BINBELPBEISi 14 Rpf SaoMttg-Soniilag 19 Rpf ^^uv9ivg*3viiniu^ itf I ülartittriitr ßeilung Amtliches Organ des Verlag und Schnftleitung; Marburg a. d. ürau, Badgasse Nr 0, Kemnit: 25-67. 25-68, 25-69 — Ab 18 Ohl (6 Uhr abends) ist die Schnttlejtung nur aut ^emn^t Nr 28-67 erreichbar — Unverlangte Zuschriften werden nicht rtickgesandt. —• Be Anfragen Rückporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. Steirischen Heimatbundes trrscheint wöchentlicii sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnahme der sonn- o. 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April 1911 niilgvtellt wurde —' drei feindliche Zerstörer und 313.611 Tonnen feindlichen Schiffsraumes, darunter drei Hilfskreuzer, versenkt. 1S00 g«f«ll#n« Boltehtwiitm am Kampff«ld Aus dem Führerhauptquartier, 16. Jänner. Das Obcrkötmiimiito der WtohrtnfldH gibt bekannt: Im mittleren und nttt-dlicht^n Abschnitt der Ostlront dauern die Kämpfe an. Mm AHgHII gegen starke feindliche Kavallerie bn mlttieren Frontabschnitt liahm ein deutsches Inlanterlebätalllon am Hi Jänner nach harten Kämpion eine wichtige Ortschaft und erbeutete zehn QeschUtte. tahh-Hche Maschinengewehre, Granatwerfer, Hunderte von Gewehren und 850 Pferde. Der Feind ließ mehr als 1300 Tote Kiirfick. Durch unsere Luftangriffe auf Schiffs-/iele Mri Peodosla und Kertsch wurde eiti TranMKNier von 1500 brt versenkt, elfi itrOttet^ Transporter und ein Zer-stdt^ Schwer beschädigt. im W^^tlaltrwMser des Wel^ res wurde ein Eisbrecher der Stalin-Klasse durch mehrere Öombenvolltreffer schwer tteschäditct. —tiun 16. Jänner griffen Kampfnuizem Hafehanlaven «n der engÜschM Ostktiste an und erzielten mehrere VoMtreHer hi einer großen Hbch-ofenanlflgei ' Iii Nordafrika setzte der Feind die Be-schleBung der deutsch • Italienischen Stutzpunkte Im Raum von Sollum durch Land- itttd Sewtreitkräfte fort. In der westlichen Cyrenalka keine wesentlichen Kami^haiNlfitngen. Deutsche Kanqrf- und SturxkamlMflttgtOuie griffen britische Kraftfahrzeiigkölonnen Und Fiugfdätze In der Cyrenafka sowie Zeltlager bei Marsa Matruk än. Dto Luftangrllfe auf britlsohe Flugplätze und Verteldigungsattfagen auf d^ Insel Malta wurden bei Tag und Nacht wirksam fortgesetzt Deutsche TrensportliuRzeuge schössen am 13. Jänner über dem Mittelmeer zwei angrelfeude britische Zerstörerfhigzeuge ab, Britische Bomber grillen In der letzten Nacht Emden und weitere Orte im norddeutschen Küstengebiet an, Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Drei der angreifenden britischen Bomber wurden abgeschossen. 42-slBiiiligen Angriff abgevehrt Beispiele hdehster soldatischer Leistung ileriiii, 16. Jänner Bei deti schweren Abwehrkämpfeii, die dem erfolgreichen deutschen Ocgenangi'iff im itäuiti sQdoslwflrts von Kursk in den ersten Jftnhertagcn vorausgintfeii, haben die Soldaten rities deutsehen Infanterieregiments in taufer«ni Aushalten höchste soi-dalisöh« Leistungen vdllhracht Die Stellungen dieses l^cgimenLs waren den konEe4itrierten Angriffen einer ganzen bolschewislischen Hivislon auagesetzL Die deutschen Infanteris^ten hal>en tixjts der griinmlgen Kälte und andauernder Schnce-fälie nicht nur ihre Stellungen gehaltei^ sondern den Bölsclicwislcn auch schm-rslc Verluste zugefügt. Einer der twlschcwlsliscticn Angriffe eog sich Ol>er 42 Stiiüden hin, ohne daß es dem i^'eind gelang, das deutsche neginient zur Aufgabe seiner Stellungen zu zwingen. Nach Abschluß dieser zwltAglgen K.'\inpfe wurden im Vorfeld der deutschen Stel-liuiiiL'M ülH-r KK) gefallene Uolschewisten gezAlilt. Das Uegitnenl hat durch »ein tapferes Aushallen die Vorausselrung fiir tlie er-folgreiehe Durchlühriuig «li-s (iemMKUigrirfs aiu 13. und 11. Jüuner geschallou. 3)rr 6(haitrn ^^afhinalone FOr England und für die Vereluiglen Slaalen hal)en sich die schwersten Sorgen so sehr angehäuft, daß man durch ein politisches Thealerspltl die Öffentlichkeil über die Tatsachen hitnvcg/.uliluschen versucht. Churchill und Hoosevelt inaj'kleren noch immer, ungeachtet aller Entläu-schungen und Schläge, die sitj erhallen hal>en, den starken Mann, phantasiereji von Bündnissen, die sie mit dem Bolschewismus, mit Tscliunking—China und mit dqn enllhronten Regierungen ohne l.and gesclilossen haben, und ülwrsehen dabd vollküinmeji, daß sie selbst nur noch auf Krücken gelehnt huni[veln und daß die unler ihre Fittlge geliüehtelen Emigranten-Minister kaum noch di<> Bedeutung einer üiiei'eUendekoralion halwn. Die Lorbeeren, die siö in Ostasieii pflücken wollten, sind ausgeblieben, man halte in Washington mit betonler Lautstarke von der ilaüge gesprochen, mit der man das unlKjiniäliige Japan zermalmen wollle. Die Zange zerbrach. Die großen Schlachtschiffe Amerikas und l'.nglands liegen versenkt in den Tiefen des Ozeans. Dio Mil-lionennrinec Tschunkings, di« Hoosevelt in seinen Wahnü'äumeu siegreich gegen die 30 Schüfe Tersenkl, 78 gehapert Dat Ergebnis d^r Fiott«noperatlonan im Pazifik T o 1« i 0. 16. Jämier. Das Hauptquartier der japanischen Marine meldet das Ergebnis der Flottenoperationen im Pazifik bis einschließlich 10. Jänner. Die Ftotte versenkte 30 feindliche Schiffe mit insgesamt 192.000 brt und kaperte 78 weitere Schilfe mit zusammen 171.000 brt. Hierbei entfallen auf U-Boote 20 Schllle mit 132.000 brt und auf die Luftwaffe zehn Schiffe mit S7.000 brt. Die japanischen Verluste belaufen sich auf Insgesamt elf Schiffe mit 4fi.(N>0 brt. Insel Devilo besetzt Handstielch aines Stotstruppt —U schwäre GaichUtza arbautet Tokio, 16. Jänner. Wie Dome! meklet, haben Japanische Streitkräfte die befestigte Insel Devito am Eingang der Sublg-Bucht (nordwestlich von Manila) besetzt, wobei 16 schwere Geschütze erbeutet wurden. Die Besetzung wurde ohne Widerstand von zehn lapanlschen Soldaten durchgeführt, die von einem jungen Leutnant angeführt wurden. Außer den Waffen wurden große Mengen von Benzin und Munition erbeutet. Brllentlncht nach allen Selten Japanar In tcharfar Varfolgung des fllehendan Gagners Tokio, 16. Jänner. Am 13. Jänner verfolgte die Vorhat von Panferformatlonen, die In die Provinz Johore an der Spitze der Malaiischen Halbinsel eingedrungen ist. den Feind energisch, griff um die Mlttagszeft ungeiähr 600 auf der Hauptstraße Malayas flüchtende schottische Soldaten an uitü zerstreute sie nach allen Seiten. Ferner bedroht eine andere japanische Vorhut, die am IS. Jänner einen wichtigen Punkt an der westlichen Küste eingenommen hatte, bereits den Nordwesten der Provinz Johore. Aul diese Welse wurde der Widerstand der britischen Armee gegen die japanischen Tnippen unmöglich gemacht und die britischen SoMaten fliehen nach allen Richtungen zurück. 59.000 Chinesen gefallen hispanische Truppen zerschlugen 30 Tschungking-Dlvlsionen Schatighal, 15. Jänner. Wie Domel meldet, hat das japanische Hauptquartier iür Zentrat-Chlna In Han-kau bekanntgegeben, daß die am 24. Dezember begonnene Tschanjjtscha-Oifen-slve beendet Ist. Die japanisclien Trut>- pen sind an Ihre Ausgangsbasis zuriick-gekelirt, nachdem sie 30 Tschunxklng-Dlvlslonen zerschlagen hatten. Halbamt-Helle Berichte beziffern die Zahl der chinesischen Gefallenen auf 5M.000, während IV.SÜ Gefangene geniadit wurden. Japaner \wrüekcn sah, liat sich in Ncl«! aufgelöst, sie hat in Wirklichkeit niemals existiert, ujid die wenigen Tschimkiiig— Konlingenle, die vor Hfnigkong und in .Malaja auftauchten, luibeu sich dureb Iceiiie Bravour ausgezeiclmct, sie durfteu an der glorreichen Kapitulalloii und am iiückzug der australisclK-u uiul indischen Truppen teilnehmen. Nach dem Mißerfolg in Ostasien verlegt der erfindungsreiche nordanierikani;-sciie Prilsidcnl Jetzt seine polilischc Schaubühne nach Südamerika. Am 15. Jilnner ist eine Ivonferenz aller amerikanifichen. Slaalen auf Anregung Washingtons in Bio de Janeiro znsuinmengelrelen, auf der vor-aussichllich Hoosevelt alle seim^ Ivünsltf springen lassen wird, um die Iberoame-rikaner unter seinen Willen zu zwingen, um sie dann wi« Bauern auf einem Schachbrett nach seinen Plfinen hiuideln luid marschieren zu iassi^n. Um sich die Aul-gal>e zu erleichteni, hat man in Washington die unverbindlich klingensicht aller dieser Slaatei^ also auch der US.\, .seJ, fjicli nicht in den Konflikt verwickeln zu lassen; und der Status einer allgemeinen Neutralität wurde von allen Teilnehmern, also auch von den Vereinigten Staatiiu von Nordamerika bindend unterschrieben. FIs bedarf keiner scharfon Iirilie dazu, um zu erkennen, daß die Unterschrift Hoosevelts unehrlich gemeint war, und daß er schon damals mit jüdischer Schlauheit nach Vorwänden suchte, um sein Wort zu brechen. Man erfand iu Washington dus Märchen einer Naziaggression gegen d-abkommen von Panama zu kümmeni, England mit Waffen und mit Manition, man konspirierte in Paris und In Moskau, man intrigiertr Im Balkan, und die USA-Minister Hull, SHmsf»n und Knox, schürteu, NVo sie nur konnten, das Kriegsfeuer. Jenen Südamerlkanei'n, die Ihre Nen-IralitAfsverpflichtung ernster als Xord-umerika nehmen, Ist diesem Treil>tMi na-tiirllcli nicht verlwrgen geh!iel»en. Um nun die südamerikanischen .Staaten aus ihrer Ih'scrvo hervorüuljeken und sie zur Aufgabe Ihrer Siellungnainne zu veranhisspn, waren Hoosevelt alle Millel gut. Abgesehen vom diphnnnliseheii und vom wirl-sehafllichen Druck, der voll eingesrt/t svnrde, sebeule Wasbingl.iii, um die fiüfi-amerikanischcn Widerslände zu beseiligeii, Settt % »Mftrburjrer 17./18. Änner 1942 Nuimner 17/1& auch nicht vor GanfisLernielhodeu zurück. Man arbeitete mit Erpressungen, mit Bestechungen und mit Drohungen. Die zahlreichen Rockefplleragenten benutzen das das System der Schwärzten Listen. Der Donovan-Ausschuß trieb Spionage und ließ, wo CS angebracht war, den Dollar springen, um Demonslralionen und Sabotage zu fördern. Der (»erüchlißfe Talxirdaausschuß in Arf»entinien ließ sich seine Begeisteninfl für Roosevelt teuer bezahlen, \\yer alle Demühungen der Roosevclt-a^enten und der wirtschaftliche Druck haben die Südamerikaner nicht über die Erkenjünis hinweglfiuschen können, daß Xordamerika jjar nicht in der Lage ist, ilinen, wie versprochen, den europäischen Absatzmarkt für ihre Produkte zu ersetzen. Solange ihnen dieser Markt geschlossen bleiltf, solange werden sich auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Südamerika merleutnant Graf Kageneek, Grupjx'nkoinmnndeur in einem Jagdgeschwader, hat in Krfüllung seines soldatischen LcIhnis am 12. Jänner 1(M2 ekannt: Die Kämpfe im G<>bict von Sollum-Hal-i'aya gehen weiter. Beidorsi'itige Arlillerielatigkeit in der Wesl-Cyrenaika. Zahlreiche t>ntrktes am besten entspricht. | sie im weiteren Verlauf — etwa im Rah- Der Handelsverkehr zwischen den ein- nien der Amortisation von Investition — zelnen Staaten wird dann noch nicht in der Hauptsache durch GOterleistungen iniiiiHiiiniituiiiiiiiiiiniHiintiiiiniiiiiiiiiiiiiHiiniiiiiiiiiniiiniiniiiiMiiiiiiiiiiiiHiiiiHiiiiiiiHimiiHiiiHiimiiiiiimiiiimiiiiimniiiiinniii ?? ungefähren Ausgleich Deutschland ist hierzu m der Lage. Denn auf der einen Seite wird es infolge der Größe und der Entwicklungsmöglichkeiten seines Marktes für europäische Ein-..««I I fu'ifen Immer in praktisch ausreichendem Ansprachen w anos und Barclossys | jv^aße aufnahmefähig sein, und auf der Budapest, 16. Jänucr und brüderlich nvbcn«iiiander leben wer-^"dereji Seite wird seijie Exportfähigkeit bulgarische und der dänische Gesandte. An einer Schicksalswende Die Völker Europas stehen, so füh..^ Funk aus, an einer Schicksalswende. Das wirtschaftliche Gesicht, so wie es sich im Feuer des Weltkrieges formt, wird zwei wesensbestimmende Züge tragen: Gemeinschaftsarbeit und Wirtschaftsfreiheit. Die wahre Wirtschaftsfreiheit liegt in der Sicherung der Rohstoff- und Nahrungsmittelgrundlagen, in der Befreiung der Wirtschaft von internationalen Fi-nanzinteressen und Konjunkturabhängigkeiten sowie in der freiwilligen Unterordnung des Einzelnen unter das Primat der Volksgemeinschaft. Die autoritären Regierungen Deutschlands und Italiens gaben als erste ihren Völkern den Auftrag, alle Kräfte in freiwilliger Zusammenarbeit unter staatlicher Direktive für das Gemeinwohl einzusetzen. Erst damit wurden die Grundlagen für eine neue politische und soziale Lebensordnung in Europa geschaffen. Daß Europa tatsächlich einen allen Ansprüchen gewachsenen geschlossenen Wirtschaftsraum darstellt, wird klar, wenn man sich das natürliche Leistungsvermögen unseres Kontinents vergegenwärtigt. Wenn man zunächst die ehemals sowjetischen Gebiete noch gar nicht in Betracht zieht, so liefert unser Kontinent gerade die wichtigsten Industrierohstoffe in genügender Menge, nämlich Kohle, Eisen und Aluminium. Auch die Ernährungsgrundlage ist, geht man von den Anbaumöglichkeiten aus, völlig ausreichend. Da, wo die europäische Erde aber von der Natur allzu stiefmütterlich behandelt worden ist, hat der Ideenreichtum Führerschein entzogen wird. WUhrungstlablltUll Reichsminister Funk ging sodann auf die Probleme des Zahlungsproblems und GeneinsainerRoinpf-geineiiisamerSiei den. I "ach Sicherung der Rohstoffgnindlagen Graf Ciajio dankte für die herzüche ""d nach Freiwerden von heute noch Begrüßung. Die Freundschaft zu Ungarn! Erzeugungskapazitäten sei stets ein Pfeiler der italienischen j enormen Auftrieb erfahren. Aulicnixjlilik gewesen. Keine Gelegenheitü-1 Der Schwerpunkt der Währungsstabili-inleressen, sondern die Kraft der Ideen tät ruht aber in aller Regel auf dem Ge-hätten Jahrhundert-e hindurch des öfteren biet des Binnenwertes. Hier bringt der die Ilaliener und die Ungarn vereinigt. Für Krieg zwangsläufig eine Gleichgewichtsideale Ziele hal>e man abermals zu den Störung mit sich. Denn während auf der Waffen gegriffen. Dieser Krieg, in dem einen Seite die Konsumgütererzeugung Ungarn und Italien an der Seite ihres "zurückgeschraubt werden muß, steigt grolien Verbündeten, Deutschland, kämpf- auf der anderen Seite infolge des gewal-ten, rufe geschichtliche Kämpfe in Erinne- tlgen Kriegsbedarfs die Gesamtproduk-rung, au denim sich Ungarn auch im stai-'tion und mit ihr die Geldmenge. Ein ken Matie beteiligt habe. Alle diese Kämpfe! wachsender Teil der in Geldform ausge-seinen gerichtet geweseli auf die BeseitL' Kebenen Kaufkraft bleibt also während gung de^ Druckes, den die Kräfte der Ver- des Krieges gewissermaßen unbedeckt, nichtung auf die europäische Kultur auszuüben versuchlou. Za Ehren des zu einem niehrlägigen Besuch in Ungarn weilenden italienischen Aulienmanisters Graf Ciano gab Manasler-präsitlent und Außenminister von Bar-dos.sy am Domierslagabend im I^alais des Ministerpräsidiums ein Abendessen. Dabei wurdeji herzlich gehaltene Ansprachen gewechselt, in denen die jahrhundertealte ungarisch-italienische Freundschaft sowie der gemeinsame Kamjjf gegen den Bolschewismus gewürdigt wurden. Ministerpräsident von Bardossy erinnerte nacli herzlichen BegrüßimgesWorten an die jahrhunderte alte kulturelle Bindung, die zwischen den beiden Ländern besiehe und ^ auch ]x>lilischen Ausdruck finde. Italien und L^ngarn, so sagte Bardossy, hätten in der begeisterten Liclx' zur nationalen Freiheit und Unabhängigkeit zueinander gefunden. Ungarn siehe heute wiederum in der Beihe der KänipfvT für die europäische Zivilisation^ stehe an' Uener in wahrer Kameradschaft und opfer-1 Preissteuerung, kann jedoch die Währung Verbündeten, Italien bereiter Brüderlichkeit durchfechten setzen stabil gehalten werden und wird auch „Diesen Krieg," so sclilob Ciano tjeine Feste Preise Mit den wirksamen Mitteln einer ge- AnspracJie, „den wir Ungarn mid IIa- lenkten Wirtschaft, vor allem mit der der Seite der großen ^ ________________ ________________ und Deutschland, ^egen die vom Osten wir fort mit unerschütterlicher Ent'schlos-drohende Vernichtung imd Gollcsleugiuitig senheit, getreu jener historischen Beruhen tcelK'.n so wie schon so oft in seiner fung, die wir mit Deutschland, Japiui und Ciesclnchte. Der Sieg, an den Ungarn unerschütterlich glaulK", werde dazu führen, daß die Mächte der Achse und des Dreier-paktes die neue Well verwirklicluui werden, in der die Nationen se,lbstl>ewußL an( eren \c. bünde'eii Mäcl.'cM übernommen halH'u. Wir sind gewiß, daß die Tapferkeit unserer Soldaten und das Genie unserer F'ührung den Sieg sichern werden, für die Welt al>ei* den gerechten Frieden." IISA-Imperialismos lockt in Rio Welles Hetirede im Auftrage Roosevelts Rio de Janeiro, 16. Jänner. Am Donnerstag nachmittag wurde die Konferenz der amerikanischen Staaten in Rio de Janeiro mit einer Begrüßungsansprache des brasilianischen Staatspräsidenten Vargas offiziell eröffnet. Er erklärte, daß alles unternoninicn werde, was die Umstände erforderten, und nichts ungeschehen bleibe, nm zu gewährleisten, daß »innerhalb unserer Grenzen keinem bekannten oder unbekannten Feind Zuflucht «?ewährt wird, damit er die Sicherheit der Amerikaner verletzen oder gefährden könnte.^< Anschließf'nd sprach der S(.'"dboto des Kiieijstreibers Roüscvdt, ünlerslaats- sekretär Welles, der — dem Auftrage seines Chefs gemäß — die südamerikanischen Staaten für die dunklen Pläne der USA-Imperialisten gefügt zu machen versuchte. Seine Rede unterschied sich in nichts von der plumpen Agitationsmache, die schon seit vielen Monaten aus bri-tisch-nordainerikanischen Quellen auf die Staaten Südamerikas niederprasselt und die doch die Raubgier der USA-Plutokralen mit ihrer »Stützpunkt«-Politik und ihren wirtschaftlichen Aussaugnngsme-thoden nicht verdecken kann. Auch Welles malte natürlich die Achsenmächte als eine »WeltgefahrN« an die "Wand, wobei ihm das gröbste Oeschüiz ilVrade gut genug war. weiter stabil gehalten. Das deutsche Beispiel in dieser Hinsicht ist im Laufe des Krieges von fast allen europäischen Staaten nachgeahmt worden, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Die Festhiltung der Preise ist noch nicht die Lösung selbst, sondern nur die erste Hälfte davon. Der während des Krieges entstehende Kaufkraftüberschuß muß nachträglich wieder mit Konsumgütern belegt werden. Wenn wir in der Lage waren, ungeheure Mengen an Kriegsgütern herzustellen, dann werden wir auch in der Lage sein, ungeheure Mengen an Friedensgütern zu produzieren und damit das nachzuholen, was während des Krieges versäumt werden mußte. Aber nicht nur für Deutschland, sondern für alle europäischen Staaten ist dieses Problem lösbar. Dazu bedarf es im Onmde nur ausreichetider Arbeitskräfte und ausreichender Rohstoffe. Die Arbeitskräfte werden mit Kriegsende auto- Priick Mrid Verla?' Marbiirner Verlaes- und Druckerci-Oes mbH - VerluKstcitunK Kjtoii BntitnRortner: liaiinischrif'lejicr Anton Ocrscliack (verreist). — Stellvertretender Hüiiotscliriftlci'er Udo Kanner - Alle io __d;. I^rau. H«d;as5c 6.__ Zur Zeit für Aii7eli;en die Preisliste Nr I vom 1 Juni 1941 rnitic Aiisfa'l der I.ldferiniE des RI.Ttte* hei hftherer Gewalt oder ne'r|rh';R'ftnint fjhi keinen Anspruch aal UUektVlituas tles Uc2UB«a«lilMk. JlrnrnTTcr iTj'IS UVlttflSifrm Ze^hawfl HTia Jinoer 19« Seite 9 ij.atisch freik und dta Rohstoffe werden gerade durch den Killg »esichert. Die dann für dio Währungen einsetzende Entlastung kann noch erheblicher werden, weU in den neu grewonnenen (iebleten neue Aufgaben zu erfüllen sind, die grundsätzlich der Privatinitiative zu überlassen sind. Dm dafür erforderliche Prtvatkacxrta] steht heute in allen Landern reichlich nir Verfügung. An seiner Anlagewilligkeit ist nicht zu zweifoln, denn es werden ihm entsprechende Ertragsschancen geboten. Überschüssige Kaufkrafttnengen werden damit hi Anlagen geleitet, deren L'rträge dazu helfen werden, die Voiks-wirtschaften und damit auch ihre Währungen in eine Dauergesundung zu überführen. Diese Qesnnduiig wird auch die einzig mögliche Grundlage für ehie internationale Führmvgssanlerung bilden. Diese Aufgabe Ist nur so 2u lösen, daB ntan erst dio Volkswirtschaften und damit die Blnnenwerta ihrer Währügen In Ord-imn« bringt und dann auf dem Wege ehier ZuasrTtmenarbeit hi der Handelspolitik auch die Aiißenwerte sich einspielen läßt. Eine fruchtbare und dauerhafte europäische Wirtschaftsgemehischaft kann, so faßte ReichswirtschaftsiiTlnteter Funk seine Ausführungen «usaminen, nifr auf zwei Voraussetzittigen basieren. Sicherung d«t •uropKItchen l«b«nt« und Wtrttehafitraumns Die eine Voraussetzung ist dde Sicherung des europäischen Lebens- und Wirtschaftsraumes. Noch stehen wir hier mitten Im Kampf. Ai>er das vergangene Jahr hat uns einen wesentlichen Schritt weiter gebracht. Es hat sich nicht nur fast gaiw Europa zu einer nach einheitlichen Qes^chtsipunktcn gelenkten Kriegswirtschaft zusammengefunden, sondeni es kärtipfe« audi besten Söhne Schütter an Schulter für die gemeinsame Sache. Diesem geballten Krafteinsatz kann der politische Erfolg nicht versagt bleiben, zumal diesem Krafteinsatz die Feinde nichts Gleichwertiges, geschweige derttt Größeres gegenüberstellen können. Die feindliche Propaganda spekuliert nur darauf, daß einer breiten Off^iitHchkelt eine Analyse der Produk-tionsmögilchkeltea In Ihren Ländern, namentlich hl den USA, mit konkreten Angaben nur schwer zugängHch zu mächen ist und Vergleiche mit unserer Produk-tionskraft diese Schwierigkeit verdop-i>ehi, weil über jeder Erzeugung von Kriegsmaterial ehi Schleier des Qeheim-nisses liegt Umso leichter, so erklärte der Minister, meint Roosevelt, eine Nation verführen zu können, die in dem (ilauben an die absolute Überlegenheit der amerikanischen Produkttanskraft geradezu Ihre Religion besitzt. Um^o größer sind die ■ Scnwterlgkelten, die sich für die Umstellung der amerikanischen Wirtschaft mit Ihrer weitgehenden Pro-dirktton am laufenden Band und der bisherigen völligen Vemachlässigting der Investittonsgüterindustrie gegenüber der Konsmngüterlndustrlc ergeben. Will« lur Gnmeinichaflsarbeit Die zweite Voraussetzung für eine (lauerhafte europäische Wirtschaftseinheit nannte Minister Funk den Willen zu europäischer Gemeinschaftsarbelt, der. wie er jetzt unter dem harten Druck der Kriegs Verhältnisse geprägt wird, als Leitgedanke der herrschenden Wlrt-schaftsgesinnimg auch hi die kommende Friedenszeit zu übernehmen sein wird. Da« bedeutet ein ständiges Bemühen, die Kroßen Zielsetzungen und die kommenden Aufgaben zu verstehen und sich darauf ehizustellen. Es bedeutet weiter die Bereltschaft, die eigenen Interessen denen der europäischen Gemeinschaft unterzuordnen. Eine solche Wirtschaft»-gesinnung verlangt soziales Gewissen. Ein# sotfale Revolution Die neue europäische Wirtschaft wird die Ifrfiillung ihrer sozialen Verpflichtungen als Ihre vornehmste Aufgabe zu betrachten haben. Der Krieg unserer Tage ^ der nicht zuletzt um die neue Wii scliaftsordnung geht, ist damit zugleich! das entscheidende Stadium einer sozialen Revolution Aus der Saat edelsten Blutes muß und wird für Eur{>pa eine bessere soziale Lebensordnung emporwachsen. I Ee ein Bekenntnfe, dts ihm ablegt In Stnndcfi hicbeiHler Fronde ~ und es gibt ein Bekenntnis, das man darbringt Im hflrtesten Kaoof; das letztere wiest schwerer. Wenn die Stetennarli heute und morgen die elnzIfEe QaustraOenMmmtung des Jahres durcbfflhrt, so nmO sie ein Bekemttnis darstellen für Führer und Reich, das in cHesem Jahr eindnicks-voHor Ist als tn vergangenen. Treue be- währt sieb erst HcMlie In den harten Zeiten des Kampfes; wk wollen sie letzt dem Ftthrer beweisen. Und wemi einer bei dieser Sommluitg raunzt: »Schon wieder?«, dann soll es ihm lachend entgegonschatlen: »Ja, schon wieder, mtd zwar solange, bis wir gesiegt habenl« Ulberreither GaideHer und Statthalter in der Steiermark Iter Betrieb—ein Teil anserer Rampffronl Dr. Lay sprach vor RUttungtaibalfarn Brandenburg, 16. Jänner. Reichsorganlsatioiisleiter Dr. Ley siprach am I3onnerstag zu Begiini seiner neuen Insipektionsreise durch Deutschlands Gaue vor den Betrlebsführem, Bc-triebsmünnern, -Waltern und -Warten sowie dem betrieblichen Unterführer-korps mehrerer kriegswichtiger Betriebe. Dr. Ley führte den auf verantwortlichen Posten isi Deutschlands Waffenschmiede stehenden Mämvern vor Augen, wie die nelmat und vor allem die Betriebe als wichtige Teile un«erer gesamten Kampffront in diesem totalen Kriege sich den aufopferungsvollen und gewaltigen Leistungen unserer Soldaten würdig erweisen müßten. Dem Vemichtirngswilien unserer Feinde setze Deutschland das höchste Ziel entgegen: Die absolute Freiheit eines GroRdeutsclilands. GroÜdeutschlaiid tritt an und fordert sein Recht, betonte Dr. Ley, Um dieses Ziel zu erreichen, müsse alles Können und tnisere ganze F'ähigkeii eingesetzt werden, denn der Kampf könne nicht allein von dem deutschen Soldaten gewonnen werden, sondcni Deutschlands Bauern und Arbeiter, Techni'kcr, Meister lind Betriebsfiilirer müßten ihre ganze Kraft anf das Ziel einstellen, der Welt zu beweisen, daLJ nicht nur der deutsche Soldat besser ist, sondern auch die deutsche Arbeit, dall wir besser und melir leisten als die anderen, du!.! wir fähiger, fleißiger und tiiciitiger i,ind. Malor Dr. Ecitingers itOiine Wallenraieii Das llchanlaub ahrt den Gafallanan lUllerkreuzlTHger Major Dr. Josef EckLii' gor, der im Osten den HeldcJitod fand, wurde vorn Führer und Obei^sleu Befelils-huluT der Wehrmacht dieser Tage iitich sciiit'm Tod durch die Vcrh'lhuiiit dt^s Eichenlaubs zum Ritlerki-euz des Eiscrncii Kreuzes geehrt. Damit werden die Verdienste und soldatischen Leistungen eines Offiziers des deutschen Heeres gewürdigt, der als leuchtendes Befl^plel sehies Bataillons üo aufrecht und uncrsehrociien starb, wie er lebte. Major Dr. Eckinger wurde am 17. Dc-zemlier 1904 In Steyr (Ol»erdonau) als Sohn eines PostamtsdireUtors gelx)ren Nach dem Besuch des Rcftlgymnasiums in Linz .studierte or an der Universität Graz. Sein milltörischer Werdegang l)egann mit seinem Eintritt in ehi ol>erösterroichi«clu!S Drag<3nerregiment. Am 13. August 1920 wurde er zum I^utnant eniannt. Nach einer Reihe weiterer Beförderungen erfolgte mit dem Anschluß der Ostmark un das Reich seine ÜbtTuahme in das deutsche Iloer. Das RitterUivuz erwarb Major Dr. Eekinger als Konii>aniechef eines Schützenii'giments beim üiiergang üi)er die Maas l)ei .Sedan, wo es ihm gelang, mehrere Bunker außer Gefecht zu setzen und den Durchhruch durch die Ma-ginotlinic au dieser Stelle zu erxwingeo. Beim Vorstoß von Besancon auf Belfort zwang er bei der S&ul»erung von Monb-belJard nach zähem Häuserkanipf z^vei französische Inronterieregimenler und ein Arlillerieregiment zur Ülx;rgal)o und »chuf damit die Voraussetzung für die Einnahjiv von Bei fort. Als Kommandem' eines Schütztuibutail-lons in einer thüringischen l^anzerdivision — Major Dr. Eekinger war bereits seit längerer Zeil in Weimai' in Thüringen ansässig — ging er in den Oslfeldzug. Hier legte er in laufender Folge neue Beweise vxin Mut, Unerschrockenlieit und persönlicher Tapferkeit ab, durch die er seinem Bataillon stets ein leuchtendes Vorbild war. Vom ersten Tage des Feldzuges an, bis zu den Kämpfen an der Luga, führte Major Dr. Eckinger stets das vorderste Bataillon einer f^ampfgruppe und trug durch seinen Vorwärtsdrang und seine stets zuversichtliche Haltung ausschlaggebend zu den erreichten Erfolgen bei. Ausj der Fülle seiner Waffentaten seien elnlgi' Erfolgsdaten zusammen^>stcllt: | Am 2.">. Juni wehrte Major Dr. Ecktnger einen starken, mit überschweren Panzern | geführten sowjetischen Angriff bei Vo«i-liskis ab. Dife Panzer iu>errollten die Stellungen des Bataillons, das dann dreimalige Angriffe der den Panrem folgenden sowjeliseliin Schützen znrüeksrljluH. V<'r-nichtet wurden 1 Sowjt'lpanzer, 1 Panzerspähwagen, 1 Zugniasrliinp, 1 (jeschülz, 8 Pak und 2 Musfhinen;,'ewcln't'. Am 28. •Inni nahm Major Dr, l'xkintfci' mit soineni Balaillon gi'gen stärkslo fvitullldu' r.eyen-wehr Jakobstiult. 17 Krildir mul 3 Pak wurden erbeulet. Am 2. Juli stoßt der Mfjjor Ix'i Balvi an der Spitze seines Bataillons auf starke sowjetische Kräfte. Die Cherraschimg ausnutzend, führt er, ohra' einen Schuß al»-zugeben, miHcndurch die Sowjets hindurch und eröffnet dann erst das Feuer. Bevor die Sowjets zu eiiipr goordnelen Abwehr kommen, sind sie zersprengt oder vernichtet. Mit seineu Schützen setzt Major Dr. Eckinger sofort dem fliehenden Feinde nach und envicht den Orlscingnng von Vilaka, wo er dier durchbricht er mit seinen Schützen die äußere Befestlgungs-zone von Leningrad t>el Purskowa und stößt am Tage darauf durch die mittlere Befestigungssffoiie ostwärts Duderhof hindurch, um nach dem Niederkämpfen der Bunker und Feldslellungeu und dem Durch-schreilen von Minenfeldern und Panzer-grülien die beheiTSchende Höhe 1G7 In Besitz zu nehmen. Später im mit Heiden Abschnitt der Ostfront eingesetzt, gelang es Major Dr. Eekinger, wiederum einige großi' Erfolge zu erzielen. Eine Eisenbalinbrücke ül)er die Wolga wurde von ihm erkämpft, Ws Politlsclie Wochenschan Frekas, 6ea 9, Jänner: Erbitterte Ab-wehrklmpfe hn Osten. — Mafta erlebt in 34 Stunden zehn Fliegerangriffe. — Der Kampf um Kuala Lumipur entbrannt. — Die Briten auf Malaya endgültig wi dte Defensive gedrängt, SAmstaK, den 10. JSnncr: Ini Stei^ebiet von Sewastopol und Feodosia ©in Sow-J^ttransporter versenkt und zwei größere Handelsschiffe sowie ein leichter Kreuzer durch Bombenwurf beschädigt, — Erhöhte Kampftätlgkeit im Raum voa SoÜum. — Nach fest vier Woclicn gesteht die britische Admiralität den Verlust des modernen Kreuzers »Oalatea«. — Ungarns Presse im Zeichen des Kltb-bentrop-Besuches: Bekcnntniß zur neuen Ordnung und zur europäischen Solidarität. Soitnita)(, den 1!, Jänner: Al>solutc Seeherrschaft Japans; der gewaltige Operationsraum zwischen Amerika und hidlscheni Ozean unter japanischer Kontrolle. — Großer japanischer Sieg bei Sinn auf Malaya. — Kuala Lutinpur von den Briten kampflos aufgegeben. ^ Montag, den 12. Jänner: Japaner auf Celehes gelandet. — .Menado und Insel Tarakan Renoninien. — Ulongapo auf Liizofi in Japanischer Hajid. — Britenzerstörer im Atlantik versenkt. Dienstag, den 13. Jämior: Regelrechter Kriegszustand zwischen Japan und Niederliindisch-lndicn. — 22 So\\'jetbun-ker vor Leningrad vernichtet. — Rumänische Zeitungen decken Aloskaus Dar-danellen-CJelüste auf. — Ostasien-Lagc verursacht in London irniner grrtßere Be-stürzimg. Mittwoch, den 14. Jänner: Neuer Sit? in der Atlantikschlaclit: aus stark gesichertem Oeleitzug vier feindiiclic Handelsschiffe mit zusammen 21.000 brt iicr-ansgeschosscn. — Großer finnischer Sieii auf der Auiins-Laiidengc; 7av'cI sowjetische Regimenter aufijeneben, -?f>40 (ie-fangene und große Kric.i;slieule. — Das ganze malaiische Sultanat Palian.'-C in japanischer Hand. — Japanische Torpedo-tj[effer auf USA-Flugzeugträger. Donnerstag, den IS. Jänner: Ungestümer Siegeslauf der Japaner durch Ma-layu, — Stellungen vor Singapur erreicht. — Die Stadt Malakka in japanischer Hand — I^liilippinische Inselfcstung Grande genoimnen. — Fortdauer der Abwehrschlacht im Osten. — Außenminister Graf Ciano in Budapest. — Überzeugender Beweis der deutschen Sießes-entschlossenlicit: Wintersacliensaimn-lung ffir die Ostfrot brachte weit über 67 Milliotien Stück Spertden. er scbließlieh Ijeim Durchbruch durch die stark befesligleu Slellungeu Ix'i l'jut-nojc an der Spitze soincs Bataillons dcu Heldentod fand. Über diesen letzten Kampf berichtet ein Mitkani])ter; „Major Dr. Eckhif^'r hat zwei schwere Sowjctpaiizor erkannt. Einen Augenblick lälil er verhalt\»n, sichert hinüber zum f'eind, der slan' und wie leblos in seiner slülilernen Huhu verharrt. Dann gibt er Befehl zum .\nfahmi. Er trägt das Monokel ins Auge geklemmt, anf dem er schlecht sieht, obgleich »eine Infante-rislen von seinen .Vdleraugen zu erzählen wissen. Noch rührt sich nichts. Nur die Funksprechanlage stimmt, und die iiieis-ketten des Schützenpanzmvagens schlurren und schütteni. Der Kommandeur steht aufrecht am Bug des Wagens und beobaclitet diire.li das Doppelglus, Da erwaelmi mit einem Schlag die feindliehen Panzer. Es beult heran und berstet. Sclvon der zweito Schuß ist ein Volltreffer. Major Dr. Eckinger ist sofort tot. Er fiel stehend au der Spitze »eine« Schützenbotaillons, das er gegen einen zäh und verbissen kämpfenden Feind von Sieg zu Sle^ rti'führt hat In dem später \-er Erfolg war der, daß der Reichsdurchschnitt sämtlicher Kontrollkühe von ca. 2350 kg Milch auf 2909 kg Milch und 103 kg Fett innerhalb weniger Jahre ge- steigert werden komrte. Wäre die allgemeine Milchkon trolle nicht in diesem Umfang eingeführt worden, so wäre die Fettversiorgung ohne Zweifel in kurzer Zeit nach Kriegsbeginn eine nicht leicht zu lösende Aufgabe gewesen. Daß in der Ostmark die Leistungsprüfimgen nicht in diesem Ausmaße eingeführt werden konnten, ist kriegsbedingt. Es ist demnach vor allem wichtig, daß die Kontrolle in dem bisherigen Umfange aufrecht erhalten bleibt und vielleicht da und dort sich noch weiter ausdehnt, zumal die bisher festgestellten Durchschnittsergeto-nisse zeigen, daß wir im Bezug Milchleistung noch teilweise sehr weit zurück Hegen. Will aber der Züchter diie Leisttings- Erste Gausirassei-saminlang in d«r Untersteiermaric am 17. und 18. 38nner prüung nicht nur mitmachen, damit er seine Nachzucht gut absetzen kann, sondern wirklich noch mehr leisten für die Fettversorgung der Allgemeitiheit, so muß er noch mehr als bisher darauf achten, daß 1. die Jahresleistungen sämtlicher Kontrollkühe zu beurteilen sind und endlich die schlechten und schlechtesten Melkerinnen ausgemerzt werden; 2. nur das unbedingt für die Erhaltung der Zucht notwendige männliche und weibliche Material aufgestellt wird. Wobei bei der Auswahl nicht nur die Milch, sondern vor allem die Fettleistung beachtet werden muü; 3. die Kälber vernünftig mit Vollmichmengen gefüttert werden, das gilt insbesonders für Stierkälber! 4. Bei der Ablieferung der Milch an die Molkerei vor allem zu sehen ist daß dte fettreichste zur Verarbeitung gelangt. 5. Schließlich ständig trotz Krieg besorgt Ist. die Futtergrundlage so günstig als irgend möglich zu gestaHen. Der mit der Durchführung der Milch-lelstimgprüfung beauftragte Landeskon-trotllverband mit seinen Probenehmero, Überkontrollassistenten wnd Leistungsinspektoren ist betnüht, dfie Kontrolle trotz n>anifaltiger Schwier!gkeften die unvermeidbar smd, weiter aufrecht zu erhalten. Die Bauern müssen jedoch db-niit rechnen, daß noch häufiger Wechsel von Kontrollorganen eintreffen wird und mCssen, wenn notwendig, selbst einigemal die MÜchmenge feststellen, am auf alle Fälle eine Jahresleistung errechnen zu können. Insgesamt wurden m de» Tierzudit-ämtem St. Michael. Graz, Splttal a. d. Drau, Klagenfurt, Fürstenfeld utid der Tierzuchtaußenstelle Judenburg in den verffangenen Monaten 140 Probenehmer ausgebildet. Dazu kommt mm noch die hehngekehrte Untersteiermark wo et»en-faWs schon ein AusbHdungslehrgrang zm der landwirtschafthchen Schule Ander-bure bei St. Georgen stattfand, an dem 38 Probenehmer imd 4 Oherkoirtroll-assdstenten teilnahmen. Wte früher wurden die Kontrollorgane in aHen Fragen der Tierhaltung und Pflege unterrichtet und sei auch hier allen Tierärzten und Gastrednern Dank' gesagt für die Mitwirkung an der Ausbildung. Mit Beginn des neuen Kontrotlbahres werden in der Landesbauemschaft Süd-mairk mit Untersteiermark und Sfldkäm-ten ca. 10.500 Betriebe mit rund 65.000 Kühen von der Leistufigskotrtrolle erfaßt. Die Kontrolle hat sich demnach trotz Krteg ständig weiter ausgedehnt und kann bei emster Auswertung der festgestellten Ergebnisse der notwendige Erfolg auch nicht ausbleiben. A. Thalbauer, Leistmigsin»pektor rillliltltitlllllllllllHlllllUHIIHIIIIIIIIIIIUIIIIinillllllllllinHIHIUli^ 1 DIE GELBEN PERLEN I EIN ABENTEUERLICHER ROMAN MMmmilimi VON HANS RABL umwilhnilli; Copyrifht by Verlas Knorr & Hiiib. Mflncliwi 1040 (58. Fortsetzung) Als die Tür ging, stand er von ihr abgekehrt; und aus übergroßer Furcht, enttäuscht zu werden — jetzt noch, im letzten Augenblick! —, wandte er sich nicht um. Leichte Schritte näherten sich. Zwei Hände faßten, drehten ihn, klammerten sich an seinen Nacken, ein zarter Körper preßte sich an den seinen, weiche Lippen suchten seinen Mund. Dicht vor seinen Augen erblickte er den lichtgoldenen Schimmer eines Haares, das seinesgleichen in der Welt nicht hatte. Er atmete tief auf wie ein aus Wassernot Geretteter, und tlann versank er mit Betje in einem endlosen, berauschenden, fast schmerzenden Kuß. A!s Jan wieder 7\\ denken vermochte, fand er sich in einem Sessel. Auf seinen Knien kauerte Betje. Ihr lächelndes Ge-sicbtchen war naß von Tränen des Glücks. Sie stemmte ihre Hände gegen seine Schultern, bog sich ein wenig von ihm fort, um ihn anschauen zu können. »Junge«, flüsterte sie mit zuckenden Lippen, »armer, geliebter Junge — hast dich so um mich geq'iält ,—?« Iir schüttelte heftig den Kopf, -»jetzt*»:, murmelte er. »ist ja alles gut — da ich dich habe, lebend und gesund —«, er wollte sie von neuem umfangen, riß sich zurück. »Ich Büffel«, schalt er übermäßig besorgt, »ich habe nicht daran gedacht — hab' ich dir weh getan, sag?« Sehr zart fuhr er mit der Hand ihre Flanke entlang. >Hab' ich?« Sie lachte glücklich. »Nein. Gar nicht. Wirklich nicht. Ich bin gesimd.« Unwillkürlich reckte sie sich. »Alles ganz verheilt. Brauchbar sogar für Seemannsfäuste. Ich muß nicht einmal mehr eine Bandage tragen, sagt Ray.« Ray — der Name unterbrach jählings Jans Weltvergessenheit. Ray, Brodie — der Kampf, der zwischen beiden bevorstand, grimmig geführt werden würde, bis aufs Messer — und dazwischen Betje, durch beide bedroht, von keinem geschützt — »Was wird nun werden?« fragte er fast verzagt. »Ist das nicht gleichgültig?« gab sie übermütig zurück. »Laß werden, was mag! Wir sind beisammen — kann uns da etwas geschehen?« « Sie wußten nicht, wieviel Zeit vergangen war, als em kurzes Pochen sie aufstörte. Ehe sich das verwirrte Mädchen völlig aus den Armen des Mannes zu lösen vermochte, war Ray mit seinen la'it'os gleitenden Pantherschritten dicht bei ihnen. Seine Augen, unter zusammengezogenen Brauen, glommen von grünlichen Sprenkeln, imd als er zu sprechen begann, war se'ne Stimme heiser i'nd l-rhli'j; von i müliöam unterdrückter Wut. »Ich habcr, grollte er, »noch nie so erbitterte und erfolgreiche Feinde gehabt wie Sie beide — Sie, die es mir danken, daß sie noch leben. Hätte ich Sie, Betje Swarth, nicht hierher geholt, nicht Tage und Nächte an Ihrem Bett verbracht, nicht mein bestes ärztliches Wissen an Sfe verschwendet, Sie wären sehr rasch unter den Händen eines ungeschickten Laien gestorben. Und hätte ich nicht Sie, Kapitän, samt Ihren Leuten mit meiner Lebensmittelsendung so lange am Leben gehalten, bis — auf meine Veranlassung allein! — der Zerstörer erschien, um Sie nach Ambon zu bringen, Sie alle hätten auf der unfruchtbaren Schäre das Schicksal der Hunde von Istanbul gefunden. Sie wissen nicht, was ich meine? Fragen Sie Ihre Freundin mit dem literarischen Ehrgeiz; ich sehe, sie kennt die Begebenheit.« Unwillkürlich blickte Jan das Mädchen an. Sie war sehr blaß, ihre Finger knüpften und lösten fahrig Knoten in den herabhängenden Enden ihres Gürtels. »Man fing sie«, sagte sie atemlos, »zu Zehntausenden. Setzte sie auf der Insel Oxya aus Sie waren dort das einzige, was lebte. Die starken fraßen die schwachen, und die letzten«, ihre Stimme versank zum Hauch, »verhungerten winselnd.« »So war es!« Ray wurde lauter, in seiner Kehle drohte ein Rasseln kaum noch gebändigter Wildheit. » Und Sie — Sie beide? Zum Dank dafür, daß ich Sie nicht einsperre, daß ich Sie behandle wie oiren w'ük^rimnerrn Hast, brinrt dte Frau meinen besten Helfer, meinen lieb- sten Kameraden dazu, daß er mit Ihr drüben einen Wegweiser zu meiner Bucht anbringt, lesbar für jeden, der lesen kann.« »Die Tafel«, murmelte Jan und legte nn-willkürlich den Arm um die zuckenden Schultern des M?t, wir alle so mitten hineingestellt sind in den grollen Lebens- und Sciiick-saKskampf unseres Volkes, daß wir im Getriebe des Alltags keine Muße haben, über unseren täglichen Aufgaben- und Pflichtenkreis liinüu.szndenken. Jetzt aber, nacii den ^'este^l, halten wir einen Augenblick iinie, stehen still und blicken um uns und — in uns. Und da stellt plötzlich die große Frage vor uns anf. wie wir mit unserem Leben und mit fbn Aufgaben, die wir darin zu erfüllen haben, fertig werden. Einmal, und dies in den ers'ten Wochen des Jahres, wenn noch keine kostbare Zeit vertan ist, eine Bilanz unseres Lebens zu ziehen, ist wichtig. Viele Menschen, die überhaupt das Alleinsein noch die Besiinmng lieben, schrecken vor ihr zurück, vielleicht, weil sie beides fürchten müssen. Aber immer noch war es so. daß dem Menschen gerade öus den Stunden der lünsamkeit nid der Einkehr die stärksten inneren Krllflc crwa eil se il sin d. l^s gibt heute Tausende junger dout-ischer Menschen, die besten Söhne un-useres Volkes, deren Leben sich bereits än jungen Jahren erfüllt hat zu einem gcsclilossenem Lebenswerk, das durch cten höchsten Einsatz, den des Leben.s. gekrönt wurde. An ihnen erleben wir dakS Vorbild des heroisoh.cn Menschen, zugleich aber lehrt uns diese grolJe Zeit, daß der Wert eines Lebens nicbt nach Kcmer Länge gemessen wird. Es kommt nur darauf an, dieses Leben ganz zu leben und ihm einen kostbaren Inhalt zu geben So soH uns auch dieser kommende 'dritte Sonntag im .länner die Frage nach clem Inhalt des Lebens stellen, die wir beantworten wollen: W^ofür leben wir? Für uns selbst? Für unser Wohlerge-Jien? Dann wäre unser Leben ann und sein ^'nii bliebe im Tiefsten unerfüllt. Unsei* Leben muß zur Gememschaft ziehen, zu einer Scliicksalsgemeinschaft, die unseres besten Einsatzes wert ist, Weiden wir vor den Aufgaben, die uns nach dieser Seite gesteHt werden, auch in Zukunft nicht zurückschrecken? Hier fioFI unser »Nein« als ein heiliger Schwur geilen. Daß der Weg der Erfüllung dieser I>ienistverpfl'ichtung der Volksgeinehi-sohaft gegenüber auch bei uns in der Untereteiennark kein leeres Wort ist, das hat die restlose Einsatzbereitsch.ift zur Sammlung von Wintersachen für unsere Wehrmaclit, das haben die vielen Sammlungen für das Kriegswinter-hilfswerk und ihr erfolgreicher Ausgang bewiesen. Beweisen wird stie ei> auch durch Si>enden anläßlich der üaustraßensamm-lung» d4e ein neuer Beweis sein soll, daß der Einwohner der Un-tersteiermark diesen Weg der Beisinnung beschritten hat, abseits vom eigenen Wohlergehen. gleichmäßiges Anwachsen der Spendelreudigkeit festgestellt werden kann. 8000 RM Mehraiit-konimen wies der zweite in der Uiitcr-steiermark durchgeführte Opfersonntag gegenüber dem ersten auf, eine neuerlichj ebenso große Lrhöhung stellte sich beim dritten Opfersonntag ein. Das vorläufige Aufkonnnen von 135.000 RM verteilt sich auf die einzelnen Pettau Rann IVifail Den grciliten Ziiwach- 1.000 2.3.000 „ 5 rwu „ T.OiK) weist der Kreis A\arburg-Stadt mit 5.000 Reichsmark auf. t's folgen die Kreise Pettau mit 4000 und Cilli mit v3000 Reichsmark. l*jti Absinken des Aufkommens wurde in keinem Kreise festgestellt. WVVVvVWVVWvWVW.Art>VvVVV VVV dali er bereit ist, seineu Platz in diesei ■Wv V. V WvvvWt'vWWWWWV deutsclien Volks- und Schicksalsgeine;'i-schaft im schweren Kampf um Sein oder NMclitsein des deutschen Volkes ehreij-voll zu behaupten und mit seiner Spende, die er willig gibt als kleinen Dank für die Opfer der Front, zu untermauern. Der f''roiit der Helden im Feindesland steht eine Geberfront in der lieima^ zur Seite, die sich auch dieses Mai wieder restlos bewähren wird. R.K. leder llnfersteirer bat die Gelegenheit. denlscii zu lernen Stabsbesprechung in der BundcsfUhrung des Stellischen Hefmatbundes Freitag, den 16. Jänner fand in der Bundesführung des Steirischen Heimatbundes unter der Leitung des Bundesführers Franz Steindl eine Stabsbesprechung statt, an der neben dem höheren Führerkorps auch die politischen Kommissare sowie Vertreter aller staatlichen Dienststellen teihiahmeii. Gegenstand der Stabsbcsprecliinig hii-dete das Sprachenprobleni der Untersteiermark, zu dem Bundesfülircr Steindl grundlegend Stellung genommen hat. Der anschließende Gedankcnaustanvcli bewies die einheitliche Auffassung aller Steilen zu diesem Problem. Dienslappelle in den Ortsgruppen des Kreises Peltau Kreisführer Pg. Fritz Bauer besuchte in den letzten Tagen zahlreiche Ortsgruppen des Steirischen Hoimatbundes un:l sprach bei Appellen. Zu diesen waren der gesamte Ortsgruppenstab und alle Zellen-und Blockführer erschienen. Besonders bedeutsam waren die Dienstappelle in den Ortsgruppen Oroß-Sonntag und Goll-dorf, wo die Kameraden Kühner und M u s e k als neue Ortsgruppenführer eingeführt wurden. Außer besonderen Fragen behandelte der Kreisführer überall eingehend die Aufgaben der Sprachkurse und des Deutschunlerrichtes. Der Kreis Pettau müsse auch bei dieser Aktion an der Spitze milmarschieren. Der Wochenspielplan des Marburger Sladtiheaters Sonntag, den IS, Jänner: Nachiuittags-vorstellung um 15 Uhr: »Monika^., ;\bendvorstcl'ung »Hansel und Gretel«, Montag: »\Vienerblut.< (Ring I des Amtes für Vnlkbiklung. Kein Kartenverkauf.) Dienstag: »Kinder auf Zeit«, Lust- spiel von K. Hortfeldt (Gastspiel des | ((jastspiel des Sieirischen Lande^sthea-Steirisehen Landestheaters.) Mittwoch: iters. Geschlossene Vorstellung für die »Die lustige Witwec.. Donnerstag: »Ri- Deutsch.' Jugend. Ke^n Kariejiverkauf.) Zficlimiiiß; Migio-MarbiiTf: ...Ml il;i soluHi lu'r so wrrden \iel..': 'I iH-nliThesiichiM- Ij.'ini \iih!i('k Kitr- i'ikatiir sauen. ..das i.sl i:i ilit'i \nn\ Tri'n-kiT vom Stadlllifati'r Alarlmri.; als »,\iK-l:iidi'« in di-r Opei'i-ll.' »Dit Iväiulh-r« I goledo«, Oper in 4 Akten von G. Verdi. Freitag: »Die gold'ne Kva«, Lustspiel von Schönthan und Koppel-Lllfeld. Samstag: :>Kprl III und Anna von (jsterreich , Lulstspiel von M, Rüßner (Hrslaulführung). Sonntag, uen 25. Jän- Nicht zwei, sonderg vier Wunschiionzerte in Marburg Gewaltiger Andrang bei der Kartenausgabe — Die Verteiluns der Karten ginR der Reihe nach Der Mai'burger Männergesangverein wußte, daß auch der größte Konzertsaal der Stadt nicht genügen würde, um alle Marburger zu fassen, die das Wunschkonzert besuchen wollten. Zwei Abende wurden deshalb festgesetzt. Bereits die ersten Stunden der Eintriltskartenabgabe bewiesen jedoch schon, daß die beiden Konzerte nicht ausreichen werden. Im Laufe des Vormittags waren drei Konzerte voll ausverkauft, zahlreiche Vormerkungen für den vierten Abend wurden vorgenommen. Da sich besonders die Bctriehe rechtzeitig um Eintrittskarten kümmerten, konnte so mancher Marburger Bürger für das Samsta.gkonzert keine Karten mehr erhalten, da die Verteilung der Eintrittskarten zu gleichen Preisen »der Reihe nach« durchgeführt wird. So mußten sich sogar »Stannn.gäste« des .Männergesangvereines mit der Soniitagnacli-mittags-Veranstaltung oder den beiden anschließenden Abenden begnügen. Vier volle Abende i.st gewiß ein br-folg, den sogar die Leitimg nicht erwartet hatte. Dies beweist erneut die Beliebtheit der Veranstaltungen des Männergesangvereines und darülxjr hinaus die Spciidefreudigkeit der Untersteirer. Denn es darf schon heute verraten wer- den - reiclilicli und freudig wurde ije-.speiidet. Interessant i^i auch die V(ni den Wunschkonzert »eilnelimern geiroffene Progranniuiuswalii. Ein 1.,'rol.ler Teil der lksuclier hat ohne /u zögern die bekannten »Schlager« des Männergesangvereines gewählt. Die »Steirerbuanu. das »Straßburglied/. •>Schenkt man sich Rosen in'Tirol«, Volkslieder und vor allem das »Toni-Oschlag-Progranim« wurde immer wieder verlangt. Darüber hinaus sind Kompositionen des Prof. lier-niann Frisch überaus hcgiilirt. Das .>Un-tersteirische Heiuiatlied'', das von einem Untersteirer verfaßte Bekenntiii.N, vertont von Prof. herniann Krisch, wüiisclit eine ganze Reihe von Marburgern /a\ hören. Die Beliebtheit der alten Märsche blieb unvermindert. Es muß aber betont werden, daß auch die ernste Kannner-musik /ahlrciche Verehrer zählt. Es wird ein bunter Abend im wahren Sinne des Wortes. Ernste und heitere Musik reihen sich in bunter Folge. .MIe .Mitwirkenden nützen ilie letzten Ta;;e für den letzten Schliff ans. Die nuisika-lische Leitimg liat noch iille Münde voll zu tun. sie will ja da>s Bestiuöglich.Nte mit den vorhandenen Kräften erreichen und so das \\'nn^cIikon/ert /u einem wahren Erlebnis gestalten. Am Bahndamm Von HaitsiUrgen Weidlich »Sieh mal«, sagt Emil, »mein Schlüsselbund.« Er hält ihn mit zwei Fingern am Ring, daß die Schlüssel aneinandor-klingen. Wi" liegen hinter dem Bahndiimni in l>eckung. Ab und zu heult eine Granate über uns fort, mal eine sowjetische, mal eine deutsche. Beide wollen nichts von uns. Das Dröhnen ihrer Einschläge ist weit weg. »Mein Schlüsselbund«, — sagt Emil noch einmal, wälzt sich auf den Rücken und läßt die Sotme mit den Schlüsseln spielen. »Du hast ja einen Vogel«, sage ich zu ihm. »Was willst du denn hier mit deinen Schlüsseln?« »Tja —«, sagt er, »was will ich wobl damit? Ich fühlte sie eben in der Ta-.sehe, da habe ich sie herausgenommen.« »Trägst du sie denn immer bei dir?« Er nickt. »Dies ist der Hausschlü.ssel«. sa.gt er und zeigt auf den größten. »Und der ist lür die Wohnung.« »Aber was willst du denn mit deinem Hausschlüssel und deinem Wohnungs-»chiüssel im Sowjetland?« »Tja^:, sagt Emil, streckt den Arm aus imd betrachtet die Schlüssel nun wie von wei'tem. »Was will ich' wohl mit ihnen? Mitgenommen habe ich sie, damit ich jederzeit in unsere Wohnung kann, auch wenn meine Frau n^ht da ist. Oder der Kleine. Und ich kann ja auch hi der Nacht zurückkommen — wer weiß das vorher. Aber jetzt,.Er macht eine Pause. Dann sagt er: »Sieh mal, dieser Schlüssel schließt die Korridortür auf. Wir haben nur einen kleinen Korridor. Vielleicirt hängt da noch mein Hut. Meine Frau ist so, daß sie den Hut da hängen läßt. Auch wenn sie üm täglich abbürsten muß. Ja, sieh mal, so ist meine Frau.« Ehie Granate kommt angegurgell Jetzt hören wir ihren Abschuß: einen Augenblick ist es still, nun hören wir ihren Aufschlag. Als ich das letzte niai in Urlaub war. kam vor meiner Abreise T>orolheu und brachte mir ehie Apfelsine. Dann sind wir zusammen /,utn Bahnhof gegangen, seitdem ist meine Wohnung allein. »Wenn ich in der Nacht nach Hause komme«, sagt Emil, »dann schließe ich niit diesem Schlüssel die Haustür auf, Links ist das Licht. Wenn ich auf den Knopf drucke, geht es an. I.st bei dir im H'use das Tj'^h* ünks?« »Warte mak', sage ich, »nein, vorn Im Hausflur ist es rechts, aber dann im zweiten, wenn Ich über den Hof .gegangen bin, ja, da ist es auch links.« »So?« sagt Emil, aber ich glaube, er hat gar nicht gehört, was ich gesagt habe. Er w^ippt den Schlüsselbund hin und her und sieht irgendwohin. »Du kannst es glauben«, sagt er nach einer Weile, »ebe^i bin icli die Trepipe hinaufgegangen. Da an der Wolinungs-tür, ja, sieh mal, da steht noch mein Name.« »Was soll denn da sonst siehen'.-'« sage ich, : Natürlich steht da dein Name.« Emii sieht nach der Uhr. »Drci^<. sagt er, »etwas nach drei, .letzt macht der Kleine seine Schularbeiten. Oder ist heute Sonntag?« Ich hebe die Schultern. Ich weiß es auch nicht. Aber man müßte das elgent-l'ch wissen, wenn man an seine Woli-nimg denkt. Sonntags ist eine Wolmung ganz anders. Wum! Das war ein Einschlag in un-. serer Nähe. Der Emii wälzt sich zurück auf den Bauch. »Meinen die uns?« fragi er 'vnd v'-uckt nach der l'ontäne. Si-i-ing, Wum! Wir drücken unsere Gesichter an die Erde. Dreck flieset auf uns. Der Einschlag saß mitten im Bahndamm. Der nächste ist schon wieder weit fort. Wir richten uns auf und klopfen den Schmutz von uns ab. Dann legen wir uns wieder lan.g. Der Emil rolh sich auf den Rücken und spielt weiter mit seinem Sc1ilüs.sel-bund. Arabisches Geschlchtchen Ist einer unter euch, der 17 ohne Bruch durch 2 teilen kann? Oder 17 durch 3? Oder durch 0? Nein? Nun, das konnten die ^-n'ei jungen Araber ilieses Geschiohtehens auch nicht, und doch mußten sie zusehen, damit fertig zu wertien, denn ihr Vater, der verstorbene Scheieh. hatte ilinen 17 Kamele hinterlassen uml halte bestimmt, daß von diesen licr Älteste die Hälfte haben Sollte, der /.weite Sohn ein Drittel imd der jüngste ein Neuntel. Sie rieten hin und rieten i»er, \0e es recht in ihres Vaters Sinne zu machen sei, und konnten doeh /a\ keinem Ende kommen. Da geschah es, daß ein fremder Rei-iter des Weges kam, sein Tier niederknien ließ, um abzusteigen una' die betrübten Beduinen tiach ihrem Kummer befragte. Als sie ihm Antwon gaben, besann er sich einen .Augenblick, hieß sie dann die siebzehn Kamele in eine Reihe stellen, stellte seines dazu und sagte gelassen: >\Nun teilt!'- Ja, das war natürlich sehr eintiU'li jetzt, denn der Älteste, der die Hälfte haben sollte, nahm von den achtzehn, die dort standen, senie neun, der zweite nahm ein Drittel, nämlich sechs, und der dritte bekam ein Neuntel, also von tien achtzehn Kamelen zwei. Nun rechnet einmal 9 und r> und 2 /a\-sammen. Iis sind 17, nicht wahr? Auf das achtzehnte aber, sein eigenes Kamel, stieg lächelnd der Weise, hüllte sich in seinen Burnus und ritt <*avor ) Se?te 6 »Martjurßer Zeltunjr* 17/18. Jüniwr 1942 Nummer 17/18 ner; Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr: >I>er VogelhÄndler«, Abendvorstellung um 20 Uhr: >Drei alte Schachteln«. Spielplanänderung Dfe Intendanz des Stadtheaters Mar-bürg sieht sich, zu ihrem größten Bedau. ern veranlaßt, die ftlr Samstag, den 17. Jänner angesetzte Erstaufführung der Oper »Rigoletto« wegen pl^^tzlichcr Erkrankung des Trägers der Titelrolle auf einige Tage zu verschieben. Die Intendanz bittet d'c Theaterbesucher um Verständnis ftlr derartige unvermeidliche Vorkommnisse. Während der rauhen Winterzeit s'nd Sänger häufiger Erkrankungen und' Indispositionen ausgesetzt, die ein Auftreten unmöglich machen. In jedem Falle Ist die Intendanz be-mUW, Ersatzkräfte zu beschaffen, um den angesetzten Spielplan reibungslos abzuwickeln. Die mannigfachen Schwierigkeiten, mit denen heute jedes Theater zu rechnen hat, lassen es oftmals nicht 7U, in letzter Stunde einen Aushilfsgast 7.U erreichen. Dies ist auch Im Falle der Verschiebung der Erstaufführung von •^'goletto« der Fall. Als Ersatzvorstellung wird den Besuchern des Theaters die erste Wiederholung der Operette »Drei alte Schachteln« von Kollo geboten. Es steht jedem Thea-atert)esucher selbstverständlich frei, mit den für Samstag gelösten Karten entweder tlie Krsatzvorstellung zu besuchen, oder aber die gelösten Karten für den Besuch der Hrstaufführung der Oper >Ki-goletto« in den nächsten Tagen zu verwenden. Der Termin dieser Erstaufführung wird rechtzeitig bekanntgegeben, Wmsclihoninle auch in Inltenberg and Gonobili Samstag, den 17. Jänner finden auch in Luttenberg und Gonobitz Wunschkon-v.erte zugunsten des Kriegswinterhilfs-werkes statt. Während' in Luttenberg die licitere Muse vorwiegend zu Wort kommt, bestreitet in Gonobilz das Programm der Musikzug der Wehrmann-jschaft des Steirischen Heiniatbundes. In beiden Ortschaften herrscht für die Veranstaltung großes Interesse. I)ie bisher eingelaufenen Spenden zeigen, daß die Untersteierniark den Sinn des gewaltigen sozialen Werkes voll erkannt hat. Die Dateisteiernarii and ilir laiirlncli Der »Untersteiriscbe Kalender« nimmt den Weg ins Land Als vor wenigen Monaten der Wunsch den in einer Reihe in das weite Arbeits- laut wurde, der inf> Reich heimgekehrten Untersteiermark ein Jahrbuch zu schaffen, das, kalendermäßig bearbeitet, den Rinwolinern ein treuer Begleiter imd Berater sein sollte, so fehlte es nicht an Mitarbeiten!, die diesen Wunsch in die Tat umsetzten. Nmi lietrt dieser »Unter-steirische Kalender« m seiner schrnaK-ken handlichen Form, 200 SeHen stark, versehen mit einem fünffarbigen, dem Volks- und Brauchtum dieses schonon landcs angepaßten Umschlag, vor jus. Jeder, der ihn zur Hand nimmt, wird seine Freude an diesem mit Umsicht, W'c-itbHck und tiefem Heimatgefühl ge-staltiteii Jahrbuch, herausgegeben vom Ftihnmgsamt II der Bundesfiihrung des Stelrisdien Helmatbundes, haben. Nichts hait der verantwortliche Oestalter, Ver-lagsleiter Sepp Kogelnik, Marburg, versäumt um mit diesem Kalender, ier im Verlag der Marburjier Verlags-Druckcrei n.m.b.H. in Marburg erschien, allen Kreisen der Bevölkerung der Untersteiermark ein Nachschlage- und überaus reichhaltig und sorgfältig bearbeitetes literarisches Hermatwerk in die Hand zu geben, das weit über len, sich vor Antritt seiner Reise bei den Bahnhöfen und Auskunftsstellen der Reichsbahn und des mitteleuropäischen Reisebüros nach den Fahrt-niüglichkeiten zu erkundigen. Wie bereits berichtet, wurde in der Weihnachtsnacht der Holzarbeiter Friedrich Juraschitz in Zmolnig bei Rast tot aufgefunden. Er war ermordet und seiner Barschaft beraubt worden. Der Täter konnte bereits nach 3 Tagen durch Kriminalpolizei und Gendarmerie in der Person des 26-jährigen beschäftigungslosen Martin Hamerschak gefaßt werden. Am 15. I. 1942 hatte sich der Mörder vor der Strafabteilung beim Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in der Untersteiermark zu verantworten. Der Angeklagte war geständig. Seine Angaben wurden noch durch eine Reihe von Zeugen t)e8tätigt. Die Bluttat hat sich demnach wie folgt abgespielt: Hamerschak, ein arbeitsscheuer Mensch, der wegen schwerer Körperverletzung bereits vorbestraft ist, ließ sich oft durch Bekannte aushalten. Auch Juraschitz, der sein Freund war, hat ihn öfters eingeladen. Am 23. 12. war Hamerschak mit Juraschitz zusammengekommen und hatte gesprächsweise gehört, daß Juraschitz Arbeitslohn und Vorschuß erhalten habe und bei sich hätte. Daraufhin schlug Hamerschak die Einladung eines anderen Bekannten aus und begleitete den j. zu dessen Holzhütte. Dort übernachteten sie zusammen. Am Morgen, Juraschitz saß gerade auf seinem Bett und war damit beschäftigt, seine Schuhe anzuziehen, ergriff H. plötzlich eine Axt und tötete seinen Gastgeber durch mehrere heftige Schläge. Dann raubte er ihm seine Geldtasche, versperrte die Holz-knechthüUe und ging fort. Seine Beule betrug ganze 16.— RM. Davon kaufte der Mörder Lebensmittel, Zigaretten und Wein und suchte seine Geliebte auf, wo er dann festgenommen wurde. Hnmersjch.'ik, dessen Schuld einwand- n.Thmo Kleine llironik m. Ooldene Hochzeit. Das schöne und gewiß seltene Fest der goldenen Hochzeit begeht am 17. Jänner der bekannte Marburger Kaufmann Herr Josef U r-b a n mit seiner liebenswürdigen und rastlos tätigen Gattin Frau Irene. Josef Urban, ein aufrechter deutscher Mann von altem Schrot und Korn, gehört mit in die vorderste Reihe der alten Marburger deutschen Handelsschaft, die sich allen Wi- trei erwii'sen war, wurde wegen Verbre-!''"■'cl' Jahr-chcns nacli der Gewaltverbretlierverord- "Ii"'®, rturchsctzen nuiifi in Verbindimg mit dem Verbrechen völkisch behaupten konnte. Dem ob des Mordes zum Tode verurteilt. Die To- Wesens all- desstratc wird durch F-rschicRcn voll- körperlichen Frische und Rüstigkeit erfreut, auch unsere herzlichsten Glückwünsche zum heutigen stolzen Jubelfest! m. Trauungen In Marburg. Am Donnerstag, den 15. Jänner fancT in Marburg die standesamtliche Trauung des Kameraden Hans R 0 c h e I mit Albine Friedrich aus Brunndorf statt. Hans Rochel, Ortsgruppenführer der Ortsgruppe Marburg IV, hat sich schon als Bezirksleiter im Kulturbund stets für die deutsche Sprache eingesetzt. Sein tatkräftiges Schaffen an der Aufbauarbeit seiner Heimat hat ihn bei allen Kameraden beliebt gemacht. m. Todesfall. Im Marburger Krankenhaus verschied der 63-jährige Tagiöhner Anton B r u m e n. m. Volksbewegung In Marburg. In der ersten Jännerhälfte stimmen die Zahlen der Geburten fast genau mit jenen der vorletzten Monatshälfte. Und zwar wurden beim Standesamt gemeldet 88 Geburten (vorletzt 89), hievon 46 Knaben (40) und 42 Mädchen (49). Dem Standesamt gemeldet wurden 68 Todesfälle (41); hievon 42 Männer (18), und 26 Frauen (23). — Ziviltrauungen waren 46 (70). m. Dienstappelle im Kreis Marburg-Stadt. Donnerstag, den 15. Jänner fand in der Ortsgruppe Kötsch und am Freitag, den 16. Jänner in Lembach ein Dienstappell der Ortsgruppenführung statt, bei denen die Ortsgruppenführer nach der Fntgegennnhme der Berichte aller Ämter Weißlingen für die zukünftige Arbeit erteilten, Die reibungslose Durchführung Dr.VelkerHuoo verreist 492 Fahrerflucht Am 14. 1. 1942 hatte sich der Kraftfahrer Josef Alenz, Marburg, Kärntnerstraße 41, vor der Strafabteilung beim Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in der Untersteierniark zn verantworten. A. hat schon am 8. 10 1941 einen Unfall dadurch verursacht, daß er vorschriftswidrig in die Herrengasse Richtung Adolf-Hitler-Platz einbog, mit seinem Lastwagen die ganze Fahrbahn versperrte und dadurcn eine Radfahrerin leicht verletzte, während ihr Rad zertrümmert wurde. Am 21. 10. 41 hat A. bei Leitersberg mit seinem Lastkraftwagen drei Personen überfahren, die ihre Räder vorschriftsmäßig am Straßenrand schoben. Dabei wurde der Werkschutzmann Alfred Schaffhauser getötet, die beiden Schwestern Anna und Juliana Hiefler wurden so schwer verletzt, äaß sie längere Zeit im Krankenhaus zubringen mußten. Statt sich um die Opfer seiner Fahrlässigkeit zu kümmern, ergriff Alenz die Flucht und ließ die Schwerverletzten Hegen. Erst durch umfangreiche Erhebungen der Kriminalpolizei konnte der verbrecherische Fahrer ermittelt werden. Die Strafabteilung erkannte gegen A auf zwei Jahre und sechs Monate Freiheitsentziehung, die als Gefängnisstrafe zu vollstrecken ist. Gerade die erschwerten Verkehrsverhältnisse auf verdunkelter Straße verlangen von allen Verkehrsteilnehmern grr>f^te Vorsicht und Rücksicht der Gaustraßensammlung wurde eingehend erörtert. m. Dienstappelt der OrtsgruppenfÜh-rung Marburg II. Donnerstag, den 15. Jänner fand unter Leitung des Ortsgruppenführers M 1 i n e r i t s c h ein Dienstappell der Ortsgruppenführung statt, bei dem neben den laufenden Fragen der einzelnen Arbeitsgebiete auch die Vorbereitungen für die Gaustraßensammlung getroffen wurden. m. Die Geburt der Operette. »Die Geburt der Operette«, das ist der Titel der Aufführung, welche der Steirische Heimatbund Im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen Dienstag, den 20. Jänner in Marburg, Heimatbundsaal, der Öffentlichkeit übermitteln wird. Es Ist dies eine unterhaltende Vortragsfolge aus den Anfängen der Operette, vermittelt durch Lichtbildereinlagen, Gesang und Tanz. Näheres über die Programmgestaltung ist im heutigen Anzeigenteil ersichtlich. m. Übersiedlung ©Ines Amte». Der Be- raiftragte für Ernährung und Landwirtschaft beim Chef der Zivilverwaltung, Abteilung Wein, hat seine Amtsräame von der Oberen Hcrrengasse 2 mit 15. Jänner 1942 in die Nagystraße 9, Parterre rechts (Ecke Badgasse) verlegt, (Siehe Anzeige Im heutigen Blatte.) in. Vom Kraftfahrdienst der deutschen ReichspoSt, Die Kraitpoststelle des Postamtes 1 in Marburg bringt zur Kenntnis, daß ah Montag, den 19. d. die Abfahrt und Ankunft der Omnibusse der Deutschen Rcichspost nicht mehr am Dnm-nhitz sondern am Sophiensta^tf-ii-det. Weitere Einzeliieiten in der bezügl. Anzeijfe in der heutigen Nummer. in. Wichtig für Milchbezieher! Das Ernährungsamt beim Politisclien Kom-n'issar Marburg erlälit eine Anordnung, derzufol>re ab der 33. Zuteilungsperiode für den Miichbezug der Abschnitt K l der Fettkartc nicht mehr Verwendung findet. Als Nachweis für den Milchbezug dient künftig der Stammabschnitt der Fettkarte. Genaueres hierüber In der betr. Anzeige in unserem heutigen Blatte. tTi. Aufhebung der Straßensperre für Maul- und Klau^nvieh, Laut einer Verlautbarung der Polizeidirektion Marburg Vierden die seinerzeit über das Stadtgebiet verhängten yeterinärpolizeilichen, Sperrmaßnahmen für Maul- und Klaucn-vieli (über das Treiben dieser Tiere auf den Stralien usw.) aufgehoben. Nähere Einzelheiten hierüber In der betreffenden Verlautbarung der Polizeidirektion Marburg in unserem heutigen Anzeigenteil. m. Wichtig für Besitzer entreifter ^ wie nichtbewinkelter Fahrzeuge! Das Wirtschaftsamt Marburg erläßt eine Verlautbarung, wonach sich alle Perso-hen aus dem Bereiche der Stadt Marburg, die im Besitze eines entreiften Fahrzeuges sind, bis 22. d. M. beim Wirischßftsarnt der Stadt Marburg. Mineralölstelle. Reiserstraße 1/1, einzufinden haben. Nüheres Ijierübcr iu der betr. Jummer 17/18 ♦Maftjüfjper ZeKifnir« IT^S. Jatmer IW2 Seite 7 jHp*ritJ.Ftillkaltcrrabrili Gerlidi A BMMr L«ip«i| C 1 — Hodihaiii 8 \'erIautbaruiiK im heutigen AnzeigeiWeil unseres Blattes. m. Aussteiluiig von Relf«iikarteii In Cmi, Der Politisch« Kommissar für den Landkreis Ciili erläßt eine Kundmachung betreffs Anträge auf Ausstellung von Reifenkarten für alle bewinkelten Fahrzeuge. Näheres hierüber in der betreffenden Kundmachung im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes. m. Absänglf. Aus NeudK>rf, Kreis Marburg, ist seit 1. 1. 1942 der Hilfsarbeiter Josef Q r i t sc h a, geboren am 4. 2. 1910 m Ribisch, Kreis Littai, abgängig. Er fst ca. 178 cm groü, schlank, längliches Gesicht, dunkelbraunes zurückgekämmtes Haar, bartlos, war mit grauem Anzug und solchem Mantel, dunkelgrünem Plüschhut mit braunem Band, weißem Flanellhemd und braunen Halbschuhen bekleidet. — Aus Pettau ist die dort-selbsr am 27. 10. 1924 geborene Friederike Semlltsch, ca. 160 cm groß, vollschlank, blonde Haare, Bublkoof, mit blau und grau gefärbtem Regemnante' bekleidet, abgängig. m. Wag alfe gestohlen wird. Aus dem Weingartenhaus des Besitzers Boro-wltsch in Kotschberg 4 wurden Anfang Jänner Herrenwäsche, Kleider, Seife, Zwirn, Schuhbänder und Zucker im Oe-samtwerte von ca. 50 RM gestohlen. — Im Heiligenstein wurde in den Keller des Besitzers Sevschnikar eingebrochen und daraus 500 Liter Wein Im Werte von 350 RM und aus dem Keller des Besitzers Plautz In Podwin 31 einbruchsweise 200 Liter Wein Im Werte von 120 RM gestohlen. — In Witschanetz wurden aus dem stillgelegten Schurfberghaus zwei rotgestrichene Karrenräder, eine Wagendeichsel und eine Achse im Gesamtwerte von ca. 50 RM von unbekannten Tätern entwendet. — In der Nacht zum 8. Jänner 1942 wurde Im Geschäft des Kaufmannes Leopold Florian In Poöersch eingebrochen und daraus Kinderhemden, Kinderkappen, Seidenschals, 22 Schachteln Zigarren, Gummiabsätze, Feuerzeuge, Krawatten, eine größere Menge Häkelgarn, Leinenbänder, Hauszwirn, Augengläser und verschiedenes Eßbesteck von bisher unbekannten Tätern gestohlen. Gesanvtschaden ca. 250 RM. Heimkehr aus Laibach Die Rfickf&hrnof der Volk^dcntschen aus Krain hat begODoen In diesen Tagen, da die hehngekehrte hatte, dk; Zweitälteste deutsche Musik- Untersteiermark eine große Sicdlungsbe- Vereinigung in Mitteleuropa überhaupt, wegung erlebt, nämlich die Zurückfüll-, begründet im Jahre 1701. Sie war die rung von rund 14.000 deutschen Men- hervorragendste MusikanstaJt, die der sehen aus dem Qottscheerland, erlebt Boden des ehemals jugoslawischen Kö- Südkärnten die Rücksiedlung der Volks-1 nigreiches je trug. Dennoch hat sich bedeutschen aus Laibach und Krain in das^ reits im Jahre 1919 ein slowenischer Reich. Richter, A. Lajovic, der nur die Staats- Wir schreiten über die dreiteilige Brük- aufsieht über das Vermögen der gänz- kengruippe vor der Marienkirche in Lai- lieh unpolitischen Qesellschait zu führen bach, die den Brücken von Venedig und hatte, gefunden, die »Staatsgcfiihrlich- Florenz nachempfunden ist, und betreten keit« der üeseilschaft zu entdecken und die Altstadt am Fuße des Schloübergesj sie zu erschlagen. Ja. In den letzten drei- mit ihren krummen, stillen Gassen und undzwanzig Jahren haben es die Laiba- ruhigen Bürgerhäusern, die ebenso in eher Deutschen wahrlich nicht leicht ge Graz oder Linz stehen kömiteti. Wir gehen über den sogenannten »alten Markt«, immer irgendwo in alte Häuser oder italisch reiche I^ggienhöfe hineinschauend, über die sich gotische Dächer türmen. habt, Ihr Kampf ums Dasein hat es ihnen nicht mehr erlaubt, viel Kräfte für kulturelle Schöpfungstaten freizumachen. Doch die Zeit ihres Kampfes um Volkstum und Leben ist für sie ja nun vorbei. Wir wollen deutsch lernen... Eine Betraditiiiig im PerfonenzuK Iis war im Persooienzug Marburg-Graz. Beim Betreten des Abteils rücken ein Mafm tmd eme Frau zusammen imd machen mir Platz. Ich mache gerne von ihrem Angebot Gebrauch. Beide sind einfach gekleidet. Ihre Bücke stnd offen und freundlich. Der Zug setzt sich in Bewegung. Es dauert nicht lange und mein Nebenmann beginnt mit mir ein Gespräch. Er spricht die deutsche Sprache schwer, aber man sieht, er bemüht sich, sie zu sprechen. Auf seine Fragen gebe ich ihm beredtwilH? Antwort und bessere ihm auch einige Spracli-fehler aus. Da ist Ihm leichter ums Herz und mdt nicht wenig Stolz a^eht er aus seiner Ta^^'^he eine deutsche Grammatik tmd ein Wörterbuch. Nirgends geht er ohne diese beiden Behelfe hin. Man könne immer gleich nachschlagen, wenn etwa ein Wort nicht verständHcli Ist. Aus seinem weiteren Gespräch erfah"e tch, daß er und seine Frau gemeinsam dcutsch lernen. Es falle ihnen nicht Immer leicht, aber sie haben den festen Willen dazu und wollen es schaffen. Manche freie Stunde nach getaner Arbeit wird dem deutschen Lesebuch gewidmet. Ihr Sohn arbeitet In der Ober-steiermark und spricht gut deu'tsch. Nun wollen auch sie ihm gleichkommen, Sie sind auf der Fahrt zu Ihm. Er wird steh freuen, seine Eltern wieder zu sehen. Der Zug rattert durch die Schneeland-Schaft. Ich habe mich in ein Buch ver- tieft. Doch ich gestehe, nicht soviel des Lesens halber, als d!ie beiden aus meinem Versteck beobachten zu können. Sobald sie sich ungestört wußten, wurden die deutschen Bücher wieder heraus-gt:holt und mit Eifer und Freude gelesen imd gelernt. Jetzt nahm der Mann das Volkstum und auf die liinter ilineri liegende Missionsarbeit, kelireii sie nun in das Land ihrer Väter zurück, bereit zu neuen Aufgaben und neuer Tat... Der erste Umsiedlerzug setzt sich in Ikwegung. An der Grenze erwartet sie der Kreisleiter von Krainburg und entbietet den Heimkehrern den Oruß der Partei. Mit glücklichen Gesichtern, verklärt von der Größe des Augenblicks, grüßen die Laibacher Volksdeutschen mit erhobener Hand ihre deutschen Brüder. Das ist der Augenblick, der ans Herz Düstere Bögen und Tore, Winkel, in de- Als^ geschlossene ^Einlieit, stolz auf ihr nen noch langsamer und tiefer atmend^' gelebt wird, Winkel, wo die alte Zeit stehen geblieben ist, Dichterwinkel, Malergeheimnisse. Wir betreten ein schönes altes Haus, das unter Denkmalschutz steht. Hier klingen unsere Stimmen viel besinnlicher, ruhesamer und wundersamer. Hier ist Im ersten Stock das Helm der Laibacher deutschen Volksgru-ppe, Alles ist hier so, daß man den letzten Menuett-schrltt einer empfindsamen Zeit noch spürt und den festen Marschtritt einer neuen hört. Wir treten auf den hofselts gelegenen Balkon hinaus: Vor dir ein spitzgiebliges Gedicht aus dem Mittelalter, »und über dir die graue, alte Burg« mit Türmen und Toren, mit Graben und Außenmauer und allem Zubehör einer rechtschaffenen Burg, die dich fest ansieht: »Bleib wie wir. Ergib dich nie!« Hier herrscht in diesen Tagen reges Leben, ein immerwährendes Kommen und Gehen, denn die Laibacher Deutschen rüsten nun, um in das große deutsche Vaterland heimzukehren. Nicht leichten Herzens verlassen sie die Heimat, denn zu sehr hat sie Arbelt und ihre eigene Natur in dem Krainer Boden verwurzeln lassen. Sie haben als Träger deutscher Kultur durch mehr als ein Jahrtausend für ihr Vaterland ihren Mann gestellt. Wir erinnern uns, daß Laibacli einst ein deutsches Theater, einen deutschen Kasinoverein und eine ruhmreiche, den reinsten Idealen der Tonkunst geweihte »Philharmonische Gesellschaft« Die rctnilc f rauDt K«t mwi Ml dcHt hUtnan Kerl tr iil «crgnOot.Kot gwtan Appvtli vnd «d lAfl gut Alt» oMci Z«lch«n d«r Gfivndkclt Di« MuN«r gibt ita« NCSTIE KINOERNAHRUNG am den ftcitondtviUn W«ii«nkornM. bMl*r Alp*»* vellmlldi wod Zwdicr unt»f Zwiatt kno<>)*n- wnd bIwtbildtndsrSoli« und d«nVilemin«n d«*leb«rtraAk fr.b.dai. ••wi. •».irftöf. „tatidttif. Ntitli WltR AktitngMtllNkttt WtM L B4Wriliele 1t greift. Sic haben Haus, Hof und Heimat verlassen im Vertrauen auf einen einzigen Mann, auf den Führer des deutschen Volkes Adolf Hitler, Kr hat sie heimgerufen ins große Deutsche Rcich und alle, alle kommen, niemand bleibt zurück. Welch großer Glaube, welch ungeheurer Entschluß liegt am ATifang des Weges, den diese Volksdeutschen angetreten haben! Das Reich wird Freude an ihnen erleben, denn sie werden den Wert ih^e^ Wesens und Schaftens in der neuen Heimat und an den neuen Aufgaben bewähren. Heifried Patz. Öl und Mohammed zum Vortrag Herbert volcK's in Marburg am 12. Jfinner Deutschland steht mit seinon Erfindern Daimler und Benz dem amerikanischen, russischen und englischen öl gegenüber. Deutschland baut die harmlos aussehende Bagdad-Bahn, um Mossul-öl zu bekommen. Der englische Secret Service erkennt den deutschen Plan mit der 01-schlacht beginnt der WeltKrieg. Ein deutscher Ingenieur der Bagdad-Bahn, ein Volksdeutscher aus Arabien bringt in den Schützengräben an der A^arne Herbert Voick zum ersten Mal auf den Gedanken Öl. Als Flieger in Rußland abgeschossen, gelangt Herbert VoIck in Gefangenschaft nach Sibirien. Nach dem zweiten gelungenen Fluchtversuch kommt er zum zweiten Mal mit dem Gedanken öl in Berührung, Mossul hat Lawrence bereits den Engländern sicher-i^estellt, Gas öl des Kaukasus will Her, bert VoIck dem Deutschen Reich gew n-nen. öl und Mohammed! Mohammedanisch it die Einwohnerschaft Mossuis und der übrigen Ölstätten, Mohammedaner leben auch am Kaukasus, in Baku. Unter den Mohammedanern des Kaukasus gewinnt Herbert Volck Anhänger, die auf c'as Wort eines deutschen Mannes, eines Hindenburg-Offiziers, auf deutsche militärische Unterstützung rechnen und die Gewalt in ihrem Land an sich reißen. Herbert Volck schlägt sich durch Fein- Buch tmd seine Frau mußte ihm Ant- , , ^ ^ , . wor. stehen. Dann umgekehrt. Es war/'^®'^"? f,P i' v erund- eine Freude zuzusehen, mit welcher h gkeit diese beiden Menschen ihr Vor- J^ndorff. Sein I lan findet bei der Ober, haben zu verwirklichen trachten. Mein Heeresleitung Anklang. Er kann sein BUck konnte deirtlich an den Mienen der Mohammedanern gegebenes Wort beiden erkennen, daß sie auf eine Sprach- einlösen. Bei Baku steht der östl chste deutsche Musketier. Der Zusammenbruch der Mittelmächte macht die Verwirklichung des gigantischen Planes unmöglich. England erhält trotz Intrigen nicht das kaukasische Öl. Mossul wird zw'schen England und Frankreich geteilt. Um alleiniger Besitzer zu werden, läßt England Frankreich als Entschädigung in das Rhemland einfallen. Der bekannteste Mann des Secret Service, Lawrence, ist Herbert Volcks Gegenspieler. Auch Lawrence versucht durch Mohammedaner ölquel'en für England zu gewinnen. Den Arabern wird durch Lawrence das Wort des bri'ischen Königs gegeben, das Ihnen nach dem Krieg Freiheit und Unabhängigkeit vor. regelung gestoßen waren, die sie nicht verstanden, obwohl sie sich beide ernstlich darum bemühten. Der Mann überlegte offensIchtHch, ob er nrich fragen soll. Die Frau war schneller. Mit Freude klärte Ich sie über den Fall auf mid erklärte Ihnen noch nebenbei ekliges, was sie im täglichen Leben gebrauchen können. Sie dankten m^r verlegen und doch recht erfreut, Verständnis für ihre Arbeit gefunden zu haben. Mein Ziel war nahe. Ich machte mich Zim Aussteigen bereit. Die beiden fuhren noch weiter. Als ich mich von ihnon verabschiedete, dankten sie nochmals in deutscher Sprache. Es war mir, als höre ich aus diesen hart ausgesprochenen Worten den aufrichtigen Wunsch klingen: »Wir wollen deutsch lernen!« Sie werden es auch. vom gehaltenen deutschen und gebrochenen englischen Wort gesprochen. Wieder stehen die ölbesitzenclen Staaten gemeiiisani im Kampf gegen das Deutsche Reicli. Deutschland, das durch seine Söhne erst die Macht des Öls entdeckt hat, soM ,für alle Zeiten ohne das flüssige Gold bleiben. Millionen von iMohammedanern, in deren Gebieten sich der größte Teil der Ölquellen befindet, blicken voll Erwartung auf den deutschen Sieg, von dem sie die Erfüllung ihres langen Sehnens, Ihre Fre'heit erwarten. Von vollkommen neuen Gesichtspunkten schildert Herbert Volck das gesamte Weltgeschehen, zeigt auf. wie die Wettmacht öl in allen großen politischen Entscheidungen ausschlaggebend war. Herbert Volck's Ausführungen finden besonders in der Untersteiermark, dem Lande, das noch vor kunem der deutschfeindlichen Propaganda offen stand', e-nc dankbare Zuhörerschaft. Gerade in den befreiten Gebieten kann der Bevölkerung der ehrliche, ritterliche Kampf des deutschen Volkes Im letzten großen Krieg, seine unverdiente Erniedrigung, die Abwehrkämpfe längs der Grenzen des Pump^-Dci'tschlands, getragen von wenigen Idealisten und des Reiches großer Aufstieg nicht oft genug bekundet werden. In Herbert Volck fand die deutsche Sache den geeignetsten Do'metsch. Es war ein Vortrag, den jeder deutsche Mensch des Unterlandes hätte hören müssen._Ot^ Koschitz Entgeltliche Mitteilungen (AuBer Verantwortuuj der SchrlftleltDoe) * Die Dienststelle des Am'es Frauen in der Bundesführung des Steirischen Heimatbundes iKjflndet sich ab heute, den 17. Jänner 1942, in der Arndtgasse 4. * Ortsgruppe Leitersberg — Sprachkurse. Die Anmeldungen für die neuen Sprachkurse werden am 19. und 20. dieses Monates von 15 bis 17 Uhr in der Volksschule, Kokoschineggstraße entgegengenommen. * Arztlicher Sonntagsdienst. Dauer; von Samstag mittag 12 Uhr bis Montag früh 8 Uhr. Diensthabende Ärzte: Dr. Johann Turin, Lenaugasse 4, für das rechte Drauufer, Dr. Andreas Koren- gaukelt. Das Wort des Kön-gs wirc ge-.tschan, Edmund Schmid-Gasse 4, für das brechen Noch heute wird an den Lager- linke Drauufer. Diensthabende Apotheke-feuern Mesopotamiens und des Kaukasus | Mohrenapotheke, Herrengasse 12 lANDERBANK WIEN ^ AKTIENGESELISCHAFT ANNAHME VON SPARGELDERN KREDITE UND DARLEHEN (XM7 DurtMOhrung aller Ni«d«rlatiiing: MARBURG a. d. DRAU HERRENGASSE 24 • FERNRUF 23-17, 23-18 GIRO- UND SCHECKVERKEHR AN- U. VERKAUF VON WERTPAPIEREN >efte 8 »Mafburgw Zeftunj?« 17./18. Jänner 1043 Nummer 17/18 An der inierca FtodI sfeM die Frau Ihre Hahuns im Kiiexe — Harte Zelten sind Prüfsteine Der Kric« greift in alle Lebcnsücbktc Liii. Er ist heute nicht tnehr eine Anxe-Icgonhcit allein der Männer, dk an der Frortt iltre Pfliclit tun. Seine \Virl\ungen reichen bis in den fernsten Winitel des Hmlcrlandes. Auch das Reicli der Hausfrau und Mutter kann niclit unberührt blciti<;n. Zu allen Zeiten hat sich die deutsche l'iau ebenbürtijj: au die Seite des iMan-nes srestellt. Wenn wir Frauen aucli dem Wesen nach mehr am Frieden liän-kcn, so ist es Itlar, wenn es lieilit: Kriej: oder Stillstand deutscher Entwickiun^j, Tod oder Knebelung deutschen Lebens, daß die Antwort ohne Beshinunj; Krie^' und Tod lautet. l>er Erfolg beruht immer auf der ein-iniitigen Geschlossenheit, auf dem unbeirrbaren Willen eines jeden einzelnen. Der Kriej; ist eine (ienieinschaftsleitunj; von Front und Heimat. Und in der Heimat konnnt es auf die Krau an. Da ist vor allem die Rationierung, die eine schwere Waffe im Kampf se^en unsere (jc;fner darstellt. Es üefft in den Händen dei Frau mit dem Vorhandenen auszukommen, mit Überlejfunff einzukaufen. Da dürfen die Frauen nicht versagen, nicht janmiern und klaRen oder heimlicli Aussciiau halten, wo es etwas zu ham-stcn ffäbe. Die Ernährunj^ muü nach einem vorgeschriebenen l'lan durdige-fiihrt werden und k'crade die Karten VL'rgevvisseni jedem sein Teil. Das Amt Trauen des Steirisclien Heimatbundes k'eht in allen Fra;ren den Frauen liilf-reicli an die Hand. Durch Kociikurse, Kczepie und Ratschläge für den Einkai.f v\ird es den Frauen leicht .ijemacht, n>:t den Kationen der Lebensmittelkarten auszukonnnen. Genau so ist es auch mit allen anderen Dinjien. Wir nuisseii uns in vielem Einschränken. Die Kleiderkarte ist für Jede l'rau ein eij^eiies Kapitel. 'lewilJ, jL'de Frau hat das Bedürfnis, sich ;;ut anzuziehen, ihr Äulkres nett zu gestalten. Dazu braucht sie aber nicht immer L'in Kleid nach der neuesten Mode, einen schicken Hut mit passenden Schuhen. Das kann man aucli durch kleine Umänderungen erreichen. Modesorgen dürfen bei der Frau heute keine Ro'is spielen. Mit Überlegung und gutem Geschmack kann jede Frau auch in der heuti;;en Zeit gut aiigczrvgen erscheinen. Das alles sind ja so kleine nichtssagende Dinge. Aber gerade darin beweisen wir i.nsere Haltung, viel besser als mit lal-schem rührseligen Pathos. Wie der Soldat müssen auch wir alles persönliche zurückstellen, müssen trotz ali der Sorgen und Schwierigkeiten Ruhe bewahren. Und diese innere Ru'ie wTd dann auch aus den Feldpostbriefen strahlen, die von der Heimat an die Front gehen. Nicht Klagen und Unannehmlichkeiten sollen berichtet werden, init denen werden wir schon allein fertig. Die Männer draußen sollen wissen, daß sie sich keine Sorgen zu machen brauchen. Mut und Bereitschaft der Heimat soll aus jeder Zeile sprechen. Harte Zeiten sind Prüfsteine, aucli fiir die Frau. Aber alle Einschränkungen, ynbequemliclikeiten, Umstellungen und Änderungen unserer Lebensform wollen wir gern tragen. Schwerer ist ja die in^ nere Not, die Sorge um den liebsten JM'.'u.-.cheii, das Warten von einem I^ost-boten zum anderen. Schwer zu tragen ist die Ungewißheit um das blitzschnelle Zuschlagen des Schicksals. Für den Mann ist das Opfer seines Lebens, der Tod für Volk und Führer, die höchste Erfüllung. Die Frau, die als Kameradin an der Seite des Mannes steht, bemüht sich dies zu verstehen. Für sie ist es ja viel schwerer, wenn sie den Gatten, den Sohn oder Bruder verliert und allein auf sich selbst p-estellt den Lebenskampf aufnehmen muß. Etwas Großes erwuchs, die Hilfsbereitschaft untereinander. Wir spüren die Zusammengehörigkeit, weil wir dieselben Sorgen traeen, dasselbe Leid. Überall. wo die Volksgemeinschaft sie braucht, springt die Frau ein. Sie tritt in die Lücke, die durch das Einrücken des Mannes entstellt, sie iiilft der berufstätigen Mutter, indem sie neben ihrem Hausiialt noch einen weiteren versorgt, sie betreut deren Kinder und nimmt ihr Einkäufe ab. In den Nähstuben wird ausgebessert und gestopft, wo man die Frau braucht, schaltet sie sich ein. Was das deutsche Volk hi diesem Ringen braucht, sind Mutterhände und Mutterherzen. Unser Streben soll sein, in echt fraulichem Dienen die großen und kleinen Anforderungen, die der Krieg an uns stellt, still und ohne große Worte zu erfüllen. Wir wollen das Sciiicksal bitten um die Kraft, die uns die gestellten Aufgaben bewältigen läßt. Wie sollten wir das nicht an der Seite unseres ["ührers Adolf Hitler. Aiuiemarie Putz. Wir wasciien iNmte feine Wisciie Vüin .Spulen utui vom TiVM'kJim. Dio Wäsclu' isl hi-iili- i-iii kostlKirrr ScliüU. Sit' muß dt.'inPiils|>rt'cliond sorgiaU tiy ln'luiiuJpll und gcplli'ml \vcixlcii. Von bp-soinlL'nT \Vi('hli|^kfil isl ilirc ^i(•hlig^' Ije-liajjdhiiig ln'ini NVusrlicn. Alwr giTiidp da-iiii uiilfi'laiil'rn iiKmchi'ii ilauslruiifii iT-l'ahnms^sgrmäl.i tiocli manche Fehler, lünigi* AuU'iliiiiycii sitiil daher ajigcbrarht. i!<'sch;ll'li;^ni >Nir uns zimärhsl mit tarli-celUrn Wasrlii'siru'kt'ii. Mjiu heläfAI !>ir eiiiiiii' Au;^enl»lieke in di-r milden i.ange. IlciU']! und Zerren tlieser Wiisciio ist zu \ermeidi'n, dir Lau>i>; unor gründlieh ^l u re h ge In h rt werdej i, Wichtig isl auch das Spüleji. hie liuus' Iran muß daraiil' achleu, daß das i-rsli' SpCdwassi'r die Toniperntur «it-r Waschlauge hal. Das Spülen muß so oll vor-;;en\L'r handelt, so legt uian zwischen Vonler- und Rücki'uU'il und aucli in die .\rmel Tücher od<'r Se.idenpa|)ier; auf diese Weise wird veihinderl, daß sich tlie I'arben aulVin-uuder ablll> midi heim Hügeln noch etwas feucht und das ICisen darl" nur nulßig warm seni. Niehl von rechts, sondern von links bügeln! Das gilt auch lür Stickereien, die zudem auf einem dick gepolslerlen Hrelt gebügeil werden müssen. Man bngi'll nntei' leiehtem Druck und quer zum Ilauptfaden. Das Einlaufen läßt sich durch leichtes Strek-ken ausgleichen. FILM DER WOCHE Der rettende Engel Unter »LngeU* pflegt man meist ein Wesen zw verstehen, das, hold, sanft und süß, alle Attribute zarter Weiblichkeit in sich vereinigt. Und so war man zur Annahme verleitet, daß auch dieser Film sich um eine verführerische Hauptperson weiblichen Geschlechtes dreht, obwohl das Wort »Engel« paradoxer-weise den Artikel »der« trägt. Doch diesmal ist es wirklich ein »Eren. Zahlreiche alte Meister haben sich in den letzten Jahren hi den Dienst der Sache gestellt und verinitlchi heute den jungen Generationen wertvollste Anregungen aus dem reichen Schatz ihrer Erfahrungen. Im Iioxsix)rt haben sich die 77- und Poiizejboxer zwei ehemalige Meister als Trainer gesichert, der frühere deutsche und Kuroipamcister der Amateure, Erich Campe, betreut die Boxer der Ordnungspolizei in Warschau, und bei der jj-?pi>rtgemeinscliaft Berlin überwacht der frühere Weltergewichts-Boxer Konrad Stein das Riiigtraiiring, nachdem Zeit auch Hans Breitensträter die 77-Boxer in der Reichshauptstadt vorbereitet hatte. In Italien ist Ondiiia Valla, die letzte ülympiasicgerin im 80-Mcter-Hürden'aufcn, Siiortiehrerin geworden. Sie hat das Training von La tiozzi in Ferrara, dem erfolgreichsten Frauen-Leichtathletikverein Italiens, übeniOim-nien. lOK blelM im Rnliesfand Der Direktor des Internationalen Olympischen Instituts in Berlin, Dr. Carl Dieni, veröffentlicht aus Anlali di3s Ablebens des Grafen Baillet-Latour in der Briisseler Zeitun;^ einen Artikel über die Verfassum? und die AufgabLMi der iiöchsten instau/. des Weltsports, des Internationalen Olympischen Komitees. Nach einem Rückblick auf die Gründung des lOK durch Pierre Cüubertin würdigt Dr. Diem die Lebensarbeit Baillet-Latours, der die notwendigen Reformen im Aufbau des Komitees erkannt habe, und der im Geiste des genialen Coubertin klug und weitblickend der gesamten Tätigkeit des Komitees seinen Stempel aufgedrückt habe. Zu Be-gimi des Krieges im Herbst 1939 habe er die einzig richtige Folgerung gezogen und die gesamte Tätigkeit des lOK »in Ruhe« erklärt und damit zu erkennen gegeben, daß er die Weltbedeutung des im September 1939 einsetzenden Konfliktes so-f(jrt erkannte. Denn ohne weiteres hätten kriegerische Auseinandersetzungen die Tätigkeit des Internationalen Olympischen Komitees sonst nicht lahmgelegt, wie die Ereignisse in Spanien oder def Konflikt China—Japan bewiesen. Dr. Diem schließt seinen Aufsatz, indem er feststellt, daß die Frage der Nachfolge Baillet-Latours heute noch nicht zur Erörterung stehe, daß das Olympische Komitee in dem von Baillet-Latour angeordneten Ruhezustand während des Krieges verbleibe. Die Geschäfte seien formell an den Vizepräsidenten, den schwedischen Sportführer Sigfrid Edström übergegangen. Kleine SportnaciiricMea ; aiiniTürdenlitolic Interesse im gaju zeji Lande rür das Fußball-Länderspiel Deid sohl and gegen Kroatien am Somitag in Agram luit die F:isen bahn Verwaltung in Kroatien veranlulil, den Welsspiell)e-suchern aus der IVoviiiz fünfzig Prozent I'ahrpreisernuißigung zu gewähren. Diesii Förderung diT an sich schon riesigen An-teilnahnu' hal bewirkt, dafJ sämllichir Einlriltskarleii bereils vergriffen sind. Man kamt also wicderuni mit etwa Zuschauern rechnen und isl der Fassungs-raum der Anlage der Agramer Concordia resllos erschöpfI. : Fiir 2.». Jämier wuiflen in der I5e-reiehsklusse die Spiele l'C WieJi gegen Admira und Wacker gegen Austria iin-gesetzl, die bereits am 11. .lünner hätUn ausgetragen werden sollen. : Die deulsehin ScfKclmelRlcrsrhafleu werden in diesem Jahr auf dem Müggelsee, dem Waimsce und auf der .Msler vcranslaJtct. In den Tagen vom 15. bis 18^ .Vugust werden die Rennjachten um den Titel slTeilen. Vom 25. bis 28, August werden die Kämpfe auf dem Wannseii vnid von -l. füs 7. September auf der Aisler weilergeführt. : Lünilprkümpfc der Segler. Auch in diesem Jahr werden die deutschen Segler wieder Kämpfe mit l>elreundclen Nationen beslreilen. So wird in iler Zeit vom 15. bis /um 17. Juni auf dem Waimsen der Dreiläuderkampf Üeulsehland—Ilalien —Tugarn t>eendet und gleichzeilig ein neuer Ix'gonuen. Im Itahnu'ii dieser Well-hcwerhe der Olymplajolleii wird gleich-zeilig ein LänderkanipF Deutschland—I'n-garn in der 22(im-Keiuiklasse durchgeführl. In der Olvmpiajolle treffen DeutsehlantE und Schweden vom 10, bis zum 15. August auf dem Müggelsee zusannnen. Landes-Hvpofliekenaiislall fQr Steiennarlt QRAZ, Radetxkys:rasse Nr. IS CILLI, Posifach Hypotheken auf Grundbesitz in Stadt und Land Kommunaldar'ehen Siedlungsdarlehen Haftung des Reichsgaues für sämtliche Verbindlichkeiten der Anstalt. 9588 Nummer 17/18 »MarbnrRer ZHtimsr« T7.^8. J^Tincr t^4? Seite 9 Eilinilniii für die oanze Welll? « & * ■■ vi! I uix-riragung anläßlich der Frankfurl«rAus- 75-)Khricts Jubilüuiii Am 17. Jänner jährt sich zum 75. Male «Jer Tag, an dem Werner Siemens der Akademie der Wissenschaften seine ArL)eit imt dem Titel vorlegte; „Ül>er die Umwandlung von Arbeilskrafl in elektrischen Strom oluie permanente Maffncte". Damit gab er die_ Entdeckung ctes dynamo-f'Ieklrischiin Prinzips mid die Konstruktion der ersten Dynamomaschine der Welt bekannt, die elektrischen Strom unmittelbar aus mechanischer Antriebskraft ru erzeugen vermag. Die Dynamomaschine zur Erzeugung elektrischer Energie besteht aus einem festen Teil, dorn Stator mit Feldmagnelen, in dessen Kraftfeld der Rotor oder Anker, durch eine Dampfmaschine, einen Dieselmotor oder eine Wasserturbine angetrin vyurde, l>ewies, daß diese Stromart das g^ignete Mittel zur Verwirklichung dos Zieles sei, das Wemer Siemens bei stMncr Erfindimg vorgeschwebt hatte nimlich Arlwritskraft von dort, wo sie in den Naturkräften verfügbar ist, zu den Stellen ihres Verbrauches zu leiten. * a. Die nördl'chste Zeitung der Welt. Als nördlichste Tageszeitung der Welt ersche'nt seit dem Anfang dieses Jahres eine Zeitunq; in Hammerfest in Norwegen in der Nähe des Nordkaps. Sie fägt den Titel »Finniark Folkeblad« und erscheint in norwegischer Sprache. Dieser Zeitung fällt zum ersten Ma'c die Aufgabe zu, das gesamte benachbarte Gebiet um das Nordkap systematisch kulturell zu betreuen. D'e Bewohner dieser nördlichsten Bezirkte Norwegens sind besonders dankbar dafür, daß von nun ab tägl ch cif Zeitung s'e über das Geschehen in aller Welt unterrichtet. M«d. univ. Dr. Hermann Worintz Frtodrich-Ludwig-Iahn-P.atz 9 ordiniert wieder. BedeutCfideis Industriewerk sucht in guter Lage von Marburg ein Gassenlokal ca* 20—30 m', mit 1 bis 2 lichten Nebenräumen, zur Unterbringung eines Ausstellungraumes mit angeschlossener Kundendienststelle. Ausführliche Angebote mit Pianskizze und Angabe der Mietsbedingungen erbeten unter »Industriewerk 8062« an Ala, Wien, Wollzeile 16. HAUS und HOF Schülzt die Karlotfeln vor dem Verderb! Wenn ein Großteil der Einzelhaushalte und Großverbraucher diejenigen Mengen an Speisekartoffeln, die während des i Winters benötigt werden, durch Einlagerung sichergestellt hat, wurde damit gleichzeitig die Verpflichtung übernommen, dieses wichtige Nahrungsmittel auch vor jedem Schaden zu bewahren, zumal es bekannt ist, daß ein wesentlicher Teil der Kartoffeln aus weit .entt]^rnten Gebieten im Nordosten des Reiches herangebracht wurde. Die Annahme, daß Verluste bei der Einlagerung unvermeidlich sind, ist grundsätzlich falsch. Wenn die Kartoffeln richtig in luftdurchlässigen Lattengestellen aufbewahrt werden, also nicht direkt auf dem Boden aufgeschüttet worden sind, und wenn diese Kartoffeln weiterhin vor Frost, Wärme und Licht geschützt werden, dann wird ein Verlust kaum eintreten können. Ebenso wie ein warmer Keller zur Lagerung völlig ungeeignet ist, ist auch ein solcher, der dem Frost ungehindert Zutritt bietet, zur Lagerung von Kartoffeln fehl am Platze. Der Verbraucher wird in vielen Fällen während der Frosttage des Winters an einen entsprechenden Kälteschutz für die Kartoffeln denken müssen, wofür alte Decken oder auch Zeitungspapier in mehreren Lagen völlig ausreichend sind. Alle günstigen Voraussetzungen bei der Einlagerung kötinen aber nicht ausreichen, wenn der Einzelne vergißt, seine eingelagerten Vorräte auch einer regelmäßigen Überprüfung zu unterziehen. Wenn irgendwie möglich, sollte diese alle 14 Tage vorgenommen werden. Hiebe! können leicht beschädigte Kartoffeln, die den Keim der Fäulnis in sich tragen, unverzüglich entfernt werden, und größere Ansteckungsherde überhaupt nicht entstehen. Allerdings muß darauf verwiesen werden, daß bei der Durchsicht allzu grobes Umschütten und Stoßen der Kartoffeln vermieden wird, weil gerade durch Druckstellen oft der erste Keim zum Verderb gegeben ist. Es ist eine Erfahrungstatsache, daß nur durch Vernachlässigung in der Vorratspflege mehr Kartoffeln verloren gehen als bei der Ernte oder auf dem Transport. Jedem Verbraucher, der im großen oder im kleinen Vorräte auf Lager genommen hat, wird hiedurch nur erneut die Verantwortung aufgezeigt, die er mit seinen eigenen Vorräten gegenüber der Ernährungsgemeinschaft trägt. SALON „TONI •• 499 I U n, Burgfgasse 16. Firben u. Dmuwwellm nach neuesten und modernsten Kenntnissen. ^^WPIOl/^ Qraviur - . llhersieülnngsanzeige' Der Chef der Zivilverwaltung, der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft, Abteilung Wein (Weinbauwirt, schaftsvcrband Südmark), bisher in Marburg, Herrengasse 36 (Obere Herrengasse 2) ist am 15. Jänner 1942 in seine neuen Amtsräume, Marburg^ Nagystraße 9, Härtere rechts, Ecke Badgassc übersiedelt. Fernruflich unter der Nr. 23-03 zu erreichen. Grasmäher, Kartoffelroder, Pflüge liefert kurzfristig gegen Beibringung der gelben Anweisungsscheine; Landmaschinenverteiler Sta. nislaus Schmid, Untervogau, Straß, Steiermark* Vfifkfllllfi sicherer Wasserkraft und auf gutem Posten neue MUHLE mit drei Paar Mühlsteinen, zur Betriebsvergrößerung geeig-net. Ernste Käufer können den Betrieb besichtigen bei I Ludwig Wernigg in Moschganzen 71 bti Pettau, Untersteiermark. 420 Ich beehre mich, allen me nen sehr verehrten Kunden mitzuteilen, daß ich von der Firma „UNIÜ", ües. m. b. H,, Marburg an der Drau, ausgeschieden bm und von nun an allein den Verkauf der OrlglMLSchmollpasla" vom Stammhause Wien übernommen habe. Bei dieser Gelegenheit bitte ich meine werten Kunden, mir auch weiterhin das bisher entgegengebrachte Vertrauen zu bewahren. 451 ANTON HAAS Handelsvertretung, Marburg an der Drau, Reiserstraße 35, Tel. 28-42 Auslands-Voiksdeutscher sucht eitende Stel ung im untersteirischen Großbetriebe oder Industrie (Bau, Maschinen, Metall Textil oder rnderem) Beherrscht die deutsche und Su .iticIkmi hai wirts'-hrff.hetrieh'iti'chnische kaufmännische und kommerzielle SpeziaU kentnisse. Ist zielbewußter, selbständiger Arbeiter. Angebote unter »Leiter« an die Verw. 301 Di • MarburflC Zeiiun' f e k 5 r t in lmt$m Famlilm g dm» Untwtandes J ÜMTERSTEIHISCHEH KILEIDER 1942 herausgegeben von der Bundesführung des Stoirischen Hcimatbimdes im Verlage der »Marburger Zeitung^x. D«r Unt«rtt«irltch« Kal«nd«r ist nur g«g«n Vorausiahlung lu bezUhen! Prait ja StUck bal Abholung Im Varlag, Marburg a/D., Badgaita 6 odar In dan Buchhand-lungan 60 Rpf., bat Postiusandung 80 Rpfg. Die Zusendung der bereits vorausbesteilten und bezahlten Stücke erfolgt in Reihenfolge des Einganges der Bestellungen. Graz Herrvngasse 26 POLSTEßMOBEl ^ aller Art ' ^ Orlglnoi Thonel Seftc 10 ►Warbnrjrer Zeiiims:« tTTlS. JSnncr T943 Ntmimer 17/18 Jede* Wart tostei Ii Rpl d» leit cadracktet Wort W Ifpf Der Wort-orels fi'i M* >■ 19 Dttchstabeii le i Wort. llfTtrttbüh» (KtniworJ) 3S Rpl bei StellmiMich«« M R«l /«rlpnfte ZutendonB von Keiinwott-brleloa werden 80 Rof Porto be-rechnet Anselteo • AnnihmescnlnB %!■ Tage fm Erscheinen «m Ift Uhr »meiaf Anieicen« «erdt» nt ret»o VorelMendnn« d«« «tncn Ii cOUtveo Br(cfT«itr1ten) ■nfKeNommen MlndesnebBhr fBrolne KldM Anztlif RM I.— _. illlMllllillillimi Iftfuiiffclidülij Sammelt Abfill«! Altpapier, Hadern, Schnciderab«chnitte, Textilabfälle. Alteisen. Metalle, Olasscherben, Tierhaare und Schahvolle kauft laufend jede Menpe Alois Arbeiter, Marburg, Draugssse 5, Telefon 26-23._^7032-1 VERNICKLUNQ, VERCHRO^ MUNO leder Art Qegenstände eut und billls bei »Ruda«i Marburg, LandwetirgasRe 5. 2478-1 «aufsge oder größeren Qeflchäftsraum, mit oder ohne Einrichtung und Wnrenlaßer, in verkehrsreicher Lage, für Textilwaren geeignet, (^cgen sofortige Bar. Zahlung abzulösen, zw kaufen oder mieten gesucht. Zti-schrlften unter »Sofort oder später 70.833« an Ala. Graz, llerrcngassc 7. 185-1 Kaufe Taschenausgabe der Osterrelclilschen Gesetze, 7. Rand: Das allgemeine Berggesetz. Zuschritten: Johann Witzmann, Moniberg, P. Prä-vali. 236-1 Rvtf-Buchhaltiiiig, vollstlndlge Einrichtung, A/300-Streifen. sieht, fabnksneu und fabrik» verpackt, umstftndehalber zu Origlnalprel« abzugeben. Anfragen an Schuhhaus Gasper-cic. Feldkirchen in Kärnten. 463-4 Verkaufe 2 Pferde und eine Kalbin. Adr. 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Verw. 418-6 _— , . . < Alleinstehender Hen sucht i besseres Zimmer, wenn möglich mit Bndbenützung. An-] träge unter :»l!eim 13« cn die' Ver\v, 446-6, Reinliche Bedienerin, auch Aushilfe, wird sofort aufgenommen. Anfrage Verw. | .386-8 , _____ I Kraftwagenlenker für Klein.' lastwagen zum sofortigen Eintritt gesucht. Adresse in d. Verw. 326-8 Tüchtiger, erfahrener Schaffer, m allen land- und forstwirtschaftlichen Arbelten be- j wandert, mit Kenntnissen im Weingartenbau, wird zum sofortigen Eintritt In Groß-' Verwaltung In der Umgebung Marburgs gesucht. Adr Verwaltung, 442-3 Bedienerin zum Kanzleiaufräumen gesucht. Anzufragen bei Pugel <5 Roßmann, Marburg, Sophienpl^tz 3. 431-K Perfektes Mädchen, selbständige Köchin, mit Zeugnissen und deutschen Sprachkenntnissen, für Dauerstellung gesucht. Zuschriften an Dr. von Gimborn, Salzburg . Algen. Reitgutweg II. 427-8 Perfekte Köchln, welche deutsch spricht, wird sofort aufgenommen. 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Wer etwas weiß, soll gegen Belohnung auf die Adresse: Küchenmädchen, welches deutsch spricht; wird sofort atifgenommen. Hotel »Sann«, Tüffer, 456-8 Verkaufe wegen Einstellung des Betriebes zwei Jahre im Gebrauch gewesene Möbel, wie Kästen, Betten mit Einsätzen. Matratzen, Bettdecken, Polster etc. Anfragen in der Pension »Wera«, 'lopolschitz bei Schönstein. Onifierer, dreite'iiger Kleulor-kästen zu verkaufen. Schill fr-Straße 10-11, rechts, 5(X14 WeiPicr Polar-Fuchs preisvs ert j .•11 Vfrkaiitun. Sehmidercrif.' Partere -iWä 1 Handelsvertreter der Kolonialwarenbranche sucht Geschäftsverbindung. Adresse in der Verw. 493-7 Heimarbeiten, Schreibarbeiten usw. gesucht. Schreibmaschi-nc vorhanden. Schriftliche An-i geböte unter »Sofortige Er- i digung« an die Verw. 483 71 Diplomierter Landwirt. Spe-| zialist für Obst- und Wtlnbau» sucht Stelle, Zuschriften unter »Nr. 515« an die Verw, | 495-7 Oute Köchln, welchc auch alle häuslichen Arbeiten verrichtet, wird für Dauerposten gesucht. Jawurek, Kärntner-Btraße 24-1, 473-8 köchln für alles gesucht. Vorzustellen von 8—10 und 12— lis Uhr Huber, Sophienplatz 3 450-8 fHcIschhauer. u. Selchergf^llfc mit langjähriger Prax s. fluch Kraftwftgenlenker, sucht gute Stelle, Anträge unter »Langjährige Praxis« an die Verw 405-7 Bilanzcn-Kartothekelnführung liüroorganisation übernimmt l-athmann, Anträge unter l-ortsciiritl'« au die Verw 4:J2-7 Tüchtiger FriseurgehUfe wird aufgenommen. Riedl, Mahrenberg. 294-8 Tüchtiger »Ruf«-Buchhalter (Huchhalterm) wird sofort für einige Stunden täglich aufgenommen. Adr. verw. 411-8 Tratnik, Cilli, Schloßberg 35, 421-9 Tasche mit Reißversch^luß, Iti-halt: Schlüssel, Hcimatbnnd-karte auf den Namen E. Sul-kovski lautend, ebenso Brot-, Fleisch- und Nährmittelkarten in Lederhülle verloren. Her-rengasse—Autobus Trester-nitz—Gams 15, 7 Uhr ab. Gegen Belohnung abzugeben Im Blumenhaus F. Weller, Marburg, Herrengasse 26, 477-9 Gesucht wird ein Hausin-«truUtOr für deutnjhe Sprache. 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Drau Kundmachung Dienststellen und Einzelpersonen haben durch das Woh. nungsamt der Stadt Marburg zugewiesene Wohnungen wohl gemietet, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht ord-nungsgemäß bezogen. — Ich habe diesem Zustand zuge- Wirtschaftsamt — Ottokar-Kernstock-Gasse 2 Verlautbarung Die Ausgabe der Reichskleiderkarte für Kinder bis zum stimmt. — Nunmehr wird es aber zwingend notwendig, dies*» vollendeten I. Lebensjahr (2. Säiiglingskarte) erfolgt ab Zustimmung zu befristen. ( Montag, den 19. Jänner 1942. Säu„i„^arte„ werden nur a„, Amra, ausges.em. und ordnungsgemäß an eine Familie zu vermieten und sie ■"'^"^gsberechtigt sind auch werdende Mütter, sobald sie beziehen zu lassen, Wohnungen, die am 1. März 1942 nicht ordnungsgemäß bezogen und vom endgültigen Mieter nicht tatsächlich benützt werden, werden beschlagnahmt und anderweitig ver-geben. Ausnahmen werde ich nur bei Vorliegen ganz besonderer Gründe zulassen, wenn mir diese Gründe vor der Beschlagnahme und spätestens bis 28. Feber 1942 bekanntgegeben werden. 199 Der Politische Kommissar: Knaus e. h. DER POLIZEIDIREKTOR IN MARBURG AN DER DRAU den 5. Monat der Schwangerschaft erreicht haben. Die Ausgabe erfolgt täglich von 8—12 Uhr, Marburg, den 15. Jänner 1942, 402 Im Auftrage: Dr. Weber Der politische Kommissar für den Landkreis Cilli ZI. V-41.13/1942 Marburg, den 15. Jänner 1942. ZI-; VIl-8aRK.10.5/42 Verlautbarung Kundmachung Der Reichsstatthalter in Salzburg, Landeswirtschaftsamt, hat mit Erlaß vom 9. Jänner 1942 Nr. WA, 8/4/165'42 verfügt, daß für alle bewinkelten Kraftfahrzeuge die Frist zur Einbringung von Anträgen auf Ausstellung von Reifenkarten mit 1. Februar 1942 abläuft. Später einlangende Anträge werden endgültig abgelehnt. Die mit Kundmachung vom 15. Dezember 1941 über das Stadtgebiet Marburg verhängten veterinärpolizeilichen Sperr-maßnahmen (Verbot, Klauentiere auf den Straßen zu treiben oder mit Fuhrwerken zu fahren, die mit Klauentieren bespannt sind), werden auf das Gebiet der Bezirksdienststelle einer Reifenkarte bis spätestens Drauweiler (Pobersch) einschlieBlich Zwettendorf einge-schränkt. Alle Fahrzeughalter bewinkelter Kraftfahrzeuge aus dem Landkreis Cilli, welche noch nicht um Reifenkarten angesucht haben, werden aufgefordert, einen Antrag auf Ausstellung Für das übrige Stadtgebiet werden die vorerwähnten MaBnahmen aufgehoben. 469 gez. Dr. WaUner* 28. Jänner 1942 beim Politischen Kommissar Cilli, Zulaasungsstelle für Kraft-fahrzeuge, Kaiser-Josefs-Platz 10, Zimmer II, einzubringen. 419 1. V.; Dr. Hecke« Regierungsrat. DCK CHEF DEN ZIVILVERWALTU Nü IN DER UNTERSTEIEKMARK ZI.: U/X Oe 1/40-1942 Graz, Burgring 4, am 15, Jänner 1942. Höchtlprefs« für unterstelrisch«s Obst und Gemüse ab 19. Jänner 1942 Aul Orund des § 1 der Anordnung Ober die Preispfestaltung im Handel mit Obst. QemOse und Südfrüchten in der IJntersteiermark vom 30 Mal 1941 fVerord-nungs. u. Amtsblatt No. 19, S. 139) werden hiermit ab 19. Jänner 1942 nachstehende Höchi>tprel8e für untersteirisches Obst und Gemüse festgesetzt. Die Höchstpreise verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers, bzw. der Bezirksabgabe-steMe, wacgonverladen. Sie Reiten bis zur nächsten Veröffentlichung, Für nicht genannte waren gelten die zuletzt festgesetzten Höchstpreise. CrsenaerhAchsiprets bei Abgabe dor Ware to dea Haadel i'iiektasse h RM Karotten ohne OrOnes . . Karotten, gelb (Pferdemöhren) Knoblauch....... Kohi (Kraus) . « Kohl (Wirsing) • Kohlrabi mit Herzblättern Kraut (Weiß-) ••,•»»»• je leg Kraut (Rot-) . . , ^ » * • » • je kg Kren (Meerrettich) * i* » i » • . je kg 'etersiliengrün . • t • • » Büschel t* tt •• I ■ tt • • » t t je kg je kg je kg N lre4s bei Abeabe der Ware durcli t^rzeugor an Ver brauch 3r I itoKlasse A RM lUtfklasse B RM 0.11 0.06 0.10 0.14 0.08 0.10 0.50 0.24 0.12 0.08 0.50 0,65 0.18 0.09 1.04 0.17 0.16 0.21 0,13 0.17 1.04 ao4 0.42 0.21 0,14 0.04 085 0,98 0.04 0.34 0.52 0.42 0.04 0.14 0.08 0.18 0.18 0.10 0.13 0.64 0.*31 0.16 0.10 0.65 0.62 Schnittlauch .......je Büschel Sellerieknollen mit Herzblättern » ■ • je kg 0.26 0.20 0.34 o.26 Spinat (Blätter-)........ je kg 0.40 0.30 0.52 0^39 Spinat (Wurzel) .......je kg 0.32 0.24 0.42 0.31 Suppengrünes . . . . fe Büschel zu 5 dkg Die Erzeugerhöchstpreise für Äpfel und Birnen sind in Nr. 35 des Verord-nungs- und Amtsblattes veröffentlicht. Beim direkten Verkauf von Äpfeln und Birnen durch Erzeuger an Verbraucher dürfen diese Preise bis zu 30% erhöht werden. Die Höchstpreise der Güteklasse A dürfen nur für Waren bester Beschaffenheit in Anspruch genommen werden. Für Waren geringerer Güte dürfen höchstens die Preise der Güteklasse B g 'ordert werden. Der Verkaut von unterstelrischem Obst und Gemüse darf nur nach Gewicht erfolgen, soweit nicht im Vorstehenden etwas anderes zugelassen ist. Beim Hezus von Fürron^e'-n darf der Kleinhandel den Rr^eugerhöchstpreisen bis auf weiteres nur einen Bruttohftchstgewinn von 30®/o zuschlagen. Beim Bezug vom Großhandel darf der gleiche Bruttohöchstgewinnaufschlag zum Großhandelsabgabepreis zuzüglich der nachweisbar entstandenen Transportkosten gemacht werden. Die Preise für in die Untersteiermark eingeführtes Obst und Gemüse richten sich bis auf weiteres nach den Vorschnf ten des § 2 der eingangs angeführten Anordnung. Gemäß der Verordnung über das Pre isl)ezelchnen der Waren vom 23. 4. 1941 (Verordnungs- und Amtsblatt No. 5, Seite 18) muß das zum Verkauf bereitge-haUene Obst und Gemüse mit gut le^^a en Preisschildern versehen sein, aus denen der Preis für die Verkaiifselnheit ers'chtlich ist. Außerdem ist die Güteklasse auf den Preisschildern anzugeben. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen werden nach § 4 der Verordnung über die Preisgestaltung In der Untersteiermark vom 9. Mai 1941 bestraft. Im Auftrage: 468 gez. Dr. Schmidt. K 8in Haus im Unterland ohne MAIIUIGIII ZIITUN6"! DER POLITISCHE KOMMISSAR MARBURG Ernährungsamt Anordnung Der bisher als Berechtigungsnachweis für den Milchbezug im Stadtkreis Marburg verwandte Abschnitt K 1 der Fettkarte darf ab 311. Zuteilungsperiode hierzu nicht mehr verwendet werden. Als Nachweis dient künftig lediglich der Stammab-schnitt der Kettkarte. Dieser ist sonach nicht mehr bei den Kartenausgabestellen, sondern bei den Milchlieferanten abzugeben. Erstmalig gilt somit der Stammabschnitt der Fett, karte der 32. Zuteilungsperiode für den 33. Versorgungsab-schnitt. Die Stammabschnitte sind nur gültig, wenn sie mit der genauen Anschrift des Inhabers versehen sind. Die Abgabe der Stammabschnifte der übrigen Lebeiismit-telkarten an die Kartenausgabestellen wird beibehalten. Der Leiter des Ernährungsamtes Im Auftrage: 484 Nitzsche. Der Politische Kommissar der Stadt Marburg a. d. Drau Wirtschaftsamt Verlautbarung Alle Personen aus dem Bereiche der Stadt Marburg a, d. Drau, die im Besitze eines entreiften Fahrzeuges sind, werden hiermit aufgefordert, sich bis längstens 22. d. M. beim Wirtschaftsamte in Marburg-Stadt, Mineralölstelle, ReiserstraBc Nr. 1, I. Stock einzufinden. Ebenso haben sich auch alle Fahrzeughalter, die im Besitze eines zwar bereiften, aber nkht bewinkelten (stillgelegten) Hahrzeuges sind, zu niel« den. 502 1. A.: Dr. Weber. Antllche Bekmnlnacliui Ab Montag, den 19. Jännef 1942 ist die Abfahrt und Ankunft der Omnibusse der Deutschen Reichspost in Marburg nicht mehr am Domplatz, sondern am Sophienplatz. Die Abfahrt und Ankunft der Kurse nach Richtung Pettau, Cilli, Weitenstein und Barbara bleibt bis zur Fertigstellung der Draubrücke nach wie vor am Friedrich-Jahn-Platz (Magdalenenplatz). 396 Postamt 1, Marburg/Drau, Steiermark, Krattpoststelle. € € •: € •: •: Die Krankenversicherung in der Untersteiermaric Amfliche Verlaotbanuig Der in der Ausgabe der »Marburger Zeitung« vom 16. Jänner 1942 über Veranlassung einer privaten Versicherungsanstalt veröffentlichte Aufsatz »Die Krankenversicherung in der Untersteiermark« bedarf folgender Richtigstellung: Entgegen der in diesem Aufsatz enthaltenen Behauptung, daß Arbeitnehmer, deren Monatsgehalt 600 RM übersteigt, nicht versicherungspflichtig seien, unterliegen gemäß den ergangenen Anordnungen des Beauftragten für Sozialversicherung alle im Gebiete der Untersteiermark in einem Beschäftigungsverhältnis stehenden Arbeiter und Angestellten mit Ausnahme der in der Landwirtschaft Beschäftigten — soferne sie nicht aus dem Reichsgebiet unter Aufrechterhaltung des Dienstverhältnisses zum bisherigen Arbeitgeber zur Dienstleistung in die Untersteiermark abgeordnet sind — auch dann der Versicherungspflicht, wenn deren monatliches Arbeitseinkommen (Lohn, Gehalt) mehr als 600 RM beträgt. Die Sozialversicherungsbeiträge sind jedoch nur von einem Arbeitsverdienst bis höchstens 300 RM monatlich zu entrichten. Überleitungsstelle für Sozialversicherung in Marburg. Der geschäftsführende Leiter: gez.: i. V. Tschellga. 479 IT > \> > > :• :• :• .IL Sefle 12 »Marbüffw ZgHtmg« 17718. lifiner 19« Pfwmmer 17/18 Stadtiheatei Marblirci an dar Dtaii Heute, Samstaf, den 17. janner, 20 ühf Drei alte Schachteln Operette hi 8 Akten Ton Walter KoHo Morgen, Soimtaif. den 18. Jinner Nachmlttagsvorsteflung, 15 Uhr Monika Operette in 3 Akten von Nico Dostal Abendvorstellung 20 Uhr Hänsel und Gretel Alärchenoper in 3 Akten von E. Humperdinck Montag, den 19. Jinner, 20 Uhr Ring I des Amtes fflr Volkbfldtmg Wienerblui Operette in 3 Akten von J. Straaß Kein Kartenverkauf i IMMVIlfflflMIMVflll L B D E R TREIBRIEMEN FOR INDUSTRIE, HANDEL UND HANDWERK S\TTLBR* UND SCHUHZUOEHÖR-QROSSHANDLUNO GRAZ SPEZ'ALOESCHXFT FÜ'< SAHLER RIEMER „67 TASCHNER TAMEZIEKBR FACHMASCHINEN CUM Ml ALLER ART ^^SteJgcher_JJrtiiatbBw^^_^Amt^VJ 4 Dienstag, den 20. Jänner 1042 . Hdmatbuhcitaal (061«) 20 Wir Die Bebirl der Operette Unterhaltende Vortragsfolge a« den Anfängen der Operette Mitwirkende: Cläre Cordy, Operettensflngertn — Tnide Mar. fem, Soubrette — Theodor Körtlff, Tenor — Georg Vilmar-Vorlauf, Komiker — Hans Amoldt, Kapellmeister — Lotti Holm, Tänzerin — Dr. Victor Eckert, Sprecher. Darbietungen aus den Operetten: Vogelhändler, Bettelstudent, Boccaccio PatinHza, Vizeadmiral, Dubarry, Qasparone, Öbersteiger, Verwunschenes SchloB Tänze: Menuett, Canean, Pizzicato. Walzer u. Spitzentanz Eintrittskarten im Vorverkauf von RM 0.7t) bis 2.90 in d(ftr OeschSfsstelle des Amtes Volkblldutig, Gerichtshofgasse Nr. 1 (Ecke TegetthoffstraBe) 375 erhältlich. Eintrittskarten rechtzeitig besorgen! BUttC'KINO FernmfZ 2-19 Der Rlng'Fllm zeigt ein wfrt)eliges Lustspiel* Der rettende Engel' Grethe Weiser Sepp Rist Carla Rust Fflr jugendliche nicht zugelassen I Kttlturflm Neueste deutsche Wochenschau! Sonntag ull Uhr. Montag, Dienstag und Mitt' woch 13.45 Uhr: Der DE0ET0.F1LM: Die Insel der Dfimoiien Neueste deutsche Wochenschaul Fflr Jugendliche nicht zugelassen! Am Samstag auch über Mittag Kartenvorverkaiif. £SPL4M40fi Femni( '25-29 Heatel6.18.10.2tUhr Otto Pen wir Uttel znm Tanz Ein Wien-Fihn im Verleih der Terra mit Hsns Moser, Paul HOrblger. Eitle Mayerhofer und Hans Holt Kulturfilm: DIE HISTORIE DER DEUTSCHEN PUPPE Neue Ufatod-Wochc Nt 992 Für Jugendliche unter 14 Jähren'nicht zugelassent 413 ino Brunndorf Das Herz der ROnlgM Neue ^Dchenaehau. t'är Jugendlich« nicht lufcasaeii Vorstellanffcn ledeo Freitag um 20'3ü Uhr, Samitsfi am 18 und Uhr, Sonntag um 15, 18 and 20*30 Uhr. MAIIIII* ItrrMi. <4 Führendes und allestes Spezialgeschäft für aaNolM • (Müslkallffi ^Muslktaslrameuie a# Grammophone und Plaltm >ii«r lavacli« |«d« M«nf« #bwaplelfe OrimmephMi|kl«iMn Besichtigen Sie mein relehhalllges Lager Ilten 11 QRIESGASSE 22. 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Kopist, Fotoko-piestelie; Kontroilbürg für Wirtschaftsbetriebe, Graz, Grieskai 60, Rul 67-95 über nahmsstellen zu vergeben 0875 Unser lieber, guter Vater, Sohn und Neffe, Herr Frani Köllmann Fabrikant hat uns am Donnerstag, den 13. Jänner um II Ulir vormittags nach langem, schwerem Leiden tür immer verlassen. Das Begräbnis unseres lieben Toten findet ^mstag, den 17. Jänner um 16 ,Uhr von der Auibahrungshalle in Drauw'eilfer (Pobersch) auB statt. Die hl Seelenmesse wird Montag, den 19. Jäii. ner um 7 Uhr in der Magdalenntcirche gelesen. Marburg—Egidi, den 16. JMnner 1942. In (iefer Iraner Eduard Kollmann, Si>ltn, Monika Kolimann, Mutter, im Namen aller ühngeii Verwandten. 457