(P.ituina placana v gotovini.) Ericheta« wöchentlich zweimal, TouoerStog m»d «oontag früh. AchMi«l^a »nd «-Haltung! ^r«ternova s!ka Nr. 6. Trlivdsn 21. — Ankündigung«", werden in bet B-rwalwaq z«gn> C*«te$«wu billigster Gebühren entgegengenommei-.. V«,üg»vreiie: F«r da« Jnt-nd vieneljührig Din Lb—. batbj.^hng Din bl»-—. gcmj,äh:tg Din >00—. F»r da« Ausland enl'pkiÄead« »»HSdNng. — Öinieln« Nummern D,a l*— Rummer 7tT|j" Sonntaq, den 21. September 1924 | 49. Jahrgang Soviel genommen und noch nicht genug! Bon Abg. ^rauz Schauer. Beograd. Alle slowenischen Blätter habe« sich den Rat Ungelegen sein lassen, den ich ihnen an» Schlüsse meiner seiritt zeitigen Auszählung „Soviel gerommeu und noch nicht genug!" gegeben halte, nämlich in der Richtung der BermögenSwegnahmen in Slowenien mitjl'chst intensiv zu schwelgen. Sie haben vernünf tigerweise geschwiegen. Zu meiner Ueberraschung schwieg auch die „Nova Doba" in Celje geraume Zelt. Nach einer längeren Bedenkpause nah« sie dann nalüUich unter uniner eigenen Artikelausschrift Stellung dazu, und zwar zur F age „Deutsches Hau»" in Celje. » Obwohl die Havptargumente, auf hie sich der Artikelschreiber des slowenisch'» Blattekiein Celje stützt, von deutscher Seite bereits in fo und soviel» Artikeln beleuchtet wurden und ich mich nicht der kleinsten Illusion hingebe, daß meine heutigen Ausführungen den Standpunkt der Herren, die hinter der Celjeer „Nova Doba' und somit hinter der Frage „Deutsche« Haus" stehen, irgendwie verändern könnten, will ich »ich doch noch einmal zu dieser Sache äußern. Wcs ich schon wiederholt erklärt habe, das erkläre ich auch heute: Die Bestrebungen, die nun schon jahrelang von slowenisch-demokratischer Seite aus da« „Deutsche HauS" in Celje gerichtet werden, reihe» sich würdig an die Bestrebungen an, denen die übrigen deutsche» Vereinkvermöge» in Slowenien zum Opjer gefallen sind. Mögen sie auch mit den mannigfaltigsten nationalen Phrasen umhüllt sew, seststeht und wird im«er feststehen, daß es sich in allen Fällen um eine gewaltsame Wegnahme fremden Eigentums handelt. Daß keine der bisherigen jugo» slawischen Regierungen diese Wegnahme zu verhin» dein bezw. wiedergutzumachen den Willen hatte, ist ein sehr verunglücktes Argument. E« hat sich noch keine dieser Regierungen Regierung der „Ordnung und Gerechtigkeit" genannt und am Ende, sehr geehrter Herr SpitalSverwalter Prekorsek, werden doch Gründe vorhanden sein, daß sich die Regierung Davidov'ö Re> gierung der „Ordnung, der Gesetzlichkeit und der Gerech« tigke t" zu nennen bemitßigtglaubt.vielleicht glaube» die Männer dieser Regierun g, daß sie durch diese Attribute in einen empfehlenden Gegensatz zu früheren Re« gierungen gebracht werden könnten. Die schönen Attribute „Ordnurg, Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit" müssen durch die Tat v.>rdi«nt weroen. Daß aber jede Regierung und in jedem Lande die Bezeichnung »Gesetzlichkeit und Gerkchtigkeit" auch durch die B'-Handlung der nationalen Minderheiten verdienen kau», in erster Linie verdienen könnte, daS wird auch der Artikelschreiber der „Nova Doba" nicht bezweifeln, wenn er sich In einer guten Stund? aus der Politik von Celje und Umgebung erhebt und seinen Blick dorthin wendet, wo, wie in Italien nationale Minderheiten lebe», die seiner Entrüstung», lust über die Ungerechtigkeit »er „S t a a t S Nationen* sicherlich ganz nahe stehen. Die Herren der ,N wenen in der alten Steiermark dazu gesagt, wenn da» deutsche Graz und da» deutsch« Wien in ihre« damil» jahrhundertelangen Besitzstand nach ähnlichen Gründen gesucht hätten? Wenn au» jugoslawischen Feierlichkeiten und Reden im Narodni dom in Celje, wie sie heute von deutscher Seite al» deutsch« Feier-lichkeiteu natürlich nirgends abgehalten werde«, da» Recht zu einer Beschlagnahme diese» Gebäude« zu» sammenkonstmiert worden wäre! Da» „Deutsche Hau«" gedacht al» Rcprä'en-tationsgebäude für die Stadt? Gewiß. Es kann auch heute noch in diese« Sinne verwendet werden. Die Räume standen die ganze Zeit her sür alle Be-steller ohne Unterschied der Nitionalität zur Verfügung. Nur muß e» deshalb nicht einem slowenischen verein in die Hand gespielt werden, da» Eigentum»-recht wird dadurch nicht im mindesten tangiert. Re-präsentiert kann werden nach Herzenslust, nur darf «an nicht glauben, daß da» Haus deshalb den Repräsentierenden i« das Eigentum gegeben werden muß. Denn sonst müßte man auch zur Fol-gerung kommen, daß irgendeinem deutschen Hotel-besitze? in d«r Schweiz, in dessen Festsälen z. B. Schweizer französischer Nationalität repräsentiere«, sein Hotel weggenommen werde, weil e» „den Re» präsentationSzwecken der Franzosen dient und diese Zwecke niemal» deutsch« find, noch sein werden". Die Aushändigung des „Deutschen Hause»" in Celje an die deutsche Gruppe, die ich, der deutsche Abgeordnete vertrete, wäre nach der feier» lichen Meinung de» Artikelschreiber» der „Nova Doda" ein Unrecht und eine Bedrückung der slowe-nischen Bevölkerung Celje» und de» ganzen slo» wenischen Volke»! Wa» soll man zu dieser Auf-fafsung sagen? Man kann sie nur dann verstehen, wenn man versteht, daß jemand, der die Macht hat, sremde» Eigentum gewaltsam zu nehmen, die Ber-Hinderung diese» gesetzwidrigen Nehmen» al» schreck-liche» „Utrecht' und al» „Bedrückung" betrachtet. Wir Deutscht haben de« slowenischen Volke in jahrhundertelangen Känpsen durch Unrecht, Gewalt und Lüge Erd« und Sinder gestohlen!! Unsere ver-gangenheit i« diesem Gebiete war verbrechen und Gewalt!! Sein Volk aus Erden kann verbreche« und Gewalt der Vergangenheit dadurch sanktionieren, daß e» seiner seit» keine Gewalt au»übt>! In der Tat! Wir Deutsche müssen ganz schreckliche Tyrannen ge-wesen sei». Deshalb ist da» Gebiet d«r Südsteiermark in höchster Kultur blühend in unseren Staat über-gegangen. Deshalb sind die Slowenen den Serben gkgeuüber so stolz aus di«s« Kultur. Deshalb Üben heute Tausende von Slowenen, die deutsche Namen tragen. Deshalb sind wir im „deutschen" Staate Oesterreich Schritt um Schritt zurückgedrängt worden in den Städten, die vor Jahrhunderten von Deutschen gegründet und ausgebaut wurden, so daß diese Städte heute slowenisch sind. Wir Nachsahren jener Deutschen r,änlich, an deren Heldenmut sich die Türkenstürme brachen, werden heute al» Verbrecher der Bergan- genheit auigeschrien. War e» wirklich nur verbrechen und Gewalt, welche die Slowenen mit den Deutschen in dasselbe Hau» zwangen, da» sie zusammen gegen die furchtbaren Stürme, die seit Jahrhunderte von Osten heranbrausten, gegen Avaren, Mongole», Ma-gyiren und Türken verteidigten? Der Artikelschreiber der „Nova Dobi" mag nicht so leichtsinnig von jahrhundertelanger Gewalt und von Ber« brechen reden! Er denke daran, daß die Serben noch vor nicht ganz hundert Jahren unter dem Joche der Türken schmachtete». Glaubt er, daß die Slo-wenen al» selbständiger Staat die Tllrkenwelle ge-brachen hätten? Wo wären sie geblieben? Ist e» nicht vielmehr wahrscheinlich, daß sie da» Schicksal der Serben geteilt hätten? Ob da» dem jahrhunderte-langen verhältnismäßig friedlichen verweile« im westlichen Kulturkreise, den gegen d.n Osten da» deutsche Schwert schützte, vorzuziehen war, diese Frage lasse ich offen. Ebenso lasse ich die Frage offen, ob Slowenien so sruchtbar und ergiebig ist, daß e» allein und au» eigenen Mitteln zu der hohen Kuliurblüle gelangt wäre. Ob nicht au» den deutschen Gebieten de» alten Staate» a« Ende noch Zuschüsse ge-leistet werde« mußten, geschweige denn, daß da? slowenische Gebiet auSgesogen und bestohlen wurde? Also ich bin der Aufforderung de» Artikelschreiber» der Nova Doba nachgekommen und habe über „das verbrechen und die Gewalt' der alten Zeit, die wir heute abbüße« sollen, nachgedacht. Allerdings vo« Standpunke der zwingenden Welt- und Winschast»-«zeichichte au». _ Wemöurstvo und WemZkutarstvo. Ein stehender Borwurf in der slowenischen P.esse, der für alle Gewalttaten gegen die noch in Slo-wenien gebliebenen Deutschen zur Rechtsertigung he-rangezogen wird, ist der, daß die Deutschen im ehemalig?« Österreich «it Hochdruck germanisiert und so ven Großleil ihre» heutigen Bestände» de« slowenischen Volke entzogen h,ben. Die Angehörigen diese» Bestände» werden ganz ohne Rücksicht daraus, ob sie Slowenisch spreche» können oder nicht, mit den Ausdrücken „Nemiurji" oder „91 ntifatatji" be nannt. Remcur oder Nemikutar ist eigentlich un-übersetzbar; man kann die Ausdrücke mit .Deutsch-tümler" nur ungesähr übersetzen, wobei die Beleidi-gung, die darin liegen soll, nicht auf ihre Rechnung kommt. Diese» Nnncurstvo und Nerns'uiarstvo «uß zu alle« möglichen herhalten. Je nach Bedarf. It erster Linie einmal dazu, daß den Deutschen i« Slo» wenien da» R cht einer nationalen Minderheit überhaupt abgesprochen wird. Ständig hieß und heißt e»: diese Deutschen sind keine Deutschen. W.-nn es sich freilich dann um ei« Recht handelt, da» nur Nichtdeutschen zukommt, wie z. B. seinerzeit um da» Wahlrecht für die Nationalversammlung oder da» Wahlrecht für die eigenen Heimatigemeinden, dann sind all diese Nichtdeutschen Zugehörige der — deutschen Nationalität. Auf diese» Nemkarstvo und Nemskutarstvo gründet sich auch die abscheulichste Maßregel, die jemals in einem Kulturlande durchge-führt wurde. Eine Maßregel, die dem primitivsten FreiheitSbegriffe und dem primitivsten Menschenrechte Hohn spricht. Sie wurde seinerzeit von Slowenien au» auch in die Woiwodina eingeführt und erst jetzt wurde sie aufgehoben. Ja den Schulleitungen Slowenien» ist davon »natürlich" noch nicht» bekannt! Sie kann nur «it dem Religion»- und Gewissen», zwang de» finstersten Miltelalter» verglichen werden. Sie übertrifft aber den Religion»- und Gewissen»-zwang in ihrer Härte und Niedertracht um ein Be-deutende«, weil sich trotz Rel>gion»zwang der Geist frei entfalten und bilden konnte, währen» diese Miß-regel den Geist der Kinder tötet und ihn zu tröst-loser verkrüppelung verdamm». Cs ist die bekannte Schulverordttung, wonach den Eiter« da» Recht ge-uommen wird, die Rationalität ihrer Kinder zu be-stimmen, und diese» Recht in die Hände von chau-vinistischvergifteten Lehrern gelegt wird, welche diese armen Kinder auf da» glühendste hassen. Wenn z. B. in der Sprachinsel Gotisch« die Eltern einen sla-wischklingenden Namen haben, Eil-rn, die selbst nicht Slowenisch sprechen, deren vorfahren seit Menschevgedenken deutsche Gotische« waren, so reklamieren die Schulbkhörden deren Kinder zwangsweise sür die slowenischen Klaffen. Da» gleich« geschieht in Maribor, wen« z. B der Bater ei« Deutscher, die Mutter eine — Italienerin ist. Da» Ist ew Kai» turskandal sondergleichen und die schwerste Todsünde, denn sie ist die Sünde gegen den Geist und gege» da» Leben: Seelen mord. Nenturstvo und Nemskutarstvo! Wie man bei allen Nationen sehen kann, fand im Lauf« der Zeit und begünstigt von den wechselnde« Ereignissen oer Weltgeich-chte ein fortwährendes H rüber- und Hinüber» wechseln von Namen au» einer Nation in die andere statt. Deutsche tragen französische Namen, Franzsse« deutsche, viele Deutsche tragen italienisch» Namen u. f. w. Die T'chechea z. B würde» sehr ar« an Führern dastehen und sich höchlichst dagegen ver-wahren, wenn die Kinder dieser Führer von den Deutschen auch nur i« Gedanken al» Deutsche be» trachtet würden. Die Vorfahren dieser heutigen Deutsche» dürfte« ja einmal Franzosen oder Italiener oder Slowenen gewesen sein. E« wäre aber gehirn« verbrannt, wollte man sie selbst oder ihre Kinder heute zwingen, wieder da» zu sein, wa» ihre vor-sahren vielleicht waren. Wenn sich alle» umkrempeln läßt, die Seele, da» a» die Sprache gebundene Ja« nere läßt sich nicht umkremp.-l«. Man bleibt, wozu «an in seinem Innern aufgewachsen ist. Diese Wahrheit werden auch Psy Halogen vom Schlage slowenischer Lehrer nicht umkehren. Wo die Familie nicht mithilft — und das kann sie ja nicht — tonnen in besten Falle geistige Spott- und Schand-gebilde heraus. Spott und schand« fällt aber auf die Gewalttäter an den Seelen. R-mcurstoo und Nems?uiarstoo! Dehen wir einmal den Spieß um und blicken wir auf die andere Seite und in eine Zeit, wo in dieser Hinsicht kein behördlicher Zwang wir. Dabei muß bezacht werden, daß einer immerhin kleineren Sprache ein« Welt-spräche gegenüberstand, serner daß man in einem s«it vielen ^ikrhund-rte« von einem Volke beherrschte» Etaa. e da» in Europa ein bedeutender Faktor war un . i» al» süh ende S'aatSnaiion mit tausend-jährigen ^.»iiioien eine natürliche Anziehungskraft besitzen mußte. Da kann e» wohl nicht möglich ge-wesen sein, daß Angehörige der deutschen Nuion an kleiner« Nationen abgegeben wurden! I Weit gefehlt I ES wurden abgegeben und zwar recht viele. Da» stellt die Unterdrückung von Seite der Deutschen in da» hellste Licht. Man gehe doch in den slowenischen Teil Kärnten», nach Obnkrain, U »terkrain, in die Südsteiermark und man w.rb staunen, wie viele Bauern deutsche Namen tragen. Bekannt ist auch, daß die Städte seinerzeit zum grözten Teile deutsch waren. Sie find heute — zum größeren Teile slo» wenisch. Da» ist ein ganz natü.licher Vorgang. Die Deutschen mit ihrem im Mittelalier hochentwickelte» Städte- und Z »nftwesen taten sich eben zu Städten zusammen, tn vie dann nach und nach die ursprüng-lich rein bäuerliche slowenische B-völkerung ein» strömte. Da» soll keine Rekrintnation sein, eS steht in diese« Zusammenhang nur deshalb, weil man den heutigen Deutschen unserer Gebiete auS ihrer Gewalt und Unduldsamkeit der alten Z-it den Strick dreh«. Tatsache ist, daß im letzten Haibjahrhundert die Deutschen überall zurückgedrängt wurden. Sie habe« weitaus »ehr verloren al» sie jemals ge-wonne« haben. Unter einer angeblich deutschen Regierung! Dem Nemcurstvo und Nemskutarstvo steht ein außerordentlich krästig entwickelter Slo-wentschlertn« — man gestatte diese notdürftige Prä-gung — gegenüber. ES foll hier eine zwanglose Liste von Namen folgen, die beliebig verlängert und deren Vorhandensein natürlich bewiesen werde« kann. Gute slowenische Familien mit deutschen Namen sind z. B.: Bleiwei», Grafenauer, Triller, Einspiele?, Hporn, Pirkmayer, Spindler, Krämer, Schauer, Schweiger, Kette, Taviar (-Deutscher), Reisner, Reisman, Weixl, Lichtenwallner, Schwab, Steinfelser, Elsbacher, Stangl, Hochkraut, Slerk, Baumann, Berger, Burger, Cinjar (Zinser), Draksler, Majer, Gla», Kolman, Kragl, Lamper, Markl, Rap, Hirzer, Richter, Stanzer, Binter, Weber, Starkl, Wastl, ©ei», Smid, vidmajer, Glanc, Pinter, Unschuld, Rauter, Span, Treffner, Baumkircher, Hictaler, Stemberger, Gärtner, Arl, Arbeiter, Auer, Beigott, Ditmayer, Furman, Fi» singer, Fric, Glazer, Grabner, Jodl, Merharb. Markier, Oder, Osvald, Puller, Pajtler, Ro^man, Seisriv, Satler, Stolzer, Hpaner, <ö?ajger, Watz, Birner, AI selb, Größlinger, Helbl, H^ittner, Kaiser, Kajzer, Kopp, Krecenb^her, Lencl, Magerl, Pock, lslag. Sinnreich, Spielmann, vicman, Bollmaier, Allbauer, Hartman, Homer, Siker, <§iub, Link, Rufern« 76 Vahter, Rumer, P mser, Lehman», r Davidoviö hat diese Mitteilung mit Genngtung zur Kenntnis genommen, die einen weiteren Schritt in der gemeinsamen Arbeit darstellt, und wird sie zur weiieren Durchsührung an den Ministcrrat leiten. Darauf wurden auch die Meinungen über die Jdce der endgültigen Verständigung, sowie über die Art uud Zeit, zu welcher man an ihre Durchführung schreiten könnte, ausgetauscht. Wie man erfährt, ist das Einverständnis mit der Radiammengetrvffen, weil ich feit feiner Riickkehr aus Dalmatien «it ihm nicht zusammen kam. Wir haben auch üb« die Ein-berufung der Sk^pschtina und über da» Mat«iat gesprochen, das vorbereitet und auf die Tagesordnung gesetzt werden soll. EndgiltigeS wurde noch nicht fest gefetzt. Die Skupschtina wird jedenfalls a« Oktober beginn zusa««kntretev, doch kann ich nicht genau sage», ob dies« außerordentliche Tagung am 1., 5. oder 10. Oktober beginnen soll. B«züglich deo Skup!chlinap-isidiu«S sowie ob Jovanovi^ seinen Posten behalten werde, «klärte der Mivist«prisident Ec wi'd natürlich während der außerordentlichen Tagung aus feinem Posten verbleiben. Weschtennignng der Aröeit in den Ministerien. Wie man ersähet, hat dir Regierung alle Miui-sterien, die Gesetzentwürfe, Anklagen und andere» Material für die Skupitina vorbereiten, aufgefordert, »ie Arbeiten zu beschleunigen. In der Ministerrat» sitzung würd« die Gefetzeivorlage über die Bekämpfung der Korruption und da» Juvalidengesetz dnrchbe. raten. Die Anklage gegen Dr. L. Markovlö, die bei d« Nrtionalvnsammlung eingereicht wurde, wird mit größter Beschleunigung gedruckt. I, der Natio-naloerfammlung lag auch die Anklageschrift gegen Dr. velizar Jankov 6 zur Unterfertigung auf. Die Anklage gegen Dr. Koj' Zagreb Dr. Lohert. Ja Celje besichtigte Dr. Nehmen die sozialen und hygienischen Einrichtungen. Im Laufe be» Nachmittag» begab sich der Minister nach Topoliiea zur Besichtigung der Anstalt für Lungen-kranke, woraus er feine Reife nach Ljabljava fortsetzte. Znm Erdbeben. Prof. Dr. Albin Belar veröffentlicht über da» Erdbeben am 15. September von seiner Erdbebenwarte iu der Rotweinkla«« bei Bled au» folgenden Bericht: Am 15. September gegen 21 Uhr 4 Minuten verzeichneten alle Sei»-mometer unsere» Bergobfervatoriu«» unter dem Triglav ein schwache« Nachbeben, bestehend au» zwei deutlichen Stoßgruppen, au« einer Entfernung von IIS Kilometern, al» Folgebeben de« großen Welt-beben» vom 13. September. Bither liegen un« übn diese» katastrophale Erdbeben nur die Berichte einiger europäischer Erdbebenwarten vor, au« denen hervor, geht, daß z. B. B.ograd u« etwa 800 Kilometer dem (Erdbebenherde näher liegt, al« unser Observatorium, wonach die Richtigkeit unserer Herdbestim-mung bestätigt^ wird. Jng. Markn» Kranjec verhastet. Wie »Jutro* meldet, wurde der Vorsitzende der „0,juna' in Ljubljana verhaftet und nach eine« kurzen verhöre auf de« Polizeikommisiariate in da» Gefängnis de» Krei«gerichte« in Celje gebracht. Die Verhaftung soll «it den blutigen Vorfällen iu Trbovlje in Berbin« düng stehen. Serbokroatisch wird von eine« erstklassigen Fachmann in Einzel- und Gruppenunterricht nach verlitz«etho)e erteilt ebenso Millifche Schrift, und zwar Lesen und Schreiben. Einschreibungen und Auskünfte in Spezialgeschäft für Büromaschinen, Ant. Rud. Legat, Maribor. nurSloven»ka ulica 7, Telephon 100 Apotheken Nachtdienst Ja dieser Woche versieht die Apotheke „Zu« Adler", Glavni ttg, den Nachtdienst. Protestversammlung der Invaliden-Vereinigung in Celje. Am Sonntag, dem 14. d. M., fand im Gasthause „Bit voi" eine Protestversammlung Der Invalide,'Vereinigung statt, an der sich gegen 500 lkrtegSinvalide au« S-lje und U«gebung beteiligten. E» wurde energisch ader in gemefsener Art gegen die Verschleppung de» Invaliden gejetze» protestiert, sowie in einer besonderen Refo-tation, die an S. M. den König, an den Ministerpräsidenten und an die Skupfchüna abgesandt wurde, die sofortige Einberufung der Skupfchtma gefordert, die iu erster Linie da« J»vaUdeng«fetz erledigen soll. Nach der Versammlung veranstalteten die Invalide nnd Kriegswitwen einen Umzug durch die Stadt; vor dem Kui«a»te wurde angehalten, eine Depu- tation von drei Mitglied,?« begab sich zum Äre 8-havplmann und händigte ihm die Resolution mit der Bitte au», sie dem Ministerium sür Sozialpolitik vorzulegen. Mit der Versicherung, daß die Invalide stet» solidarisch ihre rechtlichen und gefitzmäßigen Forderungen vertreten werden, löste sich die Ber fammlung in aller Ruh« aus. Reue Kurse sür Maschinenschreiben, Stenographie und Buchhaltung (Eirzrl unter»'ch') beginnen an der Privat Lehranstalt Ant. R:>d. Legat in Maribor am 1. Oktober und dauern vier Monate. Auskünfte uud Einschreibungen im Schreikmaschinengefchäft Ant. Rud. Legat, Ma rtbor, Sloveu«ka ulica 7, Telephon 100. Nachrichten mis Ilariöor. Neue Ingenieure. Wie un» der verband deutscher Hochschuler Marburg« mitteilt, haben seine Mitglieder, Herr cand. «cch. H ovath und Herr cand. che«. Abt. die 2. StaalSprüfung abgelegt und die Hochschule al« Ingenieure verlassen. 2SjShrlges GefchSftsjub.lüum. Dieser Tage feierte die in unserer Siavt bestdclaovte Firma lliiald Naisimdeni, Banunlern'hmuug, ihr 25jähcig«S BestandtSjub-läum. D.« Inhaber und Begründer der Firma, Herrn Bau«e>stcr Ubald Rafsimbeni, gelang e» in kurzer Zeit, da« Unternihmen auf die heutige Höhe zu bringen. Die Firma hat sich auch für die Stadt selbst große Verdier st« erworben. Ganze Häuser komplexe, die die F:rma Nafsimdeni auf eigene Koste» erbaute, sind nicht nur eire Zierde unserer Stavt, sonder« hatten seinerzeit viel zur Milderung und Verhütung der Wohnungsnot beige-tiagen. Außerdem zeugen viele ist nil'che G bäude und Puvathäufer von der Fähigteu der Fir«a, so z. B. d..» Km hau» in Rogaila Slalino, da» »och heute allge«ein bewundert wird, da» Bezirksgericht in Ferlach, die Reitschule in Göcz, die volcs-, Bürger- und Realschule in Pola und noch viele andere Objekte. Da» Unternehmen besitzt eine eigene vollgatierfäge, eine B.»i und Möbeltischlerei sowie eine eigene Z'egelei. Es wäre noch die Heuer ge. gründete Glock.-ngteßerei „ZoonozlaS' zu erwähnen, deren Gründer und Haupiteilhaber Herr Rafsimbeni ist. Die E. zeugn »sie dieser Glockengießerei sind bereit» weit und breit bekannt und erregten auch auf der heurigen Ausstellung allge«eineS Aufsehen. Anläßlich de« Jubiläum» veranstaltete die Firma ein kleine» Fest, an de« anch allen Mitarbeitern der Firma Ehrungen zuteil wurden. Wahllegttimatlonen werden für die Ge- meinderattwohl am 21. September zwar nicht au»-gegeben, doch liegt e» i« Interesse der Wählerschaft, mit irgendeinem Personaldokument versehen, zur Wahl zu erscheinen. Ein «lngefangene» Pferd. Ein hiesiger Fleischhauer lieg sein Pferd auf der Weide in Hoie. De« Pferde aber gefiel die Ruhe aus der Weide nicht besonder», denn e» kehrte lieber in die Stadt zurück, wo e» herrenlos in den Straßen herum irrte. Schließlich wurde e« in der T,j ila c st» «in gefangen und der Polizei fi:l die Aufgabe zu, vach dem Besitzer zu forschen, den sie nach längerem Nachfragen auch autfiudig machte. Aachrichlen aus Itnj. Römerfunde. Auf dem Besitze de« Herrn Blaschek in Oresje wurden anläßlich einer Ballführung römische Grabstatten gefunden. Fachleute untersuchten den Fuub, der j doch von keinem be-sonderen Werte zu sein scheint. Auf Grunb gefundener Münzen kon»te m..n feststellen, daß cs sich um Grabstätten au« der Zeit vor Diokletian handelt, der bekanntlich die Auswertung der Münzen de« römischen Reiche« vollzog. Die vorgefundenen Münzen stammen au« der Zeit des Kaiser« Probn«, die durch die besonder« minderwertige Legierung kenntlich sind. UnglllkKsfLlle. Im Lause der letzten Woche haben sich einige Unglückzfälle ereignet. So brach sich der Fleichhauermeister, Herr L kl, bei einem Sturz vom Fahrrad da» B-in; Herr Juliu» Tognio d. I. stürzte vom Wagen und verletzte sich ebenfalls erheblich; b«id« verunglücken befinden sich auf dem Wege zur Besserung. Herbstrennen. Bei den diesjiihrigen Herbst-rennen in Maribor konnte Herr Lippit, Schloß Tnrnisch bei Ptuj, drei erste Preise erringen. Für Kenner de« hervorrag, nden Stalle« barg diese außer-ordentliche Leistung keine Ueberraschung. Wie verlautet, stammen auch die Pferde des Herrn F llipitfch, die den bekannten Rekord in Wien ausstellten, au« dem Stalle de« Herrn Lippit. Fuhballwettsplel. Sonntag, den 14. d. M., spielte am hiesigen Platze S. K. Svoboda, Maribor, gegen den hiesigen S. K. P. Da« Spiel endete un-entschieden mit 2 : 2 bei beiderseits ziemlich schwachen Leistungen. Der Verlauf war unlustig und nur selten boten sich dem Zuschauer spannendere Momente und nennenswerter« Leistungen. Der SchiedS ichter, Herr Odon Planins.k, Maribor, konnte da« Spiel mühelos in korrekten Bahnen halten. Apothekennachtbienst. Den Nachtdienst in den hiesigen Äpolheken verfi ht vom 20. bis ein-schließlich 30. d. M. die Apotheke zum Hl. Anton, Mestni trg. Nachrichten aus Slovenska Zlistrica. Trauung. Kürzlich wurde hier Herr Aloi» Jclea mit Fräulein Vera Leder« getraut. 'Nachrichten aus Areöice. Erdbeben. Montag Abend gegen 10 Uhr war hier ein ziemlich heftig?» Eidbeben, welches einige Sekunden dauerte, zu verspüren. Tödlicher Unfall. In Sromle verunglückte der 22 jährige Besitzerssohu Johann «Serno« beim Baumfällen. Er murre in» hiesige Krankenhaus ge-schaff,, wo er seinen Verletzungen erlegen ist. Em Taschendieb. Dienstag Abend wurde eine Eierhändlerin au« Kmlovec am hiesigen Bahnhöfe bestohlen. Ein junger Bursche entwendete ihr die Brieftasche mit s>0u0 Din und verschwand damit in die Stadt. Er konnte von der Gendarmerie sofort ermittelt und vechaftet werden. Futzballroettsplel. Da» Gegenspiel S. K. „Sana" Sevnica — S. S. K. Brejice am 14. d. M. endete mit 2 :3 (0:1). „Sana" war technisch und taktisch überlegen. Die Niederlage geht aus Rechnung der Verteidigung, die in der 1. Halbzeit durch ein Eigentor dem S. S. K. B. die Führung sicherte, bei dem die vier' Gäste die Hauptarbeit de» Tage» leisteten. In Ermangelung eigener Spieler tritt der S. S. K. B. fiel» mit Gästen an, die sich au» dem ganzen Savetal rekrutieren und stet« in Ehren den finanziell starken Klub vertreten. WlNjMN uiio Verkehr. Förderung der heimischen Kohlenproduktion. Auf Wunfcy de» Handel«- und In-vuftriemintstelium» wird da» Finanz«inisteriit« ot« Zollsätze für ausländisch« Kohle erhöhe», um da« durch oi« heimisch« Kohlenförderung zu unterstützen. Anbot. „HroatSN Radisde« veret« zur Erziehung der Häusel«- und gewerblichen Zagend in Zagreb, stehen sür nachstehende Zweige be» Gewerbe», vez«. Handel» folgende Lehrlinge zur Verfügung: 3 Luchdrucker, 30 «auflöte, 8 Spengler, 24 Schuhmacher, 18 Schneider. 43 Tischler, 5 Uhrmacher, 20 Schlosser. J.der Kauf«ana und Gewerbetreibende tut eine edle Tat, wenn er vom genannten ver«in «inen oder mehrere Lehrlinge verlangt. Es sind di^ ehrliche, brave und Uivcrdorbene Knaben, vielfach arm, ohne Eitern ufw. Alle näheren Weisungen er-teilt der Benin .H.vgltki RadS^-, Zagreb, Trg 4. SRnmmer 76 ttiltec JJt'.tung •tth 5 (Nachdruck o:tboten.) Die Gräfin. Roman von G, W. Appleton. Ueber diesen Punkt hatte ich meine eigene An-ficht. — Ich glaube »her, sagte ich. daß sie recht war« in Pelze eingehüllt und so höfl ch behandelt worden ist, al» e» die Umstände erlaubten. Frau Mimm« starrte «ich überrascht an. Wie? Wa» meinen Sie da»it, H:rr Doktor? Sie glauben doch nich, daß ihr kein Leid geschehen i«? Doch gewiß, wenigsten? bi» j:tzt nich«. K.in Haar wird ihr gekrümmt werben, und auch keine B?-haglichkeit, die man »it G.ld erkaufen kann, wird ihr abgehen. Da» weiß ich ganz bestimmt. Dann, sagte MimmS. wissen Sie mehr von der Geschichte al» w>r. Vielleicht verheimlichen Sie unS etwas. IS da» recht, wo in «ein eigenes HauS ein« «ebroSen und da« ganze S-bäude sozusagen aus den Kops gestellt worden i«? I» da« recht au un» ge« Handel», Herr Dokior? Na, seien Sie vrrnünsiig, beschwichtigte ich ihn. Sie müssen eS nicht so ausfasse«. Ich vermute da» ja nur. Ich weiß nicht »ehr al« Sie, wa» au» ihr geworden ist. Sie selber wissen genau, wa» gestern abends geschehen ist. Die Erklärung, die sie mir gab, habe ich Ihnen ja wiederhol«. Sie hat sich vor ihren Verwandte» versteckt gehalten — soviel ist ziemlich klar, wie mir scheint. Diese Leute habe« sie nun in ihre G-walt bekommen, »a« seh» S'e auch ein. Es handelt sich nur um eine Familienangelegenheit, wie ich glaube. Wahrscheinlich eine Geldsache. Daraus folgere ich, daß der alten Dame kein Leid geschieht. DaS wollte ich vorhin fagea. weiter nicht«. Mi»»« rieb sich einen Augenblick in sprachlosem Erstaunen da« Sinn. Dann sagte er: DaS verstehe ich schon, Herr Doktor. Sie müssen mich entschuldigen, daß ich io frei von der Leber weg geredet habe. Aber eine derartig- Geschichte kommt am Pontiftx Tquare nich alle Tage vor. Wahrhaftig nich, stimmte F-.au M'mmS eifrig bei. Schweig still, Maihilde! bemerkte ihr Mann. Ich und der Herr Dokto.' besprechen die S ichlage. Die Sachlage — verstehst du? llid wa» ich sagen wollte, is da«: etwa« sehr UigewöhnlicheS iS vor« gefallen; und in »einem HauS l« eingebrochen worden. Und jetzt, wa« soll ich tun? Da« frage ich Sie, Herr Dokior, und ich bin der Aasicht, um'« ehrlich zu sagen, daß etwa« geschehen muß. Wie zum Beispiel sollen ich und »eine Frau un« zu der Sache stellen? Gerade da« möchte ich auch wissen, Wilhelm, setzte sie hinzu. Sei still, Mathilde! Die Lage, Herr Doktor, iS folgende: wir, weine Frau und ich, nehmen unS eine Mieterin, die uoS gut bezahlt. Za da« i« e«, gerade daS, fügte Frau MimmS spitzig hinzu, ist die Hauptsache. Jawohl, fuhr Mi««S triumphierend fort. Ja, daS is daS richtige Wort: die Hauptsache — eö iS die Hauptsache — in einem gewissen Sinne — und in anderer Hinsicht iS sie e« »ich — denn wa« geschieht? Diese Mieterin iS entführt worden, denn daS Loch iu der Wand kann sie «icht selbst gemacht haben — fit I» entführt worden, sag' ich — und, wohl« gemerkt, wir haben die Verantwortung. Wer hat sie nuu entführt? Ich weiß eS nich. und Sie wissen e« nich, und in meine» Hause läßt sie eine Menge Wertsachen liegen und Gold und Kleider und ander« Sachen. Wird nun nich jemand näher« Erklärungen darüber haben wollen? Wa« wird zum Beispiel die Polizei dazu sagen? Die« hatte ich erwartet; aber ich wußte nur zu erwidern: Ja, wa« wird sie dazu sagen? Zu »einer eigene» Sicherheit, fuhr er fort, muß ich den Vorfall, denl' ich, bei der Polizei melden und mich vom Verdacht reinigen. Dann können sie machen, wa« sie wollen. Hab' ich nicht recht, Herr Doktor? AuS G:ünde», die ich dem MaurerSehepaar nicht ou«einaudersetzen mochte, war ich nicht gerade geneigt, Bijouterie-Lehrlmge Kettenmacherinnen-Lehrmädchen Iwerden zur gründlichen Ausbildung unter günstigen Bedingungen aufgenommen. 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S023S y ist gatuiicL Irj im/J2££ gleich gut die Polizei zu lief in die Gelch>ch e blicke«, zu lassen, aber von MimmS' Standpunkt aus muß.e ich ge-stehen, daß er völlig recht h,tte. Gewiß, erwiderte ich daher. Zu Ihrer eigenen Sicherheit ist daS daS be'te, wa« Sie tun kö rnen, wie Sie eben sehr richtig bemerkt haben. Gleichzeitig würde ich den Hausbesitzer benachrichtigen und ihn um eine Erklärung angehen. Er muß doch wissen, «er seine Mieter sind. Auf der Polizei würde ich nur die »ackien Tatsache» berichten und keinerlei Vermutungen darüber laut werden lassen. ES wäre auch ganz unnörig, zu e,wähnen, waS gestern abend« zwischen unS vorgegangen ist. Wenn man Ihnen irgendwelche Fragen stellt, so könne» Sie ja sag?», daß Ihnen die Gräfi« nich!« schuldet. Das genügt vollständig. S'hr wohl, Herr Doktor. Nebellassen Sie daS nur »ir, sag'« Mimms. Ich werde der Polizei genau soviel sagen. alS nötig i«, um meine Haut zu retten. Kommen Sie, wir wollen da« HauS da verlasse»! Damit ging er wieder voraus zum Wohnzimmer der Gräfin. Am besten wird'S sein, fügte er bei, wenn wir'« gleich erledigen. Anna, laus rasch zum Hausherr» und sag' Ihm, ich »flehte ihn dringend spreche». Währenddeflc» gehe ich schnell auf die Polizei! Mittlerweile, sagte ich, will ich hier bleiben, und wenn Ihre Frau so freundlich sei» will, mir Papier zu dringen, werde ich ein Inventar über diese Sachen »a aufstellen. Achte« Kapitel. Frau Mi»mS besorgte »ir rasch daS Verlangte, und dann begannen wir eia sorgfältige« Jnonitar der Gegenstände auszunihmen, welche die »erschwun« deae Gräfin zurückgelassen hatte. Frau Mimm« gab mir die verschiedenen Ge-genstänve an, und ich sLrieb getreulich eine« nach dem andere» auf, so daß, al« die Liste fertiggestellt war, ein recht umsangreicheS Schriftstück da» Ergebnis unferer vereinten Anstrengungen war. Ich sah aus meine Uhr. Gerade eine halbe Stunde haben wir gebraucht, Frau MimmS, und eö ist »päter geworden, alS ich dachte. Ich habe heute nachmittags noch eine ganze Reihe von Besuchen zu erledigen und kann wirklich nicht »ehr länger aus Ihre» Manu warten. Daher will ich rasch neinri Namen nebst Adresse unter daS BeizeichniS da schreiben un» bezeugen, daß eS richtig zusammengestellt ist. Sollte ich irgendeine Aussage zu bekräftigen haben, die Sie oder H.irr Mim»« bei der Polizei machen, so bin ich u» sechs Uhr tu meiner P.ivaiwohriuog zu sprechen. Wollen Sie so freundlich sein und da« den Polizeibeamte» mitteile»? Gewiß, Herr Doktor, und ich muh Ihnen sagen, daß es sehr liebenswürdig von Ihnen i«, sich so viel Mühe und Arbeit in dieser Angelegenheit zu mache». Aber Sie müsse» mich wirklich entschuldige» und auch »eine» Alten, daß wir heute mittag» ein wenig kar, angebunden waren, aber wir waren ganz au« dem Häuschen, Herr Doktor, Sie glauben e« gar nich — und — Ich verstehe da« vollständig, Frau Mimm«. Et ist ja für unS alle eine so unbegreifliche und betrll» benbe Geschichte. Aber lassen Sie stck keine grauen Haare darüber wach!«». Ei wird schließlich alle« noch recht werden. Adieu. Adieu, Herr Doktor, und vielen Dank! Nanmehr verließ ich da« Hau« und begab «ich an meine Arbeit. Für den Rest de« Nachmittag« halte ich sehr viel zu tun, und ci war bereit« nach sechs Uhr, als ich »ach Hause ka». Ein Herr wartet auf Sie, Herr Doktor, sagte mein kleiner Diener bei »eine» Eintritt. Wie heißt er? Wachtmeister David«, lautete die Aatwort. Gut. — Ohne mich meine« Ueber,ock» zu eat-ledigen, begab ich mich in« Studierzimmer, wo ich den Detekiivwachtmeister DaviS vorfand, dessen Frau vor kurzem bei »ir in Behandlung gewesen war. Geht alles gut zu Hause, DaviS? fragte ich. Gewiß, sagte er lachend. Meine Frau ist gesund und munter, und der Junge entwickelt sich prächtig. Fängt bereits an, »ich zu kennen. Nein, eS ist wirklich erstaunlich, wie daS Kleinzeug tcächft. Nicht zu alauben. Ich komme, um Sie in der Geschichte vo» Pontisex Square zu sprechen. Tolle Geschichte, wa« ? Wie d«nken Sie darüber, Herr Doktor? Na, erwiderte ich, ich weiß nicht rech», wie ich meine Anficht darüber formulieren ioll. Ich habe die Da»e gestern abends zum erste» Male gesehen und vorher nie etwas von ihr gehört. Ich wurde etwa um halb zehn Uhr zu ihr geholt, gerade als ich »eia Sprechzimmer verlassen wollte. Ich deoke, mau hat Ihnen alle« Nähere bereit« mitgeteilt. Gewiß. *• Und auch von dem Fremde», der fie sprechen wollte? Jawohl. WaS halte» Sie davon, Herr Doktor? Ich weiß nicht. Ich kann höchsten« etwa« mut« maßen. Wa« denn? (Fortsetzung sotgt.) Jfcfc 6 füllet Aeitssz fiuaivrr 76 Geschäftsverkehr 1923: Dln 70.000.000*— Gegründet Im Jahre 1900 Einlagenstand 1923: Dln 7.500.000 — I Spar- und Vorschussverein in Ccljo registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung Hranilno in posojilno drustvo v Cefju (registroTana zadruga z neomejeoo zavezo) im eigenen Hause :: Glavni «rg Nr. 15 :s übernimmt Sparern!® gsn -MW ^^VVi^^iinsItigeteVei^insung je nach Höhe der Einlage und Kündigung. Gewlhrt Bürgschaft»- und Hypothekar-Darlehen sowie Kontokorrent-Kredite mit entsprechender8io.he«tellung unterden jfünsU|fBtc«i Bedingungen. Die Kentcn- und Intalidenitcuor von den Spareinlagezinsen trügt die Anstalt. Tüchtiger Buchdrucker (Maschinenmeister) welcher auch in Satzarbeiten bewandert ist, findet dauernde Anstellung. Angebote sind xu richten an Verbasser Buchdruk-kerei Heinrich Ploesz, Novi Vrbas. Stubenmädchen mit Jsthreszeugr.issen, das in guten Häusern gedient hat. wird gesucht. Anbote schriftlich an A. 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