Nr. 93. Montag am 24. April 1863. Die „?a!bacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tNglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jährig 0 fl. oy fr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 si., halbj. S fi. Fllr die Zustellung ill's Hans sind halb). 60 fr. mehr zn entrichten. Mlt der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und ge« druckte, Adresse 15 fl., halvj. 7 si. 00 lr. Insertionbgcbiihr fili eine Garmond - Tpaltenzeik ober den Raum derfrlbm. ist für 1 malige Einschal« tnng 6 fr., ftlr 2maligc« lr,, sNr 8m°lige 10lr. u. s. w. Zn diesen GebUhren ist noch der Insertion«, Stempel pcr 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzn zu rechnen. Inserate bis 10 Znlen lostm I fl. 90 lr. Mr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für « Mal und 90 tr. fur 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsftnnpel,). ^laibacher Mtuna. . -^--......... «^--^^__ ' /^^_ ^^ Amllichrr Thml. 3?c. l. k. Apostolische Majestät haben nachstcl,e„^« Allerhöchstes Handschreiben geruht: ° «-^u^cn m^?". ^ischof KunSzt! Ich finde Sie zum M.tgl.cde Mc.ncr ungarischen Scptcmviralta kl ' Gnaden zu ernennen. ^ '" Wien am 18. April 1865. Franz Joseph in. ^i. Gesetz vom 31. My 1865, über den periodischen Pcrsoneulrausport-wirksam für das ganze Ncich; ' Mit Zustimmung der beiden Hänscr Meines NeichSralhes finde Ich zn verordnen, wie folgt: Art. I. Der StaalSvorbehalt des Pcrsoncntraus. Portes zn Wasser und zn Lande ist mit der Beschräu-kuug aufgehoben, daß rS verboten bleibt, auf Post. straßeu, d. i. solchen Straßen, anf denen Poslstatio. ncn bestehen, wie auch auf anderen Straßen, welche znr Umfahrung der Poststatioucn benützt werden lön-nen, Anstalten zur Beförderung von Reisenden mit Pfcrdcwcchscl an den von ihnen nnlgcbrachtcu Waaeu (^^traposlen) zn errichten odcr zn nntcrhalten. ' q'.!.,^ ^ " < ^'^ Errichtn»« und der Äclricb von Hllvatnuttrnchmnnsscn ftcriodischcv Pelsonentraxoporte aus Bandstraßen, Ainncugewässcl», anf Kanälen imd anf dem Meere unterliegen den bestehenden Gewerbe« Vorschriften und bczichnnaSwcisc den Sccgcsctzcn. Sie sind der Postanstalt gegenüber von jeder Verpflichtung und Abgabe befreit. Art. III. Vci dcm periodischen PersonentranS» porle dürfen die Abzeichen der StaatSpostanstalt, welche zn Wasser in der Postflagge, zn Lande in dcm Posthornc und dein besonderen Dienstllcide bestehen, nnr von jenen Privalmitcrnchmungcn angewendet werden, welchen hiczn ausdrücklich die Vefngniß ertheilt wird. Art. IV. Die mit diesem Gesetze im Widersprüche Nchcnden Bestimmungen deS PostgesetzeS vom 5. No-vcmbcr 1Y37^ hcm„ die besonderen Vorschriften über -Uicssagcricn nnd Stcllfuhrcn vom Z0. Dezember 1850 ^lchsaesetzblatt, Jahrgang 1851, Nr. I) werden l"'W Wirksamkeit gesetzi. Art. V. Die Bestimmungen der Gewerbeordnung vom 20. Dezember 1859 und 14. März I860 (Reichs. Ncsctzlilalt, I^-gmig 1859, Nr. 227, und Jahrgang ^00, Nr. 81), dann der Verordnung vom 27. Mär; ^>0 (Neichssgssctzblatt, Jahrgang 1850, Nr. 40), er die Konzessionirung der peiiodischen Personen-nausportS-Untelnehmnngen anfPostslraßeu mit Pfcrdc-"chicl, werden dahin abgeändert, daß für solche Uu-lnneymulisscn innerhalb eine« Bezirkes die Gewerbe-mc^, Ä'^ ^'sta»z, in, Falle der AuSdehnnng über bchörde ''^ desselben KroulandeS die Gewerbe-welche sick!"^," ^listanz nnd für Unternehmungen, me^i-f»'^ ^^ Berwallunssfgebicte zweier odcr Iicl.^. ..'"'Bänder erstrcckeu, die oberste Gewerbe-cin iimsss ?' ^!'°" i'l "theilen hat und daß hicbei 'ucht erforderlich ^'"croehmen mit der Postbehördc wirtlM^^' ?^> 2M"'lt" fiir Handel nnd VollS. 'e nn 5,7' D'N'ch i'hrung dieses Gesetzes im Ein- ^ W^2^'V^^ls.ellcnbeanMgt. Fran; Joscpl) ni. p. ^- Wtn"..^- p- Hermann Graf Zichy m. 7.. "" das t. k. HaudelSministerimn: «alchberss m. ».. ?luf Allerhöchste Anordnung: ""lhcrr v. Ran sonnet m. p. Se. f. k. Npostolischc Majestät haben dem Ober-lientcuaut im von Csch 4. Hlißarenregimentc Franz Freihcrrn von Schloißnigg die l. l. Kämmerers» würde nllergnädigst zu vcrlciheu geruht. Se. t. l. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung von, 15. April d. I. den l. l. Linicnschissslapitän Inlin« Ritter von Wissial zum Hafcnadmiral zu Venedig allcrgnadigst zn ernennen gernht. Das Ministerium sür Handel und Volkswirthschaft hat die Wiederwahl de« Franz v. Kofi er zum Präsidenten nnd des Franz Tsch urtschen t h ale r zum Vizepräsidenten der Handels- nnd Gcwcrbeiam-m" in Bozcn bestätigt. Am 22 April 18s>5. ^uurde in der l. l. Hof-md Staatödruckcrci in Wien daS VII. Stück des ^clchsgesctzblattcs angegeben und versendet. Dasselbe cuthält nuter Nr. 25 das Gcsctz vom !i1. März 1865, über den periodischen PcrsoucnlranSport; — wirksam sür das ganze Reich; Nr. 20 die Kundmachung dcü Finanzministeriums vom 17. April 1805, über ci- Umstaltnna der 'itc. ^llmnl^ Po.lsal m,d Plassc im Fiumaner ^^' ^^m^"'7^'"'^.^" "llstizministcrimns vom ' . s ^.lr^"' betreffend die 6M.tion der Mlgenchtl.ch^ Urtheile der laiserlich russischen Gerichte in Oesterreich; — wirlsam für Völ,. men, das lombardisch, vcnctianischc Königreich Dalmaticn, Galizien mit Nrakan, Oesterreich unter und ob der Cuus, Salzburg, Steicrmark, ssärntcn, Kraiu, die Bukowina, Mähren, Gchle-sieu, Tirol, Vorarlberg, Gmz nnd Gradisla, Istricn nnd die Stadt Trieft mit ihrem Gebiete. Vom l. k. Rcdaitions-Vnrcau des RcichsgcsetzblattcS. Richlamllicher Theil. Der allgemeine österreichische Zolltarif. 0. Wien, 20. April. Der Zolltarif ist dem Abgeordnetenhaus-, aller, ding« spät vorgelegt worden, daran aber waren offen, bar nur die langwierigen Verhandlnngen über den österreichisch.prenßischen Handelsvertrag Schuld. Mit dem 1. Juli jedoch kommen, wie bekannt, die nie-drigeren Zollsätze deS französisch.pr.ußischcn Handels, vertrage« Frankreich gegenüber zur Geltung und es muß mit diesem Tage anch der österreichische Holltarif aktivirt werden, widrigen« Oesterreich offenbar be< nachlheiligt ware, ohne einen Ersah zn finden. Wenn nun Oesterreich nicht zn dein in Artikel 4 deS Fe. bruar-VertragcS gebotenen Hilfsmittel greifen und ein interimistisches Zwischcnzollsystem einrichten will, so wird der Ncichörath darangehen müssen, die Vorbei rathnng im Ausschüsse zu beschleunigen, damit anch in ploiw dcS Abgeordnetenhauses die Verhandlung über den neuen Zolltarif baldigst durchgeführt werde, wenn cS überhaupt die Entscheidung nicht verta-gen will. Der Gcsctzcntwnrf, der vor Ostern dem Ab-gcordnctenhanfc vorgelegt wurde, besteht aus 14 Ar-tilclN"Nnd der Zolltariftabclle, dem noch eine Dnrch. führnngevolschrisl beigcgcbcn ist, die sich auf die Art der Anwendung deS Gesetzes bezieht und den Charak< tcr einer rein administrativen Anordnung an sich trägt. Der neue Zolltarif selbst erfuhr insofcrnc eine Vereinfachung , als cr in zwci Hauptlhcile zerfällt, wo- von der eine fiir die umfuhr 06-Abtheilungen, der andere für die Ausfuhr 2 Abtheilungen enthält, während der bisherige Tarif 80 Abtheilungen zählte. Jede Waare nntcrlicgt in del Regel dem Einfuhrzölle; die Ausnahmen sind im Tarife enthalten und bleiben dic Vcstimnumgen der Zollbefreiung fllr Vieh, das zur Weide oder Arbeit, Getreide, daS znr Vennah. luua eingeführt wird, ferner Gegenstände auf ungewissen Verlauf odcr Dnrchfuhrgegcnstände aufrecht. Ein Durchfuhrzoll besteht gar nicht; ein Ausfuhrzoll nur für Felle nnd Häute, Lumpen und andere Abfälle znr Papicrfablikation, dann Knochen, Klauen, Füße und Hautabschnitzel. Mit Ausnahme von Kochsalz, Schicßpnlver nnd Tabak können alle Waaren ohne besondere Genchmigima cin-, aus- und durchgeführt werden. Gehen wir unn auf daS Wesen der Sache über, so finden wir vorerst, daß das Prinzip der Gewichtszölle wie bisher beibehalten wurde, obgleich die Vertreter der schutzbedürftigen Industrie«, seinerzeit für die Einführung der WcrthMe plaidir» ten, in dcm Glauben, daß dadnrch die Arbeit geschützt werde. Diesen beabsichtigten Zweck zu erreichen, vermögen die Werthzölle keineswegs und cS ist gar nicht daran zn zweifeln, daß sich überhanpt nach und nach die GewichtSzöllc in der ganzen Welt die Bahn brechen werden. Was dic Zollherabsctzungen in dem neuen Tarife betrifft, so sind diese ziemlich bedeutend, ohne daß behauptet werden könnte, die Richtung des mäsiiaeil Schutzzolles sci aufgegeben und dcm frei-hnndlei ischen Prinzipe etwa aehnldigt worden. Ueber-haupt bciilhl dieser Tarif auf dem Grundsätze, baß das System der DiffcrculialMe in Zukunft verlassen werden und ein und derselbe Tarif den gesammlen Außciwcrlchr regnlircn soll. Diese Zölle gellen nun für alle Grenzen gleichmäßig. Die kleinen Differen» tialzöllc, die darin vorlommen, betreffen entweder die österreichischen ZollanSschlüssc oder solche Positionen, die vertragsmäßig anstecht erhallen werden müssen. Nur nach einer Richtung muß eines Differentialzölle« gedacht werden, nnd zwar über die Grenzen gegen die ZollvercinSstaatcn anS dem freien Verkehr der letzteren. Diese Positionen, die überdies; nicht sehr zahlreich, siud aber auS dem Grunde ausgenommen, weil sir eben jetzt in Berlin Gegenstand der Berathungen sein sollen. Znm Schlnsse glauben wir noch auf den Artikel XII. de« Gesetzentwurfes hinweisen zu müssen, weil cr uns von Wichtigkeit dünlt und bestimmt, daß Erzeugnisse derjenigt» Staaten, welche österreichischen Schiffen und Waaren die Behandlung auf dcm Fuße der begünstigtcslen Nation vorenthalten, mit einem nin 40"/^ höheren Tarife, und wenn Zoll-frciheit ausgesprochen ist, mit dem Zoll von 75 lr. per Zollzenlncr belegt werden. Sollten jedoch über-wieqcndc Gründe sür die Aufrechthaituna. der einen odcr der andern der bisher bestandenen lokalen Befreiungen oder Begünstigungen sprechen, so bestimmt der folgende Art. XIII., daß die Ministerien der Finanzen und beS Handels ermächtiget werden, im gegenseitigen Einverständnisse die entsprechenden Ver-fügnngcn zu treffen. WaS nun der Art. XII. will, ist nichts, dcnn einen Differentials, der nnS auch vollkommen gerechtfertigt erscheint. Ohne nach einer Seite hin zn schaden, verfolgt cr den Zweck, alle bcdeulcudcrcn Staaten, denen cin Verkehr mit uns wünschenswert!) erscheint und mit denen wir noch nicht auf dcm Standpunkte der bcaimstiglcstcn Rationen stehen, anzuspornen, mit nns in VertragsverlMnisse zu treten. Uebrigens scheint die Rcgiernng durch diesen Artikel schon jetzt für cin Mittel vorgesorgt zu haben, welches anch die baldigste Erleichterung dtS allivcu Verkehrs in Aussicht stellt, wenn einmal ein passiver Verkehr mit dcu dießbezüglichen Staaten sich entwickeln sollte. 37I Oesterreich. Wien, 21. April. Ein hiesiges Blatt brachte heutc dic Nachricht, daß laut eiucs Erlasses des t. k. Staatsmiuistcriums dic bestehende Landesregierung in Salzburg aufgelöst und dic Provinz Salzburg wie in früherer Zeiten, der Statthaltcrci von Obcröstcr» reich uutcrgeordnct werden soll. Der „Geu.-Eorr" wird in lompctcutcn Krciscu versichert, daß wcder die Absicht ciucr Auflosuug der Laudcsdchöroc in Salz. bürg, uoch weniger aber ein dieselbe bereits anordnen« der Erlaß czistirc; die ganze Nachricht sei cine voll» kommen unbegründete. — Zwei Parteiführer, Palacky und Dcak, habeu soeben in Fragen, welche ihre Länder und daS Reich betrcffeu, ihre Stimmen erhoben. In folgenden zwei Sätzen mauifcstirt sich der Gegensatz, welcher zwischen dcu Anschauungen dieser beiden Männer und ihren Parteien bcstcht, auf das Schärfste. Herr Palacly erzählt nämlich in seinen Aufsätzen über die „österrci. chischc Staatsidee", daß er und seine Genossen der Ncgicrlmg seinerzeit crllärtcn: „wenn Oesterreich den Slaven die Gleichberechtigung uicht gewähren köunc oder wolle, so liege ihnen auch nichts an der Erhaltung des Reiches." — Herr v. Deal dagegen sagt: „der feste Bestand des Reiches ist ein Ziel, welchcö wir keiner anderen Rücksicht unterzuordnen wünschen." Gra;, 22. April. Ihre kais. Hoheit die Frau Erzherzogin Annunciata ist gcstcrnMiltag '/.12 Uhr glücklich eines Prinzen genesen. — Heute Vormittags !) Uhr 40 Minute» ist Sc- Vlajcstät der Kaiser Franz Josef mit dem Gcucraladjutautcu Grafen Ercunvillc und Gefolge in bestem Wohlsein hier ciugctroffcu und wurdc am Bahnhöfe vou Ihren kaiserl. Hoheiten dcu Herren Erzherzogen Karl Ludwig und Heinrich und Sr. Exzellenz dcmHcrru Statthalter Grafen Strasoldo empfangen. Am Bahnhöfe wurde Se. Majestät von dem zahlreich versammelten Pnblilum mit Hochrufen begrüßt. Sc. Majestät bestieg hierauf eine» offenen Wagen und fuhr znr Burg, woselbst eine Ehren-kompaguic des l. l. Infanterie-Regiments Härtung mit der Fahne und der Kapelle aufgestellt war. Nach« dem die Truppe vor Sr. Majestät dcfilirt hatte, begab sich der Kaiser iu Seine Appartements. Gleich dar» anf laugte auch in der Burg Sc. kais. Hoheit, der Vater Sr. Majestät, Herr Erzherzog Frauz Karl, an. Kurz nach Seinem Eiutrcffcn hat Se. Majestät der Kaiser dem Hcrru Statthalter für die Armen un< screr Stadt die Summe vou Eiutauscud Guldcu über-gcbeu. Um 1 1,^ Uhr verfügte Sich Sc. Majestät vou der Burg in das Palais des Heci'u Erzherzogs Karl Ludwig. Um zwölf Uhr wurdc dcr neugcborlic Prinz getauft. Dcu Taufakt vollzog dcr hochw. Herr Fürstbischof unter Assistenz vou vier infulirten Prop« sicu. Der Prinz, dessen Pathe dcr Kaiscr ist, erhielt in dcr Taufe die Namen: Otto, Franz Josef, Karl Ludwig, Viaria. Dcr Taufe wohntcn die in Graz auwcfcndcu Gehcimväthc uud Palasldamcu au. Nachmittage um 4 Uhr fand in dem Palais Sr. lais. Hoheit des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig ein Galadiucr Statt. 3c. Majestät der Kaiscr fuhr zu demselben vou dcr Hofburg aus im offenen Wagen, wurdc bei dcr Auffahrt wic bei der Rückkehr, nament» lich auf dem Hauptwachplatze, wo sich zahlreiche Polls» gruppcu gebildet hattcu, mit lebhaften Hochrufen cm» pfangen und dankte freundlich nach allen Scitcn. — Um Z Uhr Nachmittags besuchte Se. Majestät dcn Herrn Grafen von Meran in desfcn Palais. 'Nach halb 8 Uhr Abends beehrte Se. Majestät der Kaiser in Begleitung der Herren Erzherzoge Franz Karl und Heinrich mit Seinem Besuch daS Thalia-Theater, dessen freundlichen Räumen Seine Majestät beifällige Anerkennung gezollt. Ein drei« maliger Zuruf dcS zahlreich versammelten Publikums ertöute bci der Ankunft Er. Majestät. Allerhöchst, derselbe blieb über beide Me der Operette, „DaS Pensionat", welche recht frisch gegeben wurde. Bci der Abfahrt Sr. Majestät wurde die Ringstraße durch elektrisches Licht von der Zinne des Thalia-Theaters herab beleuchtet. Um 10 Uhr Abends hat Se. Majestät der Kaiser Graz wieder verlassen und begab sich uicht direkt nach Wien, sondern uach Paycrbach, um einer Nucrhahujagd auf den benachbarten Hochalpen bcizu« wohnen. Prag, 21. April. Dic Uebcrsetzung vou Ro< gcard'« ,'1'rop08 äs I^diömiä" wurdc hcutc Mittag bci dcm Verleger lonfiszirt, es wurde wenig gefuu. dcn, da jüngst 1600 Exemplare nach Leipzig geschickt worden waren. Bei dcn SortimentS-Buchhandlungcn fanden lciuc Nachsuchungcn Statt. Pest, 20. April. Hcutc tritt dcr officiösc „Sür< güny" mit einem längcru Artikel über Deal's Auf-satz hcruor, der umsomchr Beachtung verdient, als gerade dieses Rcgicnmgsorgau iu dcr jüngsten Zeit cinc von mancher Seite unliebsam vermerkte Passim-tät angenommen hatte. Das offiziöse Blatt findet Deal's Alisdrücke befriedigend und erfreulich. Uns Vcmbcra. schreibt man der „O. D. P.": Reisende, die hier aus Petersburg direkt eintrafen, versichern uns, daß die dort ausgebrocheuc epidemische Krankheit unter dem Namen sibirische Pest weit mehr grassirt, als dieß russische Berichte schilderu. Der russischen Regierung ist vor allem Auderu darum zu thuu, das Weseu der Kraulheit und ihr weiteres Umsichgreifen uicht so zu präzisiren, wic es sich iu der Wirklichkeit verhält, damit dcr Verkehr mit dcu Nach. barstaateu durch die nothwendigen Vorkehrungen leine Schmälcrung erfahre, nnd damit hicdurch dic StaatS» eiuuahmeu uicht in'« Mitleid gezogc-u werden. Ausland. Darmstadt, 18. April. Fleißige Zeituugsleser werdcu sich uoch deS ProzesscS Görlitz eriunern, w»l-chcr vor vielen Jahren in Europa so peinliches Auf. scheu machte. Daö damals begangene Verbrechen scheint jetzt noch einmal an die Ocffentlichleit uud vor die Gerichte zu kommen. Die Tochter dcS verurlheil-tcn und im Zuchthausc zu Marienschloß — Großhcr» zogthum Hesscu — sitzcndeu Kammerdieners Stausf, welche damals wegen Mangels an Beweis entlassen wurde, ist kürzlich verhaftet worden, da sich neue Iuzichlen gegen sie ergeben haben. Verlin, 21. April. Die „Norbd. Allg. Ztg." erklärt die Nachricht, daß zwischen dcu Kabincten von Wien uud Berlin eiu Ucbercinloinmen getroffen wor-dcn sei, wonach dic Einberufung dcr fchlcswig.holstcin'-scheu Stünde erst stattfinden solle, wcuu sich die deut« scheu Großmächte über dic schlicßliche Regelung dcr dortigcu Verhältnisse verständigt haben würden, für vollständig erdichtet. — Dcmsclbcu Blatte zufolge war im uorgcstrigeu Miuistcrrathc die Herzoglhümcr-Frage an der Tagesordnung. Nach dessen Ergebniß sei die Vorlage wegen der Kriegskosten nud die Denl< schrift über dic Herzogthümer-Frage sobald nicht zu erwarten. Dic Verhandlungen im Polenprozesse wurden heute becudct. Die Publikation dcS Urtheils erfolgt am 28. April. Kicl. 21. April. Die heutige „Kieler Ztg." veröffentlicht ciu Schreiben dcr schlcSwig.holstcin'schcn Landesregierung, worin dieselbe ihre Vcrfüguug vom 8, d. M. an dcn Kiclcr Älagistlat zurückzieht, da der österreichische Kommissär für die Hcrzoglhülucr Freiherr v. Halbhudcr crtlcnt hndc, die Verfügung des preußischen Kommissars Frcihcrn, v. Zcdlitz erst aus den Zeitungen crfahrcn zu habcn, die Anorduun» gcn der Zwillommissärc abcr gciucinschafllich zll erlassen scien. Paris. Die „France" gibt gcnauc Nachricht über die, wie sie sagt, jetzt ganz bestimmt fcslgcsctzte Reise des Kaisers nach Algerien. Se. Majestät reist am 25. d. M. ab. General Fleury, General dc Eastclnau, Oberst Rcillc, die Kapitäne Graf d'Es-pcuilles uud Liqucvillc, sciu Privatsctretär Herr Piclri und sein Arzt Baron Dr. Corvisart werden ihn be« gleiten. Der Kapitän Baron u. Verdures, Adjutant des Generals Fleury, und sciu Kabiuctschcf Herr de Saint Germain, Offizier der Gestüte, werden gleichfalls mitgehen. Dcr Kaiscr wird gelegentlich sciucs Aufenthaltes iu Algerien die Bäder vou Haman MaSlutiue benutzen. Es wird versichert, daß während der Abwesenheit dcS Kaisers, die 40 Tage dauern wird, die Kaiserin als Rcgcutin die StanlS-geschäfte leiten wird, wic dieß bereits friiher einmal, als der Kaiscr den italienischen Krieg führte, der Fall war. — 21. Npril. Der Kaiscr von Rußland ist hcute Morgens hier durchgereist, sah den Kaiscr Napoleon und setzte darauf seiue Reise fort. Bukarest, 20. April. Die Geueralkousuln von Rußland, Preußen und Italien, welche gleichzeitig Mitglieder der europäischen Donau-Kommission sind, sind bis zur Rücklehr Eousa'S uud Wicdcreröffuuug dcr Kammern im Mouatc Mai nach Galacz abge« gangen. — Im Ministcrrath wird gegenwärtig ein ucucS Preßgesetz nnd ein Gesetz über Ministcrucrant-wortlichtcit ausgearbeitet. Amerika. Neger-Soldaten waren eS, geführt von General Wcitzel, welche als die ersten der Bun-bestruppen in die uon ihren bisherigen Vertheidigern und dcn Führern dcS Aufstandes schleunigst verlassene Hauptstadt und weiland feste Burg der Sklavenhalter einrückten; von dcn zurückgebliebenen Einwohnern wurdcu die als freie Krieger der Union einziehenden früheren Leibeigenen mit enthusiastischen ssrcudcubezeu. guugcu empfangen. Es war am Montag den 3. April Morgens 8 V. Uhr, als Wcitzel an der Spitze seiner Schwarzen Richmonds Stadtgebiet betrat; vierundzwanzig Stunden vorher war Ely's Brigade, unter Triumphruf in PetcrSbnrg ciumarschirend, vou den aus allen Straßen und Häusern hervorstürmen-den Ncgerschaaren mit gleicher freudiger Aufregung begrüßt wordeu. Taschentücher, Schürzeu, Seruiet. ten, Tischdecken ließen die Ueberfroheu al« Zeicheu beS Willkommens iu der Luft wehen; sie verbeugten sich, tanzten, schrien, sana.cn Hymnen, schwenkten Hüte und Turbane, lachteu uud weinten vor Freude. Sie wußten, daß dcr Kampf, welcher von ihren Ge-bietcru geführt worden, um sic in Knechtschaft zu erhalten, nun ausgespielt war. Und daß dcr Fall Petersburgs und RichmoudS, und noch mehr die günzlichc Niederlage dcr Hauptarmec des Südens, die Katastrophe des vierjährige» blutigen Kricgsschauspie-les herbeigeführt hat, bezweifeln auch iu dcn südlichen Staaten wohl nur Wenige, im Nordeu fast Niemand. Die Aufgabe, deren Lösung jetzt noch zu vollenden steht, die Rckolislrullion dcs Bundes, ist, seit daS Schwert sciue Schuldigkeit gethan hat, noch schwieriger al« der Sicg im Fclde. Mögen vor Allem die Diplomaten nnd diplomatischen Dilettanten nicht verderben, was die Soldaten gut gemacht haben! Aus Puebla, I I. März, wird dem „Kamerad" berichtet: Uuscr Iiciwilllgcnkorps ist, kaum in Mexiko gelandet, schon wiederholt in dcr Lagc gewesen, Zcug-nisse seiner Kriegstüchligicit zu geben. Ueber daS Gefecht bci Tcsuitlau habeu wir bereits berichtet. Am 17. Fcbrliar griff Hauptmauu Hoeu mit scincr, dcr 10. Jäger-Kompaguic, im Vereine mit cincr Kompagnie der französischen Fremdenlegion unter Führung des Kapitäns Ehcvalicr, Zacapoaxtla an, daS von Dissidenten circa 500 Maun stark besetzt war. Zaca-poaM liegt westlich von Ialapa nnd Perote. Haupt-manu Hocn und Kapilän Ehcvalicr marschirtcn am 1l). Februar vou S. Iuau de los LlanoS, welches uordöstlich uou Pucbla liegt, ab, lamcn am 17. über das Gebirge gegen diesen Ort, wo sich die Guerillas unter ihrem General Maldonato verschanzt haben sollten. Die Franzosen waren l»8 Manu sla»! und hatleu 200 Mann mexikanische HilfStruppcu bci sich — unsere 10. Jäger.Kompagnie hatte drei Offiziere (Obcrlicutcnant Kastcllitz, Lieutenants Graf Auersperg und Graf La Rosöe) uud 172 Maun. Die Guerillas warcn ihnen in dcn Bergen entgegengerückt, wurden jedoch überall zurückgcfchlagcu, uud unsere Truppen rückteu am 17. Februar Nachmittags 2 Uhr in Zaca-poaj.lla eiu. Unsere Truppen hatten weder Todte noch Verwundete. Dic Gegner waren, gut bewaffnet; sie verloren gegen 20 Todte nnd Verwundete, uud M"' sich regellos in die Gebirge um ZacavoazM ""° gegen Xllchiupullo zurück, daS, vier Lcguas nördlm) uon Zacclpoaxtla licneud, natürlich uud liwstlich stark befestigt ist. Dort verciuisttcn sie sich in den nächsten Tagen wicdcr uud erhielten ncuc Anzüge, so daß ihre Gcsammtstärle an, 25. Februar auf 1000 Mann geschätzt wurde. Die sranzösischcn Truppen warcn iuocsseu nach S. Juan de los Llauos zurückgekehrt, während Hauplmaun Hocn mit der 10. Kompagnie iu Zacapoaxtla znrückblicb, wohin Lieutenant Moriz Wcbcr mit 40 Nlann der 9. Jäger. Kompagnie am 27. Februar als Verstärkung cinrücklc. Zacapoaxtla liegt in einem von allen vier Seiten mit steil abfal-lenden Hängen umgebenen Thalc, ist regelmäßig gt' baut uud hat gegen 1700 Schritt Längen- nud gcgeN 500 Schritt Brcitcuauödehuuua. Die Guerillas b? nnrnhigtcn fast täglich dic Stadt, indcm sic voN den umgcbcudcn Höhen ans mit Gewchrcn hinein' schössen. Am 3. März endlich versuchtcu die Guerillas sich Zacaftoaxtlas wieder zu bemächtigen, indem fic i» ihrer Gcsammtslärlc gegen dasselbe anrückten. 6s war ihnen in der Morgendämmerung gelungen, uubc-mcrkt an die Stadt heranzukommen imd sich einiger Häuser, die wcgcu dcr großen AuSdehuung des PlatzcS nicht bcsctzt werden konnten, zu bemächtigen. UM '/,6 Uhr Morgens begann der Kampf uud dauerte bi« 10 Uhr Morgens. Dreimal mußten unsere Lcutt mit dem Bajonnet vorgehen, um sie ciuS ihren Stellungen, die sie mit zäher Hartnäckigkeit behauptete», hinauszuwerfen. In einigen Häusern hielten sie sich so lange, bis unsere Leute auf die Dächer stiegen und in das Innere dcr Häuser schössen. Unsern Verlust au Todten, Vcrwuudcteu und Vermißten cr-schen Sie auS dcm heiligenden Verzeichniß. Venn-rnhiguugen der Stadt finden noch fortwährend fast täglich Statt. Von Mexiko aus erhielt Hauplmann Vchaucr am 25. Februar den Auftrag, mit seiner, dcr 4. Iüger-Kompagnic, eine Abtheilung Guerillas zu verfolgen, die ftch dcr Hauptstadt genähert nud dan» nordöstlich gegen Zumpango zurückgezogen hatte. Haupt' maun Schauer verfolgte sie iu Eilmärschen dorlhi»-Am 7. März endlich, eine halbe Stunde vor Sounc»' untcrgang, wurde bei Tula, einc Legua (Wegstunde) vor dcr Hazieuda Uoalape, cinc kleine Abtheilung dcs FeindcS erreicht und zersprengt. Zum Kampfe la>" es nicht. Dic Guerillas, Anfangs 400 Manu stach warcn durch die rasche Verfolgung in alle Wlnv? zersprengt wordeu. — (Ucbcr daS Gefecht vom 2»'< Februar uuter Lieutenant Eodelli haben wir scho" einen Bericht gebracht. D. R.) 373 Mal- und VrovinM-Nachlichten. Vaibach, 24. April. Dcr NcchnungOadschlnß dcS krainischc»'. Lan« dcSmnscumö sür 1804 wird im hcutigcu AmtSblattc mitgetheilt. Nach demselben bestand daß Vermöge» diüscS LandcöinstitutS am letzten Dezember 1804 aus 19.617 fl. ill Obligationen, einem Sparlassebnchcl über 1387 fl. 4 lr. und Kassabaarschaft von 080 fl. 02 lr., im Ganzen 21.0W fl. 00 kr., es ist also im Jahre 1804 nm 1120 fl. 35 lr. vermehrt worden. — Samstag, den 29. April, nm 5'/, Uhr Abends findet eine wissenschaftliche Versammlung dcS hiesigen Verein« dcr Aerzte im BcreinSlolalc Statt. — Die Samstag abgehaltene letzte gesellige Hn-sammenkunft dcr Sänger, Turner und Schützen in dieser Saison war recht cmimirt. Der Sprcchwart-Stellvertreter Herr Ritter von Fritsch hielt einen höchst interessanten Vortrag über dic neueste Theorie dcr Toncmftfindungcn, vermittelt durch das Corti'schc Organ, welcher dic ganze Aufmerksamkeit dcr Zuhörer fesselte. Die Vorlesung dcr Kneipzeitnug rief allgc. meine Heiterkeit hervor. Beschlossen wnrdc die erste Turncrfahrt am 7. Mai nach dem Ostcrbcrg m unternehmen. Ein Epilog schloß die Reihe gemüthlicher Unterhaltnngen dieser Kreise. — Ueber baS gestern in Stein znm Besten dcr Nothlcidcndcn in Iuncrkrain von den dortiacn Sänaeru veranstaltete Concert wirb uns mitaetlicilt daß dasselbe recht gelungen ausgefallen ist, daß es sehr besucht war und ein Erträaniß von mehr als ^ 90 fl. ergab. Es wurde mtt einem ..Die Auferstelmna" betitelten und vou Dr. Gm.slcr gesprochenen Proloae eröffnet, dem dann mehrere Chöre, Quartette, Solo's Klavier, und Violinpicccn folgten. Unter diesen ac-fielen besonders eine Sonate von Mozart für Violine nnd Pianoforte, vorgetragen von Dr. Ganstcr uud Frau LeSlovetz, nnd eine Phantasie übcr slowenische bieder, vorgetragen von Frau Lcökowetz, deren clc-gantes nnd geläufiges Spiel lebhafte Anerlcnnnna fand. Dcr Sängcrchor, welcher zwci deutsche und einen slovcnljchcn Chor, ein slovcuischcs Quartett nnd ein deutsches Tcnorsolo mit Brummstimmcn saim hielt sich recht wacker. Mit Otto'S Schluß und Illbelchor" war daS Programm erschöp t " , lufiorderung saugcu »nn noch die Siwqcr von "a bacher Mauncrchor dcr Philharm. Gescllschch, w he d r sreu»d.chen E>nladung zu diesem c»»ge recht bcifälliss a»facuou,uuneu ^iurVuxd Qm "' tcttc. H.crauf cntwiÄcllc sich im (»astlicn fc ' ^>,-neuen Welt", wo da« C°..«rt stat.fa..d, /i» 'H gcmnthlichcS Zusammcnsrin, in welchem daö dcstc Einvernehmen zwischen den Steiner und «aibachcr Sängern lonstatirt wurde. — Vom Oberstlieutenant Zach, der mit dcr letzten Kolonne österreichisch.mexikanischer Freiwilliger am 29. v. M. am Bord des TranSp^rtdampfcrS „Brasilian" von Trieft nach Vera-Cruz abging, lie« gen Mittheilimaen ans Gibraltar vor. Dcr „Vrasi-lian" ist am 0. d. M. u,n 0 Uhr ftüh dort angc-langt und hat am 8. die Weiterreise glücklich fortgc-setzt. Dcr Gesundheitszustand am 'Bord war cin höchst erfreulicher; bei dcr Ankuuft zu Gibraltar waren von dein Gcsmnmlstcmdc von 22 Offizieren 1092 Manu nnd 19 Zivilistcu, im Ganzen also von 1133 Köpfen, bloß 7 Individuen krank; dcr Stand der Maroden wahrend der Fahrt von Trieft nach Gibr-altar hat zwischen 0 bis 10 variirt. — Die Redaktion der „Draupost" hat folaende Zuschrift erhalten: In Folgt der von der k. k Ob"' Staatsanwaltschaft in Graz erhaltenen telegraphischen Weisnng ist die l. k. Staatsanwaltschaft in Klagcnsnrl von der weiteren Verfolgung dcr „Draupost" ob des in Nr. 43 enthaltenen beanständeten Aufsätze« abge-standen und hat die auf ihre Veranlassung erfolgte Bcschlaguahme wieder aufgehoben. — Die in mehreren Ortschaften Kärnlcns und l'amtutlich in St. Paul anSgebrochcne Epidemie mit typhösem Charakter wnrdc von den Aerzten als „yl^nl-i 0xmi^0mat,icn8" diagnoScirt. Die Krank-htlt hat bereits gefährliche Dimensionen angenommen In dem eben erwähnten Orte St. Paul im savant, thalc sind von dcr 700 betragenden Zahl dcr Ein-wohncr übcr 100 cl krankt, vou dcn Erkrankten bereits mehr als 40 gestorben. — In Villach machte dcr Verkauf zweier alter Chorstühlc von Scitc der Kircheuvorstchling au daS Museum in Wien vicl vcn sich sprechen, uud die Auf« "gnng hicriibcr war eine große. Die bcidcn Ehorstühlc amme^ «us dein Jahre 1469, und sind eine wahre V^'^'' Gemeinde-Vertretung hat gegcu dcu ^. " f"tcst erhoben nnd das Museum ist von wlsrcch^ ü,de.n cS sich nnr das Vor- gewcMch^^^^^''^"' "lgc" Errichtung von ^-— "^ 6achftwlcuin m>..,,..^ Cilli und Pcllau wurden theils wegeu d'cs'Ab'gangc/der "f°rdtrlichen Lehrkräfte, noch mehr aber wcgen deS VlangcS an Neln nr Bestreitung der beglichen Auslagen als vorläufig undurchführbar abgebrochen, jedoch von der l. l. Statthaltern die Verfügnng getroffen, daß in den genannten Städten in dcr vierten ober obersten Klasse der WiedcrholungSschule nach der We'sung dcS §. 0 der Bestinnnungcn über die WicderholunnSschu-len die Uebung in GeschästSaufsähcn und 'M Rechnen fortgesetzt, das Wichtigste über gewerbliche Bnchfüy-rung und übcr Wechsel beigebracht, und daS Zeichnen, dem die Hälfte der bemessenen Unterrichtszeit zu widmen ist, als Hanptgegcnstand betrieben werde. Wiener Nachrichten. Wien, 23. April. Dcr Magncliscur „Professor" Mcriggioli, be-tannt durch seine somnambulistischeu Produktionen mit Fränlciu Philomcua Gavazzi, ist — wie mau mittheilt — in höherem Auftrage verhaftet und dem hiesigen LandcSgcrichlc übergeben worden. Ueber die Gründe erzählt man sich Allerlei. , — Maximilian 1. von Mexiko hat an den Professor Johann Maria Ritter v. Vattaglia in Tricnt folgende Zeilen gerichtet: „Vicbcr Nilter Battaglia! Eingedenk meiner Iugcudjahrc, in welchen Sie im Verein mit anderen vortrefflichen Männern mit größter Erfahrnng meine Studien leiteten, verleihe ich Ihnen als Zeichen eines dankbaren Andenkens das Krcnz meines Guadalupc-Ordens. Ihr ergebenster Maximilian." Vermischte Nachrichten. Der „Kamerad" bringt folgende Mittheilung über die Disloziruug des österreichischen Frciwilligen-lorpS in Mexiko. Dieselbe ist folgende: 1. und 4. Jäger-Kompagnie ucbst der Musik in Mexiko. — Korpsstab, Stab des 2. Bataillons, 7., 8., 11. und 12. Jäger-Kompagnie, 2. Pionnicr-Kompagnie, daS Uhlaueu-Ncaiment, Abtheilung deSHüßarcn.NcaimentS, 1. und !i. GcbirgSbattcric, technische Artillerie und SanilätS.Ablhcilung in Pncbla. — Stab deS 1. Ba-taillonS, die halbe 1. Pionnicr-Kompagnie, 2. Jäger-Kumpaguic in Ialapa. — Die 3. Jäger-Kompagnie zur Halste in Naullnao, zur Hälfte in Tlacolulo. — 0. Jäger-Kompagnie uud 1 Zug Uhlancn in Perote. — 1 Z»a dcr 11». Inacr-Koiupaauie, halbe 1. Pion« uicr-itompaauic uud 5. Jäger« Kompagnie in Hala-ziuao und Tcsuitlan. — '.), uud 10. Iäncr^Koiupaanie in Zacapoaxtln. — 1 Eskadron Ul)lcmcn in S. Juan dc loo ^luuos. — Stab dcS .3. Bataillons, 16. Jäger-Kompagnie uud 4 Zügc Hußare» in Orizaba. — 15. Jäger-Koinpaguic m Canada. — 13. und 14. Jäger-Kompagnie in Cordova. — Detachement von 100 Mann der 7. Division in Vera-Cruz. — Die 17. und 18. Icigcr-Kompaguic, so wie dcr Rest dcS Hnßarcn-Regiments bcfiudcn sich anf dcr Herfahrt. — Der „N. Fr. Pr." berichtet man folgendes launige Geschichtchcn: ES war einst in einem Dorfe ciu Schießen; ein recht muthigcS, bewegliches Stu-denllciu that mit. Wie aber der junge Muscnsohn den zweiten Schnß in'« Rohr versenkt und selben mit dem Ladstoct stark antreibt, geht der Schuß loS und führt durch die Krampe beS HuteS. Ullcs ring« herum ist gewaltig erschrocken, nur nicht der Student, der schnell wieder ladet und mit diesem Schuß daS Schwarze trifft. Der kleine Gymnasiast war später groß geworben, hatte baS Gymnasium und die beiden philosophischen Kurse mit sehr gutem Erfolg absol-virt und sollte nun nach dem Willen seiner Unae-hörigen ein Geistlicher werden. DaS war nun hart zu machen, unser Student wollte nicht gern „nach Brixen" in baS Seminar. Nach deu Ferien ging er daher nach Innsbruck uud schrieb, so erzählt man, folgenden lakonischen Brief: „Mutter guck, guck, 's Bücble ist z' Spruck (Innsbruck), Es hat a frisch Bluet uid acht ihm recht guet." Im nächstfolgenden Schuljahre ging'S Büedlc aber doch nach Brixcn uud wurde ein Geistlicher, und warb bald nachher berühmt im Lande als Professor Josef Grcuter. — Nach dcr Angabe cincS Stenographen ist von ^dcu öffentlichen Rednern in Paris Dupin dc'-jcnigc, wclchcr nm schnellsten spricht, nach ihm kommt Thiers n»d dicscm zunächst hat Ronhcr dic größte Rcdcgc-schwindigtcit. Dnpin liefert in dcr Minnie uicrund. zwanzig „Monitcnr'Zcilcu," Thiers zwciundzwanzig, Rouhcr achtzehn bis zwanzig, Jules Favlc füufzchn, 'Jules Simon vierzehn. ! — Ein furchtbares Unglück zur Scc ist am 29. v. M. an der Küste von Nord-Carolina geschehen. DaS buudesstlmtliche TrauSporlschiff „Geueral Vyon", welches mit 000 Menschen an Bord auf dem Wege !uou Wilmington nach Monroe war, gtlicth in der i Nähe von Cap HaltcraS in Brand; die Flammen zu dämpfen gelang nicht, und daS Schift war in Zeit weniger Vtundcu ein Wrack. Nur 29 Soldaten gelaug eS, die Küste zu erreichen; die übrigen — unter ihnen 204 Mann deS 50. IllinoiSregimenlS — ka< men in den Wogen um, denn auch die Rettungsboote konnten der stürmisch aufgeregten See nicht Staub halten. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Salzburg, 20. April. (N. Fr. Pr.) Postkon-dukteure melden, daß die uralte Stadt Nadstadt im Hcrzogthum Salzburg gänzlich abgebrannt sei; die Kirche, daS Kapuziner-Kloster, das Aerarial-Gebänbe und die Post anögeuommcn, ist AllcS zerstört. Frankfurt, 22. April. (Pr.) Gestern ist eine Note deS österreichischen KabinctS an den Grafen Karolyi in Berlin abgegangen; dieselbe ist im energischen Tone gehalten und man versichert, Oesterreich betone neucstcnS die Berufung der schleSwig.holslein'-schen Stände als ein geeignetes Mittel zur Hebung dcr Schwierigkeiten dcr Hcrzogthümcrfragc. In Betreff Kiels zeigt sich Preußen nachgiebiger, seit cS weiß, daß sein Auftreten an entscheidender Stelle in Wien mißfällig vermerkt wnrde. Die einseitige Unterhandlung deS Herzogs von Augustenburg mit Berlin machte in Wien unangenehmen Eindruck. Berlin, 22. April. (Pr.) Oesterreich hat eiugc-willigt, daß eine nicht zu überschreitende Anzahl preußischer Schiffe im Hafen von Kiel Station nehme. Verlin, 22. April. Dic „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: DaS Telegramm dcr „Hamburger Nachrichten", wonach die preußischen Schiffe beordert wordcu wären, sich bereit zu halten um dcn Kieler Hafen zu verlassen, ist vollständig unwahr nnd ans dcr ^uft gegriffen. Verlin, 22. April. (N. Fr. Pr) AnS PetcrS-bnrg wird gemeldet: Nach der Abreise dcS Czaren erklärte sich dcr dirigireudc Scual unter dcm Borsitz dcS Großfürstcu Koustautiu in Permanenz. Die h. Synode hat für ganz Nußland Gebete für den Groß-fürstcN'Thronfolgcr angeordnet. Vlizza, 22. April (Morgens). Dcr Großfürst. Thronfolger brachte dic Nacht sehr unruhig uud schlaflos zu; er crlauutc indeß feine Umgcbuug und beantwortete alle an ihn gerichtete!» Fragen mit Klarheit. «PariS, 22. April. (Pr,) Der Kaiser wird erst Samstag abreisen. Fürst Mctlcruich wird ihn wahrscheinlich begleiten, aber bloß incognito und als Privatmann. Vrnssel, 22. April, Ec. Majcslät der König ist cru/tlich erkrankt, ^aut dcs crschicucucn Bulletins zog sich Sc. Majestät bci der Rcisc nach England ciiic hcstiac Bronchitis zu, wclchcr große Erschöpfung folgte. Dicscn Morgcu war dcr Zustaud dcS KduiaS befriedigender. Markt- nnd Veschüftsbmchlc. Wiener Fruchtbörse. (Telegramm vom 22 April.) Weizen: Banaler, Naab, vou fl. 3.45 88 Pfd bis fl. 3.')0, «8z Pfd. ' Hafer: Ungarischer, Transito, von fl. 1.44, 48 Pfd bis fl. l.40, 49 Pfd., loco Kaisermühl ' Ungarischer, Transito, von fl. 1.55, 50 Pfd bis fi. 1.50, 51 Pfd., loco Raaber Bahn-Hof, in Wien. Umsatz in Weizen 25.000 Mhen. Mchlpreise unverändert. Laibach, 22. April. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 4 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und Stroh (135 Zentner), 40 Wagen nnd 2 Schiffe (10 Klafter) mit Holz, und 30') Mctzcn Erdäpfel. * «. <> ^? ochcnmarlt - Preis e.) Weizen pr. Metzcn sl. 3.53 lMagazmö.Prcis fl. 3.82); Korn fl. 2 40 (Mgz. Pr. fl. 2.52); Gerste fl. -.- sMqz. Pr. N 2 32> Hafer fl. 1.90 (Mgz. Pr. fl. 1.81); Halb rucht fl - -(Mgz. Pr. fl. 2.70); Heiden fl. 2.20 (Mgz. Pr. fl. 2.75); Use si-"-- (Mgz. Pr. fl. 2.00); Kulurutz fl.-.^. lMgz. Pr. fl. 2.84); Erdäpfel fi. 1.00 (Mgz. Pr. fl. —.—); Linsen fi. 4.— (Mgz. Pr. fi. —.—); Erbsen ft. 3 70 (Mgz. Pr. fi. -.2,); Fisolen fl. 3.75 (Mgz. Pr. fi. —.—); Niudsschmalz pr. Pfd. lr. 58, Schwciucschmalz kr. 42; Speck, frisch kr. 32, dctto geräuchert kr. 44; Butter lr. 55; Eier pr. Stück tr. lz; Milch (ordinär) pr. Maß lr. 10; Niudflcisch pr. Pfund lr. 19-21, Kalbfleisch lr. 18, Schweine-ftcisch lr. 23, Schöpsenfleisch kr. — ; Hähndcl pr. Stück kr. 30, Tauben lr. 12; Hcu pr. Ztr. lr. 85 bis fl 110 Stroh kr. 05-75; Holz, hartes 30", pr. Klft. fl' k'_/ dctto weiches fi. 5.00; Wciu (Mg;. Pr.) rother'vr' ^ v°" N bis 15 sl., wciw vou 12 bis 10 fi' ^,«,»^^,,, ,^z v. ^'ln«.°.)r7^^.^^—^^,.^^^^ 374 Lottos chnng lwm 22. Hpril. Tviest: 2,w»rss!'lsih,7, vl'» K^i»» ftr. — Vlcl'olschnit, Ocwcrssbesi^', vcu (fisnern — >s!ump von Lichlenbi^ch — Marin »on?lnl» siadtl. Elephant. Die Her«!!: Bachmauu. k. k, Schiffsr. und Oasil,'üi. Pliv.it, von Wisn. — H.niff Handluügs-Reisüidcr, rcn Franffurt a.!M. — Praschmfer, Techniker, v^ii Vlgram. — Krasch»-wiz. ^chullchrcr, von Z>rl»itz. — Noli, Handrlö-ma»n, von Idric». Vaierischer Hof. Die Herren: Graf Forgach, f. l. Lilutenant. von Nlus^llltl. — (5>isincr, Handclöiü^nn, von Tri'^. — Waldner von Hcrmagor, — Ech<-dauh, VsrzehrungSsteucr-Ncvident, von kandstraß Mohren. Hllr Periü.i, Kaufniaiin, von Trieft. (8lN—I) Nr. 2449. Kundmachung. Der nächste dießjährige Jahr« markc beginnt am Montage den l. Mai 1805. Dieß wird mit dem Beifügen kundgemacht, daß auf den Vichmcnkc nur einheimisches, d. i. kramisches Groß- und Kleinholnoieh, welches mit den vora/schlicbem'n Kiieh-Ge suntcheits »Zeugnissen versehen sein muß, zugelassen wird. Stadimagistrat Laibach an: 2l, April lö<»'>. (768—3) Nr. 1258 Crctutive Fcilbieiunst. Vom k, k. Vczilksamte i.'ilwi, a!,3 Gericht, wird mit Vczichimg lnif l"a>? ^dikt vom 21. Iä»ner 18<)5. Z. 260 kund gemacht, d^ß zn der anf dei> 8. April d. I. m'glorbnclen zwrite» ekcklltiuen Fciibie-lung der dem Hrn. Lorenz Seschui, a/» hörigen. im Grnnrdliche Gcschilß >»>> Nktf..Nr. 20, Fc>l. 45 vorkommen^n Pierlclhü^e im Schä'pl>n^ö>vsrtl,'l Vl,ni 910 fi. lvegen schuldiger 2l8 fi. 7tt lr. e. x. ^'. kein Kaustusti^er tlschienen. da° her an« 10. Mai 1805. zur drillen erekliNven Flildielnng ssc» sciiritten wird. K. k, Vczivköamt Liltai, als Gericht, am 14, '?!pril 1865. Einladung MLiMtiml von Möbeln, Hansgcräthen, Vett« und Kiichenzeuss, Bildern in Nahmen u. dgl, welche am 27. d. Vt. Bor» und Nachmittags am Raan im I. k. Oberamtsgcbüude Nr. 196 stattfinden wird. (809—1) Mit nm 50 Freyer zur Ziehung am ft. iNui 1MH kaun man gewinnen cincn der schr wcrthvollen 5<>O Gewittnc und ><>.O<>ttHilberprä,nicn, Werth Qlrc» 2H.OOO ft. Jeder Almchmcr von 10 ^oscu erhält 1 Präinicnloö ^mti^, womit er lnindesleuö einen Tilbcrsse-genstand im Werthe von > Thaler ssewinneu muß. Hum Ankaufe ladet ein JOH. C. SOTHEN > in Wien, Graben Nr. 4. > Diese Lose sind zu haben in Lai-!liach bei JF. K. WiBtsclicr. (7G2-3) > (754-3) > Idriauer > Lust-und lvasser-Cement Dl'i-^l'olil liml vnn vs,l/,ü<,licll' »Llt'l' l«iltt> mit (^Iil:lll<:li«' » Ein Wiener Zentner: V Lolo Laibach bei Herren Fridrich > und Schautet 1 fl. 30 kr. > „ ^oitsch . . 1 „ 20 „ > „ Idria . . . 1 „ 10 „ U Größcrc Parthien werden mit ^Preisermäßigung prompt cffcltnirt. iGmiun-VerlllWig. > MW24.M. > In den stattfindenden (> Gewmn- > Zichlmgcn komnicu l4.X o ft HttO tttt« »tttt «O« > Htt «<>«,» ^«O», » H NOtt D RO.Ntttt :e. :e. zur Bcrthcilung. Für obige Verlosung losten die vom Staate ausgestellten Lose fl. (> da? '/,, fl. 3 das '/„ I'/, das '/, in üsterr. Banknoten. Die Gewinne und Zuglistcu werden sofort nach den Verlosungen den Interessenten zugeschickt. Aufträge werden unter Znsichc-rung der strengsten Verschwiegen« heit prompt ausgeführt durch das GroßhandlungöhauS Ntic»»n» (für jede 2ti»l>i»llllss) dcrcilö iilicrall l>l,'licbt >ucrdc>i, und imr durch dic Hliii-silaliciihai'.dlung uou ^1. Hlix'll, Ioscfstadt, Ic>-scfgassc M. c-;ich>,'!i sind, ,;cigt dcm gtthrlsn l'. ? Piilililmn ngcbnist an, daß cr lnS (5udc S^ptcinblr sci-»en musildlisch qriiudlichcll Unterricht hicr fortsetzt. Nach w^lchrr Ttiiiiliuing odcr ^itthudc Icinand schon flUhcr iintcrrichttt mnrdc blcibt sich gleich, da derselbe irdc Schnls lemtt. 3oses Nlumsucher, Florlaiiissassc ?ir. in Tilbcl ^iirnckgczahlt; sie sind mit haldjährissen iimlponö versehen, welche ohne jedeU Steuerabzug ausbezahlt werden nnd verzinsen sich znm szeqenwartisscn Minis' ston<^ überhaupt zu einer soliden mit hypothekarischer Sicherheit ausgestattet^ nnd von den Schwankungen der Valuta unabhängigen Kapitalö-Anlagt-Die Anstalt nimmt ihre Pfandbriefe unentgeltlich in Depot. Es werden davoü Stücke zu 100, 200, 300, 5W nnd 1l»0 fl. ausgegeben, deren Bcrkanf fiU Oesterreich dem Wechselhansc M. Schnapper in Wien übertragen ist. An unsere ?. ^. Kunden. In heutigen Journalen veröffentlicht Herr Professor Kessels auS Prag, daß cr vor vielen Zcugcu iu einer Minute unser neueS Schloß geöffnet habe. Dies ist insoweit eine Unwahrheit, da cr absichtlich verschwieg, daß cr dieses Schloß G Monate in Händen, dcn Schlüssel copirte und mit dieser Eopie (Spcrrzcug) aufsperrt. Dicscö Kuuststück trifft nicht allein der Herr Professor, sondern auch dcr letzte unserer Lehrlinge. IedeS andere nnscrcr Schlösser, von welchen man ihm den Schlüssel früher nicht zum <5opiren gibt, ist cr nicht im Stande zn öffnen, sonst würdc cr wahrscheinlich die ihm gebotenen »OOO Dukaten geholt haben. Dieses zur Aufklärung des von Herrn Kessels absichtlich entstellten Sachvcrhalts. Wic„. am 31. April 1865. i\ WertUeim <$r Comp.