(PoStnina placana v gotorini.) Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag and Sonntag früh. ■ ---VifU^Vll^ .JI —•" —---—---» --* •irlftlcititna üb Bittwltiim j P,Uer»»va >Hca fti. 6. Telefon 11. - ttiitftlkt|*iQca onbt# l» bcr «»waldsz g»3« veeech-mlg billig«« Eebthm entgege-znro»« n «11 ■ B • 9 * (t f e; (Hi baJ 3»lanb trftitiljfttlfl Din 10 baßsftbrifl Din so.—. a»>»t«»ri« Dimo.—. 55» da» «»»«a»b »rlprechend« »rb»h„st. - Einzeln» R»«»er« 0», —.k o Kumme: 72 Donnerstag den 7. September 1922 4.147.] Iahrqanu Ein frohrr Tag. Morgen wird in der Stadt Gotische« die erste Ortsgruppe kr« Schwäbisch-deutschen Kulturbundes in Slowenien gegründet. Die GegenwartSgeschichte der Deutschen in unserem Lande schlägt ein neue« Blatt qw und verzeichnet die Stunde, da der stär» kere Bruder dem kleineren und schwächeren die Hand reicht und ihn unter das schützende Dach seines Hauses aufnimmt. Ali nach dem schreckliche» Kriege der Boden unter den Füßen schwankte, der Sturm einer neuen Zeit die alten Wegweiser krachend umwars, haben sich in den gesegneten Fluren der Woiwodina einige wackere Männer zusammengetaa und ihrem deutschen Bolke neue Wegweiser aufgestellt. In Neusatz wurde der Schwäbisch-deutsch« Kulturbund gegründet. Treue dem Staate, dessen Bürger seine Angehörigen sind, und eben deshalb auch Treue dem eigenen Bolke: das war die Losung. Denn nur der Mau», der sich zu seiner Nation und seiner Mutter bekennt, der den Ansang der Treue in seinem Herzen empfindet, wird Glauben finden, wenn er frei von der Treue spricht, die ihn an das Baterland bindet. Unsere Brüder in der Woiwodina haben die Zeit genützt. Unter tausend Schwierigkeiten errichteten sie ihrem Bolke daS Heim. Heu!e steht eS frei und stolz da. In der ersten Bouezeit schon blickten ihre Augen zuweilen von der mühevollen Arbeit aus uud spähten in die neuen Weiten, die der grenzender» nichtende Krieg vor ihnen ausgetan hatte. Im Norden deS neuen Reiches wußten sie sich Brüder zugewachsen, die durch Staatsgrenzen solange von Z)er Atieger, dtr Hott scch. Bon Wilhelm Schmidiionn. Ei» junger Mensch wurde Flieger. Er flog nach kurz« Zeit höher, weiter, schneller als alle Miiternen-den. Bald auch als alle Flieger des Landes. Endlich al» alle Flleger deS Weltteil«. Ja kuriern würbe er alle Weltrekorde schlagen. Sein Name warb schon ben Zeitungen geläufig. Sein Bilb zeigte sich tu jeber auf-geschlagenen Zeitschrift. Wetten würben auf ihn ab geschloffen wie auf ein Rennpferd. Mensch einer edlen und man könnte sagen neuen Rasse, sprang er au« dem Auto und überquerte den Gehsteig bi» zum Hotel» eingang — über hohen Beinen, muskulösen Schultern das schmale, von Sonne sast schwarze Gesicht mit scharfer Nase, vorgebautem Kinn, ein Gesicht, baS nur noch Kühnheit, Wille und ein wenig Berachtung war, in bea Äugenbrauen eine kaum merkbare Spur Müdigkeit, unb enblich die Augen selber, die. seltsam fremd in diesem Gesichte wie Kinderaugen, noch in den Glanz de« WelUaume« ju sehen schienen. Nur er selbst spürte, wie unsicher sein so sicher aussehender Schritt über den Gehsteig sprang. Der schmale Streifen Asphalt dünkte ihm die Brrite eines Strome« >u haben, der ihn unversehens fortre ben konnte. Seine Schuhe tasteten an die Erde wie an ganz Unbekanntes, Verbrennende». Die Gesichter der Menschen, die rech!« und links neben ihm sichlbar wurden, das Lichiportal deS Hotels — alles dünkte ihm ein unwirkliches und blendend kreisendes Etwas, da» ijm im nächsten Augenblicke in seine Drehung hineinsaugen würbe. Eine» Morgen« lenkte er seine Maschine über da» ,wergige Gewirr der Alpen uud ließ sich wie ein ihnen getrennt waren. Nun hatten sie sich in dem-selben Lande zusammengefunden; zwei Wege» die früher, ohne sich zu treffen, ver eine dahin, der andere dorthin führten, waren aufeinandergelegt worden: diesen Weg hatten st« zu gehen, diesen Weg mußten wir Deutsche in Slowenien gehen. Uvd dieser Weg sührt du,ch daS WeghauS deS Schwäbisch.deutschen Kulturbundes, an dessen hohem Giebel die Wappen-Worte „SiaatStreu und BolkStreu* stehen. Morgen wird in der allen Stadt Gottschee der Einzug gefeiert. Nicht prunkvoll, nicht mit dem äußeren G'.anze, der sonst wohl solche Einzüge zu verschönern pflegt. Es ist kein Fest, wie eö sich Nachbarn geben, wenn sie allgeübte Freundschaft durch einen neue» Beweis gleichen Fühlen», der zu den vielen anveren hinzukommt. wirSerum bewähren. Es ist eine Weihestuude, in der sich Söhne derselben Mutter d?e Hände reichen, Brüder, die sich nie g:» sehen, Männer, die v?n dieser Stunde an gemeinsam sür daS kulturelle Wohl ihres Volke», für die Er-Haltung der heiligen Muttersprache und dasür ar-betten wollen, daß ihren Kindern die kostbaren Gaben der deutschen Kultur, die in unermeßlichen Schätz:« weiihin Über die Erve verschwendet werden, nicht vorenthalten bleiben solle,'. In der Stadt Gotische« wird daS Banner deS Schwäbisch-deutschen Kulturbundes zuerst in den Lüften flattern. Es ist da» nmürlich. Denn die Gottscheer kommen unseren schwäbischen Bcü»er» in Mundart und in manchen anderen Dingen am nächsten, da« kleine, alte Bauernvoik iu Slowenien dem größeren, jüngeren in der Woiwodina. Die harte, arbenssrohe Bauernfaust ist ihnen beiden eigen: die ____JL Vogel auf einem Fel» KapriS nieder, er ließ die Maschine stchen, ging den Ziegenhirten suchen, fand ihn, legte sich neben Ihn inS Gra», lag da, bie Tiere schritten über ihn weg, er griff in ihr Fell, und zum erstenmale leuchtete in ihm ber Schein be» Glücke« auf: denn morgen würde er wieber so liegen unb übermorgen ebenso und bie nächste Woche, ben ganzen Sommer, ach, sein ganzes Leben. Er lag am nächsten Tage so. am übernächsten, bie erste Woche, bie »weite Woche. Immer baS Lieb be» Hirten um sich, ba» Schleifen ber Ziegenfüße im Grase, d«n Hauch be» silbernen Winbe» unb den prasselnden Bogen der Sonne. Aber da kroch, kaum spürbar, wieder das Feindselige, unheimliche Tierhafte in ihn hinein, ein Schwarzes, baS den Schein in ihm auffraß. baS in ihm wuchs unb seinem Herzen keinen Platz lieb, so baß da« Herz wieder in der alten großen Angst zu flattern ansing. Sr wehrte sich, peiischte die Erinnerung und Lockung der Zeitungen und Rekorde aus sich fort. Aber wie traurig wurde er, wenn die Sonne abend» ihren Bogen in» Meer senkte. Sowie die Sonne verschwunden war, hatte er keine Macht mehr über sein Hirn. In der Leere und Schwärze der Nacht kamen die Bilder, die er fortgepeitscht glauble, heran wie Wölfe, schleichend gebückt, mit offenem Maule und speichellriesend, und umsonst suchte er ihnen zu ent-.fliehen: auf allen Seiten hatten sie ihn umstellt. Aber da er Er war, Mensch einer neuen Raffe, ebenso verwegen und hart ausdauernd wie frühere Menschen anmutig und fromm gewesen waren, war er nicht so leicht umzureißen. Gut, er muß wieder auf die Maschine. Aber diese kleinen Zirle der Men» schen? Ein wenig höher, ein wenig weiter, ein wenig länger in der Luft al« dir, der vor ihm abgeflogen Schwaben haben dem Moraste ein Paradies abge-rungen, die Gottschcer habe» die Urwälder gerodet und kämpfen auch heute noch dem weniger dankbaren Boden das karge Brot ab. Aber die Liebe zu diesem Boden, den der heiße Schweiß der Väter geheiligt, ist in beiden gleich. Beide werden ihn für die Enkel bewahren. Schwabe.» uud Gottschecr bindet jenes Starke. Große, das die Städter im leichtdewegten Handel und Wandel nur ahnen können: die Mütter-tlche, mit bin eigenen Händen gehegte, betreute und festgehaltene Erde. Viel bringen unsere Brüder au« dem Schwaben-lande morgen in daS Gottscheerland: die Anlehnung an «inen deutschen Stamm. der nach Hunderltausenden zählt, der in diesem Staate als ein wichtiges Element des Ausbaues und der Ordnung anerkannt wird. Die Ausnahme in einen Bund, der seinen Selbst-zweck in der Erhaltung der kulturellen Werte unseres inländischen Deutschlums findet. Sie bringen den äußeren Beweis der Brüderlichkeit mit vielen Tau. senden unserer Volksgenossen, über deren Verlangen nach Eigenkultur und Eigenart, über deren Sprache niemand in diesem Ltaate hinweggehen kann. Unsere schwäbischen Brüder bringen ur.S die Wucht ihrer Zahl und daS Vertrauen. Die Liebe zu unserem Bolke, den Stolz auf unsere deutsche Kultur und unsere Muttersprache, dies« Lieb» und diesen Stolz haben wir schon immer in unseren Herzen getragen. Mit Liebe und Stolz werden die Gotlscheer die Vertreter der Schwaben empfangen. Die Liebe zu ihren Brüdern werden sie morgen dankbar be« weisen und damit d,e schönste Gabe schenken. Sie werden nicht die lrtzien sein im deutschen Kultur- war? Rand um die Erde? Zu wenig. Zum fremden Gesteine des MondrS? Zu viel. Ach. unb nicht für bie anbern fliegen 1 Nicht für bie Zeitungen! Nicht für bie Wettendml Ein Ftug, der ihn selbst beseligte, der Glück brachte einer andern Art. Er li.ß ein« Maschine bauen. Unerhört groß, un-erhört leicht. Er verriet nicht seinen Plan. Aber die ersten Jngenie«« der Welt waren ihm zu Diensten. Bald arbeitete er nur noch mit einem von ihnen, ber ihm brüderlich verwandt schien, sogar von Gesicht. Aber auch diesen weihte er nicht in sein Geheimnis cln. SS genügte, daß auch er Mut zu einem schönen Wahnsinn hatt« wie er selbst. Er ließ dir Teile seines Motor» in zwanzig verschiedenen Städten aller Erdteile anser-tigen, kv daß niemand Einblick und Ueberblick gewann. Er und der Gefährte setzten ihn allein, ungesehen von Menschen, zusammen. Enblich, in einer Nacht, als der Gefährte fern war, betub er da« Flugzeug mit einer Fülle von LebenSmitteln besonderer Art, entfernte die Borderwanb be« Schuppen«, drehte an und flog auf. So schnell flog er über die Statt, daß, wer den Kopf zum Geräusche hochhob, e« schon zu spät tat und den Apparat an einer Stelle suchte, die er schon um Kilo-meter hinter sich hatte. Ja einer Zeit, die nicht länger war, als baß einer, der zu Bette ging, sich seiner Kleider entledigen unb ba» H:mb wechseln konnte, flog er von Genua nach Kapri. Senkrecht Über ber schwarzen Masse blefer Insel schraubte ee sich auf, «in« JakobSleit-r in unendlich klimmenden Spiralen türmend. Eine Stunde, noch e ne Stunde. Durch eine Wolke hinburch, schon im EiSklim«. Immer höher. »l« bie erste Weiße beS TageS im Gestänge beS Apparates glänzte, war er schon tn vor» her so undenkbarer Hö»e, daß er unter stch Italien und «eile 2 bunde. DaS öffentlich zu geloben und das zu wissen: da« ist ein froher Tag! Heil Schwaben und Goltschcern zur bedeutsamen Gründung. PMischk NtmKschau. Zntand. Vor den Neuwahlen? Davon ist in der letzten Zeit so oft gesprochen worden, daß man auch diesmal ein Fragezeichen dahinter setzen muß. In Beograder politischen Kreisen soll die Nachricht verbreitet sein, daß in absehbarer Zeit Neuwahlen fstr das Parlament zur Ausschreibung gelangen. Zm Lager der radikalen Partei be-findet sich ein« Gruppe, bU mit all:» Mithin darauf, hin arbeitet, daß daS gegenwärtige Parlament aus-gelöst und neue Wahlen ausgeschrieben werden, da man annimmt, die Neuwahlen würde» die politische Loge bedeutend kiären. Die Demokraten sollen, wie der Ljubljanaer S'ovenSti Narod berichtet, für die Ausschreibung der Wahl,» nicht begeistert sein. Der Auhsnntinister über die Lage der völkischen Minderheiten in Jugoslawien. Der Außenminister Dr. Niut c gewährte gt-legenUich der Präger Konferenz einem Mitarbeiter der „Präger Presse" eine Unterredung, in 'bcc er sich auch über die Lage der völkischen Minderheiten in uuserem Staate ausließ. Er sagte u. a.: Die Lage der Minoritäten in Jugoslawien wird von einer gewissen ausländischen Presse irreführend hin-gestellt. Ein Musterbeispiel ist ein dieser Tage veröffentlichter Artikel deS Berliner Tageblattes, der aus Budapest über die Lage der Deutschen in Jugoslawien berichtet. Ich habe nicht die konkreten Daten zur Hanb, um den rechtlichen Stand der Minder-' heiten ziffernmäßig darzustellen, ober jedermann kann sich überzeugen, daß den Minderheiten alles gegeben wurde, woraus sie Anspruch «Heden können. Wir haben ihnen ihre Sprache, ihre Reli-gkon und alle politischen Rechte gelassen. Ausland. Eine mitt?lsuropäische Union. Der srühere italienische Ministerpräsident Nitti äußerte sich einem Vertreter dcS Trieskr Piccolo gegenüber, daß daS durch die FriedenSverträge von Versailles und St. Germain ve»kleinerte Oesterreich nicht leben und nicht sterben könne. Wenn er Mitti) ein entscheiden»« Wort in der Regierung zu reden hätte, würd« er vorjchlazen, daß sich alle Nachfolge-staaten der früheren Monarchie, also Italien, Ungarn, Oesterreich, die Tschechoslowakei undJugosla-Wien zu einem einheitlichen Zollgebiete zusammen schlie-ßen sollten, aus dem 120 Mill. Menschen lebte». So aber würden Oesterreich, Ungarn und Polen zugrunde das Meer und einen großen Teil de» Kontinentes liegen sah. Hier, immer über der Insel, immer Kreise »iehend, lieh er sie ihren Feuerbogen ansteigt». Als sie lotrecht über seiner Stirn stand, wandte er endlich den Apparat in die Richtung ihre« Laufes und schaltete die Geschwindigkeit ein, die einige Wochen vorher ihm selbst nur im Märchen glaubhaft erschienen wäre. Und stehe l Der Plan war geglückt. Ohne daß ihn die Taz-Szcitungen Überholen konnten, immer die Sonne über seinem Scheitel, schnitt er durch die Luft, immer mittägliche» Land unter sich, während hinter ihm die Landstrich« eine« unendlich entfernte» Horizonte« tn Nacht versanken, ebenso unendlich weit vor ihm die Wasser fremder Ozeane im ersten Morgenlichte aufbrannten. Immer zugleich mit der Sonne pfeilte er um die Erdkugel herum. Nach vierundzwanzig Stunden war er wieder über Kaprt, daS so klein wie eine silberne Erbse im Meere schwamm — einem Meere, nicht breiter als die Fläche einer B-dewrnne. Er frohlockte. Da» war der Mensch! Nicht mehr Mensch I Er spottete zum Himmel. Er bekam ein tau-melnde« Gefühl, nun Gott gleich werden zu können. Er hatte vergessen, wie Nacht aussah. Er hatte v:r> gessen Städte und da« knatternde Gewirr der Mensch, lein, Krankheit und Tod. Er schien von Urbeginn al« ein Gestirn in dieser Höhe um die Erde gekceist zu sein. Er brauchte — so war die Einrichtung — nicht zu steuern, er konnte stch hinlegen, schlafen, und immer spürte er die Sonne über stch, sah sie auf feinen Händen, auf dem Gestänge. Wolken konnten ihn nicht erreichen, ohne Unterbrechung mußte alle« Metall golden um iha brennen. Selbst wo Länder unter ihm in Cilliet Zertunci geht», Rumänien werde verarmen, die großen Häsen Trieft und Flume werden versalle«. Dieser Plan würde endlich einmal die ungeheure Friedensarbeit beenden und daS Schicksal Tuest» und FiumeS lösen. Die Dierverftändigung Dieses Wort haben die slawischen Blätter zu Ende der Konferenz der Staatsmänner der kleinen Entente tn Prag neu geprägt. Ueber diese Berstän-digung der Bier wird aus der böhmischen Haupt« stadt berichtet: die Konserenzverhandlunge» der Staatsmänner der kleinen Entente sind beendet, eS wurde die volle Einmütigkeit aller Beteiligten erzielt. Die Meinungeversch.edenhziten. die bislang zwischen Prag und Warschau bestanden, wurden durch den jugoslawischen Bußenminister Dr. Ninkic al« Be:-mittler cot Grund au« und tatsächlich beseitigt. ES wurde das Abkommen der B er begründet: Polen tritt der kleinen Entente als Mitglieb bei mit allen Rechten unb Pflichten, welche die Übrigen Mitglieder diese« Staateniyftem« binden. Die österreichische Frage bildete einen wichtigen Punkt der Verhandlungen. ES wurden Entwürfe sär die Sanierung Oesterreichs ausgearbeitet, die der Tagung des Völkerbundes tn Genf vorgelegt werden sollen. Dr. NinSlö Vertreter der kleinen Entente beim Völkerbund. Wie aus Genf gemeldet wird, soll nicht der tschechische Ministerpräsident Dr. Benesch die Staaten der kleine» Entente im BollzugSanSschllsse des Völkerbundes vertreten, wie ausländische Blätter berichteten, sondern der lu^joslawisch? Außenminister Dr. Nincic. Die Ausstellung Dr. Ninclc' wurde be« reit« in der Marienbader Konferenz vereinbart. Dr. Nin! k, der vor einigen Tag-» in Gens ange-kommen ist, hat dem österreichischen Bandes-minister Grünberger einen freundschaftlichen Bewch abgestattet, wobei er erklärte, die kleine Entente hade ein große« Interesse daran, daß daS öfter-reichliche Problem sobald olS möglich und günstig gelöst werde. . Vernichtung der Griechen in Kleinasien. Das amtliche Coumuniquö der Regierung von Angora über die Kämpse in Kleinasien lautet: Die Schlacht, die am 26. August bei Karah ssar ihren Anfang nahm, tobte ununterbrochen durch fünf Tage und er.bcte mit der völligen Niederlage der Griechen. Der Druck der türtische» Angrisfstruppm schnitt die griechische Armee in zwei Teile. Die Dioisiouen, die im Norden operiert:», wmdeu voll-kommen aufgerieben; die Reste verstecke» sich auf den Bergen und tn den Wäldern. Die südliche Gruppe wurde bei Tumluk Hussar schwer ausS Haupt ge-schlagen und flüchtete in w:l»er Flucht. Eine große Menge Kriegsmaterial und Munition blieben in den Händen der Türken, die Versolgung des Gegner« dauert an. — Wie die Londoner Time« au« Paris Regen schwammen, sah er von oben Gewitter besonnt. Hier lag er, wle früher im Grase, und sah durch tiefe Fenster stch über Meere und Kontinente hinschwebcn. Wenn die Stunde kam, suchte er im kranzhast auf-leuchtenden Horizonte den Punkt Kapii« wie nach dem mütterlich heimatlichen Nebel der Erdkugel. Die beiden Amerika, der Große Ozean, dessen Schiffe er nicht ein» mal mit dem Glase erkannte, die Fläche» und Stiöme China«: alle» wurde ihm vertraut wie Plätze und Straßen einer kleinen Vaterstadt, die man, darüber schreitend, nicht grüßt, weil m,n weiß, daß man fie morgen und alle Tage wiedersteht. Gleichgültig und voll Ekel schüttete er die Gedanken an di« Menschen' »xlt au» stch. Hatte er noch Körper? Schwebte er ohne Maschine? Er hatie Mühe, sein Gehirn in der Erkenntnis der Wirklichkeit zu halten. ES trieb ihn, stch über da« Gestänge hinaus in den freien Raum zu schwingen und eln neue» Geschöpf zu werden, beflügelt. Er zwang stch, die Rauheit dieses Gedankens zu sasten. Aber Uebermut packte ihn wie Sturmhand: er wollte Gott versuche», Gott mußte ihn bewundern, ohne Maschine. Wo bist Du, Gott. Da die Erde so fern ist, muß bald Dein Gesicht zu sehen sei» l Er rief Gott an, verwundert über seine Stimme, die von etwa« so selt> sam Unbekanntem wie der Mensch kam. Da er zugleich die Kleinheit dieser Stimme ge> Hirt hatte, stürzte die Erkenntnis der Geringfügigkeit seiner Höhe über ihn: nicht mehr von der UnauSmtß-barkeit des Raume» hatte er unter sich gebracht, al« der Bergstetger, der alle Berge der Erde erklimmen wollte und der nicht mehr al» den erste» Schritt zum erste» Berge getan hätte. Nummer 72 melden, hat die griechische Regierung amtlich ihre Bereitwilligkeit erklärt, Kleinasien vollkommen zu räumen. Aus MM und Land. Gründung der Ortsgruppe Gottschee des Schwäbisch deutschen Kulturbundes. Anläßlich der Gründung biefer Ortsgruppe ist, wie uns aus Gottschee mitgeteilt wird, folgendes geplant: 7. September: um halb 4 Uhr nachmittag« Be-grüßung der Gäste am Vabnhofe. Abends gemüt-liehe Zusammenkunft im Gasthause des Herr» Tomitsch. 3. September: um halb 11 Uhr vor-mittag« gründende Versammlung der OrlS-gruppe Gottschee dc« Schwäbisch deutschen Kultur« bunbeS im Hotel „Stab! Triest"; um 2 Uhr nachmittags Festbankett; um 8 Uhr abeodS Konzert. 9. September: Autflug nach Rieg (Morobitz). 10. September: Ausflug nach Möscl, Unterdeutschau und Nesseltal. Das Königspaar in Paris. König Alexander und Königin Maria sind von Marienbad nach Pai is abgereist, wo fie eine Woche bleiben und mit der rumänischen Königin zusammentreffen werden. Vermählung. Am 26. August l. I. fand im altkathvlischen Betsaale zu Graz die Vermählung dcs Herrn Alexander Emaruel Mehugi, Holzindustrielle» in Trieft mit Frl. Rose Gratz, Tochter de» Herrn TelegraphenamtSdirektorS Martin Gratz, statt. Die Trauung vollzog nach griechisch-orientalischem Ritus Herr Pfarrer Eavaliere Piof. Dr. Agatan» gelos Xiruchakis au« Wien. AIS Trauzeugen sun-gierte» in Vertretung der Herren Oskar Gangl uub .Giovanni Maiani in Trieft der Vater der Braut und Postoberosfizial Ferdinand Paulasteiner aus Brück a. d M. Die Feier verschönerte Hrau Hofrat Duda mit weihevollem Gesang, die Damen des OpernauShilfSchoreS fange» den Sraulchor aus „Lohengrin". Feuerwehrfest. Sonntag, den 17. Seplem-ber veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Eelse zur Feier ihres 52-jährigen Bestandes in sämtlichen Räumen deS Hotel« Union ei» großes Feuerwehr-fest. Bei schönem Wetter findet eS im kleinen Saale, im Garten und in den übrigen Räumlichkeiten mit Ausnahme des großen Saale» statt, bei Regenwetter wird auch dieser sür das Fest geöffnet. ES wäre wünschenswert, daß sich die anderen Vereine mit Rücksicht auf »en möglichst zahlreiche» Besuch dieser Veranstaltung, die feit vielen Jahre» die erste ihrer Art sei» wird, diesen Tag frei halte» und nicht auch ihrerseits Festlichkeiten ansetze». Der Reingewinn wird sür die Ausbesserung der Geräte verwendet, sovaß jedermann schon durch den Besuch allein, ab-gesehen davon, daß ihm baS Fest vielerlei Unter- Und wie ? Flog er den»! Wa« für ei» täuschen' de» Bild ließ ihn der Rausch deS Uebermute» den» sehen, da« wahre Bild vergesse» machend? Er flog ja nicht, er kreiste ja nicht um die Srdel Die ungeheure Geschwindigkeit de« Molor» erreichte doch nur, daß er gegen den mitreißenden Wind der gedrehten Erde stch halte» konnte, «r schwebt«, senkrecht unter der Sonne, doch Immer nur an derselben Stelle de« Raume», und die Eide war e«, die unter ihm rollte. Er hatte da« Erfühl eine« hilflo« flatternden Vogels, der festhing und nicht loskomme» konnte. Rech weniger: da« Gefühl, ein Spielzeug zu fei», vo» den spielenden Händen eine» Riesenkinde« hingehängt, die ihn im nächsten Augenblicke loslassen könnten. Alle« Königliche war fort, voa Sittlichem nicht zu rede». Er sah zwar die Erde klein, aber sich noch viel kleiner. Unerreichbar und von ewiger Größe die Sonne und de», der dahinter war. wenn er auch sein Gesicht im-mer noch nicht zeigt« — Gott. Haß packt ihn. «r schrrit nach «ben. Und jetzt: stand da nicht im Blaue» ein Gestcht, unermeßlich? Oder war alle» nur «in Auge? Der Motor seine» Herzen» steht still in Satsetzen. Mit letzter Kraft der gelähmten Hände stellt er den Apparat schräg zur Erde, um dem Wahnstnne be« Welträume» zu entgehen, um zur Erde zurückzuflüchte» wie zur Matter. Ader im gewaltigen Hianntersturze umpackt die Faust der Lost sein« Kehle, erstickt ihn. Die Maschine, im Anpralle, reißt eine» Trichter in den Sandboden und ist am Abend schon mit dem Flieger von der treibenden Wüste zugedeckt. (Prager Bohemia.) Nummer 72 Silltct Zei tunz Seite 3 Haltung gewähren wird, die eminent gemeinnützige WohlsahrtSeinrichluug unserer Feuerwehr zu fördern in der Lage sein wird. Eine amerikanische Lizitation veran. staltet ber rührige StadtverfchönerungSvereln von Maribor am 8. September l. I. bei seinem großen Volksfeste im Volksgarten. Das Volksfest beginnt um 1b Uhr und wird ein Festkonzert, Tanz, Gesang»-vorträge, Sportspiele usw. bieten. Billige Autofahrten von der Gewerbeauestellung, Prcü.'rnova ulica. aus den Festplatz um einen Dinar pro Person. Der Festplatz wird feenhast beleuchtet. Der Berein lädt alle zum Besuche ein. Nebst obwech'lungSreicher Unterhaltung trügt jeder damit zur Erhaltung deS herrlichen Marburger Parkes bei. Bei Regenwetter findet daS Fest in den Prachtsälen dcS Narodni dom am gleichen T^e statt. Bei einem Eintritte von einem Dinar veranstaltet der StadtverschönerungS-verein am 8. September im Stodiparke sür seine Mitglieder ein Promenadekonzert. Die Musik besorgt die Kapelle Drava. Beginn 10 Uhr 30. Ende 12 Uhr. Nichlmitglieder zahlen zwei Dinar. Kranzersatzspende. Slait eine» Kranze« sür die verstorbene Frau Maria Suppanz in Pri> stova spendete die Kolonialwarengesellschast „Union" in Eclje 1000 # der Freiwillizen Feuerwehr. Spenden für die Stadtarmen. Der Stadimagistrat Eelje ersucht unS um nachfolgende Verlautbarung: Der Verband der deutschen Hoch« schüler in Maribor hat den Reingewinn au» der am 19. Äugust l. I veranstalteten Aufführung deS StudentenstückeS „«lt-Heidelberg' im Betrage von 2000 K dem Stadtarmensonde gespendet. Der C'llier Männer gesangverein spendete der gleichen Wohlfab^^: eimichlung 200 K aus dem Erträgnisse ' .urer Ber-anslaltung vom 8. Zuli l. I. Erhöhte Derpflegvgebühren in den Krankenhäusern Sloweniens. Vom 1. S?p« «ember on tritt eicem Beschlusse der Gesundheit«» stktion in Ljabljana zusolge solgcndr E'höhung der Spitalegebühren in Kraft: Allgrm. Krankenhaus in Ljubljina: III. Klasse 20 Dinar, II. Klasse 75 Dinar und I. Klasse 100 Dinar; v., bestätigt wurde. Gegen Zhre Eintragung haben heute Andreas Malis, Stiga Kovuiev k und Sliga Madjtrrv:i aus LowaS den Einspruch erhoben, daß Ihnen da« Wahlrecht nicht zustrht, und als Grund führen sie an. daß Sie in Ihrem Hause und in der Familie nur Deutsch sprechen, daß Ihre Kinder in der Schule auch Deutsch lernen und daß Sie daS Verlangen stellen, eine deuiiche Predigt zu bekommen. Infolge dieser eingebrachten Reklamation trat heute der ReklamationSauSschuß, bestehend auS den Ge-meindeausschußmitglieder« Stefan Peiö und Zivko Franjkoviö zusammen und erbrachte folgenden Be-scheid: Mit Rücksicht daraus, daß die Angaben An-dreaS Malis und Genossen vollständig wahr sind, wird beantragt, daß Sie aus der Wählerliste ge-strichen werden, da Sie sich als Deutscher betrachten und nicht a'.S Slawe. Gegen diesen Bescheid steht Ihnen binnen drei Tagen daS Recht deS Rekurses on den kgl. Gerichtshof in Essek zu. LowaS, den 15. August 1922. Dcr ReklamationSauSschuß: vtiga Pii* m. p. Z. Franjkov'i. m. p. Hermann Wendel in Slowenien. Wie die slowenischen Blätter melden, weilt der Frank-furter Publizist Hermann Wendel, Versasser einiger in sehr südslawenfreundlichcm Sinne gehaltener Bücher, gegenwärtig in Slowenien, wo er Land und Leute studieren will. Die slowenischen Blätter haben ihren Frankfurter Freund auf das allei herzlichste be-grüßt. So fchretvt der demokratische SlovenSki Narod: Der Jndustricllcnvecban» hat ihm ein Auto-mobil zur Verfügung gestellt, in dem er ganz Slo-wenien bereisen wtrd. Wir bitten alle unsere Ge-sinnungsgenvfsen, ihn überall, wohin er kommt, gast-freundlich auszunehmen und als herzliche» und ver-dienten Freund unseres Volkes zu begrüßen. Dcr Ljubljanaer Slovencc rannt: Wir begrüßen die beiden teueren Gäste (der andere ist der Bericht-erstatter dcS englischen Manchester Guardian Herr Jakob Alimaier) herzlich und wünschen ihnen, daß sie sich in unierer Mitte so fühlen mö^en wie in. ihrer Heimat. Wir sind auch Übeiz ugt, daß ihnen alle Kreise mit der üblichen slawischen Gasisreund-schast an die Hntd gehen werden. Slowenische Schulen in Westfalen, Die jugoslawische G?s2„olschaft !a Berit'- beim deutschen Kultusministerium vorstellig geworden und hat ten Wunsch dele gesetzt hat. Eisendahnkatastrophe. Bei Banova Jaruga sprang am 30. August ein Personenzug auS dem Geleise, wobei neun Personenwägen vollkommen zerstört wurden. Unter ben Trümmern zog man sieben tödlich Verwundete hervor. Die Anzahl der Leichtverwundeten ist ziemlich groß. Die neue Eroberung durch Deutsch-land. Die französischen Zeitungen, die noch in den letzten Tagen spaltenlang über die Segelflugversuche bei Clermonl-Ferrand berichteten, bei denen man nicht über neun Minuten Flugdauer hinauskam, ver« merken von dem deutschen Erfolg kaum die Tatsachen. Desto ausführlicher berichten die englischen Blätter über die neue „Eroberung der Luft*. Ja mit großen Ueberschriften versehenen Artikeln feiern sie die beiden jungen Deutschen MartenS und Hentzen als Männer, denen es gelungen sei. daS Geheimnis deS Segelfluge« zu ergründen. Sie gönnen ihnen neidlos den Triumph. Die Daily Mail, die den .Vampyr", das Flugzeug, in dem die beiden Siuudenflüge ausgeführt wurden, im Bilde wiedergibt, spricht von dem „Wunder des SegelnS in der Last", dessen Erfüllung sich Deutschland als gewalligen Erfolg buchen könne, und bezeichnet die neue Eroberung der Luft als direktes Ergebnis der Beschränkungen deS Friedens-vertraqeS. Dcr Manchester Guardian widmet den Sihönflügen einen langen Leitartikel und stellt u. a. fest, daß die Lustschissahrt eine umgekehrte Entwicklung genommen habe wie die Seesch'fiahrt: hier wurde erst daS Segelschiff und dann das Motor-schiff ausgebildet, dort entwickelte stch erst daS Motor« und dann daS Segelflugzeug. Ja ähnlichen aus« führlichen Betrachtungen ergehen stch Westminster Gazette und Daily Ehronicle. Der Korrespondent dieses Blattes nennt HentzenS Flug „die größte Fiugheldeutat", die je einem Menschen gelungen ist. Sport und Reoanchegeift. Die Erfolge im deutschen Segelstägwettbeiverb entlockten dem französischen Journalisten Mntrice de Baleff: in einem Leitartikel des Paris Midi die Bemerkung, der deutsche Erfolg sei eine Erniedrigung für Fi'ank-reich. Deutschland werde diesen Erfolg in Wort, Karrikalv? und Film nach Kräfte» ausbeuten und dadurch dem jenseit» des Rheiu? glimmenden Re-vanchegeiste neue Nahrung zuführen. „England," so heißt e» zum Schluß, .beherrscht da» Meer. Deutschland die Lust^ wohin sollen wir unS flachten?" Aus dem besetzten Rheinland?. Wie deutsche Brüter mc?»en, sind vor einigen Tagen m Düsseloors.OScr^N'.'.' *®ei belgische Soloaten er-morde» aufgefunden wo'tden. Trotzdem eS durchaus nicht feststeht, daß diese Tat vou deutschen Personen verübt wurde, sondern im G:gttiieil manches darauf hinweist, daß ein Racheakt innerhalb der Besotzun^Slrvppen vorliegt, hat der belgische Platz-majo> so!gende Maßnahmen gegen die deutschen ZivilPtrsone» angeordnet: l. Bon 8 U)r abends bis 6 Uljr mokge»S muß jeder Mann ») allein Jheir.»nd den Bürgttsteig verl^en. sobal» er aus » Meier an eine M^kkkp>rsouv herangekommen ist, und mindeiten's zwei Meter vomBürgersteig eutsernt bleiben; d) allein' gehen und den Bürgersteig ver-!%n, sobald er aisi 50 Meter' aki einen Wachtposten herangekommen ist, und mindestens zwei Meter vom Bürgersteig entfernt bleiben. — Wie aus Washington berichtet wird, hat der demokratische Senator Hitchcock im amerikanischen Senate erklärt, .es war« Pflicht der amerikanischen Regierung, Frankreich ^rit Rücksicht aus die »urch französische Negertruppen «m_ Rh»m verübten verbrechen die Ersetzung ist schwarzen Truppen durch weiße nahe-zulegen. . "-Sport. Athlettklportkiub «elje »7 Primori^ Ljubljana 2:1 (2 : 0) Die Athletiker kneten einen einwandfreien Sieg er-ringen, der ulio höher einzuschätzen ist, al» Primorje sich um einig? Klassen seit dem letzten Spiel gegen Aihletlk verbessert hat. Die Mannschaft ist hart, aber durchaus fair. Ihr bester Mann war der Mittelläufer Birfa. Von den Athletikern spielten einige unter ihrer Fornr. 'Der beste Teil war die Verteidigung mit Neme» im Tor. Schallecker wird von Spiel zu Spiel bester. Kühn ist trotz seine» Arbeitseifers kein Mittelläufer, dazu fehlt ihm Kopf-spiel und Uebersicht. Blechinger und Janeschitz sind noch viel zu weich. Ersterer künstelt viel zu lange mit dem Ball herum, letzterer gibt ihn zu schnell ab. also Dinge, die man sich im zweiten Spiele längst hätte an- oder abgewöhnen können. Krell war al» Mittelstürmer einige Male zu langsam, Därschmled zu laut, Stoschier verfiel in seinen alten Fehler, den Ball erst bei der Ecke abzugeben. Er brachte ihn wohl, so oft er ihn bekam, an der Seitenlinie bis zur Ecke, die? ist jedoch nicht der Zweck eines guten FlügelstürmerS. Mehr al» drei Bälle hat keiner der beiden Flügel verwendbar vor» Tor ge-bracht. Da» Spiel war jederzeit offen. Die Tore wurden in der ersten Halbzeit durch zwei scharfe Schüsse von Gradischer und Därschmied erzielt. Schiedsrichter Herr Och» vorzüglich. Der Besuch ließ zu wünschen übrig. Tüchtiger Gerber gesucht gegen gute Entlohnung eventuell Beteiligung zur Errichtung und Leitung einer mittleren Lederfabrik in einerlStadt Slavoniens. Die Fabrik soll erzeugen: Sohlen, Opanken, Leder, wie auch Kalbsleder. Ausführlich» Offerte sind zu richten air die Verwaltung des Blattes unter .Tüchtiger Gerber 28202*. Vereinigte Zagreber Oarmindustrie Antolkovic, Serttf & Comp. K.-G. Zagreb, Ganduliöeva ulica 4 Telegramme: Darmus Telephon Nr. 15-37 offeriert aus ihrem Lager gesalzene Schweins- und Schafsdärme. ;Tff jär «SttSL . f isL? 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Marie Sirowatka, Gattin JmIIbb Sirowatka, Sohn Karoline Sirowatka, Anna Sirowatka, Schwiegertöchter Hildegard Sirowatka, Enkerl Singer-Nähmaschine tadellos erhalten, ist preiswert zu verkaufen. Zu besichtigen im Speditionsbureau der Firma Pell<5, Celje. Schweine 2 tragende Sauen, 6 einjährige Zuchtschweine, 10 Ferkel, werden Sonntag den 10. September um 3 Uhr nachmittags stückweise an den Meistbietenden versteigert. Gutaverwaltung Neukloster, Sr. Peter v Sav. dolini. Seit vielen Jahren verschreiben die Aerzte mit bestem Erfolge bei schwachen Personen den Eisen li&iligeu llein des Apothekers Piccoli in Ljubljana. Aufträge werden prompt gegen Nachnahme ausgeführt. tUHMKKUBBHnW Selbständige feine Köchin bessere fleiseige Person, wird neben Stubenmädchen zu kleiner Familie ab 16. September gesucht. Gute Behandlung, standiger Posten, Lohn 1000 Kronen. Sofortige An-triigo an Alma Zunie, Advokatensgattin, Xoya üradiika. Slavonien. 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