MSfr' 44*4 4 a ""SF'1 tMM (1! ^ ■ _ W > .W . . WWW ^ . M, Vezvgsbtdiiigtiugtii: WMMM.V ■•*»««. ■ W ^ «liujrteUrte KtomcsnM MMilo.!..!. Mi ■ 1 ",tra "" »» »**■«•. Mr. 7V. Keichsrat. Abg. Ritter von Bert» und Genosse« über« mchen einen Dringlichkeitsantrag, betreffend die UllinMtzung von 25 wegen angeblicher Brand« kgvnp, Mord und Raub verhafteten Bewohnern brt Buntes Rann in Eteiermark. Abg. W a st i a n überreicht 26 Petitionen Kpfit der ernstlichen Jnangriffnah«« de« Bahn-sajekte« Marburg—Wie«. Die Petitionen stammen von der Etadtgemeinde und BezirkSoertretung Marburg, sowie von den umliegenden Gemeinden ,,l> von der BezirkSoertretung Arnfel«. Abg. vastian beantrag«, e« möge diese energische Bitt-«Won um entsprechend rasche Förderung de« er» »ihnten hochwichtigen Lokalbahnentwurst« dem st»ogrophischen Protokoll der Sitzung einverleibt »rrdtn, damit sich die Mitglieder de« Abgeorb« «lenhaustS, in«besondere aber die Herren de« ßistnbahnausschusse«, genauere lkenntni« dieser für Nt Stadt Marburg und ihr Hinterland wichtigen Krage zu verschaffen vermögen. Tie Petitionen sipstln iu dem dringenden Ersuchen, um baldige Onvährnng eine« Staai«bkitrageS. damit da« seit melen Iahren unter zahlreichen Opsern verfochten» Projekt endlich in ein entwickeltere« Stadium ge-lange. Der Antrag wird angenommen. Zugleich «rd beantragt, die Petitionen de« Eisrnbahnau«-schufle zuzuweisen, welcher Antrag ebenfalls ange-«»men wird. Die Abg. Robic und Genossen interpellieren tat Minister de« Innern bezüglich der B«zuk«»er-tntann Windischgratz. Die Abg. Bert« und Genossen interpellieren ta Leiter de« Eisenbahitministerii-m« betreff« der Lnchlührung der Doppelsprachigkeit auf der im ItaatSbriritb» stehenden Lokalbahn Eilli—Wöllan. Abg. Sustersic (Slov.) wendet sich heftig «Ü>er de» slovenisch-liberalen Adg. Tavcar. Abg. Dr. Hosmann v. Wellenhof fl. Bolkip.) erklär», der Ministerpräsident habe sich •iebet einmal als Meister in der Kunst erwiesen, mit einem möglichst großen Aufwande von Worten »ö«lichft wenig zu fagen. Zur Frage de« allge» «?»chdr»« Sonntagsptauderei. ES zieht ein stiller Engel Durch diese« Erdenland Zum Trost für Erdenmängel Hat ihn der Herr gesandt. In seinem Blick ist Frieden Und milde, sanste Huld, Und Segen streu« hienieden Der Engel der Geduld Ueber unser geistige« oder körperliche« Längen-»aß bestimmen Gewalten, die sich größte»!,il« wifernn Willen entziehen. Unsere leibliche und see-lischt Kraft überkommen wir in der Hauptsache «l» ein Vermächtnis, an d»m wir nicht Willkür-litt) rütteln können. So wären wir denn alle, die »ir in der einen oder anderen Hinsicht schwächer »tranlag« sind, al« andere, von vornherein un-günstiger im großen Kampfe umS Dasein gtstell«. Tie zerstörenden Mächte deS Lebens sollte man »einen, müßten nun ein leichtere« Spiel mit un« haben. Aber auch hier gibt, wie überall im Men-schendasein. in letzter Linie da« sittliche Element brn Luijchlag. Ist UN» von Natur große, aktive ®fl«pit versagt, oder lasst» die Verhältnisse keinen Raum zu ilner Btlätigung. so bleibt un» doch '««er jene passive Kraft, die dem steten Tropfen ftleicht, der auch den härtesttn Stein höhlt. Et ist die Geduld. Mi. Sonntag, l. Hktoöer 1906 meinen Wahlrechte« erklärt Redner, seine Partei sei ihrem Programme gemäß für eine weitere Au«gestaltung de« Wahlrechte«, sür »ine Verallge-meineruug der politischen Rechte und sür die Be« seitigung alter, überlebter Privilegien. Sie könne sich aber dabei keine«weg« verhehlen, daß sich da« all-gemeine Wahlrecht wie alle« in der Natur und Gesellschaft organisch entwickeln müsse. Dazu könne er aber die sünfte Kurie nicht rechnen. Jene Be-denken, die sich au» der eigentümlichen nationalen Schichtung unserer Bevölkerung und der ungemein großen kulturellen Unterschiede und nicht zum min-besten au« de« empfindlichen Uebtrgewichte Gali« zien« gegen eine sofortige Einführung de« allge« «einen, gleichen und direkten Wahlrecht«« ergeben, lassen sich doch nicht ohneweiter« von dir Hand weisen (Zustimmung.) Sosern nicht gewisse Bürg» schaften gegeben sind zur Sicherung der nationalen Minderheiten durch eine nationale Autonomie, wo« zu auch die Aufstellung eine« gewissen Bildung«« zensu« gerechnet werden müsse, könne e» leicht geschehen, daß da« .«umwvm jus* in viel«» Fällen wieder zur .suwma iniuria* werde. Mindesten« fei e« nicht zulässig, jeden, der sich nicht bedin-gungtlos sür die sofortige Einführung de« allge« «einen Wahlrechte« »inschwörtn läßt, de«halb so-gleich al« Volksverräter, Lande«- und Freiheit«-verräter zu brand«arkea. (Lebhafte Zustimmung.) Wir hallen, sagt er, selbstverständlich in erster Reihe an der gesetzlichen Festlegung der deutschen Staatssprache fest, und gerade eine Beamtenregie« rung wie die jetzige sollte un« in dieser Richtung unterstützen. E« handelt sich ja um ein Mittel de« Staate« zu seiner Existenzberechtigung, nicht aber soll er aus dem Wege der Verwaltung fortwährend so viele« tun oder geschehen lassen, wa« geeignet ist, die Einsührung der deutschen Staat«sprache zu erschweren, wenn nicht unmöglich zu machen. Abg. Dr. Po mm er: Da« ist ja mcht eine österreichische, sondern »ine slavische Regierung (Zustimmung.) Abg. v. H o s m a n n: Wir habtn nie ein Hehl daran» gemacht, daß wir aus de« Stand« punkte stehen, daß anderssprachige Hochschulen, an Sie gilt heutzutage vielleicht al» etwa» alt-modisch. Die moderne, mit Dampsgeschwindigkeit dahinlebende Generaiion liebt e», die sogenannte Schneidigkeit auf den Schild zu erhebt», da» heißt, den rückflcht»rohen Widerschlag auf de» Gegner» oft mehr unbedachten al» böswilligen Streich. Für die Geduld, die nicht mit dergleichen unedlen Münzen bezahlt, hat sie meist nur ein Lächeln, baS stark an Geringschätzung streift, und doch ist die Geduld die höhere Eigenschaft von beiden, die höhere und die schwierigere. DaS erprobt wohl jeder recht schmerzhaft an sich selber, der eS ver« sucht, ihre schwere Schule durchzumachen. Die übliche gepriesene Schneivigkeit ersordert nur ein« tüchtige Dosi« Keckheit, ungetrübt von Selbstbe» herrfchung und Duldsamktit. UebrigenS huldigte auch Goethe dieser Ansicht, denn er sagt: Glaube nur, Du hast viel getan, Wenn Dir Geduld gewöhntest an. Wird sie doch nur durch strengste Selbstzucht errungen. Geduld ebnet die Pfade, die Ungeduld nur holpeiiger und dornenreicher macht. Ohne Geduld und Langmu« kann auf keine» Menschen Lebensweg Glück und Friede erblühen. Sie allein kann ihn vor Uebereilungen schützen, die in der Aufwallung de« Jähzorn« so leicht begangen werden. Sie ist der wirksamste Damm gegen Leidenschasien. die Leib und Seele verheeren. Freund bewahre deinen Himmel Vor dem Dunst der Leidenschaften Deine Stirn fei Sonne, 30. Jahrgang. denen man Leute heranbildet, die der deutschen Sprache nicht in genügende« Maße mächtig sind, mit dem einheitlichen Charakter diese» Staate» nicht verträglich sind. Eine Regierung, die nicht genügende Mittel zur Umgestaltung der bestehen-den Hochschulen zur Verfügung hat, darf nicht neue solche Anstalten in» Leben rufen, die nicht» werden leisten können. Die Nachgiebigkeit der Regierung in einzelnen solchen Fällen muß not« wendigerweise immer mehr solche Forderungen hervorrufen. Abg. P o « « e r: E» ist aber immer nur Nachgiebigkeit gegenüber den Slaven, nicht gegen« über den Deutschen! Abg. v. H o f m a n »: E» tritt immer wieder zutage, daß «» sich den nichideutschen Völkern nicht um die Erlangung einer Bildung»stätte, sondern nur um die Wahl eine» Orte» für diese Stätte handelt und um die Frage, ob mit der Wahl diese» Ortes politische und nationale Vorteile ver-bunden sind oder nicht. (Lebhafte Zustimmung.) E» handelt stch ihnen daru«, ein» neue deutsche Burg zu erstürmen, von deren Zinne sie bann ihre Flagge hissen, wie es sich in Eilli und Troppau gezeigt hat. Ebenso wollen die Tsch»ch»n nicht »ine zweite tschechische Universität schlechtweg, sondern sie wollen sie nur i« deutschen Brünn. Ein klassisches Beispiel dafür bildet auch die italie-nische UniversitäiSfrage. Die Deutschen werden sich aber gegen derartige Bildung»bestrebungen mit allem Nachdrucke zur Wehr setzen und diese unge« btientn Gäste von deutschen Gemetnwesen sernzu-halt»» wissen. (Lebhaft» Zustimmung.) Die deutsche Gemeinbürgschast wird stch auch künftighin bei der» artigen Anlässen nicht verleugn»» und die Deut« scheu der Alpenländer werden den deutschen Sta«« «»»genossen in den Sudetenländern in treuer BundtSgenossenschast stei» zur E»it« stehen. (Lebhafter Beifall.) Wa» die von den Slovenea ver-langte Hochschule in Laibach betrifft, darf man nicht übersehen, daß sich eine solch» Schule organisch entwickeln muß und nur al» Krönung eine» Ge« bäudt» zu denken ist, an d«m «an jahrhunderte-lang gearbeitet ha«. In Krai» ist aber kau« die singt Herder. Aber ist eine derartige, alle« Nie» drigen abgekehrte Gemüt»versassung ohne eine unerschöpfliche, sich tagtäglich immer wieder neu-erzeugende Geduld auch nur denkbar. An der «ilden, nimmer untergehenden Sonne der Geduld reifen die herrlichsten Früchte des Dasein», die wie alle« Hohe, auch langt Zeit zu ihrem Wachstum brauchen und darunter die edlen HerzenSeiatnschasten fast noch mehr, al« die gei-stigen Fähigkeiten und Errungenschaften der Mensche». Geduld ist da« Fundament aller Tugenden, die Jakobsleiter, auf der allein die Menschheit zur Vollkommenheit emporzuklimmen vermag. Nicht jene schwächliche Geduld, mit der energielose Seelen widerstandslos die Uebel de« Leben« hin-nehmen und sich seinen brutalen Gewalten beugen, sondern jene Geduld, die in Wirklichkeit sittliche Energie tst und dte viel sicherer zum Siege sührt, als das rasche Aufbrausen bei unerwarte em Widerstände, der stürmische Anlauf bei der Ueber-wältigung von Hindernissen, dem nur zu bald ein Nachlassen, eine Erschlaffung folgt. Geduld ist ferner auch der Schlüssel zu jedem pädagogischen Erfolge. Zean Paul sagt daher ganz richtig: Den Kindern ist eigentlich keine andere Schule nötig, al« die der Geduld. Denn mit ihrer Hilfe lernen sie auch alles übrige. Hier mußte man nun bei der Erziehung den Hebel ansetzen. ES kommt nicht so sehr daraus an, daß man dem Kinde allerhand Fertigkeiten in Seit» 2 Grundlage für diese« Gebäude vorhanden, wie ja die mißlichen Zustände de« Bolk«schulwesen« und der Umstand beweisen, daß nicht eine einzige Bürgerschule besteht und daß die Slooenen selbst zugegeben haben, daß für die obersten zwei Klassen der Mittelschulen die nötigen Vorbedingungen noch nicht geschaffen sind. Auch geht e« nicht an, einige slooenische Gericht«adjunkten auf Staat«-kosten „UniversitätSpros-ssoren lernen zu lassen." (Lebhafte Zustimmung.) Abg. Hosmann-Wellenhof kommt dann auf die ungarische Frage zu sprechen und erklärt, er achte die Selbständigkeit der ungarischen Reich«-Hälfte und werde nicht weiter über die Vorgänge vom vergangenen Sam«tag sprechen. Abg. P o m m e tr »Chlopy Nr. 2." Die weiteren Ausführungen d?« Abg. Hof-mann-Wellenhof gelten der Stellungnahme de« Reichsrates zu Ungarn und d.m vor wenigen Mo-naten vorgeschlagenen Ermächtigungsgesetze. Er schließt mit den Worten: „Bei den nächsten Wahlen wird der Ruf „LoS von Ungarn!" so mächtig ertönen, daß da« chauvinistische, mißtönende Geschrei, da« von der Grenze jenseit« der Leitha herüberschallt, gewaltig überhallt werden wird.* (Lebhafter Beifall und Händ>klatschen bei der Deutschen VolkSpartei.) Al« der nachfolgenden Rede de« Minister-Präsidenten verdient jene Stelle hervorgehoben zu werden, in welcher er da« Bestehen einer?kama-rilla leugnet. Diese Stelle lautet: Da« Hau« wird mir erlauben, daß ich noch, wenn auch mit wenigen Worten, auf ein Pban» tom zu sprechen komme, da« seil einiger Zeit wieder in der Oessentlichkeit aufgetaucht ist und da« auch durch diese« HauS zieht (Zwischenrufe) sowie durch die Bemerkungen der einzelnen Redner. Erlauben Sie, daß ich diese« Phantom nenne, e« heißt Kamarilla. (Lebhaste Heiterkeit, Zwischen-rufe.) Sie werde» einem Manne glauben, der seit 20 Jahren in Stellungen sich befindet, in denen er immerhin Gelegenheit hätte haben können, mit diesem Phantom in eine gewisse Berührung zu treten. (Lebhafte Heiterkeit und Rufe: «Sehr gut!") Ich kann mit aller Bestimmung versichern, daß ich in den zwanzig Jahren von der Existenz diese« Phantom« nicht« erfahren habe. (Heiterkeit?) Abg. Wols: „Ahnungsloser Engel, du!• Abg. Eldersch: .Naiv.- Den Schluß bildet« ein Schimpfduelt zwi-schen Sozialdemokraten und Christlichsozialen, wobei der Jude Ellbogen in Beschimpfungen der Christlichsozialen schwelgt und sich mit Artigkeiten, wie Ungeziefer, Tepp. Betrüger heiser schreit. Na-lürlich blieb die Luegergarde nicht« schuldig und c« regnete die bekannten Kraftworte: .Saujude! Frecher Jud! iC, jc. den ersten Leben«jahren beibringt, al« daß man »« allmählig die große Kunst der Geduld lehrt. Denn da« Schulwissen läßt sich auch später noch nachholen, ohne geistigen Schaden sür dem wer-denden Menschen Aber Charaktereigenschaften wurzeln im tiefsten Grunde de« Wesen« und können nur mit unsäglicher Mühe abgeändert werden. Je früher man daher mit diesem Werke beginnt, desto mehr Aussicht bietet e« auf Gelingen. Im Beginn de« Leben« ist die Kinde«seele noch weiche« Wach« und. obwohl Geduld zu üben, den meisten Kindern noch viel «ehr gegen den Strich geht, al« un« Erwachseneu. so schlägt diese Ge-wohnheit doch viel tiefere Wurzeln bei ihnen und wird mit geringeren Opfern an Lebensmut und Glück bezahlt, als späterhin. Natürlich haben die Erzieher hierbei jede Gewaltsamkeit zu vermeiden. Die Geduldproben «üssen. den schwachen Kräften der Kinder ent-sprechend, niemals allzu ausgedehnte fein, und dürfen nur ganz allmälig gesteigert werden. Daher nur an der Flamme der Geduld, die auch im Herzen de« Erzieher« brennt, entzündet sich in der Seele de« Knde« derselbe sittliche Funke und erhellt sie allmälig mit jen-m sanften und stetigen Licht, da« mehr al« alle« andere die dunklen unedlen Triebe der menschlichen Natur unterdrückt und verscheucht. Die Eltern, denen eS gelingt, starke, alle« überwindende Geduld in ihren Kindern großzu-ziehen, versehen sie dadurch mit einer Mitgift von unschätzbarem Werte sür daS Leben. Denn Geduld Die Bewegung in Rußland. Snßland tritt w Oesterreichs Inßllapfen. Der Semstwo-Kongreß anerkannte die Not-wendigkeit, alle» Nationalitäten de« Reiche« durch Grundgesetze da« SelbstbestimmungSrecht in Kultu«-angelegenheiten, volle Freiheit de« Gebrauche« ihrer Sprachen und Dialekte im öffentlichen Leben, sowie da» Verfammlungs- und daS Vereinsrecht zu gewährleisten, ferner wurde einstimmig eine Resolution angenommen, wonach da« Zarentum Polen nach Herstellung einer demokratischen Volk«-Vertretung sür da« Reich al« besondere autonome Einheit mit eigenem Landtag auf Grundlage de« allgemeinen, direkten und geheimen Wahlrechte« auszuscheiden sei. jedoch unter Wahrung der Staat«einheit und unter Regelung der Grenzen Polens und der anstoßenden Gouvernement«, ent-sprechend der Nationalität der Bevölkerung und deren Wünsche. — Damit gelangen die unter-irdischen, auSeinanderstrebenden Kräfte des russischen Kolosses an die Oberfläche und zu ges-tzlicher Anerkennung. Die damit verbundene Schwächung des Großrussentum«, de« Trägers der panslavisti-schen Idee «uß im Interesse de« Deutschtum« be-grüßt werden. ZSkattate». Der zur Uebernahme de« Justizministerium« au«ersehene Baron Nolken wurde auf feinem Land-gute von Revolutionären angeschossen und schwer verwundet. politische Yundschau. SteiermarK i« St«atsvoranschlage. Im nachstehenden teilen wir au« dem SlaaiSvoran-schlage für 1906 jene auf Eteiermark Bezug habenden Posten mit, die besondere« Interesse erregen. E« sind im Voranschlag? unter anderem eingestellt: Im Etat des Ministerium« de« Inneren für Bauherstellungen und Reparaturen in der Burg in Graz 11.990 K; sür die Herstellung de« Amt«gebäude« in Cilli 13.934 K; für den Bau der Brücke mit eisernem Oberbau und steinernem Unterbau über den Draufluß in Marburg (zweite Rate) 50.000 K; ferner die zugesicherten StaatSbeiträge für Brückenumbauien über den Andritzbach und die Mur in Landfcha und Spielfeld; für die teilweise Drauflußkorreklion von der Fischendorserbucht abwärt« 25.000 15; für die Regulierung de« linksseitigen Murslusse« und der Anlage eines Kais zwischen der Ferdi« nandSbrücke und der Franz karlbrücke in Graz (elste, beziehungsweise fünfte Rate) ÄS 360 K; für die Regulierung von der Werndorser Ueber-fuhr bi« Mautdors 87.500 K (sechste Rate); für die Regulierung und Erhaltung der Bauten am Murfluß in der Strecke von Graz abwärt« (eiste Rate) 90.000 K; für Schuh- und Erhaltung«, bauten de« Drauflufsrs von Marburg abwärt« bi« ist oft die einzige Waffe, die e« mit der Ueber» macht eine« widrigen Geschickes erfolgreich aufzu« nehmen vermag. H. Volchert. Die Erscheinung. Au« de« Tagebuch einer Frau. Heule ist der Geburt«lag und Namenstag meiner Mutter; wie freundliche und wehmütige Gedanken knüpfen stch an die Stunden diese« Tage«! Nie hab' ich im Leben ein klarere« Wesen gesehen, al« meine Mutter war. Voll auf-opfernder Liebe, fanft. in ihren Anordnungen, fo fest und eifrig in der Erfüllung ihrer Pflichten! Der Vater starb, al« sie eben einem Wochenbette entgegensah; er war der Mann ihrer Wahl ge-wtsen, sie hatte ihn innig geliebt, aber dennoch wie ruhig, wie gottergeben trug sie den schweren Verlust. Sie gebar ein kleine« Mädchen, ein schwächliche«, zarte« Geschöpf. Ihren Kindern allein gehörte formn ihr Leben. Wir waren unsrer drei Geschwister, ich. ein Bruder, ua, zwei Jahre jünger al« ich. und die kleine Schwester, die erst nach de« Vater« Tod« geboren war. Sie machte der Mutter unendlich viel Sorge, ihre Glieder waren so zart und schwach, daß sie sie säst gar nicht gebrauchen konnte; die kleine Ernestine wurde zwei, drei Jahre alt und sie konnte nicht den Arm heben, die Füße versagten ihr den Dienst, die Zunge lallte nur schwache Laute. Geistig aber ent-wickelte sich da» Kind sehr rasch, sie verstand die Nummer 79 Polstrau (zwölfte Rate) 90.500 K. (Eine Reih« von obersteirischen Posten ist hier «»«gelassen.) I, Etat de« Ministerium« für KultuS und Untern^ sind die Steiermark betreffenden regelmäßig» (ordentlichen) Posten teilweise erhöht. Für die «ei« Lehrerinnenbildu»g«anstalt in Marburg ist, o'zwohi die« eine Pflicht ve« Staate« ist, kein Heller ei» gestellt! Da« steirifche Bolk«schulwesen ist «it eine« Erfordernisse von 192.598 K bedacht, fn Einrichtungen, Unterricht«erfordernisse und Anno» täten ko««en noch 20.000 K dazu. I« Et« de» Eisenbahn«inisterium« ist ein Erfordern« Fit die ungarische Westbahn (steirifche Linie) i« Betrage von 738.520 K eingestellt, für die Lu« Cilli-Wöllan 291.920 K. An dem auf bei Streckenzuwach» entfallenden Mehrerforderni» par« tizioiert die Lokalbahnlinie Hanberg-Friedberg »it 197.700 X. Im Etat de» Ackerbauministerium» iß al» Sanierung«beitrag für die Bruderlat« Raibl-Ctlli ein Beitrag von 7990 X ei«»» stellt. Im Elat de» Justizministerium« sind fiir den Bau eine« Amt«- und Arrestgebäude« » Windisch-Feistritz weitere 5000 K, für da« landet« gerichtliche Gefangenbau« in Graz al« erst« N»« 50.000 Kronen eingestellt usw. Z)as konfessionelle SchnlgeSet. Die Zentral« leitung de« Vereine» »Freie Schule" ersucht ns« um Veröffentlichung nachstehender Mitteilung: Die Beschlüsse der Gemeindevertretungen voi Linz und Graz gegen da« korrf.ssionelle Schul« gebet haben die Aufmerksamkeit der OeffentlichkÄ auf die bezüglichen Bestimmungen de« gelten»«» Schulrechte« gelenkt. Die Zentralleitung trt Vereine» „Freie Schule" erinnert au» diesem 8a» lass«: Da Kinder gegen den Wille» ihrer Ella» oder Vormünder zu religiösen Uebungen nicht ge-zwungen werden können, ist ei» Zwang zur Teil« nähme an konfessionellen Gebeten nicht zulässig. Nach 8 5 de» R.-V.-G. hat die Kirchenbehörl» wohl va» Recht, Verfügungen üder religiös« Uebungen zu treffen, selbstverständlich aber nur ji« die Kinder, die dem betreffenden Glauden«bekemrt« angehören. An solchen von einer Kirchenbedöri« angeorduelen konfessionellen Gebeten teilzunehmen kann nach dem Gesetze kein Kind eiuer and«r« Religion verhalten werden. In den Volk»fchul«i war e« von alterSher üblich, zu Beginn unZ z» Ende de» Unterrichte« ein gemeiusame« „Geb«' zu verrichten. Diese« gemeinsame, daher interki» fessionelle „Gebet* wurde von den Schulbehörh« seinerzeit nicht al« religiöse Uebung, jonsern alt eine Unterricht»maßregel angesehen, bestimmt, |ux Sammlung und Erbauung der Kinder zu wirke». Von dieser Auffassung ausgehend haben in LandeSschulräte — z. B. der niederösterceichisthe mit Erlaß vom 15. Oktober 1375, Zl. 5040 —, die Wahl deS SchulgebcteS den LokuUeh^erloi» ferenze» zugewiesen und ausdrücklich .angeordnet, daß. bort, wo Kinder verschiedener Konfession« die Schulklassen besuchen, Schulgebete ge-rM werden, die zur gleichzeitigen Erbauung aller Mutter und un« Geschwister ganz gut, und ihre Lust war'«, sich Geschichten erzählen zy lassen, deren Sinn sie vollkommen begriff. Mein Biuüer verließ sehr jung noch unser stille« Hau«, er woll» Seemann werden und war in dem nicht wen em» lernten Hamburg, um sich auf der dortigen, so be» rühmten Naviganon«fchule sür den gewählten L«-ruf vorzubereiten. So waren wir beide Mädchen denn allein »it der Mutter in der kleinen Stadt, wo wir von de» fedr mäßigen W'twengehalt leben mußten, de« die Mutier erhielt. Unser Leben war äußerst einfach, die Mutier versah die Wirtschaft selbst, ich ha.f ihr dabei, ab-r dieselbe Frau, die auch den engste, Sorgen einer kleinbürgerlichen Wirtschafterin stch nicht entziehen mochte, wie sein, wie gewandt be-wegte sie sich in Gesellschaften. E« war in de« Städtchen, in dem wir lebten, der Sttz eine« Se-richt«hofe«, mein Vater war ein sehr geachtetes Mitglied de«felben gewesen und die geselligen Ber« bindungen, welche er unterhalten hatte, ivurven von seinen Freunden mit seiner Witwe auf die zarteste und achiung«oollste Weise fortgesetzt. W, meine Mutter erschien, sammelte sich um sie em Krei« von Damen und Herren, ernste Gespräche entspannen sich, ihre würdevolle Art üble auf all' ihre Umgebungen einen schnellen Etnflug, ich glaube» eS wäre niemand imstande gewesen, sich in ihrer Gegenwart widrig zu benehmen. Doch nur sehr selten, und wo sie e« durchau« nicht ablehne» konnte, erschien die Mutter in Gesellschaft; ihr be-ständiger Platz war an de« Bette der arme» ußmakk. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. So«»tasisbeikage der „veutschen Macht" in Kilt. Nr 40 »Die Sadmart" «scheint jeden Sonntag al« unentgeltliche Beilage fiir die Leser der .Deutschen Wacbt". — Einzeln ist „Die Güdmark" nicht käuflich. 1905 Hreue um Hreue. E» ?ch danke Ihnen. Rieneck. nur zwei Straßen weit, dort steht »nein Koupee." Der Abschied war kurz und innig. „Gehen Sie mit Gott. Woldemar, ich werde Sie nie vergessen." Damit rollte das Koupee in schnellem Trab« in die breite, von elektrischem Licht überflutheteStraße hinein. Der Graf trat tief in Gedanken versunken den an. (IU er tuieber It» leiitctn rtt so Ueber ftucfi«. ersten« dienen wtr den, Plan des Minister» von Weibltngen unv zweiten» machen wir eine Anklage gegen nns ,m-möglich, denn ich glaube kaum, daß man einen Prozeß anstrengen wird, in dem ein so hoher Herr kompro-mittirt werden würde." ..Sie kennen den Prinzen nicht, lieber Selbold. er ist im Stand und bietet uns allen die Spitze, läßt eS sogar zum Prozeß kommen, denn.. . Dann ist er ja verloren. Kein Mensch kann uns nachweisen, daß die Karten von' uns sind, alle Betheue-rungen des Prinzen, daß er nicht falsch gespielt hat, werden ihnt nichts nützen, denn der Kriminalkommissär beobachtet ihn schon seit drei Wochen, aber er würde nie sicheres Material in die Hand bekommen, weil der Prinz eben nicht falsch spielt... Heute wollen wir ihm dazu verhelfen." „Wolm wissen Sie eigentlich. Selbold. daß dieser harmlose Landwehroffizier ein Polizeispitzel ist?" „Man hat so seine Verbindungen, lieber Fuchs, /venn man sie in der richtigen Weise verwerthet, erfährt man Alle», und wenn ntan Alles erfahren hak, weih man Alles. Nun aber kommen Sie, damit wir in aller Ruhe den heutigen Anschluß vorbereiten." Leise wie sie eingetreten waren, verließen die beiden verbündeten Gauner den Wintergarten, und auch Nieneck sprang schnell auf, um durch einen anderen Uusgang das Bibliothekzimmer zu gewinnen, wo er sich harmlos hinter einer riefigen Zeitung verborgen niederließ. tseiite Vorsicht war sehr am Platze gewesen, denn kaum hatte er sich niedergesetzt, als Selbold und Fuchs eintraten tmd die Anwesenden in der harmlosesten Weise begrüßten. »Ah, Rieneck, Sie da! Verlaufen Sie sich auch einmal zu uns!" „Ja, was soll man denn machen? Die Saison liegt im Sterben und trotzdem sind die Abende immer noch unangenehm lang." Der Graf hatte den Plan vollständig in seinem Kopfe fertig, wie er Ermfried retten wollte. Er Wußte ganz genau, daß er sich zu diesem Zwecke am Spiel be-theiligen mußte, das aber hätte schon an und für sich Aufsehen erregt, da er sonst nur höchst selten und dann nur sehr niedrig spielte. Man wußte in der Gesellschaft, daß er nur ein geringes Vermögen befaß, mit den: er allerdings vorzüglich zu wirthschaften verstand, und daß bei den Ansprüchen, die an den eleganten Gardeoffizier aus alter vornehmer Familie gestellt wurden, dies Vermögen gerade folange ausreiche» würde, bis er irgend einen deutschen oder auslän» dischen Goldfisch für seinen Hausstand eingefanaen hätte. Das dies über lang oder kurz eintreten mußte, war bei den körperlichen und gesellfchaftliäien Vorzügen Rienecks und bei seiner außerordentlichen Tüchtigkeit ganz außer Frage. Die Meisten kannten auch feine Beziehungen zur Prinzessin Beatrix, beurtheilten sie aber ganz falsch. Sie glaul'ten höchstens an einen unschul-digen Flirt, nicht aber an eine tiefer gehende gegen-seitige Neigung. Denn wenn es auch beute durchaus nicht mehr zu den Unmöglichkeiten gehörte, daß eine Prinzessin aus regierendein Hause einen niederen Ade-ligen heirathet, so kannte man Rieneck und feine Nüchternheit viel zu genau, um ihm die Jagd nach einem derartigen Phantom zuzutrauen. Vor fünfzig Jahren freilich wäre die Heirath zwischen einem Rieneck und der Tochter eines regierenden Fürsten keine Un-Möglichkeit getvesen. denn bis dahin hatten sich die reichsunmittelbaren Grafen Rieneck vollkommen auf der Stufe des deutschen Hochadels gehalten. Seitdem aber »vor l'ttrgertilbe» «tut in die ^.„»liie flrfo.mrtn, und so rechnete die De« stand zusneden, in dem er sich selbst be-findet! Er wünscht sich immer den seine» Nächsten, au» welchem sich gleichsall» die« ser herau«sehnt. Goethe. ist, wer da« Furchtbare über windet. Erhaben ist. wer e», auch selbst unterliegend, nicht sürchtet. Grob kann man sich im Glück, erhaben nur im Un. glück zeigen. Schiller. « Da» Glück läßt sich nicht jage» Von jedem Jägerlein, Mit Wagen und Entsagen Muß drum gestritten sein. S ch e f s e l. Man muß keinem Menschen trauen, der dei seinen Versicherungen die Hand aus» Herz legt. ^Lichtender g. Verschwendete Zeit ist Dasein: ge-brauch!« Zeit ist Leben. N o un g. Schmutzige Stellen ii» weißwolle-«en Bluse» reinigt man aus einsache Weise mit sehr heißem Mehl, da» reichlich aus-geschüttet und mit reinem, weißen Stoff auSgerieben wird. Später Hopst und bürstet man au». Natürlich kann eS hie» bei nur um gewöhnliche Schmutzflecken handeln. Solche, die von Flüssigkeiten, Fett, Schweiß usw. herrühren, und die tief in die Fasern eingedrungen sind, müssen je nach dem Ursprung behandelt werden Schwarze Seidenbändrr wie neu zu reinigen. Zunächst macht man alle Flecken mit Benzin au». Dann legt man da« Band aus ein Brett oder einen weißen Tisch und reidt e» aus beiden Seiten mit Regenwasser mittels eine» Schwämme« sehr gründlich ab. E» muß aus dem Platze liegend trocknen und ist dann wieder wie neu. Leitern ratschen auch auf dem glattesten Boden nicht, wenn die Standstäche der Leiierbäume mit Kaut' schul bedeckl ist. Derselbe wird einfach mit Schrauben befestigt. Handwerkern, wie Dekorateuren, Tapezierern usw., welch« viel aus gewichsten Fußböden arbeiten müssen, dürste diese» Mittel willkommen sein. Sisenblechgeschirre zu reinigen. Ist ein Gesäß von Eisenblech lange aus dem Feuer gebraucht, so verwandelt sich seine Farbe in eine schwarze. Um es zu reinigen, mische man Holzasche mit ge-wohnlichem Lele, s» daß e» «ine Art Brei bildet. Mit di«s«m bedeckt man nun da» Geiäß und reibt es sodann mit einem wollenen Lappen ad. Es wird hiedurch wie neu. Sollte die schwarz« Farbe nicht sogleich verschwinden, so wiederhole man diese» Verfahren. Wellensittiche. Gewöhnlich bringt man die Wellensittiche paarweise in da» Bauer: sie pflanzen sich bei un» auch gerne fort. Hirse, Getreide. Obst. Ameisen-eier. etwas Salz, Kreide und stet» frische» Waffer. Der Wellensittich ist nicht sehr empfindlich, dabei ein schmucker Vogel. Die Wachshaut de» Schnabel» ist beim Männchen dunkelblau, beim Weibchen viel Heller. Seid» in Wäsche. Seide darf nie gerungen werden, auch nicht mit der Na-schine. weil die eingepreßten Falten nicht mehr zu beseitigen wären: womöglich müssen auch während de» WaschenS alle Stücke ohne Falten im Wasser liege«; dem letzten Spülwasser gebe man dann «ine schwache Gummitragantlöjung mit ganz wenig Alaunzalatz und Weingeist, hänge sodann zum Adtropsea aus. schlag« hieraus zum völligen Abtrocknen in reine Tücher »in und mangele noch seucht in diesen, womöglich ohne Bruch, und st'l« dann aus den Rahmen. Au» dem Gerichtssaale. Richter: .Nun, Nazi. Ihr habt dem laver eine Ohrseig' gegeben. Wie ist denn da» ge-kommen'«" — Nazi: „Ja. schau'n S', Herr Richter, der iaver hat mich bflei-bigt! Wo andre Leule dabei gewesen sind, hat er g'sagt: Ter Nazi ist ein . . . Aber eh' er noch .Lump- hat sagen können, hat er schon eine drin g'habtl" Sehr richtig! «In der Schule) Lehrer: ,.Es gibt natürlich nur induek'e Beweiie dasür, daß unsere Erde run» i». Müller, kannst du mir einen solchen nennen?" — Schüler: .Jawohl, ionl könnte man ja nicht von einem Erdball reden t" Besserung. Herr Müller ist von seiner Gattin im ersten und zweiten Jahre ihrer Ehe zedesmal mit Drillingen beschenkt worden. Im dritten Jahre kommt er eine» Tage« freudestrahlend aus seinen Freund Krause zugesteuert: »Denk' du, was mir Angenehmes passiert ist ... . diesmal sind'ö schon Zwillinge!" ah«e haben sich dem gefügt, sind aber bereitwillig noch darüber hi»au«gegangen; während die katholischen Kinder diese nun al« religiöse Uebung betrachteten Gebete im Schulzimmer in den Bänken stehend »errichten, müssen die Kinder der anderen Kon-feffionen, ebenfalls in den Bänken stehend, zuhö-re«. Die erziehlichen Wirkungen eine« solchen Vor-gonge« sollen hier nicht erörtert werden. Wohl aber glaubt der Verein .Freie Schul»', daß hierin ein vor de« Gesetze unzulässiger Zwang zur--wenn auch nur äußerlichen Teilnahme ---an fremden Religion«übungen gelegen ist, und daß dieser Zwang gegenüber Kindern jener Ellern nicht stattfinden darf, welche ein solche« Maß von Gebeten ihren Kindern nicht zu« muten lassen wollen. Die Anregung zur Befeiti« ging diese« ungesetzlichen Zustande« ist nun ge-geben. Er wird beseitigt werden müssen. Z>ie ?»lt»verele»d»»g i» Arai» macht erschreckende Fortschi iite. Da« gewissenlose Treiben der slovenisch-klerikalen Partei, welche au« bloßer Herrschsucht jede gedeihliche Tätigkeit de« Landtage« loh« gelegt hat. hat da« Land in die größte Not-läge gestürzt. Die Folge davon ist eine Massen-»»«Wanderung der hungernden Bauern nach Amerika. Diese Auswanderung hat einen solchen U«sang angeuomm«», daß den slovenisch-klerikalen Lolk«betörern nun doch angst und bange wird. Jetzt soll da« Reich helfen. Wie au« Wien ge-«eldet wird, haben die flovenifch klerikalen Abge-ordneten einen Dringlichkeit«antrag vorbereitet, in welcher die Regierung aufgefordert wird, Maß-nad«en zu treffen, um durch Au«fchreibung öffentlicher Arbeiten die Auswanderung nach Möglichkeit hintanzuhalten. Die« wird nicht« helfen, solange nicht da« ar«e Krain von dem Alpdrucke der Slovenisch-Klerikalen befreit ist. Straße»«»r»he« i» Hfenpek. ES ist doch immer dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Auch der «agrarische Chauvinismus stößt an ein gewaltige« Hemmnis und da« ist die Eozialdemokratie. Diese wurde in keine« Staat- so grvßgezüchtet, wie in Ungar«. Der Magyar, der solange er »och den Kaiseradler im Lande flattern sehen mußie, von der Liede zu« Volke deklamierte, al« berge seine Brust einen Vulkan, hat sich in den Tagen des Glücke« al« ein gelehriger Schüler feiner jüdischen Miistreiler «wiesen und leistet beut« in der VoltSauSbeulung kleinen Ernestine. Sie erschöpf«« sich in Sorgen für da» schwach« Kind, sie spielt« mit ihm, sie erzählte ihm lagelang und hatte ihre wehmünge Freude an der schnellen Fassungskraft de« Kmde«, die flch wunderbar enlwick lte und an feiner Heilerkeit, die die Entbehrungen kaum zu ahnen schien, welche die tückische Krankheit ihm auferlegt«. Der Arzt gab indessen die besten Hoffnungen, »it den Jahren würd« sich «in« Kraft entwickeln, welche dem Kinde den Gebrauch all«r feiner Glieder wiedergeben würde. Ich war 17 Jahre alt, die kleine Ernestine vier, als die Mutler uns allein ließ. Seil dem Tod« des VaterS schon hatt« Gram ihre ohnehin zarte Gesundheit untergrab««, fl« kränkelte lange, dann hatte st« sich scheinbar völlig wieder erholt, da wars sie ein heftiger Fi.beranfall auf daS Lager nieder. Sie fühlte, ihr End« sei nah«, st« vermochte nur mit Anstrengung zu reden. Mich bi,ß sie, nahe herzuireien: .Man«", sagt« sie siüfternd, „auf meinem Sterbebette erbitte ich mir ein« von dir: sieh', Ernestine ist ein herrlich«« Jtind, pflege sie, fei ihr Malier, deine Hand reiche ihr die Speise, deine Hand ersetze ihr die krasl-losen Glieder, bis der Himmel sie wieder erstarken läßt. Verriß ihr-r nie, nie, an keinem Tag«, zu keiner Elunve. Willst du mir daS versprechen, willst d» mir daS schwören? Ich drückte idr weinend die schon «lkaliende Hand: ich schwö-e eS l Eine Stunde daraus waren wir Waisen. Ich hielt mtintn Schwur, ich pflkgte Eine- W.cht- Erkleckliche«. Hat man ja doch in Ofenpest, um nur ein Beispiel anzusühren, ein eigene« Streik« brecheramt errichte». Nun st«ll«n sich die Folgen einer derartigen Politik »in, zugleich erweist sich wieder einmal, wie doch der Jude da« Ferment der staatlichen Z«rs«tzu»g ist. Gerad« drr ver-häifchelte und großgezogene Jude ist ««, der den Magyarrn heute in den Rücken fällt und ihre Kräfte ln innerem Zwiispalte schwächt. Heule liefern sich die Gefolg«mannen der jüdischen Ar-b«it«rsührer und die magyarische Studentenschaft in den Straßen der Hauplstadt blutige Gefechte. Wie e« dabei zugeht, lassen Meldungen «rkenntn, wo-nach einer der De«onstrant«n «inen Stich in den Unterleib erhielt, einem zweiten die Nase beinahe zur Gänze weggeschnitten und «ine« drittln «in Stück Flkisch au« d«« Fuß h«rauSgtschnitt«n würd«. — ES erhält sich auch da« G«rücht, wonach zwischtn dem Agramer Korp« und dem Ofen-p,ster ein Wechsel in den Standorten statt-stnd«n soll. Anlaß jarn Einmärsche k Serbische Bau«rn im Limgebiele, wo Oesterreich-Ungarn eine Anzahl von Garnisonen unterhält, befinden sich im Aufruhr. Sie verweigern den Zrhent und den zweieinhalbproz«ntig»n Steuerzuschlag. O »st« r-reichische Offiziere uniristützen angeblich d«n Aufruhr. Z)e»tsch-Skdwest.Afrik«. Der englische Vetter, dieser lieben«würdige Freund deutschen Wesen« hat di« Nachricht au«g»sonnen, daß der d»u«sch«n Schutztrupp« in Südwestafrika von den Schwarzen «in« Niederlage bereitet worden wäre, wobei dem Sieger große Mengen" an Mund-und Schießoorräten in die Hände gefallen wären und «ine große Anzahl deutscher Kämpfer ihr Leb«n unt«r «ntfetzlichen Folt«rqual«n hätte au«hauchen müssen. Da« Büro Reutter ließ die Meldung «it schmunzelndem B«hag«n durch alle Kabeln zucken. Wie tat bi«« Pflaster aus die Wunden i« Buren-Kriege und die süß« Räch« an d«n deutschen »Pro-buren" doch so wohl! Aber auch in slavisch«» Landen wkcki« di« Nachricht von der Niedermetze-lung deutscher Soldaten hellen Jubel. Hier wartet« man schon längst mit großer Sehnsucht aus die Gelegenheit, den Deutschen die Sympathien sür die japanischen Sieger hei«zuzahl«n und nun glaubte «an da« Glück bei der Stirnlocke fassen zu können und so tobte sich denn in der ganzen slavischen Presse von den Petersburger Wjedo«osti bi» herab zur untersteirischen pervakischen Kloake ein toll«r Jub«l au» und man schwelgt« geradezu in Schilderungen der Bestialitäten, di« an d«n d«utschen Soldaten verübt worden sein sollten. Allein e« war alle» nur ein frommer Wunich. Die Deutschen haben keine Niederlage erlitten und di» slavischen Verbündeten der schwarzen Hal»-abschneide? sind witdrr einmal um ihr Vergnügen gekommen. stine treulichst und da« Kind hing mt großer Liebe an mir. Unser Bruder war al« Seekadelt in dänische Dienste getreten und wir hörten nur sehr selten von ihm. Noch nicht ein Jahr nach dem Tode der Mutter lernie ich einen lieb«n»würdig«n Mann kennen, der Ass«ssor an d«m Gericht»hose in unstrem Slädtch-n war. Ich sühlt«, wi« «r «ich vor d«n anderen Mädch«n, den r«icher«n, den vor-nehmeren, auszeichnet«. Wie wacht« mich da« stolz, wie fesselte «ich fein einsache«, wahre« Wesen, so verschieden von der gewöhnlichen Art der jungen Männ«r — ich «ochle e« mir nicht gestehen, ader ich liebte ihn. E» war ein« Landpartie angeordnet, ich wollte nicht Teil daran nehmen, aber ich hört«, auch Eduard N" werde dabei fein, und nun war ich entschlossen. doch wolllen wir bei guier Zeit zur Stadt zurückkehren. Al» ich von Hause fortging, empfahl >ch der Magd dringend die größte Sorge sür Ernestine. sie schlief noch, da ich in früher Morgenstunde da» Hau« verließ, ich drückt« einen Kuß auf d«S Kindes anmutige Züge und stieg in den bereuen Waqen. — Eduard hotte sich noch nie so offen um meine Gunst beworben, al« an diesem Tage; nie hatte ich ihn so heiler, so freundlich gesehen, al« heule. AIS wir im Försterhause de« schönen Walde« zu Mittag gespeist hallen, schickien sich viele der Ge> skllschasi zur Heimkehr an. „Lassen Sie un« noch nach Bernrode gehen", rief einer au« der G«s«ll-schaft, „?S liegt htrrlich anf der Höh« und wir Gerte S Jas Stadt und Land. Silier Hemewderat. Der Vorsietznd«, Bürgermeister Herr Jnliu« Rakusch teilt «it, daß der langjährige O->«aun de« VerwaltungSau«schusse« de« städt. Sa«w«rke« Herr Franz W i l ch e r diese Ehrenst,ll« au« Ge« sundheilSrücksichlen ni«drrg«legt hab«. Herr Wilcher habe da« Ga«werk in vorzüglicher und verständni«-voller Weise geleitet und e« gebühr« ih« dasür der wär«ste Dank der Stadtge««inde, welchen er ihm in geeignrter Form zum Au«drucke bringe» werd«. (Wird allgemein zugestimmt.) Der Bürger« «eister «rklärt, daß er di« Ersatzwahl in d«n Sa«« w«rk-V«rwallung«au«schuß a« Schlüsse der Sitzung vorneh««n lassen werde, worauf, da Einläuft zur Mitltilung nicht vorliegen, zur Erledigung der, Tagesordnung geschritten wird. Für den RechtSauSschuß berichtet dessen Ob« mannst,llvntreter Herr Dr. I. K o v a t s ch i t s ch über die vorlieg«nd«n Gesuche um Zuerkennung de« Hti«at»recht«S in der Siadt Eilli aus Grund de« zehnjährigen, freien und ununlerbrochenen Auf«nt« halle» und «» wird üb«r Au»schußantrag da« H«imat»rrcht«>echt zuerkannt: dem Martin Jernei-schek, Kaspar Podpeischan und Franz Orocheutz; hingegen werden die »«such« der Gertrud Je«z und der Beug abgelehnt, weil die gesetzlich«» Erforder-niss« nicht vorhanden sind. Für den Bauausschuß berichtet Herr Dr. I. K o v a t s ch i t s ch al» dessen Ob«ann über eine Eingabe de» Josef Jar«er und G«noss«n um Durchführung d«r V«rläng«rung der Gartengasse bi» an die Reich»straße. In dieser Eingabe er« klären sich die Gesuchjteller berett, einen Beitrag von zusammen 2730 K dann zu leisten, wenn die Durchführung dieser Verlängerung noch bi« Ende dies«« Jahr«« erfolgt. D«r Berichterstatter erörtert die Kosten, welche durch die Straßenherstellung anerlaustn würden, weist darauf hin, daß die Durchsührung zur Zeit au« dem Grunde unmöglich sei, weil die nötigen Slraßengrundeinlösungen ». dgl. noch nicht zu Ende geführt w«rd«n konnte» und stellt sodann den Antrag: E» sei da« Stadt« amt zu btausiragen, vorerst mit d«n Gesuchstellern, welch« die Beträge gezeichnet haben, eine längere Frist zu v«r«»nbaren, und sodann die Borarbeiten in Angriff zu mhmen. B«i diesem Anlass« teilt der Bürgermeister mit, daß ihm in «in«« Aml«vortrage durch den SladlamlSvorstand der jetzige Sland di«s«r Angelegenheit berichtet wird und daß «« sich hauptsächlich daru« handle, zu «rwirkra. daß von S«ite de« Sttier«ärklsch«o Land««au»schusse« die Bewilligung zu Dieser Stadt«rwrit«rung erteilt weroe. Es sträube sich nämlich die Gemeinde Um« gedung Eilli, die betreffenden in ihrem Gebiete ge» legenen Gründe und Besitze i» da« Stadtgebiet eindezi«h«i» zu lassen. Er werde daher diese Sache dem Rechl«au«schusse zur Vorberatung darüber zu« w«is n, in welcher An und Weise dem willkürlichen, unbegründkten ablehnenden Verhalten der Gemeinde sehr» dort die Sonne in voller Pracht untergehen!" — Der Borschlag wurde angenommen, nur einige ältere Damen und ich wollten zur Stadt zurück. — „Wenn Sie «ich lieben-, sagte Eduard leise zu mir, .so gehen sie mit nach Bernrode». — Ich konnte nicht widerstehen. Der Nachmittag war herrlich; ein schöner, frischer Waldweg führte hin« an zu dem netten Dorfe. Wir blieben lange oben. Al« wir den Heimweg antraten, waren Eduard und ich die letzten. Er sagte mir, er hab» nicht »h»r um «»in« Hand anhalten wollen, bi« sich sein» Stellung im Slaal«dienst« so gestaltet habe, daß er eine Familie gründen könne, die« sei jetzt der Fall, ob ich nun die Seine werden woll«. Ich hatt» kein« Antwort, di« andern wartn um eine Ecke de« Walde« un« au« den Augen; da ich stumm und «rröl«nd vor ihm stand, umsaßl« er mich und glühend« Küsse besiegelten d«n jungen Bund. Langsam gingen wir Hand in Hand ein« her. bi« am Förll«rhause die angeschirrt«» Pferde an die endliche Rückk hr mahnten. Späl abends erst trat ich in unsere Wohnung, verstört kam mir die Maad entgegen: „Erschrecken Sie nicht, Mademoiselle Ma,i«, die Altint ist unwohl, ich war «bin beim Arzt, «r wird bald hier sein." Ich trat an ihr Bett. „Kommst du «ndlich, Mari«', rief daS Kind, „ihr habt mich lange allein gelassen, du gingst fort und baun di» Sophie, sie legte mir da« Bibelbuch mit den viel»» Bildern auf« Bett und dann ist sie auch fortgegangen. Ich Seite 4 Umgebung Cilli wirksam zu begegnen sei. Der Allsschußantrag wird, nachdem Bürgermeister-Siell-Vertreter Dr. /,3 Uhr nach«iltag« von der Sannbrücke. KSr unser« Stadtpart. Die Hoffnung, daß die traurigen Verwüstungen, die der Wirbelstur« an den schönen Anlagen unsere« herrlichen Stadt« parke« angerichtet, in allen Kr«if«n die erwart«!« Opserfreudigkeil und Mithilfe zur Wiederherstellung der Zierde und des Stolze« unserer Stadt werde, hat un« nicht getäuscht. Die« beweist der erste Spendenau«wei«, der un« zugeko««en. Mögen wir in die glückliche Lage »erfetzt werden, diesen Erstlingen der öffentliche» Mildtätigkeit noch viele anzufügen. E« spendete» zu Ha»d«n de« Obmann«« d«« Sladtverfchönerungtoereine«: Juliu« Rakusch 50 K, I. Woh. Sachsknseld 10, Pollanz, PlNro« witsch 10, Ungenannt 50, Fritz Rasch 20, Karl Teppei 20, Joses Pallo« 20, Karl Ferj«« 20, Franz DoBnrr 5, Zandonattt 20, Prögelhof 5, Haupimann Weber 10. Oberst Anton von Susiö 5, Kott 1'40, Stein. Graz 3, Edmund Unger-Ull-mann 20, Gustav Mörtl, Wi«n 25, Baron Rrch« dach 10. Puntigam«r Bi«rdepot 10. M. Wakonigg 5. Major Koblitz 10. kaif. Rat K. Traun 20, I. Schleimer 10, Jag. S«rn«tz 2, Oberst Adolf von Susti 5, Dr. Regn 5. Generalmajor Killiche« 10, Juristen«Kegelgesellschaft 40, Major Auer, H. Hassak, Komrollor 5. Dr. I. Po««er, Wim 10, Heinrich Etü«pfl, Trieft 10. Heinrich Viditz, Steuerein»«h«tr 4. Mox Rauscher 10, Josef Kuß 3. Dr. G. Jeftnko 10, Oberst o. Krall 10 K, zusammen 493 K 40 h. Kilf« für Filmit/ch. Ein« vo« Bürger-«eister, Herrn Juliu« Rakusch. «ing«l«it«te «Sammlung für da« vom Brandunglück heimgesucht« Till«itsch ergab d«n Betrag von 248 K, die der Statthaltern eingesendet wurden. « pe» ?«reine zur Aetümpfuug der Fuver« tukese iu Steiermarü widmete die Sparkasse der Stabtgemeinde Cilli 100 K. pie Stütt« de» gratffen Kaufe«. Herr Zivilgeomn«r Rudolf Hriber in Marburg w«tß üb«r die Banst«ll« de« Deutsch«» Haus»« folgende interessante Angabe» zu mache». Zur Zeit de« Eüdbahnbaue« in den Jahren 1844—1848 be« fand sich außer dem sogenannten Neu« oder Ein Jahr nach dem Tode der kleinen Ernestine ward ich Eduard« Fran; unsere Ehe war sehr glücklich. Ich kam mit einem hübschen Knaben nieder. In der Nacht nach seiner Geburt hatte ich einen schweren Trau«. Zn Häupten «eine« Bette« stand «eine Mntter, in de« schwarzen Kleide, da« sie seit de« Tode de« Vater« nicht «ehr abgelegt hatte, ihre Miene war nicht zornig, nein, unendlich weh«ütig. „Wie hieltest du deinen Schwur", sagte sie, .du bist nicht wert, Mutter zu fein." Und hin schritt sie festen, langsa«e» Schritte« zur Wiege; sie nahm meinen Knaben, sie drückte ihn in ihre Ar«e, und wehmütig küßte sie ihn zweimal. Ich wollte aufspringe», ich wollte nach Hilse rufen, neben mir schlief ja die Wärterin, aber wi« Z«ntn«rlasten lag e« auf «ir. ich ver« mochl« mich nicht zu regen, keine» Laut heroorzu-bringen. Am andern Morgen lag mein holder Kaabe tot in seiner Wiege. — Unsere Ehe ist seitdem kinderlo« geblieben. ch ch D Hängt nun diese Welt mit einer höheren zu-samrne»? Kehren Tote zurück zu dieser Erde, wo noch ihre Wunsche, ihre Hoffnungeis, ihre Schmerzen leben? Wer vermag daraus zu antworten? Aber ist e« nicht ein tröstlicher Gedanke, daß Liebe selbst die Pforten de« ToZeS Überwindel, daß eine Äi-rechligkeit auch sür die Bergehen geübi wird, die kein irdischer Richter strafen kann? Stumm« 7? Sechser Stadttore, am Schlüsse der derzeitige» Bahnholftraß« ein großer Acker, der zum Baue di« Bahnhofes teitn>«ift Verwendung fand. Dieser Acker war seinerzeit Eigentum de« WiNe« und leischhauer« Seniza, dem damal« da« heutige au« de« Bürstenbinder« Sager gehörte. Auf de« Acker stand eine Getreideharpfe, die aber im Jahre 1845 durch Feuer zerstört wurde. Der oerstor« bene Bräumeister und Hausbesitzer in der Herreugasse Herr Tapeiner kauft« später diese» Acker mit der Brandstätte und «baute in den Jahren 1846 und 1847 da» nun abgerissene zwei Stock hohe Gebäude, damal» da» schönste von Cilli. I« Herbste 1847 übersiedelte mein verstorbener Vater mit unserer Familie von der im Hause Saduko-schek, nunmehr Lebzelter Fanninger, am Haupt« platze innegehabten Wohnung al« erst« Part« in die im zw«iten Stockwerk« westlich gelegene Woh-nung de« »un niedergerissenen Hause« und wrr verblieben dort bi« August 1850. zu welcher Zeit mein Vater von Cilli nach Marburg übersetzt wurde. Den östlich gelegenen Teil de« zweiien Stockwerkes hatte der Südbah» Ober-Inspektor Löhr mit seiner Familie inne, der jedoch nach kurzer Zeit von Cilli übersetzt wurde. Diese Woh-nung war nun einige Monate unbesetzt. In der Zeit während de« Leerstehen« derselben kam eine« Abend« über die Stiege ei» Offizier in Beglei-lung von 25 Mann mit ausgepflanzten Bajo-netten, die in Ihrer Mitte den ungarischen Revo-lutionär Gras Batthyany nebst drei anderen Magnaten, alle gefesselt, führten. Da die leere Wohnung au« 4 Zimmer» bestand, so wurde jeder der Revolutionäre in ein eigene« znr Ueberwachung vorbereitete« Zimmer gebracht und vor jede Türe wurden zwei Mann al« Wache aufgestellt. Im geräumigen Vorhaufe lagerte auf Stroh die übrige Mannschaft. Die Strenge der Bewachung war derart, daß die Gefangene» sogar bei Besuch de« Bedürfni«one« von drei Man» de-gleitet wurden, von denen einer nicht von der Seite de« Gefangenen wich, um jeden Selbstmord-versuch zu verhindern. (Wie un« von anderer Seite mitgnnlt wird, ward von drei magyarischen Patrioten, die stch in Cilli niedergelassen hatten «ine Befreiung der Revolutionäre geplant ». wurden Strickleitern und dergleichen bereilgOalien. Woran drr Plan scheitert« ist nn« nicht bekannt. Anm. der Schriftl.) I» der Frühe d«« anderen Tage«, wurden die Gefangenen aus Wagen — die Bahn führt« damal« nnr bi« Cilli — nach drr Festung Gradi«ka gebracht, wo st« bi« Mi««« 1849 ver» blitbe». um dann nach B««ndigung drr Wirr» nach Ungarn gtbrach« zn werden, wo st« «in trän« rige« Ende fandkn. Im Herbste 1849 hatt« Cilli «in« groß« Ueberschwemmung zn überstehen. Da« Wasser der Sann und der Woglnna stieg so rasch und so hoch, daß e« sogar in den Hosraum de« nun abgrlragenkn Hause« eindrang und Holjlege, sowie Kellerräume d«« Haupt- und d«« Hosge« bäudk« mit Waffer füllten. Auf den von de» Flnten au« den Angeln.gehobenen großen Türe» konnte» «ir Knaben »ach 8 Tage darnach unsere Wasserfahnen im Hosraume unternehmen. Rörd-lich de« abgetragenen Hause«, hatte der Stadt-graben seine Fortsetzung, bi« zum alten noch der-zeit bestehend«» Wallturme; auch dies« Stadt-grabenieil, sowie der ganze Grund, wo heut« da« Sparkasse« und Poftgtbäud« und früher da« zu« Gasthaus« zum Löwen gehörige, tief gelege« Stallgetäude sich befand, — stand unter Waffer. Später 1850 hat über diesen Teil de« Stadt-graben« med. Dr. Eisl ein Hau« errichtn, dessen Eigentümer heute Herr Kaufmann König ist. ?o« Iklnstknerein«. An Stell« d«« Herr» Kundigrabrr würd« vo« Musik-B«r«i» Herr Musttfchullnter Karl K e e« berufen. Wir freue» un«. daß eine so tüchtige Lehrkraft für den Musik« Verein gewonnen wurde und wünsche» Herr» Karl Kee«, daß e« gelingen möge, die Mustk« Schule auf die höchste künstlerische Stufe z» bringen, so daß unsere Kinder eS nicht mehr notwendig haben werden, in die Fremde zu ziehe», um sich in der schönen Kunst auszubilden, welch« Vielen heut« schon «in« gute Existtnz bietet. Herr Musikichulleiter Karl Kee« hat da« Konservatorium in Wien absolviert und würd« bei dem öffenl'iche» Konkurse mit dem 1. Prei» und Diplom au«ge» zeichnet. Nach Vollendung seiner Sludien. wurde er nach Pari» an da» Tbeatre du Chatelet engagier!. später wirkte er auch als Kapellmeister für Oper und Operette, in Teschen, Teplitz, Wie». (Fortsetzung sich« Beilage.) TOre/sccii/ffalfe preise e im Wert vor) 2400ft romn eiternpaar 1 Vi». Klnb 1 Kl nt> 2 Kinb 3 Wm Kinb 4 Klnb 5 eiternpaar 2 Kinb 6 Ä I veriauscnien die Leserinnen die beiden richtigen Binder, die zu den abgebildeten Elternpaaren gehören, unter den vielen anderen herausfinden können. Zu jedem Elternpaar gehört nur je ein Babv. Es ist also das ftitid ;u Elrernpaar l und das;u Elternpaar 2 zu suchen. An der Lösung der Preisaufgabe kann sich jedermann beteiligen. Das Resultat wird in der Zeitschrift „Das Blarr der Hausfrau" veröffentlicht Bedingungen und Preise auf der nächsten Seite. rc Kinb 7 Kinb 9 Klnb 10 Kinb N Kinb 12 ojuna em Wirfeite»fcfaenbe aus: 1W 1 preis! Werk 1200 Eine komplette Schlafzimmer-Einrichtung, hochelegant, aus Satin-Nußbolz in modernem Stil mit vertieften Flachschnitzereien, besteh« aus: ;we> Betten, zwei Nacktkästchen, einen Waschtisch mit roter Marmorplatte und mir Spiegel-Aufsatz, einem Kleiderschrank und einem Wäscheschrank, (beliefert von der renommierten k. k. Hoftischlerei Ludwig Schnitts, Wien l, Stepbanöplatz «J 2.Vt(h: Wett 30 0JR Hocheleganter Kasten aus mattiertem Eichenholz mit Silberbeseblag und verschließbar. Enthaltend: »i dreiteiii« teilige Dessertbestecke, «> Kaffeelöffel, I Suppenjchöpfer, Gemüselöffel, Trancbierbesteck, Salatbesteck, SaucelM Zid 2 Salzgestelle mit Löffel. 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'^Z)/e J^o/ung her JOreisaufßafce darf nur auf der angefügten, für diesen Zweck bestimmten Brstrllkanr eingesandt werden; andere Einsendungen stnd ungültig. Schlufitag der Annahme von ^öjungen ist der a~ n u ar 1906 w Die Nainen aller Gewinner werden anfangs Februar in unserer Wochenschrift „Das Blatt der Hauslrau" verö.sentlicht. Geben mebr als zebn richtige Lösungen ein, so werde» die Preisträger durch das Vos bestimmt, kaufen dagegen weniger richtige Vöjungen ein, als Preise ausgesetzt sind, so werden die weiteren Preisträger aus denjenigen Einsendern ausgelöst, die nur ein Kind erka»»t haben. Sämtliche Preise wirden öffentlich ausgestellt, der Ort wird in den ersten Hetten des beginnen-den Jahrgangs angekündigt. Die Preise gelangen auf jeden Fall zur PerteUung. vie preise sind in Wien I, Wollzeile Nr. 29, Eckladen, ausgestellt. rnausrau (Sratis-Cfö ei tage fit 1. Blcttt der KiNdCt | 'Hrui» lUnrtiintt jiiqnit qjpjfwttaifiy« 2. Das Blatt der iunqen Mädchen I ta»>luiic>s" »n«ik» b'iit« u^niennnm. 3. Doppelseitige s)andarbtitSbogen mil nalurgtvßen Vorlagt! füt ^nodenie und geschmackvolle Handarbeiten icdcu Stils. 4. Doppelseitige Schnittmusterbogen Kir die gesamte Damen - Garderobe.! 5. Doppelseitige Schnittmusterbogen für die Kinder-Garderobe und Wälche. ' die gediegenste und reicbballiqste Zeitschrift fi'r Haushalt, Mode, Kinderqarderobe» Waiche und Handarbeiten beginnt am l. Oftober ihren sechzehnten Jabrqang Besonders hervorzuheben ist die vornehme und künstlerische Ausstattung des UnterHaltungsteilS. ;it besten Mitatbeitern die beliebtesten Autoren zahlen. 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Carl Busse, Georg Bulse-Palma, Korn Towska, Agnes Gräfin von Klinckowström, AdeleSchreiber, L'ouileSchulze Brück, E. Bade, Conrad Albetti, Margarete Böhme, Erdmann Gräler, Wilhelm Wolters,Gustav5alke; ferne» die Künstler: .vranz Christophe, L'yonel .^eminger, Carl Schnebel u. Fritz Koch-Berlin, Paul Riechu. ArpadSchmid Hammer-München, Kupka - Paris, Roberr Engels-Schondorf u. andere. Dührhoop in ljsmdurg. (Tloberne englisch« Fn|ur. Illuftr.Tiiffnsproh« aus „Das Klan |*r (tauslrau" Der reichbaltiqe Modenteil bringt in ieder Nummer die neusten Wiener imd Panier Original Modelle in zahlreichen Abbildungen, von denen Abon-nentinnen Schnittmuster nach persönlichem Maß zu Vorzugs-preisen beziehen können. Der Modenteil enthält u.a.: Damen-und Kinder-Hutmoden, Garde-rohe für Damen und Kinder, Welche für Damen, Herren und Kinder und für den Hausbedarf. 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Vom hohen Lande»schulrate wurde ihm die Konzession i»r Eiteiliina deS Musik-Nnterichte» verliehen und soiril hat Herr Musikschulleiter Kee», an 2'-. d. tln Unterricht an der Musik schule begonnen und Dar, sür all» Streichinstrumente, Klavier', sowie kolo-Gesang, allgemeine Musiklehre, Harmonie-lehre:c. Die Neubauten im Allgemeinen Kranke«. j«use in Killi. Die von Jahr zu Jahr sich »eifternde Inanspruchnahme de« AUg.meinen traskenhanse» in Cilli ließ immer me^r den Wunsch nach Vergrößerung und Erweiterung der i!ä»mlichkeiien re^e werden. Der LandeSauSschuß isl dies.m berechtigten Wunsche in bereitwilligster Weise nachgekommen und hat nicht nur aus dem i»n der Siadtgememde Eilli erworbenen, an die ira«kenhou»nründe anstoßenden, rormal» Kan-kscher'ichen Grunde ein große», einstöckige» Isolier» Müde aufführen, sondern auch zum Hauplge-Unde «inen giößeren Zubau herstellen uuv andere Hedogebäude einer g'ündlichen Renovierung unter» ziehen lassen. Am 16. d. sanv die Endrev sion bei Jioliergebäude» und de» Zubaue» statt untf dieser Tag» werden sie ihrer Bestimmung über« jeden werden. Da» neu» Jsoiiergel'äude selbst, ist tii freundlicher und gefälliger Bau, dessen innere tinichitmg den neuesten Ai.sorderunge» in voll-lt>«tnenster Weis» entspricht. Schon b,im Eintritt i» > ti geräumi,,en Bau fallen u»» die lichten und sieiindlichen Korridore und Raume, sowie die zoeckmäßige Anordnung ders lben aus. Im neuen SebZuSe befinden sich 12 Krankenzimmer mit 32 Veiten, ein Ausnahm»zimmer, ein lichter ge« üu»iger Operationssaal. Jede Abteilung hat ein wdezimmer mit fahrbarer Wanne, jede» Stockwerk rne Teeküche, Wäiterzimmer unv Ausb w «hiungS-riume für Wäsche. In jeder Abteilung ist auch ein Tterilisierzimmer sür die Jnstrumenie und Ver-dinidwalte. Da» Jsoliergebäude hat ein» rollständig getrennte Abteilung sür Scharlact. kranke, mit sepa-ckitem Eingange neben dem Haupteingang», mit mem geräumigen Flure, an dessen einer Seite die öiidean lagen, an dessen anderer Seite die kranken» jmmer liegen. Die Fußböden bestehen au» X-lo-lubni-iffe. Die Wände und Beilen sind sowohl im N»lierftkbäude wie im Zubaue mit blaßblauer (builfiHbe gestrichen. J»de Abteilung hat einen Keriilprecher und alle Zimmer sind mit elekirischer Äuung verbunden. Hinter dem Jsoliergebäude ikht ein De»insektor neuester Konstruktion (Firma tziückner & Komp, Graz) mit Vorwärmer und ge-ne,i»ier Zu- und Abfuhr der zu desinfizierenden j legenflände. Durch den Zubau zum Hauptgebäude , miid» schon sehr viel Raum gewonnen. Außer »ehreren Krankenzimmern ist ein neuer großer ' Operation«saal, wie ihn selten eine Anstalt auszu-»eisen hat. hinzugekommen. An den Operationssaal iißeii ein Narkose» und Sterilisierzimmer an. lilch ein ripene» Röntgen-Zirnmer ist hinzuge-ein Speiiesaal. sür die Schwestern, ein kp echzimmer drr Obe'in, en Klankenzimmer sür Herleite nrben dem Operativn»zimmer u. m. a. tliich i« Hauptgebäude wurden einige Aenderungen I «rgenvmmen. Die Au»sührung der Baute» wurde der bestb»kannten Firma lkbald Nasim ben i in Kiubiirg übertragen. Die AuSsührung der Bauten ! iß eine tadellose und fand allgemeine Anerk nnung. In Jsoliertrakt bietet ein sehr gefällig''», sieund-üch^i Aeußeie«. Die Malerarbeiten besorele Herr de T»«a, die Glaseierarbeiten Herr Pretlner und . tu Spenglerarbeiien Herr Skaberne. sämtliche au» CiUi. Die Telephon- und elektrischen Leitung»-«heilen sührte di» Firma Wokurka in Graz au». Äußer diesen Neuerungen wurde auch da» Motor-hintchen vergrößert, da» alte Jsoliergebäude einer »«sassenden Restauration unterzogen und werden demselben unheilbare Kranke und Sieche vor-übergehende Ausnahme finden. Auch da« alt» Ge» dÄde (ursprüngliche Spital) in welchem sich die Kapelle und di» ArztenSwohnung befindet, wird »i.nHich renoviert. Da» hiesige Allgemeine Junten hau« ist duich diese Neuschaffungen zu «»er wahren Musteranstalt geworden. Da das hjeßge Allgemeine Krankenhaus vom ganzen llnttrlande in Anspruch genommen wird, hat sich der steiermärkische Lande»au»schuß föc die warme Fürsorge, die er der Krankenpflege im Unterlande widmete, den wärmsten und steten Davk der Be-völkerung erworben. Hes«ndenes C?esö Am 13. Seplember wurde in der Kanzlei de» hiesigen HauptsleueramteS ein Betrag gefunden. Der Verlustlräger kann diesen Betrag nach Au»iveiSleislung bei der k. k. Bezirkt-hauplmannschast beheben. Aom Ai«a«jdie»stk. Der Finanz-KonzeptS-Praktikant Herr Dr. Gustav Sinnhuber wurde von der Bezirlsdirektion Marburg zur Lande»-direktion nach Graz versetzt. Nettau (Ernennung.) Der Kanzlist Herr Karl Scheibe! in Peliau wurde zum Kanzleivorsteher beim Kreisgerichte Marburg er-nannt. Kom steiermärkische« Landesschulrate. Die Volksschule in Hl. Geist, Schulbezirk OberradkerS-bürg, wurde zu einer oierklasfigen erweitert und eine drille und vierte Leh> stelle daselbst systemisiert. I» den Di»ziplmarsenal wurden >ür die restliche Funktionsperiode de» LunveSschulraie« au» seiner Mitte Herr Volk»schuldirek or Johann Drescher al» Mitglied und Herr 0i)in»asioldireltor Juliu» Glo-wacki al» dessen St'llvertreter gewählt. Angestellt wu'den u. a.: Al» Oberlehrer an der Volksschule in Schönstein der d finitive Oberlehrer in St. Egyd bei Schwarzenstein Aloi» Trobej, an der Volksschule in Ekali« der d-sinitioe Lehrer und Schul-l» t r in Soeiina, Martin Krincic, an der Volk«» schule in St. Hemma der definitive Lehrer in Hl. Treiialtigkeit i. W. B. Karl Eeh, an der Volks-shule i» Adst.ll der definitive Lehrer in Mureck. August Strauß; — al» Lehrer und Schulleiter an d.r Volksschule in Maria Riek der definitive Lehrer und Schulleiter in Topolsch'h. Karl Korosec, an der Volksschule i» Süßenheim der d.sinitioe Lehrer »nd Schulleiter IN Skomniern, Aus.ust Cajnko, an der Volksschule in Plefir»c der provisorische Lehrer in S». Vene« it en in W >B., Heinrich Bregani; — al» Lehrer, beziehungiw jse Lehrerin an der Volk»-schule in Fraßlau der definitive Lehrer in St. Veit d i Por.igl Johann Kiamar, der definitive Lehrer in St. Marein, Bezirk Wols»berg in Kärulen, Jo-bann Hinleregger an der deutschen Volksschule in Hochenegg Ma'kt, der d.sinitioe Lehrer AloiS Ep-pich in Rann an der Vollsi'chule in Radkersburg Stadt, der d'sinitive Lehrer in RadterSburg Um-gebung Gastav Lych. an der Knabenvolksschule in VoitSberg der provisorische Lehrer dortselbst Franz StiitM, an der Vollsschule in Wies der proviso-rische Lehrer i» Geistthal Aloi« Sirobl, an der Volksschule in Gleichenberg d»r Au«hils«lehr»r dortselbst Jakob Nürnd»rg»r, an der Volksschule in Neukirchett bei Eilli die provisorische Lehrerin in Gairich Anna Poglsjen. an der Volksschule in Pischätz die provisorische Lehrerin dortselbst An-touie Gomisek, an der Volksschule in Heil.-Kreuz bei Luttenberg die provisorische Lehrerin in La-porje Elisabeth Vagaja. ArbeitSlehrerinnen wurden bestellt an der Volkssätule in Ljubecno die ArbeitS-auSdilfSlehrerin dortselbst Rosalia Wisiak, geb. Go-lovsek. In den zeitlichen Ruhestand versetzt wurde di» desinitive Lehrerin Marie Kralj in St. Wenzel. Schweinepest. In Saoodna, G«m»iud» Eilli Umgebung unv in der Stadt Eilli wurde die Echiveinep-ft festgestellt. In di« Stadt Eilli wurde die Seuche durch ein Schwein au« der Gemeinde Bifchosdorf eingeschleppt. WeAverkekrsveschrSnkung aus dem ZSezirke Hilli nach Kroatien. Anläßlich rer Feststellung der Schweinepest in Sawodn», G.-meinde Eilli hat die Beznksbelörde Pregrada die Einfuhr und Ein-bringung von Borstenvieh aus dem Gebiete der Bezirkshauptmannschaft Eilli nach Kroatien verboten. I An Glasscherben gestürzt. Die im Gasthause „Annenhos" bedienstete Kellnerin Emma Lipnik stürzte über di« Stiegen des KellerS ab und geriet hiebei mit der rechten Hand in eine mit Gla«-scherben gefüllte Kiste. Die Hand wurde arg zer-schnitten. Sie verband sie notdürftig und eilte in die Stadt um ärztliche Hilfe. Ihren Weg bezeich-nete eine Blntspur. In der Kanzlei der Bezirks-krankenkasse brach sie, vom Blutverlust erschöpft, zusammen. Sie wurde über Veranlassung der BezirkSkrankenkasse Mittel« Wagen in daS Spital gebracht, wo ihr vom diensthabenden Arzte sosor in Verband angelegt wurde. Arauen- und Wädchenturnen. Den Wünschen der Eltern Rechnung tragend hat d'r Turnverein im lausenden Schuljahre nebst einer Frauenabtei-lung noch zwei Mädchenableiluligen eingerichtet. In der ersten Mädchenabteilung werden jüngere Mädchen aufgenommen und turnen diesekben Donnerstag von 6 bi» 7 Uhr und «am»tcn von 5 bi» 6 Uhr abend». Die erste Turnstunde findet am 5. Oktober statt. In der zweiten Mädchen-abteilung finden ältere und giößere Mädchen Auf-nähme. Dieselben turnen Mniwoch und Sam»tag von 6 bi» 7 Uhr abend». Die erst« Turnstunde findet am 4. Oktober statt. Die Frauenabieilung turnt Mittwoch und Sim»tag von 7 bi» 8 Uhr abend». Die erste Turn^unde finde» am 4. Oktober stau. E» steht zu erwarten, daß sich zu den ge-regelten Leide»üdungen »echt viele Mäbchyi melden werden und daß man »en so wohltätig aus die Gesundheit einwirkenden körperlichen Uebungen mehr Wert und Bedeutung beilegen wird, al» so man-ch-m anderweitigen minderwertigen Kram. Ueber die Wichtigkeit der Turnübungen, besonder» sür Mädchen, braucht kein Wort verloren zu werden, vernünftige Eltern werden diese« wichtige körper-liche Erziehun«i»miltel praktisch au»proben. Anmeldungen werden zu ten angegebenen Turnstunden >n der Turnhalle der städtischen Kn.ibenschule ent-gegengenvmmen und wettere Auskünfte bereit-willigst erteilt. Arühkingsvote« in September. Von einer Freunvin unsere» Blatte» ward uns ein Maikäfer überbracht, der ganz munter feine Fühler aus-streckt, eine zweite Dame sah gar ein Johanni»-käse>chen leuchten und um da« FrühlingSbild voll zu machen, blüht auf der Tüchern Straße ein Apfelbanrn. Z>er Kirchenrünver von Maria 7letro-vitl'ch entdeckt «nd »erhaftet. Seit einigen Jahren ereignete e» sich zu wiedeiholtenmalen, daß tn die ron weit und breit besuchte, berühmte WallsahrtS-kirche Maria Pletro witsch eingebrochen würbe. Wiederholt kam eS vor, daß der Opseistock er-brachen und seine« Inhalte« beraubt wurde. Im vorigen Jahre wurden mehrere kostbare Weihge-schei'ke, die dem dortigen Gnadenbilde qeweiht waren entwendet. Erst am vergangemn Momag wieder würd? in die Kirche eingebrochen und ber Lpse-stock geplündert. Alle Bemühungen, dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen, blieben er-solglo«. Erst am Mittwoch gelang e« den Posttu-führern Eijautz und Rizmal au» Eilli den mut-maßlitien Täler aller dieser EinbruchSdiebstähle in d»r Kirche und vielleicht auch noch anderer Dieb-stähle in der Person de» 28jährigen Franz K o» reu. Sohn de? Gemeindevorstehers und Kirchen» pro^str» von Pletrovitsch auszuforschen und dem Kk'iSgerichie einzuliefern. Koren machte sich dadurch verdächtig, daß er, obwohl er nachweislich von seinen Eltern k-in Geld erhielt, großen Auswand trieb. Er lud häusig die Burschen zu Trinkgelagen ein, bezahlte die Zechen, war aus den „Sloventki GoSpodar", die »Domovina' und den „SlovenSki Stajerc* abonniert und beteiligte sich weiter» bei windijchnaiionalen Veranstaltungen, so auch am letzten Sokolfeste in Laibach. Bei einer Lebe»»oer-sichmixg war er ziemlich hoch versichert. Bei seiner B rhasiung fand man bei ihm 100 K Bargeld, darunter sür 15 K Zweihellerstücke. über deren Herkunft er sich nicht ausweisen konnte. Auch wurden eine Menge Werkzeuge, wie sie Schlosser und Tischler benötigen, im Werte von mehreren 100 Kroien in seinem Besitzt gesunden. * Bei der HruSdurchsuchung fand man später noch in einem Verst'cke Waffe» und unter einem Bienen-hause versteckt mehrere Dynamiipatronen, darunter sechs adjustierte. Welche Gesahr damit sür den Ort verbund.n war. läßt sich wohl leicht er-m.ssen. Bei einem vor kurzen stattgefunden»» Brande stand bereits da» Dach deS Bienenhauses in Flammen. Koren leugnete anfangs, dann gab er w'nigstenS ten letzten Einbruch in ber Kirche am Moniaq zu. so sehr einerseits die Entdeckung de« Täters in der P-rson deS SohneS de» wohl-habenden ^«meindevorsteher» und KirchetiprobsteS Aussehen erregte, so sehr atmete andererseits di« Bevölk rung aus. di nunm.'hr der Täter entdeckt ist, denn e« wurden schon wiederholt Unschuldige ver^ächtii.t und eingezogen. Per Steierische NatifaHrer Hauverbanb fordert seine Mitglieder zur Teilnahme an dem Präaiien-Radwetisahren aus, welche» Sonntag den 3. Oktober aus der Grazer Trabrennbahn »m 2 Uhr nachmittag» statisintet. Strecke 7 Kni, 10 Runden, dem ersten jeder Runde eine Medaille, d*m erst n und zweiten der letzten Runde j« ein Ehrenpreis. Die Nennungen sind unter Beijchluß des NennunfSgelve» von X 5.— an das Sekre-taiiit di» Sitiermärkischen Aulomobil-Klub» in Graz. Grab»nstraß» 16. einzusenden. — Nennung«» schluß am 4. Oktober. Zteim Kolzhackm. Zu den außerdienstlichen Btschäfligungen der Bahnbebiensteten gehört «S auch, wie männiglich bekannt, die ihm von der Bahnverwaltung zur Nutznießung anvertrauten Gründe zu bearbeiten und au» dem sruchtfpenden-den Boden läng« de« Bahndamm«« Atzung für sich und stin» Nesthöcker zu ziehen. Auch da« Holz-verkleinern muß der aus der Südbahnlinie be-dienstete Wächter selbst besorgen. Daß die Zeit bei dem großen Verkehr« auf der Haiiptlinie zu land» wirtschaftlichen Verrichtung«« etwa« knapp be-messen ist, mußte vor einigen Tagen der Bahn» Wächter Johann Bombet (WächierhauS 482) bei Ponigl zu stinem Bedauern erfahren. Beim Holzvtrklein»« schlug er sich, in steter Aufregung vor dem nächsten Signal, so wuchtig in die Hand, daß er in« ollgemein« KranktnhauS nach Cilli ge-bracht werde» mußt«. Darum: „Eil« mit Weile, wenn man auch bei der Südbahn ist" —. * 3>U Gründungsfeier und Zahucnwcihe de» St. Heorgener Aeteranenvereines. Der freundliche Markt Et. Georgen bei Cilli Hut dank seiner schönen Lage und seine» einladenden Aeußeren vor Jahren immer noch Besucher von Cilli und von im Unterlande weilenden Sommer-srischlern und weltbummelnden Naturfreunden aus» zuweisen gehabt. E» lohnte sich auch ein Bummel, sei e« zu Wagen oder mit Schuster» Rappen nach dem mitten in gesegneten Fluren liegenden, von einer malerisch gelegenen Ruii e überragten Markte zu pilgern. Ein« biedere Bürgerschast begrüßte den Fremdling herzlich und «a« hat sich bald nach kurzer Wanderschaft bei gutem Imbiß und frischem Trunke erholt und heimisch gefühlt. So manche lustige Gesellschaft au» Cilli pilgerte zu dem Nachbarorte und e» wurde f.ute N ichbarschast gehalten. So war e» »inst! Auch der schönt Markt St. Georgen wie so viele andtre Orte mußte sich beugen unter dem alle« bezwingenden Szepter der Cilli«r Pervaken-Herrschaft. E» wurde ihnen zur Pflicht gemacht, die deutschen Nachbarn au» Cilli, die vertrauen»« seelig doithin kamen mit scheelen Aus,en a»zu-sehen, sie al» freche Eindringling« zu behandeln. E» würd« da» Tischtuch zwisch«n den Deutschen durchschnitten. Die Fangarme de» volklbtglücktnden Pervakentum» haben auch St. Georgen umfangen und e» fühlt sich wohl dabei. L.nge hat man von dem Orie nicht» gehört. Da aufeinmal hieß e«, die 20. Hauptversammlung de» Cyril- und Metudverein«» wird i St. Georgen tagen. Hun-derte von Teilnehmern werd«» den Markt be-glücken. 33 Personen bei einem Zuge, einer bei dem zweiten und sich» Personen bei d»m 3 Zuge! Da» war die großartige Beteiligung au» siemden Orten, die St. Georgen entschädigen sollte sür den Ausfall de« Besuche« der gesitteten Beööl» kerung de« Unterland»«. Wir wollen nicht die Einzelheiten dieser großartigen Hauptversammlung de« wichtigsten und bedeuiendsten Wehr- und Schutzoereine« der großen slovenischen Nation schildern. soudnn wollen nur di» aus d»m immer lächerlicher weidenden Mumpitz d»^P»rvak.nschaf« h»r«in gefallenen Bürgerschaft St. Georgen« be-dauern. Mag diese sür den Markt so vi«lv«r» sprichend« und nicht immer wiederkehrende Veran-staltung schon manchen Bürger ein dedeulungS-volle« Kopsschülteln abgendiigt haben, so wird so manchem denkenden St. Georgen» ein gelinder Schau» ü!>» den Rüchen gegangen sein, als e» hieß, »» komm» noch »in nationale» Fest nach: „Die Gründung d»« Si. Georgen» Veteranen-vereine» mit Fahnenweihe". Anschaffen! Herrichten 1 E» kommen Leute von weit und breit! hieß e» schon fett Wochen. Di» meisten Wir!» und Ge-schäst«l»u«e sind ein wenig mißtrauisch geworden, einig» and»r» aber ließen sich dennoch läufchen und schassten Dinge an. die die pervakijchen Söldlinge nur vom Hörensagen au« kennen, wie z. B. Champagner, Pilfn»r Bi»r und v»schitden» Gerichte sür dit der windischt Worischay keine Bezeichnung hat. (höchsten« die Kolleklivbezeich-nung putica und klohaaa. Zu ersterer^ gehören alle du vielfältigen Namen der Erzeugnisse de« Zuckerbäckergewerbe«, zu letzter» alle« in da« Gebiet de« Delikatesseuhandel« Einschlägig. Wir währe» sehr neugierig zu erfahren wie die Domovina die Uebersetzung sür spinijchem Wind. Schaumrollen, Mandelbögen, Butierkrapsen, Apfel-strudel u. f. w. — in Ärain heißt alle« putica — oder z. B. für Westsäler-Schinken, Schinken-biölch n, Primsenkäse, gemischter Aufschnitt u. s. w. finden würde. Obwohl der neueste Janitiö dafür etwa» ha»? Anm. d. Schristl.) Di« „Domooina" macht« nalürlich in ihrer Weise Stimmung sür dies?« Fest. Sie verleugnete auch in diesem Falle ihre wahre Natur nicht und bedrohte Deutsche mit offen» Gewalt, die e« wagen würd»n, zu dem Feste nach St. Georgen zu kommen. Diese« Schunddlatt hat noch dazu die freche Stirne ge-habt, auf den Schandfleck in der Chioink de« Mark!»« S». G»vrg»n zu v»iv»is»n, aus jenen Tag wo friedliche Deutsche ron verhetzten Lotterbuben räuberifch angefallen worden sind. Noch hent» steigt jedem ehrlich denkenden St. G»orgn»r Bürg»r dit Schamiöthe in» Gesich«. wtnn » an ditftn traurig»» Vorfall »innert wird. Die Wirkung blieb auch nicht au«. Deu sch: wären ohnedie« nicht gekommen — ab» die and«r« n blieben auch au«. Selbst überzeugte Slovenen sprachen e» offen au», daß e» für sie peinlich w ir, die ganze Blamage in ihrer > iederdrückendsten Form anzusehen, die der jungfräuliche Verein an feinem ersten Ehrentage mitmachen mußte. Duich di« volktleeren Straßen zog der neustgründete V«r«in, 16 Mini, stark unter den rauschenden »längen einer Dorsblechmusik mit der funkelnagel' neue» Fahne zum Bahnhofe. Erst» Punkt der Tagesordnung: „Feierlicher Empfang der ankom-menden Ver,ine uud Feftgäste." Der erste Zug brauste in die Station «in, di» Musik paukt» und quiifchte daraus lo«, al» ob (« sich um Leben und Tod handelt». Endlich hitlt der Zug. „St. Georgen! Eine Minute!" hörte man dienftfeierlich rufen. Alle» wartete. Tatsächlich öffnete sich eine Coupö üre und herau» stieg zwar kein fremder V.» teranenzerein, wohl aber — unser lieber Armen-vater mit feinen zwei Engelein. Noch schlecht'r ging e» ibne» bei den anderen Zügen; mit denen kam nämlich gar niemand mehr. Mit einem dürren Ki pper, einem gebrechlichen Wägelchen vorge-spannt kam doch «in Festgast. der »inzip» G.tr>u». der frei», deutsche R»ich«ri»l» von BerkS auf Schloß Reisensttin. Di»», sowie d«r Umstand, das; die Fahne Patin aut kniff macht« uns«r«n wacke» ren Veteranen von St. Georgen keine grauen Haare. Die Hauptsache ist doch geschehe n — pho« tographiert waren sie all«. Ein einsichtsvoller Bürger gab dem Photographen den Rj», den strebsamen Verein vormittag ausznnehmen, und »' hat gut daran getan, diesem Rate zu folgen, denn nachmittag» nützte kein „Hitachi!" mehr. Zn den Abendstunden war «» öd« und vtrlassen in den Straßin Et. Georgen« wie lange nicht zuvor. Die ausgestellten Bank« und Tisch» vor den Gasthäusern einiger vertrauensselig» Wirt» waren eine melan-cholifche Staffage sür da« in süßer, beschaulich» Ruhe daliegende friedlich? Bild de« schlummeinden Markus. Den nächsten Tag wurde» mit gefchäfii-ger Cile in den frühesten Plorgenstunden auch die letzte» Reste deS geräuschvollen Festes beseitigt und mit ängstlicher Scheu suchte jeder dem Gespräche von „gestern" auszuweichen. Eirige BiersüHier fuhren, tief ernst neben den verständigen Gäulen daher trottend. viele Fässer voll de« «dl«n Gerstensäfte« grgkn Cilli z»rück.tManch biederer Wir« stand vor dem Tor», schlug fromm ein Kreuz und fagte: „Gott schütze un« von einem neuen windischen Fest»!" Abgeordneter Aiökar f. Reich«ral«abgeord-neter Joses iilt ai ist am 28. d M. in Wien gestorben. 5er fleiermärklsche Landtag wird sür den 18. Oktober zu einer höchsten» fechtwöchentlichen Tagung einberufen werden. Ftad Aenyans. (Kur - und Fremden-liste.) In unserem Kurorte sind bi» zum heuti» gen Tage 599 Parteien mit 1131 Personen zum Kur-gebrauche eingetroffen. Füsser. (Steueram «.) Am 6 und 7. Oktober sind.» im hiesigen Eteueramte — dringend», unaufschiebbare Geschäft» ausgenommen, — »in Parteienoerkehr nicht statt. Küffer. (Verunglückt.) Letzten Mittwoch fand man neben dem Bahngeleise den Leichnam de« B»garb»it»rS I. K a (i 5. Er war aus dem H»imw»g» vom Jahrmarkt» in »in»n Graben ge-stürz« und fiel so unglücklich, daß d»r Fall s»in»n Tod zur Folge hatie. Man fand bei ihm ein Paar neue Schuh». Kelltgengeif! bet -kölsche. (S ch r» ck» schösse, dit g «f ä h r l i ch w t r d t n.) Dit Wege um Loische herum sind gefährlich geworden. Die Winzer, die durch Echreckschüss» nächtliche Di.be zu verscheuchen trachten, zielen so nieder, daß Gesahreu für da» Leb«, der Passanten heraus- beschworrn werden. Vor Kurzem pfiffen eine» . um '/,l0 Uhr abends auf dem Heimwege befind- > lichen Manne die Bleistücke um den Kopf, so das \ er in Lebensgefahr schwebte. Windilch - Aeiflrih (Die Post über-fallen.) Drei Burschen machten einen lleberfafl auf die ihM« Weg zum Bahnhof nehmende Post; si« wurdtn jedoch, bevor sie sich etwa« aneignn» konnten, verscheucht und »griffe« die Flucht. T« der Postillion einen der Angreifer erkannte, s» waren alle drei bald au«geforscht und si« befinde» sich auch bereit« in sich«r«m Gewahrsam. «kotsche. (Z ü n d « n d « r B l i tz.) A« 25. d. M. um 9 Uhr ab«nd« schlug der Blitz in bai Hau« de« B«sitz»S KoroAec vulgo Dodelak un» zündete. In kürzester Zeit standen da« Hau«, die ^ Wirtschaftsgebäude und die Stallungen in Fla» men, die so rasch um sich griffen, daß einige« Vieh nicht mehr gerettet werden konnte und da Tod in den Flammen fand. Da der Besitzer nur mit einein geringen Betrage vnsichtrt war, so n> < leidet » einen großen Schaden. Klue neue Mouatsschrtst. Dem Beispiel« der Deutschen in Nord-Mähren folgend gib« niu auch die „Südmark" Mitteilungen herau«, die d i Stand des Deutschtum» ermitteln, die Zustäide . an ten Sprachgrenzen schildern, durch nationale Aufsätze zu belehren und den Verkehr der Hai/pi«' lilung mit den Ort»gruppen und Mitgliedern ver» miiteln sollen. Die eiste Num» ist bereit» >» stattlichen Umsange von 60 Seiten erschienen iuü enihält den sür jeden Deutschen äußeist inleressanie», Jahretberich« de» Ve:eine». Der B.zug dieser Ä,»vnal»schrist kann nich« warm genug rntpsoMra werden. Um eine größtmögliche Verbreitung u sichern, wurde d.r Prei» aus nur 2 Kronen per Jahr angesetzt. Bestellungen sind an den Vn.ii Südmark, Graz Herrengasse 3 zu richten. Melche Krauen werde« am meiken gelietll Die Ansichten de« Manne» hierüber variier,« »„ dessen Al«» und fo beginnt er in seiner frühest«» Zugend meist damit, alle Frauen z» hasse« >«1» endigt, indem er alle liebt, keine eigentliche, per« fönliche GefchmackSrichiung aber liegt zwisch.n diesen alle» verneinenden und bejah«nden Polen ui) nur im „Mittelalter' ist daher di« Urteilvfähiglnt de» Mann«» über die Frau klar und bewußt. Utf < da gibt »» d»nn in d»r R»g»l «ine zweifach« fchmack«richiung: Ersten« )«■>«« Weib, da« d» Man, verehr«, schätzt und liebt uns zweiten« jene«. M er just nicht besonder« hoch stellt, da« ihm aber dennoch gefällt Letztere» ist die Charmeuse; m> . muiig, bezaubernd, liebtv»wü>dig. tadellos ele,ia>t. koken, sprühend vor gut» Laune und ©djlnpfniij-kei«, voll nervös» Reagenz. kapriz>ö» und tick-sichtSloS wetterwendisch. Sie studi»» den Man und feine Schwächen instinktiv, während si« >lu zu über,»hen scheint. Heute dünkt er sich Sitß«». morgtn zündet datselbe Feuerwerk bei eine« m deren und blendet ihn nun vollends aus unerreich-barer Ferne. Er ist wüt.nd, rast und tobt, t* Haupte» sie zu verachten und — liebt sie uas» mehr. Die gekränkte Eitelkeit stimuliert und da« ewig» Haschtspi»! der Unsicherheil, de» B^ngnt und Frohlocken», der Erhörung und Enttäusch^ hat prickelnden und berauschenden Reiz. Die Char> meuse wird leidenschaftlich gelieb», ab.r nicht »er« ein und von „Veinünftigen" selten geheiratet. !« zweite Spezie» hingegen ist voll süßer, schlich« Weiblichkeit, anspruchtlo». ladylike. taktvoll, kt»^ mitunter fvsar kindlich, schmiegsam und voll,»»i> gen Verstehen« und freundlich«? Lu«g»glich»»!>eiL Si» darf nie klüger sein al« d»r Mann, und wm sie eS ist. »S ihn niem.U» fühlen lassen. ,Em P» lilik» wird niemal» »in» politisi»r»nd» Frau h» raten," sagte jüngst ein amerikanischer Litem „aber b i seinem Weibe Interesse sür seine Interessen suchen. Bei Frau»n anderer," mein« an» selb» Analytiker weiter, „ist der Charme alle», da meiner eigenen aber ist Weiblichkeit, Anpassung«« fähigkeit und H«rz»n»güt» os old style da» Mag-gebend»." Wa» im Salon Funken schlag«, wär« kaum den hän»lichen Herd und erlisch«, wen» da Sturm de» Leb»n» darüber braust. Di«f» «ad jm Frau wird grlitbt am meist»«, obwohl da» ffieii, da» t» versteht, mit richtigem Takt da» Wese» der beidt« Typen in sich zu v»rfchm»lz»n und weij. wann die fa«jinirr»nd« Eoa, wann treue Sesahna sein muß. Stet» soll sie da« zu ergänz»» fuchn, wa« dem Mann» s»hlt, denn da« wa« »r nicht be-sitz«. zi»h« ihn am meisten an und darum wird tr, Ernste Heilerkei«, der Unstet» Fried»», der Ccibeod» Gtfundhei» und ber Halllos» Energie sucht« «d — umgekehrt. Rammst 79 Kpr«checke bts Zlgemeinen Kotsche» rrrtns Zmeigverei» KUN. Ausere Ucbet Kaufmann« Deutsch ist schort den Blättern aller Parttirichlungen, beson» i »ber in der Zeilschrist des Allgemeinen Deut» lß kprachverejn« geschrieben worden Die deut-■ Kaufleute haben eine ganze Reihe von durch» l nieuchtigten sp'achlichen Eigentümlichkeiten t brauchen noch immer in der Buchhaltung und i Vriefiotdrfel eine Meng« recht gut zu entbehren» !FN«dwörter. Da« ist bedauerlich, doch ver« tyfi die SefchSft«leute wenigsten« da« K.nder» ■6ch. da« fle im Verkehr mit einander anwenden. Ikt iDftin sich der Raufmann oder der Gewerbe» tläcutx an feine dem Handei«stande nicht ange» |engea Kunden wendet, dann sollte er stch doch v allem einer einfachen, deutlichen, deutschen Mnlcktweife bedienen. Am Ansänge de« m Jahre« erhallen wir die Stechnungen vom «Mienen Jahre oder Halbjahre. Vor mir liegt )&t>it Rechnung eine« Kaufmanne« und eine« dHacher«. Die Kau»mann«rechnung sängt in der fcfo (Me atumit: Fol. 12. Warum schreibt der Im, »»er druckt sein Papierhändler nicht „Seite" fa Mio' ? Wahrscheinlich zeigt sein Kunden» bh lluch auf jeder Seile den Vordruck kolio. ¥ Würfle nur eine« Wunsche« und die Druckerei «tot gern statt Folio, Debet und Credit — fatt, Eoll und Haben drucken. Die Rechnung «b?»etuia genannt. Bei meinem Namen finde ih ben allen abgeschmackten Zusatz „Hochwohl-M»'. Nun ja, ich bin glücklicherweise kein tMl und danke für die gütige Bescheinigung. Un der Rechnung steht noch: „Innerhalb 30 tipi rein nette Cassa." ■> a« soll heißen: Die fctfe »nst'hen stch für Barzahlung inneihalb 30 ohne Abzug. Ein anderer Kaufmann schreibt «! Ziel V Monat mit 1% Sconto. Da« soll jchi: Ziel 6 Monat; für bare Zahlun» wirb vfTgutet, also kurz: bei Barzahlung 2% Ab» pq. Jtf erste Zeile der Rechnung lautet: An 10 ■ürei Ktoffe k K 3 50 — K 35In der »» Zeile vier Unpehörigk-iten. Da« Wort „An" i der doppelten Buchhaltung entnommen und ge» ji» »ichi auf die Rechnungen. Für wötre haben k in Teutschen da« Wort Meter. Der „Stoff" fax vom Fabrikanten auch wohl deutsch benannt «*,». Uno schließlich 5 muß heißen »zu". Nun lck ich do« den gekauften Waren etwa« zurück» Mb»; da finde ich unten am Schlüsse: per nta. . ., ein italienische« und ein französische« Ski Warum nicht einfach deutsch „zurückge» 1*1* oder kürzer „zurück" ? Der Uhrmacher tytrtt .Reparatur einer Damenuhr". Da« Fremd-«i ist lewer un« allen so geläufig geworden, b«i rnr plauben, e« kaum entbehren zu können, d» doch ist gar kein B-dürfni« vorhanden, diese« si«»« Wort al« Lehnwort unserer Sprache ei „zu «lade,. „Aufbesserung" sagt ganz dasselbe. dit» b,e Beperatur »rotzdem bezahlt und finde nun u» der Rechnung .quitirt*. - Wenn der gute tu« hübsch deutsch „empfangen" oder „bezahlt" S t,Qtuif6t Wacht" ■ 1 Seite 5 geschrieben hätte, so würde er nicht bei de» Fremdwort zwei Fehler gemacht haben. Ein^ und ein e zu wenig. A. V; nSatolulUMiMitaruIimMii «mpfobleo: «ohann ftokk'» Kandol-Kateo I iv«i cWo fnnfkiB r«tir»k»ii, tat i^Uir IMohttil i * r-taulich. v«rmx**efct mi« Verstopfung und ist bei " mmcMm »r k autorord»ncllcfc billig MT «Jt d«n> Hamen J«Uia H* ff e IchatimarkB Ratet* A Vftkf 90 Heller • • -60 < OtanB m haben * „Wiener pentsches Kazßkatt«. Tätlich: selbständiger alpin-touristischer Teil. Jeden Mitt» woch: Turn-Zeitung. Jeden Sonntag: Frauen« Zeitung. Deutsche Volk««,enossen! E« liegt im Interesse der nationalen Sache, diese gut deutsche, unabhängige, große politische Tage«z?ilung durch eigenen Bezug und Anempfehlung in Bekannten» kreise zu fördern. Bezug«prej«: vierteljährlich für die Provinz X 7-80. Probenummern auf Wunsch durch acht Tage unentgeltlich. Verwaltung: Wien, VII/1, Bandgafse 28. Unserer heutigen Gesamtauflage liegt ein Pro» spekt von „Da« Blatt der Hausfrau" bei, aus welchen wir unsere geehrten Leser besonder« aus« merksam machen. Schrifttum. Wintersahrplan der Kijendahne». Pünktlich wie immer, erschien soeben die Ok>oder»Au«aabe der beliebten und weiwerbreiteien Ferd. v. Klein-mayr« Taschenfahrordnnng für die Eisenbahnen in den österreichischen Alpenländern mit den An-schlüssen nach Oberiialien <37. Jahrg., Oktober 1905, Prei« 30 Heller.) Hesterreichisches Knrsöuch. Von diesem offi-ziellen «uiSbnchc (früher „Der «onduktenr") ist soeben die dieSmonatliche AuSgabe erschienen, welcher wieder die neuesten Eisenbahn- «nd Dampfschiff-FahrplSne und Fahrpreise, sowie einen Führer in den Hauptstädten, Karten und GtadlplSne enthält. Zu beziehen in allen Buchhandlungen, 'Eisenbahnstationen, Trafiken ic. und von der Verlagshandlung 9t. v. Waldheim in Wien. Illustrierte MonalSschrift für Photographie und Projektion »,K« Amateur" (Verlag von Karl Konegen, Wien I. Opernring 3). „Der Amateur" kann allen Lichtbildkünstlern nicht drin« gend genug empfohlen werden. Der geringe Abonnementtprei« (X 6 pro Jahr) steht in keinem Verhällni« zu dem Nutzen, welchen er feinen Lesern bringt. Probehefte versendet grati« und franko dtr Verlag. P** Matt der Aansfran ist bekanntlich durch alle Buchhandlungen, sowie durch den Verlag Friedrich Schirmer, Wien I, Rosenbursenstr. 8, zum Preise von 20 h zu beziehen (vierteljährlich 13 Hefte 2 K 50 h). Der Verlag versendet auf Wunsch Probenummern kostenlo«. FRITZ RASCH, sMMWg. CILLI. ! Aever die HefiyrNchkeit der Schnttinie. Wie vor kurzem durch die bakleriologische Ver« suchSanftalt anläßlich einer Untersuchung von Tinten auf deren schädliche Bestandteile festgestellt worden war, finden sich in den meisten Tinlen Schimmelpilze und andere gesundheii«schädliche Batterien in Masse vor, namentlich in solchen Tinten, welche nach jedesmaligem Gebrauch nicht sogleich wieder gedeckt werden. Kleine Tiere, wie Meerfchrcemchm, Mäuse und Ratten usw.. welchen solche Pilze eingeimpft werden, flehen erwiesenermaßen schon nach wenigen Tagen zugrunde. Hieraus erklären sich die traurigen Vorkommnisse, daß schon durch unbedeutende Stiche mit einer in Tinte gktaucht-n Feder Blutvergiftungen und den Tod der betreffenden Person zur Folge hatten. Viele Kinder haben nun die Gewohnheit, entweder die mit Tinte behafteten Federn in den Mund z« nehmen und sogar abzulecken, wodurch solche Pilze und Bakterien durch den Speichel in den Magen pelangen und dort, wenn auch nicht direkt eine Blutvergiftung, so doch leicht den Keim zu einer aesährlichen Krankheit legen können. Oder viele Kinder gedenken, wenn sie in der Schul» oder zu Hause einen Tintenklex in« Heft gemach«, die Sache gut zu machen, indem sie denselben sogleich mit der Zunge ablecken. Nicht nur ist e« Pflicht der Lehrer, sondern auch der Eltern, ihren Kindern schon früh die Schädlichkeit, ja Giftigkeit mancher Tinten einzuprägen und denselben die soeben ge» nannte Una« beizeiten abzugewöhnen. L Laser's TooristenpBaster Das anerkannt best« Mittel gegen Hühneraugen, Schwielen etc. 1044» Hauptdepot: L. Scbweak's Apotheke, Vleo-Ieldllig. Äg« Lusers pA-A Zn beziehe« durch alle Apotheke«. 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Z>«s ?«§»» amare konjungiert im Hof-dräudialekt: „Da kommt langsam — a Mo' Ruft an der Schenk' — „o Maß!" Und setz« sich dann: — „ah! »alt!* Denn all'weil saufen — a Ma' moß, Wenn er auch noch so. — ahl matt i»; Den Rausch er längs—am ahnt." „M. N. N." Z>as „p/erdelose Zeitalter«. Edison verkün-bet wieder, daß seine Akkumulatorenbatterie endlich vollendet wäre, «nd diesmal, erklärt er, irre er sich nicht. In wenigen Wochen soll in einer großen Fabrik mit ihrer Herstellung begonnen werden. Wenn sich die Nachricht bewahrheitet und sonst keine weiteren Verzögerungen eintreten, können die neuen Batterien in einem Jahre auf den Markt kommen, und die lange oorhergesagte Umwälzung de« Fahrwesen« kann vor sich pehamn,»ttt«« i« Kerreusattel. Die Frage de« Dameareilen« i» Henensattel wird anscheinend «jeder einmal aktuell. Diesmal geht die Anregung von London au«. Kürzlich sah «an in Roiten-Row eine Dame der vornehmsten englischen Gesellschaft zu Pserde im Herrensitz. Sie war in einem höchst eleganten grauen Reukleide von sehr sorgfältige« Schnitt und wunderbaren Fluß der Linien; der Rock si'l zu beiden Seilen de« Pferde« herab. Dieser Spazierritt einer Dame der Gef-llschaft hat in London Sensation gemacht, und e« wird be-Nchii», daß einer der berühmtesten Schneider von Regent Ttreet dereu« den Austrag sür etwa ein Dutzend Reiltleider in demselben Stil erhalten habe. In der Di«kussion, die sich au« diesem An-laß erhoben hat, «acht man vor allem geltend, daß die Damen bei dieser Art zu r>« soll ich denn von diesem Widersprüche halien!" srug Roon seinen Kriea«herrn, der lächelnd erwiderte: „Ach, da kennen Sie Wrangeln seine Rechischreidung nicht. Er »«im nicht den feigsten, sondern den fe—ißfien (fähigsten) Offizier." Quelle*» Kraft » Alle die alch matt und elend fQhlen, nervOa und energieloa sind, ist Sanatogen. 673 so« mehr al* 2000 Aerrtei alter Kulturländer glänzend begutachtet. 2m h«b«R hl Apotlielt-n nnd Drogerien, Pro6«hAr# gntls und fruk*. tUu.r 4 Cie., B.rlia SW. 4«. General-Vertreter für Österreich-Ungarn: C. Brady, Wien, L, Plelachmarkt 1. In Tafeln & 10 h fiberall erhältlich. 3>ie Sudmark ZSücherei ist beim Stadtamte im Vorzimmer de« Herrn AmtSvorftande« unter-gebracht und enthält wissenschaftlich» und b«lle-tristische Werke in 1600 Bänden. Au«leibsiunden sind jeden Montaa, Mittwoch und Freitag (mit Ausnahme von Feiertagen) von 1 bi« 2 Udr nachmittag«. Jeder Entlehner hat monatlich 10 Heller und außerdem für jeden Band 2 Heller für je 14 Tage zu bezahlen. Ueber zwei Monate dürfen die Bücher nicht behalten werden. Jeder Deutsche kann Bücher entlehnen. Im Jahre 1903 wurden 6202, im Jahre 1904 8153 Bücher entlehnt. Das Lokal-Museum. 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Wien denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des MagenS, durch (Senufi mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer oder zu faltet Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magen-sckmerzen. fcliwcre Vervaüung oder Verschleiinung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, dessen vorzSgliche Wirlungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. Es ist die» da» bekannte Kerdauungs- und Mutremigungsmittek, der Hulirrl Mllridj'W" Krauter-Wrin. 1l>ie«er KriUiterwein int nn« voniifjliehen. heilkräftig befundenen i KrUntern mit «atern Wein bereitet nnd nt&rkt uad belebt den \ i !aiiun(cor^iiiii«iiiu* den Menaclien, ohne ein Abftthrmltt«! an 1 aein. Kräuterwein heieitixt Störungen in den I!lntxefit«>,en. rem I^t dna lilut von verdorbene», Kran »machenden Stoffen und | wirkt fstrde» nd ans die Neubildung gesunden Blute». Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-Weins werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An-Wendung anderen scharfen, anenden, Gemndheit zerstörenden Mitteln vorzu» zieken. Cymvtome. wie: ^«»sschmrrzen, Ansstllpcu, Siddrrniie». «lähuugr», llrbrltrlt mit Erbrecht», die bei chronische» e,en) M-geillcidr» um so heftiger ausneien. werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. Slnljl»rr|loprunfl KÄS" iSÄSÄS Blutanstauungen :n Leber, M'.I> und 1'sortadersystem lHomorrhoidilltidet» weiden durch iträuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuter-Wein dktzrdt ll»»rrl>aulichktit, verleiht dem V«vda„ui»ssystem einen Aufschwung und enlsernk durch einen !eich:en Stuhl untaugliche Slone aus dem Magen uno Gedärmen. Hageres. bleiches Aussehen, Blutmangel. EntKräslnng sind meist die ^olge schlechter Verdauung, mangelhafter Alutbildung und eines tranlhasten Zustandes der Leber. !k»ei AppelUlosigkrit, unter «erviler Abstammung und («kmtithsvrrstimmuiz. sowie häufigen itopsschmcrztn, schlas-lojru Nächte», n.ch. n oft solche Personen langsam da'^in. tfif" Krauter-Äein giebt der geschwächten Lebenslrast einen srijchen Impuls. zM" «räuter.Wem steigert den Appetit, drjSrden Berciauuna und Ernährung, regt den Stoff-Wechsel an, beschleunigt die Bluibildutg, beruhigt die erre >ten N?rve» und schasst neu« Lebenslust. — Zahlreiche flnerltiniungcn uad Ztankschreibt» beivenen die». «» M »»t<» >» gl«>4tn » si. > b« »», I. 3'— t» »en d»v «tlll, «»« «e»d»»«, «>»»..«.noditz, «»dtllch, »n>,. Mariiii«, üUl»«. Martfrfk, Mini, «afbam u. j.».. 1°-,- >, t^teiernatt an* »«*1 Cciternut-Untain in den Jlt'Miicfeu. arnk i'fiien»«* Itc ?lpotbcten i» l&iai t »»» »ehr gl»tch«» lkräu!ee»em |tt Ctiamal.prnirti ,,,» tlea Crtt« OeSerreiiteUnjfliM 'M&7 PF Vor Nnelitilininiiffen wiril ifowarnt! lllan nerl«n«( aatkrlKniA W IImImtI IIlIrlch'Mchen Kräuter-Wein. Seite 8 ..Deutsche Wacht" Nummer 73 Die Kiider gedei&cn vorzüglich dabei iin(!l«i.iünc!chi£a Vcrdsüciisostiininy liciuorisaycnd bewährt bei Brechdurchfall, Dana« katzrrh, Füarriuto etc. V « Tauenden von Asrzten de* in md Ai e'.uidM eapfolilen. Seste Nahrung für gesunde und magenkranke Kinder. Käuflich in ApGtheken und Drogonen Fabrik diät Nälirmlttol R. KUFEKE, Wien. 1. und Eiergedurs Hsaibmg. m IL.ll Ladislaus J. 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H30 Ausnmsterpferde am städtischen Pferdemarktplatze (^KlachtHans) in Graz im Lizitations' wege gegen Barzahlung und Entrichtung der stalamaßigen Stempelgebübr - dann der 31° Abgabe für Land- und Ortsarmensond veräußert. Kauflustige werden hiezu eingeladen. >..... Die Verwaltungskommission der k. u. k. Train-Division Nr. 5. 11147 Nummer 79 »ve«»»ch» Wacht" Seite 9 XXXXXKXXKX XXXXXXX XXXXXX KXKXXXXKKKXKX Fresp Marhurnnr Nähmasr.hinp.n- n FahrraH-Fahril/ kiui X Erste Marburger Nähmaschinen- u. Fahrrad-Fabrik Barggasse Nr. 29 ]Tl*«inZ ICgCP Burggasse Nr. 29 Filiale: Cilli, Herrengasse 2 mit mechanischer Nähmaschinen- nnd 'V Fahrräder - B*raraturwerk«tfttte. — -Ä» üepai atur aller fremder Fabrikate werden fachmännisch, gut. und billiget unter Garantie gemacht, auch Vernickelung und Emaillierung. Grosses Lager von Ersatz-rnid Zubehörteilen für Nähmaschinen und Fahrräder aller Systeme, sowie Nadeln, Oele et«. Lager ron neuen und alten Nähmaschinen und Fahrrädern tu den billigsten Preisen. 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Bestellungen sind bis Ende Dezember 190s> an den Landesausschus? zu richten und haben die igung des Gemeindevorstehers darüber, das« der Besteller bäuerlicher Grundbesitzer in der Gemeinde zu enthalten. Sollten die Bäume für die Herbstpilanzung 1905 benötigt werden, so ist dies im Gesuche ausdrücklich zu bemerken und hat die Bestellung bis Endo Oktober I i>05 zu erfolgen. rDie Gesuche werden so lange der Vorrat reicht und zwar nach dem Zeitpunkte des Einlangens erledigt Mehr als 120 Stück worden au einen Besitzer nicht abgegeben und ist der Besitzer verpflichtet, die «hakenen Bäume auf eigenem Grund und Boden auszupHanzetf. .. Die Bäume werden nur gegen Barzahlung abgegeben. 4er aus den Laudes-Obstbaumsehulen In der Pflanzperiode 1905/1906 "*zur Abgabe gelangenden Aepfel- und Birnbäume, und zwar: a) in Gleisdorf b> in Brück a. M. 1. Aepfelsorten: Hochstämme 1 lull) hoch- niinmc Zwerifba.ch-b&ume Hochstämme Halbhoch« Stämme Zwergbusch bäume 1 Astrarhan, weisser .... m _ _ —. __ 87 _ .2 Chariamovsky . . ... 245 10 40 i«. 100 70 3 Kardinal, geflammter . . . 370 30 25 200 70 4 Gravensteiner..... 10 57 _ 200 ' l Eibstons-Pepping .... 288 105 30 20 500 20 Landsberge r-Reinette . . . -r- - , ' si—,, 130 1000 — 17 Winter-Goldparmäne . . . - *" - 20 400 80 > 8 Danziger Kantapfel . . . - - — — 50 80 ,.S Gelber Edelapfel .... — ' -1 ' 1 -IC ' — yo 70 10 Prinzenapfel...... - i". -i- 14 90 —' 11 MaBchanzker. steirischer . . 3820 N — > 50 250 — 12 JWlefleur, gelber .... 1000 1TIJJ124 — 7 — 13 Kanada-Reinette .... 4245 525 325 * - • — - — 14 Ananas-Reinette, .... 700 775 176 ilL 1 » • _ — "15 BaumannVReinette . . . 195 _ — >1 k | ■! 1 - — i - —— Kronprinz Rudolf .... 860 6^ 63 — —• — 17 London-Pepping..... 1975 100 83 — iflnr / — 1« Bohnapfel, rheinischer. . . 2100 320 - 64 1000 — \ 19 Buber'sche Mostapfol , . . 435 00 . — . — — — l 2" Holzapfel, rotgestreifter . . 21 Cox'g Orangen-Reinette . . 76 Trf -l — 20 — 195 , • — - — — — 2t' Damason-Reinette .... 555 135 40 — • — — II. Birnsorton: 1 Diels-Butterbirn..... 492 59 400 15 . 120 330 2 Liegels-Butterbirn .... 355 15 29 -— 1; — 3 Sterkmai) n's-Butterbirn . . 330 * 18 85 — 4 Bardenponts-Winterbirn . . 490 55 240 — - — 5 Winter-Dechantsbirn . . . 715 55 J17 — - —1 6 Forellenbirn...... k 85 15 130 — - — " Josefine von Mecheln . . . 65 10 190 — • - — 8 Gute Luise von Avranches . 870 18 310 30 200 350 9 ßalzbnrgerbirn..... 25 60 — 13 120 2(X) 30 Weiler'sehe Mo^tbirne. . . 2000 430 — — 82 - 11 Hirschbirn....... 780 60 — — — _ 12 Rummelterbirne..... 170 — — — — - 13 BoacVFlaschenbirne . . . . — — — 40 135 - Graz, am 5. September 1905. Der steiermärkische Landes-Ausschuss. ans hartem Holze wird zn kaosen gesucht. Wo? sagt die Verwaltung dieses Blattes. 11143 Reparaturen von Nähmaschinen aller Systeme prompt, gut und billig. Verkauf von bestem Nähmaschinen-Oel, •Nadeln, -Teiln u. Zugehttr. 10380 Apparate für die verschiedensten Näharbeiten. Singer Co., Näbiaschineii-A-Ges. C11U, BuliiiHuti;UMau H, ? 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Stock. um ® s t, k, >4« & Im Institute Haussenbüchl werden Schülerinnen der öffentl. Volks- und Bürgerschule bei massigen Preisen in Pension genommen. Französischer Sprach- und Klavierunterricht. imo Die Vorstellung. Die Einschreibung der Schüler findet Sonntag den 1 Oktober l. I. vormittags von 9 bis 12 Ahr und nachmittags von 2 bis 3 Ahr statt. Nach § 100 der Gewerbeordnung (Gesetz vom 23. Februar 1897, R.-G.'Bl. Nr. 63) ist jeder Lehrherr verpflichtet, seinen Lehrlingen die zum Besuche der gewerb« lichen Fortbildungsschule erforderliche Zeit einzuräumen, sie )u diesem Gesuche )u verhalle« und ihren regelmäßigen Schulbesuch ?u überwachen. Schutausschuß der gewerblichen Fortbildungsschule HiM, am 27. September 1905. Der Borsitzende: I. Rakusch. 11158 apezierer- nnd Dekorations- sowie alle in dieses Fach einschlägigen Arbeiten Obern immt Adolf KLARER Möbelhändler und Tapezierer Herrengasse Nr. 20 CM-XIA Herrengasse Nr. 20 Beichhaltiges Möbellagcr. — Selbst-Erzeugung der patentierten 10776 hygienischen zerlegbaren Sprungfedermatratzen „Sanitas" welche wegen ihrer sinnreichen Konstruktion, leichten Reinigung, praktischen Handhabung, bei den Frauen allgemeinen Beifall gefunden haben. ■ Auswärtige Auftrige werden rasch, bestens und billigst besorgt. - r- mit Eisenreif verkauft billigst: Franz Jonke jun., Kaufmann in Oplotnitz, Station Pöltschacb. nies Ein Lehrling mit guter Schulbildung, der deutschen und slovenischen Sprache mächtig, wird sogleich ausgenommen in der Gemischtwarenhandlung Fr. Zottl in Hochenegg. nie» i -i ff 3 % ■3 bX III H »•= T3 g ?i se IC ® §5 fS nATENT-ANWALT IDr.FRITZ FUCHS diplomierterChemiker {beeidet) TechnischesBureau Wien.Vil.Siebensterngasse >. 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Oktober 1905 mit ihrem Landsturmpasse, beziehungsweise militärischen Ent» lassungs-Dokumente beim Stadtamt Cilh* zwischen 9 nnd 12 Uhr vormittags persönlich vorzustellen beziehungsweise zu melden. Diejenigen Meldepflichtigen, welche wegen unüberwindlicher Hindernisse an vorstehenden Tagen sich nicht vorstellen können, haben die Vorstellung am 16. Oktober 1905 bei der obiges Meldestelle nachzutragen. Stadtarnt Cilli, am 23. September 1905. 11161 Der Bürgermeister: Jul. Rakusch. 5 Kronen "« ^niid mehr per Tag Verdienst. hfo, Hausarbeiter-Strickmascknnen-Gefellschast. Hausarbeiter-Strtekmascknnen-Gesellsckast. »@tfucht Personen beiderlei Geschlechts zum Stricken aus unserer Maichi». ... .. Einfache und schnelle Arbeit das ganze Jahr hindurch zu Haus« -«eine Porlenntmsse nötig. Entsernung tut nichts zur Sache un» wir verlausen die Sri* .Hausarbeitrr StrickinaichinrN'Gefellsckast Thos. H. Whittick ö? 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