VrSurmerations-Preise: r £ o b cb: Ganzjährig . . 8 fl. 40 tr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich „ 70 „ Mit der Post: ^«wzjährig...............12 fl- Halbjährig................ 6 „ : vierteljährig............. 3 „ Kür Zustellung ins Haus j Hdtrij. 25 fr-, monatl. 9 kr. Einzelne Nummern 6 tr. Laibacher Redaktion Bahnhosgasse Nr. Taablalt. Expedition- & Jnseraten-Burcau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) Jnsertionspreise: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 tr., bei wiederholter Einschaltung ä 3 tr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 tr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung ent$ttrc«t-chender Rabats Für compliciertenj " de re Bergmuii Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Freitag, Ä April 1875. — Morgen:'Philipp n. Jakob. 8. Jahrgang. Die Landtage einst und jetzt. D-r corurtheilslose Politiker wird nicht umhin ktznnen mit Befriedigung auf die Tätigkeit der cis-lei.banisctien Landtage hinzublicken, die |o wohlthuend CÄVern beliebten Gebarung absticht Waren hi" verschiedenen Landstuben der Königreiche und S«bib« vor der Einführung der btrecten Wahlen viel-Cia nur der Tummelplatz nationalen Haders und widerwärtigen Parteigezänkes, >° sehen wir heute ^r Landbottn in loben«werthester Weise fast aus-^ließlich auf reellem Boden arbeitend und eifrig Cüb den Bedürfnissen ihrer verschiedenen Kron-Cd“rmit Rath und That gerecht zu werde». eben dadurch, daß die Endlage das politische Terrain und den nationalen Tourmerplatz Der* Ui ! sie nickt nur nicht an Bedeutung ver-vSfS-VV&n»!. im r-ich,..n M-i- 9, indem iic Abg-°,dn°l-„ in btn «Mb. (»qen c fri bemüht sind für die geregelte Organ.-t ” '1 für die II itetiqcu Entwicklung Ä 'JÄ, für W. L-dmm, 6,8 - ln die inst JW W== man 5tintn"sm[tnninj an btt Spitz- 6M ®*,0(18 Sampfrohrs bildet. Gibt man genau W, so wird Xii zuweilen zwifch en dem Rohre und der Wol^ ?*en vollständig kla ren hellen Raum sehen. Durch ifcstn Raum muß ober der Stoff, der die ^dolke ausmacht, passieren. Derselbe ist also einen Moment durchsichtig, ja unsichtbar und erscheint im nächsten Momente schon als dichte undurchsichtige Wolke. Der Dampf in seiner Hitze scheint unsichtbar, aber jedes Theilchen wird, wenn es etwas erkaltet, zu einem äußerst kleinen Wafsertheilchen, und die flüssigen Theilchen bilden eine Art Wasserstaub, welcher in der Luft schwimmt und Wolke genannt wird. Und er wird nicht so genannt, er ist auch in Wahrheit eine Wolke, lieber einer Gebirgskette sieht mau oft einen Wolkenstreifen feststehen, wie eine Flagge. Ja, man ficht solche über den Spitzen einzelner Berggipfel, während der Raum zwischen der Bergspitze und der Wolke vollkommen hell und klar ist. Diese Thatsache ist so bekannt, daß sie verschiedene populäre Ausdrücke hervorgerufen l;at. Man fagt: „Die Alpe hat ihre Nachtmütze aufgesetzt." Man sieht solche Wolkenstreifen bisweilen nicht nur stunden-, sondern tagelang feststehen, scheinbar unverändert und unbewegt. Aber ihre Festigkeit ist nur eine scheinbare. Wenn diese Wolkenstreifen über einer Alpe von sehr bedeutender Länge sind, und dabei oft ein starker Wind geht, erscheint ihre Beständigkeit noch seltsamer. Aber in Wahrheit wechseln sie ihre Substanz fortwährend. Unsichtbare Dämpfe steigen vom Gebirge zu ihnen auf und trerden, wenn sie in den Bereich der Wolke kommen, erfüllet und in Nebel verdichtet. Der Wolkenstreif löst sich in der That fortwährend auf, wird aber auch durch seinen Contact mit den Gebirgöspitzen wieder fortwährend ergänzt. Infolge dieses Ausgleiches zwischen Verbrauch und Ersatz erscheint die Wolke veränderungslos wie das Gebirge, über dem sie hängt. Und wenn die rothe Abendsonne auf diese Wolkenstreifen scheint, gleichen sie den Flammen ungeheuerer Fackeln, die von einem Winde nach einer Richtung getrieben werden. Die Luft kann bei einer gewissen Temperatur nur eine gewisse Quanität ui! sichtbaren Wasser« dampses in sich aufnehmen. Das ist: die Ouantiät der Feuchtigkeit, welche die Luft aufnehmen kann, bis sie gesättigt ist, ist für jeden Temperaturgra!» eine bestimmte und andere. Je trockener die Luft und je heißer sie ist, desto größer ist die Summe der Wolken, die sich in ihr auflosen können. Dem- In wie weit die Wünsche der fortschrittlichen Czechen-,partei erfüllbar: daS zu prüfen wird nunmehr Sache des Landesausschusses sein, dem die Petitionen der Jungczechen zugewiesen wurden. Und dieses einzige Ereignis gibt uns _ zu der Hoffnung volle Berechtigung, daß die Zeit nicht mehr gar allzu fern sei, wo sich alle Stamme des Reiches als Brüder, als Oesterreicher aus dem Boden der Verfassung in Frieden wiedergefunden haben werden. Politische Rundschau. Laibach, 30. April. Inland. Eine Ausnahme unter den Österreich!, scheu Bischöfen im Verhalten den Schulgesetzen gegenüber scheint Dr. B i n d er in St. Pölten machen zu wollen. Derselbe hat eine Currende an den Kleras seiner Diöcese gerichtet, in welcher er sich inbetreff der Regelung der Verhältnisse des Religionsunterrichtes gänzlich auf dem Boden der konfessionellen Gesetze stellt. Wie die „D. Z." meldet, enthält die genannte Currende detaillierte Weisungen über das Verhalten der Katecheten bei stattfindenden Schulinspectionen, Vorschriften über Vornahme und Überwachung der religiösen Hebungen der katholischen Schuljugend, desgleichen Weisungen inbetreff der Prüfung aus der katholischen Religionslehre bei öffentlichen Schulprüfungen. Was jedoch das wichtigste ist: diese Weisungen setzen alle bisher bestandenen, mit den staatlichen Gesetzen kollidierende» bischöflichen Verordnungen außer Kraft. Bischof Binder fußt auf die zu Recht bestehenden staatlichen Gesetze und ertheilt seine Weisungen — unter Wahrung der Würde und des Ansehens der Kirche — im Sinne dieser Gesetze. Ein officiöser wiener Correspondent der „Köln. Ztg." prophezeit dem Bischof Rudi gier, daß er anläßlich der jüngsten Action feines bischöflichen Ehegerichtes Gelegenheit finden dürfte, „im wunderschönen Monat Mai 1875 in nähere Bekanntschaft mit den österreichischen Maigesetzen zu kommen." Der Correspondent glaubt zu wissen, daß der Statthalter von Oberösterreich, Herr v. Wiedenfeld, der zu den liberalsten Verwaltungschefs gehöre, bereits das Erforderliche eingeleitet habe, um den That-bestand zu erheben, was doch füglich nicht blos geschehen könne, um es Schwarz auf Weiß zu haben, daß Bischof Rudigier dem Gesetze ein Schnippchen schlägt. Auch die Avresse katholischer Geistlicher aus der leitineritzer Diöcese an die deutschen Bischöfe soll bereits Gegenstand einer Untersuchung sein, die zunächst erheben soll, ob es sich da um ein Privatschreiben oder um eine öffentliche, von dem Diöcesan-klerus ausgehende Kundgebung handelt. Der Correspondent schließt: Sollten die Bischöfe nach dem wenig rühmlichen Beispiele des jüngsten Rauscher'schen Hirtenschreibens Miene machen, sich zu Agitationen, deren Spitze gegen befreundete Nachbarregierungen gerichtet ist, hergeben, so dürften sie es nur sich zuzuschreiben haben, wenn man sich in Wien ein „Landgraf werde hart" zuriefe und die Herren recht handgreiflich an ihre Staatsbürgerpflichten mahnte. Die Angelegenheit des Fürstbischofs von B r e s l a u ist in letzter Zeit Gegenstand eines Meinungsaustausches zwischen der österreichischen und der deutschen Regierung gewesen; die österreichische Regierung wünscht jeden Conflici mit Deutschland vermieden zu sehen, und hat daher die Verhandlungen, welche bereits im vergangenen Jahre mit dem Vatican behusS Regulierung der Diöcesangrenzen mit Preußen gepflogen wurden, wieder ausgenommen. Der Vatican soll jetzt, da er die Freundschaft Oesterreichs nicht verlieren will, mehr geneigt sein, auf die bezüglichen Wünsche der österreichischen Regierung einzugehen. Das ungarische Abgeordnetenhaus hat die Berathung über den Handelsgesetz-Entwurf beendigt. DaS umfangreiche Elaborat war mit fabelhafter Schnelligkeit in drei Sitzungen erledigt und mit nur einigen unwesentlichen Veränderungen angenommen worden. L>amstag soll das Budgetgesetz auf die Tagesordnung gelangen; man erwartet, daß es dann wieder lebendiger im Hause werden wird. DaS Amtsblatt veröffentlicht eine lange Lifte von Enthebungen und Ernennungen, die im Status der O b e r g e f p ä n e stattgefunden haben; an Reklamationen wird es sicherlich nicht fehlen, man wird aber auch wol bald erfahren, inwieweit dieselben begründet sind; Thatsache ist, daß Minister TiSza die einstige Linke bei den Ernennungen nicht stiesväterlich bedacht hat. Ausland. Im preußischen Abgeordnetenhause hat W i n d t h o r st eine Interpellation wegen der Behandlung politischer Gefangener eingebracht. Den Anlaß hiezu sollen zahlreiche Klagen gegeben haben, wonach die in Plötzensee verhafteten politischen Gefangene» wie gemeine Verbrecher behandelt würden. Bekanntlich sitzen in Plötzensee Majunke und Most ihre Strafhaft ab. Da der Minister des Innern vor einigen Wochen im Haufe die Mittheilung gemacht har, daß er inbezug auf die bessere Behandlung der politischen Gefangenen eine Instruction erlassen habe, so wird er wol nicht umhin können, bei der Beantwortung der Windthorst'schen Interpellation sich über den Inhalt besagter Instruction zu äußern. Es handelt sich wesentlich darum, den in Rede stehenden Häftlingen die Selbstbeköstigung und die freie Wahl ihrer Beschäftigung zu gestatten. Die schwarze „Perle" hat auch noch eine andere Interpellation in petto; sie will sich darüber Aufschluß verschaffen, was es mit der neuerlich von der Polizei beliebten Spürerei nach den Geschäftsbüchern von Zeitungsredactiouen auf sich habe. In letzterem Punkte wird Windthorst von der Fortschrittspartei unterstützt werden. gemäß wird der unsichtbare Wasserdamf in der Luft sichtbar, wenn eine niedrigere Temperatur ober ein Zunehmen der Feuchtigkeit eintritt und die Luft über den Zustand der Sättigung hinauskommt. WaS wir daher eine Wolke nennen, ist Wasser-dampf, welchen die Luft, wenn sie gesättigt ist, nicht mehr absorbieren kann und welcher von dem bereits absorbierten Dampfe sich dadurch unterscheidet, daß er in einen Zustand geräth, in welchem er Wasserstaub wird und aus unendlich kleinen Bläschen besteht. Wenn wir eine kleine Wolke, welche niedrig in der Luft hängt, beobachten, können wir oft das nächste Wetter errathen. Wird die Wolke kleiner, schmilzt sie weg und löst sich in Luft auf, fo dürfen wir einen trockenen Tag oder wenigstens einige trockene Stunden erwarten. Wird sie schwerer und nimmt sie größere Proportionen an, so haben wir alle Ursache, den Regenschirm unter den Arm zu nehmen, mit der Wahrscheinlichkeit, ihn bald über da- Haupt halten zu müssen. Diese Wandlung des Wassers von dem gas- förmigen in den molecularen Zustand kann in verschiedener Lufthöhe erfolgen. Geschieht sie aus ebenem Boden, so nennen wir das Nebel; aber es ist kein wesentlicher Unterschied zwischen einer Wolke und einem Nebel. Fährt man mit einem Ballon durch die Wolken, so macht sich kein Wiederstaud fühlbar; die Luft ist einfach mehr oder weniger undurchsichtig, kalt und feucht, gerade so wie auf ebenem Boden in einem Nebel. Dasselbe ist der Fall, wenn man auf Gebirgen mit Wolken zusammen-trifft. Aber obgleich kein wesentlicher Unterschied zwischen Wolken und Nebel ist, besteht doch ein Unterschied, z. B. der Form nach. Ein Nebel ist das Product eines Ortes oder einer Localität, in der Wasserdämpse aus dem unsichtbaren Zustand in den sichtbaren übergehen; die Wolke ist ein Gegenstand, der eine gewisse Individualität besitzt, eine nicht mit anderen verbundene Gruppe von Dämpfen in so verschiedener Gestalt, daß die Wolken nach ihrer Form claffificiert werden. (Schluß folgt.) Die zweite Lesung des Kirchenvermög::^' ge setz es zieht sich sehr in die Länge; fit rom&t auch am 27. d. noch nicht beendigt. Das ßentrum macht auffälligerweife nur zahme Opposition, trc|' dem die Verschärfungsanträge der Commission duch wegs angenommen werden. Auch Wehrenpscnmzi Amendement, wonach Besoldungen renitenter iStin-licher aus dem Kirchenvermögen sistiert werden könnt«, fand die Zustimmung des Hauses. Mittlerweile HL der .Reichsanzeiger" das S p e r r g e s e tz publicitti; dasselbe ist unter dem 22. April von dem Saiiit in Wiesbaden sanctioniert worden. So zuversichtlich sich immer noch die Pariv-organe der Moderados in Madrid äuBeti so sieht man dort nach der „Jndependance beiz!' doch in den politischen und diplomatischen Äraid eine Krisis herankommen, welche unfehlbar dir Ministerium eine neue Richtung geben wird, ©iintt Täuschung auf dem Gebiete der Versöhnung gemaF würde Carovas del Castillo sich gezwungen srha. seine Verbündeten in der constitutionellen Partei in den Reihen derer zu nehmen, welche der Rry» rung Serrano's gedient haben. Die Allianz if" den Moderados hat alle Verlegenheiten der gegff wattigen Lage geschaffen, und man bemerkt bereit die stille Feindschaft, welche aus dem Dualismö im Kabinet entspringt. Inzwischen sind große $ci‘ bereitungen getroffen worden, um den päpsMs Nuntius, Simeoni, mit festlichen Ehren zu empi> gen, und die Moderados hoffen, in ihm einen neue Bundesgenossen in der Noth zu erhalten. Was die orientalische Frage ange so setzt ein Theil der russischen Presse gerade jt mit einem gewissen Feuereifer auseinander, daß ts Sturz des türkischen Reiches die leichteste Sache der Welt sei, vorausgesetzt, daß man die Sctbfl und Montenegriner — Rußlands Schoßkinder ruhig gewähren lasse. Die englischen Blätter plicieren, daß nichts unwahrscheinlicher sei, als ch solcher Erfolg, sintemal jene Völkerschaften j>c beim Beginn des Geschäftes sich selber ia die pftc1 gerathen würden und also der Türke dem SchauM als befriedigter Zuschauer würde beiwohnen Zur Tagesgeschichte. — Don Alfonso und die Grazer. Demonstrationen gegen Don Alfonso fanden am 28. I# ihren Fortgang. Da Alfonso trotz allem Abmahnen \t& Kirchgang nicht unterließ, empfing ihn die StudentenÄ an der Pforte der Domlirche mit Pfeifen, Zischen und W dertstimmigcm Pereat. Don Alfonso entging nur durS^ Einschreiten der Sicherheitswachen noch ärgerem, ols er nicht entblödete den erregten jungen Leuten höhn ist danken. Der Rector magniiieus und Professor von ßtttar Hansen suchten die GemUther zu beschwichtigen, und t? ? lang ihnen insofern, daß die Studenten versprachen, fti r der weiteren Demonstration zn enthalten. Doch es i*® noch ärger kommen. In den Abendstunden des 28. t pilgerte eitle nach Tausenden zählende Volksmenge den unteren Schichten angehörend, gegen die Billa des? fanten. Diese war mit Wacken umstellt. Als biejS^ Miene machte mit Gewalt einzudringen, mußten die S|j teilte von der Waffe, dem Bajonette Gebrauch machen. “ steigerte die Wuth. Ei» entsetzliches Gebrüll und Eejodk^ tönte. Infanterie und Lavallerie mit dem blanken §=• in der Faust rücken heran, um den Platz zu säubern. S* rennt alles dem Stadtparke zu. In der Dunkelheit M einige Reiter, Steinwiirfe fallen gegen sie, einige Flüchte werden niedergemacht. Der Stadtpark wird in wahrhaf> sckeulicher Weise zertreten und verwüstet. Erst 3*3” Uhr nachts war die Ruhe hergestellt. Die Zahl der $• tungen ist eine bedeutende. An diesem Auslaufe hetdwF sich kein Student. — Zu dum m. Bei der letzten Schwurgerichts in Posen hat sich ein interessanter Fall ereignet 8» Gefchwornen einberusener Kaufmann aus ecfcnrom -ein „Entbindungsgesuch" eingereicbt u d dasselbe dam tiviert, daß er wirklich zu dumm fei, um den folgen zu können. Sowol der Gerichtshof al-- der - ^ anwalt erachten diese Selbsterkenntnis fo hoch, *** originellen Gesuch e in der That stattgaben. — Sie ider Staube. In Rom cclportierte man vor längerer Zeit ein recht gelungenes Wort des Cardinals Alntonelli nach Ernennung des Monsignore Jacobini zum Druntius in Wien, die bekanntlich gegen den Willen Anto-Nxllis vollzogen wurde. Jacobini stellte sich vor feiner Abteile nach der österreichischen Hauptstadt dem Unterstaats, fecretär vor, um für die Ernennung zu danken und leitete }>ie Unterhaltung mit folgenden bescheidenen Worten ein: ..Ich hätte nicht gedacht, daß ich fähig wäre, einen so wichtige Platz anszufiillen." „Ich auch nicht." meinte Auto-it*Ui furz. ' " tzocal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Fünfte Landtagsfitzung.) Schluß. Ab-ae0I6. Desch >nann conftatierte mit Senugthuung, daß ^Uec zum erflenmale die Nützlichkeit und Nothwendigkeit deutschen Theaters auch auf gegnerischer Seite, meint, ateich nur aus Opportunitätsgründeii, wie Dr. Zaruik her. Vhob, anerkannt wurde. Bei Festsetzung des Landeshaus-^Ites seien aber gerade Opportunitätsgrunde die leitenden, ^esWb er nicht umhin könne, der ändern Seite des Hauses feitten aufrichtigen Dank auszusprechen. Freilich habe es Kritik auch nicht unterlassen, seinen anerkennenden Worten 6ittere Pille hinzuzusügen, indem er der Linken des d»mes principielle Feindschaft gegenüber dem slovenischen ^ater zum Vorwürfe machte. Principielle Gegner des 1% Täters gebe es in diesem Hause keine. Alle sehen in Wj. t(0U Bühne ein im Lande Kraiu woblberechtigtes Bil-Xaeelemeut, niemand in diesem Hause habe noch die volle Züchtigung einer solchen bestritten, nie sei gesagt worden «ov Mule habe keine Berechtigung. (Ruse, Äromer!) möge ihm das Gcgentheil aus dem stenographischen ^tokolle der Landtagsvethaudlungen uachwe.seu. W°l seten Productionen der jungen slov- Muse mitunter enter ^itik unterzogen worden, und die öfsentl.che Knt.k müffe jede listige Schöpfung sich gefallen lassen; an der ftn.it nur die modernen Literaturen erstarkt. Wenn mau aber <9„^te Kritik übe, schleudere mau sogleich den Bonourf Vce n ^r seid principielle Gegner unseres nationalen < £ngS Und doch ist die Kritik .ettes C°rr°ctiv das - Schöpfungen aus geistigen Gebiete erst ermögliche. Gegner der slov. Thalia gebe es unter se.ner Parte, > aber unbefangene Benrtheiler der.elbe.r Wenn man f^er dem von Zaruik gestellten Antrage zust.mme und d.e ^ Theatersondslogen nur unter der Bedingung verpachte, S sie fü die slov. Theatervorstellungen zur Bersugung - 8 ^ 1 die Erhöhung der «Subvention illn- peReüt werden, so man habe sn gleich wieder den düstern Hintergrund Ä'finanziellen Jmumers vor sich, denn für jene Logen ;u dm gestellten Bedingungen eben keine Ab ^hmer stnden Der Theaterfonds habe seine bestimmte Wid-C «ei gebildet aus dem Ertragnisse der Theater-KmmJL des Redoutengebäudes, worin der Landtag \ u ('„• der Landtag habe auch die Verpflichtung, Vielter zu erhalten. Bleiweis habe gefragt: „Seit Syn ist das deutsche Theater privilegiert?' Und habe ge " 1 - ■ eö gab darin französische, Er aber frage: „Wer hat Ntwortet: „Das war cs ja nie, ^gehoben?« Die Linke des Hanses habe stets nur von XrTheaterunternehmunggesprochen; .hm (dem Ä namentlich sei es ganz gleichg.lt.g, wie man das M nenne, wenn der flo»,dramat„che Bereut etwa d.e Xpflichtungen einer Theaterunternehmung auf f.ch neh X sür Operndarstellungen, für ein gediegenes «chau. Pnfitnipl u I w. sorgen wolle, so werde er der erste S'l xJ;, i« »al.il.«. >■»'" t* Öi.1 6n«|.n. °.b »I« «... »i-'i«' »"» 65 mit der Dotierung von Unterstützungen sehr sie habe das einem«! 1050 fl., ein an Stjimi gar nur die Theaterfondslogen Überlassen, erst feit ^ Ln sei der Zuschuß von 600 auf 900 fl er ht wor-X Dem gegenüber muß Redner daraus aufmerksam ma-rM jene 900 fl. keine Subvention sind, sondern X L Entschädigung für die slovenischen Borstellungen. jeweilige Theaterunternehmer erle.de einen bedeu. Vj Eingang, wenn ihm die besten Abende, w.e Sonn. S* Feiertage nicht zur Verfügung stehen. Man Hab- wol Z*%fimittagstiorfteaungen an solchen Tagen %in alle Vorschläge scheiterten an den Erklärungen vorgeschlagen, des slov.-dram. Vereins. Die grnze Kalamität habe nach Bleiweis ihren Grund in den Überspannten Anforderungen der 54 Logenbesitzer. Früher habe man sich zufriedengestellt mit Possen, Lustspielen u. s. w. Den. widerspreche jedoch die Thatsache, daß das laibacher Theater gerade seine glänzendste Saison in den dreißiger Jahren hatte, roo man den Werth guter Operndarstellungen gar wol zu schätzen und berühmte Kräfte nach Laibach zu ziehen wußte. Redner empfiehlt mit Rücksicht auf diese Grunde auss wärmste die bedingungslose Annahme der Anträge des Finanzausschusses, zumal für die Möglichkeit des Fortbestandes einer stabilen $heaterunter> ne H.» un g schwerlich mehr die bisherigen Opfer würden gebracht werden. Das Theater-Comite habe tu dieser Beziehung gar bittere Erfahrungen gemacht und in der abgelaufenen Saison unbedeckte 300 Gulden aus seiner Tasche bezahlt. Bei der namentlichen Abstimmung wurde die Position: Erfordernis für den Unternehmer des deutschen Theaters 1200 fl. mit dem Zusatzantrage Zarniks mit 18 gegen 14 Stimmen zum Beschlüsse erhoben, als Subvention für das floß. Theater 2400 fl. einstimmig genehmigt. Hierauf gelangte das Präliminare des Zwaugarbeits-hausfondes pro 1876 zur Verhandlung. Dasselbe wird mit einer Resolution Zarnik's betreffs Erhöhung der Bezüge des Verwalters und des Adjuncten genehmigt. Das Erfordernis beziffert sich im ganzen auf 45,358 fl. 58^ kr., die Einkünfte auf 29,419 fl. 10 tr., daher der aus dem Landes» sonde zu bedeckende Abgang auf 15,939 fl. 48% kr. Der Rechnungsabschluß des Jrrenhausbausondes für 1874, der ein Aktivvermögen von 119,068 fl. 46 kr. ausweist, wird ohne Debatte genehmigt, ebenso der Voranschlag desselben Fondes pro 1876 mit einem Erfordernis von 160 fl. und einer Bedeckung von 5461 fl. 47 »/* kr., demnach mit einem Ueberschuß von 5301 fl. 471/» fr. der fruchtbringend anzu-legcu ist. Die Voranschläge der zwanzig krainischen Süs-ti.ngssonde, von denen nur der Glavar'sche Stiftungssond den bedeutenden Abgang von 848 fl. 50 tr., die übrigen meist Überschüsse ausweisen, werden genehmigt. Der Regierungsleiter Hofrath Ritter v. Widmann erhebt sich zur Beantwortung der zu Beginn der Sitzung von Kratnarii und Genossen gestellten Interpellation wegen Vergütung der Seuchencordonskosten aus dem Staatsschätze. Herr Ritter v. Widmann ccnslatiert, er habe bereits im vorigen Jahre die betreffende Vortage an die Regierung geleitet. In derselben berief man sich aus ein ähnliches Vorgehen in der äiachbar-provinz Steiermark, wo die auflaiisenten Mehrkosten anstand-los von der Regierung ersetzt worden seien. Eine Zuschrift aus dem Ministerium des Innern vom 17. Oktober 1874 weise jedoch nach, daß i.t der Steiermark sämmtliche Mehrkosten des Rinderpestcordons vom Lande bestritten wurden, man möge daher detailliert Nachweisen, welche Zulagen u. s. w. daselbst aus dem Staatsschatze vergütet worven seien. Er habe diese Zuschrift an den krainischen Laudesausschuß geleitet, aber bis zum heutigen Tage noch feilte Antwort erhalten, sei daher auch nicht in der Lage, wegen etwaiger Vergütung irgend welcher Cordonskosten ans dem Staatsschätze eine Aufklärung zu geben. Nur bemerket, wolle er, daß zwei Mitglieder des Laudesausschuffes die Petition mit unterschrieben haben, denen also der Stand der Sache wol bekannt gewesen fein dürfte. Was den zweiten Theil der Interpellation betreffe, die Auflassung des Senchencordons, so könne er unmöglich darauf eingehen. Die Rinderpest fei im «gramer Comitat noch immer herrschend. Nur in Tscher-nembl seien Erleichterungen gestattet, neulich die Abhaltung von Viehmärkten bewilligt worden, selbstverständlich mit Ausschluß des kroatischen Viehes. Nachdem sodann Dr. Razlag seinen Antrag wegen Zufriftuug der Grundsteuerzahlungen bis nach vollendeter Ernte begründet, wird der Schluß der Sitzung beantragt und die zwei noch übrigen Gegenstände der Tagesordnung auf die nächste Sitzung, die morgen Samstag bei. 1. Mai stattfindet, verschoben. — (Bei der heutigen Verlosung kraini-fcherGrnndentlastungs-Obligationen wurden folgende Nummern gezogen: L 50 fl.: 74 145 168 306; ti 100 fl: 128 204 346 494 710 815 816 936 1119 1140 13^0 1570 1572 1599 1602 1834 1931 2009 2022 2041 2162 2209 2278 2352 2369 2463 2509 2545 2560 2578 2591 2630 2683 2708 2719 2750 2768 2865 2928 3061 3066; 2t 500 fl.: 211 218 310 459 553 588 718 777; & 1000 fl.: 53 55 80 209 220 307 538 650 656 657 690 807 905 968 1311 1333 1557 1565 1575 1626 1734 1744 1748 1758 1781 1'03 1835 1893 1918 2037 2042 2095 2163 2329 2339 2347 2373 2496 2511 2526 2586 2587 2630 2699 2720 2830; ä5000fl.: 63 71 180 398 432 615 647 648. Litt. A.: Nr. 31 per 1000 fl.; Nr. 678 per 70 fl.; Nr. 1217 per 400 fl.; Nr. 1355 per 460 fl.; Nr. 1383 per 1950 fl.; Nr. 1560 per 4000 fl.; Nr. 1565 per 2369 fl.; Nr. 1737 per 1000 fl. Hiezu von der Coupons-Obligation Nr. 59 per 5000 fl. der Teilbetrag von 4460 fl.; zusammen 110,000 fl. Vorstehende Obligationen werden mit den verlosten Kapitalsbeträgen nach Ablauf von 6 Monaten, vom Verlosungstage an gerechnet, bei der Grundentlastnngs-Fondskaffe in Laibach unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschriften bar ausbezahlt. — (Ernennung.) Der Domcapitnlar Friedrich Edler v. P r e m e r fl e. n wurde zum Mitglied- de« frainer f. f. Lai.desschulrathes ernannt. — (Todesfall.) Herr Joses R. v. R n t f o w s k i, k. k. Bezi.kscommissär und Besitzer des goldenen Ver-dieustkreuzeS mit der Krone, ist am 28. b. nach längerem Leiden im 42. Lebensjahre in Plattiita gestorben. — (Borkenkäfer.) Wie man der „L. Ztg." aus Weißenseis (Oberfra.n) meldet, hat sich der Borkenkäfer in den dortigen Gemeindewaldungen nicht nur gezeigt, sondern ist bereits in bedeutender Menge sowol in Lagerhölzern, wie tu stehenden Bäumen zu finde». Schnelles Einschreiten ist dringend nothwendig. Der k. k. Oberförster Mitif in Rabmannsborf ist bereits in Kenntnis von dieser unangenehmen Thatsache. Bei der in der Gegend von Weißett-sels üblichen Walbw.rthschast, rnornach gefällte Hölzer oft durch Jahre nicht aus dem Walde geschafft werden, sondern dort in Massen liegen bleiben und verfaulen, ist das Erscheinen des Borkenkäfers kein überraschendes Ereignis, Infolge großen Schneefalles sind bei taufenden von Bäumen Wipfelbriiche vorgekommcn. Die balbigfle Entfernung dieser Brüche und beschädigten Baumstämme aus dem Walde ist aus Rücksicht für beit Watbbeflanb bringend geboten. — (Agtozufchlag.) Vom 1. Mai 1875 ab wird der Agioznfchlag zu den hievon betroffenen Gebühren jener Bahnanstalten, welche zur Einhebung eines Agiozuscklages berechtigt sind und von diesem Rechte Gebrauch machen, mit 5 Perzent berechnet. Die zugunsten des Publicnms bestehenden Ausnahmen von der Einhebung eines Agivzuschlages bleiben unverändert. Witterung. Laibach, 30. April. Morgens bewölkt, vormittags Aufheiterung, mäßiger Westwind. Wärme: morgens 6 Uhr + 8 0", nachmittags 2 Uhr -j- 20 2° C. (1874, r 7 7°; 1873 + 13 2° C.) B ar o . meter im Fallen 73529 Mm. Das gestrige Tagesmittel der Wärme 12"9° um 19° über dem Normale. Verstorbene. Den 2 9. April. Matthäus Zor, Arbeiter, 42 I., Civilspital, Blutzersetzung. — Luigt Vratollo, Arbeiter, 48 I., Eivilspital, Lungenentzündung. Telegramme. Ragnsa, 29. April. Zum kaiserlichen Diner waren 50 Gäste eingeladen, darunter anwesend die russischen und albanesischen Bischöfe. Der russische Capitän-Lieutenant Boyle, welcher den ihm eben verliehenen eisernen Kronenorden zweiter Klasse trug, saß zur Rechten des Kaisers, welcher das russische Großkreuz trug und den Toast ausbrachte: „Aus die Gesundheit Meines sehr theuenn Bruders und Freundes, Sr. Majestät des Kaisers von Rußland, dessen Geburtstag wir heute feiern!" Die vor der Residenz spielende Militärmusik intonierte die russische Volkshymne. Der Kaiser und alle Anwesenden standen aus, bis die Hymne abgespielt war. Die gestrige Hoftafel war zu Ehren Derwisch Pascha's mit Gefolgt. Die anwesenden türkischen und russischen Würdenträger und Offiziere wurden vom Kaiser mit höheren Orden ausgezeichnet. Die Bevölkerung ist voller Jubel. Telegraphischer (Kursbericht am 30. April. Papier-Rente 70 45 — Silber-Rente 74 70 —1860« Staats-Anlehen 11165 — Bankactien 960. — (Kredit 235 — — London 11115 — Silber 103 20. — K. k. Müuz-vueaten 5 26. — 20-Francs Stücke 8'88. — 100 Reichsmark 54 35 Vingescndet. E ntgegnung ans da« angeblich von mehreren Mitgliedern der Marienbruderschaft ausgehende Eingesendet in Nr 93 des „TagblalteS." Tie im „Tagblatt" Nr. 65, 69 und 85 erschienenen, das Gebaren der Vereinsdirection kritisierenden Artikel beruhen auf Thalsachen, die durch das die Sieinwaschung der Direction versuchende Eingesendet nicht abgeschwacht werden können. Die p. t. Einsender haben durch ihr Eingesendet nur bestätiget, daß das Gebaren der Direction nickt ganz richtig sei und daß man uns bei der Generalversammlung mund-IM zu machen versuchte. Man ließ bei der am 28. Februar d. I. stattgesundenen Generalversammlung die Äufllärungen wünschenden Ver-einsmitglieder durch pöbelhaftes Lärmen nicht zu Worte kommen, so daß man annehmen muß, daß dieser Vorgang nicht nur von der lobhudelnden Clique, sondern auch von der Direction gewünscht wurde. Entschieden waren jene im Rechte, die von der Direction Aufklärungen verlangten; entschieden aber jene im Unrechte, die rie Berantwortnng zu verhindern wußten. Die Wahl von vier Directoreu ging nicht rechtmäßig vor sich und die Berufung auf den früher geübten Schlendrian entschuldiget durchaus nicht das beliebte Vorgehen und das ungesetzliche der Handlungsweise. Die Wahl ist eine statutenwidrige und eine durch t u m u l t u a r i s ch e Vorgänge aufgedrungene, die von uns niemals anerkannt werden wirv. Die Kapitalsanlagen dürfen sich nicht aus Protection, sondern auf hypothekarische Sicherheit gründen, da dieser Verein kein auf Speculcttion fußendes Creditinstitut ist. Die Absammlungen am Lichtmeßlage sind kein in den Statuten gebotenes Mittel zur Vermehrung des Ansehens des Vereines oder feiner Fonde, sondern ein Mittel, die Bruderschaft zu einer Fechtbrnderschast berabznwürdigen; daß sich aber das Vereinsvermögen seit dem Jahre 1857, demnach seit 18 Jahren, fast verdoppelt haben soll, kann keinen Beweis einer umsichtigen Leitung abgeben, denn jedermann weiß es, ohne daß er ein eminenler Mathematiker sein muß, daß ein Kapital in einem solchen Zeiträume sich mehr als verdoppeln müsse — und da noch die Einschreibgebühren, die Jahresbeiträge der Direction zu Gebote standen, so muß man billig staunen, daß das Kapital nicht viel ansehnlicher sich zu vermehren vermochte. Man kann demnach diese so umsichtige Leitung keinen Erfolg, sondern einen Miserfolg rücksichtlich der Vermögensgebarung nennen. Von einer patriotischen Thätigkeit vermögen wir nichts zu entdecken, und wenn dies auch der Fall wäre, so ist dies Sache eines jeden österreichischen Staatsbürgers — die aber auf Kosten des Vereinsvermögens nicht grübt werden darf. Wenn die Einsender aber unter dem Aushängeschild „patriotischeThätigkeit" die jährlich von der Direction ein- gebe msten Remunerationen, die die Zinsen von einem Kapitale von rund 5000 fl. verschlangen, verstehen, so klingt dies wirklich sonderbar. Die einzige patriotische Thätigkeit, die die Direction zu entwickeln beliebte, bestand darin, daß sie zum Sct'aden des Vereinsvermögens bedeutende Summen bei Vereinen placierte und wie aus de» Jahresabschlüssen zu entn.'hmen ist, fast gar keine Interessen in Verrechnung zu stelle.! für gut befand. Der Bruderschaftsverein wurde nur zu dem Zwecke gegründet, daß er die verstorbenen Mitglieder anstäii ig bestatte und Unterstützungen an hilfsbedürftige Verein Mitglieder verabfolge, nicht aber, daß das Vereinsvermögen eine billige Quelle und eine Stütze eines Vereines abgebe, du hochprozentigen Nutzen aus den zugewendeten Einlagen zu ziehen vermag Die Leichenkosten kommen aus circa 25 fl. und haben sich sonach nicht verdoppelt. Die Verrechnungsart in den Jahresschlüssen ist dunkel gehalten und entbehrt der erforderlichen Uebersicht, namentlich bei den Zinsenverrechnungen. Die mehreren Mitglieder, von welchen das Eingesendet herrühren soll, hätten bei weitem klüger gehandelt, wenn selbe vorerst die verschiedenen Jahresschlüsse etwas geprüft hätten, da würden selbe wahrgenommen haben, daß die Vermögensverwaltung nicht eilte richtige, sondern eine mangelhafte sei und daß wir zu der Forderung einer Aufklärung vollkommen berechtiget waren nnd sind. Man nehme nur den Jahresabschluß pro 1874 zur Hand. Ist solcher vielleicht für das Vereinsvermögen günstig? Hat sich das Vermögen vermehrt oder vermindert? Warum entstand nicht ein größeres Deficit? Wir verfolgen mannhaft die Förderung der Vereinszwecke, die rationelle Vermehrung des Vereinsvermögens und wollen nicht, daß die Vereinssonde zu ändern Zwecken verwendet werden, als es die Statuten ergeben. Wir wollen nicht, daß unsere Foude ändern bereuten dienstbar gemacht werden sollen. Offen und ehrlich gehen wir vor und so hoffen wir auch, daß wir unser Ziel — der Miswirthschaft ein Ende zu bereiten - erreichen werden, und müssen noch den p. t. Einsendern Dank sagen, daß sie in diese leidige Directorialwirthschaft etwas mehr Licht gebracht haben. Laibach, am 29. April 1875. (304) HeuteMorgen die letzten zwei Tage meines Dase und Anlon StepmiW, Hausbesitzer und Bürger, Mitglied dieser Bruderschaft. Bei J. Kariai^er frisch angelangt: |)ritiKlfni-lU«rrrv von 1. Iteisinml in Paris pr. Flacon 84 kr. (251) 4 wird nemlich, um nur alle Retourspcien zu ersparen, i>| jedem Preis verkauft, die noch Üb.. gebliebenen Restes! 10 imb 15 kr. die Elle; die Hencuhosenstoffe zu fl. 3&| ein Beinkleid, echter Kammgarn für Anzüge zu 3 si. ^ ci'e, l3* Ellen breit, bekommt man nur itoch bis Frei' und Samstag bet meinem Amiverkaufe. Achtungsvoll (305) 2-2 Pli. Grünspan, KB. Bestellungen vom Lande werden nicht mehr genommen. Wer kaufen will, muß selber kommen. ZallllWellZ SekigtlaieÄVl rühmte pariser Lltou, wenn kein anderes Mittel 1 Flacon ä 50 kr. bei Herrn Apotheker Birst (241) 3-3 Eine sehr glückliche Frau * bin ich geworden einzig und allein durch eine der berühmten Spielinstrucliouen des Professor der Mathematik li. von Orlifi-, Berlin, Wil-heliustrasse 125, denn nur durch das damit gewonnene m WF* Teriw m wurde es mir möglich, gut ttiti jufricDeu mich zu verheirate» und mir einen eigenen lieben xiattvitunö zu gründen. Bark. Pauline S i m k o. IflF" Anfragen — Anfragen "W8 betreffs Erlheilung feiner bewährten Lotto.Jii-strnctionen beantwortet der Prof. der Mathematik R. von Orliqe in Berlin, Wilhelmstraße 125, bereitwilligst (189) •B6T sofort nnd gratis! H In Ig. v. Kleinmayr &. Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach ist in s l o v e n i s ch e r Uebersetzung erschienen nnd zu haben: Praktischer Unterricht im Husbeschtagen mit Abbildungen. (302) Aus dem Englischen des William Miles, Esqu. In slovenischer Uebersetzung mit Geldnnlerflützung des f. k. Ackerbanministeriums beraus-gegeben von der Landescommission für Pferdezucht.' Preis 15 kr., sranco pr. Post li) kr. z Garten-Eröffnung. Ich fühle mich verpflichtet, für den freundlichen und zahlreichen Besuch der Kosler'schen Bierhalle während der abgelaufenen Herbst- und Wintersaison meinen innigsten Dank hiemit ergebenst auszudrücken, und erlaube mir, einem geehrten p. t. Publicum unter einem höflichst anzuzeigen, dass der Kosler’sche Bräiihaiisgarten nächst Leo |»ol«i sr ii li e ».ui 1. Mai 1. J. eröffnet wird Ich erbitte mir für die laufende Frühjahrs- und nächste Sommersaison eben auch einen recht zahlreichen Besuch der Kosler’schen Bräuhausgarten-Localitäten. Meine p. t. geehrten Gäste mögen versichert sein, dass ich für gute Speisen und Getränke, für schnellste und prompteste Bedienung bestens Sorge tragen werde. Hochachtungsvoll (300) IB. Tan.cig'ai. des nächst Prula gelegenen findet wie gewöhnlich Et um ±. 2\x£al statl. (298) 3-3 Um zahlreichen Besuch bittet Cime 3inlloiü8f;i. Ilm 1500 s>. ist zu verkaufen ein Landhaus mit vier Zimmern mit ( flügelthiire», Sparküche und Borhans sammt einem R gebaute mit zwei Zimmern, Küche und .'leller nebst ®U> aus freiem Platze mitten im Orte Radomle, Post Sh1 der Straße nach Stein gelegen. Für ein Mastbaus Krämerei wie auch als Privaiwohnuug vorzüglich gei' Auskunft daselbst bei A. Stokar. 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