..Mhtit, str A«'.- Nr 48 Eio««tag, IS» April tG«8. vii. Jahrgang vie.Mardurgkr Zklluna« erlchtii» ikdc« So»»w>,, Mittwoch und Fr-ila>,> Pnise — sür M-idurg: «»»«ähri, S fl., halbjähug S fl„ »ierteljähri,, l si. Sv k! fi>» SiifteHi»,» »nö Hauö monntuch 10 rr. — mit Postversendun^: ganzjährig 8 fl., hnlbjähriq 4 ft.. vierteljährig Ä si. Die ei» Mal gespaltene Narmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung __de»zweimaliger mit 15, bei dreimaliger mit '^0 kr. t'crechuet, wozu fiir jedesmalige ^uischaltung 3Y fr. Jnseraten-Ltempel^^ebühr kommen. Zur Ztschichte des Tages. Im enteren Finanzausschuß hat Stene einen-Bericht erstattet übcr den GcseKkNtlvlirs. betrkff tid tie Ä^crinSi^entslelin ' Diesc Steuer sei eine Erdöl^nng der jchon beltchcnden Abill'bci!; sie treffe nicht das wirtliche Bermöjttn. sondern in sehr vinie Berfaffüng wurde hergestellt, der Reichsrath einberufen, die Septeinbelpolitik vom Abgeordnetenhanse in der Adresse an den Kaiser entschieden verurtheilt. Pflicht tieses Hauses ist's nun. folgerichtig zu bleiben, somit auch die rechtliche Berbindlichkei! der Pariser Anleihe nicht anzuerkennen. Das gute Recht ist auf unserer Seite. Hat Beleredi sich 1865 nach Paris ge.vandt. in der Meinung, es tvürde ias Abgeordnetenhans nicht den Muth haben, dieses Geschäft für nichtig ju erklären, weil es in Frankreich unter Napoleons Vermittlung abgeschloffen worden — war Beleredi in diesem Wahne befangen: so mögen Oesterreichs Vertreter ihn aus demselben reißen, tvie Oesterreichs Wäl^leischast iljm den Glauben genommen, sie lasse sich als rechtlos«», willenschtvaches Werkzeug miß-brauchen. Haben die Geldmanner in PaiiS. die sehr gut gewußt, unter welchen rechtlichen und thatsächlichen Berlialtnissen sie handeln .. . haben diese Geldmänner trotz alledem auf den Schutz ihres Gebieters vec-trauend, unter schamlos wucherischen Bedtugunj^en die Mittel geliesert zur Fßrtdauer unserer rechtswidrigen Unterdiütkung: so mögen sie nun iuue werden, daß es wieder eine Verfassung gibt in Oesterreich, und eine verfafsuugstreue Vertretung, ohne deren Zustimmung dem Volke keine Last aufgebürdet iverden darf — deren Zustimmung nachträglich um so tveuiger erfojgt. je verletzender der Verfassungsbruch gewesen, je mehr die rechtswidrigen Mittet den Ztveck gehabt, den Verfassungsbruch zu verlän-gern und die rechtlosen Zustände zn besestigen Minister ertheilte sie mir bereittvillig. und mit dem nächsten Etsenbahn-zuge fuhr ich nach K. ab. Ich traf in dem kleinen Landitädtchen am folgenden Morgen ein. 3n der Nähe des Eisenbahnhofes sah ich einen dem Anscheine nach neuen Gasthof. Ich dermuthlte dort deu Reisenden, den ich zunächst auszu-suchen hatte, jedenfalls konnte ich dort Nach'icht über ihn erhalten. Ich begab mich dahin und fragte nach detn Herrn Rudolph Hertel. Cr war da. Ich erkundigte mich, wie es ihm gehe. Der junge Mann, ant-wartete mir der Wirth, sei seit seinem gestrigen Unfälle wie vernichtet. Außer zum Zweck der mit ihtn angestellten oinilichen Verhöre habe er sein Ziinmer nicht verlassen, wo er. ohi'.e mit Jemanden z» sprechen, ja fast ohne etiva» zu genießen, in ein dumpfe» Hinbrüten versunken sei. Vr sei geblieben, tbeils um den OrtSbel^örden noch etwa lveiter errordcr' liche Anskunst zu geben, theiis um Befehle von seinern Prinzipal zu er-tvarten. Ich ließ mich zu ihm führen, und zivar ohne daß ihm vorher meine Anknnst bekannt wurde. Allerdings konnte Alles, »vas ich soirohl lion seinem Prinzipal über ihn erfahren hatte, als wa» ich hier hö te. mir nicht den geringsten An» !,alt zu einem V«rdachte gegen ihn geben; gl ichivohl durfte ich keine ein-zige Rücksicht, auch niäit die enisernteste Atjnnng eines Verdachts aus den Augen verlieren, ivenu lch m»t Sichc'h.it. mit irgend einer Hoffnung aus einen Erfolg weiter v.rsahien wollt.. Ich tr»^s «inen jungen Mann von etiva vier bis süns und zwanzig Iahreu. Sein Aeußere» entsprach dem das »ch mir. nach der erhaltene« verschiedenen Auskunft über ihn, von ihm gemacht hatte. Cr war ein hübscher Mensch mit einem Gesichte, in welchem sich Verstand, aber auch ein stilles bescheidenes Wesen, und zugleich, wie es mir schien, eine sür seine Zugend seltene Festigkeit de» Willens aussprach. Cr war in seinem Zimmer allein, mit Schreiben beschäftigt; sein Aussehen war das großer Niedergeschlagenheit. Er maelite nur eilten vortheilhasten Eindruck aus mich, nnd der Gedanke eil»e» Verbrechens von seiner Seite entfernte sich iinmer mehr von mir. Ganz ansgeben durste ich ihn auch jetzt nicht; altein ich mußte mir beinahe Mühe geben, ihn noch iveiter festzuhalten. Die Erklärung des Abt^eordnetenbanse?: „Die Pariser Anleihe ist sür da» im ReichSrath veitretene Volt nicht rechtsverbiirdlich" — dics^ Erklärung würde vom Volke selbst, von allen Freunden seines Rechtes, so iveit man verbriefle und beschivorene Berfafsnng halt, mit einem Jnbel begrüßt, der bi» in die geheimsten GlMächer Napoleons dränge. Diese Elklärnng itiär' eine Abschrecknng sür Alle, welche die Rechtlosigkeit eines ivolke» ausbeuten wollen, um sich bereichern. Diese Erklärung würde die Geldmänner zivinzen, konstitntionell zu sein — wenn nicht aus Ueber-zeugung. so wenigstens im wohlverstandenen Intereffe des Beutels. Eine solche Erklärung tvürde mächtig beitragen, Staatsstreiche nnd BersafsungS' brüche zn verhindern. Drm Abgeordnetenhanse vom Jahre 186l hat die Einsicht oder den Muth gefehlt, die Kremsieree Berfassnng zurückzufordern. Bei der Rechtsbeständigkeit dies r Berf.,ssung iväre die Frage der St.iat»schulden eine ganz andere gelvorden. Da» Recht, aus wUch.s tic Vertreter Oester» reich» damals Verzichtet, ist unwiedeibringlich Verloren für alle Ewigkeit. Wieder bietet sich eine Gelegenheit, eine Berfafsnngswidrigkeit praktisch zn verurthkilen. Am Rechte des Volke» und seiner Vertretung »vird das Hau» der Abzeordncten nicht zweifeln. Entschließen sich diese trotz dem nicht zur That. dann fürchte» sie nicht die sranzöstscheu Darleiher, wohl aber den Fürsprecher, ivelcher dieselben zum Abschlnß des unsauberen Geschäste» bewogen — dann fürchten sie Napoleo»!. Vermischte Nachrichten. (Iuarez an Karl Blin d.) Im Namen deutscher Fronde hatte Karl Blind einen Brief an den Präsidenten von Mexiko gerichtet; die Antwort des Oberhauptes der Republik lautet, wie solgt: „Hochge-schätzter Freund! Au» den Händen des Herrn Lefevre erhalte ich Ihren Brief, und ich schulde Ihnen meinen lvärmsten Dank für die ehrenden Ausdrücke, in denen er abgefaßt ist. obtvohl mir dünkt, l^aß ich nicht all das Lob verdiene, das mir zu Theil geworden. Was ich gethan. tvar ja nur die Ersrllung einer Pflicht. Nach Kräften nnd Fähigkeiten habe ich mich bestrebt, das Vertrauen zu rechtfertigen, das meine Mitbürger in mich gesetzt haben, und ich glaube, jeder Mexikaner würde das Gleiche gethan haben, tväre er in die Stellnng gebracht tvorden. die ich trast der Abstimmung der Nation einnahm. Fest überzeugt, daß der Fortschritt eine Bedingung der Mensitheit ist. hoffe ich zuversichtlich, daß die Zukunft der Demokratie gehören wird, und alltäglich wächst bei mir der Glaube stärker, daß die freien Einrichtnngen der amerikanischen Welt auch auf die unglücklichen Völker Europa» werden au»gedehnt tverden. anf denen das Joch von Despoten und Aristokratien noch lastet. Noch manche kämpfe werden ohne Zweifel dnrchznmachen sein, ehe alle Hinderniffe einer freien Enttvicklung au» dcm Wtge geräumt sind; ober das Dasein dieser Schtvie» rigkeiten gerade wird den Ruhm de» Sieges nnr noch mehr emporhelien utid verherrlichen, denn das steht sicherlich fest, daß der Ausgang all dieser Kämpfe der Triumph der Sache des Rechtes seiu tvird. «velch e die Sache der Menschlichkeit ist." (Sonntagsa rbeit.) Der in Berlin abgehaltene deutsche Buch-druckertag hat kürzlich beschlossen, daß seine Angehörigen vom 1. Juli an Sonnrag» nicht Mehrarbeiten »Verden. Die freisinnigen preußischen Blätter sprechen ganz entschieden für diesen Besehluß. und nian will dort auch in Zukunst Montag Morgens keine Zeitungen erscheinen laffen. Dieses Vor« haben zn unterstützen, haben die Berliner Zeitungsträger f1ch verbunden, am Montag Vormittags keine Zeitnngen auszutragen. Ich nannte mich ihm. Er sprang rasch aus, als er «einen Namen hörte. Ein Strahl von Freude leuchtete aus seinen Augen. „Gottlob!" ries ee. „Sie kommen aus Veranlassung des Herrn B. Ich l)atte e» erwartet, da ich weiß, daß Sie mit ihm befreundet sind. Er hat mir nicht geantwortet Ich war in einer entsetzlichen Angst. Er ist unglücklich geworden, durch mich! Er wird e» »Verden, ich weiß es', ivenn Sie keine Hitlfe bringen können.^ Aber Sie werden geiviß helfen." Ich hatte ihn absichtlich nicht unterbrochen. Aber auch in seinen Worten lag nicht», «va» Verdacht ge Kabinetsfrage «ache« «olle«, we»n die Abs-»rd»ete« »«r v»r«-h-rung ^aatSschulden oder der Gtaats«»te» e«tÄüffe« «üßre»^ . . Die «ezirVSvertretimg »ou «hlumetz i« Böhme« erklärt sich Ä einer Adresse an de« Kaiser gege« die dermvge«»ste«er ««d de« Verkauf der TtaatSgilter. . 5'! Mi«isterberath««ge« ilber die H-er,Ofrage habe« gefter« tu Vost begp««e«. Der Zug. mit dem er von R. abfahren wollte, traf dort um 8 Uhr Morgens ei« und fuhr nach einen Aufenthalte von zehn Minuten tveiter. Hertel hatte sich, um ihn nicht zu versäumen, zeitig auf den Bahnl,os begeben, war dort zehn Minuten vor acht Ul»r angekommen und hatte fich. nachdem er das Fahrbillet gelötet, zu der Stelle begeben, wo der Zug hielt und wo eingestiegen wurde. Dort ivarteten schon mehrere Fremde, die gleich ihm der Ankuust des Zuges entgegensahen. Ohne Mit Jemanden zu sprechen, hatte er nur sehr flüchtig aus sie geachtet und erinnerte sich nur. daß es etwa acht bis neu« Personen gewesen tvaren. Männer und Frauen, dem Anscheine nach Bürger ans dem Städtchen nnd Landleute aus der Gegend. Der'Zug tvar pünktlich um acht Uhr angekommen Hertel, ein Fahrbillet zweiter Klasse in der Tasche, hatte sofort ein KoupÄ aufgesucht. Der Zug ivar schwach besetzt; nur in einigen Konp^s ziveiter Klasse besanden sich Personen, mehrere waren ganz leer. Er hatte sich in eins der letzteren begeben, theils lveil er in den andern entlveder Familien mit Kindern oder Personen traf, von denen er sich keine angenehme Unterhaltung versprach, theils tveil er au» Abneigung gegen sremde Bekanntschaften gern allein fein tvollte. Er war indeß mcht allein ge-blieben. Kurz vor dem Abgange des ZugeS hatte ein Bahnwärter noch einen Reisenden zu ihm in da» Koups einsteigen lassen. Gleich daraus war der Zug abgefahren. Dieser Reisende spielte die Hauptrolle in der Angtlegenheit. die ich bis auf ihren letzten Grund zu erforschen hatte. Hertel mußte mir ihn daher ganz genau beschreiben. Es war ein ziemlich großer, noch junger Manu gewesen, etwa in dem Aller Hertels. Sein Gesicht war blaß aeweseu. die Gesichtszüge ziemlich regelmäßig, wie Hertel halte bemerken können, trotzl'em daß ein großer schwarzer Bart fast den ganzln untern Theil des Gesichts bedeckte und der Fremde eine Mütze von dunkler Karbe mit einem großen Schilde tief in die Stitn gedruckt hatte. Die Kleidung konnte der junge Kaufmann im llebrigen nicht näher bezeichnen. Er glaubte nur. sich zu erinnern, daß er unter dem grauen Slaubmantel einen Rock von Heller Farbe bemerkt habe. Der Fremde ht^tte einen kleinen Nachtsack bei fich getragen. Sein ganzes Aeußere war ein durch-aus anständiges. Ei war schtveigend eingestiegen und hatte Hertel, den er schon au-traf, nicht einmal begrüßt, war auch an dem Schlage, durch welche« er eiugestieg.u. sitzen gebliibeu. und hatte, so lange der Zug noch hielt, still vor sich nieder geblickt, nachdem fich aber die Wagen in Betvegung ge-setzt, halte er lich eine andere Lage geg ben. Das Koup^ ivar, wie die Koups» zweiter Klasse aus den meisten norddeutschen Eisenbahnen, schmal uud bestand nur aus zwei langen, einander gegenüber befindlichen Polster' bänktu. die nur durch einen engen Zwischenraum getrennt war»«. Hertel hatte ans der einen Bank gesessen; der Fremde aber seinen Platz auf der Bank gegenüber genommen. Beide befanden sich jedoch nicht einander unmittelbar gegenüber, jeder sab Vielmehr an dem entgegengesetzten Schla^ie. Gleich nach der Abfahrt de» Zuges nun hatte der Fremde es sich bequtmer gemacht, sich der Länge nach auf seiner Bank ausgestreckt, seinen Rkisesack unter seinen Kopf gelegt, und so ivie auf einem Ruhebette gelegen. Dem Auscheine nach war der Fremde auch bald eingeschlafen, denn bewegte sich nicht, und Hertel hatte tiefere Athemzüge, wie die eines Schlafenden gehört; von dem Gesichte aber hatte er nichts mehr sehen können; der Fremde hatte die M^e mit dem langen Schirme tiefer hineingezogen, so daß Schirm und Bart es jetzt ganz verdeckten. Die Station von R. nach K. ist eine lange; sie hat einige bedenk' liche Strecken, aus denen man nur langsam fahren kann; man fährt beinahe eine Stunde darüber. Es war ein heißer Junimorgen; Hertel hatte in R. noch bis in die Nacht hinein seine Geschäfte geordnet; ich fand in der That sei« Tai,ebuch bis ju dem Moment, wo er in R. angekommen, auf das voll« ständigste abgeschlossen; er hatte unruhig geschlafen und war am Morgen srül» aufgestanl>en. Es konnte nicht Wnnder nehmen, daß er unter der einförmigen Bewegung des Wagens gegenüber dem Schlafenden ebenfalls einschlief. Er hatte sich gleichwohl nicht ohne Borsicht dem Schlafe hi«. gegeben. Nicht nur hatte er sich vorher überzeugt, daß er seine Brief« tasche mit ihrem werthvollen Inhalte noch unberührt und sest angenähet an ihrer Stelle trage; er hatte auch, bevor er sich auf der Bank zurück, legte, seinen Rock vollständig zugeknöpft und außerdem die Arme über die Brust fest verschränkt. (Fortsetzung folgt.) Geschäftsberichte. Marburg» IS. «prii. lvochen mark«tberi cht.) Weizeu fl. 5.85. Korn fi 4.45, Gerste st. v.—. Hafer st 1.95, KukuruP fl. .^.30, Heiden fi. S.20, Hirfebrein st. ä.—, Erdäpfel fl. l.l)5 pr. Mej'ctt. Rindfli'isch '.^4 kr., Kalbfleisch kr., Schwein« steisch ittng 26 kr. vr. Pfund. hart NN" sl. (».—. lg" st. 4.80, detto weich ltv" st. V.—, 1^" fl. 3.50 pr. Klafter. Hol^koljlen liart fl. 0.«;v, weich ß. 0.5Y pr. Metzen. Hcu st. o.—, Stroh, Latzrr^ fl. 0.90, Ltren- fl. 0.70 pr. Centner. Salon- und Glirtkil-Eröffnmz. Ich habe die Ehre, meine erl^tbknstc Eiuludunj^ zur Wiedereröffnung meiner Sommerlotcilitättn llm Tvnttta,z den IS. April ISttS zu machen, und statte meinen inili.^stcn Dank fin den mir im vergangenen Jahre zu Theil geivordenen Vrsuch ab. mit dcr Bitte, mich auch in der Heuristen Saison mit recht zalilreichein Zllsvrnch zu beehren, da ich stetS bemüht sein werde, die Zllfriedenheit tneiner j^echrten Gaste, was Küche. Keller und Bedienung bltrifft. brstrnS zn erhalien. Hochachtungsvoll Hakal» Schneid. 2V7j Gaftmirth in Herrn Th. Töj»' Braul)auS. Mr emMili'n: Zür Herren: Hosen von 1'/, bis 10 sl. Gilet von 1 bis 5 fl Rölke von 1'/z bis 2^ fl.. Hemden von 1 fl. 5 kr. biS 2 fl. 80 fr. Kür Kuaden: Kleider zu sehr biüijl'N Preiscn. Für Damen: Jacken von 2 bis 8 ft. Damit auch solche?. I'. Kunden bedient werden können, welche die am Lager vorräthigen Kleider nicht nach Wunsch finden, ist unftre Handlung mit einer Schneiderei verbunden; behuss dessen liegen Stoffe im Werthe von einigen tausend Gulden vor und steht nnS ein geschickter Zuschneider zu Gebote, dtr die Anfertigung deS Bestellten nach den neuesten Journalen zu überraschend billigen Preisen besorgt. 179) Achtungsvoll Schein Lt Klans. Rur Tonntag «nd Montag! ans dem Bnrgplatz. VI« «vlkKnv Vam« mit den Silber-Haaren. Diese Dame wurde gebore» »n Frankreich mit Haaren, so weiß als der frischgefallene Schnee, so zart wie AtlaS, glänzend wie der Dialnant und haben dieselben die außer« ordentliche LÄnge von einem Meter nnd 40 Centimetern. Die Augen der Dame gleichen der Rötl)e der Korallen.- die Pnpille ist viereckig mit einem Wnmelblanen Stern. Ihre schlanke Taille und graziijsj^iAuftretcn. mit welchem ste da» Publitnm em pfängt, fesselt die Aufmerksamkeit eine» jeden vtsucherS, wa» nm so bemerkenswerther ist, da fie noch nicht da» 2!. Lebensjahr erreicht hat und zum ersten Male in Deutschland reist. — Jeder Besucher kann mit der Dame eine Unterhaltung an knüpfen, d« dieselbe in mehreren Sprachen beivandcrt ist. Sie ist begleitet von einer schönen Sammluag lebender ÄchlaUge«. welche fle selbst gebändigt hat lmd die ihrem kleinsten Winke so gehorsam find, al» die zahmsten Vögel. _ZZb 1 Terno! S Ambo Tolo! auf einmal auf Nr. 71 81 3 nach der Anleitu^ des Herrn Professor und Schriftsteller der Matheinatik H. R. v. Orttee (Mlhelmstraße 125, Berlin) in der Liuzer Ziehuna 1. d. M. getroffen. Großen Dank ihm, dem hochgeehrten Herrn. Ich empfelile ihn allen Lottospielern auf das Innigste, damit ihnen auch so Hilfe wird, »vie eS mir geworden ist. Salzburg, 4. April 1868. Emma Graf, Witwe. os Tüglich frische FMulllj Isdall^lljser bei A. Tcheikl, Herrengasse. Nor bei Abnahme von mint>tstt»<> ZV Flaschen tritt der sn xros-Preis ei«. Hausverkauf. Ein kleines HauS in gutem Banzustande, mit 2 Zimmern, 1 Küche, Keller und Ctallung, '/« Joch mit Obslbäumen beseiten Baugrund, in Reg au, Bezirk Radkersbnrg, gelegen, ist auS freier Hand zu verkaufen und wäre besonders für einen Professionisten geeignet. Anzufragen bei Mathias Troinko. ^224 Nr. 8422 ^ ^222 VtlM« Nvlmrs. Dienstag den »l. April: VanzilCrS«««!»«». Anfang 8 llhr. - KMmiz. lok orlsudv mir äew k. 'I'. dokannt -u eodon, 6»«» ivl» In e>vr Lra«erv»r»ta6t, im Kvtsvr'selien ein Al»»ukl»Ietur- «»ü I.vt»e»v»»rOiK-vO»ol»^ oröK^not dat)e, unti vmnsvlilv doi ^isLem ^vlassv in kumburxoi', (.»Las una Lvkook-I^oinen, veissov un6 kardizssv livivon» ^'üokvl, övttxrnäl, allen Korten ^eisZvaarvn, I^emllpsrlinilZ, kericsillvo, I^Ivi^vrstoüv, Ilvseu» unll liovIcstolVö, l'ottvnlivrtsr ^ollo »Iis in «lieses k'aol» vniscklagkväon ^rtilrvl. lok v^vr^v i)omül»t 8Slo, tivi reslen, Iiilliß^gt lestKosotston krsiiva mir "' Ar. Joh. /l»r. Htller, Borstand der t. t. pathologisch.cheimschen Lehranstalt, k. t. Lande«gerichts-l!hemiter le. Neben diesem „Anatherin-Mundwasser" bereitet dessen. Erfinder auch eine AnatherinsZahnpasta", diezumPutzeu derZähue i»ermittelst einer Bürste bennkt wird und besonder« zur Steiniguug und Konser. virung der Zähne uud Mundtheile geeignet erscheint, da ste in ihren Vestandtheilen dem obigen trefflichen Mundwasser ähnlich ist. 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Da« „Anath eritt-M uudw asser", sowohl al« auch die „A n a th e ri n. Z a hu p a st a" sind z»» haben: in Marburg bei Hemi Van« ralari, Apotheker und iu Tauch mann'« Kunsthandlung; in Cilli bei Herrn Tri«per und iu Baumbach'« Apotheke. Verantwortlicher Redoktenr: Kranz Wie St Haler. Z. N. St. G. Druck und Verlag von Eduard Janschip in Marburg.