Nr. 14». Dmncistllg, 2. Juli 1896. Jahrgang 115. Mbacher Zeitung. Pr«»n«tla»lonsp«i»: M!t Postversrnbuna: ganMhri« st, lb, halbjährig fi, 7 ba. Im llomploii: ««xizjüh,!« st, !«, halbjähllg fi, b 5U, ssiil d! »ftels» Wsdclbollmgrn prr Zc, Zeit » erschc!»» tüqlich, m!< «ulnahmf del Vonn und Feierlage Di, «b»l»»ßr<»tl»» befindet ft< l»M»,» Unfranllnie !Ur!,Ie werden wlbt »xgelwmmen, Vl«»ü!^!p>0lg Per ina, des Insan« terieregiments Michael Großfürst von Russland Nr. 2l;, das goldene Verdienstkreuz zu verleihen; ferner: dem Büchsenmacher erster Classe Josef Waches, des Infanterieregiments Friedrich Wilhelm Ludwig Großherzog von Baden Nr. 50, das silberne Verdienst-kreuz mit der Krone zu verleihen. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. Juni d. I. dem Oberbergcommissär und Revierbeamten in Mährisch-Ostrau Dr. Eduard Riel das Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ordens allergnädigft zu verleihen geruht. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben auf Grund eines vom Minister des kaiserlichen und königlichen Haufes und des Neuern erstatteten allerunter-thänigsten Vortrages mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Juni d. I. dem Bestallungsdiplome des zum kaiserlich russischen Generalconsul in Wien ernannten Staatsrathes Sergius Goriainow und des zum kaiserlich russischen Consul in Czernowih ernannten Kammerherrn Paul Wieget» Pantchoulidzew das Allerhöchste Exequatur huldreichst zu ertheilen geruht. Feuilleton. Ein erziehliches Problem und leine Lösung. «on Wilhelm Müller. In den Volksschulen aller Länder gibt es Zöglinge, die gleich nach ihrem Eintritt, meist aber während der folgenden Jahre nicht imstande sind, die an sie herantretenden Anforderungen zu bewältigen und mit ihren Altersgenossen gleichen Schritt zu halten. Die Ursache dieser Erscheinung liegt in angeborenen wie in ererbten körperlichen und geistigen Schwächen oder in einer durch äußere Umstäude herbeigeführten Beeinträchtigung der normalen Entwicklung. Die also Betroffenen können bei den bestehenden Einrichtungen nicht in höhere Classen versetzt werden, bleiben deshalb, zu ihrer Qual und den Lehrern zur Bürde, jahrelang unter jüngeren Mitschülern auf denselben Schulbänken sitzen. In den meist überfüllten städtischen Schulen kann von einer befonderen Berücksichtigung solcher Kinder kaum die Rede sein; da, wo der Lehrer Sympathie mit ihnen empfindet und den guten Willen hat, ihnen zu helfen, ist nicht immer das nöthige Verständnis vorhanden, das sich auf eiue psychiatrische Beurtheilung des Falles gründen muss. So kommt es. dass Zöglinge dieser Art nach einigen unfruchtbaren, an traurigen Erfahrungen reichen Schuljahren in das Elternhaus zurückkehren, dort ohne weiteren Unterricht auswachsen, um später unter beschränkten äußeren Verhältnissen ein verkümmertes Dasein zu führen. Was kann die moderne Schule zur Linderung des Loses dieser nach Tauseuden zählenden minder begabten, aber keineswegs idiotischen Kinder thun? Diese Frage beschäftigte schon seit geraumer Z-it Menschen« freunde und Erzieher. Der Modephilosoph der «Jüngsten», Nietzsche, hat eine ebenso einfache als radicale Lösung derselben gefunden: er betrachtet die vom Schicksal stiefmütterlich Bedachten als Ballast, den man im Interesse und zur Reincultur der »übermenschlichen Zukunftsrafse» einfach über Bord werfen müsse. In anderen Worten, er empfiehlt gegen die körperlich Schwachen und geistig Verkümmerten die Anwendung dcs in gleichen Fällen von den Spartanern beliebten Receptes, welches schon in frühester Jugend Eltern wie Gesellschaft für immer aller weiteren Sorge um die Betroffenen enthob. Die moderne Pädagogik steht noch nicht auf diesem fortgeschrittenen Standpunkt, soudern ist vielmehr ernst» haft bestrebt, auf den Grund dieser krankhaften Erscheinungen zurückzugehe« und körperliche Schwächen zu heben, wie auf moralische Una/Hörigkeiten und geistige Hemmungen und Einseitigkeiten heilend einzuwirken. Hu diesem Zwecke hat man mit dem öffentlichen Schul« system verschiedener deutscher Städte Einrichtungen geschaffen, deren Kenntnis auch bei uns von Interesse fein dürfte. Bei dem Versuch, den minder Begabten gerecht zn werden, handelt es sich nicht nur um diese, sondern auch um das beste der no> malen Kinder; denn letztere werden durch die Anwesenheit der geistig Schwachen in ihren Fortschritten gehemmt. Ferner: die frühe Jugend hat kaum ein Verständnis für das bemitleidenswerte Los jener Kinder; geistige wie körperliche Abnormitäten erregen ihre Spottlust und veranlassen sie zur grausamen Verfolgung und Quälerei — Verirrungen, die sür beide Theile von gleich bedenklichen Folgen begleitet sind. Unter diesen Umständen lag der Gedanke ein,r Absonderung der also beschaffenen Kinder von den normalen nahe und fand seit etwa einem halben Jahrzehnt in verschiedenen Städten Deutschlands praktische Ausführung. In Hamburg richtete die Erziehungs-bchörde in verschiedenen Schulen besondere Classen ein. Schüler, die mehrere Jahre hintereinander nicht aufzusteigen vermochten, wurden von einem hiezu be« fähigten Lehrer und von einem Arzt eingehend glprilfl und bann jener Specialclasse einverleibt. 3" d'ch' wurden die Anforderungen herabgestimmt und d,e Mittel d«>r unterrichtlichen wie der erziehlichen Ve<>infl.,ssm,cl dem Zustande der Kinder angepasst. Allein d,e Erfahrungen, die man hiebei sammelte waren nach den mir von dem Director der .Klosterschule, gemachte» Mittheilunq-n nicht gerade ermnthigend. Die Eltern widersetzten sich oft auf das heftete der Ausscheidung ihrer Kinder; letztere empfanden die Versehung a!5 einen Schimpf und verloren nun erst recht allen Muth. während die Haltung der übrigen Schüler dieser .Dummenclasse» gegenüber durchaus nicht immer von den Regungen der Menschlichkeit geleitet wurde. Laibachcr Zeitung Nr. 149. 1278 2. Juli 1896. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst die Uebernahme des Oberstlieutenants Anton Marchese Paulucci delle Roncole des Landwehr Infanterieregiments Trieft Nr. 5, nach dem Er« gebnisse der Superarbitrierung als invalid, auch zum Waffendienste beim Landsturme ungeeignet, in den Landwehr-Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Oberstens-Charakter ad sonore« mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; ferner: die Transferierung des Oberstlieutenants Friedrich Ritter vvnSchilde n'f eld, des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4, zum Landwehr-Infanterieregiment Trieft Nr. 5; schließlich: die Eintheilung des Oberstlieutenants Karl Frei» Herrn Jacobs vou Kant st ein, übercomplet im Landesschühen Regiment Vozen Nr. II, Gruppenvorstand im Ministerium für Landesvertheidigung, beim Landwehr-Infanterieregiment Klagenfurt Nr. 4 anzuordnen und dem Letztgenannten das Militär-Verdienstkreuz zu verleihen; dem Infanteristen Thomas KriZ, vom Activstande des Landwehr-Infanterieregimentes Vrünn Nr. 14, in Anerkennung der mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Menschen vom Tode des Ertrinkens, das silberne Verdienstkreuz zu verleihen. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Juni d. I. über einen vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern erstatteten allerunterthänigsten Vorttag die Concepts - Aspiranten Karl Grafen Trauttmansdorff und Theobald Grafen von Weftphalen zu unbesoldeten Gesandtschafts-Attache's allergnädigst zu ernennen geruht. ! Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. Juni d. I. dem Handelsgerichts - Beisitzer bei dem Kreisgerichte in KöniMätz Rudolf Helwich für die Dauer dieser Function taxfrei den Titel eines kaiserlichen Rathes allergnädigst zu verleihen geruht,. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 24. Juni d. I. dem bei der Druckerei« und Verlags-Actien-Gesellschaft «Lehkam. in Graz bediensteten Cassier Johann Schalko in Anerkennung seiner mehr als fünfzig« jährigen verdienstlichen Berufswirksamkeit das goldene Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. ^ -------------- Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 24. Juni d. I. dem. Official bei dem Lemberger Oberlandesgerichte Johann! Fr odl aus Anlass der von ihm angesuchten Versetzung in deu bleibenden Ruhestand das goldene Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. I. dem' bei den Baumeistern Leopold und Eduard Holdhaus in Stockerau beschäftigten Vaupolier Michael Glas in Anerkennung seiner vieljährigen, einem und demselben Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit das silberne Veidienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Der Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern hat in dem Concretual-Concepts-Status der Beamten des Archiv' und BibliotlMdielistes der politischen Verwaltung ernannt: zu Archivdirectoren in der siebenten Rangsclasse den Archivar kaiserlichen Rath Phil. Dr. David Ritter von Schön Herr und den Archivdireclor Phil. Dr. Thomas Fellner; zum Bibliotheks-Director in der siebenten Rangsclasse den Bibliothekar Josef Poestion; zu Archivdirectoren in der achten Nangsclasse die Archivare kaiserlichen Rath Friedrich Pirkmayer und Karl Köpl; zum Bibliothekar den Schriftführer des k. k. Archivrathes Iur. Dr. August Kalus; zu Archivaren die Phil. Dr. Michael Mayr, Richard Schuster und Albert Starzer sowie den Official Karl Schornböck; zum Archiv-Concipisten den Phil. Dr. Alois Waibl. Nichtamtlicher^heil^ Lranz-Iwsef-Goldstipendien. Vom Studienjahre 1896/97 angefangen kommen an den technischen Hochschulen zu Wien, Lemberg und Brunn, sowie an der Hochschule für Bodencultur zu Wien, je eines der für würdige und dürftige Hörer dieser Hochschulen allergnädigst gestifteten Franz-Iosef-Goldstipendien im Iahresausmaße von 300 fl. in Gold zur Verleihung. Bewerber um eines der genannten Stipendien haben ihr eigenhändig geschriebenes, an Seine k. und k. ^Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: ! 1.) mit dem Tauf- oder Geburtsscheine-! 2.) mit glaubwürdige« Documeuleu über ihre Dürftigkeit, unter Nachweisuna. des Standes, der Vermögens», Einkommens- und Familien-Verhältnisse der ^Eltern, im Falle der Verwaisung mit einem Belege l der Vormundschafts - Behörde über den etwaigen Ver» mögensstand; ! 3.) mit dem Maturitätszeugnisse und, wenn sie ' schon Hörer der Hochschule wären, mit den betreffenden Mudienzeugnisseu, wobei jedoch bemerkt wird, dass unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche die Studien der Hochschule erst antreten, den Vorzug genießen. Die Gesuche haben überdies die Angabe zu enthalten, ob der Bewerber bereits im Genusse eines Stipendiums oder irgend eines Bezuges aus öffentlichen Cassen steht, jene von angehenden Hochschülern überdies, ^ welchem Fachstudium sie sich zu widme» gedenken, und !sind längstens bis 31. Juli 1896 bei der k. und k. , General - Direction der Allerhöchsten Fonds in Wien (l. k. Hofburg) einzureichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen werden. Wien, am 23. Juni 1896. 5t. und k. General-Direction der Allerhöchsten Fonds. Lranz-Iosef-Elisabeth-Goldftipendien. Vom Studienjahre 1896/97 angefangen kommen an der Wiener Universität zwei und an den Universitäten zu Prag und Graz je eines der für dürftige und würdige Hörer der vier Facultäten gestifteten Franz« Josef» Elisabeth - Goldstipendien im Iahresausmaße von 300 fl. in Gold zur Verleihung. Bewerber um eines dieser Stipendien haben ihl eigenhändig geschriebenes, an Seine k. und k. Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) mit dem Tauf» oder Geburtsfcheine; 2.) mit glaubwürdige« Documenten über ihre Dürftigkeit, unter Nachweifung des Standes, der Ver< mögens--, Einkommens- und Familien-Verhältnisse der Eltern, im Falle der Verwaisung mit einem Belege der Vormundschafts-Behiirde über deu etwaigen Ver« mögensstand; 3.) mit dem Maturitäts'Zeugnisse und, wenn sie schon Unioersitäts-Hörer sind, überdies mit den Colloquien» oder Staatsplüfungs-Zeugnissen bezüglich des zweiten Swdiell-Scmesters 1895/96, wobei jedoch bemerkt wird, dass unter gleichen Verhältnissen jene Compttenten, welche die Universitätsstudien erst antreten, den Vorzug genießen. Die Gesuche haben auch die Angabe zu enthalten, ob der Bewerber bereits im Genusse eiues Stipendiums oder irgend eines Bezuges aus öffentlichen Lassen steht, ferner jene von Abiturienten, welchem Facultäts-Studium sie sich zu widmen beabsichtigen, und find längstens bis 31. Juli 1896 bei der k. und k. Generaldirection der Allerhöchsten Fonds in Wien (k. k. Hofburg) einzureichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig bek'gle Gesuche wird leine Rücksicht genommen werden. Wien, am 23. Juni 1896. K. und k. General «Direction der Allerhöchsten Fonds. Der Vertrlmensmiinnertag in Prag. Die von der Versammluug der deutsch-böhmischen Vertrauensmänner gefasste Resolution wird vou mchrereu Wiener Blättern an leitende» Stelle eingehend besprochen. Das «Fremdrublatt' schreibt: «Verlauf und N^ schlüsse des gestrigen Vertraueusmännertages in P^a haben gezeigt, dass es durchaus nicht im Sinne der großen Mehrheit des deutsch«böhmischen Volkes gelegen ist, die Vereinigte deutsche Linke zu zersprengen oder durch Secession zu schwächen. Wohl aber wird für das künftige Abgeordnetenhaus, das aus den Neu-Wahlen hervorgehen wird, die Umbildung der Partei verlangt in eine solche, welche in ihr taktisches Vor« gehen größere Schärfe legt. Auch bildet die Heran« ziehung frischer, von den Stürmen des Pmlamentarismu« noch nicht ermüdeter Kräfte offenkundig einen Theil des Programmes. Die beiden Referenten von gestern sind neue Männer, und das Comite zur Entwerfung des Aufrufes an das deutsch-böhmische Volk wurde nach dem Grundsatze zusammengestellt, dass zwei Drill, theile desselben nicht den Reichsraths- oder Landtags« Abgeordneten entnommen sein dürfen.» In dem «Neuen Wr. Tagblatt» äußert sich ein «hervorragender Abgeordneter» über die Resolution: «Die Neubildung der Partei erwartet man nicht jetzt, nicht mehr im gegenwärtigen Parlamente, uud der Gedanke einer Secession der deutsch-böhmischen Ab« geordneten gelangte als undiscutierbar gar nicht zur Besprechung. Aber nach Auslösung des Hauses, bei Gelegeuheit der Neuwahlen, soll es zur Gründung der neuen großen Fortschrittspartei lomme», welche als Nachfolgerin, jedoch nicht als Nachtrelerin der Ver« einigten deutscheu Linken gedacht wird. Ueber das Wie dieser Action wurde keine Meinung laut, dagegen ward die Einsehung eines vorberathenden Comites be« schlössen. Es siel auf, dass in das Comite lein Mitglied des Vorstandes der Linken gewählt wurde. Aber noch ein Zweites fällt auf: dass man der «Wiener Frage» die Ehre nicht anthat, sie als bestimmend für die Geschicke der Deutschen in Böhmen anzusehen. Zwar wurde offen und rückhaltslos der Antisemitismus H»ique-Ass. Der Wirklichkeit nacherzählt von Hermann Hirschfeld. (4 Fortsetzung.) Es war Zeit zum Aufbruch. Der Wirt wurde gerufen, um dk Zeche zu begleichen. Er that, als ob er aus tiefem Schlaf erwache, der ihn auf einem Stuhl in einiger Entfernung von den militärischen Gästen übermannt zu haben schien; in Wirklichkeit aber hatte er sich bemüht, der deutschen Sprache durch seine verstorbene Frau, eine Elsässerin, ein wenig kundig, dem Gespräch der Herren zu folgen, um möglicherweise zum Vortheil seiner Landsleute Nutzen daraus zu ziehen. Das Quartier Hugos befand sich im Erdgeschoss des Hauses. In dem einzigen Stockwerk war Leopold Krehbera ein Zimmerchen eingeräumt, in das er sich nach dem allgemeinen Abschied begab. Aber vergebens suchte er dm Schlaf zu finden. Der Talisman semes Feindes ließ ihm knne Ruhe. Die Furcht vor Tod oder schwerer Verwundung erfüllte seme Seele mit unaussprechlicher Angst, und mit neidischer Gier gedachte der Feigling des schützende» Amulets, dessen Besitz Hugo nicht einmal geleugnet hatte. Es musste Wuuder- ttast in demselben stecken, sonst wäre sein Träger unmöglich durch alle Gefahr gekommen, der er sich ost selber tollkühn ausgesetzt hatte, wenn es der Waffen, hre galt. Musste dieser Mensch denn alles besitzen, wonach er selber mit Leidenschaft strebte und was ihm doch sein ganzer Reichthum nicht zu verschaffen vermochte? Ohne Schlummer, Pläne schmiedend und verwerfend, gieng ihm die Nacht vorüber — aber endlich hatte er einen Entschluss gefasst. Mit dem Morgengrauen erhob Leopold sich von seinem Lager. Er spähte durchs Fenster, bis der Bursche Hugos, wie dies allmorgentlich geschah, die Kleider seines Herrn aus dessen Zimmer geholt und in den Holzschuppen im Hof getragen hatte. Dann pflegte derselbe noch ein paar Besorgungen zu verrichten, ehe er aufs neue das Quartier seines Lieutenants betrat. So war es auch heute. Kaum war die stämmige Gestalt des Burschen im Dämmerlicht des trüben Morgens verschwunden, als Leopold leise den äußern Gang betrat und, froh, dass keine Seele ihn gewahre, rasch und geräuschlos die Stiege hinunter eilte. Hugos Zimmer war unverschlossen. Um den Schlafenden nicht zu stören, hatte der Bursche die Thür nur angelehnt, und die Spalte um ein geringes öffnend, glitt die schmächtige Gestalt des Soldaten wider Willen in das Innere des niedrigen, nur mit dem Nöthigsten ausgestatteten Raumes. Seine Vermuthung war richtig gewesen. Vor dem Bett des Schlafenden lag auf einem Tischchen neben deu Pistolen, Uhr und Taschenbuch die verhängnisvolle Karte, die Hugo in einer Nrusttasche im Futter des Uniformrocks zu bergen pflegte. Unhörbar, den Blick fest auf den Ruhenden gerichtet, schlich der Eindringling heran. Für den Fall, dass Hugo erwachte oder der Bursche eher, als erwartet, wiederkehrte, hatte er eine Ausrede bereit. Aber das Glück war ihm günstig; ein fester Schlaf umfieng feinen Gegner; wie ein Lächeln in süßem Traume umspielte es dessen Lippen — und das ersehnte Kleinod war von den übrigeu Gegenstäuden verschwunden und in die Tasche des Diebes in Sicherheit gebracht. Dann verschwand Kreßberg ebenso unhörber, wie er ge« kommen war. Eine Stunde später beschied ihn der Bursche des Lieutenants zu seinem Vorgesetzten. Leopold fand dort den Unterofficier, dem Hugo die zwei Soldaten bezeichnete, die ihn auf seinem späteren Gange zum Dorf begleiten sollten. Nachdem der Mann entlassen, wandte er sich zu seinem Gegner. In den sonst so freundlichen Zügen lag ein Ausdruck, vor dem der Schuidliewusste erschreckte. «Sie erinnern sich, dass gestern abends die Rede von einer Karte war, die ich seit dem Auszug aus der Heimat bei mir zu tragen pflege,» nahm Hugo das Wort. «Nicht ein Amulet, wie man Ihnen aufband, sondern das Zeichen einer lieben Erinnerung. Als ich mich gestern abends zur Ruhe begab, legte ich das Blatt nebst meinen übrigen Sachen, die ich bei mir zu tragen pflege, auf dieses Tischchen vor meinem Vett — dessen bin ich gewiss. Als ich mich diesen Morgen ankleidete, war alles vorhanden — bis auf die Karte l» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 149. 1279 2. Juli 1896. als unvereinbar mit den Grundsätzen der Freiheit und des Fortschrittes erklärt, aber ebenso offen wurde es ausgesprochen, und die Abgeordneten waren bereit, es zu erklären, dass das Verhalten in dieser Sache den Begriff des deutschen Freisinns nicht erschöpfe und nicht als das einzige Kriterium fortschrittlicher Gesinnung gelten könne. Auch von einer Oppositionsstellung spricht die gefasste Entschließung, sie spricht aber davon nicht imperativ. Die Regierung wird die tiefe Bewegung nicht verkennen dürfen, welche die deutsch'böhmischen Kreise in Athem hält. Wenn diese Bewegung auch mehr durch die Sorge um die Zukunft als infolge der gegenwärtigen Situation hervorgerufen wird — sie ist einmal da und fordert, dass man mit ihr rechne. Die Vorgänger des Grafen Badeni hätten es leicht genug gehabt, dieser Erregung im Keime durch ein offenes Zugeständnis Herr zu werden; damals hätte selbst ein neues Kreisgericht dazu hingereicht.» Die «Deutsche Zeitung» hebt gegenüber dem Verlrauensmännertag in Prag die zweite Hauptversammlung des Bundes der Deutschen in Böhmen in Brüx hervor. Politische Neberstchl. Laib ach, 1. Juli. In Brunn fand am 29. Juni der deutsch, mährische Bauerntag statt, an welchem eine Resolution, betreffend die Mittel zur Abstellung der steigenden Nothlage der Landwirte, beschlossen wurde. An den Ackerbauminister Graf Ledebnr wurde ein Telegramm abgesendet, in welchem demselben der Dank für seine Bemühungen, die Lage der Landwirtschaft zu verbessern, ausgedrückt wird. Als Gegenstück zu der liberalen Versammlung in Prag ist die zweite Hauptversammlung des Bundes der Deutschen in Böhmen anzusehen, welche am letzten Sonntag in Vrüx stattfand. Der Geschäfts« leiter des Bundes, Dr. Feiler, verbreitete sich über die Schwierigkeiten, mit denen der Bund zu kämpfen hatte, und hob hervor, dass trotzdem die Zahl der Mitglieder bedeutend gestiegen sei. Nach einem Festzuge hielt Dr.Va» reuther eine Festrede. Gestern traten beide Häuser des ungarischen Reichstages zu kurzen Sitzungen zusammen. Das Magnatenhaus erledigte eine umfangreiche Tagesordnung, auf welcher unter anderem auch die Zuckersteuernovelle stand, ohne jede Debatte. Vor Uebergang zur Tagesordnung unterbreitete der Vorsitzende Vice-präsident Ma Freiherr von Vay eine Zuschrift des Ministerpräsidenten, welche den Dank Sr. Majestät für die Trauerlundgebung des Haufes anlässlich des Ablebens weiland Sr. l. und t. Hoheit des durchlauch. tigften Erzherzogs Karl Ludwig übermittelt. Nach Er. ledigung der Tagesordnung ersuchte Erzbifchof Esäszka unter allgemeiner Zustimmung das Präsidium, die Glückwünsche des Hauses anlässlich des Geburtstages Sr. Majestät an den Stufen des Allerhöchsten Thrones zu verdolmetschen. Nach Authenticierung des Protokolles wünschte der Präsident den Mitgliedern des Hauses angenehme Ferien, worauf die Sitzung unter begeisterten Eljen-Rufen auf den Präsidenten geschlossen wurde. In der italienischen Kammer erklärte gestern W der Debatte über das Budget des Mim« steriums des Aeußern der Minister des Aeußern. Herzog von Sermoneta, Italiens Politik sei unverändert, da« Vertrauen in den Dreibund sei erst jüngst vom Ministerpräsidenten bestätigt worden, die Beziehungen zu England. Frankreich und Mssland seien sehr herzlich, der allgemeine Wunsch nach Frieden werde es verhindern, die Orientfrage aufzurollen. Die Balkanpolitik Italiens sei die Aufrechterhaltung des «latu« sich der Minister äußerst lobend über General Valdissera aus. Die Kammer setzte sodann die Berathung über das Budget drs Ministeriums des Aeußern fort. Die verschiedenen Deputierten entwickelten die von ihnen beantragten Tagesordnungen. Bern, 1. Juli. sOrig.. Tel.) Der Bundesrath ge. nehmigte heute den Vertrag mit Oesterreich, betreffend den Grenzverlehr bei Choleragefahr. Priitoria, 1. Juli. (Orig.-Tel.) Die Nachricht, dass Transvaal die Absicht habe, in Deutschland eine Anleihe von 4 Millionen aufzunehmen, um den Oranje» Freistaat in den Stand zu setzen, seine Eisenbahnen anzulaufen, wird officiell dementiert. AiterarisHes. Das gegenwärtige !3. Heft der «Illustrierten Fra u e nzci tun g » mit seinem reichen Inhalt bringt außer den 79 Toilettenabbildungen und dem farbigen Vorderbilde 70 handarbeitsnummern, farbige Vorlagen zu häuslichen Kunst-arbeiten, Beilagen mit 13 Schnittmustern und 11 Muster» Verzeichnungen ?c,, ferner eine interessante Unterhaltungsnummcr »nit Illustrationen von Klara Schumann lc. lc. Adalbert Stifters «Studien» I. und II. (Friese H iiang, Wien.) Adalbert Stifter hat in seinen Schriften etwas von echtem Metall der Poesie, etwas, viel sogar von echtem Golde aufgespeichert. Der wechselnde Geschmack des Publicums mochte dieses Gold zuweilen — wie dies ja zeitweise den Gediegensten begegnet — mit einer Staubschicht des Ne» gessens bedecken, aber rosten wird es nie, und nur eines leisen Striches von erfahrener Hand bedarf es. dass eS uns in reinem Glänze und Schmelz entgegenleuchte. Diesen Strich erfahrener Hand hat die Verlagsbuchhandlung Friese und Lang, Wien, ge» sllhrt, indem sie uns in der jüngst erschienenen illustrierten Ausgabe des Dichters «Studien» Stifter in neuer Gewandung vorführte. Dem ersten und zweiten Bande folgt demnächst der dritte Band dieses Werkes. Die Illustrationen besorgten Franz Hein und Fr. Kallnwrgen. Die beiden Namen sind die beste Gewähr, und es wäre fast überflüssig, sich iiber die Ausführung des längeren auszulassen. Alles in dieser Rubril Besprochene lann durch die hiesige Buchhandlung Jg. von Kleinmayr H, Feb. Bam berg bezogen werden. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 1. Juli. Dr. Ärisper, Abvocat, Laibach. — Lauric, Gutsbesitzer und Kaufmann; Doria, Ingenieur, Trieft. — Iurbasu, Mediciner, Innsbruck. — Hoffmann, Salier, Havella, Seöansly, Baum, jtunz, Rückel, Löwe und Kohn, Kflte.; Moser, Maler; Sochecki, Privatier; Fahrnbauer, l, l, Schätzmeister, Wie». — Nickli, Oberingenieur, Veldcs. — Launacher, Privatier, Graz. — Kisvarday und Tripalo, l. u. l. Lieutenants, Iara. — v. Obereigner, Forstdirector, Schneeberg. Hotel Elefant. Am 1. Juli. Hocaesel, l. l. Oberlieulenant, St. Pulten. — Ritsinger, ssischer und Tausty, kflle.; Schlauf. Ingenieur, Wien. — Bizjal, Truovo. — Winter, Privatier, Graz. — Marghetich, l. l. Maschinenleiter, Pola. — Seigerschmied, Priester, Agram. — Wcingärtner, ttfm., Antwerpen. Verstorbene. Am 3 0. Iuni. Agnes Pozarsel, Kaischlerin, 50 I., Ilovca 45, Bauchwassersucht. Am 1. Juli Michael Iersin. Vesiherssohn, 2 I., Ilovca 25, Pyaemie. Im Siechen hause. Am 3 0. Iuni. Josef Mlalar, Knecht, 60 I., Rücken« marlSlähmuug, Lottoziehung vom 1. Juli. Brunn: 77 15 27 37 8. Volkswirtschaftliches. kalbllch, 1. Juli. Auf dem heutigen Martte sind er-schienen: 10 Wagen mit Holz. _______________Durchschnitt«.Preise,_______________ Vllt- N«z,» «l» VtU^. fi lr fi tl, fi, tr fi. tl Weizen prMeterctr. 7 80 « — «utter pr, Kilo . . — ?h—^ — Korn . 6 80 ?!— Vier pr. Stück . . — 2 — — Verste . 6,— 6 — Milch pr. Liter . . - 10 — — Ha^fer » 7—7— «indsieisch pr. Kilo —64 — — Halbfrucht » ----------------Kalbfleisch » -60—,- Heiden » 8 — 6— Schweinefleisch » -66 — — Hirse » 6 60 6— Schöpsenfleisch » 3«— — Kuluruz » 5 30 b 20 Hähnbel pr. Stück — 45 — -Erdäpfel 100 Kilo 2 8b ——Tauben » !6—^- Linsen pr. Heltolit. 12-------— Heu pr. M.-lltr. . 1 96-------- Erbsen » 16--------—Stroh » ..214-------- Fisolen » 10!--------!— Holz, harte« pr. ! «indsschmalz Kilo —!lw------- Klafter 6------------ Schweinefchmalz » —^70--------—weiches, » 4 5^» Speck, frisch » -62-------Wein.roth.,100 Lit. - ! — aeräuchsrl » - 66--------— Weiher. » ^> Meteorologische Beobachtuuflen in Kaibach. 5 s-2^ ^ i ^^ ! ^^ ", 2U.gf7"! 733"5 ^6^s"d7Mhi8^"1^ltt^""^ _^ ^.^_?b^l 734^7^1^1 N. start ! Ungewitter 2. > 7 U. Mg. s 735 8 ! 10 8 j NÖ^ mäßig fast bewollt ! 3« 6 Das Tagesmittel der gestrigen lemperatur 14 3«, um 4 - 8° unter dem Normale. Verantwortlicher sledacteur. Julius 0hn,.Ianuschow«sh «itter von Missehrad Course au der Wiener Börse vom 1. Juli 1896. N^ ^ gellen 20«^««. zla°t»«znl»h»n. «"d war, »"/<, «llchrillichs «enle in «oten oerz, Maivlovember . . .10135 10155 !,! Noten verz, Nebr»ar«!iaus» 101 li5>101 45 „ Silber verz, Ianner«Iu« ,01 45l,01 U5 „ „ ,, NPr» vctob« 10135 10155 <»54,r ^/«Vtaattlose. 250 fi. -.__„_, >»U0,l 5°/, „ «an,^e c»0», l. ,4s» — 145 50 l«««er K«/« ,, Fünstel l«<» l. n,5 — ,c,l, 50 «8«4er S>»at«loei surxoollronen Num. 101 15 10,35 b!« «tt. «°m. . . »9 5U 1V0 !>(, z°/. Vorarlberg« Vllhn ln Eilb., ,l»U U. lNUN sl. s. IM fi, N°M. —'— — — 4»/, bt». ln ltronmw. steutrs.,400 u, »000 Kr. l. llUU »r, Nom, . 99öU1lX)bc H» «»»a<»sch»ldverschre<»nn> rl« 2<»<> fi. «. W. z'///« ....... »4«'—»4b- l»!°. salzb.Tlr, 2l»l»« V W. W. 4»/».....,,7'L5 ,<8 2ti 0« M, 4°/„......,2,t»0lL2«> sslllin Ioltph'V., «M. l«»4,4"/<> »»'75 1UU'7l. Vlllizllche idarl Lubwl« - «ahn. !tm. l««1, »00 fi. S, 4°/, . 9» 15 l«U lü «ornrlberg«»lllm,»m.l»»4, . 4°/« (div. Et.) L., s. lNO fi, 3l, »9 bü lNO bü Ung, «olbl«ltt 4°/» per «assr 122 45,22 8!» bto dt». per Ultimo .... l2l 45 12» «5 bto. Rente in KronenwHhr,, 4«/„, sisuerflsiftir^ooNronenNnm. »8 05 99 85 4"/s, bto, bto, per UlNmo . . 89 05 »9'25 bto.Kt.fi.,«>/,"/n ,24 — I2l»' dto, blo, Eilber 100 fi., 4>/,"/„ ,01 10 108 ,0 bto. Gtaat».Ob!!<,, (Ung, 0Nb) V. I. 187». 5°/»..... 12150 122 50 b«,!l. i^ 10« fi. ». W. Z4» l>0 <5U l.0 bto. dto. k 50 fi, «, W. 14» 50 15U 50 Ihe!h.«»«.'l!o<, 4"/» l<>« fi. . ,»8 «5 139 — Grund»ntl. > Vblig»tion»n (ftlr 100 fi, HM,), 4"/„ lroatilche »nd slavonische . S? 25 88 »5 4"/„ unllllrlschc (100 fi, ».W.) . 8? — 8»'- And»l« össenll. Anl»h»n. D°nau°Nea,.L°Ie »°/,. . . . 12««»12?'— dto. »«nleihe 1878 . . I«? — 10» — «»leben der Ltadt Vörz. . . II»— — — «nleye» d, Etadtgemrwbe W!,n 104 40 105 40 «»lrds!! b, Stabtgsmeiüds Wien lEllber oder «old).... 128'— 1«?— PramienNnl, b, Stadtgm, Wien — — — — Vvrlebau «nlehe», verlosb. »"/» ,0» »0 - -. 4",^, Krainer llande» ?lnlet>en . <»«N» «are ßsandbri,s» «üliuufi,). Vobcrallg. «fi.in5NI.vl 4»,.,». — — —'- bto, „ „ W50 „ 4«/» 99 2^100 25 dto. PiHm,^Vchldv. »«/„l. Stantsbadn....... »»»»5 224 25 Südbah« k »»/»..... 1«9 40 170 40 dto, k 5°/„..... 1»» »5 130 »5 Un«,°aallz, Vahn..... »07 70 108 70 4»/» Unterrrawer Vahnen . 9» bu 1<»0 — Plvlts» L«s» (per Ttüil). Nudapsft'Vasilica (Dombau) . «so ? — «lrebitlnse ,'- 4°/nDo»au Dll!»ps!ch,100fi,CM. —'— —" Osenrr llose 4« fi...... 58— ei-- Plllffl, i>o!c 40 fl, 0 «!> »5.0 7!» »reditbanl, «lllz, un,,, xoo fi. . »7« u:. «7!» 25 Depofitenbanl. «llg,, 20«» fi, . 234 — 235 — «ttcompte «r<,, NdrOfi . 500 st. 775 — 780 — Vlro u«llffenv,, Wiener, »OUfi. 2»8 — »70 — Hypolhslb,.0eft.,«»«st,2t>°/,». 82— »5 — ÜHnberbnnl, Oefi,, »<»« fi, , . »49 — »5« — Oefterr, unnar, Va«l, «00 fi. . »b« — »SV — Unionbanl »00 fi...... »84 »5 »85 ?5 Uerlehrlbanl, »ll«., »40 fi. . ,??'— 178 — Allien oon fi, . 5»l> — b»»-— Donau ' D«mpfschacher«,.«.200fi.V. «b - »« ynbin«. »8»0 »»40 Lemb.« lznnotti'IllNt, - Eisenb.. VtseMchaft »00 si, K, , . . »«8bv»»850 liloyb, vest.. Irieft. 500 fi, «Vl. 4«« — 4»»'— Oefteil. «orbweftb. »00 fi, V. . »»«-—„9 — dto, dto, slil, ll) »00 ft. V. »7«b0,74'bO Pr»8-Dul"E fi. . . »12 — ,,» — Vlon«nn^»e!elllch., 0eft..»lpw» 77 50 ?» »u Pl»,« »isnl.Ind^es. »00 si. »59 - «ll — b»Illo»l»rj. Steinlohlen «0 l. 5«? — «»,— „Sch1ö«lnühl",H»ap<«f..»00 l. »00— —— „Vttylern,.", V»Pier<. u. ».<«. ,»4 »5 »K4-» lr.,c)est.ln«ln,, »0»l. «»—«»» — »»««lm-Uelhanft., «ll,.. in Peft, »0 fi......... 4»5>- 4«b - «r. Uauaestlischaft »00 fi. . . »U9 50 »,»>«b Wienerberzei Z»e,eI»«ctltN'»tl. »l« — »»» - De.ttsche Via»> .' .' !^ '. ^ «?5 ««5 llonbon........ «,9 »b ,»0>v Par»«......... 4? «2^. 4? «7. Gl. Vet,r»bur«..... — ^ — — z»l»l««. Ducaten........ t»«? b«» »0 » »«„ , »7 Herr Dr. H. Hager in Frankfort a. 0. f vorzugiicneu Oö»»er-Märzen. das Liter zu 22 kr., »;,, 8 kr., sow.« <*ö"erfla»olien-Export zu \2 kr, ferner ausgezeichneteii Weinen wie M»ilt>erjer > . 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