b'lu'ig, \wmJ}tntlich sechsmal (mit Ausnahme der Feicrlagc). Schrift-ai"ibor K„3nS und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-60. panska ul. 6. Manuskripte werden nicht rc fragen Rückporto beilegen. retourniert. — An- Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, Kopališka ulica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din, zustellen 24Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Press Diet 2— Licejska knj Ljubljana Der Ziehungs-tag | An i naht $$ kauft-1^1 klassenlose in der Glücksstelle 6l Und Hauptkollektur i®»ksesthäft Bezjak ^osjpos^a uUca^S [amten und der , Westen t*es juJneii-^ar*scr und Londoner Besuch a, R s aAyischen Ministerpräsidenten d i n o tn!n',n'sters Dr. Milan Stoja-ntgaRiS(.jVn 1 ö ergänzen sich in durchaus bCl1 v0n eise- Beide Ereignisse wer-oiiti^ CC! europäischen Diplomatie u. ^nkt rjn .^^^fertet, wie sie vom Gesichts i-Nür j^rc' reundschaftspolitik nach wie n s°rgnkc!Kräftigung gefunden hat. Die Sse ani-’ß^*C ’n einem Teil der Pariser '^ria-Akk a dich des Abschlusses des ren diu-rh °rds iuut geworden sind, wa-.naus nicht begründet. Wenn die So#?1«8 b=i™« ba und r.staate . selbständige Au- jugoslawiens dem großen Nach --u verski ia!‘en gegenüber eine loyale • * die ; 11 le Haltung eingenommen l,lre Kröm,n Pazifizierung der Adria fahren v'1® tund, so konnte dies für den jucht als .,l)'nner der Dinge noch lange demokrati W?ige Frontstellung gegen die An. i\Ait A. xS bestens ausgelegt wer-ln ein ^Nachbarstaaten W°mögiiPhAn rs t i g-f r i c d 1 i c h c s und c h e s y lreundschaftli- War der lJl1 a 1 t n i s zu kommen, ^nzipig^’ W'C s‘e V0!1 Dr. Stojadinovic ße J «■ i l U l b zu KUIIlIIICn, eitsatz der jugoslawischen Au- ßeweSen V.,luruei von allem Anfang an der eiok. lese Politik galt der Sicherung wurde eigenen 7- K galt der Sicherung Jj°n Welche- senZen aad konnte daher, einen Qe ' e immer betrachtet, in d‘e in Pari enSatz zu dcr Politik kommen, igt wird AuA London konsequent ver- W Schen Dauerfr" Fudziel des europäi- -Uchkeit, mit der der jugosla-iierungschef in Paris empfangen wurde, e16 ihm hiebei zuteil wurden, Oie Herzlichv "iSche po - * > mit aer aer jugosia- l!1 London^1?1 UnSSchef in Paris wie auch rUnePn mnPiangen wurde, und die $i.nd ein p ihm hie— —' ....................-~ eirbt nur ?We‘s mehr dafür, wie hoch C|i Unri lc_ 8taatsmännischen Fähigkei- P e i p i n g, 16. Oktober. Hier liegen Meldungen vor, daß die chinesischen Streitkräfte im Norden der Provinz Schansl zwischen Ningwu und Wu Tai, d. i. 180 bis 200 Kilometer westlich von Peiping, zu einer umfassenden Offensive gegen die Japaner übergegangen sind, die bedeutsame Erfolge zu verzeichnen hat. Die von den Schlachtfeldern einlangenden Meldungen besagen, daß der chinesische Angriff bei Hinhau hinweggefegt habe. Die Japaner verzeichnen in diesem Abschnitt 3000 Tote. 22 japanische Tanks wurden von den Chinesen erobert. Der chinesische Vormarsch geht angesichts des japanischen Rückzuges rasch vor sich. Von dem wei- teren Gelingen der chinesischen Offensive hängt das Schicksal der Provinz Schansi ab. Gelingt es den Chinesen, die Japaner in diesem Raume zurückzuwerfen, dann ist die Rückeroberung von Schansi vollzogene Tatsache. London, 16. Oktober. Wie groß die Anstrengungen sind, die die Japaner in Nordchina machen, geht nach einem Bericht des Tokioter Berichterstatters des »Daily Telegraph« hervor, welcher meldet, daß in Japan so viele Reservisten einberufen werden, daß zwischen Tokio und Yokohama Zivilpersonen überhaupt keinen Zug benützen können, da alle Züge für Militärtransporte reserviert sind. ZelaftnHflip’aJräBstilBi BERLIN Gesellschaftsfahrt mit Sonderzug 7. — 16. November. Villach, Hohe Tauern, Salzburg, München, Berlin, Dresden, Praha, Linz, Maribor III. Kl. Din 1575.— II. Kl. Din 2065.— Fahrt, Wohnung, Frühstück usw. Umgehende Anmeldungen: »PUTNIK« Maribor. — Reisemark, Reisclire, Reisefrancs. Reisepengö, Klassenlose usw. 11460 Aufruhr in paläftma VOR DER PROKLAMIERUNG DES STANDRECHTES. — WIEDER FÜNF TOTE IN JERUSALEM. — DROHENDER ARABISCHER EINFALL. London, 16. Oktober. Die palästinisch-englischen Behörden haben sich entschlossen, nach erfolgter Proklamie-rung des Belagerungszustandes auch die Grenze gegen Syrien zu sperren. Die Situation ist derart ernst, daß stündlich mit der Prcklamierung des Standrechtes zu rechnen ist. Die Polizei hat in Jerusalem gestern alle Theater und Kinos räumen lassen, wobei das Publikum aufgefordert wurde, sich unverzüglich nach Hause zu begeben. Ebenso wurden auch alle öffentlichen Lokale, Kaffeehäuser und Gasthäuser geleert. Den Taxichauffeuren wurde die Durchführung von Fahrten untersagt. Alle Telefon- und Telegrafenverbindungen zwischen Jerusalem und den übrigen Städten Palästinas wurden von den Arabern zerstört. Im Verlaufe verschiedentli-cher Zusammenstöße wurden gestern in Jerusalem fünf Personen getötet. Die Naphtarohrleitung aus Mossul wurde an zwei Stellen von Arabern beschädigt und in Brand gesteckt. In Jerusalem und in anderen Städten ist das englische Militär konsigniert worden, um in voller Bereitschaft zu sein. Britische Flieger konnten Zusammenziehungen der Araber auf syrischem Gebiet beobachten. Diese Araber planen, wie es scheint, einen Einfall auf palästinensisches Gebiet. Die englischen Militärs arbeiten mit den französischen Truppen in Syrien zusammen, um den Aufstand der Araber zu verhindern. it o v i c hat London gestern um 22 Uhr verlassen irrob sich über Paris nach Beograd begehen. Jerusalem, 16. Oktober. Die Frauen und Kinder der englischen. PMz-eibeamten in Hebron wurden nach Jerusalem gebracht, da man arabische Racheakte befürchtet. Par, s, 16. Okt. Die Neunmächtekonfe-renz wind nach einer neuesten Version am 30. Oktober zusammentreten. Außer den Signatarstaaten sollen die englischen Donn-nions, ferner Schweden, Norwegen Dänemark, Bolivien und Mexiko eingeladen werden. Ti e nt!s i n, 16. Oktober. Die Japaner sind entlang der Bahnstrecke Peiping-Hankau bis zu den chinesischen Positionen Bei Sun-tenfu Vorgebrungen. Die japanische Front ist demnach in einer Lange von 500 Kilometer aufgeroll!. Die Kämpfe spielen sich in einem Raum ab, Iber 2000 Quadratkilometer umfaßt. ESen übte Englands Spanien Voliiik London, 16. Okt. In einer Versammlung in Wales hielt Aussenmini-ster Eden gestern eine Rede, in derer sich auch mit der Spanien-Frage befaßte. Der Minister erklärte, die britische Regierung werde ihre bisherige Politik der Nichteinmischung beibehalten, sie könne aber nicht teilnahmslos sein in der Frage der territorialen Unversehrtheit Spaniens. Zur Erneuerung des Freundschaftsvertrages zwischen Italien und Jemen. R o m, 16. Oktober. Anläßlich der Un terzeichnung des erneuerten Freundschaftsvertrages zwischen Italien und Jemen richtete der Emir von Jemen an Mussolini ein herzliches Schreiben, worin es heißt, daß die Moslims seiner Politik unendlich dankbar seien. Es sei zu wünschen, daß die Politik, die Italien den arabischen und islamitischen Ländern gegenüber beobachte, sich immer mehr vorteilhaft entwickle. Diese glückliche Politik des Duce habe die Her zen der islamitischen Welt für die italienische Freundschaft gewonnen. Kurze NachnGSen B eograb, 16. Okt. Senatspräsident Dr. Žctiirtir Mažuranič hat das Plenum des Senats für den 19. d. M. um 16.30 Uhr einberufen. London, 16. Oktober. Der jugoslawische Ministerpräsident Dr. Milan S t o j ap i- Itomben auf Barcelona. Barcelona, 16. Okt. Barcelona I wurde gestern abends von nationali-I jachen Fliegern mit Bomben belegt. ; 8 Zivilpersonen wurden durch Bombenwürfe direkt oder indirekt getötet. Arabischer Pakt. K a i r o, 16. Oktober. Nach Meldungen aus Bagdad wird die syrische Regierung dem arabischen Pakt beitreten, dem Irak, Jemen und Saudi-Arabien bereits beigetreten sind. An die P. T. Abonnenten der „Mariborer Zeitung" Die gesch. Abonnenten der »Maribo■ rer Zeitung« werden höfl. ersucht, die rückständigen Abonne ntsbeträge :o bald als möglich zu begleichen, damit die Vertvaltung nicht in die unar -nehme Lage gebracht ivird, in der Zustellung des Blattes eine Unterbrechung eintreten lassen zu müssen. — Die Verwaltung der »Mariborer Zeitung«. Börse Zürich, 16. Oktober. Devisen: Beograd 10, Paris 14.625 London 21.5575, Ngwyork 434.05, Brüssel 73.225, Mailand 32.88, Amsterdam 240.275, Prag 15.20, Berlin 174.60, Wien 80.20, Warschau 82.15, Bukarest 3.25. dort und die E'üschlossenheit des Premiers L 1 Cillrypo l - UEb rrt ** aUch ' i. Z* wcrdcn> sondern wie g°slawien ls Zusehen ist, welches Ju nchlü' !m besten genießt. Die c 1 o j p 8 ° 1 s t c 1 1 u n g, die z. B. . dcs e’ u Scopotitisch im Nordwesten ! nennt a 'Vl!ijllen Kontinents besitzt, i '[“Jugoslawien auf' dem Balkan und in Mitteleuropa sein eigen. Zu alldem ist Jugoslawien als Anrainer des Mittelmeeres noch- ganz besonders für England von Interesse. Diese Tatsachen lassen die Bedeutung erkennen, die dem Königreiche Jugoslawien im Westen Europas beigemessen wird. Jugoslawien hat cs nicht nötig, etwaige Anregungen bezüglich militärischer Bindungen mit dem Westen zu prüfen, da die ju goslawisehe außenpolitische Kurslinie so klar auf den europäischen Dauerfrieden gerichtet ist, daß jede Abweichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint. Die Beograder halbamtliche Tageszeitung »V r e m e« hat dieser Auffassung sehr klar Ausdruck verliehen, indem betont wird, daß Jugoslawien — auf die Mehrung seines Wohlstandes und Erhaltung des Friedens bedacht — sich h ii t e, irgendwelcher europäischer Mächtefront bei-z u t r e t e n und dadurch in den G e -g e n s a t z zu irgendeiner der g r o -ßcn Mächte dieses Kontinents zu kommen. Dr. Milan Stojadinovic v/acht darüber, daß die alten bewährten Bündnisse und Freundschaften keiner morali- schen Entwertung ausgesetzt werden, anderseits aber begrüßt Jugoslawien die friedliche Zusammenarbeit mit allen euro päischen Nationen, welchem »ideologischen Block« sie immer angehören mögen, denn in der friedlichen Zusammenarbeit aller Völker liegt auch die Gewähr für wirklich ersprießliche Friedens- und Aufbauarbeit. Dieser Grundsatz ist durch den jugoslawischen Regierungschef praktisch bekundet worden, als er daran ging, die Beziehungen zu einem Nachbarlande (Bulgarien) zu regeln, mit dem das seinerzeitige Königreich Serbien von 1915 bis 1918 im Kriegszustände sich befand. Dieser Schritt bedeutete einen wahren Umbruch der Außenpolitik, einen Umbruch, den ganz Europa freudig begrüßte. Der Adria-Vertrag war der zweite große Baustein im Gebäude der neuen jugoslawischen Außenpolitik. Die Reisen nach Paris und London sind zwei neue schimmernde Glieder der Kette, die die europäische Völker zu friedlicher Aufbauarbeit zusammenschließt. Paris und ! London konnten keine Sensationen zutage fördern. Es wurde nur bekräftigt, was längst und immer schon vorhanden war: die aufrichtige, auf psychologischen Prämissen aufgebaute Freundschaft des jugoslawishen Volkes für die beiden großen Nationen des W e S t e n s, die ihren immensen Anteil am Schicksal Europas besitzen, gleichzeitig aber auch die hohe Verantwortung für die Zukunft dieses Kontinents. Jugoslawien hat durch seinen Pre mierminister in Paris und in London die vom ganzen Volke zustimmend bekräftigte Versicherung gegeben, daß es seiner Rolle und Mission in Europa nicht untreu zu werden beabsichtigt. Den Blockbadungen der Großmächte ferne stehend u. dennoch Mittler, Ausgleich zu sein, ist Jugoslawiens Funktion in der Erhaltung des europäischen Gleichgewichtes, welches angesichts der Spannungen bezüglich Spaniens und der vielfach ungelösten mitteleuropäischen Fragen nirgends gestört werden darf. Bulgariens neue Wahlordnung Gegen die aufgelösten demokratischen Parteien gerichtet. — Protest der Parteiführer an die Krone. S o f i a, 16. Oktober. Innenminister Krasnowski hat über die neue Wahlordnung Erklärungen abgegen, aus denen unzweideutig hervorgeht, daß die Bestimmungen derselben gegen die auf gelösten alten Sobranjeparteien gerichtet sind. Gestern vormittags einigten sich die Führer dieser Parteien — darunter Mušanov, Malinov und Cankov — auf einen schriftlichen Pro test gegen die Absichten der Regierung K'juseivanov. Dieser Protest ist in der königlichen Kanzlei bereits überreicht worden. Die Parteiführer protestieren gegen die Außerkraftsetzung der Verfas sung. gegen die Abschaffung der Presse freiheit und die Einschränkung der staatsbürgerlichen Freiheiten. Die neue Wahlordnung wird im Protest als äußerst reakionär hingestellt. Die Parteiführer verlangen eine demokratische Wahlordnung und die Wahl einer demokratisch-parlamentarischen Volksvertretung. Der Protest wurde von 18 Parteiführern mit Ausnahme der Kommunisten unterzeichnet. Der jugoslawische Ministerpräsident ora Grabe des j ' Unbekannten Soldaten in Haris ! snneniage in ^uy . .... Der jugoslawische Ministerpräsident Dr. Stojadinovic, der zu einem Besuch in der französischen Hauptstadt weilte, legte auch am Grabe des unbekannten Soldaten in Paris einen Kranz nieder. Aut unserem Bild sieht man, wie sich der Ministerpräsident in das goldene Buch unter dem Triumphbogen einzeichnet. (Scherl-Bilderdienst-M.) heutig1' Z a g r e b, 16. Oktober. \ tehende »Novost i« bringen die nac ischen Meldung aus Sušak: » Die ' j1 M Blätter melden aus Beograd, ü jel-Ver blick auf die Einigung zwischen einigten Opposition und der nati0-demokratischen Koalition in a /ddi°" nalen Kreisen des Landes ein eingeleitet wurde, deren Zwe ierun8 besteht, sich an die heutige pjSkuS' anzulehnen. Die Vertagung de . pt sion über das Konkordat im ^ in als Basis gedient für Verhan ^ ]ier N» der Richtung einer Gruppierung t jn-tionalisten bzw. Unitaristen. ^ de1' formierten Kreisen verlautet. jgt2t Abg. Dr. B a r i č e v i c. der veSeii Gegner des Dr. Stojadinovic » j^gef war. mit seiner Gruppe in sein ^rjgeü übergegangen sei. Auch die ^js-Gruppen, die bis jetzt gegen ^ dinovič eingestellt waren. jul ,.c for-Haltung geändert und sich mr iug0sla-mierung einer einheitlichen - pro-wisch-unitaristischen Front a chen.« . Eini»a^i' Städte protestieren gegen die der Opposition. ^ ^ ^i>i^ Dr. Stojadinovic — Gast des englischen Königs DIE »TIMES« ÜBER DIE BEDEUTUNG DES LONDONER BESUCHES DES JUGOSLAWISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN. — DIE FRIEDENSPOLITIK DER REGIERUNG AUCH IN BUDAPEST GEBILLIGT. London, 16. Oktober. (Avala.) Reuter berichtet: König Georg VI. und Königin Elisabeth gaben gestern im Buckingham-Palast ein Diner zu Ehren des jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Milan Stojadinovic. An dem Diner beteiligten sich zahlreiche Persönlichkeiten des britischen politischen Lebens, darunter auch Premierminister Neville Chamberlain mit mehreren Mitgliedern der Regierung. Die »Time s« schreibt über diesen Besuch u. a.: So kurz der Aufenthalt des jugoslawischen Erstministers in London ist, so willkommen ist er gleichzeitig. Dr. Stojadinovic hatte sich für diesen Besuch in der Absicht entschlossen, mit den englischen Staatsmännern in Fühlung zu treten und ihre Ansichten über die Fragen kennen zu lernen, die auch Jugoslawien interessieren. Zweifelsohne hat Dr. Stojadinovic bei dieser Gelegenheit den englischen Staatsmännern die Prinzipien seiner Außenpolitik dargelegt. Das Blatt zählt sodann die Verdienste auf, die sich Dr. Stojadinovic bezüglich der Annäherung der südslawischen Nachbarstaaten erworben hatte. Es müsse bei dieser Gelegenheit betont werden, daß die gegen Die bauliche LLmgeffaltung Roms öffnet den Blick aus GL. Veter seine Politik erhobenen Anwürfe durchaus ungerechtfertigt gewesen sind. Der im heurigen Frühjahr zwischen Jugoslawien und Italien zum Abschluß gebrachte Pakt sei ein großer Erfolg für Jugoslawien, da durch diesen Vertrag nach einer langen Reihe von Jahren die Regelung der beiderseitigen Beziehungen gelungen sei, gleichzeitig aber auch die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen. Budapest, 16. Oktober. Die gesamte ungarische Presse befaßt sich eingehendst mit der Londoner Reise des jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Milan Stojadinovic und mißt dieser Reise große politische Bedeutung bei. Die Blätter betonen, daß die Reise des jugoslawischen Erstministers nicht nur für Mitteleuropa, sondern auch für Europa von größter Bedeutung sei. Der »A z E s t« meint, in London sei in den Unterhaltungen des jugoslawischen Ministerpräsidenten mit den englischen Staatsmännern den Beziehungen der Kleinen Entente zu Ungarn ein besonders großer Raum eingeräumt worden. In englischen diplomatischen Kreisen sei man mit der Annäherung Ungarn—Kleine Entente außerordentlich zufrieden. Beograd, 16. Oktober. Einige-von Stadtvertretungen — zU. het) W setzt aus Räten der Jugoslawe ^ dikalen Union — hat bereits gegen ^ Einigung protestiert, die zwis gäuer' Vereinigten Opposition und de vilich-demokratischen Koalition er „er0r-de. Manche dieser Proteste sind jefefl dentlich scharf gehalten. Unter Städten haben auch Kragujeva, ^ Zaječar, Prokupljc, Caribrod, °pfo-Užice, šabac und Bregalnica so testresolutionen beschlossen. Eine interessante Prof. Philipp Lukas über Kroaten u Faschismus. Hr' Zagreb, 16. Oktober. Ih , prof- z.agrcu, iu. vMvvv.. , v a t s k a Revija« P?lc,n‘^pr »J a v' oft ' ,er Kroaten una senremt: » wie --- «g Faschismus und den Hitlerismus, ^ v a i s k a hctij« ------------------ , - Philipp Lukas mit der Beogra _ t Qt, n o s t« über die »gotische Her f den TZv/-vn4-nti lltirl VVlC J zipfl ■1 WWWW Durch die Initiative Mussolinis wurde ein seit langem gehegter Wunsch der Kultur weit erfüllt, nämlich die Freilegung des berühmten St. Peter-Domes von den Häuserblocks, die bisher den Blick versperrten. In diesen Tagen ist der letzte Häuserblock der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Man sieht nun, wie sich auf unserem Bild erkennen läßt, von der Engeisbrücke auf den herrlichen Dom, ohne daß der Blick durch unschöne und vereiterte Bauten geschändet wurde. (Scherl-Bilderdienst-M.) Das definitive Ergebnis der Generalratswahlen Das amtliche Resultat über die Stimmenverteilung und das perzentuelle Verhältnis der Parteien. — Die Sozialisten die stärkste, die Kommunisten die viertstärkste Partei Frankreichs. P a r i s, 16. Oktober. (Avala.) Das Innenministerium hat auf Drängen der politischen Parteien eine neue und definitive Zusammenstellung des Resultats der am Sonntag durchgeführten General rats- (Kantonal-) Wahlen herausgegeben. Nach dieser amtlichen Mitteilung führt die Sozialistische Partei mit 1,557.088 (21.32%) Stimmen. Die zweitstärkste Grfcppe ist die radikalsozialistische Partei mit 1,508.793 (20.07%) Stimmen. Die ebenfalls linksbürgerliche Republikanische Union erhielt 1,193.125 (15.43%) Stimmen. Den vierten Platz nehmen die Kommunisten mit 1,088.552 (14%) Stimmen ein. Alle anderen Parteien erhielten weniger als 760.000 Stirn men. Insgesamt waren 11 Parteien am Wahlkampfe beteiligt. Die Französische Sozialpartei des Obersten de la Rocque erhielt nahezu 300.000 Stimmen, rabciuaniuä unu ucu beiden sozialpolitischen Ersen ^ gC-kritisch denke, ist meine Sache, sunden Interessen des kroatische gf0-fordern jedoch, daß wir die bei ^ati0-ßen Bewegungen im Leben zwei ^ dic nen, geschaffen durch den Wille _ njCM Zustimmung dieser beiden Vor > Angriffen aussetzen, da sie we ge- nationales Leben noch unsere k fährden. Im Gegenteil: wir wUj’ v0n unsere Kultur zum größten 1 im' Schöpfungen dieser beiden Nati $ pressioniert wurde, so daß vV1 Jgeiie11 'ihnen den größten Teil unseres ^ Kulturschaffens zu verdanken hao sc Nationen stehen heute auf gyl' teidigungsschanze der europäisc pfjn- tur und Zivilisation, des nationa ^ zips und der nationalen Kultur, fährdet sind.« Allgemeine Wehrpflicht in Kairo, 16. Oktober. Die ä^^et Regierung wird demnächst ein über die Einführung der all* Militärdienstpflicht erlassen. Sieben Todesopfer ein" Schlagwetterexplosion^, Gelsenkirchen, l4- re;gtmte In der vergangenen Nacht e sich auf der Schachtanlage »N in Gelsenkirchen-Horst eine To' Schlagwetterexplosion, die sie jor. desopfer und mehrere Verle derte. . v.ch d»r' Die Explosion ist wahrschem auf zurückzuführen, daß ein an eine unter Hochspannung ,%tsNyid' elektrische Leitung eine vorse ^gte. rige Beleuchtung anschließen ftc Hiebei entstand ein Funke,, ,gte-Schlagwetter zur Entzündung ulid Vier Schlosser, ein Elektrm -p0j, zwei Grubenarbeiter fanden descjixvere während drei weitere Arbeiter Verletzungen davontrugen. , Die Lösch- und Bergungsarüe den sofort unter Einsetzung feuerwehren und der Haup tstelle für ren Vr, rettungswesen durchgeführt, de-kiM rJ.eill'g^en Bemühungen es heute gen. " ang’ die sieben Leichen zu ber- Be Valera amtsmüde? richtetp«*v n’ 16, Oktober. In gut unteren Kreiser nicht —^ e Valera in Hinkunft tätigtetd.,p'r-*Sen w*rd die Nachricht be des iriea-1 das Amt eines Präsidenten Werde Freistaates übernehmen und Uk+m d’c Einheit zwischen Irland stieren 11 ac^ außen hin zu manife- P°IitikerS° ein aus Ulster gebürtiger den. 2llm Präsidenten gewählt wer- äeHtJtefafid huiig rv Maister für physische Erzie-der r) '■ V^oslav Miletič besuchte auf den R., C 'Je’se aus Sušak nach Beograd R u 2 .n?s des Savebanats Dr. Viktor deuten V)C Up^ den Zagreber Stadtpräsi-etithalt _ e 1 c i c. Nach kurzem Auf die m Zagreb setzte der Minister j Se aach Beograd fort. neu,e amerikanische Gesandte am ist ails pr .Bofe, Arthur Blees Sine, Wurde 3riS *n Beograd eingetroffen und des AuRm ?abakof von hohen Beamten Hai der Cnm'?*steriums sowie vom Perso-amerikanischen Legation begrüßt. hcstatn]8 ^eni Heeresdienste. In den Ru-sind ve Un<^ §,e*chzeitig in die Reserve Die Mn8?. w°rden: die Brigadegcne-Simi - u ln Stanojevič, Dragoljub die ok Ur|d Uija Dimitrijevič und Vladimir J e m r i c, Voja Svetoiju''.r e.v 1 o, Svetömir M i r č i č, Vič, U i m i č und Dobrosav Rako- wisc^n schwerer Schlag für die jugosla-^e§ierun b^Entindustrie. Die albanische Wirtsehof?.. . auf Grund ihrer autarkie-^eRent - !.cb®n Pläne die Einfuhr von ingoti-, . e*n Minimum beschränkt. Der ^rkten 'm116 ^ement> der auf allen sche en , Folgische, deutsche, japani-renz’ 2 ISc^e und französische Konkur- der pr okämpfen hatte, ist dadurch in Werder, ,l n weiter herabgeschraubt ter pa," 111 Vorjahr benötigten die Spli-,500 W n mo.natlich noch 1300 bis nötige a?^ons für den Export. Heuer be-§°ns. D|SIr Um noch 500 bis 800 Wagens durM ekung des inländischen Bau-Wäre djV 'd en*sprechende Maßnahmen strie. C P^Hung für die Zementindu- des ZaureKiXi^en am neuen Inselperron v°rwärts *n-r Hahnhofes schreiten rüstig ^’200.0oo" Dirf lobten belaufen sich auf deutsche Motorschiff »Bel- 15. d jn putschen Levantelinie ist am §0ns iuvn i eingelaufen> »m 11 Wag-^'garettenf K^'SC^en Tabak lür deutsche Dalmatink a ken und sieben Waggons 'Hen. BamC tv Weines an Bord zu neh-reiche p- S. r; Jablanovič und zahl Innere ^ rSon''chkeiten besichtigten das Schjffes ^ ers* kürzlich fertiggestellten der Beoo-nH886" Taufpatc in Hamburg War. Der ir • Bürgermeister Vlada Ilič zu Ehren aPdän des Motorschiffes gab i Be S°mer Gäste einen Imbiß. 111 nerim in alln,c einer Broschüre. Das 'ang jn T C|ium hat nach einer Mittei-breituntr u'! >>8lužbene Novine« die Ver-°r'entacih Y Broschüre »Nova vanjska 0|'entieritmlugoslavije« (Die neue Außen-Mark,-,, g Jugoslawiens) von Dr. Lazar . . k0v'c verboten. ^anateY'Y e'nes Raubmordes nach vier Kreber v’ m Juni h. J. verließ der Za-dhnune- Utmann Josef A n d j a 1 seine Wolle siel Un erklärte seiner Gattin, er Seit da ,, ’i aur" die Augenklinik begeben Kürzhe w1S Iehlte von Andjal jede Spur. de Dei s-Y man jedoch in einem Wal ein mpnc'.i1^’ unweit von Slav. Brod. düritjn- m>1!lC Skelett, welches nur deckt wa verwitterten Kleidern beti nen FLr' nter dem Schädel fand man Magazj °v’niug mit drei Patronen im das pro5 -ln Schädel selbst fand man getötet v i c^urc'1 welches der Mann daß hier Y n' war offensichtlich, de. A]]-' " elbstniord vorgetäuscht wur-Sen v„ ackforschungen blieben indes-e ens’ bis schließlich der Zigeu ner Janko Mihailovič, der sich wegen eines anderen Mordes in Vukovar in Untersuchungshaft befand, eingestand Andjal erschossen und um seine Habe von 550.— Dinar beraubt zu haben. Die Gattin des Ermordeten konnte die Leiche ihres Mannes mit Bestimmtheit erkennen, so daß dieser mysteriöse Fall nun vollkommen geklärt erscheint. Dazu waren allerdings mehrere Monate vonnöten. i. Frecher Betrug. In Novi Sad hat der Diener der technischen Abteilung der Banatsverwaltung, Jovan č u j e š, auf Grund gefälschter Zahlungsanweisungen bei einer dortigen Bank 40.000 Dinar behoben und ist mit dem Gelde verschwunden. Čuješ wird steckbrieflich verfolgt. Eine entmenschte Mutter. Wien, 15. Oktober. Vor dem Schwurgericht hatte sich heute die 22-jährigc, in Obereiching (Salzburg) geborene Hilfs arbeiterin Maria Silber wegen Verbrechens des Totschlages zu verantworten. Sie wird beschuldigt, ihr zweijähriges uneheliches Töchterchen Rosa Silber durch Schläge mit einem Pracker und Fußtritte gegen den Unterleib getötet zu haben. Säugling von einem jungen Löwen getötet. S t e 11 i n, 14. Oktober. In dem pom-merschen Städtchen Wolgast spielte sich eine furchtbare Szene ab. Ein junger Löwe, der mit einem Hund spielte, warf dabei einen im Garten eines Restaurants stehenden Kinderwagen um. Das Kind fiel aus dem Wagen, worauf der junge Löwe sich sofort auf den Säugling stürzte und diesem mehrere Prankenhiebe versetzte. Das Kind erlitt so schwere Verletzungen, daß es sofort tot war. sfrmjuznxirbeU; tnadit rauhe 'dfände / mp - Putzen und Scheuern, Wäschewaschen und nicht zuletzt Küchendampf beim Essenkochen - das gibt in jeder Jahreszeit nur allzurasch rauhe und rissige Hände. Wie leicht können sie vermieden werden! Regelmässig nach jedem Waschen und Abtrocknen ein wenig Solea-Creme einreiben - und die Haut bleibt weich und geschmeidig, entzündet sich nicht und wird widerstandsfähiger. Was für die Hände gilt ist erst recht für das Gesicht richtig. Waschen Sie sich deshalb mit der duftigen Solea-Seife mit aktivem Lecithin; das Cholesterin in der Solea-Creme wird dadurch wirkungsvoll ergänzt. Der ganze Körper erhält neue Spannkraft und Frische, die Haut wird rosig und bleibt gut durchblutet. Schwung und Elastizität - wie nötig ist das gerade bei der ermüdenden Hausarbeit! OLEA ^Seife um) Cmnue^ 25 3af)re befreitet ©fiöferblen VOR EINER IMPOSANTEN NATIONALFEIER IN SKOPLJE. — ENTHÜLLUNG ZWEIER REITERSTANDBILDER FÜR DEN KÖNIG-BEFREIER UND DEN KÖNIGEINIGER. Am 26. Oktober heurigen Jahres jährt sich zum 25. Male der Tag, an dem die siegreichen serbischen Truppen nach der Schlacht bei Kuinanovo im damaligen U e s k ü b und nachmaligen S k o p-1 j e einmarschiert sind, um Südserbien für immer mit dem Mutterlande zu vereinigen. Dieser 26. Oktober wurde in Skoplje seit jenem denkwürdigen Jahre immer wieder in festlicher Weise begangen, und zwar so, daß durch irgendeine Kulturtat die große Symbolik des Datums ins volle Licht gerückt wurde. Nun ist es ein Vierteljahrhundert seit der Schlacht bei Kumanovo und so will Skoplje als Hauptstadt Südserbiens dieses geschichtlich wichtige Datum durch eine nationale Feier begehen, die sich zeit lieh auf fünf Tage erstrecken wird. Den Höhepunkt der Feier bildet der 26. Oktober. An diesem Tage wird nach einem Gedächtnisgottesdienst für weiland die Könige Peteri, und Alexander!. sowie für die gefallenen Helden Südserbiens unter glanzvoller Beteiligung der höchsten Würdenträger des Staa tes die feierliche Enthüllung zweier Reiterstandbilder vor der Dusan-Brücke vor sich gehen. Es sind dies die Reiterstandbilder weiland König Peteri, und weiland König Alexander I., beide Meisterwerke des bekannten kroatischen Bildhauers Augustinčič. — Durch die Enthüllung dieser beiden Denkmäler sollen nicht nur die geschichtlichen Persönlichkeiten der beiden großen Herrscher für immer in Bronze festgehalten und geehrt werden, sondern es gilt diese Japanisches Heerlager an der Deutschen Hochschule in Wusung , Bekanntlich wurde kürzlich die deutsch-chinesische Hochschule in Wusung bei Schanghai, die sogenannteTungchi-Universität, durch Bombenflugzeuge völ lig zerstört. Vor den Ruinen des einstigen herrlichen Baues haben die Japaner nun ein Heerlager aufgeschlagen. (Sch erl-Bilderdienst-M.' Ehrung über die beiden obersten Kriegsherrn hinaus auch den Tausenden der für König und Vaterland Gefallenen. Nach der Denkmalsenthüllung, an der sich Deputationen aus dem ganzen Lande beteiligen werden, erfolgt ein großes De-filee der Wehrmacht. Anschließend daran gibt die Stadtgemeinde Skoplje für die Festgäste ein Bankett im Offiziersheim, während auf dem Rennplatz ein Volksfest, verbunden mit kostenlosem Mittagessen für alle Teilnehmer, stattfinden wird. Dieser Teil der Festlichkeiten wird für die Tonfilm-Wochenjournale gekurbelt werden. Am Nachmittag erfolgt außerdem die Eröffnung einer Ausstellung, die den wirtschaftlichen Aufschwung Südserbiens in den letzten 25 Jahren zeigen soll. An den folgenden Tagen sind außerdem vorgesehen: ein Kongreß der Reserveoffiziere und Kriegsteilnehmer, eine Kulturtagung und ein Festival südserbischer Volksmusik. Letzterer wird durch den Beograder Rundfunksender übertragen werden. Die Vorbereitungen für diese großen Festlichkeiten, zu denen Gäste aus allen Teilen des Königreiches erwartet werden, sind im vollen Gange. Aus V qrwIrw lu. Auszeichnungen. Der Chefredakteur des »Slovenec« Dr. Ivan Ahčin und der Redakteur des »Jutro« Božidar Borko wurden mit dem Orden der italienischen Krone ausgezeichnet. Die Auszeichnungen überreichte ihnen der italienische Generalkonsul in Ljubljana G u e r r i n i-M a r a 1 d i. lu. Für die Denkmalenthüllung für weiland König Alexander in Rakek, die Sonntag, den 17. d. um 12.30 Uhr vorgenommen wird, werden große Vorbereitungen getroffen. Der Sonderzug, für den die Teilnehmer nur den Viertelpreis entrichten, fährt von Ljubljana um 10 und von Rakek um 14.30 Uhr ab. lu. Das Krankenhaus in Ljubljana nahm seit Neujahr 24.700 Patienten auf, mehr als im ganzen Vorjahr. Alle Abteilungen sind überfüllt, vor allem die chirurgische, in letzter Zeit aber auch die Abteilung für Infektionskrankheiten, da in einzelnen Landgemeinden Scharlach und Diphteric aufgetreten sind. lu. Großer Andrang zur Universität. Wegen des großen Andranges, der in den letzten Tagen zu beobachten ist, mußten die Einschreibungen für das Wintersemc- >Ma-riborer Zeitung« Nummer 237. ster an der Universität in Ljubljana verlängert werden. Bisher wurden 1757 Studenten inskribiert, viel mehr als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt. Stark ist der Zuwachs der weiblichen Studierenden. Bemerkenswert ist auch der-Zustrom der Ausländer, so insbesondere aus Bulgarien, Italien, Kärnten und Polen. Im Sommersemester besuchten 1597 Studen- 4 Sonntag, den f7. OKtooa Aus ZUM juud ten unsere Alma mater. Gamstag' öen 16. Oktober Sitzung des Gtadtrates 3 : 2 für Euwe. Haag, 15. Oktober. In der fünften Partie um die Schachweltmeisterschaft eröffnete Dr. Euwe wieder mit dem Damengambit, das Dr. A1 j e c h i n annahm. Der Holländer ging darauf zu sehr kräftigen Angriffen über, sodaß Dr. Alje-chin nach dem 41. Zug nach kurzem Besinnen die Partie aufgab. Der Kampf steht nunmehr 3 : 2 zugunsten des Titelverteidigers Dr. Euwe. 16 Millionen Dinar ffir neue öffentliche Arbeiten / 3m Frühjahr BauauMh .. des Zollgebäudes nnö öer Zollmagazine / Vor öer Eröffnung von om lichen Fernsprechzellen / Die Bezüge öer ftäötitchen Angestellten wieSer ^ Die Dienstordnung für öle Vertragsangestellten öer Gtaötbetriehe Adaptierung der a$urg für KuiturZweüe As Ich p. Grotzrnsister Pirc gibt ein Simultanspiel. Sonntag nachinittags um 15 Uhr findet im ©elfe ,-Europa" eine großangelegte Exhibition dos Großmeisters Vasja P i r c stM, der gegen 40 hiesige Schachspieler ein Simultanspiel zum Austrag bringen wird. Die Veranstaltung bedeutet gewiß ein Ereignis für alle hiesigen Freunde des königlichen Spieles. p. Jwei Brände. In Dragovi« bei Sv. Lovrenc (Slov. -gor.) brach im Keller des Besitzers Karl 83 tu nt eit ein Feuer aus, das auch ans die üibrigsn Objekte Übergriff. Der Schaden Wird mit 12.000 Dinar angegeben. Ein Mveiter Brand wird aus Stare^inci -bei Cirkovce berichtet, wo das Wirtschaftsobjekt -des Besitzers Matthäus Mesari« einige* äschert wurde. Der Schaden beträgt 20.000 Dinar. p. Dem e>r ^ vofl Stadtbetriebe, die einen jahresge zusammen 1,439.415 Dinar bezic ^ ^ ggd an wird sich die Summe au^i * pjnar Dinar stellen, somit um 273.m^ afla. mehr als bisher. Uebrigens auu- log den pragmatischen Angeste-dieser Kategorie der städtisc |L'oVl-]rZteri Jahren .üßtefl ach Kategorie stellten die vor zwei gekürS Bezüge jetzt wieder erhöht wer-iir(|e nicht viel weniger ausmachen ^ «c^els« die neue Belastung des Gemeine Stadtrat Grčar bemängelte ^^vünschte Stimmungen im Entwurf und che gewisse Aenderungen. desmnc j ^ Stadträte p e t e j a n und j' st z ni' als SchlipRIirh wnröp der Antrag c ins1 Ttlirr r, ster°rja i F e 11 0 m m e n. Der Bürgermei-amtensu deni Bause *m Namen der Be-Nadf ?r das Entgegenkommen, heime öEentlicben folgte eine ge- nalfmr, un8> in der vorwiegend Perso-ltragen behandelt wurden. Gunter Abmö des Männer-gejangveremes 9 [ Veranstaltung des M ä R u c r- der n», ? y n c t e i u e 3 in Martbor in ben n ^a'i3n geht Samstag, ein m" odeinber im großen Union-Saale deiche *,? r Ab en ib" in Szene, an bekannt .^allsten Schöpfungen unseres Sfthtftw’ bewahrten heimischen Ar Ui^,^»5aEchtcrs Hermann Frisch tu- u.n3 gelangen sollen. Der Emw? . au' bine durchwegs heitere Note Un‘3 ?rbürgt mit der Fülle seines sondern n®!reic§en, nicht nur dem Ohr, tttschynq U ^ent Auge allerhand Ueber- ^tnnihen^"-vietmilen Programms einige ster Um^^der Anregung und Herzlich- Lagerhaltung. in eine ' o e,rmattGn, daß dieser Umstand «rr-v r äett wie der heutigen, in der es im einett y»En!>ehr wenig zu lachen gibt, durch seino besuch seitens des Publikums «A i J Würdigung finden werde. Rechende ^ \ ^ 1 c l" 6)05 toli3lti‘er= sich ze ;-<-otto des heiteren Abends, der Art Dorern d>iesmal im Rahmen einer "echteinLr/“ C" ^Eieten wird. Da der spielz« 1 m Gefolge dieses „Ringel- Und Qel- ohrgterinaßen nur recht wohliger !o ist ,, ^Oördernüer Natur sein wird, i Fahrt am 6. November schon w Ur ^ ^.ung sowie Groß und Klein den fair, '/^rzlichft eingeladen, die 15 Run mi4umachen! Tmuerfitzung die^pntiT^Cr^ulosenE§a w Maribor, kleben L ^e dem unerwarteten die uiGOen 'h V4V111 uiiuwai iticu rat Dr m 1r,es Vereinsobmannes Banalen i',„ ,0 i P a v i c einen ihrer ideal- verl0 und aufopferungsvollsten Förderer *°ren U + 7lv-*u,ls=>vuiisieu ruiuerer ^ätittten j \b& ßer Weinmost, Sortenweine. pulk0' will' schmaus. 11427 * Gasthaus Mautner, Radvanje. Hauswürste, Mehlspeisen, prima Weine, süßer Weinmost. 11444 b. Gradska opčina. Fachzeitschrift des Verbandes der jugoslawischen Städte, Zagreb, Matoševa ulica 9. Die vorliegende Nummer veröffentlicht einen aufschlußreichen Artikel des Leiters des städtischen Kontrollamtes in Ljubljana L. Pipp über die Agenden der Wirtschafts- Schlag barer g> JE K- Z E am Bachern, ober Radvanje. 4 Joch, Parzelle 910 vlož. štev. 51 Spod, Radvanje. I. del.. wird am 18 Oktober un1 '/•9 Uhr ’:ch Ziinmv- ■■ir. verkamt. 1135c i cingelangt zu soliden Preisen! Neuanfertigungen und Reparaturen werden billig ausgeführt. -,”3 Eoper, Kürschnerei iüarifcor, G'avui trg 9. bei bietet die allgemeine Beamtenmensa in den renovierten Lokalitäten Orožnova ulica 11 1 451 Für siäniüas Abonnenten Vorzugspreise,' * Alles zur Hausschlachtung Modrič. Samstag und Sonntag q-f0p-steln, Fasan, Hausschinken. Ou fen gesichert. * Gasthaus »Zur Linde«, ^““afste, Haarsieb Picksüßer Muskateller. Gansl. Brathühner. Es I. Račič. * Gasthaus Podgoršek, Nova Radvanie’ _ _ lUSV empfiehit „404 vas Sehf :ke- guter Wein most, frische und *„335 ne Seichwürste. , y.j * Bei Dickleibigkeit reg! der ®e6’£ vt natürlichen „Franz-Jojef"-Bitmw Darmtängkelt kräftig an. od2=.v 10‘ 0d min. soc. pol. nar. zdr. S. br. 15—1"- Novembertage - leicht verfrüht als hälle (5 er Beinahe sieht es so aus, Petrus im Kalender geirrt. Denn tage« das Wetter auf den Typ »Novem ^ eingestellt, obwohl wir doch n0.rorffob' friedlich im Oktober leben, s0;c;i ling zum Beispiel würden wir t3eti^rnicl't Vorausgreifen 8 peber eigenmächtiges übel nehmen. Wenn da schon oder März linde keineswegs böse darüber. im Lüfte wehen- sin Aber wir nde(s sieht die "Sache jetzt aus. Jetzt hab so eilig, daß .^„er- es durchaus nicht vermeidlichen kalten nassen Noveu tage schon vorzeitig da sein m Der Oktober kann noch herr -Mit blauem Himmel und letIC . < Laub, mit frischen Winden, die üB»> den’ kleinc Diese weiße Wolken vor sich herjage Tage aber zeigen sich von ihier testen Seite. Man kann nicht sag '^lies ständig regnet, aber es weht e■ es ter feuchter Schleier über das L »nieselt«, wie der Volksmund sag sind von Nässe und Feuchtigk61 ^ben ben, und Schnupfen und OrT? „nlZ sich aus. Und während man tr durch die regennassen, spiegeln fll0. ßen schleicht, alle Augenblicke ^d, derndein Laub ein bißchen ausrvaflttiieS kann man darüber nachdenken, wohl Petrus mit diesen häßlichen jetien die uns die ganze Kehrseite des g jiat. Herbstes vor Augen führen, so e °nlllck Noch stehen die Bäume im ~ sich ihres bunten Laubes, aber 50 ?ten W°* die Sonne hinter den grauen, die „„iiz «Clk ken versteckt, ist es, als wäre der kal u. alles verklärte Leuchten von schaff gewichen. Nichts ist geh 16 al5 der der trübe Nebelschleier dieser ggurt,c sich verhüllend um Häuser unc legt und die ganze Welt gral1 erscheinen läßt. nCj def Es ist die Zeit der Stürme rS{ehL Wolken. Und wer zu schauen jhfe Tage j muß wird auch diesen grauen Schönheit abgewinnen. Man hinauswandern aus der Stadt, rjechl, Wald, in dem es nach »Herbs „,ß ' wo °e - ' nach Erde und Laub, und 5< jetzt fast lautlos über den Boden tet. Und man muß am Waldran bleiben, dort, wo sich weit die ^ bram itie" Aecker dehnen, und muß den , nachblicken, die eilig über den Himmel jagen. n die5ti Aber selbst in der Stadt ha ^ a|s Tage ihren eigenen Reiz. Ist es „ck wenn die Häuser enger aneinan ratIiiefl ten, als wenn die Stadt in den urils0 Herbststürmen die Menschen 11 schützender umfinge? Nie ist es so gemütlich wie jetzt, wenn M-ums Haus fährt und man zum et^e\nsfl' le wieder im geheizten Zimmer g„fiH der sitzt. Dies sind die Tage, be(rejstef' zu seinem schönsten Herbstlied ten: Tatlb. Der Nebel steigt, es fällt das schenk ein den Wein, den ho ^ Wir wollen uns den grauen Ta» vergolden, ja vergolden! —- Unterstützet die ^ flntituberkulosenli(ja den 17. Oktober 1937. Giftsumach ^ni Celje, Mitte Oktober, dem des steilen Humiberges über bar .jus r ? Laško ragt weithin sicbt-Sen Sohi Äm'äuer der Ruine des einsti-ernpor A0SfSes der Grafen von Celje der Ri,: diesem Schloßberge steht an türUl ein vni,naUier hinter dem Aussichts-Krönen ,'^dener Selii:-um mit lic-ht-ßlattern !a u,’Jn'önuigen Früchten und lästige,,’ ii"e, Obi Berührung einen höchst Ursachen 'LlCKCnden Hauiausschlag ver-Studem ’.or b,rd Jahren brachte ein Verdäc1it,a’1'S Luško Einen Zweig dieses sehe Wof11 Gewächses in das botani-Siort w r d*4r Universität Zagreb. Co,dendm T ,der Olitbaurn als Rhus Toxi-das soTKf1 bestimmt, als ein Gewächs, Der Vor ,/a'rgen|ds in Euirona vorkommt, ^stituto S r»nd des genannten Zagreber hat fikp S r°fessor Dr. Ivo Horvat Deimat r t Ohtstrauch in Laško — die 'Sende» s Raumes sind trockene Geči^ n x°n Nordamerika und Asien — verfaßt °sehüre in kroatischer Sprache Nun C. , tünf Abbildungen enthält. ^raucliUr der früher unbeachtete Leider V°n v'elen Personen auf gesucht. Lrüchty Wurde er durch Albreißen von Schädis-fV\TSen wiederholt stark beding '■ 11 s°ll dieser seltene Strauch friedet Cln,en hohen Drahtzaun einge-vtat'den U f • Jede Beschädigung bestraft nur, w: ,!n ungelöstes Rätsel bleibt (^"t kan se‘s seltene Stück an diesen H. P. Scharfe n a u. T h a^bstilietL Fachlehrerin Frau Zinka '-Lovrec wurde über ihr An- Qatte“. ,nacd ^ombor versetzt, wo ihr Verijer.a S Chefingenieur tätig ist. Mit ihr Schm • d*e staatliche Mädchenbürgcr-tin Un in Celje eine vorbildliche Lehreein gif,. der slowenische Gesangverein sahen lffS Mitglied. Alle, die sie kennen, den. - Ö • axiit-j UIL blc iXVIIH Vll) le mit schwerem Herzen schei- ®ktdbe^^KSes Meisteriubiläuin. Am 17. itaber begeht Herr Ignaz J e k 1 in Vojnik ,i 7. . Her siv-rf1. Gelje das Jubiläumsfest sei-^eistef3 ‘p 8:611 Tätigkeit als Schmiede-r stehlt heute noch, im hohen JL^°n 75 Jahren, voller Rüstig- keit arbeitend am Amboß, ein leuchtendes Beispiel dafür, daß die fruchtbare Wechselwirkung zwischen Körper, Seele und Geist bis heute dem Handwerk Vorbehalten geh liehen ist. Seine Vorfahren sind, wie wir der »Geschichte der Diözese Lavaint, Dekanat Neukirchen« entnehmen, im Dezember des Jahres 1649 aus Schlesien kommend hier eingewan-dert. Seit 1780 hat sich in der Familie das Schmiedehandwerk vererbt. Dem Ju bdar, der durch reiches Wissen und Erfahrung, unbedingte Ehrlichkeit und Geradlinigkeit sowie Fleiß und Rechtlichkeit sich großer Beliebtheit und Wertschätzung erfreut, wünschen wir, daß sich der seltene Festtag zu einem würdevollen Ehrentag gestalte. c. Ein zweites Lichtspieltheater. Celje hatte lange zwei Tonkinos, bis dann im Sommer das Kino »Union« aus dem »Celjski dom« auszog und ins Hotel Skoberne übersiedelte. Es dauerte auch nicht lange und man sah in den Straßen neue Schaukasten hängen mit der Aufschrift »Kino dom«. Aber die Vorstellungen im neuen Kino begannen nicht, durften nicht beginnen. Auf die vielen diesbezüglichen Anfragen, die bei uns einliefen, dürfen wir I heute dem ungeduldigen Publikum be-I kannt geben, daß nun der Eröffnung des | neuen »Kino dom« nichts mehr im Wege ‘ steht. Die Bewilligung zur Eröffnung ist da. »Kino dom« wird demnächst seine Pforten öffnen. Was wird es uns bringen ...? c. Blumentag. Der Verein »Kolo der jugoslawischen Schwestern« in Celje veranstaltet am heutigen Sonntag einen Stra ßenverkauf von Blumen zugunsten der armen Bevölkerung von Buče, die heuer durch fürchterliche Hagelschläge um ihre ganze Ernte gekommen ist. c Die Innere Stadt und ihre Vororte. Im Stadtinraern Celje s ist, wie wir laufend gemeldet haben, in den vergangenen Monatein mancherlei .gebaut und ver bessert worden. Die Bewohner der Vororte haben sicher gar nichts dagegen, wenn im Innern der Stadt solche Arbeiten geleistet werden. Sie sind damit einverstanden-, besteht doch für sie die Aussicht, dann umso eher auch selbst bald zu diesen Errungenschaften zu gelangen. Wenn also in der Inneren Stadt gearbeitet wird, klatschen die Vororte sicherlich nur Beifall, sie werden sich auch der finanziellen Verpflichtungen gerne anschließen, die der gesamten Stadt erstehen. Aber eines dürfen gerade sie mit Recht erwarten, daß man sie nicht ganz vergisst und ihnen wenigstens die dringlichsten Nivellierungsarbeiten leistet. Celje darf es nicht dulden, daß seine Vororte schlechter da stehen als das letzte Dorf, wenn es schon im Stadtinnern endlich zu mehrfachen Anbeiten aus holt. Befahrbare Wege und auch in der nassen Jahreszeit benützbare Gehsteige müssen überall in den Vororten geschaffen werden! Die Bewohner der Vor orte sind selbst zu geldlichen Beiträgen für die Pflasterung bereit, sie warten nur darauf, daß die Stadt einen für alle verbindlichen verpflichtenden Beschluß erbringe. Durch frohe Tat kann gewaltiger Wandel geschaffen werden. Warum wird im Rathause noch länger gezögert? c. Familienabend. Das hiesige Offizierskorps ländt für heute abends (Sonnabend) zu einem Familienabend in den Kleinen Saal des Hotels »Union«. Beginn um 21 Uhr. Es spielt eine Militärkapelle. Kleidung beliebig. c. Fußballsport. Die beiden Meisterschaftswettspiele des heutigen Sonntags finden auf dem »01ymp«-Platze in Ga-berje statt. Um 14 Uhr beginnt die Begegnung zwischen »Jugoslavija« (Celje) und SK Žalec (Schiedsrichter Presinger), um 15.30 Uhr das Treffen zwischen »Olymp« (Celje) und SK Trbovlje (Schiedsrichter Arhar aus Trbovlje). c. Weinlesefest. Der Sportklub štore veranstaltet am 17. Oktober im Gasthaus Andrinek in sto're ein Weinlesefest mit Jazzmusik. Beginn um 16 Uhr. c. . . . und glauben, es wäre die Liebe. Aus Hrastnik schreibt man uns: Die Arbeiterin der Glasfabrik Anna Udrijan ist 29 Jahre alt und hat im Monat Januar ihren Mann verloren. Er wurde von Arbeitern der Chemischen Fabrik erschlagen. Geblieben sind ihr die drei Kinder und Sorgen, Sorgen-, Sorgen. Bis dann vor sieben Wochen ein Zirku-s nach Hrastnik kam und mit ihm ein SOjährigcr Bursche, der alsbald in die Wohnung der Glasarbeiterin zog und mit ihr lebte und hoffte, es werde immer so bleiben. Der »Mariborer Zeitung« Nummer Frau ein wenig bei de-r Anbeit daheim zu helfen, fiel ihm gar nicht ein. Drum kündete ihm Anna Udrijan am letzten Sonntag ihre Liebe und meinte, er könne wieder gehen, von wo er gekommen sei. Das war der Zirkusbursche anscheinend nicht gewohnt, -denn er zog sein Taschenmesser und versetzte seiner Geliebten elf Stiche und verlangte von- der Schwerverletzten zu guter Letzt noch, sie solle ihn küssen. Das achtjährige Töcihterchen -der Arbeiterin, das zu gesehen hatte, begann wie verrückt zu schreien, worauf die Nachbarn her-bei-eil-tani und der verrohte Liebhaber floh. Die Schwerverletzte wurde in das Krankenhaus nach Celje gebracht. c. »Das Weingantkönigspiel« ist aus, doch wir, wir geh'n noch nicht nach Haus, wir wollen noch recht lustig sein beim Wein, beim Wein, beim Wein!«, so lautet der Kehrreim des Schlagers im Spiel »Der Weingartenkönig«, das, heute, am Sonnabend im Rahmen der Herbst liedertafcl des deutschem Männergesangvereins im Hotel Skoberne über die Bühne geht. Merkt euch diesen Kehrreim, denn ihr alle, -die ihr kommen werdet, habt ihn mitzusingen u-nd euch dran zu halten! Seid pünktlich, die Liedertafel beginnt um halb 9 Uhr abends! Auf Wiedersehen — beim Wem! c. Klavierabend Ivan Noč. Ivan N o č genießt den besten Ruf als Pianist. -Man erwartete -daher seinen ersten Klavierabend in Celje mit großer Spannung. Lei der waren nur weinige Zuhörer gekommen. Sämtliche Gaben des Künstlers be-gegneten re-getn Interesse und lösten reichen Beifall aus. Wir werden auf den Abend noch zu sprechen kommen. c. Der Ursulamarkt, der alljährlich in Celje als Vieh- und Krämermarkt abgehalten wird, findet auch heuer, und zwar am Donnerstag, den 21. Oktober statt. c. Kino Metropol. Samstag, Sonntag u. Montag: Das berühmte Ufa-Lustspiel »Der Mann, der Sherlock Holmes war« mit Hans Albers, Heinz Rühmann, Hansi Knoteck und Marieluise Claudius. Halb Parodie, halb Kriminalreißer, mit einem grimmigen Schuß Gangster-Romantik! Ein Foxtrott ist natürlich auch dabei. Er heißt: Jawohl, meine Her-r’n, so haben wir es gern ... goldenen p Sanntalerdlümchen vo.n Qden Fremden, der zum erstenmai Wärts - * dUS d'e schäumende Sann auf-deru A ZfU bub’ der Bahn oder mit če ocW J&s:en Žalec’ Vransko, Braslov-naten T Mozirje eilt, bilden in den Moden gw;Uni Lis Ende August die prattgen-Ltapfenanlagen einen ganz eise rt 1 Reiz, der sich noch stei-aintaienn 2an Muße genug hat, um die Wenil 61 Lfopfenpfliicke mitzuerleben. stii]-z hman Gedenkt, daß seit dein Um-nen p2_S zum -Mhre 1930 der Hopfen ei-Se\y0rf !a§| von 344.5 Millionen Dinar ab-der R0 n- ’ 50 wird man cinsehen, daß der l,rnbau Ten wichtigsten Zweig WeiSe ^ o-rtschaft im mittleren und teil-det, Un i ;1 "och im oberen Sanntal bi-1-derhop i 1 re'chen seine ersten, wie- j Vtifäti'p-p e8önnenen, oft aufgegebenen Um ze]Tich nicht sehr weit zurück, ^üpflan38 « lr 3854 unternimmt mit der 0llsche,iZUn8: Tb'' Hopfenpflanze auf liei-Schl!SP,Ten der Bierbrauer Franz ^ersuch-C i'j1 aus Žalec seinen ersten Und i L ® folgen- ihm die Dr. Cypl eigentiioi o 8 i o m s kv aus Celje. Die dieust^j,611 Ltagründer und zugleich ver-Sanntai ?n Lehrer des Hopfenbaues im Bit ab2 sind der Württembe-rger J. Lalrn-p,!): Verwalter der Fürst Leopold Novo r l.ierscLeidtschen Gutsherrschaft b; c - , c JC’ und der Bürger J. H a ause li- des H., 1 aus Žalec. Seit der Gründung der im P2nbauvereines im Jahre 1880, sUatIi,'i.ai 1 Österreich zeitweilig einen an Se;n' -’jstallten Hopfenbaukonsulenten der p, •' , 'ta hatte, besonders aber seit Würt emuChtung eines Fopfem hen Uierlmli:lge,rhauses und einer Hopfensi-g-eitie»1 ,e" "t der rationelle Hopfenbau derartigen Ruf erlangt, daß nach bayris'ch-Muste-r errichteten er im Sanntal sogar in Höhenlagen bis zu 600 Meter die heimischen Getreidearten verdrängt hat. Diese Hopfenfelder und Hopfenanlagen, die Reichsstraße, Eisenbahn und Sann in der weiteren Umrahmung hoher bewaldeter Berg- und Hügelketten ein-S'äumen, sind in ihrer Anlag ihrer Aufeinanderfolge, ihrer Entstehung und in ihren Verschwinden tatsächlich etwas sehr Eigentümliches. Wenn das Auto auf der staubigen Straße durch ein hohes grünes Spalier davoneilt, -meint man, an ganz unglaublich dichtbesetzten, fast undurchdringlichen Obstgärten vorbeizufahren. Die Hopfenpflanze steht zwar dem Hanf und den Brennesseln sehr nahe; der englische Gol-ding und der Späthopfen, die allein im Sanntal gegenwärtig angebaut werden, wollen aber sehr viel Raum, sehr viel Licht, Wärme, Sonne, Regen. Die Satzreihen müssen anderthalb Meter voneinander liegen, die einzelnen Pflanzen in einer Reihe fast ebenso weit. Da stehen also auf einer Ackerfläche von einem Hektar bei 5000 Hopfenstangen, zehn bis zwölf Meter hoch, von den grünen, duftenden Ranken und Reben der üppigen Hopfenpflanze völlig eingehüllt; oft erweist sich die hohe Kletterstange noch zu kurz; wie fliegende Fahnen wehen die Hopfen ranken noch über deren Spitzen in die flimmernde Luft. Das junge Jahr lockt drei bis vier frische Sprosse aus dem ausdauernden, einen halben Meter tief liegenden Wurzel-sfo-ck; diese biegen sich alsbald schrau-big hin und her, winden sich -um die willkommene Stütze der Hopfenstange und gelangen so ganz unglaublich schnell nach aufwärts. Die Bekleidung des Stengels mit kleinen Klimmhaken erleichtert das Anklammern und Emporsteigen. Menschliche Hand und Hilfe muß dem schwächlichen Pflänzchen mit Beschneiden, Binden, Streifen, Abreißen, Besprit- zen und Vernichten verschiedener Schädlinge stets zur Seite stehen, bis nach kurzer Blütezeit die weibliche Hopfenpflanze um die Mitte Au-gu-st zum Pflük-ken reif wird. Das Lupulin oder Hopfenmehl, hell- bis zitronengelb mit fettartigem Glanz, das mit seinen aromatischen ölen und Säuren zur Bereitung des Bieres unumgänglich notwendig ist und dem Hopfenbau seinen Wert gibt, enthält nur die unausgereifte weibliche Hopfenpflanze. »Hmelj«, wie die Hopfenpflanze im Sanntal und in der slowenischen Schriftsprache überhaupt heißt, ist ein germanisches Wort »humal«, -das in der wissenschaftlichen Bezeichnung für Hopfen »Humalus lupulus« in desen ersten Teil vorkommt, während der zweite Teil »Wölfehen« bedeutet, da der Hopfen im Freien andere Pflanzen umschlingt. Kommt die Zeit der Hopfenpflücke, dann erhält das Sanntal von Celje aufwärts ein ganz neues Bild. Ganze Scharen von Frauen und Mädchen, Männern und Knaben ziehen zu Fuß die staubumwehten Reichs- und Bezirksstraßen entlang. Von den ärmlicheren Gegenden an der Save und Krain, aus den Industriebezirken Hrastnik und Trbovlje und aus den noch entlegeneren Berglandschaften hat sie die Bahn zu ermäßigten Fahrpreisen nach Celje befördert. Nun wandern sie gruppenweise in die einzelnen Dörfer, jedes Jahr Immer wieder in dieselben Ortschaften zu denselben Hopfenbauern. Geflochtene Körbchen tragen sie mit sich, in die sie die Hopfendo-lden einsammeln werden; auch ganz einfach gezimmerte Bretterkreu-ze, die ihnen bei der Hopfenpflücke zum Anlehnen der schwerbeladenen Hopfenstangen dienen werden. Diese Hopfenpflücker und Hop-fenpflückerinnera sind ein ärmliches Volk, das sich jahraus jahrein zur Hopfenpflücke im gesamten Sachsenfelder Hopfenbaubezirk Žalec einfindet, dort fleißi- ge und ausdauernde Arbeit verrichtet, sich in diesen schweren Zeiten ein schönes Geld verdient und sich dann geräuschlos über Nacht wieder verliert. Für ein volles Schaff gepflückter Hopfendolden, an denen die grünen Stiele unbedingt haften müssen, erhält die Hopfenpflückerin anderthalb Dinar bei völlig freier ausgiebiger Kost und Wohnung. Flinke Pflückerinnen können es an einem Tag auf zwanzig Schaff bringen; der Verdienst, der ihnen nach vollendeter Pflücke auf Grund, der täglich abends verabfolgten Bestätigungszettel ausbezahlt wird, ist daher heutzutage ein ganz beachtenswerter. Das Dornen der Hopfenernte besorgten einst die Sanntaler Hopfenbauern — Sonnenstrahlen sind verboten — in ihren Häusern, in geheizten Wohnstuben oder auf dem Dachboden. Ist die Hopfenernte eingebracht, dann duftet vom aromatischen Geruch des Hopfenlupulins das ganze geräumige Wohnhaus des Sanntaler Hopfenbauers. Heute besorgt die Hopfenanstalt in Žalec nicht nur das Dörren, sondern auch das Aufbewahren und Konservieren, aber auch den Verkauf des Hopfens, der im August und September Žalec in einen lebhaften, geräuschvollen Hopfenmarkt umwandelt. Während die grünen Hopfenfelder nach der Pflücke wie verlassene Stoppelfelder brach daliegen und die Melancholie des Spätherbstes darüberzfeht, werden auf dem Welthopfenmarkt die Preise für den Sanntaler Golding geschmiedet. Die heurige Hopfenernte, die an Güte der Ware als erstklassig bezeichnet wird, beträgt schätzungsweise 14.000 Meterzentner. Es hat Jahre gegeben, in denen der Sanntaler Hopfen pro Kilogramm mit 100 Dinar bezahlt wurde. Damals hatten auch die Kaufleute n Celje und im mittleren Sanntal noch goldene Zeiten, ein Geschenk des goldenen Sanntalerblüm-chen. Dr. Fr. Mišič. DIE REPRISE DER FUSSBALLMEISTERSCHAFT. — DER GROSSE PRESTIGEKAMPF AM »RAPID«-SPORTPLATZ Sonntag nachmittags um 16.15 Uhr bringen tmt „Ra!pid"-Spo-rtplatz „3t a P t d" und „Z e l e z niL a t" den ersten Revanchekampf der FußLallmeifterschast zum Aus-irag. Das Treffen ist von größter Wchtig-fefct für die weitere Gestaltung der Kämpfe, zumal diesmal Sieg und Niederlage in ganz besonderem Maße das weitere Schicksal beider Mannschaften beeinflussen weben. „Rapid" hat nicht nur die Schlappe von 1:4 ans dem ersten Match wettzumachen, sondern muß sich unbedingt die Punkte auch deshalb holen, da anderseits die Gefahr besteht, daß „Mura" mit einem etwaigen Sieg am kommenden Sonntag dank ihrer besseren Treffer. differenz einen Führungswechsel herbeisüh-ren wird. Die Entscheidung in der Frage des Mariborer Kreismeisters wird also am kommenden Sonntag fallen, sodaß es nicht Wun der nimmt, daß sowohl „Rapid", als auch „železničar" alles daransetzen, um sich die sonntägige Punktebeute zu sichern. In beiden Lagern trifft man fieberhaft die Vorbereitungen und man darf also hoffen, daß beide Teams wohlgerüstet zu diesem wichtigsten Waffengang antreteu werden. MmMon QM grünen Olafen Der große Fußballkampf zwischen der S&chrmamtischtift unserer Freiwilligen Feuer, wchr und einer Auswahl der Mariborer Buchdrucker wird am Sonntag, den 24. d. um 10 Uhr im „Železničar"-Stadion in 'Szene gehlen. In beiden Lagern rüstet man schon jetzt mit allem Aufwand für die große Kraftprobe, die zeigen soll, daß man auch m den Reihen der Jünger der schwarzen tiiarft und der Samariter für den Sport etwas übrig hat. .. - Schiedsrichter am Sonntag. Die form-tägigen Fußballspiele leiten die Schiedsrichter Kopie (Rapid-Železni8ar), Bergant (Fugendspiel Rapid-ŽelezniLar), P c t c I n (Maribor-Rapid), J a n ö ; č (Čakovec-Gradjanlski) und V r h o v n i.£ (Maribor-Mura). : SK. Rapid. Sonntag um 9.30 Uhr hat Ich die Jugend auf dem „Rapid"-Sportplatze einzufiÄderr und zwar Schescherko Major, VogT, Sadch Skipper Klampfer, Gcrlitsth 'W Esaszar, Rudi, Wale und P«val-c' Die Reserve hat um 13 Uhr spielbereit zu fern mit Sinkovi« Vinzenz Me Peperl LÜjchmg 1, Pirelli, Dolin.-ek, Fmnaüsch! -Schlajmger, Lüfchnigg 2. Die erste Mann-»KgaTt fpielt um 14.30 Uhr -in Iber Aufstellung Jvlzer, Belle, ^ Girstt FuLkar. Dschanner, xvcfi, Werbenigg, Lade, Sinkovič, Walter und Ernsti. : Der MttetschuIer-LerchtathlEampf Blariüvr-Ljubljana, der für den 17. d. M. anberauMt urar. wurde auf Grunio einer Eitifchciibung der Banatsverwaltung abgesagt. : Goldene Hochzeit eines Weltrekord-'ers. Die Ansicht, daß Spitzenleistungen der Gesundheit schaden, widerlegte der 79jährige W. G. George, per dieser Tage seine goldene Hochzeit feierte. Er hat vor nicht weniger als 61 Jahren mit 4 Minuten 12.75 Sekunden eine Weltbestleistung im Laufen ausgestellt, die 37 Jahve traft ehen blieb, bis ihr Nimm das Licht ausblies. Anläßlich seines Festes erhielt George Mückwunschtelegramme des Königs, der Lords, Derby, Camrose, Fisher, Berghley, Desborough u. a. : Henkel und Gramm spielten aus ihrer Reife von Amerika nach Japan in Honolulu. Gramm besiegte dort den Japaner Pama-gishi 6:4,7:5, das Spiel Henkel gegen Nakano (Japan) wurde beim Stande 6:4, 5:5 ;ür den. Deutschen abgebrochen, weil die Spieler wieder an Bord des Schiffes mußten. : Fußballklubs gegen Las Fernsehen. In England gewinnt das Fernsehen rasch an Verbreitung. Man liefert Apparate zu verhältnismäßig niedrigen Preisen, und die Ge- sellschaften bemühen sich, durch alle möglichen Hebertragungeit das Interesse zu steigern. In der letzten Zeit wurden auch Fußballspiele. und zwar mit gutem Erfolg, übertragen. Man konnte trotz der kleinen Pro-Mionsfläche die Vorgänge aus dem Spielfeld verfolgen und sogar die einzelnen Spieler erkennen. Nun haben sich die Sportorganisationen, nicht nur die Fußballvereine, zusammengeschlossen, um in Hinkunft derartige Ucbertragungen, von denen man ein beträchtliches Sinken der Zuschauerzahlen befürchtet, unmöglich zu machen. : Neue Motorrad-Weltrekorde. Der italienische Rennfahrer Taruffi stellte auf der Autostraße zwischen Bergamo und Breesia mit einer 500-ccm-Gilera-Maschine neue Weltbestleistungen auf. Er fuhr bei fliegendem Start: l Meile mit einer Stundengeschwindigkeit von 272.064 Kilometer. 1 Kilometer mit einer Stund engeschiwindig kei t von 272.006 Kilometer; bei stehendem Start 1 Kilometer mit euer Stundengeschwind.g-fc-it von 146.625 Kilometer. : Hallen-Skimettkämpse in lt. S. A. Wenn die Wintersportplätze zu weit von den Großstädten entfernt liegen und die Großstädter keine Zeit haben, tu die Skigebiete zu fahren, dann müssen oben die Skigebiete zu den Großstädtern kommen. Das findet man in H. S. A. ganz in der Ordnung, und so werden auch in diesem Winter wieder eine ganze Reihe größerer „Halleu-SkiwetWmpfe" in Boston und Newyork mit Sprung- und Torlauf Wettbewerben abgehalten. Nichts gegen die Mentalität der Amerikaner. Aber wenig verständlich ist es. daß Norweger, deren hohe Auffassung vom Skisport sonst allgemein als Vorbild gilt, diesen Rummel mitmachen. Auch in diesem Jahr haben sich die »her ^ Amerikaner für ihre Skizertnsse ßyl- Norweger sichern können. Nach terud, der schon im vergangeiM^^Aj- „erfolgreich" die amerikanische saison" mitmachte, ist nun auch 1 “jachst fer _ Torlä"' iom Murstad nach H. S. A. j0^' 1 um den Amerikanern in der eVe lUlL JJ'vll < l IIl v L 1 l'lt 1 I t-L t L 'V vt u fltTvC Eardedn-Arena ans künstlichem ©G norwegische Sk i tunst vorzuführeu. .-ett Kck : Tennismeisterschaften von 310 ’ * in den nationalen Tennis-Meisterin st . DVU I vllL'LU 11 vlLv IV ^ Rom hgben die letzten vier, Pa"'« 'gefeit roni, Quintavalle und Canchiele, i.^' ^are»'- jeden zu spielen. Die Ergebnis gch; Palmi eri—-Quinta valle 4:6, 6 L. st;,' g.z. Taroni—-Ean-epele 6:2 0:6 1-6, * ' : Neue Weltrekorde auf der RadrellN _________________________ _ habelt Auf der Radrennbahn von - Vigvrelli ^ ... . — ytu, T t. die drei englischen Radrennfahrer ' altsi und Mils neue Geschwind igkertsr - st ^ gestellt. Die bisherigen Rekorde iUl y» den Franzosen Richard und Pague:.. ^ ten worden. Hill stillte einen neuen Über fünf Meilen auf, die er in 10 * ^ils 35 Sekunden zurücklegte. Paux un. Ae-stellten auf dem Tandem einen ne f., Akkord über 20 Km. mit 23 Minuten künden auf. ^ l : Ein neuer Troberweltrckord »mi 1; ^ Greyhound, Lern „grauen Wivbestou es beim Oktober-Meeting in SprnW lungen, in einem Rennen den von Manni ng im Jahr 1922 ausgestellten e rekord von 1:56% über die Kilometer den Kilometer, auf 1: herabzudrücken. Der Schimmel T)“1 - ^ Musclotone einen Zweikampf austrag - ^ len, der aber durch den Unfall, den erlitten hat, nicht zustande kam. 4 unverbesserliche Elemente sede - ^ leichtsinnig und in Unkenntnis ' ,fahr Giftschlangen in gewöhnliche. ^f-| rarien ohne die oben genannten ^ ^ ungen halten. Sied sie nicht im so 51 einer Änderung zu bewegen, ^ ,e„er sogar -der richtige Giftschlan,5en-D .^gn Anzeige erstatten. Passiert bei st voller Schmerz, weil sie es verspü' sie Unkel keine Milch aus ihrem spenden konnte. -Ack Die Mutter stand vor Unkel, legten sie sich beide nieder und der dl« icgicii oic oivii ivcicie i"1-“'- « - yi- Sohn legte den Kopf auf die Han ’ieii. den Leib deckte, aus dem er §c jstfjief Unkel schloß die Augen und er s lVeiter b die wenigen Stunden, bis es w cn sollte. ßejtct Einer der Kamelreiter pfiff, st'st. an. sassen auf und treiben die Pferde een Staubige Bewegung kam in den stc sich Haufen und langsam schob p;er- Masse müder, durstiger, hungrigst1 gQll de nach dem Osten. Und je mehr c fte, ne dem Westen zusank, als es da nun ^ da wurde der Marsch rascher 111 scher. Als die Nacht ihr Nahen m da strebten die Tiere dem gr<1' ^aSsef menhain zu, dessen Kühle und sie schon seit Stunden geahnt hatten Große Futterstapel waren aufgd ric htet st; :11t lange metallene Wasserbecken au in denen das Wasser flimmernd ’|s!.|)fen- | letzten Sonnenresten spielte. Die sic den Pferde trabten wiehernd an hoben die Köpfe und je nähst stvUfjen Wasser kamen, um so behende: stu^» I sie. Und dann senkten sie die » mŠrnmsp t, d H , ^forDeliina&men des GwES ^EfiR ALS EINE HALBE MILLIARDE U EBERSCHUSS SEIT APRIL. DER VORANSCHLAG FAST DURCHWEGS UEBERBOTEN. ^.-ach Mitteilungen des Finanzministe- u s t d. J. 1'lUms i, ues r im St + ^er Monat A u E i nLaatsbaushalt einen Rekord in den nicht a 11 m e n zu verzeichnen. Er war siebenniJr, c*er beste August der letzten der ei • ’ sondern in dieser Periode de ßj11Zl^e Monat, der über eine Miliiar-bonnte3r Staatseinnahmen verzeichnen rneJJ1 .'^a8ust betrugen die Staatseinnah-Um iqv88.05^ 1099.9 Millionen Dinar, Zeiten Millionen mehr als in derselben Anst^anne ^08 Vorjahres. Dies stellt ein te‘gen um 20 Prozent dar. e j n$ °este Ergebnis konnten die Z o 1 1-verzp- ” a b m e n im Monat August Dinar*0 -n‘ 3lc betrugen 90,8 Millionen des ’ während in derselben Zeitspanne vyUr ,a res 1936 nur 50,5 Millionen erzielt en. Dies bedeutet ein Ansteigen um üonen Dinar oder um 44,4 Pro- e k t e n sie lonen Dinar oder 12% mehr ver- S t g . , e r n anbelangt, so haben 40>3 Milli zent Vnn a ansc'hh Im August im Budget ver samt ?ften Solleinnahmen wurden insge War .."0-64»/» erzielt. In diesem Monat ßCr. Häßlich die Einfuhr sehr hoch, au-Endp^TnWaren die Agiogebühren bereits \V 136 erhöht worden. as die allgemeinen d i r 28 Mm iahr^nen können als im August des Vor über0 von 237,1 Millionen Dinar gegen- die ■ J’ Millionen. Dies bedeutet, daß S*m Budget für August veranschlagten von ai?n *n diesem Posten zu 185,53% wirkhcht worden sind. itisto* C*Cn 'udirektenSteucrn, te ySon<15re in der Umsatzsteuer, wurde C1 gleich zu den Einnahmen des Au->ien 133® diesmal ein um 20 Millio-69ß 'oberer Betrag erzielt, und Auch den gegenüber 49,8 Millionen _ dieser Posten ist im Vegleich im zwar Dinar, zu Budget veranschlagten Ziffern uni 0 verwirklicht worden. direkt! “^‘'ordentlichen in Steuern vcrzeichneten ebenfalls nen Dinar höhere Einnahmen '09,24°/, Die a.m 2,6 Millio Die Einnahmen der Staatsbahnen machten im August insgesamt 203 Millionen Dinar aus gegenüber 154,4 Millionen im Vorjahr. Dies bedeutet ein Ansteigen um 48,5 Millionen Dinar oder um 24%. Von den für diesen Posten im Budget veranschlagten Summen wurden 119,12% erzielt, während im August 1936 von den veranschlagten Summen nur 92,36% realisiert werden konnten. Die Monopoleinnahmen betrugen insgesamt 184,2 Millionen Dinar gegenüber 180,7 Millionen im August des Vorjahres. Dies bedeutet ein Ansteigen um 3,5 Millionen Dinar. Es sind von den veranschlagten Einnahmen insgesamt 111,91% gegenüber 110,88% im August des Vorjahres erzielt worden. Was die staatlichen Forstbetrie-b e betrifft, so erreichten sie um 74% höhere Einnahmen als im Vorjahr, und zwar 11,8 Millionen Dinar gegenüber 4,5 Millionen oder 7,3 Millionen Dinar mehr. Endlich hatten die staatlichen B e r g-w e r k e im August im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Millionen Dinar mehr Ein nahmen, während die P o s t v e r w a 1-t u n g um 8,7 Millionen höhere Einnahme verzeichnen konnte. In den ersten fünf Monaten des laufenden Finanzjahres, d. h. in der Zeitspanne April-August, betrugen die Staatseinnahmen insgesamt 4609,5 Millionen Dinar, während die Ausgaben in derselben Zeitspanne einen Betrag von 4063,7 Millionen Dinar vcrzeichneten. Der Unterschied beträgt 545,7 Millionen Dinar und stellt das S u f f i z i t des Staatsbudgets in dieser Zeitspanne dar. In dieser Zeit sind die im Budget veranschlagten Einnahmeziffern um 101,4% verwirklicht wor den, was bedeutet, daß die Einnahmen 63,7 Millionen Dinar betragen haben, als im Budget für diese Zeitspanne veranschlagt war. 3lS lm Verjähr, und zwar 17, 14,3 Million gegenüoer diese p"Jnen E)'nar- Die im Budget für sind n en veranschalgten Einnahmen ^ zu 114,88% realisiert worden, ben o'S Ee T a x e n anbelangt, so ha-„ar s'e ebenfalls um 17,6 Millionen Di-zeph ‘‘her 18% mehr Einnahmen ver-(97 4 Cn könncn als im August 1936 — q; gegenüber 79,7 Millionen Dinar). zeitf0 O b t r o i-E i n n a h m e n ver-Einnnh Um ^ Millionen Dinar mehr über im v°rjahr: 73,3 gegen- ansphi" Millionen. Die im Budget ver-lisip„ a§ien Ziffern sind zu 102,69% rea-Sleit worden. ge^ll*er,’n das laue Wasser. In tiefen Zü-LeibeT -'o r^.en s’e die Flut in die müden ynd w- aten standen an den Trögen sen lesen die voreiligen, hemmungslo-einn ZUrück und ließen, wie durch dieV- Us.c" die getränkten Tiere auf der rünSaftigen Weiden. Die Beduinen Butternd slauntcu. Die Soldaten, die das die st Beu auf Lastwagen durch künim C'l^e u.nd Wüste geschafft hatten, zuvor }Cn slcl1 Um jedes Tier. Wochen de auf lallen s‘c schon begonnen, Pfer-Tierär Tr*C^^en’ kalla" Zelte gebaut und Bnd m C kaBen sie auch mitgebracht. Herd.10?1"8611 nun durch die weidende über ' ^ ^en sich an den Leibern vor-verlet ! n. in große Augen und ließen dränut ° S.'ere binausführen. Neugierig in de n S’ck die Beduinen an die Zelte, Eitrjp1611 kelle Azetylenlampen brannten. Und ,'’C . Wunden wurden ausgewaschen Die f)f-ingeP*nselt, Hufe ausgeschnitten, börtr n'Ziere sprachen und die Beduinen durch S° VOn 350 000 Tieren, die so Pferd 6111611 Wüstenzug gerettet wurden vPr-‘l e Und Rinder brauchten nicht zu erhungern. hoiv-1*1^)16 Bheht war es geworden. Die Tnu1 • >alnien rauschten und nur der 11 aut der schlafenden Pferde war Oieue Emlagenauszahlungen der ÄugvskawiWm tfnionOan! Die .1 uigoslawische Union bank (Jugo-slavenska Udruzena Banka A. D., Zagreb-Beograd:) hat in Einvernehmung mit dem. vom Handelsministerium bestellten Kommissär und in Anlehnung an die Batikenschützverordnsung beschlossen, den alten Einlegern und allen anderen Gläubigern aus dem Titel »Alte Rechnung« wieder .eine neue Quote zur Auszahlung zu bringen. Ab 20. Oktober stellen den „alten Gläubigern nach dem Stande ihrer Guthaben vom 30. Juni d. J. weitere 10% an den Kassen der Zerotra- über den Pferchen. Ein unsichtbarer Mond sandte silberne Funken über die müde, kalte Welt. Segnender Schatten war die Nacht für die Pferde — neuer starker Weidefläche zogen sie zu und sie mußten sich ihr Pferdeleben schwer erhaben. Lichtes Rauschen war in den hoch wipfligen Bäumen, es vermischte sich mit dem schlafenden Atem der Pferde. — Bis dennoch Stille ward. Am Morgen zog Unkel mit weichen, mutigen Lippen die Milch aus der Mutter Leib. Der Hengst war wieder kräftig geworden, er sprang ein wenig umher u. trieb die Steife der Nacht aus den Gliedern. Und dann begann wieder der Marsch durch die Wüste. War es am Tag zuvor, so schwer, so ging es nun leicht und flüssig. Die große Herde trabte an. Und im wiegenden großen Schritt begleiteten die Kamelreiter die Staubfahne, die von den vielen tausend Hufen aufgewirbelt wurde. Ueber 5000 Pferde jagten durch den noch kühlen Morgen, bis sie | wieder gehemmt von der Glut des wan-, dernden Silbersees stiller wurden. Bis I sie wieder trotteten, Schritt für Schritt, 5 bis sie wieder zermalmt von der Hitze ! miidc in der Mittagsglut lagen. len in Zagreb und Beograd sowie der Filialen in Maribor, Petrinja und SuLsak zur Verfügung. Diese Maßnahme der Jugoslawischen Unionbank ist wärmste,ns zu begrüssen, sie beweist ja, daß sich die Wirtschaftslage in Jugoslawien allmählich bessert und die Liquidität der Geldinstitute Fortschritte macht. Die Jugoslawische Unionbark hat bisher schon fast 60% ihrer alten Einlagen ausgezahlt. BMmhANchte Ljubljana, 15. d. Devisen. Berlin 1739.02—1752.90, Zürich 996.45—1003.52, London 214.60—216.66, Newyork 4301.01 bis 4337.32, Paris 145.57—147.01, Prag 151.43—152.54, Triest 227.25—230.33; österr. Schilling (Privatclearing) 8.68, engl. Pfund 238. deutsche Clearingschecks 13.90. Zagreb, 15. d. Staatswerte. 2 ein halb proz. Kriegsschaden 414—416, 4 proz. Agrar 53.50—55, 4 proz. Nordagrar 53—0, 6 proz. Begluk 77.55—0, 6 proz. dalmatinische Agrar 75—0, 7 proz. Investitionsanleihe 94—0, 7 proz. Stabilisationsanleihe 86—0, 7 proz. Hypothekarbankanleihe 100—0, 7 proz. Blair 85.25—86, 8 proz. Blair 94.75—96; Agrarbank 200—205. Nationalbank 7400—0. X Jugoslawischer Cfearrngstand. Nach Mitteilungen der Nationalbank beläuft sich der Clearingstand Jugoslawiens gegenwärtig wie folgt: A k t i v p o -sie n: im Verkehr mit Italien alter Clearing 40.6 und neuer Clearing 24.4 Millionen Lire, Deutschland 14.8 Millionen Reichsmark. Polen 13.8 Millionen Dinar, der Türkei 6.5 und Spanien 2.7 Millionen Dinar. — Pas'siv saldo: im Verkehr mit Belgien 4.1 Millionen Belga, Frankreich 5.9 Millionen Fran- ken, der Tschechoslowakei 126 Millionen Kronen, der Schweiz 1.5 Millionen Schw. Franken, Rumänien 27 Millionen Dinar und Bulgarien 20.500 Dinar. X Der Haferertrag stellte sich heiter in ganz Jugoslawien auf 2.98 Millionen Meterzentner, um 0.35 Millionen Meterzentner weniger als im Vorjahr. In Slowenien wurden 185.000 Meterzentner Hafer geerntet, um 3500 mehr als vor einem Jahr. X Rohrbestelltmgen im Inlande. Die Banats Verwaltung hat unlängst den Beschluß gefaßt, in Weißkrain eine große Wasserleitung zu bauen, die eine ganze Anzahl von Gemeinden mit genügend Wasser versorgen soll. Wie man iefet erfährt, werden die eisernen Rohre für das Leitungsnetz im staatlichen Eisenwerk in V a r e š in Auftrag gegebdn werden. Die Bezahlung der Lieferung, die sich auf etwa 1.1 Millionen Dinar stellen wird, wird ratenweise in zehn Jahren erfolgen. ■X Die ständige Delegation für die jugoslawische Forstwirtschaft hielt in Sa rajevo eine Sitzung ab, in der festgestellt wurde, daß der steigende Aktivsaldo Jugoslawiens mit Italien die Ausfuhr, besonders den Holzexport, nach diesem Lande ernstlich bedrohen beginnt. Ebenso verursacht der Zahlungsverkehr große Schwierigkeiten. Die Tarife für den Holztransport müssen unbedingt gesenkt werden, da wir sonst kein Holz mehr werden ausführen können. Die nächste Sitzung wird in Ljubljana abgehalten werden. X Mariborer Schwemetnariii. 16. OkSo her 1937. Zugeführt wurden 343 Schweine, wovon 128 Stück verkauft wurden. 5—6 Wochen alte Jung-schweine kosteten 79—100, 7—9 Wochen alte 85—KE. 3—4 Monate alte 130—470, 5—7 Monate al’te 210—340, 8—10 Monate alte 350— 440 und über 1 Jahr alte Schweine 620 —780 Dinar pro Stück. 1 Kilogramm Lebendgewicht notierte 6—7:50 u. SSfäadft gewicht 9—14 Dinar. ®n®asDsasoanHinBD8ioBoiaöHnaoB □ □ HaBnroaDHoroäoaoHDaoBöHDÄaai SONNTAG, 17. OKTOBER. Ljubljana: 9.45 Rel. Vortrag. 10 Kirchliche Musik. 11 Kinderstunde. 11.30 Konzert. 13.15 Schallplatten. 17 Bauernstunde. 17.30 Hörspiel. 18.30 Schallplatten. 19 Berichte. 19.30 Nationale Stunde. 20.30 Konzert. 22.15 Walzerstunde. — Beograd: 12 Konzert. 17 Schallplatten. 17.30 Volkslieder. 18.10 Konzert. 19.30 Nationale Stunde. 22.20 Konzert. -— Warschau: 13.30 Konzert. 16.05 Volksmusik. 18.30 Solistenkonzert. 19.35 Schallplatten. 22 Opernarien. — Prag: 9.50 Konzert. 11.20 Klassische Musik. 15.30 Schallplatten. 19 Konzert. 22.30 Schallplatten. — Budapest: 12.30'Konzert. 12 Schallplatten. 17 Zigeunermusik. 18.30 Konzert. 23.25 Jazzmusik. — Mailand: 17 Volksmusik. 20 Bunte Musik. 21 Sinfoniekonzert. 22.30 Tanzmusik. — Wien: 8.45 Konzert. 9.45 Pontifikalamt. 12.55 Wunschkonzert. 15 Uebertragung aus Graz. 16.35 Kleines Potpourri. 17.15 Kurzweil. 19.35 Vorträge auf zwei Klavieren. 20.05 Allerhand vom Donaustrand. 22.30 Tanzmusik. — Berlin: 14 Nordische Musik. 15.30 Musikalische Kleinigkeiten. 19.10 Unterhaltungsmusik. 20 Konzert. 22.30 Wir bitten zum Tanz. — Breslau: 14.30 Tanz und Unterhaltung. 16 Bunte Kleinigkeiten. 22.30 Tanzmusik. — Leipzig: 14.05 Musik nach Tisch. 15.30 Klassische Violinsonaten. 18 Opernübertragung. 20 Unterhaltung. 22.30 Tanzmusik. — München: 19.10 Blasmusik. 20 Francesca da Rimini, Oper. 22.30 Tanzmusik. MONTAG, 18. OKTOBER. Ljubljana: 12 Schallpl. 13.15 Schallpl. 18 Aerztliche Stunde. 18.20 Schallpl. 19.30 Nationale Stunde. 20' Konzert. 21 Europakonzert. — Beograd: 17.05 Violinkonzert. 18.15 Schallpl. 19.30 Natioale Stunde. 21 Europakonzert. — Warschau: 12 Mit- iagskonzert. 16.15 Konzert. 17.15 Solistenkonzert. 18.10 Schallpl. 20 Mandolinenkonzert. — Prag: 12.35 Konzert. 16.30 Lieder. 17.40 Schallpl. 19.20 Konzert. — Budapest: 13.30 Konzert. 17.30 Klavier- soli. 18.30 Zigeunermusik. 23.25 Tanzmusik. — Mailand: 17.15 Tanzmusik. 19 Bunte Musik. 21 Europakonzert aus Turin. — Wien: 7.10 Konzert. 10.50 Bauernmusik. 12.20 Mittagskonzer-t. 13.10 .Aus italienischen Opern. 15.40 Stande der Frau. 16.05 Tonfilm und Tanz. 19.25 KcF-minalgeschichte. 2020 Operettenmusifo, 21 Europakonzert. — Berlin: 17 Kleines Konzert. 18 Unterhaltungskonzert. 20AO Unterhaltung. 21 Uebertragung aas Mailand. 22.30 Nachtmusik. — Breslau: 16 Nachmittagskonzert. 19.10 Der blaue Montag. 23.75 Schallpl. — Leipzig: 16 Konzert. 18.20 Kammermusik. 19.10 Klassischer Humor. 20 Abendmusik. 22:30 Nachtmusik. — München: 14 Allerlei von zwei bis drei. 16 Unterhaltende Kunst. 19.10 Ihr Rhythmus der Freude. 22i3<"i Konzert. Wemi 5er Hotelpvriier ÄUSgLMg HM... , <■ ? \ V\vv*> ^ wunderung; das schwach besuchte wurde zum Schauplatz überwältige^^ Begeisterungsausbrüche für den geben mußte. Ivan Noč wurde deiub Konzertgeber, der noch zwei bejUyf und beklatscht, ein sichtbares und J1 bares Zeichen des großen Eindruck ^ Dem Künstler hätte man ein b2S „gI1 Klavier gewünscht; die Bässe 1' a j” r, ja recht schön, doch mit dem etwas ten Diskant konnte m:.n nicht ga»z ‘ frieden sein. Helfried 1 Bücketsckau b. Die »Illustrierte Zeitung bringt einen reichillustrierten B2 über die abgeschlossenen Herbstu1'^,^ ver der deutschen Wehrmacht. Im ^ telpunkt des Heftes steht ein Bildb2_iR über den Mussolini-Besuch. Den telpunkt des Heftes steht ein des Heftes bilden neben den Bildern aller Welt« zwei gegenwärtig Aufsätze über Japan. , »Aus aktuelle Ines heftet Mark. Ines Widmann ist zutiefst der b. Schicksal am See. Roman v°n , 3 Widman. Leinen 4.80 Mark, gehe ^ schaft und den Menschen ihrer Heimat verbunden und trifft mit der fühlungsfähigkeit der echten Frau m tener Weise den Ton des wahrhaft v s tümlichen Romans. Im Mittelpunkt ^ neuen Buches steht das eigenartig2 blem der Liebe zweier junger MeIlS j)3p die sich irrigerweise für Geschwister ^ ten. Schuld an diesem Irrtum f leichtsinnige alte Benjamin, Brie f und Organist, ein gutherziger» ^ schwacher Mensch, der verkomm, ^ man ihm seinen Beruf nimmt. ^ ^ Sohn und seiner angenommenen 10 dem Kind einer im See ertrunkenen f zerin, verheimlicht er angesichts eil Liebe, daß sie gar nicht zu veizi ^ brauchen. Um sich vom Untergang, retten, hat er das Mädchen dem 1 pghi" müller versprochen — ein schied1 er ^ mann des Schicksals seiner Kinder,^^ am stillen Bergsee mit ihnen Erotik und Spießertum eines Berg Sehnsucht und Bedrängnis einer ^ •-zehnjährigen, die Poesie einer jungen ^ be, Gewissenqual und -betäubung» ist es, was die bekannte Kärntner ^ terin in diesem Roman in eine psyc gischen Vertiefung und Innerlichke1 ^ staltet hat, die über die der »Ge-ö2 » ten Magd« hinausgeht. gret« ten Magd« und der »Schwabenmari inausgeht. - bei b. Der »NS-Funk« hat die Besu ^ den deutschen Reichssendern fortg ^ und dieses Mal den Reichssender t-2 aufgesucht. Der Intendant des >> ^e„ sehen Musiksenders« hat dazu 2>n ^ leitwort über die Arbeit des ^e‘Cptin|fS ders Leipzig gegeben. Der »N5- ^ bringt das ungekürzte Programm Woche und ist in allen Zeitungskm ^ bei allen Zeitungshändlern, durc ^ Post oder den Verlag Franz Eher _ München 22, Thierschstraße 11 un 30 lin SW 68, Zimmerstraße 88, für u Pfennig zu haben. r tje.- b. Volk auf kranken Füssen! Von fried Hermann. Drei Vorträge über che, Vorbeugung und Heilung dei ^ leiden (Senk-, Spreiz-, Knick- un j„ fuß und dicke Fesseln) unter Aus ^ tung der Einlagen. 35 Seiten mit bildungen Hellerau ildungen. Verlag für Volks! lellerau-Dresden. 1937. Preis ■[ ‘ pjn- gestützt auf tmf2fungi sicht und große praktische ermuu- Der Verfasser will, gestützt aur sicht und große praktische hi T.'-qtcln» die Fuß- und Schuhfachleute au 1 n. aber auch die Fußleidenden selbst 2 ^ tern, sich nicht mit dem traurig211 J Sensal des Fußkrüppels zufrieden zu b Alles aus Velzzstoffen °m Ort. ^»as O^Ä'° Schnm-, ' a »«s Bevcr. Leidig vom El. M 33348 M 24095 B24093 schu-n Dreiteilige Complet aus die T rZCJn ^'ch. Der Reverskragen und Dazu a?c n sir|d mit Reizstoff bekleidet. le ärmellose Samtweste, am Rand Die Industrie hat neue Pelze geschaffen, die in diesem Herbst und Winter ganz besonders viel verarbeitet werden. Aus Persianerplüsch, Leopardenstoff sind Mäntel und Jacken sehr fesch, doch ergeben sie auch Besätze, Kragen, Taschen u. Blenden. Für kleine Krawatten oder Schärpen sind diese Pelzstoffe von besonders dekorativer Wirkung. Ein anderer neuer Pelzstoff ist »Indisch Lamm«, der unglaublich natürlich ausfällt und kaum von seinem echten Vorbild zu unterscheiden ist. Mäntel und Jacken lassen sich gut mit wattiertem Steppfutter unterlegen und sind dadurch sehr wärmend. Die Verarbeitung ist einfach, so daß sich jede schneidertüchtige Frau an die Herstellung dieser schönen Vorbilder wagen kann. M 33348. Wintermantel mit Pelzstoffbesatz. Vom rund geführte Teilungsnähte und im Rücken Längsteilungen. Erforderlich: etwa 3,20 m Stoff von 140 cm Breite, 0,45 in Pelzstoff von 95 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 88, 96 und 104 cm Oberw. M 24095. Jugendlich ist die dreiviertellange Form des sportlichen Mantels aus Pelzstoff. Erforderlich: etwa 2,80 m Stoff von 120 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 92 und 100 cm Oberweite. B 24094. Die gürtellose, taillierte Jacke aus Pelzstoff mit glockigem Schoß kann offen und geschlossen getragen werden. Erforderlich: etwa 2,25 m Stoff, 120 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 92 und 100 cm Oberweite. B 24093. Dreiviertellange Jacke aus Pelzstoff, die auch hüftlang gearbeitet werden kann. Erforderlich zur langen Jacke: 2,90 m Stoff, zur kurzen: 2,15 m Stoff von je 120 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96, 104 und 112 cm Oberw. B 24092. Die Jacke aus Leopardenplüsch in sportlicher Form hat Seitenteile, denen kurze Gürtelteile angeschnitten sind. Erforderlich: etwa 2 m Stoff, 120 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88, 96 cm Oberweite. Oberweite erh. S 24085 B 24092 mit gleichen Pelzstoffblenden besetzt. Erforderlich: 3,90 in Stoff von 130 cm Breite, 1,35 in Samt von 90 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96, 104 und 112 cm 8 24123. Das sportliche Kostüm ist mit schmalen Blenden aus Reizstoff besetzt. Die Jacke hat im Rücken eine Mittelnaht und Abnäher. Erforderlich: etwa 2,70 m Stoff von 130 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96 und 104 cm Oberweite erh. Frauenwelt Kleiner Modewiegel Spitzen — ganz groß! SdUz m Winter hat Frau Mode die nen ?ngewebe zu ihren ausgesproche-ta°- gingen erhoben. Vom Nachmit-sarntatlft!)e*ierrsciien die Spitzen das ge-sich &i . *bild. Das Schöne ist, daß sie daß nahe für alle Zwecke eignen, ^ltenSlMSnich — fast sportlich gear-klein E kleinem Bubikragen und -- -ern* eng anliegenden Schoß. Und ^ od andere, mit weich fallendem damit °Aär Srößerem, weichen Kragen, evt. hot einer Ansteckblume verziert. scihinOH 'dieser Spitzenblusen, ausge» tier • i und mit kurzem Puffärmel, eig-darun auch für den Abend, sie werden d6nJ n1u’r durch den langen dunklen Sei-Jrock ergänzt. H ' CS Snitzenkleider für den chte. durchscheinende Spitzengewebe ;ag und für den Abend. Das läßt selbst das dunkle Kleid hell und festlich erscheinen, umso mehr wenn es noch durch eine große leuchtende Blüte belebt wird. Sehr elegant wirkt für den Nachmittag der lange Spitzerikasak. der hoch geschlossen und mit lange* Ärmeln getragen wird. Neu und besonders reizvoll ist für den Nachmittag das Kostümkleid aus Spitzenstoff, das gern mit Lacktresse eingefaßt wird. Und endlich gibt es zahltose Möglichkeiten für den Abend. Vollständige Spitzenkleider, auf gleichfarbigen Unterkleidern gearbeitet, sieht man ebensohäufig wie andere, wo Spitzen nur als breite Zwischensätze, als Ärmel oder vollstän- diges Oberteil, als breiter Rockvolant usw. verwendet sind. Das Schöne, an der Spitzenmode ist, daß man mit ihrer Hilfe auch Kleider aus früheren Jahren leicht umgestalten und gänzlich neu verarbeiten kann. Hier wird ein dunkler Rock durch eine Spitzenbluse ergänzt, dort ein neues Spitzen-Oberteil angearbeitet oder ein Kleid, das zu kurz war, durch Einarbeiten breiter Spitzenbahnen verlängert. Fast jede Frau, die heute ihre Wintergarderobe sichtet, wird im Kleiderschrank noch irgend ein Kleid vorfinden, das sie jetzt strahlend hervorzieht: »Und daraus! wird natürlich ein Spitzenkleid!« Maria. Regelmässiger Stuhlgang Annonce reg. S. Nr» 31430 vom 24» XII, 1935. Modische Neuheiten Das 'Schönste an der neuen Mode ist ihre Freude am Schmücken und Gestalten. So sehen wir an Keinen, schwarzen Jladjmittags Keibetn in sportlichem Stil zierliche Schmuck motive aus Perlen und Pailetten in Schwarz, matt oder blank — ein reizvolles Spiel von Sicht und Schatten. Samt und schmale Ripsbündchen, zn Schnörkeln, Zacken und Boden gelegt, bekunden ebenfalls die Vielseitigkeit der neuen Ausputzmöglichkei-ien. Die Schärpe hat, zumindest am Nachmittag- und Abendkleid, den Gürtel verdrängt. Wir sehen sie abstechend oder gleichfarbig — aus weichem Leder Samt, selbst aus Pelz, und für den Abend aus Chiffon oder Bändern in malerischen Farben spielend. Die Mode der weichgezogenen Brustpartien, der Bewegten Vorderteile findet eine -weitere Ge Elitna konfekcija i- bringt immer das Neueste! staltungssorm durch Schialteile, die jedoch fest cingeurbeitet sind. Blendeneinfassung sind mehr als Berandung. Sie (mutten gleichzeitig schmücken. Man schneidet sie in Formten, die als Arabesken enden und sich dem Schnitt von Halsausschnitten. Jacken- und T-aschenräudern gefällig anpassen. Spitze, e r Material, für das wir lange Zeit trotz Bemühungen unserer Spitzenindustrie kein modisches Verständnis auf&ringen konnten, hat sich wirklich durchgesetzt. Nicht nur das Abendkleid, nein, schon das Keine Nachmittagskleid darf ans Spitze sein. Das Unter« Kcild ist gleichfarbig, in manchen Fällen ie=> doch auch abstechend. Es ist etwas kürzer als bisher gehalten, wodurch der untere Rand des Ueberkleides Beschwingter uttlo leichter wird. Zu einem Kleid ans schwarzer, zarter Spitze ist ein ey'Kamenrotes Unterkleid neu und hübsch und nimmt dem Material das Vorurteil, es mache alt. Das kurze Abendkleid ist zwar nicht Allein Herrscherin des gesellschaftlichen Modebildes, jedoch reiht es sich anmutig ein und wird, ob seiner Bequemlichkeit des Tragens viele An Sängerinnen finden.’ Es hat seinen Platz int Theater, im Konzert — überall dort, wo bisher das Tagesendkleid, das Gegebene »var. Beim langen Abendkleid finden wir die Vorliebe für das Bolero besonders reizvoll an einem Modell ans -Georgette mit Silberpunkten über einem gleichfarbigen Unterkleid aus Kreppsatin. Blumen im Haar zum Abendkleid lassen die jugendliche Trägerin besonders festlich erscheinen. Gestrickte Passen, Aermel und Kragen sind an sportlichen Kleidern und Jacken wirklich neu und zeugen von schöner Arbeit, für die wir an den kommenden langen Winterabenden auch Muße haben werden. Die Begeisterung für das Sommerdirndl ist auch an der neuen Wintersportmode spürbar. Wir eilen mit unseren Gedanken voraus und scheu auf glitzernden Skiwiesen Skihasen mit bunten Kopftüchern Jäckchen aus Kretonne in bäuerlichem Schnitt zu ihren Gedenket der Antituberkulosen -Liga! Kuickebockers tragen. Es ist bann kein Wunder. wenn wir «bendS beim Tanz in der Hütte Las „Winterdirndl" treffen werben. lieber die neuen Knöpfe ist guch allerhand zu sagen — allerhand erfreuliches! Sie sitzen jetzt da, wo sie hingest ören und wenden niest' nur als Schmuck verwendet. Sic dienen also wirklich zum Knöpfen oder zum Befestigen einzelner Besatzteile und 'bilden hier emen sinnvollen Ausputz. Der Knopf gehört deshalb zum modischen Beiwerk des sportlichen Kleides, des Mantels und der Kostümjacke. Ob er zur Grund- oder Musterfarbe eines Stoffes Passend, oder besonders Bei Kleidern auch vollkommen abstechend gewählt wird, ist eben so Geschmackssache wie die Wahl des Kuopf-inaterials. Unsere hochentwickelte Knopf-imbustr-i-c bringt Knöpfe aus Galalith, Kunsthorn, Leder. Bein usw., die phantasievolle Formen aller Art ausweisen, gedrechselt, gestanzt oder geschnitzt in verschiedenen runden oder länglichen Formen und Größen, auch in Bier- und Dreieckformen. Dann sind auch die mit Stoff, Samt. Pelz oder Tresse bezogenen Formen sehr Beliebt, die den Henkelknöpsen unsichtbar aufgenäht werden, während der burchlochte Knopf sogar manchmal mit abstechender Seide, feinen Lederol) er Tuchstreifchsn befestigt wird. Es ist sehr hübsch, wenn auf einem Kleid die roten Knöpfe mit blauer Seide angenäht werden oder weiße Knöpfe auf einem roten Kleid mit rot, schwarze Knöpfe mit giftgrün, das KU dem grünen Gürtel und Kragen paßt rchv. Man glaubt nicht, welche hübschen einfachen Effekte damit erzielt werden können. Ebenso gut wirken einfarbige Knöpfe am sportlichen dder dem einfachen Nachmittagskleid. Bei den Mänteln ist sowohl der zweireihige wie der einreihige Knopfschluß modern. Zahl und Größe der Knöpfe richten sich nach dem Schnitt, Bei den Kleidern sieht man oft Keine dicht gesetzte Küöpfchen für den Vorderschluß, Pie noch in die Rockbahn übergreift. 'Glanz 'kleine Knöpfe bienen als Zierrat an vorn, schließenden Blusen und Besetzen die glatte Fläche zwischen dem Jabot. Große Knöpfe halten spitze oder eckige Aufschläge fest, sowie die TmschenTaWen an Kleibern imb -Mänteln. frn ik Mäds „Wo hast Du denn Dein Wehwehchen?" NUR DURCH RICHTIGES SPRECHEN LERNT DAS KIND DIE SPRACHE. st Himpastete. je ,io Dekagramm mit ■der Schale gekochte, heiß passierte, aus-gekiihlte Kartoffeln, Mehl, Butter und eine Prise Salz wenden rasch zusamen-gearbeitet, ausgerollt, zusammengcschla-gen, wieder ausgerollt. Dies wird hach jedesmaliger kurzer Rast dreimal wieder holt, nach abermaliger Rast der Teig 4 Millimeter dick zu länglichem, 20 Zentimeter breiten Streifen ausgerollt, der in der Mitte mit Hirnfüli-e belegt wird. Die Seltenteile werden zusammengeschlagen, mit etwas Eidotter bestrichen und die Pastete -bei guter Hitze im Rohr zu gold gelber Farbe gebacken. Hir-nfüHe: Zwei in Salzwasser gekochte, gut abgetropfte, fein gehackte Schweinshirne werden in einem Abtrieb von 4 Dekagramm Butter, Vi Dotter, eine Prise Salz und Pfeffer, 6 Dekagramm gehacktem Schinken, 1 Kaffeelöffel fein gehackter 'grüner Petersilie, einer abgerindeten, in Milch geweichten:, ausgedrückten Semmel eingerührt, 1 Eiklar festgeschlagener 'Schnee leicht eingemengt. h Polnische Paradeis. 4 Karotten, eine halbe Sellerie, eine mittelgroße Karfiol-rose werden geputzt, in Salzwasser gekocht, abtropf ein gelassen. Von der Karfiolrose werden je nach Anzahl der Paradeis kleine Röschen abgelöst, zur Seite gelegt. Das restliche Gemüse kleinwürfelig geschnitten. 1 Ei wird mit 3 Eßlöffel Wasser, 2 Eßlöffel Essig, 3 Eßlöffel Oel, 1 Kaffelöftel Mehl, 1 Prise Salz und Zuk-ker am Feuer, ohne kochen zu lassen, dick gesprudelt, 1 Kaffeelöffel Senf, 10 Dekagramm kleinwürfelig geschnittenes, gekochtes Selohfleisch, das geschnittene Gemüse hineingemeogt. 10 Stück schöne, nicht zu weiche Paradeis werden oben dünn abgekappt, die Kerne herausgehoben, die Früchte etwas ausgehöhlt, das' erhaltene Marh passiert und zu der Ge-müsemayonnaise gegeben. Mit dieser Mischung werden die Paradeis gefüllt, mit kleinen Karfiolröschen besteckt, mit grünem feingeschnittenen Salat angerichtet. Kleine Kinder sprechen eine Sprache für sich. Sic können noch nicht mit all den schwierigen Konsonanten fertig werden, und aus diesem zuerst noch erfolglosen Bemühen ergibt sich das, was wir Großen so reizend finden: die Kindersprache. Bübchen sagt: »Atiß sein!« und »Hause dehn!«, freut sich über den »du-ten Wauwau« oder ein Stückchen »Sso-tolade«. Und Mutter, Vater, Tante, Onkel strahlen Uber Bübchens erste muntere Re deversuche. Nur eins ist merkwürdig: Bübchen wächst heran, Bübchen ist drei Jahre alt, Bübchen wird vier Jahre -— und spricht noch immer genau so wie bei seinen ersten Versuchen, sich verständlich zu machen. Und sogar, wenn Bübchen endlich in die Schule kommt, haften ihm noch immer gleichsam die Eierschalen der »Kindersprache« an . . . Woran kann das nur liegen? Meistens weiß die junge Mutter selbst nicht, daß sie unbewußt die Schuld trägt, wenn ihr Kind sehr spät und nur mit ungeheuren Mühen die Muttersprache richtig lernt. Oft muß erst die Schule ein-greifen, um dem kleinen Jungen oder dem Mädelchen die richtige Sprache beizubringen und ihm die Reste dieser »Kindersprache« auszutreiben. Mutter ist schuld daran, — und in ihrer Liebe und Sorge um ihr Kind ahnt sie garnicht, wie sehr sie seiner geistigen Entwicklung im Wege steht. Und das kommt dadurch, daß sie selbst immer noch mit dem Kinde in dieser kindlichen Sprache redet. Sie hat sich, bei den ersten Sprechversuchen des Kindes, dieses kindliche Idiom angenommen und auf diese Weise unterhält sie sich nun ständig auch noch mit dem Drei- oder Vierjährigen auf folgen-| de Weise: »Wo hat du denn dein Wehwehßen? Ach —arme Tind! Tleiner Liebling — soll die dute Mutti heileheile machen? Tucke-da, ein Hotte-Pferdchen!« Auf diese Weise hat Bübchen, wie gesagt .selbst zuerst gesprochen, dann aber haben sich die Rollen verschoben: an- statt daß Bübchen sich Mutters korrekte Sprache aneignet, hat Mutter die Kindersprache übernommen. Auf diese Weste freilich ist es für Bübchen so gut wie unmöglich, jemals von dieser Kindersprache loszukommen, denn da, ehe die Schule beginnt, noch immer der größte Teil des Tages an Mutters Seite verläuft, so hört er auch überwiegend immer nur diese kindlichen — und in Mutters Munde meist zu einem unmöglichen Kauderwelsch entstellten Laute. Zu einem Kinde einfach und liebreich u. für das Kind verständlich zu sprechen, ist gewiß das einzig Richtige, niemals aber darf der Erwachsene die Sprache selbst verschandeln und entstellen, die das Kind lernen soll! Meistens hat in solchen Fällen der Lehrer in der Schule die größte Mühe um dem Kinde eine einwandfreie Sprache beizubringen — und gerade diese Aufgabe sollte unbedingt das Elternhaus übernehmen! Es gibt viele Eltern, die da glauben, sie müßten ihrem Kinde, schon ehe es in die Schule kommt, ein bißchen Lesen und Schreiben und Rechnen beibringen — all das ist unnötig und für das Kind nur Ballast, aber eine einwandfreie, klare und deutliche Aussprache, die Beherrschung der Mutter spräche -— das ist die beste Grundlage, die wir unseren Kindern für die Schuljahre mitgeben können! der Ruhe in das kleine Bäuchlein ^ gen. Apfeldiät (roh geschabt) wst erdings viel angewandt. mit Kleine Winke mögen dies seu > ^ denen die Mutter manche Krank1 ^er hätten kann. Bei höherem ^ 01 lt 0' ist es stets das beste, den Arzt ^ fen, da manche schwere InfektiorF ^ heit mit den gleichen Krankheitss ^ men beginnt. Bei Halsweh kann st^er, gar Diphtherie sein ohne hohes Dies möge beherzigt werden. Lydia Scheuche Bei uns zu Hause Wird Kindchen krank? »Vorbeugen ist leichter als heilen« (hören wir oft und glauben daran, doch ist das bei uns Erwachsenen leichter möglich als bei kleinen Kindern. Unfähig sind sie noch, sich über Wärme oder Kälte zu äußern, nicht einmal den Sitz des Schmerzes können sie immer glaubwürdig angeben. Darum muß die Mutter lernen, scharf zu beobachten, durch Vergleiche lernen, ln gesunden Ta gen öfters dem Kind in den Hals sehen, damit es sich an diese einfache Prozedur gewöhnt und die Mutter selbst den gesunden Rachen vom kranken etwas unterscheiden lernt. Der aufmerksamen Mutter zeigen sich die ersten Anzeichen schon einer beginnenden Erkrankung: beim Essen, beim Spiel, beim Schlafen, und vor allem die Aeuglein sind meist bei den Kleinen ein untrügliches Gesundheitsbarometer. Dann rasch mit Mitteln eingreifen, das ist vor allem wichtig. Leichtere Erkältungen kommen dann gar nicht erst zum Ausbruch. Schnupfen, Katarrhe der oberen Luftwege, Mandelentzündungen sind die häufigsten Erkrankungen der Kleinkinder. Für alle diese beginnenden Erkältungserscheinungen grbt’s zwei probate Mittelchen: Warmes Fußbad, für die noch Kleinen warmes Bad, und nasse Söckchen. Das Fußbad ist ansteigend zu geben, d. h. es wird während der Anwen düng warmes Wasser zugegossen, danach gut getrocknete Strümpfe — nicht die eben gebrauchten — angezogen, nicht mehr ins Freie und abends ins erwärmte Bett. Nasse Söckchen, wenig de kannt und dabei so unschädlich im Gebrauch und wunderbar in der Wirkung und auch von den Kindern mehr geliebt als die Wickel, die unsachgemäß angelegt oder verabreicht Schaden anrich-ten können. Baumwollene Söckchen weiden dazu in Wasser mit Zimmertempe-latur ausgewunden, angezogen, wollene längere Strümpfe darübergestülpt, damit sie die nassen nach oben hin überragen. Ein bis zwei Stunden liegen lassen. Diese nassen Söckchen leiten die Krankheiten ab, lindern Kopf-, Hals- u. Uhrenschmerzen; bei hohem Fieber kön neu sie auch wiederholt werden, wenn das Kindchen nachts sehr unruhig ist Aber merk dir, liebe Mutter: Nie im ganz kalten Zimmer anlegen und nur, wenn das Kind in molliger Bettwärme ist und warme Füße hat. Die anderen Mittel, die mit diesen Wasseranwendungen verbunden werden sollen, sind bekannt: Linden- oder Flie dertee, warme Milch oder Zitronenlimonade mit Honig. Bei beginnendem Husten Zwiebelsaft machen. Aber rasch, bitte! Dazu wird eine große Zwiebel in feine Ringe geschnitten, abwechselnd mit einem Zucker in eine Tasse geschichtet, in einigen Stunden zieht sich ein Saft, der den Kindern mundet und den Schleim besser löst als jener mit Kandiszucker gekochte. Bei nächtlichen Hustenanfällen reichen wir Zucker- oder Honigwasser warm, und schnell wird der kleine Ruhestörer wieder schlafen. Immer ist auch für die richtige Entleerung zu sorgen. Ein Einlauf mit Erfolg drückt bei überfülltem Darm schnell das Fieber herunter. Sonst gebe man Tee von Sennesschoten, etwas Oel oder die leckeren Fruchtwürfel. Kinder, die gern Mandelentzündungen haben, frühzeitig ans Gurgeln mit Zinn-krauttee( nicht trinken!) oder ein bißchen Salz gewöhnen, etwas Salbeitee oder roher Zitronensaft kann getrunken werden und beugt vor bei diesem unter Kinder vielverbreiteten Uebel. Bei leichten Blasenerkältungen tut ne ben einem warmen Tuch auf die Blasen gegend reichlich Petersilie in der nicht mehr heißen Tunke oder aufs Brot reine Wunder. Bei Darmstörungen ohne Durchfall ist Kamillen- oder Pfefferminztee mit Fenchel angebracht. Auch Lindenkohl messerspitzweise zu nehmen) ist bei manchen Kindern von guter Wirkung. Treten Durchfälle auf, am besten gleich Zucker weglassen, Milch sehr ein schränken, zum Trinken sehr dünnen schwarzen Tee mit Sacharin gesüßt geben. Reis, gekochte oder rohe Haferflocken, ein aus getrockneten Heidelbeeren gekochter Saft wird meist bald wie- ist es üblich, daß die Kinder alle ^ der Hausarbeit beteiligt sind. Puh- ^s- manches Töchterlein, -das bisher dien Belastungen verschont blieb- . j solch ein umhegtes Kind hat es saTl^ einmal am besten. Kinder müssen ^ an Pflichten gewöhnt werden, dann ^ ihnen die Umstellung von der h'eie!Lrin' beschwerten Spielzeit zu einem nicht so schwer. ivuittei Was meinen Sie wohl, wie eine M mit vier ziemlich kleinen Kindern Arbeit schafft, wenn nicht schon ) ? Kind bis auf das kleinste, das bisher die Aufgabe übernommen hat, die ^ dein voll zu machen, die Bedienung ^ ner eigenen kleinen Person selbst a ü nimmt. »-Bei uins zu Hange«, erzählt L., »machen Fritz und Martin, ze get-siebenjährig, schon seit langem ihre: ^ ten selber. Abends binden sie ihre sterschürze um und putzen sich ^ Schuhe, natürlich draußen im Gar s;cli einem Bänkchen. Nein, sie machen -schon lange nicht mehr schmutzig da ^ Die dreijährige Ursel trocknet schoni den Tag ab, allen Ernstes, und sie w ^ mir durchaus nicht viel kaputt. sorgungen werden von den Kindern u nonrmem, in die Hand stopfen lassen . fen sie sich nichts, sonst muß es ^ getragen werden zum Kaufmann, st11' ^ ist unangenehm. Und wenn eines Kinder zur Jause Hunger versüßt -z. ■-halten keine regelmäßige Kaffeeuia ^ ein, ich halte sie für unnötig — ^aI111loi1efl es selbständig zur Brotmaschine und sich eine Scheibe abschneiden-1 weiß, daß Butter nicht zu -dick al1 y.;, strichen werden darf.« So erklärt ihren vier Km ihrem Haus, den -zwei Mietern und ^ bald, daß Frau L. mit ihren vier Kiß vei Mietern Up» Gärtchen immer Zeit und Überblick Heitere Ecke ein6 Sprachgewandt. »Sie behaupten, f perfekte Stenotypistin zu sein und^ ^ ben physikalisch mit einem »Kann ich' den dafür, daß das »v« au Maschine kaputt ist?« Jj »Als ich in deinem Alter war«, der Vater zu seinem sechsjährigen - flj »war ich froh, wenn ich trockenes ^ zu essen hatte.« — »Da freust du ^ wohl sehr«, erwiderte der Junge, du jetzt bei uns leben darfst?« dir Der erste Erfolg. »Wie geht e ^ denn mit deinen neuen Bienenstdc ^ — Sehr gut! Honig habe ich zwar nicht geerntet, aber dafür haben dm ^ nen schon zwei Gläubiger gestoc Das Schlimmste. »Was ist . at?« Schlimmste, wenn man gelogen fragte die Lehrerin, um den Mädchei Begriff des schlechten Gewissens gS machen. »Das Schlimmste ist, wen herauskommt, Fräulein!« . .,e„ Gefährlich. »Tun Sie mir den und fordern Sie Fräulein Erna ja auf, uns auf dem Klavier etwas v ^ spielen! Sie spielt nämlich gräßlic • ‘ ^ »Es ist doch gar kein Klavier daß »Ach, die ist imstande und holt erö • KMeen durcfs Läufe besiegi Erfolsrsrcher Busgang Ses aufirsLLWeu SMterairiegr$ / Impottrette Smife tDirVten waGstumhemmenb Ans Brisbane in Australien wird ^meldet, daß jetzt die ganze Provinz Oueenland durch die Cochenil-daus Mister Hendersons von der Landplage der wuchernden Kak-Dip le,en befreit worden ist. ntiser ly!nen unschuldigen Pflanzen, die den n 2iomierschmuck im Winter bll-Pjgur aT1 ,c*eren komischen zierlichen drohg611 W'r unsere Freude haben, be-4ie j11 Se^_ einem dreiviertel Jahrhundert zWeit»an^r^soba^t Australiens. In der derben ^es verisangenen Jahrhun- mehr’ f senaue Datum läßt sich nicht en,g[. tes'Stellen, brachte die Gattin des Wtli ,len Gouverneurs aus dem Hei-harmi England einige Kakteen mit; Liiff °Se kleine Pflanzen, die sich in der heu VnG der günstigen Bodenbeschaffen-tet1 es Landes ausgezeichnet vermehr-VerJ!nc^ in einer Weise, die ihre ^‘-^zung ir» den Garten des Gouver-hier Paiastes notwendig machten. Doch Wuchsen sie ganz besonders. Ihr n war durch nichts aufzuhalten itiehr 6 ^-ürzungsversuche halfen nichts ’heli ’ n-an war gezwungen, die zu nun-2^,^ -'desenkakteen herangewachsenen \vaJSe Zu dezimieren. Die Überreste man kurzerhand auf die Abfallgru- Sejf0Ci' uueh das nutzte nichts, sie wuch-Jnd wuchsen und knapp zwei Jahre später hatten überall da. wo dem gigantischen Wachstum nicht sofort Einhalt geboten werden konnte, die Pflanzen alles überwuchert und erstickt. Sie vernichteten alles andere Pflanzenleben und gediehen prächtig, so jedenfalls, daß sich das Landwirtschaftsministerium dringlich mit der Fra7.3 befassen mußte, was nun geschehen solle. Die »Prickley Pear«, so nannte man sie, breitete sich bis an die Grenze von Queensland aus. überschritten diese sogar und waren nun .drauf und dran, die angrenzenden Provinzen hcimzusuchen. Sie drangen in Wälder ein, überzogen Pflanzungen, Wasserstellen, das kostbarste. Gut Australiens und fast alle Straßen. Kurz, sie vernichteten alles Leben und waren weder durch A'bbrennen noch durch Überfahren mit Damniwalzen aus dem Lande zu schaffen. Wahrscheinlich hätten sie das ganze 'Land überzogen, wenn nicht der Gärtner Henderson sich mit dem unaufhörlichen Wachstum dieser, an sich harmlosen Pflanzen, beschäftigt hätte. Er erforschte ihre Lebensbedingungen in ihrem Ursprungsland und kam zu folgendem Ergebnis: Die Kakteen, die eingefiilirt worden waren, waren absolut hochgezüchtete. ungezieferfreie Exemplare. Dies war jedoch sehr bedenklich. Es fehlten die Kakteenfeinde, zwei kleine unscheinbare Insekten, die Cactoblostos und die Cochenillen, beide sind lausartige Ungeziefer, die in ihrer Heimat, vornehmlich Amerika, das Überhandnehmen der Kakteen verhüten, indem sie sie zerstören bezw. wachstumhemmend für diese sind. Henderson führte nun mehrere Hunderttausend dieser kleinen Tiere und ihrer Eier ein, dann verteilte er sie an verschiedenen Stellen zugleich. Eine geldliche Belohnung verlangte der kluge Gärtner nicht, er bat sich nur aus, wenn sein Vorhaben gelingen Sollte, Australien von diesen überhand nehmenden Pflanzen zu befreien, dann sollte man ihm das befreite Land auf die Dauer von dreißig. Jahren vollkommen steuerfrei zur Nutzung überlassen. Selbstverständlich willigte die Regierung sofort zu und Henderson ließ sein »Kakteenvernichten« los. Heute ist aus dem kleinen Gärtner der größte Farmer Australiens geworden. Nicht nur, daß er das von ihm gereinigte Land pachtfrei erhielt. Durch die unzähligen Kakteenleichen hatte er auch gleichzeitig den testen Gründünger, den er sich wünschen konnte. Als sichtbares Zeichen seiner Dankbarkeit den kleinen Tieren gegenüber. denen Henderson seinen Reichtum verdankt, trägt er eine Bergkristallnadel, in die eine Cochenilleiaus eingeschlossen ist. schlichte, einfache Formen, helle Farben und glatte Fronten bestimmen auch den neuen Bauplan Haerdtls. Das Wiener Messegelände wird die Bedeutung der österreichischen Hauptstadt, als Ausstel--lungs-stadt unterscfareichen und her.vophe-tben. Reldame auf Grabsteinen. Auf dem Friedhof von Ohio (USA) sieht man zahlreiche Grabsteine, die von gewinnsüchtigen Firmeninhabern zu Reklamezwecken benutzt werden. Die Familie der Begrabenen bekommt eine reiche Unterstützung, und alle sind zufrieden. Auf einen| Grabstein z. B. kann man folgende sinnreiche Inschrift lesen: »Hier ruht Annie Hawkins. Sie ist gestorben aus Aerger darüber, daß sie ihre Schönheit verloren hat. Sie wußte nämlich nicht, daß sie sich jeden Abend das Gesicht mit H. S. Cartes & Co.’s Creme einreiben sollte. Diese Creme bekommt man in jeder Drogerie und in jeder Apotheke.« — Auf einem anderen Stein ist zu lesen: »Hier schläft Joe Batistam den ewigen Schlaf. Der Tod hat ihn der Firma Baustam & Chepp entrissen, wo zur größten Zufriedenheit aller Kunden billige Gardinen und Stoffe verkauft werden.« Eine mongolische Fabel vom Wolf un"' vom Fuchs. Der in Frankreich sehr bekannte Forschungsreisende Bouillane de Lacoste, der soeben gestorben ist, erzählt m seinem Buche »Im heiligen Lande der alten Türken und Mongolen« eine hübsche Fabel vom Fuchs und vom Wolf, die in 1 mongolischen Ländern verbreitet ist. Ein Fuchs und ein Wolf, die so manchen gemeinsamen Raubzug unternommen hatten, streiften eines Tages am Ufer des Sees von Saughin-Dalai entlang und sannen auf einen neuen schlechten Streich. Plötzlich bemerkten sie hinter einem Felsen einen mit Butter gefüllten Schlauch. Die beiden Raubgesellen grübelten darüber nach, nicht etwa, wie sie ihn sich redlich teilen könnten, sondern wie jeder von ihnen die Butter in seinen alleinigen Besitz brächte. Sie einigen sich schließlich darauf, daß der Schlauch dem Aeltestcn von ihnen gehören sollte. »Als ich noch von meiner Mutter gesäugt wurde — sagte der Wolf — war dieser Berg, auf dem wir jetzt stehen, erst so groß wie ein Maulwurfshügel u. der Saughin-Dalai war nicht größer als eine Wasserpfütze. Aber warum bist du so traurig?« »Warum ich weine? —- erwiderte der Fuchs. — Weil ich an meine drei Kinder denke, die inzwischen leider gestorben sind. Du weißt es ja. Das jüngste von ihnen war genau so alt wie du.« Angst vor der Eisenbahn. »Das nächste Mal bitte nicht ganz so schnell, Herr Kondukteur« waren die ständigen Abschiedsworte des Prinzgemahls der Königin Victoria von England zu dem Zugführer, wenn er, von London kommend, in Schloß Barmoral in Schottland die Eisenbahn verließ. Dieser Mangel an Vertrauen zu dem damals neu eingeführten Verkehrsmittel hatte er von sei ner Gemahlin übernommen. Die Königin Victoria machte ihre erste Eisenbahnfahrt erst im Jahre 1842 von London nach Windsor, obwohl schon zwei Jahre vorher für sie ein besonderer Eisenbahnwagen gebaut worden war. Sie duldete keine besondere Fahrtgeschwindigkeit, und bei ihren Reisen durfte der Zug nie mehr als 30 Kilometer in der Stunde zurücklegen. König Louis Philippe von Frankreich hatte dagegen mehr Mut. — Im Jahre 1843 wollte er durchaus mit der Eisenbahn nach Rouen fahren. Seine Minister waren über diese Absicht derart bestürtzt, daß sie einen besonderen Kabinettsrat darüber anberaumten. Das Ergebnis dieser Sitzung war, daß der König doch die Postkutsche benutzen mußte. Der Transport seiner Königlichen Majestät mit der Eisenbahn wurde als zu gefährlich befunden . . . Kritik. Besucher: »Wenn ich Ihre Gemälde anschaue, stehe ich immer nur da und wundere mich.« — Maler: »Sie möchten wohl wissen, wie ich das mache?« — Besucher: »Nein! Nur warum Sie das machen.!« Dtz Frau mit den 250BLZödhafMiren EXZENTRISCHE AMERIKANERIN In New York erregt gegenwärtig eine Amerikanerin Aufsehen, Die nach langem Aufenthalt in Indiern als Schlamgenbesdiwörerin in ihre Heimat zurückgekehrt- ist. 4ur T6e Gcoriker machte ihren Eltern «eli blr ungebärdiges Temperament ^efr ln'h zu schaffen, sodaß diese aufat-jgj e’n’ a's sich Armee im Alter von 17 'var'e!1 enLchloß, zu heiraten. Die Ehe i,, nu'r von kurzer Dauer und endete ’ller Scheidung, in der die merkwür-ges ,e.n Dinge zur Sprache kamen. Kaum Np- nfG'an> 'begann Aimee m reisen, «io- Wolite die Welt sehen. Tahiti. Sa-g Indien! Das war das Ziel. tjdi, Rbiimt eigentlich nicht Wunder, Iw . abeniteuerlusti'ze Frau dabei eines es im Palast eines indischen Fürsten dies $en Geliebte landete. Aber auch Wte^ *"0S stylte sie nicht zufrieden. Sie scil , es bald überdrüssig, das verbät-Mabnu Scliofibündchen eines indischen aUs 0zu sein und flüchtete bei Nacht eitie e.ln Gulust, In der armseligen Hütte Glicht- lösche ’ Fakirs, in der b: Zu-helL* . n(L wurde sie nun in alle Ge-dem 'r858 c*er 'j0'si eingeweiht. Sie kam 8Hr. y .^dhisimius immer naher, bis sie Wurf! en^en Anbeterin dieser Lehre tjy e; Sie lernte auch bei dem Fakir Kunst0*-’ Schla,ngenbesohwörung u. alle kire .'s'a°ke, mit denen die indischen Fasten p..'(*er kanien Welt Aufsehen erre-H11(|' 11 nfzehn Jahre lebte sie in Indien mit per , 2 a*s überzeugte Fakirgläubige ] Dudidliafiguren und 26 B'iilldog-Amerika zurück. hiat'p1' 0 ^au'^ Irotz allem wieder einen Und ‘v es wagte, mit ihr zu leben. %n:,T,r°lnes i ages veranstaltete sie einen Be-g* u112, ^uf der die Gä- te »Kora« ken-sicli m n€l? sollten. Aber Kora entpuppte telij-, !' e*ne vier" Meter lange Python-Vorm'fr mi* der die selsame Frau eine Sab yil':'■ a‘s Sehlangenbeschwörcrln men t. cr't'chiedenc der anwesenden Da-4ie jGen daraufhin in Ohnmacht und ^eiL ,:<:'eueri Herren nahmen schleunigst '-rn '-f ,obne der, Sekt abzuv/arten, der ^.ac;' kredenzt werden sollte. Schilf6-12 konnte sich auch in ihrem %i!r"Ü sonnig, sepa-Platz’ ni°bliert. Nähe Haupt-kr :,d„ L November. 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Dienstantritt 15. November 1937. Anfragen: Maribor, Gregorčičeva ul. 10, I. Stock. 11305 Lehrmädchen für Herrenwäschekonfektion, s \v enisch u. deutsch sprechend, gesucht. Aleksandrova cesta 57, I„ Blasina. 11363 Junger Mann Anfänger, wird als Lagergehilfe gesucht. Angebote mit Gehaltsansprüchen an die Verw. unter »Anfänger«. 11377 Gastwirtin — Kellnerin oder kinderloses Ehepaar für Gasthaus auf Rechnung im Markte d. unteren Sanntales für 1. Nov. gesucht. Kücheneinrichtung erwünscht. Adr. a. d. Verw. d. BI. unter »Dauernd«. 11426 rg -«„„vucavuiiGUGtin. Köchin für alles wird sofort .j:, unter »Dauerposten« aufgenommen. Adr. in der 113611 Verwaltung. 11425 an die v *Ua -—^Verwaltung. Senčno kom. zavod »n menjalnica Aleksandrova 40 — Telefon 24-60 Kauft: Sparbücher Staatswerte Valuten ___ čosverkauf der Staatl. Klassenlotterie &tS'!,erJ'Valter mit Vermittelt: Kapitalsanlagen Darlehen Finanzierungen unn “**v 25 i"hr. Auslandspraxis ■-and-»«»llsS? , St™ und ^ Forstwirtschaft, in Hopfen. 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Freitag, den 22.Oktober 1937 von IO bis 18 Uhr durchgehend \ Eintritt frei, Kein Verkauf Allen die durch Blumen und Kranzspenden, sowie durch die Beteiligung am Leichenbegängnisse das .Andenken an unseren unvergesslichen Gatten, Vater, Schwager, Schwieger und Großvater, des Herrn BAUMAN IVAN Großgrundbesitzer ehrten und unser Leid durch Worte und Taten zu mildern suchten, sprechen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank aus. Insbesondere danken wir dem hochw. H. Kanonikus Cižek für ai ergreifende Grabrede und der übrigen hochw. Geistlichkeit für d* ehrende Geleite. ... i Innigsten Dank seiner Exzellenz dem Fürstbischof Dr. Ivan • Tomažič für das durch Herrn Zebot überbrachte Beileid. Recht herzlich danken wir dem Herrn Zebot und dem hoch''-Herrn Kaplan Ravšl, für die tröstenden Abschiedsworte, dem Kirchensängerchor aus St. II j, der Musikkappele der Mariborer Feuerwehr um der St. Iljer freiw. Feuerwehr. Besonderen Dank auch den Herren Dr. Sevšek und Dr. Kapram' für die aufopfernde und gewissenhafte Behandlung des Verewigt01 St. Ilj v SIov. gor., den 15. Oktober 1937. Die trauernden Familien: Bauman, Purkarthofer und Vengersin- Für den Winter neu eingelangt: Herren- und öamenstoffe, Barchente und Flanelle etc. baugst bei fdiks Šitad LS-' HRANI UMKA DRAVSKE BANOVINE, MARIBOR Zentrale: MARIBOR Übernimmt Einlagen auf Büchel und in laufender Rechnung zu den günstigsten Zinssätzen. im eigenen neuen Palais Ecke Gosposka-Slovenska ulica Filial*»- 4*FLJF via*ävis Post> frühcr ■ lllölön «blivC Südsteirische Sparkasse .«»WS»KM, da für Einlagen bei diesem Institut das Draubanat mit dem gesamten Vermögen und mit der ganzen Steuerkraft haftet ■SSt, die Einlagen also pupillarischer sind. 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