^ 39, 3Nittmoch aill l8. Mnmr l863 Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tllglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir gnnzjnhrig 11 fl., halb-Mrlg 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., haloj. 6 fl. Mr die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 tr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl.. halbj. 7 st. 50 lr. InsertloNSgebühr fi!r elne Garmond-Spallenzeile oder den Raum dcrsclbm, ist für imalige Einschaltung 6 lr., für 2maligc 8 tr., für 3malige 10 lr. u. f. w. Zu diesen Gebühren ist noch der IusertionS - Stempel per 30 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 st. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 kr. für 2 Mal und 90 lr. für l Mal (mit Inbegriff des InsertionöstcmpelS). ^^^^v^vß/v^ ^?VH^^!!^. Amtlicher Theil. 3c. k. k. Apostolische Majcstat l'abcn mit Aller-böchstcr Entschließung vom 29, Jänner d. I. dem Anton He sky in Zcngg die Annahme des ihm ver« licbenen'Postens eineS königlich schivcdisch - norwcgi« scheil Vize-Konsuls allcrgnädigst zu bewilligen geruht. Das Ministerium für Handcl und Volksivirtb< schaft bat dic Wiederwahl des Moift Vita Incur zum Präsidenten, nnd des Vincenz Zatta zum Vizc>Präsidcntcn dcr Handels« und Gcwcrbekammer in Padua für das Jahr I8(i3 bestätigt. Nichtamtlicher Theils Die Gemeinderathswahlen. Vaibach, 17. Februar. In der letzten Sitzung des Gcmcinderaths wurde die statutengemäße Auslosung eines Dritlhciles dcr Gemeindevertretung vorgenommen; cs war das die Einleitung zu den im Monate März vorzunehmenden Neuwahlen, Das Resultat dieser Auslosung haben wir bereits blkannt gegeben, und es ist nun an der Zeit. daß sich die wahll'ercchligtc Bevölkerung Laibachs f dic Neuwahlen vorbereite. Drr erstc Walilkörper hat dießnial zwei. der zweite Wahlkörpcr drei. der dritte Wahllörper fünf Gemcindcräthc zu wählen. Es kommt nns nicht in den Sinn. über die ausscheidenden Gemrinderalhsmitglicdcr irgend ein lw theil fällen zn wollen; so lvcit wir die Thätigkeit dcr Gemeindevertretung verfolgten, haben sie alle volles Recht auf den Dank der Bevölkcruug. drnn sie haben Fleiß und guten Willen gezeigt, die Interessen dcr Gemeinde zu wahren. Aber auf Fleiß und guten Willen allein kommt eS nicht immer au, und wenn vielleicht einige dcr Ausscheidenden em neues Man« dat anzunehmen sich weigern sollten, und die Wähler genöthigt würden, nach anderen Vertretern zu suchen, so wollen wir sie ermähnen, nur solche Männer zu wälilen, welche neben dem Fleiß und guten Willen auch richtige Anschauungen uno namentlich dcn Much daben. ilirc Anschauungen und Grundsätze zur Gel« tnng zn bringen. Woran wir aber dic Wählerschaft besonders mah« ncn wollen, ist, daß sie ja dcr Wahlurne nicht ferne bleibcn möge. und im Vertrauen daranf, daß schon die rechten Männer auch ohnc ihr Zuthun gewählt werden, etwa ihr Recht nicht ausübe. Einmal aus dem Grunde, weil es doch möglich sein kann, daß dnrch ihr Wegbleiben dic Wahl anf Männer fallc. welche nicht geeignet siud. für das wahrc Wohl, für dic Internen der Stadt zu wirkcn; dann aber auch aus dem Grunde, weil das Wahlrecht ein so wich» tiges ist, daß dcr Wähler unter allen Umständen es sich wahren, cö ausüben soll. Nach dcr größeren odcr geringeren Betheiligung bei dcn Wahlen beurtheilt mau den Geist des Gcmcindelcbcns. bcmißt man dic Fähigkeit znm Sclfgouveruemeut, das Recht anf Antonomie, Durch dic Bestimmung. daß jährlich ein Drittel dcr Gcmcindcräthc ausscheidet und Neuwahlen vor» genommen werden, soll unserer Ansicht nach dcr wabl» berechtigten Bevölkerung Gelegenheit geboten sein, im« mcr wieder Männer des Vertrauens iu die Vcrtrc» tung dcr Gemeinde zu bringen und so den Gemeinde« rath in lil»eral'proglcssiol'r Weise zu läutern. Prüfet Alles lind das Veste behaltet — kaim man dcn Wählern zurufen, wenn sie sich anschicken, an dic Er» gänzung dcr Gemeinde «Repräsentanz zu gehen und zn diesem Bcbufc in Erwäguug zieben, welche von dcn ausscheidenden Gcmcinocrälhcn einer Wiederwahl würdig scicn. Hoffen wir, daß das Resultat von der Bevölkerung als cin glückliches gepriesen wird. Der Aufstand in Polen. Vou dcr polnisch - russischen Grenze wird der «Vr. Ztg." geschrieben: Dic Gcfangennehmung eines Hauplagitatorö dcr polnischcu Bewegung, des Ban. bcnfnhrcrs Leo Franlowski, in dcr Gcgcnd von Za< wichost bestätigt sich, und cs dürftc dic Mittheilung von Interesse sein. daß Frankowsli ein jüdischer Deutscher. Namens Frank. Schwiegersohn dcö in Haft befindlichen bekannten Epstein ist. — Es bcstä« tigt dic Thatsache immer mehr, daß die großen Grundbesitzer in Polen sich dcr Bewcgnng fernhalten. — Dcr Graf Walcwski, dcr Schwager cincs dcr Söhne Wiclopolski's, wcilt gegenwärtig in der Nähe Brcslau's. nachdem cr sich ans Russisch«Polen gc« fiüchtet. Dic Aufständischen habcn scin Schloß. Scheu« ncn und Stallungen verbrannt, Rindvieh nnd Pfcrdc abcr als Beute fortgeführt. Aus Berlin telegraphirt man dcr „K. Z." : Briefe aus Warschau mcldcn, Graf Strajnowski babe mit 3000 Insurgenten in Rawa cine provisorische Ncgierung prollamirt. Die Entlassung des Generals Baron v, Korff. Adjutanten dc^> gleichfalls entlassenen Generals Nainsay, ist wegen Differenzen mit dcm Marquis Wielovolski erfolgt. General Kryzanowöki wird jctzt als Nachfolger drs Generals Namsay bc< zeichnet. Lowicz soll. von dcu russischen Trnppcn iu Brand gesteckt, in Flammen stehen. Nawa liegt im Warschauer Gul'ernium. an dcr Rawka, südlich von dcr Eisenbahn-Station Skicrnicwicc. Lowicz in Ma« sowicn. südwestlich von Suchaczcw an dcr Bzura, und hat 7000 Einwolmcr. lebhaftes Fabrikswcscn. Kolle« giatstift, Prilstcr'Kolleginm, Gymnasium und Schul« Llhrer'Scminar, Schloß, schöne Kollegiat'Kirche und Klöster. Ans Dresden schreibt mau eiucm Berliner Blatte: «Mehrere Zeitungen haben gemeldet, daß das polnische Reuolutions.Comit''' seinen Sitz in un« serm Dresden habe. Ist nun auch diese Meldung nicht gerade buchstäblich zu nchmcn, so ist sic doch auch nicht, völlig aus dcr Luft gegriffen, Wic man sich hicr in untcrrichtctcn Kreisen erzählt, ist nämlich der sächsischen Ncgicrnng vor nngcfäbr drei Monateu iu der Tbat eine Anzeige zngcgangeu, und zwar aus London, daß in Dresden sich aufhaltende Polcu mit dcm Plane zu einer Rcvolutioniruug des König« rcicheS Polen beschäftigt feien. Herr v. Beust soll /eullletoll. Wielopolsli nnd Zamoyski. In dcr „Nevul> (!<»8 "'aten gehörten dcr Maiquis Alc^auder Wielopolski und der Graf Andreas Zamoliöki; jener 1803. dicscr ^00 geboren. Wiclopolöki ging nach Londou, Za« moyski nach Wicn. Wiclopolski setzte in einem Schrei« beu an Lord Palmcrstou die Gefahren auseinander, welche das Anwachsen der russischen Macht für das übrige Europa hätte; die Wiederherstellung Polens sei uicht bloß cin Gebot des allgemeinen Rechtes, sondern ebenso dcr politischen Klugheit; eine gemein« same Vorstclluug der Großmächte könnte dem Blnt« vergießen Einhalt thnn; freilich würde dicsc Vorstel< lnng und ibr Erfolg Rußlands Stolz lräüken. aber Rußland würde dann anfangen, ft-ine Größe iu der Ausbeutung scincr reiche» inneren Hilfsquellen zu suchen, zu seinem und Europa's Hell. Oesterreich würdc seine», Bruchtbeil von Poleu ohue großes Sträuben berausgcben und wag Preußen beträfc. so müßte es schließlich dem von Nnßlnnd und Oesterreich gegebenen Beispiel folgen. Wielopolsli schrieb und sprach mit lebhaficm Fcucr, mit bcwundcrnngswcr< thcr Logik uno Gcwanolheit — abcr cr schrieb und sprach vcrgebrns. Zamoyski crging cs nicht'besser; nnr halte er mit noch größeren Widerwärtigkeiten uud Schwierig, keilen zu kämpfcu. Zunächst mußte cr auf dcm Wege uach Wien zwei odcr drei Sanitäts Cordons passircn. dic Oesterreich wohl weniger vor der Cbolcra, als ^or dcr Rcvolntion schützen sollten; die Weichsel pas« M'lc cr durch eine Furt. ohnc schwimimn zu können, seine Depeschen im Hutc tragend; er entschlüpfte dcn zahlreichen Polizcibeamtcn in Galizien und Ungarn, kam nach Wicn. ohnc entdeckt zu wcrdcn und crlangtc dci Mctlcruich eine Audienz, ohne seinen Namcn zu ucuueu. Mcttcrnich. der keinen dircktcn polnischen Abgeordneten cinpfaugcu wollte, plauderte auf das Bereitwilligste mit dcm lebhaften jungen Manne, der frei und offen zu sprechen wagte, wic man sonst nicht sprach; cr empfiug ihn öfter und gern — abcr cr that erst Etwas, als cö zu spät war. In Wien verwies mau Polen auf London und Paris, in Paris auf Wien uud London, uud in Loudou sagte mau unvcrholtn: cs ließe sich Nichts thun. Warschan fiel uud es begannen in dcm unterjochten Lande die Härten eines Systems, welches Polen für ewig ohnmächtig inachen sollte. Man bat das System oft geschildert, nnd man ist immer erschüttert gewesen von dcr uner« bitllichen Härte einer Politik, welche Tausende von polnischen Familien uach Slbirien und nach dem Kau« kasns schleppte; abcr dicse Wutl» in dcr persönlichen Verfolgung ist nnr der dramatische Tlieil dicscr Nc« gicrnngsart und ihre Außenseite; viel charakteristischer ist die Ansdaner dieses Regiments durch einen Zrit< räum vou 25 Iahreu iu einem Lande, das sich in völliger Anftösnng befand, das sich nicht rühren, sich mit seinen eigcncu Interessen uicht beschäftigen, nicht dcn geringsten moralischen odcr materiellen Fortschritt machen, sich nicht unterrichten, ja nicht einmal scinc Sprache pflcgcn konnte, ohne in dcn Verdacht einer angezettelten Verschwörung zu kommcn. Bci dicscr Sachlage war natürlich in der Gesell-schaft eine politische Fortentwicklung uninögl^ch. am allcrwcuigstcn abcr einc gesetzmäßige; cs blühte die Zeit dcr Verschwörungen, aber dicsc Verschwörnngen waren nur dcr Widerhall des allgemeinen Leidens dcr Nation und dic Angeklagten uud Verurthciltcn waren nur um Weniges schuldiger, als jeder ruhige Bürger. Die Verschwörung an und für sich war übrigens in t5s von dlcscr Meldung sofort dcm hiesigen russischen Gesandten Anzeige gemacht, jedoch zugleich auch die Erklärung beigefügt habcn, daß damit für ihn die Sache erledigt erscheine, da er (Herr v. Vcnst) weder geheime Polizei treiben könne, noch wolle, diese auch übsrliaupt nicht opportun erscheine in einer Zeit, wo die Großmächte selbst der Revolution offizielle Anerkennung zu Theil werden ließen. Die hiesige russische Gesandtschaft hat, wie mau hört, nicht un» terlassen, diese Nachricht sofort nach Petersburg zu berichten; dort aber scheiut man von den Mitthci« lungcli der sächsischen Regierung keine Notiz weiter genommen zu haben, und lcplcrc hat sich natürlich ihrerseits nicht veranlaßt sehen kö'nneu, die jent allcr« dingo schr zahlreich hier anwesenden Polen polizeilich überwachen zu lassen, wenigstens ist kein einziger Fall bekannt, der auf eine solche Ueberwachung schlic» ßcn ließe." Der „Czas" meint, daß die (in unserm letzten Vlattc mitgetheilte) Augabc seines Wiener Correspon« dentcn über die Noten Englands an dic Cabmcltc uon Pcteroburg und Berlin nicht wörtlich zu ucbmcn sei. Ucbrigcus handle es sich hier nicht nm die Form der englischen Note, sondern nnr um die Intervene tiou im Wcgc der ausländischen Diplomatie. Dic beiden Noten Englands seien vielleicht nichts anderes, als cine unmittelbare Beantwortung des bclauntcn Artikels dcr „Norddeutschen Zeitung". Wie aus Lcmbcrg geschrieben wird, sollen poli« tischc Beamte der russisch-polnischen Grenze entlang cxponirt werden, um dic Organisation eineö Grcnz-kordons zu übernehmen. Derselbe soll aus ucrstärk-tcu und um die Hälfte vermehrten Gendarmerie.Po» stcn bestehen, wobei dic angrenzenden Dorfgemeinden zugleich durch Sichcrheitswachcn mitwirken werden. Außerdem sollen dic an der Grenze gelegenen größc^ rcn Orlc und Städte Garnisonen erhalten. Oesterreich. Trieft, 16. Icbrnar. In dcr heutigen Muni» zipalsihung wurde Conti mit :N Stimmen zum Po« tcstcl wieder gewählt. Advokat Basscgio hattc 21 Stim-inen; zil Vize Präsidenten wurdcn gewählt: Joseph Morpurgo und Passcggio. Conti crllärtc die Wahl unnchmln zn wollen, wenn nicht seine Vcrseyung nach Innsbruck im Wege stände. Hierauf beschloß der Stadlraty ein Mcmoirc an den Staatsministcr zn richten, um die Bestätigung Conti'S zu rrivirken. Krakau, 17. Fcbr. Gestern rückten russische TrnMN in ^tichalomcc cin. Frankreich. Aus Paris wird über ciuc Polcn'Dcmoustration geschrieben: Hcntc (12.) fand im Quartier ^atin eine Demonstration zu Gunsten Polens Statt, 12, bis 1500 Studenten, die dcr Vorlesung Saint Marc Glrardin's angewohnt, wollten sich nämlich nach dcm anf dcr Insel St, ^onis gelegenen Hotcl St. Lambert begeben, wo bekanntlich die Fainilc Czartorysli wohnt. Anf dem Wege nach dem Hotel ertönte vielfach dcr Ruf: „Vivo ill l'lilußlw!« Auch einige bieder wurden angestimmt. )n der Nähe des Hotels stieß dcr Zng, der sich bedeutend vergrößert hattc, auf cinc Abtheilung Polizci'Agciilcn. Mehrere Vcr« Haftungen ficlcn vor, und die Ncbrigen zerstreuten sich. Man hofft, daß die Verhafteten nicht langc im Gefängnisse bleiben, da im Grnndc genommen die Nnhc nicht gestört wurde, und man nur cine fried« liche Demonstration beabsichtigte. Vorsichtsmaßregeln wurden von der Polizei aber doch ergriffen. Ein Pariser Korrespondent der „Ilwcpcndancc" erfährt durch cinTclegramm die Ankunft Microülawüli's an dcr polnischen Grcnzc. Derselbe soll den Oberbefehl über alle Aufständischen übernehmen. Derselbe Korrespondent versichert, daß viele jungc Lcute von Paris und London, sowie von den deutschen Univcr-sitäts'Städtcu abgereist sind, um sich dcm Aufstaus in Polen anzuschließen. Mau gcbe ihnen lciuc Pässe mit, lassc sic abcr bis an dic Grcnzc unbehelligt zichcn. Neueste Rilchlichlcn und Telegramme. Vcrliu, 16. Fcbr. In dcr heutigen Sitzung dcö Abgeordnetenhauses beantwortet Hcrr u. Bismart' dic Interpellation poluischcr ^)iitglicdcr. Dcr Minister crtlärt: Der Zweck dcr polnischen Vcwcgung sci dic Hcrstcllnng dcs Polcnrcichcs womöglichst iin frühcrcu Umfange. Abgcschcn von dcm cocntncllcn Ncsultatc muß dcr Aufstand das dicßscitigc Staatöintcrcssc affi-zircn. Es licgcn amtliche Anzcigcn uon Bestrebungen, den Anfstand auf prcußischcm Gcbict für dcn günstigen Angcnblick uorzubcrcitcn, vor. Dic Ncgicrnng vcnrant dcr Trcnc dcr Hichrzahl dcr polnischcn Unterthanen, ist abcr verpflichtet, sic zu schützen gcgcn dcn Zwang nud Verführung, wic dicscibcu im ilonigrcichc Polcn gcgcil Bürgcr und Bauern von dcn Emigraulcu, dcm Mcm-Adcl und cincm Theile dcr Gcistlichtcit gcübt wcrdcn. Die ^Iccgicruug ist entschlossen, ülicrall, wo dic öffentliche Sichcrhcit czcfährdct ift, aUc Mltlcl in durchgrcifcudcr Wcisc auznwcndcn. Verlin, 10. Febr. Ein Leitartikel der hcutigm „Norddcutschcn Zcitnng" sagt: Die preußische Iutcr--vcution habc bcgouucn, dnrch dcn Beistand, wclchcr dcn rnssischcu Truppcu gclcistct wurdc. Eiu Einrücken wcrde nicht beabsichtigt uud würdc auch cincu Vcrtrag erfordern, uon dcm ciustwcilen Nichts verlantc. Graf Russell habc sich vorsichtig wcdcr für noch gcgcn dic Intcrvcution ansgcsprochcn. Vreslau, 10. Fcbr. Daö heutige Mittagblatt dcr „Brcsl. Ztg." meldet: Ein Kürassier - Regiment ist heutc nlittclst EMzugcs au dic Grcuze abgegangen. Ein Theil dcr übrigcu Garnison folgt Mittwoch. stew-Aork, 5). Febrnar. Vanks Ercpcdition hat Ncw'Orlcanö verlassen, man glaubt sic sci uach Port Hudson bestimmt. Drr Nnionskongreß hat das dic Ncgcrbcwaffnnng betreffende Gcseß mit 80 gegen 5)4 Stimmen axgcnommcu. Das Bombardement von Galveston dnrch dic Unionisteii hat resnltatlos begonnen. Dcr General dcr Konfcdcrirtcn Magrndcs ciklärlc dcn Hafcn von Galvcston für den Handel dcr befreundeten Natio-nen geöffnet. Fünf Schiffe der Konfcderirtcn griffen das Vlokadegcschwadcr uon Charleston an und uer-senkten einige Schiffe. Charleston war am Z. Fc< bruar wieder vollständig blockirt, cin Angriff wirb stündlich erwartet. Drr Unions-Senat verwarf den feindlichen Antrag gegen die französische Expedition ! in Mexiko. „Juristische Gesellschaft" in Lmlmch. Tagesordnung der XX! Versammlung, wclchc Freitass am 20. Februar lttlüt um tt Uhr Abende im Gcsellschafts« lokale (Sal cndcrg assc Nr. l9l>, ll. Stock) ab« gchaltcn wird. 1. Lcsnng dcs Protokolles der XX. Vcr. sainmlnng. 2. Herr Vizepräsident v. Strahl: Entgegnung auf das Manuskript «Bemerkungen znr Broschüre über den inkamerirtcn Provinzialfond Krains". .'». Herr Finanzkoiizipist v. F o r m a ch e r: Kritische Vcmcrlnugcn über das nelic Gcbührcngescy. 4. Vcschlußfassnng übcr dic nothwendigen Ein« lcitungcn iu Bclrcff dcr bevorstehenden Gcncralvcr-sainmlung. ^'mliach am 17. Ielnunr 18C3. Vom Präsidium der juristischen Gesellschaft. dcn Angcn dcr Behörde nur eine gcwissc Erschiverung bcs Vcrbrcchcnü; das Hauptvcrbrcchcu bestand cigcutlich dariu, daß die Polcn nicht anfhören wollten zu cxi< stircu. Daher breitete die russische Verwaltung übcr Polen cin Netz, das alle Bewegung crstickeu sollte, uud das 25 Jahre laug fest uud fester angezogen wurde. ,^..,, Die LcistnngSfähiglcit cincr Nation, wic eines Indivionums, zeigt sich vornehmlich in der Kraft, mit wclchcr schwere Lcioen ertragen und überdauert werdcu. Troß all' dcr Plackcrcicu zu leben, uon der großen Niederlage uou 16^1 sich zu erholen, den dunklen Maschen dcö feindlichen Nchcs sich zu entzichcu, den Umständen Ncchnung zu tragcu, ohuc sich völlig aufzugeben — daS war dic Aufgabe, die nun entstand. Zamoyski und Wiclopolski gehörten zu Denjenigen, die nicht auswanderten. Zamoyeki wollte in dcm Lande ansharren, daö cincr fest nmschlosscncu Festung glich, ohnc Vcrlchr mit dcr Allßcnivclt, ohne Ver-ständigung mit den Mitgliedern seiner Familie, die ausgewandert waren; als er sich von seinem Bruder, dem General Zamoysli, trennte fieser ging nach Paris), da wnßte er, daß für Jahre der Einc selbst lein Schriftzeichen dcs Andcrcn zu Gcsicht brkommcn würdc: es war die Abfperrnng in ihrer starrsten Strenge. Abcr in dieser Absperrung begann eine inncre Wieder» gcburt; man hörte aus. Träume für Wahrheiten zn nehmen; man enthielt sich aller ohnedies vergeblichen Verschwörungen, um sich praktischen Arbeiten zu widmen; man übte sich in der Thätigkeit, in dcr Gc?ulr>, iu dcr Sclbstrntsaguug. Niemand war mchr gccignct, dcr Führer in dicjcr That dcr stillen inneren Wiedergeburt zu sein, als der Graf Zamoyski. Durch sciue Familie seit Iahrhnndcricn mit dcn hervorragendsten Momenten der polnischcn Geschichte verbunden, war er cincr dcr natürlichen Repräsentanten dcs Landcö; scinc wissenschaftliche Erziehung in England, in Frankreich und in der Schweiz unter Leitung dcs Generals (damaligen Kapitains) Dufour halte ihm cm lebhaftes Interesse für den Fortschritt cingcfiößt; vor 1830 dcm Ministcrium des Innern als Direktor dcr Ablhcilnng für Ackerbau uud Handel attachirt und währeud dcr Revolution selbst (bevor er scinc Mission nach Wicn antrat) cinc lnrzc Zeit Minister in dicscm Departement, hatte er dic materiellen Interessen des Bandes lcnncn gelernt Icpt begann cr zuvördcrst anf seinen Familieugütcrn cinc methodische Emanzipation der Bauern; er bctricb dic Errichtung von Dorffchnlcn; cr organisitte spätcr cinc rcgclmäßigc Dampfschifffahrt auf der Weichsel, um die'Beziehungen Galizicnö und dr6 Großhcrzog-lhums Poscn zum Königreich cngcr zu knüpfen, grün-rctc Hanoclskompaguieu uiw einc Agrar.^rcdltauüall; wcnn bei diesen Untcrnehmnngen am Ende des Iah. res die Dividenden fehlten, dann half er mit seinem Privatvcrmögcn aus. Er kam in Folge dieser Thä> ligkcit natürlich in die maunigfachstc Berührung mit den russischeu Behörden, abcr nie verstand cr sich dazu. das bereits ticf cingcwnrzcltc System der Bc. stechnng nachzuahmen; seine Associe warfen ihm oft vor, daß er Tansendc verliere, wcil er nicht Hunderte geben wollte: — er bestand immcr mit gleicher Ent schicdenhcit darauf, man müssc vor allen Dingen sciu Recht verlangen und selbst nur dem Ncchlc folgen. Die IctUc Idcc bci allen jcncn Untcrnchmungcn war die, das i'and ans seiner Unthäligkcit zu erwecken und dasselbe daran zn gewöhnen, daß rs sich mit feinen Interessen beschäftige. Gewiß fa«d er mannig, fachc Hlinmungcn: d,e Polcn warfen ihm vor, dak er dcu Sinn für polilischc Nationalität ersticken wolle durch Versenkung in rein materielle Interessen; und die Iinsscu, die sich damals von der Tragweite sci. ncr Unlcrnchmnngrn noch lciuc Rechenschaft geben lountcn. waren doch mißtrauisch und hmdcrtcn dieselben, schon darum, weil sic den Vcwcls fnr eine unabhängige Thätigkeit gabcn. Bis znm Jahre I«55> mnsitc seine Thätigkeit in dcn engen Nrciü cingcschränkt blcibcn. Dcr Thron^ wcchscl brachtc cinc Erleichterung dcs schwer auf Polen lastenden Druckes, aber im Grunde war dic Erlcichtcrung kcinc bcdcutcndc. «Man erkainltc," sagt Wiclopololi in scincr Denkschrift, «dic Nothwcn» digkcit cincr Reform dcs öffentlichen Unterrichts, der böhcrcn wissenschaftlichen Anstalten und dcr akadcmi' schcn ^ursc; aber dic Mcnschcn dcr Zwischcnträgrr-statiou, die, an daö alte System gtwöhnt, überzeugt waren, daß uns zu viel i^icht zur Revolution führc. hintcrtricben die beabsichtigten R'cformcn. Statt dcn öffentlichen Unterricht zu organisireu. überredete man den GcseNgcbcr. daß cs besftr sci, das Gebiet dcrjc» lugcn Stuoicn zu beschräilkcn, welche Idealisten und Anarchisten schaffcn, n»d lieber reine Industrie» und Handclöschnlcil zu gründen. An Stelle cincr Universität, die in dcr Gesellschaft größere Bildung verbrci-tcl hättc, errichtete man an den philologischen Gymnasien einen bcschränktcu Knrsns für Rcchtslcbrc; und um für dic Gcfundl'cit dcs mcuschllchcn Körpers zn sorgcn, grünoetc man cinc Akaocmic dcr Medizin. Die Jugend strömte schaarcnwcisc iu dicselbc — und in zehn Jahren hätten wir cin starkes ärztliches Pro« letariat, sonst wcdcr Höhcrc Bildung uoch Talcute gehabt!" Es war immcr dic altc Politik der nothwendigen Förderung der unmittelbaren matcricllcn Interessen, aber zugleich der Verhinderung allen geistigen Em» Vorkommens zn Gunsten dcr politischen Knechtung, Es gab übrigens cincn Moment, in welchem die dunkle aber ausdauernde Vewcguug. wclchc vom Grafcu Zamoyski angcrcgt worden war, ein Organ besaß, unscheinbar nnd einfach, wic sie sclbst, cin Journal: «Jahrbücher der ^andwirthschaft." Es cut-wickcltc sich ans diesen» Unternehmen cinc «l.'andwirth-schaftlichc Gesellschaft". Anfangs bestand diese aus Mitgliedern dcr Redaktion und Hilfsarbeitern dcs Journals, abcr bald erweiterte sie sich nnd wurde cinc Macht, wor wclchcr dcr Marquis Wiclopolski, ?cr sie fpätcr auflöste, zurückschreckte, wic vor d?m plötzlich aufgctauchtcu Schreckbildc dcs Vaterlandes. Es war klar. daß einc so nationale Vercinignng nicht improuisirt scin konutc; war auch dic Entstehung dcrsclbcu dunkel, begriff man namentlich nicht glcich dic Organisation dcr raschen Verbreitung, so war cs doch offenbar, daß die Bewcguug bci dem Errcichtcn nicht stehen blcibcn würdc. Der Graf ZamoM wenigstens zweifelt nicht daran; cr hattc ^arbeitet ohnc'schlaue Berechnung, ohuc intrigante Konspiration, ohnc dcn pcrsönlichcn Ehrgeiz, dcr cinc Rolle spickn will — abcr indem cr sich zum Ausgangs« puukt der sozialen Wiedergeburt machte, wurde cr ohuc scin Zuthun Mittelpunkt allcr politischen Hoffnungen uud Bcstrcbungcu, Druck lw,5Verlag uon Ignaz v. Klrinmayr st Fedor Vamberg. — Vcrautwortlichcr Ncdaltclir: Ignaz v. Kleinmayr. Anhana zur Laibacher Aeituna. Vl^vll'nl^^il-jit Wien, 16. Februar (Mitlas !'/. Uhr.) (Wr. Zt>i ) Die Völfc war im O.NIM sehr srst und inzbcsoiidert für 18«0er Lose jUttlstl^ glimmt, die bei großcr .ssauftust Vm^ilUl. ll«)!. u»l lübc>t der Ri'lckg.nig btdcutciid. 9l»rdbahu-Attiln beliebt, V,u,'-Älli,ü »m ciii paar O,l!re„ klüger Frcmdc Valütni vi«,'t und »m '/.^'/, wohlfeiler zu habcu. In Dukaten tin starkes Geschäft. Trotz M'ßcrm BibarseS schließ.» sie gegen Samstag d^'ch »^ch um 2 kr. billiger Geld schr fliissl^ ^»eftclltlichc Schulo. ^V. dc° Kla-ilc^ (siir 100 st,) («clv Wan In üsterr. Wahriiüq . ;» 5"/, <.^»,10 «^».^Ü b'/, Anleh. v. 1^i!l mit Niickz 94.30 !'4.5>0 detto oh»c Abschnitt 1802 . 9530 92,40 Vtatwnal-Nülehlu mit Iäimtr-ttmipoi,« . „5 7« 81«l) 81 3U National'Aülchcn mil April-Coupons . . „ 5 „ 82 - 8210 Victaliqucs....., 5 „ ?ü.^ ?ö 90 detlo mit Wiai-l^nP. ^5^ 75.95, 76 10 detto.....„ 4z„ ^),7>') 06- mit Verlosung v. Jahre 1839 15-'>.50 15>4 - ., „ 1851 9250 9275 , „ 1800 zu 500 st, . 9360 9380 zulOUfl. 9.) 30 95 50 Como » Ncnltiisch. zu42 I..H^,t>. 16 75 1?.— ». der HrmUänder (sür 100 si.) Grunde» tlastUtigslOl'li^atione,!. Vllt^cr-zDc^erreicd . . zu 5"/, 87 75) 88 - l^l-ld Wart, Ol'.-Ocst. n„d Salzb. zu 57, 84,25 84 75' Aohmen .....5„ 8 l>675 Steicrmars.....5 ., 87 75 ^,— Kärnt., ^rain n Küsl, 5 „ —, —------ Uähnn u. Schlesien . 5>„ 87.— ^j^ .. Ungarn......5„ 7490 75 U» Tem. Aan , .ssro. u Slav. 5 „ 73.50 ?I>.?5 Oalizien.....5„ 73.— 7325 Tiebenl'. u. Vukow. . . 5 „ ?2.50 ?^j — V>,l>l!aiuschts Aul, 1859 5> „ 93.— 94.-- Aktien (pr. Glück). Natimialbaul...... 813.— 815,- ,ftr.dit At,s<«lt ali^„ssa.I-i.'!ldw.-Vabnz.200fl. ^M. m. 180 fl. (90"„) (5i»z. 216.75 217.25 Ocü. Dc'».'D.>l>N'ssch,-Gcs.'--.^l 429.— 430.— Oeilcrreich, ^Ir".)d i» Trieft 8 ^ 238.— 240,— Wiener Damps,».-Mt.-Gcs.^V 39^.- 395.— geller Ketleübriicte» .... 400.— 402,— Bö!,m. Wl'a!,n zu 200 fl. . 168.25 168.50 Tl).!!:bah»-Ältt«n 200 fl (5. M. m. 140 st. (707«) C'mphlnng. 147.— —.— Pfandbriefe (sin 100 fl.) National Sjäh.v. 1.1857z 57. 104.50 104,75 dank auf 10 „ dctlo 5 „100 50 101.- C. M. u.rloSbarc 5 „ 90,^5 90 50 illatioualb.aufö. W verloSb. 5 „ 8>i 50 86 70 Htose (Pcr Stück.) Kred.-Nnsialt fnr Hande! u Gew. zu 100 fl. ost. W. . . . 136.20 130 4^) Don -D«mvls.-O. z« 100 fl. (§M. 93.75 100.25 Stadtgem. Ofc» ., 40 ., (5. M. 36,50 3?.— Werhazl) „ 40 „ „ 95.- 96- Lalm 40st,^'stW 37 25 37,75 Geld Ware Palffy zu 40 fl. CM. . Z8.5U 39.— Clary „40., „ . 36.- 3650 St. Oeuliis „ 40 „ „ . 36 75 3?.— Wiudischgräh „ 20 „ „ . 2l.75 22.25 !lr>albfte!!'> „ 20 „ „ . 23.75 24,25 Keglcvich ^10.....17— 17 25 Wechsel. 3 Monate. Geld Vrilf. ?ll,^b>irg für 100 fl. südd. W. 97- 97.l.'0 Fran'surt a. M. dctto 9710 97.25 Hamburg für 100 Mark Vanko 86 10 86.25 London ,ü> 10 Ps. Sterling . 114.90 115 10 Paris für 100 Franks . . . 45 45 45 55 Cours der Geldsorlc«. Gclo Wa» .rlmr M>3. Effekte». , aUechsel. 57„ MetalliqueS 75.95 ! Silber.....114 35 5'> N«t 'Aul. 81,85 London .... 115. Vankaltien ... 811 ,i H.k.Dulat,« . 551'/., Kreditattien . . 220.80 ^>!___________________________ ^Llbgang der Mallepost von Laibach: uach Villach; durch Olierkraiu, OdlMrntcn, lii^ Pillach, daim Ärixcn, Salzlnnsz, Tirol, Schweiz, Italian, Wcst-dmtschlllud — täglich ilüi 3 Uhr Nachmittags. „ Klanenf >i r t ilbcr ^raiulnnq, Neiimarltl :c. — täqlich früh 4 Uhr. „ Neustadtl, Sciscubcrg, Nasssüfuß, Mötlling ,uid Tschlrncinbl — täglich Abmds 5 Uhr. „ Eilli, Eaniulftost, über Podftttsch, St. Oswald, Franz, St. Pttcr — täglich frilh 6 Uhr. ,. Gottschee, Bolcüpust, übcr (.«roßlaschitz, Neifuitz :c. täglich früh 5 Uhr. „ Stein, Votenpost, lider Mia!iiii«l>ing :c. — täglich Nach-nuttcigö 3 Uhr. Ankunft der Mallepost in Laibach: von V i l l a ch ; von allen Postämter!! bii< Villach, bis Brixen, Salzburg, Tirol, Schweiz, Italim, Westdeutschland, Obettrain.Oberlarntci!, —täglich fnih7V,^-8Uhr. „ Klagcnfnrt, Neumarltl, Kraiudurg :c. — täglich Abends 7 Uhr 15 Min. von N tnstc> dtl, Efiseubttg, Nassenfich, Mötlling nnd Tschernembl — täglich früh 5 Uhr. „ chilli (Earriolposl), Podftetsch, St. Oöwald, ssranz, St. Pcter il,-. — täglich ^iachiü. halb 3 Uhr. „ G 0 ttschcr , Volrupost, Grofjlaschi^ , Ätcifüitz :c. -täglich Nachm. :! 4 Uhr. „ St ein (Äotenpust), Mannüburg - täglich früh 7 Uhr. Anmerkung. Die Vricfpost ist uon 8 Uhr früh bis 7 Uhr Abends offen. Zwischen 7 nnd 8 früh werden die Zeitungen rückwärts angegeben. — Die Fahrposl ist von 8 biß 12 Uhr Vormittags und uou 2 bis 6 Uhr Abends geüfsnet. Bei dcr Mallefalivt nach Villach werden unbeschränkt, bl'i jener nach Klagenfnrt 11 u. nach Neustadt! 7 Neisends aufgenommen. Freigepäck 30 Pf, 100 fl. werth. — Reklamen jeocr Art wollen mündlich oder schriftlich bei der Amtüvorstehuug angebracht werde». Äei Verspätungen der Posten und dcr Züge erfolgt die Ausgabt um soviel später. Fremdensllhrcr in Suba^. Sparkasse Iahrmarltplatz Hau^-Nr. 74) M'ütaa Mittwoch ,,»d Samstag von 9 l>,6 l^ Uhr Vormittag« Pfnudamt (ebendaselbst) Dinstag, Donncrstaa und Freita.i von 8 bi,,' ^2 Ul,r Vormittags. ^ Filial-Osco!,lpte,>llnstalt der priv. österr. National-bans, i»> ^andl^nis^ebaude, 2. Siiege, 2. Stock. Aushilfs-Kassa -Verein, ,'tundschastsplah Nr 233 3, Stock, täglich von 4 bis s) U!,r Nachmitlag, itandes-Musen»! (im Echulg.bäudc). mit naturhistovi- schcn und Antiquitätm-Sammlu,,^!!, F^ier Zutritt: Sonntag ,md Donnerstag vo» U> b>S l2 Uhr. Fremde lönncn sich anch an and,rn Tagen beim Museal - Gustos Hrn. Dcschman meld,» Dcr historische Verein für Hlrain hat sei» ^c für bic Mitglieder täglich von 5—7 Uhr Abends. ,>nst aber. lind f>,r Nicht-Mitglieder über vorausgegang.ne Anmeldnna beim Herrn Verciin'-Zefrelär ossüi. .N. k. uffentl. Bibliothek (im Schnlaebäüde 2 Swck) la.N» >„,d .!2 Planen i» 2 Sälen und 4 Z m,„er» «„f^^llt Beacb «.«'werth m.ch w..,en slavischer Manuskripte "., den Monalen ugust u.,d S,pt„„l'er nl'er sp.^elle, Anm.ld , l.. Herrn Vlbl.olhcsar. souü v.n I« — lus 12 Vor- ,»>/" z - 3 Uhr Nach.ni.taq6 freier Zutri.t. ' "'" "'" K. k. randwirthschaft-(i)osellsckaft, der c-z,,d,,. sttie.Vere.n und Iurzst.sche Gesellschaft in der Sal'.' dergassf Hau^-Nr, !"", K. k. botanischer Garten in der Karlstädter-Vorstadt jenseits dcr „gemauerte,! Vrilcke." Freier Zutritt. Botanischer Wrtner Herr Andr. Flusch >,, a ,,„, '^ Pplana - Huf ll " " d w Irth, chastlichcr Versuchs -Hof), nebst der Hüfln schlag- und ^hierar^nei i!chranst^t. i» der „u »tcr n P 0 la n a - V 0 >. stad t" H^is- Nr. 4<>. Frcicr Zuirilt. Ichlnidt's entomologifth«' >»id ^onchilisnsammln!,.,, ^i,,^ besondere aller ,n den Grotten Krains angcsnndenen Molnöten Und Inseften.) In der Schischsa Haiis-Nr. 7)rt und cincm Dircftionsmitglicde vorgestellt werbe». Z. 33!,. (3) Verglcichsvcrsahren Gustav Heimann in Laibach. In Folge der von dcm k. k. Landeögcrichtc LaiDach mit Dekrete vom 5. Februar l^, erfolgten Einleitung des Vergleichsverfahrens über daS sämmtliche Vermögen des protokoUirten Handelsmannes Herrn Gustav Hcimann hier, Stadt Nr. 231, werden in (Ae-mäschelt des Gesetzes vom >?. Dezember lttii^ 3i. G. Bltt. Nr. i)7 die Herren Gläubiger desselben hlemit aufgefordert zur Wahl des definitiven (Klaubigcrausichusses am Ütt, Februar l^ei^t5r PsNicklichlisslmg empfolilcu. D,d Ttrümpfe fur z decken, >>wi. Puls ,Arm-, D.nn.,,1 und Hcvrcn. ! ^lnie:,Hals', Tchulter-, Brust- und Rücken ztöper, Flanells ,» Jacken wärmer. Elastiqne /».Hemden. 3^aIdwoll-Oel, dei^lcchm ^ . Spiritus zu ^iunibilnql», 5^aldwollwatte, Zahn« Extrakt zu Aädc>n. Val. klNeu, .Vauben, Käpscl, ! sam zu Flisiwaschunqc», Ha,ld,chnhe, Brust und Teife, pomade, Bon, «clblnndcn. Strickgarn , bon«, Uiqueur. Zeugnisse und Gebrauchsanweisungen gratis. 3 240 (!) Approbirter Brust-Syrup gegen jeden veralteten Husten, gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Verschleimung der Lungen, ein Mittel, welches noch nie, und zwar in zahlreichen Fällen, ohne das befriedigendste Resultat in Anwendung gebracht worden ist. Dieser Syrup wirkt gleich nach dem ersten Gebrauch auffallend wohlthätig-, zumal bei Krampf- und Keuchhusten, befördert den Auswurf des zähen, stockenden Schleims, mildert sofort d^n Reiz im Kehlkopfe und beseitigt in kurzer Zeit jeden noch so heftigen, selbst den schlimmen Schwindsuchtshusten und das ßlulspeien. Für Laibach habe ich Herrn C. J. Grill die alleinige Niederlage übergeben. G. A. W. Mayer in Breslau. ^Vrit längerer Zeit litt ich an dcm heftigsten Vnistschmcrz, ^u meinm Iugmdjcchrcn — ich zähle U? Jahre — lilt ich wrlcher mich dmch öfteres Älittspeicii dennchen missnft, dnsz z„ ^.^c heftiger ErMtunc, aar oft an falscher Halö- ich f.st zn tciner Arl,eit m'ch ^^„,3 fiihlte dahn-s°lche ^ ' ^ .' ..^ ^ .^ ^ ^ ^ ^ ^ . ^ .^^ nanUich nntcrll,^ eu mußte. ^>ngedenö wandle ich ^la,chcn " ., . , . ^ „ <, , , ^oll Arzneien an, diö ich durch den Gebrauch des Mayrr'schen '^as,m nnd Vor,anger in einer grüßen ^tadtkirche ward icnes Brust - Syrnp, sowohl vom Vlulsfteicn, al<< von Brustschmerzen Uebel ein danemocr, btdeutlicher Husten mit den hcstigsteu ganzlich befreit n'urdc. Iudciu ich ähnlich leidenden oliigcu Brnstbeschwcrdcn, Krtimvfen, die in der Brust begauneu, den t!27^°,!^ ^r!ss«, «ch»..««r 2. M,r« ,pr»ch ,mr Laud 8.) Karl Sennheiser, Bäckermeister, ab. Auch i» meinem jetzigen Bernfe alö Laudprcdigcr verfolgte ^ ^' mich bei aller Behutsamlcit und ärztlichen Hillfc jcucS Uebel, Herru G. A. W< M.Y"' " ^lan ^ ,^ ^.^ ^, ^^^ ^..^. ^)a griff ich zn dem Bmst- _______^________________^oeu^^nn n,^). ^^^ ^^ ^^^^ ^^ ^ ^^ ^^^^. ^^^ ^^ Ocbrauch Die erste verzögerte Vekauutmachuug findet darin ihren Grnub dreier Halbflascheu nni« dcr Niederlage bei Herru I. F. ^^h- wcil ich den Syrnp zuerst bei meiner Frau in Anwcuduug brachte. „,^,^ ^„ Ncubrandenburg ist mciu Hustcu nicht lierschwuiideu, 7- Diese ist seit "'^"^u Iahren brustleidend nnd lM ihr der- ^ ^, .„^,, ^il Wnndcr zn neuneu. - aber so Meu und clbc vorzilal chc Teufte gclhau, mithin louutc ,ch dlescu Sy- , . -^ -c ^ ^ ^ -^ ,... "^ickmsrde rup mit Recht empfehlen. s° wenig m.ch ergreifend geworden, daß ,cl) ohne. ^e>chwe de F. Moh^ Senator. Morgens nud Abends den von den Halsdrllscn abgesonderten ^, ' ^' Schleim beseitige, trefflich schlafe und mit regem Appetit esse. "Hch bezeuge, das; der Maher'sche wciszc Vrust-Syrup mich Da^ dcr vollen Wahrheit gemäß fl!r Leideuoe, die, wie ich ansö Vcstc aneiupfehlen lanu. ^ '"^"1. . ^, ^. ^ ^. - ^, . i'aibnch, deu 1. Oltober 18»;2. Rülow bei Nrnbrandeuburg in Mccklcnb.-^tr., ,tn Nov. Ottokar Klerr , Vuchliandlnna - CommiS. 1,^55. l!.. «.) F. T. SPonh' olz, Prediger Preis für Oesterreich: Die \ Fl. ä 2 (]. 60 kr. Die \ FI. ä 1 fl. 30 kr. Zu auswärtigen Bestellungen ist die Emballage-Gebühr von 10 kr. pr. Flasche zuzuscnilon. 88 Z. 258 (3) Nr. 425 Edikt. Vo:l dem k. l. Vezirksamle Planina, als Gc« richt, wird hicmit bekannt gemacht: Es sei über Ansuche» des Hrn. Ernest Vinzenz Vurda von HaaSbcrg. gegen Michael Srebolnjak von üaase. wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche uoni 29. Mai 1801. Z 2807. schnitzln 21 fi, öst. W. c. 8. «., in die ckekuiiue öffenlliche Versteigerung der, dem i.'et)> tern gebörigen, iill Gruudbnche Haasberg. ^uli Nil).« Nr. 321 vorkommenden Rcalilät im gerichtlich erhöbe-„en SchälMgöwerlbe von 31(1 fi. öst. W. gewilli» yet.uudzur Volüabinc derselbe» die erekuliocn Fcil-l»itllingstagsal)uugeii auf den 7. März, auf dc» 8. April und ans den 9. Mai jedesmal Vormittags um 10 Uhr in der Gerichtekauzlei mil dcm Andangc bestimmt worde:,. daß die feilzubietende Rcalllat nur bei der leylen Feil» dietung auch uuter dem Schäynngswerlhc an dcn Vie>st> dielenden hinlangegebt» werde. Das Schäpuugsprolokoli. der Orundbuchseftrakl und die LizilalionSbediilgnisse können bei diesem Gc» richte in den gewöhnlichen AmtSstundeu eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Planina, als Gericht, am 24. Jänner 1803. Z7205? "(3s Nr. 2190, Edikt. Von dem k. k. Vezirksamle Kronau, als Gericht, wird l)icmit kund gemacht: Iobann Mörlcl, von Kronau Nr. 72, hat gegen die Geschw'sterten Agnes. Josef, Maria und Uisula Mörtel, dann gegen Theresia Mörtel, und Thomas Mörtel und il're Rechtsnachfolger, sämmtliche unbcka»»^ ten Aufeutbaltes die Klage <>«' pi-u»'«. 30, Dezember 18<;2. Z. 2190, auf Verjährt« »nd Elloscheuerklaruilg einiger für c>ifse zu Folge Uebcrgabsvertrages uom 22. Mär^ 1^'.3 auf lc>n, Nealltäl Urli.^Nr. 210 :ul Herrschaft WcißcnfclS haftenden Saßposteu eingebracht. Ueber diese Klage wurde zum ordentlichen münd-lichen Verfahren die Tagsapung auf dcn 23. April 1803. früh 9 Mr vor diesem k. k. Gerichte unter den Folgen des H 2!) der a. G. O. angeordnet, und deu Geklagten wegen ihres uubekauute» Aufenthaltes Herr Simo» Scherjou von Kronall als l-ulillur l'll ucliln» bestellt. Dessen werden die Geklagten mittelst dieses Edik. teö zu dem Ende erinnert, daü sie zu dieser Tagsa^ zung culwcder selbst erscheinen, oder blshiu einen an-deren Bevollmächllgtcu bestelle» , oder aber dem auf> gesttlllcn Kurator ihre Behelfe an die Hand geben, widrigens diese Rechtssache mit dem bestellten Kurator verhandelt und nach dem Gcseye enlschicdcn würde. K. l. Bcchksamt Kronau. alS Gericht, am 30. Dezember,1802. Z? ^ (3) ............ Nr. 3040. Edikt. Von dem k. k. Vezirksamte N^ssenfuß, als Oc^ richt, wird hicmil brlannt gemacht: Es ft! über Ansuchen der Frau Anna Anderschüh von l.'aibach, gegen Herrn Johann Kramerschilsch von cbcudort. l>cle> 5i25 ft. osteir. W. «. ^. c., von dem k. k. ^andcsgcrichte ^!aibach in die exekutive Verstei» gerung der. dcm ^ehtetn gebörigeu landtäftichen Grund« parzeUen l'l-m-nvi, Nr. 373 und 372. im gerichtlich erhobenen SchäpungSwerwe von 000 ft., gewilliget und es seien von diesem Gerichte über Ansuchen des k. k Landesgerichtes i,' lichte in dcn gewöhnliche!, Amlöstunden eiüglsehrn werden. tt. k. Vfzivlsamt N.'sseufuL, c-.lö Gericht, am 2 Dezember l802. Z. 272. (3) Nl^ 4005, Edikt. Vom dem f. k. Vezilksamte Nasseufnss. als Ge> licht, wiid dem unbekannt wo befindlichen Michael Iamschck von Kamenza. Veznk Nalschach. und dessen linbckalniten Nech>s»achfo!gcrn hiermit erinnert: Es habe Johann Mergolle von Tclze, wider denselben die Kl^gc auf Elslyliug und Umschreibung der im Ornndbuche der Herrschaft Neilenburg «ul» Urb.'Nr. 12. Fol. 178 vcrzeichuelcn Vcrgrealiiat zu Telibcrg i>ul, nl-->^. 29. Dezember v, I.. Z. 4005. hieiamts eingebracht, worüber zur ordentlichen Ver> b ^eorduct, unl> dcn Geklagten wegen ihres unbekannten Aufcutli.ilteg MatlhiaS (5vet von IcllenduU, als s'liiin lol- ucl ü^iu», auf >hrc Gefohr und Kosteu bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verständiget, daß sie aUcufallö zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und anhcr uam> haft zn machen haben, widrigcnö diese Nechlüsachc mit ocm aufgestelllcu Kurator verhandelt werrcu wird. K. l. Bezirksamt Nasscufuß. als Gericht, am 30. Dezember 1802. ...... Z. 273. (3) Nr. 4060. Edikt. Von dem k k. Pezilksamle Nasscufuß. als Ge» richt, wird dem unbelt»»! wo bcsiüdlichen Michael Iam> schrk von Kamenza Bezirk Ralschach nud dessen un> blkaniueu Erbcu hiermit erinnirt: Es habe Josef Kcrnz von Telcc, wider dieselben Die Kagc auf Elsißuug und Umschrcibliug der im Gluoobuchc der Herrschaft Neitenburg .^ul) Urb. Nr, l9. Fol. 178 verzeichnete Perglcalität zn Trlcberg 5ul) l'l-i'^. 29. Dezember 1802, Z. 4000. hicramto kiügcbracht, worüber zur 0ldthandluug oic Tagsahnng auf den 29. April 1803. früh !1 Ul> mit dem Auhaugc dcS ^. 29 G. O. angeordnet, u»d ocn Gcllaglcn wegen ilireö uubckannlen Aufenthaltes Matthias (5vet von JeUeudull alS C'ülilc»,' l«l uclum auf ihre Gefahr und Kosten bcsteUl wurde. Dcsscn werden dieselben zu dein Ende verständiget, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder slch einen anderen Sachwalter zn bestellen u»d anhcr uamhaft zu macheu habcn, wirrigens diese Rechtssache imt dem aufgestellten Kuralor verhandelt melden wir?. K. k. Vczilke.nnt Nasscnfuß, als Gericht, am 30, Dezember 1802. . ^ Z. 274. (3) Nr. 1071. Edikt. Von dcm k. k. Vezirksamtc Kronau. als Gericht, irird hiemit bekaunt gemach!: Es sei über das Ansuche» des i,'eo»h.ird Matib. N"si,'ger vou Alpen, rnrch Hr». Dr. Tomau gege,' oie Ehelsule Ludwig n»o Jobanua Jenll von Mmg. wl'geu schuldigen 475 fi. 54 kr. ü. W. c. .". <:., i» c>ic exekuiiue öffentliche Versteigerung der, dem Lektti» gehörigen im Gruuobuche der Herrschaft Wcißenfels >ut) Urb. < Nr. 47, lingclragc»ln Realität >» Al?l>ug Nr. l. im gerichtlich erhobenen Schapungöwelths vo>> 3W2 fi, 50kr,öst. W. gewilliget. n»d zur Vornabmc der» selben die lll. FeilbielllligSlagiatuing ans dcn 10. März 1803. Vormittags nm 10 Ul>r in der Przirköamls» kanzlci mit dem Anliange bestimmt worden, dab die sril^ubiclrnDc Rcalilal nur bei Der Ict)>cn Fcilbicluüg lNich u,!lel di-in Schäyungswtrlhc an den Viclstdiclcudc» hinlaugegeben werde. Das Schä'pungsprolokoll. der Grundbnchsertrakl und die l?izilal!0»sbcdl!!gliisse könneli bei diesem Ge» richte in den gewöhnlichen Amtsstnndln eingeschen wcrdcn. K. k. Vczirksamt Kronau. als Gericht, am 25. Dezember 1802. Z."275"(3) Nr. 28. Edikt. Von dcm k. k. Vczirks.nnle Kl0„a». als Gcriä't wird dem Jolmnn Petrasch oder dessen Rechtsnachfolgern u»bl'ka>mt Aufcnlballcö bicrmit crlnncrl: Es babc Ursula E"gcll'ardt uur Georg Oblaßnig von WeiLeufcls. »viver dieselben die Klage auf Anerkennung der Verjährung des ForderungSrechlcs aus dem Vergleiche vom 25. Mai 1818 pr. 203 fi 32'/, kr. <5. M.. oker 270 fi. 71'/, lr- öst. W. und sobin. nigen Löschungsgestallung bei der Rcalüät H.«Nr. 8 zu Hinterschloß vuli iil»l'«. 8. Iäuner 1803, Z. 28. bieramis eingebracht, woiüber zur oldeullichc,, mnnd. lichen Verbandlung die Tagging auf deu 23. April 1X03. flüh 9 Ulir mit dem Anbaus des §. 29 der a. G. O. angeordnet, und oen Oellaglen wegen ihres unbckannttn AufeutdalteS Jobaun Eilach von Miße,,. sels. alS i'llllUm- ml uclum auf ibrc Grfahr und Ko> stcn bestellt wurdc. Dlssen werde» dieselben zu dem E»dc veistäu» l'igcl. dai! sie allenfalls zu "chtcr Zcil selbst zu er. scheinen, oder sich line» andern ^'chwaller zu bc> stellen u»d anher namhaft zn maäm, baben. widrigens piese Rechtssache mil dem ausgestellten Kurator ucr-bandelt »«erden wild. ^, ,. ^. K. k. Bezirksamt Kronau. als Gericht, am 12. Jänner 1863. ^..,,________ Z. 281. (3) Nr. 8295, Edikt. Von dem k. k. Vezirksamte Fcistril), als Gericht, wird diemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Johann Litscha» von Maleria gcge» Iosrf Dougau vo» Sambije wlge» schuldigen 35 fi. 39 kr. E. M. <'- ^- ''-, >" die erefil. livc öffentliche Versteigerung der, dem Lehteru gehörige», im Gliiüdbuche der Hcrischaft Prem ^>!i Urb. Nr. 14 vorkommenden Realität im gerichllich crl'obcncu Schaz» ^ungi?a'frlhc von 848 fi, E. M. glwilliget. und zur Vornadme derselben dic Fcllbielu»gslags.ii)ungcn a„f dc» 24 Flbr>:ar. auf den 24 Mär; und auf dcn 24. April, jedesmal Vormittags »m 9 Ul)r im hiergtrichllichcu Amtslolalc mit dem Anhange bestimmt worden, daß oic feilzubietende Realität nur bei dcr lehlcu Feilbie. tuug auch unter dcm Schäyuugswcrlhc a»l dcu Mcistbic« leuden hiulangegcben werde. DaS Schäpungsprolokoli. der Gruiidbuchsertlalt und dic Lizüalioiiöbedingnisse können bci diesem Gcrichle in den gewöhnlichen Amlsstuuden eingesehen wert-en. K. k. Bezirksamt Fcistrit). als Gericht, am 30. Dezember 1802. ______ 3- 282. (3) Nr. 8473. Edikt. Von dem k. k. Bezirköamle Feistrih, als Gericht, wird hiemil bek.nint gemacht: Es sei über das Ansuchen der Helena Kapelan vo« Fiume durch Herrn Anlo» Ielouschek vo» Feistrll), gcgc» Georg Roil) vo» Iablauiy, wegen schuloigrn 2l>2 fi. 50 lr. C. M. e. «. e., in dic lkckutiue öffcut« lichc Versteigerung dcr. dem Litern gehörigen, im Gllml'lmchc der Herrschaft I^blauil). 5i,1iUrb..Nr. 104 V0'.kol!liuc!!t>eu Realität, im gerichtlich crhobcnc» Schäz» ^»»gswcübc von 1810 ft, C. M. gewilligct. unc. zur Vor»ahme derselben die Feilbielnngüiags^ungen auf ocn 3. März. auf dcn 7. April und auf dcn 8. Mai. jedesmal Vormittags um 9 Uhr im hicstgc^ Amlölo» kale mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feil. zubietende Realität nur bei der letzten Feilbieluug auch unter dcm Schäpuugswcrthe !. im vormaligen Oruut'bllche des Gutcs Giünhof >ul» Urb.'Nr. 38 vorkommenden O3. Z. 284. '(3)..... Nr. 271^ Edikt. Vo» dem l. k. Vczirlsamlc Pl.nu.m. als Gericht wird bicmit bekannt gcmachl: Es sei übcr das Ansuchen des Jakob Schantcl von Vclöku H. Nr. 17, gcgeu Maria Schautcl von Bclölu H. Nr. 10. wcgen schuldige» 210 fi. öst W. c^. l<. c., in die crckutivc öffenllichc Vcrstcigcruug der. dcm Fehlern gehölig.n. im Grundbuchc Lucgg vor-kommcudln Rcalitai Url'.'Nr. 93. in» gerichllich ^' liolilinn Schäl)»»gswrrlhe von 2735 fi. öst. W.. ge» williget, uui' zur Vorimhme dersclbl» die ctckllliucn ^cilbislnug^tagsapuugeil auf den 14. März. auf den 15, Apii! und auf den 10. Mai d. I.. jeocsmal Vor« "'illags um 9 Uhr in dcr GenchtSkanzlei mit dcm Au. hange bcstimmt worden, dal! dic fcilzudicisudc Realität »ur bci ecr leptcn Fsilbictuug auch unier dcm Schäz« zlingswerthc an dcn Mlistbiltenren hintaugegeben »vcrDe. Das Schäßilngsproiololl. der Grundbuchsellract und die ^icitolionobcdlngiusse köilncn bei diesem Gerichte in dcn gcwölinlichen'Amtöstuudcu eiugcjehcu werden. K. l. Vczirls<,mt Planina. alS Ocricht. am 17. Jänucr 1803. Z. 285. l^Z) Nr^472. Edikt. Vo» dem k. k. Vczirköamtc Planiua. als Gericht, «vird hiemit bekannt gemacht: Es sei übcr Ansuchen dcs Elclulioniführcrö Hm. Mallhias Wolfixger von Plauina die «nil dem oieügclichllichem Vcs^eide ,om 24. Srpiember 1801. Z. 5327. auf den 23. November 1801 augco>o»et .uw.scne aber sistirl, oritte FciU'iclnng dcr dcm Kasper Werl'ii) von Planina a/hörigm Ncalilät Rcktf, .Nr. 98 ;,c von.Ustia s>c,<,. 212 ft. 27 kr. die mit dcm Vcschri^c vom 15. November 1802. Zahl 5879. linö^eschllcbcncn Rcalflilbiclimgotagsahunglll ailf den 2, März. dann dru 13. April u. den 4. Mai 1803. jedesmal früh 9 Uhr in luoo Ustia mit dcm vorigen Anhange übcrlragcn wcrdcu. K. l. Vczirksamt Wippach, als Gericht, am 19. Jänner 1803.