Vrämimkraiions-Prkisc: Für LaidaL: ganzjährig . . . 8 ft. M Ir. H-USjäbrig . . . t , r» . Bi-rteljährig. . . 2 , io „ ^>?nElch . . , » 70 „ Mit Ler Post: »-wzj-hrig - . .Hfl.- kr. Haibjährlz . Airttajährig. Laidacher rär viertel. Khrig Z5 monatlich 9 kr. irrMrre Kammern 6 kr. L c - a k 1 i o r ttahnbofLüfte Nr. Lkpediliou uud Änscratrv Surcau: Zonsreßplay Nr. 81 fBuchhandluvz ocn I. v.ZileinmayrLF. Bamber, Illscrtionspreise: Für die eiusvaltige Petitzl i":, zweimaliger Einschaltung dreimal L 7 kr. Znsertionsstemvel jedesmal Lei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. M. 100. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Donnerstag, 2. Mai 1872. — Morgen: Kreuzerfindung. S. Jahrgang. H»»ö Kudlichs Rede. erhebend und einmnlig ist noch selten ein >1 i" dem von Parteiungen zerwühlten Oesterelch begangen worden, wie die Kudlichseier in Linz. ->c-u,vnaie Zwiste, Parteiungen und Standesunter->Mde schienen auf einmal vergessen, der Sandmann, °er leider noch oft am Gängelbande des Klerus "nhergehl, ließ sich diesmal durch keine Lockungen, urch kein: Drohungen zurückhalten, in den Jnbel-"uzustiimnen, der seinem Befreier aus den ers/-^''^ten entgegenbrauste. Was aber dem Feste dent?^ Bedeutung verlieh, das ist die zün-Li'n/^e des Polkömannes an die Festgenvssen in pvlitii^."^ ermangeln wird, von unberechenbarer den 2 , Tragweite zu werden. Wir bewunderten hinr^ ^ Kudlichs Worten innewohnt, den an männlich sichern Ton schon reist 1848; nun aber ge- Sternenbmn^!-^ """Uchkeit, gereift unter dem fügt cr über ein ""'^'ikanischen Freistaates, ver-geqenwärtk^ oratori>ches Talent, wie selbes so Mai km ,, öffentliche,, Redner in Oesterreich Als ei- i« bolltönig zu Gebote stehen dürfte, an i>i« c-! , FesteshaUr zu Linz die Erinnerungen Wur^ der wiener Oktoberpcriod: wachrief, . .^n taufende vou den Zuhörern zu Thränen al« ^ Dagegen leuchteten die Augen der Bauern, . Endlich sich einen der ihrigen nannte, als er von schi^ bäuerlichen Abkunft sprach und die Momente schast ihu zum Kampfe gegen die Leibeigen- listis^, ^rten. Trotzdem er ans einem födera-Mid^^"^wefen kommt, sich für die Schweiz ^ die amerikanische Union begeistert, durchschaut Ulis^'°rk ^larsen Blickes die Fälschungen, die bei hirnverbrannte Nationale und Junker mit den föderalistischen Lehrmeinungen treiben; ihm ist es auf den ersten Blick klar, daß abgewirtschaftete Demokraten dahinter nur ihre Geistesarmut, Feudale und Römlinge ihre Knechtungsgelüste zu verbergen suchen, ihm ist es kein Geheimnis, daß alle diejenigen, welche die Landtage als die historische Rechtsqnelle ausgeben, durch die Zersplitterung der Staatsgewalt nur auf die Möglichkeit spekuliren, in einzelnen Winkeln Geistes- und Leibes-knechtung zu üben und den Bauer wieder für die Hörigkeit und den Kirchenzehent einzufangen. Mögen die Worte des wackern Volksfreundes ihren Wieder-hall finden bis in die Hütte des abgelegensten Alpen-thales, mögen sie überall verbreitet werden unter den Millionen Bauern, denen von den Kanzeln und von den Rednerbühnen der katholischen Kasino's der föderalistische Schwindel gepredigt worden. Wir lassen nun den wesentlichen Inhalt der Rede selbst folgen: „M e i n e L a n d s l e u t e und Gesinnungsgenossen, empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für den Empfang, den Sie heute dem heimkehrenden Verbannten entgegenbrachten. Wenn Sie einen Augenblick' in meine Lage sich versetzen, in der ich vor Ihnen stehe; wenn Sie mit mir die Szenen beobachtet haben in der deutschen Stadt Linz, wie sie sich mir dargeboten, als ich den stolzen deutschen Donanstrom herabgefahren kam, wie aus den kleinsten Weilern, Dörfern und Städchen mir die herzlichsten Grü^e enlgegenwinkteu; wenn Sie diese wogende Menschenmenge gesehen, die am Landungsplatze den durch 24 Jahre Verfolgten und Verbannten begrüßte, dann werden Sie begreifen, daß ich keine Worte finden kann, um meine Gefühle zu schildern, die Gefühle des Dankes für diesen Empfang, des Stolzes, daß Sic meine Landsleute sind, die allgemein menschlichen Gefühle, die in der Brust desjenigen geweckt wurden, der nach so langer Zeit in das Vaterland zurückgekehrt, das er geliebt und das er nur ungern und gezwungen verlassen. (Stürmischer Beifall.) Es gibt kein Land in der Welt, wo man so sehr verlangt, seine inneren Gefühle zu bemeistern, als Amerika, obgleich ich damit nicht gesagt haben will, daß man in Amerika kein Gefühl, sondern blos eine Meinung zu haben braucht. Der vierjährige Riesenkamps hat es bewiesen, daß die Amerikaner das Gefühl des Patriotismus in reichem Maße besitzen. Man lernt eben die Gefühle zu unterdrücken, heute ist es mir aber schwer geworden, und manche alte Empfindungen und Gefühle, die ich schon längst für todt und erstorben gehalten, haben sich aus mei nem Herze» wieder heranfgearbeitet, und ich mu? sie gewaltsam zurückdrängen, wenn ich ferner noch zu Ihnen sprechen will. (Lebhafter Beifall.) Als ich von Ihrem Vereine die Einladung erhielt, mich bei meiner Durchreise vor diesem Vereine zu präsentiren und Ihren Gruß an der Grenze der allen Heimat in Empfang zu nehmen, und auch von anderen Städten und Vereinen zahlreiche Einladungen kamen, da war ich lange im Zweifel, ob ich auch berechtigt sei, diese Sympathie-Bezeugungen für meine nach meiner Ansicht unbedeutende nnd hier vergessene Persönlichkeit in Empfang zu nehmen. Warum ich mich hiezu entschlossen habe, will ich Ihnen sageu. Ich dachte mir, die Linzer und meine österreichischen Landsleute haben viernndzwanzig Jahre Zeit gehabt, darüber nachzudenken, ob der ehemalige Deputirte von Benesch sich um das österreichische Volk Verdienste erworben, und da ich mich Ihrem Entscheide zu fügen verpflichtet erachte, deswegen bin ich gekommen. Ein anderer Grund und ein Hauptgrund, weswegen ich heute vor Ihnen stehe, Feuilleton. Misbrauch der Kanzel. Verl" (Fortsetzung.) ^ahre al?^. ^ Zeugen Adalbert Unterkreuter, 29 ^lbe erräblt "landet, Lehrer in Irschen. Der-die ruhiger Weise den Thatbestand, ^eselbe» . >>"ugen des Angeklagten, so wie wir Bors M °"^üh" haben. ^egl sj-„> ^ hghbi, denn diese Predigten des ^che. Mw mich und die Schule sehr bedenk- ""d hg^ 'I ^en ^ahre als Lehrer in Irschen U>°h»er VMrauen ^ Uch^ug der Be-und ein . ) " wurde mir beides entzogen, 8rage ä'Ekm in der Schule iu Drte, die si» s>^ ^ pvei Parteien im bis n di! ^ ^ °nfc»'detcn, so daß der Zwist b°nn die 7. Jänner kam war e« ^ ^ ^ Stimmung zum Ausbruche. Da K°Pfe vorbüflog ° ^--iche nahe an meinem EWß nicht infolge sei,?er Rede Ästandm A s^ dern infolge der Nachricht von seiner gerichtlichen Verfolgung. Zeuge: Die Spannung war früher allerdings nicht so groß, wurde es aber infolge der Ansprache des Herrn Segl am 7. Jänner, am Tage des Exzesses. Ang.: Mit bestem wissen uud gewissen kann ich sagen, daß ich damals keinen nenen Angriff beabsichtigte, sondern ich forderte nur die Zuhörer anf, für mich Zeugenschaft abzulegen. Vors.: Haben Sie eine Feindschaft gegen den Angeklagten? Zeuge: Das nicht. Wir waren früher sogar Freunde. Aber seit den letzten Wahlen hat sich Herr Segl, welcher als Wahlmann durchfiel, so abstoßend gegen mich benommen, daß ich nicht mehr mit ihm spreche. Der Zeuge Johann Zesner, 21 Jahre alt, nnbeanständet, Lehrer in Irschen, hat dem Angeklagten seine Predigt vom 19. November nachgeschrieben und bestätigt in allen Pnnkten die Ans> sage seines Kollegen. Neues bringt dieser Zeuge mit der Aussage, daß Segl bemerkt habe, man solle ihn nur verfolge» nnd beim Gericht iu Greisen-burg auzcigen, cr werde nur desto schärfer anf-treten. Verhör des Zeugen Josef Huber, Keuschenbe-sitzers zu Mittersberg, unbeanständct. Derselbe hat ebenfalls die Predigt des Angeklagten nachgeschrieben und bestätigt die diesbezüglichen Aussagen. Vors.: Was haben diese Kanzelreden für eiuen Eindruck in Irschen hervorgebvacht? Zeuge: Einfach den Eindruck, daß jetzt jene Männer, welche bei der letzten Wahl liberal gewählt haben, als die schlechtesten betrachlet werden und sogar auf der Straße Beschimpfungen ansgesetzt sind. Für meine Person habe ich sehr gelitten. Die Schwester meines Weibes ist zn dieser hingckommen und hat sie zusammcngcschimpst, daß sic einen solchen Menschen als Mann hat, der sogar liberal ist. Meine Kinder haben das gehört und mein Weib hat mich gelästert nnd mir vorgeworfcn, daß ich ein Liberaler worden sei, die sind schlechte Leut'. Noch vor kurzem hat mich die Gemeinde ausg'schickt» Geld sammeln. Ich Hab' über tausend Gulden g'sammelt, die man mir anvertrante. Jetzt aber vcrtrancn'ö mir in ganz Irschen keinen Kreuzer mehr au. Ang.: Uebcr diesen Zeugen hat sein eigener Schwiegervater zn mir gesagt — mein anderer — Vors.: Sie habe» nicht das Recht, Ansfälle gegen die Zeugen zu machen. Hier handelt es sich ist dies: Ich betrachte mich nicht als das einzelne Individuum Hans Kndlich, sondern als einen Stellvertreter und als Mann der That, das Opfer unter den Patrioten und Märtyrern, die im Jahre 1848 für das Vaterland gekämpft haben. Ich betrachte mich als einen Vertreter der Ideen, die im Jahre 1848 mich und meine Schicksalsgenossen inspirirt und begeistert haben, weiche alle Gefahren, sogar die der Verbannung und des Todes einsetzten, um dem österreichischen Volke die Freiheit zu erkämpfen und zu erhalten. (Anhaltender Beifallssturm.) Diese Ideen, die Ideen des Jahres 1848 — sie freilich sind unsterblich. Man konnte sie an ihrem Leben nicht schädigen, man konnte sie nicht aufhenken, auch nicht zu Pulver und Blei begnadigen, man konnte sie auch nicht im Auslande verhungern lassen, kein Windischgrätz und kein Haynan hatte Macht über sie (stürmisches Bravo), sowie heule auch kein Erzbischof von Prag oder Linz und selbst kein unfehlbarer Papst Macht hat gegen diese Ideen. (Erneuerter Beifallssturm.) Allriu, meine Herren, die Träger dieser Ideen, das waren vergängliche und sterbliche Menschen. Gar mancher, der besser war als ich, der edler war als ich, mutiger und brauchbarer war als ich, der ist in den Kamps hinausgezogen und ist seiner Frau, seinen Kindern heimgebracht worden, nicht mit dem Schilde lebend, sondern todt auf dem Schilde (lebhafte Bewegung); gar mancher von meinen Schicksalsgenossen hat sich verblutet auf den Schlachtfeldern Ungarns, manches Gebeine modern auf den Schlachtfeldern Siebenbürgens, und selbst unter den dicken Mauern der alten Roma liegt mancher meiner Freunde begraben, und die Felder und Südebenen Deutschlands, der Psalz und von Baden, sind gedüngt mit gutem österreichischen Jüuglingsblute, und manche österreichische Mutter würde denjenigen segnen, der ihr Nachricht gäbe, auf welchem Kirchhofe der Schweiz, Amerika's oder Englands die Gebeine ihres Lieblings ruhen. (Anhaltende Bewegung.) Herr Dr. Wiser hat Ihnen, ich möchte sagen mit etwas zu schmeichelhaften Farben, meine Thaten im Jahre 1848 geschildert. Man lernt in Amerika nicht gerade Nichtbescheidenheit, aber ich muß doch gestehen, daß er mir manche Verdienste zugeschrieben hat, die ich von mir abweisen muß. Eines aber will ich heute noch hier anführen und nicht deswegen, um Ihnen zu zeigen, was für ein vortrefflicher Mensch ich bin, sondern weil ich vermute, daß hier eine Menge junger Oesterreicher sind, jenes Blut, dem die Zukunft dieses Landes gehört, und ich möchte nicht aus Linz fortgehen, ohne an diese Männer der Zukunft einige Worte zu richten. Als ich im Jahre 1848 den Antrag stellte, die Unterthänigkeit aufzuheben, als ich diesen Antrag auf die Rednertribüne dem Präsidenten Strobach hinlegte, snhr der Mann lediglich darum, ob das, was der Zeuge sagte, wahr ist oder nicht. Ang.: Das weiß ich nicht; ich kam nie in dieses Haus. Vors.: Sie haben da ausgesagt, daß sie beispielsweise anführten, was geschehen wird, wenn man solchen Leuten (nämlich de» Liberalen) die Macht übergibt. Was meinten Sie damit? Ang. schweigt. Hierauf bringt der Herr Vorsitzende eine Korrespondenz der „Freien Stimmen' zur Verlesung, in welcher die Ausschreitungen des Angeklagten gerügt wurden, dann die diesbezügliche Anzeige des Bürgermeisters an die politische Behörde; der Bürgermeister constatirt darin, daß am 7. Jänner eine ungeheure Aufregung in Irschen herrschte, daß kein besänftigendes Wort mehr hals, daß man ihn einen Betrüger nannte, daß die fanalifirle» Bauern wie wahnsinnig schrien und tobten und ei»er Ueberlegung gar nicht mehr fähig waren. Eine Abhilfe sei dringend nötig, damit „sich nicht das blutige Drama von Stainz in Irschen wiederhole." (Schluß solgt.> erschrocken zusammen und rief mir zu: „Sie wollen doch nicht diesen Feuerbraud iu die Versammlung werfen, bedenken Sie, was Sie thun, ziehen Sie ihn zurück, lassen Sie uns nach der Sitzung darüber sprechen." Ich glaubte damals wirklich, sowie Herr Dr. Wiser erzählte, das Eisen müsse geschmiedet werden, während es warm ist, daß man die Gelegenheit beim Schopfe packen und festhallen müsse, und zog meinen Antrag nicht zurück. Daraus, junge Männer Oesterreichs, die in den künftigen Parlamenten des Reiches sitzen werden, ist die Lehre zu ziehen, daß ein Volksmann jederzeit moralischen Mut haben muß. (Fortsetzung folgt. Politische Rundschau. Laibach, 2. Mai. Inland. Der böhmische Landtag hat nunmehr den neuen Landesausschuß gewählt, welchem die schwere Aufgabe zufallen wird, die durch seinen czechischen Vorgänger arg zerrüttete Landesverwaltung wieder ins geleise zu bringen. Trotz der Kürze der Zeit — da der Landtag Samstag den 4. Mai schon geschlossen werden soll — wird er nicht umhin können, den Landeshaushalt noch festzustellen, von dessen traurigen Zuständen wir gestern berichtet. Nach dem böhmischen Landtage nimmt die bevorstehende Wiedereröffnung des Reichsrates die Aufmerksamkeit in anspruch. Bezüglich der Hauptaufgabe der nächsten Sitzungsperiode, dem endgiltigen Abschluß des galizischen Ausgleiches, herrscht allgemein die Ansicht vor, daß das Ausgleichs-Elaborat nur dann im Abgeordnetenhause durchdringen könne, wenn die Polen für dasselbe stimmen und es rückhaltlos annehmen. Nach anderen Mittheilungen wieder soll die Einführung direkter Wahlen auch für Galizien die Bedingung werden, unter welcher der Ausgleich abgeschlossen wird. In den Beziehungen des eifrigsten Befürworters des galizischen Ausgleiches, des Grafen Andrassy zu den Polen soll eine gewisse Erkältung eingetreten sein und der Minister dcö Aeußeren von seiner Vorliebe für die polnischen Bestrebungen etwas nachgelassen haben. Thatsache ist, daß die Unsicherheit im polnischen Lager überhand nimmt und die Auflösung des galizischen Landtags dort bereits als sehr wahrscheinlich erörtert wird. Von dem Bureau des Abgeordnetenhauses wird bereit« die Tagesordnung für die auf nächsten Dienstag, den 7. Mai, anberaumte Sitzung versendet. Es finden sich auf derselben folgende Gegenstände: Angelobung der neu eingetretenen Mitglieder; erste Lesung der bekannten sieben Eisenbahnvorlagen und Ergänzung aller jener Ausschüsse, in welchen durch den Mandatsverlust der direkt ge-wählten böhmischen Abgeordneten Lücken entstanden sind. Daß das „Vaterland", das Organ der Feudalen, über die Kudlich-Feier seinem Aerger die Zügel schießen lassen würde, war vorherzusehen. Wenn die Klerikalen mit dem Knittel in der Faust liberale Volksversammlungen sprengen, so ist das ganz in der Ordnung. Wenn aber ein Bauerssohn dem Landvolke, zu dessen Befreiung vom Feudaljoche er den ersten Anstoß gegeben, die Augen zu öffnen sucht über die Dienstbarkeit gegen den Klerus, dann treibt die liberale Partei „Bauernfängerei." Nun, die Landleute werden wissen, wo sie ihre Freunde zu suchen haben: ob im Lager Kudlich's, dessen Verdienst das feudale Organ vergeblich zu schmälern sucht, oder in den Reihen jener Konkor-datsritier, von denen erst neulich zwei Mitglieder der aufgelösten patriotisch ökonomischen Gesellschaft in Prag bei einer Enquete unter Vorsitz des Statthalters erklärte», die Regierung solle mit allen Hebeln ans Wiederherstellung der Gntsnnterthänig-keit hinarbeilen, weil dies das einzige Mittel zur Lösung der sozialen Frage sei. Ansland. In Deutschland machen ge-genwärüg zwei Dinge von sich reden: die Wieder- besetzung des Gesandtschaftspostens beim Papste durch den Kardin'al Hohenlohe, der sogar den Rang eines Botschafters erhält, und die Intervention der deutschen Reichsregierung gegen die rumänischen Juveuhetzer. Kardinal Hohenlohe ist ein Bruder des früheren baierifchen Minister - Präsidenten, Fürsten Klodwig Hohenlohe-Schillingsfürst, sowie des Obersthofmeisters des Kaisers von Oesterreich, Fürsten Konstantin Hohenlohe. Die Ernennung ist mehr ein Akt der Courtoise; polnische Bedeutung hat sie gar keine, und an dem verhalten der Regierung gegen die Bischöfe wird sie uicht das geringste ändern. Was die besagte diplomatische Intervention in karest betrifft, so ist sie durch die Freisprechung der rumänischen Judenverfolger seitens der dortizv' Schwurgerichte und die empörende Verurtheilung der verfolgten Juden veranlaßt. Die Nationalzeiiung bemerkt darüber: „Die Justiz wird iu Rumänien gehaudhabt ganz im Geiste der französischen Schwur-gerichte gegen Berlin und Tonnelet, und sie fordert zu weiteren Verfolgungen und Brutalitäten geradezu auf. Rumänien verdankt feine staatliche Existenz den europäischen Großmächten und steht unter deren Schutz und Garantie. Die europäischen Regierungen haben deshalb allen Anlaß, diesem Unwesen mit Nachdruck entgegenzutreten, die deutsche Regierung vor allen anderen, nicht nur weil ihr der n>ol-wollende, aber diesem treiben gegenüber für machtlose Fürst von Rumänien am nächsten steht, sondern weil mit diesen Judenverfolgungen die Verfolgung der in Rumänien angesiedelten Deutschen haudinhand geht. Die Zivilisation und die Rück' sicht für unser eigenes Blut erfordert ein energisch^ auftreten der deutschen Regierung gegenüber dieser rumänischen Anarchie." Die Verhandlung des italienischen Parlaments über den Gesetzvorschlag, betreffend die offizielle Theilnahme Italiens an der wiener Weltausstellung, gestaltete sich zu einer bedeutsamen Demonstration für Oesterreich-Motivirung der Vorlage wird der stets ,u„chinen>^ Ausdehnung der Handelsbeziehungen zwischen Italien und Oesterreich gedacht. Dieselben beliefen sich Jahre 1870 auf einen Austausch von Ware» im Werte von 280 Mill. L.. von 2 Mill. Briefe» und 203.000 Telegrammen. Die Regierung beantragte für die Theilnahme Italiens an der auöstellung die Bewilligung von Mill. Lire. Minghetti erinnerte an die Rede des Obersten Pollak an den Grabstätten von Solferino und S"" Martino und fügte hinzu: „Ich selbst hatte während meines Aufenthaltes in Wien Gelegenheit, mich ^ überzeugen, daß nicht nur die Staatsmänner, sondern auch die Völker Oesterreichs mit uns die herzlichste" Bande unterhalten wollen, und ich glaube das allgemeine Gefühl der Italiener auszudrücken, wenn ich erkläre, daß wir in Oesterreich nur mehr einen Frennd, ja ein Brudervolk erblicken." (Allgemeiner Beifall der Kammer.) Alle Artikel des Gesetzvor' schlages wurden nach dieser Rede fast einslimmts angenommen. Die carlistische Jnfnrrection hat in ^ letzten Tagen keine sonderlichen Fortschritte gemaH' obwol ihr von der bei der Landbevölkerung immer einflußreichen spanischen Geistlichkeit allere' denkliche Vorschub geleistet wird. Es wird behaupte' daß die spanischen Bischöfe sich alle zu gunste» d carlistischen Aufstandes erklärt und an ihre ^ . gebenen den Befehl gesendet hätten, ihn auf alle mW liche Weise zu unterstützen. Bei Olot sollen die Gei' darmen zehn Aufständische erschossen haben. ^ Carlisten treten auch nicht milde auf und hav mehrere Beamte, welche ihnen iu die ste ' ermordet. . Zur TalikSgeschichte. — Das österreichisch-ungarisch? ^ zählt im Dienste: 2 Feldiuarschälle, 17 Fel ^"schrillster und Generale der Kavallerie, 53 ^ "oberste-Lieutenante, 109 Generalmajore und 200 ^ußer Dienst befinden sich 30 Feldzeugmeister, 135 ^^arschall-Lieutenanis, 199 Generalmajore und 427 1 Ä^ehnng der Sechziger-Lose am ^ Mai. Serie 19636 Nr. 19 gewinnt 300.000 fl., Mtte 1517 Nr. 3 50.000 fl., Serie 5426 Nr. 20 OVO fl., Serie 16985 Nr. 13 und Serie 13448 14 gewinnen 10.000 fl ^ Wiener Blätter melden, daß das H. k. und ' sterr. Handelsministerium in Erfahrung gebracht M, daß besonders in jenen Fabriken, welche mit Ma-yjwen arbeiten, nicht selten Kinder in einer längeren r eusdauer verwendet werden, als dies nach den ZZ iolcker^ ^ ^er Gewerbeordnung gestattet ist. Ein ^evste«kr s Vorgang würde die Körper« und unveram heranreiseuden ArbeitS-Generation in ju beae Weise schädigen. Diesem Uebelstande Mg wurden die Bezirkshauptmannschasten und len desoufgesordert, in Ausführung der Vorfchrtf-Amisb "'"degefetzeS genaue Untersuchung der im Rich,> bestehenden Fabriken in der angegebenen Wirkück^.n^ Erfordernis zu pflegen. Sollten sich raarn l. ergeben, welche gegen die erwähnten Pa. aller ^ ^ Gewerbe-Ordnung verstoßen, so ist mit dirrck amizuhandeln und nötigenfalls auch c ? Verhängung wirksamer Strafen auf die fo- 2. Abst^u^ des MiSbraucheS zu dringen. Mit 1 >^. ""es jeden Quartals, und zwar mit dem am . d. I beginnend, ist ein Nachweis Uber die Zahl Yen ^aitsbezirke vorgenommenen amtlichen Erhebun-svwie ^ ^"^ltntsie der Kinderarbeit in den Fabriken, Ketin, ^ die hiebei an den Tag gekommenen Ueber-sawn'.^? Gewerbegefetze« behnf« Vorlage einer Gestalten Handel-minister zu er« «ack dem das heutige Frankreich ^ '"ne nächst- »Revanche- an Schriftsteller auch den französischen l-Me in d°m f währmd sich aber seine LandS- stens noch an der ^^ub-n wiegen, dieselben wenig, funden i, ^ Grenze Europas in den Russen ge. Amnv« haben, entdeckt sie die Phantasie unseres Scki L hinten in Asien, in den Chinesen. In den ? aßkapiteln seines Buches „Consolation" wenigstens iahlt er ausführlich und allen Ernstes, er habe von M ^ seiner Fre mde, „der zu den ausgezeichnetsten Nay" unserer Zeit gehört" (leider wird uns der Nomw trefflichen ManneS verschwiegen), ver« aufs/"' ^ innerhalb der chinesischen Mauer Red»?k^ zufammengepreßte gelbe Rahe das dringendste tnit«,^^e, sich auszudehnen, und daß sie sich Eise^'! v"3 der demnächst fertig werdenden russischen ^urvvn dann ebenso rasch wie bequem über hungrig "3lkßen "erde. Zunächst würden von den eben nich! ^^ärmen die Russen verzehrt, an denen land s^ ^ gelegen sei. dann da« ganze Deutsch, stöhlen Milliarden, die eS Frankreich ge< Thai sein' ebenso gerechte wie wohlihuende "erden sie dvr Frankreich angekommen aber, vttständnisinn? die Chinesen haben zu viel »m deren N ^">cid mit der „großen Nation", Aminen —. vergrößern zu wollen; sie ^ den dort Teydeau — nur nach Frankreich, ^enei, idn,n Arbeitern Concurrenz zu machen, von die , . . ,......., sich'" n,"?,!^o^" Segründkt haben, zu dem Zw.cke, Bläitrr berichteten, baß sie ^asür ^"le Genüsse zu verschaffen und h -?^3 .oder gar nicht« zu arbeiten. . 7------ . -<>—-»> > . > - MW Provinzial-Allgelegenheilcu ^ ^okal-Ci>ron>l. ^Ndfl^'^^chtaris pro Mai.) Das Pfund Mittlere "°» Mastochsen koste, 27 kr., ^he„ ä 3-ru,gstc Sone 19 kr.; von 2t. kr.^" ^ ^ei Sorten Fle.fch ^E>.eralv°rsa.u».lung der 28, y M «0"".aq de.. 50 -v ^ nur schwach besuch, e- w„e» ^ S-uc.wN,rmauncr anwesend Ha..p,...a..n D. begrü».e den dt- Versammlung beehrende.. Herrn Bürgermeister, worauf dieser in einer herzlichen Ansprache das humane Wirken der Feuerwehr anerkennend hervorhob, die Anwesenden zum ausharren und zur Betätigung ihres herrlichen Wah spruches : „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" ermunterte; dann werde das Institut bald auch den jetzt noch theil-namslos oder grollend sich sernhaltenden Theil der Bevölkerung zu Freunden gewinnen. Schließlich versicherte der Herr Bürgermeister das Jnstttnt der wol-wollenden Unterstützung der Gemeindebehörde und wünschte ihm fernerhin das beste gedeihen. Schriftführer Ehrfeld verlas sodann den Rechenschaftsbericht, welchem zufolge die Feuerwehr im abgelaufenen Vereinsjahr bei drei Bränden mit Erfolg wirkte. Außerdem fanden 6 Hauptübungen und verschiedene Ein-zelübungen statt. Dem vom Kassier Fink erstatteten Bericht über die Kaffegebahrung ist zu entnehmen, daß die Feuerwehr infolge der ihr im Gefammlbetrage von circa 1467 fl. zugefloffenen Beiträge und Belohnungen in der Lage war, die nicht unerheblichen Kosten von 859 fl. vollständig zu decken, so daß ein barer Kasserest von 8 fl. erübrigte und 600 fl. bei der Sparkasse angelegt bleiben konnten. Bezüglich des Ausschußantrages auf Abänderung der Statuten erstattet Feuerwehrmann Rüting Bericht. Nach nunmehr zweijährigem Bestände sei die Feuerwehr in der Lage, ein klares Bild über die bestehenden Verhältnisse zu gewinnen. Die Feuerwehr habe ihre Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit zu erweisen Gelegenheit gehabt; doch müsse sic bei vorurtheilsfreier Selbstprüfung gestehen, daß nicht alles in ihr so sei, wie man zu fordern berechtiget wäre; es sei manches krank im Institute, das gebessert werden müsse. Aus dieser Erkenntnis sei der Borschlag des Ausschusses hervorgegangen, die Statuten und die DiensteSordnung in einigen Bestimmungen abzuändern, um den zutagegetreienen Uebel-ständen nach Möglichkeit abzuhelfen. Die vorzuschlagende Statutenänderung nun bezwecke durch Aufnahme „unterstützender" Mitglieder eine größere Betheiligung des Bürgerstandes an der Feuerwehr; weiter- werde von der Gemeinde eine bestimmte jährliche Unterstützungssumme begehrt; der Ausschuß wird eine andere Zusammensetzung erfahren,- es werden neue Aufnahmsbedingungen festgesetzt; die Dienstoerpflichtungen eine wesentliche Erleichiernng erfahren, dafür aber die bei-behaltenen Verpflichtungen in strengerer Weife geregelt. Um das Interesse für die Feuerwehr bei der Gemeinde stets rege zu erhalten, wird allmonatlich Bericht an den löbl. Gemeinderat zu erstatten sein. Durch diese Aenderungen hosst der Ausschuß eine Kräftigung des Institutes im innern. Die vorgefchla^enen Statutenänderungen werden paragraphenweise fast einstimmig angenommen. Nur ein Paragraph erfährt infosern noch eine Verschärfung, als Mitglieder, die dreimal nacheinander bei den monatlichen Hebungen unentschuldigt auSbleiben, aus der Feuerwehr ausgestoßen werden. Sodann folgt die Neuwahl des Hauptmannes und dessen Stellvertreters. Äls solche wurden gewählt: Herr Doberlet zum Hauptmann, Herr A. Sa-massa zum Stellvertreter. Zu Vertrauensmännern wurden in den Ausschuß die Mitglieder Freiber -ger, Lilegg und Rüting gewählt. Die Wahl der Leitmänner und Spritzenmeister wurde auf die nächste Versammlung verschoben, da die Zeit schon zu weit vor-gerückt war (12 Uhr), und die Versammlung vertagt. — (Bei Gelegenheit der Ernennung des Herrn Ferdinand Wilcher), bishertgen Adjuncien deS laibacher ZwangSarbeitShauseS, zum Verwalter des Zellengesängnlsses in der Karlau bei Graz, können wir nicht umhin, in Erinnerung zu bringen, daß nicht das erstemal der Fall eintritt, daß ma» auswärts unsere einheimischen Kräfte besser zu würdigen versteht, als im Lande selbst. Herr» Wilcher hätte ! längst die Vcrwalierst> ll>' im hiesi gen Arbeiishause gebührt ; jedoch der klerikale Landesausschuß hatte es auch ! da nickt unterlassen können, aus nationaler Gehässigkeit Herrn Wilcher zu übergehen, eine seiner Kreaturen einzuschieben »nc> ein Individuum znm Verwalter zu ernennen, dem jede praktische Befähigung z» diesem Posten abging. Mit um so größerer Befriedigung begrüßen es alle Freunde des Rechtes und alle Feinde des nationalen Cliquewesens, daß dem wahren Verdienste endlich sein Lohn ward. — (PlastischeanthropologischeLehr-mittel zum Schulge brauch.) Die diätetische Schulreform fängt nunmehr auch in Oesterreich an, eine Tagesfrage zu werden, an deren Lösung nicht blos Lehrer und Aerzte, Unterrichtsbehörden und Stadtgemeinden, sondern auch die Tagesblätter und das Elternhaus sich in reger Weise zu betheiligen berufen sin . Die Zeit ist nicht mehr fern, in welcher wenigstens der Städter einsehen wird, daß das wissen vom menschlichen Organismus und dessen Bedingungen des gesunden Daseins ein unentbehrliches Stück der Volksbildung, also des Schulunterrichtes sein muß. Professor Dr. Bock in Leipzig läßt gegenwärtig „plastische anthropologische Lehrmittel für Schulen anfertigen. Dieselben sind vom Bildhauer G. Sieger in GypS gebildet und von A. Goldman» in Oelfarbe gemalt. Die Naturtreue, die Sauberkeit und die ungemeine Wolfeilheit dieser Lehrmittel wirken überraschend. Ein Theil der Modelle ist in natürlicher Größe, ein anderer im vergrößerten Maßstabe ausgeführt. Die schematischen Darstellungen in bedeutend vergrößertem Maßstabe umfassen: das Herz, den Augapfel, das Gehörorgan, die Haut, die Zähne. Die Präparate in natürlicher Größe behandeln: das Gehirn in vier Darstellungen, Köpfe, die Lungen mit dem Herzen, den Kehlkopf (von vorn und von hinten), die Gelenke. Auf dem Gebiete der Volks- und Bürgerschule werden diese Lehrmittel Epoche machen. Man bedenke nur: das Auge kostet wenig über zwei, Herz, Ohr wenig über drei Thaler! Eine Stadtschule kann sich um 50, ein Lehrer-Btldungsanstalt um 100 fl. ö. W. die wichtigsten Stücke anschassen. Die in Rede stehenden Modelle werden das schönste jeder Lehrmittelsammlung sein. An den Darstellungen des geöffneten Kopfes, des Hand- und Fußgelenkes wird man mit Ueber-raschung gewahren, daß diese Präparate nichts abstoßendes, unheimliches oder gar schauerliches an sich haben. Jede Stadt, die ein kleines Stadtmuseum anlegt, wird mit der Anschaffung dieser Modelle eine» guten Griff machen. Die Erwachsenen werden in einige» Stunden lernen, was sie aus Büchern nie lernen würden. — (Gewitter.) Am 29. v. M. gegen 5 Uhr nachmittags entlud sich über WeißenfelS ein starkes Gewitter; der Sturm war so hestig, daß er am Bahnhofe zu Ratschach einen Frachten - Waggon gegen Tarvis zu in Bewegung brachte. Zum Glück stand bei dem Wächterhause Nr. 51 ein Bahnwagerl, welche« die Entgleisung deS erwähnten FrachtenwaggonS ver« anlaßte, sonst hätte ein Zusammenstoß des letzteren mit dem Zuge Nr. 27 auf der hohen Weißenbachdrücke von den schrecklichsten Folgen begleitet sein können. — (Um Maikäfer und Br ach würmer zu vertilgen), hat sich die Anlage von Brutplätzen bestens bewährt. Man bringe jetzt gleich verfaulten Stalldünger nicht unter, sondern in der Nähe solcher Bäume, woraus sich die Maikäufer aufhalten, in 1 Fuß hohe und Quadraiklaster breite Hausen, welche man zur Verhinderung der AuStrocknung etwas mit Reisern bedeckt. Die Maikäferweibchen fliegen in« stinktmäßig dorthin, um ihre Eier zu legen, weil die junge Brut den Succus des Düngers als erste Nahrung benöthigt. Vier Wochen später findet man eine unzählige Menge junger Würmer in diesen Haufen, welche man an einem sonnigen Tage auseinanderstreut und so die ganze Brut zerstört oder von Hühnern fressen läßt. Witterung. Laibach, 2. Mai. Nachts Aufheiterung. Herrlicher Morgen. Federwolken. Nachmittags zunehmende Bewölkung. Warme: Mor. .,ens ^ ihr 8.0 , nachm. > >, r -j- >8.0" 6. »r! zu5xu L. Su>!:n!and llagaru. . k» 5 , Zkroat. u. Stas.ä , StrSeubüig. . » ^ «clivu-lvaul . . Union - Baut . . Lreditankatt . . K. ö. L0comp1e»>ö-I L^io-üüerr. Ban» Bsdencred.»L SL.7S 86.-82,2- 82.75 84.-i «5. 78.-! 78.7L 84t.- 842.— - SIL.bv 316.— »ll?.- »zi.sr 8»g 1l>02 ^ «L2.SU »»ü.— 272.—274. Orst. Hy<>okh..«a»r ^ 88.— IU2.- -kle-.er. LScomvI.-«!. 282.— 26». »4r,>„ko - Äuftna . .'t4l.SV 142.-Laii. ^rd.-»t°rdb. ,>»»^ sssz V!tdb-Hn-S-Iellsch. 200.20 20V.4« «aii. S!>Iabelv-Äa-». 249.7- 2S0.LS Sari-Ludw^Bahn 256.— 25S.SS «itvent. «tre»»ah» -!i«5.L0 186.-Etaatöbahli. . . . I»72.ö^) »73.50 Lais Krani-Ioscsöd. >L0v.'vL10S0 Geld Ware 8S.5V »6.- Orii. Hypoth.-Balik. c'rrsrttLt-i-ad 1«. Südb.-Be<.,ub»vSr. III.bS 112.— i>l°. «°I>!! «»>LI. rso. 2S2 «srdb. <1»v ft. SM.) 4VS.75 WS.25 SIcb.-B.<»»vft.ö.W.. »2.25 82.75 Slaalsbah» Pr. Elü« ISI.- IS1.SV StnalSb. pr. Sr. 1867 128. 1Ü!>.— AuduIsSb.<»0ttfl.ö.W.1 S5.4» »5.60 g-an^Jos. (SSO fl.S.) IVO.S0 10V.5V Lv»s, Lccdii 10V fl. ö. W. . 185.50 ISS.50 Dsu.-L>ampfs».-Ge;. -u ioo fl. SM. . .99.- 9S.SV Trieft» IV« fl. SM. 12V.5V 121.5« sto. 5V fl. S.W. ! 58. 59. !ener . 1Ü fl. ö.W.I »1.50 Si»- «'»lm . , 4V , P-iif» . . 4U , darh . , 4V , Sl. G-nol«, 10 , ^'»dischgrä, 2V . Waldftein . 2V „ «eztevich . iu !i!u.i:lszfl-.si. 10 ü. ^ «ug«b. Ivvfl.südd.W »ran«, ivofl. „ Iv «sicr, «ar,»n. S.W. veitovd. vr.,,. Äsd.-LredilamV Ullg.öfl.Bod.-Lredit. »to. >u Sü^.nick,. . Wvusi,». 92.85 93. — > »'s- M»nz-L>ncale„. 9».- ss.ro »o-vraac-auH . . . 104.80 W5.—I . . . 89.»li> 89.6el^.^». - - . 28.50 29.- 29.— »0. 22 s>0 Abschied und Danksagung. Indem ich nach Aüägigmi Auseuthalle iu Laibach wieder nach Gra, eilen mutzke, so nehme ich aus diesem Wege von allen p. t Bekannten nud Fienuden Abschied, danke gleichzeitig für das neuerdings gewährte große Bertrauen n»d den zahlreichen Besuch nud versichere alle jene p. t. Patienten, welche ich nicht mchi vorzunehmen in der Lage war, daß ich im Herbste dieses Jahres wieder in Laibach meine zahnärztliche Praxis ausliben werde. (261) Graz, den 30. April 1872. M6.1)»'. lall/er, Zzhnarzt nud Doceut au der Universität. viö VVvek8i;l8tub6 ä6r >1881 emittirt auf nachstehend verzeichnet- Losgruppen, nud sind diese Zusammenstellungen schon aus dem »Äruude zu den vortheilbastesten zu zählen, da jedem Inhaber eines solchen Bezugsscheines die Möglichkeit geboten wird, sämmtliche Haupt- und Nebentreffer allein zn machen und außerdem ein Zinsenerträgniß von 30 Franke» in Gold n. 10 fl. in Banknoten zu genießen. Monatliche Raten » fl. Kt. — -jach Erlag der letzten Rate erhält jeder Theilnehmer folgende 1 Lose: Haupttreffer fl. !!0».<>«(>, mit Niickkaufsprämie der gezogenen Serie ö W. fl 40V Haupttreffer «UV UVV, 6VV vvv Frks. effektiv Gold. I «» S« VI,«- Haupttreffer 8V.VVV Lhalcr ohne jeden Abzug. > I o«. Haupt trefser fl. 3V.VVV. , ir üivks L3 Monatliche Raten n fl. ü. — Nach Erlag der letzten Rate erhält jeder Theilnehmer folgende 3 Lose: I 2>»« » 2. «i», It. Haupttreffer 6UU.VUV, 3UU UUV Franken effektiv Gold. I I»ei LOxI. tt» :»»»»«» SO VI»»- I«»-L^««. Haupttreffer 8U.UUU Thalrr ohne jeden Abzug. I Haupttreffer fl. 45.UUU. lö.UUU siidd. Währ. LmMö MW essektnirt. — Ziehungslisten werden nach jeder Ziehung franko — gratis versendet. !>>I»r»«> oben an der Reido aller »>» «liLi,,!«, i»^„ !7li»,^^,,i,,^,88^, . Lesonäers liei ürüiiklieiten tles des I»«i-,,»8. der I.< kx , , , dei S->,äer I i äe liei der dei «>i, «i««»!»«» der Oeliärmntter und dei ist der (HelirLueli der vor allem 2U empt'elileu. Nun nimmt das IL»^«^I»>„>e^ 2n Hau» ank dieselbe >Veise als Lin Brunnen, vis xevotinliclis Dosis ist jeden Llorzen eine I^iusctie, die man warm o^r kalt mit 2visclienrriumen von 20 Llinuten trinkt, >venn iwi^Iicli unter einem 8ps rierZLnZ in der freien >ss.tur, oder aucli üu Haus, oder im Lett. Dm dis purgirende ^Virlcung des It«» >'»k«>I, i 7.u verstärken, virä demselden ein Hieelötkel 8i»i-»«,!!«I^t»IiL rugetuxt. Lalt ßelirriuelit ist das von melir suklösend, als >vsrm. LMsir, Smi«M Ml Ws 2U IImselilLZöll uuä Mäöl'n aus äsm LünsrsI' woorvöiicö von Dlattorli L Lorup, in ^ra,ii26Q8baä' als LrsLtrmittel kür Lisen-Noordäder und ru Korund Kaclikurell für diese im Hause liocliAe^bLt^t, ndoillLu,,! »ngereigt bei Llleii ekronisolien KrsnK.- ne>i8ru8tänilen, in ivelo^ieu kiuia^mut»,, Mangel' hafte klulbildung, kr5et>Isffung der Organe und 6e-»ede, llai-niederliegende Innervation, Iräglieit in den Funktionen als Ilrsaelie oder Dolgen auftreteu. 6ll688liüdl6r 8rlU6i'drnuu „König lttlo'8 üuslls" böi Ksi-Isbac! (der österreicliiseiie Leiters). IL«^l«»1t » »Iltnli»«» I>« > 8»i»» i Ni»8> 1'rißlieli friseli gefüllt ru dsuielien duroli die >»Iol' I!r»,i»«>»ver«!>Itun^ Hattoni L Liu»i> in Uroseliüren, kroiskourante eto. gratis. Ligen« Niederlage in Il'/L.v.' unck A. (221—3) Mit 94.60 94.70 94.80 94.90 112.50 112 60 44.25 44.30 5.35 5.37 8.^5 ».96- 167'I 1.6» 110.4L 1110.60 Telegrafischer Knrsbericht der . , Filiale der Stciermärk. Lskomptebaull in Du dach, von der k. k. öffentlichen Boise in Wien am 2. Mai. Schlüsse der Mittagsbvrse. 5perz. Metalliques mit Mai- nud November-Zinsen 64 kO — bperz. Natioual-Aulehei, 72.25. — l«00er StaatS-Anlehen lOJ 25. — «aukaktien d40.—. - Kredit 3tl.—. -London l 12.65. — Silber 110.65. — K. k. Miinz-Dn» katen 5.38. — 20. Frank-StUcke 8.88. ü. Mai 1872 erfolgt die ^röffnunA clss nsusi'bautsn .Mel Liirops" in Laibach, mit geräumigen Resllimalioi>5- ck Ziassesiai^toliasiläte», mit größtem Komfort eingerichteten Fremdenzimmern, großem Hofranm, Pferdc-stallnngen und Wagenremisen, einem eleganten, zn jedem Eisenbahuzuge verkehrenden 12sitzigen Omnibus. (257—2) ^rcuck r,üu Jgn. -» Kleivmayr Fed. Vambrr^ in Laibacd ->< o c. Berliner und für die Redaction verantwortlich: Otto mar 8 aindersi