PxL«»merattonS-Pretse Für Laibach: «anzjährig . - 8 fl. 40 kr. Halbjährig - - 4 „ 20 „ LiertrlMrig . 2 „ 10 „ SßonotliÄ - . - — " 70 » Mit der Post: A-nzjährig...............12 f>- Halbjährig............... ® " ««teljährig............. 3 " Pr Zustellung ins Haus viatklj. 25 kr., monatl. 9 K. Einzelne Nummern 6 kr. Laibacher Redactton Bahnhofgaffe Nr. 132. Expedition- L Inseraten-Bureau: Eongreßplatz Nr. 81 (Buch» handlrmg von Jg. b. Sieht-mayr & Fed. Bamberg.) Anonyme Mittheilungen werden nicht berückfichtrgt; Manuskripte nicht zurückgesendet. JusertionSpreise: Für die einspaltige Pt! ä 4 It., bei wiederholt! schaltnng ä 3 kr. Anzeigen bis 5 Zeilen Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. m 233. Dinstag, 12. Oktober 1875. — Morgen: Koloman. 8. Jahrgang. Die jüngsten Ministerwechsel aus der Balkanhalbinsel. In Belgrad und Konstantinopel gab es aus »nlak der Wirren in den türkischen Grenzprovinzen wiederholt Ministerkrisen, welche, so verschiedenartig auch die Ursachen, welche sie herbeigeführt. und die «erbältnisse sein mögen, innerhalb deren sie sich vollzog" haben, unstreitig ein gemeinsames Gepräge ” «a trauen • glücklicherweise bedeuten diesmal beide tos emportommm einer friedlichen Strömung oder doch mindestens das Bestreben, eine solche zu er- itUfle$5a6 die jüngste Veränderung im türkischen Sabine,. die Ersetzung Hussein Avni Pascha's durch Rira Pascha betrifft, so blieb, wie aus Konstaniino-vel gemeldet wird, bem Großvezier in der That keine andere Wahl, als sich des Hartnäckigen Widersachers limt Pascha schleunigst zu entledigen. Hussein Avni vertrat im Cabinet jene Richtung, welche fich zu dem Motiv bekannte, der Aufstand der Herzegowina müffc in Belgrad niedergeschlagen werden. Demgemäß betrieb er mit Macht die Truppenansamm-luna in Risch und Widdin. Jnsvserne es sich Hier» M iiffl eine große Machtenlfaltung und darum handelte die Serben in Schach zu halten, hatte auch Mabmud Pascha, der Großvezier, hiegegen nichts imuroendtn und bediente sich gern der militärischen Erfahrungen, über welche der in europäischen Aka-^mien gebildete Hussein verfügte. In dem Maße jedoch, als sich die Rüstungen und die Wehrhaft- gieitilleton. Warum wir nicht unsterblich sind. (Schluß.) Du wirst doch nicht etwa behaupten wollen, knfi ein Quadratfuß noch zu viel Spielraum für :,r tiniclncn Menschen bietet und daß wir eben, V” , oeflöttiat aus dem vorhandenen Raume aus-eine größere Anzahl auf einem Quadrat- tfSSfW»9'“ ^ 3.® dir. d°» «ch> Allenfalls wollte ich dir zugestehen, daß du i hflfi du fünf, daß du zehn Menschen auf einem ^ »Kratfuß Erde zusammenpfropfest, — obwol auch iS* Grenzen des Möglichen schon weit über. mürbe, — ober auch damit wäre dir noch schreite t,enn um die vorhandene Menschheit w^ig mQ§test du auf jeden einzelnen unlersrntfufi der Erdoberfläche nicht zwei, nicht fünf, irbn Menschen, sondern 123 Trillionen Men. »iifammenpferchen. Daß die« aber alle deine f4en 4 ni£jjt zuwege bringen kann, das wirst du rugeben? m»r dOfl » 0^0 tzgs Nebeneinander undurchführbar ^flicken wir eS mit dem Ucbcreitmnbcr. Küm« ist» Dt„jr un« um die auf der ganzen übrigen Erde mern w machung des Reiches ihrem Abschlüsse näherten, be gehrte der kriegslustige Hussein zur Armee abgehen zu dürfen. Aber nicht mit Unrecht machte sich die Besorgnis geltend, daß Hussein, einmal an der Spitze des Heeres, fich zu einem kühnen Handstreiche gegen Serbien würde Hinreißen lassen. Dies wollte der Großvezier solange vermeiden, al? er nicht durch die offene Feindseligkeit des FürstenlhumS dazu herausgefordert sein würde, und in diesem Bestreben wurde Mahmud Pascha auch durch bie drei Nordmächte unterstützt. Hiezu kam noch der Umstand, daß Mahmud Pascha großen Werth darauf legte, daß bie Frage des Eisenbahnanschlufses endlich einmal zur Lösung gebracht werde, unb zwar in einem Oester-reich-Üngarn günstigen Sinne. Darin bestärkte ihn einmal der Sultan selbst, der, durch die neuesten Ereignisse belehrt, endlich die Wichtigkeit der Eisenbahnverbindungen mit den Grenzen des Reiches schon im strategischen Interesse anerkannte; dann war der Großvezier wirklich von dem Wunsche beseelt, fich dem wiener Eabinete für dessen loyale Haltung dem Aufstand gegenüber, sowie für bie dm zahlreichen Flüchtlingen gewährte Gastfreundschaft dankbar zu erweisen. Der gewesene Kriegsminister war ober ein entschiedener Gegner Oesterreichs; als er noch Groß vezier war, nahm er eine ausgesprochen feindselige Haltung gegenüber bem Anschlüsse der türkischen Bahnen an die österreichisch-ungarischen ein; ebenso ist die unerquickliche Stellung, welche der österreichische Botschafter Graf Zichy zur Zeit dieses Großvezirate» bei der Pforte eingenommen hat, noch in frischer Erinnerung. Bon einem Abkommen mit bem österreichischen Eisenbahnunternehmer Hirsch wollte Hussein nichts wissen, desgleichen nichts von einer ändern denn jener Linie, die sich unter bem Nomen „die strategische Bahn" eines gewissen Rufes erfreut, doß sie nemlich ebenso kostspielig als unpraktisch gebaut ist. Sultan unb Grvßvezier begegneten sich doher in bem Wunsche, bie Etfenbahnfrage in einem Oester, reich günstigen Sinne zu lösen. Als sich zudem der Ehrgeiz Hussein Avni's soweit verflieg, vom Kriegs« minister zum Großvezier vorrücken zu wollen; als er sich beefalls angelegen fein ließ, in den Augen des Sultans die Gefährlichkeit des Aufstandes in der Herzegowina arg zu übertreiben und die Absichten Mahmud Pascha's bei jeder Gelegenheit zu durchkreuzen und durch Steigerung ber Verlegenheiten sich selbst als den Unentbehrlichen in den Vordergrund zu schieben suchte, so bedurfte es nur des Hinweises auf diese Hindernisse, um den Serastier zu Falle zu bringen. Unb zwar fiel er nicht sanft, denn es droht ihm die Aussicht, in eine entlegene asiatische Provinz als Statthalter verbannt zu werben. Sein Nachfolger Riza Pascha ist vor allem bem Großvezier ganz unb gar ergeben unb in den TogeSsrogen nach keiner Richtung hin gebunben. Um größere Einmütigkeit im Eabinete her* zustellen, soll auch noch ber gegenwärtige Finanz» minister Jussus Pascha bem Holet Pascha, bisher ausgestellte Menschcnrnafse gar nicht, kümmern wir uns nur um den einzigen Menschen, bcr nach unserer Annahme auf bem nächstbesten Quadratschuh Erbe steht, — beispielsweise um jenen Menschen, ber in beinern behaglichen Stuhle fitzt, während bu biefe schaurigen Erörterungen liesest. Auf ben Raum, ben dieser Mensch einnimmt, haben außer ihm noch 123 Trillionen Anspruch, und um diesen 123 Trillionen wenigstens teilweise zu ihrem Rechte zu verhelfen, greifen wir zu dem Auskunstsmittel, daß wir immer einen Menschen auf die Schultern des anderen stellen, ben britten auf bie Schultern beS zweiten, den vierten auf die des britten, — und sofort die ganzen 123 Trillionen hindurch. Auf solche Weise würben wir also über jebem einzelnen ber wie Mehlsäcke andnanber gelehnten Menschen eine leben« bige Säule aufführen, eine Säule, bie sich auf ber Erdoberfläche — bu wirst dich an die früheren Berechnungen erinnern — 5347billiohcnmal wiederholen müßte, so baß auf der ganzen Erdoberfläche Mann an Mann stünde unb auf ben Schultern eines {eben Menschen noch eine Säule von jedesmal 123 Trillionen Menschen. Kümmern wir uns aber, wie gesagt, um alle die anberen Säulen nicht, beschränken wir uns auf bie einzige, welche sich über beinern behaglichen Stuhle erhebt unb deren unterstes Glied du bildest: was meinst du wol, wie hoch diese Säule beiläufig sein wirb? Wenn bu annimmft, baß jeber einzelne Mensch nur vier Schuh hoch ist, — bu bist größer, bo8 weiß ich wol, — so ist bie Rechnung ganz einfach: jene lebenbige Säule wirb eine Höhe von 492 Trillionen Fuß ober von 20,000 Billionen geographischen Meilen hoben. Das oberste ©lieb der Säule — dein jüngster Enkel, wollen wir beispielsweise annehmen, wäre also schon ungefähr 1000-millionenmat weiter von ber Erbe entfernt als die Sonne. Nun denke freunblichst boran, doß fich bie« selbe Säule über jebem Quodrotfnße der Erbebet« fläche wiederholt, und du wirst finden, daß bte Erbe, hätten unsere Vorfahren bas Zeitliche noch nicht gesegnet, heute bereits so sehr an Volumen zugenommen hoben würbe, baß sie nicht nur Monb unb Sonne, sonbern auch fämmtliche anderen uns bekannten Gestirne aus bem Himmelsroume oerbrängt haben müßte. Es will mir so scheinen, als würbe bir bereits etwas schwinbelig zu Muthe, unb so sei bir bentt nur noch an der Hanb eines einzigen Beispiels bie Bedeutung jener 661,180 Quinquillionen verstäub« lich gemacht, — jener Zahl, die bu gerade erst mit einem leichten Achselzucken obthun zu dürfen glaubtest. Präfect von Stambul, Platz machen. Er gilt für einen erfahrenen und entschlossenen Charakter und als völlig vertraut mit den finanziellen und ökonomischen Fragen. Im allgemeinen macht sich die Ueberzeugung geltend, daß der Sturz des letzten KriegsministerS die unmittelbare Kriegsgefahr beseitigt habe und dazu beilragen werde, in den aufständischen Provinzen beruhigend zu roirtcu, wie solches in den Wünschen Mahmud Pascha'S liegen soll. Die Pforte hat auch bereits den Truppencommandanten an der serbischen Grenze die Weisung zugehen lassen, jedem Conflict mit den fürstlichen Behörden aus dem Wege zu gehen und sich aus strengste Einhaltung des status quo zwischen den beiden Staaten zu beschränken._____________ (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 12. Oktober. Julauv. Die Verhandlungen über den Staats. Voranschlag für daö Jahr 1876 sind, wie die „N. Fr. Pr." erfährt, oonfeite der Regierung nun nahezu vollständig beendigt. Der Finanzminister wird daher schon in der zweiten Sitzung des Reichs-rathes die Budgetvorlage einbringen können, so daß dem Abgeordnetenhause dieselbe Frist zur Erledigung de» Budgets wie im Vorjahre gegönnt sein wird. Neben dem Staatsvoranschlag soll das Abgeordnetenhaus zunächst das Fischereigesetz, den Bericht über daS Gendarmeriegesetz und auch den über den Antrag des Abgeordneten Wildauer, betreffend die Erlassung eines Schulaufsichlsgesetzes. in Berathung ziehen, ein Material, das wol vor Beginn der Weihnachtsferien kaum erschöpft werden dürfte, zumal die Regierung auch für eine Reihe von Eisenbahn. Vorlagen, die nach den Vorverträgen vor dem lten Jänner Gesetzeskraft erhalten sollen, die Thätigkeit des ReichsratheS in Anspruch nehmen muß. In beiden Delegationen steht die Debatte über da« Ordinarium des Heeresbudgets auf der Tagesordnung. In der österreichischen Delegation wurde um jeden Abstrich, den der Ausschuß gemacht hat, hartnäckig gekämpft. Besonders die Anforderung für Reform des Generalstabe« fand lebhafte Vertheidiger; allein sie wurde, trotzdem der Chef des Generalstabs, Freiherr v. John, dem Kriegsminister in der Debatte assistierte, nach dem AuSschußantrage gestrichen. Aehnlich lebhaft gestaltete sich die Debatte um die Anforderung für Beritten-machung der Hauptleute. Freiherr v. Burg debütierte in dieser Beziehung mit einem Vermittlung»» antrage aus die Einstellung der halben vom Aus. schusse gestrichenen Summe. In der ungarischen Delegation ist die Debatte bereits beendet. Nach einer kurzen Generaldebatte wurden die An- ffchren wir noch einmal zu jener einzelnen Säule zurück, die sich über deinem Lehnstuhle er. hebt. Nehmen wir an, du hättest soeben deine Zeitung zu Ende gelesen und es käme dir vor, als würde die Säule, welche du auf deinen Schultern trägst, heute etwas schwerer drücken als gewöhnlich. Das lästige Gefühl, welches diese Empfindung dir verursacht, veranlaßt dich, bei deinem jüngsten Enkel, der zuoberst auf der Säule steht, einmal anzufragen, was denn eigentlich los sei und warum heute so gedrückt werde? Ich setze nun natürlich voraus, daß du. als ein Mann, der mit dem Zeitgeiste vor • würtS schreitet, nicht verabsäumt hast, zwischen dir und deinem jüngsten Enkel zur Erleichterung eures Verkehr« eine Telcgraphcnlritung anzulegen, und daß du somit in der Lage bist, deine Wünsche zu Händen deines Enkels zu telegraphieren. Wenn du also jetzt frühmorgens um 9 Uhr hinauftelegraphierst, wann darfst du wol beiläufig auf die Rückantwort rechnen? Auch daS ist sehr einfach. Der elektrische Funke Ist bekanntlich ein gar flinker Geselle und eine einzige Sekunde genügt ihm, um den Riesenweg von 60,000 Meilen zurückzulegen. Wa« kann eS ihm also für Aufenthalt verursachen, um den kleinen Sprung von 20,000 Billionen Meilen zu machen, die zwischen dir und deinem Enkel liegen? Gar nicht der Rede träge des HeereSauSschusfeS mit Inbegriff des die Benttenmachung der Hauptleute betreffenden Abstrichs genehmigt. Ausland. In Serbien ist endlich eine Entscheidung erfolgt. Das neue Ministerium ist gebildet. Der Skupschtinapräsident ftuljcoif hat die Leitung übernommen, und obwol der Kriegsminister Tichomir und der Sectionschef im Ministerium des Aeußern Paotooif aus dem Cabinet Rtstic beinhalten wurden, so erscheint doch die Uedernahme der Regierung durch den Präsidenten der Volksvertretung gegenwärtig nicht nur eine für die Sicherung der Dynastie, sondern auch für den Frieden günstige Bedeutung zu haben. Hat doch die Abgeordneten-conserenz, von welcher den Blättern telegraphiert wurde, sich fast mit Dreiviertel-Majorttät, 62 gegen 21 Stimmen, gegen den Krieg erklärt. DaS neue Ministerium besteht aus: Kaljeotk, Präsidium und Innere«; Se^tionschef PaoloviL, «leußeres; Ticho-mir blieb Kriegsminister; außerdem Jankovik, Finanzen; Maikovif, Justiz; BoschkoviL, Unterricht, Zdravkovik, Bauwesen. — In dieser Woche findet übrigens die Hochzeit des Fürsten statt. ilus Baiern werden zwei Sensationsereig-niffc gemeldet: die ungewöhnlich männliche Erklärung König Ludwigs gegen die frechen Bischöfe, welche seine königlichen Rechte misbrauchen, und die Debatte im Adreßausfchufse der zweiten Kammer. Die Erklärung König Ludwigs, daß gegen den Bischof Haneberg von Speier, der dcö Königs Namen mißbrauchte, mit der ganzen Strenge des Gesetzes oorgegangen werden solle, ist um so erfreulicher, als anderweit etwas bedenkliche Nachrichten über die Stimmung des Königs laut wurden. So schreibt ein Correspondem des „Franks. Journ." aus München vom 6. Oktober: „Wie ich aus sehr guter Quelle erfahre, tritt Ludwig II. am 14. Oktober eine Reife an, über deren Dauer und Ziel noch nichts verlautet. Möglicherweise gehen diejenigen nicht irre, welche die Abreise des Königs mit dem Adreßsturm in der Kammer in Verbindung setzen. Andererseits hört man aber wieder «lagen aus Klagen über das Mistrauen, welches der Monarch seinen verantwortlichen Rathen entgegentragt. Selbst der Verkehr mit dem Cabinetssecretär wird immer flauer und frostiger. Die ernstliche Willens-mtinung und politische Richtung des Königs zu erforschen, ist bei feiner sich steigernden Abgeschlossen, heit und dem Widerstreite, der sich in vielen seiner Handlungen abspiegelt, ein Ding der Unmöglichkeit." WaS die Adreßdebatte anbetrifft, so hat das über den Parteien schwebende Ministerium eine erste Niederlage erlitten, insofern die acht Ultra-montanen des Adreßausschuffes fest zusammenhielten werth! Dein Enkel wird schon nach 333,000 Billionen Secunden im Besitze deiner Depesche sein, d. H. netto nach 10,000 Jahren. Wenn er sich also sofort daran macht, Dir zu antworten, so wirst du nach 20,000 Jahren leicht erfahren können, was dein jüngster Enkel heute getrieben hat. Schade, daß er dein jüngster dann kaum mehr sein wird, denn der gute Mann ist unterdessen selbst schon 20,000 Jahre alt geworden und gewiß schon tril« lionensacher Großpapa! Lassen wirs genug sein mit den Zahlen. Das Gesagte dürfte ja doch hingereicht haben, um dich zu überzeugen, daß ich nicht ganz Unrecht hatte, wenn ich behauptete, du könntest dir schwerlich genau genug vorstellen, was 661.180 Ouinquilltoncn bedeuten. Es dürfte aber auch hingereicht haben, un« allen klar zu machen, wie nolhwendig es war, daß Mama Eva und Papa Adam in den Apfel bissen, und welche Unbequemlichkeiten sie uns bereitet haben würden, wenn fie es nicht gethan hätten. Nur über eines kann ich auch keinen Aufschluß geben. Wie groß muß wol bas Thal Josaphat sein, auf dessen Plane der Herr, dem Zeugnisse der Bibel nach, am jüngsten Tage alle Verstorbenen aufwecken und in ihrer LeibeSgestalt um sich versammeln wird? und die Jörg'sche Adresse einstimmig annahmen. Diese Niederlage wird durch die merkwürdig schwächlichen Erklärungen des Ministers Pfretzschner nicht vermindert. Man kann wirklich nachgerade neugierig werden, was daraus werden soll; ein ganz unberechenbarer Fürst, ein parteiloses Ministerium von Schwächlingen und im Lande zwei ziemlich gleich starke Parteien. Der einzige sichere Anhalt für die Zukunft Baiern» bleibt unter diesen Umständen seine feste Zugehörigkeit zum deutschen Reich. Der Amtsemsetzung des Fürstbischofs Dr. Förster von Breslau wird nun die von den Maigefctzen vorgeschriebene Aufforderung an das Domcapitel zur Wahl eines Bisthumsoerwe» fers folgen, für welche eine zehntägige Frist anberaumt ist. Bekanntlich haben in frühem derartigen Fällen die Domcapitel die Vornahme der Wahl immer verweigert, so daß der Staat weltliche Bisthums-Verweser bestellen mußte; im vorliegenden Fall liegen die Dinge insofern anders, als der Fürstbischof Förster durch Einreichung einer Vertheidigungsschrist, wie bereits erwähnt, die Competenz des kirchlichen Gerichtshofs, gewissermaßen aber damit auch die Rechtskraft des von demselben gefällten UrtheilS anerkannt hat und e» fraglich ist, ob das Breslauer Capitel nicht ebenfalls zu diesem Schluffe kommt. In diesem Falle würde nichts das Domcapitel hindern, der staatlichen Aufforderung zur Vornahme einer Verweserwahl za entsprechen. Die schlesischen Blätter machen ferner darauf aufmerksam, daß gegen den Fürstbischof bei fernerer „Anmaßung seines Amt-s" der Verlust der Staatsangehörigkeit ausgesprochen werden könne. Der „Kölnischen Zeitung" telegraphiert matt aus Paris, daß der Polizeipräsect Leon Renault von der Regierung beauftragt worden fei, über die Umtriebe der Bonaparti st en in ganz Frankreich eine Untersuchung anzusttllen. — Diese Nachricht bedarf sehr der Bestätigung; so lange Suffet Minister ist, wird wol eine solche Maßregel kaum angeordnet werden. UebrigenS bedürfte eS gar keiner solchen neuen Untersuchung, der Bericht SavaryS über die Thätigkeit des sogenannten „Rechenschaft»-comiteS" hätte einen genügenden Vorwand zur Einleitung einer gerichtlichen Proccdur gegen die bona« partistischen Führer geboten. Die .Times" läßt sich von geheimen Unterhandlungen zwischen Madrid und Don CarloS melden. Unter anberm habe man diesem den Rang eines Infamen verheißen, falls er die Waffen niederlege. Don Carlo» habe dies jedoch entschieden ab« gelehnt. Es sei überhaupt keine Aussicht vorhanden, daß in nächster Zeit ein Eonvenio zustande kommen würde. Zur Tagesgeschichtt. — Der (Kreditlos. Haupttreffer wird, wie es scheint, Gegenstand eines verwickelten Prozesses werde». Das betreffende i!o8 stammt nemlicb aus der ehemaligen Wechselstube „M. L. Fischer" und befindet sich gegenwärtig als nothleidendeS Depot im Portefeuille der ungarischen (Kreditbank. Wie nun das „P. I." vernimmt, wurde durch einen in Bonyhad wohnenden Kaufmann, respective durch einen ihn vertretenden «dvocaten an die wiener (Kreditanstalt ein Telegramm abgefandt, deS Inhaltes: «Die Auszahlung der auf daö fr-gliche Los gewonnenen Ü00,ti00 fl. mit ge» richtlicher Bewilligung bis auf weiteres zu verbieten* Der neue Haupttreffer-Prätendent hatte das vielgenannte Los auf einen Ratenbrief hin von der M. L. Fifcher'fchen Wechsel-stube erworben, hat sämmtliche Raten richtig einbezahlt und bei Gelegenheit des Zusammensturzes deS Fifcher'fchen Wechslet* geschäfleS vergebliche Versuche gemacht, fein LoS zu erlangen, nnd hatte sich auch ferner nicht darum gekümmert. Aufmerksam gemacht, trat derselbe nun vorgestern entschieden auf, und soll ein pester Bdvocat die Sache in die Hand ge. nommen haben. — Die Organisierung der konstantino. pelet Feuerwehr liegt bekanntlich in der Hand deS »rufen Edmund Gzechenyi. Dieselbe geht, wie man ander »Urkifchen Hauptstadt meldet, sehr rasch von Patten. DaS ganze IKorp« wird auS 18 Bataillonen zu je 600 Mann, folglich im ganzen au« 6000 Feuerwehrmännern bestehen. ie militärisch kaserniert, an 40 Punkten Konstanlinopels mit über 300 Spritzen und sonstigen Requisiten die Feuerwache halten werden. Das erste Bataillon ist schon tüchtig nngeschult und wird demnächst in Activität treten. An der geite 6e8 «rasen Szechenyi besinnet sich gegenwärtig auch der erste Divisions-Commandant der peper sreiwilligen Feuer-»ebr Herr Ferdinand o. Varanyi, zu mehrwöchentlichem Losenthalte. Vorige Woche fand in Gegenwart des österr. volschasiers Grasen Franz Zi»y und anderer Notabilitäten (in Tesawwtmanöver der Feuerwehr statt, das über eine Stunde wahrte und sehr befriedigen! ausfiel. Zu dem im votschastshotel hierauf stattgesundenen glänzenden Diner waren auch «ras Szechenyi und Herr v. Baranyi geladen. XBit man inRußland Millionärwird. Di, russischen «renzbehörden sind in der iüngßeu Zeit einem frit vielen Jahren schwunghaft betriebenen Schwindel aus die Spur gekommen, welcher die rujftjjen Staatskassen Millionen gekostet haben mag. Der Schwindel ging so hnnlos vor sich, daß es nur einem Zufalle zu danken ist, daß er aufgedeckt wurde. Der Vorgang dabei war nemlich Ktaender: Die russischen Grenzzollämter vergüten beim iypoit von Spiritus die vom Erzeuger eingehobeue Steuer . .urü(f Diesen Umstand benützte ein vielverzweigtes (£on* fartium in Russich-Polen und exportierte — reines Wasser «n dort nach Preußen, natürlich um das Wasser als Spiritus zu deklarieren und die betreffende Steuervergütung anzustreichen. Der Schwindel wurde jahrelang betrieben und posrner Juden sind dabei Millionäre geworden. Selbst-verständlich war bei dem «eschäfte auch die Mithilfe der Zollorgane nvlhig, Zahlreiche Verhaftungen sinb bereits vorgenommen worden und eine großartige Untersuchung ist «och im Zuge. Eine bei der Defraudation beteiligte Firma »nrte zu einer Strafe von einer Million Rubel verurtheilt. Local- und Provinzial-Angelegeuheiten. — (Diebs Humor.) Heute Nacht wurde in die Polizeidmeaux in unserem Magistratsgebäude eingefroren und die Handkasie des Magistratürathes Pirona und des Polizei-Wachinspeciors gänzlich geleert. Der vor-rSthige «elbbetrog soll etwa 250 fl. betragen haben. Der 2)itb der mit den Räumlichkeiten sehr vertraut zu {ein scheint, hat gewiß einen großen Theil der Nacht zur Aus-sührun'g dieses «elddiebstahls sowie zu Entwendungen und Misbrauck städtischer Utensilien ungestört verwendet. Soeben erfahren wir übet die fast unglaublich klingende Geschichte noch folgende Details: Die Kanzleien der städtischen Sicherheitswache befinden sich bekanntlich im dritten Stock-toaU des Magistratsgebäudes, dessen Thore einem alten Stauche gemäß die ganze Nacht offen bleiben. Vom Gange au« gelangte der ortS» und fachkundige Einbrecher durch Eindrücken einer Fensterscheibe in die Schreibstube des Stadt-wachinspectors. Der Dieb brannte sich eine Millylerze an, ließ die Vorhänge herunter, zerbrach den Schreibtisch und eignete fick die dort vorstndlichen 15" fl. an; von da aus lerbracb er mit einer städtischen Keilhaue, einem sogenannten Rtampen," die Thüt zur Kan,lei des Herrn Pirona, erbrach ebenfalls den Schreibtisch und amiectierte sich den ßetrag von beiläufig 100 fl. und den Revolver deö Herrn fhnta I Außerdem nahm der Spitzbube die vorfindlichen Saffe xxgimationSkarten und andere Ausweise mit sich, fand außerdem noch Zeit leere Papierbögen mit dem ma-aittrotlidjen Siegel zu versehen, wovon mehrere derart abqfstempelte als Beweise am Thatorte zurückblieben. Rufrieten mit der so leicht gewonnenen Beute ver-tomä&te es der Dieb, in die nebenaitliegenden Kanzleien d, ersten Magistratsrathes und des Expedits einzubrechen, h l id> ihm dies ebensowenig Schwierigkeiten bieten konnte. • die ändern Einbrüche und entfernte sich auf dem Wege, welchen er gekommen war, das heißt, durch« unver- e «angsenster. «m Thatorte blieben außer einer h,«- 6,t<74). Die MonatSeinnabmen betrugen 347,258 fl. (14,768 fl. weniger als im August des Vorjahres). k. (Theater.) Unsere für Lustspiele gut geschulten Bühnenmitglieder bewiesen gestern neuerdings in Roderich Benedix' „Das Gefängnis" ihre Eignung für dieses Genre und könnten wir Heuer mit unserer Bühne vollkommen zu» fri|fcen sein, wenn die sonstigen Fächer ebenfalls so gut beseht wären und auch alle anderen Vorstellungen wenigstens so klappend wie unser Lustspiel vom Stapel laufen würden. Wie bekannt, erfreuen sich beinahe alle Benedix'schen Stücke einer besonderen Beliebtheit bonfeite des Publicums, unb waren nur unsere gestrigen Theaterbesucher so undankbar, die Bemühungen bet Darsteller nicht gehörig zu würdigen, d. H. kalt unb verstockt zu bleiben. In erster Linie gebührt Frln. Bsitsky unb Hrn. Jank das Verdienst ihren Rollen jenes Interesse, welches ihnen vom Dichtet mit so schönen Worten verliehen wurde, auch zum vollen Ausdruck gebracht zu haben und wurden diese beiden tüchtigen Kräfte von allen Mitwirkenden ttatkräftig unterstützt. Fräulein Chotbach gab die aristokratische Tante mit Eleganz und Noblesse; Herr Berla spielte den leichtlebigen Baron Walberg anfänglich ziemlich matt, erholte sich aber später zu einem etwas feurigeren Auftreten; jtdoch können wir feiner unverständlichen Sprechweise noch immer keinen Geschmack abgewinnen. Frln. Thatler gefiel uns als „Hermine" seht gut und machte ihrem Vater, dem stereotypen Soldaten» »uralter und Gesängnis-Jnspector Friedheim (Herr Frede-rigk) alle Ehre. Daß letzterer seinen Platz ehrenvoll aus» füllte, glauben wir nicht erst erwähnen zu müssen unb bezeichnen wir jummicrenb die Vorstellung als eine seht gelungene.________________________________________ Theater. Heute: Der Freischütz. Große Oper in vier Acten von <$. M. 0. Weber. Morgen: Hohe Gäste. Schwank in 1 Act von Berod. Kandels Gardinenpredigt. Lustspiel in 1 Act. Flotte Butsche. Operette in 1 Act von Fr. Suppet. Telegramme. Wien, 11. Oktober. Die Reichsrathsdelegation erledigte das Ordinarium des Kriegs, und Marine« budgetS, ferner das Extra-Ordinarium des Marine» budgels, wobei für den Bau des KasemattschiffeS „Tegetthoff" entgegen dem AuSschußanlrage 687,200 Gulden bewilligt wurden. Die „Politische Corre-spondenz" vernimmt, der Kaiser von Oesterreich werde bei der Vermälung des Fürsten Milan durch den Oberceremonienmeister Grasen Hunyady vertreten sein. Wiener Börse vom 11. Oktober. Staatsfonds. «Selb Ware Pfandbriefe. Geld Ware 6pcrc. Rcnlc, öft.Pap. 70 05 70-15 Allg. oft. Sob.-ffirtbit. 99-40 99 r» No. bto. oft in 6tt6. 74- 74-10 bto. in 33 2 89-50 90 — fefe von 1854 . . . . 104e0 115-JO Nation, ö. W »6 80 96-90 üoft von 1860, ganit tofe von 1860, Fünft. 111-70 111-90 Ung. Bob.-Srebitanft. 86 60 86.80 117 — 117-60 Prärnicnfch. v. 186* . 113.50 134- Prioritäts-Obl. Qrundent.-Obl. Fran, Josrs»-Bahn . Ocst. Nordwestbahn . 93.— 9275 93-15 93-— Sitbcnbürg. ©iebenbiirgtr . . . . 70-75 71 — 79-- 79-50 6taatlba6n 141-26 142-76 Ungarn 81-85 81-65 6ilbb..@e(.$u 500 Fr. bto. Bon« 105 — 105*5 *84 - Actien. Lose. Knglo-Banl Srebitanftatt 105-40 105-60 Sttbit - Lose 163-75 164— lt)' 60 209'- Kubolf* - Lose Depositenbank. . . , 13 13 15 L»comv»r-Lnstalt . . France - Bank .... 690--30 75 100— S1- — Wechs. (3Mon.) feant «Ilten! «ationatban! . . . . Ocst. Bankaefellf. . . Union - San! 6crcin8b«nt 8erft&t«banl 51 -9*3---170.— 89 — 85 — 51-60 9*5 — 171 — 89*0 86- *ua«b. ioo ft. fabb.ro. Frantf. IOC SDIart . . h-mburg „ 8onbon 10 Sfb.fetcrt. Pari» 100 Franc» . . 93-80 54-75 54-76 111*30 44 40 93 90 64-86 54 80 112-40 44 40 iUfötb-Bahn . . . . Sari tub»igb«tn . . Hais. «Uf.-Babn . . lli— *14 80 1*3 60 *15 — Münzen. 173-50 174 »all. müttj.Ducatcn 534 6 37» »all. Fr. Ooftfte . . 160 — 160-50 *0.Franc»fÜ>a.... 8-96» 8 97 eteatebefrn 28 .— *80 60 Prcui. «affenscheinc . Silber . . 1*66** 187 Sübbahn 109 — 109 *5 10**0 102.30 Telegraphischer Lursdericht am 12. Oktober. Papier-Rente 70 05 — Silber-Rente 7405 — 1860er Local Veränderung. Gefertigter zeigt den geehrten p. t. 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Wir empsehlen ferner zu dm bevorstehenden Ziehungm: einzeln »der in Gesellschaslö * ©fielen gegen iwr kleine monatliche Theilzahlungen von il. 4. aufwärts. Wiener Communallose Creditlose Ungar. Prämienlose 1839er Staatslose Gleich bei Beginn der ersten Anzahlung spielt man aus ton» angetanste ioo6 ganz allein „ aus Haupttreffer von: ö. w. ti. 250,00«, 200,000, »0,000, 10,000 etc, EDUARD FÜRST’S "WZ- de co- BHF* WIEN, Kärntnerstrasse 14. Druck von Jg. v. eitinmoet * geb. Bam»erg. Verleger Ott,mar «amberg. Kür die Redaction verantwortlich: Franz Spitaler. Witterung. Laibach, 12. Oktober. Morgenrolh, dann trübe, abwechselnd Regen, schwacher SO. Wärme: morgens 6 Ubr -f 9 8», nachmittag« 2 Uhr + 140* C. (1874 4- 15 0°; 1873 -i- 213° C.) Barometer im Fallen 723 68 Mm. Das gestrige TageS-«ittel der Wärme + 11 4» um 0-7° unter dem Normale; der gestrige Riederschlag 15-75 Mm. Regen. Augekommeue Fremde am 12. Oktober. H»tel Stadt Wie«. R. v. Vestenegg, L k. Bezirkshptm., Littai. — Jonke, Mösel. — Ogoreuz, Rudolsswerth. — Hollenbach, Privat, Baiern. — Zebul, Kfm., Triest — Makesch, GaspU. H»tel tflefont. Schober, Neustadtl. — Neumann, Agram. — Dr. RaSpet, Adelsberg. — Marufig, Udine. — Augen« egg, fees. — Hren, Zirknitz. — Schmid, Wien. — Hireger, Uuterkrain. Hotel Europa. Balvuga, Intendant, Graz. — Rovosel; Nnglert, Bastgeber; Trivara, Agram. Mohre«. Majer, Adelsberg. Verstorbene. Den 10. Oktober. Andreas Svet?, Bettler, 64 I, Civilspital, sterbend tibetbracht. Den 11. Oktober. Joses Squarza, Uhrmacher, 79 I., Tirnanvorstadt Nr. 55, Altersschwäche. — Martin Zeuha, Zimmermann, 62 I.. Hradeckyvorstadt Nr. 21, Lungenlähmung. Mg OMbsberMhtung. Das vom Herrn Kreimer im Schreh'schen Hause, Spitalgoffc, innehabende Gewölbe ist zu kommenden Georgi zu vergeben. Auskunft hierüber ertheilt der Kaffeesieder Schmidt in der Spitalgasse. (627) 3-1 Anerkennung. Die gefertigte Wntsverwaltung fühlt sich angenehm 6ttr Pflichiet, hiemit der Beisicherungsgesellschaft „Oesterr. Phönix" in Wien öffentlich ihre Anerkennung und ihren Dank für das äußerst conlante Vorgehen bei rer Schadenermittlung nach dem Brande der zum Gute Naffenfnß gehörigen TavoletMge zu sagen. Der versicherte bedeutende Betrag wurde allsogleich voll und anstandslos bezahlt und in jeder Hirrficht das amten» nenswertheste Entgegenkommen gefunden. (623) Oatsverwaktling Huffcnfaß in Kram. den 10. Oktober 1875. Auswärtig:«