^ «. . Dinstag am R. Februar z^z Die „L^il'achcr Zeit,,,,.," ecschcint, init A»l«n,!h>»e i>sr So,,,!- »,,d fftiertaqc länsick „„i, f„ss.l - ^ ^ ^ I ^^ "---------------------^-----"--------------—____________________ frei /o,,,j^»i,, „,,t«r Kr^ww m.d>r,,ck.er Adresse ,.^ ,< b a,'b jf ri ' 7 ^ !"f' >'»s H.,,s ,md hal^^ig 3» 'r' mc ^, 'e,ttrich . , M '''e/'/?" ^' "". Mit t Februar wird cm neues Abonnement auf die „Laibacher Icitllug" für di«,' Zeit vom 3. Februar bis Gilde Juni l. I. eröffnet. Der Preis beträgt für diese Ieit mit Post versandt «i st. «3 kr., im Zeitmlgscomptoir /I si. 33 kr. MmtZicher TheiZ. <^e. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchstem Handschreiben vom 27. Jänner d, I,, den Feld' zengmeister nnd Armee-Corpscommandanten Grafen Franz Gyulai zum Ritter Allerhöchstihres Ordens vom goldenen Vließe zn ernennen geruht. Hente wird ausgegeben und veisendet: das Landes-Regierungsblatt für das Herzogthum Krai», Zweiter Tbeil. III. Stück, V. Jahrgang 1853. Tasselbe enthält uuter Nr. <2, Die Kundmachimg des Präsidiums der k. k. steierisch,illy!Ischen Fmanz-Laudesdii'ectioi! vom 21. Jänner 18!!3, über die Erhöhung der Verkaufspreise des ordinären Rauchtabaks vom 1. Februar 1883 angefangen. Laibach, am 1. Februar 1853. Vom k. k. Redactionsbureau des Landes-Negiemugs-blattes für Krain. K u n d m a ch i! n g. (Ueber die Erhöhung der Verkaufspreise des ordinären Rauchtabaks vom 1. Februar 18.^3 angefaugeu.) Um dem Staatsschätze die aus dem Ertrage des Tabak-Gefalles erwartete» Zuflüsse zu sichern, haben Seine k. k. apostol. Majestät mit allerhöchster Entschließung vom 10, December 18^2 zu befehlen geruht: daß der Verkaufspreis des ordinären Rauchtabaks, in s° weit er im ledigen Zustande zum Verschleiße ge-langt, in angemessener Weise erhöht werde. Dieser allerhöchste,, Anordnung zu Folge wird ""'!' !^/"" ^'" a"^'faugen: I"welch^e7^" 'eschmttenen Ranchstande um Eine'V3 ^'7'''"''edige,'Zu-Oi.. Loth beschränkt;' "en wird. anf 2. der Preis dieser Tabakgattnng ,.„ Großverschleii'e für die Großoerschleißer mit Acht „„z.,,„«,„; Kreuzer» und für die Consumentci, „,it Iteu und zwanzig Kreuzer» bemessen; 3. jener deö ordinären gesponnenen Rauchtabaks i„ Mollen nnd Stämmen mit Zwei uud dreißiq Krenjern pr. Pfund und anf Neun Kreuzer pr. Viertelpfund erhöht. Was i» F°lge bohen Finanzministerial-Erlasses vom ^3. December 1852, Z. 18673 i<'. U., zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Vom Präsidium der k, k. steierisch-'llyrischen Finanz- Landesdircclion. Gra,), de» 21. Jänner 18Ü3. Dr. Friedrich Mori,) Ritter ».Burger, Präsident, Franz Xav. Spur >' Y, k. k. Miuisterialrath u»d Fi„c!i,z°Director. V^ränderuussen i» der k. f. Ilrmee. Major Ludwig Arnholdt, des den allerhöchsten Namen führenden Iäger'NegimeittS, wurde pension,»-? und Hanplmaün Eduard l>, Zerboni zum Major im Regimente einannt. Riehtamtsicher Theil. G e st e r r e i ch. ' Wien, 28. Ig„„er. I„ Betreff der Behandlung jeuer Militärpflichtigen, welche znr Gemeinde, '» der sie sich aufhalten, nicht zuständig sind, ist eine bereits im vorigen Jahre erlassene Verfügung auch für dieses Jahr erueuert worden. Sie lautet wie. folgt: Sobald die Losung vollendet ist, sind in jeder Gemeinde auf die ortsübliche Arc alle der Gemeinde nicht zuständigen Militärpflichtige», vorzüglich aber die 20 bis 25 Iah« Zahlenden (in den Jahren 1832 bis 1829 zurück Gebornen) anzuweisen, sich zuverlässig biunen acht Tagen bei der Vezirköhanptmaün-jchaft oder bei dem Bürgermeister der Hauptstadt mit Voiweisuug ihrer Wanderbücher uud sonstigen Ans-weisen z„ melden. ^ D..' V.zi,k6hm,»,mm>„ oder beziehungsweise der Burgermeister hat nach der e»„«, W«hl ^ Ml- ronte oder a» seme zuständige policische Scell»,,gs-behörde abzusenden, oder wenn dem Militärpflichtigen seine Dienstes- oder ArbeitSverhältnisse die aUsogleiche Rückkehr in seine Heimatsgemeinde unmöglich mache» sollten, das Wanderbuch oder sonstige,, Ausweis abzunehmen, ihm einen Äufeuthalisschein für einen bestimmten Ort auszufertigen, und das abgenommene Wanderbuch oder dessen sonstigen Ausweis mit d,r bloßen Bemerkung: „Abgegeben bei der Vezirkshaupt-manofchaft N. . . . oder beim Bürgermeister, am ------" binuen 24 Stunden an die zuständige politische Stellnngsbehörde zu überschicken. Diese znständige politische Stellungsbehörde deS Militärpflichtigen hat darauf mit umgehender Post oder doch längstens binnen 48 Stunde» das ihr zn-gesendete Wanderbnch oder sonstigen Ausweis, wenn der Militärpflichtige aus gesetzlichen Gründen nicht ab. gestellt weiden soll, mit der Bemerkung: „Der Militärpflicht entsprochen", wenn aber der Militärpflichtige nach seinem iirose zu stellen ist, unter Beilegung der Stellungsliste in drei Ausfertigungen zu. rückzuseiide». Anf Grnnd der überfendeten Stellungs-liste» ist der Militärpflichtige ohne Verzug der Stel-lm'gscommissioi, vorzuführen, nnd im Falle seiner Tauglichkeit auf Rechnung seines heimatlichen Loo-W'>as- nnd bezüglich SttllungSbezirkes znm Militär ''Dffellen; wnrde er aber für untauglich erkannt, so > "efcr Umstand iu seinem Wauderbuche oder auf 1'""" l°»stig.'„ Ausweise z» bemerken; eine von der , """"^commission unterfertigte Sttllnngsliste ist 0" heimculich,-., Siellung?b,ho,de in beide» Fälle» w'eder zurückzusenden, Meldm,'I ^'^" gichtige, welcher die rorgeschriebeue V ,a' ^"kshäuptmannschaft oder beim H e.me ster »»te.ließ. oder die Marschroute nicht c 7 ' "" "'"lch "ach 'hm erfolgten A»f-,,m !. f'"'" l>« ohne neuerliche Meldung von fti- -lufenthaltsorte entfernte, ist i» einem wie in dem «"deren Falle als ei„ Paßloser zn beHandel», lind "/'s Rechnung des Loosungs- bezüglich Stelluugsbe-zirkeö, wo er ergriffen wurde, zum Militär abzustellen. Die Gemeindevorstehunge» werden nachdrsicklichst aufgeforoerc, sich die genaueste Ausforschung und Vorführung der Militärpflichtigen, welche die sie betreffende» Anordnungen dieser Vorschrift übertreten, mit aUer Sorgfalt angelegen sei» zu lassen, indem eine ihnen in dieser Hinsicht zur Last fallende Nachlässigkeit geahndet werden würde. Die Gemeindevorsteher sind für die sogleiche und allgemeine Kundmachung, und die politischen Behörden für die genaue Hand» habniig dieser Anordnung strenge verantwortlich er» klärt, * Bekanntlich hat die Pforte im Jahre 18«2 einen neue» Zoll» und Mauthtarif eingeführt, wobei man sich der Hoffnung hingeben konnte, daß die Plackereien und Bedrückungen, denen der auswärtige und somit auch der österreichische Handel von Seite der türkischen Mauthpächter ausgesetzt war, ihr Ende errcicheu würde». Diese gerechte Erwartung scheint sich jedoch nicht zu erfüllen, und unsere Handelsleute klagen noch immer darüber, daß, namemlich in BoS« nien nnd der Herzegowina, fortwährend besondere Zollzuschläge uud andere willkürliche Gebühren von ih-nen in Anspruch genommen werden. Es dürfte daher für die österreichische Geschäftswelt von Interesse sein, den tractatmäßig festgestellte» Staub der zwischen Oesterreich und der Türkei obwaltenden Zoll-und Haodelsbeziehmigeli genau kennen zu lernen. N.,ch Artikel Hl. des Passaroviher Friedensschlusses haben die österreichischen Handelsleute, wie jene der meist begünstigte!! Nationen, für ihre Import-und Erporlwaren lediglich eine 3pctige Zollgebühr mit Ausschluß aller auderen, wie immer benannten und beschaffenen Abgaben zu leisten. Später führte die türkische Negierung bezüglich mehrfacher Handelsartikel ein propolissisches oder monopolistisches System ein, wodurch der auswärtige Handel beengt wnrde, und die Veranlassung zum Abschlüsse des bekannten türkisch-englischen Handelsvertra« geS erwuchs, laut welchem die Monopole »no inneren Verkehrssteueru der Türkei zwar fallen gelassen wurdeu, aber die Berechtigung zur Eüihehimg eines 2pncentigen Zuschlages bei der Einfuhr, und eines 9pescent!ge» bei der AuSfichr z» dem 3perceutigen Zolle der Pforte ertheilt wurde. Diesem Vertrage ist die österreichische Regierung im Jahre 1839 fnr die Ein» nnd Anefnhr zur See, nicht aber auch zu Lande beigettecen. Für de» österreichisch-türkischen Verkehr längs der Landgränze gelten demnach ausschließlich die Bestimmungen deS Passarorißer Friedensschlusses, Es mr.ß hierbei »och hervorgehoben werden, daß jene Monopole und inneren Be.kedrs-stenern, welche für die Gewährung des oberwäh.tten Zuschlages aufgaben wurden, in Vosnie.'. der Her--eaowina »"d den Donanfürstenthümer,, ""»'als be. standen haben. Es entfiel som.t jede Verechtignng von Seite der Pforte, für jene Gegenden eine Entschädigung ',' Anspruch zi, nehmen; es kann ferner die Erhebung des Zuschlages; insofer» sie dort erfolgt, „m so mehr nur als eiu widerrechtlicher Act angese-heu werden, als das sogenannte, im Jahre 1839 abgeschlossene Provisorium für die an der Landgränze Oesterreichs liegende» türkischen Provinzen nur die einfache alte, und tractatmäßig 3pctige Zollgebühr festgesetzt hat. Dieß ist der Stand der Angelegenheit, in welcher das Necht offenbar anf der Seite Oesterreichs steht, und woraus sich ergibt, daß jede Aenderung bezüglich der Zollbestimmmigen nur über. 104 wechselselseitiges Einverständnis;, und nicht auf das Belieben der türkischen Behörde» hi» erfolgen könne. Wien, 29. Jänner. Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß vom 1. Februar an, statt der bisherig«» Diäten, den Beamten Pauschalien zu verabfolgen sind, die bei einem Gehalte von 600 fl. nie zwei Drittheile, sonst aber nie die Hälfte der Besoldung übersteigen dürfen. Jeder Beamte, der länger als 6 Wochen außer seinem Amtsorte verwendet wird, hat auf das Pauschale Anspruch. — Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß alle Gesuche vo» Individueu, die der Militär-Iuris-diction unterstehen, um Civilbedienstunge», an die vorgesetzte Militärbehörde zu richten siud, welche sich mit der Civilbehörde in's Einvernehmen setzt- Alle ans anderem Wege einlaugenden Gesuche bleiben fortan unberücksichtigt. — Die Nachricht, daß der faiserl. österreichische Gesandte iu Paris, Herr v. Hübuer, bei den letzte» Hoffesten nicht erschienen sei, und auch der Vennä-lnngsfeier nicht beiwohnen dürfte, überraschte wohl das Publikum, allein keineswegs das diplomatische Corps. Die sämmtlichen österreichischen Minister der auswärtigen Höfe tragen in Folge des Ablebens Sr, k. k. Hoheit des Hrn. Erzherzog Rainer Joseph bis 31. d. die ticfe Hoftrauer, und es ka»n daher Keiner bei irgend einem Feste erscheinen. — Die Organisationscommission für die Stadt Triest sammt Gebiet, sowie für die gefürsteteu G'raf-schaften Görz uud Gradisca, uud für die Markgraf-! schaft Istrieu, ist unter Leitung des Hrn. Statthalters! FML. Grafen von Wimpffen am 28. in Wirksamkeit getreten. ^ — I» der heutigen Generalversammlung der Nctionäre der Wien-GIoggnitzer Eisenbahn wurde die Dividende mit st, 38 für den verfallenen Coupon festgestellt. In den Neservefond wurden fl. 88.N00 hinterlegt. Herr Ludwig Freiherr von Pereira wurde zum Director erwählt- Die zur Entscheidung über die Ablösungsverbcmtlungeu berufene außerordentliche Generalversammlung ist für den 18. März 1883 ans-geschriebe». Ueber die dießfälligen Vorlagen wurde ein besonderes Programm ausgegeben. Der zu erfolgende Staatsanbot ist, wie man vernimmt, auf 160 pCt. in 8 pCt. innerhalb 8 Jahren zu verlosenden Schuldverschreibungen gestellt. — Nach eiuer Verordnung des Justizministeriums werden, damit der künftige Nichterstand in Ungarn uach den Grundsätze» der neue» Organisation gehörig ausgebildet wird, auch heuer mehrere, diesem Stande sich widmende Practikante» jenes Kronlandes vorzugsweise bei den Landesgerichten in Nieder- und Oberösterreich, Böhmen und Steiermark verwendet, um nicht aNein die Anwendung des allg. bürg. Gesetzbuches, sondern auch die Kanzleimanipulation prac-tisch kennen zu lernen. — In Folge allerhöchster Entschließung ist daö Bau- und Postwese» im lombardisch-veuetianischen Königreich organisiit worden. Die Ober-Band,rection in Verona wi>d aufgehoben; die Geschäfte falle» den Baudirectione» i» Mailand und Venedig zu. Iu Verona wird eiue Direction für Eise»bah»ba»ten aufgestellt. Das Postwesen wird »ach de» für die übrige» Kronländer bereits bestehenden Norme» um, gestaltet, — Nach einem Detailberichte der „Bohemia" verunglückte» bei dem schrecklichen Brande in Friedland 188 Familien, bestehend ans 496 Personen. Die Gesammtsumme des Schadens ist noch »ichc ermittelt, I» der Assecurauz ware» 20.000 fl. versichert. Unmittelbar durch de» Brand kam kein Mensch , ums Leben, aber bisher sl»d bereits zwei Personen in Folg? des Schreckens gestorbe» : eine alte Fran, die krank a»S den Flammen getragen werde» mußte, und ei» Schu!k„ab?, de» der Starrkrampf erfaßte. Eine» Backer traf der Schlag; er lebt aber noch. ^ Dou 4 Leiblakeie» i» gleicher Livree »ebst 4 hiesige» Bürger» übernomme» wurde. Until Vortritt der Geistlichkeit mit dem Kreuze u»d i» der a»geführte» Reihe setzte sich der Zug in Bewegung; sobald die Geistlichkeit a» der untersten Treppe a»° gelangt war, schlösse» sich a» sie die vo» 1 bis einschließig 7 bezeichnete» Angehörige» dcs Hofstaates cm, worauf die Leichenträg« folgte». Die Herre» k. k. Officiere mit gezogenen Säbel» bildeten zu beiden Seite» derselben Spaliere. Es folgten der Leiche unmittelbar Ihre kaiserl. Hoheiten die durchlauchtig« ste» Herre» Erzherzoge Söhne. A» HochstdieselbF reihten sich endlich die hier befnidlichen k, k, geheime» Räthe und Kämmerer. Sämmtliche Die»stle»te u»d die Angehörigen des Hofstaates trugen hiebei brein »ende Wachslichter. Der Zng ging vom Hause Sr> kaiserlich^! Hrheit über de» Iohau»platz u»d den Pfarrplatz am Hauptthore der Pfarrkirche vorüber zum Hauptthore der kleinen Pfarrkirche, woselbst augelcmgt, die Leichenreste auf dem Paradebette a»^ gesetzt wurde», und womit die T.a»erfti>,'l für M" Tag geschlossen war. Während der feierliche» Aus' setzuug am 23, und 24. Jänner blieb die Kirche vo» 8 b,g 12 Ubr Morgens, und von 2 bis « Uhc Abends geöffnet. Morgens wurden i» u»terbroche»er Folge von 8 Uhr angefangen täglich 4 heil. Messe" am Hauptaltare gelesen. Während derselben »«d während der übrigen vorerwähnte» Stunden hielten die hier befindlichen geheime» Mathe mid Kümmerer abwechselnd mit dem Herrn Obersthcfmeister und den Dieustkämmerern Sr, kais. Hoheit, dann die sich dazu einfindenden hiesigen Gemeiüdemitglieder und ebcnso die Väter anö dem ehrwürdigen Orden der Francis kaner uud Capnciuer Betstunde». Am 24. Abends 6 Uhr ward diese kirchliche Traucrfeier geschlossen. W e u t s ch l li u l». i Verlin, 26. Jänner. „Dem Vernehme» ""ch, so schreibt die „Sven. Ztg.", hat sich die im auswärtige» Ministerium am vorgestrigen Abe„d gehaltene Conferenz mit Berathung von Vorschlägen beschäftigt, welche von dem österreichische» Bevollmächtigt Freiherrn v. Vrnck dem Hrn. v. Pommer-Esche ^ deren lctzten Conferenzen vorgelegt worden watt"'» Ueber die angeregten Einignngspnncte soll es, wie wir weiter hören, z» einer völligen definitiven Verständigung zwischen den beiden paciöcirendei', Staaten b>6' her »och nicht gekommen sei», indessen vo» beid^ Seiten die Hoffnung gehegt werde, daß sich schliß lich ein befriedigendes Resultat ans den Verhandln«-gen ergebe» werde. Zugleich geht hieraus hervor, daß letztere noch längere Zeit fortgesetzt werden dürfte»'" Die Verlesung des Berichts über die Ne»^ dnng der ersten Kammer hat zwar vorgestern in d^ Commission stattgeftmde», es ist jedoch zur Vollzl^ h»»g des Berichts »icht gekommen, weil derselbe i^ vor »och theilweise umgearbeitet werden soll. Vreslan, 27. Iä»»er. DaS hiesige Domcap'l" hat heute über den künftige» Verweser deS Vislh»^ Beschluß gefaßt. Es fand ein zweimaliges Scr»^ »inm Statt und ist der Herr Canonicns und D^ Prediger Dr. Förster zum Verweser des Bisch""' gewählt worden. . Nach dem Willen des verewigten Ca^, Fürstbischofs wird fei» Grabstein nnr mit den 23^, geschmückt: „Hier ruht Melchior von Diepe»b>'^' Kiinissöberg, 23, Jänner. Die Schrift ^ Professor Gervinns: „Einleituug iu die «esclMle ' neunzehuten Iahch»»dertü" war im Wege be6 5" Handels auch Hieher gelangt. Gestern wurde d>^ auch von der hiesigen Polizeibehörde mit Beschlag ,^ legt. Es ist dieß der erste Fall, daß diese S")^ im preußischen Staate mit Beschlag belegt w 103 (Auch in Chmhessen ist durch Beschluß des chnrfürst-lichen Ministeriums des Innern vom 20. d. Mts, dasselbe Blich verboten worden. UebrigeuS hat Professor Gervinus der öffentlichen Ladung dcS Heidel-berger Hofgerichts Folge gegeben, und ist am 24. von Berlin dort eingetroffen,) Posen, 26. Jänner. Am 10. Februar kommt ein Prozeß gegen dcn Gutsbesiper v. BialkowSki, be-züchtigt der Verübung einer ein hochverrätherisches Unternehmen vorbereitende» Handlnng, zur Verhandlung. Bei einer polizeilichen Hanssuchnng, die am 18. Mai v. I. bei dem Angeklagten abgehalten worden, war unter den Papieren desselben eine Actie der polnisch-demccratische» Association zn London, so wie ein Amtsschreiber der leieren gefunden worden. Vrauusckweiss, 22. Jänner. Die „Kasseler Ztg," berichtet, daß in diesen Tagen, basirt auf ein früheres Miuisterialrestript, daß keine fremden Schriftsteller sich ohne besondere Erlaubniß hier aufhalten solle», dalelbst eine Ausweisung stattgefunden habe. Sie betraf einen im Herzogthum Braunschweig Geborene», der aber nicht in hiesiger Stadt ansässig ist, den Hr», v. Gliuner. Sein Sohn war preuß, Lieutenant, und slyt jetzt wegen Betheiligung an den Dresdener Ereignissen i» Waldheim in Sachsen. Seine Tochter ist die Schriftstellerin Clara v. Glnmer, die unlängst wegen Versuches, ihren Bruder ans dem Gefängniß zn befreien, zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt ist, wogegen sie indeß appellirt hat. Däne m ark Copenhagen, 23. Jänner. Die bevorstehenden Volksthingswahle» erregen in der Hauptstadt wie in den Provinzen ein gleich geringes Interesse, Es verlautet das Gerücht, daß in Stockholm eine außerordentliche Neichstagssession einberufen werden soll, »m eine Veränderung der Bestimmungen des Grund-geseyes über die Interimsregierung zu berathe». Auch heißt es, daß Se. Majestät der König länger, als man bisher veimutliet hatte, sich aller Betheiligung an den Regiernngsgeschaften werde enthalten müssen. Indeß sind das bisher nur Gerüchte, deren weitere Bestätigung abznwarten ist. Belgien. Brüssel, 28. Jänner. Die Nepräsentantenkam-mer hat mit Einstimmigkeit den Gesetzentwurf ange-»ommen, wodurch die Concession zur Erbauung einer Eisenbahn von Pepinster nach Spaa ertheilt wird. Es steht in Folge dessen diesem berühmte» Badeorte, ' der dnrch seine Abgelegeuheit von Eisenbahnen seit einiger Zeit gegen se,„e Nebenbuhler etwas in Nachtheil gerathen war, ei.» „ener Aufschwung bcvor. Der „Mouiteur" veröffentlicht eine Darstellung der belgischen Staatseinkünfte im Jahre 1882. Der Ueberschlag belief sich ,,,f ^ Summe von 78.871.000 Fr. und das eingekommene Capital beträgt 83,409.415 6r.; die Zollstenern haben ungefähr 1« Millionen aufgebracht, fast 2 Millionen mehr. als im Jahre ,831. Die Eisenbabnen haben gleichfalls eine halbe Million mehr als im vorherige,, Iah,,, geliefert und mau kann dasselbe fast von allen bedentendeu Quellen der Einkünfte Belgiens sagen. Frankreich. Paris, 24, Jänner. Das HeuathSproject des Prinzen Napoleon Bonaparte mit der Prinzessin von Wagram ist euMiede» aufgegeben. Wie d« „Constinuionnel" meldet, erregt die Nachricht von der bevorstehenden Vermählnng des Kaisers iu den Provinzen große» Enthusiasmus und , wird überall mit einer eben so großen Frende als Sympathie aufgenommen. Sämmtliche Großwürdcn-träger des Staates und andere Notabilitäten habe» sich beeilt, ihre Namen in der Vesucherliste des Elysie, welches die Gräfin Montijo mit ihrer Tochter bewohnt, einzuschreiben. Die Seine ist noch immer bedeutend angeschwollen; aus den Departements werde» fortwährend bedeutende Wasserverwiistüügen gemeldet. Der znm Oberbcfehlhaber i» Rom ernannte Di-"'^"sgeneral, Allouvean de Montreal, ist 61 Jahre a^und hat vo» 1812 au, »achdem er die Militär- schule von St. Cyr als Uuterlieutenant verlassen, alle Kriege der französischen Armee mitgemacht. Während der December-Ereignisse commuudirie er zn Chü-lons sur Saüne. Auf dem Civiltrib»»al des Se!»e-Departcme»ls wurden wieder mehrere Güter der Familie Orleans, »amlich: die Domäne de la Fert«-Vidam, die Do-mä»e vo» Maline, der Wald vo» Crisou u»d die Meierei vo» St. Donat, für im Ganze» 700.000 Fr. versteigert. Paris, 23. Jänner. Der „Moniceur« veröffentlicht das Programm der Civilceremonie bei Vermählung des Kaisers; man bemerkt, daß dari» eine Betheiligung des diplomatische» Corps »icht berührt wire, und es scheint hiernach, daß dasselbe der Cere-monie nicht beiwohne» dürfte. Mehrere Zeituuge» theilte» unlängst daS Decrel mit, mit welchem der Prinz Napoleon Bonaparte zum Divisionsgeneral ernannt wiro; es mnß hinzu-! gefügt werden, daß derselbe niemals der Armee angehört hat. Dem Beispiele deS Senats folgend wird auch der legislative Körper einen Ball zu Ehren der hohen Vermahlten veranstalten. Ander ist znm kaiserliche» Musikdirektor und Kapellmeister ernannt; er vereinigt anf diese Weise die Functiouen, die einst zwischen Lesueur und Pa^r getheilt waren. Der Kaiser hat ans den Tuileiien vom 13. u, M. folgendes Schreibe» an den General Plissier, gerichtet : „Mein lieber General! Ich habe mit großem Vergnügen deu Bericht vo» der schönen Waffenthat erhalten, die zn Laghouat am 4, December nnter Ihrer geschickte» Leitung Statt gefunden hat. Ich erwartete nicht weniger von einem so guten General u»d einer so tapferen Armee; es gereicht mir jedoch stets zu großer Befriedigung, zn sehen, daß unsere Soldaten den Ruhm unserer Waffe» anf gleicher Höhe erhalten. Drücken Sie allen Dene», die sich ausgezeichnet habe» »nd deren Namen ich mit Interesse gelesen habe. mei»e ga»ze Zufriedenheit mit ibrem guten Ver. halten aus und glanben Sie an mein Wohlwollen; Gott wolle Sie in seinen heiligen Schuß nehme». Napoleo »." Spanien. Madrid, 20. Jänner. Die „Gaceta de Madrid" veröffentlicht ein Nnndschreibeu, welches strenge Maßregel» gegen Jeden anordnet, der sich die Verbreitung falscher, alarmirender Nachrichte» in der Absicht zn Schulden kommen läßt, die öffentliche Meinnng in Hinsicht anf die Wahlen irre zu führen und zu inslnencire». Grnßl'rilnnnil'n und Irland. London, 24. Iäiniei'. „Morning Herald" will ans guter Quelle wissen, daß Lord Palmerston, als Minister des Innern, dem Parlamente im Februar e<»e Bill zur Verstärkung der Aume vorlege» werde. Wieder wird die Bekehrung einer hochstehende» »lie zur katholische» Kirche gemeldet, des Lord Charles Thynne und dessen Gemali». ei»er Tochter, des Bischofs von Bath und Wells Die erste Probefahrt über den atlantische» Ocean, d^e Er.cson mu se>„em ofterwähuten calorischen ^machen will, so« direct nach London vor Die neueste» Nachrichten ans der Capcolonie re'«"' bis zum 20. December; die dortigen Zeitunge» glaub.'» an eine» »ene» Ansbruch der Feindseligkeiten, deiner der proscribirte» Häuptlinge hat sich bis Mt unterworfen. General Cathcart ist mit 2300 Mann über den Oranieustiom am 30. November gegangen. Mit der Dampfsloop „Prometheus" sind Nach-l'ichten von der afrikanische» Westküste eingetroffen. Die englische,, Krenzer hatten znr Unterdrückung des Sklavenhandels wirksam beigetragen. Ihr Hauptziel besteht jeyt dari», die Schlupfwinkel der Sklavenhändler zu zerstören und die Eingebornen anf regelmüßige Handelszweige zu leukeu. Commandant Foothe hatte sich „acl, Abbrakutha begeben, um die einge-, borne» Häuptlinge znr Verzichtleistung auf den Ekla« vcnhaudel z» vermöge». Dieser Ort liegt 10 Stunden nördlich vo» Sierra-Leone. Bei aller Geneigtheit, auf die Vorschläge der Engländer einzugehen, dauern die Kämpfe unter den eingeboruen Fürsten fort. Der Kö»ig vo» Dahomy hat troß aller Freundlichkeit, die er den Engländer» bisher erwiese», seine Naubzüge keineswegs aufgeaebeu, »»d eS hieß, daß er sei»e Amazonen wieder aufgeboten, um gegen Abbrakutha z» ziehe». London, 2ü. Jänner. Der officwse „Cap-Monitor" vom 18. December will den Kaffernkrieg als beendigt schildern. Der Mnch des Feindes, heißt eS in dem genannten Blatte, ist gebrochen. Es bleibt eben nichts mehr zu thu» übrig, als dcn geschlagenen, zerstreuten, mord- »nd beutelustigen Horden daS Hand« werk zn legen. Es ist dieß allerdings keine sehr leichte Sache, denn die Kaffern verstehen sich meist«, haft aufs Wegelagern, und mancher Reisende und manche kleine Patrouille mußten dieß in der letzten Zeit zn ihrem Schrecken und Schaden erfahren. Die Cap-Zeituugeu sind voll vo» dergleichen Ueberfallsge» schichten, und Tlial, Schlucht und Buschweik sind jeßt der Schauplatz deö kleinen, aber nicht minder lästige,, Vnschkleppel'kiieges geworden. Ueber Sandilli's Pro» Position, Uiihaaloer auszuliefern, hat man »ichtS wei« ter gehört. Viele wollten wissen, lepterer sei von deu Händen semer eigenen Lciite gefallen; das lst aber nichts weniger als verbürgt, und der kühne Häuptling lebt wahrscheinlich »och in einem sichern Ver« stecke, und läßt sich von erfahrener Freundeshand seine im leßten Gefechte erhaltene Wunde verbinden. Gegen de» gefangene» berühmten Sambie-Häuptliüg Seyclo hat das Kriegsgericht auf de» Tod durch Pulver i,»d Blei erkannt, doch begnadigte ihn der Genevalgou» verueur zur Transportation anf Lebenszeit. Der Gefangene, der die Verküudnug seines Todesnrcheils mit ziemlicher Gemlühörnhe aufgenommen hatte, soll ganz trostlos sein, für immer „übers Wasser geschaffi« zu werde», — Ei» anderer Häuptling, Dagali, Soh» des alte» Queöha, hat sich »»» auch freiwillig gestellt; sei» Schicksal ist »och uicht entschieden. — Alle Waren am Cap sind in Folge dcr großen Verschiffungen nach Australien bedeutend im Preise g« stiege». Die Befestigung von Dover wird verstärkt. Es werden 240 neue Geschüße ihre freundliche Mündung der See und der französische» Küste zuwende». Zu ihrer Bedienung werden zwei Artillerie-Compagnie!, nach Dover dctachirt. Berichte ans Tampico vom 2-'». December melden, die Revolution in Meliko verbreite sich mit ungeheurer Sckuelligkiit über Tamaulipas und die an-giäuzenden Provinzen, Die meiste,, von den com-mandirendcn Ossizieren habe» sich zu Gunsten der Ne-volntion erklärt. Telegraphische Depesche». " Trieft, 30. Jänner. Einer Nachricht der „Triest, Ztg " zu Folge hätte sich der Wojwode von Gradovo, Iakub Wnjatich, aus dem Brande »ach Grotte gerettet. - Tnrin, 27. Jänner. Mit köuigl, D>crete ist der Gemeiu0e,ath vou Saluzzo aufgelöst rrorten, weis er dnrch einige Beschlüsse in die Sphäre der Staatsgewalt cingriff. — Die Äl'geoidnetenkammer lial den eisten Artikel des Geseßentwurfes über die O'ganisi' rung der Handelskammern angenommen. 5 Rom, 23. Jänner. Se. Heil. der Papst hat Sr. Majestät dem König Mar vo» Vaiern einen Besuch abestattet. * Paris, 29. Jänner, (8'/, Uhr Abends.) Die Kaiserin >st "' die Tuilerien eingezogen. Lebhafte Znrnfunge» erfolgten von Seite der Volksmassen. Lord Cowley und a. m. hatteu sich i» den Tuilerien -eingefnnden. " Paris, 30. Jänner, (Mittags.) II. MM. der Kaiser und die Kaiserin begeben sich nach der Cathedrale. Das gesammte diplomatische Corps ist zugegen. Eine unermeßliche Volksmenge hatte sich ei»gcfundeu. Allgemeine Begeisterung äußerte sich; > die Ordnung blieb vollkommen «»gestört. ruck und Verlag vou I. v. Kleinmayr und F. Bamberg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Kleimuayr und F. Bamberg. I«H wechselselseitiges Einverständniß, und nicht auf das Belieben der türkischen Behörden hin erfolgen könne. Wien, 29. Jänner. Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß vom 1. Februar au, statt der bisherig«« Diäten, den Beamten Pauschalieu zu verabfolgen sind, die bei einem Gehalte von 600 ss. nie zwei Drittheile, sonst aber nie die Hälfte der Besoldung übersteigen dürfen. Jeder Beamte, der langer als 6 Wochen außer seinem Amtsorte verwendet wird, hat auf das Pauschale Anspruch. — Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß alle Gesuche von Indiuiduen, die der Milttär-Iuris-diction unterstehe», um Cioilbedienstungeu, a» die vorgesetzte Militärbehörde zn richten sind, welche sich mit der Cioilbehörde in's Einvernehmen seht- Alle auf anderem Wege einlangende!! Gesuche bleiben fortan unberücksichtigt. — Die Nachricht, daß der kaiserl. österreichische Gesandte in Paris, Herr v. Hübner, bei den letzten Hosfesten nicht erschienen sei, und auch der Nermä-lungsfeier nicht beiwohnen dürfte, überraschte wohl das Publikum, allein keineswegs das diplomatische Corps. Die sämmtliche» österreichischen Minister der auswärtigen Höfe tragen in Folge des Ablebens Sr, . k. k. Hoheit des Hrn. Erzherzog Nainer Joseph bis 31. d. die tiefe Hoftrauer, und es kann daher Keiner bei irgend einem Feste erscheinen. — Die Orgauisaiionscommisfton für die Stadt Triest sammt Gebiet, sowie für die gefürsteten Grafschaften Görz und Gradisca, und für die Markgraf-. schaft Istrie», ist unter Leitung des Hrn. Statthalters FML. Grafen von Wimpffen am 23. in Wirksamkeit getreten. — In der heutigen Generalversammlung der Actionäre der Wien-Gloggnitzer Eisenbahn wurde die Dividende mit st, 38 für den verfallenen Coupon festgestellt. In den Neservefond wurden fl. 33.N00 hinterlegt. Herr Ludwig Freiherr von Pereira wurde zum Director erwühlt. Die zur Entscheidung über die Nblösungsverhandlungeri berufene außerordentliche Generalversammlung ist für den 13. März 1833 ausgeschrieben. Ueber die dießfälligen Vorlagen wurde ein besonderes Programm ausgegeben, Der zu erfolgende Staatsaubot ist, wie mau vernimmt, anf t60 pCt. in 6 »Ct. innerhalb 3 Jahren zu verlosenden Schuldverschreibungen gestellt. — Nach einer Verordnung des Instizministe-tiums werden, damit der künftige Nichterstand in Ungarn nach den Grundsätzen der neuen Organisation gehörig ausgebildet wird, auch heuer mehrere, diesem Staude sich widmende Practikanten jenes KronIandeS vorzugsweise bei den Laudesgerichten in N» Wirksamkeit zu treten. Anünahmeu hiervon könnten nur dort, wo sie durch ganz besondere Nücksichteu geboten sind, von Fall zn Fall über vorausgegangene Zustimmung des Finanzministeriums bewirkt werden. Votzcu, 23, Jänner. Das Ceremonie! bei der Uebertragung der irdischen Hütte Sr. kaiserl. Hoheit des durchlauchtigsten Priuzen und Herrn, Herrn Erzherzogs Rainer von Oesterreich, aus Höchstderen Ap-partementS in die kleine hiesige Pfarrkirche zur feierlichen Aussetzung in derselben war folgendes: Nachdem der Körper weiland Sr. kaiserl. Hol), einbalsamirc und mit der großen Uniform bekleidet, i:i einen bleiernen Sarg gelegt, das Herz aber in eine silberne Büchse nnd die Eingeweide in einen knpfernen Kessel verschlossen worden, wnrde am 22. Jänner 1833 Abends 8 Uhr die Ucbertragnng, der sterbliche» Neste in die kleine hiesige Pfarrkirche vorgenommen, woselbst sie während dem 23. und 24. Jänner bis zu der am 23. erfolgende» feierliche» Veisetzuug iu die Gruft der Pfarrkirche, öffentlich ausgesetzt bliebe». Zu dem Zwecke der Uebertragnna. versammelten sich die sämmtlichen Angehörigen des Hofstaates Sr. kaiserl. Hoheit und die hier anwesenden k. k. wirklichen geheimen Räthe und Kämmerer am 22. Jänner Abends halb 8 Uhr im Hanse Sr. kaiserl. Hoheit, und nachdem die Geistlichkeit eingetroffen, reihte» sie sich in nachstehender Ordnung an der untersten Stiege: 1. die erzherzoglichen Diener in Lwrce; 2. die erz-herzoglichen Hausofficiere; 3. der erzherzogliche Leibarzt; 4. der erzherzogliche Privatsecretär und ein Beamter; 3. die den Herren Erzherzoge« Söhnen, kaiserlichen Hoheiten zugetheilten Herre» Stabs- und Obeiofficiere; 6. die beiden Dienstkäinmerer Sr. kais. Hoheit; 7. der Obersthofmeister Sr. kais. Hoheit; 8. die Herren Officiere der hiesige» Gar»ison u»d die Herre» pens. Officiere; 9. die hier wohnhafte» k. k. gch. Räthe und Kämmerer. I» dieser Ordnung wurde der aus der Wohnung weiland Sr. k. Hoheit ausgehende Leichenzng erwartet. In derselben wurden inzwischen unter Assistenz der Geistlichkeit die sterbli« chen Neste Gr. kaiserl. Hoheit gehoben, indem die silberne Büchse mit dem Herz von dem erzherzogl. Leibkammerdieuer, der kupferne Kessel mit den Ei»' geweiden von zweien Lioreedienern iu großer Livree und der Sarg »on 4 Leiblakeien i» gleicher Livree nebst 4 hiesigen Bürger» übernommen wurde. Until Vortritt der Geistlichkeit mit dem Kreuze und in der angeführten Reihe setzce sich der Zug in Bewegung; >obalo die Geistlichkeit an der unterste» Treppe an-gelangt war, schlösse» sich an sie die von 1 bis einschließig 7 bezeichnete» Angehörige» des Hofstaates an, worauf die Leichenträger folgten. Die Herren k, k. Officiere mit gezogenen Säbeln bildeten zn beiden Seiten derselben Spaliere. ÜS folgten der Leiche uumittelbar Ihre kaiserl. Hoheiten die dnrchlanchtig-sten Herren Erzherzoge Söhne. An Hdchstdieselb^ reihten sich endlich die hier befindlichen k. k. geheime» Räthe und Kämmerer. Sämmtliche Dienstiente und die Angehörigen des Hofstaates trugen hiebei breU' »ende Wachslichter. Der Zng ging vom Hause S>'> kaiserliche» Hoheit über den Iohannplatz und deü Pfarrplaß am Hanptthore der Pfarrkirche vorüber zum Hanptthore der kleinen Pfarrkirche, woselbst angelaugt, die Leicheureste auf dem Paradebette >?<^ gesetzt wurden, und womit die Trauerftier für M" Tag geschlossen war. Während der feierlichen Ms' seßung am 23. und 24. Jänner blieb die Kirche vo« 8 bis 12 Mr Morgens, und von 2 bis l! Uhr Abends geöffnet. Morgens wurden in unterbrochlü'er Folge von 8 Uhr angefangen täglich 4 heil. Messe» am Hanptaltare gelesen. Während derselben »"d während der übrigen vorerwähnten Stunden hielten die hier befindlichen geheimen Räthe und Kümmerer abwechselnd mit dem Herrn Obersthofmeister und den Dienstkämmereru Sr, kais, Hoheit, dann die sich daz» einfindenden hiesigen Gemeindemitglieder und ebenso die Väter aus dem ehrwürdigen Orden der Francis kaner und Eapucm» Betstunden. Am 24. Aben^ 6 Uhr ward diese kirchliche Traiierfeier geschlossen. Deutschland. Vcrlin, 26. Jänner. „Den, Vernehme" »a^, so schreibt die „Epen. Ztg.", hat sich die im auswärtige» Ministerium am vorgestrigen Abend gehalten« Conferenz mit Berathung von Vorschlägen beschäftigt, welche von dem österreichischen Bevollmächtigt Freiherrn v- Brück dem Hrn. v. Pommer-Escheb' deren letzten Conferenzen vorgelegt worden watt^. Ueber die angeregten Einigungspnncte soll es, wie wi< weiter hören, zu einer völligen definitiven Verständi' gnng zwischen den beiden vaciöcirenden Staaten bis' her noch nicht gekommen sein, indessen vo» beide» Seiten die Hoffnung gehegt werde, daß sich schlief lich ei» befriedigendes Resultat aiiö den Verhandll»'' gen ergeben werde. Zugleich geht hieraus hervor, daß letztere noch längere Zeit fortgesetzt werden dürfte»-" Die Verlesnng des Berichts über die Neubildung der erste» Kannner hat zwar vorgestern in d^ Commission stattgefunden, eS ist jedoch znr Vollz'^ hnng des Berichts uicht gekommen, weil derselbe i"' vor noch theilweise umgearbeitet werden soll. Vreslau, 27. Jänner. Das hiesige Drmcciplt" hat hcnte über de» künftigen Verweser des Bisthl^ Beschluß gefaßt- Es fand ein zweimaliges C'c^ nium Statt uud ist der Herr Canouicus und U , Prediger Dr. Förster zum Verweser des Bisth^' gewählt worden. . Nach dem Willen des verewigten Ca^ Fürstbischofs wird sein Grabstein nur mit den ÄÜ^„ geschmückt: „Hier ruht Melchior von Diepenl"'^'. Könissöberg, 23. Jänner. Die Schrift . Professor Gervinus: „Einleitnng in die GesäM'^ , neunzehnten Jahrhunderts" war im Wege des ^ ^ Handels auch Hieher gelangt. Gestern wnrde d>e! auch von der hiesigen Polizeibehörde mit Beschl^ « legt. Es ist dieß der erste Fall, daß diese S")^ im preußischen Staate mit Beschlag belegt w 103 (Auch in Churhesse» ist durch Beschluß des churfürst-lichen Ministeriums des Innern vom 20. d. Mts, dasselbe Buch »erboten worden. UebngenS hat Professor GervinnS der öffentlichen Ladnng des Heidelberger Hofgerichts Folge gegeben, und ist am 24. von Berlin dort eingetroffen,) Posen, 26. Jänner. Am 10. Februar kommt ein Prozeß gegen den Gnlsbcsiper v, Bialkowski, bezüchtigt der Veriibuug einer ein hochuerrätherisches Unternehmen vorbereitenden Handlung, zur Verhandlung. Bei einer polizeilichen Haussuchung, die am 18. Mai v. I. bei dem Angeklagten abgehalten worden, war unter den Papieren desselben eine Aclie der poluisch-democratischeu Association zu London, so wie ein Amtsschreiber der leßteren gefunden worden. Vra.insckweiss, 22, Jänner. Die „Kasseler Ztg," berichtet, daß in diesen Tagen, basirt anf ein früheres Ministerialrescript, daß keine fremden Schriftsteller sick ohne besondere Erlaubniß hier aufhalten sollen, dalelbst eine Ausweisung stattgefunden habe. Sie betraf einen im Herzogthum Braunschweig Geborenen, der aber »icht in hiesiger Stadt ansässig ist, den Hrn, v. Gliimer. Sein Sohn war preuß, Lieutenant, und si!)t jekt wegen Betheiligung an den Dresdener Ereignisse» i» Waldheim in Sachsen. Seine Tochter ist die Schriftstellerin Clara v- Glümer, die unlängst wegen Versuches, ihren Bruder aus dem Gefängniß zu befreien, zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt ist, wogegeu sie iudeß appellirt hat. D ,'i u em ar k Oopenhagcn, 23. Iänuer. Die bevorstehenden Volköthingswahlen errege» i» der Hauptstadt wie in de» Provinzen ein gleich geringes Interesse, Es verlautet das Gerücht, daß i» Stockholm eine außerordentliche Neichstagösession ciuberufeu werden soll, »m eine Veräuderung der Bestimmungen des Grundgesetzes über die Interimsregiernng zn berathe». Auch beißt es, daß Se. MaMät der König länger, als Ma» bisher vermuthet hatte, sich aller Betheiligung an den NegiernngSgeschaften werde enthalte» mnssen. Indeß sind das bisher nur Gerüchte, deren weitere Bestätigung abzuwarten ist. V e l g i e n. Brüssel, 28. Jänner. Die Nepräsentantenfam-mer hat mit Einstimmigkeit den Gesetzentwurf angenommen, wodurch die Concession zur Erbammg einer Eisenbahn von Pepinster nach Spaci ertheilt wird. Es steht in Folge desseu diesem berühmten Badeorte, der durch seme Abgelegenhm von Eisenbahnen seit e'mger oe't gegen seine Nebenbuhler etwas in Nach-th.,l gerathen war, ei» »euer Anfschwung bevor. . . .''^./^""teur" veröffentlicht eine Darstellung der belgischen Staatseinkünfte im Jahre 1882. Dcr Ueberschlag belief sich «nf die Summe von 78.87^1.00« Fr. und das eingekommene Capital beträgt 83,409.415 6r.; dic Zollsteuer» haben ungefähr 16 Millionen aufgebracht, fast 2 Millionen mehr, als im Jahre 1881. Die Eisenbahnen haben gleichfalls eine halbe Million mehr als im vorherigen Jahre geliefert und man kaun dasselbe fast von allen bedeutenden Quellen der Eiu-kilüfte Belgiens sagen. 'ch"'b,ö zum 20. December; die dortigen Zeitungen glaub.'» au eine» »eue» Ausbruch der Feindseligkeiten. Keiner der proscribirte» Häuptlinge hat sich bis Mt unterworfen. General Cathcart ist mit 28UU Mann "der den Orauieustrom am 30. November gegangen. Mit der Dampfsloop „PromocheuS" sind Nach-r'chlen von der afrikamscke» Westküste eingetroffen. Die englischen Kreuzer hatte» zur Unterdrückung des Sklavenhandels wirksam beigetragen. Ihr Hauptziel besteht jelzt dari», die Schlupfwinkel der Sklavenhändler zu zerstören nnd die Elngebornen auf regelmäßige Handelszweige zu lenken. Commandant Fooihe hatte sich „ach Abbrakutha begeben, um die eiuge-> boruen Häuptlinge zur Verzichlleistung auf de» Sklavenhandel zu vermöge». Dieser Ort liegt 10 Stuuden »ordlich vo» Sierra-Leone. Bei aller Geueigtheit, auf die Vorschläge der Engländer einzugehen, dauern die Kämpfe unter den eingebornen Fürsten fort. Der König vo» Dahomy hat trotz aller Freimdlichkcit, die er de» Engländer» bisher erwiefe», seine Naubzüge keineswegs aiifgeaebe», und es hieß, daß er seine Amazo»e» wieder aufgebote», um gege» Abbrakutha z» ziehe». London, 23. Jänner. Der officiöse „Cap-! Monitor" vom 18. December will den Kaffernkrieg als beendigt schildern. Der Muth des Feindes, heißt es i» dem ge»a»»ten Blatte, ist gebrochen. Es bleibt eben nichts mehr z» thu» übrig, als de» geschlagenen, zerstreute», mord- und beutelustigen Horden das Hand° werk zu legen. Es ist dieß allerdings keine sehr leichte Sache, den» die Kaffer» verstehe,- sich meisterhaft aufs Wegelagern, und mancher Reisende und manche kleine Patrouille mußte» dieß i» der leßten Zeit zn ihre»! Schrecken und Schaden erfahren. Die Cau-Zeiti,ngen si>,,o voll vo» dergleichen UeberfallSge, schichten, und Tbal, Schlucht uud Buschwerk sind jeftt ' der Schauplatz des kleinen, aber nicht minder lästigen Bnschklepperkrieges geworden. Ueber Sandilli's Pro, position, Mlbaaloer auszuliefern, hat ma» »ichts wei« ter gehört. Viele wollte» wisse», leplerer sei von den Hände» seiner eigenen Lcute gefalle»; daS ist aber nichts weniger als verbürgt, u»d der kühue Haupt» ling lebt wahrscheinlich »och in einem sichern Ver« stecke, »nd läßt sich vo» erfahrener Freundeshand seine i»! leßten Gefechte erhaltene Wunde verbiüden. Gegeil de» gefangene» berühmten Sambie-Hänptling Seyolo hat das Kriegsgericht anf den Tod durch Pnlver und Blei erkaniu, doch begnadigte ,h» der Geueralgoll« verueur zur Transportation anf Lebenszeit. Der Ge-faugeue, der die Verkündnng sei»es Totesurfheils mit ziemlicher Gemüthsruhe aufgenommen hatte, soll ganz trostlos sein, für immer „übers Wasser gcschaffc« zu werde». — Ein anderer Häuptling, Dagali, Sohn des alte» Quesha, hat sich »»» auch freiwillig gestellt; sei» Schicksal ist »och nicht entschiede». — Alle Ware» am Cap sind i» Folge dcr große» Verschiffungen nach Australien bedeutend im Preise g« stiegen. Die Befestigung von Dover wird verstärkt. Es werden 249 neue Geschiche ihre freundliche Mi'mdung der See und der französischen Küste zuweuden. Zu ihrer Bedienung werden zwei Artillerie-Compagnien nach Dover detachirt. Berichte ans Tampico vom 28. December melden, die Nevolutiou in Meiiko verbreite sich mit un-! geheurer Schnelligkeit über Tamanlipas und die an-gränzenden Provinzen. Die meiste» von de» com-mandirendcn Offiziere» haben sich zu Gunsten der Revolution erklärt. Telegraphische Depeschen. " Trieft, 30. Jänner. Einer Nachricht der „Triest, Ztg " z» Folge hätte sich der Wojwode von Grahovo, Iakub Wujatich, ans dem V-ande nach Grotte gerettet. " Tnrin, 27. Jänner. Mit königl. D^crete ist der Gemeinoerath von Saluzzo aufgelöst worden, weis er durch einige Beschlüsse in die Sphäre der Staatsgewalt eingriff. — Die Abgeoldnettnkammer Iiae oe„ ersten Amte! deö GeseßentwurfeS über die Oiganisi-rung der Handelskammern angenommen. - Nom, 23. Jänner. Se. Heil. der Papst hat Sr. Majestät' dem König Mar vo» Vaier» ei.m, Bestich abgestattet. * Paris, 29, Jänner, (8'/, Uhr Abends.) Die Kaiserin ist i» die Tnilerien eingezogen. Lebhafte Zurufungen erfolgten von Seite dcr Volksmassen. Loid Cowley und a. m. hatten sich i» den Tuilerien -eiügefunden. * Paris, 3«. Jänner, (Mittage.) II. MM. der Kaiser und die Kaiserin begeben sich nach der Cachedrale. Das gesammte diplomatische Corps ist zugegen. Eine unermeßliche Volksmenge hatte sich eingcfunden. Allgemeine Begeisterung äußerte sich; die Ordnung blieb vollkomme» ungestört. ""d Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Bamberü "' Laibach. Verantwortliche Herausgeber Telegraphischer Eonrs ° Bericht dei Staatspapiere vom 31. Jänner ^853, Staatsschuldverschreil'ungt» z„ g p<§i. ^>„ (lW.) 9i 1/2 detto „ 4 !/2 . „ 8^ 9/! 6 dctto „ 4 „ „ 76 4/2 Darlehen »nt Ver,^i»,g V.I, 15M, für 500 ,7, 223 1/2 für wü ft, dctto dctto 1839, „ 250 „ 139 3/8 für lNU ft. I.ittt,5ü L. . . ,........ 4N6 5°/« 1852.............94 7/16 Lombard. Anlchcn.......... INI Gnmdmttastuiigs-Anlcheii g^,......!« 1/8 Äa,!f°'.'Itt,e», m. Stu.t <3.i2 1/2 st. in C. M. Äcti«! der Kaiser Ferdinands »Nurdt'nli» 1>i 100« ss, C. M....... 2^25 il, !»C, M, Aeticn der össcrr, Donail-Danivfschifffahrt zn 50« ff. C. M...... 7^7 ss, in C, M Wechsel.- (^ours vom 31, Jänner 1823, Amsterdam, für lOlMMcr Current, Rthl. ^Z2 1/^ 2 Monat. Ä„M'„rg, fur >»nr,, (Ä,,,,,, 11<) 1/2 Vf. Ufo, Fnniffnrt a.M,, (für 120 ,1, südd, Ver ) ti„«-W,U,r, i„> 2^ !/2 ss, ssnsi, O„,t>,» 1N9 5/8 2 Wm,at, Ge,„la, für 300 nc„e Pieinont, Lire, O,i!d, ! 2!) Äf, 2 Nmiat, Hllniburs,, ji,r !!!<» Thaler Banc.,', Ntt,I, 1i!3 1/2 i Mo!,al. kondon. für ! Pfimd Eterüi,,,, Oulde» W-Il 3 Mon,,t. Moiland, für 300 Oesterreich. i!irc, Gnl». >N!) l/2 2 MM.t, 31!arse!l!e, fi,r 300 Fransen, . G,üd, «29 ,/Ä 2 Wu„»t. Varis, für 30" Traufen . Gü»>, !Ä».',/8 2M,',in, Constantinopcl, für 1 Gulden . vara ^35 31 T. Sich!. Fremden-Anzeige dcr hier Augekumuenc» und Abgereiste». Den 29,Jänner I8Z3, Hr. Li,benw^ld, — und Hr. Billot, beide Guts.-besißer; __ Hr. Dr. DoUi^s, Piicatier; — Hr. Re. ge„sdorfer, Raffinerie.-D>r«c°r; — Hr. Bo^ini, -Hr. Eberle, — Hr. Feraii, — Hr. Haly, —^ und Hr. Padovani, alle 5 Handelsleute, u»d aUe 9 von W>ei, «ach Tricst, — Hr, Gerl°üi, Oberarzt; — Hr. Verger, Beamte der N.-rtbahn; ^ Hr. Caxta-luppi, Ha,>dcli!ma»,!, — u»» Hr. V^alfati, Handel?.-agent, alle 4 von Trie!°t n,,ch Wle», Den 30. Hr. G«f Casin,, Concil; — Hr, Graf Palsi, G,!t!'besißer; — Hr. Baro» F'tz'Nger, preuß, Garde-Capicäü; — Hr, Sambuci, Bes,tz,r; — Hr. M zar^no, — Hr. Iaklih, — Hr. Micrcner, — und Hr. Schw.ihofer, aUe 4 H^ndelsle^ce, u>'d alle ' 8 von Wien nach Trieft. — Hr. Ritter, Fabnlsbe. sitzer, vc>i> W,c!> nach Gärz, — Hr, Berila^oa, — Hr. Lustiq, — Hr. Berli, __ Hr. Silrestri, — und Hr. Brunicardi, alle 5 Hanlelolrute; — Hr. Breßi/j Handelsagent; — Hr. Rnsio, iü>k. llittenhan; — Hr, Chilo, nord^meiik, Bürger, — u,d Hr, Roch-feld, Jurist, alie 9 vo» 3>,est «ach Oien. S. M. Lnt t u.; i c h u«, g e ». In Gratz «m 29. Jänner ^«53: 57,, 28. ,. 83. 45. Die »äckstc Ziehung wiro am l2, Fcdruar l853 >n Gmtz g.'halten wcroe'i. In W>>" am 2!1. Jänner 1853 l 43. 83. 20 «1 37. Die »ächstc Zil'hüüg wird au, 12, Februar 1853 in Wien gehalcen werdr». Z. !34 (l) Realitäten Vevkauf. Das nächst rer Piarr St, (iaiuian bei Oute»' , wertl, in Unttrkrain liegende, »cd,t cinem ans^edehn ten Giundcornpl>xe auch mit einer Mahl- und Stampf-Ml,i>-Ie, dann Wnngärtci! veisehme lanl)t,,fliche Out Anentbal ist aus freier Hand zu verkaufen. Nähere Äusku„fl ertheilt dieß,a!!s der hicr wuhn,-hafte Gutsbesitzer sclvst, an d.n sich die betreffenden K,!uflilsti>;en zi< wenden, —und gleichzeitig die ein zelnen üjerkau.'sobjecte in Auglnschli» zu nchmcn be. liebe» wollen. Auenthal am 18, Jänner ,853 Z >!?. <2) Bekanntmachung. Das Haus Nr. 103 in der St. Peters- Vorstadt, am Eck in dcr Kothqasse, sonnseilig gelegen, im guten Vauzustande, be sonders für eine Specereihand-lung geeignet, lst aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere beim Eigenthümer in der St. Peters-Vorstadt Nr. 95. Vrot- u. Fleisch-Tarijfin der Stadt Laibach siir den Monat Februar 1N53. Gewicht !Prc,s Gewicht l Preis Gattung der Feilschafc ^.^ Gebacken Gattung dcr Feilschaft ^.,. Fl,ischgaitu»g ^ ________ «/. j H^I^j^^ I ___________>^/.!^^.> H^ Rindfleisch o!)»eZ,!,vage ron M^ist--B r o t. Ochsen...... ! — — 9 dw »on Zugochsen, Stieien u-Kühen ! — — a Mundsemmel . s ' ' ' I u '«' , '^! ^'"^"^ °°^ ^""..... ' ^ ^ ^ !, ' ' ' i> /^ l Nci einer Fl?isck>l>l>n,ihme unter 3 Pfund liat kci„c Zuqab? uoM ^ __ ! . . . ---- 3 I V ^/„ Hmtertopfe, Oderfiizcn, Ät,ecin un» den v,r!>-!!ie»enen !>»> der Qrdin. Temmel. __ ^, ^>,/!, Aus'chrottung sich erhellenden Alifä!!,,! «°>! Knocl't',, Fell unü »- 'nv,' ' ^2^ Mark Hl.itl; b>i einer Al>ni>>>>ne von/! Ins !> Pf„nd dozegen < aus Mund: / — >,!8 ^°t!1. und d«l 5 i'i« 8 Pfun» lTemmelteill! __ 2!) 1 16 ein !>,ill>es Pfun» , und sofort »rrhxltnißniäsii^ z„!ll>«>iqei,; »och Nei,en:!8lüt "( ^ >,' ^ ^s> <, , ! <> wird llus!!lülkli,I'«ei!>«t>n, sich I>eiciclerZ„w>>g^fre,!,l:l>rliücrF!cisch> i aus orblN. l — !!^ ^/2!" t!,ei>e, als: Kl,l>>-, Vchai«, S«wein - Fleuch u, dc,,, ,u l>ed,e„e„, < Temmelteia <. l ? 3 mmcr »ine ffciXchatt nicht nach d>-m t,!r,näsi,«c,! Preis, Ge> s, I« Nil > > N'icht , oder ,„ e,ner !chl,ll>tcrl„ o0»r »ni>,rn Qi/aliläl , als durch ^^ssi'i, - N,.«f I ^4 -"5^'l __ ,^» „ , üie Tare »or^i'schlieb^,, ist, Ulle>>ufi, wird „aÄ' d»„ !>,!!ehe„rc» ^,v^»!i.^lUl i,^,^ ^ ^, , -< ^, .' G,scy,„ unnachsichtlich !i/stla>I werden. In welker Hinsicl't an l ss^>'„>^, l ! ^ ^ — ^ ^'-' Rufende PuIU>ri,m autssefor»,^t «!!!>, fur lie i» oieler Ta- ^ "vlüMeyI 5. ^,,^ en!>>lllte„e„ Fei!sch,,fle„ auf lci„e Weis» mehr, »Is die Obliilidrot aus Nachl, ... — IO 3 I Katzung answe,sel, ,u I'ezadlen; jede Ueb,rha>t>,ni, „nl> «evor« !„e!)lte,<,, vu!^» !,<».., ll»i>„ng aber, welche sich ein Gewerl's,»,,,,!, !,eq»n die GotzliNs 5<^!!,l/. gcu.nmt »^ . . . L /^ ^ H erlauben sollte, sogleich dem M^isttaie ,ur gesetzlich", Ve>ll»> fu»ü »nzuzeiq»,!. 3. 130, (I) Im ^erla^e von Tcndler H' Compagnie ist so eben erschienen und bei ,/A«, l), Fil/^«F<« «n««f»' «3s ^etio?' /F«FF«he^.^. so wie bei Os. H^e^t.'/«e»' zu yliben: D ie Civil - Iurisdicti 0 nsn 0 rm, vom 2l). Nauember 1«52, für Oesterreich untel und al> der Einis, Sal)bur>^ Stciermarl^Kliriltcil nnd Kr»i»/ ^oi^ und VradiZkii/ Mrieu/Trie^ Tirol und Vorxrll'crg, Böhmen, Mähren, Schlesien, Snlyieit^ Lodomerien mit Huschwitz und Intor, KrnklU! und Bukowina, Erläutert von einem prnctlschen Ioristc», Nebst ci,ie>» Anhax^e über Lie lombm-d, veüen.niische u„c> o^l,„^t!!,ischc I„rlüdie ionöiiorl». Tos^ciiformat, Vrl'schirt Zc> kr. Der aüßerordintli.t'e, Veifoll, wrlchi',, h>e >,» verrlusse,>e» Ia!),e >„ unsere», Verlage eifchiein'ne ' Vergleichende DarsieUung 3es vsterr. Etr«fHesctzes vom 27. Mai l^F2 c>efi>!i0c„. hat d^, H,'r.,i!«q l'er veia!,e!tu»g zu uniorzichc,,. Die Ver!i>g«l)a„i?lu,!g fchnieichelt sich. der juil?isch«„ We>, eme mcht !M»d,r wUIloliimexe (5rsche!!,u»<; i"a,»il zi, diete«- Z. «7. (4) Handels-Industrie-Anzeige. Da meine Maschluett-Z?agel', Zeug' und Sporerschmid-Gtabliisemellts «och zu wenig In der Hand»lswelc bekannt sein dürften, so erlaube ich mu, die Hei«» Kaufüutr m Kenntniß zu s.tzen, daß in denensclben auöge-zcichnet schöne, vollztohlige u. schwere stä'gelwaren von der kleinsten dis zur größten Sorte, das ist iWy Siück u W Loch bis In Pfund im Gewicht, w,e auch alle Gattungen glanzelld verzinnte odrschwarz lackirte Striegel», Neibeiscu, beuchter, Hew kvrde,Schrallbsiöc3e,Wa<,enschlcifen tt. u, :.., aus dem besten ste,r,schen Eisenmate-riale erz.ugt, und alle Fabnkate zu möglichst bil ligen Pnlsen berechnet weiden. Pi,eung in je^wedl« Quantum zugesichert. Zuschriften und Aufträge si-id zu richten untei dcr Firma: '. ^ Vincenz Herzog in G^atz, am obere» Gries, >m eigenen Haus Nr, il»«, Z »9, (3) Gin Morast - Antheil an der Ilovce, von cinem Flachen-maße von 1Z16 !_^ Klafter, ist zu verkaufen. Nähere Auskunft im Zeitungs-Comptoir. 8. !27 (2) Nicht zu übersehen! Für Spediteure, K^uf-, Hand.ls- und Ge< werdSleute hat Unt.rzeichüet.r eine Niederlage l?on raftrirten, gebundenen und ungebundenen Schreibouch.rn >" großcr Auswahl eröffnet. Vu'r bcqneme Ü>iiiat^r, re,nes, köl'p»>l)aftes Papl>r, so wl-li^k.it ist de!je„s g s.r„l. Für Schullehrer sind beim Gefertigten zu hab.n: Schreibthekeü, >n schönen, mlt Vigneten uel-zietten Umschläge«/ pr. 1A> Stück 1 fi. 30 kr. EmeM geneigten Zuspruck'e empfiehlt !") permit Caspar .Haditsck, bürgl. Buchbinder am .«„ndscdansplatz?. S^^e^en^^st""-fchttnen m.o de, I^». V. Klet'innayr N Fedor Vambcrg und bei Georg ^ercher zu haben:' Wohin lcnkt der Ehrist am Schlüsse des schci dendcu Inhres seine Vlicke und Oedantenä V r e lt t g t Psalm l2^j, I. gc!:cll!e» am lctzten Abend des Jahres 1852 von , Thcudor (Klze, evangelischen Pfarrer i» i!a>dach. '.um Besten dls evangelischen S chulfo n d c ö >" Laibach. Preis w kr, Grster Jahresbericht der evangelischen Gemeinde nebst den Stauten der vereinigten cvangclisu)^" Gemeinde daselbst. 'Zum Besten des Kirchcnbaufondes dieser Gemeinde.) Pttls 12 kr.