Kaibacher Zeitung, ß ^K A.34. Samstag am 7. November R84V. Wien. ^-ie k. k. Studien-Hofcommission hat die Lehrkanzel der französischen Sprache an der steyermärkisch - ständischen Realschule zu Gratz dem befugten Privatlehrer dieser Sprache, August Plisnier, verliehen, Bei der an, 2. d, M. in Folge dcs allerhöchsten Patentes vom 21. März 1818 vorgenommenen I8lsten Ver, losung der älteren Staatsschuld ist die Serie Nr. 397 gezogen worden. Diese Serie enthält steyermärkisch'ständische Aerarial-Obligationen für freiwillige bare Anlagen zu 3'/.^ Percent und zwar: von den Zinsenterminen Februar lind Anglist von Nr 387 bis einschließig 4022, und von den Zinsen-Terminen Mai und November von Nr. I bis einschlicßig 4541, im Capitals.-Beirage von l,376.451 si. ilVa kr., nnd im Zinsenbctrago nach dcm he» abgesetzten Fuße von 24.087 si. 52 kr. Die in dieser Serie begriffenen einzelnen Obligations-Nunimcrn werden i» cincni eigene»! Verzeichnisse nachträglich bekannt gemacht werden. Italien. Die »Allgemeine Zeitung« vom 28. October meldet aus Turin vom 26. Oct.: Ein Correspondenz theilt mit, das; vor einigen Tagen in Modena der Abschluß des Ehe.-veitrags zwischen dcm Herzog von Bordeaux nnd der Prinzessin Therese von Modcna Statt gefunden hat. Die Vermählung selbst sollte schon am 50. October vollzogen werden. Königreich beider Sicilien. Neapel, !6. October. Se, Majestät, unser Herr, Höchstwelcher zum Behufe der Herbstübungen mit einigen Truppen-Divisionen mehrere Provinzen besucht hatte, ist in Begleitung Sr. königl. Hoheit, deS Grafei, von Tra, pani, welcher stets in seiner Begleitung blieb, gestern Abends hier wieder augekommen. Wenige Stunden vorher war die kaiseiliche österrei. chische Fregatte ,.BelIona« mit Sr. k. k. Hoheit, dem durch-lanchtiasten Herrn Erzherzoge Friedrich, Vice - Admiral und Oberbefehlshaber der österr. Marine, in Begleitung des Dampfkiiegsschisses »Vulcano," zn »velchcin anch bald die Corvette ^Adria« stieß, in den diesigen Hafen eingelaufen. Am nächstfolgenden Morgen begrübe die ^aiserl. Fregatte die Stadt auf die übliche Weise, worauf das Fort S. Ge-liaro erwiederte. In Begleitung Sr. kaiserl. Hoheit befinden sich der General - Major Freiherr v. Lebzeltern, der Linienschiffs - Eapitän v. Marinovich und der Schists - Fähnrich Graf Hadik. S ch w e i z. «Schweizer Blattern« zu Folge, soll am 25-October in St. Gallen die Nachricht eingetroffen seyn, das, das Bis-thums - Concordat von Nom genehmigt und der bisherige apostolische Vicar, Hr. Peter Mirer, zum ersten Bischöfe der Diöcese St. Gallen ernannt worden sey. D ä « e m a r k. Kopenhagen, 23. October. Die „Berling'sche Zei-tung« enthielt vorgestern den Landtagsabschied fur dle jüttische Ständevetsammlnng, für deren Bedenken und Anträge von 1844. Üb werden nenc Gesetzentwürfe über Wehrpflicht und Preßfreiheic zugesagt. Frankreich. Das »Journal des Debats« vom 27. October enlhält nachstehenden Artikel: Wir hatten gemeldet, daß aus Alilaß der Vermählung des Herzogs von Monlpcnfier em großes Schauspiel zu Versailles Statt finden solle; aber der König, von den llugliielsfällell, wrlche viele unserer Departements betrüben, tief ergriffen, und den allgemeinen Schmerz theilend , hat alle Arten von Frcudeubezcigungen abbestellt, Es gibt kein Familienfest für unsere Prinzen, wenn cine öffentliche Calamität über eine so grosie Anzahl von Hütten Elend und Trauer gebracht hat. Die königl. Freigebigkeit wird so vielen Unglücklichen zu Hilfe kommen, welche keine andere Hilfsquelle lm-hr haben, als die Sympathie, welche sie er» regen; dies; wird die edelste Art seyn, die Vermahlung deS Herzogs vou Montpcnsier zn feiern. Die to'n!c>liche belgische Familie, deren Mitglieder durch die am 25. October in Paris erfolgte Ankunft deS Königs Leopold insgesammt sich in Frank»eich befanden, wollte bis zum 2. oder 3. d. M., an wclchem Tage der Herzog und die Herzogin vou Molttpenner iu Versailles eiutrcssen sollten, daselbst verweilen. So wie die ersten Nachrichten von dein maßlosen Iln» glücke, welches insbesondere das Austreten der Loire verursachte, in Paris eintrafen, wurden Snbscriptionslisten an veischieoenen Oiten zur Linderung des allgemeinen Elendes eröffnet. An der Spitze der im Bureau des »Journal des Debars« dießfalls eröffneten Liste batien sich die Gebrüder Rothschild mic 20,000 Fr. eingezeichnet. Paris, 27. October. Die Liste der Departements, berichtet das ZIonrn des Debats," worin in diesen, Augeu« blicke die schrWiche Geißel der Ueberschwemmungen wüthet, vermehrt sich mir jedem Tage. Von dem ganzen Lanfe der Loire kommen neue Berichte von Verlusten und Unglücken an. Hente sind uns Nachrichten von Tours zugekommen. Der Val ist dott, wie zu Orleans, durch die Gewässer ver- 824 wüstet. Wir haben die ersten Nachrichten von der Nieder--öoire unterhalb Zvurs. Zu ?lngcrS begann das Wachsen der Loire und der Maine ledhafte Besorgnisse zu erregen. Der Allier hat in dein Departement, das seinen Namen tragt, und in jenem des Pup - de - Dome neues Unglück vcrur-sacht. Endlich flößte im Süden das Steigen mehrerer Ströme, und vorzüglich jenes der Nhone, stets große Befürchtungen ein. Die Rhone mid die Saonc zu Lyon scheinen bis jetzt nicht die nämlichen Besorgnisse verursacht zu haben. Zu Noanne suid die Verluste des Haudelsstandes ungeheuer. Außer den Waren in den Detailmagazinen war dei- Hafen mic jeder Art von War.ii angefüllt, »vorunter 33.000 Fas.-ser Wein und 3000 Fasser oon drei Sechsteln waren. Al-l^s ist verschwunden. Diese letzteren repräsenliren schon einen Werth von mehr als 2 Millionen Fr. Vierzehnhundert Fäs-ser waren einige Tage zuvor abgesandt worden, und man sichlet, daß das schreckliche Steigen der Gewässer sie auf d^r Neise überfallen habe. Die im Canal Digoin zu Grunde gefangenen Waren werden auf mehrere Millionen Fr. ge-schätzt. Zu Roanue wie zu Andrezieux sind alle Holz - und Kohlenentrepois gänzlich verloren. — Vei Feurs ist eine Diligence verunglückt, wobei fünf Menschen das Leben ver- z^„.__c^il, Departement der Diome und in jenem der Isere ist an dem nämlichen Tage und al'f verschiedenen, weit von einander entfernten Puncten einer jener farbigen Negen gefallen, die man im Mittelalter für Blutregen hielt. Zn Valence waren nach diesem Negen am 17. October die Klei. dungsstücke und Regenschirme voll röthlicher Flecken, und „ich dem Trocknen zeigte sich ein erdiges Ueberbleibsel. Die Dächer der Häuser waren mit einer dicken Kruste dieses röihlichen Ueberbleibsels bedeckt. Zu Bourgoin (Isere) und in den umliegenden Feldern zeigte sich der nämliche rothe Negen. Vr- Gallois, Apotheker zu Bourgoin, hat in dem Ueberbleibsel dieses Negens auf den Blättern verschiedener Pflanzen eine Mischung von Eisen, Kieselerde, Thonerde und Kohlensaure gefunden. Der Blutregen ward ferner in vielen andern Orten und auf der Heerstraße von Champier nach Bourgoin bemerkt, In gewissen Orten war der Schrek-ten groß. Die Landwehr, welche ihre Regenschirme unb ihrvn Kopfputz roch gefärbt sahen, kehrten eiligst in ihre Wohnungen zurück; in andern Orten beeilte man sich, bei dem Anblick der gefärbten Pflanzen-, das Vieh aus den Weiden zurückzuziehen. In den Jahrbüchern der Wissenschaft findet man das Beispiel ähnlicher rother oder gelber Negen, welche man vorzüglich in der Nähe von Vulkanen, selbst in ci»er sehr bedeutenden Entfernung, bemerkte. Eine interessante Episode in der Geschichte der Loire-Neberschwemmuug bildet die Catastrophe des Postwagens von Feurs Einer der übcrlebeudeu Augenzeugen erzählt sie also: »Wir waren unser eilf im Wagen, zeM Männer und eine ssrau. ^ war vier Uhr Nachmittags, aMvir Feurs ver-li'i'en Die Brücke von Feurs war gedrängt v.oll von Men-scheu welche zuschauten, wie die Fluthen gegen die Pfeiler tobten. ^>'c Loire war zum Entsetzen, me hatte man sie so an^e-schallen gesehen Die Straße jenseits der Brücke wir weic hm überschwemmt. Alle Personen, Wm, ,M begegneten, liefen uns zu, wir sollten uns ja nicht erdreisten, die Wlld-wasser durchfahren zu wollen, die wir vor uns hatten. Wir waren unentschlossen, als ein Postinspector, der unter den Reisenden war, zu uns sagte: „Ich habe diese Streck, vor kaum zwei Scundcu zurückgelegt, cs ist nichls zu fürchten. Zugefahren, Postkncchc!« Der Unglückliche hat seinen ver-hängnißvollen Rath mit dem Leben bezahlt; wir wollen ihm nichts nachtragen. Wir waren kam» etliche zehn Schritte in dem gräßlich reißenden Wasser vorwärts gekommen, als die Pferde anhielten. Der Wagen blieb im Schlamm stecken, die Nader rechts sanken iu die Fluthcn, die sie fast bedeck» ten. Die Lage wurde kritisch. Vorgehen w.ir uüm^lich, «nid ans Zurückgehen durfle man auch nicht denken. Das Was» ser wuchs von Minute zu Minute au Masse und Heftigkeis, der Postkne dieser grausamen Lage b.'iebrn wir, während die Wnrh dcr Elemente fort liud forc stieg, bis zum Einbruch der Nacht. Es war unmöglich, uns zu Hilfe zu kommen. Ein Nachen mit sieben Mann konnte uns nicht erreichen und diese mußten selbst ihr Heil im Anklam» mern an einem benachbarten Baume suche», >ro sie übernachteten. Es war schon finster, als einer der Reisenden, Herr Bremond von Lyon, einem der Pferde die Stränge abschnitt, es bestieg, cinen jungen Menschen hinter sich nahm und die gefährliche Rettung versuchte. Das Pferd hatte kaun, drei Schritte gethan, so siel es; der gewandte Reiter raffte es auf. Zivei Schritte weiter verschwanden Mann und Roß in dem Wirbel. Wir stießen cinen Angstschrei aus. Herr Bremond machte sich uncer dem Pferde los, und folgte schwimmend der Strömung, die ihn pfeilgeschwind der Loire zuführte. Glücklicherweise erwischte er die Aeste eines Baumes, sch'vang sich hinauf, und brachte da die Nachl zu. Von seinen, Begleiter haben wir nichts mehr gesehen, er war das erste Opfer. Unser Loos besserte sich „icht. Die Pferde wurden allmälich fortgerissen, die Kutsche, von den Fluthen gepeitscht, hing schrecklich rechts. Noch hielt unser Seil, als die Dame, die mit dem Pfarrer von Sail - sous' Couson im Coupü saß, uns zurief, wir möchten sie zu uns hinauf heben, sie ertrinke. Der Eonducreur und der Inspector warfen ihr ein Seil zu, das der Priester ihr un, deu Leib band, aber da5 Gewicht der Dame, die über dem Abgrund schwebte, u»d das der beiden Männer, die sie hielte, machte, daß das Seil, unser einziger Halt, zerriß;— der Wagen jchlug um und alle drei verschwanden, um »icht wie-^-r zum Vorschein zu kommen. Der Priester, im Sturz, schwang sich auf den noch wasserfreien Kutschenschlag rechts und hielt sich an den Schnüren der Decke des Wagens, d'er unaufhaltsam stromwärcs dahin getrieben wurde. Ich hielt 825 »inch noch an einem schwachen Riemen imd war auf dem Puncte, fortgerissen zu werden, als der Pfarrer, voui Po, siillon unterstützt, mich ani ?lrnie faßte und zu sich hinan-zog. Ein junger Mensch von Limoges hatte sich an einen Fuß des Pfarrers geklammeit, ließ ihn aber los, ehe wir Zeit hatten, ihm zn Hilfe zu kommen, und wurde ein fünf-K>H Opfer. Wir andern, immer fortgerissen, stießen an ei-neu cnrwnrzelteil Baum auf, und hier lös'te sich der vordere Kutschenden ab. Wir sehten unsern Weg nach der Loire sV'l't, und legten so 60N Meter zurück. Durch cincn glücklichen Zufall lenbcen wir ab und bliebe» zwischen drei Ball« m«i hangen, ivelche widerstanden. Ich brachte diese schreckliche Nacht auf den Knieen zu, indem ich mich an einem Riemen u»d den Priester und den Postillon umfaßt hielt.' Paris, 28. October. Die Journale melden die An. kunfr des Herzogs lind der Herzogin von Montpcnsier in Bayonue am 26. October Heute werden II. kk. HH, in Pau eintieffen, >vo, laut einer Bekanntmachung des Mai» re's von, 23. Oct, welche der »Moniteur« mittheilt, zweita« gige Feste, Empfang durch eine Deputation von Jungfrauen, welche einen Blumenstrauß überreichen , Verzierung der Häuser, Ball :c. ihrer warten. An» 30. Oct. begibt sich das erlauchte Paar nach Bordeaux. Spanien. Der Herzog und die Herzogin von Montpensier smd am 22. October zwischen 6 und 7 Uhr Morgens von Ma-0lid nach Fi'aükieich abgereist. Der in Barcelona erscheinende »Iomcuto« schreibt unterm 20. October, daß in der Provinz Verga ein ehemaliger carlistischcr Oberst, Juan Caballeria, Nipoll geuamtt, eine Bewegung zu Gunsten des Don Carlos versucht habe, darin aber unglücklich gewesen sey. Der hierüber bekannt gemachte amtliche Bericht besagt, daß die Negierung, von dem Vorhaben des einst so grausamen Baudeuführers Caballeria unterrichtet, am 17. October den Lieutenant Llibert mir einigen Soldaten nach dem Walde von Matrus bei Sagon abgeordnet habe, wo er auch um 3 Uhr Nachmittags deu car-listischen Chef in Begleitung eines Unbekannten traf. Caballeria wollte ans einem großen Tiouibon auf die königlichen Truppen feuern, aber die Waffe, von dem starken Regen ganz durchnäßt, hatte ihm versagt. EineDecharge von Seite der Verfolger streckte beide zu Boden. Der „Phare de. Bayonne« bemerkt uoch, daß Caballcria und Fique, welch,» cin der Spitze von 40 bis öl) carl-stische» Flüchtlingen standen, am 17. Nachmittags vou den spanischen Zollwächtern im Walde bei Ripoll angegriffen wuideu, wo dieselbe» sammt 13 oder l4 Manu getödtet wurden. Die Uebrigen zerstreuten sich nach verschiedenen Richtungen. Die Königin hac ihrem Vetter und Schwager, Don Henrique, neue Titel und Ehren zugedacht, und wartet zu il)rer Verleihung nur auf die verlangte Veröffentlichung seiner politischen Grundsätze. Portugal Das „Dilu-io i-l>l)" von, 16. October cut-halt sieben verschiedene königliche Decrete, durch welche eine große Anzahl von Staatsbeamten, welche ihre Posten unterm Ministerium Palmclla erhalten hatten, abgesetzt werden. Man bemerkt darnnter den Marquis von Louli>, der Königin Oheim, den Grafen von Linares, Castro Pereira, und die zwei Brüder Castellos-Brancos. Dasselbe Blatt meldet, daß Tags vorher 1317 Freiwillige sich zum Bataillone der Charte gestellt hatten. Eine Proclamation der Königinn zur B^zeigung ihrer Zufriedenheit an die untern Volksclasscn war an jenem Tage publicirt worden. Der Herzog von Pal-mella war im Kriegs - Ministerium erschienen, und verlangte Passe nach Frankreich. Die Communicatione» mit Oporto, Coimbra und allen Provinzen sind außerhalb Lissabon unterbrochen. Anderer Seits si»d alle telegraphischen Posten zerstört worden. Zu Lissabon hieß es am I«., daß, ein Insurgenten - Corps unter den Befehlen des Grafen Bomfim und des Barons das Antas auf Lissabon anrücke. Am 15. hatten sich in der Hauptstadt Symptome von Umuhen geäußert, welche c!» Insgewehrtreten der Besahung veranlaßte»; die Ruhe war jedoch am 16. nicht gestön worden. Das »Journal des Debats", welches obige Nachrichten mittheilt, fügt noch hinzu, es verbreite sich das Gerücht, die Insurrection habe die Provinz Minho erreicht, und der dortige Gouverneur habe sich genöthigt gesehen, die spanische N<'giei'nng um ihr bewaffnetes Einschreite!! anzugehen. König Fei-dinand hat den Oberbefehl über das Heer übernommen, und der Marschall Saldanha ist zu seinen, General. Major ernannt werden. Costa Cabral war am 20. October von Madrid nach Portugal abgegangen. Die Hofzeirung »nacht cin königl. Decret zur Aushebung von 25.000 Mann mit Namhaftmachung der dabei zn treffenden Nepartirung für jede Provinz bekannt. Die im Jahre 1842 verabschiedeten Krieger siud am !2. October unter die Waffen gerufen worden. Der zweite Am'kel des darauf bezüglichen Decretes bejagt, daß dieselben nur auf die Dauer der dermaligcn Umstände zur Tragung der Waffe» verhalten sind, und daß sie eine Remuneration von etwa 80 fi. Couv. Münze dafür einzeln erhalten werden. Die yHofzeitung« meldet ferner, daß die aus Castello Brauco, Abrantes, Serpa, Beja und Estremos der Regie, rung zugegangenen Nachrichten befriedigender Art sind ; Truppen und Bevölkerung hatten sich ohne Widerstand den Be-fthlen der Königin unterworfen. «Es steht zn hoffen," fügt das »Diario« hinzu, „d.iß di« Befehle Ihrer Majestät auch in den Nordprovinzen befolgt wurden, von wo man alle Augenblicke Berichte erwartet." Großbritannien nnd Irland, Am 22. und 23. Oct. ist die ganzeWestküste von England bis nach Irland hin von entsetzlichen St'lru>en heimgesucht worden, welche furchtbare Verluste von Eigenthum und Menschenleben verursacht habe». Aus Swansea, Milford, Ex-mouch, Cardigan, Portland und?>menck wiid über viele ^chiff-brüchr berichtet, bei mehreren de> selben kam die M^nschaft 826 ganz oder theilweise »mi. Weiteren Unglücksnachrichten sieht man mit den nächsten Posten entgegen. Dem «Nürnberger Correspondenten« wird ll<1a. London 22. October geschrieben: »Die hier erscheinende »Deutsche Zeitung« treibt den Cynismus auf den höchsten Grad; es scheint, als wem» sie im Irrenhause redigirt würde. Ihr Eigen--thinner ist bekanntlich Herzog Carl von Braunschweig, der zugleich den Redacteur ei, clx't' macht. Während er deutsche Fürsten die Legitimität bestreuet, nennt er den Grafen Mon-temoliil nicht anders, als Se. Maj. Carlos VI-, und Dom Miguel gilt ihm für den rechtmäßigen König von Portugal. Diese Auffassung steht natüilich in, schroffsten Gegensatz zu dein Ultraradicalismus des übrigen Inhalts, zu dem wilden und tollen Gebahreu, das sich in der ärgsten Demagogie und in persönlichen Schmähungen gefällt, deren Pöbelhaftigk.'it (denn das ist der allein richtige Ausdruck) unüberbotcn ist. Insbesondere ist es Ludwig Philipp, über den sich seine schmähsüchu'ge Galle ergießt. — Auch Königin Victoria hat das Mißfallen des Herausgebers der »Londoner Zeitung« verschuldet, denn auch in Buckinghamhouse wird derselbe nicht empfangen. Der vormalige Herrscher hasit jeden, der so glück-lich ist, auf dem Throne fest zu sitzen; daher seine Ausfälle gegen alle nicht «xpatriirten Monarchen, gegen alle Menschen und alle Blätter, die nicht Chorus mit ihm machen. Der Herzog Carl lebt i» London ein freudeloses Daseyn, jeder gebildete oder anständige Umgang ist ihm fern; seine Publi-cistik betreibt er mit einigen politisch Schiffbrüchigen, sein letzter Beamter, der ihm aus Braunschweig gefolgt war und mit musterhafter Treue unter allen möglichen Drangsalen bei ihm ausgehalten hatte, ist schon längere Zeit von ihm getrennt und hat eine Erziehungsanstalt gegründet. So steht der Herzog Call von Braunschweig allein da aus eigener Schuld, sich quälend, und in Misttrauen und wilder Leidenschaft verzehrend, immer noch die trügerische, abenteuerliche Hoffnung he-qcnd, d.ch er einst den Thron der Welsen wieder besteigen könne, während er doch alles gethan hat, um dies; absolut unmöglich zu machen, denn jede Würde und jede Gemessenheit hat er von sich geworfen. Wohl hat das Unglück Anspruch auf schonende Beurtheilung; aber wenn alle Gränzen des An-standes, der Sitte und der Achtbarkeit auf das muchwilligste überlchvittei: werden, tn'lt die strenge Beurtheilung in ihr Necht ei». Es ist ein trauriger Anblick, einen der letzteu Welsen so verkommen zu sehen!« Prinz Ludwig Napoleon, den einige Blätter nach dem Continent abreisen ließen, befindet sich fortwährend in Brighton. Der »Standard" vom 2«. October zeigt an, baß das Parlament schon im Anfange Januar zusammenbe'.ufen werden wird, da sowohl der Premier-Minister, als auch der Lordkanzler darauf bestehen. Auch will dasselbe Blatt wissen, daß in dem auf den 28. angesagten Cabinetts-Conseil die Frage zur Entscheidung kommen sollte, ob die Häfen Großbritanniens der zollfreien Einfuhr von Getreide angenblicklich eröffnet werden sollten. London, den 23. October. Welch' ungeheueren Aufschwung seit dem neuen Korngesetz der Handel Amerika's in Lebensmitteln, aller Art nach England genommen, zeigt die Thatsache, daß allein in den letzten 2 bis 3 Tagen 4 Schiffe folgende Quantitäten in Liverpool eingeführt haben: 26,000 Scheffel Weizen, 11,400 Faß Weizennichl, I l 00 Faß Kornmehl, 25,000 Scheffel Mais, 3400 Tönnchen Speck, 800 Faß Schweinefleisch und 660 Schachteln Käse. Außerdem brachte noch in derselben Zeit ein canadisches Schiff 952» Faß dortigen Weizenmehls. — Herr Teimyson D'Eyncourc, Umcrhausmitglied für deu Londoner Sladttheil Lambeth, ist mit seiner Familie zum Catholicismu» übergetreten. — G^ stern nahm der Stadtrath v. Manchester nach kurzer Berathung fast einstimmig den Antrag an, eine Denkschrift an die Negierung zu richten, damit diese die Häfen der völlig freien Korneinfuhr offne. In Birmingham ist eine Aufforderung an den Lordmayor für .Zusammenberufung eines gro< sien Meetings, behufs einer ähnlichen Denkschrift, in Umlauf und findet zahlreiche Unterschriften. London, 26. October. In Dublmer Blattern vom 22. October liest man: »Aus den Provinzen geht die erfreuliche Nachricht ein, dasi jetzt an verschiedenen Orten die nöthigen Anordnungen, um die Beschäftigung des Volks bei öffentlichen Bauten lc. möglichst nmfassend zu machen, vollständig getroffen sind. In der letzten Woche wurden täglich 52,000 Personen bei/öffentlichen Aibeiten verwendet; nach-sti Woche wird diese Zahl mehr als doppelt so groß seyn und man darf hoffen, daß binnen 14 Tagen für jeden Mann in ganz Irland, der arbeiten will, Beschäftigung vorhanden ist. Hoffentlich werden dann auch die E.rccsse, die in den Grafschaften Limerick uud Clare jetzt noch häufig vorkommen, allmälich aufhöre». Die Noth ist freilich dorr sehr groß; so hat neulich ein Arzt zu Kilrugh ämtlich bescheinigt, daß im dortigen Bezirke 10 Personen aus Mangel an Nahrung gestorben seyen. Zu Errew gehen die Kinder nicht mehr in die Schule, weil der Hunger sie zu sehr geschwächt hat." O st i n d i e «. Nich der «Times« vom 26. October hat die französische Regierung am 23. October folgende, vom Tage zuvor datirte, telegraphische Depesche aus Marseille erhalten: Das Dampfschiff »Vulcan" ist mit der indischen Post (aus Calcutta) eingetroffen. Die Mißhelligkeiten zwischen der Ne< gierung zu Lahore und dem Häuptling von Multan standen auf dem Puncte, durch brittischc Vermittlung friedlich aus' geglichen zu werden. Nach dem Wortinhalte dcs mit diesem Chef abgeschlossenen Vcrtrags wiro derselbe 180.000 Pfd. Sterl. als eine Gabe erlegen. — Scinde war fortwährend dnrch die Cholera bedrängt; anch wird über große Theuerung geklagt. Die Nachrichten aus Calcutta sind vom 7. September. — Es hieß, die englischen Truppen würden Lahore im October räumen, jedoch während der Dauer der Dusse« rahfeste ein Lager um die Stadt her beziehen. Die allgemeine Meinung war, die Umstände seyen der Art, das; es unrätl> lich erscheine, Lahore von brittischen Truppen zu entblößen.. Derl^rr: Ignn; Rl^iö Edler v. Kleinmayr. AtHanH zur Am!mHevSeitnna. Vour« vain 3 Oavember l8l6 MiltelpreiS. Vtaatsschuldverschreib. zu 5 ,'dl,, (in CM,) IoU Zj4 delt» delto . ä » (in CM.) 99 ^'6 detto delto . 3 , (>>, CM.) 70 wiener Stadt »Banco >Obligation, zu 2,^2 l'l^». 6ü Ai-1-.ir. Dc'inei't. vbüqaiic,!!,» der Stände (C.M) ^ — — c»l> der (i^n„ö, vo» 'i>ol,. !^, »><» . ! — — men. Maln«',, . Sch>e» ) ,'» » '^< »» ' — — fien. Sleuermark, ü'ärn» ^ >u , .. < 55 — ten < j?rain. Gorz linl» l i» , 3>ä . l — — l'eS W. Obers. AmteS ( 1 Veizrictiniß vrr hier ^erstalbcncn. Den ^9. October l ^ ^, 6. Dem Hin Joseph Reich, Tnchscherermeister, sein Kind Leopoldina, a!t 6 Tage, l» der ^t. Peters Vor-stadc Il, Kinnbacrelitiaiupf. Den 30 Dl'ili Hrn. Joseph Haiivtma»!,, ^li.stiei-cher, s>'t!i Kind lvelbllchr',! Geschlrcht) , iiothgetcliifr , >i, der St, Pcccrs-Vorstadt N»'. 23, todtgt'boren. — Dem Aillotl Biesquai', ?lilfleger, sem H>nd niännll-chen Geschlechts, »othqec>i»ft, l» der Kiakau - Vo>^adc Nl'. 5!>, i» Folge n'ideiliatüilichc'i' L^lge todt zlir Welt l,eblacht. Den 3l. Maria Mar«, Taglöhnl'>c»l'e, alt 82 Jahre, in der Stadi N,'. 78, an ?/!ce,sschwäch.'. — Dem Hcrr» Igna^ Ku'char, k. k. Tabake lind Gräm-pelamts - Coini'ollor, sei» Kliid C'imlie, alt 15 Tage, in der St. Peters.-Vc»r,^dr Nr. 15, a» Schwäche. Den i. N 0 ve in b c r. ApolloiüH Nooak, Mehl. vel'kälifei'inn, alt 62 Iahie, ,» dcr Stadt 3»l'. Zli, am Stick- und seröse» Schlags/lüs:, m,d wurde gerichtlich beschaut. — Caspar Neincr, Eiseobahnaibelter, alc 25 Jahre, im Cipilsvllal ^»r. l, an» Biand der 1l»ter-leibsoigane. — Marti» Sob,h, geivesener Taglöhner, olt 85 Jahre, m der St. Peters .-Vorstadt Nr. 6i, an der Berstuüg eines i/lli>genfas;es, litid wlirdc ge» lichtlich beschaut. D<>n i». Anco» Bohrer, I»q»,sit, alt ^i2 I"h", im IiiPiisilionshause Nr. 82, an der Llnigtnslichr. — Dem Herrn Joseph Pleiweisi, Handels,nan», sein Kind Carl, ^»lt 6 Stunde», ln der Stadt Nr. 238, an Schwäche, in Folge der Frühgeburt. Den 5. Dem Jacob Tscheleschnik, 3>egrlarbeiter, sein Kmd Franz, alt 2 Tage, u, der Kratau - Vorstadt Nr. 50, an» Kinnbackenkrampf. Anmerkung. Im Monate October 1846 sind 37 Personen gestorben. Z. l?75^ (2) Bekanntmachung. Jene, welche Unterricht im Gui. tarrespiel zu lahmen verlangen, belieben sich deßhalb anzufragen beim Herrn Smion Unglertl), Kunstdrechsler, an der Schusterbrücke, Nr. 233. (Z. Laib. Zeit. Nr. 134 v. 7. Nov. 1846.) 3. 1722. (2) Tlcncstc m,d wohlscilstc Nm'cllen - Zeitung 3IZ^ Auflage bereits Hvilkllar. E. Drechsler'sche Buchhandlung. Z l72^ <2) Baron von ^hrenkreutz. TZ^ Das Gcnize der Angelfischerei und ihre Geheimnisse, oder Die Angelfischerei mit dem glücklichsten Erfolge zu betreiben. !) Die F?«Le«. ^»«lu^Zc^^. — 2)V5N der F/«i- 6) Die verschiedenen Fisch arten. — 7) Der belustigende Fli'^/hH/«««^. Nett brochirr mit >lbb,ldu»gen F^<>iF F!>«!' >V l, F l)! 5 !»<:!,« r«i 18». «!!««« ull!),;lliü<;l dng 1) <> 8 l « — voll « l il il l! i 15 « l <, »in«! »,ii- ^F«» Zu yabcn bei ^s. Vio^'rilCI in Laibach. — 828 — In dcr Bucl)-, Kunst- und Musikalicnhandluna des Jgnaz Alois Edlen v. Kleinmayr ln Laibach, am 3ongreßplah, " Schreib-Kalender für alle Neligions - GeseNschnften» Verfaßt von Friedrich Anton Frank, jllbil- ». l. Gym". Profcssor, wirll. Mitgli^de d.r l. k. LaiidwirthlchÄft-Gesellschaft in Hlain. »8. Jahrgang. In 4- gebunden )u kr. Wa»d - uO GcscWs Kalcildcr für Prcis, auf Pappendeckel aufgezogen, »5 kr. Laibachcr Sackkalendcr Großer Wandkalender für das Jahr 1847, für 1847. in 32gr.< gebunden in Schuber 12 kr. Preis, auf Pappendeckel, 10 kr. Pre,S 3tt kr. (5. Vt 737 Vermischte Verlautbarungen. Z. 1789. (l) Nr. 283L. Edict. Das k. k. Bezirksgericht Prem zu Feistritz macht hiemil bekannt: Eb habe Joseph Kndcrza voll Waa,ih wider Thomas Kudcrza von edendort, und dcfscn unbekannte Erben, die Klage «ul, i)l-n«. lI. d. M , Nr. 2838, auf Ersihung dcs Eigsnihums der, zur Staalshcrrschafc Adclsberg 5»i!i Urb. ^Ilr. 5^9 untcr-lhänigcn, auf Thomas Kuderza vcrgcwahrien Hof-stall sammt An- und Zugehöi, hieramls angebracht und um nchinlichc Hilfe gebelcn, wolübcr eine Tag-saijung auf dcn 8- Jänllcr l8^»7 Voriniicags 9 Uyr hieranlls angeordnet worden ist. Das Geiicht, dcm die Erben des sel. Thomas Kudcrza uilbekannt sind und da sie vielleicht aus den t. t. Erbländern abiucfcnd seyn köiuucn, hat auf ihre Gefahr und Kost»n den Iohalln Tomschitz, vul-Fo Svashnig von Waazh zu ihrem (Zuraior aufge-ltellc, mit welchen, die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Hnichlsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Dieselben wcldcn daher durch dieses Edict zu dem Ende errinncrt, daß sie allenfalls zu lechtcr Zeit selbst zu erscheinen, oder dem aufgestellten Vertreter lhre Och. lie an Handen zu lassen, oder aber auch sich selbst einen andern Vel--trelcr zu bestellen und dieftm Oeiichlc namhaft zu machen und überhaupt m alle die »cchilichen ordnungsmäßigen Wcgcn cinzuschrciien wissen mögen, die sie zu ihrer Vertheidigung di?nsam finden würden ; widligens sie sich sonst die aus ihrer Verat). säumlulg entstehenden folgen selbst beizumessen haden werde». H. K. Bezilksgericht Prem zu Feistrih am l4. October »846- Z. 1790. (l) Nr. 2839. Edict. Das k, k. Bezirksgericht Prem zu Fcistritz macht l)itlnil bekannt: (§s habe Joseph Ludwig junior von Waazh, wider Blas Ludwig uiw dessen unbekannte 6rbcn, die Klage «ul> jil-il«, l^. 0. M,. Nr. '^839, aus Ecsitzung dco (Eigenthums der, zur Slaalsherr^ schast Adelsberg «>ll) Ulb. Ätr. 5^7 oicnstdaren, auf Namen Blas iiudwig vcrgewahrten '/, Hofstatt sammt An- und Zngehör, hicramts angebracht und um rich' lcrlichc Hilfe gebeten, worübcr rine Tagsatzu„g auf den 8. Jänner l«47 Vo»miltags l) Uyr hicramtS angordnct worden ist. Das Her,chc, dem die Erben des scl. Blas Ludwig unbekannt sind, und da sie vielleicht aus dcn k k. Erbla„dcrn abwesend seyn könn-ten, hat aus ihre Gefahr und Kosten den Johann Tomschitz, vulga Soashnig von Waazh, zu ihrem (iu--rator ausgestellt, nn'l welchem dic angebrachte Hechis» sache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wiid. Dieselben wrr« den daher durch dieses Edict zu dem Onde cminerl, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder dem aufgcstclllen Vertrcler ihre Ncchisbehclfe an Handen zu lassen, oder aber auch sich selbst einen aridem Vertreter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt in allc die »ccht- (Z. Intell. Bl, Nr. 134 V. 7. Nov. 1846.) lichen ordnungsmäßigen Wege cinzuschrcilen wissen mögen, die sie zu ihrer Vertheidigung diensam sin-den würden; w'drigens sie sich sonst die aus ihrer Acrabsäumung einstehenden Folgen selbst bcizumessen habeil werden. K. K. Beziiksgertchl Prcm zu Feistritz am l^l. October 1846- Z l?86. (l) Nr. 26l7. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Prem zu Feistritz wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der ^ogthcrrfchaft Pieiti <1« pl-ac«. «8, d. M., Nr. 26l7, wider Andreas Schabe,^ oon Saguije, wegen, aus dem w ä. Vergleiche vom l0. Jänner v. I, inl^lil. in vi'2 6x llrb. Nr. 30 dienstbaren, .iuf !327fl. "iO kr. gerichtlich geschätzten Halb. hübe gcwilligct, und es seyen zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den 3- December 1»46, dann 7. Jänner und 4. Februar l847 k. I. , jedesmal Vor. mittags 9 Uhr in l«6. Z. l?79. (l) Dienst - Antrag. Eine unbemittelte Witwe von 45 Jahren, welche sich mit den besten Zeugnissen über ihr sillli' ches Verhalten ausweisen kann und deren 2 Söhne von ll) und 15 Jahren die öffentliche Schule besuchen , somit wcnig zu H.iuse sind, wünscht einem vcreii^elien Mann, der fein Auskommen hat, Hausmannskost und dausliche Pflege dem Leben im Gasthause vorzieht, sich aber nicht mit Dienstboten und Wirthschanssorgen befassen will, in Kost, Wohnung und Bedienung zu nehmen und verbürgt die sorgfältigste Aufmerksamkeit für seine Bedürfnisse. <5bcn so w.ne sie erbölig, zu rinem solchen Herrn als H^us-h^lceiilin zu gehen, (jcdoch mit dem Vorbehalte, ihre Söhne bei sich daben zu können). Auskunit erhält man auf der oberen Polana - Vorstadt Nr. 8 , im obern Stockwerke. 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Afig. »mt ^0 Klipferi,. ?lngs!). l8^6, drosch,, 48 kr. Berg, Fried., die verwaiste Christenheit am G.abe lhres Obcrhirle», Papst Gregor XVl. brosch. l8i»6, nebst Bw!)raphle und wohlgetroffencm Blldnls; deS hell. Vacers, 6 kr. _ __ die beglückte Christenheit an ih- l-.'N l,c»erwählten Oberhirten Papst Piu s IX. Nebst dessen Wchl zuin heil. Stuhle, LebenSbeschrei» bung, Regierniigsaniritt, Blldnisi lind Chronologie der Päpste, von Petrus blS Pius IX., broschirt, 1846, 6 kr. So tbtn ist n»l> angtkommt» und bei ^> Vl-IONlUIVI, Buchhändler in Laibach, um 24 kr. <5.M.zu haben: Privat-, Geschäfts- und Auskunfts- Kalender für das Jahr 1847 Da ich überzeugt bin, daß dieses Hand- wie Unlerhaltungsbuch seinen Play gelvlffcnhaft auszufüllen im Stande ist, kann ich der Zufriedenheit des 1>. I'. Publikums mit Sicherheit entgegen sehen.