der Schweiri' und Talgdrüsen wird gerinaer, dadurch wird die 5'>ant trocken und spröde. Man soll daher vor allem im Winter t^?sicht und de nicht mit zu bartetn Wasser waschen. Bo-rar oder t^lt)^erin und d<'r beste ?nkaN zun« Wasser, um ein ^iissiqwerden der .Han^ zn vermeiden. Die Haut tnus^ in: Winter besonders aut abqetrorknet werden, ein i-"che-. risies l^infetten mit Creme ilt ziveckn"7s^ii Da infolge des ,^usattmien^iehens der B^nt-«lefäne der Blntuutlanf »lerlanakamt i^t. ^en sich b<'sonders k>ei Blntarinen .^^nde, ^üf'.c, Nase und Qliren kalt an. Warden noch dazu enge «»'^nche od''r enge Handschuhe getragen, wird der Blutnmlauf noch mebr gebindert, und e«^ entstellen an diese.n stellen ?vrostbenlen. Da!ier soll man im Wititer nur beaneme ?chuhe und .'(»^inds'l'n» he bcnsitzen. Ä^^enscl^en, die zu ^-roktbenlen n<'igen, sind W<^chselbäder zu enipfeblen. Bein? Anfspringen der Leippen verwend.? lnan.zwccknms^ig Lippensalben. d. Ueberheizunq der Räume ist geiund-lieitsschädlich. Die Temperatur in einem ?im?ner soll 2si (^irad Cclsilis oder Ii» l^rad ^i»mnur nicht üb<'rsteigen. In zn heik^eti Nännu'n drängt sich das Blut gege,, den .^tvpf, die Atnlung ikt crsäWert. man siililt s'ch nickt wobl^ Aus'erdem bi^steht die <^^''e' sahr der Erkältung, nvnn ntan auo dem warnten Nouit, aus die kalte Strasze kommt. besondere Ehr'uui? für.den Chor. Das .Haus l'lö zum l<'t5totr'P!ajK au^Averkauft. mehrere Taufende konnten keinen Zutritt inehr finden. ein Erfolg, der von der Neivyorker Presse als einzig dastehend in der Musikgeschichte bezeichnet' wurde. Ucber die für ui'ere Begriffe unglaublichen Erfol^c des C-)orcs sch'-eibt z. B. der ?ieMorker „Awerican".... der erstaunlirl^ ste Mantierchor, der jemals Ne^vyork besucht bat. ergrisf die .^i^rerschaft bis zur Verzi'ickt-lieit... der „Evening World" diM'gen schreibt: ,...-.. da,^u anserwählt. einen bisher von keinem' ausländischen Chor gewonnenen Cieg zu erreichen". Auch unsere'Stadt wird die (Gelegenheit l'mken. diesen vom Vorsahr bestens bekannten Chor zu !jstren und ^ivar am M i t t-w o ch, den 7. Jänner 1931. Grmei' Kunftbklef Zur „Parsifal - Aufführung. 't^raz steht im Zeichen des „Parsifal - Er^ eigniss?s. Unter den Einführnngsvortragen, die anläßlich der bevorstebonden ,.Parsi'fa^"» Aufführung gehalten wurden, fand dt^r von dem bekannten Schriftsteller und Musikkriti-ker Dr. Otto 5? ö d el dcn grö^üen Anklanq iodas; er im Nahmen der „Urania" - Veranstaltungen drei ansverkanfte Säle erzielte. Der Bortraa^nde leats einleitend Ri '^ard Wagners ideale Anschauungen dar, die den Meister bestimmten, sein Bühnenwsihf.'st-spiel „ Parsifa l" einzig und a^cin in Bavreuth auffsibren zu lassen. Dr. Hiidel bezeichnete es als k'ulturschande, dasj man über ^etl letzten Willen des gri)^;ten deutschen Mu sildramatikers einfach zur Tagesordnuna übergegangen sci. betonte aber, datz die Niäitaufsührung d?S Werke? in t^raz allein — da nun einmal aros^en «tädte schon vorangegangett seien — eine kaum verständU che tteste n'äre, nmso melir, als gerade im ^'euriaen Tpieljahre die Voraussetzungen zu einer denkbar würdigen Wiedergabe ge^"^' n seien. In klaren, deutlichen strichen umrir? der Vortragende die verschiedenen, aus den verschiedensten (^"aendl'tl bek'^'woteten Sa-alnarnvven. die i^^vrbedinauug ^iir ^'i-scheu t^!estaltuna des Stoffes waren, charak-'eriii''rte k"r^ die enten ui'^^"last"rlichen Vgr^ifal-Dichtungen, uiii ausfnbrlicher bei ??olsraui von Eichenbach zu vertveilen. auf dessen W.'rk Wa^'ner' Dich^nna fnnt. (Sebr interessant waren nebenbei bemerkt d' Be-'iebun'^en '^^^"lfraM'"^ nnd seines Epos zur "teiern-ark, die Dr. .<''>'^del a"^'inanderset^te.> ?'<'en di' neb''np'nander'^e^^''^'^^en ^n'^alts^ -^n-^aben von ^^i^lkxanis und W'^nners ??rk sieben die bl'd'"'tsamc dramatis-'l'e Tat d^'s ^anrent^l,^^. erkenn-'n. die in d?r Ansl'-^'i'tuna aller epischen Breiten und ^.er ^e^er^üls^' Personen des 'n Pk^ssig klar wtlrde d^" überragende B^-dentnna von Wo^'ners jlunst aber erit, als Dr. .^'Vdel den Dich^nn^''n srfNs'^.?i>s<^l'''tis''^ ni ^^eibe rückte und die kris'talskl''re formal" Archit'kt^'nik d''s Waanerschon Werkes, die ''»eniale .sn^^e^'erb'ndnna der bond^lnden ^^/'rsin^n und di" d''m Werke innew-^li"^ > Etbi? ül^ier'eik'^end nachwies. Die arö^'.te Aul inerk'a^nkeit konnte Dr. f'^l^dels Ersänt'"-nng des Ideenaebaltes der Dichtung des Waa» n'"rsch''n s^esamt'chaffens, nicht bloß des ..P^'^sssal". envecten. Der Bortr^aend'' stellte sich mit l'ewus^ter Abncht in l^^eaensat^ M vielen Erklärern nnd le-^te dar das!» eine beltiunnt^' ..Weltanschauim-'" oder iraend eil ,.Lebrael'"nd''" eines von Waaner in Mnkif geseitt worden sei. sondern _Wik' den^^''^^ '^l^i"d<'rs'^^^^'^e snl<^«'r nn"^' erkennbar seien — in erster Linie d^s per-^l^nli'-l'e Er'ebni^-' des Meiiters den ^nvian'» de'' s'^'o^^fnna seiner drn'na in der Forin von Le-^efrüchteu, sondern einer eiaenen. neuen und in keinem Buche zu findenden ästhetis'^)<.ri-tischen Einstellung M Richard WionerH y;e-samttverk. Tie Zu'iörerschaft folgte den Ausführungen mit gespannter.Hinaabe nnd daus te begeistert mit stürmischem Beifall. Hans Pratschsr -s- Greco-Nnsstellung in Barcelona. In Barcelona wird iin Fri'chjahr 1931 in den Gebäuden der vorjährigen Weltausstellung eine Grec o-A usstellung veranstaltet, die das gesamte Werk des Meisters, auch so weit es inl Auslande aufbewahrt wird, vereinigen soll. -j- Literarischer Filmbeirat. Die Pariser Paramount Wils ein l i t e r a r i s ch e S s? o IN i t e e schaffen, d?m vorläufig Sacha Guitry, Pierre Benoit, Paul Morand, Saint-Garnier uud Paul Pagnol angehörell werden. Das .^^omitee soll sozusagen vre bera, tendc Instanz darstellen. -^Dreyfuh in allen Sprachen. Das Schauspiel „Die Affäre D r e N f u s" dessen Aufführung an einolu franz. Theater vo: kurzem gesichert worden ist, wurde setzt auch für Ausfübruugen in Amerika, England, Skandinavien, Spanien, .^>olland, Polen. Bulgarien, Ungarn und Italien erworben. -j- Quo vadis-Prozeft? Die Erben dez 191k; Verstorbelten Polnischen Dichters Henryk S i e n k i c w i c z wollen in fünfzehn Staaten Schadenersatzklagen anstrengen, weil die Auffi'ihrung des auf Sienkiewicz' berükjlnteln Buche beruhenden Fil-ms „Q u i v a d i s" nnberechtigterweise erfolgt sci. Ihre Gesamtforderung beziffern sie angeblich auf 3 Millionen Dollar. Klno Burg-Ton?^no. Zi? den ^?eibnachts^e»erta» gen wird der sensationcjlle (^bir^stonfilm „Der Sohn det weisen B"rg^" mit ^ouis T re n ? er und Renate Müller lloze-gt. Union-Tonkino. Weil''N''ch^^''"'r-''ramm bis einschließlich Sonntag, den 2.'^. d. „N^sen--Montag", das 100?o'lle den^s'''''e nach dem gleichnamigen Noman von Hart leben. Apollo-^ino. Donner-^tag. den 25. und Freitag, den 2s'' d das Schl^gervrogramin: „Das Hai's d-s Schre,e,stS". q?lich dem gleich nawiaen ^poiiran. Stir? " ^ile! Dian'^-Kino in Sin^-nri. Donner-^^ag. d. 25. und Freitag, den 2i^. d.: „Der N^arr-r vou j^'rchseld". Das Meis^erwe^-k niit ^il-"leln: D ieterl e..Wiedererl^ffnungSvor-stellung. Sin Scharfrichter klagt. Der Scharfrichter von Prag klagte den Chefredakteur des Prager Blattes ».Expreß'^ wegen Beleidigung an Die Zeitung berichtigte nämlich, daß der Henker sich eincS sehr grossen Erfolge^I bei dcn Franen erfreue. Er bekomtne angeblich lZMo Heiratsangeboti jälnlich. Nach der .Hinrichtung des Doppel-niörders Ellinger verteilte der Scharfrichter Alltograuilne, die ans Ansichtskarten ge-scl,rieben waren, an seine Verehrerinnen. Diese Mitt'.'ilnngen des Erpreß" »var, nach Behauptung de»? .^x'nkers, iu einem s... si!.''h-'lisch.'n Ton ges'alte»'. daß er sich ge'wui'gen ^ah, geget, die Zeitung gerichtlich vvrzugc-l?en. / ^linnerZtag, de,, 5.^. Dezember O „MqrWorer Nummer ^irt5cksktIic>Ze kunclzcksu WlrtfchaWcher Rückblick Ao» dem Berichl« der A«»reder Saildel»I»a««er Das Jahr neisit sich seinem Ende zu und t»ic verschiedenen Wirtsäiaftsorganisationen lxreiten Berichte über die Situation in ih» l>'m WirkunsiSlcreiche vor. T<'r erste Bericht ist seitens der Zaglcber Handelskammer erstellt worden und bezieht sich auf den zuständigen Handelskammerbereich. T'e Allgeiminsituation ist nicht rosig, t>och ist sie in vielen anderen Staaten lveitaus ungünstiger, trotzdem diese ökoncmiich und kuUurell oftmals >veit hii-her stehen. Trotzdeni aber ist die wirtschaftliche Situation bei uns weiiaus besser, als allgemein angenommen w:rd. Agrarstaaten haben überhaupt den vorteil, daß ihnen durch die Passivität kein iibergroßer Zchaden erwächst und dast sie in '>leser Beziehung nicht auf das Anstand an« gennesen sind. E'n weiterer Verteil für Ju-lioflawien ist der, daß hier das Problem der Arbeitslosigkeit fast unbekannt ist. jedenfalls ist aber eine Reform der Ge-iessschaft und der Wirtschaft linnmaän'^lich uolivendig. Diese Reform bat t>on innen l?erauö zu erfolgen und eine Perminde'-'lng i)cs heute noch recht hoh-nl L e b e n s st a n d a r d s mit sich zu bring-^n' mit der die Intensivierung und Rational sierung der Arbeit 5>and ill Hand gehen muß. Teni Handel hat das (^vschcifts'ahr nicht die erwarteten Erfolge gelri^cht. Tie wirt-i6'astl!che Depression scheint ihren p'nkt noch nicht erreicht zu kia'kl^'n. sie hat sich trotz der guten dieajäbriien lernte no nerschliiiiiuert, da die Preise für die Aqrar-pri^duite stark abgefallen sind. Unsere Innen lu'rtschaft ist von der Kaufkraft der Massen abhängig, d'e mit dem Ausgang d.''r Ernte nächst nnd sinkt. Unsere primitive '^andivirt schast kann nnt der fortgeschrittenen Landwirtschaft ann'ritani'cher Mariner nicht konkurrieren. !?lllc ,'^eichen deuten darauf liin. da^ die nächsten 'Zeiten noch schwerere stampfe unl die Crl'altnu-i nnt sich bringen iv^'rden. Beult auch die gleichen Verhältnisse in allen 'l^lachbarstaaten herrschen, ist das Ende decl .^ilüenailfstieges noch nicht ab.^iisehen. Auch daö Gewerbe leidet unter der starken Urise. Tie Gewerbetreibenden sind zum giösztsil Teile uiateriell schwach gestellt und verfügen zumeist nicht einmal über ei-'enes Betriebskapital, so daß sie aus d!c Kreditie- rung und KapitalSanleihe, ^meist bei hohen Zinssätzen angewie en sind. ES ist anzuer-kennen, welche Ausdauer und Zähigkeit die Gewerbetreibenden im Kampfe mit der Kri'e entwickeln, die ja noch durch die immer stärker werdende Ind-ustrialisierung erschwert wird. Erkennt man a!)er auch noch die starke jionkurrenz des Auslandes gerade dem minder geschützten Gewertetreilbenden gegenüber, dann irnrd man es verstehen, welchen harten Kampf uufer Gewerbe auszufechten hat. D?e Jndu'trie war im abgelaufenen Jahre n'cht ausreichend beschäftigt. Tie allgemeine Krise und der starke Koniunkturrück« gan^ haben sich selbstverständlich auch hier liedeutend geäußert und den .^ampf. der schon frtiher stark war, da es sich zumeist um einen ganz jungen Zivcig un'erer heim'schen Wirt.cha^t handelt, no6i mehr versc^rft. Die Ausfuhr der Prcdukte unserer Holz'ndustrie. die den stärksten Faktor unserer lZxportwirt Wirtschaft darstellt, ist in d'esem Jahr auf ein Minimum gefallen, da die Auslands-Pleise uuunterHrochen fallen. Diese Tatsache ist von schicksalschwerer Bedeutuug für un-ere ganze Wirtschaft Man kann rechnen, daß das stärkste Kapital in Jugo'lmvien, zirka 4 Milliarden Änar, in der Holzindustrie iuvestlert ist. Ter übern>ie.''endstc Teil der übrig. Indu .strie arbeitet unter den ungiinstigen Verhältnissen. Hauptsächlich uwngelt eS an einem einheitliclien System zur I^ührung un serer Indttst''iepolitik. Das Bankwesen wird durch die Bargelder anhä'.lkung charakterisiert, doch zirkuliert das (^^eld zu wenig, da die allgemeine Krise das Placement erschwert. X Rutzviehmarkt. M a r i b o r, 23. Te- zember. Der Austrieb belies sich auf VI Ochsen, 14 stiere. 248 Kül)e, 14 Kälber und 18 Pferde. Der Handel war mittelmäßig; vertauft wurden stilrk. Ss notierten kür das Kilo LebendqewiÄ)t: Mastochsen Dinar 8—Halbniasto6»'rn li—7. Znchtochsen i)—<^.75. Lchlachtstiere 5.5s>-'ver-dcu in den nächsten Tagen Anleitungen zur Einzahlung von Aktien zugestellt erhalten. Es wird darauf aufmerksam gemacht, die Einzahlungen nicht hinauszuschieben, damit die baldigste Einberufung der Generalversammlung der Aktionäre ermöglicht wird. Deshalb ist es nötig, daß mindestens der gesetzlick) sirierte Teil des Aktienkapitals eingezahlt wird. Der Landwirt Schädiinosbt ümpfung im vd-bou (Fortsetzung.) Blutlaus (setilroneura Die B l utlaus gehört jedenfalls zu den widerstandsfähigsten Schädlingen un'erer Obstbäume, speziell des Apfelbaumes. Viel Geduld und Ausdauer sind zu ihrer Bekämpfung notzvendig. Sic ist ein Schädling des Sommers und Winters und muß das ganze Jahr hindurch bekämpft »Verden. Die geeignetste Zeit zur Bekämpfung dieses gefährlichen Schädlings ist gerade die Winterszeit bezw. die Zeit, in welcher sich der Baum in der sogenannten Saftruhe befindet. da wir in dic»er Periode stärker wirkende' Mittel amvenden können. Die Blutlaus erkennen wir sehr leicht an dem wcißell wachsartigen Flaum, mit denen die BeWstellen überzogen erscheinen. Sie tritt in größeren und kleineren Kolonnen au^ und besitzt eine unglaubliche Berme)-rungsWix^keit. Befallene Bäume leiden, wenn eine Bekämpfung nicht vorgenonimen wurde und gehen zusehends zurück. Au den Berallstellen entstehen krebsartige Wucherungen die Saktstockunk?en hervorrnfen. Die Bekän«pfung der Blutlaus ist insoser-n^' schwierig, »veil d'e am Hinterleibe entspringenden Wachsfäden eine Benetzung verhindern. Ein Bekämpfungsmittel muß daher vor allem wachslösend wirkeu^ damit eine Benetzung des Körpers der Blutlaus durch Abtvehrmittel ermiLglicht wird. Die Blutlaus siedelt sich in Zkolonnen, speziell gerne an offenen Obsrbaumwunden an. bezw. an Stellen, die noch nicht verheilt sind, da sie an solchen Stellen se)r leicht mit ihrem Saugrüssel zum Safte kommt, wel-chen sie dem Baume entzieht. Die Blutlaus überwintert entnxder an Stellen, wo sie sich eingesaugt hat, oder aber zieht sie zur Wurzelkrone hinunter. In» Frühjahr gebärt sie lebendige ?iunae. ail? welchen zuerst unbeflügelte Lül-l^e entspringen. .Herbste treten dann d e geflügelten Läuse auf, die für die schnelle Verpflanzung der Blutalus von Baum zu Baum sorg:«. Im Laufe des Sommers 'olsien ^ bis M Generationen, woranS sich die schnelle Ueber-handnahme des Schädlings erklärt und die B!utlan'?kolonnen bis in die Millionen steigen. Die geflügelte Blutlaus erzengt in .Herbst die Geschlechtstiere deren Weibchen nach erfolgter Paarung das Wintere: able» gen. Bekämpfung. Dieselbe wie beim ??rostsnanner, al'o Ab» kratzen der groben Borkenrinde. verbrennen derselten. imvie Sivrit^en mit starken ke»:-zentierten Wintersprit^mitteln wie z. B. Bol „K". Arborin etc., wobei anempsoblen wird, daß die Wintersvrii^uug 2—3 Wocben vor dem Austrieb bei stärker befallenen Bäumen wiederholt wird. Auskratzen stark befallener Stellen mit Stablbürsten. »owie Bopinselung derselben mit 25—Lösunaen von Obst-baumkarbolineum. wobei jedoch darauf gc-ackket werden muß. dan nur die befallen? Stelle bearbeitet wird. Weiters Anleaen de' gebrauchsfertigen Leimriuge „Rekord". V. tFortsehung folgt.) Vettere Scke Der kleine Moritz wird init einem Damen fahrrad angetroffen. Auf die Frage, wol)er er es habe, sagt er: „Ich war mit eineul schönen Mädchen im Wald. DaS Mädchen sagte mir: „Moritz, nimm dir was du willst!" Da nahm iä) das Fahrrad und suhi davon." » Komparsenprobe im Nationaltlzeater. Di^ rektor Hilar bemüht sich, in das schrectliäie Durcheinander Ordnung zu bringe». d(?ir Statisten die Situation zu erklären: „Wie heißen Sie?" — Nebec, .Herr Direktor." —. „Also, Herr Rebec, Sie stellen siä) in die linke Kulisse. Wie heiszeu Sie?" — „Iam-Pehles, bitte schSn." „Wie?" — „Jam-pehles." „ „Also, .Herr Pehleö, Tie werde,' hier stehen. Und tvie heißen Sie?" -„Schwantscharek Adolf." „Was? Wie?" — „Bitte, .Herr Direktor, Schwan ... „Um Gottes Witten", ringt Hilar die Hände, „es heißt ja jeder anders — wie soll ma^i sirl' denn da anskennen?" ^^2. Fortsetzung. Die gute Frau ahnte in dicem Augen-lilicl, als sie m't fast zärtlicher Stimine die-'e Worte sprach, nicht, daß in der nächsti^n Minute ihrer säiou eine Ueberra'ch'ing harr te. die nicht lnir sie, lr'nderu a??ch Dokt-.'r Hainer sehr unangenehm berührte. Al? sie nämlich mit ihm, Abschied iieh-kuend. unter die Tür des Ha-i'ses trat, sali sie zwei elegant j^ek^eidete jüngere Tamen, die ^'ifrig niiieinander Plaudernd, in den Aul'l'ck des dunkelblauen MercodeSivagens vertieft uiaren,den Doktor .s>ainer houte selber g".'fahr?n, d.i der Chauffeur sein?u freien hatte. Bei den, Ersrbeinen des Arztes trat die eine der beiden Damen, der^n (^elickit aller Lieblichkeit nnd aller weiblichen Neize bar zu sein 'chien sichtlich erfreut —, auf ihu zu un>d bot ihui die f'^iubehaudschuhte Rechne zuul Gruß: „Al'o hierher, in diese trostlose Gegend, .NUß uian kouimeu. uui dich eininal .Nlch unteru'e'^s zu treffen, .Herbert. Uebric^ens ' " si» luachte eine uorst^'Neiide Beivei.ing nach der anderen sehr ernsten jungen Tame bin. „darf ich niiteinander tekaunt maclien: Fräu!eiii von >>allt'r — niein ?^etter, Doktor Halner. Fräi'lein Hc'ller war so i^iebens il'sird'g. inich hierher nntzunehmen aus ei« nein isr^'v dit' sie a^'"^^l'^^enllich nnterniiunU. u'ii in einem Ausall !'on «lenscj.che'l'^l'."llül1endt^ Gelüsteu ein paar ». s. aruie Kiuder auszusuchen u»d zu be,ch.'u:.'u. Na. einmal l)abe ich niich hierher verschlep-^'en lasset' " ^))'al wi''^ Fräulein kein Glück mehr mit mir hal'en. Denn es geht über me'n Empsindungsver-niögen. soviel Schmutz und tne'st selbstverschuldetes E.'end auf einmal beisammen zu sehen. Und das Bewußtseiu, daß mau tei diesen Lenten ja doch keine du^chgreisende Hilse und Aenderung in ihrer Lebens^ve'se scha'sen kann, nimmt mir von vornherein allen Tatendrang und jeden Wunsch, zu Helsen. Und daß du aius-zerechnet nach dieser Gegend deinen Patientenkreis erweitert hast, erii'llt mich lnit ungeheurem Erstaun nen, das deine Mutter sicher mit mir teileu wird, iveun ich ihr von. unserer Begegnung hier erzähle." Frau Wauner war unwillkürlich in dem Augenblick, als diele Dame auf Dr. .Hainer zuging, unter der Tür ihres .Hauses steüen-geblieben, und obwohl sie daS vielleicht Un, richtige ihres Benehmens einsah, konnte sie doch nicht zurücktreten. Es uiar, als hielte eine freurde Mncht sie gebannt, so daß sie die herzlosen Worte hören mußte, ob sie wollte oder uicht. Sie ^spürte, wie ihr elue heiße Zoruesröte ins (^^sicht schoß uud ihr Blick sich versiusterte. Auch die als Fräulein von Haller vorgestellte suuge Dame war sichtlich l'etrofsen über di^ Art, wie Doktor Hainers .Kusine von den armen Menschen, die hier lvohnten, spr^c^ Sie schüttelte mißbilligend den Kopf und aus ihrer Stimme klang unverhol^len eine scharfe Zurechtweisung als sie erwiderte: „Warum soll ^hr Herr Better hier im Armenviertel wohl keine Patienten haben? Er ist Arzt und hat die Pflicht, seine Hil'e jedeul Menschen angedeihen zu lassen, der ihn zu st6> rust. Ob dieser Kranke nnn in feinen Daunenbetten oder anf einem ärni« lichen Strohsack ruht. Uud wenn wir, die vom Schicksal mehr Beaünst'gten, uns einmal hierher tegl^'lien, von dem Wnnsche beseelt, zu helfen und zu lindern, wo wir können, so finde ich dabei viel el)er etwa? Erhabenes als Entwürd'gendes" Der junge Arzt verbeui^te sich vor der jungeil Tame. ^n seinen Augeu lag ein warmer Ausdruck, als er i)r impulsiv die Hand entgegen streckte. „^csi danke Ihnen, gnädiges Fräulein, daß 7 ie durch ?hr menschlich-Mtiges Denken nur eine böse Nuae erspart ''aben. die ich sonstst meiner K'usilK' erteilt hätte. Uuser beider Lelvn^ansichten 'uid -ge.vohnbeiten sind nänllich .0 grundverschieden, daß es sich eigentlich vollständig erübr'u debattieren. Darf icl) daher die Dainen einlc'd.'n. in meinen: Wag.'n Platz zu nelimen. ^cti werde Sie sehr gern dalnn bringen, ux> Sie hinznkommen wünscheil." ??arhHem er den beiden Damen, d'e sei«: Anerbieten gern annalinien. in d<'n Wa.iei' geholfen, tvandte er sich, ekze er selber voul ani Fi»l)rersitz Platz nahni, nori» einmal zu Fran Äi.^nner hinüber und winkte ihr sreundschaftlich zu, indem er rief. „Also auf Wiedersehen, liebe Fran. Nnd vergessen Sie ja nick)t. Eu von mir zu grüßen und ihr alles getreulick) auszurichten, was ivir beide gesprochen haben. )ch >verd^' bald wieder hier vorbeikommen nnd m'.r Nachricht holen." Die Wirkung die,er Worte niar auf zn>e^ MensÄien eine sohr ve'^schicdene. Fran Wan nerS Antlitz, iiber das sich ein finsterer Schatten bei der Szene von vorhin gebrei« tet l>atte, erhellte sich wieder. Die Worte de-^ Arztes ivaren ihr direkt ins .Herz gefallen. Und sie erriet seine Absicht ganz deutlich, die ihr zeigen sollte, daß er seine Frelmd. schaft mit ihr vor seiner hochmütigen Kn-sine in keiner Weise verlengnen »lwllte. Dar an erkannte sie wieder seinen kosten, geraden u»rd gütigen Sinn, und eine tiese Bewllnderung ^nr ihn erfüllte sie. Sie wollte, nachdenl sie seinen AbIckiedSgruß erwi» dert hatte, nun wirklich ins HauS zurücktreten, aber wieder hielt sie die grelle Stim nte seiner herzlosen ürer ^verletzende«' ^>iede denn n?it einer rilcksicht'?ilosen, harten 'Z^en^'ung batte d,.'!- jlinie Ar^t sie in die 'l.ic'lster des Waz^en^^ zniückoedrürlt und ihr, ganz bleich vor Wut, ins Gesicht ^eschrieu. t Herrenlose MMlonen Sine MNilM Dollar sucht ihre» Eigentü» wer. — Sin unbrauchbarer Reicht»«. — Erden, die sich nicht melde«. Bon Leo B a r t h. Dies^ Aufforderung erschien kürzlich in einigen großen Newycrker Zeitungen. Und tvenn sie auch nur ganz versteckt im Annoncenteil der Blätter gebracht wurde, erregte sie ungemeines Aufsehen. Die Tatsache, da^ jemand fast eine Million Dcllars brach liegen läßt, ohne sich um diese Riesensunlme zu kümmern, wirkte wie eine große Sensation. Die Phantasie der Mensche^l begann zu arbeiten, Reporter stürzten sich auf die Angeleg^'nheit, und heute spricht man bereits von vielen herrenlosen Millionen, die in den safes der veychiedenen Banken aufbewahrt werden. Zwanzig Jahre lang Pflegen die Banken die scheinbar verschollenen Jn'haber dieser Einlagen zu suchen. Nach Ablauf dieser Zeit tverden si.: dann ganz einfach als sogenannte „stille klonten" gebucht. To wurden z. B. im Jahre nicht weniger als K8.(X)0 Briefe an Kunden hcrausgeschickt, die ein Ä'onto be-sstzen und sich schon mehrere Jahre nicht gemeldet hatten. Von diesen W.lXD Briefen kamen nicht wenic^er al« Z3.8(1i'> als unbestellbar zurück. Außerdein meldeten sich 5tontenilchaber troh der Aufforderung nicht. Tiefe Recherchen enthüllen oftmals tere'sante und wahrhaft romanhafte Tchick-sa:e. Vor acktzehn Iahren erschien in der Chi cagoer Leabord ^cational Bank ein SOsähri-ger Mann namens t^.'orge Tmith, eröffnete ^sich ein Lionto und zahlte 10 V00 Dollar ein. „Ties nxire", erklärte er dem Beamten, „die.älfte meiner väterlichen Erbschaft, die ich auf alle ^älle in der Bank deponieren will", (^c'orge zahlte das l^eld ein, ging und ward seither ni?'nals gesehen. Tie Bank versuchte einige Male, ihm auf die 5pur zu kommen. Doch ohne Erfol^^. Endlich, nach langem Zu6?en, erfuhr sie orsis Ättfenthaltsort. Er war in 5idnev, leb te in großer Armut und fckiluq iich schlecht u. recht durch das L.'ben. Die Bank fckirieb also nach Tidney, aber (^eorg Emith konnte wit d7m vielen Geld nichts mehr anfangen. Ter Brief erreichte ihn nur mehr in der ^.'lr-menlilnderzelle, Ttunden vor seiner Hinrichtung. Er beging näinlich. von .^^un'^er ge trieben, einen kleinen Diebstahl, wurde ertappt, niehrte sich gegen seine Verk'afti'ng und erschoß dabei einen Ps'lizisten. Er wurde zum Tc.'de verurteilt. Die Il).(XX) Dillar hatte er ganz vergessen. .Hätte der Brief ihn sechs Monate früher erreicht, waren zwei Menschen erhalten geblieben. Mitunter geschieht es auch, daß glilatt^ie Erb.n in der ganzen Welt gesucht werden und sich dennoch nicht melden. I>m Jahre MlX) ließ sich ei^e ^rau namens Hortawe Nosebery in der Newyorker National Ban? ob Commerce ein Konto erizffnen. l?ie ^abl-te Dollar ein u. kümmerte sich d5nn nicht weiter um dieseZ st^eld Zwan^i^i Jahre später erfuhr vo^ diesem Konto ein Rechts anwalt. Er erfuhr auch zngleich, daß die Kontoinhaberin schon längst verstorben sei. Es hieß alfo, die Erben ausfindig zu machen. Der Rechtsanwalt begann mit den Recherchen. Es stellte sich heraus, daß Evelyn, die Tochter der Verstorbenen, vor 15 Jahren mit ihrem Liebhaber nach Lerington (Kentucky) ging und seither von sich kein Lebens-zeicl^n gab. Der Rechtsanwalt ging a'so nach Lexing-ton und suchte dort Evelyn Roserbery. Aber er konnte sie nicht finden. Er wollte schon ohne jeden Erfolg heimkehren, o^s er einen alten Mann begegnete, der sich erinnerte, daß eine Frau dieses Namens mit einem Mann in einem kleinen Landhäuschcn in der Nähe der Stadt banste Nun machte sich der Rechtsanwalt auf die Suu'ie nach dem angegebenen .Häuschen; er mnßte jedoch feststellen, daß das betreffende .^us vor einigen Tagen abgebrannt war, und daß seine beiden Insassen den Klammentod erlitten hatten. Er kam eben zu den Aufräumungsarbeiten. Durch einen svamilienring am Fin ger der Toten konnte er sie noch identifizieren. Das <^eld blieb auch weiterhin Eigentum des Bankhause?, dn keine anderen Erben vorhanden waren. Mitunter geschiebt es aber anch, daß länglst vergessene Einlagen dem Inhaber l^lück bringen. Vor etwa vier Jahrzebnten hatte ein armer Handwerker für seinen Sobn Eharlie Brown in einem Bankhaus von Ehi kago 20 Dollar hinterlegt. Da^ ^onto geriet bereits in Vergessenheit, als sich eines Ta- ges, so etwa vor ?V Jahren, ein zerluarp. ter, verkommener Landstreicher meldete und auf das Konto Anspruch erhob. Er bewies durch verschieben« ^^iere, daß er Cohn des Kontoinhabers sei und daß für ihn daz Konto angelegt wurde. Die Bank zahlte ihm das Geld mit den Zinsenszinsen anstandslos aus, und das gereichte dem Landstreicher zum Glück. Er kaufte sich für das erhaltene Geld einen Karren und etablierte sich als Straßenhändler für Gemüse und Obst. DaZ Geschäft ging gut, ja fogar sel)r gut, und ehe ein Jahr uin war, konnte er sich ein kleines Gesck^ftchen kaufen. Heute ist Charlie Brown mehrsacher Millionär und führt den ehrenden Beinamen: „Chicagos Urämer« könig". Sport Die »rfttn GNrennen Die Wintersport'ektion dcS S l o w. Alpenvereines führt am I l. Jänner 1O3I mit dem Start und Ziel am ,Aopni vrh" ihr diesjä^hriges Skirennen um die Klubmeisterschast durch. Die Konkurrenz geht in vier Abteilungen und zivar für Senioren. Junioren, Damen und außer .Konkurrenz vor sich. Die Bahnlänge beträgt 15 Kilonieter für Senioren, 1l) km für Jullio-ren und ü km für Damen. Anmeldungen werden bis zum 10. Jänner im Uhreichau^e Bure« entgegengenommen. Die Nenn-gebühr beträgt 10, für Studenten 5 Dinar. Für denselbeil Tag hat auch der 'M ari-borer Skiklub sein erstes Klubrennen anberaumt. Der Wettbewerb, der im Gelän de der „Ru8ka koka" vor sich geht, ist für Senioren, Junioren und Damen sowie Senioren und Jun'oren a.sßer Konkurrenz offen. Die Länge der einzelnen Strecken wurde folgendermaßen bemessen: Senioren 15, Junioren 8 und Damen 5 Kilometer. Anmeldungen sind an das Ulnvnhaus S t c-j e c, Juröiöeva ulica, zu richten. 5IettSuker - /^u»rU5»uny un6 l^'eiclizieitle dtlNx mit fscii-mNnnj?!clier lZerstunk unci IZeäienune. 17475 7kzl,ri-sche Aolkilieder, ^ 19.10: Konzert. — Warl«han» 17-12: SchnllplüNeNfon^ert. — 20.1.^: Vzr-sc^uer Philharmonisches Konzert. — Anschließend: Tlmqmufik. — Paris, 20.20: Symphmlie-konzert. Samstag, 27. Dezembcr. Ljubljana, 12.15: Gchallplattenmnsik. — 13: Reproduzierte Musik. — 19.30: Schallplattenmusik. — SO: Harmnnikasolo. — 22: Leichte Musik. — Beograd, SO: Uebertragunq ans der Zagrekier Oper. Nachher: Sckiallplattenmusik. Wien, 17.15: Kammermusik. — Korn- golds Oper „Violanta". — 20: G. Wiesenthals Ba'llett ,^er Taugenichts in Wien". — 22.20: Wiener Tanzmusik. — Breslau, 1tt.30: Unterhaltungskonzert. 19.30: Verliner llebertra-gung. — Briinn, 15-20: Deutsch« Sendung. — Stuttgart, 19.30: Frankfurter Uel>erlragunq. — Fnmkfurt, 19.05: Spanisch. — 19.?^: Lautenchorkonzert. — 21.20: Konzert. — 22-40: Tanzmusik. — Berlin, 18.30: KIavie,-vorträqe. --19.30: Unterhaltungsmusik. — 20 30: Bunter Abend. — Danach: Tanzmusik. — Langenberg. Ik.5.'^: Englisch. — 19.45: Lustiger Abend. — Anschließend: Nachtmusik und Tanz. — 2t: Meister des Jazz. — Prag. 1^S5: Deutsche Sendung. — 19.40: L. ?faslS Operette „Die geschiedene Frau". — Mailand» 19.30: Buntes Konzert. — 20.30: Operetteirübertragung. — München, 20.15: Mandolinen- und Gitarrenkonzert. — 21.20: Orchesterkonzert. — Anschließend: Konzert und Tanzmusik. — Budapest. 20: Orchesterkonzert — 21.10: GesanqSkonzert. — Anschließend: Ziaeunermusik. — Warschau, 19.20 Sä^llplattenmttsi^. — 2030: Leiclik? Musik. — 23: Tawnnisikübertragung. — Paris, 2V.Z0: Theaterabend. Für die Kleinen Wednaldtsmoraen Die ÄSeihnachtsswbe liegt noch einsam. Die Familie schläft. Der Tannenbaum brei.« tet seine geschmückten Aeste und thront in stiller Erliak^nheit über dem Weihnachtstisch, auf dem iZie bunten Gs'chenke des ver-aanstenen Abends sich ausruhen von der stj'irmischen s^rcude. die sie hervorgerufen haben. Pliitzlich ein ganz leises Tavpen. Vorsichtig wird eine Klinke niedergedrückt, und ein kleines weißes Etwas schiebt sich durch die Tür. Bubi, der Dreisäl^rige, bleibt einen Augenblick zasshaft steben. Wie still es ist! So geheimnisvoll liegt die Weihnachtsstube Aber wunderschön riecht es hier! Bubi ''chnnpvert mit dem Nach Tannen und Aepkeln und Pfefferkuchen! Warum ist Bilbi eigentlich so schrecklich früh aus «dem warmen Bettchen cieklettert und hier-ber gekommen? Richtig — er wollte !^vch sehen ob wirklich das Schaukelpferd noch da 'st Was war das doch in der Nacht für ein schrecklicher Traum aewefen: Der Scswrn-steinfeger l^tte das neue Pf?rd mit einer Angel'chnur durch den Kamin hochgezogen, hatte es mit Stunwf und Stiel aufgefresssn und mit dem schönen seidigen Schweif hinterher den Schornstein aekegt. Bubi sieht in ^^kdanken an das Gräßliche noch ganz verstört aus. Ja. wo war denn bloß das Schaukelpferd? Bubi huscht in seinem langen Nachtkittelchen in alle ^cken und blickt ganz verzweifelt umher >- es ist wea! Es ist also wirklich vom „schwarzen Mann" geholt worden? Schon funkeln Tränen in den großen blauen Augen da kommt ihm plötzlich noch eine E'^leuchtung! Er hpbt daS Ti^ch-tllch des Gabentisches hoch, das fast bis zur Erde niederhing und gibt dann einen seligen qclnz kleinen Juchzer von sich: Da steht eS, das Geliebte! Bubi kauert auf der Erde, umschlingt das edle Roß und gibt ihm tausend Kosenamen! Jetzt hinanfgechlvungen und ki1)n geschallkelt. D«bei kann man gerade so beguent auf den Weihnachtstisch areifen wo noch die bunten Teller stehen. BuVi ichiebt vergnügt ein Pfefferküchlein in den kleinen Mund. Kauend und schaukelnd blickt er in den Weihnachtsbaum und bindet eS riesig gemütlich; jekt genießt er Weihnachten ganz für sich allein ^ und keiner sa.it: Mar'ch ins Bett — jct!>t wird noch nicht genascht! Bubi fühlt sich als .?^rr der Lage. Da ist ja auch die neue Mundbarmonika — an die hat er fchon garnicht mehr gedacht! Ob sie noch geht? .?)errlich sie! ^riihli. che Klänge zerreißen die morgendliche Stille Ein ärgerlicher Laut dringt aus dem Schlafzimmer der Eltern. Man h?rt Papa räfonnieren: „Zustand das' Tag für Tag muß man krüh aus den Federn, und n'cht einmal zu Weil^nachten bat man 'eine Nc»mt-rul^!" Schon öffnet sich die Tür: ..Aber Bubi! Was fällt Dir denn ein? Es ist doch erst sieben Nbr! Marsch ins Bett! k^enascht wird auch nicht am früben Morgen! In einer S^"nde ai^t'ä falls!" Bubi ist gedrückt! Das doch die Gro- ßen einem jedes Vergnügen stieren! Er geht gekränkt ab, aber nicht so ganz geräuschlos!. Denn das Schaukelpferd zieht er hinterlier. Sicher ist sicher. Wer weis;, ob nicht der Schornsteinfeger doch 'noch ... Bücherfchau b. Der Lusenberger. Der Roman eine-Z .^ünstlerlebens von Maria Veronika Rubat-scher. Mit 1« ganzseitigen Bildern in Kups^'r tiefdruck nach Originalen von Jos?f Moro-der. 328 Seiten. Ganzleinen M. 8.50. Verlag Josef Kösel ^ Friedrich Pustet, München. Ter „Lusenberger" ist ein Rmnan, dessen gri^ßter Vorzug sein geradezu erdverbundenes Berwachsensein mit dem kernhaften Volkstum des Grbdener Tales, sein liebevolles Ausschöpfen der feinste^ Einzelbilder aus bäuerischer und künstlerischer Wesensart ist. Aus dem Wurzelboden einer lite rarisch noch unerschlosseuen Ltultur läßt Ma-ria Veronika Rubatscher den Ro-man eineZ noch Lebenden erblühen, das Buch der Liebe eines gottbegnadeten Künstlers, einer Liebe, die klarster Quell für reichstes künstlerisches Werden und Schassen wurde. Um die Ha^,.t figur des „Lusenberger" ranken sich unvergeßlich köstliche Nebengestalten: neben Anna Maria, di'r Frau, deren Liebe den Meister zu den höchsten .Höhen der Ä^unst trug, eine ganze Zahl der kernigsten Originale und wunderlichsten Käuze, wie sie nur in der frischen Berg-lvelt NrolS gedeihen konn!cn. Die Di6)terin hat daS Werl eines Meisters mit der Seele gesuckit und hat es gefuilden; das Leben des heute Vierundachtzigjährigen Künstlers Joses Moroder konnte nicht schöner und edler gezeichnet werden. Der Verlag hat dieses sein neuestes Roananwerk ganz Prachtvoll ausgestattet; ausgezeichnet repro-duzierte Bilder nach ä^mälden „Lusenberger" ergänzen den Text auf das trefflichste. b. Vom nordischen Geiste. Ein Buch auZ Skandinavien von Juliana von Stockhausen. Mit drei LLL'-^nden von Sigrid Undset. Okiav, 2K4 Seiten, .^art M. 4.50, Ganz^i-nen M. K.—. Verlag Josef Köfel Sc Friedrich Pustet, München. Vom Geiste der Nord-vi.^lker, Schweden, Norwegen und Dänen, erzählt u. berichtet die Verfasserin in EsiayS und Novellen init ihrer blühenden, farbenfreudigen Frische, mit der Weite ihres ethischen Betrachtend. Aeußerst bedeutsam wurde für die Dichterin und für die (Z^staltung ihres Werkes ein Besuch bei Sigrid Undset auf dem öden .Hochplateau der Oefterdalber-ge. Die düsteren Negenabende in dem gr... en, einfachen Säter der nordischen Dichtertn, dieser großen Tochter nordis6)sr Landjcha,!, haben i>er um Jahre jüngeren Schlvester ethisch und kulturell eine ganz neue Welt erschlossen. Bon dieser Welt gibt sie uns ein frisches Bild. Gekrönt wird das ganze Buch durch vier Plastisch in die Landschaft gestellte Novellen. b. Das uns vorliegende Dezemberheft von Westermanns Monatsheften ist wieder von großer Reichhaltigkeit. Unter dem Sammelnamen „Der Regenbogen" bringen die .^^efte in jeder Nunrmer eine Uebersicht ülier die moderne Kunst, vhne daß damit gesagt iein soll, daß wertvolle ältere sinnst in diesen Abhandlungen zu kurz kommt. Die „Dranm-tische Rundschau" interessiert besonders dis fleißigen Theaterbesucher. Die „Literarische Rundschau" wird dem Äücherkäufer, der sich in diesen Wochen klar darüber werden will, was er sich zu Weihnachten kaufen oder wün schen soll, ein sicherer Berater in der guten Literatur sein. Das Dezemberhcft hat natürlich wie jedes Jahr die besondere Note des WeihnachtÄiefteS. In der Familie wird das V.'ihnachtslied,.d. iZem Hefte beigegeben ist und dem Noten beigefügt sind, große Frei'de bereiten. Es wird sicher gerne an dem frohen Feste gesehen werden. Äe Zeit vor Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Der Artikel gibt hierzu wertvolle Anregungen. Wie wir hören, hat der Verlag die ersten 4 Hefte des JubiläumKjahrgangeS von Wester manns ?1^natsheften zu einer entzückenden Weihnachtspackung zusammengestellt. Jeder Packung liegt ein Gutschein für die .Hefte Januar — August 1K31 bei. Die Packung selbst kostet in ihrer wirklich schönen Aufmachuna einschl. der Hefte Januar bis August nur M. 24.— und ist in jeder Buchhandlung zu haben. z? p I e«A « e »I l'uilftver. Klelcier. Rekten u. tlr^l in m» cjeni!iter /^"^siilirunk i:u l^om^lLev ^«vtirvli 2Zl. 17^77 / IbonnerÄag, Ve» T^zemver IMS. IH ^MariSorer Zessung^ ??umm?r .?N. ViS F^F^ariSFKZT^SF/ Möslsch!lis I I » >Venn SN lsneen >Vjntersbenc!en 6ie Naus-trbeitsn »Ile beZorst sinä, clie L85en8Z!!eit nocli ilekt xek'zmmen ist, mau seine Linksuie orle-kat unä kein öuck mekr 2u tiancl nekmen »vill, l8t immer venn »ly fertix^estellt ist tat-sAclilicli Lerne in Vedrsueli xonommen vircl mä niclit unbenützt unä lilierklilssix ikn 8el»rsn jle likkLN dloibt. . . . vas Wiclitlee de! einer ttanclarbolt. äle nickt ermiicien. -innclern ee^issermaljen äeni ^us-Spannen unä 6er Lrlinlun« der t^erven ciienen jyll. ist 6I0 l'atsaelie. 6aö siie rssel^e fortsclirit te maclie, öaiZ man also von 1's« ?u 's»« sest-«urteilen in 6er I-ai?e sei, 6slZ man viriclicli öt^va?; xescliatten kabe. i^ülisellxe /arbeiten livLren 6arum vnn vorn-lierein ?u vei-meiclen, 6s 5ie käst niemals t''ren-6e bereiten lrünnen, veil eben llire tierstel-lunL 2U lmiiliz^iert un6 eu anstreneend wäre. Im iibri«en sel^reidt 6ie neue IVlc)6e last aus-scl^lielllicll von HsnZarbeiten mit künstle-verdiiel,er I^nte vor. VSi 6enen mit verlitiit-n^«!m3öik: xerinxen IViitteln .«ielir 8cliünes ire» scliakken ver6en Ie. Äaü man lioj I1an6sarbeiten undevuöt oft einer xevvissen Iritscltieen /sanier veMllt. 8<,6a^l! man sicti vorerst 6urcl^au8 klar 6yriiber sein mtilZte, oll clie tertixe Ltickerei ^virklicli 8ci:ön' aussei,en. verwen6bar sein un6 ailen (Zehnten mo6erner >Volinkultur entssireolien )ver6e. ^rst nenn man »in sicii« 6ie Qeviökelt liat. 6!iK 6iL ^fdoit 628 sl??ik)lut l^ictikiirc !>ei, soll te man sicii en6«iltjx ent8ciiej6eri! lm alikemeinen streikt 6ie neue ^Icxle im-mer mellr äcn 6e!v05stiveli ' ten ?u. so6sl! oit komplizierte. at>er künstlvrikicli-vii'kenäe t1sn6srkejten 6en warten, mitunter etwas be-lanirlosen vinjxcn (6ie akier selir viel ^iilie verurssciieii) vor?u?ieiien wären. vm äiese tiej6en Oelijete sensu auseinsn» 6erlislten ?u können, wollen wir einzelne ^anäartieiten. 6ie 6je frau von kieute in 6or Usuptsact^e lzescliZstixien. auk (ii'un6 einieer Lkizzien kosprecliön. 6en keliehtesten LUickei, xeliören sl-clierlici, 6ie Zokapolster. 6enn 6avc>n Likt es — wenn man noci, so viele t)esÄlZe — immer nc>cll ?u we>niL. weil sie sicii ze6em I^aiimen vorLüxiicli ein^ufiixen vermögen utt6 immer nett ausfeilen, vorausxesLt^t, 6alZ sis bei aller pbsnt^sie un6 sllem f^'ssbreiclitum '»saclilicli« dleiben un6 niclit jener ?»ijberIa6Luen« >Iote verkallen, 6ie liir einen manxelliaft-xeiifleLten (Zesclimack sprlclit. Lelir nett sin6 6ie eintärkiLen Polster mit erob-aukeensliten Applikationen in bunten LclisttierunLen: man kann ktir äiesen ?weck Ze6we6es kleine jVlaterialresteiwn, 6a8 sicli im Hause vorkin6et. verwen6en un6 muL auel: bei 6er Arbeit niclit all?» exakt sein, 6a Lera6e in 6er eroben ^narbeitune 6er ein-meinen 'IVlotive eine gewisse kiinstlerisclle 8a-lopplielt liext. 6ie in 6iesem falle xut 7.ur Oeltune kommt. V^'ir zeixen linlcs unten einen > 6erartixen /^pplikationspolster» 6er bei6er8eit8 mit Ous-sten earnwrt i8t un6 6ie ovale l^orm Iiat. 6ie bv6'euten6 scliöner wirkt als 6ie lieree-bracliten k^uncl-polster. In 6em Iieubeit. 6ie — >veil es sicli liier um eine jener t1an6srbeitcn lisn6elt, 6ie sebr rascl^ kertisziustellen 8in6 — sicberlicb beiisll^x beßrüöt wer6en wlr6. sin6 6is bestickten I'rül:stilcksxe6ecke ^u >verten. 8ie wer6en aus «robem l-einen verkertixt un6 2war nicbt in weiiZ. 8on6ern in scbönen, »sonnixen« f^arben, wie: leeld. rosa 06er blau. un6 8in6 mit ^olle (6ie naturllcli absolut wasclieM sein mulZ!) in form verstreuter ^weik- y6er kliiten-i^otive, 6ie entspre-cben6 stillisiett sein sollen^ bestickt, wobei l'isclitucli un6 Servietten 6ie eleiclien IViotive wie6erl,olen. (^kix?e links oben.) . für »korinelle« (Zeleeenbeiten, also in er-Star 1.lnie fiir «rööere ^ben68Le8elIscbskten ist e5 lVlc)6e kewör6en, 6s8 l'iscbtucb voll-kommen z:u vsrttiei6en un6 es — nacb ameri» kaniscber Sitte — 6urcll 6ie sogenannten »Lets« ZU ersetze», worunter msn einerseits ein gesticktes /V^ittelstück kür ciie Servier-platten (^nriclite-l'assen) 2n6erer5eits kür je-6e8 cin^eine Qecleck ein mitleitii-olZes Sticke-reiniotiv zis Unteriaxe 6er leller uii6 s.>l;er-6em nocii kleine Stücke kür öle tüläser ?u verstellen bat. Selkstver8tän61icl, müssen 6!e-se »Sets« 06er '»(je6eck-(iarniturcn«! einlieit-licl, tiestickt sein un6 2war eekällt kür ckissen ^>veck ii,sbeson6ere eine >^rbelt. äid ^or »kZrüsseler« lecimik nacliempkunäen ist un6 6srin bestellt. 6alZ man einen eut-strspa?.-läln'lüen VVascktüll mit warten Körtclien in form von k^lütten un6 ^weieen benälit. fin beller lZei^e-'l'on ist iiier viel beliebte» als I?e!nweiL. 6s 6ie8e fsrbe wärmer wirkt un6 llber6ie8 sucli 6a8 Noi? cler '71scllp!?..'.s besser ?ur sieltune kommen lälZt. kSsLiz:?' recbts oben.) Die sclimzle Deckclien kür Serviertassen wer6en nacl, wie vor. aus weiüem ^atcriaie lierxestellt un6 in tra6jtioneller ^rt mit I?i-clielieu- 06er ^s6ejrgstickcrei verseilen un6 mit Xl^ppelspit?en xeran6et kiVlitetlskl??«). ?um 5l^iir-1'es nelimen sicii weike. in 6er ^itte un6 SM I?an6e mit 1'ole6c)-I'a6enTU?s» arbeit eesclimückte (ie6eLke ent?ücken6 ^us. 6s sieb 6iese 'k'ecbnik als sebr 6ekorstiv erweist. lm übrixen sin6 soicke Sticka/eien aulZeror6entllcb lisitbar. lei6en also in 6er >V38cbe niclit im min6esten. ^ucb für 6en gbLe6eckten lisck 8in6 'so-Ie6o-Deck^en sebr scbön, wesbalb man sis xei ne ktir 6en kleinen ^iertisclicben in 6er ^im-merecke 06er in 6er I'ensterniscliL verven-6et. (ßjI6 recbst unten.) I'Ian6arbeiten 8ln6 also — wie man sielit --keineswexs als erIe6iLtes Kapitel ?u betracb-ten, 6s 6ie frau von beute trot? Lman.'lpA. tlon un6 trot? aller 8elb8tgn6iLlieit. sebr «er. ne 6er >XbwecbsIunk: wexen aucb auk 6ie5s ^rt ibre Z^erstreuunz: suclit nnä 6amit ?wei. kellos si«e sebr nette 1'stiitkeit kür Ibre IZe-stun6en k!n6et. ein neuer kZevveis 63tür. 63lZ 6ie betont-burxcblkose Linstellun? vorüber sein un6 einer »verweiblicliten« ^^ukkassun? 6a8 fel6 xeräumt ziu baben scbeint. v v L » r. (Sämtlicbe Ski^zien nacb Original-^nt^vurf von Willv UnLar.) ^iv Oress ^ür clia ^Isbskn muk verscIlie6öNö ke6inL^un?en erküllen. 6ie bei einem xuten sportliclien Stücke niemals auLer ^clit xelassen wer6en 6ürken: 6a ist vor allen vinxen 6ie xanz? beson6ere Stra-pa^käliiLkeit, 6s ja 6ie sportlicbe ?u kommen, obne clie scbänen färben ein^ubüssen un6 obne un-scbeinbar ziu wer6en. wie 6ie8 bei vielen Stokksacben 6er fall Ist. s(ein >Vun6er also, 6al! sicli 6ie mo6eorien>-tierten Kreise länzst 2ur 8trickmo6e beksnnt z. Die GeschenwaSung Meln Mann war im schenken ungeschickt wie ein Kind. Er ir^ichtctc imnier, mir mit seinen (^schenken recht viel s^reude zu ma« ' chen,' zu seinem xsrdßten Lsiblmsen gelang es ihm nicht oft, das Richtige zu treffen. ' Es gibt sehr viele solche Mnilner. Schen-kcn ist ein Talent, das nicht jeden: aei'e^en ist. M Wunderschön! Am schönsten wur das Aenftere. P^att-violettes Krcko-dilleder mit 5ilterrassung. Mein Mann schenkte intlner nobel, ^ch stellte geri'lhrt das Prachtstiick an>f ein Tischchen im Tchlaf,Zimmer. Da lag oder stand es MIN in imlner gleickier T6)önheit! ^ch konnte mich mcht entschlieszett, den Inhalt in Gebrauch zu tlehmen. Uebrigens gebrauche ich schon lange nur eine bestimmte Zei« te, Crenre l>enüt>e ich nicht, Rouge war noch nicht große Mode, Puder ljatte ick^ noch. So machte ich alles nur.einmal auf. um meinem Manu die Freude zu Ntacheil. und liesz es dann pietätvoll liegen. Wir hatten damals neben einein ganz jungen -tubenulädchen eine „reifere" Al>. chin, ganz nette Person, die gleich anfangs um Ausgang für joden Silinntag gebeten hatte, da sie eine gelähn,te Tante besucsjen müsse. Zu solchem Zwecke gibt mau den Mädchen srl)on gerne frei, lucht waür? Also ging sie denn alt'cnntaglich auo. Meinein Manne kam es zn>ar verdächtig vor. daß sie si6? für den Besuch einer kranken Tnute so aufputzte, aber ich nahin sie in Lchuk. Es ist do6i begreiflich, daß auch ein Modulen itl dienender Stellilng einmal in dev Aoche wenigsten«? sorgfältig Toilette niachen will. Männer denken doch inntier gleich allerlei! Immerl?in fiel auch mir ein paarmal ihre Attt'regung vor jedem Ausgang auf, sie war ganz rot. Einnial hörte ick ?chr!t!e ok^'r dem ?t'ohnzimmer, im S6?lafi!!nnier — Mi»- bewohnten p' täuschen allein, die Wohnräume lagen unten, die Schlasräume o-ben. im ersten Stock. Neugierig ging ich hinauf und fand sie, rot, gepudert, vor meiner Psyche. Sie müsse uur schauen, ob ihr Unterrock nicht vorsck>aue, ihr Spiegel in: Dienstboten^mmer sei zu klein, meint' sie entschuldigend. Oester uoch hörte ick) ihre Schritte im Schlasziminer vor dem Ausgang. Ich ließ ihr die Freude. Dann kam der Krach. Von einem MlS' flug kamen wir nicht, wie wir anfänglich dachten,, mit der Bahn zurück, sondern schon frühem mit Bekannten im Auto. Wir sahen schon von weitem Licht im Wohn.zimmer, und es war schon um Mitternacht. Als das Auto vor dem Hauie hielte erlvsch dz>' Licht. Der Schlüssel steckte inneir iin Schloß wir mußten läuten,' sogar recht lange läuten. Man hörte gan,; leise (^^räusche, die Köchin fing plötzlich zu singell an. Als das Stubennmdchen mit erschreckten^ Gesicht öffnete.^ sah die Köchin anscheinend freudig erstmunt zur ^N'ichentür heraus, luit dem Bilgeleisen in d<'r .Hand. Es war kalt, wie ich nachher konstatierte. Sie grüs^te überfreundlich, wollte uns in ein t^spräch nenvicleln. 7^ch ging ins Wohn^^imiuer, 'fragte, warum' Licht war. Sie hätte noch aufgeräumt, statt am Morgen. „Und n^er hat hier geraucht?" Die Köchin tat ertappt. Sie hätte soooo Zahnschmerzen. 5ic wollte weiter von ihren Tchmerzen erzählen, ich ging im Erdgeschoß herum, sicherndi witternd wie ^'.n Po« lizeihund. Da schien inir ein leises räusch aus dem .'ileller zu kaniinen. D!e .^tel» lertür »var uur angelehnt, ^ch stellte lu^'inen Mann als Wachposten davor, brachte iin Sturmschritt meinen Revolver lierunter und drängte meinen Mann mit Blicken und Gebärden nach dem Keller hinunter. Er« staunt, amilstert folgte er mir. .Ich sah das endsetzenGarre Geficht 'des jungen Stubenmädchens und ivußte, ich war auf dew rechten Weg. Wir gingen den ganzen Keller ab. letzten Perschlag, auf einem Holzhaufen, saßen zwei Äerle. Der eiue versteckte se n Gesicht hinter der slappe. der andere sah uns frech entgegen. Als er aber den 5)ievol. ver in meiner Haild sah nnd meine empörte, sich überschlagende Stimme hörte, — ich muß gebrüllt haben vor Zorn, mein Maiir behauptete später, er hätte nie auch nur denken gewagt, daß ich solche Töne in mei-ller angeblich so ^rteu Kehle hätte, — w'ir de er auch klein. Wie geprügelte Hunde schlick>en die beiden Opfer der Liebe davo.i Die ^iöchin flog nach. Nach geraumer Zeit hob »»ein ').liann den Deckel des wunderschönen (^'eschenketuis auf und besah sich angelegentlich den Inbalt. Ich hatte ein bißchen An-gst, er werde l'e lebdigt sein, daß ich die schönen, teuren kos-inetischeu .Hilfe-mittel nocb nicht gebraucht habe. Da horte ich ihn ganz ben'ic^igt sagen: „Na, da hall' ich)s aber endlich einnlal bei ineinem Weiberl l^troffen mit der ^»>0« sck>enk'^i'acklung! Das ireut mich!" lind mit leisem 'Borwurf: „Ich t^in doch incht s 0 ungeschickt beiui Schenken, wie inan «»««int!" Ich sah hin. Die ganze schöne l^>escbenk' Packung war geleert, überall lliir kleine Nestchen, nur die Seife und dao .l^iaarwn!» !er umren noch da. L<'er die ^lä'M)''n luid Dliöcheu inld Tiegelchu'n. Nur ein kleiile? Häuschen Puder war uoch da und rin wiu-ziges Ttunipsaien vo>m Lippenstift . . . > ' DolmerStag, DqswVer VSM kAden. äje in kleinem Punkte enttäuscht uliä — In ricktieer unä eieenartieer ^uzsmmen-Stellung — kückst urieinelle Lttekte sickert, er sendenden.Sonne und augenschwache Men-schen brauchen, wollen die scharfen Strahlen der Außenwelt abblenden, fernhalten, wie die bunten Fenster der Kirche. Für das Wohnhaus Passen sie nur in Ansnahmesäl len, besonders aber nicht trübende Mittel, wie Milchglasscheiben oder gar Papierbe-klebungen. Verbunden soll der Mensch sein mit der ihn umgebenden Natur. Wie oft im Lauife der Jahrhunderte l>ä-ben die Anschauungen gewechselt, welches die schönste Form des ^nsters sei. Ist es schmal und hoch, in langen Reihen wieder-fehrend, so spricht Kraft und Würd - ^ - 5-? I ^ ^ - > sieuer ader Lilit es enällcli eine ausxeielcline-te ^rt, selbst äle kleinsten Ltreiten jzut ?u verardelten, äa äie neueste /Vloäe Nermelin-kell bekanntlick in jeäer kZe^lekunx beLünstixt. Line lvelkcken alier, äie kier nickt ver-venäet vuräen. montiert man ebenfalls in /^asckenkorm als sparte s^utearnierun? unä ?e>vlnnt auf äiese V^'eise einen sekr originellen Output?, äer eeraäe äurck seine >^n-sprucksloslekeit kückste moäiscke Kultur verrSt. (löllä.) Lrl«u»ckto«. In äer Lisenbskn sinä alle plät-e besetzt, k'.in ^ann bietet einem lZekannten seinen ^ist? mit äen ^Vorten an: »>Vill8t äu nickt 8it?en?. Oer ist esn? in Oeäanken versunlien unä »ntvortet: »k^ein, ick kabe kewilkrunes-krlst«. swt« Fensterformen. ^ und g: Uebliche Art der hohen Fenster. Li' Niedriges Fenster. gehen, ein St'iick, das durch MöbeL und Bil der nicht in seiner ent^^cheidenden Wirku,?g geschmälert werden kann, und zweitens tver-den die Lichtstra>hlen, die Helligkeiten durch das eine große Fenster auf einen Punkt, normalevweise die Mitte des Zimmers, zusammengefaßt,' und diese Lichtwirkung hält einen Raum genau so zusammen, wie Rem-brandt seine Bilder zusammenhielt durch den e i n e n ganz stark herausgearbeiteten Lichsleck im sonst dunkel gohalteneit Arund. ton. Beobachte« Sie einmal, wenn Ihnen ein Raum besonders ausMt nach der guten oder schleä^ten Seite, d?n Einfluß der Fen-sterbrüstANgShöhe und des Abstandes von der Decke. Praktisch sind hohe Brüstun.M, will man zum Beispiel einen Schreibtisch davorstellen, sehr gut zu verwenden. Aber sie machen den Raum eng durch das Veto» nen des Mschließens. Freier, raumiveitend und dadurch uns moderne Menschen erfreuend. wirkt die niedrige Brüstung. Wie schön sitzt es sich in einem bequemen niedrigen Sessel an einem langen Fensd?r, das nur 60 Zentimeter liber dem Boden be'ginnt und so den Blsck ins Freie offen läßt. Die äußere Form deS Fensters liest sich ab aus seiner Sch?ibenaufteilung. Sie sind bei jedem bescheidenen Hause das .Hauptmotiv der Fassade, geben ihr also ihren Cha-mkter. Und von innen gesehen wirken die Sprossen und Kreu^^ als dunkles, schn.'re'? Linienwerk. Daraus ergibt sich für die Auf-teilung eine doppelte Forderung: Erstens darf sie der Aufgabe des Fensters als Fl.l-chenaufteilung entsprechend nicht , u le cht, z u dünnlinig und elegant sein. Zlveitens muß sie den elementarsten Gesehen der Ornamentik entsprechen, also klar, einleuchtend und einfach sein. Witzige Austeilung über-lasse umn den Kaffeehäusern, die man meiden kann, wenn man des Witzes überdriissig geworden ist. l'iroße Fenster mögen schön sein, höre ich sagen, aber sie sind ka^lt. Das läßt sich nicht bestreiten, sie können es sein. Aber ^ehen sie zur 'Sonnenseite, so fangen sie umg.'k^hrt auch im Winter joden warmen Sonnen- strahl gier^ auf und geben ihn denl Wohn-raivn weiter. Außerdem gibt es zwe^ Mittel, sich gegen die Abknihlung zu schützen: Erstens das gut schließende Doppelfenster, dessen inneren Flügeln man leicht sogar eine doippelte Perglasung zukonunen lassen kann, wodurch isolierende Luftpolster geschaffen werden. Zweitens ein Sparen an Fensterfläche, wo sie der Wohnzweck nicht v. 0: Sisenfenster Kr Ateliers «. VohnrAume. x: Modernes, liegendes^ vierteiliges Fenster in Holz od^ Visen. verlangt. Alle Räume brauchen nur auf der Sonnenseite Licht, e t n großes Fenster Das zweite im Ecktzimmer ist gelivöhnlich nur ei-ne Kon^ssion an die „Fassade,,. Es macht das Zimmer kalt, ungemütlich und srißt Stellwand. Bad, W. C., Schrankkammer. Boden und Keller, alle !^aulZ^n nicht die großen Fenster der Wohnräume. Im übrigen rate ich jedem, der ^^uen will, sich vom Architekten eine anschauliche Aufstellung geben zu lassen, wieviel Wärme in jedem Raunl durch Wand, Decke, Fenster und Fuß boden entweicht. An ihrer .Hand läßt sich dann von jedem Laien erkennen, wo es besser ist, die Fenster zu verkleinern oder Wand oder Decke zu isolieren. Die wachsende Wohnung Almätzlicher Anfban de» eigenen Heimes. Wenn der,Auge^iblick gekommen ist, eine eigene Wöihnung einzurichten, machen die meisten Menschen die Entdeckung, daß »hre Ansprüche n-icht in Einklang zu bangen sind mit ihren Einnahnjen, ihrem ersparten Velde. Soll man deshalb seinen Wünschen, seinen! Geschmack, alles was einem erstrebenswert ersc^int, untreu werden? Es gibt einen Weg, der eine Lösung bedeutet. Wer ernstlhaft sein Heim zum Mittel lpunkt seines Löbens machen will, wird ihn giut finden. Es ist der Weg des allmählichen Aufbaues. Nun ist an dieser Idee zunächst einmal nichts Aliffälliges oder Besonoereö. Schon viele junge Paare haben mit Wenigem begonnen, ^!ben in den Jahren ihrer Ehe langsam Stück für Stück ergänzt und es schließlich zu einem gemütlichen, vollkommenen .Heim gebracht. ?rber ich meine niehr. Ebenso wie eine gesunde WirtschaftsSfüh-rung nur gelt>ä>hrleistet ist, wenn mait mit einem Voranschlag arbeitet, kann auch der allmähliche Heimaustmt nirir der erstrebten Vollendung entgegengehen, wenn man auf Jahre hinaus sich ein genaues Bild seiner zukünftigen Woh. nung entwirft. Nicht nur in großen Zügen, nicht in gelegentlichen Gesprächen, sondern schriftlich in allen Einzelheiten. Zimmer sür Zluimer u. Gegenstand für Gegenstand, eine sorgfAtige und 'beglückende Arbeit. Unser erste Einkauf gilt also den Dingen, die wir unl^edingt zum Leben brauchen: Betten, Stühle, Tische und Schränke, nicht viel mehr. Machen wir uns srei von der Angst, un'er junges .Heim wirke kahl «der ärmlich. Diese paar Dinge nämlich uwllen .vir uns so erlesen wie möglich kauseu. Sie sollen nicht nach ein paar ^hren, iveun sich unser Lebensniveau erhöht hat, von 'Mnz-lich neuen Möbeln verdr-cktgt werden. Was wir kaufen, sei gut. Und auf dieser Basis bauen wir weiter. Man könnte vielleickX einw?n^en, daß das Nachgekauste nicht recht .^unt Alten pa!s-». Hier müssen ivir mit alten Vorurteilen bre-ckxn. Wir stellen noch immer im Zwange der „kompletten Einrichtungen". Nichts ist phantasieloser und unw-^rtschaftlichür. alS diese veraltete und unkünstlerische Mode. ^ der Zeit, da alle Menschen Tompletti Nnrichbunyen kauften, war die WohmlNg des Herrn ^ller in nichts von der nung des .Herrn Schulze zu unterscheiden. Heute fragen wir bei jedem einzelnen erst, ob wir eS wirklich unbedinigt gebrauchen und ob es unserer Eigenart entspricht. — Die Regel also sei: Aause wenig, aber kaufe gut! Ein Verzicht, und doch — «eich eine Aussicht aus die Zukunft! Wie radmt man ein B»d ein? Wenn man etwas geschickt ist, kann mv» mit wenig Mühe kleine Bilder selvft mit el^ sauberen, schwarzen «alikorahmen versehen. Am besten eignet sich eine Vergrößerung einer Hübschen Amateurphotogra phi^ eine kleine Aquarellmalerei oder ein wirkungsvolles Schwarz-Weiß-Blatt. Man mmmt eine MaSsi^be von Passender Grv. ßc, putzt sie mit Spiritus ab und schneidet em Stück dünne Pappe im gleichen Format. Dann lege mai, daS Bild mif die Pappe die NlaS.cheive auf daS Bild, .lus Kialilopapier schneide man nun 1 bis S Zentimeter breite Streiifen genau in der Län^e und Breit« des Glases, knifft sie i» der Längsrichtung ein, bestreicht sie innen ttiit einem hivfür geeigneten Lei-m und ^ßt damit Pa.ppe, Bild und Glas zusammen ein, zuerst die Längsseiten, dann die Ouers sel.ten. Solche besonders zum Bildervahmen geeignete gummierte Zwlitostreisen gibt es auch in Papiergeschäften in Rollenk^rm zu kaufen. Das eingefaßte Bild legt mai, :?un zwischen Zeitnngspapier, beschwert es mit^nigen Büchern, läßt eS über Nacht gut Tage auf der ^ckfeite, genau in der oberen Mitte, eine kleine Oese oder einen Faden zum Aufhängen anbringen. MrKaMunvHau« h. Gebackener Kalbskopf. Der in gesalzenem Wasser weich gefachte, auS den Knoc^n gelöste Kopf wird in nette Stücke geschnitten, in Mehl, zerklopftem, mit Wasser vermengtem Ei, dann in Brösel eingedreht, in heiße« Fett eingelegt, auf belden Seiten hellbraun und resch gebacken. Als Zugabe passen Kartoffelsalat. Preiiselbee-ren, Essigpflaumen, Spinatgemüs« »der dergleichen. h. Oelgemiilde zu reinigen. Oelgemillde fo-Ztei^ mindestens alle zehn Jahre eimr gründlichen Reinigung unterzogen werden. Stellen, dl« stark von Fliegenschmutz verunreinigt sind, säubere man mit Awiebelsast, indem man eine mittelstarke Zwiebel durchschlttidet und mit der «chnittfläche der halben Knolle üter die schnl^ltzigen Stellen wisckit. bis die häufig fest-anliastenden Schmutzkrusten verschwunden sind. ?lsss' übrigen Stellen reinige man mit dem Saft frischer geriebener Kartoffeln. Mit lauwarmem Wasser, vermittels eines weichen SchwammeS oder FlanelläppchenS, lä^t sich nun die Schmutz-masie leicht entfernen. BesoniderS stark verunreinigte alte Gemälde miissen noch mit chemisch reiner Seife, die frei ist von ätzenden Bestand« teilen, nachgerirlieir werden. Dieses Reinigungsverfahren wenden viele Antiquare an. Die meisten Oelbild?,- erscheinen danach wie neu. h. Wie schafft man sich Ruhe »wn der MLuse-plage? (sine .^uSfrau schreibt: In unserem alten hatten NTir vor den Mäusen keine Nlilie! sie waren im Keller, auf dem Boden, im Stalle, in der Ktiche und Kammern, und auch in den Zimmern; der durch sie angerichtete Schaden war sek)r bedeutend, abgesehen davon, daß wir i:'c der Nacht von den herumlaufenden und knabbernden Mäusen keine Rul>e hatten. Wl>l)l hatten wir zwei Kathen im Hause, die aber il^-rem Namen als Mäusejäger wenig Ehre machten ^ sondern sich lieber als Vo^eljnger betä-tiatl'n Eine bekannte s^rau mackite uns auf die Zeliokörner aufmerksam und ich besorgte mir einige Päckchen in der nächsten Drogerie. Ich seilte die Börner laut Anweisung mit einem Löffel an den von Mäusen stark besuchten Stellen aus und in einigen W-ichen herrschte Im 5>ause (^ral>esrukie. Siibald sich^ Znwanderer zeigen. werden wieder ?^eliokörner in einem 5>ol^' oder Vapler^chächtelchen ausgelegt, l>hne Katzen ^n lsalteu. baben wir seither von ^en lcistisien «Magern N,ib.'. ''^'li.irörnsr .iibt die ?!i'-ma AvenariuS Wien. 1. Bezirk. Babenteraerstraße b, in den Berkehr. Toimerstnk^, den 2!;. DezeinVer lVZO. .Marlborer ,'^eitunq^ ?iummer' .'»4^. Das neue Jagdgesetz Warum Vacht- und nicht Regalfylem? Ihrer früheren staatlichen Zugehörigkeit endiprechend, traten die einizelnen Provinzen mitverschiedenenJagdge-s c p e n l" den Verband des neuen jugoslawischen Staates ein und behielten sie bis heute unverändert. Diese verschiedenen ^arsdgesetzc sind auf zwei Prinzipien aus-«gebaut: in Slowenien, Kroatien und der Äojwodina auf dem P a ch t s y st e m, in '>zl:snien und der- Herzegowina, in Serbien lind d<'r crna gora (Montenegro) hingegen ailf dcnl r e g a l e n S Y st e m. Eine Eon-tx'^stclluttg nimmt D almatien insoserne ^'rund und Bode,, entfallenden Teil des ^^achtschillingS zu verlangen, doch wird dieser lil dell nieisten Fällen lnit Zustimmung aller interessierten Gemeindemitglieder der <^)enlsindekasso zugewiesen. (v^anz anders liegen die Verhältnisse allf dern ^^iebi^'te des r e g a l e n Systems. 'Seinerzeit 5iel)örte die Jagd zu den Rechten des iius regis, daher noch hellte der regal), spüter bekamen sie die Adeli-A N und zuletzt der Staat selbst. Bewilligun-ii.'il zllr Ausübung der Jagd erteilten da-!!)i.'r staatliche Behörden und zwar gibt eS VezirkSiagdkarten, die nur zur Jagd in ei- nem Bezirke Vvrechtigen, und LandeS-Jagd-karten, deren Inhaber im ganzen Lande jagen dürfen. Das erlegte Wild ist Eigentum des Jägers. Das regale Systeni erscheint auf den ersten Blick seh? bestechend, denn wer wünschte sich nicht die Beseitigung aller störenden Grenzen und sreie Jagdausübung in ausgedehnten Revieren oder gar im galizen Lande! Bei genauer Betrachtung verschwindet jet^och der deinokratische Schein und zeige,» sich Mängel schwerster Art. Bor allem liegt die Gefahr nahe^ daß der Staat in finanzieller Notlage beliebig nicht nur die Gebühren für die Jagdkarten erhichen, sondern auch die Zahl derselben ohne Rücksicht auf den Wildstand steigern kann, während er sich um die Aussetzung des Wildes und die K^on-trolle der Jagdausübung qar nicht oder sehr wenig ki^lnmert. Es ist jedeln ohne weiteres klar, das; undisziplinierte Jäger durch solche Mißverhältnisse direkt dazu angespornt den, durch lunso intelisiveren Jagdbetrieb mindestens das Geld sür die Jagdkart« her-allszuschlagen, wobei auch die schönsten Reviere zugrunde gerichtet werden müssen. Ein abschreckendes Beispiel dieser Art sind Bosnien und dieHerzego« w i n a. Diese zwei einst so wildreichen Rn-der sil^d dlirch eine Jagdpolitik eben angedeuteter Art und sogar Ausnützung der Jagd zu parteipolitischen Zwecken seitens der herrschenden Parteien in jagdlichn Beziehung fast ganz ruiniert worden. In einigen der viele,! Reservatgebiete ist noch mit« big Wild vorhanden, die freien Reviere sind aber ganz leer. Die größte Gefahr liegt bei den» regalen Slistem in de», Umstände, das; jeder Jagdkartenbesitzer Anspruch hat aus jedes Stück Wild, ^«her ist eS nicht zu verwundern, daß man dem Wild solange nachstellt, bis eS erbeutet wird, weil man «S keinein Ltonkurren ten gknnt. Wenn aber die Reviere auSoe schössen sind, voll auswärts Wild angeschafft und ausgesetzt werden soll, so findet sich nie» mand zu materiellen Opfern bereit, da jeder denkt, daß er eS für andere täte und nicht für sich. Das regale System erzieht daher die Jäger zu gröbstem EgoiSmuH und die unausbleibliche Folge davon ist die v o l l-ständige Vernichtung des i l d st a n d e s. Dieses System in Slowenien einführen, hieße nichts anderes als Zuständen, die in den ersten Nachkriegsjahren geherrscht haben, Äesetzestrast zu ge^ ben. Die Verschiedenheit der jagdlichen Gesetzgebung und die daraus resultierenden Mißstände veranlaßten unsere Jägerschaft, eineinheitlichesJagdgeseh für das ganze Reich zu verlangen und die Jäger in allen Provinzen zu organisieren. So wurde der 19Y7 gegründete Sloweu Jagd verein auch aus die übrigen Teile Slolveniens erweitert und in der Wojwodina (19ÄA), Bosnien und der .Her zegowina (1V24), Dalmatien und Kroatien wurden nelie Verbände der Jagdvereilie (Savezi) gegründet. Der schon inS Leben gerufene Jagdverband für Gerdien tonnt« sich infolge innerer Kampfe nach den, Kriege lange ^hre nicht recht entwickeln «nd es ist erst i9M gelungen, fast alle Ver» eine in Serbien und Montenegro für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Im laufenden ^re waren rln Slow. Jagdverei« 3SiXt, im H^rband in Beograd 136 Bereine mit ly.üÄ>, im Verband in Novi Sad 239 Ber» eine (Aagdgenossenschaften) mit 4W7, im Verband in Sarajevo 23 Bereine mit 2VVV, im Verband in Split 2k» Bereine mit llvv und im Verband in Zagreb 50 Bereine mit lllS Mitglieder, zusammen also 23.3Ien 5ie nock Keule 1 N>»elie 5«>»on mok««n Ae Lkkols tlderr»»ed«nl M ül A>ll> M I W s "«kin iim«, leov» V«?trsN»t »alort «>G ScinnOr,,, ' vreke uns lZrsklimAn In Luken »lten laxen leidet Ilir SM inei-»ten SN rlioumatlscden 8cdmar»en. ^S8-»lvrt venli8tvnt oinmsl im 1'»«e Lurv müden Lallnen mit äem Ps>p»ri»t lkr veräet Lued vis neu«edor«n tüklen unä neue 1-eden»trvuckv un«! k'riLeko ee-Winnen. ovevAli. ek^.m.7».tcni 1 ?lszek« v:n 16 - 4 fl—cken vin 77. 8 k^l-sed«» vin lZI. f'Iszicden siln 25 k1ssct,eu vln 320. LrkSltune. InNueni:». (Zilppe vi« iit^erdsupt dei ullen l)nl)iiv!lckkeilen. Uie vom fieder lieeleitet massiert clen Körper mlt f^ieker iälZt zowrt nscd unll Ilüt cincn leictiten und «exunden /ur k'niLe. 8ie iMen eine neue Körper- und sIelstestrixeke. „Marwore? Nummer HM Donnerstag, 2k. Vezeimver «?!Lei«ee ^sei^ A?SF»<^S«I«»e» Vuchbinlxreiarbeite« aller Art, rasch, flut und billiq übernimmt Papierhairdlunq und Buchbw« der^' Nowak. Gospotka ul. v. Tortsclbst. alleS B:ick>binderei« i^ubehör zu haben. 13281) Buschenscha«k «le?sa«de»»a ee. sta ISZ-a lneben WSflerer. fle-heizte Räume. Prima Weine. Llt. !0 Din_17S18 G-übte Etickeri« übernimmt Monaqramme und d<^. bei schönster Aussührun« u. vromp ter Lieferung. StToßmaserjeva vlica ü. rechtes HauS. Tür 2. 17521 kesseln werden mu prima Rohr etn^eflochten. Hiebe und körbe repariert. lsorbgeschSf» Ioj. An» loga. lra svobode 1. nete« der vtSr»!. iftrückenwaoge^_^ Urahne, vrolpnutter, Mutter und Kind ^ Dir dankbar für eine Kamera find. GröhteS Apparatelager neuester Modelle: Photomeyer. I7»«l Betttebern Flaumen. Afrik, Rohhaar. Ma« tratzengradl. Möbel« und Vor« hanffstosse, Deckenwatte sowie alles TapeziererzMhör tilliD bei Karl Preis. Maribor. Oio-»Posta 2V. Preislisten gratis. 1kvb4 Znteresieute» für kleinere Bau Plätze in M«lj« gesucht. Anzu-fragen Baukanzlei IuliuS Gla-ser. MeljSki dvor. ^ 17b7ü Zwei gesunde lttuber» Mädchin 1 Z^hr und der Kna^ 10 li» re alt, werden alS eigene . c-gegeben. Anzufragen Gemeind« DolgoSe Nr. 8 bei Maribor. 17572 Sws««Mt>h««», bestebend auS 4 Zimmern. Küche. Badezimmer. miit elektr. Licht. Blumen-und Gemüsegarten, sofort zu vermieten. Maribor. Erjavöeva ul. 12.__l7b«I Kaufe in Maribor kleineres, gut gelegenes Ha«» oder Villa bis löy.lXv Dinar. <^l. An-träge, mir vom Gelbstverkän-fer, unter .Mück im Neuen Jahre" an die Berw. 17Ü29 SiichMttieicha«» mit Brunnen und großem Garten zu verkau« sen. Pobreise. Brtna ul. 10. __ISSbl_ EchAms Haus. 2 Limmer. Kü« che. Keller, Garten günstig zu verkaufen. Testa na Brezje PobreZje.__17ÜS0 Tiifthimt mit Gemischtwaren-qvschSft. in einem verkehrsreichen Industrieorte, an der Eisenbahnstation u. Reichs-straße gelegen, ly Zimmer. 2 Küchen, Veranda, gr. Gemüsegarten, weaen Krankheit des Besitzers sofnrt günstig zu verkaufen. Nötiges Kapital Illy Tavseud Dinar. Offerte unter „Gelegenheit ISSV^' an die Ber waltung. 17K6S B»di»a««, ßut eÄ^lt«n. z, verkaufen. Ttr. Rost«»a *4. l7»VS e» leanL« VVVVVVVW»»WVVGGGVVV Kaufe alte Schutze« Meider. Mäntel. Znstrumente, anttte Gläser. Geschirr. Uhren u«d verschiedene Möbel. Maria Tchpll Koroßka eesta S4. Sehr Mte billige Kost, erstklassige Weine und immer frisches Z^Wer belommen Sie in der Resivuration .PlzenSki dvor", A. Senica. Tcrttenbachova b. _ 17534 _ Kohle und vucheafchetttzOlz til« ligst. Holz- und Kohlenhandlung SkuSek, KoroSö»a 23. ^IS'W GieppöeSea mit Watte, Schafwolle u. Daunen gefüllt. Kamel^ardecke». Flanell- und Schafwolldeilen. Tuchente. Polster. Einsätze, Kairaven. Eisen-. Messing- u. Ta-«zlermöbel billigst Karl Preis, Maribor. GospoSta Preislisten gratis. _1SSÄ Verläßliche Ratfchliw in kri- tischen SÄcksalssragen. LebeuS reform (Beqetaner.Neugeiftte-wstsung). VohnungSangelvgen-heiten, Realitätenverkehr usw. erteilt Beratungsstelle .Ävr-stan", Maribor, KoroSka cesta 10._17592 AiamiUenbildir! Weihnachten ist Ihre Familie versammelt, versäumen Sie nicht diese Gelegenheit. Foto-Kieser. Gregoröii^va 20. 17588 Kauf« RSHmaichine. Fahrrad ssov Din), diverse Möbel, sowie Klebder. ?chuhe. Wäsche. — Zahle bar. Makor. Stndenci. Aleksani>rova cesta 1. 17541 Gut erhaltene,Me«i»Gto»-Vor' totle". oder ,Ilei«-Adler,.. Echreibmaschi« zu kaufen gesucht. Adr. Berw. 174SS SPeiseziNmer zu verkaufen. Zu l»esichtiqen Aleksandrova .V im Geschäfte._ 17S0» S«o?intt. wenig getragen, billig infolge Stessenlofigkeit zu verkmif?n. ?sdr. Berw. 1751» Herre«stieftl Nr. 42. Herrenwintermantel für mittlere t^rö ke. gut erhalten, zu verkaufen^ Dr. Rosinova 14. 17?).'^ Schwarzer V«lz«a»tel. fast neu. preiswert zu verkaufen. Modesalon ^autz. GoSpo«ka 4. 1. St._17430 Deutsche Klassiker, 79 Bände, neu. eleg<^nter Leimvandein-baM». preiswert abzugeben. — BerftovSkova ul. 4/1. Tür 20. __ 17585 Da»e«.V^Ia«trl«« und Mar-quisenring mnständehalb. preis wert zu verkaufen. Adr. Verw. GtM für S Pferde mit großer Ke«»s» ist sofon zu vermieten. Anzufragen bei C. Büdefeldt. GospoSka ul. 4. 16885 GefchilstSlotal an verkehrsreicher Straße per sofort zu vermieten. Anfr. Brtna ul. 12. 1S9ä0 Schöne trocken« MaqazinSxA«-«e, Stadtzentrum und Bahnhosnähe, geeignet für jeoeS Un ternehmen. sofort zu vermieten. Holz- und Kohlenhandlung Iofip GovediS PreSernova 19. 17195 Sehr schönes. sonniaoS Valko«-zimmer. elektr Licht, streng separiert? r Ttiegeneingang. Park und Ba^nhosn5be. ist sofort zu vermieten. Ra^l^l^oua 25/1 l. 17538 S Vtudente« ot. Herrn» wedden m. gan». Verpflegung aufgenommen. Tattenbachova 2/'.^ linkS. 17S4S Kaufe altes I>olb» Nlbertronen. u. falsche Zähne zu Höchstpreisen. A Stumpf. Goldorbeiter. Koroßka cesta S. »«b? Z»ei viaterrvSe, stut «hiW». preiswert abzugebM. BrstovVw va ul. 4/1. Tür 29^^_17l»GS Eleganter Schlitte«, ein- mtzd zweikpänniq. zu verkaufen. M. Obran, MarlKm'. LoSka ul. Ib. 1SS18__ Moderner, fefcher EPOrt«a»i«l ldmpp), GhaMung-kle^ für grö her« V^r^on M verilmfen. Bo-saSntitw »l. 18 1. Vt.. «. I7VV1 GrammoPlhoe, Nähmaschinen, kinderwagim und Fahrräder repariert am besten Spezial-mechanisch« Werkstötte Justin GustinLiö, Maribor. Tatten^-chova ul. 14. gegenüber dem »Narodni dom". 17054 Die schönsten Welhnachtsver-käuse im Bilro „N a P i d" : Einsamilieavilla mit moderner Wohnung. 5 Zimmer, Bad. schön get^leqter Garten. Dinar M 0V0 bar. Rest Hypothek. — Kleines, herziges HauS. tt0.(X)0 Dinar. ^ Elegante Villa im schönsten Viertel, auch Gelogen heitSkmlf. -- Hervorragend schö neS ZinSqeschSktshanS. schöner berrenbesij; aufl«r Maribor, zu 260.000 und .V/'sM Dinar. — Schloßbesitz, 550000 Din. mit guten Gründen. — Gutsbesitz für arökere Milchwirtschast, gu te Zufahrt, kV^.000 Dinar. — Pachtbesitz mit Villa, schöne Lage, monatlich 1tt00 Din. --Für tüchtige Wirte gute GY5 Nealitätenbüro „Rapid". Ma-ribor. GospoSka ulieo Nr. 28. Im Stadtzentrum Marikior sind größere prima Bauparzel-u» M verkaufen. Mr. Berw. »7307 V«?nkr»V« in kl^neren V»r tien: Traminer 1V><^, flasi^-reif. Traminer 1M9. sehr «in. RheinrieÄinst 1930. Mos ler 1030. Vurg«nder. rotsy«»!' al 1929, 1930. Anzufragen in d« Kanzlei Scherbmim. 175W Blechi»str»««»t,, wenig ße-braucht, für eine Kapelle von 10 bis 24 Mann. krankheitS-l>alber billig zu verkaufen. ^ Komvlette Musikinstrumente f. 10 Mann 3.'^ Din. Banset K.. Kapellmeister u. Besitzer. Sa-mobor bei Zagreb. 173zb Fleischhauer Achtmm! Einige Flei'l^nfblöche sinl) zu verkaufen. M. Obran. Tattenbacho va ulica fLoSika ulia 15). Tel. 2094. _-17300 Pliischgarnitar, dunkelrot. rein und gut erhalten. Sofa. 4 Fgu teuils verlause oder tausche ge gen Nähmaschinen, st^hrrad. event. M^-b-ln. M. Makor. Stu demi, Mefsandrova 1. 17.'^2 Hartes Brennbolz sMaNholz) zu verkaufen. Wird auch zugestellt. Sägewk'rs M s^brin. Tat tenbachova ulica Tel. 2094. 17532 Kutschierwaqen. Coupi! und Vhaeton. in sehr gutem Zustande preiswert zu verkaufen Anträae unter ..L. F. an die Verw. 17580 ?^and - s,us Por- kumplett. billigst zu ver- t'rm „Merkur". ?lle?san^r''»'a 12. 1755^7 Zier, und Singvögel. KanN' rien - Edesroller. Pliviaeien Messenftttiche aller Farben ?lai'orien Ziersssche, Zmi'fn« 'childsröten. Salomon. Alek-sandrova 55 ^7330 va» l»t äl« rlcdti«a ^rltv tur 6la ^latvr«. 5tr»>a».. 8port. «KI SttapiaaedikGl »«»rido? KU GWWVGVWGWWWVGGGGV AiM«»>e und Küche. iM Neui««. um M» Din «»-nMch M vermiete». Studen-ßWdtWkf^a 17505 »it ei« «ver zwei Vst tten sofort zu vermieten. Gospo «a ul. 4K/2, Tür 7._^17»^ Gtal mit Kutscherzimmer, Heu^den, Remds«. GregorSiöe H- ul. 12. »7470 ^önes. trockemK, lichteß Lskal ^ für Werlstätte. Magazin od. Autogaraqe — elektr. Licht u. Kvft. jM Stadtzentrum, zu WrmtWli. ZuschMen u»ter Aolal" a» die Bmo. 17614 Zpei schöne »i»sl«««i»>tzi»> W» ao 1. Jämür »u Vermieten. Dorts^bst auch ein Ge-mischtwarengewblbe samt Inventar ttlttfl zu verlieben. Auto kuSendstation LasterSvetk. Po-e^ova 339. _17510 VchaiUM»» Zimmer und Kü- 150 Ämlr, Sparherdzim-«er Ivo Dinar, event. auch zwei Aimmer und ^che, an kinderlolse Partei sofort zu vermieten. Gafth«i- bis Dreizimmenvohnung oder gri». ße«r Wohnung wenn «Aqlich in zentraler Lage gesucht. Anträge unter ..W. T. Aentral" a. die Veno. 17494 T«fik oder ^ignetes Lokal auf lebhaftem Watze zu Achten gesucht. Antr. unter .Win-an die verw._iTltS« Ci» ganzes Ha»S mit zirka S Räumlichkeiten und Garten, linkes Drauufer Marassu»»Ä-fähig 24" an die Verw. I75S2 Beamter, Jugoslawe, serbokroatisch, slowenisch und deutsch voll kommen beherrschend, in allen Büroarbeiten vollkommen versiert, mit langsähr. Praxis i» Bank-, Handels u. SpeditionS-unternehmungen tätig, selbstän-diger Disponent. Buchhalter u. Korrespondent, sucht entsprech. Anstellung. Uebernimmt auch halbtäqiae Arbeiten. Angebote an die Berw. unter .Fleißig". 17397 Neisenber gegen Proviston g» sucht. Adr. ß^rw. 1757? Dunkelblauer Damenletzerha«»' fchnh wurde im GerichtSgeibäv« de verloren. Der Fini^ wird ersucht, selben gegen Belohnung bei H. SimonSie. GerichtStye« bäude, abMgoten. 17504 Eine Witwe, die gut kochen kann und keine Arbeit scheut, sucht bei einem besseren Herrn Stelle als Wirtschafterin. Anträge erb. unter .1999" an die Verw. I «093 SFsIF«» Selcher» nüchtern, der guter Würstler ist, wird gegen gute Bezahlung gesucht. Anträige un ter .Triglav" an die verw. 1759S Kontarift oder Kontoristin, für slow, und deutsch. Konzept, w. aufgenommen. Anträge unter .Guter Rechner" an die Berw. 17590 SMst^^, flinke Vch»^. ri«, im Auschnetden vollkomm, perfekt, wird für die kommende Saison aufgenommen. Gvfl. Anträge unter .Schnittzeichne-rin" an die verw._17ül>7 LehrMtzchi» für Maschinstrik-kerei wird sofort ausqenommen. Kost und Wohnung im Hause. Mathilde FleimiS, Hraftnik. I7ve8 Vra»es LMche» wird als Bedienerin tagsüber in ein Gast Haus gesucht. Daselbst werden 2 Paar Herrenschuhe Rr. 42 lBoxcalf) s^r bilNa ver^t. Adr. Verw. 1757N veevlnferi» der Spezereibran che, tüchtige, selbständige Kraft, teider Sprachen mächtig, wird für ein hiesiges Spezereiwaren-^chSfi mit Kaution bis Dinar ik.000 fofort aufgenommen. — Nur verläsiliche. ernste, strebsa «e. ältere lträfte wollen unter „Glück u. Zukunft" ihre vffer-te an die verw. einsenden. 17370 . Kiichi» fRr ales, die perfett kochen kann und auch andere häusliche Arbeiten verrichtet (Wäscherin im Hause) und ^h reSzeugnisse besitzt, für besseren Haushalt zu 2 Persyven gegen guten Lohn für Anfang oder Mitte Jänner gesucht. Adresse verwM_17S1S Uchtiger «ckleifer «ck «er-«ickker wird ausi'ennmmen. Vor zustellen bei Vogomir Uvsak. Maribor, Klinki-^^H^iLaeßka 1. 1750» Lehriun-e -der -mädche» auS gutem Hause wird im Atelier ^"'^^nl'mmen. GoSlpo-Ska 20. 17322 Mßhchen f>r a>e» zu zwei Per sonen mit N. Kwde gesucht. Kin dermädchen vorbanden. Lohn 250 FrcS. Bezahlte Reise. Anfragen mit Pboto und Zeugnis zu richten an Mme. Guillaume. rue Dison IS. Amie»» sGom-me). Franee. _17488 Sehr nettes «l»»e«, welche? tüchtig „nd seldständia im HauS halt ist. »n alleinstehendem Herrn a^cht. Antrag« unter .Graz 10^ an die Berw. 175K0 Vlakvertreter in allen qrößeren Orten deS Landes werden für Provogan-da von StaauS gesucht. Vorzustellen Wildenraineri-"« 14. 173S0 ßGGGVVVVGffV SaZtmirt, O-ufmann und Be» sitzer. geschieden. 37 Jahre alt^ sucht brave und ehrliche Wirt, schafterin mit etwaS Kapital. H^rat nicht auSge'chlossen. A» träge unter .Gute Zukunft" a« die ^rw._175«? Z»ei Akademiker, Gtifahrer, wünschen für Neues Jahr di« Bekanntschast mit zwei Skifahrerinnen aus gutem Hausi für eine gemeinsame Skitour Zuschvilften unter .Liebe nicl^ ausgeschlossen" an die Verw. 17598 Maribsr 1. Fröhliche Weihnach ten. Stets «n innigst Geden« ken.^^^raße. 175A Sdsähr. Iuntz^ele. ai^genehnr Aeußern, aktiver besser. Staats beamte» penstonSberechtt<»t. wünscht so^rt vermögende Do me zu ehelichen, wenn sie de reit wäre, ihm mit größerem Betrage au» der momentan schwierigen finanziellen Lag« auDzuhelfen. Strengste DiSkre« tion! Anträge unt. .RettungS« engel" an di^Verw._17^ Gerne möchte ich mit eine» charaktervollen, feinfühende» Herrn» nicht unter 44 Iahren zwecks Ehe bekannt werde«. Bin aus gutem Hause, sehr fü, die Häuslichkeit, und bin woh! fähig, diesem ein angenehmet und qemiltkiches Heim zu berei ten. Nichtanondme 5i, Berw._ 17V7? Fesche, wirtschaftliche. 45sSh.i Pftan mit 35000 Din. Bargel^^ sucht ernste Bekanntsck^t zw baldiger The mit Gewerbetrei-bendem^ StN!<7tK Magt^lenSka 34. Maschinist, auSgelernter Maschi nenschlosser. verläßlich und nlich tern. mit lanqsühr. PrariS. selb ständig in allen Arlieiten. sucht Vassende Stelle per sofort. Ori-iinal,e»gnisse zur Verskiaung. 'Slnträge unter ..??i^chtc'rn^ mit längerer Praxis" an die Berw. '7^12 mit /^breilZdlock in ?xölZte7 ^U5>vsfi1. svat?en iür ?ker6e8pc)rt, einen f'eclersilateauvvsjxen ni. Oummlrääern. .6 8t. I.28tenaut0M0blIe versckleäener ivpen. tÄUZcde aucli ^exen xuten I^uxuswaxen. ei-N'KL j?ute Oeken. ein.XmdoZ. Lclii'aukstüeke. ein 8climie6ekeuerti'y!?, örvn^e in Ztan^en verZckieäener Dimensionen. I-a?er. I^s^er- mewl! U5>v. pollersekeZKen. put^^olle, putrkaäern stets ln jsilei' /Nsn?e am I^asksr. I^sstvniiberkUkrimxen. Ileber«-Ie«k»«nsen mittels versekisäener /^utos oller pkeräetukr' iverk veräen sm dttn^^ten unti rsseli liureli-^ «ekilkrt. MWl« l Mlloill >ll UNM !lim W M«. WUII sei« 01, »27?. 175,7 7k»«»»» e S l.sni - I.olcomodi! ZZ ni^ ^eiZiMctie. 46 ?8 Osuerleistunk^. mit Kamlii llnä Vorteuerun«, 5ekr eut erksiten dilti« »« v«rk»us«i». ^srtln>rerslss8v l7. (Zelveenkeitskäuke I7ZZ7 ln Voll^sttera. vleselmotoren und I^okomodlleu. 5^^ ^MMMWWWMWW ^«»xelenite 8eliulimselier, ^rbeit bei clen l^sscltinen o^er als Verkäufer ausdNäen vvollon Verden »>i5eeiivmmen. . Xn«ebote mit i l.ioktbil6. kesclireidun^ ävr ^kisli^rl» viv8ckStt!xun«, k'snittieii- unä peioms6j«r ten^ - 7' ' 17067 Nükerlnnen für eli^actie t'lilmardelt. Ürzr^^i- ^ . aprickin nur am 2y. Ottemd^r vormi». del l?ü7l QOtlO^ Lt Maridor, -I^vl'i'iiskci 4. kiijSkö55^SßMW7 Sullerst eut einx^eMrt. rute site QescliÄitsvci-kinlZunz mn sUvm. »eii, Lrvvem u. eesunäem l(unljenkrei''e. ^clwnor k^'ut- ron. Xleine I?e«ien. I7?Y0 surkt X0>1v/^<0»I! Ae drsuclien kein fackmann eu sein, äs einscklÄxixei-tlkel un(! veräen äss Qescliäft ziu tlsuse leiten, icli «ider ztäi^-6ie rsisen. ileMi« «!ie Xunäen pfleeen! — ^ntrAxe unter »Sek,-auirielitle unä tieiLix-. »vttomsnsn»I^strsksn sov!s OrsW-LlnsStre. von de5ter ()N3litül. kaufen 8ie unbeäinxt am dlNiesten bei 176V0 LKKVa? »chsridor Ki'elcovs 6. srati» eine eine ^lle ^ski'eszbonnenten'^ erkalten ? 14 Karst, orißs. zmerik. (psrlcer. ^VRUl ßHlKK SliVi s^stemmit Öruckküliun^) väer » . »» HD ,, ' f90l)Leiten mit t^urscovers ttavlUexikov ^ ^srlcenrolire Verlsnlren Sia noek" deute kostenlose ?r0de-Nummer vnn ^nor6. nunsen öes Nerrn Qekejmrstes U. vr. l-asilisen unci unter stgatliclier ^ulsicbt bereestellten unä im .lslire 19^^ in ?sri8 mit^ äem Oranä k^rixpreis aus» eereiebneten . 13571 Verlangen ?je sofort Zr^tliclis l^iterstur unä /Anerkennungen von SrMÄen Ki,ps?>täten äurcli äie Qe-NLrsIreprZ5entgn? äsr »vllsss-.^erke (Z. m. d. II. fskrlk ckem. pk»rm. ?rLi». lo ^lon VI. fNI«rs«lsr-««»se 2/1Z. ll^inar l0.— sls Porto beilexen.) t^un ?iel,en vir näek I^0VX v^8 jn8 Qastkaus kinauL. ?um ZtGfSNßkrSnicßHsn eine suie I^nterdaltunx ist klesorkt. jVlusilc de-sorzxt eine l)eliebte Xspeiie. Die ?uten 8pei8en un6 >Veintz wie bekannt! — I:in iier^^I. ^Vililcom-men . . äer ^irt. , „ _ St»tt i«<>er d«,on,t«soi> ^nrelU«. . ' ' ' .-lt. . ^ !- '« G .' . '7'.^'. .' ' ........... n.'.-«? iN."-.X'j ,'i.» ' ^ Sciimer^ei-fiilltr ic'ede<^ äla '^linterdl'Lbenen slleii Vt..rvsnätel,. freunäe'n unci iZekannten äie trnüriLv s^scliriczlit'. äjjU nn^r In»«eLt?öIiebte>' uiiä unverxelZliclier Vatef^ tierr " ^ kienrili 8ku8elx I. I^.. eovssener d^elnäeLskrstLr vya I^aävsnjs von 1?g6vsnls> . . »m Ojeniitsx. ,1en 2Z. l)«.7.ember lS.V.Um 9.15 Ulir. li?cli kür^em I^eiilen unä verseilen mtt äen l'rtt-stu»«en äe» !il. s^eiixion. im ?l> I-ebensiabre. 5:ottorx^eb>.n ver?!clii>.äen i.^t ^ .' i"50s, .....v.'^5 I.elcbeiibe^An>:nis ^ss unvereelZlicl, l)a- IiintlLsclileäeneis tm^ct'f'relta^. äen 26^ Dezember ' 19Zs) um 15 I^iir von äer I.ejc!iSiiI,i»l!e äes Po-dreZier l^rieäiiokes aus stittt. Oie Iii. 8eelenmeki5ö >^'irä sm ?ÄM.'^Uie. äen 27. 1)e?cmker l9A^> um 7 Ubr in äer 8t. j^kiüäale. nenkircbe ticlesen v eräen. ' . - ' ^sribor. äen 24. Dezember ISZV^ l76<)t, Leset und verbreitet die JiNilimr ^titiiilii' gu?o?a«kiek! I^nbekln^erte ^utokakrt izesiciiert? — I^eilibatterleo. 6 u. ii Volt, stellen vir une.nt«eltllLl, kei. v!ilirenc! der ^«psrstur oder l^sclunL. ^euv ^utodstteriLN eelaclen. koeli^Verti?. ^ stets am I^axer! 15677 »uc» ^»/^kickre Zckütit ^uer lieucl^stes Out - oie oeSUk^one^ll! ^»ckvs»,d»r i«,izv«r»?«»k?Gn In sNsn ksrdsn ist äie neue ^Volle elnzelsnxt. mit velcber vir jet^t stricken: sciiöne. mi^äerne uilchclsueriisfts^ l(tei6sr Pullover StutTvo ^sckoa Seliovea votvrvLsclio besten liieker VnterrScke I'lxsros Svester kllr Sport uncl l'ouristik usv. firoÜe ^usvsiil ltir Seiiulkinäer unä Ltuäentvn 2U ermälZieten ?l eigen. LAmtltclie Atrickssclien veräen nsck unä kilä auel^ aus miteebrscliter >Volle xut unä billi«! verkertiet. «rlek»?»! VLZUaic. »Isridor Vetrialsil» ullca 17. I?l1Z ^egen vorxeraclcter Lsison becleutenä dillixere preise. ?G»G von M« so - »UfW. IHSnlGl .. .. zsoo. ,» DO' »» «» ic ««»»II7I «orpQ»>lK UU«K? ..L vep V0!^ xper!. z?ibt traunj?e Xunöe. äktk 8ein iV^it-j?l'>(l. tlerr Zolisnn l>sll (Zemeinäerst un6 veslt^or. 2M ?Z. Ne^emder 6. .?. unerwartet ver-scl^ieäen ist. 176^8 Das I^eiekenbeeän?ni8 äes vercllen-tön f1emeinc1s'?iu5scliulZmit?liecle8 wlrä I' i^reita?. clen ?6. Dezember um 1l I^kr vom l'rauerli" - !n K^^''"'ns. Praprot-nikova ulica ?0V. aus 8tattfinäen. . ^sribor. clen 24. De?. 1930, Stitt d««>a6«r«i, «ed. j?ibt im e^xenen 80>v!e ini Flamen ilires Dölmes.?onv. allen Vervvanciten. freunden uncl I^ekannten t!eMetrüt?t ^acliricltt vom ^kleken ilires lnniL8t-^eliekten Batten, be^w. Vaters, öruäers. 8cIiwaLer8 unä 0n-lcels. cles Herrn ttsns psll 8l!ligl!ll' Ml! lloillsollLisliillüi tUr sAmtlicl^e I^eZistrierlcsLsen lum Ln^ro-^reise erkÄtlicli dei vsrsys, ^ludi'ens, i«Ivndur»ov» 6 prlvatisr. ".velclier Dienstag:, clen L.?. Dezember 19Z0 um 10 Ulir an einLNi Her^selila^ce. unerwartet im 53. I.edensjalire. sanft int Herrn entsclilaken i8t. 17599 ' Dle entseelte llülle des teueren, allzufrüli Daliin^escliie-clenen. >virc! freita?. den 26. De?einker 1930 nacli Wien ül?er-Mrt. . ' ' Kran:e8penden werden lin 8inne des Verstorlzenen dan-kend aki?e!elmt. Kröevlns bei ^arlbnr. 8v. ^lklavZ, Dplotnica. den ?3. De?em1>er 1930. ^IlcsIiseli-murisLzek« ^ociquelle Okne beimensunL o6er mit Ue?l. klilek uncl ffuekt5Skter einrunekmen k'leilt ^Iter58cl^ivö<:1ie, ^rteriosicierose, k'Isut» unl ^uzenlcrsnlclielten, ?rauevleiclen, Drü5en-. Dann-, ^az^en» un6 öl^senliranlclieiten, ^r» lcranicunxen cler ^tmunzs- u. (Issekleektzorz^sli!, ^iereu- u. (^sllen-. steine, (Isisteslrrsnlckeiten, ^nt:e0n6unx 6er ^eiileiaitiäute» I^opk ^ uncl I^ämorrtioicien Verlangen 5le vderall elt VUZSI.»^ Zplritu8kslirll! un6 -rsktinene. k^r^euxunx von I^ilcören. öran6/, kum, tiske, Kohlensäure. k^ottascl^e, öuel^enspirslen Lssixkalzrilcen un6 örsnntveln-(-roL-krennerelen Verlangen 8!e Lonclerokkerte! ^irie gute t^ciusfl'ciu de»ek>t?t »kk f0r ' lilMIlllM Uv6 Zilvttler ikre öecI»rL8srilke! am besten unä diUixsten bei äer k^irms m naisOn.-^ >v!r6 x^ekautt. 8äee>verk Odrsn. ^srlbor. ?»t» tvnbackovs ul. T'elepkon dir. 2094. 17554 pOkIvnIe» ^ ieo«i.e okne Oeruck, Lteine, venlx ^»cke. — >Vgxen>vet5e v>n A>>» krknko. s. iZuitii» ol?» »I. Ach. «kt«n ottsilOr» «u O«A:«> llxsten Prel8on pum» lt?. piinsek>L88oar. vle ^eluLskt «k» SU5«I MktiMronnsrv! ^leksanärov» e. ZS. V«»I» In «ler od« bei (Zro0l»D«A«rp Mt slnxeMrter «aä eii«mNr»klOiidrM»- n»ek>vvi8bsr svkr lUt V«r«ßM»G? Wff Dß»rU»or un6 «Uv «mllGDWOm uvck rOIirk«. >ro«e» Provision un6 KpessvvSkWWe eosuckt. krtele mit lieferen-zen »n p. vsrtttck ^ Lo.. >VivViä«rtioler«a»se Z. 17490 I roro l.sst«sqen^ 1 ^/z ^onaen, xut erkalten, lakrkereit, 6 i»ek tacäeüos !)ere!lt, preiswert »bruxeben. ^nirssen an lbßUzI,!«,-. 4^R»MG.I ^ öevor öie l'jseklersr^ieuxnisse desteNen, v!e l'ijren, k'enster» vveieke ^öbe! U8>v.. verlangen 8ie c!le8de2üslle!ie8 Ottert von äer 1'i8edlere! I^gsibllszlli! IsZlis ilillliztsijii vosucei-l. «oroZIul «««t» 46 ?e!eplion 2160 äa8 Alle Lr?euenl88e kaekxemälZ unä mit K0nlcurren2prei8on liokert. I^^i(-6rle8te I^re!8e auck Mr ver?cklec!ene IVls88enartikeI. LtÄncktc 2U verkauien Alle >^rten Zcknlttkoir lu 'I's«e8pr»l»oa. ^nirsxen an ^RT»I. ^ s k^Qr äie nSctisten ^iekunxen virä äer ^nksuk von Xls55«nlott«ri« - ^ossn v»nin» po»lov»In»« ekuni? 3. ^knner. » l)in 26'— kNr <^ss Viertel-l^os empkoklen äurck Kiut unä Verl<«ut von Vsluten unä V/ertpspieien ru äea d«itea Int?«skui5en. — Kontiolle »Her iN' unä iiusISnätsciien I-o»». I7tag Lk«treä»llt«ur uv«I tür äio lieäsktlon versntvortlick: l^äo Druck äsr »^»rldorsk» tlZksrns« la ^Igridor. — k'Ür äen tloravi^^ekor unä äen l)ruck veritot- Mortilck^ Virelltor Ztsllko v«i«<« Wotin>«it In I^srldor.