^ ^- Dienstag, 19. April 1904. 123. Jahrgang. >^t^ ^.....l.^""^ ^^ ^lliiäksl«'. .^l P 0 stveIscnbllnl,.- ganzjilhrla »o X, halbjährig «5 l(, Il!l nllI! toI: ssanz. ^^^'"°!e bil .")' ^- Nur die Zustellung l»» Hau« aai'zjöhri« ü li. - 5fnstrll°nOsstbühr: FNr llniie ^^^^^^ » ^zeiltü 5u »,, l,rüs,srf per Zsilr 12 k; bei ssler,'!! Wiederholuiigou per Zrilc U k. , Tic «Lalbachcr Zcituug. erscheint täglich, mit «»snahme der Tonn^ und i?clelt«l<,f. Die «bmlnlftratl«» belUlb^ slch ftongieiwlay «r. 2, die Medaltiou Talüiatiügasse «r. 2, Sprechstunden der Redaltion »on « bl, lll Uhr ' vormittags, Unsranlierti' Briefe lverden mcht »ngf!w!»!»ei!. Mainislripte nicht zul-üllgestellt. Amtlicher Teil. ^clii^'^.^'ud k. Apostolische Majestät geruh-^schreil,! '^st das nachstel^eiidc Allerhöchste Ve- ^l/ zll erlassen: »i >^?"^ Seine königliche Hoheit den Mor i„, 3." ^' 1- t von W ü rttemb e r g zun, ^ s) ^la^^^,^.^j^^^ Erzherzog Albrecht '' ">» ll. April 1!XU. 3kanz Joseph m. z>. ^^r'ü!''/"b k. Apostolische Majestät haben - ^Nda^"" ^"tschließuug voin 2. April d. I. ^rord^^^utcn Dr. Friedrich P regl znin >n,> ' buchen Professor der physiologischen ^'Nei„ .. "' Universität <„ G^^ allergnädigst "' MM. Harte! m. p. Ü^" dllß'Hril 1904 wurde m der l. l. Hof- u»d StaatS-'^segeben ^ des Reichsgesetzblattes in deutscher Au8-und versendet. l'lHt'l l9A?m^l°tte zur «Wiener Zeitung. Vom 15. und . t Pit^. ^^ «üb 88) wurde die Weiterverbreitung ?,^t.34^ ""^isse verbotene 3"^l 18^'^°'^ llin^n«. dbto. San Francisco Cal., ^' ^ «3? ll»vliü«lc. uom 9. April 180l. ^!üi« " Pliotn ^""' Vom 9. April 1904, ^n Titlla.!^"^"». sämtliche Frauenaestalte» in »mau. 3l. W "U°ttc>l darstellend. ^ ^ ,^"'"^' N'.Moä?. vom 9. April 1904. ^ ^ '^ "orwärts» vom 8. April 1904. L'>b4n°" I.April 1904. «^ 8 «do«s 'kromieü. für Miirz und April 1904. ^^^^u. vom 15. April 1904. i.ften^"'wmdenblatt" bespricht die hänfigen lllui letzien ) staatsrechtliche Progranun, welche ^. ^Urd^., .""^ «us dem jmMzcchischen Lager ^ ^^isch./'"d beklagt es, daß die führenden >^Nril. d ! Politiker, die nunmehr einzusehen ^^z^daö c,zechische Staatsrecht nicht im stände sei, die nationale Existenz der Czechen zu sichern, nicht den Mut der Konsequenz haben. Visher seien alle Versuche, iu der Sprachenfrage zu einer Einigung zu gelangen, an den Steinen des Anstoßes gescheitert, die alle aus den Tiefeu des Staatsrechtcs und der staatsrechtlichen programmatischen Ariome geholt wurden. Aber man müsse hoffen, das; die (5zechen endlich zur Einsicht gelangen. Wer ein starkes Reich wünscht, der mus; auch ein ^entralparlament gelten lassen, das befähigt wäre. den Völkern geistige und materielle Nah rung zu bringen, der kann aber keine Obstruktion dnlden und darf noch weniger die eine gegen die andere eintauschen wollen. Zu diesem Resultate werden auch die Czcchen bald kommen. Es wäre nur im Iuteressc der Ezechen selbst zu wünschen, daß ihre Führer die Konsequenzen aus ihren eigenen Worten möglichst ra»H ziehen. Zu demselben Gegenstande bemerkt dic „Österr. Volkszcitung", daß die.Wjä'hrigeu staatsrechtlichen ^kämpfe der Iungczechen erfolglos ge blieben sind. Die föderalistische Politik, die im Wesen auf die Unterjochung der Deutschen abziele, sei aussichtslos, ebenso aussichtslos wie der natio^ nale Verständigungsgedanke, der nach dem Wun^ sche der Ezechen auszugehen hätte von der bedingungslosen Bewilligung der internen czechischen Amtssprache und der czechischen Vrünner Universität. Die angebliche Czechenpolitik der freien Hand sei in Wirklichkeit eine unendliche Postulateupoli-tik. Ihr gegenüber stehen die Teutschen mit t'laren, unabänderlichen Entschlüssen. Das „Deutsche Tagblatt" tadelt die Zauder-und Zagcpolitik, welche binnen Jahresfrist den Reichsrat nunmehr zum vierten Male einbernft, um ihn sozusagen beim ersten Zä'hnefletschen der Obstruktion mit Ergebung wieder zu schließe». Die Deutschen seien diese» Spieles gründlich überdrüssig. Der Vatikan und Deutschland. Man schreibt aus Rom: Niemand kaun die beträchtliche und glückliche Änderung verkennen, welche sich seit der Thronbesteigung des neueu Papstes in den Veziehungen zwischen dem Heiligen Stuhle und dem Deutschen Reiche ergeben hat. Es haben sich insbesondere in der jüngsten Zeit verschiedene allgemein beachtete Vorgänge abgespielt, in denen sich die fortwährende Zunahme der Freuudlichkeit dieses Verhältnisses bekundete. Pei der Einschätzung dieser Erscheinung ist in erster ^iinie im Auge zu behalten, daß es nicht etwa politische oder diplomatische Gründe finb. welche diese Well dung herbeigeführt haben. Als Leo XIII. eine gegenüber den Mächten des Drei-bundes feindselige Richtnng einschlug und die französisch-russische Gruppe begüustigte, wurde die« ses Verhalten durch eine wesentliche politische Idee bestimmt. Der verstorbene Papst ließ sich dabei von der Auffassung leiten, daß die Wiederherstellung der territorialen Unabhängigkeit des Helligen Stuhles durch den Bestand des Dreibundes hintertrieben würde, die französifch-russischc Allianz dagegen der Tendenz der Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papsttums zum Siege verhelfen könnte. Papst Pius X. schlägt fast gmiz eulgegengesetzte Bahnen ein; er scheut sich nicht, der französischen Regierung Widerstand zu leisten, während er allen Mächten des Dreibundes die freundlichsten und versöhnlichsten Gesinnungen entgegenbringt. Dieser Umschwung ist jedoch auf rein kirchliche Gründe zurückzuführen, denn er ist nichts anderes als die Wirkung der Tatsache, daß in Frankreich die Kirche verfolgt wird, während sich die Katholiken in den Ländern des Dreibundes gegenwärtig der größten Freiheit erfreuen. Es ist offenbar das Axiom des Papstes, jede Negierung in gleicher Weise zu behandeln, wie dieselbe die Kirche behandelt. Man würde sich somit einer Täuschung hingeben, wenn man annähme, baß Papst Pius X., das Programm seines Vorgängers umkehrend, eine Mächtegruppe auf Kosten der anderen begünstigen »volle. Der gegenwärtige Papst beabsichtigt, auf internationalem Gebiete die strengste Neutralität zu bewahren und weder für die eine, noch für die andere Mächtegruppe Partei zu ergreifen. Durch diese Neutralität wird er aber, wie dies auch seine derzeitige Haltung gegenüber Deutschland beweist, durchaus nicht verhindert, jenen Regierungen besonderes Wohlwol^ len zu bekunden, welche die Freiheit der Kirche in angemessener Weise gewährleisten. Feuilleton. Glühende Kohlen. ^kizzr vo» Vl). V. Hall. '> war ^ ^""^ 'l^'l' de,— es zwar, als ob die Portieren ra- <' "n, sichere Veweis, daß Beate dahinter-^ Her' s 5" "lfcn. Aber er konnte es nicht ^e c eb?>. ?""M, die bedauernswerte Frcm <°UzMÄ 'hl Leid von sich zu werfen trach "l^ll. Wcken, bevor sie diese Erleichterung M'' drn'^ b'sher, den Arm gesticht auf den '°tk/tst so<,5 '^ s°fort beim Eintritte geboten. ^?^^Ä/!' ^ Tochter eines hohen Staats-'d< li<5 'ue (5l^.„ waren sehr wohlhabend. ?>i ^ 'Uh mein Vater früh pensionieren. Wir ^^Meienwalde-" ''"'^"Non 3'1""inen. , Wich'^' ^"6 wunderherrliche, mit allen !^^n/? ?"zen ausgestattete Städtcheu?" « zu ^lflächlich! . - . Weuigstens glaube n fort'""""" - > . Aber fahren Sie ge- 'M k ^o -/^lte . . . Er freilich hörte kaum ^!"^>n!s,' d" au sein Ohr schlugen . . . Mit "'bliest, '^ schüttelte er die Jahre von der 'l Politische Uebersicht. Laibach, 18. April. Tic „Politik" ineldet miö Wieii: Tcr Polen-tlnb sctzt sich mil deil InnU,;eche>l energisch für die V o r n a H ni (,' dcr D o l e g a t i o n s w a h -l c li cii«. Schon vor Osterll habeil die Polcn, als sic die Vornahine der Tele^uion^wahlen oppo-ilierleil, die Vedingnn^ aufgestellt, daß die Iung-l^cchcn nach Ostern die Delegcitioiloniahlell durch-lassen. Anl Montliq vorinittag^ findet cine gemeinsame Titzliilg der parlamentarischen >ioin>nis-sioneil de^ Ilinge,',echent'Illbo, der czeäiischen Agrarier nlld des Sndslal'eiltllibs statt, iil loelcher über die Frage der Delegationolvahlen und über die laktik für den kommenden Tessionsabschnitt be-ratell lverden soll. Ein Teil der Innge,',echen setzt sich für die Obsmiiernng der TelegationMiahlen ^cili, der andere aber plaidiert fi'ir die Tlirchlassniig derselben und dafür, das; man anch die deform der b>eschäftc'0rdnnng nnd dcn antonomeil Zolltarif anf die Tagesordnnng brinqen soll, nm d^ Regierung l^elegeilheit,zn geben, zn beiveisen, daß sie ein arbeitsfähiges Parlainent lvolle. Die „MorcwM Orlice" führt ans, die O b -struierilng der Dc le g ati on s w a h le n sei schlver. Tie Obstruktion fei überhaupt nur dann angemessen, wenn man die Gewißheit besitze, das; die 'liegiernng dadurch in Nöten geraden lo'nne. Tie Ezechen sollten sich in der Politik nicht von Nomantik beherrschen lassen; dann werde der Moment für die notwendige lv,echischdentsche Verständigung, welche gegenwärtig nicht viele Aufsichten habe, gekommen seiu. Der „Vudivoj" begrüßt mil (^euuglliliug jene ^tunmen uuter deu Ezechen, welche eine Nevi-.sion des nationalpolitischen Pro-'Nvanllnes verlangen. Für einen ausdauernden staatsrechtlichen 5lampf seien weder geeignete Führer noch nnerschrockene >lämpfer vorhanden. Nenn Nlan zn viel verlange, erreiäie »n^n nichts. Man solle die nationale Autonomie nnd eine Änderung der Wahlordnungen anf (^rund des allgenn'iueu Siinlmrechtes anstreben. Damit wäre viel für die lMtionale Entwicklung der Ezechen erreicht. — Die „Pl,'>enst^ Lisly" erklären ill einem jungc^echischen Zirknlarartikel, man betrachte es in der l^echischen politischen Öffentlichkeit als selbstverständlich, daß die czechischen Abgeordneten ihre Obstruktion fortsehen loürden. Wer ruhig nnd sachlich' urteile, inüsse.zugeben, daß sie nicht andere haildeln kmm ten. Wie in gut iuformierteu Wieuer.^reisen verbautet, wird im Lcnife dieser Woche die E r n e n -n n n g d e s V r ü n il e r V i s ch o f s, Doktor V a n e r, ^niu Erzbischofe von O l :n ii tz und die Ernennung des Pfarrers (trafen .of von V r ü n n erfolgen. Ans Belgrad wird gemeldet: Der Abschluß eines s e r b i s li) bulga r i s ch e n sl b e r e i n k o m m e n s. dao sich alif verschiedene schwebende Kirchen- und Tchlllfragen in Mazedonieil beziehen soll, ist für die nächste Zeit in Aufsicht geuommeu. In Berlin zirkulieren ungünstige Nachrichten über dao Schicksal der .Kolonne ^)lasenapp in Te u tsch-L ü d w e sta fri ka. Die ganze Kolonne soll von deil Hererov aufgerieben sein. ^ senapp verfügte nnr über ^^0 ^iailn. Der Baiser loollte beim Auobruche der Unrnhen sofort W»»i) Mann nach Afrika fenden, lvurde jedoch von dieser Idee abgebracht. Jetzt ist die Notwendigkeit weiterer Verstärkungen gegeben. Die Brüsseler Zeitschrist „Mouvemem O'n'o-graphique" meldet, daß ein von englischen Offizieren befehligtes Bataillon der e ngli s ch e n Euda u a r m e e die Nilgreilze überschritten nnd ein an den 5longostaat verpachtetem Gebiet nn-loeit de<' Albert-3ee,v besetzt habe. In den kreisen der französischen Diplomatie schließt man sich, wie ano Paris berichtet wird, den neuerlich auftauchenden Zweifeln an der Beobachtung vollem Neutralität seitens (5 hin a 5 nicht an. E,o sei, wie man betont, anch in der jüngsten Zeit kein Symptom zutage getre ten, das daranf hilldellten lvürde, daß die chine-fische Legierung unter der Wahrung des änßeren Scheines der ^centralilät in verdeckter Weise feindlichen Bewegungen gegen Nichland iu der Mandschurei Ermutigung zuteil werden lasse. Man habe in Paris anch keinerlei Kenntnis da von, daß das Petersburger.Uabinett, wie behaupt tet imirde, beim Pekinger Hofe dnrch den (^e sandten Lessar Vorstellnngen, die sich in dieser Richtnng belvegen, habe erhebeil lasseil. Ebenso wenig liege irgendeine Bestätignng der Annahme vor, daß die Pariser Gleise des russischen Hof-« ministers Generals Baron Fredericks,; mit Besorgnisseil der rnssischen 'liegiernng lr>ege>i der ihr aiigeblich als zweideutig erscheinenden Haltung Ehinas in irgendwelchem Znsammenhange stehe. — „Petit Parisien" glaubt, daß Baron Fre-dericksz, lvelcher früher Militärattache in Paris geiueseil lvar, mit dem ^lnkanfe voil >iriegsulate-rial betralit sei. Die Meldung der ^ondoner „Daily Ehro-ilicle", daß die j a p a n i s ch e ^liegierllng deil Vi-konite :'l o t i in besonderer Mission nach Dentsch-land entsenden wird, ist nach einer der „Pol. >lorr." van unterrichteter Teile zugehenden Mit teilnng llnbegründet. Tagesneuigleiten. — (Eine Schilderung seines eigenen Todeskampfes) hat Dr. Stephen Paul Truer, iu Newyork, einer der berühmtesten amerikanischen Glumly logen, geliefert, der bei der Vornahme einer Operation im Hospital von einem Hcrzschlage getroffen wurde und nach wenigen Minuten starb. Dr. Trnex hatte schon bei der Nnllinft im Kraukeuhause über große Müdigkeit gc< tlagt nnd ein anregendes Getränk ».'erlangt. Nachdem er dieses zu sich genommen hatte, liegab er sich augenschciu-lich erfrischt in das Opcratiouszilnmer uud bcgaun die Operatioll. Diese war sehr schwierig und l'N^^ feste Hand nnd die angespannteste AufmcrlDl ^, ^, ßig Miullteu hindurch war Dr. Truex bmik . ^ Operation tätig, die, von Erfolg gekrönt/saM ^ endet war, als er plötzlich einen tiefen ^"'^^ stieß nnd mit dem Ausruf: «Es ist so weit, "^ es ist so weit!» vom Operationstisch seitn'"^ f' das Messer fallen lies; nud semem l,il,zu^ll^' ,^ stentcn Dr. Herriiuail in die Arme sanl- ^? ^ ein anderer Assistent, Dr. George Euerson, ^ -^^ tioil an der in der Nattosc liegenden P"^'"^ zi/ eine weitere Unterbrechung sicheren Tod f'U'^^ dedentet hätte. Während' er das angefattgcnc ^ Dr. Truer, zil Ende führte, lourde dieser in c ^ ^ licgeudcs Zimmer getragen, entkleidet nild a»s . ^ gelegt. Es wnrden ihm stimnlierende M'ttcl ^ ^)iase in den Muud eiugcfnhrt, und nach l""l. ^ öffnete er anch bereits wieder die Auge" "'"^ ^ leiser Stimme: ^Es hat leinen Zweck, t"" c>^ zn retten versnchen. Ich sterbe au alllter^ -V ' i' rlnig. Hören Sie jetzt zu, Herr Dr. Hew ^ werde Ihnen beschreiben, was ich eiüpp'^ ^ü" sprach der Sterbende, zn seinem Assistente" ", ^: .Ich habe das Gefühl, als wäre mein «"^ ./ Woge im Ozean. Es lomml mir vor, "?.^ jch^ stiege nnd wieder niedersinke. Mein b"'^"A ^ gcgell seine Wände. Es will springen. I" , ^ »^ habe ich das Gefühl, als würde sie von w ,s, ^ Heuren Schranbstocke zusammengepreßt. ^D^, Tätigkeit des Hcrzcils nicht mehr so intensiv. ^ ^ daß ich die Fähigkeit, etwas zn empsi"b"'^ st^ Äicin Herz bewegt sich gerade nur noch.^^^ Grüßt meiue Frau und ineine Kinder. Es '!>, ^ Bald daranf war Dr. Truex tot. Scw ,^,. Dr. Hen-iluau gab folgende Ertlä'ruug der ^oo '^ ^ .Ich fchreibe das Eintreten des Todes ^ ^. lleberarbeitllng herporgerllfenen Erschöpfung i^ ß> Trlicx hat in der letzten Zeit 16 Stunden ^ mehr täglich gearbeitet. Anßerdem hat er e ^,^ mäßigen Tabakgeuusse gehllldigt. Teiu ga>'^ mns war einfach ausgepumpt». . ,.< sich ^', — (Das hohe ll) In Moskau 'pl" ^ einigen Tagen eine originelle Szene vor de» F richter ab. Vei dem Beamten erschien cm ' AO deter Herr nnd es entspann sich folg"'^, .s^ «Sie heißen ^piridonov?» — «Jawohl.' ^^^ beschäftigen Sie sich?. -^ «Ich bin 5"""^,'^ sind angeNagt, abends 6 Uhr auf der ^^est^ straßc geschrien und so die öffentliche ^"^.fKltH haben, U'oranf Sie ins Polizeibnrcau a^^ .^ den!» - «Bedauere, das stiunnt nicht',^> ^ denn der Schutzmann, der Sie damals ali> ^ als Zeuge gegen Sie anf.. — «Ich l'lc^ ^p, bei, daß ich nicht geschrien habe. Die Sacy' ^.' ganz einfach. Ich wollte damals durchaus ^.^ ich das hohe 0 hiuausschmcttern könne.» ^f^os' ^ ging's?» fragte der Nichter. — «Na, ^DO^, «Ja, der Schutzmann bleibt bei seiner »"^ d^. Sie geschneit haben.» — «Jawohl,» ^^s ^ Stimme veruehmcu, «in der Sängcrspra^' ^ Oe!/, das hohe 0 gelvescn sein, ich hatte aber '^schl^ als ob jemand in der höchsten TodesanB^^ Wilde Wogen. Roman von Dwal.'d August Aönig. (32. Fortsetzung.) (Nachdruck V«butt-!I,) «Der Brückenwächter hat ihn in demselben Moment gehört, in dem Nüder mit seinem Neffen cm jener Stelle angelangt sein konnte,» erwiderte Geier, der die Dose rastlos. üi seinen Händen drehte. '«Mußten die beiden nicht auch den Schrei > hören, wenn eine andere Person ihn ansgestoßen hätte? Und war, es^ nicht natürlich, daß sie alsdann stehen blieben und ans den herbeieilenden Knecht warteten?» Die Richtigkeit dieser Erwiderung leuchtete dem Nutersllchnngsrichter ein. «Ich werde dcn Äri'lckcntnecht noch hente zum Verhöre laden,» sagte er, «anßerdem telegraphiere ich nach Bremen nnd erkundige mich, ob Martin Grimm dort weilt oder sich bereits eingeschifft hat. Die Er llärung des Aahnkassiers, daß tein Billet nach Bremen gelost worden sei, beweist nichts. Grimm lann ja nnr bis Hannover gefahren sein, ich werde anch dort anfragen lassen. Sodann werde ich anordnen, daß von allen Leichen, die der Strom an schwammt, mir ein gcnanes Signalement eingesandt wird; finden wir die Leiche Grimms darunter, so werden wir feststellen, ob der Mann in der Tat ermordet worden ist.» den wir schon finden,» fuhr der Doktor fort. «Nödcr wußte sehr genau, daß er sich anf dem Wege zum Znchthansc befand; nur der Tod seines Neffen konnte ihn aus der Gefahr retten.» Der Assessor legte das Aktenheft, in dem er mechanisch geblättert hatte, hin nnd erhob sich. Der Fall regte anch ihn anf, er fühlte das Bedürfnis, eine Weile auf und nieder zn wandern. «Ich werde das alles nntersnchen,» sagte er nach einigem Nachdenken. «Wie ich bereits bemerkte, muh vor allen Dingen konstatiert werden, daß Martin Grimm wirklich verschwnnden ist.» «Dies festzustellen, erfordert eine lange Zeit,» warf Geier ein. «Ich werde eiue öffentliche Anffordenmg erlassen.» «Tun Sie das nicht, Sie warnen dadnrch den Mörder, der sich jetzt noch in Sicherheit wiegt. Wenn ich Untersnchungsrichlcr wäre, würde ich Hugo Nöder hente noch verhaften lassen.» «Dazu bin ich jetzt noch nicht bcrech^ «Genügen die Verdachtsgründe M^'^t»'^, «Sie würden genügen, wenn sie N^ gbl' reits bestraftes Objekt bezögen. Hugo ^, ^, ein geachteter nnd angesehener KauM"', ^n l «Achtung nnd Ansehen hätte er yem ^ ,. loren, wenn Martin Grimm noch lebte,' „„l ^ Doktor mit spöttischem Lachen, währen^ ^ <^ knochigen Hand über sein kahles Ha"p! ' ^r >,/ kaufe ich mir dafür! Jeder Verbrecher ^ ^ ,? ersten dunklen Tat unbescholten gewesen, ^ ff, Sie nicht rasch fest zugreifen, so suclM .„ c'^j dcn Vogel vergebens in feinem Nwr, ^ye>"^ böses Gewissen läßt ihm ja keine ^V'^eib^F können wir die Nachforfchungen nicht "" ^ er nichts davon erfährt. Wer weiß, o" " jhn,'!'' , knecht nicht schon jetzt anf dem Wege z« ^ ^, seine Verschwiegenheit zn verkaufen!' ^n,e!''' «Das sollte ihm tener zn stehen ^, widerte der Untersuchungsrichter zorMg- ^ gli"^ «Soweit denken diese Lente "cht, ^ Zei» es könne niemand gezwungen werden, ^ aussage zu machen.» haß e ^ «Er hat schon zu viel gesagt, "^ M'°! ick noch einen Meineid wagen dürfte, w) ^ '"! ^ im ersten Verhöre klarmachen. Bringe" ^ ^ einen vollwichtigen Schnldbeweis, !" ^...dachl^ F' der Verhaftung nicht zögern; auf die ^ z,l ^ allein wage ich nicht, die VerantwoU " ,„, ." ?. nehmen. Wohl aber werde ich den "a"^die^ beobachten lassen; wenn er zn verlassen, wird er verhaftet. Machen ^ezll.^i weitere Entdeckllngen, so bitte ich, nlN' ^e , ten, ich selbst werde mit aller Energ'l ,,» snchung beginnen.» (^ ____________________________________759 ________________ 19. April 1904. ^gen hss.^,, Ritter oom hohen 0 nichts, er mußte '^r das s " ^uhestönlng drei Rubel bezahlen. — ^5H^, "°he <^ „nhm ich doch.» Damit verließ er ""des Friedensrichters. ^5aqe» >!"e seltsame Wette) bildete vor eini-^en lf "" Hm'vtthema der Unterhaltung in Ant< ""üt ^ ^ ^"gländcr — Besitzer einer dortigen Ta< >über ?"" ^^''tzer des dentschen Rattellers ^ich, ^""^elcnt hatte der Kellner die Wette ^ ' "^ 2000 Butterbrote erhielten die Armen. ^H 7^ ljel^, Redlichkeit,) Vine eigen. "^ prc, M"lt befindet sich an einen, Gehöft in ^sten! ^'Ml Dorfe: 'Die Redlichkeit währt am "" 3eb^, ?^"'V^ ^^"'^ ^e '"'rd l"kma. abgenutzt nnd "^ und Provinzial-Nachrichten. ^^°ch ^'lharmonischc Gesellschaft. '^s Konzert des Wiener zwuzerlvereius-Olchesteis ^ den li!, April 1904. ^^.^^''^'üoe Konzert des Wiener Kolizert-? libcr ""'lers "'» l0. z. M. erbrachte wieder ?^s^n .',^'n Beweis, daß das Orchester der ^die'wM"lische (s^j^ior des Publikums ist. >I ^il .>? !5't U' ihrer reichsten Gestaltllug offeu-j^ Tie ^ s ' To»tu!,st in tausend Zungen reden F> ^s^^"'tt-u,ne!ltalkunzerte der Phittiarnwui-^ llluist ""' ^"'"' Veharrlichleit iu der Pflege ^ so dirl„.^ ^' danken ist, wenn das Publikum 5" >!t und s "^ iu seinem Mufitdieuste gewor-lick ^'^ n,n>. '^' "'U' Aufnahmsfreudigleit bekuu-U ^lten l"^ ^ eiuem Jahrzehnt für uninög-cch l'cusoii "^'' ^'^"' ^'^'f?^ Ereignisse iu der W ^Uicli ^'^ verfügen über eine zahlreiche ^ ^>nia" 3"'mde ^^^ Bewunderer, Aber da-b>7i lie sch , ,''ll' die Philharuwnische Gesellschaft ^ ^ka,i, .s'l ^''ue Opfer, un, dein Publikum auch Nl ü N von m/^, ^" Meisterorchestern unter der lüf ^ns.s ,/"sterdirigenten zll vermitteln. Der ?''^ auck !""' ^Nolg. dem sich hoffentlich in "e^Wcl's," materielle anschließen ,mrd, soll W ""Uen ^ . ^"^ Wiederholung solcher Unter- ^elchr "^"'"' ^^ "'^ Fülle von werten ""^er/"^ ^'^ ^l"' Erbauung bieten, „c, "r«^.,. "'fc der letzten Jahre haben hier drei l'd ' toy" ,.^astorchester mit bedeutenden Diri-l'l>/ ^ili.. "' Hnns Nichter mit den Ver-^ii^n'^uikeru. Richard Strauß mit z^ '^Nci>, ^"rchcstcr uud nun Ferdinand L 0 eWc ^auch?"'"' Vereiusorchestcr. So ausg^ ^ ""d i^, ' ^"alitä't der Berliner Philharmo-i^^est^ s ^ Dirigenten war, das Wiener Vcr^ l^" '"oiw.^'^t eiue bestechende Eigeuschaft, die V^T ^."le! Welche Wärme uud welcher Nüli- , l^^ ',^^ strahlt alls diesem ausgezeichneten '"lit ^ Hln^f"^ '-'^ Herzen der Zuhörer gefan-^ ." Zi,^, .'^' die sich in erster Linie an das Ge-'^s/^ '^i^n ^ ^"det ul,d eiueu Zauber alisübt, l^sitzt . ! ' b"' Herz »nid Sinn für die Ton- kann. '^ey " der ^N ^'sonders der saftige, üppige Ge-t,^ .^u'eiche^^ unter denen die Geiger au ^e^» T>'Ü^^^' ">u'n temperamentvollen Füt> V'^tler "'^' ^ie anderen Musiler sind treffe V't, ^ unk beherrschen ihre Instrumente mei-l^My,, Holzbläser verfiigeu über eiueu edlen ^V'Mer > ^^'chinstrumeutalisten sind vorzüg-V^ts. h"!^^ ,su vergessen des trefflichen Pau- ^/ ^lUfts,^^ ^" Inftrllinent ulit hoher mnsi 'lü '^' ^l>^ ^ das Orchester die höchste Stufe ^t ^^ «Ue l,,^ Präzisiou auf, die jedoch weit -°" > x ^ntil ^"'""' Strammheit ist: die wun-'^e, 9lfn>f!"' "ic hingebende Weichheit llud der 5 ,, ^ C>,^^°u freie Schmelz iu den Gesangs-^ ^schii^ ^"^a der trcszendicrcuden 5träfte 5 ' ern,, /'^er gewaltiger Größe, übte tief-''ilH^^^'fcnde Wirkung von seltener Macht. Ü."° k' dank ^'^ ^oewe gehört als Meusch uud ^tj^islr^ '"'U'u liebenswürdigen Charakter ^^i7ch^>it^"'^nsten, zu den sympathischesten ^ dl,^ cilg ^ "ttannt sind seine hervorragenden "ln "^'ist., , ^"'upfer Vruckners, dessen Werten ^ sch»>/ ^' Interpretationen zu siegreichen äu l'iner Heit verbals, lvo es als lühues Wagnis galt, den Namen des großen Mci sters zu ueunen. Tie mustergültige Klavierbearbei' tuug Brucknerscher Siufouieu t^urch Loewe hat uicht lveuig zuul Verständnis der gewaltigen Schöp-fuugeu beigetragen. Freudig sei auch der liebevollen Fürsorge um Wolfs „Penthcsilca" gedacht' durch geistreiche Retouchieruug verhalf er dem genialen Iugeudwerte zu siegreicher Nuferstehuug nach zwau-ziNlähriger Grabesruhe. Als Dirigeut ift Loewe der eigentliche vortrcv geude i^üustler des Orchesters, der ihm seiueu Willen suggeriert und aus demselben herausbringt, was herauszubringen ist. Die Art seiues Dirigierens übt uicht allein auss Orchester, sonderu auch aufs Pu^ blilunl einen ganz eigenartigen, fast töuutc luan be-hallptcu, suggestiven Baun alls. Dabei macheu seine animierenden Bewcguugen, feiue Willeusklludge-bungcn, die feinsiuuigeu Weisuugeu, die er deu eill zelueil Iustrllmenten gibt, keineswegs deu Eindruck des Gemachten oder Gefuchteu: fie erscheinen im Ge gellteile echt uud natürlich uud zeugen von einem Küustlergeiste, der ins inuerste Heiligtum des Wer-kes, ins innerste Mark der instrumentalen Gedanleu eindringt. Seiu nachschaffeuder tongenialer Geist fördert alle Schönheiten der Partitur zutage uud er weiß, sei es durch geistvolles Zurückhalten uud lebhaftes Drängen, durch sorgsam vorbereitete und verteilte Steigerungeu, durch klares Herausarbeiten der Motive, durch den denkbar präzisesten Rhythmus so-wie durch Akzeutuieruug, vor allem aber durch eiueu großen, belebenden Schwung, den nie die Details ersticken, Wirkuugeu zu erzielen, wie sie nicht groß artiger gedacht werdeu löuueu. Entzücken rief schon die mit feurigem, edk'm Schwünge zll Gehör gebrachte „Oberon""Ouvertüre vou Weber hervor. Mau meinte, ein neues Toustms entdeckt zu haben, so freudig, packend, leuchtend, jugeudfrisch zog das prächtige Werk au uns vor über. Jubelnder Beifall gab Zeuguis. daß Loewe mit der ersten Nummer bereits eine glänzende, künstlerische Tat vollbracht uuo die Zuhörer im Fluge erobert hatte, und mit freudiger Erwartung sah das Publikum der gedrängten Fiille polyphoner Genüsse entgegen, die seiner noch harrten. Unter anderen Verhältnissen hätte das Pro-^ gramm durch feine Reichhaltigkeit wohl schon vor seinem Ende die Aufnahmsfähigkeit der Hörer er-fchöpft. Hier schien sie jedoch trotz der gewaltigen An forderuugeu, die die gigautische Neuute vou Bruckner au Herz, Verstand des innersten Meuscheu stellte, von Stück zu Stück zu wachsen. In würdigster Weise feierte das letzte Werk des großen Meisters seine Erstaufführung in Laibach. „Das. was ich geschaffen habe, danke ich dem liebeil Gott", hat Bruckner im Jahre 1K91 gelegeutlich des Lchrertagcs iu Admont gesprochen. „Ich suchte meinen Dank ihm gegenüber zum Ausdrucke zu bringen, indem ich ihm, dem Allmächtigen, mein letztes Werk, das Tedeum, widmete." Uud iu seinem Vermächtnisse, das er anläßlich einer schweren Erkrau-lung niederlegte, ist die Bitte an den Allmächtigen enthalten, ihm sein ganzes letztes Wert. die ucuutc Siufonie, widmeu zu dürfen. Die rührenden Worte lauten: „Ob er sie annehmen wird. diese schwache Menscheuleistung, ich weiß es nicht: für den Fall aber, als ich die Vollendung des Wertes, vou dem die ersteu drei Sätze fertig liegeil, nicht mehr erleben follte, bitte ich. das Tedeum als Echlußfatz zu betrachten und hoffe, daß Gott, der Allmächtige, in feiner allerbarmeuden Güte mir die Nichtvoll-endunl! des ihm geweihte,! Lebcnswerkes verzeihen wird." (Schluß folgt.) " (Allerhöchste Spende.) Seine k. u. l. Apostolische Majestät haben der freiwillige,, Feuerwehr iu Trata, politischer Bezirk KraiNburg, eiue Uuterstützuug vou 200 I< aus Allerhöchsten Privat-Mitteln allerguädigst zu speudeu geruht. ~^r. — (Bewilligung der Allerhöchsten Nalucusführuug.) Seine k. und k. Apostoli-fchc Majestät haben die Allerhöchste Namensführuug für die ucuerrichtete Voltsfchulc in Skaru<'-na allergnädigst zu bewilligen geruht. — (Im Panorama International) ist feit vorgestern eiuc herrliche Wcmderung durch das Salzkammergut ausgestellt. All die schönsten Punkte des Salzkammergutes. so Trauukircheu, Ebensee. Ischl, St, Wolfgaug, Hallstatt. Aussee. Werfen. Lueg, Golling, Hallein, Lend, Gaftein, Zell am See ?c. sind iu künstlerisch vollcudeteu Bildern fest gehalten: einzelne darunter, wie die Seculaudschaf-ten, der Golliuger Fall, die Schlösser Fischhorn und Anis, siud vou geradezu entzückender Schönheit. Wir empfehlen deu Befuch der Serie jedermauu auf das angelegcutlichste. - In der nächsten Woche wird, eine Reise von Salzburg auf die Watz m a n i, spitze Zur AuVstelluul! gelangen. - (Aut 0 m 0 bilverkchr auf den krai-uifchen Vahuliuicu.) Der krainische Landes, ausschuß sowie die Stadtgemeiude Laibach hatten sich vor eiuigeu Monaten au das k. k. Eisenbahn° Ministerium mit dem Ersucheu um Bewilligung des Automobilverkehres auf deu kraiuifchen Bahnlinien geweudet. Wie mau nun berichtet, erscheint einem vor kurzem herabgelaugteu Erlasse des Eisenbahn» Ministeriums zufolge die Einführung des Automo-uilvcrkehres auf der Staatsbahu fowie auch auf der Uuterkrainer Bahu aus verkehrstechuifcheu Grüuden derzeit uutunlich: in betreff der Einführung von Äutomobilfahrteu auf der Lokalbahn Laibach.Stein aber sind bereits Verhandlungen eingeleimet worden. - (Generalstabsreife.) Am 4. Mai tritt der Chef des Gcueralstabes FZM. Freiherr vou Beck an der Spitze einer größeren Anzahl von Generalen, Stabs' und Oberoffiziereu. unter denei, sich auch der Stellvertreter des Generalstabschefs FML. Potiorek. nud der Chef des Bureaus für operative Geueralftabsarbeiten, Oberst Puhallo. be finden, eine für die Dauer von drei Wochen bc stimmte Geueralstabsreise au. die sich diesmal nicht bloß zu Land, fouderu auch zu Wasser uach Dal niatieu erstrecken wird. Für die Reise zu Land sind zwölf, zu Wafser acht Tage in Ausficht genommen. Das erste Reiseziel ist Laibach. Vou dort geht die Reise über Idria, Wippach und Reifenberg, wo überall bloß ein eintägiger Aufenthalt genommen wird, uach Görz. In diefer Stadt wird drei Tage geweilt uud dann die Reife immer zu Pferde .....- uach Rouchi fortgesetzt, wo deu Nbuugeu der Teil-nehmer an der Generalstabsreise vier Tage gewidmet sind. Die nächste Station ist Nabresina. Von dort geht die Reise nach Trieft, von wo die Einschif fling uach Dalmatien erfolgt. - (Die Wünfche der Staat seisen, ba h n bea m tc n.) Eine Abordnung dcr österr. Ei^ seubahnbeamteuverciuigung überreichte gestern den, Eisenbahumiuister ein Promemoria, enthaltend die Wünsche der Beamtenschaft der k. k. Staatsbahnen. — Seine Erzellenz dcr Herr Eifenbahnminister sichelte wohlwollend die Prüfung dcr Desiderien zu. foweit sie für begründet befunden werden und allgemeinen personalen wirtschaftlichen Rücksichten nicht entgegenstehen. Insbesondere bezüglich des Wun^ sches nach eiuer weitergehenden Erschließung deH 7. Dienstklasse bemerkte der Herr Minister, die Ei-seubahuverwaltllug sei bestrebt, durch eine sutzefsive. uach Maßgabe der budgetären Verhältnisfe durchzu-führende Systemisierung eiue Verbesserung dieser Dieustklasse jenen Beamten zugänglich zu machen, welche auf Dienstposten mit einem größeren Wir kuugskreise oder höherer Verantwortung tätig sind. Der Herr Minister beschäftigte sich auch mit der Frage der Gewährung eines billigen Kredites an die Beamtenschaft lind anerkannte, daß auf diesem Gebiete eine Abhilfe gebotcu erscheine, nnd verwies auf den Verfuch der Verwaltung, die Kreditverhült nisse der Beamtenschaft anf einer genossenschaftlichen Basis zn organisieren. - (Todesfall.) Gestern vormittags starb im Schlosse Tivoli bei Laibach Herr Jakob Kav <- i <-, Realitätcnbesitzer und pensionierter k. k. Grund' buchsführer. au Altcrsfchwäche in, 91. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis wird hellte nachmittags um V/; Uhr von Tivoli aus nach St. Christoph statt finden. N' - (Taglien für erlegte Raubtiere.) Vom 1. Oktober 1902 bis Ende Dezember 1903 hat der lrainische Landesausschuß für erlegte Raubtiere folgende Beträge ausbezahlt: für 2 Bärinnen 160 k. für 2 Bären 120 X, für 2 junge Bären 40 ll.. - (Ernennung zu Eh r e nmitgli e» dern.) Der Gemeinderat in Sagor hat in seiner am 14. d. M. abgehaltenen außerordentlichen Sitzung den Werksdirettor i. P. Herrn Ludwig Wrießnig und den Stationschcf i. P. in Sagor Herrn Franz Stcrle einhellig zu Ehrennritglie-dern der Gemeinde Sagor ernannt. Die beiden genannten Herren waren jahrelang im Gemeinderate voil Sagor tätig. —'^- - (Vom Voltsschuldienste.) Der Lch rerin Fräulein Maria 6 keriaucc in Sagor wurde krankheitshalber ein längerer Urlaub ertellt und mll der Supplierung derselben Herr Cyrill Poia^cn.s Höuigstein betraut. - (Ausbildung als Lehrer.n der franzöf cheu Sprache.) Die Tochter des ver-t l"' ^ k. k' Oberb^irksarztes Dr Ignaz Pau l? Fräulein Iosefa Pauliö aus Llttcn. d,e bereits chre Priifm'g m.s der französischen Sprache bestände., hatte begab sich diesertage nach Nancy m Frank-reich, woselbst fie ihre Studien zu vervollkommnen und die Prüfung als Lehrerin der französischen Sprache abzulegen gedeutt, - ^. Laibacher Zeitung Nr. 88. 760 19. Aprils — (D e r Laiba ch e r G e in c i it d e r a t) hält heute nachmittags eine außerordentliche Tiynn^ ab, in welcher nnter aliderem die Allsfilhrllng des Kaiserdenkmales vergeben sowie der Platz fiir dieses Denkmal und für das Pre^rendentmal bestimnit werden soll. Anf der Tagesordiiinui sleheil welters ein selbständiger Antrag des Gcnieinderates Vel' lavrh, betreffend den bisherigen Verrechmmgs-modus fiir Wasserlnehrverbralich, sowie ein Bericht über die Vorschläge des Bürgermeisters, betreffend den Ankauf der dein Apotheker Josef Manr und dem Kansmanne Viktor Schiffer gehörigen Hänser am Marienplatze zn Negulicrungszweckcn. — (Auszeichnungen.) Der hies. Schneider^ meister Serr P. (5a ss ermann wurde auf der Wiener Modenausstellnng für seine Arbeiten durch die goldene Medaille ausgezeichnet. Ter Schiedsspruch der Jury erfolgte einstimmig. - An der Ausstellung beteiligte sich auch der hiesige Ne gimentsschneider Herr Anton Neisner mit einem Nniformanzuge des Neginient') ,^'iönig der Belgier und lvnrde für die treffliche Arbeit mit der gol denen Medaille nebst Diplom ausgezeichnet. — Mit Rücksicht darauf, daß unter der großen Zahl der Bewerber nnr etwa 10 mit der genannten An ertennnng bedacht wnrden, gewinnen die Anszeich nungen der beiden heimischen Firmen um fo mehr an Wert. "" (Deutscher Verein in Laib ach.) Gestern fand in der Glashalle des Kasinovereines die Jahreshauptversammlung des Teutschen Ver eines in Laibach statt, die sehr gilt besucht war, Ter Obmann des Vereines, Herr Dr. Adolf Tchaffe r, begrüßte die Versammlnng und erteilte dem Schrift führer Herrn Dr. Vinder das Wort, der über die Tätigkeit des Ausschusses berichtete, der drei Ver sammlnngen einberufen nnd in sechs Titzungen die Vereiusangelegenheiten erledigt hatte. Zahlmeister Herr Karl Lcskovic berichtete über den Rechnungsabschluß, den die Versammlung genehmigend znr Kenntnis nahm, Namens des „ii rainischen Schnlpfennigs" erstattete Herr Vcrzin über die Verwendung der Spenden Bericht. Es wurden Ä> deutsche Schuleu in 5irain mit Lehr- und Lernmit-tcln bedacht. Dem Berichterstatter wurde für seine ersprießliche Mühewaltnng der Tank der Versamm-lung zum Ausdrucke gebracht. Nun schilderte der Obmann Herr Dr. Schaff er die dermaligc politische Lage und knüpfte eine knrze Besprechung der dnrch die Obstrnktion im Lande geschaffenen Verhältnisse an, wobei er die volle Einheit in den Reihen der Partei hervorhob nnd die Hosfnnng aussprach, der Geist persönlicher Selbstlosigkeit nnd Ei-nigkeit möge wie jetzt anch in der Zutuuft fort dauern. Es gelangte nun eiuc Reihe von inneren Vereinsangelegenheitcn zur Sprache, wobei die Übereinstimmung des Ansschusses mit den Antragstellern zutage trat. Schließlich wurde auch Hinsicht-lich der bevorstehenden Gemcinderatswahlen eine entsprechende Entschließung gefaßt. Ter bishei'iqe Ansschnß, bestehend aus den Herren: Dr. Adolf Schaff er (Obmann), Dr. Ed. Ambrositsch, Dr. I. I. Binde r, Dr. Ferd, E g e r, Inlins (5 l -b e r t. Dr. Karl G a ll e, Karl Lcskovie, Dr. An-ton N. v. Schocppl nnd Josef v. Schre y, wurde wiedergewählt. — (Vom Iosefin n m.) Soeben unrd der Jahresbericht über die Tätigkeit des Vereines der Frauen der christlichen Liebe voin HI, Vinzenz von Paul, welcher sowohl dem Iosefinum als den Arme» der Stadt seine fürsorgcnde Hilfe znteil werden läßt, versendet. Wir entnehmen daraus folgende Einzelheiten: Ter Verein, unter dem Präsidinm der Frau Olga H e i n, der sich als ausübende Mitglie der anschließen Frau Antonie Kosler (Vizepräsi-denting Fran Iosefine Kos, die Fräulein Marie Czerny, Nina Sennig (Öt'onominnen), Fräulein Ulrike Laschan Edle von Moorland (Sekretärin), ferner die Herren: Tr. Josef Dole nee (Direktor), Karl P o g a 5 a r. t. k. Finanz-Ober-kommissär (Kassier der Abteilung N, „Stadtarine"), und Viktor Collorctto, k. k. Ober-Rechnnngsrat (Nechnnngsrevident der Abteilnng X, „Josefinuin") — entfaltete auch im eben abgelaufenen Vereins-jähre uuter opferU'illiger Mitwirkung einer Reihe von wohltätigen Damen, die als Mitglieder im Iah resberichte namentlich angeführt sind, seine stille, aber desto segensvollere Tätigkeit und konnte, wenn nnch in etwas bescheideneren! Maße als früher, fo-wohl den Insassinnen des Josesinnms, der an dieses angegliederten Nähschule sowie den hilfsbedürftigsten Stadtarinen viel Gutes tun, Elend nnd Not lindern. Die Spenden der Wohltäter, denen der Ve richt innigst dankt, sowie anch die außerordentlichen Uuterstützungen seitens der Krainischen Sparkasse und der Gründerin nnd Erhalterin des Iosesinums. Frau Josefine Hotschewar, die besonders her^ vorgelioben erscheinen, gestatten den Fortbestand der edlen Zwecke des Vereines, der anch nicht möglich wäre ohne die Mnnifizenz der genannten Woliltäter nnd des Institutes der Krainischen Sparkasse. Riih inend gedenkt ferner der Bericht der werttätigen Mithilfe, der vielen Spenden, welche Herr Direktor Artnr Mahr bei jeder Gelegenheit dem Vereine gewidmet, nnd ebenso der aufopfernden unentgelt lichen ärztlichen Hilfe im Iosefinnm durch Herrn Tr. Alfred Mahr, sowie der unentgeltlich verabfolgten Mcdikamentenfpenden durch Herrn Gabriel Pieeoli. Auch Herrn Ottomar Vamberg, Bnchdrnckereibcsitzer, dankt der Bericht in warmen Worten fiir die kostenlose Herstcllnng aller erforderlichen Drncksorten. Außer den Jahresbeiträgen der Wohltäter liefen mit der Widmnng „für Weih-nachten" eine Reihe Spenden an Geldbeträgen nnd Effekten, an Eßwaren, Äekleidnngsgegenständen, Stoffen usw. ein, und es konnten somit auch zum jüngsten Gabenfeste die Schützlinge der Vereins damen iliit passenden Geschenken erfreut werden. An Unterstützlingen der Armeil der Stadt hat es der Verein, der sortgesetzt M arme Familien mit Vik-tnalien, Holz, Beiträgen an Geld fiir Quartier ?c. beteilt auch heuer uicht fehlen lassen. Leider flössen die Mittel spärlicher — es bittet daher der Ansschuß edle Menscheilfreunde, dem Vereine als Mitglieder beizutrcteil nnd ihn mit Viktualieu und anderen passenden Spenden zu unterstützen. Der Verein empfiehlt allen besseren Kreisen der Stadt noch ganz besonders die Krankenpflegerinnen des Iosefinnms. Polanastraßc Nr. W. Beachtenswert ist auch d Nähschnle des Iosefinums, welche nnn, in dem hellen, licht' nnd lnftreichen Raume des neuen Tan les untergebracht, wirklich vorzügliche Arbeiten an Weißwäfche bei fehr mäßigen Preifen liefert. Ein Besnch der Nähschnle, wo nnter guter Leituug eine stattliche Anzahl von jnngen Mädchen mit der Her-stellnng sorgfältig gearbeiteter Wäschegegenstände beschäftigt ist nnd wo anch Brautansftattnngen übernommen werden, empfiehlt sich der hiesigen Damenwelt. — (A sse n te r g e b ni s.) Bei der im poli^ tischen Bezirke Gnrtseld vom 5. bis i>. d. M. erfolgten Stellung wurden von ttl)!i Ttelluugspflichtigen 26l> als zum Militärdienste tanglich befunden. 5 — (E in heißer So m mcr in Sicht?) In einem Wiener Blatte fchreibt ein Meteorologe auf Grund Ä>jäliriger statistischer Erfahrnngen, daß, da seit 2<_> Jahren der Mai und die drei Eommermonate zu kühl ausgefallen find, diese Anomalie aber denn doch einmal ihre Ausgleichung finden muß, heuer fchou eiue ziemlich beträchtliche Wahrscheinlichkeit da fiir besteht, daß der Mai nnd die Sommermonate ihr Tcmperatnrnormale überschreiten werden. Be-sonders groß ist die Wahrscheinlichkeit eines war-menMai und Inni uud eines heißenAngnst, und nur etwas weniger groß ist die Wahrscheinlichkeit eines heißen Juli. Seit ^901 hat keiner der vier Monate sein Temperaturuormalc erreicht. " (Feuer.) Gestern vormittags brach im Hause Nr. 20 am Rain in einer Dachkammer ein Feuer aus. Iu einer Kiste, in die auch Asche gewor sen worden war, entzündeten sich die Abfälle nnd setzten die Kiste nnd die in der Nähe der Kiste ans geschlichteten Holzspänc in Brand. Das Feuer wnrde rechtzeitig bemerkt und gelöscht. — (Scheue Pferde.) Gesteru nachmittags schenten anf der Wienerstraße die in einen Post-wagen eingespannten und vom Postknechte Anton Strnh gelenkten Pferde vor einem mit Körben be ladenen Wagen und sprangen seitwärts, wobei ein Pferd seinen Fuß in das Rad des vorüberfahrenden Wagens steckte und zu Boden fiel, das zweite Pferd mit sich reißend. Ter Wageil wnrde sogleich angehalten und herbeigeeilte Lente brachten die Pferde wieder ans die Beine. " (Unfall.) Dein beim Bane der städtischen Sparkasse in der Pre^rengassc beschäftigten Arbei^ ter Franz Nemeli fiel gestern nachmittags beim Ab laden von Schotter die Schottertrnhe nnf den Kopf, Er erlitt eine schwere Vcrletznng. "' (Ticbstähl e,) In der Nacht vom 16. auf den 17. d. M. wurde der Trödlerin Maria Vidmar, wohnhaft am Iakobskai Nr. '27, ein vor den, Geschäftslokale stehender, grau angestrichener Hand wagen dnrch unbekannte Täter entwendet. - Dem Gärtner Iv. Wider, Nosenbacherstraße Nr. 25, wnrden ans dem Garten Nelken im Werte von 2N l< entwendet, — (Dir Hitze.) Ein Leser unseres Blattes schreibt uns: Vorgestern nachmittag sah ich, auf einem Spazier-gange ill dm Stadtwald begriffen, oberhalb der Kolesia« miihlc im Gradaseicabache mehrere jnngc Leute im Freien baden. Als ich mich nach der Temperatur des Wassers erlinidigte, sagten sie mir, das Wasser sei ganz angenehm. — I„i Stadtwalde stehen nebst dem Schleh« dorn die Kirschbäume in der schönsten Blüte, auch ein« zelue Eichcübmimc treiben schon Blätter. * (Brand.) Am 13. d. M. nachmittags^ dem Stalle des Besitzers Johann Ogrinec M ^ anf bisher unaufgeklärte Weise ein Feuer a"^^ Stall und das Hans des Ogrincc sowie "'^ ^ Elisabeth Kosak einäscherte. Der Schade de. §.,, beträgt 5000 X, der der Kosak «00 ^ " ^ sicheruugssummen belaufen sich auf 2000 K. Z ^ weise 250 «. ^ §^' — (Ausstand in Iauerburg) ^, nns mitteilt, find i» der Fabrik der Kraimschc" ^ jls gesellschaft in Iauerburg an 400 Arbeiter '" ^ l> staud getreten. Sie verlangen höhere ^"^^A^ gründen diese Forderung dnrch die große , M<' sie infolge der reduzierten Löhne nicht bewältig^, — (Infolge Branntweingen'MyF storbcn?) Am 11. d. M. abends nahm oe^ .^ Franz Zupanc aus Nassenfus! den 5'/«jäh"g"'" ^ söhn Nikolaus Bariera in die Mühle mit »^/ anf dem Rückwege beim Gastwirte IlM ' ^o Nassenfus; drei Sechzehiitel Liter Branutwe'^ ^, dem er auch dem geuaunten Kuabeu etwas s j^ gab. Tagsdarallf starb der Knabe nach ""'g ^ Elteru an der Fallsucht, welcher er "üe""^ ^' Da der Knabe auch iufolgc des storben seiii konllte, so wurde dessen Leiche^ ^F scheinen der Gerichtskommission in die ^ ^z^ überstellt. „^ '' * (Vereinsbilduug.) Wie ma> ^> Adelsberg mitteilt, wurden die Statuten des ^ s dcudeu Vereines Karoäuo lir^no äru^tvo ^, kompetenten Laudesbehörde vorgelegt. . ^„ " " (Nach Birnbaum.) Vorgestern ^,,, 33 Arbeiter zum Bahnliaue in BirubcnlM ^A"' " (Nach Westfalen.) Am N- ^ 46 Arbeiter aus Kram nach Westfalen "bge"' ^ °c " (Nach Amerika.) Am 17. d. ^'^ Eüdbahnhofc ans 55 Personen nach Ame"» ^ ^ * (Ans Amerika.) Vorgestern s"'° sonen aus ^llncrika in Laibach angekommen. ^ * (Italienische Arbeiter.) G''>' sind 400 italienische Arbeiter hier durchg^al! ^ 5 - (Postkarten-Photograph'"^^ Lattermannsallce ist seit kurzem ein amM"" ^^ !^ graphisches Atelier aufgestellt, defscn Vesch" ' ^ Jahren nach Laibach kommt nnd sich "''^ befs soliden Geschäftsbetriebes des Wohlwollens o ^ Kreise erfreut. Das Geschäft ist in einem ^ ^ baue uiltergcbracht; jede aufdringliche ^ ^^lig^ sonst Besitzer ähnlicher ambulanten U'ltcr!>")« kanntlich Großes leisten, ist daselbst ausgci^^^ Vtit 1. Mai ,,< begimit ein neues Abonnement "" Mibncher IeitunS. ^, Die Prän « meratiolls. Bedin 8 uN 8 uuverändert und betragen: .. mit postversendung: s^ ^"' ^ ^ . llmizjährig ..»NX— d gai'zjährig - - ,, . ^,, halbjährig . . «» . — . halbjährig . - z . ^ . vierteljährig . ?»»<»» vierteliähng - ^ »^., monatlich. . . H » lltt » monatlich. - ' ^e!" F ü r d i e I u st e l l u n g i n S H a u S f Ü l Abonnenten per Jahr 2 Kronen- ^ ^,F ßW- Die Pränumerattons - Vel^ portofrei zugesendet werden. ^ch Jg. u. Kleinmayr se Fed^>^ Theater, Kunst und Merat"^ - (Das Wiener Konzertverein^l st er) hatte vorgestern gelegentlich se""s " stftr'^ Agram einen glänzenden Erfolg. Die > ^ri^ ,. ten Webers «Oberon-Ouvertüre., VrahM .OiM°,, über ein Haydnisches Thema, Smetanas gchB^,, Wagners «Fanst-Ouvertüre. und Veethov" ^hin Syinphonie zum Vortrage. Der Künstler!"^ ^ Führer wurde begeistert zngejubelt. .«,,ie)^ - (Die Böhmische Philha" ' ^ b^ am 22. d. M. Prag, ilm sich nach Nuhl"'"? hj^l wo sic ill Pavlovsk für die Dcmcr von " yen ^,, tcnlber engagiert ist. Das auf 70 ^ ^^ra»^^ii Orchester »uird zuvor in Olmüh, P"ß"b< ^^M,^,' risch^Ostrau llud Krakau konzertieren. ^" Zln ^^.^ konzerte wird Oskar Nedbal dirigiere^ ^0"^ wurden folgende Küustler und Künstlermn^^finil ^.^ Frail Gorlenko.Doliua, Emnly Destine, ^^jchq» ^, renuo, Franz Ondricek, das Böhmische ^^^' zi',, l'' — («Wiener Mode'.) ^ag '' ^/ lauuische Göttin Mode noch so griesss"'"-^. i^^' wird »lau doch nicht leugnen können, ^ <,Ile / Frühjahr sehr glücklich inspiriert ist. "^j"^^'"'"' M°bo. zeiat. Ist auch dic Dar> M kas s '" ^^'"u führenden Blatte so vor ^c, ^ .,/! >'e ailch niiudor Schönes schön erscheinen ^ ? b°ch die diesjährigen Moden anch an sich ^ »lobe ss^ '""'' '"^^ '^ letzter Vorzug ist - ^Nosten herstellbar. ^"in,cl / " ^ ° i- lli uüitu 1 j.) Inhalt der vierten Achill.. ^ "" Wege. 2.) Viktor Stesta: Die ^wisch.,,"' ^'nin. 3.) Lanrcnz Lah: Das Verhält-^Vetsch!>^"r und Volk. 4,) f Konrad Crnologar, ^ften 7 > "^ Unnotlvendiges beim Rechnen. 6.) Zu- ^ ^ "chulnachrichtcll. 8.) iUiiszellen. ^!,^°l"uel Smiles f.) Eine Depesche aus ""H«w ?"' Der Schriftsteller Samuel Smiles ist > ^'^ ^' b- M.. in Kcnsingtolt im Alter >rZ Xt u. ^'storben. Der Name des englischen ^VÜvell ^'! ^" Kontinent besonders dnrch sein ^ .^"bsthilfe. i ttolt-lioli).) bekannt. ^loclcn v" ° ^ " Planq " ettc,) der Konlponist der >n,e„ ^ ^"leville., soll in Paris ein Denkmal > ^ls^ ^ ^°" """" >"ner Freunde, dem Vild-^ dcs ^ vannicz, modelliert wird. An der ^>^^!ilmalcoinitees steht Alfred Capns. ^z ^ Telegramme - ^klegraphen-Kurrespondenz-Dureaus. ^,^ "lsstsch.japanische Krieg. !??""ac'i^"'' l^. April. Hier cinA'troffcne s "''chei, >^"' ^"N oin^ Flotte von mehr als 7l1 "^la» „^^usportschiff^l in der Richtung nach ' '^c>I>ch vo» ^ort Artl,r, signalisiert sei. Tolio, !7. April. Der Marinemimster bc-gliickwünschte heilte telegraphisch Admiral Togo zu ' dein Erfolge seines achten Angriffeö anf Port Artnr. z „Das glänzende Ergebnis", sagt der Minister, „ist i zwar anf die leuchtenden Tugenden des Kaisers znrnckzufnhren, aber die Treue und tapfere Hal tung der Offiziere und Soldaten hat hervorragenden Anteil daran. An ihren, Verhalten ist nichts ans' zusetzen. Ich fende Ihnen, den Offizieren und der Mannschaft Glückwünsche, in der Hoffnung, das; die gleiche edle Pflichterfüllung erhalten wird, so lange das jetzige große nationale Problem vor uns liegt. Das Ziel liegt noch ferne. Lasset nns darum Torge tragen, daß wir alle imstande sind, das grosse Wcrl, das von nus erwartet wird, zu vollenden!" > Manuschaftswcchscl. Wien. 18. April. Das Armee-Verorommgs-blatt enthält einen Erlas; bezüglich des Mannschafts-Wechsels bei den aus den Ländern der ungarischen ätrone sich ergänzenden Truppen. Außerhalb des Okkupationsgebiets und Tüodalmatieu hat die Über-setzung der zufolge Erlasses vom 18. Dezember M)8 iu ausuahmsweiser aktiver Dienstleistung stehenden Mannschaft in das nichtaktive Verhältnis, soweit sie nicht bereits dnrchgeführt wurde, im allgemeinen ^ mit 2!i. April 1i»04 zu erfolgen. Vei der Kavallerie, ^ bei den reitenden Nattcrieoivisioneu, bei einem ^ Teile der Feldartillcrie, bei der Traiutruppc hat diese Übersetzung sogleich nach Einbeziehung der Re-, kruten stattzufinden. Im Okkupationsgebiete und in Tüodalmatien hat die Übersetzung zum Teile sofort nach dem Eintreffen der Nelruteu, zum Teile erst »ach drei, respektive fünf Wochen nach deren Ein- treffen zu geschehen. Die Einberufung sämtlicher Rekruten ei»fchlies;lich M'er der Kriegsmarine er-folgt für den!). Mai UX^. Unwetter. Prag, Itt. April. Heute nachts ging hier und in der Umgebung fowie in anderen Gegenden Böh' meus eiu heftiges Gewitter mit starken Hagelschlägen nieder. In Prag imd in den Vororten wurden mehrere Wohnungen überschwemmt. In Koschir ift die Lage besonders gefährlich. Ein Korporal, der sich an den Nettungsarbeiten beteiligte, wird verunfst. An mehreren Pnnkten wurde der Eisenbahnverkehr wegen Überschwemmungen nnd Uuterwaschuugen gestört. Es werden auch nicht unbedeutende Ma^ tVrialschäoen, insbesondere an Feldern, gemeldet. Prag, 18. April. Das Hochwasser verursachte namentlich in Buben? und Vaumgarten arge Verwii-stungen. Böhmisch - Lcipa nud Umgebung wurde nachts durch ein furchtbares, vielstimdiges Gewitter heimgesucht. Das Unwetter richtete großeu Schaden an. Einzelne Ortschaften find unter Wasser; mehrere Brände wliroen infolge Blitzschlages verursacht. Die I^. ^l?. ^^I>oui»«iKt^» der «ßaibacher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration!>«I'35 sl,ulssll-3e!llL. bl dnM . 80 Kstzlll. ^ l!. 37ll! 8!ouzen-3e!lle . 60 Xmi. - ll. N'35 p, Met. sranw l>. ja,ou vc.'zoNt ins Hauö. Muslcr limgeh-nd. — Doppeltes Nrie potto „ach drr Sch'vriv l^i) 7—!l ^liljelonlmclie Freulde. ^ Ä„ , Hott! Vcfanl. '^ 'Parmn .^'^ ^llat. Kunneith, Pcyerl, Muöcoliili, !'»^ "»tt, ,i!. '> l. s. V^nkohauptmauu: Grunbner. Waruier, ^,'?laz, ^. Prossiiwg^ ^siti»,. Wir,,. - Stem, Nei^ ^.! "Ltdn' ' l, Ob "s. ^li«,. " Tlmic, Private, Ätudolsswett. -^. ' ^«chl N^^, " "l.ltezly. ttsm., Linz. - hilzer. ^"' U! Verstorbene. lü ^egi,'' /Prll. Joses Stibeinik, Aibeiterösohn, 1 M„ "'!iz ^llbeks^.''schwäche. - Margareta Tüll, Inwohnelill, i> ?<^""l'«,^'ll'°n^riester, !-i2 I.. iNadehtystrahe 11, ^ z"Vle ^>i ?,pril. Alois Slapnicar. Tischleissohu. 10 M., , ^olll^i,^U!!grn!^.«ln, ^ I>>> Zivil spilale: l, !i^'m^'^ Maria ltebulj. Inwohueri», 72 I.. >>^.!^».' ^'l'l' ^^^ ^^^ Arbeiter, 40 I., "^^llllchr Beobachtungen in Laibach ^--^^^m. Mttl. Llislbixck 7:il> ll n.M. '^»s. ^b, 7°» ^l 25 ^ SU. schwach'"leilw.15wlM .^ ^7 ^ !6 ! 13 5, SO. mähig bewölkt ^^w^qe^ '! 7'b 'NO.m«ßia^ heiter' , 1 «' ^^„« «Mittel der grstnaM Temperatur U'> 4". Nor-w^-^>>^^n> nachini^^°"tlichei Nedalteur: Anton Funt « l. ' ?,>.,,,, S/rc/m I C^Xi^V,'1"'1 Al"»tii«ken ü K 4 , ans Krztl. Ver- | ^"Uft "öBnk'11 'n llürv Bronchialkatarrhen, Keuch- '^^ «MHUlOae, Influenza. Nur ficht in Original ^•«»•^^ Hakon.H. (167) lö 7 ^ = Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. = * ß> ¦¦¦¦^¦¦¦^¦¦¦I^^HHP^ZZ^^sßÄndchen bildet ein abgeschlossenes Ganceu B.tf i ^^^^M^^X^^B^^SiJH^K^vQnd i8t ^eheftet Bisherige Vorbreitnag: ¦ I I ISA a 3 iV^^H^^^P^paBB^y 12 Millionen Bändchen. Verneiehnig»e Ui^3A3A^MnB^ V^l HHm\ ^er er8C^ieilenen 12Ö° Nammera gr*tii. YtrtaitbniMS« mm dmn Serien in Liebhaber~Einbänden grmtis. Zu beziehen durch die Buchhandlung (VDI.) I I^albaoh, CocgTossplatz 2. Monatzimmer uninühliert, im i. Stock eines llauseM im Zentrum dor Stadt, l»t mit I. Mal zu vermieten. •— Nähere» in d«r AdiuiniMirH-tiou dieaer Zeitung. (1415) 6 —4 Streik der Steinmetzen in Bischoflack. Die (Gefertigten bringen hiermit zur öffentlichen Anzeige, daß der im Bischoflacker Steinbruche herrschende Streik nur drei Tage dauerte und daß die streikenden Steinmetzen mit Montag, den 18. d. M., vollzählig die Arbeit unter den alten Bedingungen, welche ganz zufriedenstellend waren, wieder aufgenommen haben, sowie daß der Streik nur durch einige wenige an der Arbeit beteiligte Steinmetze inszeniert wurde. (1580) Rischoflack, den 18.Ap.il 1904. Gnbiani Pietro, Barazutti Alberto, Cndiecio Giuseppe, Mentil Antonio, Concilia Valentino, I»e Kitz Abranio, Horgeni (ilneiiiio, Domenico Pisaro, Oudiccio Gibatlo. IVr die eosamso Arbeit leitende Pnrticfilhrer: heopnldo NiiHui, Tiesbrtrüblel, Herzens teilen wir allen Vel» > wandten, Freunden nnd Vetannten oie tralliige > Nachricht mit, daß unser innigstaeliebler Vater, be< « ziehun^sweise Schwieger» nnd (^roßvatel, Herr > Ilakol, Kauöiö ! l. l. Grundbuchsführn m Ruh« und Nealitiitenbesiher > heule am 18. April um 7 Uhr sii'lh, versehen mit > den heil. Sterbesakramenten, in, 94. Uebensjahre jelig ! im Herrn entschlafe« ist. > Das Begräbnis des teuren Verblichenen findet « Dienstag, den 19. April, mn halb 8 Uhr nachmit- > tags vom Trauerhanse Unter Thnrn Nr. A mlf den > Friebhof zu St. Christoph statt. > Die heil. Seelen,nessen lverben in der Pfarr. > lirch« Maria Vertündiaunn aelesen werden. > Uaibach. am 18. April 1904. > Fridolin Kav^i«, l u k. Hauptmann. Soh... - > ! Irma Vrnuet, gel> Kavci^ Tochter. Marie « Kav^iö, aeli. «eller, Schwiegertochter. - Kranz > Vrnnet, l, k. Professor, Schwiegersohn. - Vida > Kavil«, Miroslava Vrunet, Enlelinlien > Ä^lbiAülgenüsl.Ul des Franz Dubcrlet, V Laibacher Zeitung Nr. 88.________________________________762_________________________________________19. UpriN^> Kurse an der Wiener Börse vom 18. April 1904. Na«dem offiMnm^ Die notierten Kurse verstehen sich in Kroüeüwährung. Nie Notierung sämlücher Allien und del «Diversen Lose» versteht sich per EtNck, ^^»-»-'^^ Allgemeine Ztaatsschuld. Veld Ware (tinhcitl, litenle in Nllten Mai' November p, K.4-2«/„. . . 99-80 100 — inVilb.Iän,-N»Iipr.K.4'2"/<, 99-55 98 7Ü „Nut. ffebr^Auss^r^k.^L"/« 100-45 100 ^> ., .. Äpril.-Olt. vr,N!.4'2"/„ 100-45 100 U5 l»54er 3taat«lose 250 fl. 3 2"/, 191'- l95'- I8«0er „ 500 ss. 4°/„ 152S0 15» «0 1«li0er „ 100 fl. 4°/n 182" 18150 l««4er „ 100 fl. . . L6I — 2N3-— dto. „ 50 st. . . 2U0 — 2ß3 - Vom, Pfänder, il 120 fl, 5"/„ , 29s.- 299- Stanlrschuld der i», ßeicho« rate vertretenen ßünigreiche und Lnnder. VeNerr. ««uldrente, stsr,, l0<> st,, per Kasse.....4«/« in» 40 119 : Krouclüvähr. struersv., 400 fronen . 4"/» n«, !!N 1«l 3N Zu Vtaaverschr«ibun> gen aligcstemp.Eiscnb.'Altlen. «lllsabetlibah» L0U st. «M, ü'/.°/, „on LUN s!.......5lUÜU 512 50 dlo. Linz-Vüdw. «UV fl, ö. W. L. ü'///«........471 — 474'— b»o, Na!,>l>, Ti,,L0Nfl. ö. W.E. 5«/,.........<4«-— 444-5U 5. Karl Ludw.-Ä, 200 fl. KM. 27« vun 200 fl......—'— —'— Veld Ware Vom 3taatc zur Zahlung iiliernommenc Elscnli.'Prior. Obligattonrn. Clilabclhbal,!! «00 u. 3000 M. 4"/„ ab i»"/n...... 117 - 11« - ElisllbeMahn, 40« u. 2000 M. 4"/» ......... 119 1U12U-- Franz Iosef,V.. Em. 1884 (d!v, St.) Silb. 4°/«..... 100 25 10125 «Aalirische Karl Ludwig Aah» ! (div, 2t.) Till,. ^l"/„ - - - 10U-30 10l !»« Vorarlbcrsier Äal)", Lni. l«84 (bid. St.) SIlb. 4"/„ . - - !00'5>> — — ßtaaloschuld der Länder der ungarischen ßrune. 4"/,. n,ig. Goldrente per Kasse . II» lu H8'l!0 dto. dto. per Ultimo .... 1l«i!)ii»^!, 4"/„ dto, Rente in Kronenwähr,, stenerfrci, per Nasse , , . 98 Uü 98'25 4"/„ dlo, dto, b8 — 9820 Ung, Lt,E!s. ?l"l, wmd IM, sl. —-— —-- dw. dto. Silber wo sl. . , . —'— —'— dlo. Staate Obüg, (Ung. Ostb) U, I, 1»76....... —'— —'— dto, Schanlrenal^Abliis.> Oblia. —-— — — dto. Prau'.-A. i^ 100 4"/u lroat, iind slnvo», detto 98 Lü !»S i!ü Andere össen«. Hnlehen. b^Dona» !1>^,'Anleilie 187» , lO?'—108'- Nnleli?» drr Stadt Würz . . —'— —'— Nülchen der Sladt Wien . . . 103 »0 10490 dto. dto, (TUder ud, Gold) 1^3-—^4 — d!o dto, (I»'.^. , . . 9«'?.^ 9!'-7l> dto. dlo. (l«9U). . . . VS-?ü1UU'7" Vürseban-Vlillehrn, verloSb. 5"/„ 9»— 9» 75» 4"/n Krniner Landes Anlehe»! . —-— — — Geld Ware Vsandbriese etr. Äodlr, allg, ost.il!50I,verl.4"/a 99 75 10075 N,Men Lande« H,!p,«nst,4"/u I»«-— I01--Oesl.uiig. Banl 4N'/iiäl)l. uerl. 4°/^......... I0N , lUl ^5 102 ^ Asenlilchn-PrilMläle'' Gbliczationen. sserbinanbs-olorbbahn L,n. 188« 100'»',U i0i Ll> Oesterr. !1iordwestbahi! . . . 1U8-l»,,U9-10 stantöbalin....... 420-—>422'— Endbahn il 3"/„ verz.IäiM'Iuli 299 35 301^5 dto. ^5>"/„...... 124-75 —'— Ung-galiz, Val,»..... I10-7!;illi ?'> 4"/» Unterlrainer Aalnie« . . — — —'- Diverse Lose (per Ctücl), VelzwSllche i,'ose. »"/,. Bubenlrebit Lose E»>, lU8» 2ü? - 30? - 3«/„ „ „ (tm, 1889 295-—2U>1- 4"/« DonaU'Lampssch. iu<> sl. . —-——-— 5"/„ DonaU'Negiil.'Lose . . . 2?« —«80-50 Unverzinsliche Lose. Äüdap.VasUica (Dombau) 5 sl. 2l in 22-10 Kreditlose 100 sl...... 4««-— 47U- Clary Lose 4U sl. KM. . . . 162 —i?»-50 Ofener Lose !0 sl..... 1«?—17«-- Palfs», Lose 40 fl. KM, . . . 1V1--171-- Notenttrenz, Oest.Ges,,«, 1«fl. b8-- b5- „ „ »ng. „ „ 5sl. 29— 30 — «ndolf Uuic 10 sl...... «?'- 75- Salm-llose 40 fl...... 22? — 237 — 2t,.Genuin Lose 40 sl. . . . —- —'- Wiener Com,». Lose v, I. 1874 504-— 514'-Gewinstsch, d, »"/« Pr.0 sl. . . 2320- 2340' Van- u. Veirleb« Ges. !ür stildt. Straüenb. i» Wir» lit, ^ . — — — -— bto. bto. dto. lit, L . - — —-- Aöhiü. Nordbah» l5U sl. . . j3«0 — 3N2-— Änschtiehraber Eis, 5l»n fl, KM. 25U0- 2L»»1- dto. bto, l, U) 200 fl. 103U- 10^0 DonailDampfschlssalirl«. Gesrll. ^estcrr., ?.00 fl, KM. , . . »49 — 853- DnxVudeiibacher E. Ä. ^00 i: 505 — 5^5- sserdinanbö ^orbb,lN00s!.KM, 5520- 5540-Leinb.-L^crnow Iass^i-liijenb,' Gesellschaft 200 sl, E. . . . 580 — 585- - Llolid, Oest.. Trieft, l.<>0 sl. KM. «4?-—^s>5 — Oestcrr. Nurbwestkatm 200 sl. S. 4l9 — 4L1 — dto. dto, (lit. u>200fl, S. 425- ^27-.'»0 Praq Dnx.er Ciienb. i'w fl. abgst. ,201 75 203 25> Staatseisenbal,!! 20« fl, C. . . !s,41-25^<2-2l> Niibbal!!! 200 sl. S..... tt^'75 «175 Siidi.mdd, Äerb'B. 200 fl, KM, 40720 40!» ',0 Traiuwnli-Gef,, NeueWr,, Prio^ ritäts «llien 100 sl, . . . 17 — I9-— Ung, gali^, ltiftnu. 20<>sl, Silber 405— 407'5>i Una,Wes«I> (Naab Ora,^«<»asl,L, 40450 —--- Wiener Lvlall'nhncn Äl!,Ges, . 95-- --- Kanken. «nglo llcst, Va»l 120 fl. . . suo - H«! — Bankverein, Wiener, 2!»' fl, . 513 — 514 — Vodlr.Mnst,. Oest,, 2M sl. S, . 924-92« — Krbt,M»st. s, Hand, n. G. I<>0 fl. —-—! —-— bto. bto, per Ultimo . . N41-L5 «l225 jircdülmnl, Alla. »mg,, 8N0fl. . 75N 50 757-50 Vepositeichanl. «ll«,, 200 sl. . 42N-- 427 — Eslomple Ges.. i!ldri>sl,, 400 li 509—5,ll-30 Giro-». Kas,e»U,, Wi,-!,er 200 sl. 4Ü0 — 440- - Hypothelb., Oest,. 200 »,30"/<> !3. 240-!2.'.0 — Länderbanl. Oest., 20« <>. . ' ,«,^ '^ Oestcrr.nngar. «a»l. «"0 >>- ' „«^ Unlonbanl 200 sl. - - ' M^> «erlelirsbanl, Nllg, 140 !>- ' Industries«»"' nehmunge». ^' Vanaes,. Ma, üst„ 1"'/'^' !." Egudier Eisen- »nd Ltahl^^ ^-^ .,, in Wien 100 fl. - ,^s>' i?«^,ft' ^ zÄ'^>i Lirsinaer Brauerei I»0 st, - ' F." ^. Moiilan Gesellsch,. Oesl.al^ ' ,jzi >,. Prater Eüen Ind, Ges, 20« ^-^-,. Snl«i° Tari Cteinlchleii M ' ,»i"', „Schlöglmül,!", Papiers.^' zs«^' „Ktenrerm,". Papirrf, "-°- »' zlj^' Trisailer Kohlenw-Oc ell. ?>' ^ Wllsfcnf,.G,,Ocst,inW>cN'""^ >,„- Waggon Leihanst,, «Illü, WV"'' «z?!^- 4W X.....- ' ' >l>^!^ Wiener «anaesellschast 10«! - ,' 7?,^, Wie!!erl,e,-üer ijif!,e, «lncn ws'- Devisen. Kurze Licht,,', ^.^ Anlsterdam . . , - ' l''!»'^!, Dentsche P!«he , - ^ «^ «^ London.....- ' ^^ ^ Paris.....--',-"' Et, Peter»b»ra , - - ' Mule». „z.zl Dnlalen.....- ,^ '^ü?', 20Franlen>Stiicke . - ' . «',^!. Nenlsche Äeichöbanliwte» - ^,/ Italicnische Vanlnote» > ' zl"^ «nbel »Noten . - - - Elaa.- -U.HÈL "VexlceiAa.f von Heuten, I*l'unre>>> Vrlorlittten, Aktien, Loi«u etc., ]>ev|ae» «ud Tnluten. (5349) Los -Versicherung. ,1, J". €3. lÄÄxmy »3KT !|! Bank- und Wec]i!5ler.aesch.&ft __________________I.ulbncli, Spitaigasse. _______ Privat-Depots (Safe- Deposits ^* Verzinsung von B^r-Elnlagen Im Isinilii lfm unit »"* *,^^^"^