^"' 43. A843 Die G i ch e. "^'er Donner schweigt, die Vlitze sind verlodert, Am Boden liegt zerspeNt der Eichenstamm , Der Sturm und Blitz zum Kampfe hat gefordert, Als wäre grünes Holz ein Wetterdamm. Ein Veilchenbcet, drauf Regentropfen hangen. Umrankt den Stamm, der noch vom Sturze kracht,, — Ei« blaues Auge, d^s mit stillem Baugen Am Lager ch tauscht das Schilf im nahen Sumpf, Und zollt der eignen Schwäche heißen Dank: So jauchzen Pöbclieelen. blöde, stumpfe. Voll Schadenfreude, wenn ein Großer sank Im Busche krächzt ein Specht mit heiserm Schalle, Fast klingt sein Schnarren wie ei» Spottgedicht, Da» hvhüi'ch mcint: die Hoff^hit kommt vor'm Falle — ^ Bis an den Himmel wachsen pichen nicht. Mir aber ist, al» nnhe sich der Schreiner. Der einen Thron aus dir zu zimmern wagt; Vielleicht sitzt bald auf diesem Thronstuhl Einer, Der stolzen Haupl's biö an die Scerne ragt. R. v.Lew itschnigg. Vaterländisches. Skizze einer geognostisch - geologischen Beschreibung !^ des Königreichs Illyrien. Vo» Franz Eolen v. Nosthorn. (Fortsetzn >, g.) Charakteristik der Felsarten. I. Primitive Periode. Helsmten der primitiven Zeit, oder Urgedirgs- Felsarten. ». Geschichtete primitive Felöarten. Gneis ^_ er steht im innigsten Verbands mit dem Granit, und gcht in Glimmerschiefer über. — Er bildet mit dcm Central. Granite einzelne Kup- pen, auch einzelne ?agcr im Glimmerschiefer, z. B. am Sonncnl'lick im Wurtenthal; am Korntaucrn im Möllthal; als Lager im Glimmerschiefer auf der Saualpe in Kärnten. Glimmerschiefer — er geht nachunten duich ?luf-Nahme von Feldspath in Gneis, nach oben durch Feinheit deS Kornes in Thonschiefer über. Er ist untcr den GedirgSarten der primitiven Zeit am mei-st.-n verbreitet. Er sctzt fast alle Seiten» und Nebcn-joche der Cemral-Alpen zusammen. Im Moll-, Gurk», Glan- und Lavantthale ist er d«e herrschende Gcbirgsart. Körniger Kalk Cllrkalk) geht oft durch allmali» ge Illbergänge, welche in Veränderung des Kornes und der Farbe bestehen, in Ucbergangskalk über. Im Möllchale zu Veldcn in Kärnten. Hornblendcschiefer (seltenes Vorkcmmen). Im» mcr in untergeordneten Lagern , z. B. im Möllthale, an der Koralpe in Kärnten ?c. Chloritschlcf.r bildet Lager und Stückgebirge, z. B. am Großglockncr. Taltschicfcr, als Lager im Chlornschiefer und Glimmerschiefer. Eine seltenere Gebirgsart, z. B. bei Großkilchheim im Möllthale in Kärnten. Thonschiefer, ein innigst gemengterGlimmerschie» fer, in »velchen er auch übergeht. Er s.tzt häusig die Höhen und Vorberge der primitiven Gebirge zusammen , z. P. am Griffnerberze in Kärnten. Der größte Theil des Thonschiefers gehört aber der Uebergangs-Periode an. 2 Massige primitive Felsarten. Granit und Granit. Gne,S. Innig mit dcm Gneise im Verbände; beide sind ein gleichartiges und gleichzeitiges Gebilde. Er bildet einzelne gewaltige Höhen von großer Ausdehnung; z. B. Sonn.nblick im Möllthale. Aber auch in ganzförmigen Räumen erscheint der Granit. 190 Eklogit, Bmaragdit-Fels, erscheint als Stock im Gllmmerschi f.r auf der Saualpe. Serpentin kömmt vor als Scock ,m Chlorit und Gllmm.rschlef.r am Brennkogl i>N Möllchale; als Lager im Chloritschiefer am Tauern, zwischen Heiligendlut und Kals. Porphyr, grauer, stockförmig in GliMlMrlchie-fer im Keucschachchalc «n Kärnten. Ueber die Verbreitung der einzelnen Felsarten der primitiven Zeit, über das Zusammen.-Vorkommen und über die Lagerungsverhältn,sse derselben, kann keine allgemeine Regel aufgestellt werden. Ennge dleser Fels arten erstrecken sich durch viele Länder, ziemlich gleich an Mächtigkeit, so daß sie als herrschende Gebirgöart müssen angenommen wer-den; z. B. in der Tauernkeite der Glimmerschiefer. Andere haben eine kurze Erstreckung in ihrer ScreichungHlinie, und eben so in ihrer Mächtigkeit ; z. B. der körnige Kalk setzt alle Tiefpuncte des Glockner zusammen, während er im Lavantthale oft nur die Mächtigkeit eines Fußes und darunter hat. Ebenso ist das ZusammeN'Vorkommen der primitiven Fclsarten höchst verschieden. Einige dersel» ben stehen in einem gewissen Contact-Verhältnisse, z. B. Serpentin, Talkschiefer und Chloritschiefer finden sich häufig zusammen, wie am Großglockner, wo diese Felsart bis zur Spitze desselben reicht. Der Hcrnblendeschiefer erscheint in jenen Glimmer« schiefern, welche in der Nähe des Gneises und des Granits vorkommen. Die Lagerungs.Verhältnisse sind ebenfalls nicht constand, und häufig wiederholen sich diese Fclsar, ten in ihrer Aufeinanderfolge, Die Schichten der früher bezeichneten primiti-ven FelSarten sin» nicht mehr in ihrer ursprüngli» chen Lage, sondern mehr oder unnder in geneigter Stellung zu treffen. Untersucht man die Lage dieser Schichten, so zeigen sie sich vor den muffigen Felsartcn der primitiven Zeit mit abfallendem Niveau. (Fortsetzung folgt.) Heilung omes Blinden. O! eine edle Himmclsgabe ist Das Licht des Auges. — Alle Wesen leben Nom «ichte, jedes glückliche Geschöpf, Die ^stanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte, Sterben ist Nichts — doch leben und nicht sehen, Das ist rin Unglück! Schiller im Wilhelm Tell. 1. Act, k. Scene. Wenn ich nachstehende Hellungsgeschichte eines Bünden in ein^m nicht medizinischen Blatte vcröf. fencliche, so licgc der Gnmd lediglich in dcm Um- stände, daß dieselbe nicht so sehr von dcr ärztlichen und wnndärztlichen, als vielmehr psychologischen Seite Interesse erregr, und somit das ganze gebild-le Publikum ansprechen dülfce; daher ich auch bitte, b-ese ganz schmucklose, lediglich aufdie Thatsache beschränkte Nachr-chc von diesem Gesichtspunkte aus zubelrachten. A linizhek Johann, von Orechegg Haus-Nr. 26, in der Gemeinde Großnußdarf, Pfarr Stoppizh, BezirkNupertshof inKrain, den 20. Juni 1799 von gesunden stanken ?leltern geboren, von welchen die Mutler an der Wassersucht, der Vater am Schlag' flusse im Mittleren Lebensalter starben, war seit sei, ncr frühesten Kindheit blind; litt hie und da bei Witterungswechsel an ernem dumpfen Kopfschmerz, der gewöhnlich mit einem Thränenflüsse sich verlor. Geg.n den Kooffchmerz brauchte er den Schnupfe tabak mit gucem Erfolge. Vor ungefähr acht Jahren ließ er sich auf Anrathen eines Bauers geg.n einen Kleuzschmcr; zur Ader, welcher auch verschwand. Das Jahr darauf wurde er von einem dreitägigen Wechfclfieber befallen, das einen Monat anhielt, und durch bittere Hausmittel geheilt wurde. Im Jahre 1,836 litt er, zur Cholera.Zeit, durch 8 Tage an Diarrhöe, gegen welche er Pf.'ff.'r und Chamillen-Thee gebrauchte; 1841 litt er durch 2 Monate am Erdrechen und Durchfall, gegen welche er mit gutem Erfolge rothen Wein anwendete. Uebri« gens aber war er selbst an den tief liegenden Augen nie krank gewesen. Dcr Mann ist mittlerer Statur, hat einen ge. sunden Verstand, der übrigens den bcschräMcn Ver-hälcnlssen, in welchen er als armer blinder Bauers-söhn am Lande lebte, angemessen ist. Als er heuer be» mir Hilfe suchte, fand ich am linken Auge 3lrnl>i8MU8 und cincn ^nlnz-acl» c»p-«nloe-Isnlleiilnl-i« mlilli« nlalura und am rechten Auge eine lüiltarnelu cnpljulni'is mit ^mli!il>i>i» lunan-roUoa und üd.rl>ics; an beiden IVMan-nnl«. Im An-betrachte aller Umstände konnte ich mich beim Heilversuche nur für cine 8cl6i'0n^xi« ouin cli8cl88iono 6t pllrliali lll'l>i'688lono entscheiden, welche ich, unter Beihilfe dcö Herrn Bezirks'Wundarztes Ios. U rite rlugg au er am 20. Juli d. I. um 9 Uhr früh vornahm. Es gelang mir, mehr als drei Viertel dcs Staars zu zcrstücken, zu unterdrücken, und die g.ilize Pupille bis auf einen sehr feinen, kaum papicrdlk» kcn Nand nach Innen ftei zu machen. Die Heilung war im Ganzen genommen leicht und am vierten Tage hat mich der Opcrirte bci der Aenderung des Verbandes g.'sehen; ich hiclt ihn aber noch längere Zeit im dunkeln Zunmer und gestattete ihm nur Abends sein Auge an das Licht zu gewöhnen. I9t Am 2. August führte ich ihn in's Grüne, wo cr zuerst, also nach 43 Jahren und 43 Tagen, d»e Welt beschaute. Das Grün der Bäume und der Wiesen schien ihm zuerst roth aber herrlich; und erst nach und nach konnte cr dle Hauptfarben, doch nicht deren Nuancen unterscheiden. Das Auge zeigte sich, dem slchclich.-n Baue entsprechend, weitsichtig. Täglich sah cr etwas mehr und bestimmter» allein cr erkannte nichts, bis er den beschauten Gegenstand nicht auch berührte. Von ben Thürmen, Gebäuoen, Fenstern und insbesondere den Nauchfängen und den Kirch-thurmknopfen war cr entzückt. D>e Höhe der Bäu-Me war für ihn etwas Außerordentllch.'S und die hiesige, aus 80 Bäumen bestehende Kastanien - Allee vor dem Kreisamtsgebäude war für ihn «in großer Wald. Er meinte noch als Blinder, daß kem Ge» genstand hö'her sey a!s die Höhe, welche er eben mit den Händen erreichen konnte. Als er die erste Schildwache sah, beugte cr, hingerissen vom Gefühle, daS Knle, nahm den Hut ab und bckreutzte sich. Zu Hause spielte er Anfangs mit Steinchen, von welchen cr Eins als Ziel auSst.-llte^, und d-ann mit einem kleinen Knaben in die Wette darauf warf. Die Begriffe von Entfernungen sind ihm sehr schwer zu gewinnen, und alles glaubt er näher, als cs wirklich ist. Die Begriffe von Schönheit des Gesichtes beschränken sich nur lediglich darauf, daß cr jenes Gesicht für schöner hält, welches röther als ein anderes ist, worauf er auch sein besonderes Augenmerk richtet. Scin Gang ist, obgleich er An< fangs die Füße s.'hr hob, schnell und ziemlich sicher geworden, doch sprechen seine ganze Halcung und alle Bewegungen der alten Gewohnheit zufolge sogleich für den Blindgcwesenen. Neustadt!, am 26. Sept. 1842- Dr. Julius v. Vest, k. k. Kreisarzt'. Feuilleton. (Ein Brief aus Philadelphia) vom 22. Sept. 1842 enthält folgende, für die überspannten Lobredncr Noroam.-rika's chen nicht sehr erbauliche Nachricht, deren Echtheit verbürgt wird. »Alle G.schäfcc sind in völliger Stockung und der Jammer steigt um so mehr, nachdem sich auch von der nächsten Zukunft nichts BessereS erwarten läßt. Viele Tausende befinden sich hier gegenwärtig ohne Beschäftigung, und m»t banger Sorge sieht.man dem kommenden Wuner enrgeg.cn, nachdem schon jetzt so viel Unyeil geschieht." „Um Dir einen Begriff »on der Noch in Phi--ladelphia zu machen, theile ich Dir einen Vorfall^ der vorigen Woche nnt. — Es durchstreifte nämlich ein Mann den Marktplatz, um sich ungesehen irgend einer Eßware zu bemächtigen, endlich nahm er ein Stück Fleisch und rannte damit fort. Der Fleischer bemerkte es, und folgte ihm in einiger Entfernung nach um sich zu überzeugen, was diesen Menschen zum Diebstahl vermocht habe. In der Wohnung des Unglücklichen angelangt fand cr zwei Kinder auf dem nackten Boden kauernd, die, von Hunger gequält, an den eigenen Armen saugten, wobei die Mutter ganz bewegungslos auf sie starrte. Mordthaten aus Noth und Hunger sind in dieser furchtbaren Zeit an der Tagesordnung, die durch Schwindelgeschäfte und rein egoistische Handlungen herauf beschworen wurde." Dieses mag auf der großen Schaubühne der Gegenwart als ein kleiner, dabei aber sehr triftiger Beweis dienen, daß d,e Menschen ohne wahrer Religion und vollkommen gleichmäßiger Ausbildung des Herzens un) des Verstandes nur zu bald das Gleichgewicht verlieren, trotz aller Opfer bei einseitigem Streben auf Irrwege gerathen müssen und von der dem Menschen ai'gebornen Gelstesfreihett fördernden Gebrauch zu machen und ihre Bestimmung zu erfüllen, nie verstehen werden. '!?. 8. (Gelehrte Frauen.) Maria Kunitz, eine gelehrte Schlesierinn, machte ihrem Manne, Elias von Löwen, einem berühmten Mediziner, nicht viel Erfreulichkeit im Hause. Sie hatte sich so tief in astronomische ^peculationen eingelassen, daß sie ihr Hauswesen darüber ganz vernachlässigt?. Des Nachts observirte sie, und am Taac lag sie, vom Stcrnsehen ermüdet, im Bette. Der Mann hatte am Tage nnt Krankenbesuchen vollauf zu thun, war des Abends müde, und legte sich zu Bette, wenn die siebe Frau ihr Observatorium bestieg. So sahen sie sich wenig, und hatten beide vollauf mit sich selbst zu thun. Er war genöthigt, außcr dem Hause zu speisen, denn daheim war der Herd stets kalt; sie aber studiert?, und überlebte den mißvergnügten Mann. — Bettina, Tochter des berühmten Juristen Johann An. drä, Frau des Professors Dr. Johann de S. Gre-gorio in Vanonien, war in der Rechtswissenschaft so wohl erfahren, daß sie, wenn ihr Mann krank war, oder sonst abgehalten wurde, öffentlich auftrat, an seiner Stelle Vorlesungen hielt, und den Studenten die Rechte erklärte. — Die gelehrte Lukrezia Helena Cornara Piscovia erhielt den 25. Juni 1678 192 tzu Padua in einer öffentlichen Promotion die Ma-gistcrwürde in der Domkirche. weil die Auditoria in den Collegio die Menge Menschen nicht hätte fassen können, welche zu diesem Schauspiele herbeiströmten. Laut wurde ihr Lob gepriesen, und ihr zu Ehren c>ne Münze geschlagen. Sie wurde von großen Herren geehrt, von Gelehrten hoch geschätzt, und hat mancherlei geschrieben. — Baltizia Gozadina, eine edle gelehrte Jungfrau, erhielt zu Banonien die ju-ristische DoctorSwürde, und wurde als Professor bei dieser Facultät angestellt. — Die theologische Doc-torswürde erhielt die gelehrte und sprachkundige Jungfrau IsabeUa Losa von Cordua. — Tarquenia Mol« sa, eine der berühmtesten, unterrichtetsten und tugendhaftesten Frauen ihrer Z>-ic, erhielt die verdien» ten Lobpreisungen ihrer Zeitgenossen, und lebt noch im'Andenken der Nachwelt. Sie war von Natur liebenswürdig und von seltener Schönheit, aber die Vollkommenheiten »hier Seele übertrafen d,e Vortrefflichkeiten ihrrs Körpers, da sie an Tugend und Gelehrsamkeit dcn berühmtesten Personen sich gleich, stellen durfte. Sie wich an Ehrbarkeit und Bescheidenheit, welche ihr beständiges Augenmerk waren, keiner Frau, und an Gelehrsamkeit keimm Manne. Die berühmtesten Männer kamen aus dcn entferntesten Gegenden, ihre Bekanntschaft zu machen. Jene Eitelkeit, welche sonst das Herz ihres G-schlechtb so empfindlich rührt, konnte das ihrige nicht einnehmen, vielmehr floh sie mit großer Klugheit und Be> scheidenheit alle Gelegenheiten, wo sie sich bemerkbar machen konnte. Sie verlor ihren Mann, ohne Kinder von ihm zu haben, und wollte nie wieder heirathen, ob sie gleich noch sehr jung war, um den Verlust ihres geliebten Gatten ewig beklagen zu tön» «en. Die alten Sprachen waren ihr geläufig, Rhetorik und Grammatik trieb sie mit vielem Fleiße in der Mathematik war sie erfahren, die tiefsinnigen Fragen in der Gottesgelehrtheit beantwortete sie mit großer Leichtigkeit, schrieb die elegantesten Briefe, dichtete ganz allerliebste Verse, spielte die Laute mei-sterhHft, und sang wie ein Engel. Bezaubert und entzückt verließen lle Alle, die zu ihr gekommen »»«-ren, ihrer Gelehrsamkeit, Schönheit und ihren Ta-lenken den gebührenden Weihrauch zu streuen. Die Stadt Rom erwies ihr die Ehre, wovon man noch kein Beispiel hatte, und ernannte sie zur römischen Bürgerinn. In der Urkunde des Senats, in welcher ihrer Gsetabl,tten sehr rührend: ,In Englaud gibt es Fam»lien, in den-n die Schwindsucht erblich ist. Die Mädchen davon sind von so wundervoller Schönheit, daß man sie „Töch» ter der Fee»" nennt. Und in der That, sie scheinen Geister zu seyn d,r zartesten Art, gehüllt in Körper aus Blumenfasern. Eine Nöthe, weit schöner, als die der jungen Rose, ist wie ein Hauch üb«r ihre Wangen ergossen und im Auge blitzt ein Feuer, das verzehren würde, wenn eS nicht zugleich etwas von der Flamme des Genius an sich hätte, die «r» wärmt, aber nie verbrennt. Diese Mädchen bringen es selten über achtzehn Jahre, aber in diesen achtzehn Fsühlmgen > ist aller Zauber einer Frauen-secle zusammengedrängt. Dic höchste Smnenrelfe bei der größten Gefühlstiefe; ein ewiges Ke,Mtn und Fluchen der Kraft«, die, indem sie der Vernichtung entgegenarbeiten« di« berauschendsten und köstlichsten Lebensblülhen entfall.«. Ein nntleiciger Gott ent» zieht ihnen daS langsam« Verwelken, das Erstarren, die prosaische Natur des Alters. Ihr ganzeS kurzes Frühlingsdaseyn ist nur eine Illusion. Sie sinken Mit allen bräutlichen Hoffnungen deS Lebens ge-schmückt in das Grab. Verleger: Ignaz Alois Edler v. Klcinmayl.