Deutsche Macht (Krüker „Gissier Zeitung"). «iftrial tftoi 2»utln« Ml C«»Ug «It» '.stil fUc «Hl ml in« msnatli* fi. -M, »itrtdjiHt.g » t.50, »(IM)"« ft. I-. B"»)»««! «• Mi, #»nl«(|i»cij t. I.W, KltitWi fl. ».»>. (I. 6.40. ®it «»»»» t tt. I»str»I« uct T»ri>; bti oft«»« w»d»ch»l»il,n> cntitnt4ai»«t «-d»II. «»«»drtl n«h»r» (It min Slatt alle bc»r*tM«Mua M Z». »» tiiftutrt o*. BtHctie* Hirre»,. 8. »d«in>k»»Iio» (wtrre«. ». 6nt4R*nS«* »rt «ch. mit Bilnafett Kl «»»«" uirt Acicr,»,«. ton » » Uhr ®or- u*» y~t tttr KutvitUg«. — Rcclaaationei Mrttfrti — Wanukrt»lf »trttn »ickl isrUffofftitftrs. — SronanK Aul«»d»»ge» »tchl tcuicfflAtistt. _». Nr. 12. Cilli, Sonntag, den 10. Februar 1884. IX. Jahrgang- ?ie Aßsttncnj ad acta. Am verflosseneu Mittwoche kam im Clud der Vereinigten Linken nach dreistündiger Ver-Handlung die Abstinenzfrage zur Abstimmung. Mit überwiegender Majorität wurde beschlossen, am Platze auszuharren. Durch diese Adstim-mang hat die Vereinigte Linke, wie ein lei-ttndes Wiener Blatt ganz richtig bemerkt, das Letzte und Höchste eingesetzt, was ihr noch ge-blieben : ihre Popularität. — Der Drang, unleidlich gewordene Verhältnisse mit einem Schlage zum guten oder bösen zu wenden, war es, der die deutschen Wählerschaften ver-anlaßt«, ihre Abgeordneten direct oder indirect ju ersuchen, den parlamentarischen Kampsplatz zu verlassen und dem Ministerpräsidenten durch ein Rumpfparlament, wie ein solches der österrei-chische ConstitutionaliSmus noch nicht sah, für all' die Liebenswürdigkeiten, die er ihnen in den letzten Jahren erwies, zu danken. Nur wenige Mitglieder der Vereinigten Linken, darunter auch unser Abgeordneter, folgten den Wünschen ihrer Wähler. Der größere Theil wußte allerlei Argumente ins Treffen zu füh-ren, um einen weiteren Verbleib in jenen Räumen. wo täglich neue Demüthigungen der Deutschen harren, zu motivireu. Und damit die Herren um eine stichhältige AnSrede zur Ausnützung ihrer Mandate nicht in Verlegen-heit kämen, erwies ihnen Graf Taaffe den Ge° fallen, über drei Gerichtshofsprengel Nieder-öfterreichs den Ausnahmszustand zu verhängen. Nun waren jene Abgeordneten, die nach dem Falle des Antrages Wurmbrand zu fürchten begannen, das empörte deutsche Nationalgefühl würde zum äußersten Mittel, zum Exodus greisen, geborgen. Charakteristisch genug für die Majorität der Vereinigten Linken bleibt es, daß sie nicht sofort nach der Ablehnung des Antrages Wurmbrand die Abstinenzfrage erörterte, sondern noch die aussichtslose De- ZKaröurger MulikSrief. Ten Manen des jüngst verstorbenen Robert Volkmann hat nun auch unser philharmonischer Verein sein Opfer gebracht, indem derselbe Montag den 4. d. M. sein drittes diesjähriges Mitgliederconcert mitH dessen Serenade für Streichorchester in F-dur op. 63 einleitete. Diese anmuthige Komposition des acclimatisir« ten Ungarn würde vom Vereinsorchester ziemlich exact gespielt, dennoch aber glauben wir der erstmaligen Aufführung dieses Werkes in einem der vorjährigen Concerte den Vorzug geben zu müssen vor der diesmaligen, die auf das Pu-blicum auch keinen rechten Eindruck machen wollte, denn nur spärlicher Beifall erscholl nach dieser ersten Nummer. Ungleich besser gefielen die beiden andern Orchesternummern. Drei Tonbilder für Orchester von Carl Reinecke, dem Dirigenten des Leipziger Gewandhauses und die Quöerture zu „Lodoiska" für großes Orchester von Cherubini. Von den drei Ton-bildern hat uns die Idylle aus der Musik zu Schillers „Wilhelm Teil", sowol an und für sich als auch in Bezug auf Ausführung am besten gefallen. Die Romanze aus des Compo-nisten Oper „König Manfred" enthält ein ge-fühlvolles Violinsolo, das von Herrn Prose^or batte über den Antrag Herbst begann, und auch nach derselben keine Entscheidung traf. Erst als sie einen stichhältigen Grund für das fernere Verbleiben im Parlamente gefunden zu haben wähnte, begann sie über die Abstinenz zu verhandeln, un« schließlich mit großer Ma-jorität dieselbe zu verwerfen. Den Herren, die sich gar so ängstlich an ihre Abgeordnetensitze klammern, kam die Verhängung des Aus-nahmszustandes sehr gelegen. Wir haben es bereits oft ausgesprochen, daß die Halbheiten und Schwächen der Vertreter des deutschen Voltes Oesterreichs die heutige Situation zeitigten. Was die Regierung sich den Polen oder Tschechen gegenüber nie er-lauben konnt.', das durfte sie bei den Deutschen, namentlich bei jenen Talmiliberalen, die ja auch das Ausnahmsgesetz vom Jahre 1869 geschaffen haben, zu dessen Ueberwachung sie sich nun berufen fühlen, — getrost wagen. Wer erinnert sich nicht der 44 Ueberläufer gelegentlich der Wehrgesetzdebatte, die aus purer Furcht, die Gunst der Regierung oder ihre Mandate zu verlieren, bei der dritten Ab-stimmung. also nach wenigen Stunden ihre Ge° sinnung radical änderten. Wenn nun neuerdings diese Herren glauben, daß man ihren Entschluß im Reichsrath« zu verharren, als ein Zeichen der Besonnenheit und patriotischer Sclbstver-leugnung ansehen werde, so geben sie sich einer argen Täuschung hin. Die Verhältnisse haben sich in den letzten Jahre» gewaltig verändert. Und es darf als sicher angenommen werden, daß mau höheren Ortes lieber nationale als politische Parteien sieht. Der Liberalismus ins-besondere, der nach oben nie recht befreunden konnte, hat auch bereits nach unten sein Au-sehen eingebüßt. In allen monarchisch regirten Staaten, auch in England, erhoben im Anfang des vorigen Jahres die reactionären Parteien ihr Haupt. Ueberall wurde dem Fortschritt, der von Berlin und kurz darauf von Wien ansge- gangen war, ein energisches Halt zugerufen. Wir erinnern an Salisbury'S Kanwfreden wider die liberale Regierung der Königin Vic-toria. an die Vorgänge in Rußland, Ungarn nnd Serbien. an die in der konservativen Presse Spaniens lautgewordene Siegeszuversicht Ca novaS del Castillo'S, an die Concessionen des italienischen auS der vorgeschrittenen Linken hervorgegangenen Cabinets Depreti's, an die conservative Rechte. Ein rother, richtiger asch-grauer Faden ging durch alle diese Vorgänge und man wird kaum fehlgehen, wenn man diesen Scenenwechsel dem Machtworte des großen deutschen Kanzlers zuschreibt. Es ist nicht dem reinen Ungefähr zu verdanken, daß bei uns unter den Fittigen der deutschen Alli-an; das Deutschthum gefesselt wird, daß Aus-nahmsgesetze, in Folge zweier Morde, die überall vorkommen können, decretirt werden, daß die politische Freiheit der Reichshauptstadt Wien genommen wird, es ist ebenfalls kein Zufall, daß dem Hofe nahestehende Cavaiiere noch Pest reisten, um das allen Conservativen verhaßte Cabinet TiSza zu stürzen. In Oesterreich galten die Dkiinchen seit jeher sür die Träger des Liberalismus. Um den letzteren einzuschränken, mnßte daher auch gegen erstere Front gemacht werden. Bei der verbitterten Feindschaft zwischen Slaven und Germanen konnte daher jede Regierung, die dem Liberalismus die Schwingen lähmen wollte, sicher sein, Bundesgenossen gegen denselben zu finden, sobald eS galt den verhaßten Deutschen die Machtstellung zu nehmen. WaS immer die Regierung wollte, sie hat es erreicht, mochten auch die Mitglieder der Vereinigten Linken in noch so beredter Weise ihr Oesterreicherthnm und ihre tadellose Loyalität betonen. Der Opportunitätsclnb, auch Vereinigte Linke genannt, hatte nie im dentschen Volk Oesterreichs besondere Sympathien besessen, durch die Abstimmung vom verflossenen Mitt- Kasper mit gewohnter Tüchtigkeit gespielt wurde ; dem Vorspiele zum 5. Acte der gleich- V namigen Oper ist jedoch ein gewisser monotoner Character nicht abzuleugnen, welcher ermündend wirkt. Die unstreitig wirksamste Orchesternummer war die zum Schlüsse des Abends zu Gehör gebrachte Cherubinische Ouvertüre zur nirgends mehr gegebenen Oper „Lodoiska", welche das Vereinsorchester mit Schwung executirte. Cherubinis Opern werden mir Unrecht ganz und gar vernachlässigt; nur hie und da taucht nun sein „Wasserträger" aus irgend einer Opernbühne auf. Hat Cherubini auch nicht durchwegs bedeutende Musik geschaffen, so dirgt dieselbe doch eine große Melodienfülle, welche jetzt in der Zeit der Wagnernachahmer, denen die Melodie nachgerade ganz abhanden ge-kommen zu scheint, wirkt wie Sonnenschein nach einer Reihe von trüben Tagen. Die Pro-duction auf musikalischem Gebiete ist übrigens in unseren Tagen auch keineswegs so groß, daß man berechtigterweise auf das Alte mit Achselzucken zurückblicken dürfte. Eine Be-reicherung im wahren Sinne des Wortes hat unsere Musikliteratur auf dem Gebiete des Chores zu verzeichnen, der diesmal durch drei Nummern vertreten war. Die erste davon war ein Repertoirestück des bekannten schwedischen Damenquartettes: ein „Schwedischer HochzeitS-marsch" von Södermann. Selbit jemand, welcher diesen Chor von den vier schwedischen Damen nicht singen gehört hatte, mnßte beim Anhören desselben in unserem Concerte eine gelinde Angst fühlen, ob n»an wohl ohne Unfall bis zum Ende kommen werde. Nun, Dank der heroischen Anstrengungen des Dirigenten, Herren Musikdirektor Korel passirte kein nennens werthes Unglück und die Zuhörer kamen mit dem bloßen Schrecken davon. Welchem Um-stände diese Unsicherheit zuzuschreiben sei, ist uns nicht ganz klar. Ist es noch nicht ganz überwundene Befangenheit des Damenchores oder nicht genug fleißiges Studium? Der Fort» schritt sollte doch im Verlaufe von nahezu drei Jahren ein merklicherer sein. Der Männerchor entledigte sich diesmal seiner Aufgabe in mehr als znfriedenstellender Weise, so das; er seine Nummer „Da drüben" von Dr. F. Eyrich über Verlangen wiederholen mußte. Das darin vor» kommende Tenorsolo sang das Vereinsmitglied Herr Schramm mit schöner Stimme und be-kanntem Geschmacke. Vom gemischten Chöre wurde Rob. Schumann's Composition des bekannten Geibelschen Gedichtes „Zigeunerleben" in sehr anerkennenswerther Weise gesungen^Vor-trag und präcises Zusammenklingen der Stim- 2 woch aber, für welche sämmtliche Parteien und auch die Regierung nur ein hämisches Lächeln haben, büßte er in wirklich deutschen Kreisen alles Vertrauen ein, und wir glauben, daß es nicht leicht eine Wählerschaft geben dürfte, welche ihrem Abgeordneten nicht gerne das Absolutorium geben würde, falls er aus dem Club ausscheiden sollte. — — Die Linke ist Allen — um einen her deren Ausdruck nicht zu gebrauchen — langweilig geworden. Ftundschau. Deutscht,uid sEn t t ä u s ch u n g e n der N l t r a m o n t c n «n.j Die Bestimmtheit, mit welcher die preußische Regierung während der letzten Berathungen des Abgeordnetenhauses über den CultuSetat die Forderurgen des Centrums zurückwies, ist auch im Auslande nicht unbemerkt geblieben. Man hatte namentlich in Paris den kronprinzlichen Besuch im Vatikan um so bereit-williger im Sinne eines Canoffaganges ausge-legt, als diese von ultramontaner Seite begün-stigte Lesart Preußen und dadurch auch Deutsch-land als gleichsam besiegt, und auf dem Rückzüge erscheinen ließ. Diese durchaus irrthümliche Vor-stellung läßt sich jetzt angesichts der Ergebnisse der Cultusdebatten nicht mehr aufrecht halten, und auch die mehr erregte Sprache der römischen Organe der Curie will gar nicht dazu stimmen. Man wird dort wie anderswo auf die Abdankung des preußischen Staates noch warten müssen. Italien. [Prop agan d a fide.] Ein italienisches Gesetz ermächtigt die Regierung zur Einziehung der Güter von Klöstern und geist-lichen Instituten Italiens. Für den Ertrag dieser Güter der „todten Hand" werden italienische Rententitel ausgegeben. Bei dieser Einziehung legten di- italienischen Behörden auch Beschlag auf das Vermögen der „Prepaganda fide4, soweit es eben saßbar war. Zehn Millionen Lire wurden dabei consiscirt. Die Propsgsnda fide ist eine der bedeutsamsten Gründungen des päst-lichen Stuhles nnd wurde im Jahre 1622 be-grüntet. Ihre Aufgabe ist die Ausbreitung des katholischen Glaubens zu fördern. Das Institut umfaßt: l. das große Colleg zur Ausbildung von Missionären für alle Nationen; 2. die besonders an ausländischen Handschriften reiche Bibliothek; 3. die großartige und mit allen möglichen Typen versehene Buchdruckerei und endlich 4. das merkwürdige, besonders an heid-nischen Alterthümern reiche Museum. — Von der Propaganda wurde natürlich eine Reihe ge-richtlicher Proteste gegen die Beschlagnahme er-hoben. Es wurde von ihr geltend gemacht, daß ihr Vermögen nicht aus national-italienischen mcn vereinigten sich in glücklicher Weise zu schöner Wirkung. Wenn nur öfter zwei so be-deutende Geister wie Rob. Schumann und Emanuel Geibel zusammenträfen! Wieder müssen wir heute die sehr verständige Clavierbegleitung der beiden letzterwähnten Chöre von Seite des Vereinsmitgliedes Herrn Marco besonders er-wähnen, weil wir noch nicht oft in so diScreter und doch wirkungsvoller Weise begleiten hörten. Im Allgemeinen wollte diesmal im wie gewöhnlich zahlreich versammelten Pnblicum eine so recht animirte Stimmung, wie sie sonst zu herrschen pflegt, nicht auskommen und erst in der zweiten Hälfte des Abends wurden die Zuhörer beifallslustiger, offenbar weil Ihnen auch die Rummern besser gefielen. Jedenfalls wird das uächsteConcert wieder ein anregenderes werden und den ungleichen Eindruck des letzten wieder verwischen, welches gewiß auch von dem noch in aller Erinnerung stehenden Kammer-musikabend beeinträchtigt wurde. Von unserem Concertsaule in unser Theater ist nur ein kleiner Schritt oder sind doch nur wenige Schritte, weil beide Locale in einem Gebäude sich be-finden nnd so wollen wir heute auch ein wenig darüber erzählen, wie es der Musik in unserem Theater geht. Leider muß aus diese Frage xe-antwortet werden.° nicht am besten, denn unsere Operette leidet an einem bedenklichen Uebel, „Deutsche Wacht." Stiftungen herrühre, sondern aus internationalen Gaben sich Zusammengesetzt habe. Die italienischen Gerichte erster nnd zweiter Instanz sprachen sich zu Nngunsten der Propaganda aus. doch der römische Cassationshof vernichtete diese Erkennt-nisse und wies die Sache zur Entscheidung an den Appellhof von Ancona. Ader auch dieser gab der Regierung Recht, und so kam in Folge eingelegten Recnrses die Sache am vergangenen Dienstag vor den vereinigten Abtheilungen deS CassationshofeS zur definitiven Entscheidung. Das Urtheil wurde nun zu Ungunsten der Propaganda gefällt. Der heilige Stuhl hat nnn eine vom Papste gebilligte Protestnote ausgesetzt, welche in einigen Tagen den bei den auswärtigen Mächten be-glaubigten Nuntien übersendet werden wird. Kngland. sParlamentseröffnung. Eine HiobSpost.j Am 5. d. wurde das englische Parlament eröffnet. Die neue Session verspricht viel Spannungsvolles und viel inter-essante Zwischenfälle, denn die Conservativen haben sich entschlossen, einen energischen Auslaus gkgen die Regierung zu nehmen, um sie, wenn möglich, zu werfen. Zu diesem Zwecke wird jetzt Alles gesammelt, was die Regierung an Fehlern und Unglücksfällen aus ihrem Schuld-conto hat. Die egyptische Politik ist einer der bedeutendsten Posten des „Debet". Ein böses Verhängnis? hat eS gefügt, daß gerade zu der Stunde, in der das Parlament versammelt war. um die — übrigens nach dem telegraphischen Auszuge ziemlich inhaltslose — Thronrede an-zuhörrn, eine bedeutsame Hiobspost aus Ober-Egypten einlief, welche die englische Regierung zwingen dürste, aus ihrer beobachtenden Stellung herauszutreten und nunmehr im Sudan selbst die Hand ans Werk zu legen. Baker Pascha, der, wie vor einigen Tagen gemeldet worden ist. die Aufgabe hatte, die'Linie Suakim-Berber-Chartum zu halten, ist am Montag Abend von den Ausständischen gründlich ausö Haupt ge-schlagen worden und hat sich auf Suakim zurück-ziehen müssen. Die englische Regierung scheint in Folge dieser Nachrichten zu dem Entschluß gelangt zu sein, nunmehr den Egyptern mit in-dischen Truppen zu Hilfe zu »ilen — freilich wie man befürchten muß. zu spät, denn die vom Feinde bedrohten Orte, welche die Basis der Unternehmungen zur Offenhaltung der Linie Suak m-Berber bilden, dürften inzwischen ihrem Schicksal zum Opser gefallen sein. Spanien. [Aiigst ooreiner Revolte.) In Spanien ist es auffallend still geworden. Das Ministerium ha« den Republikanern sogleich gezeigt, was dieselben zu gewärtigen haben, wenn sie ihre Agitation aufnehmen sollten, indem es ihnen verbot, Toaste und Reden auf die Re-publik zu halten, deren Jahrestag demnächst dem Mangel eines Tenoristen. Der erste Ver-treter dieses Faches hatte sich gleich zu Beginn der Saison als ungenügend erwiesen, dann ging es eine Weile ohne Tenor, endlich gelang eS der, Direction einen Herrn Löffler zu requi-riren, der wenn er auch schon schönere Tage gesehen, doch seinen Platz mit Anstand aus-füllte. Aber auch Herr Löffler soll nicht mehr in unseren Mauern weilen, da ihm ein be-nachbarter Director ein Sirenenlied gesnnaen. Was nützt nun dem Theater ein tüchtiger Capellmeister, wie Herr Gerasch einer ist, zwei brave Sängerinen wie Frl. Leeb und Frl. Grimm und ein ganz respektabler Chor, wenn der so unumgängliche erste Sänger nicht da ist. Und die meisten neueren Operetten, nach denen das Publicum schon lechzt, enthalten sogar zwei ganz tüchtige Tenorpartien, ein nahezu unübersteiglicheS Hinderniß für eine Provinzbühne. In der vorigen Saison hatten wir drei Operettennovitäten in selten gelungener Auf-führung, Heuer wurde uns außer dem „kleinen Herzog" noch nichts Neues geboten auf musikalischem Gebiete, also welch ein Unter-schied gegen die vorige Saison. Und alles weil für Marburg kein Tenorist zu habe» ist. Ja. wenn dieselben nur nicht so selten und nicht so theuer wären! — 0. K. 1884 erscheint; und damit ist den Brauseköpfen fürs Erste ein Kappzaum angelegt worden. d>r sie vorsichtig macht, lim so eifriger scheinen si« im Stillen zu wirken. Wie man der „Nat. Ztg.-meldet, soll in spanischen Regierungskreisen die Befürchtung eines Militärausstandes, dessen AuSbruch man in allernächster Zeit erwartet, herrschen. Allem Anscheine nach regt sich auch die socialistische Partei; in dieser Hinsicht meldet ein officiöses Telegramm aus Madrid von vor« gestern, daß die Polizei daselbst einen Arbeiter in dem Augenblick verhaftet habe, wo er ein socialistisches Plakat an die Mauer schlug. Auch wurde?, noch mehrere andere Plakate derselben Gattung bei dem Verhafteten gestinden. Serbien. Am 6. d. begannen in Serbien die Wahlen in die Sknptschina. nachdem durch die Amtsentlassung zahlreicher Lehrer und kleinerer Beamten eingeleitet worden waren. Die Wahlbetheilung soll — allerdings ^nach officiö sen Meldungen — die lebhafteste seit der Be-gründung der Constitution gewesen sein. Die Wahlen ergaben ein noch günstigeres Resultat, als es die Regierung erwartete und verliefen in vollster Ordnung, ohne daß irgendwo ein Ein-greifen der Staatsgewalt nothwendig geworden wäre. Korrespondenzen. Graz, v. Februar. (O.-C.) sD e u t s ch 11 V e r e i n-1 Gestern Abend sand in dem großen Saale des Hotel Rieß eine außerordentlich zahlreich besuchte Versammlung des Deutschen Vereines statt, aus deren Tagesordnung u. a. der interessante Punkt: „Besprechung und Stellung des Vereines zur Sprachendebatte" stand. Zuerst wurden die nöthigen Vcreinsge-schäsle, wie Rechenschaftsbericht, Neuwahl des Vorstandes :c. erledigt, worauf Herr Dr. S t a r k e l das Wort zur Stellung folgender Resolution erhielt: Der deutsche Ver-ein in Graz spricht anläßlich der jüugit stattgesundenen Verhandlungen des hohen Ab-geordnetenhauses über die Anträge Wurm-brand und Herbst den Abgeordneten der Ver' einigten Linken für ihre mannhafte Verthei-digung der deutsche» Staatssprache und der bedrohten nationalen Interessen der Deutschen in Böhmen mnd Mähren den wärmsten Dank aus und anerkennt auch, daß die Vereinigte Linke es ist, welche die Staatseinheil und den deutschen Gruudcharacter Oesterreichs gegen-über den föderalistischen Bestrebungen der Reichs-rathS-Majorität zu erhalten bestreM, — der deutsche Verein in Graz hält aber im Hinblick auf die Vorgänge bei diesen Verhandlungen und insbesondere auf die Thatfache, daß die Htwas über Kochkunst. Nachdem kürzlich in Wien eine Kochkunst-Ausstellung gewesen, hat auch in Paris eine solche stattgesunden. Die Franzosen sind be-kanntlich die Meister der Kochkunst und be-handeln daher die Sache mit großem Ernste. Sehr hübsche Mittheilungen darüber finden wir in einem „Pariser Briefe" der „W. Z." Man hörte nur, was „I'art culinaire," das officiele Organ d^S französischen „Kochkünstlervereines" über den Kochkünstler schreibt. Allerdings meint es damit keineswegs jeden, der einmal am Herde gestanden. „Wir sprechen hier vom schöpferischen Koche," so erklärte das Amtsblatt der Küche, „vom freien Künstler, der aus Begeisterung für das Schöne, das er bildet, für das Gute, das er schafft, seinen Ruhm und die Ehre seines Berufes hoch über erbärmliche Handwerks- und Personalinteressen setzt. Ein solcher Mann im Vollgesüll seiner Unabhängigkeit kann seinen so zu sagen geheiligten Character nicht verleug-nen. Er ist der Prophet in der Küche, der nur den Eingebungen seines Genius folgt und in seiner Weise zur Erziehung der Menschheit und zum Ausschwung seiner Kunst wirkt. Alles macht er sich dienstbar, alles wird ihm Werkzeug ••er Stoss, alle Wissenschaften lausen in einer 1884 Bemühungen der Vereinigten Linken für die Er Haltung der StaatSeinheit erfolglos blieben und sogar von Jenen, die zunächst zu deren Förde-rang verpflichtet waren, bekämpft wurden, — flirrte Abgeordneten deS deutschen Volkes den Zeitpunkt zur Juaugurirung einer entschiedenen Nationalpolitik für gekommen, die, national nach Inhalt und Namen, mit aller Kraft und 'nS ;u den äußersten gesetzlichen Eonstqnenzen die Interessen deS deutschen Stamm?« in Oester-reich vertritt und vor Allem dessen berechtigte Stellung im eigenen Hause, das ist in den ehe» mal? zum deutschen Bunde gehörigen Ländern, zu wahren weiß; der deutsche Vereui fordert unter Bezugnahme auf die in seiner letzten Ver-sammlung vom 4. Januar l. I. beschlossene Resolution die Abgeordneten deS deutschen Vol-keS daher auf, sämmtliche nationale Forderun-gen deS deutschen VoltSstammes in Form von Gesetzentwürfen bestimmt aufzustellen u»d bei deren Nichtaunahme den Reichsrath zu oerlasten." Tiefe Resolution wurde vom Referenten in mehr als halbstündiger Rede, in welcher Redner die gegenwärtige politische Situation auf daS tref^ fendfte kennzeichnete, begründet. Als der Vor. fitzende Gemeinderath Koller fie zur Abstimmung bringen wollte, erhob der Reg.-Vertreter Kommissär Protmann dagegen Einsprache, weil das Wort auffordern gegen § 20 des Ver-Ges. vorstoße. Da Dr. Starke! sich zu keiner Aenderung bereit erklärte, so konnte die Resolution nicht zur Abstimmung gebracht wer-den. Redacteur S t r a d u e r ergriff hierauf m richtiger Würdigung der Situation das Wort und wies in trefflicher Rede die Nothwendig-keil nach, gegen derlei Regierungsmaßnahmen alle gesetzlichen Mittel zu ergreisen, was auch einstimmig beschlossen wurde. Wir werden noch aus diese Verhandlung zurückkommen, da uns heute wegen vorgerückter Zeit eine ausführliche Besprechung unmöglich ist. Wien, 5. Februar. (O.-C.) ^Sr. Excel-len; der Leiter deSJuttizm,n,ste-r i n m S D r. P r a z a k als H ü t e r d e s tschechischen Z t a a t s r e ch t s.j der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses haben die Abgeordneten Dr. Kopp und Genossen nach-stehende Interpellation an das Gesammtministe-riwii eingebracht: Sr. Excellenz der Herr Ml nister und Leiter des Justizministeriums Dr. Prazak hat in der Sitzung des Abgeordneten-Hauses vom 31. Jänner 1884 am Schluße seiner Rede über die Sprachenverordnung für Böhmen und Mähren die folgenden Worte ge-sprachen : „Verlange n Sie nichtsU n-mögliches, verlangen Sie nichts, was dem StaatSrechte und der lOOOj ährigen Geschichte Böhmens entgegen'wäre. In Erwägung, daß m dieser Aeußerung die ausdrückliche Anerkennung Kunst zusammen und alle Geisteskräfte spannt er an zum Streben, das schrankenlos ist, wie das Weltall. Mit überschwenglicher Begeisterung erfaßt er die hehren Schönheiten--" Der Eorrespondent setzt hinzu: „Mich erfaßte ein leichter Sckwindel. Wie im Traum griff ich zu Frack und weißer Cravatie, und fuhr zum Großen Orient, wo mir die Sonne neuer Welten und Ideale aufgehen sollte." In der Loge zum „großen Orient" war nämlich die Ausstellung veranstaltet. Lassen wir dem Cor-respondenten weiter das Wort. Er berichtet: „Um ganz aufrichtig zu fein, muß ich freilich gestehen, daß der erste Eindruck der Kochkunst* ausstellttng mich ein wenig ernüchterte. Zwar war alles recht nett hergerichtet: einige hundert Gasflammen gössen ihr Licht über eine große, weißgedeckte Tafel, über mächtige Tafelaufsätze und verzuckerte Riesenkuchen, die zwi schen feingefiederten Blattpflanzen sich recht lecker ausnahmen. Doch war mirS, als hätte ich dergleichen schon öfter gesehen: die getrüselten Poularden » la nisse und « la l'anglaiso erinnerten mich an die Schaufenster von Chevet; faisan-t habilles, deren gebratener Leib Mit prächtigem Federkleid geschmückt war. schienen mir. obwohl ein reizender Tafelschmuck. nicht schöner, als ich sie schon früher gesehen hatte. ..Deutsche Wacht/ des Rechtsbestandes eines besonderen Staats-rechtes Böhmens sowie die Warnung vor einer Antastung desselben liegt — in Erwägung dafi diese Rechtsanschauung mit dem in Oesterreich geltenden Staatsrechte, insbesondere mit der bestehenden Verfassung der im Reichsrathe ver-tretenen Königreiche und Länder im Wider-spruche steht — in Erwägung, daß über den Sinn dieser Worte umsoweniger ein Zweifel bestehen kann, als Sr. Excellenz der Herr Mi-nister Dr. Prazak in seiner Eigenschaft als Landtags- und Reichstagsabgeordneter sowohl in der von ihm unterfertigten Declaration^wo-mit er und seine Gesinnungsgenossen das Fern-bleiben vom mährischen Landtag am *^A"9-1868 motivirte, als auch in der beim Wieder-eintritt in den Reichsrath am 21. Jänner 1871 abgegebenen mündlichen Verwahrung einen solchen den Bestand des österr. Staats-rechtes und der Versassuug in Frage stellenden Rechtsanschauung feierlich Ausdruck gegeben hat — in Erwägung, daß die neuerliche Be-lonung dieser Rechtsanschauung Seitens eines aus die StaatSgrundgesetze beeideten Ministers zu einer völligen Verwirrung der Begriffe über das in Oesterreich geltende Recht führen und von den bedenklichsten Folgen sein kann, stellen die Gefertigen an das Gesammtministerium d»e Anfrage: Theilt die k. k. Regierung die von Sr. Excellenz den Herrn Minister Dr. Prazak in obiger Aeußerung niedergelegte mit der b est eh e n d en Verfassung im o ssen-baren Widerspruche stehende Rechtsanschauung? Was gedenkt die k. k. Regierung zu thun, um einer solchen verfassungswidrigen Kundgebung entgegen zu treten. Laibach, 7. Februar. (O.-C.) [„Ljub-U n 8 k i I it«] Unter diesem Titel wird daS trainerische Lesepublicum vom 15. d. an mit einem slovenischen Tagblatte beglückt werden, welches offenbar die Bestimmung hat, in Zu. kunft die Stelle der heutigen Laibacher Zeitung einzunehmen. Als Redacteur dieses Blattes wird Herr Professor S ch u k l e, ein slovenischer Streber, fungiren. Der Genannte kennzeichnete seine nationale Kampsweise gegenüber jener der radicalen Zarnik-Partei durch folgenden Ans-spruch: Er (Schütte) sei gewohnt im Leben, wenn er in ein Haus zu treten beabsichtige, sich vorsichtig dem Hausthore zu nähern, anzu-klopfen und dann einzutreten, während Zarnik gleich bei einem Fenster des ersten Stocke« hineinsteigen wolle." „Slovenski Narod", dem die Concurrenz des „Slovenec" bereits sehr an die Nieren geht, ist natürlich auf das neue Blatt sehr schlecht zu sprechen; er erklart )en niedrigen Pränumerationspreis als ein Mittel zur Abonnentensängerei. Uebrigens er-hielt Professor Schütte als Redacteur einen unbestimmten Urlaub (!). Aus der Wahl dieses „vorsichtigen" slovenischen Fanatikers kann man übrigens darauf schließen, wie die Regierung vorzuschreiten gedenkt, bis eine Katastrophe über den Sprachdilettantismus und den Art XIX. der Staatsgrundgesetze zur Tages-orduung schreiten wird. Leider werden nicht die jetzigen pervakischen Wortführer, sondern die heranwachsende Generation den Kitzel, eine abgeschlossene und abgegrenzte Nation spielen zu wollen, schwer büßen. Kleine Hbronik. sUeber die Persönlichkeit des Mörder« d e s P o l i z i st e n B l ö ch] berichtet der Zürcher Eorrespondent des „Berliner Tagblatt" folgende neue Thatsachen: Der Schuh-macher Herrmau Stellmacher, der Mörder de« Polizisten Blöch in Wien, wohnte nach seiner Desertion aus dem preußischen Heere einr zeit-lang in Vivis, dann mehrere Jahre in Zürich, wo noch seine Frau und Kinder leben. Er ar-leitete nicht in feinem Berufe, sondern überließ es seiner Frau, welche ein Weißwaarengeschäft hielt, kür die Haushaltung zu sorgen; er trat nicht öffentlich als Agitator aus. verkehrte aber insgeheim viel mit Socialdemokraten, las viele socialdemokratische Schriften und verfügte auch oft über größere Geldsummen. Äuf Ansuchen der Wiener Polizei fand eme Haussuchung in Stellmacher'S Zimmer statt: es wurden daselbst revolutionäre Schriften gefunden, sowie ein Kist-chen mit gehacktem Blei, welche Masse auch in der Bombe war, die Stellmacher in Floridsdorf warf. Außer socialistischen Zeitungen wurde nichts Verdächtige« in Stellmachers Wohnung gefunden. . , l„Deutfcher. halt 's Maul'.") Die tschechische Versöhnlichkeit hat wieder eine ganz neuartige Blüthe getrieben. Die „Deutsche Ztg." ist in den Besitz eines kleinen violetten Zettel-chcnS gelangt, auf welchem in der reizenden Sprache Libussa'« gedruckt ist: „DrJ.te hubu, kryZ pälli muluvi!" zu deutsch: ..Hatte da« Maul, wenn die Herren sprechen !" Diese Zettelchen sind aus der Rückseite gummirt, also zum Ankleben an passenden Orten bestimmt; sie werden aber auch von den Herren Tschechen Jenen eingehändigt, welche nicht das Glück hatten, von einer tschechischen Mutter geboren zu sein und es in sträflichem Leichtsinn unterlassen haben, sich die süßen Laute, von denen wir oben ein: Probe gegeben, anzueignen. So erging e« kürz-lich auf der Nordbahnftrecke Brünn-Wien einem Eisenbahn-Eonducteur. der von einem Passagier, der vorher ganz geläusig deutsch gesprochen hatte, tschechisch angeredet wurde. Auf die bescheidene Antwort deS Eonducteurs. daß er nicht tschechisch verstehe, wurde ihm von dem Herrn, wie er- Die Sculpturen in Talg. Stearin und Wachs. 3U theils zu monumentalen Sockels, theils zur Staffage von Parforcejägern. Hunden und Hirschen verwendet waren, machten mir den Eindruck, als stände die unendliche Mühe, die sie gelostet, nicht im Vergleich zu ihrer Ver-gänglichkeit und läppischen Zierlichkeit. Vollend« die aus Zucker nachgebildeten Pfirsiche, sowie die wächsernen Blumenguirlanden brachten m'ch auf den Wcbstttfeti, dop die Äöcfye, cmftütt ftc mit solchem Firlefanz abzugeben, lieber bei einem Gärtner den reicheren, edleren und über-die« noch billigeren Schmuck wirtlich,cher Früchte und Blumen hätten bestellen sollen. So raison-nirte ,ch in meinem Innern. Mit Unrecht, denn ich verstand eS eben nicht, das ideale Streben der Kochkünstler zu schätzen. Ich bedürfte erst der Einweihung, um den tiefen Schaffensdrang ihrer Künftlerfeelen zu be- ^ ^ Diese Einweihung sollte mir erst durch den Präsidenten der Ausstellung, den früheren Küchenchef eine« kaiserlichen Hofes, zu theil werden, der sich meiner Unkenntniß erbarmte und mir die hohen Ziele andeutete, denen die Kochkunst zustrebt. Bei seinen Worten emp,and ich wieder jenen Zauber, der mich bei der Lectüre des amtlichen Küchenblattes ersaßt hatte und der mich nunmehr völlig in seinem Bann gefangen hielt. Der Präsident resumirte seine Betrachtungen in folgenden Worten: „Die Kochkunst — wissen Sie überhaupt, was Kochkunst ist? Sie ist die Encyklopädie aller Künste und Wis-senschaften. vereint mit gewissen technischen Fähigkeiten, welche die Verwendung der all-gemeinen Kenntnisse zur Erreichung eines idealen Zieles ermöglichen. Dieses Ziel ist d,e Erziehung der Menschheit zum Guten und Schönen durch Einwirkung aus das gesammte System ihrer Sinne, unter denen zwar der Geschmack hauptsächlich berücksichtigt wird, aber auch das Gesicht. daS Gefühl, der Geruch und da« Gehör nicht zu kurz kommen." „Oh ! Nicht möglich!" „Gewiß, mein Herr; der Koch ist derje-nige Künstler, oder Mann der Wissenschaft — wie Sie wollen — der über die größte Summe von Kenntnissen verfugen muß. Das Wenigste, das wir von ihm verlangen, ist, daß er Bild-Hauer, — um seine Werke schön zu gestalten. — Maler. — um das Auge durch Farben-Harmonie zu entzücken, — 'Naturforscher. — um die geheimen Eigenschaften der Stoffe zu kennen, — und außerdem noch Arzt sei." ' ..Arzt?« „ywiftye Ävaiyt." wähnt, mit einem Blicke, in dem sich verachtungsvolles Mitleid aussprach, eines der oben geschilderten Zettelchen in die Hand gedrückt. Also der Deutsche soll still sein, wenn ein Herr Tscheche spricht — das einfachste Mittel, um zu einer ausgiebigen Versöhnung zu gelangen, denn dann wirds ja nie einen Wortwechsel geben. Vorderhand aber haben wir Deutsche noch durch-aus keine Lust, uns einen tschechischen Maulkorb anlegen zu lassen. sDie Furcht vor Dynamitcom-vloten] macht sich noch immer in Groß-britanien bemerkbar. So wurden in Tobermory, Schottland. dieser Tage sechs junge Männer, verhastet. die einem Geheimbunde angehört haben sollen, der feinen Sitz in Mull hatte und angeblich die Sprengung öffentlicher Gebäude, sowie die Herstellung einer Republik bezweckte. Die englischen Blätter nehmen die Sache jedoch gar nicht ernst. sA r m e r T a s s o!] Aus dem Jahre 1570, also »'einem sechsundzwanzigsten Lebensjahre, existirt ein Autograph des Dichters des „be-freiten Jerusalem", das uns einen interessanten Einblick in die damaligen Verhältnisse Tasfos gestattet. In wortgetreuer Uebertragung lautet dies Schriftstück: „Ich Unterschriebener erkläre, von Herrn Abraham Levi fünfundzwanzig Lire erhalten zu haben, für welche er ein Schwert meines Vaters, sechs Hemden, vier Leintücher und zwei Tischtücher in Pfand behält. Den 2. März 1579. Torquato Tasso." Man sieht, daß der Dichter schon frühzeitig Ursache hatte, melancholisch zu werden. lNi hil istifcht G iftm ifchereien.1 Die feit einigen Tagen in Umlauf befindlichen Gerüchte von einem Versuch der Vergiftung des Czaren durch einen Koch werden jetzt in einer neuen Lesart colportirt. So läßt sich der ..Pester Lloyd" aus Petersburg melde», daß man einem Complot auf die Spur gekommen, wonach ein Bäcker in der kaiserlichen Bäckerei die ganze Familie deS Czarcn mit Strychnin vergiften sollte. [E i n neuer „M ahd i."] Aus dem Torontaler Eommitat wird dem „P. Ll." ge-schrieben: Jova Jllisics» ein schmucker Junge aus Slavonien, ist nicht ganz ohne Bildung. Er spricht ziemlich geläufig fast die sämmtlichen Sprachen Südungarns, schreibt und liest gut und kennt die heilige Schrift vollkommen. Der junge, arbeitsscheue Man» durchwanderte schon vor Jahren die heimatlichen Gauen Slavoniens, lehrend und segnend, zog sich vor wenige» Monaten den auf ihn fahndenden Behörden aus der Schlinge und erschien plötzlich im mehreren Gemeinden Torontals. Er versteht es vorzüg-lich. besonders die serbische Bevölkerung zu ha-ranguiren. die ihm dort, wo er auftritt, abgöttische Verehrung entgegenbringt. Besonders gut versteht es Jllisics, Wunder zu wirken, Kranke zu heilen, heirathslustigen Mädchen treue^Verehrer zu verschaffen und den gestörten Frieden unglücklicher Ehen wieder herzu-stellen. Auch recht feierlichen Gottesdienst ver-steht Jllisics zu celebriren, zu predigen, bei dem Scheine vieler Kerzen eine ganz sonder-bare Todtenfeier abzuhalten und die sich im-mer mehr für ihn begeisternde Schaar seiner Gläubigen in salbungsvollster Weise zu segnen. An Geld fehlte es dem „Mahdi" bei dem regen Betriebe seines Geschäftes nicht, ein Um-stand, der ihm bald die Popen zu erklärten Feinden »lachten. Dem Hatzfelder Bezirksgerichte eingeliefert, erklärte der fanatische Mensch vor dem Untersuchungsrichter Ludwig von Ratz, daß ilim Gesetz und Strafe von der Ausübung seines gottfälligen Amtes nicht abzuhalten ver-mögen und die Stimme böherer Berufung in ihm weit mächtiger sei. als die Gewalt welt-licher Gerichte. sE ine Liebesgeschichte] mit sehr tragischem Ausgange erregt in Münchener Ge-sellschaftskreifen großes und berechtigtes Auf sehen. Eine junge, durch ihre Schönheit auffallende Dante, die Tochter eines sehr geachteten Hosopernsängers, war seit einigen Tagen spur-los verschwunden. Die Nachforschungen des verzweifelten Vaters führten auf die richtige spur. Die Dame war mit einem Studenten flüchtig geworden. Der noch in sehr jugendli-chem Alter stehende Verführer erschoß sich. Das Mädchen, welches versucht hatte, sich zu vergif. ten, wurde schwerkrank ins elterliche Haus gebracht. [Ein eifersüchtige« 3B e i 6.] AuS PanS. 27. Januar, wird gemeldet: Auf der Anklagebank sitzt ein hübsches, schwarzes, üppige« Weibchen, Frau Katharine Sanglee, welche geständig ist, einem Freunde ihres Mannes, des Holzhändlers Maurice Sanglee. Vitriol ins Ge-licht geschüttet zu haben. Sanglee, der die schöne Katharine erst vor Kurzem geheirathet. sah sich genöthigt, die eheliche Wohnung zu verlassen, da ihm dieselbe durch die Eifersuchtsscenen, ferner durch die unglaubliche Faulheit und Nachlässig-keil seiner Frau verleidet worden. Einer seiner Freunde, ein schöner junger Mann, Namens Velinon, gab ihm Unterkunft. Nun kannte die Wuth der jungen Frau keine Grenzen mehr: sie lauerte dem Freunde ihres Gatten auf und ichüttete ihm aus einer Caffeekanne beinahe einen Liter Vitriol inS Gesicht. Velinon verlor sofort das Augenlicht, die ganze Oberhaut des Kopfes und Gesichtes ward zerstört, die Knochen stellen weise gänzlich blosgelegt, und nach achtmonat^ lichem. geradezu entsetzlichem Leiden verschied der Aermste im Spitale. Vor Gericht bringt die schöne Angeklagte nur drei Worte heraus: „Ich war eifersüchtig". Dieses Motiv schien den Ge-schivornen zu genügen, und sie sprachen zum „Allerdings; denn um auf jemandes Ge-fundheit zu wirken, müssen wir feine Conftitu-tion, feine Bedürfnisse und Neigungen kennen und wissen, wie wir feiner Natur nachhelfen und feinem Geschmack vorauseilen sollen. In erster Linie studieren wir Physiologie und Heil-mittelrunde; dann vergessen Sie nicht, was Michelett, obwohl nur Gefchichtsschreiber und nicht Koch, so treffend bemerkte: Die Kochkunst ist die beste aller Heilknnste, nämlich die vor-beugende Heilkunst." ..Ich gestehe, daß ich nicht vermuthet hatte . . „Ja, den, Laien bleibt die Tiefe unserer Kunst verschlossen. Ich darf noch hinzufügen, daß wir auch Musiker sein müssen, denn von der richtigen Wahl der Tafelmusik hängt nicht zum wenigsten der Erfolg einer Mahlzeit ab." „Das überlassen Sie doch den, Musiker vom Fach." „Ich habe dies stets bereut, so oft ich es gethan. Doch der Orhesterchef versteht sich zwar auf Musik, doch nicht auf die Harmonie der Töne mit den Tafelgenüssen. auf den inneren Zusammenhang, in welchem jedes Meisterstück mit der Speise stehen muß." „Damit die Gänge des Ohrenschmauses zum Meuu der Küche stimmen?" „Ganz recht. Zuerst etwas Appetitreizen-des: etwas Lecocq und Planguette. Dann wohl auch eine piike do resistance aus deutscher Musik, obwohl ich ihre Elassiker im all. gemeinen für zu nahrhaft halte. Schließlich zu Dessert bevorzuge ich die italienische Musik weil sie glatt hinuntergeht und keine Beschwer-den macht. Nur um des Himmels willen nichts gegen den Geschmak! Spielt mir da neulich mein Musisches zum getrüffelten Fasan die Serenade von Haydn ! Natürlich war der Effect verfehlt!" ..Wie so?" „Weil es einer getrüffelten Musik bedurft hätte. Sie staunen? Nun, ich könnte Sie noch mehr verwundern." fetzte der Präsident mit gutnmthigem Lachen hinzu. ..Wir Kochkünstler find auch Dichter, denn eine gute Sauce ist auch ein Gedicht." ---Der weitere Verlauf des Ge- sprach« weihte mich in die Geschichte der Aesthetik der Küche ein. Aesthetik? Ja wohl. Aesthetik im weitesten Umfange; weil sie durch das Schöne in allen Formen auf alle Sinne wirkt, -i-ic Kochkunst tritt, wie mein freundlicher Mentor mir bewies, nicht nur ebenbürtig der Literatur, der Musik und den bildenden Künsten 1884 größte» Erstaunen des zahlreichen Publikums Frau Sanglee völlig frei. ^Prinzessin alsChanfonetten-sä n g eri n.j Die von ihrem verunglückten Auftreten in einem Pariser Cafe-Chaittant bc-kannte Prinzessin Pignatelli de Serchiara hat sich, da ihr an der Seine kein Glück erblüthe. nach London gewandt, wo sie sich dieser Tage gleichfalls hören ließ. Bevor die Prinzessin vor den Lampen erschien, trat der Regisseur im schwarzen Frack und weißen Handfchnhen vor das Publicum und sagte in feierlichem Tone-„Meine Damen und Herren. Ihre Hoheit die Prinzessin Pignatelli de Eerchiara. eine Dame aus königlichem Blut, wird Ihnen einige Cou-plets vortragen. Wir hoffen, daß Sie diese Dame mit all' der Eonrtoisie empfangen und behandeln werden, welche einer Fremden von so hoher Abkunft gebührt." Nach diefer Ansprache ließ die Direktion einen Teppich aus der Bühne ausbreiten, damit die Coupletsän-gerin aus königlichem Blute auch eine ihrer hohen Abkunft entsprechende Stellung aus der Bühne einnehme. So ehrt man in England Prinzessinnen. >E i n e Räuberbande aef an g e n.] Aus Krakau wird berichtet: In dem unweit von hier befindlichen Dorfe Penkowice hat die Gendarmerie eine Räuberbande aus Russisch-Polen, unter Anführung eines gewissen Peter Bofak, festgenommen, bei welcher 10.000 Rubel gefunden wurden. Diese Bande wurde dem hiesigen Gerichte eingeliefert. Kannibalisch.] Die Eingeborenen von Neu-Caledonien haben, wie aus Paris ge» meldet wird, kürzlich eine junge Französin ge-tobtet und aufgefressen. [Ein Debüt wider Willen.] In Pittsburg ist Frau Minnie Hauck — verhaftet worden. Es handelt sich nur um ein kurzes De-but vor dem Strafrichter. und zwar wegen eines Zankdueits, daS sie mit ihrer Zofe. Fräulein Aubntio hatte. Was der Gegenstand deS Streites gewesen, erhellt ans der telegraphischen Nachricht nicht, die Zofe aber behaup-tet. daß ihr arg mitgespielt worden sei, und so ist^denn das Resultat eine Anklage gegen die Sängerin und ihren Gatten wegen »örper-Verletzung. sEi n e Scene im G e r i ch t s s a a l e.] Vor der achten Strafkammer des Parifer Ge-richts ereignete sich Freitag eine Scene, wie ähnliche in der letzten Zeit schon wiederholt vor-gekommen sind. Der Gerichtshof hatte ein In-dividnum abzuurtdeilen, welches angeklagt war, einem Kameraden geholfen zu haben, sich dem Militärdienst zu entziehen. Es leugnete energisch nnd als es sah, daß man seinen Erklärungen keinen Glauben schenkte, warf es unter wüthen-dem Schimpfen feine Mütze dem Gerichts-Präsidenten an den Kopf. Es wurde für diese an die Seite, sondern ist ihnen insofern noch überlegen, als sie sich all' diese Künste dienstbar macht. Sie ist das Merkmal der Culturvölker und hat. weil sie zugleich Folge der Civilisaiion und Ursache neuer Culturentwicklung ist. in Paris, „den, Centrum der Gesittung". ihre höchste Ausbildung erhalte». Mein Präsident, der als Koch wohl einen triftigeren Grund zum Chauvinismus hat, als mancher Politiker, ist von der kulinarischen Culturmission des französischen Volkes durchdrungen, obwohl er sich mit den gegenwärtigen politischen Verhältnissen seines Landes nicht befreunden kann. Die re-publicanische Regierung vernachlässigt die Koch-kunst. Die Herrschaft der nviivolles couohcs ist der Kunstentwickelung ungünstig, weil daS Knnftverständniß nicht nur Geist und feine Er-ziehung, sondern auch Fähigkeiten erfordert, welche nur durch Vererbung in alten Familien zur Entfaltung kommen. In ministeriellen Kreisen weiß man nicht einmal ein 3upr6mv de Wcasses von einem Supn'me de faisans zu unterscheiden! Und wie die Mimst«, so der StaatSchef. Von Gambetta, der mit natürlichen, wenngleich nicht aristokratischen Talenten aus-gestattet war. hätte sich noch etwas für die Kochcultur in Frankreich erwarten lassen. Doch bei Herrn Grevy ist alle Hoffnung verloren. -1884 Handlung unverzüglich zu zwei Jahren Gefängniß verurtdeilt. sBillige Bücher.] Die Bibliothek des kürzlich in Heidelberg verstorbenen bekannten und sehr geachteten ehemaligen Redacteurs der russischen „St. Petersburger Zeitung." Valen-lin Korsch, bestehend in ca. 5000 Bänden, wurde kürzlich von den Creditoren deS Ver-storbenen per Auktion sür sünsunddreißig Ru-bei verkauft. Sie transit gloria libronim, namentlich wenn solche der slavischen Literatur angehören. sT a S unruhige 11 e b e l.J „Doctor," sagte eine geschwätzige Dame, die durchaus krank sein will zu ihrem Arzt, „Sie müssen mir etwas verschreiben." — „Ach was." erwiedert der Toctoc, nachdem er der Dome den Puls gefühlt. „Ihnen fehlt nichts, als ein wenig Ruhe." — ..Aber so sehen Sie doch nur meine Zunge an." klagte die aufgeregte Patientin. — Der Doctor besieht die Zunge genau und erklärt dann mit wissenschastlichem Ernst: „Ja. ja. Ihre Zunge ist es besonders, die Ruhe braucht." [D e r Wiener Localhumor] laßt sich nichts entgehen, auch nicht den gräßlichsten Stoff. Das jüngste Produkt ist folgender „Scherz" aus den Mörder Schenk. Dieser be-steigt mit der Köchin Ketterl (bekanntlich einem seiner Opser) einen Waggon im Westbahnhose. Ein Bekannter trifft ihn. „Ah, Herr von Schenk" (welcher Wiener wird nicht „Herr vou" sagen!) „sie machen eine Reise?" — „Rein, nur einen kleinen Abstecher." [Wie ein armes Ladenmädchen zur zehnfachen Millionärin ufid Gattin eines Bischofs g e >v o r d e n,] erzählen amerikanische Blätter, und wir em-psehlen allen unserer, schönen, aber mit Glücks-gütern nicht gesegneten Leserinnen, sich ein Bei-spiel daran zu nehmen. AlS 10jährige Waise kam die Heldin unserer Geschichte einst von ihrem Heimatbsdorfe in Illinois nach Chicago und fand Beschäftigung in dem Verkaufslocale der Singer'schen Nähmaschinenfabrik. Im Ab-stäuben der in dem Locale aufgestellten Ma-schinen bestand ihre Hauptarbeit, hierbei aber lernte sie nach und nach den Gebrauch der ver« schiedenen Maschinen gründlich kennen. Der Werkführer erkannte die Geschicklichkeit deS Mädchens und übertrug ihr die Ausgabe, neu angestellte Agenten, sowie die Käufer von Ma-schinen in deren Gebrauche»;» unterweisen. Im Jahre 1860 errichtete die Firma Singer ein Zweiggeschäft in Denver 'in Colorado und übertrug Elisabeth, die damals 21 Jahre alt war. dessen Leitung. Das Geschäft nahm einen glänzenden Aufschwung; Elisabeth stellte in oen entferntesten Plätzen in Colorado und den angrenzenden Territorien Agenten an und be- Schlimm wäre es, wenn dieses Regime noch lange dauerte; denn obwohl die Kochkünstler durch Gründung von Gewerbeschulen. Akademien und Gesellschasten zu verhüten suchen, daß die Summe der von gewissenhaften Forschern und genialen Erfindern errungenen Fortschritte ver-loren gehe, könnte eine längere Dauer der Re-publik doch der Küche Gefahr bringen. Die Kochkunst beruht wesentlich auf Traditionen, die vor allem bewahrt werden müssen. Darin sind alle Köche einig. Nur über den Spiel-räum, welcher der Neuerung verbleiben soll, gehen die Ansichten auseinander; denn die heutige Kochkunst hat. wie die Literatur, die Musik und die bildenden Künste, ihre Classiker und ihre Realisten. — Damit mag es genug sein, lieber den Unterschied zwischen Classicis-muS und Romantik wollen wir uns nicht weiter auslasten, wir könnten sonst den Kampf zwischen den beiden Schulen nach Deutschland ver-pflanzen. Entbrennt aber erst der Streit in der Küche, so laufen die Speisen Gefahr, zu ver-brennen, und dann sollen sie schlecht schmecken, einerlei, ob sie auf classische oder romantische Manier zubereitet sind. „Deutsche Macht/' suchte die Agenturen häufig. Aus einer dieser Reisen machte sie in Cheyenne in Wyoming die Bekanntschaft deS HeerdenbesitzerS I. W. Jliff, der damals in genanntem Territorium und in Colorado die größten Heerden und ausgedehntesten Weidegründe besaß. Nach Hundert-taufenden zählen seine Rinder. Elisabeth und Jliff wurde» ein Paar und lebten zunächst in Cheqenne, später aber in Denver, wo sie einen der prachtvollste» Paläste in der Stadt be-wohnten. Im Jahre 1876 starb Jliff und hinterließ seiner Witwe und seinen beiden mit ihr gezeugte» Söhnen sein riesiges Vermögen. Die Wittwe setzte den Biehhandel des Mannes mit größter Umsicht fort und erwarb sich ein Vermögen von mehr als 10 Millionen Dollars. Zahlreiche Heirathsanträge wies sie mit dem Bemerken ab, sie werde nie wieder heirathen, da sie den Gedanken nicht abweisen könne, sie werde nur um ihres Reichthums willen begehrt. Da fügte es sich, daß sie in einer befreundeten Familie den protestantischen Bischof Warren aus Atlanta in Georgia, der sich gerade auf einer Reife in die Felsengebirge befand, kennen lernte. Er wußte ihr die Ueberzeugung beizubringen, daß er sie nicht wegen ihres Geldes, sondern um ihrer selbst willen begehre (natürlich !) und. jetzt ist sie seine Gattin. Deutscher Schutverein. Wie», 7. Februar. Dem engeren AuSschuffe wurde in der letzten Sitzung zur Kenntniß ge-bracht, daß der kürzlich verstorbene namhafte deutfche Schriftsteller A. W. Grube in Bregenz dem deutschen Schnlvereine ein Legat von 3000 M. vermacht hat. Desgleichen kam eine Zuschrift der Bezirkshauptmannschaft Trienl zur Verlesung, in welcher über Ermächtigung deS k. f. Landes-schulrathes für Tirol und Vorarlberg dem deutschen Schnlvereine für die Förderung eines Schulhausbaues die Anerkennung ausgesprochen wird. An Neubewilligungen ist insbesondere zu erwähnen eine Reihe größerer Schuleinrichtungen in Böhmen. Für Branzoll (Tirol) mußte zur Deckung weiterer, durch den Fortschritt des SchulbaueS erwachsenden Auslagen eine Er-höhung der bewilligten Mittel genehmigt werden. Zwei Kindergärten in Mähren erhielten eine entsprechende Subvention. Für diverse Schulbe-dürfniffe in Steiermark wurden die ausreichen» den Mittel bewilligt und mehreren Lehrern in demselben Lande Rentunerationen zuerkannt. Schließlich wurde die Zusammenstelluttg der dem-nächst erscheinenden Nummer der „Mittheilungen" endgiltig festgestellt. Dem deutschen Schnlvereine sind weiters zugeflossen: Von der Ortsg. Leit-meritz: Schulfreunde in Molschall WO fl.. Sammlung in Elstern's GasthauS 1 fl., Sammelbüchse 5 54 fl., Sammlung in W:gstädte 1*10 fl., Juxlotterie 1 33 fl.. Sammelschütze beim weißen Engel 7*80 fl.. Cigarren-Licitation bei Winter 3 fl., für Fotographien bei Krebs 1 fl. beim Tüftle Lüftle 1 fl., Tischgesellschaft in Sebusein 1*70 fl., 80. Geburtstag d. Hrn. Grunerts 2 fl.. Sammelschütze in Kozanda 10 fl., Sammelschütze beiKrebS I0fl., Jagdgesellschaft inRitschcn 1.30fl., Sammelschütze in Nundschitz 2*50 fl., Jungge-fellen-Club in Pitschkovitz 30 fl., Professoren-Lesecirkel 10 fl., Cigarrentaschenerlö« 5*50 fl.. die herausgesprungenen Billardbälle 4'50 fl., Sammelschütze des Hrn. Weber 60 fl. Sammel-schütze bei Krebs 8 fl.; von der Ortsgruppe Sternberg: Hr. Nincl in Wächtersdorf 3*40 fl., von Hrn. Bürgermeister Tögl 12 fl.. von Herrn Kieb in Sternberg 2 50 fl.. vom Hrn. Grafen Rasumossky in Sternberg 5 fl., von Herrn A. Stefanan 5 fl.. für verkaufte Broschüren „Kleinig-leiten" von Fritz 7 25 fl.; von der Ortsgruppe Unterreichenau: von Hrn. Director Fuhrmann 6 fl.. durch den Sammelschützen bei der General-verf. 1140fl., von der Ortsg. im X. Bez. Wien Erträgnis eines Concertes am 5. December 1883 46 fl. 21'/, kr., von Herrn Dr. Leo Goldmann 2 fl. Erlös einer Cigarre im Winterbierhause 3 fl. Von der Ortsgruppe Steinschönau: an Spenden 2 fl. 15 kr. Durch die Rumburger Zeitung: Sammlung im Gasthaus« zur guten Hoffnung 2 fl. Von der Ortsgruppe Olmütz: diverse Spende» zum 5 Schulbau in Pawlovitz 1903 fl. 44 kr. Von der Ortsgruppe Kaunowa: diverse Spende» 16 fl. Von der Ortsgruppe Miklasberg: Veräußerung eines Gegenstandes 5 fl. 85 kr. Durch den Sammelschütze» 3 fl. 65 kr. Von Herrn I. Stangel in Michelbach O.-Oest. Spende von 3 fl. Von der Ortsgruppe Po-lann: ein kleines Schärflein von einer Gesell schast 2 fl. 50 kr. Von der Ortsgruppe Meedl Licitationserlös für 2 Kaiser Josefs Bilder 5 fl. 30 fr. und ebenso für einen Hasen 36st.70kr. Von der Ortsgruppe Jahnsdors in Böhme»: für 3 Kaiser Josefs Bilder 18 fl. 80 kr.. Ge-fellschaftsball 5 fl. 35 kr., für 3 Kaiser Josefs Bilder 9 fl. 9 kr. Sammlung 8 fl. 60 kr. von einer Tischgesellschaft in Nagstadt im Cafv Schenk Christkinde! 15 fl. Von der Ortsgruppe Meistersdorf. NeujahrSwechsel mit einer Anzahl Allongen 114 fl. Von der Ortsgr. Karls-bad vom Turnvereine 5 fl. durch Concertkarten nachträglich 2 fl.. Naturalienschießen 13 fl. 92 kr. Sammelschütz bei Leitner 13 fl.. im bair. Hof l fl. 70 kr., im Hotel Lyon 2 fl. 36 kr. im Caffe Elefant 3 fl. 93 kr. Gerichtsverhandlung fl. 5, Freud l fl.. Herr Löwenstein 2 fl. 64 kr.. Tisch-gesellschast im Hotel Stadt Schneeberg Fonds-beitrag 20 fl. Fötales und Wrovinciates. Cilli. 0. Februar. [Spende.] Der Kaiser hat dem Cillier Militär - Veteranen - Vereine zur Anschaffung einer Vereinssahne 80 fl. gespendet. sA u d i e n z.> Unser Bürgermeister, Herr kais. Rath Dr. Neckermann, welcher morgen nach Wien abreist, wird am Montage in einer ihm bewilligten Audienz vom Kaiser empfangen werden. sS t u d e »t e » st i f t u n g.) Der vor Kurzem verstorbene Dechant tuf.a in Tüffer hat in feinem Testamente drei Studentenstiftungen für slovenische Jünglinge gegründet, eine davon mit dem StiftungSgenufse jährlicher 300 fl.. die beiden anderen wo möglich mit je 200 fl. Di^e Stiftungen sind nur an tolentirte Kinder slove-nischer Eltern zu verleihen, von denen zu er-warten ist, daß sie der Nation niemals untreu werden. Wenn bei einem im Genusse der Xu/a'schen Stiftung stehende» Stiftling Letzteres eintreten, oder wenn er einem nicht österreichischen Vereine angehöre» sollte, so ist die Stiftung zu entziehen. Die Entscheidung hierüber steht dem jeweiligen Pfarrer von Sachsenfeld zu, dem auch die Verleihung der Stipendien testamentarisch übertragen ist. sB a ll der deutschen U » iversi-t ä t s st u d e n t e n.| Dienstag, den 12. d. findet i» den landschaftlichen Redoutenfälen zu Graz der Ball der deutschen UUiversitätsstu^ deuten statt. Es steht wohl zu erwarten, daß die deutscheste Stadt Oesterreichs, das reizende Graz. diesem Eliteballe, ihre ganz besondere» Sympathie» entgegenbringe» wird, zumal auch dessen Reinertrag dem Fonde deutscher llniver-sitätsstlldente» gewidmet ist. fC a s i n o b a l l.j Der am Mittwoch stattgefundene große Ball des hiesigen Casinover-eines stand bezüglich des Besuches den in den Vor-jähren nach, stand jedoch was Eleganz betraf auf gleicher Höhe. Die schwungvollen Weisen der MusikvereinSkapelle entfesselten die volle Tanz-lust, die bis zur letzten Pie^e anhielt. sGesellschastSkränzchen. s A m 13. d. findet im Horiakschen Saale zu Tüffer ein Gesellschaftskränzchen statt, das gewiß nicht verfehlen wird, auch auswärtige Gäste an-zuziehen. sZurWahl des Abgeordneten R a i (, recte Reich] schreibt man uns aus Luttenberg : „DaS ungünstigste Stimmenverhältniß im ganzen Wahlbezirke hat leider der Wahlkreis Luttenberg — Radkersburg auszuweisen, indem hier von 7l Stimmen nur 2 aus den liberalen Kandidaten fielen. Die Ursache dieses recht schlechten Verhältnisses liegt lediglich an der stoischen Ruhe, mit welcher die hiesigen und Radkersburger Deutschen dem Treiben der slavischen Fanatiker zusehen — 6 traurig aber wahr." Es ist wohl recht zu be-dauern, daß man in jenem Wahlkreise der Propaganda für die 5!vstrennung der Unier-steiennark. um welch« es sich ja doch eigentlich nur handelt, nicht energisch engegenlritt. jA f s e n t i r u n g.s Am 13. März wird die diesjährige Hanptstellung für die Militär Pflichtigen des Stadtbezirkes Cilli im Magistrats-gebäude stattfinden. Stellungspflichtig find dies-mal die in den Jahren 1862, 1863 und 1864 Geborenen. Von der Heranziehung der vierten Altersklasse wurde im heurigen Jahre Umgang genommen. sEine neue Brücke über dieSave.s Wie uns mitgetheilt wird, soll die gegenwärtige Fähre zwischen Ratschach und Steinbrück «Po'otschin) demnächst durch eine Brücke über die Save ersetzt werde». sS ch u b b e w e g u n g.Z Jni abgelaufenen Monate wurden durch das hiesige Stadtanu 61 Schädlinge expedirt. Die Zahl der von« ge-nannten Amte gefällten Verschiebungserkenntnisse betrug 26. jVerunglückt.s Dieser Tage verun-glückte in einem Stollen der Trifailer Kohlen-gewerkschaft der Häuer Lorenz Okorn. Mirthshausrauftr ei.j Der Bergarbeiter Josef Senegatschnik erhielt am 3. d. vei einer Wirthshausrauferei durch einen Schlag mit einer Weinflasche aus die Schädeldecke eine lebensgefährliche Verletzung. I T o d t s ch l a g. ] Eine Winzer-Familie von st. Peter bei RadkerSdurg hatte sich nach Kaltenbrunn begebe», um dort Wein zu trinken. Im Gasthause kam es mit zwei Burscheu zum Streite. Auf dem Rückwege wurden die Winzer von ihre» Gegnern überfallen und so schwer verletzt, daß der Vater todt aus den, Platze blieb und der Sohn todtkrank darniederliegt, (3i a u b.] Vor einigen Tagen ging der Inwohner auS Posrnk Blas Petric mit der Magd Theresia ReiSmann vo» Marburg nach Hause. Im Walde zu Kartschovina wurden sie von zweien mit Gewehren bewaffneten Männern angehalten und ihnen unter Drohungen das Geld abverlangt. AlS Petric die Flucht ergriff, schoß einer der Attentäter ihm nach und ver-wundete ihn imt Schrotkörnern am Oberschenkel. Nach dem Schusse verschwanden die Angreifer, die nunmehr eruirt und verhaftet wurden. Es sind dies zwei bekannte Wildschützen namens Georg Mo^iv und Marcus Lepenik. * ch * jW a r u m sind sie b e ff e r?J als andere Mittel? Diese Frage haben wir öfters gehört, wenn die Sprache ans die sog. Apo-theker R. Brandts Schweizerpillen kam. Ein-sach darum, weil sie nicht wie Salze. Bitter-wasser, Mirthen scharf abführen, die Gedärme schwächen nnd hiedurch nur noch mehr Ver-stopsung hervorrufen, sondern, daß sie den Darm nicht mehr als nöthig reizen, die Mus-keln kräftigen und nach nnd nach den Gebrauch eines Medikamentes überhaupt überflüssig machen. Erhältlich k Schachtel 70 Kreuzer in den bekannten Apotheken. Man achte beim Ankauf genau darauf, daß jede Schachtel als Etiquett ein weißes Kreuz in rothem Felde und den Namenzug Rich. Brandt trägt. Harmlose tzillier Vtaudereien. Die schönen Leserinnen werden es mir verzeihen, wenn ich ein ihnen gehöriges Mono-pol verletze und. durch die am verflossenen Sonntage stattgefundene Aufführung „der deutschen Kleinstädter" angeregt, mich auf die schwanke Leiter des Klatsches stelle. Sollten jedoch meine Ausführungen vielleicht Müdig-keit erregen, im Fasching ist ja solches leicht möglich, dann bitte ich derselben ungeniert Ausdruck zu geben und mir zu glauben, daß ich in meiner Bescheidenheit ein diesbezügli-ches Gähnen für den Ausdruck des Erstaunens halten werde, bei dem man ja bekanntlich Au-gen und Mnnd aufzureißen pflegt. Und so er-suche ich Sie deuu mit mir einen Schritt ins volle Menschenleben zu mache». Die an- . Deutsche £8«cht" geborentEourloisie gegenDamen verwehrt es mir Sie in die- Herrengasse zu fähren. ich muß der Postgasse den Vorzug einräu-men, denn erstens ist dort das Pflaster besser und zweitens ist das Postwesen nicht ein aus-schließliches Privilegium des Staates, sonderu auch der Damen. zumal was das Posten-tragen betrifft. Diese Gasse bietet aber anch eine ergiebige Quelle für Plaudereien. Wer kennt nicht jene liebliche Blondine „mit Augen sanft wie Mondenschein." die schon vor der Faschingszeit auf dem Eisplatze ein Gegenstand der Bewunderung unserer jungen Herren war. Aber, „kühl bis aus Herz hinan," gestattete sie Niemanden eine vertrauliche Annäherung, so daß es schien, als ob sie unter ihren Be-wunderer einen Schenk vermuthete. Alle ver-blümten und unverblümten Liebesfantastereie» wurde» vergebens an sie verschwendet, alle rvmväia amoris erwiesen sich als machtlos. Als letztes und schwerstes Geschütz blieb noch der Tanz übrig. Der Fasching kam und mit ihm das erste Kränzchen. Du Controlc der Freundinnen war aus diesen» Kränzchen eine ganz besonders große; noch vor der Raststunde wurde constatirt, daß sie einen brünetten Tänzer auffallend bevorzuge. Und als dann die Qua-drille absolvirt war, da constatirten die Garde-damen eine Braut mehr in Cilli. Jetzt trat auch die Damenpost in Action. „Hat sie bisher schon ein Verhältniß gehabt? Ist der Bräutigam ihre erste Liebe ? Ist Herr 3t. vermögend? Wer kennt sein Vorleben?" Solche und ähnliche Fragen wurden laut. Der stille Gram t ines verschmähten Herzens wußte Alles in Bewegung zu setzen, und bevor noch der große Casinoball am 6. d. abgehalten wurde, wußte bereits die ganze Stadt, daß Herr X. eine Braut in G. habe. Anonyme Briefe flogen gleich französischen Brieftauben zwischen Cilli und G., und gestern platzte bereits die Dyna-mitpatrone der Eifersucht in Gestalt einer Photographie, welche der schönen Blondine durch die Cillier Dameupost von der verrathe-nen Braut in G. zugestellt worden war. Nun gab Thränen es zum Herzbrechen. Die Mania wehklagte und die Hausfreudinnen condolirten mit aufrichtigem Handedrücken. Ein Brief der Frau Mama an den unglücklichen Bräntigani enthielt das Ultimatum: Rechtfertigung oder Ausschluß curn intarnia aus dem Familienkreise. Dies ging dem jungen Mann so zu Her« zen, daß er seinen geladenen Revolver, damit er ja nicht zu früh losgehe, sorgfältig ver-schloß, sich in einen Salonanzug warf und sich zu seiner Braut begab, um mit einem Male alle Lästerzungen verstummen zumachen. Dort angelangt, konnte er kaum zu Wort kommen, llnd als er ermüdet von dem Strome der Be-redsamleit seiner Schiegermutter in ape in einen Fauteuil zurücksank, da wollte man ihm mit der Photographie seiner Braut in G. den Gnadenstoß geben. Sprachlos blickte er dieselbe an; es währte indeß nicht lange und er brach in ein so krampfhaftes Gelächter ans. daß man besorgt über seinen Geisteszustand nach einem Arzt schicken wollte, doch zum Glücke fand er seine Stinmte wieder. „DaS ist ja meine Schwe-ster L." rief er. Nun Tableau ! — Die Schwiegermutter in spe flötete plötzlich wieder so saust, wie ein Gimpel in der Paarungszeit; die Thränen der Braut trockneten rasch mit Hilfe eines selbstgestickten BatisttucheS und im Hintergrunde des Salons wand sich der gestrenge Papa unter solchen Lachkrämpsen. das Cingu-lum des Schlasrockes platzte. Die Scene ende-te mit einem grandiosen. VerlobungSschmause, und wenn ich recht unterrichtet bin, wird Cilli wirklich noch während der heurigen Carnevals-zeit ein Mädchen weniger zählen. — Ich bitte meine verehrten Leserinnen um Entschuldigung, wenn ich diesmal aus der Schule geplaudert habe, aber eine Verlobung ist unserer Stadt immerhin erwähnenswerth. Ebenso erwähnens-werth ist mein Gang zu dem in gleicher Gasse befindlichen Steueramte, zudem ich dort — es kommt nicht gerade hänsig vor — etwas abzuholen hatte. Diesmal sollte ich ein Depo-situm beheben. Ein solcher Gang ist um so angenehmer, als der Herr Steuereinnehmer 1884 stets mit der größten Liebenswürdigkeit die Partei empfängt nnd schnellstens abfertigt. Da ist der Steuereinnehmer in M. ein ganz anderer Mann. Kommt eine Partei in sein Bureau, so stößt er ihr die Thüre vor der Nase zu, off-„et ein kleines Guckfenster, fährt mit der Hand heraus, als ob er dem Steuerträger eine» Zahn reißen wollte, reißt ihm aber "nicht den faulen Zahn, sondern die Actien aus der Hand und brummt dann etwas in den Bart, läßt die Partei eine Stunde stehen, wirft baun end-lich die Actien wieder auf den Zahltisch und ruft kategorisch : „Vierzig Kreuzer Verwahrung«-taxe." Die Partei erlegt eingeschüchtert und jit-ternd den Betrag und sucht so rasch als mög-lich wieder das Locale zu verlassen. Gott sei Dank, bei unS kommt so etwas nicht vor und wir wollen dies auch für die Zukunft hoffen. Mit dem Depositum in der Taiche eilte auch ich durch die Theatergasse über den Graben nach Hause. Natürlich konnte ich mich nicht enthalten einen thränenfeuchten Blick auf die Mu-fenrumpelkamnier zu werfen. Das Ding ist mir nämlich so ans Herz gewachsen, daß ich den Ob-mann des Musealvereines fast bitten möchte die für die Erhaltung der Schloßbergruine erzietle Einnahme für die Confervirung der Theater-ruine, die gewiß auch fehenswerth ist, zu ver-wenden. Zwar höre ich von sonst verläßlicher Leite, daß unser Stadttheater demnächst de-molirt nnd aus dem Schütte der alten Stadt-mauern sich gleich einem Phönix ein »euer Kunsttempel erheben soll, für den bereits der Luster gearbeitet wird, der auf eine glücklichere Generation herableuchten soll. Ich will nicht zu sanguinisch werden, sondern mich für dies-mal hinter die Worte Faust's verschanzen: „Die Botschaft hör' ich wohl. Allein mir fehlt der Glaube. Literarisches. (Inhalt d e r „D e u t s ch e n W o che n-fchrif t"] vom 3. Februar. An unsere Leier. — Der Ausnahmszustand. — Die Bahnen der Balkan-Halbinsel. (Langrand. Baron Hirsch. Bontonx.) Von Dr. Heinrich Friedjuug. — Die galizische Frage im österreichischen Reichs-rathe. — Feuilleton: Pompejus. Eine Eriane-rung ans der Studentenzeit. Von Karl von Thaler. — Die Fragen des Tages. — Nach blutigen Wochen. Gedicht von Ludwig Anzengru-der. — Nachtbild. Gedicht von Ferdinand v. Saar. — Aus dem Jahre 1843. (Ein Brief des Kriegministers Latour an den Feldmarschall Radetzky.) — Wiener Concertbericht. Von Dr. H. M. Schuster. — „Eduard." Nachgelassene nnvollendete Novelle von Ferdinand Kürnber« ger. (Forts.) — Theaterbericht von ra.=g. — Miscellen. Bericht der Fabriksinspeetoren im Deutschen Reiche für das Jahr 1882. Von Max Quarck. — Socialpolitische Rundschau. [5) i e „Illustrirte W e l t"s (Stutt-gart, Deutsche Verlags-Austalt, vormals Edu-ard Hallberger) übt iu ihrem neuesten Jahrgang wieder eine gewaltige Anziehungskraft aus ihren großen Leserkreis aus. Das verdankt dieß Journal neben seinem reichen Bilderschmuck der außerodentlichen Fülle und Manigsaltigkeit seines vorzüglich sür die Familie passenden Unterhaltungs- und BildungsstoffeS. Zu diesem rechnen wir besonders den prächtigen Roman „Glückauf" von B. Reuz. der jetzt zum Schluß gelangt, den spannenden Kausmanns-Crimi-nalroman „Gold und Liebe" von E. A. König, und die ebenso amüsanten wie fesselnden kleinen Erzählungen, Abenteuer, Humoresken und dann die uns aus früheren Jahrgängen wohlbekann-ten Rubriken, welche Mittheilungen aus der In-dustrie, sorgfältig ausgewählte Recepte für Haus, Küche. Keller, Garten, ferner Lotterie-Ziehungen, Anekdoten. Spiele und zum Denken anregende Unterhaltung für die Jugend und noch vieles andere Interessante bringen. Soe-ben hat auch ein neuer Roman von Rosenthal-Bonin. „Schwarze Schatten." begonnen, der nach den ersten Capiteln zu den besten des allgemein beliebten Autors zu zählen scheint. 1884 So finden wir denn, daß für den fabelhaft billigen Preis von nur 30 Pf. pro Sest wirk--lich Erstaunliches geleistet wird, selbst »er Um-schlag der Hefte bietet noch eine höchst stoss-reiche Ehronit der Jahresbegebenheiten — und daß vei diesem Journal seine große Perbrei-tuug durch alle »reise des Publikums nichts als eine gerechte Anerkennuuz des Werthes der „Jllustrirten Welt" ist. Deutsche Wacht « U3 eige mir. rote D u schreibst, u n d i ch will Dir sagen, was Du b i — üb'ec diese Variation eines bekamt-teil altvaterischen Sapes dürste mancher u»> gläubig sein Haupt schütteln. NichtSdenoweni-ger har es mit dem AuSspruchc seine Richtigkeit. Die täglich mehr 'Anhänger gewinnende Graphologie ist es, welche es sich angelegen sein last, aus den Schnftznge» den Character des Schreibers zu erklären. Was früher eine Spie lerei ui«ßiger Leute war. tritt gegenivärtig als festbegründete Lehre auf, die es nicht nöthig hat, sich mit geheimnißvollem Kram zu umge--be». sondern ihre Principien jedem einfachen Mcnschenverstande zugänglich zu machen ge« wußt hat. Welch' eine hübsche Unterhaltung an den langen Winterabende», wenn man beim traulichen Schein der Lampe sich damit abgibt, die Charaktere seiner Mitmenschen zu errathen. Nnd nicht minder groß dürste das reizvolle Vergnügen sein, die Zchristzüge bekannter, historischer Personen einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und sich aus diese Weise ein intimes Bild von den Helden der Weltgeschichte zu verschaffen. Wie groß übrigens die Beden-tung der Graphologie geworden ist, ersieht man aus folgenden kurzen Notizen ^ In Paris besteht sein fünfzehn Jahren eine „Gesellschaft für Graphologie," der viele bedeutende Nerven-ärzte angehören. Ihr erster Präsident war der bekannte französische Abbv Jean Hippolyt Ml-chon. In Deutichland brach sich die Lehre lang-jamer Bahn. Während der vor kurzen, verstorbene Schriftendeuter Henze »och ziemlich willkührlich verfuhr, ist jedoch gegenwärtig durch die geistvollen Untersuchungen E.Schwiedlands eine sichert Handhabe gesunden worden, welche die Lehre nicht nnr für das große^ Publikum interessant, sondern auch für die Seelenkunde und Ergründung für Geisttskrankheiten wichtig macht. Von diesen Gesichtspunkten aus darf es als ein besonders glücklicher Griff der rühm liebst bekannten illustrierten Zeitschrift „^cho-rers Familienblatt" zu bezeichne» sein, daß dasselbe seinen Lesern seit einem Jahr in »nter-tssanten, durch zahlreiche Beispiele erläuterten. Aufsätzen von E. Schwiedland Kunde von die-ser neuesten Errungenschaft des menschliche» Nachdenkens gibt. Diese Aufsätze, in der be-liebte» Form von Briefen an eine Dame gehalten, sind dem Verständnis jedes Lesers aus s glücklichste angepatzt uud setzen denselben mit Leichtigkeit instand, selber Schlüsse zu ziehen und Ausschlüsse zu erhalten. cherichtssaat. Mittwoch, 6. Februar. sFreige-sp r o ch e n.| Der 47jährige verehelichte Keusch-ler Georg Pecar aus Unterburgstall war an-geklagt, sei» Haus- und Wirtschaftsgebäude, welches er bei der Assecuranz-Gesellschast „Azienda" versichert hatte, in Brand gesteckt zu haben, um die Versicherungssumme von 700 fl. zu erhalten. Da nun die Geschwornen sich von einer Schuld des Angeklagten keine Ueberzeugung verschaffen konnten, so wurde derselbe auch von» Verbrechen des Betruges durch Braudleguug an seinem Eigenthume fret-gesprochen. Donnerstag. 7. Februar. [Frei-gesprochen^ Der 54jährige Grundbesitzer Thomas Sofia aus Walacharzen wurde be-schuldigt, in der Nacht zum 21. Juni und ant 'J3. Juni v. I. seine Dreschtenne angezündet zu haben, wodurch im letzteren Falle die Tenne sowie die Stallgebäude niederbrannten, außer-dem aber auch die mit Stroh gedeckten Ge-bäude der Nachbarn der Feuergefahr ausge- setzt gewesen waren. Als Motiv der That wurde gleichfalls die Absicht der widerrecht lichen Aneignung de. Afsecuranzgebühr im Be trage von 1000 fl. angenommen. Nach dem Verdicke der Geschwornen wurde indeß der Angeklagte von beiden Verbrechen sreige sprachen. (M ü n z v e r f ä l s ch u n g.s Der 41jäh rige Grundbesitzer Martin Koren aus Laak hatte am 29. April v. I. dem 00jährigen In wohner Anton Preveusek aus Lokauc 10 Sil berguldensalsificate übergeben, von denen letz' lerer vier Stück bei verschiedenen Personen anbrachte. Martin Koren gestand, die Falsifi-cate von seinem Schwager Johann Ueakar aus Sagor. welcher mittlerweile mit mehreren Genossen flüchtig wurde, erhalten zu haben. Die Beiden wurden nach dem Wahrspruche der Geschwornen zu je zehn Monaten schweren KerkerS verurtheilt. Freitag, 8. Februar, sKinde's-mord.s Die 32jährige ledige Dienstmagd Gertraud Tratnik aus Dobertetsche»dors erscheint angeklagt, ihr am 7. Oktober v. I. geborenes, uneheliches Kind in der Absicht es zu todten, am Stallboden unter einer Stroh-schichte vergraben und vorher in einen Druck-stoff derart eingewickelt zu haben, daß es durch die damals herrschende Kälte nnd wegen Man-gelS von atmosphärischer Lnst ums Leben kam. Die Geschwornen erkannten jedoch die Angeklagte nicht des Verbrechens des Kindes-mordes, sondern des Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens 33'. St.-G. schuldig, wornach der Gerichtshof über sie eine 10m« natliche strenge Arreststrafe verhängte. >Todschlag.s Am 8. December v. I gerieth Michael Stapel als er in Gesellschaft des Johann Lcwirk nnd Valentin Zidar ans dem Gasthause des Terschak am Schloßberge bei Cilli heimkehrte mit dem 23jährigen Bergknappe» Joses Gobec aus Store, welcher sich der Gesell-schast angeschlossen hatte in einen Wortstreit, der bild in eine Balgerei ausartete. Zwar wurde diese Balgerei über Einschreiten der Gattin Zidar's sür kurze Zeit unterbrochen, allein als man sie wieder begann, versetzte Joses Gobec dem Michael Kapel mit einem Messer mehrere Stiche in den Bauch, so daß letzterer in Folge der erhaltenen Verwundungen nach 2 Tagen an Gedärmlähmung starb. Ueber Verdict der Geschwornen, die nur den Thatbe-stand des Bergehens gegen die Sicherheit des Lebens § 335 St. G. annahmen, wurde der Angeklagte wegen des genannten Vergehens zu strengem Arreste in der Tauer von l l Monaten verurtheilt. S a m st a g. 9. Februar. sD i t b st a h L] In der Nacht vom 22. Oktober v. I. wurde dem Grundbesitze? Jacob Boldin in Gomilsko aus unoersperrtem Stalle eine 4 Jahre alte Stute, ferner dem Grundbesitzer Georg Pirnat in Kappel ein Steirerwagen im Werthe von 25 fl. und dem Grundbesitzer Martin Zilnik ebenda-selbst ein vollständiges Pferdegeschirr gleichfalls im Werthe von 25 fl. gestohlen. Diese Dieb stähle wurden von den beiden wiederholt abge straften Taglöhnern Franz Marolt und Jgnaz Poui, von denen der erstere nach Fraßlau, letzterer aber nach Stein in Krain zuständig ist, im Einverständnisse ausgeführt. Nach dem Ver-dicte der Geschwornen wurde Franz Marolt zu 5 Jahren und Jgnaz PouZ zu 0 Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Letzterer war gleichzeitig auch des Verbrechens der gefährlichen Drohung an geklagt gewesen, wurde jedoch hievon sreige sprachen. 100 fl. ö. W. gespendet. Die beiden Schul-leituugen fühlen sich angenehm verpflichtet, für diese großmüthige Spende im Namen der be-theilten Kinder den innigste» uud herzlichsten Dank hiemit öffentlich auszusprecheu. Franz Löschnigg. Jacob Ferk, Schulleiter. sD er frühlingsartige Winters gestattet ununterbrochen den Versandt von Mi-neralwäffern, der bei scharfer Kälte unterbiet-ben muß. Brunnen, die das ganze Jahr hin-durch füllen, wie die Matonis Gießhübler, ver-sende» diesmals auch sort und fort frische 1884 Füllung, was den Freuuden des stets verwendbaren Gießhübler (Frühliugsvorcureu!) zu erfahren, vom Jntereffe sein dürfte. MATTOKX rtl»Kier bestes Tisch- in! MtoiroiMÄ, erprobt bei Husten, Kaiskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad und Wien. r.tiqtiette i. Kork brand wie nebenstehend genan '<< beachten. MATTONI'? eiESSHÜBLEB Eingesendet.*) Danksagung. Pettstu, 5. Jänner. Zur Bekleidung armer fleißiger Schulkinder der beiden städt. Volksschulen wurden von dem löbl. Ausschusse der Sparcasse der l. f. Kammer-Stadt Pettan ♦) Für Jorm und Inhalt ist die Redaction nicht verantwortlich. Kolkswirtöschatttiches. (Markt - Durchscßmittspreiset R»aa:e Januar lSS t in Gilli: per öetiotiter fi. *.">S Sorn st. ÄST, ©erite fi. 4.51. Haser fi. *.«*. .Huturjj fl 5.77, Hirse fl. 0.3*. Halden fi. 54. 1 Äüogr. Rindstei'ch odne Zuwage S2 tr., «albfieisch ü6 >». 60 lt., schweinflei h 56 u. 60 tr. Schöpsensteijch 40 tr. -ZSiener Aructtt- nnd HSaarenSörs, vom 9. Februar 1884. (Orig.-Tel.) Man uotirte per 100 Kilo: Weizen: Theiß fl. 0.60—.10.00, Ba-nater fl. 9. 50—10.25, Weißenburger fl.^ 9.90 —10.40, Slovakischer fl. 9.50 — 10. 75, Slovakischer fl. 9.75—10.40, BacSkaer fl. 9.70 — 10.25, Wieselburger fl. 10.--lu.40, Südbahn fl. 9.50— 10.25, Naaber fl. 9.80 — 10.30, Marchfelder fl. —---•—, Ufance* waare pro September - Oktober fl. —.-- _._f Usaucewaare pro Oktober-NovemDer fl. _[---, Usaucewaare pro Frühjahr st' <>.g7 iü.2, Usattcewaare pro Mai-Juni fü 10. 12 — 10.17. Roggen: Slovakischer fl. 8.35 — 8.05, Pester Boden fl. 8.35 — 8.65, Südbahn fl. 8.25 — 8.45, Diverser uugarischer fl. 8.25 — 8.45, Oesterreichischer fl. 8.85 — 8.65, Usaucewaare pro September - Oktober fl. —.----- — Usaucewaare pro Frühjahr fl. 8.12— 8.17, Gerste: Hanna fl. —.--— ^lova- tische fl. s>.-11.50, Südbahn fl. 8.50 — 10.25, Oesterreichische fl. 8.50— 9.25, Futter- 0Ult M ci i «: Ungarische alte Waare fl.. 6.90 _7._f Ungarische neue Waare fl. 6.40 — 6.60, Wallachischer. alte Waare fl. 6.90 — 7.—, Wallachischer, neue Waare fl. —. — , Cinquantin fl. 7.70 — 7.95, Jnternatio-naler pro Mai-Juni fl. 7.— — 7.5, Internationaler pro Juui-Juli fl, 7 .10— 7.15, Internationaler pro August Sept. fl.—.---• 8 ..Deutsche Wacht." 1884 Hafer: Ungarischer Mercantil fl. 7.20, — 7.30, Ungarischer, gereutert fl. 7. 4t)— 7.50, Usaucewaare pro September-October fl. —.— -.—, Usaucewaare pro Frühjahr fl. ^ 7.45 — 7.50, Usaucewaare pro Mai-Juni fl. —.— —.7.57 Reps : Rübsen pro Juli-August fl. — -.—, Kohl pro August-september fl. 14.02 —.14.87. R ü b ö l: Raffinirt prompt fl. 42.75— 43.—, Raffinirt pro September - December 30.50 — 37.—. S p r i r i t u s : Roher prompt fl. 30.50 — 30.75. Weizenmehl: Nummer 0 fl. 19.50 — 20.50, Nr. 1 st. 19.--19.50, Nr. 2 fl. 17.--18.-, Nr. 3 fl. 16.25— 17.25. R o ggenmehl: Nummer I fl. 15. — —.16.— Nr. II fl. 12.50 — 13.50. Kourse der Wiener Morse vom 9. Februar 1884. Goldrente ..........101.45 Einheitliche Staatsschuld in 'Noten . 79.85 „ „in Silber . 80.40 Märzrente 5% ........95.— Bankactien .......... 844.— Creditactien.........308.90 London . . wista........121.30 Napoleor.d'or.......... 9.61 ?. k. Münzducaten........ 5.70 100 Reichsmark.........59.25 nach AMERIKA am besten und billigsten bei Arnold Reif, Wien, I., Kolowratring-, Pestalozzigasse. 1000 Gulden derjenigen Dame, welche nach Gebranch meiner sowohl die Sommersprossen, wie Leberflecken oud Sonnenbrand, als noch jede, den Teint entstellend" Färbung nicht verloren Ein Tiegel 2 fl. 10 kr. 99 99 zur gänzlichen Vertilgung der Haare im Gosiclit. den Händen nnd Armen etc. Die Haare an unliebsamen Stellen zu Tertiigen, so dass selbe nicht wieder wachsen, ist bis heute ein schöner Wunsch gewesen, da kein Mittel befriedigte. „Aufsehen." erregt daher mein Mittel, welches nicht nur die Haare vertilgt, sondern auch den Nachwuchs verhindert, umsomebr, als ich die volle Garantie fOr das Gelingen abernehme, indem ich mich verpflichte, im Falle des Nichtge- lilgens den vollen Betrag retour xu geben. Prel« eine« kleinen Flacons id., eines grossen 10 8. «etöiiMtar Unansawl, JSSJ'Ä'Ä.iS 0*- 1 Schachtel 1 fl. ÜO kr. -Mo „Brasilia" Haarfärbemittel ü la minute. "WU Gift- and metallfrei, färbt jede beliebige Nuance von blond bis schwarz, echt und dauerhaft. Die mit .Brusilin* gefärbten Haare sind vom natürlichen Haar nicht zn unterscheiden. Preis eines (rossen Flacons 3 fl. Versende gegen 8.%—8 Nachnahme. DsYDFülfl PIQPUFD Doctor der Chemie, IlUDMi HOIEM, Wien I. lohannesgasse II. Kaffee, Thee. Conserven « gros 618— |« A. B. ETTL.INGER, Hamburg, wdtPo,t-versandt, empfiehlt wie bekannt in billigster und reeller Waare portofrei franco Emballage unter Nachnahm per Rio fein kräftig......... ('•■ha urfln kräftig........ Ceylon blaugriin kräftig..... (•oldjava extrafein milde .... PerlkalTer hochfein grün .... Asr. Perl Nnrea echt feurig t mit. Korea odel seuric .... Nlamhul Kaffee — Mischung . ('ongo-Thee dein per Kilo . . . HourlionK-Thre ffein..... Fnnilllen-Tliee extrafein . . . i.st. Währ. 3 U5 4.70 »2« A 20 4 45 7 2«! 4 7« 2 34) 350 4 — Caviar la. r I Fass I Ko. Inhalt . 'milde gesalzen/ „ 2 . .. ■luninierlleixeh zart p. 8 Ds. . I.neli* trisch gekocht p. 8 Ds. . . . MwrilineH ä I'hnile p. *•/, D*. . . Appetll-Nlld pikant p. 18 Ds. . Aal iis Cielet* ffein p. 8 D». . . . <)eI,«e»»»U,U,»e ä I'/, K». p. t Ds. . *ae brauch' von 1 Flaschen dieses vurtieffliehen Mittels, ist er jetjt vollkommen hergestellt. Johann Reichsthaler in St. Veit bei Neumarkt in Steierwark. 1%'iril ttentiiticet. Oajetasa. I^atdllar, I'farr r. ANMERKUNG. langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte Ai'ttnA-hfifrn aller Art. insbesondere tiirht uud /fArtiMinffsiiiM«. l.äh mttttffrn, Htfm!~. l.ntifffn- und Utinnn-rhnittfn. finur-ht-ism**, rirr/itff iinrf *»»*»tifft- flautn*iM*rlilafjr. I'i-ttaenßii-anßihritrt* u. s. w. bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg geblieben ist. werden durch den »iebrarich d«* Hlut- utir/ StiftcrriHiffHtif/MHiiltel* ilI -V/1 KHMl'.ft f5r imiuici' beseitigt. Das Mtffftlnuri' iiiivi'i'niiiii ist per Flasche zu 2 fl. zum Gebrauche auf 6 Wochen ausreichend, nebst Gebrauchs-Anweisung echt zu haben: In <"1111 bei J. I« n |)IV'«•*«• Imiitl. Apotheker. in Dentsch-Lanrisberg bei H. Müller, Apoth. „ Feldbach bei .Tim. König:, Ap. Friesach bei A. Aiehinger, Ap. Frohnleiten bei V. Bluiiiauer, A>». Flirstenfeld bei A. Schröekenfnx Ap. „ Gonoliitz bei J. Pospischil. Ap. „ Graz bei F. X. Gachihay, Ap. „ Klagenfnrt bei W. Thnrnwald. Ap. iuLeihnitx bei Othmar Knssheim, Ap. „ Marburg a. Drau bei >V. A, König, Ap. „ Nenmnrktl i. Steierm. bei Otto Maly, Ap. „ Pettau bei Hugo Eliaach, Ap. „ Rottenmann bei Franz. Moro, Ap. .. Tarvia bei Joli. Siegel, Ap. „ Villach bei Friedrieb Scholz. Ap. „ Weiz bei C. Mal), Ap. EUSTEIN B Allen fthnlichen Prip&rsten in jeder Beziehung vorzuziehen, sind diese Pastillen frei von alles sch&dliohen Substanzen ; mit frtsftsm Erfolg:« angewendet bei Krankheiten der Unterleibsorgane. Hautkrankheiten. Krankheiten des Gehirnes. Frauenkrankheiten; sind leicht abfahrend, blutreinigend; kein Heilmittel ist günstiger und dabei vOHig unschädlicher, um Verstopfungen zu bekämpfen, die gewisse Quelle der meisten Krankheiten. Der verzuckerten Form wegen werden sie selbst von Kindern gerne genommen. Diese Pillen sind durch ein sehr ehrendes Zeugniss des Hofrathes Professors Pitha ausgezeichnet. DC Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 15 kr.; eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl. Oeat. Währ. Warminn f Schachtel, auf der die Firma: Apotheke „zum belligen Leopold-' nicht YTalllUliy. steht, und die auf der Rückseite unsere Schutzmarke nicht trägt, ist ein Falaificat, vor dessen Ankauf das Publicuin gewarnt wird. ZU ist genau zu beaobten, dass man nioht ein sohlechtes, gar keinen Erfolg habendes, ja geradezu schädliches Präparat erhalte. Man verlange ausdrücklich Haustein's Elisabeth-Pillen; diese sind auf dem Umschlag nnd der Gebrauchsanweisung mit meiner Unterschrift verseben. 621—12 Hanpt-Depöt in Wien: Ph, Neustein's Apotheke „zum heiligen Leopold'1, Stadt, Eck« der Planken- und Spiegelgasse. BC Depöt in Cilli: Bnusnbaelt'a Apotheke. "WU 1884 „Ventsche Macht. 9 IXXXX^ Origsinul- 8 in Holz- oder Eisenrahmen, sowie Eiaen- u betten mit Drahtmatratze liefert billig.it die r Erste steiermärlnsclie Draölmatratzen-ffiannfaGtur von Servat Makotter In !Harbnr(. 3(i—5 lllijtiiri# Pnis-T«michiiss« gntii »i (niM. Zeugnis». Es macht mir ein besondere« Vergnügen, Ihnen hiemit über die mir au« Ihrer Fabrik zug-kumnuni- Draht-Matratze meine Tollste Zufriedenheit ansprechen zu können. Vorzüglich was Reinlichkeit, Bequemlichkeit und Dauerhaftigkeit anbelangt kann die Draht-Matratze Jedermann und namentlich Kranken wegen ihrer Weichheit und Elasticität auf das wärmste empfohlen werden. Mit vorzüglicher Hochachtung Leutschach, 28. August 1881. AI. Srer, Coeperator. XOOOCXXXä Frachtbriefe mit oder ohne Unterschrift, zu haben bei Joh. Raknsch, Cilli. 500 Gulden zahle ich dem, der beim Gebranch von Rijsler's Zalin-flundnNMer a Flasohe 35 kr. jemals wieder Zahnschmerzen bekommt, oder au» dem Munde riecht. K. Türlilrr. Apolhekar, \V. Realer's Neffe Nachfolge.r Wien 1., Regierunrsffasae 4. Nur echt In Cilli bei J. Kupferschmld, Apotheker. 9— 1» Wichtig für Aemter. Notare, Advocaten, Speditions- und Handelshäuser etc. # tarn ipifflieit an* € eltttloirt. dauerhafter und hillixer als Metall- oder Kant.«chukHteni|iel. Patentgesuch eingereicht. Cellvtlold. wi'd seit mehreren Jahren — besonder» in Frankreich. England und Amerika — zu Cliehes verwendet nnd hat sich widerstandsfähiger und dauerhafter erwiesen, als Kupfer oder Metall, da selbst bei einer Auslage von einer halben Million kaum merkliehe Spuren von Abnützung sieh zeigten. Celluloid gestattet die Verwendung aller Farben, selbst wenn dieselben Hunde Flüssigkeiten enthalten, also auch von unvergänglichen Firniss- (Buchdruck-) Farben oder Copirl'arben, während bei vulkanisirtem Kautschuk nur die leicht verwitternden Anilinfarben Anwendung linden kennen. Celluloid-Stampiglien konneu daher auch in der Buchdruckerpresse verwendet werden. Stampiglien aus Celluloid empfehlen sich besonder» dort, wo deren Abdruck unverfänglich bleiben soll (auf Vollmachten, Cessionen, Urkunden etc.); also vorzüglich bei Aemtern, Notaren, Advocatcn, Spediteuren, Handlung»-hinsern n. s. w. Nachdem sich ferner auf Tuch, Leder oder Leinwand gute Abdrücke erzielen lassen, so empfehlen sich diese Stampiglien auch fttr Gewerbetreibende zur Markirung ihrer Erzeugnisse. _ Preise von 2 fl. aufwärts. Bestellungen ftr Cilli und Umgebung hei Johann Rakusch, Cilli, Bachdruckerei, Papier- und Schreibmaterialienhandlung. ' I'rrisrnarante gratis nmt franeo. "W> lj( fnYnl „Zinn goldenen V QfinilAVn s Apotheke in Wien. Reichsapfel . Va XflJra Singerstrasse 15. Blntreinignngs-Pillen, itidit Ich»« I,asendsach ihre wnnderldotige Kirtnng bewielm örtttcu. In »IN dortnackigsten i?ällen, tu« eitle attfcric Webicjineitte »ergeben» «nf|i»:nd(i ro«tbe*. ist tirrti Hefe Pille» nniahlia.'inale nnd nach tnrzer »eil »olle «Menel»», erfolgt. I Schnchtel mit 16 Pillen 2t ft., 1 «»lle »II tn!itti find eingelassen, in denen sich die tfonsnmciite« dieser Pille» (It i!»ee wiedererlanate «-nein»- nach den Verschiedensten nnd iqroeiitei »ranlheiten bedanle». .jeder, der nur einmal eiaen «erluch gemacht Hai, empfiehlt dürfe« JKittel »eilet. U41 Wir geben biet einig« der Vielen Tailtichreiben wieder »«iMioicn o. d. Abd», qhi il. «ovember ls*o. Oeffrntlieher Dank. Quer USehlgedare»! 6» das ich nach einiger«lest heftige ««»chschm erzen (in Folge Au lainmenschnüren« der lS:aget»eide: empfand, e» stellte fich jdn(-liche «vpelillosizleii ei« and (»balb ich nur etwa» fipcllc oder »nr einen Irunt Wasser ,n n»r nah,», tonnte ich mich üo: *U4U-■ ngen, schwere» Keuchen und illh»nng«desch,vctdin la»m anstecht erhallen, d>« ich endlich Von Ihren fast ttnnderwiifendcn «In, reinigiinzo-Pille» Sebranch »achte. welche ihre Wirlnng nicht versidtlen und mich »»n »einein Inst unheilbare» rnden gänzlich befreiten. Daher ich Sner «»hlgedare» slir ihre «In trrmigniigS-Pilleu »Nd iidnge» Säirtenden ise^xeicii nicht oft gemiz meinen Laut und laeine Nnertennnnz »»»sprechen lann. Mit Vorziiglicher Hochachlnirg _ Johann Oellager. Surr S&ofclgeboren! Mi Mir io glücklich, „ifillig )u Ihren SlBlieittl«u«j#-i>iHea ,» gelangen, welche dei mir Wunder ge-wirkt daben. Ich hatte zaheelong a» «^, Pillen uberlosseri und diese 10 Villen haben mich so rolllsninie» hcrzefiellt. »ok et ein «nilder ist. Mit Tan! bitte mir »jeder I Aolle »a senden. Pi«zta. drn la. Mijv| 1881. Anilreas Parr. «i 11 i *, den 2. 3aai 18J«. Hochgeehrter Herr Pserhofe»! «ch'illlii» nwi ich nnd so diele ändere, deaen Ihre IPla>eei»ijn«g».Pjllen »ieder zur «e-aesnng »erh»Ifen haben, den zrö^ie» und »ärmsten Tank »,»- sprechen. In sehr vielen Srantheile» haben ihre Pille» die wunderbarste jf-cilfraft bettielen. n» «He anderen Mittel ver»ed«a» waren, «ei «laislnb der Miauen, bei nnregcliniissigel Meiistruatron Harnzwang, «itrniern. »lagenschmache und Magenlramvs. Schlei», bei und titfen anbeten Uebeln haben Se griindlich gehalle^. M>l vollem ««rtranea ersuche uh nar, wir »ieder IZ R.llen ,» senden. HoihachtenS Karl K nuder. Surr Slchlgebore»! Ja der B-ra-dsehnnj,. d»z alle Ihre Zlr^eien van gleiche, ,».Pille» ,N areifen. »» mit Hilfe dieler kleinen «ugeln mein langjährige« Hii^orrhoidal-Veidea zu boni-dardiren. Ich nehme »na durchaus leinen Anstand. Ihnen >a gestehen, da5 mein alte« Leiden nach d>erwvch«»llichen> Gebrauche ganz and gar beHaben ist und ich im «eeise »einer «etannten diese Pillen aus'» ei«»i,«e anempfehle. Ich habe auch nicht, dagegen ein;uweude». wenn Sie von dielen Zeilen oifenllich — ledoch ohne «ameadserlignng — Äedraiich machen wollen. Wie», 20. fcfceanr IKS1. Hochachinnz«vall C. V. T. dienen, be» 17. ««> 1S14. Öaet Wohlgebare,! Nachdem ihre *!iti«nug*-PUU» meine vlatti», die durch l»»g>ahrtge« chionii-tie» Magenleideu und «likder-Zthenmaliemu« geplagt war, nicht nue dem t'eben wieder-gegeben, sonder» ihr sajar nene jugendliche Lrast verliiHen haben, s« tan» ch tea «iiten anderer an ähnlichen Aranldeilen leidender »ich! widerstehen und ersnche n» abermalige ^»lendnng oo» S »ollen »iettr wunderwirtenden Pille» gegen Rachnahme. H»ehaur Etiirtunq und itryaltiinz der Sehlralt, In Original-■ . 1 fl. 50 fr. Augen-Essenz Klacand i t fl. So fr. a (shinesiiche Toilette-Teife, ».'» fSSSIr festen werde» tonn, »»ch deren .'> kr._ Ctrnstfinllrtni von Z.PIerh»fer, leit vielen Iotzrea »nerlannl vslvll• fIIMl „u da» sicherste Mittel gegen irrufileiden aller &rt, wie auch gegen sehr veraltete Wunden k. l ligel «0 fr. LetenS-Effenz (Prager Tropfen). Ä schlechte «etd»nnng> Unterleib«beschiverden aller Mt» ei« vor-,»glichet Hausmittel, t Flixan »» !r. Leberthran (Dorsch.). c»,%Swftj Pulver gegen Fußschweiß. ÄfiSt«; badntdi er,engten »nangenehme» »Wetaefi. coitferrirt die «e schnhun, nnd ist erprobt nnschadlich. Prei, einer - e ti -. tv. Pufn TWl('til1'll |o von Georgs, seit vielen Jahre» Xeiltt Hie ol» „ttMI Pcr anzenehmsten HUfomiNel gegen «erschieimiia«. Hnfle«, Seilerteit. «alarrhe, «rast- und kungenleide», »ehlfopf «e-schwer den, all g eine» anertanat, 1 Schachtel fr. Tannochinin-Pomade?.°."ge?'«?^' I^e."^ da» best, nnler allen Haarwncham Itttln v«» Knjlen anerkannt, eine elegant «»»gestattete große £oge» l?e|chwiiren aller Art, auch alten periodisch ansbrechenden Äeichwilren an den Riffen, haettia-figen Trüienaeschwiiren, dei den schnier»-haften «nrnnteln. bei» Aingenvnrni. »»»den nnd ciii,il»deten Artisten, erfrorenen «Gliedern. »»ichistUsten nnd ähnliche» Seide» vielfach bewährt. I Tiegel Ü4 tr. Universal-Pflasier Nniversal-Reinignngs-Zal; Z Mittel gegen alle folgen gestörter Verdauung, al, «apfwed, Schivindei, Mogentianrpl, Sodbreanen, H»»>oerh>i>dal.beiden, Verstopf» ng >e. 1 Pate, I fl. 1W« Iran>tfilchen ftpeeUlitülea «erben entweder ans sagen geholte» »der ,nf «erlangen pro»pt und billigst besorgt. Vrr»>'»>l»ng per I »»I bei Betrügen auter 5 I>. nur gegea vorherige Einveudaag des Betraue« darek I'oataaweisung, bei grösseren Beträgen aueh mit Naehnahme. "9Q S—12 LTElUG's KUMYS (Steppeninilch) 243—52 18t lant Gutachten medic. AutoriUten beste«, diät. Mittel hei Halsschwindsneht, Lnngenleiden (Tubereulose. Abzehrung, Brustkrankheit), Magen-, Darm- nnd Bronchial-Catarrh (Husten mit Auswurf). Rückenmarkschwindsucht, Asthma, Bleicbsucht. allen S« hn üchcnztistHnden (namentlich nach schweren Kraukheiten). Ur.Hartung-« Kutnjs Anstalt Berlin S. Kommandantenstraüse 66 versendet Liebig's Kumjrs Extract mit Gebrauchsanweisung in Ki.-ten von 6 Flacon an, i Flacon 1 Mk. 50 Pf. excl Verpackung. Aerztlicbe Broehöre flber Kumys-Kur liegt jeder Sendung bei. Wo alle Mittel erfolglos, mache man vertrauensvoll den letzten Versuch mit Kumys. "U'rLfelil'fcar.! Den Betrag erhält Joder sofort zurück, bei dem mein sicher wirkendes ItOKOIt wril M ) ohne Erfolg bleibt. Ebenso sichcr wirkend bei Kahlköpflfkelt, Schuppenbildung. Haarauafall und Ergrauen der Haare. Krfolg bei inehr-|nialigcm tQchtigen Einreihen garantirt. Versandt in Originalflaschen ä fl. 1.50 f und Probeflaschen ä fl. 1 durch J. Orolich in Brunn. Das Roborantlum | wurde wiederholt mit den befriedigendsten Erfolgen bei Oedächtnlssachwache ' und Kopfaohmerx angewendet, was eingelaufene Anerkennungsschreiben nachweisen. Auszug aus Anerkennungsschreiben: Ihr Roborantium hat sich bei mir vorzüglich bewahrt. Helnrloh Hanselka, Nr. 29, in Stauding, Oest.-SchI. 11/12 1882. Ich sehe von der ersten Flasche Roborantium schon einen Nachwuchs ans den kahlen Stellen meines Kopfes. Anton TJnger, Nr. 1116, in Warnsdorf in Böhmen 5/8 1882. Nach Verbrauch der zweiten Flasche Roborantinm glanbe ich hinreichende Haare zu haben. Robert Donth in Wichau bei Starkenbach (Böhmen) 22/10 1882. Alleindepot in C1U1: nur Karl Krisper. Marburg: Jos. Martinz. Oraz: Kasp. Both, Murplatz I. Laibach: Ed. Mahr. Klagenfurt: Ed. Posselt, Drognerie. KB. Dort ist gleichfalls das OroUob'aohe Karpathen-Mundwasser, Radicalmittel fttr jeden Zahnschmerz, entfernt Qbelricchenden Athem und ist nncntbehrlich zur Erlangung und Erhaltung schöner Zähne, in Flaschen k SO kr. echt zu haben. 607— ICcin. Scl3.TJ7-i=.!3.eä.! 10 „Deutsche Wacht. 1884 Die Krankheiten, in denen die Mali-Fabrikate, System Johann Hoff, — , » gebraucht «urden, sind Hunten, Bronchial-Rheumatismus, Lungen- C^QTinTll# I Schwindsucht, Unterleibs-Beschwerden, Häinorrhoidal-Leiden, Krilfte-O LallolllV ■ v«rfall, Typhus, lilutarmuth, Yerdauungs-Beschworden. — Gebrauchte Fabrikate: Malsextrakt-Gcimndheitsbier, Malz-Chocolade, conc. Malzextrakt, Brust-Malzbonbons, Sämmtlich nach dem System Job. Hoff. Wo das erkrankte Leiten schon zu schwinden droht, findet es oft unerwartete Heilung in den echten Jo-littiui IIofTsclien Jflalz-IIeiliialiriiiiss-IVlitteliu Jflalzemtrakl-Ciiesimillieitsi-Rler, eoiicentrirtcs Malz-Extrakt, ]?Ialz-C1liocolade und ISriiMt-Halzbaii-lioiKKi. Daher das dauernde Bestehen des Geschäftes (35 Jahre), die hohen Auszeichnungen (59 an der Zahl), die vielen Dankschreiben (etwa eine Million). Die in den Malzfabrikaten enthaltenen Heilkräuter haben Tausende gesund gemacht. Wir entnehmen der Berliner und der Wiener Zeitung von diesem Monat: An den Erfinder und alleinigen Fabrikanten des Johann Hoff"sehen Malzextraktes, Hoflieferant der meisten Souveräne Europa's, k. Commissionsrath, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, Ritter hoher preussischer und deutscher Orden etc. etc. Johann Hoff in Wien, Graben, Bräunetstrasse 8. Seit l'/j Jahren litt meine Frau an Brustkrankheit, Bleichsucht uud Magenbeschwerden. Nichts wollte helfen. Endlich gebrauchte ich Ihr Malzextrakt-Öesundheitsbier und Ihre Malz-Chocolade. — Augenblicklich trat eine Besserung ein, die Brust wurde entschleimt und die gesunde Blutröthe kehrte wieder zurück. (Dank.) Balter, königl. preussischer Polizei-Beamter, Wilsnackerstrasse 8, Berlin. Haupt-Depots: 40-12 £ILLIt J. Kupferschmidt., Apoth., Marek, Apoth.: — TlARBl'Rf» t F. 1*. Ho-l&sek ; — PETTAIJt J. Kasimir. »rnfr In nllen RrBttwerfn Apotheken dei Lande». : 8 s Aus Wien. Mein Mann, J. Kraus, Wachsleinwand-Fabrikant, litt an Lungentuberkulose, konnte weder ruhig essen noch schlafen, spukte Blut und wir gaben die Hoffnung auf Heilung auf. Endlich entschlossen wir uns zum Gebrauche von Johann Hoffschem Malzextrakt. Nach Gebrauch von 30 Flaschen und diversen Beuteln Brustmalzbonbons trat eine wunderbare Umwandlung ein, er spukte kein Blut mehr, ist gesund, isst und schläft gut. Franciska Kraus, Hausbesitzerin in Wien, Ottakring, Flotzersteig 64. Der Papst Pius IX. gebrauchte das Johann HofTsche Malzextrakt, das er sich durch den Cardinal Scipio Capello kommen liess, und fand Erleichterung vom Asthma. — Der Kaiser von Russland lässt es sich nach seinem Lustschloss Zarskoje - Selo durch seinen Adjutanten Grafen Schuwaloff kommen. s des echten Joh. Hoffschen Malzextrakt-GesundMtsbieres: 13 Flaschen fl. 6.06, 28 Flaschen fl. 12.68, 58 Flaschen fl. 25.48. — Ton 13 Flaschen ab Franco-Zustellung in s Haus. Zum Versandt ab Wien: 13 Flaschen fl. 7.26, 28 Flaschen fl. 14.60, 58 Flaschen fl. 29.10. '/» Kilo Malz-Chocolade I. fl. 2.40, II. fl. 1.60, HI. fl, 1. (Bei grösserem Quantum mit Rabatt.) Concentrirtes Malzextrakt 1 Flacon fl. 1.12, '/, Flacon 70 kr. Malzbonbons 1 Beutel 60 kr. (auch */i und '/4 Beutel). Unter 2 fl. wird nichts versendet. Die erstell, echten, schleimlösenden Johann Hoffschen Brnst-Malzbonbons sind in blauem Papier. ► 4 >1 I I Wichtig lir fttiMüifller! M. Kindels SCHUHFABRIK E-a.d.apest, Vil Bezäils. osserirt ein Dutzend Herrenstiefletten »ds gutem Wichsleder mit Doppelsohlen k fl. 32. Probeaufträge werden in Post-Colli's xn 6 Paar gegen Nachnahme bestens effectuirt. |C Bei grösseren Aufträgen Zahlung laut >''J 3:'—5 Uebereinkommen. Jfer fli I ¥ i Zahlreiche und dauernde Heilerfolge dei Lungenleiden, Sltichsucht. Slutaimuth. bn T«»ttnilotf Lun»tnlchwi»dl»chl> in fcrn ctfte» Stadie», bei oruttin un» chranische» fa«ornt«torrt, |td«t An Halte», flmlt husten. Heiserleit, »urjatbnil«ftlt, ««ischleiinunq, feiner bei «troplinlok, «d-chiti», Schwach« gut «ie,m>ale«ee»,, welche au dem tont Apotheker JUL. HERBARNY in WIEN bereiteten mltervdoSPhorigsauren Halk - Eiicn - Syrii|) erhielt wurden, baden erwxie», daß dieie« Präparat «t» ei» Heil-Mittel erste» JUnitt» »e,en «dgenannte Srankdeileu emo<»»ee zu werden verdient. Aerztlich coaftattrtc ÜöirhmgrH: (»utrr'Äpprtit, tu digcr Schlas, Steigerung der?lu:bildnng und »nv dicnbilbnnfir tfmfenmg des Hustens, Svsung des Schleimes, Zchwinden des Hustenreizes, der nacht-lieben Schweiße, der Mattigkeit, unter allaem. «räsiezunahme, Heilung durch allmälige Verkalkung der luberkeln. Anerkennung»-Schreibe». Herrn Julius Hrrdadn», Apotheker in Wie». (ich sag« z»uen. de» ..Stil nN-e der ftfthacen «r,eue>. flcffciat 0*11 • ('isru. £|rut", ■man i»»tjftcn £«■(, xai ich war Mo» (a >» sagen «in Wanke »tt Grade» und trm Kittel wirkte »ehr bei nie. W ich in Ul den um is-n lbrnr Herlnrület gelesen üa 11durch _______. »eicht« ich ti »er für««*» j*i> ©joiius wiiNJSJ ge»»«. Paltensteiu. 1. Jänner itWS. (©I Ü C H U T Ich kann nicht sienuz Dank linden fit Ihre» »f'»ise»-tlirn», welcher mich »an meinem Vrustleide» »ereile, »»lireud alle a»dere» angewendeten Mittel sruchllo« waren. — Bitte »och»al« u» 5 Klaichr» t*t «acii»a^me. Pitigza», f. griedderg, W. Mai IMS. Peter Cftennan*. Ersuche Kit n«chm»<« 6 Alasche» »flirt« «ise» S»nt» tu Senden, spreche iiit die Wirkung meine deß« Anertennui» au«, bettelt* ma.1i: überraschende SBtrtuiifl. Sitchdach. P. Rappoit «»stein. J*. Mai I«S. Hm«» itingerl, Achter. Prei« I Alasche I fl. 25 kr., per Post SO fr. mehr für Vackuna. Wir bitten, ausdrücklich Xalk-eise» rup von Julius Herbabny zu »erlangen »nd daraus z» achten, daß obige dedordl. oroiok. Schuvmarkr sich ans jeder »rlofdic befindet und derselben eine Broschüre von Dr. Schweizer, welche genaue Belehrung und viele Atteste rntbält, beigeschlossen ist. 614—20 Central vrrsendungs vepot für diepriwiuzr»: Viei, Apotheke „zur Barmtariikeit" des J. llerliabni Neubau, Kaiserstrasse 90. Depots ferner bei den Herren Apotbekern: Killi: I. «upferschmid, Baumbach'« t?rden. Avoth Deutsch Landsberg: H. Müller Iseld-bach: I. König. p>o»iobitz: I Poöpischil. Gra;: Anton Nedwed. Leibnitz: C. «ußbeim. Marburg: K Bancalari. Pettan: E. Bebrdalk, H. Eliasch, Stadkersburg: C. Andrieu Wolfsberg: A. Hutd- Kieler Sprotten in feiner goldgelb geräucherter Waare au» erster Hand. Versandt in Kisten ca. 220 Stück Inhalt 1 11. bis i .50 2 Kisten 1 PoststQrk.......1 fi.. 68 bis 2.50 Speckbücklinge grstsste beste Waare, in Kisten von iS—50 StQck enth......1 fl. 68 franeo gegen Nachnahme. Bei ergiebigem Fang bringe die äasserrten Xotirungeu in Anwendung. Prima grobkörniger Caviar ff. Waare mild gesalren in Fässeben a 1 Ko. 3 fl. 30, 2 Ko. 5 fl. 10, 4 Ko. 9 fl. franeo. — Preislisten Ober sämmtliche Artikel meines Waarenlagers gratis und franeo. Hochachtungsvoll II. Kri'luicyrr, A. L. Mohr Nach«. Seelisch- und Cunsum-Artlkel Export. Ottensen bei Ramburg 1883. 629—10 1884 .I>cufsdio Wacht." 11 ADOLF C. GLASSER am Hauptplatz Wro. 108 in CILLI Telegrammadresse: „GLASSER, CILLI". und vereinigtes Lager von 74—2 Artikeln des tägliohen Bedarfes und häuslichen Comfortes, der Rauch-, Reise-, Schreib-, Toiletten-, Kurz- & Opktikerwaaren-Branche. Einem P. T. Publikum für die solidester Bedienung und billigsten Preisen höflichst empfolilenL haltend. Grosse Auswahl in Conrert-, Theater- & Ball-Fächers, Bl-ujaQ.eaÄCluaa.'u.ciE, Bicch.es, X^srlerL, GHlrtelxs., Strvimpt'bÄadex etc. etc. Heifen und Parfums, Eau de Cologne, diverse Toiletten-Artikel. iederlage der Patent-Stshlbürsten & echten Sonnenblum-Seife."^H Cravatten, Salon- & Ballschleifen, Knopfgarnituren, Uhr- & Zwickerschnürl, amerikanische Uhrketten, Medaillons, Zwickers & Augengläser, Operngucker, Schmuckdosen, Bonboniers, Fantasiekörbchen, Chatoullen, Vasen & Leuohters. —. Diverses für den Toilette-, Ranch-, Spiel- und Speiseliscii. Silberbestecke de Christofle Paris, Holz- & Metall-Tassen und divers. Tafelgerüthen, Ju-Karw k Ju-Cfgeostüt« ml lutyttktike slr Ttabolis. Schach- & vamrndrkttrr, Äaminospicle, div. Grsrllschastsspirle, SpirimarKr» öc Tassrn. Violinen, Zithern, Drehorgeln, Harmoniums und alle Sorten Saiten bester Qualität. Zimmer-Lampions & Salon Feuerwerke, Knallbonbons 6 Booquett-Papiere. V Larven, komische Kopfbedeckungen & Cotillon-Orden In grösster Auswahl. "W Cötülon-Tooren werden besorg und liefen Zßictaimp ans. Johann Rakusch in «Lilli Herrengasse Nro 6, bringt folgende Geschäftszweige in empfehlende Erinnerung: Die Buchdruckeret, eingerichtet mit den neuesten, elegantesten Schriften und best construirten Maschinen, übernimmt alle Druck Arbeiten unter Zusicherung der geschmackvollsten und promptesten Ausführung zu möglichst billigen Preisen. Die Papier-, Schreib- 6c Zeichnen-Alaterialien-Handlnng halt ein großes kager aller Gattungen von Brief-, Schreib- und Zeichnen-Papieren, «Louverts X. sc., sowie über Haupt sämmtliche in obige Lächer einschlagenden Artikel zu den billigsten preisen. Verlag von Drucksorten für Gemeinde-Aemter, Airche und Pfarrämter, Schulen, Advocaten, Aerzte, Kaufleute, Gastwirthe, Hausbesitzer X. ?)tC £ctl]btbliotl}cF, 5000 Bände umfassend, wurde soeben um eine bedeutende Anzahl der neuesten Romane bereichert. — Der neue «Latalog erscheint demnächst. WC 12 ptutsche Wacht ' 1884 Stadttlieiiter in Cilli. Herr Director CARL FRANK vom Ringtheater in Wien, welcher ans der Rückreise von Paris, London, Schweiz, Amsterdam, Belgien nnd Italien sich befindet, allwo die Vorstellungen überall mit dem grössten Erfolge gegeben wnrden. erlaubt sich einem P. T. Publikum ergebenst anzuzeigen, dass er auch hier, jedoch nur eine einzige Vorstellung geben wird, und zwar Dienstag, den 12. Februar 1884. Vorverkauf von Billetten in der Papier-Handlung des Herrn Johann Rakusch, Ilerrengasse Nro «. Achtungsvoll Carl Fra,nk. Alles Nähere der Anschlagzettel. "WE Ein Schneider, der als Werkftitrer meinet Werkstätte vorstehen kennte, wird gesucht. Jonof Wonk 80—3 in Hrastnigg. Reparaturen von Nähmaschinen Jeder Art werden ausgeführt von Carl Wehrhan juu., Mechaniker, Ilauptplatz N'r. 109. T. Stock.__K6—1 Ln ^radiesttrf für ein SclsAitt-waare». - Gresolxä.ft am hiesigen Platze wird sofort ausgenommen. Nähere« Administration. 72—3 Danksagung. Für die so zahlreich«, ehrende Betheiligung an dem Leichenbegängnisse der Frau Anna Walland, insbesondere für die vielen, schönen Kram-Spenden, sprechen den innigsten Dank aus Cilli, 9. Februar 1884. Die trauernden Hinterbliebenen. Nur noch bis Anfang1 April werden iiu ■49—20 zahnärztlichen Atelier (i'HH, t'asr HuHhbnnnt) künstliche Gebisse erzeugt. Zahnoperationen vorgenommen und Zahnplomben ausgeführt. Hopfcii-Hiirdeii und schönes, reines Schilfrohr zur Erzeugung der-selbrn liefere ich in jedem Quantum allerbllllgst un 1 solid und erbitte mir rechtzeitige Aufträge. Gregor Oobec, Tischlermeister in Cilli, Feldgimse 13. 62—4 Lungenkranken, j Nrlin i iidsArli ligen etc. wird kostenfrei ein ganz vorzügliches Heilmittel mitgetheilt. Anfragen beantwortet gern Theodor Rössner, Leipzig. in nassem sowie in trockenem Zustande kauft zu den höchsten Preisen Lambert Chiba's Witwe, Cilli, Grazergnsse 88. 6M- EINLADUNG zu dem am 10. Februar 1884 stattfindenden Burschen - Kränzchen in den Idealitäten „zur Stadt Graz". Anfang um 8 Uhr. — Entr^e 20 kr. per Person. 78—2 Daa Comite. Hochfeine «Nick & Veroneser Salami a-©zgs©»jBcla, Straehitta. tmfjrrinl. sowie sehr pikanten Bierkäse, Ziegl 8 kr., and IPImütxer tluarfjel 79—1 empfiehlt Aiois Walland, MC* Hauptplatz und Postjsaose. ~9t Pferde- UDd Scttweiashaare kauft jedes Quantum zu den besten Preisen Johann Sager, Bürstenmacher, Cilli, Sahnhofgasse Nro 96. Gleichzeitig empfehle mein bestsorürtes Lager aller Gattungen Borstenwaaren. 58—S Stein- & Edelmarder-, Fuchs-, lltiss-, Otter-, Wildkatzen-, Kaninchen-, Dachsund Hasenbälge etc. bezahlt zu den höchsten Preisen "WM Joh. Jellenz in Cilli, Postgttsse Nro 28. 655—26 Photographie -Atelier (Äonibosch, Cilli, Kirchplatz Nr. 49 und 50. Ich erlaube mir dem geehrten P. T. Publikum zur geneigten Kenntnis« zu nringen, dass mein Geschäft (trotz des plötzlichen Hinscheiden» meines Retoucheurs Julius Püchl) weitergeführt wird und ich bestrebt sein werde, mir die vollste Anerkennung durch solide Ausführung der übertragenen Arbeiten zu erringen. Gleichzeitig bedanke ich mich für das mir bisher geschenkte Vertrauen und bitte um weiteren gütigen Zuspruch. 77—2 1=; r~ —■ c3 O I S3 Avis für Kapitalisten u. Börseninteressenten. Es ist unstreitbar, dass nur derjenige mit Aussicht auf Erfolg an der IIÖl'S<* operiren sillAtl l\ni rAM£il/))l4irMiii DnnknnkliiMM /I». ■.a^I. -U __ .1 -_ 0*1___Ä. •_____1!.L._ n _______—_!_llÄ____ kleinen und grösseren Einlagen ollIlC liisilto recht ansehnliche Gewinnste zu erzielen. Wir leiten nämlich die Operationen an der Börse nach eigenem Ermessen, wodurch wir uns verpflichten können, dem Einleger von fl. 150.— monatlich einen Gewinn von mindestens fl. 5.— fl. 300.- . . . fl. 12.— fl. 500.— . . . fl. 20.- fl. 1000.- . . . fl. 45.- fl. 2000.- . . . fl. 100.-auszuzahlen. — Der Gewinn kann Mich Jedoch nach .Tln^nlie der Jeweiligen Ope-rationell auch noch wesentlich erhöhen, darf aher niemals ßxerlnzxer «ein al» die vorher bezeichneten Beträte ausweisen. Die Einlage ge^ehiet in Barem oder in Wertpapieren nnd kann täglich stattfinden. Die Auszahlung der (Ipwinnste erfolgt imiiiiilli(h. Kfi Kiickfordertmy d, < StannmMpitales wild «In-. Iiinfenile Kneuge ment woförl abgewickelt. u. die Kiick/ahlung erfolgt drei Tage nach geschehener Kündigung. Alle übrigen gewünschten Informationen ertheilen bereitwilligst Allmiuin il* C o.. Bankhaus in Wien, Stadt, Schottengasse I. : jtt'iHttf>f, «oiffnuf mttl «fixerer. 510—20 »OOOOCOOOOOOOOOOOOOOCOOOOOOOOOOOI