^50. Samstag, 1. März 1902. ______12l. Jahrgang. Zeitung. ^ l!« li , ,^"»s: HM Poftversendling! ganzjHhriss 3N li. halbjahrig l5 K, Im Kontor: ganz. ^ I»!'.""°)ü!irig n X, Mr die Zuftelluna "ic v!« zu 4 Znlc,i 50 K, gräherc per Zeile lii li^ bci üft^v» Wiederyollmgen p«' ge«? 8 b, 1 Die «llliibacher Zeitung» erscheint täglich, m und Ffiertage. Die Administration besinbet sich »konssrekplatz Nr, 2, bie Uebattlon Valmatl», Gasse Ni. l>. Sprechstunden der Nedaltion von « bis 1!) Uhl vormitl^ll?, llnfn^iNllte Briefe wclbm nicht angenommen, Nianussrlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. hat de,^/' ^ ^audespräsident iiu Herzogwlne Kram Tt mzl, ^- Lalldcöregierungs°Konzeptspraktikanten ^ieri, ^ülzenz S ch lv egel zum k. t. Landes- "Ngskonzipisten der X. Rangsklasse ernannt. !> lÄ^?. Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 27. Ft. ö"zelinnisl ^ ""^^ ^^ Weiterverb«itllng folgender , 3l! ^'^"ö« Moutagspost. vom 27, Jänner 1902. »Hz. '-^< «II 8«eoi<> xix.» ddto. Oenua, 1«.-17. Februar ,. 3Zt A «II «»ttino. ddto. Neapel, 17.—18. Februar 1902. »»H ' ou .<3^«ytt» äol ropola» ddto. Turin, 19. Februar ,, Nr' ^,,'!" ^t»mp». dblo. Turin. 19. Februar 1902. "'r 1902 '^ lX"«^«»-»^. ddto. Mailand, 19. Fe« llH. ^-^ «^rrwlt,
  • !^/°<(Ulv»,»^) Oro»t!»» vom 21. Februar 1902. Nichtamtlicher Teil. Ungarischer Reichstag. V . Budapest, 27. Februar. ^3,,/°"lMi ^s ^^l)e niit den aufgeworfenen wirtschaft« !^na,^" beschäftigen, weil er die seitens der Nn-^l?I, "?"p""" gegen die Ausgleichsgesetze erho-^ V^ ","^ "^ '"cht nttnell außer acht lasse. Ueber !^". dn "" Oesterreich sei es «licht leicht zu .stets >>°"^es nicht vorliege. Seine Auffassung ! ^ des <^ iMvesen, das; die lvirtschaftlichen Inter-! ^llnv s ^ ""^ "" Rahlneil der Zollgemein° ^^ sto^ ^ ^eid^ könneu. Seine Auffassnng war <^^dl^ ^^' Ungarn nnr in billige und gerechte ^^^am, welche es init Necht verlangen kann, eingehen iönne. (Beifall rechts.) Dafz die llnabhän« ssigt'eitspartei, welche die politische Gomeinsainkeit mit Oesterreich lösen inöchte, auch die Errichtung eines selbständigen Zollgebietes anstrebe,, sei eine logische .^onsequen^ ihres Standpunktes. Anderseits muß sie den Anhängern des 186?cr Ausgleich-dgesetzes ge« statten, ihren Standpunkt auf einer hievon bis M einein gewissen Grade abweichenden Äasis ,',u suchen. ,,,Unser Standpunkt ist", fährt der Ministerpräsident fort. „daß wirtschaftliche Fragen Oesterreich und Un» galii gemeinsam interessierende Allgelegenheiten bilden, bezüglich deren das Gesetz selbst sagt. im Hinblicke alls die Zahl und die Wichtigkeit der Beruh-rullgdpunkte sei es wünschenswert, daß voll Zeit zu Zeit Vereinbarnngen erfolgen sollen. In dem Gesehe ist .zweifellos das Necht des Landes gewahrt, sich auf der selbständigen Basis einzurichten. Die Erklärungen de< Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber vor einigen ^ Tagen konnten keinen anderen Sinn haben, als den,^ daß die Intention des (Hesehartikels 12 vom Jahre 1867 auf den Abschluß eines Zollbimdnisses gerichtet ist n>ld das; ein Bruch auf die politischen Beziehungen ^ und ailf 5en politiscl>n Standpunkt der Monarchie seine NliMnl'tung hätte' denn Ministerpräsident von Üoerbe2- weis; es sehr gilt, welchen Standpunkt ich in ^ staatörechtllchcn fragen einnehme und daß ich ins-^ besondere iiz dieser ivrage eine Verdunkelung oder Zurücksetzung der Rechte des Landes nie gestattet habe und nie gestatten werde, (Lebhafter Beifall rechts und links.) Etwas anderes konnte ich also in seiner Er klärung nickt verstehen. Worin unsere Auffassungen kongrnent sind, was gar nicht besondere hervorge-hcben werden müßte, ist. das; das Land berechtigt ist, ein Buildup zu schließen oder nicht zu schließen. Mich können die Herren (zn der lwabhängigkeitspartei ge° wendet) keiner staatsrechtlichen Inkorrektheit zeihen-denn ich wahre das Necht dc5 Landes, wie einen Aug. ^ cpfcl." (Lebhafter Beifall rechts; Rufe auf der äußer-stlli Liilken: „Spiegelseä)tereü") In meiner Neujahrsredc habe ich ausdrücklich erklärt, daß ich nur eine solche Vereinbarung zu trafen geneigt bin, in welcher die landwirtschaftlichen Bedingungen für die Prosperität des Landes ent-halten sind, denn dieses Land will und muß anch landwirtschaftlich leben. «Lebhafter Beifall rechts.) — Nednor befaßt sich hierauf mit den Einwendungen, welche gegen seine Auslegung des Gesetzartit'ols 30 vom Jahre 1?-M erhoben worden sind. Das Gesetz habe zwei große Ideen: die eine ist, daß wir, da ein Zollbündnis »licht geschlossen werden kann, den Zustand der ^ollgemeinschaft bis 1907 auf den faltischen Grundlagen aufrecht erhalten, insolange die Nezipi-o-^ität nicht verletzt wird; die andere, ist, da es im gemeinsamen Interesse, vielleicht mehr in jenem Nn» g!,:ri,5, welches wirtschaftlich schwächer ist, liegt, das; die Ablauftermine von dem Zoll- und Handels-vertrage zusammenfallen sollen. Dasselbe Gesell lveisl uns an, bis spätestens UX)l Anstalten zur Vorbereitung des Zollbündnisses zu treffen und dasselbe, vorzulegen. Znglcich wird auogesprochen. daß die auswärtigen Handelsverträge für längere Zeit als 1901 nicht geschlossen werden lünnen lind daß vor Abschluß dl-rselben der Zolltarif revidiert werden müsse. All dies sei nicht nur im österreichischen, sondern auch im lmgarisäMl Interesse. Diese Bestimmungen will , Redner redlich einhalten, ,.Ich habe alls gar keinem ^amtlichen Wege, vom Vertreter keines Staates eine Anregung in der Richtung erhalten, daß die Verträge, wenn sie nicht geschlossen werden können, prolongiert werden sollen oder können. Ich erkläl'e, daß ich weder Me Anregung erhalten, noch gegeben habe, daß dcm° nach freie Hand und ungebundene Marschroute vor-Handen ist, Aber ich gedenke lediglich des Standes der ^ Holllarifkämpfe in Deutschland, wenn ich die Möglich» ^ keil nicht ausgeschlossen erachte, daß ill der gesetzlich , vorgeschriebenen Frist die langfristigen Handelsver» träge nicht abgeschlossen werden können, sondern in anderer Weise vorgesorgt werden müsse. Sicher ist, ! daß bevor die definitiven Verhandlungen über die langfristigen auswärtigen Verträge erfolgen, der autonome Holltarif fertig sein müsse. Daß es aber eine Verletzung der Reziprozität wäre, wenn der Zolltarif bis Ende des Jahr's nicht znstande kommt, steht nir' gcnds im Gesetze. Der Ministerpräsident bespricht nun die Wahl« leform. Er habe schon erklärt, daß er eine AuSglei« chnng des j>'kigen unverhältnismäßigen Zensus in der Richtung der Ausdchnnng des Wahlrechtes nicht perhorreszierc, (Allgemeiner Beifall.) Er sei jedoch nicht geneigt, bis zum allgemeinen Stimmrcchtc und Feuilleton. * Philharmonische Gchllschllft. ' ^itgiieber.ttonzert am 23. Februar 1902. i^" das ^"' ^cmlen 55ranz Schubert geht dem Deut-^ ^ivns ""l!" M't diesen Worten leitet Niggli t,' ^r '.), ,^)lo Schuberts ein, und das Entzücken, jh/^nd^ /^ler beim Genießen seiner Meisterwerke h d^'- Hi ^'^ b"eot für die Wahrheit jenes Aw> lV ^ol! "v '""" "b" von derPhantasie op. 108 '<-^tnl! ^ von ^elix Mottl instrumentiert, das be'' Philharmonischen Gesell-He f^ '"l>. sn,^„? Sie. die kräftigste und seelew ^beN' „^ /, ^lldichtllngen für Klavier zu vier V" Ii^ "Urteil beschreiben zu wollen, hieße ein ^..' ^ich^!^^ ^'"re ^ doch nichts weiter als dürf-^ ^chlch,"/^ ^- b- sogenannte Poesie. Nein. ^bp/^t> ,-,.. '"ll man immer nur hören, wieder ^!?^'chli/^^ hor?n! Schltbert war ein ebenso ^. i^n ,?? (Genius lvie Mozart, und unserem ^rz>,'7.?t er vielleicht als Romantiker näher i>^^____________ ^ ^ '" ,^, ^°f^,^" führt die Entstehung der herrlich- ^"Nch/i?"orke ^Huberts alls die tiefe Neigllng ^lt^ 'U ^ "^^inc Esterhazy, da er als Musit° >^liict ^"flichnl Familie im Jahre 181k ^ ^»'sjs^^^u für die Geliebte, mit welcher '!ch k «zuftllv mnin« ?me Verbwdnng filldell durfte, lachte dem Musiker ein Glück, zu dem der Himmel seinen schönsten melodischen Segen schenkte, und die I?-m oll-Phantasie ist del- still Ge liebten gewidmet." Mottl, der bekannte ausgezeichnete Dirigent, erweist sich in der Instrumentierung der Phantasie alo feinsinniger Mnsiker, und seine Arbeit kann zntresfend als kongenial bezeichnet werden, „kleiner", sagt,Schu mann, „weiß klaviergemäßer zn instrnmentieren, d h. vom Grund, alls der Tiefe des Klaviers heraus, denn Schubert." Die Richtigkeit dieser Behauptung blweist zweifellos der Eindrnck, den ein instrumen' tiertes Klcwierwerk des Unsterblichen auf den Musik kenner ausübt. So geistvoll und Poetisch anch die blühenden Melodien, voll üppiger Schönheit und romantischen Zaubers, durch das-seingewählte Kvlont einer meisterhasten Instrumentation klangschön her vortreten, wir empfinden letztere vielfach gegenüber der nrsprünglichen Mavierkomposition geradezu wie eineil Ballast. Die rührende Innigkeit und holde Anmut der lebensvollen Mnsit erscheint mrs mit einein fremden, glänzenden Gewände umkleidet, das blendet und bestrickt, aber das Gefühl beseligender, gemütvoller Herzlichkeit nicht aufkommen läßt. Herr Musikdirektor Zöhrcr bemühte sich mit vollem Erfolge, jede einzelne Schönheit des Werkes ins hellste Licht z» setzen. Die Rhythmik war die dent^ bar präziseste, die Phrasierung tlar nnd geschmackvoll, dle dynamischen Abstufungen fein aufgearbeitet. Die Streicher zeichneten sich besonders durch Schönheit und Reinheit des Tones nnd poetisclM Ausdruck ans; bei einzelnen Holzbläsern hätten wir hingegen bei obligaten Stellen einen weicheren, gesnnavolleren Ton, bei der Vlechhmmm'i's hie nnd lm oin«m Nn?o?sn Emsntz gewünscht; doch war del Gcsamteindruck mn tie^ g( hen der. was anch der lebhafte Beifall nach jedem Satze bezeugte. Die gleichen Licht' und Schattenseiten zeigte auch die Wiedergabe der dritten Symphonie in l)»'6ul' von Robert Schnmann, welche die II. Abteilnng des Kon» zertes bildete. In der ersteil Periode, des Düsseldorfer Aufenthaltes Schumanns komponiert, weist das Werk kcine Spur iener Ermattnng und Erschlaffung seines sscnius ails, wenn sie auch bei weitem nicht ihre Vorgängerinnen erreicht. Das Werk führt deu Nanwn rheinische Symphonie; nach .,B at la" „ziehen frische mllsikalischc Bilder des Lebens am Rhein an uns vor« über" und der vierte Satz, „im Charakter einer feierlichen Zeremonie" soll sogar „anf eine bestimmte Ve-gebenheit, die Erhebung des Erzbischofs von Köln zum kardinal", hinweisen. Mit dem größten Interesse sal) das Publikum der Erstaussülirung von Tschaikowskys „Violinkonzert mit Orchesterbegleitung" entgegen, da bisher nur spärliche Nachrichten über dieses Werk des genialen Russen in die musikalische Welt gedrungeil waren l'.nd nur wenige hervorragende Künstler sich mit ihm, seiner enormen technischen Schwierigkeiten halber, beschäftigt hatten. Es dürfte daher die Mitteilnng interessieren, daß niemand geringerer als Vurmester, dessen hohe Kunst wir vor einiger Zeit anch in Laibach zn bewnndern Gelegenheit hatten, diesem Konzert in sein Programm aufgenommen hat. Nach der sonst ziemlich abfälligen Berliner Kritik über das Werk, bestand die HauPtanzichunMraft des Stucks m den „geradezu unglaublichen Schwierigsten. m deren Vcwältissnnc, Annuls^ da? Mrnfchonm°nl,chste ästete. Laibacher Zeitung Nr. 50. 398 gur geheimen Wahl zu gehen. Die Nationalitäten-frage berührend, bemerkt Redner zunächst, daß ei- das Vorhandensein einer solchen in den europäischen Staaten außerhalb Ungarns nicht anerkenne. (Leb hafter Beifall rechts.) Die Gleichheit vor dein Gesetze sichere jedem gleiche Behandlung, aber völlige Gleich-stellung in sprachlicher Beziehung gestatte der ein-heitliche nationale Charakter des Landes nicht. (Bei-fall rechts.) «ikeiner im Lande erfahre deshalb, weil seine, Muttersprache nicht die ungarische ist, eine Zu-rücksetzung. Nicht durch Terrorismus, sondern durch imponierendos Auftreten, ssreiheitsliebe und durch die Entwickelung des ungarisckjen Staates will Nedner die Nationalitäten an das Land fesseln. Es sei nickt statthaft, wie der Abg. Lindner es getan, dem ungarischen Element nur die Hegemonie zuzuerkennen. Dies gehe nnr in einem föderativen Staate an. In diesem Lande besitze das ungarisck>e Element bei aller Respektierung der berechtigten Interessen der Natio nalitäten die Suprematie vermöge seiner tausendjährigen Vergangenheit. (Lebhafter Beifall.) All dies gebe er nur dem Abg. Lindner und den gleichgesinnten zu verstehen, da die Sachsen der Majorität nach gute Patrioten und strebsame Leute, sind, desselben keines wegs bedürfen. Der Ton, in welchem die slovatischen Vertreter gesprocl)en haben, gehöre nicht Hieher. Mögen sie ihre Klagen vors Haus bringen, und wir werden über die Sanierung verhandeln. Anderseits sei Redner nicht geneigt, in den von der äußersten Liw ten betonten Standpunkt des nationalen Terrorismus einzugehen. Dies Land dürfe nicht unterdrücken, nicht mit Gewalt magyarisieren, sondern assimilieren. (Beifall.) In welcher Spraa> jemand zu seinem Gott sich wende, möge keinen Unterschied macljen. Er möge nur an dein Lande mit Wärine und Gefühl der Liebe hän geil, welche er hegen müsse, wenn er an der Erhaltung des Landes mitarbeiten wolle. (Beifall.) Der Ministerpräsident schloß, indem er das Budget zur Annahme empfahl. (Lebhafter Beifall nchts.) Das Budget wird unter Ablehnung sämtliche.) Abänderungsanträge zur Basis der Spezialdebatte angenommen. Politische Uebersicht. Laibach, 28. Februar. „Hlas" bezeichnet die Aussichten für die bevor stehende, d euts ch»czech is ch e V e r st ändi a un g 6 ' Kon feren z als nicht sonderlich günstig und meint, der Grund hiefiir sei in der Starrköpfig-teit der Deutschen zu snchen, welck)e von Zugestand nissen an die Czechen nichts wissen wollen. Sollte dieser Standpunkt sich in nächster Heit nicht ändern, dann sei tne. ganze Konferenz zwecklos. Die „Wiener Morgen« Ieitung" gedenkt des Um° standes, das; soeben der dritte Jahrestag der Ernen nung Tz 6 ll 6 zum Ministerpräsidenten eingetreten isl, loidmet den Verdiensten des ungarischen Cabinets'. Chefs um die Rekonstruktion der parlamentarischen ^ Verhältnisse inUngarn, sowie seinenVestrebnngen, den Gedanlen der Gemeinsamkeit zwischen Ungarn und Oesterreich ans Grnnd des deakistischen Ausgleiches fest zu halteil, volle, Anerkennung. Es habe deshalb nicht nnr Ungarn das Necht, den Jahrestag der Ve- rnfung SMs zur Leitung der öfsentliä)en Angelegenheiten als einen denkwürdigen zu feiein. Anch diesseits der Leitha könne man es als eine günstige Fügung bezeichnen, daß an der Spitze der Geschäfte in Ungarn ein Mann swht, der den Willen hat, das u.ulni 1807 geschaffene Verhältnis zwischen beiden Staaten als intangibel anfrechtzuhalten nnd imGeiste dcsselben wohl zu fordern, was Ungarns Interesse elheifcht, aber auch Oesterreich zu geben, was dessen Necht ist. Wie das Pariser „Journal" meldet, wolle der P a p st dem Beispiele Oesterreichs folgen nnd werde die diplomatifchen Beziehungen mit Merilo, die seit dem Tode des Kaisers Mar unterbrochen waren, wieder anfnehmen. Leo Xlil. habe den ersten Schritt dazn getan nnd persönlich eineil Brief an den Präsi« denten der mexikanischen Nepnblit, General Porfirio Tiaz, gerichtet. Die italienische Kammer wird, wie die römischen Blätter melden, erst zwiscljen dem 5. und K,'. März wieder zusammentreten. Bis dahin, hofft man, würde die Krise überwunden sein. Aus Berlin, 27. Februar, wird gemeldet: Bei Beratung der Petitionen betreffs Einleitung von Fnedensverhandlungen im f ü d afrikan i f ch en K riege führte Abg. Hasse, ans, es sei eigentlich lx> schämend, daß es einer Großmacht wie Deutschland nicht gelinge, eine aridere befreundete Großmacht dahin zu bringen, wozu sie eigentlich durch die inter° nationalen Adiuachungen gezwungen wäre, nämlich dem Vereine vom Noten ktrenze, seinen Ambulan zen lc., den Zutritt zu den Schlachtfeldern zu gewäh« ren. Das fei nur so zu erklären, daß England sich schäme, der Welt einen Einblick in die skandalösen Ver höltnisse in Südafrika zu gestatten. Abg Werner schloß sich den Anosührungen des Vorredners an und wünscht, England möge für feme Missetaten eine Strafe bekommen. Abg. Schrems erklärt, er nehme keinen Anstand, zu erklären, daß auf der rechte?: Seite alle Sympathien für die Buren vorhanden sind. — Die Petitionen wurden über Antrag Arendts den» Reichskanzler als Material überwiesen. Wie mau ans Pari.s schreibt, sind die in Tana-narivo auf Madagaskar eingetrosfenen Buren vom Gouvernenr Gallieni, in Audienz empfan» gen worden, der ihrer Bitte, es mögen ihnen UXI.lXX) Hektare Landes zum Preife von zwei Franks pe> Hektar überlassen werden, willfuhr. Unter den Bnren befinden sich Verwandte Iouberts und Bothas. Dic Auswanderer verfügen über ein Kapital von mehr als vier Millionen Franks, und man glaubt, daß ihnen bald noch andere Bnrengruppen folgen werden. Tagesneuigleitell. — (Ei n Grenzstreit l u r i o s e st e r Art) beschäftigt die deutsche» und französischen Behörden. An der elsäsfischen Grenze trafen 40 Musilanten aus Christiania ein, die sich im Vesitze von schwebischen Pässen befanden und nach Frankreich wollten, ttaum waren sie aber über die Grenze, so wurden sie von französischen Gendarmen angehalten und genötigt, auf deutsches Terrain zurückzukehren. Sowie sie aber den deutschen Boden betraten, wurden sie von deutschen Gendarmen gepackt und iiber die Grenze transportiert. Die Franzosen gaben aber nicht nach. Sie jagten, lnit Stöcken in der Hand. die unglücklichen Musitantm >v ^ über die Grenze zurück, warfen das Gepäck der ^wl >, deutsche Gebiet hinüber und stellten Wachposten auf. .^ ja lein schwebischer Musikant nochmals den f""^sstü Boden Zu betreten wage. Da die deutschen ^^^M aber ebenso hartnäckig die Leute nicht über die Grenze ^ ^ blieb den 40 Musikanten nichts anderes übrig, "^^ ^ Grenze selbst zu kampieren, trotzdem sie genügend Gf ^ sich hatten, um irgendwo anständige Unterkunft ^ h.gch! können. Eine ruhige Nacht werden die Leute kaum oil ^ hieben, de«nn wenn vielleicht einer im Schlafe den 3"°.^ die französische oder den Arm auf die deutsche G""^A übnstreckte. so waren zweifellos gleich Gendarmen M ^ welche die Leute zur Raison brachten. Man darf ^""' ^ ginig sein, wie die tompctenten Amtssiellen viese»,!"^,,^ Grenztonflilt entscheiden werden. Tenn irgendwie ^, doch die 40 Musilanten einmal von der Grenze wegl^' ^. — Wie man unter dem gestrigen meldet, haben "UN b^ ^ zig schwebischen Musilanten beschlossen, die Reise nach s ^ reich aufzugeben, sich nach der Schweiz zu wenden un bort nach Oesterreich zu gehen. . !„ — (Gc störte H o ch z e i l s f r c u d e n,) ^'"^ El. Helena lriegugefangoncr holländiscl)er Arzt ^ ' ^ cn-s Amsterdam geschrieben wird, einem Bekannten fW ^ Erlebnis mit: Wir waren mit unserem Kommando ^ 3cähc von Lindleysftoort angekommen. Ich lag "l"^ .giil Wagen und las eben in einem Buche, als ein junger ^ ^ mich zukam und mich fragte: „Hat der Doktor fü'l "U^^u ein Paar Nadeln bei sich?" — Nein", antwortete ich," ^H habt Ihr sie nötigt — Ach", erwiderte der ^"^/ "^F jetzt heiraten, und meine Braut hat tein Garn, um ihl ^ kleid zu nähen, wir müssen es also nur so mit ^ ^' steäen. aber der Doktor muß auch auf die Hochzeit ^ ^l Ich gab ihm ein Dutzend Sicherheitsnadeln, die ich "^ B' und die Versicherung, feiner Einladung zu folgen. jü interessant, dieser Hochzeit beizuwohnen. Wir ^ .M, einem halb abgebrannten Hause zusammen, die "^ . F sitzen nebeneinander, sie in einem weißen ^k'^ ^l oben bis unten mit Nadeln zusammengefügt wold ^ ohne Hut, alnr mit weißer Mütze und ein ^^. W^ Fcldschuhen: er trug einen alten schwarzen AnM, M^ tleider waren etwa 15 Centimeter zu tinz, ebenso d>e ^ des Rockes, außerdem hatte er ein Paar Tanzsch^ ., ^ mn den Hals eine feuerrote Binde. Das Hock)^"^ ^ B' stand aus einem gebratcncn Schwein mit Miltt» ^ Kaffernbier, während die Musik mit einer H"""^hl^ mccht wurde. Wir amüsierten uns köstlich, "lb" > ^ ^ dieser Zeit wurde keine drei Kilometer von uns ^>^ <^l kämpft und plötzlich kam dic Ordre: „Alles auM".^ Bräutigam ritt weg, aber als er am folgenden ^H^ lücklc.m, war seine junge Frau verschwunden: die ^ ^^^ »raren am Abend gekommen und halten die ganze mit sich geführt. , .^ — (AuS ' oen Ein und Z lv e i 3 <' sss'' Stettenheims.) Em edler Mensch zieht edle ^^ an, sagt Goethe. Der Schneider nimmt es nicht > ^ßc> — Es ist doch ein wahres Glück, daß nicht auch d"^ ,c!ü anfangen sezessionistisch zu mahlen. — Wohl dew. ,^ F Arzt braucht! — Eine einzige Henne, welche bru'"'.^ lieber als zehn brütende Tyrannen. — Mancher v ^l-er lese alle neuen Bücher, und dann stellt sich h<""^ Ä? rur ein Aufschneider sei. — Das Wort sagt oft ^-ch!^ der Hochzeit an ist d?r Mann lein Freier mehr. ^7 ^ ^'< Da.nen verstehen es. sich für einen Ball mit Ges" ^i^ zuziehen. — Ein Nackter ist immer unanständig- ^^ nur dann und wann.— Ein Hoch wurde auf die vl ^ p-des Hauses ausgebracht. Die Gesellschaft erho^ > h,B Töchter blieben sitzen. — Es ist doch leine gute ^w»^ 5' dn Ehe, daß die Römer den Naub der Sab""' wiederholt haben. Der abfälligen Kritik, die dem Konzerte gesuchte Originalität, Roheit, raffinierte Absichtlichkeit. wechselnd mit einzelnen glücklichen Gedanken znjchreibt, lönnen wir nicht zustimmen. Es steht wohl anderen' Schöpfungen des Meisters an Einheitlichkeit, cm Neichtnm der Erfindung und Schönheit der Melodien nach, trotzdem ist es ein Werl von Bedentung, das besonders im erstem Sahe die volle Lebenswärme von Tschaikowslyb reichem Talente ausstrahlt. Der Mangel an organischer Verbindung des Soloinstru» mcntes mit dem OrclMer, fällt in diesem Satze we niger auf, der Violinpart, besonders die großangelegte Kadenz, ist glänzend geschrieben. Nede und Wechsel rede zwisäMt Geige und Oralster sind voll packendei- ^ rhythmischer Kraft, der Durchführungsteil »veist inter° ofsante theinatische Arbeit und kühne modulatorisch« Wendungen auf. Dcis kurze ^Vu^llnt^ „Cnnxnncttu", im gedämpft ten Ton gespielt, ersrenend dnrch die Itnngkeit der Stimmung, leitet zu dem Schlußsätze über: diser Satz! ist dei- einzige, der alö spezifisch russisch bezeichnet warden kann, in den, die Ruhelosigkeit prickelnd scherzhaft und in prägnanten, Tanzrliythmu^ wuchtig einherschreitet. Der orchestrale Satz ist slangschön uno charakteristisch und erdrückt den Solospieler nimals. Aus dieser knappen Schilderung erhellt wohl ge-migend, das; Herrn Leo l^ nntek mit dem Konzerte lion Tfchnilowöty eine Anfgabe zugedacht wurde, an deren Lösung sich nur hervorragende Künstler heran gewagt hatten. Die glänzende Wiedergabe, die stau nenswerte Sicherheit, mit welctM der junge Künstler die riesigen technischen Schwisriglriten, verbunden n^t NewhM ,md Klarheit, brvinWqil'. verdinmi UN' geschminkte Vewunderung. Nichts mißlang ihm, von dcn Trillertetten, Läufen in Doppelgriffen, Har-plggien bis zu dein rein und schön gebrachten ssln- ! gcolet. Vesonders angenehm berührt seine Ruhe und schöne Haltung, die ihn auch bei halsbrecherisci>n Passagen nicht verläßt, während feine Aogenführung, derenVorzüge die ausgezeichnete Schule verraten, stets das Auge erfreut. Er ist dabei nicht ein einseitig tadel-k>s geschulter Mechaniker, sein Spiel verrät vielmehr echte Vlutwärme, und diesen „ganz besonderen Saft" fpürt auch der relativ weniger Mnsikalisck)e heraus. Herr ^ nntel spielte das umfangreiche Konzert nach dem Gedächtnisse: mit Robert Schumann können 'wir fta jagen: Das öffentliche Auswendigspielen eines ' großen, schwierigen Alerkes zeugt von großer mnsika-lischer Kraft des Geistes! „Warum den ^ußblock an öie Sohle, wenn Flügel am Haupte sind?" Neber nicht endeMvollenoen stürmischen Beifall spielte Herr Leo Huntel al5 ^ugal'e einen Satz au5 !eiiu?r Violinsonatc von Bach. Der edle, wanne und Volle Gesang5ton, den er hiebei zum Ausdrucke brachte, zeugte von dein Elnste, mit -»ein er die Kunst auffaßt. Unser Urteil, das wir bereits iiber den junge» Künstler gefällt, fanden nn'r neuerlich und im ver> stärkten Maße bestätigt: doch wir wollen nicht der Znkunft vorgreifen: „Wer in der Jugend Außer-ordentliches geleistet hat, wird auch im Alter Außer» ordentliches leisten. Wer den mühseligen Weg nn aufgefetzter, unverdrossener Arbeit wählt, der erlangt auch sicher- den Gipfel der Kunst, von dem ihn niemand herunterreiße:: kann." — Ehre schließlich dem nnsgezeichncten Lehrer deö Künstlers, dem Konzert-Meister Herrn Hnntz Gerstner. «7. Eine Hamburger Patrizierto^? , Roman aus dem moderneu Hamburg von Orn»an" (48. Fortsetzung.) ^K Wenn sie so grübelte, war es ihr, als lag ^ lich riesengroße, eiskalte Schatten iiber dc'^,i„^ das sie sriiher nnr im warmen, strahlenden ^ ,^ lichle gesehen lind kennen gelernt hatte, ^",^1^ ihr, als sei ihr Vlick ehedem von einer li ^c" Blindheit befangen gewesen und sie sei erst 1^ geworden. ^"' ^ Es war ein freundlicher Septembern'^^,^ sie wieder zu einen: einsamen Spaziergcnlli ^ ^ Auf ihrem Üieblingsplatze, einer Bank cnn ^, ^ Sees, mit einem wnndervollen Ausblicke u' ^ Gebirgswelt der Alpeu, ließ sie sich nicd".^^!^, gann zn lesen. Allein die Lektüre fesselte ste ^,1)^ Gedanken folgten nicht dem wechselreich^ ^P,^ des Romane, sie schweiften dariiber liinl"'-^^ " ,. Dingen, ihren eigenen Angelegenheiten z". „a^> sich selbst versunken, hatte sie gar nicht die 1 ^^ ^, den Schritte eines Menschen vernoinnn'" ' ^ monrentane Unruhe, die jäh iiber sie k"^ ^. ciN^-die Augen aufzuschlagen und dein ^^^'^f^e, ^ Augenpaarcs, der wie gebannt auf ihr IM ^ acgnen. rliite""^ Wmige. Schritte von ihr entfernt ley'" /. Baume die hohe Gestalt eines Mannes. ^,:1^., Gisela zurrte unwillkürlich zusainm"'' ^i'c ,,s Haftes Gefühl, über dessen Ursache s^ ^ ^, ^/ chenschaft zu geben verinochte, durchrieselte .,.hc ^ ! hatte sie den Mann schon gesehen? D^ ^ Augm mit ihreln vorlangaben Ausdn' jacher Zeitung Nr. 50. 399 1. März 1902. Va^,,^be n t eu e r dreier alter Damen in !üiM ^ c ^'^l merkwürdigen Angelegenheit hatte sich 8«>. >m^ ^umte einer Pariser' Polizeistation zu beschäftig "lüen y )"t ihm drei Damen im Alter von 50 bis 60 ^Hab^' ^ beschuldigt waren, einen Fialerlutscher um ^sselenl ^lrogen zu haben. „Sie sind" — so tlagte der Hit^" ^- gestern Nacht um 11 Uhr in meine Droschke l'sstl, ' ^ben sich die ganze Nacht hindurch umherfahren T>ii ch"" """ ftellt sich heraus, baß sie leinen Sou besitzen!" >ich ^ s "men, die sehr übernächtig! und überhaupt ziem-«tschich. ""2etommen aussahen, erzählten ihre Leidens-^iz w "'k hatten vor 6 Monaten ein gemeinschaftliches !>^ - .^ zu tonnen, Da drang eines Nachts ein Ein-^lsf^ ^ Schlafzimmer, es erfaßte sie ein so ungeheures "^ ein/ , ^,^ "icht zu bewegen waren, in ihrer Wohnung !^er j. '^^ '^"cht zu derbringen, ja, überhaupt sich je !°!!dt^ ^^inem anderen Logis bei Nacht anzuvertrauen, l.üht^'. !!.V entschlossen, künftighin die Nächte zu „ver^ sllh i,^' "'^ verlausten ihre Habseligteiten, und begaben ^hlzcii ' ^''"'^ bes Wortes auf die Straße. Ihre ^'eftn s" ,"ahmen sie in Restaurants ein. die Nächta ^ un^l-'" ^üeildeinem Fiaker. Bald war ihr Geld ver-^ssti, '^'" mußten Almosen erbitten. Manche Kutscher, W ih.^ ^ Kundinnen die drei Damen vordem gewesen. ^ ha k"^ g-legentlich freie Fahrt. Nun warm sie an ^ig^ ^erzigen Mann geraten, der auf Bezahlung des ^ bliel,^ >^^° "nd die armen Frauen festnehmen ließ, ^Nien .- "'^^ anderes übrig, als die drei unglücklichen ^ "nem Asyle zu überweisen. 'liti>^"e. ldenmü t ige Schauspieler.) Es gilt ''^hlt.; ^a>iebenes Gesetz hinter dem Nampenlichte — so "l»Ieiis^ "^^^e Zeitschrift — daß. abgesehen von seiner ^b bei 5 Ausgabe, alles, was einem Schauspieler wäh-°°!gtli bl ^"'^^'ug auch zustoßen mag, dem Publikum ver-!^-' ^^ Charles Warner vor zwanzig Jahren in !^!n n,^ ^off" auftrat, erhielt er in der Duellszene vo:i '> h«ft?^^ ""^" schrecklichen Stich in dk .Hand. Troh ^"'^Mu^' ^^'uerzes kämpfte er jedoch mit äußerstem ^"»l^ '^^" "^ verband die Wunde nur mit einem '!^n> ie ^ ^,^, ^^,^.^,^ f-,^ ^^^^ ^ ohnmächtig. !"l!e „ '"' Publikum merite auch das grinste von dem ^tig' "°u batte die Taschentuchepisode für zuin Stücke l«> ^l>. ^>ehen. Ei„ ähnlicher Vorfall ereigmte sich vor ^ dch^"'^ Britannia-Theater. I" be- Schlußszene ^lb' ^" "tteö eines Stückes ..Boys Together" mußte der ^ci»c„^ l'nte Hand des ..Schürten" mit einem Messe, ^<» hc>, ^/"'biisch lüften und ihn so zwingen, mit der an-,^!oi^ , knie Erklärung seiner Schuld zu unterzeichnen. '^ s s bedauerlichen Mißgriffes durchbohrte der Held ?' '^'sck '^ Gefährten tatsächlich und nagelte sie so auf ^"3 ^>, ' ^^^ dieser nnterzeichnete ruhig die Er-^ ^^ ll'^^"^ b'e Schlußworte mit ebensoviel Kraft !'^tiU>v ck l wie gewöhnlich. Es zeigt jedenfalls eine,: ^lltj! ^ »Korpsgeist" bei den Thespisjüngern. daß ^ ^°len ^m^chrnerzen ausstehen, um ja das Spiel nicht 5^spicl, einigen Monaten erhielt ein französischer ?^ll ^^""° der Aufführung eines Melodramas ?-l's> er'" die Nrust. spielte seine Rolle aber bis zu Endc, i.^^ .^"lge T6)merzen litt. Seine Vernnlndung war ^^ V°^,-" ^"ach viele Wochen im Krankenhaus? zu ! !'l all !^3"er Zeit. als Kämpfe auf der Bühne noch k ^lolin./ ^^^" l'" Süden Londons von seinen, Gegner !^Wi., aufschlitzt. Der Schauspieler, der den Un ?2 fc>Ile>>^^^ ^^«' fragte ihn flüsternd, ob der Vor->>. ^ .1°^.^' aber der heldenmütige Kämpfer focht ^^^"'chts geschehen wäre. Nach dem Schlüsse des ^ttcs ließ er sich von emem Chirurgen das verletzte Glied nähen und spielte dann seine Rolle mit lächelndem Gesichte zu Ende. — Auch die Schauspielerinnen sind ebenso tapfer wie ihre Kollegen. Ein junges und hübsches Mädchen hatte vor einigen Jahren eine Schlafwandlerin zu spielen. Sie trat dabei mit ihrem bünnbeschuhten Fuß auf einen achtlos hingeworfenen Nagel. Sie unterdrückte den Schmerzensschrei, der sich ihren zitternden Lippen entringen wollte, zog sich hinter eine Coulisse zurück, entfernte den Nagel, trat wieder auf die Bühne hinaus und führte ihre Rolle in vollkommener Selbstbeherrschung zu Ende. — (Ein berühmter Dickhäuter.) Die englischen Blätter widmen einem Elefanten, der soeben in Here» ford verschieden ist, einen turzen, aber bewegten Nachruf. Der Dickhäuter, der auf den Namen „Gus" hörie, hat das respektable Alter von 1A5 Jahren erreicht. Gus wurde mit Grogs gepflegt. Die Zubereitung dieses anregenden Ge^ tranles erforderte nicht weniger als fünfzehn Flaschen Whisky, Num und Branntwein täglich. Von dem verstorbenen Gus wirb auch eine schöne Heldentat erzählt. Eines Tages befand er sich am Strande des Meeres und nahm sein Bad, als er verzweifelte Schreie von zwei Kindern, die dem Ertrinken nahe waren, hörte. Gus zögerte leinen Augenblick, sondern stürzte den kleinen Wesen zu Hilfe, nahm beide nach. einander mit seinem Rüssel auf und setzte sie bequem auf seinen Rücken. Dann führte er sie ruhig zum Ufer zurück. Man sieht, daß Gus wohl einen kleinen Nekrolog verdient hat. — Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Subvention.) Für die Entwässerung der Wiesengründe „Lesi^niti" in der Gemeinde Podraga. politischer Nezirl Adelsberg, haben das l. t. Ackerbauministerium und der Landesausschuß je eine 20 A, Subvention zu den diesbezüglichen Kosten bewilligt. —o. — (P c r s o na l n ach r i ch te n.) Der Iustizminister hat den Notar Dr. Julius G u st i n in Senosetsch nach Tsck^ernembl versetzt, fernen die Auskultanten Valentin Le-v i ,'> n i t für den Oberlanbesgerichtssprengel Graz, Dottor Karl Krau sen eck für Gottschee und Dr, Richard Tschech für Schönstein ernannt. — (E r n e n n u n g c n i m P o l i t i s ch e n D i e n st e.) Der t. l. Landes Präsident im Herzogtums Kram hat den l. t. Landesregierungs-Konzeptsprattilanten Paul Svetec zum t. t. Landesregierungs-Konzipisten der X. Rangsllasse ernannt und oe>,selbcn der t. t. Bezirtshauptmannschaft in Guitfelo zur Dienstleistung zugewiesen, weiters den absolvierten Rechtshörer Raimund Svet et zur Konzeptspraxis bei den hierländigen politisch-administrativen Behörden zugelassen. — (Verleihung von I n v a l i b e n st i f t u n -g e n.) Die Landesregierung für Kram hat die Erträgnisse der in Erinnerung an den am 11. März 1857 stattgehabten Besuch der Adelsberger Grotte durch Se. Majchät den Kaiser und Weiland Ihre Majestät die Kaiserin errichteten AdelSverger - Grotten - Invalidenstiftung und der aus dem gleichen Anlasse errichteten Franz Metello'schen Invaliden, stiftung für das Jahr 1l)U2. und zwar erstere den Invaliden Michael Kova ö und Anton Sever, beide aus Adelsberg, lchtere de„ Inval,den Narthelmä Habjanöiu aus Zlo-ganje. Johann Gomilar aus Maltovc. Johann Gaö -nit ans Nassenfuß. Johann Polanc aus Kerschdorf, Gemeinde St. Kantian, und Simon Ilovar aus Nadula, Gemeinde St. Margarethen, verliehen. — (Entscheidung in P e r s o n a l ste u e r-a nge lege n he it cn.l Anläßlich der Beschwerde einer Partei gegen die Personaleintommensteuer - Verufungs-Kommission für Krain hat der l. t. Verwaltungsgerichts-hcf folgende Entscheidungen getroffen: 1.) „Daß das Ein- ,^ lcw^ "schreckt! Ihr stockte der Atom, als or "l zyg U'"'" auf sie zuschritt und respektvoll den ?"l'ef^"^u Sj^ qnndiae« Fräulein", sagte er 5^Nyc' "mncnder Stimme, durch die eine hör ,>'!'ch tz;7'"a vibrierte, „es ist vielleicht zudringlich, iil^'N ^ ""! "sfenem Wege anrede — aber -,ii^M, x ^Üe- Sie üben Nachsicht. Mein Name Ä ^nt "^" "truth aus Vueno5 Aires. Ich bin ^'^Und' ^^.""5 in Pambnrg befreundet, und h.^'o alls ",'' ^'äulein Judith, truq mir vor meiner ^ 'h aus >""" ^"lsl "" Sie auszurichten. Vorhin ^rlass " ^e zu Ihnen. Da sah ich Sie dac> ^i. ^"la « ""d folgte Ihnen." V"ri,cf ^'"ann allmählich ihre Nulie und Sicher ^li^^Mi.^' Mann niachte allerdings einen etwac> ^ "lif^^u Eindruck und seine tunfuse Art, sich 'h!n^ ^vn"^'^"^ ^ruße^ zu entledigen, war min-^?^tt «>^ '""derbar, ebenso wie seine, Art, ihr ^H ^ü^.'. 'hrein Spaziergange zn folgen — aber dc>r ' Unn deshalb zu zürnen, lag immerln!'. ^lij^ "lin^'^UH bringen Sie mir einen Grusj? Ich ^U'Ni. Mviderte sie zurückhaltend, während ^^n^Ul^n ^'^'^ ^cicholn um ihren Mund hnschte. 'ly^ »l„,^ ^U' mir gestatten, ein paar Minuten ^ ^,.^l Ai,> "^ nehmen, gnädiges Fräulein?" ' V^^' l.'^"'U'^ beinahe demütig, und während x^slo ' s'ch "^''' Kopfneigen als Zustimmung ^si ^''der > anderen Ende der Aank niederließ ^"Ns^ "n Vlict so glühender Vcwundenmg 'M» t^,^ .'^u, daß Gisela jäli errötete. j ^ "'ch Ihren Herrn Bruder", bessnnn Struth nach einer kleinen Pause. „Wir kamen in Florenz zuweilen zusammen. Ein liebenswürdiger junger Mann und ein hervorragender Künstler! Eines seiner schönsten Werke ist in meinen Vesih übergegangen. Er hat unzweifelhaft eine grofzc Zukunft vor sich!" „Meinen Sie?" gab Gifela zurück. „Ich glaub.' jctzt nachgerade selber an seine Äerufung. Es gab nämlich eine Zeit, in der wir nichts weniger als er-baut von seinen künstlerischen Neiguugeu waren", sehte sie leiser hinzu, „desto mehr beglückt es mich, wenn ich höre, das; ihm wirtliche Anerkennung zuteil wird." Tie hellen, grauen Augen des Mannes verschwanden ein paar Seknnden unter den rötlichen Wimpern. Seine Menschenkennwis sagte ihm, das; es znnächst tnnen besseren und sichereren Weg zu dem Herzen des jungn, Mädchens gab, als ein Interesse für den Bruder an den Tag zu legen. Und mit dieser Schlußfolgerung hatte er sich nicht verrechnet. Seitdem der Pater tot war, hing Gisela mit wenn möglich noch innigerer Liebe als früher an dem einzigen Bruder. Nichts beglückte sie mehr. als von stinen Erfolgen zu hören, über seine Werke lobende Bemerkungen zn vernehmen. Struth erzählte von Nndolfs Atelier in Florenz, von einzelnen Bildern des jungen Künstlers, die die allgemeine Ansmerksamkeit auf fich gelenkt hatten. Er sprach so anregend und gab seinen Schilderungen einen so feincn, fesselnden Neiz, das; Gisela ihm ge spannt lauschte und während dieser Unterhaltung sich imbemerlt Viertelstunde an Viertelstunde reihte, l (ssoltsetzung solgl.) lcnnnen der Haushaltungsangehörigen nicht der gemeinschaftlichen Haushaltung zufließe, hat die Partei zu erweisen. 2.) Familienmitglieber sind nur dann als in der Versorgung de» Haushaltungsvorstandes befindlich anzusehen, wenn sie in väterlicher Gewalt stehen oder vom Vater den Unterhalt genießen. —0. ! — (We i nl 0 st pr 0 be.) Wir erhalten folgenden Bericht: Wie bereits erwähnt, fand vorgestern nachmittags 3 Uhr im großen Saale des „Mestin Dom" eine fachmännisch arrangierte Weintsstprobe statt, an der außer den Weinsendern und sonstigen an der Versammlung Beteiligten auch mehrere hiesige Gastwirte und sonstige Interessenten teilnahmen. Diese gelungene Weintostprobe bot Gelegenheit, verschiedene, 1 bis 12 Jahre alte, auf veredelten und unveredelten, nach rationeller Kellerwirtschaft und nach alter Methode, dann aus feinen und gewohnlichen Trauben» sorten hergestellte Weine aus allen weinbautreibenden Gegenden Krains zu losten. Wir müssen gestehen, daß wir über dic Güte einiger Weine entzückt waren. Jeder Teilnehmer tcnnte den Unterschied zwischen den verschiedenen in Krain produzierten Weinen kennen lernen, zumal die anwesenden Fachleute, insbesondere der Herr Lanbes-Weinbauwanberi lehrcr und der Heri technische Leiter, auf die Vorzüge uno Flhkr iebes einzelnen Musters aufmerksam machten, wo-bl'rch sich die Weintostprobe noch interessanter gestaltete. Herr Wanderlehrer G 0 mba 6 dankte in einem Toaste allen Anwesenden für die zahlreiche Beteiligung an dieser für Laibach sehr wichtigen Kostprobe, besonders aber den einzelnen Weingartenbesitzern für die freundlichst zur Ver^ fügung gestellten Weinsorten und beantragte weiters die Errichtung einer Neinlosthalle in Laibach, wo ausschließlich lrainische Weinprodutte zur Kost gelangen sollten. Die Kosthalle müßte derart eingerichtet sein. daß sie einerseits für die hiesigen Gastwirte von keinem Nachteile wäre. anderseits aber den ehrlichen Wemproonzenten und der Bewohnerschaft Laibachs selbst zu großem Vorteile gereichen würde. Dadurch würbe sowohl dein Laibacher Publikum als auch den Gastwirten und anderen Hrennben der trainischen Weine die Möglichkeit geboiei, werben, ohne Zeitverlust und ohne Nnseauslagen sich einen zusagenden Wein zu verschaffen. — Nachdem noch die Äesiher Najut, Tröel und Weiß den Wunsch auf baldige Errichtung einer solchen Kosihalle unter Lundestontrolle aussprachen und den Herren Veranstaltern dieser gelungenen Weinlostprobe gedankt hatlt,,. schieben die Weinbauer erst spät abends in der Ueberzeugung, wieder einen Schritt zur .Hebung des heimischen Wcinhandels und zu jener des lrainischen Weinbaues getan zu haben. — (Kasino-Verein.) Dienstag, ben 4. März, veranstaltet der Kasino-Verein einen Gestllschaftsabend als Spielabend. Der Verein wird zu diesem Zweck« zwei Himmer-Tennis sowie ein Wettrennspiel aufstellen lassen. cu> dem sich die Jugend bei den Vortragen eines kleinen Orchesters der Musikkapelle des t. und l. Infanterie-Regiments N,. 27 unterhalten kann. Ein weiterer Gesellschaftsabend ist in Vorbereitung, doch ist das Programm desselben noch nicht endgültig festgestellt. Jedenfalls werben Nühnenvorstellungen de» Kernpunkt des Abenbes bilden. — (Die M e i ster-K ra n ten la f sa in Lai-b a ch) wird morgen um 2 Uhr nachmittags in Hafners Bier-Halle. Petersstraht. ihre diesjährige Generalversammlung abhalten. — (Die Steinlohlenllusgrabungen in Gereut) werden, wie man uns mitteilt, im heurigen Frühjahre fortgesetzt loerden. Ein Bericht über die bisherigen Ergebnisse folgt in eincT der nächsten Nummern. x. — (Schwurgerichts - Verhandlungen.) Ucbermorgen beginnen die Schwurgerichtsberhandlungen des l. l. Landesgerichtes Laibach. Es sind bisher folgende Ver' Handlungen anberaumt: am 3. März: a) gegen die 21 Jahre alte Magd Maria ^ats aus St. Marein bei Erlachstcin in Steiennarl, wegen Kindesmordes, d) gegen den 32 Jahre alten, verehelichten Grundbesitzer Franz Kreö in Stop, Ge« richtsbezirl Stein, wegen eines Sittlichleitsverbrechens; am 4. März: n) gegen den 53 Jahre alten, verehelichten Schneider und Hausbesitzer Johann Lavric aus Kozaröc, Gerichts-bezirt Laas, wegen Veruntreuung und Betruges, d) gegen ben 27 Jahre alten, verehelichten Schuhmacher und Kaischler Peter Ster aus Unter-Duplach, wegen Raubes; am 5. März: gegen den 38 Jahre alten Besitzerssohn Johann Miheliö in Et. Martin a. b. Save, wegen Totschlages; am (>. März: glgen den 50 Jahre alten, ledigen Knecht und Wasenmeisters-gehilfen Johann Karlin aus Jgg. Bezirk Umgebung Laibach, wcgen Mordes. — Weiters dürften noch drei ober vier Verhandlungen stattfinden. —1. — (G emeindevor stan dswahlen.) Vei der Ersatzwahl des Gemeinbevorstandes der Ortsgemeinde Neu. thai wurden Franz >I5alar in Neuthal zum Gemeindevor steher, Josef Malli, Grundbesitzer aus Bela, zum Gemeinbe> rate gewählt. — Bei der am 19. Jänner vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstanbes der Ollsgemeinde Budanjc wurden Josef Ferjanöie in Nudanje zum Gemeindevorsteher, Markus Kra^na, Josef Fabjan, Franz Koren, Johann Bc/.iö. alle in Audanje, und Johann Kette in Dolge Poljane zu Gemeinderäten gewählt. — Bei der am 30. Jänner vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Großdolina wurden Johann Frigel in Iessenih zum Gemeindevorsteher, Nikolaus Baron Gagern in Molrih. Franz Dolinar in Großdolinn. Stephan Semems in Iesse-nih, Martin Kuhar in Ponilve und Georg Novoseli« in Novavas zu Gemeinderäten gewählt. — Bei der am 1. Fe« bniar vorgenommenen Ersahwahl eines Gemeinderates der Ortsqemeinde Ovsi^'e wurde Valentin Debelal. Bescher,n Otoöe. zum Gemeinderate gewählt. - Vei der am ^Februar vorgenommenen Neuwahl des ^"'' "s'^ »,,r Nl^aemeindc Zaaorica wurden Franz Zajc m FMcy n O^ Anton Pwni^t m Zagorica und Laibacher Zeitung Nr. 50. 400 Bei der am 4. Februar vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Prapren! Tv.8ci in Niedecdoif zum Gemeindevorsteher, Franz GoMa, Franz Mo/e. Franz Dovgan und David Su^a, allr in Nieberdorf, zu Gemeinderätni gewählt. — Be. — (Konzert.) In Hafners Bierhalle findet heute abends 8 Uhr ein Konzert der Laibacher bürgerlichen Kapelle statt. Eintrittsgebühr 40 !,. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Der Operetten-Tenor der deutschen Bühne, Herr Bernhard Rogler, hatte sich gestern zu seinem Benefize Charles Üecoqs Operette „Giroflö-Giroflü" gewählt und damit eine recht glückliche Wahl getroffen. Das anmutige Wert ziert vermöge seiner feinen, zierlichen Musik, seiner hübschen Melodien, der pikanten, charakteristischen Instrumentation und des sorgfältigen Stimmsatzes und schließlich auch des lustigen Librettos wegen noch immer den Spielplan jeder Operettenbühne und wird auch vom Publikum dankbar aufgenommen. Die Aufführung war animiert, den Einzelleistungen gebürt lobende Anerkennung. Herr Rogler wurde durch einen warmen Empfang, Ueberreichung schöner Vlumenspenden und wiederholte Hervorrufe geehrt. Seine gesangliche Darbietung war ebenso wie die von Fräulein Sebrian von schönem Erfolge begleitet. Den wilden Mourzout gestaltete Herr Schiller charakteristisch, mit dein erforderlichen ungestümen Temperament und brachte auch den gesanglichen Teil wirksam zur Geltung. Herr Thiemann und Fräulein Kühn erheiterten das Publikum durch drastische, bewegliche Komik. Das Damen-Quartett im zweiten Akte sang sehr brav, hingegen ging dem Männcrchore einigemale der Atem aus. Das Orchester hielt sich unter dem Kapellmeister Herrn Staps, der ruhig und gewandt dirigiert, wacker; die rhythmische Unsicherheit ist nun plötzlich geschwunden. — Das Theater war gut besucht. .1. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Morgen finden zwei Vorstellungen statt. Nachmittags um 3 Uhr wird zur Belustigung der Jugend „Die schlimmen Buben in der Schule", „Die Rekrutierung in Krähwinkel" und, damit auch Augenweide da ist, ein Auszug aus dem „Lanbstreichcr-Vallett" aufgeführt. Abends wird die lustige Posse „Die Näherin" mit Adele W o l f - S e l e tz l y in der Titelrolle und Emil Reißncr als Stefan Hoch gegeben. — (Uebcr brett l - Abend.) Nie bereits einigemale gemeldet, findet heute in der Tonhalle e,in Ueberbrettl-Abend zu Gunsten des Altcrsversorgungsfonds des untei dem hohen Protektorate Sr. l. u. l. Hoheit des Herrn Erzherzogs Otto stehenden österreichischen Bühnenvereincs statt. Die vollständige Vortrags - Ordnung umfaßt folgende Nummern: I. Reihe: 1.) Einleitende Rede und Vortrag des Nonfcrenziers (Julius S o b c t). 2.) Oskar Strauß- „Mo. btrne Treue", Karl Aöhm: „Still wii die Nacht" (Paula Reich enberg). 3.) Oskar Strauß: „Das Starl". „Die Chansonmtie" (Richard Lieb es n y). 4.) Oskar Strauß: Me VwspM" (MwW't Schlitzt "nd Lito Fr im- b c u r). 5.) Oskar Strauß: n) ..Haselnuß", k) ,.Der lustige Chemann" (Adele W o l f - S e le tz ! y und Emil Reiß-ner). — II. Reihe: 6.) I. v. Loti: «Der Zinnhusar", Kappeller: „G'spritzter mit Gies" (Vilma Schreiber). 7.) Baronin Putttan.mer: „Karnevalsbeichte" (Capriccio), Dl. 5)an3 Heinz Ev-rs: „Die Damen aus dem Pensionat" (Margarete Wer nicke). 3.) Ürwy: „Der letzte Gruß", „Hätt' ich Geld!" (Bernhard N o g I >! r).-9.) Vortrag (Julius Sodet). 10.) v. Zeppler: „Lied von Mädel", „Das Laufmädel" (Vilma Sebria n). 11.) Oskar Strauß: „Der verlassene Lehmann", „Die Musik kommt" (Karl Thieman n). 12.) Fr. v. SuPP^: Quartett (Ueberbrettl-Scherz) (Otto Trimbo u r) und 3 Herren aus dem Publikum). — Zum Schlüsse: „Die Hasenpfote". Tragikomödie in einem Auszug-' von Han5 Brennert. Personen: der Kanzlei-dntltor (Otto Trimbour), erster Kanzlist (Richard Liebesny). zweiter Kanzlift (Emil Reißner). — Klavierbegleitung aller Brettlgesänge: Richard Staps. — Aüfung 8 Uhr abends — (Preisausschreibung für Komposi-t i o n e n.) Der Vorlag der 5luvi nkordl schreibt drei Ehrenpreise ü 20 X für die .'> besten, noch nicht veröffentlichten Originallompositionen au». Die Preise erstrecken sich auf einen Marsch oder ein Tanzstüct (KlaUicr-ArrangMlent), für eine auf einem naiionalslovenischen Motive aufgebaute Klavier-Komposition und für ein in der letzten Nummer der Xovi ukoräi veröffentlichtes Gedicht von A. A^terc (Sing-stimme mid Klavier). Einrcichungstermin bis 1. Mai unter den herkömmlichen Modalitäten. Die preisgekrönten Kompositionen werben außerdem in der üblichen Weise honoriert weiden. — ((Üerkvoui ttinsdonik.) Inhalt der 2, Nummer: 1.) Der heil. Vater Leo XIII. 2.) Kirchlich-musikalische Betrachtungen. 3.)Finden sich noch echt gregorionische Melodien vor? 4.) Gedanken und Wünsch. 5.) Korrespondenzen. 6.) Verschiedene Mitteilungen. — Die Musitbeilage enthält die Fortsetzung des dem Andenken des Fürstbischofs Pogaöar gewidmeten 1'»> Oolun von Anton Fot 5 fter. ___________ Mlu»lo» »»or» Sonntag, den 2. M ä r z (3. Fastensonntag, O^uli), Hochamt um 10 Uhr: Choialmesse ohne Orgel, Gra-duale und Trattus I'^ui^. Domino! von Anton Foerster. Offeitorium ^u^titiw Ooiuwi von Dr. Franz Witt; nach der Wandlung O «nlMui-i» lio^lia vom Abt Vogler. An d«rKtaülpsarrüirch« Kt. ZaKov. Sonntag, den 2. März (3. Fastensonntag), Hochamt um 9 Uhr: Ni,^ll in lluuuiom »ct. Owoilin, in O-äui- von Ant. Foerster, Gradual« und Trattus Nx«ui'ßo, Oonnn^! von Anl. Foerster, Offertonum ^u^titim Do-mini von Fr. Schöpf. Alle Gesänge sind vokal und während des Hochamtes wird nicht Orgel gespielt. Geschäftszeitung. — (T u n » : l b a u t e n für die neuen Alpen-bahnen.) In den nächsten Tagen wird. nach einer Meldung des „Eisenbahnblattes", die Ausschreibung der Offert-vcrhanblung behufs Vergebung dcr Bauarbeitcn am Kara, wanlcn - Tunnel erfolgen. Den Bciverbern wird, sowie rücl-sichtlich des Wocheiner Tunnels, eine Frist von ungefähr fünf Wochen — also bis Anfang April — zur Ueberreichung der Offerte eingeräumt loerben. Vor Ablauf dieser Frist diirfk dic Entscheidung über die Vergebung der Arbeiten am Wo-cheiner Tunnel, bezüglich deren die Frist der Offertein-reichung mit dem 8. März enbet unb rücksichtlich beren sich die Baudirettion oie endgültige Schlußfassung bis spätestens Ende März vorbehalten hat. erfolgen, so daß also jene Finnen, welche in dem Wettbelverbe um den Wocheine'.-Tunnel nicht reüssiert haben, in der Lage sein werben, für d^n Karawanten - Tunnel zu offerieren, beziehungsweise oo.u freigewordenc Vadium dieser Bewerbung zugrunde zu legen. Die der Offertausschreibung für den Karawanten Tunnel zugrunde liegenden Bedingnisse, weiden die gleichen sein wie diejenigen, welche bei dcr Vergebung des Nocheiner Tunnels festgestellt wurden. Ein Unterschied wird nur in-sofcrne platzgreifen, als, während bei dem Wocheiner Tunnel die Vergebung der Nord- und der Südseite des Tunnels ein-hcitlich, das heißt an eine Firma erfolgen wirb, bezüglich des Karawanlen - Tunnels die gesonderte Vergebung jeder Seite stattfinden soll. Das heißt, es müssen die Offerte fik den Karawanlen - Tunnel für jcde Seite gesondert gestellt sein. während sie bei dem Wocheiner Tunnel auf die Gesamt-arbeiten an beiden Seiten des Tunnels lauten müssen Außerdem wird auch das Vadium bezüglich des Karawanten-Tunnels für jcbe der beiden Seiten mit 000.000 X bemessen werden, während dasselbe bekanntlich bezüglich des Wocheinev Tunnels mit einer Million Kronen bestimmt wurde. Telegramme des K.K.Telegrapl)elt-Eorresp.«Zureaus. Neichsrat. Sitzung deS Abgeordnetenhauses. Wien. 28. Februar. Vor Uebergang zur Tages ordnung verhandelt das Haus den Dringlichleitsantrag ber Sozialbemolraten für die Einbringung einer Preisgesetz-Novelle innerhalb acht Tagen. Der Ministerpräsident Dr. von Koerber erklärte, die Regierung, welche in dieser Angelegenheit freiwillig die Initiative ergriffen, werbe da5 Versprechen halten. Den Termin könne sich jedoch die Regierung nicht setzen lassen. Die Dringlichkeit wird abgelehnt. Das Haus tlledigte hierauf daß Kapitel „Beitrags. Wung zu d«n ytm«insamen Any/legenhtiten" und began» hinauf die Verhandlung des Kapitels „Politische/U walwng". Abg. G r azhofer verlangt, daß vie 'Ke^,' gegen die Bestrebungen der Gegner des Neichs-Vol!-!^ gcsetzes ein entschiedenes Veto einlege, und erklärt, er st'^. für den Staatsdoranschlag nicht aus Vertrauen 3"r, s rung, sondern um sie in die Lage zu versetzen, den natw" ,^ Zwist in Oesterreich beizulege» und einen gerechten ^""^, mit Ungarn ^, der Generaladjutant von Plessen und Senator ^.!^jj' Gemahlin teil. Da der gestrige Tag loegen der G^^l frier für MacKinley als Trauertag galt, wurden venn ^, keine Trinlspriiche ausgebracht. Das Diner sollte Gnig ^i> zu einem intimeren Verkehre und Gedankenaustausch, ^, schen dem Prinzen Heinrich und Präsident 9toc,sevilt g< als ein solcher bei ber offiziellen Begegnung am <5" möglich war. Die Kaiscrgräbcr iu Speier. ^ M ü n chen, 28. Februar. Die Kammel der " s^, neten genehmigte einstimmig die im Etat vorgeschlag"' ^ derung von 120.000 Mart für die Oeffnung d" ' ^ gräber im Dome zu Speier und die damit s"!^,,, hängenden baulichen unb wissenschaftlichen Maßnahw Steinwürfe auf einen EisenbahnM' ^, München. 28. Februar. Die .München" ^ / Nachrichten" melben: Alä der Norb-Süd-Expreß^^ Wien gestern abends 20 Minuten hinter Negensbur» ^ wurden zwei Fenster des Speisewagens von GeschO ^' N'utlich Steinen, getroffen. Ein Fenster zeigte "> ^ nnibe Oeffnung wie von einem Nugelschusse, ^ M^ war mehr zertrümmert. Am Tische hinter diesem 3" >^ s,i gerade die Prinzessin Friedrich Karl von Preuß"' ^ bruar an der Universität in Moskau begangen ^ ^B^ Haufen drang aus bem Hofe, in weichern er sich ",, 2^ hatte, in bie Aula ber Universität ein. zertriimmN ^Z P Schränke, Tische unb Stühle, hing große <5"h"" ^H. Fenstern heraus, lärmte unb sang Lieder. Die ^"^^ V^ begannen um ^12 Uhr vocnattags unb bauertei' ^l ' ternacht. Soldaten unb Polizei verhafteten ^ ^jl,"-A, ohne baß diese besonderen Widerstand geleistet y ^, Minister ordnete die sofortige Ausschließung a"^, ^ ttten Studenten der Universität und der cM" anstalten an. Der Krieg in Südafrika. ^/ London. 28. Februar. (Unterhaus.) D",B A. ftlretär des Krieges, Brodrick. verlas ein ^'^ B^/ cheners, wonach eine kombinierte Operation m .falle"^ Harrysmith ben Erfolg hatte, daß 600 Auren S"^ ^ gefangen seien. Unter den Gefangenen befinde" i'"^h d ,.^ und der Sekretär Dewets. Kitchener fügt l)U^''^jilb^ ^l b^friebigenbe Resultat für den Jahrestag """f^gtt, ^ sehr gelegen komme. — Alllcmd (Nationallst) > ^ M ^. Regierung bie identische Note veröffentlichn '" :^1^^ sich bie Botschafter in Washington am i-l- "^ ,Z s«' ^ einigt hatten. Schahtanzler Hicls-Beach erwlben^^a"^ l zlilässig. wie in biesem Falle, Dotuluente l)^1 .iel"^,i^ ! Charakters zu veröffentlichen. Die englische ^"^ ^^ » auch leine Kenntnis davon, daß irgenbeü" « Mcicht, auf dies, Not, ltwas vsranlnßt Hal- > ^ch« Zeiwng Nr. 50. 40! I.März 1902. Alogische Beobachtungen in Laibach. ^-^^806^2 ,„ yiti,tl Luftdruck 7W 0 mm. ____ ^»^ /^u 4-8 SW.schwach Negen >!^.^-^«^ 3 2 windstill »legen_______ H^ l^3, 3 6> NO. mäßig j Ncbel j 35 6 ^1.^"geömittcl der gestrigen Temperatur 3 1°. Nor. '^«.^^woitlicher Redakteur: Anton Funtek. K ^7 ^r^ Tlebfirall 211 bnben- "53 *1*/««fcl?.entl?ellpliche Zahn-Crßme ^^^//^ Zähne rein, weiss aitd gesund, ^KhCtthfcMfctf Constant!»-. ?lfr Schip;Heu'nittel der Katarrhe Kl^USeitqUClIC. ! i' 1 ^R,,lnihaote' besonders jener . * j^5. °ns"u- Verdauungsorgane. L01»$t *# IDs r^ MflHH B'^^^P^^F^^^^^^^^^v ^^ B» '—' Die BoacKtung dieses Kork-brand -Zelcliens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird als Schutz empfohlen gegen eile hüußgen Fälschungen voii ' Hattfliii's Gicsshübler Saoerlirm, 11 Niederlage bei Herrn Michael Eaatnor und Peter Las3nik (IX) in Laibaoh. 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Februar l!)92. "««dem ofsMm Kurm««« Dle notierten Klirle verstehen sich in Kruilenwährung, Pie Äluticr»»g lämmtKchei Altlen und der «Diversen Lose» versteht sich per Stück. '>! w"^ ^"«loschuld "b Ware X " bun ^°" 1i,6-,!)7- >.»,. " l'>« ' ^« 1»2'üUI84 50 t, "«Üd'b., ^ ö0 ' ' ' 244'- li48 - '20 «ü 121 Uü ^>!»ki">'i!n°' ^ ^l'ü W25 ^« "'l'°>'«.»te°,- ^° »U95 W1!. ^^.^^' ' - - 423 - 425 - Veld ware Vom Staatt zur Zahlung übernommene lkisenb.'Prior. Oblatlo»cn. Elisabethbahn «U0 u, 8000 M, 4"/„ ab I«"/«...... lib 15 11« ,b «tlifaliethbahn, 40U u, 2N l2« 3»> Kto. dto, per Ultimo .... i^o »)5 12U'U!> 4"/<>btll, Rente i» Nronenwähr., steuerfrei, per itasse . . . 87'Uü li7.»>b 4"/„ dto, dto, otu, per Ultimo . 97 U5 9? 45 Ung. St. Eis, Anl. Gold 100 sl, 12»°2" 121'^ dto, bto. Silber 100 sl. , , , iuu 85 W1 «l! dlo. Ntaats-Vblia. (U»n. Ostb.) v, I, 18?«....... ,2«'— 120 7>1 dto, <3chllnlrcgal,°Ablüs,°Ol!lia, ion-80 1N1'80 bto. 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Äanl 4U'/»jaIir. verl. 4°/„......... 1W-- INI- dtu. dto. 50jähr. uerl, 4"/« w0I.,vcil.4°/<> 99 20 1U0 — Menliahn'priaritätU' Obligationen. sseibi>iai,d« «urdbahn Em, 1«U6 100 ,0 ,Nl i» Ocslerr, Äiurdweslbayn . - - l««'0 Kwiu Staatebahn....... 4ü?-.-!44i' — Lüdlial)» o. 3>>/overz.Ill»», Inll »Niü!! 3l8 — dtu. o. 5"/»..... 1lü'5<, ^<,ü.°> ll„ll.°galiz, Vahn..... 106 5<> u>l> 4l> 4"/« Unterlralner «ahnen . . W üo lau — Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche Lose. »°/o Bodexll-edit Lose E»l, 1880 265-50 2«7'l,0 2"/n , „ Om, 1889 250-5N 258- 4"/° DonauDampssch. 1U0 sl. . 5— 5°/° Du»anMeaul.°Lose . . - 279 - 2«i- Unverzlnöllche i!°st. Nudap.-Vnsilica (Lombau) 5 fl. —-— ^ - llrcdillose 100 sl...... 4'"'- 428- LlaryLosr 40 fl, CM, . , - löü-— i?o-— Osener Lose 40 sl..... 204 — 208 — Palff^Lose 40 sl, CM. . . . 190- ,95- Nute» Kreuz, Oest. Gel,,», 10 sl, 5Ä 50 5450 , ,. ung. ,, ., üsl. —-— —-— «lo'ools Lose ><> sl...... «<>'— «4-50 Sal»! Uoie 40 sl..... 230- 240'- El„ Oeiwiö Lose 4<> fl. . . . ^L«N — 280-- Wiener l!omm,'Lo!e v. I. 1874 — — —-^ Gcwinslsch, d, 3"/„Pr,-Schl!lbv, d, Budextteditanst, lim, 1«89 ,!0'— «5 — Laibacher Lose..... ! 70'— ?<;-— Geld Ware «Men. Zranllpurt'Mer» nel)mungen. NussigTePl, Eilenb, 500 sl. . , 2940 2944 Vau° », Betrieb« Ge>, sur städt, Etrasienb. in Wien lit. ^V . 28? 25 288 25 dto, dtu, dtu. lil. U . 283 25 2<<4 25 UÜ!)M. «Uldbay,! 150 sl. . . 38«! — 3«8 - «uschtiehrabcr <5>s, 500 sl. KM, 2650- 2'>7,>- bto, dto, (lit, U) 200 fl. 1003- 100?-Tunau'Lampfschiisalirts - Gesell. Oesterr,, 500 fl, KW, , , . 874— 879'- Dux Vudmbacher li,.V 400 X 530'—53Ü' — <>eldi,>a»b^ Nuidb,1!'0st,, IlU'st, 5>>>0 fl,KW. 8!3 - 819" Oeslcrr. Nordwestbalül 200 sl, T, 458— 4«o 50 dto, dto. (lit,. ll)2U0fl,S. 470- l?0 50 PraaNuxerElsenb. looflabgst. 195 50 ,>.,k- Staatöcisenbalin 200 sl. S, . . <,?»> 50 «77-50 Südbahn 200 fl. 2..... «3 — 65 — Niibnurdb. Verb. V. LNN s!,IM. 395 - 399 -Tramwau Ges,, Neue Wr,,Prio- ritälü Alliei! 100 fl, . . . 187 — 189 — Una, galiz, Eisenb, 200 sl, Silber 42ü — 428 — U»l>,Weslv.(Naab-Oraz)2U0sl.T. 435-- 44«-— Wiener Lolalbahnen-Alt.0 fl. —-- —-- dto, dtu, per Ultimo . , 702 75 703-75 Krebitlia»!, Mss, »na., 200 il, , 718 — 720-— Depusilrulttuil, All,),, 200 fl. , 42.',-— 42?-— Eelouiftle Ges,, ilibrösl,, 500 s>, 498-— 499 — Viro u,zlas!r>w,, Wiener 200 sl. 480- - i85 — Hypolhelb,, Orst., 200sl,30"/„lF. I92-- 19^'— «ilclb Ware Landrrbanl, Oest., 200 fl. . . 433 — 434 — 0,-sr. Vanl, 600 fl, . «»,34- l«43- Uüwnbanl 200 fl..... 572 — l>?4 — Verleli>ibanl, Allg,. 140 fl, . 888 —241 — Industrie'Mer« , nehmungen. Vausses,, «Ng. «st., 100 fl. . . 163'— 1K7 — CMdier Eise»- und Stahl«I»b. in Wien l(1U sl..... I«9'— 189 — <öiN'»bllI,>iw.-Leihn,,ltrsle, l0üfl. 285 50 2«8 — ,K!l>emi!l)I", Papirrl, n, !U <Ä. 145 50 ,47 — Liesiiincr Äraxerei 100 sl, . . 327—331 — Montan («elellsch,, Oest.^alpine 404 50 405 5.) Praner Eise» Ind,°Oes, ^00 sl, 149«' 15"«. >«al>,o Tarj. Steiülohlen 100 fl. 561 — 5N3 50 ,,Schlugl»,!ll!l". Papiers, 200 fl. »85 — 245 — ..ütetiierm,", Papiers. u.A,-O. 358— 3«>2' — Trisaller ituhlenw, Gesell, 70 fl. 42?-— 4»»-— Wafsenf. O.OestinWien.1U0fl. 325 — 32?-— Waggun Lcit)anst,,AUg,, inPcst, 400 k........ 775 —7N5-- Wiener Äailgesellschast 100 sl, , iü9 50 >?I — WieuerbcrgerZirgel^lltlenGel. ?0L — 715 - Devisen. Kurze Lichten. «mslerbam....... I»? 70 ,!»? 9» Teutsche Plich»...... ll?22,l7-»? London........ 22b 9) 240 15 Paris.........Sü 4t» »5-55 Lt. Petersburg......—— — — ßululen. Dulaten........N»7 1, <» ^o^rane« Stücte.....19 <>? i« <>« Deutlche Neichöbanl»utr,> . . l i? 82 n? «? Italienische Vanlnote» . . . "«'"" »'"" Rubel.Noten...... " "" "''^ 'l!i *'»'"»«,"iT,.1^* ^^ä VerkaMf ^««^ "»•'H t..'"1",1!1""*-««'". PiloillÄMu. IUH.II, ^^^^ ., l»t'vU..|i um] Vnlulfii. Ba.33.3ac- -u-aa-cä. T7š7"ecli.slax-C3-escliaft I.iiihitrli, SpUaliriiMst«. MWW<)M>wwwwmnw,.'Hi.''"ni«w Privat; Ianifch, Ingenieur; Stabler, Winter, Titel, Worjanz, Ksite., Oraz. — v. Ljuslina, l. u. l. Oberst, Marlnrg. — Grün-Wald, Ksm., Frankfurt. — Kaska, Kfm,. L'liz — Petrouit?,! Kfm.. Zella. — Enk, t. l. Beamter, f. Frau, Aßling. — Petritsch.! Jurist; Waicen, Kfm., Finme. — Galatti, Prokurist, Fanach ^ — Winter. Kfm., Agram. — Mayer. Königstein. Kok, Häusler, Pollak, Hirschseld, Loiter, Kirfchner, Prrlmann, Machaneg, Neumann, Nfite., Wien. Am 26. Februar. U. Alborl), Fabrikant; Wrnezian, Demetris, Topovschal, Koren. Me., Trieft. — Nosenwelt, Kfm.. München. — Noval. Prokurist, f. Frau, Eisnern. — Viktor, Kfm., Hcilbwl'n. — Kohn, Strauß, Putotlnt, Grab, i Winter, Nuziöla. Thiclle, Bloch. Schalel, Kflte., Graz, — Lulac. ltfm., Bonlar. — Reinhardt. Kfm.. Tüplih. — Franze, PuM. berger, ilflte., Dzie. — Navnilar, Stein. — Petritsch. Jurist, Fiumc. — Huber, Kfm,, Biünn. — Masl, .Nfm, Brückjen. — Schürnbllum, Privat, Marburg. -^ Pogatschcr. Privat. Wotlschce. j — Winternih, Fabrikant, f, Frau, Zwiltau. — Martinrli,! Kfm, f. Frau. Pola. — Gcrziua, Vcsihrr. St. Peter. — Drei- ! fuß. Kfm., Bcfel. — Förstuer, Kfm., Budapest. — Schkerl. Kfm.. Dornig. — Dinmil, Privat, Idria. — Kleinbrrger/ Neufcld, Vaar. Flohr, Bartl. Bauer. Nogan. Felif. Polal, ^ Rosenwasfer, Pufchenjagg, Apelt, Lindenberg, Kaniernwyer, Joachim, Ooldjchmieb, 3ieichmann, Pimtigam, Stüller, Schwarz, Reiner, Goldhamer, Gutheim, Klein, 3iom. Brodell), Fried, Brlill. Mautnig, Baumann, Frank, Stern. Mahr, Triler, «site.; Krau», Direktor, Wien. Verstorbene. Am 27. Februar. Stephan Kcrloö, Pfarrer, 52 I,, Sallocherstiahe II, D^«pl!äßiti ^««ur^^ma »^rlno, — Maria Cirk, Arbeiterswilw', 61 I,. Radehlystraße 22, d^oinuiiill liepHli». — Josef Lulezii, Buchbinder, 2? I, Kastellgnsse 15. Lungentuberkulose, Am 28. Februar. Viktoria Iurloviö, Schlosserstochter. 10 M., Reitschulgasfe 1, Tuberkulufe. — Aqnes Oblal. Kondulteursgattin, 81 I., Nonnnigasse 7, ^Igi-llLmuz »enili». Im Zivilfpitale. Am 25. Februar. Johann Bo7avsek, Taglöhner, 62 I, ludcrLui. pulm. Fanöestheater in Aaibach. 90. Vorst, Morgen Sonntag, 2. März. Ger. Tag. Nachmiitags 3 Uhr: M^- Bei bede'uteud ermäßigten Preifen! -M< Die schlimmen Buben in der Schule. P?ss> mit Gesmia. in einem ?llt von Ioh. Nestrol, j Hierauf: ! T>ie Rekrutiernng in Krähwinkel. Blnl<-5l»' Nlit Kcsang in einem Alt von banger. Vallett aus der Opcretle: „'Die Landstreicher". »»bend» halb 8 Uhr: Die Nähe rin. ^ Posse mit Grsang in vier Akt>n von L. Held. — Musik von Millück.r. (K^oßo Auswahl vo:i Schablonen sttr Iimmcrmaler, neursU' Multrr, billigste Preise, bei Vrilder Vberl, Laibach, Franzislauergasse. Nach ans- wävts mit Nachnahme. ^35) 11— 11. Flaschenbier ¦* a ,s a™ Brauhause Pen* Eine Kiste mit 26 Halbliterflaschen ft*^,« Bestelluugen und Einzelverkauf: ^' *( Prešerengasse 7 im Vorh^J^ Michael Vblak, pens. Südbahulondukteur «nd Amlsdiencr bcim l. l. Rcvierbergamtc, 8'^. «gss Freunden und Bekannten die traurige Nachncht dem Ableben seiner innigstgeliebten Gattin Agnes Olilak welche hfute, den 28. d. M.. uul K Uhr früh, verH mit den hril. Sterbefalramenteu. im 81. Lebens)^ verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet morgen, I.März, um halb 5 Uhr nachmittags vom T"" bause Nolmengasse Nr. 7 aus auf den Fnedyo, « St. Christoph statt. Laibach am 28. Februar 1902, ^^ ^o = Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. = Jr ^¦¦¦¦¦¦¦HnHHHBBP^SB^^sBäiidchen bildet ein abgeschlossenes Ganzes ¦ if i R^^7j7§T3wR2juHffiQ^uQ