^H M 4 S - ^^^^^ ^ ^ sl ? ? ^il"? 6. DienNag Ven 13. Innner 1829. . Z. 17. (2) Nr. 26052. Gubernial - Verlautbarung. Der erste Mathias Schigur'sche Giudcn-tensiiftungsplah von jahrl'chcn Z>2ft. 19 2^ kr. C. M., lst ellkdlgt. Zum Genusse d.eser Stifiung sind vorzüglich d>c Anuern-andten deß Stifters, in Abgang derselben tue aus dem Dorfe Gt. Nelt bey W'vbach, und in deren Ermanglung die im Wlpbacher Zhale gebürtigen Jünglinge berufen. Das Prasen-tatlonsrecht zu dlcser Sl'ftung gebührt dem Euratcn zu Gr. Vett ob Wipbach. — Jene Studlrenden , welche dnsen Stlftungsplüh zu «rlanqen wünschen, haben s^ach ih, e mu dem Taufscheine, dem Dürftlgkclts-und Po» ^cken-oder Impfungszeugnisse, dann mtt den Studienzcugnissm ron den zwcp lrtzteicn Semestern, so n?ie insbesondere Diejenigen, ivel? che ex jnl-L 83i^uii^3^ cinzuschrelNn geden^ kcn, auch noch nnt einem lcgalchrten Elamm-bliume belegten Gesuche bis ,5. k. M. und Jahrs bey dieser Landesstelle emzurclchcn. < Laibach den 16. December ^626. Z. 6. (I) gä ^fi'. 27063^,170. C i r c u l a r e des k. k. lllyrischcn Gubcrniums zu Laibach. Enthaltend die nahern Bestimmungen wcgen der zufolge allerhöchsten Patentes vom 24. Februar - 1827, allgemein einzuführendenWanderbncher. VUt Beziehung auf das allerhöchste Patent vom 2ä- Februar 1627, wegen allgemeiner Einführung der Wanderbncher in der gesamm-ten österreichischen Monarchie, werden folgende Bestimmungen bekannt gemacht: —Er, stens: Das Wanderbuch ihat aus fünf Bögen oder vierzig Blätter in Octav-Format zu bestehen, die mit einem zwcyfarbigen Faden geheftet., und dessen Ende an der innern Sen? des steifen Einbandes mit dem Siegel dcr ausstellenden Behörde befestiget sind. Dic einzelnen Seiten erhallen die Bezeichnung mit der fortlaufenden Ziffer von 1 bis 60. Auf dcr ersten Seite befindet sich dcr Stampel von ,5 Kreuzer, die Zahl unter welcher daS Wal.derbuch ausgefertiget ist, und der Titel: „Wandcrbuch in Folge des allerhöchsten Patentes vom 24. Februar 1827." — Dann folgt dcr Name, Geburtsort, das Alter und das vollständige Signalement nebst dcr Namensfertigung des Bcthcilicn, w>e es bey Pässen gewöhnlich ist, nebst dcr Aufforderung an alle Behörden des Ilm-und Auslandes, den Vvrwciser unbeirrt hin und wteder ziehen zu lassen, und der Fertigung dcr das Wandcrbuch ausstellenden Behörde. — Sohln ist die Vorschrift für das Benehmen des Bctheilten, und in Folge der allerhöchsten Entschließung vom 16. Februar 1822, die Warnung eingeschaltet, daß jede Verfälschung des Wandcrbuches nach den Paragraphen 176 und 181, des I. Theils des Strafgesetzbuches, als Verbrechen des Betruges geahndet werden würde. Im weiterm Verfolge sind die Zeugnisse der Arbeitsgeber, dann die Rciscbewittigungen und Vidirungen dcr berufenen Behörden einzutragen. — Z w e P t e n s: Die Ausfertigung der Wanderbücher hat durch die Bezirksobrigkei-ten zu geschehen. — Drittens: Jeder inländische Handwerksgeselle oder Arbeiter muß bis zu dem im allerhöchsten Patente bestimmten Tage, nämlich bis 1. May 1629, ein Wandcrbuch sich verschaffen, widrigens ^er als cmsweislos angeschen und behandelt; dcr ein solches Individuum aufnehmende Arbeitsgeber aber nach den Bestimmungen des §. 79, des II. Theils des Strafgesetzes, die wegen Aufnahme von Gesellen ohne einer ordentlichen Kundschaft bestehen, bestraft werden würde. Der Gesell oder Arbeiter hat sich bep der Obrigkeit seines Aufenthaltes gegen Einlegung seines Lehrbriefes, seiner Kundschaften und Arbeitszeugnissc um ein Wanderbuch zu mel« 36 den. Der Inhalt der beygebrachten Kundschaften und Zeugnisse ist auszugsweise in der Art in das Wanderbuch einzutragen, wie es in der Folge in Absicht auf die Arbeitszeugnisse vorgeschrieben werden wird. — Viertens. Innlandische Handwerksgesellen und Arbeiter,^ welche nach dem zur allgemeinen Einführung der Wanderbücher bestimmtem Tage aus fremden Staaten zurückkehren, haben derselben Pflicht bey der ersten Gränz-Obrigkeit gegen Einlegung, ihrer Handwerks-Urkunden und Pässe nachzukommen. Hier ist dasselbe.zu beobachten, was in tz. 3, in Absicht auf d.ie Eintragung der Kundschaften und Zeugmsse angeordnet worden ist. — F ü n f-t e u, s: Das Nämliche gilt auch für die ausländischen Handwerksgesellen und Arbeiter, welche einwandern, in so fern dieselben nicht bereits, mit Wanderbüchern von H?cite ihrer Regierung versehen waren. Für ausländische Wanderbücher gilt dasselbe'Verfahren , welches für die innlandischm vorgeschrieben ist. —--S e ch s t,e n s: Für die Ausfertigung des Wanderbuches ist ein Betrag von> i5 Kreuzern, dann die Stampelgebü hr mit i5 Kreuzern, folglich zusammen 3o Kreuzer M etallm ü n z e zu entnchten. Siebentens: Das Wanderbuch ist bey dem Eimrttte in die Arbeit von dem damit Betheilten, dem Arbeitsgeber zur Aufbewahrung . zu übergeben. Bey dem Austritte aus der Arbeit, hat der Letztere mit dem Arbeiter und dem Wanderbuche zur Bezirksobrigkeit sich zu verfügen, bey derselben die Zeit durch welche jener in Arbeit gestanden gcnau anzugeben, und wenn der Arbeiter geschickt, fleißig und treu sich benommen, dicsc Eigenschaften zu be-siättgen. Beydes hat die Obrigkeit in das Wandcrbuch einzutragen. Sollte das Zeugniß ' in Ansehung der letztern Eigenschaften nicht günstig entfallen, so ist nur dieArbcitsdauer, oder hinsichtlich des Zeugnisses, ii'ber die eine oder die "andere der bemerkten Eigenschaften nur jenes aufzunehmen, welchcs zumV.orthci-le des Arbeiters gereicht. Der Arbeitsgeber" har dieses Zeugmß nut seiner Namttisfcriigung zu versehen/ und, die Obrigkeit die Fertigung ämtlich zu bestätigen. Üebngens kann dem Arbeitsgeber das persönliche Erschemen v^' d;-Bezirks-Obrigkeit nachgesehen werden, -., er derselben ein schriftliches Zeugniß üb'.'r oaö Benehmen des Handwerksgesellen übergibt.— Achtens: Wünscht der Arbeiter m He>n Inn-oder Auslande ;T reisen, so ist alles dasjenige zu beobachten, was btsher für dtt Ausfertigung von Wand5rp.sssen in die ein? yder die andcrc Provm^. da^n in das Ausland vorgeschrieben war. — Jens Behörden, welche in einer oder in der andern Beziehung selche Bewilligungen und, Pässe ertheilten, ode^ vidirten, haden auch für die Zukunft in ihrer Wirksamkeit zu bleiben, und die Bewilligung oder Vidirung in das Wanberbuch einzutragen. -^ Die Vidirungen sind von d?r Obrigkeit ,n den ordnungsmäßig zu führenden Paß? Protocollen unter Eröffnung einer besondern Rubrik für die Nummer deß Wanderbuches in Evidenz zu halten, — -Neuntens: Gleichwie der Handwerksgeselle und Arbeiter das — die Stelle dcs Passes vertretende Wanderbuch auf der Reise-Rollte b?p den Obrigkeiten vorzuweisen ve,.-pflichtet ist, ebcn so haben diese auf die gz, naue Einhaltung der vorgezcichi?etm Rou^ zu wachen,- und Hierwegen nach Maßgabe der bestehenden Ps?ß-Vorschriften das Amt zu handeln. — Zehntens: Sollte in einem Wandcrbuche kein Raum zu Eintragungen mehr erübrigen,, so isi dem Handwerksgesellen odcr Arbeiter zu dem bcreits besitzenden Wanderbuche om zwcntes auszustellen, in dcm letzteren jedoch ausdrücklich zu bemerken, daß dieses eme Fortscl'üna des früher erhaltenen sey. — E i l ft e n s: Geht eln Wandcrbuch verloren / so hat der Handwerksgeselle oder Arbeiter ^ar>on bey der Bczlrks-Obrigkeit dic Anzeige zu machen, wo der Verlust sich zuaetrcsMi hat; diese ist verpflichtet, darüber' eine genaue Untersuchung einzuleiten, ob und in wie ferne die Angabe sich bewahrt, zu welchem Ende insbesondere von der Obrigkeit, in deren Bezirk? der Geselle oder Arbeiter zuletzt in Arbeit stand, die Auskunft einzuhohlen ist, ob er mtt emcm Wanderbuch versehen war, und im Bejahungsfalle dem Anzeiger die ämtliche Bs-siätigung dcs Verlustes auszustellen, gegen welche demselben eimDuvplicat des ursprünglichen Wanderbuches mit der ausdrücklichen Bemerkung, daß es ein Duvvlicat sey, von j^icr Obrigkeit auszufertigen ist, die das verlorene Wanderbuch ausgestellt hat. — Z ,v 5 l f t c n s: Macht ein Handwerks-r- ^' Avbcttl'r sich eines Verbrechens, em^' ichwcren Pol^y- Ucbertrettmg oder eines P>>liz?y-Vergebens schuldig, so lss dem-lben das Wcmderbnch nach ausgestandener Glrafe stets wieder zu seiner Legitnnaiwn über seine ft"H?ren W^ndcr^ahre zu behä'n-d'gen^ ohne hierin ?!ne Erwähnung von dcr B^rafU/(g zu machen. — Drcv; chn-f c n s ^ Ueder die auszufer^-qenden W«n-de'-bücher siiid v^n den Obrtqkcirel^ genaue ^rotocctli' zu fichrcn, wllchf dit fortlaufende 37. Zahl der damit ebenfalls zu bezeichnenden ausgestellten Wandcrbücher, den Namen, Geburtsort und das Signalement der Betheilten, nebst den Datum der Ausfertigung zu enthalten haben. — V i c r z e h n t e n s: Die Ausiage der Wandcrbücher w,rd nach dem angeschlossenen Formulare von der Landcs-sielle besorgt, und es werden dl? Obrigkeiten gegen Verrechnung der Ausfertigungs-und Stampel- Gebühren damit verlegt werden. Laibach den n. December 1826. Joseph Camitw Freyherr v. Schmioburg, itandcb - Gouverneur. Johann Nep. Veßel, k. k. Gudcrnlal-Rath. /l5 Kreuz«, > ?>"^ ^ Stamp«! ^/ x^^>-^"^»^ W a n d e r b u ch m Folg? des allerhöchsten Patentes vom , ^L ^ Für: Name Geburtsort Alter , Wohnort Profession - , Stand Religion Statur Gesicht . . Haare ! Augen Nase , M.u:-ld Besondere Kennzeichen Namensftniglmg Alle lnn^und ausländischen Behörden werden ersucht, den Vorweijcr unbcirrr hin und her zichenzu lassen, und ihm den thunl'.chen Vorschub zu leisten. (^. 3.) Fertigung der ausstellenden Obrigkeit. Auszug aus der Currendc vom 11. December 5826, Nr. 27083. — Erstens: Für die Ausfertigung dcs Wandcrbuches ist ein Bctrag von i5 Kreuzern, dann die Stämpel-gebübr mit i5 Kreuzer, folglich zusammen 3c> Kreuzer Conventions-Münze zu entrichten. — Zweyten^s: Das Wanderbuch ist bcym Enurittc in die Arbett dem Arbeitgeber zur Aufbewahrung zu übergeben. Beym Austritte des Gesellen aus derÄrbcit hat Letz-Nrer mit dem Arbeiter ulid dem Wanderbuche M Blznksobngkett sich zu y^rstgen^ b: u^d Amtsers forocrm'sfe wurde cm jahlllHer Pauschalbe-traq von Sech^g Gülden m Eonv. Münze bewill^et.— Die Zenanas« Emolumente sind beiden Beamten zur Theilung nach Verhältniß ihrer Besoldungen einstweilen mit Vor« dchalr einer anfälligen Aend.rung überlassen woiden. Die Nebengenüff^ von Recepissen und Esta.ffeten müssen aber dem höchsten A^rar ganz verrechnet werden, anH sindet der Bezug der 5 Ha von der Postwagens-Dorto-Verrechnung nicht mebc statt. — Für bcn Possoerweser m Troppau wurde d«e llte Dlä-ten - sl^ffe bestimmt, und »hm der Genuß einer freyen Wohnung im Ha »se, wo das Postamt untergebracht ist, bewillHet. — Zur Besetzung dieser D»enststel!en wnd der Concurs m,t der Frist bis Z l. Jänner 1829 au^ geschrieben, bls wohin die Bewerber ihre gehörig belegten Gesuche hierorts einzubringen haben. V.0N dem k. k. mährisch-scklesischen Landes-Gubernium. Brünn am iZ. December 1628. Ferdinand Gtelnherger, k. k. mahrisch-schlesischer Gubernial-Secretär. Anhang zur Nmbacher Mitung. ^remvcn - Anzeige. Angekommen den Z. Jänner 5829. Hr. Anton Freyherr «^ l.-^c., k. k. Kammern und Hofratl), von Venedig nach Wien. —.Hr. L^on Kohen, Handelsmann, von Trieft nach Tr«st. — ^>r. Gavolla Michallotje, Handelsmann und turri,cher Unterthan, von Klagenfurt nach Trieft. Den /4. Hr. Heinrich v. Gerliczy, Gubernial-Assessor in Finme, von Ncust^dtl nach Oinme.— Hr. Andreas Mochard, Professor der Mathematik, von Grätz nach Trieft. Den 6. Hr. Joseph Langer, Glasfabri^Inha-ber, von Cilli nach Tricst. — Hr. Johann Bsipt. Romano, Bemittelter, und Hr. Emil Kühn, D^ > der Philosophie; beide von Wien nach Trieste Den ?. Hr. Ferdinand Herberger, Graf Ba-thyanischer Buchhalter, nnd Hr. Aloos-Pilch, Graf Vathyanifcher Canzellist; ,beide von Mcüland nach Grätz. » Den 9. Elisabeth Savtory, Kamnierjnngftr des Herzoges von Lncca, von Florenz nach Wien. — Hr. Lazaro Nobizzo, Bemtttctter, von Trieft naö) Wien. Den 10. Hr. Casimir Graf v. Stadnicki, und Hr. Friedrich Weißcnfclner, Handelsmann; beide von Trieft nach Wien. — Hr. F. AloyS Pogleyen, patcnürtcr Vensal, von Trieft Mch Kappel.« VNilMrstanV ves MliibachstusseV am Oegtl Ver gemauerten <5^ncsi - Vrücke. be^z geöffneter Kchwtllwchr: N en 12. Iä n n er 1829: 0 Schud . 6 Z 0 ll. — tz'i ». unter i)«r Sä, le u ß e nb e c t u n >;. Eours vom 7 Aänner »829. M^a'«fcku^vcrschr<>bunl,«n ^u 5 v.H. l'n EM.) 96 »^F Vkllrst? Ol?Ugc>t!0N. . HofkaM'^ .^^ ^ ^ ^ ^- ^5 mcr,O^iga!,on. d. Zwariqs.>^ .^'^7 ^, _^ ^^Odl.^t. der Stande v.^^'^ß - Dail. M!t Verlos, v. I. i82o füü »oo ss. (in CM.) 169 7l» deno detto v. I. 1821 für loolfi.(m CM ) 122 5)5 W'cn.Stadl.Nanco.Qdl. zu 2 il2 v H. (,n CM.) 5iZj4 detto detto ^u 2 p. H. (in CM-) 4» 2^5 Obligationen der cilc. Lomb. (Kchulocn zu 2 ,j4 v. H. (in CM-) ä6 ij8 (Alarm!) (DoMlN.) Obl.^ttonen de, Stände s (C.M.) (C. M,) v. ^>''tctrc>ch unrcr und I zu 3 v.H.i — ,-» 00 dcr(3nn«, v0!!?^d->zu 2,/H v.H. 5i 1^4 — men . Mahren . Löchw l zu 2 ,/ä v.H. > — — st,n/St«yelwa.lk..NärN'. «W2 v-H » 4^ 22,^ ten, Krain und Görz ^zu 1 3//i vH. j — -^ Velttral-Casse-Aliweisuilgen. Jährlicher Disconto H pCt. Vaik.Actien pr. Stück iiob gjic, in Cynv. Münze. ^etrtid Durchschnitts - Preise in Lcubach am 10. Jänner ^29. Ein Wicn. Mctzcn Wcihcn . . 4 st. — ^ k?. ^- — Kulurutz , . 2 1, 4» — » — — Korn . . . 2 „ 4» — >, — — Gerste . . . 2 „--------„ ,— »- Hicvsc . . . 2 „-------- ,» »_ »- Hcldcn . . . 1 ,, 5'/ — » ^ .^— Hafcr . . . 1 ?, 24 3j4„ 13 2»., / Nachträgliches ?7 e r z e i ch n i ß wohlthätigen Neujahrs - Gratulanten in Laibach, welche MM Besten des Viefigen Armen - Instituts MenjahrMünsch - Vr_ laßkTrten Oetöst haben. „Es folgen die besten und herzlichsten Wunsche Allcr — an Alle." (B e s ch l.u, ß.) 84Ü Herr I. L. Pototschnigg. V49 „ Franz Xav. Bregar, Pfarrer zu Stoppttsck. L5o „ Franz Lukcschitsch, Kaplan zu ^loppitsch. L5t j „ Franz Schmidt, zu Nedelitz. Ar. 65« Herr Wincenz Zorn, sammt Frau. 353 Frau Cacllia Legedusch, ln NedeNtz. 654 Herr Joseph Fuchs. 355 Herr Carl Wmkler / Beamter zu Mün-kendvrf, sammt Gemsthlmn. 40 Mubermal- Verlautbarungen. Z.22. (2> »ä Gub.Nr.28259^4559. Currende des k. k. illyrischen Gubcrniums zu Laibach. Die für dk Beamten in Gubfiitutionsfallen festgesetzten Bestimmungen finden auch auf beeidete Pracllcanten ,hr« oolle Anwendung. Aus Anlaß einer Anfrage ist mtt hohen Huf» kammer-Decrete vom 24. v. M,, Zahl 42910, dleser ßandlMelle bedeutet worden, daß nach den beiiehenden Verschroten dle mit Anstel' lungs- Decreten versehenen beeideten Practi« kanten ohne Unterschied des Geschäftes, für welches sie verwendet werden, als Beamte anzusehen stnd, daher aüe diejenigen Bestimmungen, welche durch die allerhöchste Entschließung pom 24. Mär; 1823, für die Beamten in Bnb^uutionsf^llcn festgesetzt wurden / auch auf dieselben ihre vl'llü Anwendung finden. — Da jedoch mcht ;u verkennen «st, daß hieraus m manchen Fällen für das Aerar eine größere Auslage entstehen kann, als wenn der Gubstttut die Genüße erhielte , welche mtt dem Amt?, zu dessen Versehung er berufen wird, systemmaßlg verbunden sind, so lst es überhaupt d«e Pflicht der Behörden für d«e möqllchtt schnelle Besetzung der erledigten Dienstvläye («Vorge zu tragen, und in den bemerkl?n Faiicn, besonders, wenn voraus ;u sehen ist, daß dessen ungeachtet die Sub'ittlMon durch eine längere Zeit dauern dürfle, darauf hinzuwirken, daß sich der Gubssttut mil jenen soltemmas-sigen Genüßen ohne weitere Ansprüche zufrieden stelle. — Diese hohe Erläuterung wird im Nachhange zu der Gubernial-Eur-rende vom 7. Iuny l. I., Nr. 11849, zur allgemeinen Wissenschaft, und genauen Nachachtung hiermit bekannt gemacht. Lai^ch den 18. December 1828. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, ^andeb-Goui'elneur. Franz Ritter v. Iakomini, k. k. Gubcrmal-Secrctar, als Rcftrent. Z, 14, (2) «d Gub. Nr, 29047. A V V I S O. - Allesi 1 provvedimcnti chc potranno ©ccorrere onde complelure il personale deli' i. r, Tesorcria Gamerale e ui Guerra in Zara, e dclle ii. rr. Gasse circolari in Paltnazia, diotro , 1' aatorizzazione. poni- \ la dair osscquiaLO dccveto dell' Eccelsa i. r. Autiea Camera generale 17 Novembre p. p. Nr. 4Ö856 - 25r2j viene aperto il «oncorso pc* segaenti postij cioe: di Gan- ¦irollore circolaro con V anno stipendio di siorini seicento, e Cobligo di mallerem di siorini oltocentoj Ufficiale di Cassa second eb risultante vacanza o di imo con T anno stipendto di siorini seicento (600) 0 di 2'do con siorini Cinquecento (5oo) c di 3zo con tiorini quatroccnto (400)) Scti-tore di cassa con 1' anno stipendio di iio~ rini trecento (3oo) aumentabile a siorini trecento cinquanta (35o). — Dovranno 1 concorrcnti essersi prodoUi alP i, r, Go^er-no dolla Dalmazia immeditamenle, o 915 sono impiegati, col mezzo del Dicasteni da cui dipendono, eniro la giornata d-a trantaun (3i) gennajo p. v., con le risper-tiYO supplicazioni pel posto al quale aspi-rano facendo debitamente constare i esse patria, eta, stato, rciii^ionc, studj c sp«*-cialmentft i silosoßci o alnieno i gimnasialt^ imficglii costeuuü con indicare s cpoca del principio e cessazlone riguardo a ciascua de' medesimi, assiduiia, moralita, abilit* ed in porticolare pcrfctta co^nixione del conleujirio e dell manrjiino deMi affari di cassa, e pei suddetii post! di Gonlrollcrc^ od Ufficialc anche quolla, se I'lianno, del-la manipulazione dclla cassa di guerra, possibilita di prestare Una cauzione di siorini millccinqiHjccnto (i5oo) die in segui« ¦ to occorresse , posseso di lingue c special* mente dellc -indispensaluli tcdesoa ed ita-liana e relazioni di adiniiu e di parentela contemplate dalia ^avernativa Notiücazione 10 luglio 1827 ,*Np. 13278-3784. — Ri-guardo a que* con corrctiti che non trovan-do5i incatnminatti nella enrriera degli im-pieghi di cassa e di cenubilita non sosten-noro il prescritto essame pel servizio di cassa o lo subirono da oUrc 1.111 raiuo si dicliiara die 1'esame per i medesimi sara ten 1.1 to presso le ii rr. Tesorerie cameruli di Zara , Vienna, Milano , Yenezia , Trieste e Lubiana e presso gl' ii, rr, Gapitana- 11 circolari di Spalato, Ragusa e Gattaro neifa giornata de' diciaaove gennajo sad-dei.to con 1' osseryanza delle son jig di mc-lodo — Vcnii'tio anche avvertid i con-correali i '[uali non eoprono ancora veruii impicgo effbitivo a ginstificare nella loro snpucazionc , oltrsi ag'i studj fatti anche le localitta del hno domicilio all' epoca de medesimi come pure del domicilio, e delle o-ccupazioni not tnmpo succesivo e con-tinuo fino al prcsenic. Dall' i.' «'¦ Caoverno deila Dalmazia. Zara 9 Decembre 1828* DOMENIGO de CATTAIHJ, in. p( j. K. Segrcurio & Govftrno. <3< Slmt$--$utr ^t* f>, s>. i3. 34nncc 1829.) Hl «reisämtliche ^erlautbaruttMtt. 2« 16. (3) Nr. i356o. Kundmachung. Ueber Ersuchen der k. k. Landesbau-Direction vom 27. d. M., Zahl 3t44, .wirb bei diesem k. k. KreiSamre am ^7. Jänner 1829, Vormittags 9 Uhr, cme Minuendo- Llctt'atwn, wegen Uebernahme der mtt hoher Gubernilll-Verordnung vom t6. d. M., /^ahl 28129, bewilligten Bauherstellungen lm Gltticheryofe, und zwar in abgesonderten Protokollen/ nämlich für die, welche die schnellere Austrockmmg der uon dcr Salzsäure er° g^ffcnen Mauellvcvke des Erdgeschosses be» zwecken, Pann für jene, welche zur saN» z-s«2lH eben di?fts Gebäudes gehören, abgehalten nn-de». — Dle dlrßfälllgen Kosten belaufen fich'nach den buchhalterisch adjustnten Kosten Ülberschlägen, und zwar für ine Z-rstere an Maurer- und Zlmmermannsarbcit auf 106 fl. I5 kr., für 0te kctztcre aber an Maurerars belt und Matenalien, an Zunmermannsar-belt und Matenalttn, an Tischler», Schlos« sei-, Glaserer-, Anstreicher-, Guß: und Mahlerardcit"auf 59Z si. ä^ kr. Die Ueber-nahmslustlgcn werben daher eingeladen, bei dieser Mmuendo - Versteigerung sich einzusin-den. — K. K. Kretsamt kaibach am 3». December 1326. Vermischte ^erlautblrrunOen. Z. Z0. (l) E d l c t. Nr 19.56. Von dem Bez. Gerichte Reifniz w,rd'h»e-mit allgemein kund gemacht: 3s sey über execum'es Einschreiten der Bez. Obrigkeit Relf-mz ln die öffentliche Versteigerung der dem Joseph Tschampa, cigenlhümllchen, im Dorfe Brückcl liegenden, der Herrschaft Reifn';, 5„d Recttf. Nr. Z79, z,^sharen 1)2 Kaufrechts-hübe sammr Zugchör, wegen an landcsfürssl. fteuernrückstandlgen ZZ fi. 2 2lä kr. M. M , e. 8. e. gewill,g«t, und zur Vornahme derselben drey Termine, nämlich: der erst« auf den 29. Jänner, der zweyte auf den 25. Fe? bruar, und der dritte auf den ZQ. März k. I. ißLy, jedesmal Vormittags um io Uhr im Ol^e Brückel mlt dem Btpsatze bestimmt wor-den, daß wenn ebengenannte i>2 Hübe bey ^er ersten und zweptcn Feilbietungs-Tagfa-hunz um den Vchäßungswerth pr. ^5? si. M. M., oder darüber mcht an Mann ge-bracht werden könnte, bey der dritten auch un:?r demselben hintangcgcben werden wü:de. Wozu alle Kaustljsilgen und die inrabu-llrlen Gläubiger zu erscheinen mit dim An« ,^ang« «mgNadcn werden, tzsß ^i« tzi«ßfqll;zt Schätzung und kicitationsbedingniffe täglich hleramtß eingesehen werden können. Bezirks, Gericht Reifmz den io.De« cember 1826. ___________^^__^__________ Z. 26. (1) Nr. »363. Feilbietungs - Edict. Von dem k. k. Bez. Gerichte der Umgebung Linbachs wird bekannt gemacht: Es sey auf Ansuchen des Joseph Dobrautz von Itschza, in die öffentliche Fe,lbletung der, den Schuldner« Barthelma und Glmon Perschm eigenthümlich gthöngen, m,t gerichtlichem Pfandrechte beleg« ten, und gerichtlich auf ,322 fi. ,5 k. M. M. geschätzten Rcalttälcn , als: der, der D. O. R. sommenda ialbach, «nil Urb. Nr. ,8, 26 1^2, 65,265 und 2o3 zmsbaren Ueberlands 5 Ge< mcmdeacker, dann der, dem BrafLamberg'schen Eanomcate zu kalbach/ »nd Urb. Nr. 7, Recl. Nr. l«4 dienstbare, in Ieschza liegende Kausche sammt An- und Zugehör, wegen aus dem wlrthfHczflsamtllchen Vergleiche, ciäo. «,.Iu, lv »628, Nv. 2c»7> schuldlacr 507 fi. 3o s»'. M. M. sammt5 HoIntccessen, Gerichts? un> Executions-Kosten gewilliget worden. Zu dlescm Ende werden nun drep Tag» satzungen, und zwar: die erste auf den 15. De< cember l. I-, die zweyte auf den 19. Jänner, und die dntte auf den 2H. Februar »629, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr m I^o» 00 Ieschza bey den Schuldnern mit dem Beysatze angeordnet, daß, Falls diese Realitäten bei der ersten und zweyten Tagsayung um den Schätzungswerty vder darüber nicht an Mann gebracht werden sollten, selbe hei der dritten Fellbletung auch unter dem Schatzungswerch« hintangegeben werden würden. Sämmtliche Kauftustig? und Tabular-Gläubiger werden hlezu zu erscheinen mit d?m Anhange eingeladen, daß die dlehfallige Schätzung und kicitationsbedinglnsse taglich hieramls eingesehen werden können. K. K. Bezirksgericht zu Laibach am lg. November ,626. Anmerkung. Beyder ersten Feilbietungss Tagsatzung hat Niemand den Gchä-tzungl'werth angeboten. s- 26. (1) Nr. i/96. E d i c t. Von dem Vc;t,ks-Gerichte dcr Stests-herrschaft Adelsberg wird bekannt gemacht? Es sey auf Ansuchen dcs Herrn Carl Echmol, die Execution gezogene Halbhube, bey der ersten und zweyten Feilbietung um oder über den Schatzungswerth nicht angebracht werden könnte, solche bel der dritten auch unter demselben hmtangegeben werden würde. Wozu die Kauftustlgen mit dem Neysa-tze zur Licitatwn eingeladen werden, daß sie d»e Lasten und Vortheile der Hübe tagllch in der Amtskanzley einsehen können. Bezirks-Gencht Ndelsberg den 2ä> December 1828. Nall - HachriOt. Die Direction der hlerorngen Schützen« Gesellschaft hat sich elUschloffen, zum Vergnügen des Publicums und zur Glcherstellung der Auslagen in dem schießstattgebaube drey subscribirte Bälle: und zwar am 2I. Jänner, M. und 16. Februar d. I., abhalten zu lassen. Der Subscrlptions - Prels w«rd für jeden Ball auf Io kr., somit für alle drey Bälle auf 1 fi. Zokr., für dle Person be-flimmt, und die Herren Gub^ribenten werden ersuchet, nebst ihren Namen auch die Zahl der Personen, dle an dtescr Unterhaltung im Subscriptions-Wege Antheil nehmen wollen, einzutragen, mdem die betreffenden Blllctten nach dieser Vormerkung ausgestellt und nur den sudscribirten Ballgästen der Emt'.'^tt gestattet werden kann. Die Gubscripttonsbögen werden von Schützenfre'üUden in Tlrculatiun ßesctzet, übrt-gens erliegen aber auch solHe bepin H?rrn Joseph Karlnger, bürgert. Uhrmacher üm Platz Nr. Z.. und bep.n Herrn Gasperotrl, bürgert. Handelsmann am Margen - Platz, Haus- Nr. ^5 bereit, bey welchen auch die Subscriptions- Geldbetrage erleget werden. Damit indessen die nöthigen Vorkeh« rungen getroffen werden können, wird die Subscript,on am 21. d. M. geschlossen, und dann durch besondere Anschlag- Zetteln dle Abhaltung der Bälle bekannt gemacht werden. Endlich wu'd ermnert, daß es jldrm Fremden freigestellet dlelbt, auch zu dnscn Bällen gegen den Emirulsprels von /»0 kr., zu erscheinen. Von der Direction der Schützen- Gesellschaft lN Laibach am 12- Jänner 1829. Z. 32. (1) Auf dle Hetrschaft Iadlanitz wird ein lsdiger Oeconomie- Verwalter, zugleich Grundbuchsfül)rer, gesucht; welche Stelle mtt Ende Februar l. I. zu besetzen ist. Die lusttragenden Ind'.vldum haben sich an die Hochfreyherrliche Inhabung zu Iablanitz mit ihren docmmnNttm Gesuchen, rückfichUlch der Beding-niffe aber an die Connnenda Lalbaä) zu verwenden. Z. 5i7"(i)^ ^ Im Hause Nr. 2l, am alten Markte, sind für künftigen G-eorgt zwey' Wohnungen im ersten Stocke zu vermuthen. Die erste Wohnung besteht in sechs Zunmem mit Küche, Speis, Keiler, dann Holzlege; die zweyte Wohnung aber besteht m drey Zunmern mit Holzlege. Im beliebigen Falle wird auch der ganze erste Stock zusammen ver-mietyet. Das Nähere erfahrt man beym Hauseigenthümsr iu der Handlung. 3- 4a. (l) 12 MM Nmbmher Kchieß - KtTtt' NknNer für das ? i ^ n c> - ? 0 r t e, von NeovolV Oajetan NeVenig. Auf diese im originellen Geschmacke verfaßten Ländler wird in dm'em Zeitungs - Comp-toir PranutMration angenommen bis 24. Jänner mit 3a kr. E. M. pr. Exemplar. Auch werden diese Ländler auf gefällige Bestellung für das I^lio-^cine zu 4 Handen eingerichtet werden/ und um Zc» kr. C. M. pv< Exemplar zu haben sepn.