VraunmctaHim* - ptrift: Silt Laibach: ®anii«6ti8 . . . e- k H-Itj-hrig . . , «'-r«-Ij-ihrig. Mouallich Laibacher 1 „ 50 'Kit Set Post: »eiiitifct* . . 9 n Halbjahrig . , BierteljShrig. - k. 50 „ 2 if 35 »lCttCl« Silt Sufleauns in« Hau« 1 ^tl9 25 k.. monattuS 9 tr, Smjflne Jiuotmtrn 5 tr. Tagblatt. Anonyme Mittherlungen mrbett nicht Lerucksichtigt; Manufkripte nicht zuruckgeseiidet. Rclaktiee: Bahnhosgasse Nr. 188. ErprLUioa ant Snftraltn-finrtan: Kongritzplay Nr. 81 (Buchhand con 3.U. itleinmaljr & F.Bam Zuserlionsvrrisc: ^>ir tic einipaltige Pelirzcilr s ft bci zwcimaligcr Einschaltung ilstr. btcimal it 7 It. InsertionSstcmpcl jcteSmat so kr. Be, grofjcmi 3n|ctatcn und ifterei Sillschaltung enllprkchcndcr Liabalt. hiJ^LiPet^en FeiertageS wegen erscheint uachste Rummer am Mittwoch. Montag, 1. Februar. Morgen: Maria Lichtmetz. Donnerstag: Blasius B. 1869. Die Parteien tut Lande? IV. Einc unnattirliche Alliaiy. SVrt f ^Qn ro'rb bielleicht an ben Berfasser bicfer , .Kl5j die Frage stellen, woher er benn wisse, ^ ^nbenjen ber Rationale« seicn. hnnki tootlen, geht auS ben Lanbtagsver- 9 lungen, aus ben Qournnten, welche fie ihre 9one nennen, hervor. In jcber Nummer ber ber 00!ie'", „Triglav" beS ..Slovenski narob," ,, 7Danica" finbet man bie Bestfitigung, bah bie bentl5e- wie sie in bem 3. Artikel gczcichnet sinb, ^hatsachen cntsprechen. Es miirbe tibrigeus 3 »"gen, iim ben NachweiS zn liefern, bajj bie Na-s° n m*t deti Klerikalen Hanb in Hanb gehen, ' diese wollen, wcih ohnchin bie ganzc Welt. 'T?nf 6 boc^ schcint uiftz ber AuSspruch, bah alte '0""len reaktionar unb klcrikal benfen, tin un-(tiin Ju ftin- E6 ware Unnatur, es ware Ver-gnung des eblen CharakterS ber Jugenb, luenn ®l°0cne nicht auch fur Freiheit afL 2« tojlrbe> benn bie Jugenb schwarmt fOr "Ibeafp pi « unb Schone. Auch cr mag bem benff nMe- r, ^"bslavenreiches nactjagcn, ouch cr nien Li !, cic^t c’n frcies, unabhangigeS Slovc-alter mirh ?er,3u9enb i» verzeihlich ist; wenn er sci ps s 1 ct kaltcr unb urtheilt fchavfer; fthi-nmf lUlm’ a.^er er begeistert fid) auch fur Men-bts e(‘^,e’ lreic Forschung, er kennt ben Druck K,.c . 8 ai,f bit Entwicklung beet GcistcS auS 9 l,n9i auch er will Freiheit be6 Geistes, bcS * Siche Nr. 19. GewisfenS, beS StaateS. Es ist unter ber benken-ben Jugenb eiue lanblaufigc Frafe geworden: roir gehen mit bem Klerus nicht aus Ueberzenguug, roir gcheu mit ihni auS OpportnnitSt. roir brauchcn ihn, ohne ihn ist uttfcre Partei zu fchroach, laht uns mit seiner Hilfe erst festen Fuh fasseu, bann roerben roir bas Joch abfchiitteln, unb wie bie Frasen a lie heihen, mit benen man bie Jnkvusequeuzen bes Hanbelus beschwichtigen will. Ja in biefen jungen ©tiinuern unb Drangeru spricht sich nebft mauchen Verirrungen bes politischen FanatiSivus, mit beharr-lichciu Ueberfchiejjen beS Zieles hie ltnb ba ein wibcrhaariger Geist gegen bie Machtspriichc ber Fiihrer aus, uub itber bem Bulkane zittern bie alien Vater ber Partei. Es wirb baher bie Frage zu beleuchteu fein, ob bicseS Rasonneinent ein richtiges fei, ob es eincr Partei nicht beffcr frommt, ehrlich Farbe zn be= fenneii, unb ob man mit Gefinuuugsgenossen in ben groben Frageu bes moberuen Staatenlebens nicht beffcr fich ucrftanbiget, auch wenn sic ber gegneri« fchcn Partei augehoren, als mit Partcigenoffeu, bie prinzipiellc Gcgnrr ber Freiheit finb. Es gcniigt uns vorlaufig, es aufgebedt zu habeu, bah bie Partei ber Nationalcn cine unnattirliche Gruppirung zeigt, bah ba mancher tonhre Bolksfreunb Hanb, in Hanb geht mit jencu, welche bes Volkcs erfte 8e-bensbebingungen tieilummcrn wollen. Auch bic Partei ber Liberalen wollen wir in biefem Lichte nnS tiaher befehen. Auch hier haben roir Elemente, welche mit ben grohen Fortfchritts-ibcen ticht bnrchroeg simpathisiren, fie gehen aber mit ber Partei, rocil ihuen bie exorbitauten For-bcrungen ber Nationalcn bebcnflid) erfcheinen, rocil sie in ber extremen nationalcn Richtung, namentlich cinzclner Nationalcn Gefahreu erblidcn, viclleicht auch borum, rocil es ihr ©efuhl verletzt zu fehcn, bah bic Nationalcn, wie wir bercits crwahnt, mit ben Waffen bes Tcrrorismus kampfen unb ben An-stanb im anheren Auftrctcu gclcgentlich in bemon-ftratiuer Wcisc oerhbhncn. Dicse Partcigenoffcn fitij nicht national gefinnt, obcr auch nicht liberal, sic zichcn cS aber vor, mit ben Liberalen zu gehen, Weil biefc nuchterner unb rocniget bemonstrativ auft treten. Anberfeits gibt cS in bicfer Partei Manner, welche uber bic Frage ber Nationolitat liberal gcnug benfen, um sie nicht als uuiiberfchreitbarc Kluft zur Verstanbignng mit ben frcifinnigen Elementcu ber Gcgcnpartci zu bctrochten, bahcr fie auch ben pro-vozirenbeii Ton, bie Ausfchrcituugen ber Gcgen-partci, bcu Hang zum FanatiSmus, ben bie Jugenb liebt, mehr auf Rcchnung ber Zcitstromung setzen, bic allmalig in geregeltc Bahncn znriickkehren wirb. Sie erkennen cs an, bah auch unter ben Gegiieni sich Manner sinbeii, mit benen cine Bcrstandigung moglich fei, nie konne jeboch bies mit ben Finstcr-lingen unb ihren Helsershelsern gefchehen. Wir habeu baher vor uns bas Bilb eincr zerfahrencu, unnciturtichcn Gruppirung ber Parteien im Lanbe. Die cinen opfern bie Freiheit, rocil fie glaubcu bamit bic Nationalitat,zu rettcn, bic anbern stellen bic Freiheit iiber bie Nationalist. Diefer Konflikt-ber Prinzipicn. bci bem (Scfinnungsgenoffen in ber cinen Frage fich barum betampfcn, roeil fit in ber anbern Frage nicht Gcsinnnngsgcnosfcn finb, ist allerbingS cin traurigcs Bilb unb fchwer ist ba ber Ausweg zu finben. Wir wollen aber im nttchsten Artikel bic Frage erbrtern, ob tin folcher Ausweg iiberhaupt moglich ist. Dcnn bacon hfingt bit Bcantwortung ber Frage ob: Ist einc Ausfohnung ber Parteien moglich unb auf roelchem Wcgc? Ieuilleton. Laibach, 1. Februar. Uber den Wassertropfen, — Di-r Tur-e-ber Saison. — Stierguiiflunqcn itber breLn Aussicht. - (Sin Sturm droht loszu- «er Rabe, dcr aus Hunqer schrcit. Geaen den Stratzenkoth gibt es tciit Mittcl.) liber Gesellschaft von Gelehrten ftritt tinmal Laffer toarum d-nn tin ganz vollts Glas Pftn k.in - ubcrflichc, roenn man noch cinen Tro- bie 9iErn9,c5e- D« gab cs ein gclehrtes Doziren, ber nnw0n; ,mcinte dcr einc, bie Kohasion, meinte ten fietun blt ®^rcnb die gclchr- -u [tt,lten- fiel tmem jungen Herrn cin, Glas t1i*t0-t.C6„bcnn ""H wahr fei, bah bas vollc pfen „ Uberfliehe, roenn man noch einen Tro-ba cs fr“6 unb man vcrsnchtc es, unb fiehe vial ein ^ ®tefe Gcschichtc fallt mir jcbcS- fich mi/ 3 "user Publikum here, roenn es Tanzlust «i*^nmbcn °bqualt, roamm heuer bie fich in »2. f0J,C9e fei- °ls fonst. Wahrenb man Ball nach him ®ebuIUonen ergeht, fullt fich ein Luxus ber 1“nbcrn Ulthr, roahrtnb matt btn Rettcn anklagt, entfattet sich bcrfclbe non Fall zn Fall immer tnehr tttib mehr, unb roer bent Tttrncrballc ant Sarnstagc beiwohnte, konntc fogar fchcn, bah bie Blafirthcit ber Hcrrcn, wcl-chen man auch bie Schulb in bic Schuhe fchiebcn roollte, nicht ber roahre Gruub fei, benn trotz bes zahlreichm Dainenpudlikuins iibcrroog bas Hcrrcnpublikum in ungeroohnlichem Mahc. So bicl fteht fest, ber Tumcrball ist einc fchlechte Illustration zu bem Satze. bah heuer bie Tanzlust nicht rege fei. Es war ba tin zahlrcichcs Kontingent rei-zenber Frauen unb Mabchcn, ber Tanz withrtc bis in bie friiheften Morgctiftunbcn, bas ganzc Arrangement, insbesonbers bic gefchmackvollen Tanzorb-nuttgett, knrz a lies zcigte, bah man sich auf ber Hohc ber Saison bcfatib. Unb kaum finb bie letz-ten Geigenstriche vom Tnrnerball verklungen, Horen wir schon von eincr Mcngc Privatkranzchcn, auch ein groherer Privatball finbet, rote roir hiircn, heute Abcnb statt; schon rustct sich bie fchvuc Welt zum vorletzten Ball im Kasino, ber Haubelsball labet am Samstag in bieselben Raumc, Montag barauf schon roiebcr Ball, Dicnstag Faschingslicbcrtascl, ba soll fich eitter ttoch in einc Dcbattc einlaffctt, bah heuer bie Tanzlust nicht rege fei. Unb wahrenb bas iifftnllicht Ltbtn an btr Obcrflitchc tanzelnbe Wtlltn trtibt unb im helltn Lichte friiuftlt unb fchaumt, gehen in ber Tiefe btrtitS bit Sturm-roogcn uttb bumpf rollenb hort man bas Gctoft berfelben, aus roelchem ber gciibte Bcobachtcr fchlicht, es rocrbe „balb losgchcn." Den Sturm ber Gc-meinberathsroahlen, roelcher bie Gcmiither aufrcgcn unb gcfahrliche Wellcn aufthurmett roirb, schon kun-bctt ihn bie Sturmprofeten. Das Gerovlke hfingt blister, bie Matroscu tanzcu noch lustig, ber Hvch-bootsmann aber fchiittclt bas Haupt, bic Winbstillt bangt ihm; ha! fithst Du bort tint Move, zichcn unb horst Du fit mit roiberlichetn Gtkriichzt Utthtil kiinbtn ? Doch! alttr Scehtmb, Du taufcheft Dich, es ist bies keine Move, bas ist tin Rabt, ber Hunger hat unbausHunger fchrcit. Unb toerbet ihr, so frogte mich cin Freuub, gar nichts barauf erroibern, roenn man Ench so mit Koth bewirst! Lieber Freunb, sagte ich, wenn ein Wagctt mit bctruitkenen Bauern unb un-gezogenen Burschcn an Dir auf ber Strahe vor-iiberjagt unb Dich harmlosen Wanbcrcr mit Koth bcspritzt, wirst Du ba mit ben Bauern ftrciten ? Du wirst wohl schmutzig, both bas vertrocknet wit-btr unb fallt ab unb Du bist boch noch btrftlbt, ber Du warst. Wcr auf bie Strahe fich wagt, muh ben Koth sich gtfalltn taffen. Ucber die dalmatinische Frage nochmaliger Bcrathnng. Hofralh Dr. Unger unlerzog; eine Revision der Kapitel iiber politische Verbrcchcn wird der „Gr. Tgpst." aus Wien gemeldet, dah man in gut unterrichteten Kreisen dieselbe mil der Beantwortuug der Interpellation seitens deS Ministers Giskra nnd mit der leisen Polemik, die ein-zelnc Pester Blatter gegen letztere versuchten, noch Lange nicht als geschloffen anschc, sonderu man glanbe, diese Angelegenheit werde bald .wieder in den Bordergrnnd treten nnd zu mancherlei heiklen Erorterungen Anlah bieten. Augenblicklich ruhe zwar die Sachc, da man in Ungarn vollauf mit den Wahlen beschaftigt und in der Politik zu praktisch ist, um nicht die ganze Kraft aus einen Puntt zu werfen. Doch durfte die Frage in der nachsten Session des ungarischen Reichs-tages, wo auch kroatische Abgeordnete sitzen werben, zur Sprache tomrnen, und da wird es dem Mini-sterium Andrassy kaum moglich sein, selbe von der Tagesordnung zu streichen. Die Linke wird mit den Kroaten sich vetbin-den, und die in der Regierung befindliche Deak-partci muh, um die Koalition wieder zu trennen und die Verbindung der kroatischen Deputirtcn mit der Opposition nicht zu ciner dauernden werden zu lassen, gcwissc Zugestandnisse machen. Gehen diese Konzessionen nun lveit oder nicht, Thatsachc bleibt, dah in der dalmatinischen Angclcgenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Man siihle dies aus der Antwort des Ministers Giskra, die er auf die Interpellation beziiglich der Stellung Dalmatiens gab, denn den Brenn-punkt der Frage, uric sich Ungarn zu den Forde-rnngen der UnionSpartei und des kroatischen Land-tages verhalte, beruhrte er gar nicht. Die jetzigen Minister Ungarns gestehen zu, doh fie der dalmatinischen Frage so lang als moglich auS dent Wcge gehen mochten, da diese das Ausgleichskapitel neuerlich zur Sprache brachte, und fie es jetzt fur unopportun halten, auch tmr ein Iota an dem bilateralen Vertrage zu bcriihren. @ic wiirden daher nur gezwnngen (mie sic sagcn) aus daS Thema der Territorialintcgritat eingehen. Ein roeiterer Grund fei auch, dah man das Bleigewicht sudslavischer Besitzungen, das an Ungarn HSngt und einft zu Reibungen mit ben „serbischen Zukunftspolitikern" siihren muh, nicht gem ver-grShern mochte. In Wien ist ebcnfalls die Betrachtung mah-gebend, dah es gcfahrlich fei, am jetzigen ©tande des VerbandeS der cisleitauifchen Provinzen zn riltteln. Man will keinen Prazedenzfall schassen, ben auch anbere Kronlanber gettenb machen kSnnttu. Der Reichsrath, der gerne suns gerabe sein laht, gibt sich mit der Beantwortuug der Interpellation zusrieden und scheint zu glauben, bie Sachc fei abgethan. Wenn nut bie Herren vor bem Schottcn-thore cities Tagcs nicht unangenehin aus biefer Illusion geweckt wcrbcn. ebcnfalls die Gesctzcsvorlagc ciuer atifafiigen Kritik nud hob nachdrlicklichst hcrvor, dah es sich um eine streng juridische Matcrie handle und er sich den An-schauungen Arndts vollstandig auschliehe. Ungers klar dargelegte Griinde Hatten zur Folgc, bah Arndts Antrag zahlretch unterstiitzt wnrbe; bei der Abstimmnng blieb dieser jedoch in Minoritat nnd die einzige Folge war, dah die Debatte Uber das Ge-setz insolange von der Tagesordnung abgesetzt wurdc, als bis bie Kommission nicht auch iiber eine vom Grasen Anton Auersperg eingebrachte Petition, bie Eisenbahnunsalle und bereit Eiitschabiguug betressend, Beschluh gesaht haben wird. Das Gesetz biirfte also Mobifikationen ersahren. Geschlossen ward bie Sitzung nach zwei llhr. des Strasgesetzbuches cine dringende Nothwendigkeit set. In der Spezialdebatte, bie nach abgekUrztem $et-sahreu vorgenommcn wird, wird bas ganze Gesetz ohue Debatte nach bem Autrage ber Herrenhauskommisfion angeitonimcit. Es wird in § 27, bem zusolge nur „Unberoaffnete" zu Schwurgcrichtsverhandlungen Zutritt haben, die Aenberung beschlossen, bah diese Bestimmuug auf Militcirpersouen u. s. w. I'eitte Anwendung ftitbeit sollc. Ebenso wird bas Gesetz iiber Die Bilbnng ber Geschworuenlisten ohnc Debatte angenommen. — Beide Gesetze wcrbcn in brittcr Lcsung erlebigt und die Sitzuug hicraus geschloffen. Nachstc Sitzung Montag 11 Ubr. Tagesordnung noch unbestimmt. Reichsraths-Verhandlungen. In ber Sitzung des Herrenhaufts vom 29. fanner wnrbe nicht« erhebtiches vcrhandclt und die Herren Pairs diirfcn sich des crstcn Tagcs ihrcr Wirk-fantkeit nach lingerer Rast nicht riihnten. Unter ben Einlanfcn befanbett sich mehrere Schrcibcn, burch wclche sich die meiften abroefettbeu Kitchenfltrsten mit Bernfsgeschaftcn in ben Dwzefcn entschulbigtcn. Scchzehn iteue Mitgliebcr lcistetcu bad Gclobnih; mehrere Gcsctzentwnrse wurben ben bctressendcn Kom-missionen uberwiesen und bie cinzclncn Kommissionen burch bie Herren Wintcrstcin, Hye, Unger, Neumann nnd Hartl erganzt. In ber Gcncralbebattc betrcsss ber zweiten Lcsung des Gesetzes liber die Hastung von Eisenbahuunter-nthmnngen fiir die auf Eifcnbahncn hcrbcigcfithrtcu korpcrlichcn Bcrlctzungcn oder Todtungcn von Mcnfchcn fuhrte Rcgictnngstath Dr. Arndts aus, dah bet in Bcrathnng stchenbe Gesctzcutwurf webet ber Wiffcn-fchaft noch ber Praxis entspreche, nub bcfnrwortcte bcshalb Zuriickwcifimg bet Borlagc an die Kommisiion zu Die Sitzung vom 30. v. M. fiir bie als Gegen-stand der Tagesordnung die beiben Gcsctzc bctrcffs ber Einflihru ng ber Schwnrgerichtc in Preh-s a ch c it nnb bie Bilbnng ber Gcfchwornenlisten fcst-.gefctzt roarett, begamt tint hall) 12 llhr. Attf ber Ministcrbank befanbett sich Dr. Hcrbst, Dr. v. Hasner nnb Gras Potočki, bie Galerien maren zicmlich gesUUt. Nach Vcrlcfung bes einzigen Einlanses (cut Urlanbsgcsnch bed Herzogs von Beaufort) wird zur Tagesorbming (Schrourgerichtsfragc) iibergegangen. Eine fleine Bovegimg burchzog bas Haus itn Augenblicte, als sich ber gefcierte Rechtsgelehrte Dr. Unger erhob, um gegen bic Kommission, viclleicht auch gegen ben Justizmiuister zu sprechen. Bom crstcn Augenblicte an toaren zwei Dinge tiar: Das Herrenhaus hat an Professor Unger cine Kapazitat crstcn Ranges gc-wonuen uttb Professor Unger scinerseits befttzt bcreits bas Ohr bes Hanses. Vom crstcn bis znm letzten Wortc seines Vortrages folgtc bas Hans mit gcspanntcr Auftnerffamfeit ben Wortcn bes Rcbncrs. Professor U ng er erflart, mit seinen Gesiunnngs-genosscn fiir bas Gesetz stiittmen zn motlen. 'iiber er nttiffc sich entschiebcn gegen ben AuSschuhbericht, respek-tive gegcu bie Motive besselbcn ertlitrcn. Bor allcm miiffe er sich gegen bic Bchatiptung ausfprechett, als ob es sich um ein „Privilegium" fiir bie Prcffe hanbte. [ Die Eiufuhruug ber Schwnrgerichtc fei ein Rcsultat1 ber mobernen Rechtswiffcnfchaft; unter aubercn Habe bas auch Sektionschef Dr. Glafqr in f einen Schriften iiberzeugenb ltachgewiefen. Die fofortige Einsllhrung ber Schwnrgerichtc fiir politische uttb gemeine Bcr-brecher set aber vor enter Revision bes Strjfgesetz-bitches nicht thuulich; dieses Hiitbernih bestehc in ber Prehgesetzgcbung nicht. Das gegeuroartige Prehgesetz ntbge seine Fchler haben, aber itn gattzen fbttne man damit sein Attskoinnten haben. Nur die Stimnten von unparteiischcn Mauncrn aus dem Volkc tbitneit dariibcr entscheibcn, ob irgenb cut Zcitungsartikcl wirklich „aufreizcnb" ober „teleidi= gettb" gewirkt Habe. Matt ntoge bie freie Diskufsion nicht fcheuen, politische Jnbivibucn nnb Korpcrschastcn, wclche bic Berantwortlichkcit fiir thrc Handlungcn fcheuen, wurben ihre Mission nic crfilflett. (tfebhafter Beifall., Nach Unger ergrcift bas Wort Rcgicrungsrath N e u m a it n uttb erflart sich fiir bie Jury, als ben traftigsteu Schutz sUr ben Staat gegen Ausjchreitungen ber Presfc. Nach ciner Replik bes Bcrichterstattcrs spricht noch Herr Justizministcr Dr. Hcrbst: Als ich mein Ami antrat, bemerfte er, sanb ich schon einen Ent-wnrs, bctrcffenb bic Einsllhrung ber Schwnrgerichtc, vor, ber sich iibrigenS gerabe Don entfchicben liberater Seitc lebhafter Aitfcinbung wegen seiner Unvollstan-bigteit zu erfrenen hatte. Aber ich nahttt nicht gem das Obium auf tiiich, bie Gcschworneugcrichtc vorlauftg nur theilweise, uur stir' die Prcffe cinznfuhren, weil ich die Ueberzeugung Habe, bah grohe itmfangreiche Gcsetzesrcforincn nicht ittt Hatibnntbrehen vorgenommcn wcrbcn loittteu. Jm weiteren Serious sagt ber Justizministcr, bah er sobalb als moglich bie Schwnrgerichtc im vollen Umsange fiir allc politischen unb fchweren gemeittcn Verbrcchcn eiuzitfUhren gebettfe und iibcrzeugt fei, bah In ber Sitzung bes Abgeordnetenhaufts vom 30. Jamicr gelaugteu zwei Antragc zu crstcr Sesttng. Gras Dlirkhciin beantragte bic Einsctznng zweier Sou-bcrausschiiffe; ber cine soll sich mit ber Regeluitg der Salzmonopoi-Wirthschaft, der anbere mit der Rege-lung des Eiscnbahn-Verkchrswcscn befchaftigen. Die Konuniffioitcn, beneit seine Antragc iiberreicht wcrbcn solicit, lttitffett seincnt Verlangcn gentah in ben nachsten Wochcit bent Hanse Bericht crftatten. Hierin licgt ber Schwcrpunkt ber Antragc unb cs wirb rathsam crscheincn, falls, was wir auftichtig tviinfchen, bie A«-trage aitgcttomnicn wcrbcn, bic Wahl auf folchc Abge-orbnctc zn lenten, bie nicht bios „ehretthaiber" ciner Komtniffion angehoren, fonbern auch in derselbcN thtitig fiftb. Hicraus bcgrlinbet ber Vizeprasidcnt Dr. v. Z ie-mialkowski seinen Antrag, bas Haus ntbge von ber Regierung bie Mittheilung ber vom galizischen Saitbtage befchloffeneit Resolution verlangcn. In prag-ttantcster Form gab ber Rebttcr bem Bebauerit bar-tiber Ausbruck, bah bie Regierung in ber Antwort auf bie befanute Interpellation bic Vorlagc ber Resolution abgelehnt Habe; er bezog sich wcitcrs barauf, bah hervorragenbe Mitgliebcr bes Haufes, baruuter folchc, bie jetzt auf bet Regierungsbank Platz genommett haben, bie Sigcnartigleit Galizicns enter' kannt haben unb iniipftc baratt die Envartnng, das Haus, welches die Vcrfaffung so hoch hatte, wcrbe bariiber wachcn, bah bet Gcist, ber ber Verfaffung inneiDohite, hohcr gestcUt werde als der todte Buchstabe. Er appcllirtc noch an die pollische Klngheit der Abge-orbnetcn, bic cs vcnncibcn solltcn, Galizien in bas Lager bes paffivcn Wiberstanbcs zn brangeit unb uer-langte bie Unterstlitzuug fiir seinen Antrag, bet wohl bahin gerichtet set, in ber Vcrsassuug Aenberungen, aber auch Bctbcsserungcn vorziinehmen. Wenn be# i'anDtagett bas Recht znstehe, Rcsolntioncn, rote die uotit galizischen Sanbtage beschloff'enen, zu saffctt, ban« miiffen biefe Bcschlliffe auch ber Rcichsvcttrctnng liber-wiefeit wcrbcn, tin atibcten Fallc roiirbe ein burch bie Verfaffung garantirtcs Rccht gcradczu illnsorisch. An biefe Wortc, wclche vvn ber Rcchtcn zusttiu-tttenb aufgeuotnmen wurben, kniipftc ber Minister Herr Dr. Giskra die Ertlantng, dah das Minister rium den in seiner Antwort aus die politische Interpellation angenommcncit Standpnnkl sesthalte, allein gegen die llcbcrwcisnng des Zicmialkowski'schcn An-traged an ben Vctsaffungsansschnh nichts cinznwenben Habe. Lei ber hterauf vorgenouttncncn Abftimmnitg erhob sich bas ganze Hans fiir bctt Antrag Ziemial-kowski's; in ber Montags stattsindenden Sitzung de§ Vcrfaffnngsausschuffcs wird der Gegenstand in Bcra-thuttg genommen werden. Der Bericht des Bttdget-Ausschnffes liber bie Petition bes bemotratischeu Vetcines in Graz um Aus-hebung bes Lotto's rourbe vvn ber Tagcsorbnnng abgesetzt, well ein glcichcr Antrag dieser Session bcreits abgelehnt roorben ist unb in einem solchcn Fallc cine netterliche Diskufsion liber einen unb benselben Gegenstand die Geschastsordnnng vctbietet. Die Sitzung fchloh nm 12 Uhr; die nachste sindct Mittwoch den 3. Februar ftatt. Politische Rundschau. Laibach, 1. Februar. Die „Kreuz-Zeituug vcroffcntlicht tin Privat-egramm aus Paris, welches meldet, dah einge-ausenen Athener Nachrichten zufolge das griechische gegeben auf die Konserenzbeschlusse nach- Die Frage der Bildung des deutschen "^,"udes taucht wieder auf. Die „Augsbur-1 'Aemeine Zeitung" publizirt eine aus Mun-^cner Rcgicrungskreisen stammende Korrespondenz, orm der Gedanke entwickelt wird, dah Baiern .,cmc nahere Lerbinduug mit dem Nordbunde frf, «ttC--n ^tinnc- bevor nicht der Siidbund gc-ktl • t'*t‘ Dann heiht es wiirtlich in dem Arti- a?pn»t ro'r^ eben, urn zu einer befriedigenden den ©v.,ber deutschen Verhaltnisse zu gelangen, lick u°”uni)" nicht entbehren kvnnen: aber fret« in ?■ matI "'cht an cintn Siidbund denken, der ^u>ne wirken foil, an „einen siid-cut™en ®unbc6ftQat, der fiir sich abgeschlvssen lebnt' " / M gar an eine nichtdentsche Macht an-c' fonbern die Bereiuigung der suddcutschen u h , ' ^(che allein cine politische Berechtigung ist k'Clne ^oglichkeit des Zustandekommens besitzt, ienpr-'V- ^lt' IV des Prager Friedens vorgeseheue, gu«s, "dbnnd, der — rcie er cinerseits die Bor-Nord **er nationalen Bereinigung mit dem « .en. 'f1 — so andererseits dieser nationalen wigung zu seiner Ergauzung weseutlich debars, ist m c ^ar'6 eingetrossenen Nachrichten zufolge »it Walewski Donnerstag Normittags in wur!^ ein9ctroffcn- Die Deklaration der Konsercnz m r e an demselben Tage dnrch den franzbsischen othl der griechischen Regiernng iiber- q ," Unt> derselben eine achttagige Frist zur Beza .• Ittun9 cinflcrfiumt. Man hofft jedoch, dah pi-i! '.tn*and vor Ablaus dieser Frist eine Antwort ^'yeilen werde. det. ^'° dc Janeiro, 8. Janner wird gemel- mehrprpiate-tm Stoifd)en dem 21. nnd 27. Dez. 9T(riirt„„ amMt stattgesunden hatten, nahmeu die der Dezember die letzten Lcrschanzun-uud m.*,U ein- eroberten hiebei 70 Kanonen die 3Rnfk 2000 Gesangeue. Lopez entfloh in Milen r »,n9C1' °llwo er zernirt wird. Die Para-Verl„s«p s ^000 Todte und Berwuudete. Die ist pi» * siud erheblich, aber der Sieg 1 tin vollstiindiger. Zur Tagesgeschichte. tiatin ' ,^nt ^eri'chmtcn galizischen Wallfahrtsorte Kal-leibbast- Zeichen und Wunder. Der tier i|„ ^ttseibeiuns hat dermaleu sein Winterquar-bafj bjet „ ^CT eines alien Weibes ausgeschlagen, so ttieben !' 3ePeinigt, zur Berzweisluug gc- jedes : Da aber Gott der Allmdchtige fiir hier ntrfif” ein ^rautteiu geschafsei,, so fehlt es aitch Kalvan.i an Ein Bernhardiner, eben aus keibe ,' tl.crfPrach dem Weibe, dm Teufel ans deni ^eibesvss' la9eu' und stellte der Besessenen frei, die berau«r "U"9 »u bestimmen, dnrch welche der Satan das Slerett'' sollte. Diese wdhlte den Muud, und die (lnk“ L9-er$olt ist zum Akte der Teuselsaustreibung, ntetfcn /I Donats stattfinden soll, mit dem Be-SBerfe |,3 , c6 "toge andachtig dem srommen Habe,, ntto(° ven lmb dabei die Leibesosfuung verstopst bet das? nicht der t t t in den Leib eines Heiles \arl ' Sd 3c^ef)eu im Jahre des 1_1869 ", ©alizien. ^ittbeitun an unfere in Nr. 22 gebrachtc morbete to bie dutch ihren eigeueu Baler er- Ftanr v-n,ioa !le ^an3er' kLunen wit berichten, dah 1,c« Dienst. • iurber der eigenen Tochter, verflosse- wutde bS? ^ st verhastet rourbe. Den 27. Janner manufrbaft \l tDn bcv Theresienstcidter Stabthaupt- 3-gen 6 Ubr TOtUmm' rWD ct angab, bah Sonntaqs °»f seinen fe“le Tochter ausstehen molite, «nb 6atb ^ ’ l^doch nochnials zu Bette leqte wteber etnschlies. ,Jch stand aus/ gabit an, „fleidete mich an, crgriff eine Hacke unb spaltete meittet Tochter ben Kops. Nachbein ich noch bie Worte: „9iicht aus Rache, fonbern ans fiebe soll fie eine keiche feiit" auf ben Tisch gefchricben, verlich ich gegen 1/2 8 Uhr nteine Wohnuug unb ging in bie iiinjjbaltmgaffe Nr. 15, wo ich metnen Wiuterrock versetzte." Beftagt, warum er feme Tochter crfchlagen, aniroortete Sanger: „Ja, bas weih ich nicht." — SBeitere Erhebuugen haben ergeben bah Sanger, uach-bettt cr seinen Wiuterrock versetzt hatte, sich itach Oseu ins Brnckbab begab, von wo er seinen Zimmerschlnfsel bnrch eineit Taglohuer itach Pest fanbtc. Sanger nahin sobann ein Bab unb trieb sich bis Dienstag in entle-getten Wirthshciusern Hermit. Dienstag fain Sanger wieder in die NuHbanntgasse Nr. 15, wo er unter dem Pseubouim Krieger einen ans 5 fl. lantenben Berfatzschein liber ein Bracelet seiner Tochter um 1 fl. versetzte. Sanger wirb von seiner Hanssran als cut exzessiver, trunfsiichtiger Mensch gefchitbert. Man fanb bei ihm ein grohes Meffcr unb eineit an Ma-thilbe Sanger gerichteten Brief ans Czegled. Seine Tochter war fchbit, tugeudhaft unb — Brant. — Der Werth bes gegeuwartig sich unter preu-hifcher Verwaltnng befinbiicheit Vermogens bcs ehe-ntaligeit Konigs von Homtover beliiuft sich mit Aus-fchluh des werthvvllen Jnventarinms der Schlosser aus uugesahr 13,382.000 Thaler, welche in preuhifchen 4'/gpetz. Staalspapiereu angelcgt, einen JahreLertrag von ungefiihr 598,000 Thlr. abwerfen. Die Kosten der unter dem Obetprasidenten der Provinz Hannover gefiihrten Nerwallung dieses Bcrmogeus belaufcit sich auf uitgesahr 180.000 Thlr. Nicht eiubegriffcn hierin find die Kosten, welche bnrch bie imthigcn 2Jfahregeln zur Ueberwachuug unb Abwehr ber gegen Prenhcn gerichteten Uiitcrnehmungen bes Konigs Georg unb seiner Agenten envachseit ititb ebenfalls aus den Revenuen seines mit Beschlag belegteu Eermogens zn beftrei-ten find. —- Es kommt oft vor, dah ein Souveran dem andcrn ciucn hohen Orden, ein Regimevt verlecht; bah aber ein Souveran in bent anbern bie wissen-schastlicheu Lerbidnfte ehrt, ist so felten als bie Wis-fenfchaft felbst auf Throne«. An ber Spitze bes preu-hischen „Staatsauzeiger" lesen wit folgenbes: »Seine Majestcit ber Kaiser haben itach stattgefnnbener Wahl der Ritter des Ordens pour le merite fiir Wissen-fchafteu unb Kiinftc bes Konigs Georg von Sachsen Majefttit unter bie stiiittnfdhigen Ritter dieses Ordens ansgenommen." Det Otben pour le merite fiir Wis-fettfchaft wirb in Preuhen nut in Auerfeunung ber hochsteu wissenschaftlichen Betdiensie uetliehen unb bei« spielsweise set enoahttt, bah Alexander v. Humboldt zu den Rittern dieses Otbens gehorte. Konig Johann von Sachsen wirb als ansgezeichueter Jurist geriihmt unb hat belt Dante nmftergiltig iiberfetzt. — Aus Moskau wirb berichtct: Die Sangerin Desiree Artot hat hier Furore gemacht. Jhr Benefiz brachtc die kolossale Einnahme vou gegen 30.000 Ft., von dcuen 12.000 Frcs. der Kltnstlcrin zusielen. Son-stige Gefchenke, wie fie ihr ait biefeitt Abctib barge« bracht ronrbeit, sinb eben nut in Ruhtanb moglich. Fraulein Artot erhielt einen Halsfchinuck ganz in Bril-lanten, Orringe vou Diamanten, cine schmere golbeue Kette unb Mebaitlou, ein prachwolles Armbanb von echtcn Perlett, ein anbetes vou bent Fiitsten Gouvet-neur mit ©afireit unb Diamanten; die Studeuten fanbten ihr eine fchwere, golbeue Schale mit ber Auf« fchrift „Bon ber Jngenb Moskaus, welche Sie ait« betct." Die Ringe, Bontons unb anberc Koftbarfeiteu stub gar nicht zn jahten. Bei ber Abreife ber Kitust-ierin war Halb Moskau auf bent Bahnhofe unb in ber Nahc versammelt. Lokal- uttb Provinzial-Angelegenheilen. Original-Korrespondenz. Littai, 30. Janner. (Kiubsmorb.) Nachbem feit mehr als 12 Jahren in betn Sprengel unseres BezirksgerichteS kein Fall eines Kinbsmorbes vorge-fommen ist, wutbe ant 28. b. M. ber hieftgen Ge richtsbehorbe augezeigt, dah bie auf bent Gute Zirkna Hof (bei Thnrn-Gallenstein) als Magb bebienstete FrauziSka I. ihr neugebonics Kiitb getobtct Habe. Die Einleitung bet gerichttichen Erhcbungeit rourbe fofort veranlaht, tit Folge beffen anch bcrcits aut ndchftett Tage eine Gertchtskommission mit ben Gerichtscirzten bie Thatbeftanbserhebnngen an Ort unb ©telle vor-nahnt. Wie Berlautet, foil Ftanziska I. batb itach ihrer Nieberfunft, welche sie geheint zn halteit wuhte, in Gefchdftcn ihrer Dienftgeber eineit Gang itach Sittai gemacht, unb bei ihrer Rlicffunft, als man auf ihren ber (Sutbinbung vvransgegangenen Zustanb Hitt-deiitete, bie Seiche bed Kin des, welche fie aus einer Triihe hervorholte, vorgewiesen, dabei aber erfldrt haben, fie hatte ein tobies Kinb zur Welt gebracht. Die ge richtliche Unterfuchung soll jeboch schon jetzt ergeben haben, bah bad Kinb bei ber Geburt tebenb ge-wefen sei. Klagenfnrt, 30. Jauuet. (Zetwu tf nth im B o l k s v e r e i n e. — Dr. Grit n s B orlefuitg. — Liberate.) Der Bolksverein, von besfen Aus schuffe ein paar Tage vor bem Christkiubchen mit titter Generalversammlung begliictt, machte bem Ausfchusie bas von Dr. Huha anss Tapet gebrachtc Thema „iiber Bolksschuleu" ftreitig nub erlaublc sich auf Sereins-angelcgenheiten einzugehen, bcren Abhanblung fehr lebhaft wurbe, ba zwei Vereinsmitglieber den AuS fchuh Derbdchtigten, als ob berfelbe „bei bem allge-itteinen Juteresie fiir ben herein" zu locnig Energie besitze, ittbent z. B. uahezu zwei Monate keiue Sitzuuz stattfanb. Der Prasibeitt rechtsertigte ben AuSschnh, inbent er auf das aUgenteiite Juteresie anspicltc, bas in bie Gcneralverfammluiig circa 20 Mitgticber trieb. UebrigeuS gob er bantals bie trtiftliche Zusicherung, bah ber Ansfchnh befchtoffcit Habe, alle Wochen cin« mat eine Sitznng unb alle Monate cine Bersanimlnng einzubetufen. In wie roe it bas Bersprechen gehalten rourbe, unb gehalten rocrben roirb, ba liber cine inzroischen abgehaltcne Ausschnhsitznng itn Publifnm so rocnig verlautet, roic liber bie Einbetnsiing einer General-versaiuutlttng, roozn in rocnigett Tagcu ber Mon at schon seinen Abschlith gefunben haben roirb, ohne bie« fctbe ertebt zn habeit, muh sich erst zeigett. Dr. Karl Grlin hat itt seiner erften roiffenfchaft-lichen Vorlefttng im Saale „zttm Sanbwirth", b. h. ohne Erlaubitih bes Speiscns unb TrinkenS, circa 40 Znhorer gchabt, roahreitb jebet s. g. Wiener Volks-sdnger bei Speise unb Trank ben Saal vollgepsropst finbet — jebent uttbcfangeitcu Bcobachtcr ntacheit folche Erfchcinungeu, roic iiberhaupt bic hiefigcn sozialen Um ftdnbe ben Einbrnck, bah es eiitige roitlUch liberate Manner gibt, roelche bas Bebiirsuih, bas sich aitbersroo crgibt, itn Jntetesie ber liberalen ©ache auch hier tin« biirgern roollen, unb dah mehrere anbere, roic man zu sageit pslcgt, „mitthun" um sich bamit als Sibe« rate zu stempeln, aber Iciber heiht mitthuit ins Kla-genfurterifchc iiberfetzt: mit den anbern uichts thnn. Lokal-Chronik. — (Herr Benjamin Possanner Edler v. Ehr e n t h a l) hat Samstag als licit ernannter Ober-sinanzrath ben Dicusteib in bie Haube bes Herru SanbeSprasibenten abgelegt unb seine neueit Dienstessnuk-tioneit ubcrttoinmcn. — (Konfefsioncllcs.) Gcstern fanb in ber cvaitgelifcheu Kirche bie erste Tranuug auf Grund deS neueit Gefetzes ftatt, tnbent das Sraittpaar gemifchter Konfefsioit sich it u r von bent evangelifchen Pfarrer eiitfcguen lieh. — (Spta chi iche G t eich berech t igun g.) Ans Obctktain roirb tins gefchricben, dah bic Gemeinbe-vorstchnng von Wcihenfcls sich ait bie Saitbesregiertmg mit ber Bitte geroenbet habc, man miige att bie bor« tige Gemeinbe in Znktmft bas Reichsgefetzblatt in beutfchem Originaltexte verfenben, iitbent niemanb die flovenifche Ueberfctzuug, in ber es bisher zugefeubet rourbe, vetsttinbe. Bekanntlich sinb seiner Zeit viele ahnliche Ptiitiouen von ©cite slavischcr Gemeinben in Karnten crgaitgen, roorlibcr bic nationalen Blatter Biel Sarin fchlugcn, obfchon bie fprachliche Gleichbcrech-tigung es jebent Jnbivibumn, folglich auch jeber Ge-meinde freistellt, sich jeber ber beibett Lanbessprachcu nach eigcnent ©utbitnfen. zn bebienen. — (D er Fur st von Montenegro in Frack.) So mte_ seiner Zeit bci ben MoSkauprlgern die Surka und Camara bent verhahten Frack Platz machen mutzte, urn zu einer Aubienz beim Czaren zu gclangcn, so soll and) bet berzcit in St. Petersbnrg roeitenbe Behetrscher bev schwarzen Berge, Fkrst Nikola, sich im schwarzen Frack sehr wohl gesallen nub zum Erstaunen bcr BevLlkerung nut in biesem Anzuge sich offentlich zeigen. Nut einmat soll cr ans HLchstes Be-gehren bei cuter Hofsestlichkeit in seinent Natioiialkostnm erschicnen sent. — (Fro tu tu c D a iti c it.) Nicht in Laibach, fonbern in Innsbruck zirkulirte, ineist unter betschwe-stetlichen Aristoktatinnen, cine Petition, roetche bent Hettn Statthaltcr Baron Easier unterbrcitet roerben soll, gegen bie irreligiose unb .nnmoralischc Tenbenz beti Theaters gerichtet ist unb in „rittcrlicher Weisc" energische Mcihregeln tiettangt, bamit ihtc Kinder im Theater nicht statt asthetischer Unterhaltung „Entsitt-tichung" ftttben. Das „Jimsbrucker Tagblatt" bemerkt hiezu: Wir sinb luahrlich auch feinc Bertheidiger von Gemeinheiten unb Zotenreitzereieu, allein in biefer Richtung bitrfte unserer bertnaligen Bllhnenleitung we-nig obcr gar nicht« votzuwetsen sein, unb solite fie zu roeit geheit wollen, so ersreuett wit nns ja ciner ge-sttengen Polizeizensut, bie ihtc Schulbigkeit sicherlich thun roirb. Unter ben ehrcnroertheit Dainen, bie so besorgt ura ihte Kinder sinb, besinben sich iibrigens auch inehrerc, von welchen bisher nicht befannt roar, dah sic sich irgendwelchet 'Jiachfominenjchaft etsreuen, die bange Sotgc ist baher, wic man gtaubeu mochte, umsonst. (Die Damen-Deputation gestand bent Herrn Statthalter, bajj bie Beschwetbefithtcrinnen ihtc Klageit nut aufs HLtensagen uorbtittgen unb crhielten ben Bescheib, bie bestehenben Gesetzc rotirben mie bisher so auch fitnftighiit gchanbhabt roerben.) Aus Lem Bereinslebeu. tticncrolbcvfammlnnn bcr filharmonischen GeseL-schast 01« 31. Manner. Direktor Schiippl ctiiffnctc die yerfantmlung, roe Idle aus 20 Mitgliebent beftanb, mit ciuer Anfprachc, in bcr cr cin Bild be« abgelaufenen Jahres ent-roars. Die Milgliederzahl hat sick aus bcr gleichen Hvhe erhalten, bet Bcsuch bcr Bereinsfchulen Hat sich gefteigett, to Schiller getticfjeit gegeiiroiirtig ben Untcvricht, barunter uicle unentgclttich, bentaffeflaiib ist cin febr bcfricdigender, bie Gesellschaft hat bad Schulltavier vollstanbig abgezalilt, rinc Schulb stir GsSverbrauch an ben Lanbesausschus; cut richtet, bad Mobiliar vervvllstandigt, bad Archiv Ocrcichett unb tritt trotzbciil mit eiitem anjchtilidien Kasseresl in bad ncue Jabr tiber, was urn so bcmertenSroerther ist, aid bic Gcscilschaft bas vetstosscne Jahr tcin gezahltes Konzcrt, wohl obcr zwei Unterhattungen vh»c Entree auherhalb bev (latu-tcmniitzigcn Zahl gegeben hat (Sangerkranzchen unb Som merliebcrtafel). Der Direktor bebauctt, bajj sich heuer tciit Schiller ait bet Mannetchotschule bctljeiligte. Er btilcft set-nets sein Bebauern auS iiber ben unglilcklichen Fall, bast Mufikbirektor NeLveb dutch ein lattgroicrigcd L'eibcu bcr Gesellschaft unb seinent Beruse aus so langc schon entjogen ist, jorotc cr bet Titchtigkcit unb Uncigcnniiyigtcit bed Chor-ftihters Ziihrer baiitcnb unb anetkennenb cnuahnt, wclcher ben Liufikbircktot supplirl. Er bautt auch bem Musikalien inšpektor I. Twrby, wclcher bad oft bcgonnciic, boch stcts unterbtochenc Werk bcr ©rbmitig unb jtatatogifiruiig bed Gesellschastdarchivs zu ffinbe gcfllhvt hat. Aus bie musika lijchen Seiftungeit blickt bet Direktor mit Befriebigiing unb vcrweist in biefer Hinsicht aus bcu noch unter bet Prefsc befinblichen unb Betuudchst crjcheinenben Jahresbericht. Dr. Keedbacher stellt ben Antrag ans Statute« abanbermig in bent Sinnc, bast bic inncre Organisation bcr Direktion iiicht metir, wic biShet bet Gesellschaft, sonbern ber Dircktion selbst iiberlaffcii toetbe, bajj jcruerd bie Zahl bcr Direttioudmitglieber angefichtd ber verinehrten Geschaste ber Gesellschast veriuchtt roerben sollc unb bast bcr gaitjc Man-nerchorausschust ber Direktion inforporirt roctbc. Direktor Schiippl unb Pros. Heinrich unterstiitzen bie Antragc, welche auch einstinimig angenommcit roerben mit ber Forimilining bes Dr. jteesbacher, ed sei bic kiinstigc Direktion mit bcr Rebaklion ber Stntutcnabdnbmmg zu betrancn, welche ben Entwurs noch im t'anfe bed ktinftigen Halbjahred einer (9c iieralticrfammluitg ad hoc votzulcgcu Habe. 9tad) Annahine berfelbeit unb nach erfolgtcr Anzeige an bie sJtcgierung sei sobann in einer zroeiten ©eiteralbvrsammlung zur 'JieuroaHl ber Direktion ans Grnnblagc ber lieuen Statnten zu ichmtcu. Prof. Heinrich, roelcher ben schriftlichen Antrag tilt-gebracht hatte, ed sei bie Stcllc fined gnftrumenteiiiiifpeftorS zu ftreichen unb bie Juspeklion ben iehrern zu iiberlafsen, zieht benfelbett znrlick, ba er ohnchin ini Antragc itccdbacherd enthattcn sei unb motibirt blod bie Antragstellnng aus Grnnd-lage seiner Erfahrnngen. Ueber Antrag bed Mitglicbed, bed Herrn k. k. Geometers GStz roirb bie bisherigc Direktion erjucht, bieGejdjdfte bid zur Ncuwahl im Sommer fortzufiihren unb ba biefer Antrag einstinimig attgcnommcti roirb, so roirb von ber ans bet Tagesorbnnng befinblichen Ncuwahl Untgang genommcn. Zum Schlnffe bcantragt Dr. Kccdbachcr, bast ber Jahrcdbcridit bcr Gesellschast kilnstig im Oktober etscheinen miige, ba cr nur bairn ein Bilb bcr Koiizcrtsaison unb bed Schuljahrcs gebeit konne, roahrenb er jctzt zroei Brnchstiicke zroeier Konzertsaisoncn unb zweier Sdmljahrc gebc, auch entspreche biefer Borgang bent Usnd alter Jahredberid)te innstkalischer Gesellschaften. Wirb einstimmig angenonimen. Hierans wirb bic Serfammlung gcschlosscn. Witterung. Laibach, 1. Februar. Gestcrn Abenbd Anfheiteruug. Heute Morgens inteil-sibes Morgenroth. Silbwest zieinlich stark. Regcnwolkcn. SSatinf: Morgcnd 6 Uhr + 4.4", Nachni. 2 Uhr + 5.6° (1868 + 0.6°, 1867 + 4.5"). Barometer 327.39'", im Fallen. Die SciroccalstrLmung halt an. Borgcstcrn war bie miitlcre Tageswarnie, uni 2.5", gcstern inn 3.7° liber bem 9iorntalc. Morgen Lichtmest, ein wichtiger Lodtag ber Bauern: So langc bie i’ercfce vor Lichtmessen fuigt, So latig ihr. nadjher feirt Lieb gelingt. LidNmcst hell unb flat, Gibt tin gutcd Flachdjahr. Wenn ed an Lichtmeh fliirmt unb fchneit, Ist bcr Frnhling nid;t mehr writ, Ist ed aber flor imb hell, Kommt ber i'enz wohl nicht so fchnell. Wenn zu Lichtuiksscn ber Bar feineit Schaiten sieht, so Iriedjt er loicber ans 6 Wochen ind Loch.__________________________ Angekommene Fremde. Am 31. Jiiitner. Stadt W5»»u Scalatuaj, Sekretar, Haadbcrg. -- Fuhr, Postmeister, Slagenfurt. — u. Hirfd), k. k. Hauptmann, Pest. — Pollak Kaufm., 9(eumarktl. — Maria Eisenzopf, Schwarz, Pest. — Major Badqnez, Genie Direktor, Karl-flabt, Klefanl. Christos unb ailfreb b. Doreubcrg, Graz. — ©tetini, Hattbclm., Triest. — Ufiglio, Hanbcldm., Ttiest. — Jaklitsch, Hanbcldm., Ptcstburg. Reiiiburg, Pribat, Wien. — Scitiier, ifattfm., Siffek. — Sdimit, jfaitfm., Graz. — Rchnsclb, jiatifm,. Wien. — Baron Sdirocigcr, Tusstein. — Weiblet, Kvmmis, Driest. -- Ho-maim, Pribat, Grnz Berstorbtne. Den 29. Jiinner. Dein Herrn Matthdnd Gartner, Mitsahrer, sein Sohn August, alt 10 Jahrc imb 5 Mouate, tit der St. Petcrduorftabt Nr. 82 an ber Lnngentuberkulose. Den 30. fainter. Anton Krai, Jnwohner, alt 30 Jahte, ind Zibiljpital ftcrbeub llberbracht. ' Den 31. Jiinner. Franz Tonich, Schleiser, alt 57 Jahre, in ber St. Peterduorstabt Nr. 93 am Zehrfieber. — Ursula Zagat, Dagliihuerdroitroe, alt 60 Jahre, im Zibil-spital an Altersschwachc. — Gettranb Stopar, Jttroohitetin, alt 45 Jahre im Jibilspital an ber Lungentuberkulose. Korresponden). Herrn .SS. ad 1) Gegen Jabtesbeittag butt 1 ft. 80ft.; ad 2) berzcit nur bci hiesigen Wcchslern zn haben._____ Theater Heute: Kchlotz Greifenstrin. Ritterschanspiel in 5 Akten nebst cittern Borspiele in eincm Akt: „Zuli>na" von Charlotte Bird,-Psc!fser. Personeti bed Borspiels: Gras bon Greifenstciu, Hr. Bcrgmann. Graf Feletri, Hr. Malhes. — Znliina, Frl. Nagel. — Gottsrieb, Hr. Parth. — Personeu bed ©llicfed: Leopold, Erzherzog von Ocsterrcidt, Hr. Moser. - Gras von Greifenstciu, Hr. Bergmanu. - Graf Feletri, Hr. Machcd. — Grasin Agnes, Ft. Sdmtibtd. — Frau Jttngarb, Frl. Mahr. Mctta, ihtc Nichtc, Frl. Konrabitt.______________ Telegramme. Konstantinopel, 31. Jiiitner. Der Gcsandte der Bcreiitigtcn Staaten ist crmiichtigt, seine guten Dienste bchufs bcr (Srtcidjtcnmg des Verkehrs zwi-schcn der Titrkei unb Gricchenland anzubieten. — Nachrichten aus Athen mclben, ba& das gricchische Ministerium gespalten sei; vier Minister seien siir die Annahme des Konscrenzbcschlusses, brci, darunter BulgariS, find dagegen. Gedeuktafel iiber die am 4. Februar 1869 stattfindenden Lizitationen. 3. Ftilb., Midfa’schc Real., Slap, BG. Wippach. Den P. t. tjerrrn Nohcschoheo dicne zur Wissenschaft, dah dieselben von dem be-trcffendeit Komitce zu dem am 3. d. M. im Schloffe Wippach stattfindenden Armenballe freundlichst eingeladen wurden. (31) Laibach, 1. Februar 1869. Pie S'chuhen-Vorstehung. Zu Georgi fmb die vollstandig eingerichtkten pknlitatrn der Tuch-, Schnitt- und Mode-handlung, vormals Filipp Gartner, welche sich butch 40 Jahre des gunstigsten Ersolges ersreute, zu vermiethen. Desgleichen cine Wohnung mit fiinf Zimmern nebst Kiiche, Speisekainmer im ersten Stocke. Naheres bei der Etgenthiimerin des Hauses Sir. 168 an der Hradeczky-Briicke. Atlasse, Atlas- und Grosdetourband in alien ‘Farbett Spitzrn, Mieder, Herrenkragen und Halsbinden (32) bittigst bei Vine. Woschnagg. Em Ahlmachtr-Lchrting roirb bei cittern hiesigen Uhnnacher aufgenommen. NaHeted im Koinploir biefed Slatted. (29—1) In ber gemifd)ten Waarenhanblung bed Herrn Serb. Tcvcr in Naffeitfust finben zroei solite Cefjqittiflcn l30> unter scltr atttiehmbateii Bebiugnissen sogleid) Ansnahme. Wiener BSrse vom 3«. Janner. Staatsfonds. Geld Ware 5perc. osterr. Wahr: . 58.10 58.20 bto. v. xL 18GG . . 62.60 62.70 bto. Rente. 6ft. Pap. »51.— 61.10 bto. bto. ost.inSilb. 66.70 66.82 Sose von 1854 . . . 86.50 87.— Lose von i860, ganze Lose von i860, Fitnft. 9U.90 94.10 101.75 102.— Pramiensch. v. 1864 . 119.— 119.20 Grundentl.-Obl. Steiermarl )u5pCt. 88.- 39.- Karnten, Krain u. Kiistenlanb 5 „ 86.— 94.— Ungarn. . zn5 w 77.75 78.50 jltoat. u. Slav. 5 „ 78.50 79.50 Siebenbiirg. 5 „ 73.50 74.25 Aotien. Nationalbank . . . 677.- 678.— Creditanstalt . . . 260.10 260.30 N. o. Escompte-Ges. 714.— 716.- Anglo ofterr. Bank . 283.25 233.75 Ocst. Bodencreb.-A. . 216.— 250.- Deft. Hypoth.-Bank . Steier. (LScompt.-M. 75.50 76.50 225 — jfaif. Ferd.-Norbb. . 2218 2222 Siibbahn-Gesellsch. . 229.20 229.40 Kais. Elisabeth-Bahn. Carl-Ludwitz-Bahn 179 — 218.50 179.50 219.— Siebenb. Ersenbahn. Kaif. Franz-JofefSb.. 155.50 156.— 165.25 165.50 Fltnfk.-Barcfer E.-B. Alfold-Fium. Bahn . 177.50 153.50 178.-l54.— Pfandbriefe. Nation. L.W. verloSb. 94.70 95.— Ung. Bod.-Crebitanft. 92.75 93.25 Allg.osi.Bod.-Crebit. dto. rn 33I.ritckz. 107.25 107.75 89.75 90.25 (Hiinbin, bishe^nngcbeckt) sehr giitmllthigen 9tatiu tells, adjt Monate alt, _ gran mit roeijjeit Flecken unb jirka Joll RiickcnhShe^ ist UiUifl zn verkaiifctt. — Rtiheted brieflich ober mitnblich bei Herrn R. Hartwig in Steinbrilck. (28—2) Eme schone schottische Dxgge 112.— 235,— US.— 85.— 85.3» 80.— i @etb W°re Oest. Hypoth.-Bank. U7.50 98.50 Priori t&tB-Oblig;. ©iib6.s@ef. ju 500 St. [1X1.75 bto. Bons K pSt. 234.— fflotbl. (100 ft. LM.) 92.50 ©ie6.=!B.(200f!.6.2B.) 84.80 lHubolfe6.(300ft.6.)B.) 84.80 8rattj-3os. (200 fl.@.) 88.50 Lose. Srcbit 100 ft. o. SB. . 161.-161.50 Dlin.-Dampslch.-Ges. ju 100 ft. mi. . . 94.50 95.— Itieftet 100 fi. CM. . 118.- 120,— bto. 50 fl. ii.W. . 57.— 58.-Ofencr . 40 fl. 0.2B. 34.— 35.— Ehlerhazh fl. 40 6M. —— .— ©aim . „ 40 „ 41.— 41.50 Palffy . „ 40 „ 35.— 35.50 lilar# . „ 40 „ 38.— 39.— ©t.Ocnoie, 40 „ 34.75 35.25 Mnbischgriitz 20 „ 21,— 22.— Walbstein . 20 „ 22.— 23.— Keglcvich . 10 ,. 14.50 15.50 SiubolfSjlift. 10S.W. 14.75 15.— Weohsel (3 Mon.) AugSb. 100fl.fttbb.ffl. Franks. 100 fl. „ „ I'onbott io Ps. Eteri. Paris 100 grants . Mfinzen. itaif. Mttnz-Dncaten. 20-grancSflttck. . . BereinSthaler . . , ©iiber................ 101.30 101.50 121.10 48.15 5.72 9.68 1.78* 119.- 101.50 101.70 121.20 48.20 5.73 9.69 1.79 119.25 TelegraphWer Wechstlkours vom 1. Februar. 5perz. Rente tfstert. Papier 61.15. — 5perz. Rente fiflerr. ©iiber 66 80. — 1860er Staatsanlehen 94.60. — SBankaktien 678. — Srebitafticn 262.40. — Soitbon 120.65. — Silber 118.35. — K. k. Dukaten 5.69. Strfegti unb stir bit Stebaltion berantroortlich: 011o>mar Bamberg. Druck bon Jgn. b. Kleinmayt & Feb. Bamberg in Laibach.