HM7. Jahrgang 116. Aibacher Leitung. ""M^> «, °"^p". hallM^g st, ?'«!,/ Im Comptoir: "i»e <>, i ^'' balbj«>rin si, 5,5N, ssllr die ^ustfNxnn i»« Ha»« ganzjährig st 1, — InsertiouOyebur: Für bis zu 4 ^ii!'» ^5 tr,. grüsiere Por Zeil»,' U lr,: bei öslere» MildsrholuiMU per Zelle 3,lr, Hlr «Llllv, ssell,» erschrlitt »Mich, mit Ausnahms der 2°»»' und Felerw«?. Die Ubmlnlftratlon befindet sich , Uunlirelsplah 3lt. 2, d!e Pedarttl»» Aah>!huf„al!e. Nr, lö. Eprechftmide» der «odanion vo» » bis li Uhr vormittag», Uufranllerle Urlefe ivxlben nicht aügciwminen, Manuscripte nicht zurückgestellt, Amtlicher Theil. wdiM' ^ "°b k. Apostolische Majestät geruhten aller- P i t r 3eldmarschllll-Lieutenant! Anton Ritter von Ht^^l ch, zugetheilt dem 2. Eorvscommando, zum ff^'^kn des Militär-Obergerichtes zu ernennen; Ll^i Transferierung des Feldmarschall-Lieutenants ll'iM Pavel, zugetheilt dem Reichs«Kriegs-c°lNtnI3"' " gleicher. Eigenschaft zum 2. Corps-^"d° anzuordnen; , ^<." . ^ ^- !^ ^ttw ""Hebung des Generalmajors Friedrich Ritter dllec? ^ ^ ^ ^l>n Adelsburg. Befeftigungsbau« Mcks ^^ ^"ol, auf sein Ansuchen aus Gesundheits-'^ln, von diesem DieZstposteu anzuordnen; zu ernennen:^i.') .^':. ^j ni>, ! ! z,f^ Oberste des GenieftabeS: ^lesl^ ' ^ u d a, Geniedirector m Przemysl, zum 'VunMau-Direclor für Tirol, und ^^stlri!?"^ Aobinger, eingetheilt zur Truppen-^llv ln ^ beim Infanterie-Regiment Freiherr von ^ 102. zum Geniedirector w Przemysl; t>«n " ö" ernennen:" ! .. l"^ »! ' ^^-^l bt^ übelsten Karl Weiß von Weißen- ^ijei' ^^ommandantm ^ des Dragoner - Regiments ^ Ln^""z 9lr. 1, zu« Commandanten der ^llerie-Nrigade; .1 . , , ^l,^" Oberstlieutenant Karl T^esßtyänszky ^en^ ' ^^ Generalstabsco5p5, eingetheilt zur «lo^^ Heizleistung beuu Husarenregimenl Wladimir ^lu? "°" Russland Nr. 14, bei definitiver Trans. ^ C^n^" ^^oner-siegiment Kaiser.FnMz.Nl.. 1, Mandanten dieses Regiments; ^ ^ ^ . ^6? '" ernennen: ^ NegtUlents'EolNmandanien: » "°"r M a chalict^. de«Inflln«trie.Reaiments sivleni !? Handel-Mazzetti Nr. 40, beim Infanterie-si. iovanovic, des Infanterieregiments ^l^^Uac.c Nr. 69, beim Infanterie. Regiment lt d"n^ Quinary Nr. 38; >tt^""n°hme ^^ Obersten Anton Stanlovii, ^ dtll, ^kn ^ Divisionsartillerie-Regiments Nr. 18, '^ in j ^ebnisse der Superarbitrierung als invalid, Vks^anzuoldnen: ^^^^_ den Obersten Otto Frank, des Generalstabscorps, eingetheilt zur Truppeudienstleistung beim Divisions «Ultillerieregiment Nr. 37, bei definitiver Transferierung zum Divisiolis-Artilleneregiment Nr. 18, zum Commandanten dieses Regiments zu ernennen; dem Hauptmann«»Rechnungsführer: erster Classe Adolf Vöhm, des Infanterie.Regiments Galgützy Nr. 71, anlässlich der auf sein Ansuchen erfolgenden Uebernahme in den Ruhestand das goldene Verdienst» kreuz mit der Krone zu verleihen. Se. l. und k. Apostolische Mdlestst habe^ 5nt Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I. die Wahl des Fürsten Karl Au e r s p e r g zum Präsidenten, dann des Franz Pirko und des Professors Emerich Meißl zu Vwpräsidenten der Landwirtschafts' Gesellschaft in Wien allergnädigst zn bestätigen geruh». '' i. Ledebur m. p. Mchtamtll^er T^zeil. !l^ ö^'^ ^Zur umereu ^age^,'' ^) Die große Action der MinisteraMage ist vorbei und vielleicht werden nunmehr die parlamentarischen Verhältnisse in ein etwas ruhigeres Fahrwasser gerathen. Der Ausgang der Anklagedebatte war ja schließlich doch ein sehr entmuthigender, wenngleich der Uebergang zur Tagesordnung nur mit «iner Mehrheit uou 40 Stimmen angenommen wurde. Die 163 Abgeordneten jedoch, welche gegen den nackten Uebergang zur Tagesordnung votiertem, waren, wie. jedermann lweiß, nur zum geringen Theile für dieMinisteranllage selbst. Die liberalen Großgrundbesitzer beispielsweise hatten ausdlücklich erklärt, die Ministeranllage zu perhorrescieren. Dennoch wollten sie und manche andere Gruppe nicht ohneweiters den bloßen Uebergang zuc Tagesordnung ohne jede Motivierung annehmen, weil darin eine rückhaltlose Billigung der Sprachen-Verordnungen gelegen wäre und jede dieser Gruppen entweder aus nationalen oder verfassungsrechtlichen Gründen eine Einwendung gegen die Sprachen» Verordnungen erheb n zu sollen glaubte. Nichtsdestoweniger waren, wie bemerkt, diese Gegner des Ueber-ganges zur Tagesordnung durchaus nicht Freunde der Ministeranklage. Wäre nicht der Uebergang zur Tagesordnung, sondern umgelehrt der Anklageanlrag selbst der Abstimmung unterzogen worden, dann hätte derselbe zweifellos nicht mehr als. die ungefähr 60 Stimmen jener Abgeordneten auf sich vereinigt, welche die An« klageanträge eingebracht haben. Im iibrigen wird es sich nunmehr zeigen, ob die Linke grioillt und imstande ist, die Obstruction fort« zusetzen. Die christlich-sociale Partei hat sich als entschiedene Gegnerin der Obstruction declariert, weil sie die socialreformatorischs Arbeitsthätigkeit des Parla« mentes nicht gehemmt wissen will. Auch die deutsche Volkspartei hat sich bereits erklärt, dass sie gegen volkswirtschaftliche Vorlagen keine Obstruction zu er« heben gesonnen sei. Unter solchen Umständen werden es sich wohl auch die Deutschfortschrittlichen in Böhmen ernstlich zu überlegen haben, ob sie auf der unglück« lichen Bahn fortschreiten wollen, die sie in den letzten Tagen gewandelt find. Wir können nur nochmals betonen, dass dies — abgesehen vo» aller Rücksicht auf das Staatsittterlsse — schon vom parteitaktischen Standpunkte ein schwerer Fehler wäre, weil auf folche Art die Wählerschaft geradezu systematisch an die verderblichen Reizmittel des Radicalismus gewöhnt und eben dadurch den extremsten Parteien in die Arme getrieben würde. ^ r ^ Mittlerw'ile' W . M' Sonntag hie berüchtigte Dresdener Versammlung gegen die Sprachenverordnungen stattgefunden. Aus dem geplanten «Deutsch-österreichischen Parteitage» aus sächsischem Boden ist ein Conventilel geworden, auf welchem nur reichsdeutsche Redner das Wort ergreifen durften. Von der Versammlung ist nicht viel zu berichten; sie war von uorneherein gerichtet durch das Urtheil aller, welche einen Rest von patriotischer Gesinnung und staats-bürgerlichem Selbstgefühle bewahrt haben. Ganz besonders erbärmlich und läppisch musste sich diese Anrufung der Intervention des Auslandes seitens der radicalen Deutschnationalen ausnehmen, derselben Partei, welche nicht genug Worte der Entrüstung zu finden vermag, wenn irgend ein Budapester Blatt auch nur eine Meinungsäußerung über österreichische Verhältnisse wagt. Uebrigen« sind die Herren hinlänglich bestraft, an der Dresdener Versammlung durften sie nur als stumme Gäste theilnehmen und der Fluch der Lächer« lichkeit lag von vorneherein auf dieser Demonstration, von welcher sich selbst der größte Theil der fort« geschrittenen Deutschnationalen aus Oesterreich fernegehalten hatte. . Feuilleton. 't Legende vou^de^heillg^nMlWech. ^lilhn ' Vrätorlum von Kranz Liszt.',',>^''// ''"'^ ^ber philharmonischen Oejcllicha^cinl >Mi 1897. i^d der " gelegentlich' «wer Besprechung von ^ltzej. festen Richtung im Verlaufe der letzten i„?t^. "emerlt, dass man mit der Vollendung des wÜ^Nlalp ^°ve»,s glaubte, die Möglichleiten der ?si ' dail k ^""? seien erschöpft oder drrart aus. ^? Ükfi späteren Componisten nichts mehr zu 'Kt?t ^ Leblieben sei. W stellte sich aber heraus, ^i,,"°chslll„ ^""' denn Berlioz. Liszt. Wagner und ">e>5 l. dn^ ^ufen Tonbilder von einer Groß- » get"" deren Möglichkeit zu Beethovens Zeiten Xl'^r °^"s" hatte. Jedes neue Werk der neuesten >^l el^l'ngt übrigens den Beweis, dass es noch '^»^usi! , lk"ls auf dem Gebiete der instrumen- !Vltnen«" sage« gibt und die musikalischen Aus. ZhH deg ? l"'ge nicht erschöpft sind. Was Ver> ^s,i^'stil Ausdrucks. Reichthum der Harmonik, V^nn ^ Rhythmik und ausgesuchte, reizvolle ^ k'«^«tin ^nswl'nentation anbelangt, tritt die M, l"Nn ^"divioualität Liszls blendend hervor. > "> A" zn^n einer Nachahmung Wagners in der N^geaen ulung des Wortes wohl nicht die Rede V> " ""is — wie schon erwähnt wurde — ^01, ln l»> n, dass die Grundprincipien, die ^35" 5>rn eingeführt, von Liszt mit "bllck im Oratorium Anwendung fanden und es ist selbstverständlich, dass die Wunder der Tonalität, d. i. die Auffassung der Accorde im Sinne von Klängen, start auf Vorbilder Wagner'scher Kunst hinweisen. - ? - !,.-: Als Dirigent zeigte sich Musitowctor Zöhrer 'auf der Höhe seiner gewaltigen Aufgabe, er zeigte sich da wieder in hervorragender Weise als der eigentliche vortragende Küustler, der seine geistvolle Auffassung dem Orchester und den Sängern mitzutheilen versteht, nachdem er in die geheimsten Tiefen der Partitur gedrungen, denn bei den Tonschüpfungm der neuen Richtung genügt es nicht, dass sie nur gründlich studiert, sie müssen auch gänzlich verstanden werden. Die neue Kunst erfordert aber einen Umfang des Wissens vom Dirigenten, den nur zu fassen vermag, der mit liebevollstem Eifer sich selbst dem eingehendsten studium der neuen Tonrichtung hingegeben. Herr göhrer führt nie nach dem Gebrauche moderner Dirigenten — wir machen auf die Wiener Concert, berichte über die Leistungen der Berliner Philharmoniker aufmerksam — dem Publicum in aufdringlicher Welse zu Gemüthe, wie schwer das Dirigieren ist; seine Sicherheit theilt sich auch dem Orchester, den Sängern mit - nach der Sturm- und Drangperiode erschöpfender, ermüdender, aufopfernde Hingabe seitens des Diri. aenten und der Mitwirkenden erfordernde Proben, kommt der Tag, an dem sich Orchester und Sänger mit Freude der Früchte ihres Ringens und Wagens hingeben können: Der Sieg ist ihnen unter der Leitung ihres Führer« sicher! . Die sinnige Ehrung, die der gennschte Chor seinem Meister durch Ueberreichung eines silbernen Lorbeer-lranzes nach dem großartigen Abschlüsse des ersten Theiles bereitete, fand begeisterten Wiederhall im Publicum, das in nicht endenwollenden Beifallsstürmen Herrn Iöhrer seine dankbare Nnerkeimung in der überzeugendsten Weise zum Ausdrucke brachte. < Das Orchester folgte mit groß« Feinfühligkeit seinem Führer, überwältigte die außerordentlichen rhythmischen und technischen Schwierigkeiten in überraschender Weise; sowohl Bläser wie Streicher, an deren Leistungsfähigkeit bei der Fülle der kühnsten modulatorischen und harmonischen Wendungen die größten Anforderungen gestellt werden, verdienen un« eingeschränktes Lob. Das Orchester ist bei Liszt der Hcmptträger des Gedankens nnd es hängt daher von seiner Güte daS Gelingen des Werkes ab. Wir können nicht im einzelnen nachweisen, wie tresslich alles'gelungen und heben nur einige der wichtigsten Nummern hervor. - /:.-> Die wunderbare uW geheimnisvolle Wirkung des Gesanges der Holzbläser in der Hinleitung, die das Elisabtththema entwickelt, die ergreifende, weihevolle Verklärung dls Nosenwunders, die grußartige musikalische Illustration des Pilgerchors, die elementare Wirkung des Gewittersturmes, die zarten Klagetöue der Einleitung zu den Bildern, wo das Leiden der Dulderin geschildert wird, wurde hinreihend, alles im großen Zuge fortziehend, mit scharfer Herausarbeitung aller Einzelnheiten, zum Entzücken der Zuhörer wieder» gegeben. Wenn hie und da die poetische Zartheit, die tranSscendale Vertlärtheit zu irdisch»kräftig gebracht wurde, mag das wohl in der massigen Orchestrierung seine Erklärung finden. Es ist eben für ein ganzes großes Orchester unter Umständen gar schwer, die richtige «Verklärung» zu finden. Laibacher Zeitung Nr. 107. 968 12. Mai 199?^. im bezulsgerichllichen Dunste als in jeulm der Gerichtshöfe wild die Justizverwaltung in der Lage sein, mit allem Nachdrucke darauf hinzuwirken, dass zu Räthen bei den Gerichtehöfen erster, zweiter und dritter Instanz und zu Oerichlsvorftehern nur in allen Gattungen des richterlichen Dienste« vollkommen erfahrene Richter ernannt werben. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Hoftrauer.) Auf Allerhöchste Anordnung wird für weiland S<>. l. Hoheit Heinrich Eugen Philipp Ludwig Prinzen von Orleans Hrzog uon Au male die Hostrauer von heule Mittwoch angefangen durch sechzehn Tags, zugleich mit der für weiland Ihre l. hob/it Sofie Prinzessin von Orleans Herzogin von Alenyon und von Nemours, geborn« Herzogin in Vaiern, bestehen« den Hoftrauer getragen. — (Ordensverleihungen.) Se. Majestät der König von Rumänien hat dem l. l. Regierung«' Stcrelär und Leiter der Vezlrlshauptmannschast Adels» berg, Wilhelm Ritter von Laschan, das Officierslreuz des rumänischen Kronenurdens und dem Slationschef in Mlltluglie-Abbazia Franz Vrezina den rumänischen Kronenorden III. Classe verliehen. * (Das Nealschulgebäude.) Nach der nunmehr vollendeten Abtragung der landschaftlichen Nurg tritt die stilvolle Schö«h:it des Realschulgebäudes deutlich hervor. Welch ein prächtiger Platz entstünde da, wenn eine entsprechende Regulierung dieses Stadttheiles möglich wäre! Doch das sind eitle Wünsche; bald wird das Monumentalgebäude wieder versteckt und gedrückt wie früher in der stillen Gasse dastehen, unbeachtet von Gin« helmischen und Fremden. Der im groß'n Sllle geplante Neubau der landschaftlichen Burg wird die Umgebung der Realschule noch mehr zu ihrem Nachtheile beeinflussen. — (Sta dt re g ul ieru ng.) Der l. l. Ober« geometer Herr Theodor Verger wirb nächftertage für die Zwecke der Stadtregullerung die N"" M Interpellation des Abg Spinkiö, betreffend an» ^ in Capodistria vorgekommene Angriffe gegen ^^.Mül der slavischen Nationalität. Der Ministes ^ schildert die von Slellungsftflichtigen bega»'^'^ cess?, welche die Erregung der Einwohner w ^. distria steigerten, als die Burschen die slav'!^ ^li colore demonstrativ entfalteten. Die Gendarm" ^, die Ordnung wieder her. Die Slovene« lvnl ^ Steinen beworfen. Der Ministerpräsident s.^l ausführliche Darlegung der Vorgänge, woran» " ^j> geht, dass die Angehörigen beider Nalional'taw ^j schreitungen begiengen und die Behörden l^H b>l zur Aufrechthaltung der Ruhe thaten, weSY" ^" Anwürfe in der Interpellation unbegrnnoe ^. Uebrigens habe er dm Statthalter angewttjen. ,„ din s Erhebungen zur Eruierung der Schw"» „gl' pflegen.—Es folgt die Verhandlung der ""«'^ vorläge, betreffend die kaiserliche Nothstands»^ vom 18. Februar. 5.^, "" Das Hans beschloss nach kurzer V" ^>> welcher sich die Abgeordneten Peschka, RoU ,^tt" Wladimir Gniewosz, Günther und Dyl ve" ^ und die Nothlage der Landwirtschaft hervory^^ Zuweisung der Vorlage an den 48gliedngeN ^^ ausschuss. Sodann beschloss das Haus nacy ,^' Debatte, die Regierungsvorlage, betreffend ,^e wirtschaftlichen Berufsgenossenschaften, an den4vu ^F landw. Ausschuss zu verweisen. Im Laufe ver A,^ drückte Ackerbaunlinister Graf Ledebur den^ §l,!l aus, es mö^e gelingen, die Vorlage, welche B^l gangspuakt und den Grundstein der focial'M^^M schen Bewegung für die Landwirtfchaft bilde», ^^ bald der parlamentarifchen Finalisierung zuführen. , .^ssBd ^ Nachdem die Regierungsvorlage, bettf" ^ Verstaatlichung der Eisenbahn Lemberg-'^ ^ 48gliedrigen Eisenbahn-Ausschusse zugelv^e" ^, war, wnrde die Sitzung geschlossen, mne,^ des Miniswfträsidenten übermittelt den.^^p' Kaisers sür die Beileidsknndgebung anlässn^ ^^' lebens der Herzogin von Alenyon. — ^^"' Donnerstag. Parlamentarisches. ^h^ Während der vorgestrigen Plenarsitzung ^ Besprechnng der Clubobmänner statt, wellyc ' ^^ ihre Zustimmung gegeben haben, dass dle ^l^, der Nothstandsvorlage, der galizifchen EH^^H, und des Gesetzes über die landwirtschastll^ ,1,' genossenschasten auf die Tagesordnung ^'*W^ In dieser Woche soll nur noch am Freitag " ^hl ^ sitzung abgehalten werden, in welcher o« ^h ^ Vudgetausschusses, des Eisenbahnausschu^» ^^ landwirtschaftlichen Ausschusses von je 4v vorgenommen werden soll. Griechisch-türkisöier Krieg» ^ (Origliml.Telegianline,) f,,^ «^,,1/! Athen, 11. Mai mittags. (Meldung o'^. Havas..)Der russische Gesandte überrelchtt " ^ ,i, des Aeußern Sluludis eine Note der il^ ,^l treff der Intervention. , ^ lall"" ^ Athen, 11. Mai. Die Verlret" ' ^ ^ Mächte in Athen boten in GemäMu ^d,/ morgens erhaltenen Instructionen Olie^^e" Vermittelung der Mächte an, welche von , angenommen wurde. ,- ^lsHlerten, von welchen eine nach Domokos A l andere nach Halmyros zog und dass heute lchljH ö" erwarten sind. — Der Sultan stiftete an-!>lber e^^ ikhMN ssrieges eine goldene und eine lthal»^ ^"^^nze, welche alle Angehörigen der Armee bllllt^""' 11- Mm- (Orig.-Tel.) Das «Fremden- "le, 11. Mai. (Orig.-Tel.) Die Vermählung seftHzessin Nnna wurde auf den 18. d. M. (n. St.) . Angekommene Fremde. ^. ^. Hotel Mefant. ^ - '^ ^°s!Ütt?' ^"' Eder, t. l. Oberstabsarztens. Gattin; Eder, >'ki„,^'''w", Oraz. - Rohrer. Kfm., Wien. — Mocnik, >^tor A ^""°^' l- u, l. Hauptmann, Plansli. — v. Barany, 5"esl. ^^"dapest. ^_ Bubal, Ingen, uud Danlpflesfelinspector, '°>>Ne «.^aumanu, kfni., (Äürlii>. — Weil, Kfm., Pifet. — ^ A'»> s'^"' Neumarltl. 3'' ' Gem ^"' Marrussi«. Brod. Me., Trieft. - Deulsch, ^ ^"'Mm. Barcs. — Edeliuüllner, Krouatla, Vayer, ! ^'-"'' "flte.. Mieu. - Doppelhoffer, Kfm., Graz. - "lchee ^°^ iiaibach. — Hönigmann, Privatier, s. Familie, ^uvv'er? ??"h. Kfm., Pardubi». — Fischer, Ksm.. Vudapest. Hiiisl./'' «'".: »tichier, l. l. Polizeiraths-Oattiu, Friesach. ^ °Hkuli.^°l'"'schefs-Oattin, iubochowih. - Stare, Ingeu. >»___'""el,besiher, Mannsburg. Hotel Lloyd. Vom 8. bis 11. Mai: MM), Privatier, Neumarltl. — Raunig, Wirtschafterin, Paternion. — Uransar, Leibjäger, Wien. Ialopina, Rralitätenbesiher, s. Frau, Minie. — Rosman, Wirt« fchafterin, Podrece. — Hoöevar, Stationschef, Oltenegg. — Noozanet, l. u. t. Lieutenant, Laibach. - Turl, Bescher, Laas. — Sillick. techn. Beamte, Fiume. — Hella und Klara Schiff, müller, Private, Wmdisch < Graz. - Felber, Kaufinannsfrall, Marburg. — Dr. Poznil, f. l. Notar, Rudolfswert, - Airant, Kfm,, Cilli. — Zinarli, Bonne, Trieft. — Schurgast, Reifender, Wien. — Mayer, l. l. Postaffistent, Pola. — Praönil, Private, Sarajevo. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. ,. 2U.i>i. 727 3 16 7 W. mäßig theilw. heiter ^- 9.M. 727 2 1l-1 NW. mäßig Regen 12. >7U.Mg. j?29-3j 3-0,NO.zmI. stattj Regen >14-1 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 11-5", um 2 - l)" unter dem siormale. Verantwortlicher Nedactcnr: Julius Ohm-Ianulchowsly siitltl fton Wissehrab. Gin billiges Hausmittel. Zur Regelung und Aufrecht« Haltung einer guten Verdauung empfiehlt sich der Gebrauch der seit vielen Jahrzehnten bestbekaunten echten «Molls Seidlitz-Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirkung bei Verdauungsbeschwerdm äußern. Original»Schachtel 1 fl. ö, W Täglicher Versandt, gegen Post - Nachnahme, durch Apotheker A. Moll, t. u. l. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Nfto° thelen der Provinz verlange man ausdrücklich M'olIs Präparat «lit dessen Schutzmarle ::nd Unterschrift. (72) 9—4 Herrn Apotheker Piccoli XjetlToatcli.. Der Gefertigte erlaubt sich Euer Wohlgeboren mitzutheilen, dass die eingesandte Magentinctur (Tinctura Rliei composita G. Piccoli) mit gutem Erfolge bei Magen- und Gedärmkatarrh sowie bei Erkrankungen der Leber- und Gallengänge augewendet wurde. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Graz am 2. Februar 1897. Provincial F. Emanuel Leitner, (1122) 9 Oberarzt. Verstorbene. Nm 11. Mai. Paul Polal, Ingenieurssohn, 8 T., Franciscanergasfe 12, Lebensschwäche. — Iofefa Kozina, Pro-fessorswitwe, 54 I., Salendergasfe 6, Carcinomatofis. Im Civilfpitale. A m 9. M a i. Johann Hafner. Arbeiter, 33 I., luder- Am 10. Mai. Jakob Suhadolnil, Kaijchlersfohn, 9 I., 3ep»l8 acuta. ! Tiefbetrübten Herzens geben wir im Namen der Verwandten allen Misere» lieben Freunden und Bekannten die erfchütternde Nachricht von dem Hin» scheiden unferer innigst geliebten, unvergeßlichen Mutter, beziehungsweise Schwieger' und Großmutter, der wohlgeboreuen Frau ! Josesine Kozina geb. Gosar l. l. Professors-Witwe welche heute um halb 4 Uhr früh nach langer, leiden« voller Krankheit, versehen mit den heil. Sterbe-facramenten, selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet morgen um 4 Uhr nachmittags vom Trauerhause in der Salendergasse Nr. 6 auf de» Friedhof zu St. Christoph statt. Heilige Seeleumesfen werden in verfchiebenen Kirchen gelesen werden. Laib ach am 11. Mai 1897. Mici «upnil geb Kozlna, Tochter — Georges und Paul Kozina, Sühne. — Pr. Johann Rupuil, l. t. Steuer-Inspector, Schwiegersohn. — Ivica «upnil, Enkelin (statt jeder besonderen Anzeige.) Mein Verkaufsgewölbe (2056) mit 3-8 Mofle- nail Posamenterie Waren befindet sich vom heutigen Tage an Petersstrasse Nr. 8 im Stelnmetz'schen Hause. Ignaz Zairffi. („Zur Billigkeit"). Course an der Wiener Börse vom 11. Mai 1897. n«« d«m °ffinellen «our-««^ ^>A^ente in «»...., 'U"^zU" . . . l0l8^»Ul!lb , , "'l Vir5"^"^ul, ,«8b l0»05 ^ ^° ^»„«Vl^"«dcr wl 8l.>10lt lib i)'° 6'«<>l,l'^"""tl lt, »o»hn^/, - - . . 8S 40 100-40 «eld «a« «o» Gt««tl znt Zahl«», »bc»no»»n»l «lleui.Pfwr.» v»U««tl«»e«. <5MabctI,l>ahn «<» u «00« M. <"/„ ab 10" „ »,8 «Lud»!«« Vllhn, bllxrs« ktülle 4°/. . . , . 88 «ö 10«, Sl» ^«rurlbergcr iUahn, Ung, «oldltnl« 4»/» per «äffe 1«» »0 :»» t>0 dto dto. p«r Ultimu .... 1U2-8U 1»« b0 dt«, Rente in Krooenwähr., 4°/„, fieuers«i»ü^00Kluue»«om. »»?>> 88 9b 4"/„ bto. dt°. per Ultimo . , V8'7ü »8 »b t»to,Zt,«.«l.«/,°/» 1»li bO !28-- dto. dto. Ollb« 100 st., 4'/,°/, 101 20 10» Il0 dto. Sta«te0bl«l,. /,<>/°scha"l««aI.«bl.'0bI. lou 60 101 S» dto. Pläm.'«nl. «» 100 ». 0. W. 1b4 Ü0 1t»5 25 bto. bto. «^ 50st. 0.«. 1bl'l>0ib»üO Thelh.«t«..««le 4°/» 100 st. . 142-143... Krund»«tl.'ybl!gal!on»» (ftl 100 fi. «M.). 4°/, trollttsch« und Ilavonische , 8?'Ü0 88'— 4°/, un«ac!Iche (100 fi. «.«.) . 97-60 88 l,0 Andtt» 2ff»ntl. Anl»h»n. Donali'«,8,«L°Ie »»/„. , . . 1»8'—1»8 l>0 bto, «««lclhe 1«?» . . 1U»'l>0 — - «„lehei, der Gtcd« Vilrz, . . 11»'ü0 —'— Hülehe» d. Stabtaemelnbc W«»n 104 li» 105 «5. Nüleytu d, Eladlgrmeindt Wien (Silber ober Gold).... 12?'Sb 128 5U Prümlei, Aul. d. Ltadtgm. Wien »Kb 25 16« 25 HOrllba,! «,>leh!'!l, vsllosb, 5" „ 1U0 50 1l!l'2ü t^ ., »raint» »,P.'«nst ^°/i> 88 80 10080 Oeft,-uN8.V»nl vell. 4°/« . . 100 10 101 — dto. dt«. 50jähl. ,, 4°/„ . 100 10 INI — Vparcoffe. 1. «ft„80I. !>".°/»dl 10150 —-— Priolitzl««Gbli,»tlsn,n (fül 10« fi.), flerdlnllud^Nolbbllhn »m. 188« lyi-., ,y^ g^ Orfterr. «uldweftbabn . 111 1« n, i«, Gta»l«b«l,n3'/°^Flc«,5!lOp.Tt. _..^. ^...^ Eüdbahn »'/« k slr». 0»0 p. St. 177.^ ^g,g dt°. 5°/. k Ä00 fi, P. IOU st. «a5l)127- Un«.'«»llz. «ahn..... 108 - 108 70 4°/» Unterlrainer Uahns« . «9 by Lyft.^. DiV»rs» tos» (per Gttlck), «udapefi°Vafil»ca (Dombau) . 6 7b 7 «5 . «M. . . . ?U 2l. 71-50 Et..Gen°l»-UoIe 40 fl «M - 74-7450 Wllldstelü'Lol« 20 fi, 0«ft. «anl »00 st. «o»/,». 1K4 2l< 154 ?t» Vlllilverein, Wiener. 100 fi. . 252 l»0 »53 — »obcr..«lnft,,OeN,,200fi.S.40°/<, 460 - 4S1 — «rdt..«Inft. s. Hand. >».«. 1«0 fl. —-- —-.. dto, bto. per Ultimo Veptbr. 38150 382 — »«dttbanl, »llg. un,., 200 fi. . 392 75 »83 75 Depositenbank, «lll«., 200 fl. . 22» 50 »2b bv »»cllinpte-Vts., sldröft., 50» ft. 73«» — ?4u - «lr««u. «aslenv., Wiener,200st. 273 50 2?5 50 Hyp°th«lb.,Oest^,2NUfi.25°/»V, 81— 84 — ÜHnbertMNl, 0«st., 20« st, . . 238 2t> 28950 Otfterr."ungllr. Äu»l. uua fl. . 95« — »1,4 — Unlonbanl 200 ft...... 280 7b 291 7b »ett«l,r«baul. «lll»., 140 tl, . 174 - 1?« — Alli»n ,on tzran»polt< Dnt»rn«hmn»ll»« (per Ktück). »usftg-Ttpl. Viseüb. 300 fi. . . 1«3b <84b Vbhm. Noidbahi, 150 fi. . »SK- 2«8 -Vulchtiehradec sis, 500 ft. «M. 1585 1 Dampfschiffahrt«. «ej,. vefierr.. KW fi. lM. . . . 482 — 48l> — Dul'İbe!»bachcr)«st.O, S475 «ü l)b Ferdinand« Nordb. 1000 fi. CVl. 8b00 8505 Lemb.. «lzenlllw. Iassy - t!senb.< l»a 92 Vlaatilelsenbahü 200 fi. E. . . 854-50 8t>5- Vübbahn 200 fi. O..... ?S»b 77 lü Südnordd. »erb. U. 200 ft, «M. 213 7b 214 — »rt». ««,1 «,?.»<»,!, — - —,— «eld Ware z Iranlway-««!., !»eu««r., Orio« r°Tarj. Stelnlohlen «0 l. ttui — «08__ „GchlH«l«ülil",P«ptei1., »00 l. «1.3 — 21« — „Otebieru,.", Papiers, u. N.^». l»4-?5 i«5-?b Trisaile,.- »uhlenw. ° Hes. 70 fi. 158 — 160 — Waflens..«.,0tst.ln Wien, 1001. 29b — 288-.. Waggon'ütlhanft., sllg., in Pest, »0 fi......... 535 — 54«'— Wr. Vaug?!elllch»ft 100 st.. . 101 b0 ic,» «> «tenerberaei 8<«ael>»ct9 »O«France 45 37, «apitr.Nub«! . , . l'»««/ 127« "*03^0^--- ^---i-t--------^- 4 ,V1 St 1424. '>*• 8°klie. W > io JUnija in deJa °l2'ure doPoldne> K dra*bi pri tem »odisèu iz-!«,. }q* Hriba «JOsestva Janeza Jako-\\ kat. flK;' 5» vpisanega v vlogi S«h?d- c^'ne Lužarje, sodno na K4 h> h> in na 95 gld. C Pritiklin U Posestvu pripada- ' ^1' tJne^110 «odiöce v Velikih '•apnla 1897. Ein junger Commis derdeutaohen und ¦lovenUohen Sprache in Wort und Schrift mächtig, wünscht am hiesigen Platze als Platzagent, eventuell als Comptoirist unterzukommen. Anträge unter Nr. 625 an die Administration dieser Zeitung erbeten. (2122) 3—1 Ein oder zwei Fräulein werden in Kost und Wohnung •ofort aufgenommen. WoV sagt aus Gefälligkeit die Administration dieser Zeitung. (2128) 2—1 Daselbst ist auch ein Monatzlmmer mit separatem Eingänge und Ciavierbenützung zu vergeben. In einem Privathause werde» auf sehr gute (1830) y—7 Hausmannskost zwei Herren ausgenommen. Näheres: äublogaase Nr. 1, beim Hausmeister. Eine sonnige, gartenseits gelegene Wohnung mit vier Zimmern, Küche , Speisekammer, Holzkeller und Dachboden ist iiir den August-Termin in der Deutsohen Classe Nr. 10, im I. Stock, zu vergeben. (2125) 3—1 Anzufragen beim Hausmeister ebenerdig. Comptoirlehrling aus deutschem Hause, nicht über 15 Jahre alt, mit guter Schrift, wird für eine Fabrik am Lande gesucht. Besondere Vorkenntnisse nicht nöthig. Anträge unter G. &C. an die Administration dieser Zeitung. (2129) 3-1