^6. Donnerstag, 28. April 1904. 123. Jahrgang. '^lc, N^ls: Mit Postverlindnnn: nanzjHhri« 3««. Halbjahr!« 15 «, Im Koutlli: ganz.. ^ ^"lttll^h"""« li l< ze ^ Ä'Nt"t um sich griff, so daß bald die i^d ,, "Mi i,^ Flainmen stand. Durch den ?^5bm,'^" 11 Wohnhäuser nnd 48 Wirt-^»^e„ ,'uchkeitcil in Asche gelegt, außerdem ^ ^ ,'Mzu sämtliche Fährnisse der Abbraiid "- ^>-^! - ^ verheerenden Elementes, '^s^ ^escuntschaden beziffert sich auf zirka ^ye ^ "'^ ^^^" demselben Vcrsicherungs-^j "u nur 1l.ll20 X gegenüber. '^^Unglücklichen Abbrändler, deren ökono-!^' siii^ "u und für sich eine sehr ungünstige , >tlich, blu-ch diese Katastrophe in ihrer lvirt-^citi.. ^Nstcuz ernstlich bedroht und auf ^ >hr^ ,^^^' dou außeil angewiesen, die ihnen ^s«ll ^'M^ifelteli ^lage nicht versagt wer- ^!'^f?'^?^^ nachher, am !!). d. M., loar die 5!l,^.^nnach, Gemeinde Scisenberg, Ve-der Schauplatz einer ähnliche,' ^ ^ cm ^e jedoch noch lveit größere Dimen-^ u"^h,n u,^ 20 Besitzer nahezu um ihr ^cn^." . "o Gut brachte; «U Gebäude mit "2 ^n inneren Einrichtung, den Feldgeräten . Te,. Ä"i sind verbrannt. ,^Krs<^^nden nnrd auf 188.700 15 geschäht. !^M ^^ungsveträge beziffern sich auf nur > ^ ^w Not ist groß uud rasche Hilfe von- ^H!^. daß der Hilferuf der unglückli-'1 ^dm n^u Pristava und Hinnach den nim« ^e^ . Aohltätigkeitssinn der Bevölkerung ^^^nii > ^etätigung ancifern wird, ichreibe ^ ^ 5lr ^'^ Sammlung nn'lder Gaben im ^ ^iit^ Alande aus uud richte au jedermann ^ ^ock < ^" >iönul,'n gemäß init einer und tz^cH /^ kleinen Gabe beizusteueru. >^z.^^^'agin's der Sannnlung wird ,pl ^>^I dell Abbrändlern in Hinnach, zu einem Drittel jenen in Untcr-Pristava zugewendet werden, insoferne nicht die betreffenden Spenden eine ausdrückliche Widmung für Hinnach oder llnter-Pristava haben. Spenden nehmen das k. k. Landespräsidium, der hiesige Stadtmagistrat und die k. k. Vczirks-hauptmannschaften entgegen', dieselben werden in der amtlichen „Laibacher Zeitung" veröffentlicht und ihrer Bestimmung zugeführt werden. ^aibach, am 25. April 1904. Für den k. l. Landespräsidenten: Dr. Andreas Graf schaffgotsch m. p., l. l. Hofrat. Oklio. vne 12. llprili^ t. I. P0pl)1än6 86 ^6 VN6i V VK81 8p0Ün^-?ri»t^vn,, odöiim ^iniliyi-äwpiöß, po litiöni okr^ ^«va ni68lo, ßro^ovit po2n,r, lci »y j6 la/äilil iwixiuLi-iw Iiitro, wku 6a, jy Kiln, v lcra.tlc6iu ö»,8U V83. v»,8 V p1t!,IU6M1. ?c»2ll!' jy upopolil 1 1 kiz in 48 ß08poäln-8kili poglopij, vrkutoßu, pa 2 inalimi i^siu^nn tuäi uniöil pußoiolokiu >8s proniiöuius. 8ku^)na ölccxla /nu,3li ^ridli/no 75.400 K, xa- vnrovaliis V8oto pu, ?.nu,8^o 8«.ino 11.620 X. ^_ dil i« 8»,m nn, 8«di jn,ko NLUZoäoil, pryti ta lcatll.-8trok». ^08^oä 88.MU 39.lj50 X. lioäk jo vo1ilc^N8lclt in troba. j« liitro poiuoöi. I'rs^iiülin, lia. doä6 lclie na, ^omoö N6»rosniii pr6l)iva1<36v i/. 1'ri8t.3,v6 in ix Hinz ixpoäbuäil nsi/.örpno ä«I)l0ä6iii()8t. prsbival»^!!, ^ uuvim äolom, la/pi8uj6iu 8 tßm 8lcl«.ä milin äl^iov pu V8L) lcro-novini tsr «6 adraöam. äo V8ü,lc0ß^r 8 prc>znjo, n»,j pri8N6Vli. P0 8vojili moöob, pil li^8l do 5o 8 tHko Mlrjnnim än.roiu. Oä 2N68ka. iiHliltinill l1a.rov «o do8t,l». <1vo trytjini Nlliclonili P0ß0l6ic6iu v Hinjkii, 6lll>, tlL^ina, pn. 1)0ß0r6ic6iu V Lpoäuji lri^tlivi, V Icolikor äotiöni äarovi uimajo ixisöna oämomdo xk Ilinjo u.Ii 2». Lpoänjo lristHvo. Dg.rov6 8pr6jomu,j0 c,. lcr. äsislno pr6ä»6ä«tv(), tulclljßnji in63tni inHßiZtrl^t in olcl^na. ßl»,va.r8tv»,; ra,/ßl^8i1i 86 nodo v uraänili n0vina.I1 «I^ll,ibac:n6r /mtlinj;" in uääaii «vojoiuu NHUi6nu. V I^judijani, äns 25. a^riin, 1904. 2» n^ ."I hätte es lieber gesehen, wenn ^ch° "'Mr y„tes Gedächtnis besessen hätte; , Xg. "ngcr nickte er zum Zeichen der Bei- ^V'"nrum bist du nicht dort? Du hast ja ^."^l l^!'" 5"l)re daselbst nie gefehlt." ^'. si^ "! krank, als daß ich dich verlassen >l)n n ?"'"elte dcr Knabe, mit Zärtlichkeit V^fl^sl Mutter Valettc hätte mir schon 5!i l^ Ncgen nnch." '^'^,/"N doch nichts Nöses getan?" ^^>f ^,0^ ich l^^ ^ ^^^, I^,i^,Z P^., ! -. .. ^tück Tannenholz ge,',eiäinet, das ist Der Greis schwieg. Er durchschaute die Wahrheit iu dieser unschuldigen Antwort. An sein Lager aus dürren Blättern gefesselt, hatte er doch nicht gänzlich die Dinge dieser Welt vergessen. Das blonde Haupt seines Enkels an sich ziehend, sprach er und seine Stimme zitterte dabei mehr als gewöhnlich: „Du bist sehr arm, mein Kind, und das ist hart für dich." „O nein. ich bin ja reich!" lispelte Nello. In seiner Einfalt glaubte er es, er hielt sich für reich an unvergänglichen Gütern, deren Wert er höher schätzte als die Macht der Könige. Er begab sich hinaus vor die Tür und betrachtete die aufgehenden Gestirne; es war eine schöne Herbstnacht, deren Stille nur durch das Rauschen der großen Pappclbäume unterbrochen wurde. Alle Fenster im Hause des Müllers wa reu erleuchtet und von Zeit zu Zeit drangen die Töne einer Flöte an sein Ohr. Tränen flössen über seine Wangen, denn er war ja nur ein Kind; doch versuchte er Zu lächeln und sprach zu sich selbst: „Später!" AIs es bereits vollständig dunkel geworden war, da ging auch Nello mit seinem Hunde zur Ruhe Er besaß ein Geheimnis um welches nur dieser sein einziger Gefährte wußte. Die Hütte hatte als Nebeugebäude einen verschlag, den nie mand sonst als er betrat und der von der Nordseite her ein schönes und reichliches Licht erhielt, hier hatte sich Nello eine Staffelei errichtet und anf einem großen Blatte grauen Papiers hatte er eine der unzähligen Ideen, die seinem Geiste be ständig vorschwebten. Zum Ausdrucke gebracht. Niemand hatte ihm je etwas von dieser Kunst g<^ lehrt, auch besaß er keine Mittel, um sich Farben zn verschaffen, und mehr als einmal hatte er Huuger gelitten, um fich die notwendigsten Uten-silien kaufen zu können. Deshalb konnte er die Dinge, welche er darstellen wollte, nur mit der Kreide wiedergeben. Die große von ihm gezeichnete Figur stellte einen Greis vor, der auf einein gefällten Baume saß. Nello hatte oft gesehen, wie Michel, der Holzschlägcr, so von seiner schweren Arbeit ausruhte. Obwohl ihm Anatomie und Perspektive unbekannt waren, so hatte er doch die ganze Schlaffheit des hohen Alters, die ganze Ergebenheit und Geduld, den kummervollen und gelassenen Gcsichtsausdruck des Originals so treffend wiederzugeben gewußt, daß diese einzelne Figur im Halbdunkel des Abends wie eine Dichtung war. roh zwar und nicht ohne Fehler, aber getreu nach der Natur, künstlerisch durchgeführt und schön in ihrer Art. . . Dcr 5knabe nährte in sich eine vielleicht eitle, jedoch teure Hoffnung. Er gedachte nämlich ,eme Zeichnung dem angekündigten Konkurs um den Ehrenpreis von zweihundert Franken einzusenden, der für alle jnngen Lente von über achtzehn bahren eröffnet werden sollte. Drei der hervorragendsten Künstler von Antwerpen waren d,e Schiedsrichter in diesem edlen Wettstreite. Dm ganzen Frühling, den ganzen Sommer und den ganzen Herbst hatte Nello gearbeitet, um den Schatz zu gewinnen, der ihm die Schlüssel )N den Laibacher Zeitung Nr. 96. 830 28. Aprils. wenn ihre eigene Autorität im Parlament täglich herabgewürdigt wird. Die Selbstauslösung des Streiks bedeute eiucn entscheidenden Erfolg der Regieruug. (5-5 werde nllinuehr Aufgabe des Grafen Tisza sein, die Zerrütteten Verhältnisse derart in Ordnung zu bringen, daß die zudringliche Werbetrommel der oppositionellen Fraktionen den möglichst geringen Zulauf fiudet. Das „Neue Wiener Tagblatt" fiudet gleich, falls die Schließung des ungarischen Reichstages im gegenwärtigen Momente gerechtfertigt. Die Handlnngsweise der ungarischen Opposition entsprach durchaus nicht der konstitutionellen Ethik. Das materielle Dasein Tausender stand auf dem Spiele und man sah rechts und links wieder die Figuren auftauchen, die abermals ZI ins Feuer gössen. Der Fanatismus vou links habe sich mit dem Fanatismus von rechts verbunden, unter der gemeinsamen Devise vom Zwecke, der das Mittel heiligt und der es gestattet, unglücklich Gewur-denen noch andere Unglückliche beizugesellen, nur um dem Kabinett Tisza damit Verlegenheiten zu bereiten. Die „Zeit" ist mit dem Vorgehen des Grafen Tisza nicht einverstanden. „Des Grafen Tisza Auffassung würde, wenn verallgemeinert, aus dein Staate, ja aus der ganzen menschlichen Gesellschaft eine Kaserne machen — nein, etwas viel Schlimmeres: eine Zwaugsarbeitsanstalt." Die „Reichswehr" ersieht aus der Reihe ungewöhnlicher und verblüffender Ereignisse, die einander in Ungarn folgen, daß die Opposition, die begehrlich nach der ungarischen Armee züngelte und der zuliebe so vieles getan wurde, nicht zu befriedigen sei. War das Abgeordnetenhaus gut als Forum für die Förderuug des Streiks, so hätte es wohl jetzt Hilfsdienste bei der Inszenierung des Generalstreiks leisten sollen. Die Schließung des Reichstages habe diese Illusion zerstört. Das „Vaterland" schreibt, die ungarische Nation atme erst seit der Entlassung des Reichstages wieder auf. Für dieses Rettungswerk habe man dem scharfen Blicke und der raschen Entschließung des Monarchen zuerst zu danken, dann aber auch seiner umsichtigen und eutschlossenen ungarischen Regierung. „Alle führenden Vevölkerungskrcise ohne Unterschied der Partei müssen sich ehrlich und mutig um die Regierung Sr. Majestät scharen und jeden weitereu, auch geringfügigsten Testruk-tionsversuch der Parlamentarier nud Preßgifl> verschleißer mit dem einmütigsteu Nachdrucke unmöglich machen." Die „Arbeiter-Zeitung" greift den Grafen Tisza in der heftigsten Weise an und prophezeit, der Tag werde kommen, wo sich das vergewal' tigte Recht erheben wird. „Solche Frevel erträgt kein Voll und duldet der eherne Schritt der Ent-Wicklung nicht." . ... Politische Uebersicht. Laidach, 27. April. Die „Lidov6 Noviny" und die „Plzensk<-^isty" verteidigen das Verhalten der I u u g -l. zechen gegenüber der Delegations-w a h l, indem sie darauf hinweisen, daß die Vereitelung derselben unmöglich und daß die Aufnahme des Dampfes der Regierung und len Deutschen nur erwünscht gewesen wäre, welche der czechischeu Obstruktion eine Niederlage hätten beibringen wollen. — Der „PIzeusly Obzor" dagegen bemerkt, die Taktik der Iungczecheu habe uur neue Verwirrung zur Folge und biete den Radikalen willkommeneu Anlaß zu Augriffen auf die führende Partei. Es räche sich nun die Unentschlossenheit der jungczechischen Politik und der Maugel an Offenheit gegenüber der Wählerschaft. Ails Budapest wird gemeldet: Die Staatsanwälte wurden angewiesen, Vorerhebun gen bezüglich der Eise n b a h n e r zu macheu, welche sich durch Aufreizung zum Streit strafrechtlich vergangen haben oder der Schädigung des Bahnkörpers uud sonstiger Vergehen bezichtigt werden. Gegen die Betreffenden ist das volle strafrechtliche Verfahren einzuleiten und durch.-, führen. Den Irregeführten und Betörten sowie solchen, die freiwillig iu den Dieust zurücklehrten, soll nach Möglichkeit weitestgehende Rücksicht und Amnestie zuteil werden. Die „Neue Freie Presse" führt in einer Besprechung der im Quirinal gewechselten Trinksprüche aus, der Toast des Bönigs Viktor Emanuel zeige, daß mail in Rom jede Deutung verhüten wolle, als ob von dem Besuche des Präsidenten Lonbet auch nur auf die leiseste Abbieguug Italiens von der Tripelallianz go schlössen werden dürfte. Indem der König vou einem „Einvernehmen" sprach, soll dadurch offenbar der Unterschied zwischen der Annäherung an Frankreich und deu Bündnissen mit Osterreich-Ungarn und Deutschland akzeutuiert werdeu>, welche auch weiter die Grundlage der italienischen Politik bilden, ohne den wiedererwachten Ver-wandtschaftsgefühlon, dem Gefühle der gemein samen Herkuuft vom lateinischen Stamme Abbruch zu tun. Der, Trinkspruch des Präsidenten Loubet werde in Italien sicherlich mit großer Befriedigung vernommen werden. Bedeute sein Ve-such ja doch die friedliche französische Anerkennung Rom5 als Hauptstadt des nationalen italienischen Königreiches. Man könnte das erneuerte Verhältnis zwischen Frankreich uud Italien nach diesen Trinksprüchen fast als die Erneuerung eines alten Familienverhältnisses bezeichnen, welches eine geraume Weile getrübt war uud nun wieder hergestellt ist, ohne die großen, dnrch bewährte Bündnisse geschaffenen und erhaltenen politischen Beziehungen zu altericren. Der Papst wird zn dein internationalen Kongreß für A r b ei t c r s ch u tz, der dem nächst in Bern abgehalten wird, einen offiziellen Vertreter entsenden. Im Hinblicke darauf wird, wie mau aus Rom meldet, in politifchen Kreisen an die Tatsache erinnert, daß die ltalicn ^^^i,^ gieruug anläßlich der Friedenskonferenz "^ '^ die Zulassung eineo päpstlichen ^"'^'""^dp"^ Versammlung bekämpft und diesen ^c ^, auch durchgesetzt hat. Der Umstand, oast ^ lienische Regierung in bezug auf die ^" ^B'N fereuz keinerlei ähnlichen Schritt n>m'^ ^.,, hat, könne, wie man meint, als ein "^ViB' chen der wesentlichen Besserung betraf ^ den, die in den Bezielmugen tikan und dem italienischen Staate e»u^ ,„^ Aus Sofia wird berichtet: Iw,F... t"' hang mit der fortschreitenden ^ntlmcnu.^ Heereo und der Flotte befaßt sich du' ^ ^Hc waltung seit einiger Zeit mit dem ^^^'^^»^ f e st i g u u g der Häfen B u r g a s mW ^ ^ Die fortifikatorische Abteilung des "VHgL steriums hat bereits die Pläne der^M gen, welche im allgemeinen in bescl>'i^ .^ ^ fange gehalten sind, ausgearbeitet "iu ^^B> sler Zeit wird der Ehef der genannten - ^, Oberstleutnant Tepavn'arov, nach "' ^HM'"' Hafenorten eine Informationsreise l' f.^mB'' um die Plätze für die Anlage der ^',M" werke bestimmen uud die für oiesett'"'^^' Vorbereitungen treffen zu lafsen. ^'^ ,,^il ^ kreisen wird versichert, daß die "M"'^ 511 festigungeu durchaus nicht speziell gcgcn ^ kei oder einen anderen Staat ^"^'t 1. ^ ^ dern nur mit der allgemeinen ^ntw" ^, Wehrmacht des Fürstentums zus""^^<^ Tagesueuigleiten. ^ - (Die V e g e g n u n g z w c i c r ^'.^1'^ Eine uoch wenig betannte. aber >"^ ^cg" , Episode ans Goethes ^eben, die erste ^. ^ des Dichterfürsten mit Ticck, oem ^" ^ W'< mantischeu Schule, wird in der wie folgt geschildert: Tieck hatte schon ^ ^W veröffentlicht und selber mehrere s""'^ ,„. "" Goethe zugesandt. Er tonnte also ""', ^ ?c-Unbekannter fiir ihn zu sein, und erlmN" ^„ T^ halb, als er eines Tages in Weiinar Mi. j„ ,l terfiirsten ohne lveitere Empfehluna e,m > ^ ner Wohnung ansznsllchcn. Od ^"'"l)liclc.^ schlechter Laline war oder sich nn "U'^'^cht!^ ^ Namens Ticck nicht erinnerte, läßt '^^sl'ä'^ stellen. Tatsache aber ist, daß er dem 0" ^ j^ meldenden Diener del, Auftran "teüte, ^ ,F den Herrn abzuweisen. Er besann swi ^ ^ !^ eines anderen, rief den Diener zurück u>u ^.,!. in das Vorzimmer. „Sie wünschen mwi ^,.,B^, fragte er del, sich ehrerbietig vor chM ^^,^^. den. „Gewiß, Herr Geheimer >^^/. O^,^ Tieck. „Nnn, so sehen Sie mich". Mtc ,^, dem er sich langsam lind majestätisch "" '^sF^, zn drehen begann. «Haben Sie "^ ^, , . fragte er, als er seine Drehung becnd^ ^^ sc>> zweifelhast", antluortete Tieck, der nai cl ansänglichen Verblnffuna bereits "^ '. ' ^ hattc. ,.3tnll, so können Sie wieder 9" ^ü>^ der Olylnpicr. indem er sich ftW"^---^ Geheimnissen einer Kunst geben sollte, der er mit Leib und Seele anhing. Niemandem erzählte er etwas davon; sein Großvater hätte ihn nicht verstanden uud die kleine Luise war ja für ihn verloren- Patrasche allein verriet er die Wahrheit und fügte hinzu: „Rubens würde mir sicherlich den Preis zuerkennen, wenn er darum wüßte." Die Zeichnungen sollten am ersten Dezember vorgelegt werden und die Entscheidung am 24. desselben Monates erfolgen. An einem kalten Wintertage lud Nello, das Herz teils von Hoffnung, teils von Fnrcht bewegt, beim ersten Mor gcugrauen seine Zeichnung auf den kleinen Wagen und brachte sie nach der Stadt, um sie dort, wie vereinbart worden, in einem öffentlichen Gebäude abzugeben. „Vielleicht hat sie keinen Wert? Was weiß ich V" so dachte er und Zaghaftigkeit bemäch tigtc sich seiner. Nachdem er sie schon abgegeben, erschien es ihm fast albern und anmaßend, geträumt zu haben, daß ein Bursche mit bloßen Füßen, der taum lesen konnte, ein Werk hätte schaffen können, das nur zu betrachten gros>> Maler und wahre Künstler sich herbeilassen soll ten. Doch dünkte es Nello, als er an der Kathedrale vorüberging, daß ihm der imposante Schatten Rnbens', alls dem Nebel heraustretend, iu seiner Herrlichkeit und seinen, Ernst zurief: „Nur Mut, ich habe auch uicht mit Furcht uud Zagen für alle Zeiten meinen Namen über Antwerpen geschrieben!" Nello kehrte ermutigt nach Hause zurück-, er hatte sein Möglichstes getan, das übrige überließ er den bänden der göttlichen Vorsehung. .5 (Fortsetzung folgt.) WU'öe Wogen. Numail von ßwal'd A«guft Konrad, zu seinem Pult zuruckkey^ ^> neuen Schulden werden ihm nun ^ .< machen." . s^cb Friedrich schüttelte den Kops. " ^ in Nachdenke»: versunken. ^ .^cht ^ 5!? „Taraus werde ich jetzt noch ^tc"^ nahm er endlich wieder das Wort, ", .1,^,' l.i nur nicht, daß Sie Kenntnis davon ^ Iü > ^ Röder würde Sie augenblicklich "/" ' ,M nem Pulte haben Sie nichts zn M .'! offen oder verschlossen sein." ...f., Ih>^/, „Machen Sie nur keine VorwM ^ h^ es auch lieb, daß Sie nun GclvM) ^ j,i antwortete Konrad ärgerlich, "^f^saäi^,..^ Privatgeheimnisse, sondern ^'escha'' /^ ,1" ^. die wir nach meiner Alisicht eMg""^ ^ müssen-, ich begreife nicht, daß s^ ,.^hl licht werden." ' ^ Ml" Friedrich zncktc die Achseln, ' ,^ Röders brach die Unterhaltung "'. , d'^,, Als die Uhr sieben schlug n'w ^ ' des Geschäftsschlusses gekommen N"N' ^ rad in die Schenke zum Rebstock. ^,'lcidll'V Er hatte sich entschlossen, der ^',5!'^ jl!>" alten Herrn Folge zu leisten, der!^ fF'^K anscheinend anch vermögende Man..jstc'l' vielleicht später einmal gute Die>M ' B Freunde durfte man nicht zurück!"'' .(^F Es war ja möglich, daß der m .^'^ eine bessere Stell,- verschaffen konin '^' lohnte es sich der Mühe, ihn, näh" " ^.,1, über diesen Punkt Gewißheit z» "^ l ^i^cher Zeitung Nr. 96, 831____________________________________________28. April 1904. ^1?^/"" ^" slüu Zininier zurückzilkehren, „Noch bilt^ .'^'nblick. Herr Gehcinler Nat, wenii ich ^ »oiÜ^."' ^'^ '^'" ^^ "^' "^"^ wünschen ^ ?/" fragt? Goethe unwillig. „Nur eine Ha»/,"t". antwortete Tieck, indem er mit der ^^.^ bu> Tasche fulir. „Was kostet die Besich-^stcn , ^ine solche Keckheit war dem Dichterei,,',,/" soineni eiqenen Hause noch nicht ent-^,^^'tl. Wortlos betrachtete er den kühnen ^ttc ,',,""^ "' bis jetzt taum flüchtig angesehen ^6cwn! scharfe»,, durchdringenden Vlicten nnld ^tl'Z ^' " so viel Ungewöhnliches und Intcr-Rr„ ' "^ K'in Zorn sofort verrauchte. „Sie ge-^ten ^"' ^^^' ^' ""^1 einigen Augenblicken, ^chen? ^'^ '"^ ^^^" ^"5 diese Weife begann ^lli di,> ^ beiden so verschieden gearteten Män-persönliche Bekanntschaft. l^s/^Nt, cn Tiere werfen?) Allbc-mei,^ ^e Gefchichte von dein Värcn. der seinem i^"3lich ". Einsiedler, um ihn von einer zu-°Ne. „^" Fliege zu befreien, die seinen Schlaf le ^'" m'lsstiick auf die Nafe luarf und damit tttü ,^c wie den Einsiedler ins Jenseits beför ^" t>^ ^" '"ir von dem Freundschaftsdienst ab. ^ z^ leisten wollte, und prüfen lediglich ^ch,^^' Ist ein Tier überhaupt imstande zu I^str^ b" den Äffen ist die Sache nicht ganz! ^sich >. Vrehm erzählt folgendes Erlebnis, ^NM^'^'^^' als er fich mit dem Herzog von ^ ^. ^lha^ seinen fürstlichen Begleitern und ^W, Reisegesellschaft in Abessinien befand: >'. ^f" 'nit einer Herde Mantelpaviane zusam-^ ^liiss ' .^"^ i^macht uuirde. Mehr als zwan-?'^li )u'len von uns. mehrere der Paviane ^ »aÜ' ' ^ele verwundet und dic galize ^bl!,i 1 U"d „ach ans den Kamm des Verges ^. b^. Anfänglich schössen wir vom Talgrunde ,^>i H ^^^' sllchten wir an der gegeiiüberlie-,!"^ d^"'^ N^'schütztere Standorte' denn die von ^ir>,l 1 unsere Schüsse ebenso erschreckten wie ^l ihl^ ^re griffen jeden Stein aus. den sie / ^'fl> «,. ^^' liegen sahen und rollten ihn in ^'ich^Miab. Der Büchfenfpanncr des Herzogs ^ dn§ ' ^n großes Männchen gesehen zu Hai ^>k ^ '"^ einein gewaltigen Steine unter dein ^ No? ^"'" erstiegen nnd von dort aus seine i k- H^l '"^ 2u in die Tiefe hinabgeschleudert ^8l,> s/^n-e ^.^. M^llsteine flogen uns im An-^^cks?^' "" ^'" ^M" vorbei, daß wir das ,>l,c„ '"'Nlichl.' unserer Stellung augenblicklich >>^ti ^ fliichteten, ilm bessere Plätze zu ge^ « "!>s^ '^"id des Gefechtes blieb die Talsohle .^. l' »achkommende Karawane vollständig ^ ">ehs "' ^ie Hnniadrliadeu rollten Steine t,?"^'nÜ^ ^opfaröße zur Tiefe hernieder. — i,^rrtl"' '^' "'eint zn diesen, Berichte, hier läge d^lcr w" ^^. denn die Paviane schlügen nur V," kl?" "uf das Gestein, von dem sich infolge ^ i,/u,r I^.^ ^^'is^,„. Futsch, drr drei ^.^v^^udafrifa lebte, behauptet hingegen, daß ,^ hri^ ^ ^'n angreifenden Leoparden steinigen, >>^l>, ^ ^ sü' nicht nur ttiersen, sondern auch ^»»üz^^tanntlich ein großer Unterschied ist. — Daß Paviane, die in zoologischen Gärten ge-halten werden, Zuschauer, die sie necken, mit Sand bcwerfen, ist von völlig einwandfreien Beobachtern wahrgenommen worden. Auch Darwin erzählt einen Fall solcher Art. Am .Kap der guten Hoffnung hatte ein Offizier einen Pavian häufig geneckt. Als ihn eines Sonntags das Tier zur Parade gchen fnh, goß es Wasser in ein Loch und rührte rasch einen dicken Erdbrei zusammen, mit dem es den vorübergehenden Offizier geschickt bespritzte. Noch lange nachher trinmphiertc und freute sich der Pavian, wenn er sein Opfer fah. Immerhin wird man es nicht für unmöglich halten können, daß auch der Bär in seiner Wut Gegenstände gegen seinen Feind schlendert, Ei» alter sibirischer Jäger erzählt folgende Begegnung mit einein Bären: Er habe in einer regnerischen Mainacht am Baitalgebirge Ansitz auf Kolbenhirfche genommen^ Plötzlich sei ein starker Bär in seiner Nähe aufgetaucht, habe geschnaubt, sich auf etwa fünfzig Gänge entfernt und von dort ans eine Beschießnng mit Zedernzapfen nnd Aftftücken auf ihn begonnen. Nach einiger Zeit habe der Bär, offenbar mit der Wirkung seiner Geschosse nnzufrieden. zu stärkeren Mitteln gegriffeil und gewaltige Windbrnchllötze gefchleudert. die aber das Ziel lange nicht erreichten. Da der Jäger fich nicht rührte, habe der Bär fich schließlich entfernt. Am Morgen habe der Jäger den Platz näher uutersucht und sei über die Kraft des Värcn erstaunt gewesen, da er Klötze, zu deren Hebung sechs Mann erforderlich gewesen wären, bis auf zwan-zig Schritte weit gefchlendert habe. Hiernach wärr die Erzählung von dem Bären und dem Einsiedler insofern möglich, als Petz den Schlafenden durch einen Steinwurf getötet haben taun. (Japanischer Chauvinismus.) Dein Verncr „Bnnd" sendet ein Korrespondent aus Japan eine sehr originelle japanische Karte vom Kriegsschauplätze und eine ganze Reihe japanischer Schlachtenbilder. Karte und Bilder zeigen deutlich, wie in Japan der Chauvinismus großgezogen wird. Die Karte ist auf feiuem weichen Papier in sechs Farbcn ausgeführt, und das Kartenbild ist viel malerischer nnd belebter als anf unseren Karten. Die Städte oder andere Ortschaften sind durch große Kreise. Rechtecke oder Dreiecke bezeichnet; der Name steht wie ein Zeichen ill der geometrischen Signatur. Wälder sind dnrch Bäume dargestellt, be-sondere Örtlichteiten durch Häuser. Auf allen Eisen bahnlinien dampfen Lokomotiven und fahren lange Züge. Die Festungen sind durch Mauern. Schanzen nnd Strandbatterien gekennzeichnet, die Geschütz-röhre ragen ringsum drohend ins Meer hinaus. Tao Meer ist mit Schiffen übersäet. Da kommt die japanische Überlegenheit großartig zum Ausdrucke. Bloß in den Häfen von Vladivostok und Port Ar° tur sind einige russische Schiffe, sonst fahren überall anf offenem Meere und nach allen Himmelsrichtungen Schiffe mit der japanische!, Sonncnflagge. Am interessantesten sind die menschlichen Figuren der Karte. Jeder Ort in Japan, der eine Garnison hat, ist durch einen japanischen Offizier oder Soldaten, die sich in verfchicdenen Stellungen und Ausrü- stungen präsentieren, bezeichnet, Die fremden Staa ten oder Schutzgebiete sind dnrch Flaggen und eine charakteristische- Figur kenntlich gemacht. Die Haupt stadt von Korea zeigt ein Stück Stadtmauer mit Tor, aus dem das japanische Sonnenbanner aufge pflanzt ist. Daneben steht, mit hoch erhobenen Hän den, jubelnd ein Koreaner in langem Gewand. Pe^ king ist durch eine ganze Szene dargestellt: Ein eu ropäischer Diplomat m Frack verbeugt sich vor dem chinesischen Hofe: die Kaiferin fitzt anf dem Thron. Darüber weht das Drnchenbanner, zur Seite steht ein Chinese, der fröhlich die Fahne schwenkt, hinten ist ein Stück der chinesischen Mauer. In Wei-Hai' Wci steht ein steifer englischer Offizier und in Kiao^ tschan salutiert stramm ein Soldat mit der Pickel hanbc Die Karte hat eine Überschrift, an den Seiten Bemerkungen und Erklärungen, alles in japa nifcher Schrift. Die japanischen Schlachtenbilder sind acht große, zum Teile in grellen Farben ausgeführte Darstellungeu der Seegefechte vor Port Artur. Einige der Bilder sind sehr gnt gezeichnet, richtig in der Perspektive, ganz nach englischer Tech nik: andere verraten geringere Knnst, dafür aber umfomchr japanische Sensationslust; die Wellen bewegung des Meeres ist ungeheuer und die platzenden Bomben sind darin wie blutige Rosen dicht gcsäet. Überall sind es die japanischen Schisse, die den russischen den Untergang bringen, und einige auf dem Meere brennende Kreuzer siud vorzüglich und bieteil ein schauerlich schönes Schauspiel. Dra matisch belebt sind die Kampfesszcnen der japani schcn Matrosen, die mit allen Waffen hantieren. — Ili der sensationellen Ausschmückung lind Aufbau^ fchung der Ereignisse durch Wort und Bild habe» die Japaner ihre europäischen Lehrmeister offenbar weit überholt; so rasch nnd so buntfarbig und über-trieben brächte man das in Europa kaum fertig. >lel>. h,„.^"l)' wie sein (^lao immer wieder c« ^' sobald es leer war. „Das Halls ^ i„ "M ,^ ^^^ ^.^ ^ ^. ^, ^^ '"'lisu "^ln anderen Geschäfte lieber wäre." ^i'"^N Nucht.'m Tie doch noch?" V' ^5 ss "^', ich komme nur nicht vcr^ V^'gt. ""ßer >nir noch ein Buchhalter dort ^ll,,' ^ ^ l-'ünnal abgehen nnd mir 'i "ll<^,wir.d. daran ist nicht'zu denken." l°^^ ,^.^ können es gut gebrauchen", nickte V ^ "^"' kommt Zeit. kommt Nat, ich ^, " hI "li "" Tie denken, kann Ihnen ^ s« s^'^ '"" '""'den sehen. Nber daß Ihr .^>. ^>u ^ ^l)en s"ll, das glanbe ich nicht. ^ 5Us/ ^' lM gestern mit einem Ame-' ^ sMs/'"""' "er da5 Gegenteil behäng "^s-'.^al große Wechselfordernngen warf Konrad ein. ^','>'r u/^'5 das sicher?" i ''l^i^ )jol !"">'" 'n dem Pnlte meines „So, so, sie haben Sie gesehen?" „Hente Nachmittag 'loch hatte ich sie in der Hand. Ich weiß nicht, weshalb nnr ein Geheimnis daraus gemacht wird, aber Tatsache ist es, daß die Wechsel in den Händen meines Chefs sind." Der alte Herr erhob das Glas, um mit seinem Gaste anzustoßen, dann forderte ev noch eine nene Flasche. „Wenn das der Fall lst, mögen Sie Necht haben", sagte er, „der Amerikaner war fest überzeugt, daß er seinen Schuldner ruinieren würde. Ich glaube, er haßt Ihren Chef, er äußerte, daß er einige Wochen hier bleibell würde, lini den Prozeß gründlich durchzuführen." „Er ist gesteril Abend wieder abgereist." „Was sagen Sie? So plötzlich?" „Ja, wir können anch nicht begreifen, aber es geht nns ja anch weiter nichts an. Meinem Prinzipal scheint die Sache selbst nicht zu behagen, er war den ganzen Tag Mecht gelaunt." „Man sollte doch glauben, daß er nnn in froher Stimmung sein müssc!" „Natürlich", nickte Konrad, dem der Kopf iinner schwerer wurde, „wie gesagt, loir begrei-sen's nicht. C's muß gestern Abend zwischen den beiden irgend etwas vorgefallen jem, was nnr nicht wissen sollen, denn, offeil gestanden, ist mir unerklärlich, woher das Geld zur Einlösung der Wechsel gekommen ist. Und ohne Zahlnng hat der "llnerikaiier sie doch sich"' mcht herausgegeben." (Fortsetzung folgt.) Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Eine Kunstgaleric iu Laibach. (Fortsetzung.) Das Verhältnis zwischen Kuratorium und Landesobrigkeit wäre etwa folgendes: Das Kuratorium hätte in erster Linie die Aufgabe, die Kunstwerke aufzutrciben, sie ihrem Kunstwerte nach zu prüfen lliid ihre Anfchaffung der Landesobrigkeit zu empfehlen. Die Landesverwaltung hingegell hätte die finanzielle Verwaltung zu besorgen. In der Landestasse sollte der Fond der Galerie liegen, in sie und aus ihr fließen ein eigener Fond, Die Landesverwaltung sollte nun nach Maßgabe des Finanzgeba-rens den Beschlüssen des Kuratoriums Folge geben. Die Mitglieder des Knratoriums sollten ernannt werden, nnd zwar müßten einen Sitz in demselben haben i Vertreter der Laudesverwaltung, vielleicht auch Vertreter der t. k. Negierung, weiters voll ihr zu nominierende Sachverständige, also .Kunstlehrer und nnsübende Künstler selbst. Writers wäre es vielleicht nicht unangemessen, Sitz und Stimme auch solchen Korporationen einznräumen, die sich um die Galerie besonders verdient gemacht hätten. In je dein Falle wäre das Stimmenverhältnis so einzu richten, daß Sachverständige ei lie bedeutende Majorität besäßen. Weiters sollte die Nomination aus leicht einleuchtenden Gründen nur auf normierte „x Jahre" erfolgen. Über die Zahl der Knra toriumsmitglieder und anderer Details wollen wir uns nicht verbreiten, denn wir haben ja nur einen Grundriß im Sinne. — Kurz gefaßti das Kura torium erhielte das Knnstmoment, die Landesver Wallung das gesamte materielle Moment znge wiesen. — . . . Nun soll noch eine zweite Äußerlichkeit, nämlich das „Wo", ins Auge gesaßt werden. Die Galerie braucht nämlich auch ihre Lokalitäten. Da aber bclauntlich arme Leute mit Wasser kochen, so werde» auch wir nicht sofort all ein eigenes Palais, an ein Rivoltella, fondern an ein recht bescheidenes Heim für unsere krainische Muse denken dürfen. Wir erwähnten fchon. daß vor Jahren von tn'»< Neubau eines Krainischen Gewerbcmnsenms ge sprochen worden sei. Wenn einmal vulv^nlil"'« imni» an den erstrebten Bau des Geweroemuseum» geschritten werden wird. darf wohl nicht zugleich auf die Galerie vergessen werden: denn die konnte ohne bedeutenden Geldaufwand unter dasselbe Dach gebracht werden. Doch scheint es uns, daß diese gluck lichen Zeitlänfte noch etwas weit draußen liegen; unsere Frage jedoch kann einen solchen Anfichub ohne bedeutende Verluste nicht ertragen. Dies dürfte aus nnseiem erstell Abschnitte ersehen werden können. Deshalb sahen wir uns nach einem anderen Heime um. Und da erinnerten wir uno. daß auch schon vor Jahren davon gesprochen wurde, u»!>!' ^andeomnsenm dnrck eine geringfügige Laibacher Zeitung Nr. 96._____________ 832 2g. Zlunl ^^. Adaption zu unserem Zwecke geeignet zu machen. Bekanntlich verfugt das „Nudolfinum" in seinem ersten Stockwerte über einen geräumigen, ringsum lanfenden Korridor. .In einem seiner Tratte hatte vor sechs Jahren der akademische Maler Germ seine Knnstwerke ausgestellt. Und damals ergab die Beobachtung, daß die Beleuchtungsverhältnisse der Korridore gänzlich ausreichend sind. Ihre Gerän migteit hinzugerechnet, erfüllen sie die Hanptbe-dingnngen einer Eignnng zn unsereu Zwecken. In diesen Korridoren nun könnte die lrainische Kunstgalerie untergebracht werden. Architektonische Schwierigkeiten bieten sie durchaus nicht. Die Adaption betrüge nach Angabe eines Fachkenners marimal 10.000 K. Abschließnng, Doppelfenster, eventuell eine Verschalung, Heizvorrichtnngen bei geringem Anfwande, Aufhängewände — uud dann nur noch die Anfschrift auf die Eingangstür nnd die Muse der Kunst hätte jhre allerdings nur pro-visorijche Heimstätte. Wird einmal das Gewerbemuseum erbaut, so kauu zugleich mit ihm das Knust' museum unters Dach gebracht werden. Die Kor-ridore im „Nndolfinum" brauchen dann dnrchans nicht leer zn stehen, denn bekanntlich ist nnser Lan-desmnsenm schon jetzt (besser schon seit Jahren) recht fühlbar zu klein! Also wäre das jetzt zur Adaptiou verwendete Geld dnrchaus nicht verschwendet, son dern bestens angelegt. Das „Wo" sei somit der Kor ridor im Landesmusenm „Nndolfinnm". (Schluß folgt.) - (Militärisches.) Der Oberstlentnant Johann Pregclj des Landwehr-Infanterieregiments Nzeszüw Nr. 17 wnrde znni Kommandanten dieses Regimentes ernannt. Znin Kominandan-ten der 12. Kavallericbrigade lvnroe ernannt der Oberst Karl Freiherr von Kirch bach, Kommandant des Dragonerregiments N. 5 uuter gleichzeitiger Verleihung des Ordens der Eisernen Krone dritter Klasse. Znm Kommandanten des Dragoner-regiments Nr. 5 wurde der Oberstlentnant Paul Graf Wurmbrand-Stuppach des Dragoner regiments Nr. 14 ernannt. Das goldene Verdienst kreuz mit der Krone wnrde verliehen dem Militär-Rechnnngsoffizial 1. Klasse Stephan Vaskü der Intendanz des 3. Korps, anläßlich seil,er Versehung in den Rnhestand. Transferiert wnrde der Ober leutnant Hermann Freiherr von Lütgendorf vom Feldjägerbataillon Nr. 7 znm Feldjägerbatail-lon Nr. 25>. < Laiba ch er Gemeinoerat s in a H len.) Bei den gestern erfolgten Ergänzungswahlen in den Laibacher Gemeinderat wurden im zweiten Wahlkörper folgende Herren gewählt: Dr. Ivan Tav.'ar mit 208. Dr. Josef KuKar mit 207. Ivan Hribar mit 200, Dr. Danilo Majaron mit 2(10 nnd Ivan kubic mit 265 Stimmen. —-Der zweite Wohlkörper zählt 1343 Wahlberechtigte. (L e i ch e n b e g ä n g n i s.) Gestern nm 5 Uhr nachmittags fand uuter zahlreicher Beteiligung das Leichenbegängnis des verstorbenen Hauptmannes des Ruhestandes Herrn Karl Lnschin statt. AIs Leichenlondnkt waren eine Kompanie des Infanterieregiments Nr. 17 unter dem Kommando des Hanptmannes Josef Stainl und die Mnsik des Infanterieregiments Nr. 27 ansgerückt. Dem Verstorbenen erwiesen die Herren Generalmajore Anton Angerholzer von Alm bürg und Karl Edler von Mannssi sowie zahlreiche Stabs- und Ober-osfiziere, dann Militärbeamte des Aktiv und Ruhestandes die letzte Ehre. (A uszcichnnn g.) Man schreibt nns ans Abbazia uutcr dem 20. d. M.: Seine Majestät der König von Schweden, der hente die von Abbazia ab reisende Königin zllm Bahnhofe Abbazia-Mattuglie begleitete, hat dein Stationschef, Herrn Franz L a v-r i 5-, eigelihäildig den Wasa-Ritterorden 2. Klasse überreicht. — (Aus der Diözese.) Installiert wnrden am verflossenen Montag die Herren Franz Doli na r, Pfarrer bei St. Katharina, nnf die Pfarre Zirklach bei Krainbnrg nnd Johann M e r 5 o I j, ,Uaplan in Dobrova, auf die Pfarre St. Katharina. (Vom evangelifchcn Frauenver-e i u e. > Wir werden ersncht. mitzuteilen, daß Frau Rosine Eder ihre Stelle als Vorsteherin des hiesigen evangelischen Frauenvereiues uicdergelegt hat. - (Der slovc nische Alpen verein) hält am 11. Mai um 8 Uhr abends im „Narodni Dom" seine elfte Generalversammlung ab. "' (Überfahren.) Gestern vormittags wm> auf der Zoisstraße die 74 Jahre alte Witwe Maria Bobnar, wohnhaft Krakauerdamm Nr. 20, von, Besitzer Franz kvigelj ans Brest überfahren nnd schwer verletzt. Die Vernnglückte wollte im Momente über die Straße setzen, als kvigelj im Trab herangefah ren lcmi. Sie bemerkte den Wagen nicht uud hörte nnch inchi dessen Rollen, da sie sehr schwerhörig ist. — (Sanitäts-Wochen bericht.) In der Zeit vom 17. bis 23. April kamen in Laibach 17 Kinder zur Welt (23 55 ^)), darunter 3 Totgeburten, dagegen starben 21 Personen (32-25 ^), nnd zwar an Scharlach 1, an Tuberkulose 9, au Entzünonng der Atmnngsorgane 2, infolge Schlngflnsses 2, au sonstigen Krankheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich l i Ortsfremde (45'8 .r zweite (Laibach Podnart) nm 12 Uhr 10 Min. nachmittags von Laibach S. B. abgehen; die Antnnft in Laibach erfolgt um 10 Uhr 40 Min. abends, bc-ziehnngsweise um 8 Uhr 30 Miu. abends. Die Fahrzeiten 5>er übrigen Züge variieren nnr nm einige Minnteil (ftatt ll Uhr 51 Min. vormittags -11 Uhr 51 Min., statt 3 Uhr 25 Min. nachts 3 Uhr 23 Min., statt 11 Uhr 15 Min. vormittags 11 Uhr 10 Min., statt 8 Uhr 51 Min. abends — 8 Uhr 11 Min.). Ans der Strecke La i b a n> S t r a 5 a Töplitz wird vom 2. Inni bis 18. September (nnr all Sonn- uud Feiertagen) auch eiu nener Zug, und zwar anf der Teilstrecke Laibach-Großlnpp verkehren. Er geht um 2 Uhr 10 Miu. nachmittags von Laibach ab und trifft um 3 Uhr 3 Miu. in Großlnpp ein; die Rückfahrt erfolgt um 8 Uhr 30 Mil,, abeuds, die Ankunft um ll Uhr 22 Miu. ^ Auf der Strecke Laibach-Stein tritt mit 1. Mai die Z'lndernng ein, daß der bisher in Laibach um 11 Uhr 0 Mill, vormittags eintreffende Zug bereits um 10 Uhr 59 Min, ankommen wird. — (Der Streit inIauerburg und Sava.) Nachdem der Streik bis zum 20. auf Iauerburg nlleiu beschränkt geblieben war, dehnte sich die Vewegnng. wie wir gestern berichteten, am 20, d. M. nnch auf die ausgcdehuteu in Sava ge legenen Werke der Krainischen Indnstriegesellschaft aus. Sonntag fand nnter der Leitnng der christlich sozialen Partei eine allgemeine Versammlung der Arbeiter statt, die folgende Refolntionen beschloß: 1. der Direktion den allgemeinen Streik anch in Sava auzuküudigeu, wenn die Forderungen der Ianerbnrger nicht erfüllt werdeil sollten, und 2. das Arbeiten der Zwänglinge ill dell Werkeil als uu-statthaft zu crkläreu. Diese beiden Resolutionen wnrden jedoch der Direktion nicht überreicht, dagegen harangnicrtcn Dienstag srüh die Packerinncn, ungefähr 120 Franen und Mädchen, die in Sava beschäftigt find, die Arbeiter ill Sava, sich der Streikbewegung anznschließen. nnd stellten selbst die Arbeit ein. Darauf verweigerten die Arbeiter der Grob strecke den Dienst uud giugM von Betrieb zu Betrieb, die Arwiter von der Arbeit abhaltend, so daß noch im Lanse des Vormittages sämtliche Arbeiter das Werk verließen. Mit Mühe nnr konnten die bei den Martinöfen Bediensteten solange zurückgehalten werdeu, bis die Ehargeu fertig und die Öfen versorgt waren, was gegen 1 Uhr mittags der Fall war; dann gingen anch diese Arbeiter nnd ließe,« nnr die Beamten, Meister nnd Zwänglinge im Werke zu rück, welch letztere nun wenigstens das Abladen der Waggons brsorgen. Die Arbeiter sino bisnnn ruhig. Die Arbeiterinnen überreichten der Direktion ein Memorandum, worin sie die Entlassnng des Meilers nnd der Vorarbeiterin sowie lMerc Lölnije fordern. Die Agitation steht unter der Lc'U'^ ^ christlich sozialen Führer Gostim-ar und ^''^!ü ihr Hauptquartier in Ianerbnrg anfgesM^,^, ben nnd täglich Versammlungen abhalten.^ ^„ retlion der Gesellschaft hat beschlossen, nW ^ warten, bis die Arbeiter, von denen b'^^l keine Fordernngen bekanntgegeben wurde». .„ die Arbeit ansnehmen nnd keinerlei Fordcr» ^,,, bewilligen, bevor die Arbeit nicht Mlw" worden ist. ^ ~- (Mai sei er in Sa gor.) D" ^ ^" schaft i,l Tagor nnd Umgebung wird auch ^M 1. Mai, welcher Tag derselben seitens der ^ ^ Kohlenwerts - Direktion freigegeben win"' ^ einen festlicheil Umzug sowie Abhaltnna "'^ .^ versammlnng. verbnnden mit einein ^ ^ ftiern. chc^ (Reg ul ieru il g des Ra^a^^M' Die Gemeinde Aich. Bezirk Stein, bat 2"r ' «^>> rung des Ra5a Baches einen Dnrchstw) «^ ^, lassen, dessen technische Kollandiernna ">» ^ Vorgel,oinmeil Nierden wird. , Dü' - (Die städtische Sparkasse ''sad dolfswert) übersendet ilus ihren ^ , ^ schluß sür das zehilte Verwaltuilgsjahr. ^ F!> verkehr im Jahre 1903 betrug 1.770.1^^^' (nni 7<»^.52^) K <»5 !> „lehr als in, I"b" /^/ Eiilnahulen betrngeil 1,285.140 ^< 4 I». " A,M'" Inngell 1,049.031 X 2 l», der Stal'd b" , ^B"! belief sich anf 2.170.023 lv 80 k. D" ^l^ ^ k beini Verlnaltungsvernlögen belief sich "") ^ ,, ^» 72 Ii. der Reservefond ist anf 85.078 ^ ' gelvachsen. ^,s >!" ^' (Sanitäres.) Über den Vcrw'N ^ „> großen Umfange herrschendeil Masern^ ^,!"' deil Gemeinden Gnrkseld und Cerklje ^"'^h,i,c ^ Mitteilnng zu, daß diese Epidemie l" ^ ,, siüd ^ griffen ist. Von den 159 erkrankten ^"^fci's^ bereits genesen, 7 aber aestorbcn; der i" .^o, belänft sich demilach noch anf 55 Kinder- ^,, - (Falschmünzer in einer -" " ^ Ans Pola wird gemeldet: Hier wurde" '-„ M Zeit leicht als falsch erkennbare Gnld"w" ^. lallf gesetzt. Die von der Polizei rilM""l .^ ^ forschn,lgen hatten zn dein Verdachte -^ ^i^i'c ^' die Falsifikate in der hiesigen Inf""^,^^!' zengt wnrdeil. Als Fälscher wurden on ^siiii Zivil abgestraftell Infanteristen I"!'">'>s 8< ''> nild Igilaz Iskra von der 5. Kompan" ^^tö/'', fanterieregiments verhaftet. Sie haben ^,^^M Geständnis abgelegt. Da die Falsch" -^, haben dürften, werden die Recherchen !" Y ^ -' (Verloren.) Der Infanterist ^^ terieregilnents Nr. 27 Gregor SchaN" ^ Oo> ftern anf den, Wege Indengasse. ""lgN'M gasse, Maricilplatz nnd Petersstraße ^ ' ^, ,' " lNach Nirnbanm.) Gesten "^ 98 Arbeiter zum Bahubauc iu Virnbau» ^ '- (Nach Amerika.) Vorgestern Persouen llach Anicrika abgereist. ^^^^^-^ Telegramme « des k. k. HelegrnplM-ßurrchondenZ-V Der rusftsch.japanische B"^ ^^ Paris. 27, April. Ein P'ivaM'^ ^< des „Matin" in Port Artnr will "'^schN'^. erfahren haben, daß das rn fsi sche V^^po'^,, am 2 5. d. vier japanische ^ Vyrl'" schiffc nUt 4 0 0 0 Ä»iann i n d e n ^ ^, bohrt habe. aorrcs<^ Port Artnr. 27. April. Der ^ >.'i'^ der russischen Tclegraphenagentur "l ^^^. i>" telegraphiert nnter dem hentigen: ^^ ^, stnngsrnyon ist nilverändert. .. Hauck. Iio. Ma ^fciid . "'"^"l an den Ministerpräsidenten, be-^lci ^"'lialten der steierinürlischen Statt-^'. t>i"'«"^'^ ^"' Vezirts Vertretungswahl in ^'^^ ^'Mlnstiguna der Clovenen in strain ^«chs^f.^"lchtling eincr slovcnischen Fachschule in ^^U, ^'^' Verlesnng des Einlauft's dauerte H, ^„. ^- ^lach drei namentlichen Abstimmungen '^»f k ^ ^'"'^ Petitionen, will der Präsident '^r v " Tagesordnung stehenden Wahlen, dar-^e» <^ ^luge der Qnotendepntation, vornehniei^ ^"2 d" ^' ^ ^ dagegen protestiert, setzt das ^ Äd ^' ?^'^udlnng der Dringlichteitsanrrägc ^ ?/^.^'u y begründet den Dringlichkeit^ >^"Ws'' ^'"^ ^^'" "^'^^ ^^" tleingewerblichen ^ Vri v"' ^'^' "^'lliandlnng wird abgebrochen, ^chüt ^ ^^ "t"lt dein Abg. Stcinwender, ^M ^'^ ^^ Protestes des Abg. Choc gegen ^lufe, s ^uotendeputation denl Präsidenten ^cr^ "^"M'n Tie den dunnnen 5lerl reden, ^t lv^ '" ^'n Ordnungsruf. Abg. Choc bean ^i^"' ^cü's Zurnfes die Einschling des Mis;->ln, '"u>sschi,s^c.^ welcher niorgen Zusammen Ochste Siyling morgen. ^ Ein gestörtes Konzert. "" ll"iw!'^ l'" ck. 27. April. Gestern abends sand ^lt^ ^wdtsaale das Konzert des Violinoirtno-^sli^ "u statt. Nach Äeendignng des ersten Vor ^ ^eis^^^'^^u die anwesenden Dentschnationa-^lch ^ Studenten, die Fortsetzung des Konzertes ^.!» " und Klatschen zu verhindern. Nach. K'r„t ""HM^. durch die Polizei aus dein Saale v ^c l/^^l U'aren, denwlistricrte eine gröszere '^ ^/ '"' ^slibiile ul'd dann ans der Strafe ^.^.'^'n ilnd Absingen dentschnationaler Li> ''^Z" ^r.Wacht nin Rhein", lind des „Äismarck ^ l>5 ^ ^' Polizei zog Verstärtnligcn heran, wor-? ^ I. "^"""' di'c Nilhe wieder herzustellen nnd ,^l»s, ^«."ng des Konzertes zu ermöglichen. Nach '^Hlil^'l^'n versuchten die Demonstranten neu-!^elit ^?°l-ungen, wurden jedoch von der Polizei Ue» 2"""Mi konnte unversehrt ins Hotel ge ^Ux'i Pc^s^,^',, wurden verhaftet. H Schadenfeuer. K^np^st, 27. April. In der Ortschaft Csa !i^< d!i ^^ter Komitat) wntcte gestern ein '^'rt^^ Wohnhäuser samt Nedengebändeu Der Schaden beträgt 20U.000 lv. Hz Erdbeben. !^>'nt>V'"'.^^ April. Dem „Voigtl. Anz." zn-^ t>r.> s" '" ^l,'l' vergangenen Nacht lllrz nach ' Narke Erdstöße verspürt wordeu. Übcrfallenc Polizeiorgane. Warschau, 28. April. Zwei Polizeibeamte und zwei Polizisten wurden von einer bewaffneten Äande angefallen. Die ersteren wnrden getötet, die letzteren verwundet. Vier Bandenmitglieder wurdm verhaftet. Wien, 27. April. Vei den hentigen <3rgän-znngswahlen anv der vierten Knrie in, Wiener Ge-meinderate in den Vezirten Leopoldstadt und Hieb zing wurden die christlich-sozialen Kandidaten gewählt. Wien. 27, April, Eine Vudapestcr Korrespondenz ist von zuständiger Seite zn der Erklärung ei> »nächtigt, daf; die in jüngster Zeit aufgetauchten Kombinationen, betreffend die Vefetznng des am l, Jänner zur Erledigung gelangenden Postens eines Gouverneurs der Österreichisch - ungarischen Vant nnbegründet seien. Venedig. 27. April. Kaiser Wilhelm hat nm l Uhr nachmittags mittelst Sondcrzuges die Niick reise nach Dentschland angetreten. Alicante, 27. April. In, Znsammenhange mit dem Attentate auf den Eifcnbahnzug, in wel chem sich Ministerpräsident Maura befand, wurden hier !5 Persoueu verhaftet. Angelonlmene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 27. April. Müiltteliaih, Ingenieur; Essmsser. Ober» Hammer, Kstte,, München. — Vogrit, l. u. s, Marine «Lehrer, Pola. — Ozbold, Private, s. Tochter, Altlack. — Kopsinger, t.n.l, Major; Walzer, ttfm, Cilli. — Harussiss, Passomy, Üflle, Udine. — Wischner. Private; Seidl, Marburg. — Ach» leitner, Steiner, Kflte., Znaim. — Icssensky, Hoffmann, de Mayo, Mehl, Eigner, Michl, Nlein, Rauch, Adler. Leidlmeicr, Griinhut, Wohrisel. Kern. Nastlilsch, Sonnenschein, Mandl, Hipper, Michel, Sinnreich. Hellina,, Müller, Muck, Kamenizet, (Grenzer. Eberderg, («runl. Mc,, Wien. - Hasterlil, Wintcrberg, Waldmaim, TlalizN), Mauh, Kslte,, Pra«, — Lalner, Hotelier. Tschcrncmbl, - v. Lenlh. Gutsbesitzer, s, Sohn, Arch - Stähler, Örter, Kslle. »lrmscheid, — Schenter; Dr, Uiracon, Redakteur; Sey ringer, t, u. f Militär-Intendant, Graz. — Krümmer, itfm., Agra,». - Müller, Wyörfi), Kslte., Budapest. ^ Mandl, (^-treidehändler, Pinzehely. Verstorbene. Am 25i. April. Karl Luschin, t u.l.Hauptmann d.N., ?ll I., Dentsche Gasse 4, ^'»reinon»» i>n»«tut»u, ^.lrc'inom.tto«!«. Am 27. April. Maria Svetlin, Private, l!6 I., Petersstrasze 15, ('ai«iii2 vvntriLuIi. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. SeeMe 3U6 2 in. Mittl. Luftdrucl 736-0 mm. K "Z ßß" ^ be«H.m>»eie Y^^A.N. 730 3 9-2"^. schwach Regen ^^' 9 . Ab. 732 0 8'1 SO. schwach Regen SO. mäßig' l ^bewÄlt 26-^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 8'»", Normale: 11-6". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. ?vhciJtti3ti5tniJ5 [ /s/ natfz rfe/77 Gutachten klinischer und ärzt- fj licher Autoritäten heilbar durch Trinkkuren mit [i FranzcttsbadcrJfatalie-QueUe = Lithion-Säuerling. == %f«M-S5«»Ä . Geringster Kalkgehalt! VOlZUuC . Harntreibende Wirkung! W-W.m9*9,.Z. Von ganz besonderem Wohlgesohmaok 1 In allen Mincralwassor-Ucpots und Apotheken erhältlich, auch direkt duruli die Franzensbader Mineralwasser- j l\^ ________ Veraendung. ^At /~\f ' **f feste fy'JUlssLcje q*r weiss unzart, § Überall zu haben. Ltcicvmävtischi: ^audesturaustalt »lltekannte 3lk,«,to? M üder dc«. il,'lcc^. ÄalMat.on l!!»,. uo» Trics!. Tl,cr»mll,äd>.-r, T,i»tk»rc„. clekir. >vndc»-, Massa„>- filiwedischcHeilnümmisOr, <^lctt»ot»ierapic:c. l.c> ?,, ,i„c»- »»it» «crvcnlrautlieiic,,, flicht. «h«mua-g.!l!.,u„ncu und „»»crhaltnnnen, !lche Nchaura» i>, >Dlrctll,r und Vadearzt i»»-. «»«>'»>.,,,,». IluOtunfle >md Vrusftrktc loflenlo«! d,nch die .'lurdivettion. Allen Verwaudten, Freunden und Velannlen ! zur Nachricht, daß es (Nott dem Allmächtigen ge l fallen hat, unseren geliebten Onkel, den Herrn l Thomas Aoschier Privatier > heute, den 27. April, nm halb l2 Uhr vormittags, l im 94. Lebeniliahre, versehen mit den hl. Sterbe- l sakramenten, in ein besseres Jenseits abzuberufen, l Das Begräbnis findet Freitag, den ^.», April, l um 4 Uhr nachmittags, vom Sterbehause Polana« l straße Nr. 10 aus aus den Friedhof zu St. Chri« » stofth statt. Die heiligen Seelenmessen werde» in mehreren Kirchen gelesen werden. (172!) 2—1 Laibach. am 27. April 1004. Die Hinterbliebenen. , kK ' Verknufe sehr schölle, «ute, J&. (1709)4-1 J*lsche und persische ' *" Sehi-C/- Waruilti«i'« seidene Teppiche l)u ."llis(!u l'fciNen. H"(l'iiltt l'!'1 mi^' nur kurze Zeit, liier ""' ^hü'ltte i<:h llus löbliche Publikum eiclle» Zuspruch. famed Haiich V^ ^rstrasse Nr. 8 S^jSlokale des Karl Puc. Ein Gewölbe eine kleine Wohnung sind iiu IlauNe Nr. 3 in «ler Gra-disclia mil, 1. AngUNt d. J. zu ver-inielen. (1710)3—1 Auskunft Konft-reßplatz Nr. 16, I. Stock links, von 9 bis 12 Uhr vormittags. (1684) 3—2 A. 76/4 6. Oklic H katerim ae sklicujejo sodišèu neznani dedici. 0. kr. okrajnu sodnija Kamnik na-znanja, da je dne 18. sveöana 1904 umri Venccslav Mihti Hvale, kmeöki ¦fant iz Smartna št. 19, ki ni /.apustil ¦ nikake poslednje volje. ! Ker tej sodniji ni znano, ali in katcrim oacbani grß do njegove za-pušèine kaka dedinska pravica, se po-zivljajo vai tisti, katcri narneravajo \% katcr'cga k«>li pravue^a naslova »ahto- vati zapuSöino za se, da naj napovedo svojo dedinsko pravico v enem letu od spodaj imenovanega dne pri pod-pisani aodniji in se zglaso izkazaväi svojo dedinsko pravico za dedièe, ker bi se sicer zapuäcina, kateri se je med tem postavil za skrbnika g. Janöz Kle-raen, župan v Šmartnu, obravnavala z onimi, ki ae zglase za dediöe in iz-kažejo naslov svoje dedinske pravice, ter se njhn prisodila, doèim bi ne-nastopljeni del zapušèine, ali öe bi se nikdo ne zglasil za dedièa, celo za-pusöino kot brezdediöno zasegla država. C. kr. okrajna sodnija v Kamniku, dne 15. aprila 1904. 1. Oklic. Zoper l.) Marjano Mukovc \z Bre-zovice, 2.) Matijo Žitnika iz Borovnico, a.) Andreja Lonarèiè iz Vrhnikc, kojih bivaliäee je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji na Vrhniki po Janezn KoroSec, posestniku iz Brezo-vice, po Antonu Komotarju, c. kr. no-tiirjii nu, Vrlmiki, Urih:i zaradi pri- znanja zastaranja in plaèila terjatev ad i.) 8 420 K, ad 2.) z 212 K, ad 3.) s 412 K 90 h. Na podatavi tožb dolouil se je narok v uatno sporno razpravo na dan 1 0. in a j a 1 ü 0 4, ob 8. uri dopoldne, pred ten» sodišèeni, Hoba öt. 4. V obrambo pravic tožencev se po-stavlja za skrbnika ad 1.) in 2.) Anton Kobi iz Brcga in ad 3.) gospod Josip Lonarèiè iz Vrhnike. Ta skrbnika bodeta zastopala tožence v ozna-menjenih pravnih stvareh na njih ne-varnost in stroäke, dokler se ali no oglase pri sodniji ali ne iinenujojo po-oblaäöenca. 0. kr. okrajna sodnija Vrhnika, dne 25. aprila 1904. _ __ _ — * j«- ^r ^jr ^^ Wohnung "ffl bestehend hh.h «lrui jfrußon uml einem kloinen Zimmer, Küche, 8])oiaekainm«r, Keller, IIoIjs-lego und OachljodoJiabteilung', ist im Huiisa Sr. IN. I. Stock, am Doinplalz, init AuKUNtterniin zu veriuieten. Die Wolinunj^ kann boHichtigt und nllher» AuHkunft dortselbst nm3. Mai eingeholt, werden. ***************** Laibachel Zeitung Nl, 96. 834 28, Uplil^^ Kurse an der Wiener Mse von, 27. April 1904. «°«d.« »»z««.«-«""' Die notierten Kurie verstehen sich in Kronentvichrmig, Die Notierung sänltlicher Altien und der «Diverse» Lose. »ersteh: sich per Stuck. ^^^-"""1^ Allgemeine Staatsschuld. Geld Ware ltlnhcitl, Nente in Noten Mai- November p. K. 4 2"/„ . . . 99-7» 9990 inNilb.Iäu.Iulipr. K4-2°/„ 99-45 99 65 „Nut. ffebr, «un,pr,K4-2"/n 100-40 10060 ,, ., April,-Oll, pr,.",4'2<"„ 100-40 100-60 1854er Staateluse 250 sl. ü'2"/„ 198- ,9? - 1860er „ 50« sl, 4°/» 152 30 15330 l860fr ,, 1UU si. 4°/n 182 — 18450 1864er ,, W0 fl. . . 259'7ü 261-75 dto. ,, 50 fl. . . 25« — 262 — Dom,-Piaüdbr. i», 12U fi. 5"/„ . 297 30 29« 30 ßtaatüschuld der im Deichs- rate vertretenrnKünigreiche und Länder. OeNerr. Guldreule, stjr,, 1UV fi., per Kasse.....4«/« 1l9!l5 119 55 b<».Menie inKroneuwähr,, stfr., per Kasse.....4"/« S9KU N9'8N dto. dto, bto. per Ultimo . 4"/„ »9 55 99 75 Oesterr,Inuestitions Vtente.stsr., per Kasse . , . . 3'/,°/» 9125 91'45 Elsenbal>n.3taatsschulb> verschrei bnngrn. «tlisabrtlibnh» i» G., steuersrel, zu 20.000 Kronen . . 4"/„ 118 35 11935 ssranz Iuses-Äahu in Silber /,"/„ 129 20I3U20 Nndulföbahn in Kroueuwähr. steuerfrei (diu. St.). . 4°/^ 10U—101 — Vorarlberssdab.» in Kronei»uähr. steuersr., 400 Kronen , 4°/« 100—101- Zu StaatSschulduerschrelbun» Nen ab8eflrmp.(fise>lb..Uftit„. Elisllbethvll!)» 200 sl, KM.5'/<"/« uo» 200 sl. . . . . . .511 — 513' — dto. Linz-Äubw, 2U0 fl.». W. L. ö'///„........ 471'-474-— dto, S^izb, Tir.M'sl. «,W.2. ! F>/,,......... 443'b« 444'5'> -'».ftarl-liudw.'Ä. 20U fl,KM. ! 5,/n von 2N0 sl...... —'—^ —'— Velb Ware Vom Staate zur Zahlung übernommeue (klsenb.'Prlor. Obligatloutn. lliisabethbal,!, UW u, »n«n M. 4"/„ ab I«"/«...... li7-- l««'- Llisabethbahn, 400 u. iioun M. 4"/u......... l 19-45 12U-45 Franz Iosef.-V., Em. 1«84 (diy. St.> Eilb,. 4°/u..... K',0'15 INI 15 Galizische Karl Ludwig Bahn (biv, St.) Silo. 4«/u . . . 10U-I0 lul iu Vorarlberger Nal,n, Lin. 18U4 (biv. Et.) Lilb. 4"/u . . . IOü-75 —'— Slaalsschuld der Länder der ungarische!, Krone. 4"/„ una,, Golbreute per Kasse . 11835 11855 dto. dto. per Ultimo .... 1l»-6«n»'50 4"/,. dto. Rente in Kronenwähr., ! steuerfrei. per Nasse . . . 97-9« 98-1» 4"/„ dto. dto, dlo. per Ultimo . 9? 85 !)lj«5 Uug. Lt,-Eil.'«ul. Gold 10» fl. —— —-— dtu. dto. Silber 100 sl, . . . —-- — — blo, Staats obllg. (Ung. Ostb.) v. ss, I«7L....... —— — — dto. Lchanlregal°Ablös,'Oblia. —-— —- dto. Prüm. A, il wo fl. — 2»<> li üuu — ün«n dto, dtu. u. 5Usl, —1»uli, 20«' 21,»- Theiß »leg. Lose 4"/<, . . , . iüi'50 ll>3-ü<» 4"/„ u,Mr. Orundextl. «iDbllg. 9» 35>l V9-35 4"/,. lroat, uud slavon, betto 3«ii5,^ 99 25 Andere üssentl. Anlehen. 5°/„Do!>a» Neg^lnleihe 187» . 10? — 1U8'— Nülelin, der Stadt Gürz . . —-—^ __.— Anlrlien der Stadt Wieu . . , 103-9N 10490 bto, dto. (SUber ud. Gold) ' i dto. dlu. (189«), . . . ! 99-8!) 1UU'80 Vürsebail.AüIeheii. vcrlosb. 5"/« ^ 99 -1UU- 4"/„ ikrainer Landes Anlelie» . ! —-—! —-— Veld Ware psllndblieft etc. Vodlr, nN„. üst.in5NI.Verl.4"^ «955 1NU'5,s< N.'üslfrr,Landes-Hyp.'Änst.4",'u l<«>-. 101 ^ Oest. nng. Vanl ^u'/zjähr. Verl. 4"/,.......... 1(10 55 IUl'5,5. d!o, dlu, 50jäl)l. Verl. 4"/,, 1U055 1U1 .'.., Sportasse, l.öl!,, UNI., verl,4°/u ini in 1U2'1» ^isenl!u!,N'Prioritäls. Pbliglltiüuen. Ferdinands-Norbbalü! EA. 1«u« 10« 101-tt« Oesterr. Nordwcstbali» . . , 1081» 1091« Staatöbal,»....... 42i> — 423 — Südbahn k 3^/„ verz, Iüu>!.'I„li 298 «n !wu-8i> dtu. ll5"/«...... 125- 12U-— Ung.naliz, Bahn..... 111 — 112 — 4"/u Unterlvainer Äahne» . . - -— — ... Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche ^ose. 3">„ AodenIrlduLuie Em. 18»» 2!«5 — üli5-- »"/„ ., ,, Em. 1889 2U:,-—29«>5l1 4"/^ DonauHainpi'ich, 1»» fl. . —-— — — 5"/u Donau'Ren»!.-^ose . . .276 — 28!!- IlnuerziuSlichc üose. AubapÄasilica (Tombau) 5 fl, Li 4« 3340 Kreditlose 100 fl...... 4<>5-—474-5 lllary i^oje 4« fl. KM. . . . 1Ü2 — 17«5U Ofe»er Lose i» fl..... N>?-— 178 ^ Palsj» Lose 4» fl, KM. . . . 1«« —173— Üloten Kreuz, Oesl, (,«es., u. 10 fl. 53 l<> 55-iu unss. ,, ,, 3fl. ^9— 3U- Nnbolf Lose 1» fl...... KN-— 7,'^ Salm Lose 4» fl...... 227 — 237 — Nt-Oen°isLllse 40 fl. . . . — - — — Wiener Comm,'Luie u. 1.1874 504-— 514 — HcwinsNch. d. »"/» Pr,.Sch»Idv. d. Vldenlredilausl., E>». 1889 94'— 88'— Laibachcr Lose...... —'— —-— Geld Wnre Aktien. ßlnnuport-^nter nehmunlzen. Vlnssiss Tcpl. Liinlb, 5M» sl, . . 2325- 2340' iUau u. VelliebS Ges. fiir städt, Straßrnb, in Wien lit. ä, . —-— —-— dto. dto, dto. lit. U . --— — — Gülim, Nordbnl,» 150 sl, . , :5-— 3l',8- Äuschtiehraber Eis, 50» fl. KM. !i7in- 2780- dtu, dto. llit. li) 2»0 sl. 1»<>0- 105« DunauDampslchiffahrt«. Gesell, Uesterr., 5<><> fl, KM. . . . »51--«,'^'- Dux ^l'deübaclk'r E.-Ä. 400 l^ 5,00 —510- Ferdinand'"-Nurdb. 1000 fl. KM, 5N7U- bllnü Lemb. Czernow,- Iassi, ^ Eiscuv,- Vesellschast 200 fl, S. . , . 583 — 585-^0 Lloyd. llest,, Trieft, üue fl. KM. »!45-^ u->5>- . Oeslcrr. Nmdwestbal,» 200 sl, T, 420 - 422 dtu. dlo, — Staatscifeichahn 200 fl, 2. . . 645-50 Llttl.u süobal,!! 200 sl, S..... »2 75 8li?5 Sndi.ordd, Nerb, Ä, 200 fl. KM. 408 75 409-Tramwat,-Ges,, NcueWr., Prio- ritätt'Altirn 100 fl, . , . 1? — 19 — Uiin, naüz, Lilenb. 200sl, Silber 405'— 4<>e,'.n Unn,Westt',(Naab'Graz>200sl T. 40,, Paniuereiu, Wiener. 200 fl. . 5»3-25 51^25 Vudlr, Anst,, c)elt,. 200 fl.S, . 928 — !>3N — Krdl. Anst. f. Hand. u, O, lüusl. —— —-- dto, dto, ver Ultimo , . N43-75 «4^'75 KredÜbanl, Alln, UN»., 2, . >428-- !43<>-— Eslompto-^es,. Ndrüs»., 400 K 5,<,? ^ 5,»? >. Giro-n. «asft'üv,, Wiener 200 fl. i430-— 44«-— H>,put!>clb., O>'s!,,2N<1fI.3a"/uE. 240'—^260-- ----------- 5>. Länderbanl. Oest., !'"" sl- ' ' ,«<" >'' ' 51?'^, U!iio',l»n!l '."« f< -. ' ' S<^ Vertehrsbaul, 'ANc,, >4l' ". ' Induslrie»zlntel< ^ nehlnungen. ,, Vauaes,. «lla. üst„ l'«'' ^,h' Eaudier Eise» und Stahl 'I"" ^.-,,,,. in Wien 100 fl. - - ,,«' :?"'./> Eisenbahnw.-Lelli!,,,Erste. '"W' ^j,'! ,. „Elbemühl". Papiers, u,^ «>' 3^^,^ Licsiuner Brauerei 1»" l> ', ' ^i"> ^ Montan Gesellsch., Oeü^lp"^ ,35" '7. Präger Eisen Ind.-Mi^ "" , ^-^ Sail,« Tarj Sleiulohlcn 1"" . - ^!,"!^ „Schlöglmül,!", Pap'"f.^^ 3sl^^^ „Lteorer,»,". P«p'"f'"-^'^ ü" F" Trisailer Kol»ei»u, tte cll- /U ' ^^" Wasfens,O,,iDest,iuW,en,1"" - .,. Wagao» Leihansl,, ANg- «> ^''' üb«'^^ 400 li . . . . -.,' ' ibü"!^ Wiener Aauarlellsctiaft i?0 P. - ^, ^,' Wien>rberger»ie»el?ltt.f"M, Devisen. Kurze Sichten, ,^ß",>^' Amsterbain .,--''' lN'^^i'' Deutsche Plähe . . ' ' ' «^''><> Lundun.....' ' si^ ^-' St. Petersburg . . - ' ' valulen. ^,, .^^ Dulalen.....' ' >^>l^ 20^ra»len Stlks,- . ' <><',,,> Deu'sche Neichlbanlnot.'!' ^ z,z >' ,zi Ilalienilche Äanlnotrn . - ' «°^ Nubel'Äute» . - - ' ^^^»»"^^ von Kt'uten, l*Jau