^N HA. Freitag am V«V. Februar R855. DlT'^'i^Hcr Zcit»»a""cM.mt mit Ausnahme dcr s°n!^n^7?ci.rtagc, täglich, m.d f°stct sammt »cn Vc>,agen uu Comptoir ganziahr.g 1st h ° Ib) ahr l g 5 fl 3U ll nnt ss7 n ,and m Vo^ <2'1.. halbjähriq 6 ff. Für dic Zustcllunz in's Haus ssnd ha,l'jähr,g 3<» fr mchr ,,i cnwchtm^ M,t der Post Portofrei aa / ^l. i^ <5 ^ balbj ährig 7 fl. 3« kr. - Insc r t io n sg cb« l,r jür ei». Spaltcuzc, c odcr den Raum derst b«, ,st fur e.umal.ge t^. >r drcima iqc 5 kr. C. M. u. f. w. Zu dich'., G^s.hrcn ist noch der InscrtwusstämPrl pr. ,0 kr ,ur n.n ,cdc«mal,ge Einschaltung hi„,u zu cchn Ins ra bis 12 Zc cn lo n 1 ss. 30 kr. für 3 Mal, » fl, 10 lr. für 2 Mal und 5N kr. für ! Mal (mit Inbegriff dcs I>'st«t'°n«stampel«).___________________ MM'clM Theil. ^c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» huchstcr Entschließung 'ädigst zu verleihen geruht. Der Minister der Justiz hat nachstehende Stel> len bei dcm gerichtlichen Dcpositenamtc in Prag, und zwar die Dircktorstclle dcm dortigen Dcpositcnuer-wahrer Wilhelm Volkmann, die beiden Vermal)-rerstcllcn dcm Dcpositenantts'Kassier daselbst, Johann Wischn iowsky, und dcm Dcpositenamts ° Neuisor ^rnnz Richter, die Kassicrstelle dcm Depositenamts-^fsizial ebenda, Kai! Ganghofcr, dic Revisor-Nolle dcm Dcpositcnamts-Offizial Johann Sem, und bic Liquidntorstellc dcm Depositeiiamts > Offizial Paul Marzik ucrlichcn. Der Iustizminister hat dieKreisgcrichtsräthe Peter Noschat uon Uduarhcly nnd Nndolf Klcmcnt uon Klanscnburg, dann Dr. Franz Freiberrn u, M y-lins uon Kronstadt, zu Landesgcrichtöräthcn, und zwar dic ersten Zwei fü^ Hcrmannstadt und den Letz', ten für Broos ernannt. Dcr Iustizminister hat den StaatsanwaIts>Snb> Stuten Josef Wang von Przcmysl, zur Slaatsnii' Wallschaft in Lcmberg übcrsetzt »nd die hicdurch bci ber Stliatsanwaltschaf! in Przcmysl erledigte Snl» stitntcnstcllc mit dem Eharakti-r ciürs ^iatl)sckre>ärö dcm Gerichtsadjnnktcn des Lenibcrgcr Landcsgcrichtes, Alcznnbcr v. Iasinsli, vcrlichcn. , Das Handelsministerium hat im Einucinchmcn n»t dem Ministerium des Aenßcrn die neu syslcmi-Mte Konsnlatlanzlcrs. Stelle bei dem tais. General' lonsnlate zu Frankfurt a. M. dcm bisherigen Vize-lai'zlei bei dem k. k. Konsulate in Konstantinopcl, 'idoif Nittcr u. Am Pach auf Grünfeldcn, ucrliehcn. ^NichlalnlliHr Ch^il. Oesterreich. Mailand, 1U. Februar, Dic gestrige Corso» f"btt war die glänzcndstc m der Saison; man zähüc ^ielc und glänzende Equipagen, dic nntcr cinandcr wcttcifcrteu, dcm Wagc» dcr Kaiserin Spalier zn wachen. Der Kaiser ritt. von scincm Adjütantc» bc> gleitct, mitten untcr dcr ihn mit aller Ehrfurcht be, INißcnden Menge, und obwohl auf cincm Erhollnigs-spazicrriltc, würdigte sich der Monarch doch, den Bitt. ^llcru, welche die Gelegenheit benutzten, um, Gcsnchc zu überreichen, uon seinem Schimmel herab mit der lNößtcn Lentseligkcit die Hand entgegen zu strecken. Abends erschien das kaiserliche Paar in der klcincn Hofscitcnlogc dcr Scala, nnd wurde mit außcrordenl-"ch stürmischen Zurnfcn begrüLt, DalZ dcr kaiserliche Hof uor dem ^. März Mai> '°"d nicht verlassen werde, scheint sich immer mehr ö" bestätigen. , ^- Sc. Majestät der Kaiser hat znr Herstellung .,'^s alten Gemäldes in der Kapelle dcr Iohannis' 'lchc in Nonza einen Betrag uon 1000 Gülden bc> ^_ <2e. k, k. Majestät haben mit Allerhöchstem "nblnttschrnbcn ddo. Vrescia 11. Jänner für den ""»fond oer Pfarrkirche in Monteforte (Provinz Vc> "'") eine Unterstützung im Velragc uon 2000 Lire »« dem Staatsschatz behufs dcr Ncstanrirung des chcndachö allcrgnäoigst zu bewilligen geruht. (G. di Vcnczia) Kvo^. "' D'^ «Ocstcrr, Ztg." meldet, da» dic ci>ttanst,ilt in den nächsten Tagen die Liste dcr " '""fähigen Aktionäre veröffentlichen wird. Ebenso "ü/ b'e Anstalt, da es sich dnrch die Zahl dcr An- noungcn hcransgcstcllt hat, daß die bisher bestimmte ""»Nat (Musikuercinösaa!) zu klein für die General' Versammlung ist, fnr die Anschaffung cincs größern Lokals Sorge. Auch entbehrt die Nachricht des ,,P. Äd.", daß die Kreditanstalt beabsichtigt, um Emstel' lung der Zahlungen anf ihre eigenen Aktien und anf die Aktien der konzcssionirten Eiscnbahncn bei dcr Finanzvcrwaltnng nachznsuchcn, jcdcr Vcgründnng. — Sc, Majestät dcr Kaiser Ferdinand haben dcr Stadtgcmcinde Anscha znm Aufbaue der abge. brannten Schule eine Unterstützung mit 400 ft. und dcm dabei beschädigten Schullchrer Karl Oelschlege! ION st, zu gcwähreu geruht. — Ihre Matcstät die Kaiserin Karolina Augusta habcu aus Anlaß dcr znm Vcstcn des Fondes für einen Erweitcruugsbau des k. k. Taubstummen. Institutes am 14. v. M. im Karl-Theater stattgehabten lhcairalischcn Vorstellung dcm besagten Fondc einen Beitrag von L00 fi. zn widmen geruht. — Ans Cattaro. tt. Fcbr,, wird dcr «Agr. Ztg," geschrieben: Morgen oder übcrn'orgm werden hier Fürst Danilo nnd Prinzessin Darinka crwartet. oic sich nach Corfu besscben, woselbst die Schwester der Fürstin an eine» Griechen verheiratet ist. Der Fürst wird cinf dicscr Ncise uon dcm französischcn Konsul und eincr seiner Schwestern begkitct, Vci 400 Mcm'chcn nnißlcn arbcitcn, um dcn Weg uon Cettiüje bis hierher uon dcn ungehcucren Schncemas-sen zn besrcicn. Man nimmt als bestimmt an, daß dcr Fürst sich uon Eorfu übcr Marseille nach Paris begeben werde, um beim Tuilcrienkabinct seine Angc> lcgcnhcit dcr Pforte geglnüber Msöxlich zn unler» stüßcu, Ägra m. Se. Emiiunz dcr hochw. Hcrr Kron> kart>i,ial > Orzbischof u. Haulik wird, wic dcr »!n>>. Ii«!.« schreibt, dic Vicisc inich Nom in Vcglcilnnss des hochw. Domhcrrn Llikaö Pctrouich uno c>cs Sckre» tärs^ Hrn. Fr. Gaöparic, entweder in dcr a,,c>cr,i Hälfte Februars odcr in dcn ersten Tagcn dcS März antrclcn. Prag, <6, Februar. Sc. l. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Karl sind vorgestern nm die achte Abendstunde von Wien hier eingetroffen, im hitsigc» Bahnhöfe von Ihrcn Elzel. lcnzcn ocm Herrn Statthalter Freiherrn ^. Mec cry. dem Hcrrn Landco-Gcucralkommanvantcu FML. Gra> fen Clam > Gallas und dem Herrn Obersthofmeiftcr Sr. Majestät rcö Kaisers Ferdinand, FML. Freiherr,, u. Airoidi, und der hohen k, k, Generalität chisurchtö' voll cmpfangcn wordcn und habcn sich >" ocm bereit» stehenden Hofwagen in die kaiserl, Vurg am hradschin begeben. Gcstcrn' Äbcndö bcchrtcn Sc. k.^Hoheii das Thcaier mit Höchstihrcr Anwesenheit, (Trieft. Z.) Deutschland. München, 10. Februar. Aus dcn beiden Slaalsministerien des Innern und des Kultus ist cine gemeinschaftliche Bekanntmachung ergangen, wonach zur Anregung fleißigen Einzel > Studiums der inlän» dischcn Volksznständc bei den Staatsdicncri, , den Staatsdienst. Aspiranten und dcn Nerzicn zwli Preise von je 200 fi. ausgesetzt werden, der eine für dcw jcnigen Vcnmten nnd Staatsdienst'Aspiranttn, der dic beste prciöwürdigc. Darstcünng des sozialcn und wirthschafllichen Volksleben« eincs Landgcrichlsbczirkes ciiilicfcrt, dcr andcrc für dcnjcnig«» bnilischcn Arzt, dcr eine preiswurdigf Darstclluug der sanitätlichcn Volkssitten und des medizinischen Volksaberglanbcni! eines Landgerichtsbezirkcs liefert. (Mg. Z,) Der frühere Redakteur der «Patriotischen Ztg.", Lindcndcrg, ist anf die hochherzige Fürsprache lVr, k. Hoheit des Prinzen von Preußen uon Sr. Majestät vein König begnadigt worden. Die- belreffenoe K»> bincts'Ordre ist bereits an das Justiz'Ministerium ergangen. Alten bürg, 9. Februar. Tcr Landtag !M in scincr jüngst verflösse,!,., Diät cincn uon dcr Staats-regicrimg eingebrachten, das allz» frühe Heirate» der Landesnnterthancn mann!, hen Geschlechtes betrefseiwe!! Gesetzentwurf angenommen. Dicscr Oeschenlwnrf hebt zunächst, >» «Erwägung der mannigfachcn Nachlhcilc, welche aus dcm zu frühzeitige» Heiraten der Manns» pcrsonen für d..s gemeine Wesen entstehen", die Bestimmung anf, welche den Einwohnern männlichen Geschlechts nach zurückgelegtem 21. Jahre die Ein> gchuuss einer Ehe gestattet. Sodann verordnet er, daß keinem der männlichen Unterthanen verstattet sciil soll, uor zurückgelegtem 24. Lcbcusjahre ohue beson< pcre Erlaubniß der Landesregierung in eine eheliche Verbindung zu treten. Diese Erlaubniß kann aber nur dann erwartet werden, wenn, wie schon die Ehe° ordnung vorschreibt, die Erlangung einer Unterkunft in einem Orte des Landes und die Befreiung vom Militärdienste nachgewiesen ist; Almosen-Perzipientcn ist die Erlaubniß zu versagen, (F, P, Z.) Schweiz. Die Angeklagten im Ncuenburger Prozeß verlangten vom Bundesratb die Zurückgabe dcr ihnen konfiszirtc» Schriftcn. Es wird nun uulcrsucht wcr> den, iu wic weit dieselben zur Prozedur gehören oder nicht und darnach ein Entscheid gefaßt werden (Nach dcr «Zürich, Ztg." hat der Bundesrat!) den Antrag abgewiesen.) Am N. d. Mtö. hat alles Militär die Stadt Bern verlassen. Die in Genf angestellte Subskription für den Schreier in dcr Nationalversammlung hat wohlge-zählte 2U0 Fr. 80 Cent. eingebracht. Man wird ihm aus dcm Geld eine Uhr kanfcn. Der radikale Staatsrath in Freiburg sieht ein, daß er nichts mehr gegen den in de» letzten Großrathswahlcn laut ansgcsprochcncn Volkswillcu ucrmag, Darnm hat er einstimmig den Antrag im große» Rath gestellt, alle wegen politischer Vergehen Vcrurtheiltcn zn amnestircn, was denn auch ohne Widerspruch gcschchcu ist. Mit 67 - gegen 6 Stirn« mcn — soviel beträgt die radikale Opposition — hat er t>,c Verfcissmigsreuisioii durch den gegenwärtigen groLcn Nach beschlossen; stine Arbeii mnß dnnn dem Volkc zur Gcnchnilgiing vorgelegt werden. Italienische Staaten. Dir «Gazz. di Vcnezia" wird aus Nom vom 7. d. M. geschrieben: «Das neapolitanische Ministerium hat ein Rund. schreiben au seine diplomatischen Agenten an den fremden Höfen entsendet, in welchem gesagt wild, Se. Majestät der König gedenke auf dcm Wege rer Gnade fortzufahren, wcßwegen die diplomatischen Agenten ermächtigt würden, vielen im Ansland bc> sindlichen neapolitanischen Unt-rthnncn Pässe zur Rück« lehr ins Vaterland auszustellen. In Nom selbst bcfindcn sich in Folge dcr wic> derholtcn Gnadenaktc Sr, Heiligkeit des Papstes nur mehr sehr wenig politische Gefangene in dm vcrschie. denen Haftlokalen. Wir lesen im «Giorn. »ffic. di Napoli« vom ,ütcn d. Mts.: ^ «Im k. Schloß in Caserla, wo Ihre Majestäten der König und die Königin sich gegenwärtig aushal< ten, treffen täglich zahlreiche Deputationen aus den entferntesten Orten des Nciches ei», um Sr. Ma'c-stät dcm König ihrc Glückwünsche zu seiner gluck!,, chcn Rettung darzubringen. Se. M",estat uchmen sowobl dicsc Ku,'dc,cl)!,!iaen anhänglicher Ergebenheit als auch die ciüsprcchendcn Acnßernngen der Pcrsonen die sich dem Monarchen bei Audienzen oder auf den 'läglichcn Spaziergängen nähern, mit väterlichem Wohlwollen entgegen." Frankreich. Der Abb« Hugou hat eine Erklärung vcröffcut. licht, i» welcher er auf das Bestimmteste die Meldung bcstätigt, daß Verger reuig gestorben ist. Er sagt: «... Wein, ich >n,r ungern das Schweigen breche, das meiner Stellung und meinem Charakter „ezicmt, so habe ich dabci doch wemgstens den Trost, laut bezeugen zu köunen, daß Vergcr in seinen letzten ! Momenten anfnchtig zu Gott M'ückgckchrt ist. Die Worte, mit denen er öffentlich seine Rene bekundet, das gegebene Aergerniß beklagt, seine Irr> thümer zurückgenommen und ven Wunsch, als Lhnst «O« im Schloße dcr Kirche zu sterben, ausgesprochen hat, sind uon mehr als dreißig Zengs» gehöit worden. Diese Worte stehe» m.ßcrdcm im vollsten Einklang mit den religiösen Handlnngc», die Verger theils i»> sogcna,inten Toilcüc - Saal, lheils auf dcr Plaltforni des Echaffots vollbracht bat. So ist es eine nr.bisticitban Thatsache, daß er, nachdem cr das Kruzifil gcküß!, sich mit seinem Beichtiger in cinc Eck dcs Saales zurückgezogen hat, daß er dort nicdergc-kniet ist i,!w nach ciil!.-!' Bcsprech»ng. die so langc dauitte, als die U»>stä»de cs gestattete», öffentlich inttcr alle» äußern Zeichen wabrcr Neue die Absolution erhalten und daß cr nach dein Empfang der Ab-solution mit lauter, verständlicher Stimme die Gebete des ihm ucrüchcncu vollkommenen Ablasses beant> wortct hat. . , . Die Hinfälligkeit, von der man sagte, daß sie ibn bis zum Tode nicht «erlassen, bat nnr wenige Augenblicke gcdanert; ihr folgte ein Ermannen, wor> ans der Vcrnrlhcilte bewies, daß cr sich im Vollbesitz seiner Fähigkeiten befinde; cr bewies oieß durch die vorerwähnten Worte und Handlungen und durch die kaübliüige Bcantworiung der Ansprache des Scharf-richlers. oer ib»i Nühe und Ergebung empfahl, durch die Danksagungen endlich, die cr an den Direktor des Gefängnisses und an die anwesenden Wächter richtete, so wie durch die Worte, die er dem Kaiser zu hinterbringen hat. , . . Ich werde hicr nicht an die Worte voll Glau> bcnsiuuigkeit ennnern, die Verger auf dem Wege ;um Schaffn! sprach und die uon schr vielen Lcuteu gehört wordcu sind; auch wcroe ich uicht nochmals das letzte, solenne Zeugniß seiner Rückkehr zu Gott schildern, das cr auf dcm Schaffot selbst und in Gegenwart uiclcr Tausende von Zuschauern gegeben hat; ei» Zeugniß, das allein hinreicht, die Echtheit seiner Bekehrung zu beurkunden." Belgien. Am I I. d, M. Mittags hat in Brüssel die feie» liche Beisetzung tcö Grafen Mcrodc stattgefunden. Seit zwei Tngeu war die Leiche des Verstorbenen in einem Saale seines Hotels ausgestellt, welchen man zu diesem Zwecke in eine Todtcukapelle umgewandelt hatte. Arm und Reich war seitdem zu Tausende» dahin geströmt, um dcm Todten de» letzten Zel! der Dankbarkeit und Verehrung darzubringen. Am Morgen versammelten sich in der Kapelle die Mitglieder der provisorischen Regierung, die Herren: dc Potter, Gcndebicn, Genera! Ioly und Vandcrlindcn. die ge> samnne Kammer der Abgeordneten, die Mitglieder dls Scncües, die Minister, die Staatsmiuistcr und die Familie Vcö Grafcu Merore. Vor dies« tief ergriffenen Versammlung gaben Herr Dclchayc im Namen der Kammer, Herr dc Decker im Name» des Kabi< »eteö uüd Herr de Thcur, als Führer der Rechte», der öffentlichen nnd ihrer persönliche» Trauer einen anflichtigen nno warmbcrcdten Ausdruck. Der Sarg wurde von Unteroffiziere» aus alle» Ncgiimnter» der Armee getragen; die Herren Nogier, dc Thenx, Me» cier und Delchaye trugen die Zipfel des Leichentuchs. Unmittelbar hinter dem Sarge schritt die Familie res Verstorbene», angefübrt uon snncm Sohne , dem Grafe» Werner u. Mcrodc; Graf Monlalcmbcrt bc> fand sich in dieser Abtbcilung des Zuges. Die Reihe» der Karrosscn, mit zwei k. Nagen beginnend, war zahllos. Vor, uebcu und hiuter dcm Zugc war die gesammte Garinsou, so wie ein bedeutender Theil dcr Vürgergarde ucrtycilt und eine Volksmenge, wie man sich »icht criuneit, eine solche bei ähnlicher Veranlag sung versammelt gesehen zu haben, begleitete in tiefem Sänveigen und unbedeckten Hauptes oen Tranerzug, Während der ganzen Feierlichkeit ward von Minute zu Minute ein Kanonenschuß gelöst und die deiche beim Hnaustreten ans dcm Holel durch ciu Bataillons' fcucr salutirl. Dcr Weg vom Hoiel des Verblichenen bis zur Minimeskirche. deren Palro» und Wohlthäter cr gewesen, ist »iir kurz, und nachdem dort die Tod' tenmessc abgehalten worden, war um 1V2 Uhr Alles beendet Das Journal de Vrurellcs" hat am 29. Iän> i>cr in Bezug auf das Verbrechen Verger's eiuc An> deutuug entbalten, als habe der Mörder iü Verbindung mit einer geheime» Gesellschaft gestanden. Die,e Andeutung hatte'Eröttcningeu in dcr belgischen Ka»i> wer zur Folge, wclchc zur Anordnung ciuer Unter-suä/nng fühiici,. Ueber das Ergebniß dieser Untersuchung berichtet uun der „Monitcur Vcige": ^ . .Die Untersuchung ist beendigt und cs er» gibt sich aus derselben: 1. daß Vcrgcr nur im Jänner und Februar 18.^6 nach Brüssel gekommen ist u»o oaselbst nur mit Vcr-legcrn in Vczug auf den Druck uud dic Veröffentlichung ^'!i auf religiöse Frage» Vezug nchnicnde» Vroschüren und Pamphlets i» Verbindung stand; 2. daß er im lctztcn Dezember weder nachVrüs-scl. noch nach VclM gekommen ist; 3. daß das angebliche Gerücht, von welchem der Korrespondent des „Imirn. de Vrukellcs« sprach, nicht im Palais te Justice in Paris zirknlirt hatte. Allc hierüber befragten Veaniten weise» die Version des genannten Blattes zurück; 4. daß dcr Eigcuihümer dcs «Ionr». de Vriile!» Ics" kcinerlei Anfschlüsst gebcn konnte." GroHbritaunieu. Der die Donaufürstcnthümcr betreffende „Moui-tcur"°Artikc! war in der Sitzung dcs englischen Oberhauses uom 9, Februar Gegenstand ciuer Intcrpclla-tion. Dcr Wichtigkeit dcr Sache wegen theilen wir den Wortlaut dcr Anfrage des Lord Lyndhurst mit, so wie die Antwort, welcher der Minister des Aus-wältige», Lord Clarendon, im Name» dcs Kabinets ertheilte. Indem Lord Lyndhurst die Aufmerksamkeit des Hauses auf jcnen Artikel hinlenkle, sagte cr: „Dicstr Artikel hat jedenfalls anf dcm Fcstlandc einen schr starken Eindruck gemacht uud zwar um so mehr, als cs sich herausstellt, daß gewisse wohlbekannte Persönlichkeiten, Fürst Slirbey, Vibcsco, Souha und cin sowohl rem russischen, wie dem französischen Kaiserhause nahe stehender jungcr Fürst, dessen Nanu» ich nicht weiß, sich entwcdcr gegenwärtig iu Paris aufhalten, odcr uor Knrzcm daselbst ucrwcilten und in jener Stadt der Intriguen nicht müßig gcwcscn sind. In dem uon mir crwähntcn Artikcl heißt es, das Streben dcs Kaiscrs sei uon Anbeginn an dar< auf hingegangen, eine Vereinigung der Fürstcnthümcr zu crzicleu, uud er erwarte, daß auch die andern Mächte, welche einer solchen jcht feindlich zu sein scheinen, schließlich seine Ansicht theilen werde». Dcr Ver-fasscr des Artikels dentet ferner an, obgleich er es nicht gradczu ausspricht, die, Frage dcr Vereinigung der Fürstcnthümcr wcrde, der Erwägung jcncr Vcr-sammlnngcn untcrbrcitct wcroen, wclchc traft dcs Fermans der Pforte zusammcntrcteu sollen. Wie ich jcooch höre uno die gauze Zeit über angenommen babe, sind die Türkei nnd, wcnn ich nicht irre, auch Oesterreich anderer Ansicht über den Gcgcnstaud und wolicu nichts davon wissen, ,daß jene Frage den erwähnten Versammlungen vorgelegt werde. Nun ist oicsc Frage aber von schr großer Wichtigkeit, weil die Fürstenthümcr die Schranken sind, uon welchen die Türkei für die Zukunft Schutz gegen Oesterreich einerseits und Rnßland anderseits erwartet; uud wen» sie zu ciucm cinzigc» Reiche ucrcinigt wcrdcn und man cinm dem Einflüsse anderer Staaten, namentlich aber Rußlands, ausgesetzten Fürsten au ihrc Spitze stellt, wcnn wir an dcm eincm Ende der europäischen Türkci ciu uon Rußland beeinflußtes Königreich cr-hal.en, wie cin solches an dem cmocren Gndc kcrcüiz blicht — ich meine. Griechenland — so knnn cin sot-ehcr Zustanv dcr Dinge die Türkci mit dcn größten Gefahren bcdrohcn und wird sie sicherlich in hohcm Grade beunruhigen. Die Frage nun, welche ich an Se. Herrlichkeit richte, ist diese: Sollen dic Versammlungen, welche kraft dcs Fermaus dcr Pforte in den beiden Donaufürstcuthümcrn tagen wcrdcn, die Frage über die Vereinigung dersclbcu iu Erwägung zichcn und ihr Gutachten darübcr abgebe», oder sott dicsc Frage ausschließlich dcn Vertretern dcr Großmächte auf dcn zukünftigen Pariscr Konfcrcnzcn unterbrcitct wcrdcn 7" Die Antwort Lord Clarendons, welche dcm In-hallc nach bcreits auf lelcgrahpischcm Wege berichtet wurde, lautet wörtlich: Dcn Artikel dcs „Moniteur" habe ich allcr-dings"mit einigem Staunen gelesen. Für jcßt will ich mich baranf beschränken, oic Frage meines edlen und gelehrten Freunocs zu dcautworteu. Einer Dis-knssion dcr Vcreiuiguugs-Frage, oder irgcud cincr andern in dcm nenlich crlasscnen Ferman berührten Frage steht nichts im Wege. Dcr Pariscr Kongreß erklärte, und die türkischen Bevollmächtigten erklärten sich damit einverstanden, ocu Bewohnern der Fürstenthümcr solle cs frcistchcn, jeden mit dcr bci ihnen eiuzuführcndcu Regicrungsform zusammcuhängcndeu Gegenstand zu erörtern. Deßhalb «erwehrt cö oer Fcr-man den Diuanö auch nicht, sich i» eine Diskussion einzulassen. Zu gleicher Zeit jedoch 7)ard dabei sicherlich vorausgesetzt, daß dicsc. Divans nichts bcschlichcn oocr uorschlaglii würden, was die Oberhoheit der Pforte bccinträchtigte odcr die Sicherheit und Integrität dcs türkische» Reichcs in irgend cincr Ncisc bcnachthciligte. In dcm gegenwärtigen Augenblicke will ich mich weocr auf eine Diskussion des Gcgcu-standcs einlassen, noch mich darüber äußern, in wie wcit ich die von mcinem edlen nnd gelehrten Freunde ausgesprochenen Ansichten thcilc. Doch gestchc :ch, daß ich mich allerdings übcrrascht fühle, wcil zwischen den Vertreter» dcr Großmächte auf dem Pariser Kougrcsst verabredet worocn war, daß uor dem Zu> sammcntritt der Divans, vor stattgehabter Zurathe-ziehnug des Volkes dcr Fürstenthümcr, dcr Entgc-gcunahme des Berichtes der Konimission uud Berathung ocssclbm auf dcm Kongresse keine dieser Mächte ct> was thnn sollte, um in ocu Donausürstcuthnmern oocr anücrwärtö einen Einfluß auf die Meinung hinsichtlich dieser besondern Frage, auszuüben. Ich glaube daher, ich komme Seitens der Regierung Ihrer Majestät nur dcr erwähnten, von uns eingegangenen Vcr. bindlichkeit nach, wcnn ich mich jetzt cincr Diskussion dcs Gegenstandes cmhaltc." Dic Ha»dclskammcr uo» Manchester hatte am 9. Februar ihrc Jahresversammlung. Das Hauptinteresse derselben konznürirlc sich i» der Ncdc dcö Präsidentcn Mr. Bazley, der anf die Nothwendigkeit anfinerssain machte, sich allmälig vom amerikanischen Baumwollmarkie zn cmanzipircn uud dic Baumwoll» knltur i» Indien und de» britischen Kolonien zu fördern. — Die Sklavenarbeit i» Amerika, sagte cr u»!cr Aüdercm, wcrdc mit jcdem Iahic kostspieliger. Früher habe ein Sklave im Durchschnitt 1W Pfo. St. ge> kostet, mid angcnounncn, daß dcrcn üNd.ONO in de» Plantage» uon Amerika beschäftigt warcn, so crgcbc dicscö ein Aulagekapital uou ii0,000.0U0 Pfd. St. Dasselbe sei jedoch in de» letzte» Jahre» anf's Drei« fache gestiegen, weil dcr Werth der Sklavenarbeit um so viel aufgeschlagc» war. Gleichzeitig habe sich dcr Baumwollocrbraiich in Rußland, Dcntschland, Holland nnd Belgien mchr als in England gehoben, nnd zwar in den letzten 14 Jahren nm's Vierfache, in England bloß nm's Doppelte, Will England nicht überflügelt werden, müsse cs sich nenc nnd wohlseile Baumwoll-gnellen iu Asien, Afrika oder Australien erschließen. Spanien. Madrid, 9. Febrnar. Durch folgendes Schreiben hat Espartcro die Königin nm Enthebung von oer Scuatorwülde ersucht: „Scuora! Da dic Cortes für den 1. Mai zu< sammeubernfen sind, so uerpflichtct mich mcin Gewissen, Eurer Majestät kuud zu geben, daß es mir »icht möglich sein werde, in. Senate zn sitzen, ans Grün-deu, die Niemand besser keimt, als Enre Majestät. Und darauf gestützt, bitte ich, daß Enre Majestät ge-rnhcn, mcine Entlassung uon dcr Senatorwürdc zn> zulasse», wclchc ich einreiche. Gott schütze ?c. Logrono, l, Februar 1867. Valdomcro Espart er 0, Türkei. Außer der Nustschuk-Varnacr Bahn beabsichtigt die Pforte zu gleicher Zeit uoch ciue zweite Bahnlinie in Angriff zu nehmen, für welche schon in nächster Zeit die Offcrtvcrhandlung ausgeschrieben werden soll. Es handelt sich hicbei um nichts Geringeres, als nm eine Eiscubahnuerbinduug zwischen Belgrad n»d Ko»stanti-nopcl, und zwar würde die serbische Regierung die Bahn von Belgrad über Scmcndria längs dcs Hanpt> flussts Serbiens bis Sctouaniha baucu. Von Scitc ocr^stfortc würde dau» dic Vahn bis Stambnl gc° l'aut werocn. Dcm Vernehmen »ach wiro dicsclbe cincr cnglichen Gesellschaft, welche sich nm dic Koü< zcssion bcwirbt, vtrliehe» wcrdcn. Asien. Auch uacl, den über Marseille aus Konstaii' tinopcl vo»! 2. Febrnar eingettoffcnen Verichlc» wollte man daselbst wissen, daß die Russen sich lang' sam uoranbewegte», u»> iu Pcrsien cinz,!0ringe», Ueber die Plündenmg dcr bciligc» Grabdenkmäler in Maragba bring! diese Post eine mit der bereits über Tricst ans Konstantinopcl uor mchrercn Tagcn ein-gelroffenc Mclduug im Wesentlichen übereinstimmende Version: sie sagt nämlich, der Gonucrncur vou Tä> bris habe die Besatzung uo» Maragha au sich gezoge», nm die Bevölkerung in Täbris, die in Anfrnhr be> griffen >var, i»i Zaume zu halten; kaum aber sci die Bcsatznug abmarschirt gewesen, als die Stämme uo» Vakarla, Mokadum Maragha überfallen und oic heiligen Grotten ausgeraubt hätten. Tabris nnd Maragha liegen im Adcrbidscha», nicht weit von einander. Ans dem Süden wird berichtet, daß 1!» engli' schc Fahrzeuge uon Bcnder Abbas, das am Eingänge i» dc» persische» Meerbusen liegt und zum Gebiete dcs Imam von Maskat gehört, in Bagdad ei»gc> tröffe» seien, um daselbst Verproviautirungs'Gege»' stänoc aufzulaufen. Bekanntlich besteht längst cinc Dampfer' Verbindung zwischen Bassorah am Schat' cl-Arab uno Bagdad am mittleren Tigris. — E>n Prioalbricf des „Pays" aus Trapez»»! vom 2t>, Ian»er meloet, daß die Aua»tgarde Mirza Meheincv Kh.nis, welche in Farststa» gegen die Engländer opc' rire» soll, uon Irak-Aojenii abniarschirt war, u»> unler den Befehle» Fez Ali Khan« beim Engpaß uo» Vakhtcry, a» de» Ufer» dcs Bcndcmir, Slcllnüß 5>! nehmcn und deu Engländer», im Fallc sic «oil Vuschir aus weiter vorrücken wollten, dcn Weg <"' zuschueidcu. (Wieucr Z^) Afrika. Von dcm österreichischen Missionär in Zentr<"' Afrika, Herrn Joseph Gostner, ist ans Coroeko c>>> Schreiben vom 2ti. Dezember cingclangt. Herr Ool'' »er schwebte seit seinem Ictztcn Schreiben in ^be" ' gefabr. Ein großes Krokodil hatte cs anf ihn " ' gesehen. Herr G. gi,!g nänilich am Flusse sp^'l" und las in cincm Bache, als die Bestie einen <-?"? auf ihn machic. Er bemerkte cs aber noch iw "^ ten Momente und hefttte seinen Augenstern »> oes Krokooills, das konnte dcr uerräthcrische Dr"U) < der seine Vcutc nur unbemerkt und von hinten anz »VV greifen pflegt, nicht aushalten und warf sich blitzschnell ins Wasser. Ein Paar Stutzen wurden nun schuß> fertig gcinacht »no ein rothes Häubchen (Tarbnsch) auf einem Stocke am Rande des Flusses hingestellt, — Das Uugethüm tauchte ganz nahe wieder aus dem Wasser auf und spähcte, ob das rothe Ding ein Menschenkopf oder ein Stück rohes Fleifch (beides willkommen) sei, aber ein Krach und es flog ihm ciue Stußenkugel inö Genick. Der Liud< wurm schlug um mw sank, mit dem gelben Theile nach oben gekehrt, unter's Wasser, das ihn fortriß. Einige Tage später fand man ihn todt unten am Ufer. — Von Chartum herab kam Herr Lehrer Dan> ninger, welcher nach Europa geht, um seine Leute und Heimat wieder ein Mal zu besuchen. Er hatte »ebst vielen andern Seltenheiten auch zwei schöne Elepha»te»zäh»e für die großartige Votivkirchc in Wien bei sich. Seit der Ankunft Sr. k. Hoh. Said Pascha's mit einem Gefolge von Tausende» war (5o> rMo sehr belebt. Herr G. machte dem Fürsten seine Aufwartung, und wurde von ihm sehr gnädig empfangen.^ ______________________________________ Tagsneuigkeiten. ^ Wir lesen in den Blättern folgenden Brief des Pfarrers nnd Dechants zn Nir^orf bezüglich der Frei" zel'schcn Erbschaft : Der Pfarrer und Dechant zu Nikdorf entbietet allen Frcnzeln, die bereits des großen holländischen Erbes wegen an ihn so zahlreich geschrieben habe» oder an ihn noch zu schreiben Willens sind, im ge< summten österreichischen Kaiserstaate und in allen Läutern der Erde seinen freundlichen Gruß und mit demselben zugleich auch einem Jeden ins arme gc> täuschte Herz die alte Nnhc und Zufriedenheit zurück, Sie hatten die Güte, mich mit sehr vielen Briefe» nnd schr reichen Vcrhcißunge« zu beehren. Viele nus Ihnen versprachen, nach Empfang des reichen Erbes ans Amsterdam, um die Wiege der Frcnzc! zn verherrlichen, mcinc abgebrannte Kirche mit 2 pracht» vollen Thürme» zu ziere» nnd meine ärmliche Pfründe zu einer der rcichstdotirteu Propstcien des Landes zu erheben. Aber so golden nnd wohlgemeint auch die Versprechungen sind, reicht doch meine Hand nicht hin, diese zahlreichen Briefe jedem Einzelnen beson> bers und umständlich, wic cö gewünscht wird, zu bc> antworte», weßhalb ich das »un an alle Frenzel dnrch einen offenen Brief lhne. Huren nno staunen Sie den»! Dcr reiche Onkel aus Holland sammt dem kolossalen Erbvernwgen von 31 Willionen Gulden fin> ^°) sich nirgends vor. Das Ganze ist eine großartige ^»ge, die ein müßiger Kopf oder cm abgefeimter Schwindler erfuude» hat, um alle Fre„;el der Eroe cmweder zu »arren oder sie »m ihre Nnhc >,nd ihr Ge!o zu briügc,». Ich bin im Besitze zweier Briefe aus Holland, den eine» habe ich aus Amsterdam von °cm f, f, Lsterr. Generalkonsul Hrn. Krieger, und den zweite» aus H^^^ ^„ ^,„ f f österreichische!! G» lnndten »,,o bevollmächtigten Minister von Doblhoff, welche be,>e nach genau cingchobenen Erknndigungs» bei den holländischen Bchoroen die bestimmte Nach> Ncht nach Nildorf ertheilten, daß in Holland nnd wsbcsondece i» Amsterdam Niemand etwas von dic> !tr enormen Frcnzcl'schcn Nachlass?uschaft wisse, ge> schweige daß irgend je eine holländische Behörde die Unbekannten Frenzcl'schcu Erbe» vorgerufen hätte, sich bis Ende Februar für diese Erbschaft anzumelden, "ill man sich noch mehr von dcr Nichtigkeit dieser lenzen l^achc überzeugen, so wende man sich direkt brieflich nach Amsterdam an den Herrn Advokaten Dr. I, Pinner, der von dem Herr» Generalkonsul zur gcnancn Erforschung dieses vermeintlichen Per. lnssenschaflsobjektes im Interesse aller Frc»zcl aufgc. stellt worden ist. Da aber auch dieser ehrcnwertbe He« gar nichts ausforschen konnte, so bitte ich Alle, d>c Frcuzcl heißen oder mütterlicherseits von Freu-i^ abstammen, das ganze kolossale Erbe als ei»cn ^Nigcn Tranm zu betrachten nnd den 31 Millionen Ruandischer Gulden für immer ein freudiges Fahre-'""hl »achznrufcu. Ich habe das bereis gethan und tr mir gewordenen Verheißung zweier prachtvoller Dürmc „no einer überreich dotirte» Nirdorfer Propstei ^ immer ein freudiges Fahrcwohl nachgerufen. Das l^"ze war eine Fata Morgana, ein schönes Luft-' °ß, Ich bin ruhig uno zufrieden in meiücm Her» ' '! o! möchten das doch auä, recht bald alle Frei» . »»d Frenzcl'schcn Erbsiutercsscuten der Erde wer Haff ""^ ^^ ^'^^ '^ MlMcmcn „ach einem wahr» einss '^''^chen »,ib thätig vollbrachten Leben dcrmal uo» '" ^"lliollauo u»o Neuamstcrdam dort oben bi». ^'" ^"ln im Hinnnel auszahlen lassen. Ich im f'^^^ "^>k herzlich, meiner in Nah und Ferne , Nommen Gebete zu gcdc,>ken, doch zngleich auch diese/ <> >"it Briefen und Anfragen in ttl/i ^"s,ache zu verschonen, wcil das keinem Frew U"d Gelo briugt""^"^' """ '"^ ^^"»'Zeit Pfnnamt Nirdorf, am 14, Febrnar 1847. ^ Joseph Brom er, Deckant. I Ueber den Tod des ungarischen Flüchtlings Nsztalos berichtet das „Journal dc Gen." wie folgt: Asztalos wurde, im Duelle getödtct. Vor beiläufig 3 Wochen hattc er am Whisttische einen Streit mit M., einem Polen, dcr einen Wei»ha»dcl in Borbeauk de> treibt, und zeitweilig »ach Genf kam. Obwohl die Ursache des Zwistes cinc schr kleinliche war, so ließ Asztalos dennoch cinc Forderung an M, ergehen, Asztalos Freund, Klapka. that sein Möglichstes, um dic Sache in ehrenhafter Weisc beizulegen; Asztalos blieb jedoch unerschütterlich, und so fand das Duell Sonn» tag den 9. Februar Morgens 9 Uhr im Gehölze von Veyrier Statt, Obwohl Klapka es abgelehnt hatte, Asztalos als Sekundant zn dienen, so begab er sich dennoch an den Ort des Rendezvous, nm, wenn niög> lich, eiue Verständigung herbeizuführen. Alle Venni' hungen erwiesen sich jedoch vergeblich. Das Duell fand auf Pistolen nach allen üblichen Regeln Statt. Die Duellanten wurden auf 30 Schritte mit dem Rechte, beiderseitig anf 10 Schritte zu auancircn, aufgestellt. Auf das gegebene Zeichen setzten sich die Gegner iu Bewegung, Asztalos machte fünf odcr scchs Schritte, feuerte auf seinen Gegner und traf diesen leicht an dcr Hüfte. M, erhob hierauf seine Pistole und feuerte rasch ohne zu zielen. Seine Kugel traf jedoch Asztalos ober dem Angc, d?r sich hierauf um sich selbst drehte, nnd todt zn Boden stürzte. Da dic beiden Gegner übereingekommen waren, daß in dem Falle, als einer todt anf dem Platze bleiben sollte, dieser Tod als Selbstmord dargestellt werdcn sollte, und sie sich zu diesem Zwecke mit Briefen versehen hatten, welche in diesem Sinne abgefaßt waren, wurde die'Leiche des Gefallene» iu eiucr Weisc an eioen Baum gelehnt, die geeignet war, a» Selbstmord glan-ben zu mache». In dieser Stellung wurde dic Leiche noch am Nachmittag desselben Tages uon dem Fcld> Hüter von Veyricr gcfnndln, Asztalos war erst 33 Jahre alt. Telegraphische Depeschen. " Genna, 16. Febr. Dic Kriegsmarine wird nun bestimmt nach Spezia, das Lazareth uon Ma> rignano nach Nizza verlegt. Mazzini's Organ «Italia c popolo« hat seine Publikation eingestellt. Florenz, 111. Fcbr. Das letzte glänzende Ballfcst beim österreichischen Gesandten, Baron Hügel, wurdc durch dcn Besuch dcr großhcrzoglichen Familie und des Königs uon Baiern ausgezcichnct. Paris, 18. Februar. Mau versichert, Fcrnk Khan werde nicht nach London gehen, da dic Verhandlungen mit Lord Cowley nicht den gewünschten Erfolg hatten. Graf Kisselcff ist von Nizza zurückgc' kehrt. Der gesetzgebende» Versammlung wurdc dcr Aülraa riucr jäinlichen Dotation uon 100.000 Fr, für Marschall Pelissicr vorgelegt. Tl'lcgrnphisch liege» fulgeudc Nachrichten vor: Paris, 16. Februar, Durch Dekrete im „Mo> niteur" werden dcr General-Vikar zu Bordeaux, Dc> langlcric, zum Bischofc von Bellen, dcr Pfarrcr zu Aurillac, Dccusc, zum Bischöfe von Viuicrv, und der General-Vikar zu Rcnncö, Maupoint, zum Bischofc von St. Denis (Insel Bourbon) ernannt. Das amtliche Blatt bringt auch eine Note, worin es die Analogic zurückweist, die man zwischen dcn gerichtlichen Vcrurthcilungcn und dcn Verwarnungen aufstellen möchte. Die zcitwciligc Suspension, nach zwei Verwarnungen, sei ciue rcin fakultative Maßregel, Die Regierung, welche die Gesetzgebung bezüglich dcr Presse mit Mäßiguug haudhabc, ziehe die Daten dcr Verwarnungen und die Wichtigkeit dcr Thatsachen, wclchc dieselben motiuircn, iu ernstliche Erwägung, Madrid. 14, Fcbruar, Das Lcichenbegäng» nist Sr. Eminenz des Kardinal Erzbischofö von To-leoo war prachtvoll; es wurde auf Koste» der Köui-gin abgehalten. — Man versichert, daß bald aus den spauischen Häfen ein Linienschiff, cine Fregatte, eine Brigg nnd zwei Dampfer abgehen werden, um das seditions. Geschwader gegen Mmku zu verstärke». — Nichts Ncucs in Betreff der miuistcri^cu Krisis. Aus Portugal wird cme Post per „Madrid", ^is,>,bon, 9, Februar, tclegrapIM, dic mchrerc Schiffe uruchc .neidet. Die Teputirle»ka,»mcr war noch mit der Adreßdcbaüc beschäftigt. I„ d„ Nacht des Sien 5. brach ubcr Lissabon ein Sturm los mit Donner, Blitz und Hagcl, Handels- «ltd Geschäftsberichte. M. Bcrcny, 10. Februar. Der Handel stockt. Nnr Speck wird gesucht, uno hat sich der Zentner von 18 st., wic er zu Weihnachten u. I. stand, scho,, zu einem Preis uon 24 fi, aufgeschwungen, während vie Eigner, welche dic Noth nicht trcibt, hierbei noch zurückhalten, indem sie '^sstrc Preise erwarte». Kor-»erirüchtc werde» von Niemand gesucht. Der schönste Neize» ist zu bekommen „m 3 ft Halbfrncht 2 fl. 30 kr., Mais 1 fl, 24 kr., Gerste' 1 'ft- ^ kr.. Ha-fcr zu ! st, pr, M, Gr.'Vecskerek. 11. Febr. V'i seit 6. die. ses andaucruder Kalte, die heute ans 9° mitcr O ging, haben wir m>s noch immer über G,i'häftöloslgreit zu beklagen. Die Fruchivorräthe b finden sich zumeist in festen Händen, deßhalb kommt es auch zu keinem Abschlüsse. Die Zufuhren decken k,mm den Platzvedarf, und dennoch bleiben die Preise gedrückt. In andern Jahren waren bis Ende Jänner bereits huuderttan-send Metzcn Kukuruz und darüber pro Frühjahr geschlossen, andere 30> bis 40.000 M. in Körnern hicr eii» gelagert, während bis heute von neuer Ware nicht 10.000 Mctzcn gehandelt wurdcu. Altc Warc gän;> lich aufgeräumt. Die letzte Kuknruzfechsung steht jener vom Jahre 1833 in qnantitatiucr Beziehung mit 3tt bis 40, in qualitativer gau; gewiß mit 13—20p(5t. nach. Die Wintersaaten zeigen sich schön. Nur für dcn Ncps sind dic Ockonomcu sehr besorgt, und wäre heute von soliden Produzenten selbst zu dcm hohen Preis von 6 ss. pr. Mctzcu nichts kontrahirbar. Die Pianzc hat bei der anhaltend warmen Witterung im Laufe des verflossenen Monats starke Triebe cntwik» kclt, die durch dcn trockenen Frost gänzlich zn Grunde gingen. Rübö! im Preise steigend. Wir notiren: Weizen L^pfdg. 3 fi. 36 kr,, mittel 3 fi. 24 kr., geringen 3 fi., doch selbst zu dicscm Prcisc letztere Sortc unbeachtet, Halbfrncht 2 fi. 30—42 kr., Gerste l'/«—°/3 ft,, Hafcr gesucht » 1 fi. 18 kr., Hirse 1 fl. 1ä kr., Kukuruz effektiv 1 fl. 21—24 kr., Schluß-warc 1 fi. 30 kr, pro Mai ansgcboten. Speck, Inft° getrocknet 20—21^ fi- geräuchert 24—2l> fl., Fette 26—27V- fl., Oel doppelt raffinirt 33^—34^ fl. Das Manufaktnrgeschäft leidet unter dcm Drucke des Geldmangels, ' (Psth. Llyd.) Tcmesvar, 13, Februar, Der heutige Wo-chcnmarkt war gcgcn die Vorwoche etwas stärker bc> fahren. Die Zufuhren betrugen: Prima-Weizen circa 400, minderer 300, Halbfrncht gegen 300, Hafer 100, nnd Kukuruz gegen 130 Metzcn. Die Preise stimmten mit dcn vorwöchcntlicheu ziemlich übcrcin, Hafer war billiger erhältlich und stclltc sich per Kübel auf 3 ft. KM. Ein cigenllichcs Geschäft ist noch immer nicht uorhandcn. Prima > Ware wurde wohl gesucht, konnte aber uicht erlangt werdcn, da dcn Eignern, wclchc zum Verkauf nicht gedrungen sind. die gegenwärtigen Anbote nicht convcniren. Die Prcisc werdcn notirt: Prima» Weizen 6 fi. 48 kr„ minderer6 ff., Pr. Halbfrncht 3 fi, 48 kr., geringere Sorte 4 fi, 24 kr., Hafcr 3 fl., Knkuruz 3fl, 12 fr. pr. Kübel. Spiritus nn,e Ware 24 ^ kr. pr. Grad. Die eingetretene lalle Witterung ist den Ockonomen nicht unerwünscht, da sie dafür auf sicheres günstiges Netter im Frühjahre rechnen. Dem Neps dürfte sie, wcnn er nicht zu spät gebaut wurde, kaum geschadet haben, (Tcin. Ztg.) Adony, 12. Fcbr. Seit meinem letzten Berichte ist im Fruchtgcschäfte schr wenig Wesentliches vorgefallen, indem oic Produzenten für Ihre Erzeug» nissc überspannte Preise fordern. Gekauft wurden uon dcr grfl. Vatthyanischen Herrschaft zu Csikunr 2000 Meßeu Weizen « 3 fl. 3tt kr., 1N0U Mrßcn Gerste u 1 fi. 42 kr. pr. Metzcn und vo» dcr gräfl. Zichy'schen Herrschaft zu N.°Look 4000 Mcßeu Wei. zcn zu unbekannten Preisen. Raab, 11. Februar. Die Preisbesscrung au der letzten Wicucr Frnchtbörse hat auch unsercu Platz günstig infinin, nnd wird bci vermehrter Nachfrage für Vanatcr Weizen mit 6 ft. 9 kr. über deu kurren' ten Preis geboten, ohne die Eigner zur Abgabe wil' ser bezahlt. Futtcrgcrstc für das Dctailgeschäft hier verkäuflich. Koru und Halbfrucht bleiben ungefragt, da diese Früchte nach Wien gegenwärtig nicht rcnti> rcn. In Kukuruz weuig zu gedrückten Preisen abzu» setzen, da die vielseitigen Ausbictungen in keinem Vcr< hältnissc znm geringen Bcdarfc stehen. Notirungen: Weizen, B«cskacr 8l—83pfdg. 3 fl. 24—30 kr„ Banater 87—88pfdg. 4 fi. 12—36 ke,, ungar. 85 —87pfdg. 3 fl. 36—>>4 kr., Halbfrucht 77—79pfa,d. 2 fi, 24-36 kr., Korn 78-8l)>,'f0g. 2 fl. 24-32 kr., Kukuruz 81—84pfdg. 1 fi. 48—36 fr., Gerste znm Fiiltcr 1 fi, 24—36 kr., braumäßigc L8—70 pfdg. 1 fi. «4 kr. — 2 fi. 6 kr., Hafcr 4ö-,30pfdg. l fl. 28-32 kr. pr. n. ö. Metzen. <^Psth. ^.^)" Getreid - Durchschnitts - Preise ,,, l!oil'ach am 18. Fcl'r»« !857. Gin Wiener Metze» Marktpreise Mag.jm«- ,—^^^^—,2——^__^^-" I^r- 13:^- ' ^l)« - - -...... 5' -......ü! 20^ Kor,! ... n e» , e -...'.'!.' ^ '__ ^ 2 i 58'/. Hllt>c„.........^__ 21 48V. Hafer......... ,53 2 j »V Kulurutz ... . , 2 ! 58 » I 16V. Druci uno Verlag uon I«ünz"v. Hlleumayr ck F. Vnmberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F.'Valnbern. .X ,^>' „ ^ >^ Vt> rsenberi ch t alls dein Mcndblatte der östcrr. kais. Wiener Zeitung, Wien 18. Februar, Mittags 1 Uhr. Ungeachtet der höhe«» Kursc aus Paris und bcr andauernd günsliiM Gcltwcrhaltmffc ani hicsiss'ü Platze war dcunuch die heutige Börse in Staats- und Industrie-Effekte» flauer; in letzteren namentlich in Folg? des Druckes, der durch starke Verläufe auf den Kurs der Nurdbahu-Akticu ausgeübt wird, dercu Rückgang auch die Krcdit-Akticu und die junge» Vahuc» mit in die weichende Tendenz hineinzieht, Vl?ß Tampfschifffahrt-Äktie» sind zu höheren Kuist» begehrt, Devisen und K^mptantan siauer als ^gestern und etwas niedriger iu den Kursen, National - Nnlcheu zu 5 °/„ 88 ',, -87 Nnlehen v. I. >85 l 8. L. zu .','/» 91 V2—i>2 Ll>md. Venet, Anlehe» zu 5°/„ Ü5 V2 ^»6 Staatsschuldvcrschreil'unac» zü S°/„ «^'/.^s^'/. °ett° " ., ^V.V. 75'/.~75V« dctto „ ^V» »>?^N7V. detto . 3 7» 2«»'/.~5l detto „ 2'/.°'» 42°/.~« detto „ l°/„ 1«°/.~47 Gl^gguitzcr Oblig. m. Niickz, „ 5 V, ^>>------ Oeblubnrger dctto dltt^ „ ö°/» V2------ Peühcr ^ detto dcito „ ^°/„ ^------ Mailänder detto dcttc „ ^"/» «3'/,------- Grnnd,ntl,-Oblig, N, Ocst, ., 5 °/, 8«^8« '/. dclto v, Galizieu, Ungarn >e. zu 5'/« 80^^! dctto der übrigen Kronl. zn 5 "/» 55 V2 - 8«! Vanko - Obüg.Uwncu zu 2 V,"/» «!< -!!3 V, Lotterie-Anlehcu v, I. >83i »00-30! dcüo „ 1^!« 137^^^^ detto „ 1855 zn 4'/. !i!-l!1'/. Conw Reutscheine !4 7.^4 V, Oalizischc Pfandbriefe zu 4 °/. 8>1—8> Nordbahu. Prior,-Ollig. ,»5"/» ^ll'^^^ Gloggnitztc dctto „5°/, 82 8^! Douau Dampfsch.-Oblig. „ 5°/« 8i—?.', §>°yv detto (in Silber) „ 5 V, l>H—!» K°/» Prioritats Dblig, der Staats-Eiscubalm« Glscllschast zu 275 Frank« pr, Stück l >5 l 16 Aktie» dir Naticnalbanf !0i« -!N47 s>°/, Pfandbricft dcr ytationalbank <2nw»atliche 99'/. ^!»!»'/, „ ,^ Oesicrr. Kredit-A»stc>!t 2!1l> -230 V „ „ N. Ocst, Ealr»>p!°-Ges. !20-^2N>/ „ Vudwtis - 8inz - Äm»»d»er- ! Eisenbahn 2NN -2,'.l ! „ „ Nordbahu , 22»V.^22» , Staatscisenb,-Gesellschaft zu 5N0 ffrauks 314-31^7. „ !2monatlichc Kaiserin-Elisabelh-Vahu zn 2l»U ft. nut 30 p<5t. Einzahluin, !»Ä -102 7, Snd-Norddentsche Verbinduugsb, 110 7^l >N V« , Theiß-Bahn 1Ü2-IN2 7, Lomb.-Vcnct. Eisenbahn !l«5-2N5 7, „ Triestcr Lose ,U«7,"l«! „ Donau-Danipfschifffahr!«- Wesellschait 593-595, dctto l3, tZüussion 590-381 " bei A°yd ^ i25-42« , dn' Pessh« KettcnlvGesellschaft 70-77 „ Wiener Dampfm,-Gesellschaft —7N „ Prcßh. Tyrü, Eisenb. <. Emiff, 28-3U „ „ detto !i, ssmiss, m, Psiorit, 38-^0 Estcih°zy ÄU si, Los, 7« 7, ' 77 Wmd'ischgräK „ 23'/^ 2t Waldftiiü „ 2i> V. - 2« K-g!?vich „ ,2 7. ^ Salm ., 28 7.-i« St. Gen«!« „' 38 7.-3« 7, Valffy „ »« 7, - iN Clan, .. ^________ 38 7.^38 72 Telegr«fthischer KurS« Bericht der Staatspapicre uom 19. Februar 1837. Etac>t«schuldv«rschreibungcn . zu 5pV>t. fi. in CM, 8^5/8 dctto an« der National-Anleihe zu 5 fi. in EM. 8<> 3/^ detto ........4 „ ü! Darlehc:, ,üit Verlosung v. I. l?5^, für !l!0 st. 110 15/li> Grundentlastungs-Obligationcu von Galizic» und Ungarn, sammt Appertinenzeu zu 5 7^ . . 8!! 3/4 Veml-Nlticu pr. Stück...... ls^4 fi. in (N (««comPtc-Äkticn vou Niedil-Oestcrreich für üUN fi......... U0!> l/2 ft, in CM, Vticu der österr. Kredit-Anstalt für ,nandel unü Gewerbe zu20» st, pr. St, 289 l/4 f!, iu CM, Wien der k k. pri». östcrr, StaatScisenl'ahn' ' gesellschaft zu 200 fl,, «cll eingezahlt - ß. V V, mit Ratenzahlung .., ^ .-. -N4 ft. V.V. Aktien der Kaiftr Fcrdinands-Nordbahn getrennt Nl >>'!«« fl. CM, - -, - 2282 l,2 ft. !^M. Nttien der Tlisabcthbahu zn 2»a st, mit , 307,, Einzahlung pr. Stück ... 204 si, in «M. Nüicn Süd-Viord-Bahn-Vetbindung^i , ^00 fi. mit 3!)Vc, Einzahlung pr. !2t. 219 3/4 fl. in KM, Aktien der östcrr. Demau-Dampsschifffahrt ,,u 5N<» st. CM . . . . , 592 ss. CW. Th.ißbahu.......... 2033/4 Lombardisch-vcnltiauischc Listnbahu , . 268 Wcchscl'Km-ö vom 19. Februar 1867. Amsterdam, für 100 Holland. Nthl. Gnld., 87 2 Mouat, Augsburg, für 100 fl, «urr„ G»!t>. . 104 3/4 Vf. Us°, Frankfurt a. M„ für !2N fl, südd, Ver- eln^währ. im 24 l/2 ss. Fuß, G»ld. . 103 3/4 3 Monat. Oenua, für 300 neue piemcnt,. Lire, Guld 121 2 Monat, Hamburg, für 100 Mark Nanko, G„id' 77 H Monat, London, für 1 Pfnnd Sterling, Guld. . 10 10 Vf 3 Monat Paris, fül 3U<> Francs, Guld. . . . ,2! Z/^ Vl. 2 Monat Bukarest, für 1 Guld,, Para . . . . 2ü,i l/i 3l ^ Siclit K k. vollw. Münz-Dukate«. Ngio... 7 I^ ' ^ Gold- und Silber-Kurse uom 18. Februar 18U7. Geld. W«c. Kais, Münz - Dukaten Agio.....7 1/2 7 3/4 tto. Rand- dto, „ .....«3/4 71/4 Agio ' Geld Ware. , Gold «1 >n»rc« ,, .....k !^i !l 1,2 ! Älapolconsd'or „ .....8,9 8,!) Solwcrainsd'or „ .....14.8 14.8 Fricdrichsü'or „ .....8.3N 8.36 Vugl, Sovcrcigucs ,......10.Ü« IN.Iss Russische Iluperialc ,......8,23 8.23 Nlibcr-Agio .....4 4 !/2 Thaler Prcußisch-Currant .....!,32 1.32'^ Giseubahu- nnd Post - Kahrordnung. AntüNN >n > Adsahrl von SchllelllUa «aidock ! üalliack Uhr Min, Uhr Min. vo» la!l!»ch nack' Wien . , Früh — — H H5 von Wi'n nach laibach , Abend« 9 33 — — Persunenzug von Laiboch nach Wien . Vorm, — — >o — dlo dto , Abends — — in H5 «on Wien »ach Loibail, , R»ä>m, ^ 3g — — dlo dto , Früh l 3o — ^ Dle Kaffa wird in Minuten vor der Abfahrt geschlossen, Vrief-Eourier oon Lai!>ach nach Trieil , , Abend« — — 3 3g » Trieft » Laibach . Früh 7 ^n — — . Pvrsoueu-Gouriel! von L»id^!ch nach llrieü . . Abendl — — 10 — > Trieft „ l»ibl>ch . Frül) 1 ^n — — I. M allepust K. K. Lottoziehungen. In Graz am 18. Februar !857: Die nächste Ziehung wird in Graz am 28. Februar 185? abgehalten werden. In Wien am !8. Februar 1857: 81. 20. 8. 68 «9. Die nächste Ziehung wird in Wien am 28. Februar 185? abgehalten werden. Anzeige der hier lNlgekonnllcnen Fremde» De» !8. Februar »857, Hs. Graf Niigein, k. k. Major, v°„ Wien, —- Hr. Böhm, k, k, NilUiieister, von Padlia. — Hr, Seidl, k. k, Oberlieuteiiaut, r>o» Bologna — Hl', Macho^ litsch, k, k, Oberlielitenant, vo» Zara. — Hr. Müller, k. k. Obellieute„a!tt, — Hr. Bal«?» Steige», Olliö-beslßer, u»» — Hr. Randl, Forst - Ingenii'lir, ro» Graz, — Hr. Graf Pa<^ , Onisbesißer, roi, Thur». — Hi-, Gvaf Baib?, Glitöbrsi^ei', ?o» Kroisenbach -- H',', Grosi, k, k, ^iclttcna»l, r°i, V.l-oiui, —Hr Bistak, wl-llüdb^siße!-, roü Villach. — Hr. Kohe,,, Kc>l>fmi>!l,l, — Hs, Boxchause», baicr. Untelihaii, mid -- Fr. l!ong, e»gl. Privü!/, vo» Wi^», Z. 267. (H) ?lr. 644. Edikt. Vom k. k, Bezittsamle Feistriz, als Gericht, wird hicmit kund gemacht, daß da zu der i» der Ercfutilliissache des Hcrrn Anton Schniderschiz von Ftistriz, gcgen Andreas Kirn viil^o lirsl)«! «Inleini von Glafeübluim aüqeordüeten zweiten Rcalfcildietungs-lagsatzuüg kein Kaussustiger cischieilcn ist, so wird zur dlitttn auf den 7. März I. I, ailgcordncten FeildiettmgKtagsatzlma, geschiiltcn. Feistliz am 7, Februar 18)7. Z. 282. (3) Anzeige. Sonntag dcn 2 2. Febrxar findet im stand. Theatcrgeba'ude ei« großer MtlskeN-Ball Statt; wobei ein großer Maökencinzug stattfinden wird, unter dem Titel: König Vambrnms mld seine Vasallen. Alle Diejenigen uom uerehrten Publikum, welche sich an diesem Maskcnzuge zu bctheiligcn wünsche», werden gebeten, ihre Namen und die Alt ihrer Maske gütigst in dee Wohnung dts Kapellmeisters Kl err im Verlauf dieser Woche anzxzeigen, um de» Zog genau ordnen z,< können. Z. 26i. (8) A nz eige. Beim Endcsgefertigten ist eine aroße Quantität Confetti für die Corso-Fdhrt in verschiedenen Sorten ;u sehr billigen Prelsen vorräthig. Johann Sarer, Zuckerbäcker, 3- 270. (2) J. Gregl, Zahnarzt, zeigt an/ daß er sich nur noch 3 Tage hier aufhalten wird. Wohnt am alten Markt im Traun'schen Hause Nr. 166, 1 Stock. 3. 289. (!) InMrtirte Hmmmm- Cigarrm. Durch bedeutende Sendungen von Havanna sind wir in den Stand gesetzt, trotz der hohen Tabaks - Preise allen Anforderungen genügen zu können, und bitten um gefällige Probe-Aufträge. Besonders empfehlenswert!), was Preis und Qualität anbetrifft, offeriren wir !^ ^ntinna! zu 18 Rthlr. Preußisch - Currant per Mille. Probeviertelkisten 5 4 V, Rthlr. Der Betrag wird an uns unbekannte Häuser pr. Postvorschuß erhoben. Da nach den k. f. österreichischen Staaten kein Postvorschuß bewilliget wird, so^ ersuchen wir, gefällige Aufträge von dort mit Rimessen zu verschen. (Für ^ Kiste ? fl. B. V-) Auch wollen Besteller aus den k. k. österreichischen Staaten die zum Bezüge noth' wendige Bewilligung erwirken. MS^ s>E CisßMM. Hamburg. Z. 295. (!) Die nächsten und im Verlauf von mehr lv>c lwel Monaten einzigen zur Verlosung kommenden Privat^Anlehmslose für die Hochfürstlich deren Ziehung mit einem Haupttreffer von und anderen Urbentreffern von 4lwl)st., 2Mw ft., 2 !l ^l)l)st, 5 il 200 st. und 240 5 60 st. C -M.;e. schon am KH. März 285? erfolgt, sind bei den Gefertigten zu haben. Auä) ist es Jedermann ermöglicht, auf einzelne Lose gegen Erlag eines sehr kleinen Betrages bcl dleser Ziehung mitspielen zu können. ülalliicr «fe Mayer.