Nr. l70. Donnerstag, 27. Juli 1905. 124. Jahrgang. Mbacher Zeitung. iüb^ill"^^^'"'^"'?- ^'^ Post Versendung: ganzjähria 3N X, halbjähriss 1b «. Im Konlor: na»z° " >u : dn üsteren Wiebechuluüge» per Zrile 6 d. Die .Laibacher Zeitung, erscheint täglich, mit Ausnahme der Tonn- und Feierlage. Die Administration befinde« sich Koügreswwy Nr. u, die Mcdaltton Talmaüngasle Äir. ><>. Sprechstunden der Redaltioil vo» « l>iö 1U Uhr uormiltagt', Umrmilu'rtt' Brieje werde» »icht angeiwinmen, Manuslriptc nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. . , Der k. k. Landespräsideut im Herzogtum? '^am hat die mit den Allerhöchsten Handschreiben "mn ix August 18!)8 gestiftete Ehrenmedaille für fahrige treue Dienste den Bediensteten der k. k. p"v. ^eykam-Iosefstaler Papierfabriken Bartho-wmäus c- l.> r n c, Franz K e r u z, Franz ^ a nr -s r>' t, Ursula Gregor c, Agnes ^ a m p i i/, Uyula Ocvirk, Gertrud Skotin und Ursula ^ l-'vtnik zuerkannt. . Den 25. Juli 1W5 wurde in der l. k. Hos« und Staats» "ruseiei dae XXXIII. Stück der rumänischen, das XXX. Stück "er döhnlischeu, das XXXV.. das XI.. uud das Xl.1. Stück der ^uettlscheu. das XI.III. Stück der bül)mischen und das XI^IV. "uct dl-r sluuenijchen Ausgabe des Reichsaesetzblattes ausgegeben uild verseudel. . Ten 35. Juli 1W5 wurde in der k. l. Hof« und Staats« "uckerei das XXX. und das XXXV. Stück t»>r kroatischen und as Xl^iv. Stück der böhmischen Ausgabe des ReichsgeselMattes "UZgeneben ^„d versendet. Nichtamtlicher Teil. Die Monarchen-Entrevue in der Ostsee. Tie gesamte Wiener Presse bespricht die Kai-l^'äusaminentuuft iu der Ostsee und die übcrwie.' gcnde Hiehrzahl der Blätter würdigt sie als cm "^chehnis von welthistorischer Bedeutung. Die „Neue Freie Presse" hebt zunächst her-^^, wi^ lvichtig die Zusammenkunft für die innere Politik Rußlands werden kann. Kaiser Wilhelin werde seinen Einfluß beim Zaren sicher nicht dazu ^niiht haben, das System, der Bureaukratie in ^uißland zu unterstützen. Von noch größerer Be-^uttmg aber könne sie für die ändere Politik der! europaischl.'il Staaten lverden, denn nnu habe die 'Ulianz^wischen Rnßland und Frankreich auch den u'dten schein einer gegen Deutschlalid gerichteten Absicht uerloreu, und mit dieser Wandlung im ^'sen der russisch-französischen Allianz verschwinde auch die Möglichkeit einer großen Koalition ge-gen Deutschland. Ferner betont das Blatt, daß die Zusammenkunft den Willen zum Frieden im Zaren nur stärken, werde. Das „Fremdeilblatt" erinnert daran, daß die Aktion des Präsidenten Roosevelt zur Anknüpfung von Friedensverhandlungen sehr warin von Ver-liu aus unterstützt worden ist. Es sei unbegreiflich, wie jetzt behauptet werden kanu, daß Baiser Wilhelm die Begegnung mit dem Zaren dazu benutzen wollte, seine eigenen Bemühungen zu durchkreuzen. Es sei oft genug gesagt worden, daß die ganze zivilisierte Welt es freudig begrüßen würde, wenn das Blutvergießen aufhören würde, und es sei voll» ständig verkehrt anzunehmen, daß Kaiser Nikolaus, wenn er mit einem Staatsoberh«upte zusammentrifft, Äußerungen gegenteiliger Tendenz zu hören, bekommen würde. Ferner betont das Blatt, die Beflissenheit, mit der man in Paris angesichts der Kaiserzusammenknnft daranf Wert legt, das rusfisch-franzüfische Bündnis als nngefchwächt zu bezeichnen, bilde einen neuen Beweis dafür, daß Rußlaud trotz der llnglücksfälle in: Osten uud trotz der Beweguug im Innern nach wie vor als große und gewichtige Macht zu betrachten ist. Das „Neue Wiener Tagblatt" erblickt das Charakteristische dieserMonarcheubegequung gerade darin, daß davon Anlaß und Ziel nicht nur Fragen der internationalen Machtpolitik sind. Der Zar kam vielmehr, es könne nicht anders sein, um vor den Augen des Freundes anch die inneren Fnn-damente seines Reiches zu prüfen, lind so sonderbar es klingen mag, die innere Renaissance Nußlands ist zu einer Bedingung des äußersten Frie-dens des Zareureiches geworden. Die „Zeit" hält für sehr glaubwürdig, was die „Kölnische Zeitung", offenbar inspiriert, neue-! ftens sagt, daß nämlich Deutschland alles Interesse daran habe, Rußland möchte einen ehrenvollen Frieden mit Japan abschließen und iin Innern eine kluge Reformpolitik einleiten. Die nächsten Tage werden lehren müssen, wie weit Kaiser Nikolaus empfangenen gnten Rat zn verwerten ver- kunft der beiden Kaiser gute Früchte für Rußland und die zivilisierte Welt trageu wird. Das „Vaterland" betont, da die Ostsee, wo Kaiser Wilhelm gerade weilte, zur guten Hälfte russisches Gewässer ist, habe eiue Zusammenkunft des dentschen Kaisers mit dem Zaren stattfinden müssen, wenn nicht ans dem Unterbleiben derselben bestimmte Konsequenzen abgeleitet werden sollten. Freilich dürfe man nicht übersehen, daß die selbständige Initiative des deutschen Kaisers sowohl, wie die Eiitschließniigsfreiheit des ^areu groß genug sind, um mit Erfolg neue politische Richtungen anznbahncn. Das „Illustrierte Wiener Extrablatt" findet es naheliegend, daß Rnßland für seine Friedensverhandlungen bei Deutschland Anlehnung sucht, aber auch wahrscheinlich, daß Kaiser Nikolans sich bei seinem Frennde Rat holen wollte, wie der Verwirrung im Innern Rußlands zn steuern sei. Wenn auch von einer aktiven Hilfe Deutschlands nicht dic Rede sein könne, ist es doch nicht verwunderlich, daß der Zar hierüber die Meinung eines Monarchen hören lvill, dem er unbedingtes Vertrauen schenken kann. Das „Deutsche Volksblatt" gibt der Hoffnung Ansdrnck, die Entrevue werde mithelfen, die Früchte einer Politik zum Reifen zu briugen, die eine Solidarität des europäischen Festlandes znm Gegenstande hat, und zwar in Form eines Systems von Bündnissen, das sämtliche Großmächte des Kontinents wechselseitig zur Wahrung der Inter« essen Europas gegenüber dem Osten nnd Westen verbindet nnd damit eine nene seste Grundlage des Friedens schafft. Die „Österreichische Volkszeitung" begrüßt die Begegnung als hoffnungsreiches Ereignis für alle, die die Greuel des ostasiatischen Krieges beklagen nnd die dem rnssischen Reiche die Morgenröte eines freien Volkslebens wünschen. Freimütig wie immer dürfte der die Weltpolitik von hoher Warte überschauende deutsche Kaiser seine Meinung offenbart haben, und der ganzen Kulturwclt werde es zum Heile gereichen, wenn Kaiser Nikolaus richtig zu hören versteht._____________ Feuilleton. Onkel Neumanns Verlobuug. Humoreske von Julius Mrctnde?5. (Nachdruck «erboten.) Der Rentier Neumann rannte eines Abends ^'gen halb 11 Uhr in hellem Zorn die Friedrich-^'as;e hinunter. Er war wüteud, wütend über sich, wütend über Tante Karoline, wütend über die Blu» Awjuugcus, wüieiid über die ganze Welt. An der >cke der binden stieß er mit einem Studenten zu-^Mmen, daß es,nur so trachte. „Pardon!" sagte jener und blieb stehen. „Donnerwetter! Nehmen Sie sich etwas mehr l" achl!" rief Herr Neumann weiterstürzend. „Aber erlauben Sie mal!" und, sich kurz Andrehend, lief der Etudeut neben ihm her, ,,^ic Mben mich gerempelt! Ich bitte um Ihre Karte!" „Herr!" brüllte Neumann, indem er anhielt Ad den jungen Mann anglotzte. „Herr! denken ^le, ich habe Zeit nnd Lnst, ans Ihre Kindereien Zuzugehen? Wofür halten Sie mich denn'^" ^ ,',Ich hielt Sie znerft für einen gebildeten Menschen - jetzt sehe ich allerdings, daß Sie ein -Wnz gewöhnlicher Knote sind!" versetzte der Stu° ^nt mit ironischer Ruhe. „Herr! das ist eine Unversch . . .!" „Bitte nm Rnhe, meine Herren. Gehen Sie '^'iter!" mahnte jetzt die ernste Stimme eines Schutzmannes. „Bitte, weiter gehen!" „Aber erlauben Sie mal! Ich bin Rentier /^nmann. Dieser.5err hat mich gestoßen und ge-^'liin,pft! Das brauche ich mir doch nicht gefallen 5u lassen!" stieß der alte Herr erregt ans. . „Er hat ihn Neumann geschump^n! Nein, d"s braucht er sich nicht gefallen ',u gelassen", tönte eine tiefe Bierstimme ans der Schar der sich schnell Ulil die Streitenden sammelnden Passanten, und auf diefes Sigual hin hagelte es Bemerkungen auf den unglücklichen kleinen Herrn. „Na, Herr Neumann, wenn ich Sie, wäre!" — „Feste, Neumann, hau ihm eine!" — „Herr Neumann, sind Sie nicht ein Sohn, vom alten Neumann?" — „Grüßen Sie Mama Neufrau!" — „Hurrjeh, Nenmann aus dc Reezcngasse!" — Dazwischen malmte die Amtsstimme des Schutzmanns: „Meine Herren, gehen Sie weiter! Bitte, Ruhe!" „Neumann, sein Name sagt genug wohl schon. Von Natur war er ein Kannibale. Außerdem bezog besagter Neumann eine königliche Pension —" stimmten jetzt einige lustige Studeulenkehlen an. „Meine Herren! Wenn Sic jetzt nicht ruhig sind, mliß ich Sie arretieren!" rief nun aber der Schutzmann sehr energisch. „Kinder, seid ruhig!" ließ sich die tiefe Bierstimme von, vornhin vernehmen, und sehr höflich seinen Hut ziehend trat ein dicker Student vor den vor Nut zitternden Neumann und ihm freundlich verfichernd: „Es hat mich sehr gefreut, Herr Nenmann, Sie kennen zn lernen! Es war mir, eben so angenehm wie ehrenvoll!" verabschiedete er sich mit eleganter Verbengung. Dieser Hohn war zuviel für Neumann. Er hob feinen Stock gegen den Studenten; doch cine kräftige Hand hielt seinen Arm fest und ein befehlendes: „Ruhig, Onkel, nicht fchlagen!" ließ ihn sicl) umsehen. „Ernst, du?" „Komin fort!" sagte der soeben hinzugelre» tcne hochgewachsene junge Mann, lind den Rentier! unterfassend, zog er ihn mit einem „Meine Herren, darf ich bitten!" aus dem Gedränge. Niemand hielt es für rätlich, mit dem Begleiter des alten Herrn anzubinden, nur ein vereinzeltes „Adjes, Herr Nenmann" tönte hinter ihnen her. Da der Schutzmann nicht gelitten hatte, daß die bei dem Spektakel Beteiligten stehen geblieben, so war Onkel Neumann mit seiner Eorona fast bis zur Ecke der Mittelstraße gelaugt und der Neffe zog nun rasch den Onkel in das dort befindliche Bodega-Weinhans. Hier saßen die beiden bald in Ruhe hinter ein paar Schoppen spanischen Weins. Eriist sah ein, wie gut ed gewesen, daß er den: Rate der Tante Karoline und ihrer Nichte gefolgt und seinem Onkel, mit dein sic heute abend znsam-men im Konzert gewesen, nachdem die Damen sicher in einer Droschke untergebracht waren, so schnell als möglich nachgeeilt war. Verwundert blickte der junge Mann den alten Herrn von der Seite an. Wie war es nur möglich, daß sein Onkel Neumann, der fast stadtbekannt war wegen seiner Liebenswürdigkeit nnd Gutmütigkeit, sich beute plötzlich so verwandeln konnte? Erst sein wunderliches zerstreutes Benehmen im Konzert, dann sein hastiges Abschiednehmen von den Damen! Geradezu unhöflich mnßte man es nennen, wie er davon gerannt war nnd nun zum Schluß das Renkoutre mit den Studenten. Onkel Neumann mit aufgehobenem Stock, wie ein Raufbold! Ob er wohl trank war, wie 3ante Karoline meinte? Neumann starrte mit ernster Miene vor nch hin. dann senfzte er tief lind tmnk plötzlich nut einem Zuge sein Glas leer, um danach wieder m sein Brüten zu versinken. (Fortsetzung folgt.) üaibacher Zeitung Nr. 170. 1530___________________________ 27. Juli 1905. Die „Deutsche Zeitung" weist insbesondere darauf hin, das'. Teutschlaud zweifellos in Japan cineu großeu Eiufluß besitzt und daher in die Lage kommen dürfte, einen wesentlichen Einfluß auf die Fricdenöverhandlungeu in Washington zu nehmen, wenn sich irgendwelche Schwiengkciten ergeben sollten, die den Abschluß des Friedens gefährden könnten. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" führt aus, die Zusammenkunft bilde nach jeder Richtung hin cine günstige Vorbedeutung. Denn der Stand-Punkt des deutschen Kaisers gegenüber den großen außer- und innerpolitischen Fragen Nußlands könne nicht zweifelhaft sein, wenn man bedenkt, daß.Miser Wilhelm einer der verläßlichsten Paladine des Weltfriedens und seine konstitutionelle Gesinnung nicht anzuzweifeln ist. Die '„Arbeiterzeitung" will die politische Bedeutung der Entrevue nicht überschätzt wissen nnd erblickt'sie lediglich darin, daß die Zusammenkunft eine nie mehr auszugleichende Niederlage der Ne» aktion in Europa sichtbar gemacht hat. Politische Aeverstcht. Laibach, 26. Juli. Einem Interviewer des „Pester Lloyd" gegenüber hat sich Iustizminister von Llmyi über die Legalität des Kabinetts Fejer-vary, die Graf Andrassy bestritten hat, folgendermaßen geäußert: Ich habe es nie in Abrede gestellt, ja ich behaupte es auch jetzt, daß ein zweckmäßiges und erfolgreichem Negieren jenes (Grundprinzip des parlamentarischen Negierungs-systems bedingt, nach welchem die Negiernng sich auf die parlamentarische Majorität stützen muß; doch behaupte ich auch jetzt auf das entschiedenste, daß die Berufung eine^ Kabinetts sowie die Ernennung der Minister da5 zweifellose nnd unbeschränkte gesetzliche Nech't, der Krone ist und daß, wenn die Majorität des Abgeordnetenhauses die Negierung niederstimnn, diese Tatsache den weitereu gesetzlicheu Bestand der Negierung nicht aufhebt und nur ausschließlich die Offenbarung dessen ist, daß das Abgeordnetenhaus der Negierung die zum Negieren notwendigen, Mittel verweigern werde. Die Perpetnierung eines solchen Zustandes wäre ohne Zweifel mit dein leiste der Verfassung nicht vereinbar. Wenn aber das Verbleiben der Negierung im Amte eben darauf abzielt, daß das gestörte Gleichgewicht zwischen den Faktoren der staatlichen, Souveränität, hergestellt werde, dann erfüllt die Negierung, indem sie auf ihrem Platze verharrt, eine patriotische Pflicht und sie verletzt dadurch selbst die Ethik des Verfassungsrechtes nicht. In einer jeden. Zweifel ausschließenden Weise, steht es jedoch fest, daß die Frage, ob die Negiernng sich auf die parlamentarische Majorität stm'i oder nicht, an sich anf die Legalität der Negierung keinerlei Einfluß haben kann, und daß das Verhältnis zwischen der Negiernng uud dem Parlamente keine wie immer nennbare Grundlage dafür schafft, daß die untergeordneten Behörden der Negierung den Gehorsam und den Vollzug der im Nahmen der Gesetze sich bewegenden Verordnungen dieser Negierung verweigern.___________ Eine Mitteilung aus Nom bestätigt, daß Papst Pius X. sich gegenüber kirchlichen und weltlichen Persönlichkeiten, die er in der jüngstenZeit empfing, in entschiedener Weise gegen die Bildung einer ka-tholischen Partei im italienischen Parlament erklärte und betonte, daß eine solche Partei für den Heiligen Stuhl eine Quelle von Verlegenheiten und selbst Gefahren bilden würde. Die Freiheit der katholischen Abgeordneten, sich für bestimmte Angelegenheiten zu gemeinsamem Vorgehen zu, vereinigen, will der Papst durchaus nicht einschränken; es würde aber seinen Wünschen zuwiderlaufen, wenn sie als geschlossene Partei sich gewissermaßen die Nolle eines Vertreters der Kirche und des Heiligen Stuhles aneignen wollten. Nach der Anschauung des Papstes besteht vielmehr die Aufgabe der katholischen Abgeordneten im Zusammenwirten mit den anderen konservativen Elementen der Volksvertretung für den Schutz der sozialen Ordnung. Auf Gruud von Unterredungen nut mehreren kompetenten Persönlichkeiten versichert eine der „Pol. Korr." aus London zugehende Mitteilung, daß sämtliche bisher verbreiteten Angaben über die Friedens b e d i n g u ngc n, die Japan aufzustellen beabsichtigt, auf Combinationen beruhen, denen keinerlei von japanischer Seite ausgegangene Andeutung eine Stütze geboten haben könne. Man beobachte in Tokio in dieser Hinsicht eine so unerschütterliche nnd so weitgehende Zurückhaltung, daß allem Anscheine nach anch die auswärtigen diplomatischen Vertretungen bezüglich der Forderungen ihrer Negierung bisher nicht ins Vertrauen, gezogen wurdcu. Aus verschiedenen Anzeichen ist der Eindruck zu gewinnen, daß der Kreis der Beratungen über die für die weitere Entwicklung der ostasiatischen Frage zu fassenden Beschlüsse seit den letzten großeu Erfolgen der japanischen Waffen auf die maßgebendsten Persönlichkeiten in Tokio beschränkt ist. So viel sich feststellen ließ, ist seitens Japans anch gegenüber allen Staaten vollständige Reserve gewährt worden, so daß keine der Mächte von den Friedensbedingungen, mit denen Japan unter den gegenwärtigen Umständen hervorzutreten Plant, Kenntnis erhalten hat. Aus diesen Voralissetzungen ergebe sich von selbst die Widerlegung der Annahme, daß irgendeine der Mächte in die Lage gekommen sei, den japanischen Staalslenkern Ratschläge im Sinne der Mäßigung zn erteilen und Wirkungen in dieser Nichmng Zu erzielen. Tagesneuigleiten. — (Folgen des Durstes.) Schweres Pech widerfuhr einem Gesangsvereinc gelegentlich der Fahnenweihe in Bischofsgrün in Bayern. Der Verein zog wohl mit der Fahne nach Vischofsgrün, kehrte aber ohne sie heim. Anderen Tages mußte eine Frau auf die Sllche gehen, und siehe da, sie fand die Fahne in einem Felde bei der Weiherinnhle, und zwar in einem netten Zustande, denn M die ganze Nacht hatte es geregnet. — (Der gestörte Prri schor.) Vom Nhein wird geschrieben: Der Männergesangsverein eines kleinen rheinischeil Ortes hatte zmn Gesangs- wettstreite geladen. Unter anderen kam auch cm Ver» ein, dessen Mitglieder sich in wochenlangen Proben auf das große Ereignis vorbereitet hatten. Im M' wußtsein des sicheren Sieges betraten die wackeren Sänger5niannen die Bühne. Tiefe Stille tritt ein. „Schäfers Morgenlied" soll erklingen. Dreißig 2l> penpaare öffnen sich und — ein brausendes Gelächter onrchdröhnt den Znschauerraum. Die Sängerschal steht ganz verdutzt und will aufs neue beginnen. Das gleiche Gelächter. Da wird dem Dirigenten die Ul' sache klar. Jeder der Sänger hatte sich kurz vor dew Auftreten an — Blaubeeren gütlich getan und na' tiirlich die Spuren davon auf dem „Sängcrmund' znrückbehaltcn, was einen unbeschreiblich komischen Eindruck machte. Mit der Stimmung war es natiw lich vorbei nnd mit dem ersten Preis auch. -^Schwalben als P ap ie r m a ch er.) Die „Papier-Zeitung" bringt folgende aus NatingeN datierte Notiz i Neuartige Papiermacher können in der hiesigen Papierfabrik beobachtet werden. Seit Jahren hat sich an der Decke des Holländersaales eine Gruppe Hansschwalben niedergelassen, welche sich trotz der Tag- und Nachtarbeit in keiner Weift störeil lassen. Die Tierchen haben sich nunmehr oie Papierfaser nutzbar gemacht, indem sie den Stoff znln Nestban verwenden. Draußen holen sie sich einen Halm Heu nnd tauchen ihn in den im Holländer uM< lanfcnoen Papierstoff, um diesen als Mörtel zu be< nutzen. Bemerkenswert für die Klugheit der Schwad ben ist, daß sie ungeleimtcn, unfertigen oder stark gefärbten Stoff nicht nehmen. — (Der Mann, der die Tabaks' pfeife nach Europa brachte.) Diesertage wnrdc in Saint-Malo das von dein Bildhauer Gc< orges Varreau modellierte Denkmal des Seefahrers Jacques Cartier enthüllt. Jacques Cartier, der iM Jahre 1491 ill St. Malo geboreil wnrde, war einer der berühmtesten französischeil Entdecker: ihm hatte Frankreich den Besitz von Kanada zn verdanken. Die Naucher aber haben noch andere Gründe, seiner zu gedenkeil nnd ihn zn verehren: Er war der erste, der den Tabak und die Tabakspfeife nach Europa brachte. - Während seines Aufenthaltes in Nova Francia — so hatte er die nen entdeckten Gebiete genannt ^- war ihm eine eigenartige Manie der Eingeborenen aufgefallen. „Sie besitzen", schrieb er, „ein gewisses Kraut, von dem sie ganze Vorräte anhäufen; eine bestimmte Menge dieses Krautes tragen sie in eineM an ihrem Halse hängenden Säckchen mit sich hernm; sie nehmen ein Stück ausgehöhlten Holzes, das einer Pfeife gleicht und legen das trockene und zu Pulver zerriebene Kraut in die an einem der Enden dieser Pfeife befindliche Höhlnng, worauf sie das ander? Ende in ihren Mnnd stecken: anf das Kraut aber legeil sie eine brennende Kohle, ziehen den NailH ein nnd geben ihn durch die Gnrgel wieder voll sich! ihre Nase hat auf diese Weise dieselbe Bedeutung wie der Schornstein der Hänser. Wir machen es ehenso wie sie, aber der Nanch brennt uns wie Pst'f' fer, wenn er in nnseren Mnnd kummt." — (Der eingesperrte Schön he its-doktor.) Die Newyorkcr Polizei hat einen Fcldzug gegen die „Schönheitsooktoren" eröffnet, die viele amerikanische Städte unsicher machen. Unter ihnen finden sich viele Quacksalber, die sich anheischig machen, Ohren, Nasen und Finger in die vollendetsten Goldene schranken. Roman von M. Diers. (46. Fortsetzung.) (Nachdruck vcrbolcn,) Erst als der Notar aufstand und ihr glückwünschend die Hand schüttelte, als das alte, trenc Dienstmädchen, das anch durch ein reiches Legat bedacht war, mit der Schürze vor den Augen ihr schluchzend sagte: „Nee, Fräulein, bei allem Kummer, der mich nur noch auf meine alten Tage trifft, ist mir das doch die höchste Freude, daß unser gnädiges Fräulein so weise gehandelt hat —" da begriff sie allmählich, was ihr geschehen war. Das ganze bedeutende Vermögen war ihr einfach ohne jegliche Bedingung oder Klausel Übermacht. Sie war die lllüversalerbin und mit einem Schlage reich. Von den Zinsen konnte sie ein geradezu luxuriöses Leben führen. Die erste Erkenntnis dieser Tatsache überkam sie wie ein Schreck. Wie etwas Riesengroßes, förmlich Drohendes erhob sich da-o vor ihr. Mit angsterfüllten Augen starrte sie die Menschen an, die zu ihr sprachen. Was sollte sie damit? Sie, die nie mehr Geld in Händen gehabt hatte, als notwendig war, sie war Plötzlich reich, konnte sich jeder Laune gewöhnen, brauchte keine Stelle mehr anzunehmen, hatte den ganzen Tag nichts zu tun. war frei in jeder Entschließung. Ihr schwindelte. „Ja, Fräulein Heider ist jetzt eine reiche Er- bin", sagte der Notar lachend. „Da wird's an vor-nehmen Freiern bald nicht fehlen. Nehmen Sie fich nur in Acht, mein liebes Fräulein. Ich bin ein alter Mann nnd von nur können Sie fchon eineil Nat annehmen. Sie sind noch jung und un-erfahreu. Tranen Sie den jnngeu Gimpeln nicht, wenn sie sich jetzt plötzlich an Sie herandrängen. Es ist nichts dahinter. Lassen Sie sich nicht blenden durch schöne Worte. Ach Gott, ich könnte, Ihnen tranrige Beispiele aus meiller Praris erzählen. Lieber heiraten <^ie gar nicht, liebes Fräulein. Genieren Sie Ihr Leben, wie es unsere Verstorbene gewollt, hat." Magda lächelte traurig. „Seien Sie sicher, das; ich nicht heiraten werde", sagte sie. Nun kam ängstlich und erwartungsvoll das alte Dienstmädchen wieder heran. Ob Fräulein Heider nicht das gute Werk tun wolle und sie in Dienst nehmen. Iu lebeu habe sie ja jetzt genug, aber sie sei doch an Arbeit gewöhnt und auch so anhänglich an das Fräulein. Magdalene mus;te trotz ihrer Niedergeschla-genheit beinahe lacheil. Sie für sich ein Dienstmädchen! Scholl wollte sie ablehnen, aber da fiel ihr ein, das', sie durch die-"' Geld mm doch auch Verpflichtungen habe. Mit verwirrten Augen blickte sie auf. „Ja, bleiben Sie bei mir", sagte sie halb mechanisch. Nun war auch das alles vorüber und die Nacht, die erste Nacht lag hinter ihr. Sie hatte fast immer gewacht und dein Gewitterregen gelauscht, der über die Stadt niederging. Sie lag mit offenen, brennenden Augen und starrte auf den lichten Raum des weißen Fenster' Vorhanges. Ihr plötzlicher Reichtnm frente sie nicht. Ja, früher, da wäre sie ausser sich geweseu. Wieviel Gutes konnte sie tun, wie das Leben genießen! Aber nml — nnn war ihr Sinn für alles verschlossen. In ihr brannte noch der Schmerz uw den einen, der sie so unverdient rauh behandelt hatte, uud sie kam sich jetzt, in der Fülle des Geldes einsamer und elender vor denn je. 5 Auf Hohen-Süllach sah es schlimm aus, alZ der junge Erbherr von Haller^hans diese Nämne zum letzteil Male verlassen hatie. Die Varonin stürzte zu ihrer Tochter. „Nun sage mir, Erna, das ist ja eine nette Geschichte!" Erna wandte sich ab. Die Mutter sah nur, wie die Erregung ihren Körper, durchzuckte. „Wenn dli so an ihm hängst, mußt dn vorsich' tiger sein," eiferte die Baronin. „Jetzt wird er si^ wieder nicht entschließen können uud monatelang herumzerren. Es st ja ein Skandal für die gan^ Gegend." ^ie brach ab, denn Erna wandte sich heruM' so verstört, daß sie erschrack. „Habe keilte Furän davor, Mama", sagte sie mit schrillem Lachen. „Dieser Mstand ist für immer vorbei. Er gibt M«r sogar mein Geld zurück. Wir sehen ihn schwerlich wieder." (Fortsetzung folgt.) ^ibacherZeitung Nr. 170. 153 l 27. Juli 1905. Lmn^n zu bringen, Flecken, Runzeln, Doppelkinne no ^acte unter den Augen zu beseitigen. Der ganze 9 ^""^" '"'" Gesellschaft aus, die sich ^cemos ^nstitnt und Sanatorium fiir plastische ^chonheltspflege und Vervolllommnnng der Ge-Nchwäuge" nannte. Die Gesellschaft- hatte für die ""Uezimmer der verschiedenen Doktoren schöne Damen enMaiert, durch die sie von ihrer erfolgreichen ^atigtett überzeugen wollte. Aber was die Natur k'V^"" ^"^' vollbracht, vermochte die Knnst o.r Tottoren nicht, uud klagen iiber Klagen liefen . '-o be,chwerte sich eine, verheiratete Dame, daß nur der verhafteten Doktoren ihr versprochn atte die Runzeln wegzubringen und ihr für Ve-"ndluug in zwei Wochen 5M Mark abgenommn Mbe aber nach sechs Wochen seien die Runzeln noch Zweien, chr Gesicht aber außerdenl entsetzlich ont-Ullt und verunstaltet gewesen. Der SchöilheitSdok-,,,.'"?' das; er sie irgendwie ,ioch hätte häßlicher machen tonnen, behauptete vielmehr, ihr geholfen ^ . "'. "^' ""aibt", sagte er stolz, „zu erzählen, ""v lch ihre Nase durch innerliche Einspritzungen in "ne ichou^ uud gerade Form gebracht habe." ~ („Gackern Sie!") Choate, der frühere ^^lanilche Botschafter in London, ist ein unver-wunicher — manche sagen: unverbesserlicher — ^'tzbold. Auf einem Vankctt, das der Union League-«wo von Newyort neulich dem heimgetehrten Diplo-nalen zu Ehren veranstaltete, erzählte Senator ^lianncey T?pew, der sich selbst auf seinen Witz viel ängute tut, die folgende Geschichte: Herr Choate beano nch als Gast auf einem englischen Herrensitz, ^mes Morgens war seine Tischnachbarin beim Früh-Mlck euie junge Dame, die das Unglück hatte, das; oa- El, welches sie gerade auslöffeln wollte, ihren Handen entglitt. Mit verlegenem Lächeln wandte ^ ,ich an den Botschafter mit den Worten: „O, Herr ^yoate, was soll ich tun — ich habe das Ei fallen wNcn." Und mit dem ernstesten Gesi^t von der Welt antwortete Cyoate: „Gackern Sie, mein Fränlein, gackern Sic!" ^ — (Eine „Neigungsheirat".) Für ^'teratcn und Künstler bietet sich eine herrliche Ge° ^aenheit zu einer — Neigungsheirat. In der jung- "n Nuinmer der „Deutschen Bühnengenossenschaft" "wet sich das folgende schöne Inserat: Ü Neigungs-^"rat I! wünscht feingebildete Dame - on ätt ele-aante Erfcheinnng — vermögend, Besitzerin eines lnnstlerisch geleiteten Ateliers in Hannover, mit erst-uamgem, wenn auch unbemitteltem Künstler, Dra-'Naturgen oder Literaten von interessantem brünet-icn Autzeril und vornehmen idealen Charakter in den "t^iMger Jahren. Witwer nut einem Kind nicht aus-ÜMilossen. Offerte, am liebsten mit Bild, welches Wlort zurückgesandt wird !c. :c. — (D i e v e r k a n n t c Ja h n b ü st e.) Ein netter Setzschier ist eiiieni kleinen Blatte der Um-augend von Frankfurt unterlaufen. Es heißt da in ^""",3chb>richt, ^,^,,,, T,iii.iiy^l^,i s^>i lw„ dem Bür-M'rinelsler eiile wunderschöne Zahnbürste überreicht worden. G^witz eine nützliche Stiftung, aber doch "mgermahen ungeeignet zum allgemeinen Gebranch mi Vercm. Es war auch gar t^inc Zahnbürste, jo,l-^Ni eine Iahnbüste. — Da es für die Presse eine ^aurcgurtenzcit so gut wie nicht mehr gibt, so wird "e relzende, Geschichte wohl wahr sein. . 7^ (D^r'Mensch als Paket.) Einen in-lerejsanten postalischen Versuch niachte jüngst Herr ^nry Tnriler, ein Bewohner der Insel Guernsey. ^ ^llte sich nach der Insel Serk begeben, tränte na) aber nicht die N?ise allein zu machen und kam uus den Gedaiiteii, sich auf der Post ill Guernsey ul- ^ntct anfzngeben. Der Postbeamte zuckte bei dic-'un Mtsamen Verlangen nicht einmal illit der Wim-1^', ' !^^^ H^-rn Tlirner alls die Paketwage, ver-n> ? > ^"'^ Shilling, fünf Pence Porto nnd über-uav das „Paket" dann einen, Landbriefträger zur ^Wrdernng. Der Briefträger brachte Herrn Turner uaai d^r Insel Serk uud lieferte ihn gegen Empfangs-^nittung ordnungsmäßig im Hanse des Adressaten — (Beim 5^a ffee.) .....Wenn man die Mädchen heutzutage/sieht, wie sie jeden Herrn auf er Straße so dreist ansckiaueu, eiile Schande ist's, ^a habe ich ineine Tochter anders erzogen, die geht ' "s mit züchtig niedergeschlagenen Augen, und das UM ... die hat auch schon mehrere Portcmon-""es gefunden!" Die Martyrien der Sänger. s,, ?!^ "Kehrfeite der Medaille" im Leben der gro-Non bänger ilnd Tängerinllen, die denl großen Pu° uutllm nnmer als dio verwöhnten Schoßkinder des Glucks erscheinen und von deren Nnhiu und gold?-^Nl Lohn die Zeitungen immer wieder berichten, u"3en die in l'il'?r englischen Zeitschrift wiedevgege- beneil Bekenntnisse einiger der bekanntesten „Stars" über die Nervenaualen, die sie wohl alle auszustehen haben. „Dieses Nervenleiden", erklärte Marcella Seml> rich, „ist iil der Tat eine richtige Krankheit: sie kommt jedes Jahr über mich und über die meisten von uns. ! Zuweilen ist der Gedanke, am Abend singen zu niüs- ien, eine solche Qual für mich, daß ich das Gefühl > habe, lein Lohn an Gold oder Rnhm könne die schreckliche Stunde aufwiegen, die ich fast vor jedem Auf» ! treten habe. Gewöhnlich leide ich furchtbar, eben dies ! wird mich bestimmen, mich von der Bühne zuriickzu- ziehen." Die Primadonna hat die bedeutendsten Arzte Europas befragt nnd alle möglichen Kuren versucht, ! vom lallen Wasser bis zur Hypnose, alles jedoch ohne ! Erjolg. Die euizige Lindernng fand sie in langen > Spazicrgängcn; da sie diese aber an den Tagen, an ^ denen sie stngt, nicht unternehmen kann, so ist es, wie sie sagk, ihr unvermeidliches Schicksal, dazusitzen und sich immer elender zu fühlen, je näher die Stunde ihres Auftretens heranrückt. ! Auch Emma Calv6 litt vor einiger Zeit so sehr ! unter diesem Übel, daß sie gezwungen war, an den ! Tagen, an denen fie sang, alle Einladungen abznleh-! nen, die sie länger als ein paar Minuten in Anspruch l nahmen. Die Ursache dieser trankhaften Nervofität ^ bei großen Sängern findet Marc?lla Scmbrich vor allem in der steten niederdrückenden Angst, sie tönn-ten ihren Ruf und die Gnnft des Publikums verlieren. ! Derselben Ansicht ist Mlle. Bauermeister; auch für die berühmtesten Sänger wäre es immer eine Lebensfrage, wie sie auf der Höhe ihrer Stelluug bleibell könnten, daß nicht etwa Kritiker sowohl als Pnblikum sagen: „Ist dies noch der große .5 oder! M Ich habe ihn doch früher bcfser gehört." Diese Nervosital. kann auch durch einen Rivalen herbeigeführt werden, der die Rolle ebensogut oder besser singt, oder durch den Gedanken, daß der Theater-direttor ganz anf den Sänger angewiesen ist und von ihm allos erluartet. Die Tatsache bleibt jedenfalls nnbesircitbar, daß kaum ein Opernsänger Nerven-quälen entgeht. „Glauben Sie einem Künstler nicht, der Ihnen sagt, daß er niemals nervös sei", sagte Christine Nilssen, „oder er ist entsckieden kein Künstler. Ich wenigstens kannte keinen von Aedentnng, der stets beherrscht und ruhig sein konnte, und vor allen, beim Beginn der Aufführung." Uni diese nervösen Leiden zu bekämpfen, hat nach der Behauptung einer englischen Zeitschrift Lilli Lehmann aufgehört, Fleisch zu essen; Tee, Kaffee, fowie jedes anregende Getränk wnrden von ihr verpönt, bis fie es geradezu auf eine spartanifche Lebensweise gebracht hatte. Aber doch melden sich auch bei ihr noch die Nerven, wenn sie auch jetzt viel weniger unruhig sind, als sie es früher waren. Mad. Nordica war manches Jahr eine „wahr^ Märtyrerin der Nerven". „Ich kann nicht fchildern, wie sehr ich gelitten habe", bekennt sie. Sie fand schließlich eine Linderung, wenn sie während der Vorstellnng etwas Ehampagner trank. Die Patti, Melba, knrz alle Primadonnen, erzählen dieselbe Geschichte von fchrecklichen Leiden, we ihnen oft das Leben zur Last machen. Selbst ein Edouard de Reßke erklärt trotz seines gesunden Allssehens nnd seines tansendsachen öffentlicheil Anftretens, daß er immer „schreälich nervös" ist, wenn er zu singen hat; stnn-denlang vor seinem Erscheinen kann er nicht zwei Minuten ruhig an einer Stelle bleiben. „Ich war", erzählt er, „selbst als ich znm ersten Male die Bühne betrat, rnhig im Vergleich mit dcm Znstande, in dem ich mich jetzt immer vor dem Auftreten befinde, und jedes Jahr fcheint es schlimmer zu werden". Edouards berühmter Bruder, Jean de Neßkc, ist noch reizbarer. An den Tagen, an denen er singt, ist er so nervös, daß er nicht im Zimmer bleiben kann; am frühen Nachmittag macht er sich anf den Weg, um irgend eine Zerstreuung zn finden und in demselben Znstande kommt er dann eine Stnnde, be° vor er dort sein muß, im Theater an. ^ Dazn wird folgende Anekdote erzählt, die seinen ! Seelenzustand kennzeichnet: Vor kurzem ging er eines Abends anf dem Korridor spazieren, von dem eine Tür zur Bühne führt. Er war bereit, aufzutreten, und wartete darauf, gerufen zu werden. In diesem Augenblick ging ein Freund vorüber, „Was ! tust dn hier draußen?" fragte dieser. „Warnm bist du nicht auf der Bühne?" Der Sänger setzte jedoch seine ruhelose Wanderung durch den Korridor fort. Als er sah, daß sein Freund auf emc Antwort wartete, wandte er sich schließlich zu ihm: „Willst du nicht fortgehen? Siehst du nicht, daß ich ein elender Gefangener bin, der anf pinen Urteilssprnch wartet?" Er war unfähig, seine Nerven zu beherrsche!, und hielt sich, so lange es irgend ging, der Bühne i fern . . . l ---------—^-------- Lotal- und Promuzilll-Nachrichtcn. — (Die La n dw e h r o s f iz i er e in den K o rps offiziersschu l c n.) Wie das „Neue Wiener Tagblatt" meldet, wird di> schon seit länge rem erwogene Maßnahme, oaß die Osfiziere der Landwehr die Korpsosfiziersschulen des Heeres zu frelin^ntieren haben, bereits im nächsten Jahre in Wirksamkeit treten. Infolgedessen werden die Korps« offiziersschnlcn der in der diesseitigen, Reichshälfte gelegenen Korps, das ist 1. Korps Otratau), 2 5!orps (Wien), 3. Korps (Graz) und « Korps (Prag), erweitert und die Korpsoffiziersschule des 5). ktorps (Iosefstadt) gleichzeitig mit ihrer Erweiterung nach Theresienstadt verlebt werden. Bei allen diesen Korps-offiziersfchnlen weroen fiir die Freqm'ntanten der Landwehr Parallelklassen errichtet; die übrigen >iorps der diesseitigen Reichshälfte, das 10. Korps (Przcmysl), 11. Korps (Lemberg) und 14. Korps (Innsbruck) behalten ihren bisherigen Umfang, werden aber trotzdem ebenfalls Landwehrossiziere aufnehmen. Durch die neue Institution soll das Bildungsniveau der Offiziere der Landwehr jenem des Offizierskorps des Heeres gleichgestellt und hieourch anch die Gleichartigkeit des Offizierskorps der gesamten bewaffnete» Macht gefördert werden. Der Landwehl-Subalternoffizierslurs in Wien wird demnach bestimmt anfgelafsen warden. Ill die reorganisierten KorpsoffizierZichnlen weroen nunmehr anch geeignete Offiziere der Landwehr als Lehrer tommandiert werden. Die Zahl der Oberleutnants oer Landwehr, die jährlich in die Korpsoffizi^rs-schnlen gelangen werden, dürfte durchschnittlich etwa 100 betragen. — (Friedens I o tte ric.) Unteir diesem Titel veranstaltet die österreichische Fricdensgeiell' schast eine nut Treffern r^'ich alisgestattete Lotterie, deren Reinerträgnis zur Propagierung der als bekannt vorauszusetzenden Grundideen dieser nun weitverzweigten Vereinigung dieneil soll. Der Zie-hnngstermin ist für den 3. November 1905 angesetzt, an dem die Haupttreffer von X 10.000, 5000 nnd 1000 in Barem nnd weitere 31^5 Treffer in wertvollen Juwelen, Gold- und Silb^-sachen zur Verlo-fnng kommen werden, di^ insgefamt einen Wert von l< 75.000 repräsentieren. Der Preis der Lofe beträgt nnr l K, Lose sind in den Trafiken, Lottokollettnrcn, Wechselstuben und in der Verwattnng der Friedens-lotterio, Wien, VI., Laimgliibengasse 12 ^, zu haben. — (Vail« nno öffentliche Arbeiten.) Das im Rohbau fertige Hans des Dr. M. Pirc erhielt diesertage den Tachstnhl. Das einstöckige Halls oes I. Accetto iil der Pfalzgasse wurde unter Dach gebracht. Iil der Meteltogasse ist ein neuer einstöckiger Fabritsbau im Zuge. Daselbst wird das neue einstöckige Haus des S. Trev angeworfen. — Die Maurerarbeiten beim Baue der Landwehrkaserne sind bis zllni ersten Stockwerke gediehen. Beim Hotel „Union" werden ill den Kaffeehaus- und Restam-a-tionslokalitäten noch die nötigen Manrer- uud Malerarbeiten, sowie die gleichen Arbeiteil im großen Konzertsaale ausgeführt. Das Pulverdcpot am Laibacher Schloßberge für die Landwehr wird durch ein nenes Objekt auf dem Laibacher Felde ersetzt und ersteres aufgelaffen werden. Anf dcm neuen Zentralfriedhofc auf dein Laibach^r Felde ist der Bau der Frk'dhofkapelle im Zuge. Längs des neuen Teiles der Bleiweisstrnße wnrde seitens der Eiid-bnhn die Verschüttung des alten Gehsteiges nnd die Abtragung der alten Randmaner in Angriff genommen. In der Franziskanergassc erhält das Hot^lgc-bäude an beiden Fronten ein Steinpflaster; die Randsteine wnrden bereits zngefiihrt. Das Finanzdirek-tionsgebände am Kaiser Iosessplatz erhielt einen nenen Anstrich. Auf den Del Eottschen Baugründen silid bis auf die ncne, im Rohban fertige Villa sämtliche Gebäude fertiggestellt. Auf d^n bischöflicheil Banparzellen bei St. Peter ließ I. Zu-pant'ic' eii, Stall und Wirtschaftsgebäude aufführen. Bei der bifchöflicheu Meierei oei St. Peter wurde mit der Pflasterung begonnoll. Die Negnliernng der Peterncl- nnd Vegngasse wurde durchgeführt und die erstgenannte Gasse den, Verkehre übergebeil. x. — (Das Reinerträgnis des Festes f ü - das Pr e«er endeutmal.) Die Einnahmen beim Prekerenfeste betrugen Ä5.121 X 71 !l, die Ausgabeil 13.192 X 78 il. Da bei letztcreu noch ein Nachlaß von wenigstens 500 l< erzielt werden dürfte, betaust sich der Reinertrag auf 13.1^ K !»3 I>. ^ (Ei lie lie lie einklassige Volks» schllle) erhält im nächstell Schuljahre d>3 Ortschaft Medvedje Brdo bei Loitsch. ^- - (S p e n d e,) Für die neue hölzerne Brücke über den Gnrkflnß lx'i Oberfeld hat Seine^ Durch^ lancht Fürst Anersperl, 10iährigen Va ganten Wilhelnl Kaul-nik wegen Vettelns in Gast-häuscru. AIs der Wachmann später Zum Caf^ „Europa" kam, trat ihm der Vagant entgegen, zeigte ihm eine Handvoll Kleingeld und wollte wieder das Kliugelplchen ausüben, das heisst in der (Hannersprache betteln gehen. Da wurde er verhaftet. Vei dieser Gelegenheit verübte der Strolch eine Maje-stätsbcleidiguug. Der Verhaftete war diesertage in Rudolfswert wegen Laudstreicherei angehallen und am 12. d. M. mit Zlvailgspaß nach Hause instradiert worden. Iudessen blieb er lieber iu der ihm wohlbekannten Stadt Laibach und war beim Kliugelputzeu sehr fleißig. Er hat bisher wegeu Verbrechens des Diebstables, ösfeutlicher Gewalttätigkeit, Ma jestäts-beleidigung, Vettelus uild Landstreicherei nicht we.° nigcr als zwauzig Ncstrasuugen abgebüßt und gegeu zehu Jahre hinter den schwedischen Vorhängen abgesessen. Er war auch aus Italieu ausgewiesen worden. Im Jahre 1897 wurde er uach dreijähriger Studienzeit aus der hiesigen Zwangsarbeitsanstalt entlassen. - Kaus-nit, dessen Vild selbstverständlich im Verbrecheralbum der hiesigen Stadtpolizei seinen Ehrenplatz hat, wurde dem Landesgerichtc eingeliefert. * heime, lvorauf am 11. die Eröffnnng inehrerer ueuen Wege stattfindet, die nlif den Razor allgelegt, bezw. luarkiert wurden; am 15. August begeben sich die Vergfahrer auf den Triglav, lvo der zehnjährige Vestand des Alja/.tnrmes begangeil werdeil soll. — Das Alja/Heim im Vrata tale lvurde bis 20. d. M. vou 150 Personen, darunter voll (»0 Damen, besucht. — (Huudswut.) Am 20. d. M. kaui ill die Ortschaft Schöpfendorf, politischer Vezirt Rudolfswert, eill gäilzlich unbekailiiter, mittelgroßer, fchloar zer lind bralulgefleckl^r Hnnd zugelanfeil, der alle Anzeichen von Wnttrankheit an sich trug uud deshalb getötet wurde. Vei der vorgcuomuieueu kom missionellen Sektion des Kadavers ergab sich, das; der Hlind tatsächlich mit der Wut behaftet war. Da die Hnndekontnmaz im ganzen Vezirke Nndolfswert fchon anläßlich früherer Wutfnlle eingeführt ist, wurden wegen dieses ne'uerlichen Falles die soustig vorgeschriebenen veterillärpolizeilicheli Mahilahlneu und die Nachforschimg nach der Prove»ienz des Huu-d>"s cii'.'e^iict. - o. (M o r d v e r s u ch.) Aus Fiunle, 24. d. N' wird gemeldet: Der 57jährigc alls Hreilvvitz i»i ^ zirte Adelsberg gebiirtige Kutscher Vartholo»'"^ Polüak wurde, während er hier nachts in ciiler Stal' lung schlief, vou eiueill uubekaunteu Mauue iM' . falleil nnd onrch Schläge mit einem stumpfen I"' strnniente am .Uopse lebeilsgesährlich verwnlidet. ^» dem Attentäter sehlt jede Spur nnd anch der Gr»»'' der Tat ist ganz rätselhaft. * (Gefuuden) wurde eiu Revolver. Geschäftszcitung. — (V l e h m a r l t.) Anf den am 25. d. M. u' Großlack abgehaltelleil Vichmarkt wurden wc^ über 2000 Kühe lind Ochfen, bei 4l>0 Pferde u»" über 000 Stück Kleinvieh (Vöcke und Hammel) ai'p getrieben. Der Haildel gestaltete sich, trotzdem in de>' Vormittagsstunden eiil kurz andauernder Regens^ eiiltrat, sehr rege, da sich Viehkanfer nicht uur aU' der Umgeblilig, fondern nnch folche ans Kärntc»' Tirol nnd alls Abbazia eingefnnden hatten. Tiele jolvie Fleifrhhaller aus Laibach kauften eine fol^ Menge Maftothfen auf, daß — was bisher uoch ni^ vorgetomlueii lrxir — 8(i Waggons auf der Bah^' station Großlack zur Verladung kmnen. Die Pr^ fiir die erhalldelten Mastochsen waren gute, inde^ das Paar durchschnittlich mit 700 bis 800 K bezahl' wurde; eiu Vesitzer iu Razborje, Geuieinde Großla^ erhielt sognr siir eill vertaltftes Ochfeupaar l'^ Summe von 1200 l<. Non den Pferden lvlirde ci»' größere Zahl voll italienifchen Pferdehändlern l'i^ slandeu. Selbstverständlich herrschte auch auf dc^ Warcinnlarkte ein lebhaftes Feilfchen, da der reg'-' Viehhaudel alich diefeil günstig beeinflußte. ^- Telegramme dcÄ k. k. Hclcgrnphcu-Horrespundenz-ßurcaus. Der Anschlag auf dcu Sultan. Koustautinopel, 26. Juli. Die McldM gou iiber deu Allschlag enthalten viele unrichtig Darstelluligeu uild Augabeu. Der Selamlit fiu^ nicht hinter zwei Ringmauern, sondern in der H^' midje-Moschee statt, die nnr von eiilenl Eisengit^ umgeben ist. Die Explosion erfolgte auf dem !i^ genüberliegenden freieil Platze, der als Wagenstai^' platz gleichsalls umgittert ist uud von dem Hofe t>cl Mofchee dlirch die nach dem Mdiz führende Fal)^ straße getrellilt ist. Die Er.plosioll erfolgte uicht ^ der N'ähe des Sultaus, fouderil ill eiiler EutfernuNZ von mehr als hnildert Metern. Es fanden nicht zw^ Sprengfchläge statt. Ebellso wurde teille Vombe li^ worsen. Die Ezplosioil wurde, wie die Untersuchung ergab, durch eine Höllenmaschine verursacht. Vishcl siild gar keine sicheren Anhaltepunkte über den Ta'tel vorhandeil. Ans der Erzählung eiues schwervcrwllU' deteil, sterbenden Hocachs geht hervor, er habe, vol der Erplosion gesehell, wie ein Mann ein^ .^orb auf eiueu Wagell legte. Die Zahl der Opf^ beträgt tatsächlich 24 Tote. Daruuter befiudet s'" Veha Äei, der Erzieher des Prinzen Selim, sow>^ zioei Dieiler des Sultaus, die aber teille Wun^'" aufwiefen, fonderu vor Schreck vom Hcrzfchlage ^^ troffen lvurdcil. Die Zahl der Verwundeten ^ trägt 58. Der russisch-japanische Krieg. Tokio, 2. Juli. Gcsteril abends versus eine Gruppe streikeilder Arbeiter der elektrisch^ Zcutrale uuweit derselbeil iu deu Lcitnngskcni^ eiilzlidringen, nm die elektrischen Kabel zn zerschn^° den. Sie wurde jedoch durch die Polizei daran l!^ hindert. Drei der streikenden Arbeiter wnrden P"^ zcilich mit zehn Tagen Arrest bestraft. De,r Str"' ßenbahilverkehr ist seit heute früh wieder gänzli"' eingestellt. Den in der Zentrale blokierten Veainw' wlirden heilte mit Vewilligung des sozialdemoklat'' schell Syndikates einige Lebensmittel zugestellt-Außer den Arbeitern der elektrischen Zeutrale str^' kell uoch die Schriftsetzer vou drei Druckcreieu. Hungersnot in Spanien. Madrid, 2«. Juli. Ill San Lucar, Arcos un^ Voruos in der Provinz Cadir, wo großes Elend herrscht, überfieleu die Arbeiter die Bäckereien "i^ Nrotwageu. Iu deu genannten Oi'ten wurde G^ darilierie konzeiltriert. ^awalyer Zeitung Nr. 170. 1533 27. Juli 1905, Schiffsunglück. Dran, 25. Juli. Ter Dampfer „Szapary" dcr ungarischen Dampfschiffahrtsgrsollschaft ist auf dcr ^l,rt von Algier in dor Nacht don Montag auf T^nstna, u:n Mitternacht zwischen T^nez und Cher-u'cl nnt dein französischen Schiffe „Chiaffino" zu^ '"lunengestoßen. Der „Szapary", der Veschädigun-u,^n erlitt, nahn, die zwei Reisende und sieben Mann Zahlende Vesatznng des französischen Schiffes, das funken ist, an Vord. Der Zusammenstoß war in-wup. Nebels eingetreten. Neuiykeiten vom Büchermärkte. 1 N semper ei. Dr. G., Lehrbuch der inneren Medizin, N^ Ü ' ^^ "" Sierig, Dr. E., Das landwirtschaftliche "Mchsweseu in Deutschland, K 3 60. - Kellner, Dr. O., "le illudwntschllftlichen Versuchsstationen. 62. Vd., 1/3, X 14-40. N.,."^"an ^^ ^.^ <^^^ ^^ Chevreuse, l^ 2 40. — 3i N ^^ Ferd., Die Pflege der Augen. ^ 2 40. — Maas. l. ^z., Die Entwicklung der Sprache des Kindes und ihre ^""Mn. li^'90. — Abel. Dr. E.. Elektrolytische Verzin-j"^' l> 2 40. — Kershaw B. C.. Die eleltrolytische Chlorat-"dustne. K 7 20. ^ Virl, Dr. Ing. Alfr.. Die Praxis «4^^ und Erhaltungsdienstes der Eisenbahnen. 1. Heft, stlielt^'u^N!' 1-H«lfte. 1(3 60. - Luckow H.. Illu-^"" Lehrstoff für den Zeichenunterricht, X 1-20. - Ge> ^^ -"lartm Greifs. Auswahl für die Jugend, X —-96. — na^ s^ ^s-- Zeichenskizzen zum naturkundlichen Unterricht "y biologischen Grundsätzen. Heft 1. k 1-08. — Beyer, «,,°l- " r. E.. Kritische Studien zum volkstümlichen Äiblio. ss^Mw der Gegenwart, k —-72. - Cnyrim, Dr. V., 5^',He Forderuugen im Geschlechtsleben, K — 72, — Sie, ^ «>',? ^ F-' Sexuelle Moral und sexuelle Hygiene, K 860. . Uüstuer. Dr. O.. Zur Aufsatzreform, l< 2 16. — Leh-W^n ? ' M^'m Gorli, IX —72. — Kühner Dr., Die "umstemlrantheit, deren Verhütung und Behandlung nach '«"'em lombinierten Verfahren, k 1-44. H. ^^urrütig in der Buchhandlung Jg. v. Klcinmahr « cd. Vninbcrn in Laibach, Kongrchplatz 2. Lottozichung vom ^6. Juli 1905. ____Prag- 44 34 87 84 52 Kauft keine Seide I ohno vorher die Muster unserer garantiert soliden, wunder- I hübschen Neuheiten in schwarz, weiss und farbig verlangt I zu haben. I Spezialität: SeldeiiMtofle für Braut-, Ball-, Qeielltohafts- j und Strassen-Toiletten und für Blusen, Futter etc. von I K 115 bis 18 — por Meter. ! Wir verkaufen direkt an Private and senden die aus- I gewählten Scidenstoffo zoll- und portofrei in die Wohnung. Schweizer & Co., Luzern O 18 j (Schweiz) («1)13-2 I Seidenstoff-Export — Königl. Hofllef. wfranzdosef-l ^^%BITTEROUELLE I \%Jm natürliche Abführmittel. ¦ Niederlage bei den Herren Michael Eastner und Peter Lassnik in Laibaoh. (679) 26-22 Soeben erschien: Universal-Taschenatlfls von (3087) 3—2 Prof. Dr. A. L. Hiokmann. Elegant in Ganzleinwand gebunden K 4'50. «4 Tafeln. Zu beziehen von lg. v. Kleinmayr & Fed. 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Die Notierung sämtlicher Mtien und der »Diversen Lose» versteht sich per Stück. 9llz»m,in< Staatsschuld. Ä.id war, 'Mtl. Hente in Noten Mai. z, AN'bor p, «. 4 2«/o . . . 100-LO l00-80 '"^Ub.Iäü.-Iult PI. «.i-2<>/o IW'köl lOo 7.', ' "°l ^ebl.Huli.pI.K.i-zn/n 101-2!, 1^>l 45 l«z. ' Ävril.-Olt.pr,«.4 2°/„ 501-lÄ IOl'35 l8«n ^°°"lvse 25U fl. 3-2°/« -'- -'- lünn!^ " bOU st, 4°/« 15«'»5 158-«5 ^"" „ 10U st. . . 2!»3 -!2«5 — 0»°> °W ^' 50 st. . . 2^3 !>0,Ll,l>-50 "°> °«fllnbl>r. k 12» st. ü°/„ . L84 50 i!96 5U Z»aal«schulddtlimßtich«° "ll».l!retmenKünigrelch» und Land«. k>lstsr? ^ ^" Ultimo . 4"/o 100-50 100 70 ^°W .... z,/,°/, ß^-95 »31!, ')r°n,^" "rone,, . . 4°/„ 118 7b 119-75 «W"' "'^ 2t.) . . 40/0 100 7t. 101-75 s,«N°b°hninKr°nenwähr. "^,. 400 Krone» . 4°/« 100 70 101-70 ^'iiin.n'V...... 000-503- ^b,-Tir..0zsl.'«.W'S!"^"^ ^"^^-^^ '°0 fi. KW'. "^' "^ Geld Ware »om Lloate znr Zahlung übtrnommene Visrnb.'Prior. Obligationen. Elisabethkahn «00 u, 3000 M. 4°/„ ab 10"/°...... 117-10 11«-10 Llisabethliahn, 400 u. 2000 M, 4"/„......... 1192« 120-2« Franz Joses,-«.. <3m. 1884 (dw. 6t.) Sllb., 4°/° . . ' . . 100-^0 101-60 Galizische Karl Ludwig-Aah.i (div. Lt.) Silb. 4°/° - - - 1006« 101 «0 Vorailberger Aahn, Em. 1884 (biv. St.) Silb. 4°/o . , . 100-60 101-6!' Staatsschuld d»r ßänd« der ungarischen Krone. 4°/ ung. Goldrente per ttasse . 11605 11625 bto. dto. per Ultimo .... 11L-— 116 20 4"/„ bto. Rente in Nrunenwähr., steu»rsrci, per Kasse . . . 9665 9« 85 4"/„ dto. bto, bto, per Ultimo . 9S 65 96-«5 Ung. Nt.°Vis.'Nnl. Gold 100 fl. —- —-— dto. dto. Silber 100 sl. . . . —-— — — dt». Etaats-Obllg. (Una. Ostb. u. I. 1«?6....... —'— — — bto, Schanlreaal-Ablöse Oblin. —-— —-— dto, Präm.'«, k 100 'l. — 200 k 2,8-25 220'25 dto bto. ll 5U sl, —100ll 21ä?5 21??5 Thcih-Reg.-Lost 4"/« , . - - 165-75 167 75 4"/^, ,mgar, Grundentl.Oblig. 9« 20 97 30 4°/n lroat. und slauon, delto 9?-»0 «8 »n Hndtr» »ssentl. AnlehtN. 5°/«Dllnau-«eg.»Anleihe 1878 . 10625 107-25 Anlehcn der Stadt Görz . . —-—. —-— Alllehcn der Stadt Wien . . . 103-90 10490 dto. dto, btll. bto, (1898), , . . 100-50 101'ü« Börsebau-Anlehen, verlosb, 5°/« ü9 60 1006U 4°/n Kraincr Lanbe«°«nlchen , —-— — >— Geld Ware Vsandl>rt«f» »ti. Boblr, allg. list, in 50 I. Verl. 4°/, 98'9l» 100 90 N.-österi,Lanbes-Ht,p.-Unst.4°/<> 10040 l01 4u Oest.°u»g. Van! 40>/ljähr. verl. 4"/»......... 10« 90 101 90 dto. dtu. 50jähr. Verl. 4°/» 101-3Ü 102 85 Tparlasse, 1. vst., l>»I., verl.4°/„ 10145 102 45 Eisenbahn'yrioriläto. ybligaliontn. Ferbinands-Nordbahn «m. 1886 10110 wü ,0 Oestcrr, Nordweslbahn . . , in»-«!, n>»'«>s> Staatsbahn....... 42t-5U 42« n»> Südbahn o. 3°/„ verz.Iänn.°Iuli 3lk 25 320^5 dto. !^5"/<,...... I2L-1U 12V 10 Ung-galiz, Bahn..... li^- 113 - 4"/o Unterlrainer Bahnen . , —>— — — Divers« ßos» (per Stücl). NtizinSliche ^ose. 3°/« Vodentrebit-Lose Ein, 1880 »02-- 31»- 3"/„ ,, „ Em, 1889 3U2-— 311 — 4°/« Donau-Dampfsch, 100 fl. . —— —— 5°/„ Donau-Nenul.-Üose . . . 27U-—27S-— Unverzinsliche Lose. Budap,-Basilica (Dombau) 5 fl. L6-— 27-20 Kreditlose 100 sl...... 4?»-— 483 - Elary-Lose 40 fl. KM. . . . 15z— ihy — Ofener Lose 40 fl..... 170>— 173 - Palffy-Lose 40 sl. KM. . - 175-- 185 - NotenKrcuz, Oest. Ges., v,10fl. 54— b»-?0 ,, ,, ung, ,, „ 5fl. 84>— 8K — MudolsLose 10 sl..... 6,-ün «5-5^ Salm-Lose 4« fl...... 214-— 220 — St.-Genois.Lose 40 fl. . . . —- —>— Wiener Comin.-Lose v. I. 1874 535-— 542'— Gewuchsch, b, 3"/« Pr.-Sch»ldv, d, Äodenlredltanst., Em. 1889 i«»-— iiu-— Lalbacher Lose...... —-— —-— Veld Ware «Men. Hran«porlunt«r» n»hmung»n. Aussig-Xepl. Tisenb. 500 fl. . . 2295- 220b' Bau- u. Belriebs-Ges. für städt. Ntraßenv, in Wien lit. 4 . —-— —'— dto, dto. dto. N». L . --— —-— Aölim. Nordbahn 150 fl. . . 368 — 8L9'- Bnschtiehrader Lis, 500 sl, KM, 2955' 2»70' dto, bto, (lit, l5) 200 fl. 10S0- 1098' Dona»-Dampfschissahrt«> Gesell, Oesterr., 500 fl, KM. . . . 10l,2' 10075 Dux-Äodenbacher E.B. 400 » blli — 51.^— Ferdinand«-Nllldb.10U0fl.KM. 5865' 5885 Lcmb,- Czemow.- Iass« - Eisenb.» Gesellschaft 200 fl. G. . . . 582-— 584 - Lloyd, Oest., Trlest. 500 fl. KM. 736- 740- vesterr. Noidwchlmhn 200 fl. S, 430— 432" dto. dtll. (lit. L) 200 ft. E. 443-444- Prass-Duxei ltisenb. 100 fl. abgst. 218 — 219 i,0 Staatseisenbakn 200 fl. S. . . 673 25 674 25 Slidbahn 200 sl. S..... 86 — c!6'20 Tildnordd. Veib,°V. 200 sl. KM. 418- - 422 — TramwarMe>,, NeueWr., Prio» ritätK-Altien 100 fl. . . . 1?-— 19 — Ung. naliz, Vlsenb. 200fl, Silber 411-50 4i3'»0 Unn.Westb,(Nllllb-Graz)2NUfl.S. 40250 404 — Wiener LuIalbahncn-Alt.Ves. . 14U-— 150 — Kanken. «nglo-Ocst, Banl 120 ft. . . 30N-. - 80s'— Bankverein, Wiener, 200 fl. . — — —-— Bodlr.°A!!st..Oest,, 2N0fl.S. . I024- 1030- Krbt.«Aust,s. Hand, u.V. 160 fl. — — —-— dto. bto. per Ultimo . . «SI-- 662 — Kreditbank, Allll, un<,., 20»fl. . 7i,0bU 78150 Depllsllcnbanl, Nllg., 200 fl. . 475-— 481 - Eötumpte-Oes., Ndrüst., 400 li 536!>0 53« 5^' Giro- u. »as>e»v., Wiener 200 ft. 44L-— 445 — Hypothelb., Oest., 200fl.3U"/olhl". Papiers, u, A°G. 13?, — N8850 Liesinaer Brauerei 100 sl. . . 30»'—!.iNt' — MuntünOrlellsch., Oest,-alpine. 525-25 52» 25 Praaer Eisen Ind,-Ges. 20« fl, LK60- 2^72- Salao-Tarj, Eteinlohlen 100 fl, 563 - h«g — ,,Schlüalmühl". Papiers. 200 fl. 285-— 39z-— ,,Etet>rerm.", Papiers. u.E,-G. 4»0-— —>— Lrifailcr Kohlenw,-Gesell, 70 fl. 277-—281 — Waffenf.-G.,Oest.inWien,100fl. 255 —558 — Wagglln-Lelhanst.. «llg, in Pest, 400 li ,....... KI0-— 615 — Wiener Aauaesellschaft 100 fl. . 161 —1? Pari»......... 95t»2 95 hh St. Peterlburg...... — - —-- Dalulen. Dulaten........ 11-35 n>8S 20ssranlen°<»tülie..... 18-10 18-13 Deutsche llieichsbaulnoten . . 117-27 ,17-4? Italienische Banknoten . . . »5-50 85-70 «übel-Note»...... ! ü'52 3.53 CElaa.- -u.33.aL Xr»ilcBL\xf T°*i Uenteii, rraudbrlereu, J'rlorllUlmn, Abtl«n, , Laien etc., I>evla#» und Viiluwn. (16) ------ ^-^^ Lo8 -Versicherung. DB«tÄ3c- -a-n-d. T77"ecli.sl©r-a-aacls.a.ft Privat-Depots (Safe - Deposits) untar algferLara VarscliluBa dui P*rt«l. Vtrzlfliung ran ar-EInlaaen Im Konto Korroni- u lut filro-Ktnt*. (3102) ^, Kanzleinjsifteutenftelle '"^«oesgerichte Klageufurt zu beseheu. le^,„,.,)uche unter Nachweifung der Sprach« "'Uße sind bis längstens b^ 2b. August 1905 n>w,s> ^ ^andesgcrichts-Präsidium zklagensurt --^^Mifurt am 23. Juli 1U05^__________ ^'^ ^^-1 Z, 34.085 ox 1905. ^ Konkursausschreibung. ^tist^cns"!" nud Königin Maria Theresia- der , "l dcntfch-crbliindifchcr Abteilunss in ^ l Thrresianifchen Alademir iu Wien. ^ien , ^" l, l. Theresiauischen Akademie in ^5/i3?n" mit Beginn des Studienjahres Theresj^ "u Kaiserin uud Königin Maria ilit N ,'^Uftplah deutsch-erbländischer Abteilung ^lini, b""U' wozu'adelige Jünglinge katholischer "Nd ^''''uelchc das 8, Lebensjahr bereits erreicht habe,, "f 12, Lebensjahr ""H nicht überschritten '^berufeu sind. °e>i et^-^"^^ slnd mit der Nachweisung über "del "','blschen, beziehuugsweise österreichischen ' "Ut dem Taufschein, Impfungs- und Gesundheitszeugniffe, welch letzteres von einem staatlichen Sanitätsorgane ausgestellt oder doch bestätigt sein mnß, dann mit den Schulzeugnissen der letzten zwei Semester zu belegen. Dieselben haben Namen, Charakter und Wohnort der Eltern der Kandidaten, bei Verwaisten die Nachweisung dieses Umstandes, die Verdienste des Vaters oder der Familie über« Haupt, das Einkommen und die Vermögens« Verhältnisse der Ellern und der Kandidaten, die Zahl der Versorgten und unversorgten Geschwister, sowie die allfälligcn Vezüge des Kandidaten oder seiner Geschwister aus öffentlichen Kassen oder Stiftungen, mit den einschlägigen schriftlichen Belegen, zu enthalten. Auch ist die Erklärung abzugeben, daß und von wem für die Kandidaten die jährlichen Nebenauslagen ill dem aus der Stiftungsdotation nicht bedeckten Restbeträge von 500 K werden bestritten weiden. Da bei der Würdigung der einlangenden Gesuche lediglich die ill denselben angeführten Daten und die bezüglichen, beigebrachten Belege in Betracht kommen, sind Berufungen auf etwa iu früheren Bewerbuugsgesuchen gemachte An» gaben oder damals vorgelegte Behelfe zu ver« meiden. Nie Gesuche sind an das l. l. Ministerium des Innern zu stiliesiren und längstens bis 12. August 1905 bei jener politifchen Landrsbchörde einzubringen, in deren Verwaltungsgebiet der Bewerber seinen Wohnsitz hat. Gesuche von Personen, welche unter Militär« gerichtsbarleit stehen, sind im Wege der vorgesetzten Militärlommanden an die betreffende fto-litische Landesbehörde zu richten. Die infolge der Konlursausschreibung vom 10. März 1905 beim l. l. Ministerium des Iunern eingelangten Gesuche von Bewerbern um einen Stiftplatz dieser Kategorie weiden, insofern den Gefuchstelleru ein Bescheid nicht zukommt, Hieramts zurückbehalten und haben auch für den jetzt zur Ausschreibung gelangten Stiftplatz Geltung. K. l. Landesregierung für Krain. Laibach, am 26. Juli 1905. (3023) 3-3 Št. 22.266. Razglas. Obèinski svet deželnega stolnega meHta Ljubljane sklenil je v svoji javni seji z dno 20. junija t. 1., da se ima iz zdravstvenih ozirov prepovedati, nositi po cestah, trgih in javnih Setališèih mesta Ljubljane vleöke, j ki pobirajo in dvigajo cestni prah. Mestni magistrat daje ta sklep na znanje K dostavkom, da bode po svojih organih nad-zorovnl strogo izvršitev te prepovedi. Prestopki kaznovali so bodo v smislu cesarske naredbe z dne 20. aprila 1854, drž. zak. ät. 96. Magistrat dcžcluega stuluega mesta L,jubljane dne 14.julija 1905. Z. 22.266. Kuudmachung. Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Laibach hat in feiner öffentlichen Sitzuug vom 20. Juni d. I. beschlossen, aus gesundheitlichen Rücksichten das Tragen vvu Schleppen, welche den Straßenstaub aufwirbeln, auf den Straßen, Plätzen uud öffentlichen Spaziergängen der Stadt Laibach zu verbieten. Der Stadtmaffistrat bringt diesen Beschluß zur allgemeinen Kenntnis mit dem Vemerlen, das; er durch seine Organe die streng Durch« führmig dieses Verbotes überwachen werde unV daß gegen Dawiderhandeludc im S'M'e der kaiserlichen Verordnung vom 2«. April 1».)4 R. G. Vl. Nr. l>6, strafämtllch vorgegangen werden wird. Maaistrat der Landeshauptstadt Laibach " ' m» 14. Juli 1905. ^il'llcher Zeitunc, Nr. 170. 1534 27. Juli 1905. Sctall '*"'¦¦ Slovenisch Praktischer sloyeuisclier SDraMte PreiN ttO Heller mit PostzuNeuduug 70 Heller. Zn bezielien von ll y. Kleiniayr & Fed. Baiubcrgs Büctiliamllnug in Lailiacli. Gegründet 1842. Wappen-, Schriften-lind Schildermaler Brüder Eberl Laibach Mikloilöstrasse Nr. 6 BallhansgasBe Nr. 6. Telephon 164. (4556) 297—209 IIIIIE von (3051) 8-5 i Oskar Künl j Bacbschmnck: von Hans Kalmsteiner; Preis El-80 mit Poatzusendung K l'9O. Zu beziehen von lg. v. Kleinmayr & Fed. 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I — ¦-- due 98. in 29. julija t. 1. ob 3. uri popoltulne javna dražha biŠne in kuhiiijske opruve, obleke, perilti in «lrobnarije ^ bivaliäcu kurandinje na Praljah 6t. 12. Kupci imajo skupilo takoj v roke podpisanega sodnega komisarja vplaèati in kup'j6 reöi odstraniti. „ . , .. r . . ...oi: Za c. kr. okrajno sodnijo v LjublJftM Ivan Plautau c. kr. notar kot sodni komisar. Gegen Sc*Im^vi^4e^i^^| 1?« tß Cß 11 n fl If t% M fi ba$ firf)erste- &eftl3ctr»äf)tte it. ftiuifd) erprobe I 1 Ubr)" UHU HdllU" Kittel, gg tritt sofort OJcruchlofigfett u«J I _ x_ , '1, [.} b 9Serfaiib für bie ^roöiuä: Jöcrnaljtt'ö ®oi* ¦ Apotheker Bematzik's üatotapot^efc aRöbltng bet SBicn. 1 r I , | , . . %n bpu meisten sHpo\\)den erhältlich. S45osi^ 1 rnrH1rHnfth\/n^?llhP. örrfenbimncu ßCflCH einfeubmig öon K l'20 ¦ luiiiiaiuuiiyuoaiuG pt0 %]lhei 2 Subeil portoftlci K 2—. I Text der GebraacliManvreisnng in allen LandeMspraolien. I _____^__—^__ _^ Mittagskost. 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