pl«k»a« ? vrel< ver dnlNaen Slmelnummes Dln t so MMumer « vNchhniMir«!, «itca 4 s«t«pd«> Z4 ttdho«?«. . . o«» A>» Zustellen , . . , 21 » V«rch p«ft . ... Zv-^ i^u»iand, ««»»aiNch . . . A»». cii,ze««»mm», 0m tz>» »» Vei veilelwng d«, W öek i^donnemenlsdelrag iüt S!o«»«ien lür «mndelte«» ei»«i» Mona», a>^r» Haid kür minöeilen» drei Monale ein. zusenden. Zu deantvoNend« Vsteie »«nie Marke «ntzen «Icht deritcküch-tizt. lnft?atenan«ah«e tn dei de? i^dminliifatto« d«r Zeit»i»g, jovie bei allen GE»d«e« ttMO««». e^d«lion«n de» l». «W Nr. t27. Maribor, Dienstag den s. Äuni 192« SS. Sohra. Tliglttig ilts Ullerliilitklltes TU. G e n f, 4. Juni. Heute um 11 Uhr vormittas^s wurde durch den Berliner ku-dänischen Gesandten T e t a n c 0 n r t die 5V. Tnqung des Viükerbnndrates als Ke» Heimsitzung eröffnet. Nn der Tagung nehmen teil: Chambcrlain, Briand, v. Schn-bert als Vertreter Dr. Stresemanns, der polnische Außenminister Zalei^ti, der japanische Gesandte Aaron Adashii, der chi- Befritdigung in Italien Weimarer ober Grobe? Von unserem Berliner k-Mitarbeiter. Mit dem Empfang des Reichstagspräfi-dcnten L 0 ebe hat der Reichspräsident den ersten offiziellen. Schritt in Bezug auf die NegierunMnldung getml; aber die Ernen-nlln;i des Reichskanzler) kann nicht vor dem 12. Juni stattfinden, da erst an dieseni Tage die formelle Demission des Kabinetts Mark erfolgt, während der Reichstag tagSdrauf zusmttinen treten wird. Wie man hl^rt^ hat Loebe bei seiner Besprechung mit Hinden-bürg aus dem Wahlergebnis die Folgerung gezogen, daß eine Mel)rheitsko'alitton jetzt nur durch die Parteien der Linken und der Mitte gebildet werden könnte. Doch hat er^. wie vo,i sozialdemokratischer Seite versichert wird, hierbei, obwolljl das eigentlich die Logik gebieten würde, nicht auf die grosse !ikoalition von der Deutschen Volkspartei bis zu den Sozialdemokraten hingewiesen, sondern vielniehr die Weimarer Lioalition, Zen trum, Deniokraten «nd Sozialdemokraten nnt Hinzuzi>:hiing der Deutschen Bc^uern-Partei n. evtl. der Bayerischen Volkspartei, enlpfohleit. Dazu tst zunächst zu bemerken, daß es fraglich ist, ob die Deutsche Bauernpartei für diese LioalitiOn zu haben wäre, und von der Bayerischen BolkSpartei kann man eini-gerniafzen sicher annehmen, dasz sie nicht mitmachen würde. Die Weimarer Koalition verfügt nur über ?Z8 von den 490 Abgeordneten, und mit den 8 Mandaten der' Bauernpartei würde das gerade die einfache Masoritiit, nämlich 246, ergeben. Daß eine solche Majorität, die seden Angenblick durch ^^ufallsabstimm'ung in eine Minderheit ver« wandelt werden kann, nicht regierungsfähig ist, liegt auf der Hand. In den Kreisen des ,^entrums sowohl wie der Demokraten herrscht denn auch wenig Neigung fiir eine solche Kombination. Es kommt hinzn^ das^ dies den Verzicht anf den Außenminister Stresemann bedeuten würde, auf dessen Verbleiben im Kabinett auch die Sozialdemokratie entscheidenden Wert legt. Nachdem Loebe sich über den Standpunkt Strese-maims informiert hat, kann es als ausgeschlossen gelten, daß dieser etwa bereit wäre, als Fachminister in eine Regierung einzutreten, bei der die Deutsche Volkspartei nicht mitmacht. Unter diesen Umständen bleibt, wie schon wiederholt betont, als einziger Weg zur Bildung einer aktionsfä!?)igen Regierung die r 0 ß e K 0 a l i t i 0 n, gegen die sich sreilich der linke Flügel der Sozialdemokraten bisher noch sträubt. Jedenfalls d-ürste der Reichspräsident zunächst einen Vertreter der stärksten Partei, also der Sozialdemokratie, mit dem Versuch der Kabinettsbildung betrauen, und es ist anzunehmen, daß dies der Parteivorsi<^ende Müller ''^in wird. Was den Zentrum u. die Demolraten betrifft, so baben sie bereits a ls Ziel die große Koalition bezeichnet, und es ist wohl daranf zu rechnen, daß auch die Bayerische Volkspartei und die Bairernpartei hierbei mitmachen, sodaß ein solches Kabinett über eine starke Mehrheit verfügen würde. Nun werden aber aus den Kreisen der Deutschen Volkspartei uiU> auch aus denen des Zentrums ernste Bedenken dagegen erhoben, daß dann alle maßgebenden Stellen - Reichskanzler, preußischer Ministerpräsident, Reichstag und Landtagspräsident der Sozialdemokratie besetzt wären, nnd es wird demgegenüber auf zwei Auswege'd«n Fraktionsvorsitzenden von Guerard bezw. hingewiesen. Entweder könnte die Sozial-^ Dr. Wirth präsentieren dürfte Oder aber, Demokratie airf den Reichskanzlerposten zn-! was freilich wenig wahrscheinlich ist, die gunsten des Zentrums verzichten, das dann ^ Sozialdemokraten würden das preußische nesische Gesandte Tscheng Lo u. a. m. An der Tnj^esordnnng befindet sich eine Reihe von mittelenrop iischeu !^ragen, doch diirste nach Jnsormationen des diplomatischen Korrespondenten des „Lbserver" die Hamburger Pho^gengasafsäre und der ungarisch-ruma-Nische Optantenftreit noch nicht an die Ta» gesordnnng kommen. LM. R 0 m, 4. Juni Die fasristische Presse stimmt darin iiberein, daß der Konflikt mit Jugoslawien gänzlich im Sinne der Forderungen der italiensichen politischen Kreise gelöst worden sei. Die ?!sntwort der jugoslawischen Regierung sei der beste Beweis, daß die antiitalienische und antisasci-stische Kampagne nnr von unverantwortlichen Elementen geschürt werde, während die amtlichen Kreise nur das beste lZinverneh-men mit Italien wiinschen. Der Fanatismus dieser lZlement?, zu denen auch P r i-b i ö e v i aehüre, habe alle l^lrenzen des Zulässigen iwsrfLicgen, da sie sogar mit der Vereitlung der Ratifi,^i>'rnng der Konventionen von Nettnno drohen. Der ,.Popolo di Triefte" schreibt, im Zu-samlnenhang mit den alktiitalienischen Be-strebunl^en der jugoslawischen j^pposition liege die Vermntllng nahe, daß diese Kreise auch fiir das Attentat von Sarajevo verant wortlich zu machen seien. Die Beograder Polizei wiirde ein gutes Werk tun, wenn sie die Aktion PribiLevi,^' und seiner Freunde ?ast jeÄer w 2U keseitißen, ebenso die quvlen6e k^ekmen Sie in Kursier ^eit verclen 5!« k^mclerung versptzren. ^ur ectit in efchLtzt de« Lit. V»r. 1 Lincke, Dresden LZ. Xoman von M«rie Stahl. 'Ueberhaupt komme ich zu der Ansicht, daß eine Leidenschaft an u. für sich eine Krankheit jlst, und wenn sie sich zum D^irium steigert, ^eine sehr gefährliche. Es müssen wohl im-.mer verschiedene Momente zusammenwirken, wenn ein sonst leidlich vernünftiger Mensch derartig die Kontrolle über sich ver liert. Gewöhnlich fehlt dem Gesunden voll-lpändig der Maßstab für diesen Zustand." . „Ach, wenn du alles so weit überwunden hast", sagte Lotte sehr erleichtert, „darf ich Hir wohl erzählen, daß Lia Landin in kurzer Zeit jenen Herrn Härtung heiraten wird, der dich in seinem Automobil herbrachte und mir schon damals sagte, daß er mit ihr verlsbt sei. Ich hoffe, es wird dich nicht Mehr betrüben oder dir schaden." Achim schwieg eine Weile mit bitterem Lächeln. Dann erwiderte er ruhig: „Ich wünsche ihr Glück. Vielleicht hat sie mich koch gern gehabt und kann nun nicht an-^s. Die traurigen Verhältnisse in Süders-^ge machen ja vieles begreiflich. ES wäre »ein Wahnsinn aewesen, unsere Liebe mit praktischen Leben vereinen zu wollen. Und heute weiß ich es genau, daß ein Wesen'wie Lia mich nie auf die Dauer glücklich gemacht hätte. Das kann nur die Frau, in der ich Ruhe finde und Frieden, der ich all mein Wohl und Wehe mit bedingslosem Vertrauen in die Hand legen kann." Lotte war glücklich über dieses Geständnis und deeilte sich, es den Eltern mitzuteilen. Jetzt erst herrschte ungetrübte Freude ln der Villa Kroneck über des Sohnes Genesung. Mit seinem alten Freunde Hasselblatt hatte sich Achim ausgesöhnt, sobald er zur Besinnung gekommen, er war tief gerührt über die Aufopferung, mit der dieser jede freie Stunde bei ihm zubrachte und die Nächte bei ihm gewacht hatte. Ein Hände, druck und ein warmer, dankender Blick, als er noch kaum sprechen konnte, sagten alles. Sie waren wieder die guten Kameraden und verstanden sich wie früher ohne Worte. Achiins völlige Genesung und Lottens Verlobung wurden an einem Trig- Holzzellulose in v^dauliche Kohlehydrate Überzuführen. Nach dem BergiuS-Berfahren scheint e< gelungen zu sein, Holz in Zucker überzuführen. Nach dem bisher bekannten Verfahren war eS nur möglich, 25 Prozent des Holzes auf diese Weise zu verwerten, während eS nach dem Verfahren BergiuS gelungen sein dürfte, auch die restlichen 75 Prozent in Kohlehydrate zu verwandeln. t. Beschlagnahme der „Politika". Die ge« strige „Politika" ist von der Polizei wegen eines aus Berlin datierten Artikels über den letzten Kotromanovi6 beschlagnahmt worden. t. Errichtung eines mexikanischen Konsu« latS in Beograd. Tie Vereinigten Staaten von Mexiko errichteten in Beograd, Kncz Mihajlov venac 7, Telephon 4!9 und 1433, ein Konsulat. t. Der „Zigarrenkönig" stirbt nach der Zigarre. In Penarth (England) starb lürzlich der 83jährige William Wil-liams, der als der stärkste Zigarrenraucher Englands gegolten ^tte. Man hatte ihm den Beinamen „Zigarrenkönig" gegeben, und man hat berechnet, daß er in seinem Leben 3lX1.0()0 Zbgarren geraucht hätte, und ztvar in einem Zeitraum von rund 7v Iah. ren, täglich zwi^lf Stück oder für jede Stunde, in der er wach war, drei Viertel einei Zigarre. t. Ein 6000 Jahre alter Harem ausge« grade». Bei den Arbeiten in einem de: 6)aldäischen Königsgräber wurde ein Neben« räum entdeckt, in dem man interessante Funde nmchte. Man fanid dort das Skelett eines .Harfenspielers in kniender Stellung und dicht neben ihm die Skelette von zehn fitzenden Frauen und die von zwei Kindern. Die mit den Ausgrabungen betrauten Gelehrten nehmen an, daß es sich um den Harem des nebenan begrabenen Königs han« delt. Die bereits gemachten Feststellungen lassen es als durchaus möglich erscheinen, daß diese Frauen damals lebendig begraben worden sind und daß man zu ihrer Erheiterung den harfenspielenden Sklaven beigab. t. Wilde Kampfszenen in Mettas heiliger Moschee. Von einenl wilden Tumult, dessen -Schauplatz die große Moschee in Mekka war. weiß ein in Jerusalem erscheine>ides Alatt zu berichten, das eine ausführliche Darstel-lung der unglaublichen Vorgänge in größ. ten Heiligtum der Mohamn,edaner erhalten hat. Den Anlaß zu der Erregung der Gemeinde gab die Rede eines Predigers, der mit hejftigen Worten gegen Jbn Saud den Wahabitenführer, König der Hedschas, eifer te und sich gleichzeitig selbst als „neuen Proiplheten" zu erkennen gab. Da ihm die wütende Menge von der Kanzel zu reißen suchte, griff der Prediger zu einem Schwert, iniit dem er sich tapfer gegen die A»rstürmen-den verteidigte, bis ihn ein abgefeuerter Schuß kampsunsShig machte. Ein zweiter Prediger, der sich anschickte, lm Sinne seines Vorgängers die Menge aufzureizen, wurde schon bei den ersten Worten gepackt irn'o überwältigt. ' —- keit zu sein, denn er wußte jetzt, welche Wohltat dies in den Zeiten der Not und des Elends ist. Es sollte fortan sein höchstes Ziel sein, auch ein so festes Familienwesen zu begründen, und ein so lichtes, fröhliches, ehrbares Heim, das war doch der beste Schutzwall gegen alle Anfechtungen und Verlockungen des Lebens. Zu solch einem FamUienhauS gehörten auch die guten Onkel und Tanten, und er wollte sie nie wieder geringachten. Und in den süßen Traum von seinem eigenen künftigen .Heim trat ein schönes Mädch-^'^bild mit tiefen, ernsten Augen. Sein Herz wurde froh, er wußte, daß es ein gutes Heim sein würde, in dem die heilige tzerdflamme der Lieb«, Treue und Redlichkeit nicht erlöschen sollte. Und viel ernste Arbeit und Fröhlichkeit würde da sein, und gesunde, blühende Kinder sah er über die Schwelle in daS Leben hinausgehen. An diesem frohen Abend verflogen die letzten Schatten der Bitterkeit und Trübsal, die noch über ihm hängen geblieben waren, er hatte sich selbst wiedergefunden. Bald darauf ira! er seinen Dienst wiede? an und übernahm das Kommando t« lletzig, um sich von neuem mit dem alten, gewissenhafttn Eifer seinem Beruf zu widmen. ?HenM>g, o. IM«. 127. <^AZ^«I»FZc SttaVenspen» ln Melje Wegen der im Zuge befindlichen Kanali-sierungsarbeiten in Melje bleiben die Ein-spielerjeva ulica von der Meljska cesta bis zur Erjavöeva sowie die KlavniSka und die KcjLarjeva ulica zwischen der Meljska cesta und der Kaeijanerjeva ulica für den Wa« genverkehr gesperrt. Zur Erreichung der »jollmagazine ist die Erjavöeva ulica von der Meljska cesta aus zu benützen. Desgleichen ist der Zugang zu den Häusern an der Einspielerjeva ulica durch diese Gasse gestattet. Um Unfälle an den Straßenkreuzungen zu vermeiden, soll in diesen Gassen nur langsam und vorsichtig gefahren werden. Der ArbeltsmarN ,In der Woche vom 27. Mai bis 2. Juni suchten bei der Arbeitsbörse in Maribor 113 männliche und 47 w-eibliche Personen Arbeit, wogegen 67 Dicnstplätze frei waren. Arbeit erhielten 50 Personen, 43 reisten auf Arbeitsuche ab und 15«b wurden außer Evidenz gesetzt. Vom 1. Jänner bis 2. Juni suchten insgesamt 3437 Personen Arbeit. Aerfügbare Plähe g«b es 1627. Arbeit erhielten 1020 Personen, 1S67 reisten auf Arbeitssuche ab und 1785 wurden außer l5vi^enz gestellt. » Durch die hiesige Arbeitsbörse erhalten Beschäftigunl^: 4 Knechte, 2 Winzer, 2 Meier, 1 Gärtner, 3 Kesselschmiede in der Staats bahnwerkstätte in NiS, 1 Schuhmacher für Näharbeiten, 1 Chauffeur, 1 Schneider, 1 Müller, 4 Lackierer, 2 Maurer, 4 Zimmer-maler, 1 Schriftcnmalcr (ältere Zdraft), 1 Spengler, 1 Zimmernmnn, 1 Kellner, 1 Zuckerväcker und mehrere Lehrlinge (Bäk-ker, Schlosser, Tischler, Schmiede, Schuhmacher usw.), ferner Köchinnen, 1 Kaffee-kiausköchin, 2 Köchinnen für ein Schloß, 1 Wirtschafterin,' K Dienstmädchen, 3 Kinder-ulädchcn, 1 Bedienerin, 2 Zahlkellnerinnen, 1 Verkäuferin und 3 Erzieherinnen. Maribor, 4. Juckvi. sendung einer Anzahl bedürftiger Kinder an die Adria bestimmt. m. Ueberfall. Samstag abends wurde der 42jährige, in Sp. Radvanje wohnh-aste Eisenbahner Georg Krepek bein, Betreten seines Hauses von einem Unbekannten im .^usflur überfglinge zeige«i sollen, jedermann zu ermöglichen, wurden die Eintrittspreise - mit 5 Dinar für Sitzplätze und ulit 3 Dinar für Studenten festgesetzt. m. Verstorbene der Vorwoche. In der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Anton N e i g l, Schneidermeister, K5 I-ahre alt, ^tatfiarina Roy, Kanfmanns-gattin, 70 I.. Josef f e l m a n «l, Anstreicher, 40 I., Sonja Versal, Kaufmannstochter, 3^ I., K^roline H a n d l, Kapelsmeisterswitwe, 74 I., Anton Oman, Arbeiter, 32 I., Silva U l L a n k, Arbeiterstochter, I. und Thomas K a j f e z, Hausierer, 48 Jahre alt. m. Lebensmtide. (Zjestern nachmittags wurde in seiner Wohnung in der TrZaSka cesta der 43j. Staatsbeamte i. R. Vikt. BonLa ?r-hängt aufgefunden. Das Motiv der Tat dürfte auf das Nervenleiden, an deiu der Bedauernswerte in den letzten Jahren litt, zurückzuführen sein. .1. Die Tombola des Jugend-Rotkreuzes fand gestern unter ungemein großer Beteiligung am Trg Svobode statt. Die erste Tombola (eine moderne Nähmaschine ini Werte von 4800 Dinar) gewann Alois K 0 v a ö, Angestellter der Firma Kiffmann, die zweite (komplette Küchmeinrichtung) die Eisenbahnersgattin Maria K r 0 i Z, die dritte (ein Sportrad) der Realschüler Herbert B l a s n die vierte (eine goldene Herronuhr) der Schuhmachergehilfe Franz P 0 t 0 e n i k aus Kamnica und die fünfte Tombola (zwei prachtvolle Steppdecken) die Kaufmannsfräu Maria T 0 P 0-l a v S e k. Der materielle Erfolg der Veranstaltung war sehr günstig. Bekanntlich ist der Reingewilm der fi^mbola für die ^t- Aus Vtuj p. Letztes Gastspiel des Schauspielensem bles aus Ljubljana. D i e n s t a g, den 5. d. M. um 20 Uhr gastiert das Schauspiel ensemble aus Ljubljana zum letzenmal in dieser Saison in unserem Stadttheater. Zur Aufführung gelangt das hervorragende Maeterlinck'fche Dräima „Der Pfarrer von Stilmond". P. Die heurigen Assentierungen finden, wie der Stadtmagistrat mitteilt, wogen Raummangels nicht in der König-Peter-Ka ferne, sondern in den Räumen des Hotels „Elefant" (Vseh svetnikov ulica 20) statt. p. Die große Tombola des Sportklubs, die am Fronleichwamstage abgchalten wird, ist bereits in aller Munde. Nicht weniger als 10 Tombol-agewinste, darunter ei«l Pferd und ein neues Puch-Fahrrad, sowie gegen 400 andere Gewinste von großem Wert werden zur Verteilung gelangen. Die Tombolakarten zum Preise von 3 Dinar sind bereits in allen Trafiken und anderen Geschäften erhältlich. Eventuelle Spenden für die Gewinstscnnmlung werden noch dan kend entgegengenommen. p. Im Stadtkino geht am Mittwoch umd Donnerstag das Schlagerdrau^a „Liebe vom Zigeuner stainint" nach der Oper („Cav men") über die Leinwand. um uno Uhr abgesandt werden,^ PioUiclouzert vom Postamte Maribor am kommenden Vor j TanMusik. S t u t t g a Aus Selie c. General i. R. Herr Gellinek f. Am Freitag, den 1. d. M. früh ftarb in Celje Herr .?^ubert G e l l i n e k, General i. R., inl Alter von 85, Jal?re?i. Der Verblichene wurde am 3. November 1842 in Sremski Karlovci geboren. Im Jahre 1846 wurde sein Vater von ungarischen Rebellen erschossen. Der junge Gellinek wurde im Jahre 1859 in der Militarerziehungsanstalt in Karlovac ausgemustert und machte' im selben Jahre als 17jähriger Offizier den Feldzug in Italien, im Jahre 186s? die Schlacht bei Königgrätz und im Jahre 1878 die Okkupation von Bosnien und der Herzegowina mit, wo er inehrere Jahre als Kommandant von Plevlje wirkte. Im Jahre 1898 trat er in den Ruheftand und siedelte sich im Jahre 1900 in Eelje an, wo er volle 78 Jahre verlebte. Der Verblichene war eine allgemein bekannte und beliebte Cillier Persönlichkeit. Ehre seinem Angedenken! c. Oberlandesgerichtsrat Dr. Flerin f. ! Nul Donnerstag, den 31. Mai abends verschied in Eelje der Oberlandesgerichtsrat Herr Dr. Valentin Flerin, Vorsteher des Bezirksgerichtes in Celje, im Alter von ^ 57 Jahren. Bis zum Jahre 1891 war er Bor steher des Bezirksgerichtes in 2uZemberk. Von dort kam er nach Celje, wo er im Jahre 1921 die Leitung des hiesigen Bezirksgerichtes übernahm Der Verblichene erfreute sich wegen seiner außerordentlichen Liebenswürdigkeit und Zuvorkommenheit allgemei ner Wertschätzung und Beliebtheit. Friede seiner Asche! c. Die jugoslawisch-tschechoslowakische Liga in Celje wählte auf ihrer letzten Haupwer-sammlung neuerdings Herrn Dr. Juro H r a 8 0 v e c zu ihrcm? Obmann. c. An die Postvcrwaltung in Maribor! In der letzten Zeit mehren sich. FMe, d Das ist alles, aber gemig, um Melina ken-runA. ! nenzulernen. Ltalvary las init herbem La« „ cv . ! clieln die Briefe. Ob sich wohl Melina Heu- Donnerstag, 7. Junl um 20 Uhr: „^as ^ erinnert an wen sie diese Briefe ae-Glöcklein des Eremiten". Ab. <5. ^ onnnert, an wen >te owse ^r,ew ge Freitag, S. Juni um 20 Uhr: „Zwei Ufer". Ab. D. Ermäßigte Preise! Zum letztenmal! « -s- Avs dem Dheater. Mittwoch, den 6. d. abends findet die letzte Erstaufftihrung! und Tinte zur .'oand und schrieb mit großen unserer Oper in der Saison, des „Gll'cklein 'Buchstaben aus die Rückseite von Melinas schrieben hat? Keine Svur — ich wette daß sie sich nicht erinnert . .. Aucb er war in Melinas Leben nichts anderes als ein — braunes Intermezzo. Mch kurzer Ueberlegung nah in er Feder des Eremiten" von Maillart statt. Da die Mlitvrlapelle demnächst für längere Zeit Brief: „Gnädige Frau! Ich setze bu:idert Dol« Maribor verläßt, wird diese prachtvolle^! lar gegen eine Ihrer leeren Puderschachtedi melodische und komische Oper Male aufgeführt. nur e:nlge Radio Dienstags den S» Jmu. WiensGrag), ZH Uhr: WagnerS Oper Megfried".Preßburg, 19L0: Brünner Gendung: Kammermufik. — 21: Pvager Sendung: Abendmulflk. — Zagreb, S0LV: Klavierfonaten. -- 22.10: Abmd. mufK. P r a 9, 17.S0: Deutsche Sendmlg. — 1S.30: Brünner Sendung: Kammermu--N Kdeadmußk, DHven tr y, daß Sie sich nicht mehr erinnern, wen Sie einmal mit diesen Zeilen beMclt haben." Er tat den Brie' in ein Kuvert und schickte ihn ins Hotel, in welchem die .Künstlerin abgestiegen war, dann begann er, voller /Freude darüber, daß es ihm gelungen war, seiner einstigen Freundin eine unruhige Swnde zu bereiteil, das Abendblatt zu lesen. Er tvar noch nicht bis zi» den Inseraten gekommen, als es drauße,i läutete. Ein langhaariger junger Mann trat ein, dem es im ersten Augenblick nicht anzusehen war, ob er wohl ein Diener oder ei7i di-amoti-scher Künstler sei. Nach seinem Pene5?men urteilen, konnte er beides sein. „Ein Bries von Frau Melina," deklamierte der Ämg- »«rige. Dam, verbeugte er sich, wie Mar-Posa vor Phllipp dem Zweiten, warff !««en Seitenbl'ick in den Spiegel und ver-^loand geräuschlos. j .Mein Ätcr iFreund!" schrieb Frau Mel!ina. „Die Krau eines armen Statisten ^ gestern einen Jungen bgen-hl-it. ?!och immer die alte — Melma." Melina! Der Bühnennamen Nang Knl-'v«ry wie ein slbevmÄtiger Triller im Ohr, i« schwoll dann zur lauten Symphonie an, ^bei deren Tönen die auj dem Grabe au^er« 'ßtandenen verliebten Er^nerungen im sieg- . rei^ Zug in sein Heyz einzogen ... » Herr Aalvary kleidete sich mit großer ^ Gorg^lt an, wobei er sich erinnerte, datz eS ?«n fÄiem Leben einmal einen Augenblick ge-k^eie» hat, wo er fast eine Duminheit begangen hätte: er wollte Melina heiraten. Zum .Sttück hatte er eS sich noch rechtzeitig über-lcht... Zum Gwck? Ach, man weiß manch-r«»al wirklich nicht, welcher Dummheit man »sein Glück verdankt. Er kam zu M^ina ins Hotel. Im ersten Zimmer kniete vor einem riefigon Koffer ein hübsches Stubenmädchen, es war so reizend, als wäre es vom Rich-Mmder Jahrmarkt entflohen^ „Ist die Künstlerin zu Htmse?" „Bitte, inS andere Aim-«er .. GiN lieblicher, leiser erschrockener Schrei, da»« stand Melina vor ihm. Wie schön sie noch immer war. Ihr Haar war jetzt tizianrot, «ch ihr Ainn war etivaS runder — das ftand chr aber übe«uS gut. Ihre Figur war voller, aus ihren Augen lachte der alte, gesunde Frohsinn. Sie reichte Aalvary die kleine gepflegte Hand, die dieser an die Lippen führte. Willkommen, lieber, guter Freund!" „Meli«!" Sie sahen auf dem Divan und unterhielte« sich leise. Dos heißt, Melina schwatzte ge-wohicheitsgvmaß liebe Nichtigkeiten. Kalva^ rtz verschlang mit dürstende» Ohren ihre Etimme. Als es dann zu dämmern begann kamen ihnen alte, närri^ Erinnerungen in den Sinn. „^Erinnern Sie sich noch?" fragten sie fich gegenseitig, und das klang wie der N^akn einer Märchenromanze. „Ich weiß «Iber auch noch, wie eS vogonnsn hat. . Wt m« «tn klarer Herbsttag, wir beide gin-Ml oben in de« Liener Bttgen spazieren, llkrmnern Hie sich noch? Wr waren auSge-Hoffen, wie zwei herumstreifende Schulbu-vM. Beim Abstieg übervaschte uns der Re-mid wir flüchteten ^ ewe kleine Schen- ... . Erinnern Sie sich noch?" K»lv«y blickte «überrascht auf die Künstlerin, die leise fortfuhr: „Als ich dann dort das yenlster des Gastzimmers sthloß, zer-die Fensterscheibe und ich säimtt mich in den Arm. Ich erschrock sehr. Sie aber wovten das Blut «it Ihren Lippen stillen." Die «v^tlerin schob den weiten Aermel ihres 5kflligHS ein wenig zurück und zeigte der samtenen Haut ihres runden Armes eine. hawmondisvrmige weihe Narbe. „Erin. «er« Sie sich noch?" Herr ^va«, blickte auf die Uhr, er «uß. ^ W senmm gvA^en Vedauern ins Kaifino yehen, wo ihn ein Freund erwartete. Er iderspraich aber, seiner guten, alten Freundin eimtn längeren Besuch abzustatten. Als er auf die Straße trat, blieb er nach. denLich stej^. DaS wußte er bestimmt, daß «e mit Melina ni«? in den Ofener Bergen ge« Wesen war, noch weniger aber in einer Schenle. Auch die Narbe auf ihrem Arm hat er heute »um erstenmal geischen. ??nr das eine wuhte er nicht, mit wem chn Melina eigentlich verwechselt hatte. Schach p^rtls »US l'rentsekin-l'spiitzi v»MONg«Mdtt VeV: v t t. — 8ekMsr?: 8 p ? e !-m s n n. 64, 8k6. 2. c4, e6. Z. Lc,?. 65. 4. 1^5. 8k7. l8. k4. I.k6, l9.55. l.e5:. 20. l.e5:. 1)68.21. Le6:. Leö.*), 22.1584-!. l-fL:'). A. KdS. 24. ^2!!'), VxS. 25. XeZ. 26. Vi,74^. Xs7, 27. l.L7:?. s)eZ:^. 28. Kdl, s)e2. 2?. 1^054-, Ke6. Z0. !)e64-. I(e7. Zl. autxexeden. ') visker verlief äie psrtie oorms!. äer letzte ^ur von >Veiö (Oc?) bot »der «len Kcdvar^en bequeme ^u?!elejck5möelicktlei-ten ?. oA. ?. Zt«rem e.'^ oVeiken. er eine k?c-ireiune im Zentrum 6siien»^. Kkk^, 25. l)?k usv. «I. Z4...... IvS:. KKS. ?S. Ol? mit l.Au- forirevinn. Xul XlS: entzel,ei«let vstilrlicii I>K7. ') VVenn sofort Osb. so list 5clivsrr nocd ^usslcliten aui ^useleicli mit 1't6. 25. !.f5:. Vs6: u»v.: veno aber jetrt Scilvarr k'f5 spielt, so lcsnn nun ?5. Oixb sesc!:olien, ös cler l^ nun «lem '7'sA 6en versperrt un6 äis ervSdnte Xomdinttion vexen 1)68 mstt nickt möelick ist. l o l Esperanto —e—. Touristik und Esperanto. Viele schöne Orte gibt es, doch die wenigsten sind auch bekannt. Zwar flattern unzählige Anpreisungen und Ankündigungen in all? Welt. Sind sie aber auch zwei- oder dreisprachig olbgesaßt, so kann sie doch nicht jeder verstehen und die Blätter, die dem Fremden in die Hand gekommen find, bleiben ihm ein Buch mit sieben Siegeln. Dem österreichischen Ministerium für H^nr-del und Berkehr gebührt das Verdienst^ in seinem „Tra Austrio" ein Werk geschaffen zu haöen, das in alle? Welt, in Nord und Süd, in Ost und West, sowohl an der Steilküste Norwegens -als auch in Rußlands Steppen imd unter dem Sternenbanner gelesen und verstanden wird. Das geschmackvolle Büchlein zieht viele Fremde inS Land und erwirbt demselben im Auslande Freun de und Bewunderer. Nicht genug warm kann dieses gemeinnützige Wirken zur Nachahmung em^ohlen werden. B. L. - Mr dle Irauenwett Das Eapt ist zwar im Modebilde nur sehr vereinzelt zn bemerken und kann keineswegs als durch greifende Nsuheit bezeichnet werden, doch scheint das Auftauchen der'Capeform in den führenden Modesalons doch in gewisser Hinsicht als richtnngge>bend aufgefaßt werden zu dürfen Immerkjin sieht man das Cape sckion jetzt in den l'erschiedenartiflsten'Formen und in allen erdenMchen Aufmachungen. Das halb-kurze Cape, d.^ fast nur loie ein größerer Schal wirkt, trägt man zum sommerlichen Kleide, für das. einfache Keorgette.Modell mit gesÄtetcm Rocke !vählt n,an ein Plissiertes Cape aus gleichem Materials, mit ange-schmiten^, -durch einen kleinen Blüten-.streckt zusammengehaltenen Schal sMittel-biit.). ^ sportlich« «Z^egEnheiten ^t das kurze Stoss-Cape aus dem Materiole deZ Rockes über ei,»er einfachen Rohseidenbluse vorteilhast aus (erstes Bild). Ein langes Cape (die letzte Skizze zeigt ein flottes Modell mit angeschnittenen, Schal und glockigen Volants als unteren Abschluß) u^ird sich unbedingt sür abendliche Gelegenheiten als sehr verwendbar exwei-jen. X. H. Sommersproffen Pünktlich, wie im Winter die roten Nasen, stellen sich mit fortschreitendem Frühjahr die Sommersprossen ein, und wieder sind es die Menschen mit zarter Hautdecke, die davon in erster Linie betrosfen werden, namentlich Blonde und Rothaarige, während sie bei Brünetten weit seltener austreten. Bor allem aber .zeigen sich die Sonnnersprossen bei Menschen in jugendlichem Alter, wenn auch nicht in der frühesten Kindheit. Man sieht sie fast nie vor dem sechsten und niemals nach dem vierzigsten Lebensjahr. Das Bild dieser ganz schmerzlosen und ungefährlichen Hautaffektion ist ja allgemein bekannt; gelbe bis hellbraune Flecken von Stecknadelkopf- bis zu Linsengröße sitzen zerstreut im Gesicht, besonders reichlich auf dem Nasenrücken und an dessen Seiten und breiten sich auch auf die benachbarten Hautpartien, auf Wangen, Augenlider, Schläfen und Stirn aus. Diese Fleckchen sind Ablagerungen eines äußerst steinkörni-gen Farbstoffes, eines Pigments, in den oberflächlichen Hautschichten, mit denen Erkrankungen irgendwelcher Gewebsteile niemals verbunden sind. Naht der Winter, so blassen die Sommersprossen ab und sind ost kaum mehr sichtbar; daher die Annahme, daß sie dem intensiven Sonnenlicht und der sommerlichen Wärme ihre Entstehung verdanken. Ab^r diese beiden Faktoren scheinen nicht die einzigen, Ursachen zu sein; man glaubt vielmehr, dqß in erster Linie verni'.it-lich erbliche Anlage und Disposition eine Rolle spielen, ohne die ?ie Sonne die Fiel« ken nicht hervorrufen könn?. Dafür spricht unter anderen (Gründen auck) der lilnstcind. daß sie an Körperteilen vorkonimen, die dauernd von .Neidern bedeckt, als>? d"'' Vc-lichtung entzogen sind, wie zuin Veiipiel an den Armen den Schulti'rn. ^-^eisellos biid^'n die ^olumersprossen oN eine nicht unwesentliche (Entstellung etnes sonst hübschen Gesichtes, und der ^iäunich, von dieser kosmetischen Störung befreit zii werden, ist daher allzu begreiflich. Tie Beseitigung gelingt auch meistens, aber lei-der ist der Erfolg nur vorübergehend. Prophylaktisch wird das Tragen von grossen braunen oder grünen Schleiern empfohlp.n, aus der (Erwägung heraus, das^ dc'durch die 6)emisch imrksamen Sonnenstrahlen abgehalten werden kiinnen. Aber wegen einiger Fleckchen stets das Gesicht zu verhüllen, wird nur wenigen Frauen gerechtfertigt erjchei-nen, besonders da der Schleier heute ganz aus der Mode ist. Filr die eigentliche Behaudl'mg gibt es eine große Zahl von Mitteln, sowohl milde und langsam wirkende als auch andere, die rasch mtd energisch ^um Ziele führen. Sie bezwecken entweder die Abschälung der Ob-^r haut und damit auch die Entfernung der pigmenthaltigen Zellen, oder sie wirken bleichend auf den bräunlichen Farbstoff der Flecken. Von den zur Verwendung gelangenden Mitteln sind jedoch manche ohne ärztliche Vorschrift und genau individualisierende'Dosierung nicht zu enlpfehlen, weil sie unter Umständen schädlich wirken können. Eine rationelle Behandlung unter Zi«-ziehung des Arztes ist daher in jedein Fall geboten.'Ein Trost aber bleibt allen deneu, die von Sommersprossen betroffen sind: diese sind ein Zeichen der Jugend, nnd das zunehmende Alter läßt sie verschwinden. Me Geschichte des pwteftanüömus in Marwvr Voa vr. Vl-r sV aer, ^sridor. (Fortsetzung.) Nun setzt Ferdinand anfangs des Jahres 1528 im Einvernehmen wit dem Kardinal Matthäus Lang, Erzbifchof von Salzburg, und mit dem Bischof von Ljubljana (Christof R a u b e r, der zu dieser Zeit auch das Bistum Scckau verwaltete, eine kirchliche Kommission ein, welche das ganze Land bereisen und die Ausbreitung des Protestantismus feststellen sollte. Diese Kommission weilte in unserer Stadt zu Pfingsten, am 2. und 3. Juli des genannten Jahres. Ihr haben wir die ersten sicheren Nachrichten über den „neuen Glauben" in unserer Stadt zu verdanken. Laut Visitationsprotokolles erschienen damals zur Visitation der Stadtvikar Johannes H a u b e n s a ck mit elf anderen Priestern aus der Stadt und Umgebung, ferner der bald darauf so berühmt gewordene Stadtrichter Christof Wilden-r a i n e r mit mehreren Räten, sowie schließlich 17 Bürger und mehrere auswärtige Psarrinsassen. Im allgemeinen wurde festgestellt, daß es nur wenig Priester gebe, die die Messe lesen, daß wenige Gläubige die Kirchen besuchen, daß viele Personen — namentlich in der Stadt und in Slivnica — nicht zur .^outmunion erscheinen und an Fa^ttagcn Fleisch genießen und daß sie den Geistlichen, den Zehent verweigern. Der Pfarrer von St. Peter Georg Zwölfer beklagte sich besonders, daß sich in seiuer Pfarre sowie in Iarenina mehrere Ehebrecher, hauptsächlich Pächter und Winzer, befinden, die ihre rechtmäßigen Frauen verlassen haben und nun mit Konkubinen leben. Auch die Lehre Luthers sei bereits bekannt und verbreitet. So besaßen z. A. der Benefiziat Hand l, der Pfarrer von Limbus Matthias Ernbergerund der Bürger Hans S t o ck h a m m e r lutherische Schriften, die sie von einem lutherischen „Buchführer" erhalten haben. Maister H a u s e r, jetzt Vikar in Leihnitz, hätte nach Aussage des Bürgers Primus H u r n a ß ntit einem Doktor, der jetzt Ouardian in Ptuj sei, wegen lutherischen Predigten „viel Krieg gehalten". Dem Stadtrichter wurde befohlen, dif Wider-spenstigen mit Arrest und Fasten zu bestra- svn, tnsoferne dleS n«»,^ n^cht getcheZen 'ei. ZZ-.'iherr v. Ungnad. Zur Zeil. a1« S Schließlich wurden bei dieser (V.ele^^eit einige ketzerische Bücher verbrannt. Ukh«lich waren die Verhältnisse in Ptui, «« die Kommission am 15. Juli weilte, sowie in Slovenjgradec, wo sich sogar Frauen das Predigtamt anmaßten. Der Ilcbergang zur neuen Lehre vollzog sich bei uns also so, daß man die Kirchengebotc mißa6itete, die Kirche nicht besuchte und den Zehent ver« weigerte. Der Abfall vom alten Glauben geschah dann ohne weitere Föriulich!^?,» (Oroten S. 558 ff; Schuster S. 13? ss; Kv« vaöiS). Auf Grund dieser Berichte erließ Ferdinand am 17. November 1528 ein neues Dekret, worin die Mißbräu6)e geriigt wurden und zugleich unter Androhung befohlen wurde, die Mißbräuche abzuschaffen. Doch wurde dieser Befehl nie ausgeführt, da in den nächsten Jahren (1529 und 153Z) die Türken un Lande c^^schienen, die Ortschaften plünderten und so eine allgemeine Verwirrung verursachten. Damals wurd^'n die Kirchen von Kamnica, St. Pcter, Lim-bu8 usw. zerstört. In diese Zeit fällt auch die zweimalige rithmvolle Verteidigung Ma ribors durch (lhriftof W i l d e n r a i n e r. Diese Türkenein sälle hatten zur Folge, daß Ferdinand'» der Erste im Jahre 153V mit päpstlicher Bewilligung ein Viertel aller Kirchengüter in Steierinark und Kärnten verkaufen lies^, um so die nötigen Mittel zur Verteidigung zu bekommen. Diese Maßregel bewirkte eine noch größere Verarmung der Kirche und somit eine Stärkung des P^°^^estantisinus. Da die Unordnungen im »^tchenwesen iinmer mehr zunahmen, ordnete' Ferdinand im Jahre 1544 eine neue Kirchenrevision an, die auch in unseren Gegenden nur den wei-teren Fortschritt des Protestautismus feststellen konnte. Auch die Anordnungen dieser Kirchenvisitation wurden nicht durch, geführt, insbesonders, weil der Landesfürst meist dauernd abwesend war und die meist schon Prolestautischeu Landstande regierten. Zu dieser Zeit (1.^^0-1551) war Landes-Hauptmann von Steiermark der später so l'ekannt gewordene Förderer des slowenischen protestantischen Schrifttums Ha»« 's??. i?7. starb (l8. Feber 1Ü4S) waren wohl schon die meisten Bürger des steierm. Adels protestantisch. Wie mächtig der Protestantismus schon zu dieser Zeit war, ersteht man daraus, daß auf dem Landtag von Steyer im Jahre 15^7 die Landsstände beschlossen, durch eine Gesaudschaft aus dem Reichstage zu Augsburg von Äaiser Karl den Fünstcn und König Ferdinand die volle ReligionZ-sreiheit für die Protestanten zu begehren. Doch wurde diesem Begehren nicht entsprochen. Noch größere Fortschritte machte die evangelische Konsession nach dem Passauer Vertrag (im Jahre 15b2) und nach dem Augsburger Religionsfrieden (IKüä), der den Anhängern des Augsburger Bekenntnisses im deutschen Reickie die gleichen politischen Rechte gewährte wie den Katholiken. So konnten die steirischen Landstände zugleich mit denen von Qberösterreich in den Jahren 1554 und 1556 neuerlich die freie Religionsübung und die Aufhebung aller entgegenstehenden Verordnungen fordern. Die große Kirchenvisitation des Jahres 1561 stellte fcst, daf^ trotz oller Verbote und entgegenstehenden Befehle des Landesfürsten sich fast zwei Drittel der Bevölkerung Steiermarks der Lehre Luthers ergeben zeig ten und daß auch die meisten Katholiken die Kommunion nach lutherischem Brauche iu beiden Gestalten empfingen. Ja. die Syno« de von Salzburg (1562) glaubte keinen anderen Ausweg finden zu können, als daS Konzil von Trient, daS sich gerade damals (1545 bis 1563 mit verschiedenen Unterbrechungen) mit der Verbesserung der Kirchen« zucht und Lehrentscheidungsn befaßte, um die Gewährung der Priesterehe und des Empfanges der Konununion in beiden Gestalten (des Brotes und des Weines) au6) für die Laien zu ersuchen. Mit dem Breve vom 16. April 1564 gestattete Papst Pius der Vierte (1559—1565), der eine Verständigung mit den Protestanten wünschte, auch den Laien den Gebrauch des Kelches, wSk)-rend er die Priesterehe ablehnte. Jedoch schon sein Nachfolger Plus V. der Heilige (1566—1572) nahm diese Bewilligung wieder zurück, da sie den gewünschten Erfolg die Verständigung mit den Protestanten nicht herbeiführte. Trotzdem erhielt sich der Gebrauch des Kelches in der katholisckien Kirche, namentlich In unseren Gegenden, noch oiele Jahre, selbst nach der durchge--führten Gegenreformation. Während dieser Zeit haben wir von der Ausbreitung der evangelischen Lehre in unserer Stadt nur wenige, indirekte Nachrichten. Maribor war ja damals eine bescheidene Provinzstadt mit stark agrarischem Charakter und etwa 1300 Einwohnern. Wir erfahren nur, daß die katholische Geistlichkeit schlecht beliandelt wurde. Die Priester müssen ebenso wie die Laien wachen, mit wehrhafter Hand zu den Toren und Brücken stehen und werden mit der Robot mehr als andere beschwert, was gegen die kirchliche Humanität und Freiheit sei. (OroZen S. 556.) Im Jahre 1547 befiehlt der Erzbi-schof von Salzburg dem Bischöfe von Gurk, AU dessen Sprengel damals unsere Stadt gehörte, die Pfarre Maribor, welche dieser in »M2IIU8 laiLvrum scilicet maxiZtratus ^arpurxonsis absNenavit« (den Händen der Laien bezw. des Stadtrates Maribor überließ) wieder an sich zu bringen. (Oro-Zen S. 526.) Im Jahre 1549 aber übergaben Lorenz LubSe, s. Ruperti Benesiciat, Clemens Otto, s. Catarinae Beneficiat und Michael VicoviL, s. Michaelis Kaplan in Ma ribor an den Erzbischof in Salzburg eine Beschwerdeschrift, daß die Marburger von ihnen verlangen, ohne Wissen der Marbikc-ger über ihr Vermögen nicht zu testieren, daß sie mit Steuern überbürdet werden und daß die Verlassenschaft der verstorbenen Be-neficiate spurlos verschwinde. So hätten z. B. der Richter und der Rat in Maribor sich eines Kelches und einiger anderer Wert gegenstände bemächtigt, die der im Jahre 1545 verstorbene Beneficiat Hans Futak hinterlassen habe. (OroZen S. 554 u. 555.) Auch sei die Michaelskapelle (in der Domkirche) schon seit 10 Iahren gesperrt und ohne Gottesdienst. Wir können also mit Rücksicht auf das Gesagte nur annehmen, daß die Lehre Luthers während dieser Zeit in unserer engsten Heimat nainentlich unter den Bürgern und unter dem Adel große Fortschritte gemacht hat, was auch die schlechte Behandlung der Geistlichkeit zur Folge hatte. (Forts, folgt.) „Marlbor" gewinnt die FußbaNmeifter-schaft von Slowtnlen! I. S.S.K. Martbor — S.K. prlmorje 2: t (o: o) Man hatte vor Beginn der Meisterschaftskonkurrenz von Slowenien mit einer solchen Möglichkeit nicht gerechnet, man zweifelte auch während der Saison an dem schließlichen Erfolg, aber die Schwarzweißen des S. S. K. Maribor haben sich ruhig und entscheidend durchgesetzt; sie errangen gestern nach einem denkwürdigen Kampfe in Ljubljana die Meisterschaft von Slowenisn. Es ist dies in der heimischen Fußballgeschichte zum ersten Male, daß der Meistertitel von Slowenien auf einen aus^värtigen Verein übergeht; es hat ihn bisher, seit der Schaffung des jugoslawischen Fußballverbandss, ununterbrochen S. K. Jlirija in Anspruch genommen. ^ Die Ueberlegenheit der Mannschaft deS S. S. K. Maribor beruhte hauptsächlich in der besseren Zusammenarbeit, die schon darin begünstigt war, daß daS Team mit einem ganz außergcwöhnlick)en Geist und Eifer kämpfte. Sie beruhte aber auch daraus, daß ihr zum Teil auch die feineren Techniker angehörten. Alle guten (Eigenschaften waren diesmal den braven Fußballern „MariborS^ nachzurühmen, die gestern das größte Spiel ihrer Laufbahn lieferten. Gegenseitig übertrafen sich die beiden Bertetdiger K o r e n and Unterreite r, die in allen Belangen „Navid"in Leoben oefchlagen Nach einem abwechslungsreichen Spiel unterlag gestern die Fußballmannschaft der SB. Rapid in Leoben dem Leobner Sportklub überraschend mit 2:5 (0:3). Ganz außer Form waren in.'besoni^re der Torhüter P e l k o und K l i P p ft S t t e r im Sturm. Einen übermüdeten Eindruck hinter ließ auch die Halvesreihe. Die einzige Mann fchaftsformation, die vollauf befriedigen konnte, war die mittelbare Verteidigung Barloviö-Kurzmann. Handvoll Der jugoslawische Handballmeister „Simeor-dia" ln Marlbor! Das jugoslawische Melsterhändballt^am der Zagreber >,Concordia" absolviert am Fronleichnamstag, den 7. Juni ^egen die Familie des SSK- Maribor ein Gastspiel. „Concordia" errang vor kurzem auf ssiner Tournee durch die Tschechoslowakei zahlr>:i-che Prachtsiege. .. . „Jlirija"—„Ptimorje" 10:4 (5:2). Im gestrigen Entscheidnngskampf um d>e KreiSmeifterfchaft von Ljubljana konnten die Handballerinnen des SK. ^,Jliriia* ei-nen hohen Steg feiern. Trotzdeni leistete „Primorje" die ganze Spielzeit hindurch einen hartnäckigen Widerstand. „Ptuj" - „Mura" 6 : v. Da die Handballfamilie des SK. Mura gestern zum Meisterschaftsspiel nicht antrat, siegte das Team des SK. Ptuj p. f. 6:0. » Der S t a n d der HandballmListerschaft von Slowenien ist nun folgender: „Maribor", „Ptuj" und „Jlirija" je 2 Punkte, ..Mura^ und „PriMotje" ohne Punkt. „Concordia" ^ A. S. 8:8. Der Staatsmejster unterschätzte anfangs seinen großen Rivalen, den Akademischen -Sportklub, ttnd mußte ihm schließlich 'linen Punkt überlassen. LelchtachletiWe BemnftoNun-gen in Slowenien 7. Juni: Nationales Meeting für Damen und Herren des S. K^ Jlirija in Ljubljana. 8. und 16. Juni: Pflichtveranstaltung des A. S. K. Primorje in Ljubljana. 24. Juni: Damenmeisterschaft von Slowenien. 36. Juni und 1. Juli: Herrenmeisterschaft von Slowenien. - fehlerlos spielten. Glänzende Abwehraktio-nen vollbrachte wieder der Torhüter K o-v a k i L; er machte von seiner außerordentlichen Kunstfertigkeit genügend Gebrauch. Unermüdlich und unvenvüstlich waren die Läufer HreSLak, Kirbiii und P r e-v o l n i k; dazu trug noch sehr viel Sirbis' Unerschrockenheit und vor allem sei» gutes Zuspiel bei. Im Angriff wurde lange nicht so einheitlich und entschlossen gearbeitet wie gestern. Sänitliche (S t a r c, V o d e b. Paulin, HreöLak und Verton-c e l j) spielten wie aus einem Guß und waren ihrenl Gegner klar überlegen. Die Treffer erzielten V odeb in der 14. und S t a r c in der 23. Minute der zweiten Halbzeit. „Primorje* ging mit zweifelhaften Aussichten in den Kampf. Die Leute fanden erst langsam Fühlung, sie spielten übrigens am Anfang fast durchwegs befangen und auch später war eine Differenz im Können der beiden Mannschaften nicht zu verkennen. Die stärkeren und besseren Kräfte stehen also sicherlich im SSK. Maribor. Den einzigen Treffer erzielte E r m a n aus einem Eckball. Objektiv und sicher leitete den Entschei-dungÄampf Schiedsrichter B a b i ü aus Zagreb. Besuch sehr gut. 15. Juli: Klumeeting der S. Rapid in Maribor. - - ^ -29. Juli: Nationales Meeting des S. A. Ptuj in Ptuj. 2. September: Juniorcnnieeting 'des S. K Jlirija. 8. und A. September: K. A. C. Pri-irorje in Klagenfurt. 15. und IS. September: Mittelschüler« st'leting und Damendreikampf, in Ljnbi^l?nii . N. Geptember: Internationales Meetkllg teS S. K. Ptuj in Ptuj. Die Tesamtfahrzeiten betragen bei einspurigen Maschinen 8.30 Stunden, ^^!ei Beiwagenmaschinen 10.35 bis 14.50 und-idei Automobilen 10.35 Stunden. Auf Ber;/lzt der Fahrleitung können die Sporhkomsüis-säre bei durch Schlcchtwetter Hervorge^ihfe-nen schlechten Straßenverhältnissen die. vßr-geschriebenen Fahrzeiten abändern.^ Dieselbe wird den Fahrern beim S^rt bekanntgegeben werden. Fälle höherer Gewalt werden, von > Veranstalter in billiger Weise berüilsich^gt. Der Teilnehmer hat vorkommenden s^alles alle jene Unterlagen (Zeugenaussagen) schriftlich zu beschaffen, die nötig stttd, "d^ mit die Fahrleitung sich ein einwändsbeieß Urteil bilden kann. Ob ein Fall . hvhei^er Gewalt voi'liegt oder ob derselbe berücksichtigt werden kann, entscheiden ausschließlich die Sportkommissäre. Beihilfe an anderen geschädigten Fahrzeugen ist nur danw'-äc' stattet, wenn Gefahr für Menschenleben? 'besteht. Dadurch entstandene Aufenthalte n»uß sich der Konkurrent vom Geschädigken -oder sonstigen einwandfreien Zeugen >'bestStigcn lassen. Die hiefür aufgewendete Zeit''wlrd in die Fahrzeit nicht eingerechnet.^ Anteenattonaler Svoj^' Ljubljana: Grazer Athletik-Sportkku5 Jlirija 3:2 (1:2) und 1:1 (1:0). ' : Zagreb: Das Fußballturnier zugunsten der Notleidenden in der Herzegowincr.^und Dalmatien brachte nachstehende Ergehn^sc: Concordia—Croatia 5:2, Gradjanslk^^ciök 5:2 und 2clezniöar—Derby 3:1. .... - - Wien: Simmering—Austria'3:?»! WAE. 4:1. ^ Paris: Die jugoslawische Äympis.che'Ka-tionalmannschast siegte in Paris übilr .ein kombiniertes Team des ?e Valoss-Äei'ng Clubs und F. C. Mulhonse mit'3:1. ' . VI. StelUfche Bergland- ÄubZioumsfavtt Die Fahrzeuge bei der Bergland-Jubiläumsfahrt werden eingeteilt: in Motorräder von 175 ccm bis über 1lX>0 ccm, in Motorräder mit Beiwagen von 350 ccm bis über 1000 ccm und in Automobile von 500 ccm bis über KOV ccm. : Einen yeuen jugoslawischen, Rejkyrd stellte gestern beim .Hochs^üler-Meettyg.'.'in Zagreb M e ^ n ar im Speerwerfen Mit 57,62 Meter aus. . / : Bon der'Fußbalt'Olympiade. NtuMiat, schlug Deutschland' 4:1 und Argentliilen-sieg te gegen Belgien 6:3. v '' '/ Keitere Ecke Reelle Bedienung. An der Straßenecke steht-ein zMum^ter kleiner Änabc und bettelt. Ei^ vorüksSl^e-hender Herr bleibt stehen, sieht 1)en Br^eil mitleidig an und meint: - . — Nun was, mein Kleiner, viel Ges?Hwi-ster zu Hause, Bater arbeitslos,' 'Mltter krank'!^ — Worauf der Knabe sagt: > ' — Auskunft erst nach Bezahlung! öaubesekläee »»»»»»»»»>»»»»»»»>»»»»»» u. ?raversvll IU orix.kabrZksprvisell Itsctiler erdalten decteutenäen nul dei Ii. /^aärasekitz Rlsribor. i? i äer in äen cleutgcken Ivreisen ^ut deksnnt ist, virä von sltbelcsnnter.Versickerun^sstistttit'Sc)» lort aufgenommen. Lckriltlicke 'uNer ^debensverÄckerunss" an clie Verv.' . v 6812 VeieklluilL^»'-xumml. Ke^e Ii» (Zuslitilt del . .. ^seldoe. > "-' ii tiV 8pvu»lkabri!r kür UolTbearbvituvxsmasekinvn «lein S SNelel. kiiU» »»k >1» rrWj-I»»»---- veräen vir.6le gllemeue5ten un6 besten Nol^desr-bejtunx5ma8ckilnen in vollem Ketriede ausgtellen. ^eukeit! Kiemenl05er /Antrieb! öesucket unseren ^u58tellun^5st3nä 20» p»v»Ion ? Veitretei' lür'8l18: MIM UMm. lWWÄill .»VW?WWW WWVWWWWWWWWWWVVVWWWWWWWVIVVVx M. 7?7. t». INfl? Kleiner /^nieiqer Vreschtivem« ichotoapparate tn allen ?lor-maten, Optiken und Preislagen auf Abzahlung. Platten u. 'j^piere aller Welt warfen, tn allen s?ormaten, immer frisch. Photomeyer» AospoSka ulica. 3018 kill Zu Rellamepreisen werden Uh« ren« und GoIdwaM«Repgra-turen bestens und raschest bei M. ^ger Sc Sohn, Uhrma-:l)er, Gosposka ulica lb, aus-geführt. 4N4ü l l ! ! Zntische Teepilze, da» bekanlp te asiatische Vottsheilmittel ge-sion vorgeschrittene Arterienver« kalknnq. 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Seeienmesie vircl sm 9. .luni um 7 Udr lo 6er Lt. p/arrlljtcde eelesen Verden. 54» e Ivo r, «m 4-. .lunl 1928. Sß2l äßltÄ ?eb. Noker» 5ckve»ter. Ll8e )^u«r, dllokte. franz dleud»uvr. Separate parte veräen nickt ausx^geben. ?osef!nv KonLa xitzt 5c:1imerrerf0ilt im eigenen, sovie im I^nmen »ller Ver-^ vsnäten «Ilea freunclen unci Kelcsnnten clie trsurixe I^»ctiric1:t. cisk itir inniyetgeliedter Qitte, tlerr Vil-ctor kvnes Verielits-Xanzclist 5onnt»x. clen 3. ^uni 19Z8 um 18 Ul:r nZck !>oxem, 5ckveren l-eläen im 5?. I^edenzsskre ssli im tterrn enticlilaken i8t. vsi l.eiclient?exSttxni» cles unverxeöllctieo V»li!nxe5ciilec!enen linclet Vienzt»?, rlen 5. lunl um 17 l^kr von cler I.elciienka!le cie» itßätiicken l^riecliicile« in k'otneLje »us zt»tt. l)ie 1,1. Seelenmesse villi am 6. .luni um 7 viir in cler Lt. ^xcjilenH. ?t»trkitcde xe>e»en vercleo. r l t» or» SM 4. .iuni IS28. HS13 edvlrsUsktsur uo«! kllr Mo ke«!glctloa versotvortlleli: vl)0 ^ouroslkt. — ssllr lleo Nersusxvbvr uall tlsa llruelc A^?KotvortUed: Olrelttor — Keläv vokod«it to ^a,idor /