Donnerstag, 2». October 1897. Jahrgang 116. Abllcher M Zeitung. ^Ä ^nlptel« - '—'----------------------- , ^kIn^/ ^lblHh^I^^^rsenduull: nanzMrig st. l5. halbjährig fi, 750. Im «omplolr: .^. Vie .ii«!b. «elt,. erschein» «Hgllch, m!t «u,n»hme ber T,nn. und »tier«»«. Die ««iniftntt»«» befindet stch il« z« 4 ?>^ ° ^i ^ndwehr . Infanterieregiments ^°n3rea?m"?len von Kailer, des Land-^tf^an^^ zum llomman- ?3ng im ^ ^"sofficierscurses bei Ueber->»i!^ Qbeis... ^»'ment; ^^^^nd^ Polorny, betraut 5 ii^llolnm« . Landwehr. Uhlanenregiments '« A^Q^^ten dieses Reg'ments; ^?3°ll. ä^z Majors Victor Krebs von ^ ^"m/rih ^°"plet.^ Landwehr-Infanterie. >^ ^beicomm ' Adjutant-Ltellvertreter beim s ^k" ^'d^"^ bei gleichzeitiger Tran«. "^tt N"» anzuordnen und demselben h^ "^^rleihen. j^Entschu^ haben mit . lllt??n der "bung vom 17. October d. I. ^ ll^Tittt^'Kn Reichsanstalt Friedrich ^dwft ""b Eharalter eines Bergrathes "" zu verleihen geruht. ^^^^ .________Gautsch m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. October d. I. dem Professor an der Wiener Handelsakademie und Director der Hlindelischule des Wiener Frauen - Erwerbvereines Anton Kleibel das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Der Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern hat den Statthalterei. Secretär Marian Dumat zum Bezirlshauptmanne in Steiermarl er> nannt. Der Iustizminister hat ernannt zu Land»sgerichts-rathen: den LandeSgerichtsrath und Bezirlsgerichts-Vorst'her Rupert Kratter in Mureck für Leoben und den mit dem Titel und Charakter eines Landes« gerichtsrathes ausgezeichneten Gerichtssecretär Iofef Dö'rf linger in Klagenfurt für Klagenfmt, ferner zum Gerichtssecretär den Bezirksrichter Ernst Schwab in Murau für Klagenfurt und den Bezirksrichter Albin Schar nagl von Gurl nach Mureck verseht. Der oberste Rechnungshof für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder hat den Rechnung«» revidenten Albert Veifchläger zum Rechnungsrathe ernannt. __________ Den 26. October 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staats» druckerei das I^XV. Stück der kroatischen, das I^XXII. Stück der italil'nischen und slovemschen und das I^XXXII. und I^XXXIV. Stück der italienischen Ausgabe des Reichsgesehblatteö ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Zur Lage der Staatsbeamten. Vor kurzem hat die Regierung mit der Vorlage der Gesetzentwürfe über die Zuckerverschleihabgabe und Transportsteuer abermals bewiesen, wie dringend sie die Lösung der Gehaltsfrage der Staatsbeamten herbei« wünscht, wie wichtig es ihr erfcheint, die Erhöhung der Gehaltsbezüge schon zu Beginn des Jahre« 189« in Kraft treten zu lassen. Denn diese beiden Gesetze erscheinen nach dem ginanzplane der Regierung be« rufen, der Finanzverwaltung die Bedeckung vor allem sür den Mehraufwand zu bieten, der aus der Gehalts« regulierung erwachsen wird. Die Regierung hat mit diesen beiden, bei ihrer Durchführung sofort wirkenden Anträgen unstreitig mehr für die Beamtenschaft geleistet, als sich von gewissen Vorschlägen erwarten lässt, über deren Dilettantismus man sich wohl nur bei der unsicheren Beleuchtung der Ngitationsversammlungen einer angenehmen Täuschung hingeben mag, die aber vor ernster, fachgemäßer Prüfung nicht bestehen können. Tadeln und mäkeln ist freilich weit leichter und die Entwickelung lockender Projecte ift für das Empor-kommen der Parteia/öhen. vollends solange sie noch nicht — am Ruder sind, den Staat also nur in der Theorie «retten» können, auch eine häufig sehr dank» bare Arbeit. Deshalb hatten die eigentlichen Dirigenten der neuerlich im Wiener Rathhause abgehaltenen Staatsbeamtlnversammlung auch einen sehr billigen Elfolg, wenn auch die Durchführung mancher dort entwickelter Thefen für den österreichischen Staat und damit eigentlich auch für unsere Staatsbeamten recht kostspielig werden könnte. Wenn diese Agitation für die rasche Activierung der Gesetze über die Gehalts-rlgulierung immer wieder zu den allen Angriffen auf die Stellung der Regierung zur Veamtenfrage ausholt, wenn sie nicht verstehen will, dass die Finanzverwaltung gerade mit jenen beiden eingangs erwähnten Gesetz» antragen durch die That bewiesen hat, wie sehr ihr selbst diese Reform am Herzen liegt, so können »ir darin nur eine vielleicht nur zu bewusste Verdunkelung der Frage erkennen. Und das umsomehr, als sich gerade das jetzige Regime auch sonst in einem bisher wohl unübertroffenen Maße um die Verbesserung der Dienstverhältnisse der Staatsbeamten und ihrer Familien bemüht hat. Wir erwähnen hier nicht erst der Reform des Pensionswesens, die für die Familie des vfter-reichischen Staatsbeamten bekanntlich geradezu glänzend gesorgt hat, wir denken vielmehr an die Neusystemi« sierungen und fonstigen Verbesserungen in den allgemeinen Dienstverhältnissen unserer Staatsbeamten. Was d» geleistet wurde, das wurde in seinem ganzen Umfange bisher — in Oesterreich ift man das za gewöhnt, wir sind eben befcheiden l — noch nicht beleuchtet und gewürdigt. Und so hat man heute vielleicht auch in den Kreisen der Nächstbetheiligten selbst, auch bei den Staatsbeamten, wohl noch nicht überall die rechte Vorstellung, welche finanziellen Mehrleistungen die Regierung schon innerhalb des ordentlichen Budgets der Jahre 1897 und 1898 für die Verbesserung der Dienstverhältnisse der Beamtenschaft übernommen hat. Um es kurz zu fagen — wir kommen daraus ja noch genauer zurück — für das Jahr 1897 wurden 1531 neue Stellen mit einem Erfordernisse von 1,968.218 st. Feuilleton. ^"in ^ »em Rade. ^°^ °ehen theoretische "ellt sich selbst ^i>^öe^ des Cafis, auf >>«ni "^ "it « ^"t. Zum Ve.sp.el A. B.: V"'p«°/^ dninitm« ht r"'ditd aN"n^n,v°; au« einem der ^° ^°.t " Kitten dV°^^"genger°ssel hörbar, «^l!n? slch au« ^ W"s hat er zu thun? ^«> H "ber "ner ^Verlegenheit? Und er ^ > l° "in se n 5^°ufgabe. <>"e "bH^ p/alt.schen Morgenübungen, >K^ lüsz.uno vor d^°lgt, beendigt, so wirst er «die^t seine vriil .^" wartet bereits sein . b' H>tik. iV. ^ blicke darauf ruhen. Kt^ bie^ Prol,7^d,e Bremsvorrichtung spielen >^ di > dielen und dann «hopp auf!. d Mttt7 in der nächVn Straße k'i,? ^t s^ detn NaZI "' ^e da? zusgefahrene ^<> "j^d do iÄ"r bereitet. Er steigt ab ^Kn "ner PuuV h". bis zur andern Ecke. V l°"N. Au le. an denen man Tartan, «mmt gerade ein Bekannter «All Heil!» «Sie kommen gewifs fchon von weit her?» Tartarin bejaht und thut, als werfe er einen Blick auf den «ilometerzähler unten an der Nchfe des Vorderrades, dann nickt er befriedigt. Diese Uhr zeigt eine prahlerisch hohe Zahl, denn Tartarin lässt die Ziffern weiterschreiten, eine Woche lang, und mindestens ein Drittel der Kllometerzahl kommt auf Strecken, die nicht fahrend, sondern «schiebend» zurückgelegt wurden. Man will Tartarin sogar einmal dabei überrascht haben, wie er zu hause auf einem Stuhl saß, das Vorderrad in Schwung bringend, eine halbe Stunde lang, um eine hohe Kilometerzahl zu erreichen. Aber niemand hat es wirklich gesehen, es ist vielleicht nur eine boshafte Erfindung. Tartarin vergeudet dle Zelt nicht, wenn er so an sein Rad gelehnt an einer Straßenecke steht Er beobachtet, er studiert. Er hält Selbstgespräche: Wie würdest du dich verhalten, wenn jetzt dieser Omnibus rechts einbiegen würde? Wal thätest du. wenn diese Equipage dir nicht ausweichen würde? Und so weiter. Tartarin beschäftigt sich mit solchen Fragen, die ihm der lebhafte Straßenverkehr in mannig' faltigster Weise ausorängt, und er löst die schwierigsten, compliciettesten, die Geistesgegenwart und Geschick "" "Eine romantische Grille sind Tartarins nächtliche Habiten Oft, schon nach Schluss des Hausthors, er-scheint er mit dem Rad. dessen Laterne einen grellen Lichtkegel vor sich hinwirft. Da und dort sthen noch Leute aus den Fenstern, um den Sommerabeno zu genießen, wenn auch sonst nicht viel zu sehen ift. Da tritt «Er» mit dem Rade aus dem Haus. Tartarin unternimmt eine nächtliche Fahrt. Er prüft noch einmal die Laterne mit dem fplegelblanlen Reflector, dann steigt er in den Sattel, und lautlos rollt er auf dem gespenstigen Vehikel die stille Straße htnab. Er muss etwas vorhaben, denn man tonnte gewahren, dass er einen Mantel vorn auf der Lenk» stange angeschnallt hatte. Solche nächtliche Partien erfordern ein gutes Auge und eine Sicherheit, die nicht jedermanns Sache sind. Wo mag er hinjagen? Dem Sonnenaufgang entgegen? Ein Teufelskerl Der Tag genügt ihm gar nicht mehr! Und er weiß. dafs man so von ihm redet, er empfindet ein Lustgefühl bei dem Gedanken, die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft, ihre Neugierde, ihre stille Bewunderung erweckt zu haben. Tartarin fährt durch einige Straßen; er klingelt, ohne das« es noth thut, weil ihm bei diesem stillen Dahin« fahren merkwürdig unheimlich zumuthe wird; er hat das Bedürfnis, ein Geräusch zu verursachen, wenn er sich auch gleichzeitig nicht verfchweigt, dass es unvorsichtig ift, dadurch einen nächtlichen Ueberfall zu provocieren und Strolche aufmerksam zu machen. Ein 3lad ist ein Werlobject, und es gibt genug Spitzbuben, die noch keine «Maschine» besitzen und billig dazu kommen möchten. Dort an der Ccke werden die Spiegelscheiben eines hell erleuchteten Cafis sichtbar. Tartarin erinnert sich. noch lein Abendblatt gelchn zu haben. Also vorwirU l Laibacher öeituna Nr. 247 2214 28^ctowM^ systtmisiert und das 1898er Budget bringt noch 3766 Neusystemisierungen mit 5,245.541 fl., so dass im nächsten Jahre zusammen 5297 neue Stellen mit 7.213.759 fl. Gehaltserforderni« systemisielt erscheinen. Dazu gesellte sich aber noch eine durchgreifende Ver» besserung der Standesverhältnisse durch Umsystemi« sierung. In Tabelle ^. bieten wir eine ressortmäßig gegliederte Uebersicht über die Ntusystemisierung, während Tabelle L. diese in den G.sammtzahlen nach Rangs« classen geordnet zusammenfajst. Tabelle 0. orientiert schlichlich über den Umfang der s"«'Ä ^ssm»'«)," die in der Avancementsverhältnisse theils schon °"2W. für das Jahr 1898 im Budget W« ,' 4. Hie Neusyftemifierung in den einzelnen Ressorts. ^Inne"« "" Cul?us"Vu"nt!riicht Finanzministerium Handelsministerium Ackerbauministerinm Iustizmimster'«" ^ __________—^------^1898^^ 189? 1698 189? > 1896 1897 > 1898 189? 189» 1897 1898 ^_^9?___"^'^ «. ^ «»!««» «» »» <» n» ^ .V .V V '^ " l l i z l z i z I l ! l i l j ^ i ! j l i N^i, IV. 1 10.000 — — — — 1 10.000 1 10.00« — — ._ ^ __ ^ — __——— M V. - — 1 5.100 - - - — 1 5.100 2 11.000 2 10.200 ----- — - ^ ^ VI. 3 10.480 3 9.760 8 23.480 11 23.770 21 70.260 18 67.560 1 3.600 4 10.480 6 22.060 2 5.660 b 1^2 .„.O . «a «20 60? 1^" , VN. 7 16.69b ? 16.55b 13 27.290 4 10.400 38 93.360 24 59.871 8 7.260 2 5.050 4 9.680 5 10.670 N <"."- ^^, VIII. 9 16.320 14 24.460 — — 7 13.640 48 85.703 60 104.923 22 40.900 26 34.715 1 1.760 2 »700 13 23.980 ^^ IX. 1b 21.700 19 26.050 69 90.690 40 53.200 147 208.716 225 315.327 251 347.350 103 88.750 9 12.450 2 2.750 107 142,3 ^^ X. 21 25.460 22 24.720 16 18.500 11 12.140 110 128.397 330 377.743 112 123.780 120 71.970 ^ 2 200 — — 54 57.08 gg 51-"" II. 19 1b.360 35 26.490 b 4.350 — — 199 105.237 506 384.467 107 81.720 92 43.440 ^« ! i M 2' > 1.200 57 42.06 _____-»----Is ""V^lA «,.«,«,» ?k 11«N1K 1s>, 1,N1«K 111 ia^«»1<1 74 192 1KN K«K 7^??!! 11«k! 1 N9s>«ci1 ^a« «14 «111 347 »54 4NK 35 k? 9k.N 13 3 24? iM,6 "! 2. Tstalsnmme der Nensystemisierungen ^H' 1 8 9 7 16 9 6 Anzahl Erfordernis Anzahl Erfordernis lV. 2 20.000 1 10.000 V. 3 15.300 30 151.000 VI. 44 146.200 57 180.650 Vll. 76 180.905 649 1.529.836 VIII. 93 168.663. 276 490.418 IX. 598 823.206 886 1,147.677 X. 315 355.41? 1133 1,228.593 XI. 400 256.52? 724 507.16? 1531 1.968.216 3766 5,245.541 5297 Stellen mit 7.213.759 fi. Welch tiefgehende Verbesserung der gesammten Nvancementsverhältnisse diese Action verbürgt, das wird sofort klar, wenn wir erwähnen, dass bei den verschiedenen Ressortministerien im Jahre 1897 882 Stellen höherer Kategorie gegen Auflassung von gleich« viel Stellen niedrigerer Kategorie neu systemifiert wurden, und dass dasselbe für das Jahr 1898 mit 671 Stellen beabsichtigt ist. I« Jahre 1898 wird der Staatsdienst also insgesammt 1553 solche neue Stellen ' Ohn« Praktikanten. ' Aspiranten. ' Forsteleven. Vor der Thür hält er, sitzt ab und legt^die Sperrvorrichtung an. Dann setzt er sich vor das Lafi, auf da« mit Epheuranken umstellte Irottoir, dicht neben sein Rad. und indem er nach seiner Gewohnheit Hals und Stirn mit dem Taschentuch trocknet, bestellt er eine Erfrischung. Tr vertieft sich in die illustrierten Journale und genießt wohl eine Stunde lang die Sommernacht. Ungesehen lehrt er heim, denn die Fenster haben sich inzwischen geschlossen, die Straße liegt in nacht-lichem Dunkel, keiner der Nachbarn und kein vig-il-vw hat seine Zurückkunft abgewartet. Und manch einer ist vielleicht mit dem Gedanken zu Nett gegangen: Ja, wer da mitkönnte, wer das Rad, den Vluth, die Beherztheit uud die Geschicklichkeit Tartarins hätte! Der Neid ist wohl zumeist eine thörichte und ungerechtfertigte Empfindung, aber der Tartarin des Rades ist zu beneiden; er ist einer der Glücklichsten unter all seinen Sportgenossen, die kühnsten und ge-schicktesten nicht ausgenommen. Auf dem Rade erlebt er einen Traum von Hlldenthum. der ihn mit Hoch« achtung vor sich selbst erfüllt, sein Selbstgefühl trägt ihn hoch über die fuhgängerischen Philisternaturen, er steht inmitten von Gefahren, und jede Minute kann von ihm eine auherordenlliche Bravour verlangen. O, ^er Augendlick mag nur kommen. Tartarin wird seinen -"tann Wllen ... AU Heil! höherer Kategorie mit einem jährlichen Mehrerfordernisse von 509.733 fl. gegen Auflassung von ebensoviel Stellen niedrigerer Kategorie gewinnen. Berücksichtigen »ir die Kosten, die sich aus der Neusystemisierung und aus der Verbesserung der Rangsverhültnisse durch Um-syftemisierung schon für das Jahr 1898 ergeben, so erhalten wir — die nebenstehenden Tabellen zeigen das in allen Einzelheiten — einen Gelammtmehrbedarf von 7,723.532 fl. Das ist gewiss eine imposante Leistung staatlicher Finanzgebarung, sie wurde und wird im Rahmen der regelmäßigen Budgetniirtschast, ohne Eröffnung neuer Steuerquellen, erzielt. Und wenn dieses Werk bisher so unverdient wenig Beachtung und Würdigung bei den Staatsbeamten und ihren wirklichen Freunden — das Urtheil der demagogischen Agitation kann bei dieser sachlichen Erörterung über»! Haupt nicht in Betracht kommen — gefunden hat, so beruht das vielleicht gerade auf der Ruhe und Anspruchslosigkeit, mit der dieses segensreiche Reformwerk eingeleitet und durchgeführt wurde. 215 257.960 XI. — 352 221.712 - 382 293.556 — 260.644* — 249.129* 509.733 fi. laut Tabelle L. 2,226.862 — 5.494.670 Insgesammt 7,723.532 Ein Blick auf die von uns beigefügten Tabellen zeigt die Vertheilung der Neusystemisierungen auf die sechs Ressortministerien. Ebenso «sieht man aber auch, dass die Neusystemisierung und die Verbesserung der Statusverhältnisse sich keineswegs auf die niedrigsten Rangsclassen beschränkt, sondern das« gerade in den mittleren Rangsclassen (VIII, IX lc.) viele hundert neue Stellen gegen Auflassung ebensovieler Stellen der niedrigeren Kategorie neu geschaffen werden. Also auf der einen Seite die Stabilisierung, die Verleihung des Beamtencharakters an zahlreiche, bisher noch gar nicht "Es werden demnach bei den genannten Ministerien im Jahre 1897 882 Stellen und im Jahre 1«W 671 Stellen höherer Kategorie gegen Auflassung von 8«2, beziehungsweise 671 Stellen niederer Kategorie syslemisicrt. welche ein Mehrerfordernis von 260.644 fi.. beziehungzwtise 249.129 fl. beanspruchten. fest Angestellte, an oft nur als H,„qsdi "st' ^ Dienstkräfte im Kanzle,- >l"d ^" tM^"^,? auf anderer Seite wie be'M ^,^rel K umfassende Verbesserung der ^n z«h ^ durch Umsystemisierung,. durch ^ ^ ,, ^ Stellen höherer Kategorie, du ^ l°" - ,z gM vollen Durchführung des .Dr!tt^" ^I.„er" " ^ ist. Im Budget des die/Hz das beispielsweise auch nn Anschluß ^^,^ neuer .."d, ^ des Concepts-, Archivs, Rechnung ^ , ^ Personals bei den abgesehen von der Schaffang d"^ Analoges gilt vom Unterr.chtsmmw ^ ^N", und im Jahre 1898 iMesammt ^^ ^ -^ I einem Erfordernisse von 287.4b" '^^sta»»^^ werden. Noch viel bedeutender M l hies" "^l Antheil des FinanzministerlUMs « ^ ^ . Nicht bloß bei der Cenlral^« und bei den Rechnung«, und 3^"^ ^iB^'^ °" sondern auch bei den leitenden ^ "" " ^„z '" ^ für "^e ^ Durchführung der Steuerreform, dann ^ ^ Abwick-lung der GebürenbemesM ^. ^l des Personals nöthig hatten- Ländercasp'Zl< Ganz ebenso wurde bel den " ^ ^ ^ Finanzwache und Zollverwaltung, ^^^ch, ämlern :c. aus Dienstes- und « Urhältn'L H F die Verbesserung der Avancements ^s, Welchen Umfang diese Maßregel ^ ressort hat, erhellt daraus, da s^ ^,^ ^ und 1896 1730 NensystemlslerunH ,^ si aufwande von 2,027.664 fl. ""HlMisse "^ di/se Verbesserung der -^ überall im ganzen Staatsgeb.ete 9 M ,ß5 kleines Detail möchten w" aM^ ^ B Steuerämtern unter Einziehung ^ M ^ Anzahl der nächst niederen ^ " Ha^s "j,H je 64 Hauptsteuereiunehmer- " o s^ , ,. controlor. und 241 sKz>< Kronländern systemisiert "erden ^z^hec^^H ist aber auch für da« Hände "F^ ^ zH^ auch dort wurde, wie unsere ^ ,^ h^' ^M Reform des Status - wu ^ o/^ -,.., H Post. und Maße vorgesorgt. Dass das /u'^ heM ^ Ziffern noch weit llbertrG^ au« der Iustizreform, Der ^zungeHig^H halten, Nctivitäts-,Dienstes-,Olg«^ ^ l '^>Ä zulagen der Beamten ist aber ^,nceniK els /^ reichen Verbesserungen d" "^n H> ^ begründet. B.'i «ln^hme des SystM'l li ^ das Jahr 1898 einschließl.ch der ^^'N Hisst lausenden Jahres im Ius^"" Orf^ ^ Neusystemisierungen mit elne» ^ ^ 3.698.320 fl. ausweisen. .„teti,^ '" si Für die Laqe der fH ^sse ^t, > besserung der Nvancementsve U oljo ^ M l unteren und mittleren am dringendsten geboten "", "^. 7^el g" ,^.' ^ b ^! ^ mchr. als man von gewlss" ^gusf^ lM^ die sich von vornherein al« " ^^gell ^ oder aber nicht schon j'ht V'^ -T^^Hituna Nr. 247. 2215 28 Oclow 1897. 14 ^Hiwie7>? ^«gleich mit Ungarn, auf, ^'«Iabe ino«'^ budgetgemäß ja doch nicht ^nigei l k ?? ö«r Geltung lommen und noch !?°'nl<>N!t,n 5N . c^ ^^ von der Conversion der !^" ^lirchM""'^."ld "walten, jenem Riesenwerke, M dereiM ," ? ^'H' w'rd sie als angemessen er- '?' mehr als ein Jahr erstrecken ^' silr die ^^'"""« selbst, wie wir gesehen ?lles-und m!?. .^^amten die rascheste Hilfe aus ^ Stacht, durch weitest- ? durch 3'ung und Veräußerung des Status »?"»der R i^" Gesetzentwürfe, mit deren Er- Nlung auch der ^Mische Ueverftcht. !, ^'ter Vnss'^ L ° ibach, 27. October. 3^9>tim?i ^ Obmannes Dr. v. Fuchs hielt eine Sitzung, in ^ »vurden ^c^"estierte Wahlen Referenten ge-^ wurden m c ^'^ restlichen 27 protestiern ^"Wg dH"/""! "^ «ich» bestimmt, weil 3 '.^M?^ noch nicht erzielt werden tonnte. V"n d/ zN den Antrag, dass demjenigen 3c dorian ^"lfts gegen ^ren Wahlen selbst 3?i Niitd N ^" ^eftrat zuzutheilen sei. Der ^' pH^ ^Bestellung von Referenten für ^"'Wten Wahlen in feiner nächsten Sitzung ^^N'^lamentarifcheLage «'^ durck d^ Weise getenn- H^"r°g"s ^ Embr,..gen des vielbd^7" keineswegs beigelegt, A? Mögen" m^e des Scheiterns der mit der F»iu werde« ^"^lelcheverhandlungen "och lri-^"ivcoinii^ ^ h" bisher in den Conferenzen !?> üb ^ der Rechten die Affaire mit Still-li°?? einH"^" und dieselbe nur in den Ve-^^ bf°7 3ub^estrnft. Ist es richtig, was vl l"Ng ^7' °">s dle katholische Vollspartei bei Ministeranllage, betref. ^»»?^"dpunlt. bp"chenverordnungen auf ihrem !'^ > doch U, ?77" '"^l°ss" ^' "nn ^^Missivt, 3 Vertreter m der Parlament«. H> ^' ,7 der Rechten mit ihren Absichten » 9'le Mli^" "zählt, Baron Dipauli sei >V^ über die dritte ^ttt cbtwgen V. "'"^ Tagesordnung in Vor-K kl, ^lchet Un^ ""d sogar schon der Wortlaut X>"°n mt N^^p''"''"- Was daran WahreS « " "s? n :?'^^ darauf, dafs die lathol.fche '»" ss'^" NesHl. s^I «"^s^n Clubsitzung einen ^de^l ist N sV" "'ird, zur Stunde nicht ^si n ächten ' j °5 I'cher, dass d.e übrigen Par-^2.'°n S?^^ in welcher «ob der ^V "Nd b ^w"""dnungen da« Bedauern ^tl^'M a.l^""^ zur Regelung der °"d>Umstäz^llchm Wege aufgefordert wird,-^ "ne'^"zustimmen können. D.e Gründe. >, °^ung aZ W^w'erung des Ueberganges ^ «i^"k. sind " ^"' der Rechten nicht accept.ert , !de besold au ewl<^^d, als dass e» hiezu > s .' ^ e s e " ^wmenlars bedürfte. ^^3all^z^^.' lü)rt au«, der Vor- > tzck ! ^"ote 5 '^ vorgesehen, nämlich die Fest-^V> "z ^uch die Krone. Somit würbe c'^^^atwe ^glnchsproviforiums der un-L' d»i.«7 "ber d,e Zoll- und die Hau->l8.^uotel^d" König von Ungarn >V^ung 7 "„3«'Verhältnis die erforder- >3 w'^ktzl ch ^^n. bis diese Angelegenheiten <^ bi d^^""s im Wege der Verein- Z d^M^n Parlamenten finden könnten. 2" ^7?"i°nen f,n"^!^' "ie die in die Compe. ift°3^ledig" senden gemeinsamen Angelegen-3>3^nizV bnden sollen, falls der parlamen-!^°^Mellt, .^^""chs versagt. Vor die !>t>^'«eN_.? °° bford vom 23. d. M. ^^"fia. dass Hp ? 'h"m Bedauern dar- V.^d w ?"et'lan l^, "banischen Aufstündischen ^ ^ d ^Nt. MA Expeditionen unterste ^ '^ l«yn H^"'e Untelstühung der ^. ^ " sendet wäre. Die «egierung ! hofft, dass der Aufstand durch die Gewährung der Autonomie und den Wegfall der amerikanischen Unterstützung in der nächsten Zeit sein Ende erreichen werde. Die Note ist in energischem Tone abgefasst. Wie verlautet, werde sich Woodford darauf beschränken, den Empfang der Antwort zu bestätigen. Nach einer aus Petersburg zugehenden Meldung, wirb sich der gegenwärtig bort weilende Bot-schafter Sinowiew nach der Rücklehr des Zaren und des Ministers des Aeußern, Grafen Murawieff, aus dem Auslande, die für den 31. October erwartet wird, zum Antritte seines neuen Postens nach Eonstantinopel begeben. — Wie man aus Petersburg meldet, hat die chinesische Regierung in Wladiwostok die Stelle eines Handelsagenten creiert und den Titular bereits ernannt. Aus Athen kommenden Nachrichten zufolge, hat der Kronprinz Con ft an tin das Obercommando der in der Auslösung begriffenen Overations'Armee niedergelegt und mitttlst eines Tagrsbcfchlcs sich von derselben verabschiedet. Der Kronprinz beabsichtige, sich demnächst ins Ausland zu begeben und einige Zeit an der sranzösifchen Rivie>a zu verweilen. Nach einer der «Pol. llorr.» aus Salonichi zugehenden Meldung hat auch die griechische Bevöl« lerung von Ueblüb gegenüber dem neuen Verweser der dortigen Metcopolie, Monsignore Firmilian, eine feind' felige Haltung angenommen. Diefer habe bisher das Melropolitangebäude nicht verlassen und seine Func« tionen noch nicht angetreten. Der Vati habe alle Maß' regeln ergriffen, um dem Msgr. Firmilian eine nor« male Amtsthätigkeit zu ermöglichen und dessen per-sönliche Sicherheit zu garantieren. Die seitens der Vul-garen an den Sultan gerichtete Petition, durch welche die Abberufung des Gouverneurs verlangt wird, blieb ohne Beantwortung. Eine Nachricht aus Paris bestätigt, dass die französische Regierung eine Verstärkung dcs französischen Truppencontingents auf Kreta ins Auge gefasst halte. Diese Absicht sri jedoch, infolge gewisser dagegen er-hobener Einwendungen, wieder fallen gelaffen worden. Die Nachricht jedoch, das« nunmehr die Zurückziehung der auf der Insel befindlichen französischen Truppen geplant sei, entbehre jeder Begründung. Tagesneuigleiten. — (NumilmatischeKaiser.Iubllau««. « u « ftellung.) Der Club der Münz. undVtebaillenfreunbe in Wien veranftalltt i« Jahre 1898 eine nu«i«»alische Aulstellung, u»f°ss nd sämmtliche, aus die Person seiner Majestät de« Kaiser« Vezuz habenden Medaillen sowie jene Münzen, die toilhrend seiner Regierung vo« Jahre 1646 bi« zur Gegenwart in Ofterreich.Ungarn g prügl »urben. Eine specielle «blheilung dieser Au«-ftlllung wirb der Entwickelung be» öfterreichlschln Medaillenwesen« wählend der letzten 50 Jahre gewidmet seln, welche durch Tableaux von W^tlen verstorbener und leblnder M-lfter dichr Epoche v.ranschaulicht weiden soll. — (Oefterreichische Staat«bahnen.)Die österreichischen Staalsbahnen haben i« Monate Gep. tember eine Einnahme von 9.837.017 fl. erzielt, welche im Vergleiche mit demselben Monate des Vo,jahre« eine Sleigerung um 308.012 st. bietet. In den Monaten Jänner bis September ergab sich eine Einnahme von 7b 4 Millionen Vulben, welche die Einnahme der gleich?« P.riode de» Vorjahre« um 3 3 Millionen Vulden Übersteigt. ^ ^ __ (Vethellung «lt Nnft«llung«certi- flcaten und Anstellungen.) I« 3. Quartal de» laufenden Jahre« wurden 94 Unlerofficlere mit «nfttlluna.scertlficaten bettM, welche die Nammern 16 312 bl« 16.40b führen. Von den bethelllen Unter, ofsicieren befihen 78 die österreichische und 16 die ungarische St°al«t>ü'gersch°st, 13 find Feldwebel, 16 Wachl«elfter, 6 Fluerw«! s, 6 Tolporal-T'tular-F-lt>. webel (Oberjäger), 1 Regl«enlz»rompeler, 1 N?glments. lambous, 1 Garde - F'ldwebel, 2 Garde-Infanllriften. 1 Trabanten «Gardist. 31 Rechnung«. Unttrofficlere. 4 Gendarmen, 5 Curschmlebe. 1 Meister, 1 Unterbool«. mann, 2 Steuermann»-, 1 Voot«ma,m««aal. Im dritten Q'lartal wutden von den certificierten Unlerofficleren 108 al« Veamte und 88 al« Diener angestellt. — (Ermordung einer Familie.) Wie au» NrlM gemeldet wird, wurden in einem Hause an der Zlcoß', welch« durch den W'lb von Villlrs bei N,mur ühit, ein 86jahriger Grtl«. dessen bOjährlge verwitwete Lochtcr und 24jähclge Enlelin ermordet aufgefunden. E« liegt ein Raubmord vor. — (Landwirtschaftliche Ausstellung , n Sofia.) Wle man aus Sofia schreibt, hat sich da« vil der Rlconflruclion de» j higen Cabinet« neu errichtete öckerbauminiftellum durch die E vff'ung der ersten landwlllschastllchlN Ausstellung für Vulgarlen vorthellhasl elnglsllhll. Die Ausstellung fand am 22. und 23. October statt Am ersten Tage machten sämmtliche Minister einen Rundgang durch die Ausstellung, am zweilen Tage sand bte Vertheilung der velhültnismäßlg nicht unbedeutenden Prell« statt. — (Die internationale Kunstausstellung i» Venedig) wurde, wie von dort gemlloet wird, bis zum 7. November d. I. verlsngert. — (Naphtha brand.) Au» Valu, 2b. b. Vt., wirb gemeldet: Der Vranb der Naphlhaquellen Romany ist gelöscht. Der Schaden wird unter Hinzurechnung be« durch den stillstand der Naphlharassinerlen verursachten Verluste« auf eine Million geschäht. Neuerbing» ist die Naphlhaquelle Vlblgibat in Vrand gerathen. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Zum Kaiserjubilänm) be» nächsten Jahre» ist unter den vielfach glplanlen Feslllchleiten in Wien eine großartige Mufilpsobucllon am 18. August 1898 im Rayon der Kaiser-Iubiläums-Allsstellung in Vorbereitung, wozu dir Icabrennplah hinter der Rotunde da« Podium und den Iuhdrerrau« bilden soll. Nicht wmiger als tausend Mufiler und eine entlplrchende Iahl von Vängern sollen eine Iubrlhymne zu Ehren Seiner Majestät des Kaiser» er/cutieren. gu« Vchbpfer dieser Iubelhymne ist Leoncavallo au»erseh?n, be« von den Veranstaltern ber ehrende Auftrag zutheil »urbe, ein Kunstwerk zu componieren, würdig be» weihevollen Momente» und geeignet, populär zu werben, wie ba» lkaiserlild. Leoncavallo selbst soll al» Dirigent von bcr Richtertribüne be» Trabrennplntz?» au« ba« H»er dieser Mufiler und Gänger mit seine« Tallftocke leiten. — (Staat» subvention) Wie un» «it-aethellt wird, hat da» l. l. Acktrbauminifteriu« für ben Kostenaufwand zur Erweiterung ber hiesigen Lanbe»-Reben.Pflznzflätten u« 1b00 w' behuf» Eullioierung der Solonis'Rebe einen Veltraa, von 150 st. be. willigt. —o. — (Dle Handels- und Gewerbela««er) hält h?ute Donnerstag, 28. October, u« 2 Uhr nachmittags in dcr Turnhalle ber I städtischen Voll«schule (Komensly - Gafs) line öffentliche Sitzung mit folgender Tagfsordnung: 1.) Vorlage des P^nlololl« der letzten Sitzung. 2.) Mittheilungen de« Präsidium». 3.) Vericht über die von ben Gemeinden im Vsrichtsbezltle Voltschee ?ür ba» Amt eine« Verwaltet» in Vorschlag gebrachten P'tsonen. 4) Votschlag, betreffend die Ernennung von Laienrichtern bei« l. l. Lande»gerlchte in öaibach und beim l. l. Kceisgerlchte in Rudolsswert. b) Vericht, betr«ff^nd ble Vewilligung eine» V/ilragt» zu ben Gründung»- unb Erhallungiloften ber für Kraln zu errichtenden landwirt-schasllich.chemischen V rsuchsftatlon. S.) Vorschlag, betreffend die Vesehung ber Eibe dies,« Jahr,« in Erledigung lommenbm drei E^nsrrenftellen bei der Filiale der öfterr.« ungar. Vanl in Laibach. 7.) Aeußerung über ba« Gesuch um Untersagung be« Hausierhandel« in der Vlabt Laibach. 8.) Wahl eine« Delegierten zu ber bei« hohen l. l. Ackerbau-Ministerium abzuhaltenden Cnqußte über die Reform-bedürstlgleit be« Kunftweingeskht«. 9.) Yericht über da» Gesuch des Stabtgemelndeamte» Radmannsborf um Uebernahme der dortigen Haltestelle in» E'genthu« der Staat»-bahn und Errichtung eincr Gülerverlehrftatlon. 10.) Vericht, betreffend dle Ernennung ber ständig beeideten Sachverständigen für Schätzungen von Realitäten «lt gtlh?ren industriellen Anlagen sür die Gerichte in Krain. 11) Vericht, betreffend den Miximaltarlf für Rindfleisch in der Ge»elnbe Goltschee. 12.) Verlcht, betreffend die Verlegung de« Pferde«arlte« in V». Varlhelmä auf Montag nach htil. Josef. 13.) Vericht. betreffend da« Ansuchen der Sladtgemeinde Lalbach an den Verwaltungsralh ber Unter-lrainer Vahnen um Elrichlunz einer P:rsonenhalteftelle und Viehverlaberampe neben bem städtischen Schlacht-Hause. 14.) Vericht über die Anregung ber Stadlge»einde Laibach, betreffend die Ecbauung eine« Lonlumazstalle» bei der Schlachthalle. — (Sanität«-Wochenbericht.) In der geit vom 17. bi« 23. October lamen in Lalbach zur Welt 22 Kinder, dagegen starben 17 Personen, und zwar an Scharlach 1, Tubcrculose 4, Entzündung ber Vthmung«-organe 2, infolge Vchlagfl^ss« 1 und an sonstigen Krankheiten 9 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich b Ortsfremde unb 4 Personen au» Anstalten. Von Infectionslranlheiten wurden gemeldet: Scharlach 1 und Dlphlheritis 3 FM. — (Sanitäres.) In G.oßubettlo, V^lrk Adelsbera, erkrankten in letzterer g it z»ei «rwachlene u-,0 18 llinder an Scharlach. Da fich unter letzteren mehrere schulpfl chlige befinden, so musste die Schule oilläusig aus vierzehn Tage g'splrrt »erden unb die» in!l,esor,d?le auch aus de« Gcund?, weil auch eine Erlranlung in ber Faxllle des bsrtigen Schullehrer» austral. —"- — (Sängers eft.) Die Freude a« Liebe, ble Fc?ube am Schllnen ber Kunst und die Freude an bem d^lch die ssunft verschönten Dasein wird wieber einmal d!,rch das F st des lralnisch-lüftenlänblschen deutschen Sängerbünde« Ausdruck fi'den: Es steht auß r gw^lfel, d^s« die Veranstaltung einen schien, ungetrübten Verlauf nehmen wird und fich die Th llnehmer aus lange hinau» zerne an die in der gastfreundlichen Stadt verlebten Tage erinnern »erden. Da« Lled ist j« ewe lblal« Macht glwoiben, welch« da» Lebt« u«gtftaU«l und vllschbnt. Laibacber ^eituna Nr. 247. 2216 28. OctM^ denen alles, was die Menschen in ihre« Herzen fühlen, so lunfivoll wie möglich besungen wirb, gewlss eine schätzenswerte Erscheinung. Die Liebe zu« Gesang «höht und veredelt nicht nur den Genus« be« Lebens, sondern ist an fich schon ein hellklingendes Zeichen wahrer Lebens« sreude. Dass büse Menschen leine Lieber haben, sagt ja schon ein «änniglich belanntes Sptichwoit. Wle die Pflege jedes Sports, welcher die Pflege löiperlicher Ausdauer und Gewandtheit zu« Iwecle hat, zu« Gemeingut« des Volle» gewotdln ist, so ift die Freude am Gesänge auf das engste und innigste »it seinen besten Empfindungen verbunden : das eine hat seine Vercchligung wle das andere. Solche Veranstaltungen habcn überdies noch cincn weiteren praktischen Wert: sie führen fremde Gäste in die Stadt, und, was ja seit jeher «strebt witd, sie tragen »ächlig zur Hibung des Frembenvetlchrs bti. Nach einer Mittheilung treffen deutsche Sänger aus Abbazla, Trieft, Görz, Dowschale, Aßling, W:lß'nfel». Gallschee, Neumatlll und Idria ein und es willtn bei de« Concerte außerde« der Männerchor der philharmonischen Gesell» fchast und bcs Laibachcr deutschen Turnvereines mit. — (November'Nvancement) Se. Majestät der Kaiser hat ernannt: Se. l. u. l. Hoheit d.n durchlauchtigsten Herrn Eszherzog Josef Ferdinand zum Hauptmanne 1. Ll. im Inf.'Reg.Nc. 17; zu F.>ld«arschall-Lieutenant« die Generalmajore: Siebett, Nlol« Pcinz Elterhazy, Woat, Elair de Szent.Michaly. Latschen, Cerri, Schlrobanel. v. Höchsmann, Uher, «llizar, Mollil, Wiener, Hof«ann und Varesanin; ferner wurden ernannt: 23 Generalmajore, 46 Oberste, 58 Obtlftlieutenants, 69 Majore; ferner in der Infanterie, Jäger, Pionniere und Elfenbahnregiment: 59 Hauplleute erstcr Classe 71 zweiter Classe, 258 Oberlieutenanl«, 563 Lieutenant«; in der Cavallerle: 20 Rittmeister erster Classe, 20 zweiter Classe, 28 Oberlieulenant«, 33 Lieutenant«; in der Fld-artlllerle: 26 Hauplleule erster Classe, 16 zweiter Class?, 64 Ob«lieul«nanl», 69 Lieutenant«; in der Festung«« altlllerie: S Hauptleute erster Class', 6 zweiter Class-», 23 Oberlieutenants, 18 Lieutenant«; in der Sanität«, lruppe: 2 Oberlieulenants; in der Traintluppe: 1 Rittmeister erster Classe. 3 zweiter Classe, 13 Oberlieutenants, 12 Lieutenant«; in der Geftütsbranche: 4 Rittmeister I.«l., 3 zweiter Classe; l« Nr«eeftande: 5 Hauptleule erster Tlass; in der Monlur-Verwaltungsbranche: 1 Haupt, «ann erster Classe ln der Reserve; und zwar in der Tavallerle: 4 Oberlieulenant«; ln der Felbartillerie: 1 Oberlleutenant; in der Kriegsmarine wu.den ernannt: zu Conlreadmiralen: die Linlenschiff^capiläne V.cher und Giaf Monlccuccoli, ferner 4 Linlensch-ff^capiläne, 5 Fregattencapitane, 8 Vorvcltencapitün?, 12 Lini?nsch>ssi.! lieutenant« «tftcr Class,, 13 zweiter Classe, 21 Linien« fch ff«sät)nrich,'. S?. Majestät der Kaiser verlieh dem gMü Lederer den Charakter eine« General« der Eavallerie aä lionoro»; dem FML. Handel'Mazztlti den F ld« zeugmllftcrscharalter 8,ä lwnoro» und de» FMü. Gradl den Charakter eine« General« der Caoallerie k<1 I^onoro». Au« dem Landweh r>Verordnung«blatl: Se. Majrftät der Kaiser ernannte den Commandanten de« I. Corp« und Lanowchrco»«andanten in Kculau FML. Varon Ulbori zu« F^lbzeugmeifter und den Landwehr« div'fionür in Lemberg GM. Eduard Edler von Nori zum F ldmarschall-Lieulenant. — Im 2?.Infantelle«N-g. wurden belölderl die Herren: Major Wagner zum Oberstlieutenant im Infanterieregimente Nr. 70, Ober-lieulenant Hauser zum Hauptmann zweiter Classe im Insanlerieregimente Nr. 76, unter Velossung im Regi» mente Lieutenant v. Kaan zu« Obtrlieutenanl, die Cadet.Ossciers-Etellvertreter Acha«, Machat und Gallent zu Lieutenant«. H?rr Rcgimentsarzl Doclor Stare wurde zu« Stabsärzte im Oarnisonsjpitale Nr. 8 befördert. * (Deutsche Bühne.) Nn innere« W?rl?, köstlicher »ufilalischer Charolttriftil der Personen und Vorgänge Überragt «Die schöne Oalalhea» weit zahllose Nachlolgeril'.nen, ja die reizende Operette wlrlt frischer und zündender als so «anche N uhelt. Da« an«uthlge Werk erlebte auch gestern cine stöhliche Auferstehung und wurde als lieber, guter, aller Bekannt« freudig begrüßt. Schon die unter Leitung dcs Kapellmeister« Herrn Gottlieb wirkungsvoll zur Geltung gebrachte Ouvertüre fand lebhaften Vilfall, der im Verlaufe der übrigens nicht ganz einwandsreien Nussührung fich bei allen Nummern erneuerte. Fräulein gampach sang die schöne Halalh-a mit geschickter, intelligenter Verwertung ihres Simmaleriale, das fich allerdings de« leichlfl«,ß^nden Lllde nicht i»mer willig fügt, und spielte die zum Lebe» Wesen gewordene Marmorftatue mit vlell», vlellticht zu vltltm Temperament, manchmal freilich auf Kosten der classischen Nnxulh der idealen Gestalt der griechischen Mylhologie, die selbst in der Parodie naiv, aber nicht derb gcdachl ift. Der Sängerin ward nach den Vlanz-nummein lebhaste Anerkennung zulheil. Uebrigens wirb die Künstlerin in weiteren Operetlenpartien verschiedenen Charalier« G:legenh-il fiadün, alle Seiten ihre« Können« zu emsüllin, bllh^r ein abjchließ noes U lheil 0'lfsühl lvire. Fraulnn Klinthosj errang «il dem fa«o> v°r,.li°2«n«n btl°nnl«n closs schen Couplet einen dtwnd«lln. w°HIvtldi«nl«n H'lvorruf: Qerr I r , l, l l ^ Bertlnl flehte zu Aphrodite in gewohnter angenehme»', lyrischer Weise. Der Operette glena. die luftige Posse «Parfum» voraus, die, in löblichstem raschesten Z?it« «aße abgespielt, neuerlich «it großer Hlilerleit auf« genommen wurde. Die geistvolle Kunst von Fcau Magda Schlesinger in der Gestaltung der weiblichen Haupt« rolle, die unschulbsoolle Grazie und der seine Chic besiegen jeden Widerspruch g?gen die Gewagtheitrn del Stückes, entwaffnen jcden Stichelsüchtlgen. Die Kilnstlerin warb »lt ihren Partnern nach jede« Actschluss- durch großen Beifall geehrt. Da» Haus war gut besucht. ^. *(Nus de«Polizeirapporte.) Vom 26. aus den 27. d. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Herumstreifen«, eine wegen V r» brechen« des Vctruge», eine wegen Kuppelei, eine wegen Uebertretung des Dlebstab/s und eine wegen Exc sses. — Elisabet Jan, wohnhast in der St. Petersstrahe, wurde vorgestern wegen Uebertretung der Kuppelei v.rhafl,t. Dieselbe nahm beschäftigungslose Dienstmädchen bei sich aus und verführte sie zur Ausübung dcs Schandgewerbes — Anlon Mlalar, Maurer ous Eisnern, hat b?m Eisen» Händler Karl Kauschegg in der Wienerstrah' um 570 fi. 63 kr. und dem Echloss-rmeister August Ablar in der Maria Thlrefinftraßl um 13? st, 77 tr. Eisenware» herausgelockt. Mlalar wurde dem l. l. Lanbesgerlcht «in» geliefert. —r. — (Todt aufgefunden.) Am 23, d. M. nachmittag« fuhr der 21 Jahre alte Knecht I. Petrln von Obergolo, Gemeinde H'limle, Gerichtsbezill Usgebung L^lbach, derzeit bedienftet beim G^undbchtz'r «igelo Ajta, mit eine« leeren, «it zwei Pferden bespannten Wagen nach Laibach. G?gen 8 Uhr abend? kamen die Pscrde ohne den Knecht nach Draga zurück. Am 25. d. M. gegen 2 Uhr nachmittags wurde Petrin auf b>r von Vrunn» dorf eine Viertelstunde entfernten Weide auf dm Munde liegend todt aufgefunden und über Veranlassung de« Ge» melndeamle« Vrunndors in die Tootenlammer überfllhlt. «n der Leiche de« Petrln sind lein- Merkmale einer Gewaltthat wahrzunehmen. Die gerichtliche Obduclion wurde veranlasst. —1. Neueste Nachrichten. Hihung des Abgeordnetenhauses am 27. October 1897. (Oilginal-Ielegramm.) Vom Herrn Finanzminister wu'de dem Hause eine Regierungsvorlage, betreffend die Regelung der Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen activen Staatsbediensteten unterbreitet. Nach 23 namentlichen Abstimmungen, die von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags währten, nahm das Haus über Anregung des Abg. Iaworsli unter heftigem Widerspruch und Lärm der Linien, welche bei der Abstimmung den Saal verließ, den Vorschlag des Vizepräsidenten Dr. Kramar an, wonach in der morgigen Tagessihung zunächst die Anträge auf die Viinisteranklage, sodann nach einer Unterbrechung in der Avendfihung das Ausgleichsprovisorium mit Ungarn verhandelt weide. Schließlich wurde ein Re« solutionsantrag des Abg. Iaworsli angenommen, wonach das Ansgleichsprovisorium in täglichen Abendsihungen verhandelt werden soll. — Nächste Sitzung morgen. Die Lage im Orient. (Original«Telegramm«,) Kanea, 27. October. (Meldung der «Agence Havas.») Die Admirale setzten den Gouverneur in Kenntnis, dass sie ungeachtet des Wunsches der Pforte hinsichtlich der Auflösung des internationalen Militär-gerichtshofes das Funclionieren dieser Commission nicht eher einstellen könnten, als bis die Mächte ihre Zu» stimmung hiezu ertheilt hätten. Der Gouverneur erhielt aus Eonstantinopel die neue Weisung, welche er auch an die Admirale vertheilte, die behufs ihrer Nbulthci-lung wegen des Mordes in Tsihalar inhaftierten vier Muselmanen nach Rhodus bringen zu lassen. Petersburg, 27. October. Die »Nowoje Vremja» führt in ihrem Leitartikel aus, Prinz Franz Josef von Battenberg biete infolge feiner deutschen Abstammung und seiner Verheiratung mit einer monte° negrinischen Prinzessin die beste Garantie für den Posten eines Generalgouverneurs auf Kreta. Auch dürfte derselbe durch die Verwandtschaft mit dem eng« lischen Königshause auf die Zustimmung der englischen Regierung rechnen lönnen. Wien, 27. October. (Orig.'Tel.) Das Thron, folgeipaar von Rumänien mit der Prinzessin Gfatrice von Sachsen Eoburg trafen nachmittags hier ein. Die Prinzessinnen setzten die Fahrt nach Eobnrg fort. Wien, 27. October. (Orig,-Tcl.) Die Meldung mehrerer Provinzbläwr über angebliche Aeußerungen politischen Inhaltes, die im Briefe des gewesenen Präsidenten Kathrein an den Kanzleidirector Sections« Ehef Halban enthalten sein sollen, wird von berufener Teile al» vollständig apokryph bezeichnet. Prag. 27. October. (Or'g-^l^) H s,,„.VM Hoheit die durchlauchtigste 3«u Kr p >'/^M Erzherzogin Stefanie eintreffen, um dort dem Nennen °e,z^A eventuell eine Parforcejagd mitzumachen. ^ W kehtt die Frau Erzherzogin Stefan« w'« zurück. . <-,. Die v"" Trieft, 27. October. (Or'g-^^ f Wck Spediteuren von Tag zu Tag h^"^ „c^h "cht/ gedungenen Facchins haben sich M ^,sB Albeit gemeldet Die Magaziusarbe.ter '^ ^,, c sind nicht in den Ausstand 9"". ^°^. weck tategorie, welcher die tägl.ch etwa 200 Leute beschäft'gt. I"^,e S^ den Bahnen und im Schiffstransporte 'I eingetreten. ,. . ^»<) he>^ " , Münster, 27. October. (Ong.-T " ^ ss« mittag« fand die feierliche Wilhelm-Denlmüls in Anwesenheit d's ^ ^M °, Leopold in Vertretung des Kals^ > ,^ ^ Behörden und Körper chasten sonn ^ ^'.' ^ , Menschenmenge statt Der OberpraM ^ ^ phalen brachte ein begeistert «u^ den Kaijer aus. Mit dem Vorbe.mHe ^^l und der Militärvereine schloss die ^ eine Festtafel im Schlosse st«"l"'d. ^ ^eiW "^. Berlin, 27. October o^ Fürst hohenlohe ist um 5 Uhr n°cy i getrossel,. ^ . ^) K^'g Äl« Florenz, 27. October (Or"^. .^ ,i.,g ^ longlorn von Siam lst h^« "^ voll w°" , und reist abends nach Neapel w" ", «^ Wi !in einigen Tagen an Bord des s"" " «Mahc, Challi. einschiffen wud. l.) ^ie "^ Paris, 27. October. (Or'g- f" z den s . commission der Kam.mr hat e'nstl'NN^^ " entwurf inbelreff der Theilung oe» - ^ genommen. ,_. . ^»s) I>' ^q«l,il! Madrid, 27. October On .^ ^ ^ Kreisen wird versichert, dass mem O,odso ^. dec Note des amerikanischen GeM° ,^ V ^ die von der sP^schen Reg^ kenne. Es wird hmMef"^^H ° gsgcN" >' aggressiven Inhalt haben und led'gH^n gllte" Wunsche Ausdruck gewn. d,e oe, », ^ ziehungm aufrechtzuerhalten. ^^.Hl.) ^>< London, 27, October (0S.^ ^aschl'H^ Telegramme aus Glasgow hab"' ^ del ^ .h^ sich entschlossen, ihre Förden.«^ ^^. ^. lichen Arbeitszeit von 4« ^,hern "^ Eine B sprechung mit den Arve « ^ scheinlich binnen einer M«e « ) H,rzo F London, 27. October. (O ^" ^ ,n ^ß^ von Dck ist heute um ^U' '^/Pc..' ^. gestorben. (Die Herzogin, ToG'" ^..sM'^M Herzogs von Cambridge, d»e m, . ^ ell'e ^l hinterlässt vier Kinder, dm S hn Oeo'g v Letztere ist die Gcmahlin des P"nz ^^^. i von Jork.) ^___.-------"^"^ Angclommcne Fremde- ^ Mattiosa, Domherr, Eividale. ^berlaiba^ h, ^ H Lichlenwald, -' Kotnil. Pr'«" ' ^.ch°"t. K^ Hl> Lehrerin. Dobrova. - , Fabrikant, Wr..Ncustadt. - ^H"''zkra"'er, ^ ^ Dr. Ms outt, l. t. Landesgenchts alY' u- ^^>lt"^ 5!" Buchhändler. Rann, -- ^Ä '^ ^^r^^ Trieft - Antiö. Beamter Seke ^^^ O"^l, Ki"' Innsbrncl. - Goldschuned, Mal^.^ ^ ^Y lchn.. Waraödin. - Lesch. M"'-, ^^^^^ - Lavroncic. Priester. ^M°2^^-^^ ^,,„ Am 2 6. October. IH ^^^^"^ 48^Fwna>^^ Lottozichun« v°« ^ ' ^ ^'^ 3 9° unter dem Normale^^^^^^.g«"' ««antwortlicher «AA^OiM<ü . ^l^^ 2217 28. October 1897. ^1»? 3«rben^ l?p?nesische, ^incsifche :c. in den neuesten ,Z5^ »veiße und farbige Henne- ! ^ ' ^ußeit ^«. ..^ ^ lib per Meter — glatt, gestreift, «w M F°tben 3°f' "' ("^ 240 verschiedene Qual. und M>z, >" umgehend, doppeltes Briefporto nach der ^tzllys,,'.«. (1137)15-12 » 2"/"«2^^'"^e gebeugt geben die Unter- W > 3 ^ta„„t n ^"""blen, thrilnchmcnden Freunden W > !.s.^"'^, i^ "'"'"'^ «richt, dass es W « ?" N« s ^"'"" uncrforschlichnl Nalh. W vr°,. >> °<« bausbe i^cr fvwie Kirchen« W W 5"» d'r il S."^, "^ lurzem Leiden und » «!" bas bes '^"'^^mcnte im 37. Lebens> W 3tei. '° "disch '5 >r?"'l"ts °bzuber»scn, W N°^ ben 'I i'"^ b's thmren verblichenen wird M zu?^°" z°!es°'.^ ""' '^0c'tobe5i897. D V" Nch'o" "-z"' Vrlider. - Fanny > H>eb, »om«?"' Schwest-r. - Theresia W ^^ ?!' ^ Kranz Mulaüel, » ^^^^^^^^ Schwager. M °^^3d!^^un«„dlichen Schmerze geben wir > ^!^Nachril, ^"' ""d Nelaunten die tief W '> ? unerfuZ ': ^ rs Oott dem Ällniächtigen W ^"^7". «3H Nefall.n hat, ün. > ' '°l>' und V H"'< ^'^ beziehuugsweife W "l»rohvaler, Herrn W ^ ^>,n,/^'''^si^ gew. Schlossermeister > '" i. T°« />"' ein?« ^" '"'t den heil. Sterbe- W > d ^ ^ich„ "„V"'s Jenseits abzuberufen. W ^!°H um 4,^'7Ni'.de.ssrei.ag. den 29. Oc- W ^?" Wn35«'"essen 'werde., in mehreren > z>'^' °'"'« 0c.ober 1897. W ^iclnöestheclter in Haibach. 20. Vorstellung. . Gerade. Donnerstag, den 28. October Vappho. Tragödie in fünf Auszügen von Franz v. Grillparzer. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Die i>. t. ^^t>o»n^iK^<3iA der «Oailmcher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration I>^l fl. 19 lr, Schadenvergütung, peudcnt für 3 Schadensällc 5502 sl 42 lr. Schadensumme. III. Spiegelglas-Nbtheilnng: Zuerlannt in 50 Schadenfällen 999 ft. 96 lr. Schadenvergütung, pendent für 7 Schadenfälle 244 fi. Schadensumme. Meservefont» mit 31. December 1896: 1,8W.852 ft. 41 lr. Graz im October 1897. (Nachdruck wird nicht honoriert.) (««) Meiicißisclie UM der königlichen Universität zu Genua. Herrn Apotheker Piccoli Ua.i'ba.cli- Ihre Magentinctur wurde auf der Klinik und Poliklinik vielseitig erprobt und hat sich als ein ausgezeichnetes, tonisches Mittel für den Magen erwiesen, insbesondere in jenen Fällen von Appetitlosigkeit, die von anämischen Zuständen verursacht wird. (2889) 18 Der Director der Klinik: Prof. Ed. Maragliano rn. p. Genua, 28. Juni 1897. | jjft | C'X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*31 flfe I ? 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