kchnstleitung: >«tta»«gaffe Nr. 5 I Ha»»). «,lU» (artl MMa< Ki Ciu- m. M» W Ha U—II l|i «»ra. itrn wiln BUtt e», nanlth *io-u4l tnlMAtltt. UUattiaafti HM Ml Caaillasg gcg» Mnu »., Mtlil fdU 0tfM Mitia «Etat gen. • MIMnttUiilii tü«lallt erböten M lli tt»,«a«dUhriU um >i? tzöt-r-a »ckkBtiii»,».««»»», m VixgeCritctc Ätiomronmtl (<11d Befehl, sofort zu gehorchen. Und da sah — ohne dass die SchiffSbesatzung sicht-Wirte — wie sich die Brigg um sich selbst md dann mit eingezogenen Segeln langsam > tai sagende Meer einfuhr . . . • • • fiite Stunde später brachte man mit Entsetzen i icckhiAlg. dass die Mannschaft der Brigg aus einem Grunde aus dem Lande zurückgehalten m war und dasi sich im Augenblicke der Ent-bloß ein Schiffsjunge, ein Kind von 13 », und — der Pudel des CapitänS, namens hä. an Bord befanden. Um der wiederholten mg des Semaphor nachzukommen, hatte der Zunge aller Wahrscheinlichkeit nach die Anker- Sand eine« Scheinparlamente« in die Augen und scheert sich den Teufel um den Volkswillen, außer jenem, der in den Dictaten der madjarifchen Groß-mannasucht steckt. Die Drohungen mit dem Absolutismus sind also nicht ernst zu nehmen. Eine österreichische Regierung kann man nicht überzeugen, man kann ihr nur imponieren I Und imponieren kann ihr nur der Radikalismus! Damit ist die Haltung der deutschen Steirer sür den kommenden Wahlkampf gegeben — wir sagen Steirer, weil Steiermark und dessen schönes Nachbarland Kärnten die einzigen Provinzen Oefler-reich» sind, in denen der deutsche Radikalismus da« erste und maßgebende Wort spricht. Der Partei-itinie ändert an dieser Thatsache gar nicht« — im Gegentheil: wir können ruhig behaupten, das« die Deutsche Volk«partei jene« Ansehen, welche« sie sich trotz „Obmännerconferenz^ und »Psingst-Programm" erhalten hat, gerade den wahrhaft radical gesinnten Abgeordneten verdankt, welche als Vertrauensmänner der steirischen und kärntnerischen Deutschen Volkspartei gelten. Mit großem Interesse wird auch diesmal dem Wahlkampfe um das Cillier Städtemandat entgegen-gesehen. Die windische Politik behauptet allein Ernste«, dass sie glaube, sie werde dieses Mandat diesmal erringen, Un« erfüllt, wie wir schon »in-mal erklärt haben, diese windische Hoffnung kein,«-weg« mit Sorge. Schon bei den letzten Wahl» kämpfen haben beide Parteien de« Wahlbezirke« alle ihre Mannen bei der Wahlurne aufgeboten. Auch die«mal ist kein Grund dazu vorhanden, das« kette gelockert und das vierdrähttge Tau, welches die Brigg festhielt, mit dem Beile durchhauen müssen. Doch was hatten seine schwachen Kräfte dann in-mitten deS Sturmgetobes vermocht? Wie wäre es möglich, zu glauben, dass er allein das schwere Schiff lenken konnnte ? Wo hätte er die Kraft, die Energie hergenommen, auS freier Hand, ohne Rad zu steuern, dem Cyklon kühn die Stirn zu bieten?! ES wäre purer Wahnsinn, an so etwas nur einen Augenblick glauben zu wollen, und in Saint-Denis herrschte große Aufregung über den bedauer-lichen Unfall. Die Tage verstrichen in raschem, traurigem Fluge und gaben immer mehr Grund zu angsterfüllten Muthmaßungen. Alle Schiffe waren wieder in der Rhede einge-laufen, bloß die Brigg kam nicht zurück. Trotzdem niemand an eine wunderbare Rettung des Knaben glaubt«, standen dennoch feine Kameraden und der Capitän ganze Stunden am MeereSufer, die Augen starr-fpähend in die Ferne gerichtet, als müsste die Brigg zum Vorschein kommen. + * * Da, plötzlich am siebenten Tage tauchte ein kahleS Mastwerk auf dem matten Horizonte auf! Anfänglich unterschied man nichts, als bloße Holz-Pfosten, welche in die Luft ragten, doch sie wuchsen, kamen näher; man erblickte nun den TwarSbalken deS Vorbramfegels, welcher über den blauen Meeres-wogen auftauchte, dann die Segelstange des Mast« korbes. Alle Segel waren eingezogen; die Brigg — denn eS war in der That eine Brigg, welche daher-segelte — kam langsam näher. Ihr halbgehisStes Segeltuch schlug daS Saumtau in flattender Be-wegung, wie ein wehendes Taschentuch. Ein laut aufjubelnder wilder Freudenschrei ent» rang sich den zwanzig Männern, wtlche gleich späh-enden Sceraben das steile Felsenufer belagerten. sich die flovenifche Wählerschaft im Verhältnisse stärker an der Wahl betheiligen werde, al« die deutsche. Ueberdie« hat sich, wie wir schon heute mit aller Ruhe erklären, da« Stimmenoerhältni« in der Wählerschaft auf keinen Fall zu Ungunsten der deutschen Partei geändert. Das« die windischen Hetzpolitiker, welche ihre Massen doch wohl nicht ganz festgefchlossen hinter sich sehen, in der Losung de« nationalen Gedanken« ein unzureichendes Rüstzeug für den Wahlkampf erblicken, geht übrigen« darau« hervor, das« da« slovenische Cillier Organ den Ruf: Lo« von Graz! al« erste« Schlagwort in den Wahlkamps wirft. Bi«her wurde diese« Lande«verrälherthum nur bei den Landtag«wahlen zur Verwirrung urtheil«loser verhetzter Volk«mafsen aufgeboten — das« die« nun bei den Reich«rath«wahlen geschieht, hat seinen Grund in der oppositionellen Stellung, in welcher sich die steirischen Slovenen gegenüber der Regierung und deren Vertreter im Lande dem Statthalter Grasen Clary befinden. Wir stellen diese« regierungSseindliche Motiv der slovenischen Wahltaktik schon heute fest, damit gewisse EinschüchterungSverfuche, die bei jeder Wahl an der deutschen Beamtenschaft angesetzt werden, im vorhinein al« ein Vorgehen bezeichnet seien, dem die Regierung ferne stehen mus«, da sie sich offenbar nicht dazu hergeben wird, von zwei oppositionellen Parteien die eine durch Einschränkung der bürgerlichen Freiheit ungünstiger zu stellen. Die deutschen Wähler unsere« Wahlbezirke« werden in unverbrüchlicher Einigkeit geschlossen und national pflichtbewus«» zur Wahlurne schreiten. Auf SturmeSfchwingen eilten sie hinab in daS Marine-bureau und baten mit von Freudenthränen unter-brocheuer Stimme um ein Fahrzeug, damit sie dem verloren geglaubten Kameraden entgegeneilen könnten. Der kleine 18jährige Schiffsjunge kehrte — fo unglaublich eS allen dünkte — zurück, als Held zurück! Es verhielt sich so, wie eS sich der Capitin ge-dacht hatte. Der Knabe hatte anfangs gezögert, die Anker allein zu lichten, und wartete einige Zeit auf die Rückkehr der Mannschaft; da diese nicht kam, haute er die Taue mit einem Belle durch — denn seine Kräfte waren zu schwach, um allein dm Anker aufziehen zu können — und dann dirigierte er tapfer die Brigg auf die hohe See hinauS! Verzweifeln! . . . Ach, bah, das kannte der Schiffsjunge nicht, er besaß eine feste, trotzigmuthige Natur, trotz feiner vierzehn Jahre war er ein Mann, ein tapferer, energischer Held! Und anstatt die Hände zu ringen, zu weinen, zu klagen, sann er nach, auf welche Art er am besten dem Sturm die Stirn bieten könnte. Steuer- und Backbord band er mit Seilen fest zusammen, um der rotierenden Bewegung der Brigg, — der seine Kräfte nicht hätten Wiederstand leisten können — vorzubeugen. Während 26 Stunden stand er ununterbrochen auf feinem gefährlichen Posten, wohl Acht gebend, damit ihn die Wellen nicht seitwärts überschlagen, sondern um, wenn eS schon es schon sein müsste, wie ein Mann senkrecht sogleich unterzugehen! Aber nach Verlaus von 26 Stunden, nachdem der Cyklon in seinem Wüthen nachgelassen und der Ocean ruhiger geworden war, erinnerte sich der ermüdete, bestürzte, geschwächte, triumvhbeseligte kleine Held, dass er lange nichts gegessen have. Sein Magen schmerzte vor Hunger und zu der physischen Ueber-anstrengung gesellte sich eine so tiefe Mattigkeit, dass er sich nur mit größter Mühe auf den Füßen hielt. 2 Ibg. Dr. pommer vor seinen Wählern. Im Laufe dieser Woche erstattete Herr Dr. Josef Pommer seinen Rechenschaftsbericht vor den Wählern von T ü f f e r am DienStag, von R a n n am Mitt» woch, von Lichtenwald am Donnerstag. Bei der Versammlung in Tüffer, welche von Herrn Bürgermeister Weber geleitet wurde, hatten sich mehr als 30 Wähler eingefunden, welche den Rechenschaftsbericht mit stürmischem Beisalle ent-gegennahmen. Da zum Rechenschaftsberichte niemand da« Wort ergriff, sprach Herr Dr. M r a u l a g dem Abgeordneten den besten Dank für die wackere Ver-tretung au» und stellte die Anfrage an ihn, ob er auch für die Folge geneigt fei, die Vertretung im Reichsrathe zu übernehmen. Dr. P o m m e r er» klärte sich bereit, die Candidatur anzunehmen, wenn er von den Vertrauensmännern de» Wahlkreises ausgestellt werde. Bürgermeister Weber dankte für diese Erklärung und brachte dem Abgeordneten ein kräftige« Heil, in daS sämmtliche Anwesende begeistert einstimmten. Auch die Versammlung in Rann, wo Herr Bürgermeister Fale«chini den Vorsitz führte, war überau« gut besucht und zollte Herrn Doctor Pommer lebhaften Beifall. Herr Oberlehrer O rn i g dankte dem Herrn Abgeordneten in warmen Worten für seine Ausführungen, sprach ih« namens der Versammlung daS uneingeschränkte Vertrauen auS und erklärte, dass sich die deutsche Wählerschaft RannS mit allen Kräften für feine Wiederwahl einsetzen werde. Herrn Dr. Pommer wurde einstimmig da« Vertrauen votiert. Bei der Versammlung in Lichtenwald waren die Wähler in überraschend großer Anzahl er» schienen. Den Vorsitz sührte Herr Oberlehrer Max T o m i t s ch. Einen sehr hübschen Eindruck machte da« korporative Erscheinen der StaatSdiener, welche Herrn Dr. P o m m e r für seine erfolgreichen Schritte im Interesse de« DienergefetzeS den wärmsten Dank aussprachen. Herr Oberlehrer lowitsch ergriff nach dem sehr beifällig aufgenommenen Rechenschaftsberichte da« Wort und versicherte den Abgeordneten de« uneingeschränkten und dauernden Vertrauen« der Wählerschaft. Hieraus gab Herr Dr. P o m m e r in längerer Rede einen Ausblick über die wahrscheinliche Gestaltung der zukünftigen politischen Lage. Wir werden aus diese interessanten Ausführungen noch eingehend zurückkommen. Deutschland und 'Ausstand. Die „Vofsifche Zeitung" hat den russischen Vor« schlag, betreffend die Zurückziehung der Truppen au« Peking zum Anlas« genommen, ihrem Hass gegen die Bestrebungen de« .Alldeutschen Verbandes" Eine Ohnmacht wandelte ihn an. Aber er überwand sie mit dem letzten Restchen seiner geistigen Kraft, denn nach dem über daS Chaos errungenen Sieg zu {terben, ah, nicht doch, das durste nimmermehr ge-chehcn! Und daS Kind träumte von seiner glorreichen Rückkehr nach D. und somit eine der kühnsten Thaten vollbracht zu haben, die man je in den Annalen der Marine verzeichnet hatte. Ah, deshalb durste er nun nicht Hungers zugrunde gehen. ck » » „Cartahö!" rief daS Kind. Der Pudel kam sogleich gelaufen. „Komm her und helf« mir," sprach der Knabe in nahezu dramatischen Tone. „Du verstehst mich, »nein guter Kerl, nicht wahr? Sieh', wir sind bloß zwei hier an Bord, da gebührt Jedem etwas zu leisten! Du bleibst hier, ich will hinunter in die Cantine, um irgend einen Biffen zu cappern, denn man muss doch esien! Hast du auch Hunger, Alter? He?" Das Thier peitschte in frenetischem Einver-ständniseifer den Boden mit dem Schweife. „Parbleul Ich auch! Meine Zähne sind lang wie Holzpflöcke vor Hunger geworden. Also komm 'mal her, sieh' dies Tau, welches ich da auf dem Balken befestigte; daS nimmst du hübsch fest in deine Zähne und hältst es solange, bis ich wieder-komme. Aber nicht locker laffen, Cartahü, denn sonst kommt unser Schiff in den Wind und meine Mühe war umsonst gewesen. Du verstandest mich doch, alter Marsouin? Ich komme gleich, halte nur gut! . . ." Und nachdem sich der Junge versichert hatte, dass der Pudel sich aus allen Kräften mit den Nägeln seiner Tatzen an daS Oberdeck klammerte und somit das Seil strammzog, eilte er blitzschnell herab in die Küche, raffte dort einen Sack mit BiscuilS, Salami, Zucker, einen Krug Wasser und ein Fläschchen Tafio (Zuckerbranntwein) zu- „Deutsche Nk«cht" Luft zu verschaffen. Indem „Tante Voß' der Mei« nung ist, das» sich jener Räumungsvorschlag RusS-landS gegen daS Deutsche Reich richtet, weil daS Deutsche Reich wegen der Ermordung seine« Ge-sandten durch chinesische Soldaten aus Bestrafung der Mörder von Ketteler« und aus Sühne zu drin-gen moralisch verpflichtet ist, schreibt sie in einem der jüngsten Zeit angehörenden Artikel: „Früher waren die Deutschen aller Länder, ausgenommen seit 1870 in Frankreich, wohlgelitten und willkommen. In fremden Welttheilen nahm man sie mit offeuen Armen auf. in den Vereinigten Staaten wie in den englischen Kolonien, in Nordamerika wie in China. Da» Emporkommen Deutsch-landS zur Großmacht hat daran wenig geändert, etwa» mehr die Eröffnung der deutschen Colonial-Politik. Am meisten aber die durch den „All-deutschen Verband" vertretenen und gewährten Ge» sinnungen. Seitdem werden die Deutschen aller Länder vorwiegend als Chauvinisten angesehen, die stet« mit geheimen Plänen zur Vergrößerung Deutsch-land« auf andere Kosten au«giengen. Der ewig herausfordernde Ton dieser Kreise, ihr unaushör-licht« Hetzen gegen die Regierung, die sich angeb» lich zu viel gefallen ließe, die Ermahnung zu schroffem Auftreten, die nationale Selbstberäucherung hat den Deutschen, auch den. der daran ganz un« schuldig ist. unbeliebt gemacht und dadurch auch der Hebung unsere« Absätze«, um die wir un« so große Mühe gegeben, entgegengewirkt." Der .Alldeutsche Verband" erstrebt, wie un-feren Lesern bekannt ist: „Belebung der deutsch» nationalen Gesinnung auf der ganzen Erde, Er-Haltung, deutscher Art und Sitte in Europa und über See und Zusammenfassung deS gesammten DeutschlhumS." Er steht voll und ganz auf dem Standpunkt« jener kaiserlichen Rede Wilhelm» II., die dieser am 13. Jänner 1896, dem Gedenktage der Wiedererrichtung de» Reiche», gehalten hat: „AuS dem Deutschen Reich ist ein Weltreich ge-worden. Ueberall in fernen Theilen der Erde wohnen Taufende unserer LandSleute. Deutsche Güter» deutsches Wissen, deutsche Betriebsamkeit gehen über den Ocean. Nach Tausenden von Mil-lionen beziffern sich die Werte, die Deutschland aus der See fahren hat. An Sie, meine Herren, tritt die ernste Pflicht heran, mir zu helfen, diese« größere Dkutfche Reich auch fest an unser heimische« zu gliedern . . ." Der gehässige Vorwurf der „Vofsi» schen Zeitung" gegen den »Alldeutschen Verband' fällt schon bei Anführung der citierten kaiserlichen Worte in nicht« zusammen. Wir wollen d«r „Tante Voß" mit den folgenden Zeilen den Bewei« liefern, das« lange vor der Zeit, al« der „Alldeutsche Ver-band" geschaffen wurde, da« Verhältnis RusSlandS sammen und lief damit zurück zu seinem Leidens-genossen. „Hier", sagte er, „schau mein alter Cartahü, es gibt noch einen Gott sür brave Schiffsjungen und brave Hunde! Wir haben ja auf acht Tage Vorrath, den Hunger zu bannen, und binnen acht Tagen hoffe ich in B. zu fein! • • * Und das Kind hielt seinen sonderbaren Schwur. Den siebenten Tag, nachdem er Tag und Rächt ge-segelt war, sah der kleine Held die Spitzen der Röunion-Jnsel auftauchen. Bald darauf überslutheten die dem Knaben entgegenfahrenden Kameraden den Bord der Brigg. Jauchzend, jubelnd, enthusiastisch begrüßten sie den Verlorengeglaubten. Der Gouverneur war von den» so frühreifen Verstand und der seltenen Energie des Knaben tief gerührt; die Colonie veranstaltete ein Sammlung zu seinen Gunsten, und das allgemein angestaunte und gepriesene Kind wurde zur Erziehung in die See-cadettenschule nach Breit geschickt, welche er als Offi-cier in wenigen Jahren darauf verließ. Wo unser Seeheld weilt? ... Ich weiß es augenblicklich nicht, nur soviel steht fest, dass er seine heroisch begonnene Laufbahn heroisch fortsetzte und nun eine glänzende Stelle in der fränzösischen Marine einnimmt . . . Aetti. Eine Hundegejchichte von R. Hawel. Ich habe einen guten Freund, der ein großer Liebhaber von Hunden ist. Aber nur reinrassige Thiere beehrt er mit seiner Freundschaft. Er spricht nur von SetterS, PointerS, stichelhaarigen deutschen Vorstehhunden u. s. w. Einmal hatte er da» Glück, einen echten schottischen Hühnerhund zu bekommen, da» heißt, die früheren glücklichen Besitzer de« treff-lichen Thiere« behaupteten, dass der schwarze Köter IM zu Deutschland ohne Verschulden deS letzter« öfters ein gespanntes war. Der preußische Minister Stein wollte a»f dn Wiener Congresse (1815) den allgemeinen Frieda, die Ruhe de« Welttheils durch Einrichtungen pt> sichert wissen, welche die Kräfte Deutschland« j, steigern und für die Dauer zusammenzufasse» w eignet waren. Kaiser Alexander von Russland » abscheute aber solche Pläne und einen Nachd«, da eines Gönner« jmseit« der Grenze nicht deditfr; er widersprach der beabsichtigten Schöpjunz ut vkreitelte dieselbe. Der Czar und seine Rath« j» derlei, den König Friedrich Wilhelm und jm» Minister mittelbar, aver deutlich genug aus. gewiße Ansprüchen bei der allgemeinen Reform zu entsaft die dem preußischen Staate eine bessere EnischÄ gung verhießen, al« die, mit der er sich manch begnügen musste. Während Preußen der russischen Politik «a-kannt gute Dienste 1629 während des Kriege» « der Türkei leistete (durch die Sendung de« taafr lieutenant« von Müffling, welche wesentlich zur Sammlung de« Friedens beitrug), schloss 1830 W Petersburger Cabinet mit dem Pariser ein Cän.Tt zur Bekriegung Deutschlands ab, welches de» jj» zosen daS linkt Rhcinufer verschaffn, sollte. Ae AuSsührung ward durch die JuUreooluti»! dr» hindert. Im Anfang der vierziger Jäh«, al« c< in RufSland unter den Bauern gährte, als in W« Verschwörung auf Verschwörung entdeckt ward, >> eS im Kaukasus mit dem russischen Ldlnsi^e haperte, alS die englische Politik der russischen a Persien Verlegenheiten bereitete, alS sich i» te Türkei die Quadrupelallianz von 1842ve«Lmlp kommen der russischen Vortheile entgegenstellte. U die Panflaviften in den Balkanländern sich nain, da dachte Russland nur an eine Allianz « Frankreich. Allein die Durchführung hinderte ah diesmal ein VolkSausstand, die Pariser Kedaw reoolution. 1343 erklärte Czar Nikolaus: „Ich will fei« constitutionellen Versammlungen an mein» 5cda in Berlin uud Wien." Im ersten SchleSaig-Hck steinischen Kriege mussten, auf russische Droijin?» hin, die nach Jütland vorgedrungenen vrenßüch» Truppen zurückgezogen und der WaffenftWand on Malmö abgeschlossen werden. Der russisch« Herricha führte eine Sprache voll Einbildung, er end« » 26. Oclober 1850 in Olmütz durch „9anDücr, die feine» Schwagers (König Friedrich Wilhel« IH hatte feine Tochter ihm zur Gemahlin gegeben) II» gebung bildkttn" nnd meint«, di« unter Preidck Schutz genommenen verfassungstreue« „Heffiu" „müssten, wie sichs für Rebellen gehört, zu>a«m» gehauen werden." dem genannten edlen Geschlecht« angehöre. Än, Freund aber hatte eine närrische Freude an bet!« Vieh, kaufte sofort eine Leine, ein HalSbaid, tm Hundepeitsche und ein echt englisches Psnierl, u mit „Jzza" eißerl zu gehen. AlS Beide ans da Gaffe waren, macht« m«in theurer Freund eine «ttfr würdige Entdeckung. Jzza bestand zuerst darauf, nur zwischen da Beinen deS Herrn zu gehen, was daS Heni f einigen sehr künstlichen Evolutionen nöthig», di» beim lieben Publikum Anlas« zu großer HeueÄ boten. Mein Freund sah soso« ein. das« der Hi« im Gehen an der Leine noch nicht „fix" war al lö«te sie ab. Der Erfolg war großartig. 3p rannte zuerst bittet in die Pferde einet Mi* wagen«, dann, vom Kutscher verscheucht, über i» Straße und blieb vtrdutzt mitten im Eeleise da elektrischen Tramway sitzen, augenscheinlich ui da festen Meinung, dies fei der sicherste Platz. Ka Freund benutzte sofort da« englische Pseiserl, notaf Jzza in jäher Flucht sich zur Thaliastraße de?ti, wo sie wahrscheinlich in ihrer holden Unschuld ihm in der Lerchenselderstraße stehenden Herrn oe:»»lh«. Da« Herrl setzte sich ebensall« i.i Trab un» » wischte glücklich in der Nähe der Niultrche»stida> kirche den edlen schottischen Hühnerhund, üua Freund war der Meinung, alle schottischen Hunde hätten al« Rasseeigenthümlichkeil tiaa „Klamsch", und war sehr betrübt darüber, :il gerade diese Eigenschaft bei Jzza in so he»orup> ver Weise entwickelt war. Er gieng mit de« Hak heim. In den belebteren Straßen zog er ihn a I der Leine, in minder belebten trug er d«S Kleinod auf dem Arme. Seitdem ist Jzza a| mehr zur Nachtzeit mit dem Herrl eißerl geg^I und zwar nach 12 Uhr, weil da keine Ttt-wq I fährt und nur sehr wenige Leute mehr aus tei Straße gehen. Mich dauerte mein guter Freund, und ich b» I >500 ,9*tttrd)e W«cht-' Tu 1804 verfasste geheime Denkschrift .La Wüque du Präsent*, die ein russische» Actenstück Nr, behauptete, die Haltung Deutschland« wah» nt bet Krimkrieg«« bet«siend: .Deutschland sei Mieid d«« orientalischen «riege« nicht sähig ge» «kn, dem Druck der Westmächte Widerstand zu nd habe RusSland im Stich« gelassen." Vtilück. der damal« zwar nicht Minister war, i* di« preußisch« Politik durch da« Vertrauen (feif Friedrich Wilhelm« IV. start beeinflusst«, bitte Ausstand damal« schädigen können. Er »hat ii nicht: im Gegentheil, er war stet« zu Freund» chntdtinsten bereit, nur nicht zu dem, russischer tytll zu (ein. tU 1863 in Polen der Ausstand au«gebroch«n O fix Russland Damit «in« Zeit d«r militärisch«« ObivlcmatischkN Verlegenheit hereingebrochen war, I» Bttmarck Rußland zu Hilse durch Eröffnung Unterhandlungen, die zu der bekannten Grenz-Mattiern vom F«bruar 1863 sührten. Daraufhin ite sogar Frankreich Preußen sür feine den dss«, gewährt« Unterstützung vor dem Richterstuhl >i «iropäischen Großmächte zur Verantwortung |rt«nl Wie unterstützte Preußen Rus«land dadurch, et über di« Sicher Heu der Westgrtnz« Russisch-lilnil machtet 1871 verschafft«« Preußen d«n ilss-n zum Dank sür deren .neutral«" Haltung «inl au« «goistisch«n Gründen) di« Fr«ih«it de« Quarzen M«er««, dir «» ohn« Pr«uß«n« (Bis» «Ä» Bemühung«» nitmal« erlangt hätte. Wa« tu der Dank? Die Moskauer und Petersburger Sinn vernaderlen Preußen und da« neugeschaffene bifeUetch bei der russischen Regierung: Fast alle Itituigai Rus«lant« klagten, das« die Deutschen »begehrliche« Aug« aus di« baltischen Provinzen pjchtit hätten. Tu Wetztj, da« Organ russischer und polni« »ühltff er mit höchst «rstaunitn Blicken den Hügel, tat tr so schnell abwärt« gekommen war. Tat drollige Gebar«n de« steinen Kerl« er» qtk die Begeisterung meiner Frau und da« Hunde» her vrnd um fünf Mark erstanden. Während der nach Ainring bestürmte eine bange Sorge meiner seelenguten Frau. Nach der AuS» p bn Verkäuferin war da« Hündchen noch ein jünfl. der allein noch nicht sreffen könne. Zu» rate» in Hammerau eine Saugflasche erstanden, k» sollte ich sofort Mtinet Frau den Fettgehalt Hutidemilch angeben, um die Kuhmilch auf eine jtluit ;u bringen, die womöglich der der Hunde-«Ich »inständig gleich sei. Da meine Kenntnisse Hnndimilch darüber, das« sie weiß sei, nicht «sr»!>i?ngen, so sah meine Frau schon da« Ge-lenft eint« furchtbaren Gedärmkatarrh« bei Belli 0: nur die Versicherung, das« ich sofort einen hinarjt konsultieren werde, tröstete si« einiger» Ti« von mir au«gefprochtn« Meinung jedoch, iß »ich« am besten sei. eine Amme aufzunehmen, mit Verachtung gestraft und in einer län» Rede erklärte meint liebe Frau mit dem Hin- liegende Deutschreich auf. Di« Hrtz« blieb ohne Erfolg. Bi«ma,ck li«ß sich 1878 aus dem B«rlin«r Congrts« al« Vorsitz«nd«r desselben nicht einmal abhalten, die russischen Wünsche zu besürwoiten und gab sogar durch den Time«>Berich»erstatter Eng» land einen zarten Wink, etwa« mäßiger in seinen Ansprüchen zu sein. Ungeachtet dieser entgegen» kommenden Politik BiSmarck« hetzte man in Pete«» bürg und Moskau weiter, ja die maßvollste aller Monatsschriften Rusöland«, der .Weßtmk Jewropa", gieng in einer Besprechung des Berliner Traktate« so weit, förmliche Rache gegen BiSmarck zu schwören. Im Jänner 1879 gieng« erst recht lo«. Selbst die .St. Petersburger Zeitung" «gieng sich in ab» fälliger Beurtheilung vitmarcks. Alle Angriffe überbot der „GoloS", der den Deutschen die Ueber» raschung brachte, das« der »große' Kanzler „auf-gehört habe, al« allmächtiger Lenker nicht blo« von Europa«, sondern auch von Deutschland« Geschicken dazustehen". E« schwirrte von .Selbstsucht der auswärtigen Politik Bi«marckS", von .Reaction", von «Mangel echter SlaatSweiSheN" u. s. w. u. f. w. Da« Ueberrafchendste ist aber dabei, das« hinter diesem Tadel und Hass der Souffleur de» Ezaren, Baron Jomini, steckte, der al» die rechte Hand Gonschakoff» betrachtet wurde. Warum alle diese Angriffe? Weil Bi»marck, einsehend, das» mit Russland eine Freundschaft nicht zu erhalten sei. sich mit Oesterreich und später auch mit Italien verbündete. Wir glauben, eingehend bewiesen zu haben, dass die Antipathie Russland« gegenüber Deutsch-land nicht auf die Thätigkeit deS ,Alldeutschen Verbände«" — wie die .Vossische Zeitung" in ge» hässiger Weise meinte — sondern aus die selbst» bewusSte Politik de« Deutschreiche«, aus die durch BiSmarck« energische Haltung zu Ehren gebrachte Nackensteif« deutscher Regierungen, andererseits auch auf jene« System von Verhetzung politischer Kreise in Russland durch die dortige Preff« zurückzuführen ist, die in der Betonung des fremden Machtgesühle« gleich eine Kränkung erblickt. Aotitische Mundschau. Ast die von Nom".ZZeweg««g Kochverrath ! Unter dieser Aufschrift ertheilt Herr Pfarrtr Bräunlich der clericaUn Nadererpresse eine au»giebige Abfuhr. Er weist vor allem Darauf hin, das« die Kaiser Deutschland« und Oesterreich« durch treueste, persönliche Freundschaft mit einander verbunden sind. .WaS aber vermöchte eher diese herzlichen Gesühl« der Kaiser Franz Josef und Wilhelm zu vtrewigen, al« die Pflege alle« dessen, auch de« Heiligsten, wa« Menschenherzen zueinander hinzieht, da« Streben nach Glaubensgemeinschaft? Ja schon die Durchsetzung Deulschösterreich« mit weise aus Ehamifso« bekannte« Geoicht, das« eben Männerherzen sür Muttergefühle nicht empfänglich seien, worauf ich mich erbot, den Kleinen trocken zu legen, obwohl da« voraussichtlich mich wenigsten« hundertmal des Tages in Anspruch nehmen dürste. Gekränkt wandte sich meine Frau ab. In Ainring angekommen, zerstreute Belli so» fort alle Besorgnisse in punkto richtiger Zusammen» setzung der Hundemilch. DaS Nachtessen. Ueber-reste der mittäglich servierten Ente, ward aus den Tisch gestellt, woraus Belli eine Beweglichkeit ern-wickelte, die wir früher nicht an ihm wahrgenom-men hatten. Er stieg vom Schoße meiner grau in seiner jugendlichen Unschuld stracks aus den Tisch, holte sich daS größte .Büagl" heraus und begann e« der Einfachheit wegen gleich am Tische zu verspeisen. Meine Frau weint« Freudenthränen. Da e« aber mein „Büagt" war. so sprach ich die läster» liche Ansicht au«, wir hätten den Köter doch lieber in Pieding lassen sollen. Mein« Frau verwies mir da« sofort und meinte, sie fei zu Tode.frsh, das« der Hund nicht mehr ans Milch angewiesen war. Da« sah man auch. Die Entenknochen krachten erbärmlich unter den Zähnen de« .Säugling«". Während der Nacht bekam Belli Heim» und Bauchweh. Nachdem die Spuren deS letzteren Weh» getilgt waren, nabm ihn meine Frau in« Bett. Gegen 2 Uhr früh schickte sich Belli zu einem kleinen Spaziergange an. Da er da« Terrain nicht ge-»lügend kannte, so fiel er von, Bette herunter und quietschte erbärmlich. Morgen« hatte meine Frau Kopfweh, während Belli urfidel war. Uebrigen« war Belli ein eigene« Thier. Er hatte di« Vorderfüße eine» Dackel», den Kops eine« Foxterrier« und trug da« Schwänzchen aufgeringelt nach der Weis« von sus scroso domeslica. Ich hoffte, mein Freund werde an dem Thiere eine protestantischen Elementen bedeutet einen festen Kitt zwischen den beiden verbündeten Staaten, während da« Fortbestehen der scharfen konfessionellen Grenze auf die Dauer verhängnisvolle Gegensätze herauf-beschwören mus«. Wenn deuischnalional« Politiker sich d«r Lo« von Rom-B«w«gung freuen, weil sie Fäden der Liebe, wie sie von Kaiserhau« zu Kaiser-Hau« bestehen, auch von Volk zu Volk zieht, so das« dann da« deutsche Volk jedem Wechselfall der Geschicke getrost entgegensehen kann, wer wollte sie de«halb beschuldigen, sie seien Hochvenäther?" So der Herr Pfarrer. Ja, wenn Kaiser Wilhelm römisch wäre, einen Jesuiten zum Beichtvater hätte und alljährlich eine Million Mark al« Peter»-Pfennig spendete, dann wäre eitel Jubel im Hause Petri. Weil aber der Kaiser Protestant ist und der römischen Kirche neben der evangelischen, altchrist-lichen den ihr gebärenden Platz anweist, so wird er zum Feind Oesterreich« gestempelt, obwohl die Thatsachen da« gerade Gegentheil beweisen. Wir suhlen un« moralisch verpflichtet, mit unseren ge-setzlich verbündeten Stammesbrüdern eines Sinne« zu sein. Daran halten wir fest, welsche Theaterblitze regen uns nicht auf. Z)em Aesuite» ist in Hesterreich alles ertaubt. Dem „Alio Adige" wird aus Riva unter« 25. d. MtS. folgende sehr erbauliche Mittheilung gemacht: .Bon den heidnischen Barbaren wurde bekanntlich an dem Grundsatze festgehalten, der Asche großer Manner Achtung zu zollen und allen Has« und Zorn mit dem Tode schwinden zu lassen, um milderen Gefühlen Raum zu geben. Ander« denkt ein hoch-würdiger Jesuit, der zwar kein Heide, doch ein umso größerer Barbar ist, al« er seinem Zorne gegen einen großen Todten freien Laus läs«t und von der Kanzel der Klosterkavelle der Tochter de» .heiligsten Herzen» (Figlie del Sacro Caore) in derartig« Verwünschungen gegen den «rmordkten König Humbert I. auSbricht, dass er nahezu dessen Mörder al« einen Rächer der heiligen Kirche hin-stellt. Im Kloster der Töchter de« .heiligsten Herzen«" werden nämlich zu dieser Jahreszeit all-jährlich heilige Exercitien abgehalten, die in Ge-beten und zwei di« drei Predigten bestehen und wozu selbstverständlich nur da« weibliche Geschlecht Zutritt hat. Heuer fanden nun diese .heiligen" Uebungen in der vergangenen Woche statt. In den letzten zu diesem frommen Zwecke auserlesenen drei Tagen zog nun der hochwürdige Herr Prediger den armen edlen König Humbert I. in seine Kanzel-rede hinein und gab ihm hiebei derartige schmachvolle Namen, das« dagegen auch den» erbittertsten Feinde HumbertS da« Gefühl de« Abscheue» hätte erwachen müsse,». Er verschonte auch nicht di« un-glückliche Konigin Margherita, di« er der Ge-meinheit zeihte, weil sie daS bekannte Gebet zu verfassen sich „erfrecht" habe. Zum Schlüsse drückte rechte Freude haben, da e» die Merkmale mehrerer Hunderassen in sich vereinigte. Belli gedieh auffallend, besonder» aber fein Humor. Er war meisten« da zu finden, wo man ihm am wenigsten brauchte. Damit sich niemand wegen feiner Verköstigung Sorgen zu machen brauche, stahl er sich die nothwendigen Lebensmittel, ent-wickelte aber nichtsdestoweniger zu Mittag einen beträchtlichen Appetit. Mitte August kam fein Herrl. Aber da« Ge-sicht de« Herrl zeigte die Züge tiefer Enttäuschung. Ich tröstete ihn mit der Bemerkung, wenn schon Belli keine bestimmten Rasfenmetkmale zeige, so könne er vielleicht der Stammvater einer neuen Rasse werden. Belli selbst war die Enttäuschung höchst gleichgiltig, und während da« Herrl sei» Fahrrad putzte, nahm Belli den Hut de« Herrl« und trug ihn zum größten Gaudium der anwesen-den Wirt«gäkte durch sämmtliche Kothlachen im Hofe. Da« Herrl rief entrüstet Belli an, worauf Belli gekränkt den Hut in der größten Lache liegen ließ und sich in die Küche begab. Am zweiten Tage war Belli nirgend« zu finden. Sonst war er immer pünktlich zum MittagSmahle gekommen. Heute sehlte er. Man suchte ihn im ganzen Haus«, man fragte im Dorfe herum, niemand hatte den Hund gesehen. Man durchsuchte den kleinen Teich beim Hause mit Stangen, weil eine Frau behaup-t«t«, er hab« sich i»S Wasser gestürzt. Aber auch da war er nicht. DaS Essen stand am Tische, nie-mand kümmerte sich daium. Die Suppe wurde kalt, denn alle waren vertheilt im Hause und suchten in den verschiedensten Räumlichkeiten. Erst nach t Uhr gaben wir die Hoffnung, den Unglücklichen zu finden, auf und kehrten zu Tische zurück — und auf dem Tische stand Belli und that sich an der Suppe gütlich. Er hatte in irgend einem Winkel 4 ..Deutsch- Macht" 1900 er sein Ersiaunen über die Tiroler au». die gleich» fall« in sehr thörichter Weise so viele heilige Messen zugunsten jener Seele lesen ließen, die seiner Meinung nach verdammt sein müsse." — Von einer strrasgerichtlichen Untersuchung in diesem Falle ist merkwürdigerweise noch nicht« bekannt. E« handelt sich hier eben nicht um einen armen un-wissenden Arbeiter! J>et Krieg in ßßina. Ein Petersburger Telegramm de« Telegraph- sagt, die russische Regierung erachte e« al« absolut nothwendig für da« Programm der Mächte, das« al« Grundlage für die Frieden«oerhandlungen mit China folgende drei Hauptpunkte aufgestellt werden: Bestrafung der Schuldigen, Festsetzung einer Entschädigung und Bürgschaften für die Zukunft. Dem „New-Dork Herald" wird au«Washington telegraphiert: Während da« Staatsdepartement einerseit« bemüht ist, die Zerstücklung China» zu verhindern, betrachtet e« die Union anderseits bei den vorliegenden Ver-bältnissen al« unvermeidlich, von den Mächten, die Territorien in China erwerben könnten, Bürgschaft zu verlangen, das« die Handelsrechte der Amerikaner auch weiterhin geachtet werden. DaS StaatSde» partement ist gewillt, Schritte zu diesem Sinne zu thun. Da« k. u. k. EScadrecommando für Ostasien meldet: „Von der bei den Peitang-Fort« Verwundeten wurden acht auf der k. u. k. E«cadre wieder eingeschifft und befinden sich wohl; sech« Verwundete, deren Zustand bi« aus jenen de« Steuer» gaste« Kantor unbedenklich ist, verbleiben im russischen Spital« in Tonku. Die Linienschiff«sähnriche Maier und Stark find von Peking eingerückt. Seecadet ProhaSka und zehn Mann wurden al« Etappen» detachement in Tonku aufgestellt. Fregattencapitän Scala und Legation«rath R. v. Rosthorn haben sich eingeschifft. Lini«nschiff»lieut«nant Brica hat die Absperrung der Flußminen durchgefühlt und ist eingerückt." Reuter'« Office meldet au« Peking vom 26. d.: Alle auswärtigen Gesandten haben an den Prinzen Tsching Noten gerichtet, in welchen sie die Rückkehr de« kaiserlichen Hofe« nach Peking anregen. Ueber da« Ergebnis sind nur Vermuthungen möglich, da der Einfluss de« Prinzen Tuan und Tung-su-siang« den Hof möglicherweise zurück-halten werde. Ans Stadt und Land. Hin Hhrcntag. Au« Schönstem wird un« unterm 29. d. M. geschrieben: 25 Jahre sind verflossen, seitdem Herr Dr. Han« Lichten» «gger in Schönstein seine ärztliche Praxis aus» übt. Kein stürmische« Fest bezeichnet diesen Ehren» tag; die Beschtidenheit des Jubilar« bedingt e». geschlafen und all unser Rusen mit dem Gleich» muth eineS Weltweisen hingenommen. Belli kam nach Wien mit seinem Herrl. Die Bahnfahrt trug ihm eine kleine Verdauungsstörung ein. Durch sein joviale» Wesen erregte er die Be-wunderung all«r Mitreisenden, welche durch huldvolle Utberrtichung von Wursthäuten u. dgl. ihren Ausdruck fand. ES geniene ihn die Gegenwart so vieler Fremden nicht im mindesten, wenn ihm zu-fällig etwa» „Hündisches" passierte. Wien fasste er von der heitersten Seite aus. Zu Hause machte er erst Jzza, dem schottischen Schäferhunde, und Miez, dem grauen Kater, den von ihm gewünschten Standpunkt klar. Jzza zog sich grollend zurück und Miez schloss eine innige Freundschaft mit Belli, welche er dadurch vergalt, dass er jeden Morgen der Katze die Milch wegsoff. Aber Belli musste nun auch lernen. Und er lernte bitten und Bier trinken, letzteres aus freien Stücken. Die Kunst de« Bitten« nützte er weidlich zu seinem Vortheile au«, so lange er di« vollen Teller auf dem Tische stehtn sah. Leider ist ihm der Biergenus« in den letzten Tagen aus ein Minimum reduciert worden. Er halte, in Gesellschaft mitgenommen, allzusehr dem Stoffe zugesprochen, wobei ihm mit» unter einige« Malheur passiert«. Dann wurde «r rabiat und btlll« all« Lrut« an. Dann schlief er ein. dann muf«te ihn fein Herrl nach Haufe tragen. Andern Tag« war feine Laune gleich Null, er hatt« sichtlich bedeutende Kopsschmerzen und erbrach sich ein« über da« anderemal. Noch eine niederträchtige Eigenschaft besitzt er, eine erbärmliche Feigheit vor anderen Hunden. So bald ihm auf der Straße einer begegnet, fetzt sich Belli sofort aus die Hintersüße und bittet fleh«nt» lichst, wa» zur Folge hat, das« das sr«md« Hundethier verwund«« ob solch wundersamer Kunst den Kops schüttelt und weiter trabt, womit BelliS Zweck erreicht ist. das» der Festtag so schlicht und still vergeht, wie sein edle», menschenfreundliche» Wirken sich immer» dar gegeben hat. E» hat einst nur kurze Zeit «r» fordert, und Herr Dr. Licht«n«gger hatte sich al« «btnso tüchtiger Arzt, wie selbstloser Menschenfreund da« allgemeine Vertrauen und die größte Zuneigung und Dankbarkeit der Bewohner Schönstein« und dessen Umgebung erworben. Wie viele Kranke dankten ihm glückliche Heilung, wie vielrn Armen hat «r nicht nur di« Gesundheit, sondern auch di« Mittel, sich dieselbe zu erhalten, freudig gegeben! Und al« die Hetze sich an diesen Edlen heranwagte, da blieb er treu seinem hehren Berufe auch den Undankbaren gegenüber, treu aber auch al» deutscher Charakter seinem geliebten Volke, dem sein Wirken auch vor den Gegnern ein stolze» Ehrenzeugni» ausstellte. Möge der edle deutsche Mann, der vor kurzem die Halbjahrhundertschwell« überschritten, noch viele Jahre rüstig weiterstreben, zur Freude seine« eigenen guten Herzen«, zum Stolze seiner Mitbürger, die ihm so viel danken, und zum Segen seiner Familie, die ihm in den Sorgen de» Alltag« Glück und Trost gebracht. Heil Dr. Lichtenegger! Veränderungen im Ainan;dienste. E« ver» lautet, das» der Kinanzdirector in Krain Hofrath Karl Lubec zum Hofrathe beim V«rwaltung»g«-richtShofe ernannt werden soll. Zu seinem Nach-solger soll der Oberfinanzrath und Finanz-Bezirk»-direcior in Korneuburg Benno Freiherr Possanner von Ehrenthal in Aussicht genommen sein. Hrdensverleihung. Dem Fürstbischof in Marburg Dr. Michael Napotnik wurde daS Großkreuz deS Franz Joses-Orden» verliehen. Die Ernennung de» um die Consumoereine fo hochverdienten Geistlichen zum Commerzienrath ist noch au»ständig. Kaiser Kranz Aosef passierte di« Station Cilli auf der Fahrt nach Görz heute SamStag um 3 Uhr 17 Min. früh. Der Hoszug trifft in Görz um 9 Uhr morgens ein. (Der Kaiser bleibt SamStag und Sonntag in Görz, welches er am Sonntag nachmittag» um 4 Uhr verläs»t. Aus der Rückfahrt in der Nacht von Sonntag auf Montag fährt der Kaiser wieder über Cilli. gßeateroorllellung zugunllen de» Deutsche« tudentenheiuis. Zugunsten ve» Cillier „Deutschen tudentenheim» findet Mittwoch, den 3. October l. I. um halb 3 Uhr abends im hiesigen Theater eine Vorstellung statt. Die Stadtgemeinde Cilli hat den Veranstaltern zu diesem Zwecke in bereitwilligster Weise da» Stadttheater überlassen, und mehrere namhafte Kunstkräfie haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt, so das» den Besuchern der Vorstellung ein recht genus»reicher Abend bevorsteht. Die bekannte Cillier Sange»künstlerin Fräulein Brat« P l o n e r wird die Besucher mit dem Bor» trage cinijtr Lirder erfreu«», di« H«rr«n Nikolau» Freiherr von G a g«r n und Mr. Frank Ha « well werden da» Weber'jche Clarinett» Clavierconcert zum Vortrage bringen. Dann wird Herr Hofphotograph Paul D i t t r i ch au» Cairo eine Serie von Lichtbildern vorführen, welche in künstlerischer und technischer Ausführung an da« Beste auf diesem Gebiete heranreichen. Wir wollen bereit« heute verrathen, das« sich unter den Bildern — da« Groß derselben sührt un» Aegyptrn und den Sudan mit dem reichen, buntbewegten Volk»-leben dieser Länder vor — auch die einzige vor» handene Oriainalausnahme des berüchtigten Mahdi, sowie mehrere, sehr actuelle Bilder der jüngsten Geschichte dieser Länder befinden. Wenn wir noch bemerken, das» die treffliche Cillier Musikoerein»« kapelle zum Eingeleite und während der Pausen spielen wird, so glauben wir auch au» diesen Gründen, nicht bloß au« dem der ..guten Sache", auf ein volle» Hau» rechnen zu können. Kunfnndzwauzigzthriges Pienlljubiläum. Heute sino e« gerade U5 Jahre, seitdem beim hie» sigen HerrenNeidermacher Herrn Johann Hofmann, dessen Gehilfe Stephan Podwerfcheg in de» Dienst getreten ist. Ein Vierieljahrhundert lang hat dieser wackere, in weiteren Kreisen beliebte Mann seinem Dienstherrn mit unermüdlichem Fleiße und größter Gewissenhaftigkeit treue Dienste geleistet. E« ist wohl bezeichnend, das« in der ganzen langen Zeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kein böse» Wort gefallen ist. Trotz de» Alt«r» von 61 Jahren freut sich Herr Podwerscheg einer solchen körperlichen Frische und Rüstigkeit, das« sdin« Freunde und sein Chef wohl mit Recht hoffen, er werde noch lange Jahre auf feinem Posten au»-harren können. Z>ie heurige Weinlese. Da» Sannihal und seine Umgebung zeigt Heuer in jenen Weingärten, wo unmittelbar neben den alten Beständen in jüngster Zeit Neuanlagen auf Grundlage amerikanischer Rod-reb«n geschaffen worden, Erfolgt, welch« — gaj abgefihkn von der Reblau»zesahr — zu d«r Ansicht berechtigen, das« selbst im Fall«, al« die us solchem Weg« veredelten Reben kürzere Zeit nützbar sich zeigen sollten, al« unsere bi«herige Sa Weinbau zu treiben die« ermöglicht, diese Art ta R«gen«rierung unbedingt zu empfehlen ill. 5c Boden, welcher beim Mangel an Reihrnfatz l»i nach und nach immer unregelmäßiger vertheil« alten Rebstöcke ungleichförmig, in schlechte» 8#j jähren nur nothdürftig zur Reif« bracht«, erj«M rigollt in zwei bi« drei Jahre» Stöcke von u glaublicher, Stärke volltragend und früh ausreise»». Der Vortheil, auf derselben Fläch« nicht allem gisq bedeutend mehr von mindesten« derselben Gü», '»»> dem auch bei ungünstiger Herbstwltteruiig g-?ch preiSwürdigrn Wein zu erhalten, ist daher emlei^-tend und wir begrüßen die Bereitwilligkeit, mt welcher z. B. Herr C. Dreo wie Bergrath.lir&l Einsicht in verartige Erfolge gestatten. Hedaukendieöe. E« ist kein Wunder, da!« jty di« sogenannt« slooeaiiche Literatur durch kl« Streifzüge in fremde Literaturen zu bernchm trachtet. Insbesondere ist «« nach den Beüi»ele» der Geschichte kaum möglich, das« di« gut«« kl«-vtnen vor dem Ablauf« de« 20. Jahrhunderts m einem ureigenen Drama den Plan der Welüa» ratur werden betreten können. Di» literaricha Freibeutereien gelten also in erster Linie de« und cassakrästigen Drama und werden mit |iq naturoolklicher Naivität betrieben. So hatte sich» letzten DienSiag vor dem Erkenntnissen«« M Marburg« Krei»gerichte» der Redacteur deS !c» capitelorganS .Sloveoski Gospodar* und dr» Dilletanttn-Theater« im Narodni dom u Marburg, August Ianscha. wegen VerM« gegen die Urheberschaft literarischen und aniitiicha Eigenthum» zu verantworten. Die Anklage griadm sich darauf, das» am II. und 12. Februar l>. % im Marburg«? Narodni dorn Karl MorreS L^lt-stück „'» Nulltrl" in slov«nisch«r Uebersetzung um« dem Titel »Rovßek Andrejlek* (zu deutsch nge>l> lich: „Der Hascher Ändredl") aufgeführt ourti ohne dass von Dr. Eirich in Wien. al« auSschlu» lichem Eigenthümer diese« Werke« die nach de» Gesetze erforderliche Erlaubn!« erlangt word«»vä:k. Der Angeklagte August Janfcha verantwortet ch milder mangelhaften Uebersetzung Ul Sl oo mische, die vom dramatischen Lere»«» Laibach veranlas«t worden ist. Aus dem sloveiiit» Text« sei nicht ersichtlich, das« da« AuffithnngS-recht beschränk» ist. Der dramatische Lerem u Laibach hab« da« bezeichn«»« Volksstück sch« wiederholt zur Aufführung gebrach«. Der L-gi> klagt» gibt auch an. das« ihm Dr. Pipus unrichtige Informationen ertheilt habe, und nur dadirch seien die Ansprüche de« Eigenthümer« nicht to glichen worden. Zum Zwecke weiterer Amie» mungen und Feststellungen wurde die Verhandle von amtSwtgrn v»rtagt. Wir bemerken nur, >j'4 da» windisch verstümmelte „Nullerl" auch in EM Narodni dom zur Aufführung gebracht wurS«. „pomovina" an »er Arbeit. Strunpfnmt"* „Trepalena" hat sich zum Jnquisitiontlnduiicil fe Untersteiermark aufgeschwungen. Bald deutsche Aerzte in den Koih gezogen, dan» ml» ein Jagdaufseher auf den Scheiterhaufen geiery, dann wird wieder eine deutsche Sparkasse „w nichtet" und so geht e« fort in dulci jubilo. ifc« merkenswert ist nur da« Eine, das« sich di« $«tt» Geschworenen dank trotz ihre» starken slooemshi Elemente» al» „Apellation«instanz" de« genarnrn Jnquisition«tribunal« bisher recht gut bewähr, da, indem die gute .Trepalena" bisher schon M»il hinter festem Verschlüsse Platz nehmen mustie. U ist alle Aussicht dafür vorhanden» dass auch i Hinkunft die lichtvollen „Enthüllungen" der.In?» lena" in einem gewissen Dunkel gesühnt werdet müssen; denn „Trepalena" läs«t sich nicht tap. machen und arbeitet unentwagt an de« heSta JnquisitionSwerke der nationalen keheroerbra«» So hat sie in den letzt«» Nummern, nachde« « früher den Station»ch«f von Stör« ganz meitet-haft verschimpft hatte, den alten Kreuzzug z«z> den Verwalter der Laibacher Bi«lhum«git:n a Oberburg wieder ausgenommen. Nach dem iltit-währten Calumniare audacter seraper alijuid baeret hat die Wahrheitsliebe eines bekannten Oberdurger SuvelschrerberS und 6l>«r> beschwörerS gegen Herrn Hofbauer eine gan;e 8ai«a von Lügen spielen lassen, die darauf angelegt fiat, den Laibacher Bischof bezüglich deS Verwalter? d» BiSthumSgüter in eine Zwangslage zu Wir w«rd«n nicht irre gehen, wenn wir oeraat1 das« V«rwalt«r Hofdauer die Bübereien der 1900 ..Deutsch- Macht 5 palfita* mit barmherzigem Höhne zur Kenntnis mmmt. ES würde sich aber vielleicht doch em» »fchlm, dem erwähn»»« Geisterbeschwörer mit Hilfe Geschworenengerichte« da« Lästermaul zu stopfen, obgleich bei der allgemein bekannten Person de« Geisterbeschwörer« an eine Beleidigung nicht leicht «frucht werden sann. Zudem unterlieg» t« keinem H»eifel, das« der alberne Sturm gegen den ge-»unten diensteifrigen und pflich»bewus«len Beamten IM de«halb entfesselt wurde, um gewisse Schatten-feixen des sonst so freundlichen Markte« Oberburg n den Hinlergrund treten zu lassen. Wir meinen d, die gesundheitlichen Zustände, da« schulmeister« lche SelbstbeurlaubungSsystem und viele andere Mnte Dinge, die in diesen Spalten noch gründ-licher Erörterung harren. Eine Polemik gegen die «lrepalena" ist aber ganz überflüssig, weil in hr|« Beziehung die Cillier Geschworenen zur Aus-tlärung de« Volke« und Bewertung der Trepale-«den bisher noch immer da« Richtige getroffen haben. Die beste Polemik ist ein — Verdick. Tivit sequensl Koncert. Sonntag, den 30. d. M., 8 Uhr ttabs, findet im Hotel Terschek ein Concert der JtapeQe des Cillier MusikvereineS unter persönlicher jtiwng de« Herrn Kapellmeister« Dießl statt. sine Kündigung. Der Herau«geber der .Ikiagensurter Zeitung" hat den Vertrag mit der > Regierung, wonach diese« Blatt verpflichtet war, öie amtlichen und Regierungskundgebungen aufzu-athmen, gekündigt. Al« Grund der Kündigung roorbc Unrentabilität angeführt. Ein neuer Vertrag «nrde der Regierung zur Annahme vorgelegt. Kurs teutsche Süngerbundesfest. Der Au«-schiss de« Deutschen Sängerbundes hat sür da« im Jihre 1902 in Graz stattfindende deutsche Sänger-t»itde«sest 50.000 Mark definitiv und 10.000 Mark Reserve bewillig». Aam Kereiue für Fyierschntz und Kyier» zi^t in ßilli erhalten wir solgende Verlautbarung: Pauly in Köflach belästigt in letzerer Zeit tit Mitglieder des Vereines für Thierschutz und Zhierzucht durch Zusendung von Postaufträgen. I Wiederholter Beschwerden wegen sehen wir uns ge-»ichigt. unsere Mitglieder daraus aufmerksam zu «ihen, dass wir nicht in der Lage sind, die Zu-fwdunz des Blattes „Der illustrierte Thierfreund" (Mtyl zu unterscheiden von unserem Vereinsblatte, kn in Graz erscheinenden „Illustrierten Thier- und j Iigelsreund") dem Max Pauly zu verwehren. Max steht es vielmehr ganz frei, sein Blatt jeder-«an zuzusenden. Es liegt aber anf der Hand, dass diejenigen unserer Mitglieder, die das genannte Blatt »icht direct von Max Pauly bestellt haben, auch Sicht verpflichtet sind, den Postaustrag einzulösen, «bmsowenig sind sie das verpflichtet, als sie nicht teilten werden können, die nicht von Panly be° fWBtcn, von ihm aber regelmäßig ins Haus gestellten, »>«>»onallich erscheinenden Heftchen ihm zurück;«-senden oder deren Annahme zu verweigern. Wenn daran festgehalten werden würde, dann wird Max Pouly die Wahrheit des alten Sprichwortes „Durch Schaden wird man klug" empfindlich überzeugen. Erweiterung der KatteSelle in Kötsch. Laut si»d«achung der k. k. BezirkShaupimannschaft Aarburg findet wegen Herstellung von zwei Au«-«ichsteUen bei der genannten Haltestelle Montag, de» 15. October um 3 Uhr nachmittag« die Be- Öung und da« EnteignungSoersahren statt. Die mbeinlösungSpläne, sowie die anderen zu dieser Serhandlung nothwendigen Behelfe liegen vom 29. September bi« einschließlich 14. October bei ta Gemeindeämtern Unier-ttötjch und Wochau zur allgemeinen Einsicht auf und können Einwendungen dit 12. Ocioder bei der k. k. BezirkShaupimann-shosl Marburg mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. E« steht außerdem jedem Beiheiligten frei, bei der Begehung Einwendungen vorzubringen. Aerhastuug. Donnerstag abend« wurde in Laibach au« dem gemischten Zuge ein Passagier rerhaslei, welcher anarchistische Reden geführt hatte. Bn dem Verhafteten wurde ein Stilet vorgefunden. Hbst- und Krauvmauskellung in Warvnrg. Aus dem AuSsteUungSplatze, in den Räumen de« Brauhauie« de« Herrn Th. Göy herrscht schon eine fieberhaste Thätigkeit um alle« so zu ordnen, das« et dem Kennerblick« wohlgefällt. In dem großen Saale wird aus langen Tische» der reiche Schatz bei heutigen Erntesegen« an Obst und Trauben ausgestellt sein. Ganz besonder« prächtig wird sich der Prunklisch, enthaltend alle Obstsorten der Au«-Peilung von der Umgebung abheben. Da werden auch neben dem dustenden Obste in Pyramidensorm die »»«gestellte» Weinsorten zur Ausstellung ge-langen. Im Gartenraum, von nett geschmückten Logen, winkt der Thyrsu«stab und wird zum laben-de» Trunke auserlesener Weinsorten einladen. Am freien Platze in der Veranda selbst kommen die zahl-reich angemeldeten Maschinen und Geräthe für den Obst- und Weinbau zur Aufstellung. Ueberreich wird diese Ausstellung besetzt sein, und die Zahl der Aussteller hat bereit« 100 überschritten. Unter diesen begrüßen wir Züchter, deren Namen weit über die Grenzen de« Heimatlande« von gar gutem Klänge sind. In liebenswürdigster Weise haben bereit« der Statthalter, Landeshauptmann, Präsi-dent der steiermärkischen LandwirlschastSgesellschast u. f. w. den Besuch der Ausstellung zugesagt. Am 4. October, da« ist am NamenSseste unsere« Kaisers, wird um II Uhr vormittag« diese Kaiser-Jubi-läumS Obst- und Traubenausstellung feierlichst im Beisein der Spitzen der Behörden und Aemter u. f. w. eröffnet werden. Am 7. October veranstaltet in dem eigens hergerichteten Raume am Ausstellung«-platze die landwirtschaftliche Filiale Rothwein eine Rinderschau. Nachmittag findet um 3 Uhr die feierliche PreiSoertheilung am Festplatze statt. An beiden Tagen concertiert daselbst die Werkstätten-Musikkapelle, an den beiden übrigen Tagen da« beliebte Schrammel-Ouartett. An den Vormittagen werden gemeinverständliche Vorträge über Obst-und Weinbau, landwirt. Genossenschaftswesen u. f. w. gehalten werden. Die Eintrittspreise sind mäßig, um jedem den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen. Erste allgemeine Ausstellung für die ge-sammte Licht Industrie in Wien. Die rapide Entwicklung, welche alle Gebiete der Beleuchtung»-Industrie in den letzten Jahren zu verzeichnen haben, veranlasste eine Anzahl von Fachleuten dieser Branchen, im November d. I. in den Garten« bau-Sälen eine Ausstellung aller Industriezweige de« Beleuchtungswesen« und deren Hils«zweige zu veranstalten. Dieser Gedanke hat in den betheiligten Kreisen lebhaften Anklang gesunden, und die jetzt schon angemeldeten vielen Neuheiten lassen daraus schließen, das« hier eine sehr interessante Ausstellung geboten werden wird. Dem Ehren-Comitö gehören u. a. an: Statthalter Erich Graf KielmannSegg, Hosrath v. Walenhosen, Prof. Nernst, Recior Prof. Zickler. Fabrikbesitzer Hanst, Prof. Loo« zc. Da« Au«stellung«-Bureau befindet sich I. Lothringer-straße Nr. 15. 'Nettauer Marktbericht. Auftrieb am 26. Sep-tember: Schweine 600. Der Austrieb bestand zum größten Theile au« Thieren steirischer Zucht, hauptsächlich au« dem heimischen und Marburger Kreise. Die Preise hielten sich im Verhältnisse zur guten Ware sehr mäßig und entwickelte sich infolgedessen der Verkehr sehr lebhaft. Größere Verschickungen fanden statt nach Graz. Köflach. Stainz. Trust und nach Zwittau 6 Waggon«. Auch der Geflügel« markt war gut beschickt, und zwar werden von jetzt an außer Hühnern größere Menge» von Gänsen und Jndianen aufgebracht. Für auswärtige Händler bietet sich jetzt die beste Gelegenheil, ihren Bedarf in Federvieh zu dilligen Preisen am hiesigen Platze zu decken. Nächster Großvieh- und Schweinemarkt am 3. October. Gegügelntarkt jeden Mittwoch, besonder» gut beschickt jeden Freitag. Aahr- und AiehmSrkte in Steiermark. Am 5. October: Graz, Stechviehmarkt nächst dem Schlachthanse — Sagmühle, Bez. Neumarkt, Pferd«» und Schlachtviehmark». — UnterpulSgau, Bez. Windisch-Feistritz, Schweinemast. Am 6. October: Graz, Ge-»reibe-, Holzmark» am Dietrichsteinplatze. — Admont, Bez. Liezen, I., Pferde- und Schlachtviehmarkt. — St. Margarethen bei Silberberg, Bez Neumarkt. — St. Michael, Bez. Loben, I. u. ®. — PSlS, Bez. Judenburg, B. — Rann, Schweinemast. — Tilmitsch, Bez. Leibnitz, B. — Tragöß, Bez. Brück, V. — Wörichach, Bez. Jrdning, V. — Bischoffeld, Bez. Knittelfeld, B. — Am 8. Oktober: Aussee, I. — Friedberg, I. u. B. — Gamlitz, Bez. Leibnitz, I. u. V. — Halbearain, Bez. RadkerSburg, I. u. B. — St. Aathrein in der Laming, Bez. Brück. B. — Änittel* selb, bedeutender B. — Liezen. I. u. V. — Stainz I. n. V. — Am 9. October: Feldbach, B. — Lraubath, Bez. Leoben. I. u. V. — Mülln, Bez. Neumarkt, V. — Trofaiach, Bez. Leoben, Rindermark». — Am 10. October: Graz, Getreide-, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Schlad-minz, B. — Pcltau, Schweinemarkt. — Am 11. October: Graz, Hornviehmarkt nächst dem Schlacht-hause. — Aflenz, V. — Goß, Bez Leoben, I. u. B. — Gröbminz, Vieh- und Pserdemarkt. — Rann, Bez. Pettau, Schreimarkt. Kiekseitige Anwendung. ES giebt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit als „M o l l'S Franzbranntwein und Satz*, der ebensowohl al» schmerzstillende Einreibung bei Gliederreiben, als seiner MuSkel und Nerven stärkenden Wirkung wegen als Zusatz zu Bädern etc. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche K 1 30. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich M o l l'S Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. 3452-6-93 Armenvater und Warschal zugleich Wie bist du groß geworden, titelreich! Mit Held stets ausgegangener — Wirst nun bald — Kriegsgefangener. Aufruf an das deutsche Fotk! Die heutigen schlechten politischen, sowie die wirtschastlichen Verhältnisse bringen e« mit sich, das« e« mehr denn je nothwendig ist. das« sich die deutschvölkisch-gesinnte Bevölkerung enger zusammenschließt, um mit vereinter Kcaf» dem von allen Seiten immer mehr herandrängenden Sturm ent» pegenardeiten und die eigenen Interessen mit mehr Erfolg al« wie bi«her vertreten zu können. Am allermeisten ist durch die heutige Lage die deutsche Arbeiterschaft betroffen und bedrückt, da dieselbe nicht nur durch den Druck von oben, sondern auch durch alle anderen Nationen in ihrem ehrlichen Fortkommen behindert wird. Daher thut e« drin-gend noth, das« sich die deutschgesinnte und deutsch» suhlende Arbeiterschaft enger an einander schließt und zu diesem Zwecke wurde auch für Steiermark und Kärnten ein Bund deutscher Arbeiter gegründet, so wie solche auch in anderen Ländern Oesterreich« bestehen, welcher Bund die heilige Aufgabe haben soll, zum Schutze und zum Wohle der gesammten deutschsühlenden Arbeiterschaft in allen wirtschaft-lichen Verhältnissen den Mitgliedern beizustehen und besonder« durch eine gediegene Arbeit«- und Stellenvermittlung, wie solche heute auf dieser Grundlage noch nicht besteht, da« angestrebte Ziel der deutschvölkischen Arbeiterschaft, sowie de« ge-sammten deutschen Volke« zu erreichen. Um die« mit mehr Erfolg thun zu können, richten wir diesen Ausruf an die gesammte deutsche Bevölkerung, un« in jeder Weise beizustehen, denn nur in der vereinten Macht liegt der Sieg, und der gebürt auch in jeder Weise dem deutschen Volke. Daher aus zur That, Ihr deutschen Mitmenschen, und nehmet Euch an Enerer Brüder, die bereit« von allen Nationen von ihrem heimatlichen Boden verdrängt werden! Wir werden für tüchtige Arbeit«-fräste sorgen, die wir ja in unserem deutschen Volke noch haben, und hoffen, das« un« die deutsch» gesinnte Bevölkerung mit allem Ernste beistehen und durch Inanspruchnahme der Vermittelung, welche für jedermann unentgeltlich besorgt wird, ihr Scherflein für die gute Sache beitragen werde. Die deutschvölkische Stellenvermittlung ist feil 15. d. M. in Graz. Entenplatz Nr. 3, in Thätig-feit, täglich von halb 7 b>« halb 8 Uhr abend«. Bei brieflichen Anfragen wird um Beigabe einer Briefmarke gebeten. »Mit treudeutschem Heil" der Bund Deutscher Arbeiter „Germania" für Steiermark und Kärnten. Eingesendet. (Keil'« Bodenwichse) ist da» vorzüglichste EinlasSmitttl sür harte Böden. Keil'« Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Preise von 45 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Stiger erhältlich. 4815 Kundmachung. Um die Anwendung künstlicher Düngemittel in der Landwirtschaft, insbesondere für den Obst- und Weinbau in Steiermark zu fördern, hat der hohe steier-märkische LandeSausschusS mit Verordnung vom 30. Juli 1395, Z. 20.396, die steiermärkischen landwirtschaftlich» chemische LaodeS-VersuchSstation in Marburg beauftrag», die Bestellung solcher Düngemittel auf genosfenschaft-lichem Wege in billigster und zuverlässigster Weise durchzuführen. Die Bestellung durch die genannte Anstalt erfolgt, sobald sich Theilnehmer für eine Menge von nahezu 10.000 Kilogramm gefunden haben. ES ergeht daher an alle Interessenten, welche ihren Bedarf an künst-lichen Düngemitteln in dieser Weise decken wollen, die Aufforderung, sich für die Herbfisaikon thunlichst sofort, jedenfalls bis längstens 12. October entweder schriftlich unter Angabe der gewünschten Menge und der Art des benöthigten Düngemittels an die unter-zeichnete Leitung z i wenden, oder diese Angaben per» sönlich in den Räumen der Anstalt (Urbanigasse 23) zu machen. Die Verkeilung erfolgt sogleich nach An-kunft der Sendung, wovon die Theilnehmer verständigt werden, am Bahnhofe in Marburg oder gegen einer» 6 ..Deutsche tüncht" 1900 geringen, durch die UeberführungSkesttn verursachten Aufschlag innerhalb ein bi» zwei Wochen im Lager-räume der Versuchsstation. Die Bezahlung hat sofort beim Empfange de» Düngemittel« zu erfolgen. Alle näheren Aulkünfie ertheilt: Die Leitung der landw.-chrm. Lanies-vrrsuchs-Station in Marburg. XL. Ueber die Art und Menge der aozuwcndendtn künstlichen Düngemittel gibt die oben gezeichnete Leitung auf schriftliche Anfragen umgehend Auskunft. Diese Anfragen müssen die Angab« enthalten, welche Cultur-gattung gedüngt werden soll, die Beschaffenheit deö BodenS (leicht, schwer, Lehm, Sand jc.)( ob das Grundstück naiZ oder trocken ist, die Borfrucht und etwaige Düngung desselben und allfällige sonstige wissenswerte Bemerkungen. Zlne«tgektliche Stellenvermittlung und Herberge erhallen brave deutsche Dienstmädchen in Marburg, Bitrgerstroße 44, II. Stock. — Nähere Auskünfte werden in der Herberge ertheilt. Allen brieflichen Anfragen ist eine Marke für die Rück-aniwori beizulegen. Dienstmädchen, welche von auiwärtS kommen, haben sich vorher schriftlich in der Herberge anzumelden. Südmark-Frauen- und Mädchen-OrlSgruppe Marburg. Deutscher Schutverein. In der Sitzung de» engeren Ausschusses vom 26. September d. I. wurden sür geleistete Spenden: der Sparcassadirection in Urfahr bei Linz, dem Herrn Fabrikbesitzer Geibel in Asch sür eine der OrlSaruppe Kolleschowltz überwiesenen Betrag, ferner der Ortsgruppe Nennowitz sür den Reinertrag eine« BauerniageS der geziemende Tank ausgesprochen und der Anfall eine» Legales nach Frau Theresia Schneider in Mähr.-Schönberg. welches mit den zu beherzigenden Worien .Es ist Pflicht jedes Deutschen, da» Deutschlhum zu sördern und zu unterstützen" eingeteilet wurde, dankend zur Kenntnis genommen. Für die Schulbauten in Herrnseld und WöllSdors wurden Subvenlionen bewilligt und der Schule in Groß-Gallen ein AdaptierungSbeitrag zugewiesen. Der Schule in Untergroschum wurde für Schulein» richlung und 0er Schule in Gundschachen sür L»rn-miuel die erforderlichen Bettäge übermittelt sowie auch die Subventionen sür den Kindergarten in Selletitz und die Schul« in Zabreh sür daS Schul» jähr 1900/1901 bewilligt und angewiesen wurden. Angelegenheiten der Schulen in Gutwasskr, Maierle, Schwanenberg. Lichlenwald. Pilsen und Julienhau» und der Kindergärten in Kolleschwitz und Litlau wurden in Berathung gezogen und der Erledigung zugesührt. An Spenden gien^en serner ein: Leoben, Spende Pros. Straßner K 2, DeutschlandSberg O.-G. K 24, Oberndorf O.-G. K 10 74. Klein-Borowiy O.-G. L 38'46, Rvchlitz X 282 46, Jauernig O.-G. K 28*30. Ar» Sammelfchätzeu giengen ein: Hotel Jglerhof in Jgl« K 7. vermischtes. ?Sikdavfchuss in Hekerreich im Aahrel699. Räch den osficiellen Zusammenstellungen wurde in Oesterreich (mit Ausschluss von Dalmatien, wo die Jagd frei ist) im Jahre 1899 insgesammt folgendes Wild zur Strecke gebracht, und zwar Nutzwild : 19.186 Stück (gegen 14.385 Stück im Jahre 189?) Roth wild, 3334 (2483) Damwild. 102.042 (90.600) Rehe, 9652 (8965) Gemsen, 2973 (2481) Schwarz-wild, 1,397.136 (1,412.300) Hasen. 122.191 (120.640) Kaninchen, 660 (607) Murmellhiere, 6843 (6563) Auerwild, 11.875 (13.000) Birkwild, 11.754 (11.319) Haselwild, 1925 (1934) Schneehühner, 3506 (3468) Steinhühner, 189.783 (204.000) Fasanen, 1,387.421 (1,181.400) Feldhühner, 69.379 (59.800) Wachteln, 15.326 (16.900) Waldschnepfen, 11.703 (11.100) Moorschnepfen, 4747 (2124) Wildgänse und 56.167 (63.069) Wildenten; ferner Raubwild: 31 (29) Bären. 49 (45) Wölfe, 49 (39) Luchse, 34.279 (29.700) Füchse, 23.360 (15.515) Marder, 35.551 (28.700) Iltisse. 1707 (1240) Fischottern, 1018 (1035) Wildkatzen, 6128 (3821) Dachse, 289 (280) Adler, 122« (1097) Uhu. 140.796 (105.600) Habichte. Falken, Sperber :c. und 68.314 Eulen (in dieser Zahl sind die i» Böhmen und Mähren ge-schossenen Krähen und Elstern mit Inbegriffen ) Schadenersatz wegen Mcrläumung der Liefer-srist. Unter besonderer Betonung deS »kaufmäntschen Interesse» auf die pükiliche Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen" hat gegenwärtig der oberste Gerichts-Hof eine principiell« Entscheidung bezüglich der schad» loshallung bei Verfäumung drr Lieferfrist gefällt. Ein Lemberger Kaufmann hatte eine Sendung Fenchel im Gewichte von 2025 Kilo nach Wien aufgegeben. Di« Li«ferfriest, welche für di« betreffende Relation 12 Tage beträgt, wurde bei dem Transporte um mehr als vier Tag« überschritten. Die Firma verlangte für diele LieferfristverfäumniS einen Ersatzanspruch von 100 fl. und beschütt, alS die Bahnverwaltung die Ersatzleistung verweigerte, den Klageweg. Die erste Instanz erkannte die geklagt« Bahnverwaltung schuldig, dem Kläger den eingeklagten Betrag per 100 fl. sammt Zinsen zu er-setzen. DaS Landes- als Berufungsgericht und nun-mehr auch der oberste Gerichtshof hat diese Entscheidung bestätigt mit der Begründung: Schon auS der Natur des Handelsgeschäftes folge, das» ein Schaden sowohl in der verspäteten Geldübernahme, al» auch in dem nicht ziffermäßig feststellbaren Interesse des Aufgebers und Empfängers an der rechtzeitigen Ankunft d«r Sendung bestehen könne, insbesondere, da daS kaufmännische Interesse auf die pünkilich« Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen gerichtet sei. Vie Statistik des Aauketts der Maires. AuS Paris wird gemeldet: Bei dem Bankett der MaireS waren ungefähr 23.000 Gäste anwesend. Sie ver-zehrten an RindSsilet 2400 Kilo, 2430 Stück Fasanen, 2000 Kilo Lach«, 2700 Slück Enten. 1200 Liter Mayonnaise, 2500 Poulard», 1000 Kilo Weintrauben, 10.000 Pfirsiche, 4000 Feigen, 6000 Birnen, 4000 Aepfel, 20.000 Slück Pflaumen. An kleinem Gebäck 60.000 Stück. An Gelränken wurden verbraucht: Weißer und rother Wein 50.000 Bouteillen, Kaffee 3000 Liter, Liqueure 1000 Liter. An Service waren erfoiderlich: 95.000 Gläser, 66.000 Bestecke, 250.000 Teller, 8000 Meter Tischtücher, 30 000 Servietten, 23.000 Menukarlen. An Service Personal: 1215 Maitres d'hdtel, 3645 Köche, Speifenträger und Ge-schirrwäscher. Im Ganzen servierten 4866 Diener bei dem Riesenbankett. Per ßhirnrg Kofrath Professor Z>r. Albert war am 26. d. M. nachts nach einer vorgenommenen Operation in sein« Villa nach Srnftenberg in Böhmen zurückgekehrt. Am Merzen fand ihn seine Gattin im Belle als Leiche auf. Die Tcdtenstarre war bereUS eingetreten. Aerztlichem AuSlpruche zufolge dürfte der Tod um Mitternacht eingetreten fein. Bei der Familie des Verstorbenen iveilte feit zwei Tagen Minister Rezek zu Besuch. G - Zur ftnlfton. - 5 Aloin Walliiitd, Cilli RaUihau.oga.Hse empfiehlt fclnat paalfiiriilrrl« Süssrahm -Thee-Butter tsliflioli srlsdi, reinen Tropf-Honig, Sanntttaler Käse mi alle Mineralwässer. - Zur ftuiMon. - • ÖC~ Teutschen SchulvereineS V-Jl-VHH. ti „„j, m,ftrrg TchuhverrincS „Südmarl" bei Tpielen und Wetten, sowie bei Fest-lichkeiteo. Testamente» und unverbofsteu Gewimiste». Schrifttum. Beim Durchsehen der soeben erschienenen Rr. 40 deS beliebten Wochenblattes „Häuslicher Rath-geber" gewinnt man unbedingt den Eindruck, da!S jede Leserin in dieser echten Familiei^eitschrift alles findet, waS Herz, Gemüt und Geist erfreuen kann. Man verlange Probenummern, welche der Verlag Rob. Schneeweiß, Berlin-Schöneberg, Warlburgstr. 24, jeder» mann gern gratis zusendet. Dem lebhaften Interesse, welches die ganze Welt an den Ereignissen in China nimmt, kommt die „Gartenlaube" durch allerlei Veröffentlichungen in Wort und Bild entgegen und trägt so wesentlich zum Verständnis der Lage bei. Besonder» lesenswert erscheint unä ein Aufsatz von Alexander Freiherrn von Gleichen-Rußwurm, der über dir „Wirkungen chinesischer Cultur vor 100 Jahren" handelt. Dr. Otto Dorn» blüth theilt u:iS fein« Erfahrungen über Wesen und Heilung deS lästige» Stottern» mit, und Felix Vogt erzählt — ein B«w«i», das» finsterer Aberglaube noch immer wette Kreis« beherrscht — die Geschichte einer „Wunderkur de» Erzengel» Michael", die sich jüngst in Paris abgespielt hat. Daran schließen sich an eine Beschreibung Gustav Kopals von der Stätte des künftigen CeatralbahnhofS in Hamburg mit Illustration«« :en H. Haaf«. «in Artikel über Hebung gesunkener Zchnr u. a. m. Heinrich Seidel hat zu «inrm humorvolle» Bild« H. SchliltS. „T«r Porträtmaler", allerlietße Verse geliefert, Ludwig Ganghofer fesselt nach wie in mit feinem HochlandSroman „Der Dorfapostel" tat Leser und von Karl Busse beginnt eine Erzählung out der Ueberschrift „Joachim Heinrichs Abenteuer", die einen vielversprechrnden Anlauf nimmt. Von der Wiener Wochenschrift „Die Zeit" (Herausgeber Prof. Dr. I. Singer, Dr. Max Burikhard, Dr. Heinrich Kenn«r, Prof. Dr. Richard Muiher) ist d-S 313. Heft erschienen. Abonnements auf dies« Wetv» schritt, viertelj. 6 K, nehmen die Post, all« Buchhaid« lungtn und die Administralion, Wie», IX/3, entgegei. Einzelnummern 60 Ii. Probenummer gratis und ftaiis. Ein s e n s a t i o n e l l« S Z «i t u » g s h«ft. Ja Folge der Veröffentlichung des Aschenbröd«l-Walz«rt" au» dem nachgelassenen Ballett von Johann Strauß ist da» erst« Heft d«S neuen Jahrganges der „Wiener Mode" ein sensationelles Ereignis geworden. Heft ist aber auch, abgesehen von dieser besondere» £ct> gäbe, das schönste, da» bisher aus dem rührige» Ver-lag hervorgegangen ist. Namentlich verdienen die reizenden Figuren des farbigen Umschlags das höchste Lob, da sie in Bezug auf Mode und Reproducto» die denkbar größten Fortschritte erkennen lassen. Große» Beifall dürfte auch die neue Ziubrik über HerrenmÄi» finden, die eS den Damen ermöglicht, wohllhäliga Einfluss auf die äußere Erscheinung der Männer»!: zu üben. DaS schöne Heft ist im Einzelv«rkauf nahem vergriffen, wird aber jeder neu eintretenden Aboimeium ohne besonder« Vergütung g«li«/trt. — Prei» vierlel» jährlich 3 Kronen. Zu btziehra durch alle Buchha«-lungen und Postanstalten oder direct vom Verlag ta „Wiener Mode", Wien, IV., Wienstraße 19. »I«» Bottfhtunff dU'W» Morkhruiirt-Zeiehen*, sowie der rothen Artler-Etiquette wirrt ul« ftcliutz empfohlen gegen rtle häutigen FillftChungen von Hattoni's Giessllr MM. 4143 ojmsjuiatt Leonhardi's Schreib- und Copier-Tinten | sind die besten! Niederlage in Cilli bei| Fritz Rasch Buch- und Papierhandlung. 1900 .Deutsche Macht' i ritz Rasch, Buchhandlung, Anfang October wird erscheinen: jsmkrlia^s "Polks-Ansgabe in 4 Bänden. Herausgegeben und ausgewählt von ?. Michael W. Maßentechner. Mit einem Geleitwort von Peiev Boskggkr. illtferung I. Lollftändig in 33 Likferuvgtn » 5 Bogen, Preis KV Geller. W 8 Tage gelaugt eine Lieferung zur Ausgabe. Inhalt: yisver in Rom. Jn Svnig voll Cion. K«wKl»S. laor nnb Psyche. «mineozug. «ntor und RobtSpierrr. Trat. Ein Schwaoenlied der Romantik. Cimikll and Minnen. Blätter im Winde. Aspasia. Bestellungen nimmt entgegen: ssss—78 Kritz Rasch, Buchhandlung, Eilli. [Oeffentliche Erklärung! Die gefertigte Porlrät-Kunslanitalt hat. am onllebiaraen \ Entlassungen Ihrer kiiastlerlieh vonflftlictut geschulten , i Porträtmaler enthoben in »ein und not, um die»elben weiter , . be-chtMgen iu können, für kurze Zelt und nnr bla auf ( ! Wldemf b< »'hlouan, «uf jcjllcl.cn Nutten oder Gewinn tu verrichten. Wir liefern für nur 7 fl. 50 kr. 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Häuslicher Ratgeber Praktisches Wochenblatt für alle deutschen Hausfrauen bringt: Die neuesten Pariser Moden. Vorlagen zu Handarbeiten jeden Genres. loMtlich einen Schnittrousterbogen' mit zahlreichen Ori^inahchoitten, wodurch jede Abonnentin im Stande ist, die Kleidung für sich und ihre Kinder selbst anzufertigen. Zahlreiche praktische Aufsätze bi allen die Frauenwelt interessierenden Gebieten, eine illusti ierte Beilage der Metten Zeitereignisse in Wort und Bild sorgen für Unterhaltung and Belehrung, erpiobte Kecepte fOr Haus, Küche und Keller haben im In- und Auslande Deutsche Hausfrauen in sehr grosser Anzahl zu Freundinnen des Blattes gemacht. Spannende Born ane nnd Novellen, Humoresken und ein feines gewähltes Feuilleton sind iu jeder Familie ein anerkanntes Bedürfnis das durch die Romane: „Gold und Glück" von Anna Sevffert, „Forsthaus Buchenhagen" von L. Wagner, die im laufenden 14. Jahrgang des „Häuslichen Ratgebers" erscheinen, reichlich befriedigt werden dürste. 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Bestens dankend für die freundliche Zusendung Ihrer Essigessenz „Vinacet* theile ich Ihnen gleichzeitig mit, dass ich die Essenz für ganz vorzüglich befunden habe. Gez.: Josef Hutter, Besitzer des Hotels „zur gold. Bim". Cilli, am 7. April 1900. Ihre Sendung »Vinacet* wurde erprobt und man kann wohl sagen, dass die Mischung hievon mit Wasser einen sehr guten Essig liefert, der von hier erhältlichem Weinessig nicht zu unterscheiden ist; ausserdem ist die Herstellung desselben höchst einfach. Gez.: Menagen-Verwaltung des 4/3. Landwehr-Insanterie-Bataillons. Preise: V4 Liter-Flasche (ftlr 5—10 Liter Essig) K 1.—; Liter-Flasche (für 20—40 Liter Essig) K 3.—. Vorrüthig in Delicatessengeschäften, Colo-nialwaarenhandlungen und Droguerien. 5122—78 VerknniBitclleii In Cilli: Franz Risthlawy u. Milan Hoievar. ■xSö?» w $ ni-js. Abonniert nur die Wochenschrift Dciitoulsrlictamlwirl Landwirtschaftliche Zeilung für ganz Deutschland mit der Beilage: „Fttr unsere Hausfrauen". Abonnement pro Vierteljahr nur Jlk. >.— excl. Bestellgeld und Botenlohn. 5347—80 [ jVA Gelesenste, billigste und dabei vielseitigste landwirtschaftliche Zeitung. Probenummer gratis und franco vom W Verlag des Deutschen Landwirt, Schöneberg bei Berlin. 8 «Deutsch, Wicht- 1900 Für Magenleidende! Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genuß mongelhasier. schwer verdaulicher. iu beißer oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, sckwere Verdauung od. Versckleimung zugezogen haben, sei hiermit «in gutes Hausmittel emvfshlen, dessen vorzügliche Wirtungen schon seit vielen Jahren erprobt stnd. ÜJ ist dies das bekannte ??erdauungs- und MntreinignngsmUtet, der Hubert Rllrich'fche Kräuter-Wein. Ivieser l^rRuter->Vein i»< »us vur«öglieheu, hellkräftig befundenen " Kräutern mit gutem Wein bereitet und stärkt nnd belebt den Ver-dauuugsorganUmus de» Menschen ohne ein Abführmittel tu sein. Kräuterwein beseitigt Störungen in den Blutgefäßen, reinigt du Blut von verdorbenen, krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf di« Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Krauler-WeinS werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendimg an-deren scharfen, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Symptome, wie: SiVsschmerzen. Ausstotzeu, Zodbrcune», VlSbonatv, lledetteit mit Erbrechen, die bei chronisches iveralteien) Msgenleidea um so hestiger auftreten, werden ost nach einigen Mal Trinken beseitigt. ^♦„Mnorn.infmtn und deren unanaenebme Folgen, wie Beklemmnnß, Älllytvrrjiopsllng «olilschmerz». Her,ll»»fe», echl»slosi,kkit. sowie Blutanstauungen in Leber, Milz und Psortaderiystem en) werden durch «räuter-Wein ost raich beseitigt. — Kräuler-Wein behebt Unverdialich-feit, verleiht dem Verdauungssyitem einen Ausschwung und entsernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Glutmangel, Cntkrüftung sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbilduna und eine« krankhaften Zustandeo der Leber. Bei Avvetltlisigkeit, unter nervöser Abstimmung und Gemulbsierstimmuig. sowie häufigen aopfschmcrzen. schlasliseu Rächten, siechen ost solche Personen langsam dahin. Kräuter.Wein giebt der geschwächten Lebenstrast einen irischen Impuls. UM" Kräuter Wein steigert den Appetit, beiör-dert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel an. beschleunigt die Blut> bildung, beruhigt die errealen Nerven und schafft neue Lebenslust. — Zahlreich« Anerkennungen und Tantschreiben beweisen die». 18—24 firäutrr-13(ia ist ,» tcben in ßlokSm » ti. 150 »nd fl. 8'— in den »pol^eke» m lilli, ......iHil, »i«».-8ti|»rt», ««nobls, «»diii«, BiiMfchgta), «tartaw, giltst, Ourltett, Wann, l'oWdi ». 1.(«mit ls Steirrmott ur.c flom L eSer«ich»0n<»«» i» dcn Avaihtst». «»» Rest«»», «i»d..>>,,»«»«?«, «i»»,zeiftri», >, «»»», i'okodi «.f.»., (»Bitt ts 6t ........—....-------r-,.— «»ch onlrnbtn kic U»»l»ele» in Cilli * «ad mehl gl-Ichei» iträuterwon »s ciigwalpreilei, »ach »lles Orten CrftrrtdiVIlisfl«n«. 517«—H ggT "Vor Naohuhmiingcn wird gewarnt! 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Die Mueheontrole findet am 5. llorember I. J. a 9 Chr vormittags statt. Stadtamt Cilli« am 4. September 1900. Der Bürgermeister: SStig-er m. p. VrwWwVnV 9* W ■ wW ■ w Heinrich Ri'ppitsch, Zeisctaieä fflr Brickemapiliaii M KnMim CILLI (Steiermark) zm erzeugt Decimal- auch Centimal- Brücken-Wagen, Gitterthüren u. Geländer, Ornamenten und Wappen aus Scbmledeiun, Garten- nnd Grabgitter, OMTHea- and Weinpressen, Tiefbrannen-Pnmpei, *96 auch Einschlagbrunnen sowie Wagenwinden solid u. billigst. ; übmarß. Vläkler zur Nnkerhalkung und Belehrung für Baus und Familie. Sonntagsbeilage der Deutschen Macht" in Kill. Nr. 39 »Die Südmart" erscheint jeden Sonntag al» unentgeltliche Beilage für die Leser der «Deutschen Wacht". — Einzeln ist »Die Südmart" nuyt käuflich 1900 Auf verwegener Maßn. Criminalnovelle lIortsetzung.) Fünf Minuten nach dem Zusammmstoße sank es, und zwar so rasch, dass die drei Boote der „Sirene" von den 160 Passagieren des »Moraing star* nicht den vierten Theil zu retten vermochten. Zwar hatte unser Schiff auch drei Boote herabgelassen, aber ehe diese noch bestiegen werden konnten, kenterte daS eine derselben, während die beiden anderen so schnell abtrieben, dass sie von niemandem erreicht werden konnten. Was nicht von der „Sirene" ausgenommen wurde, ist ertrunken, darüber herrscht leider nicht der mindeste Zweifel, denn stundenlang noch wurde die Wasserfläche ringsumher ab-gesucht, jedoch ohne Erfolg. Wir waren im ganzen ein-unddreißig Gerettete und wurden nach Calais gebracht. Aber Ihre Frau Schwester, nach welcher zu forschen mein erstes war, befand sich nicht darnnter." In stillen Thränen ergoss sich Siglindes Schmerz. Hatte die Verschiedenheit deS Alters und der Charakter-anlagen auch stetS eine Scheidewand zwischen den beiden Schwestern gebildet, war Siglinde auch noch ein Kind ge-Wesen, als Erika daS elterliche Haus verließ, so hatte sie doch nie aufgehört, die Entfernte, Verschollene als ihre Schwester zu lieben und ihrer wehmüthig zu ge-denken. Die nie erloschene Hoffnung, sie dennoch einst als Wiedergefundene in ihre Arme zu schließen, war mit der Kunde von ihrem Tode für immer dahin; das unnatürliche End«, das Erika gefunden, die harten Schickfalsprüfnngen, welche ihre letzten Lebensjahre verdüstert hatten, drückten den Stachel deS Schmerzes nur umso tiefer in Siglindes Herz. Sie ließ sich von Harnisch, der ihr die letzte Kunde von der Verstorbenen gebracht, während der letzten Stun-den mit ihr verkehrt hatte, genau beschreiben, wie Erika ausgesehen, wie ihre Stimme geklungen, welche Kleidung sie getragen hatte, um sich das Bild fest einzuprägen und und eS wie eine heilige Reliquie in ihrer Erinnerung zu bewahren. Ein langes, tiefes Schwelgen war eingetreten. Weder Volkmar noch Harnisch hatten eS gewägt, daö> von Gustav Höcker. «-chdruck «etMMU selbe zu unterbrechen. Als Siglinde ihre Fassung wieder-fand, ward sie erst bewusst, dass während der ganzen Zeit Harnisch ihre Hand in der seinigen gehalten hatte. Sie erkannte sehr wohl, dass dieser sich ein Recht heraus-genommen hatte, welche? Volkmar zwang, bei Seite zu stehen und Trost und Zuspruch dem scheinbar Bevor-zugten zu überlassen. Sie erschrak und, einen Blick auf den Anwalt werfend, entzog sie demselben rasch die Hand. Siglinde hatte über ihrem Schmerze alles andere vergessen. Erst jetzt fiel ihr ein, zu ftagen: „Ist der Gatte meiner Schwester auch ertrunken?" „Nein," gab Harnisch zur Antwort und ein seltsames Lächeln spielte um seinen Mund. „Jmhoss hat sich ge-rettet. Ich selbst sprach ihn auf der „Sirene", welch« unS nach Calais brachte. Ich bin ihm hier begegnet, obwohl er mich nicht bemerkte, und nach der Beschreibung Zhrer Dienerin war er jener Fremde, der zu Ihnen wollte, während Sie abwesend waren. Und dennoch steht sein Name nicht auf der Liste der Geretteten verzeichnet," fügte Harnisch mit Betonung hinzu. Wahrscheinlich ist bei Aufstellung der Liste ein Ver-sehen unterlaufen," meinte Doctor Volkmar, „oder der Name ist in der Zeitung, in welcher Sie daS Verzeichnis nachgelesen haben, durch die Unachtsamkeit deS SetzerS weggelassen worden." Herr von Harnisch schüttelte sehr entschieden den Kopf. Ich habe die Liste in französischen und deutschen Leitungen gelesen", entgegnete er, „und überall sehlte der Name Jmhofs. Es kann sonach keinem Zweifel unter« liegen, dafS Jmhoff einen falschen Namen statt deS seinigen angegeben hat, vielleicht denjenigen eines Er-trunkenen, um unter der falschen Maske —" „Um unter der falschen MaSke . . ?" wiederholte Siglinde gespannt, da Harnisch zögerte. „Ein Verbrechen zu begehen" ergänzte dieser. „Der Gatte meiner Schwester?" fnig Siglinde be-troffen. ft „Der Gatt« Ihrer Schwester/ nickte Harnisch. «Wenn Ihren Herrn Bater sein unbescholtener Name nicht schützte, Uner Blutthat beschuldigt zu w«rden, — mit welchem Rechte sollt« Jmhofs über den Verdacht eineS Verbrechens erhaben sein? Seine Vergangenheit ist durchaus nicht fleckenlos. Einer seiner Miipassagiere, «in sehr glaubwürdiger Mann, der ihn kannte, erzählte mir während der Ueberfahrt von New-Aork, dass Im-Hofs in früheren Jahren Pächter einer Spielhöhl« in San FranciSko gtwesrn sei. Wer die amerikanischen Verhältnisse kennt, der weiß, dass eine solche Carriör« ein« Hochschule der Verbrecher ist." Siglinde schauerte zusammen bei dem Gedanken, dass ihre Schw«ster an der Seite eineS solchen Mannes gelebt haben sollte, über dessen Vergangenheit und Charakter sie sich vielleicht durch eine gefällige Außenseite hatte täuschen lassen. „In Ihrer Gegenwart war es," fuhr Harnisch zu Siglinde gewendet fort, „wo mich zum erstenmale der Gedanke eines schweren Verdachts gegen Jmhofs durch-zuckte, seitdem ist in zwei schlaflos verbrachten Nächten dieser Verdacht fast bis zur GewisSheit gewachsen." Es trat eine Pause ein, während welcher der Rechts-gelehrte einigemale mit lebhaften Schritten das Zimmer durchmaß. „Geben Sie zu, Fräulein Schönaich," nahm endlich Harnisch wieder das Wort, „dass Ihre Schwester Tante RolleilfteinS Gewohnheit, ihr Geld in den verschiedenen Verstecken ihrer Wohnung aufzubewahren, gekannt habe?" „Gewiss," antwortete Siglind«, „eS war von dieser Seltsamkeit der Tante in unserer Familie ost genug die Red«. Aber warum fragen Si« mich dies?" „Um die Möglichkeit s«stzustell«n," versetzte der Amerikaner, „dafs Ihre Schwester ihrem Gatt«n in gelegentlichem Gespräch diesen Umstand mitgetheilt haben könnt«, ehe dieser selbst sich träumen ließ, dass er je in die Versuchung gerathen werde, davon Nutzen zu ziehen." Erstaunt heftete sich SiglindeS Blick an Harnischs Lippen, ohne dass dieser weitergesprochen hätte. Offenbar wollte er, wie «s dem Rechtsg«lehrten schien, nicht recht mit der Sprache heraus und getraute sich nicht, das bisher nur dunkel Angedeutete in schonungsloser Klarheit auSzusühren, aus Furcht, Siglindes Gefühle zu verletzen, indem er den Verdacht einer mörderischen That zwar von ihrem Vater nahm, aber nur, um ihn auf die Schullern ihres Schwagers zu wälzen. Er warf dem Docwr einen Blick zu, als wollte er ihm fagen: Helfen Sie mir, Sie wissen ja gewiss, was ich meine. Dieser nickte ihm verständnisvoll zu und ergriff statt deS Amerikaners das Wort. „Gestatten Sie mir," wandte er sich an Siglinde „dass ich mit dem kalten Blute des Advocaten die Echlussfolgerung ziehe, auf welch« Herrn von Harnischs Vermuthungen und Beobachtung«« hinauslaufen. Stelle« Sie sich ImhoffS Lage vor: Seine Efistenz ist vernichtet, — da winkt seiner Frau eine Erbschaft in Dtutschland, — auf dem Wege dahin ertrinkt die Frau und mit ihr sind seine ZukunstShossnungen ebenfalls im Meere begraben. Aber ein Mann, der schon einmal in einer kalifornischen Spiclhöhle zu Haufe war, weiß daS Glück zu zwingen nnd schreckt vor nichts zurück. AuS dem harmlosen Geplauder seiner Frau über Jugend und Heimat kennt er die Schrulle ihrer Tante, ihr« Schätz« in ihrer Wohnung aufzubewahren, — daraus gründet er seinen Plan, sich durch Raub und Mord daS zu ertrotzen, was ihm, so nahe schon dem Reiseziele, das neidische Geschick entzog. Die Umstände begünstigten ihn, — in der Heimat seiner Frau weiß niemand, dass er deren in alle Verhältnisse eingeweihter Gatte war und um zur größeren Sicherheit seine Person gänzlich auS der Welt verschwinden zu lassen und sür ertrunken zu gelten, gibt er einen falschen Namen an, ein Beweis, dass er schon bei seiner Ladung in Calais mit seinem Entschlüsse im Reinen gewesen ist." Siglinde hatte, während sie zuhörte, bald den Sprechenden, bald Harnisch angeblickt und gesehen, wie der letztere dem Advocaten bei jedem Satze beistimmend zunickte. „Sie vermuthen also, Herr Doctor," frug sie, „dass der Gatte meiner Schwester — " „Der Mörder Ihrer Tante sein könne?" vollendete Volkmar, „Ja!" „Ich selbst hätte meine Gedanken nicht klarer auS-sprechen können," antwortete Harnisch auf einen fragenden Blick Siglindes, „als Herr Doctor Volkmar es eben gethan hat." „DaS Glück, welches wir so ost auf der Seite deS Verbrechers finden, begünstigte den kühnen Plan," fügte der RechtSgelehrte hinzu. „Jmhoff erfväht in der Nähe der Methodistenkapelle die Gelegenheit, fein mörderisches Borhaben auszuführen, — da findet er fein Opfer im Gespräch mit Ihrem Vater; — alS dieser sich entfernt hat, schreitet er zur That, und der Verdacht desselben fällt aus einen Unschuldigen." „Und glauben Sie, Herr Doctor," srug Siglinde, „dass durch dieses neue Moment, welches wir Herrn von Harnisch verdanken, mein unglücklicher Vater ent-lastet werden kann?" „Ja, ich glaube es?" sagte Volkmar bestimmt, und ei» auS tiefster Brust kommendes Aufathmen der Er-leichterung wir Siglindes Antwort. Der RechtSgelehrte würde in seiner schönen Clicntin keine so bestimmte Hoffnung erweckt haben, wenn Harnischs Aussagen sein einziger Haltepunkt gewesen wären, obwohl ihre außer-ordentliche Wichtigkeit und Tragweite nicht unterschätzt werden dursten. Allein Volkmar wusste mehr als Harnisch und Siglinde; er besaß einen Schlüssel zu dem Ge- hcimnlS, welches noch über dem Verbrechen schwebte; et vermuthete, dasS Jmhoff in jenem englisch sprechenden Bouquetkäufn' gefunden sei, welcher die Schwester Ritters über Frau Rollenslein ausgeforscht und sich dadurch ver-dächtig gemacht hatte. Doch behielt er dieS für sich, denn eS war sein Schachzug, niemanden in seine geheimen Minengänge Einblick zu gestatten, selbst denjenigen nicht, in deren Interesse sie angelegt waren. „ES wäre vielleicht nicht überflüssig," wandte er sich in leicht hingeworfenem Tone an den Amerikaner, „wenn Sie mir Jmhoffs Aeußere beschrieben." „Betrachten Sie mich, Herr Doctor," gab Harnisch zur Antwort, „so haben Sie ungefähr Jmhoffs Sig-nalement, allerdings nur in allgemeinen Zügen." „Sie werden in dem Processe eine wichtige Zeugen« rolle spielen," fuhr Bolkmar fort. .Nur fürchte ich, dass Sie als Schiffbrüchiger, der uur das nackte Leben ge-rettet hat, nicht mit den Legitimationen versehen sein wer-den, durch welche Sie sich über Ihre Persönlichkeit aus-weisen müssen, um unseren Gerichten als einwandfreier Zeuge zu gelten." „Glücklicherweise ist eS mir gelungen," versetzte Herr von Harnisch, „einen kleinen Handkoffer mit mir ins Boot zu retten, in welchem sich alle meine wichtigen Documente befanden. Da ich sogar mit sämmtlichen Papieren ausgerüstet bin, welche ein deutsches Standes-amt zur Vornahme einer Trauung verlangt," fügte er lächelnd hinzu, „so dürfte ich dem Gerichte gegenüber kaum in Verlegenheit kommen.' Volkmar warf einen Seitenblick auf Siglinde; diese war jedoch in so tiefeS Nachsinnen verloren, dass sie die Anspielung Harnischs gänzlich überhört zu haben schien. „Ich kann mir nicht helfen," verlieh sie jetzt ihrem Gedanken Worte, „ich muss mir die beiden, so unmittelbar aufeinander gefolgten Mordthat?» immer im Zusammenhang denken, obwohl eS mir an Erklärung fehlt. Glauben Sie auch jetzt noch nicht an einen Zu-sammenhang, Herr Doctor? " „Von welchem zweiten Morde sprechen Sie, Fräulein Schönaich?" srug Harnisch. „Von dem in dem sogenannten Kastanienwäldchen, welcher ganz auf die gleicht Weife wie derjenige an meiner Tante begangen worden ist." „Ah! ganz recht," entsann sich der Amerikaner, „ich las davon in den Zeitungen." „Nach den Eröffnungen, welche Herr von Harnisch unS heute gemacht hat," erwiderte Volkmar auf Sig-lindes Frage, wäre ein Zusammenhang allerdings denk-bar." Während er sich mit der Hand über die hohe Stirn fuhr, als wolle er den Gedanken erst in sich zur Klarheit kommen lassen, ruhten die Blicke der beiden anderen erwartungsvoll aus ihm. „Vielleicht war her Ermordet« einer der geretteten Mitpassagiere Jmhofs»," führte Volkmar auS, ,d«r ihm hier in den Weg lief und durch welchen er sein In- cognito gefährdet glaubte. Um sich von dem Unbequemen zu befreien, schasste er ihn bei günstiger Gelegenheit ein-sach bei Seite." Weder dem Rechtsanwalt noch Siglinden war eS entgangen, dass bei diesen Worten sich über Harnischs Gesicht plötzlich eine Leichenblässe verbreitet hatte. Er war sich dessen bewusst, und indem er zu sühlen schien, dass er darüber eine Erklärung schuldig sei, sagte er lächelnd: „Sie mögen mich für schwach halten, aber bei dem Gedanken, dass das gleiche Schicksal auch mich hätte treffen können, der ich von allen Mitpassagieren Im« hosss der ihm gefährlichste bin, überlief mich ein Schauder. Hat den übrigens die Eriminalpolizei noch nichts über diesen zweiten Mord herausgebracht?" „Ich weiß darüber nicht mehr, als was in den Zeitungen steht," versetzte der RechtSgelehrte. „Es hat sich jemand gemeldet, der in jener Nacht einen Mann mit einem Bündel unter dem Arme, in welchem sich die Kleider des Ermordeten befunden haben könnten, von dem Kastanienwäldchen hat herkommen und den Weg nach dem nahen Stromufer einschlagen sehen. Einige Ver-dächtigscheinende, die getragene Männerkleider und Uhren versetzt und verkauft haben, sind verhaftet, aber auch schon wieder in Freiheit gesetzt worden." Der Amerikaner erhob sich, da eine gewisse Unruhe im Bureau verrieth, dass bereits neue Clienten warteten. „Ich danke Ihnen, Herr von Harnisch, sür die wichtigen Ausschlüsse, welche Sie unS gegeben haben und Ihrem Scharfsinn alle Ehre machen," sagte Volkmar beim Abschiede. „Im Uebrigen brauche ich wohl nicht hinzuzufügen," wandte er sich zugleich mit an Siglinde, „dass alles, was wir heute verhandelt haben, streng unter uns bleiben muss." Während Harnisch sich mit einer Verbeugung gegen den Rechtsgelehrten und Siglinde verabschiedete, war die letztere ebenfalls aufgestanden, um dem Beispiele des Amerikaners zu folgen. „Fräulein Siglinde," sagte Volkmar, als beide allein waren, in warmem Tone und drückte ihr die Hand, „lassen Sie mich jetzt nachholen, dass ich an dem nn-glücklichen Schicksale Ihrer Frau Schwester und an Ihrem Schmerze den innigsten Antheil nehme. Ich fand vorhin nur keine Gelegenheit, Ihnen dieS erkennen zu geben, da Herr von Harnisch es als ein Vorrecht für sich selbst in Anspruch nahm." Siglinde errieth leicht, was er damit meinte. „Ich kann nicht in Abrede stellen," antwortete sie, die Augen zu Boden gesenkt, „dass der »»schätzbare Dienst, welche» Herr von Harnisch der Sache meines armen Vaters leistet, ihm Vorrechte erwirbt. (Fortjehung folgt.) So lang' der grüne Rhein erbraust, Die blaue Donau schwillt, So lang' de» deutschen Manne« Jaust Kann halten Speer und Schild, So lang' taucht ewig au» der Nacht Der Stern Alldeutschlands hehr: Wir find vereint und keine Macht Der Erde trennt uns mehr. Und keine Macht mehr reißt ein Stück, Alldeutschland, von dir los! Vereint im Leid, vereint im Glück, Halt' uns dein Mutterschoßl Für alle Zeiten ausgebaut, Kühn trotzend jedem Streich, So weit der deutsche Himmel blaut, Steh' fest, Germanenreich!' Robert Hamerling. In'S Album. Der ^weggrund allein bestimmt das Verdienstliche in den Handlungen der Menschen, und die Uneigennützigkcil drückt das Siegel der BoUkcmmenheit daraus. La Bruyere. Dem Ungestüm Des rohen Drangs der Menge zu entgehen. Hat un» ein Gott den schönsten Port be-zeichnet. Im Hause, wo die Gattin sicher wallet, Da wohnt allein der Fried«, den vergebens Im Weiten du da draußen suchen magst. Unruh'ge Missgunst, grimmige Verlernn-dung, Verhöhnendes, parteiisches Bestreben, Glicht wirken sie aus diesen heil'gen «reis. Bernunst und Lieb« hegen jedes Glück, Uud jeden Unfall mildert ihre Hand. Goethe. So lang mein Himmel heiter blaut, Will ich nicht an die Wolken denken. So lang' die Locke nicht ergraut, Will ich mein blühend Haupt nicht senken. Denkt denn die Blume an'« Verblüh'«, Wenn sie der Knospe sich entwindet? Denkt denn der Stern in seinem Glüh'n, Dass er am Morgen schiver erblindet? D. v. Redwitz. Entschlossenheit giebt ein starkes Regi-ment: und ein starkes Regiment ist, wenn auch nicht da« Beste, doch das Sicherste. * Der Beginn der Sühn' ist da» Bewusst-sein ihrer Nothwendigkeit. Byron. Wie lasse« sich abgeschnittene Weintrauben lange Zeit frisch er- halte« 7 Vor allen Dingen ist eS nöthig, frische Trauben, die man länger« Zeit tadellos aus bewahren will, sorgsältig Beere für Beere zu untersuchen und alles Schimmelige, Zerquetschte und Angesaulte zu entsernen. Dann binde man jede Traube an einen Faden, tauche sie einen Augen-blick in kochendes Waffer und hänge sie so, dass sie kein« andere Traube berührt, frei schwebend an einem horizontalen Stäbe in einer kühlen, aber srostsreien Kammer auf. Das Eintauchen in kochendes Waffer, welches das Aussehen der Traute gar nicht ändert, ist nothwendig, um Schimmelbildungen, die etwa doch der Untersuchung entgangen wären, zu ver-nichlen. Auch ist es gut, die Kammer nach dem Aushängen der Trauben auszuschwefeln. Um die Lust genügend feucht zu halten und dadurch die Trauben vor dem Ver-trocknen zu schützen, stellt man einige Ge> säße mit Waffer aus. Die Trauben müssen dann allwöchentlich mindestens zweimal durchgesehen werden, wobei sofort jede sich zeigende Schimmelbildung zu ent-fernen und bei stärkerem Austreten einer solchen mittels Schwefelverbrennung die Lust zu säubern ist. Aus diese Weise lassen sich die Trauben lange Zeit aufbewahren. Reinigen von hellen Seidenhand-schuhen. Man reinigt dieselben mit Gall-seise, welch« man schabt und in lauwarmem Waffer zu Schaum schlägt. Die Handschuhe werden alsdann in der Mischung vor-sichtig gerieben, in reinem Wasser auSge-spült, in der Lust verkehrt getrocknet und halbtrocken ausgeweitet. Steife der Kartoffeln. Wenn die Kartoffeln gut und mehlig sein sollen, so müssen sie, wie da« Obst, »ine Nachreise bestehen, daS heißt, sie müssen, wenn sie auS dem Boden kommen, erst noch eine kurze Zeit an einem trockenen Orte ge< lagert werden, damit daS überschüssige Wasser verdunstet und das Stärkemehl sich vollkommen entwickeln kann. Werden sie sogleich im Keller aufbewahrt, ist auch die Gesahr der Ansteckung und Fäulnis weit größer, als wenn sie erst eine Zeitlang trocken gelagert werden. Nasenbluten. Sin Arzt versuchte in einem sehr hartnäckigen Fall von Nasen-bluten, an dem die Geschicklichkeit ver, schieden» Mediciner scheiterte, daS viel-angewandte Mittel, nämlich heiße« Wasser, mit gutem Erfolg. Er verordnete ein fast unerträglich heißes Fußbad. Die Füße des Patienten wurden in Wasser von SS' R. gethan, nachdem dieser ein wenig daran gewöhnt, gosS der Arzt kochendes Wasser nach, und in einigen Minuten schon verminderte sich die Blutung, di« b«reits einige Stunden gedauert halte, um endlich ganz auszuhören. Mittel gegen Wespenstich. Mama: „Wenn dich eine Wespe gestochen hat. dann musst du dir gleich das Gist au« der Wunde saugen lassen.' — Karlchen: „Nicht wahr. Mama, die Elfe hatte heute auch eine Wespe gestochen, wie ihr der Herr Lieutenant das Gist auSgesaugt hat.' — Mama: „So, davon hast du doch gar nichts gesagt I Wohin halte dich denn die Wespe gestochen?' — Eise (leise): «3n die Lippe.' Letzter Wunsch. Pastor (zu einem zum Tode verurtheilten Barbier, kurz vor der Hinrichtung): „Haben Sie einen letzten Wunsch, mein Freund?' — Perurtheilter: „Ach ja.Hochwürden! Wenn'» möglich wäre, möchte ich gern vor meinem Tode meinen Hauptbelastungszeugen noch rasieren ' Da« neue Skadfahr-Sostüm. List (die in ihrem neuen Dienst zum erstenmal di« Kleider reinigt): „Jetzt muss i' erst die gnä' Frau srag'n, ob dö» g'schpasige G'wand'l Ihr oder Ihm g'hörtl' Strenge Erziehung. Tochter: „Papa, Alfred ist mir da» Theuerste aus Erden, gib uns deine Einwilligung zur Heirat.' — Vater: „Nichts da, du brauchst nicht immer daS Theuerste zu haben!" AuS der Schul«. Lehrer (im deutschen Unterricht zum Sextaner Schulze): „Mach' doch einen Satz über den Tisch dort!' — Schulz« (verlegen dreinschauend). — Lehrer (ihn aufmunternd). — Schulze fasst sich ein Herz und macht einen gewaltigen Satz (Sprung) über den Tisch im Zimmer. Vorsichtig. Weinhändler (der in einem Restaurant einen sehr sauren Wein be> kommt): „Wenn ich jetzt sicher wüsSte, das« der Wein nicht von mir ist, dem Wirt würde ich meine Meinung sagen.' Sine Siarität. Ehefrau (eine Ansicht«-laue lesend): „Sieh mal Arthur, Melitta hat aus ihrer Hochzeitsreise unserer nicht vergeffen, sie schickt dies« Ansichtskarte und schreibt schlicht- „Wir sind im Himmel!' — Ehemann: „Was, da gibt'« auch schon Ansichtskarten! — Z«ig' mall' 1900 .Aevtrche Filiale Annenstrasse Nr. 2 GRAZ Kien der Barintierzifien Kircöe. Stoff-Vorhänge Tunis-Vorhänge Musselin-Vorhänge Spitzen-Vorhänge Spitzen-Vorhänge Mtr. m Teppiche i Salon-Teppiche Speisezimmer-Teppiche Enderzimmer-Teppiche Linoleum-Teppiche Wachstuch-Teppiche Lauf-Teppiche Cocos-Teppiche Velour-Teppiche girchen-Teppiche Hecken s Bett- und Tisch-Decken Flanell-Decken Reise-Decken Ueberwürfe Kotzen Personal-Decken Satin-Decken Bettwaren: Matratzen Einsätze Bettwäsche Rosshaar Afrique Bettfedern Rouleaus Johann Khunt GraZ 5317-78 Bismarckplatz Nr. 3. r Tim Linde wünscht als Schlosserlehrling wienukommeti. 534.1—78 Ausrasen an die Verw. der ,D. W.€ Uebersiedlungs-Anzeige. 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Es ergeht somit die Einladung an alle jene Personen, weiche zu 'dem Amte eines Geschworenen berufen sind und sich von deren Ausnahme in die Urliste überzeugen wollen, sowie an Jene, welche die Befreiung aus den im § 4 des obigen Gesetzes angegebenen Gründen erwirken zu können glauben, diesen Anspruch unter Beibringung der nöthigen Documente, aus welchen die Befreiung angesprochen wird, in der Reclamationsfrist rechtzeitig hieramts anzubringen. Stadtamt Cilli, am 30. September 1900. 5353 Der Bürgesmeister: Stijjcr m. p. Zahl 8881._ Kundmachung. Auf Grund des Gesetzes vom 10. Mai 1894 haben sich diejenigen Landsturmpflichtigen, welche Angehörige des Heeres, der Kriegsmarine, Landwehr (einschliesslich von Ersatzreserven) oder der Gendarmerie waren, sowie sonstige Landsturmpflichtige, welche für den Fall der Aufbietung des Landsturmes zu besonderen Dienstleistungen designirt und zu solchem Zwecke mit Widmungskarten betheilt werden und sich im Bereiche der Stadt Cilli aufhalten. am 15. und 16. October 1900 mit ihrem Landsturm passe, beziehungsweise militärischen Entlassungs-Documente beim Stadt amte Cilli zwischen 9 und 12 Uhr vormittags persönlich vorzustellen, beziehungsweise zu melden. Diejenigen Meldepflichtigen, welche wegen unüberwindlicher Hindernisse an vorstehenden Tagen sich nicht vorstellen können, haben die Vorstellung am 22. October 1900 bei der obigen Meldestelle nachzutragen. Stadtamt Cilli, am 26. September 1900. 5355—82 Der Bürgermeister: Stlger m. p. 2 zn je 1000 hg. mit Geländer, 2 BrQckenwaagen, je 4000 hg (mit Scala, Laufgewicht, Eisenstock nnd Eisentraversen), alle vier noch neu nnd ungebraucht, ausgezeichnet spielend, von der renoinmirten Firma Buganyi & Comp., stark gebaut, jeder grösseren Landwirtschaft, Fabrik, Dampfmühle, Brennerei, Gemeinde, Brauerei, Werke, gesetzlieh bei sonstiger Geldstrafe bis 100 fl. vorgeschrieben; k. k. behördlich Osterr. de 1900 geaicht, auch einzeln wegen Todesfall aehr billig verkäuflich. (Die strengen amtlichen Revisionen finden eben statt.) Buganyl, Wien, I-, Schonlaterngasse Nr. 4, Gassengewolbe. 5202—102 Wiener Illuatrirta Frauen-Zeitung, reichhaltigst«» und billigstes Familien-und ilodejournal. Verlag der Buchhandlung M. Breitenstein, Wien, IX., Währin^er-strasse 5. — Probenummer gratis in jeder Buchhandlung. — Jede Nummer bnngt einen Sehnittmusterbogen, resp, ein colorirte* Uodebild. 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