Deutsche Macht iMni» ><»«» I»nn««Iag im» Lo»»:»g an» t»flc f8t JiDc mil Zustellung in'l Ha»« monotfub 1L —M, DirrtclUtyrii) (I. 1JO, d«lbl«hr>» ß. ». I. . Wtil VoHtnlmbnn« »i«titliUrtf l >F», h«ldt«drjg I- MO, Qonjiüttia ft. MO. Ttt rtnjd« Nummer 1 fr. 3nin«tr »a«d 2*nf; »<> äflnrra Wiederdolungeii r«i((t«tifn»rt Ratatt. «»«wir!» »ich««, 3n(rt«tt fili wtfrr SSIott ane »rtrutrnt«« | n n dt» 3n- ant an. Stloctmn Wnijniff Nt. t«. «»mmifttolion Rachd»»«j»ff« J. E»r«Hft»,dcu »t« Mrtoctrur« idftift ■« »«»»ahm« Mt San«- ant ifetttttge, «on U—i* Uhr *i#t- »t 3—4 Übe KMtmittajl. — ÄKtamaiioaen vott.ftci. — iRnnu'mpit nxrden luchl — !l»,»»»« Zul«»d»n,»ktob zu der sicilianischen Vesper; das Preß' tti-i Carl X. stürzt den gesetzlich»»! Thron Wnkreichs durch ein Volk, von dem der größte llml nie eine Zeitung in die Hand bekommt, I» »011 dem ein sehr großer Theil sie gar nicht lejm kann. So könnten wir hundert Beispiele Mhren, aus denen ersichtlich ist. daß kleine Ursachen oft sehr große Wirkungen hervorzu-bringen imstande sind. In allen deutschen Gauen, besonders aber «it den Sprachgrenzen wüthet seit einer Reihe »im Jahren ein Kamps, der umso schrecken-«regender wird, je unoermittelter derselbe, aleichiam durch eine höhere, nicht anfaßbare Macht geleit« wird. Urplötzlich, wie ein Blitz au» heilerem Himmel in schwülen Sommer-tage» durch die ,Lüfte zuckt, so ist an den Evrachgrenzen aus dem Zustande vollständiger Rüde und Orvnung urplötzlich in feiner ganzen Troßr der erbittertste Kampf herausgesprungen, wie Minerva in Wehr und Waffen aus dem Haupte des nichts ahnenden Zeus. Wie ist das zu erklären? Es ist nothwendig, das wir hierüber volle Klarheit haben; denn nur, indem »>r den Finger auf die Wunde legen, die uns schmeru unv offeu und rückhaltslos die Hffohn» bloslegen, von denen wir umgeben fort, ist es allein möglich, anderwärts oder tiich an denselben Sprachgrenzen neuen Unruhen >u>!> Kämpfen vorzubeugen. Militäraufgebot. Belagerungszustand. Standrecht find zwar sehr An unKiKorische und der hiltorische Don Earlos Von Tr. A. E t u r m. (Firlsetzung.) Ton Carlos ward durch diese Milderung kt Urtheils der Inquisition einigermaßen diruhigt, aber die Inquisitoren ruhten nicht, d» er nebst Don Juan und dem Prinzen von Parma. die gleichfalls sich über die Verfolgung der Inquisition unwillig geäußen hatten, nach d» Universität Alkala geschickt wurde. Egmont, Kr sich nach den Niederlanden zurückbegab, deiiiertete sie. Don Carlos ließ sich auf dem Kablen und äußerte das höchste Verlanget» nach ähnlichen Großthaten; sollten die Unruhen i» Wandern zu einem Kriege führen, so wollte er sich selbst dorthin begeben, um die Kriegs-tonst »n Eqriiond's Seite zu lernen. Zu Alkala »erletzte sich Don Carlos tanh e nen Sturz vom Pferde so gefährlich am topft, daß man an seiner Herstellung verzweifle. Der Prinz schickte seinen Günstling, den Kara»is von Posa. zur Königin, um ihr sein lrpk« Lebewohl zu bringen. Diese sandle ihm »urch den Marquis einen Briet, worin sie alles Zarte und Rührende aussprach, was Freund-und Verzweiflung einzugeben vermögen. geeignete Mittel, um schon vorhanden« ernste Unruhen im Blute der Meuterer zu ersticken, aber sie lassen sich nicht wohl als regelmäßiger Zustand denkrn. Der vollständigen Ruhe gegen-i über, wie sie bislang in Untersteiermark noch unmittelbar vor der Versöhnungsära herrschte und sofort nach Eintrete» derselben verschwand, können solche außergewöhnliche Maßnahmen nicht ausrecht erhalten werden. Es ist Jedermann bekannt, daß seit der Versöhnungsära in Oesterreich der innere Krieg ohne Unterbrechung fortdauert und immer neue Gebiete ergreift. Die versuchte und theilweise Knechtung der deutschen Sprache in den von mehreren Nationen bewohnten Ländern, die Ver> dränguiig von deutschen, politischen und Ver-waltungsbeamten durch slavische; die Zerstörung aller geschichtlichen und natürlichen Volksorga-nisaiion, die Einführung von Gesetzen, ministe^ riellen Erlässen unv Einrichtungen wodurch das deutsche Element immer mehr an die Wand gedrückt wird; in allen diesen Zerwürfnissen und Verhetzungen erblickt das deutsche Volk in der Regierung das Wertzeug, das zum Schade» der Einen und zum Nutzen der Anderen die Hebel einsetzt. Wo soll das hinführen? Seit 12 Jahren müht sich das deutsche Volk in Böhmen und in Steiermark ab im nutzlosen Nationalkampfe, ringt mir den größten Opfern um seine Existenz und diese zerstörende Thätigkeit ist es, welche so Manches erklären läßt. Es ist schon so weit gekommen, daß hohe Functionäre und Würden-träger in öffentlich n Versammlungen das Volk gegen die R.gierung deS Kaisers Franz Joses aufwiegeln. Wir erinnern an die Rede des Bürgermeisters Dr. S ch o l z in Prag, in welcher dieser sagte, .daß es den Tschechen nur durch eine kluge Tactik geli.igen kann, die Regierung des Kaisers Franz Josef zu besiegen". Was würde einem deutschen Journalisten Der Brief erfüllte den Prinzen mit außerordent» licher Freude. Der König ließ den Genesenen nach Madrid zurückkommen. Bei der ersten Zusammenkunft mit ihm forderte die Königin ihren Brief zurück, aber Don Carlos wollte sich von diesem Zeugen ihrer Zuneigung nicht trennen, der ihm lieber als sein Leben war. Die damalige graviditas der Königin reizte seine Eifersucht so sehr, daß er ihr darüber die sonderbarsten und widersinnigsten Vorwürfe machte. Nach ihrer Niederkunft mit der Erzherzogin von Flandern wurde die Königin von den Blattern befallen, aus denen sie aber nodj gelünt er und schöner hervorging. Kaum hatte Don Carlos Zeit ihr darüber seine Freude zu bezeugen, als sie nach Bayonne abreiste. — — — In ihrer Begleitung war der Herzog von Alba, der in Batzonne erfuhr, daß sie es gewesen sei, welche durch ihre Mittheilung seinen Plan vereitelt hatte, die Königin von Navarra und ihre» Sohn, welcher sich für die Hugenotten erklärt hatten, nach Spanien zu entführen und dem Arme der Inquisition zu überliefern. Da dem Herzog die Verbindung des Don Carlos mit der Königin immer verdächtig gewesen war. so glaubte er. diese habe mit , Vorwissen des Don Carlos gehandelt, und er beschloß sich an beiden zu rächen. Don Carlos konnte, als er den gesch hen, wenn er ähnlichrS in seiner Zeitung schreiben wollte f Und doch kann man nadezu den Zeitpunkr vorher bestimmen, wann diese Lehren in die That umgesetzt werden. ES ist daher den staatSerhaltenden Elementen — und dir Deutschen sind dieses staatSerhaltende Element — nicht« anderes möglich, als durch ihre Abgeordneten der Regierung Ziel und — Weg zu weisen, soll nicht «ach unS die Sint-fluth kommen. Denn alle Culiurvölker deren Geschichte unS bekannt ist, endeten mit einer Culturepocke, welche derjenigen entspricht, in welcher wir unS zur Zeit befinden. Wien, IS. Juni Die Anregung der Abgdordneten Dr. Foregger und Dr. v. K r a u s zu einem gemeinsamen Vorgehen der deutschen Abgeordneten gegenüber dem ncuesten Slavi-sierungsacte der Regierung, hat zwar bei den beiden deutschen Fractionen des Abgeordnetendauses große Bewegung hervorgerufen, jedoch noch zu keinem greifbaren Resultate geführt. Die deutsche Rativnalportei dat zwar glücklicherweise wieder ihr nationales Herz gefunden, und will das Verdienst der Bewegung für sich ausnützen: sie kaim jedoch allein nichts unternehmen, und begegnet bei der Bereinigten Deutfchen Linken einem großen Mißtrauen. Wenn man die mitunter feindselige Haltung beider Fractionen gegen einander m Betracht zieht, und die Entfremdung, welche sich ins-besondere durch Angriffe der kleineren Fraction gegen die größeren zu einer förmlichen Gegner-schaft ausgestaltete, so ist es begreiflich, daß die Vereinigte Deutsche Linke wenig Verlangen trägt, sich der Führung einer Fraction anzu-vertrauen, die nur allzulange gezögert hat. sich ihrer Lebensaufgabe, des Schutzes der deutschen Interessen zu erinnern; und es erweist sich als politisch nicht sehr klug, wenn diese kleinere schändlichen Anschlag auf die Königin und den Prinzen von Navarra nach der Rückkehr der Königin erfuhr, sich nicht enthalten, 'in Gegen-wart Don Juans und der Prinzessin Eboli zu äußern, er werde einst Diejenigen schrecklich bestrafen, welche dem Könige so niederträchtige Rathschläge gäben. Da der Herzog von Alba als Urheber der Verschwörung bekannt war, und der König nicht ohne den Rath des Ruy Gomez that, so konnte er mir diese beiden gemeint haben. Die Prinzessin Eboli hinter» brachte ihrem Gemahl deS Don Carlos' Aeußerung, wonach diefer es an der Zeit hielt, dem Prinzen entschieden entgegenzutreten und sich zu diesem Zwecke mit dem Herzog von Alba. seinem Nebenbuhler in der Gunst des Königs, zu verbinden. Aber hierzu schien es ihnen unumgänglich nöthig, sich deS Beistandes des EtaatSsecretärS Antonio Perez zu versichern, den sie dadurch gewannen, daß Ruy Gomez ihm den freiesten Zutritt zu feiner Sattin gestattete, in die er längst verliebt war. ohne baß er bisher irgend eine Gunst von ihr hatte erhalten können, was ihm denn dadurch gelang, daß er ihr die bisher geheim gehaltene Verbindung zwischen ihrem Gatten und dem Herzog von Alba verrieth. Perez war es. der es dem König hinterbrachte, wie die Königin den Anschlag auf die Königin von 2 Fractiv» durch ein sich Vordrangen der größeren Partei das Zusammengehen erschwert. Dazu kommt noch dir Indiskretion unberufener Horcher, welche vertrauliche Besprechungen in einer Version in die Öffentlichkeit bringen, die ganz geeignet erschein«, eine glücklich angebahnte Annäherung wieder zum Stehen zu bringen, wenn man dem Berichte eine« Abend» blattes über ein Prioatgespräch zwischen den Club-Vorständen Dr. von P l e n e r. Dr. Eteinwender und Dr. Beureuther Glaub n schenken darf. ES ist geradezu ein Frevel gegen die Nation, wenn in Augenblicken, wie der gegenwärtige, durch solche tendenziöse Ausplaudereien der Versuch gemacht wird, neuerlichen Grund zur Verstimmung zu gebe», und nur die schlimmste Gegnerschaft oder ein sträflich kleinlicher Sonder-standpunkt kann solche» vollbringen. Es wäre darum zu wünschen, daß sich die Parteien über derartige Intriguen oder Jndiscrelioneii hinweg» setzen, und nur die gute Sache im Auge behalten. Es treten jedoch Symptome auf, welche befürchten lassen, daß wenigstens in den nächsten Tagen der Schlüssel einer gemeinsamen Action nicht gefunden werden wird. Die heutigen Abendblätter bringen nämlich das folgende officielle Communiquv: Die Vereinigte Deutsche Linke hat bereits vor niehr als zwei Wochen Schritte unternommen, um gegen einzelne Vorkommnisse bei der Ver-waltung und gewisse in der letzten Zeit wahr» nehmbare Tendenzen ans dem Gebieie der inneren Politik Stellung zu nehmen. In der letzten Vormittaqssitzmig des Clubs vom 10. d. wurde dieser Gegenstand neuerdings berathen, aber nicht blos mit Beschränkung auf einen un> mittelbar vorliegenden Fall sondern in Zu-sammenfassullg verschiedener einzelner Fälle in ihrer allgemeinen politischen Bedeutung. Nach der Einleitung dies>r Verhandlungen ist dem Club das Schreibe» der Abgeordneten Dr. v. «raus und Foregger zugekommen. Der Club beschloß, den beiden Herren mitzutheilen, daß er sich evemuell weitere Maßnahmen je nach dem Ergebnisse der von ihm eingeleiteten Schritte vorbehalte, und zugleich zu erklären, daß es dem seit jeher gehegten Wunsche de» Clubs vollständig entsprich«, wenn er sür seine, aus den Schutz der nationalen Interessen der Deutschen in Oesterreich gerichteten Bestrebungen die e nmüthige Unterstützung aller Vertreter des deutschen Volkes im Abgeordnetenbaus« finden wird. Die vereinigte deutsche Linke hält sich also gegenüber der Annäherung der Abgeordneten Dr. Foregger und Dr. v. Kraus vorläufig noch in einer gewissen Reserve, so sqmpatisch diese Navarra und ihren Sohn verrathen, und welche Drohung Don Carlos gegen die Urheber desselben ausgestoßen habe, wodurch er im Könige den ersten Verdacht gegen das Verhältnis seines Sohnes zu seiner Gemahlin erregte. Um den Umgang der Königin genau zu beobachten, nahm der König bedeutende Veränderungen in den wichtigsten Hofämtern vor und brachte ohne Aufsehen die Prinzesiiu Eboli als Spion an die Seite seiner Gemahlin. Die Königin durchsah alles; selbst Don Carlos überzeugte sich bald von der gefährlichen Situation und mußte jede Verbindung mit der Königin einst» weilen ausgeben. So standen die Sachen, als der Marquis von Bergen und der Baron von Moniigny, Abgeordnete von Flandern, am Hose ankamen. Sie wandten sich an die Königin und an den Prinzen, der bald für ihre Pläne eingenommen war, besonders durch die Briefe Egmonts, der ihn an da« Versprechen erinnerte, beim Ausbruch des Krieges nach Flandern zu kommen. Don Carlo« schwankte lang«, da ihn immer wieder die schöne Erscheiimng der Königin von dem Entschlüsse abbrachte, nach Flandern zu reisen und sie nicht mehr sehen zu können. Erst als er ihr diesen seinen Wankelmuth gestand, trieb sie ihn zum Entschlüsse. Carlos erklärte sich für den nieder-ländischen Adel, forderte von seinem Vater die Statthalterschaft der Provinzen und versprach „De-tfch- Wacht" Annäherung von ihr begrüßt worden ist. Sie will es vorläufig noch allein mit dem Grafen Taaffe versuchen, und hoff« offenbar aus diesem Wege zu einem Ziele zu gelangen. Sie wird positive Zusicherungen und Garantien verlangen und erlangen müssen. we»t« sie damit das im höchste» Grade beunruhigte deutsche Volk be-friedigen will. Gelingt ihr die? nicht, so wird sie wohl dem Andrängen der lebhafteren nationalen Elemente nachgeben, und an einer entschiedene«« Action der Gesamnitpartei betheiligen inüssen: verweigert sie es, — aus welchen Gründen immer. — so dankt sie als denlsche Partei ab, und muß es sich gefallen lassen, daß die nationalen Abgeordneten auf eigene Faust Politik machen, und die Lage nötigenfall» bis zur Mandats-niederlegung zuspitzen. Die alpenländischen Abgeordneten werden dabei wohl kaum getrennt Stellung nehmen können. politische Aundschau. Noch ivissen wir nicht, welche Haltung die deutsch-sortschrittlichen Abgeordneten einnehmen werden, zu der von den steirischen Abgeordneten Dr. Foregger und Dr. v. Kraus vorge-schlagenen gemeinsainen Unternehmungen in An-gelegenheit der Zugeständnisse an die Slovenen. Doch das Eine wissen wir, wenn auch diesmal die .Vereinigte Deutsche Linke" sich wieder in eine Sackgasse verrennt, daß sie dann aus der-selben nur schwer wird entschlüpfen können. DaS Staatsintercffe hoch zu halten, werden die Deutschen niemals erlahmen doch was wir f o r-b e r n und f o r d e r n m ü s s e n, ist: Daß alle deutschen Abgeordneten der fortschrittlichen Richtung ohne Unterschied ihrer persönlichen An-schauung einheitlich und g e s ch l o sfen auftrete», nm unser BolkStdum vor weiteren Gefahren zu schützen und eine demselben günstigere politiiche Lageherbeiz»führen. Das ist aber auch gleichzeitig das Wenigst«, worauf wir unbedingt beharren. Seit langer Zeit ist wieder einmal u. zw. von .Wilden- die An-regung ausgegangen, .gemeinsam zu marschieren, um gemeinsam schlagen" zu können. Der Grund hiezn ist so einleuchtend. daß er auch von einem politischen ABC-Schützen »ich« wird geläugnet werden könne». Wenn die „Kalisporne' von welchen die .Deutsche Zeitung' in ihrer Nummer vom 14. d. spricht, „nur schwer von der poli-tischer Ersprießlichkeit einer Außerachtlassung der gewohnten Rücksichten zu überzeugen sind, vann dürfen sich diese .Kaltsporne" auch gar nich» «vundern. wenn die Wähler und Steuerträger in Der Herzog von Alba, der auf sei«« Statthalterschaft besonderen Anspruch machte, wußte durch R»y Gomez und Perez ausüben König zu wirken, so daß dieser die Sache ablehnte, indem er vorgab, das Gesuch zu bewilligen, aber er selbn wollte ihn in den Niederlanden einführen. Alles wurde scheinbar zur Reise vorbereitet, aber als diese eben vor sich gehen sollte, stellte sich der König krank. Der Königin und dem Don Carlos entgieng es nicht, daß die vorgeschützte Krankheit nur eine List sei. Der Prinz konnte sich nicht enthalten, in Gegenwart der Königin und der Prinzessin Eboli über die Krankheit deS Königs zu spotten, und in ein kleines Heft einen launigen Bericht über die großen und bewunderungswürdigen Reisen des Königs Don Philipp zu schreiben. Dieses Heftes wußte sich die Prinzessin Eboli zu bemächtige««, ohne daß die Königin, welche groß'n Spaß daran gehabt hatte, und Don Carlos es merkten. Da der König an einem starken Fieber erkrankt war, und Don Carlos die Königin nur bei diesem sehen konnte, eine briefliche Verbmdung aber sehr gefährlich schien, so schlug der Prinz ihr den Marquis von Posa als Vermittler ihrer Verbindung vor. Posa war mit dem Prinzen erzogen worden. Beide waren edle Charaktere und traten in nähere Beziehung zu einander, wie sie selten zwischen einem 1892 1 den bedrängten Prooi««zen sich üb r diese deutsch« fortschrittliche!« „Kal«sporne" ihr eigenes Unheil bilden und da«selde in Wort und Schrii« zum Ausdrucke dringen. Wir lönnen und dürfen un« ^ bei aller aufrichtigen Verehrung für den Libe-ralismuS nicht gestalten, unsere nationale Eigen-an irgend welcher Rücksicht wegen abhanden kommen zu lassen. Es geht daher auch n-ch« an. I die „Heißsporne' wie Prügelknaben zu bedienen, denen man. um die eigene..Auigeklärtheit" unv .Fortgeschrittenheit" so recht deutlich zu demon- ' strieren. nach Belieben einen Rippenstoß versetzt. Die .Grozer Tagespost', welche doch auch nicht in dem Gerüche deutschnaiionaler Dienst» bereilbarkeii steht. läßt sich über das energische Auftreten der Abg. Dr. Foregger und Dr. v. Kraus ganz anders vernehmen. Ihr klingt die Kunde von dem Uitterüehmen dieser beiden wackeren Abgeordneten wie eine Erlösungsbotichaft unv schließt daran die Mahnung: „ES ist die höchste Zeit, den Herren in Wien zu zeigen, daß die Deutschen nicht geduldig alle# hinnehmen, wa« man ihnen darzubieten für gut findet. Will die Regierung mit denselben auf einem friedlichen Fuße verbleiben, dann muß sie die eben ohnehin bescheid,nen Wünsche derselben, Wünsche, die sich ausschließlich aus die Abwehr der ibnen drohenden Verluste beschränken, erfüllen, wenn nicht, dann mag sie zuseben, wie sie mit ihren Croaten und Jungischechen zurecht komm«. Wie sedr nothwendig ein rascheres nationales Tempo wäre, das beweisen die verschiedenen offiziösen Blätter. Aus Stadt und Land. Kundmacbung Am Freitag den 17. d. um 5 Uhr nachmittag« findet eine ordentliche öffentliche GemeindeauSschuß-Sitzung statt mit folgender Tagesordnung: Nach Mittheilung der Einlaufe: Bericht der Sectivn II: Eingabe de« Herrn Martin U l r e i ch wegen Vertilgung de« Ungeziefer« in der» Hausern; Berichte der Sectioa III: Eingabe des Herrn Coiistant»« Ritter Ri« bek von Gleichenkeim und der Frau Maria K u h n. betreffend den Bau eineS zweistöckigen Wohnhauses in der Karolinrngasie; Eingabe de« Herrn Josef A r l t um Bewilligung zur Ausstellung von zwei Oleandern vor seinem KaffeehauSlocale; Antrag des Friedhofscom'l^S auf Renovierung de« Leichenwagens I. Classe; Antrag des Waldaufsichiscomiles aus Einsetzung eine» CsmilöS zum Empfange des steiermärki-schen Forstvereines. Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Kermauenbund. Zum erstenmale teit seinem Bestände ist der Verband der hiesigen Germanen am 11. d. mit einem Vortrage, gehalten von dem Schristleiier des „Obersteirer auf gegenseitiger Bewunderung beruhte. AI« Günstling des Thronfolgers hatte Posa eine gefährliche Stelle, daher hielten beide ihre Freundschaft sehr geheim. Die Königin wußte, daß Don Carlos sehr leicht zu täuschen sei. daher unterzog sie den Marquis einer Prüfung, welche sie vollkommen über den Character de« Marquis beruhigle. Ihr Umgang wurde aber bald verrathen. Die Minister, welchen die Gunst deS Marqms gefährlich schien, wußten e« einzurichten, daß der Umgang der Königin mil dem Marquis dem König bekannt wurde. Die Königin war damals wieder gutter Hoffnung. Der König, von Eifersucht gequält, berechnete die Zeit der gravitlitas und da er glaub««, dies« stimme nicht, gab er dem Marquis an der Verführung der Königin schuld. Ein zufällig«? Umstand bestärkte i seinen Verdacht. Da beim Turnier zur Feier der Genesung des Königs sich für die Königin allein kein. Ritter erklärt Hatte, beklagte sich diese I darüber launig bei dem Marquis, der daraus scherzhaft äußerte, sie müsse sich deshalb bei I der Natur beklagen, da fie, wäre sie so schtra I wie die übrigen Damen, auch einen Ritter I gefunden haben würde. Die Königin erwiderte I in derselben Weise, zur Strafe für seine Z Grobheit befehle fie ihm ihr Ritter zu sei». I damit er die Schande habe, der Häßlichkeit zu dienen. 1892 vlaties". Henn Karl S tö I a f, über die .Reinigung derFiemdwörier in ?er deutschen Sprache", m tie Leffentlichkeit getreten. Dieser Vonrags« abeii!' Hai r.e^eißt. daß die Bestrebungen dks junge» GermanenverbanreS in Cilli bei der intelligenii» Bevölkerung volle« Verständnis findet. Die Versammlung war von mehr als ISO Personen besucht, unier welchen sich eine große Anzahl Tarnen be'and. Der Saal im Hotel „zum Löwen" wt vollständig gefüllt und such der Garien war gut besetzt. Don den Spitzen der Stadt war der Herr Bürgermeister Dr. Necker-nun mit mehreren Gemeinderätben erschienen. Vertreten war lerner der AufjichtSrath der stei-nichei, Verbände te4 Germ^nmbundeS durch Herrn Ruderer ans Graz. die Äurichen-schasle» .Arminia' (Graz) unv ,Molvavta„ Dien). Die ..Verbindung deutscher Studenten' m Eraz unv die Ferialverdindung .Carniola" m Laidach. Ferner wmen erschienen die Turner int ihrem Sprechwart Herrn Josef R a k u s ch. die Feuerwehr und der Gewerbebund. Tie Versammlung wurde 'eröffnet von dem Obmanne de« »Germanenbundes" in Cilli, Herrn Wilh. L i n d a u e r, worauf Herr Karl Sedlak in einem zweistündigen, ungemein fesselnden Vor« trage den Unfug der Fremdwörter in der deut-schen Sprache geißelte und oft auf das lächerliche und unnationale Gebühren hinwies, welches sich bei dem Gebrauche der Fremdwörter in der Presse, in allen unseren öffentlichen Einrichtungen und selbst im Hause breit macht. Turch ein reiches, in seiner Art vorzüglich bearbeitetes Material hotte es der Vortragende verstanden nicht nur das Interesse an dem Vortrage bei den Zuhörern den ganzen Abend rege zu erhalten, sondern auch die Erkenntnis hervorgerufen, daß ti dir Deutsche nicht nothwendig hat auf Fremdwörter zurückzugreifen. Da< war denn auch die Absicht des Vortragenden und wenn der Herr» Sedlak gespendete Beifall auf die Wirkung seine« Vortrage« schließen läßt, dann ist auch die Ab-ficht vollständig erreicht und Herr S e d l a k. sowie der Cillier Verband des Germanenbundes kann mit denselben zufrieden sein. Ein Glück nationaler Arbeit hat damit seinen Ansang genommen. Schließlich dankte der Obmann-Stell-»enreter des Verbandes Herr Otto A m b r o« sitsch dem Vortragenden namens der Zuhörer mit begeisterten, beifällig aufgenommenen Worten. Feuerwehrübung Am letzten Sonntag tnell unsere vorzüglich eingeschulte Feuerwehr im Hose des Rathhauses ihre diesjährige Haupt-üdung ab, zu welcher außer dem Herrn Bürger-meister, kaii. Rath Dr. Neckermann auch mehrere Gemeinderäth«, darunter die Herren P a c ch i a f f o, Rasch u. A. erschienen waren. Zierst wurde zum Schulsteigen commandiert, woraus die Uebung mit der Abprotzspritze Nr. I und 2 folgte. Nachdem auch mit der Stadtfahr» spritze die nöthigen Uebungen beendet warm, wurde Sturm geblasen und das Rathhau« als Brandobject von zwei Seiten in Angriff genommen. Die Giesmann'sche Leiter bewahrte sich auch die«-mal. Als besonders gelungen war zu betrachten, der Ausfall vom Dache des R a d a k o w i t s ch-scheu Hauses. Das Wasser wurde aus dem Hofe des Hause« Nr. 17 der RathhauSgasse geleitet. Sämmtliche Au«sührungen wurden meisterhaft «nd mit ungewöhnlicher Raschheit ausgeführt Nach Schluß dieser Arbeit hielt der Herr Bürger« «ist« namens der Gemeindevertretuna an die Feuerwehrmänner eine Ansprache, in welcher er hervorhob, daß Dank der gut geleiteten und stramm diöeiplinierien Feuerwehr die Bewohner von Cilli jeden Abend ruhig schlafe« gehen können und kein größeres Brandunglück zu besorgen brauchen. Hieraus marschierte die Feue>-wehr mit der Musikkapelle an ihrer Spitze, durch die Raihhausgasse über den Haupiplatz in« W^ldlMs, «o unter Adspielung heiterer unv lustiger Weisen die durstigen Feuerwehrmänner gar manches halbe Liter bis auf die Neige leerten. Al« Echlußeffect wurde ein prächtige« Nachlfchauspiel geboten. Herr Karl Herzl pro« ducierte sich als Feuerwerksmeister und lies eine Anzahl Raketten steigen, welche den abendlichen Himmel von Zeit zu Zeit taghell erleuchteten und erstum 10 Uhr wurde der Rückmarsch in die Stadt unier Porantritt der MusikvereinSkapelle angetreten. «Aentfche Macht" Ausstug. Der Militär-Veteranenverein in Cilli beabsichtigt, am 16. d. mit der Veteranen-kavelle einen Ausflug nach ©tor£ zu machen. Turneran«flug. Der h'esige Tuntverein, welcher erst vor Kurzem die Turnbrüder in Mureck besuchte, macht morgen einen Ausflug über Pöltfchach nach Rohitsch-Sauerbrunn. Zither Concert Am SamStag den Itt. d. veranstaltet Frl. Beni Schreiber, Zithermeisterin, mit einigen ihrer Schüler im Hotel „zum gold. Löwen" um 8 Uhr abends, zu Gunsten des hiesigen Stadtverschönernngs-Vereines ein Zither-Concert, welches nach dem uns vorliegenden Programme zu schließe», hoffent-lich ei» gut besuchtes sein wird. Unsere Alpenblumenanlage hat in den letzten Tagen eine wesentliche Bereicherung erfahren durch eine Sendung des k. k. Gerichts« hofadjuncten Dr. Schäftlein, der auf feiner Urlaubsreise die Kitzbüheler-Hornspitze für das Alpinenbeet ausbeutete. Und Prok. K n i t t l hat auf seiner Pfingsttour im Resiathale den Südabhang des Monte Canin zu Beiträgen für unsere schöne Anlage bewogen. Badezeit. Die heurige Badezeit läßt sich recht gut an. In H a u « b a u m'S Badeanstalt wimmelt es von Besuchern, denen das klare, erfrischende Wasser der Sann ein Bedürfnis ist und das heitere, warme Weiter trägt sehr viel dazu bei, dieses Bedürfnis noch zu erhöben. Die Temperatur der Sann ist auch im Laufe dieser Woche bis 18 Grad gestiegen. Lotterie de« Stadtverschönernngs Vereine«. Die Vorbereitungen für dieses Unternehmen machen stete Fortschritte. Das Damencomit.- ist unermüdlich thätig und mehren sich, die sowohl in Effecten, als in Geld einlaufenden Spenden von Tag zu Tag. In kurzer Zeit foll bereits mit der Ausgabe der Lose begonnen werden, die jedenfalls flotten Absatz finden dürften. Sind doch unter den ein-gelaufenen Spenden bereits jetzt eine große Anzahl wirklich werthvoller Treffer vorhanden, die der Lotterie eine große Zugkraft sichern werden. Mabrenberg (Pferde-Markt.) Zu dem am 21. Huni in Mahrenberg statt» findenden Pferdemarkt, zu welchem auch Hoin-vieh aufgetrnbm werden kann, werden Kauf-und Verkaussluktige aufmerksam gemacht, «nd e» steht zu erwarten, daß dieser Markt wieder wie bisher stets an Theilnahme zunehmen wird; «S ist feit dem Bestehen dieser Märkte unver-kennbar, um wie vieles die Veredlung der Racen zugenommen hat und auch der Verkehr ist seit der Bewilligung des Auftriebes von Rinder-vieh ein weitaus lebdakierer und dadurch der Bevölkerung des Bezirkes eine Wohlthat geworden. In Hochenegg wird diescrtage unter dem Zeichen des katholischen Kreuzes ein slavischer nationaler Kampfverein gegen die Deutschen und deutschfreundlichen Katholiken dortiger Gegend ins Leben treten. An der Spixe dieses christ-lichen Unternehmens stehen der würdige Herr Kaplan Leksche u»d Lehrer Bresovnik, zwei Leute, die wegen ihrer sanatischen Slavisterei bekannt sind. Arme katholische Religion, was mußt du dir alles gefallen lassen! (An« St. Marein bei Erlachstein) wird uns berichtet. daß der Grazer Slavenverein Terglou dortselbst eine Feierlichkeit inscenien habe, die indessen schlecht ausgefallen ist. da die Betheiligung eine geringe, und das Wetter schlecht war. Unter den Taselrednern that sich namentlich der Vereinsvorstand hervor, der die „slavische Wechselseitigkeit" pries; serner sprachen die Herren Bleiweiß und Schwab von minder Belangreichem, dagegen war die Rede des Herrn Dr. Joses Voknjak für deutsche Zuhörer nicht ohne Interesse; er sührte nämlich aus, daß er erst an der Uni» versität seinen Namen .richtig" zu schreiben lernte, und „Slovene" wurde. Dr. Vosnjak be-klagte sich, daß die Politisierereien ein undank-bares Geschäft sei und gestand, daß die Slovenen von de» Deutschen viel profitiert hätten. Nicht einmal die „PosojilnicaS" seien eine Erfindung seines Bruders Micha, sondern deutscher Herkunft; Viele«, meinte Redner haben .die Slovenen von den Deutschen geerbt, nur die Rücksichtslosigkeit -T~ nicht". Der letzte Satz rettet« d«n Redner, der «inen vernünftigen Tag hatte, vor dem allge-meinen Unwillen. Schließlich trat ein Herr Dragotin Hribar au*, der das Publikum eine Zeitlang unterhielt und behauptete, daß sich der echte Slovene auch nicht einmal v«r einer wirklichen Kanone fürchte; auch aus da« Wetter war Herr Hribar schlecht zu spreche«, und wünschte zuletzt, daß die Mutter.Slavin" recht gute Söhne bekommen möge. Daraus erklärte der Obmann zur lleberraschung der Anwesenden, daß da» Essen bei Herrn Iagoditsch schon zu Ende sei. Am Abend fanden sich die Festtheilnehmer zu einem wirklich gelungenen Tänzchen ein, an dem die hübschen Mädchen von Georgen und Marein reichlich «heilnahmen. Es war jedenfalls der gelungenste Theil des Festes. Marburg. (Dieb stahl.) Am 10. d. schlich der Datierende Knecht Jose? Iost in Marburg um die Sodawasferhütte im Stadtparke, in welcher er verschiedene Vicmalien vermuthete, die tags vorher nicht verkauft wurden. Der Wachmannn P a ch o l e g g bemerkte jedoch recht-zeitig den Strolch und als er ihn arretieren wollte, widersetzte sich dieser, woraus sich der Wachman genöthigt sah von seiner Waffe Ge-brauch zu machen und den Einbrecher so un, glücklich traf, daß derselbe sofort todt zu Boden fiel. Siege von Grazer Rennsabrern in Trieft. Bei dem letzten Rennen des Veloce Clubs Triestino auf der Rennbahn von St. Andrä starteten, außer de» besten Wiener und Triester Fahrern auch Grazer Racemen. Gleich im ersten Jnaugurationsrennen siegt« Herr Rob. Kastner « Akademisch technischer Radiahreroer-ein» über seine zahlreichen Concurrenten. Die „Meisterschaft des Küstenlandes aus dem Hoch-rade, im vergangeneu Jahre von Han« Schneider gewonnen, der fie heuer nicht »er-theidige» konnte, da er sich de« Niedmade zugewendet hat, gewann leicht Ehinger vom Wiener Bicycleclub gegen vier Concurrenten. zweiter wurde M i s g u r (Trieft), dritter Hertle «Academisch-iechnischer Radsahrerverein). Das Führungspreisrenne» wurde eine sichere Beute Ehinger's. Das Unionrennen (1000 Meier), bei dem neun Niederrädcr starteten, wurde von U r p a n i (Academisch-technischer Rapfahreroer-ein) gewonnen. Als zweiter langte D o r r i-g u) < i «Trieft), als dritter Hans Schneider «Grazer Bicqcleclub). ein. Vierter wurde Kastner «Academisch «technischer Radfahrerverein. Die Grazer. sowie überhaupt alle Sieger, wurden mit lebhaftem Beifall« ausgezeichnet. Die fl-venifchen und tschechischen Alumnen de« Priefterbause« i» Kla-genfurt haben vor Kurzem eine ..große slavische Academie" veranstaltet, um ihren slavischen Nationalgeiit zu stärken. Stipendien. An der landwirtschaftlichen Lehranstalt Fr a n c i s c o I o s e p h i n u m in Mödling, sowie an der mit dieser Anstalt ver> bundenen Brauerschule gelangen mit Beginn deS Schuljahres 1692 — 9? mehrere Stipendien zur Verleihung. Competenten um diese Stipendien wollen ihre mit den nöthigen Belegen versehenen Gesuche längsten« bis Ende August l. I. bei der Direktion des Francisco Josephinum, von welcher auch Programme dieser beiden Anstalten zu beziehen sind, einbringn,. VereinsnachritLlen. Verein für Massenverbreitung guter Schristen. Wie wir soeben vernehmen, find«! die diesjährige (III.) Hauptversammlung duses Vereines am 19. Juni, nachmittags 3 Uhr. wie im Vorjahr« in der Gesellschaft „Erholung" zu Weimar, statt. Außer der üblihen Rechnungslesung mit Erstattung deS Geschäfts berichte« und Vorstands-Neu-wähl sollen diesmal Anträge aus verschiedenen Zweigvereinen zu Verhandlung kommen, welche schon dadurch das lebhafteste Interesse erwecken, daß sie das Erwachen einer regere» Antheil-nähme wie einer lebensvolleren Thätigkeit für das Unternehmen auch in den localen Bereinigungen bekunden. Wir werden nicht verfehlen, auf die Ergebnisse dieser Versammlung wie aus 4 dtn gelegentlich ihrer zur Ausgabe gelangenden Rechenschaftsbericht des Vereines über das Jahr 1891 seinerzeit näher zurückzukommen. Deutsch österreichische«KreiSturn-sest Die Anmeldungen zum Felle lauten bereits täglich in ziemlich großer Zahl ein, so daß das VI. Kreisturnsest in Budweis eines der besuchtesten zu werden verspricht. Auch die Anmeldungen der Mufterriegen mehren sich von Tag zu Tag. ein erfreuliches Zeichen, daß es den Turnern Oesterreichs bei ihren Festen daraus ankommt, turnerische Arbeit zu leisten, im Gegensatze zu den Sokolen, von deren turnerischen Leistungen in Nancy nian bisher kein Wort gehört bat. — Wie schon wiederholt betont wurde, wird die Budweis,r deutsche Bevölkerung Alles aufbieten, um die Turner aus das Herzlichste zu empfangen. Erst vor Kurzem, — am Pfingstsonntage — hat es sich ja wiederum ganz klar «ezeigt, daß die Deutschen in Budweis doch die beherrschende Stellung einnehmen. Die Tschechen hatten als Gegengewicht gegen das deutsche Kreisturnsest ein großes Fest aller tschechischen Gesang»-vereine veranstaltet. Man hatte in den Einladungen daraus hingewiesen, daß eS gelle, die Tschechen in ihrem Kamps gegen das Deutschthum zu stärken. Aus diesem Grunde veranstaltete man auch am gleichen Tage die Hauptversammlung aller Tschechisierungsoereine in Budweis. Es wurde den .tschechischen Brüdern" ein glänzender Empfang in Aussicht gestellt. Was geschah aber ? In allen Straßen vom Bahnhöfe bis zum Ringplatze waren keine 10 Häuser geschmückt, aus dem gewaltigen Ringplatze zeigten nur 6 Häuser Schmuck und auf den übrigen Plätzen, den anderen Straßen sah es nicht besser aus. De» einzigen Schmuck bildeten nur Fahnen, meist in den slavischen Farben, kein Kranz kein Wappen, kein Spruch war zu seyen. Aber am Aergsten sah es mit der Theilnahme der Bevölkerung aus: Nur aus 3 Häusern ertönten ,8l4v» !'»Ruse und aus drei Fenstern aus der ganzen Strecke des Fest-zuges „regnete" es und zwar sehr spärlich — Blumen. Die einziehenden Tschechen waren ganz niedergedrückt und tief verstimmt. Man hatte ihnen ja vorgelogen, Budweis sei eine Stadt, wo nur einige Hundert Deutschen das Leben mühsam fristen. Trost wurde dann in den Hetzreden des Festmahle» gesucht, wo der katholische Geistliche P. Sedlak, ein tschechischer Agitator, auch Hus leben ließ und Johann Ziöka von Trocnow, den Todfeind der Deutschen, den Massenmörder deutscher Katholiken, einen wackeren Führer nannte. Ein anderer Redner ließ einen zweiten tschechischen Geistlichen leben, weil derselbe mit Erfolg bemüht ist, die deutschen Gemeinden in der Umgebung von Budweis zu zertrümmern. Natürlich wurde auch kräftigst betont, daß alle Tschechen Böhmens sich die Hände reichen werden, um das Deutsch-thum in Budweis und seiuer Umgebung zu zerschmettern. — Diese Drohungen werden natürlich nur dazu dienen, die Deutschen von Budweis um so enger an einander zu schließen und sie sind davon überzeugt, daß die deutsche Turnerschaft durch zahlreiches Erscheinen, vor Allem aber durch vollkommene Einigkeit und Einmüthigkeit während des Festes den Deutschen Kraft und Muth einflößen, den Uebermuth, die Siegesfreudigkeit der Tscheche» aber grü»dlichst dämpfen werden. Volkswirtschaftliches. Aussuhr von lebenden Dckasen nach Frankreich. Die deutsche Botschaft hat dem österreichisch-ungarischen Ministerium des Aeußern den Beschluß des deutschen Bundes-raihes mitgetheilt, wonach die Durchfuhr von lebenden Schafen aus Oesterreich-Ungarn über Deutschland nach Frankreich und Belgien unter Vorbehalt der Anwendung der Controlbestim-mungen, welche in dem Viehseucheu-Ueberein-kommen enthalten sind, und unter der Bedin-gung gestattet wird, daß die Sendungen nur auf Eisenbahnen und ohne unnöthigen Ausenthalt diirrli h.-iÄ hintticfii? m#rh;>n „Deutsche Macht- Krform deS Bruderlade Gefeye«. Im Lause der Vorwoche hat der Gewerbeaus-schuß die Berathung über die Novelle zum Bruderlade-Gesetz beendet, mit dem Referate den Abg. Grasen Deym betraut und wird die Berathung des Gesetzes im Plenum noch im Lause dieses Monates erfolgen. Nachdem das Abgeordnetenhaus die von der Regierung im December vorigen Jahres eingebrachte Regie-rungSvorlage nur in zwei Paragraphen accep-tierle, die aus die Sanierung der Bruderladen sich beziehenden Bestimmungen ihrer Unausführ-barkeit wegen ablehnte, hat der Gewerbeaus-schuß ein Subcomit«', bestehend aus Giaf Deym. Dr. Baernreither, Dr. Groß. Dr. Weigl und dem Abg. Klei ».^eingesetzt. um ihm eine diesbezügliche Borlage zu unterbreiten. Dieser Entwurf, dem auch das Ackerbauministe-nun, seine Zustimmung ertheilte, ist mit einige» stilistischen Abänderungen vom Gewerbe^usschusse accepliert worden. Durch dieses Gesetz wirv dreierlei erreicht: l. wird die Sanierung aller passiven Bruderladen in 25 bis 30 Jahren durchgeführt sein; 2. erhalten alle Provisio» nierten daS ihnen durch das Bruderlade-Gesetz vom 28. Juli 186'.) festgesetzte ProvisionSminimum von 100 fl.; 3. haben die Wecksbesitzer und die Arbeiter zu gleichen Theilen für die zur Sanierung nothwendigen Geldmittel auszukommen. Mit der Annahaie dieser Novelle wird die Reformgesetzgebung aus dem Gebiete des Bruder-ladewesens, welches seit 1876 auf der Tagesordnung steht und bereits mehrfache Adände-rungen erfahre» hat, wohl definitiv aboe-schloffen sein. Reform de« Patentwesen«. Die seit Jahren den Gegenstand des Studiums bildende Reform des Patentwesens dürfte nun demnächst in ein? actuellere Phase treten. Wie nämlich verlautet, sind die Studie», welche von Seile der Regierung in dieser Frage gepflogen worden find, soweit gediehen, daß nunmehr im Sinne des öfter-reichisch-ungarischen Zoll- und Handelsbündnisses mit der ungarischen Regierung diesbezüglich Füh-luug »enomme» werden wird. In dieser Absicht soll sich Sectionschef Dr. von B a z a n t in Begleitung des SectionSraihes Dr. B e ck gegen Ende dieses MonaleS im Auftrage des Handels-Ministers nach Budapest begeben, um in der erwähnten Angelegenheit mit den Fachreferenten des ungarischen Handelsministeriums einen Mci-»nngsaustausch zu pflegen. Eingesendet. In neuester Zeit wurden wegen Erweiterung der Stadt Cilli und Regulierung der Sann bei Cilli Vorarbeiten unternommen um den alljährlich wiederkehrenden Ueberschwemniungen nicht blos im Stadtgebiete, sondern auch in der Umgebung selbst Abhilfe zu schaffen. Bevor jedoch an zweckmäßige Ausführung an der Stadterweiterung nach der im Jahre 1888 stattgesundenm Regional - Ausstellung gebrachten bildlichen Darstellung gedacht werden kann, wäre vor allem eine genaue Prüfung der örtlichen Verhältnisse unter Rücksichtnahme der alljährlich wiederkehrenden Uebelstände noth-wendig; serners müsse mit allen Mittel» dahin gearbeitet werden, daß Nachstehendes zur Aus-führung gelange, als: 1. ein Äbflußbeet von St. Margarethen in möglichst gerader Richtung gegen Ober- und Unierkötting nach Gaberje; 2. ein weiteres Äbflußbeet von Dobrova bei Cilli längst des Galgenberges nach Gaberje ebenfalls in möglichst gerader Linie; 3. die Regulierung des KopriuncabacheS; 4. die Regulierung des PodserZnicabachcs, endlich 5. die Regulierung deS LoschnitzbacheS. Die Aussührung der ersten vier Objecte müßte derart erfolgen, daß dieselbe in der Nähe des RosenhofeS in Gaberje sich vereinigen und in einem breiten Bachbeete unterhalb der Eisenbahn in die Vogleina (dem Vogleinabach» einmünden sollten. Nachdem bei einem Hochwasser der Sann die Loschnitz zurückgestaut wird, so ist es ganz n.mirtiiti hrtfc firfi hnd h<>r 1892 } über alle herumliegenden Felder ergießt, und daß ein Theil der außer der Stadt Cilli liegen-den Gebäude unier Wasser zu stehen kommen, so daß durch >2 bis 18 Stunden der Verkehr mit der Stadt Cilli abgeschlossen ist. Um nun die Stadt Cilli von dem alljährlich wiederkehrenden Ueberschwemmungen einigermaßen zu schützen, wäre von größter Nothwendig-feit, daß außer den 1 bis 4 berührten Punkten, das Flußbett der Sann von der Einmündung der Loschnitz bis nach Tüffer nicht nur erweitert, sondern auch tiefer gelegt werde, wodurch es möglich würde, daß das Flußbett eine größere Wassermenge m sich wird aufnehmen können. Auch wäre dabei Sorge zu tragen, daß die unterhalb Cilli befindlichen und stets größer werdenden Schotterbänke beseitig» würden. Ein weiteres Hemmnis für den Wasserabfluß der Sann bilden auch die beiden unterhalb Cilli sich befindlichen Eisenbahnbrücken. Diese beiden Objecte haben zu viel Joche an welchen daS Waffer mit Gewalt anprallt und der Schotter ausgeworfen wird, und dann sind diese Objecte zu kurz gebaut und für Hoch-wässer nicht berechnet. Es wäre daher eine Reconstruction der beiden EisenbaHnbrückrn, insbesondere aber die Beteiligung eines Theiles des linksseitigen Eisenbahndammes unterhalb des Schloßberges, wo das Wächterhaus »eben der Brücke steht und dafür die Herstellung von Durch-läffen, ähnlich wie beim Brunnenwasser am Rann bei Pettau, anzustreben. Erst nach Beseiligung der hervorgehobenen Uebelstättde, wozu Stadt. Land, Bezirk, Gemeinde und die Äsenbahngesellschaft die einfallenden Beiträge zu leisten hätten, kann erst mit Erfolg an eine Erweiterung der Stadt Cilli gedacht werden: vor Beseitigung der erwähnte» Gebrechen wird aber ein großer Theil Felder nutzlos geopfert werden, und es muß vor einem allfälligen Eindämmen des Flußbeiles abgerathen werden. Bei Erörterung bestehender Gebreche» wäre auch aus die Herstellung 1. eines erhöhlen Durchganges an dem unter dem Strauß'schen Gast-hauie befindlichen Eisenbahndurchlaffe und zwar an der ersten Seite und 2. eines Tunnels von der Neuzasse beim Geme ndehause zum Vogleina-siege, wodurch ein bedeutender Umweg vermieden würde, hingewiesen und es wäre auf die Durch-führung dieser beiden Objecte mit allem Nachdrucke einzutreten. Franz Schwarz. Bader und Sommerfrischen. Die Curliste Nr. 3 der Wasserheilanstalt Gießhübl Puch stein weift 42 Parteien mil 67 Personen auS. Die Sauerbrunn-Curanstalt Radein in Steiermark kann allen an Gicht, Gries »nd Sand- und Blasencatarrh-Leidenden, welche für einige Zeit das geräuschvolle Leben der Stadt gerne vermissen, bestens empfohlen werden. Außer der Trinkcur mit dem bekannten Radeiner Sauer« brunn stehen uns dort auch Eisenbäder. Massage, Abreibungen, Sitzbäder :c. zu Gebote. In dem Orte hat sich seit dem letzten Jahre infofei tte Mehrere* geändert, als dort eine Privatvilla entstanden ist und ein Postgeb^ude zu bauen begonnen wurde. Auch die Anlagen erfuhren eine namhafte Erweiterung, nur die Preise sind gleich billig geblieben. Wer näheres über den Ort und seine Curmittel zu erfahren wünscht, wolle die Schrift „Radein mit feinen Natron-Lilrion-Säuerling von Dr. I. H ö h n, Badearzt in Radein und Prof. Dr. A. F. R e i b e n s ch u h, Gerichtschemiker in Graz* lesen. iBraumüller'S Badebibliothek Nr. 10l.) Aremdentike der Stadt ßilli vom 13. Mai. Hotel „9 x i b t r j e j 3 • 6 a n n". Hermann Gegner, Kaufmann, Stuttgart; Hermann Jung. Kaufmann, Wien °, Sigmnnd Bock, Kaufmann, Wien; Katharina Freifrau v. Rosen, Meran; Juliu« Herjl, SiealitSt.-VertausS» bureau-Jnhaber, f. Frau au» Sraz; Josef PriSka, Steifen*«, Wie» ; Josef Peterka, Kaufmann, Wien; Stnecnj Lucheschitz, Private, Graz; Sbuarfc ffanfmann (Sr«i - itrmti_31 i*1>itn>r_ 1892 N-«tsch- W«cht" 5 £i*j; Blei» ©tdauer, Reisend«, Wien ; B?. Maxi-n»it», Kaufmann. Budapest; Gustav CrcumüQ«, Äiu'otann. Wien; Ludwig Han» Fisch«, acad. vkler, Wien; Valentin Falian, Reisender, Siernberg; Ulerander Sattmann. Belriebtmgenieur, Donawitz; Oerhard Ramberg, Schriftsteller, Wien; Dr. Moritz O»lff, Berlin; Aloi» M»o»derger. Reisender, Iinttruck' Josef Bulman», Baumeister. Gra,; R»x Knopper, k. f. Fin«nz»Obercommissar, i. P. Dr. Karl Keller, Arjt, in Graj; Dr. Karl Emele, viid. Dr. a. d. k. k. Univers mit Frau u. Tochter Johann Ruprecht, Werk«direct»r, Earpano; 5u«> Semen, Reisender, Wien; Karl Rosenfeld. Utisender, Wien: Josef Sikoschegg, Reisender, Wien. „Hotel Koscher" (SB r t a g.) Ludwig Oesterrricher, Reitender Wien; Johann 2wb, Kaufmann, Wien; Rudolf Lederer, Reisender, Ir»g; R. v. Weckdecker, Somm.-Beamt«, der Zidbzhn. Wien i Gottfried Palme, Reisender, Wien; f». Eitler, Reisender, Budapest: Karl Sutter, Urzer. Gonoditz : Aloi« Pinter, Grund bei. Wind.» Ftiftrch i Friedrich Dünkl, Kaufmann, Budapest: faul lausig, Kaufmann, Wien; Fran> Franke, Äaujmann, Brunn; Willibald HUtscher, Tabakfabr.» Dttector, iu Mostar, Herzegowina; Sigm. Ernst, liaufmann. Wien; Ignaz Billei, Reisend«, Graj; Z«tf Pörz, Reisend«. Ära>; Arnold Bienenfeld, Htisender, Wien; Anton Marunek, Reisender. Bärn; liaust Sattler, Kaufmann, dJraj; Johann BugarSky, Ättiotbet. Wien; Mar Köniq, Kiukmann, Wien; il. itowarschif, Reisender, Gra»; Heinrich Koscher, Jhiienba, Wien; Louise Kilhos, Landi«secrelär»-jiilm. mit Sohn Max, Wien; David Löb, Reisender, Wien; Tbeodor Stein, Kaufmann, Prag; Leopoldine M, Private, Klagenfurt; Han« Petschnig, f. f. Llvfrsior, i. P. Graj; Anna Homoschak, Private, Ill^ensuti; Theresia Herther, Eassierin, Agram z Eizmund Li«Y. Reisender, Wien; Theodor iüelbammer sttid. med. Graj; Karl Wild, Musilalien-dtndler, Gra». Hotel „Stadt Wie »." Sizmund Schwär», Reifender. Wien; C. Costa, ,»>i. Kaufmann. Marburg; Jsidor Neumünz, Reis., Eitn; Magdal. Klempah, Private. Udine; Josef JUiitflfj Beamter, Prag; Karl Swododa, Kaufm., Äuneck; I Blasich. Privatier, Sisiel; Mathias Jt.'K, Pfarrer, Weihwasser; Simon Stiploöek, t. k. Fzw. Aufseher, Pola ; J»«sue> Blan, Zieisender, Lm; Wilhelm Birtv, Reisender, Aara; Anton Arm-tin«??. Geistlich«, Süssenbcrg; »!'. Balter, tinlimann, Wien; Rud. Bergmann. Jn^enicur, Adolf Jan» kv, Beamter, Budapest; H.i»z Eickinger, Kaufmann, Brünn; Hau« Wildi. t>rzfmann, Triest; Johanna v. Gugenberg, Ried-Meti, Piivat«. Linz; Jakob Nluck»mann. Reisender, k'tn; I Slraba, Private, Marburg ^ Aloi« Ritter Bitten v. Tessenbelg. GlUebes., Graz. Michael jtolchill. k. k. Steuereinnehmer. St. Leonh»rd; Z. Blasich. Private, Sissek; Wilhelm v. Pischof, d Edd., Wien; Gertraud Gradiichnig. Ntdienerin. Marburg; Aloista Zeljer, Kellnerin. M^rdurg; Georg Brelnik, Wachmann. Marburg; Scheikz, Wien; I. Klässer, Reisender, Wien. „Hotel „Elefan 1." Fritz Riasch, f. k. Fin -Rchgt.-Revident, Gra»; Wiener. Kaufmann, Wien; Fra>'j Spilt, f. k. Fm.-Rchg«.'Ofsieial Graz; Bictoria Unlerbergn. $iit>itc, Trieft; Karl Ritter v. Brojatek, General-JnU'nfcant i. P., sammt Gemalin, '2 Kinder und U.tntt; Jakob Czassnij Reisender, Wien; Joses ynmr, Reisender. Graz; Jakob Meier, Kaufmann, strich; Emil Zwirn, Studierender, Lichtenwald; Jojtf Koestler. Fabriktvertreter, Teilchen; Leopold v,rille, Reisender, Brünn; W. Praschil, Ingenieur, >ien; August Heller, Sladlgem.-Sekrelär. W.-Feistritz; Utsaader Schemerl, k. k. Beamter, mit Familie Laibatt; Dr. Karl Ulrich, Adoocat, s. Frau, Graj : i\argitb Heksch, Private, Wien; Arnold Pucelik, Reilender, Budwei«; Eduard Marknlinch, k. u. k. Oberbauvenvalt« i. P. sammt Gemahlin u. Nichte, ?»Ia; Wilhelm Weber, k. k. Seeoffici«. Pola; feil Mattig, Kaufmann, Wien ; I. Merkler, Reis., Ptrit. Hotel „Löwe" > Valentin Huber, k. k. Hauptmann, Triest! Z. Eotischmaim, Reisender. Wien; Ludwig Schurgart, weisender, Wien; Rudolf Sutter, k. u. k. Haupt-numt, s. Frau au» Spalato; Heinrich Marchisktli, Jasef Drexl«, Reisend«?, Wien; Karl Harl«, Privatier, Witn; Karl Mtdacovic, k. k. Major, Marburg; Walzl von Wellenhei« k. k. Rittmeister, Marburg; Josef Skenda, Reifender, voit«berg Karl Defch, Beamter, Wöllan; Anton Appelmann, k. k. Au«cultant, Gra»; Karl Koh, Reisender, Marburg; Karl Ritter v. Matzner, t. f. Major, i. P. Agram; Aloi« Mayer, Weinhändl«, Marburg; Michael Slaviö, k. k. Wachtmeister, Marburg. Gasthos „Engel. „ Bincen» Wutschina, f. f. Feuerwerk«, sammt Frau au« Brika, Bo«nie» ; Karl Reistnger, Tischler-meist«, Pettau; Andrea« Kopf. Reisender, Götzi«. G a st h o f „S t e r u." H«r Josef Pavlik, Reisender, Gra»; Josef Stey«kal, Reisender, Graj; Fran» Pokorny, Sattler, Lobositz; August Skubitz, Bahnbediensteter, Wöllan; Mathia« Uhlrich, concess. Rattenv«tilger, Gra»; Jgna, Robert Lach, Bahnafllstent, Gör»; Mathia« Raifak, Geschäft«mann, Gra»; Slefan Colomba, Messerschmied, mit Bruder, Littai. Hotel »Strauß' Herr Jacob Schuft«, Fleischer, St. Marein; Bincen» Skof, Hutmach«, sammt Gattin, Rann; Franz Verlisch, Postenführer, Marburg; Frl. Mitzi Ralh, Kellnerin, St. Georgen; Agne« Speglic, Köchin. Tüff«; Frau Marie Dörwald. Private, Lelovar. Kunst, Schriftthum, Schaubühne. „Der Stein der Weisen" beschliebt mit einem sehr abwech«lung«reichcn. mit einer Fülle von Abbildungen versehenen Hefte (dem 1'^. de« laufende» Jahrgange«) sein erste« diesjährige« Se-mester. Au» dem beigegebenen Inhaltsverzeichnisse ersieht man erst, welch reicher Schatz an populär-wissenschaftlichen Dingen in den Heften niedergelegt ist. Am meisten überrascht der großartige Aufwand an Abbildungen. Die nun einen Band sden VN.) bildenden 12 ersten Heile enthalten genau 600 bildliche Darstellungen. Figuren, Tafeln und Bei-lagen. Da« vorliegende Heft schließ» sich würdig an seine Borgänger an. Wir heben den sehr instruktiven, durch Abbildungen und Photogramme erläuterten Aussatz über Mikrophotvgraphie hervor, al«dann den in mehr al« einer Beziehung interessanten, stellen-weise sogar sensationellen Artikel „Der Feuerstoss al« Erzeug« der Epidemien" von L. Mann und die instrucliven technischen Auseinandersetzungen über Eisenbahn.Wa^gonbeleuchlung des Ingenieur« Kurz. Bon actuellem Jnleresse ist ferner Ingenieur M. Bucholz' vergleichend« Studie über den Stahl in d«r Baukunst, erläutert durch ein vergleichende« Tadleau der gegenwärtig größten au« Stahl aufge-führten Bauwerke. Erwähntn wir noch, daß in der Beilage „Die Wissenschaft für Alle." Ueber einige ErosionSerscheinungen. berichtet, eine Anleitung zum Sammeln und Eonferoieren der Pflanzen gegeben wird — beide« durch Bilder unterstützt — und daß auch der Notizeniheil schöne Illustrationen bielei, so haben wir in «ürze mitgetheilt, wa« diese so beliebte populär-wissenschastliche Zeitschrift chc Inte ntuofiqtni 4'irtm iint tu d<,,ede»> iu dcr Vuch'. #unS- uirt Wuftlalk» • £a»Mu*9 t" r i t S Ktict in IlUli. Eisenvtlhnvcrkclir. Abfahrt der Züge von Cilli in derNichtung nach: Wie»: 1'38nachi«(S.-Z.);l'ölnachm. sSch.-Z.); bm2i nchm. (P.-Z.)B.10nacht«; sP.-Z.)' ti'2üfrüh(S«c.-Z.); b'4!1 vorm. (G.-Z.); Triest: 4 22 nacht» (S.-Z.); 3.24 nachm. fS.-Z ): l 31 nacht» (P.-Z.); 1l).2v vorm. (P.; Z ); 5'4V abend« (G.-Z.) (i'3O früh,S.-Z; Wöllan: 15*55 früh 3 50 nachm. Ankunft der Zöge in Cilli in der Uichtung von : Trieft: 1 36 nacht« (S.-Z.); l'49 nachm. (S.-Z.); 5 1'» nachm. (P.-Z.); 3'1)5 nacht» (P.-Z.); 9.04 abends(Sec.-Z.);v' 11 vorm. (G.-Z.); Wien : 4'2l nacht« (S.-Z.); 3-22 nachm. (S.-Z.); 1 44 nacht« (P.-Z.); 10'Ivorm. (P.-Z;.) 5.32 abends Kourse der Wiener Börse vom l^> Juni 18»2. Silherrente . . . - . . . . fl. 95-45 Notenrente.....' . , 95'75 Goldrente..........113.40 h%\ge Märzrente.......100.85 Bankactien.........995.— Ereditactien........318*25 London, vista........119*40 20 Frankenstücke........9*49 Müi^ducaten.........5*67 100 Reichsmark.......58*55 rrltitUr •IkllUrh» umMsn* als Heilquelle seit Ilunilortcn von Jahren bewährt in allen Krankheiten der AtliiuuNK*-urnl Vcrtl«uuii(a*rcanf, bei Uicht, Mai;<'n- und Magenkatarrh . Vnrtfiplirh fOr Kinder, R«ci>anW n>< n und während der I lirjTidili». 45 - 42 Bestes diätetisches n. ErlnscMMs-Qetränk. Heinrich Mattoni, Karlsbad und Wien. 4 «ni Q i pH 'S suitttsV«Mrtliek ^rlft» : K\L0l»0\T ▲ Zu haben bei den Apothekern und Par-▼ fnnieors etc. 1 Stack 35 kr. Zu 10 Q Meter a Kiisr #.W. fl. 1-50 Vollkonimea «fr eich fertig. Geruchlos ■ofort troeknend und danerhat't. Klebt nicht I Fraitx C'liriMlopirM FUSSBODEN-GLANZLACK prronglirht <•», /immer zu streichen, ohne dieselben ausser Ocrbrauch zu setzen, da der unangenehme Geruch uxid iLu Uu|sMtuc, klebrige Xrockncn. der OdfnrU und dem OelUck eigen, vermieden wird. Die Anwendung dabei ist so einfach, das* jeder das Streichen selbst vornehmen kann. Die Dielen können nus» aufgewischt werden, ulme an UUni zu verlieren. M:«n unterscheide: ttrsiirUtet* f'n**binlrn-(mla»%zlttrh. gelbbraun und muhugonibraun, der wie Oelfarbe dprlrt nnd gleichzeitig tilaoz gibt; daher anwendbar auf alten oder neuen Fussbäden. Alle Flecken, früheren Anstrich etc. deckt derselbe vollkommen ! nnd ft-iurtt #./«»»• /«»•/.' ungefärbt) für ueue Diele» uud I'arketten. der nur Glanz gibt. Namentlich 1 dr Parquettcn und schon mit Odl-tarbe gestrichene ganz neue Dielen. Uibt nur Glanz, verdeckt über nicht das Holziuttslcr. 1'oHtkolli ca. 35 Quadratmeter (3 mittl. Zimtiyr) 6. W. fl. 5.fK) oder Rm. fl.SO frnnco. 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