echrisllkituug: ««,dau»gasse Nr. » T»l,«st>»d«: tätlich l»i> »t So»»- ». Britt-l»gf) Mit 11—11 Uhr »ftrnu t«n#Wir!tt>tti Bftfcm lud» pri. nnmuhk StR> krtsngrti nKH btrütffiAttjt. Ins attbignnecn ■tan: Mt ?riw»Iwnz gcg» •wrtiiuu ktt tilligB Ht. |ef«l!rn Gcbührk» tntofgtn-- M IPiftfthoInn^rn Prn- tu .trutlit« üoitif «WtetJil >«tn>O«»Ut»guil» Tornrrt toq rotgCRi. »«I'tntfoiw». *»n:c (*»««. IC ,'!» K «MO K :t-a Lerwaltilng. Rathausgassr 9fr. 3 rch dir ?»si > Hlbjilhrli Aa^iZhiIg . . gßr Stil! mit Aust»llu»g >«t N« tKoiuttiit . . . . K 1-|« »ettermw» . . . K , -H»t»Mnz . ... X »*— Äijäliiiz. : . , k ir— ftllif fluflan» ny»dt» flUi 6U iPrtugfeiUillKit ■■ M« d<»«>»» J'rtlt iti uhj biiCtcn diBgcKuric SixtUOTMitl» gilt»» M «i t>«n uften zaghaften Echriit«n, di« die zum L«den n»u erweckte slovenische Naiion auf dem Geöim nationaler Entwicklung Getan Hai, sttrrea du Führer d.« slooenischen Vol-te« wie hypnoiisiert auf Böhmen. Von dort hole» sie sich >hr« Vorbilder unv tbce sUotlo^rn, die fte »ielsach rein mechanisch kopieren. Böhmen ist ihnen «ii einem Wort« das berühmte Muster. In »er Suchi, dem Tschechojlaoen all<4 glücklich »bzugucken. entwickeln unjere Hegner geradezu ja» panisch« Tugenden. Ein begreiflicher Neid schälst eben iizre B«obach»ung«gade; die Glückslage der Tschechen läßt sie nicht ruhen. Daß auch die Deutschböhmen einmal al< Muster herhalten können, soll da« Nachstehende lehre». In Böhm-n ist nämlich in der jüngsten Zeit etwa» vor sich gegangen, wa« jür die Gestaltung »er normalen Verhältnisse im Königreiche von ein» scho izender Bedeutung ist — der Statthalter Hot füc vie Herbstiagung d« durch Jahrtausende vererbt! So flammt' e« schon >n jenen Tagen, Al« uüs Walhalla« bluuer Flur, Im qlanzumflossenen Gölterwa^en Der Lichigo» Bald»r segnknd fuhr Al« Donar noch mit Hammerzeichen Den S inen Hau« unc> Feld g«w«,hl; Uno stolze Sieger >m Erdolchen, Walküren sich gewählt im Streit. Alt Wotan noch in lichten Räumen, Der Welt al« ernster Lenker galt Und in der Menschheit stille« Träumen Die Liede Götter sich gemal' .... AIS Helmdal seiner Bislöstdrücke Buntsard'ne Bogen noch bewacht, Uno Ostara mit holdem Glückt Tie Erde reichlich neu bedacht. Der Brauch besteht in deutschen Landen Nur fester noch seit ftnet Zeit, wünscht die slovenische Presse nun auch für den stnirmärkischen und kärntnerischen LandeSauSschuß z« Gunsten d«« slooenifchen Volke«. Zur Begrün-dung führt man an, daß die Verhältnisse in Böhmen die nämlichen sind, wie in Sieieimark und Kärnten, einzig mit dem Unter-schiede, daß in den letztgenannten beiden Ländern die Minderheit von Slovenen gebildet wird. Diese Gle.chstelluiig der böhmischen Verhältnisse mit den Verhältnissen der südlichen Alp«nländer ist der Baugrund, aus dem man die Forderung »ach slovenischnationalen Kurien ausbaut. Erweist sich demnach diefer Baugrund al« trügerischer Flug-sand, so stürzt auch daS ganze Gebäude neu ge-wickier flooenifcher Wünsch? dahin. Und dieser Grund und Boden ist auch wirk-lich ein ganz und gar schwankender' von einer Gleichstellung der nationalen Verhältnisse in Böh-men mit den Verhältnissen in unseren Lanoen kaun nie und nimmer die Rede f. in. Wie Feuer und Wasser sind die nationalen Verhältnisse in diesen Ländern geschieden. Während die beiden Nationen der Sudeienländer zum Groß-»eil in geschlossenen Sprachgebieten wohnen, deren Grenzen meist scharf geschieden sind, trifft die« für Steiermark und Kärnten keineSweg« zu. Hier sitzen in den südlichen LandeSteilen die Slovenen nur auf dem platt»» Lande, die Städte und Märtie sind jedoch mit wenigen Autnahm n in deutschen Händen. Ja s«ldst auf dem Land« ist die slovenische Herrschaft keine umingeschränkte und sie müssen sich in die Bezirksv«rtreiungen mit ihren deutschen La»d«ltUten teilen. Weiter« dars wohl nicht vergessen werden, daß die Teutsche» Böhmen» im Lande die meisten Steuern ausbringen, wu« von den Slovenen nicht behauptet werde, kann. Auch dars nicht vergessen werden, daß Böhmen ernst ein ganz deutsche« Gepräge trug und daß die Deuischen noch vor wenigen Wo Armin von der Willkür Banden Sein teure« Vaierland befreit. Wo in de« Teut« versumpften Schluchten Germanien« Banner frei sich hob; Und ausgelöst in wilden Fluchten, Ziello« der Feinde Rrst z«rstod .... Schnell zieh'n die Hören — neuen Boden Schuf der Gestaltung Riesenrad. Die Völker — Sklaven iorer Moden Ärwegen sich aus neuem Psad. Doch wo» sich aus der Wechselreise Selöst durch Jahrtausende dew ihit: Da« »st die treue, deutf^e Weis« Da« ist die biedre, deutsche Art! W>e au« dem Chao« wüster Trümmer, — N'ch aller Götter Untergang — Der Myihe zauberhasler Schimmer Verklärend sich zum Himmel rang; So au« dem Volt mit hehrem Lichte Loul alier deutscher Seist verau«, Und prägt in« Erz der Weltgeschichte Den Wahlspruch : .Treue haltet au«!" Wohl naum fort de« Zwiespalt« Ringen, Da« diesen klaren Geist bedroht Doch führt lei» Ar« die feste» Klingen, Und kern Gesetz wird zu» Gebo,. Auf scheuen, unhörbaren Tritten, Schleicht sich der dunkle Gegner an: Jahrzehnten die Huten in Linde waren, während die Slovenen auf eine derartige Ueberlieferung nicht pochen können. D« graue Borzeit lassen wir dabei außer Spiel, denn wenn auch Slovenen einst das gan.» inneröslerreichische Alpengebiet erfüllt haben, so wn<« sie doch nicht« andere« al« der Fuß^chemmel aoarifcher Herren. Schließlich muß auch die kulturelle Wenig» fett mitsprechen und wer nur einmal einen Blick hinein getan ha», in da« Kulturleben der Deutsch-böymen, in diese« bienenemsige Völkchen, das seine Zeü verstanden hat und auch auf der Höhe der Zeit hält, der wird e« weit von sich weifen, diese« Volk den Slovenen, die ja doch zu Deutsche» erst in die Schule giengen, gleichzustellen. All»« in Allem genommen, die Gleichung: .Deutschböhmen — Slooentn" stellt einen ar<,ti» Rechenfehler dar. Daran krankt die ganz« sloveni» sche Berechnung. Und daran wird auch der Sturm nicht« ändern, den flooenische und auch kroatiiche Politiker am politischen Himmel heraufbeschwören wollen, die Kroaten de«halb, weil sie de» Jtalie» »er» dit gleiche» Kurie»g«s«ge abnutzen wollen. Schon kreischen wieder einmal furchtbar die Berge, die flovenische Presse spricht von einer .blu» tigen Herau«fordtrung". von einer .tiefgehenden Entrüstung", einem allgemeinen Ausruhr — traun — der Aufruhr der Elemente auf einem Wasser» glase l _ Aeichsrat. In der Mmwoch-Sitzung de« Abgeordneten» häufe« hielt Ministerpräsident o. Gauifch feine an-gekündigte Rede über den Standpunkt der Regie» rung zu einer Reihe fchwedindk? Fragen. Der Umstand, daß der Redner bei Ausstellung eine« Grundsätze«, der den völligen Bruch mit de« Gedanken der deutschen Staatssprache bedeutet, von deutscher Serie nicht fofort die ent» schieedinst« Zurückweisung sand. muß besremden und Wo ehrlich nur. «u festen Schritten, Die Treue wandelt ihre Bahn. Doch zwing» er nicht die stolze Gilde Zu fest steht ihrer Eichen Hort! Noch hat kein Wurf die ehernen Schilde, Nie schnöde Schmach die Reih'n durchbohrt Gewappnet steht ße aus »e« Posten, Und stehen wird sie alle Zeit, So lang da» Morgenrot im Osten Dem jungen Tag die Rosen streut. So laßt die Sonnwendseuer lohen, Sie sind ein neuer sester Eid: Die Einigkeit erzeugt Heroen. Und fördert Lu,t un' stillt da« Leid l Scheucht, Flammen, fort de« Gegner« Wolke! Seht Ihr, wie r,na« vie Nacht zerstiebt? Der Freibries mach!« — vom deutschen Volke, Den rot der Himmel wiedergibt! Soll einst der letzte deutsche Sänger Vergehen mit dem letzten Lied: Dann strahl» die Sonne auch nicht länger. Dann wißt Ihr, baß ein Weligeist schied! Dann leg» ihn still aus Feuerbrände, Daß — wie den Trümmern einst entstammt AlS allerletzte Sonnenwende Ein deutscher Grnfe durch« ChaoS flammt I Franz Lercher. Gnt! 2 „llentsdte Jiummer 51 begründ«« Besorgnisse wecken. Da« Kapitel: „innere tschechische Amtssprache* darf nie angeschni«-»in werden, ohne deuischea Widerspruch zu finden. Ebenso bedauerlich erscheint eS, daß sich deutsche Politiker für den AuSweg einer tschechischen und deutschen Universität in Mähren gewinnen lassen. DaS deutsch-mährische Volk ist entschieden pegen jede tschechische Unioerfiiäi und verzichtet lieber aus die deutsche Unioersiiät, als daß sie der Errichtung eines neuen SlaoisirrungShrrdes zustimmen würde. ES scheint, daß wieder einmal von unien heraus die Blitze zucken müssen. Wa« dir Rede deö Mi-nisterpräsidenien über die Gestaltung der Dinge in Ungarn betrifft, so stellt sie sich al« nicht« andere« al« herumgereichte« Opium dar. Der Minister de« Janeren beantwortet« auch die Ansragen weaen der slovenische» AuSschieiiungen in D o m s ch a l e. Seine Darstellung deckt sich im Wesentlichen mit den bi«her »»«gegebenen amtlichtn Berichten. Der Minister stellt ausdrücklich fest, daß nach den lokalen Vtrhältmssen kau« irgendwelche Ruhestörungen gewärtig» werden konnten und daß sich unter den Demo>,ftrant«n zumrist AuSwär -tige, die au« Laibach und Stein und Umgebung gekommen waren, banden. Diese Auswärtigen sind die bekannten rauflustigen Elemente, dir man seinerzeit zur Verübung von .Heldentaten" auch i»mer nach Cilli entsendet hat. Redner stellte auch die .irenge Bestrafung all«r Schuldigen in Aussicht. Sodann beantwortet der Minister de« Innern «ine Anfrage de« Abg. P o m m e r über die Vor-(lang« b«i den GemeindeauSschußivahlen in Schön» stein. Der Minister gib» eine ausführlich« Dar« stellung des SachverhalteS und verfocht die Behörde von Schuld und Fehle reinzuwaschen. In der 331. Sitzung brachte Ab?. Schö-n e r e r einen Dringlichkeitsantrag ein, der di» völlige Lossagung von Ungarn bezweckt. Die Ad« stimmunn ergab die B«schlußunsähigk«i» de» Hause». In der Einleitung seines AnirageS apostrophierte Abg. Schönerer den Ministerpräsidenten als den Totengräber der deulschen StaalSsprach«. Vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. fctn« Neuauflage der Schlacht bei Mukdeu. Die einleitenden Uma«hung»«ärsche der Ja-paner weisen «in« verblüffende Aehnlichkeit mi, den Borb«r«itungtn zur Schlacht bei Mulden auf. ES gewinnt den «aschrin, als hätten e« die Japan«? gar nicht nötig, einige Abwechslung in ihre Taktik zu bringen, da sich die Russen unfähig «rw«if«n, au« d«n g«macht«n trüben Erfahrungen zu lern«». Genau so, wie vor Mukd«n, liesern di« Japaner den Russen in der Fron» hinhaltende Vorposten-gefechle. bei denen man di« Russen sogar zritwtis« kleine Vorlril« «rringen läßt, nur um si« weiter nach Süden zu zi«h«n oder sie zumindest in ihren Siel-lunprn festzubannen. Während der »»klanglosen Gtsechte in der Front schreiten japanische Abieilun-gen zu «in«r weiiauSareisenden eisernen Umklamme-rung de« Gegner«, deren Feuergüriel sich immer »«Mi*« «er»,««». Sonntagsplauderei. Die Zei» der AuSflüg« im Allgemeinen und der EchulauSflüge im Besonderen ist wiev«r heran-g«rück» und da gewähr« e« dem Erwachsenen ein ganz besondere« Vergnügen die kleine Welt zu de-obachten, wie wichtig ir« e« mit solchen F«stlag«n hält, di« so angenehm du» Einerlei der Schultäiig- keit unttrbrechen----Lächelnd ist der jung« Morgen über die Berg« p«lomm«n und die Sonn« schau» in die leeren Straßen, in denen vor-«rst nur di« Milch- und Bäck«rjungen pfrisend von Tür zu Tür eilen, gähnend guck, Guste au« dem Fenster, wenn daS Gefährt eines zu Maiki« fahren-d«n Bauern vorüberroll«. Vom Bavndof her schrillt luftig daS Pfeifen der Züq«. die in di» lockend« Fern« hinauSfausen wollen. Die Küchen« ttgtnttn ist ungnädig und daran »st di« Eisenbahn schuld. I« Kind«rzimmer wirischaiten schon seit einer Stunde zwei drall«, blond« Mädtl, die keine Menschenmacht länper in bey Betten zu hallen vermocht ha», selbst Guste« verzweifelter Hinwei« nicht, daß der Zug ja erst in drei Stunden ginge und sie si« sich bi» dahin roch zehnmal die weißen Waschkleider schmutzig machen würden. Alle« ver-geben«; feit die beiden hoffnung«voll»n höheren Töchter (zweite Klasse von unien an!) in der Stockfinsterni« barfuß, nur mit den Nachthemden bekleidet in die Küche geschlichen sind, um beim enger zieht und ihre Krönung in de« endlichen Kreuzfeuer finde», dessen o«rnichi«nde Wirkung di« russischen H,«reSsäul«n noch stet« erschüttert hat. Noch dazu stehen die Russen die««al einer halben Million japanischer Streiter gegenüber. Au« Tokio verlaute», daß dir Umzinglnng de« russischen Heere« bereit« vollendet« Talsach« fei. Zur Sriedeusfrage Rußland und Japan sind übereingekommen, die 55ried«n»konskr«nz am l. August l. I. zu zu eröffnen. Die Sitzunnen der beiderseiligen Ver« treter werden zuerst nicht in Washington, sondern in der Villa deS Präsidenten Rooseoel» in dem Badeorie Newpor» stattfinden. Der gegenwärtigen Sachlage nach sind die Bemühungen Rooseoelt« zur Herdeisührung eines Waffenstillstand«« «rsolg-lo« geblieben. E« gilt daher als nahezu sicher, daß noch vor de« Zusamemriil der Friedens-konferenz »ine groß» Feldschlacht geschlagen werd«» wird. J>i« e»r«piischrn Schiffsbauer au» dem Kette geschlagn» Di« S««si«ge der Japaner haben diesen bereit« den einen Eisolg eingetragen, daß China e»i«n Kreuzer aus einer japanischen Werst bauen ließ, der demnächst Vor» vom Stapel läuft. Japan wird die g«samt« chinesische Flotte erbauen und die chin«. fischen Offiziere und Mannschaften ausbilden. Sie Bewegung in Rußland. Vie yritarUarr. »Rußland wird von ein«r durch Meuchel-«ord gemäßigie» Selbstherrschas, gelentl'. Än diese» Wor» wird «an erinnert, wenn man der zahlreichen «iliiänschen Verschwörungen a« Pe»er»burger Hose gedenkt, die der Geschichte an-gehören. Run scheint auch die Gegenwart an die russische Uebtrlitserung anknüpfen zu wollen und e« wird bekannt, daß sich di« Garde in zw«i Parteien spal»«», daß e« Regimenter gib», die zur Zarin - Mutter, und Regimenter, die zur jetzigen Zarin hal»«n und daß btabsichiig» wird, den S«lbsth«rrscher zur Abdankung zu zwing«n, nur daß di« «in«n seinen Bruder Micha«l, die an-deren seinen Oh«im Wladimir auf den Thron fetzen wollen. D«n Tod de« Zaren hat feine d«r Parteien aus ihr« Fahn« geschrieben, die Geschichi« lehr» j«boch, daß di« Furch« vor der Räch« dir L«rfchwör«r stet« auch bestimmt hat, da« Leben de» Entthront«« au»zulöfchen. Nie grüne Kleubeusfehne. Im Kautasu« weh, sie grün« Glauden«fad»e de» Mo«lim« ,n den Lüsten. Ein grauenhafte» Morden der christlichen Armenier hbegonnen. Die Mohamedaner sind schrindai ein Werkz-u» in der Hand der Russen, dir mil >hn«n di» stet» nach Befreiung vom Russenjoche »achtenden Armenier niederhalten wollen. Es stehen anae^lich 37000 Kurden unter d«n Waffen. Die Regierung hat Schein von Streichhölzchen nach drr Uhr zu sehen. ha> da« Gewisper kein End« genommen und Punkt fünf sind si« au» den Betten geichossen, hab-n Guste munteraepolkt und sind über den Staat her-gefallen, den Mutter forstlich am Abend vorher zusammengetragen hatte. Ist da« «ine Autregung! Elly r«iß» beim Schuhknöpfen einen Knopf lo», Nelly zi«ht sich den Strumpf ver kehrt an, Elly Hai von gestern her noch einen Tinienflkck >,m Fi»t,»r, der nicht weichen will, Nelly s'wö.i d.r Guste «it Tränen zu. daß da« Unierröckchen unier de« weißen Kleide hervorkommen würd«, weil eine Etuse au«aelassen ist. Elly da» ihr allernagel-neueste« Haarland so gu» versteckt, dap sie e« jetzt selb r nicht wiederfinde», Nelly kampi« einen B«r-zwe>flung«lamps mi» ihrem s'derkraus«n Gelock, da« abiolu» nicht glai» werd,n will und Guste sag» pbilosorhisch einmal über da« andere: „Ihr seid roch reinem.g verdreh!!' Guste ist eben zu ungebildei, um einzusehen, wa» der erste Schul-auSflu., im L,den von zwei siebenjährigen jungen Dame» zu bedeuten hat. Wenn Da tr„e,,d „was nicht in Ordnung wär«, w«nn drr TinitnklickS am Finger . . l Elly stürzt sich noch «mmal in die Waschschüssel uno pantsch» wie ein jung S Fluß-Pferd. Himmel, der Schandfleck muß doch wei-che»! Um den Waschiiich her ist Hochwasser, Guste muß mit dem Scheuerlappen retten kommen. Der-weil turnt Nelly aus dem Siuhl vor dem Spiegel Hern«, wippt rechtS und wippt links und probier» zu« Schutze der Ar«enier erst in d«r letzten Zeit größere Machimittel eniwl»« und den AufstStt« bischen Gefecht« geliefert. Kiu Hemetzel in L»d, In den Straßen der Stadt fand am 21. d. nachmittag» eine a>oße Kundgebung statt, a« welcher etwa 70.000 Personen teilnahmen. Die Meng« zog mit roien Fahnen durch die Straßen. Et wurd«n uuswitglerilche R«den pehalien. Äe« wtiffneie Macht war anfänglich nicht anwesens. Später schritt Militär «in und machi, von der Waffe Gebrauch. Hierb«i wurden 18 P»rson»n getötet und etwa 100 verwundet. politische Rundschau. Z>ie slovenische Ilnivnktit. Der slavische Verband trachtete vom M»iisttrpräitd««ilen «ine de-stimmte Erklärung bezüglich Errichtung einer slo-venischkn Unioersiiäl in Laibach zu erlangen. Der Ministerpräsident »eilte jeooch mi». daß «r »ich, in drr Lage sei. diesen Wunsch zu ersüllen und sich aus eine bestimmie Erklärung f«stzulea«n. Da sklbst in slooenischen Kr«if«n d«r Unio«ist>äi«rumme! nichi ernst genommen wiro und «ine slooenisch« Unioers,-tät ganz und nkbar erscheint, so handelte e« sich aug«njch«inlich den Slovenen nur um die Anbahnung eine« Handel« im beiüchtiftten luoxo äi trsöco. Z>e»tsch»Otis»eler V^lfteg. In Kloster-neuburg envelen vi« Wavlen au« dem 4. Wahlkörper mit «in«« Sieg« der D«uischnalionale». Ihnen standen die Christlichsozialen g«ftenüd«r. protze völkische Kundgebuugeu in KropP«». Nuch Schluß drr Sonnwrnofrtrr. an welcher vie sä«ilich«n deuischen Verein, der Siadt sich torvo-raiio beteilig» hatt.n. kam e« anläßlich deS Ver-hallen« der Reai.rung in der Frage der slaoi-fchtn Parallelklassen adermal« zu «tnrr großen Demonstranten, vor dem Regierung«palast. Tie Demonstration, etwa 800, brachten vor de« ReaterunaSgebäude stürmisch» Pfuiruf« auf c«n LandeSpräsidenten Grisen Thun und aus die Sie-nierung au«. Die Rede de« Ministerpräsidenten Freiherrn von Gau sch hatt« Die herrschende 6r-biNtruiig wes nilich pest«igeri. Z>ie Magyaren an der Schwelle »»» revolutionäre» Kreflproien In Ungar« reg, sich grwalttg wieder der «Seist vom Jahre 184«. Man verspür» von die»«« GeisteSwetzen schon mrhr al« «inkn bloßen H>uch und wenn » ,,, ?« rech, t-esiebt, so würd« oie Brandtackel bereit« in« Volk g«wors«n und zwar ist »« ein ehemalioer Minister, d«r den RevolutionSantrag eindrachie So und nicht andei» kann «an ven Lnirag de« Abg. Baron Defiv«, Banffy b«z>ichn«n, w>t w-lvem da» königlich« Han schreib««, da« die Veriagung de« R.ichelage« au«sp,ich», iür ung». s e y l > ch und v«rsaisung«w»drig er« kläri wurc>«. Da« Hau« sprach ferner uu«, daß e« di« Aoführung de« ungarischen Heitrage» zur Ouoie unt«rsap« und daß e« von den Aememde« veri, «tunken erwarte, daß sie zur Einirrib^au Ver den unglück««l>uen Unierrock. den Muu«r 'icher ganz üveiflüisiaer W-l'» v«rläng«r, out. Äuste lach» und tchimpit. >f» Kammerzofe und Köchin z„> gleich, denn dir «>nd»r ioll»n für ihren We« cidj« Mundoorrat mubitn^en und Gust» pack, in jede Frühstück«büchse b«l«gi« Biöichen ein haue« Si und ein Stück Schokolade, , anz wie die Mui er e« angeordnet hat. da kommen aber die beiüen Reitenden in man^elhafteiitr Toiltit« in die Küche gerannt uno erklär, n jau,mer»0, daß da« ja viel zu wenig wäre. Al« Muiter um halb st bkn .n« K'Nderzimmer komm«, um ihre Au«flügler re,se-fertig zu machen, finde, sie sie bereu« in wildrr Tätigkeit, und Guste erklärt, daß si« halb umge« d.acht wäre. Fiebernd vor Eile und Erwanung bestürmen Die deid-n nun di< Mauer mit >« >»ch« dringenden Anli«uen; si« bab«n kaum Ruh«, sich zum Frühstück zu s«yen. d«r «akav >st heiß, dir knu'pri»« Semmel will obiolut nicht mit d«c x -wünschten Schnelligkeit dinun»,rfl»h»>, un» alle Schreckn'sse eine« v«rfäum>e» Zug.« weiden de« weglich au«ftemalt. damit Mutter »ur erlaubt, ohn« Frühstück davonzulaufen. Endlich ist auch dieser Kelch vorüdergegangen. Guste nimmt sich an jeke Hand «inen der kleinen weißyewaiche en rosi-gen Quälgeister und streb« dem Bahnaof zu. Ta wimmelt e« schon bunt durcheinander, rosa, gelb, weiß, dellblau, ein ganze« Nest zappelnder, ylap-verndkr Schulmädel. Ein paar hochwohlftedoreie Fräulein« geleitet feierlich der liorieite Diei« uhtflfl Blässer zur Unterhaltung uüd Relrhrung siir Haus und Fannlie. $0Rttt«fls6risagc der „peutschen Macht" in gift. Lr. 26 ,T »e Sflbmart" erscheint ikden Sonntaq al» unrntqeltliche Beilaae för die Leser der .Deutsche» Wacht". — Einzeln ist „Die Sadmart' nicht käuflich 1905 Htm spätes KIM. Roman von Ferdinand R u n k « l. iZortsetzung.) Endlich kam eine Wendung durch die Geburt eines Sohnes den der Jugendfreund über die Taufe hob In dieser Zeit zeig!« der junge Mediziner im neunten Semester »um ersten Male seine ganze glänzende Begabung sür de» ärztlichen Beruf, denn mit ollen Kiäsien s,ineS staiken Geistes und seine« starken Körpers rang er mi» dem unerbittlichen Tod. um das Leben seiner Jugendfreundin und um daS Leben des kleinen Menschenkindes, das in der Zukunft seinen Namen, Alexander, führen sollte. Geßner lies »vie geistesabwesend in Haus, Park und Feld herum und >i erließ alle» Claudius. To« dieser dadurch um ein halbes ^ahr im Examen zurück kam, l «merkte an allem Lieben, wodurch «ine Ehe verklärt wird. Er sah in ihr die ehrliche Mitarbeiterin, die ihm noch dazu geistig überlegen »var. sie den tüchtigen Verwalter des väterlichen Besitzes. Während Paulines Krankheit »var aushilfsweise «in Inspektor auf das Gnt genommen worden, und er blieb auch, als sie wieder gesund geworden war, denn von nun an hatte sie keine Zeit mehr für die Wirthschaftsbücher, hatte etwas Anderes, wofür sie sorgen muhte. DaS Kind. Den reichen Schatz von Liebe, den ihr Inneres barg und den Geßner nicht zu heben verstand, übertrug sie auf den kleinen Alexander und selbst Claudius, den sie im Stillen ihren besten Freund nannte, mußte hinter dem jungen Erden-bürger zurückstehen. Da» charakterisirte sich auch schon äußerlich, denn von nun an nannte sie den Jugendfreund zum Unterschied« von dem Kind nicht mehr bei seinem Vornamen, sondern stets bei seinem Zunamen. Für Clau-dius bedeutet die», wenn «S auch nur ein ganz zufällige» und natürliche» Moment »var, doch ein unwillkürliches Ab-rücken von einander. Er wurde daher auch noch zurück-haltender als früher und die abendlichen Gespräche unter dem Nußbaum begannen an der ehemaligen freundschaftlichen Innigkeit von Woche zu Woche zu verlieren. Paulin« empfand das unendlich schmerzlich, aber sie konnte nicht« Anderes thun, um den alten Ton wieder herzustellen, als selber bemüht sein, Elaudiu« so freundschaftlich und liebevoll »vie früher zu behandeln. Trotzdem war es ihr, da er nach den großen Ferien Abschied nahm, nicht gelungen, di« Vertraulichkeit der vergangenen Zeit wieder zu erreichen. Der Winter, in de»n Elaudiu« da» Staatsexamen adsolvirte, war für Pauline ausserordentlich traurig, denn tA»chdr»ck c«Mcn.) Geßner begann, zwar nur ganz allmählich, trotzdem aber für ein fein organisirte» Weib wie Pauline, schon merklich, seine Lebensgewohnheiten zu ändern. Er überließ dem Inspektor die wenigen Ackerarbeiten und fuhr hütifiger nach Hanau, wo er im goldenen Löwen einen Kreis von Gut»-be sitzern, Offizieren und Honorationen de» Städtchen» vor» fand. Dort fühlte er sich weit wohler al» neben seiner stummen, in allen freien Stunden de» Tage» über ihren Büchern sitzenden Gattin. Allmählich wurde ihm der Abendschoppen Bedürfniß und immer früher fuhr er von Haufe weg, um immer später in der Nacht zurück zu kehren. Das Schlimmste aber »var, daß man in vorgerückter Nacht-stunde, ivenn man sich inüde Skat gespielt hatte, zu dem etwa» aufregenden Hazard griff. Der derbe »venig über-legende und etwas leidenschaftliche Geßner war naturgemäß kein glücklicher Spieler und häufig und häufiger wurden die Anleihen, die er bei der Wirtschaftvkafie de» Waldhof» e>heben mußte. Pauline beobachtete mit Schrecken de» moralischen Niedergang ihre» Eheherrn und eS kam nicht selten zu recht heftigen Auseinandersetzungen, die in der ersten Zeit immer mit der Versicherung Geßner» endeten sich zu bessern. Er nahm auch gelegentlich Anläufe dazu, aber da ihm im Hause die Kurzweil fehlte, so wurde er immer wieder »ach dein goldenen Löwen gezogen und die Folg« davon »var, eine fortschreitende Entfremdung der beiden (satten. Da kehrte im Frühjahr Elaudiu» al» wohlbestallter Doktor medicinae und praktischer Arzt zurück, mit der Ab-ficht, fich in Hanau ansässig zu machen. Dazu jedoch kam es nicht, denn der Doktor blieb auf die Bitte» Paulines eine Zeit zu Besuch auf dem Hof und während dessen wurde er häufig von den Bauern der Nachbarschaft in An-spruch genommen. sodaß sich ganz allmählich eine Praxis herausbildete, zu der die Bewohner der umliegenden Dörfer die meiste» Patienten stellten. Der Sommer ging hin, ohne daß der Doktor Anstalten zur Niederlassung in der Stadt gemacht hätte. Er blieb auch den Winter über auf dem Hof. Im Frühjahr war ja auch noch Zeit. I» den langen Winterabenden stellte sich ganz allmählich wieder der frühere vertrauliche Verkehr ein. Paulin« begann wieder frisch«» Lebensmut zu fassen, si» wurde freudiger und gesprächiger und ging auch unter Tag» wieder eifriger ihren Geschäften in Hau» und Hos »»ach. Als nun da» Frühjahr kau», war e« Gegner selbst. ber bfn CTebcnifeit aufit«irf, ail,»bt„» tnBflf botirritb onf dem Hof bleiben. Der Gutsherr hatte nämlich empfunden, das Claudius Anwesenheit Pauline ihm viel ,veniger auf die Finger sah 28«»» sich die Beiden über alle mögliche», für ihn unverstandenen und unverständlichen Dinge unter« hielten, konnte er getrost nach der Stadt fahren und seinen von Tag zu Tag wachsenden Leidenschaften nachgehen Claudius sah in dem Vorschlage ftranffteMen sie d«,,,, jiölnflen. 9}i<6l meint ffmm» Mn feist tu, nein, ins in« <*)elieb(c. fngen Re." »Ich wvift, ich twist, ober ich will da» Martyrum nicht länger tragen Ich will ein Ende machen, ich will auch mein Teil von dem hoben, daß jedem Menschenkind beschieden ist." .Mit sechsunddreißig Iahren, Pauline, kommt Dir endlich diese Erleuchtung, da« ist ein bischen spät und ich dachte. Dein Verlangen nach Glück sollte nicht mehr so leidenschaftlich sei», wie es scheint. Mit sechsunddreihig Jahren fangen die Sinne normaler Menschen allgemach an zu schweige», das Blut wird ruhiger und die Ueber-legung tritt an die Stelle der Leidenschaft. Glaubst Du, das; (Hehner, dem durch die Trennung von Dir nicht nur der moralische, sondern auch der wirthschaftlich« Halt entzogen wird, sich so ohne weitere» bei Seite schiebe» läßt / Ich nicht! Er wird kämpfen mit allen Waffen. - .Er hat keine Waffen." .Doch, Pauline, die furchtbarste, die e« überhaupt giebt. Er wird un» den Ehebruch vorwerfen und wenn auch die Scheidung erfolgt, werden wir vor dem Gesetz nie Mann und Frau werden können." .Unsinn, Claudius, wie kann er etwa» vorwerfen oder gar beweisen, wa» nicht ist." Der Arzt lächelte überlegen und antwortet« dann langsam und schleppend: .Bist Du so überzeugt, daß wir stet» den Schein gewahrt haben? Bist Du so überzeugt, daß unser« Um-, gebung nicht die feste Ueberzeugung hat, auf dem Waldhof bestehe da» berühmte dreieckige Verhältnis? Bist Du so überzeugt, daß Dein HauSniädchen, die rote Minna, nicht jeden Augenblick Dinge beschwören kann, di« auf Ehebruch deuten? Geh mir, wa» Du Dir vorstellst, sind wieder Deine Ideale, die Wirklichkeit straft Dich Lügen." „Und Du willst nicht einmal den Versuch machen?" .Nein, Pauline, nicht einmal den Versuch Denn hier heißt'S wie im Gesetz, schon der Versuch ist strafbar. Oder wollen wir sagen verderblich." „Dann, mein lieber Freund, bist Du nicht mehr der, der Du früher warst, dann ist in Deiner Seele ein« Wandlunq vorgegangen, dann biu ich Dir nicht mehr das. was ich Dir früher war." „Da» ist die Logik einer Frau." »Nein, Claudius, das ist die Logik einer liebenden Seele, die den Feind wittert." „Woher soll Dir der Feind kommen? Du mußt Dich doch schließlich mit dem Gedanken vertraut machen, daß mir eine» Tage» diese» Familienleben ohne Gattin über werden kann. Daß die Thatsache, alle Pflichten eines Familienvater» zu haben ohne dessen Rechte ausüben zu können, mir schließlich einmal zum Bewußtsein kommen muß, und daß mich dann nach «in«r Häuslichkeit verlangt, die mir alles bietet." .Aber Claudiu», Du widersprichst Dir doch. Eben erzählst Du mir, daß man mit sechaunddreißig Jahre» seine Leidenschaften überwunden hat." .Gewiß, Pauline, unter nonnalen Verhältnissen, wie den Deinigen. Du hast einen Gatten und hast Kinder, ich aber, ich habe nichts. Ich lebe auf dem Waldhsf wie der alte Onkel, der nur Pflichten hat, die man ihm zwar durch ein« rühr«nde Liebe, durch eine aufopfernde Sorgsalt zu verschönern sucht, aber glaube mir, e» ist doch etwa« Andere», ob mir ein Dienstbote, oder die eigene Gattin nach *>,« Toflrt Pol» und MNH« ben ©niitrwf rrlrfct. OFa ist tttooe andere*, ob ich bei meinein IVtnifoiHinen bk Sand einer bewährten Freundin drücke ode» ob mir eine ottin die Lippen zum Kuß reicht." .Und jetzt erst kommt Dir diese Erkennt«»»? „Jetzt l«b«nbiger al» früher. Ich bin in dem Alter, wo noch nickt alles in mir erstorben ist. Meine Sinne haben geschlummert. Du hast sie «ingeiviegt und hast mich sorgsam vor jedem Eindruck von außen behütet . . . „Kurz, Claudius, au» allem was Du sagst höre ich heraus, daß Du unzufrieden bist.....Du willst heiraten" „Wenn da» Wort doch einmal gesprochen wurde. .... Ja, ich will heiraten. Die Rollen zwischen Dir und mir find nicht gleichmäßig vertheilt....." „Ja, Du hast recht, ich habe mehr al» Du gefordert und ich war Egoist genug zu glauben. Du werdest «stehen....." „Ich verstehe e» wohl ich versiehe alles was natür-lich ist. Du wolltest zwei Männer haben, einen für Dein Herz und den andern für Deine Sinne und wunderst Dich nun, daß ich zwei Frauen begehre, eine für das Herz, eine andere für meine Sinne. Du wunderst Dich, daß die eigenartig« Täuschung, in der Du mich ein Jahrzehnt lang zu halten verstanden hast, plötzlich von mir ge-wichen ist. Ich wundere mich nicht, da« heißt, ich wundere mich doch, daß die Täuschung so lange hat vorhalten können." „Aber Claudius, da» sind ja schwere Vorwürfe, die Du mir machst." „Nicht doch, ich werde Dir nie Vorwürfe machen und ich werde nie vergessen, wa» der arme Sohn de» Gut», beamten der reichen Tochter des Gutsherrn zu verdanken hat, ich werde nie vergessen, daß der Umgang mit Dir meine Gedanken zueist von Vieh und Feld, von Acker und Wiesen auf etwa« Höheres gewiesen. Ich werde Dir stets danken, daß Du mich zu dem gemacht hast, was ich bin. Da-gegen wiegt da» Opfer der Jugend, daß ich Dir gerne gebracht habe, außerordentlich gering, nun aber ist es vor-über. . . . Nun habe ich meine Schuld abgetragen und ver-lange vom Leben, das mir bisher nur Müh« und Arbeit war, auch meinen Antheil am Glück, nun will ich retten, was noch zu retten ist. ... Du schweigst?' Er wandt« sich nach ihr um und sah, daß ihr« schönen Augen voll Thränen standen und sogleich begann die, durch di« Gewohnheit geheiligte Macht feiner Freundin, wieder auf ihn zu wirken, und gl«ich und mild« sagte er: „Da» thut Dir weh, Pauline. Es wird ja nicht heut« und morgen sein und auch nicht übermorgen. Tröst« Dich, denn auch di« A«rzt« brennen und schneiden zum Guten." Er faßt« ihre Hand und streichelte sie leise und liebe-voll. Sie aber konnte jetzt ihren Schmerz nicht mehr unterdrücken und brach in laute» Schluchzen auS, indem sie sich ihm an die Brust warf und ihren Kopf an feine Schulter legt«. „Ach, Claudiu», da» L«b«n geht hart mit mir um." (^orljetzun« foltf») I DRÄN endes. Unterhaltendes. Heiteres etc. SlUUÜI«il»^llliwi —"•'■■Ja-l;"c'' :,Ti» , «SS!»«>>« ■- "i'-:gs .-iiaH^iim-jpüg Zo»n»v»ndfe,i»r. SSU1 semige Große dringen Hinunter auch in das Tal! Des Lichtes Botschaft sie brinj^n -Ihr Schläfer erheb! >5uch zumal! Such künden die roten Flammen Ter goldene Widerschein, Ter Ichwar,e Wald nun zusammen: Wir wollen da* Banner sein. So helldunkle Farbendreiheit, Sie spiegelt den deutsche» Sinn, Ter betet zum Geist da Freiheit, Und säumt init der Rache Beginn. Loch sturmgewaltig dräuen Wird einsters am Slihnelag TaS Ban« er des deutschen Leuen Der tückischem Feind nie erlag. W>r spüren der Sehnsxcht Wehen, Ein Schmerz uns Alle durchglüht, Zu Taten wird ja eistehen, Was leimt und wa« wächst im Gemüt Verlöschet, So»n »ndfeuer! Ter Morgen hei ein schon bucht, Unser Herzblut erlausl nicht zu teuer Ter Freiheit goldenes Licht. Karl Pröll. Album. Rastlos oorwälts mußt du streben, Nie ermüdet stille steh'n, Willst d» die Vollendung seh'n! Mußt in's Breite dich entfallen, Soll sich dir die Welt,'»stallen; In die Tieje muht du steigen, So» sich dir da« Wesen zeigen Nur Beharrung führt zum Ziel, Nur die Fülle führt zu« Klarheit Und im Abgrund tuht die Wahrheit. Schiller. • Wa» leicht erirorben, scheint nicht teuer, Was lauer wird, ist doppelt euer. Hautinschrift. « Stößt dem gebildeten W-ifen Hindernis und Schwierigkeit auf, so sucht er die Schuld in sich. 9 p \ 11 f t • Keiner der Eierblichen wurde erzogen, ohn» zu leiden. Sophokle«. tfin gutes Fleckenwasser bereitet man sich au« einem Teil Salmiakgeist, drei Teilen absolutem Alkohol, drei Teilen Schwefeläther. Di» Beseitigung von Jett-flecken kann auch durch Ammoniak vorge-nommen werden ; doch ist in diesem Aalle sehr darauf zu achten, ob da« Gewebe, das man >a Angriff nimmt, nicht eine zarte, leicht angreifbare Farbe hak. denn «ine solche könnte unter der Anwendung des Ammoniak« leiden. (Fin bewährte« Mittel gegen Nasenbluten besieht darin, das, man ein kleines Stückchen undedruckleSZeilungs« papier unter die Zunge legt und dort ewige Zeit ruhen läßt. So unscheinbar das Mittel ist. so wird der in den meisten Fällen eintretende Erfolg doch überraschen. Gegen Nachtschweiß» trinkt man vor dem Schlafengehen kalten, leichten Thee aus Salbeiblättern, auch ein GlaS Milch mit Beigabe von einem Löffel Kog> nat i> sehr gut gegen angeführte« Uebel. Figuren au« Gip« können auSgebes-fert werden mittels einer Kleifterauflöjung. Man muß eine dünne Auflösung aiuven den und dieselbe über die zeibrochenen Teile zwei- bis dreimal pinseln und die-s»lbe vom Gipse obiorbieren lassen ; zuletzt wir» ein frischer, dünner Ueberzug von Kleister aufgrtragen, die zerbrochenen Teile zusammengesetzt und in di.ser Stellung festgebunden, bi« der Kleister getrocknet ist Soll e eine dunkle Linie an der Außenseite entstehe», so kann man sie mit Areide adeistreichen. Da« Kochsalz ist in vielen Fällen eine wirkliche Arznei. Ein halber Theelöffel voll davon in ein wenig kaltem Waffer aufg löst und getrunken, wird so-gleich Sodbrennen oder andere Magenbe-schwerden erleichtern. Wenn die Menge nach und nach bis auf einen ganzen Thee-löffel und das Wasser bis aus einen Bier-telluer vermehrt wird, so heilt «» jeden gewöhnlich,» Fall von Unverdaulichleit! man kann diefe Gabe jeden Morgen vor dem Frühstück nehmen. Zu« Gurgeln bei Haleentjündung ist e» eben'o gut wie Chlorkalium «nd vollkommen unschädlich. Wenn man davon j.desmal und so oft man will, ein wenig verschluckt, so wird eS den Hais gründlich reinigen und nach und nach den Hustenreiz mildern. ES ist ein ausg»z'ichn»ies Mittel bei Biffen und Stichen von Insekten, e» ist serner wert> voll zum Stillen von Blutungen, besonder« nach dem Zahnziehen. In Gaben von l bis 4 Theelöffel in einem viertel bi« einem halben Liter warmem Waffer gelöst, wirkt e« in gewiffen VergiftungSsällen rasch als Brechmittel. Um Würmer au« Blumentöpfen zu vertreiben, begießt man frische A'all-nußblStter mit fiedend heißem Wasser und gießt mit diesem Aufguß, nachdem derselbe hinlänglich erkaltet ist, die Erde an. Die Würmer kommen aus der Obctfläche zum Barschem, wo sie dann leicht zu entfernen sind. Das Verfahren muß so lange wiederholt werden, di« alle Würmer ver, trieben sind. Statt der Wallnußdlätter können auch die Samen der Roßkastanien gerieben, abgesotten und verwendet wer-den. Auch dir Samen der Eichen leisten gleich gute Dienste. Ein biederer Wirt. .Geh, Nanni, schütt' wieder a wenig Glasscherben auf die Straßen, damit die Radler bei un» einkehren müssen." Gute Auskunft. Fremder: .Hält der Zug hier so lang», daß man ein Schnitzel verzehren kannI" — Geschäft»-reis.nder: ,0 gewiß !" Fremder : .Sie kennen wohl den Fahrplan genau ?" — „He-ichäjtSreisender: .Nee — aber dir Schnitzel I" Richtig. Lehrer: „WaS ist ein Dia-mant?" — Schüler: „Kohle." — Lehrer: „Richtig! U»d was ist Koks?" — Schüler: .Auch Koble." — Lehrer: „Sehr richtig! Und welches ist nun der Unterschied zwi-schen diesen beiden Arten Kohle f — Schüler: „Der Preis!" Schrecklich. Fritzchen (lieft in der Zeitung»: .Eine Dampfdrefchmaschin» wird zu taufen gesucht.".....6ii,e Dampfdrefchmaschine I . . . Aber Pater, das muß weh tun!" Grob. Wirt: „In Ihr Bier sind ge» tade ein paar Fliegen gefallen !" — @a" : „Gott sei Tank, dann biauch ich'« doch nicht ganz allein zu trinken!' Kasernhofb Ute». „Huier, det nenn'n Sie n Parademarsch '< Tel sieht ja jeiade aus, als wenn 'n Sumpshulm '» Kner bummel macht!" — „Warum bekommt der Soldat alle zehn Tage seine Gebührnisse?" — nen magyarische Gewaliberrschafl »ie Schulte»n wund drückt und die sich vor Augen Holten! wie sehr man ihre ehrliche Be» Keift, rung m den ctnfnMrn Befreiunp«kämpsen ent-iäuscht uno übel gelohnt hat. Wird die abwä-(ende Vernunft die Leidenschaft übertönen? Daran ist bei der Stärke magyarischer Leidenschaftliche« sehr zu zweisein und die Zukunft birgt in ihrem Schoße für un« wahrscheinlich reiche Ueberra-schulden. E« will un« scheinen, al« könne an Kehl« mapyarischen Uebereifer« ein frohe« Zu» kunNtboffen für die Lage deS ungarländischen Demschium« anknüpfen. Magyarische Ritterlichkeit. Eine der peinlichste» Scenen der letzten Avgeordnetenhau«sitzung »ar die Anspeiung der Minister durch den Abg. Pozsgay. Al« die Minister sich nämlich au« d«m 6aalc zurückzogen, kam ihnen Pozsgay entgegen tut» rief ihnen Schimpfirorte zu. Er felrst erzählte, »aß er dem Honvedminister in« Gesicht, dem Justiz-«mster in« Aupe gespuckt, die anderen jedoch nur «n ihrer Kleidung beschmutzt habe. Englische Perläumdungen «es Krtgers der teutsche» Kaiserkrone Der Daily Expreß hat die Behauptung aufg» stellt. Kaiser Wilhelm sei zur Dickung der aus ihm lastenden Ausgaben ge-«öliftt gewesen, von einigen feiner reichen Unter» lanen Geld zu leihen; er Hal-e niemal« von »reußischin Adeligen Geld geliehen, aber von großen Magnaten de« Kausmannstande« und Industriemillionären. Diese Erzählung, die den Siemoel bo«hafter und frecher Erfindung deutlich zur Schau trügt, ist auch in viele deutschsemdliche Blätter Oesterreich« übergegangen. Die Nord-deutsche Mg. Ztg. wurde zu der ausdrücklichen Feststellung ermächtigt, daß Kaiser Wilhelm nie» «als auch nur einen Heller ge-11 r § t hat. Gedenket Mette« und Legate»! daher! >>e trafen gestickte Gazekleider, weiße Kchuh? und Spitz'ntiüie zum- Ausflug in den Wald und Gufie lagt verächtlich: „Na, ja. einer bat Beistand süt'n Groschen und einer bloß sür'n Dreier!" Wenn sie auch vorher gezankt hat, jetzt fleht sie doch wohlgefällig zu, wie die glückselig lachenden Kinder verschwinden. Die Freude ist ihnen ja zu gönnen — und man hat so einen scho»en, ruhigen Tag. bi« die niedlichen, kleinen Rarfer wieder nachhause kommen l Mervarid. Ipietmanns ßntsagung. Christa llenklar Rinnt hin der Bach. Und sinnend schaut ihm Der Epielmann nach. „Wo wirst du weilen? Im schattigen Hain, Aus blumiger Wiese, Am sonnigen Rain?* »Nicht werde ich rasten, Ich eile zum Meer." Warum, mein Herz. Pochst du so sehr? Ich weiß wohl, du träumest Bon wonnigem Glück. Laß fahren die Hoffnung; Nie kehrt eS zurück. Äus Stadt und Cmtö. JBetltifef. 25. Juni: Parkmusik von I I bi« 12 Uhr vormit- tag«. — Abend« 8 Uhr Musikverein«, konzert im Hotel .Stadt Wien^. 26. „ Oeffeniliche Impfung im Stadtamte um 3 Uhr nachmittags. 29. . Vollversammlung des .Deutschen Ge-weibebunde»' im Gasthause »Zur Traube" um halb 2 Uhr nachmittags. Sodann gemeinsamer Ausflug über den Reiterberg in das Waldhaus; dortselbst gesellige Zusammenkunft der Familien der Gewerbebundsmitglieder. ßillter Hemeinderat. E > l l i, 23. Juni. Der Vorsitzende, Herr Bürgermeister Julius Rakufch eröffnet nach festgestellter Beschlußfähig-keil des versummelten G.meindeausschusses die Sitzung und teilt mit, daß thrn kurz vor derselben ein Amttbericht übergeben worden sei, welcher die Regelung der Baulinien in der Neugaße, der ver» längerten Ringstraße und des Bitmarckplatze« betrifft. Die Angelegendeit sei dringlicher Natur, weil ouf dem Bi«maickplatze ta« „Deutsche Hau«-gebaut werden soll und dieösall« schon Vorarbeiten gemacht wurden; die Sache müsse jedoch vorerst durch den Bauausschuß einer Beratung unterzogen werden, weshalb er, der Bürgermeister, diesen Ge-genstand dem genannten Ausschusse zuweisen und sodann für Montag eine außerordentliche Gemeinde-ausschuß-Sitzung einberufen werde. Sodann berichtet der Vorsitzende über den vom Stadtschulrat Eilli gefaßten Beschluß, betreffend die Errichtung einer Fo>tbildung«schule für Mädchen. (Siehe den besonderen Bericht in der gleichen Rum-mer unsere« Blau.« über diesen Gegenstand.) Für den Rechi«au«schuß berichtet dessen Ob-mann Herr Dr August S ch u r b i über die vorliegenden Gesuche um Zuerkennung de« He mal«-rechte« in der Stadt Cilli. Ueber lies fälligen Au«-schußamrag wird den Eingaben des Franz Slatschek und Anton Lubei stattgegeben, hingegen wird das Ansuchen des Joses Ostir abgelehnt, weil derselbe erwiesenermaßen den zehnjährigen Ausenihalt in Eilli durch Uebersiedluug in die Umgebung unter-brachen Hai. Für den BauauSschuß berichtet dessen Obmann Herr Dr. Joses K o v a i s ch t t s ch über einen Amtsbericht, betreff nO einen sanitären Uebelstand in der Spiialgasse und beantragt, daß die Aus» stellung eines öffentlichen Pissoirs in dieser Gaff« im Sinne eines Ichon bestehenden Gemeindeausschuß-Beschlusse» durchgeführt werden soll. (Angenommen.) Für den Finanzausschuß berichtet dessen Ob» man» Herr Dr. Eugen N e g r i über eine Ein-gäbe des Schuhmachermtist-r« Michael Maischegg, in welcher derselbe um die käufliche Ueberlaffung deS städtischen Hauses in der Bü'gerschulgasse Nr. 2 ersuch«, und erklärt, baß der Finanzaus- Was zitterst du. Herz, In bangem Weh? Wa» wünschest du eitel, Daß je es gescheh'? — Wem einmal im Leben Die Norne nicht hold, Hat nie noch gefunden Der Minne Sold. Nicht kennt ja der Spielmani Ruhe und Rast, Äort treibt ihn das Schicksal In jäher Hast. Am Saume des Waldes, I» kurzer Ruh'. # Da ruft er klagend Dem Bächlein zu: „Nimm hin mein Hoffen. Mein Glück und Lei» Und trag e« zum Meere Recht weil, recht weit \" Mir bleibe nur eine«: Der Saiten Gold. O rausche mir Frieden, Du Leier hold! — Cilli, im Juni 1905. E. M. Seite 3 schuß grundsätzlich nicht abgeneigt wäre, einen Antrag aus Verkauf diese« Hauses zu stellen, allein ei müsse vorerst ein bestimmte« Anbot vorliegen; e« wird daher vorläufig der Antrag oestellt. Matschegg aufzufordern. sich über die Höize ve« Kaufpreises zu äußern, zu welchem Zwecke der Gegenstand zu vertagen ist. (Angenommen.) Herr G.-A. Dr. Eugen Negri weist sodann daraus hin, daß wie stadtbekannt ist, die Amislokaliiäten d»s hiesigen k. k. Haupisteuer» amies sowohl in räumlicher, wie auch in byjie» nischer Beziehung den an sie zu stellenden Anfar» derungen in keiner Weise genügen uno daß es nicht allein im Interesse der in denselben amiie» rtndtn Beamten, sondern auch im Interesse der steuerzahlendkn Parteien gelegen ist. daß das Hauptsteuerami die schon lange allgemein als not-wendig erkannten Raumlichkeilen erhalte. Er stelle daher den Antrag: Es sei der LandtagSabgcord» nete der Stadt Cilli Herr Motitz S t a l l n e r zu ersuchen, bei der k. k. Finanz-LandeS-Direktion in Graz dringend vorstellig zu werde», daß da« k. k. Haupisteueramt i» Cilli baldigst in entsprechenden Räumlichst iien untergebracht werde. E« wirk» sowohl die Dringlichkeit, wie auch der Antrag selbst allgemein angenommen, worauf der Voisitzende die öffentliche Sitzung schließ«. der eine vertrauliche folgt. Permählung. Montag nachmittag findet in der Ptarikirche in Tüchern Die Vermählung de« Herrn Karl Strauß, k. k. Post^sststenien in Cilli m» Fräulein Baldi Tekautz au» Siotä statt. Evangelischer Gottesdienst. Heute Sonntag den 25. d. M.. um 10 Uhr vormittags findet in der einpeitschen Kirche ein öffentlicher Gottesdienst stau. Abmarsch des Laadweßr.Aaous. I» der Nacht von SamSiag auf Sonntag, um 12 Uhr 15 Minute», erfolgte der Abmaisch des hier garni-sanierenden 2/26. Landwehr-Bataillon« zu den Regimentsüdungen nach Lortsch. Kleine cheneralllabsreife Die UebungSgruppe III der kleinen Generalstadsieise. mit 3 Stabs» Offizieren, 17 Oberoffizieren. 51 Mann und 41 Pferden ist in Cilli. das für den 25. d. M. al« Nächtigungsstation bestimmt ist. eingeuoffen. Errichtung einet A«rtvild«ng»schule für Mädchen in ßilli Der Stadtschulrat Eilli hat in seiner Sitzung am 19. d. M. Beschlüsse gefaßt, die nicht allein Zeugnis von dem Wohl» wollen ablegen, das die berufenen Faktoren der lernbegierigen Schuljugend entgegenbringen, son-dern auch Zeugnis dafür find, daß die leitenden Manner sich genau darüber klar sind, wa« den Mädchen zu lernen notwendig ist, um für den Eintritt in da» praktische Leben vorbereitet und gewappnet zu sein. Geleitet von der Erkenntnis, daß für Schülerinnen, die sich sär den Hau»hal-tun««- oder Geschäslsberus gründlich ausbilden wollen, die Absolvierung der 3 klaffigen Mädchen» bürgerschule allein nicht genügt, wurden vom Stadtschulrate folgende Beschlüsse gefaßt, die schon mit Beginn dies-» Schuljahres in Wirksamkeit treten werden. Der Stadtschulrat errichtet anglie-demd an die Mädchenburgerschule eine Fort» bildungsschule für Mädchen, welche einen gewerblichen Charakter tragen soll; in derselben werden nach bezeichnete Gegenstände gelehrt werden. Deutsche Sprache und Literaturkunde, kaufmännische Buchhaltung und Korrespondenz, kaufmännische» Rechnen, Freihandzeichnen, Steno» graphie, weibliche Handarbeiten und Arbeit»kunde. Anschließend daran soll jenen Schülerinnen, die eine noch weitere Abbildung genießen wollen, auch die Möglichkeit geboten werden. Unterricht im Zeichnen. Malen und fremden Sprachen zu erhalten, für welchen besonderen Kur» selbstoer« ständlich auch ein besondere» Unierrichi»geld zu entrichten sein wird. In diese Schule können auch Schülerinnen an» anderen Schulen, sowie au» sremden Schulsprengeln ausgenommen werken. Die vorangesührte Unlerricht»einteilung ist vorläufig nur eine provisorische und wird nach Ablauf de» ersten Schuljahre» und ausgrund der Ersahrung»» ergebnisse eine wettere Ausgestaltung erhalten, wobei schon jetzt insbesondere an die Angliederung eine» Koch» und Wirtschaft»-Unterichte» gedacht wird. DaS zu entrichtende Schulgeld wird sehr gering demeffen sein und werd.n unbemii-teile Schülerinnen von demselben ganz oder teilweise befreit werden können. Nach» Lcikc 4 dem bet Beschluß de» Stabtschulrate« mfo- ferne ber Zustimmung beS Gemeinbeaußschuffe« be» darf, al« die Stabigemeinde über die Bewilligung der erforderlichen Mittel zu entscheiden Hai, brachte der Bürgermeister Herr Juliu« Rakusch die Angelegenheit 'in der Sitzung vom 23. Juni d. 1. vor den T,»einberat und wie« in seinen Au«» führungen vor allem baraus hin, daß die Anregung zur Errichtung dieser Schule von dem Herrn Stadt» schulinsspekior Hrn. Franz F t i s ch ausgegangen sei. Herr Frisch sei al« Schulinlpektor der Stadt Cilli überhaupt stel« bestrebt gewesen, all»« zu «un. wa« für die Förberung be« Schulwesen« in Cilli al« notwendig erachiei würbe unb bade sich auch dieser Ausgabe mii Mühe und Wohlwollen unter-zogen, dader ihm der wärmste Dank gebühre. Diese «»«sührungen wurden allseitig mit Befriedi» gung zur Kenntni« genommen und e« wurde über Antrag be« Bürgermeister-Stellvertreters Herrn Saniiäi«rat Dr. Gregor I e s e n k o stimmenein-hellig beschlossen, daß die Siadtgemeinde Cilli die erforderlichen Kosten für die zu errichtende Fort-dildung«schule übernimm«. E« ha» somit auch der Gemeinderai abermal« seine Schulsreundlichkeit an den Tag gelegt und dadurch erhärtet, daß ihm da« künstige Wohl der Schuljugend am Herzen gelegen ist und daß er geneigt ist, durch Öpser» Willigkeit der Schuljugend Gelegenheit zu geben jene« Maß von Wissen und Fähigkeiten zu er» reichen, welche« allein befähigt, eine geachtete Stellung in ber menschlichen Gesellschaft einzu« nehmen. Diese Beschlüsse werden gewiß auch von den Eltern der Schulkinder mit lebhaftester Freude begrüßt werben. 7«tKm«stt. Vvrtrag«ordnunq zu der heule Sonntag vormiiiag« 11 Uhr stattfindenden Park-«usik: I. „Oesterreichifch'. Marsch von Vurkhardt. 2. Ouverture zu „Athalia' von F. B. Mendel«-söhn. 3. „Diesen Kuß der ganzen Weli', Walzer von C. M. Ziehrer. 4. «Da« erste Herzklopfen'. Konzertstück von R. Eilenberg. 5. „Hain ber Liebe", Intermezzo von Lnbwig Schachenhoser. 6. .Jetzt geht« lo«", Marsch von F. Lehar. Konzert K«tel .Stadt 3Pte*\ Heute Sonntag b Uhr übend« findet im Hotel „Stadt Wien" ein Konzert der Musikvereintkopelle mit folgender Voruag«orönung statt: l. „Cillier Bürger-Marsch' von Ludwig Schachenhoser. 2. „Ganz Allerliebst". Walzer von E. Waldteufel. 3. Ouverture „Die Fingal«-Höhle" von B. Mendel«sohn. 4. .Bauernhochzeit", Burle«ke von A. Czibulka. Erklärung: Au« der Ferne naht ein Hochze>t«zug mit den Dvrsmusikanten an der Spitze, und bewegt sich in die Kirche, au« welcher Orgel» fpiel ertöne. Nach vollzogener Trauunq verläßt olle« die Kirche, woraus die Neuvermählten die Glückwünsche der Anwesend.'« entgegennehmen, so-dann huldigen alle dem Tanze. Plötzlich ent-spinnt sich ein heftiger Streit, welchem der Nacht-Wächter, zur Ruhe mahnend, ein Ende macht. 5. „Aus der Wacht", Solo sür Flügelhorn von A. Dierig. 6. »Neue Wiener DolUmustk", große« Potpourri von R. Komzak. 7. Ouoeriure «Ban-ditenstreiche" von Fr. Supp^ 8. „Die Schlittschuh» läuser". Walzer von E. Waldteufel. 9. .Lustige« Marsch-Potpourri" von R. Komzak. 10. Schluß-«usik. Deutlcher Hewerbevnud ßili Am 29. d. veranstaltet der „Deutsche Gewerdebund' einen Fa»ilienau«fluc>, welcher nach den Vorbereitungen, die bereit« petroffen wurden, einen recht schönen Verlauf verspricht Um halb 2 Uhr findet im Gasthose „zur Traube" ein« Vollversammlung statt. Nach der Versammlung wird ein gemein» samer Spaziergang über ben Reiterberg in da« .Waldhau«" unternommen, wo eine gesellige Zu» sammenkunft der Familien der Gewerdedund«mit» glieder stattfindet. Für da« Vergnügen ist in au<» giebigster Weise rorgesorgt. Außer ber Cillier MusikvereinSkapelle wird auch der Männergesang-verein „Lie^erkranz", der seine Mitwirkung in liebenswürdigster Weise zugesagt hat. mit seinen Vortragen erfreuen. Ein besondere« Augenmerk ist aus die Unterhaltung der Kleinen gerichtet, denen die geplanten sehr hübschen Spiele viel Freude machen dürsten. Für die leibliche Erquickung ist selbstverständlich edenfall« in bester Weise vorge-sorgt. Wir machen die Herren Gewerdebund«» Mitglieder besonder« auf die gesellige Zusammen, kunst ,m „Waldhause" aufmerksam und werden dieselben durch den Vergnügungsausschuß ersucht, auönahmSlo« ihre Familien mitzubringen. Der Ausflug in da« .Waldhau«' finde« bei jeder Witterung statt. , a,* * 23. $eauchungS-hast, die man über sie >eit einem Monate verhängt hat. unter ber Bedingung aus freien Fuß gestellt, baß sie ihren AusenthallSort Bidem unter keinen Umständen verlassen. Favaksqnalm — das neueste Kampfmittel der ?etvake». Fuhr da jüngst eine Dame von Laibach nach Cilli. Da sie mii vielen ihrer Schwestern die Adneiaung pegen jeglichen Tabak-rauch teilte und ihn als arge Belästigung sür ihr AtmungSorgin empfindet, wählie sie zur Fahrt ein N i ch t r a u ch e r - A b t e i I. Sie fand hier al« Reiftgeiellichast ein Psäfflein und mehrere Bauein mit ihren Ehehälften vor. E« dauert nicht lange, so steck« sich der geiiliche Herr.Eine" inS Ziff rblait. Unsere Dame räusperi sich zuerst und wirf« einen schüchternen, jedoch vielsagenden Blick aus vie Aufschrift: .Nichtraucher'. Vergeben«. für so zarte Winke war da« pfarrherrliche Gemüt nicht empfänglich. So verfuch e sie e« denn mit einem in höflichste, ja devote Worte ge-kleideten Hi»we>« aus die Bestimmung de« Abteil« sür Nichtraucher. Aber damii war sie an den Unrechten gekommen. Einem Gesalbien de« Herrn Vorschriften mache» zu wollen, ihn zu einen ge, wödnlichen Sterblichen zu degradieren und noch dazu in der deulschen Sprache! Einen Augen» blick schien e« ?ast, al« gerate der Ange>prochene au« dem seelischen Gleichgewicht, dann aber tat er mit größtmöglichster Würde erst rech, ein paar er Zi tüchtige Züge und «it «ine« geradezu diabolisch» sprach er dann c>«!asstn die groben Worte au«.- .Solange hier nur deutsche Aufschriften sind, solange weide ich ruhig weiterrauchen.' Beifällige« Schmunzeln «n der Ruade. Böse« Beispiel verdirb» gute Sitten. Bald dampf, die ganze Gesellschaft, daß sich Gott erbarm uno ba« Abteil ist in kürzester Zeit von dichten Rauchschwaden erfüllt. Nua winkie der unter so galanten Rittern weilende« Dame durch allen Dunst und Nebel hmvurch nur ei« Sternchen der Hoffnunn, ba« ist der Konduk» teur. Von ihm ist radikale Abhilfe zu erwarte«: Allein — Prost die Mahlzeit! — auch er hält mit im Raucherklub, auch er ist sündig, kostet vo« der verboienen Frucht, nimm« mii einer eleganie« Verbeugung ba« ihm dargeboiene Krau« und ver» duftet damit, da« Fräulein herzlos ihre« Nöte« überlastend. Nach der gemachlen trübe. Erfahrung verlor die Heldin der Geschichte jede« Mut, noch an eine andere Türe zu klopfen und da« Rauch» verbot zu erzwinge«. Schade, wir hä ten de» Her-n in der Kutte und feinen Nachbetern und Nachahmern gern ein paar Keinchen Bußgeld ge-gönnt. * Miedet ei» petvakisches Iiasko A» Sonntag feierte der windtfch-klerikalt Arbeiterverein in Trifail dv« Fest der Fahnenweihe. In der wtndifchen Pr.ße wurde dafür gewaltig Stimmung gemacht. ES hieß, daß fear viele auswärtige Vereine, mehrere GefangSvereiue. d«r Cillier Svkolverein u. s. w. ihr Erscheinen zug«» sagt hätten. Der Ausfall war aber ein fehr kläglicher. Von den v elen angekündeien Vereinen, war nur der Verein ,v«I»vsKo poäporuo ärusteo' er-schienen. Ein kleine« Häuflein u»>sormier«er Knappen, der obgenannie Berein au« Cilli und einige G ockei knechte au« Trifail und Hrastniga. von >2 Gendarmen e«kvrttert. zogen durch de» Ott un> aus einer Wiese sand dann da« .F-ft' statt. Die neugierige Jugend mitgerechnet, wire» e« vielleicht hundert Personen, die den saldungS» vollen Reden deS Herrn Rehdvck und seiner Ge» fmnungSgenofsen lauschten. Bezeichnend sür de» Charakter derjenigen Leute, die den windisch.klen-keilen Trifailer Arbeiterverein leiten, ist ein Brief, den ber sozialdemokratische Parteisührer Mlaker in Trisail erhielt Der AnnonymuS, der fich nicht schwer erraten schreibt darin u. a.: M ater sei nicht de Fuyrer vo« Ardeitern, sondern einer Räuberbande und forderte die Soziatv.mokraie» auf, wenn sie Mu« haben, zu diesem Feste z» kommen, dor« werde man iynen gehörig b-i« leuchte«. Die Soztaldeaiokraten denen es em leichtes gewesen wäre, da« Fest zu stören — « gibt dor« über 2000 organisierte Ardener — gaben auf diese rohe Herausforderung die tidbt'gi Aniwvrt, sie ignorierten sie. Amtshöflichteit eine» »indischen Hemei»-devorftehers. Bor einigen Tn >en überstellte »er Schiibführer der Stadtgemeinde Cilli eine« Bettler an seine Heima««gememde S v 11 i n et bet Cilli. Al« der Schubführer mi« dem Schudl,»ge zu« Gemeindevorsteher Andrea« S e v i e k kam unl» ihm den deut chen Ueberstellung«beschluß de« Gemeinde Cilli vorwie«, erklärte ihm dieser mit brü«ke» Worten, daß er Nicht deuisch verstede UN» deutsche Zuschriften nicht annehme. AI« dr Schubsüh'er erklärte, daß er nicht srüher fort-gehen könne, bi« der Schüblina Übernommen sei. wurde der Gemeindevorsteher so wütend, daß er mir den Zädnen knirschte, mit geballter 'Fault auf d-n Tisch scdlug und dem Schudsüdrer de» Ueberstellung«be>cb>uß mit den Worten: .Richt einmal auf dem Tisch in der Gemeindekanzln darf eine .nemischurifche' Zufchrifi lieaen' vor die Füße warf. Der amt«höfli1i Gemeindevorsteher faßte sodann den Schubsüvier bei der K hie und e« wäee demselben sehr übel ergangen, wenn sich nicht die Frau d-S Gemeindegewalttgen ,i.'S M'ttel gelebt hätte. Au« diesem Vorfalle, der üdripenS hier im Unterlande gar nicht vereinzelt dasteht.kann »an ei messen, wie wen die vervaki» sche Verhetzun« selbst die ob.rsten Gemeinde» organe zum verbissensten D«ufchenhasse ireidm kann, so daß sie, die ja in erster Linie >ur Wahrung «er öffentlichen Sicherheit und Anke berufen ftnb, in fo>cher Weife dem G fetze Hod» sprechen. Der Umstand, daß ber überstellst Schüd-ling ein naher Verwandter de« Gemeinoe» Vorsteher« ist, erscheint keme«weg« geeiane«, sa< Vorgehen de« Gemeinvorsteher« zu entschuldige« und hoffentlich wird die Behörde auf Grund der (Fortsetzung ftev« Beilage.) Beilage zu Nr. SI der „Deutschen Wacht". Pik Kleinen Leute vnn die kleinen L«ut« beijammenftjen und in# Reden taue;, dann ist .» jslr sie ein Liebling^ihema. borfllwt ß jliliiippbKtf ii, wie gut es doch die Reichen haben. Geld > fische Grenze erreich!. Hier endet die Macht de« Gelde« und die Parität lrilt ein zwischen Arm und Reich. Uebri. ' gen« sind speziell auf diesem Gebiete Wissenschaft und Technik auss eifrig»« bemüht, die Grenze zu verwischen und auch den Äermsten der Errungenschaften der mobernen Heil-Methoden teilhaftig werden zu lassen. Greisen wir nur ein Beispiel heraus. So ist heute auch ein Arbeiter mit ge-ringem Wochenlohn imstande, feine Linder mit Kusekes Kindermehl und Kuhmilch zu ernähren, da dasselbe den Kindern nur als dünne Suppe gereicht wird, welch« in V, Liter nur ein Eßlöffel ttufeke« «indermehl enthält. Diese geringe Cuarnität des Kindermehles genügt, um di« Kuhmilch leichler verdaulich zu machen und den Mhrgehalt derselben zu erhöhen. Kufekes Kindermehl fördert die Knochen- und Muskelbildung, «gelt in h«rvorragend«r Weif« die Verdauung und zeichnen sich di« damit ernährten Kinder durch gutes Gedeihen au«. kctitl «statteten Anzeige demselben in geeigneter inst klar machen, daß auch für einen Gemeinde« msteher die strasgefetzlichen Bestimmungen zum Nu«e der öffentlichen Organe gelten. pn ZleSerfall auf Padfahrer bei Krojaaa. Kqenüber den Avleu. nuup»verjuchen der Südstei-!>chen Preffe hält unser Gewährsmann an der Slhrh.il seine» Bericht?« f.ft und erhär'et die« (■j;t anderweitig^ iluSjaptn Die Süd st i-ische Zi.sse uirft in ihrer g,streichen Art die Frage üf: 92un motten wir doch gerne wissen, wohin ?n ang blich vom Radfahrer erschossene Ander siekommen ist. da weder in Trojana noch n der Umgebung von einem Erschossen.» oder tan «tiras besannt ist. E>n Eischossener oder : toter! Einsall dein iRjrne ist Sü^steirtsche Presse! stellen übiigen» fest, daß in unserem Beuch e »« einem Erschossenen nicht die Rede war. so»-'tan, daß durch de > Schuß eine« Rabsahrr« r.n Angreifet «etroffen rour« und umfiel. it blieb »er jesuitischen Verschlagenheit voibchal-^ daraus einen Toten zu sadiüi i«n. Daß der ifjenbar nur verwunde» Angteiset nicht hingehen „ld, um gegen sich die Siiaiatizeige zu 'rfUitlen, > nst "» wohl jedeiwann.außer iiido d,n Machern Vi „Suästiit. Presse' erfindlich. W>» die Dei! -■ beu«ff', m i' dei en der geistliche A tikel-ichrtibft seine Au«iÄH u-wen b endet jo haben wir tHuauf nur da« Cp ichwort zur Antwoit: „B i H», Dvmmiian ist die Grob't«t Hauskaplun!" Z»ie slovenische Auswanderung. E« ist be. laut, daß d e Slowenen in der Botksv rmehtung i«i ihten deuijchen Nachbartt gewaltig überflügelt inten. Da« hat nicht tiuü.icht seine» Grund Mtti', tos; die sloneiilschen Familien weniger mii inchein Ätndujf, en bedacht seien, u i die deui» njeii: ii findet di fe auffallende Er'cheinung viel« nur ihr, Eiklärung zum Teil in dem Umstände, »Ü Mreiche Slovenen zum W inderslabe greisen, vrc allem ist e« Kran, da« die meisten Au«° Iktoderer ü e>« Meer sendet, denn hi-r find eben vl- schlecht, sten Das,tn«bedin,,ungen gegeben. Die t>°?iiiis^e Presse hat ausgerechnet, da« der zehnte toi de« Bolle« der Heimat den Rücken gekehrt d«i iwd zwar nicht der schlecht,ste Teil der Be-w!tcTun(i, sondern au«erlesene getan e und kiästige Ü'SK in der Vollkraft der Jahre. Diese Tatsache gilt de« Führein viel zu denk.n, denn ei sind kirne Auslichten vorhanden, der Bewegun.-. Herr j» irerdtn und fie einzudämmen, sie wächst sich sogar immer mehr zu einem Sorgenkind» aller Mtiiasllen Slov n,n au '. Slivenische Soufercnjveranstalter Vor etwa drei Jahren konstituierte sich in Wöllan bei Cilli ii» Lomilee. bestehend au« den Vertretern der Ge-»mde-Tekreläre und den Beamten autonomer Be« '.öden, ilü* Komitee hatle sich, oder lichter ge-jdat. jchien sich ein vollkommene Reorganisalioii dir total otilotlKtt» DilnfteSverhättiisse zur Aus» gäbe Gemacht zu haben. All-in das alle« stellte ich nun a!« Humlug he au». Die Bestätigung schrie. wie per „Äraztr Tagespost" geschrieben »it», die für den Pfingstsonmag »ach Laibach ein-berufene .Allflovenische Gemeinde-Lekreiär-Kon. ferei j. In allen sloveoischen Blät,ern war in der Pjiiigftwoche ein gleichlautender, enthusiastischer Ausruf zur Eiudetusung einer allgemeinen flttfeoi Konferenz in Latbach zu lesen. Darin war wohl da« Pro^ra» m und ungesähr die Zeit be-zeichnet, doch fehlte je^e Bezeichnung des Ver-Mmlun^sori's. Min nahm allgemein an, da« toiiitte werde nach Maßgabe der Zahl der erschie-nnitii Beteiligten erst an Ort und Stelle, also in Laidoch. ein Lokal wählen. Die Teilnehmer kamen *« ollen Seiten nach Laibach; man suchte nach de« VersammlungSo>te, nach dem Komitee, in M» ftrößeien Lokalen, man bestüim e die Polizei, de» Magistrat, die Redaktionen, Bekannte und Freundei alle« vergebens! Keine Spur von einem Braute«, geschw.ige denn von einer allslovenischen Smeinde-Selreläre-Konferenz I Man bemitleidete die irregeführten Teilnehmer einerseits, anderseits lachte man sie wieder aus. Gar mancher wünschte, Laibach nie gejehtn zu haben. Nun erwartete man wenigstens eine Aufklärung über diese famose Geschichte; ober auch umsonst. „Slovenski Sftarod" war offen genug, die ganze Geschichte als eine .'kandalöje Fahrläfsigketf zu bezeichnen. Auf diesen Borwurf hin hoffte man wenigstens eine Erklärung zu erhallen. Nichts ist geschehen! Ob sich die slooenischen Gemeinde Sektetäre diese Lehre zu Nutze machen werden? Per Hrtte allgemeine Aeamteuveteiu der österr. unpar. Monatchie hat auch für das Schul-jähr 19O5/0Ö einen Betrag von 38.000 K bewilligt, welcher an Kinder bezw. Waisen von mittellose» Vereinsmitgliedern zum Besuche von öffent-lichtn Bürger», Fach-, Mittel» un) Hochschulen Oesterreich Ungarns zur Vergebung gelangen wird. Außerdem stehen rem Verein sür Unteirichtszwicke noch eine bedeutende Zahl ganzer uns halber Frei-platze und sonstige wertvolle Begünstigungen an Pnvat Lthianstalien für die Gegenstände des ym» liujiu i «, der Realschule, für gewerbliche Ausdil-dung. an Handel«», Haushaltung«-, Industrie« schulen, an BildungSanstalten sür Kindergärtnerin-nen, Miltlärvo bereitungs«, an Musikschulen, an Pensionalen und Erziehungsinstltut>>n, an Sprach-, Sienograp ie- und Mashinschreib-, Volks- und Bürger«, Zeichen-, Modelier- und Malschulen. so-wie an Uiiterrichisanstalten sür Ausbildung im Turnen und Ftchlen in Wien. Gesuche seitens jener Mitglieder, welche schon vor dem 1. Jänner 1902 dem Vereine beigetreten sind, sind bezüglich der Unterrchisbeilräge bis spälistens 24. September P. I, j ne um Zuwendung von Freiplätzen bis längsten« 15. August bei der Zentralleitung de« Bereine«, Wien, I, Wipplingerstruße 25, einzu-bringen. Aründuug ein» Peichsvervandes der kaufmünuischkn AugeSeSten. In den Reich« hallen zu Wien wurde am Pfingstsonntag eine sür die deutschen Handels», Industrie- und Pri-vatiiigestellten Oesterreich« bedeutungsvolle Be-rufsgenoffei.schast gegründet. Ueber Anregung de« V.rbande« „Alpenländischen Handel«angestellter in Graz^ vereinigten sich die giößten deutschen Lokalverein de« Reiches zu einem ReichSverband. D.r Verband führt den Titel »Reich«verband Anker' der deutschen Handel«-, Industrie- und Prii'atangestellten Oesterreich« und hat seinen Sitz in G r a z. Seine wirtfchafllichen Bestrebungen bekleben in Gewährung von Stellenvermiitlung, Unterstützung bei Stellenlosigk it, Rechtsschutz, Kranken-, Sterbe-. Witwen- und Waisen-Unter-stützuiigSkaffe, Alier«versorgung un» Jnvaliüilät«-fasse, Eerichtui g von Genesungsheimen. Spar- und Dirlehetitkaffe, Autknnst.i, Reiseunterstützuag uns Erwirkung ö'oncmifcher Begünstigungen für die VerdandSmitstlieder. In sozialpolitischer Hinsicht erblickt der Verband seine vornehmste Aufgabe in b«m Bestreben, ka< Ansahen deS deutschen Handelsstandes zu heben und di« Lage aller geistigen Arbeitnehmer zu verbessern. Anmeldungen zum Beitiiu werden von den Ortsgruppen, Gau-leitungen und der Hauptleitung, Graz, Friedrich-gaffe 8, entgegengenommen. Die Gründung de« ReichSverbande« „An?«" ist unter d n denkbar besten Aussichten erfolgt, zumal ste durch die Ver» «inigung zahlreicher Lokaivereine zustande kam. Aetshuuug. Dem Wächter Franz S o r f o der Süvvahnstation Steinbiück. der durch den am 12. April gemachten Fund eine« Pakete« spoliiener Briefe die Entdeckung einer im groben Maßstade betuebeiitn Spoliierung von Briefen auf der Siricke Wien—Trieft ermöglichte und dadurch zur Verhaftung det Täters namen« Niemetz wesentlich beitrug, wurde von der Postdirektion eine Belvh-nung von 100 Kronen übergeben. Niemetz wird sich im nächsten Monate vor de» Geschworenen in Cilli zu verantworten haben. A» Anbetracht der warme» Jahreszeit soll-ten die Hausfrauen folgende« beherzigen: Durch Zersetzung der Nahrung«mi>tel bilden sich defon» der« schnell im Sommer Gifte, die nicht nur schwere Erkrankung n, sondern sogar den Tod ver-Ursachen können. De«bald sollen Fischreste, die vom Mittag übrig geblieben sind, noch am Abend de«selbS Rauchfleist verkaus». H»rr Zöchling erslaiieie gegen Sen'ha wegen rieser gänzlich undegründ»!»» Anschuldigung di» Anzeigt un) bei der Haupt» Verhandlung am 23. d. wurde Anion S»nitza zu str»ngem Arrest» in der Dauer on acht Ta^>n und zum Kostenersatze verurteilt. Srieskasten t>er Schristleitung. Die Vorsehung der Goitscheer R-is beirach-j tunken mußt, an» technischen Gründen sür die ' nächste Blaiisolge zurückgestellt werden. Kitelfrage Wir danken Jdnen die «reu»d-lich» Glsinnung. Der unberechlifti, Tii-l d»« be treffenden H rrn enifpringt wohl nicht »iner per-sönlichen Schwäch», er wurde ihm jedensall» von Leuttn beig»l»gi, die ihm angenehm sein wollten, ihm jedoch damit einen üblen Gefallen »rweis»». Wir hatten un» bi»her dem allgemeinen Brauch» geküg«. vermischtes. Gedächtnis der Kiere Der jüngst, Besuch deS Hamburger Tierhändler» Ka 1 Haginbeck im zoologischen G »rien von Nevtzork Hai einen inie-ressante» Btwei» dafür erbrach', wie lan»,e und wi» treu da» GedächiniS von Löwen und Tigrrn unter Umständen sich zu bewähre, weiß. Hatten» deck Halle sich bei seinem Eintreffen beim Direktor Hornazir nach zw»i Löwen u»d zwei Tigein, di» er vor zwanzig Monaten an daS Jnstiiui tierfauf« Halle, «kündigt, und dab»i di» Ansicht geäußer«, daß die Ti»r» sich v»wiß riesig f>euen würeen. ihn wi»d»rzus»h»n. Auf geäußerien Zweifel b«tralen Hagendtck und Hornazi» da» groß» RaubtitrhauS. bi» si» zu cin»rn Punkt» kamen, wo si» sowohl di» Löwen und di» Ti^tr sehen konnte». Dann rief Hagenbeck aus Deutsch: .Wie geht » denn Que.ine und Wilhelm? Und wa» ist au» m.iium Couni und uicincc Counieß g'word n?" Di» Löwi» Qutenit erwach!» zuerst au» der zuvor leobachieien Apaihi» und btgrüpie ihre» a t da» dröhn.»de QuauUi der Tier. stimmen war von solcher Gewal«. daß die Besucher schleunigst da» Weil, siichi-n. Quee>i» und Wil> heim kämpfl»n dann, an da» G»««r sich drängead, um den nächst.n Platz z» dem sich nähernde» Herrn Hagkndeck langte dann mit beiden Hände» hinter daS G tier. streiäiklie und kraut» di» Löwen wie HauSkatz n — sin» Zärtlichkeit, di» »r. bei. läusig bemerki, d»m Tigkipaar» Couni und Coun-ieß trotz der ihrtrseii» b»wi»sen^n Freu»« über sein Komineb nicht zu«»il wilden ließ. Der kleine Vor-fall hat nichi nur in Liienkreise» groß » Auflebe» erregt, da er «inen neuen B itrag zur Beurteilung iierifchei Jnt,ll«q»nz liefert und deispiel»weife auch die all» L»gend» vom R«»»r und dem ihm für sein» Hilf» dankbare» Löron al» n>ö l.ch et» sche »en l ß«. Nachtrag. Sonnwendfeier Die Sonnwendfeier wird wegen der Aingnnk des Wetter» auf Mittwoch den 28 d verschoben Schadenfeuer. Am samsiägigen Nachmittoq halb 5 Uhr ward von der Signalslalion am Nikolai-berg ei» Brand signalisier« und zwar ward di» rote Flagge gezeigt, was auf ei» 5»u»r in der Richtung gegen Hochenegg hindeutet. Damit in Widerspruch, wollten viele Leute „Ojtroschno* als die Brandstelle ausrufen gehört haben, jedenfalls beeinflußt durch den Umstand, daß sich i» Lstroschno in der jüngsten Zeu Brandunglücke häuften. DaS Feuer suchte die Ortschaft St. Margarethen d„ Hoch »m,i deim. Uever Ber Orlich >fi liioeii dich'» Riuchmassen. lUb» alle« Lob erhaben ist di» Raschd.i', mu d>r die C-llm sr»iwillige ^»U'rwet.r a « R»,iun «werk »i(te. Nur wenig» Mi iuien waren nach d m Signale v»i-st ichen, al» auch schon die Sp itze unter nun Komma» o de» Wehrhaupim >> n»«. H rrn ^ tj-n. auJtücfi». E n St,«Verzug unier d-m B<»»hle d » W»bih.>uplman».Hi,lli>erir,ier«. Herr» P. Derpan^, folgt, unmiitkldar. Insgesamt rückx , 24 Mann au«. D»is Lokal-Museum. Auler an Hrinnernngen an die Pömerzeit s» überreiches Museum ist an Donnerstagen Sonntagen »on 9—1 Ilhr geöffnet, an andere« Kageu der Moche von 10—12 ?lhr. Pie £i«-trittsgeöühr beträgt 20 Keller L». «r Vcmns-Bucbdruckerei S Cilli, Rathausgasse Hr. 5 « im eigenen F)ause. " T'cr 5,1 :r;if T}.nnf QAjJA »•« M «na*. M » 1M> ». «ct. u dem I uraui-seiae r«*™. „»»?, ■■> —««>» >»i £«u4 ithefert. Reiche J> rr w v c Li um StWrn-Fiibrlkl. II*-nueber£, ZAr Irb. Schrifttum. Htllkrrnchischks Kursluch. Von diesem offi-hellen »uitbsch« (früher ,D«r Kondukteur^) ist soeben die dietmonalliche Ausgabe ersltiei:en. welcher wieder »ii neuesten Eisenbahn und Dampfschiff-Fahrpläne und Kitrvreise. sowie einen Führer in den Hauptstädten, l»Nen und Gt.rdtpläne enlhält. Zu beziehen in allen ?>chhandlungen, Eisenbahnstationen, Trafiken ic. und »ei der Verlagtbandlung ?! v. 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I Imiih Prnttuor Ilnrl Mörtl SchrifUühr. r. Obmann. Nach der VeTsanimlati? WTii ej„ (rnirlimanirr AiihIIiiK Ober «>„ Rrilrrhrrg In da» „IVnlcIhMxM* unternommen, woselbst eine gemütliche Zusammenkunft der Puntilien der Bundi-*miiglied-r stattfindet. Im „WaldbauHe" wird die rollständige Cillier MusikTereinskapelie knniert er*n. Auch der M&nuergesangvi rein „Liederkranz" hat «ein« Mitwirkung zuresagl Fttr die Unterhaltung der Kleinen ist in bester Weis« gesorgt. Die liewerbebondmitglieder werden geboten, ihr« Familien mitzubringen. Die K ««eilige Zusammenkunft im „ Waldbaus«" findet bei jeder Witterung statt. 10934 Der VergnügungsaussRhus8* Umsonst erhält Jedermann auf Verlangen unseren ..Iiit«»r4*NNunt«*n CnlverM»l*K»tMlux * mit über 1500 Abbildungen, welcher beim Einkaufe aller Anen Bedarfsartikel und interessanter Neuheiten unentbehrlich ist. 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AleischKonservieraug ohne fi». Für vie Leiletiiinen größerer Hauehaliunnen. in denen man aus Borrät» angewiesen ist. ersteht in j dem Sommer mit dem zweckmäßigen Aufbewahren der Nahrungsmittel, die in b.n heiß n Monaiea schwer vor den Berverben zu bebüieu sind, eine »chwie-rige Ausgab,. In ven meisten Familien existieren ja wohl Ei«schränke und Kisten, r och fi„» ei man auf d m Sans», wo nicht immer ein Et«k-ller zur Bersu.m,ig steht un» besonder» in kleinen Siädien oft Haushaltungen, ,n oenm alle derartigen Kühloorrtchiun^'N fedlen müssen, ba weder Kunst-noch Naiurri« zu erhalten wäre. In s onarmen Jahren «ach« sich der Mangel a» Ei« bekanntlich in vielen Provinzialonen sehr unangenebm fühl« dar. Fleuch w>ro ant sichersten vor dem Berderven geschützt, wenn man ,« hängend ausdewahit; im Liegen verdirbt eS l,ichler, besondert wenn et aus Brettern ruht. Im Stti, topf oder Schüssel ein««, legt, hält ti sich im Bergleich dazu besser. Ein praktische« Betfahre» ist folgende«: Man schlägt da« Fiti ch in ein in Essig getränkte« Tuch over bet eckt da« Siück Fleisch dicht mit frischen Kohl-blättern. Da« Essigluch muß täglich Mindesten« dreimal gewechselt wm». — öelait im heißen Sommer kann man ein Stück F!e»ch einige Taae aus nachstehende Weise i an* frisch und ohne Bei» geschmack erhalten: Da« srijche Fleisch w"d «n ein reine«, weiße« Tuch gehüllt uub in einen Kast n gel„.t, Hl einem (übten und tiockenen R iUMe steht. E« wird dich, mir Kt.ie nber»chüli«i und ka»n ruhi^ bi« zu», ©.-brauch stehen bleiben. — Für einen bi« zwei Tag» hält sich "a« Fleisch gu, in einer M ninaoe von . ilch uno Essic. In Den Tropen wird Fleisch j» »ineui Sud von natke» Kaffee länger >.1« 24 Siunden srisch erb ilie». Gedratene« Fleisch von Geflügel in einen Stein» lops prlfut und m t halb schmalz bald Nierenialg übergössen, sann ziemlich lange aufbewahrt werden. Da« Feit muß vorher gut au«gekocbr sein und da« Ge'äß »ach dem Erhurten der Muffe mit Blase ükerbuiiven werben. Fische Volten sich mindesten« 48 viunden ganz frisch, wenn sie au«> nenomuien werden. Sie werden mit Salz und braunem Zucker innen und außen ab lerteben und fkst >n ein Tuch eingewickelt. Ma» leg» sie besser aus Stein und deckt sie mi« frischem Sand zu. Asutiste Krauerzeiche«. Während der stille seelische Schmerz, der sich „ur in Tränen au«-läßt, bei un« al« oa« Kennzeichen ausrichtiger Trauer angesehen werden muß. baden eine Reih» von Naturvölkern unglaubliche Selbstpeinigungen und Selbstv tstümmelunj,en, um chien Trauerge« suhlen über den Tod Au«druck zu «rter. Aus Tahiti war e« bt« vor kurzer Zeit gang und gäbe, daß die Leidtragenden einer Familie sich beim Tode eine« Angehörigen Fing«r abschnitten und den Körper mit scharfen Seedund«zähnen blutig ritzten. Mütter rissen sich selbst die Kops- haut bluiig. wenn eine« ihtrr vielen Kmler — nnigt zwanzig sind feine Selienben — hirjttl und sich dabei beichädift«,. Da« Abschneiden der ,vnger al« Trauerzeichen ist auch anderwär« üblich. Die Frauen der Biberintianer «renne» „cch d'm Tod» jede« nahen Bei wandten ein Finget« glted ab, sodaß alte Fr mm zuweilen nur noch einen einz gen Finaee b.sitzen. Auch sonst ist irie barbarisch» Sine in Ämerika und Polyn^st» iveif verdrettei. «-ist noch bediene« von ankieren Viii« t'gen Trauergebrauchen. Der RetsenSe Th. P>«»ß »rzäblt von den Borgän^en ',?>« Tove eine« Häuptling« d»r Kräheninbianer (Cron«)folgende«: Al« wir ankamen, waren alle Hüllen ni«,«ßt» brachen. Unter Geschrei, Gekreisch un!» Heule» ritten wir ein. Ein sch^uverhafter Anblick bot sich un« dar! Von jevem Teil» de« Körper« ftw«ie Blui. Hunderte vo» Fingern waren veriiümwill' vom Kopf gerissene Haare In. en reichlich aus tot Wegen. Dann versammelten sich etwa lau'ei» Indianer an ei»em bestimmten Orte. Solch eme Szene stüimifcher schreienber Klage vermag keme Pdant isie sich vor zustellen. Da« Schneiden »»> Hucken von Menschenfleiicb überstieg alle di»h-> rigen Etfahrungen früherer Si.,s,n^er. jfege wurden jo leicht wie Serien entgliedert und Sl« würbe wie Wasser vergossen. Biete «rieger schnitten zwei Srrtisen ein. fast aus die gaiu Läng» de« ArmeS. hoben dann die Ha»! Dapi> ichtn na einem Ende von Fleisch, saßien sie aa der anderen Hand unv rissen sie bis zur Schalter herunter. Andere schnitten fich Bilder auf Sie Brust und Schultern ein und hoben die Harn is derselben Weise ab. 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